V/0827/2017
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2016
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Anlage1_V-0827_2017
1559 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage V/0827/2017 Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide 150.000,00 € Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung 1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 € 2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 € 4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 36.000,00 € 5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI e.V. 30.000,00 € 5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 € 6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 36.000,00 € 6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. 2.000,00 € 7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 € 7.02 Quartiersfond 1.200,00 € GESAMT 123.400,00 € Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung 6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 1.100,00 € 6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugend(sozial)arbeit Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 19.450,00 € 6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 3.300,00 € 6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 € GESAMT 26.600,00 € Sozialamt Förderung im Jahr 2016 - Gesamt Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Gebietsmoderation / Sozialamt
Anlage2_3_V-0827_2017
178055 Zeichen
Jahresbericht 2016
für das Wohngebiet
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ -
- Juli 2017 -
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt
Anlage 2 zur Vorlage V/0827/2017
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung ii
Stadt Münster
Amt für Stadtentwicklung,
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Simone Peuling-Heerstraß
48127 Münster
stadtplanung@stadt-muenster.de
Unter Verwendung der Projektberichte
der Projektverantwortlichen
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung iii
Gliederung
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 4
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts ................................ ................................ .. 7
2.1 Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2016 ................................ .................. 7
2.2 Aufbau des Jahresberichts 2016 ................................ ................................ ............ 7
3 Kinderhaus-Brüningheide: Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in 2016 ....... 8
3.1 Perspektivgutachten für das Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ ....... 8
3.2 Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Kinderhaus ................................ ..... 9
3.3 „Quartier Moldrickx“ ................................ ................................ .............................. 10
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der
Wohnsituation“ ................................ ................................ ................................ ............ 11
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ ....................... 15
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter
Menschen fördern“ ................................ ................................ ................................ ...... 16
7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der
Herausforderungen für das Bildungswesen“ ................................ ............................ 18
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ ................................ ....... 21
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ ...................... 32
10 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ ................................ ............. 34
10.1 Beobachtung der Zielerreichung ................................ ................................ ........... 34
10.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016“ ................................ ........ 34
11 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten ................................ ................................ ................................ . 36
12 Resümee und Ausblick ................................ ................................ ............................... 40
12.1 Zielerreichung 2016 unter Berücksichtigung der Projektziele ................................ 40
12.2 Zielerreichung 2016 unter Berücksichtigung der Programmziele .......................... 45
12.3 Ausblick auf das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
2017 ................................ ................................ ................................ ..................... 50
13 Anhang ................................ ................................ ................................ ......................... 50
o Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide – Verstetigungskonzept
II 2015/2016“
o Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0827/2017 „Kontextdatenmonitor
2016“ Bestandteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung)
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 4
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Programm für das Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide arbeitet seit seinem Start in 2007 an folgenden zentralen Zielen:
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche.
Seither durchlief es folgende Phasen:
• Förderzeitraum „Soziale Stadt“ (2007 - 2010): Programm „Soziale Stadt Kinderhaus –
Brüningheide“,
• Verstetigungsphase I (2011- 2013): „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus –
Brüningheide“,
• Verstetigungsphase II (ab 2014).
Mit Beschluss vom 13.12.2006 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, das
Programm „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ auf der Grundlage eines integrierten
Handlungskonzepts in den Jahren 2007 bis 2010 umzusetzen (vgl. Vorlage V/0927/2006,
V/0927/2006 E1). Im Förderzeitraum zwischen 2007 und Ende 2010 wurden im Wohngebiet
Kinderhaus-Brüningheide im Rahmen des Programms „Soziale Stadt NRW“ über 30 Projekte
in 8 Handlungsfeldern mit Zuwendungen des Bundes und des Landes zur Stadterneuerung
und einem städtischen Eigenanteil sowie mit ergänzenden Stiftungsmitteln umgesetzt (vgl.
Vorlagen V/0347/2008, V/0297/2009, V/0291/2010, V/0601/2011) und eine solide Ausgangs-
lage für eine weiterhin erfolgversprechende Umsetzung ausgewählter Projekte erreicht
(V/0601/2011, Anlage 2). Dementsprechend erwartete das zuständige Ministerium für Bauen
und Verkehr (MBV) des Landes NRW eine Verstetigung des Ende 2010 ausfinanzierten
Maßnahmekonzepts ab 2011. Handlungsleitend für die Verstetigungsüberlegungen war die
zentrale Frage, wie die erreichten positiven Veränderungen, die aufgebauten Angebots- und
Vernetzungsstrukturen im Programmgebiet sowie die Kernprojekte des Programms Soziale
Stadt ohne wesentliche Substanzänderung angesichts weiter bestehender Handlungsbedar-
fe auch über das Ende der Förderung hinaus zu festigen und zu sichern sind, um auf diesem
Wege weiterhin die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohnerschaft zu stabilisieren.
Auf der Grundlage des erarbeiteten Verstetigungskonzeptes wurde das Programm zunächst
befristet für drei Jahre bis Ende 2013 mit einer städtischen Förderung in Höhe von 150.000,-
€ im Jahr umgesetzt (vgl. Vorlagen V/0291/2010, V/0291/2010/1, Ratsbeschluss vom
08.12.2010). Da auch 2013 noch die meisten der auf soziale Ungleichheit verweisenden
Strukturmerkmale des Gebiets Ausprägungen aufwiesen, die von den gesamtstädtischen
Werten stark abwichen und damit eine weitere Verstetigung der bis dato umgesetzten Maß-
nahmen sowie zentraler Elemente des Programms weiterhin erforderlich schien, beschloss
der Rat der Stadt Münster am 11.12.2013 die unbefristete Fortführung des Maßnahmepro-
gramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide ab dem 01.01.2014. Zur Finanzierung des
Programms ab 2014 steht weiterhin ein Budgetrahmen von jährlich 150.000 € zur Verfügung.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 5
Mit diesem Beschluss zur zweiten Verstetigung war eine inhaltliche Schwerpunktsetzung und
Neujustierung im Bereich der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit verbunden (Vorlage
V/0533/2013, V/0533/2013/1 Erg.). Neben der Anpassung inhaltlicher Aspekte an aktuelle
Rahmenbedingungen wurden die Organisation und das Verfahren der Programmdurchfüh-
rung vereinfacht und möglichst ressourcenschonend gestaltet (vgl. Jahresbericht 2014).
Im gesamten Programmverlauf ist das auf der nächsten Seite dargestellte, in einem koopera-
tiven Verfahren mit den Projektakteuren entwickelte Zielsystem sowohl handlungsleitende
Grundlage für die Programmsteuerung als auch konzeptioneller Rahmen für die verpflichten-
de prozessbegleitende Selbstevaluation. Wenngleich die Verstetigung eine Anpassung der
Programmorganisation und teilweise auch der Projektinhalte an aktuelle Rahmenbedingun-
gen erforderte, wurde der Anspruch aufrechterhalten, ein integratives Programm unter Bei-
behaltung der grundsätzlichen Ziele und der zentralen Elemente und Vorgehensweisen der
Programmsteuerung umzusetzen, um die Erfolge der bisherigen Programmdurchführung
abzusichern. Wie bereits im Vorjahr (2015) wurden im aktuellen Berichtsjahr 2016 23 Projek-
te in acht Themenfeldern umgesetzt.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 6
Programmziele
Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
Verstetigt, mit
anderweitiger
Förderung / Bestandteil
laufender Ver-
waltungsarbeit
6.06
Mobile Jugendarbeit
6.07
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7: Quartiersmanagement
6. 01
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe
ATRIUM e.V
6.04
Jungenprojekt / Sport gegen
Gewalt
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand Juli 2017)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
Themenfeld 4 :
Integration zugewanderter
Menschen fördern
Themenfeld 2 :
Gestaltung des öffentlichen
Raums für einen sicheren und
lebendigen Stadtteil
2.02
Spiel- und Freizeitzone
(Grünschleife)
Themenfeld 5 :
Bewältigung der Herausforderungen
für das Bildungswesen
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
Leitzielbereiche Themenfeld 3 :
Stärkung der lokalen Ökonomie
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :
Verbesserung der
Wohnsituation
1.05
Nachbarschaftsstärkung und
Mieter/innenschulung
5.01
Wir verstehen uns
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:
Anlauf-, Beratungs- und
Koordinationsstelle
1.04
Weiterentwicklung der
Kooperationsvereinbarung
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 :
Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte
* ohne Finanzierungsbedarf
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Mädchenprojekt `Unser Alltag -
unsere Sorgen´
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
8.02 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 7
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts
2.1 Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2016
Die Erstellung des vorliegenden Berichts erfolgt auf der Grundlage des Ratsbeschlusses
V/0533/2013/1.Erg. und skizziert den Projektverlauf und die Projektergebnisse des sechsten
Verstetigungsjahres 2016. Obwohl der Jahresbericht 2016 grundsätzlich in der Kontinuität
der vorherigen Jahresberichte steht, sind Vergleiche zu den Ergebnissen der Vorjahre je-
doch aufgrund einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der Programmziele sowie
der verstetigten Projekte an geänderte Rahmenbedingungen nur eingeschränkt möglich.
Die Projektberichterstattung erfolgt in einer ergebnisorientierten und transparenten Form auf
einem ein- bis zweiseitigen Projektblatt (entsprechend der Vereinbarungen des Auftakt-
Workshops „Verstetigungsphase 2 – Ziele, Projektinhalte, Berichterstattung“, 11.09.2014).
Das Raster ist durch die Projektakteure auszufüllen (Selbstevaluation). Die bündelnde Quer-
auswertung erfolgt durch das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung
in Kooperation mit der Programmsteuerung im Sozialamt im Rahmen der prozessbegleiten-
den Erfolgskontrolle. Einen Überblick über die einzelnen Projektstandorte der dargestellten
23 Projekte gibt Anlage 2, Anhang 1.
Die Inhalte des Jahresberichts, insbesondere die Aussagen zur Zielerreichung, stellen wich-
tige Orientierungsgrundlagen für die Programmsteuerung und Projektdurchführung bereit
und sollen die Entscheidungen der politischen Gremien zur weiteren Programmgestaltung
unterstützen.
2.2 Aufbau des Jahresberichts 2016
Nach einem Überblick über die Entwicklung der Programmsystematik und die Zielstellung
des Berichts in den einführenden Kapiteln 1 und 2 gibt das Kapitel 3 einen Einblick in weitere
das Programm bzw. das Programmgebiet beeinflussende Aktivitäten und Planungen in Kin-
derhaus-Brüningheide sowie darüber hinaus auch im gesamten Stadtteil Kinderhaus.
Kernstück der Berichterstattung sind die Kapitel 4 - 9, in denen die Projektergebnisse 2016
nach Themenfeldern aufgeführt werden. Die Darstellung konzentriert sich auf die Bewertung
der Zielerreichung und damit auf die 14 Projekte, die im Jahr 2016 aus dem Maßnahmen-
programm gefördert wurden und mit einem direkten Einfluss auf die inhaltliche Zielerreichung
verbunden sind. Die Darstellung der Ergebnisse berücksichtigt die Bedeutung einer ge-
schlechterdifferenzierten Betrachtung sowie der Migrationsvorgeschichte (vgl. Vorlage
V/0927/2006).
Die zwei Projekte zur prozessbegleitenden Selbstevaluation (Themenfeld 8) fließen hier nicht
mit ein. Ergänzend zu den dargestellten Projektergebnissen 2016 werden in Kapitel 10 die
Aktivitäten im Rahmen der „Prozessbegleitenden Selbstevaluation“ sowie die Konzeption,
die Inhalte und die Verwendung des Kontextdatenmonitors erläutert. Der Kontextdatenmoni-
tor sowie Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten 2016 sind in Anlage 3 doku-
mentiert. Weiterhin werden in Kapitel 11 die sieben verstetigten Projekte des Maßnahmepro-
gramms nachrichtlich aufgeführt, die 2016 anderweitig gefördert wurden bzw. Bestandteil der
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 8
laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind sowie ein Projekt, welches nicht verstetigt wur-
de, aber nach wie vor von der Verwaltung betreut wird (Projekt 1.01).
In einem bilanzierenden Kapitel 12 wird zum einen ein Überblick zur Erreichung der gesetz-
ten Projektziele in 2016 gegeben. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Jahres 2016
noch einmal in knapper Form unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsan-
satzes zusammengefasst. Abschließend gibt das Kapitel einen Ausblick auf die bereits be-
gonnenen bzw. geplanten Aktivitäten des Verstetigungsjahres 2017.
3 Kinderhaus-Brüningheide: Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in
2016
Dieses Kapitel gibt einen Einblick in weitere Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus, die
einen Einfluss auf die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Quartiers sowie
die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil Kinderhaus haben. Dabei
wird der Blick einerseits auf Vorhaben im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide gerichtet,
andererseits auch auf den gesamten Stadtteil betreffende Entwicklungsperspektiven.
3.1 Perspektivgutachten für das Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“
Mit dem Ziel, die Zukunftsperspektiven des Wohngebietes Kinderhaus-Brüningheide insbe-
sondere unter wohnungswirtschaftlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten zu prüfen und
geeignete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wurde unter der Federführung des Amtes
für Wohnungswesen (jetzt: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung) ab 2010
zunächst ein Perspektivgutachten für das Wohngebiet Brüningheide (V/0422/2010), ab 2011
dann ein darauf aufbauendes „städtebauliches und wohnungswirtschaftliche Realisierungs-
konzept“ (Büro Prof. Huke-Schubert Berge Architekten) erarbeitet. Zu den Aktivitäten 2010 -
2015 sei auf die Ausführungen in den jeweiligen Jahresberichten zum Maßnahmeprogramm
verwiesen1.
Im Jahr 2016 konnten abermals wichtige wohnungswirtschaftliche Impulse für das Wohn-
quartier Kinderhaus - Brüningheide angestoßen respektive umgesetzt werden. Das seiner-
zeit erstellte bauliche und wohnungswirtschaftliche Realisierungskonzept war die Grundlage
dafür, mit den Eigentümern erarbeitete Maßnahmen sukzessiv umzusetzen.
Die Firma Sahle Wohnen errichtete die Seniorenwohnanlage Paulinum Kinderhaus mit
81 barrierefreien öffentlich - geförderten Wohnungen auf fünf Etagen in zwei Gebäude-
komplexen. Auf einer Grundstücksfläche von 6.674 Quadratmetern wurden 4.285
Quadratmeter Wohnfläche umgesetzt und Wohnungsgrößen von 44 bis 64 Quadratme-
tern geschaffen. Das Anliegen dieses Projektes war und ist es, Senioren und Seniorin-
nen sowie Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen
1 Jahresbericht 2010 (Vorlage V/0601/2011), Jahresbericht 2011 (Vorlage V/0287/2012), Jahresbericht 2012
(Vorlage V/0533/2013), Jahresbericht 2013 (Vorlage V/0729/2014), Jahresbericht 2014 (Vorlage V/0933/2015),
Jahresbericht 2015 (Vorlage V/0882/2016)
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 9
und zu Kommunikation und gemeinsamen Aktivitäten anzuregen. Insofern gehören
zum Paulinum auch eine rund 100 Quadratmeter große, offene Begegnungsstätte und
ein neues Kundencenter von Sahle Wohnen, die am 19.09.2016 in Anwesenheit von
Vertretern des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW,
des Oberbürgermeisters der Stadt Münster und zahlreichen Gästen eröffnet wurden.
Am 07.09.2016 schwebte der Richtkranz über dem Gebäude der Bauherrengemein-
schaft Siemann. Die Eröffnung der Kindertagesstätte erfolgte im Sommer 2017. Das
dreigeschossige Gebäude vereint Kindertagesstätte und Wohnen unter einem Dach.
Es entstanden 1.150 Quadratmeter Wohnraum, verteilt auf 25 barrierefreie Wohnun-
gen in Größen von 36 bis 52 Quadratmetern. So wurden neun Wohnungen für je zwei
Personen und sechzehn Wohnungen für Einpersonenhaushalte errichtet. Die viergrup-
pige Kindertagesstätte hat eine Nutzfläche von 700 Quadratmetern und die Größe der
Außenspielfläche beträgt 1.200 Quadratmeter. Erstmalig konnte ein rein privates Bau-
herrenduo für den Bau einer Kindertagesstätte gewonnen werden. Der Träger der neu-
en Kinderhauser Tageseinrichtung ist der Arbeiter-Samariter-Bund, der auch zum ers-
ten Mal eine derartige Einrichtung in Münster betreibt.
Auch der Investment Fonds BGP beteiligte sich im Rahmen einer Modernisierung ei-
nes Teils seines Wohnungsbestandes an einer Verbesserung der Wohnsituation im
Quartier. Dies beinhaltet die Dachdämmung, Erneuerung der Heizungsanlage, Überar-
beitung der Fassade und der Fenster in den Wohnungsbeständen Sprickmannstraße
31-41. Die Maßnahmen sind im Jahr 2016 abgeschlossen worden. Bei diesen Woh-
nungen handelt es sich nicht mehr um öffentlich-geförderte Wohnungsbestände. Infol-
gedessen können aufgrund der Modernisierung auf der Grundlage der Vorschriften des
BGB Mieterhöhungsspielräume ausgeschöpft werden.
3.2 Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Kinderhaus
Im Jahr 2016 fand die Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzepts für den Stadtteil Kin-
derhaus nach vier Jahren ihren Abschluss. Im Jahr 2012 hat das Amt für Stadtentwicklung,
Stadtplanung, Verkehrsplanung im Auftrag des Rates der Stadt Münster ein Verfahren einge-
leitet, um ein Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Kinderhaus zu erarbeiten (vgl.
Vorlagen V/0139/2011, V/0017/2012 und V/0017/2012/1, 21.03.2012 Rat). Mit diesem Kon-
zept sollen den Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Verwaltung und sozialen Verbän-
den sowie anderen privaten Akteuren und insbesondere der Bürgerschaft Entwicklungspo-
tenziale des Stadtteils für die Zukunft aufgezeigt und Impulse für eine bürgernahe Entwick-
lung gesetzt werden. Die finanziellen Mittel für die Bürgerbeteiligung steuerte das Förderpro-
gramm „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung bei.
Über 200 Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil nutzten die Angebote zur Beteiligung.
Ihre Ideen zu den Themen Verkehr und Mobilität, Einzelhandel, Dienstleistungen und Gast-
ronomie, Sport, Freizeit und Kultur, Grünflächen, Wohnen, Sicherheit und Sauberkeit fanden
Eingang in das Konzept.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 10
Die detaillierte Darstellung des beteiligungsorientierten Prozesses zur Erstellung des Stadt-
teilrahmenplans und die Übersicht der zu realisierenden Maßnahmen wurde, ergänzt durch
allgemeine raumfunktionale Informationen, die den Stadtteil Kinderhaus betreffen, in einem
Abschlussbericht zusammengefasst, der im Juni 2016 den zuständigen Gremien des Rates
zur Kenntnis vorgelegt (V/0394/2016) wurde.
