V/0325/2015
Bürgerumfrage 2015: Zentrale Ergebnisse zu den Fragenkomplexen "Leben in Münster", "Lebensbedingungen in Münster"
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V_0325_2015_Buergerumfrage_2015_Anlage_2
4956 Zeichen
1 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 V/0325/2015, Anlage 2 Zentrale Ergebnisse „Bürgerumfrage 2015“ ‐ Leben in Münster ‐ Lebensbedingungen (Zufriedenheit/Wichtigkeit) ‐ Stadtverwaltung Münster Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 1: Bürgerumfrage 2015 - Untersuchungsdesign • Schriftliche Umfrage mit Zufallsstichprobe: Hauptwohnsitz, 18 Jahre und älter • Versand: 9.000 Befragte; Nettostichprobe: 8.968 Befragte • Befragungszeitraum: 13.01.2015 – 18.02.2015 • Rücklauf: 35,3 % (3.168 Bögen) mit guter Struktur (Geschlecht etc.) • Aufbau Fragebogen: – Leben in Münster (Zufriedenheit, Ei genschaften, Herausforderungen) – Wohnen (Veränderungen Wohnviertel, Verbleib/Umzug, gemeinschaftliches Wohnen) – Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil – Lebensbedingungen (Zufriedenheit mi t Angeboten/Einrichtungen und deren Wichtigkeit) – Stadtverwaltung Münster (Image, Eigenschaften, Attraktivität als Arbeitgeber) 2 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 2 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 3 3 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 4 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 5 4 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 6 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 7 5 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 8 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 9 6 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 10 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 11 7 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 12 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 13 8 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 14 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 15 9 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 16 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 17 10 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 18 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 19 11 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 20 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 21 12 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 22 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 23 13 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 24 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 25 14 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 26 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 27 15 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 28 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 29 16 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 30 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 31 17 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 32 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 33 18 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 34 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 35 19 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 36 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 37 20 Bürgerumfrage 2015 (Mehrthemenumfrage) V/0325/2015, Anlage 2 Folie 38
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Anlage 1
zu V/0325/2015
Bürgerumfrage 2015: Zusammenfassung zentraler Ergebnisse zu den Fragenkomple-
xen „Leben in Münster“, „Lebensbedingungen in Münster“ und „Stadtverwaltung
Münster“ und Erläuterungen zum methodischen Vorgehen
1. Bürgerumfrage 2015 zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung
1.1 Fragestellungen und Vorgehen zur Auswertung
Die Bürgerumfrage 2015 wurde vom 13.01. bis zum 18.02.2015 als schriftliche Mehr -
Themen-Umfrage durch geführt. Aufgrund der stadtteilorientierten Fragenkomplexe wurden
diesmal 9.000 zufällig auswählte Bürgerinnen und Bürger befragt. Die Umfrage umfasste
folgende aktuelle Themen der Stadtentwicklung:
• Leben in Münster (Zufriedenheit, Eigenschaften, Herausforderungen für die Zukunft)
• Wohnen (Veränderungen Wohnviertel, Verbleib/Umzug, gemeinschaftliches Wohnen)
• Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil (Lebensmitteleinkauf im Stadtviertel)
• Stadtverwaltung Münster (Image, Eigenschaften, Attraktivität als Arbeitgeber)
Im Rahmen eines kontinuierlichen Stadtmonitorings wurden darüber hinaus auch die „Ei n-
schätzungen der Bürgerschaft zu den Lebensbedingungen“ in Münster erhoben. Hierbei ging
es um die Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen sowie um deren Wichtigkeit . Da
dieses Thema auch in den letzten Jahren Gegenstand von Bürgerumfragen war, ist hiermit
die Grundlage geschaffen worden, Entwicklungen im Zeitverlauf aufzeigen zu können.
Um die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 zeitnah veröffentlichen zu können, wird die Um-
frage vergleichbar zur letzten Mehr -Themen-Umfrage 2013 wieder modular ausgewertet.
Dazu bietet es sich an, zunächst die Ergebnisse zum „Leben in Münster“, zu den „Lebens-
bedingungen“ und zur „Stadtverwaltung“ auszuwerten und in einer bündelnden Berichtsvor-
lage an den Rat darzustellen. Zu den Teilen „Leben in Münster“ und „Lebensbedingungen“
kann auf Ergebnisse aus früheren Umfragen zurückgegriffen werden (Demografieumfrage
2009, Bürgerumfrage 2013). Zudem treffen die Ergebnisse auf breites Interesse in der
Stadtgesellschaft. Die Ergebnisse zum Themenkomplex „Stadtverwaltung“ liefern ergänzen-
de Informationsgrundlagen im Kontext der Umsetzung des Personalentwicklungskonzeptes
(„Arbeitgebermarke Stadtverwaltung“).
Die Ergebnisse zum „Wohnen“ und zu den „Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil“ erfordern
eine weitergehende und differenzierte fachliche Aufarbeitung und Reflektion. Daher sollen
diese Fragenkomplexe in einem zweiten Schritt ausgewertet und mit einer fachlich vertieften
und differenzierten Beric htsvorlage für den ASSVW als zuständigem Fachausschuss (g e-
plant 03.09.2015) dokumentiert werden. Gleichzeitig sind bereits wichtige Zufriedenheitspa-
rameter zum „Wohnen“ und zum „Einkaufen“ in den Themenkomplexen „Leben in Münster“
und „Lebensbedingungen“ enthalten, so dass schon mit der vorliegenden Vorlage entspr e-
chende Einschätzungen der Bürgerschaft dokumentiert werden. Die nachfolgende Fachau s-
schussvorlage kann dann hierauf aufbauen.
Die Umfrage wurde geschlechterdifferenziert ausgewertet. Die Ergebnis se sind in Form von
Grafiken aufbereitet worden (vgl. Folien in Anlage 2 ). In den nachfolgenden Kapiteln dieses
Berichts werden zentrale Ergebnisse aus den Fragenkomplexen „Leben in Münster“ (Kap. 2),
„Lebensbedingungen“ (Zufriedenheit mit Angeboten/Einric htungen und deren Wichtigkeit)
(Kap. 3) und „Stadtverwaltung Münster“ (Kap. 4) unter Bezug auf die Grafiken kurz vorg e-
stellt und erläutert. Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver-
kehrsplanung steht darüber hinaus je Themenberei ch ein kompletter Tabellensatz mit einer
geschlechterdifferenzierten Aufbereitung der Ergebnisse zum Download zur Verfügung
2
(www.muenster.de/stadt/stadtplanung). Dort sind auch die jeweiligen Fragebogenteile dok u-
mentiert.
