V/0202/2022
Entwurf des NKF-Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2019
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Gesamtabschluss_2019
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NKF-Gesamtabschluss
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Gesamtabschluss 2019
- Entwurf -
Gesamtabschluss 2019
Entwurf
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Email:
finanzen@stadt-muenster.de
Internet: http://www.muenster.de/
Druck: Eigendruck
Auflage: 160, April 2022
Bildnachweise: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
http://www.stadt-muenster.de/medien/startseite.html
Inhaltsverzeichnis
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2019
Gesamtbilanz zum 31.12.2019
Gesamtanhang 2019
Gesamtlagebericht 2019
Abkürzungsverzeichnis
Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung
2019
2019 2018
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 635.292.676,04 641.368.505,91
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 175.471.174,44 157.798.411,10
3. + Sonstige Transfererträge 23.655.513,63 22.339.659,08
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 179.175.666,08 176.955.581,32
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 623.985.621,51 606.799.131,30
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 195.568.585,89 194.815.902,86
7. + Sonstige ordentliche Erträge 57.561.765,30 69.721.014,38
8. + Aktivierte Eigenleistungen 12.674.617,30 12.871.810,06
9. +/- Bestandsveränderungen -1.285.692,57 -9.060.203,70
10. = Ordentliche Erträge 1.902.099.927,62 1.873.609.812,31
11. - Personalaufwendungen 397.396.416,41 370.847.003,57
12. - Versorgungsaufwendungen 37.714.221,08 34.437.921,82
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 555.530.231,14 517.592.348,04
14. - Bilanzielle Abschreibungen 148.207.271,85 137.443.381,03
15. - Transferaufwendungen 593.987.310,21 590.303.129,70
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 127.402.914,46 124.771.592,90
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.860.238.365,15 1.775.395.377,06
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 41.861.562,47 98.214.435,25
19. + Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 116.190,57 103.855,62
20. + Beteiligungserträge 6.834.661,27 7.117.351,30
21. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 1.563.604,40 911.093,21
22. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
23. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendungen 26.444.567,83 28.053.230,47
24. = Gesamtfinanzergebnis -17.930.111,59 -19.920.930,34
25. = Ordentliches Gesamtergebnis 23.931.450,88 78.293.504,91
26. = Gesamtjahresüberschuss 23.931.450,88 78.293.504,91
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2019
Gesamtbilanz
zum
31.12.2019
31.12.2019 31.12.2018 31.12.2019 31.12.2018
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.957.387.060,85 3.856.884.623,39 Eigenkapital 925.686.270,62 869.393.943,26
Immaterielle Vermögensgegenstände 60.687.422,03 56.958.881,79 Allgemeine Rücklage 775.904.377,58 714.336.842,63
Geschäfts- oder Firmenwerte 53.943.141,55 48.852.509,14 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.744.280,48 8.106.372,65 Ausgleichsrücklage 124.544.442,16 75.457.595,72
Sachanlagen 3.699.361.676,62 3.610.190.166,78 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 23.931.450,88 78.293.504,91
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 269.368.382,02 257.617.218,96 Sonderposten 1.284.923.454,44 1.306.641.168,11
Grünflächen 131.132.826,42 128.917.032,23 Sonderposten für Zuwendungen 677.620.944,25 679.555.924,97
Ackerland 46.463.664,37 44.695.840,07 Sonderposten für Beiträge 594.090.150,14 609.745.014,10
Wald, Forsten 10.830.223,96 10.685.392,29 Sonderposten für den Gebührenausgleich 5.064.771,78 10.032.332,90
Sonstige unbebaute Grundstücke 80.941.667,27 73.318.954,37 Sonstige Sonderposten 8.147.588,27 7.307.896,14
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.289.224.931,80 1.255.704.143,15 Rückstellungen 766.222.712,00 720.444.021,61
Kinder- und Jugendeinrichtungen 79.823.121,78 72.049.496,01 Pensionsrückstellungen 622.488.582,00 586.581.131,00
Schulen 372.497.755,92 366.172.766,06 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 40.352.861,97 41.231.676,11
Wohnbauten 231.446.366,84 221.576.461,91 Instandhaltungsrückstellungen 1.656.433,39 2.324.928,55
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 605.457.687,26 595.905.419,17 Steuerrückstellungen 11.089.525,40 10.344.701,41
Infrastrukturvermögen 1.749.560.128,46 1.749.767.716,75 Sonstige Rückstellungen 90.635.309,24 79.961.584,54
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 316.546.529,66 316.131.260,43 Verbindlichkeiten 1.409.649.977,01 1.416.862.716,57
Brücken und Tunnel 40.342.380,09 39.666.506,08 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.169.743.130,81 1.213.066.370,63
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 663.104.945,50 669.057.984,55 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 2.567.886,13 3.824.807,30
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 490.122.070,68 510.049.172,69 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 529.156,22 506.561,08
Stromversorgungsanlagen 85.821.986,83 74.046.343,11 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 61.686.189,57 47.266.315,78
Gasversorgungsanlagen 34.150.097,00 32.443.227,00 Sonstige Verbindlichkeiten 175.123.614,28 152.198.661,78
Wasserversorgungsanlagen 47.331.756,54 36.909.157,98 Passive Rechnungsabgrenzungsposten 75.147.663,70 71.015.176,87
Wärmeversorgungsanlagen 35.659.192,72 35.992.634,72
Abfallbeseitigungsanlagen 14.819.543,51 16.136.935,50
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 21.661.625,93 19.334.494,69
Bauten auf fremden Grund und Boden 3.985.368,97 5.609.430,61
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 17.742.284,13 17.258.787,14
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 123.348.617,93 126.849.786,69
Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.715.680,26 47.548.795,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 197.416.283,05 149.834.288,10
Finanzanlagen 197.337.962,20 189.735.574,82
Anteile an verbundenen Unternehmen 33.696.792,85 33.626.414,93
Anteile an assoziierten Unternehmen 41.190.085,60 35.752.621,47
Übrige Beteiligungen 6.424.956,33 6.592.473,07
Sondervermögen 4.175.164,04 4.102.004,31
Wertpapiere des Anlagevermögens 41.942.321,10 35.847.397,75
Ausleihungen 69.908.642,28 73.814.663,29
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 62.100.000,00 65.000.000,00
Ausleihungen an Beteiligungen 6.121.225,45 6.646.064,05
Sonstige Ausleihungen 1.687.416,83 2.168.599,24
Umlaufvermögen 438.441.226,79 470.073.194,56
Vorräte 61.034.379,05 67.714.514,44
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 9.707.711,05 9.335.237,88
Waren 32.935.961,57 34.423.792,13
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.221.023,44 11.698.885,96
Fertige Erzeugnisse 4.073.619,52 11.890.557,80
Emissionsrechte 96.063,47 366.040,67
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 149.203.661,09 143.553.278,18
Forderungen 112.254.963,42 115.300.201,08
Sonstige Vermögensgegenstände 36.948.697,67 28.253.077,10
Liquide Mittel 228.203.186,65 258.805.401,94
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 65.801.790,13 57.399.208,47
4.461.630.077,77 4.384.357.026,42 4.461.630.077,77 4.384.357.026,42
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2019
Gesamtanhang 2019
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag ........................... 1
II. Angaben zum Konsolidierungskreis ................................................................. ....................... 1
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden .......................................................... ................. 3
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ................................................... 4
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz ................................................................ .................... 7
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung ..................................................... ......... 17
VII. Sonstige Angaben ................................................................................ .............................. 20
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs .................................................................. .................... 21
1. Kapitalflussrechnung .............................................................................. ......................... 21
2. Gesamteigenkapitalspiegel ......................................................................... ..................... 22
3. Organe und Mitgliedschaften ....................................................................... .................... 23
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I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung und der Kommunalhaushalts-
verordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2019 einen Einzelabschluss und als Mut-
terunternehmen einen Gesamtabschluss aufgestellt. Sofern ergänzende Vorschriften des Handels-
gesetzbuches anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Aufgabenbereiche entspricht
dem Kalenderjahr. Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zu-
grunde gelegt. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die
Betragsangaben erfolgen in Euro. Es können sich in Einzelfällen in den Summenzeilen der Tabellen
Rundungsdifferenzen zu den tatsächlichen Summen der Einzelwerte ergeben.
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Stadt Mü nster selbst, sämtliche wirtschaftlich und or-
ganisatorisch verselbstständigten Aufgabenbereiche der Stadt Münster, die im Rahmen der Vollkon-
solidierung bzw. der „at equity“-Methode in den Ges amtabschluss mit einbezogen werden. Im Un-
terschied zum Vorjahr wurde die KonvOY GmbH nicht m ehr „at cost“, sondern „at equity“ berück-
sichtigt.
Auf die Stadt Münster wurden folgende Unternehmen voll konsolidiert:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezogen.
Dadurch sind über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH folgende Gesellschaften
als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidierungskreis des
Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
münsterNETZ GmbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 10 0,00
Bäder Management Münster GmbH Münster 100,00
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurde die Westfälische Fernwärmever-
sorgung GmbH mit einem Anteil der Stadtwerke Münste r GmbH am Kapital in Höhe von 50,00 %
- 2 -
als anteilsmäßig konsolidiertes Gemeinschaftsunternehme n in den Konsolidierungskreis des
Gesamtabschlusses aufgenommen.
Folgende Unternehmen der Stadt Münster wurden nach der „at equity“-Methode (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) im Gesamtabschluss berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
Theater Münster (Eigenbetrieb)* Münster 100,00
KonvOY GmbH* Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH* Münster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter 45,40
*) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116b GO i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbezie-
hung der verbundenen Unternehmen als solche verzichtet.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede 50,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 32,52
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,06
items GmbH Münster 30,58
Die folgenden Unternehmen der Stadt Münster wurden zu Anschaffungskosten „at cost“ berück-
sichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH*** Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb)*** Münster 100,00
Wirtschaftsförderung Münster GmbH*** Münster 85,00
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH*** Münster 66,67
AirportPark FMO GmbH*** Greven 33,33
Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH Buchenhofen 18,06
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH Münster 10,00
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL) Münster 6,25
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
NRW.URBAN kommunale Entwicklung GmbH Düsseldorf 1,0 0**
**)Zusätzlich hierzu wird ein indirekter Anteil von 1,00 % über die KonvOY GmbH gehalten.
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Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden Gesellschaften
„at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH*** Borkum 49,9 0
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG*** Münster 25,00
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Troisdorf 7,75
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr – Lippe GmbH M ünster 3,57
***) In Ausübung der Wahlrechte nach § 116b GO i.V. m. § 296 Abs. 2 HGB sowie § 51 Abs. 3
KomHVO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 und § 311 Abs. 2 H GB wurde auf eine Einbeziehung der
verbundenen und assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.
Über die Wohn+Stadtbau GmbH wurde die Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, M ünster
als „at cost“ bewertetes Unternehmen berücksichtigt. Gem. § 116 Abs. 3 GO i.V.m. § 296 Abs. 2
HGB wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlus ses durch die Wohn+Stadtbau GmbH ver-
zichtet, da der Einfluss des oben genannten verbund enen Unternehmens auf die Vermögens-,
Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung ist.
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 51 Abs. 1 und 2 KomHVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 51 Abs. 1 und 2 KomHVO i.V.m. § 30 3 Abs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen und
Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten. Bürg-
schaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener Unter-
nehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 51 Abs. 1 und 2 KomHVO i.V.m. § 304
Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den assoziierten Unternehmen abgesehen. Eine
Ausnahme bildeten hierbei die aufgedeckten stillen Reserven einer Sacheinlage der Stadt Münster
zugunsten der Wohn + Stadtbau GmbH.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 51 Abs. 1 und 2 KomHVO i.V.m.
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie
entfallenden Aufwendungen.
- 4 -
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansätze
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des asso ziierten Unternehmens in den Gesamtab-
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethod e). Die Wertansätze werden entsprechend
fortgeschrieben.
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden für den Ge-
samtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschr iften grundsätzlich einheitlich nach den bei
der Stadt Münster geltenden Bilanzierungs- und Bewe rtungsmethoden aufgestellt, sofern deren
Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der
VSEF-Lage des „Konzerns Kommune“ nicht von untergeo rdneter Bedeutung sind (§ 51 Abs. 1
KomHVO NRW i.V.m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB).
Eine Anpassung der jeweiligen Einzelabschlüsse der assoziierten „at equity“ bewerteten Unterneh-
men an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des Wahl-
rechts gem. § 312 Abs. 5 HGB nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern Stadt Münster folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewendet:
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3
und 17 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdau er zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsoli dierenden Unternehmen die degressive Ab-
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. In Fällen von betriebsspe-
zifischen Besonderheiten und in Fällen von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-Lage ist
auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögen sgegenstände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 36 Abs. 3 KomHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll
abgeschrieben. Bei den Abfallwirtschaftsbetrieben M ünster beträgt die Wertgrenze 800,00 EUR.
Auch bei der Wohn+Stadtbau GmbH wurden die im Jahr 2019 angeschafften geringwertigen Wirt-
schaftsgüter bis zu einem Betrag von 800,00 EUR voll abgeschrieben. Niedrigere Wertansätze auf-
grund von in Vorjahren nach § 254 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung vorgenom-
menen steuerrechtlich begründeten Abschreibungen werden unter Anwendung der für sie geltenden
Vorschriften fortgeführt. Die Stadtwerke Münster verbuchten Vermögensgegenstände mit Anschaf-
fungskosten bis 250,00 EUR unmittelbar in den Aufwa nd und schrieben Anschaffungskosten zwi-
schen 250,00 und 800,00 EUR im Zugangsjahr voll ab. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung
für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
- 5 -
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und
Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwendig en Materialgemein- und Fertigungsgemein-
kosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der Herstellungskosten bei den Konzernbetrieben ander-
weitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeu tung für die VSEF-Lage auf eine Anpassung
gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die S tadtwerke Münster haben im Geschäftsjahr
2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur Aktivierung v on Verteilungsanlagen zur Vermittlung eines die
tatsächlichen Verhältnisse besser darstellenden Bildes der VSEF-Lage in Anlehnung an das EnWG
neu gefasst. Bei den Herstellungskosten für Vermögensgegenstände der Energie- und Wassernetze
werden darüber hinaus Regiegemeinkosten berücksicht igt. Die Zuschläge für Lagergemeinkosten
wurden auf 20 % festgelegt und für Regiegemeinkoste n in Abhängigkeit von den maßbeteiligten
technischen Funktionsbereichen zwischen 1 % und 25 %. Insbesondere werden Erneuerungsmaß-
nahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 200 Metern und mehr erreichen, aktiviert. Ferner
wurden die Nutzungsdauern im Jahr 2014 für das Stromnetz von 25/35 Jahren auf 40 Jahre und für
das Gasnetz von 30 Jahren auf 55 Jahre erhöht.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Gründe
für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 Abs. 5
HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleit enden Durchschnittspreisen oder zum niedri-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung
der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vorräte werden
die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfach ungsverfahren ermittelt. Aufgrund des hohen
Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifischer Besonderheiten und aufgrund untergeordneter Bedeu-
tung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die
den Stadtwerken Münster unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG i.V.m. §§ 7 und
8 ZuG 2012 (Zuteilungsgesetz 2012) sind mit dem Wert von 1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emis-
sionsrechte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit d em niedrigeren beizulegenden Wert (Markt-
wert) zum Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden, soweit erkennbar, aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bi ldung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.
