1033/2026
Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2025, bisherige Entwicklung und Ausblick 2026: Trotz schwacher Konjunktur stabile Beschäftigung am Kölner Arbeitsmarkt
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Mitteilung Ausschuss
4300 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/153/11 Vorlagen-Nummer 28.04.2026 1033/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 30.04.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 09.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2025, bisherige Entwicklung und Ausblick 2026: Trotz schwacher Konjunktur stabile Beschäftigung am Kölner Arbeitsmarkt Der Kölner Arbeitsmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr trotz der zunehmend unsicheren weltpolitischen Lage und der anhaltenden Konjunkturschwäche weitgehend stabil. Zur Jahresmitte 2025 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln gegenüber 2024 leicht um 4.700 auf 631.900 (+0,7%) und erreichte erneut den höchsten jemals in einem Juni gemessenen Wert. Köln belegt mit seiner Beschäftigungszunahme vom Sommer 2024 bis zum Sommer 2025 (+0,7%) im Vergleich zu anderen deutschen Großstäd- ten hinter Frankfurt (+1,4%) und Hamburg (+1,1%) den dritten Platz. Allerdings scheint die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ihren Höhepunkt überschrit- ten zu haben und ist Ende September 2025 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen, und zwar um rund 3.400 auf 630.500 (-0,5%). Mit einer Abnahme um rund 1.400 gegenüber Juni 2025 ist dies zudem der erste je- mals gemessene Beschäftigungsrückgang gegenüber dem zweiten Quartal. Zeitgleich erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber 2024 um 2,7 Prozent oder rund 1.500 Personen auf 56.500. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote stagniert und ist leicht von 8,9 auf 9,1 Prozent gestiegen. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist im Zeitverlauf von 2024 bis 2025 deutlich gestiegen, und zwar um 4.800 auf nunmehr 193.200 Personen (+2,5%). Gleichzeitig blieb die Zahl der Voll- zeitbeschäftigten konstant. Überdurchschnittlich gestiegen ist die Beschäftigtenzahl insbesondere bei Menschen mit aus- ländischer Herkunft (+4.400 oder +4,0%), Hochqualifizierten (+6.400 oder +3,4%) sowie bei Älteren ab 65 Jahre bis zur Regelaltersgrenze (+1.500 oder +15,2%) als Folge der sich suk- zessiv erhöhenden Regelaltersgrenze. Vor allem im Dienstleistungssektor ist die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen: Gesundheits- und Sozialwesen (+3.200 oder +3,8%), Verkehr und Lagerei (+2.400 oder +5,3%) sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+900 oder +2,4%). Innerhalb des Produktionssektors konnte lediglich die Elektrotechnik (+200 oder +5,5%) leicht zulegen. 2 Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln seit 2020 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) Im Dienstleistungssektor verzeichneten dagegen vor allem die Zeitarbeitsbranche (-1.500 o- der -12,3%) und der Bereich Verwaltung und Führung von Unternehmen, Unternehmensbera- tung (-900 Arbeitsplätze oder -2,4%) deutliche Beschäftigungsrückgänge. Innerhalb des Pro- duktionssektors sind im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt rund 1.900 Arbeitsplätze wegge- fallen (-3,8%). Nach der IAB-Regionalprognose von März 2026 soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln in 2026 um 1,0 Prozent auf rund 624.200 sinken, während gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 56.900 steigen soll (+1,1%). Datengrundlage sind die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Weil die Beschäftigtensta- tistik für Köln mit einer zeitlichen Verzögerung von 6 Monaten quartalsweise veröffentlicht wird, liegen hier ihre Zahlen zum 30.06.2025 (2. Quartal) zugrunde. Die reine Eckzahl der so- zialversicherungspflichtig Beschäftigten für das 3. Quartal 2025 wurde Anfang April 2026 be- kannt gegeben. Gez. Haack Anlage KSN 6/2026 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2025, bisherige Entwicklung und Ausblick 2026 627.208 631.907 630.496 430.000 455.000 480.000 505.000 530.000 555.000 580.000 605.000 630.000 -7.000 -3.500 0 3.500 7.000 10.500 14.000 17.500 21.000 24.500 I/20 II/20 III/20 IV/20 I/21 II/21 III/21 IV/21 I/22 II/22 III/22 IV/22 I/23 II/23 III/23 IV/23 I/24 II/24 III/24 IV/24 I/25 II/25 III/25 Veränderungen zum Vorjahresquartal SVP-Beschäftigte Corona-Pandemie
Anlage 1 - KSN_Arbeitsmarkt_06-2026
29101 Zeichen
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Arbeitsmarkt Köln
Rückblick 2025, bisherige
Entwicklung und Ausblick
2026
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
2
Datenquellen und Berichtsstand
Datengrundlage für die vorliegende Veröffentlichung sind die Statistiken der
Bundesagentur für Arbeit:
• Die Beschäftigtenstatistik für Köln wird mit einer zeitlichen Verzögerung von 6 Monaten
quartalsweise veröffentlicht. Bei Redaktionsschluss (Anfang April 2026) wurden daher
die Strukturzahlen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum 30.06.2025
(2. Quartal 2025) zugrunde gelegt (Veröffentlichung Mitte Januar 2026).
