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V/0005/2019

Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2017

Vorlagen 02.01.2019

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Anlage 1

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Anlage 2

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Berichtsvorlage

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Anlage A

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Anlage 3

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Anlage 4

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Anlage 1

1649 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0005/2019
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
150.000,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €                 
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €                 
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 36.000,00 €               
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI 
e.V. 30.000,00 €               
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und 
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €               
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 36.000,00 €               
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM 
e.V. 2.000,00 €                 
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €                 
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €                 
GESAMT 123.400,00 €             
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 1.100,00 €                 
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / 
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 19.450,00 €               
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 3.300,00 €                 
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €                 
GESAMT 26.600,00 €               
Sozialamt
Förderung im Jahr 2017 - Gesamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Gebietsmoderation / Sozialamt

Anlage 2

141435 Zeichen

Jahresbericht 2017  
für das Wohngebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ - 
- September 2018 - 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0005/2019

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   ii 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
 Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung 
                                                                                          Simone Peuling-Heerstraß  
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
 der Projektverantwortlichen  
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iii 
Gliederung 
0 Kurzfassung ................................ ................................ ................................ ................... 4 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 6 
2 Zielstellung des Berichts 2017 ................................ ................................ ..................... 9 
3 Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in 2017 ................................ ..................... 9 
3.1 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet 
„Kinderhaus-Brüningheide“ ................................ ................................ ..................... 9 
3.2 „Quartier Moldrickx“ ................................ ................................ ..............................  11 
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der 
Wohnsituation“ ................................ ................................ ................................ ............ 13 
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ ....................... 17 
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter 
Menschen fördern“ ................................ ................................ ................................ ...... 19 
7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der 
Herausforderungen für das Bildungswesen“ ................................ ............................ 22 
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ ................................ ....... 25 
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ ...................... 36 
10 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ ................................ ............. 38 
10.1 Beobachtung der Zielerreichung ................................ ................................ ........... 38 
10.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017“ ................................ ........ 39 
11 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms 
verstetigten Projekten ................................ ................................ ................................ . 40 
12 Resümee und Ausblick ................................ ................................ ...............................  43 
12.1 Zielerreichung 2017 unter Berücksichtigung der Projektziele ................................  43 
12.2 Zielerreichung 2017 unter Berücksichtigung der Programmziele .......................... 48 
12.3 Fazit und Ausblick auf  das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ 2018 ................................ ................................ ..............................  52 
13 Anhang ................................ ................................ ................................ ......................... 54 
 
o Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide – Verstetigungsphase 
2017“ 
o Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0005/2019 „Kontextdatenmonitor 
2017“ Bestandteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter 
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung)

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   4 
0 Kurzfassung 
Für die eilige Leserin, den eiligen Leser sind nachfolgend wesentliche Ergebnisse der Zieler-
reichung aus dem Berichtsjahr 2017 sowie sich daraus ableitende Handlungserfordernisse 
zusammengefasst: 
Zielerreichung 
• An einem Zielfortschritt im Programm wurde im Jahr 2017 wie im Vorjahr in insge-
samt acht Themenfeldern und 23 Projekten gearbeitet. 
• Von den 38 Projektzielen der Themenfelder 1 - 7  wurden 90 % (= Ziele) vollständig 
bzw. annähernd erreicht. 
• Im Jahr 2017 konnten alle Projektaktivitäten zusammen rund 7.100 Personen bzw. 
Haushalte erreichen. Von den insgesamt ca. 7.100 Erreichten sind 2017 ca. 3.200 
beratend und betreuend begleitet worden, ungefähr 2.600 sind im Rahmen öffentli-
cher Veranstaltungen und Feste sowie offener Angebote/Aktionen kultureller u. frei-
zeitbezogener Art erreicht worden und ca. 1.300 haben aktiv an regelmäßigen Kurs-
angeboten teilgenommen. 
• Der Anteil der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte lag wie bereits in den letz-
ten Jahren auf einem hohen Niveau von durchschnittlich ca. 85 - 90 % über alle Pro-
jekte hinweg. Ein stetig zunehmender Anteil von Personen mit Migrationsvorge-
schichte engagiert sich aktiv im Quartier. 
• Das Jahr 2017 unterstrich deutlich die Wichtigkeit einer zielgruppenspezifischen An-
sprache. Insbesondere die aufsuchenden Angebote (Hausbesuche, Streetwork) 
nehmen eine immer wichtigere Funktion ein. 
• Durch Sprachkurse, Bildungsangebote, Hausaufgabenhilfe und eine intensive Aus-
einandersetzung mit den Themen Berufswahl und Berufsorientierung in vielen Projek-
ten wurde wieder ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Chancengleichheit und 
Bildungsbeteiligung bei Kindern und Jugendlichen sowie Familien geleistet.  
• Die Schaffung von neuem und barrierefreiem Wohnraum, die Fortführung von ener-
getischen Sanierungsmaßnahmen sowie der Ausbau der Wohnfolgeinfrastruktur ha-
ben die Weichen für eine weiterhin positive Entwicklung des Wohnungsbestandes im 
Quartier und in der unmittelbaren Nachbarschaft gestellt.  
• Rückmeldungen unterstreichen, dass sich das soziale Miteinander und die Integration 
innerhalb des Quartiers von Jahr zu Jahr kontinuierlich verbessern. Im Stadtteil ist es 
in Bezug auf die Inanspruchnahme der Konfliktmoderation ruhiger geworden, auch 
die Jugendkriminalität wird als rückläufig wahrgenommen. Die feststellbare gestiege-
ne Eigenverantwortlichkeit und das interkulturelle Engagement der Bewohnerschaft 
für ein lebenswertes Umfeld und ein Miteinander tragen maßgeblich dazu bei. 
Herausforderungen 
• Die finanzielle Situation vieler Personen und Familien im Quartier stellt sich nach wie 
vor als prekär dar. Trotz eines in den letzten Jahren festzumachenden leichten Auf-

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  5 
wärtstrends in Bezug auf die Entwicklung der auf soziale Ungleichheit verweisenden 
Strukturmerkmale in der Brüningheide, weichen diese im Vergleich zu den Werten 
der Gesamtstadt und den Vergleichsräumen noch stark ab. 
• Von Jahr zu Jahr werden die Beratungsleistungen verstärkt nachgefragt. Nicht nur 
die mengenmäßige Bewältigung der hohen Anzahl an Nachfragen stellt eine Heraus-
forderung dar, sondern zunehmend auch der individuell gestiegene Betreuungsauf-
wand. Insgesamt erscheinen laut Rückmeldung verschiedener Projektträger die vor-
handenen Betreuungskapazitäten zu knapp. 
• Bei Betrachtung der Altersstruktur der durch das Maßnahmeprogramm erreichten 
Personen zeichnete sich 2017 noch einmal deutlicher ab, dass die Zahl älterer Men-
schen, die Probleme haben und beratende Hilfe nachfragen, langfristig zunimmt. Es 
scheint sinnvoll, die Seniorenarbeit auszubauen und Aspekte der Altersarmut in die 
verschiedenen Schulungsveranstaltungen weiterer Projektträger aufzunehmen. 
• Förderlich für eine noch effizientere Zusammenarbeit einzelner Projektträger, insbe-
sondere am Sprickmannplatz (Atrium, BGZ) ist die Herausarbeitung klarerer Pro-
grammprofile der Einrichtungen. Diese Notwendigkeit machte der Reflexions-
workshop 2017 noch einmal ganz deutlich. 
• Trotz eines feststellbaren steigenden Eigenengagements bedarf es in den meisten 
Fällen noch der begleitenden Anleitung und Anstoßfunktion durch die Projektträger. 
Zu berücksichtigen ist, dass die Bereitschaft, punktuell an praktischen Aktivitäten teil-
zunehmen höher ist als das Interesse, sich für einen Bereich regelmäßig zu engagie-
ren. 
• Als ein deutlich sichtbares und zunehmendes Problem erweist sich der öffentliche Al-
koholkonsum am Sprickmannplatz, von dem die Projektträger und weitere Akteurin-
nen und  Akteure im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung und des Workshops be-
richten. 
• Mit der Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation bei zunehmenden Eng-
pässen in der gesamtstädtischen Wohnungsversorgung, insbesondere bei preisgüns-
tigem Wohnraum, rückt das Thema „gesundes und bezahlbares Wohnen“ immer 
mehr in den Vordergrund. Im Blick zu behalten ist die Mietenentwicklung der BGP-
Bestände, die modernisiert wurden und aus der Mitpreisbindung des öffentlich-
geförderten Wohnungsbaus fallen, sowie die Vermietung an Studierende zu beson-
deren Konditionen (gefühlte „2-Klassen-Vermietung: Studierende - „Altmieter/innen“). 
• Damit die Entwicklung des Quartiers Moldrickx als Chance für die Quartiersentwick-
lung in der Brüningheide gesehen werden kann, wurde im Rahmen der öffentlichen 
Veranstaltung und des Workshops im November 2017 die funktionale Verknüpfung 
des geplanten Quartiers Moldrickx und der Brüningheide (Kita als Anknüpfungspunkt 
für Familien) als ein dringliches Anliegen und Voraussetzung von den Projektträgern 
und der Bewohnerschaft formuliert.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  6 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“  
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Programm für das Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide arbeitet seit seinem Start in 2007 an folgenden zentralen Zielen: 
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche.  
Seither durchlief es folgende Phasen: 
• Förderzeitraum „Soziale Stadt“ (2007 - 2010): Programm „Soziale Stadt Kinderhaus – 
Brüningheide“, 
• Verstetigungsphase I (2011- 2013): „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus – 
Brüningheide“, 
• Verstetigungsphase II (ab 2014). 
Mit Beschluss vom 13.12.2006 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, das 
Programm „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ auf der Grundlage eines integrierten 
Handlungskonzepts in den Jahren 2007 bis 2010 umzusetzen (vgl. Vorlage V/0927/2006, 
V/0927/2006 E1). Im Förderzeitraum zwischen 2007 und Ende 2010 wurden im Wohngebiet 
Kinderhaus-Brüningheide im Rahmen des Programms „Soziale Stadt NRW“ über 30 Projekte 
in 8 Handlungsfeldern mit Zuwendungen des Bundes und des Landes zur Stadterneuerung 
und  einem städtischen Eigenanteil sowie mit ergänzenden Stiftungsmitteln umgesetzt (vgl. 
Vorlagen V/0347/2008, V/0297/2009, V/0291/2010, V/0601/2011) und eine solide Ausgangs-
lage für eine weiterhin erfolgversprechende Umsetzung ausgewählter Projekte erreicht 
(V/0601/2011, Anlage 2). Um dem nach wie vor bestehenden Handlungsbedarfen zu begeg-
nen und die Kernprojekte des Programms Soziale Stadt und die erfolgreich aufgebauten 
Angebots- und Vernetzungsstrukturen im Programmgebiet auch über das Ende der Förde-
rung hinaus zu festigen, wurde das Programm auf der Grundlage eines erarbeiteten Verste-
tigungskonzeptes zunächst befristet für drei Jahre bis Ende 2013 mit einer städtischen För-
derung in Höhe von 150.000,- € im Jahr fortgesetzt (vgl. Vorlagen V/0291/2010, 
V/0291/2010/1, Ratsbeschluss vom 08.12.2010). Ende 2013 beschloss der Rat die unbefris-
tete Fortführung des Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide ab dem 
01.01.2014 (Vorlage V/0533/2013, V/0533/2013/1 Erg). Zur Finanzierung des Programms 
steht weiterhin ein Budgetrahmen von jährlich 150.000 € zur Verfügung. Mit dem Beschluss 
zur zweiten Verstetigung waren auch organisatorische und verfahrensbezogene Änderungen 
und eine Schwerpunktsetzung und Neujustierung im Bereich der Jugendarbeit / Jugendsozi-
alarbeit verbunden (vgl. Jahresbericht 2014).  
Mit der Verstetigung wurde eine Anpassung der Programmorganisation und teilweise auch 
der Projektinhalte an aktuelle Rahmenbedingungen erforderlich. Der Anspruch, ein integrati-
ves Programm unter Beibehaltung der grundsätzlichen Ziele und der zentralen Elemente und 
Vorgehensweisen der Programmsteuerung umzusetzen, um die Erfolge der bisherigen Pro-
grammdurchführung abzusichern, wurde aufrechterhalten.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  7 
Handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung und konzeptioneller Rahmen für 
die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist das auf der nächsten Seite darge-
stellte, in einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteuren entwickelte Zielsystem.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   8 
 Programmziele
 Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
    
  
 
Verstetigt, mit 
anderweitiger 
Förderung / Bestand-
teil laufender 
Verwaltungsarbeit
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum 
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
 Leitzielbereiche Themenfeld 3 : 
Stärkung der lokalen Ökonomie 
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :  
Verbesserung der 
Wohnsituation
  1.05
Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innenschulung
5.01
Wir verstehen uns 
  
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:                    
Anlauf-, Beratungs- und 
Koordinationsstelle 
1.04 
Weiterentwicklung der 
Kooperationsvereinbarung
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 : 
Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand September 2018)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
 Themenfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern
Themenfeld 2 : 
Gestaltung des öffentlichen 
Raums  für einen sicheren und 
lebendigen Stadtteil
 2.02
Spiel- und Freizeitzone 
(Grünschleife)
 Themenfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen
 für das Bildungswesen
6.06                                                                        
Mobile Jugendarbeit
6.07 
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7:  Quartiersmanagement
6. 01 
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe 
ATRIUM e.V
6.04 
Jungenprojekt / Sport gegen 
Gewalt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
8.02 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   9 
2 Zielstellung des Berichts 2017 
Der Bericht skizziert auf der Grundlage des Ratsbeschlusses V/0533/2013/1.Erg den Pro-
jektverlauf und die Projektergebnisse des Jahres 2017, dem zehnten Jahr der Programmum-
setzung1. Die Inhalte des Jahresberichts, insbesondere die Aussagen zur Zielerreichung, 
stellen wichtige Orientierungsgrundlagen für die Programmsteuerung und Projektdurchfüh-
rung bereit und sollen die Entscheidungen der politischen Gremien zur weiteren Programm-
gestaltung unterstützen.  
Kernstück der Berichterstattung sind die Kapitel 4 - 9, in denen die Projektergebnisse 2017 
nach Themenfeldern aufgeführt werden. Wie bereits 2016 wurden im aktuellen Berichtsjahr 
2017 23 Projekte in acht Themenfeldern umgesetzt. Die Berichterstattung konzentriert sich 
auf die Bewertung der Zielerreichung und damit auf die 14 Projekte, die im Jahr 2017 aus 
dem Maßnahmenprogramm gefördert wurden und mit einem direkten Einfluss auf die inhalt-
liche Zielerreichung verbunden sind. Die zwei Projekte zur prozessbegleitenden Selbsteva-
luation (Themenfeld 8) fließen dementsprechend nicht in die Ergebnisdarstellung ein. 
 
3 Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in 2017  
Dieses Kapitel gibt einen Einblick in weitere Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus, die  
einen Einfluss auf die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Quartiers sowie 
die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil Kinderhaus haben. Dabei  
wird der Blick einerseits auf Vorhaben im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide gerichtet, 
andererseits auch auf den gesamten Stadtteil betreffende Entwicklungsperspektiven.  
3.1 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet 
„Kinderhaus-Brüningheide“  
Auf der Grundlage des „städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Realisierungskonzep-
tes“ und in Fortführung des ehemaligen Projektes 1.01 „Energetische Gebäudesanierung“ 
standen im Jahr 2017 wieder Realisierungsmaßnahmen im Gebiet der Sozialen Stadt Ki n-
derhaus-Brüningheide im Vordergrund der Arbeit des Amtes f ür Wohnungswesen und Quar-
tiersentwicklung. Wie bereits in den vorherigen Jahresrückblicken aufgezeigt, konnte mit 
Frau Siemann eine im Quartier bereits erfolgreich agierende Wohnungseigentümerin 
(WohnSieGer GbR) als Bauherrin am Carlo-Schmid-Weg 2 für eine 4-gruppige Kindertages-
stätte (KITA) mit zusätzlichen 25 öffentlich-geförderten barrierefreien Wohnungen nach aktu-
ellen energetischen Standards als Bauherrin gewonnen werden. Die KITA wurde im März 
2017 eröffnet, im Mai des Jahres fand der sukzessive Bezug  der Wohnungen statt (Gesamt-
kosten rd. 4,6 Mio. €). 
Damit wurde ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Quartiers gesetzt, nachdem die 
Seniorenwohnanlage Paulinum  mit 5 Wohngebäuden und 81 ebenfalls mit öffentlich -
                                                      
1 Vergleiche zu den Ergebnissen der Vorjahre sind aufgrund einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der 
Programmziele und der verstetigten Projekte an geänderte Rahmenbedingungen nur eingeschränkt möglich

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  10 
geförderten barrierefreien Wohneinheiten nach aktuellen energe tischen Standards (Gesamt-
kosten 10,8 Mio €) im Quartier im Herbst 2016 eröffnet wurde. 
Diese beiden Baumaßnahmen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Wohnraum für alle 
Altersgruppen im Quartier zur Verfügung steht . Aufgrund des innovativen Projektcharak ters 
bewarben die verantwortlichen Akteure (die Bauherrin, das Architekturbüro, das Amt für 
Wohnungswesen und Quartiersentwicklung) den Neubau zum Architektentag, der im Juni 
2017 stattfand. Eine Vielzahl von Int eressenten wurde an zwei Tagen unter fachlic her Lei-
tung durch das Objekt geführt.                
 
 
(Ausschnitt aus der Broschüre zum Architektentag 2017)  
 
Nachdem die WohnSieger in den vergangenen Jahren in Anlehnung an das in 2008 vorg e-
stellte energetische Gebäudesanierungsgutachten sukzessiv ihre 101 Wohneinheiten an der 
Sprickmannstraße 11 – 21 zur Straßenseite gedämmt und farblich neu gestaltet hat, wurde 
im rückwärtigen Bereich des Gebäudekomplexes ebenfalls mit Instandsetzungs- und Moder-
nisierungsmaßnahmen begonnen, so dass in den kommenden Jahren die komplette Gebäu-
dehülle als eine effiziente Wärmedämmmaßahme ausgeführt sein wird.  
Weiterhin tätigte die Wohn+Stadtbau GmbH in 2017 Investitionen in Höhe von rd. 75.000 € 
für die Modernisierung von Treppenhäusern neben den üblichen Instandhaltungsmaßna h-
men.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  11 
2017 hat auch der Investmentfonds BGP seine Modernisierungsmaßnahmen am Ge -
bäudebestand Sprickmannstraße 31 - 41 fortgesetzt. Es handelt sich dabei um das Aufbri n-
gen einer Wärmedämmung an der Außenfassade, den Einbau energieeffizienter Fenster, die 
Sanierung der Balkone, die Anlage von Gärten mit neuen Zaunanlagen im Erdgeschoss der 
Gebäude, das Anbringen neuer Klingelanlagen, einsc hließlich neuer Hauszugangstüren und 
einem Komplettanstrich. In 2015 wurde bereits die Heizungsanlage im ersten Bauabschnitt 
modernisiert und das Dach gedämmt, so dass nach Abschluss dieser Arbeiten etwa 60 % 
des Energieverbrauches eingespart werden soll . Zum Ende 2017 wurde der letzte Teilb e-
reich Sprickmannstraße 39 - 41 eingerüstet um auch die Sanierungsarbeiten 2018 fortzufü h-
ren und um sie hier zum Abschluss zu bringen. 
 
3.2 „Quartier Moldrickx“ 
Nach Abschluss des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des ehemaligen Be-
triebsgeländes der Gärtnerei Moldrickx in Kinderhaus am 10. Oktober 2016, wurde am 
17.05.2017 im Rat der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 590: „Kinderhaus – 
Langebusch / Westhoffstraße“ gefasst (V/0221/2017). Grundlage des Bebauungsplanent-
wurfs ist das städtebauliche Konzept des Büros „stadtraum“ Architektengruppe aus Düssel-
dorf/Münster, das im Rahmen des Wettbewerbs von einer Jury prämiert wurde. Vorgesehen 
ist auf dem rund 37.000 Quadratmeter großen Gelände die Entwicklung eines Wohnquartiers 
mit rund 250 Wohneinheiten.  Der Siegerentwurf wurde der Öffentlichkeit im Oktober 2016 
bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt.  Es folgt die Übersetzung in einen Bebau-
ungsplanentwurf, der voraussichtlich im 2. Quartal 2019 öffentlich ausgelegt wird. Dies be-
deutet, dass der Plan als Planzeichnung samt seiner Begründung und textlichen Festsetzun-
gen, Gutachten und anderer Unterlagen einen Monat lang im Kundenzentrum Planen - Bau-
en - Umwelt ausliegt. Während der Offenlegung besteht die Möglichkeit, schriftlich Anregun-
gen oder Kritik zu den Planungsinhalten an die Planungsverwaltung zu adressieren.  
Auf Grundlage des Bebauungsplans kann voraussichtlich ab dem Jahr 2020 die Erschlie-
ßung und Vermarktung der Grundstücke erfolgen.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  12 
 
            Siegerentwurf des Büros „stadtraum“ Architektengruppe 
Die Entwicklung des Quartiers Moldrickx war auch Gegenstand einer intensiven Diskussion 
im Rahmen des 2017 durchgeführten Workshops zur Selbstevaluation „10 Jahre Soziale 
Stadt – Maßnahmeprogramm Kinderhaus Brüningheide“, 30.11.2017 (siehe Ergebnisnieder-
schrift vom 24.01.18, Anlage 4). Nach erfolgter Vorstellung und Erläuterung des Siegerent-
wurfs der Architektengruppe „stadtraum“ aus dem Jahr 2016, wurde in der anschließenden 
Diskussion insbesondere thematisiert, inwieweit das geplante Quartier ein Entlastungsstand-
ort für den angespannten Wohnungsmarkt in der „Schleife“ sein kann und welche Chance 
die Bewohnerinnen und Bewohner der Brüningheide, insbesondere Familien, haben, dort 
Wohnraum zu finden. Auch wurde besprochen, dass die neue Kita im Quartier Moldrickx ein 
Anknüpfungspunkt für Familien aus der Brüningheide werden könnte, vorausgesetzt, es 
werde eine Durchlässigkeit und funktionale Verknüpfung über die Wegeführung hergestellt.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  13 
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ 
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwestschleife  Projekt-Nr.  1.04 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erst ellen und zu sichern 
mit den Zielen 
- der langfristigen Zusammenarbeit 
- der Verbesserung der Wohnverhältnisse 
- der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017 Zielerreichung 
Das bestehende Netzwerk 
"Wohnen in Kinderhaus/ 
Brüningheide" arbeitet 
regelmäßig im Sinne der 
aufgeführten Ziele, mindes-
tens 12 Veranstaltungen, 
Sitzungen o. ä. sind im Jahr 
abzuhalten. 
Anzahl Netzwerktreffen, 
Veranstaltungen in 2017 
18 Netzwerktreffen / Veranstaltungen in 2016 
 
Die zahlreichen Netzwerktreffen, Veranstaltungen und Sitzungen mit Vertretern von Bewohne r-
schaft, sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Wohnungswirtschaft und der Stadt Münster 
dienten den o. a.  Zielen.  
 
