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V/0552/2016

Trägerausschreibung für die Kindertageseinrichtung Hermannschule

Vorlagen 04.07.2016

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 28.09.2016, TOP 35.2

Anlage_1_1_Anschreiben_Advent

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Ansehen

Anlage_2_1_Anschreiben_Kleine Riesen

· application/pdf

Ansehen

Anlage_1_0_Deckblatt

· application/pdf

Ansehen

Anlage_1_3_Konzept2_Advent

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage_1_2_Konzept1_Advent

· application/pdf

Ansehen

Anlage_2_0_Deckblatt

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Ansehen

Anlage_2_2_Konzept_Kleine Riesen

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Ansehen

Anlage_1_1_Anschreiben_Advent

1061 Zeichen

Advent - Kindergarten e.V.

N
Steckendorfer Str. 151-153, 47798 Krefeld

*
B Freier christlicher Kindergarten 0173 23 66 454 - manfredddenkert@gmx.de

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien...
Zu Hd. Frau Gerick Stadı
48127 Münster . 05. „ui 6

dm
ei

Jugend!

Gerick@stadt-muenster.de

.2. Juli 2016

An

Interessensbekundung zur Trägerschaft über eine Kindertageseinrichtung in Münster
Ihre Zeichen 5112 0023; Ihr Schreiben vom 21. Juni 2016; Gespräch am 1. Juli 2016

Sehr geehrte Frau Gerick,
wir danken für das Gespräch am 1. Juli 2016.

Wir sind weiterhin an der Trägerschaft einer der geplanten Kindertageseinrichtungen in Handorf
(am Willingrott), an der Gasselstiege (Yorkhöfe) oder an der Hermannschule interessiert.

Wir bieten an einen Trägeranteil von 3 Prozent. Abgesichert wird er durch Eigenleistungen,
Zuschüsse des Fördervereins der Advent-Kindergärten, Überschüsse aus Festen / Aktivitäten.

Bei Nachfragen: 0173 23 66 454 oder manfreddenkert@gmx.de.
Mit herzlichem Gruß

Advent-Kindergarten, freier christlicher Kindergarten

Anlage_2_1_Anschreiben_Kleine Riesen

1464 Zeichen

Kieme R1esen Nord gGmbH I Esslinger Straße 69 I 73732 Esslmgen 
EINSCHREI BEN-EINWURF 
Stadt Münster 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
48127 Münster 
Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unsere Zeichen, unsere Nachricht vom Telefon, Name Datum 
(0711) 35 116 40, J. Wahler 08.07.2016 
Aufrechterhaltung der Bewerbung als Träger für die Kindertageseinrichtungen 
An der Hermannschule und 
York-Höfe an der Gasseistiege 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, 
hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme der Trägerschaft der 
Kindertagesstätten "Hermannschule" und "York-Höfe" aufrechterhalten. 
Die Übernahme der Trägerschaft der Kindertagesstätte "Handorf-Willingrott" ist uns aufgrund der 
geringen Gruppenzahl nur im Zusammenhang mit einer oder beiden der vorgenannten Einrichtungen 
möglich. 
Den Eigenanteil des Trägers in Höhe von 9% können wir sicherstellen. 
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. 
Mit freundlichen Grüßen 
Geschäftsfü hrerin 
Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH I Esslinger Straße 69 I 73732 Esslingen I Telefon: (0711) 35 116 40 I Telefax: (0711) 35 116 417 I www.littlegiants.de I info@littlegiants.de 
Geschäftsführer I Dipl.-lng. Jelena Wahler, MBA (Duke) I Dipl.-lng. Peter Wahler, MBA (Duke) 
Sitz der Gesellschaft I Esslingen am Neckar I Amtsgericht Stuttgart HRB 7393 
Bankverbindung I Volksbank Esslingen eG I BLZ 61190110 I Konto 244 028 001 I I BAN DE17 6119 0110 0244 0280 01 I BIC GENODES1ESS

Anlage_1_0_Deckblatt

65 Zeichen

Anlage 1 
 
Bewerbungs-
unterlagen 
 
Advent-
Kindergarten 
e. V.

Anlage_1_3_Konzept2_Advent

2782 Zeichen

FÜHRUNGSSTRUKTUR DER ADVENT-KINDERGÄRTEN

NACH DEM ADVENT-KINDERGARTEN-HANDBUCH

KRISTINA KESSLER

KOORDINATORIN LEITERINNEN UND TEAMS
RHEINLAND

Pädagogische Leiterin
Diplom Padasogin | =
Staatlich anerkannte Sozialpädasogin

Selbstverantwortung für den Kindergarten-Alltag
(Bankvollmacht, Vertretungsvollmacht)

Eine kleine zentrale Verwaltung stärkt die Selbstverantwortung
jeder Kollegin und erfordert eine gute Einarbeitung und
Weiterbildung.

Tätigkeitsfelder Tätigkeitsfelder

Trägervertreterin bei’ den
Trägerkonferenzen' des DPWV (zusammen mit
der Leiteriln des: jeweiligen Advent-Kindergartens)
Quialitätspartnerschaft mit den Jugendämtern
Kibiz (Anleitung der Leiterinnen und Überblick)
Qualitätsentwicklung

Verbandsbüro @usammen mit dem Krefelder Team)
E-Banking (Anleitung)
Beschwerdebearbeitung bei den
rheinischen Advent-Kindergärten j Natu Bibel j

Leitung monatlicher Leitungskonvent " en
Rheinland ; Ellen G. White (1827 — 1915), inspiriert durch Friedrich Fröbel

= Pädagogische Grundsatzfragen

= Pädagogische Leitung der: Weiterbildung
„Kindheitspädagogik“ in Chemnitz

m Beratung, Coaching

= 20 Wochenstunden

Die Koordinatorin' wird’ Kalender-jährlich

von den rheinischen Leiterinnen gewählt
(oder Los).

SUSAN PFÜLLER
Stellvertretende Geschäftsführerin

B.Sc. Gesundheitswissenschaften | Masterstudium
Sozialmanagement Hochschule Friedensau

DR. MANFRED DENKERT
Geschäftsführer

Dipl. Kaufmann | M. A. Sozialmanagement

A

gemeinsame Tatigkeitsfelder
Verdntwortung
Leiterinnen. der Advent-Kindergärten (Einstimmigkei) m Projektleitung, Weiterbildung,
(bei allen Fragen, die telefonisch oder per / \ Kindheitspädagogik
E-Mail zu klären Si nd Ne
Poser sn Prinzip der eigenständige = 15 Wochenstunden

Unterordnung. Aufgabenbereiche

@. Einführungs-, Grund-, Aufbaukurs
m Konzeptionsentwicklung:

= 4 Wochenstunden

Führungsdre nach biblischem Vorbitd

2: Trägervertretung:L.O,. = 15 Wochenstunden

_ GESCHÄFTSSTELLE KREFELD

information, Fachbibliothek

Betriebsfunktionen:
a Personalentscheidungen, Begleitung:neuer.
Mitarbeiter

GESCH ÄFTS FÜ HRUNGS NTERSTÜTZU Ne Finanzen (vierteljährlicher Finanzbericht

z der Kindergärten)
Frau Ranhow keeb,, Jutta A), Susan (0, Lilli &®

m Begleitung Neu-Gründungen
— ” u en m Beschwerdebearbeitung
= Kontrolle Bankkonto = Zuschussbescheide (Temine, ar = FamilienRaum Darmstadf
f in-; (& int 7 e. ingang, .
= Jugendamt (Termin-Kontrolte) ae gang, = Bergisch Gladbach
= Personaländerungsbrief erwendungsnachwen) j
2 u = Darmstadt (nur Abrechnungen, Gespräche)
a Prüfung Gehaltsabrechnung = Interne Revision

x=

vertrauen. bekommen,
neue Kraft, dass sie
fliegen wie Adler;
dass, sie laufen und
nieht müde werden.“

www.advent-kindergarten.de

Layout: © rasanl.design

Stand: 2014

www.advent-kindergarten-institut.de &

Beschlussvorlage

18958 Zeichen

V/0552/2016 
 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Trägerausschreibung für die Kindertageseinrichtung Hermannschule 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
06.09.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
07.09.2016 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
28.09.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
28.09.2016 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die oben genannte dreigruppige Kinderta-
geseinrichtung Hermannschule im Stadtbezirk Mitte dem Kinder- und Jugendhilfeträger Kleine Rie-
sen Nord gGmbH (siehe Begründung zu Ziffer 3). 
Voraussichtlicher Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist Mitte 2018. 
 
 
2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun-
gen entsprechend getroffen:  
 
2.1. Für die Kindertageseinrichtung an der Hermannschule werden vertragliche Regelungen zur 
Trägerschaft (Leistungsvereinbarung) zwischen dem Träger Kleine Riesen Nord gGmbH und der 
Stadt Münster getroffen.  
Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der Stadt Münster (Vermieter) und dem Träger 
Kleine Riesen Nord gGmbH (Mieter) getroffen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0552/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Gerick, Herr Braun, Frau Kratz-
Trutti 
Ruf: 
492-5528 
E-Mail: 
Gerick@stadt-muenster.de  
Datum: 
22.08.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
 
V/0552/2016 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e-
triebskostenzuschüssen) 
 
Betriebsträgerschaft für die Kindertageseinrichtung an der Hermannschule/ Kleine Riesen Nord 
gGmbH 
 
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Hermannschule betragen auf der Grundlage 
der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen 
 für August bis Dezember 2018 = 245.000 € 
 für 2019ff. =  595.000 € 
 
Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: 
 
Träger Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil Städt. Anteil 
BKZ gesamt Gesamt 
 
Land Stadt Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot Stadt 
(Erforderlicher 
Zuschuss) 
 1 2 3 4 5 6 7 
Kleine 
Riesen 
Nord 
gGmbH 
91,00% 36,00 % 55,00 % 9,00% 9,00% 0,00% 55,00% 
 
 August-Dezember 2018 2019 
Träger Trägeranteil Städtischer  
Anteil  
gesamt 
Trägeranteil Städtischer  
Anteil  BKZ 
gesamt 
Angebot Stadt (erfor-
derlicher 
Zuschuss) 
Angebot Stadt (erfor-
derlicher Zu-
schuss) 
 5 6 7 5 6 7 
Kleine Rie-
sen Nord 
gGmbH 
22.050,00 € 0,00 € 134.750,00 € 53.550,00 € 0,00 € 327.250,00 € 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit der Errichtungsvorlage 
V/0191/2016 bereitgestellt. 
Ein freiwilliger städtischer Zuschuss (FwZ) zum Trägera nteil an den Betriebskosten ist aufgrund des 
Angebotes des Trägers i.H.v. 9 % nicht erforderlich.  
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit der 
Vorlage V/0191/2016 beschlossen: 
 
Diese Kindertageseinrichtung beginnt zunächst mit folgenden Gruppen:  

 1 Gruppe für je 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 
 1 Gruppe für je 10 Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 
 1 Gruppe für je 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren (G3)

- 3 - 
 
V/0552/2016 
 
Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k-
turen bedarfsgerecht weiterentwickelt.  
Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls e lterliche 
Bedarfe nach einer wöche ntlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsb e-
treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. 
 
Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, 
die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
zu vergeben. 
Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von 
den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit zu prüfen sind, um so den Eltern die Mög-
lichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen. 
 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem.  
§ 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 12.05.2016 über die Pla-
nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für 
die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 10.06.2016 ihr Interesse an einer Übernah-
me der Trägerschaft mitzuteilen. Diesbezüglich erfolgte eine Pressemitteilung am 17.05.2016. Die 
Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 28.06.2016 und 04.07.2016 ihre Kon-
zepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 genannten Kriterien dar. 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 15.07.2016. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer 
Reihenfolge): 
 
 Advent-Kindergarten e. V., Steckendorfer Straße 151-153, 47798 Krefeld 
(eine der drei Einrichtungen, sh. V/0551/2016 und V/0553/2016) 
 
 Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
(Kita Willingrott (sh. V/0553/2016) nur i.V.m. mind. einer weiteren Trägerschaft in Münster) 
 
3. Trägerauswahl 
 
3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag  
 
Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen 1 und 2 zu entneh-
men sind. 
Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche an Hand der nachfolgenden 
Kriterien geführt. 
 
Kriterium: Referenzen der Träger bezüglich vergleichbarer Einrichtungen 
 Erfahrungen des Trägers auf dem Gebiet der Kindertagesbetreuung  
 Betrieb von Kindertageseinrichtungen durch den Träger 
 
Durch die gesetzlichen Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) müssen Träger hohe Anforde-
rungen im Rahmen der Kindertagesbetreuung erfüllen. Die Kenntnis der Anforderungen an 
frühkindliche Pädagogik, das Vorhalten von qualifizierter Fachberatung und die Flexibilität zwischen 
mehreren Einrichtungen (z. B. Personalflexibilisierung bei Ausfallzeiten etc.) sind heute 
wichtige Voraussetzungen, um diese gesetzlichen Standards erfüllen zu können. Für den Betrieb 
einer Einrichtung ist das Vorhalten aktueller Referenzeinrichtungen deshalb ein wesentliches Kriteri-
um. 
Bei Trägern, die bereits Kitas in Münster betreiben, liegen zusätzlich Rückmeldungen von Eltern vor. 
Erfahrungen in der Kooperation mit dem Träger liegen dem öffentlichen Jugendhilfeträger ebenfalls 
vor.

