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V/0670/2009

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Vorlagen 26.10.2009

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Anlage

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage

38866 Zeichen

Wirtschaftsplan
2010
Saubere
Lösung

Inhaltsverzeichnis 1
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2010 2
der AWM
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 4
der AWM
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 7
der AWM
4. Erfolgsplan 2010 [Gesamt- und Einzelplan] 14
der AWM 
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2010 15
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 20
5. Vermögensplan 2010 21
der AWM
Erläuterungen zum Vermögensplan 2010 22
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 24
6. Stellenübersicht 2010 25
der AWM
Impressum 28
Wirtschaftsplan 2010 | 1 
Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschafts-
planes 2010 ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO
NW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Ei-
genbetrieb für das Wirtschaftsjahr 2010 zu erbringen-
den Dienstleistungsprodukte und die zur Leistungs-
erbringung erforderlichen Ressourcen dar.
Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem
Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen-
übersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden
Wirtschaftsplan die Unternehmensleitlinien sowie die
Ziele und Leistungen der AWM dargestellt. 
Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraus-
sehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschafts-
planes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des
Wirtschaftsjahres 2008 und auf den heute bekannten
und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends
des laufenden Wirtschaftsjahres 2009.
Der Erfolgsplan 2010 zeigt neben den Wirtschaftsplan-
ansätzen 2009 und 2010 auch das Rechnungsergebnis
2008.
Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren ver-
mögenswirksamen Einnahmen und Ausgaben aus An-
lageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die not-
wendigen Verpflichtungsermächtigungen sowie auf der
Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden
Deckungsmittel.
Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im
Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für Angestellte
und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigen-
betrieb beschäftigt werden, sind im Stellenplan der Ge-
meinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigen-
betriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind
die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehe-
nen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2010
der AWM
2 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Wirtschaftsplan 2010 | 3
Erfolgsplan
Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern
sich wie folgt:
Erträge
Umsatzerlöse 46.042.000 €
Sonstige betriebliche Erträge 530.000 €
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 200.000 €
Ertrag aus der Auflösung der 445.000 €
Rückstellung Gebührenüberschüsse
47.217.000 €
Aufwendungen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.466.000 €
Aufwendungen für bezogene 18.404.000 €
Leistungen
Löhne und Gehälter 11.136.000 €
Soziale Abgaben 3.413.000 €
Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.973.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.161.000 €
Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 €
Sonstige Steuern 57.000 €
45.647.000 €
Jahresüberschuss 1.572.000 €
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen
gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan
und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Er-
läuterungen zum Erfolgsplan).
Vermögensplan
Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich
im Vermögensplan folgendermaßen dar:
Ausgaben
Darlehnstilgungen 270.000 €
Investitionen
- Stadtreinigung 931.000 €
- Abfall- und Wertstoffwirtschaft 1.895.000 €
- Gemeinsame Anlagen 518.000 €
3.614.000 €
Deckungsmittel
Zuführungen zu Rückstellungen mit 164.000 €
langfristigem Charakter
Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.450.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
Kredite 0 €
Jahresüberschuss 0 €
3.614.000 €
Münster, 09.12.2009
i. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin
i. A. gez. Hasenkamp Werkleiter
Saubere Lösung

Das Unternehmen
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Ent-
sorgungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt Münster
nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Münster wahr.
Im Rahmen der Daseinsvorsorge garantieren wir Ent-
sorgungssicherheit. Innerhalb dieser Geschäftsfelder
erbringen die AWM in Verbindung mit ihren Partnern
qualifizierte Dienstleistungen für Münster. Unsere
Kernkompetenzen decken das gesamte Spektrum die-
ser Aufgaben – Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseiti-
gung, Stadtreinigung und Winterdienst – ab.
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für
das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Ver-
werten und Beseitigen von Abfällen. Darüber hinaus ist
der gesamte Betrieb, inklusive der Leistungsbereiche
Straßenreinigung, Winterdienst sowie Wartung und
Instandhaltung kommunaler Fahrzeuge gem. DIN EN
ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO
14001:2004 (Umweltmanagement) und OHSAS 18001
2007(Arbeitsschutzmanagement) zertifiziert.
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 
der AWM
4 | Wirtschaftsplan 2010
Rechtsform Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
der Stadt Münster 
Beschäftigte 320 Mitarbeiter 
Werkleitung Patrick Hasenkamp 
Gründung 1996 
[davor: Amt für Stadtreinigung 
und Abfallwirtschaft]
Entsorgungsfläche 302 km
2 Stadtfläche
280.000 Einwohner
Betriebsbereiche Straßenreinigung
Winterdienst
Entsorgungswirtschaft
[Logistik, Lagerung, Verwertung, 
Beseitigung] für Privathaushalte und 
gewerbliche Bereiche
Containerdienst
Betriebsstandorte Hauptverwaltung und Betriebshof für 
Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
10 Recyclinghöfe
Entsorgungszentrum mit
Deponiefläche und Anlagen:
· mechanisch-biologische 
Restabfallbehandlungsanlage 
[Betreiber Remondis]
· Blockheizkraftwerk 
[Stadtwerke Münster]
· Sickerwasserbehandlungsanlage
· Bioabfallvergärungsanlage 
[Stadtwerke Münster]
· Grünkompostierungsanlage
· Zentraldeponie I und II
· Lebensmittelverwertungsanlage 
[Saria]
· Wertstoffsortieranlage 
[MS-Recycling]
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Saubere Lösung

