V/0931/2016
Wirtschaftsplan 2017 der citeq
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Beschlussvorlage
4244 Zeichen
V/0931/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Wirtschaftsplan 2017 der citeq Beratungsfolge 17.11.2016 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 01.12.2016 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government Vorberatung 07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 14.12.2016 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2017 wird genehmigt. Kosten/Folgekosten Die Finanzierung erfolgt aus dem städt. Haushalt, durch Abrechnung gegenüber den Kooperation s- partnern im Rahmen der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung und Abrechnung gegenüber Dritten. Begründung: Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem F inanz- und Vermögensplan sowie der Stellenübersicht, basiert auf den Ergebnissen 2015 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 2016. Ferner wurden die heute bekannten und sich bereits a b- zeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. Wesentliche Veränderungen gegenüber 2016 haben sich in folgenden Positionen ergeben Umsatzerlöse, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen und Zinsergebnis Vorlagen-Nr.: V/0931/2016 Auskunft erteilt: Herr Boenigk Ruf: 492 18 11 E-Mail: Boenigk@citeq.de Datum: 03.11.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0931/2016 und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2017 bis 2021 ein positives Ergebnis aus. Dabei ist aber Folgendes zu berücksichtigen: Bereits seit einigen Jahren verringern sich die Möglichkeiten für erforderliche Neuinvestitionen in IT - Systeme bei der Stadt Münster. Die im städtischen Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel müssen inzwischen überwiegend (ca. 97%) zur Aufrechterhaltung/Aktualisierung des bestehenden Betriebs aufgewandt werden. Verantwortlich für diese Entwicklung sind im Wesentlichen zwei Faktoren: Die seit Jahren anhaltend zunehmende Ausweitung der IT-Systeme und –Funktionen Aufwandssteigerungen durch tarifliche/gesetzliche Erhöhungen des Personalaufwands, Preis- steigerungen im Bereich der Wartungs -/Energiekosten oder die steigende Anzahl auszusta t- tender Arbeitsplätze blieben bisher unberücksichtigt, auch wenn sie nicht von der citeq beei n- flussbar waren. Zum Wirtschaftsplan 2018 wird eine entsprechende Dynamisierung mit der Fi- nanzverwaltung angestrebt. Die Umsetzung der wachsenden IT-Bedarfe wäre daher im Jahr 2017 nur in einem sehr geringen Umfang möglich. Die dringendsten zusätzlichen IT -Bedarfe wurden daher mit der Finanzverwa ltung abgestimmt und in den Wirtschaftsplan unter der Voraussetzung einer unterjährigen Zusatzfinanzi e- rung übernommen. Hierzu bietet sich die Verwendung der v oraussichtlichen Überschüsse aus dem Jahresabschluss 2016 an. Darüber hinaus sind weitere IT -Bedarfe bereits jetzt absehbar. Das im Juli 2016 beschlossene E - Governmentgesetz NRW schreibt verbindlich den Aufbau bestimm ter Funktionen vor und er möglicht Effizienzsteigerungen durch neue elektronische Dienste. Die sich aus dem Gesetz ergebenden Ko n- sequenzen für die Stadtverwaltung werden ermittelt und fließen unter anderem als Invest itionen und laufende Betriebskosten in die Finanzplanungen der Jahre 2018 ff. ( Haushalt und Wir tschaftsplan) ein. Stichworte hierzu wären : Elektronische Akten (Dokumentenmanagementsystem) und Online - Formulare, OpenData, Partizipation und Smart City-Komponenten. Der Schritt in die Digitale Stadt Münster wird in den nächsten Jahren ho he IT-Kosten verursachen. Die wachsende Stadt erfordert eine mit modernen IT-Mitteln effizient arbeitende Stadtverwaltung. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine leistungsstarke citeq, die nicht nur die erforderlichen IT- Ressourcen bereitstellt, sondern die diesen Entwicklungsprozess aktiv mitgestaltet. Hierzu muss auch das zukünftig zur Verfügung stehende Finanzierungsvolumen neu justiert werden. I. V. gez. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlagen: Wirtschaftsplan 2017
V_ 0931_2016_Wirtschaftsplan_2017_Bericht
69937 Zeichen
Wirtschaftsplan
Geschäftsjahr 2017
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster
citeq
Redaktion
Peter Boenigk
Tel.: 0251/492-18 11
Fax: 0251/492-77 10
e-Mail: boenigk@citeq.de
http://www.citeq.de
3
Wirtschaftsplan 2017
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ........................................................................................................................................................ 4
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan ...................................................................................................... 4
1.2 Rechtsgrundlagen .................................................................................................................................. 5
2 Erfolgsplan citeq ............................................................................................................................................. 8
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster ................................................................................................ 9
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) .................................................................10
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)....................................................11
3 Finanz- und Vermögensplan citeq................................................................................................................16
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster ..............................................................17
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan .............................................18
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV ..............................................................................19
3.4 Investitionen .........................................................................................................................................20
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen ..............................................................22
3.4.1 citeq .................................................................................................................................................22
3.4.2 Bereich Münster ...............................................................................................................................22
3.4.3 Bereich ÖrV .....................................................................................................................................25
4 Stellenübersicht 2017 der citeq ....................................................................................................................27
4.1 Stellenvermehrungen ...........................................................................................................................27
4.1.1 Web-Entwicklung .............................................................................................................................27
4.1.2 IT-Management, IT-Sicherheit – Notfallmanagement - ...................................................................28
4.1.3 IT-Systeme .......................................................................................................................................29
4.2 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten ................................................................32
5 Organigramm ................................................................................................................................................36
4
1 Einleitung
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differenzierung der Kundenbereiche – Stadt Münster,
MEP sowie ÖrV – in drei Erfolgspläne aufgeteilt. Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan 2017 stellt die
von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq zu erbringenden Leistungen und die notwendigen
Ressourcen dar.
Erlöse
Der Bereich Münster erzielt Erträge aus den Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtungen (ei n-
schließlich der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und dem Jobcenter) der Stadt Münster.
Der Bereich Medienentwicklungsplan ( MEP) erstellt Dienstleistungen für die Schulen der Stadt
Münster.
Der Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (Ö rV) erbringt Dienstleistungen in interkommu naler
Zusammenarbeit für die Stadt Münster, die Kooperationspartner und Dritte. Diese Leistungen we r-
den gemäß Preiskatalog im Wesentlichen quartalsweise abgerechnet.
Die citeq legt ihre Schwerpunkte auf die weitere Verbesserung der Sicherheit (Zertifizier ung durch
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: BSI) und der Organisation (citeq -
Organisationshandbuch und SLA für wichtige Produkte). Im Bereich des Medienentwicklungsplans
liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Aktualisierung und Ertüchtigu ng der Infrastruktur (Client -
Management und WLAN).
Aufwendungen
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendungen gegenüber, die entweder direkt oder
indirekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.
Personalaufwendungen werden über Arbeitszeitaufz eichnungen auf die einzelnen citeq -Bereiche
verrechnet und bilden neben den Materialaufwendungen den größten Aufwandsbereich. Die Hoc h-
rechnungen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnungen für die
Pensions-, Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellungen - erfolgen durch das Personal - und Organisati-
onsamt der Stadt Münster.
Die Materialaufwendungen haben vor allem durch Wartungs - und Unterhaltungsaufwendungen s o-
wie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Einzelergebnisse der Bereiche.
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwandspositionen haben indirekten Einfluss auf die
Einzelergebnisse. Dazu zählen insbesondere Mietaufwendungen sowie die Aufwendungen für die
Querschnittsleistungen der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster für die citeq.
Die Abschreibungen und Zinsen folgen den Investitionen in den Bereichen und die Zinsen beinhal-
ten den Zinsanteil für Pensions- und Beihilferückstellungen.
5
1.2 Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Erste llung des Wirtschaftsplanes 201 7 ist die Eigenbetriebsverordnung
(EigVO NRW) in der gültigen Fassung.
Gemäß § 14 EigVO hat der Eigenbetrieb vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wir t-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem V ermögensplan und der Stellen-
übersicht.
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO enthält sämtliche voraussehbaren Erträge (werden mit führe n-
dem "-"Zeichen dargestellt) und Aufwendungen des Wirtschaftsjahres und basiert auf den erzielten
Ergebnissen des Jahres 201 5 und den laufenden Rech nungsergebnissen des Jahres 201 6. Ferner
wurden die heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre im
vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.
Der Erfolgsplan z eigt neben den Planansätzen 201 7 auch die mittelfristigen Ansätze für die Jahre
2018 bis 2021.
Der Vermögensplan enthält gem. § 16 EigVO:
alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen des Wirtschaftsjahres, die sich aus Investitionen
(Erneuerung, Erweiterung, Veräußerung) und aus der Kreditwirts chaft der eigenbetriebsähn-
lichen Einrichtung ergeben und
die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen.
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden D e-
ckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die aus dem Haushalt d er Gemeinde stammen, mü s-
sen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen.
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für die
tariflichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenb ewertung und Eingruppierung der
Stelleninhaber. Beamte, die bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beschäftigt werden, sind im
Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht der citeq nur nachrichtlich anzug e-
ben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehenen und der tatsäch-
lich besetzten Stellen angegeben.