1.2 Methodik und Übertragbarkeit der Ergebnisse
Grundlage der Umfrage ist eine Zufallsstichprobe unter der Hauptwohnsitzbevölkerung über
18 Jahre. Da die Bürgerumfrage 2015 als Informationsgrundlage zur Fortschreibung des
Einzelhandelskonzeptes insbesondere auch Einschätzungen zu den Lebensmit teleinkaufs-
möglichkeiten im Stadtteil erhebt, wurden zunächst auf Ebene der Außenstadt teile mehr
Fragebögen verschickt als es deren Einwohnergewicht entspricht (disproportionale Stichpr o-
be). Ziel war es, auch auf Stadtteilebene eine gute quantitative Datenbasis zu erhalten. Für
die Auswertung wurde der Rücklauf rechnerisch wieder an die Einwohnerverteilung in Müns-
ter angepasst, so dass alle Stadtteile mit ihrem Einwohneranteil in die Auswertung eingehen.
Durch diese Art der Gewichtung (Designgewichtun g) werden die relativen Verhältnisse bei
den Antworten nicht berührt.
An der Umfrage haben sich insgesamt 3.168 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Das en t-
spricht unter Berücksichtigung der Adressausfälle einer Rücklaufquote von 35,3 % (Frauen
37,0 %, Männer 33,5 %) . Mit diesem Wert wurden die Rücklaufquoten der letzten Mehr -
Themen-Bürgerumfragen aus den Jahren 2010 (31,2 %) und 2013 (33,8 %) noch leicht über-
troffen. Dies weist darauf hin, dass die Themen der Umfrage bei den Befragten auf entspr e-
chendes Interesse gestoßen sind, zumal die Rücklaufquote aufgrund nicht bekannter
Adressausfälle noch höher als 35,3 % liegen dürfte.
Mit dem Rücklauf von über 3.160 Fragebögen ist eine gute quantitative Grundlage vorhan-
den, die differenzierte Auswertungen nach Geschlecht, Alter und weiteren Merkmalen e r-
möglicht. Der Rücklauf zeigt hinsichtlich wichtiger Strukturmerkmale (Geschlecht, Alter) eine
hohe Übereinstimmung mit der Struktur der Münsteraner Bevölkerung, was eine wichtige
Voraussetzung für die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse ist (vgl. Anlage 2, Folie 1). Auf-
grund der Gewichtung stimmen die Wohnorte nach Stadtteilen mit der Grundgesamtheit
überein.
Stärker vertreten in der Umfrage sind Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren. In 23 % der
Haushalte, die geantwortet haben, lebten Kinder unter 18 Jahren. Nach der Haushaltegene-
rierung 2014 lag dieser Anteil an der gesamten Bevölkerung bei 16 %
1. Die Haushalte mit
Kindern sind damit leicht überrepräsentiert, gleichzeitig liegt hiermit aber auch für Fragen zur
Kinder- und Familienfreundlichkeit ein breiter Erfahrungshintergrund vor.
Personen mit Migrationsvorgeschichte sind mit einem Anteil von 15 % in der Umfrage unter-
repräsentiert. Nach den Berechnungen zur Migrationsvorgeschichte in Münster, die i m Un-
terschied zur Umfrage auch die Kinder unter 18 Jahren einbeziehen, betrug dieser Wert E n-
de 2014 für Münster insgesamt 21 %2. Als Konsequenz der unterdurchschnittlichen Beteil i-
gung von Menschen mit Migrationsvorgeschichte an der Umfrage, die aus vielen schriftlichen
Umfragen deutschlandweit bekannt ist, muss hinsichtlich dieses Merkmals auf statistisch
abgesicherte Aussagen verzichtet werden. In den Auswertungstabellen werden die Ergeb-
nisse entsprechend differenziert dokumentiert, so dass diese für eine fachliche Reflektion zur
Verfügung stehen.
1 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung (2015): Haushalte in
Münster 2014. Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile).
2 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung (2015): Migration in
Münster 2014. Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile).
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Festzuhalten bleibt, dass hinsichtlich der Geschlechterproportionen, der Altersgruppen und
der räumlichen Verteilung des Rücklaufs ein gutes Abbild der Gesamtbevölkerung vorliegt.
Die Überzeichnung der Familien m it Kindern unter 18 Jahren dürfte zu einer größeren Abs i-
cherung der kinder - und familienbezogenen Befragungsergebnisse führen. Die Ergebnisse
für Menschen mit Migrationsvorgeschichte sind als Tendenzaussagen einzuschätzen, die
einer entsprechenden fachlichen Prüfung bedürfen. Insgesamt kann davon ausgegangen
werden, dass sich die Ergebnisse der Umfrage grundsätzlich auf die Münsteraner Bevölk e-
rung übertragen lassen.
2. Leben in Münster
Eine bürgerorientierte Stadtentwicklung benötigt aktuelle Informationen, wie die Bürgerinnen
und Bürger die Lebensbedingungen in Münster einschätzen. Seit 1988 führt Münster daher
Bürgerumfragen durch. Als Informationsgrundlage zur Gestaltung des Demografischen
Wandels wurden bereits 2009 entsprechende Einschätzungen zum Leben in Münster erho-
ben. Damit liegen Referenzwerte zur Einordnung der Befragungsergebnisse aus dem Janu-
ar/Februar 2015 vor.
2.1 Zufriedenheit mit Münster, mit dem Stadtteil/Stadtviertel und mit der Wohnung
Wie bereits 2009 wurden auch Anfang 2015 unter den B efragten hohe Zufriedenheitswerte
ermittelt (Folie 2):
• „Zufriedenheit mit Münster allgemein“: Hier zeigt sich der höchste Zufriedenheitswert. Der
entsprechende Mittelwert liegt auf einer fünfstufigen Skala bei 1,6 (2009: 1,7): 45 % sind
„sehr zufrieden“, weitere 47 % „zufrieden“. Besonders hervorzuheben ist, dass dieser ho-
he Wert grundsätzlich für Frauen und Männer, für alle Altersgruppen, für Haushalte mit
und ohne Kinder, für alle Stadtbezirke sowie unabhängig von beruflicher/sozialer Stellung
und Wohndauer in Münster gilt (Folie 3).
• „Zufriedenheit mit der Wohnung“: Die Zufriedenheit mit der Wohnung liegt mit einem Mi t-
telwert von 1,7 (2009: 1,7) nahezu auf einem ebenso hohen Niveau wie für Münster al l-
gemein: 46 % sind „sehr zufrieden“, weitere 39 % „zufrieden“. Hier wird deutlich, dass sich
die Zufriedenheitswerte mit zunehmendem Alter verbessern und die Werte in den Außen-
stadtbezirken über denen des Stadtbezirkes Mitte liegen (Folie 4).
