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V/0347/2026

Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2025

Vorlagen 29.05.2026

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Jahresabschluss Münster Marketing 2025 (inkl. Lagebericht)

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Geschäftsbericht 2025

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Beschlussvorlage

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Ansehen

Jahresabschluss Münster Marketing 2025 (inkl. Lagebericht)

87608 Zeichen

B e r i c h t
über die
Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2025
und 
des Lageberichtes 2025
der
Münster Marketing,
Münster

INHALTSVERZEICHNIS
Seite
A. Prüfungsauftrag 1
B. Grundsätzliche Feststellungen 2
Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 2
C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 5
D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 12
I. Gegenstand der Prüfung 12
II. Art und Umfang der Prüfung 13
E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 17
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 17
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 19
F. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 20
I. Ertragslage 20
II. Vermögenslage 25
III. Finanzlage 29
G. Schlussbemerkung 30
- II -

ANLAGEN Anlage
Jahresabschluss
Bilanz zum 31. Dezember 2025 1
Gewinn- und Verlustrechnung 2025 2
Anhang 2025 3
Entwicklung des Anlagevermögens 3a
Lagebericht 2025 4
Fragenkatalog zur Prüfung nach § 53 HGrG gemäß IDW PS 720 5
Allgemeine Auftragsbedingungen 6
Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen 
aufgrund der Darstellung in T€ auftreten.
- III -

HAUPTTEIL

A. Prüfungsauftrag
Mit Beschluss des Betriebsausschusses der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Münster Marketing, Münster
(nachfolgend „MM“ oder „Gesellschaft/Unternehmen"),
sind wir - nach Zustimmung durch die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen
(GPA) - von der Betriebsleitung zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 unter Ein-
beziehung der zugrunde liegenden Buchführung und des Lageberichts gemäß § 106 der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) beauftragt worden.
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die an-
wendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.
Über das Ergebnis der Abschlussprüfung unterrichtet dieser Prüfungsbericht, der nach den
Grundsätzen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) Prüfungs-
standard 450 n. F. (10.2021) erstellt wurde. Der Prüfungsbericht richtet sich an das geprüfte
Unternehmen.
In Erweiterung des Prüfungsauftrages wurden wir weiterhin beauftragt, die Ordnungsmäßig-
keit der Geschäftsführung nach § 53 Abs. 1 Nr. 1 HGrG zu prüfen. Hierfür wurde der vom
IDW h erausgegebene Fragenkatalog zur Prüfung nach § 53 HGrG (IDW P S 720) ent-
sprechend beachtet, der diesem Bericht als Anlage 5 beigefügt ist.
Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind - auch im Verhältnis
zu Dritten - die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschafts-
prüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Stand 1. Januar 2024) maßgebend, die
diesem Bericht als Anlage 6 beigefügt sind.
- 1 -

B. Grundsätzliche Feststellungen
Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter
Die Betriebsleitung hat den in der Anlage 4 beigefügten Lagebericht vorgelegt. In den nach-
folgenden Ausführungen nehmen wir zur Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage
der Einrichtung durch die Betriebsleitung Stellung. 
Folgende Kernaussagen des Lageberichts sind aus unserer Sicht hervorzuheben:
 Münster Marketing konnte im Geschäftsjahr 2025 seine Erträge auf 4.922 T€ erhöhen
(Vorjahr: 4.859 T€). Die Gründe dafür waren vor allem ein starker Anstieg der
Provisionen und der Besucherzahlen und damit Eintrittsgelder im Friedenssaal. Zudem
wurden auch für die Kongressinitiative höhere Beiträge eingenommen 134 T€
(Vorjahr: 109 T€). 
 Der städtische Regelzuschuss betrug hiervon 3.532 T€ zzgl. einer Personalkosten-
erstattung in Höhe von 89 T€. Zusätzlich erhält Münster Marketing aus dem städtischen
Haushalt einen Personalkostenzuschuss für das Stadtteilmanagement Hiltrup in Höhe
von 30 T€. 
 Im Gegenzug betrugen die Aufwendungen insgesamt 5.119 T€ (Vorjahr: 4.828 T€). Trotz
der 195 T€ Aufwand für den Schlauraum und den angestiegenen Zahlungen an die Stadt
für interne Serviceleistungen konnten hier die Kosten durch Einsparungen in anderen
Bereichen sehr niedrig gehalten werden: Der Materialaufwand betrug 576 T€ (Vorjahr:
492 T€) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 1.145 T€ (Vorjahr: 1.162 T€). 
- 2 -

 Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr mit 3.392 T€ (Vorjahr:
3.160 T€) noch einmal deutlich gestiegen. Hier machen sich insbesondere die in
2023/2024 durchgesetzten Tariferhöhungen für die Angestellten aber auch die weit-
gehend vollständige Besetzung der offenen Stellen bemerkbar.
 Münster Marketing hat im Jahr 2025 wie in den vergangenen beiden Jahren ein
strukturelles Defizit.
 Für das Geschäftsjahr 2025 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 151 T€.
Zukünftige Entwicklung
 Große Chancen ergeben sich für Münster Marketing aus seiner Netzwerk- oder Hub-
struktur. Sie versetzt den Betrieb in die Lage, Projekte durch erhebliche Zusatzmittel aus
verschiedensten externen Quellen zu finanzieren, eine maximale Wirksamkeit zu
erzeugen und diese gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Stadt-
gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zu gestalten.
 Risiken bestehen vor allem in der strukturellen Unterfinanzierung des Eigenbetriebs.
Insbesondere die dauerhafte Finanzierung der Stelle der Nachtbürgermeister
ohne Ausgleich aus dem städtischen Haushalt sowie steigende Personal- und
Veranstaltungskosten, insbesondere durch erhöhte Sicherheitsanforderungen, belasten
die wirtschaftliche Entwicklung.
- 3 -

 Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein deutlicher Schwerpunkt auf den Vorbereitungen und
der Durchführung des Nordrhein-Westfalen-Tages liegen. Parallel werden zentrale
Projekte in den Bereichen Tourismus, Innenstadtentwicklung, Stadtteilmanagement,
Wissenschaft, Gesundheit und Wirtschaft weitergeführt. Besondere Bedeutung kommt
dabei der Neuverhandlung des Managementvertrags ab 2027 zu, um die finanzielle
Grundlage des Eigenbetriebs dauerhaft abzusichern.
Zusammenfassende Beurteilung
Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Geschäftsverlauf und die Lage des Unter-
nehmens von der Geschäftsführung im Jahresabschluss und dem Lagebericht nach unserer
Auffassung zutreffend dargestellt und beurteilt werden. Die Darstellung der voraussichtlichen
Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht basiert auf Annahmen, bei denen Beurteilungs-
spielräume gegeben sind. Nach unserer Auffassung ist diese Darstellung insgesamt
plausibel und zutreffend.
- 4 -

C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Münster Marketing, Münster
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Münster Marketing, Münster, - bestehend aus
der Bilanz zum 31. Dezember 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr v om 1. Januar b is zum 31. Dezember 2025 s owie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -  g e-
prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Münster Marketing, Münster,
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
 entspricht der beigefügte Jahresabschluss i n allen wesentlichen Belangen
den deutschen, für Kapitalgesellschaften g eltenden handelsrechtlichen Vor-
schriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-
sprechendes  B ild  d er  V ermögens- und  F inanzlage  zum 31. Dezember
2025 s owie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr v om 1. Januar b is zum
31. Dezember 2025 und
- 5 -

 vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit
dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Ein-
wendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lage-
berichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein-
stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist
im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres-
abschlusses u nd des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend
beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit
den  deutschen  handelsrechtlichen  und  berufsrechtlichen  Vorschriften  und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen An-
forderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungs-
nachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
- 6 -

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss u nd den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresab-
schlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften g eltenden handelsrecht-
lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Ver-
treter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen  o rdnungsmäßiger Buchführung  a ls notwendig bestimmt
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu e rmöglichen, der frei von
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Mani-
pulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür ver-
antwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätig-
keit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zu-
sammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig,
anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilan-
zieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-
stehen.
- 7 -

Außerdem sind  d ie gesetzlichen Vertreter verantwortlich  f ür die Aufstellung  des
Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage vermittelt sowie in
allen  wesentlichen Belangen  mit  dem Jahresabschluss  in  Einklang steht,  den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-
künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter ver-
antwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig
erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den
anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende  geeignete Nachweise für die  Aussagen  im  Lagebericht  erbringen  zu
können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-
abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit
dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in
Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen
und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, s owie einen Bestäti-
gungsvermerk zu e rteilen, der unsere Prüfungsurteile z um Jahresabschluss u nd
zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,
dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen  können aus dolosen Handlungen oder  Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet
werden könnte,  dass sie einzeln oder insgesamt  die auf der  Grundlage  dieses
Jahresabschlusses u nd Lageberichts g etroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen
von Adressaten beeinflussen.
- 8 -

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellun-
gen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlun-
gen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irr-
tümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsich-
tigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftset-
zen interner Kontrollen beinhalten können.
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollen u nd den für die Prüfung des Lageberichts
relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu pla-
nen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft
bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.
 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern ange-
wandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusam-
menhängenden Angaben.
- 9 -

 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetz-
lichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortfüh-
rung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prü-
fungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Er-
eignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fä-
higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicher-
heit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehöri-
gen Angaben im Jahresabschluss u nd im Lagebericht a ufmerksam zu m a-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü-
fungsurteil zu m odifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prü-
fungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch
dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
 beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insge-
samt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresab-
schluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-
führung e in den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
 beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des
Unternehmens.
- 10 -

 führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dar-
gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis aus-
reichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu-
grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachge-
rechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie
zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein er-
hebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von
den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge-
planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest-
stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die
wir während unserer Prüfung feststellen.
- 11 -

D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
I. Gegenstand der Prüfung
Gegenstand unserer Prüfung waren d er Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buch-
führung und der Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Münster Marketing f ür
das am 31. Dezember 2025 e ndende Geschäftsjahr. Der Jahresabschluss ist nach den
Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstich-
tag gültigen Fassung in Verbindung mit den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes
(GmbHG) oder sonstiger maßgeblicher Rechnungslegungsgrundsätze erstellt worden.
Hinsichtlich der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung, die dazu
eingerichteten Kontrollen sowie hinsichtlich der Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichtes verweisen wir auf die Ausführungen im
Bestätigungsvermerk, der im Abschnitt C. wiedergegeben ist.
Gemäß § 317 Abs. 4a HGB erstreckt sich unsere Prüfung nicht darauf festzustellen, ob der
Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit u nd Wirtschaftlichkeit der
Geschäftsführung zugesichert werden können.
Darüber hinaus erstreckte sich die Jahresabschlussprüfung auf die Ordnungsmäßigkeit der
Geschäftsführung der Einrichtung entsprechend den Vorschriften des § 53 HGrG.
- 12 -

II. Art und Umfang der Prüfung
Wir haben unsere Prüfung nach §§ 316 ff. HGB und den vom IDW f estgestellten Grund-
sätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung ausgerichtet. Ziel unseres risikoorientierten
Prüfungsansatzes ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-
abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. D en Lagebericht
haben wir daraufhin geprüft, ob er insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Einrichtung vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie
mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
Die Grundzüge unseres Prüfungsvorgehens stellen sich wie folgt dar:
- 13 -

In der ersten Phase haben wir ein Verständnis für das Geschäft des Unternehmens erlangt.
Hierzu haben wir uns
 mit dem Umfeld und der Branche sowie der wirtschaftlichen Entwicklung des Unter-
nehmens befasst,
 mit dem Rechnungslegungssystem und den Rechnungslegungsmethoden im Unter-
nehmen vertraut gemacht und
 ein Verständnis der internen Kontrollen, deren Qualität und Funktionsfähigkeit von
grundlegender Bedeutung für unser Prüfungsvorgehen sind, verschafft.
Vor diesem Hintergrund haben wir folgende Prüfungsschwerpunkte auf Basis unserer Risiko-
identifizierung und -beurteilung festgelegt:
 Ansatz und Bewertung der Rückstellungen,
 Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die Stadt Münster,
 periodengerechte Abgrenzung der Zuweisungen und Zuschüsse,
 Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung.
Das Prüfungsteam h aben wir im Rahmen unserer Prüfungsplanung ausgewählt. Zudem
haben wir die Strategie und den zeitlichen Ablauf der Prüfung bestimmt, sodass sich ein
strukturierter, risikoorientierter Prüfungsplan ergeben hat.
In der zweiten Phase haben wir auf Basis unserer Risikoidentifizierung und -beurteilung und
der Kenntnisse der Geschäftsprozesse und -systeme Prüfungshandlungen ausgewählt.
Hierzu haben wir die Ausgestaltung und Implementierung sowie die Wirksamkeit der von uns
ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollen beurteilt. Soweit Kontrollen als
wirksam beurteilt wurden, konnten Art und Umfang der aussagebezogenen Prüfungs-
handlungen (aussagebezogene analytische Prüfungshandlungen und die Prüfung von
Einzelsachverhalten in Stichproben) entsprechend angepasst werden.
- 14 -

Im weiteren Verlauf haben wir bei wesentlichen Posten des Jahresabschlusses analytische
Prüfungshandlungen und stichprobenweise Einzelfallprüfungen durchgeführt, um insgesamt
eine hinreichende Prüfungssicherheit zu erlangen. Daneben haben wir in dieser dritten
Phase s chwerpunktmäßig wesentliche Einzelsachverhalte geprüft und die Ausübung von
Bilanzierungswahlrechten und die Nutzung von Ermessensspielräumen beurteilt.
Unter anderem haben wir folgende Prüfungshandlungen vorgenommen:
 Prüfung der Eröffnungsbilanzwerte anhand der Ergebnisse der vorangegangenen
Jahresabschlussprüfung.
 Die übrigen Vermögens- und Schuldposten haben wir anhand der Sach- und
Personenkonten der Buchhaltung nebst Belegen und Inventaren sowie verschiedener
von der Gesellschaft erstellter Abschlussunterlagen (u. a. erläuternde Zusammen-
stellung zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses) geprüft.
Analytische Prüfungshandlungen haben wir in Form von Vorjahresvergleichen einzelner
Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie bei der Analyse der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen.
Im Lagebericht haben wir geprüft, ob insbesondere die Aussagen über den Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage sowie die Angaben zu den
bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren mit dem Jahresabschluss in Einklang
stehen. Die zukunftsorientierten Angaben haben wir unter Beachtung der angewandten
Methoden, nebst Datenerfassung und -aufbereitung auf Plausibilität geprüft.
Die Beurteilung unserer Prüfungsergebnisse bildete in der vierten Phase die Grundlage für
unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht, auf deren Basis wir den
Bestätigungsvermerk erteilt haben. Dieser ist neben dem Prüfungsbericht Bestandteil
unserer Berichterstattung.
- 15 -

Auftragsgemäß haben wir neben der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes
auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung geprüft. Die Prüfung erfolgte anhand des
Fragenkatalogs gemäß Prüfungsstandard IDW PS 720 (vgl. Anlage dieses Berichtes).
Alle von uns erbetenen Auskünfte und Nachweise wurden uns von der Geschäftsführung und
den von ihr benannten Mitarbeitern erteilt. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit
der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichtes schriftlich bestätigt.
- 16 -

E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach unseren Fest-
stellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und den Grund-
sätzen ordnungsmäßiger Buchführung.
Die aus den weiteren von uns geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind
ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet.
Jahresabschluss
Der Jahresabschluss entspricht in allen wesentlichen Belangen den für die Rechnungslegung
geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und größenabhängiger, rechtsformgebundener oder wirtschaftszweig-
spezifischer Regelungen. 
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung
und den weiteren geprüften Unterlagen der Gesellschaft abgeleitet. Die Bücher wurden zu-
treffend mit den Zahlen der Vorjahresbilanz eröffnet. Die deutschen handelsrechtlichen
Rechnungslegungsvorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind in allen wesentlichen
Belangen beachtet worden.
Im Anhang sind alle erforderlichen Angaben und Erläuterungen vollständig und richtig
enthalten.
- 17 -

Soweit Angaben im Anhang aufgenommen werden können, hat die Gesellschaft ihr Wahl-
recht genutzt, diese Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und
Verlustrechnung dort aufzunehmen.
Der von uns g eprüfte und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk vom 28. Mai 2025
versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2024 w urde in der Gesellschafter-
versammlung vom 29. Juli 2025 festgestellt.
Lagebericht
Der Lagebericht entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. Er
steht mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in
Einklang. Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Einrichtung. Die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind nach
unserer Auffassung zutreffend im Lagebericht dargestellt.
- 18 -

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlust-
rechnung und Anhang, vermittelt nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnisse insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Einrichtung.
Bewertungsgrundlagen
Die Bewertungsgrundsätze sind im Anhang (Anlage 3 zu diesem Bericht) zutreffend darge-
stellt. Von bestehenden Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten hat die Einrichtung in
angemessener Weise Gebrauch gemacht. Die Ermessensspielräume wurden von der
Einrichtung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ausgenutzt.
- 19 -

F. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
I. Ertragslage
Die Ertragslage der Einrichtung in einer nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten
gegliederten Übersicht stellt sich wie folgt dar:
2025 2024 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 1.086 22,1 811 17,7 275 33,9
Zuweisungen und Zuschüsse 3.821 77,9 3.770 82,3 51 1,4
Betriebsleistung 4.907 100,0 4.581 100,0 326 7,1
Materialaufwand -576 -11,7 -492 -10,7 -84 -17,1
Rohergebnis 4.331 88,3 4.089 89,3 242 5,9
Personalaufwand -3.392 -69,1 -3.160 -69,0 -232 -7,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Verwaltungsaufwand -833 -17,0 -857 -18,7 24 2,8
Vertriebsaufwand -311 -6,3 -304 -6,6 -7 -2,3
Übrige Aufwendungen -1 0,0 0 0,0 -1 0,0
-1.145 -23,3 -1.161 -25,3 16 1,4
Betriebliche Aufwendungen -4.537 -92,4 -4.321 -94,3 -216 -5,0
Zwischensumme -206 -4,1 -232 -5,0 26 11,2
Sonstige betriebliche Erträge 15 0,3 28 0,6 -13 -46,4
Betriebsergebnis vor
Abschreibungen (EBITDA) -191 -3,8 -204 -4,4 13 6,4
Abschreibungen -6 -0,1 -15 -0,3 9 60,0
Betriebsergebnis -197 -3,9 -219 -4,7 22 10,0
Finanzergebnis 32 0,7 58 1,3 -26 -44,8
Neutrales Ergebnis 0 0,0 250 5,5 -250 <-100,0
Ertragsteuern 14 0,3 6 0,1 8 >100,0
Jahresergebnis -151 -2,9 95 2,2 -246 <-100,0
- 20 -

Erläuterung der Ertragslage
Zu einzelnen Positionen der Ertragslage geben wir folgende ergänzende Erläuterungen:
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
2025
€
2024
€
Veränderung
€
Umsatzerlöse
Kostenerstattungen 478.990,74 219.075,64 259.915,10
Provisionen 221.243,21 153.490,84 67.752,37
Eintrittsgelder Friedenssaal 152.625,00 114.343,50 38.281,50
Leistungs- und Teilnehmerentgelte 144.186,84 206.649,48 -62.462,64
Erträge aus Verkauf 26.453,90 30.253,25 -3.799,35
Übrige 62.724,13 87.000,00 -24.275,87
1.086.223,82 810.812,71 275.411,11
Die gestiegenen Kostenerstattungen resultieren im Wesentlichen aus der mehrtägigen Groß-
veranstaltung „Schlauraum“ in Münster. Für das Projekt war ein Budget von rund
195 T€ vorgesehen, von dem 175 T€ über Kostenerstattungen als Erträge vereinnahmt
wurden.
Die Provisionen betreffen Erträge aus Zimmervermittlungen sowie Umsatzbeteiligungen aus
Souvenirverkäufen. 
- 21 -

Zuweisungen und Zuschüsse
Die Zuweisungen und Zuschüsse setzen sich wie folgt zusammen:
2025
€
2024
€
Veränderung
€
Stadt Münster 3.662.487,00 3.677.632,82 -15.145,82
Land NRW 63.761,92 3.882,19 59.879,73
Übrige 94.601,23 88.734,79 5.866,44
3.820.850,15 3.770.249,80 50.600,35
Die Zuweisungen und Zuschüsse resultieren zum einen aus den erhaltenen regulären
Betriebskostenzuschüssen und zum anderen aus der ertragswirksamen Erfassung von
projektgebundenen Zuweisungen und Zuschüssen, die bereits in Vorjahren vereinnahmt,
aber bis zu ihrer tatsächlichen Verwendung abgegrenzt wurden. Der reguläre Betriebs-
kostenzuschuss 2025 der Stadt Münster beträgt 3.532 T€.
Materialaufwand
Der Materialaufwand lässt sich wie folgt unterteilen:
2025
€
2024
€
Veränderung
€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene
Waren 16.811,97 1.032,86 15.779,11
Aufwendungen für bezogene
Leistungen 559.165,92 490.666,55 68.499,37
575.977,89 491.699,41 84.278,48
- 22 -

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind unter anderem Aufwendungen für das
Wissenschaftsbüro (185 T€), das Kongressbüro (162 T€) sowie das Veranstaltungs-
management (100 T€) enthalten.
Personalaufwand
2025
€
2024
€
Veränderung
€
Löhne und Gehälter 2.681.265,99 2.502.305,79 178.960,20
Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für
Unterstützung 711.227,94 657.698,20 53.529,74
3.392.493,93 3.160.003,99 232.489,94
Die durchschnittliche Beschäftigungszahl bei Münster Marketing beträgt 47 Personen, davon
46 Angestellte und eine Beamtin. Die Personalaufwandsquote beläuft sich auf rd. 69 %.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
2025
€
2024
€
Veränderung
€
Verwaltungsaufwand 833.217,06 857.667,44 -24.450,38
Vertriebsaufwand 310.681,30 303.500,19 7.181,11
Übrige Aufwendungen 817,00 350,00 467,00
1.144.715,36 1.161.517,63 -16.802,27
- 23 -

Neutrales Ergebnis
Das im Vorjahr ausgewiesene neutrale Ergebnis resultierte aus einem Einmaleffekt in
Höhe von 250 T€ aus der Auflösung einer Verpflichtung für Pensions- und Beihilferück-
stellungen gegenüber der Stadt Münster. In der Gewinn- und Verlustrechnung war dieser
Betrag in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr ergab
sich kein neutrales Ergebnis
- 24 -

II. Vermögenslage
Zur Darstellung der Vermögensstruktur werden die Bilanzposten der Aktivseite dem lang-
fristig (Restlaufzeit größer als ein Jahr) bzw. dem kurzfristig gebundenen Vermögen
zugeordnet.
Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzposten der Passivseite dem Eigen- bzw.
Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb eines Jahres fällige Beträge dem kurz-
fristigen Fremdkapital zugeordnet werden, Beträge mit Restlaufzeiten zwischen einem und
fünf Jahren dem mittelfristigen Fremdkapital sowie Beträge mit Restlaufzeiten größer als fünf
Jahre dem langfristigen Fremdkapital.
Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich danach wie folgt dar:
Vermögensstruktur
31.12.2025 31.12.2024 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 1 0,1 -1 -100,0
Sachanlagen 61 3,5 66 3,5 -5 -7,6
Finanzanlagen 512 29,4 512 27,1 0 0,0
573 32,9 579 30,7 -6 -1,0
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 34 2,0 57 3,0 -23 -40,4
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen 175 10,1 157 8,3 18 11,5
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 167 9,6 88 4,7 79 89,8
Sonstige Vermögensgegenstände 9 0,5 7 0,3 2 28,6
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2 0,1 1 0,0 1 100,0
387 22,3 310 16,3 77 24,8
Liquide Mittel 780 44,8 1.001 53,0 -221 -22,1
Gesamtvermögen 1.740 100,0 1.890 100,0 -150 -7,9
- 25 -

Kapitalstruktur
31.12.2025 31.12.2024 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Bilanzanalytisches Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25 1,4 25 1,3 0 0,0
Rücklagen 721 41,4 880 46,6 -159 -18,1
746 42,8 905 47,9 -159 -17,6
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 322 18,5 288 15,2 34 11,8
Kurzfristiges Fremdkapital
Steuerrückstellungen 0 0,0 12 0,6 -12 -100,0
Sonstige Rückstellungen 386 22,2 358 18,9 28 7,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 137 7,9 85 4,5 52 61,2
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 93 5,3 86 4,6 7 8,1
Sonstige Verbindlichkeiten 56 3,3 156 8,3 -100 -64,1
672 38,7 697 36,9 -25 -3,6
Gesamtkapital 1.740 100,0 1.890 100,0 -150 -7,9
- 26 -

Erläuterung der Vermögenslage
Zu einzelnen Posten der Vermögenslage geben wir folgende ergänzende Erläuterungen:
Langfristig gebundenes Vermögen
Eine Übersicht über die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ist im
Anhang (Anlage 3a) enthalten. 
Liquide Mittel
Die liquiden Mittel haben sich zum Vorjahr um 221 T€ auf 780 T€ reduziert und bestehen aus
Bankguthaben (774 T€) sowie Bargeld (6 T€).
Bilanzanalytisches Eigenkapital
Das Eigenkapital hat sich um das Jahresergebnis 2025 vermindert. Der Jahresfehlbetrag
wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes zum Zwecke des
Ausgleichs vollständig aus den Gewinnrücklagen entnommen.
Langfristiges Fremdkapital
Die Pensionsrückstellung wird für die Pensionsverpflichtung der beschäftigten Beamtin
gebildet. Rechnungsgrundlage sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit einem
Rechnungszins von fünf Prozent.
- 27 -

Kurzfristiges Fremdkapital
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
31.12.2025 31.12.2024 Veränderung
€ € €
Personal 347.226,19 307.924,15 39.302,04
Ausstehende Rechnungen 23.330,00 33.984,09 -10.654,09
Übrige 15.800,00 15.800,00 0,00
386.356,19 357.708,24 28.647,95
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen b estehen ausschließlich
gegenüber der Stadt Münster. 
Die sonstigen Verbindlichkeiten b estehen aus der Periodenabgrenzung von projekt-
gebundenen Zuweisungen und Zuschüssen. Unter anderem werden hier die noch nicht
verbrauchten Mittel für das Zentrenmanagement (23 T€) sowie das Förderprogramm
Gesunde Stadt (10 T€) bilanziert. 
- 28 -

III. Finanzlage
Liquiditätslage
Die statische Liquiditätsbetrachtung der Gesellschaft ergibt folgendes Bild:
2025 2024 Veränderung
T€ T€ T€
Liquide Mittel 780 1.001 -221
= Liquidität I. Grades 780 1.001 -221
Kurzfristige Forderungen und Sonstige
Vermögensgegenstände 351 252 99
Lieferanten- und kurzfristige Schulden -672 -697 25
= Liquidität II. Grades 459 556 -97
Vorräte 34 57 -23
= Liquidität III. Grades 493 613 -120
- 29 -

G. Schlussbemerkung
Dieser Bericht wurde im Original digital signiert. Er ist nur mit den zugehörigen digitalen
Signaturen gültig.
Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses u nd des
Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 der Münster
Marketing, Münster, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschafts-
prüfer e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F.(10.2021)).
Der Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt C. wiedergegeben.
Eine Verwendung unseres Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf
unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahres-
abschlusses und/oder des Lageberichts der Münster Marketing, Münster, zum 31. Dezember
2025 i n einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer
erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere
Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Münster, den 29. Mai 2026
HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Niels Morgenstern Dr. Tobias Tebben
   Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
- 30 -

ANLAGEN

Anlage 1
Münster Marketing, Münster
Bilanz zum 31. Dezember 2025
AKTIVA
31.12.2025
€
31.12.2024
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 0,00 613,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.496,41 65.852,79
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 511.868,17 511.868,17
572.364,58 578.334,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 20.735,38 40.703,68
2. Waren 13.403,81 16.576,89
34.139,19 57.280,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 175.262,93 156.958,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 167.069,02 87.921,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.032,47 7.314,86
351.364,42 252.194,67
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 779.888,29 1.000.524,39
1.165.391,90 1.309.999,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.883,30 1.472,35
1.739.639,78 1.889.806,78
PASSIVA
31.12.2025
€
31.12.2024
€
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 720.528,33 879.521,07
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
745.528,33 904.521,07
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 322.205,00 288.317,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 12.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 386.356,19 357.708,24
708.561,19 658.025,24
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 136.906,06 85.355,26
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 93.098,13 85.811,78
3. Sonstige Verbindlichkeiten 55.546,07 156.093,43
285.550,26 327.260,47
1.739.639,78 1.889.806,78

Anlage 2
Münster Marketing, Münster
Gewinn- und Verlustrechnung 2025
2025
€
2024
€
1. Umsatzerlöse 1.086.223,82 810.812,71
2. Zuweisungen und Zuschüsse 3.820.850,15 3.770.249,80
3. Sonstige betriebliche Erträge 15.273,36 277.629,95
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene W aren -16.811,97 -1.032,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -559.165,92 -490.666,55
-575.977,89 -491.699,41
5. Rohergebnis 4.346.369,44 4.366.993,05
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.681.265,99 -2.502.305,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung -711.227,94 -657.698,20
- davon für Altersversorgung: € 185.918,26
(i.Vj. € 173.502,11)
-3.392.493,93 -3.160.003,99
7. Abschreibungen -5.970,22 -14.919,98
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.144.715,36 -1.161.517,63
9. Betriebsergebnis -196.810,07 30.551,45
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.245,69 70.272,65
- davon von verbundenen Unternehmen: 
€ 32.245,69 (i.Vj. € 70.272,65)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -12.229,99
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.504,40 6.208,00
13. Jahresergebnis -151.059,98 94.802,11
14. Entnahme / Einstellung in Gewinnrücklagen 151.059,98 -94.802,11
15. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anlage 3
Seite 1
Münster Marketing, Münster
Anhang 2025
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Münster Marketing wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im
Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.
Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going
concern) aufgestellt.
Zahlenangaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr
angewandt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre
voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bewertet.