Wichtigste Ergebnisse/Erkenntnisse waren: 
- Die Verbesserung der Wohnverhältnisse durch neuen und barrierefreien Wohnraum 
(Sahle Wohnen/Killingstraße und WohnSieGer GbR/Carlo Schmid -Weg) sowie Fortfü h-
rung von Sanierungsmaßnahmen (WohnSieGer GbR/Sprickmannstraße 11  - 21 und 
BGP (Sprickmannstraße 31 - 41) 
- Verstärktes Engagement der Mieterschaft , sich innerhalb der Nachbarschaften für sa u-
bere Hauseingangsbereiche, Treppenhäuser und Mülltrennung einzusetzen sowie 
Sperrgutabfälle nach Möglichkeit erst kurz vor den Abfuhrterminen aufzuhäufen. Nach 
Einschätzung der AWM scheint das Quartier im Vergleich zu den vergangenen Jahren 
an Sauberkeit gewonnen zu haben. 
- Die Notwendigkeit, eine allgemeine juristische Beratung im Bereich der Nebenkoste n-
abrechnungen 2016 insbesondere für den Wohnungsbestand BGP im Rahmen einer 
Mieterratssitzung anzubieten 
- Gefühlte 2-Klassen-Vermietung (Studierende – „Altmieter“) 
- Verschlechterung der Kommunikation zwischen Mietern und den Mitarbeitern von BGP -
Hausverwaltung aufgrund der Verlagerung des Verwaltungsbüros zum Kerstingskamp 
13 
- Wiederholte Blumenaktion in Kombination mit einem Wettbewerb „der schönste Balkon“ 
und einer öffentlichen Siegerehrung mit Geschenkgutscheinen organisiert und gespon-
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  14 
sert durch die Wohnungswirtschaft  
- Absicherung einer städtebauliche n und architekton ischen Untersuchung durch einen 
studentischen Masterkurs der FH Münster 
- Werbung gegenüber der Mieterschaft , um Mitarbeit in der Imagewerkstatt Schleife zu 
verstärken 
- Absicherung der Nahversorgung durch einen neuen Supermarkt am Sprickmannplatz 
- Vermehrtes A bstellen von Altfahrzeugen ohne gültige Zulassung; Veranlassung von 
Abschleppaktionen 
 
Gesamtfazit Die unterschiedlichen Arbeits- und Handlungsansätze haben sich wiederholt bewährt und sollten fortgeführt werden. Die bestehende Kommunikati-
on zwischen Bewohnerschaft, örtlichen Einrichtungen, Wohnungswirtschaft und dem städtischen Wohnungsamt wird durch das Netzwerk abgesi-
chert. 
Ausblick 2018 Auch 2018 wird weiterhin versucht, mit allen Akteuren und insbesondere der Mieterschaft vor Ort eng zusammenzuarbeiten, um die Projektziele im 
Sinne der Bewohnerschaft zu erreichen.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  15 
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft Projekt-Nr.  1.05 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Rainer Leskow, 492-6430, leskowr@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und 
sonstigen Treffen bei Bedarf 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Den Bewohnern wird die 
Möglichkeit gegeben, sich 
aktiv an der Verbesserung der 
Wohnsituation zu beteiligen 
und/oder sich vor Ort hierzu 
auszutauschen. Mindestens 
zwei Sitzungen des Mieter-
rates sollen im Jahr statt-
finden und mindestens 10 
Personen sollten daran 
teilnehmen. 
Anzahl der öffentlichen 
Sitzungen des Arbeitskrei-
ses der Vertrauensmieter 
Anzahl der öffentlichen Sitzungen des Mieterrates: 2 
An der ersten Sitzung des Miete rrates am 29.03.2017 nahmen als Gäste Frau Riep  (MieterIn-
nenschutzverein) und Herr Kollmann teil. Folgende Inhalte und Gesprächsergebnisse sind fes t-
zuhalten: 
- Herr Kollmann berichtet über das interkulturelle Angebot des Begegnungszentrums Kinde r-
haus und wirbt um Teilnahme  
- Frau Riep informiert allgemein über das Mietrecht und über Nebenkostenabrechnungen. 
Unklarheiten und ggf. auch Fehler bei den NK -Abrechnungen im Wohnungsbestand BGP 
scheinen im Einzelfall vorzuliegen. Frau Riep wirbt dringend dafür, si ch in Zweifelsfällen juris-
tisch beraten zu lassen. 
- Wohnungsbestand BGP: 
o mangelhafte Reinigung der Hausflure und Eingangsbereiche  
o mangelhafter Hausmeisterservice  
o defekte Aufzüge 
o Schimmel in Einzelfällen 
- Sauberkeit im Quartier, Müll- und Sperrgutablagerungen 
- Clean Kinderhaus  
- Der Lebensmittelmarkt am Sprickmannplatz wurde erfolgreich eröffnet 
- Herr Leskow berichtet über die selbst gesteckten Ziele und das bisherige Engagement der 
Imagewerkstatt Schleife und bittet die Mieterschaft um Teilna hme an den Sitzungen und an 
der Projektarbeit 
- Öffentlicher Alkoholgenuss auf dem Sprickmannplatz besteht weiterhin und ist einzudämmen 
- abgestellte KFZ ohne Zulassung im Quartier, Herr Leskow nimmt Kontakt zum Ordnungsamt 
auf um mögliche Abschleppaktionen zu veranlassen 
- Klärung von Einzelfällen innerhalb des Mieterrates 
- Aktuelle Termine 
Projektziel erreicht

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  16 
An der zweiten Sitzung des Mieterrates am 23.11.2017 nahmen als Gäste Studentinnen der 
Fachhochschule Münster teil. Folgende Inhalte und Gesprächsergebnisse sind festzuhalten: 
- Wohnungsbestand BGP  
o Ortswechsel des Verwaltungsbüros zum Kerstingskamp 13 in Kinderhaus, dadurch ve r-
stärkte problematische Erreichbarkeit der Mitarbeiter/innen 
o Zunehmende Vermietung von renovierten Wohnungen an Studierende (von „Alt -Mietern“ 
empfundene 2-Klassen-Vermietung) 
o Sanierung der Gebäude Sprickmannstraße 31 ff. 
o Schimmel in Einzelfällen 
o fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen 
o Aufgrund zahlreicher und wiederkehrender Problemlagen sollen im Frühjahr 2018 Vertreter 
der Geschäftsführung von BGP Hausverwaltung zur Mieterratssitzung eingeladen werden 
- Lebensmittelmarkt am Sprickmannplatz, Erfahrungsaustausch 
- Alkohol auf dem Sprickmannplatz, ein Problem für alle 
- Erfolgreiche Abschleppaktionen bei abgestellten PKW‘s ohne Zulassung 
- Sperrgutabfuhr  
- studentischer Masterkurs der FH Münster (Gäste: Frau Hollberg und Frau Reifer-Wülfing) 
o Vorstellung der städteplanerischen Untersuchung der Fachhochschule Münster 
o Diskussion mit dem Mieterrat 
- Aktuelle Termine 
Anzahl der teilnehmenden 
Mieter/innen 
Anzahl der Teilnehmenden: 1. Sitzung am 29.03.2017: 22 Mieter/innen + Gäste; 2. Sitzung am 
23.11.2017: 19 Mieter/innen + Gäste 
Frauenanteil: rd. 60 % Frauen teil und 40 % Männer 
Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte:  27% 
Bei größeren Festen (Sommerfest und Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz) ca. 50 – 60 
% Frauenanteil, Migrationsanteil von 60 % 
 
 
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates  wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft die 
Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertretern der ansässigen Woh-
nungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und Problemlagen zu besprechen und Rat zu erhalten.  
Derzeit sind 57 interessierte Personen/Haushalte im Adressenverzeichnis aufgeführt, die eine Einladung zu den Sitzungen erhalten. Den ehrenamt-
lich arbeitenden Mieterrat durch das Amt 64 zu begleiten, die Sitzungen vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten sowie ggf. Gäste zu be-
stimmten Themen einzuladen und Gespräche zu moderieren ist weiterhin erforderlich. 
Ausblick 2018 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist derzeit nicht erforderlich.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  17 
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Projektname Grünschleife  -  Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage Projekt-Nr.  2.02 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen , Umwelt und Nachhaltigkeit 
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Durchführung von  zwei 
bewohneraktivierenden 
Veranstaltungen zur 
Gestaltung der Grünschleife 
mit jeweils mindestens 50 
Personen aus dem Quartier 
Projekttage / Teilnehmende Projekttag am 30.4. mit ca. 60 Beteiligten (Vorjahr 70 ), Neue Bänke am Teich, Entkrautung des 
Teiches, weitere Bepflanzung des Walles und einiger Randbereiche mit immergrünen Strä u-
chern, Bepflanzung der Gemüsebeete und der Kräutermauer, Erweiterung der Rosenbeete, 
Verteilung von Holzhäcksel, Ausbesserung der Wege mit Dolomitsand. 
Projekttag am 16.9. mit ca. 70 Beteiligten (Vorjahr 60)  Aktualisierung des neuen Infoconta i-
ners, Säuberung des Teiches und Entfernung von Schilf, Reparatur des Holzpavillons. Neue 
Blumenbeete mit Narzissen und Tulpenzwiebeln wurden a ngelegt. Aufbringen von Holzmulch 
auf allen Beeten und Rückschnitt der Rosen, sowie Ausbesserung der Dolomitsandwege. An 
einigen Eingangsbereichen sind immergrüne Heckenstrukturen gepflanzt worden, die den Par k 
nun immer mehr umsäumen und die Eingangsbereiche freundlicher und einladender machen. 
Projektziel erreicht 
 
Bereitschaft der Bewohner-
schaft zur aktiven Mitwirkung 
an Pflege und Gestaltung des 
Wohnumfeldes ist weiter 
gestärkt worden 
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 4 und 6 Personen die Grünanlage, sowie 
die Blumen,- und Gemüsebeete sowie den Gemüsegarten. Des Weiteren gehören pflegerische 
Arbeiten wie Laubentfernung, Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der 
Gehölzschnitt zu ihren Aufgaben. Gie ßdienste für Gemüse und Staudenbeete in den Somme r-
monaten. Der Teich wurde in diesem Jahr noch einmal ausgekoffert, da er zu sehr verlandete. 
Die Trafostation ist mit „Gartenmotiven professionell gestaltet worden, so da ss dieser Ei n-
gangsbereich nun einen f reundlichen Charakter hat.  An einigen Eingangsbereichen ist Kirsc h-
lorbeer angepflanzt worden, der dort wie eine grüne Eingangstür in die Parkanlage wirkt. Inzw i-
schen werden auch an den Park heranreichende Bereich wie die große Pergola oder auch vor 
allem der Sprickmannplatz mit in die Pflege in tegriert. Am Sprickmannplatz werden vor allem 
die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und von Müll gereinigt.  
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Das Projekt  läuft gut, die Parkanlage ist gepflegt und wird von Anwohnern im Quartier genutzt, hat aber unter dem Wegfall eines qualifizierten Mit-
arbeiters an Qualität eingebüßt. Dies ist vor allem bemerkbar bei der nun nicht immer fachmännischen Bearbeitung der Grünbereiche. Im Stadtteil 
Kinderhaus hat sich eine weitere ehrenamtlich arbeitende Gruppe gebildet, die im Zentrum von Kinderhaus Baumscheiben und Verkehrskreisel

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  18 
gestaltet haben. Des Weiteren hat sich nach „Kinderhauser Vorbild“ eine Gruppe im Stadtteil Coerde zusammen gefunden, die dort auch mehrere 
Grünbereiche mit Rosen bepflanzt hat. Die Gesamtbeteiligung bei den Projekttagen ist weiterhin auf einem recht hohen Niveau, jedoch stagniert die 
Zahl der regelmäßig dort mitarbeitenden Bewohner. Eine kleine studentische Gruppe die über mehrere Monate aktiv auch außerhalb der Projekttage 
dabei war, hat sich zwischenzeitlich wieder aufgelöst. 
Ausblick 2018 Durch den Wegfall von Frank Blümer ist es schwer, den bisher sehr hohen Qualitätsstandard auf Dauer zu halten. Es muss eventuell versucht wer-
den, die zurzeit aktiven Helfer im nächsten Jahr  zu schulen um eine höhere Qualität zu bewerkstelligen. 
weiterführende Informatio-
nen  
Pressemitteilungen, Informationen zum Projekt unter www.muensterbekenntfarbe.de

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6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort (4.02) Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Die Zahl der Personen mit Migra-
tionsvorgeschichte, die sich ge-
sellschaftlich engagieren bleibt 
konstant, nimmt zu (+5%) 
 
Anzahl engagierter Perso-
nen mit Migrationsvorge-
schichte 
103 engagierte Personen mit Migrationsvorgeschichte  (2016 = 99, 2015 = 95 ), 
davon 72 weiblich (= 70 %) und 31 männlich. 
Die bestehenden Gruppen öffnen sich mehr nach außen, nehmen teil an gemei n-
samen Veranstaltungen und Aktivitäten des BGZ und en gagieren sich stärker im 
Stadtteil.  
Es kommen immer wieder neue Personen und Gruppen dazu, die gerne mitarbe i-
ten möchten. Das persönliche Engagement im Stadtteil wächst zunehmend, ebe n-
so wie die interkulturelle Beteiligung. 
Projektziel erreicht 
 
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken  
Anzahl der durch die Kon-
fliktmoderation bearbeiteten 
Fälle 
37 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle (2016 = 42). 
Im Stadtteil ist es ruhiger geworden,  auch die Jugendkriminali tät ist zurückläufig. 
Jedoch fallen weiterhin alkoholisierte und psychisch kranke Menschen im Umfeld 
des Sprickmannplatzes auf.     
Projektziel erreicht 
Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die an 
Bildungsmaßnahmen teil-
nehmen, steigt jährlich um 10% 
an 
Anzahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte an 
Bildungsangeboten 
Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte, die an Bildungsmaßnahmen im 
Jahr 2017 teilgenommen haben: 312 Personen (2016 = 310), davon 247 weiblich = 
80 %. Der Anteil stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1% an. 
Es wurden Weiterbildungen zum Thema: „Gesundheitsprävention“ , „Erfolg und 
Nachhaltigkeit im niederschwelligen Frauenkursen“ angeboten. Das Angebot und 
das Bildungswochenende wurd en zahlreich angenommen. Die Inhalte der Weite r-
bildung waren einfach zu verstehen und auch im Alltag umsetzbar. 2017 sind zahl-
reiche Anfragen zur Durchführung von Bildungswochenenden für Migrantinnen 
gekommen. Leider konnte wegen fehlender Finanzierung nur  ein Wochenende 
angeboten werden.  
Projektziel teilweise erreicht

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  20 
Die Zusammenarbeit mit beste-
henden Gruppen im Wohngebiet 
(BGZ, KAI u.a.) wird intensiviert 
Anzahl, Art, Dauer des Be-
stehens der Gruppe 
Im Begegnungszentrum treffen sich zurzeit 35 interkult urelle Gruppen (2016 = 41). 
Pro Woche gibt es 50 Angebote. 
Die Zusammenarbeit mit schon bestehenden Gruppen ist auch weiterhin sehr gut. 
Sie treffen sich regelmäßig (wöchentlich) im Begegnungszentrum. Einige der Gru p-
pen (Iranische Gruppe; Christliche Grupp e) sind im Vergleich zu 2016 noch aktiver 
und mobiler geworden. Sie unternehmen Ausflüge und besuchen Veranstaltungen 
nicht nur in Raum Münster, sondern auch außerhalb der Stadtgrenzen.  
Projektziel erreicht 
Die interkulturelle Interessenver-
tretung in der Stadtteilarbeit soll 
in Kooperation mit dem neuen 
Integrationsrat gestärkt werden, 
insbesondere auch im Bereich 
der jungen Erwachsenen 
Anzahl der Beratungskon-
takte junge Migranten/innen 
 
Absicherung der TN von 
jungen Migranten/innen im 
Vorstand BGZ 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
mit dem Integrationsrat 
Anzahl der Beratungskontakte junge Migranten/innen: 260 Beratungskontakte 
(2016 = 250). 
Unterstützung Jugendlicher in Fragen Schule und Ausbildung/Beruf durch Frau 
Rosin. Enge Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat. Infotreffen, gemeinsame 
Veranstaltungen (Tag der MSO, interkulturelle Wochen). 
Junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit. 
Mit Gruppenvertretern wurden insgesamt 3 Veranstaltungen des Integrationsrates 
mitgeplant und besucht (2016 = 4). 
Projektziel erreicht 
Die interkulturelle Seniorenarbeit 
soll verstetigt werden und jährlich 
um 10% steigen 
Anzahl der Senioren mit  
Migrationsvorgeschichte 
Anzahl der Senioren mit  Migrationsvorgeschichte, die an Angeboten teilgenommen 
haben: 79 Senior/innen (2016 = 68). 
Die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben, ist stark angestiegen. Sie leben 
an der Armuts- und Isolationsgrenze. 2017 waren mehr Hausbesuche notwendig, 
als noch in 2016. Hinführung der Senioren zu den offenen Treffs. 10 Stunden Seni-
orenarbeit wöchentlich seit 2015, interkultureller Ansatz. Zusätzliche  Frequenz 
durch Sahle-Neubau.  
Projektziel erreicht 
Das Projekt “Interkulturelle Stadt-
teilmütter” soll verstetigt werden 
und neben dem Beschäftigungs-
sektor auch im Gesundheitsbe-
reich wirken 
Anzahl der über die interkul-
turellen Stadtteilmütter er-
reichten Frauen 
 
Vier Frauen sind als Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms: „Soziale 
Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ab 02.2016 mit 30 Stunden pro Woche im BGZ tätig 
(türk./afghan. Herkunft).  
Die Teilnehmendenzahl konnte gesteigert werden, Anzahl erreichter Frauen: 95 
Frauen 2016 (2015 = 80 Frauen) 
Für 2017 wurden 22 AGH-Stellen (Zuverdienste  durch Arbeitsgelegenheiten  nach  
SGB  II) bewilligt. 
Projektziel teilweise erreicht 
Für neu zugezogene Familien 
soll eine abgesicherte Willkom-
menskultur im Wohngebiet her-
gestellt werden 
Informationsmaterialien über 
die Angebote im Stadtteil 
werden verteilt und Kontakte 
zu den bestehende Gruppen 
werden hergestellt 
Neu zugezogene Familien we rden ebenfalls intensiv begleitet. Sie werden über 
Hilfsangebote im Stadtteil informiert (Erstberatung im Stadtteil, Aushänge und Fl y-
er) und auch zu den Angeboten begleitet. Es wird Kontakt zu bestehenden Gru p-
pen hergestellt. Bei neu zugezogenen Studierenden ist der Zugang schwieriger.  
 
