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V/0728/2012/1

'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster' - Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte -

Vorlagen 31.10.2012

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 07.11.2012, TOP 16

Anlage 1

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Hauptvorlage V/0728/2012 mit Anlagen

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Beschlussvorlage

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Anlage 2

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Anlage 1

2121 Zeichen

Änderungsantrag zur Vorlage SPD-Fraktion
V/0728/2012:
Standorte-Entwicklungskonzept
Briten-Wohnungen in Münster

Münzstr. 15

48143 Münster

“ Telefon: 0251/45 314
Fax: 0251/ 511 750
spdfrak@muenster.de
www.spd-muenster.de

25.10.12

Der Ausschuss möge beschließen:

A. Vor dem Hintergrund der sozialen Ausgewogenheit im gesamten Stadtgebiet
und in Reaktion auf die weiterhin angespannten Lage im Wohnungsmarkt-
segment für Studierende wird Beschlusspunkt 1 wie folgt geändert:

Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen
1 und 2a-2d) im Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird
mit der Änderung zugestimmt, dass weitere geeignete Standorte für einen
„Direktverkauf‘“ mit der Zielrichtung „Studentisches Wohnen“
identifiziert werden.

B. Die in der Begründung genannten wohnungspolitischen Zielwerte werden
entsprechend angepasst.

C. Das Label „sozial- und altersgemischte Gruppen“ wird analog zum
Vermarktungskonzept für sämtliche Standorte dargestellt.

Begründung:

.ZuAundB:
Jedes Jahr streben viele Studentinnen und Studenten nach Münster. Doch bereits
seit Jahren besteht ein erheblicher Mangel an attraktirem und bezahlbaren
Wohnraum für Studierende. Die Stadt Münster versteht sich als Stadt von
Wissenschaft und Lebensart. Daraus ergibt sich eine besondere Verpflichtung, auch
entsprechende Wohnraumversorgung für die angehenden Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zu ermöglichen.

Das Engagement von BlmA, dem Studentenwerk und dem Verein Internationale
Studentenwohnheime zur übergangsweisen Nutzung der freigezogenen Familien-
wohnungen, um die aktuelle Wohnungsnot zu bekämpfen, ist Iobenswert. Gleichwohl
bedarf es dauerhafter Antworten auf den andauernden Wohnungsbedarf dieser für
Münster wichtigen Zielgruppe.

Zuc:

Das Label ‚alters- und sozial gemischt“ (Seite 109 der Anlage) findet sich bei den
Quartieren im Westen der Stadt — entgegen der Aussagen im Vermarktungskonzept
- nicht in der Darstellung. Dieses soll ergänzt werden, um Missverständnisse zu
vermeiden.

gez.
Thomas Fastermann
Inge Jachmann
Mathias Kersting
Kurt Pölling

Maria Winkel

Hauptvorlage V/0728/2012 mit Anlagen

308602 Zeichen

V/0728/2012 
 
 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Vorlagen-Nr.: 
 
V/0728/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Krause 
(Team Britenwohnungen) 
Ruf: 
492 61 20 
E-Mail: 
KrauseJ@stadt-muenster.de  
Datum: 
01.10.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster'  
- Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte - 
Beratungsfolge 
 
23.10.2
012 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
24.10.2012 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
25.10.2012 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 
30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
30.10.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
07.11.2012 Hauptausschuss Vorberatung 
07.11.2012 Rat Entscheidung
Beschlu
ssvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen 1 und 2a-2d) im 
Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird zugestimmt.  
 
1.1. das Konzept bzw. die städtische Zielpositionierung wird nach Beschluss den Bürgerinnen 
und Bürgern je in den einzelnen Stadtteilen vorgestellt; 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, … 
 
2.1. die städtebaulichen, stadtgestalterischen, wohnungs- und sozialstrukturellen, infrastruk-
tursichernden  und verfahrenstechnischen Zielsetzungen in  Konkretisierung  der beste-
henden Konversionsvereinbarung zwischen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BI-
mA) und Stadt Münster abschließend zu verhandeln und dabei … 
2.1.1. die in der Begründung zur Vorlage dargestellten Mindestquoten bezogen auf 
wohnungsstrukturellen städtischen Ziele und Bedarfe zu Grunde zu legen; 
2.1.2. weitergehende Regelungen zur Aufgaben- und Kostenverteilung mit der BImA, 
im Besonderen für die sozialen Infrastrukturfolgekosten (Auswirkungen und Be-
darfe Kindertagesstätten, Grundschulen, öffentl. Kinderspielplätze), zu verein-
baren;

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2.2. die städtische Positionsbestimmung wo nötig durch ergänzenden städtebaulichen In-
strumenteneinsatz zu flankieren; 
 
2.3. die politischen Gremien nach Abschluss der Verhandlungen mit der BImA zeitnah über 
die Ergebnisse zu informieren und wo erforderlich entsprechende Beschlüsse herbeizu-
führen; 
 
2.4. Informationsveranstaltungen vor jeder Vermarktung der einzelnen Standorte für die inte-
ressierte Bürgerschaft und für künftige Nutzer, gemeinsam mit der BImA, durchzuführen. 
 
3. Die folgenden Antragsanliegen der parlamentarischen Gremien, die (auch) die Wohnstandorte 
der britischen Stationierungskräfte betreffen, sind damit erledigt bzw. aufgegriffen: 
3.1. negative wirtschaftliche Folgen des Truppenabzugs mildern; mögliche Konsequenzen 
insbes. für die Wohnungs- und Infrastrukturpolitik in den hauptbetroffenen Stadtteilen 
aufzeigen; Strukturwandel aktiv steuern 
 -  Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 14.08.2006  (Punkt 1.); 
3.2. Wohnungsbestandes kostengünstig an junge Familien mit Kindern anbieten; Aufnahme 
entsprechender Gespräche mit der BImA 
-  Antrag der CDU-Fraktion und FDP-Fraktion im Rat der Stadt vom 15.08.2006  (Punkt 
1.); 
3.3. Erstellung von Bestandsaufnahmen des umfangreichen Wohnungsbestandes; Aufnah-
me von Gesprächen zwecks Sicherung und Begleitung eines schrittweisen und behut-
samen Übergangs des Wohnungsbestandes mit der BImA 
 -  Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster-Südost vom 14.09.2006  (Punkte 1. und 
3.); 
3.4. Ziel der Bildung von Wohneigentum für Familien mit mittlerem und geringerem Einkom-
men; Ziel des Ausschlusses der Veräußerung an einen Investor mit spekulativer Weiter-
veräußerungsabsicht; Prüfung eines angemessenen Anteils an Mietwohnungen und ei-
nes genossenschaftlichen Modells; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einfü-
gung in die vorhandenen Stadtteilstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche 
und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der 
Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren; Weiterverkauf 
an selbstnutzende Familien;  
-  Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 11.04.2011  (Punkte 1.-4. und 7.) 
3.5. Bericht über die Liegenschaften, Wohnungsanlagen und Gebäude für Familienangehöri-
ge der Militäreinheiten 
 -  Antrag der SPD im Rat der Stadt vom 05.05.2011  (Punkt 1.); 
3.6. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; 
familiengerechtes preiswertes Wohnen; bezahlbarer Mietwohnraum; Ausschluss von 
unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven 
Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger 
Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Prüfung der Übernahme durch 
Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren incl. Prüfung eines genossen-
schaftlichen Modells; vorbereitende Gespräche mit der BImA aufnehmen; Einbindung 
und Beteiligung der Bürgerschaft 
 -  Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster Südost vom 17.06.2011 (Punkte 1., 3.-6. 
und 9.-11.); 
3.7. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; 
familiengerechtes preisgünstiges Wohnen; relevante Anteile an Mietwohnraum; Aus-
schluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der 
attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung 
heutiger Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit 
der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen In-
vestoren incl. Prüfung eines genossenschaftlichen Modells; Schaffung von Familien-
wohneigentum gem. Förderrichtlinien; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien 
 -  Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster West vom 29.02.2012  (Punkte 1.-4.);

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3.8. planungsrechtliche Begleitung der Konversion; Erhalt der ausgewogenen Sozialstruktur 
im Ortsteil 
-  Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster Südost vom 07.06.2011  (Punkte 9. und 
11.); 
3.9. Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne; Bestandsaufnahme der Wohnquartiere 
-  Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost vom 02.12.2011  
(Punkte 1. und 2.); 
3.10. seniorengerechtes Wohnen am Standort Arnheimweg; verdichtete Bebauung am Stand-
ort Von-Esmarch-Straße; Einleitung entsprechender Bauleitplanverfahren; Prüfung von 
Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen 
-  Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt vom 06.02.2012  (Punkte 4.-8.). 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Beschlüsse lösen unmittelbar keine Finanzwirkung für den städtischen Haushalt aus. 
 
Die in der Vorlage angesprochenen Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktureller Fol-
gekosten, werden nicht durch Zustimmung zum Konzept ausgelöst oder neu begründet. Sie sind 
vielmehr Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten 
Wohngebäude und die damit für die Stadt unter Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neuen“ Wohn-
einheiten und Haushalte. Mit der Vorlage wird die Verwaltung deshalb beauftragt, diese perspekti-
vischen Kosten mind. anteilig mit der BImA als Eigentümerin der Flächen in Konkretisierung der 
Konversionsvereinbarung zu verhandeln (vgl. Beschlusspunkt 2.1.2). 
 
 
 
Begründung: 
 
 
 
GESAMTSTÄDTISCHES STANDORTE-ENTWICKLUNGSKONZEPT 
- Einbindung in den bisherigen Konversionsprozess - 
 
Mit Beschluss über die Vorlage V/0111/2012/1. Erg. im Rat am 21.03.2012 wurde die Verwaltung  
 
 
im Zuge des Konversionsprozesses beauftragt, ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept für die
ca.
 800 Wohneinheiten der britischen Stationierungskräfte unter besonderer Berücksichtigung
städtebaulicher und wohnungsstrategischer Aspekte zu erarbeiten. 
 
Dieses legt  die Verwaltung mit der jetzigen Vorlage nunmehr zur Beschlussfassung vor (Be-
schlusspunkt 1. der Vorlage in Verbindung mit den Anlagen 1 und 2a-2d).  
- Ausgangss
ituation - 
 
Im Stadtgebiet Münster bestehen 18 Wohnstandorte der britischen Streitkräfte verteilt auf die Be-
zirke Gievenbeck/Sentrup (130 Wohneinheiten = WE), Uppenberg (39 WE), Coerde/Rumphorst (107 WE) 
und  Gremmendorf/Angelmodde-West (385 WE); auf insgesamt 36,5 ha Grundstücksfläche verteilen 
sich diese 794 Wohneinheiten in verschiedensten Haustypen. 
 
Primär erbaut in den 50 er Jahren (3 Siedlungen aus den 60er Jahren, 1 Siedlung aus den 2000er Jahren)  mit 
vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter - insbes. bezogen auf ihre städtebauliche Struktur, 
ihre gestalterische Einheitlichkeit und ihre „parkartige“ Freiflächengestaltung - sind die Wohn-
standorte vielfach geprägt von hohem Wohnwert, teilweise bemerkenswerten Grundrissqualitäten

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und für ihre Entstehungszeit teilweise bemerkenswerter individueller Architektursprache. Die Woh-
nungsgröß
en betragen etwa 70 m² bis 190 m², die Grundstücksgrößen gehen von etwa 200 m² bis 
1.600 m². 
 
In durchweg von im städtebaulichen Sinne sog. integrierten Lagen (Ausnahme: Standort Von-Hünefeld-
Weg) weisen die Standorte unterschiedliche Sanierungsstände,  speziell im energetischen Bereich, 
auf. Gleichwohl ist die Grundkubatur der Gebäude unter städtebaulich-energetischen Gesichts-
punkten vorteilhaft: Überwiegende Kompaktheit der Baumassen mit durchgehend 2 Geschossen 
ohne Dachaufbauten und ohne Aus- und Anbauten (wenige objektbezogene Ausnahmen von dieser Regel) . 
Die Lagequalitäten der 18 Standorte sind im Quartiers- und Stadtteilzusammenhang differenziert 
zu bewerten.  
 
- Aufbau des Konzeptes - 
 
Das Standorte-Entwicklungskonzept ‚Briten-Wohnungen in Münster’ ist wie folgt aufgebaut:  (Anla-
ge 1 zur Vorlage) 
 
 
 
 
 
 
 
allgemeine Informationen zu den Wohnstandorten (Folie 2); 
allg. Anforderungen und Ziele zur Entwicklung der Wohnstandorte (Folien 3-7); 
Folgewirkungen für die städt. Infrastruktur (Folie 8); 
Standorte-Übersicht im Stadtgebiet (Folie 9); 
Stadtteil- b
zw. Stadtbereichscharakteristik (z.B. Folie 11); 
stadtteil- bzw. stadtbereichsbezogene Standorte-Übersicht (z.B. Folie 12); 
Einzel-Standort mit Photo-Eindrücken (z.B. Folie 13); 
Charakteristik des Einzelstandortes (Quartierspass) einschl. Gebäudetypen (z.B. Folie 
14); 
Quartiersperspektive(n) des Einzelstandortes (z.B. Folie 15-16); 
Quartiersperspektiven der Stadtteil-Standorte in der Übersicht (z.B. Folie 25); 
Gesamtschau der Standorte, differenziert dargestellt nach themenbezogenen Zielen (Folien 
108-113). 
 
Um den ge
samtstädtischen Charakter des Konzeptes zu unterstreichen, sind die wesentlichen 
Inhalte und Zielrichtungen des Konzeptes ergänzend in thematischen Übersichten plangraphisch 
kompakt und zusammengefasst dargestellt:  (Anlagen 2a-2d zur Vorlage) 
 
 
 
 
 
städtebauliche Ziele 
städtebaulicher Instrumenteneinsatz 
sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Ziele 
soziale Infrastruktursicherung und -kosten 
- Inhalte des Konzeptes - 
 
Dieser Grundaufbau des Konzeptes spiegelt wider, dass die Zielvorschläge zum städtebaulichen 
Umgang mit den Standorten, zur Zielgruppenorientierung und zu sonstigen sinnvollen Maßnahmen 
und aus Sicht der Stadt sinnvollen oder notwendigen Maßgaben jeweils aus der Quartiers- und 
Stadtteilsicht erarbeitet und entwickelt wurden, ohne den übergeordneten gesamtstädtischen Cha-
rakter des Gesamtkonzeptes aus dem Blick zu verlieren. 
 
Es werden in inhaltlicher Hinsicht - stichwortartig zusammengefasst und hier kurz allgemein erläu-
tert – Zielaussagen in den jeweiligen Quartiersperspektiven getroffen … 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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zum Standort-Label 
Diese standortbezogen plakativen Oberüberschriften (ohne Verbindlichkeit) ermöglichen dem 
das Konzept Lesenden einen schnellen Eindruck über die grundsätzlich geplante Entwick-
lungszielrichtung eines jeden Standortes. 
 
zur Zielgruppeneignung 
In der Wiedernutzung der Wohnstandorte oder nach Abriss-Neubau eignen sich diese aus der 
quartiers- oder stadtteilstrukturellen Situation und aus den Bedingungen der Größen und 
Grundrisse der Gebäudetypen heraus für bestimmte Wohnnachfragegruppen. Eine Umsetzung 
und „Ergebniskontrolle“ gestaltet sich grundsätzlich schwierig und aufwendig. Die städtischen 
Zielformulierungen sollen mind. als städt. Anregungen/Zielvorstellungen („sinnvolle Zielgrup-
penempfehlungen“) Eingang in die künftigen standortbezogenen Ausschreibungen der BImA 
finden. In den Fällen der zentral gelegenen Standorte Nrn. 03 (Arnheimweg), 11 (Sibeliusstra-
ße) und 16 (Lilienthalweg) mit Abriss/Neubau-Zielrichtung und Standort Nr. 06 (Sand-
fortskamp) sind diese demgegenüber strukturell so bedeutend, dass diese nicht nur als Anre-
gung, sondern als Maßgabe einer Flächenentwicklung zu verstehen sind. 
(Zur Berücksichtigung preiswerten Wohnraums für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen und zur Ver-
sorgung von Familien und Alleinerziehenden vgl. untenstehende Ausführungen zu den wohnungspolitischen Aspek-
ten). 
 
zu den städtebaulichen Maßnahmen  
Unabhängig von der städtebaulichen Grundaussage Erhalt oder Abriss/Neubau oder Er-
halt/Ergänzung im Umgang mit dem jeweiligen Wohnstandort sind bereits erste konkretere 
Maßnahmen benannt, die für den Erhalt, die Fortentwicklung, die Neuentwicklung oder im Zu-
ge der Beplanung oder Vermarktung städtischerseits besonders zu beachten sind. Dies 
schließt insbesondere Aussagen zur Beanspruchung und Sicherung von Flächen für öffentliche 
Infrastruktur (Kinderspiel, KiTa) ein.   (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2a zur Vorlage) 
zur sinnvollen Vermarktungsstrategie und zu den Zielsetzungen Wohnungsstruktur und 
Infrastrukturkosten 
An dieser Stelle sind ohne standortbezogene Quantifizierung primär die wohnungsstrukturellen 
Ziele der Stadt benannt; gleiches gilt für das Thema der Beteiligung der BImA an den auf die 
Stadt zukommenden Infrastrukturkosten. 
(Die gesonderte Positionierung der Stadt zu diesen beiden Themenbereichen erfolgt in untenstehenden Ausführun-
gen).     
zu Zielsetzungen energetischer Optionen 
Die bisherigen Ideen zur energetischen Optimierung insbes. im Bestand fanden in den bisheri-
gen Diskussionen der parlamentarischen Gremien ein geteiltes Echo: Neben der unbestritte-
nen Formulierung der städtischen Standards im Falle von Abriss-/Neubau-Konzepten (so auch 
im Konzept enthalten) ist die energetische Verbesserung von Bestandsbauten unter dem As-
pekt der Preisbildung, des in großen Teilen individuellen Erwerbs und der wohnungspolitischen 
Zielrichtungen des Konzeptes in der Gesamtabwägung als nicht prioritär einzuschätzen. De-
tailprüfungen und Detailoptionen wie ggf. ein vermittelndes Engagement der Stadt in Sachen 
energetisches Quartiersmanagement im Bestand durch externe Fördermittel in einzelnen 
Quartieren können zum jetzigen Konzeptstand nur als Möglichkeit benannt werden und müs-
sen verwaltungsseitigen Kapazitäten unter Berücksichtigung des späteren konkreten Pla-
nungs- und Vermarktungsprozesses vorbehalten bleiben (Aufwand vs. Nutzen). 
zur Zielsetzung Bürgerinnen und Bürgereinbindung 
Im bisherigen Erarbeitungsprozess des Gesamtkonzeptes hat das Team Britenwohnungen der 
Planungsverwaltung sowohl die zuständigen Bezirksvertretungen als auch den Fachausschuss 
des Rates in einem sich stetig konkretisierenden „Dreisprung“ per mündlichen Bericht (beab-
sichtigte Grundstruktur des Konzeptes; erste Strukturanalysen und Ergebnistendenzen; kon-
kretisierte Zwischenergebnisse) eingebunden und kontinuierlich über die Thematik informiert. 
Die Sitzungen wurden teilweise auch von Bürgerinnen und Bürgern besucht und von der Pres-
se informatorisch aufgegriffen.

