V/0728/2012/1
'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster' - Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte -
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Anlage 1
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Änderungsantrag zur Vorlage SPD-Fraktion V/0728/2012: Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster Münzstr. 15 48143 Münster “ Telefon: 0251/45 314 Fax: 0251/ 511 750 spdfrak@muenster.de www.spd-muenster.de 25.10.12 Der Ausschuss möge beschließen: A. Vor dem Hintergrund der sozialen Ausgewogenheit im gesamten Stadtgebiet und in Reaktion auf die weiterhin angespannten Lage im Wohnungsmarkt- segment für Studierende wird Beschlusspunkt 1 wie folgt geändert: Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen 1 und 2a-2d) im Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird mit der Änderung zugestimmt, dass weitere geeignete Standorte für einen „Direktverkauf‘“ mit der Zielrichtung „Studentisches Wohnen“ identifiziert werden. B. Die in der Begründung genannten wohnungspolitischen Zielwerte werden entsprechend angepasst. C. Das Label „sozial- und altersgemischte Gruppen“ wird analog zum Vermarktungskonzept für sämtliche Standorte dargestellt. Begründung: .ZuAundB: Jedes Jahr streben viele Studentinnen und Studenten nach Münster. Doch bereits seit Jahren besteht ein erheblicher Mangel an attraktirem und bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Die Stadt Münster versteht sich als Stadt von Wissenschaft und Lebensart. Daraus ergibt sich eine besondere Verpflichtung, auch entsprechende Wohnraumversorgung für die angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ermöglichen. Das Engagement von BlmA, dem Studentenwerk und dem Verein Internationale Studentenwohnheime zur übergangsweisen Nutzung der freigezogenen Familien- wohnungen, um die aktuelle Wohnungsnot zu bekämpfen, ist Iobenswert. Gleichwohl bedarf es dauerhafter Antworten auf den andauernden Wohnungsbedarf dieser für Münster wichtigen Zielgruppe. Zuc: Das Label ‚alters- und sozial gemischt“ (Seite 109 der Anlage) findet sich bei den Quartieren im Westen der Stadt — entgegen der Aussagen im Vermarktungskonzept - nicht in der Darstellung. Dieses soll ergänzt werden, um Missverständnisse zu vermeiden. gez. Thomas Fastermann Inge Jachmann Mathias Kersting Kurt Pölling Maria Winkel
Hauptvorlage V/0728/2012 mit Anlagen
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V/0728/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Vorlagen-Nr.: V/0728/2012 Auskunft erteilt: Herr Krause (Team Britenwohnungen) Ruf: 492 61 20 E-Mail: KrauseJ@stadt-muenster.de Datum: 01.10.2012 Öffentliche Beschlussvorlage 'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster' - Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte - Beratungsfolge 23.10.2 012 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 24.10.2012 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 25.10.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 07.11.2012 Hauptausschuss Vorberatung 07.11.2012 Rat Entscheidung Beschlu ssvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen 1 und 2a-2d) im Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird zugestimmt. 1.1. das Konzept bzw. die städtische Zielpositionierung wird nach Beschluss den Bürgerinnen und Bürgern je in den einzelnen Stadtteilen vorgestellt; 2. Die Verwaltung wird beauftragt, … 2.1. die städtebaulichen, stadtgestalterischen, wohnungs- und sozialstrukturellen, infrastruk- tursichernden und verfahrenstechnischen Zielsetzungen in Konkretisierung der beste- henden Konversionsvereinbarung zwischen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BI- mA) und Stadt Münster abschließend zu verhandeln und dabei … 2.1.1. die in der Begründung zur Vorlage dargestellten Mindestquoten bezogen auf wohnungsstrukturellen städtischen Ziele und Bedarfe zu Grunde zu legen; 2.1.2. weitergehende Regelungen zur Aufgaben- und Kostenverteilung mit der BImA, im Besonderen für die sozialen Infrastrukturfolgekosten (Auswirkungen und Be- darfe Kindertagesstätten, Grundschulen, öffentl. Kinderspielplätze), zu verein- baren; - 2 - V/0728/2012 2.2. die städtische Positionsbestimmung wo nötig durch ergänzenden städtebaulichen In- strumenteneinsatz zu flankieren; 2.3. die politischen Gremien nach Abschluss der Verhandlungen mit der BImA zeitnah über die Ergebnisse zu informieren und wo erforderlich entsprechende Beschlüsse herbeizu- führen; 2.4. Informationsveranstaltungen vor jeder Vermarktung der einzelnen Standorte für die inte- ressierte Bürgerschaft und für künftige Nutzer, gemeinsam mit der BImA, durchzuführen. 3. Die folgenden Antragsanliegen der parlamentarischen Gremien, die (auch) die Wohnstandorte der britischen Stationierungskräfte betreffen, sind damit erledigt bzw. aufgegriffen: 3.1. negative wirtschaftliche Folgen des Truppenabzugs mildern; mögliche Konsequenzen insbes. für die Wohnungs- und Infrastrukturpolitik in den hauptbetroffenen Stadtteilen aufzeigen; Strukturwandel aktiv steuern - Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 14.08.2006 (Punkt 1.); 3.2. Wohnungsbestandes kostengünstig an junge Familien mit Kindern anbieten; Aufnahme entsprechender Gespräche mit der BImA - Antrag der CDU-Fraktion und FDP-Fraktion im Rat der Stadt vom 15.08.2006 (Punkt 1.); 3.3. Erstellung von Bestandsaufnahmen des umfangreichen Wohnungsbestandes; Aufnah- me von Gesprächen zwecks Sicherung und Begleitung eines schrittweisen und behut- samen Übergangs des Wohnungsbestandes mit der BImA - Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster-Südost vom 14.09.2006 (Punkte 1. und 3.); 3.4. Ziel der Bildung von Wohneigentum für Familien mit mittlerem und geringerem Einkom- men; Ziel des Ausschlusses der Veräußerung an einen Investor mit spekulativer Weiter- veräußerungsabsicht; Prüfung eines angemessenen Anteils an Mietwohnungen und ei- nes genossenschaftlichen Modells; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfü- gung in die vorhandenen Stadtteilstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien; - Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 11.04.2011 (Punkte 1.-4. und 7.) 3.5. Bericht über die Liegenschaften, Wohnungsanlagen und Gebäude für Familienangehöri- ge der Militäreinheiten - Antrag der SPD im Rat der Stadt vom 05.05.2011 (Punkt 1.); 3.6. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; familiengerechtes preiswertes Wohnen; bezahlbarer Mietwohnraum; Ausschluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren incl. Prüfung eines genossen- schaftlichen Modells; vorbereitende Gespräche mit der BImA aufnehmen; Einbindung und Beteiligung der Bürgerschaft - Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster Südost vom 17.06.2011 (Punkte 1., 3.-6. und 9.-11.); 3.7. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; familiengerechtes preisgünstiges Wohnen; relevante Anteile an Mietwohnraum; Aus- schluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen In- vestoren incl. Prüfung eines genossenschaftlichen Modells; Schaffung von Familien- wohneigentum gem. Förderrichtlinien; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien - Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster West vom 29.02.2012 (Punkte 1.-4.); - 3 - V/0728/2012 3.8. planungsrechtliche Begleitung der Konversion; Erhalt der ausgewogenen Sozialstruktur im Ortsteil - Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster Südost vom 07.06.2011 (Punkte 9. und 11.); 3.9. Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne; Bestandsaufnahme der Wohnquartiere - Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost vom 02.12.2011 (Punkte 1. und 2.); 3.10. seniorengerechtes Wohnen am Standort Arnheimweg; verdichtete Bebauung am Stand- ort Von-Esmarch-Straße; Einleitung entsprechender Bauleitplanverfahren; Prüfung von Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen - Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt vom 06.02.2012 (Punkte 4.-8.). II. Finanzielle Auswirkungen: Die Beschlüsse lösen unmittelbar keine Finanzwirkung für den städtischen Haushalt aus. Die in der Vorlage angesprochenen Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktureller Fol- gekosten, werden nicht durch Zustimmung zum Konzept ausgelöst oder neu begründet. Sie sind vielmehr Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten Wohngebäude und die damit für die Stadt unter Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neuen“ Wohn- einheiten und Haushalte. Mit der Vorlage wird die Verwaltung deshalb beauftragt, diese perspekti- vischen Kosten mind. anteilig mit der BImA als Eigentümerin der Flächen in Konkretisierung der Konversionsvereinbarung zu verhandeln (vgl. Beschlusspunkt 2.1.2). Begründung: GESAMTSTÄDTISCHES STANDORTE-ENTWICKLUNGSKONZEPT - Einbindung in den bisherigen Konversionsprozess - Mit Beschluss über die Vorlage V/0111/2012/1. Erg. im Rat am 21.03.2012 wurde die Verwaltung im Zuge des Konversionsprozesses beauftragt, ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept für die ca. 800 Wohneinheiten der britischen Stationierungskräfte unter besonderer Berücksichtigung städtebaulicher und wohnungsstrategischer Aspekte zu erarbeiten. Dieses legt die Verwaltung mit der jetzigen Vorlage nunmehr zur Beschlussfassung vor (Be- schlusspunkt 1. der Vorlage in Verbindung mit den Anlagen 1 und 2a-2d). - Ausgangss ituation - Im Stadtgebiet Münster bestehen 18 Wohnstandorte der britischen Streitkräfte verteilt auf die Be- zirke Gievenbeck/Sentrup (130 Wohneinheiten = WE), Uppenberg (39 WE), Coerde/Rumphorst (107 WE) und Gremmendorf/Angelmodde-West (385 WE); auf insgesamt 36,5 ha Grundstücksfläche verteilen sich diese 794 Wohneinheiten in verschiedensten Haustypen. Primär erbaut in den 50 er Jahren (3 Siedlungen aus den 60er Jahren, 1 Siedlung aus den 2000er Jahren) mit vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter - insbes. bezogen auf ihre städtebauliche Struktur, ihre gestalterische Einheitlichkeit und ihre „parkartige“ Freiflächengestaltung - sind die Wohn- standorte vielfach geprägt von hohem Wohnwert, teilweise bemerkenswerten Grundrissqualitäten - 4 - V/0728/2012 und für ihre Entstehungszeit teilweise bemerkenswerter individueller Architektursprache. Die Woh- nungsgröß en betragen etwa 70 m² bis 190 m², die Grundstücksgrößen gehen von etwa 200 m² bis 1.600 m². In durchweg von im städtebaulichen Sinne sog. integrierten Lagen (Ausnahme: Standort Von-Hünefeld- Weg) weisen die Standorte unterschiedliche Sanierungsstände, speziell im energetischen Bereich, auf. Gleichwohl ist die Grundkubatur der Gebäude unter städtebaulich-energetischen Gesichts- punkten vorteilhaft: Überwiegende Kompaktheit der Baumassen mit durchgehend 2 Geschossen ohne Dachaufbauten und ohne Aus- und Anbauten (wenige objektbezogene Ausnahmen von dieser Regel) . Die Lagequalitäten der 18 Standorte sind im Quartiers- und Stadtteilzusammenhang differenziert zu bewerten. - Aufbau des Konzeptes - Das Standorte-Entwicklungskonzept ‚Briten-Wohnungen in Münster’ ist wie folgt aufgebaut: (Anla- ge 1 zur Vorlage) allgemeine Informationen zu den Wohnstandorten (Folie 2); allg. Anforderungen und Ziele zur Entwicklung der Wohnstandorte (Folien 3-7); Folgewirkungen für die städt. Infrastruktur (Folie 8); Standorte-Übersicht im Stadtgebiet (Folie 9); Stadtteil- b zw. Stadtbereichscharakteristik (z.B. Folie 11); stadtteil- bzw. stadtbereichsbezogene Standorte-Übersicht (z.B. Folie 12); Einzel-Standort mit Photo-Eindrücken (z.B. Folie 13); Charakteristik des Einzelstandortes (Quartierspass) einschl. Gebäudetypen (z.B. Folie 14); Quartiersperspektive(n) des Einzelstandortes (z.B. Folie 15-16); Quartiersperspektiven der Stadtteil-Standorte in der Übersicht (z.B. Folie 25); Gesamtschau der Standorte, differenziert dargestellt nach themenbezogenen Zielen (Folien 108-113). Um den ge samtstädtischen Charakter des Konzeptes zu unterstreichen, sind die wesentlichen Inhalte und Zielrichtungen des Konzeptes ergänzend in thematischen Übersichten plangraphisch kompakt und zusammengefasst dargestellt: (Anlagen 2a-2d zur Vorlage) städtebauliche Ziele städtebaulicher Instrumenteneinsatz sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Ziele soziale Infrastruktursicherung und -kosten - Inhalte des Konzeptes - Dieser Grundaufbau des Konzeptes spiegelt wider, dass die Zielvorschläge zum städtebaulichen Umgang mit den Standorten, zur Zielgruppenorientierung und zu sonstigen sinnvollen Maßnahmen und aus Sicht der Stadt sinnvollen oder notwendigen Maßgaben jeweils aus der Quartiers- und Stadtteilsicht erarbeitet und entwickelt wurden, ohne den übergeordneten gesamtstädtischen Cha- rakter des Gesamtkonzeptes aus dem Blick zu verlieren. Es werden in inhaltlicher Hinsicht - stichwortartig zusammengefasst und hier kurz allgemein erläu- tert – Zielaussagen in den jeweiligen Quartiersperspektiven getroffen … - 5 - V/0728/2012 zum Standort-Label Diese standortbezogen plakativen Oberüberschriften (ohne Verbindlichkeit) ermöglichen dem das Konzept Lesenden einen schnellen Eindruck über die grundsätzlich geplante Entwick- lungszielrichtung eines jeden Standortes. zur Zielgruppeneignung In der Wiedernutzung der Wohnstandorte oder nach Abriss-Neubau eignen sich diese aus der quartiers- oder stadtteilstrukturellen Situation und aus den Bedingungen der Größen und Grundrisse der Gebäudetypen heraus für bestimmte Wohnnachfragegruppen. Eine Umsetzung und „Ergebniskontrolle“ gestaltet sich grundsätzlich schwierig und aufwendig. Die städtischen Zielformulierungen sollen mind. als städt. Anregungen/Zielvorstellungen („sinnvolle Zielgrup- penempfehlungen“) Eingang in die künftigen standortbezogenen Ausschreibungen der BImA finden. In den Fällen der zentral gelegenen Standorte Nrn. 03 (Arnheimweg), 11 (Sibeliusstra- ße) und 16 (Lilienthalweg) mit Abriss/Neubau-Zielrichtung und Standort Nr. 06 (Sand- fortskamp) sind diese demgegenüber strukturell so bedeutend, dass diese nicht nur als Anre- gung, sondern als Maßgabe einer Flächenentwicklung zu verstehen sind. (Zur Berücksichtigung preiswerten Wohnraums für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen und zur Ver- sorgung von Familien und Alleinerziehenden vgl. untenstehende Ausführungen zu den wohnungspolitischen Aspek- ten). zu den städtebaulichen Maßnahmen Unabhängig von der städtebaulichen Grundaussage Erhalt oder Abriss/Neubau oder Er- halt/Ergänzung im Umgang mit dem jeweiligen Wohnstandort sind bereits erste konkretere Maßnahmen benannt, die für den Erhalt, die Fortentwicklung, die Neuentwicklung oder im Zu- ge der Beplanung oder Vermarktung städtischerseits besonders zu beachten sind. Dies schließt insbesondere Aussagen zur Beanspruchung und Sicherung von Flächen für öffentliche Infrastruktur (Kinderspiel, KiTa) ein. (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2a zur Vorlage) zur sinnvollen Vermarktungsstrategie und zu den Zielsetzungen Wohnungsstruktur und Infrastrukturkosten An dieser Stelle sind ohne standortbezogene Quantifizierung primär die wohnungsstrukturellen Ziele der Stadt benannt; gleiches gilt für das Thema der Beteiligung der BImA an den auf die Stadt zukommenden Infrastrukturkosten. (Die gesonderte Positionierung der Stadt zu diesen beiden Themenbereichen erfolgt in untenstehenden Ausführun- gen). zu Zielsetzungen energetischer Optionen Die bisherigen Ideen zur energetischen Optimierung insbes. im Bestand fanden in den bisheri- gen Diskussionen der parlamentarischen Gremien ein geteiltes Echo: Neben der unbestritte- nen Formulierung der städtischen Standards im Falle von Abriss-/Neubau-Konzepten (so auch im Konzept enthalten) ist die energetische Verbesserung von Bestandsbauten unter dem As- pekt der Preisbildung, des in großen Teilen individuellen Erwerbs und der wohnungspolitischen Zielrichtungen des Konzeptes in der Gesamtabwägung als nicht prioritär einzuschätzen. De- tailprüfungen und Detailoptionen wie ggf. ein vermittelndes Engagement der Stadt in Sachen energetisches Quartiersmanagement im Bestand durch externe Fördermittel in einzelnen Quartieren können zum jetzigen Konzeptstand nur als Möglichkeit benannt werden und müs- sen verwaltungsseitigen Kapazitäten unter Berücksichtigung des späteren konkreten Pla- nungs- und Vermarktungsprozesses vorbehalten bleiben (Aufwand vs. Nutzen). zur Zielsetzung Bürgerinnen und Bürgereinbindung Im bisherigen Erarbeitungsprozess des Gesamtkonzeptes hat das Team Britenwohnungen der Planungsverwaltung sowohl die zuständigen Bezirksvertretungen als auch den Fachausschuss des Rates in einem sich stetig konkretisierenden „Dreisprung“ per mündlichen Bericht (beab- sichtigte Grundstruktur des Konzeptes; erste Strukturanalysen und Ergebnistendenzen; kon- kretisierte Zwischenergebnisse) eingebunden und kontinuierlich über die Thematik informiert. Die Sitzungen wurden teilweise auch von Bürgerinnen und Bürgern besucht und von der Pres- se informatorisch aufgegriffen. - 6 - V/0728/2012 Gleichzeitig ist die Planungsverwaltung Einladungen von vor Ort aktiven Gruppierungen, die ein besonderes Informationsbedürfnis hatten, nachgekommen. Insofern ist es angesichts der steigenden Interessenlage von