6
Erfolgsplan 2017 der citeq
Erträge EURO
Umsatzerlöse -26.494.030
Sonstige betriebliche Erträge -30.000
Zinsen und ähnliche Erträge -330.790
-26.854.820
Aufwendungen EURO
Materialaufwand 8.740.540
Personalaufwand 9.888.960
Abschreibungen 4.340.020
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.177.090
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 1.145.230
Steuern 24.500
26.316.340
Planmäßiger Jahresüberschuss -538.480
7
Vermögensplan 2017 der citeq
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan fo l-
gendermaßen dar:
Auszahlungen EURO
Jahresfehlbetrag (Erlöse < Aufwendungen) 0
Investitionen (aus Investitionsplan – Mittelbedarf) 8.160.500
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.340.020
Ausschüttung an die Stadt Münster 31.870
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensions- u. Beihilfe-
rückstellung + Zinsen Forderung Pensionsrückstellungen) 1.227.440
13.759.830
Deckungsmittel EURO
Jahresüberschuss (Erlöse > Aufwendungen) 538.480
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.340.020
Zuführung zu Pensions- und Beihilferückstellungen 648.710
Investitionszuschüsse 0
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 8.232.620
13.759.830
Liquiditätsänderung 0
Veränderung Liquidität 0
0
Münster, den 25.10.2016
gez.
Schoenfelder
Betriebsleiter
gez.
Heuer
Stadtrat
gez.
Reinkemeier
Stadtkämmerer
8
2 Erfolgsplan citeq
Gesellschaft: citeq citeq
Nr. Angaben in EURO Plan
2016
Plan
2017
Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
1 Umsatzerlöse -23.931.160 -26.494.030 -26.627.270 -26.566.670 -26.895.690 -26.892.400
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -33.880 -30.000 -30.000 -30.000 -30.000 -30.000
4 Gesamtleistung -23.965.040 -26.524.030 -26.657.270 -26.596.670 -26.925.690 -26.922.400
5 Materialaufwand 7.980.570 8.740.540 8.959.170 8.963.070 8.595.410 8.574.560
6 Personalaufwand 9.452.460 9.888.960 10.093.120 10.290.000 10.321.450 10.377.430
7 Abschreibungen 3.527.240 4.340.020 4.521.280 4.389.990 4.442.940 3.976.160
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.842.440 2.177.090 1.810.290 1.810.290 1.810.290 1.810.290
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -1.162.330 -1.377.420 -1.273.410 -1.143.320 -1.755.600 -2.183.960
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -334.790 -330.790 -330.790 -330.790 -330.790 -330.790
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 1.103.470 1.145.230 1.213.860 1.244.870 1.240.510 1.307.500
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -393.650 -562.980 -390.340 -229.240 -845.880 -1.207.250
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -393.650 -562.980 -390.340 -229.240 -845.880 -1.207.250
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 34.000 23.400 23.400 23.400 23.400 23.400
18 sonstige Steuern 870 1.100 1.100 1.100 1.100 1.100
19 Jahresüberschuss -358.780 -538.480 -365.840 -204.740 -821.380 -1.182.750
9
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich Münster
Nr. Angaben in EURO Plan
2016
Plan
2017
Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
1 Umsatzerlöse -9.237.700 -9.302.720 -9.394.920 -9.401.580 -9.416.710 -9.433.340
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -30.000 -30.000 -30.000 -30.000 -30.000 -30.000
4 Gesamtleistung -9.267.700 -9.332.720 -9.424.920 -9.431.580 -9.446.710 -9.463.340
5 Materialaufwand 2.611.580 2.663.470 2.572.730 2.761.760 2.510.540 2.501.060
6 Personalaufwand 3.684.790 3.921.690 3.999.510 4.108.980 4.148.270 4.183.990
7 Abschreibungen 2.093.590 2.167.440 2.098.720 1.968.680 1.739.190 1.471.560
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 508.720 536.010 538.100 538.100 538.100 538.100
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -369.020 -44.110 -215.860 -54.060 -510.610 -768.630
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -330.790 -330.790 -330.790 -330.790 -330.790 -330.790
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 318.330 357.740 379.110 388.770 387.410 408.270
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -381.480 -17.160 -167.540 3.920 -453.990 -691.150
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -381.480 -17.160 -167.540 3.920 -453.990 -691.150
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 18.410 11.400 11.400 11.400 11.400 11.400
18 sonstige Steuern 410 570 570 570 570 570
19 Jahresüberschuss/-fehlbetrag -362.660 -5.190 -155.570 15.890 -442.020 -679.180
10
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP)
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2016
Plan
2017
Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
1 Umsatzerlöse -2.304.640 -3.413.210 -3.692.740 -3.743.760 -4.032.940 -4.032.940
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -2.400 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -2.307.040 -3.413.210 -3.692.740 -3.743.760 -4.032.940 -4.032.940
5 Materialaufwand 449.600 412.480 412.870 304.720 217.360 165.040
6 Personalaufwand 1.150.220 1.386.820 1.421.420 1.387.080 1.394.270 1.404.570
7 Abschreibungen 422.390 1.088.700 1.533.490 1.842.680 2.238.140 2.114.050
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 193.500 156.210 156.860 156.860 156.860 156.860
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -91.330 -369.000 -168.100 -52.420 -26.310 -192.420
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 96.410 81.840 86.730 88.940 88.630 93.400
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit 5.080 -287.160 -81.370 36.520 62.320 -99.020
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.080 -287.160 -81.370 36.520 62.320 -99.020
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 0 0 0 0 0 0
18 sonstige Steuern 220 230 230 230 230 230
19 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 5.300 -286.930 -81.140 36.750 62.550 -98.790
11
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich ÖrV
Nr. Angaben in EURO Plan
2016
Plan
2017
Plan
2018
Plan
2019
Plan
2020
Plan
2021
1 Umsatzerlöse -12.388.820 -13.778.100 -13.539.610 -13.421.330 -13.446.040 -13.426.120
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0 0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -1.480 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -12.390.300 -13.778.100 -13.539.610 -13.421.330 -13.446.040 -13.426.120
5 Materialaufwand 4.919.390 5.664.590 5.973.570 5.896.590 5.867.510 5.908.460
6 Personalaufwand 4.617.450 4.580.450 4.672.190 4.793.940 4.778.910 4.788.870
7 Abschreibungen 1.011.260 1.083.880 889.070 578.630 465.610 390.550
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.140.220 1.484.870 1.115.330 1.115.330 1.115.330 1.115.330
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -701.980 -964.310 -889.450 -1.036.840 -1.218.680 -1.222.910
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge -4.000 0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 688.730 705.650 748.020 767.160 764.470 805.830
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -17.250 -258.660 -141.430 -269.680 -454.210 -417.080
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -17.250 -258.660 -141.430 -269.680 -454.210 -417.080
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 15.590 12.000 12.000 12.000 12.000 12.000
18 sonstige Steuern 240 300 300 300 300 300
19 Jahresüberschuss -1.420 -246.360 -129.130 -257.380 -441.910 -404.780
12
Umsatzerlöse
Die citeq stellt der Stadt Münster die gesamte IT -Ausstattung gegen Mietpreise bereit. Dafür verfügt
die Stadt Münster über ein Budget, welches im vorliegenden Wirtschaftsplan für den lfd. Betrieb und
in einem eingeschränkten Umfang für Betriebserweiterungen (Teilerfolgspläne Münster und ÖrV -
Anteil der Stadt Münster -) nicht auskömmlich ist.
Bereits seit einigen Jahren verringern sich die Möglichkeiten zu Neuinvestitionen im IT -Bereich in
Münster. Die für IT -Leistungen bereitgestellten Mittel wurden bisher nicht dem steigenden Aufwand
durch tarifliche/gesetzl. Erhöhung des Personalaufwands, den Preisst eigerungen im Bereich der
Wartungs-/Energiekosten und der steigenden Anzahl auszustattender Arbeitsplätze angepasst. Zum
Wirtschaftsplan 2018 wird eine entsprechende Dynamisierung mit der Finanzverwaltung angestrebt.
Inzwischen werden die zur Verfügung st ehenden Mittel überwiegend (ca. 97%) zur Aufrechterha l-
tung/Aktualisierung des bestehenden Betriebs aufgewandt. Die citeq kann daher mit den durch die
Stadt Münster bereitgestellten Mitteln im Jahr 2017 lediglich den laufenden Betrieb aufrechterhalten.
Die Umsetzung zusätzlicher IT-Bedarfe ist nur in einem sehr geringen Umfang möglich. Die drin-
gendsten zusätzlichen IT -Bedarfe wurden mit der Finanzverwaltung abgestimmt und in den Wir t-
schaftsplan übernommen. Die Realisierung ist aber nur über eine unterjährige Zusatzfinanzierung
möglich. Hierzu bietet sich zum Beispiel die Verwendung der voraussichtlichen Überschüsse aus
dem Jahresabschluss 2016 an.
Im Vergleich zum Plan 2016 steigen die Umsatzerlöse um ca. 2.563 T€.
Die Umsatzerlöse im Bereich Münster steigen im Vergleich zum Plan 2016 um ca. 65 T€. Den kalku-
lierten Mehrerlösen für die Bereitstellung neuer Anwendungen stehen Mindererlöse durch Preissen-
kungen im Bereich der Hardwarebereitstellung und durch die Verlagerung der Gebührenabrechnung
für Mobiltelefonie auf die städt. Ämter und Einrichtungen gegenüber.
Im MEP-Bereich steigen die Umsatzerlöse gegenüber dem Plan 201 6 um ca. 1.109 T€. Verursacht
wird dieses durch Preisanpassungen im Bereich der Hardwarebereitstellung, durch die beschlosse-
ne intensivere Vor-Ort-Betreuung der Schul -IT (citeq@school) sowie durch den Breitband - und
WLAN-Ausbau in den Schulen.