• „Zufriedenheit mit dem Stadtteil/Stadtviertel“: Die Zufriedenheit mit dem Stadtteil/-viertel
liegt insgesamt bei 2,0 (2009: 1,9): 31 % sind „sehr zufrieden“, weitere 45 % „zufrieden“.
Hier zeigen sich keine Unterschiede nach Alter oder Geschlecht. Differenzen in der Zu-
friedenheit werden aber nach Wohnort in Münster deutlich. Gegenüber dem gesamtstädti-
schen Durchschnitt zeigen sich bessere Werte insbesondere für die Innenstadt („Altstadt“
1,5, „Innenstadtring“ 1,7), unterhalb des Durchschnitts liegen die Werte für einige Außen-
stadtbezirke wie „Nord“ (2,5) und „Südost“ (2,3) (Folie 5).
2.2 Eigenschaften von Münster
Hier wurde ebenfalls in Fortführung der Demografieumfrage 2009 erhoben, in wie weit wic h-
tige zentrale Eigenschaften auf Münster zutreffen (Folie 6).
• Die höchsten Zustimmungswerte zeigen sich bei „studierendenfreundlich“ (Mittelwert 1,7:
36 % „trifft völlig zu“, 41 % „trifft eher zu“), wobei diese Einschätzung insbesondere auch
von den Studierenden selber (1,6) und den jüngeren Altersgruppen (18 – 29 Jahre/30 –
39 Jahre: 1,6) getroffen wird.
• Auch für „kinderfreundlich“ und „familienfreundlich“ zeigen sich mit einem Mittelwert von
jeweils 2,2 hohe Zustimmungswerte: 17 % „trifft völlig zu“, 41 % bzw. 43 %„trifft eher zu“.
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Dieser Mittelwert zeigt sich grundsätzlich sowohl bei Haushalten mit als auch ohne Ki n-
der.
• Für „tolerant und weltoffen“ liegt der Mittelwert bei 2,3 (17 % „trifft völlig zu“, 45 % „trifft
eher zu“). Für Haushalte mit Migrationsvorgeschichte liegt dieser Wert mit 2,2 tendenziell
noch leicht besser (21 % „trifft völlig zu“, 43 % „trifft eher zu“).
• Für „seniorinnen- und seniorengerecht“ ergab sich ein Mittelwert von 2,4 (10 % „trifft völlig
zu“, 29 % „trifft eher zu“, 27 % „teils/teils“). Dieser Wert zeigt sich grundsätzlich bei allen
Altersgruppen. Diese Einschätzung wird auch dadurch gestützt, dass die „Rentnerinnen
bzw. Rentner und Pensionärinnen bzw. Pensionäre“ die Seniorengerechtigkeit von Müns-
ter ebenfalls mit 2,4 beurteilten.
• Für „Gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen“ beträgt
der Mittelwert 2,6. Von den Befragten urteilten 7% „trifft völlig zu“, 22 % „trifft eher zu“ und
27 % „teils/teils“.
Hinsichtlich der abgefragten Eigenschaften stimmen di e Einschätzungen von Frauen und
Männern weitgehend überein (Folie 7). Tendenziell sind die Anteile bei Frauen bei „studie-
rendenfreundlich“, „kinderfreundlich“ und „familienfreundlich“ in der Antwortkategorie „trifft
völlig zu“ leicht höher, während bei Männern der Anteil „trifft völlig zu“ bei der Eigenschaft
„tolerant und weltoffen“ leicht über dem der Frauen liegt.
Für „studierendenfreundlich“, „kinderfreundlich“ und „familienfreundlich“ liegen Vergleichs-
werte aus dem Jahr 2009 vor (Folie 8). Der Vergle ich zeigt, dass die Einschätzungen für
diese Eigenschaften 2015 grundsätzlich auf dem Niveau von 2009 liegen, tendenziell ha-
ben sie sich noch leicht verbessert (z. B. „studierendenfreundlich“).
2.3 Wichtigste Herausforderungen für die Zukunft von Münster
Mit einer offenen Frage wurden die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft von
Münster erhoben (Folie 9) . Die Ergebnisse zeigen, dass die größten Herausforderungen
eindeutig im Bereich „Wohnen“ gesehen werden. Die meisten Nennungen entfielen auf: „Be-
zahlbare Mieten/bezahlbares Wohnen“ (24,3 %), gefolgt von dem „Angebot an Wohnun-
gen/Wohnraum“ (8,9 %). Danach kommen die Themen „Integration Flüchtlinge/Asylbegeh -
rende“ (5,1 %), „Kitas/Familienfreundlichkeit“ (3,9 %) u nd „Verschuldung/Haushalt“ (3,5 %).
Unter den TOP 15 der Nennungen finden sich darüber hinaus auch verschiedene Verkehr s-
themen, deren Wert bei einer Addition über 10 % liegen würde. Hierin spiegelt sich vermu t-
lich neben der grundsätzlich hohen Relevanz von Verkehrsthemen möglicherweise auch die
wachsende Stadt Münster wider.
Aus geschlechterdifferenzierter Sicht wird deutlich, dass Frauen stärker die Themen „b e-
zahlbare Mieten/bezahlbares Wohnen“ mit 26,8 % (Männer 21,4 %) und „Kitas/Familien-
freundlichkeit“ mit 5,4 % (Männer 2,2 %) als Herausforderung sehen. Themen, die von Män-
nern stärker als von Frauen genannt werden, sind „Verschuldung/Haushalt“ mit 4,7 % (Frau-
en 2,4 %) und „Arbeitsplätze/Wirtschaft“ mit 3,9 % (Frauen 2,3 %) (Folie 10).
2.4 Gesamtbeurteilung der Lebensqualität
Insgesamt fällt die Gesamtbeurteilung für die „Lebensqualität in Münster“ – auch in der aktu-
ellen Wachstumsphase der Stadtentwicklung – mit einem Mittelwert von 1,7 sehr positiv aus:
41,9 % beurteilten die Lebensqualität mit „sehr gut“, weitere 52,2 % mit „gut“ (Folie 11). Ge-
genüber 2009 haben sich diese Bewertungen für Münster sogar noch leicht verbessert. Di e-
se positive Bewertung der Lebensqualität gilt grundsätzlich für Frauen und Männer, für alle
Altersgruppen und für alle Stadtbezirke in Münster (Folie 12).
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Ein bundesweiter Vergleich mit anderen Städten ist aufgrund differierender Methodik (Befr a-
gungszeitpunkt, Fragestellung etc.) nur bedingt möglich. Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass
Münster - auch im Vergleich zu Städten mit einer ebenfalls anerkannt hohen Lebensqualität -
noch leicht bessere Bewertungen erhält: Konstanz 1,8 (2013); Stuttgart 2,0 (2013); Freiburg
2,0 (2012).
