mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

"Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Aktueller Sachstand und Ausblick

Mitteilung Ausschuss 1996/2021 vom 01.06.2021

Stand: Am 28.06.2021 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Anlage 3 Geschäftsordnung-2.Änderung

    PDF

    Herunterladen: Anlage 3 Geschäftsordnung-2.Änderung

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat VI – Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Stadtplanungsamt GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 1 GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT PRÄAMBEL Am 27.11.2008 hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln den städtebaulichen Mas- terplan für die Kölner Innenstadt vom Verein Unternehmer für die Region Köln e. V. entgegengenommen. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 05.05.2009 den Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrich- tung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt beschlossen. Weiterhin hat der Rat zur Begleitung der Umsetzung des Planwerkes beschlossen, ein Beratungsgremium einzusetzen und die Transparenz des bisherigen Prozesses in geeigneter Form fortzuführen. 1. Zuständigkeitsbereich Die Abgrenzung des Gebietes des städtebaulichen Masterplans ist nicht deckungs- gleich mit dem Gebiet des Stadtbezirkes Innenstadt, sondern geht an einigen Stellen darüber hinaus. So ist der Bereich der Universität in Lindenthal und der innere Grün- gürtel Bestandteil des städtebaulichen Masterplans, wie auch die Flächen des Großmarktes im Stadtbezirk Rodenkirchen, Randbereiche von Nippes und Ehrenfeld, die an die Innenstadt angrenzen, sowie auch der Mülheimer Hafen im Stadtbezirk Mülheim. 2. Aufgaben der Lenkungsgruppe (1) Die Lenkungsgruppe berät den Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksver- tretung Innenstadt in Fragen, die mit der Umsetzung des städtebaulichen Master- plans zusammenhängen, insbesondere bei der − Prioritätenfestlegung der einzelnen Maßnahmen, − fachlichen Umsetzung der Maßnahmen, − Überprüfung der Übereinstimmung von städtebaulichen Planungen mit den Zielen des städtebaulichen Masterplans, − Fortschreibung des städtebaulichen Masterplans und − der Öffentlichkeitsarbeit. (2) Die Zuständigkeiten der Lenkungsgruppe beschränken sich auf die Beratung der politischen Gremien des Rates im Zusammenhang mit der inhaltlichen Weiterent- wicklung des städtebaulichen Masterplans. Entscheidungen obliegen den zuständi- gen Fachausschüssen und der Bezirksvertretung Innenstadt. Gemäß Ratsbeschluss werden in der Lenkungsgruppe keine Abstimmungen, weder als Empfehlung, noch als Meinungsbild vorgenommen, da es sich um eine reine Arbeitsgruppe handelt. GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 2 (3) Neben dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Innenstadt können in besonderen Fällen wegen der räumlichen Zuständigkeit auch die Bezirks- vertretungen von Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim sowie in fachlich begründeten Fällen auch der Wirtschaftsausschuss, der Verkehrsausschuss und der Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Grün die zu beratenden Gremien sein. 3. Zusammensetzung der Lenkungsgruppe (1) Die Lenkungsgruppe wird wie folgt zusammengesetzt: − Dezernent*in für Planen und Bauen, als Vorsitzender der Lenkungsgruppe − Dezernent*in für Mobilität und Liegenschaften − Dezernent*in für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionale Zusammenarbeit − die Sprecherinnen und Sprecher der im Stadtentwicklungsausschuss vertretenen stimmberechtigten Fraktionen, − Vorsitzende(r) des Gestaltungsbeirates, − ein(e) Vertreter*in des Vereins Unternehmer für die Region Köln e. V., − ein(e) Vertreter*in des Büros Albert Speer + Partner, − bis zu vier zugeladene Fachexpertinnen oder Fachexperten, − zwei Vertreter*innen der Bezirksvertretung Innenstadt, − bei Bedarf jeweils zwei Vertreter*innen der betroffenen Bezirksvertretungen Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes. (2) Im Bedarfsfall werden auch die Vorsitzenden der Ausschüsse für Wirtschaft, Ver- kehr und Umwelt, Gesundheit und Grün beratend hinzugezogen. (3) Die Lenkungsgruppe wird eingesetzt für die Dauer einer Legislaturperiode. Mit jeder neuen Ratsperiode wird über die Zusammensetzung der Lenkungsgruppe ent- schieden. Die Lenkungsgruppe ist kein Beirat. 4. Einberufung und Tagesordnung (1) Die Lenkungsgruppe tagt zweimal in einem Kalenderjahr. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Die Lenkungsgruppe kann nach Bedarf weitere Sitzungen und Ar- beitstreffen durchführen. (2) Eingeladen wird mit einer Tagesordnung durch die Geschäftsführung, in Abstim- mung mit dem Vorsitzenden der Lenkungsgruppe. Die Einladung mit der Tagesord- nung soll den Mitgliedern eine Woche vor dem Sitzungstermin vorliegen. (3) Die Bezirksvertretung Innenstadt und die Fachausschüsse des Rates haben die Möglichkeit, der Geschäftsführung der Lenkungsgruppe Tagesordnungspunkte vor- zuschlagen. In besonderen Fällen können auch die Bezirksvertretungen Rodenkir- chen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim Tagungsordnungspunkte vorschla- gen. Diese Tagesordnungspunkte müssen spätestens drei Kalenderwochen vor der Sitzung bei der Geschäftsführung eingegangen sein. (4) Nach Erfordernis der Tagesordnung nehmen betroffene städtische Fachämter an den Sitzungen teil, die von der Geschäftsführung zugeladen werden. 5. Geschäftsführung (1) Die Geschäftsführung der Lenkungsgruppe obliegt dem Stadtplanungsamt. (2) Die Aufgabe der Geschäftsführung besteht insbesondere in der GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 3 − Koordination der Umsetzungsarbeiten (inkl. Haushaltsplanung, Information der zuständigen Gremien des Rates), − Koordination, Moderation verwaltungsinterner Abstimmungen, − inhaltlichen und verfahrensmäßigen Bearbeitung und Begleitung interdisziplinärer städtebaulicher Wettbewerbs-/Werkstatt-/Moderationsverfahren im Rahmen der Umsetzung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt, sowie Betreuung bei der Realisierung der Ergebnisse − inhaltlichen Vorbereitung der Sitzungen der Lenkungsgruppe (u.a. Erstellung der Tagesordnungen, Einladungen, Aufbereitung der Inhalte zur Präsentation), − Durchführung und Moderation der Sitzung im Team mit dem Vorsitzenden, − inhaltliche Nachbereitung der Sitzung (u.a. Anfertigung und Versand der Nieder- schrift, Vorlage bei den zuständigen Gremien des Rates), − Bearbeitung von Anfragen zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt, − Öffentlichkeitsarbeit zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt (3) Die Niederschriften der Sitzungen werden den betroffenen Bezirksvertretungen und dem Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis gegeben. (4) Periodisch wird dem Stadtentwicklungsausschuss ein Statusbericht mit dem Ziel vorgelegt, zu erarbeiteten Ergebnissen Beschlüsse der Ausschüsse des Rates ein- zuholen.
  • Anlage 2 Fortschreibung 2020

