Mandari Insight

1996/2021

"Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Aktueller Sachstand und Ausblick

Mitteilung Ausschuss 01.06.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 28.06.2021, TOP 12.3

Anlage 3 Geschäftsordnung-2.Änderung

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Ansehen

Anlage 2 Fortschreibung 2020

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Bilanz 2019

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Ansehen

Anlage 3 Geschäftsordnung-2.Änderung

6710 Zeichen

Dezernat VI –  
Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft 
  Stadtplanungsamt 
 
GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021)  1 
 
GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE 
STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT 
 
 
PRÄAMBEL 
Am 27.11.2008 hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln den städtebaulichen Mas-
terplan für die Kölner Innenstadt vom Verein Unternehmer für die Region Köln e. V. 
entgegengenommen. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 05.05.2009 den 
Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrich-
tung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt beschlossen. 
 
Weiterhin hat der Rat zur Begleitung der Umsetzung des Planwerkes beschlossen, 
ein Beratungsgremium einzusetzen und die Transparenz des bisherigen Prozesses 
in geeigneter Form fortzuführen. 
 
1. Zuständigkeitsbereich 
Die Abgrenzung des Gebietes des städtebaulichen Masterplans ist nicht deckungs-
gleich mit dem Gebiet des Stadtbezirkes Innenstadt, sondern geht an einigen Stellen 
darüber hinaus. So ist der Bereich der Universität in Lindenthal und der innere Grün-
gürtel Bestandteil des städtebaulichen Masterplans, wie auch die Flächen des 
Großmarktes im Stadtbezirk Rodenkirchen, Randbereiche von Nippes und Ehrenfeld, 
die an die Innenstadt angrenzen, sowie auch der Mülheimer Hafen im Stadtbezirk 
Mülheim. 
 
2. Aufgaben der Lenkungsgruppe 
(1) Die Lenkungsgruppe berät den Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksver-
tretung Innenstadt in Fragen, die mit der Umsetzung des städtebaulichen Master-
plans zusammenhängen, insbesondere bei der 
− Prioritätenfestlegung der einzelnen Maßnahmen, 
− fachlichen Umsetzung der Maßnahmen, 
− Überprüfung der Übereinstimmung von städtebaulichen Planungen mit den Zielen 
   des städtebaulichen Masterplans, 
− Fortschreibung des städtebaulichen Masterplans und 
− der Öffentlichkeitsarbeit. 
 
(2) Die Zuständigkeiten der Lenkungsgruppe beschränken sich auf die Beratung der 
politischen Gremien des Rates im Zusammenhang mit der inhaltlichen Weiterent-
wicklung des städtebaulichen Masterplans. Entscheidungen obliegen den zuständi-
gen Fachausschüssen und der Bezirksvertretung Innenstadt. Gemäß Ratsbeschluss 
werden in der Lenkungsgruppe keine Abstimmungen, weder als Empfehlung, noch 
als Meinungsbild vorgenommen, da es sich um eine reine Arbeitsgruppe handelt.

GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021)  2 
(3) Neben dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Innenstadt 
können in besonderen Fällen wegen der räumlichen Zuständigkeit auch die Bezirks-
vertretungen von Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim sowie in 
fachlich begründeten Fällen auch der Wirtschaftsausschuss, der Verkehrsausschuss 
und der Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Grün die zu beratenden Gremien sein. 
 
3. Zusammensetzung der Lenkungsgruppe 
(1) Die Lenkungsgruppe wird wie folgt zusammengesetzt: 
− Dezernent*in für Planen und Bauen, als Vorsitzender der Lenkungsgruppe 
− Dezernent*in für Mobilität und Liegenschaften 
− Dezernent*in für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionale  
   Zusammenarbeit 
− die Sprecherinnen und Sprecher der im Stadtentwicklungsausschuss vertretenen 
   stimmberechtigten Fraktionen, 
− Vorsitzende(r) des Gestaltungsbeirates, 
− ein(e) Vertreter*in des Vereins Unternehmer für die Region Köln e. V., 
− ein(e) Vertreter*in des Büros Albert Speer + Partner, 
− bis zu vier zugeladene Fachexpertinnen oder Fachexperten, 
− zwei Vertreter*innen der Bezirksvertretung Innenstadt, 
− bei Bedarf jeweils zwei Vertreter*innen der betroffenen Bezirksvertretungen 
   Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes. 
 
(2) Im Bedarfsfall werden auch die Vorsitzenden der Ausschüsse für Wirtschaft, Ver-
kehr und Umwelt, Gesundheit und Grün beratend hinzugezogen. 
 
(3) Die Lenkungsgruppe wird eingesetzt für die Dauer einer Legislaturperiode. Mit 
jeder neuen Ratsperiode wird über die Zusammensetzung der Lenkungsgruppe ent-
schieden. Die Lenkungsgruppe ist kein Beirat. 
 
4. Einberufung und Tagesordnung 
(1) Die Lenkungsgruppe tagt zweimal in einem Kalenderjahr. Die Sitzungen sind 
nicht öffentlich. Die Lenkungsgruppe kann nach Bedarf weitere Sitzungen und Ar-
beitstreffen durchführen. 
 
(2) Eingeladen wird mit einer Tagesordnung durch die Geschäftsführung, in Abstim-
mung mit dem Vorsitzenden der Lenkungsgruppe. Die Einladung mit der Tagesord-
nung soll den Mitgliedern eine Woche vor dem Sitzungstermin vorliegen. 
 
(3) Die Bezirksvertretung Innenstadt und die Fachausschüsse des Rates haben die 
Möglichkeit, der Geschäftsführung der Lenkungsgruppe Tagesordnungspunkte vor-
zuschlagen. In besonderen Fällen können auch die Bezirksvertretungen Rodenkir-
chen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim Tagungsordnungspunkte vorschla-
gen. Diese Tagesordnungspunkte müssen spätestens drei Kalenderwochen vor der 
Sitzung bei der Geschäftsführung eingegangen sein. 
 
(4) Nach Erfordernis der Tagesordnung nehmen betroffene städtische Fachämter an 
den Sitzungen teil, die von der Geschäftsführung zugeladen werden. 
 
5. Geschäftsführung 
(1) Die Geschäftsführung der Lenkungsgruppe obliegt dem Stadtplanungsamt. 
(2) Die Aufgabe der Geschäftsführung besteht insbesondere in der

GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021)  3 
− Koordination der Umsetzungsarbeiten (inkl. Haushaltsplanung, Information der 
   zuständigen Gremien des Rates), 
− Koordination, Moderation verwaltungsinterner Abstimmungen, 
− inhaltlichen und verfahrensmäßigen Bearbeitung und Begleitung interdisziplinärer 
   städtebaulicher Wettbewerbs-/Werkstatt-/Moderationsverfahren im Rahmen der 
   Umsetzung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt, sowie Betreuung bei 
   der Realisierung der Ergebnisse 
− inhaltlichen Vorbereitung der Sitzungen der Lenkungsgruppe (u.a. Erstellung der 
   Tagesordnungen, Einladungen, Aufbereitung der Inhalte zur Präsentation), 
− Durchführung und Moderation der Sitzung im Team mit dem Vorsitzenden, 
− inhaltliche Nachbereitung der Sitzung (u.a. Anfertigung und Versand der Nieder- 
   schrift, Vorlage bei den zuständigen Gremien des Rates), 
− Bearbeitung von Anfragen zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt, 
− Öffentlichkeitsarbeit zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt 
 
(3) Die Niederschriften der Sitzungen werden den betroffenen Bezirksvertretungen 
und dem Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis gegeben. 
 
(4) Periodisch wird dem Stadtentwicklungsausschuss ein Statusbericht mit dem Ziel 
vorgelegt, zu erarbeiteten Ergebnissen Beschlüsse der Ausschüsse des Rates ein-
zuholen.

Anlage 2 Fortschreibung 2020

27319 Zeichen

Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen 
und Wirtschaft
Städtebaulicher  
Masterplan 
Innenstadt Köln
Fortschreibung 2020 - 2025

Seite 2
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Impressum
Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt
November 2020
Eva Herr
Birte Müller 
Lena Tenbücken
Katrin Witzel
117
Impressum
Herausgeberin
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz – Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Konzeption, Inhalt und Redaktion
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt
www.stadt-koeln.de
Urban Media Project
www.urbanmediaproject.de
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
www.rmpsl.la
Zebralog
www.zebralog.de
Druck
Leinebergland Druck GmbH & Co. KG
Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine
Gestaltung
Urban Media Project, Off  enbach a.M.
Stand
Dezember 2018
1. Aufl  age
1.000 Exemplare
Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale 
Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau 
und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und 
Raumforschung (BBSR) begleitet.
Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH

Seite 3
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020

Seite 4
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020

Seite 5
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Einleitung
Bilanzierung Städtebaulicher Masteplan Innenstadt 2019
1
 Auftrag - Zielvereinbarung 2020
2
 Städtebaulicher Masterplan
 - AUFRÄUMEN
2.1
 Umsetzung in den letzten 10 Jahren
2.2 
 Die Geschäftsstelle
3 
 Städtebaulicher Masterplan
 - FOKUSSIEREN
4
 Städtebaulicher Masterplan
 - VERKNÜPFEN
4.1
 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 2030+
5
 Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan
 Gesamtfazit -Zielvereinbarung 2020
Inhalt
6
8
10
12
14
16
18
20
22

Seite 6
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Einleitung
Bilanzierung Städtebaulicher Masterplan Innenstadt 2019
Bilanzierung 2019
Erkenntnisse aus dem 
Workshop November 2019
Im Jahr 2019 wurde der städtebauliche Masterplan, zehn 
Jahre nach dem er vom Rat als Regiebuch für die zukünftige 
Entwicklung der Innenstadt beschlossen wurde, bilanziert. Die 
gewonnenen Erkenntnisse sollten Hinweise auf möglichen 
Fortschreibungsbedarf geben, um die Kontinuität und Qualität 
der Planungsprozesse in der Innenstadt sicherzustellen.
Die von der Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan 
Innenstadt Köln vorgelegte Bilanzierung wurde am 08. No-
vember 2019 im Rahmen eines Workshops zusammen mit 
Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, dem Verein für Unter-
nehmer sowie den externen Expert*innen der Lenkungsgruppe 
diskutiert und geschärft: Das Ergebnis ist in der Broschüre 
„Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln I Bilanzierung 
2009 – 2019“ zusammengefasst. Im Kapitel Fazit werden unter 
den drei Begriffen AUFRÄUMEN, VERKNÜPFEN und FOKUS-
SIEREN Kernthemen für eine Fortschreibung zusammenge-
fasst.
Masterplan AUFRÄUMEN
Die im städtebaulichen Masterplan verankerte Systematik der 
Interventionsräume und Vertiefungsbereiche sowie der Maß-
nahmenkatalog wurden in der Bilanzierung aufgegriffen und 
überprüft. Vor dem Hintergrund seiner strategischen Bedeu-
tung für die Innenstadt soll der Masterplan sowohl im Sinne 
einer Aktualisierung der Plangrafik als auch im Sinne einer 
Priorisierung aufgeräumt werden. Für die zukünftige Stär-
kung des Masterplans als Steuerungsinstrument stellt sich die 
Frage, ob es weiterhin überhaupt eine Vielzahl von Einzel-
maßnahmen sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog 
braucht, oder ob die Konzentration auf wesentliche Schlüssel-
projekte samt schlüssiger Darstellung der notwendigen Ein-
zelschritte sowie einer realistischen Zeiteinschätzung für die 
Umsetzung zielführender ist. 
Masterplan FOKUSSIEREN
Das Plangebiet sowie die inhaltliche Schwerpunktsetzung des 
Städtebaulichen Masterplans wurden im Zuge der Bilanzierung 
kritisch hinterfragt. Sollen beispielsweise über die Innenstadt 
hinaus weitere Interventionsräume definiert werden? Oder gilt 
nach wie vor die Strategie, die Innenstadt als Motor für die

Seite 7
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Gesamtstadt zu betrachten? Vor dem Hintergrund aktueller 
Entwicklungstendenzen stellt sich darüber hinaus die Frage, 
ob weitere Themenbereiche, wie beispielsweise Mobilität und 
Klima verstärkt neben den originär städtebaulichen Themen-
feldern zukünftig in den Masterplan behandelt werden sollen 
und welche der bestehenden Themenfelder des Masterplans 
für die Fortschreibung insgesamt relevant sind. Auch die Frage 
nach dem Bedarf einer Ausweitung des Betrachtunggebietes 
sowohl in der Fläche als auch in die dritte Dimension soll 
kritsch geprüft und geklärt werden.
Masterplan VERKNÜPFEN
Der Städtebauliche Masterplan steht im Kontext aktueller 
Themenbereiche der gesamtstädtischen Stadtentwicklung. 
Mit der Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektive 2030+“ 
werden diese gesamtstädtischen Ansätze gerade gebün-
delt und neu ausgerichtet. Die Bilanzierung hat dieses The-
ma aufgegriffen und die Frage formuliert, welche Position 
der Masterplan im Zusammenhang mit diesem übergeord-
neten strategischen Planungsinstrument einnehmen kann. 
1 2 3
Aufräumen Fokussieren Verknüpfen
Abb.: © AS+P

Seite 8
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
1. Auftrag
Zielvereinbarung 2020
Beschlusslage
Lenkungsgruppe
Ziele und Vorgehensweise für 
die Fortschreibung Masterplan
  
Mit dem Beschluss 2358/2017 hat die Verwaltung den Auftrag 
bekommen, den Städtebaulichen Masterplan Innenstadt Köln 
sowie die dazugehörige Lenkungsgruppe neu auszurichten. 
Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als infor-
melles Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammen-
schau des Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche 
Inhalte im Zuge der geplanten Fortschreibung diskutiert, über-
arbeitet oder ergänzt werden sollen. 
Die Zielvereinbarung für das Jahr 2020 beinhaltet hiervon ab-
geleitet drei Punkte:
1. Eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher 
Masterplan soll nicht zuletzt auf Wunsch der Politik sowie der 
bisherigen Expert*innen erfolgen. Diese beinhaltet zum Einen 
die Auswechslung der Expertenriege in den Handlungsfeldern 
Freiraum, Verkehr, Architektur/Städtebau und Beteiligung. Zum 
Anderen soll ein kritischer Blick auf das bestehenden Format 
sowie den Turnus und Inhalte der Sitzungen geworfen werden.
2. Die Ziele und Vorgehensweise zur Fortschreibung des Ma-
sterplans sollen im Rahmen der Zielvereinabrung 2020 erar-
beitet werden. Ziel ist, den Städtebaulichen Masterplan wei-
terhin als Planungs- und Steuerungsinstrument zu etablieren, 
mit dessen Unterstützung die Kölner Innenstadt im Sinne der 
europäischen, durchmischten und kompakten Stadt gestärkt 
werden kann. Es gilt jedoch bei bedeutsamen Wachstumsräu-
men Impulse nicht nur für die Innenstadt sondern auch für die 
innere Stadt zu setzten. Eine gute Basis für die Fortschreibung 
liefern in diesem Zusammenhang sowohl die Bilanzierung als 
auch die Erkenntnisse aus dem Workshop.

Seite 9
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Lenkungsgruppe 
neu ausrichten und 
aufstellen
Ziele und
Vorgehensweise 
formulieren
Fortschreibung
Städtebaulicher Masterplan
Schnittstellen mit
Stadtstrategie
klären
Aufräumen Fokussieren Verknüpfen
3. Parallel hierzu wurden in den letzten zwei Jahren die Kölner 
Perspektiven 2030+ erarbeitet, die für die Entwicklung der Stadt 
einerseits eine ganzheitliche Strategie sowie ein räumliches 
Leitbild formulieren. Für die Neuausrichtung des Städtebaulichen 
Masterplans bieten die hier gewonnenen Erkenntnisse wichtige 
Hinweise auf die inhaltlichen Schwerpunkte, aber auch auf die 
räumliche Ausdehnung. 
Im Rahmen der Zielvereinbarung sind die Schnittstellen zwischen 
den beiden konzeptionellen Planwerken zu ermitteln und ein Um-
gang für die Anwendung im Planungsalltag zu erarbeiten.
Schnittstellen 
Perspektive 2030+ 
Zielvereinbarung 2020

Seite 10
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
2. Städtebaulicher Masterplan 
AUFRÄUMEN
Mit dem Städtebaulichen Masterplan von 2009 wurden mit 
dem stadtplanerischen Credo der Stadtreparatur und der 
europäischen und kompakten Stadt vor dem Hintergrund der 
Charta von Leipzig maßgeblich die großen Konversionsflächen 
und stadträumlichen Potentiale der Innenstadt definiert. Diese 
befinden sich aktuell zum Großteil erfolgreich in der Planung 
und Umsetzung. 
Ein weiteres Schwerpunktthema aus der Zeit der Aufstellung 
des Städtebaulichen Masterplans ist die Stärkung und qua-
litätvolle Aufwertung des öffentlichen Raumes. Die hiermit 
verbundenen Handlungsfelder werden im bestehenden Ma-
sterplan in Form der sieben Interventionsräume und der davon 
abgeleiteten Vertiefungsbereichen sowie Einzelmaßnahmen 
definiert. 
Im Rahmen des AUFRÄUMENS wurde sowohl die bestehende 
Systematik der Interventionsräume, der Maßnahmenkatalog 
sowie die vorgegebene Priorisierung überprüft. Im Zuge des-
sen wurde die Plangrafik des Städtebaulichen Masterplans 
aktualisiert. Es lässt sich feststellen, dass die großen Potenti-
al-/Konversionsflächen in den letzten Jahren ermittelt wurden 
und sich inzwischen in Planung und/oder Umsetzung befinden. 
Auch zahlreiche (hoch-)bauliche Maßnahmen des Städtebau-
lichen Masterplans wurden zwischenzeitlich angegangen. 
Handlungsbedarf besteht dagegen im Bereich des Öffentlichen 
Raumes. Dieser muss verstärkt sowohl konzeptionell als auch 
durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen über den Städte-
baulichen Masterplan qualifiziert werden. Es gilt im Weiteren, 
besondere Stadträume im Öffentlichen Raum zu identifizieren 
und Ihre Bedeutung für die Gesamtstadt heraus zu arbeiten 
und eine Priorisierungssystematik für entsprechende Umset-
zungsmaßnahmen zu entwickeln. 
Die bestehende Systematik des Masterplans mit dem starren 
und überholten Maßnahmenkatalog soll zukünftig von einer 
dynamischen Sicht auf aktuelle Handlungsbedarfe abgelöst 
werden. Ziel ist es, die Stadt zu befähigen, sich aktiv ins aktu-
elle Entwicklungsgeschehen einbringen zu können und beste-
henden Handlungsdruck besser steuern zu können.
Ausgangslage
Handlungsbedarf und Ziele

Seite 11
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2009
Zielstellung des Masterplans 2009:
Qualitätvolle Stadtreparatur:
> europäische, nachhaltige und kompakte Stadt
Innerstädtische Entwicklungsflächen für 
hochbauliche Nachverdichtung nutzen
+
Öffentlichen Raum stärken
A
B

Seite 12
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Große Potential- / Konversionsflächen 
befinden sich in Planung + Umsetzung:A
2.1 Umsetzung in den letzten 10 Jahren
Aktualisierung der Plangrafik und Identifizierung 
von Handlungsfeldern
Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2020

Seite 13
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Qualifizierung des Öffentlichen Raums 
weiterhin erforderlich:
B
> Konzeptionelle 
Betrachtungsebene 
besondere Stadträume
> Konkretisierung von 
Einzelmaßnahmen, und 
Schlüsselprojekten

Seite 14
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit seinem Beschluss 
vom 14. Dezember 2017 (2358/2017) eine Neuausrichtung 
der Lenkungsgruppe angeregt. Diese beinhaltet u.a. nach 10 
jähriger intensiver Zusammenarbeit eine Auswechslung der 
Expert*Innen und Neubesetzung der entsprechenden Themen-
bereiche.
Die neuen Expert*innen wurden am 16. Oktober 2019 im Rah-
men einer Erkundungstour durch das Plangebiet des Städ-
tebaulichen Masterplans zum Erfahrungsaustausch mit dem 
bisherigen Expertenteam eingeladen. Es wurden gemeinsam 
Schwerpunktthemen und aktuelle Entwicklungen besprochen 
sowie der Entwurf der Bilanzierung diskutiert. Die Anregungen 
wurden im Nachgang in die Finalisierung der Bilanzierung auf-
genommen.
In einem weiteren Schritt wurden im Rahmen eines Work-
shops zur Fortschreibung des Masterplans die bisherigen 
Expert*innen am 08.November 2019 offiziell verabschiedet. 
Gleichzeitig haben sich die neuen Expert*innen mit Ihren ent-
sprechenden Themenbereichen präsentieren können.
Folgender Wechsel der Expert*innen hat stattgefunden:
Themenbereich Freiraum:
Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg => Prof. Irene Lohaus, Hanno-
ver
Themenbereich Architektur/Städtebau:
Sigurd Trommer, Bonn => Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart
Themenbereich Verkehr:
Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Kaiserslautern => Konrad Rotfuchs, 
Hamburg
Themenbereich Beteiligung:
Christine Rutenberg, Köln => Dr. Markus Nollert, Zürich 
2.2 Die Geschäftsstelle 
Neuausrichtung der Lenkungsgruppe
Lenkungsgruppe 
Anpassung 
Format / Turnus
neue Besetzung
1
Politischer Auftrag
Neue Expertenriege

Seite 15
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Die Expert*innen sollen in Zukunft der Stadt Köln, nicht nur im 
Rahmen der offiziellen Sitzungstermine, mit ihrer Expertise zu 
aktuellen Themen und maßnahmenbezogenen Fragestellungen 
hinsichtlich des Städtebaulichen Masterplans beratend zur Seite 
stehen. 
Es ist geplant, die formelle Umsetzung der Neubesetzung des 
Gremiums durch eine Mitteilung im Stadtentwicklungsausschus-
ses nach der Neukonstituierung des Gremiums aufgrund der 
Kommunalwahl im I. Quartal 2021 zu platzieren.
Ein weiteres Thema, welches intensiv im Rahmen des Work-
shops  diskutiert wurde, ist die Frage nach der Wahrnehmung 
des Städtebaulichen Masterplans in der breiten Öffentlichkeit. Es 
wurde übereinstimmend der Wunsch formuliert, die bestehenden 
Kommunikationsinstrumente zu prüfen und ein neues Kommuni-
kationskonzept zu entwickeln. 
Beauftragung  
externes Büro 
Kommunikations-
konzept
2
Kommunikation

Seite 16
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Fokus Städtebau und 
Kernstadt
Interventionsräume
Der Fokus des städtebaulichen Masterplans liegt auf dem 
Zusammenspiel von bebauter und unbebauter Fläche im 
Kernbereich des Kölner Stadtgebiets, wobei er stets auch als 
Motor und Impulsgeber für die Entwicklung der Gesamtstadt 
agieren soll. Mit dieser städtebaulichen Sicht gilt es, Wachs-
tumsthemen und Fragen nach einer solzialverträglichen Dichte 
zu behandeln. Für die Fortschreibung des Städtebaulich Ma-
sterplans im Rahmen seiner 15-jährigen Gesamtlaufzeit ist vor 
diesem Hintergrund eine Weiterqualifizierung von besonderen 
Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten vor-
gesehen. 
Dies kann über die Qualifizierung konkreter Stadträume im 
Sinne der vorgegebenen Interventionsräume auf konzeptio-
neller Ebene erfolgen. Basierend auf den aktuellen Entwick-
lungstendenzen besteht vor allem für den Inneren Grüngürtel 
als auch für die Ost-West-Achse großer Handlungsbedarf. 
3. Städtebaulicher Masterplan 
FOKUSSIEREN
Priorität: Innerer Grüngürtel
 und Ost-West-Achse
Kernzone
Ringe
Rhein
Nord-Süd-Achse
Rechte Rheinseite
Interventionsräume
Besondere Stadträume

Seite 17
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Prioriätat: Via Culturalis
Komödienstraße
WDR/MAKK
Ehrenstraße
....
 
