V/0158/2015
101. Deutscher Katholikentag vom 09. bis 13. Mai 2018 in Münster
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Beschlussvorlage
39087 Zeichen
V/0158/2015
DER OBERBÜRGERMEISTER
Dezernent Oberbürgemeister
Betrifft
101. Deutscher Katholikentag vom 09. bis 13. Mai 2018 in Münster
Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Münster
- Korrigierte Fassung -
Beratungsfolge
18.03.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
25.03.2015 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung
1. Der Rat begrüßt die Absicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den
101. Deutschen Katholikentag im Jahr 2018 in Münster durchzuführen.
2. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass im Jahr 2018 besondere inhaltliche Anknüpfung s-
punkte und thematische Schwerpunkte zum Thema „Frieden“ gegeben sind.
3. Der Rat erklärt seine Absicht, den für das Jahr 2018 in Münster geplanten Katholike n
tag mit einer finanziellen Zuwendung von maximal 1,2 Mio. € zu fördern. Die Verwen-
dung der Fördermittel ist nachzuweisen. Sollten die Einnahmen höher ausfallen bzw.
die vorgesehen Ausgaben nicht erreicht werden, ist eine (anteilige) Rückforderung zu
vereinbaren.
4. Die Verwaltung sowie der Veranstalter werden gebeten, durch das Einwerben weiterer
Drittmittel (Spenden und Sponsoring von lokalen und regionalen Partnern, Firmen und
Institutionen) diese Zuwendung möglichst zu reduzieren.
5. Die Anträge der CDU-Ratsfraktion (A-R/0030/2014), der FDP-Ratsfraktion
(A-R/0032/2014) und der Ratsfraktion DIE.LINKE (A-R/0035/2014) sind damit erledigt.
Finanzielle Auswirkung:
Die erforderlichen Haushaltsmittel sind mit der Aufstellung des Haushaltsplanes 2016 in der mittel-
fristigen Ergebnisplanung für das Haushaltsjahr 2018 in der Produktgruppe „0401 Kulturmanag e-
ment/Kulturförderung“ einzuplanen.
Vorlagen-Nr.:
V/0158/2015
Auskunft erteilt:
Herr Uetz / Herr Winter
Ruf:
492 60 20 / 492 20 30
E-Mail:
Uetz@stadt-muenster.de
winterF@stadt-muenster.de
Datum:
24.02.2015
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0158/2015
Begründung:
Zu I.1 und I.2 des Beschlussvorschlages
1. Allgemeine Hinweise zu Katholikentagen
Katholikentage finden seit über 160 Jahren statt. Sie sind keine Veranstaltung der „Amtski r-
che“, sondern der Laien und Laienorganisationen in der katholischen Kirche. Die Katholike n-
tage werden unabhängig von der Deutschen Bischofskonferenz vom Zentralkomitee de r deut-
schen Katholiken (ZdK) organisiert.
Das ZdK ist der Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte (Räte der Laien in den
Diözesen), der katholischen Verbände, sonstigen Laienorganisationen und Persönlichkeiten
aus Kirche und Gesellschaft. Seit 1948 werden Katholikentage im 2-jährigen Rhythmus durch-
geführt. Der Katholikentag 2016, der 100. Katholikentag, findet vom 25. bis 29. Mai 2016 in
Leipzig statt.
Katholikentage sind Ereignisse mit bundesweiter Ausstrahlung und erheblicher Binnen - und
Außenwirkung. Katholikentage, so der Generalsekretär des ZdK, Dr. Vesper, verstehen sich
nicht als innerkirchliche Veranstaltung, sondern sind in erster Linie von gesamtgesellschaftl i-
cher und gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Insofern haben Katholikentage auch jeweils einen besonderen Anteil an der Erneuerung i n-
nerhalb der katholischen Kirche gehabt. So wurde die „Initiative Kirche von unten“ nach dem
Katholikentag in Berlin ins Leben gerufen.
Für die Organisation und die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Abwicklungen
eines Katholikentages wird jeweils ein eingetragener Verein in der jeweiligen „Veranstaltung s-
stadt“ gegründet, so in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag Leipzig 2016 e. V., Geschäfts-
führer Herr Dr. Stauch, ZdK.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mehrere 10.000 Menschen, darunter viele Jugendl i-
che und junge Erwachsene, Katholikentage besuchen. Kirchliche, aber vor allem auch gesel l-
schaftspolitische und soziale Fragen spielen und spielten für Katholikentage stets eine p rä-
gende Rolle. Eine Vielzahl von Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und für unte r-
schiedliche Zielgruppen wird angeboten. Neben dem thematischen Kernprogramm findet eine
Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, Veranstaltungen zu sozialen Themen, Eine-Welt-
Themen, aber auch zielgruppenorientierte Veranstaltungen, z. B. für Kinder und Jugendliche,
Familien und Senioren, statt. Katholikentage haben seit einigen Jahren den Anspruch, klim a-
neutral und barrierefrei zu sein, um auch hier Signalwirkung zu entfalten.
Das Programm für den 100. Katholikentag in Leipzig verdeutlicht diesen Anspruch:
Programm (Quelle: www.katholikentag.de)
„Seht, da ist der Mensch“ – so lautet das Leitwort für das Programm des 100. Deutschen K a-
tholikentags Leipzig 2016. Bei der Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen und
Herausforderungen in Politik und Gesellschaft soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Ganz in
der mehr als 160 -jährigen Tradition der Katholikentage soll gerade das Jubiläumstreffen in
Leipzig Zukunftsthemen der Solidarität und des Miteinanders der Menschen aufgreifen.
In über 1.000 einzelnen Veranstaltungen von Podiumsdiskussionen über Workshops, Ber a-
tungsangeboten, Ausstellungen und Konzerten bis hin zu großen und kleinen Gottesdiensten
wird den Teilnehmenden des Katholikentags an den verschiedensten Veranstaltungsorten fünf
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Tage lang volles Programm geboten. Für alle ist etwas dabei - für Christen und Nichtglauben-
de gleichermaßen.