besonderer Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger weiterhin und auf geeignete Weise über den Sachstand der Standortentwicklungen in ihrer Umgebung oder aus ihrer (stadtweiten) Interessenlage für eine Immobilie oder Wohnung zu informieren (Beschlusspunkt 1.1 zur Vorlage). Erst nach Konkretisierung und Klarheit über die konkrete Standortentwicklung sollte eine ver- tiefte Information erfolgen - teilweise sicherlich auch in den Bürgeranhörungen zu erforderli- chen Bauleitplanverfahren (Beschlusspunkt 2.4 zur Vorlage). Auf die stetig ausgebaute und aktualisierte Internetpräsenz der Stadtplanung, vor allem auch im Zusammenhang mit dieser Vorlage, sei ebenfalls verwiesen. Diese ermöglicht allen Interes- sierten den direkten Informationskontakt auch per Email. (http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/konversion_wohnstandorte.html). zum städtischen Instrumenteineinsatz Vor dem Hintergrund der städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten der Mehrzahl der für einen Bestandserhalt vorgeschlagenen Wohnstandorte ergibt die Analyse die Empfehlung, dies durch bauleitplanerischen Instrumenteneinsatz zu flankieren zwecks Sicherung der Siedlungsstruktur und -dichte; zwecks Sicherung der gestaltprägenden Elemente des Städtebaus und des öf- fentlichen wie privaten Freiraums; zwecks geordneter Struktur des Stellplatznachweise sowie von Aus- und An- bauoptionen ... . Die siedlungs- und stadtgeschichtliche Bedeutung der Britenwohnsiedlungen in Münster, be- sonders die Ablesbarkeit hoher städtebaulicher wie gestalterisch-architektonischer Qualitäten im Ensemble oder Teilensemble, legen die ergänzende Anwendung der Instrumentarien Erhal- tungssatzung und Denkmalschutz für ausgewählte Einzelgebiete nahe. Zu betonen ist, dass der Instrumenteneinsatz und dessen Zeitdauer auch den Vermarktungs- prozess der BImA bestimmen und die Ankaufmöglichkeiten für Interessenten der Immobilien an einzelnen Standorten zeitlich strecken werden. In der Priorität der Bearbeitung wird die Stadtplanung selbstredend zuerst die Standorte beplanen, die vom aktuellen Freizug bis Ende 2012 betroffen sein werden. Unter Aufwandsgesichtspunkten ist es Ziel, ggf. mit nicht- qualifizierten Bebauungsplänen, u.U. auch im vereinfachten Verfahren, zielfocussiert die not- wendigen Steuerungen vorzunehmen (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). Für die Standorte, für die eine Neubebauung vorgesehen ist, ist Bauleitplanung, ggf. projekt- oder vorhabenbezogen, o o o zur Ermöglichung veränderter Baustrukturen und ggf. Baudichten; zwecks Steuerung der erwünschten Nutzungen, ggf. Nutzergruppen; zur Qualitätssicherung der durch städtebauliche Optimierungsverfahren entwickelte neue Bebauungs- und Gestaltungskonzepte … notwendig (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). Mit den oben benannten und im Konzept fixierten Zielrichtungen legt die Planungsverwaltung gremien- und zeitparallel zu dieser Vorlage bereits die Vorlage Nr. V/0737/2012 vor, die dem Rat frühzeitig die Fassung von Aufstellungsbeschlüssen zur Beschlussfassung empfiehlt. (Zu einem evtl. erweitert bzw. ergänzend erforderlichen ergänzenden Instrumenteneinsatz vgl. weiter untenstehende Ausführungen). KONKRETISIERUNG DER KONVERSIONSPARTNERSCHAFT In der bestehenden Rahmenvereinbarung (Konversionspartnerschaft zwischen der Stadt Münster und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) ist zu den Wohnstandorten der britischen Stationierungskräfte ff. festgehalten und vereinbart: . - 7 - V/0728/2012 Die Stadt Münster („Stadt“) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben („Bundesanstalt“) sind sich einig, dass die Konversion der militärischen Liegenschaften eine gemeinsame Aufga- be ist, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit sukzessive durchgeführt werden soll. …Bundesanstalt und Stadt sind sich einig, die oben genannten Zielsetzungen korrespondie- rend mit dem fortschreitenden Konversions- und Planungsprozess durch weitergehende Ver- einbarungen für die Wohn- und Kasernenstandorte zu konkretisieren und anzupassen. … Weitere Vereinbarungen zur Liegenschaftsvermarktung der Wohn- und Kasernenstandorte werden im Einzelnen im Laufe des Konversionsprozesses in Form von Nebenabreden zu die- ser Konversionsvereinbarung konkretisiert und angepasst. Die britischen Stationierungskräfte haben inzwischen die BImA darüber informiert, dass knapp die Hälfte der Wohngebäude, also ca. 400 Wohneinheiten, bis Ende 2012 bereits freigezogen werden. (Hierbei handelt es sich um die Standorte Nrn. 07 (Jahnstraße), 08 (Dachsleite; nur teilweise), 09 (Volbachweg; nur teilweise), 12 (von-Hünefeld-Weg), 13 (Wiegandweg), 16 (Lilienthalweg), 17 (Zum Erlenbusch ; nur teilweise) und 18 (Ostpreußenstraße)). Vor dem Hintergrund dieser Standortrückgaben spielt die Etablierung verträgli- cher und im Idealfall bedarfsgerechter Zwischennutzungen eine besondere Rolle – dies verstärkt durch noch notwendigen städtebaulichen Instrumenteneinsatz und dessen zeitlich aufschiebende Auswirkungen für eine endgültige Vermarktung. In diesem Zusammenhang arbeiten Universität, Studentenwerk, BImA und Stadt intensiv an kurzfristigen Lösungen, die eine temporäre zeitnahe Wiedernutzung einiger Standorte bzw. Teilstandorte für studentisches Wohnen i.S. einer win-win- Situation für alle Akteure zum Ziel haben. Es besteht unabhängig hiervon die Notwendigkeit der zeitnahen und abschließenden Verhandlung und Fixierung einer konkretisierten und weitergehenden Nebenabrede zur Konversionsvereinba- rung zum Themenfeld „Britenwohnungen“ (Beschlusspunkte 2.1 in Verbindung mit 2.3 zur Vorlage), um die weiteren Schritte der städtebaulichen Beplanung, Vermarktung und faktischen Wiedernutzung der Konversions-Wohnstandorte sukzessive zu erreichen. - Positionierung zum Entwicklungskonzept - Zu den Inhalten des ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ fanden in den vergangenen Wochen und Monaten intensive Austausche und Diskussionen mit der BImA statt. Im Schwerpunkt bezogen auf die Themenfelder der der Stadt wichtigen wohnungsstrukturellen Ziele sowie bezogen auf eine Kostenbeteiligung des Bundes an den auf die Stadt zukommenden Infra- strukturfolgekosten liegen die Positionen teilweise noch deutlich auseinander (s. im ff.). Wichtig ist insofern die formale wie inhaltliche Bekräftigung des gesamtstädtischen Entwicklungs- konzeptes als Grundlage der abschließenden Verhandlungen und als Auftrag und Verhandlungs- mandat an die Verwaltung – dies schließt je nach Verhandlungsergebnis die evtl. Empfehlung wei- tergehender städtebaurechtlicher Instrumente durch die Verwaltung bewusst ein (wie Bebauungs- planungen, Vorkaufrechtssatzungen, ...) (Beschlusspunkt 2.2 zur Vorlage). - wohnungsstrukturelle Positionierung - Die Ausgangs- und Bedarfslage des aktuellen münsterischen Wohnungsmarktes sowie die durch parlamentarische Antragstellung untermauerte Notwendigkeit der Gegensteuerung hin zu einem größeren Angebot an preiswertem Wohnraum in Münster sind bekannt; eine Anforderung, die ak- tuell und perspektivisch nicht nur den Bund als Eigentümer betrifft. Die Stadtplanung hat in enger Abstimmung mit der Wohnungsverwaltung bisher ff. städt. Mindest- Ziele formuliert (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2c zur Vorlage): Direktverkauf an die städtische Wohnungsgesellschaft und/oder die in Münster ansässigen Wohnungsgenossenschaften (konkrete gemeinsame Interessenbekundung als Investoren- - 8 - V/0728/2012 gemeinschaft Münsteraner Wohnungsunternehmen liegt vor) zum von einem unabhängi- gen Gutachter ermittelten Verkehrswert: von mind. 3 Wohnstandorten im Bestand … zwecks Bedarfdeckung zur Versorgung von Wohnungssuchenden oder Woh- nungsbedürftigen, die sich nicht selbständig am Wohnungsmarkt der Stadt Münster versorgen können und … zwecks Gewährleistung von Belegungseinfluss im Umfeld von Standorten mit so- zialem Steuerungsbedarf oder der Gefahr eines solchen und … zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; von mind. 2 Wohnstandorten mit Neubauperspektive … zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; Gewährleistung eines Anteils von mind. 30% förderfähigem Wohnraum im Bereich Ab- riss/Neubau - über alle potenziellen Wohneinheiten gerechnet und standortdifferenziert verortet; anteilige Vergabe von Grundstücken/Immobilien im Bestand der Wohnstandorte zu Fest- preis en (Verkehrswert), flankiert durch Vergabegrundsätze, die als Kernkriterium die An- handgabe an Geringverdienende mit Kindern haben, in einer Größenordnung von mind. 15 % – bezogen auf die Zahl alle Bestandswohneinheiten. Dem st ehen folgende Positionierungen der BImA gegenüber: Ein Direktverkauf von Wohnliegenschaften an die Stadt oder in ihrem Sinne handelnde Wohnungsgesellschaften/Genossenschaften ist unter rechtlichen Gesichtspunkten schwierig herleitbar. Über die Zulässigkeit eines Direktverkaufs ist noch nicht abschlie- ßend entschieden. Die Veräußerung von Wohngebäuden zu Festpreisen (voller Verkehrswert) stellte eine Ausnahme zum üblichen, zwischen BImA und Bundesministerium der Finanzen (BMF) abgestimmten und festgelegten Verwertungsverfahren von Wohngebäuden dar, wel- ches grundsätzlich eine Verwertung der Wohngebäude in Gebotsverfahren vorsieht. Daher kann nur ein kleiner Teil der Wohngebäude zu Festpreisen veräußert werden. Welche rechtssicheren (sozialen) Auswahl-Kriterien hierbei berücksichtigt werden kön- nen, wird derzeit geprüft. Eine zum jetzigen Zeitpunkt abschließende Festlegung, wie sämtliche Wohngebäude während des anstehenden Verwertungszeitraums veräußert werden sollen (z.B. Einzel- oder Paketverkauf), ist nicht möglich. Die Bundesanstalt als Eigentümerin und Verkäu- ferin muss während des gesamten Verwertungszeitraums flexibel auf den Immobilien- markt und die jeweiligen Marktsituationen reagieren und ihre Verwertungsinstrumente entsprechend anpassen dürfen. - folgekostenbezogene Positionierung - Als Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten Wohnge- bäude werden Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktureller Folgekosten ausgelöst. Diese Kosten fallen an, da die Kinder der britischen Soldaten keine öffentlichen/städtischen Ein- richtungen wie Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und/oder Grundschulen genutzt haben, son- dern bestehende eigene Einrichtungen der britischen Streitkräfte auf den Kasernenarealen oder Wohnstandorten; die Wiedernutzung der ’Britenwohnungen’ stellen insofern für die Stadt unter Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neue“ Wohneinheiten und Haushalte dar. Auf Grundlage erster grober Abschätzungen in Einbindung der städtischen Fach- und Bedarfsäm- ter könnten sich durch den Übergang der Bestandsbauten samt Neubauoptionen (ca. 1.200 Wohneinheiten) öffentliche Infrastrukturbedarfe für Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und - 9 - V/0728/2012 Grundschulerweiterungen in einer perspektivischen Gesamt-Größenordnung von ca. 20 Mio€ als potenzielle Baukosten ergeben. Es bleibt weiteren Prüfungen und späteren (politischen) Entschei- dungen vorbehalten, inwieweit diese Versorgungsstrukturen, insbes. im Bereich der Kinderta- geseinrichtungen, durch die Stadt selbst oder durch Dritte finanziert und realisiert würden. Die grob geschätzten Aufwendungen entständen bedingt durch den nur sukzessiven Freizug der Standorte, die notwendigen planerischen Entwicklungszeiträume für Bauleitplanung für die Mehrzahl der Standorte und Vermarktungsphasen in einem mittelfristigen Zeitraum auf mehrere Jahre verteilt. Auf Grundlage des gegenwärtigen Kenntnisstandes könnte dies in einer Aufteilung auf die drei einschlägigen Themen der Daseinsvorsorge bedeuten: KiTa: ca. 14,4 Mio€ (Annahmen: komplette Bestandsauslastung; je zusätzliche 50 Wohneinheiten ei- ne neue KiTa-Gruppe; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); Grundschulen: ca. 5,0 Mio€ (Annahmen: Ertüchtigung/Erweiterung bestehender Standorte; nur sehr grob mögliche, stadttteilbezogene Plausibilitätsabschätzung der perspektivischen Auslastun- gen/Bedarfe; Annahme eines Mixes unterschiedlicher Baustandards; multipliziert mit durchschnittlichen Er- fahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); Kinderspielplätze: ca. 0,6 Mio€ (Annahme: durch Ratsbeschluss fixierte Zielquote, 1,65 qm öffentli- cher Fläche für Kinderspiel je Einwohner; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren). Der Position der Stadt zur umfassenden Beteiligung an diesen evtl. Kostenlasten steht folgende Positionierung der BImA gegenüber: Es kann für die Wohnsiedlungen, die aufgrund bestehender Baurechte errichtet wurden bzw. für die aktuell entsprechendes Baurecht besteht (z.B. rechtskräf- tiger Bebauungsplan oder § 34 BauGB), aus dem BauGB keine Verpflichtung zur Zahlung von Infrastrukturkosten hergeleitet werden; eine Zahlung von Infrastrukturkosten ohne Rechtsgrundla- ge ist der Bundesanstalt aufgrund der Regelungen der Bundeshaushaltsordnung nicht erlaubt. Vor dem Hintergrund der evtl. Kostendimension sowie der aktuellen Verhandlungspraxis gegen- über anderen Entwicklern und Investoren von Wohngebieten wird die Verwaltung das Thema den- noch noch einmal besetzen und in die Verhandlungen einspeisen; Mindestziel ist die Vereinbarung der Kostenbeteiligung bezogen auf den Anteil der durch neue Bauleitplanung erwünschten Neu- baukonzepte und deren maßnahmenbedingte Folgekosten. Grundsätzliches Einverständnis besteht zwischen BImA und Stadt über die Sicherung von be- darfsbegründeten Gemeinbedarfsflächen innerhalb der Wohnstandorte und die Veräußerung die- ser Flächen an die Stadt (zur infrastrukturellen Standortsicherung vgl. ebenfalls Anlage 2d zur Vorlage). BEARBEITUNG DER BISHERIGEN PARLAMENTARISCHEN ANTRAGS- UND BESCHLUSS- LAGE Im Zusammenhang mit dem Thema Konversion wurden auf stadtbezirklicher Ebene ebenso wie im Rat der Stadt vielfältige politische Anträge eingebracht. Deren Ansprache zielt teilweise in Rich- tung aller Konversionsflächen, teilweise in Richtung ausschließlich der „Britenwohnungen“, teilwei- se räumlich focussiert auf die Stadtbezirks- oder Stadtteil- sowie die konkrete Standortebene. Aus Sicht der Verwaltung sind mit dieser Vorlage ein Großteil dieser Anträge mind. in den genann- ten Teilpunkten der Anträge erledigt bzw. mit den Inhalten dieser Vorlage aufgegriffen (Beschluss- punkt/e 3. bzw. 3.1-3.10 zur Vorlage). Die Beschlussvorschläge dieser Vorlage bilden zudem die Konkretisierung der im Rat der Stadt in seiner Sitzung am 21.03.2012 gefassten Beschlüsse zur Vorlage V/0111/2012/1 – ‚Konversion von britischen Stationierungskräften genutzten Liegenschaften’. - 10 - V/0728/2012 GESAMTBEWERTUNG Die erfolgreiche Konversion der Wohnstandorte der britischen Stationierungskräfte stellt eine be- deutende Chance für die Stadtentwicklung dar. Das vorgelegte ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ liefert hier - unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen und Zielen zu Einzelinhalten zwischen BImA und Stadt - einen entscheidenden Beitrag, diese Chance zu nutzen. Mit der Positionierung zu den Inhalten und Zielrichtungen und mit der Umsetzung des Standorte- Entwicklungskonzeptes werden folgende wichtige stadtentwicklungsstrategische Ziele unterstützt: Bindung vorhandener Einwohner an die Stadt und Gewinnung von Zuzügen – maßgeb- licher Beitrag zur Einwohnerbindung und zur Wohnflächenbedarfsdeckung; Stärkung der Siedlungsstruktur und optimierte Flächennutzung in integrierten Lagen – maßgeblicher Beitrag zur Innenentwicklung; Schaffung eines differenzierten Wohnungsmixes bezogen auf Preisstruktur und Ziel- gruppenorientierung ebenso wie auf sich verändernde Einwohner- und Haushaltsstruk- turen – maßgeblicher Beitrag zur Differenzierung von Wohnungsangeboten; nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der kommunalen Wohn- folgeinfrastruktur. Damit werden auch die Ziele des ‚Handlungskonzeptes demografischer Wandel’ in den Themen- feldern Einwohner und öffentliche Infrastruktur voll berücksichtigt und erfüllt. Diese Chancen und nachhaltig positiven Folgewirkungen für die Gesamtstadt sollten unterschiedli- chen Sichtweisen und Bewertungen zu einzelnen Themen und Aspekten des ‚Standorte- Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ aus Sicht der Verwaltung stets vorangestellt werden. I.V. gez. Schultheiß (Stadtdirektor) Anlagen: (1) ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (2a) St andorte-Übersichtsplan städtebauliche Ziele (2b) Standorte-Übersichtsplan städtebaulicher Instrumenteneinsatz (2c) Standorte-Übersichtsplan sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Ziele (2d) Standorte-Übersichtsplan soziale Infrastruktursicherung und -kosten 1 Standorte-Entwicklungskonzept ´Briten-Wohnungen` in Münster Anlage 1 zur Vorlage 0728/2012 2 • 18 Standorte verteilt auf die Bezirke Gievenbeck, Sentrup, Uppenberg, Coerde, Rumphorst, Gremmendorf, Angelmodde • auf insgesamt 36,5 ha Grundstücksfläche • mit in der Summe 794 Wohneinheiten • aufgeteilt auf verschiedenste Haustypen: Einfamilienhaus, Reihenhaus, Doppelhaushälfte, Mehrfamilienhaus • in durchweg integrierten Lagen • mit unterschiedlichen Sanierungsständen, speziell im energetischen Bereich • mit differenzierten Lagequalitäten • primär erbaut in den 50er Jahren • mit vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter, insbes. bezogen auf ihre städtebauliche Struktur, ihre gestalterische Einheitlichkeit und ihre „parkartige“ Freiflächengestaltung – und damit an vielen Standorten … … von hohem Wohnwert … mit bemerkenswerten Grundriss-/Wohnqualitäten … in qualitätvoller individueller Architektursprache Allgemeine Informationen zu d en Wohnungen 3 Ziele für die Wohn-Standorte | allgemeine Ziele städtebauliche Zielentwicklungen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit individuelle Lösungen: Ide ntität schaffen städtebauliches Konzept als Standortfaktor: Ide ntität wahren Stärkung der Inn enentwicklung • Optimierung des Stadtteilimages und Stärkung der Stadtteilstruktur • schlüssiges und übergeordnetes Ziel-Konzept für die Gesamtstadt • standortbezogene Zielgruppenorientierung • Themenbezug der jeweiligen Standortentwicklung: Standorte-Labeling standortbezogene Konzepte • bei Neubauzielrichtung: fallbezogene Anwendung von städtebaulichen Wettbewerbs- oder Optimierungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung (energetisch) nachhaltiger Baukonzepte • bei Erhaltungszielrichtung: fallbezogene Erarbeitung von den Gestaltcharakter wahrenden Aus- oder Anbau-, Stellplatz- und Freiflächenkonzepten 4 Ziele für die Wohn-Standorte | Maßnahmen standortbezogene Maßnahmen • Integration der Standorte in die bestehenden städtebaulichen Strukturen • erhaltenswerte Bestandsstrukturen sichern • städtebaulich sinnvollen Abriss einzelner Gebäude prüfen • Möglichkeiten der behutsamen Nachverdichtungen prüfen • Neubaupotenziale einzelner Standorte ermitteln • Anpassungspotenziale der Gebäude ausschöpfen (z.B. Anbauten, ggf. Zusammenlegung von Häusern, …) • Sicherung von wertvollen Grünstrukturen • Verbesserung des Wohnumfeldes (Anbindung durch Fuß- und Radwege, Übernahme der privaten Spielplätze, …) 5 Ziele für die Wohn-Standorte | Wohnungspolitik Wohnungspolitische Ziele • Schaffung /Sicherung von eigenständigen Profilen für die einzelnen Standorte • Schaffung einer stadtverträglichen / standortverträglichen Vielfältigkeit • Schaffung von preiswertem Wohnraum für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen, speziell für Familien / Alleinerziehende (Eigentum/Miete) • bei ausgewählten Quartieren (im Bestand) sollen Teilbereiche zu Grundstücks-Festpreisen angeboten werden • bei ausgewählten Quartieren ist (teilräumlich) ein Direktverkauf an die städtische Wohnungsbaugesellschaft bzw. münsterische Wohnungsgenossenschaften anzustreben • Berücksichtigung besonderer Wohnbedarfe • anteilige Berücksichtigung förderfähigen Wohnungsbaus (im Neubau) • Schaffung von alters- und sozial gemischten Standorten speziell bei großen Wohnquartieren • Berücksichtigung besonderer Wohnformen (z.B. Mehrgenerationen- wohnen, Baugemeinschaften, Baugruppen, …) • Schaffung von barrierefreiem und altengerechtem Wohnraum im Neubau 6 Ziele für die Wohn-Standorte | Vermarktung vermarktungsstrategische Zielrichtungen I - Zeitfaktor und Instrumenteneinsatz • zeitnahe Vermarktung, je nach Freizugskonzept und Notwendigkeit des Instrumenteneinsatzes • im Idealfall sukzessive Vermarktung, so dass einer Überlastung der sozialen Infrastrukturen begegnet werden kann • kommunaler Instrumenteneinsatz in Abhängigkeit von den städtebaulich- gestalterischen und wohnstrategischen Zielen – sowie vor allem vom Vermarktungskonzept • bei Gesamtveräußerung von Bestandsquartieren an einen Investor/Vermieter ist ggf. ein Städtebaulicher Vertrag ausreichend; bei sofortiger oder Einzelvergabe nach Gesamtverkauf sind ergänzende Instrumente wie Bebauungsplan, Erhaltungs- oder Gestaltungssatzung zusätzlich naheliegend • bei durchgreifenden Abriss-/Neubaukonzepten analog, wenn nicht ohnehin Bebauungsplan erforderlich 7 Ziele für die Wohn-Standorte | Vermarktung vermarktungsstrategische Zielrichtungen II - Bürgerschaft, Interessenten und Käufer • Aufzeigen von (beispielhaften) Konzepten zu experimentellen und innovativen Formen des Wohnens, • es sollten Musterhäuser errichtet werden, in denen sich potentielle Nutzer/Käufer von Häusern bzw. Wohnungen über die Möglichkeiten wie die Kosten von Sanierungsmaßnahmen, speziell im energetischen Bereich, informieren können • intensive Information und spätere standortbezogene Einbindung der Bürger- und künftigen Nutzerschaft • die interessierte Bürgerschaft und künftigen Nutzer werden nach der Verabschiedung des gesamtstädtischen Konzeptes umfassend informiert • ihre erneute Einbindung erfolgt im Rahmen der sukzessiven Erarbeitung von konkreten Umsetzungs- und Handlungskonzepten bzw. im Rahmen der Planungsverfahren für die Einzel-Wohnstandorte 8 Herausforderungen für die Stadtentwicklung • „Verhandlung“ kommunaler (Sprung-Investitionen) • primär Abschätzung der Auswirkungen und Kosten auf die sozialen Infrastrukturen, • Kindertagesstätten • Grundschulen • öffentliche Kinderspielflächen ggf. Anpassung oder Neuplanung bedarfs- bzw. bestandsorientierte Standortsicherung im W ohnstandort „vorhabenbezogene“ Mitfinanzierung sekundär Abschätzung der Auswirkungen und Kosten auf d ie technische Infrastruktur, insbesondere Maßnahmen im Bestand wie Straßen/Straßenraum/Parken im öffentlichen Straßenraum inkl. Ver- und Entsorgungsleitungen (meist im Bestand) Entwässerung von Grundstücken, z.B. Kapazitätsengpässe Kanal und/oder Regenrückhaltung 9 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde 10 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde WestWest 11 Ziele und Chancen für den Stadtteil • es bestehen keine weiteren Entwicklungsflächen im FNP Ausbau als Wohnstandort für die angrenzenden Arbe itsplatzschwerpunkte (Stadt der kurzen Wege) Ausbau als Wohnstandort für junge Menschen und Stu denten; Sicherung der vorhandenen Infrastrukturen Erweiterungsmöglichkeiten für den tertiären Sektor im Be reich der Kaserne Flächengröße: 947 ha (5,08%) Wohneinheiten: 9. 389 (6,27%) Einwohner: 18.832 (6,47%) Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 1.467 (12,2%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 20,2% (15,3%) über 65 Jahre: 10,2% (17,5%) ÖPNV: 8 Linien, 6/Stunde (% Vergleich zur Gesamtstadt) Stadtteil | Gievenbeck Gievenbeck Der Stadtteil hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum erfahren. Er verfügt über eine gute Infrastrukturausstattung. Der Stadtteil übernimmt die Funktion eines Mittelzentrums mit einem Stadtbereichszentrum und Einrichtungen wie z.B. eines Gymnasiums. Er grenzt an attraktive Landschaftsräume. Das städtebauliche Umfeld wird geprägt von der Universität, Wissenschaftspark, Technologiepark und der Kasernenanlage. Aufgrund der geringen Entfernung zur Innenstadt und den genannten Arbeitsplatzschwerpunkten verfügt der Stadtteil über eine hervorragende Standortqualität. Die Grünverbindung „Der grüne Finger“ und die des Gievenbaches verleihen dem Stadtteil eine besondere Qualität. StadtteilStadtteil 3 Standorte3 Standorte Flächengröße: 6, 4 ha Wohneinheiten: 149 Haustypen: 8 Zweifamilienhäuser (16 WE) 104 Reihenhäuser 24 Doppelhaushälften 5 Einfamilienhäuser 12 Stadtteil | Gievenbeck 01 02 03 13 Gievenbeck | Borghorstweg 0101 14 Gievenbeck | Borghorstweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Innenstadt: 3,7 km Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 500 m Kita: 400 m Schulen: 400-800 m ÖPNV Haltestelle: Ahausweg 140 m (20 Minuten Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule Freiraum: Grünverbindung Gievenbach Flächengröße des Standortes: 3,6 ha Wohneinheiten: 71 (ca. 80 – 180 m² Wohnfläche) Haustypen: 54 RH, 12 DHH, 5 EFA Baualter: 1960er Geschossigkeit: 2 Parken: Stellplätze im öffentlichen Straßenraum, tlw. Garagen am Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 Besonderheiten: Sportplatz, Lage an wichtiger Grünverbindung ALK 0101 15 Gievenbeck | Borghorstweg I Quartiersperspektive 0101 „Bestand trifft Neubau am Gievenbach“ sinnvolle Zielgruppen Familien mit Kindern P aare und Singles Stärken hohe Lagequalität d.h. Nähe zu Grün- und Erholungsflächen, Fuß- und Radwegenetz, f ußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten große Angebotsvielfalt Schwächen Immission durch Sport- und Bolzplatz M aßnahmen Struktur- und Gestaltsicherung im Bestand Neubebauungs-/Anbaukonzept für den baulichen Bestand Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs (insbesondere Billerbeckweg) Neubebauung der Sportplatzfläche Abriss Gebäude südöstlich des Sportplatzes konzeptabhängig Realisierung Kindertagesstätte und Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz Verknüpfung der vorhandenen Grün, Fuß- und Radwege Sicherung des Bachlaufes und Uferbereichs (Ausparzellierung des Uferbereiches) ggf. Verlängerung Fußwegeverbindung Nachhaltigkeit: Option für Projekt Quartiersmanagement Energie KfW und Pilotprojekt Passivhaus im Neubau 16 Gievenbeck | Borghorstweg I Quartiersperspektive „Bestand trifft Neubau am Gievenbach“ si nnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf: Einfamilienhäuser, Doppelhäuser P aketverkauf: Reihenhäuser an Investoren (Miete und Eigentum) Neubauareal: 1 Investor Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau anteilige Vergabe zum Festpreis Bereich Neubau: Option Passivhaus Bereich Bestand: Option Quartiersmanagement Energie KfW Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Mehrfachbeauftragung: Neubebauung Sportplatz Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: Umsetzung der Vorgaben Mehrfachbeauftragung Sportplatz, Sicherung der Struktur und Gestalt des baulichen Bestandes Städtebaulicher Vertrag: Gewährleistung der nachhaltigen und wohnungsstrukturellen Ziele 0101 17 Gievenbeck | Gronauweg 0202 18 Gievenbeck | Gronauweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 3,6 km Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 510 m Kita: 420 m Schulen: 500 / 800 m ÖPNV Haltestelle: Gescherweg 150 m (10 / 30 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule Freiraum: Grünverbindung Gievenbach Flächengröße des Standortes: 2,2 ha Wohneinheiten: 62 (ca. 70 – 140 m² Wohnfläche) Haustypen: 50 RH, 12 DHH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: tlw. Stellplätze vor Gebäude, Sammelgarage als Garagenzeile, Sammelstellplätze Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 234 Besonderheiten: angrenzender Grünzug (Gievenbach) 0202 19 Gievenbeck | Gronauweg I Quartiersperspektive 0202 „Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal“ sinnvolle Zielgruppen Familien P aare bzw. Singles Mehrgenerationen (Interessens-/Lebensgemeinschaften) z.B. befristet Angestellte der Uni / Gastprofessoren Stärken Lage zur Grünverbindung Gievenbach z. T. große Grundstücke Ausbaupotenziale für rückwärtige Bereiche im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 234 bereits möglich Schwächen ungeordnete Garagenhofsituation am Ochtrupweg M aßnahmen Erhalt des Bestandes [als nicht-prioritäre Option auch Abriss/Neubau möglich] und Ausschöpfung der Ausbaupotenziale Erhalt und Erweiterung der bestehenden Spielflächen: Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz Schaffung einer Fußwegeverbindung vom Kinderspielplatz zur westlich angrenzenden öffentlichen Grünfläche schlüssiges Stellplatz- und Parzellierungskonzept Nachhaltigkeit: Option Pilotprojekt Passivhaus im Altbestand bei Sanierung und/oder auch bei Abriss/Neubau 20 „Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf: Doppelhäuser (Miete und Eigentum) P aketverkauf: Reihenhäuser an Wohnungsbaugesellschaften (Miete) Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor Anteilige Vergabe zum Festpreis Option: Pilotprojekt Passivhaus (Bereich Alt- und ggf. Neubau) Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept I nstrumente Rechtskräftiger Bebauungsplan Nr. 234 keine Anpassung erforderlich 0202 Gievenbeck | Gronauweg I Quartiersperspektive 21 Gievenbeck | Arnheimweg 0303 22 Gievenbeck | Arnheimweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 3,3 km Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 145 m Kita: 130 m Schulen: 300 / 700 m ÖPNV Haltestelle: St. Michael-Kirche 100 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule Freiraum: Gievenbach Flächengröße des Standortes: 0,6 ha Wohneinheiten: 16 (ca. 130 m² Wohnfläche) Haustypen: 8 Zweifamilien-Reihenhäuser Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Stellplatz vor dem Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: große Grundstücke 0303 23 Gievenbeck | Arnheimweg I Quartiersperspektive 0303 „Altengerechtes Wohnen im Zentrum“ sinnvolle Zielgruppen Senioren M obilitätseingeschränkte altersgemischte Gruppen Mehrgenerationen Stärken hohe Lagequalität h ohe Zentralität - direkte Nähe zum Versorgungszentrum St. Michael fußläufige Anbindung an die Grünverbindung Gievenbach und an den „Grünen Finger“ Schwächen Immission durch das angrenzende Zentrum M aßnahmen Abriss der vorhandenen Bebauung Neubebauung mit altengerechten und barrierefreien Wohnungen 24 0303 „Altengerechtes Wohnen im Zentrum“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Verkauf Gesamtareal: 1 Investor Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept I nstrumente § 34 BauGB in Verbindung mit Städtebaulichem Vertrag bezüglich der Architekturqualität des Gebäudes, der Zielgruppenorientierung und Barrierefreiheit…. städtebauliche Nachverdichtung in Ortszentrumsnähe Sicherung der städtischen Standards bezüglich der energetischen Ansprüche … Alternativ: Vorhabenbezogener Bebauungsplan Gievenbeck | Arnheimweg I Quartiersperspektive 25 Stadtteil | Gievenbeck | Quartiersperspektiven Bestand trifft Neubau am Gievenbach Bestand trifft Neubau am Gievenbach St EV B Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal EV Altengerechtes Wohnen im Zentrum Altengerechtes Wohnen im Zentrum PV PV A § PV G § St K Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Ausschreibung - Festpreis Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 26 Ziele und Chancen für den Stadtteil • auf Ebene des FNP keine weiteren Siedlungsflächen Sicherung und Ausbau der hohen Wohnqualität Erweiterung der Wohnfunktion; Ausbau der Grundversorgu ng Flächengröße: 662,0 ha (5,08%) Wohneinheiten: 3.886 (2,59%) Einwohner: 6.628 (6,47%) Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 715 (6,0%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 13,1 % (15,3%) über 65 Jahre: 12,4 % (17,5%) ÖPNV: 8 Linien, 3 / Stunde (%: Vergleich zur Gesamtstadt) Stadtteil | Sentrup Sentrup Der Stadtteil Sentrup weist eine hervorragende Lagequalität auf; kurze Entfernung zur Innenstadt und fußläufige Erreichbarkeit von Kitas und Grundschulen. Besonders hervorzuheben ist die Lage im Grünen und die Nähe zu den Naherholungsgebieten Aasee, Zoo, Mühlenhof und weiteren. Im Stadtteil gibt es nur eine Grundversorgungseinrichtungen im Bereich Schmeddingstraße/Waldeyerstraße. Stadtteil ist geprägt durch Wohnbebauung aus den 1950-60er Jahren mit großen Grundstücken. Stadtteil ist ein sehr beliebter Wohnstandort mit Nähe zu universitären Einrichtungen. StadtteilStadtteil 1 Standort1 Standort Flächengröße: 3, 1 ha Wohneinheiten: 30 Haustypen: 24 Doppelhaushälften 6 Einfamilienhäuser 27 Quartiere in Gievenbeck Stadtteil | Sentrup 04 28 Sentrup | Muckermannweg 0404 29 Sentrup | Muckermannweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 2,4 km Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 870 m Kita: 800 m Schulen: 280 m ÖPNV Haltestelle: Hautklinik 70 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Universität, Innenstadt Freiraum: Grün- und Erholungsbereich westlich Busso-Peuss- Straße Flächengröße des Standortes: 3,1 ha Wohneinheiten: 30 (ca. 105 – 165 m² Wohnfläche) Haustypen: 24 DHH, 6 EFA Baualter: 1950er, 1980er Geschossigkeit: 2 Parken: Garagen am Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB (BP Nr. 208 Straßenbegrenzungslinie, öffenl. Wegefläche, öffentl. Grünfläche / BP Nr. 447 Grünfläche Spielplatz) Besonderheiten: große Grundstücke, Baumbestand, tlw. Klinkerfassade, tlw. erhöhte Lagen der Grundstücke 0404 30 0404Sentrup | Muckermannweg I Quartiersperspektive „Nachhaltiges Wohnen in Uni - Nähe“ si nnvolle Zielgruppen altersgemischte Gruppen S tärken hohe Lagequalität d.h. Nähe zur Uni, Technologiehof, kurze Entfernung zum A rbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt, kulturellen Bildungsangeboten gute verkehrliche Anbindung Schwächen keine fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen z. T. Verlärmung des Gebietes durch Roxeler Straße und Von-Esmarch-Straße Straßenraum wird von „Auswärtigen“ als Parkplatz genutzt Maßnahmen Abriss der vorhandenen Bebauung Neuplanung eines verdichteten Quartiers mit ggf. Neuordnung der Erschließung Sicherung von erhaltenswerten Grünstrukturen (insb. Baumbestand) abhängig von der Neuplanung Schaffung einer Raumkante zur Von-Esmarch-Straße / Rücksichtnahme auf Umgebungsschutz Denkmal Hautklinik Realisierung Kindertagesstätte (Anmietungsmodell) Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz Neubau einer nachhaltigen