Im ÖrV-Bereich steigen die Umsatzerlöse insgesamt um ca. 1.389 T€ gegenüber dem Plan 2016 .
Dies ist begründet durch die Abrechnung neuer Anwendungen und Module sowie Preisanpassungen
durch z. B. höhere Wartungsaufwendungen. Ferner erhöhen sich die Umsatzerlöse durch die Port o-
abrechnung der Landtags - und Bundestagswahl in 2017, denen höhere Aufwendungen gegenüber
stehen.
Sonstige betriebliche Erträge
Sonstige betriebliche Erträge sinken gegenüber dem Plan 2016 um ca. 4 T€ und fallen planmäßig im
Bereich Münster hauptsächlich für Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen an.
Materialaufwand
Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus:
13
Aufwendungen für Hilfs - und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom,
Treibstoffe sowie
Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung,
Miete und Aufwendungen für die Unterhaltung immaterieller Vermögensgegenstände und der
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgun gs- und Leasingaufwendungen sowie Aufwe n-
dungen für Datenleitungen.
Der Materialaufwand erhöht sich gegenüber dem Plan 2016 um ca. 760 T€.
Der Aufwand für die Wartungsverträge (Hard- und Software) ist in den vergangenen Jahren zum Teil
massiv angestiegen. Dieser Trend wird sich in den Folgejahren fortsetzen. Zudem wird mit weiteren
Wartungsverträgen für zusätzliche Hardware und Anwendun gen gerechnet. Darüber hinaus bieten
SW-Lieferanten zunehmend umfangreiche Upgrades für Bestandssoftware an, deren Funktionsz u-
wachs nicht mehr über die bestehenden Wartungs- und Pflegeverträge abgedeckt ist. Soll ein neues
Auswahlverfahren mit erheblichen Unwägbarkeiten (Investition, org. und personelle Veränderungen,
Einführungskosten, etc.), vermieden werden, so ist die Software quasi neu zu erwerben ist. Insg e-
samt verursachen die geplanten Investitionen zusätzliche Aufwendungen für bezogene Leistungen.
Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:
Löhnen und Gehältern: Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, vermögenswirksame Leistungen
sowie geldwerte Sachaufwendungen für Beamte und tariflich Beschäftigte. Ferner Dienstau f-
wendungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern.
Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung: Beiträgen zu
Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung als auch Beihilfen und Zuführung
zu den Beihilferückstellungen, Unters tützungsleistungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie
die Zuführung zu den Pensions - und Beihilferückstellungen, Versorgungsaufwendungen, So n-
derzuwendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die Beiträge zur Unfallversich e-
rung für tariflich Beschäftigte.
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal - und Organisationsamt der Stadt
Münster hochgerechnet. Der Personalaufwand wird im Vergleich zum Plan 2016 um ca. 437 T€ stei-
gen und berücksichtigt auch zusätzlichen Personalaufwand für neue bzw. erweiterte Aufgaben.
Tariferhöhungen
Es sind die Festlegungen des Tarifabschlusses ab dem 01.03.2016 entsprechend berücksichtigt
worden. Für 2017 wird mit einer Tariferhöhung von 2,50 % gerechnet.
Besoldungs-/Versorgungserhöhung
Der Entwurf eines Gesetzes über die Anpassung der Dienst - und Versorgungsbezüge für das
Jahr 2017 liegt nicht vor. Die Erhöhungen – 1,90 % ab 01.06.2015 und 2,10 %, mindestens j e-
doch 75,00 € (vermindert um 0,20 Prozentpunkte) ab 01.08.2016 wurden berücksichtigt. Des
Weiteren wird mit einer Besoldungserhöhung um 2,30 % ab dem 01.04.2017 gerechnet.
Rückstellungen
Bei der Berechnung der Pensions - und Beihilferückstellungen wurde eine Verzinsung von
5,00 % zugrunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden mit 5,50 % verzinst.
14
Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen (Software), Fah r-
zeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung (u. a. Hardware) und geringwertige Wirtschaftsgüter.
Die Abschreibungen werden im Vergleich zum Plan 2016 voraussichtlich um 813 T€ steigen.
Der Teilbereich Münster wird davon ca. 74 T€ tragen. Hier werden im Wesentlichen neue Anwe n-
dungen und hohe Ersatzinvestitionen für höhere Abschreibungen als in 2016 verantwortlich sein.
Der MEP-Bereich wird ebenfalls mit hohen Ersatzinvestitionen belastet sein, weil in den vergang e-
nen Jahren die geplanten Investitionen nicht durchgeführt werden konnten. Besondere, von der bis-
herigen Ausstattungspraxis abweichende Investitionen im MEP-Bereich, wurden in dem vorliege n-
den Wirtschaftsplan berücksichtigt. Der MEP-Bereich trägt daher mit ca. 666 T€ einen wesentlichen
Anteil an den gestiegenen Abschreibungen.
Der ÖrV-Bereich trägt mit ca. 73 T€ zu den gestiegenen Abschreibungen bei, die im Wesentlichen
durch zusätzliche Module für SAP, Infoma und für ein neues Einwohnerverfahren entstehen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendunge n werden gegenüber dem Plan 2016 um ca. 335 T€ stei-
gen. Begründet ist dies im Wesentlichen durch höhere Portoaufwendungen für die Landtags - und
Bundestagswahl in 2017, denen höhere Erlöse gegenüberstehen.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Erträge ergeben sich, wie bereits in den Vorjahren, aus der Verzinsung der
Forderung für die Pensionsrückstellungen. Diese werden im Bereich Mü nster vereinnahmt. Im Rah-
men der Abwicklung der Lohn - und Gehaltsabrechnungen einschließlich der diesbezüglichen Za h-
lungen für verschiedene Kommunen erhält die citeq von den Kooperationspartnern des ÖrV -
Bereichs unterjährige Vorauszahlungen. Aus der Anlage der kurzfristigen Vorauszahlungen werden,
wie von den Banken angekündigt, voraussichtlich keine Zinserträge erzielt, die dem ÖrV-Bereich gut
geschrieben werden. Die Verzinsung der Forderung für Pensionsbeträge beträgt seit dem Jahresab-
schluss 2009 5,00 % und verändert sich nur, wenn sich die Berechnungsbasis ändert. Diese hat sich
im Vergleich zum Plan 2016 nicht geändert.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand wird voraussichtlich um 42 T€ steigen. Begründet ist dies durch den höheren Aus-
weis der Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensions - und Beihilferückstellungen unter dieser
Position.
Die Investitionen werden u. a. durch Kassenkredite finanziert . Diese sind für die citeq zurzeit sehr
günstig und spielen daher nur eine untergeordnete Rolle.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrieben
gewerblicher Art sowie Kfz-Steuern.
15
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag
Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge wird sich insgesamt ein Jahres überschuss in
Höhe von 538 T€ ergeben. Der Teilbereich Münster wird demnach mit einem Jahres überschuss in
Höhe von 5 T€ schließen. Die Planergebnisse der nächsten 3 Jahre werden keine Ausschüttung an
die Stadt Münster und auch keine Bildung der üblichen Rücklage für die Pensionsrüc kstellungen
ermöglichen. Der MEP-Bereich wird planmäßig einen Jahresüberschuss in Höhe von 287 T€ erwirt-
schaften, der sich in den Folgejahren jedoch deutlich reduzieren wird. Der ÖrV-Bereich wird voraus-
sichtlich mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 246 T€ abschließen und auch in den Folgejahren
voraussichtlich mit einem positiven Ergebnis schließen.