3. Lebensbedingungen in Münster – Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen
sowie deren Wichtigkeit
Im Zuge des Wettbewerbs der Städte und Regionen wie auch des demografischen Wandels
gewinnen die Lebensbedingungen gegenwärtig eine zunehmende Aufmerksamkeit, da sie
eine wichtige Grundlage für Zuzug und Einwohnerbindung sind. Münster ist seit langem für
eine hohe Lebensqualität bekannt: W ie schätzen die Bürgerinnen und Bürger aktuell die Le-
bensbedingungen ein? Was ist ihnen besonders wichtig?
Um die Zufriedenheit angemessen abbilden zu können, wurden in die Bürgerumfrage 2015
nicht nur städtische Angebote und Einrichtungen einbezogen, sondern auch allgemeine Le-
bensbedingungen (z.B. Sauberkeit der Luft). Ebenso finden Bereiche Berücksichtigung, in
denen privaten oder weiteren öffentlichen Akteuren eine entscheidende Rolle zukommt, die
Stadt Münster aber Gestaltungsmöglichkeiten zur Schaffun g entsprechender Rahmenbedin-
gungen hat (z. B. Arbeitsplätze, Wohnungsangebot).
Die Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zur Zufriedenheit (IST -Zustand) und zur
Wichtigkeit (SOLL- Zustand) bieten darüber hinaus die Grundlage für einen SOLL- IST-
Vergleich. Hieraus lassen sich Hinweise auf mögliche „Zufriedenheitslücken“ ableiten.
3.1 Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen 2015
Die Zufriedenheit mit den abgefragten Bereichen der Lebensbedingungen in Münster lag
Anfang 2015 mit zwei Ausnahmen zwischen „zufrieden“ (Mittelwert 2,0) und „mehr oder we-
niger zufrieden“ (Mittelwert 3,0) (vgl. Anlage 2, Folie 13):
• Die höchste Zufriedenheit entfiel auf das „Angebot an Ärzten/Krankenhäusern“ (1,8), g e-
folgt von Angeboten aus dem „Bildungs- und Kulturbereich“ (Museen 2,0, weiterführende
Schulen 2,0, öffentliche Büchereien 2,1 etc.) und der „Innenstadt“ (Einkaufsmöglichkeiten
2,0, Gestaltung/Attraktivität 2,0).
• Aus stadtteilorientierter Perspektive ist zu bemerken, dass auch die „Einkaufsmöglichkei-
ten für Lebensmittel im Quartier“ mit 2,2 gute Bewertungen erhielten. Das hier für die Le-
bensmitteleinkaufsmöglichkeiten ermittelte Ergebnis deckt sich im Übrigen exakt mit dem
Globalurteil von 2,2 für die „wohnungsnahe Grundversorgung“ aus dem thematischen
Umfrageschwerpunkt „Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil“, über den in einer nachfolgen-
den Vorlage detailliert berichtet wird.
• Unter den abgefragten Bereichen zeigte sich die geringste Zufriedenheit beim „Wo h-
nungsangebot“ (3,6), beim „Angebot an Schwimmbädern“ (3,0) und beim „A ngebot an
PKW-Parkplätzen in der Innenstadt“ (2,9).
Hinsichtlich der Zufriedenheitsbewertungen von Frauen und Männer bestehen keine grund-
sätzlichen Unterschiede (Folie 14).
6
3.2 Wichtigkeit der Lebensbedingungen 2015
Im Rahmen einer bürger- und zugleich auch nachfrageorientierten Stadtentwicklung müssen
parallel zur Zufriedenheit auch die Ansprüche an die Lebensbedingungen in Münster berück-
sichtigt werden. Die Einschätzungen zur Wichtigkeit der Angebote und Einrichtungen m a-
chen einen hohen Anspruch an di e Lebensbedingungen deutlich. Die Mittelwerte liegen zw i-
schen 1,5 („sehr wichtig – wichtig“) und 2,4 („wichtig – mehr oder weniger wichtig“) (vgl. Fo-
lie 15):
• Als besonders wichtig mit einem Mittelwert von 1,5 wurden eingestuft: „Wohnungsang e-
bot“, „Angebot Ärzte/Krankenhäuser“, „Angebot weiterführende Schulen“, „Sauberkeit der
Luft“, „Angebot Kindertageseinrichtungen/-pflege“, „Arbeitsplatzangebot“. Darauf folgten
mit einem Mittelwert von 1,6 „Verkehrssicherheit im Stadtteil“, „Einkaufsmöglichkeiten für
Lebensmittel im Quartier ", „Spielmöglichkeiten für Kinder“ und das „Angebot an Kinder -/
Jugendeinrichtungen“.
• Unter den abgefragten Bereichen entfiel die relativ geringste Wichtigkeit mit 2,4 auf das
„Angebot an Museen“ und das „Angebot an PKW-Parkplätzen in der Innenstadt“; mit ei-
nem Mittelwert von 2,3 folgt das „Angebot an Theater/Konzerten“.
Eine geschlechterdifferenzierte Auswertung der Einschätzungen zur Wichtigkeit der Lebens-
bedingungen macht deutlich, dass Frauen viele der abfragten Bereiche für noch wichtiger
einschätzen als Männer (Folie 16). Insbesondere trifft dies auf folgende Angebote zu: „A n-
gebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege“ (+ 0,3-Punkte), „Angebot an Kinder -/Jugend-
einrichtungen“ (+ 0,3-Punkte), „Hauswirtschaftliche/pflegerische Hilfe" (+ 0,3-Punkte), „Ange-
bot öffentliche Büchereien“ (+ 0,3-Punkte).
3.3 Lebensbedingungen: Zufriedenheit und Wichtigkeit im Vergleich
Ein Vergleich der Einschätzungen zur Zufriedenheit mit den Bewertungen zur Wichtigkeit
macht deutlich, wo die Er wartungen der Bürgerinnen und Bürger weitgehend erfüllt werden
und in welchen Bereichen „Zufriedenheitslücken“ bestehen (vgl. Anlage 2, Folien 17/18):
• Eine hohe Übereinstimmung zwischen Zufriedenheit und Wichtigkeit, d. h. eine Erfüllung
der Erwartungen aus der Bürgerschaft besteht im „Kultur - und Freizeitbereich“ sowie bei
der „Innenstadt“:
So wird e in „Zufriedenheitsüberschuss“ insbesondere beim „Angebot an Museen“ deut-
lich. Die Zufriedenheit und die Erwartungen decken sich darüber hinaus auch in folgenden
Bereichen: „Angebot an Gaststätten/Restaurants/zum Ausgehen“, „Einkaufsmöglichkeiten
Innenstadt“, „Angebot Theater/Konzerte“, „Gestaltung/Attraktivität der Innenstadt", „Ange-
bot öffentliche Büchereien“ (Folie 17). Damit zeigt sich eine ausgeprägte Erwartungserfül-
lung vor allem bei Bereichen, die im Vergleich der abgefragten Angebote und Einrichtun-
gen als eher weniger wichtig eingestuft wurden („Angebot an Museen“, „Angebot Thea-
ter/Konzerte“, „Angebot an Gaststätten/Restaurants/ zum Ausgehen“) (Folie 18).