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Gleichzeitig ist die Planungsverwaltung Einladungen von vor Ort aktiven Gruppierungen, die 
ein besonderes Informationsbedürfnis hatten, nachgekommen. Insofern ist es angesichts der 
steigenden Interessenlage von besonderer Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger weiterhin 
und auf geeignete Weise über den Sachstand der Standortentwicklungen in ihrer Umgebung 
oder aus ihrer (stadtweiten) Interessenlage für eine Immobilie oder Wohnung zu informieren 
(Beschlusspunkt 1.1 zur Vorlage). 
Erst nach Konkretisierung und Klarheit über die konkrete Standortentwicklung sollte eine ver-
tiefte Information erfolgen - teilweise sicherlich auch in den Bürgeranhörungen zu erforderli-
chen Bauleitplanverfahren (Beschlusspunkt 2.4 zur Vorlage).  
Auf die stetig ausgebaute und aktualisierte Internetpräsenz der Stadtplanung, vor allem auch 
im Zusammenhang mit dieser Vorlage, sei ebenfalls verwiesen. Diese ermöglicht allen Interes-
sierten den direkten Informationskontakt auch per Email.  
(http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/konversion_wohnstandorte.html). 
 
zum städtischen Instrumenteineinsatz 
Vor dem Hintergrund der städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten der Mehrzahl der für 
einen Bestandserhalt vorgeschlagenen Wohnstandorte ergibt die Analyse die Empfehlung, 
dies durch bauleitplanerischen Instrumenteneinsatz zu flankieren 
 
 
 
zwecks Sicherung der Siedlungsstruktur und -dichte; 
zwecks Sicherung der gestaltprägenden Elemente des Städtebaus und des öf-
fentlichen wie privaten Freiraums; 
zwecks geordneter Struktur des Stellplatznachweise sowie von Aus- und An-
bauoptionen ... . 
Die siedlungs- und stadtgeschichtliche Bedeutung der Britenwohnsiedlungen in Münster, be-
sonders die Ablesbarkeit hoher städtebaulicher wie gestalterisch-architektonischer Qualitäten 
im Ensemble oder Teilensemble, legen die ergänzende Anwendung der Instrumentarien Erhal-
tungssatzung und Denkmalschutz für ausgewählte Einzelgebiete nahe. 
Zu betonen ist, dass der Instrumenteneinsatz und dessen Zeitdauer auch den Vermarktungs-
prozess der BImA bestimmen und die Ankaufmöglichkeiten für Interessenten der Immobilien 
an einzelnen Standorten zeitlich strecken werden. In der Priorität der Bearbeitung wird die 
Stadtplanung selbstredend zuerst die Standorte beplanen, die vom aktuellen Freizug bis Ende 
2012 betroffen sein werden. Unter Aufwandsgesichtspunkten ist es Ziel, ggf. mit nicht-
qualifizierten Bebauungsplänen, u.U. auch im vereinfachten Verfahren, zielfocussiert die not-
wendigen Steuerungen vorzunehmen (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). 
Für die Standorte, für die eine Neubebauung vorgesehen ist, ist Bauleitplanung, ggf. projekt- 
oder vorhabenbezogen, 
o 
o 
o 
zur Ermöglichung veränderter Baustrukturen und ggf. Baudichten; 
zwecks Steuerung der erwünschten Nutzungen, ggf. Nutzergruppen; 
zur Qualitätssicherung der durch städtebauliche Optimierungsverfahren entwickelte 
neue Bebauungs- und Gestaltungskonzepte … 
notwendig (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). 
Mit den oben benannten und im Konzept fixierten Zielrichtungen legt die Planungsverwaltung  
gremien- und zeitparallel zu dieser Vorlage bereits die Vorlage Nr. V/0737/2012 vor, die dem 
Rat frühzeitig die Fassung von Aufstellungsbeschlüssen zur Beschlussfassung empfiehlt. 
(Zu einem evtl. erweitert bzw. ergänzend erforderlichen ergänzenden Instrumenteneinsatz vgl. weiter untenstehende 
Ausführungen). 
KONKRETISIERUNG DER KONVERSIONSPARTNERSCHAFT 
 
In der bestehenden Rahmenvereinbarung (Konversionspartnerschaft zwischen der Stadt Münster und der 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) ist zu den Wohnstandorten der britischen Stationierungskräfte ff. 
festgehalten und vereinbart: 
. 
 
 
 


- 7 - 
V/0728/2012 
Die Stadt Münster („Stadt“) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben („Bundesanstalt“) 
sind sich einig, dass die Konversion der militärischen Liegenschaften eine gemeinsame Aufga-
be ist, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit sukzessive durchgeführt werden soll. 
…Bundesanstalt und Stadt sind sich einig, die oben genannten Zielsetzungen korrespondie-
rend mit dem fortschreitenden Konversions- und Planungsprozess durch weitergehende Ver-
einbarungen für die Wohn- und Kasernenstandorte zu konkretisieren und anzupassen. 
… Weitere Vereinbarungen zur Liegenschaftsvermarktung der Wohn- und Kasernenstandorte 
werden im Einzelnen im Laufe des Konversionsprozesses in Form von Nebenabreden zu die-
ser Konversionsvereinbarung konkretisiert und angepasst. 
Die britischen Stationierungskräfte haben inzwischen die BImA darüber informiert, dass knapp die 
Hälfte der Wohngebäude, also ca. 400 Wohneinheiten, bis Ende 2012 bereits freigezogen werden. 
(Hierbei handelt es sich um die Standorte Nrn. 07 (Jahnstraße), 08 (Dachsleite; nur teilweise), 09 (Volbachweg; nur 
teilweise), 12 (von-Hünefeld-Weg), 13 (Wiegandweg), 16 (Lilienthalweg), 17 (Zum Erlenbusch ; nur teilweise) und 18 
(Ostpreußenstraße)). Vor dem Hintergrund dieser Standortrückgaben spielt die Etablierung verträgli-
cher und im Idealfall bedarfsgerechter Zwischennutzungen eine besondere Rolle – dies verstärkt 
durch noch notwendigen städtebaulichen Instrumenteneinsatz und dessen zeitlich aufschiebende 
Auswirkungen für eine endgültige Vermarktung. In diesem Zusammenhang arbeiten Universität, 
Studentenwerk, BImA und Stadt intensiv an kurzfristigen Lösungen, die eine temporäre zeitnahe 
Wiedernutzung einiger Standorte bzw. Teilstandorte für studentisches Wohnen i.S. einer win-win-
Situation für alle Akteure zum Ziel haben. 
 
Es besteht unabhängig hiervon die Notwendigkeit der zeitnahen und abschließenden Verhandlung 
und Fixierung einer konkretisierten und weitergehenden Nebenabrede zur Konversionsvereinba-
rung zum Themenfeld „Britenwohnungen“  (Beschlusspunkte 2.1 in Verbindung mit 2.3 zur Vorlage), um die 
weiteren Schritte der städtebaulichen Beplanung, Vermarktung und faktischen Wiedernutzung der 
Konversions-Wohnstandorte sukzessive zu erreichen. 
 
- Positionierung zum Entwicklungskonzept - 
 
Zu den Inhalten des ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ fanden in den 
vergangenen Wochen und Monaten intensive Austausche und Diskussionen mit der BImA statt. Im 
Schwerpunkt bezogen auf die Themenfelder der der Stadt wichtigen wohnungsstrukturellen Ziele 
sowie bezogen auf eine Kostenbeteiligung des Bundes an den auf die Stadt zukommenden Infra-
strukturfolgekosten liegen die Positionen teilweise noch deutlich auseinander (s. im ff.). 
 
Wichtig ist insofern die formale wie inhaltliche Bekräftigung des gesamtstädtischen Entwicklungs-
konzeptes als Grundlage der abschließenden Verhandlungen und als Auftrag und Verhandlungs-
mandat an die Verwaltung – dies schließt je nach Verhandlungsergebnis die evtl. Empfehlung wei-
tergehender städtebaurechtlicher Instrumente durch die Verwaltung bewusst ein (wie Bebauungs-
planungen, Vorkaufrechtssatzungen, ...)    (Beschlusspunkt 2.2 zur Vorlage). 
 
 
- wohnungsstrukturelle Positionierung - 
 
Die Ausgangs- und Bedarfslage des aktuellen münsterischen Wohnungsmarktes sowie die durch 
parlamentarische Antragstellung untermauerte Notwendigkeit der Gegensteuerung hin zu einem 
größeren Angebot an preiswertem Wohnraum in Münster sind bekannt; eine Anforderung, die ak-
tuell und perspektivisch nicht nur den Bund als Eigentümer betrifft. 
 
Die Stadtplanung hat in enger Abstimmung mit der Wohnungsverwaltung bisher ff. städt. Mindest-
Ziele formuliert (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2c zur Vorlage): 
 
 Direktverkauf an die städtische Wohnungsgesellschaft und/oder die in Münster ansässigen 
Wohnungsgenossenschaften (konkrete gemeinsame Interessenbekundung als Investoren-
 
 


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V/0728/2012 
gemeinschaft Münsteraner Wohnungsunternehmen  liegt vor) zum von einem unabhängi-
gen Gutachter ermittelten Verkehrswert: 
 
 
von mind. 3 Wohnstandorten im Bestand 
… zwecks Bedarfdeckung zur Versorgung von Wohnungssuchenden oder Woh-
nungsbedürftigen, die sich nicht selbständig am Wohnungsmarkt der Stadt Münster 
versorgen können und 
… zwecks Gewährleistung von Belegungseinfluss im Umfeld von Standorten mit so-
zialem Steuerungsbedarf oder der Gefahr eines solchen und 
… zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und 
höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; 
von mind. 2 Wohnstandorten mit Neubauperspektive 
… zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder Preisbildung bei Verkauf und 
höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; 
 
 
 
 
 
Gewährleistung eines Anteils von mind. 30% förderfähigem Wohnraum im Bereich Ab-
riss/Neubau  -  über alle potenziellen Wohneinheiten gerechnet und standortdifferenziert 
verortet; 
anteilige Vergabe von Grundstücken/Immobilien im Bestand der Wohnstandorte zu Fest-
preis
en (Verkehrswert), flankiert durch Vergabegrundsätze, die als Kernkriterium die An-
handgabe an Geringverdienende mit Kindern haben, in einer Größenordnung von mind. 15 
%  – bezogen auf die Zahl alle Bestandswohneinheiten. 
Dem st
ehen folgende Positionierungen der BImA gegenüber: 
 
 
 
 
 
 
Ein Direktverkauf von Wohnliegenschaften an die Stadt oder in ihrem Sinne handelnde 
Wohnungsgesellschaften/Genossenschaften ist unter rechtlichen Gesichtspunkten 
schwierig herleitbar. Über die Zulässigkeit eines Direktverkaufs ist noch nicht abschlie-
ßend entschieden. 
Die Veräußerung von Wohngebäuden zu Festpreisen (voller Verkehrswert) stellte eine 
Ausnahme zum üblichen, zwischen BImA und Bundesministerium der Finanzen (BMF) 
abgestimmten und festgelegten Verwertungsverfahren von Wohngebäuden dar, wel-
ches grundsätzlich eine Verwertung der Wohngebäude in Gebotsverfahren vorsieht. 
Daher kann nur ein kleiner Teil der Wohngebäude zu Festpreisen veräußert werden. 
Welche rechtssicheren (sozialen) Auswahl-Kriterien hierbei berücksichtigt werden kön-
nen, wird derzeit geprüft. 
Eine zum jetzigen Zeitpunkt abschließende Festlegung, wie sämtliche Wohngebäude 
während des anstehenden Verwertungszeitraums veräußert werden sollen (z.B. Einzel- 
oder Paketverkauf), ist nicht möglich. Die Bundesanstalt als Eigentümerin und Verkäu-
ferin muss während des gesamten Verwertungszeitraums flexibel auf den Immobilien-
markt und die jeweiligen Marktsituationen reagieren und ihre Verwertungsinstrumente 
entsprechend anpassen dürfen. 
- folgekostenbezogene Positionierung - 
 
Als Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten Wohnge-
bäude werden Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktureller Folgekosten ausgelöst. 
Diese Kosten fallen an, da die Kinder der britischen Soldaten keine öffentlichen/städtischen Ein-
richtungen wie Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und/oder Grundschulen genutzt haben, son-
dern bestehende eigene Einrichtungen der britischen Streitkräfte auf den Kasernenarealen oder 
Wohnstandorten; die Wiedernutzung der ’Britenwohnungen’ stellen insofern für die Stadt unter 
Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neue“ Wohneinheiten und Haushalte dar. 
Auf Grundlage erster grober Abschätzungen in Einbindung der städtischen Fach- und Bedarfsäm-
ter könnten sich durch den Übergang der Bestandsbauten samt Neubauoptionen (ca. 1.200 
Wohneinheiten) öffentliche Infrastrukturbedarfe für Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und

- 9 - 
V/0728/2012 
Grundschulerweiterungen in einer perspektivischen Gesamt-Größenordnung von ca. 20 Mio€ als 
potenzielle Baukosten ergeben. Es bleibt weiteren Prüfungen und späteren (politischen) Entschei-
dungen vorbehalten, inwieweit diese Versorgungsstrukturen, insbes. im Bereich der Kinderta-
geseinrichtungen, durch die Stadt selbst oder durch Dritte finanziert und realisiert würden. Die grob 
geschätzten Aufwendungen entständen bedingt durch den nur sukzessiven Freizug der Standorte, 
die notwendigen planerischen Entwicklungszeiträume für Bauleitplanung für die Mehrzahl der 
Standorte und Vermarktungsphasen in einem mittelfristigen Zeitraum auf mehrere Jahre verteilt.  
Auf Grundlage des gegenwärtigen Kenntnisstandes könnte dies in einer Aufteilung auf die drei 
einschlägigen Themen der Daseinsvorsorge bedeuten: 
 
 
 
KiTa: ca. 14,4 Mio€  (Annahmen: komplette Bestandsauslastung; je zusätzliche 50 Wohneinheiten ei-
ne neue KiTa-Gruppe; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); 
Grundschulen: ca. 5,0 Mio€   (Annahmen: Ertüchtigung/Erweiterung bestehender Standorte; nur 
sehr grob mögliche, stadttteilbezogene Plausibilitätsabschätzung der perspektivischen Auslastun-
gen/Bedarfe; Annahme eines Mixes unterschiedlicher Baustandards; multipliziert mit durchschnittlichen Er-
fahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren); 
Kinderspielplätze: ca. 0,6 Mio€  (Annahme: durch Ratsbeschluss fixierte Zielquote, 1,65 qm öffentli-
cher Fläche für Kinderspiel je Einwohner; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den 
letzten Jahren). 
Der Position der Stadt zur umfassenden Beteiligung an diesen evtl. Kostenlasten steht folgende 
Positionierung der BImA gegenüber: Es kann für die Wohnsiedlungen, die aufgrund bestehender 
Baurechte errichtet wurden bzw. für die aktuell entsprechendes Baurecht besteht (z.B. rechtskräf-
tiger Bebauungsplan oder § 34 BauGB), aus dem BauGB keine Verpflichtung zur Zahlung von 
Infrastrukturkosten hergeleitet werden; eine Zahlung von Infrastrukturkosten ohne Rechtsgrundla-
ge ist der Bundesanstalt aufgrund der Regelungen der Bundeshaushaltsordnung nicht erlaubt.  
 
Vor dem Hintergrund der evtl. Kostendimension sowie der aktuellen Verhandlungspraxis gegen-
über anderen Entwicklern und Investoren von Wohngebieten wird die Verwaltung das Thema den-
noch noch einmal besetzen und in die Verhandlungen einspeisen; Mindestziel ist die Vereinbarung 
der Kostenbeteiligung bezogen auf den Anteil der durch neue Bauleitplanung erwünschten Neu-
baukonzepte und deren maßnahmenbedingte Folgekosten. 
 
Grundsätzliches Einverständnis besteht zwischen BImA und Stadt über die Sicherung von be-
darfsbegründeten Gemeinbedarfsflächen innerhalb der Wohnstandorte und die Veräußerung die-
ser Flächen an die Stadt  (zur infrastrukturellen Standortsicherung vgl. ebenfalls Anlage 2d zur Vorlage). 
 
 
 
 
BEARBEITUNG DER BISHERIGEN PARLAMENTARISCHEN ANTRAGS- UND BESCHLUSS-
LAGE 
 
Im Zusammenhang mit dem Thema Konversion wurden auf stadtbezirklicher Ebene ebenso wie im 
Rat der Stadt vielfältige politische Anträge eingebracht. Deren Ansprache zielt teilweise in Rich-
tung aller Konversionsflächen, teilweise in Richtung ausschließlich der „Britenwohnungen“, teilwei-
se räumlich focussiert auf die Stadtbezirks- oder Stadtteil- sowie die konkrete Standortebene. 
 
Aus Sicht der Verwaltung sind mit dieser Vorlage ein Großteil dieser Anträge mind. in den genann-
ten Teilpunkten der Anträge erledigt bzw. mit den Inhalten dieser Vorlage aufgegriffen (Beschluss-
punkt/e 3. bzw. 3.1-3.10 zur Vorlage). 
 
Die Beschlussvorschläge dieser Vorlage bilden zudem die Konkretisierung der im Rat der Stadt in 
seiner Sitzung am 21.03.2012 gefassten Beschlüsse zur Vorlage V/0111/2012/1 – ‚Konversion von 
britischen Stationierungskräften genutzten Liegenschaften’.

- 10 - 
 
V/0728/2012 
  
GESAMTBEWERTUNG 
 
Die erfolgreiche Konversion der Wohnstandorte der britischen Stationierungskräfte stellt eine be-
deutende Chance für die Stadtentwicklung dar. Das vorgelegte ‚Standorte-Entwicklungskonzept 
Briten-Wohnungen in Münster’ liefert hier - unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen und 
Zielen zu Einzelinhalten zwischen BImA und Stadt - einen entscheidenden Beitrag, diese Chance 
zu nutzen. 
 
Mit der Positionierung zu den Inhalten und Zielrichtungen und mit der Umsetzung des Standorte-
Entwicklungskonzeptes werden folgende wichtige stadtentwicklungsstrategische Ziele unterstützt: 
 
 
 
 
 
 
Bindung vorhandener Einwohner an die Stadt und Gewinnung von Zuzügen – maßgeb-
licher Beitrag zur Einwohnerbindung und zur Wohnflächenbedarfsdeckung; 
Stärkung der Siedlungsstruktur und optimierte Flächennutzung in integrierten Lagen – 
maßgeblicher Beitrag zur Innenentwicklung; 
Schaffung eines differenzierten Wohnungsmixes bezogen auf Preisstruktur und  Ziel-
gruppenorientierung ebenso wie auf sich verändernde Einwohner- und Haushaltsstruk-
turen – maßgeblicher Beitrag zur Differenzierung von Wohnungsangeboten; 
nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der kommunalen Wohn-
folgeinfrastruktur. 
Damit werden auch die Ziele des ‚Handlungskonzeptes demografischer Wandel’ in den Themen-
feldern Einwohner und öffentliche Infrastruktur voll berücksichtigt und erfüllt. 
 
Diese Chancen und nachhaltig positiven Folgewirkungen für die Gesamtstadt sollten unterschiedli-
chen Sichtweisen und Bewertungen zu einzelnen Themen und Aspekten des ‚Standorte-
Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ aus Sicht der Verwaltung stets vorangestellt 
werden. 
 