Projektziel teilweise erreicht

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Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht. 
Ausblick 2018 In der Verstetigungsphase 2018 soll sich das Projekt 4.02. Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.  
weiterführende 
Informationen  
www.bgz-kinderhaus.de

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7 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
Projektname „Wir verstehen uns“ Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Diplom-Pädagogin Julia Jehnen, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel.: 0251-263689, email: KAI-muenster@t-online.de 
Projektkurzbeschreibung 
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern  
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder  
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur  Schulung 
deutsch- und mutter-sprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens  
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch. 
Ziele Indikatoren / Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Erhöhung der Chancen-
gleichheit durch eine 
Erhöhung der Bildungsbe-
teiligung für Familien mit 
Sprachdefiziten 
 
Verbesserung der 
Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen 
 
 
 
Stärkung der Sozial- und 
Sprachkompetenz der Kinder 
und Jugendlichen 
 
 
 
 
 
Anzahl der Erwachsenen-
kurse und Anzahl der er-
wachsenen Sprachkursteil-
nehmer 
 
 
Anzahl der durchgeführten 
Einzelnachhilfe für Schü-
ler/innen sowie Anzahl 
Teilnehmende 
 
 
KAI e.V. hat sich als pädagogische Einrichtun g und wohnortnaher Ort der Bildung etabliert wie 
die kontinuierlich hohe Anzahl an Interessierten auf den Wartelisten sowohl für die Deutsch -
Sprachkurse als auch für die Einzelnachhilfe, die sehr gute Akzeptanz seitens der Kooperat i-
onspartner, die stetig s teigende Anzahl an neuen, konstruktiven Vernetzungen im Stadtteil und 
in der Stadt verdeutlichen. 
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:     
1. Halbjahr  2017: vier Projektgruppen mit insgesamt 30UStd  
2. Halbjahr  2017: vier Projektgruppen mit insgesamt 30UStd 
- Anzahl Erwachsene: 129, davon 100 Frauen (78 %), 100 % Migrationsvorgeschichte (2016 
= 120 Erwachsene: davon 82 % Frauen, 100 % Migrationsvorgeschichte) 
 
Einzelnachhilfe für Schüler/innen der Grundschule sowie der Sekundarstufen 1 + 2, vorwiegend 
Schüler der weiterführenden Schulen von der 5. bis zur 10. Klassenstufe  
2017 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 44 Schüler/innen von 22 Nach-
hilfelehrer/innen betreut, Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler (2016 = 46 Schüler/innen) 
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2017 bei 86 %, also 38 von 44 
Schüler/innen (2016 = 87 %). 
Projektziel erreicht

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Verbesserung/ Stabilisierung 
der schulischen Leistungen 
 
 
 
- Umfang der Fehlzeiten 
von Schüler/ innen 
- Noten in den Nachhilfefä-
chern der teilnehmenden 
Schüler 
Kaum unentschuldigte Fehlzeiten, Absprachen zwischen Lehrern und Schüler/innen funktioni e-
ren. 
50 % der Schüler/innen haben sich 2017 verbessert (2016 = 54 %), 39 % wurden befäh igt, ihre 
Noten zu stabilisieren (2016 = 28 %). 
Projektziel erreicht 
Verbesserung von 
Sprachvermögen und 
Alltagskompetenzen 
- regelmäßige Teilnahme an 
den Deutsch-Sprachkursen 
Erwachsene  
- Vermittlung Erwachsene in 
weiterführende Kurse 
Pünktlichkeit und regelmäßige Teilnahme der Projektteilnehmer/innen sind mittlerweile selbs t-
verständlich, kaum unentschuldigte Fehlzeiten, keine Abbrüche ohne Grund.  
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/Integrationskurse: 2017 insgesamt 9 Teilnehmende 
(= 7 %) (2016 = 8 Teilnehmende = 6,6 %). 
Vermittlung in Arbeit: 2017 insgesamt 8 Teilnehmende (= 6,2 %) (2016 = 7 Teilnehmende = 5,8 
%). 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Das  Gesamtfazit für die Projektdurchführung im Jahr 2017 ist sehr positiv. Dies belegt die kontinuierlich hohe Anzahl an Interessierten auf den 
Wartelisten sowohl für die Deutsch-Sprachkurse als auch für die Einzelnachhilfe, die sehr gute Akzeptanz seitens der Kooperationspartner sowie die 
sich stetig weiter entwickelnde konstruktive Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Münster Nord. 
Ausblick 2018 Im Jahr 2018 werden wir die bekannten Ziele mit neuen und einigen noch verbliebenen Teilnehmer/innen weiter verfolgen. 
Die Verbesserung der Alltags- und Sprachkompetenzen der erwachsenen TN sowie die Stabilisierung/ Verbesserung der schulischen Leistungen 
und die Stärkung der Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen sowie die damit verbundene Erhöhung der Bildungsbeteiligung und Förde-
rung der sozialen Integration werden auch in 2018 unsere Hauptziele bleiben.

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Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus Projekt-Nr.  5.04 
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt 
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 54 34, schwartedagmar@stadt-muenster.de 
Projektkurzbe-
schreibung 
Durch Hebammensprechstunden in Kitas und Hausbesuche in Familien soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schw an-
gere und Kinder gesteigert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein g esundes Aufwachsen zu ermöglichen. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Die Inanspruch-
nahme von 
Schwangerschafts-
vorsorgen und 
Hebammenhilfe 
nimmt zu. 
Anzahl der Hebammensprech-
stunden  
 
Anzahl der Mütter in Hebam-
menbetreuung 
2017 konnten 93 Sprechstunden angeboten werden (2016 = 108 Sprechstunden) mit durchschnittlich 
5 erreichten Frauen je Sprechstunde. 
Anzahl der verfügbaren Hebammen: 4 
2017 wurden 23 Hausbesuche abgerechnet  (2016 = 33, 2015 = 145) , alle anderen Hausbesuche 
konnten über die Krankenkassen abgerechnet werden . Hebammenhilfe wird demnach zunehmend 
rechtzeitig in Anspruch genommen ! Die Hebammen berichten, dass Frauen sich frühzeitiger sel b-
ständig melden und um Betreuung nachfragen. 
Projektziel erreicht 
 
Die Fertigkeiten der 
Eltern mit geringem 
Einkommen. Eine 
gesunde Lebens-
weise ihrer Kinder 
zu fördern, werden 
gestärkt. 
Anteil positiver Rückmeldungen 
im Rahmen von Maßnahmen 
mit niedrigschwelligen Zu-
gangsmöglichkeiten 
Die Sure-Start-Gruppe wird einmal in Monat durch eine Hebamme begleitet. 
Durch die Beratungsstelle „Frühe Hilfen“ werden Sprachkurse und Müttercafés aufgesucht. 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Das Projekt ist weiterhin gut geeignet, die Zielgruppe zu erreichen. 
Ausblick 2018 Die Vernetzung mit den Stadtteilmüttern ist weiterhin Ziel, konnte aber 2017 leider nicht umgesetzt werden.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  25 
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte“ 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerberatung vor Ort Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Projekt 6.01: Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung)  
Kontakt 
Bettina Krämer, b.kraemer@diakonie-muenster.de, Kristina Kunze k.kunze@diakonie-muenster.de, Josef Beckmannstraße 5, 48159 
Münster, Tel.: 0251 1624262 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Ei n-
zelpersonen in Kinderhaus/Brüningheide; Hoher Anteil an Migranten, hohe Arbeitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeits-
plätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen ; Hilfestellung unter-
schiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und  Präventionsarbeit wird geleistet.  
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Umfassende Hilfestellung für 
Ratsuchende mit einer 
Verschuldungsproblematik 
(junge Menschen, Erwach-
sene, Migranten) in 
mindestens 15 Neufällen 
Anzahl von Neufällen, welche 
2017 zusätzlich zu den 23 aus 
den Vorjahren weiterbetreuten 
Fällen hinzukommen 
38 neu hinzukommende Fälle im Jahr 2017 neben aus den Vorjahren noch offenen 30 Fällen 
aus den Vorjahren; Beratungsintensität bleibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 83  % (= 40 von 48 
abgeschlossenen Fällen; 8 abgebrochene Fälle); 20 Fälle werden mit al lerdings etwas geringe-
rer Beratungsintensität 2018 weitergeführt; bei Langläufern meist Familien mit Migrationshi n-
tergrund; Mehrzahl der Klienten ist weiblich; mit 7 9 % hat ein geringerer  Anteil der Klienten als 
im Vorjahr aktiv an der Problemlösung mitge wirkt. Dies war i.d.R. auch der Grund für den A b-
bruch der Beratung durch die Einrichtung selbst in 8 Fällen; insgesamt erscheinen die vorha n-
denen Betreuungskapazitäten zu knapp. 
Projektziel erreicht  
(gesetztes Ziel wurde 
wie in den Vorjahren 
deutlich übertroffen) 
Durchführung von 6 
präventiven Aufklärungs-
veranstaltungen im Jahr mit 
insgesamt mind. 60 
Teilnehmenden   
Anzahl der Veranstaltungen 
 
 
 
 
 
Anzahl Gesamteilnahmen 
insgesamt 2 Veranstaltungen, 1 x im KAI; 1 mal im Sozialbüro; Themen: SGB II – Ansprüche;  
Umgang mit Sanktionen; etc.; Inhalte werden niederschwellig dargeboten; geplante Veransta l-
tungen in Schulen in der zweiten Jahreshälfte 2017 fielen krankheitsbedingt aus; unabhängig 
davon scheint die Resonanz der Schulen auf das Angebot eher zurückzu gehen (lehrplanb e-
dingte Gründe; Umstrukturierung Uppenbergschule); sollte die Resonanz der Schulen in 2018 
ähnlich niedrig sein, ist über eine Neuausrichtung hinsichtlich der Zielgruppen nachzudenken; 
insgesamt 32 Teilnahmen; Gründe wie oben 
Projektziel teilweise 
erreicht  
(Ziel „Anzahl Veranstal-
tungen“ wurde  zu 33% 
erreicht ; Ziel  „Anzahl 
Teilnahmen“ wurde zu 
53% erreicht) 
Wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang 
von 2 Stunden mit durch-
schnittlich wenigstens 4 
Anzahl Sprechstunden außer-
halb der Schulferien 
 
Durchschnittliche Besucher-
40 Sprechstunden durchgeführt  
 
durchschnittlich 6,6 Klienten pro Sprechstunde; insgesamt 264 Klienten (62 weniger als   
2016), davon 190 Frauen (= 72 %) und 74 Männer (= 28%); Sprechstunden sind nach wie vor 
Projektziel erreicht  
(hinsichtlich der Anzahl 
durchschnittlicher 
Besucher übertroffen)

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  26 
Personen zahl in den Sprechstunden stark frequentiert und decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung 
ab; es ergaben sich häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen; der Rückgang g e-
genüber dem Vorjahr i st u.U. auch durch die krankheitsbedingte Vertretungssituation zu erkl ä-
ren (geringere Anzahl der wiederholten Besuche der Sprechstunde aufgrund Betreuerwechsel) 
Wöchentlich mindestens 0,75 
Hausbesuche 
Anzahl Hausbesuche pro Jahr Anzahl der  Hausbesuche liegt mit 39 (unter Berücksichtigung von Urlaubszeiten) leicht unter  
Niveau 201 7, aber aufgrund der reduzierten Zielvorgabe wiederum im Soll; Zielgruppe sind 
Personen, die ansonsten keinen Zugang zu bestehenden Hilfsangeboten haben (z.B. kinde r-
reiche, ältere und/oder kranke Mitbürger) 
Projektziel wurde 
erreicht 
 
Gesamtfazit Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern. Die Zuwei-
sung vom Jobcenter wird vermehrt angewendet (§16a - Fälle). Bis auf die präventiven Veranstaltungen wurden alle Teilziele erreicht (Erklärung s.o.). 
Ausblick 2018 Ziele für 2018 können grundsätzlich erhalten bleiben. Die grundsätzlichen Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinnvoll. Im Laufe von 
2018 soll zwischen Diakonie und der Stadt Münster über die Ressourcenausstattung der Stelle nebst  Anpassung der Zielgrößen auf den früheren 
Stand neu nachgedacht werden. Hierbei könnte auch die Beratung älterer Menschen verstärkt in den Fokus rücken (Stichwort: Vermeidung von Al-
tersarmut).  
Die Krankheitsvertretung der Stelleninhaberin wird im ersten Quartal 2018 fortgeführt.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  27 
Projektname Lebenswelten kennen lernen Projekt-Nr.  6.02 
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium -kulturverein@gmx.de 
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Das Interesse der 
Bewohnerinnen und 
Bewohner an Eigen-
aktivitäten nimmt zu 
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veran-
staltung im Atrium bzw. 
durch den Atrium e.V. orga-
nisiert statt 
2017 gab es 24 Veranstaltungen und 4 Kooperationsveranstaltung, dazu Frühstück und Mi t-
tagstisch sowie jeden Montag ein Probentreffen in Kooperation mit Cactus Junges Theater  
(2016 = 28 Veranstaltungen, 2015 = 22 Veranstaltungen). 
Projektziel erreicht 
 
An jeder Veranstaltung 
nehmen durchschnittlich 
mindestens 15 Personen 
teil 
Die Teilnehmendenzahl der durchgeführten Veranstaltungen (ohne Feste, ohne Kooperation s-
veranstaltungen sowie Mittagstisch und Frühstü ck) liegt bei 851. Bei 24 Veranstaltungen ergibt 
sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 35. 
Das Interese der Wohnbe-
völkerung am Kennenlernen 
anderer Kulturen wächst 
Der Anteil der Menschen 
mit Migrationsvorgeschichte 
an den teilnehmenden Per-
sonen beträgt im Mittel 35 
% 
Von den Teilnehmenden hatten 57 % eine Migrationsvorgeschichte (2016 = 65 %, 2015 = 48 %, 
2014 = 38 %).  
 
 
Projektziel erreicht 
Die Motivation der Wohnbe-
völkerung, eine Verstetigung 
kultureller / künstlerischer 
Aktivitäten im Wohngebiet zu 
unterstützen nimmt zu 
Anzahl der ehrenamtlich 
Tätigen wächst 
2 Planungstreffen 2017 = 9 T eilnehmende, Putzaktion 2017: 2 mal durchgeführt, insgesamt 19 
Teilnehmende 
Dieses Ziel stellt weiterhin eine Herausforderung für uns dar. Die Bereitschaft, p unktuell an 
praktischen Aktivitäten teilzunehmen ist höher als das Interesse, sich für einen Bereich rege l-
mäßig zu engagieren (Planungstreffen 2015 = 8 TN, Planungstreffen 2016 = 11 TN; Put zaktion 
2015: 7 TN, 2016: 14 TN).  
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Insgesamt ist das Projekt weiterhin auf dem richtigen Weg. Insbesondere Ausflüge zu Ausstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit und sollen je 
nach Budget daher auch weiter und verstärkt angeboten werden. In diesem Zusammenhang ist besonders der Besuch der Skulpturenausstellung 
hervorzuheben. Auch Feste werden sehr gut angenommen, auch mit hoher ehrenamtlicher Beteiligung bei der Durchführung wie z.B. das Internati-
onale Frauenfest zeigt.  
Nach wie vor gibt es keine klaren Programmprofile der Einrichtungen am Sprickmannplatz.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  28 
Ausblick 2018 Die Attraktivität der Einrichtung als Veranstaltungsort ist ungebrochen. 
Die Kooperation mit  Cactus brachte bereits sichtbare Erfolge, so wurde mit dem Film „Von unten nach oben“, der in verschiedenen Münsteraner 
Einrichtungen gezeigt wurde, nicht nur die Schleife an sich und die künstlerischen Fähigkeiten der Protagonisten dargestellt, sondern zur Premiere 
im Cinema kamen zahlreiche Schleifenbewohner/innen, die das erste Mal in diesem Kino waren. Auch im Jahr 2018 geht das Projekt weiter. 
Das Angebot des Wahl-O-Mat auf dem Sprickmannplatz war auch für uns ein Experiment und ist sicher konzeptionell noch ausbaubar. Es war ein 
erster, niedrigschwelliger Schritt, auf die Wahlen nochmal explizit aufmerksam zu machen und damit auch auf die Frage der Wahlbeteiligung (die 
Botschaft lautete: Geht wählen!). So konnten neben programmspezifischen auch rein praktische Fragen geklärt werden: Wo ist mein Wahlamt?, 
Kann ich auch ohne Benachrichtigungskarte wählen gehen?, etc.  
weiterführende Informatio-
nen  
Es werden weiterhin je zwei Halbjahresprogramme erstellt und gedruckt sowie zu den Veranstaltungen jeweils Flyer und/oder Aushänge sowie Ver-
anstaltungshinweise in WN und nadann.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  29 
Projektname Jungenprojekt  „Sport gegen Gewalt“ Projekt-Nr.  6.04 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus Kinderhaus e.V. 
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de  /  Benjamin Bunzel,  benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de 
Projektkurzbeschreibung Ziel ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen, die gerne  Fuß-
ball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz körperlicher Gewalt zu lösen. 
Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen im weitesten Sinn (Teamfähigkeit, Rücksichtnahme auf Schwächere, Übernahme von  
Verantwortung etc.) ist über den Spaß hinaus primäres Ziel des Projekt. Das Angebot findet regelmäßig jeweils Samstag von 14:00 Uhr 
bis 17:00 Uhr statt. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017 Zielerreichung 
Das Projekt findet regelmäßig 
einmal wöchentlich statt 
Anzahl der Treffen 
 
Regelmäßige Teilnahme an 
den Sportveranstaltungen 
Gesamtzahl der Treffen 2017: 40 (2016 = 42, 2015 = 39) 
Anzahl Jungen, die mind. einmal an einer Aktivität teilgenommen hat: 50 
Anzahl der Jungen, die 2017 an weniger als 50 % der Termine teilgenommen haben: 21  
Anzahl der Jungen, die 2017 an mehr als 50 % der Termine teilgenommen haben: 29   
Teilnehmende mit Migrationsvorgeschichte: 47% 
Projektziel  erreicht 
 
Unterschiedliche Nationali-
täten werden über das Sport-
angebot zusammengeführt 
Sozialverhalten und die 
Bewältigung von Konflikten 
während der Sportveran-
staltung 
Im Rahmen der Sportveranstaltungen konnten immer wieder verschiedene Nationalitäten zusa m-
mengeführt werden. 2017 gab es keine nennenswerten Konflikte. Kleinere Reibereien und Stre i-
tigkeiten konnten friedlich und gewaltfrei beigelegt werden. 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Das Angebot wurde durchgängig gut besucht. Das soziale Miteinander unterschiedlicher Kulturen aus dem Stadtteil konnte gefördert werden. Über-
schüssige Kräfte der jungen Teilnehmer wurden durch den Sport sinnvoll kanalisiert und soziale Kompetenzen spielerisch erlernt.  
Ausblick 2018 Die gesetzten Ziele werden unverändert beibehalten. Weiterhin wird nach Möglichkeiten gesucht, Belegungszeiten in einer größeren Sporthalle zu 
bekommen.  
weiterführende Informatio-
nen  
Website des Begegnungszentrum Kinderhaus e.V., www.bgz-kinderhaus.de

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  30 
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017 Zielerreichung 
Bislang durch die Jugend-
sozialarbeit nicht erreichte 
Jugendliche sollen ange-
sprochen und erreicht 
werden. 
Anzahl / Struktur der Nut-
zer/-innen des offenen An-
gebots: Anzahl, Geschlecht, 
schulischer oder beruflicher 
Hintergrund, bisherige An-
bindung an Jugend- und 
Freizeiteinrichtungen  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-Im Jahr 2017 wurden 1783 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mobile Jugend( -sozial)arbeit 
hergestellt. (2016= 1828, 2015 = 1654, 2014= 1731, 2013=1925, 2012=2332, 2011 =2588, 
2010=2.100). (Anmerkung: Hierbei handelt es sich vielfach um Mehrfachkontakte, Höhe des 
Anteils lässt sich nicht abschätzen). 
- Von den 1783 Kontakten fanden 1172 (=65%) zu Jungen/Männern (2016=66%, 2015=62%, 
2014=65%, 2013=60%, 2012=63%, 2011=60%) und 611 (=3 5%) zu Mädchen/Frauen  statt. 
(2016 =34%,2015=38%, 2014=36%, 2013=40%, 2012=37%, 2011=40%) 
- Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 811 (2016=778, 2015=805, 2014=875, 
2013=1.000, 2012=1008, 2011=1.133, 2011=724, 2010=1026) 
-Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre :  780 (2016=864, 2015=794, 2014=774, 
2013=864, 2012=863, 2011=1133, 2010=1008) 
-Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 192 (2016=186, 2015=54, 2014=82, 2013=103, 2012=73, 
2011=115, 2010=66) 
- Der Großteil der Jugendlichen besucht die Wald - oder Uppenbergschule, ein geringer Teil 
die Geschwister Scholl Realschule und das Geschwister Scholl Gymnasium 
-Anzahl Kontakte, die eine Haupt- oder Förderschule besuchen: 1089 (2016=857, 2015=1027, 
2014=1168, 2013=1781, 2012=1455, 2011=1630, 2010=1916) 
- Anzahl Kontakte, die  eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 258 (2016=331, 
2015=275, 2014=256, 2013=144, 2012=60, 2011=61, 2010=62) 
- Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden 178 (2016=196, 
2015=180, 2014=128, 2013=291, 2012=136, 2011=245) 
- Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Jugenda r-
beit o.ä. wahrgenommen haben : 1155 (2016=1194, 2015=1066, 2014=1209, 2013=1474, 
2012=1529, 2011=2500, 2010=1568) 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  31 
Teilnahme an Angeboten 
der Mobilen Jugendarbeit 
und Zufriedenheit mit den 
Angeboten 
Gut angenommene Standardangebote der Mobilen Jugend( -sozial)arbeit sind wie in den Vo r-
jahren die Berufsberatung, sportpädagogische Angebote, Schuldnerberatung, sowie Prävent i-
onsangebote (Sucht, Medien und Straffälligkeit) 
Wege zur Lösung 
persönlicher und sozialer 
Probleme sollen aufgezeigt 
und genutzt werden 
Anzahl derer, die an realis-
tischen Lösungen arbeiten 
(zum Beispiel die Teilnahme 
an Angeboten der Jugend-
arbeit / Jugendsozialarbeit, 
Besuche von Freizeitein-
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungs-
angeboten) 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 203 (2016=206, 2015=178, 
2014=131, 2013=148, 2012=127, 2011=46, 2010=110) 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Die Kontaktaufnahme und Kurzberatungen  finden im Streetworkbereich („auf der Straße“) statt. Weiterführende Hilfen und  Beratungsgespräche finden 
in den geschützten Räumlichkeiten des Wuddi statt. Es werden weiterhin Jugendliche im Stadtteil angetroffen, die kurz vor Anmeldeschluss bei diver-
sen Schulen (vorwiegend Online Anmeldung) kurzfristige und schnelle Hilfe (Zugang zum System) benötigen. Das gleiche gilt für Bewerbungsschrei-
ben, die im Wuddi unter Anleitung gefertigt werden können. Durch die enge Zusammenarbeit von Jobcenter, Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon 
konnten „schwierige“ Jugendliche unterstützt  werden. 
Ausblick 2018 Die Fortführung des bewährten Projekts im Rahmen des Maßnahmeprogramms ist nach wie vor erforderlich.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  32 
Projektname Sport und Bewegung Projekt-Nr.  6.07 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, 492-5811, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basketball. 
Die Angebote sind niedrigschwellig. Vereinsungebundene Jugendliche sollen sich sportlich beteiligen und, falls möglich, an di e 
Sportvereine im Stadtteil angebunden werden. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017 Zielerreichung 
Kinder und Jugendliche über 
Sportangebote für Sport und 
Bewegung zu begeistern 
Wöchentlich 10 Jugendliche 
an den mobilen, z.T. trendi-
gen Kleinsportangeboten 
der aufsuchenden Jugend-
sozialarbeit zu beteiligen 
 
 
2017 nahmen wie im Vorjahr wöchentlich 10 bis 20 Jugendliche (77% männlich)  an den 
Sportangeboten der Mobilen Jugendsozialarbeit teil, vorwiegend am Basketball -, Fußball- und 
Smashballangebot.  
Nachfolgende im Vorjahr in Aussicht gestellten zusätzlichen Angebote konnten leider einge-
schränkt oder gar nicht umgesetzt werden:  
- Basketball als mobiles Angebot im Bereich der Nordwest Schleife  wurde temporär am 
Sprickmannplatz/Jugendsalon durchgeführt. 
- Das Speckbrettangebot am Wangero ogeweg konnte nicht realisiert werden, da kein 
Spreckbrett-Platz zur Verfügung  stand. Installiert wurde stattdessen ein Tennisplatz (an 
der alten „Hütte“).  
- Das offene Fußballangebot in Kooperation mit dem Jugendsalon auf dem Multifunktion s-
platz wurde mang els Beteiligung nicht durchgeführt. Die Jugendlichen nutzen nach wie 
vor verbotswidrig den Kunstrasenplatz an der „Großen Wiese“. Eine Alternativ -Fläche 
müsste politisch diskutiert werden. Mit dem Bezirksbürgermeister und Jugendlichen wu r-
den darüber bereits Gespräche geführt. 
Projektziel erreicht  
 
Anzahl von 25 Jugendli-
chen, die außerhalb der 
Schule wöchentlich an den 
Sportangeboten des Wuddi 
teilnehmen 
Die Sportangebote des Wuddi auf der Außensportanlage wurden durchschnittlich von 25 
Jugendlichen, vorwiegend für Ballsportarten, genutzt (75% männlich). 
Teilnahme von Kindern und 
Jugendlichen an Sportange-
boten und –veranstaltungen 
außerhalb des Stadtteils 
 
Anzahl von 30 Jugendli-
chen, die an 1 - 3 Fahrten 
zu Bundesliga- oder Län-
derspielen teilnehmen. 
Insgesamt haben fünf J ugendliche mit Migrationshintergrund an einer Fahrt zum Fußball -
Länderspiel teilgenommen (2016 = 39). Das groß angelegte Fahrtenprogramm zu Bundesliga- 
bzw. Länderspielen darf gemäß verwaltungspolitischer Vorgabe nicht weiter angeboten w er-
den. In der Folge entfällt der Indikator ab 2018 (100% männlich). 
Projektziel annä-
hernd erreicht

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  33 
Anzahl von 60 Jugendli-
chen, die an Aktionen zur 
Soccer-Halle teilnehmen. 
Insgesamt haben 208 Jugendliche (2016 = 180) an fünf Fahrten zu Soccer -Hallen-Turnieren 
teilgenommen (95% männlich). Besonders die Fahrten zur Soccer Halle sind bei Jugendlichen 
begehrt. So können sich auch vereinsungebundene Jugendliche sportlich betätigen und g e-
gebenenfalls an Sportvereine angebunden werden. 
 