16
3 Finanz- und Vermögensplan citeq
Auszahlungen (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 8.160.500 3.751.690 3.260.580 3.789.870 1.949.200
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 4.340.020 4.617.520 4.547.240 4.447.910 4.158.800
Ausschüttung an die Stadt Münster 31.870 0 0 0 111.230
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
1.227.440 979.500 1.075.440 1.196.300 1.062.520
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 13.759.830 9.348.710 8.883.260 9.434.080 7.281.750
Deckungsmittel (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 538.480 365.840 204.740 821.380 1.182.750
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 4.340.020 4.521.280 4.389.990 4.442.940 3.976.160
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 648.710 744.650 865.510 731.730 702.780
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 8.232.620 3.716.940 3.423.020 3.438.030 1.420.060
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 13.759.830 9.348.710 8.883.260 9.434.080 7.281.750
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
17
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster
Auszahlungen (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 15.890 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 2.766.950 1.245.230 1.062.260 1.230.390 1.308.810
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.167.440 2.098.720 1.968.680 1.739.190 1.471.560
Ausschüttung an die Stadt Münster 31.870 111.230
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
582.630 524.490 553.400 590.070 550.130
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 5.548.890 3.868.440 3.600.230 3.559.650 3.441.730
Deckungsmittel (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 5.190 155.570 0 442.020 679.180
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.167.440 2.098.720 1.968.680 1.739.190 1.471.560
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 193.700 222.610 259.280 219.340 210.710
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 3.182.560 1.391.540 1.372.270 1.159.100 1.080.280
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 5.548.890 3.868.440 3.600.230 3.559.650 3.441.730
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
18
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Medienentwicklungsplan
Auszahlungen (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 36.750 62.550 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 4.099.100 2.401.440 2.011.120 2.190.890 422.370
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.088.700 1.533.490 1.842.680 2.238.140 2.114.050
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
81.010 57.510 66.040 76.790 64.930
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 5.268.810 3.992.440 3.956.590 4.568.370 2.601.350
Deckungsmittel (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 286.930 81.140 0 0 98.790
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.088.700 1.533.490 1.842.680 2.238.140 2.114.050
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 57.510 66.040 76.790 64.930 62.360
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 3.835.670 2.311.770 2.037.120 2.265.300 326.150
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 5.268.810 3.992.440 3.956.590 4.568.370 2.601.350
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
19
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV
Auszahlungen (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0 0 0 0 0
Investitionen (aus Investitionsplan -
Mittelbedarf) 1.294.450 105.020 187.200 368.590 218.020
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 1.083.880 985.310 735.880 470.580 573.190
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zu-
führung Pensions- u. Beihilferück-
stellung + Zinsen)
563.800 397.500 456.000 529.440 447.460
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 2.942.130 1.487.830 1.379.080 1.368.610 1.238.670
Deckungsmittel (Angaben in €) 2017 2018 2019 2020 2021
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 246.360 129.130 257.380 441.910 404.780
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 1.083.880 889.070 578.630 465.610 390.550
Zuführung zu Pensions- und Beihil-
ferückstellungen 397.500 456.000 529.440 447.460 429.710
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 1.214.390 13.630 13.630 13.630 13.630
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 2.942.130 1.487.830 1.379.080 1.368.610 1.238.670
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
20
3.4 Investitionen
Abweichend von der Darstellung der Investitionen in bisherigen Wirtschaftsplänen w erden neben
den Investitionen, die ausschließli ch einen Teilbereich betreffen, auch Investition, die alle Bereiche
der citeq betreffen, dargestellt. Diese zentralen Investitionen verteilen sich auf die Teilbereiche nach
Inanspruchnahme, wie sie aus der Kostenrechnung hergeleitet wurden. Die Darstellung entspricht
im Ergebnis der Darstellung im Jahresabschluss der citeq und verbessert damit auch die Vergleich-
barkeit, wie sie u. a. vom Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision gewünscht und mit ihm
besprochen wurde. Demnach ergibt sich folgende betragsmäßige Übersicht:
Bezeichnung Investitionen
Münster in €
Investitionen
MEP in €
Investitionen
ÖrV in €
Investitionen
Zentral in €
Software (SW) 711.688,00 0 918.743,00 569.545,00
PKW 25.000,00 0 0 0
Technische Ausstattung 200.000,00 125.000,00 0 17.000,00
Mobiliar inkl. DataCenter 0 0 0 20.000,00
Rechner-/Serversysteme 659.318,00 662.295,00 0 108.920,00
Monitore 80.180,00 150.555,00 0 0
Drucker, Plotter, Scanner 98.025,00 11.640,00 0 0
Sonstige DV-Peripheriegeräte 26.500,00 55.440,00 0 283.700,00
Router, Hub, Switch 98.000,00 2.864.915,00 83.000,00 0
TK-Anlagen, Komponenten 50.000,00 0 0 0
GWG 267.948,00 16.080,00 34.000,00 23.000,00
Anteil an zentraler SW und Hardware 550.290,00 213.170,00 258.705,00 -1.022.165,00
Summe 2.766.949,00 4.099.095,00 1.294.448,00 0,00
Investitionen - Inhalte
Die aufgeführten Investitionen sind im vorliegenden Wirtschaftsplan vollumfänglich berücksichtigt
worden. Dabei handelt es sich im Schwerpunkt um Reinvestitionen zum Ersatz bereits vorhan dener
Komponenten sowie die Ausstattung zusätzlicher Arbeitsplätze und – unter Annahme der unterjähri-
gen Zusatzfinanzierung - neuer Anwendungen und Module. Wesentliche Investitione n im MEP -
Bereich sind die Standortanbindungen an das LWL -Netz sowie der Ausbau mit WLAN -Technologie
in den Schulen. Folgende Investitionen sind in den Teilbereichen und zentral geplant:
21
Bezeichnung Investitionen MS Investitionen MEP Investitionen ÖrV Investitionen Zentral
Software (SW)
Im Wesentlichen: Be-
triebsmedizin, UDM-
KOMVOR-Module, pit-
Mobile, CAD-SW, no-
va-Mobil u.a., Verwal-
tungsvollstreckung,
Verwaltung Feuerwehr,
VHS-Kursverwaltung,
Klienten-DB, KiTA-SW,
Vergabe-SW, Kassen-
automat u.a.
Im Wesentlichen: Vor-
beugender Brand-
schutz, eAkte für
Hamm, Infoma-Module,
SAP HCM/NKF-Module
sowie Ersatz des Ein-
wohnerverfahrens.
Ferner Developer, DMS
Storage-Lizenzen
Im Wesentlichen: Pro-
jekt-Management,
ZCM, SAP SRM, ITSM,
diverse VM-Lizenzen
PKW PKW
Technische Aus-
stattung Standortanbindungen
LWL-Kabel für den
Breitbandausbau sowie
Ausbau der Infrastruk-
tur in den Systemräu-
men
Schlüsseltresor, weite-
re Ausstattung
DataCenter
Mobiliar inkl.
DataCenter Mobiliar für das citeq-
Personal
Rechner-
/Serversysteme
1045 PC, 102 Note-
books, 25 ThinClients,
300 Smartphones und
100 iPADs mit entspre-
chender Software so-
wie spezielle Kompo-
nenten für UDM KOM-
VOR
726 PC, 342 Note-
books, 12 ThinClients
und 4 Smartphone
sowie 22 Netware-
Server
19 Server (Linux,
Microsoft, VM und
Ersatz), sowie ein
Chassis
Monitore 422 24" TFT 745 19"-, 201 22"- und
44 24"-Monitore
Drucker, Plotter,
Scanner
325 Drucker verschie-
dener Güte sowie 15
Scanner für unter-
schiedliche Aufgaben
35 Drucker und 10
Scanner
Sonstige DV-
Peripheriegeräte
30 Beamer sowie 20
USV 99 Beamer
Messwerkzeuge, Aus-
bau SAN-Technologie
sowie NAS-
Funktionalitäten
Router, Hub,
Switch
Netztechnik für die
Sicherung des Bestan-
des sowie Ausbau von
WLAN-Funktionalitäten
Netztechnik für die
Sicherung des Bestan-
des sowie Ausbau von
WLAN- und Breitband-
funktionalitäten
Netztechnik für die
Sicherung des Bestan-
des sowie Ausbau von
LAN-Sicherheit und
Firewall-Technik
TK-Anlagen, Kom-
ponenten
Telekommunikations-
technik für die Siche-
rung des Bestandes,
der Ausbau von VoIP
und der Ablösung von
ISDN
GWG
Selbständig nutzbare
HW- und SW unter
410 € netto. Hier: Fax-
geräte, Trivialsoftware
Selbständig nutzbare
HW- und SW unter
410 € netto.
Selbständig nutzbare
HW- und SW unter
410 € netto. Hier u. a.
neue DMS-Lizenzen
Selbständig nutzbare
HW- und SW unter
410 € netto. Hier: Te-
stuser-Lizenzen für
Windows 10
Anteil an zentraler
SW und HW ca. 54% ca. 21% ca. 25%
22
Erläuterung der wesentlichen Investitions- und Aufwandspositionen
3.4.1 citeq
Die hier aufgeführten Vorhaben haben Einfluss auf alle citeq-Bereiche.
Wartungsverträge
In den vergangenen Jahren haben fast alle Softwarelieferanten der citeq ihre Wartungskosten kont i-
nuierlich erhöht. Bereits jetzt liegen Informationen zu Kostensteigerung für die Folgejahre vor. So hat
die Firma SAP die Wartungskosten für 2016 um 2,20 % angehoben und gleichzeitig eine Steigerung
für die kommenden 4 Jahre um jährlich 3 ,00 % angekündigt. Diese Erhöhung beispielsweise veru r-
sacht auf Basis der vorhandenen Verträge Kostensteigerungen von jährlich ca. 17.000 €.
Um den Betrieb sicherzustellen, können die in der Regel nur über die Hersteller/Lieferanten angebo-
tenen Wartungsverträge nicht gekündigt werden, da hierüber auch Anpassungen an rechtliche und
technische Änderungen umgesetzt werden. Mit weiteren Kostensteigerungen ist z. B. aufgrund der
Ankündigung der deutschen Post, das Porto für Standradbriefe von 0,62 € auf 0,70 € abzuheben, zu
rechnen.
DataClearing NRW
Die Dienstleistung wird um den landesweiten Dienst Servicekonto -NRW erweitert fortgeführt. Hie r-
durch eventuell entstehende Kostensteigerungen werden von den DataClearing-Kunden getragen.
3.4.2 Teilbereich Münster
Im Jahr 2016 hat die citeq u. a. folgende zusätzliche neue Aufgaben übernommen, die auch in 2017
fortgeführt werden:
Breitbandausbau – Anbindung städtischer Dienstgebäude (Verwaltung, Schulen, Kita, etc.)
WLAN-Ausbau in städtischen Gebäuden und in Flüchtlingsunterkünften
IT-Ausstattung der zusätzlichen Arbeitsplätze für die Betreuung der Flüchtlinge
Ausweitung der Nutzung mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets)
Handlungsprogramm 2012 bis 2017 (Vorlage V0702/2012)
Die im Rahmen des Handlungsprogramms vorgesehene Reduzierung der durch die citeq zu betre u-
ende Endgeräte ist nicht eingetreten. Die IT -Ausstattung der städtischen Ämter und Einrichtungen
musste in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut werden. Folgende Gründe führen zu der
Ausweitung:
Umsetzung der Telearbeit
Einrichtung weiterer Arbeitsplätze mit Teilzeitkräften
Ausweitung des städtischen Stellenplanes
Ausweitung der IT-Ausstattung auch außerhalb der Verwaltungsarbeitsplätze
Ausweitung mobiler Endgeräte
Dieser Trend wird sich fortsetzen. Allein für das Jahr 2017 rechnet die citeq aufgrund der geplanten
Stellenausweitung (Entwurf Stellenplan 2017) mit der zusätzlich en Ausstattung von ca. 100 A rbeits-
plätzen.