Öffentlicher Raum
Infrastrukturmaßnahmen
Private Projektentwicklung 
Priorität: Neugestaltung 
Ebertplatz
Fußgängerbrücken
Nördlich Colonius
...
 
Lupenräume Schlüsselprojekte
Eine weitere Maßstabsebene sind die Lupenräume, welchen eine 
strategische Bedeutung für den Gesamtraum beigemessen wird. 
Die Via Culturalis befindet sich, genau wie die Komödienstraße, 
gerade in der Erarbeitung, bzw. Umsetzung. Welche Bereiche 
zuküftig im Sinne der Lupenräume vertieft werden müssen wird 
sich aus der Weiterqualifizierung der Interventionsräume sowie 
aus aktuellem Handlungsdruck ergeben.
Darüber hinaus können einige strategischbedeutsame Projekte 
zukünftig als Schlüsselprojekte des Masterplans gelistet wer-
den. Diese besitzen besonderen Modellcharakter oder auch eine 
Strahlkraft über die Grenzen des Masterplans hinaus. Hier kann 
im Bereich des öffentlichen Raums z. B. aktuell der Eberplatz als 
wichtige Umsetzungsmaßnahme genannt werden. Schlüssel-
projekte können aber auch Infrastrukturmaßnahmen sein sowie 
Projekte, die von privaten Entwicklern angestoßen werden, wie z. 
B. Nördlich Colonius.
Lupenräume
Schlüsselprojekte

Seite 18
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Perspektive 2030+
360-Grad-Perspektive und 
Stadträumliche Perspektive
Die Kölner Perspektive 2030+ wurde mit Hilfe eines umfang-
reichen Beteiligungsverfahrens als strategisches Instrument 
zur zukünftigen Entwicklung der Stadt Köln erarbeitet. Dieses 
integrative Instrument umfasst eine Vielzahl an Themenbe-
reichen und soll als Kompass für eine zukunftsgerichtete, 
strategische und nachhaltige Stadtentwicklung dienen. Dies 
alles mit dem Ziel, Köln dauerhaft als lebenswerte Großstadt 
zu stärken, zu entwickeln und aktiv zu gestalten.
Zentrales Element bildet auf der einen Seite die 360-Grad-
Perspektive mit ihrem Zielgerüst. Es besteht aus fünf Leitsät-
zen, die durch insgesamt 27 Ziele konkretisiert werden. Es ist 
nachhaltig und integriert aufgebaut, thematisch eng verzahnt 
und fachbereichsübergreifend formuliert. Das Zielgerüst bildet 
den Rahmen, in dem sich das zukünftige Handeln von Politik, 
Verwaltung und Stadtgesellschaft bewegt.
Daneben gibt es die Stadträumliche Perspektive, die sich mit 
allen räumlichen Fragen der Stadtverwaltung beschäftigt. We-
sentliche Elemente der Stadträumlichen Perspektive sind die 
Grundlagenkarten, die Ansätze der räumlichen Entwicklung, 
fünf detaillierte Zielkarten und das räumliche Leitbild mit mög-
lichen Zukunftsräumen. 
4. Städtebaulicher Masterplan 
VERKNÜPFEN
Schnittstelle Kölner Perspektive 2030+
Zukunftsräume
Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung
Interventionsräume
Frage: Wie sehen die Schnittstellen zwischen dem Städtebaulichen 
Masterplan, der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene im 
Rahmen der Fortschreibung aus?
Projekte

Seite 19
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Exkurs - Kölner Perspektive 2030+ 
Räumliches Leitbild
mit 7 Zukunftsräumen
13 Räumliche Ansätze
+ 5 Zielkarten
227227
ARCHITECTS AND PLANNERS
ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN
A555
A4
A3
A3
A3
A4
A59
A57
A1
A4
A57
A1
Aachener Straße
Deutzer Brücke
Dürener Straße
Bonner Straße
Luxemburger Straße
Venloer Straße
Neusser Straße
Olpener Straße
Kalker Hauptstraße
Frankfurter Straße
Clevischer Ring
Siegburger Straße
Bergisch-Gladbacher Straße
Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim
Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk
Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz
Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen
Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal
Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld
Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes
Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler
Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt
Zukunftsraum Zukunftsraum 
InnenstadtInnenstadt
Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Ost-West-AchseOst-West-Achse
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld
Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Porzer SüdenPorzer Süden
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor
N
0 0,5 1 2 5 Km
10 Handlungsempfehlungen
Klimagerecht leben
Innere Werte
Kölner Mischung
Frei-Raum
Verkehrswende
Wirtschaft hoch 3
Vorfahrt Bildung
Stadt-Leben
Smart Stadt
Regio-Coop
Rahmenbedingungen, Ent-
wicklungstrends, Aufgaben 
und Herausforderungen für 
Kölns Zukunft
+
Räumliches Leitbild
1
2
Kompass für eine zukunftsgerichtete, strate-
gische und nachhaltige Stadtentwicklung
> „Wie wollen wir in Köln 2030 leben?“
Ziele
Systematik

Seite 20
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Zukunftsräume = Verdichtung strategisch 
bedeutsamer Entwicklungen, die eine integrierte + 
räumlich zusammenhängende Planung erfordern und 
Raum für modellhafte Umsetzungsansätze geben.
→ RÄUMLICHE WEITERENTWICKLUNG SOLL 
GEZIELT VORANGETRIEBEN WERDEN.
227227
ARCHITECTS AND PLANNERS
ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN
A555
A4
A3
A3
A3
A4
A59
A57
A1
A4
A57
A1
Aachener Straße
Deutzer Brücke
Dürener Straße
Bonner Straße
Luxemburger Straße
Venloer Straße
Neusser Straße
Olpener Straße
Kalker Hauptstraße
Frankfurter Straße
Clevischer Ring
Siegburger Straße
Bergisch-Gladbacher Straße
Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim
Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk
Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz
Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen
Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal
Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld
Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes
Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler
Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt
Zukunftsraum Zukunftsraum 
InnenstadtInnenstadt
Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Ost-West-AchseOst-West-Achse
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld
Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Porzer SüdenPorzer Süden
Zukunftsraum Zukunftsraum 
Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor
N
0 0,5 1 2 5 Km
Ost-West-Achse
Kölner Norden
Rechtsrheinischer
Entwicklungskorridor 
Porzer Süden
S-Bahn Ring
 Rhein 
Innenstadt
4.1 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 
2030+
Zukunftsräume 
2030
+
Interventionsräume 
Masterplan

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Der stadträumlichen Komponente wird sich im Rahmen der 
Perspektive 2030+ vor allem über das Mittel der sogenannten 
Zukunftsräume genähert. Es werden insgesamt sieben Zukunfts-
räume benannt, die aus Sicht der Stadtstrategie sowohl großes 
Entwicklungspotenzial als auch Modellcharakter besitzen. In 
diesen Zukunftsräumen verdichten sich strategisch bedeutsame 
Entwicklungen, die eine integrierte und räumlich zusammenhän-
gende Planung erfordern. Darüber hinaus soll in diesen Räumen 
die Entwicklung gezielt voran getrieben werden. 
Vier dieser Räume durchqueren das Betrachtungsgebiet des 
städtebaulichen Masterplans und sind größtenteils identisch mit 
den vom Masterplan definierten Interventionsräumen.
Vor dem Hintergrund der Frage in welcher Form eine Verknüp-
fung mit der Stadtstrategie 2030+ erfolgen soll, kann der Master-
plan in Zukunft die als strategischbedeutsam identifizierte Stadt-
räume konkretisieren und weiter qualifizieren. Somit bildet er ein 
konzeptionelles Bindeglied zwischen der Strategieebene und der 
Bauleitplanung, bzw. der konkreten Projektebene.
Zukunftsräume
Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung
Interventionsräume
 Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans 
bildet eine konzeptionelle wie strategisch-steuernde Brücke 
zwischen der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene. 
Der Masterplan konkretisiert die städtebaulichen Themen aus der 
Stadtstrategie und qualifiziert diese weiter.
Projekte 
7 Zukunftsräume
Interventionsräume 
Masterplan

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Ziele für die Fortschreibung
AUFRÄUMEN
VERKNÜPFEN
FOKUSSIEREN
Die von der Geschäftsstelle vorgeschlagenen Ziele zur Fort-
schreibung des Masterplans und die damit verbundene Vorge-
hensweise wurden im Rahmen eines Arbeitstreffens mit den 
Expert*innen der Lenkungsgruppe, dem Dezernat VI/BG Grei-
temann und 61 im November 2020 erörtert und abgestimmt. 
In diesem Zusammenhang konnten auch noch offene Themen 
und Fragestellungen zur Zielvereinbarung 2020 geklärt wer-
den. Bezogen auf die drei dargestellten Themenstränge, wel-
che analog zu den drei Aufträgen der Zielvereinbarung 2020 
bearbeitet wurden, läßt sich folgendes Gesamtfazit ziehen:
Im Themenstrang AUFRÄUMEN wurden die erforderlichen 
Bereiche überprüft und überarbeitet, mit dem Ziel, den Ma-
sterplan in Zukunft als Steuerungsinstrument zu stärken. Die 
Systematik der Interventionsräume, des Maßnahmenkataloges 
und die Plangrafik wurden aktualisiert, der Handlungsbedarf 
identifiziert, und die formellen Aufgaben bezogen auf die Ge-
schäftsstelle/Lenkungsgruppe umgesetzt. 
Im Themenstrang VERKNÜPFEN konnten die Schnittstellen 
zwischen dem Städtebaulichem Masterplan und der Perspek-
tive 2030+ in Abstimmung mit der Lenkungsgruppe gelöst 
werden. Zentrale Aufgabe wird es zukünftig sein, im Rahmen 
der jeweiligen Weiterqualifizierung der besonderen Stadträume 
und Schlüsselprojekte einen permanenten Rückkopplungs-
prozess einzugehen, bei dem die Ideen und Vorgaben der 
Perspektive 2030+ in die Planungs- und Umsetzungsprozesse 
implementiert werden können. 
Im Thmenestrang FOKUSSIEREN ist beabsichtigt, den Fokus 
des Städtebaulichen Masterplans auch für die nächsten Jahre 
weiterhin auf seine originär städtebaulichen Schwerpunktthe-
men zu legen. Auch behält der bestehende Betrachtungsraum 
weiterhin Gültigkeit. 
Die Fortschreibung sieht eine Weiterqualifizierung von beson-
deren Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten 
vor. Diese besonderen Stadträume werden größtenteils vom 
Masterplan in Form der Interventionsräume vorgegeben. 
Aktuellen Handlungsbedarf gibt es insbesondere in den Inter-
5. Fortschreibung Städtebaulicher 
Masterplan 
Gesamtfazit - Zielvereinbarung 2020

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
ventionsräumen Ost-West-Achse sowie dem Inneren Grüngür-
tel. Hier besteht akuter Handlungsbedarf, da von sehr unter-
schiedlichen Absendern Flächenansprüche gestellt werden, sei 
es auf der Ebene des Regionalplans und des FNPs, aber auch 
von Seiten der privaten Investoren und Projektentwickler. Um 
einen Umgang hiermit zu entwickeln, ist in einem ersten Schritt 
im Rahmen der Fortschreibung des Städtebaulichen Master-
plans daher die Qualifizierung des Interventionsraums Innerer 
Grüngürtel geplant. 
Die Vorgehensweise sowie die inhaltlichen Rahmenbedin-
gungen werden mit den Expert*innen der Lenkungsgruppe im 
Rahmen eines weiteren Arbeitstreffens bereits im Dezember 
2020 diskutiert und im Weiteren erarbeitet werden. Am Beispiel 
des Inneren Grüngürtels soll erprobt werden, wie man sich ei-
ner Weiterqualifizierung vor dem Hintergrund des bestehenden 
Entwicklungsdrucks grundsätzlich nähern kann. 
Es ist geplant, die Ziele und Vorgehensweise der Fortschrei-
bung Masterplan einschließlich Lenkungsgruppe im Rahmen 
einer Mitteilung I/ 2021 politisch zu legitimieren.
Blaupause Innerer Grüngürtel
Ausblick
Aufräumen
 • Aktualisierung der 
Plangrafik
• Identifizierung von 
Handlungsfeldern
 • Neuaufstellung der 
Lenkungsgruppe
• Kommunikations-
konzept  
1
Fokussieren
• Weiterqualifizierung 
besonderer Stadträume 
• Bestehender 
Betrachtungsraum
• Städtebaulicher 
Schwerpunkt
2
Verknüpfen
• Implementierung der 
Ideen und Vorgaben 
der Perspektive 2030+ 
• Konkretisierung der 
Zukunftsräume auf der 
Ebene des Master-
plans 
3

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020
Notizen:

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Zielvereinbarung 2020

Mitteilung Ausschuss

7579 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
61/0 Tenb Sa 
Vorlagen-Nummer  01.06.2021 
 1996/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.06.2021 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 14.06.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 17.06.2021 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.06.2021 
 
"Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" 
hier: Aktueller Sachstand und Ausblick 
Anlass 
Das 10-jährige Bestehen des Städtebaulichen Masterplan Innenstadt im Jahr 2019 wurde von Seiten 
der Geschäftsstelle zum Anlass genommen, das informelle Planungsinstrument über den Zeitraum 
2009 – 2019 zu bilanzieren. Neben einer Auswertung des Umsetzungsstands der Projekte, wurden 
unter anderem auch die Entwicklung der Planungskultur im Zusammenhang mit dem Masterplan so-
wie das Format der Lenkungsgruppe kritisch reflektiert und in der Broschüre Städtebaulicher Master-
plan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 dokumentiert (s. Anlage 1). Gleichzeitig haben die vier 
externen Fachexperten der Lenkungsgruppe einen Wechsel i.S. Neubesetzung der Expertenriege 
vorgeschlagen. In Kombination mit der seinerzeit gerade erfolgten Neubesetzung des Beigeordneten 
im Dezernat VI sollte dies einen Abschluss der ersten Dekade bilden sowie eine Neuausrichtung des 
Masterplans ermöglichen. Der Vorschlag wurde von Seiten der Geschäftsstelle aufgegriffen und um-
gesetzt.  
 
Gemeinsam mit den bestehenden Experten und dem Beigeordneten Für Stadtentwicklung, Planen, 
Bauen und Wirtschaft wurden die folgenden Nachfolger*innen benannt: 
 
Externe Fachexperten der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan 
2009 - 2019 NEU ab 2020 
Fachdisziplin  Fachdisziplin  
Städtebau / Baukul-
tur 
Sigurd Trommer Städtebau / Baukul-
tur / Nachhaltiges 
Bauen 
Prof. Jörg Aldinger 
Freiraumplanung Prof. Gerd Aufmkolk Freiraumplanung Prof. Irene Lohaus 
Verkehrsplanung Prof. Dr. Hartmut 
Topp 
Verkehrsplanung Konrad Rothfuchs 
Leitbildgruppe Christine Rutenberg Strategische Pla-
nung / Perspektive 
2030+ 
Dr. Markus Nollert

2 
 
 
Mit dem Ziel, trotz personellen Wechsels eine Kontinuität in der Beratung durch die Lenkungsgruppe 
sicherzustellen, wurde im November 2019 ein Workshop unter Teilnahme der bisherigen und künfti-
gen Fachexpert*innen der Lenkungsgruppe durchgeführt. Kernthema des Austauschs war, auf Basis 
der Ergebnisse der Bilanzierung die Zielausrichtung für die Fortschreibung und Neuausrichtung des 
Städtebaulichen Masterplan Innenstadt zu erarbeiten. Das Ergebnis des Workshops wurde durch die 
Geschäftsstelle ausgearbeitet und in der Broschüre Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fort-
schreibung 2020 - 2025 (s. Anlage 2) zusammengefasst.  
 
Lenkungsgruppe 
Entsprechend der gewonnenen Erkenntnissen bezogen auf das Sitzungsformat der Lenkungsgruppe 
wurde die Geschäftsordnung (s. Anlage 3) in drei Punkten angepasst. In der ersten Sitzung der Len-
kungsgruppe nach Neuzusammensetzung des Rates (geplant für Herbst 2021), wird die Geschäfts-
ordnung formal verabschiedet. 
Folgende Erläuterungen zu den Anpassungen: 
Zu Punkt 3) Zusammensetzung der Lenkungsgruppe 
Der Kreis der Teilnehmer*innen wurde in Bezug auf die Neubesetzung der Fachexpert*innen sowie 
der neuen Dezernatsstruktur aktualisiert. 
 
Zu Punkt 4) Einberufung und Tagesordnung 
Zusätzlich zu den regulären Sitzungen können künftig zusätzlich kleinere Arbeitsrunden durchgeführt 
werden, insbesondere mit den externen Fachexpert*innen, beispielsweise zur Vorbereitung oder zur 
Vertiefung einzelner Themen. Hierdurch werden inhaltliche Dopplungen mit den politischen Gremien 
vermieden, wodurch sich das Arbeiten insgesamt effektiver und zielgerichteter gestalten lässt. 
 
Punkt 6) Innenstadtforen  
Der Städtebauliche Masterplan Innenstadt hat sich seit 2009 als Regiebuch verstetigt und damit zu-
sammenhängend hat sich auch eine kontinuierliche Planungs- und Beteiligungskultur etabliert. Auf 
einstimmige Empfehlung der Fachexpert*innen ist es sinnvoll, Information und Beteiligungsmöglich-
keiten zum Masterplan im Kontext der konkreten Projekte (wie z.B. Werkstattverfahren Deutzer Ha-
fen, Veranstaltung Innerer Grüngürtel s.u.) anzubieten. Das Format der Innenstadtforen geht somit in 
der projektbezogenen Beteiligung der Bürger*innen auf.  Vor diesem Hintergrund entfällt Punkt 6). 
 
Arbeitsprogramm 
Für den Zeitraum 2020 – 2025 lassen sich im Rahmen der Fortschreibung für die Geschäftsstelle 
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt folgende Arbeitsschwerpunkte formulieren. Über die detaillier-
ten Aufgaben und Arbeitsschritte sowohl für die Geschäftsstelle des städtebaulichen Masterplans als 
auch für die einzelnen Maßnahmen findet die politische Beratung über einzelne Beschlussvorlagen 
statt:  
 
Interventionsräume 
a) Weiterentwicklung Innerer Grüngürtel 
Mit dem Ziel, verbindliche Regularien für die Weiterentwicklung des Freiraums und aller damit ver-
bundenen Maßnahmen zu schaffen, wird der Innere Grüngürtel einer Gesamtbetrachtung unterzogen. 
Dabei wird die Maxime verfolgt, den Inneren Grüngürtel mit einer qualitativ und quantitativ positiven 
Bilanz für den Freiraum städtebaulich weiterzuentwickeln. Eine öffentliche Veranstaltung zu diesem 
Thema ist am 30.06.2021 geplant. 
 
b) Weiterentwicklung Ost-West-Achse 
Im Zuge der Kapazitätserhöhung der KVB-Linien in Richtung Ost-West werden durch die Fachämter 
66/69 aktuell die Vorentwürfe (LPH 1-2 HOAI 2013) in Varianten erstellt, um den Verlauf der Trasse 
(ober- oder unterirdisch) zu klären. Die damit einhergehenden Veränderungen im Straßenraum lösen 
den Bedarf einer städtebaulichen und stadtgestalterischen Qualifizierung aus. 
 
Lupenräume 
a) Via Culturalis – Bundesförderprojekt Nationale Projekte des Städtebaus 2019 – 2023 
b) Ehrenstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums

3 
 
c) Komödienstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums  
 
Projekte 
Langfristige Umgestaltung Ebertplatz – Qualifizierungsverfahren für die Umgestaltung 
Neuausrichtung Städtebaulicher Masterplan 
Klärung der Schnittstellen zwischen Masterplan und Höhenentwicklungskonzept 
 
Ankündigung 
Am Mittwoch, 30. Juni 2021, findet ab 18:30 Uhr eine digitale Online-Veranstaltung zur Weiterent-
wicklung des Inneren Grüngürtels statt. Zu drei verschiedenen Themen #1 Freiraum/ Klima, #2 Mobili-
tät/ Verbindung und #3 Städtebau werden kurze Impulsvorträge gehalten. Anschließend werden die 
Inhalte in Gesprächsrunden unter der Teilnahme von Fachexpert*Innen diskutiert. Aufgrund der Ein-
schränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung als Online-Format angeboten. Inte-
ressierte Bürger*innen können sich über einen Internetzugang zuschalten, in Form eines Echtzeit-
Online-Dialogs die Veranstaltung verfolgen und sich über eine Chat-Funktion auch daran beteiligen. 
Die Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind am Veranstaltungstag über 
das Beteiligungsportal der Stadt Köln abrufbar unter: https://www.meinungfuer.koeln 
 
Zudem können im Nachgang zu der Veranstaltung über das Beteiligungsportal bis einschließlich zum 
07. Juli 2021 Anregungen zu den erörterten Inhalten übermittelt werden.  
 