Gesamtfazit Das Projekt hat die gesetzten Ziele weitestgehend erreicht.  
Das Ziel, „Kinder und Jugendliche in Sportangebote im Stadtteil zu integrieren“ entfiel in 2017: es ist nicht quantifizierbar, da die Mitgliedsbeiträge 
über das Bildungs- und Teilhabeprogramm finanziert werden. Das inhaltliche Ziel besteht als solches weiter. Bitte Ausführungen der Vorjahre 
beachten. 
Ausblick 2018 Sport hat einen hohen Stellenwert im Stadtteil. Sportangebote sollen in bisheriger Form erhalten bleiben. Neue Trends und Sportarten werden 
berücksichtigt. Es ist festzustellen, dass ein Teil der Jugendlichen aus diversen Gründen vereinsungebunden ist. Speziell für diese Jugendlichen 
sind die Sportangebote der (Mobilen) Jugendarbeit besonders wichtig.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  34 
Projektname Drogenprävention  Projekt-Nr.  6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Eva Gesigora, 0251-60123, evagesigora@gmx.de 
Projektkurzbschreibung Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbe it; Aktionstage Sucht; Spritzen-
tausch & -entsorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017 Zielerreichung 
6.8.1  
Die Drogenproblematik 
entspannt sich aus Sicht der 
Fachkräfte vor Ort 
Entwicklung Drogenproble-
matik 
Kontinuierliche Nutzung des      
Spritzenautomaten (ca. 30 
PA-Packs/Woche) 
2017 wurden 1.736 Päckchen aus dem Spritzenautomaten gezogen  (2016 wurden 1 .716 Päck-
chen). Die Nutzung des Automaten stieg somit leicht an von durchschnittlich 33 ,0 Spritzenpäck-
chen / Woche auf 33,4 Päckchen / Woche. 
Projektziel erreicht 
 
 
 
6.8.2 Bewohner/innen 
verschiedenen Alters und 
verschiedener Herkunft 
setzen sich mit dem Thema 
Drogenkonsum auseinander 
Teilnahme an den Aktions-
tagen 
An den Aktionstagen neh-
men durchschnittlich 15 
Anwohner/innen unter-
schiedlichen Alters & unter-
schiedlicher Herkunft teil 
2017 wurden insgesamt 4 Aktionstage Sucht durchgeführt. 
1. Energy Drinks – 12 TN 
2. Cannabis – 3 TN 
3. Cannabis – 10 TN 
4. Cannabis, Energy Drinks und Shisha rauchen („Schnitzeljagd“) – 4 TN 
Die Schnitzeljagd i m Wuddi ist üblicherweise der am besten frequentierte Aktionstag. Da dieser 
aber unmittelbar nach der Wiedereröffnung des Wuddi stattfand, blieb die erwartete Teilne h-
meranzahl leider aus.   
Insgesamt 29 Teilnehmende (2016 = 47 Teilnehmende, 2015 = 42 Teilnehmende)  
90 % der Teilnehmenden männlich ( 2016 u. 2015 = 87 %)  
93 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2016 = 100 %, 2015 = 81 %)  
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 31 % (2016 = 68 %, 2015 = 6 %)  
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 31 % (2016 = 32 %, 2015 = 54 %)  
Teilnehmende ab 18 Jahre: 38 % (2016 = 0, 2015 = 40 %) 
Projektziel  
annähernd erreicht

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  35 
6.8.3 
Drogengebrauchende kennen 
Safer-Use-Maßnahmen 
 
 
 
 
 
Es finden jährlich min-
destens 10 Beratungs-
gespräche zu Safer-
Use-Themen im Wohn-
quartier statt 
 
 
 
 
Es fanden 2017 insgesamt 17 (18 in 2016) Safer -Use-Beratungen im Wohnquartier statt. Vorrangiges 
Thema bei den Jugendlichen war der Konsum von Cannabis, vereinzelt gab es Beratungen zu Amph e-
taminen und Spielsucht. Im Rahmen d er aufsuchenden Arbeit hatten die harten illegalen Drogen Prior i-
tät.  
 
100 % der Teilnehmenden sind männlich (wie auch 2016 und 2015) 
59 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2016 = 83 %, 2015 = 94 %) 
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0 (2016 = 0 , 2015 = 12 %) 
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 47 % (2016 = 22 %, 2015 = 23 %) 
Teilnehmende ab 18 Jahre: 53 % (2016 = 78 %, 2015 = 65 %) 
 
Projektziel   
annähernd er-
reicht 
 
 
 
 
Der Spritzentausch in 
Kinderhaus wird weiter-
hin angeboten 
Die Beratungshotline wurde weiterhin nicht genutzt und daher wieder abgeschafft. 
Der Spritzentausch in Kinderhaus wurde – wie auch in den  Vorjahren – nicht frequentiert. 
6.8.4 
Drogengebrauchende kennen 
Beratungs- und Ausstiegs-
hilfen 
Es finden jährlich mindestens 
10 Beratungsgespräche zu 
Safer-Use-Themen im Wohn-
quartier statt 
Es finden jährlich 
mindestens 8 
Beratungs- und 
Vermittlungsgespräche 
zu weiterführenden 
Hilfen (Beratungs- und 
Ausstiegshilfen) statt. 
2017 konnten 9 Personen zu weiterführenden H ilfen vermittelt werden ; in 2016 waren es 7 Personen. 
(städtische Drogenberatungsstelle, LWL-Klinik) 
 
100 % der Teilnehmenden männlich (wie 2016 und 2015) 
78 % der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte (2016 = 86 %, 2015 = 66 %) 
Teilnehmende bis einschließlich 13 Jahre: 0  
Teilnehmende 14 bis einschließlich 17 Jahre: 0 
Teilnehmende ab 18 Jahre: 100 % 
Projektziel 
erreicht  
 
Gesamtfazit Vor allem die offenen Beratungssprechstunden werden sehr gut angenommen, wie auch die aufsuchende Arbeit. Nachdem die Beratungshotline wei-
terhin gar nicht in Anspruch genommen  wurde, wurde sie wieder eingestellt. Der Spritzenautomat wird weiter zunehmend frequentiert.   
Ausblick 2018 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden.

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  36 
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
Projektname Quartiersmanagement Projekt-Nr.  7.1 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst Nord, 0251/492 -5692 
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Gebietsmoderation ist bei 
Veranstaltungen im Quartier 
präsent  
Anwesenheit von mindes-
tens einem Mitglied der 
Gebietsmoderation 
Anwesenheit bei folgenden Veranstaltungen: 
Internationales Frauenfest: Clean Kinderhaus; Tanzkurs für Frauen; Sommerfest auf dem Spric k-
mannplatz; Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz ; Jolka-Fest im BGZ ; Kinderhaus-
Brüningheide – Wohin gehst Du? 
Projektziel erreicht 
 
An drei Standorten im Stadt-
teil sind Schaukästen vorhan-
den, deren Aushänge regel-
mäßig aktualisiert werden,  
Sichten der Aushänge 
Sichten und aktualisieren 
der Aushänge 
Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert Projektziel erreicht 
Die Gebietsmoderation 
tauscht mit allen Projektträ-
gern mindestens einmal pro 
Halbjahr, mit allen Handlungs-
feldverantwortlichen mindes-
tens einmal pro Jahr mündlich 
Informationen, Bewertungen 
und weitere Perspektiven aus 
Anzahl der Gespräche Die Gespräche mit den Pro jektträgern finden im „laufenden Betrieb“ des Begegnungszentrums, 
KAI und des Familienzentrums Killingstraße statt. Eine genaue Anzahl der Gespräche kann de s-
halb nicht angegeben werden.  
 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung der einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die Erfahrungen re-
gelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag können die Informationen an die Bewohner/innen weitergegeben werden. Der 
niederschwellige Zugang der „im Quartier verorteten“ Mitglieder (Frau Stolz, Frau Jehnen, Frau Özdemir) bewährt sich. Auch innerhalb des jährlichen 
Workshops fand ein Austausch zwischen allen Projektträgern statt. 
Ausblick 2018 Die Gebietsmoderation wird sich alle zwei Monate treffen. Die Vernetzung mit den Projektträgern soll weiterhin aufrechterhalten werden.

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  37 
Projektname Quartiersfonds Projekt-Nr.  7.2 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Matthias Kau, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst Nord, 0251/492-5692 
Projektkurzbeschreibung Aktivierung, Beteiligung und Information der Bewohner 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2017  Zielerreichung 
Die Gebietsmoderation entwi-
ckelt Kriterien und Verfah-
rensgrundsätze zur Vergabe 
der Mittel aus dem Quartiers-
fonds. 
Zahl der Aktionen, Zahl 
der TN je Aktion 
Folgende Aktionen wurden aus Mitteln des Quartiersfonds bezuschusst: 
 Kinobesuch mit 10 TN 
 Fahrt nach Köln mit 9 TN 
 Fahrt nach Bremerhaven mit 15 TN 
 Zoobesuch mit 13 TN 
 Fahrt nach Bielefeld mit 10 TN 
 Musicalbesuch in Tecklenburg mit 15 TN  
 
Die Mittel aus dem Quartiersfonds wurden nach den bewährten Kriterien und Verfahrensgrundsä t-
zen vergeben. 
Projektziel erreicht 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesamtfazit Es wurden regelmäßig geplante Aktionen von Bewohner/innengruppen gefördert. Die Vergabekriterien der Mittel haben sich bewährt. Wünschenswert 
wäre mehr Initiative zu Unternehmungen/Aktionen von mehreren Gruppen. Bei entsprechend vorliegenden Anfragen, wäre die Mittelvergabe idealer-
weise „breiter“ zu streuen gewesen.    
Das bisher verfolgte Ziel der Gebietsmoderation, eigene Veranstaltungen zu  initiieren, wurde ab 2017 nicht mehr verfolgt, da die Erfahrung gezeigt 
hat, dass die Bezuschussung extern organisierter Veranstaltungen nachhaltiger ist. 
Ausblick 2018 Themenschwerpunkt u.a. „Gesundes und bezahlbares Wohnen in der Schleife?“

Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  38 
10 Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ 
Das strategisch ausgerichtete Themenfeld Selbstevaluation dient insgesamt einem verbes-
serten Zusammenwirken und der Koordination zwischen den Aktivitäten im Programmzu-
sammenhang, schafft Transparenz über den Projektverlauf, verdeutlicht die Projektfort-
schritte sowie Anpassungserfordernisse und ermöglicht somit eine optimierte Steuerung. 
Das Themenfeld hat somit keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung, weshalb es nicht 
in der Ergebnisübersicht der Kapitel 4 - 9 beinhaltet ist, sondern an dieser Stelle gesondert 
mit den jeweiligen handlungsfeldbezogenen Aktivitäten im Jahr 2017 aufgeführt wird. 
 
10.1 Beobachtung der Zielerreichung  
Jährlich wird im Rahmen einer verbindlichen Berichterstattung über den Programmverlauf 
und die Zielerreichung in den einzelnen Projekten informiert. Die Konzeption, Abstimmung 
und Erstellung des Jahresberichts im Rahmen des Projektes 8.1 „Zielentwicklung und Be-
obachtung Zielerreichung“ erfolgte wie in den Vorjahren auf der Grundlage der von den 
Projektakteuren entwickelten projektbezogenen Indikatoren, Monitoringbögen und Projekt-
berichte.  
Die 10-jährige Laufzeit des Programms in 2017 wurde zum Anlass genommen, um das 
Programm und seine Wirkungen intensiver in den Blick zu nehmen und über seine Zu-
kunftsfestigkeit zu diskutieren. Zusätzlich zur alljährlichen Reflexion der Projektziele und –
inhalte sollten weitere im Quartier engagierte Akteurinnen und Akteure eingebunden wer-
den, um über den engeren Kreis der Projektträger neue Impulse für das Programm zu ge-
winnen. So fand im November 2017 (16.11.) eine öffentliche Veranstaltung unter dem Titel 
„10 Jahre `Soziale Stadt`: Kinderhaus-Brüningheide -  wohin gehst du?“ im Bürgerhaus 
Kinderhaus statt. Diskutiert wurde, wo das Programm steht, welche Anpassungsbedarfe es 
hat und an welchen Stellen sich künftige Handlungsbedarfe abzeichnen, denen das Pro-
gramm begegnen kann und muss. Die Veranstaltung richtete sich an die Mitwirkenden am 
Programm sowie an alle, die sich für das Quartier und das Maßnahmeprogramm interessie-
ren. Als Podiumsgäste waren eingeladen  
• Akteurinnen und Akteure der ersten Stunde, die über ihre damaligen Erwartungen 
berichteten und darstellten, inwieweit sie erfüllt werden konnten, 
• Herr Ralf Zimmer-Hegmann vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsfor-
schung (ILS), mit einem Impulsvortrag zur Zukunft der Sozialen Stadt  
• Persönlichkeiten aus dem Stadtteil, die mit den Anwesenden den Blick in die Zu-
kunft richteten.  
Im Nachgang folgte der jährlich stattfindende interne Reflexions-Workshop (30.11.2017) mit 
dem engeren Kreis der Projektakteure im Vereinsheim „Hütte“ des SC Westfalia Kinder-
haus. Die Anregungen der öffentlichen Veranstaltungen wurden diskutiert, um sie für die 
gemeinsame Reflexion und Weiterentwicklung der Projektziele und -inhalte der Einzelpro-
jekte fruchtbar zu machen (siehe Ergebnisniederschrift, Anlage 4).

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  39 
Vier Themenfelder wurden vertiefter betrachtet: 
- Wohnen und Leben in der „Schleife“ 
- Öffnung der Schleife / Image 
- Sprickmannplatz / Belebte Mitte 
- Räume für Engagement und Begegnung. 
Im Ergebnis lagen zu diesen vier Themenfeldern 24 Projektideen vor. Ziel ist es im Weite-
ren, für die Projektideen verbindlich Projektverantwortliche zu finden, um die Projekte auf 
ihre Realisierbarkeit „abklopfen“ zu können. 
 
10.2 „Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017“  
Der Kontextdatenmonitor ist seit Programmbeginn fester Bestandteil der prozessbegleiten-
den Selbstevaluation (Projekt 8.2). Die Kontextindikatoren werden für alle Beteiligten be-
reitgestellt, um so zur Einordnung der beobachtbaren Veränderungen einen Beitrag zu leis-
ten. Sie zeigen an, unter welchen demographischen und sozioökonomischen Rahmenbe-
dingungen die Projekte der Sozialen Stadt durchgeführt wurden. Ausdrücklich ermöglichen 
sie jedoch keine Wirkungsanalyse der Projekte. Sie wurden von Projektbeteiligten, Politik, 
Verwaltung sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern als wertvolle Hilfe zur Einschät-
zung der Programmgebietsentwicklung bewertet. 
Das Programmgebiet des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
deckt sich mit der Stadtzelle 631, die dem Datenmonitor zugrunde gelegt wurde. Der vor 
dem Hintergrund der kleinräumigen Datenverfügbarkeit und der spezifischen Aussagefä-
higkeit für Kinderhaus-Brüningheide aufbereitete Kontextdatenmonitor umfasst acht The-
menbereiche mit 50 Einzelmerkmalen, wobei die Schwerpunkte im Bereich der demografi-
schen Daten liegen2: 
 Bevölkerungszusammensetzung 
 Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
 Haushalte 
 Wohnen 
 Transferleistungen und Arbeitsmarkt 
 Bildung und Kinderbetreuung 
 Gesundheit 
 Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipation 
 
Neben ausgewählten Strukturdaten zur Entwicklung des Programmgebietes umfasst der 
Monitor auch eine Projektstandortkarte (Anlage 2, Anhang 1). Wenn möglich, werden zu-
dem Zeitreihen erstellt, um Entwicklungstrends aufzuzeigen (Anlage 3,  Entwicklung in Zeit-
reihen für ausgewählte Kontextdaten). Ebenso wird die Entwicklung in Kinderhaus-
                                                      
2   In Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW / ILS NRW (2008)

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„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  40 
Brüningheide zu städtebaulich oder soziodemografisch ähnlich strukturierten Teilräumen in 
Münster auf der Grundlage der HFA-Vorlage V/37/2004 in Beziehung gesetzt.  
 