Im Oktober 2016 veröffentlichte das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrs-
planung die Dokumentation des Beteiligungsprozesses in Form einer Broschüre „Kinderhaus
– miteinander – füreinander!“. Enthalten ist eine Prioritätenliste mit den gemeinsam erarbei-
teten Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils. Für die Umsetzung der aufgelisteten Maß-
nahmen müssen noch entsprechende Beschlüsse von den Gremien des Rates gefasst wer-
den.
3.3 „Quartier Moldrickx“
Mit der Aufgabe des über 100 Jahre bestehenden Gärtnereibetriebes „Moldrickx“ zum Ende
des Jahres 2016 und dem Kauf eines großen Teils des Betriebsgeländes durch die Stadt
Münster bieten sich mitten im Zentrum von Kinderhaus und in unmittelbarer Nähe zur
Brüningheide neue Entwicklungschancen für den Stadtteil. Zielsetzung für das Gelände ist
es, zusammen mit der Familie Moldrickx ein energetisch optimiertes vielfältiges urbanes
Wohnquartier nach den Kriterien der sozialgerechten Bodennutzung mit frei finanzierten und
geförderten Wohnungen zu entwickeln.
Ausgehend von dieser Zielsetzung wurde mit dem städtebaulichen Wettbewerb „Quartier
Moldrickx“ die Grundlage für die weiteren Entwicklungen auf dem Gelände erarbeitet. Nach
Abschluss des Wettbewerbs mit einer Jurysitzung am 10. Oktober 2016 wurde das Verfah-
ren zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 590: „Kinderhaus – Langebusch / Westhoffstra-
ße“ gestartet. Der Entwurf des ersten Preisträgers – der Architektengruppe „stadtraum“ aus
Düsseldorf – wird vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung in einen
Bebauungsplanentwurf übersetzt. Vorgesehen ist auf dem rund 37.000 Quadratmeter gro-
ßen Gelände die Entwicklung eines Wohnquartiers mit rund 250 Wohneinheiten. Der Groß-
teil der Wohneinheiten soll in Mehrfamilienhäusern realisiert werden, ein geringer Anteil als
Reihenhäuser. Zudem ist direkt angrenzend an den Langebusch ein neuer Kitastandort mit
acht Gruppen geplant. Die Quartiersmitte bildet eine zentrale Grünfläche mit einem Kinder-
spielplatz. Die Planung wurde im Oktober 2016 bei einer Informationsveranstaltung der Öf-
fentlichkeit vorgestellt. Voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2017 erfolgt die öffentliche Ausle-
gung des Entwurfs des Bebauungsplans. Nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens
kann voraussichtlich ab dem Jahr 2019 die Erschließung, Vermarktung und Bebauung der
Grundstücke erfolgen.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 11
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwestschleife Projekt-Nr. 1.04
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu sichern mit
den Zielen
- der langfristigen Zusammenarbeit
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen
Ziele Indikatoren/
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Das bestehende Netzwerk
"Wohnen in Kinderhaus/
Brüningheide" arbeitet
regelmäßig im Sinne der
aufgeführten Ziele,
mindestens 12 Veranstal-
tungen, Sitzungen o. ä. sind
im Jahr abzuhalten.
Anzahl Netzwerktref-
fen, Veranstaltungen
in 2016
15 Netzwerktreffen / Veranstaltungen in 2016
Die zahlreichen Netzwerktreffen, Veranstaltungen und Sitzungen mit Vertretern von Bewohnerschaft,
sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Wohnungswirtschaft und der Stadt Münster dienten den o.
a. Zielen.
Wichtigste Ergebnisse/Erkenntnisse waren:
- Die Verbesserung der Wohnverhältnisse durch neuen und barrierefreien Wohnraum (Sahle Wo h-
nen/Killingstraße und WohnSieGer GbR/Carlo Schmid -Weg) sowie Fortführung von Sanierung s-
maßnahmen (WohnSieGer GbR/Sprickmannstraße 11 – 21 und BGP (Sprickmannstraße 31 – 41)
- Eine erstmalige Einführung des Wettbewerbes „der schönste Balkon“ im Anschluss an die jährliche
Blumenaktion durch die Wohnungswirtschaft einschließlich einer öffentlichen Siegerehrung mit G e-
schenkgutscheinen
- Ein verstärktes Engagement der Bewohnerschaft und der Wohnungsunternehmen bei der Vorbere i-
tung und Durchführung von öffentlichen Festen auf dem Sprickmannplatz (Internationales Somme r-
fest, Weihnachtsmarkt)
- Die erneute Notwendigkeit eine allgemeine juristische Beratung im Bereich der Nebenkost enab-
rechnungen 2014 für den Wohnungsbestand BGP anzubieten (28.01.2016)
- Die Teilnahme neuer Mieter/innen insbesondere aus der Seniorenanlage Paulinum beim Treffen
des Mieterrates am 01.09.2016, gute Beteiligung (25 Personen zzgl. Gäste)
- Der von der Imagewe rkstatt Schleife im Dez. 2015 eingereichte Antrag „Soziale Stadt 2016“ kam
nicht in die Endausscheidung
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 12
- Gemeinsame Tagesfahrt von Bewohnerschaft, Vertretern der Wohnungswirtschaft und weiteren
Interessierten nach Bielefeld-Baumheide
- Kooperation zwischen Imagewerkstatt und OK-Offensive Kinderhaus
- Intensiver Austausch im Rahmen des AK Wohnungswirtschaft sowohl zwisc hen den Vertretern der
Wohnungswirtschaft als auch zwischen den Vertretern von Wohnungswirtschaft und Stadt Münster
(Sozialamt, Jobcenter, AWM, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung)
Gesamtfazit Die sehr unterschiedlichen Arbeits- und Handlungsansätze haben sich wiederholt bewährt und sollten fortgeführt werden.
Ausblick 2017 Auch in 2017 wird weiterhin versucht mit allen Akteuren vor Ort eng zusammenzuarbeiten, um die Projektziele zu erreichen.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 13
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft Projekt-Nr. 1.05
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und s ons-
tigen Treffen bei Bedarf
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Den Bewohnern wird die
Möglichkeit gegeben, sich
aktiv an der Verbesserung der
Wohnsituation zu beteiligen
und/oder sich vor Ort hierzu
auszutauschen. Mindestens
zwei Sitzungen des
Mieterrates sollen im Jahr
stattfinden und mindestens 10
Personen sollten daran
teilnehmen.
Anzahl der öffentli-
chen Sitzungen des
Mieterrates (ehemals
Arbeitskreis der Ver-
trauensmieter)
Anzahl der teilneh-
menden Mieter
Anzahl der öffentlichen Sitzungen des Mieterrates : 2
Anzahl der Teilnehmenden: 28.01.2016: ca. 80 Mieter/innen, 01.09.2016: ca. 25 Mieter/innen
Frauenanteil: 60 % Frauen bei der Sitzung des Mieterrates 01.09.2016 , bei größeren Veranstaltungen
(Sommerfest und Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz) ca. 50 – 60 % Frauenanteil.
Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte ca. 32 % im Mieterrat, bei größeren Veranstaltungen
ca. 60 %
Der Mieterrat, das Begegnungszentrum Kinderhaus und das Amt für Wohnungswesen und Quartier s-
entwicklung lud en am 28.01.2016 zu einer öffentlichen Infoveranstaltung ein, um insbesondere über
vielfach fehlerhafte BGP-Nebenkostenabrechnungen 2014 zu sprechen. Wesentliche Fragen waren:
– Sind die Abrechnungen korrekt?
– Warum sind die Abrechnungen so verschieden?
– Was ist mit den neu festgesetzten Vorauszahlungen?
– Besteht für die Mieter ein Risiko?
– Ist eine Prüfung sinnvoll, auch bei Rückerstattungen?
– Sind Fristen zu beachten?
– Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Mieter/innen?
Vertreter/innen vom Mieter/ innen-Schutzverein und vom Mieterverein Münster und Umgebung sowie
Rechtsanwalt Henning Siebert und Olga Stolz vom Begegnungszentrum informierten dazu und gaben
Antworten auf die zahlreichen Fragen.
Am 01.09.2016 tagten erneut der Mieterrat sowie neu zug ezogene Mieter/innen. Themenschwerpunkte
waren insbesondere
- die interkulturelle Stadtteilarbeit des Begegnungszentrums Kinderhaus (Arbeitsschwerpunkte und
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 14
Angebote, Einladung der Mieter/innen zum Mitmachen)
- ehrenamtlicher Einsatz im Quartier
- Vernetzung de r Mieterschaft und insbesondere der neu zugezogenen Mieter /innen im Bestand
Sahle (Seniorenwohnanlage Paulinum)
- Fahrt der Mieterschaft nach Bielefeld/Baumheide
- Nachfolge des früheren EDEKA-Marktes am Sprickmannplatz
- Lärm auf dem Sprickmannplatz
- Erfahrungsaustausch über das bisherige Wohnen in der Seniorenwohnanlage Paulinum
- mögliche alternative Nutzung der örtlichen Parkdecks
- vermehrte Anmietung der BGP-Wohneinheiten durch studentische WG's (Campusglück)
- problematischer Rückbau und Entsorgung asbesthaltige n Fassadenplatten des BGP -Bestandes
Sprickmannstraße 31 – 33
- Nachbarschaften
- Internationales Sommerfest auf dem Sprickmannplatz: Kaffee - und Kuchenstand des Mieterrates,
weitere Unterstützung beim Aufbau, Abbau und bei der Durchführung des Festes
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mieter/innen auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertretern der ansässigen Woh-
nungsunternehmen und –verwaltungen über die Wohnsituation und Problemlagen zu besprechen. Der ehemalige AK Vertrauensmieter wurde in
Mieterrat umbenannt, da der Schwerpunkt seiner Arbeit nach den bisherigen Erfahrungen für die hier engagierten Mieter/innen vor allem auf der
Funktion liegt, Anliegen und Stimmungen aus der Mieterschaft formlos weiterzugeben zu können, sich auszutauschen und als beratendes Gremium
zu agieren, weniger aber- wie es der Name Vertrauensmieter suggerieren könnte- im Sinne einer Sprecher-, bzw. ausgleichenden Vermittlungsfunkti-
on innerhalb der Mieterschaft bzw. Hausgemeinschaft“.
Derzeit sind 55 interessierte Personen/Haushalte im Adressenverzeichnis aufgeführt, die eine Einladung zu den Sitzungen erhalten. Den ehrenamtlich
arbeitenden Mieterrat durch das Amt 64 zu begleiten, die Sitzungen vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu bestimm-
ten Themen einzuladen und Gespräche zu moderieren ist weiterhin erforderlich.
Ausblick 2017 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist derzeit nicht erforderlich.
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 15
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“
Projektname Grünschleife - Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage Projekt-Nr. 2.02
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt Wolfram Goldbeck, 492-6762, goldbeck@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Durchführung von zwei
bewohneraktivierenden
Veranstaltungen zur
Gestaltung der Grünschleife
mit jeweils mindestens 50
Personen aus dem Quartier
Projekttage / Teil-
nehmende
Projekttag am 30.4. mit ca. 70 Beteiligten (Vorjahr 70), Neue Bänke am Teich, weitere Bepflanzung des
Walles mit immergrünen Sträuchern, Bepflanzung der Gemüsebeete und der Kräutermauer, Erweiterung
der Rosenbeete, Verteilung von Holzhäcksel, Ausbesserung der Wege mit Dolomitsand.
Projekttag am 17.9. mit ca. 60 Beteiligten (Vorjahr 45), Aktualisierung des neuen Infocontainers, Säub e-
rung des Teiches und Entfernung von Schilf. Aufbau von zwei neuen Hundestationen, Reparatur des Hol z-
pavillons. Pflanzung von Narzissen und Tulpenzwiebeln. Aufbringen von Holzmulch auf allen Beeten und
Rückschnitt der Rosen, sowie Ausbesserung der Dolomitsandwege.
Projektziel erreicht
Bereitschaft der
Bewohnerschaft zur aktiven
Mitwirkung an Pflege und
Gestaltung des
Wohnumfeldes ist weiter
gestärkt worden
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen unter der Anleitung von Frank
Blümer die Blumen, - und Gemüsebeete sowie den Gemüsegarten. Des Weiteren gehören pflegerische
Arbeiten wie Laubentfernung, Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt
zu ihren Aufgaben. Gießdienste für Gemüse und Staudenbeete.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Das Projekt läuft gut, die Parkanlage ist gepflegt und wird von Anwohnern im Quartier genutzt. Im Stadtteil Kinderhaus hat sich eine weitere ehrenamtlich
arbeitende Gruppe gebildet die im Zentrum von Kinderhaus Baumscheiben und Verkehrskreisel toll gestaltet haben. Des Weiteren hat sich nach „Kinder-
hauser Vorbild“ eine Gruppe im Stadtteil Coerde gebildet, die dort auch mehrere Grünbereiche mit Rosen bepflanzt hat.
Ausblick 2017 Zurzeit läuft alles rund, so dass eine Änderung der Ziele oder der Betreuungsmaßnahmen nicht sinnvoll ist. Mit der zeitlich befristeten Teilbeschäftigung
von Frank Blümer ist eine kontinuierliche Koordination vor Ort bis Juli 2017 sichergestellt.
weiterführende Informatio-
nen
www.muensterbekenntfarbe.de
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 16
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“
Projektname Integrationsarbeit vor Ort Projekt-Nr. 4.02
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Die Zahl der Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
sich gesellschaftlich engagie-
ren bleibt konstant, nimmt zu
(+5%)
Anzahl engagierter
Personen mit Migra-
tionsvorgeschichte
99 engagierte Personen mit Migrationsvorgeschichte (2015 = 95), davon 69 weiblich = 70%.
Die bestehenden Gruppen öffnen sich mehr nach außen, nehmen teil an gemeinsamen Veransta l-
tungen und Aktivitäten des BGZ und engagieren sich stärker im Stadtteil.
Am 3. Dezember fand eine Zukunftswerkstatt für alle Gruppen des Begegnungszentrums statt. Jede
Gruppe war mit 2 -3 Gruppenmitgliedern vertreten, insg. ca. 50 TN. Die Moderation hatte Andreas
Viehoff-Heithorn übernommen. Nach erfolgreichem Arbeitstag haben sich 6 Planungsgruppen (Fah r-
ten und Ausflüge; Sommerferienbetreuung; Musik; Seniorenarbeit; Öffentlichkeitsarbeit; Proje k-
te/Gruppenzusammenarbeit) gebildet, die aktiv Vorbereitungen zu verschiedenen Aktivit äten im BGZ
treffen und in die Gruppen weitertragen. Die Mitarbeit in diesen Vorbereitungsgruppen ist sehr aktiv.
Es kommen immer wieder neu Personen dazu , die gerne mitarbeiten möchten. Das persönliche
Engagement im Stadtteil wächst zunehmend, ebenso die interkulturelle Beteiligung.
Projektziel erreicht
Die Zahl der durch die Kon-
fliktmoderation bearbeiteten
Fälle bleibt konstant, bzw. soll
möglichst sinken
Anzahl der durch die
Konfliktmoderation
bearbeiteten Fälle
42 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle (wie 2015).
Im Stadtteil ist es allgemein ruhiger und sicherer geworden, auch die Jugendkriminalität ist zurückläu-
fig. Jedoch fallen gelegentlich alkoholisierte und psychisch kranke Menschen auf dem Sprickman n-
platz auf.
Projektziel teilweise er-
reicht
Der Anteil von Personen mit
Migrationsvorgeschichte, die
an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um
10% an
Anzahl der Personen
mit Migrationsvorge-
schichte an Bil-
dungsangeboten
Der Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte, die an Bil dungsmaßnahmen im Jahr 2016
teilgenommen haben: 310 Personen (2015 = 304), davon 245 weiblich = 79 % (2015 = 80%)
Es wurden Weiterbildungen zum Thema: „Gesundheitsprävention“; „Erfolg und Nachhaltigkeit in
niederschwelligen Frauenkursen“ angeboten. Das An gebot und das Bildungswochenende wurden
zahlreich angenommen. Die Inhalte der Weiterbildung waren einfach zu verstehen und sind auch im
Alltag umsetzbar.
Projektziel erreicht
Die Zusammenarbeit mit
bestehenden Gruppen im
Wohngebiet (BGZ, KAI u.a.)
wird intensiviert
Anzahl, Art, Dauer
des Bestehens der
Gruppe
Die Anzahl der selbstorganisierten interkulturellen Initiativen liegt in 2016 bei 41 (2015 = 37, 2014 =
33.) Die Zusammenarbeit mit den bestehenden Gruppen ist weiterhin sehr gut. Sie treffen sich r e-
gelmäßig im Begegnungszentrum. Einige der Gruppen sind im Vergleich zu 2015 noch aktiver und
mobiler geworden. Sie unternehmen Ausflüge und besuchen Veranstaltungen nicht nur in Raum
Münster, sondern auch außerhalb der Stadtgrenzen.
Projektziel erreicht
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 17
Die interkulturelle Interessen-
vertretung in der Stadtteilar-
beit soll in Kooperation mit
dem neuen Integrationsrat
gestärkt werden, insbesonde-
re auch im Bereich der jungen
Erwachsenen
Anzahl der Bera-
tungskontakte junge
Migranten/innen
Absicherung der TN
von jungen Migran-
ten/innen im Vor-
stand BGZ
Anzahl der Veran-
staltungen mit dem
Integrationsrat
Unterstützung Jugendlicher in Fragen Schule und Ausbildung/Beruf durch Frau Rosin. Enge Zusa m-
menarbeit mit dem Integrationsrat. Infotreffen, gemeinsame Veranstaltunge n (Tag der Migranten,
interkulturelle Wochen). Zwei junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten
aktiv mit.
Anzahl der Beratungskontakte junge Migranten/Innen: 250 (2015 = 150)
Mit Gruppenvertretern wurden Veranstaltungen des Integrationsrates mitgeplant und besucht. Insg e-
samt 4 Veranstaltungen (2015 = 3)
Projektziel erreicht
Die interkulturelle Senioren-
arbeit soll verstetigt werden
und jährlich um 10% steigen.
Anzahl der Senioren
mit Migrations-
vorgeschichte
Die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben, ist nach wie vor sehr hoch. Anzahl der Senioren mit
Migrationsvorgeschichte), die an Angeboten teilnahmen: 68 Senior/innen (2015 = 65)
Sie leben an der Armuts- und Isolationsgrenze. Mehr Hausbesuche. Hinführung der Senioren zu den
offenen Treffs. 10 Stunden Seniorenarbeit wöchentlich seit 2015, Interkultureller Ansatz. Frequenz
durch Sahle-Neubau zusätzlich.