 
Anlagen 
Anlage 1 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 
- digital - 
Anlage 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fortschreibung 2020 - 2025 
- digital - 
Anlage 3 Geschäftsordnung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – 2. Ände-
rung 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 Bilanz 2019

122127 Zeichen

Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Städtebaulicher  
Masterplan 
Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019

Seite 2
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Impressum
Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt
Oktober 2019
Eva Herr
Lena Hocke 
Birte Müller 
Ulrich Pappenberger 
Katrin Witzel
117
Impressum
Herausgeberin
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz – Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Konzeption, Inhalt und Redaktion
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt
www.stadt-koeln.de
Urban Media Project
www.urbanmediaproject.de
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
www.rmpsl.la
Zebralog
www.zebralog.de
Druck
Leinebergland Druck GmbH & Co. KG
Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine
Gestaltung
Urban Media Project, Off  enbach a.M.
Stand
Dezember 2018
1. Aufl  age
1.000 Exemplare
Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale 
Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau 
und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und 
Raumforschung (BBSR) begleitet.
Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Einleitung 
10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz
1
 
Städtebau
1. 1
 Maßnahmen 
1. 2 
 Konzepte
1. 3
 W
eiterentwicklung - die Lupenräume
2
 
Planungskultur 
2.1	 Planungsverfahren
	
-
	
Konversionsflächen
2.2
	
	 Werkstätten
	
-
	
Öffentlicher
	
Raum
2.3 
 W
ettbewerbe - Hochbauprojekte
3 
 Kommunikation
3.1
 Kommunikation nach innen
3.2 
 Kommunikation nach außen
Fazit 
und Ausblick
Anhang
Inhalt
6
8
10
34
36
40
42
48
50
 
54
56
58
60
62

Seite 6
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Einleitung
10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz
2009 wird der Masterplan 
durch den Rat beschlossen
Die Innenstadt aufwerten und 
qualitätvollere Planungs- 
prozesse etablieren
Aufbau der Bilanzierung
Mit
 	dem 	Beschluss 	des 	Rates 	der 	Stadt 	Köln 	wurde 	am 	05. 	Mai 	2009 	
der Städtebauliche Masterplan als grundsätzliche Handlungsemp-
fehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwick-
lung der Innenstadt beschlossen. 
Anlass für die Beauftragung des 
Büros Albert Speer und Partner mit der Erarbeitung des Masterplans 
sowie
	
die
	
anschließende
	
Schenkung
	
an
	
die
	
Stadt
	
Köln
	
durch
	
den
	
V
erein
	
Unternehmer
	
für
	
die
	
Region
	
Köln
	
e.
	
V.
	
war
	
der
	
Handlungsbe-
darf
	
in
	
der
	
Innenstadt,
	
welche
	
für
	
den
	
Wirtschaftsstandort
	
Köln
	
von
	
entscheidender Bedeutung ist. Neben der mangelnden baulichen 
und gestalterischen Qualität in diesem Bereich, wurde eine dro-
hende
	
Verawahrlosung
	
des
	
öffentlichen
	
Raums
	
beklagt
	
und
	
auch
	
der W
unsch nach qualitätvolleren Planungsprozessen geäußert.
Zehn Jahre später wird nun bilanziert, ob die mit dem Masterplan 
verbundenen Ziele erreicht wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse 
sollen
	
Hinweise
	
auf
	
möglichen
	
Fortschreibungsbedarf
	
geben,
	
um
	
die  Kontuinität und Qualität der Planungsprozesse in der Innenstadt 
sicherzustellen. Die im Masterplan formulierten Maßnahmen sind bei 
dieser Betrachtung zentral, da hiermit die tatsächlichen und wahr-
nehmbaren V
eränderungen im Stadtraum verbunden sind. Jedoch 
verfolgt diese Bilanzierung auch das Ziel, Erkenntnisse über die 
Anwendung des Masterplans als informelles Planungsinstrument zu 
gewinnen. Denn hinter dem Plan und den dort verorteten Einzelmaß-
nahmen stehen komplexe Prozesse, die es ebenfalls zu betrachten 
gilt. 
Vor diesem Hintergrund gliedert sich die Bilanzierung in drei The-
menfelder: Im ersten Kapitel Städtebau, dem Herzstück, wird auf-
bauend auf der Systematik des Masterplans die verschiedenen 
Maßstabsebenen beleuchtet. Die Planungskultur wird im zweiten 
Kapitel anhand einer exemplarischen Darstellung verschiedener 
Planungsverfahren der letzten zehn Jahre dargestellt und das dritte 
Kapitel
	
zeigt
	
die
	
verschiedenen
	
Facetten
	
der
	
Kommunikation
	
im
	
Zusammenhang mit dem Masterplan auf. 
Abschließend werden im 
Fazit
		
die
	
gewonnenen
	
Erkenntnisse
	
zusammengefasst
	
und
	
ein
	Aus
-
blick
	
für
	
die
	
geplante
	
Fortschreibung
	
gegeben.

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Planungskultur Kommunikation
Der Masterplan -  
und seine Begabungen als Regiebuch:
~ 5 km = 2.500 Hektar
~ 5 km
Städtebau
Abb.: Masterplan © AS+P

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1 Städtebau
Das Grundgerüst des Städtebaulichen Masterplans bilden die sieben 
Interventionsräume.
	
Die
	
drei
	
großen
	
Räume
	Rhein, 
Ringe und Inne-
rer Grüngürtel stellen hierbei einen herausragenden Wert dar, da sie 
im Vergleich mit anderen Großstädten als charakteristisches Allein-
stellungsmerkmal
	
für
	
Köln
	
gesehen
	
werden
	
können.
Von den einzelnen Interventionsräumen ausgehend, werden soge-
nannte Vertiefungsbereiche mit besonderen Handlungsschwerpunk-
ten
	
definiert.
	
Die
	
hieraus
	
abgeleiteten
	
Projekte
	
bilden
	
den
	
Maßnah-
menkatalog, der sich auf drei verschiedene Zeithorizonte bezieht.
Projekte
	
mit
	
einer
	
besonders
	
hohen
	
strategischen
	
Relevanz
	
werden
	
hierbei als Leitprojekte bezeichnet. 
Da der Maßnahmenkatalog insgesamt eine große Bandbreite an 
unterschiedlichen
	
Maßstäben
	
und
	
Korngrößen
	
aufweist,
	
werden
	
die drei Ebenen Projekte
, Konzepte und Lupenräume	
definiert,
	
im
	
Folgenden
	
betrachtet
	
und
	
anhand
	
dreier
	
verschiedener
	
Kategorien
	
bewertet:
  
- vorhanden 
 
 - als sinnvoll bewährt
  
  
- fehlt 
 
 - bedarf der Ergänzung 
  
  
	
	 -
	
befindet
	
sich
	
in
	
Bearbeitung
	
  - bedarf einer 
Aktualisierung / Fortschreibung
Interventionsräume als Grund-
gerüst
Rhein, Ringe, Innerer Grün-
gürtel als Alleinstellungs-
merkmal
Drei Betrachtungsebenen
Bewertungskategorien

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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Vertiefungsbereiche	(am	Beispiel	Interventionsraum	RHEIN)
Leitprojekte und Maßnahmen
Masterplan
+
+
+
kurzfristige Maßnahmen
mittel- / langfristige Maßnahmen
perspektivische Maßnahmen
} }
Sieben Interventionsräume
Abb.: © AS+P / u. r.: © Unternehmer für 
die
	
Region
	
Köln
	
e.V.

Seite 10
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1.1 Maßnahmen
Bezogen auf die sieben Interventionsräume listet der Masterplan im 
Sinne
	
eines
	
Repertoires
	
insgesamt
	
104
	
Maßnahmen
	
auf,
	
die
	
sich
	
auf drei zeitlich versetzte Ebenen aufteilen: Kurzfristige Maßnah-
men
	
(0
	
bis
	
5
	
Jahre),
	
mittel-/langfristige
	
Maßnahmen
	
(5
	
bis
	
15
	
Jah-
re)
	
und
	
perspektivische
	
Maßnahmen
	
(15
	
Jahre
	
+).
	
Obwohl
	
dieser
	
Maßnahmenkatalog bereits während der Erarbeitung lediglich als 
erster Entwurf dargestellt wurde, wird der Erfolg des Masterplans 
oft ausschließlich daran gemessen. Bei der genaueren Betrachtung 
jedoch werden im direkten V
ergleich der einzelnen Maßnahmen 
große Unterschiede sowohl bezüglich Projektart und -volumen, als 
auch hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit deutlich. So steht eine Mach-
barkeitsstudie neben einer konkreten Umsetzungsmaßnahme oder 
auch eine Platzgestaltung neben der städtebaulichen Entwicklung 
einer
	
Konversionsfläche.
	
Zudem
	
werden
	
die
	
einzelnen
	
Maßnahmen
	
in Bezug auf die notwendigen Planungsschritte unterschiedlich dar-
gestellt,
	
so
	
dass
	
der
	
Begriff
	Maßnahme	
nicht
	
konsistent
	
definiert
	
zu
	
sein scheint.
In einem ersten Schritt wurden sowohl die 104 Maßnahmen als auch 
die im Planwerk verorteten 
Ansätze den vier Kategorien Fertigge-
stellt, in Bearbeitung / Umsetzung, Geprüft und verworfen und Nicht 
angegangen zugeordnet. Mehrfachnennungen wurden hierbei ent-
fernt, so dass insgesamt 87 Maßnahmen der Auswertung zu Grunde 
liegen.
Im Ergebnis wird deutlich, dass sich ein Großteil der formulierten 
Maßnahmen
	
in
	
der
	
Umsetzung
	
befindet.
	
So
	
konnten
	
in
	
den
	
letzten
	
zehn Jahren zehn Maßnahmen fertiggestellt werden und mit 49 
Maßnahmen
	
befinden
	
sich
	
mehr
	
als
	
die
	
Hälfte
	
in
	
Bearbeitung.
	
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
1. Rhein
2. Ringe
3. Innerer Grüngürtel
4. Nord-Süd-Fahrt
5. Ost-West-Achse
6. Kernzone
7. Rechte Rheinseite
Gesamt Masterplan
Umsetzungsstand
in Bearbeitung
fertiggestellt
geprüft und verworfen
 nicht angegangen
104 Maßnahmen
Vier Kategorien zur Auswer-
tung
Rund die Hälfte aller Maßnah-
men
	
befindet
	
sich
	
bereits
	
in
	
der Umsetzung
Sachstände der Maßnahmen 
nach Interventionsräumen
Fertiggestellt	 					 In 	 Bearbeitung 	 / 	 Umsetzung	 	 Geprüft 	 und 	 verworfen	 	 Nicht 	 angegangen

Seite 11
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Fertiggestellt	 					 In 	 Bearbeitung 	 / 	 Umsetzung	 	 Geprüft 	 und 	 verworfen	 	Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 12
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Stand der Maßnahmen – gesamt
Kurzfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 0 bis 5 Jahre
kurzfristige
Maßnahmen
mittel-/ langfristige
Maßnahmen
perspektivische
Maßnahmen
A 2.01 Erstellung  
Gesamtkonzept Ringe
A 3.04 Entwicklung  
Universität zu Köln
A 3.05 Testplanung  
Fachhochschule Köln 
A 6.07 Umgestaltung Umfeld  
Dionysosbrunnen
A 7.01 Entwicklungskonzept  
Deutz
A 1.03 Fuß- und Radwege- 
verbindung Hohenzollernbrücke 
A 1.05  
Breslauer Platz
A 1.06 Ottoplatz und  
LVR-Gebäude
A 1.09 / 5.01 Brückenköpfe Deutzer 
Brücke – Heumarkt / Deutzer Freiheit
A 2.03 Umgestaltung  
Barbarossaplatz
A 2.04 Umgestaltung  
Ebertplatz
A 3.03 Entwicklung  
Areal Eifelwall
A 3.06 Arrondierung  
der Außenränder
A 3.07 Planung Neubau Stationen  
Aachener Str. und Bonner Wall
A 3.08 Entwicklungsplanung  
Parkstadt
A 4.01 / 6.03 Umgestaltung  
Komödienstraße – Schildergasse
A 5.01 Umgestaltung Deutzer 
Brücke
A 6.02 Aufwertungskonzept  
öffentlicher Raum in der Kernzone
A 6.04 Umgestaltung und Neubau  
Bühnen Köln
A 6.05 Parkraumkonzept  
in der Kernzone
A 6.06 Straßenraum als Misch- 
verkehrsflächen in der Kernzone
A 6.08 Konzept Kulturkarree,  
Via Sacra
A 7.04 Umsetzung  
Messecity
A 7.07 Entwicklung  
Hafenareale
A 1.07 Rampen Severinsbrücke  
rechtsrheinisch
A 1.08 Brückenkopf Severins- 
brücke – rechtsrheinisch 
A 1.10  
Haus des Rheins
A 3.02  
BUGA 2021
A 1.01 Entwicklungs- und  
Gestaltkonzept Stadtraum Rhein
A 1.02 Betriebskonzept  
Bahnhofssystem
A 1.04 Kleiner  
Rheinrundgang
A 1.11 Südliche Verlängerung  
Rheinufertunnel 
A 2.02 Umsetzung  
Umgestaltung der Ringe
A 3.01 Konzept  
Innerer Grüngürtel
A 6.01 Konzept zur Nutzungs- 
vielfalt in der Kernzone
A 7.08 Aufwertung öffentlicher  
Raum Gotenring
Fertiggestellt	 					 In 	 Bearbeitung 	 / 	 Umsetzung	 	 Geprüft 	 und 	 verworfen	 	 Nicht 	 angegangen
In den letzten 10 Jahren wurden in allen drei Zeitebenen Maßnah-
men des Städtebaulichen Masterplans verfolgt. Hervorzuheben ist, 
dass sich - anders als prognostiziert - von den perspektivischen 
Maßnahmen
	
bereits
	
die
	
Hälfte
	
in
	
Bearbeitung
	
befindet.
	
Dieses
	
Ver-
hältnis spiegelt sich auch in den beiden anderen Zeitebenen wieder. 
Kurzfristige Maßnahmen 
(0-5 Jahre)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen  nicht angegangen
Perspektivische Maßnahmen
(15 Jahre +)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen  nicht angegangen
Mittel- und langfristige Maßnahmen
(5 bis 15 Jahre)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen  nicht angegangen
Drei Zeitebenen

Seite 13
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Mittel- und langfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 5 bis 15 Jahre
B 3.01 Umsetzung Entwicklungskon-
zept Universität Köln
B 4.02 Umgestaltung Straßenraum  
Schildergasse – Ulrichgasse
B 4.03 Überprüfung Option  
Straßentunnel im Kernbereich
B 6.04 Überprüfung Option Straßen- 
tunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke  
Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark
B 1.03 Gestaltung Tiefkai und  
Zugänge zum Stadtraum
B 1.04 Erweiterung Köln  
Hauptbahnhof 
B 1.05 Umgestaltung Rampen  
Severinsbrücke linksrheinisch
B 1.06 Aufwertung  
Auenweg
B 2.01 Umgestaltung  
Rudolfplatz 
B 2.02 Umgestaltung  
Friesenplatz
B 2.03 Abschnittweise  
Umgestaltung des Rings 
B 2.04 Bebauung am  
Sachsenring
B 3.02 Umsetzung Entwicklungskonzept 
Fachhochschule Köln
B 3.03 Sanierung Süd- und  
Westbahnhof
B 3.06 Arrondierende Bebauung  
im Grüngürtel 
B 3.09 Entwicklung  
Parkstadt
B 3.10 Planung zur Arrondierung  
Mediapark
B 5.01 Umgestaltung Ost-West- 
Achse – Rasengleis
B 5.04 Überprüfung Option  
Ost-West-Stadtbahntunnel
B 6.02 Fortführung Umsetzung  
Parkraumkonzept
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld  
Lanxess Arena
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort  
Fachhochschule Köln
B 7.05 Arrondierung westlicher und  
östlicher Messerand
B 7.06 Entwicklung Messequartier  
und Deutz-Mülheimer-Straße
B 3.07 Tauschoperationen  
Sportflächen
B 1.07 Planung Erweiterung  
Hohenzollernbrücke
B 1.02 Realisierung Mittlerer  
Rheinrundgang
B 3.04 Neubau Stationen  
Aachener Straße und Bonner Wall
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung  
Umfeld Aachener Station
B 3.08 Öffentliche Durchwegung  
Skulpturenpark
B 4.01 Umgestaltung Straßenraum  
Komödienstraße – Turiner Straße
B 6.03 Realisierung Opernfenster  
und Opernterrasse
B 7.01 Arrondierung Raumkante  
Finanzamt
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark  
Deutz
Perspektivische Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 15 Jahre +
C 4.02 Umgestaltung  
Ulrichgasse 
C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke 
Ubierring – Deutzer Hafen
C 1.03  
Wasserbusroute
C 2.01 Option Umgestaltung der 
Plätze in der Neustadt
C 3.02 Arrondierung  
Mediapark
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum 
Rhein im Süden
C 3.04 Realisierung Durchstiche  
im Bahndamm für Fußgänger 
C 5.01 Option Ost-West- 
Stadtbahntunnel
C 7.01 Option Entwicklung  
Mülheimer Hafen
C 7.02 Option Entwicklung  
Deutzer Hafen
C 1.04 Erweiterung  
Hohenzollernbrücke 
C 4.03 Option Straßentunnel  
Kernbereich
C 1.02 Realisierung  
Großer Rheinrundgang
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel 
nach Süden bis Severinsbrücke
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten 
Bürgergärten
C 4.01 Umgestaltung  
Turiner Str.
C 7.03 Neubau  
Deutzer Bahnhof

Seite 14
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Projekthorizonte – Stand der Maßnahmen in Bearbeitung
1. Interventionsraum Rhein
A 1.06 
Ottoplatz und LVR-Gebäude
C 1.03                                        
Wasserbusroute
B 1.05 Umgestaltung 
Rampen Severinsbrücke linksrheinisch
C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke
Ubierring – Deutzer Hafen
A 1.03 Fuß- und Radwegeverbindung 
Hohenzollernbrücke
A 1.05                                          
Breslauer Platz
B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke 
Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark
B 1.03 Gestaltung Tiefkai 
und Zugänge zum Stadtraum
3. Interventionsraum Innerer Grüngürtel
A 3.03  
Entwicklung Areal Eifelwall
A 3.06                                        
Arrondierung der Außenränder
B 3.09 
Entwicklung Parkstadt
A 3.08 Entwicklungsplanung 
Parkstadt Süd
C 3.03 Ringschluss zum 
Stadtraum Rheim im Süden
C 3.04 Realisierung Durchstiche im 
Bahndamm für Fußgänger
B 3.07 
Tauschoperation Sportflächen 
B 3.10 
Arrondierung Mediapark
2020        2025             2030       2035+
2. Interventionsraum Ringe
B 2.01 
Umgestaltung Rudolfplatz
B 2.04                                   
Bebauung am Sachsenring
A 2.04 
Umgestaltung Ebertplatz 
C 3.01 Umgestaltung Plätze 
der Neustadt mit Anbindung Ringe
A 2.03 
Umgestaltung Barbarossaplatz
B 2.03   
Abschnittsweise Umgestaltung Ringe

Seite 15
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
4. Interventionsraum Nord-Süd-Fahrt
A 4.01 Umgestaltung 
Komödienstraße - Schildergasse
5. Interventionsraum Ost-West-Achse
A 5.01 
Umgestaltung Deutzer Brücke
B 5.04                                        
Überprüfung Ost-West-Stadtbahntunnel
C 5.01 
Option Ost-West-Stadtbahntunnel 
B 5.01 Umgestaltung 
Ost-West-Achse Rasengleis
6. Interventionsraum Kernzone
A 6.04 
Umgestaltung und Neubau Bühnen Köln
A 6.05
Parkraumkonzept in der Kernzone
A 6.08 
Konzept Kulturkarree, Via Sacra 
A 6.02 Aufwertungskonzept 
öffentlicher Raum in der Kernzone
A 6.06 Umgestaltung
Straßenraum zur Mischverkehrsflächen
B 6.02 Fortführung 
Umsetzung Parkraumkonzept
7. Interventionsraum Rechte Rheinseite
 
A 7.04 
Umsetzung Messecity
B 7.02
Bebauung östl. Umfeld Lanxess Arena
B 7.04 mögliche Entwicklung 
Standort Fachhochschule Köln
B 7.05 Arrondierung 
westlicher und östlicher Messerand
B 7.06 Enwicklung Messequartier 
und Deutz-Mülheimer-Straße
A 7.07  
Entwicklung der Hafenareale
C 7.01 Option Entwicklung 
Mülheimer Hafen
C 7.02  Option 
Entwicklung DeutzerHafen
2020        2025             2030       2035+
In	den	drei	Zeitebenen	des	Masterplans	befinden	sich	49	Maßnah-
men in Bearbeitung. Bezogen auf die sieben Interventionsräume legt 
die
	
Grafik
	
unten
	
grob
	
die
	
jeweiligen
	
Projekthorizonte
	
dar
	
und
	
ermög-
licht so eine Einschätzung für die Bearbeitungsschwerpunkte der 
kommenden 15 Jahre.