• Die größten „Zufriedenheitslücken“ zeigen sich beim „Wohnungsangebot“, beim „Arbeits-
platzangebot“, beim „Angebot an Kinder-/Jugendeinrichtungen“ und bei der „Verkehrssi-
cherheit im Stadtteil“ (Folie 17). Dieses Ergebnis ist insofern beachtenswert, da diese Be-
reiche zu den als „besonders wichtig“ eingestuften Angeboten und Einrichtungen gehören.
Bei den Lebensbedingungen mit besonders hoher Priorität ist eine Erwartungserfüllung in
erster Linie beim „Angebot an Ärzten/Krankenhäusern“ zu verzeichnen (Folie 18).
Das skizzierte Muster von „Zufriedenheitsüberschuss“ und „Zufriedenheitslücken“ gilt grund-
sätzlich für Frauen und Männer (Folien 19) . Die unterschiedlichen Einschätzungen von
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Frauen und Männern zu bestimmten Lebensbedingungen schlagen sich jedoch bei der Gr ö-
ße der „Zufriedenheitslücken“ nieder. So beträgt die Differenz beim „Angebot an Kinder -/
Jugendeinrichtungen“ bei Frauen - 1,2-Punkte (Männer - 0,8-Punkte), ähnliches gilt für das
„Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege“ (Frauen - 1,0-Punkte; Männer - 0,6-Punkte).
Auch beim „Angebot an Schwimmbädern“, beim „Angebot Busse/Bahnen“ und „Angebot
Weiterbildungseinrichtungen“ ist die „Zufriedenheitslücke“ bei Frauen größer (0,3-Punkte).
Insgesamt ist zu berücksichtigen, dass die Hintergründe für die Einschätzungen der Bürg e-
rinnen und Bürger sehr vielschichtig sind und aufgrund der Vielzahl der abgefragten Berei-
che nicht vertiefend erhoben werden können. Gleichwohl bieten die Ergebnisse Ansatzpunk-
te für weitergehende Analysen. Bezüglich der Themen „Wohnen“ und „Einkaufsmöglichkei-
ten im Stadtteil“ werden bereits die entsprechenden Fragenkomplexe aus der Bürgerumfrage
2015 Ergebnisse für vertiefende fachliche Erörterungen liefern. Deren Auswertung wird – wie
bereits unter Punkt 1 erläutert – in einer separaten nachfolgenden Berichtsvorlage erfolgen.
3.4 Lebensbedingungen: Vergleich der Zufriedenheitswerte von 2015 mit 2013/2009
Ein Vergleich der in den Bürgerumfragen 2015 und 2013 ermittelten Zufriedenheitswerte
macht folgende Veränderungen deutlic h (Folie 20). Im Vergleich zu 2013 fallen die Verbes-
serungen bei dem „Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege“ (+ 0,3-Punkte) und bei dem
„Angebot an Kinder- und Jugendeinrichtungen“ (+ 0,2-Punkte) auf. Hierbei handelt es sich
um Bereiche, die wichtige Schwerpunkte des Handelns der Stadt Münster in den letzten Jah-
ren darstellten.
Verschlechtert hat sich die Zufriedenheit bei der „Verkehrssicherheit im Stadtteil“ ( - 0,2-
Punkte). Hinsichtlich der weiteren abgefragten Verkehrsbelange waren die Zufriedenheit s-
werte zwischen 2013 und 2015 stabil („Angebot Busse/Bahnen“, „Nachtbusse“) oder haben
sich tendenziell positiv entwickelt („Ausbau/Zustand Radwegenetz“, „Ausbau/Zustand Stra-
ßennetz“ je + 0,1-Punkte).
Eine Detailanalyse der Ergebnisse macht darüber hinaus deutlich, dass beim „Angebot an
Museen“ die Zufriedenheit in der Kategorie „sehr zufrieden“ zwischen 2013 und 2015 um
9 %-Punkte gestiegen ist (2015: 25 % „sehr zufrieden“). Es liegt nahe, dies auf die erfolgrei-
che Neueröffnung des LWL-Museums für Kunst und Kultur im Herbst 2014 zurückzuführen.
Ein Vergleich der Zufriedenheitswerte von 2015 und 2009 kann nicht für alle Bereiche aus
dem Jahr 2015 stattfinden, da zwischenzeitlich einige Kategorien aktualisiert wurden. Unter
Berücksichtigung dieser Einschränkungen wird deutlich, dass sich 2015 im Vergleich zu
2009 die Zufriedenheit mit dem „Arbeitsplatzangebot“ verbessert hat (+ 0,2- Punkte) (Folie
21). Hingegen hat sich die Zufriedenheit mit dem „Wohnungsangebot“ (- 0,9-Punkte) und
dem „Ausbau bzw. dem Zustand des Radwegenetzes“ (- 0,3-Punkte) verschlechtert.
4. Stadtverwaltung Münster
Zurzeit wird in der Stadtverwaltung das neue Personalentwicklungskonzept erarbeitet, des-
sen Eckpunkte bereits Grundlage erster Umsetzungsschritte sind. Bestandteil des Konzeptes
ist, im Hinblick auf die Personalgewinnung vor dem Hintergrund der demografischen Ent-
wicklung eine gesamtstädtische Arbeitgebermarke zu entwickeln und diese u. a. für ein neu
aufzubauendes Personalmarketing zu nutzen. Hierfür werden entsprechende ergänzende
Informationsgrundlagen benötigt. Daher wurden in der Bürgerumfrage 2015 „Image und A n-
sehen der Stadtverwaltung“, „Ist- und Soll-Eigenschaften der Verwaltung“ sowie „Gründe für
und gegen eine mögliche Bewerbung bei der Stadtverwaltung“ erhoben.
8
4.1 Image und Ansehen der Stadtverwaltung
Eine Annäherung an das Image der Stadtverwaltung erfolgte über die Erhebung von Spon-
tanassoziationen im Rahmen der offenen Frage: „Wenn Sie an die Stadtverwaltung Münster
denken, was fällt Ihnen als erstes dazu ei n?“ Diese Frage wurde von 59 % der Befragten
beantwortet und erbrachte insgesamt 3.426 Antworten (Folie 22).