Projektziel erreicht
Das Projekt “Interkulturelle
Stadtteilmütter” soll verstetigt
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im
Gesundheitsbereich wirken.
Anzahl der über die
interkulturellen Stadt-
teilmütter erreichten
Frauen.
(2015 = 80 Frauen,
von 2016 – bis 2018
soll die Anzahl auf
100 steigen)
Zwei Frauen sind als Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms: „Sozia le Teilhabe am A r-
beitsmarkt“ ab 02.2016 mit 30 Stunden pro Woche im BGZ tätig (türk./afghan. Herkunft).
Die Anzahl der Frauen, die 2016 aktiv dabei waren, blieb konstant (80). Die Teilnahmezahl konnte
noch nicht gesteigert werden, da eine Stadtteilmutter längere Zeit ausfiel.
Das Projekt „Die Interkulturellen Stadtteilmütter“ wird in 2017 weitergeführt.
Projektziel teilweise er-
reicht
Für neu zugezogene Familien
soll eine abgesicherte Will-
kommenskultur im Wohnge-
biet hergestellt werden
Informationsmateria-
lien über die Ange-
bote im Stadtteil
werden verteilt und
Kontakte zu den
bestehende Gruppen
werden hergestellt
Neu zugezogene Familien werden auch weiterhin intensiv betreut. Sie werden über Hilfsangebote im
Stadtteil informiert (Aushänge in Hauseingängen, Inf omaterial im Rahmen der Beratung bzw. Mün s-
tertafel, Internet, Handzettel, etc.) und auch zu den Angeboten begleitet. Dies geschieht durch We i-
tergabe von Infomaterialien zu den Angeboten im Stadtteil und Terminabsprachen mit im Kinderhaus
ansässigen Institutionen. Es wird Kontakt zu bestehenden Gruppen hergestellt. Dieses Ziel wird bei
den neu zugezogenen Sahle-Bewohner/innen erreicht, bei den Studierenden ist der Zugang schwi e-
riger.
Projektziel teilweise er-
reicht
(Senioren – ja, Studieren-
de noch nicht).
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht.
Ausblick 2017 In der Verstetigungsphase 2017 soll sich das Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.
weiterführende Informationen www.bgz-kinderhaus.de
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 18
7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“
Projektname „Wir verstehen uns“ Projekt-Nr. 5.01
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.
Diplom-Pädagogin Julia Jehnen, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel.: 0251-263689, email: KAI-muenster@t-online.de
Projektkurzbeschreibung KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schulung
deutsch- und mutter-sprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch.
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Erhöhung der
Chancengleichheit durch eine
Erhöhung der Bildungsbe-
teiligung für Familien mit
Sprachdefiziten
Verbesserung der
Sprachfähigkeit der
Erwachsenen und Kinder
Anzahl der Erwach-
senenkurse und An-
zahl der erwachsenen
Sprachkursteilnehmer
Anzahl der durchge-
führten Einzelnachhil-
fe für Schüler/innen
sowie Anzahl Teil-
nehmende
KAI e.V. hat sich als pädagogische Einrichtung und wohnort naher Ort der Bildung etabliert wie die kont i-
nuierlich hohe Anzahl an Interessierten auf den Wartelisten sowohl für die Deutsch -Sprachkurse als
auch für die Einzelnachhilfe, die sehr gute Akzeptanz seitens der Kooperationspartner, die stetig ste i-
gende Anzahl an neuen, konstruktiven Vernetzungen im Stadtteil und in der Stadt verdeutlichen.
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:
1. Halbjahr. 2016: vier Projektgruppen mit insgesamt 30UStd
2. Halbjahr 2016: vier Projektgruppen mit insgesamt 30UStd
- Anzahl Erwachsene: 120, davon 98 Frauen (82 %), 100 % Migrationsvorgeschichte (2015 = 143 Er-
wachsene: davon 90 % Frauen, 99 % Migrationsvorgeschichte)
Einzelnachhilfe für Schüler/innen: Stärkung der Sozial- und Sprachkompetenz für Schüler/innen der
Grundschule sowie der Sekundarstufen 1 + 2, vorwiegend Schüler der weiterführenden Schulen von der
5. bis zur 10. Klassenstufe
In 2016 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe 46 Schüler/innen von 22 Nachhilfelehrer/innen
betreut, Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler (2015 = 55 Schüler/innen).
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2016 bei 87 %, also 40 von 46 Schü-
ler/innen (2015 = 90 %).
Projektziel erreicht
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 19
Verbesserung/ Stabilisierung
der schulischen Leistungen
Verbesserung von
Sprachvermögen und
Alltagskompetenzen
- Umfang der Fehlzei-
ten von Schü-
ler/innen
- Noten in den Nach-
hilfefächern der teil-
nehmenden Schüler
- regelmäßige Teil-
nahme an den
Deutsch-
Sprachkursen Er-
wachsene
- Vermittlung Erwach-
sene in weiterführen-
de Kurse
Kaum unentschuldigte Fehlzeiten, Absprachen zwischen Lehrern und Schüler/innen funktionieren.
54 % der Schüler/innen haben sich 2016 verbessert (2015 = 58 %), 28 % wurden befähigt, ihre Noten zu
stabilisieren (2015= 38 %).
Pünktlichkeit und regelmäßige Teilnahme der Projektteilnehmer mittlerweile selbstverständlich, kaum
unentschuldigte Fehlzeiten, keine Abbrüche ohne Grund
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: in 2016 insgesamt 8 Teilnehmende (= 7
%) (2015 = 9 Teilnehmende = 6 %)
Vermittlung in Arbeit: in 2016 insgesamt 7 Teilnehmende (= 6 %) (2015 = 7 Teilnehmende = 5 %).
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Gesamtfazit für die Projektdurchführung ist sehr positiv. Dies belegt die kontinuierlich hohe Anzahl an Interessierten auf den Wartelisten sowohl für die
Deutsch-Sprachkurse als auch für die Einzelnachhilfe, die sehr gute Akzeptanz sowohl seitens der Kooperationspartner als auch des Jobcenters
sowie die stetig steigende Anzahl an neuen, konstruktiven Vernetzungen im Stadtteil und in der Stadt.
Ausblick 2017 Bedarf sowohl bei Deutsch-Sprachkursen als auch bei Einzelnachhilfe wird auch 2017 gleichbleibend hoch bleiben bzw. evtl. sogar noch weiter an-
steigen; Betreuungsaufwand der Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt ansteigend, da vermehrt „Multi-Problem-Familien“; Erhöhung der
Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien daher auch in 2017 Ziel des Projekts.
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Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus Projekt-Nr. 5.04
Projektträger Stadt Münster, Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel 492 54 34, schwartedagmar@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung
Durch Hebammensprechstunden in Kitas und Hausbesuche in Familien soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für
Schwangere und Kinder gesteigert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu e r-
möglichen.
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Die Inanspruchnahme von
Schwangerschatfsvorsorgen
und Hebammenhilfe nimmt
zu.
Anzahl der Hebam-
mensprechstunden
Anzahl der Mütter in
Hebammenbetreuung
In 2016 wurden 108 Sprechstunden angeboten (2015 = 75), dabei wurden je Sprechstunde 3-5
Frauen erreicht.
Anzahl der verfügbaren Hebammen: 3
Über das Projekt wurden in 2016 nur 33 Hausbesuche abgerechnet (2015 = 145). Alle anderen
Hausbesuche konnten die Hebammen mit den Krankenkassen abrechnen. Das ist ein w ichtiges
Indiz dafür, dass Hebammenhilfe nun rechtzeitig in Anspruch genommen wird!
Projektziel erreicht
Die Fertigkeiten der Eltern mit
geringem Einkommen, eine
gesunde Lebensweise ihrer
Kinder zu fördern, werden
gestärkt.
Anteil positiver
Rückmeldungen im
Rahmen von Maß-
nahmen mit nied-
rigschwelligen Zu-
gangsmöglichkeiten
Die Hebammen nehmen in den Kitas an Sprachkursen, Müttercafes etc. teil.
Auch in die Sure-Start-Gruppe in Kinderhaus kommt einmal im Monat eine der Hebammen.
Eltern haben die Möglichkeit, niederschwellig Ansprechpartner für Gesundheitsfragen zu finden. Es
erfolgt eine enge Kooperation mit der Beratungsstelle Frühe Hilfen. So können passgenau Unte r-
stützungsangebote vermittelt werden.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Das Projekt ist weiterhin gut geeignet, Schwangere und Mütter/Eltern frühzeitig zu erreichen
Ausblick 2017 In 2017 ist nun die Vernetzung mit den Stadtteilmüttern geplant.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
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8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte“
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerberatung vor Ort Projekt-Nr. 6.01
Projektträger Projekt 6.01: Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung)
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, Mailadresse: b.kraemer@diakonie -muenster.de
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; Angebot richtet sich an verschu ldete Haushalte und
Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüningheide; Hoher Anteil an Migranten, hohe Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs - und Ar-
beitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit von staatlichen Transferleist ungen
Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet.
Ziele Indikatoren / Kenn-
werte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Umfassende Hilfestellung für
Ratsuchende mit einer
Verschuldungsproblematik
(junge Menschen, Erwachsene,
Migranten) in mindestens 20
Neufällen
Anzahl von Neufällen,
welche in 2016 zusätzlich
zu den 23 aus den Vorjah-
ren weiterbetreuten Fällen
hinzukommen
46 neu hinzukommende Fälle in 2016 (Ziel: 20 Fälle) neben aus den Vorjahren no ch offenen 23
Fällen aus den Vorjahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 94% (=36 von 39
abgeschlossenen Fällen; 3 abgebrochene Fälle); 30 Fälle werden mit allerdings etwas geringerer
Beratungsintensität in 2017 weitergeführt; bei L angläufern meist Familien mit Migrationshinte r-
grund; Mehrzahl der Klienten ist weiblich; mit 97,8% wirkt ein sehr hoher Anteil der Klienten aktiv
an der Problemlösung mit; insgesamt erscheinen die vorhandenen Betreuungskapazitäten zu
knapp.
Projektziel wurde
erreicht und sogar
wie in den Vorjahren
deutlich übertroffen
Durchführung von 8
präventiven Aufklärungs-
veranstaltungen im Jahr mit
insgesamt mind. 80
Teilnehmern
Anzahl der Veranstaltun-
gen
insgesamt 4 Veranstaltungen, 2 mal im KAI; jeweils ei ne im Sozialbüro und in der Familienbi l-
dungsstätte; Themen: SGB II – Ansprüche; Kosten rund ums Wohnen; Umgang mit Sanktionen;
etc.; Inhalte werden niederschwellig dargeboten; geplante Veranstaltungen in Schulen fielen
krankheitsbedingt aus; Anfragen an Sc hulen hinsichtlich möglicher Veranstaltungen für 2017 wu r-
den bereits gestellt.
Projektziel teilweise
erreicht (zu 50%)
Anzahl Gesamteilnahmen Insgesamt 65 Teilnahmen; Grund liegt wie oben im krankheitsbedingten Ausfall. Projektziel annä-
hernd erreicht (zu
81%)
Wöchentlich (nicht in den
Schulferien) eine offene
Sprechstunde im Zeitumfang
von 2 Stunden mit im
Durchschnitt wenigstens 4
Personen
Anzahl Sprechstunden
außerhalb der Schulferien
Durchschnittliche Besu-
cherzahl in den Sprech-
stunden
41 Sprechstunden durchgeführt; durchschnittlich 8 Klienten pro Sprechstunde; insgesamt von 326
Klienten (10% mehr als 2015), davon 233 Frauen und 93 Männer; Sprechstunden sind nach wie
vor stark frequentiert und decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Ve rschuldung
ab; es ergaben sich häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen.
Ziel wurde erreicht
und hinsichtlich der
Anzahl durchschnitt-
licher Besucher
deutlich übertroffen
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 22
Wöchentlich mindestens 1
Hausbesuch
Anzahl Hausbesuche pro
Jahr
Anzahl der Hausbesuche liegt mit 46 (unter Berücksichtigung von Urlaubszeiten) etwa auf Niveau
2015 und wiederum im Soll; Zielgruppe sind Personen, die ansonsten keinen Zugang zu best e-
henden Hilfsangeboten haben (z.B. kinderreiche, ältere und/oder kranke Mitbürger)
Ziel wurde erreicht
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern. Die Zu-
weisung vom Jobcenter wird vermehrt angewendet (§16a – Fälle). Ein Teilziel konnte aus Krankheitsgründen nicht erreicht werden.
Ausblick 2017 Die Ziele für 2017 müssen vor dem Hintergrund zur Verfügung stehender Ressourcen neu betrachtet werden. Die grundsätzlichen Zielrichtungen
des Teilprojekts sind nach wie vor sinnvoll. Beratung älterer Menschen rückt verstärkt in den Fokus. Flüchtlingsproblematik wird sich erst mittelfristig
quantitativ auf das Tätigkeitsfeld der Schuldnerberatung auswirken und dadurch ggf. weitere Ressourcen erfordern.
weiterführende Informationen In einzelnen Presseberichten wurde auf das Angebot der Beratung vor Ort hingewiesen.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 23
Projektname Lebenswelten kennen lernen Projekt-Nr. 6.02
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V.
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Das Interesse der
Bewohnerinnen und
Bewohner an Eigenaktivitäten
nimmt zu
Es findet monatlich
mindestens eine
kulturelle Veranstal-
tung im Atrium bzw.
durch den Atrium e.V.
organisiert statt.
In 2016 waren es 28 Veranstaltungen (2015= 22).
Projektziel erreicht
An jeder Veranstal-
tung nehmen durch-
schnittlich mindes-
tens 15 Personen teil.
Die TN -Zahl der durchgeführten Veranstaltungen (ohne Feste, ohne Kooperationsveranstaltungen
sowie Mittagstisch und Frühstück) liegen bei 1 .229 TN. Bei 28 Veranstaltungen ergibt sich eine
durchschnittliche Besucherzahl von 44.
Das Interesse der
Wohnbevölkerung am
Kennenlernen anderer
Kulturen wächst
Der Anteil der Men-
schen mit Migrations-
vorgeschichte an den
teilnehmenden Per-
sonen beträgt im
Mittel 25 %.
Von den 1.229 Teilnehmer/innen hatten 708 eine Migrationsvorgeschichte, was einem prozentualen
Anteil von ca. 58 % entspricht (2015 = 48 %). Die hohe Steigerungsrate zum Vorjahr ist vermutlich
darauf zurückzuführen, dass 201 6 wieder ein Sommerfest stattgefunden hat (2015 Entfall), welches
immer einen großen Zulauf hat. Auch die Fußball-EM könnte zu einem höheren Anteil in 2016 beige-
tragen haben.
Projektziel erreicht
Die Motivation der
Wohnbevölkerung, eine
Verstetigung kultureller inkl.
künstlerischer Aktivitäten im
Wohngebiet zu unterstützen,
nimmt zu
Anzahl der ehrenamt-
lich Tätigen wächst
Dieses Ziel ist sicher das mühsamste aller definierten Ziele , allerdings unterscheidet sich der Atrium
e.V. hier nicht von der Situation in anderen ehrenamtlich organis ierten Vereinen. Dennoch steigt
sowohl die Anzahl derer, die aktiv an der Veranstaltungsplanung mitwirkten (allerdings hauptsächlich
deutscher Herkunft) als auch die Bereitschaft derer, die Veranstaltung durch praktische Aktivitäten
organisatorisch unterstützen (z.B. Fingerfood für Atrium -Anlässe zubereiten oder an der gemeins a-
men Putz- und Aufräumaktion teilzunehmen) in kleinen Größenordnungen. (Planungstreffen 2015 =
8 TN, Planungstreffen 2016 = 11 TN; Putzaktion 2015 7 TN, 2016 14 TN)
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Insgesamt ist das Projekt auf dem richtigen Weg. Insbesondere Ausflüge zu Ausstellungen erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit und sollen
je nach Budget daher auch weiter und verstärkt angeboten werden (unter Nutzung der Kooperationen mit anderen Einrichtungen am Sprickmann-
platz).
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 24
Ausblick 2017 Ziele und Indikatoren sind aus unserer Sicht tauglich. Allerdings geben wir zu bedenken, dass alle unsere Ziele auf eine quantitative Steigerung
ausgerichtet sind, was bei unveränderten Rahmenbedingungen vermutlich nicht realistisch ist. Wir gehen davon aus, dass die Verlässlichkeit der
Angebote auf dem bisherigen quantitativen Niveau inklusive dem selbstgesteckten Anspruch nicht zu stagnieren hier das präzisere Ziel sind.
Eine sehr positive Entwicklung ist außerdem, dass das Atrium immer mehr auch als geeigneter Veranstaltungsort z.B. von Wohnungsunternehmen
(Grundsteinlegung, Blumenaktion, Veranstaltung mit künftigem Kita-Träger, Treffen der Vertrauensmieter etc.) angenommen wird. Ganz bewusst
wird dabei z.B. auch die international ausgerichtete Nutzung als Plus für den Stadtteil erlebt und mitgetragen.
Darüber hinaus wurde eine langfristige Kooperation mit Cactus Junges Theater eingegangen. Jeden Montag gibt es im Atrium für Jugendliche die
Möglichkeit, angeleitet durch Mitarbeiter von Cactus z.B. zu rappen, Fotos und Videos zu erstellen bzw. zu Theater zu spielen bzw. aktuell einen
Film zu drehen. Eine wunderbare Möglichkeit, im Stadtteil erlebbar zu machen, welche künstlerischen Fähigkeiten vorhanden sind und dies auch
selbstbewusst nach außen zu tragen. (Die TN-Zahl dieser Kooperation ist nicht in die Statistik eingeflossen, aber auch hier ist der Anteil der Ju-
gendlichen mit Migrationsvorgeschichte groß.)
weiterführende Informatio-
nen
Es werden je 2 Halbjahresprogramme erstellt und gedruckt sowie zu den Veranstaltungen jeweils Flyer und/oder Aushänge.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 25
Projektname Jungenprojekt „Sport gegen Gewalt“ Projekt-Nr. 6.04
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.
Kontakt Roland Erfurt , roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de / Benjamin Bunzel benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de
Projektkurzbeschreibung Ziel ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersc hiedlicher Nationalitäten und Kulturen, die gerne Fuß-
ball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz körperlicher Gewalt zu lösen.
Auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen im weitesten Sinn (Teamfäh igkeit, Rücksichtnahme auf Schwächere, Übernahme von Ver-
antwortung etc.) ist über den Spaß hinaus primäres Ziel des Projekt. Das Angebot findet regelmäßig jeweils Samstag von 14:00 Uhr bis
17:00 Uhr statt.