    PDF

    Herunterladen: Anlage 2 Fortschreibung 2020

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Fortschreibung 2020 - 2025 Seite 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Impressum Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Stadtplanungsamt Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt November 2020 Eva Herr Birte Müller Lena Tenbücken Katrin Witzel 117 Impressum Herausgeberin Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz – Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln stadtplanungsamt@stadt-koeln.de Konzeption, Inhalt und Redaktion Stadtplanungsamt Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt www.stadt-koeln.de Urban Media Project www.urbanmediaproject.de RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten www.rmpsl.la Zebralog www.zebralog.de Druck Leinebergland Druck GmbH & Co. KG Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine Gestaltung Urban Media Project, Off enbach a.M. Stand Dezember 2018 1. Aufl age 1.000 Exemplare Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet. Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH Seite 3 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Seite 4 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Seite 5 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Einleitung Bilanzierung Städtebaulicher Masteplan Innenstadt 2019 1 Auftrag - Zielvereinbarung 2020 2 Städtebaulicher Masterplan - AUFRÄUMEN 2.1 Umsetzung in den letzten 10 Jahren 2.2 Die Geschäftsstelle 3 Städtebaulicher Masterplan - FOKUSSIEREN 4 Städtebaulicher Masterplan - VERKNÜPFEN 4.1 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 2030+ 5 Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Gesamtfazit -Zielvereinbarung 2020 Inhalt 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Seite 6 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Einleitung Bilanzierung Städtebaulicher Masterplan Innenstadt 2019 Bilanzierung 2019 Erkenntnisse aus dem Workshop November 2019 Im Jahr 2019 wurde der städtebauliche Masterplan, zehn Jahre nach dem er vom Rat als Regiebuch für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt beschlossen wurde, bilanziert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten Hinweise auf möglichen Fortschreibungsbedarf geben, um die Kontinuität und Qualität der Planungsprozesse in der Innenstadt sicherzustellen. Die von der Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln vorgelegte Bilanzierung wurde am 08. No- vember 2019 im Rahmen eines Workshops zusammen mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, dem Verein für Unter- nehmer sowie den externen Expert*innen der Lenkungsgruppe diskutiert und geschärft: Das Ergebnis ist in der Broschüre „Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln I Bilanzierung 2009 – 2019“ zusammengefasst. Im Kapitel Fazit werden unter den drei Begriffen AUFRÄUMEN, VERKNÜPFEN und FOKUS- SIEREN Kernthemen für eine Fortschreibung zusammenge- fasst. Masterplan AUFRÄUMEN Die im städtebaulichen Masterplan verankerte Systematik der Interventionsräume und Vertiefungsbereiche sowie der Maß- nahmenkatalog wurden in der Bilanzierung aufgegriffen und überprüft. Vor dem Hintergrund seiner strategischen Bedeu- tung für die Innenstadt soll der Masterplan sowohl im Sinne einer Aktualisierung der Plangrafik als auch im Sinne einer Priorisierung aufgeräumt werden. Für die zukünftige Stär- kung des Masterplans als Steuerungsinstrument stellt sich die Frage, ob es weiterhin überhaupt eine Vielzahl von Einzel- maßnahmen sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog braucht, oder ob die Konzentration auf wesentliche Schlüssel- projekte samt schlüssiger Darstellung der notwendigen Ein- zelschritte sowie einer realistischen Zeiteinschätzung für die Umsetzung zielführender ist. Masterplan FOKUSSIEREN Das Plangebiet sowie die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Städtebaulichen Masterplans wurden im Zuge der Bilanzierung kritisch hinterfragt. Sollen beispielsweise über die Innenstadt hinaus weitere Interventionsräume definiert werden? Oder gilt nach wie vor die Strategie, die Innenstadt als Motor für die Seite 7 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Gesamtstadt zu betrachten? Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungstendenzen stellt sich darüber hinaus die Frage, ob weitere Themenbereiche, wie beispielsweise Mobilität und Klima verstärkt neben den originär städtebaulichen Themen- feldern zukünftig in den Masterplan behandelt werden sollen und welche der bestehenden Themenfelder des Masterplans für die Fortschreibung insgesamt relevant sind. Auch die Frage nach dem Bedarf einer Ausweitung des Betrachtunggebietes sowohl in der Fläche als auch in die dritte Dimension soll kritsch geprüft und geklärt werden. Masterplan VERKNÜPFEN Der Städtebauliche Masterplan steht im Kontext aktueller Themenbereiche der gesamtstädtischen Stadtentwicklung. Mit der Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektive 2030+“ werden diese gesamtstädtischen Ansätze gerade gebün- delt und neu ausgerichtet. Die Bilanzierung hat dieses The- ma aufgegriffen und die Frage formuliert, welche Position der Masterplan im Zusammenhang mit diesem übergeord- neten strategischen Planungsinstrument einnehmen kann. 1 2 3 Aufräumen Fokussieren Verknüpfen Abb.: © AS+P Seite 8 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 1. Auftrag Zielvereinbarung 2020 Beschlusslage Lenkungsgruppe Ziele und Vorgehensweise für die Fortschreibung Masterplan Mit dem Beschluss 2358/2017 hat die Verwaltung den Auftrag bekommen, den Städtebaulichen Masterplan Innenstadt Köln sowie die dazugehörige Lenkungsgruppe neu auszurichten. Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als infor- melles Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammen- schau des Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche Inhalte im Zuge der geplanten Fortschreibung diskutiert, über- arbeitet oder ergänzt werden sollen. Die Zielvereinbarung für das Jahr 2020 beinhaltet hiervon ab- geleitet drei Punkte: 1. Eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan soll nicht zuletzt auf Wunsch der Politik sowie der bisherigen Expert*innen erfolgen. Diese beinhaltet zum Einen die Auswechslung der Expertenriege in den Handlungsfeldern Freiraum, Verkehr, Architektur/Städtebau und Beteiligung. Zum Anderen soll ein kritischer Blick auf das bestehenden Format sowie den Turnus und Inhalte der Sitzungen geworfen werden. 2. Die Ziele und Vorgehensweise zur Fortschreibung des Ma- sterplans sollen im Rahmen der Zielvereinabrung 2020 erar- beitet werden. Ziel ist, den Städtebaulichen Masterplan wei- terhin als Planungs- und Steuerungsinstrument zu etablieren, mit dessen Unterstützung die Kölner Innenstadt im Sinne der europäischen, durchmischten und kompakten Stadt gestärkt werden kann. Es gilt jedoch bei bedeutsamen Wachstumsräu- men Impulse nicht nur für die Innenstadt sondern auch für die innere Stadt zu setzten. Eine gute Basis für die Fortschreibung liefern in diesem Zusammenhang sowohl die Bilanzierung als auch die Erkenntnisse aus dem Workshop. Seite 9 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Lenkungsgruppe neu ausrichten und aufstellen Ziele und Vorgehensweise formulieren Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Schnittstellen mit Stadtstrategie klären Aufräumen Fokussieren Verknüpfen 3. Parallel hierzu wurden in den letzten zwei Jahren die Kölner Perspektiven 2030+ erarbeitet, die für die Entwicklung der Stadt einerseits eine ganzheitliche Strategie sowie ein räumliches Leitbild formulieren. Für die Neuausrichtung des Städtebaulichen Masterplans bieten die hier gewonnenen Erkenntnisse wichtige Hinweise auf die inhaltlichen Schwerpunkte, aber auch auf die räumliche Ausdehnung. Im Rahmen der Zielvereinbarung sind die Schnittstellen zwischen den beiden konzeptionellen Planwerken zu ermitteln und ein Um- gang für die Anwendung im Planungsalltag zu erarbeiten. Schnittstellen Perspektive 2030+ Zielvereinbarung 2020 Seite 10 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 2. Städtebaulicher Masterplan AUFRÄUMEN Mit dem Städtebaulichen Masterplan von 2009 wurden mit dem stadtplanerischen Credo der Stadtreparatur und der europäischen und kompakten Stadt vor dem Hintergrund der Charta von Leipzig maßgeblich die großen Konversionsflächen und stadträumlichen Potentiale der Innenstadt definiert. Diese befinden sich aktuell zum Großteil erfolgreich in der Planung und Umsetzung. Ein weiteres Schwerpunktthema aus der Zeit der Aufstellung des Städtebaulichen Masterplans ist die Stärkung und qua- litätvolle Aufwertung des öffentlichen Raumes. Die hiermit verbundenen Handlungsfelder werden im bestehenden Ma- sterplan in Form der sieben Interventionsräume und der davon abgeleiteten Vertiefungsbereichen sowie Einzelmaßnahmen definiert. Im Rahmen des AUFRÄUMENS wurde sowohl die bestehende Systematik der Interventionsräume, der Maßnahmenkatalog sowie die vorgegebene Priorisierung überprüft. Im Zuge des- sen wurde die Plangrafik des Städtebaulichen Masterplans aktualisiert. Es lässt sich feststellen, dass die großen Potenti- al-/Konversionsflächen in den letzten Jahren ermittelt wurden und sich inzwischen in Planung und/oder Umsetzung befinden. Auch zahlreiche (hoch-)bauliche Maßnahmen des Städtebau- lichen Masterplans wurden zwischenzeitlich angegangen. Handlungsbedarf besteht dagegen im Bereich des Öffentlichen Raumes. Dieser muss verstärkt sowohl konzeptionell als auch durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen über den Städte- baulichen Masterplan qualifiziert werden. Es gilt im Weiteren, besondere Stadträume im Öffentlichen Raum zu identifizieren und Ihre Bedeutung für die Gesamtstadt heraus zu arbeiten und eine Priorisierungssystematik für entsprechende Umset- zungsmaßnahmen zu entwickeln. Die bestehende Systematik des Masterplans mit dem starren und überholten Maßnahmenkatalog soll zukünftig von einer dynamischen Sicht auf aktuelle Handlungsbedarfe abgelöst werden. Ziel ist es, die Stadt zu befähigen, sich aktiv ins aktu- elle Entwicklungsgeschehen einbringen zu können und beste- henden Handlungsdruck besser steuern zu können. Ausgangslage Handlungsbedarf und Ziele Seite 11 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2009 Zielstellung des Masterplans 2009: Qualitätvolle Stadtreparatur: > europäische, nachhaltige und kompakte Stadt Innerstädtische Entwicklungsflächen für hochbauliche Nachverdichtung nutzen + Öffentlichen Raum stärken A B Seite 12 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Große Potential- / Konversionsflächen befinden sich in Planung + Umsetzung:A 2.1 Umsetzung in den letzten 10 Jahren Aktualisierung der Plangrafik und Identifizierung von Handlungsfeldern Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2020 Seite 13 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Qualifizierung des Öffentlichen Raums weiterhin erforderlich: B > Konzeptionelle Betrachtungsebene besondere Stadträume > Konkretisierung von Einzelmaßnahmen, und Schlüsselprojekten Seite 14 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit seinem Beschluss vom 14. Dezember 2017 (2358/2017) eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe angeregt. Diese beinhaltet u.a. nach 10 jähriger intensiver Zusammenarbeit eine Auswechslung der Expert*Innen und Neubesetzung der entsprechenden Themen- bereiche. Die neuen Expert*innen wurden am 16. Oktober 2019 im Rah- men einer Erkundungstour durch das Plangebiet des Städ- tebaulichen Masterplans zum Erfahrungsaustausch mit dem bisherigen Expertenteam eingeladen. Es wurden gemeinsam Schwerpunktthemen und aktuelle Entwicklungen besprochen sowie der Entwurf der Bilanzierung diskutiert. Die Anregungen wurden im Nachgang in die Finalisierung der Bilanzierung auf- genommen. In einem weiteren Schritt wurden im Rahmen eines Work- shops zur Fortschreibung des Masterplans die bisherigen Expert*innen am 08.November 2019 offiziell verabschiedet. Gleichzeitig haben sich die neuen Expert*innen mit Ihren ent- sprechenden Themenbereichen präsentieren können. Folgender Wechsel der Expert*innen hat stattgefunden: Themenbereich Freiraum: Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg => Prof. Irene Lohaus, Hanno- ver Themenbereich Architektur/Städtebau: Sigurd Trommer, Bonn => Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart Themenbereich Verkehr: Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Kaiserslautern => Konrad Rotfuchs, Hamburg Themenbereich Beteiligung: Christine Rutenberg, Köln => Dr. Markus Nollert, Zürich 2.2 Die Geschäftsstelle Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Lenkungsgruppe Anpassung Format / Turnus neue Besetzung 1 Politischer Auftrag Neue Expertenriege Seite 15 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Die Expert*innen sollen in Zukunft der Stadt Köln, nicht nur im Rahmen der offiziellen Sitzungstermine, mit ihrer Expertise zu aktuellen Themen und maßnahmenbezogenen Fragestellungen hinsichtlich des Städtebaulichen Masterplans beratend zur Seite stehen. Es ist geplant, die formelle Umsetzung der Neubesetzung des Gremiums durch eine Mitteilung im Stadtentwicklungsausschus- ses nach der Neukonstituierung des Gremiums aufgrund der Kommunalwahl im I. Quartal 2021 zu platzieren. Ein weiteres Thema, welches intensiv im Rahmen des Work- shops diskutiert wurde, ist die Frage nach der Wahrnehmung des Städtebaulichen Masterplans in der breiten Öffentlichkeit. Es wurde übereinstimmend der Wunsch formuliert, die bestehenden Kommunikationsinstrumente zu prüfen und ein neues Kommuni- kationskonzept zu entwickeln. Beauftragung externes Büro Kommunikations- konzept 2 Kommunikation Seite 16 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Fokus Städtebau und Kernstadt Interventionsräume Der Fokus des städtebaulichen Masterplans liegt auf dem Zusammenspiel von bebauter und unbebauter Fläche im Kernbereich des Kölner Stadtgebiets, wobei er stets auch als Motor und Impulsgeber für die Entwicklung der Gesamtstadt agieren soll. Mit dieser städtebaulichen Sicht gilt es, Wachs- tumsthemen und Fragen nach einer solzialverträglichen Dichte zu behandeln. Für die Fortschreibung des Städtebaulich Ma- sterplans im Rahmen seiner 15-jährigen Gesamtlaufzeit ist vor diesem Hintergrund eine Weiterqualifizierung von besonderen Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten vor- gesehen. Dies kann über die Qualifizierung konkreter Stadträume im Sinne der vorgegebenen Interventionsräume auf konzeptio- neller Ebene erfolgen. Basierend auf den aktuellen Entwick- lungstendenzen besteht vor allem für den Inneren Grüngürtel als auch für die Ost-West-Achse großer Handlungsbedarf. 3. Städtebaulicher Masterplan FOKUSSIEREN Priorität: Innerer Grüngürtel und Ost-West-Achse Kernzone Ringe Rhein Nord-Süd-Achse Rechte Rheinseite Interventionsräume Besondere Stadträume Seite 17 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Prioriätat: Via Culturalis Komödienstraße WDR/MAKK Ehrenstraße .... Öffentlicher Raum Infrastrukturmaßnahmen Private Projektentwicklung Priorität: Neugestaltung Ebertplatz Fußgängerbrücken Nördlich Colonius ... Lupenräume Schlüsselprojekte Eine weitere Maßstabsebene sind die Lupenräume, welchen eine strategische Bedeutung für den Gesamtraum beigemessen wird. Die Via Culturalis befindet sich, genau wie die Komödienstraße, gerade in der Erarbeitung, bzw. Umsetzung. Welche Bereiche zuküftig im Sinne der Lupenräume vertieft werden müssen wird sich aus der Weiterqualifizierung der Interventionsräume sowie aus aktuellem Handlungsdruck ergeben. Darüber hinaus können einige strategischbedeutsame Projekte zukünftig als Schlüsselprojekte des Masterplans gelistet wer- den. Diese besitzen besonderen Modellcharakter oder auch eine Strahlkraft über die Grenzen des Masterplans hinaus. Hier kann im Bereich des öffentlichen Raums z. B. aktuell der Eberplatz als wichtige Umsetzungsmaßnahme genannt werden. Schlüssel- projekte können aber auch Infrastrukturmaßnahmen sein sowie Projekte, die von privaten Entwicklern angestoßen werden, wie z. B. Nördlich Colonius. Lupenräume Schlüsselprojekte Seite 18 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Perspektive 2030+ 360-Grad-Perspektive und Stadträumliche Perspektive Die Kölner Perspektive 2030+ wurde mit Hilfe eines umfang- reichen Beteiligungsverfahrens als strategisches Instrument zur zukünftigen Entwicklung der Stadt Köln erarbeitet. Dieses integrative Instrument umfasst eine Vielzahl an Themenbe- reichen und soll als Kompass für eine zukunftsgerichtete, strategische und nachhaltige Stadtentwicklung dienen. Dies alles mit dem Ziel, Köln dauerhaft als lebenswerte Großstadt zu stärken, zu entwickeln und aktiv zu gestalten. Zentrales Element bildet auf der einen Seite die 360-Grad- Perspektive mit ihrem Zielgerüst. Es besteht aus fünf Leitsät- zen, die durch insgesamt 27 Ziele konkretisiert werden. Es ist nachhaltig und integriert aufgebaut, thematisch eng verzahnt und fachbereichsübergreifend formuliert. Das Zielgerüst bildet den Rahmen, in dem sich das zukünftige Handeln von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft bewegt. Daneben gibt es die Stadträumliche Perspektive, die sich mit allen räumlichen Fragen der Stadtverwaltung beschäftigt. We- sentliche Elemente der Stadträumlichen Perspektive sind die Grundlagenkarten, die Ansätze der räumlichen Entwicklung, fünf detaillierte Zielkarten und das räumliche Leitbild mit mög- lichen Zukunftsräumen. 4. Städtebaulicher Masterplan VERKNÜPFEN Schnittstelle Kölner Perspektive 2030+ Zukunftsräume Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung Interventionsräume Frage: Wie sehen die Schnittstellen zwischen dem Städtebaulichen Masterplan, der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene im Rahmen der Fortschreibung aus? Projekte Seite 19 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Exkurs - Kölner Perspektive 2030+ Räumliches Leitbild mit 7 Zukunftsräumen 13 Räumliche Ansätze + 5 Zielkarten 227227 ARCHITECTS AND PLANNERS ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN A555 A4 A3 A3 A3 A4 A59 A57 A1 A4 A57 A1 Aachener Straße Deutzer Brücke Dürener Straße Bonner Straße Luxemburger Straße Venloer Straße Neusser Straße Olpener Straße Kalker Hauptstraße Frankfurter Straße Clevischer Ring Siegburger Straße Bergisch-Gladbacher Straße Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt Zukunftsraum Zukunftsraum InnenstadtInnenstadt Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein Zukunftsraum Zukunftsraum Ost-West-AchseOst-West-Achse Zukunftsraum Zukunftsraum Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring Zukunftsraum Zukunftsraum Porzer SüdenPorzer Süden Zukunftsraum Zukunftsraum Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor N 0 0,5 1 2 5 Km 10 Handlungsempfehlungen Klimagerecht leben Innere Werte Kölner Mischung Frei-Raum Verkehrswende Wirtschaft hoch 3 Vorfahrt Bildung Stadt-Leben Smart Stadt Regio-Coop Rahmenbedingungen, Ent- wicklungstrends, Aufgaben und Herausforderungen für Kölns Zukunft + Räumliches Leitbild 1 2 Kompass für eine zukunftsgerichtete, strate- gische und nachhaltige Stadtentwicklung > „Wie wollen wir in Köln 2030 leben?“ Ziele Systematik Seite 20 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Zukunftsräume = Verdichtung strategisch bedeutsamer Entwicklungen, die eine integrierte + räumlich zusammenhängende Planung erfordern und Raum für modellhafte Umsetzungsansätze geben. → RÄUMLICHE WEITERENTWICKLUNG SOLL GEZIELT VORANGETRIEBEN WERDEN. 227227 ARCHITECTS AND PLANNERS ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN A555 A4 A3 A3 A3 A4 A59 A57 A1 A4 A57 A1 Aachener Straße Deutzer Brücke Dürener Straße Bonner Straße Luxemburger Straße Venloer Straße Neusser Straße Olpener Straße Kalker Hauptstraße Frankfurter Straße Clevischer Ring Siegburger Straße Bergisch-Gladbacher Straße Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt Zukunftsraum Zukunftsraum InnenstadtInnenstadt Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein Zukunftsraum Zukunftsraum Ost-West-AchseOst-West-Achse Zukunftsraum Zukunftsraum Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring Zukunftsraum Zukunftsraum Porzer SüdenPorzer Süden Zukunftsraum Zukunftsraum Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor N 0 0,5 1 2 5 Km Ost-West-Achse Kölner Norden Rechtsrheinischer Entwicklungskorridor Porzer Süden S-Bahn Ring Rhein Innenstadt 4.1 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 2030+ Zukunftsräume 2030 + Interventionsräume Masterplan Seite 21 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Der stadträumlichen Komponente wird sich im Rahmen der Perspektive 2030+ vor allem über das Mittel der sogenannten Zukunftsräume genähert. Es werden insgesamt sieben Zukunfts- räume benannt, die aus Sicht der Stadtstrategie sowohl großes Entwicklungspotenzial als auch Modellcharakter besitzen. In diesen Zukunftsräumen verdichten sich strategisch bedeutsame Entwicklungen, die eine integrierte und räumlich zusammenhän- gende Planung erfordern. Darüber hinaus soll in diesen Räumen die Entwicklung gezielt voran getrieben werden. Vier dieser Räume durchqueren das Betrachtungsgebiet des städtebaulichen Masterplans und sind größtenteils identisch mit den vom Masterplan definierten Interventionsräumen. Vor dem Hintergrund der Frage in welcher Form eine Verknüp- fung mit der Stadtstrategie 2030+ erfolgen soll, kann der Master- plan in Zukunft die als strategischbedeutsam identifizierte Stadt- räume konkretisieren und weiter qualifizieren. Somit bildet er ein konzeptionelles Bindeglied zwischen der Strategieebene und der Bauleitplanung, bzw. der konkreten Projektebene. Zukunftsräume Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung Interventionsräume Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans bildet eine konzeptionelle wie strategisch-steuernde Brücke zwischen der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene. Der Masterplan konkretisiert die städtebaulichen Themen aus der Stadtstrategie und qualifiziert diese weiter. Projekte 7 Zukunftsräume Interventionsräume Masterplan Seite 22 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Ziele für die Fortschreibung AUFRÄUMEN VERKNÜPFEN FOKUSSIEREN Die von der Geschäftsstelle vorgeschlagenen Ziele zur Fort- schreibung des Masterplans und die damit verbundene Vorge- hensweise wurden im Rahmen eines Arbeitstreffens mit den Expert*innen der Lenkungsgruppe, dem Dezernat VI/BG Grei- temann und 61 im November 2020 erörtert und abgestimmt. In diesem Zusammenhang konnten auch noch offene Themen und Fragestellungen zur Zielvereinbarung 2020 geklärt wer- den. Bezogen auf die drei dargestellten Themenstränge, wel- che analog zu den drei Aufträgen der Zielvereinbarung 2020 bearbeitet wurden, läßt sich folgendes Gesamtfazit ziehen: Im Themenstrang AUFRÄUMEN wurden die erforderlichen Bereiche überprüft und überarbeitet, mit dem Ziel, den Ma- sterplan in Zukunft als Steuerungsinstrument zu stärken. Die Systematik der Interventionsräume, des Maßnahmenkataloges und die Plangrafik wurden aktualisiert, der Handlungsbedarf identifiziert, und die formellen Aufgaben bezogen auf die Ge- schäftsstelle/Lenkungsgruppe umgesetzt. Im Themenstrang VERKNÜPFEN konnten die Schnittstellen zwischen dem Städtebaulichem Masterplan und der Perspek- tive 2030+ in Abstimmung mit der Lenkungsgruppe gelöst werden. Zentrale Aufgabe wird es zukünftig sein, im Rahmen der jeweiligen Weiterqualifizierung der besonderen Stadträume und Schlüsselprojekte einen permanenten Rückkopplungs- prozess einzugehen, bei dem die Ideen und Vorgaben der Perspektive 2030+ in die Planungs- und Umsetzungsprozesse implementiert werden können. Im Thmenestrang FOKUSSIEREN ist beabsichtigt, den Fokus des Städtebaulichen Masterplans auch für die nächsten Jahre weiterhin auf seine originär städtebaulichen Schwerpunktthe- men zu legen. Auch behält der bestehende Betrachtungsraum weiterhin Gültigkeit. Die Fortschreibung sieht eine Weiterqualifizierung von beson- deren Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten vor. Diese besonderen Stadträume werden größtenteils vom Masterplan in Form der Interventionsräume vorgegeben. Aktuellen Handlungsbedarf gibt es insbesondere in den Inter- 5. Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Gesamtfazit - Zielvereinbarung 2020 Seite 23 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 ventionsräumen Ost-West-Achse sowie dem Inneren Grüngür- tel. Hier besteht akuter Handlungsbedarf, da von sehr unter- schiedlichen Absendern Flächenansprüche gestellt werden, sei es auf der Ebene des Regionalplans und des FNPs, aber auch von Seiten der privaten Investoren und Projektentwickler. Um einen Umgang hiermit zu entwickeln, ist in einem ersten Schritt im Rahmen der Fortschreibung des Städtebaulichen Master- plans daher die Qualifizierung des Interventionsraums Innerer Grüngürtel geplant. Die Vorgehensweise sowie die inhaltlichen Rahmenbedin- gungen werden mit den Expert*innen der Lenkungsgruppe im Rahmen eines weiteren Arbeitstreffens bereits im Dezember 2020 diskutiert und im Weiteren erarbeitet werden. Am Beispiel des Inneren Grüngürtels soll erprobt werden, wie man sich ei- ner Weiterqualifizierung vor dem Hintergrund des bestehenden Entwicklungsdrucks grundsätzlich nähern kann. Es ist geplant, die Ziele und Vorgehensweise der Fortschrei- bung Masterplan einschließlich Lenkungsgruppe im Rahmen einer Mitteilung I/ 2021 politisch zu legitimieren. Blaupause Innerer Grüngürtel Ausblick Aufräumen • Aktualisierung der Plangrafik • Identifizierung von Handlungsfeldern • Neuaufstellung der Lenkungsgruppe • Kommunikations- konzept 1 Fokussieren • Weiterqualifizierung besonderer Stadträume • Bestehender Betrachtungsraum • Städtebaulicher Schwerpunkt 2 Verknüpfen • Implementierung der Ideen und Vorgaben der Perspektive 2030+ • Konkretisierung der Zukunftsräume auf der Ebene des Master- plans 3 Seite 24 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Notizen: Seite 25 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020
  • Mitteilung Ausschuss