I.V. 
gez. 
Schultheiß 
(Stadtdirektor) 
 
 
Anlagen: 
 
(1)  ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ 
 
(2a) 
 St
andorte-Übersichtsplan  städtebauliche Ziele 
(2b) Standorte-Übersichtsplan  städtebaulicher Instrumenteneinsatz 
(2c) Standorte-Übersichtsplan  sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Ziele 
(2d) Standorte-Übersichtsplan  soziale Infrastruktursicherung und -kosten

1
Standorte-Entwicklungskonzept ´Briten-Wohnungen` in Münster
Anlage 1 zur Vorlage 0728/2012

2
• 18 Standorte verteilt auf die Bezirke Gievenbeck, Sentrup, 
Uppenberg, Coerde, Rumphorst, Gremmendorf, Angelmodde
• auf insgesamt  36,5 ha Grundstücksfläche
• mit in der Summe 794 Wohneinheiten 
• aufgeteilt auf verschiedenste Haustypen: 
Einfamilienhaus, Reihenhaus, Doppelhaushälfte, Mehrfamilienhaus
• in durchweg integrierten Lagen 
• mit unterschiedlichen Sanierungsständen, speziell im energetischen 
Bereich
• mit differenzierten Lagequalitäten 
• primär erbaut in den 50er Jahren
• mit vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter, insbes. bezogen 
auf ihre städtebauliche Struktur, ihre gestalterische Einheitlichkeit und 
ihre „parkartige“ Freiflächengestaltung 
– und damit an vielen Standorten …
… von hohem Wohnwert
… mit bemerkenswerten Grundriss-/Wohnqualitäten
… in qualitätvoller individueller Architektursprache 
Allgemeine Informationen zu d en Wohnungen

3
Ziele für die Wohn-Standorte | allgemeine Ziele 
städtebauliche Zielentwicklungen
 Zukunftsfähigkeit und  Nachhaltigkeit
 individuelle Lösungen: Ide ntität schaffen
 städtebauliches Konzept als Standortfaktor: Ide ntität wahren
 Stärkung der Inn enentwicklung
• Optimierung des Stadtteilimages und Stärkung der Stadtteilstruktur
• schlüssiges und übergeordnetes Ziel-Konzept für die Gesamtstadt
• standortbezogene Zielgruppenorientierung
• Themenbezug der jeweiligen Standortentwicklung: Standorte-Labeling
standortbezogene Konzepte
• bei Neubauzielrichtung:  fallbezogene Anwendung von städtebaulichen 
Wettbewerbs- oder Optimierungsverfahren unter besonderer 
Berücksichtigung (energetisch) nachhaltiger Baukonzepte
• bei Erhaltungszielrichtung:  fallbezogene Erarbeitung von den Gestaltcharakter 
wahrenden Aus- oder Anbau-, Stellplatz- und Freiflächenkonzepten

4
Ziele für die Wohn-Standorte | Maßnahmen
standortbezogene Maßnahmen
• Integration der Standorte in die bestehenden städtebaulichen Strukturen
• erhaltenswerte Bestandsstrukturen sichern 
• städtebaulich sinnvollen Abriss einzelner Gebäude prüfen
• Möglichkeiten der behutsamen Nachverdichtungen prüfen
• Neubaupotenziale einzelner Standorte ermitteln
• Anpassungspotenziale der Gebäude ausschöpfen (z.B. Anbauten, ggf. 
Zusammenlegung von Häusern, …)
• Sicherung von wertvollen Grünstrukturen
• Verbesserung des Wohnumfeldes (Anbindung durch Fuß- und Radwege, 
Übernahme der privaten Spielplätze, …)

5
Ziele für die Wohn-Standorte | Wohnungspolitik
Wohnungspolitische Ziele
• Schaffung /Sicherung von eigenständigen Profilen für die einzelnen 
Standorte
• Schaffung einer stadtverträglichen / standortverträglichen Vielfältigkeit
• Schaffung von preiswertem Wohnraum für Haushalte mit geringem und 
mittlerem Einkommen, speziell für Familien / Alleinerziehende 
(Eigentum/Miete)
• bei ausgewählten Quartieren (im Bestand) sollen Teilbereiche zu 
Grundstücks-Festpreisen angeboten werden
• bei ausgewählten Quartieren ist (teilräumlich) ein Direktverkauf an die 
städtische Wohnungsbaugesellschaft bzw. münsterische
Wohnungsgenossenschaften anzustreben 
• Berücksichtigung besonderer Wohnbedarfe
• anteilige Berücksichtigung förderfähigen Wohnungsbaus (im Neubau)
• Schaffung von alters- und sozial gemischten Standorten speziell bei 
großen Wohnquartieren
• Berücksichtigung besonderer Wohnformen (z.B. Mehrgenerationen-
wohnen, Baugemeinschaften, Baugruppen, …) 
• Schaffung von barrierefreiem und altengerechtem Wohnraum im 
Neubau

6
Ziele für die Wohn-Standorte | Vermarktung
vermarktungsstrategische Zielrichtungen I  - Zeitfaktor und Instrumenteneinsatz
• zeitnahe Vermarktung, je nach Freizugskonzept und Notwendigkeit des 
Instrumenteneinsatzes
• im Idealfall sukzessive Vermarktung, so dass einer Überlastung der sozialen 
Infrastrukturen begegnet werden kann
• kommunaler Instrumenteneinsatz in Abhängigkeit von den städtebaulich-
gestalterischen und wohnstrategischen Zielen – sowie vor allem vom 
Vermarktungskonzept 
• bei Gesamtveräußerung von Bestandsquartieren an einen Investor/Vermieter 
ist ggf. ein Städtebaulicher Vertrag ausreichend; bei sofortiger oder 
Einzelvergabe nach Gesamtverkauf sind ergänzende Instrumente wie 
Bebauungsplan, Erhaltungs- oder Gestaltungssatzung zusätzlich naheliegend
• bei durchgreifenden Abriss-/Neubaukonzepten analog, wenn nicht ohnehin 
Bebauungsplan erforderlich

7
Ziele für die Wohn-Standorte | Vermarktung
vermarktungsstrategische Zielrichtungen II  - Bürgerschaft, Interessenten und Käufer
• Aufzeigen von (beispielhaften) Konzepten zu experimentellen und innovativen 
Formen des Wohnens, 
• es sollten Musterhäuser errichtet werden, in denen sich potentielle Nutzer/Käufer von 
Häusern bzw. Wohnungen über die Möglichkeiten wie die Kosten von 
Sanierungsmaßnahmen, speziell im energetischen Bereich, informieren können 
• intensive Information und spätere standortbezogene Einbindung der Bürger-
und künftigen Nutzerschaft
• die interessierte Bürgerschaft und künftigen Nutzer werden nach der 
Verabschiedung des gesamtstädtischen Konzeptes umfassend informiert
• ihre erneute Einbindung erfolgt im Rahmen der sukzessiven Erarbeitung 
von konkreten Umsetzungs- und Handlungskonzepten bzw. im Rahmen 
der Planungsverfahren für die Einzel-Wohnstandorte

8
Herausforderungen für die Stadtentwicklung
• „Verhandlung“ kommunaler (Sprung-Investitionen)
• primär Abschätzung der Auswirkungen und Kosten auf die sozialen
Infrastrukturen,
• Kindertagesstätten
• Grundschulen
• öffentliche Kinderspielflächen
 ggf. Anpassung oder Neuplanung
 bedarfs- bzw. bestandsorientierte Standortsicherung im W ohnstandort 
 „vorhabenbezogene“ Mitfinanzierung
 sekundär Abschätzung der Auswirkungen und Kosten auf d ie technische
Infrastruktur, insbesondere Maßnahmen im Bestand wie
 Straßen/Straßenraum/Parken im öffentlichen Straßenraum inkl. Ver- und 
Entsorgungsleitungen (meist im Bestand)
 Entwässerung von Grundstücken, z.B. Kapazitätsengpässe Kanal 
und/oder Regenrückhaltung

9
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde

10
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde
WestWest

11
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• es bestehen keine weiteren Entwicklungsflächen im FNP  
 Ausbau als Wohnstandort für die angrenzenden 
Arbe
itsplatzschwerpunkte (Stadt der kurzen Wege)
 Ausbau als Wohnstandort für junge Menschen und 
Stu
denten; Sicherung der vorhandenen Infrastrukturen
 Erweiterungsmöglichkeiten für den tertiären Sektor im 
Be
reich der Kaserne
Flächengröße: 947 ha (5,08%)
Wohneinheiten: 9. 389 (6,27%) 
Einwohner: 18.832 (6,47%)
Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 1.467 (12,2%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 20,2% (15,3%)
über 65 Jahre: 10,2% (17,5%)
ÖPNV: 8 Linien, 6/Stunde
(% Vergleich zur Gesamtstadt)
Stadtteil | Gievenbeck
Gievenbeck
Der Stadtteil hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum 
erfahren. Er verfügt über eine gute Infrastrukturausstattung. Der 
Stadtteil übernimmt die Funktion eines Mittelzentrums mit einem 
Stadtbereichszentrum und Einrichtungen wie z.B. eines 
Gymnasiums.  Er grenzt an attraktive Landschaftsräume. Das 
städtebauliche Umfeld wird geprägt von der Universität, 
Wissenschaftspark, Technologiepark und der Kasernenanlage. 
Aufgrund der geringen Entfernung zur Innenstadt und den 
genannten Arbeitsplatzschwerpunkten verfügt der Stadtteil über 
eine hervorragende Standortqualität. 
Die Grünverbindung „Der grüne Finger“ und die des 
Gievenbaches verleihen dem Stadtteil eine besondere Qualität.
StadtteilStadtteil 3 Standorte3 Standorte
Flächengröße: 6, 4 ha
Wohneinheiten: 149
Haustypen:      8 Zweifamilienhäuser (16 WE)
104 Reihenhäuser
24 Doppelhaushälften 
5 Einfamilienhäuser

12
Stadtteil | Gievenbeck
01
02
03

13
Gievenbeck | Borghorstweg 0101

14
Gievenbeck | Borghorstweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Innenstadt: 3,7 km
Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 500 m
Kita: 400 m
Schulen: 400-800 m
ÖPNV Haltestelle: Ahausweg 140 m (20 Minuten Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, 
Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule
Freiraum: Grünverbindung Gievenbach
Flächengröße des Standortes: 3,6 ha
Wohneinheiten: 71 (ca. 80 – 180 m² Wohnfläche)
Haustypen: 54 RH, 12 DHH, 5 EFA 
Baualter: 1960er
Geschossigkeit: 2
Parken: Stellplätze im öffentlichen Straßenraum, tlw. Garagen 
am Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34
Besonderheiten: Sportplatz, Lage an wichtiger Grünverbindung
ALK
0101

15
Gievenbeck | Borghorstweg I Quartiersperspektive 0101
„Bestand trifft Neubau am Gievenbach“
sinnvolle Zielgruppen
 Familien mit Kindern
 P
aare und Singles 
Stärken
 hohe Lagequalität d.h. Nähe zu Grün- und Erholungsflächen, Fuß- und Radwegenetz, 
f
ußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, geringe Entfernung 
zu Arbeitsplatzschwerpunkten
 große Angebotsvielfalt 
Schwächen
 Immission durch Sport- und Bolzplatz
M
aßnahmen
 Struktur- und Gestaltsicherung im Bestand 
Neubebauungs-/Anbaukonzept für den baulichen Bestand
Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs (insbesondere Billerbeckweg)
 Neubebauung der Sportplatzfläche
Abriss Gebäude südöstlich des Sportplatzes konzeptabhängig 
Realisierung Kindertagesstätte und Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz 
Verknüpfung der vorhandenen Grün, Fuß- und Radwege 
Sicherung des Bachlaufes und Uferbereichs (Ausparzellierung des Uferbereiches) ggf. Verlängerung Fußwegeverbindung
Nachhaltigkeit: Option für Projekt Quartiersmanagement Energie KfW und Pilotprojekt Passivhaus im Neubau

16
Gievenbeck | Borghorstweg I Quartiersperspektive
„Bestand trifft Neubau am Gievenbach“
si
nnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf: Einfamilienhäuser, Doppelhäuser
 P
aketverkauf: Reihenhäuser an Investoren (Miete und Eigentum)
 Neubauareal: 1 Investor
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau
 anteilige Vergabe zum Festpreis 
 Bereich Neubau: Option Passivhaus
 Bereich Bestand: Option Quartiersmanagement Energie KfW
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 Mehrfachbeauftragung: 
 Neubebauung Sportplatz
 Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: 
 Umsetzung der Vorgaben Mehrfachbeauftragung Sportplatz, Sicherung der Struktur und Gestalt des baulichen Bestandes
 Städtebaulicher Vertrag:
 Gewährleistung der nachhaltigen und wohnungsstrukturellen Ziele 
0101

17
Gievenbeck | Gronauweg 0202

18
Gievenbeck | Gronauweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 3,6 km
Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 510 m
Kita: 420 m
Schulen: 500 / 800 m
ÖPNV Haltestelle: Gescherweg 150 m (10 / 30 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, 
Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule
Freiraum: Grünverbindung Gievenbach 
Flächengröße des Standortes: 2,2 ha
Wohneinheiten: 62 (ca. 70 – 140 m² Wohnfläche)
Haustypen: 50 RH, 12 DHH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: tlw. Stellplätze vor Gebäude, Sammelgarage als 
Garagenzeile, Sammelstellplätze
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 234
Besonderheiten: angrenzender Grünzug (Gievenbach)
0202

19
Gievenbeck | Gronauweg I Quartiersperspektive 0202
„Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal“
sinnvolle Zielgruppen
 Familien 
 P
aare bzw. Singles
 Mehrgenerationen (Interessens-/Lebensgemeinschaften)
 z.B. befristet Angestellte der Uni / Gastprofessoren
Stärken
 Lage zur Grünverbindung Gievenbach
 z.
 T. große Grundstücke
 Ausbaupotenziale für rückwärtige Bereiche im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 234 bereits möglich
Schwächen
 ungeordnete Garagenhofsituation am Ochtrupweg
M
aßnahmen
 Erhalt des Bestandes [als nicht-prioritäre Option auch Abriss/Neubau möglich] und Ausschöpfung der Ausbaupotenziale
 Erhalt und Erweiterung der bestehenden Spielflächen: Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz
 Schaffung einer Fußwegeverbindung vom Kinderspielplatz zur westlich angrenzenden öffentlichen Grünfläche
 schlüssiges Stellplatz- und Parzellierungskonzept
 Nachhaltigkeit: Option Pilotprojekt Passivhaus im Altbestand bei Sanierung und/oder auch bei Abriss/Neubau

20
„Gemeinsam Wohnen am Gievenbachtal“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf: Doppelhäuser (Miete und Eigentum)
 P
aketverkauf: Reihenhäuser an Wohnungsbaugesellschaften (Miete)
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 Anteilige Vergabe zum Festpreis
 Option: Pilotprojekt Passivhaus (Bereich Alt- und ggf. Neubau)
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept 
I
nstrumente
 Rechtskräftiger Bebauungsplan Nr. 234
 keine Anpassung erforderlich
0202
Gievenbeck | Gronauweg I Quartiersperspektive

21
Gievenbeck | Arnheimweg 0303

22
Gievenbeck | Arnheimweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 3,3 km
Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 145 m
Kita: 130 m
Schulen: 300 / 700 m
ÖPNV Haltestelle: St. Michael-Kirche 100 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Wissenschaftspark, 
Technologiepark, Uni-Klinikum, Universität, Fachhochschule
Freiraum: Gievenbach
Flächengröße des Standortes: 0,6 ha
Wohneinheiten: 16 (ca. 130 m² Wohnfläche)
Haustypen: 8 Zweifamilien-Reihenhäuser
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Stellplatz vor dem Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: große Grundstücke
0303

23
Gievenbeck | Arnheimweg I Quartiersperspektive 0303
„Altengerechtes Wohnen im Zentrum“
sinnvolle Zielgruppen
 Senioren
 M
obilitätseingeschränkte
 altersgemischte Gruppen
 Mehrgenerationen
Stärken
 hohe Lagequalität 
 h
ohe Zentralität - direkte Nähe zum Versorgungszentrum St. Michael
 fußläufige Anbindung an die Grünverbindung Gievenbach und an den „Grünen Finger“
Schwächen
 Immission durch das angrenzende Zentrum
M
aßnahmen
 Abriss der vorhandenen Bebauung
 Neubebauung mit altengerechten und  barrierefreien Wohnungen

24
0303
„Altengerechtes Wohnen im Zentrum“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Verkauf Gesamtareal: 1 Investor
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor 
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau 
 Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
I
nstrumente
 § 34 BauGB in Verbindung mit Städtebaulichem Vertrag 
bezüglich der Architekturqualität des Gebäudes, der Zielgruppenorientierung und Barrierefreiheit….
 städtebauliche Nachverdichtung in Ortszentrumsnähe 
 Sicherung der städtischen Standards bezüglich der energetischen Ansprüche 
 …
 Alternativ: Vorhabenbezogener Bebauungsplan
Gievenbeck | Arnheimweg I Quartiersperspektive

25
Stadtteil | Gievenbeck | Quartiersperspektiven
Bestand trifft Neubau 
am Gievenbach
Bestand trifft Neubau 
am Gievenbach
St
EV B
Gemeinsam Wohnen am 
Gievenbachtal
Gemeinsam Wohnen am 
Gievenbachtal
EV
Altengerechtes Wohnen 
im Zentrum
Altengerechtes Wohnen 
im Zentrum
PV
PV
A
§
PV
G
§
St
K
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Ausschreibung - Festpreis
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

26
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• auf Ebene des FNP keine weiteren Siedlungsflächen
 Sicherung und Ausbau der hohen Wohnqualität
 Erweiterung der Wohnfunktion; Ausbau der Grundversorgu ng
Flächengröße: 662,0 ha  (5,08%)
Wohneinheiten: 3.886 (2,59%)
Einwohner: 6.628 (6,47%)
Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 715 (6,0%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 13,1 % (15,3%)
über 65 Jahre: 12,4 % (17,5%)
ÖPNV: 8 Linien, 3 / Stunde
(%: Vergleich zur Gesamtstadt)
Stadtteil | Sentrup
Sentrup
Der Stadtteil Sentrup weist eine hervorragende Lagequalität auf; 
kurze Entfernung zur Innenstadt und fußläufige Erreichbarkeit 
von Kitas und Grundschulen. Besonders hervorzuheben ist die 
Lage im Grünen und die Nähe zu den Naherholungsgebieten 
Aasee, Zoo, Mühlenhof und weiteren. 
Im Stadtteil gibt es nur eine Grundversorgungseinrichtungen im 
Bereich Schmeddingstraße/Waldeyerstraße. 
Stadtteil ist geprägt durch Wohnbebauung aus den 1950-60er 
Jahren mit großen Grundstücken.
Stadtteil ist ein sehr beliebter Wohnstandort mit Nähe zu 
universitären Einrichtungen.
StadtteilStadtteil 1 Standort1 Standort
Flächengröße: 3, 1 ha
Wohneinheiten: 30
Haustypen:  24 Doppelhaushälften 
6 Einfamilienhäuser

27
Quartiere in Gievenbeck
Stadtteil | Sentrup
04

28
Sentrup | Muckermannweg 0404

29
Sentrup | Muckermannweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 2,4 km
Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 870 m
Kita: 800 m
Schulen: 280 m
ÖPNV Haltestelle: Hautklinik 70 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Universität, Innenstadt
Freiraum: Grün- und Erholungsbereich westlich Busso-Peuss-
Straße
Flächengröße des Standortes: 3,1 ha
Wohneinheiten: 30 (ca. 105 – 165 m² Wohnfläche)
Haustypen: 24 DHH, 6 EFA
Baualter: 1950er, 1980er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garagen am Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
(BP Nr. 208 Straßenbegrenzungslinie, öffenl. Wegefläche, öffentl. Grünfläche / 
BP Nr. 447 Grünfläche Spielplatz)
Besonderheiten: große Grundstücke, Baumbestand, tlw. 
Klinkerfassade, tlw. erhöhte Lagen der Grundstücke
0404

30
0404Sentrup | Muckermannweg I Quartiersperspektive
„Nachhaltiges Wohnen in Uni - Nähe“
si
nnvolle Zielgruppen
 altersgemischte Gruppen
S
tärken
 hohe Lagequalität d.h. Nähe zur Uni, Technologiehof, kurze Entfernung zum 
A
rbeitsplatzschwerpunkt  Innenstadt, kulturellen Bildungsangeboten
 gute verkehrliche Anbindung
Schwächen
 keine fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen
 z.
 T. Verlärmung des Gebietes durch Roxeler Straße und Von-Esmarch-Straße
 Straßenraum wird von „Auswärtigen“ als Parkplatz genutzt
Maßnahmen
 Abriss der vorhandenen Bebauung
 Neuplanung eines verdichteten Quartiers mit ggf. Neuordnung der Erschließung
 Sicherung von erhaltenswerten Grünstrukturen (insb. Baumbestand) abhängig von der Neuplanung
 Schaffung einer Raumkante zur Von-Esmarch-Straße / Rücksichtnahme auf Umgebungsschutz Denkmal Hautklinik 
 Realisierung Kindertagesstätte (Anmietungsmodell)
 Realisierung öffentlicher Kinderspielplatz
 Neubau einer nachhaltigen Siedlung: u. a. mit Option Pilotprojekt Passivhaus

31
0404
„Nachhaltiges Wohnen in Uni - Nähe“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder
m
ünsterische Wohnungsgenossenschaft
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 D
urchführung eines Wettbewerb zur städtebaulichen Qualitätssicherung der Neubebauung 
 Option Pilotprojekt Passivhaus im Neubau (mindestens Realisierung 
der städtischen Standards)
 Infrastrukturbeitrag Investor
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahren
Instrumente
 Wettbewerb 
für ein innovatives, zielgruppenorientiertes, verdichtetes Neubaukonzept
Nachhaltigkeitsorientierung ggf. Passivhausstandard
 Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung
 Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten
 Städtebaulicher Vertrag
 Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten
Sentrup | Muckermannweg I Quartiersperspektive

32
Stadtteil | Sentrup | Quartiersperspektiven
Nachhaltiges Wohnen          
in Uni-Nähe
Nachhaltiges Wohnen          
in Uni-Nähe
PV B
 §K
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Direktverkauf
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

33
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde
MitteMitte

34
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• Der  FNP stellt keine weiteren Entwicklungsflächen dar.  
 Weiterentwicklung der Wohnfunktion in dieser zentralen  Lage 
speziell auch für den Geschosswohnungsbau. 
 Das Ziel Stadt der kurzen Wege kann mit den Standorten  
weiterentwickelt werden. 
 Die Wohnstandorte der britischen Streitkräfte ermöglic hen die 
Nutzung der Flächen für Wohnbebauung. 
 Mit der Inanspruchnahme können die vorhandenen 
Inf
rastrukturen gesichert werden.
Flächengröße: 339,6 ha  (5,08%)
Wohneinheiten: 4721 (3,15%)
Einwohner: 8.084 (6,47%)
Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 776 (6,5%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 13,9 % (15,3%)
über 65 Jahre: 14,0 % (17,5%)
ÖPNV: 5 Linien, 6 / Stunde
(%: Vergleich zur Gesamtstadt)
Stadtteil | Uppenberg
StadtteilStadtteil 3 Standorte3 Standorte
Flächengröße: 1, 8 ha
Wohneinheiten: 47
Haustypen: 35 Reihenhäuser
12 Doppelhaushälften 
Uppenberg
Der Stadtteil Uppenberg liegt im Bereich nördlich des Rings in kurzer 
Entfernung zur Innenstadt . Er ist geprägt durch die große Ansiedlung 
des Westfälischen Landeskrankenhauses, durchgrünten Wohnvierteln 
vielfach aus den 1950-60er Jahren und gewerblichen Ansiedlungen.
Der Stadtteil verfügt über sehr gute Lagequalitäten wie z.B. kurze 
Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt und Westf. 
Landeskrankenhaus sowie zu den kulturellen und Bildungsangeboten
der Innenstadt. Zudem bestehen gute Anbindungen an Grün- und 
Erholungsflächen wie z.B. Bürgerpark-Nord. 
Die Versorgung des Stadtteils wird in den Stadtbereichszentren 
Grevener Straße/Yorkcenter und Grevener Straße/Germania gedeckt. 
Der Stadtteil verfügt über eine Reihe von Kitas, Schulen auch 
weiterführende Schulen.