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Das Projekt findet regelmäßig
einmal wöchentlich statt
Anzahl der Treffen
Regelmäßige Teil-
nahme an den Sport-
veranstaltungen
Gesamtzahl der Treffen in 2016: 42 (2015 = 39 )
Anzahl der Jungen, die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 18 in 2016
Anzahl der Jungen, die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 40 in 2016
Teilnehmende mit Migrationsvorgeschichte: 74 %
Das Projektziel
wurde erreicht.
Unterschiedliche Nationa-
litäten werden über das
Sportangebot
zusammengeführt
Sozialverhalten und
die Bewältigung von
Konflikten während
der Sportveranstal-
tung
Im Rahmen der Sportveranstaltungen konnten immer wieder verschiedene Nationalitäten zusammeng e-
führt werden. In 2016 gab es keine nennenswerten Konflikte. Kleinere Reibereien und Streitigkeiten
konnten friedlich und gewaltfrei beigelegt werden.
Das Projektziel
wurde erreicht.
Gesamtfazit Das Angebot wurde durchgängig gut besucht. Das soziale Miteinander unterschiedlicher Kulturen aus dem Stadtteil konnte gefördert werden. Über-
schüssige Kräfte der jungen Teilnehmer wurden durch den Sport sinnvoll kanalisiert und soziale Kompetenzen spielerisch erlernt.
Ausblick 2017 Die gesetzten Ziele werden unverändert beibehalten.
weiterführende Informatio-
nen
Website des Begegnungszentrum Kinderhaus e.V.: www.bgz-kinderhaus.de
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 26
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit Projekt-Nr. 6.06
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz; SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Bislang durch die
Jugendsozialarbeit nicht
erreichte Jugendliche sollen
angesprochen und erreicht
werden
Anzahl/Struktur der
Nutzer/-innen des
offenen Angebots:
Anzahl, Geschlecht,
schulischer oder be-
ruflicher Hintergrund,
bisherige Anbindung
an Jugend- und Frei-
zeiteinrichtungen der
Nutzer/-innen des
offenen Angebots
- Im Jahr 2016 wurden 1828 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mobile Jugendsozialarb eit hergestellt.
(2015 = 1654, 2014= 1731, 2013=1925, 2012=2332, 2011 =2588, 2010=2.100). (Anmerkung: Hierbei
handelt es sich vielfach um Mehrfachkontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht abschätzen).
- Von den 1828 Kontakten fanden 1204 (=66%) zu Jungen /Männern (2015=62%, 2014=65%,
2013=60%, 2012=63%, 2011=60%) und 624 (=34%) zu Mädchen/Frauen statt ( 2015=38%, 2014=36%,
2013=40%, 2012=37%, 2011=40%),
- Anzahl Kontakt e bis einschließlich 13 Jahre: 778 (2015=805, 2014=875, 2013=1.000, 2012=1008,
2011=1.133, 2011=724, 2010=1026)
- Anzahl Kontakte ab 14 bis einschl. 17 Jahre: 864 (2015= 794, 2014=774, 2013=864, 2012=863,
2011=1133, 2010=1008)
- Anzahl Kontakte ab 18 Jahre: 186 (2015=54, 2014=82, 2013=103, 2012=73, 2011=115, 2010=66)
- Der Großteil der Jugend lichen besucht die Waldschule und Uppenbergschule, ein geringer Teil die
Geschwister Scholl Realschule und das hiesige Gymnasium
- Anzahl Kontakte, die eine Haupt - oder Förderschule besuchen: 857 (2015= 1027, 2014=1168,
2013=1781, 2012=1455, 2011=1630, 2010=1916)
- Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 331 (2015=275, 2014=256,
2013=144, 2012=60, 2011=61, 2010=62)
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden: 196 (2015=180, 2014=128,
2013=291, 2012=136, 2011=245)
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Jugendarbeit o.ä.
wahrgenommen haben: 1194 (2015=1066, 2014=1209, 2013=1474, 2012=1529, 2011=2500,
2010=1568)
Projektziel erreicht
Teilnahme an Ange-
boten der Mobilen
Jugendarbeit und
Zufriedenheit mit den
Angeboten
Wie auch in den Vorjahren wurden Angebote zur verweisenden Hilfe angenommen. Insgesamt 152
Jugendliche konnten zu weiterführenden Hilfsangeb oten verwiesen werden (zur Berufsberatung, zu
Sprachkursen, zum U25 Team des Jobcenters, zu sportpädagogischen Angeboten, zur Schuldnerber a-
tung, zur Jugendgerichtshilfe: hier findet eine Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit im Bereich der
Sozialen Gruppenarbeit statt.)
Das Sportangebot (in Kooperation mit dem Jugendsa lon) soll verfestigt und weiter ausgebaut werden.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 27
Zusätzlich soll ein Speckbrettangebot am Wangeroogeweg entstehen.
Wege zur Lösung
persönlicher und sozialer
Probleme sollen aufgezeigt
und genutzt werden.
Anzahl der Nutzer/-
innen, die an realisti-
schen Lösungen
arbeiten. Realistische
Lösungen sind zum
Beispiel die Teilnah-
me an Angeboten der
Jugendarbeit
/Jugendsozialarbeit,
Besuche von Freizeit-
einrichtungen, Kon-
taktaufnahmen zu
anderen Beratungs-
angeboten
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbe iten: 206 (2015=178, 2014=131, 2013=148,
2012=127, 2011=46, 2010=110)
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Die Kontaktaufnahme findet weiterhin im Streetworkbereich statt, doch weiterführende Hilfe und Beratungen finden in geschützten Räumlichkeiten
statt. Es werden weiterhin Jugendliche im Stadtteil angetroffen, die kurz vor Anmeldeschluss bei diversen Schulen (vorwiegend Online Anmeldung)
kurzfristige und schnelle Hilfe (Zugang zum System) benötigen. Das gleiche gilt für Bewerbungsschreiben, hier konnte wieder zu verschiedenen Zu-
ständigkeiten vermittelt werden. Durch Zusammenarbeit von Jobcenter, JGH und Jugendsalon konnten „schwierige“ Jugendliche unterstützt werden.
Besonders Jugendliche, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, konnten durch die Kooperation mit dem U25 Team des Job-
centers in Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. Neuzugezogene Jugendliche konnten (hohe Fluktuation im Bereich der Schleife) an pädago-
gische Angebote herangeführt bzw. an diese angebunden werden.
Soziale Integration: Im Rahmen der finanziellen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen wurden vom Wuddi und Feez 168 Abrechnungen im
Rahmen von BuT durchgeführt. Es wurde eine Gesamtsumme von 4.744,16 € abgerechnet und für 108 Teilnehmende verwendet. Parallel dazu wur-
den noch 56 Kinder und Jugendliche bei den Teilnahmebeiträgen über Spenden des Lions-Club finanziert. Gesamtsumme hier: 2086,50 €.
Ausblick 2017 Das Vertrauens- und Beziehungsverhältnis soll weiter verfestigt und ausgebaut werden.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 28
Projektname Sport und Bewegung Projekt-Nr. 6.07
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51)
Kontakt Dieter Schmitz; SchmitzD@stadt-muenster.de
Projektkurzbeschreibung Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basketba ll. Die
Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Jugendarbeit im Stadttei l und den Sportverein SC Westfalia anzu-
binden.
Ziele Indikatoren /
Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Kinder und Jugendliche über
Sportangebote für Sport und
Bewegung zu begeistern
Wöchentlich 10 Ju-
gendliche an den
mobilen, z.T. trendi-
gen Kleinsportange-
boten der aufsuchen-
den Jugendsozialar-
beit zu beteiligen.
2016 nahmen wöchentlich 10 bis 20 Jugendliche für Sportangebote der Mobilen Jugendsozialarbeit teil,
vorwiegend am Basketball - Fußball- und Smashballangebot. Speckbrett als gesundheitsfördernde r
Trendsport konnte in 2016 noch nicht durchgeführt werden, da auf dem Multifunktionsplatz (Westfalia
Kinderhaus) keine Reservierungen möglich waren. Ende 2016 wurde ein Speckbrettplatz in Kinderhaus
(Wangeroogeweg) installiert, so dass das Angebot 2017 stattfinden kann.
Projektziel erreicht
Anzahl von 25 Ju-
gendlichen, die au-
ßerhalb der Schule
wöchentlich an den
Sportangeboten des
Wuddi teilnehmen.
Während der Sommermonate wurde die Außensportanlage von 10 bis 30 Jugendlichen genutzt, vorwi e-
gend für Bal lsportarten. Während der Wintermonate konnten die Jugendlichen erfreulicherweise die
Halle der Waldschule über das Wochenende (samstags und sonntags) nutzen, so dass ein begleitetes
Fußballangebot am Donnerstag eingestellt wurde.
Teilnahme von Kindern und
Jugendlichen an
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb
des Stadtteils
Anzahl von 30 Ju-
gendlichen, die an 1 –
3 Fahrten zu Bundes-
liga- oder Länderspie-
len teilnehmen.
Anzahl von 60 Ju-
gendlichen, die an
Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen.
Insgesamt haben 39 Jugendliche mit Migrationshintergrund an vier Fahrten zu Fußballbundesliga - bzw.
Länderspielen teilgenommen.
Insgesamt haben 180 Jugendliche an fünf Soccer Hallen Fahrten teilgenommen.
Projektziel erreicht
Kinder und Jugendliche in
Sportangebote im Stadtteil
integrieren
Anzahl von 5 Jugend-
lichen, die eine Ver-
einszugehörigkeit bei
Westfalia Kinderhaus
oder einem anderen
sportlich orientierten
Es meldeten sich auf Hinweis und Ansprache keine Kinder und Jugendlichen beim SC West falia Kinder-
haus an. Über eine Schnupperphase hinaus konnten die Kinder und Jugendlichen nicht am Vereinssport
teilnehmen. Die Unterstützung durch die Elternhäuser und die Qualifikation/Motivation der ehrenamtl i-
chen Übungsleiter reichen zur Integration benachteiligter Kinder und Jugendliche oftmals nicht aus.
Bevor das Ziel angepasst oder aufgegeben wird, soll im Rahmen des für das Jahr 2017 geplanten
Projektziel nicht
erreicht
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 29
Verein erhalten. Workshops zum Thema „10 Jahre Maßnahmeprogramm Kinderhaus -Brüningheide“ noch einmal ge-
meinsam die Zielstellung hinterfragt und Möglichkeiten der Zielerreichung erörtert werden.
Gesamtfazit Das Projekt hat die gesetzten Ziele weitestgehend erreicht.
Ausblick 2017 Durch den Bau eines Speckbrettplatzes am Wangeroogeweg kann unter päd. Betreuung ein Angebot Speckbrett 2017 stattfinden. Weiterhin soll Bas-
ketball als mobiles Angebot im Bereich der Nordwest Schleife sowie ein offenes Fußballangebot in Kooperation mit dem Jugendsalon auf dem Multi-
funktionsplatz angeboten werden.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 30
Projektname Drogenprävention – Projekt Projekt-Nr. 6.08
Projektträger INDRO e.V.
Kontakt Eva Gesigora, 0251-60123, evagesigora@gmx.de
Projektkurzbeschrei-
bung
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon, einmal monatlich im Wuddi; Aufsuchenden Arbeit; Aktion s-
tage Sucht; Beratungshotline (werktags 12-18 Uhr); Spritzentausch & -entsorgung / Spritzenautomat
Ziele Indikatoren / Kenn-
werte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
6.8.1
Die Drogenproblematik
entspannt sich aus Sicht
der Fachkräfte vor Ort
Entwicklung Drogenprob-
lematik
Kontinuierliche Nutzung
des Spritzenautomaten
(ca. 30 PA-
Packs/Woche)
2016 wurden 1.716 Päckchen aus dem Spritzenautomaten gezogen (2015 = 1585). Die Nutzung des
Automaten stieg somit von durchschnittlich 30,5 Spritzenpäckchen/Woche auf 33 Päckchen/Woche.
Projektziel erreicht
6.8.2
Bewohner*innen
verschiedenen Alters &
verschiedener Herkunft
setzen sich mit dem
Thema Drogenkonsum
auseinander
Teilnahme an den Akti-
onstagen
An den Aktionstagen
nehmen durchschnittlich
15 Anwohner unter-
schiedlichen Alters &
unterschiedlicher Her-
kunft teil
2016 insgesamt 4 Aktionstage Sucht
1. Cannabis – 11 TN
2. Alkohol – 9 TN
3. Shisha – 15 TN
4.Spielsucht – 12 TN
Insgesamt 47 Teilnehmende (2015 = 42 Teilnehmende)
87 % der Teilnehmenden männlich ( wie 2015)
100 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2015 = 81)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 68 % (2015 = 6 %)
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 32 % (2015 = 54 %)
Teilnehmende ab 18 Jahre: 0 (2015 = 40 %)
Projektziel annä-
hernd erreicht
6.8.3
Drogengebrauchende
kennen Safer-Use-
Maßnahmen
Es finden jährlich min-
destens 10 Beratungsge-
spräche zu Safer-Use-
Themen im Wohnquartier
statt
Es fanden 2016 in sgesamt 18 Safer -Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Vorrangiges Thema bei den
Jugendlichen war der Konsum von Cannabis, vereinzelt gab es Beratungen zu Amphetaminen und Kok a-
in. Im Rahmen der aufsuchenden Arbeit hatten die harten illegalen Drogen Priorität.
100 % der Teilnehmenden sind männlich (2015 = 100 %)
83 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2015 = 94 %)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0 (2015 = 12 %)
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 22 % (2015 = 23 %)
Teilnehmende ab 18 Jahre: 78 % (2015 = 65 %)
Projektziel erreicht
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 31
Der Spritzentausch in
Kinderhaus wird weiter-
hin angeboten.
Der Spritzentausch in Kinderhaus wurde – wie auch in den Vorjahren – nicht frequentiert.
Die Beratungshotline wurde bisher noch nicht genutzt. Projektziel teilweise
erreicht
6.8.4
Drogengebrauchende
kennen Beratungs- und
Ausstiegshilfen
Es finden jährlich min-
destens 8 Beratungs-
und Vermittlungsgesprä-
che zu weiterführenden
Hilfen (Beratungs- und
Ausstiegshilfen) statt.
2016 konnten 7 Pers onen zu weiterführenden Hilfen vermittelt werden (städtische Drogenberatungsstelle,
LWL-Klinik) (2015= 6)
100 % der Teilnehmenden männlich (wie 2015)
86 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2015 = 66 %)
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 0
Teilnehmende ab 18 Jahre: 100 %
Projektziel annä-
hernd erreicht
Gesamtfazit Vor allem die offenen Beratungssprechstunden werden sehr gut angenommen. Im Wuddi waren vor allem die Aktionstage Sucht effektiv, daher sollen diese
im Wuddi im kommenden Jahr näher in den Fokus genommen werden, während die Präsenzzeit wieder primär im Jugendsalon stattfinden wird. Die Bera-
tungshotline wurde trotz der neuen Flyer bislang nicht frequentiert. Die aufsuchende Arbeit findet flexibel im Rahmen der Beratungssprechstunden statt,
ggf. wird die Präsenzzeit im Wuddi dadurch ersetzt werden. Der Spritzenautomat wird vermehrt frequentiert.
Ausblick 2017 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 32
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“
Projektname Quartiersmanagement Projekt-Nr. 7.1
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst Nord, 0251/492 -5692
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner
Ziele Indikato-
ren/Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Gebietsmoderation ist bei
Veranstaltungen im Quartier
präsent
Anwesenheit von
mindestens einem
Mitglied der Gebiets-
moderation
Internationales Frauenfest, Clean Kinderhaus, Tanzkurs, Internationales Grillfest, Pflanzaktion KiTa,
Workshop, Sommerfest, Weihnachtsmarkt
Projektziel erreicht
An drei Standorten im Stadt-
teil sind Schaukästen vorhan-
den, deren Aushänge regel-
mäßig aktualisiert werden
Sichten der Aushänge Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert Projektziel erreicht
Die Gebietsmoderation
tauscht mit allen Projektträ-
gern mindestens einmal pro
Halbjahr, mit allen Handlungs-
feldverantwortlichen mindes-
tens einmal pro Jahr mündlich
Informationen, Bewertungen
und weitere Perspektiven aus
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Projektträgern finden im „laufenden Betrieb“ des Begegnungszentrums, KAI und
des Familienzentrums Killingstraße statt. Eine genaue Anzahl der Gespräche kann deshalb nicht ang e-
geben werden.
Projektziel annä-
hernd erreicht
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung der einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrungen re-
gelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben werden. Der
niederschwellige Zugang der „im Quartier verorteten“ Mitglieder (Frau Stolz, Frau Jehnen, Frau Özdemir) bewährt sich. Auch innerhalb des jährlichen
Workshops fand ein Austausch zwischen allen Projektträgern statt.
Ausblick 2017 Die Gebietsmoderation wird sich alle zwei Monate treffen. Die Vernetzung mit den Projektträgern soll weiterhin aufrechterhalten werden. Ab Ende
März 2017 wird ein Tanzkurs für Frauen ab 50 in Kooperation mit der Tanzschule Husemeyer stattfinden.
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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 33
Projektname Quartiersfonds Projekt-Nr. 7.2
Projektträger Gebietsmoderation
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozial dienst Nord, 0251/492-5692
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2016 Zielerreichung
Die Gebietsmoderation sorgt
für die Durchführung von
jährlich mindestens drei „klei-
nen Aktionen“, an denen
jeweils wenigstens drei Be-
wohner/innen ohne Projekt-
trägerfunktion teilnehmen
Zahl der Aktionen, Zahl
der TN je Aktion
Internationales Grillfest mit 35 Kindern und 39 Erwachsenen aus 8 Nationen
Pflanzaktion in der KiTa Killingstraße mit 35 Kindern und Erwachsenen. Zusammen mit
den Kindern wurden Kräuter und Sommerblumen gepflanzt.
Projektziel annä-
hernd erreicht
Die Gebietsmoderation entwi-
ckelt Kriterien und Verfah-
rensgrundsätze zur Vergabe
der Mittel aus dem Quartiers-
fonds.
Zahl der Aktionen, Zahl
der TN je Aktion
Folgende Aktionen wurden aus Mitteln des Quartiersfonds bezuschusst:
Fahrt der Russland-Deutschen-Frauen mit 10 Personen nach Xanten
Ausflug der arabischen Frauengruppe mit 10 Frauen und 30 Kindern zum Fun-Center
Nimmerland
Fahrt der aserbaidschanischen Kulturgruppe mit 10 Personen nach Attendorn in die Atta-
Höhle
Fahrt der christlichen Gruppe mit 10 Personen nach Osnabrück
Fahrt der Russland-Deutschen-Frauen mit 9 Personen nach Papenburg
Bildungswoche zur Gesundheitsprävention für 15 Personen
Die Mittel aus dem Quartiersfonds wurden nach den bewährten Kriterien und Verfahrensgrundsä t-
zen vergeben.