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Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden als Sonderposten
ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr wurden mit den Nennbeträgen passiviert.
Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich - nach Maß-
gabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten A bschreibungssätze. Für Kostenüberde-
ckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszeitraumes, die nach dem
Kommunalabgabengesetz innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden müssen, wurde ein Son-
derposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bil anzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurt eilung not-
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebilde t. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von
5 % angesetzt.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der le tzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Versorgungsbezüge errechnet.
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentraldeponien Münster (ZDM) I und II. Der Wert basiert
auf einem Gutachten von der ECONUM Unternehmensbera tung GmbH aus 2009 und wird im Be-
darfsfall an aktuelle Erkenntnisse bzw. Finanzplanungen angepasst. Deponierückstellungen werden
mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berück-
sichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. In 2012 wurde die Bewertungsme-
thodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen verfeinert, indem die Rückstellung für Zwecke der
Bewertung in mehrere Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und je-
weils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflich-
tung ist mit dem jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf grund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
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V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 60,7 57,0
Sachanlagen 3.699,4 3.610,2
Finanzanlagen 197,3 189,7
Gesamt 3.957,4 3.856,9
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Geschäfts- oder Firmenwerte 54,0 48,9
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6,7 8,1
Gesamt 60,7 57,0
Die Immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich insgesamt um 3,7 Mio. EUR.
Dabei steht
der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung
eine Erhöhung desselben um 22,2 Mio. EUR gegenüber, die aus der Wertaufholung der außerplan-
mäßigen Abschreibung aus dem Jahr 2013 resultiert. Ein damals in Auftrag gegebenes Gutachten
hatte die Wertminderung des Stadtwerkeanteils ergeb en. Aus den beiden gegenläufigen Effekten
ergibt sich insgesamt eine Erhöhung um 5,1 Mio. EUR.
Die Sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände (- 1,4 Mio. EUR) beinhalten im Wesentli-
chen entgeltlich erworbene Lizenzen, Konzessionen ( u.a. Wegerecht) und ähnliche Rechte sowie
Anwendersoftware.
Sachanlagen
Sachanlagen 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 269,4 257,6
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1 .289,2 1.255,7
Infrastrukturvermögen 1.749,6 1.749,8
Bauten auf fremden Grund und Boden 4,0 5,6
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 17,7 17,3
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 123,4 126,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 48,7 47,5
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 197,4 149,8
Gesamt 3.699,4 3.610,2
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz. Das Sachanlage-
vermögen erhöhte sich insgesamt um 89,2 Mio. EUR.
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Zu Zuwächsen kam es vor allem bei dem Bilanzposten „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau“ (+ 47,6 Mio. EUR), die vor allem auf verstärkte Baumaßnahmen zurückzuführen sind, die noch
nicht abgeschlossen wurden.
Des Weiteren erhöhten sich die bebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte
(+ 33,5 Mio. EUR), im Wesentlichen durch die Fertigstellung von Wohnbauten und Zugänge im Be-
reich der sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude.
Finanzanlagen
Finanzanlagen 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 33,7 33,6
Anteile an assoziierten Unternehmen 41,2 35,8
Übrige Beteiligungen 6,4 6,6
Sondervermögen 4,2 4,1
Wertpapiere des Anlagevermögens 41,9 35,8
Ausleihungen 69,9 73,8
Gesamt 197,3 189,7
Die Finanzanlagen sind insgesamt um 7,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Beteiligungen an der Wirt-
schaftsförderung Münster GmbH i.H.v. 25,5 Mio. EUR (Vorjahr: 25,4 Mio. EUR), der Wohnungsge-
sellschaft Große Lodden mbH unverändert in Höhe von 3,6 Mio. EUR, der GML Gewerbepark Müns-
ter Loddenheide GmbH unverändert in Höhe von 4,5 Mio. EUR und der Theaterhaus Pumpenhaus
gGmbH unverändert in Höhe von 0,04 Mio. EUR. Bei den genannten Gesellschaften wurde von dem
Einbeziehungswahlrecht nach § 116b GO i.V.m. § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB
Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht als v oll zu konsolidierende Unternehmen in den
Gesamtabschluss mit einbezogen.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschl uss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Seite 1 ff.).
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsgesell-
schaft mbH & Co. KG in Höhe von 3,1 Mio. EUR (Vorja hr: 3,6 Mio. EUR) und an der Annette von
Droste zu Hülshoff-Stiftung unverändert in Höhe von 1,3 Mio. EUR.
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR) ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens (+ 6,1 Mio. EUR) beinhalten zwei langfristig gehal tene
Spezialfonds, den Versorgungs- und Sanierungsfonds (VUS-Fonds) und den Westfälische-Versor-
gungs-Rücklage-Fonds (WVR-Fonds), welcher sich im Jahr 2019 durch Anteilserwerb in Höhe von
6,1 Mio. EUR erhöht hat.
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Der Posten Ausleihungen (- 3,9 Mio. EUR) beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unterneh-
men, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, u.a. ein Darlehen an die FMO Flughafen Müns-
ter/Osnabrück GmbH in Höhe von 5,0 Mio. EUR (- 0,5 Mio. EUR) sowie ein Darlehen gegenüber der
KonvOY GmbH in Höhe von 62,1 Mio. EUR (- 2,9 Mio. EUR). Die sonstigen Ausleihungen beinhalten
die an die Sparkasse Münsterland Ost verpfändeten F estgeldguthaben in Höhe von 1,0 Mio. EUR
unverändert zum Vorjahr. Diese resultieren aus der Auflösung des zur Absicherung der Altersteil-
zeitbürgschaft der Sparkasse Münsterland Ost besteh enden Wertpapierdepots. Des Weiteren be-
stehen Darlehen gegenüber dem Unternehmen "Sahle", Wohnungsfürsorgedarlehen, Kleingarten-
darlehen sowie Existenzgründerdarlehen.
Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9,7 9,3
Waren 32,9 34,4
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14,2 11,7
Fertige Erzeugnisse 4,1 11,9
Emissionsrechte 0,1 0,4
Gesamt 61,0 67,7
Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,4
Mio. EUR.
Bei den Waren (- 1,5 Mio. EUR) werden im Wesentlichen die zum Verkauf gehaltenen Grundstücke
ausgewiesen.
Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um 2,5 Mio. EUR auf 14,2 Mio. EUR. Der Bi-
lanzposten enthält im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Betriebs-, Heiz- und Warmwasserkos-
ten sowie Erschließungskosten. Den Betriebskosten s tehen erhaltene Anzahlungen von
12,3 Mio. EUR gegenüber.
Die Verringerung des Bilanzpostens „ Fertige Erzeugnisse“ um 7,8 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR
resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf einer im Vorjahr noch unter dieser Position ausgewie-
senen Windkraftanlage im Berichtsjahr.
Der Bestand an Emissionsrechten verringerte sich um 0,3 Mio. EUR.
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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2019 31.12.2018
Mio. EUR Mio. EUR
Forderungen 112,3 115,3
Sonstige Vermögensgegenstände 36,9 28,3
Gesamt 149,2 143,6
Der Bilanzposten „Forderungen“ beinhaltet im Wesentlichen:
Öffentlich-rechtliche Forderungen (aus Gebühren, B eiträgen und Steuern),
Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattun gsansprüche aus Sozial- und Jugend-
hilfe, Leistungen an Asylbewerber, Ansprüche aus der Abrechnung des Gemeindeanteils an
der Einkommensteuer sowie der Gewerbesteuerumlage, einschließlich der Finanzierungs-
beteiligung Fonds Deutsche Einheit und Transferleis tungen gegenüber dem Land NRW im
Rahmen des Programms „NRW.BANK.Gute Schule 2020“),
Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkauf, Vermie tung und Verpachtung, Eintrittsgelder),
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (z.B. E nergie- und Wasserlieferungen).
In den Forderungen aus Energie- und Wasserlieferung en ist der abgegrenzte Verbrauch zwischen
Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den a ufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert
wurde.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 36,9 Mio. EUR (Vorjahr: 28,3 Mio. EUR)
sind im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt, aus überzahlten Betriebskosten und Forde-
rungen an Versicherungen enthalten.
Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 228,2 Mio. EUR (- 30,6 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen Fest-
geldkonten, Schulgirokonten, Bankguthaben sowie Kas senbestände. Die Minderung resultiert vor
allem aus Finanzmittelabflüssen, die sich im Ergebnis als Veränderungen bei den Tages- und Fest-
geldern niederschlagen.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um
8,4 Mio. EUR auf 65,8 Mio. EUR. Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus den folgenden Sach-
verhalten zusammen:
vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind di es Zahlungen für den Bereich Sozial-
und Jugendhilfe, Betriebskostenzuschüsse für Kitas sowie Dienst- und Versorgungsbezüge
der Beamten für Januar 2020;
Geleistete Zuwendungen für Investitionen Dritter g em. § 44 II 2 KomHVO.
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2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die Allgemeine Rücklage beträgt 775,9 Mio. EUR (+ 61,6 Mio. EUR). Die Erhö hung des Postens
resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus Wertveränderungen von Finanzanlagen, die gem. § 44
III 1 KomHVO unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage zu verrechnen sind, sowie aus Einstellun-
gen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklagen bei den Tochtergesellschaften. Des Weiteren
werden in dieser Position ergebnisneutrale Konsolid ierungsbuchungen und Bewertungsanpassun-
gen von HGB nach NKF zur Erstellung des Gesamtabschlusses erfasst.
Sonderrücklage
Die Bildung von Sonderrücklage bestimmt sich nach § 44 IV KomHVO. In gleicher Höhe wie die
Aktivierung der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung besteht unverändert gegen-
über dem Vorjahr die Sonderrücklage mit 1,3 Mio. EUR, um der Nutzungsbeschränkung aus dem
Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und der damit verbundenen Beschränkung des Eigenkapitals
Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebildete
Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 124,5 Mio. EUR (+ 49,0 Mio. EUR). Die Aus-
gleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbeträgen in der Ergebnisrechnung. Solange Fehlbeträge
durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gilt der jeweilige städtische Haus-
halt insgesamt als ausgeglichen. Die Erhöhung der A usgleichsrücklage ist auf die Zuführung des
Jahresüberschusses der Stadt Münster aus dem Vorjahr zurückzuführen.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 23,9 Mio. EUR (- 54,4 Mio. EUR).
Ab dem Jahr 2015 wurde im Gesamtabschluss auf eine Gewinnverwendungsrechnung verzichtet,
so dass im Jahr 2019 der Jahresüberschuss dem Bilanzgewinn entspricht.
Sonderposten
Die Sonderposten belaufen sich insgesamt auf 1.284,9 Mio. EUR (- 21,7 Mio. EUR).
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.271,7 Mio. EUR (- 17,6 Mio. EUR) a ls
Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen einer Zweckbindung für investive Maßnahmen geleistet
wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten wird entsprechend
der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen. Der Sonderposten für
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Zuwendungen enthält auch Pauschalzuwendungen u.a. die Schul- und Bildungspauschale, kommu-
nale Warnsysteme und die Sportpauschale. Weiterhin werden die Baukostenzuschüsse für das
Strom- und Gasnetz unter der Position Sonderposten aus Zuwendungen ausgewiesen. Die Sonder-
posten, die aus Beiträgen finanziert wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach
dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabengesetz), werden auf der Grundlage von pauschalier-
ten Bezuschlagungssätzen für Neuanschaffungen gebildet.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 5,1 Mio. EUR (- 4,9 Mio. EUR) wird
gebildet, um die Verpflichtungen aus Kostenüberdeck ungen der Gebührenhaushalte, die gem. § 6
KAG an den Gebührenzahler zurückzuführen sind, in d er Bilanz offen auszuweisen. Die Über-
schüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebührenpflichtigen
zurückzuführen.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 8,1 Mio. EUR (+ 0,8 Mio. EUR) umfassen im Wesentli-
chen Sonderposten für rechtlich unselbstständige St iftungen, Stellplatzablösebeträge, erhaltene
Gelder für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und Entgelte für den Hochzeitswald Münster.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 622,5 Mio. EUR (+ 35,9 Mio. EUR) beinhalten Verpflich-
tungen nach beamtenrechtlichen Vorschriften, zusatz versorgungsrechtliche Risiken und Deputat-
verpflichtungen. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist auf die weitere Zuführung zum bereits
vorhandenen Bestand zurückzuführen. Diese resultier t zum einen aus der gestiegenen Personen-
zahl, für die Rückstellungen zu bilden waren, zum anderen aus der Besoldungs- und Versorgungs-
erhöhung zum 01.01.2019 um 3,2 %.
Weiterhin werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in Höhe
von 40,4 Mio. EUR (- 0,8 Mio. EUR) ausgewiesen, die sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgever-
pflichtungen aus dem Betrieb der ZDM I und II berücksichtigen.
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR (- 0,6 Mio. EUR) wurden im We-
sentlichen gebildet für:
Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
Unterlassene Instandhaltung der Versorgungsnetze
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 11,1 Mio. EUR (- 0,8 Mio. EUR) betreffen im Wesentlichen
die zu erwartende Steuerbelastung auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 sowie in diesem
Jahr angefallene Strom- und Energiesteuern. Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern
wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da diese von n achrangiger Bedeutung sind und hierzu der
entstehende Aufwand zur Berechnung und Fortführung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis steht.
(Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF-Gesamtab schlusses, 4. Auflage, August 2009, S. 170
ff.).
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Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 90,6 Mio. EUR nahmen um 10,6 Mio. EUR im Be-
richtsjahr gegenüber dem Vorjahr zu. Dies resultier t im Wesentlichen aus der Erhöhung von
Drohverlustrückstellungen im Netzbereich und Rückst ellungen für die mögliche Erstattungspflicht
von Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen sowie R ückstellungen für Risiken aus der Verzin-
sung von Gewerbesteuererstattungen als Folge der Än derung des Kapitalanlagegesetzes. Ein ge-
genläufiger Effekt ergibt sich durch die Verringerung der Risiken bei Investitionskrediten in CHF.
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Drohverlustrückstellungen (im Wesentlichen für dro hende Verluste im Netzbereich sowie Ri-
siken bei Krediten in CHF),
Urlaubsansprüche/Arbeitszeitguthaben,
Altersteilzeitverpflichtungen,
ungewisse Verbindlichkeiten des Verkehrsbetriebes.
Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Gesamtverbindlich-
keitenspiegel (ergänztes Muster § 48 KomHVO NRW) zusammengefasst dargestellt.
davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2018 31.12.2019 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Verbindlichkeiten aus Kre-
diten für Investitionen 1.213,1
1.169,7 140,6 264,0 765,1
Verbindlichkeiten aus Kre-
diten zur Liquiditätssiche-
rung
3,8
2,6 2,6 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Vor-
gängen, die Kreditaufnah-
men wirtschaftlich gleich-
kommen
0,5
0,5 0,0 0,1 0,4
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 47,3
61,7 61,4 0,2 0,1
Sonstige Verbindlichkeiten 152,2 175,1 104,6 51,0 19,5
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.416,9
1.409,6 309,2 315,3 785,1
Durch Grundpfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 245,5 Mio. EUR
(Vorjahr: 230,0 Mio. EUR). Weiterhin wurde das zum Erwerb der Photovoltaik-Freiflächenanlage
verwendete Darlehen in Höhe von 5,9 Mio. EUR durch Übertragung dieser Anlage gesichert. Durch
Übertragung der neuerrichteten Windkraftanlagen wur de deren in 2017 aufgenommenes
Finanzierungsdarlehen über 6,8 Mio. EUR abgesichert.
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Der Bestand zum 31.12.2019 beträgt
1.169,7 Mio. EUR (- 43,4 Mio. EUR).
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Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen ausschließlich die Kredite
der Stadt Münster zur Sicherstellung ihrer Zahlungsfähigkeit. Der Bestand zum 31.12.2019 beträgt
2,6 Mio. EUR (- 1,2 Mio. EUR).
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, beinhalten Verpflich-
tungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resultieren.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 61,7 Mio. EUR (+ 14,4 Mio.
EUR) entstammen dem laufenden Geschäftsverkehr. Sie resultieren vornehmlich aus dem Strom-
und Gasbezug. Darüber hinaus entfallen wesentliche Beträge auf die an Übertragungsnetzbetreiber
zu entrichtenden Netzentgelte und Umlagen sowie auf die Beauftragung von Busfahrleistungen im
öffentlichen Linienverkehr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen sowie Schul- und Bildungs-
pauschale, die noch nicht zweckentsprechend verwendet wurden
Verbindlichkeiten aus Stellplatzablösebeträgen
Verbindlichkeiten gegen FMO aus Kapitalerhöhung FM O
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialve rsicherungsträgern
Verbindlichkeiten aus Beiträgen
Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Jahresverb rauchsabrechnungen für Strom
Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 22,9 Mio. EUR auf 175,1
Mio. EUR im Wesentlichen durch eine Zunahme im Bereich der Investitionszuwendungen von Bund
und Land.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 75,1 Mio. EUR (+ 4,1 Mio. EUR) bein-
haltet im Wesentlichen die von den Kunden als Netza nschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und
Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz, Anzah-
lungen, die erst im Folgejahr als Forderungen verbucht werden können, Gebühren für Grabnutzun-
gen, erhaltene Investitionszuschüsse und Stellplatzablösebeträge.
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3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen in Höhe von 22,6 Mio. EUR (Vorjahr:
27,9 Mio. EUR), wovon 44,2 % auf die Bürgschaft zug unsten der FMO Flughafen Münster/Osnab-
rück GmbH (FMO) entfallen. Der FMO wurde durch das von den Gesellschaftern in 2014 beschlos-
sene Finanzierungskonzept durch Erhöhung des Eigenkapitals und durch Gesellschafterdarlehen in
seiner Finanzkraft gestärkt. Von den bürgschaftsgesicherten Darlehen wurden sukzessive einzelne
Darlehen planmäßig abgelöst bzw. werden noch abgelö st werden. Die Gesellschafter haben zwi-
schenzeitlich die Beschlüsse zur Umsetzung der Tran chen des Finanzierungskonzeptes bis ein-
schließlich 2020 gefasst. Unter der Voraussetzung, dass auch die weiteren verpflichtenden Be-
schlüsse ebenso wie die bisher gefassten umgesetzt werden, ist eine Inanspruchnahme aus den
Bürgschaften bei Umsetzung der positiven Entwicklungsprognose, trotz der Auswirkungen der Co-
vid-19-Pandemie, nicht zu erwarten.
Weitere Bürgschaften bestehen im Wesentlichen zugunsten Technologieförderung Münster GmbH
(3,7 Mio. EUR), Stiftung Magdalenenhospital (3,4 Mio. EUR) sowie Eigentümergemeinschaft Alten-
wohnungen Am Klarastift (2,3 Mio. EUR). Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse in Form von
Grundschulden in Höhe von 6,1 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR). Es handelt sich um Grund-
schulden für die Absicherung von Darlehen an die Wo hnungseigentümergemeinschaft „Middel-
kamp/Bonnenkamp“.
Finanzielle Verpflichtungen
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags- und Ta-
rifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantwortungsvoller unternehmerischer Risikovorsorge
in die Zukunft gerichtete Verträge über den Bezug v on Energie im Wert von 224,6 Mio. EUR (Vor-
jahr: 206,0 Mio. EUR) geschlossen worden. Ferner beliefen sich die Verpflichtungen aus Bestellun-
gen für Investitionen auf 15,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1 1,7 Mio. EUR), für langfristige Pacht- und Erb-
baurechtsverträge unverändert zum Vorjahr auf 2,0 M io. EUR sowie jährliche Verpflichtungen aus
Leasingverträgen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren ebenfalls wie im Vorjahr auf
0,3 Mio. EUR.
Finanzielle Verpflichtungen bis zu einer Höchstgrenze von 9,8 Mio. EUR können sich aus der Betei-
ligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG durch die Investitionen in
Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ergeben . Die Höhe der möglichen finanziellen Ver-
pflichtungen ist von den jeweils erworbenen Projekten abhängig. Bis zum 31.12.2019 wurden hier-
von unter Berücksichtigung von im Berichtsjahr erfolgten Deinvestitionen 3,1 Mio. EUR realisiert.
Weiterhin besteht aus den mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, geschlossenen
Pacht- und Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Messdienstleis-
tungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2020 in Höhe von 8,2 Mio. EUR.
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4. Nachrichtlich
Fehlbeträge der gebührenrechnenden Bereiche gem. § 6 KAG
Es bestehen Ansprüche aus Fehlbeträgen gebührenrech nender Bereiche nach § 6 Kommunalab-
gabengesetz in Höhe von 5,4 Mio. EUR (- 0,4 Mio. EUR), wobei die Erhöhung im Wesentlichen aus
dem Bereich „Rettungsdienst“ resultiert.
Noch nicht erhobene Beiträge aus fertig gestellten Erschließungsanlagen nach § 45 II Nr. 7
KomHVO
Die noch nicht erhobenen Beiträge aus fertig gestel lten Erschließungsanlagen nach § 45 II Nr. 7
KomHVO betragen 0,3 Mio. EUR (+ 0,1 Mio. EUR).
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VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Kernver-
waltung und betragen im Berichtsjahr 635,3 Mio. EUR (- 6,1 Mio. EUR). Im Wesentlichen sind hier
die Gewerbesteuer, der Gemeindeanteil an der Einkom men- und Umsatzsteuer sowie die Grund-
steuer enthalten. Hinzu kommen Leistungen aus der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssu-
chende und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich. Die Verringerung dieses Postens re-
sultiert im Wesentlichen aus dem Bereich der Gewerb esteuer.
Folgende Tabelle zeigt den Aufriss
auf die Positionen Steuern und Ähnliche Abgaben:
Steuern und ähnliche Abgaben 2019 2018
Mio. EUR Mio. EUR
Steuern 615,1 621,0
Ähnliche Abgaben 20,2 20,4
Gesamt 635,3 641,4
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 175,5 Mio. EUR (+ 17,7 Mio. EUR),
die zu 97 % aus der Kernverwaltung resultieren, sin d im Wesentlichen die Zuwendungen und Um-
lagen der Jugendhilfe mit 73,5 Mio. EUR (+ 6,4 Mio. EUR),
die Auflösung von Sonderposten bzw.
passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus Zuwendungen in Höhe von 29,7 Mio. EUR
(+ 1,1 Mio. EUR), Erstattung aus der Abrechnung des Solidarbeitrages mit 23,3 Mio. EUR (+ 8,5
Mio. EUR) und die Sonstigen Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 22,3 Mio. EUR
(+ 5,7 Mio. EUR) enthalten.
Die Sonstigen Transfererträge in Höhe von 23,7 Mio. EUR (+ 1,4 Mio. EUR) resulti eren aus-
schließlich aus der Kernverwaltung und setzen sich aus den Leistungen der Grundsicherung nach
dem SGB II und den sozialen Leistungen des Sozialam tes in Höhe von insgesamt 14,4 Mio. EUR
(+ 0,4 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der Jugendhilfe in Höhe von 9,2 Mio. EUR
(+ 1,3 Mio. EUR).
Der Posten Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 179,2 Mio. EUR
(+ 2,2 Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen.
Die Privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 624,0 Mio. EUR (+ 17,2 Mio. EUR) teilen
sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf:
Versorgungs- und Verkehrsbereich
Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
Abfallverwertung und -abfuhr
Immobilienverkauf und –bewirtschaftung
Kinder- und Jugendhilfe
BGA DSD + Containerdienst
- 18 -
Die Zuwächse bei den Privatrechtlichen Leistungsent gelten resultieren im Wesentlichen aus dem
Versorgungs- und Verkehrsbereich. Gegenläufige Effekte ergaben sich vor allem bei den Verkaufs-
erlösen.
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen 195,6 Mio. EUR (+ 0,8 Mio. EUR). Als we-
sentliche Positionen sind hier die Grundsicherung nach dem SGB II und die sozialen Leistungen des
Sozialamtes enthalten.
Die Sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 57,6 Mio. EUR (- 12,1 Mio. EUR) beinhalten im
Wesentlichen:
Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen
Konzessionsabgaben
Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen
Vergleichszahlungen des Übertragungsnetzbetreibers für die Netznutzung in Umspannanla-
gen
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
Erstattung von Körperschaftssteuern
Die Mindererträge gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Wesentlichen aus den Erträgen aus der
Auflösung von Rückstellungen.
Der Posten Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 12,7 Mio. EUR (- 0,2 Mio. EUR) entfällt insbe-
sondere auf Investitionen in die Energie- und Wassernetze.
Die Bestandsverringerung um 1,3 Mio. EUR (+ 7,8 Mio. EUR) ergibt sich wesentlich aus dem Ver-
kauf einer im Vorjahr noch unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiesenen Windkraftanlage im Be-
richtsjahr.
2. Ordentliche Aufwendungen
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um 7,4 % bzw.
29,8 Mio. EUR auf 435,1 Mio. EUR an. Der Bilanzposten enthält Zuführungen in die Pensionsrück-
stellungen in Höhe von 41,6 Mio. EUR (Vorjahr: 29,0 Mio. EUR). Folgende Tabelle gibt einen Über-
blick über die Einzelpositionen:
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
2019 2018
Mio. EUR Mio. EUR
Löhne und Gehälter 296,1 284,1
Soziale Abgaben 48,8 45,6
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 52,5 41,2
Versorgungsaufwendungen 37,7 34,4
Gesamt 435,1 405,3
- 19 -
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 555,5 Mio. EUR
(+ 37,9 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
Bezugsaufwendungen für Energie- und Wasserlieferun gen
Unterhaltung und Bewirtschaftung des Infrastruktur vermögens und bebauter Grundstücke
Netznutzungsentgelte an die Übertragungsnetzbetrei ber und andere fremde Netzbetreiber
EEG-Zahlungen an Übertragungsnetzbetreiber
Anmietung von Busfahrleistungen im ÖPNV
Einspeisevergütungen für Strom aus EEG- und KWK-An lagen
IT-Dienstleistungen
Entsorgung in den Entsorgungsanlagen
Aufwendungen für den Messstellenbetrieb und Messdi enstleistungen
Die Bilanziellen Abschreibungen fallen im Vorjahresvergleich um 10,8 Mio. EUR höhe r aus und
betragen im Berichtsjahr 148,2 Mio. EUR. Die den Bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegen-
den Nutzungsdauern weichen in Einzelfällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nut-
zungsdauern der Stadt Münster ab. Aufgrund des Wese ntlichkeitsgrundsatzes/Einflusses auf die
VSEF-Lage wurde eine Anpassung der Nutzungsdauern d er Verwaltungsgebäude erforderlich (§
308 Abs. 2 S. 3 HGB).
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 594,0 Mio. EUR (+ 3,7 Mio. EUR) betrifft im We-
sentlichen die Bereiche:
Kinder-/Jugendhilfe
Grundsicherung nach dem SGB II
Soziale Leistungen des Sozialamtes
Landschaftsumlage
Gewerbesteuerumlage
Zuwendungen an Theater Münster und Münster Marketi ng
Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
In den Sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 127,4 Mio. EUR (+ 2,6 Mio. EUR) sind
im Wesentlichen enthalten:
Mieten/Pachten/Erbbauzinsen
IT-Dienstleistungen
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Versicherungen
Aufwendungen bezogene Leistungen, Verwaltung und V ertrieb
Zinsen für Gewerbesteuererstattung
Prüfungs- und Beratungskosten
Werbung und Inseration
- 20 -
3. Gesamtergebnis
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um
56,3 Mio. EUR und weist im Berichtsjahr einen Übersc huss von 41,9 Mio. EUR aus. Einer Steige-
rung der ordentlichen Erträge in Höhe von 28,5 Mio. EUR steht eine Steigerung der ordentlichen
Aufwendungen in Höhe von 84,8 Mio. EUR entgegen. Di e positive Entwicklung im Bereich der Zu-
wendungen und allgemeinen Umlagen sowie der Privatr echtlichen Leistungsentgelte wurde durch
gestiegene Personalaufwendungen und Aufwendungen fü r Sach- und Dienstleistungen überkom-
pensiert.
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf - 17,9 Mio. EUR (+ 2,0 Mio. EUR). Zu dieser Ergeb-
nisverbesserung tragen im Wesentlichen um 0,7 Mio. EUR höhere Zinserträge und um 1,7 Mio. EUR
niedrigere Zinsaufwendungen bei.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresergebnis in Höhe von 23,9 Mio. EUR (- 54,4 Mio. EUR).
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2019 waren im Konzern 7.753 Mitarbeiter (Vorjahr: 7.607) beschäftigt.
- 21 -
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
1. Kapitalflussrechnung
Mit Hilfe der Kapitalflussrechnung kann dargestellt werden, wie ein Unternehmen finanzielle Mittel
in der vergangenen Abrechnungsperiode erwirtschaftet hat und welche Investitions- und Finanzie-
rungsmaßnahmen erfolgten.
Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) 2019
Mio. EUR
1. +/- Periodenergebnis (einschl. Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 23,9
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV
und Wertpapiere des UV 147,3
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 45,8
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -4 5,3
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -5,1
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investi-
tions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -7,4
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie andere Passiva, die nicht der Investiti-
ons- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 41,5
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 24,9
9. - Sonstige Beteiligungserträge -4,9
10. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9,6
11. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus außerg ewöhnlichen Beträgen) 0,0
12. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus außerg ewöhnlichen Beträgen) 0,0
13. -/+ Ertragsteuerzahlungen -10,4
14. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 219 ,9
15. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlagever mögens 16,9
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagev ermögen -229,4
17. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immaterielle n Anlagevermögens 0,1
18. - Auszahlungen für Investitionen in das immateriell e Anlagevermögen -0,6
19. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermögens 6,6
20. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlag evermögen -41,2
21. + Einzahlungseffekt für abgegrenzte Zuwendungen, ohne wirtsch. Eigentum erwor-
ben zu haben 3,2
22. - Auszahlungen für Zuwendungen, an denen kein wirtsch. Eigentum erworben wird
(ARAP) -9,7
23. - Auszahlungen durch den Abgang von geförderten Ver mögensgegenständen -2,0
24. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen
Geschäftseinheiten 0,0
25. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen
Geschäftseinheiten 0,0
26. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0,0
27. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurzfristigen Finanzdis-
position 0,0
28. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgän gen von wesentl. Bedeutung) 0,0
29. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0
30. + Erhaltene Zinsen 2,0
31. + Erhaltene Dividenden 5,5
32. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -248,6
- 22 -
33. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunter-
nehmens 31,0
34. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von ande ren Gesellschaftern 0,0
35. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterun-
ternehmens -2,4
36. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an an dere Gesellschafter 0,0
37. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)
Krediten 26,6
38. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Fi nanz-) Krediten -71,2
39. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendunge n 37,2
40. + Einzahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgän gen von wesentl. Bedeutung) 0,0
41. - Auszahlungen aus außerordentl. Posten (aus Vorgängen von wesentl. Bedeu-
tung) 0,0
42. - Gezahlte Zinsen -22,6
43. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutteru nternehmens 0,0
44. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,0
45. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1,4
46. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfon ds -30,1
47. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Fi-
nanzmittelfonds 0,0
48. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 256,9
49. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 0,0
50. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 226,8
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Innenfinanzierung der laufenden Ge-
schäftsaktivitäten widerspiegelt, weist in 2019 mit 219,9 Mio. EUR einen positiven Wert auf. Dies
bedeutet, dass aus dem operativen Bereich des Unter nehmens genügend Einzahlungen zugeflos-
sen sind, um die Auszahlungen des laufenden Geschäfts zu decken.
Ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit sagt aus, in welcher Höhe Mittel für die In-
vestitionstätigkeit ausgegeben wurden. Die Zahlunge n aus Investitionstätigkeit
i.H.v. 248,6 Mio. EUR konnten nicht durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstä-
tigkeit i.H.v. 219,9 Mio. EUR kompensiert werden.
Ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (-1,4 Mio. EUR) zeigt, welche liquiden Mit-
tel den anderen beiden Bereichen, z. B. zur Tilgung von Krediten, entzogen wurden.
Insgesamt überstiegen im Berichtsjahr die Geldauszahlungen die Einzahlungen um 30,1 Mio. EUR.
Der Finanzmittelfonds weist zum Ende des Jahres 201 9 einen Zahlungsmittelbestand
i.H.v. 226,8 Mio. EUR (Vorjahr 256,9 Mio. EUR) aus.
2. Gesamteigenkapitalspiegel
Das Formularmuster zum Gesamteigenkapitalspiegel ist für die Berichterstattung im Gesamtab-
schluss nicht geeignet. Nach Absprache mit dem AWR wird daher auf die Darstellung an dieser
Stelle verzichtet.
- 23 -
3. Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 7 GO NRW für den Verwal-
tungsvorstand und die Ratsmitglieder für das Jahr 2019 gemacht:
Verwaltungsvorstand:
Lewe, Markus Oberbürgermeister
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risikoausschuss, 2. Stellv. Vorsitzender
Sparkasse Münsterland-Ost, Hauptausschuss, Vorsitzender
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Vorsitzender
Münsterlandkonferenz, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
EUROCITIES, Jahreshauptversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Regionalrat des Regierungsbezirkes Münster, Ordentliches beratendes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Paal, Thomas Stadtdirektor
EUROCITIES, Jahreshauptversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Gesellschafterversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Münsterland e. V., Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Denstorff, Robin Stadtbaurat
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Gesellschafterversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH, Gesellschafterversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Regionalverkehr Münsterland GmbH, ÖPNV-Beirat, Ordentliches beratendes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE), Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Verkehrsgesellschaft, Aufsichtsrat, Ordentliches beratendes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
KonvOY GmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Verkehrsgesellschaft, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Heuer, Wolfgang Stadtrat
Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V., Mitgliederversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied
- 24 -
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe, Verbandsversammlung, Ordentlich es
stimmberechtigtes Mitglied
ITEMS GmbH, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen-Lippe, Institutsausschuss, Ordentliche s
stimmberechtigtes Mitglied
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
KDN - Dacherverband kommunaler IT-Dienstleister, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes M it-
glied
Peck, Matthias Stadtrat
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Beirat für Klimaschutz, Dezernent/in
KonvOY GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., Mitgliederversammlun, Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Reinkemeier, Alfons Stadtkämmerer
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied
ITEMS GmbH, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
KDN - Dacherverband kommunaler IT-Dienstleister, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied
KonvOY GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
KonvOY GmbH, Gesellschafterversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wilkens, Cornelia Stadträtin
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH, Gesellschafterversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH, Gesellschafterversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied
Konferenz Alter und Pflege, Vorsitzende
Künstlerischer Fachbeirat des Kulturausschusses, Beratendes Mitglied
Kommunale Gesundheitskonferenz, Vorsitzende
- 25 -
Ratsmitglieder:
Baumann, Frank Programmierer
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsch-polnischer Ausschuss, Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Dr. Becker, Maria Dozentin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Beitelhoff, Horst-Karl Groß- und Außenhandelskaufmann (selbst.)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Berens, Jörg Referent Öffentlichkeitsarbeit
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Bloch, Olaf Beamter
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Börgel, Peter Laurenz Dipl.-Ing. FH, Dipl.-Kfm., Unternehmer
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Brinktrine, Stephan Abteilungsleiter Finanzbuchhaltung
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
- 26 -
Buddenbäumer, Heinz Georg Dipl.-Agraringenieur
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Bühl, Astrid Schulleiterin
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Dr. Erber, Dietmar Dipl.-Chemiker
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Hauptausschuss, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risikoausschuss, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Fehlauer, Georg Dipl.-Ing.
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Feldmann, Doris Dipl.-Sozialpädagogin
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Gotthal, Sven Angestellter
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Ausschuss für kommunale Entwicklungszu-
sammenarbeit, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Halberstadt, Richard-Michael Rentner
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Hartmann, Gilbert Bankkaufmann
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
- 27 -
Heinemann, Jens Christian Kaufmännisch/Technischer Sachbearbeiter
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. Vorsitzende/r
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Herwig, Marius Student
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Dr. Jäger, Cornelia Referentin
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Joksch, Gerhard Stadtplaner, Berater
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsch-Französischer Ausschuss, Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied
Dr. Jung, Michael Studienrat
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Hauptausschuss, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risikoausschuss, 3. Stellv. Vorsitzender
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Kattentidt, Christoph Dipl.-Sozialarbeiter
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Kemper, Anette Lehrerin
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
- 28 -
Kersting, Mathias Betriebswirt
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Kirgil, Fatma Dolmetscherin
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Kleine-Borgmann, Bruno Lehrer am Berufskolleg a.D.
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Kleyboldt, Michael Studiendirektor
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Koch, Marianne Geschäftsführende Gesellschafterin/Unternehmerin
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Köhn, Raimund Soziologe
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Köhnke, Katharina Studentin
Euregio-Rat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, 1. Stellv. Vorsitzende
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Kollmann, Thomas Angestellter
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
- 29 -
Kubig-Steltig, Gabriele Dipl.-Kauffrau, selbständig
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
CeNTech GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Leiße, Jan Immobilienmakler
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsch-Französischer Ausschuss, Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Münsterland e. V., Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Leschniok, Stefan Rechtsanwalt
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Liekefedt, Hedwig Lehrerin
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Loschelder, Christel Erzieherin, Traumapädagogin
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Möllemann-Appelhoff, Carola Studienrätin
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Möllers, Jutta Dipl.-Pädagogin
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Möltgen, Jörn EU-Referent
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
- 30 -
Neumann, Hans Dachdeckermeister (selbst.)
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Nicklas, Andreas Rechtsanwalt
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Dr. Ozan, Didem Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit/Redakteurin
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Peters, Carsten Geschäftsführer
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Philipp, Ortrud Geschäftsführerin
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Powroznik, Pascal Studienrat
Papst-Johannes-Schule, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Reiners, Otto Referatsleiter
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH, Fachbeirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Hauptausschuss, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risikoausschuss, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
- 31 -
Reismann, Karin Rentnerin
Münsterland e. V., Mitgliederversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio-Rat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Reuter, Jürgen Architekt
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Rietenberg, Sylvia Sozialarbeiterin
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Rosenau, Klaus Lehrer
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sagel, Rüdiger Dipl.-Ingenieur
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Verbraucherberatungsstelle Münster, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Schat, Mustafa Dipl.-Wirt. Ing., Dipl.-Ing. Maschinenbau
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
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Schliemann, Josef Gemeindedirektor a. D.
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
ReLiGIO - Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH, Verwaltungsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Schmanck, Johannes Selbständig
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Schulze Wintzler, Anne Verbraucherberaterin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Seyfferth, Petra Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Ausschuss für kommunale Entwicklungszu-
sammenarbeit, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Stähler, Angela Hausfrau
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Steinmann, Ludger Dipl.-Geograf, Dipl.-Umweltwissenschaftler
Euregio-Rat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Prof. Dr. Stein-Redent, Rita Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Varnhagen, Hans Dachdeckermeister
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Euregio, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
- 33 -
Vilhjalmsson, Wendela-Beate Lehrerin i.R.
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Münsterland e. V., Mitgliederversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH, Beirat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
von Göwels, Walter Dipl.-Kfm., selbst. Versicherungsfachmann
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Bauindustrie GmbH, Aufsichtsrat, Vorsitzender
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE), Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Weber, Stefan IT-Unternehmensberater
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Risikoausschuss, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Hauptausschuss, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
AirportPark FMO GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wenzel, Manfred Elektrotechnik-Meister/Projektleiter
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wohn+Stadtbau GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Technologieförderung Münster GmbH, Aufsichtsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Winkel, Maria Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirt-
schaft
Sparkasse Münsterland-Ost, Zweckverbandsversammlung, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsch-polnischer Ausschuss, Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sparkasse Münsterland-Ost, Verwaltungsrat, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Stadtwerke Münster GmbH, Aufsichtsrat, 1. Stellv. Vorsitzende
Wischnewski, Heiko Dipl.-Ingenieur
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, Verbandsversammlung, Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
Wölter, Harald Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ambulante Dienste Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Sozialholding Klarastift GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Klarastift Service GmbH, Aufsichtsrat, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Aufsichtsrat , Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Konferenz Alter und Pflege, Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
Gesamtlagebericht 2019
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung ............................................................................................................. 1
Geschäftsablauf ........................................................................................................... 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ....................... 4
Vermögens- und Schuldengesamtlage ................................................................... 4
Ergebnisgesamtlage ............................................................................................... 6
Finanzgesamtlage ................................................................................................... 7
NKF – Kennzahlenset NRW ........................................................................................ 8
Nachtragsbericht ......................................................................................................... 9
Chancen und Risiken für die künftige Gesamtentwicklung .......................................... 9
Prognosebericht ........................................................................................................ 13
- 1 -
Vorbemerkung
Mit diesem Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den zehnten konsolidierten Abschluss vor. Ne-
ben dem Gesamtabschluss hat die Stadt gem. § 116 Ab s. 2 GO NRW i.V.m. § 52 Abs. 1
KomHVO NRW einen Gesamtlagebericht aufzustellen. Dieser muss zu sämtlichen verselbstständig-
ten Aufgabenbereichen in öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Form die Angaben nach § 53
Abs. 1 bis 3 KomHVO NRW enthalten. Obwohl die vorherige Pflicht auch zur Aufstellung eines Be-
teiligungsberichtes nunmehr gem. § 117 GO NRW entfä llt, wird jedoch aus Gründen der Transpa-
renz weiterhin an der nun freiwilligen Erstellung des Beteiligungsberichtes festgehalten, so dass die
zuvor geforderten Angaben in diesem zu finden sind.
Geschäftsablauf
Die Entwicklung des Konzerns Stadt Münster erfolgte 2019 vor dem Hintergrund einer Umfeldent-
wicklung in Deutschland, die sich zwar durch ein we iteres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts
auszeichnete, das sich jedoch gegenüber den Vorjahreswerten abgeschwächt hatte.
Dabei lag die Wachstumsrate auf Jahresbasis in der Bundesrepublik bei preisbereinigt 0,6 % (im
Vorjahr: 1,5 %). Während das produzierende Gewerbe mit 3,6 % den größten Wachstumsrückgang
seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 zu verzeichnen hatte (allerdings deutlich positive
Entwicklung im Baugewerbe mit 4 % Zuwachs), erwies sich der Dienstleistungssektor mit einem
Wachstum von 1,7 % als konjunkturstabilisierend.
In der Verwendungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts stiegen die konsumtiven Bereiche des In-
lands, sowohl die privaten Konsumausgaben mit 1,6 % als auch die von staatlichen Stellen mit 2,5 %
erkennbar gegenüber der Vorperiode an. Dagegen sanken die Bruttoinvestitionen um 1,7 % - aller-
dings nur durch den Effekt des Rückgangs der gesamtwirtschaftlichen Vorratsveränderungen. Nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen dabei die Bauinvestitionen deutlich um 3,8 %. Zu
verzeichnen war, dass in den öffentlichen Tiefbau e rneut mehr investiert wurde als ein Jahr zuvor;
im Wohnungsbau konnten 293.000 Einheiten fertig gestellt werden (2,5 % mehr als im Vorjahr).
Im Jahresdurchschnitt wurde 2019 mit 45,3 Mio. Erwerbstätigen ein seit der deutschen Vereinigung
erneuter Höchststand erreicht, wobei sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahr auf 0,9 % belief und
die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wiederum zunahm.
Die staatlichen Haushalte mit Bund, Ländern, Kommun en und den Sozialversicherungen erzielten
zusammen einen deutlichen Überschuss in Höhe von 49,8 Mrd. EUR.