Die ersten Gremien zur Vorbereitung des Katholikentags haben ber eits ihre Arbeit aufgenom-
men. Nun gilt es, 13 Arbeitskreise zusammenzustellen, die das Programm planen und bis in
die Umsetzung begleiten. Für den Katholikentag in Leipzig sind neben dem Programmse g-
ment Kultur die folgenden Themenbereiche vorgesehen:
•Biblisch-Geistlicher Themenbereich
•Christlich-jüdischer Dialog/Christlich-islamischer Dialog
•Dialog mit den Nichtglaubenden
•Dialog mit Wissenschaft und Recht
•Globale Verantwortung
•Familie und Generationen
•Frauen und Männer
•Jugend
•Kirche vor Ort - Kirche bei den Menschen
•Ökumene
Der Katholikentag soll ein Zeichen setzen, dass sich Christinnen und Christen sowohl an der
Erneuerung ihrer Kirche als auch der Gesellschaft beteiligen wollen. Wir freuen uns, wenn Sie
Teil davon sind!“
2. Inhaltliche Verknüpfung eines Katholikentages mit Veranstaltungen in 2018
Besonders ist auf die inhaltliche Verbindung eines Katholikentages in Münster in 2018, einem
historisch für Münster besonderem Jahr, hinzuweisen. Es sind auch bereits konkrete Anknü p-
fungspunkte zu Projekten, die im Jahr 2018 vorgesehen sind, gegeben. Im B esonderen ist auf
das Ausstellungsprojekt 2018 zum Thema „Wege zum Frieden“, das der Exzellenzcluster
„Religion und Politik“ der Universität Münster im Jahr 2018 durchführt.
Der Exzellenzcluster lädt 2018 gemeinsam mit den Museen in Münster zu einer Großausste l-
lung zum Thema „Wege zum Frieden“ (Arbeitstitel) von der Antike bis zur Gegenwart ein. Die
Leitfrage lautet, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschten, seine Bewahrung
auf Dauer aber nie gelang. Dies nimmt das Projekt zum Anlass, an markanten Beispielen aus
verschiedenen Epochen erfolgreiche Wege zum Frieden und Praktiken der Friedensherste l-
lung zu beleuchten.
400 Jahre nach Beginn des 30-jährigen Krieges, der 1648 mit der Unterzeichnung des Westfä-
lischen Friedens in Münster endete, können sich die Teilnehmer eines möglichen 101. Deu t-
schen Katholikentages 2018 in Münster mit dieser auch für die christlichen Kirchen zentralen
Thematik an fünf Orten in der Innenstadt befassen. D er Exzellenzcluster, der das Ausste l-
lungsprojekt zu Beginn seiner zweiten Förderphase 2012 initiierte, begrüßt und unterstützt,
dass der 101. Deutsche Katholikentag in die Laufzeit der Ausstellung fällt und sieht die Bes u-
cher dieses Großereignisses des katholischen Laienkatholizismus als wichtige Zielgruppe an.
Erste Gespräche mit Bistumsverantwortlichen ergaben, dass die Friedensthemenangebote
des Katholikentages und der Ausstellung sich gegenseitig ergänzen und die Veranstalter e i-
nander damit bestärken. Die Schau, die die Museen mit Wissenschaftlern des Exzellenclu s-
ters verschiedener Fachrichtungen konzipieren, wird an folgenden Standorten zu sehen sein:
● Im LWL-Museum für Kunst und Kultur,
● in der Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus,
● im Picasso-Museum,
● im archäologischen Museum der Universität
● sowie im Stadtmuseum Münster.
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Mittelpunkt ist das LWL-Museum, in den weiteren Häusern werden thematische Zuspitzungen
behandelt.
Die Ausstellung wird ihr Augenmerk darauf richten, wie viele der Vorstellungen und Bilder von
Frieden zeitüberdauernd Geltungskraft besaßen. Sie bemüht sich auch, zeittypische Ausfo r-
mungen und Veränderungen dieser Vorstellungen und ihrer geschichtlichen Ursachen an Fall-
beispielen aufzuzeigen. Räumlich beschränkt sic h die Schau auf das heutige Europa, zeitlich
reicht sie von der Antike bis zur Gegenwart. Da die christliche Kirche immer ein wichtiger A k-
teur in diesem Feld war, wird es auch für die Besucher des Katholikentages von höchstem I n-
teresse sein, epochenübergreifend über die Rolle ihrer Kirche in den Fragen von Frieden und
Gewalt informiert zu werden.
Bereits die Ausstellung „Goldene Pracht“ 2012 zur Goldschmiedekunst und Frömmigkeit des
Mittelalters, bei der der Exzellenzcluster mit dem Bistum Münster und de m Landschaftsver-
band Westfalen-Lippe kooperierte, zog zahlreiche Besucher an.
Zum Exzellenzcluster „Religion und Politik der WWU Münster:
Im Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU forschen rd. 200 Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler aus mehr als 20 geistes - und sozialwissenschaftlichen Fächern und 14
Nationen. Sie untersuchen das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die
Epochen und Kulturen: Von der antiken Götterwelt über Judentum, Christentum und Islam im
Mittelalter und früher Neuzeit bis hin zur heutigen Situation in Europa, Amerika, Asien und A f-
rika. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und von den 43 Exzellen z-
clustern in Deutschland der einzige zum Thema Religion. Bund und Länder fördern das V or-
haben in der zweiten Förderphase der Exzellenzinitiative von 2012 bis 2017 mit 33,7 Mio. €.
Leiterin des Exzellenzclusters ist Frau Prof. Dr. Stollberg -Rilinger, Leibniz-Preisträgerin un d
Trägerin des Deutschen Historikerpreises."
Hinweis:
Die vorste henden Inhalte und Angaben sind einem Schreiben des Zentrums für Wisse n-
schaftskommunikation des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wi l-
helms-Universität Münster entnommen.
Zu I. 3 und I.4 des Beschlussvorschlages
1. Antrag auf Bezuschussung/derzeitige Beschlusslage
Das ZdK hat mit Schreiben vom 15. Juli 2014 mitgeteilt, dass es plant – vorbehaltlich einer
Beschlussfassung der Vollversammlung des ZdK – den Katholikentag im Jahr 2018 in Münster
durchzuführen.
Dieses Schreiben ist mit E -Mail vom 22.07. an die Fraktionen, der seinerzeitigen Ratsgruppe
und dem Einzelmitglied im Rat zur Kenntnis gegeben worden.
Mit diesem Schreiben beantragt das ZdK für die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung
des 101. Deutschen Katholikentags Münster einen Zuschuss in Höhe von 1.500.000 €.
Begründet wird diese Bitte mit den Aufwendungen, die mit der Vorbereitung und Durchführung
eines Katholikentages verbunden sind, den wirtschaftlichen Vorteilen für die Stadt und die R e-
gion und die besondere Öffentlichkeitswirksamkeit, die mit einem Katholikentag verbunden ist.
Insbesondere weist das ZdK darauf hin, dass es sich um einen „Brutto-Zuschuss“ (bei Gewäh-
rung) handeln würde, der zur Deckung der allgemeinen Kosten der Veranstaltung – mit den
Zuwendungen anderer öffentlicher Zuwendungsgeber, Zuwendungen der Kirche und Eige n-
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mitteln – verwandt werden soll. D. h. konkret, dass anfallende städtische Kosten, etwa für die
Anmietung von Veranstaltungsorten der Stadt oder städtischer Unternehmen (z.B. Messe und
Congress Centrum Halle Münsterland, Münster Marketing…), Abgaben und Gebühren, dem
Veranstalter in Rechnung gestellt werden und vom Katholikentag bezahlt werden. Somit erg e-
ben sich auch direkte Rückflüsse und Einnahmen bei der Stadt bzw. städtischen Gesellsch af-
ten.