Projektziel erreicht
Gesamtfazit Es wurden regelmäßig geplante Aktionen von Bewohner/innengruppen gefördert. Die Vergabekriterien der Mittel haben sich bewährt. Wünschenswert
wäre mehr Initiative zu Unternehmungen/Aktionen von mehreren Gruppen. Bei entsprechend vorliegenden Anfragen, wäre die Mittelvergabe idealer-
weise „breiter“ zu streuen gewesen.
Ausblick 2017 Die Gebietsmoderation wird keine eigenen Veranstaltungen initiieren, da die Erfahrung gezeigt hat, dass die Bezuschussung extern organisierter
Veranstaltungen nachhaltiger ist.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 34
10 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“
Das strategisch ausgerichtete Themenfeld Selbstevaluation dient insgesamt einem verbes-
serten Zusammenwirken und der Koordination zwischen den Aktivitäten im Programmzu-
sammenhang, schafft Transparenz über den Projektverlauf, verdeutlicht die Projektfort-
schritte sowie Anpassungserfordernisse und ermöglicht somit eine optimierte Steuerung.
Das Themenfeld hat somit keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung, weshalb es nicht
in der Ergebnisübersicht der Kapitel 4 - 9 beinhaltet ist, sondern an dieser Stelle gesondert
mit den jeweiligen handlungsfeldbezogenen Aktivitäten im Jahr 2016 aufgeführt wird.
10.1 Beobachtung der Zielerreichung
Jährlich wird im Rahmen einer verbindlichen Berichterstattung über den Programmverlauf
und die Zielerreichung in den einzelnen Projekten informiert. Die Konzeption, Abstimmung
und Erstellung des Jahresberichts im Rahmen des Projektes 8.1 „Zielentwicklung und Be-
obachtung Zielerreichung“ erfolgte wie in den Vorjahren auf der Grundlage der von den
Projektakteuren entwickelten projektbezogenen Indikatoren, Monitoringbögen und Projekt-
berichte2, die mit Beginn der Verstetigungsphase 2 noch einmal reflektiert und entspre-
chend angepasst wurden (vgl. Auftakt-Workshop „Verstetigungsphase 2 – Ziele, Projektin-
halte, Berichterstattung“, 11.09.2014). Im Jahr 2016 fand ein solcher „Reflexions-
Workshop“ am 29.09.2016 mit dem Ziel statt, einen direkten Austausch zwischen den betei-
ligten Akteuren zu ermöglichen und eine standardisierte Berichterstattung und Pro-
grammsteuerung durch die gemeinsame Reflexion und Weiterentwicklung der Projektziele
und -inhalte sowie der verwendeten Indikatoren zu vereinfachen.
10.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016“
Der Kontextdatenmonitor umfasst neben ausgewählten Strukturdaten zur Entwicklung des
Programmgebietes („sog. Kontextindikatoren“) auch Karten mit Projektstandorten und ist
seit Programmbeginn fester Bestandteil der prozessbegleitenden Selbstevaluation (Projekt
8.2). Die Kontextindikatoren werden für alle Beteiligten bereitgestellt, um so zur Einordnung
der beobachtbaren Veränderungen einen Beitrag zu leisten. So zeigen die Daten an, unter
welchen demographischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen die Projekte der
Sozialen Stadt durchgeführt wurden (z.B. Zuzüge und Fortzüge der Bewohnerin-
nen/Bewohner). Sie ermöglichen jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte.
Ausgewählte Kontextdaten wurden in den jeweiligen Sitzungen des Beirats „Wohngebiet
Kinderhaus-Brüningheide“ (bis Frühjahr 2014) und im Rahmen der durchgeführten Work-
shops zur Selbstevaluation (31.03.09, 01.12.09, 25.03.10, 11.09.14, 24.09.2015,
27.09.2016) vorgestellt.
2 Im Förderzeitraum 2007-2010 erbrachte „Univation - Institut für Evaluation (Köln)“ unterstützende Leistun-
gen bei der Durchführung der prozessbegleitenden Evaluation (u.a. Erstellung Jahresberichte 2007-2009).
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 35
Das Programmgebiet des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“
deckt sich mit der Stadtzelle 631, so dass für den Datenmonitor diese Gebietsabgrenzung
(vgl. nachfolgende Abbildung) zugrunde gelegt wurde.
Abb.: Programmgebietsabgrenzung Kinderhaus-Brüningheide (Stadtzelle 631)
Der vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung vor dem Hintergrund
der kleinräumigen Datenverfügbarkeit und der spezifischen Aussagefähigkeit für Kinder-
haus-Brüningheide aufbereitete Kontextdatenmonitor umfasst acht Themenbereiche mit 50
Einzelmerkmalen, wobei die Schwerpunkte im Bereich der demografischen Daten liegen3:
Bevölkerungszusammensetzung
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Haushalte
Wohnen
Transferleistungen und Arbeitsmarkt
Bildung und Kinderbetreuung
Gesundheit
Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipation
3 In Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW/ ILS NRW (2008)
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 36
Ergänzend werden auch im vorliegenden Bericht die Projektestandorte für die Jahre
2015/2016 in einer thematischen Karte verortet (Anlage 2, Anhang 1).
Wenn möglich, werden zudem Zeitreihen erstellt, um Entwicklungstrends aufzuzeigen.
Ebenso wird die Entwicklung in Kinderhaus-Brüningheide zu städtebaulich oder soziode-
mografisch ähnlich strukturierten Teilräumen in Münster auf der Grundlage der HFA-
Vorlage V/37/2004 in Beziehung gesetzt. Für ausgewählte Kontextdaten ist in Anlage 3 die
Entwicklung in Zeitreihen dargestellt.
Als Ergebnis liegt ein Kontextdatenmonitor vor, der
• die absoluten und relativen Werte – nach Möglichkeit geschlechterdifferenziert – für
das Programmgebiet benennt,
• die Definition und die Aussagekraft des Indikators erläutert,
• den Vergleichswert für die Gesamtstadt darstellt,
• eine jährliche Fortschreibung ermöglicht,
• die Datenquelle ausweist.
Die Kontextdatenmonitore der Jahre 2007 bis 2015 bildeten jeweils eigenständige Anlagen
der Ratsvorlagen zu den Jahresberichten der „Sozialen Stadt Kinderhaus-Brüningheide“
der Jahre 2008 bis 2015. Die Kontextdaten wurden von Projektbeteiligten, Politik, Verwal-
tung sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern als wertvolle Hilfe zur Einschätzung der
Programmgebietsentwicklung bewertet.
11 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms
verstetigten Projekten
Während die Ergebnisdarstellung in den Kapiteln 4 – 10 die 16 Projekte umfasst, die laut
des Ratsbeschlusses vom 11.12.2013 im Jahre 2016 verstetigt sind und aus dem Maß-
nahmeprogramm gefördert werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte
nachrichtlich aufgeführt, welche Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden
sind (3.02, 4.03, 5.02, 5.06), drei Projekte, welche 2016 als verstetigt gelten (Projekt 1.06,
3.01, 4.01), aber anderweitig gefördert wurden, sowie ein Projekt, welches nicht verstetigt
wurde, aber nach wie vor von der Verwaltung betreut wird (Projekt 1.01).
Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt werden,
finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkontext wesentlich zur Stabilisierung der
Quartiersstrukturen beitragen.
Projekt „Energetische Gebäudesanierung“ (ehemals Projekt 1.01, nicht verstetigt,
aber nach wie vor von der Verwaltung betreut):
Das seit 2011 (Beiratsbeschluss 16.11.2010) nicht mehr innerhalb des Maßnahmepro-
gramms verstetigte Projekt wird nach wie vor vom Amt für Wohnungswesen und Quar-
tiersentwicklung betreut. Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide entwickelt sich mit Blick
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 37
auf die baulichen Maßnahmen sehr positiv. Folgende Aktivitäten wurden in 2016 weiterge-
führt bzw. begonnen:
o Projektziel “Fortführung und Abschluss von energetischen Dämmmaßnahmen am Woh-
nungsbestand der WohnSieGer GbR (Mindestziel)
- Fortführung der energetischen Gebäudesanierung Sprickmannstraße 11 – 21 in Anleh-
nung an das in 2008 vorgestellte energetische Gebäudesanierungsgutachten. Auch in
2016 konnten die Dämmmaßnahmen weiter fortgeführt werden.
o Projektziel „Übertragung von energetischen Maßnahmen auf die bisher nicht sanierten
Gebäudebestände ehemals Nau und BGP (Maximalziel)“
- Sahle Wohnen: Fertigstellung der öff.-gef. Seniorenwohnanlage Paulinum mit 5 Wohn-
gebäuden und 81 barrierefreien Wohneinheiten nach aktuellen energetischen Stan-
dards, Gesamtkosten 10,8 Mio €
- BGP: Fortführung der Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes Sprickmann-
straße 31/33; energetische Dämmung der Außenfassade, Einbau energieeffizienter
Fenster. 2015 wurde bereits die Heizungsanlage modernisiert und das Dach gedämmt,
so dass nach Abschluss der Arbeiten etwa 60 % des Energieverbrauches eingespart
werden soll. Gesamtkosten 2015 und 2016: 1,7 Mio. €.
- Energetische Dachsanierung Brüningheide 67/69, Kosten: 176.000 €
- Energetische Dachsanierung Brüningheide 115, Kosten: 86.000 €
Die Fortführung der energetischen Gebäudesanierung ist auch für 2017 geplant.
o Baubeginn des Gebäudes Carlo-Schmid-Weg 2 für eine 4-gruppige Kita und 25 öffent-
lich-geförderte barrierefreie Wohnungen nach aktuellen energetischen Standards, Ge-
samtkosten rd. 4,6 Mio. €
(Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, 64)
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Im Jahr 2016 wurden in Projektgebiet keine Aktionen im Rahmen des Bürgerpakts für Kli-
maschutz durchgeführt, da die für diesen Aufgabenbereich zuständige Stelle im Amt für
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit (Koordinierungsstelle für Klima und Energie
KLENKO) nach längerer Vakanz erst wieder zum Herbst 2016 personell besetzt wurde. Im
Weiteren steht eine Neukonzeptionierung des Bürgerpakts an.
(Quelle: Amt für Grünflächen und Umweltschutz, 67)
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):
Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstützen,
reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der Groß-
wohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch in 2016 Restabfälle und fal-
sches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hinaus
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„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 38
wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuge-
führt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung.
(Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walterbusch)
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt,
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.13 –
14.05.15) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt betreut.
Die für 2016 zunächst vorgesehene abschließende Vereinbarung über das Projektformat
wurde in Absprache mit dem Jobcenter zunächst vertagt. In den gemeinsamen Gesprächen
stellte sich heraus, dass aktuell kein konturierter gegenstandsbezogener Bedarf ersichtlich
ist, an den die Netzwerkarbeit ohne Anpassung des Formats hätte andocken können.
Im Rahmen des für das Jahr 2017 geplanten Workshops zum Thema „10 Jahre Maßnah-
meprogramm Kinderhaus-Brüningheide“ soll die Zukunft des Projekts angesprochen wer-
den.
(Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer)
Projekt 4.01 ehemals „Unser Alltag - Unsere Sorgen“, heute: „Interkulturellen Mäd-
chenarbeit“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert im Rahmen des Maßnahmenpro-
gramms kind- und jugendbezogene Armutsprävention in Münster):
Im Fokus der Maßnahme steht der Ausbau der interkulturellen Mädchenarbeit im Stadtteil
Kinderhaus. Es richtet sich an Mädchen und junge Frauen aus unterschiedlichen Kultur-
kreisen, die im Bereich Kinderhaus-Brüningheide leben. Den Mädchen wird mit dem Ange-
bot die Möglichkeit gegeben, an außerschulischen Freizeit- und Sportaktivitäten sowie Bil-
dungsangeboten teilzunehmen. Ziele des Projektes: Förderung eines gesunden Lebens-
stils, Stärkung des Selbstwertgefühls, Entwicklung einer selbstständigen und selbstbewuss-
ten Persönlichkeit, Partizipation am gesellschaftlichen Leben, Entgegenwirken der Aus-
grenzung von Frauen, Förderung des interkulturellen Austausches, Förderung der Selbst-
findung.
Nach Auslaufen der maßnahmebezogenen Förderung Ende 2010, anschließender zeitwei-
ser Förderung durch Sparkassenmittel und der WN-Spendenaktion sowie Förderung aus
Mitteln des Sozialamtes (2015), wurde es 2016 aus Mitteln des Amtes für Kinder, Jugendli-
che und Familien finanziert (s. Ratsbeschluss vom 29.6.16 zur Vorlage V/0363/2016).
Die Mädchengruppe startete zu Programmbeginn mit acht Teilnehmerinnen. Bis 2016 ent-
standen vier Mädchengruppen mit acht bis zehn Teilnehmerinnen im Alter von 11 bis 19
Jahren. Insgesamt nahmen 2016 23 Mädchen mit und ohne Migrationsvorgeschichte das
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Angebot wahr (2015: 30). Es fanden insgesamt ca. 100 Mädchentreffs statt und es wurden
ca. 350 Angebotsstunden geleistet.
Die Gruppen werden von vier Honorarkräften begleitet. Diese sind zum Teil Studentinnen
pädagogischer Studiengänge und zum Teil junge Mütter, die bereits selber jahrelang Teil-
nehmerinnen ähnlicher Mädchengruppen waren, sich weiter qualifiziert haben und sich mit
den Sorgen und Problemen der Projektteilnehmerinnen sehr gut auskennen. Alle Gruppen-
leiterinnen haben eine Migrationsvorgeschichte (kurdisch bzw. russlanddeutsch).
Für die Durchführung ihrer Angebote werden den Mädchen die Räumlichkeiten des Ju-
gendsalons und des Begegnungszentrums zur Verfügung gestellt. 2016 wurden verschie-
dene Angebote, wie Kochaktionen, Bastelaktionen, Filmabende, Vorbereitung und Teil-
nahme am Sommerferienprogramm, an den Stadtteilfesten, wie Sommerfest und Weih-
nachtsfest, Projekttage im Park „Grünschleife“, stadtweite Reinigungsaktion „Sauberes
Münster“ etc. durchgeführt. In der Sporthalle der Paul-Schneider-Grundschule probierten
die Teilnehmerinnen unter der Anleitung von zwei Honorarkräften neue Trendsportarten
aus (Treffen jeweils wöchentlich für 2 Stunden).
Die Maßnahme wurde auch 2016 gerne und regelmäßig von den Mädchen besucht, neue
Kontakte wurden geknüpft. Dank der thematischen Abende mit gemeinsamen Kochaktio-
nen konnte die Hemmschwelle zu anderen Kulturkreisen abgebaut werden, was ein starkes
Interesse am Kennenlernen anderer Kulturen, deren Sitten und Bräuchen erweckte. Durch
die Teilnahme an Sportangeboten konnte das Selbstwertgefühl gesteigert werden. Im
Rahmen der Gesundheitsprävention konnten die Mädchen besser verstehen, wie wichtig es
ist, bereits in jungen Jahren Sport zu machen und fit zu bleiben. Im Rahmen des Mädchen-
treffs begleiten und unterstützen die Betreuerinnen durch die Reflexion des Verhaltens das
Rollen- und Selbstverständnis der Mädchen in der Phase der Berufs- und Lebenswegpla-
nung. Sie werden regelmäßig von einer hauptamtlichen Jugendsozialarbeiterin sozialpäda-
gogisch beraten und fachgerecht unterstützt. Insbesondere erfolgt eine zeitnahe Beratung
und Unterstützung bei der Berufsorientierung und -wahl. Mit Unterstützung der Honorarkräf-
te konnten die Gruppenteilnehmerinnen an das bestehende Bildungsberatungsangebot
„Berufliche Perspektiven für Jugendliche“ in einem ersten Schritt herangeführt werden.
Durch kontinuierliche Präsenz im Stadtteil, leichte Erreichbarkeit und verlässliche Bezie-
hungsarbeit der Fachkraft nahmen die Mädchen das Angebot in Anspruch. Somit konnten
fünf Mädchen in eine Ausbildung und drei Mädchen in ein Praktikum vermittelt werden.
Weitere fünf Mädchen bekamen eine ausführliche Berufsberatung mit anschließendem Be-
werbungstraining.
Kooperationspartner: Das Bildungsberatungsangebot im Jugendsalon „Berufliche Perspek-
tiven für Jugendliche“, weiterführende Schulen im Stadtteil, Jobcenter Münster-Kinderhaus
Bereich U-25, Paul-Schneider-Grundschule (Sportgruppe), Frauennähcafe „Nordmark“,
Picasso Museum, Aufklärungskampagne „Voll ist out“.
(Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus e.V).
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 40
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien),
5.02 „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte
vor4.
12 Resümee und Ausblick
12.1 Zielerreichung 2016 unter Berücksichtigung der Projektziele
An einem Zielfortschritt im Programm wurde im Jahr 2016 weiterhin in insgesamt acht
Themenfeldern (bis 2014 Handlungsfelder) und 23 Projekten gearbeitet. Sieben dieser
Themenfelder haben mit den ihnen zugeordneten Projekten einen direkten Einfluss auf die
Zielerreichung:
Themenfeld 1: Wohnen
Themenfeld 2: Öffentlicher Raum
Themenfeld 3: Lokale Ökonomie
Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern
Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen
Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öf-
fentlicher Haushalte
Themenfeld 7: Quartiersmanagement.
Das Themenfeld 8 „Selbstevaluation“ unterstützt die anderen Themenfelder durch die Be-
obachtung und Querauswertung der Zielerreichung sowie durch Informationen zur Stadt-
teilentwicklung in Form der Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren, die Hin-
weise zum Umfeld der Projektdurchführung liefern.
Wie viele Personen wurden durch die Projektaktivitäten erreicht?
Nach Auswertung der vorliegenden Projektberichte für das Jahr 2016 ist festzuhalten, dass
die Anzahl der mit den Projektaktivitäten Erreichten bei rund 7.800 liegt. Zur Einordnung der
genannten Anzahl der „Erreichten“ sei angemerkt, dass diese eine sehr unscharfe Mess-
größe darstellen, die je nach Projekt unterschiedlich definiert wird und eine sehr unter-
schiedliche Kontaktintensität aufweist5. Bei allem Bemühen der Projektträger um eine Quali-
4 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht
mehr verpflichtend.