Das Gesamtjahresergebnis des Konzerns Stadt Münster resultiert im Wesentlichen aus den ergeb-
nisbezogenen Entwicklungen der im Folgenden dargestellten einzelnen Bereiche:
Im Bereich Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben wurde der Planansatz der Stadt Münster
um 15,1 Mio. EUR erkennbar übertroffen.
Mit 645,0 Mio. EUR lag das Volumen 2019 allerdings um 0,1 Mio. EUR unter dem des Vorjahres.
Die Gewerbesteuererträge beliefen sich dabei mit 33 3,6 Mio. EUR um 10,3 Mio. EUR unter dem
Vorjahreswert, die Gemeindeanteile an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer zusammenge-
nommen um 10,1 Mio. EUR darüber. Dabei kann für die Gewerbesteuer – trotz des Rückgangs –
- 2 -
festgestellt werden, dass das Aufkommen um 49,3 Mio. EUR über dem Durchschnitt der Jahre 2010
– 2019 und somit auf hohem Niveau lag.
Beim Energie- und Wasservertrieb, der durch die Stadtwerke Münster GmbH erfolgt, gab es im
Berichtsjahr folgende Entwicklungen:
Im Hinblick auf die Stromversorgung war – im Vorjahresvergleich – ein Zuwachs der zur Verfügung
gestellten Kilowattstunden von 6,6 % zu verzeichnen . Die Erlöse stiegen um 6,3 %, dies bei einer
um 0,7 % gesunkenen Kundenzahl.
Gegen den Trend der in den übrigen Kundensegmenten
rückläufigen Absatzmengen und z.T. Erlöse stieg die abgesetzte Menge an Gewerbekunden in
fremden Netzen sowie bei den Ökostromprodukten. Im Gasvertrieb konnte der Absatz (ohne
GuD-Anlage) gegenüber dem Vorjahr über alle Kundensegmente um 1,7 % auf 2.019 Mio. kWh
(Vorjahr: 1.986 Mio. kWh) erhöht werden. Rückläufige n Absatzmengen im eigenen Netzgebiet
standen Steigerungen an Privat- und Gewerbekunden in fremden Netzen gegenüber. Über alle
Kundensegmente konnten auch preisbedingt in Summe um 7,5 % höhere Erlöse erzielt werden.
Im Bereich der Wärmeerzeugung und -bereitstellung konnten bei annähernd konstanter Anzahl
an Kunden sowohl die Absatzmenge um 3,3 % auf 593,6 Mio. kWh als auch die Erlöse um
11,6 % auf 39,0 Mio. EUR gesteigert werden. Zur Abs icherung von Lieferverpflichtungen ge-
genüber Kunden sind über den Bezug von Energie in d ie Zukunft gerichtete Verträge zum No-
minalwert von 224,6 Mio. EUR abgeschlossen worden. Im Bereich der Wasserversorgung wurde
die abgegebene Menge gegenüber 2018 um 0,5 % leicht erhöht.
Im Geschäftsjahr 2019 wurden 31,6 Mio. EUR in den A usbau der Versorgungsnetze, in die
Leitungsnetze, Hausanschlüsse und die zugehörigen An lagen investiert. Neben dem kontinu-
ierlichen Ausbau des Leitungsnetzes und der Hausans chlüsse einschließlich der zugehörigen
Anlagen war ein wesentlicher Schwerpunkt der Ausbau des Breitbandnetzes.
Die konventionelle Stromerzeugung konnte in 2019 durch eine günstige Entwicklung der
Strompreise in Relation zu den Gaspreisen deutlich wirtschaftlicher betrieben werden. Die er-
zeugte Menge von 480 Mio. kWh übertraf den Vorjahres wert um 13,5 %. Die Erzeugung aus
erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergieanlagen, übertraf ebenso sowohl in der
erzeugten Menge (10,7 %) als auch bei den Erlösen (9,9 %) die Planwerte.
Im Versorgungsbereich insgesamt konnten – ohne Strom- und Erdgassteuer - Umsatzerlöse in Höhe
von 520,3 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr: 492,6 Mio. EUR).
Der von den Stadtwerken Münster betriebene Öffentliche Personennahverkehr konnte seine be-
reits gute Aufstellung in 2019 weiter verbessern. Dieses drückt sich auch in der seit Jahren kontinu-
ierlich steigenden Zahl der Fahrgäste aus, die in 2019 abermals anstieg, und zwar auf 49,0 Millionen.
Die Umsatzerlöse des Verkehrsbetriebs waren im Gesc häftsjahr 2019 mit 39,5 Mio. EUR konstant
zum Vorjahr. Der operative Kostendeckungsgrad Verkehr konnte wieder leicht auf 71,5 % verbessert
werden. Im Verkehrsbereich inkl. Parkraumbewirtscha ftung konnten Umsatzerlöse in Höhe von
49,9 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr: 47,1 Mio. EUR).
- 3 -
Das Volumen der ausgewiesenen Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte (bebaut und unbe-
baut -ohne Infrastrukturvermögen-) veränderte sich im Konzern von 1.513,3 Mio. EUR in 2018 auf
1.558,6 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die durch Grundbesitz und Immobilien seitens der Stadt Münster
unmittelbar erzielten Entgelte aus Mieten, Pachten und Erbbauzinsen beliefen sich auf 14,9 Mio.
EUR (Vorjahr: 14,2 Mio. EUR).
Durch die Beteiligungsgesellschaft Wohn + Stadtbau GmbH wurde im Bereich Vermietung und
Bauträgergeschäft ein Jahresüberschuss in Höhe von 7,9 Mio. EUR erwirtschaftet, der um 0,3 Mio.
EUR unter dem Ergebnis des Vorjahres lag. Der Wohnu ngsbestand der Gesellschaft ist zum
31.12.2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 28 Ei nheiten auf 5.874 Mietwohnungen gestiegen.
Dies resultierte aus dem Neubau von 94 Wohnungen un d dem Verkauf bzw. der Rückgabe von
66 Wohnungen an die Stadt Münster.
Gegenstand der Geschäftstätigkeit der KonvOY GmbH ist die Verbesserung der Wohnraumversor-
gung in Münster durch die Entwicklung der Konversionsflächen der Grundstücksareale der ehema-
ligen York- und Oxford-Kaserne. Die betrieblichen E rträge beliefen sich - insbesondere durch die
durch den Projektcharakter bedingte Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen – auf
EUR 7,2 Mio.
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung/Winterdienst bestehen die Kernziele in der
Erbringung ökologisch wie qualitativ hochwertiger Dienstleistungen für diese hoheitlichen Aufgaben
sowie marktorientierter Dienstleistungen für gewerbliche Kunden. Diese Aufgaben werden durch die
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) wahrgenommen.
Im Jahr 2019 blieben dabei die
Restabfall- und Bioabfallgebühren sowie die Straßen reinigungsgebühren gegenüber dem Vorjahr
unverändert. In diesen verbundenen Aufgabensektoren ergab sich 2019 ein Umsatzvolumen von
60 Mio. EUR, das um 3,4 % über dem Vorjahreswert lag. Es konnte weiterhin ein positives Jahres-
ergebnis von 4,4 Mio. EUR erwirtschaftet werden (2018: 4,8 Mio. EUR).
Mit den AWM werden die Aufgaben eines öffentlich-re chtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des
Kreislaufwirtschaftsgesetzes erfüllt. Zur Entwicklu ng und Umsetzung der kommunalen abfallwirt-
schaftlichen Ziele wurde zudem ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet, das mit der Zustim-
mung des Rates der Stadt Münster für die Jahre 2016 – 2021 fortgeschrieben wurde.
Auf Basis einer Vereinbarung der Stadt Münster mit zwölf niederländischen Kommunen vom
13.12.2018 über einen grenzüberschreitenden Entsorgungsverbund ist die Verwertung der Sortier-
reste aus der mechanischen Aufbereitungsanlage lang fristig abgesichert. Im Gegenzug verwerten
die AWM Bio- und Grünabfälle aus der niederländischen Region Twente.
Im Mai 2019 wurde zwischen der Stadt Münster und de n dualen Systemen, vertreten durch die
Landbell AG, eine Abstimmungsvereinbarung geschlossen, die die Vorgehensweise bei Leichtver-
packungen, Verpackungen aus Glas und auch aus Papier, Pappe, Karton regelt.
Der Rat der Stadt hat 2019 einen Beschluss zur Einf ührung der Wertstofftonne zur Ablösung des
„gelben Sacks“ zum 01.01.2020 gefasst.
Im Rahmen der fortgeführten Rekultivierung der ZDM (Zentraldeponie) II sollen die Rekultivierungs-
abschnitte VI/VII als letzte Abschnitte rekultiviert werden. Auf Grund extremer Standortverhältnisse
- 4 -
kam es immer wieder zu einem Ausfall der Bepflanzung. Die Rekultivierungsplanung wurde darauf-
hin geändert. Ziel hierbei ist es, die Aufwendungen für Wartung und Pflege des rekultivierten Stan-
dortes langfristig zu verringern und einen unter artenschutzrechtlichen Gesichtspunkten optimierten
Standort zu schaffen. Die Bezirksregierung Münster hat mit Schreiben vom 11.09.2018 dem vorge-
legten landschaftspflegerischen Begleitplan grundsä tzlich zugestimmt. Ein endgültiger Bescheid
sollte erst mit Einreichung der vorgesehenen Genehm igungsplanung erfolgen. Der Abschluss aller
Rekultivierungsmaßnahmen des 1. und 2. BA der ZDM II erfolgt voraussichtlich 2022.
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend wird eine Analyse der Vermögens- und Ka pitalstruktur des Konzerns Stadt Münster
zum 31.12.2019 im Vergleich zum Vorjahr dargestellt und erläutert.
Gesamtbilanz 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung
Aktiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Anlagevermögen 3.957,4 89 3.856,9 88 100,5
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 60,7 1 57,0 1 3,7
1.2 Sachanlagen 3.699,4 83 3.610,2 82 89,2
1.3 Finanzanlagen 197,3 4 189,7 4 7,6
2. Umlaufvermögen 438,4 10 470,1 11 -31,7
2.1 Vorräte 61,0 1 67,7 2 -6,7
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 149,2 3 143,6 3 5,6
2.3 Liquide Mittel 228,2 5 258,8 6 -30,6
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 65,8 1 57,4 1 8,4
Summe Aktiva 4.461,6 100 4.384,4 100 77,2
Die Aktivseite der Gesamtbilanz wird mit 3.957,4 Mio. EUR und ein em Anteil von 89 % weiterhin
von dem langfristig gebundenen Anlagevermögen domin iert. Das Sachanlagevermögen mit
3.699,4 Mio. EUR stieg gegenüber dem Vorjahr um 89, 2 Mio. EUR. Innerhalb des Bereichs der
Sachanlagen bildet das Infrastrukturvermögen (Entwä sserungs- und Abwasserbeseitigungsanla-
gen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslen kungsanlagen, Grund und Boden des Infra-
strukturvermögens) mit 1.749,6 Mio. EUR (- 0,2 Mio. EUR) die wertmäßig größte Bilanzposition.
Das Umlaufvermögen in Höhe von 438,4 Mio. EUR (- 31,7 Mio. EUR) und die Aktiven Rechnungs-
abgrenzungsposten in Höhe von 65,8 Mio. EUR machen zusammen 11 Prozent der Bilanzsumme
aus. Innerhalb des Umlaufvermögens bilden die liqui den Mittel mit 228,2 Mio. EUR
(- 30,6 Mio. EUR) sowie Forderungen und sonstige Ve rmögensgegenstände mit 149,2 Mio. EUR
(+ 5,6 Mio. EUR) die wesentlichen Bilanzposten.
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Gesamtbilanz 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung
Passiva Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
1. Eigenkapital 925,6 21 869,4 20 56,2
1.1 Allgemeine Rücklage 775,9 17 714,3 16 61,6
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0 1,3 0 0
1.3 Ausgleichsrücklage 124,5 3 75,5 2 49,0
1.4 Bilanzgewinn 23,9 1 78,3 2 -54,4
2. Sonderposten 1.284,9 29 1.306,6 30 -21,7
3. Rückstellungen 766,2 17 720,4 16 45,8
4. Verbindlichkeiten 1.409,7 32 1.416,9 32 -7,2
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 75,2 2 71,0 2 4,2
Summe Passiva 4.461,6 100 4.384,4 100 77,2
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Finan-
zierung des Konzernvermögens. Die Eigenkapitalquote 1 ist wiederum um 1% auf nunmehr 21 %
gestiegen. Das Eigenkapital in Höhe von 925,6 Mio. EUR (+ 56,2 Mio. EUR) besteht zu 84 % aus
der allgemeinen Rücklage in Höhe von 775,9 Mio. EUR (+ 61,6 Mio. EUR). Im Berichtsjahr wurde
ein Bilanzgewinn in Höhe von 23,9 Mio. EUR (- 54,4 Mio. EUR) erzielt, der dem Jahresüberschuss
des Berichtsjahres entspricht. Die Erhöhung der Aus gleichsrücklage um 49,0 Mio. EUR ist auf die
vollständige Zuführung des Jahresüberschusses der S tadt Münster aus dem Vorjahr zurückzufüh-
ren.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind ferner die Sonderposten für Zuwendungen und
Beiträge in Höhe von insgesamt 1.271,7 Mio. EUR (- 17,6 Mio. EUR) – diese machen 99,0 % der
Gesamtposition aus. Da das Sachanlagevermögen in vielen Fällen durch Erschließungsbeiträge und
Zuwendungen des Bundes und des Landes mitfinanziert wurde, sind diese Förderungen in der Bi-
lanz als Sonderposten auszuweisen und entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten Ver-
mögensgegenstandes erfolgswirksam aufzulösen.
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Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
Gesamtergebnisrechnung 2019 2018 Veränderung
Mio. EUR % Mio. EUR % Mio. EUR
Steuern und ähnliche Abgaben 635,3 33 641,4 34 -6,1
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 175,5 9 157,8 8 17,7
Sonstige Transfererträge 23,6 1 22,3 1 1,3
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 179,2 9 177,0 9 2,2
Privatrechtliche Leistungsentgelte 623,9 33 606,8 32 17,1
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 195,6 10 194,8 10 0,8
Sonstige ordentliche Erträge 57,6 3 69,7 4 -12,1
Aktivierte Eigenleistungen 12,7 1 12,9 1 -0,2
Bestandsveränderungen -1,3 0 -9,1 0 7,8
Ordentliche Gesamterträge 1.902,1 100 1.873,6 100 28,5
Personalaufwendungen 397,4 21 370,8 20 26,6
Versorgungsaufwendungen 37,7 2 34,4 2 3,3
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 555,5 29 517,6 28 37,9
Bilanzielle Abschreibungen 148,2 8 137,5 7 10,7
Transferaufwendungen 594,0 31 590,3 32 3,7
Sonstige ordentliche Aufwendungen 127,4 7 124,8 7 2,6
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.860,2 98 1.775,4 95 84,8
Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätig-
keit 41,9
2 98,2 5 -56,3
Beteiligungsergebnis 6,8 0 7,1 0 -0,3
Zins- und sonstiges Finanzergebnis -24,8 -1 -27,0 -1 2,2
Gesamtjahresüberschuss 23,9 1 78,3 4 -54,4
Die Ordentlichen Gesamterträge stiegen im Berichtsjahr um 28,5 Mio. EUR auf 1.902,1 Mio. EUR.