- 4 - 
 
V/0552/2016 
 
Kriterium: Fachliches Konzept 
 Fachliche Konzepte für die Kindertagesbetreuung, 
 Aussagen zu flexiblen Kindertagesbetreuungsangeboten 
 
Fachliche Konzepte, die sich an aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen und einem umfassenden 
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag ausrichten, sind Grundvoraussetzung für den Betrieb 
einer Einrichtung. 
Aussagen wie z.B. zu Möglichkeiten von flexiblen Kindertagesbetreuungsangeboten oder aber Erfah-
rungen eines Trägers in diesem Bereich ermöglichen Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf und fließen als Entscheidungskriterium mit ein. 
 
Kriterium: Einbeziehung der Stadtteilakteure und ihrer Ressourcen 
 Bereitschaft, die Arbeit an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern im Sozialraum unter Berüc k-
sichtigung und Einbeziehung vorhandener Infrastrukturangebote auszurichten, 
 Kooperationsbezüge und Vernetzungsbestrebungen im Stadtteil, und zu anderen Profess ionen 
(z.B. Grundschulen, Gesundheitswesen u.a. ), 
 Einbeziehung gewachsener Strukturen und anderer Anbieter aus dem Stadtteil, 
 Bedarfsgerechte und abgestimmte Weiterentwicklung der stadtteilbezogenen Angebote 
 
Bereits vorhandene räumliche Bezüge zu bestehenden Einrichtungen ermöglichen die Nutzung von 
Synergien, die die Wirtschaftlichkeit einer Einrichtung erhöhen (siehe auch Wirtschaftlichkeit). 
Stadtteilbezogene Angebote werden bedarfsgerecht ausgebaut und weiterentwickelt, wenn die Akteu-
re des Stadtteils sich hierzu entsprechend regelmäßig vernetzen. Vernetzung kann u.a. in Stadtteilar-
beitskreisen oder auch Familienzentren erfolgen. 
Bereits vorhandene Erfahrungen in der Konzeptentwicklung von Kitas zu Familienzentren verdeutli-
chen ergänzend ein hohes Interesse im Bereich der Vernetzung. 
 
Kriterium: Wirtschaftlichkeit 
 verbindliche Aussagen über den zu erwartenden Trägeranteil für den Betrieb der Einrichtung. 
 
Unter dem immer aktuellen Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit des Haushaltes der Stadt 
Münster sind Aussagen zur Höhe des zu erwartenden Trägeranteiles ein Kriterium zur Entscheidung 
für einen Träger. 
Daneben entstehen Synergien in diesem Bereich bei Trägern, die mehrere Kitas in Münster betrei-
ben. Dann können beispielsweise gemeinsame Fortbildungen und Fachberatungen der ErzieherInnen 
vor Ort stattfinden. Im Krankheitsfall von ErzieherInnen können hohe Vertretungskosten vermieden 
werden (KiBiz-Budget). Personal kann flexibel eingesetzt werden. Vorhandene Synergien können 
finanziell einen Ausgleich zu nominal höheren Trägeranteilen bieten. 
 
Kriterium: Migration 
 Bereitschaft, die Integration von Kindern mit Migrations hintergrund im pädagogischen Alltag zu 
begleiten, 
 Aussagen zu den konzeptionellen und inhaltlichen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ki n-
dern und Eltern mit Migrationshintergrund, 
 Aussagen zu personellen und sprachlichen Ressourcen und der Zusammenarbei t mit Kooperat i-
onspartnern zum Thema Migration 
 
Der Zuzug von Migranten stellt auch an Träger von Kindertageseinrichtungen besondere Anforderun-
gen. Sprachliche Barrieren müssen gemeistert werden, schnelle und kompetente Betreuungs-, Bera-
tungs- und Unterstützungsmaßnahmen erarbeitet und ein bestehendes oder zu entwickelndes Netz-
werk etabliert werden. Träger, die bereits Erfahrungen, Konzepte und Personal für dieses Segment 
haben, können qualifiziert und gut auf den Bedarf reagieren.

- 5 - 
 
V/0552/2016 
 
3.2. Detaillierte Übersicht über die trägerbezogene Kriterienerfüllung  
 
Advent – Kindergarten e. V.  
Bewerbung für Kita Hermannschule 
 
1. Kriterium: 
Referenzen 
2. Kriterium: 
Fachliches Konzept 
3. Kriterium: 
Synergien im Stadtteil 
4. Kriterium: 
Wirtschaftlichkeit 
5. Kriterium: 
Migration 
Kitas in Münster 
Bisher keine Kita in 
Münster  
 
Der Träger ist in an-
deren Regionen als 
Kitaträger bekannt. 
 
Bundesweit 7 Kitas, 
daher Erfahrungen 
auf dem Gebiet der 
Kindertagesbetreuung 
Rückmeldungen der 
Eltern 
Keine, da in Münster 
noch nicht tätig 
 
Kooperation mit der 
Stadt Münster 
Keine Referenzen im 
Kitabereich, da in 
Münster nicht als 
Träger tätig 
 
Fachliche Ausrichtung 
Alle fachlichen Anforderungen 
für ein Konzept wurden im 
Gespräch erläutert. 
 
Öffnungszeiten 
Regelöffnungszeiten:  
7:30-17:00 Uhr 
 
Randzeiten und flexible Ang e-
bote 
Flexible Angebote nach Bedarf 
 
Kooperation Kita und Schule 
Kooperation soll konzeptionell 
verankert werden 
 
Kooperationsbezüge im Stadt-
teil und Einbeziehung ge-
wachsener Strukturen und 
anderer Anbieter aus dem 
Stadtteil 
Träger will sich aktiv im Stadt-
teil beteiligen. In Städten mit 
Kitas gut vernetzt und einige 
Kooperationen 
 
Weiterentwicklung der stadt-
teilbezogenen Angebote 
Träger strebt die weitere Ent-
wicklung von Kooperationen 
im Stadtteil an 
 
Trägeranteil 
3 %  
 
 
Synergien durch 
Bislang keine Kita in Münster 
 
Ca. alle drei Jahre Ausbau 
einer Kita 
 
 
Erfahrungen und Konzeptio-
nen 
Der Träger hat es sich zur 
Aufgabe gesetzt, bei der In-
tegration anderer Kulturkreise 
aktiv mitzuwirken.

- 6 - 
 
V/0552/2016 
 
 
Kleine Riesen Nord gGmbH 
Bewerbung für Kita Hermannschule 
 
1. Kriterium: 
Referenzen 
2. Kriterium: 
Fachliches Konzept 
3. Kriterium: 
Synergien im Stadtteil 
4. Kriterium: 
Wirtschaftlichkeit 
5. Kriterium: 
Migration 
Kitas in Münster 
Bisher keine Kita in 
Münster  
 
Der Träger ist in an-
deren Regionen als 
Kitaträger bekannt. 
Rückmeldungen der 
Eltern 
Keine, da in Münster 
noch nicht tätig 
 
Kooperation mit der 
Stadt Münster 
Keine Referenzen im 
Kitabereich, da in 
Münster nicht als 
Träger tätig 
 
Fachliche Ausrichtung 
Alle fachlichen Anforderungen 
werden im Konzept darge-
stellt. Der Träger wird die 
Fachberatung anderer Regio-
nen zum Aufbau der Kita in 
Anspruch nehmen. 
 
Öffnungszeiten 
Bedarfsgerechte Regelöff-
nungszeiten 
 
Randzeiten und flexible Ang e-
bote 
Flexible Angebote nach Ab-
sprache mit Eltern möglich 
 
Kooperation Kita und Schule 
Kooperation mit Schule wird 
angestrebt 
 
Konzeptionell sollen schulvor-
bereitende Maßnahmen ver-
ankert werden, die mit der 
Hermannschule abgestimmt 
werden sollen 
Kooperationsbezüge im Stadt-
teil und Einbeziehung ge-
wachsener Strukturen und 
anderer Anbieter aus dem 
Stadtteil 
Träger will sich aktiv im Stadt-
teil beteiligen. In Städten mit 
Kitas gut vernetzt und einige 
Kooperationen. 
 
Weiterentwicklung der stadt-
teilbezogenen Angebote 
Träger strebt die weitere Ent-
wicklung von Kooperationen 
im Stadtteil an 
 
Trägeranteil 
9 %  
 
 
Synergien durch 
Bislang keine Kita in Münster 
 
Münster als neuer Kitastand-
ort, Interesse am Ausbau von 
Kitas 
 
 
Möchte aus Gründen der Wirt-
schaftlichkeit mind. 2 Kitas in 
Münster 
Erfahrungen und Konzeptio-
nen 
Der Träger hat es sich zur 
Aufgabe gesetzt, bei der In-
tegration anderer Kulturkreise 
aktiv mitzuwirken. 
Erfahrungen mit Migration sind 
vorhanden. Konzept für Mo-
delleinrichtung erstellt.

- 7 - 
 
V/0552/2016 
3.2.1. Analyse der Wirtschaftlichkeit  
 
Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer 
Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der Einrichtu n-
gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt.  
 
Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: 
 
Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta-
belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den 
gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss 
+ freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers).  
 
a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten 
 
Träger Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil Städt. 
Anteil BKZ 
gesamt 
Gesamt 
 
Land Stadt Gesamt, 
gesetzlicher 
Trägeranteil 
Angebot Stadt 
(erforderlicher 
Zuschuss) 
 1 2 3 4 5 6 7 
Advent e.V. 
91,0% 36,0 % 55,0 % 9,0% 
3,00% 6,00% 61,00% 
Kleine Ri e-
sen 9,00% 0,00% 55,00% 
 
Die jährlic hen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung Hermannschule betragen ab 2019ff. 
595.000  € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: 
 
b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/ Freiwilliger städt. Zuschuss/ Städtischer Gesamtanteil BKZ  
 
 Jährliche Kosten ab 2018 ff 
Träger Trägeranteil Städtischer  
Anteil BKZ 
gesamt 
Angebot Stadt (FWZ) 
% € % € % € 
 5 6 7 
Advent 
e.V. 3,00% 17.850,00 6,00% 35.700,00 61,00% 362.950,00 
Kleine 
Riesen 9,00% 53.550,00 0,00% 0,00 55,00% 327.250,00 
 
Rein rechnerisch bietet der Träger Kleine Riesen Nord gGmbH mit 9 % den höchsten Trägeranteil an, 
der Träger Advent-Kindergarten e. V. mit 3 % einen um 6 % geringeren Trägeranteil. 
Zwischen den beiden Angeboten von Advent-Kindergarten e. V. und Kleine Riesen Nord 
gGmbH liegt eine Differenz von 35.700,00 € p.a. 
 
 
Zusätzlich zum Trägeranteil sind erzielte Synergieeffekte der Träger zu berücksichtigen. 
Synergieeffekte sind unter anderem bei der flexiblen Nutzung von Personal, insbesondere auch bei 
kurzfristigem Personalausfall, sowie in der Nutzung von Fachberatung des Trägers vor Ort zu sehen. 
 
Bezogen auf die Kindertageseinrichtung an der Hermannschule sind Synergien insbesondere durch 
die räumliche Nähe folgender Träger gegeben: 
 
Da beide Träger nicht in Münster als Träger tätig sind, bestehen aktuell keine Synergien vor Ort.

- 8 - 
 
V/0552/2016 
4. Gesamtbewertung 
 
Mit den Trägern  
 Advent-Kindergarten e. V., und 
 Kleine Riesen Nord gGmbH 
haben sich zwei neue, in Münster bislang unbekannte Träger für die Trägerschaft beworben. 
 
Zu den Kriterien „Referenzen“ (in Münster) oder „Synergien im Stadtteil“ können beide Träger deshalb 
noch keinen Beitrag leisten. Die Träger betreiben aber in anderen Städten bereits mehrere Kindert a-
geseinrichtungen und sind als freie Träger der Jugendhilfe anerkannt. Durch die Vergabe der B e-
triebsträgerschaft für die Kita Hermannschule an einen neuen Träger wird zudem die Trägerpluralität 
in Münster weiter gestärkt. 
  
Beide Träger haben Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte ihrer pädagogischen Au s-
richtung darlegen.  
 
Migration ist für die Träger ein natürlicher Bestandteil der pädagogischen Aufga benstellung in einer 
Kindertageseinrichtung.  
 
Wie unter 3.2. dargestellt bietet der Träger Kleine Riesen Nord gGmbH mit 9 % den höchsten Träger-
anteil an.  
Unter dem Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit des Haushaltes der Stadt Mün ster ist dieser 
hohe Trägeranteil, in Verbindung mit den umfassend erfüllten Kriterien, entscheidungsle itend für die 
Vergabe der Trägerschaft der Kita Hermannschule.  
 
 
5. Fazit 
 
Die Verwaltung s chlägt daher abschließend vor, dem Träger Kleine Riesen Nord gGmbH  die Trä-
gerschaft für die Kindertageseinrichtung an der Hermannschule, zu übertragen. 
 
Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Trä ger gefunden, so 
dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
Das Verfahren zeigt  weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Kitas in dieser 
Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auc h, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil 
bereit sind, sich zu engagieren. 
Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich abschli e-
ßend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben.  
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus zwei Bewerbern unter Würdigung der Fachlichkeit 
und Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Dabei ist nicht nur ein Kriterium ausschlagg e-
bend gewesen, sondern auch die standort - und trägerbezogene Auswertung der Krit erien. Mit dem 
Vorschlag der Verwaltung wird weiterhin eine Trägervielfalt in Münster sichergestellt.  
 
I. V. 
Gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlagen: Bewerbungsschreiben und Konzeptunterlagen der Träger 
 
1. Advent-Kindergarten e. V., Steckendorfer Straße 151-153, 47798 Krefeld 
 
2. Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen

Anlage_1_2_Konzept1_Advent

1538 Zeichen

5 Bi)

N . . : 2 s ü ; P oo a

.

mit kleinen Gemüse- und Blumen-
ieren im Kindergarten

hen, Kaninchen, Schild-
: ıd Dekorieren mit

ine Möglichkeiten und Grenzen
_ erfahren kann; Ausflüge |
ins „Grüne"; natürliche Ernährung
(fleischfrei); der Kindergarten
(einschließlich Veranstaltungen)
ist „alkohol- und rauchfrei"

für Eltern, die ihre Kinder
mit Liebe und Konsequenz
erziehen;

fernsehfrei im Vorschulalter

ein Kindergarten, bei dem Sie

„mitmachen“ können; der für

Sie offen ist; bei dem Sie

_ wissen, wie sich Ihr Kind im
Kindergarten verhält

für Eltern, die neue Freunde
in der Nachbarschaft finden

Unser Kindergarten zeichnet sich
durch 120 Jahre Kindergarte
Praxis in mehr als tausend
ee e

Für alle Eltern einmal im Monat für einen

Vormittag, soweit möglich,

Wir bitten darum, dass Sie je nach Bedarf
it aufwenden für Arbeiten, die für eine
3 es Kindergartens notwendig

Urlaubsanspruch der Mitarbeiterinnen,
z.B. 3 Wochen während der Schul-
Sommerferien, sowie zwischen Weih-
nachten und Neujahr, Kamevals-Montag
und -Dienstag (zentrale Fortbildung),
„Brücken-Tage", Betriebsausflug.

. Das Essen im Kindergarten ist vegetarisch.

. Wir bitten darum, dass in bei Kinder-
gartenfesten mitgebrachten Speisen

keine Risiko-Lebensmittel enthalten sind

(z.B. Fleisch, Fisch, Ei, Majonaise).

Zum Ende eines Kindergartenjahres mit
einer Frist von vier Monaten; eine Kün-
digung kann auch durch den Träger des
Kindergartens mit einer Frist von zwei
Monaten erfolgen, n B. bei stark unter-

eimel

„EFMU

naszeit

Donnerstag

Anlage_2_0_Deckblatt

63 Zeichen

Anlage 2 
 
Bewerbungs-
unterlagen 
 
Kleine Riesen 
Nord gGmbH

Anlage_2_2_Konzept_Kleine Riesen

66913 Zeichen

Kapitel:  
1 
 
 
 
  
PÄDAGOGISCHES KONZEP T
 
für Kindertagesstätten in Münster

Kapitel:  
2

Kapitel:  
3 
 
Pädagogische s Konzept 
Kindertagestätte Kleine Riesen   
für Kindertagesstätten in Münster  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TRÄGER : 
Kleine Riesen Nord gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) 
Esslinger Straße 69 
73732 Esslingen am Neckar 
Tel:  (0711) 35 116 4 - 0 
Fax:   (0711) 35 116 4 - 17 
E-Mail:  info@littlegiants.de 
Internet: www.littlegiants.de

Kapitel:  
4

Kapitel:  
5 
 
INHALTSVERZEICHNIS  
1. Allgemeine Angaben zum Träger .................................................................................................... 7 
1.1. Kontaktinformationen / Rechtsform ....................................................................................... 7 
1.2. Unternehmensgegenstand / Geschäftsfeld ............................................................................ 7 
1. Organisation und Verwaltung ......................................................................................................... 7 
2. Angaben zur Trägerkonzeption ....................................................................................................... 8 
3.1. Leitbild .......................................................................................................................................... 8 
3.2. Werte ............................................................................................................................................ 8 
4. Pädagogisches Konzept ....................................................................................................................... 9 
4.1. Zielsetzung .................................................................................................................................... 9 
4.1. Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag ............................................................................ 9 
4.2. Grundsätze ................................................................................................................................. 10 
4.3. Philosophie ................................................................................................................................. 11 
4.4. Eingewöhnung ............................................................................................................................ 13 
4.5. Partizipation der Kinder ......................................................................................................... 14 
4.6.   Betreute Altersgruppen ............................................................................................................ 15 
4.7.1. 0-24 Monate ........................................................................................................................ 15 
4.3. Kindergarten & Vorschule ...................................................................................................... 17 
4.4. Pädagogische Angebote ......................................................................................................... 18 
5. Integration und interkulturelle Orientierung .................................................................................... 19 
5.1. Grundsätzliches .......................................................................................................................... 19 
5.2. Integration .................................................................................................................................. 19 
5.3. Interkulturelle Orientierung der Personalpolitik ........................................................................ 20 
6. Familienorientierung und Elternbeteiligung ..................................................................................... 20 
7. Sozialraumorientierung (Kooperation und Vernetzung) ................................................................... 20 
8. Qualitätsmanagement ....................................................................................................................... 21 
8.1. Dokumentation........................................................................................................................... 21 
8.2. Elternbefragung .......................................................................................................................... 21 
8.3. Hygieneplan ................................................................................................................................ 21 
8.4. Qualitätsmanagementhandbuch................................................................................................ 21 
8.5. Qualitätssicherungsmethoden (6-Sigma – DMAIC) .................................................................... 21 
8.6. Qualitätszirkel ............................................................................................................................. 22 
8.7. Pädagogische Tage ..................................................................................................................... 23 
8.8. Kennenlernen von anderen Einrichtungen ................................................................................ 23 
8.9. Leitungskonferenzen .................................................................................................................. 23

Kapitel: Allgemeine Angaben zum Träger 
6 
 
8.10. Beschwerdemanagement i. S. d. § 45 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII ..................................................... 23 
8.11. Beschwerdemanagement......................................................................................................... 23 
9. Ernährung .......................................................................................................................................... 24 
10. Personalmanagement ..................................................................................................................... 24 
10.1. Personalgewinnung .................................................................................................................. 24 
10.2. Mitarbeiterentwicklung ............................................................................................................ 25 
11. Finanzmanagement ......................................................................................................................... 25 
12. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung i. S. d. § 8a SGB VIII ....................................................... 26 
Anlage 1: Ernährungskreis ..................................................................................................................... 27 
Anlage 2: Hygiene Plan .......................................................................................................................... 27 
Hygiene im Sanitärbereich ................................................................................................................ 27 
Trinkwasserhygiene ........................................................................................................................... 29 
Erste Hilfe .......................................................................................................................................... 29 
Küche ................................................................................................................................................. 29 
Handhygiene...................................................................................................................................... 30 
Flächenreinigung und Desinfektion ................................................................................................... 30 
Außenanlagen.................................................................................................................................... 30

Kapitel: Allgemeine Angaben zum Träger 
7 
 
1. ALLGEMEINE ANGABEN Z UM TRÄGER  
1.1.  KONTAKTINFORMATIONEN  / RECHTSFORM   
Kontaktdaten: Kleine Riesen Nord gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) 
Esslinger Straße 69 
73732 Esslingen 
Handelsregister:     Amtsgericht Stuttgart HRB 739321 
Geschäftsführer:    Jelena Wahler, Peter Wahler 
1.2.  UNTERNEHMENSGEGENSTA ND / GESCHÄFTSFELD  
Kleine betreibt Kinderkrippen und Kindertagesstätten als Träger der freien Jugendhilfe. 
 
1. ORGANISATION UND VER WALTUNG  
  
Träger 
 
Einrichtung 
Pädagogik Pädagogische Richtlinien 
Wissensaustausch zwischen Ein-
richtungen 
Richtlinien 
Planung und Durchführung 
von Angeboten 
Dokumentation 
Weiterschreibung Konzep-
tion 
Kinderkonferenzen 
Finanzen Buchhaltung 
Jahresabschluss 
Controlling 
Budgetierung 
Kassenbuch 
Personalmanagement Bewerbermanagement 
Lohnbuchhaltung 
Fortbildung 
360°-Feedback 
Bewerbungsgespräche 
Beteiligung an Personalent-
scheidungen 
Reflexionsgespräche 
Beteiligung an Fortbil-
dungsentscheidungen 
Beschaffung Abschluss von Rahmenverträgen 
Kreditorenbuchhaltung Debito-
renbuchhaltung 
Bestellung 
Bedarfsmeldung 
Außerplanmäßige Beschaf-
fung und Bestellung 
Elternarbeit Vertragsgestaltung 
Elternbefragungen 
Elterngespräche 
Beteiligung an Elternbefra-
gungen 
Elternabende und Feste 
Investitionen Budgetierung 
Beschaffung von Investitionsgü-
tern 
Bedarfserhebung und –
meldung 
Qualitätsmanagement Qualitätshandbuch 
Audits 
Beschwerdemanagment 
Qualitätszirkel 
Pädagogische Tage

Kapitel: Angaben zur Trägerkonzeption 
8 
 
2. ANGABEN ZUR TRÄGERKO NZEPTION  
3.1. LEITBILD  
Kleine Riesen bietet qualitativ hochwertige Ganztageskinderbetreuung an.  
Wir wollen Kinder beim Erwerb von Basiskompetenzen altersgerecht und individuell unterstützen.  
Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum. Unser pädagogisches Konzept sieht vor, individuell auf die 
Bedürfnisse und Interessen eines jeden Kindes einzugehen. Dadurch wollen wir die Entwicklung eines gesunden 
Selbstbildes und Selbstvertrauens fördern.  
Wir verstehen uns als Dienstleister, der es berufstätigen Müttern und Vätern ermöglicht sorgenfrei Beruf und 
Familie zu vereinbaren. 
3.2. WERTE  
INDIVIDUALITÄT : Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum, das eigene 
Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten hat. Wir respektieren die Beson-
derheiten eines jeden Kindes und sehen diese als Geschenk an. Little Giants 
fördert Kinder individuell beim Entfalten ihrer Fähigkeiten und Ihrer Persön-
lichkeit. 
INTELLEKTUELLE STIMU LATION : Kinder haben einen angeborenen Lern- 
und Entdeckerdrang. Um die wertvolle Zeit der Kindheit mit sinnvollen 
Lernerfahrungen zu erfüllen, geht Little Giants individuell auf die Bedürf-
nisse jeder Altersstufe und jedes einzelnen Kindes ein. Unser Raumkonzept 
und unsere pädagogischen Angebote sind so ausgelegt, dass Kinder sowohl selbst entdecken, aber auch spiele-
risch in der Gruppe oder ganz individuell von der Betreuerin lernen können.  
GESUNDHEIT U ND SICHERHEIT : Kinder sollen in einer gesunden und sicheren Umgebung aufwachsen, die 
ihnen Freiraum zum Entdecken, Spielen und Lernen bietet. Durch gesunde und ausgewogene Ernährung, aus-
reichend Bewegung, frühzeitiges Erlernen von Zahn- und Handwaschhygiene, sowie durch ein durchdachtes 
und sicheres Raumkonzept werden wir diesen Ansprüchen gerecht. 
PARTNERSCHAFT MIT DE N ELTERN : Wir glauben daran, dass qualitativ hochwertige Kinderbetreuung eines 
intensiven Austauschs zwischen Betreuerin und Eltern bedarf. Bei uns werden die Eltern täglich schriftlich oder 
mündlich über den Tag der Kinder informiert. Die Entwicklung der Kinder wird während der gesamten Zeit bei 
Little Giants ausführlich dokumentiert. Regelmäßige Eltern-Betreuer-Gespräche halten die Eltern über die Ent-
wicklung des Kindes bei Little Giants auf dem Laufenden. 
WÄRME UND ZUWENDUNG : Alle Kinder, insbesondere sehr junge Kinder, brauchen die Wärme und Zuwen-
dung einer Bezugsperson. Bei Little Giants ist jedes Kind einer Betreuerin zugeordnet. Diese beg leitet das Kind 
ganz individuell während seiner Zeit bei Little Giants, spendet Zuwendung und ermutigt das Kind bei seinen 
Entdeckungsreisen. 
MOTIVIERENDES ARBEIT SUMFELD : Wir sind der festen Überzeugung, dass nur zufriedene Mitarbeiter gute 
Kinderbetreuung gewährleisten können. Little Giants ist bestrebt, seinen Mitarbeitern einen sicheren und moti-
vierenden Arbeitsplatz zu bieten. Regelmäßige Schulungen verbessern nicht nur die Qualität der Betreuung, 
sondern auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Dieses wiederum kommt unseren Kleinen zugute.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
9 
 