Die reine Eckzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum 30.09.2025
(3. Quartal 2025) wurde Anfang April 2026 bekannt gegeben.
• Die Arbeitslosenstatistik (hier: März 2026) wird monatlich aktualisiert
(Veröffentlichung Anfang April 2026).
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
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Zusammenfassung
Der Kölner Arbeitsmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr trotz der zunehmend unsicheren
weltpolitischen Lage und der anhaltenden Konjunkturschwäche weitgehend stabil. Datengrundlage
sind die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (siehe dazu den Informationskasten am Anfang
dieser Publikation).
Zur Jahresmitte 2025 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln
gegenüber 2024 leicht um 4.700 auf 631.900 (+0,7%) und erreichte erneut den höchsten jemals in
einem Juni gemessenen Wert. Köln belegt mit seiner Beschäftigungszunahme vom Sommer 2024
bis zum Sommer 2025 (+0,7%) im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten hinter Frankfurt
(+1,4%) und Hamburg (+1,1%) den dritten Platz.
Allerdings scheint die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ihren Höhepunkt überschritten zu
haben und ist Ende September 2025 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 gegenüber
dem Vorjahresquartal zurückgegangen, und zwar um rund 3.400 auf 630.500 (-0,5%). Mit einer
Abnahme um rund 1.400 gegenüber Juni 2025 ist dies zudem der erste jemals gemessene
Beschäftigungsrückgang gegenüber dem zweiten Quartal.
Zeitgleich erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber 2024 um 2,7 Prozent oder rund 1.500
Personen auf 56.500. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote stagniert und ist leicht von 8,9
auf 9,1 Prozent gestiegen.
Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist im Zeitverlauf von 2024 bis 2025 deutlich gestiegen, und zwar
um 4.800 auf nunmehr 193.200 Personen (+2,5%). Gleichzeitig blieb die Zahl der
Vollzeitbeschäftigten konstant.
Überdurchschnittlich gestiegen ist die Beschäftigtenzahl insbesondere bei Menschen mit
ausländischer Herkunft (+4.400 oder +4,0%), Hochqualifizierten (+6.400 oder +3,4%) sowie bei
Älteren ab 65 Jahre bis zur Regelaltersgrenze (+1.500 oder +15,2%) als Folge der sich sukzessiv
erhöhenden Regelaltersgrenze.
Vor allem im Dienstleistungssektor ist die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen: Gesundheits- und
Sozialwesen (+3.200 oder +3,8%), Verkehr und Lagerei (+2.400 oder +5,3%) sowie Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen (+900 oder +2,4%). Innerhalb des Produktionssektors konnte
lediglich die Elektrotechnik (+200 oder +5,5%) leicht zulegen.
Im Dienstleistungssektor verzeichneten dagegen vor allem die Zeitarbeitsbranche (-1.500 oder
-12,3%) und der Bereich Verwaltung und Führung von Unternehmen, Unternehmensberatung (-900
Arbeitsplätze oder -2,4%) deutliche Beschäftigungsrückgänge. Innerhalb des Produktionssektors
sind im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt rund 1.900 Arbeitsplätze weggefallen (-3,8%).
Nach der IAB-Regionalprognose von März 2026 soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten in Köln in 2026 um 1,0 Prozent auf rund 624.200 sinken, während gleichzeitig die
jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 56.900 steigen soll (+1,1%).
.
4
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
Kölner Beschäftigung mit 631.900 weitgehend stabil
Die Beschäftigung ist im Jahr 2025 in Köln weiter gestiegen, wenn auch nicht so stark wie in den
Vorjahren: Zur Jahresmitte 2025 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten am Arbeitsort Köln gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 4.700 auf 631.900 (+0,7%)
und ist damit erneut so hoch, wie noch nie in einem Juni gemessen (Grafik 1).
Mit einem Beschäftigungszuwachs um rund 6.600 (+1,2%) hat hierzu ausschließlich der
Dienstleistungssektor beigetragen. Im Produktionssektor ist die Beschäftigung dagegen stärker als
im Vorjahr weiter um rund 1.900 (-2,3%) zurückgegangen (Tabelle 1).