Die Vollversammlung des ZdK (Sitzung am 21./22.November 2014) hat einstimmig beschlo s-
sen, dass der 101. Deutsche Katholikentag vom 9. Bis 13. Mai in Münster stattfinden soll und
den Generalsekretär des ZdK beauftragt, die für die Durchführ ung des Katholikentages no t-
wendige Mitfinanzierung durch Kirche und öffentliche Hand bis zum kommenden Mai siche r-
zustellen.
2. Derzeitige Antrags-/Beschlusslage
Zur Sitzung des Rates am 10.09.2014 lag ein Antrag der CDU -Ratsfraktion (A-R/0030/2014)
und zwei Anträge zur sofortigen Beschlussfassung der FDP -Ratsfraktion (A -R/0032/2014)
und der Ratsfraktion DIE.LINKE (A-R/0035/2014) vor. Die Anträge sind als Anlage (Anlage 1.1
bis 1.3) beigefügt.
In der Ratssitzung beschloss der Rat der Stadt Münster meh rheitlich aufgrund eines Änd e-
rungsantrages der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL zum Antrag
der FDP-Fraktion „Resolution zum Katholikentag in Münster“ Folgendes:
„Der Rat stellt eine Entscheidung über einen städtischen Zuschuss für einen möglichen Katho-
likentag in Münster vorerst zurück.
Die Verwaltung wird beauftragt, bis Ende des Jahres 2014 eine grundlegende Prüfung vorz u-
legen, die folgende Punkte umfasst:
● Kostenrechnung eines Katholikentages für den städtischen Haushalt einschl. aller Z u-
schüsse und Aufwende auch bei städtischen Tochtergesellschaften auf der Grundlage bi s-
her durchgeführter Katholikentage in anderen Städten.
● Darstellung der zu erwartenden Zuschüsse Dritter für die Durchführung eines Katholikent a-
ges (staatliche Stellen, z. B. Bund und Land), insbesondere aber kirchliche Stellen (ZdK,
Bistum Münster …) und Prüfung, inwieweit die Vermögenslage des Bistums Münster oder
anderer kirchlicher Stellen es zulässt, die geforderten Zuschüsse selbst zu übernehmen.
● Darstellung der Kosten- und Nutzenrelation eines Katholikentages im Kontext anderer Ve r-
anstaltungen in der Kongressstadt Münster.
● Darstellung der Leistungsbeziehungen zwischen Stadt Münster katholischen Ste l-
len/Einrichtungen im Stadtgebiet.
Auf Grundlage der Prüfung dieser Gesichtspunkte nimmt der Rat eine Bewertung der Cha n-
cen und Kosten eines möglichen Katholikentages vor. Die Entscheidung, ob die Stadt Münster
einen Katholikentag in Münster unterstützt, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt offen.“
Die Verwaltung hat unmittelbar (E -Mail vom 12.09.2014) das ZdK über die Beschlusslage i n-
formiert und um entsprechende Auskünfte gebeten. Zu den Rahmenbedingungen, insbeso n-
dere im Hinblick auf die Finanzierungsstruktur eines möglichen Katholikentages in Münst er,
hat am 01.10.2014 ein Gespräch mit Herrn Dr. Stauch vom ZdK stattgefunden. Ebenfalls sind
die in Betracht kommenden Ämter und städtischen Gesellschaften kontaktiert worden, um
Hinweise zu möglichen Einnahmen und Rückflüssen zu erhalten.
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3. Eckpunkte der Finanzierung eines Katholikentages/erwartete Einnahmen und Rückflüsse
3.1 Finanzierungspläne Leipzig und Mannheim
Für eine verbindliche und detaillierte Darstellung der Kosten und Einnahmen bedarf es eines
Veranstaltungs- und Kostenplanes, der sic h auf die konkreten Veranstaltungen, die für einen
Katholikentag vorgesehen sind, beziehen. Ein derartiger konkreter Veranstaltungsplan kann
naturgemäß, der Katholikentag ist erst für das Jahr 2018 vorgesehen, derzeit nicht gegeben
werden. Auch sind zum jetzigen Zeitpunkt verbindliche Angaben z.B. zur Teilnehmerzahl, Zahl
von Übernachtungsgästen, kostenpflichtige Inanspruchnahme von Leistungen der Stadt und
städtischer Gesellschaften nicht zu machen, allerdings lassen sich auf Grund der Erfahrungen
der Kath olikentage in der Vergangenheit bzw. der Planungen für den Katholikentag Leipzig
2016 Kosten- und Einnahmegrößen benennen, die gute Anhaltspunkte für die Beurte ilung der
wirtschaftlichen Vorteile eines Katholikentages auch in Münster sind.
Der Gesamtet at eines Katholikentages (vgl. Kostenplan Mannheim 2012/Regens burg
2014/Entwurf Kostenplan Leipzig 2016) liegt bei mehreren Mio. €, folgend als Beispiele die
Kostenpläne der Katholikentage in Mannheim, Regensburg und Leipzig (Planung):
Mannheim Regensburg Leipzig
Gesamtetat: 8.550.000 € 8.600.000 € 9.900.000 €
Davon
Bundesminister des Innern
Land Baden -Württemberg/Bayern/
Sachsen
400.000 €
1.600.000 €
400.000 €
1.600.000 €
500.000 €
3.000.000 €
Stadt Mannheim/Stadt und Land-
kreis Regensburg/Stadt Leipzig
1.500.000 €
1.000.000 €
1.000.000 €
Katholische Kirche
Verband der Diözesen Deutschlands
1.000.000 €
1.000.000 €
1.500.000 €
Zuschüsse der Diözesen 1.100.000 € 1.500.000 € 600.000 €
Eigenmittel (Fundraising, Kollekte,
Teilnehmergebühren, Projektmittel
etc.)
2.950.000 €
3.100.000 €
3.300.000 €
3.2 Finanzierungsplan/Kostenplan (Entwurf) Katholikentag 2018 in Münster
Finanzierungsplan (Entwurf)
Für den 101. Katholikentag in Münster hatte das ZdK zunächst einen Zuschuss von 1,5 Milli o-
nen € beantragt und folgenden Entwurf eines Finanzierungsplan mit Hinweisen zum Zusage -
/Antragstatus vorgelegt:
A. Öffentliche Zuschüsse
Bundesministerium des Inneren: 400.000 € (in mittelfristige Haushaltspl. eingestellt)
Land Nordrhein-Westfalen 1.600.000 € (beantragt)
Stadt Münster 1.500.000 € (zunächst beantragt – Schreiben vom
15.07.2014)
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B. Kirchliche Zuschüsse
Verband der Diözesen Deutschlands: 1.000.000 € (in mittelfristige Haushaltspl. eingestellt)
Diözese Münster: 1.500.000 € (zugesagt)
C. Eigenmittel 3.000.000 € (erwartet)
Kollekte, Teilnehmerbeiträge, Shop,
Fundraising u. a.