Seite 16
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses
Vorlagen-Nr. 5681/2008
50. Sitzung des Rates in der 
Wahlperiode 2004/2009 am 
Dienstag, dem 05.05.2009
Mit dem gefassten Grundsatzbeschluss vom 05. Mai 2009 nimmt der 
Rat
	
der
	
Stadt
	
Köln
	
die
	
Schenkung
	
an
	
und
	
verabschiedet
	
den
	
Städte-
baulichen Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und 
strategische Zielausrichtung für die städtebauliche Entwicklung der 
Innenstadt.
Neben der Einrichtung der Lenkungsgruppe als begleitendes Ar-
beitsgremium wird zudem je ein Projekt eines Interventionsraums  
aus dem Katalog der kurzfristigen Maßnahmen für die Umsetzung 
beschlossen. Auszug aus dem Beschlussprotokoll:
4. Die Verwaltung wird beauftragt, ihre Aktivitäten zur Umsetzung 
des Masterplanes in 2009 auf die folgenden, vom Büro AS&P als 
kurzfristige Maßnahmen benannt, zu fokussieren:
•
 Ottoplatz und 
Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude
•
 Brückenkopf Deutzer Brücke/ Deutzer Freiheit
•
 Dionysosbrunnen
•
 Rasengleis Cäcilienstraße. 
Attraktiver Überweg zum neuen  
 Museum am Neumarkt
•
 Erweitertes Opernquartier (zwischen Schildergasse und  
 
Komödienstr.)
•
 Eifelwall
•
 Ebertplatz
Auf den folgenden Seiten wird der Sachstand der jeweiligen Projekte 
detailliert dargestellt.
1
2
3
4
5
6
7

Seite 17
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1
2
3
4
5
6
7
Abb.: Verortung der sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses. Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 18
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude
Darstellung  
im Masterplan*
* ergänzt um 
abgeleitete  
Projekte A-C
Ziele des  
Leitprojekts
Leitprojekt
Interventions- 
raum
Vernetzung	des	Bahnhof	Deutz	mit	dem	Stadtkörper;
Ausbildung einer südlichen Platzkante des Ottoplatzes durch eine 
Mantelbebauung
	
an
	
der
	
Opladener-/Mindener
	
Str.
	
(LVR);
Bauliche
	
Fassung
	
der
	
Ostseite
	
am
	
Ottoplatz.
	
Umfeld Bahnhof Deutz
Bahnhofssystem
•
 Stadtraum
	
Rhein
•
 Rechte
	
Rheinseite
Vertiefungs-
bereich
1
A
B
C
Fertiggestellt	 					
In Bearbeitung  
/ Umsetzung
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 19
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Umgestaltung 
Ottoplatz
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
     Neubau des  
LVR-Hauses
	 
am Ottoplatz
Projekt-
 
verantwortung: 
Privat (Land-
schaftsverband 
Rheinland)
     Neubau 
Casino
	
Köln
Projekt- 
verantwortung:  
Privat (Westdeut-
sche Spielbanken 
GmbH
	
&
	
Co.
	
KG)
05.05.2009 Ratsbeschluss 	 zur 	 Durchführung 	 im 	 Rah-
men
	
der
	
Regionale
	
2010
	
(Vorlage
	
5765/2008);
23.03.2010 Bedarfsfeststellungsbeschluss  
(Vorlage
	
0481/2010);
26.05.2011 Baubeschluss
	
(Vorlage
	
0732/2011);
2014 Fertigstellung.
23.06.2015 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan-
entwurf
	
68454/04
	
„Südlich
	
Ottoplatz
	
in
	
Köln–Deutz“
	
(V
orlage
	
1778/2015);
	
2017 
Realisierungswettbewerb. 1. Preis:  
kadawittfeldarchitektur,
	Aachen;
19.09.2019 Beschluss des StEA
 zur Umstellung auf 
einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach  
§
	
13a
	
BauGB
	
(Vorlage
	
2510/2019).
	
15.09.2016 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplanent-
wurf
	
2263/2016
	
„Casino
	
Köln“
	
in
	
Köln-Deutz
	
als
	
vorha-
benbezogener
	
Bebauungsplan
	
(Vorlage
	
2263/2016);
2016 Realisierungswettbewerb. Zwei 1. Preise.  Nach 
Überarbeitung: Entwurf AIP Planungs GmbH, Düsseldorf 
als
	
Grundlage
	
der
	
weiteren
	
Bearbeitung;
09.07.2019 Ratsbeschluss:
	
Flughafen
	
Köln/Bonn
	
als
	
Alternativstandort
	
für
	
das
	
Casino
	
auf
	
Kölner
	
Stadtge-
biet;
	Aufhebung
	
des
	
Beschlusses
	
über
	
die
	
Einleitung
	
eines
	
vorhabenbezogenen
	
Bebauungsplanverfahrens;
	
Konzeptvergabe zur V
ermarktung des Grundstücks mit 
gewerblicher Nutzung sowie Mobilitäts-Hub  
(Vorlage
	AN/0945/2019).
66 – Amt für  
Straßen und  
Verkehrstechnik
61– Stadt- 
planungsamt 
(begleitend)
61– Stadt- 
planungsamt 
(begleitend)
4.619.150 € 
(Haushalt)
2.200.000 €  
(Förderung)
A
A
B
C
Abb.: © Studio  
Hans Joosten

Seite 20
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Brückenkopf Deutzer Brücke / Deutzer Freiheit
Detaillierte	Untersuchung	inwieweit	eine	Reduzierung	der	Verkehrsfläche	und	eine	ebenerdige	
Querung
	
von
	
der
	
Deutzer
	
Freiheit
	
zum
	
Rhein
	
ermöglicht
	
werden
	
kann;
Verbesserung
	
von
	
Wegeverbindungen
	
in
	Abstimmung
	
mit
	
den
	
Planungen
	
im
	
Rahmen
	
der
	
„Re-
gionale
	
2010“
	
(Rheinboulevard)
	
und
	
der
	
Reorganisation
	
des
	
ehemaligen
	
Lufthansakomplexes.
Brückenkopf
	
Deutzer
	
Freiheit
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des  
Leitprojekts
Leitprojekt
A
B
2
Fertiggestellt	 					
In Bearbeitung  
/ Umsetzung
Darstellung  
im Masterplan*
* ergänzt um 
abgeleitete  
Projekte A, B
Interventions- 
raum
• Stadtraum 	 Rhein
•
 Ost-W
est-Achse
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 21
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Umbau /  
Neuorganisation 
des ehem.  
Lufthansa- 
gebäudes 
(vormals  
maxCologne;
	 
heute Lanxess 
T
ower)
Projekt- 
verantwortung:
Privat (Kennedy-
Ufer
	
Köln
	
GmbH
	
&
	
Co.
	
KG)
     Querung der  
Mindener Straße
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
2009-2013 Komplettsanierung des Gebäudeensem-
bles
	
inkl.
	
teilweisem
	Abbruch
	
des
	
Parkdecks;
2009 Fassadenwettbewerb:
	
1.
	
Preis:
	
HPP	
Hentrich-
Petschnigg
	
&
	
Partner
	
GmbH
	
+
	
Co.
	
KG,
	
Köln;
2013 Fertigstellung.
2010 Machbarkeitsstudie (Standorte / Varianten zur 
ebenerdigen
	
Querung);
2013	Ablehnung
	
durch
	T
echnische
	Aufsichtsbehörde
	
(Bezirksregierung
	
Düsseldorf)
	
und
	
Bezirksregierung
	
Köln;
	
2014 
Machbarkeitsstudie (Alternativen zur ebenerdigen 
Querung):
	
Vorzugsvariante
	
Siegburger
	
Straße;
	
03.09.2015 Beschluss SteA
 zur langfristigen Attrakti-
vierung der vorhandenen Wegeverbindung über die 
Siegburger
	
Straße
	
(Bahnsteig
	
der
	
Linie7)
	
südlich
	
der
	
Rampe
	
zur
	
Deutzer
	
Brücke
	
(Vorlage
	
0880/2015);
2019 Fortführung
	
der
	
Planung
	
in
	Abhängigkeit
	
des
	
Ergebnisses
	
des
	
Prüfauftrags
	
(KVB)
	
zur
	
Verlängerung
	
der Linie 7. 
61– Stadt-  
planungsamt 
(begleitend)
69 – Amt für  
Brücken und 
Stadtbahnbau
–
60.000 Euro
A
A
B
Abb.:	©	Raimond	 
Spekking

Seite 22
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Dionysosbrunnen
Projektziele	laut	„Städtebaulichem	Konzept	Domumgebung“	(Allmann	Sattler	Wappner,	Mün-
chen,
	
2002):
Schaffung
	
eines
	
großzügigen,
	
öffentlichen
	
Raumes
	
auf
	
Stadtebene
	
im
	
östlichen
	
Domumfeld;
	
Herstellung
	
eines
	
würdevollen
	
Umfeldes
	
für
	
den
	
Dom
	
und
	
das
	
Baptisterium;
Aufwertung
	
der
	
Fußgängerverbindung
	
zwischen
	
Bahnhof
	
und
	
Philharmonie/Altstadt;
T eilweiser
	
Rückbau
	
der
	
Domplattform;
	
Reduzierung
	
der
	
Kfz-Verkehrsflächen;
	
Neugestaltung
	
des
	T
unnels
	
„Am
	
Domhof“.
Nicht
	
als
	
Leitprojekt
	
im
	
Masterplan
	
definiert,
	
jedoch
	
als
	
kurzfristige
	
Maßnahme
	
(0
	
bis
	
5
	
Jahre)
	
der Kernzone benannt.  
BahnhofssystemVertiefungs-
bereich
Ziele des  
Projekts
Leitprojekt
3
Fertiggestellt
Darstellung  
im Masterplan
Interventions- 
raum
• Kernzone
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 23
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Städtebauliche 
Neuordnung des 
Domumfeldes  
im Bereich  
Dionysoshof /  
Baptisterium
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
2002 2-stufiger 	 internationaler 	 Workshop 	 „Dionysoshof/
Baptisterium“
	
–
	Allmann
	
Sattler
	
Wappner,
	
München
	
für
	
weitere
	
Bearbeitung
	
empfohlen;
10.09.2009	
Ratsbeschluss
	
zur
	Ausarbeitung
	
eines
	
„Städtebaulichen
	
Gesamtkonzeptes
	
Domumgebung“
	
auf Basis der Entwurfsidee von 
Allmann Sattler Wapp-
ner inkl. begleitendes moderiertes Beteiligungsverfah-
ren
	
(Vorlage
	
3469/2009);
17.06.2010	
Ratsbeschluss
	
über
	
den
	
Förderantrag
	
zur Neuordnung der Domumgebung zum Investiti-
onsprogramm
	
„Welterbestätten“
	
des
	
Bundes
	
(Vorlage
	
2106/2010)
	
/
	
Förderzusage
	
22.07.2010;
07.10.2010 Ratsbeschluss
	
über
	
die
	
Finanzierung;
	
Auftrag
	
zur
	
Weiterbearbeitung
	
und
	
Vergabe
	
der
	
(Fach-)
	
planungsleistungen
	
(Vorlage
	
3690/2010);
20.09.2012 Baubeschluss für Bauphase 1  
(Vorlage
	
2266/2012);
01.10.2013 Baubeschluss für Bauphase 2  
(Vorlage
	
2296/2013);
08.04.2014 Baubeschluss für Bauphase 3 
(Vorlage
	
0458/2014);
04.2016 Einweihung
	
des
	
Baptisteriums;
04.2017	
Fertigstellung
	
der
	
Domumgebung
	
Ost.
61 – Stadt- 
planungsamt  
(LPH
	
1-6)
69 – Amt für  
Brücken und 
Stadtbahnbau 
(LPH
	
7-9)
19.500.00 € 
(Haushalt)
5.000.000 €  
(Förderung)
Drittmittel der  
Hohen Dom- 
kirche 
Abb.: © Brigida  
González

Seite 24
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Rasengleis Cäcilienstraße. Attraktiver Überweg zum  
neuen Museum am Neumarkt
Beibehaltung	der	oberirdischen	Führung	der	Stadtbahn	(kurz-	und	mittelfristig);	
Hohe gestalterische 
Anforderungen durch städtebauliche Integration der Stadtbahn in den 
Stadtraum
	
als
	
urbanes
	
Element;
Gestaltung
	
des
	
Gleiskörpers
	
als
	
„grünes
	
Gleis“
	
mit
	
genügend
	
Querungsmöglichkeiten
	
für
	
Fuß-
gänger.
Nicht
	
als
	
Leitprojekt
	
im
	
Masterplan
	
definiert,
	
jedoch
	
in
	
Zielbeschreibung
	
zum
	
Interventionsraum
	
„Ost-W
est-Achse“
	
enthalten.
Ost-West-Achse KernbereichVertiefungs-
bereich
Ziele des  
Projekts
Leitprojekt
4
Fertiggestellt
Darstellung  
im Masterplan
Interventions- 
raum
• Ost-W est-Achse
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 25
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
    1. Bauabschnitt 
Heumarkt – Hohe 
Straße
Projekt- 
verantwortung: 
Kölner
	
Verkehrs-
betriebe
	
(KVB)
	
2. Bauabschnitt 
Neumarkt – Nord-
Süd-Fahrt
3. Bauabschnitt 
Nord-Süd-Fahrt
	
–
	
Hohe Str
.
Eingestellt und 
durch neue Be-
schlüsse 2018 / 
2019 ersetzt
07.12.2010 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss 
(Vorlage
	
0355/2010);
13.03.2012 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Ver-
gabe von Planungsleistungen LPH 1-4  
(Vorlage
	
4711/2011);
25.03.2014 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss für 
die Umgestaltung des Straßenraumes im Streckenab-
schnitt Cäcilienstraße zwischen Hohe Straße und Nord-
Süd-Fahrt
	
(Vorlage
	
4022/2013);
05.2015 Fertigstellung
	
1.
	
Bauabschnitt.
10.05.2011 Beschluss des Verkehrsausschusses zur 
Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Umgestal-
tung der Ost-West-Achse im Abschnitt zwischen Deut-
zer
	
Brücke
	
und
	
Universitätsstraße
	
(Vorlage
	
5221/2010);
10.10.2017 Beschluss des Verkehrsausschusses zur 
Durchführung einer Bürgerbeteiligung auf Basis der Er-
gebnisse
	
der
	
Machbarkeitsstudie
	
(Vorlage
	
1101/2017);
18.12.2018 Grundsatzbeschluss
	
des
	
Rates
	
zur
	
Erstel-
lung einer Vorlage für einen Bedarfsfeststellungs- und 
Planungsbeschluss für den gesamten Streckenverlauf 
von
	
Weiden
	
West
	
bis
	
Bensberg
	
sowie
	
dem
	
betroffenen
	
Abschnitt
	
der
	
Linie
	
9
	
(Vorlage
	
3211/2018);
	
21.05.2019 Bedarfsfeststellungs- und Planungsbe-
schluss
	
des
	
Rates
	
für
	
die
	
Ost-West-Achse
	
inkl.
	
Varian-
tenuntersuchung im Innenstadtbereich - Heumarkt bis 
Eisenbahnring,
	
U-Bahn
	
und
	
oberirdische
	
Führung
	
der
	
Stadtbahn
	
(Vorlage
	
1137/2019).
66 – Amt für  
Straßen und  
Verkehrstechnik
(beteiligt)
200.000 €  
externe  
Planungs- 
leistungen  
(50%
	
Stadt
	
Köln
	
/
	
50%
	
KVB)
300.000 €  
Machbarkeits- 
studie (50% Stadt 
Köln
	
/
	
50%
	
KVB)
150.000 € Bür-
gerbeteiligung 
(Haushalt)
29,4 Mio. €  
Investitionsaus-
zahlungen
66 – Amt für  
Straßen und  
Verkehrstechnik
Abb.: © Christoph  
Seelbach

Seite 26
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Erweitertes Opernquartier 
zwischen Schildergasse und Komödienstraße
Neubau	Schauspielhaus;	Verringerung	des	Flächenverbrauchs;	Ergänzung	der	Platzfolge	der	
Kulturdiagonale;
	Aufwertung
	
der
	
Lage
	
durch
	
attraktive
	
Platzgestaltung
	
Offenbachplatz
	
/
	
Platz
	
am
	
Schauspiel;
	
Rückbau
	
der
	
Überbauung
	
des
	T
unnelportals
	
an
	
der
	
Schildergasse
	
/
	
Befreiung
	
des neuen Ensembles aus der isolierten Lage.
Zielbeschreibung
	
aus
	
dem
	
Vertiefungsbereich
	
Nord-Süd-Fahrt
	
Kernbereich
	
/
	
zwischen
	
Komö-
dienstraße
	
und
	
Schildergasse:
	Ausbildung
	
eines
	
urbanen
	
Charakters;
	
Erleichterung
	
der
	
Quer-
barkeit;
	
Integration
	
in
	
das
	
Stadtbild;
	
Verringerung
	
von
	
Fahrstreifenbreiten;
	
Verzicht
	
auf
	
breite
	
U-T
urns;
	
Schaffung
	
kompakter
	
Knotenpunkte;
	Anlage
	
klarer
	
breiter
	
Fußgängerquerungen
	
im
	
Zuge
	
der
	
Breite
	
Straße;
	
Entwicklung
	
eines
	
zentralen
	
Knotenpunkts
	
Glockengasse/Brückenstra-
ße/Nord-Süd-Fahrt.
	
Opernquartier
Nord-Süd-Fahrt-KernbereichVertiefungs-
bereich
Ziele des  
Projekts
Leitprojekt
5
In Bearbeitung  
/ Umsetzung
Darstellung  
im Masterplan
Interventions- 
raum
• Kernzone
•
 Nord-Süd-Fahrt
A
B
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 27
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Sanierung der 
Bühnen
	
Köln
	
am
	
Offenbachplatz
	
(Opernquartier)
	
inkl. Neugestal-
tung
	
des
	
Offen-
bachplatzes
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
28.08.2008 Ratsbeschluss 	 zur 	 Erstellung 	 eines 	 Vorent-
wurfs
	
(Vorlage
	
2968/2008);
17.12.2009 Ratsbeschluss
	
zur
	
Entwurfsplanung
	
inkl.
	
/
Neubau
	
des
	
Schauspielhauses
	
(Vorlage
	
4007/2009);
02.03.2010 Bürgerbegehren
	
„Rettet
	
das
	
Schauspiel-
haus“;
13.04.2010 Ratsbeschluss
	
zur
	
Zulässigkeit
	
des
	
Bürger-
begehrens und zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie 
- Sanierung von Opernhaus und Schauspielhaus unter 
Einbeziehung
	
der
	
Opernterrassen
	
(Vorlage1125/2010);
24.11.2011 Baubeschluss zur Sanierung der Bühnen 
am
	
Offenbachplatz
	
(Vorlage
	
3570/2011);
18.12.2012 Baubeschluss
	
für
	
die
	
Sanierung
	
des
	
Offen-
bachplatzes und Baubeschluss für die Umgestaltung 
der
	
umliegenden
	
Straßen
	
(Vorlage
	
0321/2012);
09.2016 Eröffnung
	
des
	
Kleinen
	
Hauses
	
am
	
Offenbach-
platz;
		
2018 
Weitgehende
	
Fertigstellung
	
der
	
Platzgestal-
tungen;
20.03.2018 Ratsbeschluss
	
für
	
ein
	
Gutachterverfahren
	
zur	
Möblierung
	
des
	
Offenbachplatzes
	
(Vorlage
	
3230/2017);
27.09.2018 Ratsbeschluss
	
zur
	
Durchführung
	
der
	
Maß-
nahme
	
„Möblierung
	
des
	
Offenbachplatzes“
	
-
	
Entwurf
	
För-
der
	
Landschaftsarchitekten,
	
Essen
	
(Vorlage
	
2606/2018);
2022 Geplante
	Ausführung
	
der
	
Platzmöblierung;
2023 Geplante Übergabe des Gebäudes an den Nutzer.
26 – Gebäude-
wirtschaft der 
Stadt
	
Köln
	
404 Mio. Euro
Ursprüngliches 
Budget 201
1:  
253 Mio. Euro 
(Haushalt)
Aktuelle Kosten-
prognose
	
(2019):
	
554 – 571 Mio. 
Euro 
(Baukosten, 
inklusive Bau-
nebenkosten).
     Umgestaltung 
der Nord-Süd- 
Fahrt
	
zwischen
	
Breite Straße 
 
und Brüder- 
straße /  
Verkehrliche 
Entwicklung der 
Quartiere Nord-
Süd-Fahrt
	
/
	
Büh-
nen / Kolumba
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
30.10.2012 Planungsbeschluss des Verkehrsausschus-
ses (Verbreiterung der Nebenanlagen in der Tunisstra-
ße;
	
Erhalt
	
der
	
Baumreihe);
2014 Umbau
	
Brüderstraße;
2015 Umbau
	
Glockengasse;
	
2016 
Umbau
	
Krebsgasse;
28.10.2019 Erweiterter Planungsbeschluss des Verkehrs-
ausschusses über die Verbreiterung der Nebenanlagen 
Tunisstraße zwischen Streitzeuggasse und Breite Straße 
(Vorlage 2758/2019, zurückgestellt).
66 – Amt für  
Straßen und  
Verkehrstechnik
900.000 € 
B
A
Abb.: © Arge Sanierung Bühnen 
Köln
	
HPPT	Theapro

Seite 28
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Eifelwall
Räumliche	Fortsetzung	des	südl.	Grüngürtels	in	Richtung	Rheinufer	als	breiter	Grünkorridor
Flächenschonender
	
Umgang
	
mit
	
Bebauung
	
–
	
Konzentration
	
von
	
Bauten
	
entlang
	
des
	
nordöst-
lichen
	
Rands;
Lückenschluss
	
durch
	Arrondierung
	
baulicher
	
Reste;
	
Formulierung
	
einer
	
klaren
	
Kante
	
zum
	
Grüngürtel.
Eifelwall
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des  
Leitprojekts
Leitprojekt
6
Darstellung  
im Masterplan
Interventions- 
raum
• Innerer Grüngürtel
In Bearbeitung  
/ Umsetzung
A
B
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 29
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Entwicklung 
Areal am Eifel- 
wall / Neubau  
Historisches  
Archiv
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
     Planungs- 
verfahren zur  
Neugestaltung  
der Grünanlage  
am Eifelwall
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
10.09.2009 Planungsbeschluss 	 (Vorlage 	 3739/2009);
25.11.2010 Ratsbeschluss
	
zur
	Auslobung
	
eines
	Archi
-
tekturwettbewerbs für den Neubau des Historischen Ar-
chivs und der Kunst- und Museumsbibliothek mit dem 
Rheinischen
	
Bildarchiv
	
(Vorlage
	
3761/2010/1);
30.04.2013 Prüfauftrag für eine Variante ohne Kunst- 
und
	
Museumsbibliothek
	
(Vorlage
	AN/0576/2013);
18.07.2013 W
eiterplanungsbeschluss zur Umsetzung 
der
	
geprüften
	
Variante
	
(Vorlage
	
2260/2013);
12.05.2015 Satzungsbeschluss zum Bebauungs-
plan
	
66473/03
	
„Eifelwall
	
in
	
Köln-Neustadt/Süd
	
und
	
Köln-Sülz“
	
(Vorlage
	
1113/2015;
	
veröffentlicht
	
am
	
24.06.2015);
12.05.2015 Baubeschluss
	
(Vorlage
	
0373/2015);
	
17.03.2017 Grundsteinlegung;
	
2020 
Geplante Übergabe an den Nutzer.
20.09.2012 Ratsbeschluss
	
zum
	
Entwicklungskonzept
	
südliche Innenstadt-Erweiterung - ESIE  
(V
orlage
	
3799/2011);
04.07.2013 Beschluss des Ausschuss für Umwelt und 
Grün zur Auslobung des freiraumplanerischen Wettbe-
werbs Parkstadt Süd-Teilbereich Eifelwall  
(Vorlage3625/2012);
18.06.2013 Satzungbeschluss
	
über
	
die
	
förmliche
	
Festlegung
	
des
	
Sanierungsgebietes
	
„Entwicklungs-
bereich südliche Innenstadt-Erweiterung – ESIE – in 
Köln-Bayenthal,
	
Raderberg,
	
Zollstock
	
und
	
Sülz“
	
-
	
Sa-
nierungsgebiet
	
ESIE
	
(Vorlage
	
0897/2013;
	
veröffentlicht
	
am
	
10.07.2013);
2014 Aufhebung des freiraumplanerischen Wettbe-
werbsverfahren
	
für
	
den
	T
eilbereich
	
Eifelwall;
2015 Konkretisierung
	
der
	
Fortführung
	
des
	
Inneren
	
Grüngürtels
	
im
	
Süden
	
bis
	
zum
	
Rhein
	
im
	
Rahmen
	
des
	
kooperativen
	
Werkstattverfahrens
	
„Parkstadt
	
Süd“;
10.03.2016 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss 
zur Erarbeitung eines integrierten Plans Parkstadt Süd 
inkl.
	T
eilbereich
	
Eifelwall
	
(Vorlage
	
3832/2015);
02.02.2017 Beschluss durch Ausschuss für Umwelt und 
Grün zur Wiederaufnahme des freiraumplanerischen 
Wettbewerbsverfahrens für den Teilbereich Eifelwall 
(Vorlage
	
4159/2016);
29.06.2017 Freiraumplanerischer
	
Realisierungswettbe-
werb.
	
