1996/2021
"Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Aktueller Sachstand und Ausblick
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Anlage 3 Geschäftsordnung-2.Änderung
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Dezernat VI – Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Stadtplanungsamt GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 1 GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT PRÄAMBEL Am 27.11.2008 hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln den städtebaulichen Mas- terplan für die Kölner Innenstadt vom Verein Unternehmer für die Region Köln e. V. entgegengenommen. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 05.05.2009 den Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrich- tung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt beschlossen. Weiterhin hat der Rat zur Begleitung der Umsetzung des Planwerkes beschlossen, ein Beratungsgremium einzusetzen und die Transparenz des bisherigen Prozesses in geeigneter Form fortzuführen. 1. Zuständigkeitsbereich Die Abgrenzung des Gebietes des städtebaulichen Masterplans ist nicht deckungs- gleich mit dem Gebiet des Stadtbezirkes Innenstadt, sondern geht an einigen Stellen darüber hinaus. So ist der Bereich der Universität in Lindenthal und der innere Grün- gürtel Bestandteil des städtebaulichen Masterplans, wie auch die Flächen des Großmarktes im Stadtbezirk Rodenkirchen, Randbereiche von Nippes und Ehrenfeld, die an die Innenstadt angrenzen, sowie auch der Mülheimer Hafen im Stadtbezirk Mülheim. 2. Aufgaben der Lenkungsgruppe (1) Die Lenkungsgruppe berät den Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksver- tretung Innenstadt in Fragen, die mit der Umsetzung des städtebaulichen Master- plans zusammenhängen, insbesondere bei der − Prioritätenfestlegung der einzelnen Maßnahmen, − fachlichen Umsetzung der Maßnahmen, − Überprüfung der Übereinstimmung von städtebaulichen Planungen mit den Zielen des städtebaulichen Masterplans, − Fortschreibung des städtebaulichen Masterplans und − der Öffentlichkeitsarbeit. (2) Die Zuständigkeiten der Lenkungsgruppe beschränken sich auf die Beratung der politischen Gremien des Rates im Zusammenhang mit der inhaltlichen Weiterent- wicklung des städtebaulichen Masterplans. Entscheidungen obliegen den zuständi- gen Fachausschüssen und der Bezirksvertretung Innenstadt. Gemäß Ratsbeschluss werden in der Lenkungsgruppe keine Abstimmungen, weder als Empfehlung, noch als Meinungsbild vorgenommen, da es sich um eine reine Arbeitsgruppe handelt. GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 2 (3) Neben dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Innenstadt können in besonderen Fällen wegen der räumlichen Zuständigkeit auch die Bezirks- vertretungen von Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim sowie in fachlich begründeten Fällen auch der Wirtschaftsausschuss, der Verkehrsausschuss und der Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Grün die zu beratenden Gremien sein. 3. Zusammensetzung der Lenkungsgruppe (1) Die Lenkungsgruppe wird wie folgt zusammengesetzt: − Dezernent*in für Planen und Bauen, als Vorsitzender der Lenkungsgruppe − Dezernent*in für Mobilität und Liegenschaften − Dezernent*in für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionale Zusammenarbeit − die Sprecherinnen und Sprecher der im Stadtentwicklungsausschuss vertretenen stimmberechtigten Fraktionen, − Vorsitzende(r) des Gestaltungsbeirates, − ein(e) Vertreter*in des Vereins Unternehmer für die Region Köln e. V., − ein(e) Vertreter*in des Büros Albert Speer + Partner, − bis zu vier zugeladene Fachexpertinnen oder Fachexperten, − zwei Vertreter*innen der Bezirksvertretung Innenstadt, − bei Bedarf jeweils zwei Vertreter*innen der betroffenen Bezirksvertretungen Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes. (2) Im Bedarfsfall werden auch die Vorsitzenden der Ausschüsse für Wirtschaft, Ver- kehr und Umwelt, Gesundheit und Grün beratend hinzugezogen. (3) Die Lenkungsgruppe wird eingesetzt für die Dauer einer Legislaturperiode. Mit jeder neuen Ratsperiode wird über die Zusammensetzung der Lenkungsgruppe ent- schieden. Die Lenkungsgruppe ist kein Beirat. 4. Einberufung und Tagesordnung (1) Die Lenkungsgruppe tagt zweimal in einem Kalenderjahr. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Die Lenkungsgruppe kann nach Bedarf weitere Sitzungen und Ar- beitstreffen durchführen. (2) Eingeladen wird mit einer Tagesordnung durch die Geschäftsführung, in Abstim- mung mit dem Vorsitzenden der Lenkungsgruppe. Die Einladung mit der Tagesord- nung soll den Mitgliedern eine Woche vor dem Sitzungstermin vorliegen. (3) Die Bezirksvertretung Innenstadt und die Fachausschüsse des Rates haben die Möglichkeit, der Geschäftsführung der Lenkungsgruppe Tagesordnungspunkte vor- zuschlagen. In besonderen Fällen können auch die Bezirksvertretungen Rodenkir- chen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Mülheim Tagungsordnungspunkte vorschla- gen. Diese Tagesordnungspunkte müssen spätestens drei Kalenderwochen vor der Sitzung bei der Geschäftsführung eingegangen sein. (4) Nach Erfordernis der Tagesordnung nehmen betroffene städtische Fachämter an den Sitzungen teil, die von der Geschäftsführung zugeladen werden. 5. Geschäftsführung (1) Die Geschäftsführung der Lenkungsgruppe obliegt dem Stadtplanungsamt. (2) Die Aufgabe der Geschäftsführung besteht insbesondere in der GESCHÄFTSORDNUNG DER LENKUNGSGRUPPE STÄDTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT (Stand: 25.05.2021) 3 − Koordination der Umsetzungsarbeiten (inkl. Haushaltsplanung, Information der zuständigen Gremien des Rates), − Koordination, Moderation verwaltungsinterner Abstimmungen, − inhaltlichen und verfahrensmäßigen Bearbeitung und Begleitung interdisziplinärer städtebaulicher Wettbewerbs-/Werkstatt-/Moderationsverfahren im Rahmen der Umsetzung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt, sowie Betreuung bei der Realisierung der Ergebnisse − inhaltlichen Vorbereitung der Sitzungen der Lenkungsgruppe (u.a. Erstellung der Tagesordnungen, Einladungen, Aufbereitung der Inhalte zur Präsentation), − Durchführung und Moderation der Sitzung im Team mit dem Vorsitzenden, − inhaltliche Nachbereitung der Sitzung (u.a. Anfertigung und Versand der Nieder- schrift, Vorlage bei den zuständigen Gremien des Rates), − Bearbeitung von Anfragen zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt, − Öffentlichkeitsarbeit zum Städtebaulichen Masterplan Innenstadt (3) Die Niederschriften der Sitzungen werden den betroffenen Bezirksvertretungen und dem Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis gegeben. (4) Periodisch wird dem Stadtentwicklungsausschuss ein Statusbericht mit dem Ziel vorgelegt, zu erarbeiteten Ergebnissen Beschlüsse der Ausschüsse des Rates ein- zuholen.
Anlage 2 Fortschreibung 2020
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Dezernat für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Fortschreibung 2020 - 2025 Seite 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Impressum Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft Stadtplanungsamt Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt November 2020 Eva Herr Birte Müller Lena Tenbücken Katrin Witzel 117 Impressum Herausgeberin Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz – Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln stadtplanungsamt@stadt-koeln.de Konzeption, Inhalt und Redaktion Stadtplanungsamt Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt www.stadt-koeln.de Urban Media Project www.urbanmediaproject.de RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten www.rmpsl.la Zebralog www.zebralog.de Druck Leinebergland Druck GmbH & Co. KG Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine Gestaltung Urban Media Project, Off enbach a.M. Stand Dezember 2018 1. Aufl age 1.000 Exemplare Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet. Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH Seite 3 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Seite 4 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Seite 5 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Einleitung Bilanzierung Städtebaulicher Masteplan Innenstadt 2019 1 Auftrag - Zielvereinbarung 2020 2 Städtebaulicher Masterplan - AUFRÄUMEN 2.1 Umsetzung in den letzten 10 Jahren 2.2 Die Geschäftsstelle 3 Städtebaulicher Masterplan - FOKUSSIEREN 4 Städtebaulicher Masterplan - VERKNÜPFEN 4.1 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 2030+ 5 Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Gesamtfazit -Zielvereinbarung 2020 Inhalt 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Seite 6 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Einleitung Bilanzierung Städtebaulicher Masterplan Innenstadt 2019 Bilanzierung 2019 Erkenntnisse aus dem Workshop November 2019 Im Jahr 2019 wurde der städtebauliche Masterplan, zehn Jahre nach dem er vom Rat als Regiebuch für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt beschlossen wurde, bilanziert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten Hinweise auf möglichen Fortschreibungsbedarf geben, um die Kontinuität und Qualität der Planungsprozesse in der Innenstadt sicherzustellen. Die von der Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln vorgelegte Bilanzierung wurde am 08. No- vember 2019 im Rahmen eines Workshops zusammen mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, dem Verein für Unter- nehmer sowie den externen Expert*innen der Lenkungsgruppe diskutiert und geschärft: Das Ergebnis ist in der Broschüre „Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln I Bilanzierung 2009 – 2019“ zusammengefasst. Im Kapitel Fazit werden unter den drei Begriffen AUFRÄUMEN, VERKNÜPFEN und FOKUS- SIEREN Kernthemen für eine Fortschreibung zusammenge- fasst. Masterplan AUFRÄUMEN Die im städtebaulichen Masterplan verankerte Systematik der Interventionsräume und Vertiefungsbereiche sowie der Maß- nahmenkatalog wurden in der Bilanzierung aufgegriffen und überprüft. Vor dem Hintergrund seiner strategischen Bedeu- tung für die Innenstadt soll der Masterplan sowohl im Sinne einer Aktualisierung der Plangrafik als auch im Sinne einer Priorisierung aufgeräumt werden. Für die zukünftige Stär- kung des Masterplans als Steuerungsinstrument stellt sich die Frage, ob es weiterhin überhaupt eine Vielzahl von Einzel- maßnahmen sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog braucht, oder ob die Konzentration auf wesentliche Schlüssel- projekte samt schlüssiger Darstellung der notwendigen Ein- zelschritte sowie einer realistischen Zeiteinschätzung für die Umsetzung zielführender ist. Masterplan FOKUSSIEREN Das Plangebiet sowie die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Städtebaulichen Masterplans wurden im Zuge der Bilanzierung kritisch hinterfragt. Sollen beispielsweise über die Innenstadt hinaus weitere Interventionsräume definiert werden? Oder gilt nach wie vor die Strategie, die Innenstadt als Motor für die Seite 7 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Gesamtstadt zu betrachten? Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungstendenzen stellt sich darüber hinaus die Frage, ob weitere Themenbereiche, wie beispielsweise Mobilität und Klima verstärkt neben den originär städtebaulichen Themen- feldern zukünftig in den Masterplan behandelt werden sollen und welche der bestehenden Themenfelder des Masterplans für die Fortschreibung insgesamt relevant sind. Auch die Frage nach dem Bedarf einer Ausweitung des Betrachtunggebietes sowohl in der Fläche als auch in die dritte Dimension soll kritsch geprüft und geklärt werden. Masterplan VERKNÜPFEN Der Städtebauliche Masterplan steht im Kontext aktueller Themenbereiche der gesamtstädtischen Stadtentwicklung. Mit der Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektive 2030+“ werden diese gesamtstädtischen Ansätze gerade gebün- delt und neu ausgerichtet. Die Bilanzierung hat dieses The- ma aufgegriffen und die Frage formuliert, welche Position der Masterplan im Zusammenhang mit diesem übergeord- neten strategischen Planungsinstrument einnehmen kann. 1 2 3 Aufräumen Fokussieren Verknüpfen Abb.: © AS+P Seite 8 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 1. Auftrag Zielvereinbarung 2020 Beschlusslage Lenkungsgruppe Ziele und Vorgehensweise für die Fortschreibung Masterplan Mit dem Beschluss 2358/2017 hat die Verwaltung den Auftrag bekommen, den Städtebaulichen Masterplan Innenstadt Köln sowie die dazugehörige Lenkungsgruppe neu auszurichten. Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als infor- melles Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammen- schau des Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche Inhalte im Zuge der geplanten Fortschreibung diskutiert, über- arbeitet oder ergänzt werden sollen. Die Zielvereinbarung für das Jahr 2020 beinhaltet hiervon ab- geleitet drei Punkte: 1. Eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan soll nicht zuletzt auf Wunsch der Politik sowie der bisherigen Expert*innen erfolgen. Diese beinhaltet zum Einen die Auswechslung der Expertenriege in den Handlungsfeldern Freiraum, Verkehr, Architektur/Städtebau und Beteiligung. Zum Anderen soll ein kritischer Blick auf das bestehenden Format sowie den Turnus und Inhalte der Sitzungen geworfen werden. 2. Die Ziele und Vorgehensweise zur Fortschreibung des Ma- sterplans sollen im Rahmen der Zielvereinabrung 2020 erar- beitet werden. Ziel ist, den Städtebaulichen Masterplan wei- terhin als Planungs- und Steuerungsinstrument zu etablieren, mit dessen Unterstützung die Kölner Innenstadt im Sinne der europäischen, durchmischten und kompakten Stadt gestärkt werden kann. Es gilt jedoch bei bedeutsamen Wachstumsräu- men Impulse nicht nur für die Innenstadt sondern auch für die innere Stadt zu setzten. Eine gute Basis für die Fortschreibung liefern in diesem Zusammenhang sowohl die Bilanzierung als auch die Erkenntnisse aus dem Workshop. Seite 9 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Lenkungsgruppe neu ausrichten und aufstellen Ziele und Vorgehensweise formulieren Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Schnittstellen mit Stadtstrategie klären Aufräumen Fokussieren Verknüpfen 3. Parallel hierzu wurden in den letzten zwei Jahren die Kölner Perspektiven 2030+ erarbeitet, die für die Entwicklung der Stadt einerseits eine ganzheitliche Strategie sowie ein räumliches Leitbild formulieren. Für die Neuausrichtung des Städtebaulichen Masterplans bieten die hier gewonnenen Erkenntnisse wichtige Hinweise auf die inhaltlichen Schwerpunkte, aber auch auf die räumliche Ausdehnung. Im Rahmen der Zielvereinbarung sind die Schnittstellen zwischen den beiden konzeptionellen Planwerken zu ermitteln und ein Um- gang für die Anwendung im Planungsalltag zu erarbeiten. Schnittstellen Perspektive 2030+ Zielvereinbarung 2020 Seite 10 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 2. Städtebaulicher Masterplan AUFRÄUMEN Mit dem Städtebaulichen Masterplan von 2009 wurden mit dem stadtplanerischen Credo der Stadtreparatur und der europäischen und kompakten Stadt vor dem Hintergrund der Charta von Leipzig maßgeblich die großen Konversionsflächen und stadträumlichen Potentiale der Innenstadt definiert. Diese befinden sich aktuell zum Großteil erfolgreich in der Planung und Umsetzung. Ein weiteres Schwerpunktthema aus der Zeit der Aufstellung des Städtebaulichen Masterplans ist die Stärkung und qua- litätvolle Aufwertung des öffentlichen Raumes. Die hiermit verbundenen Handlungsfelder werden im bestehenden Ma- sterplan in Form der sieben Interventionsräume und der davon abgeleiteten Vertiefungsbereichen sowie Einzelmaßnahmen definiert. Im Rahmen des AUFRÄUMENS wurde sowohl die bestehende Systematik der Interventionsräume, der Maßnahmenkatalog sowie die vorgegebene Priorisierung überprüft. Im Zuge des- sen wurde die Plangrafik des Städtebaulichen Masterplans aktualisiert. Es lässt sich feststellen, dass die großen Potenti- al-/Konversionsflächen in den letzten Jahren ermittelt wurden und sich inzwischen in Planung und/oder Umsetzung befinden. Auch zahlreiche (hoch-)bauliche Maßnahmen des Städtebau- lichen Masterplans wurden zwischenzeitlich angegangen. Handlungsbedarf besteht dagegen im Bereich des Öffentlichen Raumes. Dieser muss verstärkt sowohl konzeptionell als auch durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen über den Städte- baulichen Masterplan qualifiziert werden. Es gilt im Weiteren, besondere Stadträume im Öffentlichen Raum zu identifizieren und Ihre Bedeutung für die Gesamtstadt heraus zu arbeiten und eine Priorisierungssystematik für entsprechende Umset- zungsmaßnahmen zu entwickeln. Die bestehende Systematik des Masterplans mit dem starren und überholten Maßnahmenkatalog soll zukünftig von einer dynamischen Sicht auf aktuelle Handlungsbedarfe abgelöst werden. Ziel ist es, die Stadt zu befähigen, sich aktiv ins aktu- elle Entwicklungsgeschehen einbringen zu können und beste- henden Handlungsdruck besser steuern zu können. Ausgangslage Handlungsbedarf und Ziele Seite 11 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2009 Zielstellung des Masterplans 2009: Qualitätvolle Stadtreparatur: > europäische, nachhaltige und kompakte Stadt Innerstädtische Entwicklungsflächen für hochbauliche Nachverdichtung nutzen + Öffentlichen Raum stärken A B Seite 12 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Große Potential- / Konversionsflächen befinden sich in Planung + Umsetzung:A 2.1 Umsetzung in den letzten 10 Jahren Aktualisierung der Plangrafik und Identifizierung von Handlungsfeldern Plangrafik Städtebaulicher Masterplan 2020 Seite 13 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Qualifizierung des Öffentlichen Raums weiterhin erforderlich: B > Konzeptionelle Betrachtungsebene besondere Stadträume > Konkretisierung von Einzelmaßnahmen, und Schlüsselprojekten Seite 14 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit seinem Beschluss vom 14. Dezember 2017 (2358/2017) eine Neuausrichtung der Lenkungsgruppe angeregt. Diese beinhaltet u.a. nach 10 jähriger intensiver Zusammenarbeit eine Auswechslung der Expert*Innen und Neubesetzung der entsprechenden Themen- bereiche. Die neuen Expert*innen wurden am 16. Oktober 2019 im Rah- men einer Erkundungstour durch das Plangebiet des Städ- tebaulichen Masterplans zum Erfahrungsaustausch mit dem bisherigen Expertenteam eingeladen. Es wurden gemeinsam Schwerpunktthemen und aktuelle Entwicklungen besprochen sowie der Entwurf der Bilanzierung diskutiert. Die Anregungen wurden im Nachgang in die Finalisierung der Bilanzierung auf- genommen. In einem weiteren Schritt wurden im Rahmen eines Work- shops zur Fortschreibung des Masterplans die bisherigen Expert*innen am 08.November 2019 offiziell verabschiedet. Gleichzeitig haben sich die neuen Expert*innen mit Ihren ent- sprechenden Themenbereichen präsentieren können. Folgender Wechsel der Expert*innen hat stattgefunden: Themenbereich Freiraum: Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg => Prof. Irene Lohaus, Hanno- ver Themenbereich Architektur/Städtebau: Sigurd Trommer, Bonn => Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart Themenbereich Verkehr: Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Kaiserslautern => Konrad Rotfuchs, Hamburg Themenbereich Beteiligung: Christine Rutenberg, Köln => Dr. Markus Nollert, Zürich 2.2 Die Geschäftsstelle Neuausrichtung der Lenkungsgruppe Lenkungsgruppe Anpassung Format / Turnus neue Besetzung 1 Politischer Auftrag Neue Expertenriege Seite 15 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Die Expert*innen sollen in Zukunft der Stadt Köln, nicht nur im Rahmen der offiziellen Sitzungstermine, mit ihrer Expertise zu aktuellen Themen und maßnahmenbezogenen Fragestellungen hinsichtlich des Städtebaulichen Masterplans beratend zur Seite stehen. Es ist geplant, die formelle Umsetzung der Neubesetzung des Gremiums durch eine Mitteilung im Stadtentwicklungsausschus- ses nach der Neukonstituierung des Gremiums aufgrund der Kommunalwahl im I. Quartal 2021 zu platzieren. Ein weiteres Thema, welches intensiv im Rahmen des Work- shops diskutiert wurde, ist die Frage nach der Wahrnehmung des Städtebaulichen Masterplans in der breiten Öffentlichkeit. Es wurde übereinstimmend der Wunsch formuliert, die bestehenden Kommunikationsinstrumente zu prüfen und ein neues Kommuni- kationskonzept zu entwickeln. Beauftragung externes Büro Kommunikations- konzept 2 Kommunikation Seite 16 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Fokus Städtebau und Kernstadt Interventionsräume Der Fokus des städtebaulichen Masterplans liegt auf dem Zusammenspiel von bebauter und unbebauter Fläche im Kernbereich des Kölner Stadtgebiets, wobei er stets auch als Motor und Impulsgeber für die Entwicklung der Gesamtstadt agieren soll. Mit dieser städtebaulichen Sicht gilt es, Wachs- tumsthemen und Fragen nach einer solzialverträglichen Dichte zu behandeln. Für die Fortschreibung des Städtebaulich Ma- sterplans im Rahmen seiner 15-jährigen Gesamtlaufzeit ist vor diesem Hintergrund eine Weiterqualifizierung von besonderen Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten vor- gesehen. Dies kann über die Qualifizierung konkreter Stadträume im Sinne der vorgegebenen Interventionsräume auf konzeptio- neller Ebene erfolgen. Basierend auf den aktuellen Entwick- lungstendenzen besteht vor allem für den Inneren Grüngürtel als auch für die Ost-West-Achse großer Handlungsbedarf. 