Anlage 3
Seite 2
Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und zu Anschaffungs-
kosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berück-
sichtigung der erkennbaren Ausfallrisiken bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen sind versicherungsmathematisch unter Berück-
sichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck AG angesetzt. Es wurde das
Teilwertverfahren angewendet und ein Rechnungszinsfuß von 5,0 % p. a. zugrunde
gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1,5 % p. a. berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten
gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des
Erfüllungsbetrags, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige
Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive
Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Bei der Abzinsung von langfristigen Rück-
stellungen wurde der Wesentlichkeitsgrundsatz beachtet. Die Rückstellungen für
Beihilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde
ein Rechnungszinsfuß von 5 % p. a. zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wurden eben -
falls das Teilwertverfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlage 3
Seite 3
3. Angaben zur Bilanz
3.1. Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanz-
posten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu
folgende Erläuterung gegeben:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus
Leistungsforderungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verrechnungs-
verbindlichkeiten.
3.2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu
entnehmen, der in einer gesonderten Anlage dem Anhang beigefügt ist.
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagen-
spiegel zu entnehmen. 
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang
ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.

Anlage 3
Seite 4
3.4. Eigenkapital
Das Eigenkapital hat sich um den Jahresfehlbetrag verringert. Der Jahresfehlbetrag
wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes zum Zwecke des
Ausgleichs vollständig aus den Gewinnrücklagen entnommen.
3.5. Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um 12 T€ reduziert. Aufgrund der
weiterhin fehlenden Kostendeckung der Betriebe gewerblicher Art werden keine
Steuernachzahlungen erwartet.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt
zusammen:
31.12.2025 31.12.2024 Veränderung
T€ T€ T€
Personal 347 308 39
Ausstehende Rechnungen 23 34 -11
Übrige 16 16 0
386 348 28
3.6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen eine
Umsatzsteuerzahllast in Höhe von rund 75 T€, die infolge der umsatzsteuerlichen
Organschaft gegenüber der Stadt Münster ausgewiesen wird.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Anlage 3
Seite 5
5. Sonstige Angaben
5.1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2025 Beschäftigten betrug
47, davon 46 Angestellte und eine Beamtin. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im
Jahr 2024 betrug ebenfalls 47, davon 45 Angestellte und 2 Beamte. 
5.2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige 
finanzielle Verpflictungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB existieren in Höhe von
166 T€ p. a. für Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber verbundenen
Unternehmen.
5.3. Organe der Einrichtung
Der Betriebsausschuss setzte sich im Geschäftsjahr 2025 wie folgt zusammen:
 Ratsherr Rainer Bode (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Rentner
 Ratsfrau Dr. Petra Dieckmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Ärztin
 Ratsherr Heinrich Götting (FDP), Kaufmann
 Ratsherr Hendrik Grau (CDU), Geschäftsführer
 Ratsherr Philipp Hagemann (SPD), Rechtsanwalt
 Ratsfrau Anne Kathrin Herbermann, (Bündnis 90/Die Grünen/GAL),
Dozentin/Bildungsreferentin
 Ratsfrau Susanne Schulze-Bockeloh (CDU), Dipl.-Ing. Agrar
 Bürgermeisterin Angela Stähler (CDU), Hausverwalterin
 Jana Windoffer (SPD)

Anlage 3
Seite 6
Beratendes Mitglied gemäß § 58 Abs. 1 Satz 7 ff GO NRW:
Ratsherr Dr. Georgios Tsakalidis (Die Partei/ÖDP), Projektleiter Integration.
Beratendes Mitglied (sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner):
Ahmad Alhamwi (Integrationsrat).
Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster
Marketing keine Vergütung.
Die Betriebsleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamt-
bezüge der Betriebsleiterin betragen für 2025 rd. 129 T€ (Vorjahr: 127 T€).
5.4. Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2025 auf 8 T€ (Vorjahr: 8 T€) und
betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen.
5.5. Gesamtabschluss der Stadt Münster
Münster Marketing wird in den Konzernabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2025
einbezogen.
5.6. Ergebnisverwendung
Der Jahresfehlbetrag wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes
in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Anlage 3
Seite 7
5.7. Nachtragsbericht
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2025 sind keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung eingetreten.
Münster, den 12. Mai 2026
gez. Bernadette Spinnen
Betriebsleiterin

Anlage 3a
Münster Marketing, Münster
Entwicklung des Anlagevermögens 
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE
01.01.2025 Zugänge 31.12.2025 01.01.2025 Zugänge 31.12.2025 31.12.2025 31.12.2024
€ € € € € € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und W erte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und W erten 48.983,26 0,00 48.983,26 48.369,42 613,84 48.983,26 0,00 613,84
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.872,67 0,00 44.872,67 44.872,67 0,00 44.872,67 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.397,50 0,00 177.397,50 111.544,71 5.356,38 116.901,09 60.496,41 65.852,79
222.270,17 0,00 222.270,17 156.417,38 5.356,38 161.773,76 60.496,41 65.852,79
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 511.868,17 0,00 511.868,17 0,00 0,00 0,00 511.868,17 511.868,17
783.121,60 0,00 783.121,60 204.786,80 5.970,22 210.757,02 572.364,58 578.334,80

Anlage 4
Seite 1
Münster Marketing, Münster
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025
1. Geschäftsgrundlagen
MÜNSTER MARKETING, mit Sitz in Münster, ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der
Stadt Münster. 
MÜNSTER MARKETING obliegt die Markenführung der Stadt. Ziele der Arbeit sind, das
Profil der Stadt weiterzuentwickeln, zu schärfen und zu kommunizieren, die Wahrnehmung
nach innen (Bürger*innen) und nach außen zu erhöhen sowie neue Reichweiten und Ziel-
gruppen zu erschließen durch die konsequente Weiterentwicklung der Zukunftsstrategien
(MünsterZukünfte, städtische Nachhaltigkeitsstrategie, Innenstadtentwicklung, Tourismus-
strategie u. a.) unter der Berücksichtigung des Profils „Wissenschaft und Lebensart“.
MÜNSTER MARKETING ist dem Dezernat III des Stadtbaurates der Stadt Münster
zugeordnet und damit eng mit der Stadtentwicklung verbunden.
Die Sachziele von Münster Marketing werden organisatorisch in den Geschäftsbereichen und
dem Wissenschaftsbüro operationalisiert. 
Die drei Geschäftsbereiche sind: City- und Veranstaltungsmanagement, Strategische
Kommunikation und Partizipation sowie Touristik und Kongressmarketing mit den beiden
Stadtinformationen. Das Wissenschaftsbüro ist als Stabsstelle der Betriebsleitung
eingerichtet.

Anlage 4
Seite 2
2. Geschäftsverlauf in den Geschäftsbereichen und im Wissenschaftsbüro
Die Entwicklung des Eigenbetriebs Münster Marketing folgte auch im Geschäftsjahr 2025
den mit dem Rat verabredeten und im Managementkontrakt bis 2026 festgelegten Zielen.
Die Aufgabe, quasi als Intermediär zwischen Politik/Verwaltung und Bürgerschaft die Profile
oder die DNA unserer Stadt auf vielfältige Weise sichtbar zu machen, haben wir vor allem
durch den Ausbau unserer zahlreichen und großen Netzwerke umgesetzt. Keines unserer
Themen und Projekte entwickeln und bewegen wir allein. Wir erreichen die fachliche Qualität,
die Reichweite der Kommunikation und die ökonomische Stärke immer durch Kooperation
und Kollaboration mit denen, die die sogenannte „Stadtmarke“ oder die Stadtpersönlichkeit
schaffen, tragen und entwickeln. Mehr als 2.500 Menschen aus allen Bereichen des
Stadtlebens sind feste Partnerinnen und Partner in unseren meist dauerhaften und lang-
jährigen Netzwerken: von der Initiative Starke Innenstadt im Citymanagement, der ISG
Bahnhof, der Kongressinitiative, der Allianz für Wissenschaft, der AG Frieden bis zum
Zentrenbeirat Gremmendorf und den zahlreichen Akteursgruppen in Quartieren und Stadt-
teilen - oder den internationalen Netzwerken der Historic Highlights of Germany, den
Kooperationen mit europäischen Partnern etwa beim Europäischen Kulturerbe-Siegel, den
nationalen wie der Deutschen Zentrale für Tourismus oder dem NRW T ourismus, um nur
einige zu nennen.
Diese Netzwerkstruktur, macht die Stärke des Eigenbetriebs Münster Marketing aus. Sie
sichert die Qualität der Arbeit, die immer an die Expertinnen und Experten aus der
Stadtgesellschaft gebunden bleibt, sie schafft ökonomische Stärke, weil alle Partner an der
Finanzierung der Projekte beteiligt sind und sie schafft Reichweiten, weil auch die beteiligten
Partner in ihre eigenen Netzwerke mit oft großer Reichweite kommunizieren.
Nach dieser Logik haben wir 2025 das große Wissenschaftsfestival „Schlauraum“ mit
tausenden von Besucherinnen und Besuchern und vor allem aktiv Beteiligten veranstaltet.
Die Kooperation mit den Hochschulen und dem Universitätsklinikum Münster ist bei
Themenfindung, Qualitätssicherung und Breitenwirkung ein unschätzbar großer Wert. Dass
Formate wie Yoga auf dem Prinzipalmarkt stattfinden können, ist dieser Art der
Zusammenarbeit zu verdanken und der Offenheit für Ideen und Initiativen aus der
Bürgerschaft - die Idee dazu hat man uns nämlich geschenkt.

Anlage 4
Seite 3
Dass wir mit der Münster-Experience eine zukunftstaugliche, ganzheitliche Tourismus-
strategie erarbeiten konnten, die Stadtentwicklung, Zentrenmanagement und Lebensqualität
für die Bürgerinnen und Bürger und (!!) ihre Gäste zusammen denkt, hat auch mit der
beschriebenen Arbeitslogik zu tun. Ein Role Model für andere Tourismusdestinationen - etwa
für den NRW T ourismus - konnte die Münster-Experience nur werden, weil sie aus der
jahrelangen Zusammenarbeit in der Stadt erwachsen ist und weil wir unsere Partnerinnen
und Partner kennen, ihnen zuhören und gemeinsam mit ihnen die Zukunft gestalten.
Netzwerkarbeit benötigt vor allem einen langen Atem und viele gut ausgebildete und vor
allem motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Vertrauen der zivilgesellschaftlichen
Akteure gewinnen und halten können. Dass das Team von Münster Marketing diese Stärke
hat und dass die Zusammenarbeit im Betrieb den in der Verwaltung oft üblichen Silos immer
wieder entkommen kann und sich auch nach über 20 Jahren nicht gemütlich darin
eingerichtet hat, hat einen großen Anteil am Erfolg des Betriebs und vor allem am Gewinn,
den er für die Stadt und die Stadtgesellschaft erarbeiten konnte und kann. 
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie
folgt dar:
3.1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme sank im Berichtsjahr auf 1.740 T€ (Vorjahr: 1.890 T€). Dem gegenüber
reduzierte sich das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag auf 746 T€. Die Eigenkapital-
quote sank dadurch um fünf Prozent auf 42,9 % (Vorjahr: 47,9 %).
Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden im
Geschäftsjahr 2025 von Münster Marketing nicht getätigt. Das Anlagevermögen ist um den
Abschreibungsbetrag in Höhe von 6 T€ gesunken. Das Anlagevermögen zum
Geschäftsjahresende 2025 besteht aus Sachanlagen in Höhe von 60 T€ und Finanzanlagen
in Höhe von 512 T€.

Anlage 4
Seite 4
Es wird ein Umlaufvermögen in Höhe von 1.165 T€ ausgewiesen (Vorjahr: 1.310 T€). Die
Vorräte sind dabei auf 34 T€ (Vorjahr: 57 T€) gesunken. Die Forderungen sind insgesamt auf
351 T€ gestiegen (Vorjahr: 252 T€). Ein großer Teil der Steigerung resultiert aus zwei
Forderungen gegen die Stadt Münster in Höhe von 89 T€ und 30 T€.
Die Passivseite der Bilanz weist Rückstellungen in Höhe von 709 T€ auf (Vorjahr: 658 T€).
Den größten Teil der Steigerungen machen die Pensionsrückstellungen 322 T€ aus (Vorjahr:
288 T€). Unter den sonstigen Rückstellungen bilden die Urlaubs- und Überstundenrück-
stellungen mit 206 T€ (Vorjahr: 194 T€) die größte Einzelposition. 
Die Verbindlichkeiten von Münster Marketing haben sich im Geschäftsjahr 2025 insgesamt
auf 286 T€ reduziert (Vorjahr: 327 T€). Insbesondere die sonstigen Verbindlichkeiten aus der
Periodenabgrenzung von zweckgebundenen Fördermitteln haben sich dabei auf jetzt 47 T€
(Vorjahr: 155 T€) stark reduziert.
3.2 Finanzlage
Die Finanzlage kann noch als solide bezeichnet werden. Der Cashflow ist jedoch deutlich
negativ. Seit Anfang 2023 haben sich die liquiden Mittel von 1.980 T€ auf jetzt 780 T€
reduziert. Die Reduzierung im Jahr 2025 machte davon 220 T€ aus. Auf der anderen Seite
haben sich jedoch auch die Verbindlichkeiten in diesen 3 Jahren insgesamt von 1.207 T€ auf
286 T€ reduziert.
3.3 Ertragslage
Münster Marketing konnte im Geschäftsjahr 2025 seine Erträge auf 4.922 T€ erhöhen
(Vorjahr: 4.859 T€). 
Im Jahr 2024 gab es einen einmaligen Ertrag durch die Auflösung einer Pensions-
verpflichtung in Höhe von 250 T€. Im Jahr 2025 konnte der Wegfall dieses Einmaleffektes
durch deutlich höhere Umsatzerlöse sogar überkompensiert werden.

Anlage 4
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Die Gründe dafür waren vor allem ein starker Anstieg der Provisionen und der Besucher-
zahlen und damit Eintrittsgelder im Friedenssaal. Zudem wurden auch für die Kongress-
initiative höhere Beiträge eingenommen 134 T€ (Vorjahr: 109 T€). 
Den größten Effekt hatte aber die Durchführung der mehrtägigen Großveranstaltung
Schlauraum in Münster. Das Projekt hatte ein Budget von rd. 195 T€. Davon haben
wir 175 T€ über Kostenerstattungen als Erträge erhalten. Die Aufwendungen für die
Veranstaltung sind insbesondere in den bezogenen Leistungen und den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen enthalten.
Der städtische Regelzuschuss betrug 3.532 T€ zzgl. einer Personalkostenerstattung in Höhe
von 89 T€. Zusätzlich erhält Münster Marketing aus dem städtischen Haushalt einen
Personalkostenzuschuss für das Stadtteilmanagement Hiltrup in Höhe von 30 T€. Dieser
Betrag wird direkt weitergeleitet. 
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr mit 3.392 T€ (Vorjahr: 3.160 T€) noch
einmal deutlich gestiegen. Hier machen sich insbesondere die in 2023/2024 durchgesetzten
Tariferhöhungen für die Angestellten aber auch die weitgehend vollständige Besetzung der
offenen Stellen bemerkbar.
Die Miete beträgt weiterhin 166 T€. Die Aufwendungen für interne Serviceleistungen von den
städtischen Ämtern und der citeq betrug 271 T€ (Vorjahr: 252 T€). Beide Positionen sind in
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.
Die Summe dieser drei Fixkostenpositionen konnte daher nicht allein durch den städtischen
Zuschuss gedeckt werden.
Die Aufwendungen betrugen insgesamt 5.119 T€ (Vorjahr: 4.828 T€). Trotz der 195 T€
Aufwand für den Schlauraum und den angestiegenen Zahlungen an die Stadt für interne
Serviceleistungen konnten hier die Kosten durch Einsparungen in anderen Bereichen sehr
niedrig gehalten werden: Der Materialaufwand betrug 576 T€ (Vorjahr: 492 T€) und die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen 1.145 T€ (Vorjahr: 1.162 T€).

Anlage 4
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Münster Marketing verzeichnet im Jahr 2025 wie in den vergangenen beiden Jahren ein
strukturelles Defizit.
Für das Geschäftsjahr 2025 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe 151 T€.
3.4 Einhaltung der öffentlichen Zielsetzung
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe ist die Profilierung
und Stärkung von Münster im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des
Stadtmarketings und allen den Betriebszweck fördernden Geschäften. Dieser Zweck wird
eingehalten. 
4. Risiken und Chancen 
Das Wirtschaftsjahr 2025 schließt der städtische Eigenbetrieb Münster Marketing mit einem
Jahresfehlbetrag von € 151.059,98 ab. Dieses Ergebnis war insofern erwartbar, als sich
bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr eine strukturelle Unterfinanzierung der Aufgaben
des Eigenbetriebes gezeigt hat. Diese ergibt sich im Wesentlichen aus der Weiterführung der
Stelle der Nachtbürgermeister, die zu 100 % ohne Kompensation aus dem städtischen
Haushalt (seit nunmehr drei Jahren) durch den Eigenbetrieb finanziert werden muss.
Die Kosten für die Aufgabe der Nachtbürgermeister belaufen sich auf ca. € 105.000,00.
Zusätzliche Kostensteigerungen bei den Personalaufwendungen und bei den Aufwendungen
für Veranstaltungen vor allem durch gestiegene Sicherheitsanforderungen führen zu einer
weiteren Erhöhung der Ausgaben, sodass der aktuelle Jahresfehlbetrag die o. g. Summe
erreicht.
Der Fehlbetrag kann durch Inanspruchnahme der Rücklage gedeckt werden; diese
Maßnahme ist allerdings nicht dazu geeignet, das strukturelle Defizit des Eigenbetriebes
mittel- und langfristig aufzufangen.

Anlage 4
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2026 wird der neue Managementvertrag verhandelt, der ab 2027 für die folgenden Jahre den
Zuschuss der Stadt Münster zur eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Münster Marketing
festlegt. Spätestens dann muss eine belastbare Regelung gefunden werden, die eine den
Aufgaben entsprechend angemessene Bezuschussung sicherstellt und das Verhältnis
zwischen den Aufgaben und der finanziellen Ausstattung des Betriebes regelt.
Der vorliegende Jahresabschluss dokumentiert wie auch schon die Bilanzen der Vorjahre
eindrücklich die Risiken der Finanzstruktur des Betriebes: mehr als 70 % der Ausgaben sind
durch Personalkosten und interne Leistungsverrechnungen gebunden und insofern nicht
flexibel steuerbar. Die Netzwerk- oder Hubstruktur versetzt den Betrieb zwar in die Lage,
seine Projekte durch erhebliche Zusatzmittel aus verschiedensten externen Quellen zu
finanzieren und somit eine maximale Wirksamkeit zu erzeugen. Da es sich bei den Gesamt-
budgets aber zumeist um sehr geringe städtische Beteiligungen handelt und die Zusatzmittel
über andere, externe Partner generiert werden, sind auch diese nicht im Sinne der
Budgetreduzierung steuerbar. Die Beteiligungen der Stadt an großen Partnerprojekten zu
reduzieren würde bedeuten, auch die zusätzlichen und bedeutend größeren externen
Budgets zu verlieren und den direkten Effekt für die Stadt zu beschädigen. 
Die Verhandlungen zum neuen Managementkontrakt werden die ökonomische Grundlogik
des Betriebes berücksichtigen müssen, die sich aus seiner Netzwerkstruktur ergibt. Zugleich
werden im bestehenden Rahmen die Aufgaben kritisch beleuchtet werden und den
politischen Gremien ggf. auch Vorschläge zur Aufgabenreduktion unterbreitet. 
5. Prognosebericht
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Chancen und Risiken wird für das nächste
Geschäftsjahr ein Fehlbetrag von 199 T€ erwartet. Gegenüber dem Vorjahreswert von
151 T€ entspricht dies einer moderaten Verschlechterung der Ertragslage.

Anlage 4
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6. Ausblick 
Das kommende Jahr wird stark von den Vorbereitungen zum Nordrhein-Westfalen-Tag
geprägt sein. Eine große Anzahl von Mitarbeitenden des Eigenbetriebs sind unter der Leitung
der Leiterin und des stellvertretenden Leiters an der Konzeption, dem Management und der
Organisation der verschiedenen Themenmeilen beteiligt und organisieren so den Auftritt
der Stadt beim Nordrhein-Westfalen-Tag, der gleichzeitig den 80. Geburtstag unseres
Landes darstellt. Gemeinsam mit dem Büro des Oberbürgermeisters und dem Messe und
Congress Centrum Halle Münsterland wird dieses Großereignis vom 28. bis zum 30.08.2026
vorbereitet, in das das Stadtfest Münster Mittendrin eingebettet ist.
Im Geschäftsbereich Tourismus- und Kongressmarketing steht die Umsetzung der Strategie
„Münster Experience“ im Vordergrund. Die Hauptthemen sind hier die konsequente
Digitalisierung der Services sowohl in der Informationsvermittlung als auch in der Mobilität. In
allen Fragen der Weiterentwicklung geht es darum, die wichtigsten Anbieter und ihre Dienste
und Leistungen für interessierte Zielgruppen aufzubereiten, sie zu koordinieren und für Gäste
und Bürgerinnen und Bürger leicht zugänglich zu machen.
Das Zentrenmanagement, eine Partnerschaft aus Münster Marketing, Initiative starke Innen-
stadt, Wirtschaftsförderung und Stadtplanung/Stadtentwicklung, wird an der Umsetzung des
Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) mitarbeiten. Die Vorbereitung des Umbaus
des Domplatzes, des Apostelgartens und des Martiniviertels sind dabei die zentralen
Themen. Die Aufgabe des Citymanagements besteht vor allem darin, den Kontakt zu den
von den Veränderungen betroffenen Anrainern zu halten, die Attraktivität der Viertel auch
während der Bauphase gemeinsam mit Handel und Gastronomie zu gewährleisten und
entstehende Konflikte möglichst frühzeitig zu deeskalieren.
Zusätzlich wird bei Münster Marketing angesiedelt und vom Stadtplanungsamt und Amt für
Mobilität und Tiefbau mit organsiert eine neue Koordinationseinheit in der Verwaltung für alle
Innenstadtthemen. Die erfolgreiche ämterübergreifende gemeinsame Arbeit im Planungs-
dezernat, auch mit dem Ordnungsamt und anderen Verwaltungseinheiten, wird damit in
eine feste Struktur überführt - ein direkter Transformationsschub, der der immer stärker
werdenden Komplexität der Aufgaben gerecht zu werden versucht.

Anlage 4
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Zu den Themen der Innenstadt gehören auch die weitere Ausstattung einzelner Innenstadt-
straßen mit mobilem Grün oder die Qualifizierung des Stadtraums im Bahnhofsviertel in
Zusammenarbeit mit dem ISG Bahnhofsviertel Münster e. V. 
Die Kolleginnen und Kollegen sind auch im Jahr 2026 in den Stadtteilen aktiv und
unterstützen hier das bürgerschaftliche Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner und
der Vereine und Institutionen für ihren Lebensort. In Gremmendorf wird der Zentrenmanager
gemeinsam mit dem Zentrenbeirat und dem neu gegründeten Trägerverein für das Kasino
die Entwicklung des York Quartiers vorantreiben und Prozesse organisieren, die dem
Quartier und dem Stadtteil eine gemeinsame Mitte verleihen. Das passiert nicht auf dem
Reißbrett, sondern kann nur mit den Menschen vor Ort erreicht werden. Gleichzeitig arbeitet
der Zentrenmanager als Koordinator der verschiedenen Verwaltungseinheiten, die für den
baulichen Fortschritt in Gremmendorf verantwortlich sind.
Die Stadtteilmanagerinnen bei Münster Marketing, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus
dem Stadtplanungsamt in verschiedenen Stadtteilen arbeiten und dort auch die Stadtteil-
entwicklungskonzepte begleiten, fokussieren sich 2026 verstärkt auf Coerde - dort entsteht
gerade ein neues Stadtteilhaus - und Berg Fidel. Aber auch die Stadtteilentwicklungs-
konzepte für Amelsbüren, Nienberge und Kinderhaus bilden Arbeitsfelder des Stadtteil-
managements ab.
Außerdem geht die Umsetzung des Handlungsprogramms Gesunde Stadt als Ergebnis des
Modellprojektes „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ (Leitung: Wissenschaftsbüro) in die
Umsetzung: im Fokus wird die Etablierung neuer Formate der Bürgerbeteiligung
insbesondere auch von vulnerablen Gruppen zunächst in Berg Fidel, in einem nächsten
Schritt in zwei weiteren Stadtteilen stehen. Eng verzahnt sind diese Aktivitäten mit einem
beim Gesundheits- und Veterinäramt angesiedelten Verfügungsfonds.

Anlage 4
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Die Allianz für Wissenschaft geht 2026 ebenfalls mit einer teilweisen Neuausrichtung ihrer
Themen an den Start: Der Arbeitskreis „1648 - Dialoge zum Frieden“ wird entsprechend der
neuen geopolitischen Situation sein Programm neu akzentuieren. Der Arbeitskreis „Stadt der
Bildung“ arbeitet an Themen rund um die Stärkung der Demokratie und bezieht sich dabei
ganz konkret auf die Situation in Münster. Der Arbeitskreis „Gesunde Stadt“ versteht sich
als weiterer Beitrag zu einem 360 Grad-Verständnis von Gesundheit und entwickelt
kommunikative Formate, um auch für einen gesunden Lebensstil zu interessieren und zu
werben. Gesundheit spielt auch im Kontext von Wirtschaft beim Konzept von TECH.LAND,
einer deutsch-niederländischen Kooperation, eine große Rolle.
Die Wirtschaft wird im kommenden Geschäftsjahr Teil des Themenportfolios des Eigen-
betriebs bleiben. Im Arbeitsdreieck mit der Wirtschaftsförderung und der Stadtplanung soll
mit den Partnern aus der Wirtschaft die Standortentwicklungsstrategie umgesetzt und der
örtlichen Wirtschaft eine größere Sichtbarkeit und Bedeutung verliehen werden. Dem Eigen-
betrieb obliegt die Leitung und Begleitung des Arbeitskreises „Wirtschaft“ im Beirat Münster
Marketing und die Organisation der Standortkonferenz gemeinsam mit dem Ober-
bürgermeister in der zweiten Jahreshälfte. 
Auch im Geschäftsjahr 2026 wird sich trotz des ressourcenbindenden Nordrhein-Westfalen-
Tages die Vielfalt in den Themen weiter abbilden. Übrigens auch beim Nordrhein-Westfalen-
Tag werden wir Münsters starke Seiten präsentieren. Ihnen allen ist zu eigen, dass sie
profilbildende Wirkung haben und gemeinsam in starken Netzwerken und vor allem mit
aktiver Beteiligung der Bürgerschaft gestaltet werden. 
Die Aktivierung der Bürgerschaft auf ganz unterschiedlichen Wegen, die Erprobung neuer
Zugänge zu den Menschen in unserer Stadt und die vorausschauende Identifizierung
wichtiger Zukunftsthemen zeichnen die Haltung und die Arbeitsweise des Eigenbetriebs aus.
Münster, den 12. Mai 2026
gez. Bernadette Spinnen
Betriebsleiterin

Anlage 5
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Fragenkatalog zur Prüfung nach § 53 HGrG gemäß IDW PS 720
Geschäftsführungsorganisation
Fragenkreis 1: Tätigkeit von Überwachungsorganen und Geschäftsleitung sowie
individualisierte Offenlegung der Organbezüge
a) Gibt es Geschäftsordnungen für die Organe und einen Geschäftsverteilungsplan für
die Geschäftsleitung? Gibt es darüber hinaus schriftliche Weisungen des Über-
wachungsorgans zur Organisation für die Geschäftsleitung (Geschäftsanweisung)?
Entsprechen diese Regelungen den Bedürfnissen der Einrichtung?
Münster Marketing wird als eigenbetriebsähnliche Einrichtung auf der Grundlage der gesetz-
lichen Vorgaben, wie insbesondere der Eigenbetriebsverordnung des Landes Nordrhein-
Westfalen (EigVO NRW), der Betriebssatzung und der Rahmenregelungen für die
Beteiligungen der Stadt Münster geführt. Der Oberbürgermeister regelt die Zusammenarbeit
der Ämter und Einrichtungen der Verwaltung mit der Einrichtung.
Die Betriebsleitung der Einrichtung im Sinne der EigVO NRW bilden die Leiterin und der stell-
vertretende Leiter. Die Einrichtung wird von der Betriebsleitung selbständig geleitet, soweit
nicht durch die Gemeindeordnung, Eigenbetriebsverordnung oder die Betriebssatzung etwas
anderes bestimmt ist. 
Es besteht keine Geschäftsordnung und kein Geschäftsverteilungsplan. Die Aufgaben der
Betriebsleitung ergeben sich aus der Betriebssatzung. Darüber hinaus sind in einem Aufbau-
organisationsplan weitere Aufgabenbereiche festgelegt.
Die Regelungen entsprechen den Bedürfnissen der Einrichtung.
b) Wie viele Sitzungen der Organe und ihrer Ausschüsse haben stattgefunden und
wurden Niederschriften hierüber erstellt? 
Im Berichtsjahr fanden zwei Betriebsausschusssitzungen statt. Zu allen Sitzungen liegen
Niederschriften vor.

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c) In welchen Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 3
AktG sind die einzelnen Mitglieder der Geschäftsleitung aktiv?
Frau Bernadette Spinnen ist neben ihrer Funktion als Betriebsleiterin im Vorstand der
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (Bcsd) tätig.
d) Wird die Vergütung der Organmitglieder (Geschäftsleitung, Überwachungsorgan)
individualisiert im Anhang des Jahresabschlusses aufgeteilt nach Fixum, erfolgs-
bezogenen Komponenten und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung aus-
gewiesen? Falls nein, wie wird dies begründet? 
Die Vergütung ist im Anhang angegeben.
Geschäftsführungsinstrumentarium
Fragenkreis 2: Aufbau- und ablauforganisatorische Grundlagen
a) Gibt es einen den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechenden Organisations-
plan, aus dem Organisationsaufbau, Arbeitsbereiche und Zuständigkeiten / Weisungs-
befugnisse ersichtlich sind? Erfolgt dessen regelmäßige Überprüfung?
Ein Organisationsplan liegt vor. Darüber hinaus ergeben sich Zuständigkeiten aus der
Betriebssatzung sowie aus Dienstanweisungen. Eine regelmäßige Überprüfung findet statt. 
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass nicht nach dem Organisationsplan verfahren
wird?
Solche Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben.
c) Hat die Geschäftsleitung Vorkehrungen zur Korruptionsprävention ergriffen und
dokumentiert?