Allerdings scheint die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ihren Höhepunkt mittlerweile
überschritten zu haben und ist Ende September 2025 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie
2020 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen: Ihre Zahl verringerte sich gegenüber
September 2024 um rund 3.400 auf 630.500 (-0,5%). Mit einer Abnahme um rund 1.400 gegenüber
Juni 2025 ist dies zudem der erste jemals gemessene Beschäftigungsrückgang gegenüber dem
zweiten Quartal.
Normalerweise erreicht die Beschäftigtenzahl im dritten Quartal ihren Jahreshöchststand, weil zu
diesem Zeitpunkt die neuen Auszubildenden in die Beschäftigung eintreten.
Grafik 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln seit 2020
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
627.208
631.907
630.496
430.000
455.000
480.000
505.000
530.000
555.000
580.000
605.000
630.000
-7.000
-3.500
0
3.500
7.000
10.500
14.000
17.500
21.000
24.500
I/20
II/20
III/20
IV/20
I/21
II/21
III/21
IV/21
I/22
II/22
III/22
IV/22
I/23
II/23
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IV/23
I/24
II/24
III/24
IV/24
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II/25
III/25
Veränderungen zum Vorjahresquartal SVP-Beschäftigte
Corona-Pandemie
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
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Regionalvergleich: Köln mit dritthöchstem Beschäftigungszuwachs von 2024 zu 2025
Köln belegt mit seiner Beschäftigungszunahme vom Sommer 2024 bis zum Sommer 2025 (+0,7%)
im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten hinter Frankfurt (+1,4%) und Hamburg (+1,1%)
den dritten Platz (Grafik 2). In Düsseldorf und Berlin (jeweils -0,2%) ist die Beschäftigtenzahl
dagegen leicht zurückgegangen.
Grafik 2: Entwicklung der Beschäftigungszunahme in Prozent in Köln sowie in Vergleichsstädten 2024 bis 2025
(jeweils am 30.06.)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
Dienstleistungssektor insgesamt bei 553.600 Beschäftigten
Im in Köln dominierenden Dienstleistungssektor – 88 Prozent aller Kölner Beschäftigten sind hier
tätig – ist die Zahl der Beschäftigten im letzten Jahr um 1,2 Prozent von rund 547.100 auf 553.600
weiter gestiegen. Damit ist hier die Beschäftigtenzahl seit 2008 mit Ausnahme des Beginns der
Corona-Pandemie 2020 kontinuierlich angestiegen. Innerhalb des Sektors kam es zwischen Mitte
2024 und Mitte 2025 überwiegend zu moderaten Zuwächsen bei der Beschäftigung, aber in einigen
Bereichen auch zum Teil zu deutlichen Arbeitsplatzverlusten (Tabelle 1).
Beschäftigtenzuwächse innerhalb des Dienstleistungssektors
Den höchsten absoluten Beschäftigtenzuwachs zwischen Mitte 2024 und Mitte 2025 gab es im
Gesundheits- und Sozialwesen. Hier erhöhte sich die Beschäftigtenzahl weiter um rund 3.200 auf
nunmehr 87.000 Arbeitsplätze (+3,8%). Ein Trend, der sich bereits seit 2008 fortsetzt.