11 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms 
verstetigten Projekten 
Während die Ergebnisdarstellung in den Kapiteln 4 - 10 die 16 Projekte umfasst, die laut 
Ratsbeschluss vom 11.12.2013 im Jahre 2017 verstetigt sind und aus dem Maßnahmepro-
gramm gefördert werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte nachrichtlich 
aufgeführt, welche Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind (3.02, 4.03, 
5.02, 5.06) sowie drei verstetigte Projekte, welche anderweitig gefördert wurden (Projekt 
1.06, 3.01, 4.01). Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerreichung nicht berück-
sichtigt werden, finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkontext zur Stabilisierung 
der Quartiersstrukturen beitragen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        
 
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Im Jahr 2017 wurden im Projektgebiet keine Aktionen im Rahmen des Bürgerpakts für Kli-
maschutz durchgeführt, da in dieser Zeit die konzeptionelle Weiterentwicklung und Neuge-
staltung durch die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO) beim Amt für 
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit anstand. Für das Jahr 2018 sind wieder Klima-
schutz-Aktionen in Kinderhaus im Rahmen dieser neu entwickelten Kampagne "Klima-
Mischpoke" geplant. Die Kampagne stellt  den Klimaschutz im Alltag in den Mittelpunkt und 
setzt dabei besondere Schwerpunkte auf die Entwicklung und Stärkung eines Gemein-
schaftsgefühls. 
(Quelle: Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67), Ansprechpartner: Thomas Möller) 
 
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstützen, 
reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der Groß-
wohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch in 2017 Restabfälle und fal-
sches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hinaus 
wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuge-
führt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung.  
(Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walterbusch)

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„Soziale Stadt NRW“ 
 
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Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt, 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):  
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.13 – 
14.05.15) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt betreut. Die für 2016 zunächst vorgese-
hene abschließende Vereinbarung über das Projektformat wurde in Absprache mit dem 
Jobcenter zunächst vertagt. In den gemeinsamen Gesprächen stellte sich heraus, dass 
aktuell kein konturierter gegenstandsbezogener Bedarf ersichtlich ist, an den die Netzwerk-
arbeit ohne Anpassung des Formats hätte andocken können.  
Über den Bedarf eines bzw. die Anforderungen an ein Folgeprojekt werden sich Jobcenter 
und Sozialamt in Abstimmung mit dem Begegnungszentrum Kinderhaus, KAI und der Ge-
bietsmoderation im 2. Halbjahr 2018 austauschen.  
(Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer) 
 
Projekt 4.01 „Interkulturelle Mädchenarbeit“, ehemals „Unser Alltag - Unsere Sor-
gen“,  (verstetigt, aber anderweitig gefördert im Rahmen des Maßnahmenprogramms 
kind- und jugendbezogene Armutsprävention in Münster) 
Das Angebot wird bereits seit 2009 im Jugendsalon geführt und konnte 2017 dank der be-
willigten Finanzierung weiter ausgebaut werden. Auch im Jahr 2017 wurde das Angebot im 
Rahmen des „Maßnahmenprogramms einer kinder- und jugendbezogenen Armutspräventi-
on“ finanziert. Im Rahmen des Projektes wurden drei Mädchengruppen angeboten. Die 
Projektteilnehmerinnen sind 23 Mädchen und junge Frauen aus unterschiedlichen Kultur-
kreisen (kurdisch, türkisch, russlanddeutsch, arabisch, ethnisch deutsch, eritreisch etc.) im 
Alter von 13-20 Jahren, die im  Wohngebiet Brüningheide wohnen. Zwei Drittel der Teil-
nehmerinnen gehören zu strengen moslemischen Elternhäusern, wobei die Teilnahme und 
Nutzung von offenen Jugendangeboten nur sehr selten erlaubt und von den eigenen Eltern 
gefördert wird. Begleitet und unterstützt wurden die Mädchen von drei Gruppenleiterinnen, 
die auf Honorarbasis gearbeitet hatten.  
Die Gruppenleiterinnen gehören ebenso wie die Mädchen selbst unterschiedlichen Kultur-
kreisen an, was sich positiv auf die Gestaltung der Mädchenarbeit ausgewirkt hat. Das An-
gebot setzte sich zum Ziel, die Mädchen an die außerschulischen sportlichen, kulturellen 
und künstlerischen Aktivitäten sowohl im Stadtteil als auch in der Stadt heranzuführen und 
zur Nutzung dieser anzuregen. Darüber hinaus sollte das Angebot darauf einwirken, den 
interkulturellen Austausch unter den Projektteilnehmerinnen zu fördern, das eigene Selbst-
bewusstsein und Selbständigkeit sowie die Partizipation der Projektteilnehmerinnen am 
gesellschaftlichen und späterem Ausbildungs- und Berufsleben zu stärken. Die vom Projekt 
verfolgten Ziele wurden im Laufe der Bewilligungsphase erfolgreich umgesetzt bzw. er-
reicht. 
Die Arbeit mit den Mädchen gestaltete sich in Form von wöchentlichen Gruppentreffs in den 
Räumlichkeiten des Jugendsalons und des Begegnungszentrums. Eins der zentralen The-

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men war neben Themen wie Freundschaft, Erwachsen werden, Von Zuhause ausziehen, 
Liebe, Trauer etc. das Thema Berufliche Perspektiven. Die Mädchen konnten erfolgreich an 
das Beratungsangebot der hauptamtlichen Jugendsozialarbeit im Jugendsalon vermittelt 
werden. Es haben mehrere Sitzungen zum Thema Berufswahl und Berufsorientierung 
stattgefunden. Konkret wurde individuell mit den Mädchen an der Gestaltung eigener Be-
werbungsmappen gearbeitet, es wurden Tipps zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche 
gegeben, Voraussetzung zur Aufnahme unterschiedlicher Ausbildungsarten durchgespro-
chen. Auf Anregung der Jugendsozialarbeiterin haben die Mädchen Ausbildungs- und Job-
messen in der Stadt Münster (z.B. Horizont, Ausbildungsmesse bei der Deutschen Renten-
versicherung etc.), sowie auch das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur in Müns-
ter begleitet von Gruppenleiterinnen besucht. Darüber hinaus haben die Mädchen im Rah-
men von geschlossenen Treffs viel mit einander unternommen wie z.B. landesspezifisch 
gekocht und gebacken. Auf diese Weise konnten die Teilnehmerinnen auch andere Kultu-
ren kennenlernen und den Respekt und Akzeptanz des Andersseins üben. Im Laufe der 
Förderperiode konnten weitere Aktivitäten realisiert werden wie eine Stadtbesichtigungs-
fahrt nach Dortmund, der Besuch der Eislaufbahn Münster, der Trampolinhallen Oberhau-
sen und Münster, des Kinotheaters Cineplex Münster, des Bauernhofs Große Kintrup, 
Schnuppertage bei Fitnessstudio Münster. Die Mädchen haben sich darüber hinaus an den 
Stadtteilaktionen wie „Clean Kinderhaus“, Projekttage „Grünschleife“ im Frühjahr und im 
Herbst sowie auch am Sommerfest aktiv beteiligt. Diese gemeinsamen Aktionen haben zu 
einem guten Zusammenhalt der Gruppen, Stärkung des Selbstwertgefühls der Mädchen 
und zur Förderung der Selbstfindung beigetragen. Parallel zu den Angeboten im Jugendsa-
lon und Begegnungszentrum wurde das Sportangebot in der Paul-Schneider-Grundschule 
in Anspruch genommen. Unter der Anleitung von zwei Honorarkräften konnten die Mäd-
chen verschiedene Sportarten, wie Frisbee, Volleyball, Basketball und Turnen ausprobieren 
(ein Mal pro Woche für 2 Stunden). Die Interkulturelle Mädchenarbeit im Jugendsalon des 
Begegnungszentrums wurde 2017 genauso wie die Jahre zuvor sehr erfolgreich durchge-
führt. Für die 23 Mädchen war es ein ergänzendes und vielfältiges außerschulisches Ange-
bot. Sie waren immer sehr daran interessiert, die Treffs zu besuchen und diese aktiv mitzu-
gestalten.  
(Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus e.V, Ansprechpartnerin: Irina Rosin) 
 
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien),  
5.02  „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte 
vor3. 
                                                      
3 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht 
mehr verpflichtend.

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12 Resümee und Ausblick  
12.1 Zielerreichung 2017 unter Berücksichtigung der Projektziele   
An einem Zielfortschritt im Programm wurde im Jahr 2017 weiterhin in insgesamt acht 
Themenfeldern und 23 Projekten gearbeitet. Sieben dieser Themenfelder haben mit den 
ihnen zugeordneten Projekten einen direkten Einfluss auf die Zielerreichung:  
 Themenfeld 1: Wohnen  
 Themenfeld 2: Öffentlicher Raum  
 Themenfeld 3: Lokale Ökonomie  
 Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern 
 Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen 
 Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öf-
fentlicher Haushalte  
 Themenfeld 7: Quartiersmanagement. 
Das Themenfeld 8 „Selbstevaluation“ unterstützt die anderen Themenfelder durch die Be-
obachtung und Querauswertung der Zielerreichung sowie durch Informationen zur Stadt-
teilentwicklung in Form der Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren, die Hin-
weise zum Umfeld der Projektdurchführung liefern. 
 
Wie viele Personen wurden durch die Projektaktivitäten erreicht? 
Im Jahr 2017 wurden rund 7.100 Personen bzw. Haushalte mit den Projektaktivitäten er-
reicht. Zur Einordnung der genannten Anzahl sei angemerkt, dass es sich um eine sehr 
unscharfe Messgröße handelt, die je nach Projekt unterschiedlich definiert wird und eine 
sehr unterschiedliche Kontaktintensität aufweist4. Bei allem Bemühen der Projektträger um 
eine Qualifizierung der Angaben und die Erhöhung der Genauigkeit wird sich eine unter-
schiedliche Aussagequalität nicht verhindern lassen. Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass 
die genannten Zahlen aufgrund einer Modifizierung bzw. Veränderung der Projektanzahl 
von Jahr zu Jahr teilweise nicht oder nur eingeschränkt mit denen der vorhergehenden Jah-
re vergleichbar sind.  
                                                      
4 So gibt es bei einigen Projekten, insbesondere bei regelmäßigen Kursangeboten wie z.B. den Sprachkursen 
„Teilnehmende“, die gezählt werden. Bei anderen Projekten, wie der Schuldnerberatung, werden „betreute 
Fälle“ gezählt, hinter denen eine hohe Beratungsintensität für Einzelne steht. Bei beiden Beispielen handelt es 
sich um klar benenn- und zählbare Einzelpersonen. In Bereichen oder bei Angeboten mit gehäuftem Publi-
kumsverkehr, telefonischem Kontakt oder mit einem unverbindlichen offenen Angebot wie Sprechstunden gibt 
es häufig „Kontakte“, die von kürzerer Dauer sind. Oftmals wird es sich sicherlich auch um Mehrfachkontakte 
handeln, da eine Reihe von Bewohnerinnen und Bewohnern an mehreren Veranstaltungen teilgenommen hat. 
Wie hoch dieser Anteil ist, lässt sich nicht seriös abschätzen. Um die Nachvollziehbarkeit der Teilnehmenden-
zahlen zu erhöhen, hat der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ die Projektakteure gebeten, für die 
Jahresberichterstattung die Zahlen der Teilnehmenden stärker zu qualifizieren. Vereinbart wurde, dass sich 
die Berichterstattung in der Regel auf Teilnehmende beziehen soll, ergänzend können auch weitere Kenngrö-
ßen angeführt werden (z. B. Zahl der Kontakte, Beiratssitzung am 06.11.13). Zudem sollte deutlicher zwischen 
eigenen Projekten und Kooperationsprojekten unterschieden werden, um Doppelzuordnungen zu vermeiden.

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Von den insgesamt ca. 7.100 Erreichten sind 2017 ca. 3.200 beratend und betreuend be-
gleitet worden (z.B. Schuldnerberatung, Hebammensprechstunde, integrative Jugendsozi-
alarbeit, Drogenprävention), ungefähr 2.600 sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen 
und Feste (z.B. Sommerfest,  Weihnachtsmarkt, Clean Kinderhaus, Blumenaktion, Projekt-
tage „Grünschleife“) sowie offener Angebote/Aktionen kultureller u. freizeitbezogener Art 
(z.B. Konzerte, Ausflüge) erreicht worden und ca. 1.300 haben aktiv an regelmäßigen 
Kursangeboten teilgenommen (z.B. Bildungsangebote wie Sprach- und Nachhilfekurse, 
Sportangebote). Um die Zahlen zum Kreis der Erreichten weiter zu differenzieren, sind 
nachfolgend die teilnehmerstärksten Aktionen mit mehr als 300 Teilnehmenden bzw. er-
reichten Kontakten/Fällen/Haushalten für das Jahr 2017 dargestellt: 
Teilnehmerstärkste Aktionen  
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl Kontakte/Teilnehmende /Fälle/ 
Haushalte 2017 (laut Projektberichten) 
Blumenaktion der Wohnungswirtschaft (1.04) ca. 450 Haushalte/Personen 
Hebammensprechstunde Kitas (5.04) ca. 470 (ca. 5 Frauen je Stunde)  
Öffentliche Feste und kulturelle / freizeitbezogene  
Kooperationsveranstaltungen (z.B. Sommerfest, 
Weihnachtsmarkt, Clean Kinderhaus) (z.B. 1.04, 
4.02, 6.02, 7.02) 
ca. 720 (Sommerfest 300, Weihnachtsmarkt 
150, Clean Kinderhaus 50, Frauenfest 90, 
Newroz-Fest 50, Jolka 90, Aktionstage Grün-
schleife 130) 
Kulturelle und freizeitbezogene Angebote des BGZ 
(4.02) 
ca. 350 (ohne Feste und Kooperationsveran-
staltungen) 
Bildungsangebote für Migranten/innen (4.02 u. Ko-
operationspartner) 
ca. 310  
Interkulturelle Aktivitäten Atrium (6.02) ca. 850 (ohne Feste und Kooperationsveran-
staltungen, Mittagstisch und Frühstück) 
Beratungskontakte mobile Jugendarbeit (6.06) ca. 1.780  
Sport  und Bewegung (6.07) Insg. ca. 610 (mobile Sportangebote der auf-
suchenden Jugendarbeit z.B. trendige Klein-
sportarten = 189, Sportangebote Wuddi = 
216, Soccer-Aktionen = 208, Fußballfahrten = 
5) 
Quelle: Projektberichte und Monitoringbögen der Projektträger 
Schon in den Vorjahren war feststellbar, dass die Beratungsleistungen mehr und mehr in 
den Fokus rückten und vermehrt nachgefragt wurden. Diese Entwicklung hat sich noch ver-
stärkt. 
 
Wer wurde erreicht? Zugang einzelner Zielgruppen zu den Angeboten:  
Der Anteil der Teilnehmenden mit Migrationsvorgeschichte lag wie bereits in den letzten 
Jahren auf einem hohen Niveau von durchschnittlich ca. 85 - 90 % über alle Projekte hin-
weg. Ein stetig zunehmender Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte engagiert

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„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  45 
sich aktiv im Quartier, insbesondere im Rahmen von Verschönerungsaktionen und der Vor-
bereitung und Durchführung von Festen (2.02, 4.02, 6.02). 
Es zeigen sich nach wie vor deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf 
die Teilnahme an Aktionen: Frauen nahmen wie in den Vorjahren in einer durchschnittli-
chen Größenordnung von ca. 60 - 65 % an den diversen Angeboten teil. Sie zeigen sich als 
der aktivere Part bei der Bewältigung von Alltagsherausforderungen und Lebenskrisen. 
Insbesondere bei den Bildungs- und Beratungsangeboten und den Aktivitäten mit erhöhtem 
Eigenengagement (z.B. 1.05, 4.02, 6.02) waren sie mit teilweise 80 - 90 % überproportional 
stark vertreten. Da der Teilnehmerkreis im Sportbereich immer deutlich männlich dominiert 
(80 %-100 %) war, werden mittlerweile spezielle Sportangebote für Mädchen im Projekt 
„Interkulturelle Mädchenarbeit“ angeboten (Frisbee, Volleyball, Basketball und Turnen je 2 
Stunden/Woche). Ein mehrheitlich männlicher Teilnehmerkreis ist auch bei der Arbeit der 
Drogenprävention und der Integrativen Jugendsozialarbeit zu verzeichnen (65 %).   
In Bezug auf die Altersstruktur  zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Zahl älterer 
Menschen, die beratende Hilfe nachfragen, stetig zunimmt (z.B. Schuldnerberatung, 6.01; 
Konfliktberatung, 4.02). Viele Ältere im Quartier leben an der Armutsgrenze oder haben 
keine bzw. nur wenige soziale Kontakte. Auf diese Entwicklung haben einige Projektträger 
seit einigen Jahren bereits mit entsprechenden zielgruppenspezifischen Angeboten reagiert 
(z.B. 4.02 im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit). Es scheint zunehmend sinnvoll, 
die Seniorenarbeit auszubauen und Aspekte der Altersarmut in die verschiedenen Schu-
lungsveranstaltungen weiterer Projektträger aufzunehmen.  
Diese dargestellten Entwicklungen unterstreichen noch einmal deutlich die Wichtigkeit einer 
zielgruppenspezifischen Ansprache für den Erfolg einer Maßnahme. Hier nehmen insbe-
sondere die aufsuchenden Angebote (Hausbesuche, Streetwork) eine immer wichtigere 
Funktion ein, um Personen zu erreichen, die ansonsten keinen Zugang zu bestehenden 
Hilfsangeboten haben wie  z.B. kinderreiche, ältere und/oder kranke Menschen. Die ziel-
gruppenspezifische Ansprache ermöglicht vielfach ein schnelleres und individuelles Einge-
hen auf die verschiedenen Anliegen der Bewohnerinnen und  Bewohner. Weiterhin sind es 
vor allem die niedrigschwelligen Ansätze vieler Projektträger (offene Sprechstunde, Klein-
gruppen, überschaubare Veranstaltungen, unverbindliche regelmäßige Angebote, interkul-
turelle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Gebietsmoderation...), die dazu bei-
tragen, dass auch Personen mit vorhandenen Zugangshemmnissen erreicht und mobilisiert 
werden. Hier gilt es, immer wieder neue Ansätze zu finden und Interesse zu wecken. Bei-
spiel 2017: Einen ersten, niedrigschwelligen Schritt zur Verbesserung der Wahlbeteiligung 
und der Auseinandersetzung mit politischen Themen hat das Projekt 6.02 im Vorfeld der 
Bundestagswahl mit dem Wahl-O-Mat auf dem Sprickmannplatz versucht. Dieser Ansatz 
soll weiter ausgebaut werden.  
Wichtig scheint auch der persönliche Kontakt zu einer „Vertrauensperson“. So zeigte sich 
z.B. bei krankheitsbedingtem Ausfall von vertrauten Ansprechpartner/innen, dass die An-
zahl wiederholter Besuche aufgrund eines Betreuerwechsels deutlich zurückging. In dieses 
Bild passt auch die Erfahrung aus dem Projekt 6.08, dass eine telefonische Beratungshot-

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„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  46 
line (mittlerweile eingestellt) über Jahre gar nicht in Anspruch genommen wurde, persönli-
che Beratungsgespräche aber sehr wohl.  
Über  offene Beratungssprechstunden und Hausbesuche werden immer mehr Personen 
erreicht. Dies belegt den Erfolg niedrigschwelliger Arbeit, die jedoch personalintensiv und 
ressourcenaufwändig ist. Nicht nur die mengenmäßige Bewältigung der hohen Anzahl an 
Nachfragen stellt eine Herausforderung dar, sondern zunehmend auch der individuell ge-
stiegene Betreuungsaufwand. Insgesamt erscheinen laut Rückmeldung verschiedener Pro-
jektträger die vorhandenen Betreuungskapazitäten zu knapp. Insbesondere das Bestreben, 
durchgehend feste Ansprechpartner/innen in der Beratung anzubieten, stößt an seine 
Grenzen. Im Jahr 2017 hat sich deutlich gezeigt, dass bei Krankheit keine personellen kurz-
fristigen Auffangmöglichkeiten vorhanden sind. 
 
Gesamtauswertung der Projektziele 
Insgesamt wurden 23 Projekte in acht Handlungsfeldern durchgeführt, davon 
• 14 Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzie-
rungsbedarf sind (Gegenstand der Berichterstattung), 
• 7 Projekte, die eine anderweitige Förderung erhalten bzw. Bestandteil der laufenden 
Verwaltungsarbeit geworden sind, 
• 2 Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung Zielerreichung, Erstellung 
Kontextdaten). 
 
Unter Bezugnahme auf die insgesamt 14 verstetigten Projekte, die über das Maßnahme-
programm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind, lässt sich hinsichtlich der 
Zielerreichung für das Jahr 2017 Folgendes feststellen (vgl. Tabelle und Grafik): von den 38 
Projektzielen der Themenfelder 1 - 7 konnten 30 Ziele vollständig erreicht werden, drei wei-
tere Ziele sind annähernd erreicht worden, bei fünf Zielen ist ein erkennbarer Zielfortschritt 
zu verzeichnen (Teilerfolg). In 90 % der Fälle5 wurden die Ziele damit vollständig bzw. an-
nähernd erreicht (2016 = 95 %, 2015 = 95 %, 2014 = 93 %, 2013 = 96 %, 2012 = 79 %).  
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                      
5 gerundeter Wert

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  47 
Zielerreichung der verstetigten Projekte 2017 nach Themenfeldern 
Themenfelder Ziel erreicht annähernd 
erreicht 
Teilerfolg nicht 
erreicht 
insgesamt 
TF 1 „Wohnen“ 2 - - - 2 
TF 2 „Öffentlicher Raum“ 2 - - - 2 
TF 3 „Lokale Ökonomie“ - - - - - 
TF 4 „Integration“ 5 - 3 - 8 
TF 5 „Bildung“ 5 - - - 5 
TF 6 „Soziale Netze“ 13 3 1 - 17 
TF 7 „Gebietsmoderation“ 3 1 - - 4 
Insgesamt  30 4 4 - 38 
  
Das Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ hat mit den erarbeiteten Projekt-
berichten, der Aufbereitung der Kontextindikatoren 2017 sowie der Durchführung der bei-
den Veranstaltungen zwecks Standortbestimmung des seit 10 Jahren bestehenden Maß-
nahmeprogramms Transparenz über die Durchführung der Projekte geschaffen, deren Le-
gitimation gefördert und insgesamt die Programmsteuerung unterstützt.  
 
79 % = 30  Ziele abs. 
10,5 % =4 Ziele abs. 
10,5 % = 4 Ziele abs. 
Zielerreichung 2017 der verstetigten Projekte, die über das 
Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne  Finanzierungsbedarf 
sind  (14 Projekte von insgesamt 23) 
Projektziel erreicht
Projektziel annähernd
erreicht
Teilerfolg
Ziel nicht erreicht
insg. 38 Projektziele

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  48 
12.2 Zielerreichung 2017 unter Berücksichtigung der Programmziele 
Im Hinblick auf die Programmziele gemäß der Vorlage V/0927/2006 
 die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
 die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
 die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche 
hat das Maßnahmeprogramm im Jahr 2017 nachfolgende Zielfortschritte erreicht. Dabei ist 
zu berücksichtigen, dass die Ziele der einzelnen Themenfelder in der Regel auf mehrere 
Programmziele in je unterschiedlicher Weise wirken (integrative Programmausrichtung).  
 
 Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation:  
- Auch 2017 sind die Weichen für eine weiterhin positive Entwicklung des Wohnungsbe-
standes durch viele Maßnahmen gelegt und ausgebaut worden. Zum einen tragen die 
fortschreitenden Sanierungsarbeiten an den Beständen der Wohnungsunternehmen da-
zu bei. Insbesondere die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes der Wohn-
SieGer GbR an der Sprickmannstraße macht weiterhin Fortschritte. Weiterhin tätigte die 
Wohn+Stadtbau GmbH 2017 Investitionen für die Modernisierung von Treppenhäusern 
neben den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen. Auch BGP investierte weiter in den 
Wohnungsbestand Sprickmannstraße 31- 41. Ferner wurde mit der Fertigstellung der 25 
barrierefreien öff.-gef. Mietwohnungen (plus Kita) am Carlo-Schmid-Weg 2 sowie dem 
Neubau der Seniorenwohnanlage Paulinum mit 81 barrierefreien Wohneinheiten erheb-
lich zur Verbesserung der Wohnverhältnisse durch die Schaffung neuen und barriere-
freien Wohnraums für verschiedene Altersgruppen beigetragen.  
- Die Bereitschaft der Bewohnerschaft zur aktiven Mitwirkung an der Pflege und Gestal-
tung des Wohnumfeldes ist weiter mit sichtbaren Erfolgen gestärkt worden. Die Parkan-
lage (2.02) ist gepflegt und wird von Anwohnerinnen und Anwohnern im Quartier ge-
nutzt. Die Gesamtbeteiligung bei den Projekttagen in der Grünschleife ist weiterhin auf 
einem recht hohen Niveau, jedoch stagniert die Zahl der regelmäßig dort mitarbeitenden 
Bewohner/innen. Eine weitere ehrenamtlich arbeitende Gruppe gestaltete zudem im 
Zentrum von Kinderhaus Baumscheiben und Verkehrskreisel. Über mehrere Monate war 
eine kleine studentische Gruppe auch außerhalb der Projekttage aktiv, diese hat sich 
aber zwischenzeitlich wieder aufgelöst. Ein verstärktes Engagement für das Wohnumfeld 
ist auch im Rahmen des Projektes 1.04 feststellbar: die Mieterschaft setzt sich innerhalb 
der Nachbarschaften für saubere Hauseingangsbereiche, Treppenhäuser und Mülltren-
nung ein, Sperrgutabfälle werden nach Möglichkeit erst kurz vor den Abfuhrterminen an 
die Straße gelegt. So scheint das Quartier nach Einschätzung der AWM (3.01) im Ver-
gleich zu den vergangenen Jahren an Sauberkeit gewonnen zu haben.  
-  Nach wie vor wird die mit dem Projekt 1.05 gebotene Möglichkeit für die örtliche Mieter-
schaft, Einfluss auf das Wohnen und Wohnumfeld zu nehmen und sich mit anderen Mie-
terinnen und Mietern, Vertreterinnen und Vertretern von örtlichen Einrichtungen und der 
ansässigen Wohnungsunternehmen und –verwaltungen auszutauschen, rege genutzt.