Anlage 5
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Über die Stadt Münster werden Vorkehrungen über Hinweise und Richtlinien getroffen. Die
Mitarbeiter werden darüber regelmäßig informiert.
d) Gibt es geeignete Richtlinien bzw. Arbeitsanweisungen für wesentliche Ent-
scheidungsprozesse (insbesondere Auftragsvergabe und Auftragsabwicklung,
Personalwesen, Kreditaufnahme und -gewährung)? Haben sich Anhaltspunkte
ergeben, dass diese nicht eingehalten werden?
Es gibt allgemeine Ausschreibungs- und Vergaberichtlinien sowie eine Dienstanweisung über
die Zusammenarbeit von MM mit den übrigen Ämtern und Einrichtungen der Stadt Münster.
Es haben sich im Rahmen unserer Prüfung keine Anhaltspunkte ergeben, dass die
Regelungen nicht eingehalten worden sind. 
e) Besteht eine ordnungsgemäße Dokumentation von Verträgen (z. B. Grundstücks-
verwaltung, EDV)? 
Eine ordnungsgemäße physische Dokumentation ist vorhanden und wurde von uns ein-
gesehen.
Fragenkreis 3: Planungswesen, Rechnungswesen, Informationssystem und
Controlling
a) Entspricht das Planungswesen - auch im Hinblick auf Planungshorizont und Fort-
schreibung der Daten sowie auf sachliche und zeitliche Zusammenhänge von
Projekten - den Bedürfnissen des Eigenbetriebs?
Es wird jährlich ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs-, Investitions- und Finanzplan
sowie einer Stellenübersicht erstellt. Das Planwesen entspricht damit den Vorgaben der
Betriebssatzung und ist angemessen.

Anlage 5
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b) Werden Planabweichungen systematisch untersucht?
Es werden regelmäßige Soll-Ist-Abweichungen festgestellt und diese Auswertungen werden
der Betriebsleitung auch regelmäßig zur Verfügung gestellt (vierteljährlich). 
c) Entspricht das Rechnungswesen einschließlich der Kostenrechnung der Größe und
den besonderen Anforderungen des Eigenbetriebs? 
Das Rechnungswesen und die Kostenrechnung werden über SAP durch die eigene Buch-
haltung täglich gebucht und gepflegt. Die Personalabrechnungen erfolgen über das
Personal- und Organisationsamt der Stadt Münster. Es ist angemessen.
d) Besteht ein funktionierendes Finanzmanagement, welches u. a. eine laufende
Liquiditätskontrolle und eine Kreditüberwachung gewährleistet?
Die Liquidität wird täglich von der Stadtkasse für MM kontrolliert und bei Bedarf mit der
Betriebsleitung besprochen. Die mittel- und langfristige Finanzplanung ist Bestandteil des
Wirtschaftsplans. Es bestehen keine Bedenken gegen das Finanzmanagement.
e) Gehört zu dem Finanzmanagement auch ein zentrales Cash-Management und haben
sich Anhaltspunkte ergeben, dass die hierfür geltenden Regelungen nicht eingehalten
worden sind?
Das Cash-Management erfolgt zentral durch die Stadtkasse der Stadt Münster. Es haben
sich keine Anhaltspunkte ergeben, die gegen eine Einhaltung der geltenden Regelungen
sprechen.
f) Ist sichergestellt, dass Entgelte vollständig und zeitnah in Rechnung gestellt werden?
Ist durch das bestehende Mahnwesen gewährleistet, dass ausstehende Forderungen
zeitnah und effektiv eingezogen werden?

Anlage 5
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Entgelte werden zeitnah in Rechnung gestellt. Das Mahnwesen erfolgt durch die Stadtkasse
Münster. So ist gewährleistet, dass ausstehende Forderungen - soweit möglich - zeitnah und
effektiv eingezogen werden. 
g) Entspricht das Controlling den Anforderungen der Einrichtung und umfasst es alle
wesentlichen Bereiche?
Die Controlling-Aktivitäten sind in Anbetracht des schlanken Organisationsaufbaus als
sachgerecht einzustufen. 
h) Ermöglicht das Rechnungs- und Berichtswesen eine Steuerung und / oder Über-
wachung der Tochterunternehmen und der Unternehmen, an denen eine wesentliche
Beteiligung besteht?
Die Frage ist nicht einschlägig.
Fragenkreis 4: Risikofrüherkennung
a) Hat die Geschäftsleitung nach Art und Umfang Frühwarnsignale definiert
und Maßnahmen ergriffen, mit deren Hilfe bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig
erkannt werden können?
Als Frühwarnsignale werden Abweichungen von der Planung verstanden. Bei Abweichungen
werden umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet. Bestandsgefährdende Risiken können so
rechtzeitig erkannt werden.
b) Reichen diese Maßnahmen aus und sind geeignet, ihren Zweck zu erfüllen? Haben
sich Anhaltspunkte ergeben, dass Maßnahmen nicht durchgeführt werden?
Die vorhandenen Maßnahmen reichen für die Größe der Einrichtung grundsätzlich aus. Es
haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden.

Anlage 5
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c) Sind diese Maßnahmen ausreichend dokumentiert?
Ja, diese werden regelmäßig dokumentiert.
d) Werden Frühwarnsignale und Maßnahmen kontinuierlich und systematisch mit dem
aktuellen Geschäftsumfeld sowie mit den Geschäftsprozessen und Funktionen abge-
stimmt und angepasst?
Ja, eine entsprechende Abstimmung findet statt. 
Fragenkreis 5: Geldanlagepolitik, Finanzinstrumente, andere Tätigkeiten, Optionen
und Derivate
a) Hat die Geschäftsleitung den Geschäftsumfang zum Einsatz von Finanzinstrumenten
sowie von anderen Termingeschäften, Optionen und Derivaten schriftlich festgelegt?
Dazu gehört:
 Welche Produkte / Instrumente dürfen eingesetzt werden?
 Mit welchen Partnern dürfen die Produkte / Instrumente bis zu welchen Beträgen
eingesetzt werden?
 Wie werden die Bewertungseinheiten definiert und dokumentiert und in welchem
Umfang dürfen offene Posten entstehen?
 Sind die Hedge-Strategien beschrieben, z. B. ob bestimmte Strategien ausschließ-
lich zulässig sind bzw. bestimmte Strategien nicht durchgeführt werden dürfen (z. B.
antizipatives Hedging)?
Die Frage ist nicht einschlägig.

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b) Werden Derivate zu anderen Zwecken eingesetzt als zur Optimierung von Kredit-
konditionen und zur Risikobegrenzung?
Die Frage ist nicht einschlägig. 
c) Hat die Geschäftsleitung ein dem Geschäftsumfang entsprechendes Instrumentarium
zur Verfügung gestellt insbesondere in Bezug auf:
 Erfassung der Geschäfte,
 Beurteilung der Geschäfte zum Zweck der Risikoanalyse,
 Bewertung der Geschäfte zum Zweck der Rechnungslegung,
 Kontrolle der Geschäfte?
Die Frage ist nicht einschlägig. 
d) Gibt es eine Erfolgskontrolle für nicht der Risikoabsicherung (Hedging) dienende
Derivatgeschäfte und werden Konsequenzen aufgrund der Risikoentwicklung
gezogen?
Die Frage ist nicht einschlägig.
e) Hat die Geschäftsleitung angemessene Arbeitsanweisungen erlassen?
Die Frage ist nicht einschlägig.

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f) Ist die unterjährige Unterrichtung der Geschäftsleitung im Hinblick auf die offenen
Positionen, die Risikolage und die ggf. zu bildenden Vorsorgen geregelt?
Die vorstehend genannten Finanzinstrumente werden in der eigenbetriebsähnlichen Ein-
richtung nicht eingesetzt. Die Frage ist nicht einschlägig. 
Fragenkreis 6: Interne Revision
a) Gibt es eine den Bedürfnissen der Einrichtung entsprechende interne Revision?
Besteht diese als eigenständige Stelle oder wird diese Funktion durch eine andere
Stelle (ggf. welche?) wahrgenommen?
Eine interne Revision als eigenständige Stelle besteht nicht, jedoch unterliegt MM diversen
externen Prüfungen, wie zum Beispiel der Jahresabschlussprüfung, steuerliche Außen-
prüfungen, sozialversicherungsrechtliche Prüfungen sowie Prüfungen des Amt für Wirtschaft-
lichkeitsprüfung.
b) Wie ist die Anbindung der internen Revision in der Einrichtung? Besteht bei ihrer
Tätigkeit die Gefahr von Interessenkonflikten?
Die Frage ist nicht einschlägig.
c) Welches waren die wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkte der internen Revision im
Geschäftsjahr? Wurde auch geprüft, ob wesentlich miteinander unvereinbare
Funktionen (z. B. Trennung von Anweisung und Vollzug) organisatorisch getrennt
sind? Wann hat die interne Revision das letzte Mal über Korruptionsprävention
berichtet? Liegen schriftliche Revisionsberichte vor?
Die Frage ist nicht einschlägig.

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d) Hat die interne Revision ihre Prüfungsschwerpunkte mit dem Abschlussprüfer
abgestimmt?
Die Frage ist nicht einschlägig.
e) Hat die interne Revision bemerkenswerte Mängel aufgedeckt und um welche handelt
es sich?
Die Frage ist nicht einschlägig.
f) Welche Konsequenzen werden aus den Feststellungen und Empfehlungen der
internen Revision gezogen und wie kontrolliert die interne Revision die Umsetzung
ihrer Empfehlungen?
Die Frage ist nicht einschlägig.

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Geschäftsführungstätigkeit
Fragenkreis 7: Übereinstimmung der Rechtsgeschäfte und Maßnahmen mit Gesetz,
Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des
Überwachungsorgans.
a) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherige Zustimmung des Über-
wachungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgeschäften und Maßnahmen nicht
eingeholt worden ist?
Es haben sich diesbezüglich keine Anhaltspunkte ergeben.
b) Wurde vor der Kreditgewährung an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Über-
wachungsorgans die Zustimmung des Überwachungsorgans eingeholt?
Die Frage ist nicht einschlägig, da keine Kredite an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des
Überwachungsorgans gewährt wurden.
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass anstelle zustimmungsbedürftiger Maß-
nahmen ähnliche, aber nicht als zustimmungsbedürftig behandelte Maßnahmen vor-
genommen worden sind (z. B. Zerlegung in Teilmaßnahmen)?
Es haben sich diesbezüglich keine Anhaltspunkte ergeben.
d) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Geschäfte und Maßnahmen nicht mit
Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden
Beschlüssen des Überwachungsorgans übereinstimmen?
Es haben sich diesbezüglich keine Anhaltspunkte ergeben.

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Fragenkreis 8: Durchführung von Investitionen
a) Werden Investitionen (in Sachanlagen, Beteiligungen, sonstige Finanzanlagen,
immaterielle Anlagenwerte und Vorräte) angemessen geplant und vor Realisierung
auf Rentabilität / Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Risiken geprüft?
Entsprechende Planungen und Prüfungen werden für betragsmäßig wesentliche
Investitionen im Rahmen des Wirtschaftsplans gemacht.
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Unterlagen / Erhebungen zur Preis-
ermittlung nicht ausreichend waren, um ein Urteil über die Angemessenheit des
Preises zu ermöglichen (z. B. bei Erwerb bzw. Veräußerung von Grundstücken oder
Beteiligungen)?
Es haben sich diesbezüglich keine Anhaltspunkte ergeben. 
c) Werden Durchführung, Budgetierung und Veränderungen von Investitionen laufend
überwacht und Abweichungen untersucht?
Entsprechende Überwachungen und Untersuchungen finden laufend statt.
d) Haben sich bei abgeschlossenen Investitionen wesentliche Überschreitungen
ergeben? Wenn ja, in welcher Höhe und aus welchen Gründen?
Im Berichtsjahr haben sich keine Überschreitungen ergeben.

Anlage 5
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e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass Leasing- oder vergleichbare Verträge nach
Ausschöpfung der Kreditlinien abgeschlossen wurden?
Solche Anhaltspunkte haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.
Fragenkreis 9: Regelungen für Auftragsvergabe (Beschaffungen inkl. Kredit-
aufnahmen)
a) Haben sich Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen (z. B.
VOB, VOL, VOF, EU-Regelungen) ergeben?
Entsprechende Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben.
b) Werden für Geschäfte, die nicht den Vergaberegelungen unterliegen, Konkurrenz-
angebote (z. B. auch für Kapitalaufnahmen und Geldanlagen) eingeholt?
Soweit keine öffentliche oder beschränkte Ausschreibung erfolgt, werden grundsätzlich
Vergleichsangebote eingeholt.
Fragenkreis 10: Berichterstattung an das Überwachungsorgan
a) Wird dem Überwachungsorgan regelmäßig Bericht erstattet?
Ja, es wird regelmäßig im Rahmen der Sitzungen des Betriebsausschusses Bericht erstattet.
Darüber hinaus erfolgt eine vierteljährliche schriftliche Berichterstattung des Beteiligungs-
managements der Stadt Münster an den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Münster.

Anlage 5
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b) Vermitteln die Berichte einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage der
Einrichtung und in die wichtigsten Bereiche?
Die Berichterstattung ist den Bedürfnissen der Einrichtung angemessen und vermittelt eine
zutreffende Darstellung der wirtschaftlichen Lage. 
c) Wurde das Überwachungsorgan über wesentliche Vorgänge angemessen und zeitnah
unterrichtet? Liegen insbesondere ungewöhnliche, risikoreiche oder nicht ordnungs-
gemäß abgewickelte Geschäftsvorfälle sowie erkennbare Fehldispositionen oder
wesentliche Unterlassungen vor und wurde hierüber berichtet?
Das Überwachungsorgan wird zeitnah unterrichtet.
d) Zu welchen Themen hat die Geschäftsleitung dem Überwachungsorgan auf dessen
besonderen Wunsch berichtet (§ 90 Abs. 3 AktG)?
Im Rahmen der im Geschäftsjahr 2025 abgehaltenen Betriebsausschusssitzungen berichtete
die Betriebsleitung regelmäßig ausführlich zu allen den Betrieb betreffenden und während
der Sitzungen von den Ausschussmitgliedern angefragten Ereignissen. Die zugehörigen
Niederschriften sind öffentlich über das Ratsinformationssystem einsehbar.
e) Haben sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Berichterstattung (z. B. nach § 90
AktG oder unternehmensinternen Vorschriften) nicht in allen Fällen ausreichend war?
Solche Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben. 
f) Gibt es eine D & O-Versicherung? Wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart?
Wurden Inhalt und Kondition der D & O-Versicherung mit dem Überwachungsorgan
erörtert?
Nein, es gibt keine derartige Versicherung.

Anlage 5
Seite 14
g) Sofern Interessenkonflikte der Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Über-
wachungsorgans gemeldet wurden, ist dies unverzüglich dem Überwachungsorgan
offengelegt worden?
Diese Frage ist nicht einschlägig. 
Vermögens- und Finanzlage
Fragenkreis 11: Langfristige Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und Bewertungen
a) Besteht in wesentlichem Umfang offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen?
Offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen in wesentlichem Umfang ist nicht
vorhanden. 
b) Sind Bestände auffallend hoch oder niedrig?
Bestände sind nur in eingeschränktem Umfang vorhanden und nicht auffallend hoch oder
niedrig.
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Vermögenslage durch im Vergleich zu
den bilanziellen Werten erheblich höhere oder niedrigere Verkehrswerte der
Vermögensgegenstände wesentlich beeinflusst wird? 
Solche Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben.

Anlage 5
Seite 15
Fragenkreis 12: Finanzierung
a) Wie setzt sich die Kapitalstruktur nach internen und externen Finanzierungsquellen
zusammen? Wie sollen die am Abschlussstichtag bestehenden wesentlichen
Investitionsverpflichtungen finanziert werden?
Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote der
Einrichtung beträgt zum 31. Dezember 2025 rd. 43 %, die Fremdkapitalquote beträgt folglich
rd. 57 %. Am Abschlussstichtag bestehen auskunftsgemäß keine wesentlichen Investitions-
verpflichtungen.
b) Wie ist die Finanzlage des Konzerns zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich der
Kreditaufnahmen wesentlicher Konzerngesellschaften?
Entfällt mangels Konzernstruktur. 
c) In welchem Umfang hat die Einrichtung Finanz- / Fördermittel einschließlich Garantien
der öffentlichen Hand erhalten? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die damit
verbundenen Verpflichtungen und Auflagen des Mittelgebers nicht beachtet wurden?
Finanz- und Fördermittel der öffentlichen Hand wurden der Einrichtung im Berichtsjahr im
Wesentlichen in Form von Betriebskostenzuschüssen der Stadt Münster gewährt. Im
Rahmen der Prüfung haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass diese Mittel nicht
zweckentsprechend verwendet wurden.

Anlage 5
Seite 16
Fragenkreis 13: Eigenkapitalausstattung und Gewinnverwendung
a) Bestehen Finanzierungsprobleme aufgrund einer evtl. zu niedrigen Eigenkapital-
ausstattung?
Finanzierungsprobleme aufgrund einer zu niedrigen Eigenkapitalausstattung bestehen zum
Stichtag nicht.
b) Ist der Überschussverwendungsvorschlag (Rücklagenbildung, Ausschüttungspolitik)
mit der wirtschaftlichen Lage der Einrichtung vereinbar?
Das Jahresergebnis wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes in die
Gewinnrücklage eingestellt. 
Ertragslage
Fragenkreis 14: Rentabilität / Wirtschaftlichkeit
a) Wie setzt sich das Betriebsergebnis der Einrichtung nach Segmenten zusammen?
Eine Differenzierung des Betriebsergebnisses wird im Controlling vorgenommen. 
b) Ist das Jahresergebnis entscheidend von einmaligen Vorgängen geprägt? Wurden
z. B. in größerem Umfang stille Reserven aufgelöst?
Das Jahresergebnis wurde nicht von einmaligen Vorgängen geprägt.

Anlage 5
Seite 17
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass wesentliche Kredit- oder andere Leistungs-
beziehungen mit den Gesellschaftern eindeutig zu unangemessenen Konditionen
vorgenommen werden?
Die Frage ist nicht einschlägig. 
d) Wurde die Konzessionsabgabe steuer- und preisrechtlich erwirtschaftet?
Die Frage ist nicht einschlägig. 
Fragenkreis 15: Verlustbringende Geschäfte und ihre Ursachen
a) Gab es verlustbringende Geschäfte, die für die Vermögens- und Ertragslage von
Bedeutung waren und was waren die Ursachen der Verluste?
Verlustbringende Geschäfte, die nicht durch den Betriebskostenzuschuss gedeckt sind,
liegen nicht vor. 
b) Wurden Maßnahmen zeitnah ergriffen, um die Verluste zu begrenzen, und um welche
Maßnahmen handelt es sich? 
Die Frage ist nicht einschlägig.

Anlage 5
Seite 18
Fragenkreis 16: Ursachen des Jahresfehlbetrages und Maßnahmen zur Verbesserung
der Ertragslage
a) Was sind die Ursachen des Jahresfehlbetrages?
Die Ursachen für den Jahresfehlbetrag liegen insbesondere in den stark gestiegenen
Personalkosten über die vergangenen Jahre. Im Jahr 2025 machen allein die Personalauf-
wendungen rd. 69 % der Betriebsleistung aus. 
b) Welche Maßnahmen wurden eingeleitet bzw. sind beabsichtigt, um die Ertragslage
der Einrichtung zu verbessern?
Seit 2023 hat Münster Marketing seine Sachaufwendungen stark reduziert, um so die
steigenden Personalkosten zumindest zum Teil zu kompensieren. Auch für 2026 sind Ein-
sparungen geplant und es wird mit einem weiteren Umsatzwachstum gerechnet. Der aktuelle
Managementkontrakt läuft von 2022 bis 2026. Beim Abschluss des nächsten Management-
kontraktes für den Zeitraum 2027 bis 2031, soll das Spannungsfeld aus dem gewünschten
Aufgabenspektrum, der Kostenstruktur und der Finanzierbarkeit in den Fokus gestellt
werden.

A
nlage 6

Geschäftsbericht 2025

131379 Zeichen

Münster Marketing
Projekte und Partner. Ziele und Zahlen.
GE
SCHÄFTS
BE
RICHT
2025

GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Die Entwicklung des Eigenbetriebs Münster Marketing 
folgte auch im Geschäftsjahr 2025 den mit dem Rat 
verabredeten und im Managementkontrakt bis 2026 
festgelegten Zielen. Die Aufgabe, quasi als Intermediär  
zwischen Politik/Verwaltung und Bürgerschaft die Profile  
oder die DNA unserer Stadt auf vielfältige Weise sicht ­
bar zu machen, haben wir vor allem durch den Ausbau 
unserer zahlreichen und großen Netzwerke umgesetzt. 
Keines unserer Themen und Projekte entwickeln und be­
wegen wir allein. Wir erreichen die fachliche Qualität, die 
Reichweite der Kommunikation und die ökono  mische 
Stärke immer durch Kooperation und Kollaboration  
mit denen, die die sogenannte „Stadtmarke“ oder die 
Stadtpersönlichkeit schaffen, tragen und entwickeln. 
Mehr als 2.500 Menschen aus allen Bereichen des Stadt­
lebens sind feste Partnerinnen und Partner in unseren 
meist dauerhaften und langjährigen Netzwerken: von der 
Initiative Starke Innenstadt im Citymanagement, der ISG 
Bahnhof, der Kongressinitiative, der Allianz für Wissen ­
schaft, der AG Frieden bis zum Zentrenbeirat Gremmen ­
dorf und den zahlreichen Akteursgruppen in Quartieren 
und Stadtteilen – oder den internationalen Netzwerken 
der Historic Highlights of Germany, den Koop  erationen 
mit europäischen Partnern etwa beim Europäischen 
Kultur erbe­Siegel, den nationalen wie der Deutschen 
Zentrale für Tourismus oder dem NRW Touris mus, um 
nur einige zu nennen.
Diese Netzwerkstruktur macht die Stärke des Eigen­
betriebs Münster Marketing aus. Sie sichert die Qualität 
der Arbeit, die immer an die Expertinnen und Experten 
aus der Stadtgesellschaft gebunden bleibt, sie schafft 
ökonomische Stärke, weil alle Partner an der Finanzierung 
der Projekte beteiligt sind und sie schafft Reichweiten, 
weil auch die beteiligten Partner in ihre eigenen Netz­
werke mit oft großer Reichweite kommunizieren.
Nach dieser Logik haben wir 2025 das große Wissen ­
schaftsfestival „Schlauraum“ mit tausenden von Besu ­
cherinnen und Besuchern und vor allem aktiv Beteiligten  
veranstaltet. Die Kooperation mit den Hochschulen 
und dem Universitätsklinikum Münster ist bei Themen­
findung, Qualitätssicherung und Breitenwirkung ein  
unschätzbar großer Wert. Dass Formate wie Yoga auf 
dem Prinzipalmarkt stattfinden können, ist dieser Art 
der Zusammen arbeit zu verdanken und der Offenheit für 
Ideen und Initiativen aus der Bürgerschaft – die Idee dazu 
hat man uns nämlich geschenkt.
Dass wir mit der Münster ­Experience eine zukunftstaug ­
liche, ganzheitliche Tourismusstrategie erarbeiten konn ­
ten, die Stadtentwicklung, Zentrenmanagement und  
Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und (!!) ihre 
Gäste zusammen denkt, hat auch mit der beschriebenen 
Arbeitslogik zu tun. Ein Role Model für andere Tourismus­
destinationen – etwa für den NRW Tourismus – konnte die 
Münster­Experience nur werden, weil sie aus der jahre­
langen Zusammenarbeit in der Stadt erwachsen ist und 
weil wir unsere Partnerinnen und Partner kennen, ihnen 
zuhören und gemeinsam mit ihnen die Zukunft gestalten.
Netzwerkarbeit benötigt vor allem einen langen Atem 
und viele gut ausgebildete und vor allem motivierte Mit ­
arbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Vertrauen der zivil­
gesellschaftlichen Akteure gewinnen und halten können. 
Dass das Team von Münster Marketing diese Stärke hat 
und dass die Zusammenarbeit im Betrieb den in der Ver­
waltung oft üblichen Silos immer wieder entkommen 
kann und sich auch nach über 20 Jahren nicht gemütlich 
darin eingerichtet hat, hat einen großen Anteil am Erfolg 
des Betriebs und vor allem am Gewinn, den er für die 
Stadt und die Stadtgesellschaft erarbeiten konnte und 
kann.  Dass diese Art der Arbeit oftmals über Zeit ­ und 
Kraftressourcen hinaus nicht selbstverständlich ist, darf 
an dieser Stelle gesagt werden und natürlich gehört zur 
Wahrheit dazu, dass diese Qualität nicht ohne finanzielle 
Anstrengung zu haben ist. 
Wir danken daher sehr ausdrücklich dem Team von Müns­
ter Marketing, den kompetenten und zugewandten, per ­
sönlich engagierten Kolleginnen und Kollegen, denen 
wir vieles zumuten, und nicht zuletzt dem Rat der Stadt 
Münster und dem Betriebsausschuss Münster Marketing, 
mit dem zusammen wir in freundschaftlicher, fairer und 
in der Sache konsequenter Zusammenarbeit diese Erfolge 
erreichen konnten. Ohne sein Vertrauen wäre das e ben­
so wenig möglich wie ohne die geübte und bewährte  
Zusammenarbeit mit vielen Ämtern und Einrichtungen 
der Stadtverwaltung. 
Die angespannte Finanzlage des Eigenbetriebs ist hin ­
länglich kommuniziert und sie nimmt leider auch im Ge ­
schäftsbericht für 2025 einen nicht unerheblichen Raum 
ein. Wir werden alle gemeinsam an einer Lösung dafür 
arbeiten müssen, wie auch unter den gegebenen finanziel­
len Rahmenbedingungen der Erfolg der Arbeit für die Bür­
gerinnen und Bürger unserer Stadt gesichert werden kann.
Vorwort
Vorwort 02
Stadtentwicklung gemeinsam  03
mit der Stadtgesellschaft 
Allianz für Wissenschaft 07
 
Friedensbüro 11
Quartiersmanagement  17
 
City- und Veranstaltungsmanagement 25
Nachtbürgermeisterei 33
Öffentlichkeitsarbeit  35
Tourismus 41
Münster Informationen 45
Kongressbetreuung und -marketing 47
 
Smart City 51
Chancen und Risiken 53
Bilanz 54
Ausblick 55
Organisation, Organe, Gremien  57
Impressum 59
Inhalt
City- und Veranstaltungs -
management25
47
Kongressbetreuung  
und -marketing
03
Stadtentwicklung gemeinsam 
mit der Stadtgesellschaft
Stadtentwicklung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft (© Stadt Münster/Meike Reiners), 
Kongressbetreuung und -marketing (© Münster Marketing), 
City- und Veranstaltungsmanagement (© Münster Marketing/Peter Schwabe),
Tourismus (© Münsterland e. V.)
41 Tourismus
Robin Denstorff
Stadtbaurat
Bernadette Spinnen
Leiterin Münster Marketing
Philipp Hagemann
Vorsitzender Betriebsausschuss 
Münster Marketing

4
3
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
S
tadtmarketing ist mehr als das Zeigen schöner Bilder einer sonnen­
beschienenen Stadt: Es lebt vom zielgruppenorientierten Dialog und gegen­
seitigem Austausch auch über unbequeme Themen ­, (Ämter­) Grenzen und 
Wahrheiten hinweg und schafft in unsicheren Zeiten Identität und Zugehörig­
keit zum Ort, an dem wir leben.  Dazu gehört ganz wesentlich die verantwortungs ­
volle Pflege zentraler Stake holder­Beziehungen in der Stadt und ihren Stadtteilen 
sowie die Aktivierung und Vernetzung auch neuer Stimmen und Themen.
Stadtentwicklung  
gemeinsam mit der  
Stadtgesellschaft
4
Stadtentwicklung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft
Stadt in der sozialen Balance
Münster ist eine Stadt, die eine hohe Lebensqualität für 
alle ermöglichen will. Ihre Stärke und Resilienz bezieht 
sie nicht zuletzt durch die soziale Balance in der Stadt. 
Für die Zukunft deutet allerdings alles darauf hin, dass 
die Erreichung der sozialen Balance in unserer Stadt 
kaum noch mit den vorhandenen Instrumenten und 
Ressourcen zu bewältigen sein wird. Das Leitthema 
„Stadt in der sozialen Balance“ der Münster Zukünfte 
thematisierte diese Fragen und wurde am 25. Februar 
2025 gemäß Ratsantrag in einem Stadtforum öffent ­
lich erörtert.
Die Workshopthemen:
• Alter(n) – Soziale Balance zwischen Vorsorge  
 und Versorgung
• Migration und Vielfalt im Quartier
• Stadtgesellschaft stark und engagiert
• Wohnquartiere im Gleichgewicht
Jeder Beitrag zum Klimastadt- 
Vertrag wird auf einer solchen  
Plakette unterzeichnet. 
(© Stadt Münster/Michael Lyra)
Modellierung aus dem Workshop „Wohnquartiere  
im Gleichgewicht “ (© Stadt Münster/Meike Reiners)
Unterzeichnung neuer Beiträge  
zum Klimastadt-Vertrag  
(© Stadt Münster/Meike Reiners)
Das Stadtforum „Stadt in der sozialen Balance“ wurde  
als ein Gemeinschaftsprojekt von sieben Ämtern/Stellen 
der Stadt (Münster Marketing, Stadtplanungsamt, Ge ­
sundheits­ und Veterinäramt, Sozialamt, Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien, Amt für Wohnungs  wesen und 
Quartiersentwicklung, Kommunale Stift  ungen Münster 
und dem Amt für Migration und Integration) gemeinsam 
geplant, durchgeführt und ausgewertet. 
Stadt in der sozialen Balance (© Stadt Münster/Meike Reiners)
Und es geht weiter: 
www.klimastadt.ms
Zu den Ergebnissen:
Der Klimastadt ­Vertrag
Über 90 % der Münsteranerinnen und Münsteraner sind 
laut der städtischen Bürgerumfrage der Meinung, dass wir 
nur gemeinsam im Klimaschutz erfolgreich sein können.  
Der von der Stabsstelle Klima und Münster Marketing 
gemeinsam gestaltete Prozess „Münster wird Klima­
stadt“ hilft seit 2022 dabei, dieses Engagement zu 
fördern und sichtbar zu machen. Mit dem Klimastadt­
Vertrag, der Auszeichnung Münsters für seine Strategie  
durch die EU, und vielen weiteren Aktivitäten wird  
die konsequente Arbeit aller am Klimaschutz be  gleitet 
und unterstützt.
Der Klimastadt­Vertrag als wachsendes Projekt um  fasste 
zum Jahresende 2025 bereits über 100 Bei  träge aus der 
Stadtgesellschaft sowie 60 aus dem Stadt  konzern. 
Um dem wachsenden Engagement und der damit ver­
bundenen Verpflichtung einen festen Platz zu geben, 
wurde die Klimastadt ­Lounge im Stadthaus 1 eröffnet.  
Sie bietet Raum für den Austausch und stellt be­
stehen de und künftige Beiträge zum Klimastadt ­ 
Vertrag sichtbar aus.