    PDF

    Herunterladen: Mitteilung Ausschuss

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 61/0 Tenb Sa Vorlagen-Nummer 01.06.2021 1996/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.06.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 14.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 17.06.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.06.2021 "Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Aktueller Sachstand und Ausblick Anlass Das 10-jährige Bestehen des Städtebaulichen Masterplan Innenstadt im Jahr 2019 wurde von Seiten der Geschäftsstelle zum Anlass genommen, das informelle Planungsinstrument über den Zeitraum 2009 – 2019 zu bilanzieren. Neben einer Auswertung des Umsetzungsstands der Projekte, wurden unter anderem auch die Entwicklung der Planungskultur im Zusammenhang mit dem Masterplan so- wie das Format der Lenkungsgruppe kritisch reflektiert und in der Broschüre Städtebaulicher Master- plan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 dokumentiert (s. Anlage 1). Gleichzeitig haben die vier externen Fachexperten der Lenkungsgruppe einen Wechsel i.S. Neubesetzung der Expertenriege vorgeschlagen. In Kombination mit der seinerzeit gerade erfolgten Neubesetzung des Beigeordneten im Dezernat VI sollte dies einen Abschluss der ersten Dekade bilden sowie eine Neuausrichtung des Masterplans ermöglichen. Der Vorschlag wurde von Seiten der Geschäftsstelle aufgegriffen und um- gesetzt. Gemeinsam mit den bestehenden Experten und dem Beigeordneten Für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wurden die folgenden Nachfolger*innen benannt: Externe Fachexperten der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan 2009 - 2019 NEU ab 2020 Fachdisziplin Fachdisziplin Städtebau / Baukul- tur Sigurd Trommer Städtebau / Baukul- tur / Nachhaltiges Bauen Prof. Jörg Aldinger Freiraumplanung Prof. Gerd Aufmkolk Freiraumplanung Prof. Irene Lohaus Verkehrsplanung Prof. Dr. Hartmut Topp Verkehrsplanung Konrad Rothfuchs Leitbildgruppe Christine Rutenberg Strategische Pla- nung / Perspektive 2030+ Dr. Markus Nollert 2 Mit dem Ziel, trotz personellen Wechsels eine Kontinuität in der Beratung durch die Lenkungsgruppe sicherzustellen, wurde im November 2019 ein Workshop unter Teilnahme der bisherigen und künfti- gen Fachexpert*innen der Lenkungsgruppe durchgeführt. Kernthema des Austauschs war, auf Basis der Ergebnisse der Bilanzierung die Zielausrichtung für die Fortschreibung und Neuausrichtung des Städtebaulichen Masterplan Innenstadt zu erarbeiten. Das Ergebnis des Workshops wurde durch die Geschäftsstelle ausgearbeitet und in der Broschüre Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fort- schreibung 2020 - 2025 (s. Anlage 2) zusammengefasst. Lenkungsgruppe Entsprechend der gewonnenen Erkenntnissen bezogen auf das Sitzungsformat der Lenkungsgruppe wurde die Geschäftsordnung (s. Anlage 3) in drei Punkten angepasst. In der ersten Sitzung der Len- kungsgruppe nach Neuzusammensetzung des Rates (geplant für Herbst 2021), wird die Geschäfts- ordnung formal verabschiedet. Folgende Erläuterungen zu den Anpassungen: Zu Punkt 3) Zusammensetzung der Lenkungsgruppe Der Kreis der Teilnehmer*innen wurde in Bezug auf die Neubesetzung der Fachexpert*innen sowie der neuen Dezernatsstruktur aktualisiert. Zu Punkt 4) Einberufung und Tagesordnung Zusätzlich zu den regulären Sitzungen können künftig zusätzlich kleinere Arbeitsrunden durchgeführt werden, insbesondere mit den externen Fachexpert*innen, beispielsweise zur Vorbereitung oder zur Vertiefung einzelner Themen. Hierdurch werden inhaltliche Dopplungen mit den politischen Gremien vermieden, wodurch sich das Arbeiten insgesamt effektiver und zielgerichteter gestalten lässt. Punkt 6) Innenstadtforen Der Städtebauliche Masterplan Innenstadt hat sich seit 2009 als Regiebuch verstetigt und damit zu- sammenhängend hat sich auch eine kontinuierliche Planungs- und Beteiligungskultur etabliert. Auf einstimmige Empfehlung der Fachexpert*innen ist es sinnvoll, Information und Beteiligungsmöglich- keiten zum Masterplan im Kontext der konkreten Projekte (wie z.B. Werkstattverfahren Deutzer Ha- fen, Veranstaltung Innerer Grüngürtel s.u.) anzubieten. Das Format der Innenstadtforen geht somit in der projektbezogenen Beteiligung der Bürger*innen auf. Vor diesem Hintergrund entfällt Punkt 6). Arbeitsprogramm Für den Zeitraum 2020 – 2025 lassen sich im Rahmen der Fortschreibung für die Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt folgende Arbeitsschwerpunkte formulieren. Über die detaillier- ten Aufgaben und Arbeitsschritte sowohl für die Geschäftsstelle des städtebaulichen Masterplans als auch für die einzelnen Maßnahmen findet die politische Beratung über einzelne Beschlussvorlagen statt: Interventionsräume a) Weiterentwicklung Innerer Grüngürtel Mit dem Ziel, verbindliche Regularien für die Weiterentwicklung des Freiraums und aller damit ver- bundenen Maßnahmen zu schaffen, wird der Innere Grüngürtel einer Gesamtbetrachtung unterzogen. Dabei wird die Maxime verfolgt, den Inneren Grüngürtel mit einer qualitativ und quantitativ positiven Bilanz für den Freiraum städtebaulich weiterzuentwickeln. Eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema ist am 30.06.2021 geplant. b) Weiterentwicklung Ost-West-Achse Im Zuge der Kapazitätserhöhung der KVB-Linien in Richtung Ost-West werden durch die Fachämter 66/69 aktuell die Vorentwürfe (LPH 1-2 HOAI 2013) in Varianten erstellt, um den Verlauf der Trasse (ober- oder unterirdisch) zu klären. Die damit einhergehenden Veränderungen im Straßenraum lösen den Bedarf einer städtebaulichen und stadtgestalterischen Qualifizierung aus. Lupenräume a) Via Culturalis – Bundesförderprojekt Nationale Projekte des Städtebaus 2019 – 2023 b) Ehrenstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums 3 c) Komödienstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums Projekte Langfristige Umgestaltung Ebertplatz – Qualifizierungsverfahren für die Umgestaltung Neuausrichtung Städtebaulicher Masterplan Klärung der Schnittstellen zwischen Masterplan und Höhenentwicklungskonzept Ankündigung Am Mittwoch, 30. Juni 2021, findet ab 18:30 Uhr eine digitale Online-Veranstaltung zur Weiterent- wicklung des Inneren Grüngürtels statt. Zu drei verschiedenen Themen #1 Freiraum/ Klima, #2 Mobili- tät/ Verbindung und #3 Städtebau werden kurze Impulsvorträge gehalten. Anschließend werden die Inhalte in Gesprächsrunden unter der Teilnahme von Fachexpert*Innen diskutiert. Aufgrund der Ein- schränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung als Online-Format angeboten. Inte- ressierte Bürger*innen können sich über einen Internetzugang zuschalten, in Form eines Echtzeit- Online-Dialogs die Veranstaltung verfolgen und sich über eine Chat-Funktion auch daran beteiligen. Die Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind am Veranstaltungstag über das Beteiligungsportal der Stadt Köln abrufbar unter: https://www.meinungfuer.koeln Zudem können im Nachgang zu der Veranstaltung über das Beteiligungsportal bis einschließlich zum 07. Juli 2021 Anregungen zu den erörterten Inhalten übermittelt werden. Anlagen Anlage 1 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 - digital - Anlage 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fortschreibung 2020 - 2025 - digital - Anlage 3 Geschäftsordnung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – 2. Ände- rung Gez. Greitemann
  • Anlage 1 Bilanz 2019