23
Abschluss der Umstellungen: Novell – Microsoft (File-/Print) und der Telefonie (VoIP)
Zum Frühjahr 2017 werden die Datei- und Druckdienste in die Microsoft -Welt überführt und der
Rollout der IP -Telefonie abgeschlossen sein. Allerdings stellt der Hersteller der zentralen VoIP -
Telefonanlage (Fa. Unify) die Hardware - und Softwarebetreuung der Version 7 zum Februar 2017
ein. Um den reibungslosen TK -Betrieb weiterhin gewährleisten zu können, ist eine Hochrüstung auf
eine aktuelle Softwareversion (V9) erforderlich. Die Version 9 bietet dazu neue und verbesserte
Leistungsmerkmale an. Die Fa. Unify passt regelmäßig das Lizenzmodell an und führt ca. alle 2 Jah-
re eine neue Softwareversion ein. Die Version 8 wurde von der citeq nach Prüfung bewusst übe r-
sprungen.
Innensanierung Stadthaus 1
Mit der Sanierung des Stadthauses 1 wird auch dort für die Zu sammenführung der Verkabelung ein
neuer Systemraum eingerichtet. Hier werden in Abhängigkeit vom Baufortschritt erste Investitionen
für aktive Netzwerktechnik erforderlich.
Darüber hinaus kann derzeit keine Aussage zu erforderlichen Investitionsmitteln in 2017ff getätigt
werden. Dies bezieht sich sowohl auf die erforderliche Gebäudeinfrastruktur als auch a uf die Aus-
stattung des Bürgerservicezentrums . Nach Erstellung der konkreten Bauzeitenplanung und dem
Beginn der Arbeiten werden sich die durch die citeq b ereitzustellenden Leistungen konkretisieren.
Ab der Wirtschaftsplanung 2018 werden zusätzliche Investitionen erwartet.
Managementlösung zur Verbesserung der IT-Serviceprozesse
Die Zuverlässigkeit des IT -Betriebs ist in den immer komplexer werdenden IT -Infrastrukturen der
citeq nur über optimierte IT -Prozesse und eine entsprechende Managementsoftware sicher zu ste l-
len. Daher wird für die Stadt Münster und den MEP in 2017 / 2018 eine übergreifende Management-
software eingeführt.
Weiterer Ausbau des IntraNet2.0
Das System hat seinen Betrieb im März 2016 aufgenommen und wird bedarfsorientiert weiter entw i-
ckelt. Die Entwicklungsschwerpunkte des Jahres 2017 liegen auf der Personalisierung und verbe s-
serter Kommunikations- und Service funktionen sowie auf dem weitere n Ausbau von Wissensm a-
nagement und virtuellen Räumen für verschiedene Benutzergruppen.
Digitale Stadt Münster
Einige Komponenten der Digitalen Stadt sind bereits eingeführt , werden optimiert und weiter ausge-
baut: Digitale Ratsarbeit und IntraNet 2.0 für di e Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung. Teilweise
umgesetzt ist der WLAN-Ausbau in städtischen Gebäuden und Flüchtlingseinrichtungen.
Die Planungen für die Breitbandanbindung von Verwaltungsnebenstellen, Rettungswachen und
Kitas sind abgeschlossen. Die U msetzungsmaßnahme ist unter Berücksichtigung von Erdarbeiten,
LWL-Kabeln, Gebäudeeinführungen, aktiver Netztechnik und zu erwartender Personalmehraufwä n-
de mit ca. 6 Millionen Euro, die im Haushalt der Stadt Münster verankert werden sollen, auf 3 Jahre
kalkuliert. Die Zustimmung des Rates steht noch aus.
Das im Juli beschlossene E-Governmentgesetz NRW schreibt verbindlich den Aufbau bestimmter E-
Governmentfunktionen vor und ermöglicht neue elekt ronische Dien ste. Die sich aus dem Gesetz
24
ergebenden Konsequenzen für die Stadtverwaltung werden im Jahr 2017 ermittelt und fließen in die
weiteren Planungen ein.
Pflichtige Funktionen und die Nutzung der erweiterten Möglichkeiten der Digitalisierung werden sich
positiv auf die Verwaltungsprozesse auswirken, gleichz eitig aber auch Investitionen für zusätzliche
IT-Systeme auslösen, die nachhaltig zu betreiben und zu finanzieren sind.
Möglicherweise aufzugreifende Aspekte der Digitalisierung:
Aufbau eines OpenData-Portals,
Elektronische Beteiligung (z. B. Bürgerumfragen),
Einführung elektronischer Akten (Dokumentenmanagementsystem) in verschiedenen Bereichen,
z. B. Jobcenter, Ausländerbehörde etc.;
Wiederaufnahme der nach Ausbleiben der breiten Bürgerakzeptanz für den neuen Personalau s-
weis im Jahr 2013 ausgesetzten Arbeiten im Bereich der Online-Formulare,
Smart City, z. B. Aufbau eines Funknetzes mit Sensoren zur Überwachung und Steuerung (z. B.
Verkehrsaufkommen, Emission, Überflutung, etc.).
Derzeit wird eine Ratsvorlage zum Thema „Digitale Stadt Münster“ erstell t, die sich mit den releva n-
ten Facetten der Digitalisierung der Stadt Münster beschäftigt und dem Rat einzelne Maßnahmen
zur Beschlussfassung vorschlägt, zu denen dann auch eine entsprechende finanzielle Basis ausg e-
wiesen wird.
Die elektronische Be- und Verarbeitung von Informationen, Daten und Vorgängen sowie die Nutzung
elektronischer Akten in den Behörden ist nicht mehr eine Frage des „Ob“, sondern nur noch eine
Frage des „Wie“ und „Wann“. Der Schritt in die Digitale Stadtverwaltung Münster wird in den nächs-
ten Jahren hohe IT -Kosten verursachen, ist aber letztlich nicht diskutabel. Die wachsende Stadt
Münster erfordert eine mit modernen IT-Mitteln effizient arbeitende Stadtverwaltung.
Bürgerservicezentrum:
Die Vorbereitungsarbeiten zur IT-Unterstützung des neuen Bürgerservicezentrums wurden bereits in
2016 begonnen. Auch wenn das Bürgerservicezentrum nach den derzeitigen Planungen erst in
2019/2020 starten wird, werden bereits im Jahr 2017 mit dem Aufbau eines Wissensmanagements
erste IT-Vorbereitungen getroffen werden.
IT-Sicherheit und Notfallmanagement
Die Anforderungen an die IT -Sicherheit und das Notfallmanagement bleiben unverändert hoch. In
verschiedenen Aufgabenbereichen können die Maßnahmen nur durch Unterstützung (externe Ber a-
tung) umgesetzt werden.
Mobilisierung der Arbeit
Durch einen „Remote-Zugriff“ auf dienstliche Daten und Fachverfahren mit verschiedensten mobilen
Endgeräten bieten sich neue Chancen und Mehrwerte, z. B. im Bereich der Prozessopti mierung.
Aus diesem Grund wächst die Zahl der mobilen Endgeräte an den Arbeitsplätzen in den Ä m-
tern/Einrichtungen der Stadt Münster und bei den Kooperationspartnern stetig. Die sichere Integrati-
on der mobilen Geräte in die Verwaltungsarbeit und die IT-Infrastruktur ist für die citeq zu einer w e-
25
sentlichen Herausforderung geworden, die eine Bereitstellung der dafür bei der citeq notwendigen
personellen und finanziellen Ressourcen, erfordert.
Gleichermaßen wächst z.B. in der Politik das Interesse, Tablets für den Abruf von Informationen, wie
z. B. dem Ra tsinformationssystem, nutzen zu können. Im Rahmen der elektronisch unterstützten
Rats- und Gremienarbeit ist hierfür bereits eine IT-Lösung für Ratsmitglieder der Stadt Münster reali-
siert worden.
Der Trend zu mobilen IT -Lösungen spielt überdies in der Per sonalgewinnung eine immer stärkere
Rolle. Die derzeitigen und die potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten vom Arbeitg e-
ber Stadtverwaltung eine zeitgemäße IT -Ausstattung, zu der die Unterstützung von mobilen Endg e-
räten als Grundvoraussetzung zählt.
3.4.3 Teilbereich MEP
Der Medienentwicklungsplan der Stadt Münster (MEP) wird aktuell neu entwickelt. Die wesentlichen
Themen sind:
Anbindung der Schulen mit hoher Bandbreite
Ausstattung der Schulen mit WLAN
Erweiterung des Hardware-Warenkorbes um iPads und Apple-TV
Auswahl und Einführung eines Produktes für Softwareverteilung und Clientmanagement
In seiner Sitzung am 16.12.2015 hat der Rat der Stadt Münster den Handlungsvorschlägen der Ve r-
waltung grundsätzlich zugestimmt. Über die Bereitstellung der f ür die Umsetzung der Maßnahmen
erforderlichen Finanzmittel wird in den Beratungen zur Aufstellung des Haushaltsplanentwurfs für
das Haushaltsjahr 2017 ff entschieden.