Siedlung: u. a. mit Option Pilotprojekt Passivhaus 31 0404 „Nachhaltiges Wohnen in Uni - Nähe“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder m ünsterische Wohnungsgenossenschaft Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus D urchführung eines Wettbewerb zur städtebaulichen Qualitätssicherung der Neubebauung Option Pilotprojekt Passivhaus im Neubau (mindestens Realisierung der städtischen Standards) Infrastrukturbeitrag Investor anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahren Instrumente Wettbewerb für ein innovatives, zielgruppenorientiertes, verdichtetes Neubaukonzept Nachhaltigkeitsorientierung ggf. Passivhausstandard Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten Städtebaulicher Vertrag Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten Sentrup | Muckermannweg I Quartiersperspektive 32 Stadtteil | Sentrup | Quartiersperspektiven Nachhaltiges Wohnen in Uni-Nähe Nachhaltiges Wohnen in Uni-Nähe PV B §K Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Direktverkauf Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 33 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde MitteMitte 34 Ziele und Chancen für den Stadtteil • Der FNP stellt keine weiteren Entwicklungsflächen dar. Weiterentwicklung der Wohnfunktion in dieser zentralen Lage speziell auch für den Geschosswohnungsbau. Das Ziel Stadt der kurzen Wege kann mit den Standorten weiterentwickelt werden. Die Wohnstandorte der britischen Streitkräfte ermöglic hen die Nutzung der Flächen für Wohnbebauung. Mit der Inanspruchnahme können die vorhandenen Inf rastrukturen gesichert werden. Flächengröße: 339,6 ha (5,08%) Wohneinheiten: 4721 (3,15%) Einwohner: 8.084 (6,47%) Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 776 (6,5%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 13,9 % (15,3%) über 65 Jahre: 14,0 % (17,5%) ÖPNV: 5 Linien, 6 / Stunde (%: Vergleich zur Gesamtstadt) Stadtteil | Uppenberg StadtteilStadtteil 3 Standorte3 Standorte Flächengröße: 1, 8 ha Wohneinheiten: 47 Haustypen: 35 Reihenhäuser 12 Doppelhaushälften Uppenberg Der Stadtteil Uppenberg liegt im Bereich nördlich des Rings in kurzer Entfernung zur Innenstadt . Er ist geprägt durch die große Ansiedlung des Westfälischen Landeskrankenhauses, durchgrünten Wohnvierteln vielfach aus den 1950-60er Jahren und gewerblichen Ansiedlungen. Der Stadtteil verfügt über sehr gute Lagequalitäten wie z.B. kurze Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt und Westf. Landeskrankenhaus sowie zu den kulturellen und Bildungsangeboten der Innenstadt. Zudem bestehen gute Anbindungen an Grün- und Erholungsflächen wie z.B. Bürgerpark-Nord. Die Versorgung des Stadtteils wird in den Stadtbereichszentren Grevener Straße/Yorkcenter und Grevener Straße/Germania gedeckt. Der Stadtteil verfügt über eine Reihe von Kitas, Schulen auch weiterführende Schulen. 35 Quartiere in Gievenbeck Stadtteil | Uppenberg 05 06 07 36 0505Uppenberg | Arndtstraße 37 Uppenberg | Arndtstraße QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 1,8 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 170 m Kita: 300 m Schulen: 300 m ÖPNV Haltestelle: Germania Campus 75 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Westf. Landesklinik, Zentrum- Nord, Innenstadt Freiraum: Bürgerpark Nord Flächengröße des Standortes: 0,7 ha Wohneinheiten: 27 (ca. 65 – 85 m² Wohnfläche) Haustypen: 27 RH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: tlw. Garagen am Gebäude, Stellplätze im Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 186 Besonderheiten: keine 0505 38 0505Uppenberg | Arndtstraße I Quartiersperspektive „Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus“ si nnvolle Zielgruppen Singles und Paare F amilien Stärken hohe Lagequalität: Nähe zum Stadtbereichszentrum Yorkcenter bzw. Germania ku rze Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt, zu Kultur- und Bildungseinrichtungen, Schulen, Kindergärten Schwächen Parkraumdefizit M aßnahmen Sicherung des Bestandes und Ausschöpfung der Ausbaupotentiale Stellplatz- und Parzellierungskonzept: bei Erhalt Berücksichtigung Umgebungsschutz angrenzendes Baudenkmal Variante Abriss und Neubau: westlicher Teilbereich mit Zielrichtung umgebungsangepasster Geschosswohnungsbau (dichtere Bebauung, Geschossigkeit…) denkbar Neubau : Dichteerhöhung und Stellplatzregelung 39 0505 „Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus“ sinnvolle Vermarktungsstrategie bei Erhalt: Einzelverkauf b ei Abriss westlicher Teilbereich: Paketverkauf: 1 Investor (Miete und Eigentum) Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor Anteilige Vergabe zum Festpreis bei Abriss Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau bei Abriss anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept g gf. Einbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente ggf. rechtskräftigen Bebauungsplan 186 ändern / aufheben Uppenberg | Arndtstraße I Quartiersperspektive 40 0606Uppenberg | Sandfortskamp 41 Uppenberg | Sandfortskamp QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 1,6 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 790 m Kita: 380 m Schulen: 900 m ÖPNV Haltestelle: Nienkamp / Dreizehnerstraße 150 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Gewerbegebiet Nienkamp Freiraum: Zugang zur freien Landschaft Flächengröße des Standortes: 0,5 ha Wohneinheiten: 12 (ca. 65 – 80 m² Wohnfläche) Haustypen: 8 RH, 4 DHH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Stellplätze vor Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 140 Besonderheiten: Umfeld 2-3 Geschosse tlw. Gewerbebetriebe 0606 42 0606Uppenberg | Sandfortskamp I Quartiersperspektive „Wohnen am Sandfortskamp“ si nnvolle Zielgruppen Besondere Zielgruppen (städtische Wohnbedarfe, z.B. kinderreiche Familien) S tärken Nahversorgung im Bereich der ehem. Lincoln-Kaserne u nmittelbare Lage an einem Spielplatz Kurze Entfernung zu Arbeitsstätten wie z.B. Messkamp, Westf. Klinik für Psychatrie, Zentrum Nord Radwegentfernung zur Innenstadt als Arbeitsplatzschwerpunkt, kulturelle und Bildungseinrichtung gute verkehrliche Anbindung über die Grevener Straße schnelle Erreichbarkeit von Grün- und Erholungsflächen Schwächen Lage in einer zum Teil gewerblich orientierten Umgebung K indertagesstätten und Schule schwer fußläufig erreichbar Emissionsbelastungen durch Gewerbe Maßnahmen Sicherung des Bestandes und Ausschöpfung der Ausbaupotentiale Variante Abriss und Neubau Zielrichtung umgebungsangepasster Geschosswohnungsbau (dichtere Bebauung, Geschossigkeit…) denkbar Stellplatzkonzept: bei Erhalt 43 0606 „Wohnen am Sandfortskamp“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder m ünsterische Wohnungsgenossenschaft Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Investor bei Abriss Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau bei Abriss anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept g gf. Einbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente ggf. Änderung Bebauungsplan 140 Alternativ: Teilaufhebung Anreiz Neubau (Dichteerhöhung) Uppenberg | Sandfortskamp I Quartiersperspektive 44 0707Uppenberg | Jahnstraße 45 Uppenberg | Jahnstraße QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 2,6 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 360 m Kita: 40 m Schulen: 40 m ÖPNV Haltestelle: Polizeipräsidium 180 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum- Nord, Innenstadt Freiraum: Bürgerpark-Nord Flächengröße des Standortes: 0,6 ha Wohneinheiten: 8 (ca. 155 m² Wohnfläche) Haustypen: 8 DHH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Garage am Gebäude, Stellplätze im Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Durchführungsplan Nr. 2 Besonderheiten: Alleecharakter im Straßenraum, erhaltenswerte Einzelbäume 0707 46 0707Uppenberg | Jahnstraße I Quartiersperspektive „Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße“ si nnvolle Zielgruppen Sozial- und altersgemischte Gruppen S tärken hohe Lagequalität d.h. direkte Nähe zu Schulen und Kindergärten, V ersorgungsstrukturen an der Grevener Straße (Stadtbereichszentrum Yorkcenter/Germania) Anbindung an die Grünverbindung und Stadtpark Wienburg, kurze Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum-Nord, Innenstadt, kurze Entfernung zu kulturellen und Bildungseinrichtungen Anbindung ÖPNV Schwächen Stellplatzsituation im öffentlichen Straßenraum M aßnahmen Abriss und Neubau, da Umgebungsbebauung bereits dichter bebaut – Zielrichtung hochwertiger Geschosswohnungsbau Sicherung der erhalternswerten Grünstrukturen 47 0707 „Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf 1 Investor (Miete und Eigentum) Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus e inheitliches Gebäudekonzept für Mehrfamilienhausbau Infrastrukturbeitrag Investor Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept I nstrumente Bebauungsplan vorhanden (Fluchtlinien vorgegeben): Einfügung der Neubebauung in die Eigenart der näheren Umgebung Mehrfachbeauftragung Hochbau Sicherung der Architekturqualität Städtebaulicher Vertrag Sicherung der in der Mehrfachbeauftragung aufgezeigten Qualitäten Uppenberg | Jahnstraße I Quartiersperspektive 48 Stadtteil | Uppenberg | Quartiersperspektiven Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus St EV Wohnen am SandfortskampWohnen am Sandfortskamp PV Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße PV A Ggf. B Änderung Ggf. B Änderung § Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Ausschreibung – Festpreis bzw. Direktverkauf Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 49 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde NordNord 50 Stadtteil | Coerde Coerde Coerde ist neben der Aaseestadt der erste völlig neu geplante Stadtteil Münsters. Die Pläne der Großwohnsiedlung stammen aus dem Jahr 1958; die Umsetzung der Planung erfolgte zwischen 1962-70. Heute weist der Stadtteil neben verdichtetem Geschosswohnungsbau ein Mix aus Reihenhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern auf. Zahlreiche Kasernen der britischen Streitkräfte prägten den Stadtteil, diese sind heute z.T. Wohnstandorte bzw. Gewerblich umgenutzt. Der Stadtteil verfügt über einen hohen Lagefaktor: gute Anbindung (Rad) zur Innenstadt, zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum-Nord sowie zum Grundversorgungszentrum Hamannplatz. Der Stadtteil ist eingebunden in Grün- und Erholungsbereiche: Waldflächen, DEK und die Rieselfelder. StadtteilStadtteil 2 Standorte2 Standorte Flächengröße: 3, 2 ha Wohneinheiten: 89 Haustypen: 66 Reihenhäuser 18 Doppelhaushälften 5 Einfamilienhäuser Flächengröße: 586,1 ha (5,08%) Wohneinheiten: 4.245 (2,83%) Einwohner: 10.045 (6,47%) Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 261 (2,2%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 21,7 % (15,3%) über 65 Jahre: 17,3 % (17,5%) ÖPNV: 2 Linien, 6 / Stunde (%: Vergleich zur Gesamtstadt) Ziele und Chancen für den Stadtteil • Im Stadtteil bestehen- nach Umbau der Portsmouth-Kaserne und des ehemaligen Sportplatzes keine weiteren Neubauflächen. • Die WE der britischen Streitkräfte ermöglichen damit ein weiteres Wachstum des Stadtteils in integrierten Lagen und eine Auslastung der vorhandenen Infrastrukturen. Wohnstandorte mit vorwiegend RH können den Woh nungsmarkt um dieses Angebot erweitern und attraktiveren, damit neue Bevölkerungsgruppen in den Stadtteil ziehen. Durch die zusätzlichen Wohneinheiten in integrierten L agen können die vorhandenen Infrastrukturen gesichert werden. 51 Quartiere in Gievenbeck Stadtteil | Coerde 08 09 52 0808Coerde | Dachsleite 53 Coerde | Dachsleite QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 4,0 km Nahversorgung : 400 m Grundversorgungszentrum Kita: 230 m Schulen: 270 m ÖPNV Haltestelle: 150 m Coerheide (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord Freiraum: angrenzender Wald bzw. Sport- und Erholungsbereich Flächengröße des Standortes: 1,6 ha Wohneinheiten: 49 (ca. 75 – 130 m² Wohnfläche) Haustypen: 40 RH, 4 DHH, 5 EFA Baualter: 1960er Geschossigkeit: 2 Parken: Garage am Gebäude, Stellplatz vor dem Gebäude und Straßenraum, Sammelgarage Denkmalwürdige Struktur: nein, aber erhaltenswerte städtebauliche und architektonische Qualitäten Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: Wald mit Sportflächen, Klinkerfassade, Spielplätze, Einzelbäume, prägende Vorgartenbereiche 0808 54 0808Coerde | Dachsleite I Quartiersperspektive „Vielfältige Lebensformen an der Coerheide“ si nnvolle Zielgruppen altersgemischte Gruppen F amilien (mit Kindern) Stärken Lage zu Grün- und Erholungsflächen L age zu Sportflächen ruhige Lage Erreichbarkeit von Grundschule und Kindertagesstätte gesichert fußläufige Erreichbarkeit der Nahversorgung Schwächen sehr heterogene Siedlungsstruktur im Umfeld (Einfamilienhäuser und Hochhäuser) M aßnahmen Erhalt des Bestandes: bauliche Gestaltung sichern An-/Ausbaukonzept: östliche Reihenhaus-Zeile, Doppelhäuser rückwärtige Anbauten ermöglichen (Erhöhung der Wohnfläche, Wintergarten) Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs (insbesondere südlicher Reihenhausbereich) 55 0808Coerde | Dachsleite I Quartiersperspektive „Vielfältige Lebensformen an der Coerheide“ si nnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder m ünsterische Wohnungsgenossenschaft Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor Standort mit hohem sozialen Steuerungsbedarf Bürger-/Nutzereinbindung - Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept - E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Erhaltungssatzung: einheitliches städtebauliches Konzept mit verschiedenen Haustypen aus den 1960er Jahren (einfacher) Bebauungsplan Sicherung der städtebaulichen Grund- und Gestaltungsstruktur gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung einheitliche Klinkerfassaden- und Dachgestaltung (Farbe, Material, keine Dachausbauten) 56 0909Coerde | Volbachweg 57 Coerde | Volbachweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 3,2 km Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 500 m Kita: 180 m Schulen: 160 m ÖPNV Haltestelle: Meerwiese 100 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord, Innenstadt Freiraum: Großer Busch Flächengröße des Standortes: 1,6 ha Wohneinheiten: 40 (ca. 75 – 115 m² Wohnfläche) Haustypen: 26 RH, 14 DHH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Stellplatz am Gebäude, Sammelgarage als Garagenzeile Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: angrenzend Wald (Großer Busch), Spielplatz, Lärm Hoher Heckenweg, erhaltenswerte Einzelbäume, Dungweg 0909 58 0909Coerde | Volbachweg I Quartiersperspektive „Innovatives Wohnen am Großen Busch“ si nnvolle Zielgruppen Bau-/Wohngemeinschaften M ehrgenerationen sozial- und altersgemischte Gruppen Stärken Lage zu Grün- und Erholungsflächen R adwegentfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt/ Zentrum Nord Fuß- und Radwegeanbindung zum Grundversorgungszentrum Coerdemarkt integrierte Lage in einem Wohngebiet Kindertagesstätten und Grundschule fußläufig erreichbar (Hoher Heckenweg muss überquert werden, es besteht Fußgängerampel) Schwächen z. T. Verlärmung der südlich liegenden Bereiche durch Hohen Heckenweg M aßnahmen Sicherung der städtebaulichen Strukturen im südlichen Teil, insbes. Stellung der Gebäude weitestgehende Gestaltungs- und Baufreiheit im nördlichen Teil innovative Wohnformen: z.B. Reihenhäuser für Baugemeinschaften / Mehrgenerationenwohnen An-/Ausbaukonzept: rückwärtige Anbauten ergänzbar Stellplatz- und Parzellierungskonzept 59 0909Coerde | Volbachweg I Quartiersperspektive „Innovatives Wohnen am Großen Busch“ si nnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf: südlicher Teilbereich (Eigentum) P aketverkauf: nördlicher Teil (Baugemeinschaften) Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus q ualitatives Verkaufsexposée insbes.: anteilige Vermarktung in Richtung Bau-/ Wohngemeinschaften Infrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor anteilige Vergabe zum Festpreis Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept G gf. Information zum Thema „innovatives Wohnen“ für Bau- / Wohngemeinschaften Instrumente Einfacher Bebauungsplan Struktursicherung, gleichwohl Gestaltungs- und Baufreiheit, Regelung der Stellplätze ggf. Wettbewerb „innovatives Wohnen“ 60 Stadtteil | Coerde | Quartiersperspektiven Vielfältige Lebensformen an der Coerheide Vielfältige Lebensformen an der Coerheide PV B Innovatives Wohnen am Großen Busch Innovatives Wohnen am Großen Busch EV PV St St G A A B E Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Ausschreibung - Festpreis bzw. Direktverkauf Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 61 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde MitteMitte 62 Ziele und Chancen für den Stadtteil • Der Stadtteil verfügt vor allem aufgrund seiner über zentralen Lage und seiner durchgrünten Wohnbereiche ein hohes Potenzial für eine weitere Wohnentwicklung. Der Standort Rumphorstweg (einziger Wohnstandort mit nu r freistehenden Einfamilienhäusern, großen Wohnflächen und sehr großen Gärten) wird die bisherige Stärke des Stadtteils unterstützen. Die vorhandenen