    PDF

    Herunterladen: Anlage 1 Bilanz 2019

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Seite 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Impressum Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Oktober 2019 Eva Herr Lena Hocke Birte Müller Ulrich Pappenberger Katrin Witzel 117 Impressum Herausgeberin Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz – Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln stadtplanungsamt@stadt-koeln.de Konzeption, Inhalt und Redaktion Stadtplanungsamt Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt www.stadt-koeln.de Urban Media Project www.urbanmediaproject.de RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten www.rmpsl.la Zebralog www.zebralog.de Druck Leinebergland Druck GmbH & Co. KG Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine Gestaltung Urban Media Project, Off enbach a.M. Stand Dezember 2018 1. Aufl age 1.000 Exemplare Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet. Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH Seite 3 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Seite 4 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Seite 5 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Einleitung 10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz 1 Städtebau 1. 1 Maßnahmen 1. 2 Konzepte 1. 3 W eiterentwicklung - die Lupenräume 2 Planungskultur 2.1 Planungsverfahren - Konversionsflächen 2.2 Werkstätten - Öffentlicher Raum 2.3 W ettbewerbe - Hochbauprojekte 3 Kommunikation 3.1 Kommunikation nach innen 3.2 Kommunikation nach außen Fazit und Ausblick Anhang Inhalt 6 8 10 34 36 40 42 48 50 54 56 58 60 62 Seite 6 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Einleitung 10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz 2009 wird der Masterplan durch den Rat beschlossen Die Innenstadt aufwerten und qualitätvollere Planungs- prozesse etablieren Aufbau der Bilanzierung Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Köln wurde am 05. Mai 2009 der Städtebauliche Masterplan als grundsätzliche Handlungsemp- fehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwick- lung der Innenstadt beschlossen. Anlass für die Beauftragung des Büros Albert Speer und Partner mit der Erarbeitung des Masterplans sowie die anschließende Schenkung an die Stadt Köln durch den V erein Unternehmer für die Region Köln e. V. war der Handlungsbe- darf in der Innenstadt, welche für den Wirtschaftsstandort Köln von entscheidender Bedeutung ist. Neben der mangelnden baulichen und gestalterischen Qualität in diesem Bereich, wurde eine dro- hende Verawahrlosung des öffentlichen Raums beklagt und auch der W unsch nach qualitätvolleren Planungsprozessen geäußert. Zehn Jahre später wird nun bilanziert, ob die mit dem Masterplan verbundenen Ziele erreicht wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Hinweise auf möglichen Fortschreibungsbedarf geben, um die Kontuinität und Qualität der Planungsprozesse in der Innenstadt sicherzustellen. Die im Masterplan formulierten Maßnahmen sind bei dieser Betrachtung zentral, da hiermit die tatsächlichen und wahr- nehmbaren V eränderungen im Stadtraum verbunden sind. Jedoch verfolgt diese Bilanzierung auch das Ziel, Erkenntnisse über die Anwendung des Masterplans als informelles Planungsinstrument zu gewinnen. Denn hinter dem Plan und den dort verorteten Einzelmaß- nahmen stehen komplexe Prozesse, die es ebenfalls zu betrachten gilt. Vor diesem Hintergrund gliedert sich die Bilanzierung in drei The- menfelder: Im ersten Kapitel Städtebau, dem Herzstück, wird auf- bauend auf der Systematik des Masterplans die verschiedenen Maßstabsebenen beleuchtet. Die Planungskultur wird im zweiten Kapitel anhand einer exemplarischen Darstellung verschiedener Planungsverfahren der letzten zehn Jahre dargestellt und das dritte Kapitel zeigt die verschiedenen Facetten der Kommunikation im Zusammenhang mit dem Masterplan auf. Abschließend werden im Fazit die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und ein Aus - blick für die geplante Fortschreibung gegeben. Seite 7 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Planungskultur Kommunikation Der Masterplan - und seine Begabungen als Regiebuch: ~ 5 km = 2.500 Hektar ~ 5 km Städtebau Abb.: Masterplan © AS+P Seite 8 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 1 Städtebau Das Grundgerüst des Städtebaulichen Masterplans bilden die sieben Interventionsräume. Die drei großen Räume Rhein, Ringe und Inne- rer Grüngürtel stellen hierbei einen herausragenden Wert dar, da sie im Vergleich mit anderen Großstädten als charakteristisches Allein- stellungsmerkmal für Köln gesehen werden können. Von den einzelnen Interventionsräumen ausgehend, werden soge- nannte Vertiefungsbereiche mit besonderen Handlungsschwerpunk- ten definiert. Die hieraus abgeleiteten Projekte bilden den Maßnah- menkatalog, der sich auf drei verschiedene Zeithorizonte bezieht. Projekte mit einer besonders hohen strategischen Relevanz werden hierbei als Leitprojekte bezeichnet. Da der Maßnahmenkatalog insgesamt eine große Bandbreite an unterschiedlichen Maßstäben und Korngrößen aufweist, werden die drei Ebenen Projekte , Konzepte und Lupenräume definiert, im Folgenden betrachtet und anhand dreier verschiedener Kategorien bewertet: - vorhanden - als sinnvoll bewährt - fehlt - bedarf der Ergänzung - befindet sich in Bearbeitung - bedarf einer Aktualisierung / Fortschreibung Interventionsräume als Grund- gerüst Rhein, Ringe, Innerer Grün- gürtel als Alleinstellungs- merkmal Drei Betrachtungsebenen Bewertungskategorien Seite 9 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Vertiefungsbereiche (am Beispiel Interventionsraum RHEIN) Leitprojekte und Maßnahmen Masterplan + + + kurzfristige Maßnahmen mittel- / langfristige Maßnahmen perspektivische Maßnahmen } } Sieben Interventionsräume Abb.: © AS+P / u. r.: © Unternehmer für die Region Köln e.V. Seite 10 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 1.1 Maßnahmen Bezogen auf die sieben Interventionsräume listet der Masterplan im Sinne eines Repertoires insgesamt 104 Maßnahmen auf, die sich auf drei zeitlich versetzte Ebenen aufteilen: Kurzfristige Maßnah- men (0 bis 5 Jahre), mittel-/langfristige Maßnahmen (5 bis 15 Jah- re) und perspektivische Maßnahmen (15 Jahre +). Obwohl dieser Maßnahmenkatalog bereits während der Erarbeitung lediglich als erster Entwurf dargestellt wurde, wird der Erfolg des Masterplans oft ausschließlich daran gemessen. Bei der genaueren Betrachtung jedoch werden im direkten V ergleich der einzelnen Maßnahmen große Unterschiede sowohl bezüglich Projektart und -volumen, als auch hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit deutlich. So steht eine Mach- barkeitsstudie neben einer konkreten Umsetzungsmaßnahme oder auch eine Platzgestaltung neben der städtebaulichen Entwicklung einer Konversionsfläche. Zudem werden die einzelnen Maßnahmen in Bezug auf die notwendigen Planungsschritte unterschiedlich dar- gestellt, so dass der Begriff Maßnahme nicht konsistent definiert zu sein scheint. In einem ersten Schritt wurden sowohl die 104 Maßnahmen als auch die im Planwerk verorteten Ansätze den vier Kategorien Fertigge- stellt, in Bearbeitung / Umsetzung, Geprüft und verworfen und Nicht angegangen zugeordnet. Mehrfachnennungen wurden hierbei ent- fernt, so dass insgesamt 87 Maßnahmen der Auswertung zu Grunde liegen. Im Ergebnis wird deutlich, dass sich ein Großteil der formulierten Maßnahmen in der Umsetzung befindet. So konnten in den letzten zehn Jahren zehn Maßnahmen fertiggestellt werden und mit 49 Maßnahmen befinden sich mehr als die Hälfte in Bearbeitung. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 1. Rhein 2. Ringe 3. Innerer Grüngürtel 4. Nord-Süd-Fahrt 5. Ost-West-Achse 6. Kernzone 7. Rechte Rheinseite Gesamt Masterplan Umsetzungsstand in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen 104 Maßnahmen Vier Kategorien zur Auswer- tung Rund die Hälfte aller Maßnah- men befindet sich bereits in der Umsetzung Sachstände der Maßnahmen nach Interventionsräumen Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Nicht angegangen Seite 11 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 12 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Stand der Maßnahmen – gesamt Kurzfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 0 bis 5 Jahre kurzfristige Maßnahmen mittel-/ langfristige Maßnahmen perspektivische Maßnahmen A 2.01 Erstellung Gesamtkonzept Ringe A 3.04 Entwicklung Universität zu Köln A 3.05 Testplanung Fachhochschule Köln A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen A 7.01 Entwicklungskonzept Deutz A 1.03 Fuß- und Radwege- verbindung Hohenzollernbrücke A 1.05 Breslauer Platz A 1.06 Ottoplatz und LVR-Gebäude A 1.09 / 5.01 Brückenköpfe Deutzer Brücke – Heumarkt / Deutzer Freiheit A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall A 3.06 Arrondierung der Außenränder A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner Wall A 3.08 Entwicklungsplanung Parkstadt A 4.01 / 6.03 Umgestaltung Komödienstraße – Schildergasse A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke A 6.02 Aufwertungskonzept öffentlicher Raum in der Kernzone A 6.04 Umgestaltung und Neubau Bühnen Köln A 6.05 Parkraumkonzept in der Kernzone A 6.06 Straßenraum als Misch- verkehrsflächen in der Kernzone A 6.08 Konzept Kulturkarree, Via Sacra A 7.04 Umsetzung Messecity A 7.07 Entwicklung Hafenareale A 1.07 Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch A 1.08 Brückenkopf Severins- brücke – rechtsrheinisch A 1.10 Haus des Rheins A 3.02 BUGA 2021 A 1.01 Entwicklungs- und Gestaltkonzept Stadtraum Rhein A 1.02 Betriebskonzept Bahnhofssystem A 1.04 Kleiner Rheinrundgang A 1.11 Südliche Verlängerung Rheinufertunnel A 2.02 Umsetzung Umgestaltung der Ringe A 3.01 Konzept Innerer Grüngürtel A 6.01 Konzept zur Nutzungs- vielfalt in der Kernzone A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Nicht angegangen In den letzten 10 Jahren wurden in allen drei Zeitebenen Maßnah- men des Städtebaulichen Masterplans verfolgt. Hervorzuheben ist, dass sich - anders als prognostiziert - von den perspektivischen Maßnahmen bereits die Hälfte in Bearbeitung befindet. Dieses Ver- hältnis spiegelt sich auch in den beiden anderen Zeitebenen wieder. Kurzfristige Maßnahmen (0-5 Jahre) in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen Perspektivische Maßnahmen (15 Jahre +) in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen Mittel- und langfristige Maßnahmen (5 bis 15 Jahre) in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen  nicht angegangen Drei Zeitebenen Seite 13 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Mittel- und langfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 5 bis 15 Jahre B 3.01 Umsetzung Entwicklungskon- zept Universität Köln B 4.02 Umgestaltung Straßenraum Schildergasse – Ulrichgasse B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel im Kernbereich B 6.04 Überprüfung Option Straßen- tunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark B 1.03 Gestaltung Tiefkai und Zugänge zum Stadtraum B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof B 1.05 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke linksrheinisch B 1.06 Aufwertung Auenweg B 2.01 Umgestaltung Rudolfplatz B 2.02 Umgestaltung Friesenplatz B 2.03 Abschnittweise Umgestaltung des Rings B 2.04 Bebauung am Sachsenring B 3.02 Umsetzung Entwicklungskonzept Fachhochschule Köln B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel B 3.09 Entwicklung Parkstadt B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark B 5.01 Umgestaltung Ost-West- Achse – Rasengleis B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule Köln B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand B 7.06 Entwicklung Messequartier und Deutz-Mülheimer-Straße B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen B 1.07 Planung Erweiterung Hohenzollernbrücke B 1.02 Realisierung Mittlerer Rheinrundgang B 3.04 Neubau Stationen Aachener Straße und Bonner Wall B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener Station B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark B 4.01 Umgestaltung Straßenraum Komödienstraße – Turiner Straße B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz Perspektivische Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 15 Jahre + C 4.02 Umgestaltung Ulrichgasse C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke Ubierring – Deutzer Hafen C 1.03 Wasserbusroute C 2.01 Option Umgestaltung der Plätze in der Neustadt C 3.02 Arrondierung Mediapark C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden C 3.04 Realisierung Durchstiche im Bahndamm für Fußgänger C 5.01 Option Ost-West- Stadtbahntunnel C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke C 4.03 Option Straßentunnel Kernbereich C 1.02 Realisierung Großer Rheinrundgang C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden bis Severinsbrücke C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten Bürgergärten C 4.01 Umgestaltung Turiner Str. C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof Seite 14 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Projekthorizonte – Stand der Maßnahmen in Bearbeitung 1. Interventionsraum Rhein A 1.06 Ottoplatz und LVR-Gebäude C 1.03 Wasserbusroute B 1.05 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke linksrheinisch C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke Ubierring – Deutzer Hafen A 1.03 Fuß- und Radwegeverbindung Hohenzollernbrücke A 1.05 Breslauer Platz B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark B 1.03 Gestaltung Tiefkai und Zugänge zum Stadtraum 3. Interventionsraum Innerer Grüngürtel A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall A 3.06 Arrondierung der Außenränder B 3.09 Entwicklung Parkstadt A 3.08 Entwicklungsplanung Parkstadt Süd C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rheim im Süden C 3.04 Realisierung Durchstiche im Bahndamm für Fußgänger B 3.07 Tauschoperation Sportflächen B 3.10 Arrondierung Mediapark 2020 2025 2030 2035+ 2. Interventionsraum Ringe B 2.01 Umgestaltung Rudolfplatz B 2.04 Bebauung am Sachsenring A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz C 3.01 Umgestaltung Plätze der Neustadt mit Anbindung Ringe A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz B 2.03 Abschnittsweise Umgestaltung Ringe Seite 15 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 4. Interventionsraum Nord-Süd-Fahrt A 4.01 Umgestaltung Komödienstraße - Schildergasse 5. Interventionsraum Ost-West-Achse A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke B 5.04 Überprüfung Ost-West-Stadtbahntunnel C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel B 5.01 Umgestaltung Ost-West-Achse Rasengleis 6. Interventionsraum Kernzone A 6.04 Umgestaltung und Neubau Bühnen Köln A 6.05 Parkraumkonzept in der Kernzone A 6.08 Konzept Kulturkarree, Via Sacra A 6.02 Aufwertungskonzept öffentlicher Raum in der Kernzone A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zur Mischverkehrsflächen B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept 7. Interventionsraum Rechte Rheinseite A 7.04 Umsetzung Messecity B 7.02 Bebauung östl. Umfeld Lanxess Arena B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule Köln B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand B 7.06 Enwicklung Messequartier und Deutz-Mülheimer-Straße A 7.07 Entwicklung der Hafenareale C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen C 7.02 Option Entwicklung DeutzerHafen 2020 2025 2030 2035+ In den drei Zeitebenen des Masterplans befinden sich 49 Maßnah- men in Bearbeitung. Bezogen auf die sieben Interventionsräume legt die Grafik unten grob die jeweiligen Projekthorizonte dar und ermög- licht so eine Einschätzung für die Bearbeitungsschwerpunkte der kommenden 15 Jahre. Seite 16 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses Vorlagen-Nr. 5681/2008 50. Sitzung des Rates in der Wahlperiode 2004/2009 am Dienstag, dem 05.05.2009 Mit dem gefassten Grundsatzbeschluss vom 05. Mai 2009 nimmt der Rat der Stadt Köln die Schenkung an und verabschiedet den Städte- baulichen Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt. Neben der Einrichtung der Lenkungsgruppe als begleitendes Ar- beitsgremium wird zudem je ein Projekt eines Interventionsraums aus dem Katalog der kurzfristigen Maßnahmen für die Umsetzung beschlossen. Auszug aus dem Beschlussprotokoll: 4. Die Verwaltung wird beauftragt, ihre Aktivitäten zur Umsetzung des Masterplanes in 2009 auf die folgenden, vom Büro AS&P als kurzfristige Maßnahmen benannt, zu fokussieren: • Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude • Brückenkopf Deutzer Brücke/ Deutzer Freiheit • Dionysosbrunnen • Rasengleis Cäcilienstraße. Attraktiver Überweg zum neuen Museum am Neumarkt • Erweitertes Opernquartier (zwischen Schildergasse und Komödienstr.) • Eifelwall • Ebertplatz Auf den folgenden Seiten wird der Sachstand der jeweiligen Projekte detailliert dargestellt. 1 2 3 4 5 6 7 Seite 17 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 1 2 3 4 5 6 7 Abb.: Verortung der sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses. Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 18 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude Darstellung im Masterplan* * ergänzt um abgeleitete Projekte A-C Ziele des Leitprojekts Leitprojekt Interventions- raum Vernetzung des Bahnhof Deutz mit dem Stadtkörper; Ausbildung einer südlichen Platzkante des Ottoplatzes durch eine Mantelbebauung an der Opladener-/Mindener Str. (LVR); Bauliche Fassung der Ostseite am Ottoplatz. Umfeld Bahnhof Deutz Bahnhofssystem • Stadtraum Rhein • Rechte Rheinseite Vertiefungs- bereich 1 A B C Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 19 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Umgestaltung Ottoplatz Projekt- verantwortung: Stadt Köln Neubau des LVR-Hauses am Ottoplatz Projekt- verantwortung: Privat (Land- schaftsverband Rheinland) Neubau Casino Köln Projekt- verantwortung: Privat (Westdeut- sche Spielbanken GmbH & Co. KG) 05.05.2009 Ratsbeschluss zur Durchführung im Rah- men der Regionale 2010 (Vorlage 5765/2008); 23.03.2010 Bedarfsfeststellungsbeschluss (Vorlage 0481/2010); 26.05.2011 Baubeschluss (Vorlage 0732/2011); 2014 Fertigstellung. 23.06.2015 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan- entwurf 68454/04 „Südlich Ottoplatz in Köln–Deutz“ (V orlage 1778/2015); 2017 Realisierungswettbewerb. 1. Preis: kadawittfeldarchitektur, Aachen; 19.09.2019 Beschluss des StEA zur Umstellung auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach § 13a BauGB (Vorlage 2510/2019). 15.09.2016 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplanent- wurf 2263/2016 „Casino Köln“ in Köln-Deutz als vorha- benbezogener Bebauungsplan (Vorlage 2263/2016); 2016 Realisierungswettbewerb. Zwei 1. Preise. Nach Überarbeitung: Entwurf AIP Planungs GmbH, Düsseldorf als Grundlage der weiteren Bearbeitung; 09.07.2019 Ratsbeschluss: Flughafen Köln/Bonn als Alternativstandort für das Casino auf Kölner Stadtge- biet; Aufhebung des Beschlusses über die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens; Konzeptvergabe zur V ermarktung des Grundstücks mit gewerblicher Nutzung sowie Mobilitäts-Hub (Vorlage AN/0945/2019). 66 – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 61– Stadt- planungsamt (begleitend) 61– Stadt- planungsamt (begleitend) 4.619.150 € (Haushalt) 2.200.000 € (Förderung) A A B C Abb.: © Studio Hans Joosten Seite 20 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Brückenkopf Deutzer Brücke / Deutzer Freiheit Detaillierte Untersuchung inwieweit eine Reduzierung der Verkehrsfläche und eine ebenerdige Querung von der Deutzer Freiheit zum Rhein ermöglicht werden kann; Verbesserung von Wegeverbindungen in Abstimmung mit den Planungen im Rahmen der „Re- gionale 2010“ (Rheinboulevard) und der Reorganisation des ehemaligen Lufthansakomplexes. Brückenkopf Deutzer Freiheit –Vertiefungs- bereich Ziele des Leitprojekts Leitprojekt A B 2 Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Darstellung im Masterplan* * ergänzt um abgeleitete Projekte A, B Interventions- raum • Stadtraum Rhein • Ost-W est-Achse Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 21 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Umbau / Neuorganisation des ehem. Lufthansa- gebäudes (vormals maxCologne; heute Lanxess T ower) Projekt- verantwortung: Privat (Kennedy- Ufer Köln GmbH & Co. KG) Querung der Mindener Straße Projekt- verantwortung: Stadt Köln 2009-2013 Komplettsanierung des Gebäudeensem- bles inkl. teilweisem Abbruch des Parkdecks; 2009 Fassadenwettbewerb: 1. Preis: HPP Hentrich- Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Köln; 2013 Fertigstellung. 2010 Machbarkeitsstudie (Standorte / Varianten zur ebenerdigen Querung); 2013 Ablehnung durch T echnische Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf) und Bezirksregierung Köln; 2014 Machbarkeitsstudie (Alternativen zur ebenerdigen Querung): Vorzugsvariante Siegburger Straße; 03.09.2015 Beschluss SteA zur langfristigen Attrakti- vierung der vorhandenen Wegeverbindung über die Siegburger Straße (Bahnsteig der Linie7) südlich der Rampe zur Deutzer Brücke (Vorlage 0880/2015); 2019 Fortführung der Planung in Abhängigkeit des Ergebnisses des Prüfauftrags (KVB) zur Verlängerung der Linie 7. 