1
	
Preis:
	
Förder
	
Landschaftsarchitekten,
	
Essen;
10.04.2018 Aufhebung des Sanierungsgebiets ESIE 
durch
	
das
	
BVerwG
	
(Urteil
	
vom
	
10.04.2018
	
-
	
CN
	
2.17);
In Bearbeitung:	
Realisierung
	
des
	
Planungskonzepts.
	
 
26 – Gebäude-
wirtschaft der 
Stadt
	
Köln
	
67 – 
Amt für 
Landschafts- 
pflege
	
und
	 
Grünflächen
	
90 Mio. €  
250.000 € B
A

Seite 30
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
    Ebertplatz
Rückgewinnung	des	Ebertplatzes	als	konventionellen,	gut	begeh-	und	benutzbaren	Stadtraum;	
Untersuchung
	
zum
	
Rückbau
	
der
	Anlagen
	
und
	
Nutzung
	
des
	
unterirdischen
	
Raums
	
als
	
Parkie-
rungsanlage
	
oder
	
Verfüllung;
Herstellung eines geschlossenen Saums aus hochstämmigen straßenbegleitenden Bäumen 
zur
	
Definition
	
des
	
Gesamtplatzes;
Prüfung
	
und
	
ggf.
	
Rücknahme
	
der
	
bodendeckenden
	
Bepflanzung.
	
Ebertplatz
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des  
Leitprojekts
Leitprojekt
7
Darstellung  
im Masterplan
Interventions- 
raum
• Ringe
In Bearbeitung  
/ Umsetzung
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 31
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete 
Projekte
Sachstand / 
Beschlusslage 
Zuständiges 
Fachamt 
Finanzieller 
Rahmen
     Umgestaltung  
des Ebertplatzes
Projekt- 
verantwortung: 
Stadt
	
Köln
61 - Stadtpla-
nungsamt 
224.500 €  
(Planung)
2002 Machbarkeitsstudie zur Quartiersgarage unter der 
Platzfläche;
2009 Machbarkeitsstudie
	
zur
	
Platzumgestaltung;
13.10.2011
	Ratsbeschluss
	mit
	dem
	Auftrag,
	vor
	der
	Um
-
gestaltungsplanung
	
den
	
möglichen
	
Bau
	
einer
	T
iefgara-
ge
	
unterhalb
	
der
	
Platzfläche
	
zu
	
untersuchen
	 
(V
orlage
	
4602/2010);
	
05.12.2013 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die 
Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Quar-
tiersgarage
	
unterhalb
	
der
	
Platzfläche
	
des
	
Ebertplatzes
	
und für 
Alternativstandorte im näheren Umfeld  
(Vorlage
	AN/1501/2013);
2015/2016 Machbarkeitsstudie zur 
Tiefgarage unter 
dem
	
Ebertplatz;
28.09.2017 Der
	
Rat
	
stellt
	
den
	
Bedarf
	
zur
	
Planung
	
und
	
dem Bau einer 
Tiefgarage nicht fest und stimmt zu, 
die
	
Planung
	
für
	
die
	T
iefgarage
	
nicht
	
weiterzuverfolgen;
	
Aufnahme der Gestaltungsplanung für den Ebertplatz 
(V
orlage
	
3010/2015);
19.12.2017 Ratsbeschluss
	
zur
	
Entwicklung
	
eines
	
Zwi-
schennutzungskonzepts
	
für
	
den
	
Ebertplatz
	
-
	
„INTERIM
	
Ebertplatz“
	
(Vorlage
	
3609/2017);
01.02.2018 Beschluss des Stadtentwicklungsausschus-
ses zur Umsetzung des Verfahrensvorschlags für die 
Umgestaltung des Ebertplatzes in zwei Stufen (Vorlage 
3647/2017);
20.03.2018 Ratsbeschluss
	
zur
	
Umsetzung
	
des
	
weiter-
entwickelten Zwischennutzungskonzeptes für den 
Ebertplatz - vorauss. bis einschl. Juni 2021  
(Vorlage
	
0434/2018);
28.03.2019 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss 
zu
	
Grundlagen
	
und
	
Rahmenbedingungen
	
für
	
die
	
langfri-
stige
	
Umgestaltung
	
des
	
Ebertplatzes
	
(Vorlage
	
3880/2018).
2019 Durchführung der Zwischennutzung und Vorbe-
reitung der langfristigen Umgestaltung des Ebert-
platzes.
Abb.: © Astrid  
Piethan

Seite 32
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Qualifizierungen	nach		2009:	
Rheinboulevard - fertiggestellt
Bauherrin
	
Stadt
	
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf
	
PLANORAMA
Interventionsraum Rhein
Neue Direktion - fertiggestellt
Bauherrin HOCHTIEF
	
Projektentwicklung
	
GmbH
Wettbewerb 2012
Entwurf kadawittfeldarchitektur
Interventionsraum Kernzone
AntoniterQuartier - in Umsetzung
Bauherrin
	
Evangelische
	
Gemeinde
	
Köln
Wettbewerb 2015
Entwurf trint + kreuder d.n.a.
Interventionsraum Kernzone, Ost-West-Achse
Sanierung WDR Filmhaus - in Umsetzung
Bauherr
	
Westdeutscher
	
Rundfunk
Wettbewerb 2015
Entwurf Buchner Bründler Architekten
Interventionsraum Kernzone,
	
Nord-Süd-Fahrt
Historische Mitte - in Umsetzung
Bauherrin
	
Hohe
	
Domkirche,
	
Stadt
	
Köln
Wettbewerb 2016
Entwurf Staab Architekten
Interventionsraum Kernzone
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum  
& Fondation Corboud - in Umsetzung 
Bauherrin
	
Stadt
	
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf Christ & Gantenbein
Interventionsraum Kernzone
Via Culturalis - in Umsetzung
Bauherrin
	
Stadt
	
Köln
VGV-Verfahren 2015
Entwurf
	
RMPSL	
Landschaftsarchitekten
Interventionsraum Kernzone
Zusätzliche Maßnahmen im Betrachtungsraum
Koelnmesse 3.0 - in Umsetzung
Bauherrin koelnmesse
Masterplan ASTOC, 2014
Wettbewerb 2015/2016
Entwurf ingenhoven architects / JSWD 
Interventionsraum
	
Rechte
	
Rheinseite
BAN Bildungslandschaft Altstadt Nord
- fertiggestellt
Bauherrinen:
	
Montag
	
Stiftungen,
	
Stadt
	
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf gernot schulz : architektur, Topotek 1
Interventionsraum -
Campus Hochschule für Musik und Tanz Köln
- in Umsetzung
Bauherr
	
BLB
	
Bau-
	
und
	
Liegenschaftsbetrieb
	
NRW
Wettbewerb 2015
Entwurf HPP, Schmidt Landschaftsarchitekten
Interventionsraum -
Qualifizierungen
	
vor
	
2009:
Gerling Quartier - fertiggestellt
Bauherrin
	
IMMOFINANZ
	
Group
Masterplan kister scheithauer gross, 2008
Entwurf Steidle, Kahlfeldt, pinkarchitektur, HPP
Interventionsraum Kernzone
Christuskirche - fertiggestellt
Bauherrin
	
Evangelische
	
Gemeinde
	
Köln
Wettbewerb 2008
Entwurf hollenbeck.plato, Maier
Interventionsraum -
Domumgebung - teilw. fertiggestellt
Bauherrin
	
Stadt
	
Köln 
Wettbewerb 2002
Entwurf Allmann Sattler Wappner
Interventionsraum Kernzone

Seite 33
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abb.: Zusätzliche Projekte mit Bezug zum Masterplan im Bearbeitungs-
zeitraum 2009 - 2019 – Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung

Seite 34
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Der Masterplan formuliert den Bedarf für die Erarbeitung verschie-
dener Konzepte überwiegend als kurzfristige Maßnahmen, um für 
die
	
einzelnen
	
Projekte
	
den
	
entsprechenden
	
inhaltlichen
	
Rahmen
	
zu
	
schaffen.
	
Im
	
nachstehenden
	
Vergleich
	
zeigen
	
sich
	
sowohl
	
die
	
unter-
schiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte dieser Konzepte in Abhän-
gigkeit mit den jeweiligen Interventionsräumen, als auch die stark 
differierenden
	
Bearbeitungsstände
	
zum
	
jetzigen
	
Zeitpunkt.
		
Die im Masterplan als kurzfristig definierte 
Maßnahme wird mit einem Zeithorizont von 
5 Jahren hinterlegt. Obwohl die Rheinufer 
im Rahmen des Gestaltungshandbuchs 
für den öffentlichen Raum mit betrachtet 
werden, steht eine umfassende Bearbeitung 
noch aus. Dass der Bedarf für ein solches 
Konzept besteht wird u.a. mit der Machbar-
keitsstudie „Fußgänger- und Radwegbrü-
cken“ deutlich, aber auch die Schnittstellen 
mit der Stadtstrategie, welche den Rhein als 
Zukunftsraum definiert, sind einzubinden.
Das Gesamtkonzept für den Interventions-
raum Ringe wurde im Zuge eines Werk-
stattverfahrens im Jahr 2011 erarbeitet. Drei 
Planungsbüros haben hierfür verschiedene 
Ansätze skizziert, welche nach einer 
Auswertung in den Leitlinien für die Kölner 
Ringstraßen zusammengefasst und vom 
Rat der Stadt Köln beschlossen wurden.  
Ein Stufenplan wurde in diesem Kontext 
nicht erstellt und auch die Umsetzung 
erfolgt aufgrund der verkehrlichen Komple-
xität träge. 
Mit der Entwicklung Parkstadt Süd werden 
zwar große Abschnitte des Inneren Grün-
gürtels zusammenhängend betrachtet und 
geplant, ein Gesamtkonzept für diesen 
bedeutenden Stadtraum wurde bislang 
jedoch noch nicht erarbeitet. Jedoch wurde 
der Bedarf hierfür im Zuge von aktuellen 
Fragestellungen zu den Themen Nachver-
dichtung / Höhenentwicklung, aber auch 
Klimaschutz deutlich und wurde durch 
die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung am 
29.04.2019 bestätigt.
Entwicklungs- und Gestaltung-
konzept „Stadtraum Rhein“
Einheitliches Gesamtkonzept 
mit Stufenplan 
Konzept „Innerer Grüngürtel“ 
mit Raumsequenzen
1.2 Konzepte
Abb.: © AS+P
Fehlt
	
/
	
Bedarf
	
Ergänzung	 Fehlt
	
/
	
Bedarf
	
Ergänzung	
V
orhanden
/ Bedarf Aktu-
alisierung bzw. 
Fortschreibung

Seite 35
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die beiden Interventionsräume Nord-Süd-Fahrt und Ost-West-
Achse sind vom Verkehr geprägte Interventionsräume. In Abhän-
gigkeit mit den Entwicklungen im Bereich der Mobilität gilt es, diese 
Stadträume gestalterisch aufzuwerten und Wegeverbindungen zu 
verbessern sowie die Aufenthaltsqualiät zu erhöhen. Der Masterplan 
sieht zwar die Umgestaltung von einzelnen Teilabschnitten vor, 
jedoch wird bei dem Vorhaben der Ost-West-Stadtbahn deutlich, 
dass die gesamte Strecke zusammenhängend betrachtet und 
der öffentliche Raum entsprechend qualifiziert werden muss. Das 
Zusammendenken von Mobilität und Gestaltung ist hierbei essenti-
ell, was grundsätzlich den Bedarf an Gestaltungskonzepten für die 
beiden Mobilitätsachsen zeigt.    
Die beiden entwicklungsbedeutsamen Interventionsräume haben 
unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Geht es in der Kernzone 
überwiegend um die Aufwertung der vorhandenen Stadtstruk-
turen, müssen im Bereich der rechten Rheinseite diese häufig erst 
aufgrund der industriellen Vorgeschichte entwickelt werden. Der 
Masterplan formuliert vor diesem Hintergrund den Bedarf eines 
Entwicklungskonzepts für Deutz, welchem sich im Rahmen des Pro-
jekts Rechtsrheinische Perspektiven im Jahr 2010 genähert, bislang 
jedoch noch nicht vertieft wurde. Ein Konzept für die Qualifizierung 
des öffentlichen Raums in der Kernzone wird aktuell mit der Idee 
der Lupenräume (s. S. 34-37) verfolgt und befindet sich demnach in 
Bearbeitung.
Kernzone: Konzept zur Aufwertung  
und
	
Qualifizierung
	
des
	
öffentlichen
	
Raums
	 
 Entwicklungskonzept Deutz
Gestaltungskonzept
	
Öffentlicher
	
Raum
  Mobilitätsachsen 
Fehlt	/	Bedarf	Ergänzung	
In Bearbeitung /
  
Bedarf Aktualisierung 
bzw.
 	 Fortschreibung

Seite 36
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Vier Lupenräume
Via Culturalis - der erste
Lupenraum
Mit dem Beschluss zur Weiterentwicklung wurde der Masterplan im 
Jahr 2017 um die sogenannten Lupenräumen als eine kleinteiligere 
Maßstabsebene ergänzt. Angestrebtes Ziel war es, im Zusam-
menspiel mit den Privaten die stadträumliche Aufwertung in diesen 
Räumen
	
voranzubringen.
	
Von
	
den
	
formulierten
	
Interventionsräumen
	
abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzone vier erste Lupenräume 
definiert:
	
    Lupenraum V
ia Culturalis 
				
Lupenraum
	
Komödienstraße
	
				
Lupenraum
	
Bereich
	
rund
	
um
	
den
	
Westdeutschen
	
Rundfunk
	
und
						
				
dem
	
Museum
	
für
	Angewandte
	
Kunst
	
Köln
	
    Lupenraum Ehrenstraße. 
V
or
	
dem
	
Hintergrund
	
funktionaler
	
sowie
	
gestalterischer
	
Fragestel-
lungen
	
wurden
	
diese
	
Bereiche
	
dann
	
im
	
Rahmen
	
der
	
Lenkungsgrup-
pen vertiefend behandelt. 
Durch die Implementierung der Lupenräume in den städtebaulichen 
Masterplan
	
wird
	
dieser
	
in
	
Ergänzung
	
zu
	
seiner
	
Funktion
	
als
	
Steue-
rungs- und Kommunikationsinstrument auch als Umsetzungsinstru-
ment gestärkt. Mit der Bearbeitung der Lupenräume werden Stan-
dards gesetzt, um den städtebaulichen Masterplan auch weiterhin zu 
verstetigen. Die Kontinuität in der Planung sowie die Verbindlichkeit 
vereinbarter Ziele werden so gesichert und im Ergebnis die stadt-
räumliche
	
Qualität
	
in
	
Köln
	
nachhaltig
	
gesteigert.
1.3 Weiterentwicklung - die Lupenräume
1
2
3
4

Seite 37
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
8
9
1  Lupenraum Via Culturalis
2  Lupenraum Komödienstraße 
3  Lupenraum WDR/MAKK
4  Lupenraum Ehrenstraße
1 EINFÜHRUNG |  1.1 DER MASTERPLAN UND DIE VIA CULTURALIS ALS ERSTER LUPENRAUM
1.1 Der Masterplan und die 
Via Culturalis als erster Lupenraum
MARKUS GREITEMANN, BEIGEORDNETER  
Der städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln, den der renommierte Stadt- 
planer Professor Albert Speer im Auftrag des Vereins Unternehmer für die  
Region Köln e.V . in einem intensiven Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadt-
gesellschaft entwickelt hat, fungiert seit nunmehr 10 Jahren als Regiebuch für  
die Entwicklungen in der Innenstadt von Köln.
Das Planwerk baut zu einem großen Teil auf Voruntersu -
chungen und konzeptuellen Erwägungen der Stadt Köln 
auf, die das Büro Speer gewertet, gewichtet, miteinander 
in Beziehung gesetzt und durch eigene Ideen ergänzt hat.
Entstanden ist ein wegweisendes Konzept aus einem Guss, 
das der Rat der Stadt Köln im Mai 2009 als grundsätzliche 
Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für 
die zukünftige Entwicklung der Innenstadt verabschiedet  
hat. Neben strategischen Überlegungen umfasst der Mas-
terplan auch ganz konkrete Vorschläge zur Aufwertung der 
Innenstadt. Zur Umsetzung des Masterplans bedürfe es 
eines langen Atems, hatte Speer damals erklärt. Dennoch 
hat der Masterplan bereits nach nur wenigen Jahren das  
Kölner Stadtbild verändert. Die Maßstäbe der über 30 Projekte 
sind hierbei vielfältig: von Platzgestaltungen über Hochbau- 
projekte bis hin zu den großen Konversionsflächen der Stadt, 
wie dem Deutzer Hafen, dem Mülheimer Süden und der 
Parkstadt Süd. Insgesamt umfassen allein diese drei Projekte 
eine Fläche von ca. 200 ha, auf der rund 11.000 Wohneinhei-
ten entstehen werden.
Das vorliegende Handbuch steht für die Weiterentwick-
lung des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln. 
Mit den sogenannten Lupenräumen soll der Masterplan 
zukünftig um eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt 
werden – mit dem Ziel, im Zusammenspiel mit den pri-
vaten Akteuren die stadträumliche Aufwertung in diesen 
Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interven-
tionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzo-
ne vier erste Lupenräume definiert: die Via Culturalis, der 
Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und das 
Museum für Angewandte Kunst Köln, die Komödienstra-
ße sowie die Ehrenstraße. Vor dem Hintergrund funktio-
naler sowie gestalterischer Fragestellungen wurden diese 
dann vertiefend behandelt. Im Rahmen des Förderprojekts  
Via Culturalis wurde der erste dieser Lupenräume nun 
umfassend bearbeitet und liefert im Ergebnis wichtige 
Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der 
nächsten Lupenräume. 
Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem 
Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kir-
che St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier 
auf, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte 
und in seiner Dichte an bemerkenswerten Kulturbausteinen 
einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum, 
für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im 
heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche 
Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das 
schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch 
Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflä-
chen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig. 
Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teil-
weise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen 
Plätze ist ebenfalls zum Teil überarbeitungswürdig.
Durch die Implementierung der Lupenräume in den städ -
tebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner 
Funktion als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument 
auch als Umsetzungsinstrument gestärkt. Das vorliegende 
Handbuch ist hierbei ein erster richtungsweisender Baustein, 
um einerseits Standards für die weiteren Lupenräume zu 
formulieren und anderseits den städtebaulichen Masterplan 
auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung 
sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesi-
chert und im Ergebnis die stadträumliche Qualität in Köln 
nachhaltig gesteigert.
1
2
3
4
Abb. 3 Abb.3
Abb.: Lupenräume - Plangrundlage © AS+P / Bearbeitung: Urban Media Project

Seite 38
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Als	bedeutsamer	innerstädtischer	Kulturpfad	zwischen	dem	Kölner	
Dom im Norden und der markanten romanischen Kirche St. Maria im 
Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier auf, das in seiner Be-
deutung
	
für
	
die
	
Kölner
	
Stadtgeschichte
	
und
	
in
	
seiner
	
Dichte
	
an
	
be-
merkenswerten Kulturbausteinen einzigartig ist. Wichtigste Klammer 
ist
	
der
	
öffentliche
	
Raum,
	
für
	
den
	
sich
	
der
	
Begriff
	
der
	
Via
	
Culturalis
	
eingeprägt hat. Im heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch 
zahlreiche
	
Defizite
	
auf,
	
die
	
seiner
	
Bedeutung
	
nicht
	
gerecht
	
werden.
	