Nahversorgungseinrichtungen am Hohen He ckenweg müssen dem Bedarf angepasst werden. Flächengröße: 319,4 ha (1,04%) Wohneinheiten: 3.968 (2,65 %) Einwohner: 7829 (2,75%) Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 182 (1,5%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 17,3 % (15,3%) über 65 Jahre: 18,8 % (17,5%) ÖPNV: 6 Linien, 6 / Stunde (%: Vergleich zur Gesamtstadt) Stadtteil | Rumphorst Rumphorst Das Stadtviertel liegt im nördlichen Stadtgebiet zwischen den Bahnlinien nach Rheine und Osnabrück. Die bauliche Entwicklung setzte in den 1960er Jahren ein. Reihen- und Mehrfamilienhäuser bestimmen die Siedlungsstruktur. Der Bereich Rumphorst grenzt an einen wichtigen städtischen Grün- und Belüftungskorridor, dem Hoppengarten, in dem ca. 300 Kleingärten angelegt wurden. Ein Fuß- und Fahrradtunnel unter den Bahngleisen ermöglicht einen direkten Zugang zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum- Nord. Ein Bahnhaltepunkt ist seit 1995 in Betrieb. Im Bereich Thomas-Morus-Weg ist eine Kirche, Kindertagesstätte und eine Schule angesiedelt. Die Grundversorgung wird z. T. durch die Nahbereichszentren im Bereich Hoher Heckenweg und Zentrum-Nord abgedeckt; Ergänzungen sind erforderlich. StadtteilStadtteil Flächengröße: 2, 9 ha Wohneinheiten: 47 Haustypen: 29 Reihenhäuser 18 Einfamilienhäuser 2 Standorte2 S tandorte 63 Stadtteil | Rumphorst 10 11 64 1010Rumphorst | Rumphorstweg 65 Rumphorst | Rumphorstweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 3,3 km Nahversorgung : 450 m Nahbereichszentrum Kita: 830 m Schulen: 850 m ÖPNV Haltestelle: Braseweg 300 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord Freiraum: Hoppengarten, Bürgerpark-Nord, Großer Busch Flächengröße des Standortes: 1,8 ha Wohneinheiten: 18 (ca. 155 – 175 m² Wohnfläche) Haustypen: 18 EFA Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Garagen am Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: erhaltenswerte Einzelbäume, Grundstücke aufgeschüttet voraussichtlich mit Bauschutt aus der Innenstadt nach 1945 (Niveau von Straße an ansteigend), östlicher Fußweg 1010 66 1010Rumphorst | Rumphorstweg I Quartiersperspektive „Gartenstadt Rumphorstweg“ si nnvolle Zielgruppen Familien M ehrgenerationen Stärken große Grundstücke und Wohnflächen i ntegrierte Lage in einem Wohngebiet einziger Standort im Stadtgebiet mit nur freistehenden Einfamilienhäusern unmittelbare Lage zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum Nord Radwegentfernung zur Innenstadt: Arbeitsplatzschwerpunkt, Angebote für Bildung und Kultur Radwegeentfernung zu Kindertagesstätten und Schulen Schwächen leichte Lärmbelastung durch die Bahnstrecke l ediglich Grundversorgung im Bereich Zentrum Nord und Hoher Heckenweg (beides Nahbereichszentren) Maßnahmen Erhalt des Gartenstadtcharakters: Städtebauliche Grundstruktur der Siedlung sichern Gestaltungskatalog für die Gebäude (Bestand bzw. Option Abriss/Neubau) Freiflächenkonzept: insbes. Gestaltung der Vorgartenbereiche, … Realisierung Kindertagesstätte im Gebäude Vivaldistraße (Anmietungsmodell) 67 1010Rumphorst | Rumphorstweg I Quartiersperspktive „Gartenstadt Rumphorstweg“ si nnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente (einfacher) Bebauungsplan Sicherung der städtebauliche Grundstruktur gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung ggf. Gestaltungskatalog für die Gebäude (Beispiele für Umbau im Bestand und Neubau) und die wesentlichen Charakteristika des Freiraums 68 1111Rumphorst | Sibeliusstraße 69 Rumphorst | Sibeliusstraße QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 2,5 km Nahversorgung : Nahbereichszentrum 600 m Kita: 780 m Schulen: 850 m ÖPNV Haltestelle: Sibeliusstraße 90 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum Nord, Innenstadt Freiraum: Großer Busch, Hoppengarten Flächengröße des Standortes: 1,1 ha Wohneinheiten: 29 (ca. 80 – 90 m² Wohnfläche) Haustypen: 29 RH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Sammelgarage als Gruppe, Stellplätze vor Gebäude, Stellplätze im Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 286 Besonderheiten: Dungwege 1111 70 „Gut versorgt Wohnen“ sinnvolle Zielgruppen Schwerpunkt Senioren, Mobilitätseingeschränkte g gf. auch sozial- und altersgemischte Gruppen Stärken Lage zu Grün- und Erholungsflächen (z.B. Hoppengarten) R adwegentfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt/ Zentrum Nord Radwegeanbindung zum Grundversorgungszentrum Coerdemarkt / Fußwegeverbindung zum Nahversorgungsstandort am Hohen Heckenweg integrierte Lage in einem Wohngebiet Kindertagesstätte fußläufig erreichbar Schwächen fußläufig nur Grundversorgung G rundversorgung langfristig an bestehendem Standort nicht gesichert Immissionsbelastung durch den Hohen Heckenweg Maßnahmen Abriss und Neubau im umgebungsangepassten verdichteten Wohnungsbau / Geschosswohnungsbau neuer „Nahversorger“(ca. 700 - 800 m² Verkaufsfläche, südwestliches Grundstück) mit Wohnen im OG ggf. Erhalt der nördlichen Reihenhäuser denkbar Realisierung Kindertagesstätte (Anmietungsmodell) 1111Rumphorst | Sibeliusstraße I Quartiersperspektive 71 1111Rumphorst | Sibeliusstraße I Quartiersperspektive „Gut versorgt Wohnen“ si nnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder m ünsterische Wohnungsgenossenschaft Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Mehrfachbeauftragung Erarbeitung eines nutzungs- und zielgruppenorientierten Neubaukonzeptes vorhabenbezogener Bebauungsplan Sicherung von städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten Durchführungsvertrag Sicherung von städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten 72 Stadtteil | Rumphorst | Quartiersperspektiven Gartenstadt RumphorstwegGartenstadt Rumphorstweg EV B Gut versorgt wohnenGut versorgt wohnen BPVG § F KK Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Direktverkauf Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 73 Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster 01 02 03 04 07 05 06 08 09 10 11 12 15 16 13 14 17 18 Gievenbeck Sentrup Uppenberg Rumphorst Coerde Gremmendorf Gremmendorf Angelmodde SSüüdostdost 74 Flächengröße: 1593,2 ha (5,08%) Wohneinheiten: 8670 (5,79%) Einwohner: 18.452 (6,47%) Neubauten: 2001- 2010: 427 (3,6%) Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 18,9 % (15,3%) über 65 Jahre: 18,7 % (17,5%) ÖPNV: 3/2/2 Linien, 6/3/3 pro Stunde Gr.West/Gr.Ost/Angelmodde (%: Vergleich zur Gesamtstadt) Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde-West Gremmendorf / Angelmodde-West Der Stadtteil Gremmendorf /Angelmodde-West liegt im südöstlichen Stadtgebiet. Der Stadtteil entwickelte sich aus einem alten Villen- und Militärstandort. Neue Wohnbauflächen entstanden in den 1990er Jahren im Bereich Angelsachsenweg und Erbdrostenweg. Der Stadtteil wird über den Albersloher Weg an die Innenstadt sowie an den regionalen und überregionalen Verkehr angebunden. Der Albersloher Weg trennt den Stadtteil und verursacht aufgrund der hohen Verkehrsbelastung eine erhebliche Lärmbelastung. Der Stadtteil verfügt über kein attraktives Zentrum mit Aufenthaltsqualität. StadtteilStadtteil 7 Standorte7 Standorte Flächengröße: ca. 19 ha Wohneinheiten: 432 Haustypen: 5 Mehrfamilienhäuser (20 WE) 17 Zweifamilienhäuser (34 WE) 302 Reihenhäuser 54 Doppelhaushälften 22 Einfamilienhäuser Ziele und Chancen für den Stadtteil • Im FNP sind keine weiteren Siedlungsflächen ausgewiesen. Die Wohnungen der britischen Streitkräfte ermöglichen den weiteren Zuzug vor allem von Familien und damit die Auslastung der vorhandenen Infrastrukturen. Aufgrund der Vielzahl der Wohneinheiten und des voraussichtlich zeitgleichen Abzugs der britischen Streitkräfte kann es zu einer Überlastung der Infrastrukturen kommen. Da die Wohnstandorte der britischen Streitkräfte vielf ach eine hohe städtebauliche und gestalterische Qualität aufweisen, gilt es diese vorrangig zu sichern. Der Wohnstandort Lütkenbeck zeigt eine hohe Lagequalität aufgrund der geringen Entfernung zur Innenstadt und der Lage im Grünen auf. Gleichzeitig weist der Standort eine nicht integrierte Lage im Stadtgebiet auf. 75 Stadtteil | Gremmendorf 12 76 1212Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg 77 Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 3 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 1,3 km, Grundversorgungszentrum 1,4 km, Nahbereichszentrum 1,5 km Kita: 1,3 km Schulen: 1,5 km ÖPNV Haltestelle: Loddenheide 320 m (20 Minuten-Takt) Arbeitsplatzschwerpunkten: Gewerbegebiet Loddenheide, Innenstadt Freiraum: Lütkenbeck, Werseraum Flächengröße des Standortes: 3,4 ha Wohneinheiten: 116 (ca. 65 – 90 m² Wohnfläche) Haustypen: 102 RH, 14 DHH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Sammelgarage als Garagenzeile, Stellplätze vor dem Gebäude und im öffentlichen Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: Rückhaltebecken, Honebach, Spielplätze, Einzelbäume, hoch gelegene Grundstücke 1212 78 Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg | Quartiersperspektive „Individuelle Wohnformen am Gasometer“ si nnvolle Zielgruppen „Individualisten“ so zial- und altersgemischte Gruppen Stärken unterschiedliche Wohnformen g eringe Entfernung zur Innenstadt, Arbeitsplatzschwerpunkten z.B. Gewerbegebiet Loddenheide gute verkehrliche Anbindung an regionale und überregionalen Verkehr Lage in dem attraktiven Grünbereich Lütkenbeck Schwächen kein städtebaulich integrierter Standort / große Entfernung zu sozialen Infrastrukturen wie Schulen und Kindergärten sü dliche Bereich ungeordnet Entfernung zur ÖPNV-Haltestelle Loddenheide keine Treffpunkte, keine Identifikationspunkte überwiegend keine Barrierefreiheit Maßnahmen Sicherung der nördlichen Spielfläche und ggf. Erweiterung nach Osten: Realisierung eines öffentlichen Kinderspielplatzes U mnutzung der südlichen Spielfläche (z.B. Stellplätze, ergänzende Bebauung, …) Sicherung des baulichen Bestandes Stellplatz- und Parzellierungskonzept 1212 79 „Individuelle Wohnformen am Gasometer“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf (nördlicher Bereich) P aketverkauf (südlicher Bereich): Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/ oder münsterische Wohnungsgenossenschaft (Standort mit sozialem Steuerungsbedarf) Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept I nstrumente § 34 BauGB: Einfügung in die Eigenart der näheren Umgebung Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg | Quartiersperspektive 1212 80 Stadtteil | Gremmendorf | Quartiersperspektiven Individuelle Wohnformen am Gasometer Individuelle Wohnformen am Gasometer EV PV Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Direktverkauf Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K St 81 Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde-West 15 16 13 14 17 18 82 Gremmendorf | Wiegandweg 1313 83 Gremmendorf | Wiegandweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 5,3 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 250 m Kita: 250 m Schulen: 800 m ÖPNV Haltestelle: Paul-Engelhard-Weg 120 m (20 Minuten- Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg Loddenheide Freiraum: Große Lodden Flächengröße des Standortes: 1,7 ha Wohneinheiten: 27 (ca. 115 m² Wohnfläche) Haustypen: 27 RH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Sammelgaragen als Garagenzeilen Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB (BP 142 V Straßenbegrenzungslinie) Besonderheiten: unmittelbare Nähe zur York-Kaserne, Spielplätze zwischen Garagen, tlw. erhöhte Grundstücke 1313 84 Gremmendorf | Wiegandweg | Quartiersperspektive „ Familienwohnen an der York Kaserne“ si nnvolle Zielgruppen Familien mit Kindern M ehrgenerationen Stärken zentrale Lage im Stadtgebiet, zum bestehenden und zum geplanten Zentrum L age zu den bestehenden Grün- und Erholungsflächen z.B. Große Lodden, Dortmund-Ems-Kanal Erreichbarkeit der bestehenden Kindertagesstätten und Schulen auf der gegenüberliegenden Seite Albersloher Weg Schwächen Verkehrsbelastung und Barriere durch den Albersloher Weg (trotzdem ruhig) M aßnahmen Erhalt des Bestandes: Sicherung der einheitlichen Gestaltungssituation der Hausgruppen Neubaukonzept: Einzel- / Doppelhäusern im rückwärtigen Bereich Stellplatzkonzept: kein Verkauf der Garagen ggf. Abriss und Neuerrichtung (ggf. Umnutzung der Flächen im Rahmen der Planungen York-Kaserne) An-/Ausbaukonzept: Anbau im Bestand im rückwärtigen Bereich nur einheitlich für die gesamte Hausgruppe Freiflächenkonzept: Eindruck der freien Vorgartenbereiche sichern (Nebenanlagen und Einfriedigung ausschließen), … Parzellierungskonzept 1313 85 „ Familienwohnen an der York Kaserne“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus A bstimmung mit Planungen auf der York-Kaserne (insb. Garagen) Infrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor Anteilige Vergabe zum Festpreis Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente (einfacher) Bebauungsplan: Festsetzung der überbaubaren Grundstücksflächen und Sicherung der städtebaulichen Gestalt gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: Sicherung des einheitlichen Erscheinungsbildes Gremmendorf | Wiegandweg | Quartiersperspektive 1313 86 1414Gremmendorf | Angelsachsenweg 87 Gremmendorf | Angelsachsenweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 5,5 m Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 300 m Kita: 290 m Schulen: 570 m ÖPNV Haltestelle: Heidestraße 110 m (20 Minuten Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg Loddenheide Freiraum: Große Lodden Flächengröße des Standortes: 4,0 ha Wohneinheiten: 37 (ca.115 – 175 m² Wohnfläche) Haustypen: 3 RH, 14 DHH, 20 EFA Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Garagen am Gebäude, Sammelgarage Denkmalwürdige Struktur: ja Planungsrecht: § 34 BauGB (BP Nr.390 Leitungs-/Erschließungsrecht / Nr.142V Straßenbegrenzungslinie) Besonderheiten: Erhöhte Lage der Häuser, erhaltenswerte Einzelbäume, homogene Anlage 1414 88 Gremmendorf | Angelsachsenweg| Quartiersperspektive „Gartenstadt Große Lodden“ si nnvolle Zielgruppen Familien mit Kindern M ehrgenerationen Stärken Lage zum zukünftigen Zentrum g ute Verkehrsanbindung (Albersloher Weg, ÖPNV, Rad) große Grundstücke gute Anbindung an Kindertagesstätten, Grundschulen, Grünflächen und Naherholungsbereiche geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten z.B. Gewerbegebiet Loddenheide Gartenstadtcharakter: „Tor“ / Eingangssituation zum Grünraum Große Lodden Schwächen z. T. Lärmbelastung durch den Albersloher Weg /Angelsachsenweg f ehlender Fuß- und Radweg am Angelsachsenweg Maßnahmen Sicherung der vorhandenen Strukturen / vorhandenen Charakter der Gartenstadt erhalten:große Grundstücke, Vorgartenbereich frei halten, überbaubare Fläche / Baumasse begrenzen,… (in Einklang mit dem Denkmalschutz) An-/Ausbaukonzept: verträgliche Anbauten im rückwärtigen Bereich zulassen (in Einklang mit dem Denkmalschutz) Freiflächenkonzept: z. B. Gestaltung unversiegelter Flächen, Einfriedigung der großen Grundstücke, Nebenanlagen,… Parzellierungskonzept 1414 89 „Gartenstadt Große Lodden“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf P aketverkauf: südliche Zeilenbebauung Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Prüfung Denkmalschutz (im Benehmen mit dem LWL/WAFD): wichtiges Dokument deutscher Nachkriegsgeschichte und frühes Beispiel moderner Gartenstadtgestaltung der 1950er Jahre und objektbezogene Qualitäten Bebauungsplan: unterstützende Regelungen zum Erhalt der Gartenstadt treffen gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltqualität Gremmendorf | Angelsachsenweg| Quartiersperspektive 1414 90 1515Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg 91 Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 4,9 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 970 m Kita: 150 m Schulen: 350 m ÖPNV Haltestelle: Gremmendorf-Ehrenmal 450 m (20 Minuten- Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg Loddenheide Freiraum: Loddenbach Flächengröße des Standortes: 0,6 ha Wohneinheiten: 20 (ca. 110 m² Wohnfläche) Haustypen: 20 RH Baualter: 2000er Geschossigkeit: 2 Parken: Sammelgaragen, Stellplätze im öffentlichen Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 397 Besonderheiten: Neubauten, Lage im Neubaugebiet, Klinkerfassade 1515 92 Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg | Quartiersperspektive „Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau“ si nnvolle Zielgruppen Familien mit Kindern S tärken Lage im bestehenden Neubaugebiet und Grünbereichen N eubaustandard hohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten) verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele, Fuß-/Radwegenetz) Schwächen Entfernung zur Nahversorgung E ntfernung zu ÖPNV-Haltestelle Maßnahmen keine 1515 93 „Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Einzelverkauf Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor anteilige Vergabe zum Festpreis Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept I nstrumente Bebauungsplan Nr. 397: keine Änderung nötig Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg | Quartiersperspektive 1515 94 1616Gremmendorf | Lilienthalweg 95 Gremmendorf | Lilienthalweg QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 5,1 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 200 m Kita: 300 m Schulen: 550 m ÖPNV Haltestelle: Paul-Engelhard-Weg 220 m (20 Minuten- Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg Loddenheide Freiraum: Große Lodden Flächengröße des Standortes: 1,5 ha Wohneinheiten: 33 (ca. 90 m² Wohnfläche) Haustypen: 33 RH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Stellplätze vor Gebäude, tlw. Garagen am Gebäude Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: homogener Straßenraumeindruck, Straßenführung; Dungwege 1616 96 Gremmendorf | Lilienthalweg | Quartiersperspektive „Zentrumsnahes Wohnquartier mit Charakter“ si nnvolle Zielgruppen Familien S ozial- und altersgemischte Gruppen Bau- / Wohngemeinschaften Stärken hohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, g eringe Entfernung zum bestehenden Zentrum, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten) gute Radwegeanbindung an die Innenstadt verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele) Schwächen sanierungsbedürftige Baustruktur M aßnahmen Abriss des Bestandes zur Entwicklung eines Neubaugebietes in zentraler Lage des Stadtteils Neubau eines verdichteten Quartiers mit unterschiedlichen Bebauungstypen (z.B. Mehrfamilienhäuser, Baugemeinschaftsprojekte, verdichtete Reihenhäuser,,…) ggf. Anpassung und Erweiterung des Erschließungssystems 1616 97 „ Zentrumsnahes Wohnquartier mit Charakter“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: Investor Z ielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Investor / Eigentümer anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Option Pilotprojekt Passivhaus (mind. Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau] Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Wettbewerb für ein innovatives, zielgruppenorientiertes, verdichtetes Neubaukonzept mit Nachhaltigkeitsorientierung ggf. Passivhausstandard Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten Städtebaulicher Vertrag Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten gg f. Workshop für Teilfläche mit potenziellen Nutzern / Bürgerinnen und Bürgern Projekt Bau-/Wohngemeinschaften Gremmendorf | Lilienthalweg | Quartiersperspektive 1616 98 Angelmodde | Zum Erlenbusch 1717 99 Angelmodde | Zum Erlenbusch QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 5,6 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 300 m Kita: 240 m Schulen: 350 m ÖPNV Haltestelle: Otto-Hersing-Weg 200 m (20 Minuten Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg Loddenheide Freiraum: Große Lodden Flächengröße des Standortes: 3,8 ha Wohneinheiten: 111 (ca. 65 – 90 m² Wohnfläche) Haustypen: 17 Zweifamilienhäuser, 57 RH, 5 MFH Baualter: 1950er Geschossigkeit: 2 Parken: Garagen und Stellplätze am Gebäude, Sammelgaragen als Garagenzeile Denkmalwürdige Struktur: nein, aber erhaltenswerte städtebauliche und architektonische Qualitäten Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: einziger Standort mit MFH, parkähnliche Grundstücke im Norden, erhaltenswerte Bäume 1717 100 Angelmodde | Zum Erlenbusch | Quartiersperspektive „Wohnvielfalt am Erlenbusch“ si nnvolle Zielgruppen Familien mit Kindern P aare und Singles sozial- und altersgemischte Gruppen Stärken integrierte Lage h ohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, geringe Entfernung zum bestehenden Zentrum, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten) gute Radwegeanbindung an die Innenstadt verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele) Schwächen Stellplatzproblematik insb. in Stichen M aßnahmen Erhalt des Bestandes: gestalterische Sicherung der Gebietes und der Gebäude Freiflächenkonzept: Sicherung der erhaltenswerten, prägenden Grünstrukturen Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs, bei Reihenhäusern Parkbucht neben Stich ausparzellieren, … Anbau-/Ausbaukonzept: rückwärtige Anbauten bei parallel zur Straße Erlenbusch liegenden Gebäuden möglich (Reihenhäuser Hausnr. 40 - 64 gerade, Zweifamilien-Reihenhäuser 19 - 35, 36, 38) (in Abstimmung mit dem Erhaltungsschutz) Parzellierungskonzept Realisierung Kindertagesstätte im Bestand mit neuem Anbau (in Abstimmung mit dem Erhaltungsschutz) Integration / Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes 1717 101 „Wohnvielfalt am Erlenbusch“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: 1 Investor M ehrfamilienhäuser und Häuser parallel Zum Erlenbusch ggf. Teilpakete Einzelverkauf: Reihenhäuser Querausrichtung Zum Erlenbusch Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor anteilige Vergabe zum Festpreis Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Erhaltungssatzung: Sicherung der historischen Siedlung aus den 1950er Jahren in ihrem homogenen und weitläufigen Erscheinungsbild Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltqualität einheitliche Sanierung des Bestandes (Einfacher) Bebauungsplan und gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung Sicherung der gestalterischen und städtebaulichen Qualitäten 1717 Angelmodde | Zum Erlenbusch | Quartiersperspektive 102 Angelmodde | Ostpreußenstraße 1818 103 Angelmodde | Ostpreußenstraße QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil Entfernung zur: Altstadt: 6,1 km Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 1 km Kita: 500 m Schulen: 450 m ÖPNV Haltestelle: Pommernstraße 125 m (20 Minuten Takt) Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg, Loddenheide Freiraum: Pferdebusch, Große Lodden Flächengröße des Standortes: 4,1 ha Wohneinheiten: 88 (ca. 75 – 155 m² Wohnfläche) Haustypen: 60 RH, 26 DHH, 2 EFA Baualter: 1960er Geschossigkeit: 2 Parken: Sammelgaragen tlw. als Garagenzeile, Garagen und Stellplätze am Gebäude, Stellplätze im öffentlichen Straßenraum Denkmalwürdige Struktur: nein Planungsrecht: § 34 BauGB Besonderheiten: zentraler Spielplatz / Bolzplatz, Klinkerfassade, erhaltenswerte Einzelbäume 1818 104 Angelmodde | Ostpreußenstraße | Quartiersperspektive „Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch“ si nnvolle Zielgruppen Familien (mit Kindern) so zial- und altersgemischte Gruppen Stärken Spielplatz, Wegesystem und Aufenthaltsflächen als Treffpunkte S chwächen z.T. Verlärmung durch den Albersloher Weg M aßnahmen Abriss und Neubebauung des Bereiches östlich der Schlesienstraße – Zielrichtung Mehrfamilienhausbau Sicherung der prägenden Teile des bestehenden Quartiers An-/Ausbaukonzept: rückwärtige Erweiterung zur Erhöhung der Wohnfläche (nicht bei mittig liegenden Reihenhäusern) Sicherung und ggf. Umstrukturierung der „grünen Mitte“des Quartiers, Erhalt der bestehenden Spielfläche Stellplatzkonzept: Regelung des ruhenden Verkehrs, Abriss der Sammelgaragen an den Eingangsbereichen des Spielplatzes, … Anschluss an Normannenweg realisieren (Parzellierung des Fuß-/Radweges bereits im Bebauungsplan Nr. 390 festgesetzt) Nachhaltigkeit: Option für Projekt Quartiersmanagement Energie KfW im Bestand und städtische Standards bei Neubau 1818 105 „Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch“ sinnvolle Vermarktungsstrategie Paketverkauf: östlich der Schlesienstraße (Vermietung, ggf. Eigentum) 1 Investor P aketverkauf: mittig liegende Reihenhäuser (Vermietung) Einzelverkauf Zielsetzungen Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus I nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau Bereich Neubau: Bereitschaft zur städtebaulichen Optimierung (Mehrfachbeauftragung) Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau Bereich Bestand: Option Quartiersmanagement Energie KfW Bürger-/Nutzereinbindung Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept E inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Instrumente Mehrfachbeauftragung Neubau : qualitative Mehrfamilienhausentwicklung Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltung, Neuordnung des Bereiches östlich der Schlesienstraße (geplanter Geschosswohnungsbau mit städtischen Standards hinsichtlich Energie) Städtebaulicher Vertrag Sicherung der in der Mehrfachbeauftragung aufgezeigten Qualitäten Op tion Quartiersmanagement Energie KfW Sanierungsmöglichkeiten der Bestandsbauten durch Sanierungsmanager begleiten 1818 Angelmodde | Ostpreußenstraße | Quartiersperspektive 106 Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde | Quartiersperspektiven Gartenstadt Große LoddenGartenstadt Große Lodden EV B Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch St EV B Wohnvielfalt am Erlenbusch Wohnvielfalt am Erlenbusch St PV Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau EV PV PV E PV Familienwohnen an der York-Kaserne Familienwohnen an der York-Kaserne EV B A A F FA F G G A B G B G D K § EV St Zentrumsnahes Wohnen mit Charakter Zentrumsnahes Wohnen mit Charakter § Abriss Neubau Gebäude Ausbau Stellplatzkonzeption Freiflächenkonzept Ausbau- |Anbau-Konzept St F A Paketverkauf, zielgruppenorientiert Einzelvergabe, zielgruppenorientiert Ausschreibung - Bestgebot Ausschreibung - Festpreis Städtebaulicher VertragBebauungsplan Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung Workshop Nutzer | Info Nutzer EV PV §B EG Erhaltung DenkmalschutzD Übernahme Spielplatz Neuplanung Kita Neuplanung Spielplatz K 107 Gesamtschau der Standorte Label Zielgruppen Maßnahmen: Erhalt / Abriss Maßnahmen: Neubau Instrumente Vermarktung 108 Standorte-Entwicklungskonzept | Label Bestand trifft Neubau am Gievenbach Bestand trifft Neubau am Gievenbach Individuelle Wohnformen am G asometer Individuelle Wohnformen am Gasometer Qualitätvolles Wohnen in der Ja hnstraße Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße Gemeinsam wohnen am G ievenbachtal Gemeinsam wohnen am Gievenbachtal Altengerechtes Wohnen im Ze ntrum Altengerechtes Wohnen im Zentrum Nachhaltiges Wohnen in Uni-Nähe Nachhaltiges Wohnen in Uni-Nähe Ruhiges Wohnen nah e Germania- Campus Ruhiges Wohnen nahe Germania- Campus Wohnen am SandfortskampWohnen am Sandfortskamp Innovatives Wohnen am Großen Busch Innovatives Wohnen am Großen Busch vielfältige Lebensformen an d er Coerheide vielfältige Lebensformen an der Coerheide Gut versorgt WohnenGut versorgt Wohnen Gartenstadt RumphorstwegGartenstadt Rumphorstweg Gartenstadt Große LoddenGartenstadt Große Lodden Familienwohnen an d er York-Kaserne Familienwohnen an der York-Kaserne Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau Wohnvielfalt am ErlenbuschWohnvielfalt am Erlenbusch Zentrumsnahes Wohnen mit Charakter Zentrumsnahes Wohnen mit Charakter 109 Standorte-Entwicklungskonzept | Zielgruppen Familien mit Kindern | Paare und Singles Familien mit Kindern | Paare und Singles Individualisten | sozial- und altersgemischte GruppenIndividualisten | sozial- und altersgemischte Gruppen sozial- und altersgemischte Gruppensozial- und altersgemischte Gruppen Familien | Paare und Sing les | Mehrgenerationen Familien | Paare und Singles | Mehrgenerationen Senioren | Mobilitä tseingeschränkte | altersgemischte Gruppen Senioren | Mobilitätseingeschränkte | altersgemischte Gruppen altersgemischte Gruppenaltersgemischte Gruppen Singles und Paare | Fam ilien Singles und Paare | Familien Besondere Zielgruppen ( z.B. kind erreiche Familien) Besondere Zielgruppen ( z.B. kinderreiche Familien) Bau-/Wohngemeinschaften | Mehrgenerationen | sozial- und altersgemischte Gruppen Bau-/Wohngemeinschaften | Mehrgenerationen | sozial- und altersgemischte Gruppen altersgemischte Gruppen | Familien (mit Kindern)altersgemischte Gruppen | Familien (mit Kindern) Senioren | Mobilitätseingeschränkte | soz ial- und altersgemischte Gruppen Senioren | Mobilitätseingeschränkte | sozial- und altersgemischte Gruppen Familien | MehrgenerationenFamilien | Mehrgenerationen Familien mit Kindern | MehrgenerationenFamilien mit Kindern | Mehrgenerationen Familien mit Kindern | MehrgenerationenFamilien mit Kindern | Mehrgenerationen Familien (mit Kindern) | sozial- und altersgemischte Gruppen Familien (mit Kindern) | sozial- und altersgemischte Gruppen Familien mit KindernFamilien mit Kindern Familien | sozial- und altersgemischte Gruppen I Bau- / Wohngemeinschaften Familien | sozial- und altersgemischte Gruppen I Bau- / Wohngemeinschaften Familien mit Kindern | Paare und Singles | sozial- und altersgemischte Gruppen Familien mit Kindern | Paare und Singles | sozial- und altersgemischte Gruppen 110 Standorte-Entwicklungskonzept | Maßnahmen: Erhalt / Abriss Abriss Optional Abriss Erhaltung 111 Standorte-Entwicklungskonzept | Maßnahmen: Neubau Neubau Optional Neubau 112 Standorte-Entwicklungskonzept | Instrumente: formelle Instrumente Mehrfachbeauftragung | B- Plan und gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher Vertrag Mehrfachbeauftragung | B- Plan und gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher Vertrag Mehrfachbeauftragung | B-Plan und gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher Vertrag Mehrfachbeauftragung | B-Plan und gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher Vertrag B-Plan und gestalterische Festsetzungen | Erha ltungssatzung B-Plan und gestalterische Festsetzungen | Erhaltungssatzung Wettbewerb I B-Plan und gestalterische Festse tzungen I städtebaulicher Vertrag Wettbewerb I B-Plan und gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher VertragB-Plan und gestalterische Festse tzungen B-Plan und gestalterische Festsetzungen § 34 § 34 Mehrfachbeauftragung | Vorh abenbezogener B-Plan I städtebaulicher Vertrag Mehrfachbeauftragung | Vorhabenbezogener B-Plan I städtebaulicher Vertrag B-Plan und gestalterische Festse tzungen B-Plan und gestalterische Festsetzungen B-Plan | ggf. Wettbewerb B-Plan | ggf. Wettbewerb § 34 in Verbindung mit städ tebaulichen Vertrag alternativ vorhabenbezogener B- Plan § 34 in Verbindung mit städtebaulichen Vertrag alternativ vorhabenbezogener B- Plan Wettbewerb | B-Plan und gestalterische Festsetzungen | städtebaulicher Vertrag Wettbewerb | B-Plan und gestalterische Festsetzungen | städtebaulicher Vertrag B-Plan 2 Mehrfa chbeauftragung I städtebaulicher Vertrag B-Plan 2 Mehrfachbeauftragung I städtebaulicher Vertrag B-Plan 140 B-Plan 140 B-Plan 186B-Plan 186 B-Plan und gestalterische Festse tzungen | Denkmal B-Plan und gestalterische Festsetzungen | Denkmal Erhaltungssatzung | B-Plan und gestalterische Festsetzungen Erhaltungssatzung | B-Plan und gestalterische Festsetzungen B-Plan 234 B-Plan 234 B-Plan 397 B-Plan 397 113 Standorte-Entwicklungskonzept | Vermarktung Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf EinzelverkaufEinzelverkauf Paketverkauf Paketverkauf Einzelverkauf Einzelverkauf EinzelverkaufEinzelverkauf PaketverkaufPaketverkaufEinzelverkauf und Pake tverkauf Einzelverkauf und Paketverkauf Einzelverkauf und Pake tverkauf Einzelverkauf und Paketverkauf PaketverkaufPaketverkauf Paketverkauf | DirektverkaufPaketverkauf | Direktverkauf Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf Einzelverkauf Einzelverkauf Einzelverkauf und Paketverkauf I Direktverkauf Einzelverkauf und Paketverkauf I Direktverkauf Paketverkauf | Direktverkauf Paketverkauf | Direktverkauf Paketverkauf | Direktverkauf Paketverkauf | Direktverkauf Paketverkauf | Dir ektverkauf Paketverkauf | Direktverkauf 114 Maarit Benson | Maria Dirking | Jörg Krause | Claudia Scheck | Heidi Schumacher | Standorte-Entwicklungskonzept ´Briten-Wohnungen` | Projektbearbeitung Bildnachweis: Stadt Münster ! " # # !$$ % & & #$ #$ ' ( ) * + #! # )$ ) & ,$$ !"!" ,$$ !" # !" -)$ & ! $% ! &% '(! ( ! ....%./.' ./.( "$! 0 ./., ./.1 )*+,- .+ !"+%+!"+ . /0!"+"+ 1+20+!"$ 2 3+*!" 2 ! .( & 3 #....* 4 .( (! & . .* !.# ! 5 #! ! !"/, 3 " !""+ !""+4% ! ( $6 ( $6 () ! ! ) 2 ! .( ! #....* 4 .( " %/'!/( " ! !/1!$$/1 / ( # 2. ..." ! ! /0!"+"+ 3 3% 3 " $% 5" )2++!" +0 $%+, &%" 6+7"+!" 32"+ 2. ..." ! ! $!"% 3 1 2! .( #....* 4 .( 5$! *$!!6 .( - ! 7$ 1 5$! #! *$!!6 .( #! 0$ ) 6 " 1 !$ 7$! - ! 6 1! $ 0 , $! 4(+!" $% &. .0 ! 8!*, 5" 2...., ., % $ 1 $ # 2...., ., # 1 8$ ! 1 8$ ! # *$ * $ 1 1 %!4$! 7 ., )$ 7 ..,)$ 8 91 +2:,;% * 8 91 +2:,;% 9$ 8 )!6 ' $$/( /1 ,$ (!$! 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Beschlussvorlage