Immer mit Verantwortung
Die AWM übernehmen mit
ihrer Arbeit die Verantwor-
tung für Entsorgungssicher-
heit, Sauberkeit und Stadt-
hygiene in Münster, für das
Allgemeinwohl und die
Umwelt sowie für rechtlich,
fachlich und wirtschaftlich
einwandfreie Arbeit. Für die
Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter der AWM ist eigen-
verantwortliches Handeln selbstverständlich. 
Immer für die Umwelt
Die gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Auf-
lagen und Vorschriften zum Umweltschutz sind für die
AWM ein Mindeststandard. Unter Berücksichtigung
wirtschaftlicher Bedingungen streben wir jedoch ein
höheres Maß an Umweltverträglichkeit und Nach-
haltigkeit in allen Handlungsbereichen an.
Unsere Unternehmensleitlinien
Immer für Münster
Die AWM arbeiten für und in Münster und sind eng mit
der Stadt verbunden. Die Mitarbeiter der AWM gehören
zum Stadtbild und tragen mit ihrer Leistung zur Lebens-
qualität in Münster bei. Wir sind immer in der Nähe,
gut zu erreichen und schnell vor Ort. Alles, was wir mit
unserer täglichen Arbeit erwirtschaften, erwirtschaften
wir für Münster. Wir fühlen uns den Bürgerinnen und
Bürgern unserer Stadt ver-
pflichtet. Die Produkte und
Leistungen der AWM sollen
allen Menschen in Münster
Nutzen bringen. 
Immer mit Erfahrung 
Die AWM sowie ihre Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter
verfügen über langjährige
Erfahrung in Abfallwirtschaft
und Stadtreinigung. Wir ken-
nen Münster genau. So sind wir in der Lage, den
Bürgern und unseren gewerblichen Kunden unkompli-
zierte und praktische Lösungen anzubieten. Um diese
Kompetenz zu erhalten und weiterzuentwickeln setzen
wir auf langfristige Beschäftigung, Fortbildung unserer
Mitarbeiter, Zukunftssicherung durch Ausbildung von
Nachwuchskräften und moderne Informations-
verarbeitung. 
Immer mit Innovation
Die AWM haben sich seit ihrer Gründung sehr verändert
und die Abfallwirtschaft hat in den vergangen Jahren
einen regelrechten Strukturwandel vollzogen. Die AWM
wollen den Wandel gestalten und stehen daher auch
immer für Innovation. Ob logistische Lösungen, Ver-
fahrenstechnik oder Gebührenordnung, die AWM wol-
len immer an der Spitze der Entwicklung stehen. 
Wirtschaftsplan 2010 | 5
Saubere Lösung

Unsere Unternehmensziele
Sauberkeit
Die AWM fühlen sich der Sauberkeit in der Stadt Münster
verpflichtet. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen,
im Rahmen unseres öffentlichen Auftrages eine mög-
lichst umfassende und reibungslose Abfallwirtschaft
und Stadtreinigung zu gewährleisten. Dem hohen An-
spruch der münsterschen Bürgerschaft entsprechend,
sorgen die AWM dafür, dass die Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung in Münster qualitativ führend ist. 
Sicherheit
Je reibungsloser Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
funktionieren, umso selbstverständlicher wird ihr origi-
näres Ziel, die Sicherung gesunder und hygienischer
Lebensbedingungen, wahrgenommen. Für die AWM ist
Stadthygiene das Leitziel ihres Handelns. Die AWM
garantieren den Bürgerinnen und Bürgern Münsters
Entsorgungssicherheit und Daseinsvorsorge für minde-
stens 10 Jahre.
Wirtschaftlichkeit
Im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages ist es den
AWM ein wichtiges Anliegen, alle abfallwirtschaftlichen
Leistungen für die Stadt Münster wirtschaftlich zu
erbringen. Seit der Gründung der AWM wurde das ehe-
malige städtische Amt zu einem modernen, leistungs-
starken und kostenbewussten Unternehmen umgestal-
tet. So sind wir auch im Wandel der Abfallwirtschaft
gut positioniert und den zukünftigen Herausforde-
rungen gewachsen. 
Qualität
Wirtschaftliches Handeln be-
deutet für die AWM immer
auch Qualität. Im Sinne der
Daseinsvorsorge müssen und
wollen wir langfristig den-
ken. Daher entscheiden sich
die AWM in Zusammenar-
beit mit dem Werksaus-
schuss der Abfallwirtschafts-
betriebe immer für Qualität.
Nachhaltigkeit
Nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im ökolo-
gischen und sozialen Sinne stehen die AWM für Nach-
haltigkeit. Ob Abfallwirtschaftkonzept, Verwertungs-
und Entsorgungsanlagen oder Fuhrpark, die AWM
orientieren sich an hohen ökologischen Maßstäben.
Damit die Abfallwirtschaft auch sozial tragbar ist, ste-
hen wir auch dafür, dass sie bezahlbar ist. Dies behal-
ten wir bei den Gebühren, aber auch vor Ort an den
Wohnstandorten im Auge. 
Lebensqualität
Mit Entsorgungssicherheit, Sauberkeit und einer ökolo-
gischen Abfallwirtschaft wollen die AWM ihren Beitrag
zu einer hohen Lebensqualität in Münster leisten.
Erste Wahl
Die AWM wollen für Münster, seine Bürger und Gewer-
bebetriebe die erste Wahl und das führende Entsor-
gungsunternehmen in Münster sein. Dies wollen wir
durch eine gute Leistung, ein gutes Preis- / Leistungs-
verhältnis sowie Bürger- bzw. Kundenorientierung
erreichen. Im Spannungsfeld zwischen öffentlichen
Aufgaben und wirtschaftlichem Denken ist es unser
Wunsch, dem Wert einer gesicherten Abfallwirtschaft
Bedeutung zu geben.
6 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Wirtschaftsplan 2010 | 7
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 
der AWM
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in
die originären Betriebsbereiche „Stadtreinigung“ und
„Abfallwirtschaft“ . Zur Erfüllung der originären Betriebs-
aufgaben werden die allgemeinen und zentralen Be-
triebe benötigt. 
Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche
gem. dem Leistungskatalog der AWM. Eine Leistung
umfasst alle Tätigkeiten von der Planung über Samm-
lung und Transport bis zur Verwertung und Beseitigung.
Leistungen Stadtreinigung
Leistungen Abfallwirtschaft
Allgemeine und zentrale Leistungen
Saubere Lösung