4. PÄDAGOGISCHES KONZEP T 
4.1. ZIELSETZUNG  
Wir verstehen unsere Aufgabe darin, Erziehung, Betreuung und Bildungsauftrag in Einklang miteinander zu 
bringen, dabei stehen die individuellen altersgerechten Bedürfnisse des Kindes stets im Mittelpunkt. 
Im Sinne der UN-Kinderechtskonvention sind wir der festen Überzeugung, dass Kinder das ein Recht auf Erzie-
hung und Bildung, die die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten 
zur Entfaltung bringt, haben. Ebenso erachten wir es als selbstverständlich, dass Kinder ein Recht auf Teilhabe 
und Beteiligung, auf Gesundheit, auf Schutz vor Gewalt, Diskriminierung haben.  
4.1. BETREUUNGS -, BIL DUNGS - UND ERZIEHUNG SAUFTRAG  
Wir sehen unseren Betreuungs-, Bildungs- und Erzie-
hungsauftrag in der Sicherstellung der folgenden Ziele 
begründet: 
 Unter Bildung verstehen wir den lebenslangen 
Prozess zur Aneignung der Welt von Geburt an. Es 
handelt sich um einen aktiven Aufnahme- und 
Verarbeitungsprozess von Informationen, welcher 
in der Kindertagesstätte durch Interaktion mit an-
derenen Kindern und pädagogischen Personal in 
einer anregenden Umgebung abläuft. Dabei spie-
len Erzieherinnen und Erzieher eine vitale Rolle. 
 Erziehung bedeutet für uns Unterstützen der Bil-
dungsprozesse sowohl durch Vormachen als auch durch Anhalten eigene Erfahrungen zu machen.  
 Bildung ist der Zusammenhang von Lernen,  Wissen, Wertebewusstsein, Haltungen und Handelsfähigkeit 
im Zusammenhang mit einem sinnerfüllten Leben. 
 Wir bieten Kindern eine sichere Lernumgebung und Betreuung, in der das körperliche und seelische Wohl 
der Kinder sichergestellt ist. 
 Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit, größtmöglicher Selbst-
ständigkeit und Eigeninitiative. 
 Wir wollen die natürliche Lernfreude von Kindern anregen und stärken und gleichzeitig die Kreativität der 
Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Interessen und Begabungen.  
 Wir wollen Kindern elementare Kenntnisse der Umwelt durch ein breites Angebot an Erfahrungsmöglich-
keiten vermitteln. 
 Wir betrachten die Kindertagesstätte als Begegnungsraum für soziales Lernen. Kinder sollen soziale Verhal-
tensweisen, Situationen und Probleme bewusst erleben. 
 Das Lernen findet durch soziale Interaktion zwischen pädagogischer Bezugsperson und Kind. Die pädagogi-
sche Bezugsperson fungiert als Mentor und unterstützt das Kind beim Erwerb von Wissen und Fähigkeiten. 
Sie gibt dem Kind Hilfestellung und unterstützt es dabei Problemlösungsstrategien zu en twickeln. 
 Die Kindertagesstätte arbeitet in enger Kooperation mit der Stadt Esslingen. 
 Kinder werden unabhängig von Bekenntnis, Nationalität und Herkunft aufgenommen.  
Bei der Umsetzung unseres Betreungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrages orientieren wir uns an den Zielset-
zungen des Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung in baden -württembergischen Kindergärten und wei-
teren Kindertageseinrichtungen.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
0 
 
4.2. GRUNDSÄTZE  
Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung muss gewisse 
Voraussetzung erfüllen, um die optimale Entwicklung 
der Kinder sicherzustellen. Unserer Pädagogik liegen 
folgende vier Prinzipien zugrunde: 
BETREUUNG DURCH BEZUGSPERSONEN:  Bei 
Kleine Riesen ist jedes Kind einer Bezugsperson zuge-
ordnet. Diese ist Bezugsperson für das Kind und damit 
für seine Pflege verantwortlich. Übersteigt die tägliche 
Betreuungszeit eines Kindes die Arbeitszeit der Be-
zugsbetreuerin, so übernimmt für die restliche Zeit 
eine zweite Betreuerin deren Funktion.  
 
Jedem Kind ist während der Betreuungszeit eine feste 
Betreuungsperson zugeordnet. Unsere Betreuer arbei-
ten eng zusammen, da Bezugsbetreuung am besten in 
gut organisierten Teams funktioniert.  
 
Bezugsbetreuung heißt nicht, dass ein Kind nur Kontakt zu einer Betreuerin hat. Vielmehr ist stets klar, wer die 
Hauptverantwortung für ein Kind trägt und dessen Entwicklung dokumentiert. 
KLEINE GRUPPEN : Forschungsergebnisse zeigen, dass eine kleine Gruppe und ein guter Betreuungsschlüssel 
die wichtigsten Kriterien für qualitativ hochwertige Kleinkindbetreuung sind. Unser e Richtlinie lautet: je jünger 
das Kind, desto kleiner die Gruppe.  
 
Kleine Gruppen unterstützen individuelle Betreuung, welche Babys und Kleinkinder bra uchen, Freiheit und Si-
cherheit beim Bewegen und Entdecken sowie die Entwicklung einer festen Bindung zwischen Kind und Betreue-
rin. 
KONTINUITÄT IN DER B ETREUUNG : Kontinuität in der Betreuung unterstützt das Bedürfnis des Kleinkindes 
nach innigen Beziehungen und Bindung an eine Bezugsperson. Aus diesem Grund wird bei Kleine Riesen größ-
ter Wert sowohl auf eine behutsame Eingewöhnung als auch auf einen langsamen Übergang in die nächste Al-
tersgruppe unter Begleitung der Bezugsbetreuerin gelegt. 
INDIVIDUELLE BETREUUNG : Wir gehen auf den individuellen Biorhythmus jedes betreuten Kindes ein. 
Dadurch werden das Wohlgefühl und das positive Selbstwertgefühl des Kindes unterstützt. Es ist wichtig, dass 
ein Kind sich nicht schlecht oder ausgegrenzt fühlt, weil sein Biorhythmus und seine Bedürfnisse von denen an-
derer Kinder abweichen.  
 
Die umgehende Reaktion auf die individuellen Bedürfnisse unterstützt das Kind beim Erlernen des selbstständi-
gen Handelns.  
 
Das Kleine Riesen Konzept passt sich auf das Kind an und nicht das Kind auf das Kleine Riesen Konzept. Dadurch 
spürt das Kind, dass es wichtig ist, dass seine Bedürfnisse gestillt und seine Auswahl, Vorlieben und Impulse res-
pektiert werden.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
1 
 
4.3. PHILOSOPHIE  
Für Kleine Riesen bedeutet Erziehung Kindern die Möglichkeit zu geben 
sich zu selbstbewussten Menschen zu entwickeln. Die Welt begreifen un-
sere Kinder als eine Einladung zum Lernen und Wachsen. Bei Little Giants 
werden Kinder mit den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen ausgestat-
tet, die im späteren Leben wichtig sind. 
EIN PLATZ FÜR KINDER : Jedes Kind hat ein Anrecht auf eine erfüllte 
Kindheit. Kinder in einer Kindertageseinrichtung verdienen eine sichere 
Umgebung, in der Sie die Wunder unserer Welt entdecken können. Dabei 
ist es wichtig, dass die Einrichtung so gestaltet ist, dass sie die richtige Mi-
schung aus Freiheit und Beschränkungen, aus Ausgelassenheit und Ruhe 
und Wärme und Lachen im Überfluss gibt. Unsere Kleine Riesen Center 
haben den Anspruch, dass sie warm und freundlich gestaltet sind. Wir wollen unseren Kindern eine Atmo-
sphäre bieten, die ein zweites Zuhause ist und nicht ein schulähnlicher Betrieb.  
AKTIVE S LERNE N: Kinder lernen aktiv. Sie erwerben Basiskompetenzen am besten durch  Aktivitäten, die sie 
selbst planen und ausführen lernen. Sie sind alle kleine Wissenschaftler, Baumeister, Akrobaten und Künstler, 
die "begreifbare" Erfahrungen mit ihrer Umwelt, Menschen und Dingen benötigen. Kinder brauchen die Mög-
lichkeit sich Ziele zu setzen, zu planen, nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Dabei kommunizie-
ren sie von Geburt an und benötigen eine Umgebung, die gefüllt ist mit Büchern, Spracherlebnissen und Kon-
versation.  
BETREUER SIND MENTOR EN:  Die pädagogischen Fachkräfte in Kleine Riesen Centern sind Teile eines Teams, 
das Kindern eine Lernumgebung zum Sammeln von Erfahrungen zur Verfügung stellt. Sie bieten altersgerechte 
Erlebnisse für jedes individuelle Kind, stellen Fragen, schaffen Herausforderungen und helfen Kindern beim Fin-
den von Antworten. Die Betreuungseinrichtung unterstützt diese bei der Entwicklung eines gesunden Selbst-
vertrauens. Dadurch entwickeln die Kinder zunehmend intellektuelle Fähigkeiten und Wissen, das sie auf die 
Schule spielerisch vorbereitet. 
ANGEMESSENE U MGEBUNG : Unser Konzept schafft eine altersgerechte und individuelle Umgebung, in der 
jedes Kind entdecken kann, wie die Welt beschaffen ist und wie sie funktioniert. Es kann seine Fähigkeiten tes-
ten und seine Grenzen kennenlernen. Die tägliche Routine und die Gruppenräume sind so geplant, dass die Kin-
der individuell entdecken, lernen und Erfahrungen sammeln können. 
Schon die Einrichtung unserer Gruppenräume soll die Kinder zum Erfahrungensammeln und Entdecken auffor-
dern: Beschriftete Regale benutzen Farben, Symbole und Worte, die den Sinn der geschriebenen Sprache zu 
verstehen helfen. Spielplätze beinhalten einfache wissenschaftliche Experimente aus den Bereichen Biologie, 
Physik und Chemie. Sprechen und Zählen sind Bestandteil der täglichen Routinetätigkeiten, wie Mittagessen 
oder Aufräumen.  
 
Die pädagogischen Fachkräfte planen und wechseln Lerncenter aus. Darüber hinaus bieten wir Gruppenaktivi-
täten an, bei denen die Kinder lernen, Projekte ihren Interessen entsprechend zu wählen und diese dann in ei-
ner Gruppe zu bearbeiten. Sich in ein Team einzugliedern, zu führen aber auch unterzuordnen sind Fähigkeiten, 
die in der frühesten Kindheit gelernt werden können. 
DOKUMENTATION : Die Dokumentation des Erwerbs der Basiskompetenzen und der Entwicklung eines jeden 
Kindes ist ein wichtiges Element des pädagogischen Konzeptes von Kleine Riesen.  
 
Betreuerinnen dokumentieren Erfahrungen in kurzen Tagesberichten und ausführlicher in Tagebüchern. Quar-
talsweise werden Entwicklungsprofile für jedes Kind erstellt. Diese werden in regelmäßigen Intervallen mit den

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
2 
 
Eltern besprochen.  
 
Wichtige Meilensteine in Form von Kunstwerken werden in einem dafür vorgesehenen Kunstordner abgelegt 
und am Ende eines jeden Lebensjahres den Eltern übergeben. 
 
Unsere Dokumentation stellt die Basis für die Bewertung der Entwicklung des Kindes dar. Diese wiederum hilft 
der Betreuerin, den Eltern und dem Kind Entwicklungsdefizite aufzudecken und besondere Begabungen früh-
zeitig zu erkennen. So können gezielt Akzente im pädagogischen Angebot gesetzt werden. 
ELTERN SIND PARTNER : Bei Kleine Riesen sind Eltern gleichberechtigte Partner in jeder Hinsicht. Sie helfen 
Ziele und Prioritäten zu setzen und unterstützen die Entwicklung ihres Kindes durch gezielte Erfahrungen zu-
hause. Tägliche Berichterstattung in schriftlicher Form seitens der Betreuerin, die nicht nur den Ernährungsplan 
des Kindes, sondern auch die emotionalen Höhe- sowie Tiefpunkte wiedergibt, helfen den Eltern zu beurteilen , 
wie sich ihr Kind entwickelt.  
GRUNDLAGEN : Das pädagogische Konzept von Kleine Riesen basiert auf Theorien der frühkindlichen Entwick-
lung.  Die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse von Jean Piaget, Lev Vygotsky, Eric Erickson und Howard 
Gardner sind Bestandteil unseres Konzepts. Wir beziehen die Arbeiten von Daniel Goleman zur emotionalen 
Intelligenz in unsere Pädagogik mit ein.  
Die Schlüsselfaktoren der Kleine Riesen Pädagogik sind: 
 Kinder lernen aktiv.  
 Durch Erfahrungen werden Synapsen gebildet. 
 Kindern bilden beim Lernen selbst Regeln und Strukturen. 
 Kinder sind im Stande mit hoher Geschwindigkeit und Intensität zu lernen.  
 Kinder lernen mit allen Sinnen. 
 Kinder lernen mit anderen. 
 Spielen bedeutet Lernen. 
 Unsere Pädagogen unterstützen die intrinsische Lernmotivation und –anstrengen jedes Kindes individuell. 
 Intelligenz hat viele Formen.  
 Sprache spielt eine kritische Rolle während der Entwicklung, da sie unser primäres Kommunikationsmittel 
ist.  
 Basierend auf der Gehirnentwicklung, gibt es optimale Entwicklungsfenster, insbesondere was die Entwick-
lung von sprachlichen Fähigkeiten betrifft. Daher ist ein sprachlich stimulierendes Umfeld während der ers-
ten fünf Lebensjahre besonders wichtig.  
 Kinder lernen hauptsächlich durch Entdecken und Untersuchen, durch Interaktionen mit anderen Kindern 
und Erwachsenen sowie durch Reflektieren von Erfahrungen.  
 Die Aufgabe unserer Betreuer ist es, eine Umgebung zu schaffen, die die Entwicklung der Kinder bestmög-
lich unterstützt. 
DAS PÄDAGOGISCHE UMF ELD : Das pädagogische Umfeld gestaltet sich wie folgt.  
 Pädagogisches Personal und Eltern arbeiten einen Plan zur individuellen Forderung des Kindes aus. Die Ent-
wicklung des Kindes wird regelmäßig gemeinsam besprochen und evaluiert.  
 Wir bieten eine gut geplante und erprobte Raumstruktur an, die den Kindern Wahlmöglichkeiten lässt. Die 
Räume müssen den Entdeckungs- und Untersuchungsdrang der Kinder unterstützen und altersgerechte 
Herausforderungen bieten. 
 Aktivitäten und Projekte müssen die Interessen und Fähigkeiten der Kinder widerspiegeln.  
 Unser pädagogisches Personal unterstützte Kinder beim Entdecken. Sie erkennen Momente, in denen das 
Kind lernt, und bieten Unterstützung, Ermutigung und die notwendige Herausforderung.  
 Aktivitäten werden in Teams erarbeitet.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
3 
 