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V/0728/2012/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft 'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster' - Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte - Beratungsfolge 07.11.2012 Hauptausschuss Vorberatung 07.11.2012 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen 1 und 2a-2d) im Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird zugestimmt. 1.1. Das Konzept bzw. die städtische Zielpositionierung wird nach Beschluss den Bürgerinnen und Bürgern je in den einzelnen Stadtteilen vorgestellt; 2. Die Verwaltung wird beauftragt, … 2.1. die städtebaulichen, stadtgestalterischen, wohnungs - und sozialstrukturellen, infrastruk- tursichernden und verfahrenstechnischen Zielsetzungen in Konkretisierung der best e- henden Konversionsvereinbarung zwischen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (B I- mA) und Stadt Münster abschließend zu verhandeln und dabei … 2.1.1. die in der Begründung zur Vorlage dargestellten Mindestquoten bezogen auf wohnungsstrukturellen städtischen Ziele und Bedarfe zu Grunde zu legen; 2.1.2. weitergehende Regelungen zur Aufgaben - und Kostenverteilung mit der BImA, im Besonderen für die sozialen Infrastrukturfolgekosten (Auswirkungen und B e- darfe Kindertagesstätten, Grundschulen, öffentl. Kinderspielplätze), zu verei n- baren; 2.2. die städtische Positionsbestimmung wo nötig durch ergänzenden städtebaulichen I n- strumenteneinsatz zu flankieren; 2.3. die politischen Gremien nach Abschluss der Verhandlungen mit der BImA zeitnah über die Ergebnisse zu informieren und wo erforderlich entspre chende Beschlüsse herbeizu- führen; Vorlagen-Nr.: V/0728/2012/1 Auskunft erteilt: Herr Krause Ruf: 492 61 20 E-Mail: KrauseJ@stadt-muenster.de Datum: 02.11.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0728/2012/1 2.4. Informationsveranstaltungen vor jeder Vermarktung der einzelnen Standorte für die int e- ressierte Bürgerschaft und für künftige Nutzer, gemeinsam mit der BImA, durchzuführen. 3. Die folgenden Antragsanliegen der parlamentaris chen Gremien, die (auch) die Wohnstandorte der britischen Stationierungskräfte betreffen, sind damit erledigt bzw. aufgegriffen: 3.1. negative wirtschaftliche Folgen des Truppenabzugs mildern; mögliche Konsequenzen insbes. für die Wohnungs - und Infrastrukturpol itik in den hauptbetroffenen Stadtteilen aufzeigen; Strukturwandel aktiv steuern - Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 14.08.2006 (Punkt 1.); 3.2. Wohnungsbestandes kostengünstig an junge Familien mit Kindern anbieten; Aufnahme entsprechender Gespräche mit der BImA - Antrag der CDU-Fraktion und FDP-Fraktion im Rat der Stadt vom 15.08.2006 (Punkt 1.); 3.3. Erstellung von Bestandsaufnahmen des umfangreichen Wohnungsbestandes; Aufna h- me von Gesprächen zwecks Sicherung und Begleitung eines schrittweisen und behut- samen Übergangs des Wohnungsbestandes mit der BImA - Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster -Südost vom 14.09.2006 (Punkte 1. und 3.); 3.4. Ziel der Bildung von Wohneigentum für Familien mit mittlerem und geringerem Einko m- men; Ziel des Ausschlusses der Veräußerung an einen Investor mit spekulativer Weite r- veräußerungsabsicht; Prüfung eines angemessenen Anteils an Mietwohnungen und e i- nes genossenschaftlichen Modells; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einf ü- gung in die vorhandenen Stadtteilstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien; - Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 11.04.2011 (Punkte 1.-4. und 7.) 3.5. Bericht über die Liegenschaften, Wohnungsanlagen und Gebäude für Familienangehör i- ge der Militäreinheiten - Antrag der SPD im Rat der Stadt vom 05.05.2011 (Punkt 1.); 3.6. Bildung von Wohnungseigent um für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; familiengerechtes preiswertes Wohnen; bezahlbarer Mietwohnraum; Ausschluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandene n Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren incl. Prüfung eines genosse n- schaftlichen Modells; vorbereitende Gespräche mit der BImA aufnehmen; Einbindung und Beteiligung der Bürgerschaft - Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster Südost vom 17.06.2011 (Punkte 1., 3. -6. und 9.-11.); 3.7. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; familiengerechtes pre isgünstiges Wohnen; relevante Anteile an Mietwohnraum; Au s- schluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche und e nergetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen In- vestoren incl. Prüfung eines genossenschaftlichen Modells; Schaffung von Familie n- wohneigentum gem. Förderrichtlinien; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien - Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster West vom 29.02.2012 (Punkte 1.-4.); 3.8. planungsrechtliche Begleitung der Konversion; Erhalt der ausgewogenen Sozialstruktur im Ortsteil - Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münste r Südost vom 07.06.2011 (Punkte 9. und 11.); 3.9. Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne; Bestandsaufnahme der Wohnquartiere - Antrag der CDU -Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost vom 02.12.2011 (Punkte 1. und 2.); - 3 - V/0728/2012/1 3.10. seniorengerechtes Wohnen am Standort Arnheimweg; verdichtete Bebauung am Stan d- ort Von -Esmarch-Straße; Einleitung entsprechender Bauleitplanverfahren; Prüfung von Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen - Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt vom 06.02.2012 (Punkte 4.-8.). 4. Der i m Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung Verkehr und Wirtschaft am 25.10.2012 beschlossene Änderungsantrag der SPD -Fraktion vom 25.10.2012 (Anlage 1 zu dieser Vorlage) wird inhaltlich berücksichtigt. Der ergänzten Begründung zur Vorlage V/0728/2012 (Anlage 2 zu dieser Vorlage) wird zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Beschlüsse lösen unmittelbar keine Finanzwirkung für den städtischen Haushalt aus. Die in der Vorlage angesprochenen Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktur eller Fol- gekosten, werden nicht durch Zustimmung zum Konzept ausgelöst oder neu begründet. Sie sind vielmehr Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten Wohngebäude und die damit für die Stadt unter Daseinsvorsorgege sichtspunkten „neuen“ Wohneinheiten und Haushalte. Mit der Vorlage wird die Verwaltung deshalb beauftragt, diese pe r- spektivischen Kosten mind. anteilig mit der BImA als Eigentümerin der Flächen in Konkretisierung der Konversionsvereinbarung zu verhandeln (vgl. Beschlusspunkt 2.1.2). Begründung: Dem als Anlage 1 zu dieser Ergänzungsvorlage beigefügten Antrag der SPD -Fraktion im Rat der Stadt Münster soll gefolgt werden. Diesem dient der in Fettschrift dargestellte, ergänzte B e- schlusstext, hier Beschlussvorschlag 4. Die Antragsanliegen A-C (vgl. Anlage 1) finden wie folgt Berücksichtigung: Zu A und B: Im Antrag thematisiert wird eine Ergänzung der wohnungsstrukturellen Zielaussage in Richtung studentisches Wohnen und dessen Umsetzung bzw. Sicherung im Gesamtkonzept über eine Ve r- größerung der Anzahl der Direktverkäufe mit einer unbestimmten örtlichen Festlegung und Anzahl. Somit ist ein direkter Bezug zu den bereits in der Ursprungsvorlage vorgesehenen Beschlussvo r- schlägen 1., vor allem zu 2.1 und ganz konkret zu 2.1.1 gegeben. Beschlussvorschlag 2.1.1 stellt den inhaltlichen Bezug zu den wohnungsstrukturellen städtischen Zielen in Form von Mindestanforderungen direkt her: Die Berücksichtigung des Antragsanliegens erfolgt somit durch Anreicherung/Er gänzung der Begründung zur Vorlage V/0728/2012 (gemäß Textfassung in Anlage 2 zu dieser Ergänzungsvorlage, Seite 5, dunkel hinterlegt und eingekästelt gekennzeichnet hervorgehoben). Dies bewirkt, dass über den beibehaltenen Beschlussvorschlag 2.1.1 die wi e in Anlage 2 ergänzt dargestellten Ziele Inhalt des Gesamtkonzeptes und gleichzeitig Maßgabe für die Verwaltung we r- den, dies mit der BImA in Konkretisierung der bestehenden Konversionsvereinbarung zu verha n- deln. - 4 - V/0728/2012/1 Die graphischen Anlagen zur Ursprungsvorla ge werden nach Abschluss des Verhandlungserge b- nisses mit der BImA zum Direktverkauf angepasst: Die Information über die ergänzte wohnungspolitische Zielrichtung wird in den noch in diesem Jahr stattfindenden öffentlichen Bürgerinformationen aktiv dargestellt. Zu C: Der Antrag thematisiert hier redaktionell -inhaltliche Veränderungen in Anlage 1 der Ursprungsvo r- lage, die sich ausschließlich auf textliche Änderungsbedarfe im ‚Standorte -Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ auswirken. Die Berüc ksichtigung des Antragsanliegens erfolgt somit durch Änderung der Anlage 1 der U r- sprungsvorlage dahingehend, dass die Verwaltung hier textlich klarstellen wird, dass sich die Zie l- setzung „alters- und sozialgemischt“ in den Quartiersentwicklungen auch auf Q uartiersentwicklun- gen im westlichen Stadtbereich bezieht. Diese redaktionelle Überarbeitung wird vorgenommen, bevor das Konzept der Bürgerschaft zur Information gem. Beschlusspunkt 1.1 vorgestellt wird. I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: (1) Antrag der SPD-Fraktion (2) ergänzte Begründung zur Vorlage V/0728/2012
Anlage 2
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Anlage 2 zur Vorlage V/0728/2012/1 Begründung zur Vorlage V/0728/2012, ergänzt : GESAMTSTÄDTISCHES STANDORTE-ENTWICKLUNGSKONZEPT - Einbindung in den bisherigen Konversionsprozess - Mit Beschluss über die Vorlage V/0111/2012/1. Erg. im Rat am 21.03.2012 wurde die Verwaltung im Zuge des Konversionsprozesses beauftragt, ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept für die ca. 800 Wohneinheiten der britischen Stationierungs kräfte unter besonderer Berücksichtigung städtebaulicher und wohnungsstrategischer Aspekte zu erarbeiten. Dieses legt die Verwaltung mit der jetzigen Vorlag e nunmehr zur Beschlussfassung vor (Be- schlusspunkt 1. der Vorlage in Verbindung mit den Anlagen 1 und 2a-2d) . - Ausgangssituation - Im Stadtgebiet Münster bestehen 18 Wohnstandorte de r britischen Streitkräfte verteilt auf die Be- zirke Gievenbeck/Sentrup (130 Wohneinheiten = WE), Uppenberg (39 WE), Coerde/Rumphorst (107 WE) und Gremmendorf/Angelmodde-West (385 WE); auf insgesamt 36,5 ha Grundstücksfläche verteilen sich diese 794 Wohneinheiten in verschiedensten Haustypen. Primär erbaut in den 50 er Jahren (3 Siedlungen aus den 60er Jahren, 1 Siedlung aus den 2000er Jahren) mit vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter - insbes . bezogen auf ihre städtebauliche Struktur, ihre gestalterische Einheitlichkeit und ihre „parka rtige“ Freiflächengestaltung - sind die Wohn- standorte vielfach geprägt von hohem Wohnwert, teil weise bemerkenswerten Grundrissqualitäten und für ihre Entstehungszeit teilweise bemerkenswerter individueller Architektursprache. Die Woh- nungsgrößen betragen etwa 70 m² bis 190 m², die Grundstücksgrößen gehen von etwa 200 m² bis 1.600 m². In durchweg von im städtebaulichen Sinne sog. integ rierten Lagen (Ausnahme: Standort Von-Hünefeld- Weg) weisen die Standorte unterschiedliche Sanierungsst ände, speziell im energetischen Bereich, auf. Gleichwohl ist die Grundkubatur der Gebäude un ter städtebaulich-energetischen Gesichts- punkten vorteilhaft: Überwiegende Kompaktheit der B aumassen mit durchgehend 2 Geschossen ohne Dachaufbauten und ohne Aus- und Anbauten (wenige objektbezogene Ausnahmen von dieser Regel) . Die Lagequalitäten der 18 Standorte sind im Quartie rs- und Stadtteilzusammenhang differenziert zu bewerten. - Aufbau des Konzeptes - Das Standorte-Entwicklungskonzept ‚Briten-Wohnungen in Münster’ ist wie folgt aufgebaut: (Anla- ge 1 zur Vorlage) /square4 allgemeine Informationen zu den Wohnstandorten (Folie 2) ; /square4 allg. Anforderungen und Ziele zur Entwicklung der Wohnstandorte (Folien 3-7) ; /square4 Folgewirkungen für die städt. Infrastruktur (Folie 8) ; - 2 - /square4 Standorte-Übersicht im Stadtgebiet (Folie 9) ; /square4 Stadtteil- bzw. Stadtbereichscharakteristik (z.B. Folie 11) ; /square4 stadtteil- bzw. stadtbereichsbezogene Standorte-Üb ersicht (z.B. Folie 12) ; /square4 Einzel-Standort mit Photo-Eindrücken (z.B. Folie 13) ; /square4 Charakteristik des Einzelstandortes (Quartierspass ) einschl. Gebäudetypen (z.B. Folie 14); /square4 Quartiersperspektive(n) des Einzelstandortes (z.B. Folie 15-16) ; /square4 Quartiersperspektiven der Stadtteil-Standorte in d er Übersicht (z.B. Folie 25) ; /square4 Gesamtschau der Standorte, differenziert dargestell t nach themenbezogenen Zielen (Folien 108-113). Um den gesamtstädtischen Charakter des Konzeptes zu unterstreichen, sind die wesentlichen Inhalte und Zielrichtungen des Konzeptes ergänzend in thematischen Übersichten plangraphisch kompakt und zusammengefasst dargestellt: (Anlagen 2a-2d zur Vorlage) /square4 städtebauliche Ziele /square4 städtebaulicher Instrumenteneinsatz /square4 sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Zie le /square4 soziale Infrastruktursicherung und -kosten - Inhalte des Konzeptes - Dieser Grundaufbau des Konzeptes spiegelt wider, da ss die Zielvorschläge zum städtebaulichen Umgang mit den Standorten, zur Zielgruppenorientierung und zu sonstigen sinnvollen Maßnahmen und aus Sicht der Stadt sinnvollen oder notwendigen Maßgaben jeweils aus der Quartiers- und Stadtteilsicht erarbeitet und entwickelt wurden, ohne den übergeordneten gesamtstädtischen Cha- rakter des Gesamtkonzeptes aus dem Blick zu verlieren. Es werden in inhaltlicher Hinsicht - stichwortartig zusammengefasst und hier kurz allgemein erläu- tert – Zielaussagen in den jeweiligen Quartiersperspektiven getroffen … /square4 zum Standort-Label Diese standortbezogen plakativen Oberüberschriften (ohne Verbindlichkeit) ermöglichen dem das Konzept Lesenden einen schnellen Eindruck über die grundsätzlich geplante Entwick- lungszielrichtung eines jeden Standortes. /square4 zur Zielgruppeneignung In der Wiedernutzung der Wohnstandorte oder nach Ab riss-Neubau eignen sich diese aus der quartiers- oder stadtteilstrukturellen Situation un d aus den Bedingungen der Größen und Grundrisse der Gebäudetypen heraus für bestimmte Wohnnachfragegruppen. Eine Umsetzung und „Ergebniskontrolle“ gestaltet sich grundsätzlich schwierig und aufwendig. Die städtischen Zielformulierungen sollen mind. als städt. Anregung en/Zielvorstellungen („sinnvolle Zielgrup- penempfehlungen“) Eingang in die künftigen standort bezogenen Ausschreibungen der BImA finden. In den Fällen der zentral gelegenen Standor te Nrn. 03 (Arnheimweg), 11 (Sibeliusstra- ße) und 16 (Lilienthalweg) mit Abriss/Neubau-Zielri chtung und Standort Nr. 06 (Sand- fortskamp) sind diese demgegenüber strukturell so b edeutend, dass diese nicht nur als Anre- gung, sondern als Maßgabe einer Flächenentwicklung zu verstehen sind. (Zur Berücksichtigung preiswerten Wohnraums für Haus halte mit geringem und mittlerem Einkommen und zur Ve r- sorgung von Familien und Alleinerziehenden vgl. unte nstehende Ausführungen zu den wohnungspolitischen Asp ek- ten). - 3 - /square4 zu den städtebaulichen Maßnahmen Unabhängig von der städtebaulichen Grundaussage Erh alt oder Abriss/Neubau oder Er- halt/Ergänzung im Umgang mit dem jeweiligen Wohnsta ndort sind bereits erste konkretere Maßnahmen benannt, die für den Erhalt, die Fortentw icklung, die Neuentwicklung oder im Zu- ge der Beplanung oder Vermarktung städtischerseits besonders zu beachten sind. Dies schließt insbesondere Aussagen zur Beanspruchung und Sicherung von Flächen für öffentliche Infrastruktur (Kinderspiel, KiTa) ein. (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2a zur Vorlage) /square4 zur sinnvollen Vermarktungsstrategie und zu den Zielsetzungen Wohnungsstruktur und Infrastrukturkosten An dieser Stelle sind ohne standortbezogene Quantifizierung primär die wohnungsstrukturellen Ziele der Stadt benannt; gleiches gilt für das Them a der Beteiligung der BImA an den auf die Stadt zukommenden Infrastrukturkosten. (Die gesonderte Positionierung der Stadt zu diesen be iden Themenbereichen erfolgt in untenstehenden Ausfü hrun- gen). /square4 zu Zielsetzungen energetischer Optionen Die bisherigen Ideen zur energetischen Optimierung insbes. im Bestand fanden in den bisheri- gen Diskussionen der parlamentarischen Gremien ein geteiltes Echo: Neben der unbestritte- nen Formulierung der städtischen Standards im Falle von Abriss-/Neubau-Konzepten (so auch im Konzept enthalten) ist die energetische Verbesse rung von Bestandsbauten unter dem As- pekt der Preisbildung, des in großen Teilen individuellen Erwerbs und der wohnungspolitischen Zielrichtungen des Konzeptes in der Gesamtabwägung als nicht prioritär einzuschätzen. De- tailprüfungen und Detailoptionen wie ggf. ein vermi ttelndes Engagement der Stadt in Sachen energetisches Quartiersmanagement im Bestand durch externe Fördermittel in einzelnen Quartieren können zum jetzigen Konzeptstand nur als Möglichkeit benannt werden und müs- sen verwaltungsseitigen Kapazitäten unter Berücksic htigung des späteren konkreten Pla- nungs- und Vermarktungsprozesses vorbehalten bleiben (Aufwand vs. Nutzen). /square4 zur Zielsetzung Bürgerinnen und Bürgereinbindung Im bisherigen Erarbeitungsprozess des Gesamtkonzeptes hat das Team Britenwohnungen der Planungsverwaltung sowohl die zuständigen Bezirksvertretungen als auch den Fachausschuss des Rates in einem sich stetig konkretisierenden „D reisprung“ per mündlichen Bericht (beab- sichtigte Grundstruktur des Konzeptes; erste Strukt uranalysen und Ergebnistendenzen; kon- kretisierte Zwischenergebnisse) eingebunden und kon tinuierlich über die Thematik informiert. Die Sitzungen wurden teilweise auch von Bürgerinnen und Bürgern besucht und von der Pres- se informatorisch aufgegriffen. Gleichzeitig ist die Planungsverwaltung Einladungen von vor Ort aktiven Gruppierungen, die ein besonderes Informationsbedürfnis hatten, nachge kommen. Insofern ist es angesichts der steigenden Interessenlage von besonderer Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger weiterhin und auf geeignete Weise über den Sachstand der Stan dortentwicklungen in ihrer Umgebung oder aus ihrer (stadtweiten) Interessenlage