Leistungen Stadtreinigung
Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung
ist das Straßenreinigungsgesetz – StrReinG NW – vom
18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungs-
satzung der Stadt Münster in der jeweils gültigen
Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßen-
reinigung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach
den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die Win-
terwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen
und öffentlichen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes
durchzuführen.
Allg. Straßenreinigung
· Fahrbahnreinigung
· Vollreinigung
Winterdienst
· Winterdienst auf Fahrbahnen
· Winterdienst auf Geh- und Überwegen
Sonderleistungen der Straßenreinigung
· Außergewöhnliche Reinigung
· Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener 
Ortslagen
· Reinigung von Grundstücken für das Amt für 
Immobilienmanagement und das Amt für Schule und 
Weiterbildung
· Reinigung von öffentlichkeitsrelevanten 
Veranstaltungen
· Reinigung von Gewerbeflächen
Sonderleistungen im Winterdienst
· Winterdienst an Bushaltestellen
· Winterdienst vor städt. Grundstücken
· Winterdienst auf Schulhöfen
8 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Leistungen Abfallwirtschaft
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das
Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich-
rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislauf-
wirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG).
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft
bildet die Grundlage für eine langfristige Entsorgungs-
sicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen
Vorgaben von KrW-/AbfG und Landesabfallgesetz wurde
zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen
abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfall-
wirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird
regelmäßig fortgeschrieben.
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen
· 10 Recyclinghöfe
· Problemabfallzwischenlager
· Entsorgungszentrum Münster
Restabfallbeseitigung
· Restabfall aus 35-l-Abfallbehältern bis 
1.100-l-Abfallbehältern
· Restabfall aus Restabfallsäcken
· Restabfall aus Sperrgutabfuhr
· Restabfall aus Straßenpapierkörben
· Restabfall von Recyclinghöfen 
· Gewerbeabfälle 
· Asbesthaltige Abfälle 
· Sonstige Abfälle 
Bioabfallverwertung
· Bioabfall aus 35-l-Biotonnen bis 240-l-Biotonnen
Grünabfallverwertung
· Grünabfall von Recyclinghöfen
· Grünabfall aus Sperrgutabfuhr 
(Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)
Papierverwertung
· Papier aus Papiertonnen (Gewerbe)
· Papier aus Papiertonnen (Haushalt)
· Papier von Recyclinghöfen
Papier DSD
· Papier aus Papiertonnen, Gewerbe
· Papier aus Papiertonnen, Haushalte
· Papier von Recyclinghöfen
Wirtschaftsplan 2010 | 9
Saubere Lösung

Containerdienst
· Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm 
· Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm
· Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm
· Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm
· Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren)
· Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren)
· Entsorgung von Großveranstaltungen
Sonderleistungen Abfallabfuhr
· Abholung von ölhaltigen Abfällen
· Sonderleerungen 120-l-Behälter bis 1.100-l-Behälter
· Sonderabholung sonstiger Abfall (z. B. Sperrgut)
· Behälterreinigung
· Sonstige Sonderleistungen
Altholzverwertung
· Holz von Recyclinghöfen
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott
· Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen
· Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr
Verwertung von Altmetallen
· Metalle von Recyclinghöfen
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen
· Problemabfälle aus Haushalten
Verwertung sonstiger Abfälle
· Styropor von Recyclinghöfen
· Altreifen von Recyclinghöfen
· Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen
Aktenvernichtung
· 240-l-Behälter bis 660-l-Behälter
· 5-cbm-Absetzbehälter bis 7-cbm-Absetzbehälter
10 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen
· Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben
· Annahme von Inertstoffen
· Sickerwasserbehandlung für Dritte
· Grünabfall Direktanlieferung EZM
· Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM
· Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM
· Annahme von Bauschutt EZM
· Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM
· Papier Direktanlieferung EZM
· Holz Direktanlieferung EZM
· Kühlgeräte und Elektronikschrott
Direktanlieferung EZM
· Annahme von Mineralfaserabfällen
· Sonstige Sonderleistungen
Werkstätten (externe Fahrzeuge)
· Reparaturwerkstatt
· Tankstelle
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter)
· Bereitschaftsdienst gem. StrWG
· Bereitschaftsdienst gem. OBG
· sonstiger Bereitschaftsdienst
Wirtschaftsplan 2010 | 11 
Saubere Lösung