D. Projektzuschüsse/sonstige Einnahmen 300.000 € (erwartet)
(z.B. Aktion Mensch, Bundes-
Stiftung Umwelt etc.)
E. Summe 9.300.000 €
Hinweis:
Zur Frage, warum der ZdK ei ne Zuwendung in Höhe von 1.500.000 € in Münster beantragt
hat, die Stadt Leipzig aber nach Beschluss des Stadtrates einen Zuschuss von 1.000.000 €,
gewährt, ist seitens des ZdK auf die Besonderheit hingewiesen worden, dass der Freistaat
Sachsen einen vergl eichsweise hohen Zuschuss (3.000.000 €) für die Durchführung des K a-
tholikentages bereitstellt.
Kostenplan (Entwurf)
A Programm
Vorbereitung und Durchführung 800.000,00 €
Ausstellungen, Aufführungen, Kultur 220.000,00 €
Material und Sonstiges 65.000,00 €
B Organisation
Plätze, Räume, Ausstattung, Kommunikations- und
Veranstaltungstechnik 2.600.000,00 €
Unterbringung, Quartier 150.000,00 €
Verkehrslenkung, Transport 240.000,00 €
Gesundheit, Sanitätsdienst, Behindertenbetreuung 75.000,00 €
Protokoll 15.000,00 €
Ordnung, Sicherheit, Helfereinsatz 280.000,00 €
Verpflegung Mitarbeiter, Helfer 160.000,00 €
Werbung- und Öffentlichkeitsarbeit 900.000,00 €
C Geschäftsquelle
Personalkosten 2.600.000,00 €
Sach- und sonstige Kosten Geschäftsstelle 1.100.000,00 €
Katholikentags-Shop u.a. 55.000,00 €
Sonstiges 40.000,00 €
________________
9.300.000,00 €
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3.3 Gespräche mit dem ZdK/Aktualisierung des städtischen Zuschussbetrages
In den von der Verwaltung mit dem Zdk geführten Gespräche n konnte e rreicht werden, den
vom ZdK zunächst beantragten Zuschuss der Stadt von 1,5 Mio. € auf 1,2 Mio. € zu reduzi e-
ren. Das ZdK wird in Rückkopplung zur Stadt die Möglichkeiten prüfen auf der Einnahmeseite
bzw. Ausgabeseite zu entsprechenden Kompensatio nen zu kommen und im weiteren Verlauf
der Detailplanung des Katholikentages die Finanzierungs- und Kostenpläne anpassen.
Für die Stadt bleibt es bei einem Höchstzuschuss von 1,2 Mio. €. Daher wird eine Bezuschu s-
sung maximal in dieser Höhe empfohlen. Dieser Zuschuss ist als Höchstförderung zu verst e-
hen. Die Verwendung der Fördermittel ist nachzuweisen. Sollten die Einnahmen höher ausfa l-
len bzw. die vorgesehenen Ausgaben nicht erreicht werden, ist eine (anteilige) Rückforderung
vorgesehen, damit „kein Gewinn“ aus öffentlichen Mitteln entsteht. Weiter geht die Stadt d a-
von aus, dass die von kirchlichen Stellen bzw. öffentlichen Zuwendungsgebern zugesagten
bzw. beantragten Mittel gewährt werden. Die notwendigen Regelungen werden – bei einem
Ratsbeschluss zur Zuschussgewährung - in einem Zuwendungsbescheid entsprechend au f-
genommen.
3.4. Weitere Finanzierungsbeiträge Dritter
Der Katholikentag ist – wie ausgeführt – ein Ereignis von besonderer Strahlkraft und öffentl i-
cher Aufmerksamkeit. Die Verwaltung sieht es daher als durchaus möglich an, dass noch wei-
tere Spenden- und Sponsoringbeträge gemeinsam von Stadt und Zdk eingeworben werden
können, die den städtischen Finanzierungsbeitrag reduzieren können. Ebenfalls ist ein Kath o-
likentag nach übereinstimmender Einschätzung der Stadt und des ZdK eine Großveransta l-
tung, die in das Münsterland, die Landkreise und die benachbarten Städte und Gemeinden,
ausstrahlt und sich positiv auch für eine Darstellung des Münsterlandes nutzen lässt. Daher
sollen auch Gespräche mit den Kreisen des Münsterlandes und dem Verein Münsterland e. V.
geführt werden, um zu klären, ob, z.B. für besondere Programmpunkte mit regionalem Bezug,
eine (finanzielle) Unterstützung möglich ist.
3.5. Rückflüsse/Einnahmen
Mit den derzeit verfügb aren Angaben und auf Grund der Erfahrungen anderer Katholikentage
und der Kalkulation des Katholikentages Leipzig 2016 können die Einnahmen/Rückflüsse für
die Stadt Münster wie folgt geschätzt werden:
Rückflüsse/Einnahmen
An direkten Rückflüssen an die Stadt und stadteigenen Betriebe sind insbesondere Mieten für
städtische Veranstaltungsräume, Gebühren für die Nutzung öffentlichen Raums, Genehm i-
gungsgebühren, zu benennen. Der Ansatz wird auf deutlich mehr als 300.000 € geschätzt.
Anzumerken ist, dass die genannten Beträge Erlösschätzungen sind, also keine Gewinne dar-
stellen.
Hinweis:
Beim Messe und Congress Centrum Halle Münsterland sind für den Zeitraum des Katholike n-
tages 2018 in Münster (9 . bis 13. Mai 2018) einschl. Auf - und Abbautage die Räumlichkei ten
des Messe und Congress Centrums für Veranstaltungen des Katholikentages geblockt wo r-
den. Sollte diese Option vollständig genutzt werden, werden nach Angaben des Messe und
Congress Centrums Halle Münsterland Miet - und Aufwandszahlungen an von ca. 300.000 €
anfallen.
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Weitere Rückflüsse sind:
● Kombiticket Verkehrsverbund (ca. 330.000 €),
Die Stadtwerke Münster GmbH gehen dabei – nach den Erfahrungen mit anderen Groß -
Veranstaltungen - von einem Nettoertrag von 35.000 € aus. Erlöse durch zusätzliche Bu s-
verkehre (Gelegenheitsverkehre) lassen sich erst ermitteln, wenn ein detailliertes Vera n-
staltungsprogramm vorliegt und Umfang und Auftragnehmer feststehen.
● Kosten für die Nutzung von S chulen in städtischer Trägerschaft (Betriebskostenersatz ca.