3. Städtebaulicher Masterplan FOKUSSIEREN Priorität: Innerer Grüngürtel und Ost-West-Achse Kernzone Ringe Rhein Nord-Süd-Achse Rechte Rheinseite Interventionsräume Besondere Stadträume Seite 17 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Prioriätat: Via Culturalis Komödienstraße WDR/MAKK Ehrenstraße .... Öffentlicher Raum Infrastrukturmaßnahmen Private Projektentwicklung Priorität: Neugestaltung Ebertplatz Fußgängerbrücken Nördlich Colonius ... Lupenräume Schlüsselprojekte Eine weitere Maßstabsebene sind die Lupenräume, welchen eine strategische Bedeutung für den Gesamtraum beigemessen wird. Die Via Culturalis befindet sich, genau wie die Komödienstraße, gerade in der Erarbeitung, bzw. Umsetzung. Welche Bereiche zuküftig im Sinne der Lupenräume vertieft werden müssen wird sich aus der Weiterqualifizierung der Interventionsräume sowie aus aktuellem Handlungsdruck ergeben. Darüber hinaus können einige strategischbedeutsame Projekte zukünftig als Schlüsselprojekte des Masterplans gelistet wer- den. Diese besitzen besonderen Modellcharakter oder auch eine Strahlkraft über die Grenzen des Masterplans hinaus. Hier kann im Bereich des öffentlichen Raums z. B. aktuell der Eberplatz als wichtige Umsetzungsmaßnahme genannt werden. Schlüssel- projekte können aber auch Infrastrukturmaßnahmen sein sowie Projekte, die von privaten Entwicklern angestoßen werden, wie z. B. Nördlich Colonius. Lupenräume Schlüsselprojekte Seite 18 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Perspektive 2030+ 360-Grad-Perspektive und Stadträumliche Perspektive Die Kölner Perspektive 2030+ wurde mit Hilfe eines umfang- reichen Beteiligungsverfahrens als strategisches Instrument zur zukünftigen Entwicklung der Stadt Köln erarbeitet. Dieses integrative Instrument umfasst eine Vielzahl an Themenbe- reichen und soll als Kompass für eine zukunftsgerichtete, strategische und nachhaltige Stadtentwicklung dienen. Dies alles mit dem Ziel, Köln dauerhaft als lebenswerte Großstadt zu stärken, zu entwickeln und aktiv zu gestalten. Zentrales Element bildet auf der einen Seite die 360-Grad- Perspektive mit ihrem Zielgerüst. Es besteht aus fünf Leitsät- zen, die durch insgesamt 27 Ziele konkretisiert werden. Es ist nachhaltig und integriert aufgebaut, thematisch eng verzahnt und fachbereichsübergreifend formuliert. Das Zielgerüst bildet den Rahmen, in dem sich das zukünftige Handeln von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft bewegt. Daneben gibt es die Stadträumliche Perspektive, die sich mit allen räumlichen Fragen der Stadtverwaltung beschäftigt. We- sentliche Elemente der Stadträumlichen Perspektive sind die Grundlagenkarten, die Ansätze der räumlichen Entwicklung, fünf detaillierte Zielkarten und das räumliche Leitbild mit mög- lichen Zukunftsräumen. 4. Städtebaulicher Masterplan VERKNÜPFEN Schnittstelle Kölner Perspektive 2030+ Zukunftsräume Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung Interventionsräume Frage: Wie sehen die Schnittstellen zwischen dem Städtebaulichen Masterplan, der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene im Rahmen der Fortschreibung aus? Projekte Seite 19 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Exkurs - Kölner Perspektive 2030+ Räumliches Leitbild mit 7 Zukunftsräumen 13 Räumliche Ansätze + 5 Zielkarten 227227 ARCHITECTS AND PLANNERS ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN A555 A4 A3 A3 A3 A4 A59 A57 A1 A4 A57 A1 Aachener Straße Deutzer Brücke Dürener Straße Bonner Straße Luxemburger Straße Venloer Straße Neusser Straße Olpener Straße Kalker Hauptstraße Frankfurter Straße Clevischer Ring Siegburger Straße Bergisch-Gladbacher Straße Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt Zukunftsraum Zukunftsraum InnenstadtInnenstadt Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein Zukunftsraum Zukunftsraum Ost-West-AchseOst-West-Achse Zukunftsraum Zukunftsraum Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring Zukunftsraum Zukunftsraum Porzer SüdenPorzer Süden Zukunftsraum Zukunftsraum Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor N 0 0,5 1 2 5 Km 10 Handlungsempfehlungen Klimagerecht leben Innere Werte Kölner Mischung Frei-Raum Verkehrswende Wirtschaft hoch 3 Vorfahrt Bildung Stadt-Leben Smart Stadt Regio-Coop Rahmenbedingungen, Ent- wicklungstrends, Aufgaben und Herausforderungen für Kölns Zukunft + Räumliches Leitbild 1 2 Kompass für eine zukunftsgerichtete, strate- gische und nachhaltige Stadtentwicklung > „Wie wollen wir in Köln 2030 leben?“ Ziele Systematik Seite 20 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Zukunftsräume = Verdichtung strategisch bedeutsamer Entwicklungen, die eine integrierte + räumlich zusammenhängende Planung erfordern und Raum für modellhafte Umsetzungsansätze geben. → RÄUMLICHE WEITERENTWICKLUNG SOLL GEZIELT VORANGETRIEBEN WERDEN. 227227 ARCHITECTS AND PLANNERS ERSTER ENTWURF RÄUMLICHES LEITBILD MIT ZUKUNFTSRÄUMEN A555 A4 A3 A3 A3 A4 A59 A57 A1 A4 A57 A1 Aachener Straße Deutzer Brücke Dürener Straße Bonner Straße Luxemburger Straße Venloer Straße Neusser Straße Olpener Straße Kalker Hauptstraße Frankfurter Straße Clevischer Ring Siegburger Straße Bergisch-Gladbacher Straße Stadtbezirk MülheimStadtbezirk Mülheim Stadtbezirk KalkStadtbezirk Kalk Stadtbezirk PorzStadtbezirk Porz Stadtbezirk RodenkirchenStadtbezirk Rodenkirchen Stadtbezirk LindenthalStadtbezirk Lindenthal Stadtbezirk EhrenfeldStadtbezirk Ehrenfeld Stadtbezirk NippesStadtbezirk Nippes Stadtbezirk ChorweilerStadtbezirk Chorweiler Stadtbezirk InnenstadtStadtbezirk Innenstadt Zukunftsraum Zukunftsraum InnenstadtInnenstadt Zukunftsraum RheinZukunftsraum Rhein Zukunftsraum Zukunftsraum Ost-West-AchseOst-West-Achse Zukunftsraum Zukunftsraum Kölner Norden / KreuzfeldKölner Norden / Kreuzfeld Zukunftsraum S-Bahn-RingZukunftsraum S-Bahn-Ring Zukunftsraum Zukunftsraum Porzer SüdenPorzer Süden Zukunftsraum Zukunftsraum Rechtsrheinischer EntwicklungskorridorRechtsrheinischer Entwicklungskorridor N 0 0,5 1 2 5 Km Ost-West-Achse Kölner Norden Rechtsrheinischer Entwicklungskorridor Porzer Süden S-Bahn Ring Rhein Innenstadt 4.1 Schnittstelle Masterplan - Perspektive 2030+ Zukunftsräume 2030 + Interventionsräume Masterplan Seite 21 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Der stadträumlichen Komponente wird sich im Rahmen der Perspektive 2030+ vor allem über das Mittel der sogenannten Zukunftsräume genähert. Es werden insgesamt sieben Zukunfts- räume benannt, die aus Sicht der Stadtstrategie sowohl großes Entwicklungspotenzial als auch Modellcharakter besitzen. In diesen Zukunftsräumen verdichten sich strategisch bedeutsame Entwicklungen, die eine integrierte und räumlich zusammenhän- gende Planung erfordern. Darüber hinaus soll in diesen Räumen die Entwicklung gezielt voran getrieben werden. Vier dieser Räume durchqueren das Betrachtungsgebiet des städtebaulichen Masterplans und sind größtenteils identisch mit den vom Masterplan definierten Interventionsräumen. Vor dem Hintergrund der Frage in welcher Form eine Verknüp- fung mit der Stadtstrategie 2030+ erfolgen soll, kann der Master- plan in Zukunft die als strategischbedeutsam identifizierte Stadt- räume konkretisieren und weiter qualifizieren. Somit bildet er ein konzeptionelles Bindeglied zwischen der Strategieebene und der Bauleitplanung, bzw. der konkreten Projektebene. Zukunftsräume Stadtstrategie Masterplan Bauleitplanung Interventionsräume Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans bildet eine konzeptionelle wie strategisch-steuernde Brücke zwischen der Stadtstrategie 2030+ und der Projektebene. Der Masterplan konkretisiert die städtebaulichen Themen aus der Stadtstrategie und qualifiziert diese weiter. Projekte 7 Zukunftsräume Interventionsräume Masterplan Seite 22 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Ziele für die Fortschreibung AUFRÄUMEN VERKNÜPFEN FOKUSSIEREN Die von der Geschäftsstelle vorgeschlagenen Ziele zur Fort- schreibung des Masterplans und die damit verbundene Vorge- hensweise wurden im Rahmen eines Arbeitstreffens mit den Expert*innen der Lenkungsgruppe, dem Dezernat VI/BG Grei- temann und 61 im November 2020 erörtert und abgestimmt. In diesem Zusammenhang konnten auch noch offene Themen und Fragestellungen zur Zielvereinbarung 2020 geklärt wer- den. Bezogen auf die drei dargestellten Themenstränge, wel- che analog zu den drei Aufträgen der Zielvereinbarung 2020 bearbeitet wurden, läßt sich folgendes Gesamtfazit ziehen: Im Themenstrang AUFRÄUMEN wurden die erforderlichen Bereiche überprüft und überarbeitet, mit dem Ziel, den Ma- sterplan in Zukunft als Steuerungsinstrument zu stärken. Die Systematik der Interventionsräume, des Maßnahmenkataloges und die Plangrafik wurden aktualisiert, der Handlungsbedarf identifiziert, und die formellen Aufgaben bezogen auf die Ge- schäftsstelle/Lenkungsgruppe umgesetzt. Im Themenstrang VERKNÜPFEN konnten die Schnittstellen zwischen dem Städtebaulichem Masterplan und der Perspek- tive 2030+ in Abstimmung mit der Lenkungsgruppe gelöst werden. Zentrale Aufgabe wird es zukünftig sein, im Rahmen der jeweiligen Weiterqualifizierung der besonderen Stadträume und Schlüsselprojekte einen permanenten Rückkopplungs- prozess einzugehen, bei dem die Ideen und Vorgaben der Perspektive 2030+ in die Planungs- und Umsetzungsprozesse implementiert werden können. Im Thmenestrang FOKUSSIEREN ist beabsichtigt, den Fokus des Städtebaulichen Masterplans auch für die nächsten Jahre weiterhin auf seine originär städtebaulichen Schwerpunktthe- men zu legen. Auch behält der bestehende Betrachtungsraum weiterhin Gültigkeit. Die Fortschreibung sieht eine Weiterqualifizierung von beson- deren Stadträumen und davon abgeleiteten Schlüsselprojekten vor. Diese besonderen Stadträume werden größtenteils vom Masterplan in Form der Interventionsräume vorgegeben. Aktuellen Handlungsbedarf gibt es insbesondere in den Inter- 5. Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Gesamtfazit - Zielvereinbarung 2020 Seite 23 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 ventionsräumen Ost-West-Achse sowie dem Inneren Grüngür- tel. Hier besteht akuter Handlungsbedarf, da von sehr unter- schiedlichen Absendern Flächenansprüche gestellt werden, sei es auf der Ebene des Regionalplans und des FNPs, aber auch von Seiten der privaten Investoren und Projektentwickler. Um einen Umgang hiermit zu entwickeln, ist in einem ersten Schritt im Rahmen der Fortschreibung des Städtebaulichen Master- plans daher die Qualifizierung des Interventionsraums Innerer Grüngürtel geplant. Die Vorgehensweise sowie die inhaltlichen Rahmenbedin- gungen werden mit den Expert*innen der Lenkungsgruppe im Rahmen eines weiteren Arbeitstreffens bereits im Dezember 2020 diskutiert und im Weiteren erarbeitet werden. Am Beispiel des Inneren Grüngürtels soll erprobt werden, wie man sich ei- ner Weiterqualifizierung vor dem Hintergrund des bestehenden Entwicklungsdrucks grundsätzlich nähern kann. Es ist geplant, die Ziele und Vorgehensweise der Fortschrei- bung Masterplan einschließlich Lenkungsgruppe im Rahmen einer Mitteilung I/ 2021 politisch zu legitimieren. Blaupause Innerer Grüngürtel Ausblick Aufräumen • Aktualisierung der Plangrafik • Identifizierung von Handlungsfeldern • Neuaufstellung der Lenkungsgruppe • Kommunikations- konzept 1 Fokussieren • Weiterqualifizierung besonderer Stadträume • Bestehender Betrachtungsraum • Städtebaulicher Schwerpunkt 2 Verknüpfen • Implementierung der Ideen und Vorgaben der Perspektive 2030+ • Konkretisierung der Zukunftsräume auf der Ebene des Master- plans 3 Seite 24 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020 Notizen: Seite 25 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Zielvereinbarung 2020
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 61/0 Tenb Sa Vorlagen-Nummer 01.06.2021 1996/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.06.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 14.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 17.06.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.06.2021 "Der Städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Aktueller Sachstand und Ausblick Anlass Das 10-jährige Bestehen des Städtebaulichen Masterplan Innenstadt im Jahr 2019 wurde von Seiten der Geschäftsstelle zum Anlass genommen, das informelle Planungsinstrument über den Zeitraum 2009 – 2019 zu bilanzieren. Neben einer Auswertung des Umsetzungsstands der Projekte, wurden unter anderem auch die Entwicklung der Planungskultur im Zusammenhang mit dem Masterplan so- wie das Format der Lenkungsgruppe kritisch reflektiert und in der Broschüre Städtebaulicher Master- plan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 dokumentiert (s. Anlage 1). Gleichzeitig haben die vier externen Fachexperten der Lenkungsgruppe einen Wechsel i.S. Neubesetzung der Expertenriege vorgeschlagen. In Kombination mit der seinerzeit gerade erfolgten Neubesetzung des Beigeordneten im Dezernat VI sollte dies einen Abschluss der ersten Dekade bilden sowie eine Neuausrichtung des Masterplans ermöglichen. Der Vorschlag wurde von Seiten der Geschäftsstelle aufgegriffen und um- gesetzt. Gemeinsam mit den bestehenden Experten und dem Beigeordneten Für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wurden die folgenden Nachfolger*innen benannt: Externe Fachexperten der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan 2009 - 2019 NEU ab 2020 Fachdisziplin Fachdisziplin Städtebau / Baukul- tur Sigurd Trommer Städtebau / Baukul- tur / Nachhaltiges Bauen Prof. Jörg Aldinger Freiraumplanung Prof. Gerd Aufmkolk Freiraumplanung Prof. Irene Lohaus Verkehrsplanung Prof. Dr. Hartmut Topp Verkehrsplanung Konrad Rothfuchs Leitbildgruppe Christine Rutenberg Strategische Pla- nung / Perspektive 2030+ Dr. Markus Nollert 2 Mit dem Ziel, trotz personellen Wechsels eine Kontinuität in der Beratung durch die Lenkungsgruppe sicherzustellen, wurde im November 2019 ein Workshop unter Teilnahme der bisherigen und künfti- gen Fachexpert*innen der Lenkungsgruppe durchgeführt. Kernthema des Austauschs war, auf Basis der Ergebnisse der Bilanzierung die Zielausrichtung für die Fortschreibung und Neuausrichtung des Städtebaulichen Masterplan Innenstadt zu erarbeiten. Das Ergebnis des Workshops wurde durch die Geschäftsstelle ausgearbeitet und in der Broschüre Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fort- schreibung 2020 - 2025 (s. Anlage 2) zusammengefasst. Lenkungsgruppe Entsprechend der gewonnenen Erkenntnissen bezogen auf das Sitzungsformat der Lenkungsgruppe wurde die Geschäftsordnung (s. Anlage 3) in drei Punkten angepasst. In der ersten Sitzung der Len- kungsgruppe nach Neuzusammensetzung des Rates (geplant für Herbst 2021), wird die Geschäfts- ordnung formal verabschiedet. Folgende Erläuterungen zu den Anpassungen: Zu Punkt 3) Zusammensetzung der Lenkungsgruppe Der Kreis der Teilnehmer*innen wurde in Bezug auf die Neubesetzung der Fachexpert*innen sowie der neuen Dezernatsstruktur aktualisiert. Zu Punkt 4) Einberufung und Tagesordnung Zusätzlich zu den regulären Sitzungen können künftig zusätzlich kleinere Arbeitsrunden durchgeführt werden, insbesondere mit den externen Fachexpert*innen, beispielsweise zur Vorbereitung oder zur Vertiefung einzelner Themen. Hierdurch werden inhaltliche Dopplungen mit den politischen Gremien vermieden, wodurch sich das Arbeiten insgesamt effektiver und zielgerichteter gestalten lässt. Punkt 6) Innenstadtforen Der Städtebauliche Masterplan Innenstadt hat sich seit 2009 als Regiebuch verstetigt und damit zu- sammenhängend hat sich auch eine kontinuierliche Planungs- und Beteiligungskultur etabliert. Auf einstimmige Empfehlung der Fachexpert*innen ist es sinnvoll, Information und Beteiligungsmöglich- keiten zum Masterplan im Kontext der konkreten Projekte (wie z.B. Werkstattverfahren Deutzer Ha- fen, Veranstaltung Innerer Grüngürtel s.u.) anzubieten. Das Format der Innenstadtforen geht somit in der projektbezogenen Beteiligung der Bürger*innen auf. Vor diesem Hintergrund entfällt Punkt 6). Arbeitsprogramm Für den Zeitraum 2020 – 2025 lassen sich im Rahmen der Fortschreibung für die Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt folgende Arbeitsschwerpunkte formulieren. Über die detaillier- ten Aufgaben und Arbeitsschritte sowohl für die Geschäftsstelle des städtebaulichen Masterplans als auch für die einzelnen Maßnahmen findet die politische Beratung über einzelne Beschlussvorlagen statt: Interventionsräume a) Weiterentwicklung Innerer Grüngürtel Mit dem Ziel, verbindliche Regularien für die Weiterentwicklung des Freiraums und aller damit ver- bundenen Maßnahmen zu schaffen, wird der Innere Grüngürtel einer Gesamtbetrachtung unterzogen. Dabei wird die Maxime verfolgt, den Inneren Grüngürtel mit einer qualitativ und quantitativ positiven Bilanz für den Freiraum städtebaulich weiterzuentwickeln. Eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema ist am 30.06.2021 geplant. b) Weiterentwicklung Ost-West-Achse Im Zuge der Kapazitätserhöhung der KVB-Linien in Richtung Ost-West werden durch die Fachämter 66/69 aktuell die Vorentwürfe (LPH 1-2 HOAI 2013) in Varianten erstellt, um den Verlauf der Trasse (ober- oder unterirdisch) zu klären. Die damit einhergehenden Veränderungen im Straßenraum lösen den Bedarf einer städtebaulichen und stadtgestalterischen Qualifizierung aus. Lupenräume a) Via Culturalis – Bundesförderprojekt Nationale Projekte des Städtebaus 2019 – 2023 b) Ehrenstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums 3 c) Komödienstraße – Neue Verkehrsführung und Neugestaltung des Stadtraums Projekte Langfristige Umgestaltung Ebertplatz – Qualifizierungsverfahren für die Umgestaltung Neuausrichtung Städtebaulicher Masterplan Klärung der Schnittstellen zwischen Masterplan und Höhenentwicklungskonzept Ankündigung Am Mittwoch, 30. Juni 2021, findet ab 18:30 Uhr eine digitale Online-Veranstaltung zur Weiterent- wicklung des Inneren Grüngürtels statt. Zu drei verschiedenen Themen #1 Freiraum/ Klima, #2 Mobili- tät/ Verbindung und #3 Städtebau werden kurze Impulsvorträge gehalten. Anschließend werden die Inhalte in Gesprächsrunden unter der Teilnahme von Fachexpert*Innen diskutiert. Aufgrund der Ein- schränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung als Online-Format angeboten. Inte- ressierte Bürger*innen können sich über einen Internetzugang zuschalten, in Form eines Echtzeit- Online-Dialogs die Veranstaltung verfolgen und sich über eine Chat-Funktion auch daran beteiligen. Die Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind am Veranstaltungstag über das Beteiligungsportal der Stadt Köln abrufbar unter: https://www.meinungfuer.koeln Zudem können im Nachgang zu der Veranstaltung über das Beteiligungsportal bis einschließlich zum 07. Juli 2021 Anregungen zu den erörterten Inhalten übermittelt werden. Anlagen Anlage 1 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Bilanzierung 2009 - 2019 - digital - Anlage 2 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Fortschreibung 2020 - 2025 - digital - Anlage 3 Geschäftsordnung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – 2. Ände- rung Gez. Greitemann
Anlage 1 Bilanz 2019
122127 Zeichen
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Städtebaulicher
Masterplan
Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Seite 2
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Impressum
Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle Städtebaulicher Masterplan Innenstadt
Oktober 2019
Eva Herr
Lena Hocke
Birte Müller
Ulrich Pappenberger
Katrin Witzel
117
Impressum
Herausgeberin
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz – Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Konzeption, Inhalt und Redaktion
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt
www.stadt-koeln.de
Urban Media Project
www.urbanmediaproject.de
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
www.rmpsl.la
Zebralog
www.zebralog.de
Druck
Leinebergland Druck GmbH & Co. KG
Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine
Gestaltung
Urban Media Project, Off enbach a.M.