Allgemeine und zentrale Leistungen
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im
Bereich der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft
werden die internen Leistungen der AWM benötigt.
Folgende interne Leistungen werden erbracht.
Verwaltung
· Werkleitung
· Werksausschussbetreuung
· Allgemeine Verwaltung
· Beschaffungs- und Lagerwesen 
· Personaleinsatz, Personalbetreuung
· Vermarktung von Recyclingprodukten
· Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
· Finanzbuchhaltung
· Kostenrechnung
· Kreditwesen
· Wirtschaftsplanung/Controlling
· DV-Organisation
Ausbildung
· Kfz-Mechatroniker
· Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
· Berufskraftfahrer/-in
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/
Abfallwirtschaftberatung
· Kundenservice für Bürger und Gewerbe
· Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten 
(einschließlich Wohnbaugesellschaften und 
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben
· Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer 
Vermeidungs- und Verwertungskonzepte
· Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung 
von Multiplikatorengruppen (Abfallpädagogik, Arbeit
mit Verbänden und Interessenvertretungen)
· Systemberatung und Kundenbetreuung 
· Beschwerdemanagement
· Abfallberatung gem. KrWAbfG
12 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Planung und Entwicklung
· Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschafts-
konzeptes
· Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich 
erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und 
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe und 
Zwischenläger
· Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie 
Münster II 
· Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungs-
vorhaben im öffentlichen und privaten Bereich
· Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle)
· Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung
· Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen 
und Transportlogistik 
· Revier- und Tourenplanung
· Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
· Betriebsdatenerfassung/Rapportierung
Betrieb
· Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen 
Anlagen, insbesondere der Restabfallbehandlungs-
anlage, dem Blockheizkraftwerk und der Bioabfallver-
gärungsanlage.
· Betrieb der Recyclinghöfe der Problemabfallzwischen-
läger und der Anlagen am Entsorgungszentrum
· Organisation des Betriebes und Organisation der 
Verwertung der getrennt erfassten Wertstoffe und 
Problemabfälle
· Personalplanung und Personalbetreuung
· Abfallstatistik
· Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie)
· Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage
· Betrieb der Photovoltaikanlage
Wirtschaftsplan 2010 | 13 
Saubere Lösung

1. Umsatzerlöse 46.042.000 42.732.000 42.534.000
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 0 0 - 4.000 
3. Sonstige betriebliche Erträge 975.000 4.040.000 2.853.000
davon Inanspruchnahme der Rückstellung für Gebührenüberschüsse 445.000 3.520.000 1.737.000
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens DSD 0 0 8.000
5. Materialaufwendungen
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.466.000 3.775.000 3.365.000
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.404.000 19.877.000 18.154.000
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter 11.136.000 11.050.000 10.757.000
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 3.413.000 3.320.000 3.127.000
Unterstützung
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 3.973.000 3.868.000 3.801.000
Anlagevermögens und Sachanlagen
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 0 00
der öffentlichen Hand
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.161.000 5.175.000 5.498.000
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 200.000 500.000 831.000
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 50.000 71.000
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.629.000 157.000 1.449.000
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 - 17.000
14. Sonstige Steuern 57.000 72.000 56.000
15. Jahresergebnis 1.572.000 85.000 1.410.000
14 | Wirtschaftsplan 2010
Planansatz Planansatz Rechnungs-
2010 2009 ergebnis
2008
EUR EUR EUR
4. Erfolgsplan 2010 
der AWM
Saubere Lösung

Erläuterungen zum Erfolgsplan 2010
1. Umsatzerlöse 46.042.000 €
Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Stra-
ßenreinigung und der Abfallwirtschaft.
Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
· Straßenreinigungsgebühren 3.414.000 €
· Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 1.201.000 €
· Umsatzerlöse Winterdienst 1.315.000 €
· Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/DSD 36.919.000 €
· Umsatzerlöse Nebengeschäfte 3.193.000 €
1.1 Straßenreinigung
Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen
die vom Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren
zugrunde. Der Anteil des Allg. Haushaltes basiert auf
gesetzlichen und satzungsrechtlichen Bestimmungen. 
Die Kosten des Winterdienstes werden zugunsten einer
rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge-
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen
Haushaltsmitteln der Stadt getragen. 
Die Gebühr der Straßenreinigung bleibt 2010 konstant
(s. auch Vorlage Nr. V/0672/2009).
Die Gebühren betragen für die regelmäßige 
wöchentliche Reinigung je Frontmeter:
Wirtschaftsplan 2010 | 15 
Vollreinigung der Anliegerstraßen 3,96 
1 x wöchentliche Reinigung
Vollreinigung der Durchgangsstraßen 3,48 
1 x wöchentliche Reinigung
Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 1,92 
1 x wöchentliche Reinigung
Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 1,68 
1 x wöchentliche Reinigung
Gebührensatz
EUR
Saubere Lösung

