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V/0066/2023

Geschlechtergerechter Bezeichnung für den Historikerpreis der Stadt Münster

Vorlagen 24.01.2023

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 15.02.2023, TOP 27

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

5022 Zeichen

V/0066/2023 
V/0066/2023 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Geschlechtergerechter Bezeichnung für den Historikerpreis der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   02.02.2023 Kulturausschuss Vorberatung 
   15.02.2023 Hauptausschuss Vorberatung 
   15.02.2023 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung:  
 
Der Vorschlag der Jury für den Historikerpreis für einen geschlechtergerechten neuen Namen für den 
Preis wird bestätigt: Ab sofort wird vom „Historiker*innenpreis der Stadt Münster“ gesprochen1. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Der 9. Historikerpreis der Stadt Münster ist mit einem Preisgeld von 15.000 € dotiert. Es entstehen 
weitere Aufwendungen für das Preisgeld des Förderpreises für junge Historikerinnen und Historiker 
und sonstige Geschäftsaufwendungen, wie in den Ratsvorlage n V/0810/2021 und V/0810/2021/1 
beschrieben.  
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0406 Stadtarchiv    
Zeile 16 Sonstige ordentliche 
Aufwendungen 
2022 5.131,30 Restmittel aus 2022 
(wenn Übertrag ge-
nehmigt) 
Produktgruppe 0406 Stadtarchiv    
                                                 
1 Im Folgenden wird noch die bisherige Form  „Historikerpreis“ verwendet, da der Beschlussfassung nicht vorge-
griffen werden soll.  
Stadtarchiv 
 
31.01.2023 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Dr. Worm 
Telefon: 492-4700 
Worm@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0066/2023 
Zeile 16 Sonstige ordentliche 
Aufwendungen 
2023 35.000 Davon 15.000, - € 
Preisgeld für den His-
torikerpreis und 3.000,-
 € Preisgeld für den 
Förderpreis. 
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan-Entwurf bei der oben 
genannten Produktgruppe veranschlagt. 
Durch die Umbenennung des Preises entstehen keine zusätzlichen Kosten.  
 
 
 
Begründung: 
 
Der Rat der Stadt Münster hat am 15.12.2021 beschlossen (Ergänzungsvorlage V/0810/2021/1), 
dass die 9. Vergabe des Historikerpreises der Stadt Münster im Rahmen der Feierlichkeiten zum 375. 
Jubiläum des Westfälischen Friedens stattfinden soll. Das Preisgeld wurde auf 15.000 € festgesetzt. 
Es wurde die Konstituierung einer Jury für den Historiker preis entsprechend der Grundsatzentschei-
dung des Rates vom 18.09.1997 beschlossen und folgende Vertreterinnen und Vertreter der Rats-
fraktionen in die Jury entsandt: 
 
• für die CDU-Fraktion: Dr. Wolfgang Weikert 
• für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL: Christine Schulz 
• für die SPD-Fraktion: Dr. Michael Jung 
• für die FDP-Fraktion: Bernd Mayweg 
• für die Fraktion DIE LINKE: Tim Richter 
• für die Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP: Lars Nowak. 
 
Für die Wissenschaft wurden im Nachgang der Ratssitzung benannt:  
• für das Historische Seminar der WWU: Prof. Dr. Heike Bungert 
• für den Verband der Historiker und Historikerinnen: Prof. Dr. Dorothea Weltecke (HU Berlin) 
• für den Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer: Dr. Peter Johannes Droste. 
 
Für die Verwaltung sind beteiligt  
• der Oberbürgermeister: Markus Lewe (Vorsitz der Jury) 
• die Dezernentin für Soziales und Kultur: Cornelia Wilkens. 
Die organisatorische Federführung für die Verleihung des Historikerpreises einschließlich der 
Betreuung der Jury wurde dem Stadtarchiv übertragen. 
 
Die Kernjury hat in ihrer konstituierenden Sitzung die folgenden Personen kooptiert: 
• als Journalistin: Prof. Bascha Mika, (bis 2020 Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau) 
• als Professorin der Geschichtswissen schaften einer anderen Universität: Prof. Dr. Ute Schneider 
(Universität Duisburg-Essen) 
• als Professor einer anderen Fachdisziplin: Prof. Dr. Christopher Daase (Goethe-Universität Frank-
furt am Main / Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung). 
 
Die Jury hat in dieser Besetzung zweimal in hybrider Form getagt (am 25.08.2022 und 19.10.2022)  
und hatte die Aufgaben, zum einen eine geeignete Kandidatin/einen geeigneten Kandidaten für die 
Verleihung des Historikerpreises der Stadt Münster zu ermitteln, und zum anderen einen geschlech-
tergerechten neuen Namen für den Preis vorzuschlagen. 
Das Ergebnis des ersten Auftrags wird in nichtöffentlicher Sitzung unter der V/0008/2023/1 verhan-
delt.  
 
Um das Ziel einer geschlechterneutralen Bezeichnung des Preises zu erreichen, wurden zwei Varian-
ten in der Jury diskutiert: Die Umschreibung („Preis de r Stadt Münster für (herausragende) Ge-
schichtswissenschaft“) und die Verwendung des sogenannten „Gendersternchens“ (Histori-

- 3 - 
V/0066/2023 
ker*innenpreis der Stadt Münster). Entscheidend für das einstimmige Votum (bei einer Enthaltung) 
der Jury war, dass der „Markenname“ auch bei der neuen Bezeichnung erkennbar bleiben sollte. Die 
Schreibweise orientiert sich damit am Beschluss des Ausschusses für Gleichstellung vom 
27.01.2022, dass die Stadtverwaltung in ihrer internen und externen Kommunikation das "Gender-
sternchen" verwenden kann. 
 
 
 
i. V. 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen 
Anlage A

Anlage A

1082 Zeichen

Anlage A zur V/0066/2023 
Kurzüberblick 
Der Vorschlag der Jury für den Historikerpreis für einen geschlechtergerechten neuen Namen für 
den Preis wird bestätigt: Ab sofort wird vom „Historiker*innenpreis der Stadt Münster“ gespro-
chen. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Vor dem Hintergrund des Jubiläumsjahrs 2023 trägt die Verleihung des Historikerpreises zum 
Image der Stadt als „Friedensstadt“ und Wissenschaftsstadt bei.  
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0406 Stadtarchiv 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2023 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Eine geschlechtergerechte Bezeichnung des Preises trägt unmittelbar zum Querschnittsthema 
„Gleichstellung“ bei.

Beratungsverlauf (3)

02.02.2023 Kulturausschuss
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
15.02.2023 Hauptausschuss
TOP 19 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
15.02.2023 Rat
TOP 27 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0066/2023
Typ
Vorlagen
Datum
24.01.2023
Erstellt
24.01.2023 09:18