5 So gibt es bei einigen Projekten, insbesondere bei regelmäßigen verbindlichen Kursangeboten wie z.B. den
Sprachkursen von KAI, „Teilnehmende“, die gezählt werden. Bei anderen Projekten, wie der Schuldnerbera-
tung, werden „betreute Fälle“ gezählt, hinter denen eine hohe Beratungsintensität für Einzelne steht. Bei bei-
den Beispielen handelt es sich um klar benenn- und zählbare Einzelpersonen. In Bereichen oder bei Angebo-
ten mit gehäuftem Publikumsverkehr, telefonischem Kontakt oder mit einem unverbindlichen offenen Angebot
wie Sprechstunden gibt es häufig „Kontakte“, die von kürzerer Dauer sind. Oftmals wird es sich sicherlich auch
um Mehrfachkontakte handeln, da eine Reihe von Bewohnerinnen und Bewohnern an mehreren Veranstal-
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fizierung der Angaben und die Erhöhung der Genauigkeit wird sich eine unterschiedliche
Aussagequalität nicht verhindern lassen. Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die genann-
ten Zahlen aufgrund einer Modifizierung bzw. Veränderung der Projektanzahl von Jahr zu
Jahr teilweise nicht oder nur eingeschränkt mit denen der vorhergehenden Jahre vergleich-
bar sind.
Von den insgesamt ca. 7.800 Erreichten sind 2016 ca. 3.400 beratend und betreuend be-
gleitet worden (z.B. Beratung/Info zu Nebenkosten, Hausaufgabenbetreuung, Schuldnerbe-
ratung, Hebammensprechstunde, integrative Jugendsozialarbeit, Drogenprävention), unge-
fähr 2.900 sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und Feste (z.B. Sommerfest,
Weihnachtsmarkt, Clean Kinderhaus, Blumenaktion, Projekttage „Grünschleife“) sowie of-
fener Angebote/Aktionen kultureller u. freizeitbezogener Art (z.B. Konzerte, Ausflüge) er-
reicht worden und ca. 1.500 haben aktiv an regelmäßigen Kursangeboten teilgenommen
(z.B. Bildungsangebote wie Sprach- und Nachhilfekurse, Sportangebote). Feststellbar ist,
dass von Jahr zu Jahr die Beratungsleistungen mehr in den Fokus rücken und verstärkt
nachgefragt werden. Hierüber werden mittlerweile mehr Personen erreicht als über öffentli-
che Feste und Aktivitäten, die immer die Vorreiterstellung einnahmen.
Um die Zahlen zum Kreis der Erreichten weiter zu differenzieren, sind nachfolgend die teil-
nehmerstärksten Aktionen und Projekte mit mehr als 300 Teilnehmenden bzw. erreichten
Kontakten/Fällen/Haushalten für das Jahr 2016 dargestellt:
Teilnehmerstärkste Aktionen und Projekte
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl Kontakte/Teilnehmende /Fälle/
Haushalte 2016 (laut Projektberichten)
Blumenaktion der Wohnungswirtschaft (1.04) Ca. 460 Haushalte/Personen
Sprechstunde Schuldnerberatung (6.01) Ca. 326
Hebammensprechstunde Kitas (5.04) Ca. 500 (4-5 Frauen je Stunde)
Öffentliche Feste und offene kulturelle, freizeitbezo-
gene Kooperationsveranstaltungen (z.B. Sommer-
fest, Weihnachtsmarkt, Clean Kinderhaus) (z.B.
1.04, 4.02, 6.02, 7.02)
Ca. 1000
Bildungsangebote für Migranten/innen (4.02 u. Ko-
operationspartner)
Ca. 310
Beratungskontakte mobile Jugendarbeit (6.06) Ca. 1830
Sport und Bewegung (6.07) Insg. ca. 852 (mobile Sportangebote der auf-
suchenden Jugendarbeit z.B. trendige Klein-
sportarten = 300, Sportangebote Wuddi =
tungen teilgenommen hat oder verschiedene Beratungsangebote in Anspruch genommen hat. Wie hoch die-
ser Anteil ist, lässt sich nicht seriös abschätzen. Um die Nachvollziehbarkeit der Teilnehmendenzahlen zu er-
höhen, hat der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ deshalb ab 2013 die Projektakteure gebeten, für
die Jahresberichterstattung die Zahlen der Teilnehmenden noch stärker zu qualifizieren. Vereinbart wurde,
dass sich die Berichterstattung in der Regel auf Teilnehmende beziehen soll, ergänzend können auch weitere
Kenngrößen angeführt werden (z. B. Zahl der Kontakte, Beiratssitzung am 06.11.13). Zudem sollte deutlicher
zwischen eigenen Projekten und Kooperationsprojekten unterschieden werden, um Doppelzuordnungen zu
vermeiden.
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333, Soccer-Aktionen = 180, Fußballfahrten =
39)
Interkulturelle Aktivitäten Atrium (6.02) Ca. 1230 (ohne Feste und Kooperationsver-
anstaltungen, Mittagstisch und Frühstück)
Kulturelle und freizeitbezogene Angebote des BGZ
(4.02)
Ca. 350 (ohne Feste und Kooperationsveran-
staltungen)
Quelle: Projektberichte und Monitoringbögen der Projektträger
Wer wurde erreicht? Zugang einzelner Zielgruppen zu den Angeboten:
Der Anteil der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte lag in 2016 wie in den letzten
Jahren auf einem hohen Niveau von durchschnittlich ca. 85 - 90 % über alle Projekte hin-
weg. Zusätzlich ist feststellbar, dass sich ein stetig zunehmender Anteil von Personen mit
Migrationsvorgeschichte aktiv im Quartier im Rahmen von Verschönerungsaktionen und der
Vorbereitung und Durchführung von Festen engagiert (2.02, 4.02, 6.02).
Ein Blick auf geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf die Teilnahme an Aktionen
zeigt das gewohnte Bild der letzten Jahre: Frauen nahmen wie in den Vorjahren in einer
durchschnittlichen Größenordnung von ca. 60 - 65 % an den diversen Angeboten teil. Ins-
besondere bei den Bildungs- und Beratungsangeboten und den Aktivitäten mit erhöhtem
Eigenengagement (z.B. Mieterrat 1.05, 4.02, 6.02) waren sie überproportional stark vertre-
ten (teilweise 80 - 90 %). Bei den Projekten im Sportbereich und der Integrativen Jugend-
sozialarbeit und der Drogenprävention des Themenfeldes 6 überwogen hingegen männli-
che Teilnehmende mit einem durchschnittlichen Anteil von ca. 80 %. Im Projekt 4.01 ist
2016 gezielt versucht worden, Mädchen an neue Trendsportarten heranzuführen (1x wö-
chentlich in der Sporthalle der Paul-Schneider-Grundschule). Dieses Projekt fließt jedoch
nicht in die Ergebnisauswertung des Maßnahmeprogramms ein, da es anderweitig geför-
dert wird.
Auch der Blick auf die Altersstruktur ist aufschlussreich. Von Jahr zu Jahr rückt die Bera-
tung älterer Menschen verstärkt in den Fokus (z.B. Schuldnerberatung, 6.01; Konfliktbera-
tung, 4.02). Bereits 2015 ist auf diese Entwicklung mit neuen Angeboten für Ältere (z.B. im
Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit) reagiert worden. Auch Jugendliche und jün-
gere Erwachsene suchten 2016 wieder in verstärktem Maße Unterstützung insbesondere
bei Fragen rund um Schule, Ausbildung und Beruf (z.B. 4.02; 6.07). Auf diese altersspezifi-
schen Problemlagen und Nachfrage haben viele Projekte auch in 2016 die zielgruppenspe-
zifische Ansprache und Ausrichtung der Projekte verstärkt. Durch die reaktivierte Canna-
bissprechstunde im Projekt 6.08 sowie die Ausrichtung der Aktionstage Sucht auf die The-
men Cannabis, Shisha und Spielsucht konnten vermehrt die Zielgruppe bis 17 Jahre und
auch Jüngere bis 13 Jahre im Rahmen der Drogenprävention (Aktionstage) erreicht wer-
den.
Allgemein erweist sich eine zielgruppenspezifische Ansprache als ein wichtiges Instrument,
um Personen zu erreichen, die ansonsten keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten
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haben (z.B. kinderreiche, ältere und/oder kranke Menschen). Insbesondere die aufsuchen-
den Angebote nehmen hier eine immer wichtigere Funktion ein, um frühzeitig entsprechen-
de Zielgruppen zu erreichen.
Neben der zielgruppenspezifischen Ansprache sind es vor allem niedrigschwellige Ansätze
wie die Arbeit in Kleingruppen (Projekt 6.01), die Durchführung mehrerer kleiner über-
schaubarer Veranstaltungen (Projekt 6.08) und offene zwanglose regelmäßige Angebote,
die zur Überwindung vielfach vorhandener Zugangshemmnisse beitragen und vielfach ein
zeitnahes und individuelles Eingehen auf die verschiedenen Anliegen der Bewohnerinnen
und Bewohner ermöglichen. Insbesondere der niederschwellige Zugang durch die „im
Quartier verorteten“ festen interkulturellen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der
Gebietsmoderation bewährt sich (4.02, 7.01).
Gesamtauswertung der Projektziele
Insgesamt wurden 23 Projekte in acht Handlungsfeldern durchgeführt, davon
• 14 Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzie-
rungsbedarf sind (Gegenstand der Berichterstattung),
• 7 Projekte, die eine anderweitige Förderung erhalten bzw. Bestandteil der laufenden
Verwaltungsarbeit geworden sind,
• 2 Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung Zielerreichung, Erstellung
Kontextdaten).
Unter Bezugnahme auf die insgesamt 14 verstetigten Projekte, die über das Maßnahme-
programm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind, lässt sich hinsichtlich der
Zielerreichung für das Jahr 2016 Folgendes feststellen (vgl. Tabelle und Grafik): von den 40
Projektzielen der Themenfelder 1 - 7 konnten 29 Ziele vollständig erreicht werden, neun
weitere Ziele sind annähernd erreicht worden, bei einem Zielen ist ein erkennbarer Zielfort-
schritt zu verzeichnen (Teilerfolg), ein Ziel wurde nicht erreicht. In 95 % der Fälle wurden
die Ziele damit vollständig bzw. annähernd erreicht (2015 = 95 %, 2014 = 93 %, 2013 = 96
%, 2012 = 79 %).
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Zielerreichung der verstetigten Projekte 2016, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw.
ohne Finanzierungsbedarf sind
Ziel erreicht annähernd
erreicht
Teilerfolg nicht erreicht nicht zu
beurtei-
len
insgesamt
HF 1 „Wohnen“ 2 - - - - 2
HF 2 „Öffentlicher Raum“ 2 - - - - 2
HF 4 „Integration“ 5 3 - - - 8
HF 5 „Bildung“ 4 - - - - 4
HF 6 „Soziale Netze“ 13 4 1 1 - 19
HF 7 „Gebietsmoderation“ 3 2 - - - 5
Insgesamt 29 9 1 1 0 40
Als Bilanz des Themenfeldes 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ bleibt festzuhalten,
dass die erarbeiteten Projektberichte sowie die Aufbereitung der Kontextindikatoren 2016
wiederum Transparenz über die Durchführung der Projekte geschaffen haben. Damit wird
die Kommunikation der Projektergebnisse erleichtert, deren Legitimation gefördert und
insgesamt die Programsteuerung unterstützt.
72,5 % = 29 Ziele
abs.
22,5% = 9 Ziele abs.
2,5% = 2 Ziele abs. 2,5% = 1 Ziel abs.
Zielerreichung 2016 der verstetigten Projekte, die über das
Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne
Finanzierungsbedarf sind (14 von insgesamt 23)
Projektziel erreicht
Projektziel annähernd erreicht
Teilerfolg
Ziel nicht erreicht
insg. 40 Projektziele
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Nachdem das Konzept und die Realisierung der prozessbegleitenden Selbstevaluation in
Münster bereits in der Vergangenheit auf Landes, - und Bundesebene ausdrücklich als bei-
spielhaft hervorgehoben wurden, erfuhr das Münsteraner Verfahren der Selbstevaluation
auch 2016 wieder bundesweites Interesse: Auf Einladung der Bundestransferstelle Soziale
Stadt berichteten Vertreterinnen und Vertreter des Sozialamtes der Stadt Münster zu ei-
nem Expertengespräch „Soziale Stadt – Praxisbeispiele zur Aufgabenerfüllung eines Quar-
tiermanagements“ am 3. Mai 2016 in Berlin über das Aufgabenspektrum, das Aufgabenver-
ständnis, die Einbindung in Strukturen, Netzwerke und langfristige Strategien sowie über
Erfolge aber auch Hemmnisse des Quartiersmanagements im Rahmen der praktischen
Arbeit.
12.2 Zielerreichung 2016 unter Berücksichtigung der Programmziele
Im Hinblick auf die Programmziele gemäß der Vorlage V/0927/2006
die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
hat das Maßnahmeprogramm im Jahre 2016 maßgeblich Zielfortschritte erreicht. Hinsicht-
lich der Gesamtauswertung der Zielerreichung ist zu berücksichtigen, dass die Ziele der
einzelnen Themenfelder entsprechend der integrativen Programmausrichtung ausdrücklich
nicht nur einem Programmziel zugeordnet wurden. Sie wirken in der Regel auf mehrere
Programmziele in je unterschiedlicher Weise. Daher ist es nicht möglich, die auf Themen-
feldebene festgestellten Zielfortschritte ausschließlich dem einen oder anderen Programm-
ziel direkt zuzuordnen.
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation:
- Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide entwickelt sich mit Blick auf die baulichen Maß-
nahmen weiterhin sehr positiv: Die Sanierung des Wohnungsbestandes der WohnSie-
Ger GbR an der Sprickmannstraße wurde fortgesetzt, im September 2016 konnte Richt-
fest am Carlo-Schmid-Weg 2 gefeiert werden (im Juni 2017 waren bereits alle Wohn-
ungen vermietet), der Erstbezug des Neubaus der Seniorenwohnanlage Paulinum mit 5
Wohngebäuden und 81 barrierefreien Wohneinheiten stand an, die BGP investierte wei-
ter in die Instandsetzungs- bzw. Modernisierungsarbeiten des Wohnungsbestandes
Sprickmannstraße 31 - 41. Mit der Bebauung am Carlo-Schmid-Weg und der Fertigstel-
lung des Paulinum verbessert sich nicht nur das Wohnungsangebot in quantitativer und
qualitativer Hinsicht, damit einher geht auch eine deutliche Verbesserung der Wohnfol-
geinfrastruktur. Die der Seniorenwohnanlage Paulinum angegliederte Begegnungsstätte
ist allen im Stadtteil zugänglich, das Kita-Angebot wird durch die neue 4-gruppige Kita
am Carlo-Schmidt-Weg Kita erhöht.
- Mit der erstmaligen Durchführung des Wettbewerbes „Der schönste Balkon“ im An-
schluss an die jährliche Blumenaktion durch die Wohnungswirtschaft einschließlich einer
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 46
öffentlichen Siegerehrung wurde ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und
Aufenthaltsqualität geleistet und gleichzeitig die Bewohnerschaft mobilisiert, sich aktiv für
ein lebenswertes Umfeld einzusetzen. Solche Aktionen unterstützen gleichzeitig ein
wachsendes Gemeinschaftsgefühl und fördern damit die Integration.
- Im Rahmen des Projekts 2.02 pflegte eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen unter der
Anleitung von Frank Blümer täglich im gesamten Jahr die Blumen-, und Gemüsebeete in
der Grünschleife. Durch das Engagement einer weiteren seit 2016 ehrenamtlich arbei-
tenden Gruppe wurden auch im Zentrum von Kinderhaus Baumscheiben und Verkehrs-
kreisel gestaltet. Das Projekt hat mittlerweile auch Ausstrahleffekte in andere Stadtteile,
so hat sich in Coerde nach „Kinderhauser Vorbild“ eine Gruppe gebildet, die dort auch
mehrere Grünbereiche mit Rosen bepflanzt hat.
- Die gebotene Möglichkeit für die örtliche Mieterschaft, sich mit anderen Mieterinnen und
Mietern und Vertreterinnen und Vertretern von örtlichen Einrichtungen auszutauschen,
zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertreterinnen und Vertretern der ansässi-
gen Wohnungsunternehmen und –verwaltungen über die Wohnsituation und Problemla-
gen zu besprechen, hat sich bewährt und wird rege genutzt. So gab es 2016 wieder 15
Netzwerktreffen mit einer breiten Themenfülle, auch war die Beteiligung bei den Treffen
des Mieterrates ausgesprochen gut. Einen besonders hohen Zuspruch erfuhr eine öf-
fentliche Info-Veranstaltung zu Nebenkosten allgemein und insbesondere über vielfach
als fehlerhaft eingeschätzte BGP-Nebenkostenabrechnungen aus 2014, die vom Mieter-
rat, das Begegnungszentrum Kinderhaus und dem Amt für Wohnungswesen und Quar-
tiersentwicklung organsiert wurde (28.01.2016).
Förderung der Kooperationen zwischen den Akteuren im Stadtteil:
- In vielen Projekten konnte die Anzahl an neuen, konstruktiven Vernetzungen im Stadtteil
gesteigert werden (z.B. Kooperation zwischen Imagewerkstatt und OK-Offensive Kinder-
haus Projekt 1.04, Projekt 6.02 langfristige Kooperation mit Cactus Junges Theater).
- Seit Jahren stellt die Aktivierung der Bewohnerschaft trotz des feststellbaren zunehmen-
den Engagements eine der größten Herausforderungen der Projektarbeit dar. Diesbe-
züglich kann jedoch in 2016 aus mehreren Projekten (1.04, 4.02 und 6.02) von deutli-
chen Fortschritten berichtet werden. Die Anzahl selbstorganisierter interkultureller Initia-
tiven steigt stetig (4.02). Das persönliche Engagement im Stadtteil wächst zunehmend,
ebenso die interkulturelle Beteiligung. So war ein verstärktes Engagement der Bewoh-
nerschaft in Kooperation mit den Wohnungsunternehmen bei der Vorbereitung und
Durchführung von öffentlichen Festen auf dem Sprickmannplatz gegeben. Dies trifft auch
auf viele andere Aktionen zu. Sowohl die Anzahl derer, die aktiv an der Veranstaltungs-
planung mitwirkten als auch die Bereitschaft, die Veranstaltung durch praktische Aktivitä-
ten vor Ort organisatorisch zu unterstützen, stieg an. So haben sich im BGZ verschiede-
ne Planungsgruppen gebildet, die aktiv Vorbereitungen zu verschiedenen Aktivitäten im
BGZ treffen und in die Gruppen weitertragen. Die Mitarbeit in diesen Vorbereitungsgrup-
pen ist sehr aktiv und es kommen immer wieder neue Mitstreiter hinzu. Auch schon be-
stehende Gruppen öffnen sich nach und nach mehr nach außen und engagieren sich
stärker im Stadtteil.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 47
- Hier ist dennoch deutlich „Luft nach oben“ zu sehen. Es bleibt eine Daueraufgabe, die-
ses Engagement hoch zu halten und neu zu mobilisieren. Wünschenswert wäre es ins-
besondere, wenn die Initiative zu Unternehmungen/Aktionen breiter gestreut wäre, d.h.
von noch mehr Gruppen ausgehen würde. Die Gebietsmoderation verzichtet bewusst
auf die Initiierung eigener Veranstaltungen, sondern unterstützt extern organisierte Ver-
anstaltungen durch die Bezuschussung aus dem Quartiersfonds, da die Erfahrung ge-
zeigt hat, dass dieser Weg zur Mobilisierung nachhaltiger ist.