1.2 Abfallwirtschaft
Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschlie-
ßenden Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und
Deponiegebühren bilden die Grundlage der Umsatz-
erlöse aus der Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren
auf einem Gebührenmodell bestehend aus einer haus-
haltsbezogenen Grundgebühr und einer Leistungsge-
bühr. Zum Jahr 2010 erhöhen sich die Gebühren für die
Restabfallabfuhr um 12,21 % und für die Bioabfallab-
fuhr um 12,50 %; die Grundgebühr erhöht sich um 20 %.
Das bedeutet eine durchschnittliche Erhöhung um
14,15 % (s. im Einzelnen Vorlage V/0671/2009)
Die wesentlichen Gebührensätze betragen:
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro. 
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und 
Annehmen von Abfällen
35 l 59,40 94,44
60 l 102,00 162,00 
90 l 153,00 243,00
120 l 204,00 324,00
240 l 408,00 648,00 
660 l 1.122,00 
770 l 1.308.96 
1100 l 1.869.96 
nutzbarer Rauminhalt je Restabfallbehälter je Biotonne
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsatzung) (§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsatzung)
14-tägliche Abfuhr wöchentliche Abfuhr
EUR/a EUR/a
16 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

Für den Bereich Beseitigung/Verwertung liegen die
Gebührensätze je nach Art bzw. Verwertungs- oder Be-
seitigungsaufwand der Abfälle zwischen 150,00 EUR/t
und 230,00 EUR/t. 
Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe
Münster (s. Vorlage V/0673/2009).
Wirtschaftsplan 2010 | 17 
2. Erhöhung oder Verminderung des 0 €
Bestandes an fertigen Erzeugnissen
Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Kom-
postbestände absehbar. 
3. Sonstige betriebliche Erträge 975.000 €
In Höhe von 445.000 Euro ist hier die Auflösung der
Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der
Straßenreinigung dargestellt. Ansonsten handelt es sich
um Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht
zu den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die
Entgelte für den Bereitschaftsdienst und Einnahmen
aus dem Betrieb der Kantine.
4. Ertrag aus der Auflösung des 0 €
Sonderpostens aus DSD-Überschüssen
Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten
Überschuss DSD. Für 2010 ist keine Entnahme geplant.
Saubere Lösung

6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter 11.136.000 €
b) Soziale Abgaben und Aufwen- 3.413.000 €
dungen für Altersversorgung und 
für Unterstützung
Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu den
Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemeindeunfall-
versicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzversorgungs-
aufwendungen und Zuführungen zu Pensionsrückstel-
lungen zu nennen.
7. Abschreibungen auf immaterielle 3.973.000 €
Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen
Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu-
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs-
dauer angewendet.
5. Materialaufwendungen
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 3.466.000 €
und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In-
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den lau-
fenden Betrieb der Straßenreinigung und der Abfall-
wirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib-
stoffverbräuche der Fahrzeuge.
b) Aufwendungen für bezogene 18.404.000 €
Leistungen
Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inanspruch-
nahme von Fremdleistungen für die Beseitigung und
Behandlung von Wertstoffen und Abfällen.
Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand für
den Betrieb der mechanisch-biologischen Restabfallbe-
handlungsanlage, den Betrieb der Bioabfallvergärungs-
anlage, den Betrieb der Wertstoffsortieranlage, die
Kosten für die Beseitigung wilder Müllablagerungen
und die Entsorgung von Problemabfällen.
Beamte 6 6 
Arbeitnehmer 298,54 297,54
Auszubildende 11 11 
315,54 314,54
[vgl. Stellenübersicht]
Plan 2010 Plan 2009
18 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung

8. Erträge aus der Auflösung des 0 €
Sonderpostens aus Zuweisungen 
der öffentlichen Hand
Die Investitionszuschüsse werden anteilig entspre-
chend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermö-
gensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Für das
Jahr 2010 sind keine Zuschüsse aufzulösen.
9. Sonstige betriebliche 5.161.000 €
Aufwendungen
Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwendun-
gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für Re-
kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca.
2.077.000 Euro. Weiterhin handelt es sich hierbei um
Aufwendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter
(980.000 Euro). Ebenfalls im Ansatz enthalten sind
Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung,
Ingenieur- und Gutachteraufwendungen sowie sämtli-
che Gebäudeaufwendungen.
10. Sonstige Zinsen und 200.000 €
ähnliche Erträge
Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge
aus der Anlage liquider Mittel.
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 €
Dieser Ansatz beinhaltet die planmäßigen Zinsen für
Fremddarlehen.
12. Ergebnis der gewöhnlichen 1.629.000 €
Geschäftstätigkeit
Wirtschaftsplan 2010 | 19
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 €
Für das Wirtschaftsjahr 2010 wird kein Gewinn aus der
gewerblichen DSD-Tätigkeit erwartet.
14. Sonstige Steuern 57.000 €
Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kfz-
Steuer.
15. Jahresergebnis 1.572.000 €
Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt:
Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen
gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan
und in der Gebührenbedarfsberechnung:
· Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebühren-
kalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswerten 
und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaffungs-
werten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter-
schiedsbetrag von ca. 85.000 Euro.
· Die AWM berücksichtigen erstmals auf Empfehlung 
der Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebühren-
kalkulation eine kalkulatorische Verzinsung des be-
triebsnotwendigen Kapitals und im Wirtschaftsplan 
die Ist-Verzinsung des jeweiligen Wirtschaftsjahres. 
Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbeitrag von 
1.487.000 Euro.
Beide Positionen führt zu einem gegenüber dem Wirt-
schaftsplanansatz erhöhten Aufwand in der Gebühren-
kalkulation. Der Aufwand spiegelt sich in den im Wirt-
schaftsplan dargestellten Umsatzerlösen wider.
Saubere Lösung