 Die Erfahrungen der Kinder und der Gruppe werden dokumentiert und mit den Eltern besprochen.  
 Unser pädagogisches Konzept bezieht sowohl gezielte Interaktionen als auch ein einfühlsam geplantes 
Raumkonzept in die Entwicklung der Kinder mit ein. Wir integrieren Elemente der Spracherziehung (so-
wohl der Mutter- als auch der Fremdsprachen), des mathematischen und naturwissenschaftlichen Den-
kens, der Projektarbeit, der Sachkunde und der Kunsterziehung in alle Aspekte unserer Center, anstatt 
diese künstlich zu trennen. Wir wollen, dass Kinder „begreifen“ anstatt im klassischen Sinne lernen. 
PÄDAGOGISCHES SELBST VERSTÄNDNIS  
 
 Wir und unsere Mitarbeiter sind uns bewusst, dass unser Handeln, unsere Werte, Ansprüche und Erfahrun-
gen direkten Einfluss auf unsere pädagogische Arbeit. 
 Wir und unsere Mitarbeiter sehen unser Handeln fest verankert in den demokratischen Grundwerten un-
serer Gesellschaft. 
 Unsere Mitarbeiter sind angehalten stets den Mittelpunkt Ihres Handels ausgehend von der Sichtweise des 
Kindes zu setzen. 
 Unsere pädagogischen Fachkräfte stimmen im Team ihr pädagogischen Planen und Handeln ab und tau-
schen regelmäßig Erkenntnisse über den BIldungs- und Entwicklungsprozess einzelner Kinder aus. 
 Unsere Fachkräfte geben den Kindern Orientierung und Sicherheit durch liebevolle Zuwendung und durch 
den Aufbau einer kontinuierlichen, stabilen Bildung. 
 Unsere Fachkräfte verstehen sich als Parter der Eltern, die diesen auf Augenhöhe begegnen.  
4.4. EINGEWÖHNUNG  
GRUNDSÄTZLICHES  
Jedes Kind ist anders. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnungsphase bei jedem Kind unterschiedlich ist. 
Während manche Kinder sich schon in den ersten Tagen ganz leicht an den Krippenalltag und die Trennung von 
den Eltern gewöhnen, brauchen andere bis zu vier Wochen um sich mit der neuen Situation zurechtzufinden.  
Daher glauben wir auch, dass es kein Patentrezept zur Eingewöhnung mit fest vorgeschriebenen Zeitpunkten, 
zu denen gewisse Dinge geschehen müssen, gibt. Die Eingewöhnung verlangt von allen Beteiligten, d. h. Eltern, 
pädagogischem Personal und Kind, hohe Flexibilität, bei der die Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund stehen 
müssen. 
Die Zeit, die die Eingewöhnungsphase einnimmt wird allein vom Kind vorgegeben. Die Eingewöhnung kann und 
darf dabei nicht von außen beschleunigt werden. Es können lediglich Vorkehrungen getroffen werde n, die es 
dem Kind leichter machen sich einzuleben. 
AUFKLÄRUNG DER ELTER N 
Vor Beginn der Eingewöhnungsphase wird mit den Eltern ein Gespräch geführt. Die Eltern werden insbeson-
dere über folgende Themen informiert: 
 Ablauf und Dauer der Eingewöhnung 
 Notwendigkeit von zeitlicher Flexibilität 
 Trennungsstress beim Kind 
 Kriterien für einen erfolgreichen Abschluss bzw. Abbruch der Eingewöhnung 
DER ERSTE TAG  
Der erste Tag bei Kleine Riesen ist generell nie der erste Betreuungstag. Vielmehr dient dieser dazu, dass das 
Kind die neue Umgebung, die Kinder und seine Bezugsbetreuerin im Beisein von einem oder zwei Elternteilen 
kennenlernt.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
4 
 
Der anwesende Elternteil verhält sich während der gesamten Zeit passiv und lässt das Kind so selbstständig wie 
möglich Entdeckungen machen und seine Bezugsbetreuerin kennenlernen.  
Die Anwesenheitsdauer in der Krippe sollte am ersten Tag zwei, höchstens jedoch drei Stunden nicht über-
schreiten. Am Ende des ersten Tages entscheiden die Eltern und die Bezugsperson, ob ein weiterer Ke nnenlern-
tag notwendig ist, oder ob das Kind am nächsten Tag bereits alleine in seinem Gruppenraum bleiben soll. 
DIE ERSTEN ZWEI WOCH EN 
Wie zuvor erwähnt, verlangen die ersten Wochen der Eingewöhnung von allen Seiten hohe Flexibilität: Das 
Kind muss sich auf eine neue und nicht vertraute Umgebung einstellen, die Bezugsbetreuerin muss sich intensiv 
mit dem Kind beschäftigen und auf seine Bedürfnisse eingehen. Der an der Eingewöhnung beteiligte Elternteil 
muss sich stets in der Einrichtung oder in deren Nähe aufhalten, sodass das Kind bei Bedarf kurzfristig abgeholt 
werden kann. 
Am ersten Tag, an dem das Kind alleine in der Krippe bleiben soll, verabschiedet sich der Elternteil, der das Kind 
bringt, und verlässt den Gruppenraum. Die Bezugsbetreuerin kümmert sich intensiv um das Kind und versucht 
es abzulenken und zu trösten. Der Elternteil hält sich während dessen entweder im Aufenthaltsraum der Ein-
richtung oder in der näheren Umgebung auf. Sollte der Trennungsstress des Kindes zu groß werden, dies kann 
bereits nach 15-30 Minuten der Fall sein, so wird der eingewöhnende Elternteil benachrichtigt. Dieser kommt 
dann und nimmt das Kind mit. Wichtig ist, dass das Kind begreift, dass es ohne die Eltern in der Krippe ist und 
dass es dort nur dann bleiben und spielen kann, wenn keine Eltern dabei sind. 
In den folgenden 14 Tagen wird der Zeitraum, in dem das Kind die Krippe besucht sukzessive verlängert.  
DIE DRITTE UND VIERT E WOCHE  
Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die meisten Kinder nach zwei Wochen so weit sind, einen ganzen Tag in der 
Krippe zu verbringen. Dennoch ist es wichtig, dass die Eltern auch während Woche 3 und 4 der Eingewöhnungs-
phase jederzeit erreichbar und bereit das Kind abzuholen sind, um auf eventuell aufkommenden Trennungs-
stress zeitnah reagieren zu können. 
Nach vier Wochen führen Bezugsbetreuerin und Eltern ein Gespräch. Der Verlauf der Eingewöhnung wird be-
sprochen. Gemeinsam wird entschieden, ob  
 das Kind vollständig eingewöhnt ist,  
 die Eingewöhnungsphase verlängert werden sollte, 
 oder ob der Trennungsstress für das Kind zu groß ist und von einer weiteren Betreuung in einer Krippe 
besser abgesehen werden sollte. 
4.5.  PARTIZIPATION DER KI NDER  
Wir betrachten die Partizipation der Kinder nicht nur als ein wichtiges Element unseres Konzepts, sondern auch 
als von zentraler Bedeutung für die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft.  
Kinder, die Little Giants Kindertagesstätten besuchen, können, soweit dies mit dem Wohl des Kindes als auch 
mit dem Wohl der anderen Kinder vereinbart ist, selbstbestimmt handeln und das pädagogische Umfeld im 
Rahmen ihrer Möglichkeiten mitbestimmen. 
Wir unterstützen an Beteiligung der Kinder bereits im jüngsten Alter. Die Art der Beteiligung ist dabei selbstver-
ständlich vom Alter abhängig. Wir sind der Auffassung, dass Kinder sowohl verbal als auch nonverbal ihre Be-
dürfnisse und Wünsche mitteilen können. Auf diese wird im Rahmen der Möglichkeiten, die eine Kindertages-
einrichtung bietet, individuell eingegangen.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
5 
 
Alle Angebote und Aktivitäten bei Little Giants sind so ausgelegt, das Kinder stets entscheiden können, welche 
Aktivitäten Sie interessieren. Uns ist wichtig die Entscheidungsfähigkeit der Kinder zu stärken und Ihnen zu er-
möglichen sich Ihren Interessen zu widmen. 
Weiterhin betrachten wir die Partizipation essenziell für die Entwicklung einer gesunden Sozialkompetenz. Die 
Kinder lernen, dass Ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht allein in der Welt stehen, sondern oftmals mit den 
Wünschen und Bedürfnissen anderer Kinder in Einklang gebracht werden müssen. 
Um den Interessen der Kinder gerecht zu werden und bereits im jungen Alter an demokratische Entscheidungs-
prozesse heranzuführen, werden regelmäßig Kinderkonferenzen abgehalten.  
4. 6.   BETREUTE ALTERSGRUPP EN  
4.7.1. 0 -24 MONATE  
Die ersten Lebensjahre sind eine besondere Zeit, die auf das restliche Leben vorbereitet. Jedes Kind entwickelt 
ein Gefühl der Autonomie, das Gefühl ein Individuum zu sein.  
Es ist wichtig, jedes Kind als eine eigenständige Persönlichkeit zu beha ndeln und ihm Möglichkeiten zu geben, 
frei zu agieren. Nur wenn Kinder erkennen, dass sie aus eigenen Kräften Dinge beeinflussen können, sind sie 
bereit den nächsten wichtigen Schritt in Ihrer Entwicklung zu gehen: Sie werden sich ihrer Fähigkeiten bewusst  
und merken, dass sie Dinge erreichen können. Dadurch werden Kleinkinder zu aktiven Lernern und Problemlö-
sern und können ihre Umwelt besser kennenlernen. 
Die ersten drei Jahre im Leben eines Menschen sind die Wichtigsten für die Entwicklung von Gehirn und Spra-
che. Während dieser Zeit spielen die Erfahrungen des Kindes eine fundamentale Rolle beim Schaffen von Ver-
knüpfungen im Gehirn und somit beim Legen des Fundaments für die nachfolgende intellektuelle und emotio-
nale Entwicklung.  
Von Geburt an sind Babys hervorragende Lerner. Sie untersuchen optische Eindrücke, Geräusche und fühlen 
ihre Umwelt. Babys und jungen Kleinkinder erhalten bei Little Giants die liebevolle Bezugsperson, die sie brau-
chen, und eine sichere Umgebung mit vielen Gelegenheiten zum aktiven Entdecken und Spaß haben. Die Kin-
der können sehen, hören, fühlen, anfassen und Dinge bewegen.  
Sehr junge Kinder brauchen Bezugspersonen die mit ihnen interagieren, ihnen Sicherheit geben und vor allem 
viel mit Ihnen sprechen. Es ist wichtig, sie in Konversationen einzubeziehen und selbst junge Babys mit Büchern 
vertraut zu machen. Lieder singen, zuhören und auf die Laute und Worte des Kindes reagieren runden das Bild 
ab. Bei Little Giants erhalten Babys und Kleinkinder die Aufmerksamkeit und die Entfaltu ngsmöglichkeiten, die 
sie brauchen, um sich optimal zu entwickeln: 
INDIVIDUELLE BETREUU NG: Eltern und Betreuerin stellen zusammen einen individuellen Betreuungsplan 
auf. Dieser wird ständig, den Bedürfnissen des Kindes angepasst, sodass sicher ist, dass die Betreuung bei 
Kleine Riesen ideal zum Kind und zu seiner Familie passt. 
LIEBEVOLLE BETREUUNG : Babys brauchen viel Körperkontakt zu ihren Bezugspersonen, um sich gesund zu 
entwickeln. Unsere Betreuerinnen verbringen, deshalb viel Zeit damit den Kindern die liebevolle Aufmerksam-
keit zu geben, die sie brauchen. Auf jeden Laut und jede Bewegung erhält das Baby eine freundliche Antwort: 
Ein Wort, ein Lächeln oder eine vorsichtige Berührung lassen das Kind spüren, dass es etwas Besonderes ist.  
VORLESEN: Lange bevor Babys Worte oder Bilder begreifen, können sie vom Vorlesen eines Buches profitie-
ren. Schon im frühsten Alter kann so die Grundlage für die Liebe zum Lesen gelegt werden. Ob auf dem Schoß, 
auf dem Boden oder beim Einschlafen, Babys und Kleinkinder lernen bei Kleine Riesen frühzeitig, die Magie von 
Büchern und Geschichten zu schätzen.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
6 
 