Neben diesen inhaltlichen Veränderungen des MEP ist auch eine Trennung der Finanzmittel in drei
Säulen geplant. Bereitstellung und Betrieb der
IT-Ausstattung des pädagogischen Bereichs
IT-Ausstattung der Schulverwaltung
IT-Infrastruktur (Breitbandanbindung, WLAN und Internetzugang) für die städt. Schulgebäuden
Unabhängig davon sind im MEP -Bereich im Jahr 2017 umfangreiche Investitionen für den Au s-
tausch veralteter Hardware vorzunehmen. Diese wurden bei den Planungen berücksichtigt.
3.4.4 Teilbereich ÖrV
Für das Jahr 2017 sind Maßnahmen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der ÖrV -
Gemeinschaftsverfahren geplant.
Die Städte Münster und Hamm setzen im betriebswirtschaftlichen Umfeld, insbesondere im sog e-
nannten Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF), das ERP -System SAP ein. Auch hier wird
der genutzte Funktionsumfang seit Jahren konsequent ausgeb aut und effizienter gestaltet. In 2017
ist insbesondere die Einführung des Supplier Relationship Management (SRM) geplant . Ziel des
Einsatzes eines SRM -Systems ist die Unterstützung des Einkaufs während der gesamten Ausfü h-
rung der Beschaffungsprozesse und die Einführung eines Warenkorbsystems.
26
Im Bereich des betriebswirtschaftlichen Verfahrens Infoma newsystem werden kontinuierlich weitere
Module eingeführt. Den Schwerpunkt bilden dabei die Module des Liegenschafts - und Gebäudema-
nagements. Der Einsatz der e lektronischen Rechnungsbearbeitung im Zusammenspiel mit Infoma
newsystem wird weiter ausgebaut.
SER-Doxis4 ist das von der citeq -Anwendergemeinschaft genutzte Dokumentenmanagement - und
Archivsystem. Neben dem Ausbau der elektronischen Rechnungsbearbeitung sind 2017 auch weite-
re Entwicklungsprojekte für elektronische Akten im Zusammenspiel mit den Fachverfahren geplant.
Zur integrierten personalwirtschaftlichen Anwendung SAP-HCM sind weiterer Module geplant, z. B.
die Entwicklung und Einführung von Dokum entenmanagementfunktionen. Die bereits im Einsatz
befindlichen Module des HCM-Systems werden auf weitere Kunden und Partner ausgerollt.
Weitere Tätigkeitsschwerpunkte der citeq werden im ÖrV-Umfeld auch umfangreiche Softwaremigra-
tionen im Bereich Gewerbe, der Wahlen und der Bürgerserviceanwendungen, insbesondere dem
Einwohnerverfahren, sein. Diese Projekte reichen voraussichtlich deutlich in das Jahr 2018.
27
4 Stellenübersicht 2017 der citeq
4.1 Stellenvermehrungen
Die Aufgaben der citeq haben sich in den vergan genen Jahren erheblich qualitativ und quantitativ
ausgeweitet. Zur Umsetzung wurden u. a. befristete Stellen eingerichtet, um den zukünftig entst e-
henden Personalbedarf zunächst auf Basis der praktischen Erfahrungen zu ermitteln.
Für die langfristig geplanten und jetzt im Abschluss befindlichen IT -Infrastrukturprojekte stehen die
Personalbedarfe für den laufenden Betrieb mittlerweile fest und sind im Folgenden berücksichtigt.
Nachfolgend werden die quantitativen Bedarfe für die Einrichtung von zusätzlichen Stellen erläutert.
4.1.1 Web-Entwicklung
Durch die Umstellung der städt. Internet - und IntraNET-Präsentationen von RedDot auf TYPO3 h a-
ben sich auch technische und organisatorische Aufgabenveränderungen ergeben. Die Umstellung
der vorhandenen Softwareentwicklungen auf TYPO3 haben in den vergangenen Jahren erhebliche
Personalkapazitäten gebunden. Dabei hat sich aber auch gezeigt, dass aufgrund der gestiegenen
IT-Sicherheitsanforderungen Softwareanpassungen regelmäßig vorgenommen werden müssen. Der
Pflegeaufwand, speziell für die Web -basierten Anwendungen (Extensions) , ist erheblich gestiegen.
Der Betrieb der TYPO3 -Systeme, die Neuentwicklungen und die Anpassungen vorhandener Exte n-
sions binden erhebliche Personalkapazitäten. Diese konnten im Rahmen des Umstellungspr ojektes
nur über die befristete Einstellung von Mitarbeitern und die Vergabe von Dienstleistungsaufträgen
abgedeckt werden.
Für die Erledigung der Aufgaben wurden neben den vorhandenen 4 unbefristeten Stellen zusätzlich
noch 5 befristete Stellen (ab 01.05.2016 befristete 4 Stellen) eingerichtet. Parallel zu diesen befriste-
ten Stellenbesetzungen wurde im Rahmen von Dienstleistungen in den vergangenen Monaten Sof t-
wareanpassungen bei Entwickelungsfirmen beauftragt.
Es zeigte sich jetzt, dass aufgrund des Aufgabenbestandes und der -entwicklung von den vier noch
befristeten Stellen zwei Stellen unbefristet eingerichtet werden müssen, um den laufenden Betrieb
Internet/Intranet der Stadt Münster und der Kooperationspartner im Rahmen der ÖrV sicherzuste l-
len. Insbesondere die Stadt Hamm hat vergleichbar mit der Stadt Münster inzwischen einen erhebl i-
chen Umfang an Daueraufgaben zum Betrieb , aber auch zur Entwicklung von Extensions an die
citeq vergeben. Dabei profitieren beide Städte von den von der citeq koordinie rten Entwicklungen.
Diese bisher auf das Internet beschränkte Zusammenarbeit soll jetzt auch auf das IntraNET ausg e-
weitet werden.
Eine Vergabe von Programmierarbeiten an Dritte ist aufgrund der Einbindung dieser Verfahren in die
gesamtstädtische Infrastruktur nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand möglich. Das hat sich
auch bei bisherigen Auftragsabwicklungen durch externe Vergaben bestätigt. Hierbei entstand im
Anschluss an die extern durchgeführte Programmierung zumeist ein erheblicher Aufwand für d ie
Einbindung in die technische Infrastruktur . Ein deutlicher Mehraufwand ergab sich auch, wenn die
extern programmierten Anwendungen später durch die citeq-Mitarbeiter angepasst werden mussten.
Die durch die externe Vergabe von Programmieraufträgen erhoffte Entlastung der eigenen Personal-
ressourcen konnte nicht erreicht werden. Daher hat die citeq im Jahr 2016, soweit möglich, Diens t-
leistungen nur noch mit einer Vorort-Entwicklung beauftragt und Wert auf eine lückenlose Dokumen-
28
tation gelegt. Dienstleistung saufträge sind vergleichsweise teuer. Sie werden im Minimum mit ca.
700,00 € zzgl. MwSt. Tagessatz abgerechnet.
Ohne eine dauerhafte Personalverstärkung sind die aktuellen und zukünftigen Anforderungen zum
Betrieb und zur Weiterentwicklung des Internetauftritts der Stadt Münster, des städt. Intranets sowie
der Internet-/Intranetauftritte der ÖrV-Kooperationspartner einschließlich der Anforderungen zur Um-
setzung bürgerorientierter Services nicht zu erfüllen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hamm
konnte hier besonders intensiviert werden. So bestehen aktuell Überlegungen das gemeinsam mit
den Ämtern und Einrichtungen in Münster entwickelte Intranet mit Anpassungen auch ggf. in Hamm
einzuführen. Diese Entscheidung könnte zusätzlichen Personalbedarf in diesem Aufgabenbereich
auslösen.
Stellenbedarf Web-Entwicklung = 2,0 Stellen
4.1.2 IT-Management, IT-Sicherheit – Notfallmanagement -
In den vergangenen Jahren hat unabhängig von den technischen Infrastrukturprojekten die Anzahl
und der Umfang von/bei IT -Projekten erh eblich zugenommen. Die qualitativen Anforderungen bei
der Einführung neuer Software (z. B . Anforderungsanalyse, Berücksichtigung der Anforderungen
hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit, Prozessaufnahmen) führen zu einem erheblich g e-
stiegenen personellen Aufwand.
Zusätzlich ist der Kommunikationsbedarf der IT -Koordinationen und der Ämter/Einrichtungen au f-
grund der inzwischen bestehenden komplexen IT -Infrastruktur und durch technische Weiterentwic k-
lungen erheblich angestiegen. Die zunehmende Mobilitä t (z.B. digitale Rats - und Gremienarbeit,
aber auch von Verwaltungsmitarbeitern) erhöht den Bedarf an internen Projekten zum Einsatz der
neuen Technologien und den Beratungsaufwand durch die citeq für die Ämter/Einrichtungen und die
ÖrV-Partnerverwaltungen.
Weitere Auswirkungen sind durch die zunehmende Mobilisierung der Arbeit und die von Äm tern/
Einrichtungen (z. B. Feuerw ehr, Telefonzentrale) geforderten Erweiterungen der jetzt im Grundb e-
trieb eingeführten VoIP -Anlage zu erwarten, die einerseits über P rojekte eingeführt, anschließend
aber auch in den langfristigen Betrieb überführt werden.