6
5
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Standortentwicklungsstrategie:  
Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts
Der Rat hat am 26. März 2025 die Standortentwick ­
lungsstrategie 2030+ beschlossen. Die Strategie setzt 
Impulse für ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges 
Wirtschaften und einen starken produktiven Wirt ­
schaftsstandort. Sie bildet die Grundlage für ein ge ­
meinsames Handlungsprogramm von Stadt, Wirtschaft 
und Wissenschaft. Es enthält rund 30 Maßnahmen von 
mehr als 40 Akteurinnen und Akteuren, deren Um ­
setzung teilweise bereits angelaufen ist. Parallel dazu 
schafft die Standortentwicklungsstrategie 2030+ 
räumliche Perspektiven für die Entwicklung wichtiger 
Zukunftsbranchen.
Die Strategie wurde unter Federführung vom Stadt ­
planungsamt und Münster Marketing in einem dia­
log   ­orientierten Prozess in Kooperation mit der 
Wirt   schafts  förderung Münster GmbH und der Techno­
logieförderung Münster GmbH erarbeitet. An dem 
Prozess  beteiligt waren zudem die Industrie ­ und 
Handels kammer Nord Westfalen, die Handwerks­
kammer Münster, die Kreishandwerkerschaft Münster, 
der DGB Münsterland, die Initiative starke Innenstadt, 
die Interes  sensvertretungen der Landwirtschaft sowie 
zahlreiche Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft 
und Wissenschaft, darunter die Universität Münster 
und die FH Münster.
Mit der Entscheidung des Rates beginnt die gezielte 
Umsetzung und Weiterqualifizierung der Projekte, 
stets in enger Abstimmung mit allen Kooperations ­
partnerinnen und Kooperationspartnern. 
Münster Modell Quartier Steinfurter Straße
Am 3. Juli 2025 fiel beim städtebaulich ­landschafts  planerischen Wettbewerb für das 
geplante Quartier an der Steinfurter Straße die Entscheidung: Eine Fachjury kürte den 
Entwurf des Planungsteams Thomas Schüler Architekten (Düsseldorf), arbos landscape 
GmbH (Hamburg) und SBI Beratende Ingenieure für Bau ­Verkehr­Ver messung GmbH 
(Hamburg) aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zum Sieger. Auf dem rund 50 
Hektar großen Areal soll ein zukunftsweisendes Modellquartier mit bis zu 2.000 Woh ­
nungen und 1.000 Apartments für Auszubildende und Studierende, rund 4.700 Arbeits­
plätzen vorwiegend in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Handwerk sowie 
einem attraktiven Quartierszentrum entstehen.
Das Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing begleitete das Wettbewerbsver  fahren 
und unterstützte das federführende Stadtplanungsamt vor allem bei der Einbindung 
der Wissenschaft in den Prozess.
Starkes Signal von der Standortkonferenz: Die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes ist Gemeinschaftsaufgabe. (© Stadt Münster/Meike Reiners)
Ein neues Quartier für Wohnen, Wirtschaft und Wissenschaft an der Steinfurter Straße:  
Der städtebauliche Wettbewerb ist entschieden. (© pikka pekkane, Studio für Visualisierung, Berlin)
Stadtentwicklung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft

8
7
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Allianz für Wissenschaft
Community Empowerment Berg Fidel
Im Rahmen des Förderaufrufes „Beteiligung von Armuts­
betroffenen“ des Ministeriums für Arbeit, Gesund  heit 
und Soziales konnte durch eine Landesförder ung im zwei­
ten Halbjahr 2025 das Projekt „Community Empower ­
ment Berg Fidel“ realisiert werden. Die Feder  führung lag 
beim Wissenschaftsbüro Münster Marketing. Koopera ­
tionspartnerinnen und Kooperationspartner waren das 
Gesundheits ­ und Veterinär  amt sowie das Institut für 
Geografie der Universität Münster. Ziel des Projektes 
war die Stärkung armutserfahrener Menschen in Berg 
Fidel in Selbstwirksam  keit, Engagement und politischer 
Teilhabe. Dabei wurde ein gerade im Ent  stehen befind­
liches Netzwerk durch Workshops mit geschulten Peers 
und einer Expertin gefördert, welche die Ziel  setzung 
verfolgten, Resilienz zu stärken und dazu zu befähigen, 
als Multiplikatorinnen und Multiplikatioren in der eige ­
nen Community zu wirken.
Wissenschaftskommunikation
MS Wissenschaft 
Auch 2025 besuchte das Wissenschaftsschiff des 
Bundes ministeriums für Forschung, Technologie und 
Raumfahrt (BMFTR), die MS Wissenschaft, Münster. Der 
thematische Schwerpunkt der Tour lag auf der Energie 
der Zukunft. Eine Vielzahl von Instituten der Universität 
Münster sowie der FH Münster waren während der drei 
Tage, an denen das Schiff im Hafen von Münster vor Anker  
lag, vertreten. Das Institut für Infrastruktur – Wasser – 
Ressourcen – Umwelt (IWARU) der FH Münster zeigte 
aktuelle Fortschritte im Bereich des Batterierecyclings. 
Von der Universität Münster waren das Institut für Geo ­
informatik, der Exzellenzcluster Mathematik, das Bat ­
terieforschungszentrum MEET und das MExLab Physik 
mit Exponaten und Aktionen beteiligt. Das gemeinsame  
Start­up­Zentrum REACH – EUREGIO der Universität 
Münster und der FH Münster präsentierte innovative 
Start­ups, die sich für eine nachhaltige Energienutzung 
einsetzen. Neben der offenen Ausstellung gab es auch 
spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler.
Stärkung von Communities in Quartieren war Ziel eines  
vom Land geförderten Projektes. (© Hauke Dittrich)
I
n der Allianz für Wissenschaft, einem festen Bündnis aus Universität Münster, FH Münster und Stadt Münster,  
wird in ausgewählten thematischen Schwerpunkten die gemeinsame Arbeit im Schnittpunkt zwischen 
Stadt und Wissenschaft organisiert. Davon profitieren die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner 
ebenso wie die Hochschulen und ihre Studierenden und Lehrenden.
Allianz für Wissenschaft
Gesunde Stadt
Einstimmig hat der Rat der Stadt Münster am 2. Juli 2025 
das Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ be ­
schlos sen. Erarbeitet wurde das Programm unter Feder ­
führung des Wissenschaftsbüros bei Münster Marketing 
in Kooperation mit dem Gesundheits ­ und Veterinäramt 
sowie dem Institut für Geografie der Universität Münster. 
In den Erarbeitungsprozess eingebunden waren rund 150 
Präventions­ und Community Expertinnen und Experten, 
zivilgesellschaftliche Initiativen, Politik, Verwaltung sowie 
interessierte Bürger innen und Bürger. Ermöglicht wurde 
dieser Prozess durch eine mehrjährige Projektförderung 
der Techniker Kranken kasse.
Von Mai 2021 bis Februar 2025 wurde auf der Basis 
der Projektergebnisse das kommunale Handlungs   pro ­
gramm erarbeitet: Es soll geeignete Rahmenbedin ­
gungen für die kommunale Gesundheitsprävention  
schaffen, um die gesundheitlichen Chancen insbeson ­
dere von benachteiligten und vulnerablen Bevölke ­
rungsgruppen in den Quartieren zu verbessern.
In einem Bericht sind der Erarbeitungsprozess und die Ergebnisse des 
Projektes „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ dokumentiert.
Eingebettet in  den Erarbeitungsprozess ist seit 
2024 ein ebenfalls von der Techniker Krankenkasse  
geförderter Verfügungsfonds, durch welchen die 
Mög lich keit besteht, in den Stadtteilen kleine Pilot ­
projekte umzusetzen und im Rückschluss wichtige 
Erkenntnisse für das kommunale Handlungspro ­
gramm einer gesunden Stadt zu gewinnen. Im Jahr 
2025 konnten dank der Förderung acht Mikroprojekte  
in Münster umgesetzt werden. Sie stärken die Gesund ­
heitskompetenz in unterschiedlichen Lebensbereichen 
und richten sich insbesondere an Kinder, ältere Men ­
schen, Frauen mit Migrations ­ und Fluchter  fahrung 
sowie wohnungslose Menschen in Stadtteilen wie  
Gievenbeck, Berg Fidel, Wolbeck und dem Hansaviertel.  
Auch 2026 und 2027 wird der Fonds fortgeführt:  
Für diese Jahre stellt der Förderer insgesamt 100.000 € 
zur Verfügung.
Projektbericht
MS Wissenschaft zu Besuch in Münster: 
Wissenschaft hautnah erleben.
(© Ilja C. Hendel, WiD)

10
9
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Allianz für Wissenschaft
Im Jahr 2025 hat sich KneipenScience als  
Format der Wissenschaftskommunikation in 
Münster entwickelt. Es gab zwei Veranstal ­
tungen, bei denen Forscherinnen und For ­
scher der Universität Münster sowie der FH 
Münster die Möglichkeit hatten, ihre neu ­
esten wissenschaftlichen Er  kenntnisse 
in einer entspannten Atmos phäre vor   ­
zustellen. Sie präsentierten die Themen 
Quantenphysik (aus Anlass des Jahres der 
Quanten  physik) und Kreislaufwirtschaft.
KneipenScience
Viele neue Studierende der Universität bei der Erstsemesterbegrüßung  
im LVM-Preußenstadion. (© Uni MS/Brigitte Heeke)
Ideen von Studierenden der  
FH Münster für den Klimastadt-
prozess: die „Nachhaltigkeits- 
Challenge“. (© Michelle Liedtke)
Gemeinsames Werben von Hochschulen und Stadt um Studierende: der jährlich 
stattfindende Hochschultag. (© Universität Münster/Sophie Pieper)
KneipenScience als ein Bindeglied 
zwischen Wissenschaft 
und Stadtgesellschaft
Wissenschaftlicher Nachwuchs im Fokus
Erstsemesterbegrüßung
Am 8. Oktober fand im LVM ­Preußenstadion wieder die 
Erstsemesterbegrüßung der Universität Münster statt,  
bei der Münster Marketing die Wissenschaftsstadt 
Münster mit einem eigenen Stand vertreten hat. Über 
4.000 Studienanfängerinnen und Studienanfänger  
lernten ihre Universität, aber auch die Stadt kennen, wo 
sie in den nächsten Jahren studieren und leben werden.
Nachhaltige Transformationsgestaltung Semesterabschluss – 
Nachhaltigkeits-Challenge
Im neuen interdisziplinären Masterstudiengang „Nachhaltige Transformationsgestal ­
tung“ an der FH Münster lernen Studierende, wie sie Denkweisen verändern und nach ­
haltige Veränderungen für eine bessere Zukunft umsetzen können. Sie engagieren sich 
zudem auch persönlich in entsprechenden Prozessen. Teil dieses Studiengangs ist die 
„Nachhaltigkeits ­Challenge“ im ersten Semester. Hier arbeiten die Studierenden in  
engem Austausch mit der Stadt Münster zusammen und konzentrieren sich darauf,  
wie die Sichtbarkeit des Klimastadt ­Vertrag weiter erhöht werden kann.
Hochschultag
11.000 Schülerinnen und Schüler, insbesondere aus 
Nordrhein­Westfalen und Niedersachsen, besuchten 
am 14. November 2025 den Münsteraner Hochschul ­
tag. Münsters Hochschulen hatten ihre Türen geöffnet, 
um die Vielfalt der Studienfächer an den verschiede ­
nen Hochschulen Münsters zu präsentieren. Münster  
Marketing organisierte wieder 10 Infopoints in der Stadt 
und unterstützte die Schülerinnen und Schüler bei  
der Orientierung in der sicher für viele noch eher un­
bekannten Stadt.
Hochschultag
Historisches zur Kaffeezeit – Studium  
im Alter
An vier Terminen im Januar und Februar präsentierten  
Studierende vom Studium im Alter der Universität 
Münster ihre Forschung zu Protestbewegungen im 
20. Jahr  hundert. Nach den Präsentationen war Zeit für  
Fragen, was zu konstruktiven und lebhaften Diskussio ­
nen mit dem Publikum führte.

12
11
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Friedensfeuer
Am 15. Mai 2025 wurde im Rathausinnenhof Münster das sogenannte Freiheits­
feuer entzündet, ein Symbol für Frieden, Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung  
erinnerte sowohl an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung von der 
national sozialistischen Herrschaft vor 80 Jahren als auch an den Friedensschluss von 
Münster im Jahr 1648. Darüber hinaus feierten zwei Institutionen in Münster, die enge  
Verbindungen zu den Niederlanden haben, ihr 30 ­jähriges Jubiläum: das Zentrum für 
Niederlande Studien (ZNS) der Universität Münster sowie das 1. Deutsche Nieder­
ländische Korps (1. GNC).
Die Übergabe des Feuers erfolgte im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung  
mehrerer deutscher und niederländischer Institutionen und wurde durch das Inter  reg­ 
Programm Deutschland–Nederland sowie die Europäische Union kofinanziert.
Ukrainetage
Am 16. – 18. Juni 2025 fand die 7. Deutsch ­Ukrainische 
Kommunale Partnerschaftskonferenz in Münster statt 
– ein bedeutendes internationales Treffen mit über 600 
Delegierten aus Deutschland, Polen und der Ukraine. 
Das Friedensbüro unterstützte das federführende Büro 
Internationales auf verschiedenen Ebenen und über ­
nahm u. a. Friedenssaalführungen für die Delegierten zur 
Kommunikation des Friedensprofils der Stadt Münster.
Darüber hinaus war die Konferenz nicht nur als Fach­
dialog organisiert. Die gesamte Stadtgesellschaft war 
eingeladen, sich in einem vielfältigen Rahmenpro ­
gramm zu informieren und einzutauchen in ukrainische 
Perspektiven, Themen und Kultur. Das Friedensbüro 
unterstützte auch hier das Büro Internationales bei der 
Organisation von Veranstaltungen, der Vernetzung von 
Akteurinnen und Akteuren und der Bewerbung. 
Friedensbüro
Info-Stelen zur Geschichte der Kriegsgräber erinnern an das Ende der national-
sozialistischen Gewaltherrschaft. (© Münster Marketing/Dr. Philipp Brockkötter)
Bürgermeisterin Angela Stähler und 
Roelof Bleker, Bürgermeister der Stadt 
Enschede, nehmen das Friedensfeuer  
im Rathaus-Innenhof in Empfang.
(© Münster Marketing /J. Unkelbach)
7. Deutsch-Ukrainische Kommunale  
Partnerschaftskonferenz (© Heiner Witte)
D
as Jahr 2025 stand im Zeichen der Evaluierung, Überarbeitung und Neuausrichtung des Profils „Frieden  
durch Dialog“. Denn wenngleich unstrittig ist, dass ein dauerhafter Frieden ohne Dialog nicht  
möglich ist, stößt ein auf voraussetzungslosem Dialog beruhender Ansatz angesichts zunehmender 
gesellschaftlicher und internationaler Multipolarität, geopolitischer Umbrüche und einer deutlich 
veränderten Perzeption der europäischen Sicherheitslage zunehmend an seine Grenzen.
Friedensbüro
Strategische Weiterentwicklung des 
Erbes des Westfälischen Friedens
Um mit unserer Arbeit nicht in eine belehrende oder 
moralisierende Rolle zu verfallen, wurden in Zusammen­
arbeit mit Historikerinnen und Historikern Leitplanken 
einer inhaltlichen Neupositionierung erarbeitet. Diese 
richtet den Fokus stärker auf offene und auch funda ­
mental strittige Fragen unserer Gesellschaft, löst sich
von unterstellten Konsensen und setzt zugleich auf 
eine breitere, offenere und stärker vernetzte Zusam ­
menarbeit mit vielfältigen Kooperationspartnerinnen 
und Kooperationspartnern. In Verbindung mit der Re ­
strukturierung des Arbeitskreises 1648 wird die Profil­
entwicklung im Jahr 2026 fortgeführt. 
Veranstaltungen und Programmreihen
80 Jahre Frieden
An den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges 
hat Münster in einer durch das Friedensbüro in Koope ­
ration mit den Geschichtsämtern der Stadt kuratierten 
Veranstaltungsreihe erinnert.
Der Titel „80 Jahre Frieden?“ nahm dabei die an den  
Zweiten Weltkrieg anschließende Friedenszeit in den 
Fokus, stellte jedoch auch die Frage, wie friedlich diese 
Zeit tatsächlich war. Der Inhalt der mehr als 30 Veran ­
staltungen reichte dabei von der Regionalgeschichte 
und der mahnenden Erinnerung an die Verbrechen der  
Nationalsozialisten über die Perspektive des Global 
South bis zum Entstehen neuer Freundschaften und 
neuen Vertrauens innerhalb Europas. Dabei kooperier ­
ten mehr als 20 Partnerinnen und Partner – von städ­
tischen Institutionen und Münsters Kirchengemeinden 
bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und 
Hochschulen. 
Das Programm:

14
13
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Friedensbüro
Innergesellschaftliche Vielfalt des Dialogs
Der Ökumenische Friedensdialog, der in Kooperation 
mit der „Deutsche Kommission Justitia et Pax “ und 
der „Evangelische Friedensarbeit “ veranstaltet wurde, 
richtete den Blick auf aktuelle Konflikte in Osteuropa. 
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Dialog, Begegnung 
und Versöhnung tr otz tiefgreifender Verletzungen und 
fortbestehender Gegensätze gelingen können. An dem 
hochkarätig besetzten Podium beteiligten sich unter 
anderem die russische Kultur wissenschaft  lerin Dr. Irina 
Scherbakowa, Mitgründerin der mit dem Friedensnobel­
preis ausgezeichneten Organisation Memorial.
Erstmals seit der Corona ­Krise fand die Lange Nacht 
der Religionen der Volkshochschule Münster statt. 
Teilnehmende  erhielten bei geführten Besuchen einer 
Moschee, der Synagoge, des Zen ­Instituts sowie der  
Dialoge zum Frieden
Unter dem Titel „Dialoge zum Frieden – Zwischen An ­
spruch und Wirklichkeit“ lud die Allianz für Wissenschaft 
vom 19. September bis zum 2. Dezember Bürgerinnen 
und Bürger dazu ein, sich in Lesungen, Podiumsdiskus ­
sionen und Dialogformaten mit aktuellen Friedensfragen 
auseinanderzusetzen. Die Reihe setzte auf eine breite  
Zusammenarbeit von Kultur, Politik, Wissenschaft, 
Religion und Zivilgesellschaft und gliederte sich in die  
Themenfelder „internationale Friedensperspektiven“, 
„innergesellschaftliche Vielfalt des Dialogs“ sowie die 
„Jugend als Zukunftsträgerin des Friedens“. Insgesamt 
organisierten 15 Kooperationspartnerinnen und Koope ­
rationspartner auf diese Weise 10 Veranstaltungen.
Postkarte Dialoge zum Frieden (© Stadt Muenster)
Jugend als Zukunftsträgerin des Friedens
Medien.Macht.Meinung – Schülerinnen ­ und Schüler ­
akademie
Auch die Schülerinnen ­ und Schülerakademie wurde in  
diesem Jahr konzeptionell weiterentwickelt. Zentrales 
Element war die Erweiterung des Zielpublikums: Wäh ­
rend sich das Angebot zuvor vornehmlich an Oberstufen­
schülerinnen und Oberstufenschüler von Gymnasien 
richtete, wurde es nun auf alle Schulformen sowie wei ­
tere Jahrgangsstufen ausgeweitet. Durch den gezielten  
Fokus auf die Medienscouts der Landesanstalt für Me ­
dien Nordrhein ­Westfalen (LfM) konnte ein thematisch 
besonders affines Publikum angesprochen werden. In 
der Folge nahmen Schülerinnen und Schüler aus nahe ­
zu allen Schul  formen – Realschule, Gesamtschule und 
Gymnasium – sowie aus den Klassenstufen 8 bis 11 teil.
Mit dem Kommunikationsdesigner Nikolaus Urban lernten die Teilnehmenden 
der Schülerinnen- und Schülerakademie, wie sie Fake News erkennen.  
(© Stadt Münster )
Treffen der Religionsgemeinschaften  
(© Stadt Münster/Michael Kotowski)
Internationale Friedensperspektiven
Im Themenfeld der internationalen Friedensperspektiven setzte die Veranstaltungs ­
reihe auf vielfältige Kooperationen mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, 
Politik, Kultur und Zivilgesellschaft. In Zusammenarbeit mit Historikerinnen und  
Historikern, Künstlerinnen und Künstlern, und internationalen Gästen wurden globale 
Konflikterfahrungen und Wege aus der Gewalt reflektiert.
Dazu zählte die Lesung „The Volunteer “ in Kooperation mit dem Westfälischen  
Literaturbüro in Unna e. V., bei der der bekannte Schauspieler Wanja Mues aus der 
Auto biografie „The Volunteer “ des ehemaligen IRA ­Terroristen Shane Paul O’Doherty 
las. Der Veranstaltungsort in der ehemaligen York ­Kaserne war dabei bewusst gewählt, 
da hier 1989 ein IRA­Anschlag verübt wurde. 
Ein zweiter Schwerpunkt lag auf Südosteuropa mit der 
Podiumsdiskussion „Friedenflechten I Gesellschaft &  
Politik. 30 Jahre Erfahrungen aus Südosteuropa “ in  
Kooperation mit der Bundeszentrale für politische  
Bildung. Im Mittelpunkt der Diskussion standen dabei 
die Auswirkungen populistischer Narrative auf liberale 
Demokratien, veränderte europäische Friedensvorstel ­
lungen sowie das wachsende Gefühl gesellschaftlicher 
Verwundbarkeit.
Der dritte Schwerpunkt führte weiter in den Global 
South und verband Friedensdiskurse mit dem inter­
religiösen Dialog. So beleuchteten zwei Podiums­
diskussionen von Universität und Bistum Münster mit 
Erzbischof Marco Tin Win aus Mandalay die Situation 
der Kirche in Myanmar und ihre Chancen für inter­
religiöse Begegnungen und Dialog trotz Bürgerkrieg und  
politischer Repression.
Bahá’í­Gemeinde Einblicke in unterschiedliche Glau­
bens  traditionen, ihrer Rituale und Selbstverständnisse.
Bestandteil der „Dialoge zum Frieden“ war auch das 
traditionelle Treffen der Religionsgemeinschaften, 
bei dem rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus 34 
Religions gemeinschaften im Friedenssaal des Histo ­
rischen Rathauses zusammenkamen. Der Empfang,  
zu dem Oberbürgermeister Markus Lewe und Ober­
bürger meisterin Katharina Pötter geladen hatten, 
setzte ein sichtbares Zeichen für Dialog, Toleranz und 
solidarisches Miteinander in demokratischen Stadtge ­
sellschaften. Einen inhaltlichen Impuls gab der Künstler  
Thomas Nufer, der künstlerische Formen des inter­
religiösen und interkulturellen Austauschs vorstellt e.

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15
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Religionsgemeinschaften 
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung des inter­
religiösen Dialogs. Neben dem traditionellen Treffen  
der Religionsgemeinschaften (siehe Seite 14) unter   ­
stützte das Friedensbüro zahlreiche Einzelveranstal ­
tungen, darunter die Ausstellung „Wir sind Schöpfung“ 
des Abraham Accord Institute. In der Folge entwickelte 
sich innerhalb der Religionsgemeinschaften eine starke  
gemeinsame Initiative, die den Wunsch nach Unter­
stützung bei der Gründung eines Rates der Religionen 
an das Friedensbüro herantrug. Das Friedensbüro hat 
daraufhin mehrere Vernetzungstreffen sowie einen 
Workshop mit der Stiftung Weltethos organisiert, die im 
Auftrag des Landes Baden ­Württemberg die Gründung 
von Räten der Religionen begleitet. An diesen Formaten 
beteiligten sich bis zu 25 Religionsgemeinschaften aus 
Münster. Insgesamt konnten damit wesentliche Schritte 
auf dem Weg zur Gründung eines Rates der Religionen 
vor bereitet werden, dessen Umsetzung im Jahr 2026  
vorgesehen ist.
Friedensbüro
Flyer FriendensKulturMonat 2025  
(© Egbert Lüttke Fahle)
Stakeholdermanagement auf lokaler,  
regionaler und internationaler Ebene
Friedensaktive
Auch im Jahr 2026 nahm das Friedensbüro eine zentrale Rolle als Vernetz  ungsstelle 
für die Friedensaktiven der Stadtgesellschaft ein. Dies zeigte sich neben zahlreichen  
kleineren Aktionen, Beratungen und Unterstützungsleistungen insbesondere im 
Friedens kulturmonat, in der Friedenskonvokation sowie in der kontinuierlichen Arbeit 
mit der AG Frieden.
Der September gilt nicht nur den Friedensaktiven in Münster traditionell als Friedens­
kultur monat, der 2025 zum 21. Mal stattfand. Unter dem Titel „Frieden ist ein 
Men schen recht“ organisierten mehr als 20 beteiligte Organisationen insgesamt  
12 Veranstaltungen, die vom Friedensbüro durch Öffentlichkeitsarbeit, Förderungen 
und Koordination unterstützt wurden.
Zudem fand die jährliche Friedenskonvokation statt, an der etwa 30 Friedens  aktive aus 
Münster teilnahmen und aktuelle Themen der Friedensarbeit in Münster diskutierten. 
Die mitorganisierende AG Frieden traf sich im Jahresverlauf viermal, wobei mit dem 
vom Rat geschaffenen Förderbudget in Höhe von 10.000 € insgesamt 19 verschiedene 
Projekte ermöglicht werden konnten.
Europäisches Kulturerbesiegel
Auch 2025 arbeitete das Friedensbüro an dem Euro­
päischen Kulturerbesiegel, das der Stadt 2018 von der 
EU verliehen wurde. Das Siegel anzunehmen bedeutet 
eine dauerhafte Verpflichtung der Stadt, das Kulturerbe – 
hier den Westfälischen Frieden ­ und seine aktuellen und  
zukünftigen Implikationen aktiv in städtisches Handeln  
sowie in Projekte und Programme zu überführen.
Der Leiter des Friedensbüros arbeitete zudem auch 
maßgeblich an der Weiterentwicklung des Siegels auf 
europäischer Ebene zur Verstärkung seiner Bedeutung 
und Sichtbarkeit mit. Das ist nicht nur für das Image 
Münsters als Stadt des Westfälischen Friedens wichtig, 
sondern auch für Gewinnung von Fördermitteln für die 
Friedensvermittlungsarbeit in der Stadt.
Website: www.stadt-muenster.de/frieden 
Blog: www.frieden-durch-dialog.de,
Instagram: @frieden_durch_dialog 
Die Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Schöpfung“ in Münster (v. l.):  
Sharon Fehr (Vorstandsmitglied des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden 
von Westfalen-Lippe und Ehrenvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Münster), 
Abraham Lehrer (Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland),  
Prof. Dr. Michael Quante (Prorektor für Internationales, Transfer und Nachhaltig-
keit), Stadtdechant Ulrich Messing, Bürgermeisterin Angela Stähler, der ehem. 
Ministerpräsident Armin Laschet MdB, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Leiter des 
Zentrums für Islamische Theologie), Regierungspräsident Andreas Bothe,  
Ludger Hiepel (Beauftragter der Universität Münster gegen Antisemitismus)  
und Hanim Ezder (CEO Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer 
Frauen e. V.) (©TheCreate)
Strategische Themenkommunikation 
und Wissensvermittlung im digitalen  
wie analogen Raum
Das Friedensbüro kommuniziert auf unterschiedlichen 
Wegen. Im digitalen Raum geschieht dies mit eigenem 
Instagram ­Kanal „Frieden durch Dialog“ (@frieden_
durch_dialog), einem Blog (www.frieden ­durch­dialog.
de) und einer Website (www.stadt­muenster.de/frieden). 
Hinzu kommen spezifische Websites zu Einzel  themen. 
2025 ist eine Publikation entstanden, die das Jubiläums­
jahr 2023 doku  mentiert. Zudem ent  stand ein neuer 
Film zur Rezeption des West  fälischen Friedens, der in 
der Bürgerhalle gezeigt wird.
Zunehmend wird die Expertise des Friedensbüros viel ­
fach für Vorträge und Führungen in und außerhalb des 
Friedenssaals und im Hochschulbereich angefragt.