Das
	
schmale
	
Stadtraumprofil
	
leidet
	
an
	
einer
	
Überbelegung
	
durch
	
Beschilderung
	
und
	
Möblierung.
	
Die
	
Gestaltung
	
der
	
Oberflächen
	
ist
	
nicht einheitlich und zum 
Teil sanierungsbedürftig. Die funktionale 
Belegung
	
der
	
flankierenden
	
Bauten
	
ist
	
teilweise
	
minderwertig.
	
Die
	
Gestaltung der unterschiedlichen Plätze ist ebenfalls zum 
Teil über-
arbeitungswürdig. 
Im
	
Rahmen
	
des
	
Bundesförderprogramms
	
„Nationale
	
Projekte
	
des
	
Städtebaus“
	
konnte
	
dieser
	
erste
	
Lupenraum
	
dann
	
im
	
Zeitraum
	
2016
	
- 2018 erstmals umfassend bearbeitet werden. Neben den drei bau-
lichen Maßnahmen – dem Kurt-Hackenberg-Platz und den Neuge-
staltungen Gürzenichstraße sowie 
Tunnel Johannisstraße – wurden 
ein Gestaltungskonzept für den Gesamtraum und ein Kommunikati-
onskonzept entwickelt. Die Ergebnisse wurden in einem Handbuch 
zusammengefasst und liefern wichtige Erkenntnisse und Grundlagen 
für
	
die
	
Qualifizierung
	
der
	
nächsten
	
Lupenräume.
	
Via Culturalis - der erste Lupenraum 
Handbuch Via Culturalis 
Abb.: Gestaltungshandbuch  
© Urban Media Project

Seite 39
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Legende
Gesamtplan Via Culturalis
 Bereiche in Planung/Umsetzung und bestehende Bereiche ohne Handlungsbedarf
  Neue Oberfl  äche der Via Culturalis in Grauwacke
 Potenzialfl  äche: städtebaulicher Masterplan Innenstadt
Gestaltungsplan Gesamtraum 
Unter Berücksichtigung künftiger Hochbauprojekte
Abb. 90Abb.90
Neugestaltung Kurt-Hackenberg-Platz
Neugestaltung Tunnel Johannisstraße
Neugestaltung Gürzenichstraße
Abb.: Gesamtraum Via Culturalis © Urban Media Project
Abb.: © Ute Piroeth
Abb.: © Martin Gaissert
Abb.:
	
©
	Architekten
	
RMP	
Stephan
	
Lenzen

Seite 40
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
2 Planungskultur
Die Bedeutung von qualitäts-
vollen Planungsprozessen
Gestaltungsspielräume der 
öffentlichen
	
Hand
Neben 	 dem 	 städtebaulichen 	 Entwicklungspotential 	 identifiziert 	 der 		
Masterplan 
ein weiteres Themenfeld. Als Ausgangspunkt wird hierbei 
für große Teile der Innenstadt eine mangelnde bauliche und gestal-
terische Qualitiät kritisiert, sowohl im Bereich der pivaten Projekt-
entwicklungen
	
als
	
auch
	
im
	
öffentlichen
	
Raum.
	
Gerade
	
im
	
Bereich
	
der Innenstadt besteht jedoch ein hoher Qualitätsanspruch an die 
Gestaltung sowie die bauliche Umsetzung von Projekten. Eine 
Einbettung von einzelnden Maßnahmen in übergeordnete Gestal-
tungskonzepte
	
(s.
	
Kapitel
	
1.2)
	
kann
	
in
	
diesem
	
Zusammenhang
	
einen
	
großen Beitrag zur Sicherung von Qualität leisten. 
Darüber hinaus hebt der Masterplan die Bedeutung der Planungs-
prozesse hervor und formuliert gleichzeitig den Bedarf an einer V
er-
besserung ihrer Qualität. Das Instrument der Beteiligung sowohl von 
Experten als auch von einer interessierten Bürgerschaft spielt vor 
diesem
	
Hintergrund
	
eine
	
wichtige
	
Rolle,
	
nicht
	
nur
	
als
	Anstoß-
	
und
	
V
orbildfunktion. Die Prozesse und Verfahren werden nach Art und 
Umfang der Planungsaufgabe mit dem Ziel ausgewählt, die Gestal-
tung
	
des
	
öffentlichen
	
Stadtraums
	
sowie
	
das
	
Stadtbild
	
maßgeblich
	
zu
	
verbessern
	
und
	
einen
	
größtmöglichen
	
Rückhalt
	
innerhalb
	
der
	
Öf-
fentlichkeit bezüglich der zukünftigen Nutzung und Zugänglichkeit zu 
erlangen.
	
Die
	
öffentliche
	
Hand
	
hat
	
hierbei
	
abhängig
	
von
	
Projektmaß-
stab und Vorhabenträger unterschiedliche Gestaltungsspielräume:
●
	
Kooperative Planungsverfahren 
			
für
	
die
	
großen
	
innerstädtischen
	
Konversionsflächen
   Steuerung 
              Gestaltung
●
	
Wettbewerbe und Konzeptwerkstätten 
			
für
	
Stadtgestaltung
	
im
	
öffentlichen
	
Raum 
   Steuerung 
              Gestaltung
●
 Wettbewerbe und Mehrfachbeauftragungen 
   für private Projektentwicklungen
   Steuerung 
              Gestaltung

Seite 41
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abb.: © Urban Catalyst Studio / Ulrich Kaifer

Seite 42
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Im	Mühlheimer	Süden	entsteht	auf	einer	weitgehend	brachliegenden	Fläche	von	rund	100	Hektar,	auf	
der
	
Kölner
	
Unternehmer
	
einst
	
Industriegeschichte
	
schrieben,
	
ein
	
urbanes
	
und
	
lebendiges
	
Stadtquartier.
	
Unterschiedliche Nutzungen werden sich durchmischen: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge-
werbeeinheiten
	
aufnehmen,
	
sondern
	
auch
	
innovative
	
Formen
	
des
	
Wohnes
	
ermöglichen.
	
In
	
den
	
Neu-
bauten enstehen daher Wohnungen und Büros.
Intersdisziplinäres Werkstattverfahren Mülheimer Süden
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Interdisziplinäres, dialogisches Werkstattverfahren, Abschluss 27.07.2014
2 interdisziplinäre Planerteams 
Team 1: BOLLES + WILSON GmbH mit SAL Planungsgruppe und Thomas 
&
	
Bökamp
	
Ingenieurgesellschaft
	
mbH
	
T
eam 2: ksg kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner GmbH 
mit KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH und BSV Büro für Stadt- und 
Verkehrsplanung
	
Dr.
	
R.
	
Baier
	
GmbH
	
MÜLHEIMER SÜDEN
ABGRENZUNG DER PLANGEBIETE
Stand 13.02.2018
Plangrundlage: Ergebnis Werkstattverfahren 2013/2014
Windmühlen-Quartier
2.1	Planungsverfahren	-	Konversionsflächen
Abb.: © Bolles + Wilson / ksg kister scheithauer gross Abb.: © Christoph Seelbach
2013/14
Interdisziplinäres Werkstattverfahren
November 2014
Aufstellungsbeschluss 
Lindgens-Areal
November 2015
Aufstellungsbeschluss
Deutz-Areal und Euroforum West
März 2016
Aufstellungsbeschluss
Euroforum Nord u.
COLOGNEO 1

Seite 43
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Wohneinheiten 
Sachstand 2019
Lenkungsgruppe	Städtebaulicher	Masterplan	Köln	plus	Experten
100.000,- Euro einschl. USt
Stadt
	
Köln
ca.735.000 m²
ca. 4.900 WE  (plus 5 Kindertageseinrichtungen, 3 Schulen, ca. 27.000 m² 
öffentl.
	
Spielflächen)
Im Bebauungsplanverfahren
September 2016
Aufstellungsbeschluss 
Otto-Langen-Quartier
Fortschreibung	Gesamtverkehrsgutachten	
Mühlheimer Süden
November 2017
Erster Lenkungskreis Ver-
kehrskonzept Mühlheimer Süden
seit 2018
Bauleitplanung
	
+
	
Qualifizierungsverfahren
Abb.: © ksg kister scheithauer gross

Seite 44
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Auf einem 115 Hektar großen Areal rund um den Großmarkt, der verlagert werden soll, wird der Innere 
Grüngürtel
	
bis
	
an
	
den
	
Rhein
	
verlängert.
	An
	
seinen
	
Rändern
	
soll
	
ein
	
neuer
	
Stadteil
	
mit
	
mehreren
	
tausend
	
W
ohnungen,
	
Büros
	
und
	
Gewerbeflächen
	
entstehen.
	
Im
	
Rahmen
	
einer
	
integrierten
	
Gesamtplanung
	
sol-
len die verschiedenen Themen zukunftsfähiger Stadtentwicklung berücksichtigt und die Ideen aus dem 
Kooperativen Verfahren aufeinander abgestimmt werden.
Kooperative Planungsverfahren Parkstadt Süd
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Kooperatives Werkstattverfahren, Abschluss 26.11.2015
5 interdisziplinäre Planerteams
Empfehlung:
	
RMPSL	
Landschaftsarchitekten
	
mit
	
Ortner
	
&
	
Ortner
	
Baukunst,
	
BSV
	
Büro
	
für
	
Stadt-
	
und
	
Verkehrsplanung,
	
Dr.Reinhold
	
Baier
	
GmbH
	
und
	
Björnsen
	
Beratende
	
Ingenieure
Lenkungsgruppe
	
städtebaulicher
	
Masterplan
	
Innenstadt
	
Köln
	
plus
	
Experten
315.000,- Euro zzgl. USt
 Grundlagen-
ermittlung
Abb.:	©	RMP	 Stephan 	 Lenzen 	 Landschaftsarchitekten 	 mit 	 Ortner 	 & 	 Ortner 	 Baukunst 	
April - November 2015 
Kooperatives Werkstattverfahren
April 2014
Beschluss zur Durchführung eines 
Kooperativen Werkstattverfahrens
2016
Feedback
	
Veranstaltungen
März 2016
Beschluss zur Erarbeitung
 eines integrierten Plans

Seite 45
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Ausloberin
Plangebiet
Gesamt BGF
Wohneinheiten / Arbeitsplätze
Sachstand 2019
Stadt
 	 Köln
ca. 115 ha, davon 31 ha Grüngürtel und 43 ha integrierte Neuplanung
ca. 477.000 m²
ca. 3500/ 4300
Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren
September 2018
Beschluss Integrierter Plan 
Parkstadt Süd
März 2017 - Mai 2018
Integrierte Planung Büro O&O
seit September 2018
Bauleitplanung
	
+
	
Qualifizierungsverfahren
Abb.:	©	RMP	 Stephan 	 Lenzen 	 Landschaftsarchitekten 	 mit 	 Ortner 	 & 	 Ortner 	 Baukunst

Seite 46
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Seiner	ursprünglichen	Funktion	weitgehen	entledigt,	wurde	der	alte	Industiriehafen	in	Deutz	viele	Jahre	
unter
	
Wert
	
genutzt,
	
zahlreiche
	
Flächen
	
lagen
	
brach.
	
Nun
	
soll
	
er
	
zu
	
einem
	
neuen
	
Wohn-
	
und
	Arbeitsort
	
für einige tausend Menschen werden. In einem Kooperativen V
erfahren mit einem Wettbewerb zwischen 
fünf interdisziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft ein städtebauliches Kon-
zept
	
entwickelt
	
das
	
robust
	
und
	
flexibel
	
zugleich
	
ist.
Kooperative Planungsverfahren Deutzer Hafen
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Kooperatives Planungsverfahren, Abschluss 24.09.2016
5 interdisziplinäre Planerteams
COBE
	
mit
	
Ramboll
	
Studio
	
Dreiseitl,
	T
ranssolar
	
und
	
knp.bauphysik
Lenkungsgruppe
	
städtebaulicher
	
Masterplan
	
Innenstadt
	
Köln
	
plus
	
Experten
300.000,- Euro einschl. USt
Stadt
	
Köln
Februar - September 2016 
Kooperatives Werkstattverfahren
Juni 2015
Grundsatzbeschluss zur zukünftigen 
Nutzung des Deutzer Hafens
September 2016
Abschlusspräsentation
Dezember 2016
Beschluss über die Erarbeitung
 eines integrierten Plans
 Grundlagen-
ermittlung
Abb.: © COBE

Seite 47
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Mai2018
Beschluss
Entwicklungsmaßnahme
September 2018
Beschluss Integrierter Plan 
Deutzer Hafen
2018 - 2020
Bauleitplanung
	
+
	
Qualifizierungsverfahren
2021
Baureifmachung
2022/23
Baubeginn
ab 2021 
Bauvorbereitung
Plangebiet
Gesamt BGF
Wohneinheiten / Arbeitsplätze
Sachstand 2019
ca. 37,7 ha, davon 8,1 ha Wasser
ca. 550.000 m²
ca. 3.000 / 6.000
Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren
Abb.: © COBE

Seite 48
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen
Zur	Aufwertung 	 und 	 Harmonisierung 	 des 	 Erscheinungsbildes 	 der 	 Kölner 	 Ringstraßen 	 wurden 	 2011 	 in 	 ei-
ner
	
Planungswerkstatt
	
Leitlinien
	
entwickelt.
	
Sie
	
definieren
	
den
	
Rahmen
	
und
	
die
	
Eckpunkte
	
der
	
künftigen
	
Entwicklung. 
Auf Grundlage der Entwürfe aus der Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und 
Bewertung
	
durch
	
Experten
	
und
	
Fachämter
	
wurden
	
Prinzipien
	
zu
	
immer
	
wiederkehrenden
	
Schlüsselele-
menten
	
für
	
die
	
Weiterentwicklung
	
der
	
Ringe
	
erarbeitet.
Der Oberbürgermeister
Leitlinie Kölner Ringstraßen
Leitlinie
Kölner Ringstraßen
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Ausloberin
Sachstand 2019
Interdisziplinäre
 	 Planungswerkstatt 	 Kölner 	 Ringstraßen, 	 2011
3 interdisziplinäre Planerteams
Broschüre
	
Leitlinie
	
Kölner
	
Ringstraßen
Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter 
Einbeziehung
	
der
	
Öffentlichkeit
Stadt
	
Köln
Beschluss
	
2013,
	
Stadtentwicklungsausschuss
	
Köln
2.2	Werkstätten	-	Öffentlicher	Raum
Abb.: Plangrundlage © AS + P

Seite 49
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Konzeptwerkstatt - Kurt-Hackenberg-Platz
Der	Kurt-Hackenberg-Platz,	freiräumliches	Foyer	der	Kölner	Philharmonie,	wurde	nach	den	Beeinträch-
tigungen durch den jahrelangen U-Bahn-Bau neu gestaltet. In 
Anlehnung an die historische Gestalt ist 
nach den Entwürfen des Landschaftsarchitekten Günther Vogt ein urbaner und gleichzeitig grüner Stadt-
raum entstanden, der nicht nur an den einstigen Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch 
an
	
die
	T
radition
	
der
	
Kölner
	
Schmuckplätze
	
anknüpft.
	
Seite   26Köln – Gestaltung Kurt-Hackenberg-Platz
Workshops vom 14. Februar und 31. Oktober 2014 
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Plangebiet 
Ausloberin
Sachstand 2019
Städtebauliche
 	 Planungswerkstatt, 	 zweistufig, 	 nicht 	 anonym 	 mit 	 Öffentlich-
keitsbeteiligung - Ergebnis als Grundlage für Gestaltungswettbewerb
13 nationale und internationale Architektur- und Stadtplanungsbüros
Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekten Zürich, Berlin
Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter 
Einbeziehung
	
der
	
Öffentlichkeit
4.500 m²
Stadt
	
Köln
Fertigstellung
	
Platzgestaltung
	
2018
Abb.: © Elke Wendt-Kummer, Peter Zlonicky Abb.: © Martin Gaissert

Seite 50
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Neubau Historisches Archiv
Das historische Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009 oberhalb der U-Bahn Baustelle an der Sever-
instraße
	
eingestürzt
	
ist,
	
bekommt
	
auf
	
einer
	
Fläche
	
an
	
der
	
Ecke
	
Luxemburger
	
Straße/Eifelwall
	
ein
	
neues,
	
modernes
	
Domzil.
	
Es
	
soll
	
im
	
Jahr
	
2020
	
auch
	
das
	
Rheinische
	
Bildarchiv
	
aufnehmen.
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Sachstand 2019
Nichtoffener
 	 Wettbewerb 	 nach 	 RAW, 	 Entscheidung 	 18.06.2011
40 Architekturbüros, insgesamt 200 Bewerber
1. Preis: Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt 
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten 
250.000,- Euro zzgl. USt.
Stadt
	
Köln
ca. 30.000 m²
Im
	
Bau,
	
geplante
	
Fertigstellung
	
IV/2020
2.3 Wettbewerbe - Hochbauprojekte
Abb.: © Waechter + Waechter Architekten

Seite 51
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Historische Mitte
Vis-á-vis	dem	Dom	soll	auf	der	Südseite	des	Roncalliplatzes	ein	neuer	Kulturbaustein	entstehen,	der	das	
Stadtmuseum
	
sowie
	T
eile
	
des
	
Römisch-Germanischen
	
Museums
	
aufnehmen
	
und
	
als
	
Kurienhaus
	
dienen
	
soll. Der Entwurf von V
olker Staab, der als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei 
separate
	
Gebäude
	
vor.
	
In
	
ihrer
	Anordnung
	
schaffen
	
sie
	
einen
	
neuen
	
kleinen
	
Platz.
	
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Planungs-/Baukosten
Sachstand 2019
  
Nicht 	 offener 	 architektonischer 	 Realisierungswettbewerb 	 mit 	 Ideenteil 	 nach 	
RPW
	
2013
	
und
	
VOF
	
2009,
	
Entscheidung
	
28.10.2016
31 Architekturbüros, davon 20 gesetzt
1. Preis: Staab Architekten, Berlin
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin
290.000,- Euro zzgl. USt.
Metropolitankapitel
	
der
	
Hohen
	
Domkirche
	
Köln
	
und
	
Stadt
	
Köln
ca. 19.500 m² 
ca.
	
115
	
Mio.
	
Euro
	
inkl.
	
USt.
	
(städtischer
	Anteil)
In Planung
Abb.: © Staab Architekten

Seite 52
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Tel-Aviv-Straße
Auf	einer	verkehrsumspülten	„Insel“	zwischen	T el-Aviv-Straße, 	 Perlengraben 	 und 	 Blaubach 	 entsteht 	 ein 	
neues kleines Stadtquartier mit fast 300 W
ohnungen und Appartements. Auf dem Gelände befand sich 
einst
	
eine
	Auffahrt
	
vom
	
Perlengraben
	
auf
	
die
	
Severinsbrücke,
	
die
	
bereits
	
vor
	
einigen
	
Jahren
	
aufgegeben
	
wurde. 
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Grundstücksfläche
Anzahl Wohnungen
Sachstand 2019
Nichtoffener
 	 Wettbewerb 	 nach 	 RAW, 	 Entscheidung 	 10.09.2012
17 nationale und internationale Architekturbüros, davon 6 gesetzt
1.
	
Preis:
	
Boris
	
Enning
	Architekt,
	
Köln
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin
61.500,- Euro zzgl. USt.
S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH
4.162 m²
81
Fertigstellung
	
2016
Abb.: © Axel Hartmann

Seite 53
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Bauprojekte Rudolfplatz 
Der	Rudolfplatz	wird	aufgewertet.	Ein	Gebäudesammelsurium	auf	der	Südseite,	das	sichtbar	in	die	Jahre	
gekommen ist, wird seit 2017 durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble nach Entwürfen 
von Caruso St. John ersetzt. Mit den Häusern wird auch die Brücke über den Stadtbahngleisen beseitigt, 
die den Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrimstraße mit der Hahnen-
torburg verbindet. 
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Ausloberin
Gesamt BGF
Sachstand 2019
  
Zweiphasiges kooperatives Gutachterverfahren, Entscheidung 17.1 1.2015
6 Architekturbüros
1. Preis: Caruso St. John Architects, London
Preisgericht: Verwaltung, Experten und Auftraggeberin
MOMENI Immobilien Holding GmbH, Hamburg
ca. 14.000 m² mit Erweiterbarkeit auf bis zu 25.000 m²
In Planung
Abb.: © MOMENI Gruppe

Seite 54
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
3 Kommunikation
Der Masterplan als Mittel zur 
Kommunikation
Der 	 städtebauliche 	 Masterplan 	 definiert 	 als 	 informelles 	 Planungsin-
strument
	
den
	
Handlungsrahmen,
	
innerhalb
	
dessen
	
eine
	
Qualifizie-
rung unter der Berücksichtigung der verschiedenen Interessenlagen 
und
	
Machbarkeiten
	
stattfindet.
	
Das
	Abwägen
	
von
	
technischen
	
und
	
inhaltlichen 
Anforderungen fällt hierbei gleichermaßen darunter, wie 
die
	Aushandlungsprozesse
	
zwischen
	
öffentlicher
	
Hand
	
und
	
privaten
	
V
orhabenträgern.
Vor diesem Hintergrund ist der Masterplan auch ein bedeutendes 
Kommunikationsinstrument, welches einerseits nach innen verwal-
tungsintern,
	
aber
	
auch
	
nach
	
außen
	
in
	
Richtung
	
Stadtgesellschaft
	
eine
	
große
	
Rolle
	
spielt.
Im
	
Folgenden
	
werden
	
diese
	
beiden
	
Kommunikationsebenen
	
be-
leuchtet und mit Blick auf den Umgang in den letzten zehn Jahren 
ausgewertet.