EIN PLATZ ZUM WACHSE N: Babys und Kleinkinder entdecken die Welt mit allen Sinnen und mit ihren moto-
rischen Fähigkeiten. Lange bevor ein Kind begreift, was "unter" oder "entfernt" bedeutet, lernen sie sich fortzu-
bewegen: hinauf und hinab, unter Tischen hindurch und über Gegenstände hinweg. Unsere Gruppenräume bie-
ten den Kindern eine reichhaltige Lernumgebung mit altersgerechten Lerncentern, die darauf ausgerichtet sind , 
Lernerfahrungen zu ermöglichen: 
 Grob- und feinmotorische Erfahrungen: Babys können greifen, treten, halten, ziehen, stehen, kriechen und 
krabbeln. Kleinkinder können begreifen, werfen, Gegenstände manipulieren, laufen, klettern, schieben, 
ziehen, usw. 
 Sinneseindrücke: Bei Kleine Riesen entdecken Kinder Oberflächenbeschaffenheit, Farben, Muster, Formen, 
Geruch, Geschmack und Gewicht. 
 Kognitive Erfahrungen: Kinder entdecken die Objektpermanenz und räumliche Zusammenhänge. Sie lernen 
Dinge zu sammeln, klassifizieren und von einem Behälter in den anderen zu schütten. In einfachen Experi-
menten vermitteln wir das Prinzip von Ursache und Wirkung und fördern jene Fähigkeiten, die benötigt 
werden, um Probleme zu lösen. 
 Sprache und Musik: Unsere Betreuerinnen sprechen viel mit den Kindern, sowohl individuell als auch in der 
Gruppe. Wir machen Lese- und Sprachspiele und entdecken Musik, Reime und Geräusche. 
 Persönliches Ausdrucksvermögen: Kunst, Bewegung, Nachahmung, erste Rollenspiele und das Spiel mit 
Puppen und Kuscheltieren. 
ELTERN ALS HAUPTBEZU G: Unsere Betreuerinnen wissen, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind 
durch nichts zu ersetzen ist. Wir freuen uns auch über jede Idee, jede Frage und jeden Verbesserungsvorschlag.  
 
4.2. 24 -36 MONATE  
Die Welt eines Zweijährigen spiegelt den Übergangscharakter des dritten Lebensjahres wider. Unser Programm 
ist darauf ausgelegt, dem Kind den Übergang von der motorisch-sensorischen Welt eines Einjährigen in eine 
zunehmend soziale Welt zu erleichtern. 
Die Kommunikationsfähigkeit, die Zielstrebigkeit, das Bestehen auf Individualität und Unabhängigkeit und die 
Kontrolle über Körperfunktionen explodieren bei Zweijährigen geradezu. Diese Zeit kann für das Kind frustrie-
rend sein. Charakteristisch sind das wechselhafte Gemüt und die Unsicherheit darüber, was das Kind eigentlich 
tun will. Oftmals übersteigen Wunsch und Vorstellungskraft die eigenen Fähigkeiten. Zweijährige brauchen des-
halb Herausforderungen, die sie meistern können, und Erfahrungen, die ihre Fähigkeiten festigen. Eine ent-
spannte Atmosphäre macht es leichter mit häufigen Stimmungswechseln und Interessen umzugehen. Beson-
ders Zweijährige brauchen Betreuer, die ihnen beim Erfahren und Entdecken zur Seite stehen, ihre Inkonsistenz 
akzeptieren und wenn nötig ruhig aber bestimmt Grenzen setzen. 
Das pädagogische Umfeld für zweijährige Kinder besteht sowohl aus Lerncentern als auch a us einem kreativen 
Konzept. Gut geplante Lerncenter unterstützen die pädagogischen Aktivitäten und erlauben den Kindern 
selbstbestimmt in kleinen Gruppen zu spielen. Sprachentwicklung, mathematisches und wissenschaftliches 
Denken wird in allen Kleine Riesen Centern betont. Wir passen die Räume regelmäßig an, um aufkommenden 
Interessen und individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Unsere Lerncenter bieten betreute Aktivitäten 
an, die Entwicklung von Basiskompetenzen fördern. 
Typische Lerncenter sind: 
Bücher Bewegung Bauklötze 
Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien 
Kunst Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles, 
etc.

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
7 
 
Lerncenter werden ergänzt durch Aktivitäten, die jeweils nur ein oder zwei Kinder gleichzeitig ausüben können. 
Im Ablauf eines Tages, entscheiden die Kinder entweder selbst, was sie machen wollen, oder erhalten Hilfe um 
eine Entscheidung treffen zu können. Sie nehmen an Gruppenaktivitäten und Projekten teil und versammeln 
sich im Gruppenkreis, um über ihr Erfahrungen zu reflektieren. Die Kinder werden angeleitet kritische Erfahrun-
gen, die die Bausteine einer gesunden Entwicklung sind, zu machen. Mit unserem Lehrplan und der Kenntnis 
der Kinder und deren Familien entwickeln unsere Betreuerinnen ständig neue Lerncenter, die den Kindern in 
ihrem Raum gerecht werden. 
Das Kleine Riesen Konzept vermittelt Sprachkenntnisse, mathematisches und wissenschaftliches Denken, Pro-
jektarbeit, Sachkenntnisse und Kreativität. Dabei sorgen wir für ausreichend Bewegung und ausge wogene Er-
nährung, damit sich die Kinder auch körperlich optimal entwickeln können. Dies alles ist Bestandteil des Alltags 
der Kinder. 
4.3. KINDERGARTEN & VORSCHULE  
Im Zentrum unserer Kindergarten- und Vorschulpädagogik stehen gut durchdachte Lerncenter (pädagogische 
Angebote), die den Kindern die Möglichkeit geben, selbstständig oder in kleinen Gruppen zu spielen und zu ler-
nen. 
Unsere Erzieherinnen unterstützen die Kinder dabei spielerisch. Sprachentwicklung, sowie mathematisches und 
naturwissenschaftliches Denken sind selbstverständlicher Bestandteil aller Angebote. Wir wechseln das Ler-
numfeld, Aktivitäten und Projekte häufig ab, um den Interessen der Kinder gerecht zu werden. Lerncenter bie-
ten die Möglichkeit unter Anleitung Erfahrungen zu machen, die eine  optimale Entwicklung des Kindes fördern 
und es auf die Schule vorbereiten. 
Typische Lerncenter sind: 
Bücher Bewegung Bauklötze 
Entdecken / Wissenschaft Haushalt / Rollenspiel Lernen im Freien 
Kunst Sensorik: Wasser und Sand Tischspielzeug: Puzzles, etc. 
Kinder selbst, was sie spielen wollen. Weiterhin bieten wir Gruppenaktivitäten und Projekte an. Jedoch hat je-
des Kind immer die Möglichkeit frei zu spielen. Die Entscheidungsfreiheit des Kindes ist ein wichtiger Bestand-
teil unserer Pädagogik. 
Einmal am Tag versammeln die Kinder und sprechen über die Erfahrungen und Erlebnisse des Tages.  
Auf Grundlage des Little Giants Konzepts gestalten unsere Erzieherinnen ständig neue Lerncenter, die auf die 
Interessen der Kinder in ihrem Raum angepasst sind. Unser Konzept umfasst Elemente der Spracherziehung, 
des mathematischen und naturwissenschaftlichen Denkens, der Projektarbeit, der Sachkunde und der Kunster-
ziehung. Diese werden in tägliche Aktivitäten, in Lerncenter und Projekte integriert.  
Was ist im Kindergarten wichtig?  
Wir wollen Kinder spielerisch und mit viel Geduld auf Vorschule und Schule vorbereiten. Dabei legen wir größ-
ten Wert auf eine gute intellektuelle und soziale Entwicklung des Kindes. Das physische Wohlbefinden wird da-
bei keinesfalls vernachlässigt. Zweimal täglich werden 20 Minuten lang sportliche Übungen mit den Kindern 
gemacht. Darunter verstehen wir zum Beispiel das Fangen von Seifenblasen für unsere Kleinsten oder Bobby 
Car und Dreirad-Wettrennen für die etwas Größeren. Bei schlechtem Wetter tanzen wir zur Musik und machen 
Dehnungsübungen. Zusätzlich werden mehrmals pro Woche extern betreute Sportarten angeboten.  
Ganzheitlicher Ansatz in der Vorschule

Kapitel: 4. Pädagogisches Konzept 
1
8 
 
Little Giants bereitet Kinder ganzheitlich auf die neue Herausforderung Schule vor. Wir forder n und fördern die 
Kinder auf allen Gebieten. Dabei ist insbesondere wichtig, dass Kinder mit Lernen positive Gefühle verbinden 
und Spaß haben. 
Wie in den anderen Altersgruppen orientiert sich unser Konzept an den Interessen der Kinder, jedoch wird die 
Umsetzung, für die Kinder ersichtlich, strukturierter gehandhabt. Während die Kinder bis jetzt überall im Cen-
ter Lernerfahrungen gesammelt haben, arbeiten Sie ab jetzt zweimal am Tag eine überschaubare Zeit kon-
zentriert am Tisch. 
In der Vorschule haben das spielerische Fördern von Feinmotorik, die Voraussetzung für späteres Schreiben 
und das Verstehen der Grundrechenarten einen großen Stellenwert.  
Unsere Erzieherinnen beobachten die Lernfortschritte jedes Kindes individuell und entwickeln Projekte und Ak-
tivitäten, die dazu beitragen, dass jedes Kind erfolgreich in die Schule starten kann.  
Ein wichtiger Punkt unserer Vorschularbeit ist die Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Gemeinsam mit den 
Lehrkräften der Schulen wollen wir den Kindern einen sanften Einstieg in die Schulzeit ermöglichen. 
4.4. PÄDAGOGISCHE AN GEBOTE  
SPRACHERZIEHUNG:  Lange bevor Kinder lesen lernen, können sie Aktivitäten ausgesetzt werden, die lebens-
lange Bewunderung und Respekt vor der Kraft und Schönheit unserer Sprache schaffen. Phon emisches Be-
wusstsein ist integraler Bestandteil unseres Konzepts. Sprache ist Teil jeder Interaktion und jedes Aspektes un-
seres Konzepts. 
Wir bieten Kindern Aktivitäten, die auch für ihre sprachlichen Fähigkeiten eine Herausforderung darstellen und 
somit ihr Wissen steigern. Unsere Betreuerinnen bieten den Kindern die Chance ihre Interessen in Bezug auf 
Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören auszubauen. Worte werden in Laute zerlegt und Gedichte aufgesagt. 
Fingerspiele und Vorlesen ergänzen den Lernprozess. Kinder erfahren die Magie der Sprache durch Reime, Pup-
penspiele und Rollenspiele. 
MATHEMATISCHES DENKE N: Unser Konzept ermutigt alle Erwachsenen im Leben des Kindes Möglichkeiten 
zu schaffen, die dem Kind zeigen, das Mathematik Bestandteil des täglichen Lebens ist. Bereits Kleinkinder ha-
ben Freude am sortieren, ordnen und zählen. Größere Kinder lernen, dass beim Kuchenbacken bestimmte 
Mengen an Zutaten notwendig sind. Bei Little Giants machen Kinder spielerisch Erfahrungen mit Ziffern, Zuord-
nungen und Reihen. 
NATURWISSENSCHAFTLIC HES DENKEN:  Wir lassen naturwissenschaftliche Phänomene lebendig werden, 
indem wir alltägliche Erfahrungen der Kinder ausnutzen: fallende Gegenstände, gemischte Farben, beschlagene 
Fenster oder das Wachstum von Pflanzen. Unsere Lerncenter nutzen die Neugier der Kinder und fördern ihre 
Fähigkeiten Probleme zu lösen heraus. Die Kinder werden ermutigt zu beobachten, zu hinterfragen, auszupro-
bieren und nachzudenken. Jeder Tag ist voller wissenschaftlicher Phänomene, man muss sie nur erke nnen und 
zu vermitteln wissen. 
Im Krippenbereich bedeutet Naturwissenschaft das Erfahren von Naturgesetzen. Dies geschieht durch einfache 
und dem Alter angepasste Aktivitäten wie z. B. das Fallenlassen von Gegenständen (Ball, Feder, etc.), Seifenbla-
sen, Pflanzaktivitäten, sensorische Spiele mit Wasser und Sand, etc.  
Im Kindergartenalter können Kinder schon näher mit Naturwissenschaften vertraut werden. Wir messen z. B. 
das Wachstum von Pflanzen, Untersuchen Aggregatzustände von Wasser, etc.