1,4
1,1
0,7
0,6
0,2
0,2
-0,2
-0,2
0,3
0,1
-0,5 0,0 0,5 1,0 1,5
Frankfurt/Main
Hamburg
Köln
München
Leipzig
Stuttgart
Düsseldorf
Berlin
NRW
Deutschland
Veränderungen in Prozent
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
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Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Köln 2024 bis 2025 (jeweils am 30.06.)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
absolut in %
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 216 212 -4 -1,9
Bergbau, Energie- und Wasserversorgung, Entsorgungswirtschaft 9.801 9.871 70 0,7
Verarbeitendes Gewerbe 50.229 48.341 -1.888 -3,8
darunter Ernährungsgewerbe 5.405 5.181 -224 -4,1
Druckgewerbe, Vervielfältigung von Datenträgern 1.079 936 -143 -13,3
Chemie- und Pharmaindustrie 6.985 6.855 -130 -1,9
Maschinenbau 7.115 6.758 -357 -5,0
Elektrotechnik 4.059 4.282 223 5,5
Baugewerbe 19.891 19.857 -34 -0,2
Produktionssektor insgesamt 80.137 78.281 -1.856 -2,3
Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ 74.699 75.446 747 1,0
darunter Handelsvermittlung und Großhandel 34.891 35.490 599 1,7
Einzelhandel 32.263 32.377 114 0,4
Gas tgewerbe 22.167 22.163 -4 0,0
Verkehr und Lagerei (Logistik) 44.687 47.059 2.372 5,3
darunter Landverkehr, Pipelines 17.035 17.525 490 2,9
Luftfahrt 2.963 3.147 184 6,2
Lagerei sowie sonstige Verkehrsdienstleistungen 14.192 14.456 264 1,9
Post-, Kurier- und Expressdienste 10.397 11.827 1.430 13,8
Information und Kommunikation 56.544 56.706 162 0,3
darunter Rundfunkveranstalter 7.599 7.863 264 3,5
Telekommunikation 3.584 3.239 -345 -9,6
Dienstleistungen der Informationstechnologie 28.928 29.293 365 1,3
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 38.919 39.858 939 2,4
darunter Kreditgewerbe 14.329 14.545 216 1,5
Versicherungsgewerbe 24.590 25.313 723 2,9
Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen 120.132 117.872 -2.260 -1,9
darunter Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 15.824 16.454 630 4,0
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 38.106 37.209 -897 -2,4
Forschung und Entwicklung 7.005 6.688 -317 -4,5
Werbung und Marktforschung 7.797 7.485 -312 -4,0
Befristete Überlassung v. Arbeitskräften (Zeitarbeit) 12.165 10.666 -1.499 -12,3
Weitere Diens tleis tungen: 189.923 194.522 4.599 2,4
darunter Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 30.875 31.427 552 1,8
Erziehung und Unterricht 28.790 29.162 372 1,3
Gesundheits- und Sozialwesen 83.810 86.982 3.172 3,8
Dienstleistungssektor insgesamt 547.071 553.626 6.555 1,2
Insge sa mt 627.208 631.907 4.699 0,7
Wirtschaftsabschnitte (WZ 2008)
darunter Wirtschaftszweige 2024 2025
Veränderung 2024-2025
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Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
Beigetragen hierzu haben insbesondere die Beschäftigungszunahmen in den Krankenhäusern
(+800 Arbeitsplätze oder + 2,8%), bei den Arzt- und Zahnarztpraxen (+500 Arbeitsplätze oder
+4,4%) sowie – auch in Folge der Zuwanderung von Geflüchteten aus der Ukraine und nicht-
europäischen Asylherkunftsländern – im Sonstigen Sozialwesen1 (+500 Arbeitsplätze oder +3,1%).
Der Bereich Verkehr und Lagerei (Logistik) verzeichnete von 2024 bis 2025 die zweithöchste
absolute Beschäftigungszunahme (+2.400 Arbeitsplätze oder +5,3%). Auch hier setzt sich der
Trend zu steigenden Beschäftigungszahlen seit 2011 mit Ausnahme des Beginns der Corona-
Pandemie 2020 fort. Maßgeblich hierfür waren insbesondere die Post-, Kurier- und Expressdienste
(+1.400 Arbeitsplätze oder +13,8%) sowie der Bereich Landverkehr und Pipelines (+500
Arbeitsplätze oder +2,9%).
Bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen kamen ebenfalls rund 900 neue Arbeitsplätze
hinzu (+2,4%). Die Beschäftigung ist hier seit Ende der Coronapandemie 2023 wieder kontinuierlich
angestiegen. Hierzu hat vor allem der Beschäftigungszuwachs im Versicherungsgewerbe (+700
Arbeitsplätze oder +2,9%) beigetragen.
Weitere Beschäftigungszuwächse von jeweils rund 600 Arbeitsplätzen gab es auch in den
Bereichen Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung (+4,0%), Handelsvermittlung und
Großhandel (+1,7%) sowie Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (+1,8%).
Innerhalb des Dienstleistungssektors verzeichnete dagegen die Zeitarbeitsbranche das dritte Jahr
in Folge einen Beschäftigungsrückgang (-1.500 Arbeitsplätze oder -12,3%). Im Bereich Verwaltung
und Führung von Unternehmen, Unternehmensberatung war die Beschäftigung erstmals seit 2019
wieder rückläufig (900 Arbeitsplätze oder –2,4%).
Produktionssektor: Rückgang vor allem im Verarbeitenden Gewerbe
Im Produktionssektor insgesamt sind im Saldo rund 1.900 Arbeitsplätze weggefallen (-2,3%) und
damit dreimal so viele wie im Vorjahr (2023-2024: -600 oder -0,8%). Maßgeblich hierfür war
ausschließlich der Beschäftigungsrückgang im Verarbeitenden Gewerbe (-1.900 oder -3,8%).