Den höchsten Anteil hieran hatten Steuern und ähnli che Abgaben,
bei denen das Volumen bei
635,3 Mio. EUR (-6,1 Mio. EUR) lag. Mit ursächlich hierfür waren insbesondere die Gewerbesteuer-
einnahmen, die sich auf 333,6 Mio. EUR beliefen. Da mit lagen sie um 10,3 Mio. EUR unter dem
Spitzenwert aus dem Vorjahr (343,9 Mio. EUR). Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer
konnte mit 174,2 Mio. EUR das höchste Niveau der le tzten Jahre erreichen (Zuwachs gegenüber
dem Vorjahr 3,3 %).
Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen erhöhten sich um 17,7 Mio. EUR, insbesondere durch
die Bereiche Erstattung aus der Abrechnung des Solidarbeitrages (+ 8,5 Mio. EUR) und Zuwendun-
gen und allgemeine Umlagen der Jugendhilfe (+ 6,4 M io. EUR). Den betragsmäßig zweithöchsten
Anteil an den ordentlichen Gesamterträgen haben die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe
von 623,9 Mio. EUR (+ 17,1 Mio. EUR), die zu 88,3 % auf die Umsatzerlöse des Teilkonzerns Stadt-
werke Münster GmbH zurückzuführen sind. Der Zuwachs bei den Öffentlich-rechtlichen Leistungs-
entgelten um 2,2 Mio. EUR auf 179,2 Mio. EUR erfolg te unter anderem aus dem Anstieg verein-
nahmter Benutzungsgebühren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (+ 1,7 Mio. EUR).
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Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen sind im Ve rgleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. EUR auf
195,6 Mio. EUR gestiegen. Die Sonstigen ordentliche n Erträge beliefen sich auf 57,6 Mio. EUR
(Verringerung gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Mio. EU R). Die Bestandsveränderung mit der Ver-
ringerung von 1,3 Mio. EUR in 2019 ist weitestgehend auf die Geschäftstätigkeit bei der Stadtwerke
Münster GmbH zurückzuführen.
Die ordentlichen Gesamtaufwendungen stiegen im Verg leich zum Vorjahr um 84,8 Mio. EUR auf
1.860,2 Mio. EUR. Die Erhöhung resultiert unter and erem aus den um 37,9 Mio. EUR auf
555,5 Mio. EUR gestiegenen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die Personalaufwen-
dungen stiegen um 7,2 % auf 397,4 Mio. EUR an.
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit ist um 56,3 Mio. EUR auf 41,9 Mio. EUR
im Berichtsjahr gesunken. Das Beteiligungsergebnis ist im Jahresvergleich um 0,3 Mio. EUR gesun-
ken, das negative Finanzergebnis hat sich dagegen um 2,2 Mio. EUR verbessert: insgesamt lag der
Gesamtjahresüberschuss bei 23,9 Mio. EUR (- 54,4 Mio. EUR).
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
wird auf die nach DRS 21 (Deutsche Rechnungslegungss tandards) erstellte Kapitalflussrechnung
des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2019), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur Finanzlage
verwiesen.
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NKF – Kennzahlenset NRW
Nr. Kennzahl Analyse
Wert
2019
in %
Wert
2018
in %
Wert
2017
in %
Wert
2016
in %
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungs-
grad
Die ordentlichen Aufwendungen werden komplett
durch die ordentlichen Erträge gedeckt.
102,3 105,5 102,5 103,1
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des Eigenkapitals am
Gesamtvolumen der Bilanz. Je höher diese Kenn-
zahl ist, desto tendenziell unabhängiger ist man von
Fremdkapitalgebern. Die durchschnittliche Eigenka-
pitalquote in Deutschland liegt bei 20-30%.
20,8 19,8 18,7
18,3
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden hier
die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) dem
Gesamtvolumen gegenübergestellt.
49,3 49,2 49,5
50,2
4. Überschussquote/
Fehlbetragsquote
Das positive Gesamtergebnis von 23,9 Mio. EUR
macht ca. 2,7 % der Summe aus Allgemeiner Rück-
lage, Sonderrücklage und Ausgleichsrücklage aus.
2,7 9,9 3,5
3,5
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 39,2 % des gesamten Vermögens sind langfristig in
der Infrastruktur gebunden.
39,2 39,9 41,8
43,1
6. Abschreibungsinten-
sität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das An-
lagevermögen den ordentlichen Aufwendungen ge-
genüber. Das ordentliche Ergebnis wird mit einem
Anteil von 8,0 % durch Abschreibungen belastet.
8,0 7,7 8,4
9,9
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungs-
grad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt darüber Auskunft,
inwieweit das Anlagevermögen durch langfristiges
Kapital gedeckt ist.
92,1 95,2 95,0
93,9
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forde-
rungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbind-
lichkeiten decken.
82,9 126,0 99,0
85,9
9. Kurzfristige
Verbindlichkeitsquote
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt
ca. 6,9 % an der Gesamtbilanzsumme. 6,9 4,7 5,2
5,1
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung aus
Finanzaufwendungen zusätzlich zu den Aufwendun-
gen aus laufender Verwaltungstätigkeit besteht.
1,4 1,6 1,8
2,0
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge an
den gesamten ordentlichen Erträgen wieder.
33,4 34,2 32,6
33,2
12. Zuwendungsquote 9,2 % der ordentlichen Erträge stammen aus Erträ-
gen aus Zuwendungen.
9,2 8,4 7,6
8,4
13. Personalintensität I Der Anteil der Personalaufwendungen an den ge-
samten ordentlichen Aufwendungen beträgt 21,4 %.
21,4 20,9 20,2
20,7
14. Personalintensität II Zur Deckung der Personalaufwendungen werden
20,9 % der ordentlichen Erträge benötigt.
20,9 19,8 19,7
20,1
15. Sach- und Dienstleis-
tungsintensität
Die Kennzahl stellt den durch Sach- und Dienstleis-
tungen Dritter im Verhältnis zu den gesamten or-
dentlichen Aufwendungen entstandenen Anteil dar.
29,9 29,2 29,8
28,6
16. Transferaufwands-
quote
Die Kennzahl stellt die Transferaufwendungen ins
Verhältnis zu den ordentlichen Aufwendungen.
31,9 33,2 32,8 32,6
- 9 -
Nachtragsbericht
Infolge der COVID-19 Pandemie und entsprechender Maßnahmen zu deren Eingrenzung ergeben
sich für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzer ns Stadt Münster im Jahr 2020 erkennbare Be-
einträchtigungen, die dann in einigen Bereichen Mindererträge und in diversen Tätigkeitsfeldern er-
höhte Aufwendungen zur Folge haben. Insbesondere be i den Steuereinnahmen ist bei der Stadt
Münster ein deutlich geringeres Aufkommen zu verzei chnen. Zur Abmilderung der negativen Aus-
wirkungen ist für Kommunen eine ergebnisneutrale Is olierung der pandemiebedingten Schäden
nach dem NKF-Covid-19-Isolierungungsgesetz möglich. Es ist kontinuierlich zu verfolgen, wie sich
die „Corona-Krise“ auf die Ergebnisse einzelner Sektoren des Konzerns in den kommenden Jahren
auswirken wird und welche Gegensteuerungs- und Stüt zungsmaßnahmen geeignet sind, die Krise
zu mildern. Bei der folgenden Darstellung der Chanc en und Risiken und im Prognosebericht wird
weiter auf einzelne Aspekte dieses wesentlichen Risikoaspekts im Hinblick auf einzelne Konzernbe-
reiche eingegangen.
Bei der Stadtwerke Münster GmbH erfolgte mit Ausgli ederungsvertrag vom 26.06.2020 eine Über-
tragung des Eigentums an den Versorgungsnetzen (und Wasserwerken) auf die eigene Netzgesell-
schaft (Stadtnetze Münster GmbH, bis August 2020 als münsterNETZ GmbH firmierend). Es erfolgte
ein entsprechender Wechsel der Mitarbeitenden in die Tochtergesellschaft.
Chancen und Risiken für die künftige Gesamtentwicklung
Die Vertretungen der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesells chaften
verfolgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklunge n in den Unternehmen des Konzerns. Über
wichtige Ereignisse wird der Kämmerin und dem Verwa ltungsvorstand berichtet. Die Entwicklung
der Ertrags- und Finanzlage der relevanten Bereiche der Stadt Münster wird durch die Konzernsteu-
erung verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die vierteljährliche Konzern-
berichterstattung wird der zuständige Ausschuss reg elmäßig über die Entwicklung in den steue-
rungsrelevanten Unternehmen unterrichtet. Für diese Unternehmen wird außerdem mithilfe einer
Konzern-Scorecard ein Überblick über die Steuerungs größen wie Leistungszielerreichung, Be-
standssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität u nter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresab-
schlüsse gegeben.
Im Fokus des Finanzcontrollings bei der Konzernmutter Stadt Münster stehen auf unterjähriger Basis
vor allem die von der Höhe her risikobehafteten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor allem
die Entwicklung der Steuereinnahmen, insbesondere d ie Gewerbesteuer und der Gemeindeanteil
an der Einkommensteuer, regelmäßig analysiert, da diese Einnahmen einen wesentlichen Einfluss
auf das Jahresergebnis der Stadt Münster und das Ge samtjahresergebnis haben. Allerdings sind
diese Positionen stark von externen Faktoren – insb esondere der gesamtwirtschaftlichen Entwick-
lung – abhängig und unterliegen damit von der Stadt nur sehr begrenzt zu beeinflussenden Schwan-
kungen.
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Bei der Stadt Münster ist die Aufwandsseite geprägt durch die vielfältigen Herausforderungen, die
sich als Folge einer „wachsenden Stadt“ ergeben. Hi erzu gehören insbesondere die Bereitstellung
von ausreichendem Wohnraum, die bedarfsgerechte Anpassung und der Ausbau der Angebote für
Kinder und Jugendliche und die schulische Versorgun g. Auch die entsprechende Anpassung der
Sozialangebote und die Leistungsgewährung in diesem Bereich führen insbesondere bei steigenden
Fallzahlen zu einem höheren Aufwand.
Eine Belastung der Haushaltssituation dürfte sich a uch aus der Anpassung und Erweiterung der
Infrastruktur ergeben – nach den Planungen wird das Investitionsvolumen der Stadt auch in den
Jahren 2021 – 2024 auf hohem Niveau liegen. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Zu-
schüsse aus Bundes- und Landesmitteln sowie insbesondere Erschließungsbeiträge. Kreditaufnah-
men werden dann erforderlich sein, soweit keine übe rschüssige Liquidität aus laufender Verwal-
tungstätigkeit zur Verfügung steht. Die Umsetzung dieses ambitionierten Programms wird neben der
Finanzierung auch den laufenden Aufwand aus Abschre ibung, Bewirtschaftung und Unterhaltung
beeinflussen und insofern die zukünftigen Jahresergebnisse belasten.
Einen Risikoaspekt stellen die Kreditverbindlichkei ten der Stadt Münster in Schweizer Franken
(CHF) aufgrund der Wechselkursentwicklungen dar. Der Darlehnsbetrag wurden in den letzten Jah-
ren von einem Betrag von 105,4 Mio. CHF in 2013 kontinuierlich abgebaut. Der Bestand betrug am
31.12.2019 noch 55,8 Mio. CHF. Hier ist die Wechsel kursentwicklung sehr genau und zeitnah zu
beobachten. Durch die Bildung von Drohverlustrückstellungen wurde eine entsprechende Vorsorge
getroffen. Kreditaufnahmen in Fremdwährung sind bis auf Weiteres nicht mehr geplant, vielmehr
wird ein weiterer Abbau des Kreditportfolios in CHF unter wirtschaftlich sinnvollen Rahmendaten
weiter fortgeführt.
Durch die Corona-Pandemie bestehen deutliche Risiken für den Haushalt und auch die Ergebnissi-
tuation der Stadt. Auf Grund zwischenzeitlich aufgelegter Unterstützungsprogramme von Bund und
Land mit substanziellen finanziellen Mitteln besteht ein zumindest teilweiser Ausgleich von Unterde-
ckungen.
Die Entwicklung der Tochtergesellschaften der Stadt ist regelmäßig zu beobachten, um frühzeitig
Risiken für den „Kernhaushalt“ zur erkennen Ein Sch werpunkt wird dabei in den nächsten Jahren
die Aktivierung der Konversionsflächen und die zügige Vermarktung von Wohnbauflächen sein.
Hierzu hatte die Stadt Münster die „KonvOY – Entwicklung der Konversionsflächen der Oxford- und
York-Kaserne in Münster GmbH“ gegründet
. Charakteristisch bei diesem Vorhaben ist, dass es auf
Grund des Projektcharakters zunächst primär Aufwendungen im Zuge der Grundstücksentwicklun-
gen und –erschließungen gibt und die Vermarktung zeitlich später erfolgt.
Eine wichtige Rolle für das Konzernergebnis spielen die Privatrechtlichen Leistungsentgelte, die pri-
mär auf die Geschäftstätigkeit der Stadtwerke Münster GmbH zurückzuführen sind.
Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem, durch das sämtliche den Fortbestand
des Unternehmens gefährdende Entwicklungen frühzeit ig erkannt werden, um rechtzeitig Gegen-
- 11 -
maßnahmen einleiten zu können. Die operativen Beteiligungsgesellschaften des Teilkonzerns Stadt-
werke Münster sind in das System eingebunden. Den g eschäftsbezogenen Risiken begegnet man
mit einer proaktiven Strategieentwicklung, bei der Marktchancen in Form von neuen Produkten und
Services und neuen Geschäftsfeldern, wie dem Breitbandausbau, konsequent verfolgt werden. Die
Umsetzung der sich daraus ergebenden Optionen erfolgt unter Betrachtung von Ergebnispotenzia-
len, Rentabilität, Cashflow-Effekten und unter Wahrung einer soliden Eigenkapitalquote.