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche:
- Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern und
Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien leistet die Hausaufgaben-
hilfe, die wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Eine kontinuierlich
hohe Anzahl an Interessierten auf den Wartelisten, die sehr gute Akzeptanz sowohl sei-
tens der Kooperationspartner als auch seitens des Jobcenters zeugen hiervon. Der Be-
darf sowohl bei Deutsch-Sprachkursen als auch bei Einzelnachhilfe ist auch 2017 unge-
brochen hoch. Nicht nur die mengenmäßige Bewältigung der hohen Anzahl an Nachfra-
gen stellt eine Herausforderung dar, sondern zunehmend auch der individuell gestiegene
Betreuungsaufwand.
- Auch im „Mädchen-Projekt“ (4.01) konnten die Gruppenteilnehmerinnen mit Unterstüt-
zung der Honorarkräfte in einem ersten Schritt an das bestehende Bildungsberatungs-
angebot „Berufliche Perspektiven für Jugendliche“ herangeführt werden, womit fünf
Mädchen in eine Ausbildung und drei Mädchen in ein Praktikum vermittelt werden konn-
ten. Weitere fünf Mädchen bekamen eine ausführliche Berufsberatung mit anschließen-
dem Bewerbungstraining.
- In Bezug auf die Gesundheitsvorsorge von Familien (5.04) ist es positiv zu werten, dass
2016 nur 33 Hausbesuche abgerechnet wurden (2015 = 145). Dies bedeutet, dass Heb-
ammenhilfe vermehrt rechtzeitig in Anspruch genommen wird und somit von den Heb-
ammen mit den Krankenkassen abgerechnet werden konnten. Damit ist das Projektziel,
die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder zu stei-
gern, erfolgreich umgesetzt worden.
- Der Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte, die an Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt seit Jahren kontinuierlich an.
- Im Projekt 6.06 Mobile Jugendsozialarbeit konnten durch Zusammenarbeit von Jobcen-
ter, Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon „schwierige“ Jugendliche unterstützt werden.
Wie auch in den Vorjahren wurden Angebote zur verweisenden Hilfe angenommen. Ins-
gesamt konnten 152 Jugendliche zu weiterführenden Hilfsangeboten verwiesen werden
(zur Berufsberatung, zu Sprachkursen, zum U25 Team des Jobcenters, zu sportpädago-
gischen Angeboten, zur Schuldnerberatung, zur Jugendgerichtshilfe). Besonders Ju-
gendliche, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, wurden durch
die Kooperation mit dem U25 Team des Jobcenters in Beschäftigungsverhältnisse ver-
mittelt. Neuzugezogene Jugendliche konnten über das Projekt an pädagogische Ange-
bote herangeführt bzw. an diese angebunden werden.
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 48
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet als Quer-
schnittsziel für fast alle Projektaktivitäten:
- Die Vernetzung der Mieterschaft und insbesondere die Integration neu hinzugezogener
Mieter stehen im Fokus mehrerer Projekte. U.a. im Projekt 4.02 w erden neu hinzugezo-
gene Familien und Personen intensiv betreut. Sie werden über Hilfsangebote im Stadtteil
informiert und auch zu den Angeboten begleitet. U.a. geschieht dies durch Weitergabe
von Infomaterialien zu den Angeboten im Stadtteil und Terminabsprachen mit im Kinder-
haus ansässigen Institutionen. Es wird Kontakt zu bestehenden Gruppen hergestellt. Die
Ansprache und Mobilisierung der neu zugezogenen Sahle-Bewohner/innen verlief sehr
erfolgreich. So stieß z.B. der Mieterrat bei vielen der neuen Miete r/innen insbesondere
aus der Seniorenanlage Paulinum auf großes Interesse. Bei den Studierenden, die g e-
zielt über das BGP -Projekt „Campus-Glück“ angeworben werden, erwies sich der Z u-
gang als schwieriger.
- Insbesondere über ein breites Sportangebot werden in den Projekten 6.04 und 6.07 Ju-
gendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen ange-
sprochen und zusammengeführt. Sie lernen in ungezwungener Atmosphäre spielerisch,
auftretende Konflikte ohne den Einsatz körperlicher Gewalt zu lösen. Das Erlernen und
Erfahren s ozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit, Rücksichtnahme auf Schwächere,
Übernahme von Verantwortung etc.) ist über den Spaß und das Spiel hinaus primäres
Ziel des Projekts. Das von den Jugendlichen gut angenommene offene Sportangebot (in
Kooperation mit dem Jugendsalon) soll verfestigt und aufgrund großer Nachfrage noch
weiter ausgebaut werden , u.a. soll ein Speckbrettangebot am Wangeroogeweg entst e-
hen. Schwierig stellt es sich nach wie vor dar, die Jugendlichen an verbindliche Angebo-
te wie eine Vereinszugehörigkeit heranzuführen.
- Die vielen öffentlichen Feste und Aktionen wie das Internationales Frauenfest, Clean
Kinderhaus, das Internationales Grillfest, Pflanzaktionen, Sommerfest, Weihnacht s-
markt etc. haben auch in 2016 dazu beigetragen, das Interesse an anderen Sitten und
Gebräuchen zu wecken bzw. Hemmschwellen gegenüber anderen Kulturkreisen abzu-
bauen.
- Positiv unter dem Vorzeichen der Integration ist die ungebrochen große Nachfrage an
Deutsch-Sprachkurse anzuführen (5 .01). Die regelmäßige Teilnahme der Projekttei l-
nehmenden ist mittlerweile selbstverständlich . Früher feststellbare unentschuldigte
Fehlzeiten sind kaum noch vorhanden und es gibt keine Abbrüche ohne Grund.
Fazit
Im Jahre 2016 ist man in Bezug auf die Verbesserung der Wohn- und Gebäudequalität und
damit der Wohnsituation wieder einige große Schritte vorangekommen. Neben den getätig-
ten Investitionen insbesondere der lokal und regional ansässigen Wohnungswirtschaft in
die energetische Gebäudesanierung hat der Neubau von 81 barrierefreien Seniorenwoh-
nungen zu einer Auflockerung der baulichen Strukturen und einer kontinuierlichen Verbes-
serung der Aufenthaltsqualität geführt. Der Neubau am Carlo-Schmidt-Weg führt hier noch
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 49
zu einer weiteren Verbesserung der Angebotsstruktur im Bereich der Wohn- und Wohnfol-
geeinrichtungen. Besonders hervorzuheben ist, dass erstmalig ein rein privates Bauher-
renduo für den Bau einer Kindertagesstätte gewonnen werden konnte.
Hinzuweisen ist auch auf die gestiegene Eigenverantwortlichkeit für ein lebenswertes Um-
feld (Wettbewerb „Der schönste Balkon“ (1.05), Bewohnerprojekt Grünschleife (2.02), Pro-
jekt Wertstoffe / Sperrgut (3.01), stadtteilweite Aktion Clean Kinderhaus). Die Aufenthalts-
qualität des Wohnumfeldes und die Sauberkeit verbessern sich durch viele ehren- und ne-
benamtliche Helferinnen und Helfer stetig.
Die Rückmeldungen aus vielen Projekten im Jahr 2016 unterstrichen wieder einmal, dass
sich das soziale Miteinander und die Integration innerhalb des Quartiers von Jahr zu Jahr
kontinuierlich verbessern, getragen durch die engagierte Arbeit der unterschiedlichen Ak-
teure vor Ort (u.a. Projekte 4.02, 6.04, 6.06). Auch in 2016 zeigt sich die erfreuliche Ent-
wicklung, dass es im Stadtteil in Bezug auf die Inanspruchnahme der Konfliktmoderation
ruhiger geworden ist.
Doch trotz dieser vielen nachhaltigen Erfolge werden nach wie vor erhebliche Handlungs-
bedarfe zur Stabilisierung des Wohngebiets und zur Verbesserung der Lebensqualität sei-
ner Bewohnerschaft deutlich, insbesondere der dort lebenden Kinder und Jugendlichen.
Neben der Tatsache, dass sich nach wie vor die im gesamtstädtischen Vergleich hohe
Fluktuation im Wohngebiet seit Projektbeginn an als erschwerende Rahmenbedingung für
einige Projekte erweist, womit immer wieder eine erneute Annäherung an bestimmte Ziel-
gruppen notwendig wird, ist 2016 wiederum eine Zunahme von „Multi-Problem-Familien“ zu
verzeichnen. Dies bedeutet in einigen Projekten einen spürbar höheren Betreuungsauf-
wand, insbesondere bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus diesen mehrfach
belasteten Elternhäusern. Auch die allgemein prekäre finanzielle Situation vieler Personen
und Familien im Quartier und die allgemein hohe Verschuldung zeigen den Handlungsbe-
darf deutlich auf6.
Feststellbar ist, dass von Jahr zu Jahr die Beratungsleistungen verstärkt nachgefragt wer-
den und die erforderliche Intensität der Betreuung zunimmt. Dies liegt zum einen in zuneh-
menden schwierigen familiären Problemkonstellationen begründet (Multi-Problem-
Familien“); aber auch bei Familien mit Migrationshintergrund ist die Betreuungsintensität
und auch -dauer oftmals erhöht (6.01). Über die Beratungsangebote werden mittlerweile
mehr Personen erreicht als über öffentliche Feste und Aktivitäten, die als „Publikumsmag-
neten“ immer die Vorreiterstellung übernahmen. Insbesondere rückt die Beratung älterer
Menschen (z.B. Schuldnerberatung, 6.01; Konfliktberatung, 4.02) von Jahr zu Jahr verstärkt
in den Fokus. Im Kontext einer älter werdenden Gesellschaft wird dieser Bereich zukünftig
voraussichtlich noch stärker nachgefragt werden. Aber auch die Anzahl der Beratungskon-
takte junger Migrantinnen und Migranten ist angestiegen.
Eine zentrale Herausforderung für die weitere Verstetigung ist es, stabile Bewohnerstruktu-
ren zu schaffen und die aktive Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohner und den Ausbau
6 siehe auch Anlage 3 „Kontextdatenmonitor 2016“, lfd. Nr. 22-28 Fluktuation; 41-43 Transferleistungen
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 50
der Verstetigung von Angeboten und die Verbindlichkeit in Bezug auf die Annahme von
Angeboten zu unterstützen. In vielen Fällen bedarf es trotz eines anwachsenden Eigenen-
gagements noch der begleitenden Anleitung und Anstoßfunktion (u.a. 1.05, 2.02, 6.02, 7.2)
Die Arbeit aller beteiligten Projektakteurinnen und -akteure ist weiterhin fortzuführen, um
den nach wie vor vorhandenen aufgeführten Problemlagen zu begegnen.
12.3 Ausblick auf das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ 2017
Da sich die im Jahr 2016 gesetzten Ziele als sinnvoll und notwendig erwiesen haben, wer-
den 2017 alle 23 Projekte des Programms mit unterschiedlichen finanziellen Dotierungen
und zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets mit wenigen Akzent-
verschiebungen fortgeführt.
Die Weichen für eine weiterhin positive Entwicklung des Wohnungsbestandes im Quartier
und in der unmittelbaren Nachbarschaft sind gestellt: das Gebiet der ehemaligen Gärtnerei
Moldrickx wird mit voraussichtlich 240 neuen Wohneinheiten überplant, die Fertigstellung
und der Einzug am Carlo-Schmidt-Weg 2 erfolgten im Sommer 2017.
Im Blick zu behalten ist die Mietenentwicklung der BGP-Bestände, die modernisiert wurden
und aus der Mitpreisbindung des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus fallen. Infolge der
Modernisierung können auf der Grundlage der Vorschriften des BGB Mieterhöhungsspiel-
räume ausgeschöpft werden.
Eine eher mittelfristige Herausforderung für die Integrationsarbeit wird der Zuzug von
Flüchtlingen als neue Zielgruppe darstellen, da sich dieser auf das Tätigkeitsfeld verschie-
dener Projekte auswirken wird.
Da das Maßnahmeprogramm im Jahre 2017 auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken
kann, scheint es geboten, das Programm und seine Wirkungen intensiver in den Blick zu
nehmen und über die Zukunftsfestigkeit zu diskutieren. Angedacht ist neben der Durchfüh-
rung des jährlichen Reflexions-Workshops „Selbstevaluation“ mit den Projektträgerinnen
und –trägern eine weitere quartiersbezogene Fachveranstaltung unter Einbindung weiterer
lokaler im Quartier engagierter Akteurinnen und Akteure.
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat
jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Ent-
wicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung
Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich
des Integrationsrates vorgelegt werden.
13 Anhang
Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide - Verstetigungskonzept II /
2015/2016“
Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt NRW“
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 51
Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0827/2017 „Kontextdatenmonitor 2016“
Bestandteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten
der Stadtteilentwicklung)
Anlage 3 zur Vorlage V/0827/2017
Verstetigungsphase II
„Soziale Stadt“ – Kinderhaus-Brüningheide
Handlungsfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation
Kontextdatenmonitor 2016
(Stadtzelle 631)
Bearbeitung: 61-1-1, Stand: Juli 2017
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Belegungsdichte
35 Sozialwohnungen
36 Leerstand im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
37 Arbeitslose (SGB II und III)
38 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
39 Langzeitarbeitslose (SGB II und III)
40 Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
41 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
42a Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende
(SGBII): "Hartz IV"
42b
Nichtdeutsche erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für
Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
43 Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
44 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
45 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
48 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
(Stadtzelle 631)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Gesundheit
49 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
50 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2838 davon
1422 weiblich
1416 männlich
50,1 weiblich
49,9 männlich / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 232
108 weiblich
124 männlich
8,2 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 768
365 weiblich
403 männlich
27,1 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 256
145 weiblich
111 männlich
9,0 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 1933
980 weiblich
953 männlich
68,1 / in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
942
479 weiblich
463 männlich
33,2 / in % WBV
Anzahl Nationalitäten 68
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 40 14,1 / je 1000 EW
Sterbefälle 20 7,0 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 86 3,0 / in % WBV
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 244 8,6 / in % WBV
Zuzüge von außerhalb MS 305 10,7 / in % WBV
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 210 7,4 / in % WBV
Fortzüge nach außerhalb MS 195 6,9 / in % WBV
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet /
Quartier)
+144 + 5,1 / in % WBV
Wanderungsvolumen 1125 39,6 / Summe der Zu, Fort- u.
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 7,4 / Jahre durchschnittliche
Wohndauer
Haushalte
Haushalte mit Kindern
351 31,2 / Haushalte mit Kindern
< 18 J. in % aller Haushalte
Paare mit 3 und mehr Kindern 96 38,6 / in % der Paare mit
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 306
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose (SGB II und III) 234
124 weiblich
110 männlich
13,0 / in % der HW
Bevölkerung 18 - u. 65 J.
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
84
12,4 / in % der nicht-
deutschen HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016 (Stadtzelle 631)
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse
der "Sozialen Stadt".
Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2016)
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz
IV"
1000
38,9 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 6,0 (Übergewicht),
10,7 (Adipositas) / in % der
untersuchten Kinder der
Schuleingangsuntersuchung
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Briefwähler
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt.
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung
(WBV) 2838
davon
1422 weiblich
1416 männlich
50,1 weiblich
49,9 männlich
/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
52,1 weiblich
47,9 männlich
/ in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
2
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 6 Jahren 232
davon
108 weiblich
(=46,5 %)
124 männlich
(= 53,5%)
8,2 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
3
wohnberechtigte Bevölkerung
14 bis unter 18 Jahren 172
davon
82 weiblich
(= 47,7 %)
90 männlich
(= 52,3 %)
6,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
3,4 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
4
wohnberechtigte Bevölkerung
unter 18 Jahren 768
davon
365 weiblich
(= 47,5 %)
403 männlich
(= 52,5 %)
27,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
15,2 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
5
wohnberechtigte Bevölkerung
18 bis unter 25 Jahre 457
davon
220 weiblich
(= 48,1 %)
237 männlich
(= 51,9 %)
16,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
12,5 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
6
wohnberechtigte Bevölkerung
65 Jahre und älter 256
davon
145 weiblich
(= 56,6 %)
111 männlich
(= 43,4 %)
9,0/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich
um eine Haupt- o.
Nebenwohnung handelt
17,0 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
7
Jugendquotient 42,3 / in %,
Personen bis < 18
J. bezogen auf 100
Pers. von 18 bis <
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis
unter 65-Jährigen
22,4 / in %,
Personen bis < 18 J.
bezogen auf 100
Pers. von 18 bis < 65
J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
8
Altenquotient 14,1 / in %,
Personen 65 J. u.
ä. bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen
und Älteren an den 18-
bis unter 65-Jährigen
25,0 / in %,
Personen 65 J. und
älter bezogen auf 100
Pers. 18 bis < 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
9
Personen mit
Migrationsvorgeschichte
1933
davon
980 weiblich
(= 50,7 %)
953 männlich
(= 49,3 %)
68,1 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
22,9 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
10
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter 6
Jahren 190
davon
87 weiblich
(= 45,8 %)
103 männlich
(= 54,2 %)
81,9 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,7 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
11
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 14 bis
unter 18 Jahren 128
davon
58 weiblich
(= 45,3 %)
70 männlich
(= 54,7 %)
74,4 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
34,2 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
12
Personen mit
Migrationsvorgeschichte unter
18 Jahren 596
davon
283 weiblich
(= 47,5 %)
313 männlich
(= 52,5 %)
77,6 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
38,4 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
13
Personen mit
Migrationsvorgeschichte 65
Jahre und älter 158
davon
86 weiblich
(= 54,4 %)
72 männlich
(= 45,6 %)
61,7 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung
gleichen Alters
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte =
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler,
weitere Eingebürgerte
sowie Kinder ohne
persönliche, aber mit
vererbter Migrations-
vorgeschichte
22,9 / in % der
wohnberechtigten
Bevölkerung gleichen
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
14
Wohnbevölkerung ohne
deutsche Staatsangehörigkeit
(Nichtdeutsche)
942
davon
479 weiblich
(= 50,8 %)
463 männlich
(= 49,2 %)
33,2 / in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
10,1 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
15
Größte Gruppe ohne deutsche
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land
Polen:
161
davon
91 weiblich
(= 56,50 %)
70 männlich
(= 43,5 %)
5,7 / in % WBV
Personen mit polnischer
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in %
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
16
Zweitgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland Serbien:
139
davon
59 weiblich
(= 42,4 %)
80 männlich
(= 57,6 %)
4,9 / in % WBV
Im Melderegister gab es
zum Stichtag 31. 12.