Stand
Dezember 2018
1. Aufl age
1.000 Exemplare
Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale
Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau
und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR) begleitet.
Titelbild: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Seite 4
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Einleitung
10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz
1
Städtebau
1. 1
Maßnahmen
1. 2
Konzepte
1. 3
W
eiterentwicklung - die Lupenräume
2
Planungskultur
2.1 Planungsverfahren
-
Konversionsflächen
2.2
Werkstätten
-
Öffentlicher
Raum
2.3
W
ettbewerbe - Hochbauprojekte
3
Kommunikation
3.1
Kommunikation nach innen
3.2
Kommunikation nach außen
Fazit
und Ausblick
Anhang
Inhalt
6
8
10
34
36
40
42
48
50
54
56
58
60
62
Seite 6
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Einleitung
10 Jahre städtebaulicher Masterplan Innenstadt - eine Bilanz
2009 wird der Masterplan
durch den Rat beschlossen
Die Innenstadt aufwerten und
qualitätvollere Planungs-
prozesse etablieren
Aufbau der Bilanzierung
Mit
dem Beschluss des Rates der Stadt Köln wurde am 05. Mai 2009
der Städtebauliche Masterplan als grundsätzliche Handlungsemp-
fehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwick-
lung der Innenstadt beschlossen.
Anlass für die Beauftragung des
Büros Albert Speer und Partner mit der Erarbeitung des Masterplans
sowie
die
anschließende
Schenkung
an
die
Stadt
Köln
durch
den
V
erein
Unternehmer
für
die
Region
Köln
e.
V.
war
der
Handlungsbe-
darf
in
der
Innenstadt,
welche
für
den
Wirtschaftsstandort
Köln
von
entscheidender Bedeutung ist. Neben der mangelnden baulichen
und gestalterischen Qualität in diesem Bereich, wurde eine dro-
hende
Verawahrlosung
des
öffentlichen
Raums
beklagt
und
auch
der W
unsch nach qualitätvolleren Planungsprozessen geäußert.
Zehn Jahre später wird nun bilanziert, ob die mit dem Masterplan
verbundenen Ziele erreicht wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse
sollen
Hinweise
auf
möglichen
Fortschreibungsbedarf
geben,
um
die Kontuinität und Qualität der Planungsprozesse in der Innenstadt
sicherzustellen. Die im Masterplan formulierten Maßnahmen sind bei
dieser Betrachtung zentral, da hiermit die tatsächlichen und wahr-
nehmbaren V
eränderungen im Stadtraum verbunden sind. Jedoch
verfolgt diese Bilanzierung auch das Ziel, Erkenntnisse über die
Anwendung des Masterplans als informelles Planungsinstrument zu
gewinnen. Denn hinter dem Plan und den dort verorteten Einzelmaß-
nahmen stehen komplexe Prozesse, die es ebenfalls zu betrachten
gilt.
Vor diesem Hintergrund gliedert sich die Bilanzierung in drei The-
menfelder: Im ersten Kapitel Städtebau, dem Herzstück, wird auf-
bauend auf der Systematik des Masterplans die verschiedenen
Maßstabsebenen beleuchtet. Die Planungskultur wird im zweiten
Kapitel anhand einer exemplarischen Darstellung verschiedener
Planungsverfahren der letzten zehn Jahre dargestellt und das dritte
Kapitel
zeigt
die
verschiedenen
Facetten
der
Kommunikation
im
Zusammenhang mit dem Masterplan auf.
Abschließend werden im
Fazit
die
gewonnenen
Erkenntnisse
zusammengefasst
und
ein
Aus
-
blick
für
die
geplante
Fortschreibung
gegeben.
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Planungskultur Kommunikation
Der Masterplan -
und seine Begabungen als Regiebuch:
~ 5 km = 2.500 Hektar
~ 5 km
Städtebau
Abb.: Masterplan © AS+P
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1 Städtebau
Das Grundgerüst des Städtebaulichen Masterplans bilden die sieben
Interventionsräume.
Die
drei
großen
Räume
Rhein,
Ringe und Inne-
rer Grüngürtel stellen hierbei einen herausragenden Wert dar, da sie
im Vergleich mit anderen Großstädten als charakteristisches Allein-
stellungsmerkmal
für
Köln
gesehen
werden
können.
Von den einzelnen Interventionsräumen ausgehend, werden soge-
nannte Vertiefungsbereiche mit besonderen Handlungsschwerpunk-
ten
definiert.
Die
hieraus
abgeleiteten
Projekte
bilden
den
Maßnah-
menkatalog, der sich auf drei verschiedene Zeithorizonte bezieht.
Projekte
mit
einer
besonders
hohen
strategischen
Relevanz
werden
hierbei als Leitprojekte bezeichnet.
Da der Maßnahmenkatalog insgesamt eine große Bandbreite an
unterschiedlichen
Maßstäben
und
Korngrößen
aufweist,
werden
die drei Ebenen Projekte
, Konzepte und Lupenräume
definiert,
im
Folgenden
betrachtet
und
anhand
dreier
verschiedener
Kategorien
bewertet:
- vorhanden
- als sinnvoll bewährt
- fehlt
- bedarf der Ergänzung
-
befindet
sich
in
Bearbeitung
- bedarf einer
Aktualisierung / Fortschreibung
Interventionsräume als Grund-
gerüst
Rhein, Ringe, Innerer Grün-
gürtel als Alleinstellungs-
merkmal
Drei Betrachtungsebenen
Bewertungskategorien
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Vertiefungsbereiche (am Beispiel Interventionsraum RHEIN)
Leitprojekte und Maßnahmen
Masterplan
+
+
+
kurzfristige Maßnahmen
mittel- / langfristige Maßnahmen
perspektivische Maßnahmen
} }
Sieben Interventionsräume
Abb.: © AS+P / u. r.: © Unternehmer für
die
Region
Köln
e.V.
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1.1 Maßnahmen
Bezogen auf die sieben Interventionsräume listet der Masterplan im
Sinne
eines
Repertoires
insgesamt
104
Maßnahmen
auf,
die
sich
auf drei zeitlich versetzte Ebenen aufteilen: Kurzfristige Maßnah-
men
(0
bis
5
Jahre),
mittel-/langfristige
Maßnahmen
(5
bis
15
Jah-
re)
und
perspektivische
Maßnahmen
(15
Jahre
+).
Obwohl
dieser
Maßnahmenkatalog bereits während der Erarbeitung lediglich als
erster Entwurf dargestellt wurde, wird der Erfolg des Masterplans
oft ausschließlich daran gemessen. Bei der genaueren Betrachtung
jedoch werden im direkten V
ergleich der einzelnen Maßnahmen
große Unterschiede sowohl bezüglich Projektart und -volumen, als
auch hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit deutlich. So steht eine Mach-
barkeitsstudie neben einer konkreten Umsetzungsmaßnahme oder
auch eine Platzgestaltung neben der städtebaulichen Entwicklung
einer
Konversionsfläche.
Zudem
werden
die
einzelnen
Maßnahmen
in Bezug auf die notwendigen Planungsschritte unterschiedlich dar-
gestellt,
so
dass
der
Begriff
Maßnahme
nicht
konsistent
definiert
zu
sein scheint.
In einem ersten Schritt wurden sowohl die 104 Maßnahmen als auch
die im Planwerk verorteten
Ansätze den vier Kategorien Fertigge-
stellt, in Bearbeitung / Umsetzung, Geprüft und verworfen und Nicht
angegangen zugeordnet. Mehrfachnennungen wurden hierbei ent-
fernt, so dass insgesamt 87 Maßnahmen der Auswertung zu Grunde
liegen.
Im Ergebnis wird deutlich, dass sich ein Großteil der formulierten
Maßnahmen
in
der
Umsetzung
befindet.
So
konnten
in
den
letzten
zehn Jahren zehn Maßnahmen fertiggestellt werden und mit 49
Maßnahmen
befinden
sich
mehr
als
die
Hälfte
in
Bearbeitung.
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
1. Rhein
2. Ringe
3. Innerer Grüngürtel
4. Nord-Süd-Fahrt
5. Ost-West-Achse
6. Kernzone
7. Rechte Rheinseite
Gesamt Masterplan
Umsetzungsstand
in Bearbeitung
fertiggestellt
geprüft und verworfen
nicht angegangen
104 Maßnahmen
Vier Kategorien zur Auswer-
tung
Rund die Hälfte aller Maßnah-
men
befindet
sich
bereits
in
der Umsetzung
Sachstände der Maßnahmen
nach Interventionsräumen
Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Nicht angegangen
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
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Bilanzierung 2009 - 2019
Stand der Maßnahmen – gesamt
Kurzfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 0 bis 5 Jahre
kurzfristige
Maßnahmen
mittel-/ langfristige
Maßnahmen
perspektivische
Maßnahmen
A 2.01 Erstellung
Gesamtkonzept Ringe
A 3.04 Entwicklung
Universität zu Köln
A 3.05 Testplanung
Fachhochschule Köln
A 6.07 Umgestaltung Umfeld
Dionysosbrunnen
A 7.01 Entwicklungskonzept
Deutz
A 1.03 Fuß- und Radwege-
verbindung Hohenzollernbrücke
A 1.05
Breslauer Platz
A 1.06 Ottoplatz und
LVR-Gebäude
A 1.09 / 5.01 Brückenköpfe Deutzer
Brücke – Heumarkt / Deutzer Freiheit
A 2.03 Umgestaltung
Barbarossaplatz
A 2.04 Umgestaltung
Ebertplatz
A 3.03 Entwicklung
Areal Eifelwall
A 3.06 Arrondierung
der Außenränder
A 3.07 Planung Neubau Stationen
Aachener Str. und Bonner Wall
A 3.08 Entwicklungsplanung
Parkstadt
A 4.01 / 6.03 Umgestaltung
Komödienstraße – Schildergasse
A 5.01 Umgestaltung Deutzer
Brücke
A 6.02 Aufwertungskonzept
öffentlicher Raum in der Kernzone
A 6.04 Umgestaltung und Neubau
Bühnen Köln
A 6.05 Parkraumkonzept
in der Kernzone
A 6.06 Straßenraum als Misch-
verkehrsflächen in der Kernzone
A 6.08 Konzept Kulturkarree,
Via Sacra
A 7.04 Umsetzung
Messecity
A 7.07 Entwicklung
Hafenareale
A 1.07 Rampen Severinsbrücke
rechtsrheinisch
A 1.08 Brückenkopf Severins-
brücke – rechtsrheinisch
A 1.10
Haus des Rheins
A 3.02
BUGA 2021
A 1.01 Entwicklungs- und
Gestaltkonzept Stadtraum Rhein
A 1.02 Betriebskonzept
Bahnhofssystem
A 1.04 Kleiner
Rheinrundgang
A 1.11 Südliche Verlängerung
Rheinufertunnel
A 2.02 Umsetzung
Umgestaltung der Ringe
A 3.01 Konzept
Innerer Grüngürtel
A 6.01 Konzept zur Nutzungs-
vielfalt in der Kernzone
A 7.08 Aufwertung öffentlicher
Raum Gotenring
Fertiggestellt In Bearbeitung / Umsetzung Geprüft und verworfen Nicht angegangen
In den letzten 10 Jahren wurden in allen drei Zeitebenen Maßnah-
men des Städtebaulichen Masterplans verfolgt. Hervorzuheben ist,
dass sich - anders als prognostiziert - von den perspektivischen
Maßnahmen
bereits
die
Hälfte
in
Bearbeitung
befindet.
Dieses
Ver-
hältnis spiegelt sich auch in den beiden anderen Zeitebenen wieder.
Kurzfristige Maßnahmen
(0-5 Jahre)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen
Perspektivische Maßnahmen
(15 Jahre +)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen
Mittel- und langfristige Maßnahmen
(5 bis 15 Jahre)
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und verworfen nicht angegangen
Drei Zeitebenen
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Mittel- und langfristige Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 5 bis 15 Jahre
B 3.01 Umsetzung Entwicklungskon-
zept Universität Köln
B 4.02 Umgestaltung Straßenraum
Schildergasse – Ulrichgasse
B 4.03 Überprüfung Option
Straßentunnel im Kernbereich
B 6.04 Überprüfung Option Straßen-
tunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke
Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark
B 1.03 Gestaltung Tiefkai und
Zugänge zum Stadtraum
B 1.04 Erweiterung Köln
Hauptbahnhof
B 1.05 Umgestaltung Rampen
Severinsbrücke linksrheinisch
B 1.06 Aufwertung
Auenweg
B 2.01 Umgestaltung
Rudolfplatz
B 2.02 Umgestaltung
Friesenplatz
B 2.03 Abschnittweise
Umgestaltung des Rings
B 2.04 Bebauung am
Sachsenring
B 3.02 Umsetzung Entwicklungskonzept
Fachhochschule Köln
B 3.03 Sanierung Süd- und
Westbahnhof
B 3.06 Arrondierende Bebauung
im Grüngürtel
B 3.09 Entwicklung
Parkstadt
B 3.10 Planung zur Arrondierung
Mediapark
B 5.01 Umgestaltung Ost-West-
Achse – Rasengleis
B 5.04 Überprüfung Option
Ost-West-Stadtbahntunnel
B 6.02 Fortführung Umsetzung
Parkraumkonzept
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld
Lanxess Arena
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort
Fachhochschule Köln
B 7.05 Arrondierung westlicher und
östlicher Messerand
B 7.06 Entwicklung Messequartier
und Deutz-Mülheimer-Straße
B 3.07 Tauschoperationen
Sportflächen
B 1.07 Planung Erweiterung
Hohenzollernbrücke
B 1.02 Realisierung Mittlerer
Rheinrundgang
B 3.04 Neubau Stationen
Aachener Straße und Bonner Wall
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung
Umfeld Aachener Station
B 3.08 Öffentliche Durchwegung
Skulpturenpark
B 4.01 Umgestaltung Straßenraum
Komödienstraße – Turiner Straße
B 6.03 Realisierung Opernfenster
und Opernterrasse
B 7.01 Arrondierung Raumkante
Finanzamt
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark
Deutz
Perspektivische Maßnahmen – Zeithorizont der Umsetzung 15 Jahre +
C 4.02 Umgestaltung
Ulrichgasse
C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke
Ubierring – Deutzer Hafen
C 1.03
Wasserbusroute
C 2.01 Option Umgestaltung der
Plätze in der Neustadt
C 3.02 Arrondierung
Mediapark
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum
Rhein im Süden
C 3.04 Realisierung Durchstiche
im Bahndamm für Fußgänger
C 5.01 Option Ost-West-
Stadtbahntunnel
C 7.01 Option Entwicklung
Mülheimer Hafen
C 7.02 Option Entwicklung
Deutzer Hafen
C 1.04 Erweiterung
Hohenzollernbrücke
C 4.03 Option Straßentunnel
Kernbereich
C 1.02 Realisierung
Großer Rheinrundgang
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden bis Severinsbrücke
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten
Bürgergärten
C 4.01 Umgestaltung
Turiner Str.
C 7.03 Neubau
Deutzer Bahnhof
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Projekthorizonte – Stand der Maßnahmen in Bearbeitung
1. Interventionsraum Rhein
A 1.06
Ottoplatz und LVR-Gebäude
C 1.03
Wasserbusroute
B 1.05 Umgestaltung
Rampen Severinsbrücke linksrheinisch
C 1.01 Fuß- und Radwegebrücke
Ubierring – Deutzer Hafen
A 1.03 Fuß- und Radwegeverbindung
Hohenzollernbrücke
A 1.05
Breslauer Platz
B 1.01 Fuß- und Radwegebrücke
Theodor-Heuss-Ring – Rheinpark
B 1.03 Gestaltung Tiefkai
und Zugänge zum Stadtraum
3. Interventionsraum Innerer Grüngürtel
A 3.03
Entwicklung Areal Eifelwall
A 3.06
Arrondierung der Außenränder
B 3.09
Entwicklung Parkstadt
A 3.08 Entwicklungsplanung
Parkstadt Süd
C 3.03 Ringschluss zum
Stadtraum Rheim im Süden
C 3.04 Realisierung Durchstiche im
Bahndamm für Fußgänger
B 3.07
Tauschoperation Sportflächen
B 3.10
Arrondierung Mediapark
2020 2025 2030 2035+
2. Interventionsraum Ringe
B 2.01
Umgestaltung Rudolfplatz
B 2.04
Bebauung am Sachsenring
A 2.04
Umgestaltung Ebertplatz
C 3.01 Umgestaltung Plätze
der Neustadt mit Anbindung Ringe
A 2.03
Umgestaltung Barbarossaplatz
B 2.03
Abschnittsweise Umgestaltung Ringe
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
4. Interventionsraum Nord-Süd-Fahrt
A 4.01 Umgestaltung
Komödienstraße - Schildergasse
5. Interventionsraum Ost-West-Achse
A 5.01
Umgestaltung Deutzer Brücke
B 5.04
Überprüfung Ost-West-Stadtbahntunnel
C 5.01
Option Ost-West-Stadtbahntunnel
B 5.01 Umgestaltung
Ost-West-Achse Rasengleis
6. Interventionsraum Kernzone
A 6.04
Umgestaltung und Neubau Bühnen Köln
A 6.05
Parkraumkonzept in der Kernzone
A 6.08
Konzept Kulturkarree, Via Sacra
A 6.02 Aufwertungskonzept
öffentlicher Raum in der Kernzone
A 6.06 Umgestaltung
Straßenraum zur Mischverkehrsflächen
B 6.02 Fortführung
Umsetzung Parkraumkonzept
7. Interventionsraum Rechte Rheinseite
A 7.04
Umsetzung Messecity
B 7.02
Bebauung östl. Umfeld Lanxess Arena
B 7.04 mögliche Entwicklung
Standort Fachhochschule Köln
B 7.05 Arrondierung
westlicher und östlicher Messerand
B 7.06 Enwicklung Messequartier
und Deutz-Mülheimer-Straße
A 7.07
Entwicklung der Hafenareale
C 7.01 Option Entwicklung
Mülheimer Hafen
C 7.02 Option
Entwicklung DeutzerHafen
2020 2025 2030 2035+
In den drei Zeitebenen des Masterplans befinden sich 49 Maßnah-
men in Bearbeitung. Bezogen auf die sieben Interventionsräume legt
die
Grafik
unten
grob
die
jeweiligen
Projekthorizonte
dar
und
ermög-
licht so eine Einschätzung für die Bearbeitungsschwerpunkte der
kommenden 15 Jahre.
Seite 16
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses
Vorlagen-Nr. 5681/2008
50. Sitzung des Rates in der
Wahlperiode 2004/2009 am
Dienstag, dem 05.05.2009
Mit dem gefassten Grundsatzbeschluss vom 05. Mai 2009 nimmt der
Rat
der
Stadt
Köln
die
Schenkung
an
und
verabschiedet
den
Städte-
baulichen Masterplan als grundsätzliche Handlungsempfehlung und
strategische Zielausrichtung für die städtebauliche Entwicklung der
Innenstadt.
Neben der Einrichtung der Lenkungsgruppe als begleitendes Ar-
beitsgremium wird zudem je ein Projekt eines Interventionsraums
aus dem Katalog der kurzfristigen Maßnahmen für die Umsetzung
beschlossen. Auszug aus dem Beschlussprotokoll:
4. Die Verwaltung wird beauftragt, ihre Aktivitäten zur Umsetzung
des Masterplanes in 2009 auf die folgenden, vom Büro AS&P als
kurzfristige Maßnahmen benannt, zu fokussieren:
•
Ottoplatz und
Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude
•
Brückenkopf Deutzer Brücke/ Deutzer Freiheit
•
Dionysosbrunnen
•
Rasengleis Cäcilienstraße.
Attraktiver Überweg zum neuen
Museum am Neumarkt
•
Erweitertes Opernquartier (zwischen Schildergasse und
Komödienstr.)
•
Eifelwall
•
Ebertplatz
Auf den folgenden Seiten wird der Sachstand der jeweiligen Projekte
detailliert dargestellt.
1
2
3
4
5
6
7
Seite 17
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
1
2
3
4
5
6
7
Abb.: Verortung der sieben Maßnahmen des Grundsatzbeschlusses. Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 18
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Ottoplatz und Arrondierung Raumkante LVR-Gebäude
Darstellung
im Masterplan*
* ergänzt um
abgeleitete
Projekte A-C
Ziele des
Leitprojekts
Leitprojekt
Interventions-
raum
Vernetzung des Bahnhof Deutz mit dem Stadtkörper;
Ausbildung einer südlichen Platzkante des Ottoplatzes durch eine
Mantelbebauung
an
der
Opladener-/Mindener
Str.