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So gab es 2017 wieder 2 Netzwerktreffen mit einer breiten Themenfülle, auch war die 
Beteiligung bei den Treffen des ehrenamtlich arbeitenden Mieterrates ausgesprochen 
gut. 
- Auch wenn das Zentrum am Idenbrockplatz nicht sehr weit entfernt liegt, war die Versor-
gungssituation vor Ort für viele in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen in den letzten 
Jahren, insbesondere seit Schließung des ehemaligen Edeka-Supermarkt im Sommer 
2016, ein wichtiges Thema. Wenngleich kein Projekt des Maßnahmeprogramms, hat 
auch die Eröffnung eines internationalen Lebensmittelmarktes am Sprickmannplatz das 
Wohnumfeld in Kinderhaus-Brüningheide aufgewertet; so hat sich zum einen die fußläu-
fige Grundversorgung im Quartier verbessert, zum anderen gleichzeitig ein weiterer Ort 
der Begegnung und des zwanglosen Austausches gebildet. Der neue Markt trägt damit 
auch zur Belebung des Platzes bei. Neben einem Lebensmittelgrundsortiment und  ei-
nem Backshop verfügt der Markt auch über eine Halal-Theke sowie über ein russisch-
polnisches und ein türkisch-arabisches Sortiment.  
- Mit der Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation bei zunehmenden Engpäs-
sen in der gesamtstädtischen Wohnungsversorgung rückt das Thema „gesundes und 
bezahlbares Wohnen“ immer mehr in den Vordergrund. Diese Situation verstärkt sich 
durch den Wegfall der Mitpreisbindung des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus für die 
BGP-Bestände. Infolge der Modernisierung können auf der Grundlage der Vorschriften 
des Bürgerlichen Gesetzbuches Mieterhöhungsspielräume ausgeschöpft werden. Die 
Aktualität spiegelt sich auch in den von Bewohner/innen angesprochenen Konfliktfeldern 
der Beratungsangebote wider (z.B. „Mietzahlungen“, 6.01). Auch die öffentliche Veran-
staltung sowie der Workshop machten deutlich, dass die Sicherung bezahlbaren Woh-
nens eine der drängendsten Herausforderungen darstellt. In diesem Kontext wird es von 
„Alt-Mieter/innen“ zunehmend als problematisch empfunden, dass im BGP-Bestand 
vermehrt Vermietungen von renovierten Wohnungen an Studierende erfolgen (gefühlte 
„2-Klassen-Vermietung“). Dieser Themenkomplex ist weiter in den Blick zu nehmen.  
 
 Förderung der Kooperationen zwischen den Akteuren im Stadtteil:   
-  Viele Veranstaltungen und Angebote kommen nur durch eine enge Kooperation ver-
schiedener Projektträger zustande. So veranstalteten die Imagewerkstatt Schleife, das  
Begegnungszentrum Kinderhaus, der Kulturverein Atrium und der Parea-Familientreff 
auch 2017 wieder viele Feste und Aktionen wie den Weihnachtsmarkt am Sprickmann-
platz, Clean Kinderhaus, internationales Sommerfest etc. gemeinsam.  
- Hier erfahren sie eine zunehmende Unterstützung durch eine ehrenamtliche Beteiligung 
engagierter Einzelpersonen und Gruppen. Insbesondere die interkulturelle Beteiligung 
wächst dabei zunehmend. Sowohl die Anzahl derer, die 2017 aktiv an der Veranstal-
tungsplanung mitwirkten als auch die Bereitschaft, die Veranstaltung durch praktische 
Aktivitäten vor Ort organisatorisch zu unterstützen, stieg an. Im „Interkulturellen Mäd-
chenprojekt“ haben sich die beteiligten Mädchen an den Stadtteilaktionen wie „Clean 
Kinderhaus“, den Projekttagen „Grünschleife“ sowie auch am Sommerfest aktiv beteiligt.

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  50 
Diese gemeinsamen Aktionen haben zu einem guten Zusammenhalt der Gruppen und 
zur Stärkung des Selbstwertgefühls beigetragen. Die Anzahl selbstorganisierter interkul-
tureller Initiativen steigt stetig (4.02). Für die Organisatoren/-innen ist zu berücksichtigen, 
dass  die Bereitschaft, punktuell an praktischen Aktivitäten teilzunehmen höher ist als 
das Interesse, sich für einen Bereich regelmäßig und langfristig zu engagieren (2.02, 
4.04). Die Gebietsmoderation verzichtet mittlerweile bewusst auf die Initiierung eigener 
Veranstaltungen, sondern unterstützt extern organisierte Veranstaltungen durch die Be-
zuschussung aus dem Quartiersfonds. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Weg zur 
Mobilisierung nachhaltiger ist. Somit bleibt es eine Daueraufgabe, das Engagement der 
Bewohner/innen immer wieder neu zu mobilisieren. 
- In Bereich der Gesundheitsvorsorge von Familien (5.04) zahlt sich die Kooperation des 
Gesundheitsamtes mit verschiedenen Projektträgern deutlich aus. Die frühzeitige Kon-
taktaufnahme, Information und Beratung in Kitas, Sprachkursen, Müttercafé etc. ist die 
Grundlage zur Erreichung des Projektziels, die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersu-
chungen für Schwangere und Kinder zu steigern und ein gesundes Aufwachsen von 
Kindern zu fördern. Die Hebammenhilfe wird von Jahr zu Jahr vermehrt rechtzeitig in 
Anspruch genommen und somit von den Hebammen mit den Krankenkassen abgerech-
net. Das Netzwerk soll weiter ausgebaut werden. Angestrebt wird der Aufbau einer Zu-
sammenarbeit mit den Stadtteilmüttern. 
- Deutlich wurde 2017, dass es förderlich für eine noch effizientere Zusammenarbeit ein-
zelner Projektträger wäre (z.B. Atrium, BGZ), wenn die Programmprofile der Einrichtun-
gen deutlicher herausgearbeitet und abgegrenzt würden. Diese Notwendigkeit machte 
der Reflexionsworkshop noch einmal sehr deutlich. 
 
 Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche:  
- Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Chancengleichheit bei den Kindern und 
Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien leistet die Hausaufgaben-
hilfe, die wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Der Bedarf sowohl 
bei Deutsch-Sprachkursen als auch bei Einzelnachhilfe ist auch 2017 ungebrochen 
hoch.  
- Im „Mädchen-Projekt“ (4.01) fand eine intensive Auseinandersetzung mit Thema Be-
rufswahl und Berufsorientierung statt (Gestaltung eigener Bewerbungsmappen, Tipps 
zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Voraussetzung zur Aufnahme unterschied-
licher Ausbildungsarten). Die Mädchen haben zudem Ausbildungs- und Jobmessen in 
der Stadt Münster sowie auch das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur in 
Münster besucht. 
- Im Projekt 4.02 stieg der Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte, die 2017 an 
Bildungsmaßnahmen teilnehmen, wieder in Folge an. Insbesondere die Bildungswo-
chenenden wurden verstärkt nachgefragt. 
- Im Projekt 6.06 Mobile Jugendsozialarbeit konnte durch die Zusammenarbeit von Job-
center, Jugendgerichtshilfe und Jugendsalon „schwierige“ Jugendliche unterstützt wer-

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den. Gut angenommene Standardangebote der Mobilen Jugend(-sozial)arbeit, die in 
Kooperation mit Projektträgern umgesetzt werden, sind wie in den Vorjahren die Berufs-
beratung, sportpädagogische Angebote, Schuldnerberatung, sowie Präventionsangebote 
(Sucht, Medien und Straffälligkeit).  
 
 Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet als Quer-
schnittsziel für fast alle Projektaktivitäten:  
- Positiv unter dem Vorzeichen der Integration ist die ungebrochen große Nachfrage an 
Deutsch-Sprachkursen anzuführen (5.01). Die regelmäßige Teilnahme der Projektteil-
nehmenden ist mittlerweile selbstverständlich. Früher feststellbare unentschuldigte Fehl-
zeiten sind kaum noch vorhanden und es gibt keine Abbrüche ohne Grund. 
- Im Projekt 6.07 werden unterschiedliche Nationalitäten über das Sportangebot zusam-
mengeführt. Es ist festzustellen, dass ein Teil der Jugendlichen aus diversen Gründen 
vereinsungebunden ist. Speziell für diese Jugendlichen sind die Sportangebote der (Mo-
bilen) Jugendarbeit besonders wichtig. 
- Vor dem Hintergrund, dass die Zahl älterer Menschen, die Probleme haben und an der 
Armutsgrenze leben, stark angestiegen ist, ist der weitere Ausbau der Seniorenarbeit ein 
wichtige Aufgabe. 
-  Im Fokus mehrerer Projekte steht die Integration neu hinzugezogener Personen. U.a. im 
Projekt 4.02 werden neu hinzugezogene Familien und Personen intensiv betreut und ei-
ne Willkommenskultur unterstützt. Beim Projekt „Stadtteilmütter“, welches sich insb e-
sondere an neu zugezogene Familien richte t, sie mit Angeboten vertraut mach t und Hil-
festellung in den Bereichen sprachliche Kompetenz, Gesundheit, Ärzte und Behörden 
bietet, konnte die Teilnehmendenzahl im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Auch 
im Projekt 6.06 Mobile Jugendsozialarbeit konnten n euzugezogene Jugendliche an p ä-
dagogische Angebote herangeführt bzw. an diese angebunden werden. 
- Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen  wer-
den über ein breites Sportangebot in den Projekten 6.04 und 6.07 angesprochen. Sie 
lernen dort in ungezwungener Atmosphäre spielerisch, auftretende Konflikte ohne den 
Einsatz körperlicher Gewalt zu lösen. Das Erlernen und Erfahren s ozialer Kompetenzen 
(Teamfähigkeit, Rücksichtnahme auf Schwächere, Übernahme von Verantwortung etc.) 
ist über den Spaß und das Spiel hinaus primäres Ziel des Projekts . Schwierig stellt es 
sich nach wie vor dar, die Jugendlichen an verbindliche Angebote wie eine Vereinszuge-
hörigkeit heranzuführen.  
- Um Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenzubringen, das Interesse an 
anderen Sitten und Gebräuchen zu wecken und Hemmschwellen abzubauen, sind die   
durchgeführten öffentlichen Feste und Aktionen wie das Internationales Frauenfes t, 
Clean Kinderhaus, das Internationales Grillfest, Pflanzaktionen, Sommerfest, Wei h-
nachtsmarkt etc. ein wichtiger Beitrag.

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12.3 Fazit und Ausblick auf  das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ 2018  
Auf dem Weg zu einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität konnten durch die Pro-
jekte des Maßnahmeprogramms im Jahr 2017 wieder einige große Schritte vorangegangen 
werden. Entsprechend scheint die Wohnzufriedenheit in Bezug auf die Qualität der Woh-
nungen und des Wohnumfeldes nach Ansicht vieler Projektträger zu steigen. Sowohl die 
getätigten Investitionen insbesondere der lokal und regional ansässigen Wohnungswirt-
schaft in die energetische Gebäudesanierung als auch die Schaffung neuer Wohn- und 
Wohnfolgeeinrichtungen (Seniorenwohnungen Paulinum, Wohnungen / Kita Carlo-Schmidt-
Weg) haben zu einer Verbesserung der Angebotsstruktur im Bereich der Wohnungsversor-
gung und einer Auflockerung der baulichen Strukturen geführt. Einen großen Anteil an einer 
verbesserten Wohn- und Lebensqualität hat auch die gestiegene Eigenverantwortlichkeit 
und das Engagement der Bewohnerschaft für ein lebenswertes Umfeld (z.B. Wettbewerb 
„Der schönste Balkon“ (1.05), Bewohnerprojekt Grünschleife (2.02), Projekt Wertstoffe / 
Sperrgut (3.01), stadtteilweite Aktion Clean Kinderhaus). Durch viele ehren- und nebenamt-
liche Helferinnen und Helfer konnte die Aufenthaltsqualität des Wohnumfeldes und die 
Sauberkeit verbessert werden. Weiterhin hat sich 2017 die Grundversorgung im Nahbe-
reich durch die Eröffnung eines internationalen Lebensmittelmarktes am Sprickmannplatz 
verbessert. Dieser trägt zudem zur Belebung des Platzes bei. Eine mögliche Chance für 
eine weiterhin positive bauliche und wohnungswirtschaftliche Quartiersentwicklung wird in 
der vorgesehenen Bebauung der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx gesehen. Eine unabding-
bare Voraussetzung hierfür wäre jedoch, dass die funktionale Verknüpfung des Quartiers 
Moldrickx und der Brüningheide (Kita als Anknüpfungspunkt für Familien) gelingt. Dieses 
dringliche Anliegen der Projektträger und der Bewohnerschaft haben die 2017 durchgeführ-
te öffentliche Veranstaltung und der Workshop im Rahmen der Selbstevaluation deutlich 
gemacht. 
Gleichzeitig rückt mit der Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation bei zuneh-
menden Engpässen in der gesamtstädtischen Wohnungsversorgung das Thema „gesundes 
und bezahlbares Wohnen“ immer mehr in den Vordergrund. Im Blick zu behalten ist die 
Mietenentwicklung der BGP-Bestände, die modernisiert wurden und aus der Mitpreisbin-
dung des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus fallen sowie die Vermietung an Studierende 
zu anderen Konditionen als für die übrigen Mieter/innen („2-Klassen-Vermietung“). 
In Bezug auf das das soziale Miteinander und die Integration innerhalb des Quartiers zeu-
gen die Rückmeldungen aus vielen Projekten im Jahr 2017 davon, dass sich hier von Jahr 
zu Jahr kontinuierlich Verbesserungen in vielen Feldern zeigen. So ist es im Stadtteil in 
Bezug auf die Inanspruchnahme der Konfliktmoderation ruhiger geworden. Auch die Ju-
gendkriminalität wird als rückläufig wahrgenommen. Als ein deutlich sichtbares und zuneh-
mendes Problem erweist sich jedoch der öffentliche Alkoholkonsum am Sprickmannplatz, 
von dem die Projektträger und weitere Akteurinnen und  Akteure im Rahmen der öffentli-
chen Veranstaltung und des Workshops berichten. 
Trotz vieler nachhaltiger Erfolge werden nach wie vor erhebliche Handlungsbedarfe zur 
Stabilisierung des Wohngebiets und zur Verbesserung der Lebensqualität seiner Bewoh-

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  53 
nerschaft deutlich. Die allgemein prekäre finanzielle Situation vieler Personen und Familien 
im Quartier6 zeigt den nach wie vor bestehenden Handlungsbedarf deutlich auf. Die Anzahl 
der Personen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, entwickelt sich zwar seit einigen 
Jahren rückläufig, auch die Arbeitsmarktdaten zeigen einen leichten Aufwärtstrend, den-
noch weichen die auf soziale Ungleichheit verweisenden Strukturmerkmale in der Brüning-
heide im Vergleich zu den Werten der Gesamtstadt und den Vergleichsräumen7 nach wie 
vor stark ab. Neben den schon immer im Fokus stehenden Lebensverhältnissen der der 
dort lebenden Kinder und Jugendlichen sind die älteren Menschen mehr in den Blick der 
zukünftigen Maßnahmen zu nehmen. Es scheint zunehmend sinnvoll, die Seniorenarbeit 
auszubauen und Aspekte der Altersarmut in die verschiedenen Schulungsveranstaltungen 
weiterer Projektträger aufzunehmen. 
Sehr deutlich hat sich 2017 gezeigt, dass die Projektträger, die intensive Beratungsleistun-
gen anbieten, personell und finanziell an ihre Grenzen stoßen. Nicht nur die Nachfrage 
nach Beratungsleistungen steigt von Jahr zu Jahr an, sondern auch die erforderliche Be-
treuungsintensität und auch -dauer der Betreuung nimmt zu. Gründe für Letzteres sind zu-
nehmend schwierige familiäre Problemkonstellationen und eine in Einzelfällen rückläufige 
Bereitschaft, aktiv an der Problemlösung mitzuwirken, was teilweise auch zum Abbruch der 
Beratung durch die Einrichtung geführt hat (6.01).  
Eine zentrale Herausforderung ist und bleibt es, die aktive Mitarbeit der Bewohnerinnen und 
Bewohner und den Ausbau der Verstetigung von Angeboten und die Verbindlichkeit in Be-
zug auf die Annahme von Angeboten zu unterstützen. Trotz eines feststellbaren steigenden 
Eigenengagements bedarf es in den meisten Fällen noch der begleitenden Anleitung und 
Anstoßfunktion durch die Projektträger (u.a. 1.05, 2.02, 4.02, 6.02, 7.2). 
Die Arbeit aller beteiligten Projektakteurinnen und -akteure ist weiterhin fortzuführen, um 
den nach wie vor vorhandenen aufgeführten Problemlagen zu begegnen. Die im Jahr 2017 
gesetzten Ziele haben sich als sinnvoll und notwendig erwiesen. So werden die 23 Projekte 
des Programms in 2018 mit unterschiedlichen finanziellen Dotierungen und zum Teil auch 
aus Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets mit wenigen Akzentverschiebungen fortge-
führt.  
Die skizzierten Aufgabenschwerpunkte und Perspektiven für die weitere Programmdurch-
führung fußen auf den Befunden der prozessbegleitenden Selbstevaluation sowie den prak-
tischen Erfahrungen der Akteurinnen und Akteure im Wohngebiet. Impulse haben darüber 
hinaus die Beiträge im Rahmen der Veranstaltung „10 Jahre `Soziale Stadt`: Kinderhaus-
Brüningheide -  wohin gehst du?“ am 16.11.2017 sowie die Erörterungen und Ergebnisse 
des Workshops 14 Tage später gegeben. An sie dockt auch der am 19.06.2018 beschlos-
sene Antrag der Bezirksvertretung Münster-Nord an (A-N/0006/2018: Weiterführung des 
Programms "Soziale Stadt Kinderhaus" [unter Berücksichtigung der bisherigen Ergebnisse, 
                                                      
6 siehe auch Anlage 3 „Kontextdatenmonitor 2017“, lfd. Nr. 41-43 „Transferleistungen“ 
7 laut HFA-Vorlage 37/2004: Auenviertel, Toppheide, Coerde, Kinderhaus-Ost, Kinderhaus-West, Stadion, Berg 
Fidel

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Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  54 
der aktuellen Fördermöglichkeiten, der veränderten Rahmenbedingungen sowie der in die-
sem Antrag formulierten Ziele]). Die Möglichkeit einer erneuten bzw. wiederaufgenomme-
nen staatlichen Programmförderung (Städtebauförderung) auf der Grundlage eines neuen, 
thematisch breiter angelegten Handlungskonzepts zu prüfen, ist Kernanliegen des Antrags. 
Prüfergebnisse liegen derzeit noch nicht vor.  
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat 
jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Ent-
wicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung 
Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich 
des Integrationsrates vorgelegt werden. 
 
13 Anhang 
 Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide – Verstetigungsphase 
2017“ 
 Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0005/2019 „Kontextdatenmonitor 2017“ 
Bestandteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten 
der Stadtteilentwicklung)

"Kinderhaus-Brüningheide - Verstetigungsphase 2017"
gefördert außerhalb d. Maßnahmeprogramms
gefördert außerhalb d. Maßnahmeprogramms
Interkulturelle Mädchenarbeit
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
gefördert außerhalb d. Maßnahmeprogramms
Bestandteil laufender Verwaltungsarbeit
Bestandteil laufender Verwaltungsarbeit
Bestandteil laufender Verwaltungsarbeit
Bestandteil laufender Verwaltungsarbeit
Spiel- und Freizeitzone "Grünschleife" 
Fläche westlich vom Sprickmannplatz (1,1 ha)
September 2018
Anlage 2 - Anhang 1
zur Vorlage Nr. V/0005/2019
Themenfelder und Projekte
Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarung
Mieterinnenschulung / Nachbarschaftsstärkung
Das Quartier spart Strom
Wertstoffe / Sperrgut
"Aktiv für Arbeit"
Integrationsarbeit vor Ort
angemietete Wohnung, Killingstraße 15
Gewaltprävention
Kita und Familienzentrum Killingstraße 44
Wir verstehen uns
KAI,  Josef-Beckmann-Straße 5
Elternkompetenz stärken
Grundschule Kinderhaus West,
Josef- Beckmann-Straße 33
Uppenbergschule, Bröderlchweg 36
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Sprechstunde Kita und Familienzentrum
Killingstraße 44
Praxistage Übergang Schule-Beruf
Waldschule, Große Wiese 14
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
Schuldnerberatung vor Ort
KAI, Josef-Beckmann-Straße 5
Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Atrium, Sprickmannplatz 1
Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
Mobile Jugendarbeit
WUDDI, ldenbrockplatz 8
Sport und Bewegung
Drogenprävention
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
Quartiersmanagement
ldenbrockplatz 8 und Sprickmannplatz 8
Quartiersfonds
Beobachtung Zielerreichung
Monitoring Kontextindikatoren

Berichtsvorlage

4281 Zeichen

V/0005/2019 
V/0005/2019 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2017 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   19.02.2019 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
   20.02.2019 Integrationsrat Bericht 
   13.03.2019 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung 
Bericht 
   26.03.2019 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   27.03.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   28.03.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und  Woh-
nen 
Bericht 
   03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
   03.04.2019 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Seit Beginn des 2007 zunächst im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ aufgelegten 
und ab 2011 überwiegend aus kommunalen Mitteln finanzierten Programms berichtet die Verwaltung 
jährlich über dessen Durchführung. Neben der Ergebnisdarstellung und -auswertung des Programms 
und seiner Einzelprojekte skizziert auch der vorliegende Jahresbericht 2017 für die Programmdurc h-
führung wichtige Rahmenbedingungen (Kontextindikatoren) und weitere Entwicklungen im Wohng e-
biet.  
 