Die IT-Welt dreht sich immer schneller, die Nutzungszeit von Hard- und Software wird immer geri n-
ger. Damit verbunden ist eine massive Steigerung der Umstiegs- und Migrationsprojekte.
Diese Projekte werden unter der Leitung von Mitarbeitern -/innen des Bereichs IT -Management mit
erheblichem Abstimmungsaufwand mit den Ämtern/Einrichtungen /ÖrV-Kooperationspartnern durch-
geführt. Die Umwandlung von zwei bisher befristet besetzten Stellen in unbefristete Stellen bei
gleichzeitiger Übernahme der dort eingesetzten Mitarbeite rin bzw. des Mitar beiters ist unbedingt
notwendig.
Die Aufgaben im Bereich der IT -Sicherheit nehmen an Umfang kontinuierlich mit den gestiegenen
Betriebsrisiken zu. Insbesondere gegen Angriffe von außen ist die IT -Infrastruktur durch technische
und organisatorische Maßnahmen abzusichern. Gleichzeitig sind aber auch Konzepte zu entwickeln,
um den Betrieb der Verwaltung auch nach Eintritt eines Schadens mö glichst zeitnah wieder zu e r-
möglichen. Beispielhaft sei auf den Ausfall wesentlicher Fachleistungen ganzer Städte (z. B. Rheine,
Olfen und Ascheberg) und anderer Behörden (Bundeskanzleramt und Ministerium für Inneres und
29
Kommunales NRW) durch IT -Störungen (Verschlüsselungstrojaner) hingewiesen. Die Ausweitung
des städt. IT -Einsatzes durch weitere Technologien, wie W LAN, mobile Endgeräte, führen zu ste i-
genden Gefährdungen und damit höheren Anforderungen hinsichtlich IT -Sicherheit und Notfallm a-
nagement. Parallel hierzu sind auch die Aufgaben der citeq im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitss i-
cherheit, Verwaltung der Schließanlage der von der citeq genutzten Gebäude/Räume und die Hau s-
verwaltung einschließlich der umfangreichen technischen Ausstattungen wahrzunehmen. Für diesen
Aufgabenbereich besteht aktuell ein zusätzlicher Bedarf im Umfang von 0,5 Stellenanteilen.
Insgesamt besteht damit ein zusätzlicher Stellenbedarf für die Aufgabenbereiche IT -Management
(2,0 Stellen) und IT-Sicherheit – Notfallmanagement (0,5 Stellen) von insgesamt 2,5 Stellen.
Stellenbedarf IT-Management, IT-Sicherheit – Notfallmanagement = 2,5 Stellen
4.1.3 IT-Systeme
In diesem Bereich besteht schwerpunktmäßig nach Umsetzung der Infrastrukturprojekte aber auch
durch Aufgabenerweiterung erhebliche r zusätzlicher Stellenbedarf. Folgende Stellen sind befristet
(üp) besetzt:
Netze , Infrastruktur
Die durch die citeq zu administrierende Netzinfrastruktur ist in den vergangenen Jahren stetig
gewachsen und wächst aktuell durch die Anbindung weiterer Sta ndorte - 35 Standorte der städt.
Kitas. Weitere Standorte sind bereits in der Planung. Zusätzlich plant die citeq die Umstellung
der angemieteten MPLS -Verbindungen auf eigene Breitbandanbindung städt. Dienstgebäude
(Verwaltung, Schulen, Kita, Jugend- und Sporteinrichtungen). Die Ausweitung des Netzes betrifft
auch die Kooperationspartner im Rahmen der ÖrV, die vermehrt ihre Nebenstandorte an das
zentral durch die citeq administrierte Datennetz anschließen bzw. angeschlossen haben. Hierbei
kommen neben den a ngemieteten MPLS-Verbindungen zukünftig auch von den Kooperation s-
partnern eigen verlegte Leitungen zum Einsatz.
Zusätzlich zu dieser Basisinfrastruktur der Gebäudeverkabelung wurde entschieden in der ersten
Stufe noch in 2016 in verschiedenen Dienstgebäud en WLAN-Infrastrukturen aufzubauen. Dazu
wurden die notwendigen Finanzmittel zusätzlich bereitgestellt und der zusätzliche Personalb e-
darf (Einrichtung befristete Stelle in 2016) anerkannt. Neben den noch in 2016 auszustattenden
Standorten soll die WLAN -Infrastruktur planmäßig auf alle Dienstgebäude ausgedehnt werden.
So w urden die Infrastrukturkosten für die notwendige Verkabelung für die flächendeckende
WLAN-Einrichtung auch bei der Innensanierung des Stadthauses 1 berücksichtigt. Mit WLAN
wird eine zusätzliche Netzinfrastruktur mit einer großen Anzahl zusätzlicher aktiver Netzkomp o-
nenten aufgebaut, bei deren Betrieb es sich um eine Daueraufgabe handelt, die die Einrichtung
einer ersten zusätzlichen Stelle ab 2017 unabdingbar notwendig macht.
Unabhängig von der Ausstattung der städt. Dienstgebäude mit einer WLAN -Infrastruktur für die
verwaltungsinterne Nutzung soll diese Infrastruktur auch parallel für den Ausbau des freien Bü r-
ger-WLAN genutzt werden. Die damit verbundenen Entscheidungen werden aktuell vor bereitet
und werden bei entsprechender Beschlussfassung zu weiteren Finanz - und Personalbedarfen
bei der citeq führen.
30
Neben diesen Entscheidungen wird ebenfalls noch ab 2017 eine flächendeckende WLAN -
ausstattung in den Schulen beginnen. Hierdurch wird u. a. ebenfalls zusätzlicher personeller Be-
darf begründet. Die Entscheidung für weitere Stellenbegründungen bleibt abzuwarten.
Stellenbedarf Netze, Infrastruktur = 2,0 Stellen
Server
Im Aufgabenbereich des zentralen Virenschutzes sind in den vergangenen J ahren gravierende
Veränderungen eingetreten. Die Bedrohung durch Viren und Trojaner (insbesondere Verschlü s-
selungstrojaner – Ransomware –) ist überproportional angestiegen. Seit Dezember 2015 be o-
bachtet das BSI große Spam -Wellen, über die massenhaft Ransom ware verteilt wird. Die Au s-
wirkungen der Spam-Wellen lassen sich auch anhand der vom BSI vorliegenden Detektionszah-
len für Deutschland nachvollziehen. Gegenüber Oktober 2015 wurden im Februar 2016 mehr als
10-mal so häufig Ransomware durch Virenschutzprogr amme in Deutschland detektiert. Bei V i-
renschutzvorfällen werden Versäumnisse bei der Prävention deutlich. Allerdings erfordert diese
Prävention einen gegenüber heute erheblich höheren Aufwand der IT und eine intensive Sensibi-
lisierung der Mitarbeiter/innen.
Die jetzt befristet besetzte Stelle ist unabdingbar im Jahr 2017 unbefristet zu besetzen. Insofern
sich die bisherigen Spam-Wellen fortsetzen oder – was anzunehmen ist – sogar verstärken, wird
eine weitere Stellenvermehrung unabdingbar notwendig, um de n IT-Betrieb der Stadt Münster
und der ÖrV-Kooperationspartner in einem sicheren Umfeld aufrecht zu erhalten. Dabei soll der
jetzt dort eingesetzte Mitarbeiter unbefristet übernommen werden.
Durch das Infrastrukturprojekt Migration Novell Microsoft wurden umfangreiche technische Ve r-
änderungen für die gesamte IT der Stadtverwaltung Münster vorgenommen. Am deutlichsten
wurde das am Umstieg von Novell Group Wise auf Microsoft Exchange und Outlook, die Umste l-
lung der Benutzerverwaltung vom eDirectory (Novell) h in zum ActiveDirectory – AD - (Microsoft)
verlief eher im Hintergrund, führte aber bei der citeq und den IT -Koordinationen zu umfangre i-
chen Vor- und Nacharbeiten. Bis Ende des 1. Quartals 2017 werden die Datei- und Druckdienste
umgestellt.
Die Umstellungsarbeiten im laufenden Betrieb konnten nur durch die Unterstützung von zusätzl i-
chem befristet eingestelltem Personal geleistet werden. Die Befristungen laufen aufgrund der un-
terschiedlichen Einstellungszeitpunkte im Zeitraum Ende Mai – November 2017 aus.
Für den Umstellungsprozess wurde im Rahmen eines externen Gutachtens auf den erheblichen
zusätzlichen Personalaufwand (19 Personenjahre) hingewiesen. Die Notwendigkeit der Migration
von Novell nach Microsoft war und ist unabdingbar aufgrund der Marktentwicklung notwendig.
Gleichzeitig wurden aber auch die unterschiedlichen Automationsmöglichkeiten in der Novell -
bzw. Microsoftinfrastruktur hingewiesen. Die bisher vorhandenen – in den vergangenen 15 Ja h-
ren aufgebauten - umfangreichen Automationsmöglichkeiten unter Novell konnten, wie erwartet,
nicht 1:1 auf die Microsoftwelt übertragen werden. Die gesamte Infrastruktur ist, wie vom Gu t-
achter vorausgesagt, wesentlich komplexer und aufwändiger in der Bedienung. Funktionen, die
bisher im Standard von Novell vorhanden waren mussten mit erheblichem Aufwand selbst entwi-
ckelt werden, um die mit dem Microsoft -Umstieg und den neuen Sicherheitsanforderungen a n-
31
sonsten verbundene Mehrbelastung der IT -Koordinationen in den städt. Ämtern und Einrichtu n-
gen wieder auf das bisherige Ausmaß zu reduzieren.