1. Umsatzerlöse 46.042.000 46.933.000 48.429.000 49.527.000 50.587.000 
2. Bestandsveränderung 0 0 0 0 0 
3. Gesamtleistung 46.042.000 46.933.000 48.429.000 49.527.000 50.587.000 
4. Materialaufwand 21.870.000 22.281.000 22.703.000 23.135.000 23.577.000 
5. Personalaufwand 14.549.000 14.985.000 15.435.000 15.898.000 16.375.000 
6. sonst. betr. Aufwendungen 5.161.000 5.253.000 5.348.000 5.447.000 5.548.000 
7. sonst. betr. Erträge 975.000 1.053.000 564.000 500.000 500.000 
8. Ergebnis vor Zinsen, Steuern 5.437.000 5.467.000 5.507.000 5.547.000 5.587.000 
und AfA
9. Abschreibungen 3.973.000 3.973.000 3.973.000 3.973.000 3.973.000 
10. Betriebliches Ergebnis 1.464.000 1.494.000 1.534.000 1.574.000 1.614.000 
11. Zinsergebnis (Aufwand) - 165.000 - 150.000 - 125.000 - 100.000 - 75.000 
12. Beteiligungsergebnis 0 0 0 0 0 
13. sonstiges Finanzergebnis 0 0 0 0 0 
14. Finanzergebnis - 165.000 - 150.000 - 125.000 - 100.000 - 75.000 
15. Ergebnis der gewöhnlichen 1.629.000 1.644.000 1.659.000 1.674.000 1.689.000 
Geschäftstätigkeit
16. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 
17. Ergebnis vor Steuern 1.629.000 1.644.000 1.659.000 1.674.000 1.689.000 
18. Steuern 57.000 57.000 57.000 57.000 57.000 
19. Jahresüberschuss 1.572.000 1.587.000 1.602.000 1.617.000 1.632.000 
20 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung
Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2010 – 2014 
der AWM

I. Einnahmen 3.614.000 5.836.000 
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit langfristigem Charakter 164.000 1.968.000 
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 3.450.000 3.868.000 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 
3. Aufnahme von Krediten 00
4. Jahresüberschuss 00
II. Ausgaben 3.614.000 5.836.000 
1. Darlehnstilgungen 270.000 270.000 
2. Investitionen 3.344.000 5.566.000
a) Stadtreinigung 931.000 1.161.000 
a1) Straßenreinigung 625.000 740.000 
a2) Winterdienst 288.000 403.000 
a3) Sonstiges 18.000 18.000
b) Abfallwirtschaft 1.895.000 4.075.000 
b1) Abfallabfuhr 1.520.000 1.320.000
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 515.000 265.000  
b1.2) Fahrzeuge 890.000 1.040.000 
b1.3) Sonstiges 15.000 15.000  
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 0  
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 375.000 2.755.000
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 25.000 285.000 
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 300.000 0
nachr. VE 2010/2011 [1.500.000]
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 0 2.420.000 
b2.4) Sonstiges 50.000 50.000
c) Gemeinsame Anlagen 518.000 330.000 
c1) Fahrzeuge 00  
c2) Maschinen/Geräte 283.000 140.000 
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 5.000 
c4) Baumaßnahmen 100.000 55.000 
c5) Sonstiges 130.000 130.000 
Nachrichtlich:
Vermögensplan 2010 Vermögensplan 2009 
EUR EUR
5. Vermögensplan 2010 
der AWM
Wirtschaftsplan 2010 | 21
Saubere Lösung

22 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung
Erläuterungen zum 
Vermögensplan 2010 [Investitionen]
a) Stadtreinigung 931.000 €
a1) Straßenreinigung 625.000 €
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzbe-
schaffung von 4 Kehrmaschinen und einem Transporter
mit Kipperaufbau veranschlagt.
a2) Winterdienst 288.000 €
Die Mittel werden für die Beschaffung von 3 Aufbau-
streuern, 3 Radwegebetreuungsgeräten und 3 Vorbau-
besen benötigt. 
a3) Sonstiges 18.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.
b) Abfallwirtschaft 1.895.000 €
b1) Abfallabfuhr 1.520.000 €
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 515.000 €
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben sowie
Containern und Pressen.
b1.2) Fahrzeuge 890.000 €
Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung von 3 Abfall-
sammelfahrzeugen, 4 Kofferaufbauten mit Ladebord-
wand und für 1 Transporterfahrzeug vorgesehen.
b1.3) Sonstiges 15.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für die Errichtung eines Er-
satzstandortes für die Wertstoffannahmestelle Kinder-
haus. Die Verlagerung der Annahmestelle ist aufgrund
der Erweiterung des Zentrums Kinderhaus und der da-
mit verbundenen Verlegung der Westhoffstraße erfor-
derlich.
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 375.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 25.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
eines Pkw für Wartungs- und Kontrollaufgaben im Be-
reich des Entsorgungszentrums.
b2.2) Baukosten Infrastruktur 300.000 €
Entsorgungszentrum
Zur Optimierung der Verwertung der Gasmengen der