Der Aufbau des Berichts orientiert sich, wie gewohnt, an der Systematik des i ntegrierten Handlungs-
konzepts für das Programm mit seinen 8 Handlungsfeldern und gut 20 Projekten. Darstellung und 
Auswertung der Ergebnisse folgen dem im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbegleitende 
Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumentations - und Zielsystem, das neben themenfeldübergreifen-
den Programmzielen projektspezifische Ziele umfasst.  
 
Insgesamt stand im Jahr  2017 wieder ein Budget von 150.000 € für die Umsetzung des Programms 
und seiner Einzelmaßnahmen zur Verfügung - Anlage 1. 
 
Den Jahresbericht hat federführend das Amt für Stadtentwic klung, Stadtplanung und Verkehrspl a-
Sozialamt 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, 
Verkehrsplanung 
05.02.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Treutler 
Frau Peuling-Heerstrß 
Herr Prof. Dr. Hauff 
Telefon: 492 50 26 
Treutler@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0005/2019 
nung erstellt. Auf der Grundlage der von den Projektakteuren gefertigten tabellarischen Berichte und 
Monitoringbögen bildet der Jahresbericht die Projektergebnisse im Sinne einer gebündelten Que r-
auswertung ab - Anlage 2.  
 
Anlage 3  stellt den Kontextdatenmonitor 2017 vor. Dessen Einzeldaten stellen Informationen über 
relevante demographische und sozioökonomische Rahmenbedingungen des Gebiets bereit, bieten 
daher Orientierung für die Programmsteuerung und können Handlungsbe darfe im Gebiet anzeigen. 
Erzielte oder verfehlte Programm - bzw. Projektziele können die Kontextdaten jedoch nicht wiederg e-
ben. 
 
Am 16.11.2017 fand eine (moderierte) öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „10 Jahre `Soziale 
Stadt`: Kinderhaus-Brüningheide - wohin gehst du?“ im Bürgerhaus Kinderhaus statt. 14 Tage später 
folgte der ebenfalls von einer externen Moderation unterstützte Workshop, in dessen Rahmen die 
Projektakteure die Anregungen aus der Veranstaltungen erörterten, um sie für die Weiterentwicklung 
des Programms und seiner Inhalte sowie der Programm- und Projektziele kurz- bis mittelfristig frucht-
bar zu machen; Ergebnisniederschrift: Anlage 4. 
 
An die Ergebnisse der öffentlichen Veranstaltung und des Workshops dockt der am 19.06.2018 von 
der Bezirksvertretung Münster-Nord beschlossene Antrag zur Weiterführung des Programms "Soziale 
Stadt Kinderhaus" (A-N/0006/2018) an. Dieser ist nicht Gegenstand dieses Jahresberichts. Über die 
Ergebnisse der  Prüfung, inwieweit Aussichten für eine Fortsetzung bz w. Wiederaufnahme staatlicher 
Programmförderung (Städtebauförderung) auf der Grundlage eines erweiterten Handlungskonzepts 
bestehen, wird die Verwaltung gesondert berichten.  
 
Über die Durchführung des gegenwärtigen Programms wird die Verwaltung auch in Zu kunft jährlich 
berichten.  
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
Anlage 1:  Finanzierungsübersicht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinder-haus-
Brüningheide  
Anlage 2:  Jahresbericht 2017 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide  
Anlage 3:  Kontextdatenmonitor 2017  
Anlage 4:  Workshop am 30.11.2017: Ergebnisniederschrift

Anlage A

1502 Zeichen

Anlage A zur Vorlage V/0005/2019 
Kurzüberblick 
Vorgestellt und bewertet werden die Ergebnisse der Programmdurchführung im Jahr 2017. A u-
ßerdem werden für die Programmdurchführung relevante Kontextindikatoren und weitere En t-
wicklungen im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide wiedergegeben.  
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0503 (und weitere) Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? X Ja  Nein   
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  . 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
Die Höhe der Aufwendungen oder Auszahlungen sind unabhängig von der vorhandenen Mittelbe-
reitstellung im Beschlussvorschlag zu nennen. Eine Angabe an dieser Stelle oder bei den Zielen 
reicht nicht aus. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
X überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
--

Anlage 3

41219 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage V/0005/2019 
 
 
 
 
 
 
Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt“ – Kinderhaus-Brüningheide 
 
Handlungsfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
Kontextdatenmonitor 2017   
(Stadtzelle 631) 
Bearbeitung: 61-1-1, Stand: September 2018

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung 
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren 
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren 
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren 
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren 
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit 
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern 
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Belegungsdichte 
35 Sozialwohnungen
36 Leerstand  im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
37 Arbeitslose (SGB II und III)
38 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
39 Langzeitarbeitslose  (SGB II und III) 
40 Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
41 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV"
42a Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende 
(SGBII): "Hartz IV" 
42b
Nichtdeutsche erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV" 
43 Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im 
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
44 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
45 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017                                       
(Stadtzelle 631)
Seite 1 Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2017.xls

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
48 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Gesundheit
49 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
50 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
Seite 2 Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2017.xls

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2876 davon              
1429 weiblich                  
1447 männlich 
49,7 weiblich                                    
50,3 männlich / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 234                          
118 weiblich                             
116 männlich              
8,1 / in % WBV                 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 759                         
360 weiblich                             
399 männlich                  
26,4 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 263                        
149 weiblich                            
114 männlich                  
9,1 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 1937                        
975 weiblich                       
962 männlich         
67,4 /  in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
972                                 
486 weiblich                
486 männlich       
33,8 /  in % WBV
Anzahl Nationalitäten 65
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 45 15,6 / je 1000 EW 
Sterbefälle 18 6,3 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 38 1,3 / in % WBV 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 120 4,2 / in % WBV 
Zuzüge von außerhalb MS 297 10,3 / in % WBV 
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 193 6,7 / in % WBV 
Fortzüge nach außerhalb MS 212 7,4 / in % WBV 
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet / 
Quartier)
+85 + 3,0 / in % WBV 
Wanderungsvolumen 936 32,5 / Summe der Zu, Fort- u. 
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 7,6 / Jahre durchschnittliche 
Wohndauer 
Haushalte
Haushalte mit Kindern 
350 29,6 / Haushalte mit Kindern   
< 18 J. in % aller Haushalte 
Paare mit 3 und mehr Kindern 93 37,8 / in % der Paare mit 
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 333
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose  (SGB II und III)   230                                
117 weiblich                  
113 männlich           
12,5 / in % der HW 
Bevölkerung 18 - u. 65 J. 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017 (Stadtzelle 631)                                        
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse 
der "Sozialen Stadt".
    Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2017)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB II und III)
89
12,7 / in % der nicht-
deutschen HW Bevölkerung     
18-u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz 
IV"
924 35,5 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 6,8 (Übergewicht),                   
17,0 (Adipositas) / in % der 
untersuchten Kinder der 
Schuleingangsuntersuchung 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Briefwähler
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt. 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung 
(WBV) 2876                
davon              
1429 weiblich      
1447 männlich 
49,7 weiblich   
50,3 männlich      
/ in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
52,0 weiblich        
48,0  männlich                 
/ in % WBV 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
2
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 6 Jahren 234                   
davon            
118 weiblich    
(=50,4 %)           
116 männlich    
(= 49,6%)
8,1  / in % WBV                 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
5,4 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
3
wohnberechtigte Bevölkerung 
14 bis unter 18 Jahren 180                  
davon             
80 weiblich      
(= 44,4 %)            
100 männlich         
(= 55,6 %)
6,3  / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
3,3 / in % WBV 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 18 Jahren 759            
davon               
360 weiblich      
(= 47,4 %)            
399 männlich      
(= 52,6 %)
26,4 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
15,2 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
5
wohnberechtigte Bevölkerung 
18 bis unter 25 Jahre 488           
davon             
230 weiblich      
(= 47,1 %)              
258 männlich      
(= 52,9 %)
17,0 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
12,6 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
6
wohnberechtigte Bevölkerung 
65 Jahre und älter 263              
davon             
149 weiblich     
(= 56,7 %)             
114 männlich        
(= 43,3 %)
9,1/ in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
17,1 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
7
Jugendquotient 40,9 / in %, 
Personen bis < 18 
J. bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis 
unter 65-Jährigen
22,4 /  in %, 
Personen bis < 18 J. 
bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 65 
J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 14,2 / in %, 
Personen  65 J. u. 
ä. bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen 
und Älteren an den 18- 
bis unter 65-Jährigen
25,2 / in %,        
Personen  65 J. und 
älter bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
9
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte
1937              
davon              
975 weiblich     
(= 50,3 %)           
962 männlich   
(= 49,7 %)
67,4 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,2 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
10
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 6 
Jahren 191                 
davon              
87 weiblich      
(= 51,3 %)            
103 männlich      
(= 48,7 %)
81,6 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters                 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
40,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 14 bis 
unter 18 Jahren 133                  
davon              
58  weiblich           
(= 40,6 %)              
70 männlich        
(= 59,4 %)
73,9 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
35,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
12
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 
18 Jahren 593             
davon           
283 weiblich    
(= 47,7 %)            
313 männlich     
(= 52,3 %)
78,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
39,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 65 
Jahre und älter 162              
davon                
91 weiblich        
(= 50,3 %)            
71 männlich       
(= 49,7 %)
67,4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
23,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
14
Wohnbevölkerung ohne 
deutsche Staatsangehörigkeit 
(Nichtdeutsche)
972                    
davon           
486 weiblich    
(= 50,0 %)           
486 männlich       
(= 50,0 %)
33,8 /  in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
10,5 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
15
Größte Gruppe ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land  Polen:              
166                        
davon                 
94 weiblich            
(= 56,6 %)                  
72 männlich           
(= 43,4 %)
5,8 / in % WBV 
Personen mit polnischer 
Staatsangehörigkeit
Polen: 0,7 / in % 
WBV 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Serbien:             
140                         
davon                     
60  weiblich            
(= 42,9 %)                  
86  männlich           
(= 57,1 %)
4,9 / in % WBV 
Im Melderegister gab es 
zum Stichtag 31. 12. 
2017 verschiedene 
Staatsangehörigkeiten 
aus dem ehemaligen 
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt 
möglich 
Serbien: 0,6  / in % 
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
17
Drittgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  
Türkei:                 
94                      
davon                     
47 weiblich             
(= 50,0 %)          
47 männlich         
(= 50,0 %)
3,3 /  in % WBV 
Personen mit türkischer 
Staatsangehörigkeit
Türkei: 0,6 / in % 
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
18
Anzahl Nationalitäten
65
berücksichtigt wurden 
Nationalitäten mit 
mindestens 10 
Personen, Angabe 
beinhaltet auch die 
deutsche Nationalität
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
19
Einwohnerdichte
186 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
10 / EW je ha
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 45               
davon              
24 weiblich                  
(= 53,3 %)            
21 männlich               
(= 46,7 %)
15,6 / je 1000 EW 
WBV
rohe Geburtenziffer
10,1 / je 1000 EW 
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
21
Sterbefälle 18                   
davon                        
8 weiblich               
(= 44,4 %)             
10 männlich             
(= 55,6 %)
6,3 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Sterbeziffer
8,7 / je 1000 EW 
WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
22
Umzüge im Quartier 
38 1,3 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb 
eines Hauses, ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
8,2 / in % WBV 
(Umzüge MS gesamt)
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen 
von Münster 120 4,2 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
297 10,3 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 8,0 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen 
von Münster
193 6,7 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
26
Fortzüge nach außerhalb 
Münsters 212 7,4 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
7,2 / in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen +85
+ 3,0 
(Quartiersgrenze) /  
in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
+0,8 (Stadtgrenze) / 
in % WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
28
Wanderungsvolumen 
936
32,5  / Summe der 
Zu-, Fort- u. 
Umzüge in % der 
WBV
Wanderungsvolumen = 
Gesamtmobilität; ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
23,4 / Summe der    
Zu-, Fort- u. Umzüge 
in % der WBV
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
29
Wohndauer
7,6 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer 
Wohndauer von 
Personen im Alter von 
18 und mehr Jahren an 
der Adresse 
12,8 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr 
Personen
152 12,8 / in % aller 
Haushalte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
3,1 / in % aller 
Haushalte 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
31
Haushalte mit Kindern 
350
29,6 / Haushalte 
mit Kindern < 18 J. 
in % aller Haus-
halte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens-
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte-
generierung, daher 
eingeschränkte Ver-
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren
16,1 / Haushalte mit 
Kindern < 18 J. in % 
aller Haushalte 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
93 37,8 / in % der 
Paare mit Kindern
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
15,1 / in % der Paare 
mit Kindern
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
104
29,7 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
20,5 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
Wohnen
34
Belegungsdichte _ / Personen je 
Wohnung
Die Anzahl der 
Wohnungen wird seit 
2012 nicht mehr 
ausgewiesen
_ / Personen je 
Wohnung
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
35
Sozialwohnungen
333 _ / in % aller 
Wohnungen
Die Anzahl der 
Wohnungen wird seit 
2012 nicht mehr 
ausgewiesen
_ / in % aller 
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
36
Leerstand  im 
Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in 
Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich 
gefördert)
0,3 / in % an allen 
Wohnungen;              
im Einzelnen: BGP 
0,3 %, Wohn + 
Stadtbau 0,0 %, 
Sahle Wohnen 0,5 
%, WohnSieGer 0,0 
%                                                                                           
Leerstand = länger als 3 
Monate leerstehend
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u. 
Arbeitsmarkt
37
Arbeitslose  (SGB II und III)                     
230             
davon           
117 weiblich        
(= 5090 %)             
113 männlich         
(= 49,1 %)
12,5 / in % der 
HW Bevölkerung 18 
- u. 65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht 
Vergleiche mit 
Veröffentlichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW" und 
ist mit der offiziellen 
Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeitslosen 
an den 
Erwerbspersonen) nicht 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2017
4,0 / in % der 
Bevölkerung 18 - u. 
65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
38
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB 
II und III)
89
12,7 / in % der 
nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  
18-u. 65 J.
Hinweis: Erfasst sind 
alle Personen, die eine 
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben, 
staatenlos sind oder 
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist; 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an 
den Erwerbspersonen) 
nicht vergleichbar; 
Stichtag: 15.12.2017
9,0 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
39
Langzeitarbeitslose  (SGB II 
und III)           
112 48,7 /  in % aller 
Arbeitslosen
Langzeitarbeitslose = 
Personen, die ein Jahr 
und länger als arbeitslos 
gemeldet sind; Stichtag: 
15.12.2017
43,3 /  in % aller 
Arbeitslosen
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
40
Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre 
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II 
und III)       
5
1,9 / in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeits-
losenrate ist mit der 
offiziellen Arbeitslosen-
quote (Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag: 
15.12.2017
0,9 / in % der 
gleichaltrigen Bevöl-
kerung
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
41
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV"
924               
davon                
486 weiblich          
(= 52,6 %)                   
438 männlich               
(= 47,4 %)
35,5 / in % der 
HW-Bevölkerung < 
65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; 
Anmerkung: durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
8,9 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
42a
Nichtdeutsche Hilfebedürftige 
mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII): "Hartz IV" 
311                             
davon              
weiblich 169      
(= 54,3 %)                
männlich 142        
(= 45,7 %)
33,0 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 
J. 
Indikator für Vergleiche 
von Teilräumen inner-
halb Münsters sinnvoll; 
Hinweis: Doppelte 
Staatsangehörigkeiten 
werden nicht erfasst. 
Sollte eine der Mehr-
fachstaatsangehörigkeit-
en die Deutsche sein, 
soll deutsch eingetra-
gen werden. Personen, 
deren Staatsange-
hörigkeit unbekannt, 
ungeklärt oder staaten-
los sind, sind in dieser 
Auswertung NICHT aus-
gewertet; HW-Bevöl-
kerung = Bevölkerung 
am Ort der Hauptwohn-
ung; durch Revision der 
Statistik der Grund-
sicherung für Arbeits-
suchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
25,8 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
42b
Nichtdeutsche erwerbsfähige 
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV" 
199                              
davon                 
107 weiblich                     
(= 53,8 %)                
92 männlich              
(= 46,2 %)
21,1 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 
J. 
Indikator ermöglicht 
Vergleiche mit Ver-
öffentlichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW"; 
Hinweis: Doppelte 
Staatsangehörigkeiten 
werden nicht erfasst. 
Sollte eine der Mehr-
fachstaatsangehörigkeit-
en die Deutsche sein, 
soll deutsch eingetra-
gen werden. Personen, 
deren Staatsange-
hörigkeit unbekannt, 
ungeklärt oder 
staatenlos sind, sind in 
dieser Auswertung 
NICHT ausgewertet;  HW-
Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
17,7 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
43
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
1107                      
davon            
576 weiblich                     
(=52,0 %)                 
531 männlich              
(= 48,0 %)
38,5 / in % WBV
Indikator bildet 
Einkommensarmut ab, 
Achtung: während sich 
die lfd. Nr. 37, 38, 40- 
42 auf die HW-
Bevölkerung beziehen, 
ist hier der Anteil an der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung (WBV) 
dargestellt; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
9,4 / in % WBV
Sozialamt und Amt für 
Stadtentwicklung, Stadt- 
u.Verkehrsplanung
Bildung und Betreuung
44
Schulübergangsquote 
Grundschule - Hauptschule 
(Bezirk Nord)
52 20,1 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2017/2018
4,8 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
45
Schulübergangsquote 
Grundschule - Realschule 
(Bezirk Nord)
74 28,6 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2017/2018
20,7 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung
46
Schulübergangsquote 
Grundschule - Gymnasium 
(Bezirk Nord)
113 43,6 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2017/2018
53,9 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung
47
Schulübergangsquote 
Grundschule - Gesamtschule 
(Bezirk Nord)
16 6,2 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2017/2018
16,1 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung
48
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3 
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
41,4 (0 - u. 3 
Jahre, Kita + KTP)               
106,8 (3 - u. 6 
Jahre) / in % nach 
statistischem 
Bezirk
Daten beziehen sich auf 
die statistischen Bezirke 
62 und 63, 
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Kindergartenjahr 
2017/2018
43,1 (0 - u. 3 Jahre, 
Kita + KTP)  104,4 (3 
- u. 6 Jahre) / in % 
Gesamtstadt
Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ)
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2017  (31.12.2017, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
49
Übergewicht / Adipositasquote 
bei Kindern 6,8 (Übergewicht),   
17,0 (Adipositas) / 
in % der unter-
suchten Kinder der 
Schuleingangs-
untersuchung 
Adipositas:Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht); 
Durchschnittswerte der 
Schuleingangsunter-
suchung 2016 und 2017
4,8 (Übergewicht)  
3,4 (Adipositas)            
/ in % der 
untersuchten Kinder 
der Schuleingangs-
untersuchung 
Gesundheitsamt
Bürgerbeteiligung / 
politische Partizipation
50
Wahlbeteiligung bei 
kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2014) 408
21,9 / in % aller 
Wahlberechtigten 
des Stimmbezirks 
ohne Briefwähler/-
innen
Näherungswert für 
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische 
Gebietsgliederung 
stimmen nicht überein
39,5 / in % aller 
Wahlberechtigten des 
Stimmbezirks ohne 
Briefwähler/-innen
Amt für Stadtent-
wicklung, Stadt- u. 
Verkehrsplanung
Gesundheit
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2017

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  1 
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“ 
 
Entwicklung des Wohngebietes  
Kinderhaus-Brüningheide –  
Was sagen die Kontextindikatoren?  
 