Seite 55
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
nach außen
Breite Stadtgesellschaft 
Private Investoren
stadtweit 
überregional
international
nach innen
verwaltungsintern
Kommunikation 
zwischen Verwaltung  
+ Politik
Abb.: Masterplan © AS+P

Seite 56
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die	Kommunikation	nach	innen	gliedert	sich	in	drei	Felder:	Die	poli-
tischen Beschlüsse als Kommunikationsebene zwischen V
erwaltung 
und Politik, die Geschäftstelle Städtebaulicher Masterplan und die 
Lenkungsgruppe. Im Stadtplanungsamt angesiedelt bildet die Ge-
schäftsstelle das zentrale Element der verwaltungsinternen Kommu-
nikation. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die verwaltungsinter-
nen Strukturen und Abläufe im Zusammenhang mit dem Masterplan 
teilweise unklar sind und ein Ungleichgewicht zwischen Aufgaben und 
personellen
	
Ressourcen
	
besteht.	
Die Lenkungsgruppe, als beratendes 
Arbeitsgremium, wurde auf Ba-
sis des des Grundsatzbeschlusses im Jahr 2009 eingerichtet und tagt 
seitdem im Durchschnitt 2-3x pro Jahr, um den fachlichen Austausch 
zu aktuellen Projekten des Masterplans zu führen. Das Gremium wird 
insgesamt von den Mitlgiedern geschätzt, weist jedoch hinsichtlich 
Format,
	T
urnus
	
und
	T
eilnehmerkreis
	
Überarbeitungsbedarf
	
auf.
	
Mit	
dem Beschluss zur W
eiterentwicklung wurde daher im Jahr 2017 eine 
Neuausrichtung der Lenkungsgruppe auf den Weg gebracht.
Im
	
Zuge
	
der
	
Fortschreibung
	
gilt
	
es
	
zu
	
schärfen,
	
welche
	Aufgaben
-
felder die Geschäftsstelle abdecken soll, wie die Schnittstellen zu an-
deren
	Abteilungen
	
und
	
Fachämter
	
geregelt
	
ist
	
und
	
welche
	
personellen	
Kapazitäten
	
hierfür
	
benötigt
	
werden.Des
	
Weiteren
	
ist
	
die
	
Neuausrich-
tung
	
der
	
Lenkungsgruppe
	
konkret
	
zu
	
gestalten
	
und
	
hierbei
	
die
	
offenen	
Punkte
	
hinsichtlich
	
Format,
	T
urnus
	
und
	T
eilnehmerkreis
	
zu
	
klären.
Mitglieder
Vorsitz: Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Politik  
Vertreter/innen
	
der
	
Bezirksvertretung
	
Innenstadt
	
(2)
Fraktionspolitische
	
Sprecher/innen
	
des
	
StEA	
(4)
Experten  
Vorsitzender des Gestaltungsbeirats
Vertreter
	
des
	
Büros
	AS&P	
(1
	
-
	
2)
Vertreter
	
der
	
Leitbildgruppe
	
(1)
ggf. eingeladene Expertinnen udn Experten
Vertreter
	
des
	
Vereins
	
Unternehmer
	
für
	
die
	
Region
	
Köln
	
e.V.
	
(1)
Geschäftstelle schärfen 
Lenkungsgruppe neu
ausrichten
3.1 Kommunikation nach innen

Seite 57
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
politische
Beschlüsse
2009 Grundsatzbeschluss
• Masterplan als grundsäzliche Handlungs  
  empfehlung und strategische Zielausrichtung
• Einrichtung der Lenkungsgruppe 
• Sieben Projekte mit Priorität
2013 Sachstandsbericht
• Bilanzierung der kurzfristigen Maßnahmen
• 28 Projekte mit Priorität
2017 Weiterentwicklung
• Vier Lupenräume
• Neuausrichtung der Lenkungsgruppe
Geschäftsstelle
Aufgaben
• Konzeption, Koordination + Dokumentation
  der Lenkungsgruppensitzung 2 - 4x/Jahr 
• Controlling der Masterplan Projekte
• Bearbeitung Lupenräume / Prio-1-Projekte
• Erarbeiten der Beschlussvorlagen
•
	
Öffentlichkeitsarbeit
Personelle Besetzung
1 Vollzeitkraft seit 2017 
Lenkungsgruppe
Rolle
„In der Lenkungsgruppe werden keine Ab-
stimmungen, weder als Empfehlung, noch als 
Meinungsbilder vorgenommen, da es sich um 
eine
	
reine
	Arbeitsgruppe
	
handelt.“ 
(Beschluss	Nr.5681-2008)	
Turnus
• 27 Sitzungen seit 2009 
  2-3 Sitzungen pro Jahr im Durchschnitt
• Einsatz als Begleitgremium verschiedener
		
Planungs-
	
und
	
Vergabeverfahren
	
(s.S.
	
34
	
ff)

Seite 58
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Bei der Kommunikation nach außen geht es im Schwerpunkt darum, 
einerseits die Inhalte und das Erreichte des Masterplans im allge-
meinen zu vermitteln, sowie auf vorhandene Potentiale und Hand-
lungsspielräume im einzelnen hinzuweisen. Hierbei sollen gleicher-
maßen
	
die
	
breite
	
Stadtgesellschaft
	
wie
	
auch
	
mögliche
	
Investoren
	
angesprochen
	
werden.
	
Die
	
Website,
	
aber
	
auch
	
das
	
Faltblatt
	
sind
	
hierfür geeignete Medien, um die aktuellen Projektstände zu erlä-
tern. 
Um
	
eine
	
möglichst
	
breite
	
Stadtgesellschaft
	
zu
	
erreichen,
	
bieten
	
sich
	
verschiedene
	
Formate
	
an,
	
die
	
seit
	
2008
	
eingerichtet
	
und
	
angewen-
det oder zwischenzeitlich auch teilweise wieder verworfen wurden.
So sind beispielsweise die im Zuge der dialogischen Erarbeitung 
des Masterplans etablierten Innenstadtforen bis einschließlich 
2013 regelmäßig durchgeführt worden. Jedoch mit dem Start der 
Planungsverfahren
	
für
	
die
	
drei
	
Konversionsflächen
	
und
	
den
	
damit
	
verbundenen umfangreichen Beteiligungsformaten, wurden die 
Innenstadtforen ausgesetzt und seither nicht mehr wieder aufgelegt. 
Im Zusammenhang mit dem Gestaltungshandbuch für den gesamt-
en
	
Kölner
	
Stadtraum
	
hat
	
das
	
Stadtraummanagement
	
in
	
Kooperation
	
mit der IHK / Hr
. Soenius in den Jahren 2014/15 zwar sogenannte 
Stadtbildforen durchgeführt, die inhaltlich viele Schnittstellen zum 
Masterplan aufwiesen, aktuell existiert jedoch kein Veranstaltungs-
format, um interessierten Bürgerinnen und Bürger die kontinuierliche 
Arbeit am Städtebaulichen Masterplan zu kommunizieren. 
Die
	
Frage,
	
die
	
sich
	
vor
	
dem
	
Hintergrund
	
der
	
Fortschreibung
	
des
	
Städ-
tebaulichen Masterplans stellt, lautet: Welche Kommunikationsformate 
bedarf es, um über die Umsetzung und den damit verbundenen Pla-
nungsprozessen kontinuierlich und punktuell zu informieren?
3.2 Kommunikation nach außen
Öffentlichkeitsformate

Seite 59
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Innenstadtforen
2008 - 2009
Innenstadtforum 01 - 04  Erarbeitung Masterplan
2010 - 2011
Innenstadtforum 05 - 06  Sachstand Projekte
2011
Innenstadtforum 07  Planungswerkstatt
	
Ringe
2012
Innenstadtforum 08  Zwischenbilanz
2013
Innenstadtforum 09  Universität
	
zu
	
Köln
Masterplan Köln
Projektentwicklung
Masterplan Köln 
Projektentwicklung
Masterplan Köln 
Projektentwicklung
Masterplan Köln   
stand: 20/02/2017
Planungswerkstatt Ringe  Zur Aufwertung und Harmonisierung des  
Erscheinungsbildes des Kölner Ringstraßen wurden 2011 in einer Planungs-
werkstatt Leitlinien entwickelt. Sie definieren den Rahmen und die Eck-
punkte der künftigen Entwicklung. Auf Grundlage der Entwürfe aus der 
Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und Bewertung durch Ex-
perten und Fachämter wurden generelle Prinzipien zu immer wiederkehren-
den Schlüsselelementen für die Weiterentwicklung der Ringe entwickelt.  
Projektstand: in Umsetzung.
Dritte Baustufe Nord-Süd-Stadtbahn Mit der dritten Baustufe 
wird die Nord-Süd Stadtbahn entlang der Bonner Straße von der 
Schönhauser Straße bis zum Verteilerkreis Süd geführt. Damit ver -
bunden ist die Umgestaltung des gesamten Straßenraumes.  
Von der Haltestelle Marktstraße werden die Bahnen oberirdisch bis 
zum Verteilerkreis fahren. Auf der circa 2,1 km langen Strecke sind 
vier Haltestellen vorgesehen.   
Projektstand: in Vorbereitung.
Domumgebung Ost Die Erneuerung der östlichen Domumgebung ist 
vollendet. Durch den Abriss von Teilen der Betonarchitektur wurden Licht 
und Luft in diesen einst düsteren Teil des Domumfelds eingelassen. Die 
neuen Wandkonstruktionen haben einen klar lesbaren Domsockel erzeugt. 
Dank Verbesserung der Belichtung und der Reduzierung der Flächen für 
den Pkw-Verkehr sind attraktive Fuß- und Radwegeverbindungen zwi -
schen Bahnhofsvorplatz und dem Kurt-Hackenberg-Platz entstanden. 
Projektstand: abgeschlossen.
KAP 686 Schnell hatte die neuen Curbs, Banks und  Rails die Ska -
terinnen und Skater von der Domplatte auf die Anlage in Höhe des 
Rheinkilometers 686 südlich des Rheinauhafens gelockt. Mit dem Kap 
686 verfügt Köln über einen Streetskatingpark mit einer 2000 Quad -
ratmeter großen, beleuchteten Fläche aus hochwertigen, großforma -
tigen Bodenplatten und den Attraktionen Pier 7, Parallel Manual Pads, 
China Banks, Curbs, Low 2 Highs sowie den Beer Banks aus Barcelona. 
Projektstand: abgeschlossen.
Kurt-Hackenberg-Platz Der Kurt-Hackenberg-Platz, „öffentliches 
und offenes Foyer“ der Philharmonie, wird nach jahrelangem U-Bahn-Bau 
ab 2017 neu gestaltet. In Anlehnung und zeitgenössischer Interpretation 
seiner historischen Gestalt entsteht nach Entwürfen des Landschaftsar -
chitekten Günther Vogt  ein grüner Stadtraum, der nicht an den einstigen 
Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch an die Tradition 
der Kölner Schmuckplätze  anknüpft. 
Projektstand: Baubeginn 2017.
Deutzer Hafen Seiner ursprünglichen Funktion weitgehend ent -
ledigt, wurde der alte Industriehafen in Deutz viele Jahre unter Wert 
genutzt, zahlreiche Flächen lagen brach. Nun soll er zu einem neuen 
Wohn- und Arbeitsort für einige tausend Menschen werden. In einem 
kooperativen Verfahren mit einem Wettbewerb unter fünf interdis -
ziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft 
ein städtebauliches Konzept entwickelt, robust und flexibel zugleich.
Projektstand: in Vorbereitung.
Historische Mitte Vis-à-vis dem Dom könnte auf der Südseite des  
Roncalliplatzes ein neuer Kulturbaustein entstehen, der das Stadtmuseum  
und Teile des Römisch-Germanischen Museums aufnehmen und als Kurien -
haus dienen soll. Der Entwurf von Volker Staab, der als Sieger aus einem 
Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei separate Gebäude vor. In ihrer 
Anordnungen schaffen sie einen neuen kleinen Platz. Nach weiterer Ausar -
beitung entscheidet der Rat, ob der Bau errichtet wird.
Projektstand: in Vorbereitung
Teilneubau des IWZ in Deutz Die Technische Hochschule Köln 
wird ihren heute isolierten Standort rund um das Ingenieurwissen -
schaftliche Zentrum (IWZ) in Deutz umstrukturieren, erweitern und 
zum angrenzenden Stadtteil öffnen.  80 Prozent der bestehenden 
Gebäude auf dem 100.000 Quadratmeter großen Areal werden  
abgebrochen und machen Platz für einen modernen Campus nach 
dem städtebaulichen Konzept des Büros Kister Scheithauer Groß. 
Projektstand: in Vorbereitung.
Via Culturalis Vom Dom bis zur Kirche St. Maria im Kapitol spannt  
sich im Herzen der Altstadt die so genannte Via Culturalis auf, ein Kul -
turpfad, dessen Konturen geschärft werden. Durch Neugestaltung des 
öffentlichen Raums wird der kulturhistorisch bedeutsame Wegstrecke 
erlebbar gemacht. Geplant sind die Neugestaltung des Tunnels Johan -
nisstraße und des Kurt-Hackenberg-Platzes sowie die Entwicklung eines 
Gesamtplanes für die Wegstrecke. 
Projektstand: in Vorbereitung
Rheinboulevard Deutz  Das rechte Rheinufer zwischen Hohenzol -
lernbrücke und Deutzer Brücke ist nach Plänen der Landschaftsarchi -
tekten Planorama Landschaftsarchitektur neu gestaltet worden. Mit -
telpunkt bilden die Uferpromenade sowie eine rund 500 Meter lange 
Freitreppe, die zum Sitzen einlädt und eine wunderbare Aussicht auf 
Altstadt und Dom gewährt. 2015 eröffnet, hat sich die Treppenanlage 
aus hellem Sichtbeton zum Lieblingsort.
Projektstand: abgeschlossen
Ottoplatz Die Platzfläche wurde neugestaltet. Durch die Bebau -
ung von Parkplätzen auf der Ostseite und auf der Südseite soll der 
 Ottoplatz eine Fassung und mehr Kontur bekommen. Auf dem Gelände 
auf der Südseite entsteht ein Spielcasino, aus einem Architektenwett -
bewerb gingen zwei Sieger hervor: Allmann Sattler Wappner und AIP . 
Auf der Südseite wird der Landschaftsverband Rheinland beim Neubau 
seines Verwaltungsgebäudes auch seinen Parkplatz einbeziehen.
Projektstand: abgeschlossen.
Generalsanierung der Bühnen  Die weitgehend fertiggestellten 
Fassaden und die zum Großteil ebenfalls erneuerten Außenanlagen lassen 
nicht erahnen, dass die denkmalgerechte Sanierung von Opern- und 
Schauspielhaus noch eine Weile brauchen wird. Auch der Umbau der 
Opernterrassen zum Kleinen Haus des Schauspiels sowie der Neubau einer 
Kinderoper unter dem Offenbachplatz sind Bestandteil der Modernisie -
rung des Bühnenensembles am Offenbachplatz.  
Projektstand: in Umsetzung
Neugestaltung Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe  Die U-Bahn-
Haltestelle Bahnhofe Deutz /Messe gehört zu den meistfrequentier -
ten Stationen Kölns und bildet für viele Gäste das Entree in die Stadt 
Köln. Doch die Haltestelle ist in die Jahre gekommen und soll nun 
modernisiert werden. Das Konzept zur Neugestaltung ist aus einem 
Werkstattverfahren hervorgegangen. Eine reduzierte Formensprache   
und eine helle Farbgestaltung sollen die Orientierung erleichtern.
Projektstand: in Vorbereitung.
L.-Fritz-Gruber-Platz  Der L.-Fritz-Gruber-Platz in der Kölner Innen -
stadt erstrahlt in neuem Licht. Eine auffällige Pflasterung, eine exponierte 
Beleuchtung, weiße Betonbänke, Fahrradständer und weitere Ausstat -
tungsdetails geben der einst als Parkplatz genutzten Fläche eine  anspre -
chende Ausstrahlung. Eine Kugelleuchte aus Edelstahl, die über dem Platz 
hängt, sorgt nachts für ein auffälliges Spiel aus Licht und Schatten auf  
den hellen Betonsteinplatten.  
Projektstand: abgeschlossen.
MesseCity in Deutz Nördlich des Deutzer Bahnhofs nimmt auf  
einem 5,4 Hektar großen Gelände die MesseCity Köln, ein Büroquar -
tier mit rund 135.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche, Formen an.  
Zwischen dem Messe-Eingang Süd und dem ICE-Bahnhof entstehen 
sechs Gebäude mit Büroflächen, Hotels, Gastronomie, kleinteiligem 
Handel für die Quartiersversorgung und einem Kino. Der städtebauli -
che Entwurf verspricht ein lebendiges Areal mit vielfältiger Bebauung.
Projektstand: in Umsetzung.
Archäologische Zone und Jüdisches Museum Zwischen dem Rat -
haus und dem Wallraff-Richartz-Museum öffnet sich die Stadtgeschichte 
in Form der Archäologischen Zone, die mit ihren Zeugnissen insbesondere 
auch der jüdischen Geschichte Kölns die Kölner Museumslandschaft berei -
chern soll. Über den Bodendenkmälern entsteht auf einer Freifläche nach 
Entwürfen von Wandel Hoefer Lorch und Hirsch ein neuer Museumsbau, 
der ein wichtiger Bestandteil der Via Culturalis wird. 
Projektstand: in Umsetzung.
Masterplan Koelnmesse 3.0 Die Koelnmesse investiert bis 2030 
über 600 Millionen Euro in die Entwicklung des modernsten inner -
städtischen Messegeländes der Welt. Das Messeareal wird rundum 
modernisiert, das Umfeld deutlich attraktiver, Park- und Logistikräume 
sowie die Verkehrsinfrastruktur werden zukunftsgerecht gestaltet.  
Es entsteht die Halle 1plus sowie eine neue Multifunktionshalle  
für Kongresse, Ausstellungen und Events mit bis zu 4.000 Menschen.  
Projektstand: in Vorbereitung.
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum  Schon im Eröffnungsjahr 
2001 wurde es dem Wallraff-Richart-Musem in dem vom O.M. Ungers 
entworfenen Bau zu eng. Mit der Dauerleihgabe der impressionistischen 
Gemälde des Sammlers Gérard Corboud stellte sich die Frage des Anbaus 
umso dringlicher. Er soll nun als eine Art „Schatzkästchen“ neben dem 
Museumbau auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz mit 1.000 
Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche entstehen.  
Projektstand: in Vorbereitung.
Mülheimer Süden Im Mülheimer Süden entsteht auf einer weit -
gehend brach liegenden Fläche von rund 100 Hektar, auf der einst 
Unternehmen wie die Motorenfabrik Deutz Industriegeschichte schrie -
ben, ein lebendiges urbanes Stadtquartier. Unterschiedliche Nutzun -
gen durchmischen sich: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge-
werbeeinheiten aufnehmen, sondern auch ungewöhnliche Formen des  
Wohnens ermöglichen. In Neubauten entstehen Wohnungen und Büros. 
Projektstand: in Umsetzung.
AntoniterQuartier  Das Areal rund um die Antoniterkirche wird neu 
bebaut. Auf dem rund 3300 Quadratmetern großen Grundstück an der 
belebten Schildergasse wird bis 2019 ein Gebäudeensemble mit 6500 
Quadratmetern Geschossfläche entstehen, in dem ein Citykirchenzentrum 
Platz findet und das vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten (Gastrono -
mie, Dienstleistung, Wohnen und Handel) umfasst. Die Gebäude umschlie -
ßen einen Innenhof, der als Kirchplatz und als Oase der Ruhe dienen soll. 
Projektstand: in Umsetzung.
Brückenköpfe Ein Aufwertung haben Areale rund um Brücken -
köpfe am Rhein erfahren: Ansprechende Freiräume sind durch den 
Umbau und die Neuorganisation des Lufthansa-Komplexes nördlich  
der Rampe zur Deutzer Brücke entstanden, die nun den Blick auf 
Alt St. Heribert freigeben. Im Linksrheinischen ist auf einer Brache 
südlich der Severinsbrücke ein Gebäudekomplex entstanden, der den 
Straßenraum fasst und auf der Nordseite Platz lässt für eine kleine 
Grünanlage. Projektstand: abgeschlossen.
Rasengleis Wo sich einmal der Schienenstrang der Stadtbahn entlang 
der Pipin- und der Cäcilienstraße wie ein metallenes Band durch den Stra -
ßenraum schob, wurde der Gleiskörper zwischen Hohe Straße und Heu -
markt begrünt. Der Rasen besteht aus einer speziellen Grasmischung, die 
mit wenig Feuchtigkeit und hohen Temperaturen auskommt. Er wächst 
auf dem Rasensubstrat Vulkatec, das in einer etwa 14 Zentimeter dicken 
Schicht ausgebracht wurde.  
Projektstand: abgeschlossen.
Rheinboulevard Mülheim mit Grünzug Charlier Mit der grünen 
Verbindung des Rheinboulevards ist der Lückenschluss zwischen der 
Mülheimer Brücke und dem Rheinpark gelungen. Ein Fuß- und Radweg 
macht das rechte Rheinufer durchgängig erlebbar. Der 60 Meter breite 
und 220 Meter lange Grünzug Charlier verbindet den Boulevard mit dem 
Auenweg und der Deutz-Mülheimer Straße. Er eröffnet nicht nur den 
Menschen in der Stegerwaldsiedlung den direkten Zugang zum Rhein.  
Projektstand: abgeschlossen
Rudolfplatz Der Rudolfplatz wird aufgewertet. Ein Gebäudesammelsu -
rium auf der Südseite, das sichtbar in die Jahre gekommen ist, wird ab 2017 
durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble ersetzt. Mit den 
Häusern wird auch die Brücke über die Stadtbahngleise beseitigt, die  den 
Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrim -
straße mit der Hahnentorburg verbindet. Den Großteil des Areals wird ein 
Büro- und Geschäftshaus nach Entwürfen von Caruso St. John einnehmen.  
Projektstand: in Umsetzung.
Masterplan Universität Die Universität 
zu Köln saniert und erweitert ihren Campus 
von 210.000 Quadratmetern auf fast 300.000 
Quadratmeter. Sie will sich dabei stärker noch 
als bisher baulich in die gewachsenen Strukturen 
integrieren und Wege und Plätze der Uni mit 
dem Grüngürtel vernetzen. 
Projektstand: in Umsetzung
Neubau Historisches Archiv Das Histori -
sche Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009  
an der Severinstraße eingestürzt ist, bekommt 
auf einem Grundstück an der Ecke Eifelwall/  
Luxemburger Straße ein neues Domizil, das 2020 
auch die Kunst- und Museumsbibliothek sowie 
das Rheinische Bildarchiv aufnimmt.
Projektstand: in Umsetzung
Tel-Aviv-Straße   Eine verkehrsumspülte  
Insel zwischen Blaubach, Tel-Aviv-Straße und 
Perlen graben wird zu einem kleinen Stadtquartier 
mit fast 300 Wohnungen und Appartements. Auf 
dem Gelände befindet sich derzeit noch eine ehe -
malige Auffahrt vom Perlengraben auf die Seve -
rinsbrücke, die aufgegeben wurde.  
Projektstand: in Umsetzung
Parkstadt Süd Auf einem 115 Hektar gro -
ßen Areal und um den Großmarkt, der verlagert 
werden soll, wird der Innere Grüngürtel bis an 
den Rhein verlängert und an seinem Rand die 
Parkstadt Süd, ein neuer Stadtteil mit mehreren 
tausend Wohnungen, mit Büros und Gewerbe -
flächen entstehen. 
Projektstand: in Vorbereitung
KOMPASS FüR DIE  S TADTENTWICKLUNG
Der Masterplan, der auf Initiative des Vereins Unternehmer für die Region Köln  
entwickelt wurde, ist der rote Faden für die städtebauliche Entwicklung in der Kölner  
Innenstadt. Und das Planwerk trägt Früchte: An rund 30 Orten in der City und 
in Deutz hat das Planwerk Pate gestanden für die Entwicklung konkreter Vorhaben 
zur städtebaulichen Aufwertung. Vom ehemaligen Mühlheimer Industrieareal im 
Norden bis zur Parkstadt im Süden wurden Ideen in konkrete Planungen gegossen, 
wurden und werden Pläne umgesetzt und hat die Verwirklichung städtebaulicher 
Entwürfe das Gesicht der Stadt bereits verändert.
12
1
2
15
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28
Website
Printmedien
Baustellenschild
Wir bauen für Köln
Ausbau 
Bauzeit: 
Bauausführung: 
Eine Maßnahme des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln
Der Oberbürgermeister
DTL Argo T Medium 
43 pt
DTL Argo T Medium 
22,5 pt
DTL Argo T Medium 
15 pt
DTL Argo T Medium, 
15 pt /  DTL Argo T 
Light, 15 pt  / Zeilen­
abstand 20 pt
DTL Argo T 
Medium, 15 pt und 
22,5 pt / DTL Argo T 
Light, 15 pt  /  Zeilen ­
abstand 20 pt
DTL Argo T Medium, 
15 pt
DTL Argo T Light, 15 pt
DTL Argo T Light 
21 pt
225 cm
56 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm
Angelegt im Maßstab 1:10
v
Beteiligungsverfahren
2013 - 2014
Planungswerkstatt Mülheimer Süden
2014 - 2015
Kooperatives Planungsverfahren Parkstadt Süd 
2015 - 2016
Kooperatives Planungsverfahren Deutzer Hafen
+
Abb.:	o.	l.	©	Ina	Selve	/	r.	©	Stadt	Köln	/	u.	l.	©	Thomas 	 Wolf

Seite 60
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als informelles 
Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammenschau des 
Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche Inhalte im Zuge 
der
	
geplanten
	
Fortschreibung
	
diskutiert,
	
überarbeitet
	
oder
	
ergänzt
	
werden
	
sollen.
	