Lediglich der Bereich Elektrotechnik verbuchte hier einen leichten Zuwachs von rund 200
Arbeitsplätzen (+5,5%).
Beschäftigungszunahmen bei Ausländer*innen und Akademiker*innen
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer*innen stieg von Mitte 2024 bis
Mitte 2025 um rund 4.400 oder 4,0 Prozent überdurchschnittlich (Tabelle 2). Hochqualifizierte
Arbeitnehmer*innen konnten bei der Gesamtbeschäftigung ebenfalls deutlich zulegen: Ihre
Beschäftigtenzahl erhöhte sich um 6.400 Personen (+3,4%). Beide Personengruppen verzeichnen
bereits seit 2008 kontinuierlich steigende Beschäftigtenzahlen. Bei den Nicht-Akademiker*innen
verzeichnete die Beschäftigung dagegen – anders als im Vorjahr (+3.800; +1,3%) – wieder einen
leichten Rückgang (-1.900 oder -0,7%).
1 Das Sonstige Sozialwesen umfasst soziale, Beratungs-, Fürsorge-, Flüchtlingsbetreuungs-, Weitervermittlungs- und
ähnliche Dienstleistungen durch staatliche, gemeinnützige oder private Einrichtungen. Hierzu gehören Gemeinschafts -
und Nachbarschaftshilfe, Hilfe für Geflüchtete einschließlich vorübergehender oder längerfristiger Unterbringung,
berufliche Rehabilitation sowie Qualifikationsmaßnahmen für Arbeitslose, Tagesstätten für Obdachlose und andere
sozial schwache Gruppen sowie karitative Maßnahmen oder andere Hilfsmaßnahmen im Sozialbereich.
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
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Überdurchschnittlich stieg demografisch bedingt die Beschäftigung bei den Älteren von 55 bis unter
65 Jahre (+1.800 oder +1,5%). Prozentual am stärksten erhöhte sich jedoch die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ab 65 Jahre bis zur Regelaltersgrenze, nämlich um rund
1.500 oder 15,2 Prozent; eine Folge der sich sukzessiv erhöhenden Regelaltersgrenze. Dieser
Trend setzt sich bereits seit 2008 fort. Dagegen ist die Zahl der jüngeren Beschäftigten unter 25
Jahre gegenüber dem Vorjahr um rund 1.200 zurückgegangen (-2,2%).
Die Zahl der Einpendelnden nach Köln ist in 2025 stärker angestiegen (+3.000 Personen oder
+0,9%) als die Zahl der Auspendelnden aus Köln (+600 Personen oder +0,4%).
Deutlicher Zuwachs bei den Teilzeitbeschäftigten
Während die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Zeitverlauf von 2024 bis 2025 konstant blieb, ist die
Zahl der Teilzeitbeschäftigten deutlich gestiegen, und zwar um rund 4.800 auf nunmehr 193.200
Personen (+2,5%). Bereits seit 2008 steigt die Teilzeitbeschäftigung kontinuierlich an. Dabei ist
Teilzeitarbeit nach wie vor eine Domäne der Frauen: Während in Köln im Sommer 2025 nur rund 18
Prozent der Männer (61.400) einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeittätigkeit nachgingen,
waren es bei den Frauen 45 Prozent (131.800).
Tabelle 2: Struktur der Beschäftigung in Köln 2024 und 2025 (jeweils am 30.6.)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
absolut in %
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt 627.208 631.907 4.699 0,7
Männer 334.783 336.821 2.038 0,6
Frauen 292.425 295.086 2.661 0,9
Deutsche 515.534 515.803 269 0,1
Ausländer*innen 111.674 116.104 4.430 4,0
Jüngere unter 25 Jahre 54.650 53.438 -1.212 -2,2
25 bis unter 55 Jahre 437.122 439.667 2.545 0,6
55 bis unter 65 Jahre 125.336 127.162 1.826 1,5
65 bis Regelaltersgrenze 10.100 11.639 1.539 15,2
Vollzeitbeschäftigte 438.827 438.752 -75 0,0
Teilzeitbeschäftigte 188.381 193.155 4.774 2,5
Auszubildende 19.343 20.084 741 3,8
Einpendler*innen 319.247 322.224 2.977 0,9
Auspendler*innen 139.435 140.003 568 0,4
anerkannter Berufsabschluss 289.474 287.550 -1.924 -0,7
akademischer Berufsabschluss1) 185.859 192.257 6.398 3,4
ohne Berufsabschluss 90.329 91.199 870 1,0
Geringfügig Beschäftigte insgesamt2) 126.929 125.668 -1.261 -1,0
Geringfügig Beschäftigte (ausschließlich) 71.186 69.602 -1.584 -2,2
Geringfügig Beschäftigte (Nebenjob) 55.743 56.066 323 0,6
1) Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatexamen, Promotion
2) Geringfügig entlohnte Beschäftigte und Kurzzeitbeschäftigte
Beschäftigte 2024 2025
Veränderung 2024-2025
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
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Rückgang der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung
Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse insgesamt ist von Mitte 2024 bis
Mitte 2025 leicht um rund 1.300 auf 125.700 gesunken (-1,0%). Während dabei die Zahl der
ausschließlich geringfügig Beschäftigten in Köln zurückging (-1.600 oder -2,2%), ist die Zahl derer,
die als Nebenjob zusätzlich zu ihrer Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung
ausüben, leicht um rund 300 (+0,6%%) gestiegen. Die Beschäftigtenzahl ist hier seit 2008 mit
Ausnahme des Beginns der Corona-Pandemie 2020 kontinuierlich angestiegen. Mit einem Anteil
von 54 Prozent Mitte 2025 sind Frauen in Minijobs gegenüber Männern (46%) leicht
überrepräsentiert.