Von Bedeutung für die Ergebnisentwicklung sind die Preisbewegungen auf den Beschaffungsmärk-
ten für Strom und Energieträger. Im Rahmen einer mehrjährigen Beschaffungsstrategie der Stadt-
werke Münster für Strom und Gas wirken sich auch di e Entwicklungen der Forwardpreise an
den Großhandelsmärkten sukzessive und anteilig auf die Bezugskosten des jeweiligen Beliefe-
rungsjahres und damit auf die Absatzpreise aus.
Im Vertrieb besteht nach wie vor ein wettbewerbsbedingter Margendruck; hier bleibt auch abzuwar-
ten, inwieweit die durch die Übernahme des Innogy-E ndkundenvertriebes erhöhte Marktmacht der
E.ON SE Einfluss auf die Vertriebsmargen haben wird. Zudem bleiben durch die Bundesnetzagentur
die Nutzungsentgelte für Strom und Gas unter Druck.
Die Errichtung von Onshore-Windenergieanlagen gehört zur Strategie der Stadtwerke Münster, ver-
bunden mit der Aussicht auf Wachstumsoptionen in di esem Segment. Diese Optionen sind insbe-
sondere infolge verschärfter Abstandsregelungen und wenig attraktiver Auktionspreise für die Ein-
speisevergütung bisher nicht ausreichend gegeben. Die Stadtwerke möchten den lokalen Klima-
schutz zudem durch einen modernen ÖPNV strategisch unterstützen. Allerdings sind damit sehr
hohe sprungfixe Kosten durch eine signifikante Ange botsausweitung verbunden, bei einem stark
verbilligten bzw. kostenlosen Busangebot auch zusätzlich ein gravierender Ausfall von Einnahmen.
Diese helfen zumindest heute die Kosten des ÖPNV zu 60 – 70 % zu decken. Ein ÖPNV-Angebot
der Zukunft mit massiver Angebotsausweitung bei drastischer Preissenkung bedarf, damit es nach-
haltig tragfähig und finanzierbar bleibt, neben den Kundeneinnahmen und der bisherigen Verlustab-
deckung durch die positiven Ergebnisse der Energiesparten einer zusätzlichen dritten, externen Fi-
nanzierungssäule in Form von öffentlichen Mitteln des Bundes, der Länder und/oder der Kommune.
Ein positiver Effekt für das Kerngeschäft der Stadt werke ist der erfolgte Start des „Smart Meter
Rollouts“. Es handelt sich dabei um „intelligente“ (digitale und internetfähige) Stromzähler. Die mit
hohen Vorhaltekosten der Messstellenbetreiber seit Langem bereitstehenden komplexen IT-
Systeme für die Gateway-Administration, so auch bei der Tochtergesellschaft smartOPTIMO GmbH
& Co. KG, kommen nun zum Einsatz. Dies hat im weite ren Zeitablauf eine Stückkostendegression
durch die Bündelung möglichst hoher Zählermengen zur Folge. Allerdings ist mit zum Teil nicht un-
erheblichen Engpässen bei den Montagekapazitäten und nachfragebedingt erhöhten Montagekos-
ten zu rechnen, welche die Amortisationszeit der installierten smarten Zähler verlängern dürften.
Ein deutliches Risiko im kurzfristigen Bereich liegt in der Corona-Pandemie und den entsprechenden
ergriffenen Schutzmaßnahmen: dies bezieht sich insbesondere auf nicht unerhebliche Ausfälle bei
den Absatzmengen im Geschäftskundenbereich mit der Folge von Margenrückgängen besonders
im Strombereich, auf Verkaufsverluste aus dem Rückverkauf bereits per Terminkontrakt erworbener
Beschaffungsmengen im Energiesektor und – auch durc h Shutdown bedingte - Einnahmeverluste
- 12 -
beim ÖPNV. Den negativen Aspekten für die Ertragsseite wurde begegnet durch ein massives Kos-
tensenkungsprogramm in Form eines strukturierten Au sgabenstopps sowie die Inanspruchnahme
von Finanzmitteln aus dem von Bund und Land finanzierten ÖPNV-Rettungsschirm.
Die Wohn+Stadtbau GmbH betreibt ein laufendes aktives Risikomanagement, um wesentliche Ri-
siken frühzeitig zu identifizieren. Steuerungsrelevante Kennzahlen und Informationen werden durch
monatliches Berichtswesen zur Verfügung gestellt . Potenzielle Risiken können somit früh erkannt
und Gegensteuerungsmaßnahmen entsprechend eingeleit et werden. Die Risikoüberwachung er-
streckt sich auf operationelle und strategische Risiken. Um die Einhaltung von Gesetzen und unter-
nehmensinternen Richtlinien sicherzustellen, wurde eine Compliance-Beauftragte ernannt.
Das Hauptziel in der regulären Tätigkeit der Gesell schaft ist es weiterhin, bezahlbaren Wohnraum
für breite Schichten der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Insbesondere die mit dem Neubau
verbundenen Risiken hinsichtlich der wirtschaftlich en Entwicklung des Unternehmens und Einhal-
tung der zahlreichen baurechtlichen Vorschriften werden regelmäßig überprüft ebenso wie die Wirt-
schaftlichkeit der Maßnahmen.
Die starke Wohnraumnachfrage führt nicht nur zu Pre issteigerungen, sondern auch zu einge-
schränkter Verfügbarkeit von Bauleistungen und mittlerweile auch Baustoffen. Eine wichtige Ertrags-
quelle bleibt weiterhin das Bauträgergeschäft der Gesellschaft. Die Nachfrage nach Eigentumswoh-
nungen zeigt sich dabei weiterhin stabil. Sollte di e Nachfrage nach Eigentumswohnungen sinken,
würde das die Refinanzierung von Neubauvorhaben einschränken.
Finanzierungsrisiken sind zwar aufgrund der noch anhaltenden Niedrigzinsphase sowie guten Refi-
nanzierungsmöglichkeiten als eher gering zu betrachten. Insbesondere im Hinblick auf die Corona-
Krise werden weltwirtschaftliche Veränderungen beobachtet. Die ausgeprägte Neubautätigkeit be-
lastet den sog. „free cashflow“ der Gesellschaft. Es besteht eine monatliche Liquiditätssteuerung –
etwaige finanzielle Engpässe werden somit früh erkannt und können zudem durch das Cashpooling
der Stadt Münster aufgefangen werden.
Im Hinblick auf die Corona-Pandemie macht die Geschwindigkeit der Entwicklung es schwierig, die
Auswirkung zuverlässig einzuschätzen; es ist jedoch mit Risiken für die Gesellschaft zu rechnen. Zu
nennen sind Risiken aus der Verzögerung bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisie-
rungs- und Baumaßnahmen verbunden mit dem Risiko vo n Kostensteigerungen und der Verzöge-
rung von geplanten Einnahmen. Darüber hinaus besteht das weitere Risiko eines Anstiegs der Miet-
ausfälle bzw. Mietstundungen.
Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich durch die wachsende Zahl an Einwohnerinnen
und Einwohnern in der Stadt und der Region mit ents prechender Wohnraumnachfrage. Die gute
Qualität des Bestandes, der fast vollständig energe tisch saniert ist, sichert auch weiterhin die
Merkfähigkeit des Wohnungsangebotes. Die Finanzierungssituation ist insgesamt weiterhin positiv
zu bewerten: zum einen sind die Zinsen niedrig, zum anderen führen die steigenden Verkehrswerte
des Immobilienbestandes zu Beleihungsreserven, die die Finanzierungsmöglichkeiten verbessern.
Bestandsgefährdende Tatsachen liegen bei der Wohn+Stadtbau GmbH nicht vor.
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Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) verfügen über ein in sich geschlossenes und alle
Unternehmenseinheiten umfassendes Risikomanagementsystem. Das Risikomanagement besteht
dabei aus den drei aufeinander aufbauenden Abschnit ten der Risikoinventur, der Risikobewertung
sowie der Risikofrüherkennung (definierte Kennzahle n und Toleranzgrenzen) und Risikohandha-
bung. Alle erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Eine auf dem Manage-
mentinformationssystem basierende Softwarelösung bildet die Strukturen und Prozesse des Risiko-
managementsystems ab. In 2019 wurde der bestehende Risikokatalog überprüft.
Der Katalog der Frühwarnindikatoren und Gegenmaßnahmen wurde zudem laufend angepasst. Ri-
sikokategorien, die als bestandsgefährdend angesehen werden, sind u.a. die Änderung der Rechts-
lage und Datenverlust. Im laufenden Prozess ließ si ch feststellen, dass keine Risiken erkennbar
waren, die den Fortbestand der AWM gefährden.
Coronabedingt werden keine substanziellen Einschrän kungen im gebührenfinanzierten Kernge-
schäft gesehen, allerdings schon in den Nebengeschäften des Gastronomiesektors (Abmelden von
Müllbehältern).
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Stadt Münster beste-
hende Beteiligungsmanagement angemessen berücksicht igt. Die Arbeit des Beteiligungsmanage-
ments wird durch das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision regelmäßig überprüft.
Prognosebericht
Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses der Stadt Münster weist im Berichtsjahr einen Über-
schuss von 28,5 Mio. EUR aus. Im Jahr 2020 gab es, primär infolge der COVID-19 Pandemie keine
Fortsetzung der positiven Ergebnisentwicklung. Durc h erhebliche Mindererträge, insbesondere im
Steuerbereich, und auch Mehraufwendungen, wie zum B eispiel für Schutz- und Hygienemaßnah-
men, ist letztlich für 2020 ein negatives Ergebnis von 9,6 Mio. EUR zu verzeichnen. Es gibt Pro-
gramme des Bundes und des Landes, um die Kommunen n ennenswert zu unterstützen. Zudem
besteht durch eine Vorgabe des Landes die Möglichkeit zur Isolierung der Corona-bedingten Schä-
den in den kommunalen Haushalten als Bilanzierungsh ilfe. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich
die „Corona-Krise“ auf die Ergebnisse einzelner Sek toren des Konzerns in den folgenden Jahren
auswirkt.
Für die Ergebnisentwicklung der Stadtwerke Münster GmbH ist die Preisentwicklung auf den Be-
schaffungsmärkten für Strom, Erdgas, Kohle und Erdöl von Bedeutung. Mit ihrer mehrjährigen Be-
schaffungsstrategie, die in hohem Maße den Kauf von Strom und Gas am Terminmarkt beinhaltet,
können starke Schwankungen von Energiepreisen zum Teil im Sinne der Kunden kompensiert wer-
den. Insgesamt ist für 2020 eine erkennbare Preisstabilität zu verzeichnen – bezogen auf den Strom-
preis im Privatkundensegment allerdings eine Erhöhung.
Die Absatzmengen in den einzelnen Sparten werden durch die pandemiebedingte Entwicklung mit-
geprägt und die weiteren Auswirkungen bleiben abzuwarten. Ein deutlicher Einbruch ist für 2020 bei
dem Rückgang der Fahrgastzahlen um mehr als 10 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
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Im Laufe des Jahres 2020 haben die Stadtwerke Münst er eine neue umfassende Strategie entwi-
ckelt, deren zeitliche Perspektive sich bis zum Jah r 2030 erstreckt. Diese beinhaltet konkreten Kli-
maschutz durch eine klar strukturierte, innovationsorientierte und tiefgreifende Energie- und Mobili-
tätswende hin zu einer „Zero-Emission-Produktion“, eine echte Digitalisierung durch Schaffung der
technologischen Basis in Form von direktem Zugang z um Glasfasernetz für die Bürger. Die Stadt-
werke wollen mittels eines modernen Produktportfoli os als umfassender Infrastruktur- und Mobili-
tätsdienstleister aus einer Hand fungieren. Durch ein gut strukturiertes Vertriebskanalmanagement
soll zukünftig ermöglicht werden, die Kunden noch besser kennenzulernen.
Auch die Anzahl der E-Ladestationen soll erhöht werden, dabei kann durch Stadtwerke-Kunden mit
der mit vielseitigen Funktionen aufgeladenen elektronischen Pluscard (basierend auf einem ÖPNV-
Ticket) zu vergünstigten Konditionen bezahlt werden.
Bestandteil der Strategie ist die Optimierung einer hohen Prozessqualität und Prozesseffizienz im
Kerngeschäft, so auch im kaufmännischen Bereich.
Im Rahmen einer innovativen, klimaschutzorientierte n Energieversorgung werden die Stadtwerke
Münster in den kommenden Jahren in erheblichem Umfang in regenerative Erzeugungskapazitäten
investieren, sowohl in Onshore-Windenergieanlagen als auch in die Errichtung von Photovoltaikan-
lagen auf Münsters Dächern. Bis zum Jahr 2030 will die Gesellschaft alle Haushalte in Münster mit
Wind- und Solarstrom aus eigener Erzeugung versorge n und dabei auch gezielt Bürgerbeteiligun-
gen, auch im Hinblick auf den finanziellen Erfolg d ieser Anlagen, ermöglichen. Bereits 2024 wird
entsprechend der Planung im Strommix für die Haushaltskunden der Stadtwerke weder Kohle- noch
Atomstrom enthalten sein.
Im Öffentlichen Personennahverkehr ist die Entwicklung zu nachhaltigen Mobilitätslösungen vorge-
sehen. Zum einen soll die Flotte mit Elektrobussen weiter ausgebaut werden. Fördergelder von
Land, Bund und EU unterstützen dabei die Flottenele ktrifizierung. Die Stadtwerke Münster stellen
zudem ein Angebot für ein völlig neues Bedienkonzept durch das Nahverkehrsprojekt LOOPmünster
bereit, das vom Land und der Stadt für drei Jahre g efördert wird. Kleine Shuttle-Busse mit bis zu
acht Plätzen holen die ÖPNV-Kunden direkt in ihrem Wohnviertel ab und bringen diese dann zu
sogenannten Hauptbuslinien bzw. können deren Wünsch e gebündelt werden. Eine noch bessere
Verzahnung von Verkehrsträgern im Stadtbereich wird insbesondere auch durch den Einstieg der
Stadtwerke bei dem Carsharing-Anbieter Stadtteilaut o mit einer Beteiligung in Höhe von 29 % an-
gestrebt.
Ein Glasfasernetz ist die Basis für eine moderne In frastruktur für die Datenübertragung, die bei-
spielsweise bei der Corona-bedingten stark erhöhten Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen eine
große Rolle spielt. Bis zum Jahr 2030 sollen alle Münsteraner Haushalte mit Glasfaseranschlüssen
bis ans Haus versorgt sein.
Die FMO Flughafen/Osnabrück GmbH als Beteiligungsge sellschaft der Stadtwerke (diese haben
einen Anteil von 35,06 %) ist durch die Corona-Pand emie in besonderem Maße betroffen. Unter-
stützungsleistungen der öffentlichen Hand und der Gesellschafter ermöglichen eine Teilkompensa-
tion bei der Verlustsituation.