 
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren  
der Verstetigungsphase II -  2017

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  2 
Kontextindikatoren 2017 
 
 
 
3226 3165 3140 
2923 2855 
2712 2802 2862 
2958 3049 2996 
2879 
2744 
2626 2603 
2755 2845 2783 2768 2785 
2655 
2838 2876 
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Personen 
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide     
1995 - 2017 (je 31.12. des Jahres) 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  3 
Kontextindikatoren 2017 
 
 
 
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
61,2 60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4 70,1 
4,9 5,3 
5,3 6,5 5,8 
3,8 
3,0 4,5 
3,1 2,3 
3,0 
1,3 5,9 5,5 
5,3 8,1 8,3 
6,1 
5,4 5,2 
6,2 7,6 
8,6 4,2 9,1 10,0 7,6 6,4 10,0 
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3 
10,7 10,3 
10,1 12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6 
7,4 6,7 
8,8 6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9 7,4 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2006-2017*  
in % der wohnberechtigten Bevölkerung 
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  4 
Kontextindikatoren 2017 
* Die erhöhte Leerstandsquote in 2013 ist auf den von Fa. Sahle 
Wohnen erworbenen Wohnungsbestand von Nau/Berlin (55 
WE) zurückzuführen, der seit Mitte 2013 bis zum Sommer 2014 
leer gezogen wurde, um den Abbruch und einen 
anschließenden Neubau auf dem gleichen Areal zu 
ermöglichen. Unter Herausnahme der 55 WE, die dem 
Wohnungsmarkt faktisch nicht zur Verfügung standen, betrug 
die Leerstandsquote Ende 2013 = 3,4%! 
11,1% 
10,3% 
8,0% 
2,7% 2,5% 
3,7% 
6,0% 
1,9% 1,7% 
0,5% 0,3% 
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 Dez. 12 Dez. 13 Dez. 14 Dez. 15 Dez. 16 Dez. 17
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009-2017 
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung,  
Bearbeitung: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  5 
Kontextindikatoren 2017 
 
 
 
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
800 800 800 799 799 799 799 
744 
225 
306 
333 
Anzahl 
Entwicklung des öff.-gef. Mietwohnungsbestandes in Kinderhaus 
Brüningheide 2007- 2017 (A/WoFG, 1. Förderweg/II. WoBauG) 
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung,  
Bearbeitung: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  6 
Kontextindikatoren 2017 
 
 
 
20,6 
22,6 
18,8 18,7 19,0 19,1 
18,0 
16,0 
14,7 
13,0 12,5 
5,0 4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 4,4 4,3 4,0 
0
5
10
15
20
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
in % d. HW-Bevölkerung 18-u. 65 Jahre 
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III)*, 2007- 2017 
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  7 
Kontextindikatoren 2017 
 
 
 
12,5 
5,7 
8,3 
4,0 
2,9 
10,4 10,1 
11,9 
4,0 
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung  18-65 Jahre 
 *nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote 
Arbeitslose (SGB II/III)* 2017 im räumlichen Vergleich

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  8 
Kontextindikatoren 2017 
 
45,6 45,2 
38,9 
35,5 
8,5 8,7 9,0 8,9 
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017
in % der HW-Bevölkerung < 65 Jahre 
Personen mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung (SGB II)  
2014 – 2017* 
 Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
* Aufgrund Revision der Statistik der Grundsicherung sind Daten vor 2014 
nicht direkt vergleichbar

Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation  9 
Kontextindikatoren 2017 
 
35,5 
15,4 
22,2 
14,1 
8,7 
28,8 30,1 
27,6 
8,9 
0
5
10
15
20
25
30
35
40in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre 
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2017 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Anlage 4

15607 Zeichen

1 
 
61.1 24.01.2018 
 
 
Ergebnisniederschrift  
zum Workshop Selbstevaluation „10 Jahre Soziale Stadt – Maßnahme-
programm Kinderhaus Brüningheide“ vom 30.11.2017  
 
Veranstaltungsort: Vereinsheim „Hütte“,  SC Westfalia Kinderhaus 
 
Teilnehmende: siehe Anlage 1 
 
Moderation: Marion Kamp-Murböck, StadtRaumKonzept, Dortmund 
 
 
I.
 Einleitung  
Begrüßung, Ablauf des Workshops 
Frau Kamp-Murböck begrüßt eingangs die Teilnehmenden und stellt den Ablauf des 
Workshops vor.  
 
Ablauf (unterstützende Visualisierung durch Moderationskarten): 
1. Kartenabfrage: Welche Themen sehen wir aktuell in Kinderhaus-
Brüningheide? Die Themen speisen sich aus  
- den Vorschlägen der öffentlichen Veranstaltung am 16.11.17 (Öffnung der 
Schleife nach Kinderhaus / Verbesserung der Eingangssituation/Imagearbeit, 
Wohnen und Leben in der Schleife, Belebung und Aufwertung des Sprick-
mannplatzes, Räume für Engagement und Begegnung) 
- aus „Gutes Morgen Münster“ (Zukunftsspaziergang) 
- aus dem Teilnehmendenkreis  
- aus den Kontextindikatoren 
- aus den vorgegebenen Zielen. 
 
2. Diskussion der eingebrachten Themen: Welche Themenbereiche werden a n-
gesprochen, welche Aufgaben werden gesehen, wer fühlt sich zuständig / an-
gesprochen? 
 
3. Bepunkten – Welche der genannten Teilaspekte/Aufgaben haben Priorität? 
Jede/r kann zwei Klebepunk
te vergeben, um Themen zu priorisieren.  
 
4. Diskussion der Aufgaben innerhalb der einzelnen Themenfelder 
- Welche Projekte gibt es schon dazu? 
- Beitrag der (Beratungs-)infrastruktur? 
- Wer möchte sich engagieren – womit? 
- Welche Aufgabe(n) sind nicht abgedeckt?  
- Wo ist Unterstützung erforderlich? Durch wen? 
 
5. Vereinbarungen und weiteres Vorgehen 
 
Finanzieller Rahmen und Ziel des Workshops 

 Herr Treutler gibt einen Überblick über die finanziellen Rahmenbedingungen des 
Programms (Stichworte „Verstetigungsbudget“, „Personalkosten“ und „Notwendig-
keit der Legitimation der Mittel im kommunalen Wettbewerb“, z.B. Coerde) und 
verweist auf das Ziel, das Programm im Kontext sich ändernder Rahmenbedin-
Anlage 4 zur Vorlage V/0005/2019

2 
 
gungen zukunftsfest zu gestalten und weiterhin auf „stabile Füße“ zu stellen. Herrn 
Kollmann ist es ein wichtiges Anliegen, bei der Diskussion und Entscheidung über 
die Zuteilung von finanziellen Ressourcen keine Gebiete innerhalb Münsters ge-
geneinander auszuspielen. 
 
 Weiterhin spricht Herr Treutler an, dass den seit Jahren eingefrorenen Personal-
kostenzuschüssen im Bereich der originären Beratungsleistungen (Integrationsbe-
ratung vor Ort - Projekt 4.02, Sprachkurse und Nachhilfe - Projekt 5.0, Schuldner-
beratung - Projekt 6.01) eine zunehmende Nachfrage und Intensivierung mit ein-
hergehenden steigenden Personalkosten gegenüberstehen. 
 
 
II. Inhaltliche Ergebnisse der Diskussion (themen- und aufgabenbezogen) 
Nach erfolgter Themensammlung und Punktbewertung werden vier Themenfelder 
vertiefter betrachtet: 
- Wohnen und Leben in der „Schleife“ 
- Öffnung der Schleife / Image 
- Sprickmannplatz / Belebte Mitte 
- Räume für Engagement und Begegnung 
 
Wohnen und Leben in der „Schleife“ 
 Frau Peuling-Heerstraß weist auf die Entwicklung einiger Kontextindikatoren bis 
2016 hin, die den Rahmen für die Wohnungsmarktentwicklung abstecken (wach-
sende Bevölkerung, fast Vollvermietung der Bestände, deutlicher Rückgang des 
Anteils öffentlich geförderter Wohnungen). Die Wohnungsmarktsituation in der 
Schleife kann als durchaus angespannt bezeichnet werden, insbesondere für Per-
sonen mit geringem Einkommen. Herr Leskow ergänzt die Ausführungen mit der 
Information, dass die aktuellen Leerstandszahlen 2017 (3 Monate und länger) bei 
0,01% liegen. Als eine der größten Herausforderungen wird vom Plenum die Si-
cherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum angesehen. Als Aufgabe 
wird formuliert, die Wohnungsmarktentwicklung zu beobachten, insbesondere in 
Bezug auf die Verdrängung angestammter Bewohnerschaft und den Wohnungs-
neubau unter Anwendung SoBoMü zu forcieren. 
 
 Svenja Sauer stellt den Siegerentwurf der Architektengruppe Stadtraum aus Düs-
seldorf  zum städtebaulichen Wettbewerb „Quartier Moldrickx“ aus dem Jahr 2016 
vor, der als Grundlage für die aktuelle Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 590: 
„Kinderhaus – Langebusch / Westhoffstraße“ dient. Als nächster Schritt erfolgt die 
öffentliche Auslegung des Bebauungsplans, voraussichtlich in der 1. Jahreshälfte 
2018.  
Kritisch angemerkt wird eine „bauliche Abschottung“ des neuen Viertels durch un-
zureichende funktionale Übergänge in die Schleife. Kurzfristig ist zunächst nur ein 
Übergang am Langebusch vorgesehen. Langfristig ist eine zweite Anbindung für 
Fußgänger und Radfahrer geplant. Einige Workshop-Teilnehmende sehen in die-
sem Zusammenhang verstärkt die Wohn- und Stadtbau als angrenzenden Eigen-
tümer in der Verantwortung Wegebeziehungen durch entsprechende Gestaltung 
der Wege hervorzuheben. Als einziger Anknüpfungspunkt für Familien aus der 
Brüningheide wird die neue Kita im Quartier Moldrickx angesehen. Die Informati-
on, dass die Kita 8-gruppig angelegt ist, führt zu einer intensiven Diskussion in 
Bezug auf die zu erwartende verkehrliche Belastung und damit einhergehende 
Gefahrenpotentiale im Umfeld der Kita zu bestimmten Stoßzeiten. Im Ergebnis

3 
 
wird das Quartier Moldrickx nach bisherigem Planungsstand aufgrund einge-
schränkter Durchlässigkeit von den Workshop-Teilnehmenden mehrheitlich nicht 
als Chance für die Öffnung der Schleife bzw. eine funktionale Verknüpfung wahr-
genommen. Angeregt werden mehrere Querstiche von der Brüningheide zum 
neuen Wohngebiet. 
Weiterhin wird diskutiert, inwiefern das geplante Quartier ein Entlastungsstandort 
für den angespannten Wohnungsmarkt in der „Schleife“ sein kann und welche 
Chance die Bewohnerinnen und Bewohner der Brüningheide, insbesondere Fami-
lien haben, dort Wohnraum zu finden. Vom Plenum thematisiert werden in diesem 
Zusammenhang die Vergabekriterien: wer soll dort vorrangig wohnen? Bewohner 
aus dem Nahbereich, Münster gesamt?  
Nach SoBoMü kann der Anteil des öffentlich geförderten und des förderfähigen 
Wohnraums im Quartier bis zu 60 % betragen. Aufgrund der Größe des Gebiets 
und des hohen Anteils an Mehrfamilienhäusern steht der Anteil an förderfähigem 
Wohnraum, den es zusätzlich zu den 30 % gefördertem Wohnraum geben kann, 
noch nicht abschließend fest.  
Frau Sauer weist abschließend darauf hin, dass Anregungen und Hinweise aus 
dem Teilnehmendenkreis zum B-Plan gerne an sie herangetragen werden sollten, 
möglichst vor der offiziellen Offenlegung. Für das Thema „Vergabekriterien“ und 
die Festlegung des Anteils öffentlich geförderten und förderfähigen Wohnraums ist 
das Liegenschaftsamt der Ansprechpartner. 
 
 Die Rolle der Studierenden als neue Zielgruppe (Wohnangebot „Campus-Glück“ 
von BGP) wird sehr kontrovers diskutiert:  
– Studierende als Chance (Patenfunktion/Einbindung in Ehrenamt, „Aufbrechen 
der Bevölkerungsstruktur“…),  
– Studierende verbleiben oft nicht lange in Kinderhaus, hohe Fluktuation, 
– Mieterrat beklagt eine 2-Klassengesellschaft am Wohnungsmarkt in der Schlei-
fe (Studierende, auf öffentlich geförderten Wohnungsbau Angewiesene). 
 
 Die sinnvolle Nutzung und städtebauliche Aufwertung des Parkdecks ist ein seit 
Jahren immer wiederkehrendes Thema. Aufgrund von Problemen mit dem dama-
ligen Nutzungskonzept während der Programmdurchführung wurde die Projekt-
idee nicht weiterverfolgt. Es wird angeregt, die Grundidee noch einmal aufzugrei-
fen und unter den heutigen Rahmenbedingungen erneut auf eine Realisierungs-
möglichkeit zu überprüfen. 
 
 Eine Grundvoraussetzung für die Verbesserung der Eingangssituation ins Quartier 
ist für die Teilnehmenden die Neugestaltung der schwarzen Fassade am Gebäude 
der Wohn- und Stadtbau. Einig ist man sich, dass es diesbezüglich noch einmal 
einer direkten Ansprache der neuen Geschäftsführung bedarf. Verwaltung und Po-
litik sind hier gefordert, sich gemeinsam für eine Sanierung einzusetzen.  
 
Öffnung der Schleife / Imagearbeit 
 In Bezug auf das benannte Erfordernis, das Quartier und den restlichen Stadtteil 
näher zueinander zu bringen und verstärkt funktional zu verknüpfen, wird die Fra-
ge aufgeworfen, ob es hier um einen gegenläufigen Prozess geht oder um eine 
Einbahnstraße: sollen Bewohnerinnen und Bewohner  der Brüningheide in den üb-
rigen Stadtteil integriert werden, die Kinderhauser/innen stärker in die Brüninghei-
de geholt werden oder beides?

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 Als förderlich für ein Gemeinsamkeitsgefühl wird die Neuauflage eines größeren 
Stadtteilevents angesehen, vergleichbar mit dem Jubiläum zum 30-jährigen Be-
stehen des Zentrums Kinderhaus in 2014.  
 
 Eine weitere eingebrachte Projektidee ist die künstlerische Gestaltung einer Häu-
serfassade im Rahmen der nächsten Skulpturenausstellung 2027, um die Wohn-
umfeldqualität zu verbessern und gleichzeitig das Interesse Außenstehender für 
das Quartier zu erhöhen und die Schleife nach außen zu öffnen. Hierzu bedarf es 
der Bereitstellung einer Häuserfassade durch eine Wohnungsgesellschaft und die 
Gewinnung eines Künstlers für die Umsetzung der Idee. 
 
Belebung und Aufwertung Sprickmannplatz / belebte Mitte 
 Der Sprickmannplatz wird in der Wahrnehmung mehrerer Projektträger zuneh-
mend zum rechtsfreien Raum und ist „männlich geprägt“. Vorgeschlagen wird die 
Einrichtung einer Ordnungspartnerschaft. Zudem könnten versenkbare Poller ver-
hindern, dass der Platz mit Autos befahren wird. Die Moderatorin bringt die Idee 
eines Quartiershausmeisters in die Diskussion ein, ein Modell, welches in mehre-
ren Soziale Stadt Gebieten, z.B. im Schleswiger Viertel der Dortmunder Nordstadt, 
erfolgreich angewendet wird. Der oder die Quartiershausmeister/in kümmert sich  
um Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum, ist jedoch weitaus mehr, 
nämlich verlässlicher Ansprechpartner/in für die Menschen vor Ort und der kurze 
Draht zwischen Anwohnern, Hauseigentümern und städtischen Behörden. Sankti-
onen können sie nicht verhängen. Sie kommen selber aus dem Viertel und sind oft 
in 2er-Teams unterwegs (m/w) und. Dieser Vorschlag wird nach den zurücklie-
genden Erfahrungen der Bewohner/innen mit den „weißen Sheriffs“ der BGP kri-
tisch diskutiert, da diese in der Vergangenheit weniger zur Deeskalation als viel-
mehr zur Aufheizung der Situation beigetragen haben. Einigkeit besteht darin, die 
an sich gute Idee des/der Quartiershausmeisters/in in der weiteren Kommunikati-
on mit der notwendigen Sensibilität anzugehen und deutlich die Funktion als 
„Kümmerer/in aus dem Quartier“ in Abgrenzung zu der Funktion und den Aufga-
ben der ehemaligen Mitarbeitern der BGP herauszustellen.   
 
 Zum weiteren Diskussionsthema wird eine wahrgenommene „Konkurrenzsituation“ 
und unzureichende Aufgabenabgrenzung der Träger am Sprickmannplatz (Atrium, 
Begegnungszentrum, Jugendsalon): notwendig wäre die Herstellung einer Trans-
parenz über Zuständigkeiten und Ressourcen sowie ggfls. eine weitere Abstim-
mung hierzu. 
 
 Eine weitere Anregung für die Belebung des Platzes und die Öffnung des Quar-
tiers wird von Frau Dr. Schwarte eingebracht: Akquisition einer Hautarztpraxis. Da 
es im ganzen Bezirk Nord keine Hautarztpraxis gibt, müsste eine Zulassung durch 
die KV möglich sein. 
 
 Nach Meinung mehrerer Teilnehmender stellt das Wohngebäude von Sahle eine 
Barriere zum Sprickmannplatz dar, da es sich nicht zum Platz hin öffnet, sondern 
mit der rückwärtigen eingezäunten Seite zum Platz ausgerichtet ist. Wünschens-
wert wäre eine verbesserte Durchlässigkeit.  
 
 Herr Treutler gibt zu Bedenken, dass bei allen Überlegungen zur Aufwertung des 
Platzes die Funktionalität im Kontext des Stadtteils  zu berücksichtigen ist. Das 
Zentrum dient der Nahversorgung.

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Räume für Engagement und Begegnung  
 Diskutiert wurden sehr ausführlich die Möglichkeiten und Grenzen einer stärkeren 
Beteiligung und Mobilisierung der Bewohnerinnen und Bewohner. Konkret stellte 
sich die Frage, wie sich die Träger aufstellen sollten und ob Verantwortlichkeiten 
neu sortiert oder klarer abgegrenzt werden müssten (keine Doppelarbeit). 
 
Weitere Infos 
 Ab 2018 Projekt „Adipositas“ in Zusammenarbeit von 54, KSD und Familienzent-
rum  
 
 
III. Vereinbarungen / weiteres Vorgehen 
 Projektliste: 24 Projektideen 
 
Thema Öffnung der Schleife / Image 
1. Branding  / Identitätsanalyse 
2. Sanierung schwarzer Gebäudefassaden: Ansprache W+ S (GF) / Politik / Zu-
sammenspiel Verwaltung 
3. Gebäude/Fassade bereitstellen für Skulpturenausstellung 2027 
4. Funktionale Anbindung des Quartier Moldrickx nach Westen u. Norden / 
Durchlässigkeit 
5. Moldrickx als Wohnentlastungsstandort (Quote öffentl. gef. Wohnungsbau / 
Stellenwert SoBoMü) 
6. Schwellenhaushalte und Wohnungen mit erhöhten Einkommensgren-
zen/Förderweg B 
7. Neuauflage Stadtteilevent (ähnlich 30jähriges Jubiläum Zentrum) 
8. Abendmarkt 
 
Thema Wohnen und Leben in der Schleife  
9. Mieterverein mobilisieren gegen Erhöhungen  
10. Schulung Wohngeldberechnung 
11. Umgang mit Härtefällen im Bereich „Kosten der Unterkunft“ 
12. Wohnungsbau / SoBoMü 
13. Studierendennachhilfenetzwerk / Engagementmöglichkeiten 
14. Sozialpaten/-lotsen 
15. Förderung von Nachbarschaften / kollektive Verantwortung 
 
Thema Sprickmannplatz / belebte Mitte 
16. Autofrei durchsetzen: versenkbare Poller 
17. Quartiershausmeister 
18. Bewohnerverantwortung durch Mitarbeit stärken (siehe Grünschleife): Urban 
Gardening  
19. Feste / Touristenattraktion 
20. Reparaturcafé 
21. Hautarztpraxis 
22. Städtebauliche Aufwertung Parkdeck 
 
Thema Engagement und Begegnung 
23. Fähigkeitenbörse (Sticker an Briefkasten) 
24. Mögliche Umverteilung von Aufgaben zugunsten v. Beteiligung: Wer ist zu-
ständig? Wie können wir uns aufstellen?

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 Zum weiteren Vorgehen wird vereinbart, dass das Sozialamt und das Amt für 
Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung als Ausrichter des Work-
shops die Ergebnisse des Workshops zusammenfassen und auswerten. Ziel sollte 
es sein, die Inhalte des Workshops, insbesondere die Projektideen zu transportie-
ren und für diese verbindlich Projektverantwortliche zu finden, um die Projekte zü-
gig auf ihre Realisierbarkeit „abklopfen“ zu können. Ziel muss es sein, Aufgaben-
pakete (zum Teil projektscharf) zu den einzelnen Themenfeldern zu schnüren. Die 
Projektträger werden zu gegebener Zeit zu einem weiteren Arbeitstreffen eingela-
den werden. 
 
gez. 
 
Simone Peuling-Heerstraß 
Amt für Stadtentwicklung, Stadt- und Verkehrsplanung, Stadt Münster 
 
 
 
 
Anlagen 
- Anlage 1: Teilnehmendenliste 
- Anlage 2: Fotos

Workshop Selbstevaluation, 30.11.2017, Vereinsheim „Hütte“                                                  
Workshop Selbstevaluation  
„10 Jahre Soziale Stadt – Maßnahmeprogramm  
Kinderhaus Brüningheide“ 
 (30.11.2017, Vereinsheim „Hütte“, SC Westfalia Kinderhaus) 
 
Teilnehmende 
 
Lfd.-
Nr.: 
Name Institution 
1 Nicole Berner IKA e.V 
2 Wolfram Goldbeck Amt 67 
3 Marc Gottwald-Kobras Amt 61 
4 Matthias Kau Amt 51, KSD 
5 Thomas Kollmann BGZ Kinderhaus e.V. 
6 Jochen Kriegeskorte Diakonie Münster e.V. 
7 Rainer Leskow Amt 64 
8 Fatma Özdemir Familienzentrum Killingstraße 
9 Simone Peuling-Heerstraß Amt 61 
10 Frauke Popken Amt 61 
11 Gabriele Regenitter Amt 64 
12 Ines Resing Amt 33, Bezirksverwaltung Nord 
13 Svenja Sauer Amt 61 
14 Adelgund Schmitz IKA e.V. 
15 Dieter Schmitz Amt 51, Wuddi 
16 Dr. Dagmar Schwarte Amt 53 
17 Heike Siemann WohnSieGer GbR 
18 Daniela Stemmer Amt 50 
19 Olga Stolz BGZ Kinderhaus e.V. 
20 Frank Treutler Amt 50 
21 Atay Yilmaz KAI e.V.

Beratungsverlauf (8)

19.02.2019 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
20.02.2019 Integrationsrat
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.03.2019 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.03.2019 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.03.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.03.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 8.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 24 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.04.2019 Rat
TOP 27 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Sprickmannstraße 11
  • Westhoffstraße
  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Killingstraße 15
  • Sprickmannplatz 1
  • Kerstingskamp 13
  • Idenbrockplatz
  • Bröderichweg 36
  • Brüningheide 150
  • Große Wiese 14
  • Kinderhaus 2
  • Langebusch

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0005/2019
Typ
Vorlagen
Datum
02.01.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37