c) Gemeinsame Anlagen 518.000 €
c1) Fahrzeuge 0 €
c2) Maschinen/Geräte 283.000 €
Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt, die
Fahrzeughallen und die Kantine.
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.
c4) Baumaßnahmen 100.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für eine Schmutzwasser-
rückgewinnung und für die Sanierung einer Verlade-
fläche. 
c5) Sonstiges 130.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen
von Kleiderspinden für den Sozialtrakt und die Be-
schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vorge-
sehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von EDV-
Hardware und Software.
Wirtschaftsplan 2010 | 23
Saubere Lösung
Hauptkläranlage, der Bioabfallvergärungsanlage und
der Deponien ist die Erneuerung der technischen Ein-
richtung des bestehenden Blockheizkraftwerkes am
Entsorgungszentrum Münster erforderlich. Die not-
wendigen Investitionen werden anteilig durch das
Tiefbauamt der Stadt Münster und die Abfallwirt-
schaftsbetriebe Münster erbracht. Die Stadtwerke
Münster werden mit der Planung und dem späteren
Anlagenbetrieb beauftragt. Zur Projektrealisierung
sind im Jahr 2010 Planungskosten von 300.000 Euro
erforderlich.
nachr. VE 2010/2011 1.500.000 €
Die Verpflichtungsermächtigung ist für die anteiligen
Investitionskosten zur Erneuerung der technischen
Einrichtung des entstehenden Blockheizkraftwerkes
am Entsorgungszentrum Münster erforderlich.
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 0 €
lichen Anlagen
b2.4) Sonstiges 50.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.

24 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 2010 – 2014
der AWM
Investitionen
a) Stadtreinigung 931.000 1.020.000 1.020.000 1.020.000 1.020.000  
a1) Straßenreinigung 625.000 700.000 700.000 700.000 700.000 
a2) Winterdienst 288.000 300.000 300.000 300.000 300.000 
a3) Sonstiges 18.000 20.000 20.000 20.000 20.000 
b) Abfallwirtschaft 1.895.000 3.415.000 2.015.000 2.015.000 2.015.000 
b1) Abfallabfuhr 1.520.000
1.515.000 1.515.000 1.515.000 1.515.000
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 515.000 500.000 500.000 500.000 500.000 
b1.2) Fahrzeuge 890.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 
b1.3) Sonstiges 15.000 15.000 15.000 15.000 15.000 
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 0 0 0 0 
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 375.000
1.900.000 500.000 500.000 500.000
b2.1) Fahrzeuge 25.000 250.000 250.000 250.000 250.000 
b2.2) Baukosten Infrastruktur 300.000 1.500.000 100.000 100.000 100.000 
b2.3) Erricht. abfallwirtsch. Anlagen 0 100.000 100.000 100.000 100.000 
b2.4) Sonstiges 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 
c) Gemeinsame Anlagen 518.000 295.000 295.000 295.000 295.000 
c1) Fahrzeuge 0 25.000 25.000 25.000 25.000 
c2) Maschinen/Geräte 283.000 100.000 100.000 100.000 100.000 
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 15.000 15.000 15.000 15.000 
c4) Baumaßnahmen 100.000 25.000 25.000 25.000 25.000 
c5) Sonstiges 130.000 130.000 130.000 130.000 130.000 
Darlehenstilgung 270.000 270.000 270.000 270.000 270.000 
Gesamt 3.614.000 5.000.000 3.600.000 3.600.000 3.600.000 
1. Zuführungen zu Rückstellungen 164.000 1.550.000 150.000 150.000 150.000 
2. Regelabschreibungen 3.450.000 3.450.000 3.450.000 3.450.000 3.450.000 
3. Aufnahme von Krediten 00000  
4. Jahresüberschuss 00000  
Gesamt 3.614.000 5.000.000 3.600.000 3.600.000 3.600.000 
Investitionen Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014
EUR EUR EUR EUR EUR
Deckungsmittel Plan 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014
EUR EUR EUR EUR EUR