100.000 €),
● weitere kleinere Einnahmepositionen, z.B. für Ver- und Entsorgung etc. in Höhe ca. 35.000
€
Für die Beauftragung von Firmen und Unternehmen und die Inanspruchnahme von Leistungen
– im Wesentlichen - ortsansässiger Unternehmen werden seitens des ZdK folgende Größe n-
ordnungen benannt:
● Hotelübernachtungen – ca. 500.000 €
● Druckaufträge – ca. 150.000 €,
● Catering Geschäftsstelle und den Sitzungsräumen in Münster – ca. 30.000 €,
● Verpflegung für ehrenamtlich Helfende – ca. 170.000 €,
● Ausgaben für Münsteraner Mitwirkende (Künstler, Designer, Kreative etc.) – ca. 100.000 €,
● Miete und Betriebskosten (Reinigung, Geschäfte und Lager) – ca. 300.000 €,
● Kfz-Wartung – ca. 15.000 €,
● Mieten Veranstaltungsräume in der Stadt, nichtstädtische Trägerschaft – ca. 200.000 €,
● Ausstattungsmaterial für Veranstaltungen – ca. 50.000 €,
● Technik (Bühnen, Beschallung, Beleuchtung etc.) – ca. 400.000 €.
Hinzu kommen Ausgaben der Teilnehmenden:
Nach den Erfahrungen (Wert von 2004 für Katholikentage) gibt jeder Dauerteilnehmende etwa
35,00 € pro Tag aus. Bei geschätzten 33.000 Dauerteilnahmen an 4 Tagen (Mittwoch und
Sonntag als ein Tag gerechnet) insgesamt ein Ausgabevolum en von 4.620.000 €. Für jeden
Tagesteilnehmenden ist erfahrungsgemäß von einem Wert von etwa 15,00 € pro Tag ausg e-
gangen werden. Bei 20.000 Tagesteilnehmenden (Untergrenze) eine Summe von rd. 300.000
€, bei 30.000 Tagesteilnehmenden von 450.000 €.
Im Ergebnis ist nach der derzeit möglichen überschlägigen Schätzung mit erheblichen Rüc k-
flüssen für die Stadt/stadteigene Unternehmen bzw. ortsansässige Unternehmen/Betriebe zu
rechnen. Beim Katholikentag in Mannheim flossen rd. 4,3 Mio. € aus dem Etat des Katholiken-
tages in die Stadt als Erlöse zurück.
3.6 Unterstützung des Katholikentages durch die Kirche/die Diözese Münster
An kirchlichen Zuschüssen ist nach dem Finanzierungsplan (Entwurf) für einen Katholikentag
2018 in Münster ein Zuschuss von 1 Mio. € v om Verband der Diözesen Deutschlands und ein
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Zuschuss von 1,5 Mio. € von der Diözese Münster eingeplant bzw. zugesagt. Die kirchliche
Beteiligung beim Katholikentag in Mannheim belief sich auf 2,1 Mio. €, in Regensburg auf 2,5
Mio. € und wird sich beim Katholikentag in Leipzig auf 2,1 Mio. € belaufen.
Die Höhe der Zuschüsse kirchlicher Stellen für einen Katholikentag 2018 in Münster liegt d a-
mit um 400.000 € höher als die Zuschüsse in Mannheim und in Leipzig. Die Kirche beteiligt
sich damit (finanziell) i n erheblicher Höhe an der Durchführung des Katholikentages. Die de r-
zeit zugesagten/erwarteten Zuwendungen liegen im Rahmen der für die letzten drei Kathol i-
kentage gewährten kirchlichen Zuwendungen bzw. sogar um 400.000 € (im Vergleich zu
Mannheim und Leipzig) höher. Ob kirchliche Stellen noch höhere Finanzierungsbeiträge lei s-
ten können, kann die Stadt Münster abschließend nicht beurteilen.
Das Bistum plant für 2015 mit einem Haushalt von 452,1 Mio. €. Die Planung für das Jahr
2015 legt höhere Kirchs teuereinnahmen (im Vergleich zum Rechnungsjahr 2013 um rd. 14,6
Mio. €) zugrunde. Allerdings weist das Bistum darauf hin, dass der demografische Wandel und
weitere hohe Kirchenaustrittszahlen den Etat negativ beeinflussen werden und in den ko m-
menden Jahren von erheblichen Rückgängen im Bereich der Kirchensteuer ausgegangen
werden muss. Daher hat das Bistum einen Betrag von 26,7 Mio. € der allgemeinen Rücklage
zugeführt, um die aufgezeigten Entwicklungen „abfedern“ zu können.
Der Haushalt des Bischöfliche n Stuhls beläuft sich 2015 auf rd. 3 Mio. €. Die Rücklagen des
Bischöflichen Stuhles werden sich nach der vom Bistum veröffentlichten Planung zum Ende
des Jahres 2015 auf rd. 3,5 Mio. € belaufen. Vermögenswerte des Bischöflichen Stuhles (G e-
bäude) werden fü r dienstliche Zwecke des Bistums genutzt (u.a. Gebäude des Diözesan -
Caritas-Verbandes, das Franz-Hitze-Haus oder das Gebäude der katholischen Fachhochschu-
le Münster). Zum in Diskussionen teilweise eingebrachten Hinweis der Befreiung kathol ischen
Einrichtungen von der Grundsteuer ist festzuhalten, dass sich diese Befreiung aus den ei n-
schlägigen bundesgesetzlichen Vorschriften (Grundsteuergesetz i.V.m Bewertungsgesetz)
ergibt. Eine solche Befreiung von der Grundsteuer besteht ebenso für andere anerkannte R e-
ligionsgemeinschaften, für Objekte des Bundes, des Landes und auch für bestimmte gemei n-
nützige Einrichtungen.
Letztlich bleibt anzumerken, dass das „Finanzierungskonstrukt“ der Katholikentage, die Ve r-
anstaltungen der katholischen Laien sind, aus den Säulen
● Zuwendungen des Bundes und der jeweiligen Länder,
● Zuwendungen kirchlicher Stellen,
● Eigenmittel und Projektzuschüsse,
● Zuschüsse der jeweiligen Veranstaltungsstadt,
besteht.
Die Zuschusshöhen der Veranstaltungsstädte der letzten Jahre liege n zwischen 1 Mio. € (R e-
gensburg, Leipzig), 1,5 Mio. € (Mannheim) und 2,65 Mio. € - zuzüglich 1 Mio. Sachleistungen
– München, dies war allerdings ein ökumenischer Kirchentag.
Ebenfalls ist darauf hinzuweisen, dass auch für die evangelischen Kirchentage jeweils Z u-
schüsse öffentlicher Stellen und auch der jeweiligen Veranstaltungsstädte in erheblicher Höhe
gewährt wurden. Dies zeigt, dass die Finanzierungsmodalitäten auch für diese Großveransta l-
tungen (evangelische Kirchentage) vergleichbar sind.