Kapitel: 5. Integration und interkulturelle Orientierung 
1
9 
 
KUNST - UND MUSIKERZIEHUNG:  Wir wissen, dass bereits kleine Kinder Kunst, Musik, Theater und Tanz lie-
ben. Bereits im jungen Alter können die ersten Schritte getätigt werden, um künstlerische Fähigkeiten zu för-
dern. Wir unterstützen Kinder bei der Entwicklung Ihrer künstlerischen und musischen Fähigkeiten. Im Krippen-
alter malen, modellieren und singen wir mit den Kindern und führen Tanzspiele durch. Im Kindergartenalter 
werden diese Aktivitäten dann durch Instrumentenunterricht und Ballettangebote ergänzt. 
KOCHEN UND ER NÄHRUNG:  Bereits im jungen Alter werden die Ernährungsgewohnheiten für das ganze Le-
ben angelegt. Deshalb stellen das gemeinsame Zubereiten und Essen von Mahlzeiten ab dem Kindergartenalter 
wichtige Elemente des Little Giants Konzepts dar. Regelmäßig gehen die Kinder der Little Giants Kindergarten 
gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeitern einkaufen. Sei es auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt, 
es werden frische Zutaten eingekauft. Aus diesen werden gemeinsam leckere Mahlzeiten gekocht.  
5. INTEGRATION  UN D INTERKULTURELLE OR IENTIERUNG  
Giant Leap begrüßt Diversität. Wir sind bestrebt, dass unsere Einrichtungen mit Kindern unterschiedlicher Her-
kunft belegt sind. 
5.1.  GRUNDSÄTZLICHES  
Integration und interkulturelle Orientierung basiert auf folgenden Prämissen: 
 Anerkennung der Grundwerte des Grundgesetzes und eines freiheitlich demokratischen Weltbildes 
 Anerkennung von Grund und Menschenrechten 
 Das Begreifen von Diversität und kulturellen Unterschiedlichkeiten als Chance  
 Verständnis und Toleranz für kulturelle Unterschiede 
5.2 . INTEGRATION  
DIVERSITÄT UND KULTU RELLE VIELFALT  
Wir verstehen Diversität und kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung für unsere Kindertagesstätten.   
Da unsere Einrichtungen alle bilingual betrieben werden und diese generell zu eine m großen Prozentsatz mit 
Kindern mit Migrationshintergrund belegt sind, betrachten wir interkulturelle Orientierung als unabdingbar.  
EINGEHEN AUF BEDÜRFN ISSE  
Wir sind uns bewusst, dass sich Wertvorstellungen und Traditionen kulturspezifisch sind. Wir begrüßen dies 
und begegnen diesem „Anderssein“ mit Respekt und Toleranz. Bedürfnisse, die sich aus kulturellen Unterschie-
den ergeben, versuchen wir, soweit dies in unseren Möglichkeiten steht zu erfüllen. 
SPRACHE  
Die Kenntnis der deutschen Sprache betrachten wir als einen der Schlüsselfaktoren bei einer erfolgreichen In-
tegration. 
WIDERSPIEGELUNG IN DER  TÄGLICHEN PÄDAGOGIS CHEN ARBEIT  
Es ist uns wichtig, dass unsere pädagogische Arbeit interkulturelles Zusammenleben und die Wertschätzung 
von Diversität bereits von frühster Kindheit an fördert. Wir führen regelmäßig Angebot durch, die die kulturel-
len Besonderheiten der betreuten Kinder mit einbeziehen. Auch werden bei Little Giants alle Feste (Weihnach-
ten, Hanukkah, islamisches Opferfest, etc.) gefeiert.

Kapitel: 6. Familienorientierung und Elternbeteiligung 
2
0 
 
5.3. INTERKULTURELLE ORIE NTIERUNG DER PERSONA LPOLITIK  
Bei unserer Personalwahl sind wir bestrebt MitarbeiterInnen zu gewinnen, die interkulturell kompetent sind. 
Weiterhin verfolgen wir das Ziel, die Diversität in unserer Belegschaft hochzuhalten. 
 
6. FAMILIENO RIENTIERUNG UND ELTE RNBETEILIGUNG  
ELTERNGESPRÄCHE  
Elterngespräche sind ein wichtiger Bestandteil des Kleine Riesen Konzepts. Die Bezugsbetreuerin jedes Kindes 
sucht mindestens einmal im Quartal ein Gespräch mit dessen Eltern, um seine Entwicklung und Fördermaßnah-
men durchzusprechen. 
Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme g eben, so bietet unser 
Personal zunächst vor Ort Hilfe an um dann, bei tiefer greifenden Problemen an eine geeignete Beratungsstelle 
zu verweisen. 
ELTERNBEFRAGUNG  
Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen , führt Kleine Riesen jährlich eine El-
ternbefragung durch. Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt: 
 Öffnungszeiten 
 Pädagogische Aktivitäten 
 Ernährung 
 Kundenfreundlichkeit 
ELTERNBEIRAT  
Wir unterstützen und motivieren Eltern einen Elternbeirat zu gründen. Dieser wir d im jährlichen Turnus demo-
kratisch gewählt. 
Die Aufgaben des Elternbeirates sind: 
 Vertreten der Elterninteressen 
 Vorschlags- und Beschwerdemanagement 
 Motivation von Eltern sich aktiv an pädagogischen Inhalten zu beteiligen.  
7. SOZIALRAUMORIENTIER UNG (KOOPERATION UND  VERNETZUNG)  
Sollte es bezüglich der Erziehung des Kindes oder in der Familie des Kindes Probleme geben, so bietet unser 
Personal zunächst vor Ort Hilfe an um dann, bei tiefer greifenden Problemen an eine geeignete Beratungsstelle 
zu verweisen.  
Wir sind bestrebt unsere Einrichtungen mit Fachdiensten, Schulen und kulturellen Organisationen im Umfeld zu 
vernetzen. Wir pflegen Kontakte zu Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Kapitel: 8. Qualitätsmanagement 
2
1 
 
8. QUALITÄTSMANAGEMENT  
8.1.  DOKUMENTATION  
TAGESBERICHTE  
Die Eltern eines jeden Kindes erhalten täglich einen kurzen Bericht, in dem Sie über folgende Punkte informiert 
werden: 
 Laune des Kindes 
 Mahlzeiten 
 Windelwechsel und Stuhlgang 
 Dauer des Mittagsschlafs/der Mittagsruhe 
 Besondere Ereignisse und Erfahrungen, die das Kind am Tag gemacht hat.  
TAGEBÜCHER  
Die Bezugsbetreuerin führt für jedes von ihr betreute Kind ein Tagebuch. Sie beschreibt darin mindestens ein-
mal in der Woche die Entwicklung des Kindes. Es wird auf folgende Punkte eingegangen: 
 Eingewöhnung 
 Soziale Kompetenzen 
 Spracherwerb 
 Entwicklung von Basiskompetenzen 
ENTWICKLUNGSPROFILE  
Kleine Riesen erstellte für jedes Kind quartalsweise ein standardisiertes Entwicklungsprofil. Dabei wird alters-
spezifisch die Entwicklung von Basiskompetenzen abgefragt. Anlage 1 erhält weitere Informationen.  
8.2. ELTERNBEFRAGUNG  
Um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Dienstleistung sicherzustellen, führt Kleine Riesen jährlich eine El-
ternbefragung durch. Es werden die nachstehenden Themengebiete abgefragt: 
 Öffnungszeiten 
 Pädagogische Aktivitäten 
 Ernährung 
 Kundenfreundlichkeit 
8.3.  HYGIENEPLAN  
Die Hygienesicherung ist im Qualitätsmanagementhandbuch ausführlich dokumentiert. Eine Zusammenfassung 
des Hygieneplans findet sich in Anlage 3. 
8.4. QUALITÄTSMANAGEMENTH ANDBUCH  
Alle Qualitätssicherenden Verfahren und unser pädagogisches Konzept sind ausführlich im Kleine Riesen Quali-
tätsmanagementhandbuch dokumentiert. 
8.5. QUALITÄTSSICHER UNGSMETHODEN (6 -SIGM A – DMAIC)

Kapitel: 8. Qualitätsmanagement 
2
2 
 
Alle im Qualitätshandbuch abgebildeten Prozesse werden nach dem 6-Sigma-Konzept überwacht, um unseren 
kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterstützen. 
 
Definieren Definiert wird, für wen der Prozess wichtig ist 
und welche Bedürfnisse durch den Prozess er-
füllt werden sollen. Darauf aufbauend wer-
den die Merkmale des Prozesses definiert, die 
kritisch für die Erfüllung der Kundenerwartun-
gen sind. 
 
Datenerhebung Sammlung von Daten über die derzeitige Aus-
prägung der Merkmale des Prozesses.  
 
Analysieren Ursachen für Abweichung von den definierten 
Leistungszielen identifizieren. 
 
Verbesserungsphase In der Verbesserungsphase sollen Lösungs-
möglichkeiten für die in der Analyse-Phase 
identifizierten und ausgewählten Probleme 
gefunden werden. 
 
Überwachen Verankerung der gefundenen Verbesserun-
gen im Alltag. 
 
8.6. QUALITÄTSZIRKEL  
Um einzelen Verbesserungspotenziale im eigenen Arbeitsbereich aufzudecken und  Lösungen zu entwickeln ar-
beiten unsere Mitarbeiter in Kleingruppen in regelmäßigen Abständen Lösungen aus. Die Zirkel setzen die ge-
funden Lösungen meist selbstständig um und nehmen auch eine Ergebniskontrolle vor.  
Qualitätszirkel werden sowohl in einrichtungsinternen Teamsitzungen gebildet als auch einrichtungsübergrei-
fend auf Leitungsebene. 
Zur Moderation und methodischen Unterstützung steht der Qualitätsbeauftragte den Qualitätszirkeln jederzeit 
mit Rat und Tat zur Verfügung. 
  
Definieren 
[Define]
Datenerhebung 
[Measure]
Analysieren 
[Analyze]
Verbesserungs-
phase 
[Implement]
Überwachen 
[Control]

Kapitel: 8. Qualitätsmanagement 
2
3 
 
8.7. PÄD AGOGISCHE TAGE  
Alle unsere Kindertagesstätten halten mehrere pädagogische Tage im Jahr ab. Diese werden genutzt für  
- Fortschreibung der Konzeption; 
- Jahresplanung; 
- Präsentation und Diskussion der Arbeit der Q-Zirkel; 
- Teambuildingmaßnahmen 
8.8. KENNENLERNEN VO N ANDEREN EINR ICHTUNGEN  
Um das organisationsinterne Lernen zu unterstützen besucht jeder Mitarbeiter mindestens an 2 Tagen im Jahr 
eine andere Kindertagesstätte des Trägers. 
8. 9. LEITUNGSKONFERENZE N 
Zweimal im Jahr treffen sich als Leitungen des Trägers zu einer Leitungskonferenz, um trägerweite Qualitätsver-
besserungsmöglichkeiten auszuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen.  
 
8. 10 . BESCHWERDEMANAGEME NT  I. S. D. § 45 ABS. 2 NR. 3 SGB VII I 
Zur Sicherung der Rechte der Kinder in der Kindertagesstätte, werden 6 -mal im Jahr einrichtungsübergreifende 
Kinderkonferenzen abgehalten. Unsere Mitarbeiter sind angehalten Sorgen, Anliegen und Beschwerden der 
Kinder schriftlich festzuhalten, sodass diese diese dort von und mit den Kindern ausdiskutiert werden können.  
Kleinere Anliegen besprechen die Kinder im täglichen Morgenkreis. 
Sollten Kinder eine Problem haben, dass sie nicht mit dem Personal im Gruppendienst besprechen wollen, kön-
nen sie sich an die Einrichtungsleitung wenden. Den Kindern wir die Einrichtungsleitung als Vertrauensp erson 
regelmäßig ans Herz gelegt. 
Bei Kleinkindern, die noch nicht sprechen können, achtet unser Personal auf Feinzeichen in Form von Gesten, 
Mimik und Lauten, um auf ein eventuelles Unwohlsein der Kinder einzugehen.  
8.11. BESCHWERDEMANA GEMENT  
Wir betrachten Beschwerden von Eltern als einen Ansporn, unsere Konzeption kontinuierlich zu verbessern.  
 
Der Prozess zum Umgang mit eingehenden Beschwerden unterliegt folgenden Prinzipien:  
Eingang der Beschwerde Beschwerden können sowohl schriftlich als auch 
mündlich eingehen. Empfänger der Beschwerde 
können pädagogische Mitarbeiter auf Gruppen- 
bzw. Leitungsebene oder der Träger sein. 
 
Deeskalation von Konflikten Wir sind uns bewusst, dass Beschwerden bezüglich 
der Betreuung der eigenen Kinder teilweise auf ei-
ner sehr emotionalen Ebene eingereicht werden. 
Daher hat die Reaktion der Mitarbeiter stets sach-
lich, emotional zurückhaltend und lösungsorien-
tiert sein.

Kapitel: 9. Ernährung 
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4 
 
Dokumentation / Analyse Jede Beschwerde wird in einer Aktennotiz festge-
halten. Sollte eine Lösung ad hoc nicht möglich 
sein, so wird im Team das Problem analysiert und 
nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht. Die Lösung 
ist zu dokumentieren. 
 