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17
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Im Rampenlicht – Öffentlichkeitsarbeit 
für Münsters Stadtteile
Um die Vielfalt und besonderen Qualitäten der Münster­
schen Außenstadtteile stärker sichbar zu machen, wurde  
die Öffentlichkeits ­ und Imagearbeit auch im ver ­
gangenen Jahr gezielt fortgeführt. Ziel war es, sowohl 
Münster anerinnen und Münster  aner als auch Besucher­
innen und Besucher für bislang weniger bekannte Orte 
zu sensibilisieren und die Selbst  präsentation der Stadt ­
teile nach innen und außen zu stärken.
Atmosphärische Bilder zeigen die Stadtteile aus unter ­
schiedlichen Perspektiven und stellen ihre individuellen  
Qualitäten in den Mittelpunkt. Die Aufnahmen stehen  
für nichtkommerzielle Zwecke frei zur Verfügung 
und können unkompliziert als Bilddownload genutzt 
werden. Ergänzend wurden ausgewählte Motive als  
kostenfreie Postkarten aufgelegt, die unter anderem in 
der Münster Information erhältlich sind.
Darüber hinaus ging es im vergangenen Jahr hoch hin ­
aus. In Zusammenarbeit mit dem Münsteraner Filme ­
macher Simon Jöcker wurden Drohnenfilme erstellt, 
die die Stadtteile aus ungewohnten Blickwinkeln  
zeigen. Die Bilder und Videos werden regelmäßig über  
die Social Media ­Kanäle von Münster Marketing ver ­
breitet und mit Hinweisen auf Veranstaltungen und 
Aktiv  itäten in den Stadtteilen kombiniert.
Quartiersmanagement
Rund 200 Gäste sind der Einladung von Oberbürgermeister Markus Lewe zum Festakt „Münster – Eine Gemeinschaft in Vielfalt: 50 Jahre Gebietsreform “ gefolgt. 
Mit dabei waren auch alle Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister Münsters.  (© Münster Marketing / Ralf Emmerich)
Post  karten mit den schönsten  
Motiven aus allen 18 Außen -
stadtteilen sind kostenfrei  
unter anderem in der Münster 
Information und in den Bezirks-
verwaltungsstellen erhältlich.
(© Münster Marketing /
Ralf Emmerich)
Quartiersmanagement
Münster zeichnet sich neben seiner besonderen Innenstadt auch durch seine zahlreichen und sehr viel  fäl­
tigen Stadtteile aus. Hier leben die meisten Menschen. Die Stadtteile sind nicht nur Wohnorte, sondern eigene  
Mikro zentren mit einer jeweils besonderen Kultur und Atmosphäre mit zahlreichen Vereinen und Institutionen, 
eben Menschen, die sich für ihr Lebensumfeld engagieren. Das Quartiersmanagement bei Münster Marketing  
unterstützt die Akteurinnen und Akteure vor Ort bei der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte: mit inhaltlicher 
Beratung, praktischer Hilfe und finanzieller Unterstützung.
Münster: Eine Gemeinschaft in Vielfalt – 
50 Jahre Gebietsreform
Vor 50 Jahren trat am 1. Januar 1975 in Nordrhein ­West­
falen die kommunale Gebietsreform in Kraft, durch die 
das Stadtgebiet Münsters auf mehr als das Vierfache  
seiner damaligen Fläche anwuchs und zahlreiche  
ehemals selbstständige Gemeinden Teil der Stadt wur ­
den: Elf heutige Außenstadtteile wurden in das Stadt ­
gebiet eingegliedert und erhöhten die Einwohnerzahl 
nachhaltig. Durch diese Neuordnung wuchs die Fläche 
Münsters auf rund 300 Quadratkilometer, was sie zur 
flächenmäßig zweitgrößten Stadt in Nordrhein ­West­
falen machte.
Unter dem Titel „Münster – Eine Gemeinschaft in Viel ­
falt: 50 Jahre Gebietsreform“ verband ein Festakt histo ­
rische Rückblicke mit einem Blick in die Zukunft. Alle  
Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister 
nahmen mit jeweils einer Delegation aus ihrem Stadt ­
bezirk an der Veranstaltung teil und gestalteten sie 
maßgeblich mit.
Betont wurde beim Festakt immer wieder, dass – trotz 
so manchen Widerstands zu Beginn – aus dem Zusam ­
menschluss im Lauf der Jahrzehnte eine vielfältige und 
doch gemeinsame städtische Identität entstanden sei. 
Neu aufgelegt wurde im vergangenen Jahr u. a. eine 
Adventswebsite zu weihnachtlichen Kulturangeboten 
und Veranstaltungen in Münsters Stadtteilen.
Ergänzend macht das Quartiersmanagement zukünftige 
Stadtteilentwicklungen und ­ projekte auf der Website 
muensterzukunft.de  sichtbar, um die Profilbildung 
der Stadtteile und ihre Wahrnehmbarkeit als lebendige 
Teile der Stadt Münster zu unterstützen.
Advent in den
Stadtteilen
Bilderdownload 
der Stadtteilfotos
Drohnenfilme der Stadtteile 
("Papierfliegerfilme")
50 Jahre  
Gebietsreform

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19
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Nachbarschaft bedeutet mehr als nur nebeneinander zu wohnen. Nachbarschaft 
bedeutet, den Menschen gegenüber zu kennen, sich auszutauschen und gemein ­
same Erlebnisse zu teilen. Und genau hier setzten die York:Quartierstage vom 27. 
bis 30. August 2025 an. An vier Tagen hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des 
Stadtteils die Gelegenheit, sich kennenzulernen, sich über die weitere Entwicklung 
Gremmendorfs umfassend zu informieren oder gemeinsam baulich aktiv zu werden.
Der engste Austausch entsteht, wenn man gemeinsam etwas schafft. Und so konnten  
alle Anwesenden selbst Hand anlegen und unter fachlicher Begleitung im Rah ­
men einer öffentlichen Bauwerkstatt Sitzmöbel aus Holz für den Stadtteil bauen.  
Die Bauwerkstatt war zudem eingebettet in das Modellprojekt Integration von 
Bezirksregierung und Polizeipräsidium Münster. Beim Bau der Möbel war dann  
auch zu sehen, wie Kinder, Ältere und Geflüchtete aus der benachbarten zentralen  
Unterbringungseinrichtung (ZUE) gemeinsam an der Zukunft des Stadtteils arbeiteten.
Ein weiterer wichtiger Baustein beim Aufbau funk ­
tionierender Nachbarschaften ist die Entwicklung des 
ehemaligen Offizierskasinos auf dem York ­Gelände  
zu einem lebendigen Ort der Demokratie. Während 
die bauliche Umgestaltung über das Bundes ­Förder­
programm „Nationale Projekte des Städtebaus (NPS)“ 
sichergestellt ist, galt es im vergangenen Jahr vor 
Ort ehrenamtliche Trägerstrukturen aufzubauen, 
die das Haus in Zukunft mit Leben füllen und den  
Betrieb sicher  stellen werden. In einem intensiven 
Prozess, der seitens der Stadtverwaltung von einer 
ämterüber  greifenden Arbeitsgruppe aus dem Amt 
für Immobilien  management, dem Kulturamt und der 
Projekt  koordination Zentrenentwicklung Gremmen ­
dorf bei Münster Marketing eng begleitet wurde, ist 
es gelungen, ein tragfähiges Nutzungskonzept für das 
historische Gebäude zu entwickeln.
Auf Grundlage dieses Konzeptes wurde von aktiven  
Ehrenamtlichen eine passende Satzung für einen  
gemeinnützigen Verein erarbeitet, ein erster Vor  stand  
besetzt und mit einer Kaminlesung im York:Kasino 
bereits ein erster Schritt zu einem leben  digen Demo­
kratieort unternommen. Der Verein York:Kasino  
Erinnern – Begegnen – Gestalten e. V. ist nun der erste 
Ansprech  partner für die Stadtverwaltung, um einen 
entsprechenden Nutzungsvertrag mit der Stadt zu 
schließen und so das York:Kasino für die Menschen im 
Stadtteil zugänglich zu machen. Der Verein wird nach 
dem angestrebten Ratsbeschluss dazu, voraussichtlich 
im Juli 2026, für die breite Mitarbeit im Verein und im 
Haus werben, um schon vor dem Umbau des Hauses  
die Arbeit dieses Bürgervereins im Stadtteil zu eta­
blieren. Der Umbau des ehemaligen Offiziers  kasinos 
muss aufgrund der Förderbedingungen aus dem NPS ­ 
Programm Ende 2028 abgeschlossen sein.
York:Quartierstage – ein neues Stück Quartier wird lebendig!
York:Kasino – erinnern, begegnen, gestalten: Stadtteilarbeit selbst in die Hand nehmen!
Der Bereich vor dem ehemaligen 
Wachgebäude wurde zur 
Nachbarschaftsmeile mit Bühnen, 
Infoständen, einer Pop-up-Kneipe 
und offener gemeinsamer Küche.
 (© Stadt Münster/Michael C. Möller)
Während der York:Quartierstage  
fanden geführte Stadtteilspazier -
gänge statt.  (© Stadt Münster/
Michael C. Möller)
Gemeinsamer Möbelbau während der York:Quartierstage 
 (© Stadt Münster/Michael C. Möller)
Die Stadtteilspaziergänge waren stets gut besucht.  (© Stadt Münster/Michael C. Möller)
Neben der nachbarschaftlichen Weiterentwicklung im 
Stadtteil richtet sich der Blick der Projektkoordination 
bei Münster Marketing in diesem Jahr verstärkt auf die 
Abs  timmungen zur Planung der baulichen Anpassungen  
im Stadtteil. Nachdem Ende 2025 die lang herbei­
gesehnten positiven Nachrichten zur Weiterentwick ­
lung des Einzelhandels im Stadtteil öffentlich wurden 
(großflächiger Einzelhandel auf dem Gelände der Land ­
marken AG, Eröffnung des neuen Aldi ­Marktes und An ­
kündigung des SuperBioMarktes) nehmen nun auch 
die Planungen zur baulichen Umgestaltung der neuen 
Mitte Gremmendorf erheblich an Fahrt auf.
Die Projektkoordination Zentrenentwicklung Gremmen­
dorf ist in diese Planungsprozesse eng eingebunden und 
verbindet dabei die planerischen Aspekte mit den ört ­
lichen Besonderheiten und Erwartungen. Hier zeigt sich 
die passende Architektur des Gesamtprozesses mit Ein ­
richtung des Zentrenbeirates Gremmendorf als lokalem 
Beratungsgremium für Politik und Verwaltung als wirk ­
sames Instrument zur Bündelung von Themen und als 
Multi plikator vor Ort.
Ausblick Ortsmitte Gremmendorf
Zentrenbeirat Gremmendorf – ehrenamtliches Engagement  
für die Stadtentwicklung  (© Stadt Münster/Michael C. Möller)
Gremmendorf
Der Stadtteil Gremmendorf in Münsters Südosten 
steht insbesondere aufgrund der großflächigen Kon ­
version des ehemaligen York ­Kasernengeländes vor 
tiefgreifenden und umfangreichen Veränderungen. 
Der erwartete Bevölkerungszuwachs von fast 6.000 
neuen Einwohnerinnen und Einwohnern erfordert  
neben baulich ­infrastrukturellen Anpassungen in erster  
Linie auch ein Zusammenwachsen von alten und neuen  
Nachbarschaften. Die im Herbst 2024 etablierte Pro ­
jektkoordination zur Zentrenentwicklung in Grem­
men  dorf hat daher im ersten Jahr ihres Wirkens  
ein Hauptaugenmerk auf eben diesen wichtigen  
Bereich des künftigen Miteinanders gelegt.
 
Quartiersmanagement

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Quartiersmanagement
Bauwerkstatt Berg Fidel – gemeinsam Stadtteil gestalten
Im Juli 2025 fand im Stadtteil Berg Fidel eine offene Bauwerkstatt statt, 
die eindrucksvoll zeigte, wie gemeinschaftliches Engagement zur Auf ­
wertung öffentlicher Räume beitragen kann. An drei aufeinanderfolgen ­
den Tagen wurde der Außenbereich des Quartierstreffs Berg Fidel zu 
einer offenen Werkstatt unter freiem Himmel, in der zahlreiche Anwoh ­
nerinnen und Anwohner aller Altersgruppen aktiv an der Gestaltung 
neuer Stadtmöbel mitwirkten. Gemeinsam entstanden Sitzhocker und 
eine große Eckbank für die Quartiersmitte sowie ein Podest mit integ ­
riertem Stauraum für den Skatepark Berg Fidel.
Ziel der Bauwerkstatt war es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort 
öffent  liche Räume aufzuwerten, Teilhabe zu ermöglichen und das soziale  
Miteinander im Quartier zu fördern.
Getragen wurde das Projekt von einer breiten Kooperation lokaler  
Akteurinnen und Akteure im Arbeitskreis Berg Fidel, darunter Alte 
Post e. V., AWO Quartierstreff, Communityforschung Berg Fidel, Skate­
boarding Münster e. V., Stadtteilhaus Lorenz ­Süd, Stadtplanungsamt  
sowie Quartiers  management von Münster Marketing. Unterstützt wur ­
de die Bauwerkstatt zudem von der Bezirksvertretung Münster ­Hiltrup.
Stadtteilfest Berg Fidel – im Zeichen der Gesundheit
Aufbauend auf der zuvor erfolgreich umgesetzten Bau ­
werkstatt in Berg Fidel wurde der öffentliche Raum  
erneut zum Ort der Begegnung und Beteiligung: Im 
Sommer fand ein offenes Stadtteilfest statt, das sport ­
liche Aktivität, Gesundheitsprävention und gemein ­
schaftliches Erleben miteinander verband. Zusammen 
mit dem Arbeitskreis Berg Fidel und der Universitätsme ­
dizin Münster, die im vergangenen Jahr ihr 100 ­jähriges
Jubiläum feierte, wurde ein vielfältiges Programm auf 
die Beine gestellt. Eine besondere Attraktion waren 
die Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten  
aus dem regionalen Sport: Sportlerinnen und Sport ­
ler von Preußen Münster, dem USC Münster und den  
Uni Baskets standen für Gespräche und Autogramme 
zur Verfügung.
Unter fachlicher Anleitung 
entstanden bei der Bauwerkstatt 
Berg Fidel hochwertige, funktionale 
und individuell gestaltete Möbel 
für den Stadtteil. (© Münster
Marketing/MünsterView)
Der Coerdefonds wird als Maßnahme des InSEKs Coerde zu einem Anteil  
von 60 % aus Mitteln der Städtebauförderung (Sozialer Zusammenhalt)  
finanziert. Coerde setzt mit den Mitteln aus dem Coerde  fonds auf 
bürgerschaft  liches Engagement im Stadtteil. Der Coerdefonds unter ­
stützt kreative und nachbarschaftsorientierte Projekte, die das Quartier 
lebenswerter, sozialer und attraktiver gestalten.
Das Quartiersmanagement bei Münster Marketing begleitet die Um ­
setzung des Fonds gemeinsam mit der Stadtplanung. Im Mittelpunkt 
steht die umfassende Beratung und Begleitung der Akteurinnen und 
Akteure: Von der Antragstellung über die Projektplanung bis zur 
Umsetzung erhalten Initiativen Unterstützung vor Ort, telefonisch, 
digital, über die eigens bereitgestellte Website, das Fördervideo – 
und sogar die Antragstellung kann mündlich erfolgen. Diese niedrigschwel ­
lige An  sprache ermöglicht es einer Vielzahl von Bewohnerinnen und Bewohnern, 
ihre Ideen einzubringen und aktiv an der Entwicklung des Stadtteils mitzuwirken.
Zudem koordiniert das Quartiersmanagement den Beirat, der über die Förderent ­
scheidungen berät, und sorgt dafür, dass die Projekte transparent, bürgerschaft ­
lich getragen und wirkungsvoll umgesetzt werden. Durch diese enge Begleitung 
werden lokale Netzwerke gestärkt, Synergien zwischen Projekten erzeugt und die 
aktive Mitgestaltung im Stadtteil Coerde nachhaltig gefördert. 
Im Rahmen des Baustarts des multifunktionalen Stadt ­
teilhauses Coerde wurde am 10. Mai am bundesweiten  
Tag der Städtebauförderung der Grundstein des 
Stadtteil hauses gelegt. Das Tandem ­Team aus Stadtteil­
koordinatorin der Stadtplanung und Quartiersmanage ­
ment bei Münster Marketing organisierte hierzu einen 
Aktionstag mit und für den Stadtteil. Im Mittelpunkt 
standen die geplanten Entwicklungen in Coerde sowie 
das neue Stadtteilhaus, das bis 2027 fertiggestellt wird 
und künftig als zentraler Ankerpunkt am Hamannplatz 
fungieren soll.
Der Aktionstag bot Bürgerinnen, Bürgern, Akteurin ­
nen und Akteuren transparente und niedrigschwellige  
Einblicke in die laufenden Planungen und die Förder­
zusammenhänge. Für den Bau des Stadtteilhauses  
konnten durch die Stadt Münster Fördermittel in 
Höhe von 12,8 Mio. € für das etwa 16 Mio. € Projekt  
ein geworben werden. 
Nähere Informationen finden sich auch für den Stadtteil 
sichtbar am Bauzaun und zukünftig auch per QR ­Code  
auf einer Website, die rund um die Bauprojekte in  
Coerde informiert, denn hier tut sich viel und das  
Interesse ist groß. Direkt am Hamannplatz wird die 
Melanchton schule neu gebaut und das Quartier Kiese ­
kampweg neu entwickelt. 
Tag der Städtebauförderung – Stadtteilhaus und 
Hamannplatz Coerde
CoerdeBerg Fidel
Coerdefonds
Tag der Städtebauförderung Coerde 2025 (© Stadtplanungsamt)
Weitere 
Informationen  
unter:
Die Autogrammstunde mit 
Sportlerinnen und Sportlern von 
Preußen Münster, dem USC Münster 
und den Uni Baskets war bei  
den Kindern aus Berg Fidel  
neben zahlreichen sportlichen  
Mitmach angeboten sehr beliebt.
(© UKM/Wibberg)

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Mit der Veranstaltungsreihe Wirtschaftsfrühstück  
Coerde als Kooperationsveranstaltung des Büros des 
Oberbürgermeisters mit dem Coerde ­Zukunfts prozess, 
der Wirtschaftsförderung und des Tandems aus Müns ­
ter Marketing und der Stadtplanung, schafft d as For ­
mat erstmals eine Verbindung der lokalen Wirtschaft 
miteinander und informiert zu aktuellen Projekten 
und Prozessen, wie dem künftigen Stadtteilhaus und  
dem Hamannplatz.
Unterstützung, Beratung und Förderung im Stadtteil Coerde
Das Quartiersmanagement Münster Marketing unterstützt eine Vielzahl 
von Projekten, die direkt aus und mit dem Stadtteil entstehen und oft  
einen Lückenschluss darstellen. So wurden im Rahmen der „Coerdinale  
– das Quartiersfest im Stadtteil“ die Baumscheiben des beliebten  
Kletterbaums gestaltet, der im Zuge der Umgestaltung der Ortsmitte  
Coerde abgebaut werden musste. Darüber hinaus begleitet das Quartier­
management die pädagogischen Fachkräfte Coerdes in einem gemein­
samen Projekt, das Fachkräfte gewinnen und das positive Image des 
Stadtteils stärken soll. Dieses wird durch eine Filmreihe, die Website und 
Social Media ­Kanäle sichtbar umgesetzt. 
Wirtschaftsfrühstück Coerde
Quartiersmanagement
Wirtschaftsfrühstück  
(© Stadt Münster/Patrick Schulte)AG Starkes Coerde
Ein besonderer Schwerpunkt 2025 waren Aufbau und 
Stärkung des Ehrenamtes im Stadtteil, das sich, anders  
als in gewachsenen, eher dörflich strukturierten Stadt ­
teilen, nicht ohne Unterstützung herausbildet und 
stark wird. Diese Aufgabe wird Zeit und Kraft kosten;  
wir arbeiten an der Seite der FreiwilligenAgentur Müns ­
ter, suchen durch Veranstaltungen und Information 
Zugang zu Interessierten und bieten unsere Unterstüt ­
zung für ihre freiwillige Arbeit im Stadtteil an.
Besonders hat sich das Tandem ­Team 2025 zur Aufgabe  
gemacht, ein anderes wichtiges Standbein im Ehren ­
amt in Coerde wieder stärker aufzubauen – die AG 
Starkes Coerde.
Dieser ehemals wichtige Motor des Stadtteillebens 
war durch die Corona ­Pandemie, veränderte Akteurs­
strukturen und weniger neuer Mitglieder inaktiver ge ­
worden. Mit dem Prozess zum Neuaufsatz wurden 
die Ursprünge der Arbeitsgruppe aufgearbeitet, ge ­
meinsam neue Schwerpunkte und Ziele definiert und 
Projektideen entwickelt. Dabei kam unter anderem 
ein vergessenes Stadtteil ­Logo wieder zum Vorschein, 
das nun frei zugänglich auf der Website des Quartiers­
managements im Bereich des Fotodownloads von  
Coerde ­Bildern heruntergeladen werden kann. 
Im Jahr 2026 sollen die neuen Projektideen in Projekt­
gruppenarbeit und gemeinsam mit neuen aktiven  
Kräften aus dem Stadtteil umgesetzt werden – ein  
weiterer Schritt zur Stärkung des Stadtteils und der 
Stadt  teil identiät.
Gesundheitsfestival „Feel Good Coerde“
Im Stadtteil Coerde fand am 5. September 2025 mit 
dem Gesundheitsfestival „Feel Good Coerde“ eine 
ganztägige Veranstaltung zu den Themen Gesund ­
heit, Prävention und Bewegung statt. Das Projekt ging 
aus den Quartiersgesprächen des Prozesses Coerde 
Zukunft hervor. Das Quartiersmanagement unter ­
stützte das Gesundheitsamt bei der Konzeption und 
Umsetzung und begleitete das Projekt als Schnitt ­
stelle zwischen Verwaltung, lokalen Akteurinnen und  
Akteuren und Bewohnerschaft. 
Feel Good Coerde-Plakat und Handzettel  
(© Münster Marketing/Viola Keller)
Graffiti in Kinderhaus
 (© Stadtplanungsamt)
Kinderhaus: Sprickmannplatz – Weiterführung der Umgestaltung
Die Weiterentwicklung des Sprickmannplatzes in Kinderhaus basiert auf einem 
Werkstattverfahren zur Neugestaltung des Platzes. Seit Anfang 2024 trifft sich regel­
mäßig eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Bezirksbürgermeister, Vertreterin ­
nen und Vertretern des Begegnungszentrums am Sprickmannplatz, Eigentümer­
innen und Eigentümern, dem Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, 
dem Stadtplanungsamt sowie dem Quartiersmanagement von Münster Marketing. 
Ziel ist es, die erarbeiteten Vorschläge zu priorisieren und schrittweise umzusetzen.  
Dabei handelt es sich um viele kleine, aber durch die Beteiligung der Akteurinnen und 
Akteure sehr wirksame und sofort sichtbare Verbesserungen im Ortsbild.
Kinderhaus

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
City- und Veranstaltungsmanagement
City- und Veranstaltungs-
management
Netzwerk von Eigentümerinnen und Eigentümern in der Altstadt 
Das Zentrenmanagement – ein Bündnis der Stadt, der Wirtschaftsförderung und der Initiative starke Innenstadt 
– legt den Fokus aktuell auf die Gründung eines Netzwerks von Eigentümerinnen und Eigentümern von Gewerbe ­
immobilien in der Altstadt. Ein vertrauensvolles Miteinander ist wichtig, da diese meist für mehrere Jahre über 
den Besatz in den Erdgeschosslagen und damit auch über die Wertigkeit und Attraktivität des Angebots in unserer 
Stadt entscheiden. 
Mit Unterstützung des Landes Nordrhein ­Westfalen wollen die Akteurinnen und Akteure im Zentrenmanage ­
ment Negativentwicklungen im Besatz der Erdgeschosslagen entgegenwirken. Ziel von individuellen Kontakten 
und kleinformatigen Veranstaltungen ist es, eine Kommunikationsebene zu Entscheidungsträgern für Neu ­ bzw.  
Nachvermietungen aufzubauen. Außerdem fand im Mai dieses Jahres erstmals eine exklusive Veranstaltung mit 
interessantem Programm und Austauschmöglichkeiten statt, zu der alle Eigentümerinnen und Eigentümer von  
Gewerbeimmobilien von Handelslagen in der Altstadt eingeladen waren. 
Neue Ideen für das Martiniviertel
Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Klimaschutz 
und mehr Raum für alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad  
unterwegs sind – das sind die Ziele für die Zukunft im 
historischen Martiniviertel. Die Stadtverwaltung kon ­
kretisiert aktuell die Planungen zur Umgestaltung der 
Hörsterstraße, Martinistraße und Stiftsherrenstraße  
sowie des kleinen Platzes am Bült. Das Konzept war 2022 
der Siegerentwurf im NRW ­Fördermittelwettbewerb 
„ZukunftStadtRaum“. Vor den baulichen Veränderun ­
gen modernisieren die Stadtnetze Münster die Versor ­
gungsinfrastruktur im Viertel.
Münster Marketing begleitet die Kommunikation der 
gesamten Baumaßnahme und unterstützt außerdem 
die Initiative engagierter Gewerbetreibender – darunter 
Einzelhändler und Gastronomen – den Zusammenhalt 
zu stärken und die Herausforderungen der Umbau­
maßnahmen gemeinsam zu meistern. Das Ziel ist, das 
Viertel lebendig zu halten und Besucherinnen und  
Besucher sowie Kundinnen und Kunden auch während 
der Bau  phase anzuziehen. Nach Fertigstellung soll das 
Viertel als grüner, klimafreundlicher und barrierefreier 
Raum mit deutlich mehr Aufenthaltsqualität in Wert  
gesetzt sein.
Neue Bestuhlung auf dem Harsewinkelplatz
Ein Platz zum Verweilen statt zum Parken – das ist die 
Idee hinter der neuen Bestuhlung des Harsewinkel­
platzes, die gemeinsam von der Quartiersgemeinschaft 
vor Ort initiiert und gemeinsam mit dem Zentren­
management Münster ausprobiert wurde.
Neue Parkordnung im Kiepenkerlviertel sorgt für mehr Aufenthaltsqualität
Seit Ende September präsentiert sich das Kiepenkerlviertel spürbar offener und ein ­
ladender. An Drubbel, Roggenmarkt, Bogenstraße und Spiekerhof wurden die Park ­
möglichkeiten am Straßenrand reduziert, um mehr Raum für Fußgängerinnen und 
Fuß gänger zu schaffen. Gemeinsam mit den privaten Akteurinnen und Akteuren vor 
Ort und bestehenden Bündnispartnern konnte dieses Vorhaben umgesetzt werden. In 
einem nächsten Schritt ist die Umsetzung weiterer Fahrrad  abstell  mög lich keiten sowie 
grüner Akzente geplant. Das Citymanagement hat hier maß   geb   lich den Austausch mit 
den Stakeholdern und die Koordination innerhalb der Ver    waltung organsiert. 
Nach einem Beteiligungsverfahren für den Stadtraum neben der Apostelkirche wird 
das Citymangagement in engem Austausch mit der Quartiersgemeinschaft und  
der Initiative starke Innenstadt an der Umgestaltung der Fläche in den „Apostel ­
garten“ mitwirken. 
Besucherinnen und Besucher  
konnten vor Ort Ideen und Entwürfe 
zur Umgestaltung und neuer  
Nutzung kennenlernen und erleben.
(© Stadt Münster/Meike Reiners)
Wo vorher ein stillgelegter 
Brunnen stand, blüht jetzt 
ein farbenfrohes Blumenbeet. 
(© Initiative starke Innenstadt)
Die gelben Stühle, bereits bekannt von der Domplatz-Oase, laden auf dem  
Harsewinkelplatz zum Verweilen ein. (© Wolfgang Nietan)
Brunnenbepflanzung an der Neubrückenstraße
Mit einer farbenfrohen Bepflanzung wurde der der   zeit 
stillgelegte Brunnen in der Neubrückenstraße tempo ­
rär belebt und damit deutlich aufgewertet. Initiiert und 
finanziert wurde das Projekt von der Ini  tiative starke 
Innenstadt Münster. Im Schulter   schluss mit dem Amt 
für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltig  keit und Müns ­
ter Marketing konnte das Projekt um  gesetzt werden.
Der Harsewinkelplatz mit der eindrucksvollen „Kirschen­
säule“ des Künstlers Thomas Schütte ist eigentlich als 
Fußgängerzone ausgewiesen. In den vergangenen Jah ­
ren wurde er jedoch zunehmend als Parkplatz genutzt 
und verlor damit ein Stück seiner Aufenthaltsqualität. 
20 gelbe Stühle luden dann nach dem Modell der „Dom­
platz­Oase“ seit dem Sommer dazu ein, Platz zu nehmen 
und den besonderen Charakter dieses vielleicht nicht 
ganz im Fokus stehenden Innenstadtortes zu entdecken.
Die Viertelgemeinschaft kümmert sich mit großem En ­
gagement um die tägliche Organisation: Sie übernimmt 
morgens das Herausstellen und abends das Einräumen 
der Stühle – und trägt so entscheidend dazu bei, dass der 
Harsewinkelplatz mehr bieten kann als bislang. Das City­
management begleitet und unterstützt dieses bürger ­
schaftliche Engagement der Anrainer innen und Anrainer.