35
Quartiere in Gievenbeck
Stadtteil | Uppenberg
05
06
07

36
0505Uppenberg | Arndtstraße

37
Uppenberg | Arndtstraße
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 1,8 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 170 m
Kita: 300 m
Schulen: 300 m
ÖPNV Haltestelle: Germania Campus 75 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Westf. Landesklinik, Zentrum-
Nord, Innenstadt
Freiraum: Bürgerpark Nord
Flächengröße des Standortes: 0,7 ha
Wohneinheiten: 27 (ca. 65 – 85 m² Wohnfläche)
Haustypen: 27 RH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: tlw. Garagen am Gebäude, Stellplätze im Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 186
Besonderheiten: keine
0505

38
0505Uppenberg | Arndtstraße I Quartiersperspektive
„Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus“
si
nnvolle Zielgruppen
 Singles und Paare
 F
amilien
Stärken
 hohe Lagequalität: Nähe zum Stadtbereichszentrum Yorkcenter bzw. Germania
 ku
rze Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Innenstadt, zu Kultur- und 
Bildungseinrichtungen, Schulen, Kindergärten
Schwächen
 Parkraumdefizit
M
aßnahmen
 Sicherung des Bestandes und Ausschöpfung der Ausbaupotentiale
 Stellplatz- und Parzellierungskonzept: bei Erhalt
 Berücksichtigung Umgebungsschutz angrenzendes Baudenkmal
 Variante Abriss und Neubau: westlicher Teilbereich mit Zielrichtung umgebungsangepasster Geschosswohnungsbau (dichtere Bebauung,
Geschossigkeit…) denkbar
 Neubau : Dichteerhöhung und Stellplatzregelung

39
0505
„Ruhiges Wohnen nahe Germania-Campus“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 bei Erhalt: Einzelverkauf
 b
ei Abriss westlicher Teilbereich: Paketverkauf: 1 Investor (Miete und Eigentum)
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor
 Anteilige Vergabe zum Festpreis 
 bei Abriss Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
 bei Abriss anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 g
gf. Einbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 ggf. rechtskräftigen Bebauungsplan 186 ändern / aufheben 
Uppenberg | Arndtstraße I Quartiersperspektive

40
0606Uppenberg | Sandfortskamp

41
Uppenberg | Sandfortskamp
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 1,6 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 790 m
Kita: 380 m
Schulen: 900 m
ÖPNV Haltestelle: Nienkamp / Dreizehnerstraße 150 m (20 
Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Gewerbegebiet Nienkamp
Freiraum: Zugang zur freien Landschaft
Flächengröße des Standortes: 0,5 ha
Wohneinheiten: 12 (ca. 65 – 80 m² Wohnfläche)
Haustypen: 8 RH, 4 DHH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Stellplätze vor Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 140
Besonderheiten: Umfeld 2-3 Geschosse tlw. Gewerbebetriebe
0606

42
0606Uppenberg | Sandfortskamp I Quartiersperspektive
„Wohnen am Sandfortskamp“
si
nnvolle Zielgruppen
 Besondere Zielgruppen (städtische Wohnbedarfe, z.B. kinderreiche Familien)
S
tärken
 Nahversorgung im Bereich der ehem. Lincoln-Kaserne 
 u
nmittelbare Lage an einem Spielplatz
 Kurze Entfernung zu Arbeitsstätten wie z.B. Messkamp, Westf. Klinik für Psychatrie, Zentrum Nord
 Radwegentfernung zur Innenstadt als Arbeitsplatzschwerpunkt, kulturelle und Bildungseinrichtung 
 gute verkehrliche Anbindung über die Grevener Straße
 schnelle Erreichbarkeit von Grün- und Erholungsflächen
Schwächen
 Lage in einer zum Teil gewerblich orientierten Umgebung
 K
indertagesstätten und Schule schwer fußläufig erreichbar
 Emissionsbelastungen durch Gewerbe 
Maßnahmen
 Sicherung des Bestandes und Ausschöpfung der Ausbaupotentiale 
 Variante Abriss und Neubau Zielrichtung umgebungsangepasster Geschosswohnungsbau (dichtere Bebauung, Geschossigkeit…) denkbar
 Stellplatzkonzept: bei Erhalt

43
0606
„Wohnen am Sandfortskamp“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder
m
ünsterische Wohnungsgenossenschaft
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Investor
 bei Abriss Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
 bei Abriss anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 g
gf. Einbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 ggf. Änderung Bebauungsplan 140
 Alternativ: Teilaufhebung
 Anreiz Neubau (Dichteerhöhung)
Uppenberg | Sandfortskamp I Quartiersperspektive

44
0707Uppenberg | Jahnstraße

45
Uppenberg | Jahnstraße
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 2,6 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 360 m
Kita: 40 m
Schulen: 40 m
ÖPNV Haltestelle: Polizeipräsidium 180 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum- Nord, Innenstadt
Freiraum: Bürgerpark-Nord
Flächengröße des Standortes: 0,6 ha
Wohneinheiten: 8 (ca. 155 m² Wohnfläche)
Haustypen: 8 DHH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garage am Gebäude, Stellplätze im Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Durchführungsplan Nr. 2
Besonderheiten: Alleecharakter im Straßenraum, 
erhaltenswerte Einzelbäume
0707

46
0707Uppenberg | Jahnstraße I Quartiersperspektive
„Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße“
si
nnvolle Zielgruppen
 Sozial- und altersgemischte Gruppen
S
tärken
 hohe Lagequalität d.h. direkte Nähe zu Schulen und Kindergärten, 
V
ersorgungsstrukturen an der Grevener Straße (Stadtbereichszentrum Yorkcenter/Germania)
 Anbindung an die Grünverbindung und Stadtpark Wienburg, 
kurze Entfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum-Nord, Innenstadt, 
kurze Entfernung zu kulturellen und Bildungseinrichtungen
 Anbindung ÖPNV
Schwächen
 Stellplatzsituation im öffentlichen Straßenraum 
M
aßnahmen
 Abriss und Neubau, da Umgebungsbebauung bereits dichter bebaut – Zielrichtung hochwertiger Geschosswohnungsbau
 Sicherung der erhalternswerten Grünstrukturen

47
0707
„Qualitätvolles Wohnen in der Jahnstraße“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf 1 Investor (Miete und Eigentum) 
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 e
inheitliches Gebäudekonzept für Mehrfamilienhausbau
 Infrastrukturbeitrag Investor 
 Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept 
I
nstrumente
 Bebauungsplan vorhanden (Fluchtlinien vorgegeben): Einfügung der Neubebauung in die Eigenart der näheren Umgebung
 Mehrfachbeauftragung Hochbau   
 Sicherung der Architekturqualität
 Städtebaulicher Vertrag
 Sicherung der in der Mehrfachbeauftragung aufgezeigten Qualitäten
Uppenberg | Jahnstraße I Quartiersperspektive

48
Stadtteil | Uppenberg | Quartiersperspektiven
Ruhiges Wohnen 
nahe Germania-Campus
Ruhiges Wohnen 
nahe Germania-Campus
St
EV
Wohnen am SandfortskampWohnen am Sandfortskamp
PV
Qualitätvolles Wohnen 
in der Jahnstraße 
Qualitätvolles Wohnen 
in der Jahnstraße 
PV
A
Ggf.  B Änderung
Ggf.  B Änderung
§
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Ausschreibung – Festpreis bzw. Direktverkauf
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

49
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde
NordNord

50
Stadtteil | Coerde
Coerde
Coerde ist neben der Aaseestadt der erste völlig neu geplante 
Stadtteil Münsters. Die Pläne der Großwohnsiedlung stammen 
aus dem Jahr 1958; die Umsetzung der Planung erfolgte 
zwischen 1962-70. Heute weist der Stadtteil neben verdichtetem 
Geschosswohnungsbau ein Mix aus Reihenhäusern und 
freistehenden Einfamilienhäusern auf.
Zahlreiche Kasernen der britischen Streitkräfte prägten den 
Stadtteil, diese sind heute z.T. Wohnstandorte bzw. Gewerblich 
umgenutzt.
Der Stadtteil verfügt über einen hohen Lagefaktor: gute 
Anbindung (Rad) zur Innenstadt, zum Arbeitsplatzschwerpunkt 
Zentrum-Nord sowie zum Grundversorgungszentrum 
Hamannplatz. Der Stadtteil ist eingebunden in Grün- und 
Erholungsbereiche: Waldflächen, DEK und die Rieselfelder.
StadtteilStadtteil 2 Standorte2 Standorte
Flächengröße: 3, 2 ha
Wohneinheiten: 89
Haustypen:  66 Reihenhäuser
18 Doppelhaushälften 
5 Einfamilienhäuser
Flächengröße: 586,1 ha  
(5,08%)
Wohneinheiten: 4.245 (2,83%)
Einwohner: 10.045 (6,47%)
Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 261 (2,2%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 21,7 % (15,3%)
über 65 Jahre: 17,3 % (17,5%)
ÖPNV: 2 Linien, 6 / Stunde
(%: Vergleich zur Gesamtstadt)
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• Im Stadtteil bestehen- nach Umbau der Portsmouth-Kaserne
und des ehemaligen Sportplatzes keine weiteren 
Neubauflächen. 
• Die WE der britischen Streitkräfte ermöglichen damit ein 
weiteres Wachstum des Stadtteils in integrierten Lagen und 
eine Auslastung der vorhandenen Infrastrukturen. 
 Wohnstandorte mit vorwiegend RH können den 
Woh
nungsmarkt um dieses Angebot erweitern und 
attraktiveren, damit neue Bevölkerungsgruppen in den 
Stadtteil ziehen. 
 Durch die zusätzlichen Wohneinheiten in integrierten L agen  
können die vorhandenen Infrastrukturen gesichert werden.

51
Quartiere in Gievenbeck
Stadtteil | Coerde
08
09

52
0808Coerde | Dachsleite

53
Coerde | Dachsleite
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 4,0 km
Nahversorgung : 400 m Grundversorgungszentrum
Kita: 230 m
Schulen: 270 m
ÖPNV Haltestelle: 150 m Coerheide (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord
Freiraum: angrenzender Wald bzw. Sport- und Erholungsbereich
Flächengröße des Standortes: 1,6 ha
Wohneinheiten: 49 (ca. 75 – 130 m² Wohnfläche)
Haustypen: 40 RH, 4 DHH, 5 EFA
Baualter: 1960er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garage am Gebäude, Stellplatz vor dem Gebäude und 
Straßenraum, Sammelgarage
Denkmalwürdige Struktur: nein, aber erhaltenswerte 
städtebauliche und architektonische Qualitäten 
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: Wald mit Sportflächen, Klinkerfassade, 
Spielplätze, Einzelbäume, prägende Vorgartenbereiche 
0808

54
0808Coerde | Dachsleite I Quartiersperspektive
„Vielfältige Lebensformen an der Coerheide“
si
nnvolle Zielgruppen
 altersgemischte Gruppen
 F
amilien (mit Kindern)
Stärken
 Lage zu Grün- und Erholungsflächen
 L
age zu Sportflächen
 ruhige Lage 
 Erreichbarkeit von Grundschule und Kindertagesstätte gesichert
 fußläufige Erreichbarkeit der Nahversorgung 
Schwächen
 sehr heterogene Siedlungsstruktur im Umfeld (Einfamilienhäuser und Hochhäuser)
M
aßnahmen
 Erhalt des Bestandes: bauliche Gestaltung sichern
 An-/Ausbaukonzept: östliche Reihenhaus-Zeile, Doppelhäuser rückwärtige Anbauten ermöglichen (Erhöhung der Wohnfläche, Wintergarten) 
 Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs (insbesondere südlicher Reihenhausbereich)

55
0808Coerde | Dachsleite I Quartiersperspektive
„Vielfältige Lebensformen an der Coerheide“
si
nnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder
m
ünsterische Wohnungsgenossenschaft
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 Standort mit hohem sozialen Steuerungsbedarf
Bürger-/Nutzereinbindung
- Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
- E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 Erhaltungssatzung:
 einheitliches städtebauliches Konzept mit verschiedenen Haustypen aus den 1960er Jahren
 (einfacher) Bebauungsplan
 Sicherung der städtebaulichen Grund- und Gestaltungsstruktur
 gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung
 einheitliche Klinkerfassaden- und Dachgestaltung (Farbe, Material, keine Dachausbauten)

56
0909Coerde | Volbachweg

57
Coerde | Volbachweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 3,2 km
Nahversorgung : Grundversorgungszentrum 500 m
Kita: 180 m
Schulen: 160 m
ÖPNV Haltestelle: Meerwiese 100 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord, Innenstadt
Freiraum: Großer Busch
Flächengröße des Standortes: 1,6 ha
Wohneinheiten: 40 (ca. 75 – 115 m² Wohnfläche)
Haustypen: 26 RH, 14 DHH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Stellplatz am Gebäude, Sammelgarage als 
Garagenzeile
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: angrenzend Wald (Großer Busch), Spielplatz, 
Lärm Hoher Heckenweg, erhaltenswerte Einzelbäume, Dungweg
0909

58
0909Coerde | Volbachweg I Quartiersperspektive
„Innovatives Wohnen am Großen Busch“
si
nnvolle Zielgruppen
 Bau-/Wohngemeinschaften
 M
ehrgenerationen
 sozial- und altersgemischte Gruppen
Stärken
 Lage zu Grün- und Erholungsflächen
 R
adwegentfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt  Innenstadt/ Zentrum Nord
 Fuß- und Radwegeanbindung zum Grundversorgungszentrum Coerdemarkt
 integrierte Lage in einem Wohngebiet
 Kindertagesstätten und Grundschule fußläufig erreichbar (Hoher Heckenweg muss überquert werden, es besteht Fußgängerampel)
Schwächen
 z. T. Verlärmung der südlich liegenden Bereiche durch Hohen Heckenweg
M
aßnahmen
 Sicherung der städtebaulichen Strukturen im südlichen Teil, insbes. Stellung der Gebäude 
 weitestgehende Gestaltungs- und Baufreiheit im nördlichen Teil
 innovative Wohnformen: z.B. Reihenhäuser für Baugemeinschaften / Mehrgenerationenwohnen
 An-/Ausbaukonzept: rückwärtige Anbauten ergänzbar
 Stellplatz- und Parzellierungskonzept

59
0909Coerde | Volbachweg I Quartiersperspektive
„Innovatives Wohnen am Großen Busch“
si
nnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf: südlicher Teilbereich (Eigentum)
 P
aketverkauf: nördlicher Teil (Baugemeinschaften)
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 q
ualitatives Verkaufsexposée insbes.: anteilige Vermarktung in Richtung 
Bau-/ Wohngemeinschaften 
 Infrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 anteilige Vergabe zum Festpreis
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept 
 G
gf. Information zum Thema „innovatives Wohnen“ für Bau- / Wohngemeinschaften 
Instrumente
 Einfacher Bebauungsplan
 Struktursicherung, gleichwohl Gestaltungs- und Baufreiheit, Regelung der Stellplätze
 ggf. Wettbewerb
 „innovatives Wohnen“

60
Stadtteil | Coerde | Quartiersperspektiven
Vielfältige Lebensformen 
an der Coerheide
Vielfältige Lebensformen 
an der Coerheide
PV B
Innovatives Wohnen 
am Großen Busch
Innovatives Wohnen 
am Großen Busch
EV PV
St
St
G
A
A
B
E
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Ausschreibung - Festpreis bzw. Direktverkauf
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

61
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde
MitteMitte

62
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• Der Stadtteil verfügt vor allem aufgrund seiner über zentralen 
Lage und seiner durchgrünten Wohnbereiche ein hohes 
Potenzial für eine weitere Wohnentwicklung. 
 Der Standort Rumphorstweg (einziger Wohnstandort mit nu r 
freistehenden Einfamilienhäusern, großen Wohnflächen und 
sehr großen Gärten) wird die bisherige Stärke des Stadtteils 
unterstützen.
 Die vorhandenen Nahversorgungseinrichtungen am Hohen 
He
ckenweg müssen dem Bedarf angepasst werden. 
Flächengröße: 319,4 ha  (1,04%)
Wohneinheiten: 3.968 (2,65 %)
Einwohner: 7829 (2,75%)
Neubauten pro Jahr (2001- 2010): 182 (1,5%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 17,3 % (15,3%)
über 65 Jahre: 18,8 % (17,5%)
ÖPNV: 6 Linien, 6 / Stunde
(%: Vergleich zur Gesamtstadt)
Stadtteil | Rumphorst
Rumphorst
Das Stadtviertel liegt im nördlichen Stadtgebiet zwischen den 
Bahnlinien nach Rheine und Osnabrück. Die bauliche 
Entwicklung setzte in den 1960er Jahren ein. Reihen- und 
Mehrfamilienhäuser bestimmen die Siedlungsstruktur.
Der Bereich Rumphorst grenzt an einen wichtigen städtischen 
Grün- und Belüftungskorridor, dem Hoppengarten, in dem ca. 
300 Kleingärten angelegt wurden.
Ein Fuß- und Fahrradtunnel unter den Bahngleisen ermöglicht 
einen direkten Zugang zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum-
Nord. Ein Bahnhaltepunkt ist seit 1995 in Betrieb.
Im Bereich Thomas-Morus-Weg ist eine Kirche, 
Kindertagesstätte und eine Schule angesiedelt. 
Die Grundversorgung wird z. T. durch die Nahbereichszentren 
im Bereich Hoher Heckenweg und Zentrum-Nord abgedeckt; 
Ergänzungen sind erforderlich. 
StadtteilStadtteil
Flächengröße: 2, 9 ha
Wohneinheiten: 47
Haustypen:  29 Reihenhäuser
18 Einfamilienhäuser
2 Standorte2 S tandorte