Die Auswertung macht deutlich, dass einerseits mit der Stadtverwaltung viele „positive E i-
genschaften“ verbunden werden (17,9 %). Hierzu gehören v. a. „freundlich/höflich“, „bürger-
nah/hilfsbereit“ und „zuverlässig/kompetent“. In diese Kategorie fällt auch „Service (gut) “
(3,6 %) und „Alles in Ordnung“ (2,6 %). Andererseits werden auch negative Punkte benannt
wie „lange Wart ezeiten/zu wenig Personal“ (9,9 %), „negative Eigenschaften“ (8,6 %) wie
„unflexibel“ und „unfreundlich“, hinzu kommen die ebenfalls überwiegend negativ konnotier-
ten Nennungen der Kategorie „Behörde/Bürokratie“ (6,6 %). Eine dritte Gruppe bilden „neut-
rale“ Nennungen zu den „Ämter der Stadtverwaltung (ohne Bürgeramt) “ (9,1 %), zum „Bür-
geramt“ bzw. den „Bürgerbüros vor Ort“ (8,3 %) und zum „Rathaus“ bzw. zu den „Stadthäu-
sern“ (2,9 %).
Bei einer geschlechterdifferenzierten Auswertung finden sich diese Ergebnisse im Grundsatz
wieder (Folie 23) . Von Frauen werden die Punkte „lange Wartezeiten/zu wenig Personal“
(11,6 %) und „Bürgeramt/Bürgerbüros vor Ort“ (9,3 %) stärker genannt als von Männern. Bei
Männern werden hingegen sowohl die „positiven Eigenschaften“ (19,5 %) als auch die „ne-
gativen Eigenschaften“ (9,6 %) stärker artikuliert.
Mit einer weiteren Frage wurden das „Ansehen der Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit“ und
das „Ansehen der Stadtverwaltung bei den Befragten persönlich“ erhoben (Folie 24) . Auf
einer fünfstufigen Skala er hielt die Stadtverwaltung für das „Ansehen in der Öffentlichkeit“
den Wert 2,5 (4 % „sehr gut“, 38 % „gut“). Das Ansehen bei den Befragten „persönlich“ lag
demgegenüber mit dem Mittelwert 2,3 deutlich besser. Dieser Wert gründet darauf, dass die
Stadtverwaltung „bei den Befragten persönlich“ bei 52 % ein „gutes“ Ansehen und bei weite-
ren 8 % sogar ein „sehr gutes“ Ansehen hat.
Aus geschlechterdifferenzierter Sicht zeigen sich keine nennenswerten Unterschiede (Folie
25). Im Hinblick auf die Altersgruppen wi rd deutlich, dass das Ansehen „persönlich“ mit zu-
nehmendem Alter weiter steigt: von 2,4 bei den 18- 29-Jährigen bis auf 2,2 bei der Alter s-
gruppe 70 Jahre und älter. Im Hinblick auf die Entwicklung einer Arbeitsgebermarke „Stad t-
verwaltung“ ist darüber hinaus relevant, dass in der Altersgruppe 18-29 Jahre 13 % hinsicht-
lich des Ansehens „persönlich“ und 29 % hinsichtlich des Ansehens „in der Öffentlichkeit“
angaben, diese Frage nicht beurteilen zu können (Folie 26).
Die zur Verfügung stehenden Vergleichswerte anderer Städte liegen für das „Ansehen der
Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit“ bei 2,6 (Potsdam 2013) bzw. 2,7 (Stuttgart 2013); für
das „Ansehen bei den Befragten persönlich“ liegen die Werte bei 2,4 für Potsdam und Stutt-
gart. Damit fallen die Werte für Münster gegenüber diesen Städten tendenziell leicht besser
aus.
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4.2 Eigenschaften der Stadtverwaltung
Nach der offenen Frage zu den Assoziationen zur Stadtverwaltung wurde im nächsten
Schritt ein Kanon von Eigenschaften vorgegeben und abgefragt, in wi e weit diese aktuell auf
die Stadtverwaltung Münster zutreffen (Ist -Wert) und in wie weit diese auf die Stadtverwal-
tung zutreffen sollten (Soll-Wert).
Hierbei zeigte sich, dass die besten Ist -Werte mit jeweils 2,2 auf „zuverlässig“, „sachkundig“
und „bürgerfreundlich“ entfielen (Folie 27) . Unter den abgefragten Eigenschaften entfielen
die schlechtesten Ist -Werte auf „flexibel“ (3,0), „schnell“ (2,8), „wirtschaftlich“ und „modern“
(2,7). Die Eigenschaft „attraktiver Arbeitgeber“ erhielt einen Wert von 2,4 (6 % „trifft sehr zu“,
20 % „trifft zu“, 13 % „trifft mehr oder weniger zu“). Im Kontext der angestrebten Arbeitg e-
bermarke ist von Interesse, dass 56 % angaben, diese Eigenschaft nicht beurteilen zu kön-
nen. Grundsätzliche Unterschiede nach Geschlecht werden nicht deutlich (Folie 28).
Hinsichtlich der Soll- Anforderungen entfielen die höchsten Werte mit 1,4 auf „bürgerfreund-
lich“, „sachkundig“ und „zuverlässig“ (Folie 29). Die niedrigsten Sollanforderungen entfielen
unter den abgefragten Eigenschaften mit 2,2 auf „modern“ und mit 2,1 auf „attraktiver Arbeit-
geber“. Eine geschlechterdifferenzierte Auswertung verdeutlicht, dass die skizzierte Wichti g-
keitsreihenfolge bei Frauen und Männern grundsätzlich übereinstimmt (Folie 30). Gleichzei-
tig zeigt sich aber auch im Hinblick auf die Nennungen in der Kategorie „sehr wichtig“, dass
Frauen einigen Eigenschaften noch mehr Gewicht beimessen. Dies betrifft insbesondere
„sozial engagiert“ („sehr wichtig“: Frauen 40 %, Männer 29 %), aber auch „zuverlässig“ („sehr
wichtig“: Frauen 65 %, Männer 55 %).
Folie 31 gibt hinsichtlich der Eigenschaften die Differenzen zwischen dem aktuellen Stand
(„Ist-Wert“) und deren grundsätzlichen Wichtigkeit („Soll-Wert“) wieder. Dabei zeigen sich die
größten „Differenzen“ bei „flexibel“ (1,2-Punkte), „wirtschaftlich“ (1,0-Punkte) und „schnell“
(1,0-Punkte). Die geringsten Differenzen werden für „attraktiver Arbeitgeber“ (0,4 -Punkte)
und „modern“ (0,5-Punkte) deutlich. Hinsichtlich der wichtigsten Anforderungen an die Ver-
waltung wie „bürgerfreundlich“, „sachkundig“ und „zuverlässig“ erzielte die Stadtverwaltung
zwar schon die besten Ist -Werte, gleichwohl bleibt hier noch eine Differenz von jeweils 0,8-
Punkten bestehen.