Unter
	
den
	
drei
	
Begriffen
	aufräumen, verknüpfen und
 
fokussieren werden
	
im
	
folgenden
	
die
	
Kernfragen
	
für
	
eine
	
Fortschrei-
bung zusammengefasst. 
Im
	
Rahmen
	
der
	Analyse
	
wurde
	
deutlich,
	
dass
	
die
	
grundsätzliche
	
Systematik der Interventionsräume und die davon abgeleiteten Kon-
zepte und Projekte in sich schlüssig sind. V
ergleicht man die einzel-
nen Maßnahmen jedoch untereinander, existiert ein starkes Gefälle 
bezüglich Projektumfang und den damit verbundenen Einzelschritten 
im
	
Planungs-
	
und
	
Umsetzungsprozess
	
(s.
	
Kapitel
	
1.1),
	
was
	
einen
	
strategischen Umgang mit dem Planungsinstrument erschwert. 
Darüber hinaus deckt sich die Plandarstellung nicht mit dem Katalog 
der
	104
	Maßnahmen
	und
	gibt
	in
	der
	jetzigen
	Form
	zehn
	Jahre
	später
	
nicht mehr den aktuellen Planungsstand wieder
, weshalb der Plan 
selbst, als primäres Kommunikationsmittel, an Aussagekraft verliert. 
Vor diesem Hintergrund wird vorgeschlagen, den Masterplan aufzu-
räumen und zwar sowohl im Sinne einer Aktualisierung der Plan-
grafik
	
als
	
auch
	
in
	
Form
	
einer
	
Projektpriorisierung
	
und
	
schlüssigen
	
Darstellung der notwendigen Einzelschritte sowie einer realistischen 
Zeiteinschätzung für die Umsetzung. 
Um die Projekte entsprechend zu präzisieren und zu priorisieren ist 
es notwendig, diejenigen Inhalte zu fokussieren
, die der Städtebau-
liche
	
Masterplan
	
auch
	
künftig
	
berücksichtigen
	
soll.
	
Im
	
Rahmen
	
der
	
Fortschreibung
	
wird
	
daher
	
auch
	
folgenden
	
Fragen
	
nachgegangen
	
werden: Sollen auch über die Innenstadt hinaus weitere Interventi-
onsräume
	
definiert
	
werden
	
oder
	
gilt
	
nachwievor
	
die
	
Strategie,
	
das
	
Zentrum als Motor für die Gesamtstadt zu betrachten? Und: Soll der 
Plan auch die 
Themen Verkehr und Klima beinhalten oder als stadt-
räumliches
	
Gerüst
	
den
	
notwendigen
	
Raum
	
für
	
diese
	
Inhalte
	
geben
	
und sich vielmehr mit anderen Konzepten verknüpfen
?
4 Fazit und Ausblick
Ansätze für die Fort- 
schreibung
Aufräumen
Fokussieren
Verknüpfen

Seite 61
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Aufräumen
Welche Konzepte und Projekte sind für 
die Entwicklung der Innenstadt von 
besonderer, strategischer Bedeutung? 
Verknüpfen
Welche sind die Schnittstellen 
zwischen dem Masterplan und 
dem räumlichen Leitbild „Stadtstrategie 
Kölner
	
Perspektiven
	
2030“
	
sowie
	
ande-
ren relevanten Konzepten?
Fokussieren
Welche	Räume	und	Inhalte	definiert	
künftig das Planungsinstrument?
Abb. o.: © Studio für Gestaltung
Abb. m. / u.: © AS+P

Seite 62
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Anhang
Arbeitsstand: Oktober 2019
Umsetzungstand /
Kategorien:  in Bearbeitung und/oder Umsetzung
 fertiggestellt
 geprüft und verworfen
Interventionsraum
1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
26 Maßnahmen des MP
VI
 A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum 
Rhein“ VIII 
B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII 
C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Ubierring zum Deutzer Hafen
10 in Bearbeitung
DB
 A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem 
(Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/ 
Deutz)
VIII
B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“
VIII
C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“
5 geprüft & verworfen
VIII 
A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung 
Hohenzollernbrücke VI/VIII 
B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer-
Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII 
C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in
Zusammenhang mit den Rheinrundgängen
7 nicht angegangen
VI/VIII
A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“
DB 
B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher
Bahnsteig) DB 
C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte 
Eisenbahnbrücke)
0 fertiggestellt
VI/VIII 
 A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz
[- Bahnhofsvorplatz realisiert;
  - Bebauung in Bearbeitumg]
VI/VIII 
B 1.05
VIII
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden
bis Severinsbrücke
4 aufgeräumt
VI/
VIII/LVR 
A 1.06
VIII 
C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe 
siehe C 5.01
22 Maßnahmen
Köln Messe/
 VI/VIII 
B 1.06 Aufwertung Auenweg
[Masterplan Koelnmesse 3.0]
VIII 
A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch
DB 
B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke
(Vierte Eisenbahnbrücke)
VI 
A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke 
Brückenkopf rechtsrheinisch VIII
B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
siehe A 1.11
siehe A 5.01
VI/VIII 
A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke
- Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII š
B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
siehe B 5.04
VI 
A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“
VIII
A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
Interventionsraum
2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
 9 Maßnahmen des MP
VI 
A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept 
mit Stufenplan VI 
B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der 
Hahnentorburg) VI 
C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl. 
Anbindung an die ringe
7 in Bearbeitung
VI/VIII
A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe" 
im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat 
B2.02 Umgestaltung Friesenplatz
0 geprüft & verworfen
VI/VIII 
A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz
VIII /VI 
B2.03
1 nicht angegangen
VI/VIII 
A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz
1 fertiggestellt
VI 
B2.04 Bebauung am Sachsenring
9 Maßnahmen
Interventionsraum
3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
24 Maßnahmen des MP
VI
A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel 
"Raumsequenzen"
VI/
Uni-
versität

B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln
VI
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt 
Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark
13 in Bearbeitung
VI 
 A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021
TH 
B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH
Köln VI/
Privat 
C 3.02 Arrondierung Mediapark
1 geprüft & verworfen
VI/VIII 
A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall
DB 
B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof
VI 
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden
[Parkstadt Süd]
5 nicht angegangen
Uni 
A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen
Universität zu Köln DB
B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner
Wall VI/VIII 
C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für 
Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer 
Grüngürtel)
3 fertiggestellt
TH 
 A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/
Privat/KVB
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener
Station Privat 
C 3.05 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
2 aufgeräumt
VI/
Private 
A 3.06 Arrondierung der Außenränder
Privat 
B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen
Aachener Str. und Herkulesberg (inkl.
Umstrukturierung der Kleingärten)
22 Maßnahmen
DB 
A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und
Bonner Wall VI/Uni 
B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen
Venloer Straße und Herkulesberg sowie am
SüdstadionVI 
A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt
VI
B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark
VI 
B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall,
Großmarktareal, Südstadion und
Umgebung (inkl. Innenstadttangente)VI 
B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark
Privat 
B 3.11 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
Interventionsraum
4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
8 Maßnahmen des MP
VIII 
 A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) VIII
 B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Turiner Str. VIII
 C4.01 Umgestaltung Turiner Str.
1 in Bearbeitung
VII 
 A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier)
siehe A 6.01
VIII 
 B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse
und Ulrichgasse VIII 
 C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse
1 geprüft und verworfen
VIII 
 B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
VIII 
 C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich
2 nicht angegangen
3 fertiggestellt
1 aufgeräumt
7 Maßnahmen
Interventionsraum
5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
6 Maßnahmen des MP
VI 
 A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke:                                                              
- Brückenkopf Heumarkt
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII 
B 5.01
VIII 
C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel
4 in Bearbeitung
0 geprüft & verworfen
VI 
B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
siehe B 7.02
0 nicht angegangen
VI
B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
siehe B 7.03
0 fertiggestellt
VIII 
B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
2 aufgeräumt
4 Maßnahmen
Interventionsraum
6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
13 Maßnahmen
VI
 A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit 
der Nutzungen VIII 
B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen
siehe A 6.06 VIII 
C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
siehe C 4.03
6 in Bearbeitung
VI 
 A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und
Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII 
B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept
0 geprüft & verworfen
VIII 
A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat
B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse
2 nicht angegangen
VII 
A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII 
B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
Nord-Süd-Fahrt
2 fertiggestellt
VIII 
 A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept 
[Verkehrsführungskonzept Altstadt]
3 aufgeräumt
VIII 
A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu                       
Mischverkehrsflächen
10 Maßnahmen
VI 
A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen
VI 
A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen:
- Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale
und Via Culturalis)
- Via Sacra                                          [Lupenraum]
Interventionsraum
7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
18 Maßnahmen
VI 
 A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz
VI
B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener
Str.) VI 
C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen
8 in Bearbeitung
VIII 
 A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
rechtsrheinisch
siehe A 1.07
VI 
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
VI 
C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen
0 geprüft & verworfen
VI
A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch
siehe A 1.08
VI
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
DB
C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof
4  nicht angegangen
VI 
A 7.04 Umsetzung Messecity
VI 
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule
Köln
1 fertiggestellt
VI 
 A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung
Raumkante LVR- Gebäude
siehe A 1.06
VI 
B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand
5 aufgeräumt
VI 
A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule
Köln
siehe A 3.05
VI 
B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse
Deutz-Mülheimer- Straße
13 Maßnahmen
VI 
A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
VI 
B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
siehe A 7.07
VI/ VIII
A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring
Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
linksrheinisch
[- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt
- südwestlich in Bearbeitung]
Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante 
LVR- Gebäude
[- Umgestaltung Ottoplatz realisiert
 - Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung
 - gesamte Arrondierung nicht angegangen]
Umgestaltung der Abschnitte:
- Theodor-Heuss-Ring
- Hansaring
- Kaiser-Wilhelm-Ring
- Habsburger-/Hohenstaufenring
- zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer
Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]:
- Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt
- Neumarkt
- Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz
- Rudolfplatz
- Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere
Kanalstraße

Seite 63
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Arbeitsstand: Oktober 2019
Umsetzungstand /
Kategorien:  in Bearbeitung und/oder Umsetzung
 fertiggestellt
 geprüft und verworfen
Interventionsraum
1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
26 Maßnahmen des MP
VI
 A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum 
Rhein“ VIII 
B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII 
C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Ubierring zum Deutzer Hafen
10 in Bearbeitung
DB
 A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem 
(Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/ 
Deutz)
VIII
B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“
VIII
C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“
5 geprüft & verworfen
VIII 
A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung 
Hohenzollernbrücke VI/VIII 
B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer-
Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII 
C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in
Zusammenhang mit den Rheinrundgängen
7 nicht angegangen
VI/VIII
A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“
DB 
B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher
Bahnsteig) DB 
C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte 
Eisenbahnbrücke)
0 fertiggestellt
VI/VIII 
 A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz
[- Bahnhofsvorplatz realisiert;
  - Bebauung in Bearbeitumg]
VI/VIII 
B 1.05
VIII
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden
bis Severinsbrücke
4 aufgeräumt
VI/
VIII/LVR 
A 1.06
VIII 
C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe 
siehe C 5.01
22 Maßnahmen
Köln Messe/
 VI/VIII 
B 1.06 Aufwertung Auenweg
[Masterplan Koelnmesse 3.0]
VIII 
A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch
DB 
B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke
(Vierte Eisenbahnbrücke)
VI 
A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke 
Brückenkopf rechtsrheinisch VIII
B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
siehe A 1.11
siehe A 5.01
VI/VIII 
A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke
- Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII š
B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
siehe B 5.04
VI 
A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“
VIII
A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
Interventionsraum
2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
 9 Maßnahmen des MP
VI 
A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept 
mit Stufenplan VI 
B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der 
Hahnentorburg) VI 
C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl. 
Anbindung an die ringe
7 in Bearbeitung
VI/VIII
A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe" 
im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat 
B2.02 Umgestaltung Friesenplatz
0 geprüft & verworfen
VI/VIII 
A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz
VIII /VI 
B2.03
1 nicht angegangen
VI/VIII 
A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz
1 fertiggestellt
VI 
B2.04 Bebauung am Sachsenring
9 Maßnahmen
Interventionsraum
3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
24 Maßnahmen des MP
VI
A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel 
"Raumsequenzen"
VI/
Uni-
versität

B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln
VI
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt 
Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark
13 in Bearbeitung
VI 
 A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021
TH 
B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH
Köln VI/
Privat 
C 3.02 Arrondierung Mediapark
1 geprüft & verworfen
VI/VIII 
A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall
DB 
B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof
VI 
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden
[Parkstadt Süd]
5 nicht angegangen
Uni 
A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen
Universität zu Köln DB
B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner
Wall VI/VIII 
C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für 
Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer 
Grüngürtel)
3 fertiggestellt
TH 
 A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/
Privat/KVB
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener
Station Privat 
C 3.05 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
2 aufgeräumt
VI/
Private 
A 3.06 Arrondierung der Außenränder
Privat 
B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen
Aachener Str. und Herkulesberg (inkl.
Umstrukturierung der Kleingärten)
22 Maßnahmen
DB 
A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und
Bonner Wall VI/Uni 
B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen
Venloer Straße und Herkulesberg sowie am
Südstadion
VI 
A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt
VI
B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark
VI 
B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall,
Großmarktareal, Südstadion und
Umgebung (inkl. Innenstadttangente)
VI 
B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark
Privat 
B 3.11 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
Interventionsraum
4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
8 Maßnahmen des MP
VIII 
 A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) VIII
 B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Turiner Str. VIII
 C4.01 Umgestaltung Turiner Str.
1 in Bearbeitung
VII 
 A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier)
siehe A 6.01
VIII 
 B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse
und Ulrichgasse VIII 
 C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse
1 geprüft und verworfen
VIII 
 B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
VIII 
 C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich
2 nicht angegangen
3 fertiggestellt
1 aufgeräumt
7 Maßnahmen
Interventionsraum
5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
6 Maßnahmen des MP
VI 
 A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke:                                                              
- Brückenkopf Heumarkt
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII 
B 5.01
VIII 
C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel
4 in Bearbeitung
0 geprüft & verworfen
VI 
B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
siehe B 7.02
0 nicht angegangen
VI
B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
siehe B 7.03
0 fertiggestellt
VIII 
B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
2 aufgeräumt
4 Maßnahmen
Interventionsraum
6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
13 Maßnahmen
VI
 A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit 
der Nutzungen VIII 
B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen
siehe A 6.06 VIII 
C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
siehe C 4.03
6 in Bearbeitung
VI 
 A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und
Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII 
B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept
0 geprüft & verworfen
VIII 
A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat
B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse
2 nicht angegangen
VII 
A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII 
B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
Nord-Süd-Fahrt
2 fertiggestellt
VIII 
 A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept 
[Verkehrsführungskonzept Altstadt]
3 aufgeräumt
VIII 
A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu                       
Mischverkehrsflächen
10 Maßnahmen
VI 
A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen
VI 
A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen:
- Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale
und Via Culturalis)
- Via Sacra                                          [Lupenraum]
Interventionsraum
7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
18 Maßnahmen
VI 
 A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz
VI
B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener
Str.) VI 
C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen
8 in Bearbeitung
VIII 
 A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
rechtsrheinisch
siehe A 1.07
VI 
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
VI 
C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen
0 geprüft & verworfen
VI
A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch
siehe A 1.08
VI
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
DB
C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof
4  nicht angegangen
VI 
A 7.04 Umsetzung Messecity
VI 
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule
Köln
1 fertiggestellt
VI 
 A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung
Raumkante LVR- Gebäude
siehe A 1.06
VI 
B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand
5 aufgeräumt
VI 
A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule
Köln
siehe A 3.05
VI 
B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse
Deutz-Mülheimer- Straße
13 Maßnahmen
VI 
A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
VI 
B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
siehe A 7.07
VI/ VIII
A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring
Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
linksrheinisch
[- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt
- südwestlich in Bearbeitung]
Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante 
LVR- Gebäude
[- Umgestaltung Ottoplatz realisiert
 - Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung
 - gesamte Arrondierung nicht angegangen]
Umgestaltung der Abschnitte:
- Theodor-Heuss-Ring
- Hansaring
- Kaiser-Wilhelm-Ring
- Habsburger-/Hohenstaufenring
- zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer
Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]:
- Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt
- Neumarkt
- Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz
- Rudolfplatz
- Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere
Kanalstraße

Seite 64
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Anhang
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln 
Bilanzierung der 104 Maßnahmen 
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen 
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und 
verworfen
 nicht 
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln 
Bilanzierung der 104 Maßnahmen 
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen 
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und 
verworfen
 nicht 
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42

Seite 65
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln 
Bilanzierung der 104 Maßnahmen 
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen 
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und 
verworfen
 nicht 
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & 
verworfen
nicht 
angegangen Insgesamt 
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42

Notizen:

Beratungsverlauf (6)

10.06.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.18 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.06.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (82)

  • Industriestraße 2A
  • Ehrenstraße 1
  • Komödienstraße 3
  • Aachener Straße
  • Frankfurter Straße
  • Bergisch Gladbacher Straße
  • Schildergasse 5
  • Ulrichgasse 1
  • Deutz-Mülheimer Straße 13
  • Turiner Straße 1
  • Mindener Straße
  • Cäcilienstraße
  • Hohe Straße
  • Universitätsstraße
  • Glockengasse
  • Breite Straße
  • Brüderstraße
  • Krebsgasse
  • Gürzenichstraße
  • Tel-Aviv-Straße
  • Bonner Straße
  • Schönhauser Straße
  • Hahnenstraße
  • Severinstraße
  • Luxemburger Straße
  • Venloer Straße
  • Ebertplatz 1
  • Hohenzollernbrücke
  • Breslauer Platz
  • Ottoplatz
  • Barbarossaplatz
  • Theodor-Heuss-Ring
  • Severinsbrücke 4
  • Auenweg
  • Rudolfplatz
  • Friesenplatz 0
  • Sachsenring 9
  • Ubierring
  • Offenbachplatz
  • Kurt-Hackenberg-Platz
  • Perlengraben
  • Habsburgerring
  • Bahnhofsvorplatz
  • Deutzer Brücke
  • Kirchplatz
  • Mülheimer Brücke
  • Hansaring
  • Kaiser-Wilhelm-Ring
  • L.-Fritz-Gruber-Platz
  • Konrad-Adenauer-Ufer
  • Innere Kanalstraße
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Kalker Hauptstraße
  • Siegburger Straße
  • Deutzer Freiheit
  • Hohenstaufenring
  • Dürener Straße
  • Neusser Straße
  • Olpener Straße
  • Clevischer Ring
  • Rheinufertunnel
  • Streitzeuggasse
  • Johannisstraße
  • Mülheimer Hafen 8
  • Nord-Süd-Fahrt 5
  • Pilgrimstraße
  • Kennedy-Ufer
  • Marktstraße
  • Bonner Wall
  • Eifelwall
  • Gotenring
  • Straße 13
  • Heumarkt
  • Straße B 3
  • Straße C 7
  • Straße A 7
  • Neumarkt
  • Am Domhof
  • Blaubach
  • Domplatte
  • Markt
  • Straße 1

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1996/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
01.06.2021
Erstellt
26.05.2021 07:39