63
Stadtteil | Rumphorst
10 11

64
1010Rumphorst | Rumphorstweg

65
Rumphorst | Rumphorstweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 3,3 km
Nahversorgung : 450 m Nahbereichszentrum
Kita: 830 m
Schulen: 850 m
ÖPNV Haltestelle: Braseweg 300 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum-Nord
Freiraum: Hoppengarten, Bürgerpark-Nord, Großer Busch
Flächengröße des Standortes: 1,8 ha
Wohneinheiten: 18 (ca. 155 – 175 m² Wohnfläche)
Haustypen: 18 EFA
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garagen am Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: erhaltenswerte Einzelbäume, Grundstücke 
aufgeschüttet voraussichtlich mit Bauschutt aus der Innenstadt 
nach 1945 (Niveau von Straße an ansteigend), östlicher Fußweg
1010

66
1010Rumphorst | Rumphorstweg I Quartiersperspektive
„Gartenstadt Rumphorstweg“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien
 M
ehrgenerationen
Stärken
 große Grundstücke und  Wohnflächen 
 i
ntegrierte Lage in einem Wohngebiet
 einziger Standort im Stadtgebiet mit nur freistehenden Einfamilienhäusern 
 unmittelbare Lage zum Arbeitsplatzschwerpunkt Zentrum Nord 
 Radwegentfernung zur Innenstadt: Arbeitsplatzschwerpunkt, Angebote für Bildung und Kultur
 Radwegeentfernung zu Kindertagesstätten und Schulen 
Schwächen
 leichte Lärmbelastung durch die Bahnstrecke
 l
ediglich Grundversorgung im Bereich Zentrum Nord und Hoher Heckenweg (beides Nahbereichszentren)
Maßnahmen
 Erhalt des Gartenstadtcharakters: Städtebauliche Grundstruktur der Siedlung sichern
 Gestaltungskatalog für die Gebäude (Bestand bzw. Option Abriss/Neubau)
 Freiflächenkonzept: insbes. Gestaltung der Vorgartenbereiche, …
 Realisierung Kindertagesstätte im Gebäude Vivaldistraße (Anmietungsmodell)

67
1010Rumphorst | Rumphorstweg I Quartiersperspktive
„Gartenstadt Rumphorstweg“
si
nnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 (einfacher) Bebauungsplan
 Sicherung der städtebauliche Grundstruktur 
 gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung
 ggf. Gestaltungskatalog für die Gebäude (Beispiele für Umbau im Bestand und Neubau) und die wesentlichen Charakteristika des 
Freiraums

68
1111Rumphorst | Sibeliusstraße

69
Rumphorst | Sibeliusstraße
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 2,5 km
Nahversorgung : Nahbereichszentrum 600 m
Kita: 780 m
Schulen: 850 m
ÖPNV Haltestelle: Sibeliusstraße 90 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Zentrum Nord, Innenstadt
Freiraum: Großer Busch, Hoppengarten
Flächengröße des Standortes: 1,1 ha
Wohneinheiten: 29 (ca. 80 – 90 m² Wohnfläche)
Haustypen: 29 RH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Sammelgarage als Gruppe, Stellplätze vor Gebäude, 
Stellplätze im Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 286
Besonderheiten: Dungwege
1111

70
„Gut versorgt Wohnen“
sinnvolle Zielgruppen
 Schwerpunkt Senioren, Mobilitätseingeschränkte
 g
gf. auch sozial- und altersgemischte Gruppen
Stärken
 Lage zu Grün- und Erholungsflächen (z.B. Hoppengarten)
 R
adwegentfernung zum Arbeitsplatzschwerpunkt  Innenstadt/ Zentrum Nord
 Radwegeanbindung zum Grundversorgungszentrum Coerdemarkt / Fußwegeverbindung 
zum Nahversorgungsstandort am Hohen Heckenweg
 integrierte Lage in einem Wohngebiet
 Kindertagesstätte fußläufig erreichbar 
Schwächen
 fußläufig nur Grundversorgung 
 G
rundversorgung langfristig an bestehendem Standort nicht gesichert
 Immissionsbelastung durch den Hohen Heckenweg
Maßnahmen
 Abriss und Neubau im umgebungsangepassten verdichteten Wohnungsbau / Geschosswohnungsbau
 neuer „Nahversorger“(ca. 700 - 800 m² Verkaufsfläche, südwestliches Grundstück) mit Wohnen im OG
 ggf. Erhalt der nördlichen Reihenhäuser denkbar
 Realisierung Kindertagesstätte (Anmietungsmodell)
1111Rumphorst | Sibeliusstraße I Quartiersperspektive

71
1111Rumphorst | Sibeliusstraße I Quartiersperspektive
„Gut versorgt Wohnen“
si
nnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/oder
m
ünsterische Wohnungsgenossenschaft
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau  
 Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente
 Mehrfachbeauftragung
 Erarbeitung eines nutzungs- und zielgruppenorientierten Neubaukonzeptes
 vorhabenbezogener Bebauungsplan
 Sicherung von städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten
 Durchführungsvertrag
 Sicherung von städtebaulichen und gestalterischen Qualitäten

72
Stadtteil | Rumphorst | Quartiersperspektiven
Gartenstadt RumphorstwegGartenstadt Rumphorstweg
EV B
Gut versorgt wohnenGut versorgt wohnen
BPVG §
F
KK
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Direktverkauf
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

73
Standorte der britischen Wohnungen im Stadtgebiet Münster
01
02
03
04
07
05
06
08
09
10 11
12
15
16
13
14
17
18
Gievenbeck
Sentrup
Uppenberg
Rumphorst
Coerde
Gremmendorf
Gremmendorf
Angelmodde
SSüüdostdost

74
Flächengröße: 1593,2 ha  (5,08%)
Wohneinheiten: 8670 (5,79%)
Einwohner: 18.452 (6,47%)
Neubauten: 2001- 2010: 427 (3,6%)
Alterstruktur: 0 -17 Jahre: 18,9 % (15,3%)
über 65 Jahre: 18,7 % (17,5%)
ÖPNV: 3/2/2 Linien, 6/3/3 pro Stunde
Gr.West/Gr.Ost/Angelmodde
(%: Vergleich zur Gesamtstadt)
Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde-West
Gremmendorf / Angelmodde-West
Der Stadtteil Gremmendorf /Angelmodde-West liegt im 
südöstlichen Stadtgebiet. Der Stadtteil entwickelte sich aus 
einem alten Villen- und Militärstandort. Neue Wohnbauflächen 
entstanden in den 1990er Jahren im Bereich Angelsachsenweg 
und Erbdrostenweg.
Der Stadtteil  wird über den Albersloher Weg an die Innenstadt 
sowie an den regionalen und überregionalen Verkehr 
angebunden. Der Albersloher Weg trennt den Stadtteil und 
verursacht aufgrund der hohen Verkehrsbelastung eine 
erhebliche Lärmbelastung.
Der Stadtteil verfügt über kein attraktives Zentrum mit 
Aufenthaltsqualität.
StadtteilStadtteil 7 Standorte7 Standorte
Flächengröße:  ca.  19 ha
Wohneinheiten: 432
Haustypen:     5 Mehrfamilienhäuser (20 WE)
17 Zweifamilienhäuser (34 WE)
302 Reihenhäuser
54 Doppelhaushälften 
22 Einfamilienhäuser
Ziele und Chancen für den Stadtteil
• Im FNP sind keine weiteren Siedlungsflächen ausgewiesen.
 Die Wohnungen der britischen Streitkräfte ermöglichen den 
weiteren Zuzug vor allem von Familien und damit die 
Auslastung der vorhandenen Infrastrukturen. Aufgrund der 
Vielzahl der Wohneinheiten und des voraussichtlich 
zeitgleichen Abzugs der britischen Streitkräfte kann es zu 
einer Überlastung der Infrastrukturen kommen.
 Da die Wohnstandorte der britischen Streitkräfte vielf
 ach eine 
hohe städtebauliche und gestalterische Qualität aufweisen, 
gilt es diese vorrangig zu sichern.   
Der Wohnstandort Lütkenbeck zeigt eine hohe Lagequalität 
aufgrund der geringen Entfernung zur Innenstadt und der 
Lage im Grünen auf. Gleichzeitig weist der Standort eine 
nicht integrierte Lage im Stadtgebiet auf.

75
Stadtteil | Gremmendorf
12

76
1212Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg

77
Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 3 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 1,3 km, 
Grundversorgungszentrum 1,4 km, Nahbereichszentrum 1,5 km
Kita: 1,3 km
Schulen: 1,5 km
ÖPNV Haltestelle: Loddenheide 320 m (20 Minuten-Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkten: Gewerbegebiet Loddenheide, 
Innenstadt
Freiraum: Lütkenbeck, Werseraum
Flächengröße des Standortes: 3,4 ha
Wohneinheiten: 116 (ca. 65 – 90 m² Wohnfläche)
Haustypen: 102 RH, 14 DHH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Sammelgarage als Garagenzeile, Stellplätze vor dem 
Gebäude und im öffentlichen Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: Rückhaltebecken, Honebach, Spielplätze, 
Einzelbäume, hoch gelegene Grundstücke
1212

78
Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg | Quartiersperspektive
„Individuelle Wohnformen am Gasometer“
si
nnvolle Zielgruppen
 „Individualisten“
 so
zial- und altersgemischte Gruppen
Stärken
 unterschiedliche Wohnformen 
 g
eringe Entfernung zur Innenstadt, Arbeitsplatzschwerpunkten z.B. Gewerbegebiet Loddenheide
 gute verkehrliche Anbindung an regionale und überregionalen Verkehr
 Lage in dem attraktiven Grünbereich Lütkenbeck
Schwächen
 kein städtebaulich integrierter Standort / große Entfernung zu sozialen Infrastrukturen wie Schulen und Kindergärten
 sü
dliche Bereich ungeordnet
 Entfernung zur ÖPNV-Haltestelle Loddenheide
 keine Treffpunkte, keine Identifikationspunkte
 überwiegend keine Barrierefreiheit 
Maßnahmen
 Sicherung der nördlichen Spielfläche und ggf. Erweiterung nach Osten: Realisierung eines öffentlichen Kinderspielplatzes
 U
mnutzung der südlichen Spielfläche (z.B. Stellplätze, ergänzende Bebauung, …)
 Sicherung des baulichen Bestandes 
 Stellplatz- und Parzellierungskonzept
1212

79
„Individuelle Wohnformen am Gasometer“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf (nördlicher Bereich)
 P
aketverkauf (südlicher Bereich): Direktverkauf an städtisches Wohnungsunternehmen und/
oder münsterische Wohnungsgenossenschaft (Standort mit sozialem Steuerungsbedarf)
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
I
nstrumente 
 § 34 BauGB: 
Einfügung in die Eigenart der näheren Umgebung
Gremmendorf | Von-Hünefeld-Weg | Quartiersperspektive 1212

80
Stadtteil | Gremmendorf | Quartiersperspektiven
Individuelle Wohnformen 
am Gasometer
Individuelle Wohnformen 
am Gasometer
EV PV
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Direktverkauf
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K
St

81
Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde-West
15
16
13
14
17
18

82
Gremmendorf | Wiegandweg 1313

83
Gremmendorf | Wiegandweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 5,3 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 250 m
Kita: 250 m
Schulen: 800 m
ÖPNV Haltestelle: Paul-Engelhard-Weg 120 m (20 Minuten-
Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg 
Loddenheide
Freiraum: Große Lodden
Flächengröße des Standortes: 1,7 ha
Wohneinheiten: 27 (ca. 115 m² Wohnfläche)
Haustypen: 27 RH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Sammelgaragen als Garagenzeilen
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB 
(BP 142 V Straßenbegrenzungslinie)
Besonderheiten: unmittelbare Nähe zur York-Kaserne, 
Spielplätze zwischen Garagen, tlw. erhöhte Grundstücke
1313

84
Gremmendorf | Wiegandweg | Quartiersperspektive
„ Familienwohnen an der York Kaserne“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien mit Kindern
 M
ehrgenerationen
Stärken
 zentrale Lage im Stadtgebiet, zum bestehenden und zum geplanten Zentrum
 L
age zu den bestehenden Grün- und Erholungsflächen z.B. Große Lodden, Dortmund-Ems-Kanal
 Erreichbarkeit der bestehenden Kindertagesstätten und Schulen auf der gegenüberliegenden Seite Albersloher Weg
Schwächen
 Verkehrsbelastung und Barriere durch den Albersloher Weg (trotzdem ruhig)
M
aßnahmen
 Erhalt des Bestandes: Sicherung der einheitlichen Gestaltungssituation der Hausgruppen
 Neubaukonzept: Einzel- / Doppelhäusern im rückwärtigen Bereich 
 Stellplatzkonzept: kein Verkauf der Garagen ggf. Abriss und Neuerrichtung 
(ggf. Umnutzung der Flächen im Rahmen der Planungen York-Kaserne)
 An-/Ausbaukonzept: Anbau im Bestand im rückwärtigen Bereich nur einheitlich für die gesamte Hausgruppe
 Freiflächenkonzept: Eindruck der freien Vorgartenbereiche sichern (Nebenanlagen und Einfriedigung ausschließen), …
 Parzellierungskonzept
1313

85
„ Familienwohnen an der York Kaserne“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 A
bstimmung mit Planungen auf der York-Kaserne (insb. Garagen)
 Infrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 Anteilige Vergabe zum Festpreis
 Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente 
 (einfacher) Bebauungsplan: 
 Festsetzung der überbaubaren Grundstücksflächen und Sicherung der städtebaulichen Gestalt
 gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: 
 Sicherung des einheitlichen Erscheinungsbildes 
Gremmendorf | Wiegandweg | Quartiersperspektive 1313

86
1414Gremmendorf | Angelsachsenweg

87
Gremmendorf | Angelsachsenweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 5,5 m
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 300 m
Kita: 290 m
Schulen: 570 m
ÖPNV Haltestelle: Heidestraße 110 m (20 Minuten Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg 
Loddenheide
Freiraum: Große Lodden
Flächengröße des Standortes: 4,0 ha
Wohneinheiten: 37 (ca.115 – 175 m² Wohnfläche)
Haustypen: 3 RH, 14 DHH, 20 EFA
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garagen am Gebäude, Sammelgarage
Denkmalwürdige Struktur: ja
Planungsrecht: § 34 BauGB 
(BP Nr.390 Leitungs-/Erschließungsrecht / Nr.142V Straßenbegrenzungslinie)
Besonderheiten: Erhöhte Lage der Häuser, erhaltenswerte 
Einzelbäume, homogene Anlage
1414

88
Gremmendorf | Angelsachsenweg| Quartiersperspektive
„Gartenstadt Große Lodden“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien mit Kindern
 M
ehrgenerationen
Stärken
 Lage zum zukünftigen Zentrum 
 g
ute Verkehrsanbindung (Albersloher Weg, ÖPNV, Rad)
 große Grundstücke 
 gute Anbindung an Kindertagesstätten, Grundschulen, Grünflächen und Naherholungsbereiche 
 geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten z.B. Gewerbegebiet Loddenheide
 Gartenstadtcharakter: „Tor“ / Eingangssituation zum Grünraum Große Lodden
Schwächen
 z. T. Lärmbelastung durch den Albersloher Weg /Angelsachsenweg 
 f
ehlender Fuß- und Radweg am Angelsachsenweg
Maßnahmen
 Sicherung der vorhandenen Strukturen / vorhandenen Charakter der Gartenstadt erhalten:große Grundstücke, Vorgartenbereich frei halten, 
überbaubare Fläche / Baumasse begrenzen,… (in Einklang mit dem Denkmalschutz)
 An-/Ausbaukonzept: verträgliche Anbauten im rückwärtigen Bereich zulassen (in Einklang mit dem Denkmalschutz)
 Freiflächenkonzept: z. B. Gestaltung unversiegelter Flächen, Einfriedigung der großen Grundstücke, Nebenanlagen,…
 Parzellierungskonzept
1414

89
„Gartenstadt Große Lodden“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf
 P
aketverkauf: südliche Zeilenbebauung
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente 
 Prüfung Denkmalschutz (im Benehmen mit dem LWL/WAFD): 
 wichtiges Dokument deutscher Nachkriegsgeschichte und frühes Beispiel moderner Gartenstadtgestaltung der 1950er Jahre und
objektbezogene Qualitäten
 Bebauungsplan: 
 unterstützende Regelungen zum Erhalt der Gartenstadt treffen
 gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung:
 Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltqualität 
Gremmendorf | Angelsachsenweg| Quartiersperspektive 1414

90
1515Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg

91
Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 4,9 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 970 m
Kita: 150 m
Schulen: 350 m
ÖPNV Haltestelle: Gremmendorf-Ehrenmal 450 m (20 Minuten-
Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg 
Loddenheide
Freiraum: Loddenbach
Flächengröße des Standortes: 0,6 ha
Wohneinheiten: 20 (ca. 110 m² Wohnfläche)
Haustypen: 20 RH
Baualter: 2000er
Geschossigkeit: 2
Parken: Sammelgaragen, Stellplätze im öffentlichen 
Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: Bebauungsplan Nr. 397
Besonderheiten: Neubauten, Lage im Neubaugebiet, 
Klinkerfassade
1515

92
Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg | Quartiersperspektive
„Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien mit Kindern
S
tärken
 Lage im bestehenden Neubaugebiet und Grünbereichen
 N
eubaustandard
 hohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten)
 verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele, Fuß-/Radwegenetz)
Schwächen
 Entfernung zur Nahversorgung
 E
ntfernung zu ÖPNV-Haltestelle
Maßnahmen
 keine
1515

93
„Nachbarschaftliches Wohnen für Familien im Neubau“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Einzelverkauf
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor
 anteilige Vergabe zum Festpreis
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
I
nstrumente 
 Bebauungsplan Nr. 397: keine Änderung nötig
Gremmendorf | Wilhelm-Holthaus-Weg | Quartiersperspektive 1515

94
1616Gremmendorf | Lilienthalweg

95
Gremmendorf | Lilienthalweg
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 5,1 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 200 m
Kita: 300 m
Schulen: 550 m
ÖPNV Haltestelle: Paul-Engelhard-Weg 220 m (20 Minuten-
Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg 
Loddenheide
Freiraum: Große Lodden
Flächengröße des Standortes: 1,5 ha
Wohneinheiten: 33 (ca. 90 m² Wohnfläche)
Haustypen: 33 RH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Stellplätze vor Gebäude, tlw. Garagen am Gebäude
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: homogener Straßenraumeindruck, 
Straßenführung; Dungwege
1616

96
Gremmendorf | Lilienthalweg | Quartiersperspektive
„Zentrumsnahes Wohnquartier mit Charakter“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien 
 S
ozial- und altersgemischte Gruppen
 Bau- / Wohngemeinschaften
Stärken
 hohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, 
g
eringe Entfernung zum bestehenden Zentrum, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten)
 gute Radwegeanbindung an die Innenstadt
 verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele)
Schwächen
 sanierungsbedürftige Baustruktur
M
aßnahmen
 Abriss des Bestandes zur Entwicklung eines Neubaugebietes in zentraler Lage des Stadtteils
 Neubau eines verdichteten Quartiers mit unterschiedlichen Bebauungstypen (z.B. Mehrfamilienhäuser, Baugemeinschaftsprojekte, verdichtete 
Reihenhäuser,,…)
 ggf. Anpassung und Erweiterung des Erschließungssystems
1616

97
„ Zentrumsnahes Wohnquartier mit Charakter“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: Investor
Z
ielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Investor / Eigentümer
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau
 Option Pilotprojekt Passivhaus 
(mind. Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau]
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente 
 Wettbewerb für ein innovatives, zielgruppenorientiertes, verdichtetes Neubaukonzept 
mit Nachhaltigkeitsorientierung ggf. Passivhausstandard
 Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung
 Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten
 Städtebaulicher Vertrag
 Sicherung der im Wettbewerb aufgezeigten Qualitäten
 gg
f. Workshop für Teilfläche mit potenziellen Nutzern / Bürgerinnen und Bürgern
 Projekt Bau-/Wohngemeinschaften
Gremmendorf | Lilienthalweg | Quartiersperspektive 1616