Stellenübersicht
der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer
Wirtschaftsplan 2010 | 25
Saubere Lösung
G 15 Ü 1,00 - 1,00 1,00
G 15 1,00 - 1,00 1,00
G 14 1,50 - 1,00 2,50 2,50
G 13 2,00 - 2,00 2,00 1 x ku G 12
G 12 3,00 - 3,00 3,00
G 11 2,00 - 2,00 2,00
G 10 4,50 + 1,00 3,50 3,27
G 09 9,00 - 9,00 8,80
G 09 V 1,00 - 1,00 1,00
G 08 6,00 - 6,00 6,00
G 07 12,00 - 12,00 10,80
G 06 127,28 + 1,00 126,28 125,83
G 05 6,00 - 6,00 5,50
G 04 122,00 - 122,00 120,00
G 03 0,26 - 0,26 0,26
Summe 298,54 + 1,00 297,54 292,96
nachrichtlich:
Auszubildende 11,00 - 11,00 8,00
Entgeltgruppe Stellen Abweichungen Stellen Ist-Besetzung Vermerke/
2010 gegenüber 2009 2009 30.06.2009 Erläuterungen
6. Stellenübersicht 2010 
der AWM

Nachrichtlich:
Übersicht der Stellen für Beamtinnen/Beamte
* Änderungen bei den Planstellen für Beamte werden über den Verwaltungsentwurf des Stellenplans 2010 eingebracht.
A 13 gD 1,00 1,00 - 1,00
A 12 2,00 2,00 - 1,73
A 09 mD 1,00 1,00 - 1,00
A 08 1,00 1,00 - 1,00
A 07 1,00 1,00 - 1,00
insgesamt 6,00 6,00 - 5,73
26 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung
Besoldungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen Ist-Besetzung Bemerkungen
2010* 2009 gegenüber 30.06.2009
2009*

Einzelaufstellungen
Stellenabwertungen
Stellenvermehrungen
Nachrichtlich:
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung 
von Stellen 
1. 70.01.0013 G14 G10 0,5 Sachbearbeiter/-in
IT-Koordination
|
2. 70.22.0003 G14 G10 0,5 Sachbearbeiter/-in
Tourenplanung
Lfd.-Nr. Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Bewertung Anzahl Funktion / 
bisher künftig Aufgabengebiet
(Begründung)
1. 1,0 G 06 Fachkraft für Übernahme der Deponiesickerwasser-
Abwassertechnik reinigung (neue Daueraufgabe); Absicherung 
des bisherigen überplanmäßigen Einsatzes.
Der wirtschaftliche Vorteil der Übernahme 
der Sickerwasserreinigungsanlage beträgt ein 
Mehrfaches der jährlichen Personalkosten.
Lfd.-Nr. Anzahl Bewertung Funktion / Begründung 
Aufgabengebiet
„Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ G03 1,00 Anleiter der Reinigungsgruppe für Großwohnanlagen; 
Projektdauer: 2 Jahre; Finanzierung über 
einen Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II 
„Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ G02 2,00 Reinigungsgruppe für Großwohnanlagen; 
Projektdauer: 2 Jahre; Finanzierung über einen 
Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Wirtschaftsplan 2010 | 27
Saubere Lösung

28 | Wirtschaftsplan 2010
Saubere Lösung
Impressum
Stadt Münster,
Der Oberbürgermeister
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Dezember 2009

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10 
48155 Münster
Telefon: 0251/6052 - 53
Telefax: 0251/6052 - 48
awm@stadt-muenster.de
www.awm.muenster.de 
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Lösung

Beschlussvorlage

3272 Zeichen

V/0670/2009 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
- Wirtschaftsplan 2010 
- Finanzplan 2010 - 2014 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
01.12.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
01.12.2009 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
08.12.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
09.12.2009 Hauptausschuss Vorberatung 
09.12.2009 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2010 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos-
sen. 
 
a)  Der Erfolgsplan 2010 weist Erträge in Höhe von 47.217.000 € und Aufwendungen in 
Höhe von 45.647.000 € auf. 
 Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 1.572.000 € ab. 
 
b)  Der Vermögensplan 2010 hat ein Gesamtvolumen von 3.614.000 €.  
 
c)  Die Stellenübersicht 2010 weist 298,54 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 11 Aus-
zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 
 
2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 4.926.000 € aufnehmen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0670/2009 
Auskunft erteilt: 
Herr Wedding 
Ruf: 
60 52 42 
E-Mail: 
WeddingC@awm.stadt-muenster.de  
Datum: 
20.11.2009 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0670/2009 
Begründung: 
 
Vorbemerkungen 
 
Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2010 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän-
zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick 
über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan 
ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt.  
 
Zu 1.:
 
 
Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel-
len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: 
 
a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM 
b) das Rechnungsergebnis 2008 
c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2009 
d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept 
e) die Eigenbetriebsverordnung 
f) die handelsrechtlichen Vorschriften. 
Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Er stellung der Gebührenbedarfsberechnung, die 
nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt.  
 
Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 1.572.000 € aus. Er ergibt sich aus unter-
schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe-
rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes Seite 18 
dargestellt. 
 
Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf.  
 
In der Stellenübersicht sind für 2010   298,54 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen.  
 
 
Zu 2.:
 
 
Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in 
Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe 
von 4.926.000 € aufzunehmen. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
Anlage: Wirtschaftsplan 2010 der AWM

Beratungsverlauf (5)

01.12.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
08.12.2009 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
08.12.2009 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2009 Hauptausschuss
TOP 18.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2009 Rat
TOP 18.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Rösnerstraße 10
  • Westhoffstraße
  • Brüningheide
  • Kinderhaus

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0670/2009
Typ
Vorlagen
Datum
26.10.2009
Erstellt
06.10.2020 14:37