2016 verschiedene
Staatsangehörigkeiten
aus dem ehemaligen
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt
möglich
Serbien: 0,6 / in %
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
17
Drittgrößte Gruppe ohne
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland
Türkei: 98
davon
51 weiblich
(= 52,0 %)
47 männlich
(= 48,0 %)
3,5 / in % WBV
Personen mit türkischer
Staatsangehörigkeit
Türkei: 0,6 / in %
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
18
Anzahl Nationalitäten
68
Angabe beinhaltet auch
die deutsche Nationa-
lität
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
19
Einwohnerdichte
183 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 40
davon
20 weiblich
(= 50,0 %)
20 männlich
(= 50,0 %)
14,1 / je 1000 EW
WBV
rohe Geburtenziffer
10,4 / je 1000 EW
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
21
Sterbefälle 20
davon
12 weiblich
(= 60,0 %)
8 männlich
(= 40,0 %)
7,0/ je 1000 EW
WBV
rohe Sterbeziffer
8,5 / je 1000 EW
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
22
Umzüge im Quartier
86 3,0 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb
eines Hauses, ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
8,8 / in % WBV
(Umzüge MS gesamt)
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen
von Münster 244 8,6 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
305 10,7 / in % WBV
inklusive unterjähriger
Mehrfachumzüge 7,3 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen
von Münster 210 7,4 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
26
Fortzüge nach außerhalb
Münsters 195 6,9 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
6,3 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen +144
+ 5,1
(Quartiersgrenze) /
in % WBV
ohne "Abmeldungen von
Amts wegen", inklusive
unterjähriger
Mehrfachumzüge
+1,0 (Stadtgrenze) /
in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
28
Wanderungsvolumen
1125
39,6 / Summe der
Zu-, Fort- u.
Umzüge in % der
WBV
Wanderungsvolumen =
Gesamtmobilität; ohne
"Abmeldungen von Amts
wegen", inklusive
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
22,4 / Summe der
Zu-, Fort- u. Umzüge
in % der WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
29
Wohndauer
7,4 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Wohndauer von
Personen im Alter von
18 und mehr Jahren an
der Adresse
12,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr
Personen
153 13,6 / in % aller
Haushalte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
3,1 / in % aller
Haushalte
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
31
Haushalte mit Kindern
351
31,2 / Haushalte
mit Kindern < 18 J.
in % aller Haus-
halte
Haushalt: Einzelperson
o. Personengruppe, die
allein o. gemeinsam
wohnt u. wirtschaftet
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend
auf neuer Haushalte-
generierung, daher
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten
aus Vorjahren
16,2 / Haushalte mit
Kindern < 18 J. in %
aller Haushalte
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
96 38,6 / in % der
Paare mit Kindern
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
14,5 / in % der Paare
mit Kindern
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
102
29,1 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
basierend auf neuer
Haushaltegenerierung,
daher eingeschränkte
Vergleichbarkeit mit
Daten aus Vorjahren
20,8 / in % der
Haushalte mit
Kindern < 18 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
Wohnen
34
Belegungsdichte _ / Personen je
Wohnung
Die Anzahl der
Wohnungen wird seit
2012 nicht mehr
ausgewiesen
_ / Personen je
Wohnung
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
35
Sozialwohnungen
306 _ / in % aller
Wohnungen
Die Anzahl der
Wohnungen wird seit
2012 nicht mehr
ausgewiesen
_ / in % aller
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
36
Leerstand im
Mietwohnungsbestand der
Wohnungsunternehmen in
Kinderhaus-Brüningheide
(überwiegend öffentlich
gefördert)
0,5 / in % an allen
Wohnungen;
im Einzelnen: BGP
0,8 %, Wohn +
Stadtbau 0,0 %,
Sahle Wohnen 0,5
%, WohnSieGer 0,0
%
Leerstand = länger als 3
Monate leerstehend
Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u.
Arbeitsmarkt
37
Arbeitslose (SGB II und III)
234
davon
124 weiblich
(= 53,0 %)
110 männlich
(= 47,0 %)
13,0 / in % der
HW Bevölkerung 18
- u. 65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht
Vergleiche mit
Veröffentlichungen des
Städtenetzwerkes
"Soziale Stadt NRW" und
ist mit der offiziellen
Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der
Agentur für Arbeit
gemeldeten Arbeitslosen
an den
Erwerbspersonen) nicht
vergleichbar; Stichtag:
15.12.2016
4,3 / in % der
Bevölkerung 18 - u.
65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
38
Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB
II und III)
84
12,4 / in % der
nicht-deutschen
HW Bevölkerung
18-u. 65 J.
Hinweis: Erfasst sind
alle Personen, die eine
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben,
staatenlos sind oder
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist;
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an
den Erwerbspersonen)
nicht vergleichbar;
Stichtag: 15.12.2016
10,4 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
39
Langzeitarbeitslose (SGB II und
III)
111 47,4 / in % aller
Arbeitslosen
Langzeitarbeitslose =
Personen, die ein Jahr
und länger als arbeitslos
gemeldet sind; Stichtag:
15.12.2016
43,8 / in % aller
Arbeitslosen
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
40
Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II
und III)
7
2,9 / in % der
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; die hier
berechnete Arbeits-
losenrate ist mit der
offiziellen Arbeitslosen-
quote (Anteil der bei der
Agentur für Arbeit
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag:
15.12.2016
1,0 / in % der
gleichaltrigen Bevöl-
kerung
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
41
Hilfebedürftige mit Bezug von
Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende (SGBII):
"Hartz IV"
1000
davon
536 weiblich
(= 53,6 %)
464 männlich
(= 46,4 %)
38,9 / in % der
HW-Bevölkerung <
65 J.
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung;
Anmerkung: durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
9,0 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
42a
Nichtdeutsche Hilfebedürftige
mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV"
351
davon
weiblich 192
(= 54,7 %)
männlich 159
(= 45,3 %)
43,9 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65
J.
Indikator für Vergleiche
von Teilräumen inner-
halb Münsters sinnvoll;
Hinweis: Doppelte
Staatsangehörigkeiten
werden nicht erfasst.
Sollte eine der Mehr-
fachstaatsangehörigkeit-
en die Deutsche sein,
soll deutsch eingetra-
gen werden. Personen,
deren Staatsange-
hörigkeit unbekannt,
ungeklärt oder staaten-
los sind, sind in dieser
Auswertung NICHT aus-
gewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
24,9 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
42b
Nichtdeutsche erwerbsfähige
Hilfebedürftige mit Bezug von
Leistungen der Grundsicherung
für Arbeitssuchende (SGBII):
"Hartz IV"
217
davon
119 weiblich
(= 54,8 %)
98 männlich
(= 45,2 %)
23,7 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65
J.
Indikator ermöglicht
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des
Städtenetzwerkes
"Soziale Stadt NRW";
Hinweis: Doppelte
Staatsangehörigkeiten
werden nicht erfasst.
Sollte eine der Mehr-
fachstaatsangehörigkeit-
en die Deutsche sein,
soll deutsch eingetra-
gen werden. Personen,
deren Staatsange-
hörigkeit unbekannt,
ungeklärt oder
staatenlos sind, sind in
dieser Auswertung
NICHT ausgewertet; HW-
Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der
Hauptwohnung; durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
17,6 / in % der
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
1185
davon
626 weiblich
(=52,8 %)
559 männlich
(= 47,2 %)
41,8 / in % WBV
Indikator bildet
Einkommensarmut ab,
Achtung: während sich
die lfd. Nr. 37, 38, 40-
42 auf die HW-
Bevölkerung beziehen,
ist hier der Anteil an der
wohnberechtigten
Bevölkerung (WBV)
dargestellt; durch
Revision der Statistik
der Grundsicherung für
Arbeitssuchende am
28.04.2016 sind ältere
Daten nicht direkt
vergleichbar
9,7 / in % WBV
Sozialamt und Amt für
Stadtentwicklung, Stadt-
u.Verkehrsplanung
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote
Grundschule - Hauptschule
(Bezirk Nord)
47 16,2 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2016/2017
5,0 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung
45
Schulübergangsquote
Grundschule - Realschule
(Bezirk Nord)
109 37,6 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen; Schul-
jahresbeginn 2016/2017
22,0 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote
Grundschule - Gymnasium
(Bezirk Nord)
117 40,3 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2016/2017
54,0 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung
47
Schulübergangsquote
Grundschule - Gesamtschule
(Bezirk Nord)
15 5,2 / in % aller
Übergänge
Daten beziehen sich auf
Stadtbezirk MS-Nord,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Schuljahresbeginn
2015/2016
14,2 / in % aller
Übergänge
Amt für Schule und
Weiterbildung
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,7 (0 - u. 3
Jahre, Kita + KTP)
115,7 (3 - u. 6
Jahre) / in % nach
statistischem
Bezirk
Daten beziehen sich auf
die statistischen Bezirke
62 und 63,
kleinräumiger sind die
Werte nicht sinnvoll
darzustellen;
Kindergartenjahr
2016/2017
42,4 (0 - u. 3 Jahre,
Kita + KTP) 103,4 (3
- u. 6 Jahre) / in %
Gesamtstadt
Amt für Kinder,
Jugendliche und Familien
49
Übergewicht / Adipositasquote
bei Kindern 6,0 (Übergewicht),
10,7 (Adipositas) /
in % der unter-
suchten Kinder der
Schuleingangs-
untersuchung
Adipositas:Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht);
Durchschnittswerte der
Schuleingangsunter-
suchung 2015/2016
5,3 (Übergewicht)
3,7 (Adipositas)
/ in % der
untersuchten Kinder
der Schuleingangs-
untersuchung
Gesundheitsamt
Gesundheit
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ /
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert
Gesamtstadt
Münster (relativ)
Quelle
Kontextdatenmonitor
Kinderhaus-Brüningheide
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2016 (31.12.2016, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bürgerbeteiligung /
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei
kommunalen Abstimmungen
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller
Wahlberechtigten
des Stimmbezirks
ohne Briefwähler/-
innen
Näherungswert für
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische
Gebietsgliederung
stimmen nicht überein
39,5 / in % aller
Wahlberechtigten des
Stimmbezirks ohne
Briefwähler/-innen
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u.
Verkehrsplanung
61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2016
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 1
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“
Entwicklung des Wohngebietes
Kinderhaus-Brüningheide –
Was sagen die Kontextindikatoren?
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren
der Verstetigungsphase II - 2016
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 2
Kontextindikatoren 2016
3226 3165 3140
2923 2855
2712
2802 2862
2958
3049 2996
2879
2744
2626 2603
2755
2845 2783 2768 2785
2655
2838
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Personen
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide
1995 - 2016 (je 31.12. des Jahres)
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 3
Kontextindikatoren 2016
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
66,4
57,6 61,2 60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4
4,8
5,7 4,9 5,3
5,3 6,5 5,8
3,8
3,0 4,5
3,1 2,3
3,0
8,1
7,4 5,9 5,5
5,3 8,1 8,3
6,1
5,4 5,2
6,2 7,6
8,6
7,7
10,0 9,1 10,0 7,6 6,4 10,0
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3
10,7
8,9
13,0 10,1 12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6
7,4
4,1 6,3 8,8 6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2004-2016*
in % der wohnberechtigten Bevölkerung
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 4
Kontextindikatoren 2016
* Die erhöhte Leerstandsquote in 2013 ist auf den von Fa. Sahle
Wohnen erworbenen Wohnungsbestand von Nau/Berlin (55
WE) zurückzuführen, der seit Mitte 2013 bis zum Sommer 2014
leer gezogen wurde, um den Abbruch und einen
anschließenden Neubau auf dem gleichen Areal zu
ermöglichen. Unter Herausnahme der 55 WE, die dem
Wohnungsmarkt faktisch nicht zur Verfügung standen, betrug
die Leerstandsquote Ende 2013 = 3,4%!
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 5
Kontextindikatoren 2016
13,0
6,4
8,7
5,7
3,7
11,0
10,4 10,6
4,3
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung 18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III) 2016 im räumlichen Vergleich
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 6
Kontextindikatoren 2016
38,9
15,8
23,7
14,3
9,9
29,3 29,0 29,1
9,0
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der
Grundsicherung (SGB II – „Hartz IV“) im räumlichen Vergleich
2016
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Anlage4_V-0827_2017
1767 Zeichen
10 Jahre „Soziale Stadt“: Kinderhaus-Brüningheide - wohin gehst du? Donnerstag, 16. November | 17 bis 20.30 Uhr Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8 Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 13.11.17 gebeten: Tel. 0251-492-6178 oder per E-Mail an Peuling-Heerstrass@stadt-muenster.de EINLADUNG Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung • Sozialamt Öffentliche Veranstaltung für Programm-Mitwirkende & Interessierte 17.00 Grußworte Manfred Igelbrink, Bezirksbürgermeister Münster- Nord Marion Kamp-Murböck, StadtRaumKonzept - Moderation 17.20 Akteure der ersten Stunde im Gespräch und „T alk zum Wohnen“ Christian Moll, ehemaliger Beiratsvorsitzender „Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“ Gabriele Regenitter, Leiterin Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung Adelgund Schmitz, Kundenbetreuerin Sahle Wohnen / Vorsitzende Internationaler Kulturverein Atrium e.V. Jochen Temme, ehemaliger Leiter Bezirksverwaltung Nord 18.20 Pause und Kontakte 18.45 „Soziale Stadt - wohin gehst du?“ - Impulsvortrag mit Diskussion Ralf Zimmer-Hegmann, Forschungsgruppenleiter „Sozialraum Stadt“, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH (ILS) 19.30 Akteurinnen und Akteure im Gespräch mit dem Publikum Harald Holtwick, Leiter Grundschule am Kinderbach Thomas Kollmann, Leiter Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Heike Siemann, Wohnungsgesellschaft WohnSieGer GbR / Imagewerkstatt Schleife Hans Tillack, Leiter Kommunaler Sozialdienst (KSD) Nord 20.15 Ausblick und Schlussworte Marion Kamp-Murböck, StadtRaumKonzept Ralf Zimmer-Hegmann, ILS 20.30 Ausklang mit Möglichkeit zum Austausch 21.00 Ende der Veranstaltung PROGRAMM
Berichtsvorlage
3644 Zeichen
V/0827/2017 DER OBERBÜRGERMEISTER Sozialamt Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2016 Beratungsfolge 10.01.2018 Integrationsrat Bericht 16.01.2018 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 17.01.2018 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung Bericht 23.01.2018 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 24.01.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 25.01.2018 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Bericht 31.01.2018 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 31.01.2018 Rat Bericht Bericht: Das Maßnahmeprogramm Kinderhaus -Brüningheide besteht nun seit 10 Jahren. Aus diesem Anlass wird in diesem Jahr neben dem jährlichen Workshop aller Projektakteure auch eine öffent- liche Veranstaltung mit dem Titel „10 Jahre `Soziale Stadt`: Kinderhaus Brüningheide – Wohin gehst du?“ für Programmmitwirkende und Interessierte stattfinden. Die Veranstaltung ist für den 16.11.2017 zwischen 17 und 20:30 Uhr im Bürgerhaus Kinderhaus geplant (Anlage 4). Der angehängte Jahresbericht bildet die Ergebnisse des Maßnahmeprogramms Kinderhaus - Brüningheide und der ve rschiedenen Einzelprojekte für das Jahr 2016 ab. Wie in den Vorjahren folgen Darstellung und Auswertung der Ergebnisse dem im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Pr o- zessbegleitende Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumentations- und Zielsystem. Dieses beinhal- tet neben den themenfeldübergreifenden Programmzielen die Leitzielbereiche für die einze lnen Themenfelder und die projektspezifischen Ziele. Die Gliederung des Berichts folgt dem Integrier- ten Handlungskonzept des Maßnahmeprogramms Kinderhaus-Brüningheide (vormals „Sozi ale Stadt“) mit seinen 8 Handlungsfeldern und behandelt die gut 20 Projekte. Die Federführung für die Erstellung des Jahresberichtes liegt beim Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung. Im Rahmen einer gebündelten Querauswertung stellt der Jahresbericht die Projektergebnisse dar. Grundlage für die Auswertungen sind die von den Pro- jektakteuren gefertigten tabellarischen Berichte und Monitoringbögen (Anlage 2). Vorlagen-Nr.: V/0827/2017 Auskunft erteilt: Frau Stemmer Herr Treutler Frau Peuling-Heerstrß Herr Prof. Dr. Hauff Ruf: 492-5566 E-Mail: StemmerD@stadt-muenster.de Datum: 08.12.2017 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0827/2017 Das Budget für die Umsetzung des Programms lag auch in 2016 bei 150.000 € (Anlage 1). Der angefügte Kontextdatenmonitor 2016 (Anlage 3) gibt Auskunft über die relevanten demogr a- phischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen des Gebiets und gibt damit wichtige Hinweise für die Steuerung des Programms und zu Handlungsbedarfen im Gebiet. Der Kontex t- datenmonitor misst nicht die Programm - oder Modulziele, hierzu dient die Querauswertung der Projektberichte. Am 11.12.2013 hat der Rat mit der Vorlage V/0533/2013/1 beschlossen, das Maßnahmepr o- gramm Kinderhaus-Brüningheide über 2013 hinaus bis auf Weiteres fortzuführen. Die Verwaltung wird die jährliche, damit verbundene Berichterstattung fortsetzen. In Vertretung gez. Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinder- haus-Brüningheide Anlage 2: Jahresbericht 2016 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus- Brüningheide Anlage 3: Kontextdatenmonitor 2016 Anlage 4: Einladung zur Veranstaltung „10 Jahre `Soziale Stadt`: Kinderhaus Brüningheide – Wohin gehst du?“
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (10)
- Sprickmannstraße 31
- Josef-Beckmann-Straße 5
- Killingstraße
- Sprickmannplatz 1
- Wangeroogeweg
- Idenbrockplatz 8
- Brüningheide 2016
- Kinderhaus
- Langebusch
- Nordmark
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0827/2017
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 07.11.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37