98
Angelmodde | Zum Erlenbusch 1717

99
Angelmodde | Zum Erlenbusch
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 5,6 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 300 m
Kita: 240 m
Schulen: 350 m
ÖPNV Haltestelle: Otto-Hersing-Weg 200 m (20 Minuten Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg 
Loddenheide
Freiraum: Große Lodden
Flächengröße des Standortes: 3,8 ha
Wohneinheiten: 111 (ca. 65 – 90 m² Wohnfläche)
Haustypen: 17 Zweifamilienhäuser, 57 RH, 5 MFH
Baualter: 1950er
Geschossigkeit: 2
Parken: Garagen und Stellplätze am Gebäude, Sammelgaragen 
als Garagenzeile
Denkmalwürdige Struktur: nein, aber erhaltenswerte 
städtebauliche und architektonische Qualitäten 
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: einziger Standort mit MFH, parkähnliche 
Grundstücke im Norden, erhaltenswerte Bäume
1717

100
Angelmodde | Zum Erlenbusch | Quartiersperspektive
„Wohnvielfalt am Erlenbusch“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien mit Kindern
 P
aare und Singles
 sozial- und altersgemischte Gruppen 
Stärken
 integrierte Lage 
 h
ohe Lagequalität (ruhige Lage, fußläufige Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, 
geringe Entfernung zum bestehenden Zentrum, geringe Entfernung zu Arbeitsplatzschwerpunkten)
 gute Radwegeanbindung an die Innenstadt
 verkehrliche Anbindung (Innenstadt, regionale und überregionale Ziele)
Schwächen
 Stellplatzproblematik insb. in Stichen
M
aßnahmen
 Erhalt des Bestandes: gestalterische Sicherung der Gebietes und der Gebäude
 Freiflächenkonzept: Sicherung der erhaltenswerten, prägenden Grünstrukturen
 Stellplatzkonzept: Ordnung des ruhenden Verkehrs, bei Reihenhäusern Parkbucht neben Stich ausparzellieren, …
 Anbau-/Ausbaukonzept: rückwärtige Anbauten bei parallel zur Straße Erlenbusch liegenden Gebäuden möglich (Reihenhäuser Hausnr. 40 -
64 gerade, Zweifamilien-Reihenhäuser 19 - 35, 36, 38) (in Abstimmung mit dem Erhaltungsschutz)
 Parzellierungskonzept
 Realisierung Kindertagesstätte im Bestand mit neuem Anbau (in Abstimmung mit dem Erhaltungsschutz)
 Integration / Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes
1717

101
„Wohnvielfalt am Erlenbusch“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: 1 Investor
M
ehrfamilienhäuser und Häuser parallel Zum Erlenbusch ggf. Teilpakete
 Einzelverkauf: Reihenhäuser Querausrichtung Zum Erlenbusch
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer / Investor
 anteilige Vergabe zum Festpreis
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente 
 Erhaltungssatzung: 
 Sicherung der historischen Siedlung aus den 1950er Jahren in ihrem homogenen und weitläufigen Erscheinungsbild
 Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltqualität
 einheitliche Sanierung des Bestandes
 (Einfacher) Bebauungsplan und gestalterische Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung
 Sicherung der gestalterischen und städtebaulichen Qualitäten
1717
Angelmodde | Zum Erlenbusch | Quartiersperspektive

102
Angelmodde | Ostpreußenstraße 1818

103
Angelmodde | Ostpreußenstraße
QuartiersstrukturEi nordnung im Stadtteil
Entfernung zur:
Altstadt: 6,1 km
Nahversorgung : Stadtbereichszentrum 1 km
Kita: 500 m
Schulen: 450 m
ÖPNV Haltestelle: Pommernstraße 125 m (20 Minuten Takt)
Arbeitsplatzschwerpunkte: Höltenweg / Kesslerweg, 
Loddenheide
Freiraum: Pferdebusch, Große Lodden
Flächengröße des Standortes: 4,1 ha
Wohneinheiten: 88 (ca. 75 – 155 m² Wohnfläche)
Haustypen: 60 RH, 26 DHH, 2 EFA
Baualter: 1960er
Geschossigkeit: 2
Parken: Sammelgaragen tlw. als Garagenzeile, Garagen und 
Stellplätze am Gebäude, Stellplätze im öffentlichen Straßenraum
Denkmalwürdige Struktur: nein
Planungsrecht: § 34 BauGB
Besonderheiten: zentraler Spielplatz / Bolzplatz, Klinkerfassade, 
erhaltenswerte Einzelbäume
1818

104
Angelmodde | Ostpreußenstraße | Quartiersperspektive
„Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch“
si
nnvolle Zielgruppen
 Familien (mit Kindern) 
 so
zial- und altersgemischte Gruppen
Stärken
 Spielplatz, Wegesystem und Aufenthaltsflächen als Treffpunkte
S
chwächen
 z.T. Verlärmung durch den Albersloher Weg
M
aßnahmen
 Abriss und Neubebauung des Bereiches östlich der Schlesienstraße – Zielrichtung Mehrfamilienhausbau
 Sicherung der prägenden Teile des bestehenden Quartiers 
 An-/Ausbaukonzept: rückwärtige Erweiterung zur Erhöhung der Wohnfläche (nicht bei mittig liegenden Reihenhäusern)
 Sicherung und ggf. Umstrukturierung der „grünen Mitte“des Quartiers, Erhalt der bestehenden Spielfläche 
 Stellplatzkonzept: Regelung des ruhenden Verkehrs, Abriss der Sammelgaragen an den Eingangsbereichen des Spielplatzes, …
 Anschluss an Normannenweg realisieren (Parzellierung des Fuß-/Radweges bereits im Bebauungsplan Nr. 390 festgesetzt)
 Nachhaltigkeit: Option für Projekt Quartiersmanagement Energie KfW im Bestand und städtische Standards bei Neubau
1818

105
„Familienfreundliches Wohnen am Pferdebusch“
sinnvolle Vermarktungsstrategie
 Paketverkauf: östlich der Schlesienstraße (Vermietung, ggf. Eigentum) 1 Investor
 P
aketverkauf: mittig liegende Reihenhäuser (Vermietung)
 Einzelverkauf
Zielsetzungen
 Zielgruppen-, Maßnahmen- und Vermarktungsfokus 
 I
nfrastrukturbeitrag Eigentümer/Investor
 anteilig förderfähiger Wohnungsbau im Neubau 
 Bereich Neubau: Bereitschaft zur städtebaulichen Optimierung (Mehrfachbeauftragung) 
 Realisierung der energetischen städtischen Standards im Neubau
 Bereich Bestand: Option Quartiersmanagement Energie KfW
Bürger-/Nutzereinbindung
 Information der Bürgerinnen und Bürger zum Gesamtkonzept
 E
inbindung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
Instrumente 
 Mehrfachbeauftragung Neubau
: 
 qualitative Mehrfamilienhausentwicklung
 Bebauungsplan mit gestalterischen Festsetzungen bzw. Gestaltungssatzung: 
Sicherung der städtebaulichen Gesamtstruktur und Gestaltung, Neuordnung des Bereiches östlich der Schlesienstraße (geplanter 
Geschosswohnungsbau mit städtischen Standards hinsichtlich Energie)
 Städtebaulicher Vertrag
 Sicherung der in der Mehrfachbeauftragung aufgezeigten Qualitäten
 Op
tion Quartiersmanagement Energie KfW
 Sanierungsmöglichkeiten der Bestandsbauten durch Sanierungsmanager begleiten
1818
Angelmodde | Ostpreußenstraße | Quartiersperspektive

106
Stadtteil | Gremmendorf / Angelmodde | Quartiersperspektiven
Gartenstadt Große LoddenGartenstadt Große Lodden
EV B
Familienfreundliches 
Wohnen am Pferdebusch
Familienfreundliches 
Wohnen am Pferdebusch
St
EV B
Wohnvielfalt 
am Erlenbusch
Wohnvielfalt 
am Erlenbusch
St
PV
Nachbarschaftliches Wohnen 
für Familien im Neubau
Nachbarschaftliches Wohnen 
für Familien im Neubau
EV
PV
PV
E
PV
Familienwohnen 
an der York-Kaserne
Familienwohnen 
an der York-Kaserne
EV B
A
A
F
FA
F
G
G
A
B
G B
G
D
K
§
EV
St
Zentrumsnahes Wohnen 
mit Charakter
Zentrumsnahes Wohnen 
mit Charakter
§
Abriss
Neubau
Gebäude Ausbau
Stellplatzkonzeption
Freiflächenkonzept
Ausbau- |Anbau-Konzept
St
F
A
Paketverkauf, zielgruppenorientiert
Einzelvergabe, zielgruppenorientiert
Ausschreibung - Bestgebot
Ausschreibung - Festpreis
Städtebaulicher VertragBebauungsplan
Gestaltungssatzung Erhaltungssatzung
Wettbewerb | Mehrfachbeauftragung
Workshop Nutzer | Info Nutzer
EV
PV
§B
EG
Erhaltung
DenkmalschutzD
Übernahme Spielplatz
Neuplanung Kita
Neuplanung Spielplatz
K

107
Gesamtschau der Standorte
Label
Zielgruppen
Maßnahmen: Erhalt / Abriss
Maßnahmen: Neubau
Instrumente
Vermarktung

108
Standorte-Entwicklungskonzept | Label 
Bestand trifft Neubau 
am Gievenbach 
Bestand trifft Neubau 
am Gievenbach 
Individuelle Wohnformen  
am G
asometer
Individuelle Wohnformen  
am Gasometer
Qualitätvolles Wohnen in 
der Ja
hnstraße
Qualitätvolles Wohnen in 
der Jahnstraße
Gemeinsam wohnen 
am G
ievenbachtal
Gemeinsam wohnen 
am Gievenbachtal
Altengerechtes Wohnen 
im Ze
ntrum
Altengerechtes Wohnen 
im Zentrum
Nachhaltiges Wohnen
in Uni-Nähe
Nachhaltiges Wohnen
in Uni-Nähe
Ruhiges Wohnen 
nah
e Germania-
Campus
Ruhiges Wohnen 
nahe Germania-
Campus
Wohnen am SandfortskampWohnen am Sandfortskamp Innovatives Wohnen am 
Großen Busch
Innovatives Wohnen am 
Großen Busch
vielfältige Lebensformen 
an d
er Coerheide
vielfältige Lebensformen 
an der Coerheide
Gut versorgt WohnenGut versorgt Wohnen
Gartenstadt RumphorstwegGartenstadt Rumphorstweg
Gartenstadt Große LoddenGartenstadt Große Lodden
Familienwohnen 
an d
er York-Kaserne
Familienwohnen 
an der York-Kaserne
Familienfreundliches 
Wohnen am Pferdebusch
Familienfreundliches 
Wohnen am Pferdebusch
Nachbarschaftliches Wohnen 
für Familien im Neubau
Nachbarschaftliches Wohnen 
für Familien im Neubau
Wohnvielfalt am ErlenbuschWohnvielfalt am Erlenbusch
Zentrumsnahes Wohnen 
mit Charakter
Zentrumsnahes Wohnen 
mit Charakter

109
Standorte-Entwicklungskonzept | Zielgruppen
Familien mit Kindern | 
Paare und Singles 
Familien mit Kindern | 
Paare und Singles 
Individualisten | sozial- und altersgemischte GruppenIndividualisten | sozial- und altersgemischte Gruppen
sozial- und altersgemischte Gruppensozial- und altersgemischte Gruppen
Familien | Paare und 
Sing
les | Mehrgenerationen
Familien | Paare und 
Singles | Mehrgenerationen
Senioren | 
Mobilitä
tseingeschränkte | 
altersgemischte Gruppen
Senioren | 
Mobilitätseingeschränkte | 
altersgemischte Gruppen
altersgemischte Gruppenaltersgemischte Gruppen
Singles und Paare | 
Fam
ilien
Singles und Paare | 
Familien
Besondere Zielgruppen ( z.B. 
kind
erreiche Familien)
Besondere Zielgruppen ( z.B. 
kinderreiche Familien) Bau-/Wohngemeinschaften | Mehrgenerationen | 
sozial- und altersgemischte Gruppen
Bau-/Wohngemeinschaften | Mehrgenerationen | 
sozial- und altersgemischte Gruppen
altersgemischte Gruppen | Familien (mit Kindern)altersgemischte Gruppen | Familien (mit Kindern)
Senioren | Mobilitätseingeschränkte | 
soz
ial- und altersgemischte Gruppen
Senioren | Mobilitätseingeschränkte | 
sozial- und altersgemischte Gruppen
Familien | MehrgenerationenFamilien | Mehrgenerationen
Familien mit Kindern | MehrgenerationenFamilien mit Kindern | Mehrgenerationen
Familien mit Kindern | MehrgenerationenFamilien mit Kindern | Mehrgenerationen
Familien (mit Kindern) | sozial- und 
altersgemischte Gruppen
Familien (mit Kindern) | sozial- und 
altersgemischte Gruppen
Familien mit KindernFamilien mit Kindern
Familien | sozial- und altersgemischte Gruppen I 
Bau- / Wohngemeinschaften
Familien | sozial- und altersgemischte Gruppen I 
Bau- / Wohngemeinschaften
Familien mit Kindern | Paare und Singles | 
sozial- und altersgemischte Gruppen
Familien mit Kindern | Paare und Singles | 
sozial- und altersgemischte Gruppen

110
Standorte-Entwicklungskonzept | Maßnahmen: Erhalt / Abriss
Abriss
Optional Abriss
Erhaltung

111
Standorte-Entwicklungskonzept | Maßnahmen: Neubau
Neubau
Optional Neubau

112
Standorte-Entwicklungskonzept | Instrumente: formelle Instrumente
Mehrfachbeauftragung | B-
Plan und gestalterische 
Festsetzungen I 
städtebaulicher Vertrag
Mehrfachbeauftragung | B-
Plan und gestalterische 
Festsetzungen I 
städtebaulicher Vertrag
Mehrfachbeauftragung | B-Plan und 
gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher 
Vertrag
Mehrfachbeauftragung | B-Plan und 
gestalterische Festsetzungen I städtebaulicher 
Vertrag
B-Plan und gestalterische Festsetzungen | 
Erha
ltungssatzung
B-Plan und gestalterische Festsetzungen | 
Erhaltungssatzung
Wettbewerb I B-Plan  und gestalterische 
Festse
tzungen I städtebaulicher Vertrag
Wettbewerb I B-Plan  und gestalterische 
Festsetzungen I städtebaulicher VertragB-Plan und gestalterische 
Festse
tzungen
B-Plan und gestalterische 
Festsetzungen
§ 34 
§ 34 
Mehrfachbeauftragung | 
Vorh
abenbezogener B-Plan I 
städtebaulicher Vertrag
Mehrfachbeauftragung | 
Vorhabenbezogener B-Plan I 
städtebaulicher Vertrag
B-Plan und gestalterische 
Festse
tzungen
B-Plan und gestalterische 
Festsetzungen
B-Plan | ggf. Wettbewerb
B-Plan | ggf. Wettbewerb
§ 34 in Verbindung mit 
städ
tebaulichen Vertrag
alternativ  vorhabenbezogener B-
Plan
§ 34 in Verbindung mit 
städtebaulichen Vertrag
alternativ  vorhabenbezogener B-
Plan
Wettbewerb | B-Plan und 
gestalterische Festsetzungen |  
städtebaulicher Vertrag
Wettbewerb | B-Plan und 
gestalterische Festsetzungen |  
städtebaulicher Vertrag
B-Plan 2
Mehrfa
chbeauftragung I 
städtebaulicher Vertrag
B-Plan 2
Mehrfachbeauftragung I 
städtebaulicher Vertrag
B-Plan 140
B-Plan 140
B-Plan 186B-Plan 186
B-Plan und gestalterische 
Festse
tzungen | Denkmal 
B-Plan und gestalterische 
Festsetzungen | Denkmal 
Erhaltungssatzung | B-Plan und gestalterische 
Festsetzungen
Erhaltungssatzung | B-Plan und gestalterische 
Festsetzungen
B-Plan 234
B-Plan 234
B-Plan 397 B-Plan 397

113
Standorte-Entwicklungskonzept | Vermarktung
Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf
Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf
EinzelverkaufEinzelverkauf Paketverkauf Paketverkauf 
Einzelverkauf Einzelverkauf 
EinzelverkaufEinzelverkauf PaketverkaufPaketverkaufEinzelverkauf und  
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Einzelverkauf und 
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Einzelverkauf und 
Paketverkauf
PaketverkaufPaketverkauf
Paketverkauf | DirektverkaufPaketverkauf | Direktverkauf
Einzelverkauf und PaketverkaufEinzelverkauf und Paketverkauf
Einzelverkauf Einzelverkauf 
Einzelverkauf und Paketverkauf I 
Direktverkauf
Einzelverkauf und Paketverkauf I 
Direktverkauf
Paketverkauf | 
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Paketverkauf | 
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Paketverkauf | 
Direktverkauf
Paketverkauf | 
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Paketverkauf | 
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Paketverkauf | 
Direktverkauf

114
	

 

Maarit Benson |
Maria Dirking |
Jörg Krause |
Claudia Scheck |
Heidi Schumacher |
Standorte-Entwicklungskonzept ´Briten-Wohnungen` | Projektbearbeitung
Bildnachweis: Stadt Münster



































	

	
		







	

	






	













	




	



	



 






	


	

	


	
	
	
	







































	

	

	



		










 






	




	













	






























	













	




	























	


 


	
 

	




	







 







	


	

















	













 


	

	












	






	




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Beschlussvorlage

10018 Zeichen

V/0728/2012/1 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
'Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster'  
- Zielkonzept für die 18 Wohnstandorte - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
07.11.2012 Hauptausschuss Vorberatung 
07.11.2012 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Dem ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ (Anlagen 1 und 2a-2d) im 
Sinne einer städtischen Ziel- und Positionsbestimmung wird zugestimmt.  
 
1.1. Das Konzept bzw. die städtische Zielpositionierung wird nach Beschluss den Bürgerinnen 
und Bürgern je in den einzelnen Stadtteilen vorgestellt; 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, … 
 
2.1. die städtebaulichen, stadtgestalterischen, wohnungs - und sozialstrukturellen, infrastruk-
tursichernden  und verfahrenstechnischen Zielsetzungen in  Konkretisierung  der best e-
henden Konversionsvereinbarung zwischen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (B I-
mA) und Stadt Münster abschließend zu verhandeln und dabei … 
2.1.1. die in der Begründung zur Vorlage dargestellten Mindestquoten bezogen auf 
wohnungsstrukturellen städtischen Ziele und Bedarfe zu Grunde zu legen; 
2.1.2. weitergehende Regelungen zur Aufgaben - und Kostenverteilung mit der BImA, 
im Besonderen für die sozialen Infrastrukturfolgekosten (Auswirkungen und B e-
darfe Kindertagesstätten, Grundschulen, öffentl. Kinderspielplätze), zu verei n-
baren; 
 
2.2. die städtische Positionsbestimmung wo nötig durch ergänzenden städtebaulichen I n-
strumenteneinsatz zu flankieren; 
 
2.3. die politischen Gremien nach Abschluss der Verhandlungen mit der BImA zeitnah über 
die Ergebnisse zu informieren und wo erforderlich entspre chende Beschlüsse herbeizu-
führen; 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0728/2012/1 
Auskunft erteilt: 
Herr Krause 
Ruf: 
492 61 20 
E-Mail: 
KrauseJ@stadt-muenster.de  
Datum: 
02.11.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0728/2012/1 
2.4. Informationsveranstaltungen vor jeder Vermarktung der einzelnen Standorte für die int e-
ressierte Bürgerschaft und für künftige Nutzer, gemeinsam mit der BImA, durchzuführen. 
 