61– Stadt- planungsamt (begleitend) 69 – Amt für Brücken und Stadtbahnbau – 60.000 Euro A A B Abb.: © Raimond Spekking Seite 22 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Dionysosbrunnen Projektziele laut „Städtebaulichem Konzept Domumgebung“ (Allmann Sattler Wappner, Mün- chen, 2002): Schaffung eines großzügigen, öffentlichen Raumes auf Stadtebene im östlichen Domumfeld; Herstellung eines würdevollen Umfeldes für den Dom und das Baptisterium; Aufwertung der Fußgängerverbindung zwischen Bahnhof und Philharmonie/Altstadt; T eilweiser Rückbau der Domplattform; Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen; Neugestaltung des T unnels „Am Domhof“. Nicht als Leitprojekt im Masterplan definiert, jedoch als kurzfristige Maßnahme (0 bis 5 Jahre) der Kernzone benannt. BahnhofssystemVertiefungs- bereich Ziele des Projekts Leitprojekt 3 Fertiggestellt Darstellung im Masterplan Interventions- raum • Kernzone Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 23 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Dionysoshof / Baptisterium Projekt- verantwortung: Stadt Köln 2002 2-stufiger internationaler Workshop „Dionysoshof/ Baptisterium“ – Allmann Sattler Wappner, München für weitere Bearbeitung empfohlen; 10.09.2009 Ratsbeschluss zur Ausarbeitung eines „Städtebaulichen Gesamtkonzeptes Domumgebung“ auf Basis der Entwurfsidee von Allmann Sattler Wapp- ner inkl. begleitendes moderiertes Beteiligungsverfah- ren (Vorlage 3469/2009); 17.06.2010 Ratsbeschluss über den Förderantrag zur Neuordnung der Domumgebung zum Investiti- onsprogramm „Welterbestätten“ des Bundes (Vorlage 2106/2010) / Förderzusage 22.07.2010; 07.10.2010 Ratsbeschluss über die Finanzierung; Auftrag zur Weiterbearbeitung und Vergabe der (Fach-) planungsleistungen (Vorlage 3690/2010); 20.09.2012 Baubeschluss für Bauphase 1 (Vorlage 2266/2012); 01.10.2013 Baubeschluss für Bauphase 2 (Vorlage 2296/2013); 08.04.2014 Baubeschluss für Bauphase 3 (Vorlage 0458/2014); 04.2016 Einweihung des Baptisteriums; 04.2017 Fertigstellung der Domumgebung Ost. 61 – Stadt- planungsamt (LPH 1-6) 69 – Amt für Brücken und Stadtbahnbau (LPH 7-9) 19.500.00 € (Haushalt) 5.000.000 € (Förderung) Drittmittel der Hohen Dom- kirche Abb.: © Brigida González Seite 24 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Rasengleis Cäcilienstraße. Attraktiver Überweg zum neuen Museum am Neumarkt Beibehaltung der oberirdischen Führung der Stadtbahn (kurz- und mittelfristig); Hohe gestalterische Anforderungen durch städtebauliche Integration der Stadtbahn in den Stadtraum als urbanes Element; Gestaltung des Gleiskörpers als „grünes Gleis“ mit genügend Querungsmöglichkeiten für Fuß- gänger. Nicht als Leitprojekt im Masterplan definiert, jedoch in Zielbeschreibung zum Interventionsraum „Ost-W est-Achse“ enthalten. Ost-West-Achse KernbereichVertiefungs- bereich Ziele des Projekts Leitprojekt 4 Fertiggestellt Darstellung im Masterplan Interventions- raum • Ost-W est-Achse Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 25 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen 1. Bauabschnitt Heumarkt – Hohe Straße Projekt- verantwortung: Kölner Verkehrs- betriebe (KVB) 2. Bauabschnitt Neumarkt – Nord- Süd-Fahrt 3. Bauabschnitt Nord-Süd-Fahrt – Hohe Str . Eingestellt und durch neue Be- schlüsse 2018 / 2019 ersetzt 07.12.2010 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss (Vorlage 0355/2010); 13.03.2012 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Ver- gabe von Planungsleistungen LPH 1-4 (Vorlage 4711/2011); 25.03.2014 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss für die Umgestaltung des Straßenraumes im Streckenab- schnitt Cäcilienstraße zwischen Hohe Straße und Nord- Süd-Fahrt (Vorlage 4022/2013); 05.2015 Fertigstellung 1. Bauabschnitt. 10.05.2011 Beschluss des Verkehrsausschusses zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Umgestal- tung der Ost-West-Achse im Abschnitt zwischen Deut- zer Brücke und Universitätsstraße (Vorlage 5221/2010); 10.10.2017 Beschluss des Verkehrsausschusses zur Durchführung einer Bürgerbeteiligung auf Basis der Er- gebnisse der Machbarkeitsstudie (Vorlage 1101/2017); 18.12.2018 Grundsatzbeschluss des Rates zur Erstel- lung einer Vorlage für einen Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss für den gesamten Streckenverlauf von Weiden West bis Bensberg sowie dem betroffenen Abschnitt der Linie 9 (Vorlage 3211/2018); 21.05.2019 Bedarfsfeststellungs- und Planungsbe- schluss des Rates für die Ost-West-Achse inkl. Varian- tenuntersuchung im Innenstadtbereich - Heumarkt bis Eisenbahnring, U-Bahn und oberirdische Führung der Stadtbahn (Vorlage 1137/2019). 66 – Amt für Straßen und Verkehrstechnik (beteiligt) 200.000 € externe Planungs- leistungen (50% Stadt Köln / 50% KVB) 300.000 € Machbarkeits- studie (50% Stadt Köln / 50% KVB) 150.000 € Bür- gerbeteiligung (Haushalt) 29,4 Mio. € Investitionsaus- zahlungen 66 – Amt für Straßen und Verkehrstechnik Abb.: © Christoph Seelbach Seite 26 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Erweitertes Opernquartier zwischen Schildergasse und Komödienstraße Neubau Schauspielhaus; Verringerung des Flächenverbrauchs; Ergänzung der Platzfolge der Kulturdiagonale; Aufwertung der Lage durch attraktive Platzgestaltung Offenbachplatz / Platz am Schauspiel; Rückbau der Überbauung des T unnelportals an der Schildergasse / Befreiung des neuen Ensembles aus der isolierten Lage. Zielbeschreibung aus dem Vertiefungsbereich Nord-Süd-Fahrt Kernbereich / zwischen Komö- dienstraße und Schildergasse: Ausbildung eines urbanen Charakters; Erleichterung der Quer- barkeit; Integration in das Stadtbild; Verringerung von Fahrstreifenbreiten; Verzicht auf breite U-T urns; Schaffung kompakter Knotenpunkte; Anlage klarer breiter Fußgängerquerungen im Zuge der Breite Straße; Entwicklung eines zentralen Knotenpunkts Glockengasse/Brückenstra- ße/Nord-Süd-Fahrt. Opernquartier Nord-Süd-Fahrt-KernbereichVertiefungs- bereich Ziele des Projekts Leitprojekt 5 In Bearbeitung / Umsetzung Darstellung im Masterplan Interventions- raum • Kernzone • Nord-Süd-Fahrt A B Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 27 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Sanierung der Bühnen Köln am Offenbachplatz (Opernquartier) inkl. Neugestal- tung des Offen- bachplatzes Projekt- verantwortung: Stadt Köln 28.08.2008 Ratsbeschluss zur Erstellung eines Vorent- wurfs (Vorlage 2968/2008); 17.12.2009 Ratsbeschluss zur Entwurfsplanung inkl. / Neubau des Schauspielhauses (Vorlage 4007/2009); 02.03.2010 Bürgerbegehren „Rettet das Schauspiel- haus“; 13.04.2010 Ratsbeschluss zur Zulässigkeit des Bürger- begehrens und zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie - Sanierung von Opernhaus und Schauspielhaus unter Einbeziehung der Opernterrassen (Vorlage1125/2010); 24.11.2011 Baubeschluss zur Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz (Vorlage 3570/2011); 18.12.2012 Baubeschluss für die Sanierung des Offen- bachplatzes und Baubeschluss für die Umgestaltung der umliegenden Straßen (Vorlage 0321/2012); 09.2016 Eröffnung des Kleinen Hauses am Offenbach- platz; 2018 Weitgehende Fertigstellung der Platzgestal- tungen; 20.03.2018 Ratsbeschluss für ein Gutachterverfahren zur Möblierung des Offenbachplatzes (Vorlage 3230/2017); 27.09.2018 Ratsbeschluss zur Durchführung der Maß- nahme „Möblierung des Offenbachplatzes“ - Entwurf För- der Landschaftsarchitekten, Essen (Vorlage 2606/2018); 2022 Geplante Ausführung der Platzmöblierung; 2023 Geplante Übergabe des Gebäudes an den Nutzer. 26 – Gebäude- wirtschaft der Stadt Köln 404 Mio. Euro Ursprüngliches Budget 201 1: 253 Mio. Euro (Haushalt) Aktuelle Kosten- prognose (2019): 554 – 571 Mio. Euro (Baukosten, inklusive Bau- nebenkosten). Umgestaltung der Nord-Süd- Fahrt zwischen Breite Straße und Brüder- straße / Verkehrliche Entwicklung der Quartiere Nord- Süd-Fahrt / Büh- nen / Kolumba Projekt- verantwortung: Stadt Köln 30.10.2012 Planungsbeschluss des Verkehrsausschus- ses (Verbreiterung der Nebenanlagen in der Tunisstra- ße; Erhalt der Baumreihe); 2014 Umbau Brüderstraße; 2015 Umbau Glockengasse; 2016 Umbau Krebsgasse; 28.10.2019 Erweiterter Planungsbeschluss des Verkehrs- ausschusses über die Verbreiterung der Nebenanlagen Tunisstraße zwischen Streitzeuggasse und Breite Straße (Vorlage 2758/2019, zurückgestellt). 66 – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 900.000 € B A Abb.: © Arge Sanierung Bühnen Köln HPPT Theapro Seite 28 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Eifelwall Räumliche Fortsetzung des südl. Grüngürtels in Richtung Rheinufer als breiter Grünkorridor Flächenschonender Umgang mit Bebauung – Konzentration von Bauten entlang des nordöst- lichen Rands; Lückenschluss durch Arrondierung baulicher Reste; Formulierung einer klaren Kante zum Grüngürtel. Eifelwall –Vertiefungs- bereich Ziele des Leitprojekts Leitprojekt 6 Darstellung im Masterplan Interventions- raum • Innerer Grüngürtel In Bearbeitung / Umsetzung A B Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 29 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Entwicklung Areal am Eifel- wall / Neubau Historisches Archiv Projekt- verantwortung: Stadt Köln Planungs- verfahren zur Neugestaltung der Grünanlage am Eifelwall Projekt- verantwortung: Stadt Köln 10.09.2009 Planungsbeschluss (Vorlage 3739/2009); 25.11.2010 Ratsbeschluss zur Auslobung eines Archi - tekturwettbewerbs für den Neubau des Historischen Ar- chivs und der Kunst- und Museumsbibliothek mit dem Rheinischen Bildarchiv (Vorlage 3761/2010/1); 30.04.2013 Prüfauftrag für eine Variante ohne Kunst- und Museumsbibliothek (Vorlage AN/0576/2013); 18.07.2013 W eiterplanungsbeschluss zur Umsetzung der geprüften Variante (Vorlage 2260/2013); 12.05.2015 Satzungsbeschluss zum Bebauungs- plan 66473/03 „Eifelwall in Köln-Neustadt/Süd und Köln-Sülz“ (Vorlage 1113/2015; veröffentlicht am 24.06.2015); 12.05.2015 Baubeschluss (Vorlage 0373/2015); 17.03.2017 Grundsteinlegung; 2020 Geplante Übergabe an den Nutzer. 20.09.2012 Ratsbeschluss zum Entwicklungskonzept südliche Innenstadt-Erweiterung - ESIE (V orlage 3799/2011); 04.07.2013 Beschluss des Ausschuss für Umwelt und Grün zur Auslobung des freiraumplanerischen Wettbe- werbs Parkstadt Süd-Teilbereich Eifelwall (Vorlage3625/2012); 18.06.2013 Satzungbeschluss über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Entwicklungs- bereich südliche Innenstadt-Erweiterung – ESIE – in Köln-Bayenthal, Raderberg, Zollstock und Sülz“ - Sa- nierungsgebiet ESIE (Vorlage 0897/2013; veröffentlicht am 10.07.2013); 2014 Aufhebung des freiraumplanerischen Wettbe- werbsverfahren für den T eilbereich Eifelwall; 2015 Konkretisierung der Fortführung des Inneren Grüngürtels im Süden bis zum Rhein im Rahmen des kooperativen Werkstattverfahrens „Parkstadt Süd“; 10.03.2016 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss zur Erarbeitung eines integrierten Plans Parkstadt Süd inkl. T eilbereich Eifelwall (Vorlage 3832/2015); 02.02.2017 Beschluss durch Ausschuss für Umwelt und Grün zur Wiederaufnahme des freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahrens für den Teilbereich Eifelwall (Vorlage 4159/2016); 29.06.2017 Freiraumplanerischer Realisierungswettbe- werb. 1 Preis: Förder Landschaftsarchitekten, Essen; 10.04.2018 Aufhebung des Sanierungsgebiets ESIE durch das BVerwG (Urteil vom 10.04.2018 - CN 2.17); In Bearbeitung: Realisierung des Planungskonzepts. 26 – Gebäude- wirtschaft der Stadt Köln 67 – Amt für Landschafts- pflege und Grünflächen 90 Mio. € 250.000 € B A Seite 30 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Ebertplatz Rückgewinnung des Ebertplatzes als konventionellen, gut begeh- und benutzbaren Stadtraum; Untersuchung zum Rückbau der Anlagen und Nutzung des unterirdischen Raums als Parkie- rungsanlage oder Verfüllung; Herstellung eines geschlossenen Saums aus hochstämmigen straßenbegleitenden Bäumen zur Definition des Gesamtplatzes; Prüfung und ggf. Rücknahme der bodendeckenden Bepflanzung. Ebertplatz –Vertiefungs- bereich Ziele des Leitprojekts Leitprojekt 7 Darstellung im Masterplan Interventions- raum • Ringe In Bearbeitung / Umsetzung Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 31 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abgeleitete Projekte Sachstand / Beschlusslage Zuständiges Fachamt Finanzieller Rahmen Umgestaltung des Ebertplatzes Projekt- verantwortung: Stadt Köln 61 - Stadtpla- nungsamt 224.500 € (Planung) 2002 Machbarkeitsstudie zur Quartiersgarage unter der Platzfläche; 2009 Machbarkeitsstudie zur Platzumgestaltung; 13.10.2011 Ratsbeschluss mit dem Auftrag, vor der Um - gestaltungsplanung den möglichen Bau einer T iefgara- ge unterhalb der Platzfläche zu untersuchen (V orlage 4602/2010); 05.12.2013 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Quar- tiersgarage unterhalb der Platzfläche des Ebertplatzes und für Alternativstandorte im näheren Umfeld (Vorlage AN/1501/2013); 2015/2016 Machbarkeitsstudie zur Tiefgarage unter dem Ebertplatz; 28.09.2017 Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage nicht fest und stimmt zu, die Planung für die T iefgarage nicht weiterzuverfolgen; Aufnahme der Gestaltungsplanung für den Ebertplatz (V orlage 3010/2015); 19.12.2017 Ratsbeschluss zur Entwicklung eines Zwi- schennutzungskonzepts für den Ebertplatz - „INTERIM Ebertplatz“ (Vorlage 3609/2017); 01.02.2018 Beschluss des Stadtentwicklungsausschus- ses zur Umsetzung des Verfahrensvorschlags für die Umgestaltung des Ebertplatzes in zwei Stufen (Vorlage 3647/2017); 20.03.2018 Ratsbeschluss zur Umsetzung des weiter- entwickelten Zwischennutzungskonzeptes für den Ebertplatz - vorauss. bis einschl. Juni 2021 (Vorlage 0434/2018); 28.03.2019 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss zu Grundlagen und Rahmenbedingungen für die langfri- stige Umgestaltung des Ebertplatzes (Vorlage 3880/2018). 2019 Durchführung der Zwischennutzung und Vorbe- reitung der langfristigen Umgestaltung des Ebert- platzes. Abb.: © Astrid Piethan Seite 32 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Qualifizierungen nach 2009: Rheinboulevard - fertiggestellt Bauherrin Stadt Köln Wettbewerb 2013 Entwurf PLANORAMA Interventionsraum Rhein Neue Direktion - fertiggestellt Bauherrin HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH Wettbewerb 2012 Entwurf kadawittfeldarchitektur Interventionsraum Kernzone AntoniterQuartier - in Umsetzung Bauherrin Evangelische Gemeinde Köln Wettbewerb 2015 Entwurf trint + kreuder d.n.a. Interventionsraum Kernzone, Ost-West-Achse Sanierung WDR Filmhaus - in Umsetzung Bauherr Westdeutscher Rundfunk Wettbewerb 2015 Entwurf Buchner Bründler Architekten Interventionsraum Kernzone, Nord-Süd-Fahrt Historische Mitte - in Umsetzung Bauherrin Hohe Domkirche, Stadt Köln Wettbewerb 2016 Entwurf Staab Architekten Interventionsraum Kernzone Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud - in Umsetzung Bauherrin Stadt Köln Wettbewerb 2013 Entwurf Christ & Gantenbein Interventionsraum Kernzone Via Culturalis - in Umsetzung Bauherrin Stadt Köln VGV-Verfahren 2015 Entwurf RMPSL Landschaftsarchitekten Interventionsraum Kernzone Zusätzliche Maßnahmen im Betrachtungsraum Koelnmesse 3.0 - in Umsetzung Bauherrin koelnmesse Masterplan ASTOC, 2014 Wettbewerb 2015/2016 Entwurf ingenhoven architects / JSWD Interventionsraum Rechte Rheinseite BAN Bildungslandschaft Altstadt Nord - fertiggestellt Bauherrinen: Montag Stiftungen, Stadt Köln Wettbewerb 2013 Entwurf gernot schulz : architektur, Topotek 1 Interventionsraum - Campus Hochschule für Musik und Tanz Köln - in Umsetzung Bauherr BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Wettbewerb 2015 Entwurf HPP, Schmidt Landschaftsarchitekten Interventionsraum - Qualifizierungen vor 2009: Gerling Quartier - fertiggestellt Bauherrin IMMOFINANZ Group Masterplan kister scheithauer gross, 2008 Entwurf Steidle, Kahlfeldt, pinkarchitektur, HPP Interventionsraum Kernzone Christuskirche - fertiggestellt Bauherrin Evangelische Gemeinde Köln Wettbewerb 2008 Entwurf hollenbeck.plato, Maier Interventionsraum - Domumgebung - teilw. fertiggestellt Bauherrin Stadt Köln Wettbewerb 2002 Entwurf Allmann Sattler Wappner Interventionsraum Kernzone Seite 33 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abb.: Zusätzliche Projekte mit Bezug zum Masterplan im Bearbeitungs- zeitraum 2009 - 2019 – Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung Seite 34 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Der Masterplan formuliert den Bedarf für die Erarbeitung verschie- dener Konzepte überwiegend als kurzfristige Maßnahmen, um für die einzelnen Projekte den entsprechenden inhaltlichen Rahmen zu schaffen. Im nachstehenden Vergleich zeigen sich sowohl die unter- schiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte dieser Konzepte in Abhän- gigkeit mit den jeweiligen Interventionsräumen, als auch die stark differierenden Bearbeitungsstände zum jetzigen Zeitpunkt. Die im Masterplan als kurzfristig definierte Maßnahme wird mit einem Zeithorizont von 5 Jahren hinterlegt. Obwohl die Rheinufer im Rahmen des Gestaltungshandbuchs für den öffentlichen Raum mit betrachtet werden, steht eine umfassende Bearbeitung noch aus. Dass der Bedarf für ein solches Konzept besteht wird u.a. mit der Machbar- keitsstudie „Fußgänger- und Radwegbrü- cken“ deutlich, aber auch die Schnittstellen mit der Stadtstrategie, welche den Rhein als Zukunftsraum definiert, sind einzubinden. Das Gesamtkonzept für den Interventions- raum Ringe wurde im Zuge eines Werk- stattverfahrens im Jahr 2011 erarbeitet. Drei Planungsbüros haben hierfür verschiedene Ansätze skizziert, welche nach einer Auswertung in den Leitlinien für die Kölner Ringstraßen zusammengefasst und vom Rat der Stadt Köln beschlossen wurden. Ein Stufenplan wurde in diesem Kontext nicht erstellt und auch die Umsetzung erfolgt aufgrund der verkehrlichen Komple- xität träge. Mit der Entwicklung Parkstadt Süd werden zwar große Abschnitte des Inneren Grün- gürtels zusammenhängend betrachtet und geplant, ein Gesamtkonzept für diesen bedeutenden Stadtraum wurde bislang jedoch noch nicht erarbeitet. Jedoch wurde der Bedarf hierfür im Zuge von aktuellen Fragestellungen zu den Themen Nachver- dichtung / Höhenentwicklung, aber auch Klimaschutz deutlich und wurde durch die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung am 29.04.2019 bestätigt. Entwicklungs- und Gestaltung- konzept „Stadtraum Rhein“ Einheitliches Gesamtkonzept mit Stufenplan Konzept „Innerer Grüngürtel“ mit Raumsequenzen 1.2 Konzepte Abb.: © AS+P Fehlt / Bedarf Ergänzung Fehlt / Bedarf Ergänzung V orhanden / Bedarf Aktu- alisierung bzw. Fortschreibung Seite 35 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Die beiden Interventionsräume Nord-Süd-Fahrt und Ost-West- Achse sind vom Verkehr geprägte Interventionsräume. In Abhän- gigkeit mit den Entwicklungen im Bereich der Mobilität gilt es, diese Stadträume gestalterisch aufzuwerten und Wegeverbindungen zu verbessern sowie die Aufenthaltsqualiät zu erhöhen. Der Masterplan sieht zwar die Umgestaltung von einzelnen Teilabschnitten vor, jedoch wird bei dem Vorhaben der Ost-West-Stadtbahn deutlich, dass die gesamte Strecke zusammenhängend betrachtet und der öffentliche Raum entsprechend qualifiziert werden muss. Das Zusammendenken von Mobilität und Gestaltung ist hierbei essenti- ell, was grundsätzlich den Bedarf an Gestaltungskonzepten für die beiden Mobilitätsachsen zeigt. Die beiden entwicklungsbedeutsamen Interventionsräume haben unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Geht es in der Kernzone überwiegend um die Aufwertung der vorhandenen Stadtstruk- turen, müssen im Bereich der rechten Rheinseite diese häufig erst aufgrund der industriellen Vorgeschichte entwickelt werden. Der Masterplan formuliert vor diesem Hintergrund den Bedarf eines Entwicklungskonzepts für Deutz, welchem sich im Rahmen des Pro- jekts Rechtsrheinische Perspektiven im Jahr 2010 genähert, bislang jedoch noch nicht vertieft wurde. Ein Konzept für die Qualifizierung des öffentlichen Raums in der Kernzone wird aktuell mit der Idee der Lupenräume (s. S. 34-37) verfolgt und befindet sich demnach in Bearbeitung. Kernzone: Konzept zur Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raums Entwicklungskonzept Deutz Gestaltungskonzept Öffentlicher Raum Mobilitätsachsen Fehlt / Bedarf Ergänzung In Bearbeitung / Bedarf Aktualisierung bzw. Fortschreibung Seite 36 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Vier Lupenräume Via Culturalis - der erste Lupenraum Mit dem Beschluss zur Weiterentwicklung wurde der Masterplan im Jahr 2017 um die sogenannten Lupenräumen als eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt. Angestrebtes Ziel war es, im Zusam- menspiel mit den Privaten die stadträumliche Aufwertung in diesen Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interventionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzone vier erste Lupenräume definiert: Lupenraum V ia Culturalis Lupenraum Komödienstraße Lupenraum Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und dem Museum für Angewandte Kunst Köln Lupenraum Ehrenstraße. V or dem Hintergrund funktionaler sowie gestalterischer Fragestel- lungen wurden diese Bereiche dann im Rahmen der Lenkungsgrup- pen vertiefend behandelt. Durch die Implementierung der Lupenräume in den städtebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner Funktion als Steue- rungs- und Kommunikationsinstrument auch als Umsetzungsinstru- ment gestärkt. Mit der Bearbeitung der Lupenräume werden Stan- dards gesetzt, um den städtebaulichen Masterplan auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesichert und im Ergebnis die stadt- räumliche Qualität in Köln nachhaltig gesteigert. 1.3 Weiterentwicklung - die Lupenräume 1 2 3 4 Seite 37 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 8 9 1 Lupenraum Via Culturalis 2 Lupenraum Komödienstraße 3 Lupenraum WDR/MAKK 4 Lupenraum Ehrenstraße 1 EINFÜHRUNG | 1.1 DER MASTERPLAN UND DIE VIA CULTURALIS ALS ERSTER LUPENRAUM 1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum MARKUS GREITEMANN, BEIGEORDNETER Der städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln, den der renommierte Stadt- planer Professor Albert Speer im Auftrag des Vereins Unternehmer für die Region Köln e.V . in einem intensiven Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadt- gesellschaft entwickelt hat, fungiert seit nunmehr 10 Jahren als Regiebuch für die Entwicklungen in der Innenstadt von Köln. Das Planwerk baut zu einem großen Teil auf Voruntersu - chungen und konzeptuellen Erwägungen der Stadt Köln auf, die das Büro Speer gewertet, gewichtet, miteinander in Beziehung gesetzt und durch eigene Ideen ergänzt hat. Entstanden ist ein wegweisendes Konzept aus einem Guss, das der Rat der Stadt Köln im Mai 2009 als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt verabschiedet hat. Neben strategischen Überlegungen umfasst der Mas- terplan auch ganz konkrete Vorschläge zur Aufwertung der Innenstadt. Zur Umsetzung des Masterplans bedürfe es eines langen Atems, hatte Speer damals erklärt. Dennoch hat der Masterplan bereits nach nur wenigen Jahren das Kölner Stadtbild verändert. Die Maßstäbe der über 30 Projekte sind hierbei vielfältig: von Platzgestaltungen über Hochbau- projekte bis hin zu den großen Konversionsflächen der Stadt, wie dem Deutzer Hafen, dem Mülheimer Süden und der Parkstadt Süd. Insgesamt umfassen allein diese drei Projekte eine Fläche von ca. 200 ha, auf der rund 11.000 Wohneinhei- ten entstehen werden. Das vorliegende Handbuch steht für die Weiterentwick- lung des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln. Mit den sogenannten Lupenräumen soll der Masterplan zukünftig um eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt werden – mit dem Ziel, im Zusammenspiel mit den pri- vaten Akteuren die stadträumliche Aufwertung in diesen Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interven- tionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzo- ne vier erste Lupenräume definiert: die Via Culturalis, der Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und das Museum für Angewandte Kunst Köln, die Komödienstra- ße sowie die Ehrenstraße. Vor dem Hintergrund funktio- naler sowie gestalterischer Fragestellungen wurden diese dann vertiefend behandelt. Im Rahmen des Förderprojekts Via Culturalis wurde der erste dieser Lupenräume nun umfassend bearbeitet und liefert im Ergebnis wichtige Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der nächsten Lupenräume. Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kir- che St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier auf, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte und in seiner Dichte an bemerkenswerten Kulturbausteinen einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum, für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflä- chen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig. Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teil- weise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen Plätze ist ebenfalls zum Teil überarbeitungswürdig. Durch die Implementierung der Lupenräume in den städ - tebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner Funktion als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument auch als Umsetzungsinstrument gestärkt. Das vorliegende Handbuch ist hierbei ein erster richtungsweisender Baustein, um einerseits Standards für die weiteren Lupenräume zu formulieren und anderseits den städtebaulichen Masterplan auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesi- chert und im Ergebnis die stadträumliche Qualität in Köln nachhaltig gesteigert. 1 2 3 4 Abb. 3 Abb.3 Abb.: Lupenräume - Plangrundlage © AS+P / Bearbeitung: Urban Media Project Seite 38 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier auf, das in seiner Be- deutung für die Kölner Stadtgeschichte und in seiner Dichte an be- merkenswerten Kulturbausteinen einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum, für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflächen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig. Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teilweise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen Plätze ist ebenfalls zum Teil über- arbeitungswürdig. Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ konnte dieser erste Lupenraum dann im Zeitraum 2016 - 2018 erstmals umfassend bearbeitet werden. Neben den drei bau- lichen Maßnahmen – dem Kurt-Hackenberg-Platz und den Neuge- staltungen Gürzenichstraße sowie Tunnel Johannisstraße – wurden ein Gestaltungskonzept für den Gesamtraum und ein Kommunikati- onskonzept entwickelt. Die Ergebnisse wurden in einem Handbuch zusammengefasst und liefern wichtige Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der nächsten Lupenräume. Via Culturalis - der erste Lupenraum Handbuch Via Culturalis Abb.: Gestaltungshandbuch © Urban Media Project Seite 39 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Legende Gesamtplan Via Culturalis Bereiche in Planung/Umsetzung und bestehende Bereiche ohne Handlungsbedarf Neue Oberfl äche der Via Culturalis in Grauwacke Potenzialfl äche: städtebaulicher Masterplan Innenstadt Gestaltungsplan Gesamtraum Unter Berücksichtigung künftiger Hochbauprojekte Abb. 90Abb.90 Neugestaltung Kurt-Hackenberg-Platz Neugestaltung Tunnel Johannisstraße Neugestaltung Gürzenichstraße Abb.: Gesamtraum Via Culturalis © Urban Media Project Abb.: © Ute Piroeth Abb.: © Martin Gaissert Abb.: © Architekten RMP Stephan Lenzen Seite 40 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 2 Planungskultur Die Bedeutung von qualitäts- vollen Planungsprozessen Gestaltungsspielräume der öffentlichen Hand Neben dem städtebaulichen Entwicklungspotential identifiziert der Masterplan ein weiteres Themenfeld. Als Ausgangspunkt wird hierbei für große Teile der Innenstadt eine mangelnde bauliche und gestal- terische Qualitiät kritisiert, sowohl im Bereich der pivaten Projekt- entwicklungen als auch im öffentlichen Raum. Gerade im Bereich der Innenstadt besteht jedoch ein hoher Qualitätsanspruch an die Gestaltung sowie die bauliche Umsetzung von Projekten. Eine Einbettung von einzelnden Maßnahmen in übergeordnete Gestal- tungskonzepte (s. Kapitel 1.2) kann in diesem Zusammenhang einen großen Beitrag zur Sicherung von Qualität leisten. Darüber hinaus hebt der Masterplan die Bedeutung der Planungs- prozesse hervor und formuliert gleichzeitig den Bedarf an einer V er- besserung ihrer Qualität. Das Instrument der Beteiligung sowohl von Experten als auch von einer interessierten Bürgerschaft spielt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle, nicht nur als Anstoß- und V orbildfunktion. Die Prozesse und Verfahren werden nach Art und Umfang der Planungsaufgabe mit dem Ziel ausgewählt, die Gestal- tung des öffentlichen Stadtraums sowie das Stadtbild maßgeblich zu verbessern und einen größtmöglichen Rückhalt innerhalb der Öf- fentlichkeit bezüglich der zukünftigen Nutzung und Zugänglichkeit zu erlangen. Die öffentliche Hand hat hierbei abhängig von Projektmaß- stab und Vorhabenträger unterschiedliche Gestaltungsspielräume: ● Kooperative Planungsverfahren für die großen innerstädtischen Konversionsflächen Steuerung Gestaltung ● Wettbewerbe und Konzeptwerkstätten für Stadtgestaltung im öffentlichen Raum Steuerung Gestaltung ● Wettbewerbe und Mehrfachbeauftragungen für private Projektentwicklungen Steuerung Gestaltung Seite 41 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Abb.: © Urban Catalyst Studio / Ulrich Kaifer Seite 42 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Im Mühlheimer Süden entsteht auf einer weitgehend brachliegenden Fläche von rund 100 Hektar, auf der Kölner Unternehmer einst Industriegeschichte schrieben, ein urbanes und lebendiges Stadtquartier. Unterschiedliche Nutzungen werden sich durchmischen: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge- werbeeinheiten aufnehmen, sondern auch innovative Formen des Wohnes ermöglichen. In den Neu- bauten enstehen daher Wohnungen und Büros. Intersdisziplinäres Werkstattverfahren Mülheimer Süden Art des Verfahrens Anzahl Teilnehmer Interdisziplinäres, dialogisches Werkstattverfahren, Abschluss 27.07.2014 2 interdisziplinäre Planerteams Team 1: BOLLES + WILSON GmbH mit SAL Planungsgruppe und Thomas & Bökamp Ingenieurgesellschaft mbH T eam 2: ksg kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner GmbH mit KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH und BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr. R. Baier GmbH MÜLHEIMER SÜDEN ABGRENZUNG DER PLANGEBIETE Stand 13.02.2018 Plangrundlage: Ergebnis Werkstattverfahren 2013/2014 Windmühlen-Quartier 2.1 Planungsverfahren - Konversionsflächen Abb.: © Bolles + Wilson / ksg kister scheithauer gross Abb.: © Christoph Seelbach 2013/14 Interdisziplinäres Werkstattverfahren November 2014 Aufstellungsbeschluss Lindgens-Areal November 2015 Aufstellungsbeschluss Deutz-Areal und Euroforum West März 2016 Aufstellungsbeschluss Euroforum Nord u. COLOGNEO 1 Seite 43 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Ausloberin Gesamt BGF Wohneinheiten Sachstand 2019 Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Köln plus Experten 100.000,- Euro einschl. USt Stadt Köln ca.735.000 m² ca. 4.900 WE (plus 5 Kindertageseinrichtungen, 3 Schulen, ca. 27.000 m² öffentl. Spielflächen) Im Bebauungsplanverfahren September 2016 Aufstellungsbeschluss Otto-Langen-Quartier Fortschreibung Gesamtverkehrsgutachten Mühlheimer Süden November 2017 Erster Lenkungskreis Ver- kehrskonzept Mühlheimer Süden seit 2018 Bauleitplanung + Qualifizierungsverfahren Abb.: © ksg kister scheithauer gross Seite 44 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Auf einem 115 Hektar großen Areal rund um den Großmarkt, der verlagert werden soll, wird der Innere Grüngürtel bis an den Rhein verlängert. An seinen Rändern soll ein neuer Stadteil mit mehreren tausend W ohnungen, Büros und Gewerbeflächen entstehen. Im Rahmen einer integrierten Gesamtplanung sol- len die verschiedenen Themen zukunftsfähiger Stadtentwicklung berücksichtigt und die Ideen aus dem Kooperativen Verfahren aufeinander abgestimmt werden. Kooperative Planungsverfahren Parkstadt Süd Art des Verfahrens Anzahl Teilnehmer Ergebnis Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Kooperatives Werkstattverfahren, Abschluss 26.11.2015 5 interdisziplinäre Planerteams Empfehlung: RMPSL Landschaftsarchitekten mit Ortner & Ortner Baukunst, BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, Dr.Reinhold Baier GmbH und Björnsen Beratende Ingenieure Lenkungsgruppe städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln plus Experten 315.000,- Euro zzgl. USt Grundlagen- ermittlung Abb.: © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten mit Ortner & Ortner Baukunst April - November 2015 Kooperatives Werkstattverfahren April 2014 Beschluss zur Durchführung eines Kooperativen Werkstattverfahrens 2016 Feedback Veranstaltungen März 2016 Beschluss zur Erarbeitung eines integrierten Plans Seite 45 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Ausloberin Plangebiet Gesamt BGF Wohneinheiten / Arbeitsplätze Sachstand 2019 Stadt Köln ca. 115 ha, davon 31 ha Grüngürtel und 43 ha integrierte Neuplanung ca. 477.000 m² ca. 3500/ 4300 Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren September 2018 Beschluss Integrierter Plan Parkstadt Süd März 2017 - Mai 2018 Integrierte Planung Büro O&O seit September 2018 Bauleitplanung + Qualifizierungsverfahren Abb.: © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten mit Ortner & Ortner Baukunst Seite 46 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Seiner ursprünglichen Funktion weitgehen entledigt, wurde der alte Industiriehafen in Deutz viele Jahre unter Wert genutzt, zahlreiche Flächen lagen brach. Nun soll er zu einem neuen Wohn- und Arbeitsort für einige tausend Menschen werden. In einem Kooperativen V erfahren mit einem Wettbewerb zwischen fünf interdisziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft ein städtebauliches Kon- zept entwickelt das robust und flexibel zugleich ist. Kooperative Planungsverfahren Deutzer Hafen Art des Verfahrens Anzahl Teilnehmer Ergebnis Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Ausloberin Kooperatives Planungsverfahren, Abschluss 24.09.2016 5 interdisziplinäre Planerteams COBE mit Ramboll Studio Dreiseitl, T ranssolar und knp.bauphysik Lenkungsgruppe städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln plus Experten 300.000,- Euro einschl. USt Stadt Köln Februar - September 2016 Kooperatives Werkstattverfahren Juni 2015 Grundsatzbeschluss zur zukünftigen Nutzung des Deutzer Hafens September 2016 Abschlusspräsentation Dezember 2016 Beschluss über die Erarbeitung eines integrierten Plans Grundlagen- ermittlung Abb.: © COBE Seite 47 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Mai2018 Beschluss Entwicklungsmaßnahme September 2018 Beschluss Integrierter Plan Deutzer Hafen 2018 - 2020 Bauleitplanung + Qualifizierungsverfahren 2021 Baureifmachung 2022/23 Baubeginn ab 2021 Bauvorbereitung Plangebiet Gesamt BGF Wohneinheiten / Arbeitsplätze Sachstand 2019 ca. 37,7 ha, davon 8,1 ha Wasser ca. 550.000 m² ca. 3.000 / 6.000 Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren Abb.: © COBE Seite 48 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen Zur Aufwertung und Harmonisierung des Erscheinungsbildes der Kölner Ringstraßen wurden 2011 in ei- ner Planungswerkstatt Leitlinien entwickelt. Sie definieren den Rahmen und die Eckpunkte der künftigen Entwicklung. Auf Grundlage der Entwürfe aus der Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und Bewertung durch Experten und Fachämter wurden Prinzipien zu immer wiederkehrenden Schlüsselele- menten für die Weiterentwicklung der Ringe erarbeitet. Der Oberbürgermeister Leitlinie Kölner Ringstraßen Leitlinie Kölner Ringstraßen Art des Verfahrens Anzahl Teilnehmer Ergebnis Beratungsgremium Ausloberin Sachstand 2019 Interdisziplinäre Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen, 2011 3 interdisziplinäre Planerteams Broschüre Leitlinie Kölner Ringstraßen Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter Einbeziehung der Öffentlichkeit Stadt Köln Beschluss 2013, Stadtentwicklungsausschuss Köln 2.2 Werkstätten - Öffentlicher Raum Abb.: Plangrundlage © AS + P Seite 49 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Konzeptwerkstatt - Kurt-Hackenberg-Platz Der Kurt-Hackenberg-Platz, freiräumliches Foyer der Kölner Philharmonie, wurde nach den Beeinträch- tigungen durch den jahrelangen U-Bahn-Bau neu gestaltet. In Anlehnung an die historische Gestalt ist nach den Entwürfen des Landschaftsarchitekten Günther Vogt ein urbaner und gleichzeitig grüner Stadt- raum entstanden, der nicht nur an den einstigen Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch an die T radition der Kölner Schmuckplätze anknüpft. Seite 26Köln – Gestaltung Kurt-Hackenberg-Platz Workshops vom 14. Februar und 31. Oktober 2014 Art des Verfahrens Anzahl Teilnehmer Ergebnis Beratungsgremium Plangebiet Ausloberin Sachstand 2019 Städtebauliche Planungswerkstatt, zweistufig, nicht anonym mit Öffentlich- keitsbeteiligung - Ergebnis als Grundlage für Gestaltungswettbewerb 13 nationale und internationale Architektur- und Stadtplanungsbüros Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekten Zürich, Berlin Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter Einbeziehung der Öffentlichkeit 4.500 m² Stadt Köln Fertigstellung Platzgestaltung 2018 Abb.: © Elke Wendt-Kummer, Peter Zlonicky Abb.: © Martin Gaissert Seite 50 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Wettbewerb - Neubau Historisches Archiv Das historische Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009 oberhalb der U-Bahn Baustelle an der Sever- instraße eingestürzt ist, bekommt auf einer Fläche an der Ecke Luxemburger Straße/Eifelwall ein neues, modernes Domzil. Es soll im Jahr 2020 auch das Rheinische Bildarchiv aufnehmen. Art des Verfahrens Teilnehmeranzahl Ergebnis Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Ausloberin Gesamt BGF Sachstand 2019 Nichtoffener Wettbewerb nach RAW, Entscheidung 18.06.2011 40 Architekturbüros, insgesamt 200 Bewerber 1. Preis: Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten 250.000,- Euro zzgl. USt. Stadt Köln ca. 30.000 m² Im Bau, geplante Fertigstellung IV/2020 2.3 Wettbewerbe - Hochbauprojekte Abb.: © Waechter + Waechter Architekten Seite 51 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Wettbewerb - Historische Mitte Vis-á-vis dem Dom soll auf der Südseite des Roncalliplatzes ein neuer Kulturbaustein entstehen, der das Stadtmuseum sowie T eile des Römisch-Germanischen Museums aufnehmen und als Kurienhaus dienen soll. Der Entwurf von V olker Staab, der als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei separate Gebäude vor. In ihrer Anordnung schaffen sie einen neuen kleinen Platz. Art des Verfahrens Teilnehmeranzahl Ergebnis Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Ausloberin Gesamt BGF Planungs-/Baukosten Sachstand 2019 Nicht offener architektonischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 und VOF 2009, Entscheidung 28.10.2016 31 Architekturbüros, davon 20 gesetzt 1. Preis: Staab Architekten, Berlin Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin 290.000,- Euro zzgl. USt. Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln und Stadt Köln ca. 19.500 m² ca. 115 Mio. Euro inkl. USt. (städtischer Anteil) In Planung Abb.: © Staab Architekten Seite 52 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Wettbewerb - Tel-Aviv-Straße Auf einer verkehrsumspülten „Insel“ zwischen T el-Aviv-Straße, Perlengraben und Blaubach entsteht ein neues kleines Stadtquartier mit fast 300 W ohnungen und Appartements. Auf dem Gelände befand sich einst eine Auffahrt vom Perlengraben auf die Severinsbrücke, die bereits vor einigen Jahren aufgegeben wurde. Art des Verfahrens Teilnehmeranzahl Ergebnis Beratungsgremium Preisgelder / Honorare Ausloberin Grundstücksfläche Anzahl Wohnungen Sachstand 2019 Nichtoffener Wettbewerb nach RAW, Entscheidung 10.09.2012 17 nationale und internationale Architekturbüros, davon 6 gesetzt 1. Preis: Boris Enning Architekt, Köln Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin 61.500,- Euro zzgl. USt. S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH 4.162 m² 81 Fertigstellung 2016 Abb.: © Axel Hartmann Seite 53 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Wettbewerb - Bauprojekte Rudolfplatz Der Rudolfplatz wird aufgewertet. Ein Gebäudesammelsurium auf der Südseite, das sichtbar in die Jahre gekommen ist, wird seit 2017 durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble nach Entwürfen von Caruso St. John ersetzt. Mit den Häusern wird auch die Brücke über den Stadtbahngleisen beseitigt, die den Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrimstraße mit der Hahnen- torburg verbindet. Art des Verfahrens Teilnehmeranzahl Ergebnis Beratungsgremium Ausloberin Gesamt BGF Sachstand 2019 Zweiphasiges kooperatives Gutachterverfahren, Entscheidung 17.1 1.2015 6 Architekturbüros 1. Preis: Caruso St. John Architects, London Preisgericht: Verwaltung, Experten und Auftraggeberin MOMENI Immobilien Holding GmbH, Hamburg ca. 14.000 m² mit Erweiterbarkeit auf bis zu 25.000 m² In Planung Abb.: © MOMENI Gruppe Seite 54 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 3 Kommunikation Der Masterplan als Mittel zur Kommunikation Der städtebauliche Masterplan definiert als informelles Planungsin- strument den Handlungsrahmen, innerhalb dessen eine Qualifizie- rung unter der Berücksichtigung der verschiedenen Interessenlagen und Machbarkeiten stattfindet. Das Abwägen von technischen und inhaltlichen Anforderungen fällt hierbei gleichermaßen darunter, wie die Aushandlungsprozesse zwischen öffentlicher Hand und privaten V orhabenträgern. Vor diesem Hintergrund ist der Masterplan auch ein bedeutendes Kommunikationsinstrument, welches einerseits nach innen verwal- tungsintern, aber auch nach außen in Richtung Stadtgesellschaft eine große Rolle spielt. Im Folgenden werden diese beiden Kommunikationsebenen be- leuchtet und mit Blick auf den Umgang in den letzten zehn Jahren ausgewertet. Seite 55 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 nach außen Breite Stadtgesellschaft Private Investoren stadtweit überregional international nach innen verwaltungsintern Kommunikation zwischen Verwaltung + Politik Abb.: Masterplan © AS+P Seite 56 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Die Kommunikation nach innen gliedert sich in drei Felder: Die poli- tischen Beschlüsse als Kommunikationsebene zwischen V erwaltung und Politik, die Geschäftstelle Städtebaulicher Masterplan und die Lenkungsgruppe. Im Stadtplanungsamt angesiedelt bildet die Ge- schäftsstelle das zentrale Element der verwaltungsinternen Kommu- nikation. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die verwaltungsinter- nen Strukturen und Abläufe im Zusammenhang mit dem Masterplan teilweise unklar sind und ein Ungleichgewicht zwischen Aufgaben und personellen Ressourcen besteht. Die Lenkungsgruppe, als beratendes Arbeitsgremium, wurde auf Ba- sis des des Grundsatzbeschlusses im Jahr 2009 eingerichtet und tagt seitdem im Durchschnitt 2-3x pro Jahr, um den fachlichen Austausch zu aktuellen Projekten des Masterplans zu führen. Das Gremium wird insgesamt von den Mitlgiedern geschätzt, weist jedoch hinsichtlich Format, T urnus und T eilnehmerkreis Überarbeitungsbedarf auf. Mit dem Beschluss zur W eiterentwicklung wurde daher im Jahr 2017 eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe auf den Weg gebracht. Im Zuge der Fortschreibung gilt es zu schärfen, welche Aufgaben - felder die Geschäftsstelle abdecken soll, wie die Schnittstellen zu an- deren Abteilungen und Fachämter geregelt ist und welche personellen Kapazitäten hierfür benötigt werden.Des Weiteren ist die Neuausrich- tung der Lenkungsgruppe konkret zu gestalten und hierbei die offenen Punkte hinsichtlich Format, T urnus und T eilnehmerkreis zu klären. Mitglieder Vorsitz: Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Politik Vertreter/innen der Bezirksvertretung Innenstadt (2) Fraktionspolitische Sprecher/innen des StEA (4) Experten Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Vertreter des Büros AS&P (1 - 2) Vertreter der Leitbildgruppe (1) ggf. eingeladene Expertinnen udn Experten Vertreter des Vereins Unternehmer für die Region Köln e.V. (1) Geschäftstelle schärfen Lenkungsgruppe neu ausrichten 3.1 Kommunikation nach innen Seite 57 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 politische Beschlüsse 2009 Grundsatzbeschluss • Masterplan als grundsäzliche Handlungs empfehlung und strategische Zielausrichtung • Einrichtung der Lenkungsgruppe • Sieben Projekte mit Priorität 2013 Sachstandsbericht • Bilanzierung der kurzfristigen Maßnahmen • 28 Projekte mit Priorität 2017 Weiterentwicklung • Vier Lupenräume • Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Geschäftsstelle Aufgaben • Konzeption, Koordination + Dokumentation der Lenkungsgruppensitzung 2 - 4x/Jahr • Controlling der Masterplan Projekte • Bearbeitung Lupenräume / Prio-1-Projekte • Erarbeiten der Beschlussvorlagen • Öffentlichkeitsarbeit Personelle Besetzung 1 Vollzeitkraft seit 2017 Lenkungsgruppe Rolle „In der Lenkungsgruppe werden keine Ab- stimmungen, weder als Empfehlung, noch als Meinungsbilder vorgenommen, da es sich um eine reine Arbeitsgruppe handelt.“ (Beschluss Nr.5681-2008) Turnus • 27 Sitzungen seit 2009 2-3 Sitzungen pro Jahr im Durchschnitt • Einsatz als Begleitgremium verschiedener Planungs- und Vergabeverfahren (s.S. 34 ff) Seite 58 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Bei der Kommunikation nach außen geht es im Schwerpunkt darum, einerseits die Inhalte und das Erreichte des Masterplans im allge- meinen zu vermitteln, sowie auf vorhandene Potentiale und Hand- lungsspielräume im einzelnen hinzuweisen. Hierbei sollen gleicher- maßen die breite Stadtgesellschaft wie auch mögliche Investoren angesprochen werden. Die Website, aber auch das Faltblatt sind hierfür geeignete Medien, um die aktuellen Projektstände zu erlä- tern. Um eine möglichst breite Stadtgesellschaft zu erreichen, bieten sich verschiedene Formate an, die seit 2008 eingerichtet und angewen- det oder zwischenzeitlich auch teilweise wieder verworfen wurden. So sind beispielsweise die im Zuge der dialogischen Erarbeitung des Masterplans etablierten Innenstadtforen bis einschließlich 2013 regelmäßig durchgeführt worden. Jedoch mit dem Start der Planungsverfahren für die drei Konversionsflächen und den damit verbundenen umfangreichen Beteiligungsformaten, wurden die Innenstadtforen ausgesetzt und seither nicht mehr wieder aufgelegt. Im Zusammenhang mit dem Gestaltungshandbuch für den gesamt- en Kölner Stadtraum hat das Stadtraummanagement in Kooperation mit der IHK / Hr . Soenius in den Jahren 2014/15 zwar sogenannte Stadtbildforen durchgeführt, die inhaltlich viele Schnittstellen zum Masterplan aufwiesen, aktuell existiert jedoch kein Veranstaltungs- format, um interessierten Bürgerinnen und Bürger die kontinuierliche Arbeit am Städtebaulichen Masterplan zu kommunizieren. Die Frage, die sich vor dem Hintergrund der Fortschreibung des Städ- tebaulichen Masterplans stellt, lautet: Welche Kommunikationsformate bedarf es, um über die Umsetzung und den damit verbundenen Pla- nungsprozessen kontinuierlich und punktuell zu informieren? 