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Westseite Bahnhofsviertel
Das Bahnhofsviertel hat seit einigen Jahren ein negatives Image. Drogenhandel,  
Gewaltdelikte und die daraus resultierende erhöhte Polizeipräsenz tragen dazu bei. 
Gleichzeitig besteht ein starkes zivilgesellschaftliches Engagement durch die ISG Bahn ­
hofsviertel Münster e. V. als lokale Quartiersgemeinschaft, die sich seit Jahren für die 
Aufwertung dieses Areals einsetzt. Enger Partner der ISG ist das Citymanagement bei 
Münster Marketing. 
In Arbeitssitzungen von Stadt, Polizei und Anrainern des Viertels ist in 2024 u. a.  
vereinbart worden, einen „Runden Tisch für die Westseite des Bahnhofsviertels“ zu  
organisieren, um einen regelmäßigen Austausch über aktuelle Entwicklungen und 
Maßnahmen zu ermöglichen. Die Geschäftsführung für den Runden Tisch liegt bei 
Münster Marketing. Die Moderation übernehmen die Leitungen von Ordnungsamt  
und Münster Marketing. 
Die Arbeit am Runden Tisch stärkt die dringend erforderliche Zusammenarbeit aller 
Kräfte, verbessert das Verständnis für die Situation und motiviert zum Handeln. So 
ist aus dem Kreis erstmals ein Bahnhofsviertel ­Fest entstanden, das am 7. Juni 2025  
stattgefunden hat und in dessen Rahmen sich zahlreiche Institutionen aus dem Viertel 
präsentieren konnten.
20. Hansemahl lockt auf den Prinzipalmarkt
Am 3. Mai 2025 hat das Citymanagement gemeinsam 
mit den Kaufleuten zur Hansetafel auf den Prinzipal ­
markt eingeladen. Dieses besondere Veranstaltungs ­
format fand bereits zum 20. Mal statt und lockte 
wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in 
die Innenstadt. Für den Lounge ­Bereich zwischen  
Michaelisplatz und Stadthausturm wurden erstmals 
40 weiße Sessel von Ron Arad nebst Tischen arrangiert.
City- und Veranstaltungsmanagement
Das beliebte Hansemahl begeisterte mit vertrauten Elementen. Eine beeindruckende  
100 Meter lange Tafel mit eleganten weißen Hussen und buntem, regionalem  
Frühlingsblumenschmuck zog sich vom Historischen Rathaus bis zur Salzstraße.  
(© Münster Marketing/Peter Schwabe)
Besucherinnen und Besucher 
machten es sich auf den weißen 
Sesseln von Ron Arad bequem.  
(© Münster Marketing/  
Peter Schwabe)
Salzstraßenviertel
Auch im Bereich des Clemensgartens und Servatii ­
kirchplatz war der Umgang mit verhaltensauffälligen 
Menschen im vergangenen Jahr ein bestimmendes 
Thema. Das Citymanagement hat auch in 2025 Aus ­
tauschformate mit den Ordnungs ­ und Sozialbehörden  
organisiert. In gemeinsamen Gesprächen sind Maß ­
nahmen und Verabredungen für ein gemeinsam abge ­
stimmtes Vorgehen vereinbart worden.
Blumenampeln in der Ludgeristraße
Der Ludgeriviertel e. V. und das Zentrenmanagement 
haben erstmals in 2025 gemeinsam elf Straßenlaternen 
entlang der Fußgängerzone mit Blumenampeln ausge ­
stattet. Diese gemeinsame, bürgerschaftlich initiierte 
Aktion soll nicht nur das Stadtbild ver  schönern, son ­
dern auch die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und 
Bürger sowie Besucherinnen und Besucher erhöhen.
Tragen zur Stadtverschönerung bei: die neuen Blumenampeln. (© Ilse Mentrup)

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
City- und Veranstaltungsmanagement
Zu Münsters größter Yogastunde auf dem Prinzipalmarkt 
kamen am Sonntagmittag mehrere Hundert Sportbegeisterte. 
(© Amt für Kommunikation/Heiner Witte)
1. – 2. Eröffnung des „SchlauRaum 2025” im Open-Air-Hörsaal 
an der Stubengasse. (© Münster Marketing/Peter Schwabe) 
3. Wissensbar (© Münster Marketing/Peter Schwabe)
In Tretbooten auf dem Aasee Vorträgen  
zu lauschen, war eine der beliebtesten Aktionen. 
(© Münster Marketing/Peter Schwabe)
Seine Inszenierung „Kipppunkt” zeigte  
das Theater Titanick im Rahmen des „SchlauRaum”  
auf dem Hafenplatz. (© Münster Marketing/Peter Schwabe)
Das Wissenschaftsfestival SchlauRaum: 
„Wieso? Weshalb? Gesund?“ 
Dass Münster eine Stadt der Wissenschaft ist, ist mehr 
als eine Behauptung: das Wissenschaftsfestival „Schlau ­
Raum“ ist ein Beleg für die enge Verbindung der Stadt 
mit der Wissenschaft, die sich nicht wie ein Nebenein ­
ander, sondern wie eine Verbindung im gemeinsamen 
Netz anfühlt. Aus der langjährigen Partnerschaft der 
Universität Münster, der FH Münster, des Universitäts ­
klinikums Münster mit der Stadt Münster ist auch 2025 
wieder das Wissenschaftsfestival „SchlauRaum“ ent ­
standen – mit generöser Unterstützung von der Stiftung 
der Sparkasse Münsterland Ost.
Eine Woche lang, vom 5. bis 11. Juli 2025, hatten dabei 
alle Münsteranerinnen und Münsteraner und ihre Gäste  
Gelegenheit, der Wissenschaft ganz nah zu kommen. 
Im öffentlichen Raum, auf Plätzen wie dem Stuben ­
gassenplatz, dem Platz des Westfälischen Friedens und 
dem Prinzipalmarkt, aber auch auf dem Aasee und im 
Stadtteil Berg Fidel sowie in ganz besonderen Räumen, 
wie der 21. Ebene des Ostturms des UKMs, konnte jede 
und jeder am Wissen über unsere Gesundheit teilhaben, 
da unter dem Motto: „Wieso? Weshalb? Gesund?“ ver ­
schiedene Aspekte in Bezug zur Gesundheit beleuchtet 
wurden. Gesundheit aus der Perspektive von Mobilität 
und Prävention, psychische Gesundheit, die Zukunft 
des Gesundheitswesens und die Zusammenhänge zwi ­
schen Klima und Gesundheit wurden aufgegriffen, um 
mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu 
kommen.  Gesundheit ist ein Thema, das in unserer Stadt 
einen großen Stellenwert hat. Münster will eine gesunde  
Stadt sein, in jeder Hinsicht, und ihre Bewohnerinnen 
und Bewohner unterstützen ganz offensichtlich diese 
Prioritätensetzung.
Neben Vorlesungen im Open ­Air­Hörsaal auf der 
Stuben gasse, die man im gemütlichen Deckchair verfol ­
gen konnte, Tretbootvorlesungen auf dem Aasee oder 
einem Spaziergang durch das Modell des menschlichen 
Darms der Felix Burda Stiftung auf dem Platz des West ­
fälischen Friedens, gab es über 150 Veranstaltungen 
und Projekte zum Zuhören und Mitmachen, die ganz im 
Sinne eines umfassenden Gesundheitsverständnisses 
angelegt waren. 
Einer der Höhepunkte des Festivals, das auch den 100. 
Geburtstag der medizinischen Fakultät der Universität 
Münster mitfeierte, war die Yogastunde, bei der über 
600 Menschen auf dem Prinzipalmarkt ihr Gesund ­
heitsbewusstsein unter Beweis stellten. Gesundheit 
ist eben kein Thema für wissenschaftliche Expertisen, 
sondern für alle Menschen. Gesundheit braucht Raum 
in unserem Leben und eben auch in unserer Stadt – das 
war sicher eine der wichtigsten Erkenntnisse der belieb ­
ten Veranstaltung gemeinsam mit der Wissenschaft in  
unserer Stadt.
Aftermovie zum 
SchlauRaum

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Stadtfest Münster Mittendrin
Vom 15. bis zum 17. August 2025 fand die mittlerweile  
neunte Auflage des beliebten Stadtfestes Münster  
Mittendrin statt. Mit seinen verschiedenen Veranstal ­
tungsinseln analog der Wegestruktur in der Innenstadt 
ist Münster Mittendrin nicht mehr aus der Münsteraner 
Innenstadt wegzudenken. Das sehr vielseitige Programm 
mit unterschiedlichen Ausprägungen an den verschie ­
denen Orten in der Innenstadt lockte erneut mehrere 
Tausend Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Ein 
Highlight waren wieder die Top ­Act Konzerte auf dem 
Domplatz, diesmal u. a. mit Cyril, Meute und Break Free.
Veranstaltungsservice
Zum Stadtfest gab es auf dem Domplatz wieder an allen drei Abenden Konzerte. 
(© Münster Marketing/Benjamin Wiesner)
Atmosphäre auf dem Lamberti-Kirchplatz.  
(© Münster Marketing/Peter Schwabe)
Der Veranstaltungsservice von Münster Marketing unterstützt bei der Planung und 
Durchführung öffent  licher Veranstaltungen im Stadtgebiet. Er berät zu organisatori ­
schen Fragen, nennt die Ansprechpersonen städtischer Ämter und denkt mit von der 
ersten Idee bis zur Umsetzung. Dazu gehören unter anderem Termin ­ und Standortab ­
stimmungen sowie Hinweise zu praktischen Themen wie Infrastruktur, Sicherheit oder 
Abfallmanagement. Darüber hinaus bietet der „Runde Tisch der Veranstaltenden von 
Stadt­ und Stadtteilfesten“ einen Austausch und die Vernetzung der Organisierenden.
Veranstaltungstermine werden zusätzlich im städtischen Veranstaltungskalender  
sowie im Monatsjournal „Münster live“ veröffentlicht. 
Schauraum – das Fest der Museen  
und Galerien in Münster
Münster wurde auch 2025 wieder zur Bühne für Kunst, 
Kultur und Stadterleben und verwandelte vertraute 
Plätze in außergewöhnliche Orte.
Herzstück des Schauraums vom 4. bis 6. September 
war erneut der „Domplatz ­Park“, ein ehemaliger Park ­
platz, der seit drei Jahren inzwischen autofrei ist und 
mitten in der Stadt mit fest installierten Sitz  möbeln 
Platz zum Entspannen, Arbeiten oder Picknicken bie ­
tet. Zum Schauraum verwandelt er sich in eine Lounge 
und öffnet damit den Blick für die Potentiale dieses 
Alltagsraums.
Neben der beliebten Domplatz ­Oase, einem lauschigen 
Ort für kurze Ruhepausen, verwandelt die Initiative star ­
ke Innenstadt (ISI) auf der Rückseite des Mode  geschäfts 
Schnitzler eine Parkplatzfläche in den „Platz für den 
Moment“. Höhepunkt des Schauraums ist der nächt­
liche Besuch der Museen und Galerien am Samstag.
Schauraum 2025 (© Münster Marketing/Peter Schwabe)
City- und Veranstaltungsmanagement

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Nachtbürger-
meisterei
E
in vielfältiges, sicheres, aktives und gleichzeitig 
verträgliches Nachtleben in Münster fördern 
– das ist das Ziel des Nachtbürgermeister ­Tan­
dems, das seit Oktober 2022 das Citymana­
gement ergänzt. Vor allem durch regel  mäßigen  
Austausch und gutes Zuhören ermitteln Lisa Marie  
Tubies und Manuel Rojano Marin Bedürfnisse,  
Wünsche und Probleme, um darauf aufbauend ent ­
sprechende Lösungen zu  erarbeiten, die Münsters  
Nacht stärken. Dabei kann sich das Tandem über 
eine enge Zusammen   arbeit mit vielen unterschied ­
lichen Akteurinnen und Akteuren  freue n.
Nächtlicher Freizeitlärm
Die enge Zusammenarbeit des Nachtbürgermeister ­ 
Tandems mit dem Ordnungsamt mündete 2025 in 
einem fachstellenübergreifenden Jour Fixe. Durch 
den regelmäßigen Austausch konnten aufkommende 
Lärmkonflikte analysiert, Lösungsansätze diskutiert 
und Aufgaben aufgeteilt werden. Zu letzteren gehörte 
das engmaschige Begleiten und Beraten von neu ent ­
stehenden Clubs und Bars sowie das Organisieren und 
Moderieren von Gesprächsrunden für Betriebe und 
Anwohnende.
Auch der Fachaustausch mit dem NRW ­Ministe ­
rium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr wurde 
fortgesetzt: Im Rahmen der Dialogreihe „Zielkon ­
flikte in innerstädtischen Quartieren aus Sicht des 
Immissions  schutzes“ haben sich Verwaltungs ­ und 
Branchenvertretende zum neuen Schwerpunkt­
thema „nächtlicher Freizeitlärm“ vernetzt. Lisa Marie  
Tubies durfte bei der Auftaktveranstaltung einen 
Input  vortrag beisteuern und arbeitete anschließend 
an der AG zur Erstellung eines Leitfadens für Open ­Air­
Veranstaltungen mit. 
Nichtkommerzielle  
Outdoor-Veranstaltungen
Ein Jahresschwerpunkt in der Arbeit des Nachtbürger ­
meister­Tandems lag in der Auslotung von Möglich keiten 
für die freie Szene, nichtkommerzielle Open ­Air­Ver­
anstaltungen im öffentlichen Raum durchzuführen. Im 
Dialog zwischen der Verwaltung, den Kollektiven, den 
Nachtkulturbetrieben und den Anwohnenden zeigte  
sich der gemeinsame Wunsch nach Planbarkeit und 
transparenter Kommunikation. So sollten die unter ­
schiedlichen Interessen der involvierten Gruppen in Ein ­
klang gebracht werden.
Auf der Basis der geäußerten Wünsche und Bedürfnisse 
hat das Tandem ein Konzept erarbeitet, das die niedrig ­
schwellige Anmeldung und Durchführung von nicht ­
kommerziellen Open ­Airs unter Berücksichtigung von 
gemeinsam aufgestellten Regeln auf geeigneten Flächen 
zum Ziel hat. Das Konzept fand im Sommer 2025 erst ­
mals Anwendung: Die in enger Zusammenarbeit mit 
der Stadt durchgeführte Pilotveranstaltung der freien 
Szene konnte positiv evaluiert werden, sodass das 
Nachtbürger meister­Team die Arbeit an dem Konzept 
anschließend fortsetzte. 
Fortführung bewährter Projekte: städtische 
Awareness teams und achtsame Orientierungswoche
Positiv evaluiert und deshalb fortgesetzt werden konn ­
ten zwei Projekte für sicheres und umsichtiges Feiern:
Das in Kooperation mit dem Ordnungsamt und dem Amt 
für Gleichstellung 2024 erstmals eingesetzte städtische 
Awarenessteam begleitete wieder den Rosen  montag 
und den 1. Mai. Feiernde, die eine Grenzüberschrei ­
tung erlebt hatten oder aus anderen Gründen Hilfe 
benötig ten, konnten sich telefonisch oder persönlich 
an das Team wenden. Dabei handelten die Awareness ­ 
Mit arbeitenden in enger Abstimmung mit dem Kommu ­
nalen Ordnungsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und 
dem Team der städtischen Kampagne „Voll ist out“.
Ebenfalls weiterverfolgt wurde das Projekt für eine um ­
sichtige Orientierungswoche, an dem das Nacht  bürger­
meister­Tandem zusammen mit dem AStA der Universi ­
tät Münster arbeitet. Vertreterinnen und Vertreter der 
AWM, der Beratungsstelle Frauen ­Notruf Münster e. V., 
der universitären Nachhaltigkeits ­Stabstelle, der Polizei,  
des Ordnungsamts, des Sozialamts und des Projekts 
Kultur:inklusive sind der Einladung zum Workshop ­
tag für Fachschaften gefolgt, in dessen Rahmen Ideen 
und Konzepte für eine gelungene Orientierungswoche  
diskutiert wurden. Ein Ergebnis der Gespräche ist, dass 
die AWM den Fachschaften Taschenaschenbecher zur 
Verfügung gestellt haben, um die Umweltbelastung 
durch Zigarettenstummel zu reduzieren.
Landes- und bundesweite Vernetzung 
der Nachtbürgermeisterinnen und Nachbürgermeister
Ein Grundpfeiler der Arbeit des Tandems blieb der Austausch mit den  
Nachtbürgermeisterinnen und Nachtbürgermeistern anderer Städte 
im deutschsprachigen Raum, die sich unter dem Namen „Nacht Konsil“ 
organisiert haben. Neben einem monatlichen Jour Fixe zur Beratung bei 
akuten Anliegen hat das Netzwerk mehrere digitale Schulungen in den 
Bereichen Schallschutz, Awareness sowie Nachtleben im Baurecht und in 
der Stadtplanung organisiert. Zu Europas größter Nachtkulturkon  ferenz 
„Stadt nach Acht“ hat das „Nacht Konsil“ zwei Panels zu den Themen 
„Good Practices für die kommunale Nachtleben ­Steuerung“ und „In­
strumente für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung 
und Nachtkultur“ beigesteuert. Lisa Marie Tubies wurde im November 
2025 abermals als eine von drei Vertreterinnen und Vertretern des Nacht  
Konsils wieder  gewählt. Auch auf der Landesebene wurde die fachliche 
Vernetzung beibe halten, um NRW ­spezifische Themen und Fragestellun ­
gen kollegial angehen zu können.
Nachtbürgermeisterei
Lisa Marie Tubies im Umwelt-Ministerium(© Stadt Münster)
Bis in die Abendstunden gut sichtbar: Die Awareness-Anlaufstelle  
an Rosenmontag. (© Münster Marketing )
Gruppenfoto Nacht Konsil (© Stadt nach Acht)

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Öffentlichkeitsarbeit
U
nsere Öffentlichkeitsarbeit koordiniert und begleitet die profilgebenden Veranstaltungen und  
Projekte von Münster Marketing, damit sie ihre kommunikative Wirkung entfalten und ihre Botschaft 
bei den Bewohnerinnen und B ewohnern ankommen kann. Das heißt, wir nutzen unsere profilgeben ­
den Veranstaltungen ganz gezielt, um eine möglichst große Zielgruppe innerhalb und außerhalb der 
Stadt zu erreichen und die Qualität unser er Stadt in das Bewusstsein und die Herzen der Menschen zu pflanzen.
Unsere TOP ­Themen auch für die überregionale Kommunikation: Münster Experience – Tourismus ­ und 
Kongress ­Strategie für die Stadt Münster, Hansetag und Hansetafel, Wissenschaftsfestival „SchlauRaum“, 
Kultur  festival Schauraum, Veranstaltungsreihe „Dialoge zum Frieden“, Neuauflage Krimiflyer und die 
Advents  kampagne.
Öffentlichkeitsarbeit
Auslandsmarketing
Die K ommunikationsmaßnahme n von Münster Mar ­
keting in den Auslandsmärkten richten wir strategisch 
auf die Hauptquellmärkte der Gäste aus. Der Fokus liegt 
auf den Niederlanden, den deutschsprachigen Nachbar ­
ländern Österreich und Schweiz sowie Großbritannien, 
Spanien und den USA.
Münster Marketing agiert nicht isoliert, sondern arbeitet  
eng mit verschiedenen Partnern zusammen, um die  
Effizienz der Kommunikationsstrategien zu maximieren. 
Zu den Partnern zählen insbesondere der Münster ­
land e. V., der Tourismus NRW, die Historic Highlights  
of Germany (HHoG) und die Deutsche Zentrale für  
Touristik (DZT).
Diese Kooperationen sorgen dafür, dass die Budgets 
effektiv eingesetzt und oft durch Fördergelder aufge ­
stockt werden können.
Niederlande
•  Münster als Partner des Tourismus NRW e. V.: cross ­
mediale Kampagne „Feel Good“ der DZT Amsterdam: 
Zielgruppe: Nachhaltigkeitsorienterte Reisende/ 
ganzjährige Laufzeit
•  Münster als Partner der DZT ­Amsterdam: Advents ­
kampagne des großen Online­Reisportals Cityzapper 
mit Einträgen in den Christmas Markets Guide, dem 
Blog, Newsletter (88.950 Abonnenten), Bannerschal ­
tung, Ausspielung über Social Media, Platzierung 
bei NL­Reiseveranstalter Oad mit einer geschätzten 
Reichweite von rund 707.125 
UK
Mit dem Tourismus NRW: Partner der „Feel Good“ Kam ­
pagne der DZT London mit dem Reiseportal Culture Trip, 
einem internationalen Reise ­ und Inspirationsportal,  
das Reisenden per Website und App Angebote an kura ­
tierten Inhalten, Insider ­Tipps und Buchungsmöglich ­
keiten rund um (nachhaltiges) Reisen bietet.
Die Reichweite von Culture Trip in den Top 3 Ländern 
nach individuellen Nutzern (Unique User): USA (2,2 Mil ­
lionen UU), UK (1,25 Millionen UU), Kanada (320.000 
UU), insgesamt 8,6 Millionen Follower in den sozialen 
Medien und 3,1 Millionen App Downloads.
Der Münster­Artikel erzielte mit 3:51 Minuten die höch­
ste Verweildauer, das Local Interview mit der Türmerin 
Martje Thalmann brachte es auf 1:09 Minuten Verweil ­
dauer. Über die Social Media ­Kanäle gab es eine Sicht ­
barkeit über 721.522 Impressionen und 10.748 Klicks auf 
die Culture Trip Seiten.
•  Ergänzend gab es gemeinsam mit dem FMO und dem 
Münsterland e. V. Einträge in den Presse ­B2B­News­
letter (1.150 selektierte Kontakte) und den B2C­News­
letter(10.000 Abonnentinnen und Abonnenten) der 
DZT London für den britischen Markt.
•  Zum Kunst­ und Kulturfestival „Schauraum – das Fest 
der Museen und Galerien“ war der britische Blogger 
James Haskins zu Gast. Der Besuch erfolgte in Koope ­
ration mit dem LWL ­Museum für Kunst und Kultur. 
James präsentierte auf seinem Blog traveller.james 
und seinen Social Media ­Kanälen mit über 1 Million 
Reichweite pro Monat Münster als Kunst­ und Kultur­
standort – auch bereits mit einem Verweis auf die 
Skulptur Projekte 2027.
•  Besonders erfreulich: Die DZT London hat den 
Reise journalisten Richard Mellor nach Münster ver ­
mittelt, der nach seinem Besuch in unserer Stadt 
einen großen Münster ­Artikel in der Londoner  
Sunday Times veröffentlichte.
Österreich
Als exklusiver Partner des Tourismus NRW: Beteiligung 
an der crossmedialen Kampagne der DZT Wien mit der 
ÖBB und DB – auch vor dem Hintergrund, dass Münster  
nun eine durchgehende Nachtzug ­Verbindung nach 
Öster reich hat.
Kampagnenziel: Durch die Platzierung von besonde ­
ren Reiseideen und der Bewerbung von klimafreund ­
lichem und nachhaltigem Reisen mit der Bahn soll die 
Anzahl der Reisenden mit den ÖBB von Österreich nach 
Deutschland gesteigert werden.
Insgesamt verzeichnete die Kampagne mit Stand 
30.06.2025 eine Reichweite von 81.367.829 Kontakt ­
punkten.
 The Sunday Times Artikel (© Richard Mello)
Zahlreiche Akteurinnen und  
Akteure des Wissenschaftsfestivals  
SchlauRaum luden zu mehr  
als 150 Programmpunkten ein –  
unter anderem auf dem Aasee.  
(© Stadt Münster/Patrick Schulte)

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Öffentlichkeitsarbeit
Advent in Münster
Der Advent mit den sechs Weihnachtsmärkten ist ein 
echter Publikumsmagnet und gehört zu den wichtigsten  
Münsterthemen. Die begleitende Adventskampagne  
von Münster Marketing zählt zu den reichweiten stärksten 
Kampagnen und positioniert die Stadt erfolg  reich über­
regional und international.
Ihr Erfolg beruht auf dem starken Netzwerk, das ver ­
schiedene Akteure miteinander verbindet: Stadt­
marketing, Weihnachtsmarktbetreiber, Innenstadtkauf ­
leute, Viertel  gemeinschaften, Gastronomie, Kirchen, 
Kulturakteure, Stadtwerke, das Messe ­ und Congress 
Centrum Hal le Münsterland ebenso wie Ordnungsamt 
und Polizei.
USA
Bewerbung des englischen Online ­Magazins „Explore  
Münster“ im Magazin „GNTO Resource Guide“ der DZT 
New York. Das Magazin richtet sich gezielt an das US ­
Fachpublikum und wurde den beiden großen Fach ­
magazinen „Travel Weekly“ (Aufl. print & online insg. 
105,143) und „TravelAge West“ (Aufl. print & online 
69.452) beig elegt. Die Münster ­Anzeige mit einem 
QR­Code zum Online ­Magazin stand im Kontext der 
Historic Highlights of Germany (HHoG).
Netzwerkarbeit der Historic Highlights of Germany 
(HHoG) 
In der Marketingkooperation der Historic Highlights of 
Germany arbeiten 17 historisch relevante Hochschul ­
städte, darunter Freiburg, Augsburg und Heidelberg, 
seit 40 Jahren zusammen, um gemeinsam eine Sichtbar ­
keit auf internationalen Märkten, vor allem in Spanien  
und den USA, zu erreichen.
Durch diese Mitgliedschaft profitiert Münster von star ­
ken Netzwerkstrukturen und Mitgliedschaften in den 
Fokusmärkten. Im US ­Markt ist das z. B. die Gemein ­
schaft Mitglied der USTOA (United States Tour Operator 
Association), dem Verband der bedeutenden US ­Reise­
veranstalter. Die Mitgliedschaft bei der ETOA (European 
Tourism Association) eröffnet Zugriff auf das Netz ­
werk, Veranstaltungen und Marktforschungsmaterial 
der Vereinigung der europäischen Reiseveranstalter.  
Vor dem Hintergrund der Digitalisierungs  strategie der 
Deutschen Zentrale für Tourismus und der damit ver ­
bundenen stärkeren Online ­Ausrichtung können durch 
von der DZT kofinanzierte reichweitenstarke Online ­
B2C­Kampagnen umgesetzt werden, welche die stra ­
tegischen Ziele durch eine erhöhte Wahrnehmung 
unterfüttern. Dazu gehört auch eine Sichtbarkeit auf 
den Auslandsportalen der Deutschen Bahn über eine 
Beteiligung der HHoG am German Railpass, einer Art 
Interrail ­Ticket für ausländische Gäste, mit dem es in 
den einzelnen Städte Vergünstigungen gibt. 
Ebenso organisieren die HHoG gemeinsam mit der 
DZT und der Deutschen Bahn regelmäßig Besuche von 
Journa  listen, Bloggern, YouTubern etc. in den Städten, 
um authentischen Content in den Märkten zu platzie ­
ren. Die DZT und HHoG übernehmen dabei die Orga ­
nisation sowie Anreisekosten mit Flug und Bahnticket, 
was budgetär für Münster Marketing allein sonst nicht 
zu stemmen wäre. Münster Marketing gestaltet und  
organisiert das Programm vor Ort.
Für den spanischen Markt war zum Beispiel 2025 die 
Bloggerin Sara Rodriguez zu Gast. Auf ihrem Blog 
„Mindful Travel“ und über ihre Social Media ­Kanäle 
(Reichweite 230.000) arbeitet sie mit vielen Tourismus ­
destinationen zusammen und präsentierte Münster in 
ihrem großen Netzwerk. 
Riesiger Chor auf dem Domplatz: Tausende Münsteranerinnen 
und Münsteraner sowie Gäste der Stadt versammelten sich zu 
„Münster singt“. (© Münster Marketing/Christian Menz)
Veranstaltungsbausteine
Aufstellen der Tanne: Gemeinsam mit der Feuerwehr 
und dem Grünflächenamt – der Termin hat sich in­
zwischen zu einem Medienevent entwickelt.
Eröffnung: Die Weihnachtsmärkte eröffnen zur Blauen 
Stunde mit einem kleinen moderierten Bühnenpro ­
gramm vor der Weihnachtstanne an der Lambertikirche.
Münster singt:  Über 10.000 Menschen stimmen zur 
Blauen Stunde auf dem Domplatz mit David Rauterberg 
Weihnachtslieder an. „Münster singt“ ist das Highlight 
im Advent. Das Format – vor allem gedacht für die Men ­
schen hier vor Ort – schafft Identifikation und inzwi ­
schen kommen auch viele Gäste von außerhalb dazu.
Adventsmusik vom Sentenzbogen: Blechbläser­
ensembles spielen an den Adventssamstagen, choreo ­
grafiert von der Westfälischen Schule für Musik.
Willkommensbausteine/Servicepakete
P & R vom Parkhaus Coesfelder Kreuz: Gemeinsame  
Aktion von Stadtwerken und Stadt für ein smartes 
Mobilitäts  angebot, das für die Adventszeit konzipiert 
wurde und inzwischen an jedem Samstag nutzbar ist. 
Für 5 Euro können samstags bis zu 5 Personen parken 
und mit den Linienbussen in die Stadt shutteln. 
Mobile Münster Information: An den Adventssams ­
tagen von 11 bis 15.30 Uhr ist per Fahrrad eine mobile  
Münster Information unterwegs: Mitarbeitende von 
Münster Marketing fahren durch die Innenstadt und 
machen an viel besuchten Orten Halt. Sie haben Stadt ­
pläne, den Advents ­Pocketplan, Broschüren und Pro ­
spekte im Gepäck und helfen bei Fragen weiter. Das 
Info­Fahrrad „Gisela“ ist gut am roten touristischen „i“ 
zu erkennen.
Reisebusse:  Laut Auswertung des Amtes für Mobili ­
tät und Tiefbau nutzten in der Adventszeit 825 Reise­
busse den Schlossplatz, davon viele Doppelstöcker. 
2023 waren es 827 und 2024 insgesamt 756 Busse.
Wir versorgen die Ankommenden mit Informations­
material und Stadtplänen.
www.mindfultravelbysara.com

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GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Neue Website 
Mit zuletzt über 800.000 Besuchen und 2 Millionen Seitenansichten in einem Jahr ist die Website von Münster  
Marketing eine der wichtigsten Informationsquellen für Gäste, Bürgerinnen, Bürger, Partnerinnen und Partner rund 
um die Themen Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Kongresse, Wissenschaft, Frieden und vieles mehr.
Digitale Kommunikation/Social Media
Facebook
Mit 7,5 Mio. Aufrufen, 73.441 Content­Interaktionen und einer Followerzahl von über 20.500 Menschen ist unser Face­
book­Kanal auch 2025 weiter gewachsen. Hier sprechen wir vor allem Münsteranerinnen und Münsteraner an und  
informieren über aktuelle Ereignisse, Veranstaltungen und Entwicklungen in der Stadt. Um unser Profil weiter zu 
schärfen, haben wir in diesem Jahr verstärkt zielgruppengerechte Inhalte ausgespielt, die auf das Interesse unserer  
lokalen Community abgestimmt sind. 
Instagram
Unser Instagram ­Kanal @exploremuenster hat aktuell  
über 28.500 Followerinnen und Follower. Im Jahr 
2025 gab es 2,3 M io. Aufrufe mit einer Reichweite von 
384.413. Als visuelle Plattform steht hier die Inspira ­
tion im Fokus: eindrucksvolle Stadtansichten, Geheim ­
tipps, Stadtviertel ­ Porträts und Impressionen aus dem 
Münster aner Alltag. Gemeinsam mit unserer Community  
zeigen wir Münsters schönste Seiten: Wir kuratieren 
die besten Bilder aus unserer Community und fea ­
turen regel  mäßig inspirierende Bilder und Videos auf  
unserem Kanal. Durch dieses Community ­Engagement 
wird Münster aus vielen individuellen Perspektiven 
sichtbar, und der Austausch zwischen Münsteraner­
innen und Münster  anern, Gästen und Fans der Stadt 
wird gefördert.
Außerdem arbeiten wir stetig daran, die Beziehungen zu 
Influencerinnen und Influencern, zu Content Creators  
sowie digitalen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren  
zu stärken, die ihre Identifikation mit der Stadt online  
zum Ausdruck bringen. Bei Veranstaltungen setzen wir  
immer wieder auf die Zusammenarbeit mit Influen­
cerinnen und Influencern, die ihre Perspektive auf Müns ­
ter mit einer breiten digitalen Community teilen. Ob 
Stadtfeste, Kulturveranstaltungen oder touris tische High­
lights – durch diese Partnerschaften erreichen wir neue 
Zielgruppen und stärken das digitale Image der Stadt.
LinkedIn
Im Zuge der Optimierung unserer Online­Strategie möch­
ten wir unsere Präsenz auf LinkedIn weiter ausbauen. Mit 
aktuell 3.015 Followerinnen und Followern und einem 
Wachstum von über 30 % im vergangenen Jahr zeigt sich, 
dass das Interesse an Münster als Wirtschafts ­, Wissen ­
schafts­ und Kongressstandort stetig wächst.
LinkedIn dient uns als zentrale Plattform, um Fachpubli ­
kum, Stakeholder und Partner gezielt anzusprechen. Hier 
teilen wir relevante Informationen zu den Themen Kon ­
gresse, Stadtentwicklung, Wissenschaft, Tourismus und 
Standortmarketing. 
Über das gesamte Jahr 2025 wurde außerdem eine Kam­
pagne für das Kongressbüro Münster realisiert. Ziel­
setzung dieser Maßnahme war die stärkere Fokussierung 
Münsters als attraktiven Tagungs­ und Veranstaltungsort 
und die Erhöhung der Sichtbarkeit in der Fachwelt. Mit 
einer Marktdurchdringung von über 40 % sowie einer  
erzielten Performance über dem Branchendurchschnitt 
ist dieses Ziel erfüllt worden.
Um kontinuierlich steigenden Nutzungszahlen und 
gleichzeitig stark veränderten Ansprüchen gerecht zu 
werden, wurde die Website von Münster Marketing 
neu konzipiert, mit dem Ziel,
•  alle Tätigkeitsfelder von Münster Marketing zu
 verankern (Themen wie Bürgerbeteiligung, Entwick ­ 
 lung der Stadtteile, Nachtbürgermeisterei oder  
 Smart City sind neu hinzugekommen)
•  die damit einhergehenden, neuen Zielgruppen  
besser anzusprechen
• die technischen und optischen Möglichkeiten des  
 neuen städtischen Designs zu nutzen (größere   
 Fotos, Videos, flexible Seitenstruktur, optimierte  
 mobile Ansicht) 
Mit interner Unterstützung des Amtes für Kommu ­
nikation wurde im September 2025 ein kompletter  
Relaunch der Website veröffentlicht.
Die neue Website legt den Fokus auf die am stärksten 
nachgefragten Bereiche der Neuigkeiten, Profilthemen 
sowie Veranstaltungen und bietet für jede Zielgruppe
(Gäste, Bürgerinnen und Bürger, Stakeholder und Kun ­
dinnen und Kunden) einen passenden Einstieg: 
• Münster entdecken (Gäste und Kundinnen und  
 Kunden) 
• Im Dialog Münsters Zukunft gestalten (Bürgerinnen  
 und Bürger)
• Allianzen und Netzwerke knüpfen (Stakeholder aus
 allen Bereichen der Stadtgesellschaft)
• Kongresse veranstalten (Hochschulen, Unternehmen,  
 Institutionen)
Zusätzlich wurde die Website um neue Funktionalitäten 
wie den Location Finder und eine Open ­Data­Schnitt ­
stelle erweitert und für einen neuen Veranstaltungs­
kalender vorbereitet.
Die neu eingeführte KI ­basierte Übersetzungsfunktion 
ermöglicht die Übersetzung der Website in zehn ver ­
schiedene Sprachen mit nur je einem Klick.
Öffentlichkeitsarbeit
Und das alles 
unter einem Dach: 
Besondere Kampagnen und Aktionen 
Auch 2025 haben wir mit gezielten Social Media ­Kampagnen, Kooperationen und  
neuen Formaten die Sichtbarkeit Münsters erhöht und Menschen mit dem Stadtgefühl 
verbunden. Dabei setzten wir auf visuelles Storytelling, Eventbegleitung in Echtzeit, 
gezielte Influencer ­Kooperationen und interaktive Formate, um möglichst viele Men ­
schen in der digitalen Welt für Münster zu begeistern. 
Beim Hansemahl und beim Schauraum begleiteten wir das Event mit Aftermovie ­ 
Reels, Live ­Stories und Posts, um die einzigartige Atmosphäre der Veranstaltungen  
digital erlebbar zu machen. Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Instagrammern  
erreichten wir zu beiden Veranstaltungen eine große organische Reichweite. 
Screenshot Reel  
@muensterjovellandplus

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41
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Tourismus
M
ünsters Gästezahlen sind auch 2025 noch ein ­
mal gestiegen – allerdings nur leicht um 0,4 %. 
Damit liegt Münster im Trend beim Deutsch ­
land Tourismus, der auch weiterhin eine Schwäche  
beim Geschäftstourismus, aber eine Dynamik beim 
Freizeit ­ und hier vor allem beim Städtetourismus  
erkennen lässt. Damit verzeichnet Münster seit meh ­
reren Jahren stabile Tourismuszahlen auf einem hohen 
Niveau, das deutlich über dem der Jahre vor der Corona ­ 
Pandemie liegt.
Tourismus
Die Strategie „Münster Experience “ befindet sich nach 
kurzer Zeit in der konkreten Umsetzung und hat bereits 
eine Neugestaltung der Website ausgelöst. Dafür wurden 
Bilder und Texte schrittweise so aufbereitet, dass sie –  
soweit möglich – auf einer Open ­Data­Basis genutzt  
werden können.
Des Weiteren gehören die vielen Beiträge und Ideen aus 
der Bevölkerung (#10.000 Schritte) und der Hotels zu  
interessanten Stadtspaziergängen, das Roll ­out des  
Location Finders für Tagesplanerinnen und Tagesplanern  
auf open Open ­Data­Basis  und eine Reihe von Maß­
nahmen für d en Kongressstandort sind unmittelbare 
Folgeprojekte der Strategie.
Der Münsterland e. V. betreibt gemeinsam mit dem 
Data Hub NRW eine zentrale Datenbank für touris ­
tische und regionale Informationen. Sehenswürdig ­
keiten, Veranstaltungen, Unternehmen und Routen 
werden dort strukturiert, dreisprachig und maschinen ­
lesbar bereitgestellt. Münster Marketing ist Partner des 
gemeinsamen Datenmanagements. Das Datenportal 
dient als zentrale Datenbank, deren Inhalte Kommu ­
nen, der Stadt Münster und weiteren Partnerinnen und 
Partnern  zur Entwicklung digitaler Angebote zur Verfü ­
gung stehen. Diese Zusammenarbeit stärkt die Sichtbar ­
keit der Region und der Stadt Münster bei KI­Assisten ten 
und erleichtert den Partnerinnen und Partnern die Ent ­
wicklung digitaler A ngebote. 
Tourismus- und Kongress-Strategie „Münster Experience “
Dieses für Münster auch in ökonomischer Hinsicht überaus wichtige Feld zukünftig gut 
weiterzuentwickeln, das Gleichgewicht zwischen den Gästen und der einheimischen  
Bevölkerung zu halten und das authentische, qualitätvolle besondere Stadtangebot auch 
weiterhin anbieten zu können, ist das Ziel der 2025 vorbereiteten und einstimmig vom 
Rat verabschiedeten Tourismus­ und Kongress­Strategie „Münster Experience“.
Nachhaltigkeit, Digitalisierung der Angebote und ihrer Zugänglichkeit weiter zu ent­
wickeln und ihre Qualität ständig zu verbessern – das sind die künftigen Schwerpunkte  
der Arbeit im Tourismus. Die Stadt wird dabei als Netz kleinräumiger Quartiere  
verstanden, die atmosphärische Vielfalt in Wert gesetzt unter anderem auch, um 
die Gäste länger zu halten. Unsere Tourismus ­ und Kongress ­Strategie „Münster  
Experience “ ist inzwischen landes ­ und bundesweit beachtet und dient vielen Desti ­
nationen als Vorbild. 
Unsere Partnerinnen und Partner bei der Erstellung der Strategie kommen aus vielen 
verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – der Tourismus ist nur einer davon. Dieses  
Netzwerk haben wir als begleitendes Perspektivboard verstetigt, mit dem wir auch die 
zukünftige Entwicklung und die Umsetzung der Strategie gemeinsam vorantreiben. 
Auch das macht uns zur Vorreiterin im Wettbewerb der touristischen Destinationen.
Zusammenarbeit mit der Region Münsterland
Die Zusammenarbeit mit dem Münsterland e. V. ist seit Jahren und vor allem seit der Verabschiedung der Markenstrategie 
überaus eng und fruchtbar. Die Marke, die Stadt und Land als zwei Seiten einer Medaille versteht und die die Span ­
nung zwischen städtischer Urbanität und ländlichem Naturraum in Wert setzt, erlaubt unseren beiden touristischen 
Organisationen eine gut abgestimmte, einander ergänzende Vermarktung und Kommunikation. Die Tatsache, dass über 
70 % der touristischen Anfragen in der Münster Information und im Historischen Rathaus mit Themen und Zielen im  
Münsterland verbunden sind, spricht dieselbe Sprache: Münster und das umgebende Münsterland werden als eine  
touristische Destination wahrgenommen.
Erste Umsetzungsschritte
Gemeinsames Datenmanagement
Münster: Ankünfte und Übernachtungen 
2016 2018 2020 2022 2023 2024 20252017 2019 2021
1.323.282
1.324.354
1.341.708
712.673
1.903.412
1.910.412
1.530.375
1.387.307
626.431
658.057 686.560
327.557
792.219
368.363
632.952
747.157 794.579
793.421
658.531
Ankünfte Übernachtungen
1.925.349
0
500.000
1.000.000
1.500.000
2.000.000
Münster: Ankünfte und Übernachtungen Auslandstourismus
2016 2018 2020 2022 2023 20242017 2019 2021
Ankünfte Übernachtungen
79.402
59.730
74.695
70.165
23.849
35.699
85.211
95.033
114.237
124.625
125.396
43.974
175.357
66.536
157.592
143.208
112.297
196.038
185.979
102.884
(Quelle der Zahlen: IT.NRW)
2025
0
50.000
100.000
150.000
200.000
Die Beteiligten der Strategie  
„Münster Experience“ vor der  
Präsentation im Schloss Münster 
(© Münster Marketing/Meike Reiners)

44
43
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Fahrradfahren als führende Aktivität
Mit 53 % ist Radfahren unter den TOP 5 Aktivitäten des 
Münster­Besuchers). Das weitläufige, gut ausgebaute 
und abwechslungsreiche Radwegenetz trägt maßgeb ­
lich zu diesem Ergebnis bei und stärkt die Position der 
Region als etablierte Radreiseregion.
Sehr hohe Gästezufriedenheit
Die Gesamtzufriedenheit erreicht in Münster einen 
Wert von 1,84 auf der Schulnoten ­Skala. Im Vergleich 
dazu lag die Zufriedenheit bei Deutschland ­Urlaubern 
nur bei 2,05 und in NRW nur bei 1,99. Sehr gute Infra ­
struktur, vielfältige touristische Angebote und ein aus ­
geprägtes Natur ­ und Stadterlebnis tragen maßgeblich 
zur hohen Zufriedenheit der Gäste bei. 
Münster als beliebtes Städtereiseziel
46 % der Gäste gaben eine Städtereise als Haupturlaubs­
art an, 30 % eine Besichtigungsreise. Aktivitäten wie 
Sehens  würdigkeiten besuchen mit 59 %, Bummeln mit 
57 % und Restaurantbesuche mit 56 % standen im Ran ­
king sogar noch vor dem Radfahren. 
Bei der Reiseentscheidung für Münster spielten vor  
allem die Sehenswürdigkeiten/Ausflugsziele mit 38 %, 
die Landschaft/Natur mit 34 %, das Stadtbild/Die Archi ­
tektur mit 26 % und das Kunst ­ und Kulturangebote mit 
24 % eine Rolle. 
42 % der Befragten haben eine Wiederbesuchsabsicht 
geäußert.
Das Durchschnittsalter der Gäste beträgt 54,3 Jahre.  
64 % der Gäste kommen aus NRW. 
Tourismus
Die Stadt Münster arbeitet in vielen Bereichen eng 
mit dem Münsterland e. V. zusammen. Ein besonderer 
Schwerpunkt liegt dabei auf dem Radtourismus, der ein 
zentrales Profilthema der Region ist.
Gemeinsam werden bedeutende Radwege wie der Euro­
pa rad weg R1, der WerseRadweg, die Friedensroute sowie 
Routen und Erlebnisse entlang der 100 ­Schlösser­Route  
entwickelt und vermarktet. Auch das Knotenpunkt­
system und Veranstaltungen wie der Schlösser ­ und 
Burgen tag sind Beispiele für diese Zusammenarbeit.
Ziel ist es, die Stadt Münster gemeinsam mit der Region 
zu präsentieren und Besucherinnen und Besuchern einen 
guten Service und damit ein Raderlebnis zu bieten – etwa 
durch die Bereitstellung von Informationen, Radflyern 
und Knotenpunktkarten.
Eines unserer größeren gemeinsamen Projekte war 2025 
die Gästebefragung NRW, an der sich Münster und das 
Münsterland beteiligt haben.
Mit Fragen zur Reiseentscheidung, zum Aufenthalt, zur 
Zufriedenheit, zu den Ausgaben und zu den soziodemo ­
grafischen Merkmalen wurde das umfassende Urlaubs ­
verhalten der Gäste gespiegelt: Befragt wurden rund 
1.650 Münsterland­Gäste, davon 576 für Münster. Hier die 
wichtigsten Ergebnisse: 
Der Hafen (© Münster Marketing/Dagmar Schwelle)
LWL-Museum für Kunst und Kultur
(© Münster Marketing/Thomas Branse)
Rheine Kloster Bentlage
(© Münsterland e. V.)
Bildarchiv
Das Bildarchiv des Münsterland e.V. ist eine moderne 
Mediendatenbank für touristische Beteiligte, Presse­
vertretende und Partnerorganisationen der Region. 
Dort stehen über 900 ausdrucksstarke und rechtssichere  
Fotos aus dem gesamten Münsterland zur Verfügung – 
darunter auch viele Motive aus der Stadt Münster.
Über unsere Website werden diese Bilder nun unseren 
Gästen sowie Tagesplanerinnen und Tagesplanern als 
zusätzlicher Service bereitgestellt.
 
Workshopreihe unterstützt das Gastgewerbe
Im Rahmen einer Workshop ­ und Webinar­Reihe wurde  
das „Gastgewerbe der Zukunft. Nachhaltig, digital &  
erfolgreich!“ gemeinsam mit den Transformation Coa ­
ches, der DEHOGA, dem Münsterland e. V. sowie der IHK 
Nord Westfalen gezielt unterstützt. Gastronomiebetrie ­
be waren eingeladen, an einer kostenfreien Webinarreihe 
teilzunehmen.
In den Webinaren wurden zentrale Zukunftsthemen wie 
Barrierefreiheit, der Einsatz Künstlicher Intelligenz, Nach­
haltigkeit, Digitalisierung sowie Transformationschancen 
und praxisnahe Lösungsansätze behandelt. Unser Ziel: 
Betriebe bei der strategischen und operativen Weiter­
entwicklung zu unterstützen und konkrete Handlungs ­
perspektiven zu zeigen.
Gemeinsame touristische Themen
Link zur 
Bilddatenbank 
Workshopreihe

46
45
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Münster Informationen
Münster Informationen
Dabei beziehen sich die Fragen zu über 70 % auf touris­
tische Ziele und Themen in Münster, aber auch im 
Münsterland, wie Schlösser und Burgen oder um­
liegende Orte, die man zum Beispiel mit dem Fahrrad 
erreichen kann. Das zeigt, dass das Münsterland in der 
Wahrnehmung der auswärtigen Besucherinnen und 
Besucher eng mit Münster verbunden wird – manche 
unterscheiden nicht einmal! 
Die Münster Informationen sind für Individualreisen ­
de und Einheimische wichtige Anlaufpunkte, verstärkt 
auch für Planungen von Gruppenreisen. Im Schnitt 
zählen die Kolleginnen und Kollegen in den Münster 
Informationen, vor allem in den ersten Monaten des 
Jahres, ca. zehn Anfragen für größere Gruppenreisen 
wöchent  lich. Diese sehr umfangreichen individuellen 
und persön lichen Beratungen sind derzeit noch nicht 
digital möglich, in absehbarer Zeit aber vermutlich 
über eine gute KI unterstützbar.
Besonders gefragt sind die „Geheimtipps“ von aus­
gewiesenen Kennerinnen und Kennern der Stadt, aber 
auch der Stadtteile und des Umlands.
Herkunft der Gäste
Fremdsprachige Gäste kamen vor allem aus den Nie ­
derlanden, Spanien und Frankreich sowie aus dem 
englischsprachigen Raum. Die größte internationale 
Gästegruppe stellten erneut Besucherinnen und Be ­
sucher aus den Niederlanden (1.737 Gäste in vorange ­
meldeten Gruppen). Während der Adventszeit kamen 
insbesondere viele niederländische Reisebusse und 
Schulklassen nach Münster; am Schlossplatz stammte 
mehr als die Hälfte der Busse aus den Niederlanden. 
Auffällig war zudem ein Anstieg französischer Gäste.
Bereits ab Jahresbeginn zeigte sich ein hoher Zulauf, 
der sich über die gesamte Saison fortsetzte. Zu Beginn  
des Jahres waren viele Tagesausflügler mit dem 
Deutschlandticket unterwegs. Beratungsschwer ­
punkte lagen neben klassischen Sehenswürdigkeiten 
(POIs) auf Veranstaltungen, Radrouten und gastrono ­
mischen Angeboten.
Das Veranstaltungsgeschehen spiegelte sich deutlich 
in der Beratung bei Gästen und Einheimischen wider. 
Neben etablierten Formaten wie „Münster verwöhnt“ 
oder der Grünflächenunterhaltung auf der Prome ­
nade wurden verstärkt Informationen zu größeren 
Events wie der Messe „data:unplugged“, dem Vain­
stream Festival sowie zu besonderen Anlässen wie 
dem 800 ­jährigen Domjubiläum nachgefragt. 
In der Adventszeit 2025 war die Beratungsintensität  
wie jedes Jahr herausfordernd. Stark nachgefragt  
waren neben den Weihnachtsmärkten der City  Advent 
sowie kulturelle Angebote wie die Lichtershow 
„Lumini  scence“ im St. ­Paulus ­Dom und die Ausstel ­
lung „Kirchner & Picasso“ im LWL ­Museum für Kunst 
und Kultur. Häufige Fragen betrafen Toilettenstand­
orte, Busverbindungen, Krippenausstellungen, Gast ­
ronomie sowie allgemeine Stadtinformationen.
D
ie beiden Münster Informationen sind ein bedeutender Faktor für die Zufriedenheit unserer Gäste: 
Münster wird nicht zuletzt wegen seiner sehr professionellen und serviceorientierten persönlichen 
Beratung in den Münster Informationen geschätzt.
Ticketing 
In 2025 übernahm die Münster Information das 
Ticke  ting für etwa 30 verschiedene Veranstaltungen,  
darunter die Licht ­Illumination „Luminiscence“ im  
St.­Paulus ­Dom. 
Münster Information im Stadthaus 1 (© Münster Marketing/Meike Reiners)
Fertigstellung Windfänge Bürgerhalle
Die letzten Arbeiten des Umbaus in der Bürgerhalle 
wurden 2025 abgeschlossen: die Windfänge wurden 
im März und der Counter im Juli fertiggestellt. Durch 
die neuen Glastüren im Eingangsbereich ist der Blick in 
die Bürgerhalle vom Prinzipalmarkt aus auch an kalten 
Tagen möglich. So ist von außen ersichtlich, dass das 
Rathaus geöffnet ist. Das Klima in der Bürgerhalle ist 
das ganze Jahr über stabil, was den Aufenthalt für die 
Gäste und auch die Arbeitsbedingungen für die Mit ­
arbeitenden in der Bürgerhalle deutlich verbessert. Die 
Eröffnung fand am 10. April 2025 zusammen mit den 
zuständigen Architekten DEEN ARCHITEKTEN durch 
Oberbürgermeister Markus Lewe statt.
Die Projektbeteiligten aus Politik, Verwaltung und Architekturbüro freuen sich über  
den abgeschlossenen Umbau der Bürgerhalle. (© Stadt Münster/Patrick Schulte)
Veranstaltungen im  
Historischen Rathaus
In 2025 hatte das Rathaus auch am Tag des offenen 
Denkmals geöffnet. Die Gäste hatten freien Eintritt 
in den Friedenssaal und zu speziellen Führungen, an 
denen jeweils die maximale An zahl von 30 Gäste teil ­
nahm. Zum Schauraum besuchten allein von 16 – 24 Uhr  
1.037 Gäste bei freiem Eintritt de n Friedenssaal. 
Zwei Besucher im Friedenssaal  
(© Münsterland e. V./ 
Christoph Steinweg)
Erneute Auszeichnung mit dem „touristischen i“
2025 wurden beide Münster Informationen erneut mit dem roten „touristischen 
i“ ausgezeichnet. Es weist nicht nur auf eine Informationsstelle hin, sondern wird 
als Qualitätssiegel des Deutschen Tourismus  verbandes für jeweils drei Jahre ver ­
geben und steht bundesweit für geprüfte hohe Service  qualität, Ausstattung und 
kompetente Beratung und sehr gute Standards in den touristischen Informationen.  
Die erneute Zertifizierung bestätigt die kontinuier  liche Qualitätsarbeit beider 
Standorte und ihr hohes Service  niveau.
i-Marke-Logo

48
47
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Kongressbetreuung 
und -marketing
D
ie Kongressinitiative Münster – ein Projekt 
von Münster Marketing mit neun Förderern 
aus Stadt und Region – verantwortet die 
Werbung, Akquisition und Begleitung von 
Kongressen in unserer Stadt. Zentraler Ansprech ­
partner ist das Kongressbüro bei Münster Marketing. 
Im Jahr 2025 hat das Kongressbüro 162 Tagungen und 
Kongresse mit 32.709 Teilnehmenden betreut. Allein 
durch diese Veranstaltungen wurde ein Umsatz von 
9.121.134 Euro erzielt. Im Vergleich zu 2024 zeichnet 
sich damit ein leichter Aufwärtstrend ab. Generell 
lässt sich feststellen, dass kleinere Tagungen einen 
zunehmend kurzfristigeren Planungsvorlauf haben.
Ausgewählte Kongresse 2025
Im Berichtsjahr betreute das Kongressbüro 162 größere  
und kleinere Veranstaltungen. Zu den bedeutendsten 
zählte die 7 . Deutsch­Ukrainische Kommunale Partner ­
schaftskonferenz vom 16. bis 18. Juni 2025 (siehe Seite 
12). Zudem wurd e vom 10. bis 11. April 2025 das KI ­ 
Festival „data:unplugged“ mit rund 6.500 Teilnehmen ­
den durchgeführt, eine der größten Veranstaltungen 
in Deutschland zum Thema Künstliche Intelligenz. Im 
Mittelpunkt standen Transformationsprozesse in Orga ­
nisationen sowie der Austausch zwischen Fachkräften, 
Teams und Entscheidenden.
Vom 14. bis 16. September 2025 richtete das Team 
von Münster Marketing und das Kongressteam außer ­
dem die Deutsche Stadtmarketingbörse in Münster 
aus. Rund 250 Marketingfachleute aus dem gesamten 
Bundesgebiet nahmen an dem Kongress teil, dessen 
Themen sich um Innenstadtentwicklung und ­manage­
ment bewegten.
Social Media-Kampagne
Online ­Marketing
Online ­Marketing nutzt digitale Kanäle wie Websites, Social Media oder Such ­
maschinen, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Im Gegensatz zum  
klassischen Marketing sind die Aktivitäten online durchgängig messbar, was eine  
präzise Erfolgskontrolle und Optimierung ermöglicht.
Im Zeitraum von Dezember 2024 bis Dezember 2025 wurde eine gezielte Social  
Media­Kampagne zur Ansprache von Tagungsplanern in Deutschland umgesetzt,  
finanziert durch die Kongressinitative Münster. Ziel der Kampagne war es, die Sicht­
barkeit in dem genannten Marktumfeld zu erhöhen sowie qualifizierte Kontakte zu  
gewinnen. Die Kampagne wurde über die Plattformen Meta (Facebook und Insta ­
gram) und LinkedIn ausgespielt.
Sie zeichnete sich durch einen besonders effizienten Einsatz der Werbebudgets 
aus. Trotz geringerer Budgetanteile erzielte Meta eine überdurchschnittlich hohe  
Anzahl an Klicks. LinkedIn erreichte eine sehr hohe Reichweite sowie besonders hohe  
Impressions (1,8 Mio. Sichtkontakte) und erhöhte damit deutlich die Sichtbarkeit im 
relevanten beruflichen Umfeld.
Beide Kanäle lagen klar über den branchenüblichen Benchmarks und wiesen eine 
sehr starke Erfolgsbilanz im Wettbewerbsvergleich auf. Das galt auch für die präzise 
Ansprache der relevanten Zielgruppen, die im Tagungs ­ und Kongressumfeld sowohl 
Entscheidungs ­ als auch Multiplikatorenrollen übernehmen und daher von besonde ­
rer strategischer Bedeutung sind.
Die Marktdurchdringung der LinkedIn ­Kampagne liegt aktuell bei 41 % der definier ­
ten Gesamtzielgruppe der Tagungsplaner. Damit wurde bereits ein wesentlicher Teil 
des relevanten Marktes erreicht. Dies bildet eine stabile Grundlage für den weiteren 
Ausbau der Kommunikations ­ und Vertriebsaktivitäten deutschlandweit.
Kongressbetreuung und -marketing
Abendempfang Deutsche Stadtmarketingbörse im LWL-Museum für Kunst und Kultur (© Münster Marketing)

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49
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
LinkedIn-Kanal Münster Marketing
Flankierend zu der Social Media ­Kampagne wird der 
LinkedIn ­Kanal durchgängig mit aktuellen Themen be ­
spielt, um Kongressplaner von den Vorzügen der Kon­
gressstadt zu überzeugen. So werden z. B. die Partner­
innen und Partner des Kongress ­ und Tagungsguides 
Münster sukzessive vorgestellt, um deren Sichtbarkeit 
mit ihnen gemeinsam zu steigern. 
Going Public – Location Finder Münster im Rahmen 
des Netzwerktreffens
Der Location Finder ist eine onlinebasierte Suchplattform der Kongressinitiative 
Münster bei Münster Marketing und unterstützt Veranstaltende bei der Planung 
von Tagungen und Kongressen. Die Plattform bietet Orientierung zu Tagungsorten,  
Tagungshotels, Eventlocations, Gastronomie sowie Anbietern von Rahmenprogram ­
men und begleitenden Dienstleistungen. Auf der speziell auf Münster und Umgebung 
zugeschnittenen Plattform sind derzeit rund 90 Partnerinnen und Partner vertreten.
Der Location Finder basiert auf Open Data ­Strukturen 
und greift auf das Datenportal des Münsterland e.V.  
zurück. Dafür hat das Kongressbüro bei Münster  
Marketing umfangreiche Daten (ca. 500 Datensätze, die 
Texte, Bilder, bis zu 100 Merkmale und Eigenschaften 
sowie Kontaktinformationen beinhalten) der Partner­
innen und Partner aufbereitet. So werden die Daten an  
einem Ort gepflegt und in alle relevanten Online ­ 
Kanäle wie Tourismus NRW, die Deutsche Zentrale für 
Tourismus und das German Convention Bureau aus­
gespielt. Dadurch erhalten die Nutzerinnen und Nutzer  
pass genaue Suchergebnisse auch in KI ­Anwendungen, 
während die Partner national und international von 
einer erhöhten Sichtbarkeit profitieren.
Professorinnen-/Professoren-Treff  
und ERFA-Stammtische für  
wissenschaftliche Mitarbeitende 2025 
Kongressbetreuung und -marketing
Die Expertise der zahlreichen Mitglieder der Kongressinitiative Münster – hier beim jüngsten Netzwerktreffen – 
ist in den Location Finder eingeflossen (© Münster Marketing/Peter Leßmann)
Die Stadt. Das Netzwerk. Der Service.
Kongress- und Tagungsguide Kongressbüro
Erfolgreich tagen 
in Münster – seit 1648
www.kongresse-muenster.de 0251 / 4 92 - 16 48
Startpunkt des Treffs war der Botanische Garten der Universität Münster  
(© Münster Marketing/Heike Hano)
Erfolgreich tagen in Münster (© KONGRESSINITIATIVE MS)
Location Finder 
(© Münster Marketing/Peter Leßmann)
Am 12. Juni 202 5 fand im Rahmen der Marketing ­ und 
Netzwerkaktivitäten der Kongressinitiative Münster  
der Professorinnen ­/Professoren ­Treff unter dem Thema  
„Münsters Westen“ statt. Ziel der Veranstaltung war 
es, den Professorinnen und Professoren die Stadt, 
ihre Infra  struktur sowie relevante Veranstaltungsorte  
vorzustellen.
Der Professorinnen ­/Professoren ­Treff 2025 bestätigte 
erneut die Bedeutung gezielter Standort ­ und Bezie ­
hungsarbeit und leistete einen wichtigen Beitrag zur 
Stärkung Münsters als Wissenschafts ­ und Kongress ­
standort.
Ein neu gewonnener Kongress ist unter anderem der 
Kongress für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie im 
September 2028 mit 250 Teilnehmenden.
Ergänzend zu den Professorinnen ­/Professoren ­Treffs 
werden jährlich auch wissenschaftliche Mitarbeitende 
in die Netzwerkarbeit am Standort eingebunden. Auch 
dabei geht es darum, den Austausch zu fördern und 
frühzeitig Kontakte zu potenziellen Veranstaltungs ­
planenden aufzubauen.
Location 
Finder 
Professorentreff