Anstieg der Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit in Köln ist im Jahresdurchschnitt 2025 deutlich angestiegen: So erhöhte sich die
Zahl der Arbeitslosen gegenüber 2024 um 2,7 Prozent oder rund 1.500 Personen auf 56.500 (Grafik
3, Tabelle 3). Gleichzeitig stieg die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote leicht von 8,9 auf 9,1
Prozent.
Grafik 3: Arbeitslosenzahl und -quote in Köln seit 2020 (Jahresdurchschnittswerte)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
55.194 56.528
52.020 52.817
55.050
56.541
9,2
9,3
8,6 8,7 8,9 9,1
0 %
1 %
2 %
3 %
4 %
5 %
6 %
7 %
8 %
9 %
10 %
11 %
12 %
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
30.000
35.000
40.000
45.000
50.000
55.000
60.000
2020 2021 2022 2023 2024 2025
Zahl Quote
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
10
Der gleichzeitige Anstieg von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit auf dem Kölner Arbeitsmarkt
scheint nach wie vor insbesondere auf die fehlende Übereinstimmung der Qualifikationsprofile der
in Köln wohnenden Beschäftigten mit den Anforderungsprofilen der angebotenen Stellen
zurückzuführen zu sein (Qualifikations-Mismatch). Die Beschäftigungszunahme wird nämlich vor
allem von Menschen getragen, die neu nach Köln ziehen. Die Vermittlung der arbeitslosen
Kölnerinnen und Kölner ist dagegen schwieriger: 58 Prozent von ihnen besitzen keine
Berufsausbildung.2
U
nterbeschäftigung nimmt ab
Die Unterbeschäftigung, welche die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die insgesamt eine
Beschäftigung suchen, umfasst (Arbeitslose plus zum Beispiel Teilnehmende an
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen), ist zum Jahresende 2025 im Vergleich zum Vorjahr von rund
66.771 um 1.537 auf 65.234 Personen zurückgegangen (-2,3%).
Grafik 4: Monatliche Arbeitslosenzahl und –quote1) in Köln seit 2024
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
2Hinzu kommt eine Besonderheit der Arbeitsmarktstatistik, die einerseits die Beschäftigten nach Arbeits - und Wohnort
unterscheidet, aber anderseits die Arbeitslosenzahl lediglich am Wohnort ermitteln kann. Diese statistische
Besonderheit bedingt über die Pendlerverflechtung den gleichzeitigen Anstieg von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit:
Von den insgesamt 631.900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln waren 2025 rund die Hälfte
Einpendelnde (322.200) mit Wohnort außerhalb Kölns (Tabelle 2).
55.059
55.040
54.277
54.618
54.413
54.757
55.710
56.306
55.360
55.252
55.049
54.755
57.178
56.680
56.542
56.190
56.332
56.539
57.569
57.857
56.509
56.336
55.587
55.168
57.927
57.156
56.458
0 %
1,5 %
3 %
4,5 %
6 %
7,5 %
9 %
10,5 %
0
7.500
15.000
22.500
30.000
37.500
45.000
52.500
60.000
Jan 24
Feb 24
Mrz 24
Apr 24
Mai 24
Jun 24
Jul 24
Aug 24
Sep 24
Okt 24
Nov 24
Dez 24
Jan 25
Feb 25
Mrz 25
Apr 25
Mai 25
Jun 25
Jul 25
Aug 25
Sep 25
Okt 25
Nov 25
Dez 25
Jan 26
Feb 26
Mrz 26
Arbeitslose Arbeitslosenquote
1) Zu den Arbeitslosen im Sinne des Sozialgesetzbuch III (SGB III - Arbeitsförderung) zählen alle Personen, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine
kurzzeitige Beschäftigung ausüben, die der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind, das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich persönlich bei der
Bundesagentur für Arbeit gemeldet haben und somit von der Arbeitsverwaltung registriert werden.