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Die Stadtwerke Münster haben 2020 im Einzelabschlus s ein Jahresergebnis von 11,3 Mio. EUR
erzielt, das auch von den zugeflossenen Mitteln aus dem ÖPNV-Rettungsschirm und dem pande-
miebedingten Kostensenkungsprogramm mitgeprägt ist.
Inwieweit sich die Coronakrise im Hinblick auf Arbe itslosigkeit und Kurzarbeit von Mietenden auch
auf den Geschäftsbereich der Wohn+Stadtbau GmbH auswirkt, ist nicht einfach zu prognostizieren.
Für das Jahr 2020 wurde allerdings ein positives Jahresergebnis in Höhe von 8,2 Mio. EUR erreicht.
Es sollen zukünftig jährlich ca. 260 Wohnungen fert iggestellt werden, um bezahlbaren Wohnraum
zu schaffen, davon ein hoher Anteil öffentlich gefördert. Bei Modernisierungen und Instandsetzun-
gen sollen Mieterhöhungen sozial verträglich erfolgen. Dem Wunsch von Menschen in unterschied-
lichen Gesellschaftsformen zusammen zu wohnen soll weiter durch diverse Wohnprojekte entspro-
chen werden (zum Beispiel Mehrgenerationenwohnen). Auf der Konversionsfläche der York-Ka-
serne wurden Bauleistungen für geplante 340 öffentlich geförderte Wohnungen vergeben.
Bei der KonvOY GmbH ergibt sich für 2020 ein strukturbedingter Fehlbetrag von 2,1 Mio. EUR. Zum
Ende des Gesamtprojektzeitraumes wird eine Rückzahl ung des eingesetzten Kapitals angenom-
men.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster weisen für das Wirtschaftsjahr 2020 einen Jahresüb er-
schuss von 4,7 Mio. EUR. aus. Ein regelmäßig prognostizierter deutlicher Jahresüberschuss ergibt
sich aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebüh-
renbedarfsberechnung sowie aus dem Geschäftsmodell generell. Bei den Gebühren der Abfallab-
fuhr und der Straßenreinigung gab es jeweils Erhöhungen in 2020.
Im Jahr 2020 sind Investitionen von insgesamt 9,9 Mio. EUR (u.a. in Anlagen der Abfallwirtschaft in
Höhe von 5,1 Mio. EUR) getätigt worden, die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln.
Abkürzungsverzeichnis
a.D. außer Dienst
Abs. Absatz
ARAP aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
außerordentl. außerordentliche
AV Anlagevermögen
AWK Abfallwirtschaftskonzept
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
B.V. Besloten Vennootschap
BauG Baugesetz
BauGB Baugesetzbuch
BGA Betrieb gewerblicher Art
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CeNTech Center for Nanotechnology
CHF Schweizer Franken
Dipl. Diplom
Dr. Doktor
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
DSD Duales System Deutschland
e. V. eingetragener Verein
EDV Elektronische Datenverarbeitung
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
einschl. einschließlich
EnWG Energiewirtschaftsgesetz
EUR Euro
ff. fortfolgende
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
gem. gemäß
GemHVO Gemeindehaushaltsverordnung
ggf. gegebenenfalls
gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide
GO Gemeindeordnung
GuD Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk
HGB Handelsgesetzbuch
i.H.v. in Höhe von
i.R. im Rahmen
i.V.m. in Verbindung mit
IT Informationstechnik
KAG Kommunalabgabengesetz
KG Kommanditgesellschaft
kWh Kilowattstunde
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
LoRa-WAN Long Range Wide Area Network (Low-Power-Wi reless-Netzwerkprotokoll)
mbH mit beschränkter Haftung
MCC Messe und Congress Centrum
Mio. Million
Mrd. Milliarde
NKF Neues kommunales Finanzmanagement
Nr. Nummer
NRW Nordrhein-Westfalen
OLG Oberlandesgericht
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr
rd. rund
S. Satz
s.o. siehe oben
SGB Sozialgesetzbuch
sog. sogenannte
stellv. stellvertretende
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
u.a. unter anderem
UV Umlaufvermögen
VSEF-Lage Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Fin anzlage
wesentl. wesentliche
WFM Wirtschaftsförderung Münster GmbH
z.B. zum Beispiel
ZDM Zentrale Mülldeponie Münster
ZuG Zuteilungsgesetz
Anlage A
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Anlage A zur V/0202/2022 Kurzüberblick NKF-Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2019 (Entwurf) Ziele/Teilziele/Zielerreichung Ziel: - Information des Rates und der Bevölkerung Teilziele: - Schaffung von Transparenz über die wirtschaftliche Tätigkeit des Konzerns Stadt Münster - Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune Zielerreichung: - Mit Aufstellung des neunten Gesamtabschlusses kommt die Stadt Münster ihren Pflichten zur Veröffentlichung nach. Sie legt damit Rechenschaft über ihre wirtschaftliche Tätigkeit ab. Finanzierung Produktgruppe: PG 0109 Finanz- und Beteiligungsmanagement Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Die Stadt Münster ist gem. § 116 Abs. 1 und 8 GO NRW verpflichtet, in jedem Haushaltsjahr einen Gesamtabschluss für den Abschlussstichtag 31.12. aufzustellen. Des Weiteren gelten die §§ 50 bis 53 KomHVO NRW. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Entfällt.
Beschlussvorlage
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V/0202/2022 V/0202/2022 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Entwurf des NKF-Gesamtabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2019 Beratungsfolge 17.05.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 18.05.2022 Hauptausschuss Vorberatung 18.05.2022 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Entwurf des NKF-Gesamtabschlusses zum 31.12.2019 wird zur Kenntnis genommen und dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung überwiesen. II. Finanzielle Auswirkungen: Keine Begründung: Allgemeine Hinweise Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und der Kommunalhaushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen zum 31.12.2019 die Pflicht, einen Gesamtabschluss aufzustellen. Der Gesamtabschluss fasst die Jahresabschlüsse der Unternehmensbeteiligungen der Stadt mit dem der Kernverwaltung zusammen. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organisatorisch selbstständigen Aufgabenbereiche einer Kommune in den Gesamtabschluss einbezogen werden, um die jährliche Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Stadt Münster abbilden zu können. Der Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung verbessert die Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung und die Steuerungsmöglichkeiten der Kommune. Amt für Finanzen und Beteiligungen 03.05.2022 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Remmeke T elefon:492-2010 RemmekeA@stadt- muenster.de - 2 - V/0202/2022 Verfahren Der von der Stadtkämmerin aufgestellte und vom Oberbürgermeister bestätigte Entwurf des Gesamtabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 wird dem Rat gemäß § 116 Abs. 8 i. V. m. § 95 Abs. 5 GO NRW zur Bestätigung zugeleitet. Nach § 116 Abs. 9 i. V. m. § 96 Abs. 1 Sätze 1, 4 und 7 und Abs. 2 GO NRW bestätigt der Rat den vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschluss durch Beschluss. Hierzu wird der vorgelegte Entwurf zunächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Abschließend wird der geprüfte Gesamtabschluss bei der Bezirksregierung angezeigt und im Amtsblatt veröffentlicht. Die Stadt Münster hat mit dem Gesamtabschluss 2019 nunmehr den zehnten Gesamtabschluss aufgestellt. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen von vorgelagerten Arbeiten verschob sich der Erstellungsprozess, so dass der gem. § 116 Abs. 1 und 8 GO NRW rechtlich vorgegebene Zeitplan für den Gesamtabschluss in der Folge nicht eingehalten werden konnte. Trotz dieser Verzögerung gilt unverändert, dass die Stadt Münster bei der Erstellung des Gesamtabschlusses in zeitlicher Hinsicht zu den führenden Städten in NRW gehört. Bestandteile des Gesamtabschlusses Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz, dem Gesamtanhang inklusive Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel und ist um einen Gesamtlagebericht zu ergänzen. Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schulden, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge. Die Gesamtbilanz zum 31.12.2019 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens- und Schuldenlage der Stadt Münster als Konzern. Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens bei den Sachanlagen (+ 89,2 Mio. €), vor allem aus dem Zuwachs bei dem Bilanzposten „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ (+ 47,6 Mio. EUR), die hauptsächlich auf verstärkte Baumaßnahmen zurückzuführen sind, die noch nicht abgeschlossen wurden. Des Weiteren erhöhte sich die Summe der bebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte (+ 33,5 Mio. EUR), im Wesentlichen durch die Fertigstellung von Wohnbauten und Zugänge im Bereich der sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude. Die Finanzanlagen sind insgesamt um 7,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Bereich des Umlaufvermögens nahmen die liquiden Mittel um 30,6 Mio. € ab. Die Minderung resultiert vor allem aus Finanzmittelabflüssen, die sich im Ergebnis als Veränderungen bei den T ages- und Festgeldern niederschlagen. Die Erhöhung des Eigenkapitals (+ 56,2 Mio. €) erfolgte zum einen aus einem Anstieg der Allgemeinen Rücklage (+ 61,6 Mio. €), die sich im Wesentlichen aus ergebnisneutralen Konsolidierungsbuchungen und durch Bewertungsanpassungen von HGB nach NKF zur Erstellung des Gesamtabschlusses sowie durch Einstellungen der Vorjahresgewinne in die Gewinnrücklage bei den T ochterunternehmenergibt. Ursächlich war außerdem eine Erhöhung der Ausgleichsrücklage (+ 49,0 Mio. €), die auf die vollständige Zuführung des Jahresüberschusses der Stadt Münster aus dem Vorjahr zurückzuführen ist. Dem steht eine Minderung des Bilanzgewinns um 54,4 Mio. € gegenüber. Die Sonderposten verringerten sich um 21,7 Mio. €, maßgeblich durch einen Rückgang im Bereich der Sonderposten für Beiträge. Die Rückstellungen erhöhten sich um 45,8 Mio. € zum einen aufgrund der gestiegenen Personenzahl, für die Rückstellungen zu bilden waren, zum anderen aufgrund der Besoldungs- und Versorgungserhöhung zum 01.01.2019 um 3,2 %. - 3 - V/0202/2022 Gesamtbilanz Aktiva 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung Mio. € Mio. € Mio. € 1. Anlagevermögen 3.957,4 3.856,9 100,5 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 60,7 57,0 3,7 1.2 Sachanlagen 3.699,4 3.610,2 89,2 1.3 Finanzanlagen 197,3 189,7 7,6 2. Umlaufvermögen 438,4 470,1 -31,7 2.1 Vorräte 61,0 67,7 -6,7 2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 149,2 143,6 5,6 2.3 Liquide Mittel 228,2 258,8 -30,6 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 65,8 57,4 8,4 Summe Aktiva 4.461,6 4.384,4 77,2 Gesamtbilanz Passiva 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung Mio. € Mio. € Mio. € 1. Eigenkapital 925,6 869,4 56,2 1.1 Allgemeine Rücklage 775,9 714,3 61,6 1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3 0,0 1.3 Ausgleichsrücklage 124,5 75,5 49,0 1.4 Bilanzgewinn 23,9 78,3 -54,4 2. Sonderposten 1.284,9 1.306,6 -21,7 3. Rückstellungen 766,2 720,4 45,8 4. Verbindlichkeiten 1.409,7 1.416,9 -7,2 5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 75,2 71,0 4,2 Summe Passiva 4.461,6 4.384,4 77,2 Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen Gesamtbilanz zum 31.12.2019 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der Gesamtbilanz“ ersichtlich. Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und Erträge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2019 mit einem Saldo von 23,9 Mio. € ab. Dies entspricht einer Ergebnisreduzierung um 54,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Ertragsseite ergeben sich wesentliche Steigerungen bei den privatrechtlichen Leistungsentgelten (+ 17,1 Mio. €) und den Zuwendungen sowie den allgemeinen Umlagen (+ 17,7 Mio. €). Letztere erhöhen sich insbesondere durch die Bereiche Erstattung aus der Abrechnung des Solidarbeitrages (+ 8,5 Mio. €) sowie Zuwendungen und allgemeinen Umlagen der Jugendhilfe (+ 6,4 Mio. €). Einen gegenläufigen Effekt gab es bei den sonstigen ordentlichen Erträgen (- 12,1 Mio. €) und den Steuern und ähnlichen Abgaben (- 6,1 Mio. €). Bei letzterem Posten ist die Reduzierung insbesondere auf den Bereich der Gewerbesteuer zurückzuführen. Insgesamt stiegen die ordentlichen Erträge um 28,5 Mio. € auf 1.902,1 Mio. €. Die ordentlichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 84,8 Mio. € auf 1.860,2 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (+ 37,9 Mio. €) und den Personalaufwendungen (+ 26,6 Mio. €). Als Hauptursache bei den Personalaufwendungen sind die gestiegenen Zuführungen in die Pensionsrückstellungen in Höhe von 41,6 Mio. € (Vorjahr: 29,0 Mio. €) zu nennen. Das Gesamtfinanzergebnis, das auch das Beteiligungsergebnis beinhaltet, verbesserte sich um 1,9 Mio. € auf - 18,0 Mio. € und wird maßgeblich durch die Zinsaufwendungen in Höhe von 26,4 Mio. € (Vorjahr: 28,1 Mio. €) beeinflusst. - 4 - V/0202/2022 Gesamtergebnisrechnung 2019 2018 Veränderung Mio. € Mio. € Mio. € Steuern und ähnliche Abgaben 635,3 641,4 -6,1 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 175,5 157,8 17,7 Sonstige Transfererträge 23,6 22,3 1,3 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 179,2 177,0 2,2 Privatrechtliche Leistungsentgelte 623,9 606,8 17,1 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 195,6 194,8 0,8 Sonstige ordentliche Erträge 57,6 69,7 -12,1 Aktivierte Eigenleistungen 12,7 12,9 -0,2 Bestandsveränderungen -1,3 -9,1 7,8 Ordentliche Gesamterträge 1.902,1 1.873,6 28,5 Personalaufwendungen 397,4 370,8 26,6 Versorgungsaufwendungen 37,7 34,4 3,3 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 555,5 517,6 37,9 Bilanzielle Abschreibungen 148,2 137,5 10,7 Transferaufwendungen 594,0 590,3 3,7 Sonstige ordentliche Aufwendungen 127,4 124,8 2,6 Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.860,2 1.775,4 84,8 Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 41,9 98,2 -56,3 Beteiligungsergebnis 6,8 7,1 -0,3 Zins- und sonstiges Finanzergebnis -24,8 -27,0 2,2 Gesamtjahresüberschuss 23,9 78,3 -54,4 Die vollständige Ergebnisrechnung sowie umfangreiche Erläuterungen finden sich in dem als Anlage beigefügten Anhang. In Vertretung gez. Christine Zeller Stadtkämmerin Anlagen: Gesamtabschluss 2019 (Entwurf) Anlage A
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Loddenheide
- Bonnenkamp
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Details
- Aktenzeichen
- V/0202/2022
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 21.04.2022
- Erstellt
- 15.03.2022 14:04