3.2 Kommunikation nach außen Öffentlichkeitsformate Seite 59 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Innenstadtforen 2008 - 2009 Innenstadtforum 01 - 04 Erarbeitung Masterplan 2010 - 2011 Innenstadtforum 05 - 06 Sachstand Projekte 2011 Innenstadtforum 07 Planungswerkstatt Ringe 2012 Innenstadtforum 08 Zwischenbilanz 2013 Innenstadtforum 09 Universität zu Köln Masterplan Köln Projektentwicklung Masterplan Köln Projektentwicklung Masterplan Köln Projektentwicklung Masterplan Köln stand: 20/02/2017 Planungswerkstatt Ringe Zur Aufwertung und Harmonisierung des Erscheinungsbildes des Kölner Ringstraßen wurden 2011 in einer Planungs- werkstatt Leitlinien entwickelt. Sie definieren den Rahmen und die Eck- punkte der künftigen Entwicklung. Auf Grundlage der Entwürfe aus der Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und Bewertung durch Ex- perten und Fachämter wurden generelle Prinzipien zu immer wiederkehren- den Schlüsselelementen für die Weiterentwicklung der Ringe entwickelt. Projektstand: in Umsetzung. Dritte Baustufe Nord-Süd-Stadtbahn Mit der dritten Baustufe wird die Nord-Süd Stadtbahn entlang der Bonner Straße von der Schönhauser Straße bis zum Verteilerkreis Süd geführt. Damit ver - bunden ist die Umgestaltung des gesamten Straßenraumes. Von der Haltestelle Marktstraße werden die Bahnen oberirdisch bis zum Verteilerkreis fahren. Auf der circa 2,1 km langen Strecke sind vier Haltestellen vorgesehen. Projektstand: in Vorbereitung. Domumgebung Ost Die Erneuerung der östlichen Domumgebung ist vollendet. Durch den Abriss von Teilen der Betonarchitektur wurden Licht und Luft in diesen einst düsteren Teil des Domumfelds eingelassen. Die neuen Wandkonstruktionen haben einen klar lesbaren Domsockel erzeugt. Dank Verbesserung der Belichtung und der Reduzierung der Flächen für den Pkw-Verkehr sind attraktive Fuß- und Radwegeverbindungen zwi - schen Bahnhofsvorplatz und dem Kurt-Hackenberg-Platz entstanden. Projektstand: abgeschlossen. KAP 686 Schnell hatte die neuen Curbs, Banks und Rails die Ska - terinnen und Skater von der Domplatte auf die Anlage in Höhe des Rheinkilometers 686 südlich des Rheinauhafens gelockt. Mit dem Kap 686 verfügt Köln über einen Streetskatingpark mit einer 2000 Quad - ratmeter großen, beleuchteten Fläche aus hochwertigen, großforma - tigen Bodenplatten und den Attraktionen Pier 7, Parallel Manual Pads, China Banks, Curbs, Low 2 Highs sowie den Beer Banks aus Barcelona. Projektstand: abgeschlossen. Kurt-Hackenberg-Platz Der Kurt-Hackenberg-Platz, „öffentliches und offenes Foyer“ der Philharmonie, wird nach jahrelangem U-Bahn-Bau ab 2017 neu gestaltet. In Anlehnung und zeitgenössischer Interpretation seiner historischen Gestalt entsteht nach Entwürfen des Landschaftsar - chitekten Günther Vogt ein grüner Stadtraum, der nicht an den einstigen Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch an die Tradition der Kölner Schmuckplätze anknüpft. Projektstand: Baubeginn 2017. Deutzer Hafen Seiner ursprünglichen Funktion weitgehend ent - ledigt, wurde der alte Industriehafen in Deutz viele Jahre unter Wert genutzt, zahlreiche Flächen lagen brach. Nun soll er zu einem neuen Wohn- und Arbeitsort für einige tausend Menschen werden. In einem kooperativen Verfahren mit einem Wettbewerb unter fünf interdis - ziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft ein städtebauliches Konzept entwickelt, robust und flexibel zugleich. Projektstand: in Vorbereitung. Historische Mitte Vis-à-vis dem Dom könnte auf der Südseite des Roncalliplatzes ein neuer Kulturbaustein entstehen, der das Stadtmuseum und Teile des Römisch-Germanischen Museums aufnehmen und als Kurien - haus dienen soll. Der Entwurf von Volker Staab, der als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei separate Gebäude vor. In ihrer Anordnungen schaffen sie einen neuen kleinen Platz. Nach weiterer Ausar - beitung entscheidet der Rat, ob der Bau errichtet wird. Projektstand: in Vorbereitung Teilneubau des IWZ in Deutz Die Technische Hochschule Köln wird ihren heute isolierten Standort rund um das Ingenieurwissen - schaftliche Zentrum (IWZ) in Deutz umstrukturieren, erweitern und zum angrenzenden Stadtteil öffnen. 80 Prozent der bestehenden Gebäude auf dem 100.000 Quadratmeter großen Areal werden abgebrochen und machen Platz für einen modernen Campus nach dem städtebaulichen Konzept des Büros Kister Scheithauer Groß. Projektstand: in Vorbereitung. Via Culturalis Vom Dom bis zur Kirche St. Maria im Kapitol spannt sich im Herzen der Altstadt die so genannte Via Culturalis auf, ein Kul - turpfad, dessen Konturen geschärft werden. Durch Neugestaltung des öffentlichen Raums wird der kulturhistorisch bedeutsame Wegstrecke erlebbar gemacht. Geplant sind die Neugestaltung des Tunnels Johan - nisstraße und des Kurt-Hackenberg-Platzes sowie die Entwicklung eines Gesamtplanes für die Wegstrecke. Projektstand: in Vorbereitung Rheinboulevard Deutz Das rechte Rheinufer zwischen Hohenzol - lernbrücke und Deutzer Brücke ist nach Plänen der Landschaftsarchi - tekten Planorama Landschaftsarchitektur neu gestaltet worden. Mit - telpunkt bilden die Uferpromenade sowie eine rund 500 Meter lange Freitreppe, die zum Sitzen einlädt und eine wunderbare Aussicht auf Altstadt und Dom gewährt. 2015 eröffnet, hat sich die Treppenanlage aus hellem Sichtbeton zum Lieblingsort. Projektstand: abgeschlossen Ottoplatz Die Platzfläche wurde neugestaltet. Durch die Bebau - ung von Parkplätzen auf der Ostseite und auf der Südseite soll der Ottoplatz eine Fassung und mehr Kontur bekommen. Auf dem Gelände auf der Südseite entsteht ein Spielcasino, aus einem Architektenwett - bewerb gingen zwei Sieger hervor: Allmann Sattler Wappner und AIP . Auf der Südseite wird der Landschaftsverband Rheinland beim Neubau seines Verwaltungsgebäudes auch seinen Parkplatz einbeziehen. Projektstand: abgeschlossen. Generalsanierung der Bühnen Die weitgehend fertiggestellten Fassaden und die zum Großteil ebenfalls erneuerten Außenanlagen lassen nicht erahnen, dass die denkmalgerechte Sanierung von Opern- und Schauspielhaus noch eine Weile brauchen wird. Auch der Umbau der Opernterrassen zum Kleinen Haus des Schauspiels sowie der Neubau einer Kinderoper unter dem Offenbachplatz sind Bestandteil der Modernisie - rung des Bühnenensembles am Offenbachplatz. Projektstand: in Umsetzung Neugestaltung Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe Die U-Bahn- Haltestelle Bahnhofe Deutz /Messe gehört zu den meistfrequentier - ten Stationen Kölns und bildet für viele Gäste das Entree in die Stadt Köln. Doch die Haltestelle ist in die Jahre gekommen und soll nun modernisiert werden. Das Konzept zur Neugestaltung ist aus einem Werkstattverfahren hervorgegangen. Eine reduzierte Formensprache und eine helle Farbgestaltung sollen die Orientierung erleichtern. Projektstand: in Vorbereitung. L.-Fritz-Gruber-Platz Der L.-Fritz-Gruber-Platz in der Kölner Innen - stadt erstrahlt in neuem Licht. Eine auffällige Pflasterung, eine exponierte Beleuchtung, weiße Betonbänke, Fahrradständer und weitere Ausstat - tungsdetails geben der einst als Parkplatz genutzten Fläche eine anspre - chende Ausstrahlung. Eine Kugelleuchte aus Edelstahl, die über dem Platz hängt, sorgt nachts für ein auffälliges Spiel aus Licht und Schatten auf den hellen Betonsteinplatten. Projektstand: abgeschlossen. MesseCity in Deutz Nördlich des Deutzer Bahnhofs nimmt auf einem 5,4 Hektar großen Gelände die MesseCity Köln, ein Büroquar - tier mit rund 135.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche, Formen an. Zwischen dem Messe-Eingang Süd und dem ICE-Bahnhof entstehen sechs Gebäude mit Büroflächen, Hotels, Gastronomie, kleinteiligem Handel für die Quartiersversorgung und einem Kino. Der städtebauli - che Entwurf verspricht ein lebendiges Areal mit vielfältiger Bebauung. Projektstand: in Umsetzung. Archäologische Zone und Jüdisches Museum Zwischen dem Rat - haus und dem Wallraff-Richartz-Museum öffnet sich die Stadtgeschichte in Form der Archäologischen Zone, die mit ihren Zeugnissen insbesondere auch der jüdischen Geschichte Kölns die Kölner Museumslandschaft berei - chern soll. Über den Bodendenkmälern entsteht auf einer Freifläche nach Entwürfen von Wandel Hoefer Lorch und Hirsch ein neuer Museumsbau, der ein wichtiger Bestandteil der Via Culturalis wird. Projektstand: in Umsetzung. Masterplan Koelnmesse 3.0 Die Koelnmesse investiert bis 2030 über 600 Millionen Euro in die Entwicklung des modernsten inner - städtischen Messegeländes der Welt. Das Messeareal wird rundum modernisiert, das Umfeld deutlich attraktiver, Park- und Logistikräume sowie die Verkehrsinfrastruktur werden zukunftsgerecht gestaltet. Es entsteht die Halle 1plus sowie eine neue Multifunktionshalle für Kongresse, Ausstellungen und Events mit bis zu 4.000 Menschen. Projektstand: in Vorbereitung. Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum Schon im Eröffnungsjahr 2001 wurde es dem Wallraff-Richart-Musem in dem vom O.M. Ungers entworfenen Bau zu eng. Mit der Dauerleihgabe der impressionistischen Gemälde des Sammlers Gérard Corboud stellte sich die Frage des Anbaus umso dringlicher. Er soll nun als eine Art „Schatzkästchen“ neben dem Museumbau auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz mit 1.000 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche entstehen. Projektstand: in Vorbereitung. Mülheimer Süden Im Mülheimer Süden entsteht auf einer weit - gehend brach liegenden Fläche von rund 100 Hektar, auf der einst Unternehmen wie die Motorenfabrik Deutz Industriegeschichte schrie - ben, ein lebendiges urbanes Stadtquartier. Unterschiedliche Nutzun - gen durchmischen sich: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge- werbeeinheiten aufnehmen, sondern auch ungewöhnliche Formen des Wohnens ermöglichen. In Neubauten entstehen Wohnungen und Büros. Projektstand: in Umsetzung. AntoniterQuartier Das Areal rund um die Antoniterkirche wird neu bebaut. Auf dem rund 3300 Quadratmetern großen Grundstück an der belebten Schildergasse wird bis 2019 ein Gebäudeensemble mit 6500 Quadratmetern Geschossfläche entstehen, in dem ein Citykirchenzentrum Platz findet und das vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten (Gastrono - mie, Dienstleistung, Wohnen und Handel) umfasst. Die Gebäude umschlie - ßen einen Innenhof, der als Kirchplatz und als Oase der Ruhe dienen soll. Projektstand: in Umsetzung. Brückenköpfe Ein Aufwertung haben Areale rund um Brücken - köpfe am Rhein erfahren: Ansprechende Freiräume sind durch den Umbau und die Neuorganisation des Lufthansa-Komplexes nördlich der Rampe zur Deutzer Brücke entstanden, die nun den Blick auf Alt St. Heribert freigeben. Im Linksrheinischen ist auf einer Brache südlich der Severinsbrücke ein Gebäudekomplex entstanden, der den Straßenraum fasst und auf der Nordseite Platz lässt für eine kleine Grünanlage. Projektstand: abgeschlossen. Rasengleis Wo sich einmal der Schienenstrang der Stadtbahn entlang der Pipin- und der Cäcilienstraße wie ein metallenes Band durch den Stra - ßenraum schob, wurde der Gleiskörper zwischen Hohe Straße und Heu - markt begrünt. Der Rasen besteht aus einer speziellen Grasmischung, die mit wenig Feuchtigkeit und hohen Temperaturen auskommt. Er wächst auf dem Rasensubstrat Vulkatec, das in einer etwa 14 Zentimeter dicken Schicht ausgebracht wurde. Projektstand: abgeschlossen. Rheinboulevard Mülheim mit Grünzug Charlier Mit der grünen Verbindung des Rheinboulevards ist der Lückenschluss zwischen der Mülheimer Brücke und dem Rheinpark gelungen. Ein Fuß- und Radweg macht das rechte Rheinufer durchgängig erlebbar. Der 60 Meter breite und 220 Meter lange Grünzug Charlier verbindet den Boulevard mit dem Auenweg und der Deutz-Mülheimer Straße. Er eröffnet nicht nur den Menschen in der Stegerwaldsiedlung den direkten Zugang zum Rhein. Projektstand: abgeschlossen Rudolfplatz Der Rudolfplatz wird aufgewertet. Ein Gebäudesammelsu - rium auf der Südseite, das sichtbar in die Jahre gekommen ist, wird ab 2017 durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble ersetzt. Mit den Häusern wird auch die Brücke über die Stadtbahngleise beseitigt, die den Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrim - straße mit der Hahnentorburg verbindet. Den Großteil des Areals wird ein Büro- und Geschäftshaus nach Entwürfen von Caruso St. John einnehmen. Projektstand: in Umsetzung. Masterplan Universität Die Universität zu Köln saniert und erweitert ihren Campus von 210.000 Quadratmetern auf fast 300.000 Quadratmeter. Sie will sich dabei stärker noch als bisher baulich in die gewachsenen Strukturen integrieren und Wege und Plätze der Uni mit dem Grüngürtel vernetzen. Projektstand: in Umsetzung Neubau Historisches Archiv Das Histori - sche Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009 an der Severinstraße eingestürzt ist, bekommt auf einem Grundstück an der Ecke Eifelwall/ Luxemburger Straße ein neues Domizil, das 2020 auch die Kunst- und Museumsbibliothek sowie das Rheinische Bildarchiv aufnimmt. Projektstand: in Umsetzung Tel-Aviv-Straße Eine verkehrsumspülte Insel zwischen Blaubach, Tel-Aviv-Straße und Perlen graben wird zu einem kleinen Stadtquartier mit fast 300 Wohnungen und Appartements. Auf dem Gelände befindet sich derzeit noch eine ehe - malige Auffahrt vom Perlengraben auf die Seve - rinsbrücke, die aufgegeben wurde. Projektstand: in Umsetzung Parkstadt Süd Auf einem 115 Hektar gro - ßen Areal und um den Großmarkt, der verlagert werden soll, wird der Innere Grüngürtel bis an den Rhein verlängert und an seinem Rand die Parkstadt Süd, ein neuer Stadtteil mit mehreren tausend Wohnungen, mit Büros und Gewerbe - flächen entstehen. Projektstand: in Vorbereitung KOMPASS FüR DIE S TADTENTWICKLUNG Der Masterplan, der auf Initiative des Vereins Unternehmer für die Region Köln entwickelt wurde, ist der rote Faden für die städtebauliche Entwicklung in der Kölner Innenstadt. Und das Planwerk trägt Früchte: An rund 30 Orten in der City und in Deutz hat das Planwerk Pate gestanden für die Entwicklung konkreter Vorhaben zur städtebaulichen Aufwertung. Vom ehemaligen Mühlheimer Industrieareal im Norden bis zur Parkstadt im Süden wurden Ideen in konkrete Planungen gegossen, wurden und werden Pläne umgesetzt und hat die Verwirklichung städtebaulicher Entwürfe das Gesicht der Stadt bereits verändert. 12 1 2 15 16 17 11 18 19 20 22 23 24 25 26 27 28 13 14 1 2 3 4 7 8 9 10 21 5 6 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 Website Printmedien Baustellenschild Wir bauen für Köln Ausbau Bauzeit: Bauausführung: Eine Maßnahme des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln Der Oberbürgermeister DTL Argo T Medium 43 pt DTL Argo T Medium 22,5 pt DTL Argo T Medium 15 pt DTL Argo T Medium, 15 pt / DTL Argo T Light, 15 pt / Zeilen­ abstand 20 pt DTL Argo T Medium, 15 pt und 22,5 pt / DTL Argo T Light, 15 pt / Zeilen ­ abstand 20 pt DTL Argo T Medium, 15 pt DTL Argo T Light, 15 pt DTL Argo T Light 21 pt 225 cm 56 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm Angelegt im Maßstab 1:10 v Beteiligungsverfahren 2013 - 2014 Planungswerkstatt Mülheimer Süden 2014 - 2015 Kooperatives Planungsverfahren Parkstadt Süd 2015 - 2016 Kooperatives Planungsverfahren Deutzer Hafen + Abb.: o. l. © Ina Selve / r. © Stadt Köln / u. l. © Thomas Wolf Seite 60 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als informelles Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammenschau des Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche Inhalte im Zuge der geplanten Fortschreibung diskutiert, überarbeitet oder ergänzt werden sollen. Unter den drei Begriffen aufräumen, verknüpfen und fokussieren werden im folgenden die Kernfragen für eine Fortschrei- bung zusammengefasst. Im Rahmen der Analyse wurde deutlich, dass die grundsätzliche Systematik der Interventionsräume und die davon abgeleiteten Kon- zepte und Projekte in sich schlüssig sind. V ergleicht man die einzel- nen Maßnahmen jedoch untereinander, existiert ein starkes Gefälle bezüglich Projektumfang und den damit verbundenen Einzelschritten im Planungs- und Umsetzungsprozess (s. Kapitel 1.1), was einen strategischen Umgang mit dem Planungsinstrument erschwert. Darüber hinaus deckt sich die Plandarstellung nicht mit dem Katalog der 104 Maßnahmen und gibt in der jetzigen Form zehn Jahre später nicht mehr den aktuellen Planungsstand wieder , weshalb der Plan selbst, als primäres Kommunikationsmittel, an Aussagekraft verliert. Vor diesem Hintergrund wird vorgeschlagen, den Masterplan aufzu- räumen und zwar sowohl im Sinne einer Aktualisierung der Plan- grafik als auch in Form einer Projektpriorisierung und schlüssigen Darstellung der notwendigen Einzelschritte sowie einer realistischen Zeiteinschätzung für die Umsetzung. Um die Projekte entsprechend zu präzisieren und zu priorisieren ist es notwendig, diejenigen Inhalte zu fokussieren , die der Städtebau- liche Masterplan auch künftig berücksichtigen soll. Im Rahmen der Fortschreibung wird daher auch folgenden Fragen nachgegangen werden: Sollen auch über die Innenstadt hinaus weitere Interventi- onsräume definiert werden oder gilt nachwievor die Strategie, das Zentrum als Motor für die Gesamtstadt zu betrachten? Und: Soll der Plan auch die Themen Verkehr und Klima beinhalten oder als stadt- räumliches Gerüst den notwendigen Raum für diese Inhalte geben und sich vielmehr mit anderen Konzepten verknüpfen ? 4 Fazit und Ausblick Ansätze für die Fort- schreibung Aufräumen Fokussieren Verknüpfen Seite 61 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Aufräumen Welche Konzepte und Projekte sind für die Entwicklung der Innenstadt von besonderer, strategischer Bedeutung? Verknüpfen Welche sind die Schnittstellen zwischen dem Masterplan und dem räumlichen Leitbild „Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030“ sowie ande- ren relevanten Konzepten? Fokussieren Welche Räume und Inhalte definiert künftig das Planungsinstrument? Abb. o.: © Studio für Gestaltung Abb. m. / u.: © AS+P Seite 62 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Anhang Arbeitsstand: Oktober 2019 Umsetzungstand / Kategorien:  in Bearbeitung und/oder Umsetzung  fertiggestellt  geprüft und verworfen Interventionsraum 1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 26 Maßnahmen des MP VI A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum Rhein“ VIII  B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII  C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom Ubierring zum Deutzer Hafen 10 in Bearbeitung DB A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem (Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/ Deutz) VIII B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“ VIII C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“ 5 geprüft & verworfen VIII  A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung Hohenzollernbrücke VI/VIII  B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer- Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII  C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in Zusammenhang mit den Rheinrundgängen 7 nicht angegangen VI/VIII A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“ DB  B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher Bahnsteig) DB  C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte Eisenbahnbrücke) 0 fertiggestellt VI/VIII  A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz [- Bahnhofsvorplatz realisiert; - Bebauung in Bearbeitumg] VI/VIII  B 1.05 VIII C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden bis Severinsbrücke 4 aufgeräumt VI/ VIII/LVR  A 1.06 VIII  C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe siehe C 5.01 22 Maßnahmen Köln Messe/ VI/VIII  B 1.06 Aufwertung Auenweg [Masterplan Koelnmesse 3.0] VIII  A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch DB  B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte Eisenbahnbrücke) VI  A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke Brückenkopf rechtsrheinisch VIII B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden siehe A 1.11 siehe A 5.01 VI/VIII  A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke - Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung - Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt VIII š B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel siehe B 5.04 VI  A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“ VIII A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden Interventionsraum 2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 9 Maßnahmen des MP VI  A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept mit Stufenplan VI  B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der Hahnentorburg) VI  C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl. Anbindung an die ringe 7 in Bearbeitung VI/VIII A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe" im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat  B2.02 Umgestaltung Friesenplatz 0 geprüft & verworfen VI/VIII  A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz VIII /VI  B2.03 1 nicht angegangen VI/VIII  A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz 1 fertiggestellt VI  B2.04 Bebauung am Sachsenring 9 Maßnahmen Interventionsraum 3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 24 Maßnahmen des MP VI A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel "Raumsequenzen" VI/ Uni- versität  B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln VI C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark 13 in Bearbeitung VI  A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021 TH  B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH Köln VI/ Privat  C 3.02 Arrondierung Mediapark 1 geprüft & verworfen VI/VIII  A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall DB  B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof VI  C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden [Parkstadt Süd] 5 nicht angegangen Uni  A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen Universität zu Köln DB B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner Wall VI/VIII  C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer Grüngürtel) 3 fertiggestellt