(LVR);
Bauliche
Fassung
der
Ostseite
am
Ottoplatz.
Umfeld Bahnhof Deutz
Bahnhofssystem
•
Stadtraum
Rhein
•
Rechte
Rheinseite
Vertiefungs-
bereich
1
A
B
C
Fertiggestellt
In Bearbeitung
/ Umsetzung
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 19
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Umgestaltung
Ottoplatz
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
Neubau des
LVR-Hauses
am Ottoplatz
Projekt-
verantwortung:
Privat (Land-
schaftsverband
Rheinland)
Neubau
Casino
Köln
Projekt-
verantwortung:
Privat (Westdeut-
sche Spielbanken
GmbH
&
Co.
KG)
05.05.2009 Ratsbeschluss zur Durchführung im Rah-
men
der
Regionale
2010
(Vorlage
5765/2008);
23.03.2010 Bedarfsfeststellungsbeschluss
(Vorlage
0481/2010);
26.05.2011 Baubeschluss
(Vorlage
0732/2011);
2014 Fertigstellung.
23.06.2015 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan-
entwurf
68454/04
„Südlich
Ottoplatz
in
Köln–Deutz“
(V
orlage
1778/2015);
2017
Realisierungswettbewerb. 1. Preis:
kadawittfeldarchitektur,
Aachen;
19.09.2019 Beschluss des StEA
zur Umstellung auf
einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach
§
13a
BauGB
(Vorlage
2510/2019).
15.09.2016 Aufstellungsbeschluss Bebauungsplanent-
wurf
2263/2016
„Casino
Köln“
in
Köln-Deutz
als
vorha-
benbezogener
Bebauungsplan
(Vorlage
2263/2016);
2016 Realisierungswettbewerb. Zwei 1. Preise. Nach
Überarbeitung: Entwurf AIP Planungs GmbH, Düsseldorf
als
Grundlage
der
weiteren
Bearbeitung;
09.07.2019 Ratsbeschluss:
Flughafen
Köln/Bonn
als
Alternativstandort
für
das
Casino
auf
Kölner
Stadtge-
biet;
Aufhebung
des
Beschlusses
über
die
Einleitung
eines
vorhabenbezogenen
Bebauungsplanverfahrens;
Konzeptvergabe zur V
ermarktung des Grundstücks mit
gewerblicher Nutzung sowie Mobilitäts-Hub
(Vorlage
AN/0945/2019).
66 – Amt für
Straßen und
Verkehrstechnik
61– Stadt-
planungsamt
(begleitend)
61– Stadt-
planungsamt
(begleitend)
4.619.150 €
(Haushalt)
2.200.000 €
(Förderung)
A
A
B
C
Abb.: © Studio
Hans Joosten
Seite 20
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Brückenkopf Deutzer Brücke / Deutzer Freiheit
Detaillierte Untersuchung inwieweit eine Reduzierung der Verkehrsfläche und eine ebenerdige
Querung
von
der
Deutzer
Freiheit
zum
Rhein
ermöglicht
werden
kann;
Verbesserung
von
Wegeverbindungen
in
Abstimmung
mit
den
Planungen
im
Rahmen
der
„Re-
gionale
2010“
(Rheinboulevard)
und
der
Reorganisation
des
ehemaligen
Lufthansakomplexes.
Brückenkopf
Deutzer
Freiheit
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des
Leitprojekts
Leitprojekt
A
B
2
Fertiggestellt
In Bearbeitung
/ Umsetzung
Darstellung
im Masterplan*
* ergänzt um
abgeleitete
Projekte A, B
Interventions-
raum
• Stadtraum Rhein
•
Ost-W
est-Achse
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 21
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Umbau /
Neuorganisation
des ehem.
Lufthansa-
gebäudes
(vormals
maxCologne;
heute Lanxess
T
ower)
Projekt-
verantwortung:
Privat (Kennedy-
Ufer
Köln
GmbH
&
Co.
KG)
Querung der
Mindener Straße
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
2009-2013 Komplettsanierung des Gebäudeensem-
bles
inkl.
teilweisem
Abbruch
des
Parkdecks;
2009 Fassadenwettbewerb:
1.
Preis:
HPP
Hentrich-
Petschnigg
&
Partner
GmbH
+
Co.
KG,
Köln;
2013 Fertigstellung.
2010 Machbarkeitsstudie (Standorte / Varianten zur
ebenerdigen
Querung);
2013 Ablehnung
durch
T
echnische
Aufsichtsbehörde
(Bezirksregierung
Düsseldorf)
und
Bezirksregierung
Köln;
2014
Machbarkeitsstudie (Alternativen zur ebenerdigen
Querung):
Vorzugsvariante
Siegburger
Straße;
03.09.2015 Beschluss SteA
zur langfristigen Attrakti-
vierung der vorhandenen Wegeverbindung über die
Siegburger
Straße
(Bahnsteig
der
Linie7)
südlich
der
Rampe
zur
Deutzer
Brücke
(Vorlage
0880/2015);
2019 Fortführung
der
Planung
in
Abhängigkeit
des
Ergebnisses
des
Prüfauftrags
(KVB)
zur
Verlängerung
der Linie 7.
61– Stadt-
planungsamt
(begleitend)
69 – Amt für
Brücken und
Stadtbahnbau
–
60.000 Euro
A
A
B
Abb.: © Raimond
Spekking
Seite 22
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Dionysosbrunnen
Projektziele laut „Städtebaulichem Konzept Domumgebung“ (Allmann Sattler Wappner, Mün-
chen,
2002):
Schaffung
eines
großzügigen,
öffentlichen
Raumes
auf
Stadtebene
im
östlichen
Domumfeld;
Herstellung
eines
würdevollen
Umfeldes
für
den
Dom
und
das
Baptisterium;
Aufwertung
der
Fußgängerverbindung
zwischen
Bahnhof
und
Philharmonie/Altstadt;
T eilweiser
Rückbau
der
Domplattform;
Reduzierung
der
Kfz-Verkehrsflächen;
Neugestaltung
des
T
unnels
„Am
Domhof“.
Nicht
als
Leitprojekt
im
Masterplan
definiert,
jedoch
als
kurzfristige
Maßnahme
(0
bis
5
Jahre)
der Kernzone benannt.
BahnhofssystemVertiefungs-
bereich
Ziele des
Projekts
Leitprojekt
3
Fertiggestellt
Darstellung
im Masterplan
Interventions-
raum
• Kernzone
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 23
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Städtebauliche
Neuordnung des
Domumfeldes
im Bereich
Dionysoshof /
Baptisterium
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
2002 2-stufiger internationaler Workshop „Dionysoshof/
Baptisterium“
–
Allmann
Sattler
Wappner,
München
für
weitere
Bearbeitung
empfohlen;
10.09.2009
Ratsbeschluss
zur
Ausarbeitung
eines
„Städtebaulichen
Gesamtkonzeptes
Domumgebung“
auf Basis der Entwurfsidee von
Allmann Sattler Wapp-
ner inkl. begleitendes moderiertes Beteiligungsverfah-
ren
(Vorlage
3469/2009);
17.06.2010
Ratsbeschluss
über
den
Förderantrag
zur Neuordnung der Domumgebung zum Investiti-
onsprogramm
„Welterbestätten“
des
Bundes
(Vorlage
2106/2010)
/
Förderzusage
22.07.2010;
07.10.2010 Ratsbeschluss
über
die
Finanzierung;
Auftrag
zur
Weiterbearbeitung
und
Vergabe
der
(Fach-)
planungsleistungen
(Vorlage
3690/2010);
20.09.2012 Baubeschluss für Bauphase 1
(Vorlage
2266/2012);
01.10.2013 Baubeschluss für Bauphase 2
(Vorlage
2296/2013);
08.04.2014 Baubeschluss für Bauphase 3
(Vorlage
0458/2014);
04.2016 Einweihung
des
Baptisteriums;
04.2017
Fertigstellung
der
Domumgebung
Ost.
61 – Stadt-
planungsamt
(LPH
1-6)
69 – Amt für
Brücken und
Stadtbahnbau
(LPH
7-9)
19.500.00 €
(Haushalt)
5.000.000 €
(Förderung)
Drittmittel der
Hohen Dom-
kirche
Abb.: © Brigida
González
Seite 24
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Rasengleis Cäcilienstraße. Attraktiver Überweg zum
neuen Museum am Neumarkt
Beibehaltung der oberirdischen Führung der Stadtbahn (kurz- und mittelfristig);
Hohe gestalterische
Anforderungen durch städtebauliche Integration der Stadtbahn in den
Stadtraum
als
urbanes
Element;
Gestaltung
des
Gleiskörpers
als
„grünes
Gleis“
mit
genügend
Querungsmöglichkeiten
für
Fuß-
gänger.
Nicht
als
Leitprojekt
im
Masterplan
definiert,
jedoch
in
Zielbeschreibung
zum
Interventionsraum
„Ost-W
est-Achse“
enthalten.
Ost-West-Achse KernbereichVertiefungs-
bereich
Ziele des
Projekts
Leitprojekt
4
Fertiggestellt
Darstellung
im Masterplan
Interventions-
raum
• Ost-W est-Achse
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 25
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
1. Bauabschnitt
Heumarkt – Hohe
Straße
Projekt-
verantwortung:
Kölner
Verkehrs-
betriebe
(KVB)
2. Bauabschnitt
Neumarkt – Nord-
Süd-Fahrt
3. Bauabschnitt
Nord-Süd-Fahrt
–
Hohe Str
.
Eingestellt und
durch neue Be-
schlüsse 2018 /
2019 ersetzt
07.12.2010 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss
(Vorlage
0355/2010);
13.03.2012 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Ver-
gabe von Planungsleistungen LPH 1-4
(Vorlage
4711/2011);
25.03.2014 Planungsbeschluss Verkehrsausschuss für
die Umgestaltung des Straßenraumes im Streckenab-
schnitt Cäcilienstraße zwischen Hohe Straße und Nord-
Süd-Fahrt
(Vorlage
4022/2013);
05.2015 Fertigstellung
1.
Bauabschnitt.
10.05.2011 Beschluss des Verkehrsausschusses zur
Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Umgestal-
tung der Ost-West-Achse im Abschnitt zwischen Deut-
zer
Brücke
und
Universitätsstraße
(Vorlage
5221/2010);
10.10.2017 Beschluss des Verkehrsausschusses zur
Durchführung einer Bürgerbeteiligung auf Basis der Er-
gebnisse
der
Machbarkeitsstudie
(Vorlage
1101/2017);
18.12.2018 Grundsatzbeschluss
des
Rates
zur
Erstel-
lung einer Vorlage für einen Bedarfsfeststellungs- und
Planungsbeschluss für den gesamten Streckenverlauf
von
Weiden
West
bis
Bensberg
sowie
dem
betroffenen
Abschnitt
der
Linie
9
(Vorlage
3211/2018);
21.05.2019 Bedarfsfeststellungs- und Planungsbe-
schluss
des
Rates
für
die
Ost-West-Achse
inkl.
Varian-
tenuntersuchung im Innenstadtbereich - Heumarkt bis
Eisenbahnring,
U-Bahn
und
oberirdische
Führung
der
Stadtbahn
(Vorlage
1137/2019).
66 – Amt für
Straßen und
Verkehrstechnik
(beteiligt)
200.000 €
externe
Planungs-
leistungen
(50%
Stadt
Köln
/
50%
KVB)
300.000 €
Machbarkeits-
studie (50% Stadt
Köln
/
50%
KVB)
150.000 € Bür-
gerbeteiligung
(Haushalt)
29,4 Mio. €
Investitionsaus-
zahlungen
66 – Amt für
Straßen und
Verkehrstechnik
Abb.: © Christoph
Seelbach
Seite 26
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Erweitertes Opernquartier
zwischen Schildergasse und Komödienstraße
Neubau Schauspielhaus; Verringerung des Flächenverbrauchs; Ergänzung der Platzfolge der
Kulturdiagonale;
Aufwertung
der
Lage
durch
attraktive
Platzgestaltung
Offenbachplatz
/
Platz
am
Schauspiel;
Rückbau
der
Überbauung
des
T
unnelportals
an
der
Schildergasse
/
Befreiung
des neuen Ensembles aus der isolierten Lage.
Zielbeschreibung
aus
dem
Vertiefungsbereich
Nord-Süd-Fahrt
Kernbereich
/
zwischen
Komö-
dienstraße
und
Schildergasse:
Ausbildung
eines
urbanen
Charakters;
Erleichterung
der
Quer-
barkeit;
Integration
in
das
Stadtbild;
Verringerung
von
Fahrstreifenbreiten;
Verzicht
auf
breite
U-T
urns;
Schaffung
kompakter
Knotenpunkte;
Anlage
klarer
breiter
Fußgängerquerungen
im
Zuge
der
Breite
Straße;
Entwicklung
eines
zentralen
Knotenpunkts
Glockengasse/Brückenstra-
ße/Nord-Süd-Fahrt.
Opernquartier
Nord-Süd-Fahrt-KernbereichVertiefungs-
bereich
Ziele des
Projekts
Leitprojekt
5
In Bearbeitung
/ Umsetzung
Darstellung
im Masterplan
Interventions-
raum
• Kernzone
•
Nord-Süd-Fahrt
A
B
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 27
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Sanierung der
Bühnen
Köln
am
Offenbachplatz
(Opernquartier)
inkl. Neugestal-
tung
des
Offen-
bachplatzes
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
28.08.2008 Ratsbeschluss zur Erstellung eines Vorent-
wurfs
(Vorlage
2968/2008);
17.12.2009 Ratsbeschluss
zur
Entwurfsplanung
inkl.
/
Neubau
des
Schauspielhauses
(Vorlage
4007/2009);
02.03.2010 Bürgerbegehren
„Rettet
das
Schauspiel-
haus“;
13.04.2010 Ratsbeschluss
zur
Zulässigkeit
des
Bürger-
begehrens und zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie
- Sanierung von Opernhaus und Schauspielhaus unter
Einbeziehung
der
Opernterrassen
(Vorlage1125/2010);
24.11.2011 Baubeschluss zur Sanierung der Bühnen
am
Offenbachplatz
(Vorlage
3570/2011);
18.12.2012 Baubeschluss
für
die
Sanierung
des
Offen-
bachplatzes und Baubeschluss für die Umgestaltung
der
umliegenden
Straßen
(Vorlage
0321/2012);
09.2016 Eröffnung
des
Kleinen
Hauses
am
Offenbach-
platz;
2018
Weitgehende
Fertigstellung
der
Platzgestal-
tungen;
20.03.2018 Ratsbeschluss
für
ein
Gutachterverfahren
zur
Möblierung
des
Offenbachplatzes
(Vorlage
3230/2017);
27.09.2018 Ratsbeschluss
zur
Durchführung
der
Maß-
nahme
„Möblierung
des
Offenbachplatzes“
-
Entwurf
För-
der
Landschaftsarchitekten,
Essen
(Vorlage
2606/2018);
2022 Geplante
Ausführung
der
Platzmöblierung;
2023 Geplante Übergabe des Gebäudes an den Nutzer.
26 – Gebäude-
wirtschaft der
Stadt
Köln
404 Mio. Euro
Ursprüngliches
Budget 201
1:
253 Mio. Euro
(Haushalt)
Aktuelle Kosten-
prognose
(2019):
554 – 571 Mio.
Euro
(Baukosten,
inklusive Bau-
nebenkosten).
Umgestaltung
der Nord-Süd-
Fahrt
zwischen
Breite Straße
und Brüder-
straße /
Verkehrliche
Entwicklung der
Quartiere Nord-
Süd-Fahrt
/
Büh-
nen / Kolumba
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
30.10.2012 Planungsbeschluss des Verkehrsausschus-
ses (Verbreiterung der Nebenanlagen in der Tunisstra-
ße;
Erhalt
der
Baumreihe);
2014 Umbau
Brüderstraße;
2015 Umbau
Glockengasse;
2016
Umbau
Krebsgasse;
28.10.2019 Erweiterter Planungsbeschluss des Verkehrs-
ausschusses über die Verbreiterung der Nebenanlagen
Tunisstraße zwischen Streitzeuggasse und Breite Straße
(Vorlage 2758/2019, zurückgestellt).
66 – Amt für
Straßen und
Verkehrstechnik
900.000 €
B
A
Abb.: © Arge Sanierung Bühnen
Köln
HPPT Theapro
Seite 28
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Eifelwall
Räumliche Fortsetzung des südl. Grüngürtels in Richtung Rheinufer als breiter Grünkorridor
Flächenschonender
Umgang
mit
Bebauung
–
Konzentration
von
Bauten
entlang
des
nordöst-
lichen
Rands;
Lückenschluss
durch
Arrondierung
baulicher
Reste;
Formulierung
einer
klaren
Kante
zum
Grüngürtel.
Eifelwall
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des
Leitprojekts
Leitprojekt
6
Darstellung
im Masterplan
Interventions-
raum
• Innerer Grüngürtel
In Bearbeitung
/ Umsetzung
A
B
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 29
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Entwicklung
Areal am Eifel-
wall / Neubau
Historisches
Archiv
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
Planungs-
verfahren zur
Neugestaltung
der Grünanlage
am Eifelwall
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
10.09.2009 Planungsbeschluss (Vorlage 3739/2009);
25.11.2010 Ratsbeschluss
zur
Auslobung
eines
Archi
-
tekturwettbewerbs für den Neubau des Historischen Ar-
chivs und der Kunst- und Museumsbibliothek mit dem
Rheinischen
Bildarchiv
(Vorlage
3761/2010/1);
30.04.2013 Prüfauftrag für eine Variante ohne Kunst-
und
Museumsbibliothek
(Vorlage
AN/0576/2013);
18.07.2013 W
eiterplanungsbeschluss zur Umsetzung
der
geprüften
Variante
(Vorlage
2260/2013);
12.05.2015 Satzungsbeschluss zum Bebauungs-
plan
66473/03
„Eifelwall
in
Köln-Neustadt/Süd
und
Köln-Sülz“
(Vorlage
1113/2015;
veröffentlicht
am
24.06.2015);
12.05.2015 Baubeschluss
(Vorlage
0373/2015);
17.03.2017 Grundsteinlegung;
2020
Geplante Übergabe an den Nutzer.
20.09.2012 Ratsbeschluss
zum
Entwicklungskonzept
südliche Innenstadt-Erweiterung - ESIE
(V
orlage
3799/2011);
04.07.2013 Beschluss des Ausschuss für Umwelt und
Grün zur Auslobung des freiraumplanerischen Wettbe-
werbs Parkstadt Süd-Teilbereich Eifelwall
(Vorlage3625/2012);
18.06.2013 Satzungbeschluss
über
die
förmliche
Festlegung
des
Sanierungsgebietes
„Entwicklungs-
bereich südliche Innenstadt-Erweiterung – ESIE – in
Köln-Bayenthal,
Raderberg,
Zollstock
und
Sülz“
-
Sa-
nierungsgebiet
ESIE
(Vorlage
0897/2013;
veröffentlicht
am
10.07.2013);
2014 Aufhebung des freiraumplanerischen Wettbe-
werbsverfahren
für
den
T
eilbereich
Eifelwall;
2015 Konkretisierung
der
Fortführung
des
Inneren
Grüngürtels
im
Süden
bis
zum
Rhein
im
Rahmen
des
kooperativen
Werkstattverfahrens
„Parkstadt
Süd“;
10.03.2016 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss
zur Erarbeitung eines integrierten Plans Parkstadt Süd
inkl.
T
eilbereich
Eifelwall
(Vorlage
3832/2015);
02.02.2017 Beschluss durch Ausschuss für Umwelt und
Grün zur Wiederaufnahme des freiraumplanerischen
Wettbewerbsverfahrens für den Teilbereich Eifelwall
(Vorlage
4159/2016);
29.06.2017 Freiraumplanerischer
Realisierungswettbe-
werb.
1
Preis:
Förder
Landschaftsarchitekten,
Essen;
10.04.2018 Aufhebung des Sanierungsgebiets ESIE
durch
das
BVerwG
(Urteil
vom
10.04.2018
-
CN
2.17);
In Bearbeitung:
Realisierung
des
Planungskonzepts.
26 – Gebäude-
wirtschaft der
Stadt
Köln
67 –
Amt für
Landschafts-
pflege
und
Grünflächen
90 Mio. €
250.000 € B
A
Seite 30
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Ebertplatz
Rückgewinnung des Ebertplatzes als konventionellen, gut begeh- und benutzbaren Stadtraum;
Untersuchung
zum
Rückbau
der
Anlagen
und
Nutzung
des
unterirdischen
Raums
als
Parkie-
rungsanlage
oder
Verfüllung;
Herstellung eines geschlossenen Saums aus hochstämmigen straßenbegleitenden Bäumen
zur
Definition
des
Gesamtplatzes;
Prüfung
und
ggf.
Rücknahme
der
bodendeckenden
Bepflanzung.