Das skizzierte Muster für Differenzen zwischen Soll- und Ist-Eigenschaften trifft grundsätzlich
auf Frauen und Männer zu (Folie 32). Die höhere Wichtigkeit, die von Frauen einigen Eigen-
schaften beigemessen wird, führt allerdings dazu, dass tendenziell die „Soll -Ist-Differenzen“
bei diesen Eigenschaften bei Frauen größer sind. Dies trifft in erster Linie auf „sozial eng a-
giert“ zu. Hier liegt die Differenz bei Frauen bei 0,8- Punkte, bei Männern beträgt diese 0,6-
Punkte.
4.3 Gründe für eine Bewerbung und gegen eine Bewerbung bei der Stadtverwaltung
Münster
Um die Informationen zur Rolle der Stadtverwaltung als potentieller Arbeitgeber zu vertiefen,
wurde in einer offenen Frage erhoben: „Würden Sie (jüngeren) Menschen raten bzw. nicht
raten, sich um einen Arbeitsplatz bei der Stadtverwaltung zu bewerben?“. Bemerkenswert ist
hier zunächst, dass insgesamt 1.351 Gründe für eine Bewerbung und nur 327 Gründe gegen
eine Bewerbung bei der Stadtverwaltung genannt wurden. 43 % der Befragten machten A n-
gaben für eine Bewerbung, nur 10 % gegen eine Bewerbung.
Für eine Bewerbung bei der Stadt Münster spricht insbesondere der „sichere Arbeitsplatz“
10
(51,1 %), gefolgt mit deutlichem Abstand von „solide Ausbildung/guter Arbeitsplatz“ (11,4 %)
(Folie 33). Es schließen sich an: „differenziertes Angebot an Aufgaben“ (7,1 %), „Beamten-
status/öffentlicher Dienst“ (5,3 %) und „Weil es Münster ist“ (3,4 %). Das grundsätzliche Mus-
ter an Gründen für eine Bewerbung bei der Stadt Münster stimmt bei Frauen und Männern
überein (Folie 34) . Tendenziell wird bei Frauen das Thema „Beamtenstatus/öffentlicher
Dienst“ etwas stärker betont (6,0 %) und die Bedeutung des Standorts Münster etwas weni-
ger („Weil es Münster ist“: 2,7 %).
Als Gründe gegen eine Bewerbung bei der Stadtverwaltung wurde vor allem genannt (Folie
35): „Verstaubt/langweilig“ (22,3 %), „zu bürokratisch“ (13,1 %), „(zu wenig) Aufstiegsmö g-
lichkeiten“ (11,0 %), „(zu schlechte) Bezahlung“ (11,0 %). Bei den Prozentwerten ist insbe-
sondere auch zu berücksichtigen, dass nur 327 Gründe gegen eine Bewerbung bei der
Stadtverwaltung artikuliert wurden. Eine geschl echterdifferenzierte Betrachtung bestätigt
eine ähnliche Reihenfolge von Gründen gegen eine Bewerbung bei der Stadt Münster. Ten-
denziell betonen Männer stärker die Punkte „Verstaubt/langweilig“ (23,7 %), „(zu schlechte)
Bezahlung“ (13,0 %) und „zukünftige Personaleinsparungen“ (5,3 %) (Folie 36).
4.4 Was sollte sich bei der Stadtverwaltung vor allem ändern?
Bei einer abschließenden offenen Frage für diesen Themenkomplex wurde gefragt: „Was
sollte sich Ihrer Meinung nach bei der Stadtverwaltung Münster vor allem ändern?“ . An die-
ser Frage haben sich insgesamt 1.109 Personen mit 1.407 Nennungen beteiligt, d. h. 35 %
der Befragten haben hier Nennungen abgegeben. Nennungen zum Änderungsbedarf mit
mehr als 5 % entfielen dabei auf (Folie 37): „Weniger Bürokratie/mehr Bürgernähe“ (11,9 %),
„mehr Freundlichkeit/Bürgerfreundlichkeit“ (9,2 %), „(mehr) Flexibilität“ (7,2 %), „(erweiterte)
Öffnungszeiten“ (6,7 %), „schnellere Entscheidungen/beschleunigte Bearbeitung“ (5,8 %).
Aus geschlechterdifferenzierte Sicht werden folgende Unterschiede deutlich (Folie 38) :
Männer plädieren stärker für „Weniger Bürokratie/mehr Bürgernähe“ (13,9 %) und „Mehr
Wirtschaftlichkeit“ (5,0 %), sind aber zugleich auch stärker der Ansicht, dass „sich nichts ver-
ändern sollte bzw. alles o. K. ist“ (6,0 %). Frauen hingegen betonen folgende Punkte stärker:
„(mehr) Freundlichkeit/Bürgerfreundlichkeit“ (10,4 %), „Verringerung der Wartezeiten“ (7,0 %)
und „mehr Personal (mit Bürgerkontakt)“ (4,0 %).
5. Zusätzliche Aufbereitungen der Umfrageergebnisse, Verwendung der Ergebnisse
und Ausblick
Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
3 werden
unter „Bürgerumfrage 2015 “ weitere tabellarische Aufbereitungen der Umfrageergebnisse
nach soziodemografischen Strukturmerkmalen zum Download bereitgestellt.
Insgesamt wird mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2015 eine wichtige Informations-
quelle zu den Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zum Leben und zu den Lebens-
bedingungen in Münster sowie zur Stadtverwaltung erschloss en. Die inhaltlichen Schlussfol-
gerungen aus den Umfrageergebnissen sollen im Rahmen der entsprechenden Fachplanun-
gen diskutiert (z. B. Personalentwicklungskonzept) und bei Bedarf in separaten Vorlagen
behandelt werden. Es ist geplant, die Auswertung der Bürgerumfrage 2015 mit den Teilen
„Wohnen“ und „Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil“ fortzusetzen. Die Ergebnisse sollen in
einer vertieften und differenzierten Berichtsvorlage für den Planungsausschuss als zuständi-
gem Fachausschuss für die September-Sitzung dokumentiert werden.