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3.7 Weiterer Nutzen eines Katholikentages in Münster
● Vorteile für den Tourismus bzw. den Kongressstandort Münster
Tourismus und Kongresse sind wichtige Säulen für die Stadt Münster, insbesondere auch
in finanzieller Hinsicht. Münster als Stadt mit einem deutlichen Schwerpunkt im Dienstlei s-
tungs- und Handlungssektor ist darauf angewiesen, als Kongressstandort und als „intere s-
santes“ Tourismusziel wahrgenommen zu werden. Katholikentage, die viele 10.000 Bes u-
cherinnen und Besucher aus dem In - und Ausland na ch Münster bringen (in Mannheim
2012 waren insgesamt rd. 80.000 Besucherinnen und Besucher aus dem Bundesgebiet
und dem Ausland anlässlich des Katholikentages zu verzeichnen), sind Großveranstaltu n-
gen deren Besucherzahlen vielfach höher liegen als die Besu cherzahlen üblicher Messen
und Kongresse. Zum Vergleich sei die Internationale Ausstellung Fahrwerktechnik, eine der
größten Messen in Münster, benannt. Sie hatte in 2013 rd. 24.000 Besucheri nnen/Be-
sucher.
Daher ist eine derartige Großveranstaltung gee ignet, auch die Leistungsfähigkeit des Me s-
se- und Kongressstandortes zu belegen und die Stadt als attraktives Tourismusziel darz u-
stellen und diese Effekte positiv für das Image der Stadt zu nutzen.
● Positiver Beitrag zur Profilbildung der Stadt Münster
Die Leitorientierung Münsters ist „Wissenschaft und Lebensart“. Die Themen, die ein K a-
tholikentag in vielen unterschiedlichen Veranstaltungsformaten behandelt, haben unmitte l-
bare Bezüge zu diesen Leitorientierungen. Neben dem, jeden Katholikentag prä genden,
„Programmsegment Kultur“, sind die Themenbereiche, die sich mit gesellschaftlichen, soz i-
alen und religiösen Fragen befassen, sehr geeignet, das Profil der Stadt Münster mit ihren
Leitorientierungen zu stärken. Hinzu kommt das besondere Jahr 2018 (s iehe auch Seite 3
der Ratsvorlage). Münster kann sich als Friedensstadt im Jahr 2018 durch die Verknüpfung
des Katholikentages mit den vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ geplanten Vera n-
staltungen national und international positionieren und darstellen.
● Gesellschaftliches Engagement/inhaltliche Impulse
Katholikentage richten sich nicht nur an Menschen katholischen Glaubensbekenntnisses.
Katholikentage geben zahlreiche gesellschaftliche und kirchliche Anregungen, die Impulse
auch für die Stadt darstellen.
Den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wird ein breites kulturelles und thematisches A n-
gebot gemacht. Besondere Veranstaltungen für die Zielgruppe Jugendliche und junge
Menschen (seien es Großkonzerte oder thematische Veranstaltungen) sind ebenfalls b e-
sondere Anziehungspunkte für die Menschen in der Stadt und der Region. Katholikentage
sind klimaneutral und barrierefrei und geben auch hier der Stadt die Möglichkeit, sich pos i-
tiv einzubringen und darzustellen.
Letztlich sei darauf hingew iesen, dass Katholikentage auch Veranstaltungen mit gr oßem
ehrenamtlichem Engagement sind. Viele Ehrenamtliche aus der gesamten Breite der G e-
sellschaft bereiten Katholikentage mit vor und bei der Durchführung sind viele hundert e h-
renamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz.
● Medieninteresse
Das Medieninteresse ist erheblich. So waren z.B. beim letzten Katholikentag in Regensburg
2014 über 950 Journalistinnen und Journalisten akkreditiert. Viele Liveübertragungen von
zentralen Veranstaltungen finden statt. Intensiv werden neben den klassischen Medien
auch Social Media genutzt. Hierzu einige Zahlen zum Katholikentag 2014 in Regensburg:
- 525.614 Menschen besuchten die Facebook-Seite,
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- 120.576 Menschen besuchten die Homepage,
- 7.253 Erwähnungen in TV und Radio,
- 4.316 Erwähnungen in Nachrichten,
- TV-Sendungen bzw. Beiträge in Sendungen: ca. 1.340 Minuten bzw. über 22 Stunden,
- Radiosendungen bzw. Beiträge in Sendungen: ca. 1.360 Minuten bzw. über 22 Stunden.
Die Öffentlichkeitswirksamkeit eines Katholikentages ist als sehr hoch zu bewerten. Dies
ermöglicht der Stadt sich international und national positiv darzustellen – und zwar verbun-
den mit Them en und Veranstaltungen , die jeweils gesellschaftspolitische Kernfragen und
Kernthemen berühren. Neben medialer Aufmerksamkeit ist auf die vielen Veranstaltungen
für die Besucherinnen und Besucher, seien sie auswärtige Gäste oder Einwohnerinnen und
Einwohner der Stadt Münster, die auch durch die Veranstaltungen besonders angespr o-
chen werden, hinzuweisen
● Finanzielle Rückflüsse
Hierzu wird auf die Darstellung unter Ziffer 3.5 der Begründung verwiesen. Neben Rüc k-
flüssen an die Stadt und städtische Gesellschaften ist insbesondere auf die Teilnehme r-
ausgaben, z.B. für Übernachtungen, in der G astronomie und im Handel zu verweisen.. Da
Aufträge an Dienstleistung und Gewerbe zu einem ganz erheblichen Teil an Unterne hmen
und Betriebe in der Stadt bzw. der Region erteilt werden, ergeben sich auch hier entspr e-
chende positive Effekte.
3.8 Leistungsbeziehungen kirchliche Stellen/Stadt Münster
Die Leistungsbeziehungen zwischen der Stadt Münster und katholischen Ste l-
len/Einrichtungen in Münster lassen sich nicht vollständig aus dem Haushaltsplan der Stadt
Münster ablesen.
Eine Auswertung des Zuschu ssberichtes im aktuellen Haushaltsplan ergibt insgesamt 17 Z u-
schüsse, bei denen die Empfänger zumindest dem Namen nach unmittelbar als katholische
Einrichtung bzw. als eine der katholischen Kirche nahestehende Einrichtung bezeichnet we r-
den können. Die Aufstellung ist als Anlage (Anlage 2) beigefügt.
Diese Darstellung ist nicht als abschließend zu verstehen. Überprüfungen weisen darauf hin,
dass weitere Zuschüsse an Empfänger gewährt werden, deren Namen aber keinen direkten
Hinweis auf einen katholischen Hintergrund ergeben. Einige Beispiele:
• Telefonseelsorge Münster: Träger dieser Einrichtung sind die katholische und evangelische
Kirche.