Ebertplatz
–Vertiefungs-
bereich
Ziele des
Leitprojekts
Leitprojekt
7
Darstellung
im Masterplan
Interventions-
raum
• Ringe
In Bearbeitung
/ Umsetzung
Abb.: Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 31
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abgeleitete
Projekte
Sachstand /
Beschlusslage
Zuständiges
Fachamt
Finanzieller
Rahmen
Umgestaltung
des Ebertplatzes
Projekt-
verantwortung:
Stadt
Köln
61 - Stadtpla-
nungsamt
224.500 €
(Planung)
2002 Machbarkeitsstudie zur Quartiersgarage unter der
Platzfläche;
2009 Machbarkeitsstudie
zur
Platzumgestaltung;
13.10.2011
Ratsbeschluss
mit
dem
Auftrag,
vor
der
Um
-
gestaltungsplanung
den
möglichen
Bau
einer
T
iefgara-
ge
unterhalb
der
Platzfläche
zu
untersuchen
(V
orlage
4602/2010);
05.12.2013 Bedarfsfeststellungsbeschluss für die
Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Quar-
tiersgarage
unterhalb
der
Platzfläche
des
Ebertplatzes
und für
Alternativstandorte im näheren Umfeld
(Vorlage
AN/1501/2013);
2015/2016 Machbarkeitsstudie zur
Tiefgarage unter
dem
Ebertplatz;
28.09.2017 Der
Rat
stellt
den
Bedarf
zur
Planung
und
dem Bau einer
Tiefgarage nicht fest und stimmt zu,
die
Planung
für
die
T
iefgarage
nicht
weiterzuverfolgen;
Aufnahme der Gestaltungsplanung für den Ebertplatz
(V
orlage
3010/2015);
19.12.2017 Ratsbeschluss
zur
Entwicklung
eines
Zwi-
schennutzungskonzepts
für
den
Ebertplatz
-
„INTERIM
Ebertplatz“
(Vorlage
3609/2017);
01.02.2018 Beschluss des Stadtentwicklungsausschus-
ses zur Umsetzung des Verfahrensvorschlags für die
Umgestaltung des Ebertplatzes in zwei Stufen (Vorlage
3647/2017);
20.03.2018 Ratsbeschluss
zur
Umsetzung
des
weiter-
entwickelten Zwischennutzungskonzeptes für den
Ebertplatz - vorauss. bis einschl. Juni 2021
(Vorlage
0434/2018);
28.03.2019 Beschluss des Stadtentwicklungsausschuss
zu
Grundlagen
und
Rahmenbedingungen
für
die
langfri-
stige
Umgestaltung
des
Ebertplatzes
(Vorlage
3880/2018).
2019 Durchführung der Zwischennutzung und Vorbe-
reitung der langfristigen Umgestaltung des Ebert-
platzes.
Abb.: © Astrid
Piethan
Seite 32
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Qualifizierungen nach 2009:
Rheinboulevard - fertiggestellt
Bauherrin
Stadt
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf
PLANORAMA
Interventionsraum Rhein
Neue Direktion - fertiggestellt
Bauherrin HOCHTIEF
Projektentwicklung
GmbH
Wettbewerb 2012
Entwurf kadawittfeldarchitektur
Interventionsraum Kernzone
AntoniterQuartier - in Umsetzung
Bauherrin
Evangelische
Gemeinde
Köln
Wettbewerb 2015
Entwurf trint + kreuder d.n.a.
Interventionsraum Kernzone, Ost-West-Achse
Sanierung WDR Filmhaus - in Umsetzung
Bauherr
Westdeutscher
Rundfunk
Wettbewerb 2015
Entwurf Buchner Bründler Architekten
Interventionsraum Kernzone,
Nord-Süd-Fahrt
Historische Mitte - in Umsetzung
Bauherrin
Hohe
Domkirche,
Stadt
Köln
Wettbewerb 2016
Entwurf Staab Architekten
Interventionsraum Kernzone
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum
& Fondation Corboud - in Umsetzung
Bauherrin
Stadt
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf Christ & Gantenbein
Interventionsraum Kernzone
Via Culturalis - in Umsetzung
Bauherrin
Stadt
Köln
VGV-Verfahren 2015
Entwurf
RMPSL
Landschaftsarchitekten
Interventionsraum Kernzone
Zusätzliche Maßnahmen im Betrachtungsraum
Koelnmesse 3.0 - in Umsetzung
Bauherrin koelnmesse
Masterplan ASTOC, 2014
Wettbewerb 2015/2016
Entwurf ingenhoven architects / JSWD
Interventionsraum
Rechte
Rheinseite
BAN Bildungslandschaft Altstadt Nord
- fertiggestellt
Bauherrinen:
Montag
Stiftungen,
Stadt
Köln
Wettbewerb 2013
Entwurf gernot schulz : architektur, Topotek 1
Interventionsraum -
Campus Hochschule für Musik und Tanz Köln
- in Umsetzung
Bauherr
BLB
Bau-
und
Liegenschaftsbetrieb
NRW
Wettbewerb 2015
Entwurf HPP, Schmidt Landschaftsarchitekten
Interventionsraum -
Qualifizierungen
vor
2009:
Gerling Quartier - fertiggestellt
Bauherrin
IMMOFINANZ
Group
Masterplan kister scheithauer gross, 2008
Entwurf Steidle, Kahlfeldt, pinkarchitektur, HPP
Interventionsraum Kernzone
Christuskirche - fertiggestellt
Bauherrin
Evangelische
Gemeinde
Köln
Wettbewerb 2008
Entwurf hollenbeck.plato, Maier
Interventionsraum -
Domumgebung - teilw. fertiggestellt
Bauherrin
Stadt
Köln
Wettbewerb 2002
Entwurf Allmann Sattler Wappner
Interventionsraum Kernzone
Seite 33
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abb.: Zusätzliche Projekte mit Bezug zum Masterplan im Bearbeitungs-
zeitraum 2009 - 2019 – Plangrundlage © AS+P / eigene Bearbeitung
Seite 34
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Der Masterplan formuliert den Bedarf für die Erarbeitung verschie-
dener Konzepte überwiegend als kurzfristige Maßnahmen, um für
die
einzelnen
Projekte
den
entsprechenden
inhaltlichen
Rahmen
zu
schaffen.
Im
nachstehenden
Vergleich
zeigen
sich
sowohl
die
unter-
schiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte dieser Konzepte in Abhän-
gigkeit mit den jeweiligen Interventionsräumen, als auch die stark
differierenden
Bearbeitungsstände
zum
jetzigen
Zeitpunkt.
Die im Masterplan als kurzfristig definierte
Maßnahme wird mit einem Zeithorizont von
5 Jahren hinterlegt. Obwohl die Rheinufer
im Rahmen des Gestaltungshandbuchs
für den öffentlichen Raum mit betrachtet
werden, steht eine umfassende Bearbeitung
noch aus. Dass der Bedarf für ein solches
Konzept besteht wird u.a. mit der Machbar-
keitsstudie „Fußgänger- und Radwegbrü-
cken“ deutlich, aber auch die Schnittstellen
mit der Stadtstrategie, welche den Rhein als
Zukunftsraum definiert, sind einzubinden.
Das Gesamtkonzept für den Interventions-
raum Ringe wurde im Zuge eines Werk-
stattverfahrens im Jahr 2011 erarbeitet. Drei
Planungsbüros haben hierfür verschiedene
Ansätze skizziert, welche nach einer
Auswertung in den Leitlinien für die Kölner
Ringstraßen zusammengefasst und vom
Rat der Stadt Köln beschlossen wurden.
Ein Stufenplan wurde in diesem Kontext
nicht erstellt und auch die Umsetzung
erfolgt aufgrund der verkehrlichen Komple-
xität träge.
Mit der Entwicklung Parkstadt Süd werden
zwar große Abschnitte des Inneren Grün-
gürtels zusammenhängend betrachtet und
geplant, ein Gesamtkonzept für diesen
bedeutenden Stadtraum wurde bislang
jedoch noch nicht erarbeitet. Jedoch wurde
der Bedarf hierfür im Zuge von aktuellen
Fragestellungen zu den Themen Nachver-
dichtung / Höhenentwicklung, aber auch
Klimaschutz deutlich und wurde durch
die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung am
29.04.2019 bestätigt.
Entwicklungs- und Gestaltung-
konzept „Stadtraum Rhein“
Einheitliches Gesamtkonzept
mit Stufenplan
Konzept „Innerer Grüngürtel“
mit Raumsequenzen
1.2 Konzepte
Abb.: © AS+P
Fehlt
/
Bedarf
Ergänzung Fehlt
/
Bedarf
Ergänzung
V
orhanden
/ Bedarf Aktu-
alisierung bzw.
Fortschreibung
Seite 35
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die beiden Interventionsräume Nord-Süd-Fahrt und Ost-West-
Achse sind vom Verkehr geprägte Interventionsräume. In Abhän-
gigkeit mit den Entwicklungen im Bereich der Mobilität gilt es, diese
Stadträume gestalterisch aufzuwerten und Wegeverbindungen zu
verbessern sowie die Aufenthaltsqualiät zu erhöhen. Der Masterplan
sieht zwar die Umgestaltung von einzelnen Teilabschnitten vor,
jedoch wird bei dem Vorhaben der Ost-West-Stadtbahn deutlich,
dass die gesamte Strecke zusammenhängend betrachtet und
der öffentliche Raum entsprechend qualifiziert werden muss. Das
Zusammendenken von Mobilität und Gestaltung ist hierbei essenti-
ell, was grundsätzlich den Bedarf an Gestaltungskonzepten für die
beiden Mobilitätsachsen zeigt.
Die beiden entwicklungsbedeutsamen Interventionsräume haben
unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Geht es in der Kernzone
überwiegend um die Aufwertung der vorhandenen Stadtstruk-
turen, müssen im Bereich der rechten Rheinseite diese häufig erst
aufgrund der industriellen Vorgeschichte entwickelt werden. Der
Masterplan formuliert vor diesem Hintergrund den Bedarf eines
Entwicklungskonzepts für Deutz, welchem sich im Rahmen des Pro-
jekts Rechtsrheinische Perspektiven im Jahr 2010 genähert, bislang
jedoch noch nicht vertieft wurde. Ein Konzept für die Qualifizierung
des öffentlichen Raums in der Kernzone wird aktuell mit der Idee
der Lupenräume (s. S. 34-37) verfolgt und befindet sich demnach in
Bearbeitung.
Kernzone: Konzept zur Aufwertung
und
Qualifizierung
des
öffentlichen
Raums
Entwicklungskonzept Deutz
Gestaltungskonzept
Öffentlicher
Raum
Mobilitätsachsen
Fehlt / Bedarf Ergänzung
In Bearbeitung /
Bedarf Aktualisierung
bzw.
Fortschreibung
Seite 36
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Vier Lupenräume
Via Culturalis - der erste
Lupenraum
Mit dem Beschluss zur Weiterentwicklung wurde der Masterplan im
Jahr 2017 um die sogenannten Lupenräumen als eine kleinteiligere
Maßstabsebene ergänzt. Angestrebtes Ziel war es, im Zusam-
menspiel mit den Privaten die stadträumliche Aufwertung in diesen
Räumen
voranzubringen.
Von
den
formulierten
Interventionsräumen
abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzone vier erste Lupenräume
definiert:
Lupenraum V
ia Culturalis
Lupenraum
Komödienstraße
Lupenraum
Bereich
rund
um
den
Westdeutschen
Rundfunk
und
dem
Museum
für
Angewandte
Kunst
Köln
Lupenraum Ehrenstraße.
V
or
dem
Hintergrund
funktionaler
sowie
gestalterischer
Fragestel-
lungen
wurden
diese
Bereiche
dann
im
Rahmen
der
Lenkungsgrup-
pen vertiefend behandelt.
Durch die Implementierung der Lupenräume in den städtebaulichen
Masterplan
wird
dieser
in
Ergänzung
zu
seiner
Funktion
als
Steue-
rungs- und Kommunikationsinstrument auch als Umsetzungsinstru-
ment gestärkt. Mit der Bearbeitung der Lupenräume werden Stan-
dards gesetzt, um den städtebaulichen Masterplan auch weiterhin zu
verstetigen. Die Kontinuität in der Planung sowie die Verbindlichkeit
vereinbarter Ziele werden so gesichert und im Ergebnis die stadt-
räumliche
Qualität
in
Köln
nachhaltig
gesteigert.
1.3 Weiterentwicklung - die Lupenräume
1
2
3
4
Seite 37
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
8
9
1 Lupenraum Via Culturalis
2 Lupenraum Komödienstraße
3 Lupenraum WDR/MAKK
4 Lupenraum Ehrenstraße
1 EINFÜHRUNG | 1.1 DER MASTERPLAN UND DIE VIA CULTURALIS ALS ERSTER LUPENRAUM
1.1 Der Masterplan und die
Via Culturalis als erster Lupenraum
MARKUS GREITEMANN, BEIGEORDNETER
Der städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln, den der renommierte Stadt-
planer Professor Albert Speer im Auftrag des Vereins Unternehmer für die
Region Köln e.V . in einem intensiven Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadt-
gesellschaft entwickelt hat, fungiert seit nunmehr 10 Jahren als Regiebuch für
die Entwicklungen in der Innenstadt von Köln.
Das Planwerk baut zu einem großen Teil auf Voruntersu -
chungen und konzeptuellen Erwägungen der Stadt Köln
auf, die das Büro Speer gewertet, gewichtet, miteinander
in Beziehung gesetzt und durch eigene Ideen ergänzt hat.
Entstanden ist ein wegweisendes Konzept aus einem Guss,
das der Rat der Stadt Köln im Mai 2009 als grundsätzliche
Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für
die zukünftige Entwicklung der Innenstadt verabschiedet
hat. Neben strategischen Überlegungen umfasst der Mas-
terplan auch ganz konkrete Vorschläge zur Aufwertung der
Innenstadt. Zur Umsetzung des Masterplans bedürfe es
eines langen Atems, hatte Speer damals erklärt. Dennoch
hat der Masterplan bereits nach nur wenigen Jahren das
Kölner Stadtbild verändert. Die Maßstäbe der über 30 Projekte
sind hierbei vielfältig: von Platzgestaltungen über Hochbau-
projekte bis hin zu den großen Konversionsflächen der Stadt,
wie dem Deutzer Hafen, dem Mülheimer Süden und der
Parkstadt Süd. Insgesamt umfassen allein diese drei Projekte
eine Fläche von ca. 200 ha, auf der rund 11.000 Wohneinhei-
ten entstehen werden.
Das vorliegende Handbuch steht für die Weiterentwick-
lung des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln.
Mit den sogenannten Lupenräumen soll der Masterplan
zukünftig um eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt
werden – mit dem Ziel, im Zusammenspiel mit den pri-
vaten Akteuren die stadträumliche Aufwertung in diesen
Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interven-
tionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzo-
ne vier erste Lupenräume definiert: die Via Culturalis, der
Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und das
Museum für Angewandte Kunst Köln, die Komödienstra-
ße sowie die Ehrenstraße. Vor dem Hintergrund funktio-
naler sowie gestalterischer Fragestellungen wurden diese
dann vertiefend behandelt. Im Rahmen des Förderprojekts
Via Culturalis wurde der erste dieser Lupenräume nun
umfassend bearbeitet und liefert im Ergebnis wichtige
Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der
nächsten Lupenräume.
Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem
Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kir-
che St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier
auf, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte
und in seiner Dichte an bemerkenswerten Kulturbausteinen
einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum,
für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im
heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche
Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das
schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch
Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflä-
chen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig.
Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teil-
weise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen
Plätze ist ebenfalls zum Teil überarbeitungswürdig.
Durch die Implementierung der Lupenräume in den städ -
tebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner
Funktion als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument
auch als Umsetzungsinstrument gestärkt. Das vorliegende
Handbuch ist hierbei ein erster richtungsweisender Baustein,
um einerseits Standards für die weiteren Lupenräume zu
formulieren und anderseits den städtebaulichen Masterplan
auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung
sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesi-
chert und im Ergebnis die stadträumliche Qualität in Köln
nachhaltig gesteigert.
1
2
3
4
Abb. 3 Abb.3
Abb.: Lupenräume - Plangrundlage © AS+P / Bearbeitung: Urban Media Project
Seite 38
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem Kölner
Dom im Norden und der markanten romanischen Kirche St. Maria im
Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier auf, das in seiner Be-
deutung
für
die
Kölner
Stadtgeschichte
und
in
seiner
Dichte
an
be-
merkenswerten Kulturbausteinen einzigartig ist. Wichtigste Klammer
ist
der
öffentliche
Raum,
für
den
sich
der
Begriff
der
Via
Culturalis
eingeprägt hat. Im heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch
zahlreiche
Defizite
auf,
die
seiner
Bedeutung
nicht
gerecht
werden.
Das
schmale
Stadtraumprofil
leidet
an
einer
Überbelegung
durch
Beschilderung
und
Möblierung.
Die
Gestaltung
der
Oberflächen
ist
nicht einheitlich und zum
Teil sanierungsbedürftig. Die funktionale
Belegung
der
flankierenden
Bauten
ist
teilweise
minderwertig.
Die
Gestaltung der unterschiedlichen Plätze ist ebenfalls zum
Teil über-
arbeitungswürdig.
Im
Rahmen
des
Bundesförderprogramms
„Nationale
Projekte
des
Städtebaus“
konnte
dieser
erste
Lupenraum
dann
im
Zeitraum
2016
- 2018 erstmals umfassend bearbeitet werden. Neben den drei bau-
lichen Maßnahmen – dem Kurt-Hackenberg-Platz und den Neuge-
staltungen Gürzenichstraße sowie
Tunnel Johannisstraße – wurden
ein Gestaltungskonzept für den Gesamtraum und ein Kommunikati-
onskonzept entwickelt. Die Ergebnisse wurden in einem Handbuch
zusammengefasst und liefern wichtige Erkenntnisse und Grundlagen
für
die
Qualifizierung
der
nächsten
Lupenräume.
Via Culturalis - der erste Lupenraum
Handbuch Via Culturalis
Abb.: Gestaltungshandbuch
© Urban Media Project
Seite 39
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Legende
Gesamtplan Via Culturalis
Bereiche in Planung/Umsetzung und bestehende Bereiche ohne Handlungsbedarf
Neue Oberfl äche der Via Culturalis in Grauwacke
Potenzialfl äche: städtebaulicher Masterplan Innenstadt
Gestaltungsplan Gesamtraum
Unter Berücksichtigung künftiger Hochbauprojekte
Abb. 90Abb.90
Neugestaltung Kurt-Hackenberg-Platz
Neugestaltung Tunnel Johannisstraße
Neugestaltung Gürzenichstraße
Abb.: Gesamtraum Via Culturalis © Urban Media Project
Abb.: © Ute Piroeth
Abb.: © Martin Gaissert
Abb.:
©
Architekten
RMP
Stephan
Lenzen
Seite 40
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
2 Planungskultur
Die Bedeutung von qualitäts-
vollen Planungsprozessen
Gestaltungsspielräume der
öffentlichen
Hand
Neben dem städtebaulichen Entwicklungspotential identifiziert der
Masterplan
ein weiteres Themenfeld. Als Ausgangspunkt wird hierbei
für große Teile der Innenstadt eine mangelnde bauliche und gestal-
terische Qualitiät kritisiert, sowohl im Bereich der pivaten Projekt-
entwicklungen
als
auch
im
öffentlichen
Raum.
Gerade
im
Bereich
der Innenstadt besteht jedoch ein hoher Qualitätsanspruch an die
Gestaltung sowie die bauliche Umsetzung von Projekten. Eine
Einbettung von einzelnden Maßnahmen in übergeordnete Gestal-
tungskonzepte
(s.
Kapitel
1.2)
kann
in
diesem
Zusammenhang
einen
großen Beitrag zur Sicherung von Qualität leisten.
Darüber hinaus hebt der Masterplan die Bedeutung der Planungs-
prozesse hervor und formuliert gleichzeitig den Bedarf an einer V
er-
besserung ihrer Qualität. Das Instrument der Beteiligung sowohl von
Experten als auch von einer interessierten Bürgerschaft spielt vor
diesem
Hintergrund
eine
wichtige
Rolle,
nicht
nur
als
Anstoß-
und
V
orbildfunktion. Die Prozesse und Verfahren werden nach Art und
Umfang der Planungsaufgabe mit dem Ziel ausgewählt, die Gestal-
tung
des
öffentlichen
Stadtraums
sowie
das
Stadtbild
maßgeblich
zu
verbessern
und
einen
größtmöglichen
Rückhalt
innerhalb
der
Öf-
fentlichkeit bezüglich der zukünftigen Nutzung und Zugänglichkeit zu
erlangen.
Die
öffentliche
Hand
hat
hierbei
abhängig
von
Projektmaß-
stab und Vorhabenträger unterschiedliche Gestaltungsspielräume:
●
Kooperative Planungsverfahren
für
die
großen
innerstädtischen
Konversionsflächen
Steuerung
Gestaltung
●
Wettbewerbe und Konzeptwerkstätten
für
Stadtgestaltung
im
öffentlichen
Raum
Steuerung
Gestaltung
●
Wettbewerbe und Mehrfachbeauftragungen
für private Projektentwicklungen
Steuerung
Gestaltung
Seite 41
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Abb.: © Urban Catalyst Studio / Ulrich Kaifer
Seite 42
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Im Mühlheimer Süden entsteht auf einer weitgehend brachliegenden Fläche von rund 100 Hektar, auf
der
Kölner
Unternehmer
einst
Industriegeschichte
schrieben,
ein
urbanes
und
lebendiges
Stadtquartier.
Unterschiedliche Nutzungen werden sich durchmischen: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge-
werbeeinheiten
aufnehmen,
sondern
auch
innovative
Formen
des
Wohnes
ermöglichen.