3 www.muenster.de/stadt/stadtplanung
Berichtsvorlage
5930 Zeichen
V/0325/2015 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Bürgerumfrage 2015: Zentrale Ergebnisse zu den Fragenkomplexen "Leben in Münster", "Lebensbedingungen in Münster" und "Stadtverwaltung Münster" Beratungsfolge 19.05.2015 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Bericht 21.05.2015 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government Bericht 02.06.2015 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 17.06.2015 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 17.06.2015 Rat Bericht Bericht: 1. Bürgerumfrage 2015 zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung Die Bürgerumfrage 2015 wurde vom 13.01.–18.02.2015 als schriftliche Mehr -Themen-Umfrage zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung durchgeführt: Leben in Münster (Zufriedenheit, Eigenschaften, Herausforderungen für die Zukunft) Wohnen (Veränderungen Wohnviertel, Verbleib/Umzug, gemeinschaftliches Wohnen) Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil (Lebensmitteleinkauf im Stadtviertel) Lebensbedingungen (Zufriedenheit mit Angeboten/Einrichtungen und deren Wichtigkeit) Stadtverwaltung Münster (Image, Eigenschaften, Attraktivität als Arbeitgeber) Die Umfrage stieß auf hohes Interesse, wie die gute Rücklaufquote von 35,3 % zeigt. 2. Vorgehen zur Auswertung und Einbringung der Ergebnisse in die Gremien Um zu einer zeitnahen Veröffentlichu ng der Ergebnisse zu kommen, werden die Ergebnisse der Bürgerumfrage 2015 analog zur letzten Mehr -Themen-Umfrage (2013) wieder modular ausg e- wertet. Zentrale Ergebnisse zum „Leben in Münster“, zu den „Lebensbedingungen in Münster“ und zur „Stadtverwaltung“ sind in dem beigefügten kompakten Bericht (Anlage 1) geschlechterdif- ferenziert zusammengefasst und anhand von Grafiken (Anlage 2) aufbereitet worden. Die Ergebnisse zum „Wohnen“ und zu den „Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil“ erfordern eine weitergehende und differenzierte fachliche Aufarbeitung und Reflektion. Daher sollen diese Fr a- genkomplexe in einem zweiten Schritt ausgewertet und mit einer fachlich vertieften Berichtsvo r- lage für den ASSVW als zuständigem Fachausschuss (03.09.2015) dokumentiert werden. Vorlagen-Nr.: V/0325/2015 Auskunft erteilt: Herr Prof. Dr. Hauff Ruf: 492-6135 E-Mail: HauffTho@stadt-muenster.de Datum: 04.05.2015 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0325/2015 3. Zentrale Ergebnisse im Überblick (vgl. Erläuterungen Anlage 1, Foliensatz Anlage 2) 3.1 Leben in Münster Insgesamt liegen die Zufriedenhe itswerte auf einem hohen Niveau : „Münster allgemein“ (Mit- telwert 1,6), „Wohnung“ (1,7), „Stadtviertel“ (2,0). Die Wer te entsprechen nahezu denen der Demografieumfrage 2009 (Folie 2). Münster wird v. a. als „studierendenfreundlich“ (1,7) gesehen, gefolgt von „kinderfreundlich“ (2,2) und „familienfreundlich“ (2,2). Danach folgen „tolerant und weltoffen“ (2,3), „seniorinnen-/ seniorengerecht“ (2,4) und „Gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit B e- hinderungen“ (2,6) (Folie 6). Als größte Herausforderung für die Zukunft von Münster wird eindeutig das Thema „Wohnen“ genannt: „Bezahlbare Mieten/bezahlbares Wohnen“ (24,3 %), gefolgt von dem „Angebot an Wohnungen/Wohnraum“ (8,9 %) (Folie 9). Trotz der artikulierten Herausforderungen fällt die Globalbewertung für die „Beurteilung der Lebensqualität“ mit einem Mittelwert von 1,7 sehr positiv aus („sehr gut“ 41,9 %, „gu t“ 52,2 %) (Folie 11). Dies übertrifft verfügbare Vergleichswerte von Konstanz, Stuttgart und Freiburg. 3.2 Lebensbedingungen (Zufriedenheit mit Angeboten/Einrichtungen und Wichtigkeit) Die besten Zufriedenheitswerte entfallen auf das „Angebot an Ärzten/K rankenhäusern“ (1,8), gefolgt von Angeboten aus dem „Bildungs- und Kulturbereich“ und der „Innenstadt“ (Folie 13). Die niedrigsten Zufriedenheitswerte entfallen auf das „Wohnungsangebot“ (3,6), das „Ang ebot an Schwimmbädern“ (3,0), das „Angebot an PKW-Parkplätzen in der Innenstadt“ (2,9). Es werden hohe Ansprüche an die Lebensbedingungen formuliert (1,5 – 2,4) (Folie 15). Eine hohe Übereinstimmung zwischen Zufriedenheit und Wichtigkeit besteht im „Kultur - und Freizeitbereich“ sowie bei der „Innenstadt “. Die größten Abweichungen zeigen sich beim „Wohnungs-/Arbeitsplatzangebot“, beim „Angebot an Kinder-/Jugendeinrichtungen“ (Folie 17). Im V ergleich zu 2013 liegt die Zufriedenheit 2015 höher beim „Angebot Kindertageseinrich- tungen/-pflege“ (+ 0,3-Punkte) und beim „Angebot an Kinder-/Jugendeinrichtungen“ (+ 0,2-P.) (Folie 20); zurück ging die Zufriedenheit bei der „Verkehrssicherheit im Stadtteil“ (- 0,2-P.). 3.3 Stadtverwaltung Münster (Image, Eigenschaften, Attraktivität als Arbeitgeber) Mit der Stadtverwaltung werden einerseits viele „positive Eigenschaften“ verbunden (17,9 %), andererseits werden aber auch negative Punkte benannt (v. a. „lange Wartezeiten/zu wenig Personal“ mit 9,9 %, „negative Eigenschaften“ mit 8,6 %) (Folie 22). Bei 60 % der Befragten hat d ie Stadtverwaltung persönlich ein „gutes bzw. sehr gutes Ans e- hen“ (Mittelwert „persönliches Ansehen“ 2,3). Für das „Ansehen in der Öffentlichkeit“ liegt der Wert bei 2,5 (Folie 24). Diese Werte übertreffen tendenziell verfügbare Vergleichswerte. Beste Ist-Verwaltungseigenschaften sind jeweils mit 2,2: „zuverlässig“, „sachkundig“, „bürge r- freundlich“. Die schlechtesten Bewertungen erhielten: „flexibel“ (3,0), „schnell“ (2,8) (Folie 27). Insgesamt wurden 1.351 Gründe für eine Bewerbung bei der Stadt genannt (v . a. „sicherer Arbeitsplatz“ mit 51,1 %). Nur 327 Gründe wurden gegen eine Bewerbung artikuliert (v. a. „verstaubt/langweilig“ (22,3 %) (Folien 33-36). Änderungsbedarf bei der Verwaltung benannten insgesamt 35 % der Befragten (Folien 37/38). I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Bericht Anlage 2: Foliensatz 3 V/0325/2015
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0325/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.04.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37