• Kinderhauser ArbeitslosenInitiative (KAI): Träger dieser Einrichtung sind die katholischen
Kirchengemeinden in Kinderhaus.
• Träger von Kindertageseinrichtungen nach dem KiBiz: Im Kindergartenjahr 2014/2015 sind
insgesamt 179 Kindertageseinrichtungen auf dem Gebiet der Stadt Münster in Betrieb.
Hiervon sind 47 in Trägerschaft einer katholischen Stelle bzw. einer der katholischen Ki r-
che nahestehenden Einrichtung.
Anhand dieser Beispiele wird deutlich, dass es einer sehr intensiven Prüfung unter Beteiligung
diverser Ämter und Einrichtungen bed ürfte, um eine umfassende Aussage zu den fina nziellen
Leistungsbeziehungen zwischen der Stadt Münster und den katholischen Stellen und Einric h-
tungen treffen zu können. Dies ist nach Feststellung des Amtes für Finanzen und Beteiligu n-
gen mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Daher wird aus Aufwands gründen vorge-
schlagen, auf eine detailliertere Auflistung zu verzichten.
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4. Zusammenfassung/Empfehlung
Der (aktualisiert) erbetene Zuschuss des Veranstalters des Katholikentages 2018 in Münster
beläuft sich auf 1,2 Mio. €. Dies ist eine große Summe, die – unter den Rahmenbedingungen
einer angespannten Finanzlage der Stadt - begründet werden muss.
Der Zuschuss geht nicht an die katholische Kirche, sondern wird – bei einem entsprechenden
Beschluss des Rates – an den (zu gründenden) eingetragenen Verein fließen, der den Kath o-
likentag durchführt. Die Verwaltung sieht (vgl. Beschlussziffer 4) noch Möglichkeiten, diesen
Zuschuss zu reduzieren, in dem gemeinsam mit dem Veranstalter weitere Spenden und
Sponsoringmittel eingeworben werden. Um dem Veranstalter jedoch Planungssicherheit zu
geben, ist es auch notwendig, einen Beschluss zu fassen, der eine maximale Zuwendung dem
Veranstalter zusichert. Sichergestellt wird ebenfalls, dass bei erhöhten Einnahmen bzw. gerin-
geren Ausgaben der städtische Zuschuss sich (anteilig im entsprechende n Verhältnis zu den
anderen Zuschussgebern) verringert (vgl. Beschlussziffer 3).
In der Abwägung empfiehlt die Verwaltung letztlich aus den in der Vorlage dargestellten Grü n-
den, dem Veranstalter eine Zuwendung von bis zu maximal 1,2 Mio. € für die Durch führung
des 101. Katholikentages in Münster vom 9. bis 13. Mai 2018 zu gewähren.
Dafür sprechen zusammengefasst folgende Punkte:
● Der Katholikentag in Münster ist eine Großveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger
der Stadt, die Region und für vi ele 10.000 Besucherinnen und Besucher mit einem attrakt i-
ven Angebot an Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Münster kann sich als Messe- und
Kongressstadt aber auch als attraktives Ziel für touristische Besucher zeigen.
● Verbunden ist dies mit eine r hohen medialen Präsenz in verschiedensten Medien, die
Münster national und international Aufmerksamkeit bringt.
● Positive Synergieeffekte sind durch die inhaltliche Verknüpfung mit Veranstaltungen in
2018 (400 Jahre nach Beginn des 30-jährigen Krieges und 370 Jahre nach der Unterzeich-
nung des Westfälischen Friedens) gegeben. Diese Verbindung ist zu nutzen, um Münster
als Friedensstadt darzustellen und zu profilieren.
● Die Finanzierungsstruktur der Katholikentage (aber auch vergleichbarer Veranstal tungen,
wie evangelische Kirchentage) beruhen auf Beiträgen öffentlicher Stellen (Bund, Land),
kirchlicher Stellen (Verband der Diözesen Deutschlands, Veranstaltungsdiözese), Eigenmit-
teln und Zuschüssen der jeweiligen Veranstaltungsstadt. Diese Finanzierun gsstruktur war
Grundlage für die Durchführung der Katholikentag e in den vergangenen Jahren. Die Ve r-
anstaltungsstädte der Katholikentage haben sich mit einem entsprechenden Betrag bete i-
ligt. Der Finanzierungsbeitrag der Stadt Münster liegt im Rahmen der bis herigen Finanzie-
rungsbeiträge der Veranstaltungsstädte. In Münster (Stand 2013) lag der Anteil der Katholi-
ken an der wohnberechtigten Bevölkerung bei 50,3 %.
● Direkte Rückflüsse (Erlöse) werden bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften gene-
riert. Mehrere Millionen Euro werden in der Stadt und der Region ausgegeben, z. B. für Auf-
träge an Betriebe und Unternehmen, Ausgaben der Teilnehmer für Übernachtungen, Gas t-
ronomie und im Handel.