In
den
Neu-
bauten enstehen daher Wohnungen und Büros.
Intersdisziplinäres Werkstattverfahren Mülheimer Süden
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Interdisziplinäres, dialogisches Werkstattverfahren, Abschluss 27.07.2014
2 interdisziplinäre Planerteams
Team 1: BOLLES + WILSON GmbH mit SAL Planungsgruppe und Thomas
&
Bökamp
Ingenieurgesellschaft
mbH
T
eam 2: ksg kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner GmbH
mit KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH und BSV Büro für Stadt- und
Verkehrsplanung
Dr.
R.
Baier
GmbH
MÜLHEIMER SÜDEN
ABGRENZUNG DER PLANGEBIETE
Stand 13.02.2018
Plangrundlage: Ergebnis Werkstattverfahren 2013/2014
Windmühlen-Quartier
2.1 Planungsverfahren - Konversionsflächen
Abb.: © Bolles + Wilson / ksg kister scheithauer gross Abb.: © Christoph Seelbach
2013/14
Interdisziplinäres Werkstattverfahren
November 2014
Aufstellungsbeschluss
Lindgens-Areal
November 2015
Aufstellungsbeschluss
Deutz-Areal und Euroforum West
März 2016
Aufstellungsbeschluss
Euroforum Nord u.
COLOGNEO 1
Seite 43
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Wohneinheiten
Sachstand 2019
Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Köln plus Experten
100.000,- Euro einschl. USt
Stadt
Köln
ca.735.000 m²
ca. 4.900 WE (plus 5 Kindertageseinrichtungen, 3 Schulen, ca. 27.000 m²
öffentl.
Spielflächen)
Im Bebauungsplanverfahren
September 2016
Aufstellungsbeschluss
Otto-Langen-Quartier
Fortschreibung Gesamtverkehrsgutachten
Mühlheimer Süden
November 2017
Erster Lenkungskreis Ver-
kehrskonzept Mühlheimer Süden
seit 2018
Bauleitplanung
+
Qualifizierungsverfahren
Abb.: © ksg kister scheithauer gross
Seite 44
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Auf einem 115 Hektar großen Areal rund um den Großmarkt, der verlagert werden soll, wird der Innere
Grüngürtel
bis
an
den
Rhein
verlängert.
An
seinen
Rändern
soll
ein
neuer
Stadteil
mit
mehreren
tausend
W
ohnungen,
Büros
und
Gewerbeflächen
entstehen.
Im
Rahmen
einer
integrierten
Gesamtplanung
sol-
len die verschiedenen Themen zukunftsfähiger Stadtentwicklung berücksichtigt und die Ideen aus dem
Kooperativen Verfahren aufeinander abgestimmt werden.
Kooperative Planungsverfahren Parkstadt Süd
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Kooperatives Werkstattverfahren, Abschluss 26.11.2015
5 interdisziplinäre Planerteams
Empfehlung:
RMPSL
Landschaftsarchitekten
mit
Ortner
&
Ortner
Baukunst,
BSV
Büro
für
Stadt-
und
Verkehrsplanung,
Dr.Reinhold
Baier
GmbH
und
Björnsen
Beratende
Ingenieure
Lenkungsgruppe
städtebaulicher
Masterplan
Innenstadt
Köln
plus
Experten
315.000,- Euro zzgl. USt
Grundlagen-
ermittlung
Abb.: © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten mit Ortner & Ortner Baukunst
April - November 2015
Kooperatives Werkstattverfahren
April 2014
Beschluss zur Durchführung eines
Kooperativen Werkstattverfahrens
2016
Feedback
Veranstaltungen
März 2016
Beschluss zur Erarbeitung
eines integrierten Plans
Seite 45
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Ausloberin
Plangebiet
Gesamt BGF
Wohneinheiten / Arbeitsplätze
Sachstand 2019
Stadt
Köln
ca. 115 ha, davon 31 ha Grüngürtel und 43 ha integrierte Neuplanung
ca. 477.000 m²
ca. 3500/ 4300
Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren
September 2018
Beschluss Integrierter Plan
Parkstadt Süd
März 2017 - Mai 2018
Integrierte Planung Büro O&O
seit September 2018
Bauleitplanung
+
Qualifizierungsverfahren
Abb.: © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten mit Ortner & Ortner Baukunst
Seite 46
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Seiner ursprünglichen Funktion weitgehen entledigt, wurde der alte Industiriehafen in Deutz viele Jahre
unter
Wert
genutzt,
zahlreiche
Flächen
lagen
brach.
Nun
soll
er
zu
einem
neuen
Wohn-
und
Arbeitsort
für einige tausend Menschen werden. In einem Kooperativen V
erfahren mit einem Wettbewerb zwischen
fünf interdisziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft ein städtebauliches Kon-
zept
entwickelt
das
robust
und
flexibel
zugleich
ist.
Kooperative Planungsverfahren Deutzer Hafen
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Kooperatives Planungsverfahren, Abschluss 24.09.2016
5 interdisziplinäre Planerteams
COBE
mit
Ramboll
Studio
Dreiseitl,
T
ranssolar
und
knp.bauphysik
Lenkungsgruppe
städtebaulicher
Masterplan
Innenstadt
Köln
plus
Experten
300.000,- Euro einschl. USt
Stadt
Köln
Februar - September 2016
Kooperatives Werkstattverfahren
Juni 2015
Grundsatzbeschluss zur zukünftigen
Nutzung des Deutzer Hafens
September 2016
Abschlusspräsentation
Dezember 2016
Beschluss über die Erarbeitung
eines integrierten Plans
Grundlagen-
ermittlung
Abb.: © COBE
Seite 47
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Mai2018
Beschluss
Entwicklungsmaßnahme
September 2018
Beschluss Integrierter Plan
Deutzer Hafen
2018 - 2020
Bauleitplanung
+
Qualifizierungsverfahren
2021
Baureifmachung
2022/23
Baubeginn
ab 2021
Bauvorbereitung
Plangebiet
Gesamt BGF
Wohneinheiten / Arbeitsplätze
Sachstand 2019
ca. 37,7 ha, davon 8,1 ha Wasser
ca. 550.000 m²
ca. 3.000 / 6.000
Integrierter Plan beschlossen / im Bebauungsplanverfahren
Abb.: © COBE
Seite 48
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen
Zur Aufwertung und Harmonisierung des Erscheinungsbildes der Kölner Ringstraßen wurden 2011 in ei-
ner
Planungswerkstatt
Leitlinien
entwickelt.
Sie
definieren
den
Rahmen
und
die
Eckpunkte
der
künftigen
Entwicklung.
Auf Grundlage der Entwürfe aus der Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und
Bewertung
durch
Experten
und
Fachämter
wurden
Prinzipien
zu
immer
wiederkehrenden
Schlüsselele-
menten
für
die
Weiterentwicklung
der
Ringe
erarbeitet.
Der Oberbürgermeister
Leitlinie Kölner Ringstraßen
Leitlinie
Kölner Ringstraßen
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Ausloberin
Sachstand 2019
Interdisziplinäre
Planungswerkstatt Kölner Ringstraßen, 2011
3 interdisziplinäre Planerteams
Broschüre
Leitlinie
Kölner
Ringstraßen
Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter
Einbeziehung
der
Öffentlichkeit
Stadt
Köln
Beschluss
2013,
Stadtentwicklungsausschuss
Köln
2.2 Werkstätten - Öffentlicher Raum
Abb.: Plangrundlage © AS + P
Seite 49
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Konzeptwerkstatt - Kurt-Hackenberg-Platz
Der Kurt-Hackenberg-Platz, freiräumliches Foyer der Kölner Philharmonie, wurde nach den Beeinträch-
tigungen durch den jahrelangen U-Bahn-Bau neu gestaltet. In
Anlehnung an die historische Gestalt ist
nach den Entwürfen des Landschaftsarchitekten Günther Vogt ein urbaner und gleichzeitig grüner Stadt-
raum entstanden, der nicht nur an den einstigen Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch
an
die
T
radition
der
Kölner
Schmuckplätze
anknüpft.
Seite 26Köln – Gestaltung Kurt-Hackenberg-Platz
Workshops vom 14. Februar und 31. Oktober 2014
Art des Verfahrens
Anzahl Teilnehmer
Ergebnis
Beratungsgremium
Plangebiet
Ausloberin
Sachstand 2019
Städtebauliche
Planungswerkstatt, zweistufig, nicht anonym mit Öffentlich-
keitsbeteiligung - Ergebnis als Grundlage für Gestaltungswettbewerb
13 nationale und internationale Architektur- und Stadtplanungsbüros
Prof. Günther Vogt, Landschaftsarchitekten Zürich, Berlin
Lenkungsgruppe Masterplan mit Verwaltung und Experten unter
Einbeziehung
der
Öffentlichkeit
4.500 m²
Stadt
Köln
Fertigstellung
Platzgestaltung
2018
Abb.: © Elke Wendt-Kummer, Peter Zlonicky Abb.: © Martin Gaissert
Seite 50
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Neubau Historisches Archiv
Das historische Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009 oberhalb der U-Bahn Baustelle an der Sever-
instraße
eingestürzt
ist,
bekommt
auf
einer
Fläche
an
der
Ecke
Luxemburger
Straße/Eifelwall
ein
neues,
modernes
Domzil.
Es
soll
im
Jahr
2020
auch
das
Rheinische
Bildarchiv
aufnehmen.
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Sachstand 2019
Nichtoffener
Wettbewerb nach RAW, Entscheidung 18.06.2011
40 Architekturbüros, insgesamt 200 Bewerber
1. Preis: Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten
250.000,- Euro zzgl. USt.
Stadt
Köln
ca. 30.000 m²
Im
Bau,
geplante
Fertigstellung
IV/2020
2.3 Wettbewerbe - Hochbauprojekte
Abb.: © Waechter + Waechter Architekten
Seite 51
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Historische Mitte
Vis-á-vis dem Dom soll auf der Südseite des Roncalliplatzes ein neuer Kulturbaustein entstehen, der das
Stadtmuseum
sowie
T
eile
des
Römisch-Germanischen
Museums
aufnehmen
und
als
Kurienhaus
dienen
soll. Der Entwurf von V
olker Staab, der als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei
separate
Gebäude
vor.
In
ihrer
Anordnung
schaffen
sie
einen
neuen
kleinen
Platz.
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Gesamt BGF
Planungs-/Baukosten
Sachstand 2019
Nicht offener architektonischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach
RPW
2013
und
VOF
2009,
Entscheidung
28.10.2016
31 Architekturbüros, davon 20 gesetzt
1. Preis: Staab Architekten, Berlin
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin
290.000,- Euro zzgl. USt.
Metropolitankapitel
der
Hohen
Domkirche
Köln
und
Stadt
Köln
ca. 19.500 m²
ca.
115
Mio.
Euro
inkl.
USt.
(städtischer
Anteil)
In Planung
Abb.: © Staab Architekten
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Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Tel-Aviv-Straße
Auf einer verkehrsumspülten „Insel“ zwischen T el-Aviv-Straße, Perlengraben und Blaubach entsteht ein
neues kleines Stadtquartier mit fast 300 W
ohnungen und Appartements. Auf dem Gelände befand sich
einst
eine
Auffahrt
vom
Perlengraben
auf
die
Severinsbrücke,
die
bereits
vor
einigen
Jahren
aufgegeben
wurde.
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Preisgelder / Honorare
Ausloberin
Grundstücksfläche
Anzahl Wohnungen
Sachstand 2019
Nichtoffener
Wettbewerb nach RAW, Entscheidung 10.09.2012
17 nationale und internationale Architekturbüros, davon 6 gesetzt
1.
Preis:
Boris
Enning
Architekt,
Köln
Preisgericht: Verwaltung, Politik und Experten mit Auftraggeberin
61.500,- Euro zzgl. USt.
S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH
4.162 m²
81
Fertigstellung
2016
Abb.: © Axel Hartmann
Seite 53
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Wettbewerb - Bauprojekte Rudolfplatz
Der Rudolfplatz wird aufgewertet. Ein Gebäudesammelsurium auf der Südseite, das sichtbar in die Jahre
gekommen ist, wird seit 2017 durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble nach Entwürfen
von Caruso St. John ersetzt. Mit den Häusern wird auch die Brücke über den Stadtbahngleisen beseitigt,
die den Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrimstraße mit der Hahnen-
torburg verbindet.
Art des Verfahrens
Teilnehmeranzahl
Ergebnis
Beratungsgremium
Ausloberin
Gesamt BGF
Sachstand 2019
Zweiphasiges kooperatives Gutachterverfahren, Entscheidung 17.1 1.2015
6 Architekturbüros
1. Preis: Caruso St. John Architects, London
Preisgericht: Verwaltung, Experten und Auftraggeberin
MOMENI Immobilien Holding GmbH, Hamburg
ca. 14.000 m² mit Erweiterbarkeit auf bis zu 25.000 m²
In Planung
Abb.: © MOMENI Gruppe
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
3 Kommunikation
Der Masterplan als Mittel zur
Kommunikation
Der städtebauliche Masterplan definiert als informelles Planungsin-
strument
den
Handlungsrahmen,
innerhalb
dessen
eine
Qualifizie-
rung unter der Berücksichtigung der verschiedenen Interessenlagen
und
Machbarkeiten
stattfindet.
Das
Abwägen
von
technischen
und
inhaltlichen
Anforderungen fällt hierbei gleichermaßen darunter, wie
die
Aushandlungsprozesse
zwischen
öffentlicher
Hand
und
privaten
V
orhabenträgern.
Vor diesem Hintergrund ist der Masterplan auch ein bedeutendes
Kommunikationsinstrument, welches einerseits nach innen verwal-
tungsintern,
aber
auch
nach
außen
in
Richtung
Stadtgesellschaft
eine
große
Rolle
spielt.
Im
Folgenden
werden
diese
beiden
Kommunikationsebenen
be-
leuchtet und mit Blick auf den Umgang in den letzten zehn Jahren
ausgewertet.
Seite 55
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
nach außen
Breite Stadtgesellschaft
Private Investoren
stadtweit
überregional
international
nach innen
verwaltungsintern
Kommunikation
zwischen Verwaltung
+ Politik
Abb.: Masterplan © AS+P
Seite 56
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die Kommunikation nach innen gliedert sich in drei Felder: Die poli-
tischen Beschlüsse als Kommunikationsebene zwischen V
erwaltung
und Politik, die Geschäftstelle Städtebaulicher Masterplan und die
Lenkungsgruppe. Im Stadtplanungsamt angesiedelt bildet die Ge-
schäftsstelle das zentrale Element der verwaltungsinternen Kommu-
nikation. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die verwaltungsinter-
nen Strukturen und Abläufe im Zusammenhang mit dem Masterplan
teilweise unklar sind und ein Ungleichgewicht zwischen Aufgaben und
personellen
Ressourcen
besteht.
Die Lenkungsgruppe, als beratendes
Arbeitsgremium, wurde auf Ba-
sis des des Grundsatzbeschlusses im Jahr 2009 eingerichtet und tagt
seitdem im Durchschnitt 2-3x pro Jahr, um den fachlichen Austausch
zu aktuellen Projekten des Masterplans zu führen. Das Gremium wird
insgesamt von den Mitlgiedern geschätzt, weist jedoch hinsichtlich
Format,
T
urnus
und
T
eilnehmerkreis
Überarbeitungsbedarf
auf.
Mit
dem Beschluss zur W
eiterentwicklung wurde daher im Jahr 2017 eine
Neuausrichtung der Lenkungsgruppe auf den Weg gebracht.
Im
Zuge
der
Fortschreibung
gilt
es
zu
schärfen,
welche
Aufgaben
-
felder die Geschäftsstelle abdecken soll, wie die Schnittstellen zu an-
deren
Abteilungen
und
Fachämter
geregelt
ist
und
welche
personellen
Kapazitäten
hierfür
benötigt
werden.Des
Weiteren
ist
die
Neuausrich-
tung
der
Lenkungsgruppe
konkret
zu
gestalten
und
hierbei
die
offenen
Punkte
hinsichtlich
Format,
T
urnus
und
T
eilnehmerkreis
zu
klären.
Mitglieder
Vorsitz: Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Politik
Vertreter/innen
der
Bezirksvertretung
Innenstadt
(2)
Fraktionspolitische
Sprecher/innen
des
StEA
(4)
Experten
Vorsitzender des Gestaltungsbeirats
Vertreter
des
Büros
AS&P
(1
-
2)
Vertreter
der
Leitbildgruppe
(1)
ggf. eingeladene Expertinnen udn Experten
Vertreter
des
Vereins
Unternehmer
für
die
Region
Köln
e.V.
(1)
Geschäftstelle schärfen
Lenkungsgruppe neu
ausrichten
3.1 Kommunikation nach innen
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
politische
Beschlüsse
2009 Grundsatzbeschluss
• Masterplan als grundsäzliche Handlungs
empfehlung und strategische Zielausrichtung
• Einrichtung der Lenkungsgruppe
• Sieben Projekte mit Priorität
2013 Sachstandsbericht
• Bilanzierung der kurzfristigen Maßnahmen
• 28 Projekte mit Priorität
2017 Weiterentwicklung
• Vier Lupenräume
• Neuausrichtung der Lenkungsgruppe
Geschäftsstelle
Aufgaben
• Konzeption, Koordination + Dokumentation
der Lenkungsgruppensitzung 2 - 4x/Jahr
• Controlling der Masterplan Projekte
• Bearbeitung Lupenräume / Prio-1-Projekte
• Erarbeiten der Beschlussvorlagen
•
Öffentlichkeitsarbeit
Personelle Besetzung
1 Vollzeitkraft seit 2017
Lenkungsgruppe
Rolle
„In der Lenkungsgruppe werden keine Ab-
stimmungen, weder als Empfehlung, noch als
Meinungsbilder vorgenommen, da es sich um
eine
reine
Arbeitsgruppe
handelt.“
(Beschluss Nr.5681-2008)
Turnus
• 27 Sitzungen seit 2009
2-3 Sitzungen pro Jahr im Durchschnitt
• Einsatz als Begleitgremium verschiedener
Planungs-
und
Vergabeverfahren
(s.S.
34
ff)
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Bei der Kommunikation nach außen geht es im Schwerpunkt darum,
einerseits die Inhalte und das Erreichte des Masterplans im allge-
meinen zu vermitteln, sowie auf vorhandene Potentiale und Hand-
lungsspielräume im einzelnen hinzuweisen. Hierbei sollen gleicher-
maßen
die
breite
Stadtgesellschaft
wie
auch
mögliche
Investoren
angesprochen
werden.
Die
Website,
aber
auch
das
Faltblatt
sind
hierfür geeignete Medien, um die aktuellen Projektstände zu erlä-
tern.
Um
eine
möglichst
breite
Stadtgesellschaft
zu
erreichen,
bieten
sich
verschiedene
Formate
an,
die
seit
2008
eingerichtet
und
angewen-
det oder zwischenzeitlich auch teilweise wieder verworfen wurden.
So sind beispielsweise die im Zuge der dialogischen Erarbeitung
des Masterplans etablierten Innenstadtforen bis einschließlich
2013 regelmäßig durchgeführt worden. Jedoch mit dem Start der
Planungsverfahren
für
die
drei
Konversionsflächen
und
den
damit
verbundenen umfangreichen Beteiligungsformaten, wurden die
Innenstadtforen ausgesetzt und seither nicht mehr wieder aufgelegt.
Im Zusammenhang mit dem Gestaltungshandbuch für den gesamt-
en
Kölner
Stadtraum
hat
das
Stadtraummanagement
in
Kooperation
mit der IHK / Hr
. Soenius in den Jahren 2014/15 zwar sogenannte
Stadtbildforen durchgeführt, die inhaltlich viele Schnittstellen zum
Masterplan aufwiesen, aktuell existiert jedoch kein Veranstaltungs-
format, um interessierten Bürgerinnen und Bürger die kontinuierliche
Arbeit am Städtebaulichen Masterplan zu kommunizieren.
Die
Frage,
die
sich
vor
dem
Hintergrund
der
Fortschreibung
des
Städ-
tebaulichen Masterplans stellt, lautet: Welche Kommunikationsformate
bedarf es, um über die Umsetzung und den damit verbundenen Pla-
nungsprozessen kontinuierlich und punktuell zu informieren?
3.2 Kommunikation nach außen
Öffentlichkeitsformate
Seite 59
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Innenstadtforen
2008 - 2009
Innenstadtforum 01 - 04 Erarbeitung Masterplan
2010 - 2011
Innenstadtforum 05 - 06 Sachstand Projekte
2011
Innenstadtforum 07 Planungswerkstatt
Ringe
2012
Innenstadtforum 08 Zwischenbilanz
2013
Innenstadtforum 09 Universität
zu
Köln
Masterplan Köln
Projektentwicklung
Masterplan Köln
Projektentwicklung
Masterplan Köln
Projektentwicklung
Masterplan Köln
stand: 20/02/2017
Planungswerkstatt Ringe Zur Aufwertung und Harmonisierung des
Erscheinungsbildes des Kölner Ringstraßen wurden 2011 in einer Planungs-
werkstatt Leitlinien entwickelt. Sie definieren den Rahmen und die Eck-
punkte der künftigen Entwicklung. Auf Grundlage der Entwürfe aus der
Planungswerkstatt und ihrer kritischen Prüfung und Bewertung durch Ex-
perten und Fachämter wurden generelle Prinzipien zu immer wiederkehren-
den Schlüsselelementen für die Weiterentwicklung der Ringe entwickelt.