11
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
Neben den statistisch ausgewiesenen 55.168 Arbeitslosen zum Jahresende 2025 suchten im
Dezember 10.066 Kölnerinnen und Kölner eine Beschäftigung, während sie sich in einer Förderung
befanden oder aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen
(Unterbeschäftigung im engeren und Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne).3
Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresanfang stärker als sonst, geht dann aber wieder zurück
Infolge häufiger Kündigungstermine zum Jahresende, des Auslaufens befristeter Verträge und des
abgeschlossenen Weihnachtsgeschäfts ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2026 gegenüber
Dezember 2025 saisonüblich um 2.759 Personen auf 57.927 gestiegen (+5,0%). Zum Jahresbeginn
2026 lag die Arbeitslosigkeit in Köln jedoch auf einem höheren Niveau als in den beiden Vorjahren
(Grafik 4) sowie im langjährigen Mittel und fällt damit auch aufgrund der anhaltenden
Konjunkturschwäche dieses Jahr etwas höher aus.4 Im Februar und im März ist die
Arbeitslosenzahl saisonal bedingt wieder leicht zurückgegangen.
Anstieg der Arbeitslosigkeit insbesondere bei Älteren
Von 2024 bis 2025 ist die Arbeitslosigkeit bei fast allen Personengruppen unterschiedlich stark
angestiegen (Tabelle 3): Besonders betroffen hiervon waren Ältere über 55 Jahre (+674 oder
+5,5%). Überdurchschnittlich stieg dabei die Arbeitslosigkeit bei den SGB-III-Arbeitslosen5
insgesamt (+2.029 oder +13,2%), während sie bei den SGB-II-Arbeitslosen6 insgesamt
zurückgegangen ist (-538 oder -1,4%). Dagegen verzeichneten Ausländer*innen insgesamt (-121
oder -0,5%) sowie unter ihnen insbesondere Ausländer*innen aus nichteuropäischen
Asylherkunftsländern (-171 oder -3,4%) einen Rückgang bei der Arbeitslosenzahl.
Köln im Regionalvergleich mit geringstem Anstieg der Arbeitslosigkeit
In allen Vergleichsstädten ist die Arbeitslosenzahl 2025 (Jahresdurchschnitt) im Vergleich zu 2024
zum Teil deutlich angestiegen (Grafik 5): Stuttgart (+16,5%), Leipzig (+13,8%), München (+13,1%)
und Frankfurt (+9,2%) verzeichneten die höchsten Steigerungen unter den deutschen Großstädten.
Köln verzeichnete dagegen den geringsten prozentualen Anstieg bei der Zahl der Arbeitslosen
(+2,7%).
Deutlicher Anstieg der offenen Stellen 2025
Im vergangenen Jahr ist in Köln die Anzahl der bei der Arbeitsagentur insgesamt gemeldeten
offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr deutlich um mehr als ein Viertel gestiegen, und zwar um
rund 5.000 auf nunmehr rund 22.700 (+28,1%). Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen offenen
Stellen blieb dagegen mit rund 16.400 (-0,2%) konstant (Tabelle 3).
3 Agentur für Arbeit Köln: Der Kölner Arbeitsmarkt im Dezember 2025 – Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit zum
Jahresende; Siehe auch unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/koeln/presse/2026-1-leichter-ruckgang-der-
arbeitslosigkeit-zum-jahresende, abgerufen am 1.4.2026
4 Agentur für Arbeit Köln: Der Kölner Arbeitsmarkt im Januar 2026 –Arbeitslosigkeit steigt zu Jahresbeginn; Siehe auch
unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/koeln/presse/2026-4-arbeitslosigkeit-steigt-zu-jahresbeginn, abgerufen am
1.4.2026
5 SGB-III-Arbeitslose erhalten Arbeitslosengeld I als Lohnersatzleistung anstelle des ausfallenden Arbeitsentgeltes im
Rahmen der Arbeitslosenversicherung.