für ein e Immobilie oder Wohnung zu informieren (Beschlusspunkt 1.1 zur Vorlage) . Erst nach Konkretisierung und Klarheit über die kon krete Standortentwicklung sollte eine ver- tiefte Information erfolgen - teilweise sicherlich auch in den Bürgeranhörungen zu erforderli- chen Bauleitplanverfahren (Beschlusspunkt 2.4 zur Vorlage) . Auf die stetig ausgebaute und aktualisierte Interne tpräsenz der Stadtplanung, vor allem auch im Zusammenhang mit dieser Vorlage, sei ebenfalls verwiesen. Diese ermöglicht allen Interes- sierten den direkten Informationskontakt auch per Email. (http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/konversion_wohnstandorte.html ). /square4 zum städtischen Instrumenteineinsatz Vor dem Hintergrund der städtebaulichen und gestalt erischen Qualitäten der Mehrzahl der für einen Bestandserhalt vorgeschlagenen Wohnstandorte ergibt die Analyse die Empfehlung, dies durch bauleitplanerischen Instrumenteneinsatz zu flankieren /square4 zwecks Sicherung der Siedlungsstruktur und -dichte ; - 4 - /square4 zwecks Sicherung der gestaltprägenden Elemente des Städtebaus und des öf- fentlichen wie privaten Freiraums; /square4 zwecks geordneter Struktur des Stellplatznachweise sowie von Aus- und An- bauoptionen ... . Die siedlungs- und stadtgeschichtliche Bedeutung de r Britenwohnsiedlungen in Münster, be- sonders die Ablesbarkeit hoher städtebaulicher wie gestalterisch-architektonischer Qualitäten im Ensemble oder Teilensemble, legen die ergänzende Anwendung der Instrumentarien Erhal- tungssatzung und Denkmalschutz für ausgewählte Einzelgebiete nahe. Zu betonen ist, dass der Instrumenteneinsatz und de ssen Zeitdauer auch den Vermarktungs- prozess der BImA bestimmen und die Ankaufmöglichkei ten für Interessenten der Immobilien an einzelnen Standorten zeitlich strecken werden. I n der Priorität der Bearbeitung wird die Stadtplanung selbstredend zuerst die Standorte bepl anen, die vom aktuellen Freizug bis Ende 2012 betroffen sein werden. Unter Aufwandsgesichtsp unkten ist es Ziel, ggf. mit nicht- qualifizierten Bebauungsplänen, u.U. auch im verein fachten Verfahren, zielfocussiert die not- wendigen Steuerungen vorzunehmen (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). Für die Standorte, für die eine Neubebauung vorgese hen ist, ist Bauleitplanung, ggf. projekt- oder vorhabenbezogen, o zur Ermöglichung veränderter Baustrukturen und ggf . Baudichten; o zwecks Steuerung der erwünschten Nutzungen, ggf. N utzergruppen; o zur Qualitätssicherung der durch städtebauliche Op timierungsverfahren entwickelte neue Bebauungs- und Gestaltungskonzepte … notwendig (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). Mit den oben benannten und im Konzept fixierten Zie lrichtungen legt die Planungsverwaltung gremien- und zeitparallel zu dieser Vorlage bereits die Vorlage Nr. V/0737/2012 vor, die dem Rat frühzeitig die Fassung von Aufstellungsbeschlüssen zur Beschlussfassung empfiehlt. (Zu einem evtl. erweitert bzw. ergänzend erforderlichen ergänzenden Instrumenteneinsatz vgl. weiter untenstehende Ausführungen). . KONKRETISIERUNG DER KONVERSIONSPARTNERSCHAFT In der bestehenden Rahmenvereinbarung (Konversionspartnerschaft zwischen der Stadt Münster und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) ist zu den Wohnstandorten der britischen Stationier ungskräfte ff. festgehalten und vereinbart: /square4 Die Stadt Münster („Stadt“) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben („Bundesanstalt“) sind sich einig, dass die Konversion der militärischen Liegenschaften eine gemeinsame Aufga- be ist, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit sukzessive durchgeführt werden soll. /square4 …Bundesanstalt und Stadt sind sich einig, die oben genannten Zielsetzungen korrespondie- rend mit dem fortschreitenden Konversions- und Planungsprozess durch weitergehende Ver- einbarungen für die Wohn- und Kasernenstandorte zu konkretisieren und anzupassen. /square4 … Weitere Vereinbarungen zur Liegenschaftsvermarktu ng der Wohn- und Kasernenstandorte werden im Einzelnen im Laufe des Konversionsprozesses in Form von Nebenabreden zu die- ser Konversionsvereinbarung konkretisiert und angepasst. Die britischen Stationierungskräfte haben inzwische n die BImA darüber informiert, dass knapp die Hälfte der Wohngebäude, also ca. 400 Wohneinheiten, bis Ende 2012 bereits freigezogen werden. (Hierbei handelt es sich um die Standorte Nrn. 07 (J ahnstraße), 08 (Dachsleite; nur teilweise), 09 (Volb achweg; nur teilweise), 12 (von-Hünefeld-Weg), 13 (Wiegandweg), 16 (Lilienthalweg), 17 (Zum Erlenbusch ; nur teilwe ise) und 18 (Ostpreußenstraße)). Vor dem Hintergrund dieser Standortrückgaben spiel t die Etablierung verträgli- cher und im Idealfall bedarfsgerechter Zwischennutz ungen eine besondere Rolle – dies verstärkt durch noch notwendigen städtebaulichen Instrumenten einsatz und dessen zeitlich aufschiebende Auswirkungen für eine endgültige Vermarktung. In di esem Zusammenhang arbeiten Universität, Studentenwerk, BImA und Stadt intensiv an kurzfrist igen Lösungen, die eine temporäre zeitnahe Wiedernutzung einiger Standorte bzw. Teilstandorte für studentisches Wohnen i.S. einer win-win- Situation für alle Akteure zum Ziel haben. - 5 - Es besteht unabhängig hiervon die Notwendigkeit der zeitnahen und abschließenden Verhandlung und Fixierung einer konkretisierten und weitergehen den Nebenabrede zur Konversionsvereinba- rung zum Themenfeld „Britenwohnungen“ (Beschlusspunkte 2.1 in Verbindung mit 2.3 zur Vorlage) , um die weiteren Schritte der städtebaulichen Beplanung, Ve rmarktung und faktischen Wiedernutzung der Konversions-Wohnstandorte sukzessive zu erreichen. - Positionierung zum Entwicklungskonzept - Zu den Inhalten des ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ fanden in den vergangenen Wochen und Monaten intensive Austausche und Diskussionen mit der BImA statt. Im Schwerpunkt bezogen auf die Themenfelder der der St adt wichtigen wohnungsstrukturellen Ziele sowie bezogen auf eine Kostenbeteiligung des Bundes an den auf die Stadt zukommenden Infra- strukturfolgekosten liegen die Positionen teilweise noch deutlich auseinander (s. im ff.). Wichtig ist insofern die formale wie inhaltliche Be kräftigung des gesamtstädtischen Entwicklungs- konzeptes als Grundlage der abschließenden Verhandl ungen und als Auftrag und Verhandlungs- mandat an die Verwaltung – dies schließt je nach Verhandlungsergebnis die evtl. Empfehlung wei- tergehender städtebaurechtlicher Instrumente durch die Verwaltung bewusst ein (wie Bebauungs- planungen, Vorkaufrechtssatzungen, ...) (Beschlusspunkt 2.2 zur Vorlage). - wohnungsstrukturelle Positionierung - Die Ausgangs- und Bedarfslage des aktuellen münster ischen Wohnungsmarktes sowie die durch parlamentarische Antragstellung untermauerte Notwen digkeit der Gegensteuerung hin zu einem größeren Angebot an preiswertem Wohnraum in Münster sind bekannt; eine Anforderung, die ak- tuell und perspektivisch nicht nur den Bund als Eigentümer betrifft. Die Stadtplanung hat in enger Abstimmung mit der Wo hnungsverwaltung bisher ff. städt. Mindest- Ziele formuliert (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2c zur Vorlage) : /square4 Direktverkauf an die städtische Wohnungsgesellscha ft und/oder die in Münster ansässigen Wohnungsgenossenschaften (konkrete gemeinsame Inter essenbekundung als Investoren- gemeinschaft Münsteraner Wohnungsunternehmen liegt vor) zum von einem unabhängi- gen Gutachter ermittelten Verkehrswert: /square4 von mind. 3 Wohnstandorten im Bestand … zwecks Bedarfdeckung zur Versorgung von Wohnungss uchenden oder Woh- nungsbedürftigen, die sich nicht selbständig am Woh nungsmarkt der Stadt Münster versorgen können und … zwecks Gewährleistung von Belegungseinfluss im Um feld von Standorten mit so- zialem Steuerungsbedarf oder der Gefahr eines solchen und … zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; /square4 von mind. 2 Wohnstandorten mit Neubauperspektive … zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; /square4 Direktverkauf an (Wohnungs-)Gesellschaften im Port folio der studentischen Wohnraumver- sorgung (z.B. Studentenwerk, im Zweifel auf dem Umw eg über eine Direktvergabe an die Stadt Münster selbst als Zwischenerwerberin) zum vo n einem unabhängigen Gutachter ermittelten Verkehrswert: /square4 von mind. 2 weiteren Wohnstandorten im Bestand un d/oder mit Neubauperspektive … zwecks akut erforderlicher Bedarfdeckung zur daue rhaften Versorgung von Woh- nungssuchenden im Bereich des studentischen Wohnraums Ergänzung - 6 - /square4 Gewährleistung eines Anteils von mind. 30% förderf ähigem Wohnraum im Bereich Ab- riss/Neubau - über alle potenziellen Wohneinheite n gerechnet und standortdifferenziert verortet; /square4 anteilige Vergabe von Grundstücken/Immobilien im B estand der Wohnstandorte zu Fest- preisen (Verkehrswert), flankiert durch Vergabegrun dsätze, die als Kernkriterium die An- handgabe an Geringverdienende mit Kindern haben, in einer Größenordnung von mind. 15 % – bezogen auf die Zahl alle Bestandswohneinheiten. Dem stehen folgende Positionierungen der BImA gegenüber: /square4 Ein Direktverkauf von Wohnliegenschaften an die St adt oder in ihrem Sinne handelnde Wohnungsgesellschaften/Genossenschaften ist unter r echtlichen Gesichtspunkten schwierig herleitbar. Über die Zulässigkeit eines D irektverkaufs ist noch nicht abschlie- ßend entschieden. /square4 Die Veräußerung von Wohngebäuden zu Festpreisen (v oller Verkehrswert) stellte eine Ausnahme zum üblichen, zwischen BImA und Bundesmini sterium der Finanzen (BMF) abgestimmten und festgelegten Verwertungsverfahren von Wohngebäuden dar, wel- ches grundsätzlich eine Verwertung der Wohngebäude in Gebotsverfahren vorsieht. Daher kann nur ein kleiner Teil der Wohngebäude zu Festpreisen veräußert werden. Welche rechtssicheren (sozialen) Auswahl-Kriterien hierbei berücksichtigt werden kön- nen, wird derzeit geprüft. /square4 Eine zum jetzigen Zeitpunkt abschließende Festlegu ng, wie sämtliche Wohngebäude während des anstehenden Verwertungszeitraums veräußert werden sollen (z.B. Einzel- oder Paketverkauf), ist nicht möglich. Die Bundesan stalt als Eigentümerin und Verkäu- ferin muss während des gesamten Verwertungszeitraum s flexibel auf den Immobilien- markt und die jeweiligen Marktsituationen reagieren und ihre Verwertungsinstrumente entsprechend anpassen dürfen. - folgekostenbezogene Positionierung - Als Folge der freiwerdenden, durch die britischen S tationierungskräfte bisher genutzten Wohnge- bäude werden Infrastrukturkosten, primär in Form so zialinfrastruktureller Folgekosten ausgelöst. Diese Kosten fallen an, da die Kinder der britische n Soldaten keine öffentlichen/städtischen Ein- richtungen wie Kinderspielplätze, Kindertagesstätte n und/oder Grundschulen genutzt haben, son- dern bestehende eigene Einrichtungen der britischen Streitkräfte auf den Kasernenarealen oder Wohnstandorten; die Wiedernutzung der ’Britenwohnun gen’ stellen insofern für die Stadt unter Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neue“ Wohneinheiten und Haushalte dar. Auf Grundlage erster grober Abschätzungen in Einbin dung der städtischen Fach- und Bedarfsäm- ter könnten sich durch den Übergang der Bestandsbau ten samt Neubauoptionen (ca. 1.200 Wohneinheiten) öffentliche Infrastrukturbedarfe für Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und Grundschulerweiterungen in einer perspektivischen G esamt-Größenordnung von ca. 20 Mio€ als potenzielle Baukosten ergeben. Es bleibt weiteren P rüfungen und späteren (politischen) Entschei- dungen vorbehalten, inwieweit diese Versorgungsstru kturen, insbes. im Bereich der Kinderta- geseinrichtungen, durch die Stadt selbst oder durch Dritte finanziert und realisiert würden. Die grob geschätzten Aufwendungen entständen bedingt durch den nur sukzessiven Freizug der Standorte, die notwendigen planerischen Entwicklungszeiträume für Bauleitplanung für die Mehrzahl der Standorte und Vermarktungsphasen in einem mittelfristigen Zeitraum auf mehrere Jahre verteilt. Auf Grundlage des gegenwärtigen Kenntnisstandes kön nte dies in einer Aufteilung auf die drei einschlägigen Themen der Daseinsvorsorge bedeuten: /square4 KiTa: ca. 14,4 Mio€ (Annahmen: komplette Bestandsauslastung; je zusätzlic he 50 Wohneinheiten ei- ne neue KiTa-Gruppe; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); - 7 - /square4 Grundschulen: ca. 5,0 Mio€ (Annahmen: Ertüchtigung/Erweiterung bestehender Standor te; nur sehr grob mögliche, stadttteilbezogene Plausibilität sabschätzung der perspektivischen Auslastun- gen/Bedarfe; Annahme eines Mixes unterschiedlicher Bau standards; multipliziert mit durchschnittlichen Er- fahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); /square4 Kinderspielplätze: ca. 0,6 Mio€ (Annahme: durch Ratsbeschluss fixierte Zielquote, 1, 65 qm öffentli- cher Fläche für Kinderspiel je Einwohner; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren). Der Position der Stadt zur umfassenden Beteiligung an diesen evtl. Kostenlasten steht folgende Positionierung der BImA gegenüber: Es kann für die Wohnsiedlungen, die aufgrund bestehender Baurechte errichtet wurden bzw. für die aktuell ent sprechendes Baurecht besteht (z.B. rechtskräf- tiger Bebauungsplan oder § 34 BauGB), aus dem BauGB keine Verpflichtung zur Zahlung von Infrastrukturkosten hergeleitet werden; eine Zahlun g von Infrastrukturkosten ohne Rechtsgrundla- ge ist der Bundesanstalt aufgrund der Regelungen der Bundeshaushaltsordnung nicht erlaubt. Vor dem Hintergrund der evtl. Kostendimension sowie der aktuellen Verhandlungspraxis gegen- über anderen Entwicklern und Investoren von Wohngeb ieten wird die Verwaltung das Thema den- noch noch einmal besetzen und in die Verhandlungen einspeisen; Mindestziel ist die Vereinbarung der Kostenbeteiligung bezogen auf den Anteil der du rch neue Bauleitplanung erwünschten Neu- baukonzepte und deren maßnahmenbedingte Folgekosten. Grundsätzliches Einverständnis besteht zwischen BIm A und Stadt über die Sicherung von be- darfsbegründeten Gemeinbedarfsflächen innerhalb der Wohnstandorte und die Veräußerung die- ser Flächen an die Stadt (zur infrastrukturellen Standortsicherung vgl. ebenfalls Anlage 2d zur Vorlage) . BEARBEITUNG DER BISHERIGEN PARLAMENTARISCHEN ANTRAG S- UND BESCHLUSS- LAGE Im Zusammenhang mit dem Thema Konversion wurden auf stadtbezirklicher Ebene ebenso wie im Rat der Stadt vielfältige politische Anträge eingeb racht. Deren Ansprache zielt teilweise in Rich- tung aller Konversionsflächen, teilweise in Richtung ausschließlich der „Britenwohnungen“, teilwei- se räumlich focussiert auf die Stadtbezirks- oder Stadtteil- sowie die konkrete Standortebene. Aus Sicht der Verwaltung sind mit dieser Vorlage ein Großteil dieser Anträge mind. in den genann- ten Teilpunkten der Anträge erledigt bzw. mit den I nhalten dieser Vorlage aufgegriffen (Beschluss- punkt/e 3. bzw. 3.1-3.10 zur Vorlage) . Die Beschlussvorschläge dieser Vorlage bilden zudem die Konkretisierung der im Rat der Stadt in seiner Sitzung am 21.03.2012 gefassten Beschlüsse zur Vorlage V/0111/2012/1 – ‚Konversion von britischen Stationierungskräften genutzten Liegenschaften’. GESAMTBEWERTUNG Die erfolgreiche Konversion der Wohnstandorte der b ritischen Stationierungskräfte stellt eine be- deutende Chance für die Stadtentwicklung dar. Das v orgelegte ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ liefert hier - unabhän gig von unterschiedlichen Sichtweisen und Zielen zu Einzelinhalten zwischen BImA und Stadt - einen entscheidenden Beitrag, diese Chance zu nutzen. Mit der Positionierung zu den Inhalten und Zielrich tungen und mit der Umsetzung des Standorte- Entwicklungskonzeptes werden folgende wichtige stadtentwicklungsstrategische Ziele unterstützt: - 8 - /square4 Bindung vorhandener Einwohner an die Stadt und Gew innung von Zuzügen – maßgeb- licher Beitrag zur Einwohnerbindung und zur Wohnflächenbedarfsdeckung; /square4 Stärkung der Siedlungsstruktur und optimierte Fläc hennutzung in integrierten Lagen – maßgeblicher Beitrag zur Innenentwicklung; /square4 Schaffung eines differenzierten Wohnungsmixes bezo gen auf Preisstruktur und Ziel- gruppenorientierung ebenso wie auf sich verändernde Einwohner- und Haushaltsstruk- turen – maßgeblicher Beitrag zur Differenzierung von Wohnungsangeboten; /square4 nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Weiterent wicklung der kommunalen Wohn- folgeinfrastruktur. Damit werden auch die Ziele des ‚Handlungskonzeptes demografischer Wandel’ in den Themen- feldern Einwohner und öffentliche Infrastruktur voll berücksichtigt und erfüllt. Diese Chancen und nachhaltig positiven Folgewirkungen für die Gesamtstadt sollten unterschiedli- chen Sichtweisen und Bewertungen zu einzelnen Theme n und Aspekten des ‚Standorte- Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ aus Sicht der Verwaltung stets vorangestellt werden.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (51)
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0728/2012/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 31.10.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37