Projektstand: in Umsetzung.
Dritte Baustufe Nord-Süd-Stadtbahn Mit der dritten Baustufe
wird die Nord-Süd Stadtbahn entlang der Bonner Straße von der
Schönhauser Straße bis zum Verteilerkreis Süd geführt. Damit ver -
bunden ist die Umgestaltung des gesamten Straßenraumes.
Von der Haltestelle Marktstraße werden die Bahnen oberirdisch bis
zum Verteilerkreis fahren. Auf der circa 2,1 km langen Strecke sind
vier Haltestellen vorgesehen.
Projektstand: in Vorbereitung.
Domumgebung Ost Die Erneuerung der östlichen Domumgebung ist
vollendet. Durch den Abriss von Teilen der Betonarchitektur wurden Licht
und Luft in diesen einst düsteren Teil des Domumfelds eingelassen. Die
neuen Wandkonstruktionen haben einen klar lesbaren Domsockel erzeugt.
Dank Verbesserung der Belichtung und der Reduzierung der Flächen für
den Pkw-Verkehr sind attraktive Fuß- und Radwegeverbindungen zwi -
schen Bahnhofsvorplatz und dem Kurt-Hackenberg-Platz entstanden.
Projektstand: abgeschlossen.
KAP 686 Schnell hatte die neuen Curbs, Banks und Rails die Ska -
terinnen und Skater von der Domplatte auf die Anlage in Höhe des
Rheinkilometers 686 südlich des Rheinauhafens gelockt. Mit dem Kap
686 verfügt Köln über einen Streetskatingpark mit einer 2000 Quad -
ratmeter großen, beleuchteten Fläche aus hochwertigen, großforma -
tigen Bodenplatten und den Attraktionen Pier 7, Parallel Manual Pads,
China Banks, Curbs, Low 2 Highs sowie den Beer Banks aus Barcelona.
Projektstand: abgeschlossen.
Kurt-Hackenberg-Platz Der Kurt-Hackenberg-Platz, „öffentliches
und offenes Foyer“ der Philharmonie, wird nach jahrelangem U-Bahn-Bau
ab 2017 neu gestaltet. In Anlehnung und zeitgenössischer Interpretation
seiner historischen Gestalt entsteht nach Entwürfen des Landschaftsar -
chitekten Günther Vogt ein grüner Stadtraum, der nicht an den einstigen
Bischofsgarten an dieser Stelle erinnert, sondern auch an die Tradition
der Kölner Schmuckplätze anknüpft.
Projektstand: Baubeginn 2017.
Deutzer Hafen Seiner ursprünglichen Funktion weitgehend ent -
ledigt, wurde der alte Industriehafen in Deutz viele Jahre unter Wert
genutzt, zahlreiche Flächen lagen brach. Nun soll er zu einem neuen
Wohn- und Arbeitsort für einige tausend Menschen werden. In einem
kooperativen Verfahren mit einem Wettbewerb unter fünf interdis -
ziplinären Planungsteams wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft
ein städtebauliches Konzept entwickelt, robust und flexibel zugleich.
Projektstand: in Vorbereitung.
Historische Mitte Vis-à-vis dem Dom könnte auf der Südseite des
Roncalliplatzes ein neuer Kulturbaustein entstehen, der das Stadtmuseum
und Teile des Römisch-Germanischen Museums aufnehmen und als Kurien -
haus dienen soll. Der Entwurf von Volker Staab, der als Sieger aus einem
Wettbewerb hervorgegangen ist, sieht zwei separate Gebäude vor. In ihrer
Anordnungen schaffen sie einen neuen kleinen Platz. Nach weiterer Ausar -
beitung entscheidet der Rat, ob der Bau errichtet wird.
Projektstand: in Vorbereitung
Teilneubau des IWZ in Deutz Die Technische Hochschule Köln
wird ihren heute isolierten Standort rund um das Ingenieurwissen -
schaftliche Zentrum (IWZ) in Deutz umstrukturieren, erweitern und
zum angrenzenden Stadtteil öffnen. 80 Prozent der bestehenden
Gebäude auf dem 100.000 Quadratmeter großen Areal werden
abgebrochen und machen Platz für einen modernen Campus nach
dem städtebaulichen Konzept des Büros Kister Scheithauer Groß.
Projektstand: in Vorbereitung.
Via Culturalis Vom Dom bis zur Kirche St. Maria im Kapitol spannt
sich im Herzen der Altstadt die so genannte Via Culturalis auf, ein Kul -
turpfad, dessen Konturen geschärft werden. Durch Neugestaltung des
öffentlichen Raums wird der kulturhistorisch bedeutsame Wegstrecke
erlebbar gemacht. Geplant sind die Neugestaltung des Tunnels Johan -
nisstraße und des Kurt-Hackenberg-Platzes sowie die Entwicklung eines
Gesamtplanes für die Wegstrecke.
Projektstand: in Vorbereitung
Rheinboulevard Deutz Das rechte Rheinufer zwischen Hohenzol -
lernbrücke und Deutzer Brücke ist nach Plänen der Landschaftsarchi -
tekten Planorama Landschaftsarchitektur neu gestaltet worden. Mit -
telpunkt bilden die Uferpromenade sowie eine rund 500 Meter lange
Freitreppe, die zum Sitzen einlädt und eine wunderbare Aussicht auf
Altstadt und Dom gewährt. 2015 eröffnet, hat sich die Treppenanlage
aus hellem Sichtbeton zum Lieblingsort.
Projektstand: abgeschlossen
Ottoplatz Die Platzfläche wurde neugestaltet. Durch die Bebau -
ung von Parkplätzen auf der Ostseite und auf der Südseite soll der
Ottoplatz eine Fassung und mehr Kontur bekommen. Auf dem Gelände
auf der Südseite entsteht ein Spielcasino, aus einem Architektenwett -
bewerb gingen zwei Sieger hervor: Allmann Sattler Wappner und AIP .
Auf der Südseite wird der Landschaftsverband Rheinland beim Neubau
seines Verwaltungsgebäudes auch seinen Parkplatz einbeziehen.
Projektstand: abgeschlossen.
Generalsanierung der Bühnen Die weitgehend fertiggestellten
Fassaden und die zum Großteil ebenfalls erneuerten Außenanlagen lassen
nicht erahnen, dass die denkmalgerechte Sanierung von Opern- und
Schauspielhaus noch eine Weile brauchen wird. Auch der Umbau der
Opernterrassen zum Kleinen Haus des Schauspiels sowie der Neubau einer
Kinderoper unter dem Offenbachplatz sind Bestandteil der Modernisie -
rung des Bühnenensembles am Offenbachplatz.
Projektstand: in Umsetzung
Neugestaltung Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe Die U-Bahn-
Haltestelle Bahnhofe Deutz /Messe gehört zu den meistfrequentier -
ten Stationen Kölns und bildet für viele Gäste das Entree in die Stadt
Köln. Doch die Haltestelle ist in die Jahre gekommen und soll nun
modernisiert werden. Das Konzept zur Neugestaltung ist aus einem
Werkstattverfahren hervorgegangen. Eine reduzierte Formensprache
und eine helle Farbgestaltung sollen die Orientierung erleichtern.
Projektstand: in Vorbereitung.
L.-Fritz-Gruber-Platz Der L.-Fritz-Gruber-Platz in der Kölner Innen -
stadt erstrahlt in neuem Licht. Eine auffällige Pflasterung, eine exponierte
Beleuchtung, weiße Betonbänke, Fahrradständer und weitere Ausstat -
tungsdetails geben der einst als Parkplatz genutzten Fläche eine anspre -
chende Ausstrahlung. Eine Kugelleuchte aus Edelstahl, die über dem Platz
hängt, sorgt nachts für ein auffälliges Spiel aus Licht und Schatten auf
den hellen Betonsteinplatten.
Projektstand: abgeschlossen.
MesseCity in Deutz Nördlich des Deutzer Bahnhofs nimmt auf
einem 5,4 Hektar großen Gelände die MesseCity Köln, ein Büroquar -
tier mit rund 135.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche, Formen an.
Zwischen dem Messe-Eingang Süd und dem ICE-Bahnhof entstehen
sechs Gebäude mit Büroflächen, Hotels, Gastronomie, kleinteiligem
Handel für die Quartiersversorgung und einem Kino. Der städtebauli -
che Entwurf verspricht ein lebendiges Areal mit vielfältiger Bebauung.
Projektstand: in Umsetzung.
Archäologische Zone und Jüdisches Museum Zwischen dem Rat -
haus und dem Wallraff-Richartz-Museum öffnet sich die Stadtgeschichte
in Form der Archäologischen Zone, die mit ihren Zeugnissen insbesondere
auch der jüdischen Geschichte Kölns die Kölner Museumslandschaft berei -
chern soll. Über den Bodendenkmälern entsteht auf einer Freifläche nach
Entwürfen von Wandel Hoefer Lorch und Hirsch ein neuer Museumsbau,
der ein wichtiger Bestandteil der Via Culturalis wird.
Projektstand: in Umsetzung.
Masterplan Koelnmesse 3.0 Die Koelnmesse investiert bis 2030
über 600 Millionen Euro in die Entwicklung des modernsten inner -
städtischen Messegeländes der Welt. Das Messeareal wird rundum
modernisiert, das Umfeld deutlich attraktiver, Park- und Logistikräume
sowie die Verkehrsinfrastruktur werden zukunftsgerecht gestaltet.
Es entsteht die Halle 1plus sowie eine neue Multifunktionshalle
für Kongresse, Ausstellungen und Events mit bis zu 4.000 Menschen.
Projektstand: in Vorbereitung.
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum Schon im Eröffnungsjahr
2001 wurde es dem Wallraff-Richart-Musem in dem vom O.M. Ungers
entworfenen Bau zu eng. Mit der Dauerleihgabe der impressionistischen
Gemälde des Sammlers Gérard Corboud stellte sich die Frage des Anbaus
umso dringlicher. Er soll nun als eine Art „Schatzkästchen“ neben dem
Museumbau auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz mit 1.000
Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche entstehen.
Projektstand: in Vorbereitung.
Mülheimer Süden Im Mülheimer Süden entsteht auf einer weit -
gehend brach liegenden Fläche von rund 100 Hektar, auf der einst
Unternehmen wie die Motorenfabrik Deutz Industriegeschichte schrie -
ben, ein lebendiges urbanes Stadtquartier. Unterschiedliche Nutzun -
gen durchmischen sich: Die alten Industriehallen sollen nicht nur Ge-
werbeeinheiten aufnehmen, sondern auch ungewöhnliche Formen des
Wohnens ermöglichen. In Neubauten entstehen Wohnungen und Büros.
Projektstand: in Umsetzung.
AntoniterQuartier Das Areal rund um die Antoniterkirche wird neu
bebaut. Auf dem rund 3300 Quadratmetern großen Grundstück an der
belebten Schildergasse wird bis 2019 ein Gebäudeensemble mit 6500
Quadratmetern Geschossfläche entstehen, in dem ein Citykirchenzentrum
Platz findet und das vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten (Gastrono -
mie, Dienstleistung, Wohnen und Handel) umfasst. Die Gebäude umschlie -
ßen einen Innenhof, der als Kirchplatz und als Oase der Ruhe dienen soll.
Projektstand: in Umsetzung.
Brückenköpfe Ein Aufwertung haben Areale rund um Brücken -
köpfe am Rhein erfahren: Ansprechende Freiräume sind durch den
Umbau und die Neuorganisation des Lufthansa-Komplexes nördlich
der Rampe zur Deutzer Brücke entstanden, die nun den Blick auf
Alt St. Heribert freigeben. Im Linksrheinischen ist auf einer Brache
südlich der Severinsbrücke ein Gebäudekomplex entstanden, der den
Straßenraum fasst und auf der Nordseite Platz lässt für eine kleine
Grünanlage. Projektstand: abgeschlossen.
Rasengleis Wo sich einmal der Schienenstrang der Stadtbahn entlang
der Pipin- und der Cäcilienstraße wie ein metallenes Band durch den Stra -
ßenraum schob, wurde der Gleiskörper zwischen Hohe Straße und Heu -
markt begrünt. Der Rasen besteht aus einer speziellen Grasmischung, die
mit wenig Feuchtigkeit und hohen Temperaturen auskommt. Er wächst
auf dem Rasensubstrat Vulkatec, das in einer etwa 14 Zentimeter dicken
Schicht ausgebracht wurde.
Projektstand: abgeschlossen.
Rheinboulevard Mülheim mit Grünzug Charlier Mit der grünen
Verbindung des Rheinboulevards ist der Lückenschluss zwischen der
Mülheimer Brücke und dem Rheinpark gelungen. Ein Fuß- und Radweg
macht das rechte Rheinufer durchgängig erlebbar. Der 60 Meter breite
und 220 Meter lange Grünzug Charlier verbindet den Boulevard mit dem
Auenweg und der Deutz-Mülheimer Straße. Er eröffnet nicht nur den
Menschen in der Stegerwaldsiedlung den direkten Zugang zum Rhein.
Projektstand: abgeschlossen
Rudolfplatz Der Rudolfplatz wird aufgewertet. Ein Gebäudesammelsu -
rium auf der Südseite, das sichtbar in die Jahre gekommen ist, wird ab 2017
durch ein architektonisch anspruchsvolles Bauensemble ersetzt. Mit den
Häusern wird auch die Brücke über die Stadtbahngleise beseitigt, die den
Gebäudekomplex zwischen Habsburgerring, Hahnenstraße und Pilgrim -
straße mit der Hahnentorburg verbindet. Den Großteil des Areals wird ein
Büro- und Geschäftshaus nach Entwürfen von Caruso St. John einnehmen.
Projektstand: in Umsetzung.
Masterplan Universität Die Universität
zu Köln saniert und erweitert ihren Campus
von 210.000 Quadratmetern auf fast 300.000
Quadratmeter. Sie will sich dabei stärker noch
als bisher baulich in die gewachsenen Strukturen
integrieren und Wege und Plätze der Uni mit
dem Grüngürtel vernetzen.
Projektstand: in Umsetzung
Neubau Historisches Archiv Das Histori -
sche Archiv, dessen Gebäude am 3. März 2009
an der Severinstraße eingestürzt ist, bekommt
auf einem Grundstück an der Ecke Eifelwall/
Luxemburger Straße ein neues Domizil, das 2020
auch die Kunst- und Museumsbibliothek sowie
das Rheinische Bildarchiv aufnimmt.
Projektstand: in Umsetzung
Tel-Aviv-Straße Eine verkehrsumspülte
Insel zwischen Blaubach, Tel-Aviv-Straße und
Perlen graben wird zu einem kleinen Stadtquartier
mit fast 300 Wohnungen und Appartements. Auf
dem Gelände befindet sich derzeit noch eine ehe -
malige Auffahrt vom Perlengraben auf die Seve -
rinsbrücke, die aufgegeben wurde.
Projektstand: in Umsetzung
Parkstadt Süd Auf einem 115 Hektar gro -
ßen Areal und um den Großmarkt, der verlagert
werden soll, wird der Innere Grüngürtel bis an
den Rhein verlängert und an seinem Rand die
Parkstadt Süd, ein neuer Stadtteil mit mehreren
tausend Wohnungen, mit Büros und Gewerbe -
flächen entstehen.
Projektstand: in Vorbereitung
KOMPASS FüR DIE S TADTENTWICKLUNG
Der Masterplan, der auf Initiative des Vereins Unternehmer für die Region Köln
entwickelt wurde, ist der rote Faden für die städtebauliche Entwicklung in der Kölner
Innenstadt. Und das Planwerk trägt Früchte: An rund 30 Orten in der City und
in Deutz hat das Planwerk Pate gestanden für die Entwicklung konkreter Vorhaben
zur städtebaulichen Aufwertung. Vom ehemaligen Mühlheimer Industrieareal im
Norden bis zur Parkstadt im Süden wurden Ideen in konkrete Planungen gegossen,
wurden und werden Pläne umgesetzt und hat die Verwirklichung städtebaulicher
Entwürfe das Gesicht der Stadt bereits verändert.
12
1
2
15
16
17
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20
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Website
Printmedien
Baustellenschild
Wir bauen für Köln
Ausbau
Bauzeit:
Bauausführung:
Eine Maßnahme des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln
Der Oberbürgermeister
DTL Argo T Medium
43 pt
DTL Argo T Medium
22,5 pt
DTL Argo T Medium
15 pt
DTL Argo T Medium,
15 pt / DTL Argo T
Light, 15 pt / Zeilen
abstand 20 pt
DTL Argo T
Medium, 15 pt und
22,5 pt / DTL Argo T
Light, 15 pt / Zeilen
abstand 20 pt
DTL Argo T Medium,
15 pt
DTL Argo T Light, 15 pt
DTL Argo T Light
21 pt
225 cm
56 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm28 cm
Angelegt im Maßstab 1:10
v
Beteiligungsverfahren
2013 - 2014
Planungswerkstatt Mülheimer Süden
2014 - 2015
Kooperatives Planungsverfahren Parkstadt Süd
2015 - 2016
Kooperatives Planungsverfahren Deutzer Hafen
+
Abb.: o. l. © Ina Selve / r. © Stadt Köln / u. l. © Thomas Wolf
Seite 60
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Die Bilanzierung des Städtebaulichen Masterplans als informelles
Planungsinstrument gibt im Ergebnis eine Zusammenschau des
Erreichten, aber auch Aufschluss darüber, welche Inhalte im Zuge
der
geplanten
Fortschreibung
diskutiert,
überarbeitet
oder
ergänzt
werden
sollen.
Unter
den
drei
Begriffen
aufräumen, verknüpfen und
fokussieren werden
im
folgenden
die
Kernfragen
für
eine
Fortschrei-
bung zusammengefasst.
Im
Rahmen
der
Analyse
wurde
deutlich,
dass
die
grundsätzliche
Systematik der Interventionsräume und die davon abgeleiteten Kon-
zepte und Projekte in sich schlüssig sind. V
ergleicht man die einzel-
nen Maßnahmen jedoch untereinander, existiert ein starkes Gefälle
bezüglich Projektumfang und den damit verbundenen Einzelschritten
im
Planungs-
und
Umsetzungsprozess
(s.
Kapitel
1.1),
was
einen
strategischen Umgang mit dem Planungsinstrument erschwert.
Darüber hinaus deckt sich die Plandarstellung nicht mit dem Katalog
der
104
Maßnahmen
und
gibt
in
der
jetzigen
Form
zehn
Jahre
später
nicht mehr den aktuellen Planungsstand wieder
, weshalb der Plan
selbst, als primäres Kommunikationsmittel, an Aussagekraft verliert.
Vor diesem Hintergrund wird vorgeschlagen, den Masterplan aufzu-
räumen und zwar sowohl im Sinne einer Aktualisierung der Plan-
grafik
als
auch
in
Form
einer
Projektpriorisierung
und
schlüssigen
Darstellung der notwendigen Einzelschritte sowie einer realistischen
Zeiteinschätzung für die Umsetzung.
Um die Projekte entsprechend zu präzisieren und zu priorisieren ist
es notwendig, diejenigen Inhalte zu fokussieren
, die der Städtebau-
liche
Masterplan
auch
künftig
berücksichtigen
soll.
Im
Rahmen
der
Fortschreibung
wird
daher
auch
folgenden
Fragen
nachgegangen
werden: Sollen auch über die Innenstadt hinaus weitere Interventi-
onsräume
definiert
werden
oder
gilt
nachwievor
die
Strategie,
das
Zentrum als Motor für die Gesamtstadt zu betrachten? Und: Soll der
Plan auch die
Themen Verkehr und Klima beinhalten oder als stadt-
räumliches
Gerüst
den
notwendigen
Raum
für
diese
Inhalte
geben
und sich vielmehr mit anderen Konzepten verknüpfen
?
4 Fazit und Ausblick
Ansätze für die Fort-
schreibung
Aufräumen
Fokussieren
Verknüpfen
Seite 61
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Aufräumen
Welche Konzepte und Projekte sind für
die Entwicklung der Innenstadt von
besonderer, strategischer Bedeutung?
Verknüpfen
Welche sind die Schnittstellen
zwischen dem Masterplan und
dem räumlichen Leitbild „Stadtstrategie
Kölner
Perspektiven
2030“
sowie
ande-
ren relevanten Konzepten?
Fokussieren
Welche Räume und Inhalte definiert
künftig das Planungsinstrument?