gez. Markus Lewe
Anlage 2
2964 Zeichen
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Anlage 1.3
2040 Zeichen
Au Yuss 1.3 DIE LINKE. DIE LINKE. Ratsfraktion Münster Achtermannstraße 19 48143 Münster An den Oberbürgermeister Telefon 02 51/9 816051 Telefax 02 51/9 81 60 73 2. September 2014 Antrag an den Rat der Stadt Münster zur sofortigen Beschlussfassung gem. 83 Abs.1' GeschO Rat Keine finanzielle städtische Förderung des Katholikentages 2018 Der Rat möge beschließen: 1. Eine finanzielle Beteiligung der Stadt Münster für den eventuell in Münster 2018 stattfindenden Katholikentag wird ausgeschlossen. 2. Die Haltung der Stadt Münster gegenüber einem in der Stadt stattfindenden Katholikentag steht in keinem Zusammenhang mit einer finanziellen Beteiligung der Stadt. 3. Die katholische Kirche wird aufgefordert zu erklären, ob sie ihre Entscheidung für einen Katholikentag von einem finanziellen Engagement der Stadt oder von darüber hinausgehenden Aspekten abhängig macht. Begründung: Nach bisher bekannt gewordenen Veröffentlichungen beabsichtigt die Katholische Kirche in Deutschland den Katholikentag 2018 ev. in Münster durchzuführen. Nach Aussagen der Kirche falle eine Entscheidung über den Austragungsort des Katholikentages auf der ZdK-Vollversammlung im November. Ihr Pressesprecher Bolzenius äußerte, dass es bei den aktuellen Vorgesprächen mit den Verantwortlichen in Münster auch um Geld gehe: „Wir sind auf das Wohlwollen der Stadt und finanzielle Zuschüsse angewiesen.“ DIE LINKE lehnt eine städtische Bezuschussung, egal in welcher Höhe, ab. Das Grundgesetz sieht eine Trennung von Kirche und Staat vor, und eine Umsetzung ist konkret geboten. Eine Bezuschussung würde eine Aufhebung dieser Trennung bedeuten. Im Jahr 2012 erhielt die katholische Kirche in Deutschland rund 5,2 Milliarden Euro Kirchensteuer; daneben erhielten beide Kirchen insgesamt 460 Millionen Euro sogenannte Staatsleistungen sowie diverse zweckgebundene Zahlungen. Eine finanzielle städtische Förderung des Katholikentages ist nicht nachvollziehbar und steht im Widerspruch zum Grundgesetz. Rüdiger Sagel und Fraktion DIE LINKE Seite 1 von I
Anlage 1.1
2010 Zeichen
Au bay AA Antrag an den Rat Nr. A-R/0030/2014 Pr Yünster 28.08.2014 Antrag - Für einen Katholikentag in Münster im Jahr 2018! Der Rat möge beschließen: 1. Der Rat der Stadt Münster begrüßt die Absicht des Zentralkomitees, im Jahr 2018 einen Katholi- kentag in Münster stattfinden zu lassen. Die Ausstrahlungswirkung geht weit über die katholische Kirche hinaus in unsere Gesellschaft. Das haben vergangene Katholikentage mit teilweise über 100.000 Teilnehmern gezeigt. 2. Die Rat bittet die Stadtverwaltung, den Organisatoren bei der Veranstaltungsplanung behilflich zu sein. Dazu sollen Unterkunftsmöglichkeiten in Schulen und Turnhallen geprüft werden, Angebote für den ÖPNV gebildet werden etc. 3. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, sich bei Städten zu erkundigen, in denen der Katholikentag bisher stattgefunden hat, ob und welche zusätzlichen Leistungen erbeten bzw. erbracht wurden und welche Auswirkungen nach deren Einschätzung der Katholikentag auf örtliche Wirtschaft, Bekannt- heit, Image etc. der Stadt hatte. 4. Die Verwaltung wird gebeten, sich vom Veranstalter einen Überblick über die Gesamtkosten eines Katholikentages geben zu lassen und darüber, wer welche Kosten jeweils üblicherweise trägt (Teil- nehmerbeiträge, Gastgebendes Bistum, Zentralkomitee etc.) 5. Die Stadtverwaltung wird gebeten, auf dieser Basis eine Entscheidungsvorlage für den Rat vorzu- bereiten. gez. Stefan Weber Olaf Dreßen ‚Jan Leiße Frank Baumann Dr. Dietmar Erber Stefan Leschniok Horst Beitelhoff Sven Gotthal Christel Loschelder Georg Berding Walter von Göwels Hans Neumann Dieter von den Berg Richard Halberstadt Andreas Nicklas Olaf-Bloch Gilbert Hartmann Karin Reismann Peter Börgel Jens Christian Heinemann Josef Schliemann Heinz-G. Buddenbäumer Bruno Kleine Borgmann Angela Stähler Manfred Wenzel CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster Fraktionsgeschäftsstelle Mauritzstraße 7-8 ° 48143 Münster Telefon (0251) 4 18 43-0 ° Telefax (0251) 4 31 36 e-mail fraktion@cdu-ms.de ° http://www.cdu-ms.de
Anlage 1.2
3051 Zeichen
Au Aug AL Antrag an den Rat Nr. A-R/0032/2014 FDP-Fraktion | im Rat der Stadt Münster . AH F D P er RATSFRAKTION Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de www,.fraktion.fdp-ms.de Münster, 26.08.2014 Antrag zur sofortigen Beschlussfassung gem. 8 3 Abs. 1 GeschO Rat Der Rat möge folgende Resolution beschließen: Der Rat begrüßt den Vorschlag, den Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfinden zu lassen. Die Stadt möchte ein guter Gastgeber sein für die Menschen aus dem In- und Ausland, die einen Katholikentag in Münster besuchen werden. Die Tradition als Friedensstadt, das Zusammenleben vieler Nationen und die gelebte Toleranz im Miteinander der Religionen in Münster sollten ein Garant für eine gelingende Veranstaltung sein, die die Themen der Zeit aufgreift und auch Nicht-Katholiken durch ein vielfältiges Gesprächs-, Informations- und Kulturangebot bereichert. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken als Veranstalter und das Bistum Münster als Einladerin stellen allerdings mit dem Wunsch, Münster als Standort zu wählen, die Stadt, das Münsterland und das Land Nordrhein-Westfalen auch vor eine besondere Herausforderung. Finanzielle Engpässe und Sparzwänge kennt auch die katholische Kirche in Deutschland angesichts sinkender Kirchensteuern und Mitgliederzahlen ebenso so gut wie die Kommunen. Kirche wie Kommunen müssen aufgrund veränderter — gesellschaftlicher wie finanzieller -— Rahmenbedingungen zunehmend Prioritäten setzen und in einem durchaus schmerzhaften Prozess Notwendiges von Wünschenswertem unterscheiden. Die vom ZdK beantragten 1,5 Mio. Euro als städtischer Zuschuss kann Münster im Hinblick auf das gesetzlich vorgegebene Ziel eines ausgeglichenen Haushalts 2020 nicht aufbringen. Auch die als Argumentationshilfe ins Feld geführten finanziellen Rückflüsse durch die Besucher der Stadt wiegen nach Ansicht des Rates eine weitere Verschuldung des Etats nicht auf Angesichts der Haushaltsiage Münsters bittet der Rat der Stadt das Komitee und das Bistum, im November 2014 die Veranstaltung auch ohne einen finanziellen Zuschuss der Stadt nach Münster zu vergeben. Dass dies möglich scheint, lässt sich aus dem Zitat (Leipziger Volkszeitung online, 28.7.14) des ZdK-Sprechers Theodor Bolzenius ableiten, der sagte: „Kein Mensch denkt daran, nicht nach Leipzig zu gehen, sollte es weniger oder gar kein Geld geben“. Münster hat oft bewiesen, dass die Stadt und ihre Menschen gute Gastgeber sind. Der Rat ist überzeugt, dass ein Katholikentag in unserer Stadt auch ohne Finanzhilfe von einer breiten Zustimmung, von Offenheit und Herzlichkeit geprägt sein wird. -2- Begründung zur sofortigen Beschlussfassung: Da das ZdK voraussichtlich schon im kommenden November über den Ort des Katholikentages 2018 entscheiden wird, ist eine frühzeitige Information des ZdK über die finanziellen Fördermöglichkeiten der Stadt Münster geboten. gez. Carola Möllemann-Appelhoff Hans Varnhagen Jörg Berens Jürgen Reuter FDP-Fraktion im Rat
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Geringhoffstraße 48
- Achtermannstraße 19
- Mauritzstraße 7
- Kinderhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0158/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 24.02.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37