3. Die folgenden Antragsanliegen der parlamentaris chen Gremien, die (auch) die Wohnstandorte 
der britischen Stationierungskräfte betreffen, sind damit erledigt bzw. aufgegriffen: 
3.1. negative wirtschaftliche Folgen des Truppenabzugs mildern; mögliche Konsequenzen 
insbes. für die Wohnungs - und Infrastrukturpol itik in den hauptbetroffenen Stadtteilen 
aufzeigen; Strukturwandel aktiv steuern 
 -  Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 14.08.2006  (Punkt 1.); 
3.2. Wohnungsbestandes kostengünstig an junge Familien mit Kindern anbieten; Aufnahme 
entsprechender Gespräche mit der BImA 
-  Antrag der CDU-Fraktion und FDP-Fraktion im Rat der Stadt vom 15.08.2006  (Punkt 
1.); 
3.3. Erstellung von Bestandsaufnahmen des umfangreichen Wohnungsbestandes; Aufna h-
me von Gesprächen zwecks Sicherung und Begleitung eines schrittweisen und behut-
samen Übergangs des Wohnungsbestandes mit der BImA 
 -  Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münster -Südost vom 14.09.2006  (Punkte 1. und 
3.); 
3.4. Ziel der Bildung von Wohneigentum für Familien mit mittlerem und geringerem Einko m-
men; Ziel des Ausschlusses der Veräußerung an einen Investor mit spekulativer Weite r-
veräußerungsabsicht; Prüfung eines angemessenen Anteils an Mietwohnungen und e i-
nes genossenschaftlichen Modells; Weiterentwicklung der attraktiven Quartiere; Einf ü-
gung in die vorhandenen Stadtteilstrukturen; Berücksichtigung heutiger Wohnansprüche 
und energetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit der BImA; Prüfung der 
Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren; Weiterverkauf 
an selbstnutzende Familien;  
-  Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt vom 11.04.2011  (Punkte 1.-4. und 7.) 
3.5. Bericht über die Liegenschaften, Wohnungsanlagen und Gebäude für Familienangehör i-
ge der Militäreinheiten 
 -  Antrag der SPD im Rat der Stadt vom 05.05.2011  (Punkt 1.); 
3.6. Bildung von Wohnungseigent um für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; 
familiengerechtes preiswertes Wohnen; bezahlbarer Mietwohnraum; Ausschluss von 
unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der attraktiven 
Quartiere; Einfügung in die vorhandene n Ortsstrukturen; Berücksichtigung heutiger 
Wohnansprüche und energetischer Anforderungen; Prüfung der Übernahme durch 
Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen Investoren incl. Prüfung eines genosse n-
schaftlichen Modells; vorbereitende Gespräche mit der BImA  aufnehmen; Einbindung 
und Beteiligung der Bürgerschaft 
 -  Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster Südost vom 17.06.2011 (Punkte 1., 3. -6. 
und 9.-11.); 
3.7. Bildung von Wohnungseigentum für Familien mit mittlerem und geringem Einkommen; 
familiengerechtes pre isgünstiges Wohnen; relevante Anteile an Mietwohnraum; Au s-
schluss von unkontrollierten spekulativen Weiterveräußerungen; Weiterentwicklung der 
attraktiven Quartiere; Einfügung in die vorhandenen Ortsstrukturen; Berücksichtigung 
heutiger Wohnansprüche und e nergetischer Anforderungen; Gesprächsaufnahme mit 
der BImA; Prüfung der Übernahme durch Wohn+Stadtbau im Verbund mit regionalen In-
vestoren incl. Prüfung eines genossenschaftlichen Modells; Schaffung von Familie n-
wohneigentum gem. Förderrichtlinien; Weiterverkauf an selbstnutzende Familien 
 -  Antrag der SPD-Fraktion in der BV Münster West vom 29.02.2012  (Punkte 1.-4.); 
3.8. planungsrechtliche Begleitung der Konversion; Erhalt der ausgewogenen Sozialstruktur 
im Ortsteil 
-  Antrag der CDU-Fraktion in der BV Münste r Südost vom 07.06.2011  (Punkte 9. und 
11.); 
3.9. Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne; Bestandsaufnahme der Wohnquartiere  
-  Antrag der CDU -Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost vom 02.12.2011  
(Punkte 1. und 2.);

- 3 - 
V/0728/2012/1 
3.10. seniorengerechtes Wohnen am Standort Arnheimweg; verdichtete Bebauung am Stan d-
ort Von -Esmarch-Straße; Einleitung entsprechender Bauleitplanverfahren; Prüfung von 
Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen 
-  Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt vom 06.02.2012  (Punkte 4.-8.). 
 
4. Der i m Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung Verkehr und Wirtschaft  am 
25.10.2012 beschlossene  Änderungsantrag der SPD -Fraktion vom 25.10.2012 (Anlage 1 
zu dieser Vorlage) wird inhaltlich berücksichtigt. Der ergänzten Begründung zur Vorlage 
V/0728/2012 (Anlage 2 zu dieser Vorlage) wird zugestimmt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Beschlüsse lösen unmittelbar keine Finanzwirkung für den städtischen Haushalt aus. 
 
Die in der Vorlage angesprochenen Infrastrukturkosten, primär in Form sozialinfrastruktur eller Fol-
gekosten, werden nicht durch Zustimmung zum Konzept ausgelöst oder neu begründet. Sie sind 
vielmehr Folge der freiwerdenden, durch die britischen Stationierungskräfte bisher genutzten 
Wohngebäude und die damit für die Stadt unter Daseinsvorsorgege sichtspunkten „neuen“ 
Wohneinheiten und Haushalte. Mit der Vorlage wird die Verwaltung deshalb beauftragt, diese pe r-
spektivischen Kosten mind. anteilig mit der BImA als Eigentümerin der Flächen in Konkretisierung 
der Konversionsvereinbarung zu verhandeln (vgl. Beschlusspunkt 2.1.2). 
 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Dem als Anlage 1 zu dieser Ergänzungsvorlage beigefügten Antrag der SPD -Fraktion im Rat der 
Stadt Münster soll gefolgt werden. Diesem dient der in Fettschrift dargestellte, ergänzte B e-
schlusstext, hier Beschlussvorschlag 4. 
 
 
Die Antragsanliegen A-C (vgl. Anlage 1) finden wie folgt Berücksichtigung: 
 
Zu A und B: 
 
 Im Antrag thematisiert wird eine Ergänzung der wohnungsstrukturellen Zielaussage in Richtung 
studentisches Wohnen und dessen Umsetzung bzw. Sicherung im Gesamtkonzept über eine Ve r-
größerung der Anzahl der Direktverkäufe mit einer unbestimmten örtlichen Festlegung und Anzahl. 
 
Somit ist ein direkter Bezug zu den bereits in der Ursprungsvorlage vorgesehenen Beschlussvo r-
schlägen 1., vor allem zu 2.1 und ganz konkret zu 2.1.1 gegeben.  
 
Beschlussvorschlag 2.1.1 stellt den inhaltlichen Bezug zu den wohnungsstrukturellen städtischen 
Zielen in Form von Mindestanforderungen direkt her: Die Berücksichtigung des Antragsanliegens 
erfolgt somit durch Anreicherung/Er gänzung der Begründung zur Vorlage V/0728/2012 (gemäß 
Textfassung in Anlage 2 zu dieser Ergänzungsvorlage, Seite 5, dunkel hinterlegt und eingekästelt 
gekennzeichnet hervorgehoben). 
 
Dies bewirkt, dass über den beibehaltenen Beschlussvorschlag 2.1.1 die wi e in Anlage 2 ergänzt 
dargestellten Ziele Inhalt des Gesamtkonzeptes und gleichzeitig Maßgabe für die Verwaltung we r-
den, dies mit der BImA in Konkretisierung der bestehenden Konversionsvereinbarung zu verha n-
deln.

- 4 - 
V/0728/2012/1 
 
Die graphischen Anlagen zur Ursprungsvorla ge werden nach Abschluss des Verhandlungserge b-
nisses mit der BImA zum Direktverkauf angepasst: 
 
Die Information über die ergänzte wohnungspolitische Zielrichtung wird in den noch in diesem Jahr 
stattfindenden öffentlichen Bürgerinformationen aktiv dargestellt. 
 
Zu C:  
 
Der Antrag thematisiert hier redaktionell -inhaltliche Veränderungen in Anlage 1 der Ursprungsvo r-
lage, die sich ausschließlich auf textliche Änderungsbedarfe im ‚Standorte -Entwicklungskonzept 
Briten-Wohnungen in Münster’ auswirken.  
 
Die Berüc ksichtigung des Antragsanliegens erfolgt somit durch Änderung der Anlage 1 der U r-
sprungsvorlage dahingehend, dass die Verwaltung hier textlich klarstellen wird, dass sich die Zie l-
setzung „alters- und sozialgemischt“ in den Quartiersentwicklungen auch auf Q uartiersentwicklun-
gen im westlichen Stadtbereich bezieht.  
 
Diese redaktionelle Überarbeitung wird vorgenommen, bevor das Konzept der Bürgerschaft zur 
Information gem. Beschlusspunkt 1.1 vorgestellt wird. 
 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
 
(1) Antrag der SPD-Fraktion 
(2) ergänzte Begründung zur Vorlage V/0728/2012

Anlage 2

26383 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage V/0728/2012/1  
 
 
Begründung zur Vorlage V/0728/2012, ergänzt 
: 
 
 
 
 
 
 
GESAMTSTÄDTISCHES STANDORTE-ENTWICKLUNGSKONZEPT 
 
- Einbindung in den bisherigen Konversionsprozess - 
 
Mit Beschluss über die Vorlage V/0111/2012/1. Erg. im Rat am 21.03.2012 wurde die Verwaltung 
im Zuge des Konversionsprozesses beauftragt, ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept für die 
ca. 800 Wohneinheiten der britischen Stationierungs kräfte unter besonderer Berücksichtigung 
städtebaulicher und wohnungsstrategischer Aspekte zu erarbeiten. 
 
Dieses legt  die Verwaltung mit der jetzigen Vorlag e nunmehr zur Beschlussfassung vor 
(Be- 
schlusspunkt 1. der Vorlage in Verbindung mit den  Anlagen 1 und 2a-2d) .  
 
- Ausgangssituation - 
 
Im Stadtgebiet Münster bestehen 18 Wohnstandorte de r britischen Streitkräfte verteilt auf die Be- 
zirke Gievenbeck/Sentrup 
(130 Wohneinheiten = WE),  Uppenberg (39 WE),  Coerde/Rumphorst (107 WE)  
und  Gremmendorf/Angelmodde-West (385 WE);  auf insgesamt 36,5 ha Grundstücksfläche verteilen 
sich diese 794 Wohneinheiten in verschiedensten Haustypen. 
 
Primär erbaut in den 50 er Jahren 
(3 Siedlungen aus den 60er Jahren, 1 Siedlung aus den  2000er Jahren) mit 
vielfach sehr prägendem Siedlungscharakter - insbes . bezogen auf ihre städtebauliche Struktur, 
ihre gestalterische Einheitlichkeit und ihre „parka rtige“ Freiflächengestaltung - sind die Wohn- 
standorte vielfach geprägt von hohem Wohnwert, teil weise bemerkenswerten Grundrissqualitäten 
und für ihre Entstehungszeit teilweise bemerkenswerter individueller Architektursprache. Die Woh- 
nungsgrößen betragen etwa 70 m² bis 190 m², die Grundstücksgrößen gehen von etwa 200 m² bis 
1.600 m². 
 
In durchweg von im städtebaulichen Sinne sog. integ rierten Lagen 
(Ausnahme: Standort Von-Hünefeld-
Weg)  weisen die Standorte unterschiedliche Sanierungsst ände, speziell im energetischen Bereich, 
auf. Gleichwohl ist die Grundkubatur der Gebäude un ter städtebaulich-energetischen Gesichts- 
punkten vorteilhaft: Überwiegende Kompaktheit der B aumassen mit durchgehend 2 Geschossen 
ohne Dachaufbauten und ohne Aus- und Anbauten (wenige objektbezogene Ausnahmen von dieser Regel) . 
Die Lagequalitäten der 18 Standorte sind im Quartie rs- und Stadtteilzusammenhang differenziert 
zu bewerten.  
 
- Aufbau des Konzeptes - 
 
Das Standorte-Entwicklungskonzept ‚Briten-Wohnungen in Münster’ ist wie folgt aufgebaut:  
(Anla- 
ge 1 zur Vorlage)  
 
/square4 allgemeine Informationen zu den Wohnstandorten (Folie 2) ; 
/square4 allg. Anforderungen und Ziele zur Entwicklung der Wohnstandorte (Folien 3-7) ; 
/square4 Folgewirkungen für die städt. Infrastruktur (Folie 8) ;

- 2 - 
 
 
/square4 Standorte-Übersicht im Stadtgebiet 
(Folie 9) ; 
 
/square4 Stadtteil- bzw. Stadtbereichscharakteristik (z.B. Folie 11) ; 
/square4 stadtteil- bzw. stadtbereichsbezogene Standorte-Üb ersicht (z.B. Folie 12) ; 
 
/square4 Einzel-Standort mit Photo-Eindrücken (z.B. Folie 13) ; 
/square4 Charakteristik des Einzelstandortes (Quartierspass ) einschl. Gebäudetypen (z.B. Folie 
14);  
/square4 Quartiersperspektive(n) des Einzelstandortes (z.B. Folie 15-16) ; 
 
/square4 Quartiersperspektiven der Stadtteil-Standorte in d er Übersicht (z.B. Folie 25) ; 
 
/square4 Gesamtschau der Standorte, differenziert dargestell t nach themenbezogenen Zielen (Folien 
108-113). 
 
Um den gesamtstädtischen Charakter des Konzeptes zu  unterstreichen, sind die wesentlichen 
Inhalte und Zielrichtungen des Konzeptes ergänzend in thematischen Übersichten plangraphisch 
kompakt und zusammengefasst dargestellt:  (Anlagen 2a-2d zur Vorlage) 
/square4 städtebauliche Ziele 
/square4 städtebaulicher Instrumenteneinsatz 
/square4 sinnvolle Vermarktung und wohnungsstrukturelle Zie le 
/square4 soziale Infrastruktursicherung und -kosten 
 
- Inhalte des Konzeptes - 
 
Dieser Grundaufbau des Konzeptes spiegelt wider, da ss die Zielvorschläge zum städtebaulichen 
Umgang mit den Standorten, zur Zielgruppenorientierung und zu sonstigen sinnvollen Maßnahmen 
und aus Sicht der Stadt sinnvollen oder notwendigen  Maßgaben jeweils aus der Quartiers- und 
Stadtteilsicht erarbeitet und entwickelt wurden, ohne den übergeordneten gesamtstädtischen Cha- 
rakter des Gesamtkonzeptes aus dem Blick zu verlieren. 
 
Es werden in inhaltlicher Hinsicht - stichwortartig  zusammengefasst und hier kurz allgemein erläu- 
tert – Zielaussagen in den jeweiligen Quartiersperspektiven getroffen …  
/square4 zum Standort-Label 
Diese standortbezogen plakativen Oberüberschriften (ohne Verbindlichkeit) ermöglichen dem 
das Konzept Lesenden einen schnellen Eindruck über die grundsätzlich geplante Entwick- 
lungszielrichtung eines jeden Standortes. 
 
/square4 zur Zielgruppeneignung  
In der Wiedernutzung der Wohnstandorte oder nach Ab riss-Neubau eignen sich diese aus der 
quartiers- oder stadtteilstrukturellen Situation un d aus den Bedingungen der Größen und 
Grundrisse der Gebäudetypen heraus für bestimmte Wohnnachfragegruppen. Eine Umsetzung 
und „Ergebniskontrolle“ gestaltet sich grundsätzlich schwierig und aufwendig. Die städtischen 
Zielformulierungen sollen mind. als städt. Anregung en/Zielvorstellungen („sinnvolle Zielgrup- 
penempfehlungen“) Eingang in die künftigen standort bezogenen Ausschreibungen der BImA 
finden. In den Fällen der zentral gelegenen Standor te Nrn. 03 (Arnheimweg), 11 (Sibeliusstra- 
ße) und 16 (Lilienthalweg) mit Abriss/Neubau-Zielri chtung und Standort Nr. 06 (Sand- 
fortskamp) sind diese demgegenüber strukturell so b edeutend, dass diese nicht nur als Anre- 
gung, sondern als Maßgabe einer Flächenentwicklung zu verstehen sind. 
(Zur Berücksichtigung preiswerten Wohnraums für Haus halte mit geringem und mittlerem Einkommen und zur Ve r- 
sorgung von Familien und Alleinerziehenden vgl. unte nstehende Ausführungen zu den wohnungspolitischen Asp ek- 
ten).

- 3 - 
 
/square4 zu den städtebaulichen Maßnahmen  
Unabhängig von der städtebaulichen Grundaussage Erh alt oder Abriss/Neubau oder Er- 
halt/Ergänzung im Umgang mit dem jeweiligen Wohnsta ndort sind bereits erste konkretere 
Maßnahmen benannt, die für den Erhalt, die Fortentw icklung, die Neuentwicklung oder im Zu- 
ge der Beplanung oder Vermarktung städtischerseits besonders zu beachten sind. Dies 
schließt insbesondere Aussagen zur Beanspruchung und Sicherung von Flächen für öffentliche 
Infrastruktur (Kinderspiel, KiTa) ein.   (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2a zur Vorlage)  
 
/square4 zur sinnvollen Vermarktungsstrategie und  zu den Zielsetzungen Wohnungsstruktur und 
Infrastrukturkosten 
An dieser Stelle sind ohne standortbezogene Quantifizierung primär die wohnungsstrukturellen 
Ziele der Stadt benannt; gleiches gilt für das Them a der Beteiligung der BImA an den auf die 
Stadt zukommenden Infrastrukturkosten. 
(Die gesonderte Positionierung der Stadt zu diesen be iden Themenbereichen erfolgt in untenstehenden Ausfü hrun- 
gen).     
 
/square4 zu Zielsetzungen energetischer Optionen  
Die bisherigen Ideen zur energetischen Optimierung insbes. im Bestand fanden in den bisheri- 
gen Diskussionen der parlamentarischen Gremien ein geteiltes Echo: Neben der unbestritte- 
nen Formulierung der städtischen Standards im Falle  von Abriss-/Neubau-Konzepten (so auch 
im Konzept enthalten) ist die energetische Verbesse rung von Bestandsbauten unter dem As- 
pekt der Preisbildung, des in großen Teilen individuellen Erwerbs und der wohnungspolitischen 
Zielrichtungen des Konzeptes in der Gesamtabwägung als nicht prioritär einzuschätzen. De- 
tailprüfungen und Detailoptionen wie ggf. ein vermi ttelndes Engagement der Stadt in Sachen 
energetisches Quartiersmanagement im Bestand durch externe Fördermittel in einzelnen 
Quartieren können zum jetzigen Konzeptstand nur als  Möglichkeit benannt werden und müs- 
sen verwaltungsseitigen Kapazitäten unter Berücksic htigung des späteren konkreten Pla- 
nungs- und Vermarktungsprozesses vorbehalten bleiben 
 (Aufwand vs. Nutzen). 
 
/square4 zur Zielsetzung Bürgerinnen und Bürgereinbindung  
Im bisherigen Erarbeitungsprozess des Gesamtkonzeptes hat das Team Britenwohnungen der 
Planungsverwaltung sowohl die zuständigen Bezirksvertretungen als auch den Fachausschuss 
des Rates in einem sich stetig konkretisierenden „D reisprung“ per mündlichen Bericht (beab- 
sichtigte Grundstruktur des Konzeptes; erste Strukt uranalysen und Ergebnistendenzen; kon- 
kretisierte Zwischenergebnisse) eingebunden und kon tinuierlich über die Thematik informiert. 
Die Sitzungen wurden teilweise auch von Bürgerinnen und Bürgern besucht und von der Pres- 
se informatorisch aufgegriffen. 
Gleichzeitig ist die Planungsverwaltung Einladungen  von vor Ort aktiven Gruppierungen, die 
ein besonderes Informationsbedürfnis hatten, nachge kommen. Insofern ist es angesichts der 
steigenden Interessenlage von besonderer Bedeutung,  die Bürgerinnen und Bürger weiterhin 
und auf geeignete Weise über den Sachstand der Stan dortentwicklungen in ihrer Umgebung 
oder aus ihrer (stadtweiten) Interessenlage für ein e Immobilie oder Wohnung zu informieren 
(Beschlusspunkt 1.1 zur Vorlage) . 
Erst nach Konkretisierung und Klarheit über die kon krete Standortentwicklung sollte eine ver- 
tiefte Information erfolgen - teilweise sicherlich auch in den Bürgeranhörungen zu erforderli- 
chen Bauleitplanverfahren (Beschlusspunkt 2.4 zur Vorlage) .  
Auf die stetig ausgebaute und aktualisierte Interne tpräsenz der Stadtplanung, vor allem auch 
im Zusammenhang mit dieser Vorlage, sei ebenfalls verwiesen. Diese ermöglicht allen Interes- 
sierten den direkten Informationskontakt auch per Email.  
(http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/konversion_wohnstandorte.html ). 
 