Abb. o.: © Studio für Gestaltung
Abb. m. / u.: © AS+P
Seite 62
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Anhang
Arbeitsstand: Oktober 2019
Umsetzungstand /
Kategorien: in Bearbeitung und/oder Umsetzung
fertiggestellt
geprüft und verworfen
Interventionsraum
1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
26 Maßnahmen des MP
VI
A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum
Rhein“ VIII
B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII
C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Ubierring zum Deutzer Hafen
10 in Bearbeitung
DB
A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem
(Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/
Deutz)
VIII
B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“
VIII
C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“
5 geprüft & verworfen
VIII
A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung
Hohenzollernbrücke VI/VIII
B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer-
Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII
C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in
Zusammenhang mit den Rheinrundgängen
7 nicht angegangen
VI/VIII
A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“
DB
B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher
Bahnsteig) DB
C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte
Eisenbahnbrücke)
0 fertiggestellt
VI/VIII
A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz
[- Bahnhofsvorplatz realisiert;
- Bebauung in Bearbeitumg]
VI/VIII
B 1.05
VIII
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden
bis Severinsbrücke
4 aufgeräumt
VI/
VIII/LVR
A 1.06
VIII
C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe
siehe C 5.01
22 Maßnahmen
Köln Messe/
VI/VIII
B 1.06 Aufwertung Auenweg
[Masterplan Koelnmesse 3.0]
VIII
A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch
DB
B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke
(Vierte Eisenbahnbrücke)
VI
A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch VIII
B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
siehe A 1.11
siehe A 5.01
VI/VIII
A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke
- Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII
B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
siehe B 5.04
VI
A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“
VIII
A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
Interventionsraum
2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
9 Maßnahmen des MP
VI
A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept
mit Stufenplan VI
B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der
Hahnentorburg) VI
C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl.
Anbindung an die ringe
7 in Bearbeitung
VI/VIII
A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe"
im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat
B2.02 Umgestaltung Friesenplatz
0 geprüft & verworfen
VI/VIII
A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz
VIII /VI
B2.03
1 nicht angegangen
VI/VIII
A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz
1 fertiggestellt
VI
B2.04 Bebauung am Sachsenring
9 Maßnahmen
Interventionsraum
3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
24 Maßnahmen des MP
VI
A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel
"Raumsequenzen"
VI/
Uni-
versität
B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln
VI
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt
Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark
13 in Bearbeitung
VI
A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021
TH
B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH
Köln VI/
Privat
C 3.02 Arrondierung Mediapark
1 geprüft & verworfen
VI/VIII
A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall
DB
B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof
VI
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden
[Parkstadt Süd]
5 nicht angegangen
Uni
A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen
Universität zu Köln DB
B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner
Wall VI/VIII
C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für
Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer
Grüngürtel)
3 fertiggestellt
TH
A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/
Privat/KVB
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener
Station Privat
C 3.05 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
2 aufgeräumt
VI/
Private
A 3.06 Arrondierung der Außenränder
Privat
B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen
Aachener Str. und Herkulesberg (inkl.
Umstrukturierung der Kleingärten)
22 Maßnahmen
DB
A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und
Bonner Wall VI/Uni
B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen
Venloer Straße und Herkulesberg sowie am
SüdstadionVI
A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt
VI
B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark
VI
B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall,
Großmarktareal, Südstadion und
Umgebung (inkl. Innenstadttangente)VI
B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark
Privat
B 3.11 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
Interventionsraum
4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
8 Maßnahmen des MP
VIII
A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) VIII
B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Turiner Str. VIII
C4.01 Umgestaltung Turiner Str.
1 in Bearbeitung
VII
A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier)
siehe A 6.01
VIII
B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse
und Ulrichgasse VIII
C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse
1 geprüft und verworfen
VIII
B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
VIII
C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich
2 nicht angegangen
3 fertiggestellt
1 aufgeräumt
7 Maßnahmen
Interventionsraum
5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
6 Maßnahmen des MP
VI
A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke:
- Brückenkopf Heumarkt
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII
B 5.01
VIII
C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel
4 in Bearbeitung
0 geprüft & verworfen
VI
B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
siehe B 7.02
0 nicht angegangen
VI
B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
siehe B 7.03
0 fertiggestellt
VIII
B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
2 aufgeräumt
4 Maßnahmen
Interventionsraum
6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
13 Maßnahmen
VI
A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit
der Nutzungen VIII
B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen
siehe A 6.06 VIII
C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
siehe C 4.03
6 in Bearbeitung
VI
A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und
Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII
B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept
0 geprüft & verworfen
VIII
A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat
B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse
2 nicht angegangen
VII
A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII
B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
Nord-Süd-Fahrt
2 fertiggestellt
VIII
A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept
[Verkehrsführungskonzept Altstadt]
3 aufgeräumt
VIII
A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu
Mischverkehrsflächen
10 Maßnahmen
VI
A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen
VI
A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen:
- Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale
und Via Culturalis)
- Via Sacra [Lupenraum]
Interventionsraum
7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
18 Maßnahmen
VI
A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz
VI
B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener
Str.) VI
C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen
8 in Bearbeitung
VIII
A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
rechtsrheinisch
siehe A 1.07
VI
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
VI
C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen
0 geprüft & verworfen
VI
A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch
siehe A 1.08
VI
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
DB
C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof
4 nicht angegangen
VI
A 7.04 Umsetzung Messecity
VI
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule
Köln
1 fertiggestellt
VI
A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung
Raumkante LVR- Gebäude
siehe A 1.06
VI
B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand
5 aufgeräumt
VI
A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule
Köln
siehe A 3.05
VI
B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse
Deutz-Mülheimer- Straße
13 Maßnahmen
VI
A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
VI
B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
siehe A 7.07
VI/ VIII
A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring
Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
linksrheinisch
[- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt
- südwestlich in Bearbeitung]
Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante
LVR- Gebäude
[- Umgestaltung Ottoplatz realisiert
- Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung
- gesamte Arrondierung nicht angegangen]
Umgestaltung der Abschnitte:
- Theodor-Heuss-Ring
- Hansaring
- Kaiser-Wilhelm-Ring
- Habsburger-/Hohenstaufenring
- zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer
Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]:
- Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt
- Neumarkt
- Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz
- Rudolfplatz
- Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere
Kanalstraße
Seite 63
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Arbeitsstand: Oktober 2019
Umsetzungstand /
Kategorien: in Bearbeitung und/oder Umsetzung
fertiggestellt
geprüft und verworfen
Interventionsraum
1. Rhein kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
26 Maßnahmen des MP
VI
A 1.01 Erstellung Entwicklungs- und Gestaltkonzept „Stadtraum
Rhein“ VIII
B 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Theodor-Heuss-Ring zum Rheinpark VIII
C 1.01 Realisierung Fuß- und Radwegebrücke vom
Ubierring zum Deutzer Hafen
10 in Bearbeitung
DB
A 1.02 Umsetzung Betriebskonzept Bahnhofsystem
(Informationsaustausch zwischen Hbf. und Bhf. Messe/
Deutz)
VIII
B 1.02 Realisierung „Mittlerer Rheinrundgang“
VIII
C 1.02 Realisierung „Großer Rheinrundgang“
5 geprüft & verworfen
VIII
A 1.03 Ertüchtigung Fuß- und Radwegeverbindung
Hohenzollernbrücke VI/VIII
B 1.03 Gestaltung des Tiefkais Konrad-Adenauer-
Ufer und der Zugänge zum Stadtraum VIII
C 1.03 Touristische Entwicklung Wasserbusroute in
Zusammenhang mit den Rheinrundgängen
7 nicht angegangen
VI/VIII
A 1.04 Realisierung „Kleiner Rheinrundgang“
DB
B 1.04 Erweiterung Köln Hauptbahnhof (zusätzlicher
Bahnsteig) DB
C 1.04 Erweiterung Hohenzollernbrücke (Vierte
Eisenbahnbrücke)
0 fertiggestellt
VI/VIII
A 1.05 Umgestaltung/ Bebauung Breslauer Platz
[- Bahnhofsvorplatz realisiert;
- Bebauung in Bearbeitumg]
VI/VIII
B 1.05
VIII
C 1.05 Verlängerung Rheinufertunnel nach Süden
bis Severinsbrücke
4 aufgeräumt
VI/
VIII/LVR
A 1.06
VIII
C 1.06 Option Ost-West-Stadtbahntunnelsiehe
siehe C 5.01
22 Maßnahmen
Köln Messe/
VI/VIII
B 1.06 Aufwertung Auenweg
[Masterplan Koelnmesse 3.0]
VIII
A 1.07 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke rechtsrheinisch
DB
B 1.07 Planung zur Erweiterung Hohenzollernbrücke
(Vierte Eisenbahnbrücke)
VI
A 1.08 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch VIII
B 1.08 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
siehe A 1.11
siehe A 5.01
VI/VIII
A 1.09 Umgestaltung Deutzer Brücke
- Brückenkopf Heumarkt in Bearbeitung
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII
B 1.09 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
siehe B 5.04
VI
A 1.10 Machbarkeit „Haus des Rheins“
VIII
A 1.11 Planung zur Verlängerung Rheinufertunnel
nach Süden
Interventionsraum
2. Ringe kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
9 Maßnahmen des MP
VI
A. 2.01 Erstellung einheitliches Gesamtkonzept
mit Stufenplan VI
B2.01 Umgestlatung Rudolfplatz (inkl. Neubau südlich der
Hahnentorburg) VI
C 2.01 Option Umgestaltung Plätze der Neustadt inkl.
Anbindung an die ringe
7 in Bearbeitung
VI/VIII
A.202 Umsetzung Konzept "Umgestlatung der Ringe"
im Rhamen des abgestimmten Geamtkonzeptes privat
B2.02 Umgestaltung Friesenplatz
0 geprüft & verworfen
VI/VIII
A 2.03 Umgestaltung Barbarossaplatz
VIII /VI
B2.03
1 nicht angegangen
VI/VIII
A 2.04 Umgestaltung Ebertplatz
1 fertiggestellt
VI
B2.04 Bebauung am Sachsenring
9 Maßnahmen
Interventionsraum
3. Innerer Grüngürtel kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
24 Maßnahmen des MP
VI
A 3.01 Erstellung Konzept Innerer Grüngürtel
"Raumsequenzen"
VI/
Uni-
versität
B 3.01 Umsetzung Entwicklungskonzept Universität Köln
VI
C 3.01 Umstrukturierung der Kleingärten im Abschnitt
Bürgergärten und Kunst- und Kulturpark
13 in Bearbeitung
VI
A 3.02 Machbarkeit und Planungsstart BUGA 2021
TH
B 3.02 mögliche Umsetzung Entwicklungskonzept FH
Köln VI/
Privat
C 3.02 Arrondierung Mediapark
1 geprüft & verworfen
VI/VIII
A 3.03 Entwicklung Areal Eifelwall
DB
B 3.03 Sanierung Süd- und Westbahnhof
VI
C 3.03 Ringschluss zum Stadtraum Rhein im Süden
[Parkstadt Süd]
5 nicht angegangen
Uni
A 3.04 Entwicklungskonzept und erste Umsetzungen
Universität zu Köln DB
B 3.04 Neubau Stationen Aachener Str. und Bonner
Wall VI/VIII
C 3.04 Realisierung Durchstiche Bahndamm für
Fußgänger (Vernetzung Innenstadt und Innerer
Grüngürtel)
3 fertiggestellt
TH
A 3.05 Testplanungsverfahren Fachhochschule Köln VI/
Privat/KVB
B 3.05 Bebauung und Umgestaltung Umfeld Aachener
Station Privat
C 3.05 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
2 aufgeräumt
VI/
Private
A 3.06 Arrondierung der Außenränder
Privat
B 3.06 Arrondierende Bebauung im Grüngürtel zwischen
Aachener Str. und Herkulesberg (inkl.
Umstrukturierung der Kleingärten)
22 Maßnahmen
DB
A 3.07 Planung Neubau Stationen Aachener Str. und
Bonner Wall VI/Uni
B 3.07 Tauschoperationen Sportflächen zwischen
Venloer Straße und Herkulesberg sowie am
Südstadion
VI
A 3.08 Planung zur Entwicklung der Parkstadt
VI
B 3.08 Öffentliche Durchwegung Skulpturenpark
VI
B 3.09 Entwicklung Parkstadt: Umfeld Bonner Wall,
Großmarktareal, Südstadion und
Umgebung (inkl. Innenstadttangente)
VI
B 3.10 Planung zur Arrondierung Mediapark
Privat
B 3.11 Arrondierung der Außenränder
siehe A 3.06
Interventionsraum
4. Nord-Süd-Fahrt kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
8 Maßnahmen des MP
VIII
A 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) VIII
B 4.01 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Turiner Str. VIII
C4.01 Umgestaltung Turiner Str.
1 in Bearbeitung
VII
A 4.02 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier)
siehe A 6.01
VIII
B 4.02 Umgestaltung Straßenraum zwischen Schildergasse
und Ulrichgasse VIII
C4.02 Umgestaltung Ulrichgasse
1 geprüft und verworfen
VIII
B 4.03 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
VIII
C4.03 Option Straßentunnel Kernbereich
2 nicht angegangen
3 fertiggestellt
1 aufgeräumt
7 Maßnahmen
Interventionsraum
5. Ost-West-Achse kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
6 Maßnahmen des MP
VI
A 5.01 Umgestaltung Deutzer Brücke:
- Brückenkopf Heumarkt
- Brückenkopf Deutzer Freiheit fertiggestellt
VIII
B 5.01
VIII
C 5.01 Option Ost-West-Stadtbahntunnel
4 in Bearbeitung
0 geprüft & verworfen
VI
B 5.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
siehe B 7.02
0 nicht angegangen
VI
B 5.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
siehe B 7.03
0 fertiggestellt
VIII
B 5.04 Überprüfung Option Ost-West-Stadtbahntunnel
2 aufgeräumt
4 Maßnahmen
Interventionsraum
6. Kernzone kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
13 Maßnahmen
VI
A 6.01 Konzept und Umsetzung zum Erhalt der Vielschichtigkeit
der Nutzungen VIII
B 6.01 Umgestaltung Straßenraum zu Mischverkehrsflächen
siehe A 6.06 VIII
C 6.01 Option Straßentunnel Kernbereich Nord-Süd-Fahrt
siehe C 4.03
6 in Bearbeitung
VI
A 6.02 Konzept und Umsetzung zur Aufwertung und
Qualifizierung des öffentlichen Raums VIII
B 6.02 Fortführung Umsetzung Parkraumkonzept
0 geprüft & verworfen
VIII
A 6.03 Umgestaltung Straßenraum zwischen Komödienstr.
und Schildergasse (Kernbereich) s. A 4.01 Privat
B 6.03 Realisierung Opernfenster und Opernterrasse
2 nicht angegangen
VII
A 6.04 Umgestaltung und Neubau der Bühnen Köln
am Offenbachplatz (Opernquartier) VIII
B 6.04 Überprüfung Option Straßentunnel Kernbereich
Nord-Süd-Fahrt
2 fertiggestellt
VIII
A 6.05 Erstellung und erste Umsetzung Parkraumkonzept
[Verkehrsführungskonzept Altstadt]
3 aufgeräumt
VIII
A 6.06 Umgestaltung Straßenraum zu
Mischverkehrsflächen
10 Maßnahmen
VI
A 6.07 Umgestaltung Umfeld Dionysosbrunnen
VI
A 6.08 Konzepterstellung und erste Umsetzungen:
- Kulturkarree (Verbindung Kulturdiagonale
und Via Culturalis)
- Via Sacra [Lupenraum]
Interventionsraum
7. Rechte Rheinseite kurzfristige Maßnahmen 0-5 Jahre Mittel- bis langfristige Maßnahmen 5 - 15 Jahre Perspektivische Maßnahmen 15 Jahre +
Stand Stand Stand
Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr. Zuständigkeit Nr.
Insgesamt:
18 Maßnahmen
VI
A 7.01 Erstellung Entwicklungskonzept Deutz
VI
B 7.01 Arrondierung Raumkante Finanzamt (Mindener
Str.) VI
C 7.01 Option Entwicklung Mülheimer Hafen
8 in Bearbeitung
VIII
A 7.02 Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
rechtsrheinisch
siehe A 1.07
VI
B 7.02 Bebauung östliches Umfeld Lanxess Arena
VI
C 7.02 Option Entwicklung Deutzer Hafen
0 geprüft & verworfen
VI
A 7.03 Quartierserweiterung Umfeld Severinsbrücke
Brückenkopf rechtsrheinisch
siehe A 1.08
VI
B 7.03 Erweiterung Pyramidenpark Deutz
DB
C 7.03 Neubau Deutzer Bahnhof
4 nicht angegangen
VI
A 7.04 Umsetzung Messecity
VI
B 7.04 mögliche Entwicklung Standort Fachhochschule
Köln
1 fertiggestellt
VI
A 7.05 Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung
Raumkante LVR- Gebäude
siehe A 1.06
VI
B 7.05 Arrondierung westlicher und östlicher Messerand
5 aufgeräumt
VI
A 7.06 Testplanungsverfahren der Fachhochschule
Köln
siehe A 3.05
VI
B 7.06 Entwicklung Messequartier und Entwicklungsachse
Deutz-Mülheimer- Straße
13 Maßnahmen
VI
A 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
VI
B 7.07 Planung zur Entwicklung der Hafenareale
siehe A 7.07
VI/ VIII
A 7.08 Aufwertung öffentlicher Raum Gotenring
Umgestaltung Rampen Severinsbrücke
linksrheinisch
[- nordöstlich Tel -Aviv-Str. fertiggestellt
- südwestlich in Bearbeitung]
Umgestaltung Ottoplatz und Arrondierung Raumkante
LVR- Gebäude
[- Umgestaltung Ottoplatz realisiert
- Neubau LVR-Gbäude in Bearbeitung
- gesamte Arrondierung nicht angegangen]
Umgestaltung der Abschnitte:
- Theodor-Heuss-Ring
- Hansaring
- Kaiser-Wilhelm-Ring
- Habsburger-/Hohenstaufenring
- zwischen Barbarossaplatz und Rheinufer
Umgestaltung [Ost-West-Achse-Rasengleis]:
- Abschnitt zwischen Heumarkt und Neumarkt
- Neumarkt
- Abschnitt zwischen Neumarkt und Rudolfplatz
- Rudolfplatz
- Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Innere
Kanalstraße
Seite 64
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Anhang
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung der 104 Maßnahmen
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung der 104 Maßnahmen
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung 2009 - 2019
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Bilanzierung der 104 Maßnahmen
Arbeitsstand: Oktober 2019
Zusammenfassung
Interventionsraum Maßnahmen
des Masterplans
aufgehobene
Doppelungen in Bearbeitung fertiggestellt geprüft und
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 26 4 10 0 5 7 22
2. Ringe 9 0 7 1 0 1 9
3. Innerer Grüngürtel 24 2 13 3 1 5 22
4. Nord-Süd-Fahrt 8 1 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 6 2 4 0 0 0 4
6. Kernzone 13 3 6 2 0 2 10
7. Rechte Rheinseite 18 5 8 1 0 4 13
Gesamt Masterplan 104 17 49 10 7 21 87
Zuständigkeiten
Interventionsraum VI VII VIII Privat DB Universität Insgesamt
1. Rhein 8 0 9 1 4 0 22
2. Ringe 7 0 1 1 0 0 9
3. Innerer Grüngürtel 15 0 0 1 3 3 22
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 7 0 0 0 7
5. Ost-West-Achse 1 0 3 0 0 0 4
6. Kernzone 4 1 4 1 0 0 10
7. Rechte Rheinseite 12 0 0 0 1 0 13
Gesamt Masterplan 47 1 24 4 8 3 87
Städtische Maßnahmen: 72
Dezernat VI
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 2 2 8
2. Ringe 5 1 0 1 7
3. Innerer Grüngürtel 9 1 1 4 15
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 1 0 0 0 1
6. Kernzone 2 1 0 1 4
7. Rechte Rheinseite 8 1 0 3 12
Maßnahmen D VI 29 4 3 11 47
Dezernat VII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft & verworfenicht angegangen Insgesamt
1. Rhein 0 0 0 0 0
2. Ringe 0 0 0 0 0
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 0 0 0 0 0
5. Ost-West-Achse 0 0 0 0 0
6. Kernzone 1 0 0 0 1
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 1 0 0 0 1
Dezernat VIII
Interventionsraum in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
1. Rhein 4 0 1 4 9
2. Ringe 1 0 0 0 1
3. Innerer Grüngürtel 0 0 0 0 0
4. Nord-Süd-Fahrt 1 3 1 2 7
5. Ost-West-Achse 3 0 0 0 3
6. Kernzone 3 1 0 0 4
7. Rechte Rheinseite 0 0 0 0 0
Maßnahmen D VI 12 4 2 6 24
in Bearbeitung fertiggestellt geprüft &
verworfen
nicht
angegangen Insgesamt
VI 29 4 3 11 47
VII 1 0 0 0 1
VIII 12 4 2 6 24
Privat 3 0 0 1 4
DB 3 0 2 3 8
Universität 1 2 0 0 3
Insgesamt 49 10 7 21 87
Städtische Maßnahmen
insgesamt: 72
davon in Bearbeitung: 42
Notizen:
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (82)
- Industriestraße 2A
- Ehrenstraße 1
- Komödienstraße 3
- Aachener Straße
- Frankfurter Straße
- Bergisch Gladbacher Straße
- Schildergasse 5
- Ulrichgasse 1
- Deutz-Mülheimer Straße 13
- Turiner Straße 1
- Mindener Straße
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- Brüderstraße
- Krebsgasse
- Gürzenichstraße
- Tel-Aviv-Straße
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- Rudolfplatz
- Friesenplatz 0
- Sachsenring 9
- Ubierring
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- Hansaring
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- Eifelwall
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- Straße C 7
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- Neumarkt
- Am Domhof
- Blaubach
- Domplatte
- Markt
- Straße 1
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Details
- Aktenzeichen
- 1996/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 01.06.2021
- Erstellt
- 26.05.2021 07:39