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51
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Ein zentrales Handlungsfeld ist die digitale Bürgerbe ­
teiligung. Mit der Einführung der Beteiligungsplatt ­
form „Beteiligung NRW” sowie dem Beteiligungsportal  
„Münster mitgestalten.” erhalten Bürgerinnen und 
Bürger nie  drig  schwellige, transparente und ortsunab ­
hängige Möglich  keiten, sich zu informieren, Ideen ein ­
zubringen und aktiv an der Stadtentwicklung mitzu ­
wirken. Das stärkt demokratische Prozesse, erhöht die 
Transparenz kommunaler Entscheidungen und fördert 
die Identifikation mit der Stadt.
Auch im Bereich Klimaschutz und ­ anpassung setzt 
Münster digitale Maßstäbe: Mit dem Klimadash board 
wurde ein Vorzeigeprojekt geschaffen, das Klimadaten 
verständlich und öffentlich zugänglich macht. Bürge ­
rinnen und Bürger können Entwicklungen nachvoll­
ziehen, Maßnahmen einordnen und eigene Beiträge 
zum Klimaschutz besser planen. Gleichzeitig dient 
das Dashboard anderen Kommunen als Best ­Practice ­ 
Beispiel und unterstreicht Münsters Rolle als Innova ­
tionsmotor.
Als Teil zahlreicher Arbeitsgemeinschaften und Netz ­
werke – unter anderem als Teil von „Smart City Dialog “ 
und dem „Digital Hub münsterLAND “ – treibt die Smart 
City ­Einheit den Wissenstransfer aktiv voran. Open 
Source ist dabei ein zentraler Grundgedanke: Digitale 
Lösungen werden so entwickelt, dass sie nachnutzbar 
sind, Synergien schaffen und öffentliche Investitionen 
eine größ tmögliche Wirkung entfalten. Redundanzen 
werden vermieden, Ressourcen geschont und Innovation  
gemeinschaftlich beschleu nigt. 
Smart City
Team Smart City: Dr. Thomas Terstiege, Carolin Köster, Thomas Hollekamp  
(© Münster Marketing/Meike Reiners)
Smart City
S
eit Mitte 2025 ist das kleine Smart City ­Team 
bei Münster Marketing angebunden. Im Fokus 
der Arbeit steht der Abschluss der geförderten 
Projekte bis zum Projektende Mitte 2027.
Münster mitgestalten. Das Beteiligungsportal der Stadt Münster. 
Alle aktuellen Angebote und Informationen der Stadt Münster rund um 
das Thema Beteiligung. www.stadt-muenster.de/beteiligung
Einige der mit Fördermitteln initiierten Projekte konn ­
ten bereits in die Verwaltung implementiert werden. 
Dazu gehört das Management der digitalen Beteili ­
gungsplattform. Das Team arbeitet daran, die städti ­
schen Ämter von dieser Möglichkeit zu informieren 
und die Nutzung der Plattform zu begleiten, um ihre 
Bekanntheit zu erhöhen und sie zu ertüchtigen.
Ebenfalls in die städtischen Strukturen integriert wer ­
den muss das Projekt Urbane Datenplattform (UDP), 
das die Zugänglichkeit und die Verwendungsmöglich ­
keiten für gespeicherte Daten bereitstellt. Eine UDP ist 
für die Stadt Münster schon jetzt und erst recht in Zu ­
kunft unverzichtbar. Auch hier arbeitet das Team daran, 
die Plattform in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden 
zu integrieren, sie in der Anwendung und Nutzung zu 
begleiten und so langfristig effizientere und transpa ­
rentere Prozesse zu schaffen.
Darüber hinaus erarbeiten die Ämter der Verwaltung, 
die sich mit digitalen Themen auseinandersetzen, 
derzeit ein Zukunftsprofil für die Smart City ­Einheit.  
Damit einher geht auch die Frage der künftigen Ver­
ortung im städtischen Leistungsportfolio. Klar ist, dass 
die Attraktivität Münsters inzwischen maßgeblich  
davon abhängt, ob Gäste und Bewohnerinnen und Be ­
wohner der Stadt leichte, d. h. smarte und vor allem 
digitale Zugänge zu allen Bereichen vorfinden, die sie 
für ihr Leben in unserer Stadt nutzen können und müs ­
sen: angefangen von der Frage nach der Mobilität und 
der Erreichbarkeit verschiedenster relevanter Orte, die 
leichte Zugänglichkeit zu personalisierten Informatio ­
Der Infotag Digitales Engagement 
war ein offener Austausch zwischen 
Generationen, zwischen Ehrenamt 
und Verwaltung, zwischen Technik 
und sozialem Engagement. Im Fokus: 
Welche digitalen Projekte können 
Münster noch besser machen?
(© MünsterView/Heiner Witte)
Beim Jugendhackathon arbeiten Jugendliche an eigenen digitalen und  
nach haltigen Lösungen für die Stadt von morgen. Die Veranstaltung ist fester  
Bestandteil der Smart City-Strategie der Stadt Münster und zeigt eindrucks-
voll, wie frühzeitige Beteiligung, Kreativität und Technologie ineinandergreifen 
können. (© Münster Marketing /Smart City)
nen, digitales Parkraummanagement oder Planungs ­
tools für Veranstaltungen – an der leichten digitalen 
Zugänglichkeit dieser und vieler anderer Services ent ­
scheiden die Menschen darüber, ob unsere Stadt auf 
der Höhe der Zeit und ihrer Bedürfnisse ist. Die Smart 
City ­Einheit hat hier ihre besondere Aufgabe und sollte  
daher eher als Netzwerk denn als klassisches städti ­
sches Amt geführt werden.
www.klimadashboard.ms

54
53
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Chancen und Risiken
Chancen und Risiken | Bilanz
Bilanz zum 31.12.2025
Die vorstehende Bilanz zum 31.12.2025 und die Ge ­
winn­ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 
vom 1.1.–31.12.2025 stellen einen Auszug aus dem 
Jahresabschluss zum 31.12.2025 von Münster Mar ­
keting dar. Der vollständige Jahresabschluss zum 
31.12.2025 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 
2025 von Münster Marketing wurden von der Wirt ­
schaftsprüfungsgesellschaft HLB Schumacher GmbH 
mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
versehen.
Münster Marketing
Bilanz zum 31. Dezember 2025
Aktiva
I. Immaterielle Vermögens ­
   gegenstände 0,00
II. Sachanlagen 60.496,41
III. Finanzanlagen 511. 868 ,17
572.364,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 34.139,19
II. Forderungen und sonstige  
     Vermögensgegenstände 351.364,42
III. Kassenbestand, Guthaben
      bei Kreditinstituten 779.888,29
1.165.391,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.883,30
1.739.639,78
Passiva
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25.000,00
II. Rücklagen 720.528,33
745. 528, 33
B. Rückstellungen 708.561,19
C. Verbindlichkeiten 285.550,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00
1.739.639,78
Münster Marketing
Gewinn ­ und Verlustrechnung
1. Januar bis 31. Dezember 2025
1. Umsatzerlöse 1.086.223,82
2. Zuweisungen und Zuschüsse 3.820.850,15
3. Sonstige betriebliche Erträge 15.273,36
4.922. 347, 33
4. Materialaufwand ­575.977,89
5. Personalaufwand ­3.392.493,93
6. Abschreibungen ­5.970,22
7 . Sonstige betriebliche 
    Aufwendungen ­1.144.715,36
8. Sonstige Zinsen und ähnliche 
     Erträge 32.245,69
9. Ergebnis vor Steuern ­164.564,38
10. Steuern von Einkommen 
       und Ertrag ­13.504,40
11. Jahresfehlbetrag ­151.059,98
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 151.059,98
13. Einstellung in die Rücklage 0,00
14. Bilanzgewinn 0,00
Das Wirtschaftsjahr 2025 schließt der städtische Eigen ­
betrieb Münster Marketing mit einem Jahresfehlbetrag 
von 151.059,98 Euro ab. Dieses Ergebnis war insofern 
erwartbar, als sich bereits im vorangegangenen Ge ­
schäftsjahr eine strukturelle Unterfinanzierung der 
Aufgaben des Eigenbetriebes gezeigt hat. Diese ergibt 
sich im Wesentlichen aus der Weiterführung der Stelle 
der Nachtbürgermeister, die zu 100 % ohne Kompen­
sation aus dem städtischen Haushalt (seit nunmehr 
drei Jahren) durch den Eigenbetrieb finanziert werden 
muss. Die Kosten für die Aufgabe der Nachtbürger ­
meister belaufen sich auf ca. 105.000 Euro. Zusätzliche 
Kosten steigerungen bei den Personalaufwendungen 
und bei den Aufwendungen für Veranstaltungen vor  
allem durch gestiegene Sicherheitsanforderungen füh ­
ren zu einer weiteren Erhöhung der Ausgaben, so dass der  
aktuelle Jahresfehlbetrag die o. g. Summe erreicht.
Der Fehlbetrag kann durch Inanspruchnahme der Rück ­
lage gedeckt werden; diese Maßnahme ist allerdings 
nicht dazu geeignet, das strukturelle Defizit des Eigen ­
betriebes mittel ­ und langfristig aufzufangen.
2026 wird der neue Managementvertrag verhandelt, 
der ab 2027 für die folgenden Jahre den Zuschuss der 
Stadt Münster zur eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Münster Marketing festlegt. Spätestens dann muss eine 
belastbare Regelung gefunden werden, die eine den 
Aufgaben entsprechend angemessene Bezuschussung 
sicherstellt und das Verhältnis zwischen den Aufgaben 
und der finanziellen Ausstattung des Betriebes regelt.
Der vorliegende Geschäftsbericht dokumentiert wie 
auch schon die Bilanzen der Vorjahre eindrücklich die 
Risiken der Finanzstruktur des Betriebes: mehr als 70 % 
der Ausgaben sind durch Personalkosten und interne 
Leistungsverrechnungen gebunden und insofern nicht 
flexibel steuerbar. Die Netzwerk ­ oder Hubstruktur ver ­
setzt den Betrieb zwar in die Lage, seine Projekte durch 
erhebliche Zusatz mittel aus verschiedensten externen 
Quellen zu finanzieren und somit eine maximale Wirk ­
samkeit zu erzeugen. Da es sich bei den Gesamtbudgets 
aber zumeist um s ehr geringe städtische Beteiligungen 
handelt und die Zusatzmittel über andere, externe Part ­
ner generiert werden, sind auch diese nicht im Sinne der 
Budgetreduzierung steuerbar. Die Beteiligungen der 
Stadt an großen Partnerprojekten zu reduzieren würde 
bedeuten, auch die zusätzlichen und bedeutend grö ­
ßeren externen Budgets zu verlieren und den direkten  
Effekt für die Stadt zu beschädigen. 
Die Verhandlungen zum neuen Managementkontrakt 
werden die ökonomische Grundlogik des Betriebes 
berück   sichtigen müssen, die sich aus seiner Netz  werk­
struk tur ergibt. Zugleich werden im bestehenden Rah ­
men die Aufgaben kritisch beleuchtet werden und den 
politischen Gremien ggf. auch Vorschläge zur Auf  gaben­
reduktion unterbreitet. 
Blick auf das Historische Rathaus (© Münster Marketing/Dagmar Schwelle)

56
55
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Ausblick 
Geschäftsjahr 2026
Das kommende Jahr wird ganz sicher stark von den 
Vorbereitungen zum Nordrhein ­Westfalen ­Tag ge ­
prägt sein. Eine große Anzahl von Mitarbeitenden des 
Eigenbetriebs sind unter der Leitung der Leiterin und 
des stellvertretenden Leiters an der Konzeption, dem 
Management und der Organisation der verschiedenen  
Themenmeilen beteiligt und organisieren so den Auf ­
tritt der Stadt beim Nordrhein ­Westfalen ­Tag, der 
gleichzeitig den 80. Geburtstag unseres Landes dar ­
stellt. Gemeinsam mit dem Büro des Oberbürger ­
meisters und dem Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland wird dieses Großereignis vom 28. bis zum 
30.08.2026 vorbereitet, in das das Stadtfest Münster 
Mittendrin eingebettet ist.
Im Ge schäftsbereich Tourismus ­ und Kongressmar ­
keting steht die Umsetzung der Strategie „Münster  
Experience“ im Vordergrund. Die Hauptthemen sind hier 
die konsequente Digitalisierung der Services sowohl i n 
der Informationsvermittlung als auch in der Mobilität. 
In allen Fragen der Weiterentwicklung geht es darum, 
die wichtigsten Anbieter und ihre Dienste und Leistun ­
gen für interessierte Zielgruppen aufzubereiten, sie zu 
koordinieren und für Gäste und Bürgerinnen und Bürger  
leicht zugänglich zu machen.
Das Zentrenmanagement, eine Partnerschaft aus 
Münster Marketing, Initiative starke Innenstadt, Wirt ­
schaftsförderung und Stadtplanung/Stadtentwicklung 
wird an der Umsetzung des Integrierten Stadtentwick ­
lungskonzepts (INSEK) mitarbeiten. Die Vorbereitung 
des Umbaus des Domplatzes, des Apostelgartens und 
des Martiniviertels sind dabei die zentralen Themen. 
Die Aufgabe des Citymanagements besteht vor allem 
darin, den Kontakt zu den von den Veränderungen 
betroffenen Anrainern zu halten, die Attraktivität der 
Viertel auch während der Bauphase gemeinsam mit 
Handel und Gastronomie zu gewährleisten und entste ­
hende Konflikte möglichst frühzeitig zu deeskalieren.
Zusätzlich wird bei Münster Marketing angesiedelt 
und vom Stadtplanungsamt und Amt für Mobilität und 
Tiefbau mit organsiert eine neue Koordinationsein ­
heit in der Verwaltung für alle Innenstadtthemen. Die 
erfolgreiche ämterübergreifende gemeinsame Arbeit 
im Planungsdezernat, auch mit dem Ordnungsamt 
und anderen Verwaltungseinheiten, wird damit in eine  
feste Struktur überführt – ein direkter Transformations­
schub, der der immer stärker werdenden Komplexität 
der Aufgaben gerecht zu werden versucht.
Zu den Themen der Innenstadt gehören auch die weitere 
Ausstattung einzelner Innenstadtstraßen mit mobilem 
Grün oder die Qualifizierung des Stadtraums im Bahn ­
hofsviertel in Zusammenarbeit mit dem ISG Bahnhofs ­
viertel Münster e. V.
Die Kolleginnen und Kollegen sind auch in 2026 in den 
Stadtteilen aktiv und unterstützen hier das bürger ­
schaftliche Engagement der Bewohnerinnen und Be ­
wohner und der Vereine und Institutionen für ihren 
Lebensort. In Gremmendorf wird der Zentrenmanager  
gemeinsam mit dem Zentrenbeirat und dem neu ge ­
gründeten Trägerverein für das Kasino die Entwick ­
lung des York Quartiers vorantreiben und Prozesse 
organisieren, die dem Quartier und dem Stadtteil eine 
gemeinsame Mitte verleihen. Das passiert nicht auf 
dem Reißbrett, sondern kann nur mit den Menschen 
vor Ort erreicht werden. Gleichzeitig arbeitet der 
Zentren  manager als Koordinator der verschiedenen 
Verwaltung  einheiten, die für den baulichen Fortschritt 
in Gremmendorf verantwortlich sind.
Ausblick
Die Stadtteilmanagerinnen bei Münster Marketing, 
die gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus dem Stadt­
planungsamt in verschiedenen Stadtteilen arbeiten und 
dort auch die Stadtteilentwicklungskonzepte begleiten, 
fokussieren sich 2026 verstärkt auf Coerde – dort ent ­
steht gerade ein neues Stadtteilhaus – und Berg Fidel.  
Aber auch die Stadtteilentwicklungs konzepte für Amels­
büren, Nienberge und Kinderhaus bilden Arbeitsfelder 
des Stadtteilmanagements ab.
Außerdem geht die Umsetzung des Handlungspro ­
gramms Gesunde Stadt als Ergebnis des Modellprojektes  
„Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ (Leitung: Wis ­
senschaftsbüro) in die Umsetzung: im Fokus wird die 
Etablierung neuer Formate der Bürgerbeteiligung ins ­
besondere auch von vulnerablen Gruppen zunächst in 
Berg Fidel, in einem nächsten Schritt in zwei weiteren 
Stadtteilen stehen. Eng verzahnt sind diese Aktivitäten 
mit einem beim Gesundheits ­ und Veterinäramt ange ­
siedelten Verfügungsfonds.
Die Allianz für Wissenschaft geht 2026 ebenfalls mit 
einer teilweisen Neuausrichtung ihrer Themen an den 
Start: Der Arbeitskreis „1648 – Dialoge zum Frieden“ 
wird entsprechend der neuen geopolitischen Situa ­
tion sein Programm neu akzentuieren. Der Arbeitskreis 
„Stadt der Bildung“ arbeitet an Themen rund um die 
Stärkung der Demokratie und bezieht sich dabei ganz 
konkret auf die Situation in Münster. Der Arbeitskreis 
„Gesunde Stadt“ versteht sich als weiterer Beitrag zu 
einem 360 Grad ­Verständnis von Gesundheit und ent­
wickelt kommunikative Formate, um auch für einen  
 
ge sunden Lebensstil zu interessieren und zu werben. 
Gesundheit spielt auch im Kontext von Wirtschaft beim 
Konzept von TECH.LAND, einer deutsch ­niederländi­
schen Kooperation, eine große Rolle.
Die Wirtschaft wird im kommenden Geschäftsjahr Teil 
des Themenportfolios des Eigenbetriebs bleiben. Im 
Arbeitsdreieck mit der Wirtschaftsförderung und der 
Stadtplanung soll mit den Partnern aus der Wirtschaft 
die Standortentwicklungsstrategie umgesetzt und der 
örtlichen Wirtschaft eine größere Sichtbarkeit und 
Bedeutung verliehen werden. Dem Eigenbetrieb ob ­
liegt die Leitung und Begleitung des Arbeits kreises 
„Wirtschaft“ im Beirat Münster Marketing und die  
Organisation der Standortkonferenz gemeinsam mit 
dem Oberbürgermeister in der zweiten Jahreshälfte.
Auch im Geschäftsjahr 2026 wird sich trotz des 
ressourcen bindenden Nordrhein ­Westfalen ­Tages die 
Vielfalt in den Themen weiter abbilden. Übrigens auch 
beim Nordrhein ­Westfalen ­Tag werden wir Münsters 
starke Seiten präsentieren. Ihnen allen ist zu eigen, dass 
sie profilbild ende Wirkung haben und gemeinsam in 
starken Netzwerken und vor allem mit aktiver Beteili ­
gung der Bürgerschaft gestaltet werden. 
Die Aktivierung der Bürgerschaft auf ganz unter ­
schiedlichen Wegen, die Erprobung neuer Zugänge 
zu den Menschen in unserer Stadt und die voraus ­
schauende Identifizierung wichtiger Zukunftsthemen 
zeichnen die Haltung und die Arbeitsweise des Eigen ­
betriebs aus.
Prinzipalmarkt 
(© Münster Marketing/
Thomas Branse)

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57
GESCHÄFTS
BERICHT  2025
Organisation | Organe | Gremien 
Organisation | Organe | Gremien
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft
Stadtbaurat Robin Denstorff
Münster Marketing
Aufgabenbereiche: Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung
35,61 Stellen | 4,9 Mio. € Umsatz 
OB / Verwaltungsvorstand
Aufsicht und Steuerung
Betriebsausschuss Münster Marketing
Politische Steuerung und Aufsicht
Mitglieder (Stand 31.12.2025)
Ahmad Alhamwi (sachkundiger Einwohner)
Rainer Bode (Bündnis 90/ Die Grünen/GAL)
Dr. Petra Dieckmann (Bündnis 90/ Die Grünen/GAL)
Heinrich Götting (FDP)
Hendrik Grau (CDU)
Philipp Hagemann (SPD), Vorsitzender
Anne Kathrin Herbermann 
(Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Susanne Schulze ­Bockeloh (CDU)
Angela Stähler (CDU)
Dr. Georgios Tsakalidis 
(Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP)
Jana Windoffer (SPD)
Beirat Münster Marketing
Begleitung der Prozesse und Projekte
Mitglieder (Stand 31.12.2025)
Dr. Hermann Arnhold
Thomas Banasiewicz
Prof. Dr. Frank Dellmann
Jens Fiege
Andreas Grotendorst
Tilman Fuchs
Dr. Birgit Hagenhoff
Heinz­Georg Hartmann
Dr. Fritz Jaeckel
Prof. Jan Kampshoff
Mathias Kersting
Dr. Britta Linnemann
Volker Nicolai ­Koß
Klaus Richter
Prof. Dr. Ulrike Röttger, Vorsitzende
Jens Röttgering
Dr. Lambert Scheer 
Robin Schneegaß
Prof. Dr. Petra Teitscheid
Andreas Weitkamp
Prof. Dr. Johannes Wessels
Prof. Dr. Thorsten Wiesel
Dr. Klaus Winterkamp
Gremien in der Allianz für Wissenschaft
Strategieausschuss Wissenschaft
Vorsitzender: Prof. Dr. Norbert Sachser
Universität Münster
Facharbeitskreis Nachhaltige Stadtentwicklung
Leiterin: Prof. Dr. Jeanette Klemmer, FH Münster
Facharbeitskreis 1648 – Dialoge zum Frieden
Leiter: Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig
Facharbeitskreis Gesunde Stadt
Leiter: Prof. Dr. Alex W. Friedrich,  
Universitätsklinikum Münster
Mitgliedschaften
Bundesvereinigung City ­ und Stadtmarketing
Deutschland e. V., German Convention Bureau, 
Gesellschaft für Bioanalytik Münster e. V., 
Gesellschaft zur Förderung der WWU zu Münster e. V.,
Historic Highlights of Germany e. V., Münsterland e. V., 
Städtebund „Die Hanse“, Tourismus NRW e. V., 
Initiative starke Innenstadt e. V. (IsI), VDVO 
(Verband der Veranstaltungsorganisatoren e. V.)
Ausgewählte Kooperationen und Partnerschaften
Allianz für Wissenschaft
Allwetterzoo Münster
Arbeitsgruppe Frieden
Arbeitskreis kommunale Wissenschaftsbeauftragte
Organigramm Münster Marketing
Bau­ und Liegenschaftsbetrieb NRW
CeNTech
DEHOGA Westfalen
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
Deutscher Tourismusverband
Einzelhandel
Festeveranstalter
Flughafen Münster Osnabrück (FMO)
Freie Träger
Geheim over de Grens/Euregio
Gesellschaft für Bioanalytik Münster
Handelsverband
Handwerkskammer Münster (HWK)
Hochschulen
IHK Nord Westfalen
Immobilien ­ und Standortgemeinschaft 
Bahnhofsviertel e.V. (ISG)
Immobilieneigentümer
Initiative „Münster für Mehrweg “
Initiative starke Innenstadt e. V. (IsI)
Interessengemeinschaft der Marktbeschicker 
Münster/Westf. e.V.
Kaufleute
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
Kongressinitiative MS
Kultureinrichtungen Münster
Marktbeschickervereine
Max­Planck­Institut
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Mitglieder WIN
Münsteraner Friedenskonvokation
Münsterland e. V.
Museen
Nano­Bioanalytik ­Zentrum Münster
Netzwerk EKS
Quartiersgemeinschaften
Regionalausschuss Wirtschaft
Religionsgemeinschaften
Runder Tisch der Festeveranstalter
Runder Tisch der Hoteliers
Runder Tisch der Innenstadtkaufleute
Schaustellerverband Münsterland e. V.
Schaustellerverein Münster e. V. 
Städtische Ämter und Einrichtungen
Stadtteilinitiativen
Stadtwerke Münster
Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Münster “
Studierendenwerk
Technologieförderung
Theater
Tourismus NRW e.V.
Universitätsklinikum Münster
Weihnachtsmarktbetreiber
Wirtschaftsförderung Münster
ZdI Zentrum m³ MINT Münster
Zivilgesellschaftliche Akteure
Betriebsleitung  
Münster Marketing
Citymanagement Stadt(teil)identität und
Quartiersmanagement
Touristik und Kongressbüro
Veranstaltungsmanagement
Öffentlichkeitsarbeit/
Auslandsmarketing/  
Digitale Kommunikation
Münster Information
Nachtbürgermeister/in
Friedensbüro
Münster Information 
im Historischen Rathaus 
mit Friedenssaal
Betriebswirtschaft
Sektretariat
Smart City 
Touristik und Kongress ­ 
marketing, Stadtinformationen
Strategische Kommunikation
und Partizipation
City­ und Veranstaltungsma­
nagement, Betriebswirtschaft
Wissenschaftsbüro

Impressum
Herausgeber:
Stadt Münster | Münster Marketing
Telefon: 0251 492­2701
marketing@stadt ­muenster.de
www.marketing.muenster.de
Titelfoto: 
Yoga auf dem Prinzipalmarkt  
zum SchlauRaum  
(© Amt für Kommunikation/Heiner Witte)
Konzept und Gestaltung:
goldmarie desig n/Broda & Broda GbR
Druck: 
Thiekötter Druck GmbH & Co. KG
www.tourismus.muenster.de
muenstermarketing
exploremuenster
exploremuensterMehr Informationen unter: 
klima-druck.de/ID
ID-Nr. 
Druckprodukt 
CO₂ kompensiert
26228864

Beschlussvorlage

3352 Zeichen

V/0347/2026 
V/0347/2026 
 
 
Öffentliche  Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2025 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   16.06.2026 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
   23.06.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitali-
sierung 
Vorberatung 
   01.07.2026 Hauptausschuss Vorberatung 
   01.07.2026 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2025 von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 
1.739.639,78 EUR und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 151.059,98 EUR wird unverän-
dert festgestellt. 
 
2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2025 weist einen Jahresfehlbetrag in 
Höhe von 151.059,98 EUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird aus der Gewinnrücklage entnom-
men. 
 
3. Der geprüfte Lagebericht wird zur Kenntnis genommen. 
 
4. Der Betriebsausschuss Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2025 entlastet. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und Folgekosten. 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Schumacher aus Münster, vertreten durch Herrn Dr. Teb-
ben, hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den Lagebericht des Wirt-
schaftsjahres 2025 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von Münster 
Münster Marketing  
 
03.06.2026 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Binger  
Telefon: 492-2732 
Binger@stadt -muenster.de

- 2 - 
V/0347/2026 
Marketing dem Betriebsausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von Münster Mar-
keting über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. 
 
Zu 1. 
 
Jahresabschluss 
 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der Eigen-
betriebsverordnung (EigVo NRW) aufgestellt. 
 
Lagebericht 
 
Zum Lagebericht wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Schumacher festgestellt, 
dass dieser im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der 
Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt und die Risiken der künftigen Entwicklung 
zutreffend dargestellt sind. 
 
Prüfungsergebnis 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Schumacher erteilt Münster Marketing für das Wirtschafts-
jahr 2025 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht sind dem beigefügten Unter-
lagen zu entnehmen. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse von der Wirtschaftsprüfungs-
gesellschaft in der Betriebsausschusssitzung am 16.06.2026 im Einzelnen erläutert. 
 
Zu 2. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresfehl-
betrag 2025 in Höhe von 151.059,98 EUR wird aus der Rücklage entnommen. 
 
Zu 3. 
 
Der Lagebericht ist ebenfalls von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Schumacher geprüft wor-
den und dieser Vorlage zur Kenntnisnahme beigefügt. 
 
Zu 4. 
 
Dem Betriebsausschuss von Münster Marketing wird für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung erteilt. 
Die Entlastung der Betriebsleitung soll gemäß § 5 Abs. 5 EigVO NRW in der nächsten Sitzung des 
Betriebsausschusses erfolgen. 
 
 
I.V. 
 
gez. 
Denstorff  
Stadtbaurat 
 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss Münster Marketing 2025 
Geschäftsbericht 2025

Beratungsverlauf (4)

16.06.2026 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 5 Vorberatung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
23.06.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitalisierung
TOP 9.14 Vorberatung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
01.07.2026 Hauptausschuss
TOP 18 Vorberatung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
01.07.2026 Rat
TOP 24 Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0347/2026
Typ
Vorlagen
Datum
29.05.2026
Erstellt
27.05.2026 16:59