Mit der Microsoft -Migration haben sich auch Erweiterungen ergeben, wie z. B. die Archivierung
unter Outlook. Die Infrastruktur für den Betrieb von Exchange/Outlook ist aufgrund der techn i-
schen Vorgaben von Microsoft und der gestiegenen hohen Anforderungen an die Ausfallsiche r-
heit erheblich komplexer im Vergleich zum Betrieb Novell -GroupWise. Zusätzlich hat sich die
Anzahl zu verwaltender Mail-Postfächer in den vergangenen Jahren um ca. 20% erhöht (Auswei-
tung Teilzeitstellen, Stellenzuwachs). Dadurch ergibt sich auch für den langfristigen Exchange-
/Outlook-Betrieb ein deutlich gestiegener Personalaufwand.
Neben diesen technischen Veränderungen hat sich auch der Betreuungsaufwand in der Hotline
verändert. W ährend die GroupWis e-Betreuung noch im Team Server geleistet werden konnte,
musste die Outlook -Betreuung aufgrund der gestiegenen Anforderungen der stä dt. Mitarbeiter
auf die Hotline , um den Serverbetrieb nicht zu gefährden, verlagert werden. Die Auswirkungen
auf die Hotline werden aktuell erhoben, um hier auch abschließende Bewertungen vornehmen
zu können.
Unter Berücksichtigung des komplexen Betrieb es der Microsoftinfrastruktur für die Stadtverwa l-
tung Münster (E-Mail, Datei- und Druckdienste, AD) und des Aufgabenzuwachse s über die Pr o-
jektlaufzeit seit dem Jahr 2012 ist die Einrichtung von 4 zusätzlichen Stellen notwendig. Dabei ist
zu berücksichtigen, dass im vergangenen Jahr für die unbedingt vorzunehmende unbefristete
Einrichtung einer Stelle für den Betrieb eines EMM ( Enterprise-Mobility-Managements und die
Umsetzung des Projektes EIS – ITIL-konformes IT-Systemmanagement) eine Stelle des Teams
Server für das Team Client in Anspruch genommen wurde.
Stellenbedarf Server = 5,0 Stellen
Client
Mit der Umstellung des Client-Betriebssystems WindowsXP auf Windows7 hat die citeq auch die
aus Sicherheitsgründen zwingende Abschaltung der für alle User bestehenden Administration s-
rechte vorgenommen. In diesem Zusammenhang mussten auch die Rechte der IT -
Koordinationen hinsichtlich der Softwareinstallation verändert werden. Daher hat die citeq einen
großen Anteil der bisher durch die Ämter installierten Softwareprodukte in die Softwareverteilung
übernehmen müssen. Mittlerweile werden durch die citeq ca. 1.900 Softwarepakete für die In-
stallation auf den unterschiedlichen Verwaltungs -PC erstellt, diese Pakete müssen weiterhin bei
Updates angepasst und auf die städtischen PC verteilt werden. Für die Umstellungsphase waren
zwei zusätzliche Mitarbeiter befristet für zwei Jahre zur Unterst ützung der planmäßigen Kräfte
eingestellt.
Bei den jetzigen Planungen für den Umstieg auf Windows10, der verwaltungsweit aller Vorau s-
sicht nach in 2016 begonnen werden muss, zeigt sich bereits, dass erheblicher Aufwand für die
Anpassung dieser Softwarepa kete und die Prüfung der Windows10 -Fähigkeit besteht. Den
Wechsel und die lfd. Anpassung des Betriebssystems und der sonstigen Softwareprodukte auf
den Clients wird die citeq in den kommenden Jahren in immer kürzeren Zeitabständen vorne h-
men müssen. Daher ist die Einrichtung einer zusätzlichen Stelle für diesen Aufgabenbereich u n-
32
abdingbar, um den Betrieb der gleichzeitig stark gestiegenen Anzahl an Clients (PC und Not e-
books) zu gewährleisten.
Stellenbedarf 18.33 = 1,0 Stelle
Zusammenfassend besteht für di e citeq ein zusätzlicher Stellenbedarf von insgesamt 1 2,5 Stel-
len.
An dieser Stelle ist besonders auf die Entscheidungen zur Weiterentwicklung des MEP – Medi-
enentwicklungsplan für die städt. Schulen – hinzuweisen. Hieraus kann sich weiterer, auch unbe-
fristeter Stellenbedarf, für die citeq ergeben.
4.2 Zahlenmäßige Zusammenfassung und Stellenübersichten
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar:
2017 2016
Besetzte
Stellen am
30.06.2016
Beamte 44,99 46,99 46,01
Tariflich
Beschäftigte 95,28 80,78 76,16
insgesamt 140,27 127,77 122,17
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten
EntgGr Zahl der
Stellen 2017 Veränderung Zahl der
Stellen 2016
Besetzte
Stellen am
30.06.2016
SV 1,00 1,00 1,00
12 9,00 2,00 7,00 6,50
11 43,00 3,00 40,00 37,87
10 26,28 8,50 17,78 17,65
9 7,50 5,00 2,50 1,00
8 7,50 -4,00 11,50 11,50
7 1,00 1,00 0,64
Summe 95,28 14,50 80,78 76,16
33
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppe
Zahl der
Stellen 2017 Veränderung Zahl der
Stellen 2016
Besetzte
Stellen am
30.06.2016
A15 3,00 3,00 3,00
A13 1.EA 10,00 -1,50 11,50 11,50
A12 18,13 -0,50 18,63 18,31
A11 12,00 12,00 11,35
A9 LfbGr. 1 0,86 0,86 0,85
A08 1,00 1,00 1,00
Summe 44,99 -2,00 46,99 46,01
In der ci teq befinden sich zum 30.06.2016 acht Mitarbeiter in der Ausbildung. Im Ausbildungsj ahr
2016/2017 wurde zusätzlich ein neuer Auszubildender eingestellt. Die Auszubildenden werden b e-
reichsübergreifend für die folgenden Berufsbilder ausgebildet:
Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker/-in Systemintegration
Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
Informationselektroniker/-in
Informatikbetriebswirt/-in Bachelor of Arts
Einzelaufstellungen
Stellenhebung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.12.0009 E08 E10 1,00 Sachbearbeiter/-in
Einkauf
18.31.0006 E08 E10 1,00 Sachbearbeiter/-in
Netze, TK
18.31.0007 E08 E10 1,00 Sachbearbeiter/-in
Netze, TK
18.31.0008 E08 E10 1,00 Sachbearbeiter/-in
Netze, TK
34
Stellenwertanpassung an die Eingruppierung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.02.0001 E10 E12 1,00 Teamleiter/-in
Web-Entwicklung
18.21.0006 E10 E11 1,00 Sachbearbeiter/-in
Finanzen1
18.24.0003 E10 E11 1,00
Sachbearbeiter/-in
kommunale Anwen-
dungen 1
Stellenumwandlung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.21.0001 A13 1.EA E12 1,00 Teamleiter/-in
Finanzen 1
18.22.0012 A12 E09 0,50 Sachbearbeiter/-in
Finanzen 2
18.22.0012 A13 1.EA E09 0,50 Sachbearbeiter/-in
Finanzen 2
Stellenvermehrung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Stelle Aufgabengebiet
18.02.0007
18.02.0008
EG10
EG10
1,00
1,00 Web-Entwicklung
18.10.00XX EG10 0,50 IT-Sicherheit, Notfallmanagement
18.11.0013
18.11.0015
EG11
EG10
1,00
1,00 IT-Management, Projekte
18.31.0012
18.31.0013
EG09
EG10
1,00
1,00 Netze, Infrastruktur
18.32.0007
18.34.0016
18.34.0011
18.34.0012
18.34.0013
EG09
EG09
EG10
EG10
EG10
1,00
1,00
1,00
1,00
1,00
Server
18.33.0009 EG09 1,00 Client
35
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekt EntgGr/
BesGr Umfang Befristung
bis Bemerkung
Projekte, u. a. im Bereich E-
Government, SAP, Infrastruk-
tur, Web-Anwendungen
E11 1,0 30.06.2017
Anteilige Finanzierung durch
ÖrV, MS und MEP
(Übernahme unbefristet
1 Stelle 2017)
Umstellung Redaktionssystem
RedDot auf Typo3, Entwick-
lung/ Anpassung Daten-
banklösungen (Extensions)
E10
E09
3,0
1,0
30.06.2017
31.05.2017
30.06.2017
31.05.2017
Anteilige Finanzierung durch
ÖrV und MS
(Übernahme unbefristet
2 Stellen 2017)
ggf. Bedarf 1 Stelle befristet,
abhängig von Entscheidun-
gen der ÖrV-Kooperations-
partner
Infrastrukturprojekt
Migration Novell Microsoft,
Betrieb MS-Exchange, Netz
E10
E09
3,0
6,0
31.05.2017
31.05.2017
31.05.2017
31.05.2017
31.05.2017
31.08.2017
31.05.2017
30.06.2017
Finanzierung durch MS/MEP
(Übernahme unbefristet
8 Stellen 2017))
Infrastrukturprojekt
Windows7/Windows10 E09 1,0 31.05.2017
Finanzierung durch MS/MEP
(Übernahme unbefristet
1 Stelle 2017)
Medienentwicklungsplan
Umsetzung Breitband, WLAN,
citeq@school
E10
E10
1,0
2,0
31.12.2019
31.12.2018
Finanzierung durch MEP
- ab 1. Q. 2017 -
36
5 Organigramm
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0931/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.10.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37