Antwortzeit Alle Beschwerden sind von Beschwerdeeingang bis 
zur Rückmeldung an die Eltern innerhalb einer Zeit 
von zwei Wochen abzuarbeiten. Die Rückmeldung 
an die Eltern kann sowohl schriftlich als auch 
mündlich erfolgen. 
 
Einbindung des Trägers / von externen Bera-
tungsstellen 
Sollte das der Beschwerde zugrunde liegende Prob-
lem nicht kindertagesstättenintern gelöst werden 
können, so hat die Leitung den Träger einzuschal-
ten. Im Dialog entscheiden Leitung und Träger eine 
adäquate Problemlösung. Sollte Einbindung einer 
externen Beratungsstelle notwendig sein, so wird 
diese Maßnahme ebenfalls von Träger und Leitung 
gemeinsam beschlossen. 
 
9. ERNÄHRUNG  
Kleine Riesen legt großen Wert auf ausgewogene und gesunde Ernährung. Wir sind der Überzeugung, dass die 
Weichenstellung für richtiges Ernährungsverhalten bereits im Kindesalter erfolgt.  
Unser Ernährungskonzept basiert auf den nachstehenden Grundsätzen: 
 Wir verwenden bevorzugt ökologische Lebensmittel. 
 Die Zusammensetzung der Lebensmittel orientiert sich am Ernährungskreis der DGE (siehe Anlage 2).  
 Alle Kinder erhalten bei uns ein Frühstück, ein warmes Mittagessen und einen Nachmittagssnack. 
 Warme Mahlzeiten beziehen wir grundsätzlich von einem Cateringunternehmen, welches auf kinder-
gerechte Küche spezialisiert ist. 
 Alle Mahlzeiten werden gemeinsam von Kindern und pädagogischem Personal am Tisch eingenom-
men. 
LOGISTIK DER ERNÄHRU NG  
Kleine Riesen bezieht aus logistischen Gründen alle Lebensmittel von externen Dienstleistern. Wir arbeiten aus-
schließlich mit einer Verteilerküche.  
10 . PERSONALMANAGEMENT  
Kinderbetreuung lebt von der Qualität und vom Engagement des Personals. Wir sehen daher unsere Mitarbei-
ter als unsere wichtigste Ressource an. 
10 .1.  PERSONALGEWINNUNG  
Bei Neubesetzung einer Stelle wird diese vom Träger ausgeschrieben. Die eingehenden Bewerbungen werden 
vorgesichtet.  
In einer zweiten Runde wird in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kindertagesstättenleitung entschieden, wel-
che BewerberInnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden.

Kapitel: 11. Finanzmanagement 
2
5 
 
Die Entscheidung über die Einstellung wird vom Träger und der Kindertagesstättenleitung gemeinsam getrof-
fen. 
10 .2.  MITARBEITERENTWICKL UNG  
WEITERBILDUNG  
Wir unterstützen die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Weiterbildungsmaßnahmen müssen jeweils an die 
Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Einrichtung angepasst sein. 
REFLEXIONSGESPRÄCHE  
Regelmäßige Reflexionsgespräche sind ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie. Wir verstehen Re-
flexionsgespräche stets nur als konstruktive Kritik, die als Impuls zur kontinuierlichen Verbesserung dienen soll. 
DIVERSITÄT  
Giant Leap fördert Diversität unter der Belegschaft. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies sowohl die 
Teamarbeit, das gegenseitige Lernen als auch die Betreuungsqualität selbst verbessert.  
VERWALTUNGSTÄTIGKEIT EN 
Alle Verwaltungstätigkeiten, die im Zusammenhang mit Mitarbeitern stehen (Lohnbuchhaltung, e tc.), werden 
für alle Standorte zentralisiert ausgeübt. 
11. FINANZMANAGEMENT  
Das Finanzmanagement erfolgt nach kaufmännischen Grundsätzen.  
Die Finanzplanung umfasst folgende Elemente: 
 Rollierende Umsatzplanung und Liquiditätsplanung 
 Kostenstellen / Kostenträger-Rechnung mit Budgetierung 
 Controlling-System 
Schon allein aus der Gesellschaftsform ergibt sich die Verpflichtung zur doppelten Buchführung und der Veröf-
fentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Unternehmensregister.

Kapitel: 12. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung i. S. d. § 8a SGB VIII  
2
6 
 
12. SCHUTZAUFT RAG BEI KINDESWOHLGE FÄHRDUNG I.  S.  D. § 8A SGB VIII  
SCHULUNG  
 Die Leitung der Einrichtung ist   
bezüglich der Thematik zu schulen. 
 Das Wissen ist durch jährliche  
 Schulungen an die anderen  
 Mitarbeiter weiterzugeben. 
ANZEICHEN FÜR GEFÄHR DUNG DES   
KINDESWOHLS (GEFÄHRD UNGSRISIKEN)  
 Körperliche und seelische Gewalt 
 Emotionale und körperlich- 
gesundheitliche Vernachlässigung 
 Sexueller Missbrauch 
 Versagung entscheidender existenzi-
eller Entwicklungschancen 
INSOWEIT ERFAHRENE F ACHKRAFT  
 
Der Träger beschäftigt eine insoweit erfahrene  
Fachkraft, die allen Einrichtungen im Bedarfs- 
fall mit Rat und Tat zur Seite steht. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ende
Erkennen 
Gefährdungsrisiko
Information 
erfahrene 
Fachkraft 
(Leitung)
Dokumentation 
Gefährdungsrisiko
Gespräch mit 
Erziehungs-
berechtigten
Risiko 
ausgräumt
Hinwirken auf 
Inanspruchnahme 
von Hilfen
Hilfe- und 
Beratungsplan
Dokumentation 
Gespräch
Beratungsplan 
eingehalten?
Beratungsplan 
erfolgreich
Dokumentation 
der Schritte
Jugendamt 
informieren
Dokumentation
Nein
Ja
Nein
Nein
JaDokumentation
Ja
Risiko 
ausgräumt
Ja
Nein

Kapitel: Anlage 1: Ernährungskreis 
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7 
 
 
 
 
ANLAGE 1: ERNÄHRUNGSKREIS  
 
ANLAGE 2: HYGIENE PLAN  
HYGIENE IM SANITÄRBEREICH  
SANITÄRAUSSTATTUNG  
Die Sanitärbereiche sind mit Einmalhandtüchern und Spendervorrichtungen für Flüssigseife ausgestattet. Die 
Sanitärbereiche für Mitarbeiter sind zusätzlich mit Spendervorrichtungen für alkoholische Handdesinfektionslö-
sung zu versehen. 
WARTUNG UND PFLEGE  
Die Toilettenanlagen und die Ausstattung werden regelmäßig kontrolliert, gepflegt und gewartet. Die Kontrolle 
und Pflege wird dokumentiert.  
WICKELBEREICHE  
Die Wickelbereiche werden nach jeder Verwendung desinfiziert. Verunreinigungen mit Fäkalien werden mit 
einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch gereinigt und danach nochmals desinfiziert. Mitarbeiter haben 
nach dem Wickeln die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Im Wickelbereich hängt gut sichtbar eine Ver-
fahrensanweisung zur Wickelhygiene aus.  
BE- UND ENTLÜFTEN  
Die Entlüftungsanlagen der Sanitäranlagen werden regelmäßig von einer Fachfirma gewartet. Defekte werden 
Zeitnah in Stand gesetzt. 
Lebensmittel, die 
viel Stärke 
enthalten, wie 
Getreideprodukte  
und Kartoffeln
Gemüse und 
HülsenfrüchteObst
Getränke (Wasser)
Milch und 
Milchprodukte
Fleisch, Wurst und 
Fisch
Streich- und 
Kochfette

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8

Kapitel: Anlage 2: Hygiene Plan 
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9 
 
TRINKWASSERHYGIENE  
LEGIONELLENPROPHYLAX E 
Bei Duschen, die nicht täglich genutzt werden, muss das Wasser bei Höchsttemperatur mehrere Minuten ab-
laufen. Spritzen und Zerstäuben des Wassers sind dabei zu vermeiden. Kalkablagerungen werden regelmäßig 
entfernt. 
PRÄVENTION VON STAGN ATIONSPROBLEMEN  
Am Wochenanfang und nach längerer Schließung der Krippe wird das Wasser aus Leitungen, aus denen Trink-
wasser entnommen wird, fünf Minuten ablaufen gelassen. 
ERSTE HILFE  
ERSTE -HILFE -INVENTAR  
Die Einrichtung hält folgendes Erste-Hilfe-Material vor: 
 Verbandskasten nach DIN 13157 „Verbandskasten C“ 
 Alkoholisches Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion 
Verbrauchsmaterialien, wie Pflaster und Einmalhandschuhe, werden nach Verbrauch ersetzt.  
VERSORGUNG VON BAGAT ELLWUNDEN  
Es werden grundsätzlich Einmalhandschuhe getragen. Die Wunde wird mit einem Pflaster oder Verband so ver-
sehen, dass der Kontakt Dritter mit Blut ausgeschlossen ist. Nach der Wundversorgung werden die Hände 
gründlich gewaschen und desinfiziert. 
REINIGUNG KONTAMINIE RTER FLÄCHEN  
Flächen, die mit Körperflüssigkeiten (Blut, Exkremente, Erbrochenes) kontaminiert werden unter Verwendung 
von Einweghandschuhen mit einem mit Desinfektionslösung getränkten Tuch gereinigt. Anschließend wird die 
Fläche nochmals desinfizieren. 
NOTFALLKONTAKTE  
Neben allen Telefonen und in allen Gruppenräumen wird  ein Aushang mit folgenden Notfallkontakten aufge-
hängt: 
 Polizei 
 Feuerwehr 
 Ärztlicher Bereitschaftsdienst 
 Giftinformationszentrum 
 Kinderarzt 
KÜCHE  
ALLGEMEINE ANFORDERU NGEN  
Personen, die an Erkrankungen im Sinne des § 42 IfSG oder an Hauterkrankungen leiden  oder Wunden haben 
dürfen nicht in unserer Verteilerküche tätig sein

Kapitel: Anlage 2: Hygiene Plan 
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0 
 
Das in der Küche tätige Personal wird von uns einmal jährlich im Sinne des § 43 IfSG über Tätigkeitsverbote so-
wie über Lebensmittelhygiene geschult. 
QUALITÄTSSICHERNDE M AßNAHMEN UND LEBEN SMITTELHYGIENE  
Es werden qualitätssichernde Maßnahmen im Sinne von HACCP getroffen. Alle Maßnahmen werden dokumen-
tiert: 
 Messung der Kühlschranktemperatur 
 Wareneingangskontrolle (Temperatur, Sensorik, Geruch) 
 Reinigung und Desinfektion nach Reinigungsplan 
 Kontrolle auf Schädlinge 
Beim Handhaben von Lebensmitteln werden Handschuhe getragen.  
HANDHYGIENE  
Hände sind wie folgt zu waschen: 
A. Bei Ankunft in der Einrichtung und beim Wechsel von einer Gruppe in eine andere.  
B. Vor und Nach: 
 Essen, Handhabung von Lebensmitteln, Füttern eines Kindes 
 Verabreichen von Medizin 
 Wasserspielen, falls das Wasser von mehr als einer Person benutzt wird.  
C. Nach: 
 Windelwechsel 
 Toilettengang, Assistieren eines Kindes beim Toilettengang. 
 Handhabung von Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Erbrochenem), Niesen, Naseputzen, Abwi-
schen des Mundes oder von Wunden. 
 Handhabung von rohem Lebensmitteln, insbesondere Fleisch und Geflügel.  
 Berühren von Tieren. 
 Spiel im Sandkasten 
 Reinigung und Handhabung von Müll 
 Berühren von Geld 
 Handhabung von verschmutztem Geschirr  
Diese Regelungen gelten für alle Mitarbeiter, insbesondere für in der Küche tätiges Personal.  
Die Handreinigung erfolgt mit Flüssigseife und Desinfektionsmittel aus Wandspendern. Es werden nur Einmal-
handtücher verwendet. 
An allen Waschbecken werden Verfahrensanweisungen und Hautschutzpläne ausgehängt.  
FLÄCHENREINIGUNG UND  DESINFEKTION  
Alle Fußböden der Krippe werden täglich feucht gereinigt. Arbeitsflächen in der Verteilerküche werden täglich 
desinfiziert. Da nicht mit kritischen Rohwaren gearbeitet wird ist eine einmal tägliche Desinfektion im Normal-
fall ausreichend. 
AUßENANLAGEN

Kapitel: Anlage 2: Hygiene Plan 
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Unser Außenanlage wir bei jedem Besuch auf Tierkot untersucht. Tauben werden durch geeignete Maßnahmen 
ferngehalten. 
Der Sand im Sandkasten wird alle zwei Jahre ausgetauscht.

Beratungsverlauf (4)

06.09.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.8 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.09.2016 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 16 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
28.09.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 27.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
28.09.2016 Rat
TOP 35.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Willingrott
  • Gasselstiege

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Details

Aktenzeichen
V/0552/2016
Typ
Vorlagen
Datum
04.07.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37