/square4 zum städtischen Instrumenteineinsatz  
Vor dem Hintergrund der städtebaulichen und gestalt erischen Qualitäten der Mehrzahl der für 
einen Bestandserhalt vorgeschlagenen Wohnstandorte ergibt die Analyse die Empfehlung, 
dies durch bauleitplanerischen Instrumenteneinsatz zu flankieren 
/square4 zwecks Sicherung der Siedlungsstruktur und -dichte ;

- 4 - 
 
/square4 zwecks Sicherung der gestaltprägenden Elemente des  Städtebaus und des öf- 
fentlichen wie privaten Freiraums; 
/square4 zwecks geordneter Struktur des Stellplatznachweise  sowie von Aus- und An- 
bauoptionen ... . 
Die siedlungs- und stadtgeschichtliche Bedeutung de r Britenwohnsiedlungen in Münster, be- 
sonders die Ablesbarkeit hoher städtebaulicher wie gestalterisch-architektonischer Qualitäten 
im Ensemble oder Teilensemble, legen die ergänzende Anwendung der Instrumentarien Erhal- 
tungssatzung und Denkmalschutz für ausgewählte Einzelgebiete nahe. 
Zu betonen ist, dass der Instrumenteneinsatz und de ssen Zeitdauer auch den Vermarktungs- 
prozess der BImA bestimmen und die Ankaufmöglichkei ten für Interessenten der Immobilien 
an einzelnen Standorten zeitlich strecken werden. I n der Priorität der Bearbeitung wird die 
Stadtplanung selbstredend zuerst die Standorte bepl anen, die vom aktuellen Freizug bis Ende 
2012 betroffen sein werden. Unter Aufwandsgesichtsp unkten ist es Ziel, ggf. mit nicht-
qualifizierten Bebauungsplänen, u.U. auch im verein fachten Verfahren, zielfocussiert die not- 
wendigen Steuerungen vorzunehmen (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). 
Für die Standorte, für die eine Neubebauung vorgese hen ist, ist Bauleitplanung, ggf. projekt- 
oder vorhabenbezogen, 
o zur Ermöglichung veränderter Baustrukturen und ggf . Baudichten; 
o zwecks Steuerung der erwünschten Nutzungen, ggf. N utzergruppen; 
o zur Qualitätssicherung der durch städtebauliche Op timierungsverfahren entwickelte 
neue Bebauungs- und Gestaltungskonzepte …  
notwendig (vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2b zur Vorlage). 
Mit den oben benannten und im Konzept fixierten Zie lrichtungen legt die Planungsverwaltung  
gremien- und zeitparallel zu dieser Vorlage bereits  die Vorlage Nr. V/0737/2012 vor, die dem 
Rat frühzeitig die Fassung von Aufstellungsbeschlüssen zur Beschlussfassung empfiehlt. 
(Zu einem evtl. erweitert bzw. ergänzend erforderlichen ergänzenden Instrumenteneinsatz vgl. weiter untenstehende 
Ausführungen). 
. 
 
 
KONKRETISIERUNG DER KONVERSIONSPARTNERSCHAFT 
 
In der bestehenden Rahmenvereinbarung 
(Konversionspartnerschaft zwischen der Stadt Münster und der 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) ist zu den Wohnstandorten der britischen Stationier ungskräfte ff. 
festgehalten und vereinbart: 
/square4 Die Stadt Münster („Stadt“) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben („Bundesanstalt“) 
sind sich einig, dass die Konversion der militärischen Liegenschaften eine gemeinsame Aufga- 
be ist, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit sukzessive durchgeführt werden soll. 
/square4 …Bundesanstalt und Stadt sind sich einig, die oben genannten Zielsetzungen korrespondie- 
rend mit dem fortschreitenden Konversions- und Planungsprozess durch weitergehende Ver- 
einbarungen für die Wohn- und Kasernenstandorte zu konkretisieren und anzupassen. 
/square4 … Weitere Vereinbarungen zur Liegenschaftsvermarktu ng der Wohn- und Kasernenstandorte 
werden im Einzelnen im Laufe des Konversionsprozesses in Form von Nebenabreden zu die- 
ser Konversionsvereinbarung konkretisiert und angepasst. 
 
Die britischen Stationierungskräfte haben inzwische n die BImA darüber informiert, dass knapp die 
Hälfte der Wohngebäude, also ca. 400 Wohneinheiten, bis Ende 2012 bereits freigezogen werden. 
(Hierbei handelt es sich um die Standorte Nrn. 07 (J ahnstraße), 08 (Dachsleite; nur teilweise), 09 (Volb achweg; nur 
teilweise), 12 (von-Hünefeld-Weg), 13 (Wiegandweg),  16 (Lilienthalweg), 17 (Zum Erlenbusch ; nur teilwe ise) und 18 
(Ostpreußenstraße)).  Vor dem Hintergrund dieser Standortrückgaben spiel t die Etablierung verträgli- 
cher und im Idealfall bedarfsgerechter Zwischennutz ungen eine besondere Rolle – dies verstärkt 
durch noch notwendigen städtebaulichen Instrumenten einsatz und dessen zeitlich aufschiebende 
Auswirkungen für eine endgültige Vermarktung. In di esem Zusammenhang arbeiten Universität, 
Studentenwerk, BImA und Stadt intensiv an kurzfrist igen Lösungen, die eine temporäre zeitnahe 
Wiedernutzung einiger Standorte bzw. Teilstandorte für studentisches Wohnen i.S. einer win-win-
Situation für alle Akteure zum Ziel haben.

- 5 - 
 
Es besteht unabhängig hiervon die Notwendigkeit der zeitnahen und abschließenden Verhandlung 
und Fixierung einer konkretisierten und weitergehen den Nebenabrede zur Konversionsvereinba- 
rung zum Themenfeld „Britenwohnungen“   (Beschlusspunkte 2.1 in Verbindung  mit  2.3 zur Vorlage) , um die 
weiteren Schritte der städtebaulichen Beplanung, Ve rmarktung und faktischen Wiedernutzung der 
Konversions-Wohnstandorte sukzessive zu erreichen. 
 
- Positionierung zum Entwicklungskonzept - 
 
Zu den Inhalten des ‚Standorte-Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ fanden in den 
vergangenen Wochen und Monaten intensive Austausche und Diskussionen mit der BImA statt. Im 
Schwerpunkt bezogen auf die Themenfelder der der St adt wichtigen wohnungsstrukturellen Ziele 
sowie bezogen auf eine Kostenbeteiligung des Bundes  an den auf die Stadt zukommenden Infra- 
strukturfolgekosten liegen die Positionen teilweise noch deutlich auseinander (s. im ff.). 
 
Wichtig ist insofern die formale wie inhaltliche Be kräftigung des gesamtstädtischen Entwicklungs- 
konzeptes als Grundlage der abschließenden Verhandl ungen und als Auftrag und Verhandlungs- 
mandat an die Verwaltung – dies schließt je nach Verhandlungsergebnis die evtl. Empfehlung wei- 
tergehender städtebaurechtlicher Instrumente durch die Verwaltung bewusst ein (wie Bebauungs- 
planungen, Vorkaufrechtssatzungen, ...)   
 (Beschlusspunkt 2.2 zur Vorlage). 
 
 
- wohnungsstrukturelle Positionierung - 
 
Die Ausgangs- und Bedarfslage des aktuellen münster ischen Wohnungsmarktes sowie die durch 
parlamentarische Antragstellung untermauerte Notwen digkeit der Gegensteuerung hin zu einem 
größeren Angebot an preiswertem Wohnraum in Münster  sind bekannt; eine Anforderung, die ak- 
tuell und perspektivisch nicht nur den Bund als Eigentümer betrifft. 
 
Die Stadtplanung hat in enger Abstimmung mit der Wo hnungsverwaltung bisher ff. städt. Mindest-
Ziele formuliert 
(vgl. in der Gesamtschau auch Anlage 2c zur Vorlage) : 
 
/square4 Direktverkauf an die städtische Wohnungsgesellscha ft und/oder die in Münster ansässigen 
Wohnungsgenossenschaften (konkrete gemeinsame Inter essenbekundung als Investoren- 
gemeinschaft Münsteraner Wohnungsunternehmen  liegt vor) zum von einem unabhängi- 
gen Gutachter ermittelten Verkehrswert: 
/square4 von mind. 3 Wohnstandorten im Bestand 
… zwecks Bedarfdeckung zur Versorgung von Wohnungss uchenden oder Woh- 
nungsbedürftigen, die sich nicht selbständig am Woh nungsmarkt der Stadt Münster 
versorgen können und 
… zwecks Gewährleistung von Belegungseinfluss im Um feld von Standorten mit so- 
zialem Steuerungsbedarf oder der Gefahr eines solchen und 
… zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder  Preisbildung bei Verkauf und 
höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; 
/square4 von mind. 2 Wohnstandorten mit Neubauperspektive 
… zwecks Erzielung einer gedämpften Mietpreis- oder  Preisbildung bei Verkauf und 
höheren Chancen eines Angebotsmixes aus Eigentum und Miete; 
/square4 Direktverkauf an (Wohnungs-)Gesellschaften im Port folio der studentischen Wohnraumver- 
sorgung (z.B. Studentenwerk, im Zweifel auf dem Umw eg über eine Direktvergabe an die 
Stadt Münster selbst als Zwischenerwerberin) zum vo n einem unabhängigen Gutachter 
ermittelten Verkehrswert: 
/square4 von mind. 2  weiteren Wohnstandorten im Bestand un d/oder mit Neubauperspektive 
… zwecks akut erforderlicher Bedarfdeckung zur daue rhaften Versorgung von Woh- 
nungssuchenden im Bereich des studentischen Wohnraums  
 Ergänzung

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/square4 Gewährleistung eines Anteils von mind. 30% förderf ähigem Wohnraum im Bereich Ab- 
riss/Neubau  -  über alle potenziellen Wohneinheite n gerechnet und standortdifferenziert 
verortet; 
 
/square4 anteilige Vergabe von Grundstücken/Immobilien im B estand der Wohnstandorte zu Fest- 
preisen (Verkehrswert), flankiert durch Vergabegrun dsätze, die als Kernkriterium die An- 
handgabe an Geringverdienende mit Kindern haben, in  einer Größenordnung von mind. 15 
%  – bezogen auf die Zahl alle Bestandswohneinheiten. 
 
Dem stehen folgende Positionierungen der BImA gegenüber: 
 
/square4 Ein Direktverkauf von Wohnliegenschaften an die St adt oder in ihrem Sinne handelnde 
Wohnungsgesellschaften/Genossenschaften ist unter r echtlichen Gesichtspunkten 
schwierig herleitbar. Über die Zulässigkeit eines D irektverkaufs ist noch nicht abschlie- 
ßend entschieden. 
/square4 Die Veräußerung von Wohngebäuden zu Festpreisen (v oller Verkehrswert) stellte eine 
Ausnahme zum üblichen, zwischen BImA und Bundesmini sterium der Finanzen (BMF) 
abgestimmten und festgelegten Verwertungsverfahren von Wohngebäuden dar, wel- 
ches grundsätzlich eine Verwertung der Wohngebäude in Gebotsverfahren vorsieht. 
Daher kann nur ein kleiner Teil der Wohngebäude zu Festpreisen veräußert werden. 
Welche rechtssicheren (sozialen) Auswahl-Kriterien hierbei berücksichtigt werden kön- 
nen, wird derzeit geprüft. 
/square4 Eine zum jetzigen Zeitpunkt abschließende Festlegu ng, wie sämtliche Wohngebäude 
während des anstehenden Verwertungszeitraums veräußert werden sollen (z.B. Einzel- 
oder Paketverkauf), ist nicht möglich. Die Bundesan stalt als Eigentümerin und Verkäu- 
ferin muss während des gesamten Verwertungszeitraum s flexibel auf den Immobilien- 
markt und die jeweiligen Marktsituationen reagieren  und ihre Verwertungsinstrumente 
entsprechend anpassen dürfen. 
 
 
- folgekostenbezogene Positionierung - 
 
Als Folge der freiwerdenden, durch die britischen S tationierungskräfte bisher genutzten Wohnge- 
bäude werden Infrastrukturkosten, primär in Form so zialinfrastruktureller Folgekosten ausgelöst. 
Diese Kosten fallen an, da die Kinder der britische n Soldaten keine öffentlichen/städtischen Ein- 
richtungen wie Kinderspielplätze, Kindertagesstätte n und/oder Grundschulen genutzt haben, son- 
dern bestehende eigene Einrichtungen der britischen  Streitkräfte auf den Kasernenarealen oder 
Wohnstandorten; die Wiedernutzung der ’Britenwohnun gen’ stellen insofern für die Stadt unter 
Daseinsvorsorgegesichtspunkten „neue“ Wohneinheiten und Haushalte dar. 
Auf Grundlage erster grober Abschätzungen in Einbin dung der städtischen Fach- und Bedarfsäm- 
ter könnten sich durch den Übergang der Bestandsbau ten samt Neubauoptionen (ca. 1.200 
Wohneinheiten) öffentliche Infrastrukturbedarfe für  Kinderspielplätze, Kindertagesstätten und 
Grundschulerweiterungen in einer perspektivischen G esamt-Größenordnung von ca. 20 Mio€ als 
potenzielle Baukosten ergeben. Es bleibt weiteren P rüfungen und späteren (politischen) Entschei- 
dungen vorbehalten, inwieweit diese Versorgungsstru kturen, insbes. im Bereich der Kinderta- 
geseinrichtungen, durch die Stadt selbst oder durch Dritte finanziert und realisiert würden. Die grob 
geschätzten Aufwendungen entständen bedingt durch den nur sukzessiven Freizug der Standorte, 
die notwendigen planerischen Entwicklungszeiträume für Bauleitplanung für die Mehrzahl der 
Standorte und Vermarktungsphasen in einem mittelfristigen Zeitraum auf mehrere Jahre verteilt.  
Auf Grundlage des gegenwärtigen Kenntnisstandes kön nte dies in einer Aufteilung auf die drei 
einschlägigen Themen der Daseinsvorsorge bedeuten:
 
/square4 KiTa: ca. 14,4 Mio€  (Annahmen: komplette Bestandsauslastung; je zusätzlic he 50 Wohneinheiten ei- 
ne neue KiTa-Gruppe; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren);

- 7 - 
 
/square4 Grundschulen: ca. 5,0 Mio€   (Annahmen: Ertüchtigung/Erweiterung bestehender Standor te; nur 
sehr grob mögliche, stadttteilbezogene Plausibilität sabschätzung der perspektivischen Auslastun- 
gen/Bedarfe; Annahme eines Mixes unterschiedlicher Bau standards; multipliziert mit durchschnittlichen Er-
fahrungs-Baukosten aus den letzten Jahren);  
/square4 Kinderspielplätze: ca. 0,6 Mio€  (Annahme: durch Ratsbeschluss fixierte Zielquote, 1, 65 qm öffentli- 
cher Fläche für Kinderspiel je Einwohner; multipliziert mit durchschnittlichen Erfahrungs-Baukosten aus den 
letzten Jahren). 
Der Position der Stadt zur umfassenden Beteiligung an diesen evtl. Kostenlasten steht folgende 
Positionierung der BImA gegenüber: Es kann für die Wohnsiedlungen, die aufgrund bestehender 
Baurechte errichtet wurden bzw. für die aktuell ent sprechendes Baurecht besteht (z.B. rechtskräf- 
tiger Bebauungsplan oder § 34 BauGB), aus dem BauGB  keine Verpflichtung zur Zahlung von 
Infrastrukturkosten hergeleitet werden; eine Zahlun g von Infrastrukturkosten ohne Rechtsgrundla- 
ge ist der Bundesanstalt aufgrund der Regelungen der Bundeshaushaltsordnung nicht erlaubt.  
 
Vor dem Hintergrund der evtl. Kostendimension sowie  der aktuellen Verhandlungspraxis gegen- 
über anderen Entwicklern und Investoren von Wohngeb ieten wird die Verwaltung das Thema den- 
noch noch einmal besetzen und in die Verhandlungen einspeisen; Mindestziel ist die Vereinbarung 
der Kostenbeteiligung bezogen auf den Anteil der du rch neue Bauleitplanung erwünschten Neu- 
baukonzepte und deren maßnahmenbedingte Folgekosten. 
 
Grundsätzliches Einverständnis besteht zwischen BIm A und Stadt über die Sicherung von be- 
darfsbegründeten Gemeinbedarfsflächen innerhalb der  Wohnstandorte und die Veräußerung die- 
ser Flächen an die Stadt 
  (zur infrastrukturellen Standortsicherung vgl. ebenfalls Anlage 2d zur Vorlage) . 
 
 
 
 
BEARBEITUNG DER BISHERIGEN PARLAMENTARISCHEN ANTRAG S- UND BESCHLUSS- 
LAGE 
 
Im Zusammenhang mit dem Thema Konversion wurden auf stadtbezirklicher Ebene ebenso wie im 
Rat der Stadt vielfältige politische Anträge eingeb racht. Deren Ansprache zielt teilweise in Rich- 
tung aller Konversionsflächen, teilweise in Richtung ausschließlich der „Britenwohnungen“, teilwei- 
se räumlich focussiert auf die Stadtbezirks- oder Stadtteil- sowie die konkrete Standortebene. 
 
Aus Sicht der Verwaltung sind mit dieser Vorlage ein Großteil dieser Anträge mind. in den genann- 
ten Teilpunkten der Anträge erledigt bzw. mit den I nhalten dieser Vorlage aufgegriffen 
(Beschluss- 
punkt/e 3. bzw. 3.1-3.10 zur Vorlage) . 
 
Die Beschlussvorschläge dieser Vorlage bilden zudem  die Konkretisierung der im Rat der Stadt in 
seiner Sitzung am 21.03.2012 gefassten Beschlüsse zur Vorlage V/0111/2012/1 – ‚Konversion von 
britischen Stationierungskräften genutzten Liegenschaften’. 
 
 
 
GESAMTBEWERTUNG 
 
Die erfolgreiche Konversion der Wohnstandorte der b ritischen Stationierungskräfte stellt eine be- 
deutende Chance für die Stadtentwicklung dar. Das v orgelegte ‚Standorte-Entwicklungskonzept 
Briten-Wohnungen in Münster’ liefert hier - unabhän gig von unterschiedlichen Sichtweisen und 
Zielen zu Einzelinhalten zwischen BImA und Stadt - einen entscheidenden Beitrag, diese Chance 
zu nutzen. 
 
Mit der Positionierung zu den Inhalten und Zielrich tungen und mit der Umsetzung des Standorte-
Entwicklungskonzeptes werden folgende wichtige stadtentwicklungsstrategische Ziele unterstützt:

- 8 - 
 
/square4 Bindung vorhandener Einwohner an die Stadt und Gew innung von Zuzügen – maßgeb- 
licher Beitrag zur Einwohnerbindung und zur Wohnflächenbedarfsdeckung; 
/square4 Stärkung der Siedlungsstruktur und optimierte Fläc hennutzung in integrierten Lagen – 
maßgeblicher Beitrag zur Innenentwicklung; 
/square4 Schaffung eines differenzierten Wohnungsmixes bezo gen auf Preisstruktur und  Ziel- 
gruppenorientierung ebenso wie auf sich verändernde  Einwohner- und Haushaltsstruk- 
turen – maßgeblicher Beitrag zur Differenzierung von Wohnungsangeboten; 
/square4 nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Weiterent wicklung der kommunalen Wohn- 
folgeinfrastruktur. 
 
Damit werden auch die Ziele des ‚Handlungskonzeptes  demografischer Wandel’ in den Themen- 
feldern Einwohner und öffentliche Infrastruktur  voll berücksichtigt und erfüllt. 
 
Diese Chancen und nachhaltig positiven Folgewirkungen für die Gesamtstadt sollten unterschiedli- 
chen Sichtweisen und Bewertungen zu einzelnen Theme n und Aspekten des ‚Standorte-
Entwicklungskonzept Briten-Wohnungen in Münster’ aus Sicht der Verwaltung stets vorangestellt 
werden.

Beratungsverlauf (2)

07.11.2012 Hauptausschuss
TOP 12 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.11.2012 Rat
TOP 16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (51)

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0728/2012/1
Typ
Vorlagen
Datum
31.10.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37