6 SGB-II-Arbeitslose beziehen Bürgergeld als eine Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für
erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
12
Tabelle 3: Zahl der Arbeitslosen in Köln nach Personengruppen 2024 und 2025
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
absolut in %
Arbe itslose insge sa mt 55.050 56.541 1.491 2,7
darunter Frauen 25.345 25.928 584 2,3
Männer 29.705 30.612 907 3,1
Jüngere unter 25 Jahre 3.696 3.695 -1 0,0
25 bis 54 Jahre 39.028 39.846 818 2,1
über 55 Jahre 12.326 13.000 674 5,5
Ausländer*innen 22.826 22.705 -121 -0,5
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 5.094 4.922 -171 -3,4
Langzeitarbeitslose 24.117 24.146 29 0,1
Arbe itslose insge sa mt SGB II 39.690 39.152 -538 -1,4
darunter Frauen 18.719 18.391 -328 -1,8
Männer 20.971 20.761 -210 -1,0
Jüngere unter 25 Jahre 2.514 2.359 -155 -6,2
25 bis 54 Jahre 28.243 27.580 -663 -2,3
über 55 Jahre 8.933 9.213 280 3,1
Ausländer*innen 18.695 18.096 -599 -3,2
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 4.474 4.224 -250 -5,6
Langzeitarbeitslose 22.994 22.840 -154 -0,7
Arbeitslose insgesamt SGB III 15.360 17.389 2.029 13,2
darunter Frauen 6.626 7.537 911 13,8
Männer 8.734 9.852 1.118 12,8
Jüngere unter 25 Jahre 1.182 1.336 154 13,0
25 bis 54 Jahre 10.785 12.266 1.481 13,7
über 55 Jahre 3.393 3.787 394 11,6
Ausländer*innen 4.131 4.609 478 11,6
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 620 698 78 12,6
Langzeitarbeitslose 1.123 1.307 183 16,3
Arbeitslosmeldungen 118.094 118.587 493 0,4
davon aus vorheriger Erwerbstätigkeit 50.712 51.730 1.018 2,0
Abgänge aus der Arbeitslosigkeit 115.780 118.120 2.340 2,0
davon Abgänge in Erwerbstätigkeit 41.377 42.915 1.538 3,7
Ausbildung und sonstige Maßnahmenteilnahme 27.992 25.610 -2.382 -8,5
Abgänge in Rente und Berufsunfähigkeit 39.379 42.564 3.185 8,1
gemeldete offene Stellen 17.717 22.702 4.985 28,1
davon ungefördert (SVP) 16.429 16.399 -30 -0,2
Jahres s ummen
Arbeitslose (Jahresdurchschnittswerte) 2024 2025
Veränderung 2024-2025
Kölner Statistische Nachrichten 6/2026 – Arbeitsmarkt Köln
13
Grafik 5: Entwicklung der Arbeitslosenzunahme in Prozent in Köln sowie in Vergleichsstädten 2024 bis 2025
(Jahresdurchschnitt)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
Prognosen: Leichter Rückgang der Beschäftigung wegen schwacher Konjunktur
Nach nur einem leichten Anstieg des Bruttoinlandproduktes um 0,2 Prozent im letzten Jahr in Folge
der anhaltenden Konjunktur- und Wirtschaftsschwäche prognostizierte das Institut für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung IAB im März 2026 für das Gesamtjahr 2026 in Deutschland ein Wachstum um
0,8 Prozent. Dabei soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland im
Jahresdurchschnitt 2026 bei rund 34,9 Millionen Personen stagnieren (-0,1%) und gleichzeitig die
jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit um rund 38.000 auf 2,99 Millionen Personen leicht
ansteigen (+1,3%). 7
D
ie entsprechende IAB-Regionalprognose von März 2026 bestätigt diese eher verhaltenden
Wachstumsaussichten weitestgehend auch für Köln: Demnach soll hier die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2026 um 1,0 Prozent auf rund
624.200 sinken und gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf rund 56.900
steigen (+1,1%).8
7 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – IAB-Kurzbericht 5/2026: Arbeitsmarktentwicklung 2026:
Fiskalpolitischer Rückenwind trifft auf geopolitischen Gegenwind (März 2026). Siehe auch unter:
https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-05.pdf, abgerufen am 1.4.2026
8 IAB Regionale Arbeitsmarktprognosen März 2026. Siehe auch unter:
https://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_2601.pdf, abgerufen am 10.4.2026
16,5
13,8
13,1
9,2
7,4
6,0
4,9
2,7
4,5
5,8
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20
Stuttgart
Leipzig
München
Frankfurt/Main
Berlin
Hamburg
Düsseldorf
Köln
NRW
Deutschland
Veränderung in Prozent
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy - Brandt- Platz 2
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Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
ISSN 2192-9726
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe
13/15/0/04.2026
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1033/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.04.2026
- Erstellt
- 13.04.2026 10:09