TH  A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/ Privat/KVB B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener Station Privat  C 3.05 Arrondierung der Außenränder siehe A 3.06 2 aufgeräumt VI/ Private  A 3.06 Arrondierung der Außenränder Privat  B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen Aachener Str. und Herkulesberg (inkl. Umstrukturierung der Kleingärten) 22 Maßnahmen DB  A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner Wall VI/Uni  B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen Venloer Straße und Herkulesberg sowie am SüdstadionVI  A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt VI B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark VI  B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall, Großmarktareal, Südstadion und Umgebung (inkl. Innenstadttangente)VI  B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark Privat  B 3.11 Arrondierung der Außenränder siehe A 3.06 Interventionsraum 4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 8 Maßnahmen des MP VIII  A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Schildergasse (Kernbereich) VIII B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Turiner Str. VIII C4.01 Umgestaltung Turiner Str. 1 in Bearbeitung VII  A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln am Offenbachplatz (Opernquartier) siehe A 6.01 VIII  B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse und Ulrichgasse VIII  C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse 1 geprüft und verworfen VIII  B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich VIII  C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich 2 nicht angegangen 3 fertiggestellt 1 aufgeräumt 7 Maßnahmen Interventionsraum 5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 6 Maßnahmen des MP VI  A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke: - Brückenkopf Heumarkt - Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt VIII  B 5.01 VIII  C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel 4 in Bearbeitung 0 geprüft & verworfen VI  B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena siehe B 7.02 0 nicht angegangen VI B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz siehe B 7.03 0 fertiggestellt VIII  B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel 2 aufgeräumt 4 Maßnahmen Interventionsraum 6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 13 Maßnahmen VI A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit der Nutzungen VIII  B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen siehe A 6.06 VIII  C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt siehe C 4.03 6 in Bearbeitung VI  A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII  B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept 0 geprüft & verworfen VIII  A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse 2 nicht angegangen VII  A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII  B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt 2 fertiggestellt VIII  A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept [Verkehrsführungskonzept Altstadt] 3 aufgeräumt VIII  A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen 10 Maßnahmen VI  A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen VI  A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen: - Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale und Via Culturalis) - Via Sacra [Lupenraum] Interventionsraum 7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 18 Maßnahmen VI  A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz VI B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener Str.) VI  C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen 8 in Bearbeitung VIII  A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch siehe A 1.07 VI  B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena VI  C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen 0 geprüft & verworfen VI A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke Brückenkopf rechtsrheinisch siehe A 1.08 VI B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz DB C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof 4 nicht angegangen VI  A 7.04 Umsetzung Messecity VI  B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule Köln 1 fertiggestellt VI  A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR- Gebäude siehe A 1.06 VI  B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand 5 aufgeräumt VI  A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule Köln siehe A 3.05 VI  B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse Deutz-Mülheimer- Straße 13 Maßnahmen VI  A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale VI  B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale siehe A 7.07 VI/ VIII A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring Umgestaltung Rampen Severinsbrücke linksrheinisch [- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt - südwestlich in Bearbeitung] Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR- Gebäude [- Umgestaltung Ottoplatz realisiert - Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung - gesamte Arrondierung nicht angegangen] Umgestaltung der Abschnitte: - Theodor-Heuss-Ring - Hansaring - Kaiser-Wilhelm-Ring - Habsburger-/Hohenstaufenring - zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]: - Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt - Neumarkt - Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz - Rudolfplatz - Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere Kanalstraße Seite 63 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Arbeitsstand: Oktober 2019 Umsetzungstand / Kategorien:  in Bearbeitung und/oder Umsetzung  fertiggestellt  geprüft und verworfen Interventionsraum 1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 26 Maßnahmen des MP VI A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum Rhein“ VIII  B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII  C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom Ubierring zum Deutzer Hafen 10 in Bearbeitung DB A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem (Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/ Deutz) VIII B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“ VIII C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“ 5 geprüft & verworfen VIII  A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung Hohenzollernbrücke VI/VIII  B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer- Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII  C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in Zusammenhang mit den Rheinrundgängen 7 nicht angegangen VI/VIII A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“ DB  B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher Bahnsteig) DB  C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte Eisenbahnbrücke) 0 fertiggestellt VI/VIII  A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz [- Bahnhofsvorplatz realisiert; - Bebauung in Bearbeitumg] VI/VIII  B 1.05 VIII C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden bis Severinsbrücke 4 aufgeräumt VI/ VIII/LVR  A 1.06 VIII  C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe siehe C 5.01 22 Maßnahmen Köln Messe/ VI/VIII  B 1.06 Aufwertung Auenweg [Masterplan Koelnmesse 3.0] VIII  A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch DB  B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte Eisenbahnbrücke) VI  A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke Brückenkopf rechtsrheinisch VIII B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden siehe A 1.11 siehe A 5.01 VI/VIII  A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke - Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung - Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt VIII š B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel siehe B 5.04 VI  A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“ VIII A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden Interventionsraum 2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 9 Maßnahmen des MP VI  A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept mit Stufenplan VI  B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der Hahnentorburg) VI  C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl. Anbindung an die ringe 7 in Bearbeitung VI/VIII A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe" im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat  B2.02 Umgestaltung Friesenplatz 0 geprüft & verworfen VI/VIII  A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz VIII /VI  B2.03 1 nicht angegangen VI/VIII  A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz 1 fertiggestellt VI  B2.04 Bebauung am Sachsenring 9 Maßnahmen Interventionsraum 3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 24 Maßnahmen des MP VI A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel "Raumsequenzen" VI/ Uni- versität  B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln VI C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark 13 in Bearbeitung VI  A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021 TH  B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH Köln VI/ Privat  C 3.02 Arrondierung Mediapark 1 geprüft & verworfen VI/VIII  A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall DB  B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof VI  C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden [Parkstadt Süd] 5 nicht angegangen Uni  A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen Universität zu Köln DB B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner Wall VI/VIII  C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer Grüngürtel) 3 fertiggestellt TH  A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/ Privat/KVB B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener Station Privat  C 3.05 Arrondierung der Außenränder siehe A 3.06 2 aufgeräumt VI/ Private  A 3.06 Arrondierung der Außenränder Privat  B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen Aachener Str. und Herkulesberg (inkl. Umstrukturierung der Kleingärten) 22 Maßnahmen DB  A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner Wall VI/Uni  B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen Venloer Straße und Herkulesberg sowie am Südstadion VI  A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt VI B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark VI  B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall, Großmarktareal, Südstadion und Umgebung (inkl. Innenstadttangente) VI  B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark Privat  B 3.11 Arrondierung der Außenränder siehe A 3.06 Interventionsraum 4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 8 Maßnahmen des MP VIII  A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Schildergasse (Kernbereich) VIII B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Turiner Str. VIII C4.01 Umgestaltung Turiner Str. 1 in Bearbeitung VII  A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln am Offenbachplatz (Opernquartier) siehe A 6.01 VIII  B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse und Ulrichgasse VIII  C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse 1 geprüft und verworfen VIII  B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich VIII  C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich 2 nicht angegangen 3 fertiggestellt 1 aufgeräumt 7 Maßnahmen Interventionsraum 5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 6 Maßnahmen des MP VI  A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke: - Brückenkopf Heumarkt - Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt VIII  B 5.01 VIII  C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel 4 in Bearbeitung 0 geprüft & verworfen VI  B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena siehe B 7.02 0 nicht angegangen VI B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz siehe B 7.03 0 fertiggestellt VIII  B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel 2 aufgeräumt 4 Maßnahmen Interventionsraum 6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 13 Maßnahmen VI A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit der Nutzungen VIII  B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen siehe A 6.06 VIII  C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt siehe C 4.03 6 in Bearbeitung VI  A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII  B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept 0 geprüft & verworfen VIII  A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr. und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse 2 nicht angegangen VII  A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII  B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt 2 fertiggestellt VIII  A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept [Verkehrsführungskonzept Altstadt] 3 aufgeräumt VIII  A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen 10 Maßnahmen VI  A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen VI  A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen: - Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale und Via Culturalis) - Via Sacra [Lupenraum] Interventionsraum 7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre + Stand Stand Stand Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Insgesamt: 18 Maßnahmen VI  A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz VI B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener Str.) VI  C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen 8 in Bearbeitung VIII  A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch siehe A 1.07 VI  B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena VI  C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen 0 geprüft & verworfen VI A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke Brückenkopf rechtsrheinisch siehe A 1.08 VI B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz DB C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof 4 nicht angegangen VI  A 7.04 Umsetzung Messecity VI  B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule Köln 1 fertiggestellt VI  A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR- Gebäude siehe A 1.06 VI  B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand 5 aufgeräumt VI  A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule Köln siehe A 3.05 VI  B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse Deutz-Mülheimer- Straße 13 Maßnahmen VI  A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale VI  B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale siehe A 7.07 VI/ VIII A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring Umgestaltung Rampen Severinsbrücke linksrheinisch [- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt - südwestlich in Bearbeitung] Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR- Gebäude [- Umgestaltung Ottoplatz realisiert - Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung - gesamte Arrondierung nicht angegangen] Umgestaltung der Abschnitte: - Theodor-Heuss-Ring - Hansaring - Kaiser-Wilhelm-Ring - Habsburger-/Hohenstaufenring - zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]: - Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt - Neumarkt - Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz - Rudolfplatz - Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere Kanalstraße Seite 64 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Anhang Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung der 104 Maßnahmen Arbeitsstand: Oktober 2019 Zusammenfassung Interventionsraum Maßnahmen des Masterplans aufgehobene Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22 2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9 3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22 4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4 6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10 7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13 Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87 Zuständigkeiten Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt 1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22 2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9 3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7 5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4 6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10 7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13 Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87 Städtische Maßnahmen: 72 Dezernat VI Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 2 2 8 2. Ringe 5 1 0 1 7 3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1 6. Kernzone 2 1 0 1 4 7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12 Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47 Dezernat VII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 0 0 0 0 0 2. Ringe 0 0 0 0 0 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0 6. Kernzone 1 0 0 0 1 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1 Dezernat VIII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 1 4 9 2. Ringe 1 0 0 0 1 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3 6. Kernzone 3 1 0 0 4 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24 in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt VI 29 4 3 11 47 VII 1 0 0 0 1 VIII 12 4 2 6 24 Privat 3 0 0 1 4 DB 3 0 2 3 8 Universität 1 2 0 0 3 Insgesamt 49 10 7 21 87 Städtische Maßnahmen insgesamt: 72 davon in Bearbeitung: 42 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung der 104 Maßnahmen Arbeitsstand: Oktober 2019 Zusammenfassung Interventionsraum Maßnahmen des Masterplans aufgehobene Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22 2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9 3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22 4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4 6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10 7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13 Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87 Zuständigkeiten Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt 1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22 2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9 3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7 5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4 6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10 7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13 Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87 Städtische Maßnahmen: 72 Dezernat VI Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 2 2 8 2. Ringe 5 1 0 1 7 3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1 6. Kernzone 2 1 0 1 4 7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12 Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47 Dezernat VII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 0 0 0 0 0 2. Ringe 0 0 0 0 0 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0 6. Kernzone 1 0 0 0 1 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1 Dezernat VIII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 1 4 9 2. Ringe 1 0 0 0 1 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3 6. Kernzone 3 1 0 0 4 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24 in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt VI 29 4 3 11 47 VII 1 0 0 0 1 VIII 12 4 2 6 24 Privat 3 0 0 1 4 DB 3 0 2 3 8 Universität 1 2 0 0 3 Insgesamt 49 10 7 21 87 Städtische Maßnahmen insgesamt: 72 davon in Bearbeitung: 42 Seite 65 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung 2009 - 2019 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Bilanzierung der 104 Maßnahmen Arbeitsstand: Oktober 2019 Zusammenfassung Interventionsraum Maßnahmen des Masterplans aufgehobene Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22 2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9 3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22 4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4 6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10 7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13 Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87 Zuständigkeiten Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt 1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22 2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9 3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7 5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4 6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10 7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13 Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87 Städtische Maßnahmen: 72 Dezernat VI Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 2 2 8 2. Ringe 5 1 0 1 7 3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1 6. Kernzone 2 1 0 1 4 7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12 Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47 Dezernat VII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 0 0 0 0 0 2. Ringe 0 0 0 0 0 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0 5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0 6. Kernzone 1 0 0 0 1 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1 Dezernat VIII Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt 1. Rhein 4 0 1 4 9 2. Ringe 1 0 0 0 1 3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0 4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7 5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3 6. Kernzone 3 1 0 0 4 7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0 Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24 in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfen nicht angegangen Insgesamt VI 29 4 3 11 47 VII 1 0 0 0 1 VIII 12 4 2 6 24 Privat 3 0 0 1 4 DB 3 0 2 3 8 Universität 1 2 0 0 3 Insgesamt 49 10 7 21 87 Städtische Maßnahmen insgesamt: 72 davon in Bearbeitung: 42 Notizen:

Beratungsverlauf

  1. 10.06.2021

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.11, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 14.06.2021

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 11.1.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 14.06.2021

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 10.2.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  4. 17.06.2021

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 4.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  5. 17.06.2021

    Bezirksvertretung 5 (Nippes)

    TOP 10.2.18, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  6. 28.06.2021 zuletzt

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 12.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz