V/0246/2019
Münsters Städtepartnerschaften stärken und weiterentwickeln
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Anlage_2_b_Rundbrief_2019-01
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1 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 ANLAGE 2B: RUNDBRIEF 01/2019 Sehr geehrte Damen und Herren, das Jahr 2018 ist vorbei und das neue, ereignisreiche Jahr 2019 hat begonnen. Gerne möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um über vergangene und bevorstehende Begegnungen und Projekte zu berichten. Große Ereignisse stehen bevor: 50 Jahre Städtepartnerschaft Münster-Monastir, 30 Jahre Städtepartnerschaft Münster-Rjasan, Europawahlen und vieles mehr. MULTINATIONALES Im Rahmen des Münster Vocal Festivals 2018, organisiert von der Künstleragentur „Leading Voices“, dem Fantast Artist Institut und der Musikhochschule Münster, fand am 27. September die erste Internationale Nacht der Chöre in Münster statt. Teilgenommen haben der „Tonfarbenchor“ der WWU Münster gemeinsam mit dem Chor der Polytechnischen Hochschule aus Lublin. Der Folklorechor aus Rjasan musste leider kurzfristig absagen, präsentierte sich aber in Form einer Videobotschaft. Aus Münster traten verschiedene Chöre auf: Junger Chor Münster, Chor and more der Musikschule Albachten, Marine-Shanty-Chor Münster und AlienRiders. Dank des Chorfestivals konnten erste Kontakte geknüpft werden und es besteht die Hoffnung, dass diese in den nächsten Jahren ausgebaut werden können. Die Internationale Nacht der Chöre, die zunächst im Festsaal und anschließend in der Apostelkirche stattfand, war erfolgreich und gut besucht. Zuvor hatten die teilnehmenden Chöre die Gelegenheit genutzt, ihr Können bei Straßenkonzerten in der Innenstadt zu zeigen. Im Rahmen des Münster Vocal Festivals sind Sägerinnen und Sänger der Münsteraner Chöre unter der Leitung der Dirigentin Anne Haugland Balsnes der Agder Universität aus Büro für Internationales, Europa und Städtepartnerschaften Internationale Nacht der Chöre in der Apostelkirche Auftritt des Lubliner Chores in der Stubengasse 2 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 Kristiansand aufgetreten, die außerdem einen Workshop für Teilnehmende des Vocal Festivals angeboten hat. Die nächste Internationale Nacht der Chöre findet am 26. September 2019 statt. Die Staatliche Jessenin-Universität Rjasan, die Agder Universität Kristiansand und die Technologische Universität Lublin haben sich an dem internationalen Projekt „Mathbridges“ der Arbeitsstelle für Forschungstransfers und weiteren Instituten der WWU Münster beteiligt. Delegierte aus insgesamt 12 Nationen kamen im Juni nach Münster, um in Workshops alltagsfokussierte Mathematikaufgaben zu kreieren und derart zu verdeutlichen, dass unser Lebensalltag auch auf mathematischen Kenntnissen aufgebaut ist. Die Ergebnisse wurden im Oktober in Form eines internationalen Kalenders und einer Ausstellung im Stadthaus 3 präsentiert. Der Kalender kann bei der Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU Münster erworben werden. YORK In der Zeit vom 29. Juli – 11. August nahmen Schülerinnen und Schüler aus Münster im Rahmen eines von „Embrace England“ organisierten Sprachurlaubes an der Huntington School in York teil. Zwei Schüler/innen haben sich daraufhin entschieden, die Huntington School für ein Schuljahr zu besuchen. Die nächsten Sprachferienaufenthalte werden in den Oster- und Sommerferien 2019 angeboten. Informationen finden Sie unter: www.embraceengland.co.uk Eine weitere Begegnung in York fand Ende Oktober zwischen der Lebenshilfe Münster und dem Brunswick Social Club statt. Auf dem Hof des Brunswick Social Clubs arbeiten Menschen mit Behinderung und bauen Gemüse und Obst an. Die Gastgeber Liz und Tomethy zeigten den Gästen aus Münster die Gartenanlagen und das Insektenhotel. Anschließend gab es Kostprobe der selbst hergestellten Produkte aus dem eigenen Anbau. Ein gelungener Austausch, der hoffentlich bald in Münster wiederholt wird! Die beiden Organisationen hatten sich im Rahmen des multinationalen und inklusiven Tanzfestivals mit dem Titel „Active Inclusion in Europe“ im November 2016 in Münster kennengelernt. Ein rundes Jubiläum feiert im Jahr 2019 der Partnerschaftsverein Münster-York e. V. Der Verein wird 20 Jahre alt und plant zu diesem Anlass mehrere Aktivitäten. Am 30. Januar fand die planmäßige Jahreshauptversammlung statt. Weitere Infos unter: www.ms-york.de Kalender „Mathbridges“ In der Gartenanlage des Brunswick Social Club 3 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 ORLÉANS UND BEAUGENCY Im Oktober zu Beginn des Schuljahres 2018/19 brach eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Pascal-Gymnasium für acht Tage nach Orléans auf. Einen Rückbesuch in Münster erwarten die 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches in der Zeit vom 11. – 19. Juni 2019. Der vom Orléans-Team organisierte schulübergreifende Schüleraustausch fand in der Zeit vom 9. – 23. Februar statt. Gäste aus Orléans haben Münster besucht und unter anderem an einem Intensivsprachkurs teilgenommen. Der Gegenbesuch findet während der NRW-Osterferien in der Zeit vom 13. – 27. April in Orléans statt. Weitere Infos finden Sie unter: www.muenster.org/orleans/_rubric/index.php?rubric=Startseite Musikerinnen und Musiker aus Orléans werden am 25. März um 19.30 Uhr im Rathausfestsaal mit einem Auftaktkonzert die Veranstaltungsreihe „Jüdische Kulturtage – Jüdisches Leben in Frankreich“, die von der VHS in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. organisiert wird, eröffnen. Weiterhin sind Vorträge, Lesungen, eine Ausstellung und eine Studienfahrt ins Elsass geplant. Am 29. März wird das Theater Münster die bilinguale Produktion „Heldenangst / La Peur“ von Gabriel Chevalier, die bereits seit Juni 2018 im Theater Münster gespielt wird, in Orléans aufführen. Die beiden Schauspieler Joachim Foerster (deutsch) und Charles Morillon (französisch) verkörpern verschiedene Aspekte des jungen Soldaten Jean Dartemont, der 1914 in den Krieg gegen Deutschland zieht: https://www.theater-muenster.com/produktionen/heldenangst.html Im Sommer vom 21. – 28. Juli organisiert das Partnerschaftskomitee Hiltrup-Beaugency e. V. eine Jugendbegegnung in Beaugency. Während des Aufenthalts in Beaugency sind die Jugendlichen (12-17 Jahre) in Gastfamilien untergebracht. Weitere Informationen sind unter Tel. 02501 5360 (Frau Michalski) oder per Mail an kontakt@pk-hiltrup.de erhältlich. RISHON LEZION Oberbürgermeister Markus Lewe war in der Zeit vom 28. Juli - 1. August 2018 zu Besuch bei seinem damaligen Amtskollegen Dov Zur . Schwerpunkte des Besuchs waren Fachgespräche über die Digitalisierungsstrategie Rishon Le Zions, die Entwicklung zu einer Smart City und die Förderung von Start-Ups sowie Gespräche über zukünftige Projekte zwischen Rishon Le Zion und Pascal -Gymnasium im Château de Blois 4 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 Münster. Dabei stellten junge Unternehmer ihre Projekte vor. Darüber hinaus wurde das neu eröffnete Yaacov-Agam-Museum besucht und ein Partnerschaftsbaum gepflanzt. Bei den Wahlen am 13. November 2018 wurde in Rishon LeZion ein neuer Bürgermeister gewählt. Dov Zur unterlag seinem Herausforderer Raz Kinstlich . Die feierliche Amtseinführung des 40- jährigen Wahlsiegers fand am 5. Dezember 2018 statt. Oberbürgermeister Markus Lewe wird seinen neuen Amtskollegen am Rande der MUNIWORLD Konferenz in Tel Aviv kennenlernen. Vom 21. September - 2. Oktober 2018 wurden Schülerinnen und Schüler der Friedensschule in Münster von ihren Austauschpartnerinnen und -partnern des Gymnasia Realit besucht. Auf dem Programm stand unter anderem ein Gedankenaustausch mit Migrantinnen und Migranten in Münster, ein Gespräch mit einem Abgeordneten des Landtages in Düsseldorf, ein Besuch im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven und die „Dicke-Pötte-Tour“ über Weser und Nordsee. Höhepunkt des Besuchs war die Jubiläumsfeier in der Aula der Friedensschule zum 40-jährigen Bestehen des Schüleraustausches. Der Förderverein „Freunde für Rishon LeZion“ e.V. hat am 07. Februar seine Mitgliederversammlung abgehalten. Da der langjährige Vorsitzende Benno Reicher leider sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegen musste, wurde auf der Versammlung ein neuer zweiter Vorsitzender gewählt. Erster Vorsitzender ist Oberbürgermeister Markus Lewe. Sollten Sie an einer Mitarbeit im Verein interessiert sein, sind Sie herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Sie von Christa Lindfeld: christa.lindfeld@t-online.de . In der Zeit von Ende Oktober 2018 bis Ende Januar 2019 absolvieren drei Studierende der Musikhochschule Münster ein Praktikum am Israelischen Sinfonieorchester Rishon Le Zion . Oberbürgermeister Markus Lewe hat einen Partnerschafts- baum gepflanzt Schülerinnen und Schüler aus Münster und Rishon Le Zion in Bremerhaven 5 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 MONASTIR 24 Bürgerinnen und Bürger, davon zahlreiche aus dem Stadtteil Kinderhaus, reisten in der Zeit vom 30. September - 7. Oktober 2018 in die tunesische Partnerstadt Monastir. Organisiert wurde die Bürgerreise durch den Freundeskreis Münster-Monastir e.V. in enger Kooperation mit dem Begegnungszentrum Kinderhaus e. V. . Neben einem offiziellen Empfang beim neu gewählten Bürgermeister Mondher Marzouk standen bei dem Treffen mit zahlreichen Vereinen und Gruppen aus Monastir die Themen Gesundheit, Soziales, Klima- und Umweltschutz, Kultur und Tourismus auf dem Programm. Gemeinsam mit freiwilligen Helfenden vor Ort packten die Gäste aus Münster auch tatkräftig mit an: Sie befreiten den Strand von Monastir von angeschwemmten Plastikmüll. Auch in diesem Jahr ist eine Bürgerreise vom 27. April -04. Mai nach Monastir geplant. Im Rahmen des Projektes „Kommunale Klimapartnerschaften“ engagieren sich Münster und Monastir nun auch als Klimapartner. Dieses Projekt der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 bietet elf deutschen Kommunen und ihren Partnerstädten im Globalen Süden einen organisatorischen Rahmen und finanzielle Unterstützung für die gemeinsame Erstellung von Handlungskonzepten zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Den offiziellen Startschuss gibt der internationale Auftaktworkshop vom 14. – 16. Mai 2019 in Münster, an dem alle deutschen Kommunen zusammen mit ihren ausländischen Partnern teilnehmen werden. Das Jahr 2019 ist für die Städtepartnerschaft zwischen Münster und Monastir von besonderer Bedeutung, denn in diesem Jahr feiert das deutsch-tunesische Bündnis seinen 50. Geburtstag. Zum Auftakt des 50. Jubiläumsjahres hat die VHS Münster einen tunesischen Kochkurs angeboten. Die offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten werden in Monastir im August und in Münster vom 11. – 14. September stattfinden. Weitere Informationen darüber erhalten Sie demnächst auf unserer Internetseite: www.stadt-muenster.de/international/startseite.html Aufräumarbeiten am Strand von Monastir Der neue Bürgermeister der Stadt Monastir begrüßt Ratsherr Thomas Kollmann 6 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 RJASAN Voller Begeisterung kehrten die beiden Jugendlichen mit Down Syndrom der Papst-Johannes- Schule Münster mit ihren Müttern und ihrer Lehrerin im August aus Rjasan zurück. Gemeinsam mit dem Förderverein Münster-Rjasan e.V. und der Künstlervereinigung pArt 96 e.V. führten sie das Malprojekt, das 2017 seine Premiere in Münster hatte, fort. Sie malten gemeinsam, lernten die Schönheiten Rjasans und der Umgebung kennen und tauschten sich mit den Rjasaner Kooperationspartnern, insbesondere der Fachstelle „Zukunftsnavigator“, aus. Am 14. September 2018 fand die Abschlussveranstaltung des deutsch-russischen Kommunaljahres im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Die gemeinsame Produktion „Die Familie Schroffenstein“ vom Wolfgang-Borchert Theater und Dramatheater Rjasan landete unter den besten 30 deutsch- russischen Projekten und wurde persönlich von den beiden Außenministern, Heiko Maaß und Sergej Lavrov, ausgezeichnet. Weitere Infos unter: https://www.wolfgang-borchert-theater.de/ Einen spannenden Aufenthalt haben acht Studierende der WWU Münster sowie eine Vertreterin der FreiwilligenAgentur Münster hinter sich. Ende November 2018 reisten sie zum 1. Jugendaustausch „Let us be friends“ nach Rjasan. Das Projekt wurde von der Staatlischen Jessenin-Universität Rjasan initiiert und in enger Kooperation mit der Stadt Münster und der WWU Münster durchgeführt. Ziel des Besuches war es, erste Ideen für eine engere Zusammenarbeit von Studierenden und Jugendlichen zwischen Rjasan und Münster zu entwickeln und Kontakte zwischen ehrenamtlich aktiv Jugendlichen zu knüpfen. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Jugendorganisationen und Studierenden verschiedener Fakultäten der Universität Rjasan, dem Vorsitzenden des Jugendparlamentes der Rjasaner Region u.v.m. 2019 wird das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Münster und Rjasan gefeiert. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Das ganze Jahr über finden verschiedene Veranstaltungen statt, die dieses Ereignis würdigen. Sehr viele Vereine und Privatpersonen engagieren sich im Rahmen des Jubiläums. Zu nennen sind u.a.: der Förderverein Münster-Rjasan Ein warmer Empfang an der Uni Rjasan trotz der Minustemperaturen Workshop mit „Zukunftsn avigator“ 7 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 e.V., der Konzertchor Münster, das Wolfgang Borchert Theater, die Deutsch-Russische Gesellschaft e.V., die WWU Münster, die Künstlervereinigung pArt 96, Chor and More der Musikschule Albachten, der Marine Shanty Chor Münster, u.v.m. In der Zeit vom 16. – 20. Juni 2019 finden die offiziellen Feierlichkeiten zum Jubiläum in Münster statt und in Rjasan wird Anfang August gefeiert. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2019 haben acht Fremdsprachendozenten/innen (Deutsch und Englisch) der Staatlichen Jessenin-Universität Rjasan vom 28. Januar – 02. Februar an der Mathilde Anneke Gesamtschule und an der Gesamtschule Mitte hospitiert und konnte interessante Einblicke in den Fremdsprachenunterricht an einer deutschen Schule bekommen. Des Weiteren fanden auch Fachgespräche mit dem Sprachenzentrum der WWU Münster statt. Die 11. Russischen Filmtage Münster finden vom 10. – 31. März im Schlosstheater statt. Es werden fünf aktuelle russische Autorenfilme gezeigt, ausgewählt aus den Preisträgern internationaler Filmfestivals. Anlässlich des Städtepartnerschaftsjubiläums wird zur Eröffnung am 10. März , 17:00 Uhr ein Stummfilmklassiker „Die Frauen von Rjasan“ aus dem Jahr 1927 gezeigt. Weitere Infos unter: http://drg-muenster.org/ AUSSCHREIBUNG: Pünktlich zum Partnerschaftsjubiläum werden ab August 2019 erstmalig zwei Plätze für einen einjährigen Freiwilligen Friedensdienst in Rjasan angeboten. Der Einsatz erfolgt in der Einrichtung „Mein Weg“, in der man sich hauptsächlich um Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen kümmert. Mit verschiedenen, kreativen Angeboten, wie z.B. Malen, Musik oder Theater werden die jungen Menschen individuell gefördert. So wird ihnen geholfen die Barriere der sozialen Isolation in der Gesellschaft durch Heilpädagogik, Kunsttherapie und Arbeitsrehabilitation zu überwinden. Möchten Sie für ein Jahr in einem anderen Kultur- und Sprachraum arbeiten und leben? Können Sie sich vorstellen im Sozialprojekt mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu arbeiten? Sind Sie bereit sich auf andere Menschen einzulassen, sich für andere einzusetzen, neue Erfahrungen zu machen? Dann bewerben Sie sich! Bewerbungsfrist ist der 5. März 2019 . Eine ausführliche Beschreibung der Einrichtung „Mein Weg“ sowie das Bewerbungsformular finden Sie auf der Seite des Büro Internationales: https://www.stadt- muenster.de/international/startseite.html KRISTIANSAND Visuelle Eindrücke aus Norwegen bot im Herbst 2018 der Partnerschaftsverein Münster- Kristiansand e.V. : Am 10. Oktober wurde ein norwegischer Film im Cinema gezeigt und am 30. Oktober lud der Partnerschaftsverein zu einem Bildervortrag des Braunschweiger „Globetrotters“ Reinhard Pantke über dessen 5-monatige Reise mit dem Rad und zu Fuß durch Norwegen und Schweden in die VHS ein. „Die Frauen von Rjasan “ 8 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 Zahlreiche Begegnungen gab es im Laufe des vergangenen Jahres 2018 zwischen der Universität Agder aus Kristiansand und dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der WWU Münster . Die beiden Hochschulen pflegen derzeit eine intensive Kooperation. In der Zeit vom 26. – 29. April organisiert der Partnerschaftsverein Münster-Kristiansand e.V. unterstützt vom Volkstanzkreis Münster einen Aufenthalt des BUL-Chors Kristiansand in Münster. Der Chor umfasst ca. 30 – 40 Sängerinnen und Sänger im Alter 45+. Begleitet wird der Chor von Mitgliedern des Partnerschaftsvereins in Kristiansand. Der BUL-Chor wird seinen Aufenthalt in Münster nutzen, um erste Kontakte mit dem münsterschen Chor „Die Unerhörten“ zu knüpfen. Neben einer gemeinsamen Probe und ggf. einem gemeinsamen Konzert soll vor allen Dingen die Begegnung im Vordergrund stehen. MÜHLHAUSEN Am 2. Oktober 2018 wurde der Tag der Deutschen Einheit in Münster gefeiert. Teilgenommen haben aus Mühlhausen eine offizielle Delegation unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns sowie rund 40 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung des Vereins Freunde Mühlhausens e.V. Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm der Verein „Freunde Mühlhausens e. V.“ aktiv vom 13. – 16. Dezember am Weihnachtsmarkt in der Partnerstadt Mühlhausen teil. Der Verein bot in diesem Jahr den interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Palette münsterscher und westfälischer Produkte an. Neben Pinkus-Bier und Frucht-Likören gab es verschiedene Sorten der leckeren Münsterplätzchen, die von den Alexianern hergestellt werden. Erstmalig wurde nun auch Blaudruck mit unverwechselbaren Bezügen zu den Partnerstädten angeboten. Die Kirmesgemeinde MÜGRÜMÜ - Münster grüßt Mühlhausen bekommt im kommenden März Besuch aus Mühlhausen. Der Spielmannszug Sachsensiedlung 1964 e.V. wird am Rosenmontagszug in Münster mit ca. 30 Personen teilnehmen. Der Mühlhäuser Bürgermeister Dr. Johannes Bruns besuchte den Weihnachtsmarktstand BUL -Chor Kristiansand 9 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 Mit 53 Teilnehmenden plant der Chor Once Again e.V. vom 20. – 23. Juni 2019 seine Reise nach Mühlhausen. Die ersten freundschaftlichen Kontakte mit dem Handwerkerchor Mühlhausen sollen ausgebaut werden. LUBLIN Das erste November-Wochenende 2018 stand im Zeichen der Inklusion. Der Tanzsportverein „Die Residenz Münster“ hat gemeinsam mit dem Büro Internationales der Stadt Münster zum internationalen inklusiven Tanzwettbewerb „Europa tanzt inklusiv“ eingeladen. Die inklusive Tanzschule “Academy of Mr. Peter“ aus Lublin hat sehr erfolgreich an dem Tanzwettbewerb teilgenommen. In der Kategorie „A-Finale Combi“ belegten die Lubliner die ersten drei Plätze! Außerdem standen auf dem Programm ein Flashmob in der Stubengasse und ein Workshop. Der Lubliner Oberbürgermeister Dr. Krzysztof Żuk wurde bei den polnischen Kommunalwahlen im November mit 62,32 % der Stimmen wieder gewählt. Oberbürgermeister Markus Lewe gratulierte zur Wahl. Der Förderverein Münster-Lublin e.V. veranstaltete am 15. November ein Benefiz-Konzert in der Rüstkammer des Rathauses. Es sind 2000 Euro zusammengekommen. Mit dem Geld aus der Aktion werden vier soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in Lublin unterstützt: das Zofia- Sękowska-Sonder Zentrum für Bildung und Erziehung von behinderten Kindern und Jugendlichen, die Bildungs- und Erziehungseinrichtung „Johannes Paul II.“ für gehörlose und schwerhörige Kinder und Jugendliche, das Kinderhospiz „Der kleine Prinz“ und ein Heim für obdachlose Frauen und alleinstehende Mütter mit Kindern. Den Termin nahm der Verein zum Anlass, das Konzert mit einem Empfang anlässlich des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens zu verbinden. Sowohl das Schillergymnasium als auch das Ratsgymnasium setzen in bewährter Form ihre Schüleraustauschfahrten fort. Im Oktober 2018 war das Schillergymnasium bei ihrer Partnerschule, das I. Liceum im St. Staszica, zu Gast. Im kommenden Mai besucht das Ratsgymnasium das Frederic Chopin Gymnasium. Die Gegenbesuche sind für September geplant. Flashmob in der Stubengasse Der groß e Auftritt von “Academy of Mr. Peter“ 10 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 FRESNO „California – here we come!“ hieß es für die 23 Teilnehmenden der Bürgerreise des Partnerschaftsvereins Münster-Fresno e. V. nach Kalifornien, die vom 13. – 28. Oktober 2018 stattfand. Besondere Tage erlebten die Reisenden bei dem Besuch der Partnerstadt Fresno. Einige der Gastfamilien aus Fresno werden im Sommer 2019 zum Gegenbesuch nach Münster aufbrechen. Im Jahr 2019 soll es wieder einen Schüleraustausch zwischen Münster und Fresno geben. Ausführliche Informationen hält der Partnerschaftsverein Münster-Fresno e. V. vor. Geplant ist ein Aufenthalt der amerikanischen Teilnehmenden in Münster zu Beginn der Sommerferien. Der Gegenbesuch in Fresno soll im Herbst stattfinden. BRANIEWO Das jährliche Treffen der Kreisgemeinschaft Braunsberg e. V. mit Feierstunde fand am 30. September 2018 in der Johanniter Akademie in Münster statt. Sie wurde musikalisch vom Streicherensemble „Kolophon“ unter der Leitung von Reinhold Kollenberg begleitet. Für die Stadt Münster hielt Herr Ratsherr Stefan Leschniok das Grußwort. EUROPA Trotz des drohenden Brexit ging das vom Personal- und Organisationsamt und Büro Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice gemeinsam entwickelte Projekt zur beruflichen Bildung erfolgreich in die fünfte Runde. Zehn Auszubildende sowie zwei Ausbilderinnen der Stadt Münster hatten vom 27. Oktober – 10. November 2018 die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeitswelt der britischen Partnerstadt zu erhalten. Es folgten Hospitationen bei der Stadtverwaltung York und in anderen Betrieben sowie einwöchiger Englisch-Sprachkurs bei dem Institut „York Associates“ . Im Februar machte sich schon die nächste Gruppe bereit. Mit dem von ERASMUS+ noch bis Ende 2019 geförderten Projekt möchte sich die Stadt Münster fit machen für internationale Kontakte. Ob das Projekt nach dem Brexit weiterbestehen kann, wird sich zeigen. Empfang beim Sheriff im Mansion House Yosemite Nation al Park 11 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 Das Projekt „Ken je buren – Kenn Deine Nachbarn“ - ein INTERREG Projekt der Städte Münster, Enschede, Osnabrück und der Netzwerkstadt Twente geht in die dritte Auflage. Im kommenden Jahr ist ergänzend zum Austausch von Verwaltungsmitarbeitenden auch ein Austausch von Politikerinnen und Politikern geplant. Dabei geht es darum Wissen und Erfahrungen auszutauschen und die Möglichkeit zu erhalten, die politischen Strukturen der Kommunen im Nachbarland kennenzulernen. Weiterhin wurde ein Memorandum of Understanding der Landräte unterzeichnet dass einen Rahmen für eine enge Zusammenarbeit der Grenzregion beschließt. Darüber hinaus startet im kommenden Jahr ein Austausch von Auszubildenden mit der Gemeente Enschede im Rahmen von ERASMUS+. Im Februar wird es außerdem einen Besuch des niederländischen und deutschen Botschafters in Münster und in Enschede geben. Dieses Jahr sind vor allem viele Aktionen zur Europawahl geplant. Die Jungen Europäischen Föderalisten bieten neben öffentlichen Vorträgen und Diskussionen auch 2019 eine Simulation des Europäischen Parlaments für Schülerinnen und Schüler an. Pulse of Europe plant mehrere Kundgebungen und die Hochschulgruppe Visionen für Europa ist ebenfalls aktiv, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung von jungen Menschen an der Europawahl zu erreichen. Neben Einzelveranstaltungen werden auch mehrere gemeinsame Aktionen durchgeführt, u.a.: • 15. Februar – 5. April 2019: Ausstellung "Europa, das einzigartige Friedensprojekt & Zeich(n)en für Europa" – (gemeinsam mit Pulse of Europe) – im Haus der Niederlande im Krameramtshaus. Ziel der Ausstellung ist es, über Europa ins Gespräch zu kommen. • 08. April 2019 - Die EU-Wahlarena - Gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten, Europa-Union Münster veranstaltet die Stadt Münster eine große Podiumsdiskussion „Qou vadis, Brüssel?“ mit den Münsteraner Kandidaten zum Europäischen Parlament. • 05. Mai 2019 - Demokratiefest – veranstaltet von Pulse of Europe. Ausführliche Infos auf unserer Seite: https://www.stadt-muenster.de/international/europa.html Ein Europa-Projekt mit Schulen aus Kristiansand (NOR), York (GB), Enschede (NL) und Grindsted (DK) strebt das Hansa-Berufs-Kolleg (HBK) zum Thema „Gesunde Schule in Europa“ an. Im November 2018 fand dazu ein erstes Treffen aller Projektpartner in Münster statt. Nachhaltigkeit, Fair Trade und Gesundheit von Körper & Seele werden zentrale Themen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen eines EU geförderten Erasmus+ Projekts 12 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 1 / Januar 2019 darstellen, was auch multinationale Begegnungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beinhalten und damit interkulturelle EU-Kompetenzen fördern soll. Für das noch junge Jahr 2019 wünschen wir Ihnen/Euch Frieden, Gesundheit und Erfolg! Wir freuen uns immer über neue Ideen und Impulse! Sprechen Sie uns an: Christiane Lösel (Europa, Fördermöglichkeiten, York, Kristiansand, Rishon Le Zion) loesel@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3325 Susanne Rietkötter (Lublin, Mühlhausen, Rjasan, Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit) rietkoetter@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3326 Nina Dohr (Projekt Globaler Süden, Orléans, Beaugency, Monastir) dohr@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3323 Anna Chevtchenko (Rjasan, Braniewo, Öffentlichkeitsarbeit) chevtchenko@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3327 Anne Kosmeier (Finanzen, Europaprojekte) Kosmeier@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3329 Elke Wirtz (Europäische Fördermittel, Fresno) WirtzElke@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3324 Besuchen Sie unsere Internetseite: www.stadt-muenster.de/international/startseite.html Wenn Sie diesen Rundbrief zukünftig nicht mehr erhalten möchten, melden Sie sich bitte bei Anna Chevtchenko, Tel. 0251 492 3327, Chevtchenko@stadt-muenster.de
Anlage_5_Veroeffentlichungen_2018
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Anlage 5: Print-Veröffentlichungen 2018 Thema Veröffentlichung Datum Titel Europa Westfälische Nachrichten 18.12. Auszeichnung mi t der Coudenhove-Kalergi-Plakette, Schulen machen Europa erlebbar Westfälische Nachrichten 17.11. PSD Bürgerprojekt, Mü nsters ausgezeichnetes Sextett Westfälische Nachrichten 16.11. Hansa-Berufskolleg un d Stadt unterstützen Aufbau von Schulpartnerschaften, Europäische Kooperation Westfälische Nachrichten 03.11. Residenz: "Europa tanzt inklusiv" Westfälische Nachrichten 01.11. Geld für Tanz-Projekt in Münster Westfälische Nachrichten 05.09. Schulze führt Bürgerdialog über Europa Westfälische Nachrichten 11.07. Ausstellung in der Bü rgerhalle des LWL- Landeshauses, So viel Europa steckt in Münster Westfälische Nachrichten 02.07. Bekenntnis zu Europa Westfälische Nachrichten 28.06. Visionen für Europa 2030 Westfälische Nachrichten 28.06. "Pulse of Europe" ruft zum Domplatz Westfälische Nachrichten 20.02. CDU-Wahlkreismitglied erversammlung zur Europawahl, "Dass wir uns so zerlegen, ist nicht notwendig" Westfälische Nachrichten 19.05. Europaparlament als Planspiel Westfälische Nachrichten 16.05. Glocken in ganz Europa läuten Westfälische Nachrichten 16.05. EU-Mittel für "Hotspots" Westfälische Nachrichten 07.05. Bürger beziehen Posit ion beim Europatag, Einsatz für Wohlstand und Sicherheit Westfälische Nachrichten 05.05. PDS-Bürgerprojekt geh t in die nächste Runde, Europa fängt vor meiner Haustür an Westfälische Nachrichten 30.04. Friedensprojekt "Müns ter für Europa", Aktionen rund um das Rathaus Westfälische Nachrichten 21.04. Viel Programm am 28. April, Start ins Europäische Kulturerbejahr Westfälische Nachrichten 19.04. Europapreis: Münster mit Chancen Westfälische Nachrichten 16.04. Was macht Münster europäisch? Westfälische Nachrichten 01.04. Simulation der Jungen Föderalisten Westfälische Nachrichten 19.03. "Pulse of Europe" aus gezeichnet, Eine echte Mehrheit Westfälische Nachrichten 08.03. Marko Heyse führt Europa-Union Westfälische Nachrichten 05.03. Zeichen setzen für Europa Beaugency Westfälische Nachrichten 20.07. Besuch aus d er französischen Partnerstadt Beaugency Westfälische Nachrichten 27.06. Austauschschüler aus Beaugency Westfälische Nachrichten 13.06. Gruppe besucht Orléans und Beaugency Enschede Westfälische Nachrichten 14.12. Deutsch-niede rländische Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft, Müllentsorgung ohne Grenzen Westfälische Nachrichten 06.12. Münster verbrennt Müll in Holland Westfälische Nachrichten 12.10. Rat segnet Kooperatio n mit den Niederlanden ab, Münsters Müll brennt in Hengelo Westfälische Nachrichten 11.10. Stadt Münster strebt Vereinbarung mit 15 niederländischen Gemeinden an, Synergien nutzen Westfälische Nachrichten 04.09. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Münster- Enschede, Verwaltungschefs tauschen die Ämter Westfälische Nachrichten 10.07. Hochschul-Rektoren im Rathaus Forum intern März Ken je buren - Kenn deine Nachbarn Westfälische Nachrichten 05.02. Den Nachbarn kennenlernen Westfälische Nachrichten 18.01. Grenze immer noch zu hoch, Es läuft gut zwischen Enschede und Münster - aber noch nicht gut genug Fresno Westfälische Nachrichten 13.11. Bürgerreise nac h Fresno mit Station in San Francicso Westfälische Nachrichten 19.02. Fresno: Kein Schüleraustausch - aber Bürgerreisse Kristiansand Westfälische Nachrichten 19.07. Kristiansand mehrfach ausgezeichnet Lublin Westfälische Nachrichten ###### Enge Kontakte nach Polen Westfälische Nachrichten 20.12. Förderverein Münster- Lublin unterstützt Heim für wohnungslose und alleinerziehende Frauen, Mehr als ein Dach über dem Kopf Westfälische Nachrichten 11.12. Förderverein Münster- Lublin sammelt Spenden unter anderem für Kinderhospiz in Lublin, Bruder Filip begleitet letzte Etappe Westfälische Nachrichten 22.11. Förderverein Münster- Lublin unterstützt Heim für alleinstehende Mütter, Warmes Wasser am Zufluchtsort Westfälische Nachrichten 20.11. Benefizkonzert des Fö rdervereins Münster-Lublin, Zeichen der Verbundenheit Westfälische Nachrichten 13.11. Europa tanz inklusiv in Münster Westfälische Nachrichten 09.11. Erlös kommt vier sozi alen Projekten zugute, Benefizkonzert für Lublin Westfälische Nachrichten 03.11. Überraschende Tanzeinlage auf der Stubengasse Westfälische Nachrichten 03.11. Blitz-Aktion Westfälische Nachrichten 01.11. Unterstützung für vier Einrichtungen, Förderverein will in Lublin helfen Westfälische Nachrichten 26.10. Residenz und Stadt la den ein, Ein inklusives Tanzwochenende Westfälische Nachrichten 17.10. Internationales Büro der Stadt sucht weitere Gastfamilien, Harmonischer Kontakt mit Lublin Westfälische Nachrichten 29.08. Geld für Tanz-Projekt in Münster Westfälische Nachrichten 22.06. Ratsgymnasiasten erkunden Krakau und Lublin Westfälische Nachrichten 30.04. Amateurfunker proben für Katholikentag, Testlauf klappt: "Lublin hört" Monastir Rundschau, Magazin der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft e.V. Freundschaftsbesuch in Monastir Westfälische Nachrichten 07.11. Verstärkung aus Monastir Forum intern Dezember Partnerstadt Monastir: Lebendiger Austausch Westfälische Nachrichten 11.10. Monastir begeistert Münster-Besucher Westfälische Nachrichten 08.09. Besuch vom tunesischen Botschafter Westfälische Nachrichten 21.06. Antrag: Bennung nach Partnerstadt, Schlechte Karten für Monastir-Platz Westfälische Nachrichten 30.01. Verein will Städtefre undschaft beleben, Partnerschaft mit tunesischen Monastir soll eine bürgerschaftliche Basis bekommen Mühlhausen Westfälische Nachrichten 25.09. Städte feiern Tag der Einheit Westfälische Nachrichten 29.08. Münsteraner besuchen Kirmes der Partnerstadt, Festlicher Besuch in Mühlhausen Westfälische Nachrichten 20.06. Generalversammlung de s Vereins "Freunde Mühlhausens", Patenschaft ist auf einem guten Weg Westfälische Nachrichten 25.06. Erste Kirmesgemeinde weiht Fahne ein, "Mügrümü"- Vorbild ist Mühlhausen Westfälische Nachrichten 22.06. Fahnenweihe der erste n Kirmesgemeinde Münsters, Neue Stufe der Städtepartnerschaft mit Mühlhausen Orléans Westfälische Nachrichten 29.09. Deutsch-Französische Gesellschaft, Engagement seit 21 Jahren Westfälische Nachrichten 27.08. Sommerfest der Deutsc h-Französischen Gesellschaft, Frankreich mit allen Sinnen genossen Westfälische Nachrichten 19.07. Doppelsieg für das "Schlaun" Westfälische Nachrichten 01.06. Gruppe besucht Orléans und Beaugency Westfälische Nachrichten 12.03. Vorlesewettbewerb - Wettstreit der Sprachtalente Westfälische Nachrichten 08.03. Schüler lesen französische Texte Westfälische Nachrichten 10.03. Gäste aus Orléans inspizieren die Partnerstadt Rishon LeZion Westfälische Nachrichten 20.12. Praktikum im Israel S ymphony Orchestra von Rishon LeZion, Bei Salome in Tel Aviv Westfälische Nachrichten 10.10. Schüler aus Rishon Le Zion besuchen Friedensschule, Die Neugier war groß Westfälische Nachrichten 07.08. Oberbürgermeister Mar kus Lewe besucht Partnerstadt, Die digitale Herausforderung Westfälische Nachrichten 02.06. 70 Jahre Israel: Klassik im Rathausfestsaal Westfälische Nachrichten 01.05. Friedensschüler besuchten Israel Rjasan Westfälische Nachrichten 26.11. 30 Jahre Deutsc h-Russische Gesellschaft, Immer auf Augenhöhe Westfälische Nachrichten 19.10. Malprojekt führte Kün stler aus Münster nach Rjasan, "Danke für die Freundschaft" Westfälische Nachrichten 29.08. Erstes Treffen in der Partnerstadt Rjasan, Forum der alten Städte Westfälische Nachrichten 13.06. Elfte Bürgerreise nach Rjasan Westfälische Nachrichten 12.04. Verein fördert die St ädtepartnerschaft zwischen Münster und Rjasan, Finanzielle Not gemildert Westfälische Nachrichten 01.03. Wolfgang-Borchert-the ater gastiert in Belgrad, "Die Schroffensteins" sind zum Slavija-Festival eingeladen Westfälische Nachrichten 01.02. "P'Art 96" lädt zu "ein Spruch" York Westfälische Nachrichten 13.12. Lebenshilfe zu Gast in York Westfälische Nachrichten 07.11. Tony Healds Werke verlassen Münster Forum intern September York für Azubis Westfälische Nachrichten 30.07. Sprachferien in Münsters Partnerstadt York Westfälische Nachrichten 19.06. Philharmonischer Chor im Jovel Westfälische Nachrichten 18.06. Freunde Britanniens picknicken auf grünem Rasen Westfälische Nachrichten 15.06. "Britnic"-Picknick am Alten Zoo Forum intern März Mit "Erasmus+" nach York Multinationales Münster! Magazin Juli/August Zahlen & Fakten, Münster Wissen zum Angeben! Westfälische Nachrichten 06.07. Neue Städtepartnerschaft das Ziel Forum intern Juni Musik macht's möglich Westfälische Nachrichten 10.05. Seebühne: Konzert für den Frieden HALA Magazin Migration in my town Westfälische Nachrichten 20.03. Projekt "Migration in my town" abgeschlossen, Den Gegenüber kennenlernen Westfälische Nachrichten 14.03. Internationale Konfer enz: Zuwanderung und Integration Internationales Westfälische Nachrichten 26.07. Austausch mit Rochest er/USA über gemeinsame Probleme, Masterplan für Stadt und Kliniken auf den Weg bringen Westfälische Nachrichten 09.04. Amokfahrt in Münster, Reaktonen im Intenet, Betroffenheit von Parnerstädten bis Preußen Westfälische Nachrichten 01.02. Lewe knüpft Kontakte bei Konferenz in Washington, Oberbürgermeister traf 260 Amtskollegen Westfälische Nachrichten 20.01. Amerikaner zu Gast in Münster
Anlage_4_Memorandum_deutsch
12458 Zeichen
MEMORANDUM DIE UNTERZEICHNENDEN = provincie Gelderland Provincie Gelderland, Markt 11, 6811CG Arnhem Provincie Overijssel, Luttenbergstraat 2, 8012 EE Zwolle Regio Achterhoek, Terborgseweg 21, 7001 GM Doetinchem YAeylrestfoek Regio Twente, Nijverheidstraat 30, 7511 JM Enschede Kreis Borken, Burloer Str. 93, 46325 Borken Kreis Coesfeld, Friedrich-Ebert-Str. 7, 48653 Coesfeld Kreis Steinfurt, Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt Kreis Warendorf, Waldenburger Straße 2, 48231 Warendorf Stadt Münster, Klemensstraße 10, 48143 Münster unter Mitwirkung der vomae Qyerijssel regio Twente Beziksregierung Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, 48143 Münster, _ Münster STELLEN FEST, e% ® dass es im gemeinsamen Interesse ist, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden zu intensivieren und auf weitere Themenfelder auszuweiten, um unter anderem die Barrie- rewirkung der Landesgrenze weiter abzubauen, ° dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit alle Entscheidungsebenen der Verwaltungen betrifft und auf ein gemeinsames Handeln ausgerichtet ist, « dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit immer dem Ziel dient, die Lebensqualität der Menschen und die Wirtschaftskraft im deutsch-niederländischen Grenzraum zu steigern, ® dass grenzüberschreitende Zusammenarbei insbesondere im Einklang mit dem Strategieprozess „EUREGIO 2030" und der Deutschland-Strategie der Provinzen Gelderland und Overijssel steht, e_ dass hierfür keine eigenen Strukturen aufgebaut, sondern bestehende und etablierte unterstützt werden. Es wird die Absicht bekräftigt, unter diesen Maßgaben die Zusammenarbeit zwischen den oben genannten Partnern weiter auszubauen durch ‚TUN, WOLLEN UND LERNEN" 1. „Tun“, weil wir zuständig sind: Als Partner in Kooperationsprojekten auf den prioritären Handlungsfeldern Arbeitsmarkt, Bildung, Wirtschaft und Mobilität/Infrastruktur. Für gemeinsame Projekte nutzen wir Förderprogramme, insbesondere INTERREG A. 2. „Wollen“, weil wir die Interessen unseres Grenzraumes gemeinsam wahrnehmen möchten und weil wir zur Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele andere zuständige Partner einbinden müssen. 3. „Lernen“, weil wir uns frühzeitig gemeinsam und grenzüberschreitend mit dem Wissen über die wichtigen Themen der Zukunft befassen möchten. Für diese drei Handlungsfelder wird die in der Anlage beigefügte Liste an konkreten Themen vereinbart, die in Zukunft gemeinsam bearbeitet‘ werden soll. Über den Stand der Umsetzung des Memorandums wird einmal jährlich auf einer Landrätekonferenz, zu der auch Vertre- terinnen und Vertreter der Provinzen und Regios sowie die EUREGIO eingeladen werden, durch die EUREGIO berichtet. Diese Landrätekonferenz soll auch zur Vertiefung persönlicher grenzüberschreitender Kontakte und zu einem Gedanken- austausch genutzt werden. Warendorf, den 14. Dezember 2018 Anlage: Themenliste mm sarıs van de Koning Andries Heidema) I. TUN 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: c. MARNAHME: STÄNDIG: N C a >< zu: STÄNDIG: N je e) < USTÄNDIG: N Il. Wollen 1. Priorität a. MABRNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz a. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: Ill. Lernen 1. Priorität 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: ABNAHME: ABNAHME: MEMORANDUM Ost-Niederlande - Münsterland Grenzüberschreitende Information über Ausbildungs-/FH-Möglichkeiten im Nachbarland verstärken (Informationen auch digital zur Verfügung stellen) Alle Partner über ihre Informationskanäle (bereits bestehende Kontakte zu Hochschulen nutzen und ausbauen) Nachbarsprachenunterricht ermöglichen (Zuständigkeit: Schulen, Land) zu initiieren in Form eines Austausches der Bildungsnetzwerke, evtl. auch über Bildungsbüros in D und über Rektorenoverleg Oost-Gelderland und Bildungsausschuss in Twente in NL Bildung grenzüberschreitender Fachklassen (Berufsbildung und weiterführende Schulen), um größere Klassen v. a. im ländlichen Grenzgebiet zu erreichen Schulträger; Beteiligung der Bezirksregierung Grenzübergreifender Best-practice-Austausch bei Imagewerbung für Mangelberufe Alle Partner unter Hinzuziehung der einschlägigen Verbände und Organisationen (Kammern, Wirtschaftsförderer usw.) Grenzübergreifender Best-practice-Austausch „Digitalisierung“; bessere Ausstattung der Schulen und Einbindung digitaler Lehrmethoden die deutschen Berufskollegs, Schulleitung, die Leitungen der ROCS weitere Schulträger / Kreise und Gemeinden Fortsetzung der Maßnahmen „Lernende Euregio" und „Lernen ohne Grenzen" Grenzübergreifender Austausch während der beruflichen Ausbildung Bildungsträger, vor allem ROCs und Berufskollegs Fortentwicklung der Euregio Akademie Willem V Projektträger Anerkennung von Berufsabschlüssen (Bezirksregierung, Land, HWK, IHK (D), SBB (NL)) Alle Partner; Zielrichtung: Bezirksregierung, Land, HWK, IHK (D) sowie SBB (NL) Nachbarsprache als Selbstverständlichkeit Alle Partner, Zielrichtung: Bildungseinrichtungen, Schulträger, Bezirksregierung, Regierungen, Kammern, Berufsverbände Generalisierung von Ausbildungsgängen / kleinere Ausbildungsgänge, vor allem im ländlichen Grenzraum, um Wegfall von Ausbildungsmöglichkeiten entgegenzuwirken Alle Partner; Zielrichtung: Land, Bund, Reich, Politik Spezielle Zertifizierungen in der beruflichen Bildung anbieten (z. B. Goethe-Zertifikat) Alle Partner; Zielrichtung: Bildungsministerien, ROCs, Berufskollegs Grenzüberschreitende Standardisierung und Zertifizierung von Euregio-Schulen Bildungsträger und -einrichtungen aus dem Kreis aller Partner Arbeitsmarkt l. Tun 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: c. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: Il. Wollen 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABRNAHME: y4 USTÄNDIG: c. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: Ill. Lernen 1. Priorität: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: Gemeinsam Fachkräfte von außerhalb der Region gewinnen und junge Talente behalten - damit verbunden: euregionale Attraktivität erhöhen Gemeinden, Kreise, Land, Provinzen; einzubinden: Unternehmen und Bildungsträger Projekte zur Förderung eines durchlässigen grenzübergreifenden Arbeitsmarktes; u. a. durch Austausch der Stakeholder auf beiden Seiten der Grenzen mit dem Thema: „Wie ist der Arbeitsmarkt organisiert / strukturiert? Mit besonderer Berücksichtigung von Aspekten wie Flexibilität, Ausbildungssysteme usw. Kommunen, Regios sowie Teilnehmer des „Pakts Arneitsmarkt“ Grenzüberschreitende Vermittlung fördern: Ausbau von „SGA' (Service grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung) nach dem Vorbild des Pilotprojekts „GrensWerk“ in Gronau (auch als Handlungsfeld unter der Kategorie „Wollen - Lobbythemen" weiterzuverfolgen) Gemeinden und Kreise unter Einbindung von Vermittlungsinstanzen (Agenturen (D), UWV (NL) usw.) Fachkräfte sichern - grenzüberschreitende Untersuchung nach IST-Zustand sowie Prognose Vermittlungsinstanzen (Agenturen (D), UWV, grenswerk (NL) usw.) sowie alle Partner als mögliche Initiatoren oder Projektbeteiligte GrenzinfoPunkt: Nachhaltigkeit sicherstellen durch strukturelle bzw. stabile Finanzierung Alle Partner; Zielrichtung: Ministerien, Länder, Provinzen, Regios Grenzübergreifende Verbundausbildungen Land und Provinzen sowie Unternehmer, Bildungsträger und Regionalagentur Münsterland; Zielrichtung: Berufsverbände, Unternehmensverbände, Kammern usw. Angleich der D/NL (Aus-) Bildungssysteme Kreise, Regios, Land, Provinzen; Zielrichtung: Berufsverbände, Kammern usw. Grenzüberschreitenden Austausch von Arbeitsmarktdaten ermöglichen Vermittlungsinstanzen mit Unterstützung von Gemeinden und Kreisen ‚Vertrauen statt Konkurrenz" von Fachkräften Alle Partner - Unternehmen schöpfen aus einem gemeinsamen Pool l. Tun 1. Priorität a. MABNAHME: 1; 2. 3. ZUSTÄNDIG: b. MAßBNAHME: ZUSTÄNDIG: c. MABRNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz Il. Wollen 1. Priorität: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABRNAHME: ZUSTÄNDIG: Ill. Lernen 1. Priorität: 2. Themenparkplatz a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit der Zirtschaftsförderungseinrichtungen: gemeinsames Strategiepapier (Aufgaben u. a.: Austausch von Strategiedokumenten und Studien, Transparenz der Aktivitäten schaffen, Ansätze für gemeinsame Aktivitäten identifizieren usw.) Strukturelle Zusammenarbeit aufbauen (Aufgaben u. a.: regelmäßiger Austausch) Gemeinsames Positionspapier für die zukünftige Förderperiode von INTERREG VI erstellen Wirtschaftsförderungen Münsters und der Kreise, Oost NL und EUREGIO (Treffen aller Wirtschaftsförderungseinrichtungen organisieren) Zusammenarbeit im Tourismus weiter ausbauen: - Gesundheit (ältere Generation als Zielgruppe), - Radtourismus, - Pferdewirtschaft, - Kulturtourismus - Übernachtungsangebote - und weitere EUREGIO (Anmerkung: Es wurde bereits ein neuer INTERREG-Antrag durch den Leadpartner EUREGIO vorbereitet und eingereicht) Breitere Vermittlung von Kultur- und Strukturunterschieden NL-NRW: Kursangebote und wechselseitige Praktika erstellen (für Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen) Alle Partner (mit Rückgriff auf bereits bestehende Angebote) (Anmerkung: seit Herbst 2018 können bereits Kurse gemeinsam belegt werden) Unterstützung beim Aufbau von D-NL-Unternehmensnetzwerken (siehe „Tun“) sowie beim Aufbau gemeinsamer Handelsbeziehungen aufbauen Wirtschaftsförderungsgesellschaften und deren Träger Technologie-Transfer verbessern: Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft grenzübergreifend fördern durch Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten im Nachbarland Alle Partner, besonders Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen Erfahrungsaustausch über gemeinsame Handelsmissionen (auch Richtung Afrika und Asien) Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Initiative Go4Export" 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. ABNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz a. ABNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: c ABNAHME: N (= a D: ZOO QD N Cl Rz D: zZ oO (9) ® > Fr) zZ > Ps < ei N < 4a >: zZ er} [9] Il. Wollen 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: b. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: c. MABNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz Ill. Lernen 1. Priorität a. MARNAHME: ZUSTÄNDIG: 2. Themenparkplatz = Radschnellwege grenzüberschreitend ausbauen (Infrastruktur) Gemeinden, Kreise, Land, Provinzen Grenzüberschreitende Abstimmung bei Neuvergabe von Konzessionen (Laufzeit) reise, Regios, Land, Provinzen Unterstützung der laufenden Initiative, touristische Radwege zu verknüpfen ommunen, Regios und touristische Verbände Reiseinformationen im ÖPNV verfügbar machen (real-time); auch als Lobbythema („Wollen“) Alle Partner (vor allem Kreise und Provinzen); Lobby mit Zielrichtung Land / Rijk sowie Verkehrsverbünde Schaffung von innovativer Verkehrs-Infrastruktur (Carpooling, Fahrradstellplätze, Ladestationen) mit grenzüberschreitender Kompatibilität ädte, Gemeinden, Kreise, Regios, Land, Provinzen nterstützung betriebliches Mobilitätsmanagement ädte, Gemeinden, Kreise, Regios msetzung der Ergebnisse der laufenden Studie „Erreichbarkeit durch die Luft“ le EUREGIO-Partner >cco Entwicklung des Ausbaus der grenzüberschreitenden Straßen: Entwicklung des grenzüberschreitenden Streckenverlaufs der B54/A35 Ausbau der Infrastruktur N18 - Deutschland Ausbau der B64 und B51 unterstützen - als Teil einer leistungsstarken Ost-West-Verbindung Sowie Unterstützung der im LOI „Erreichbarkeit“ (MONT) benannten Straßenausbauprojekte Alle Partner; Zielrichtung: Land und Provinzen (auch Ministerien/Regionalministerien) Grenzüberschreitende Schienenverbindung: Elektrifizierung insbesondere auf deutscher Seite vorantreiben (vor allem Verbindung Zwolle-Münster sowie (bereits in Planung) Bocholt-Wesel) Verbesserung der Schienenverbindung durch Bau von Überholgleisen Alle Partner; Zielrichtung: Land Mobilität/Erreichbarkeit verbessern für PKW und ÖPNV, um Arbeitsmarkt grenzüberschreitend durchlässiger zu gestalten, unter anderem durch eine Vereinheitlichung von Tarifsystemen im ÖPNV: Gemeinsame Angebote, Lobby für e-tarif inklusive Niederlande Alle Partner; Zielrichtung: Land, Provinzen, Verkehrsverbünde Innovative Mobilitätskonzepte (u. a. „Urban Air Mobility‘, automatisiertes Fahren, City Logistics) Alle Partner
Anlage_3_LOI Munster-Enschede
14209 Zeichen
LETTER OF INTENT Die Stadt Münster und die Stadt Enschede, vertreten durch Oberbürgermeister Markus Lewe und Bürgermeister Onno van Veldhuizen, vereinbaren das Folgende. Einführung Die Stadt Münster und die Stadt Enschede kooperieren bereits seit über 25 Jahren eng im Rahmen des Städtenetzwerks MONT (Münster, Osnabrück, Netzwerkstadt Twente). Als größte Städte dieses Netzwerkes wollen Münster und Enschede für die künftige Entwicklung beider Städte und die der grenzüberschreitenden Region einen zusätzlichen Impuls geben. Dazu werden themenspezifische Vereinbarungen getroffen. Viele Organisationen und Institutionen beider Städte arbeiten bereits intensiv zusammen. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) und die Universität Twente (UT) haben ihre Kooperation bereits in einem Letter of Intent festgelegt. Ebenso die Fachhochschulen stehen auf Fakultätsebene miteinander in Verbindung. Im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung sind die Wirtschaftsförderung Münster und Organisationen wie die Novel-T und Oost NV miteinander im Gespräch. Es bestehen Kontakte zwischen den Kulturszenen, dem Citymarketing und in Sicherheitsfragen. Mit den Kooperationsvereinbarungen dieses LOIs soll die Zusammenarbeit städtischer Einrichtungen, von Organisationen und Institutionen durch gezielte, gemeinsame Projekte fokussiert werden. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung einer ungeteilten, grenzüberschreitenden städtischen Region, die unabhängig von den Landesgrenzen wahrgenommen wird. Vor allem die Optimierung eines schnelleren grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehrs , die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Unternehmen und eines internationalen Angebotes kultureller Einrichtungen stehen dabei im Vordergrund. Erreichbarkeit Federführung: Beigeordneter Hans van Agteren (Enschede) und Stadtbaurat Robin Denstorff (Münster) Projekte: - Eine gute grenzüberschreitende Erreichbarkeit ist ein zentrales Ziel zur Verbesserung der Wahrnehmung der Region. - Die Städte beteiligen sich an den INTERREG-Projekten ‚Regionaler Schienenverkehr’ und ‚Güterkorridor’. Außerdem wird, in Zusammenarbeit mit der EUREGIO, die künftige Vernetzung und Ausrichtung des Flugverkehrs im Vordergrund stehen. Die Stadt Enschede ist Initiator einer Untersuchung zu den wirtschaftlichen Auswirkungen einer schnelleren Verkehrsverbindung zwischen Münster und Enschede. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: - Die Städte Münster und Enschede arbeiten als größte Städte innerhalb der Euregio an dem Ziel, eine deutsch-niederländische Stadtregion aufzubauen. - Die Städte Münster und Enschede prüfen gemeinsam mit der Universität Twente und der Westfälischen Wilhelms-Universität die Möglichkeit, innovative Transportkonzepte für eine bessere Verbindung zwischen beiden Städten zu untersuchen. Nachhaltigkeit Federführung: Beigeordneter Eelco Eerenberg (Enschede) und Stadtrat Matthias Peck (Münster) Projekte: - Die bisherige Kooperation der MONT-Städte in den Bereichen Klimaschutz und Energie soll ausgebaut werden. Vorgesehen ist, die erfolgreichen Konzepte der Städte Münster und Osnabrück in den übrigen MONT-Städten ebenfalls anzuwenden. Vor allem die Ansprache und Motivation dort ansässiger Unternehmen, hinsichtlich des Klimaschutzes und Einsparungen im Energieverbrauch Verantwortung zu übernehmen, steht dabei im Vordergrund. - Die Stadt Münster wird neuer Teilhaber von Twence. In der Hauptversammlung der Aktionäre am 20. April 2017 ist mit großer Mehrheit beschlossen worden, die Teilhaberschaft fortzusetzen und dem Beitritt der Stadt Münster als Stammaktionär zuzustimmen. - Die Städte Enschede und Münster wollen grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten bei der Abfallwirtschaft prüfen. - Hier kann Twence ein wichtiger Partner sein. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: - Beide Städte setzen sich im MONT-Städtenetzwerk für die Ausweitung der „Allianz für Klimaschutz“ ein. Zusätzlich soll eine gemeinsame Datenbank eingerichtet werden, in der Projekte rund um den Klimaschutz und aufbereitet werden. Ziel ist hier die Förderung des Erfahrungsaustausches für Unternehmer sowie ein gut vernetztes Marketing. Die Stadt Münster befindet sich hier noch in der Abstimmungsphase hinsichtlich des Beitritts als CP- Teilhaber. Die Stadt Enschede wird Münster hier aktiv beraten und unterstützen. Dies soll zu einem Beschluss der Stadt Münster bis Mitte 2018 führen. Arbeitsmarkt Federführung: Beigeordneter Patrick Welman und Stadträtin Cornelia Wilkens (Münster) Projekte: - Die Städte Enschede und Münster arbeiteten gemeinsam daran, die Grenzregion Twente und Münsterland als grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu positionieren. Dadurch sollen die Chancen und Stärken der gesamten Grenzregion genutzt und die grenzüberschreitende Vermittlung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen gefördert werden. - Es soll die Möglichkeit einer deutsch-niederländischen Arbeitsmarktvermittlung geprüft werden. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, der EUREGIO, den Kreisen und Grenzstädten sowie der Wirtschaftsförderung. - Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beider Stadtverwaltungen sollen die Möglichkeit erhalten, für einen begrenzten Zeitraum einen Arbeitsplatztausch vorzunehmen, um die jeweiligen Dienstwege und Strukturen nachzuvollziehen. Auch Unternehmen innerhalb der EUREGIO sollen in diesen Austausch mit einbezogen werden. Unterstützend sollen dazu Wirtschaftsförderungen sowie Unternehmens- und Handwerksverbände beteiligt werden. - Ein regelmäßiger Austausch beider Städte zur aktuellen Lage des Arbeitsmarktes (Zahl der Arbeitssuchenden und ALG II-empfänger, vorhandene Stellenangebote nach Branche, etc.) soll eingeführt werden. - Die Städte Münster und Enschede fördern in Abstimmung miteinander Arbeitsmarktprojekte mit grenzüberschreitender Wirkung (beispielsweise hinsichtlich der tatsächlichen Erreichbarkeit und der Anerkennung von Berufsqualifikationen). Grenzüberschreitende Job- oder Ausbildungsmessen können hierzu ein erster Schritt sein. - Die Städte Münster und Enschede arbeiten daran, die Verfahren zur Anerkennung von Berufsqualifikationen zu vereinfachen. Dazu sollen Gespräche mit den Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie mit Regierungsvertretern in Berlin und Den Haag geführt werden. Sicherheit Federführung: Bürgermeister Onno van Veldhuizen (Enschede) und Stadtrat Wolfgang Heuer (Münster) Projekte: - Der “Safety Campus”, Teil des einstigen Militärstützpunkts auf dem Flughafen Twente in Enschede, soll für gemeinsam angebotene Projekte dienen. Zum Beispiel die bestehende Risk Factory: Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler von bis zu zwölf Jahren. In diesem Projekt wird den Kindern ein sicheres Verhalten in ihrem eigenen Umfeld vermittelt. Daneben bietet das Safety Field Lab Unternehmen die Möglichkeit, neue Produkte in einer gesicherten Umgebung zu testen. Die Firmen Mercedes Benz und Apollo/Vredestein beispielsweise nutzen diese Testumgebung für ihre Produkttests. Der ehemalige Militärstützpunkt beherbergt nicht nur den Safety Campus, sondern ist zugleich Trainingsgelände für First Responders und Testgelände für Unmanned Vehicles (wie beispielsweise Drohnen). - Das Übungsgelände kann durch die Stadt Münster genutzt werden. Wie bereits bei der Ausbildung von Offizieren aus Rheine und Hagen. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: Die Städte Münster und Enschede prüfen bis Mitte 2018 den Bedarf hinsichtlich der o.g. Projekte. Grenzüberschreitende Ausschreibungen Federführung: Beigeordneter Eelco Eerenberg (Enschede) und Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) Projekte: - Die Nutzung des Instrumentes grenzüberschreitender Ausschreibungen soll nach Möglichkeit intensiviert werden. Ziel ist es, die die Wirtschaft innerhalb des Euregio-Gebietes zu fördern. Als Partner des MONT-Netzwerkes wollen Münster und Enschede ein Leuchtturmprojekt initiieren. - Dazu soll Kontakt mit den Industrie- und Handelskammern beider Städte aufgenommen werden. DNL-Contact kann hier eingebunden werden. Die Stadt Münster nutzt dieses neue Ausschreibungssystem, um Unternehmen die Beteiligung an Ausschreibungen zu erleichtern. Diese Erfahrungen können bei dem o.g. Pilotprojekt berücksichtigt werden. Das niederländische Ministerium für Wirtschaftsangelegenheiten ist Initiator eines europäischen Projekts, das zum Ziel hat, digitale europäische Ausschreibungssysteme miteinander zu verknüpfen. In den Niederlanden wird mit TenderNed gearbeitet und in Deutschland mit eVergabe. Voraussichtlich können beide Systeme 2018 miteinander kommunizieren. Folgende Vereinbarungen werden getroffen: - Münster und Enschede streben an, für Unternehmen die Beteiligung an grenzüberschreitenden Ausschreibungen zu vereinfachen. - Die Städte führen in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer ein Pilotprojekt durch, das Unternehmen motivieren soll, sich an einer grenzüberschreitenden Ausschreibung zu beteiligen. - Die Städte prüfen die Möglichkeit, für die o.g. Pilotprojekte das neue Vergabesystem der Stadt Münster zu nutzen oder die digitalen Vergabesysteme TenderNed und eVergabe (versuchsweise)miteinander zu verknüpfen. - Die Städte tauschen ihre diesbezüglichen Erfahrungen untereinander und mit den anderen MONT-Städten aus. Austausch Federführung: Bürgermeister Onno van Veldhuizen (Enschede) und Stadtrat Wolfgang Heuer (Münster) Projekte: - Der Austausch der Stadtverwaltungen sowie der Politik in beiden Städten soll besser vernetzt werden – so wie bereits in einem der letzten MONT-Spitzengespräche vereinbart. - Er soll Vorbild für weitere Kooperationen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen jenseits der Grenze sein. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: - Die Bürgermeister von Münster und Enschede sind mit gutem Beispiel vorangegangen und haben bereits am 3. und 4. April 2017 ihre Arbeitsplätze getauscht. - Beide Städte werden diesen Austausch mit Priorität für die o.g. Themen fortsetzen. Bildung Federführer: Beigeordneter Eelco Eerenberg (Enschede) und Beigeordneter Thomas Paal (Münster) Projekte: Die UT und die WWU in Münster arbeiten schon seit geraumer Zeit intensiv zusammen. So nutzen Bachelorstudenten der European Studies beider Universitäten bereits die Möglichkeit, ein „double degree“ (Abschlusszeugnisse beider Universitäten) zu erwerben. Die Rektorate beider Universitäten verfolgen bereits das Ziel, diese Zusammenarbeit in bestimmten Fachbereichen zu vertiefen und auszubauen. Hier können die Städte noch intensiver eingebunden werden. Die Möglichkeiten der Kooperation im Hinblick auf die Alumni-Kontaktpflege, Expatcenter und die Internationale Schule werden dazu geprüft. Die Städte Enschede und Münster arbeiten seit kurzem gemeinsam im Projekt „Smart Living Societies”. Zusammen mit Vertretern von Dalian (China), Palo Alto (USA), Linköping (Schweden) und Heidelberg (Deutschland) wurden konkrete Projekte formuliert, die in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden sollen. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: - Die Städte erörtern mit den Hochschulen die Möglichkeiten des Ausbaus bestehender Kooperationen sowie die sinnvolle Einbindung der Städte. Die Städte erstellen (gemeinsam mit den o.g. Städten in Europa, den USA und China) eine Kooperationsagenda zum Thema „Smart Living Societies” und formulieren ein oder mehrere Projekte als Teil dieser Agenda. Kultur, Veranstaltungen und Städtewerbung Federführer: Beigeordneter Jeroen Hatenboer (Enschede) und Stadträtin Cornelia Wilkens (Münster) - Projekt: - Die Kulturszene in beiden Städten und des Umlandes soll gestärkt werden. Dabei sind die Städte bestrebt, kulturelle Synergien auszubauen. - Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität und Lebendigkeit der Städte und des Umlandes. Mit kulturellen Veranstaltungen kann die Kooperation beider Städte auf eine und leicht zugängliche Art und Weise sichtbar gemacht werden. Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: - Das Sinfonieorchester Münster und das Orkest van het Oosten aus Enschede eruieren die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Zum Beispiel durch gemeinsame Konzerte und die Gründung eines internationalen Produktionsnetzwerks. Dabei wird auch das Gelders Orkest mit einbezogen. - Um das Angebot kultureller Einrichtungen auch den Bürgerinnen und Bürgern der Grenzregion zugänglich zu machen, wünscht das Wilminktheater in Enschede sich eine Zusammenarbeit mit Theatern im Münsterland und dem Theater Münster. Dies kann zum Beispiel durch Kurzvorstellungen geschehen, die die eigentlichen Inszenierungen an den Theatern bewerben. Auch gemeinsame Bildungsprojekte mit und für diese Theater können durchgeführt werden. Mit Einrichtungen im Münsterland soll besprochen werden, ob Interesse besteht, dies auch in umgekehrte Richtung zu organisieren. - Die Stadt Münster und die Stadt Enschede unterstützen die Projekte durch die Nutzung der zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle (Enschede Promotie, Münster Marketing). - Es kann – bei geeigneten Formaten – ein gemeinsames Marketing, Kartenvorverkauf, Wegeleitsystem und Sicherheitskonzept abgestimmt werden. Die Fußball-EM der Frauen im Sommer 2017, deren Halbfinale und Finale in Enschede gespielt wurden, ist ein gutes Beispiel für eine geeignete und attraktive Großveranstaltung mit entsprechenden Kooperationsmöglichkeiten. Es soll geprüft werden,ob die Krimiserie Wilsberg oder ein Münster-Tatort einmalig in beiden Städten spielen kann. - Enschede und Münster treffen in Zusammenarbeit mit Münster Marketing und Enschede Promotie Verabredungen bezüglich eines gemeinsamen Veranstaltungskalenders. Außerdem werden die Möglichkeiten einer Vermarktung von Pferdesportveranstaltungen geprüft (Military Boekelo/Enschede und Turnier der Sieger in Münster). Enschede/Münster, 28. September 2017 Stadt Münster, Stadt Enschede Markus Lewe, Onno van Veldhuizen, Oberbürgermeister Bürgermeister
Anlage_1_Bericht
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Anlage 1 (V/0246/2019):
Städtepartnerschaftsaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit
1. Ausgangslage
2. Organisationsstrukturen
3. Bürgerschaftliches Engagement
4. Bestandsanalyse der Städtepartnerschaften Münste rs
5. Zukünftige Ausrichtung der partnerschaftlichen Z usammenarbeit
1. Ausgangslage
Die Stadt Münster pflegt formalisierte städtepartne rschaftliche Beziehungen
mit elf Städten, darunter acht Städtepartnerschafte n, eine Städtefreundschaft
und eine Patenschaft. Die Städte York, Orléans, Beaugency (Verbindung nach
Münster-Hiltrup), Mühlhausen, Braniewo und Lublin l iegen auf dem Gebiet der
Europäischen Union, weitere zwei Städte (Kristiansa nd/Norwegen und
Rjasan/Russland) liegen zwar auf dem Kontinent Euro pa sind jedoch nicht der
EU angeschlossen. Wie Großbritannien/York zukünftig es Verhältnis zur
Europäischen Union sein wird, ist momentan noch nicht vorauszusehen.
Außerhalb Europas pflegt Münster formalisierte Bezi ehungen zu Fresno
(USA), zu Rishon LeZion (Israel) und zu Monastir (T unesien). Zu allen
formalisierten Städtebeziehungen besteht ein Freund es-, Förder- oder
Partnerschaftsverein bzw. eine bi-nationale Gesells chaft. Der
Partnerschaftsverein Münster-Monastir wurde erst 2017 gegründet.
Neben den formalisierten Städtepartnerschaften pfle gt die Stadt Münster
zudem enge Kontakte zu Enschede/Niederlande, die üb er einen Letter of
Intent gesteuert werden.
Zudem wird momentan eine befristete Projektpartners chaft mit einer Stadt im
Globalen Süden angestrebt, da hierfür Fördergelder des Bundesministeriums
für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stehen . Außerdem arbeitet
die Stadt Münster seit 2014 im deutsch-amerikanisch en Projekt „Climate
Smart Municipalities“ mit und unterhält daher enge Beziehungen zu Rochester
in Minnesota.
Formalisierte Städtepartnerschaften aber auch inter nationale
Projektkooperationen sind für Kommunen das konkrete Mittel sich
europapolitisch zu engagieren aber auch sich intern ational zu positionieren.
„Städtepartnerschaften bilden das Zentrum der inter nationalen Aktivitäten der
Kommunen in Nordrhein-Westfalen, fast 90 % aller Pa rtnerschaften der NRW
Kommunen sind in der Europäischen Union beheimatet“
1 – in Münster sind
allerdings nur rund 40 % der Partnerstädte Teil der EU – wenn York (noch)
mitgezählt wird.
1 „Städte Partnerschaften“, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW,
Düsseldorf 2016, S. 2
Seit der Gründung der ersten Städtepartnerschaften nach dem Ende des
Zweiten Weltkriegs unterliegen die Partnerschaften einem ständigen Wandel.
Die formalisierten Beziehungen zu ausländischen Kom munen haben sich
konstant weiterentwickelt. Neue Akteure, Themen und Kooperationsformate
sind hinzugekommen, andere Beziehungen haben sich ü berlebt. Diese
Entwicklung sowie die Chancen und Möglichkeiten, di e sich für die Stadt
Münster hieraus ergeben, sollen im Folgenden dargestellt werden.
2. Organisationsstrukturen in der Verwaltung
Die formalisierten Städtepartnerschaften sind in de r Stadt Münster im Büro für
Internationales, Europa und Städtepartnerschaften i m Amt für Bürger- und
Ratsservice angesiedelt. Zudem gehört die Geschäfts stelle des Beirats für
kommunale Entwicklungszusammenarbeit zur Stabstelle sowie die
Servicestelle für Födermittelakquise für europäisch e Zuschüsse (Aufbau einer
europäischen Fördermitteldatenbank).
Die Richtung der Arbeit der Stabstelle wird von der interfraktionellen AG
„Internationales, Europa und Städtepartnerschaften“ des Rates vorgegeben.
Die Stabstelle ist direkt dem Amtsleiter des Amtes für Bürger- und Ratsservice
unterstellt, der zeitgleich der Europabeauftragte der Stadt Münster ist.
Säulen der Arbeit:
- Pflege regelmäßiger Kontakte zu den Partnerstädte n
- Unterstützung und Förderung (personell und finanz iell) der
bürgerschaftlichen Kontakte, insbesondere der Partn erschafts-, Förder-
und Freundesvereine sowie der bi-nationalen Gesellschaften.
- Koordinierung, Planung und Begleitung von Delegat ionsreisen ins Ausland
und von Delegationsbesuchen aus dem Ausland
- Koordination von Fachbesuchen aus und in die Part nerstädte
- Thematische multinationale Veranstaltungen (mögli chst EU gefördert)
- Öffentlichkeitsarbeit (print und online)
- Service zur Drittmittelfinanzierung/Zuschussberat ung für Drittmittel
- Netzwerkarbeit
3. Bürgerschaftliches Engagement
Das Büro Internationales begleitet bürgerschaftlich e Aktionen, initiiert aber
auch – in Absprache mit der interfraktionellen AG - multinationale
Maßnahmen.
Die Städtepartnerschaftsarbeit ist umfassend in der Bürgerschaft
verankert. Folgende Vereine sind beständige ehrenamtliche Akteure:
• Partnerschaftsverein Münster-York
• Deutsch Französische Gesellschaft
• Partnerschaftsverein Münster-Kristiansand
• Freundeskreis Münster-Monastir
• Verein „Freunde für Rishon LeZion“
• Partnerschaftsverein Münster-Fresno
• Förderverein Münster-Rjasan
• Freunde für Mühlhausen
• Förderverein Münster-Lublin
• Kreisgemeinschaft Braunsberg – Braniewo
• Partnerschaftskomitee Hiltrup-Beaugency
Neben diesen Vereinen pflegen zudem weitere münster sche Organisationen
regelmäßige Kontakte mit Vereinen in den Partnerstädten.
Jahr Anzahl der
Vereinsbe-
gegnungen
Zahl der reisenden
Münsteraner/innen
Zahl der in Münster
empfangenen Gäste aus
den Partnerstädten
2016 41 Ca. 650 Ca. 400
2017 55 Ca. 600 Ca. 400
2018 41 Ca. 550 Ca. 300
Diese Vereinsbegegnungen werden entsprechend der Ri chtlinien zur
Förderung der Auslandsbeziehungen der Stadt Münster vom Büro
Internationales mit einem Begegungs- oder einem Projektzuschuss gefördert.
Zudem bietet das Büro, den in der internationalen A rbeit aktiven Vereinen,
Unterstützung und Beratung bei der Beantragung von Drittmitteln an.
4. Bestandsanalyse der Städtepartnerschaften Münste rs
Im Folgenden erfolgt für neun der formalisierten St ädtebeziehungen, die die
Stadt Münster eingegangen ist, jeweils eine Bewertu ng des Status Quo der
Partnerschaft.
Nicht beschrieben werden die Patenschaft mit Branie wo (ehemals Stadt und
Kreis Braunsberg) und die Partnerschaft zwischen Mü nster-Hiltrup und
Beaugency. Dies ist darin begründet, dass sich die Patenschaft mit Braniewo
mittlerweile auf ein jährliches Treffen der Kreisge meinschaft beschränkt und
dass die Partnerschaft mit Beaugency vom Partnersch aftskomitee mit
Unterstützung der Bezirksvertretung Hiltrup gepflegt wird.
3.1 York – Großbritannien
Einwohnerzahl: ca. 200 000
Partnerschaft seit: 1957
Bewertung des Status Quo der Partnerschaft:
• Unkomplizierte administrative Verbindungen, die im mer wieder zu
gemeinsamen EU Projekten führen (z.B. ERASMUS+, Eur opa für
Bürgerinnen und Bürger) – spannend wird wie sich di e Zusammenarbeit in
europäischen geförderten Projekten nach dem BREXIT gestalten wird.
• Aktiver Vereinsaustausch (z.B. MarQant – der Münst erchor,
Philharmonischer Chor etc. )
• Regelmäßiger Kontakt der Partnerschaftsvereine, de r sich auf
Begegnungsbesuche und interne Vereinstreffen konzentriert
• Kooperationen der Universitäten
• Drei stabile Schulpartnerschaften
• Nachteilig: die kommunalpolitischen Systeme beider Städte unterscheiden
sich stark, der Lord Mayor von York ist regelmäßig in Münster zu Besuch,
wechselt jährlich und hat eher repräsentative Aufgaben
• 2016 sind insgesamt 236 Bürger/innen in 6 Bürgerbe gegnungen
2017 sind insgesamt 218 Bürger/innen in 8 Bürgerbegegnungen
2018 sind insgesamt 189 Bürger/innen in 7 Bürgerbegegnungen
gefördert worden.
3.2 Orléans – Frankreich
Einwohner: ca. 115.000
Partnerschaft seit 1960
Bewertung des Status Quo der Partnerschaft:
• Es besteht ein recht stabiler schulübergreifender Schüleraustausch.
Allerdings ist hier ein Umbruch zu erwarten, da das erfahrene Lehrerteam
von verschiedenen Schulen nach und nach das Pension salter erreichen
wird.
• Leider existiert kein direkter Partnerschaftsverei n, allerdings werden die
Aufgaben von der Deutsch-Französischen Gesellschaft übernommen
(Stammtische, Infoabende, Bürgerreisen, Vorlesewettbewerben).
• Regelmäßige Begegnungen und Informationsabende der DFG.
• Seitens der Stadtverwaltung Orléans erreichen das Büro Internationales
nur wenige Rückmeldungen in Bezug auf konkrete
Kooperationsvorschläge, Einladungen nach Münster wu rden wiederholt
nicht angenommen, Projektpartnergesuche für europäi sche Projekte nicht
beantwortet.
• Seit Unterzeichnung des deutsch-französischen Freu ndschaftsvertrags
2019 ist eine Belebung und ein gesteigertes Interes se der Franzosen zu
bemerken. Für 2019 stehen mehrere Austausch auf bürgerschaftlicher und
städtischer Ebene an.
• 2016 sind insgesamt 266 Bürger/innen in 8 Begegnun gen
2017 sind insgesamt 204 Bürger/innen in 7 Begegnungen
2018 sind insgesamt 55 Bürger/innen in 4 Begegnunge n gefördert
worden.
3.3 Münster – Kristiansand
Einwohner knapp 90.000
Partnerschaft seit 1967
Bewertung des Status Quo der Partnerschaft:
• Die Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene verläuft r eibungslos und hat
durch das 50. Jubiläum 2017 neuen Schwung bekommen.
• Der Partnerschaftsverein Münster-Kristiansand biet et Norwegeninteres-
sierten in Münster eine gute Plattform, leidet aber darunter, dass es kein
aktives Vereinspendant in Kristiansand gibt. 2019 w ird erstmalig eine
Bürgerreise aus Kristiansand in Münster erwartet.
• Da Gruppen aus Norwegen in der Regel eine zentrale Unterkunft
Gastfamilien gegenüber vorziehen, gestalten sich Ve reinskontakte
schwierig, dennoch gibt es einzelne Kontakte (z.B. Shantychor,
Konzertchor).
• Kontakte diverser Fußballteams bestehen, dank der Teilnahme an
gegenseitigen Turnieren.
• Schulkontakte bestehen in geringem Maße zwischen d em Annette-
Gymnasium und der Katedralskole Gimle.
• Die WWU und die Agder Universität pflegen regelmäß ige Kontakte,
insbesondere das Institut für Musikwissenschaften. 2017 wurden erste
Kontakte zur FH Münster aufgenommen.
• Offizielle Besuche finden regelmäßig anlassgegeben statt (z.B. Jubiläen,
besondere städtische Ereignisse).
• Das Büro Internationales unterstützt 2019 aktiv ei n Projekt des Hansa
Berufskollegs mit der Katedralskole Gimle und weite ren europäischen
Partnern.
• 2016 sind leider nur 33 Bürger/innen in 2 Begegnun gen
2017 sind 155 Bürger/innen in 8 Begegnungen
2018 sind nur 24 Bürger/innen in einer Begegnung
gefördert worden. Zu erwähnen ist jedoch, dass die Münsteraner durch
verschiedene Konzerte von der Partnerschaft profiti eren, die über die
Musikhochschule der WWU regelmäßig durchgeführt werden.
3.4 Monastir – Tunesien
Einwohner ca. 105.000
Partnerschaft seit 1969
Bewertung des Status Quo der Partnerschaft:
• Seit der Wahlen in Monastir 2018 stabilisiert sich die Zusammenarbeit
sowohl im städtischen als auch im bürgerschaftlichen Bereich.
• Städtische Kooperationen werden regelmäßig angefra gt (z.B.
Hospitationen)
• 2018 wurde eine Klimapartnerschaft zwischen Münste r und Monastir
vereinbart, die mit einer internationalen Auftaktve ranstaltung 2019
beginnt.
• Ein Schulaustausch besteht momentan nicht mehr, wi rd jedoch immer
wieder von Schulen in Monastir erbeten.
• Ein Partnerschaftsverein in Monastir wurde 2016 ge gründet, ein
entsprechendes Pendant in Münster entstand 2017! Di e
Partnerschaftsvereine treffen sich im Rahmen von Bü rgerreisen, in den
auch weitere Kooperationen vereinbart wurden.
• 2019 sind vielfältige Aktionen zum 50. Jubiläum ge plant.
• 2016 sind leider nur 15 Bürger/innen
2017 nur 2 Bürger/innen
2018 sind insges. 4 Bürger/innen in einer Begegnung gefördert worden.
3.5 Rishon LeZion – Israel
Einwohner: knapp 250.000
Partnerschaft seit 1981
• Gut etablierter Schüleraustausch der Friedensschul e, erfolgreicher
Jugendaustausch des ev. Kirchenkreises, regelmäßige Projekte mit
dem Bürgerhaus Bennohaus.
• Regelmäßige Kontakte und Besuche der (Ober-)Bürger meister.
• Fortführung des interkommunalen Austausches zwisch en der Stadt
Münster und der Stadt Rishon LeZion..
• Im Verein „Freunde für Rishon LeZion“ wird der Dem ografiewandel
spürbar, aber für 2019 sind verschiedene Aktionen geplant.
• Mehrere münstersche Sportvereine nehmen regelmäßig an
Wettkämpfen in Rishon LeZion teil.
• 2016 sind insgesamt 124 Bürger/innen in 7 Begegnun gen
2017 sind insgesamt „nur“ 59 Bürger/innen in 5 Begegnungen
2018 sind insgesamt 74 Bürger/innen in 7 Begegnungen
gefördert worden.
3.6 Fresno - USA
Einwohner ca. 500.000
Partnerschaft seit 1986
• Es findet (außer 2017) jährlich ein Jugendaustausc h des
Partnerschaftsvereins Münster-Fresno statt. In der Regel ist das
Interesse der münsterschen Schüler/innen wesentlich umfangreicher
als das Interesse aus Fresno.
• Wiederholt wurden Sportaustausche angeregt und tei lweise
durchgeführt. Momentan sind ausschließlich die Müns ter Mammuts mit
Fresno in Kontakt. Dieser Kontakt ist aber beispiel haft und das
gegenseitige Interesse wächst. Mittlerweile sind in diesen Kontakt auch
die Universitäten eingebunden.
• Die große Distanz zwischen den Städten ist ein Hem mnis für den
zivilgesellschaftlichen Austausch.
• Auf amerikanischer Seite fehlt ein/e Ansprechpartn er/in in der
Verwaltung. Die amerikanische Verwaltung ist in der Partnerschaft nicht
sichtbar, daher hängt die gesamte Partnerschaft an den
amerikanischen Ehrenamtlern.
• 2019 wird eine offizielle Delegation aus Fresno, e ine Bürgerreise aus
Fresno und eine Schülergruppe aus Fresno erwartet.
• 2016 sind insgesamt 19 Bürger/innen in 2 Begegnung en
2017 sind insgesamt 39 Bürger/innen in 2 Begegnungen
2018 sind insges. 21 Bürger/innen in einer Begegnun g gefördert
worden.
3.7 Rjasan – Russland
Einwohner ca. 540.000
Partnerschaft seit 1989
• Es existiert dank des Fördervereins Münster-Rjasan eine aktive
zivilgesellschaftliche Basis der Partnerschaft.
• Regelmäßig werden Projekte zum Thema Behindertenar beit und zu
medienpädagogischen Themen durchgeführt.
• Kulturelle Kooperationen bestehen und sind lebendi g.
• Die Stadt Rjasan engagiert sich aktiv in der Partn erschaft z.B. durch
Einladung der münsterschen Stadtspitze.
• Auf Einladungen der Stadt Münster reagiert die Ver waltung Rjasan
positiv und daher nehmen in der Regel russische Del egationen an den
multinationalen Maßnahmen des Büros Internationales teil.
• 2019 sind vielfältige Aktionen zum 30. Jubiläum de r Partnerschaft
geplant.
• 2016 sind insgesamt 62 Bürger/innen in 4 Begegnung en
2017 sind insgesamt 52 Bürger/innen in 5 Begegnungen
2018 sind insgesamt 57 Bürger/innen in 5 Begegnungen
gefördert worden.
3.8 Mühlhausen - Deutschland
Einwohner ca. 34.000
Partnerschaft seit 1990
• Der Verein „Freunde für Mühlhausen“ ist stabil in der Stadtgesellschaft
insbesondere im Karneval verankert und organisiert mehrere
Bürgerbegegnungen und weitere Aktivitäten im Jahr, die sich häufig mit
der Brauchtumspflege beschäftigen.
• Die Stadtspitzen sind mindestens einmal jährlich i m Austausch (Tag der
deutschen Einheit).
• Die Verwaltungen pflegen einen unkomplizierten abe r auch
unregelmäßigen Kontakt, es bestehen nur wenige konk rete
Kooperationen.
• 2016 sind insgesamt 178 Bürger/innen in 5 Begegnun gen
2017 sind insgesamt 144 Bürger/innen in 7 Begegnungen
2018 sind insgesamt 172 Bürger/innen in 6 Begegnungen
gefördert worden.
3.9 Lublin – Polen
Einwohner ca. 325.000
Partnerschaft seit 1991
• Aktiver Förderverein, der die Zivilbevölkerung ein bezieht.
• Lebhafter Kulturaustausch (z.B. Chöre).
• Zwei stabile Schulpartnerschaften
• Immer wieder werden tri-nationale Projekte Rishon LeZion – Münster –
Lublin durchgeführt (2019 ist ein Projekt zum Thema Wasserrettung
geplant.)
• Die Stadt Lublin ist ein Partner mit großer Kompet enz im Bereich der
Durchführung transnationaler, EU-geförderter Projek te (z.B. wurde
2019 das internationale Projekt „YOUTURN Europe“ un d ein
ERASMUS+ Projekt zur Mitarbeiterqualifizierung mit Lublin im
Partnerkonsortium beantragt.)
• Lublin und Münster sind in mehreren Netzwerken gem einsam aktiv
(z.B. EUROCITIES)
• 2016 sind insgesamt 116 Bürger/innen in 6 Begegnun gen
2017 sind insgesamt 71 Bürger/innen in 7 Begegnungen
2018 sind insgesamt 113 Bürger/innen in 7 Begegnungen
gefördert worden.
5. Öffentlichkeitsarbeit / Sichtbarmachung der Städ tepartnerschaftsarbeit
Das Büro Internationales nutzt zur Sichtbarmachung der Arbeit – mit Hilfe des
Presse- und Organisationsamt der Stadt Münster – folgende Kanäle:
• Print- und online Zeitungen (siehe Anlage 5 zum Be richt:
Zeitungsveröffentlichungen 2018)
• E-mail Verteiler des Büros Internationales (rund 1 200 Anschriften)
• Homepage des Büros Internationales
• städtische Homepage
• Facebook der Stadt Münster
• Newsletter des Büros Internationales (2 x jährlich )
• Städtische Plakatverteiler
• Broschüre zur Städtepartnerschaftsarbeit
• Diverse Veranstaltungen, wie z. B. den Tag der Par tnerstädte
(Flaggen/Sattelüberzüge)
• Div. Vorträge an Schulen oder für Vereine
• Film über die Europaarbeit und die Partnerschaftsa rbeit der Stadt
Münster
Allein 2018 sind über 100 Artikel über die Arbeit d es Büro Internationales in
den Westfälischen Nachrichten erschienen.
Anlage_2_a_Rundbrief_2018-02
20940 Zeichen
1 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 ANLAGE 2A: RUNDBRIEF 02/2018 Sehr geehrte Damen und Herren, die erste Jahreshälfte ist bereits vergangen und die langen Sommerferien sind schon fast wieder Vergangenheit. Gerne möchten wir daher über vergangene und bevorstehende Begegnungen und Projekte 2018 berichten. MULTINATIONALES Das Projekt „Migration in my town“ fand in der Zeit vom 13. - 17. März statt. Es sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen, Ehrenamtliche, Migranteninnen und Migranten aus Enschede, Kristiansand, Mühlhausen und Münster zusammengekommen. Sie haben sich in unterschiedlichen Workshops („Arbeitsmarktintegration“, „Migrationsarbeit“ und „Rassismuskritische Arbeit“) zum Thema Migration intensiv ausgetauscht und verschiedene Projekte in Münster kennengelernt, u.a. das integrative Konzept „Salam Kitchen “ sowie die neu fertiggestellte Flüchtlingsunterkunft in der Bahlmannstraße. Zum Abschluss dieses Projektes wurden die erzielten Arbeitsergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Rathaus präsentiert. Das Büro Internationales wurde bei diesem Projekt tatkräftig vom Integrationsrat der Stadt Münster, dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Verein The Global Experience e. V., Life Back Home Büro für Internationales, Europa und Städtepartnerschaften Projektteilnehmende, Orgateam und Workshopleitungen bei der Auftaktveranstaltung 2 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 und der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e. V. (GGUA) unterstützt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter https://www.stadt-muenster.de/international/ . Im Rahmen des 101. Deutschen Katholikentags hat das Büro Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice der Stadt Münster das Projekt "Musik macht's möglich: ein interreligiöser Dialog!" durchgeführt. Junge Musikgruppen aus den Partnerstädten wurden zur Teilnahme am Projekt eingeladen. Ein Gitarrentrio aus Lublin, eine Rockband aus Rishon LeZion und ein Studentenkammerchor aus Rjasan sind der Einladung gefolgt. Junge Musikerinnen und Musiker haben fünf Tage lang gemeinsam verbracht, miteinander musiziert, sich interkulturell sowie interreligiös weitergebildet, viel Spaß gehabt und neue Freundschaften geschlossen. Am Freitag, 11. Mai 2018, standen sie gemeinsam auf der Seebühne an den Aaseeterrassen und spielten Musik aus ihren Herkunftsländern Polen, Israel und Russland. Außerdem spielten sie unter der künstlerischen Leitung von Dr. Inna Batyuk (Chordirektorin Theater Münster) gemeinsam drei Lieder, die erst am Tag zuvor einstudiert worden waren. Sowohl das Publikum als auch die Musizierenden waren begeistert! Alle unsere Gäste wurden in Gastfamilien untergebracht. Dort wurden sie wie eigene Kinder aufgenommen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung! Die Staatliche Jessenin-Universität Rjasan, die Agder Universität Kristiansand und die Technologische Universität Lublin haben sich an dem internationalen Projekt „Mathbridges“ der Arbeitsstelle für Forschungstransfers und weiteren Instituten der WWU Münster beteiligt. Delegierte aus insgesamt 12 Nationen kamen vom 25. - 29. Juni nach Münster, um in Workshops alltagsfokussierte Mathematikaufgaben zu kreieren und derart zu verdeutlichen, dass unser Lebensalltag auch auf mathematischen Kenntnissen aufgebaut ist. Die Ergebnisse werden im Oktober in Form eines internationalen Kalenders und einer Ausstellung im Stadthaus 3 präsentiert. Gemeinsame Probe an der Westfälischen Schule für Musik Großer Auftritt auf der Seebühne an den Aaseeterrassen 3 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 YORK Während der Osterferien haben münstersche Schülerinnen und Schüler in York an der Huntington School einen Sprachurlaub „Embrace England“ erlebt. Die nächste Gruppe freut sich schon auf den bevorstehenden Sprachferienaufenthalt vom 29. Juli – 11. August. In bewährter Form wird auch der Schüleraustausch fortgesetzt: 40 Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Hittorf Gymnasium besuchten vom 28. Juni – 4. Juli die Huntington School, ihre Partnerschule in York und erkundeten Land und Leute. The 8th BritNic – Picknick des Vereins „Kulturgrün e.V.“ unter der künstlerischen Leitung von Wilm Weppelmann fand am 17. Juni statt. Gute Musik, „Britland Games“ und „Cupcake Contest“ sorgten für gute Unterhaltung. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Philharmonischen Chores Münster sowie der 25- jährgen musikalischen Partnerschaft mit der „York Musical Society“ wurde gemeinsam mit Chormitgliedern aus York ein Jubiläumskonzert am 24. Juni in der Jovel Musik Hall aufgeführt. Während in der ersten Hälfte des Konzertes deutschsprachige Chorwerke erklangen, so wurde die zweite Konzerthälfte dem englischen Komponisten Edward Elgar gewidmet. Gemeinsamer Auftritt in der Jovel Music Hall Der Partnerschaftsverein Münster-York e.V. ist auch dieses Jahr wieder nach York gefahren. Die traditionelle Bürgerreise zum Thema „BREXIT“ fand vom 15. - 22. Juli statt. Unter dem Motto „Gemeinsame Werte in Zeiten des Brexit“ plant die Lebenshilfe e.V . Anfang Dezember eine Begegnung in York von Menschen mit geistiger Behinderung aus Münster und York. Partnerorganisation in York ist der Social Club Brunswick. Die Teilnehmenden werden sich zum Thema austauschen und bei gemeinsamen Aktivitäten feststellen, dass es trotz der politischen Schwierigkeiten andere Werte gibt, die Menschen vereinen. 4 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 ORLÉANS UND BEAUGENCY Der Universitätschor „Ensemble 22“ besuchte im März während einer Chorreise mit 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Orléans. Der Chor wurde u.a. im Hôtel Groslot empfangen. Außerdem gestaltete das Ensemble ein gemeinsames Konzert mit dem Universitätsschor Orléans. Gemeinsame Probe mit dem Universitätsschor Orléans Das Orléans-Team der Stadt Münster organisierte auch 2018 den jährlich stattfindenden schulübergreifenden Schüleraustausch mit Intensivsprachkurs. Der erste Teil des Austausches, zu dem Schülerinnen und Schüler aus Orléans zu Gast in Münster waren, fand Anfang März statt. Während der Osterfeien besuchten münstersche Schülerinnen und Schüler vom 24. März - 7. April ihre Freunde in Orléans. Weitere Infos finden Sie unter: www.muenster.org/orleans/_rubric/index.php?rubric=Startseite Ebenso regelmäßig findet der traditionelle Schüleraustausch vom Pascal-Gymnasium mit dem Collège Sainte Croix-Saint Euverte statt. Am 15. Mai wurde das Gymnasium außerdem mit dem LabelFrancÉducation („Karlspreis für Schulen“) durch französischen Generalkonsul Vincent Muller ausgezeichnet. Das Label wird durch das französische Außenministerium weltweit an Schulen verliehen, die in besonderer Weise Beziehungen zu Frankreich und der französischen Sprache pflegen. In NRW wurden nur drei Schulen mit dem LFE ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Die Deutsch-Französische Gesellschaft Münster e.V. und das Partnerschaftskomitte Hiltrup- Beaugency e.V. besuchten über Pfingsten gemeinsam Freunde in Orléans und Beaugency, wo sie auch privat untergebracht wurden. An der Reise haben 50 Münsteranerinnen und Münsteraner teilgenommen. LabelFrancÉducation – feierliche Verleihung in der Rüstkammer des Rathauses 5 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 Im Juli fand die Fortsetzung des Jugendaustausches Hiltrup-Beaugency statt, der vom Partnerschaftskomitee Hiltrup-Beaugency e.V. organisiert wurde – diesmal sind 20 Jugendliche aus Beaugency zu Gast in Münster-Hiltrup gewesen. Ein Wiedersehen in Beaugency wird in den Sommerferien 2019 geplant. Neue Interessenten für den Austausch können sich direkt unter Tel. 02501 5360 (A. Michalski) oder via Mail an kontakt@pk-hiltrup.de melden. KRISTIANSAND Eine 4-köpfige Delegation aus Kristiansand unter der Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Jørgen Kristiansen nahm am Projekt „Migration in my town“ vom 13. - 17. März teil. Bei der Eröffnung des XXIII. Edvard-Grieg-Festival am 8. Mai war Asbjorn Brandsrud, der Königlich-Norwegische Gesandte, zu Gast in Münster. Am Tag darauf lud Mariam Karathyan, Dozentin der Agder Universität Kristiansand, zu einem Klavierkonzert mit Werken von Grieg und Komitas in die Hochschule für Musik ein. Zwei tolle Nachrichten gibt es zu verkünden: Kristiansand setzte sich erfolgreich gegen dreißig norwegische Städte durch und wurde als die beste Fahrradstadt Norwegens 2018 und die attraktivste Stadt Norwegens 2018 ausgezeichnet! Der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Münster-Kristiansand e.V. Klaus Völker überbrachte persönlich Glückwünsche von Oberbürgermeister Markus Lewe an den Bürgermeister Harald Furre. Mit über 45 Sportlerinnen und Sportlern folgte der Sportverein Blau-Weiß Aasee e.V. im Juni der Einladung zum Sør Cup in Kristiansand. Dieses Turnier ist dort das größte Sportereignis in der Region. 2019 wird eine erneute Einladung münsterscher Fußballmannschaften erwartet. Empfang im Friedenssaa (v.l.n.r.)l: Bürgem eisterin Wendela - Beate Vilhjalmsson, Mariam Karathyan, Agder Universität und Asbjorn Brandsrud, Königlich-Norwegischer Gesandter Klaus Völker vom PSV Münster -Kristiansand überbrachte die herzlichen Glückwünsche an den Bürgermeister Harald Furre 6 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 RISHON LEZION Im Januar war Ofer Sela , Leiter des „Israel Symphony Orchestra“ (ISO) zu Gast in Münster. Unter anderem wurden Gespräche mit der Musikhochschule und dem Theater Münster geführt. Ergebnisse sind, dass Studierende der Musikhochschule die Möglichkeit erhalten, ein 3-monatiges Praktikum beim ISO zu machen. Die ersten drei Studierenden dürfen schon im November ihr Praktikum antreten. Außerdem ist eine Kooperation mit dem Stadttheater angedacht. Im März kam es wieder zu Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Rishon LeZion und Münster. So fand der erste Teil des Projektes „Vorbilder – In Deutschland und Israel“ statt, das vom Jugendreferat im Evangelischen Kirchenkreis sowie von der Amirim High School organisiert wurde. Der zweite Teil des Projektes hatte im Mai in Münster stattgefunden. Thematischer Schwerpunkt der Begegnung war die kritische Auseinandersetzung mit den Vorbildern, vor allem damit, welche Rolle sie im Leben jedes Einzelnen spielen. Der SC Münster 08 folgte der Einladung der Stadt Rishon LeZion zum Internationalen Jugendbadmintonturnier „Lion in Zion – Israel Junior“, der vom 15. - 17. März stattgefunden hat. Seit 1978 besteht der Schüleraustausch zwischen der Friedensschule und dem Gymnasia Realit. Anlässlich des 40. Jubiläums des Schüleraustausches reisten im April Friedensschülerinnen und Schüler nach Rishon LeZion. Im Vordergrund stand die gemeinsame Projektarbeit. Der Gegenbesuch wird im September erwartet. Anlässlich des 70. Geburtstages des Staates Israel lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Stadt Münster am 30. Mai zum feierlichen Konzert in den Rathausfestsaal ein. Musikerinnen und Musiker des renommierten „Israel Symphony Orchestra“ traten gemeinsam mit Prof. Eyal Ein-Habar von der Musikhochschule Münster auf. Das Grußwort sprach Rogel Rachman als Vertreter der Israelischen Botschaft in Berlin. Friedensschüler auf einer Exkursion in den Negev Musikerinnen und Musiker des renommierten „Israel Symphony Orchestra“ und Prof. Eyal Ein-Habar 7 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 RJASAN Die elfte Bürgerreise nach Rjasan fand vom 22. Mai - 1. Juni statt. Alle zwei Jahre wird sie vom Förderverein Münster-Rjasan e.V. organisiert. Schwerpunkte der Reise waren die Begegnungen mit den Partnerorganisationen und die Erkundung des russischen Alltags und der Kultur jenseits typischer Touristenangebote. Viele Teilnehmende wurden von ihren russischen Freunden auch privat empfangen. Alle Interessierten können sich schon für die Reise 2020 unter Tel.: 0251/87127724 oder rjasanreise@foerderverein-muenster.rjasan.de anmelden. Die Regierung der Region Rjasan hat zum I. Internationalen Forum „Alte Städte“ eingeladen, das vom 15. -19. August in Rjasan stattfindet. Eine Delegation aus Rat und Verwaltung sowie Schauspielerinnen und Schauspieler des Wolfgang-Borchert Theaters werden der Einladung folgen. Im Rahmen des Forums wird u.a. die gemeinsame Produktion „Die Familie Schroffenstein – Eine Familienschlacht“ vom Wolfgang Borchert Theater und dem Drama Theater Rjasan aufgeführt. Und wer die gemeinsame deutsch-russische Inszenierung verpasst hat, kann sich freuen. Das Stück wird auch in der nächsten Spielsaison 2018/2019 in Münster aufgeführt. Folgen Sie der Information auf: www.wolfgang-borchert-theater.de Das Malprojekt mit Jugendlichen mit Down Syndrom geht in die zweite Runde. Nach der Premiere im Mai 2017 in Münster werden im August Jugendliche aus Münster mit jeweils einem Elternteil nach Rjasan reisen und dort ihre Freunde wiedersehen. Unter der Leitung der Künstlervereinigung pArt 96 e.V. werden sie sich gemeinsam mit den Themen: „Wie siehst du mich? Wo bin ich zuhause? Beste Freunde“ künstlerisch auseinandersetzen . Ein weiteres Ziel des Projektes ist der gegenseitige fachliche Austausch. Kooperationspartner in Rjasan ist die Fachstelle „Zukunftsnavigator“. Projektpartner in Münster sind der Förderverein Münster-Rjasan e.V., die Papst-Johannes-Schule, die Künstlervereinigung pArt 96 e.V. und die Stadt Münster. Die Deutsch-Russische Gesellschaft Münster/Münsterland e.V. feiert dieses Jahr das 30- jährige Bestehen und lädt herzlich anlässlich des Jubiläums am 21. November in die Rüstkammer des Rathauses ein. Weitere Infos unter: http://drg-muenster.org/ Bürgerreise nach Rjasan: alte Schulbänke um 1900 „Die Familie Schrof fenstein – Eine Familienschlacht“ 8 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 MONASTIR Im März informierte der Freundeskreis Münster-Monastir e. V. in der VHS über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Tunesien, insbesondere über die jüngsten Massendemonstrationen. Das deutsch-niederländische Korps veranstaltete vom 4. -7. Juni in Den Haag die Konferenz „Common Efforts“ zum Thema Tunesien. Die Stadt Münster wurde durch den Oberbürgermeister Markus Lewe, Anja Terhorst vom Büro Internationales und Erich Tilkorn vom Freundeskreis Münster-Monastir e. V. offiziell vertreten. Im Oktober ist eine Bürgerreise nach Monastir geplant. Organisiert wird diese durch den Ratsherr und Mitglied des Freundeskreises Münster-Monastir e.V. Thomas Kollmann. Anmeldungen bitte an Kollma@muenster.de . Dort sind zudem weitere Informationen erhältlich. FRESNO Der beliebte Schüleraustausch vom Partnerschaftsverein Münster-Fresno e. V. wird dieses Jahr leider nicht stattfinden. Dafür aber wird eine Bürgerreise organisiert. Sie findet vom 13. - 28. Oktober statt. Nach einem etwa 3 tägigen Aufenthalt in Fresno wird sich eine Rundreise durch Kalifornien mit Stops u.a. in San Francisco, LA, Las Vegas und einigen Nationalparks anschießen. MÜHLHAUSEN Eine feierliche Fahnenweihe der Clubfahne der ersten Kirmesgemeinde in Münster „MügrüMü“ (Münster grüßt Mühlhausen) fand im Juni statt. Zu diesem Event reiste der Spielmannszug Sachsensiedlung 1964 e.V. mit 25 Musikerinnen und Musikern aus Mühlhausen an. Erst seit 2016 gibt es „MügrüMü“. Die Mitglieder der Kirmesgemeinde treffen sich monatlich und besuchen Kirmesfeste. Die 141. Mühlhäuser Kirmes findet vom 24.- 26. August statt. Traditionell fährt der Verein Freunde Mühlhausens e.V. mit einer großen Gruppe zu der Kirmes. Weitere Infos finden Sie unter: https://www.freunde-muehlhausens.de/ Der Verein Freunde Mühlhausens e.V. zu Besuch in Mühlhausen 9 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 Am 2. Oktober wird der Tag der Deutschen Einheit in Münster gefeiert. Teilnehmen werden aus Mühlhausen eine offizielle Delegation unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns sowie rund 40 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung des Vereins Freunde Mühlhausens e.V. LUBLIN Im Rahmen des 101. Deutschen Katholikentages nahmen die Amateurfunker aus Münster- Nienberge einen Funkkontakt mit Lublin auf. Der Versuch war erfolgreich. Man bekam die ersehnte Antwort aus dem Funkgerät: „Lublin hört“. Auch in diesem Jahr findet der traditionelle Schüleraustausch vom Ratsgymnasium mit dem Frederic Chopin Gymnasium statt. Im Juni reisten Schülerinnen und Schüler nach Lublin. Der Gegenbesuch wird im September erwartet. Im November nimmt die inklusive Tanzschule “Academy of Mr. Peter“ mit 12 Tänzerinnen und Tänzern und 8 Trainerinnen und Trainer an dem internationalen Wettbewerb „Europa tanzt inklusiv“ teil, der vom Tanzsportverein Residenz Münster e.V. organisiert wird. Die Kontakte sind im Rahmen des inklusiven Tanzprojektes „Active Inclusion in Europe“ des Büros Internationales in 2016 entstanden. BRANIEWO Das traditionelle jährliche Treffen der Kreisgemeinschaft Braunsberg e. V. mit Feierstunde findet am 30. September in der Johanniter Akademie in Münster statt. EUROPA Trotz des drohenden Brexit ging das vom Personal- und Organisationsamt und Büro Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice gemeinsam entwickelte Projekt zur beruflichen Bildung Ratsgymnasium zu Besuch in Lublin 10 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 erfolgreich in die vierte Runde. Im Juni 2018 absolvierten acht Auszubildende der Stadt Münster einen Englisch-Sprachkurs bei dem Institut „York Associates“. Es folgten Hospitationen bei der Stadtverwaltung York und in anderen Betrieben. Im November macht sich schon die nächste Gruppe bereit. Mit dem von ERASMUS+ geförderten Projekt möchte sich die Stadt Münster internationaler ausrichten. Seit 2017 unterstützt die Stadt Münster die Kampagne des europäischen Großstädtenetzwerkes „Cities4Europe“, die die positiven Errungenschaften der europäischen Zusammenarbeit in den Vordergrund stellt. So hat die Stadt Münster im Rahmen der Europawoche 2018 zu einem Aktionstag „Münster4Europe“ am 6. Mai eingeladen. In enger Kooperation mit verschiedenen Europa-Akteuren (Junge Europäische Föderalisten Münster e.V., Pulse of Europe Münster, Visionen für Europa Münster (WWU Münster) und Friedensbüro der Stadt Münster) wurde ein interessantes und spannendes Programm mit Infoständen, kurzen Vorträgen, einer Kundgebung, einem Impro-Theaterstück und Ausstellungsführungen zusammengestellt. Mit diesem Aktionstag hat Münster erneut ein starkes Zeichen für vereintes und demokratisches Europa gesetzt. Gefördert wurde der Europatag vom Europaministerium. „Ken je buren – Kenn deine Nachbarn“ - ein INTERREG Projekt der Städte Münster und Enschede startete im Januar 2018. Dabei schauen abwechselnd Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte über den westfälischen und niederländischen Tellerrand. Sie informieren sich z.B. über Arbeitsweisen zu den Themen Arbeitsmarkt, Umweltschutz, Kreislaufwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Stadtplanung. Zuletzt waren elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Stadtverwaltung Enschede zu Gast in Münster. Mehrere gegenseitige Hospitationen sind geplant. Das Projekt wird vom Büro Internationales umgesetzt. Das Team des Büros Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice wünscht Ihnen einen schönen und entspannten Restsommer! Sybille Benning (MdB), Dr. Markus Pieper (MdEP), Maria Klein-Schmeink (MdB) und Gerhard Joksch (Bürgermeister) beim Aktionstag „Münster4Europe“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Enschede bestaunen das Kunstwerk von Gerhard Richter mit dem Foucaultsche Pendel 11 Münsters Freunde in aller Welt Rundbrief 2 / Juli 2018 Wir freuen uns immer über neue Ideen und Impulse! Sprechen Sie uns an: Christiane Lösel (Europa, Fördermöglichkeiten, York, Kristiansand): loesel@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3325 Susanne Rietkötter (Lublin, Mühlhausen, Rjasan, Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit): rietkoetter@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3326 Anja Terhorst (Fresno, Rishon LeZion, Orléans, Beaugency, Monastir): terhorst@stadt- muenster.de , Tel. 0251 492 3328 Anna Chevtchenko (Rjasan, Braniewo, Öffentlichkeitsarbeit): chevtchenko@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3327 Anne Kosmeier (Finanzen, Europa): Kosmeier@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3329 Elke Wirtz (Europäische Fördermittel): WirtzElke@stadt-muenster.de , Tel. 0251 492 3324 Besuchen Sie unsere Internetseite: www.stadt-muenster.de/international/startseite.html Wenn Sie diesen Rundbrief zukünftig nicht mehr erhalten möchten, melden Sie sich bitte bei Anna Chevtchenko, Tel. 0251 492 3327, Chevtchenko@stadt-muenster.de
Anlage_6_Antrag_CDU_Gruene
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Anlage 6 zur Vorlage V/0246/2019 Begleitantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL zum Haushalt 2019 (gestellt in der Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses am 05.12.2018) „Münsters Städtepartnerschaften stärken und weiterentwickeln Der HFA möge beschließen: 1. Das zurzeit bestehende Moratorium, keine weitere n Städtepartnerschaften einzugehen, wird zunächst für Städte innerhalb der europäischen Union aufgehoben. 2. Die Verwaltung erarbeitet verbindliche Regeln fü r die Aufnahme neuer Städtepartnerschaften. Kriterien wie: ähnliche Stad tstrukturen, Erreichbarkeit und bürgerschaftliches Engagement sind dabei zu berücksichtigen. 3. Die Verwaltung wird aufgefordert, die engen Bezi ehungen zu unserer Nachbarstadt Enschede weiterzuentwickeln. Dabei ist zu prüfen, o b es neben den bereits vorhandenen Kontakten der Verwaltungsspitze möglich ist, die Zusammenarbeit auch auf die Räte und die Fachausschüsse auszudehnen. Au ßerdem soll ein Konzept erarbeitet werden, wie die Bevölkerung beider Städt e stärker in die Zusammenarbeit eingebunden werden kann. 4. Münster bemüht sich um eine Städtepartnerschaft zu einer griechischen Stadt. Die Verwaltung koordiniert und unterstützt dabei de n Aufbau bürgerschaftlicher Strukturen, die diese Partnerschaft tragen können. 5. Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept, wie die b estehenden Städtepartnerschaften für die breite Öffentlichkeit erlebbarer gestaltet werd en können. Denkbar wäre hier eine Einbindung der Partnerstädte in öffentlichkeitswirk samen Events in unserer Stadt z. B. Teilnahme am Karneval, dem Stadtfest oder dem Weihnachtsmarkt etc. 6. Die Verwaltung prüft, ob es in Zusammenarbeit mi t der örtlichen Wirtschaft, der Universität und dem Stadtmarketing möglich ist, ein en gemeinsamen Reiseführer für alle Partnerstädte Münsters herauszubringen. Ein Beispiel hierfür wäre der Reiseführer ‚Kölner Partnerstädte‘. 7. Die Verwaltung prüft eine geeignete Veranstaltun gsform zum jährlichen ‚Welttag der Partnerstädte‘, z. B. einen ‚Markt der Partnerschaften‘. An dieser Veranstaltung sollten sich alle Partnerstädte, Schulen mit Partnerschafte n und die Partnerschaftsvereine beteiligen können. 8. In unserer Nachbarstadt Osnabrück gibt es seit J ahren sog. Städtebotschafter für die einzelnen Partnerstädte. Die Verwaltung prüft, ob sich diese Institution auch in Münster aufbauen lassen könnte. 9. Die Verwaltung führt im Jahr 2019 einmalig einen Projekttag ‚Städtepartnerschaften‘ durch. Ziel ist es, mit möglichst vielen Bürgerinne n und Bürgern über die Weiterentwicklung unserer Städtepartnerschaften zu diskutieren. Neben den bekannten Akteuren, wie den Partnerschaftsvereinen, sollten auch weitere Gruppen beteiligt werden, z. B. Universität, Schulen, Sportvereine usw. Anlage: Haushaltsveränderungsblatt (nachstehend)“ [Geben Sie Text ein]
Anlage_7_Antrag_Piraten_ÖdP_Wahrnehmung_Muensteraner_SP
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Antrag an den Rat Nr.: A-R/0073/2018
Münster, den 27.11.2018
Ratsantrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP
Öffentliche Wahrnehmung der Münsteraner Städtepartnerschaften verbessern
Der Rat möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, historische Date n und Fakten zu den
Städtepartnerschaften der Stadt Münster zusammenzutragen und den Verbleib der in
diesem Zusammenhang erhaltenen Gastgeschenke zu recherchieren.
2. Auf dieser Grundlage soll ein Konzept entwickelt werden mit dem die Geschichte
der Städtepartnerschaften einer breiteren Öffentlichkeit angemessen näher gebracht
werden kann.
Begründung:
In Zeiten zunehmender nationalstaatlicher Tendenzen und grassierender Europa- und
Globalisierungsfeindlichkeit könnte eine verbesserte öffentliche Darstellung der
Städtepartnerschaften der Stadt Münster einen Beitrag zum Erhalt der vielbeschworenen
Münsteraner Weltoffenheit leisten.
Die Ratsgruppe Piraten/ÖDP schlägt deshalb vor, beispielsweise die Sanierung des
Stadthauses I als willkommenen Anlass für eine öffentliche Präsentation der Historie und
der Entwicklung dieser Städtepartnerschaften zu nutzen. Einzelne gut dokumentierte
Gastgeschenke könnten als Exponate Verwendung finden.
In diesem Zusammenhang schlägt die Ratsgruppe weiterhin vor, zukünftig in
Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnerschaftsvereinen regelmäßige
Veröffentlichungen in den Medien über die aktuellen Themen in den Partnerstädten zu
verfassen.
So könnte die Stadt Münster einen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die
Bedeutung einer internationalen Zusammenarbeit leisten.
Gez.
Johannes Schmanck
Franz Pohlmann
Beschlussvorlage
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V/0246/2019 V/0246/2019 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Münsters Städtepartnerschaften stärken und weiterentwickeln Beratungsfolge 22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 22.05.2019 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der anliegende Bericht zu Städtepartnerschaftsaktivitäten, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur ehrenamtlichen Begleitung der Städtepartnerschaftsarbeit (Anlage 1) wird zur Kenntnis g e- nommen. 2. Der Rat erklärt seine grundsätzliche Bereitschaft, das zurzeit bestehende Moratorium, keine weiteren Städtepartnerschaften einzugehen, im Einzelfall auszusetzen, wenn folgende ko n- krete Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine weitere Städtepartnerschaft vo r- liegen: 2.1 gemeinsam gesammelte Projekterfahrungen bzw. vorangegangene langjährige Ko n- takte 2.2 fachliches Interesse für eine konkrete Zusammenarbeit (z.B. vorange- gangene Projekte zu Themenfeldern wie Klima, Abfall, Mobilität) 2.3 bürgerschaftliches Engagement 2.4 ähnliche bzw. vergleichbare Strukturen 3. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob auf der Basis der unter Beschlusspunkt 2 dar- gestellten Kriterien eine Kontaktanbahnung zu einer griechischen Stadt angezeigt ist. 4. Der in der Begründung dargestellte Stand der Zusammenarbeit mit Enschede wird zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Basis des als Anlage 3 beige- fügten „Letter of Intent“, die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und zu intensivieren. E r- gänzt wird die Zusammenarbeit durch das Memorandum der Landkreise und der Stadt Münster mit den grenznahen Regios und Provinzen der Niederlande. Amt für Bürger- und Ratsservice 13.05.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Kupferschmidt Telefon: 492-3300 Kupferschmidt@stadt- muenster.de - 2 - V/0246/2019 5. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, wie die bestehenden Städtepar t- nerschaften in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden können. Hierbei sind in die Überlegungen auch die Teilnahme an besonderen städtischen Events, die Durchführungen einer besonderen städtepartnerschaftlichen Veranstaltung oder auch die weitere Intensivi e- rung der Öffentlichkeitsarbeit einzubeziehen. In das zu erarbeitende Konzept sind insbeso n- dere auch Münster Marketing, die kommunale Wirtschaft, die Hochschulen, die Schulen und die Partnerschafts- und Fördervereine einzubeziehen. 6. Mit der Beschlussfassung zu dieser Vorlage sind der Haushaltsbegleitantrag der CDU - Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 05.12.2018 (Anlage 6) und der Antrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP an den Rat Nr. A-R/0073/2018 vom 27.11.2018, „Öffentliche Wahrnehmung der Münsteraner Städtepartnerschaften verbessern “ (Anlage 7) erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0102 Geschäftsführung politische Gremien, Städtepartnerschaf- ten 2019 60.000,00 Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwen- dungen 2019 60.000,00 Begründung: Im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Haushalt 2019 haben die CDU Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 05.12.2018 einen Haushaltsbegleitantrag mit dem Titel „Münsters Städtepartnerschaften s tärken und weiterentwickeln“ eingebracht. Darüber hinaus lag der Verwaltung der Antrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP Nr. A - R/0073/2018 „ Öffentliche Wahrnehmung der Münsteraner Städtepartnerschaften verbessern“ zur Bearbeitung vor. Die Verwaltung empfiehlt, die Anträge in ihren Grundanliegen aufzugreifen. Zu Beschlusspunkt 1: Die Stadt Münster ist in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt elf formalisierte Städtebeziehungen eingegangen. Schon mehrfach wurde im Rat über die Ausrichtung der Städtepartnerschafts arbeit bezogen auf die einzelnen Partnerstädte berichtet und die Zielsetzung für eine weitere Arbeit verdeut- licht. Für eine kontinuierliche und zielgerichtete Zusammenarbeit mit den Partnerstädten ist es erfo r- derlich, die Strukturen und die fachliche Ausri chtung der Arbeit mit jeder einzelnen Partnerstadt im Blick zu halten und die gemeinsamen Ziele bei Bedarf neu auszurichten. Der als Anlage beigefügte Bericht (Anlage 1) sowie die beigefügten Newsletter (Anlage 2) bieten einen ersten Überblick über die städtepartnerschaftliche Arbeit der Stadt Münster und stellen eine Beschreibung des Status Quo dar. Zu Beschlusspunkt 2: In dem Bericht wird deutlich, dass der Arbeitsbereich der formalisierten Städtebeziehungen den akt u- ellen Entwicklungen (insbesondere in puncto der Beziehungen zu Enschede/ NL und Rochester/USA) angepasst werden muss. Dementsprechend sollte das Moratorium, keine weiteren Städtepartne r- schaften einzugehen, gelockert werden. Es sollte aber nicht generell aufgelöst werden, da es schon in der Vergangenheit zahlreiche Ideen und Vorschläge für neue Städtepartnerschaften gegeben hat, - 3 - V/0246/2019 die mit Blick auf das Moratorium, aber auch mit Blick auf die Kontinuität der vorgeschlagenen Par t- nerschaften abgelehnt worden sind. Als weitere Begründung wurde immer darauf hingewiesen, dass die Stadt Münster schon über elf Städtebeziehungen verfügt. Diese bedürfen einer stetigen Kontak t- pflege durch die Verwaltung, auch zur Unterstützung der ehrenamtlich in der Städtepartnerschaftsa r- beit aktiven Vereine und Initiative n. Jede weitere Städtepartnerschaft würde daher auch zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen erforderlich machen. Gleichwohl kann es sinnvoll sein, Kontakte, die sich aufgrund einer projektbezogenen Zusammena r- beit ergeben haben oder bei denen ein großes ehrenamtliches oder städtisches Engagement bereits besteht, zu einer Städtepartnerschaft weiterzuentwickeln. Beispielhaft sei hier die projektbezogene Zusammenarbeit zwischen Rochester/Minnesota und Münster erwähnt. Das Projekt „Climate Smart Municipalities – Modeling Integrated Energy Communities for the 21st century“ startete 2016 gemei n- sam mit vier weiteren Kommunen in NRW und 5 Städten in Minnesota. Mittlerweile – im 5. Projektjahr – bestehen vielfältige Kontakte zwischen Münster und Rochester in Minnesota, die dazu führen, dass noch 2019 eine Klimaschutz -Partnerschaft unterschrieben wird. Beide Städte haben sich im Verlauf des Projektes mit den jeweiligen Gegebenheiten der anderen Stadt vertraut gemacht. Dieses Wissen voneinander kann nun in weiteren fachlichen Projekten, z.B. zum Thema Klima genutzt werden. Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit der Stadt Münster und der Gemeinde Enschede. Über den Letter of Intent von 2017 und das Memorandum of Understanding der Landrätekonferenz exi stie- ren bereits jetzt deutliche Absichtserklärungen zusammenzuarbeiten. Durch verschiedene Projekte (z.B. Kenn Deine Nachbar – ken je buren, Grenzenlose Verwaltung – grenzenlose Politik), Kooperati- onen zwischen Ämtern oder eigenbetriebsähnlichen Einrichtun gen (z.B. Wirtschaftsförderung Mün s- ter, Münster Marketing, Amt für Bürger- und Ratsservice, Feuerwehr, Jobcenter, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit) und einer Vielzahl von Kontakten auf der bürgerschaftlichen Ebene (z.B. Chöre und Sportvereine ) ist die Begründung einer Partnerschaft anzustreben. Die Verwaltung wird dazu nach den Sommerferien eine Vorlage in die Beratung geben. Auch die Stadt Enschede ist zur Begründung einer Städtepartnerschaft bereit Um klare Kriterien zu haben, nach denen da s Moratorium im Einzelfall ausgesetzt werden kann, we r- den unter Beschlusspunkt 2 folgende vier Voraussetzungen vorgeschlagen: 2.1 Einer Städtepartnerschaft muss eine langjährige Zusammenarbeit vorangehen, damit die agie- renden Personen und Organisationen mit der Kultur vertraut sind und Aufwand und Nutzen abgeschätzt werden können. 2.2 Zwar versteht die Stadt Münster Städtepartnerschaftsarbeit als ein Instrument sich u.a. eur o- papolitisch zu engagieren, sich international zu positionieren und globale Verantwortung zu übernehmen. Dennoch ist es erforderlich, dass mögliche Partner auch eine Basis für eine i n- haltliche und themenorientierte Zusammenarbeit verbindet. Durch das fachliche Interesse kann insbesondere mit europäischen Städten ein Wissenstransfer gewährleistet werden, der zudem über europäische Förderungen finanziert werden kann. Im besten Fall kann der fachl i- che Austausch über Veranstaltungen von EUROCITIES begonnen werden. Dies setzt eine Mitgliedschaft voraus. 2.3 Zudem ist erforderlich, dass eine neue Städtepartnerschaft auf Dauer in der Bürgerschaft ve r- ankert ist. Die bestehenden Partnerschaften haben bewiesen, dass eine Städtepartnerschaft erst mit Leben gefüllt wird, wenn verschiedene bürgerschaftliche Vereine eingeb unden sind und somit ein solides Fundament, in das mehrere Akteure involviert sind, besteht. Das Sy s- tem, zu jeder Städtepartnerschaft einen Partnerschafts -, Förder - oder Freundeskreis aufz u- bauen, hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und sollte beibehalten werden. 2.4 Das fachliche Interesse wird eher bei Städten mit ähnlichen städtischen Strukturen gegeben sein, als bei Städten, die zum Beispiel wesentlich kleiner sind, ausschließlich industriell g e- prägt sind oder über keine Hochschulen verfügen. In sbesondere die Hochschulen spielen bei einer langfristigen Zusammenarbeit verschiedener Städte eine wichtige Rolle. Die Vorgabe, - 4 - V/0246/2019 dass neue Partnerstädte eine ähnliche bzw. vergleichbare Struktur vorweisen sollten, bezieht sich insbesondere auf europäische Städte, da sich gerade hier eine inhaltliche Zusammena r- beit anbietet. Erneut wäre hier eine gemeinsame Mitgliedschaft bei EUROCITIES förderlich. Zu Beschlusspunkt 3: Die Verwaltung wird auf der Grundlage der oben genannten Kriterien prüfen, ob in der S tadtgesell- schaft Kontakte mit einer griechischen Stadt bestehen und inwieweit mit dieser Stadt eine Zusa m- menarbeit auf kommunaler Ebene zielführend sein könnte. Sollten bürgerschaftliche Kontakte best e- hen, werden entweder die vorhandenen Kontakte genutzt o der es wird zu prüfen sein, ob auf den Kontaktplattformen des RGRE und von EUROCITIES Partnergesuche aus Griechenland bestehen. Wird ein derartiges Partnergesuch gefunden, das zudem die unter Beschlusspunkt 2 aufgeführten Kriterien erfüllt, werden erste Ko ntakte aufgebaut. Es sollte anschließend versucht werden, mit der griechischen Stadt in einem europäischen Projekt (mit mehreren internationalen Partnern) zusa m- menzuarbeiten oder ein europäisch gefördertes Projekt durchzuführen. Ist auch dies erfolgreich, kann nach längerer Zusammenarbeit eine Städtepartnerschaft angebahnt werden. Zu Beschlusspunkt 4: Die Stadt Münster und die Gemeinde Enschede arbeiten bereits in vielen Arbeitsbereichen erfolgreich zusammen. Der Wissenstransfer findet nicht nur auf der Ebene der Verwaltungsführung, sondern insbesondere auch auf Arbeitsebene statt. Zudem wird durch die Intensivierung der Kontakte sowohl für Münster als auch für Enschede die Anzahl möglicher Kooperationspartner für europäische Proje k- te erhöht. Abgesehen davon ist Enschede über die Netzwerkstadt Twente in EUROCITIES vertreten. Alleine dadurch ist eine fachliche Zusammenarbeit über die Mitgliedschaft bereits gegeben. Auße r- dem sind weitere europäische Partner für die Stadt Münster erforderlich, da York/GB zukü nftig für viele EU Förderprogramme (voraussichtlich) nicht mehr in Frage kommen wird (z.B. ERASMUS+, Europa für Bürgerinnen und Bürger). Für engere Beziehungen zu Enschede sprechen außerdem die geringe Entfernung und die niedrige Sprachbarriere. Dies beeinflusst u.a. auch die Kosten einer Part- nerschaft und den Zeitaufwand. Zudem unterstützt die EUREGIO eine derartige Partnerschaft, s o- wohl in Form von Beratung als auch in Form von Fördermitteln (INTERREG). Zudem gibt es neben dem Letter of Intent der Städte Münster und Enschede auch ein Memorandum der Landkreise und der Stadt Münster mit den Provinzen und Regios in den NL das insbesondere zum Ziel hat, die vielfältigen Kontakte zwischen verschiedenen Institutionen in Münster (z.B. Hoc h- schulen, Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung) und den Grenzregionen zu intensivieren. – siehe Punkte 3 des CDU Begleitantrags. Zu Beschlusspunkt 5: Entsprechend des Begleitantrags der CDU Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL (Punkte 6,7,8,9 und 10) sowie des Antrags der Ratsgruppe Piraten/ÖDP wird die Verwaltung ein Konzept zur Sichtbarmachung der internationalen Arbeit der Stadt Münster erarbeiten. Zwar wurden in den Vorjahren bereits eine Vielzahl von öffentlichkeitswirksamen Aktionen (z.B. mehr als 100 Ze itungsberichte 2018, regelmäßige Posts auf Facebook, Up -Dates der Homepage, E -Mail Verteiler, Newsletter etc.) unternommen, das Konzept wird jedoch insbesondere beinhalten, wie die internationalen Kontakte zukünftig in besondere Veranstaltungen in Münster eingebunden werden. Das Ziel des Konzeptes wird sein, bestehende münsteraner Veranstaltungen zu internationalisieren und für bestehende münsteraner Veranstaltungen internationale Beziehungen zu nutzen. - 5 - V/0246/2019 Anmerkung Da die internationalen Aktivitäten der Stadt Münster in den letzten Jahren bereits intensiviert wurden und zudem 2017 vom Rat eine verstärkte Nutzung europäischer Fördermittel beschlossen wurde, hat im Büro Internationales in den vergangenen Jahren eine Arbeitsverdichtung stattgefunden. Hin zu kommt, dass z.B. die Beziehungen zu Enschede aber auch Projektmitarbeit in Projekten wie „Climate Smart Municipalities – Minnesota“ ebenfalls zu großen Teilen vom Büro Internationales betreut we r- den, ohne das ein Personalzuwachs erfolgte. Aufgrund desse n ist eine weitere Arbeitsverdichtung nicht möglich und daher zur Umsetzung des Beschlussvorschlages der Vorlage eine personelle Ve r- stärkung notwendig, die das Fachamt zunächst verwaltungsintern im Rahmen der Erstellung des Stel- lenplanentwurfes 2020 anmelden wird. i.V. gez. Heuer (Stadtrat) Anlagen: Anlage 1: Bericht zu Städtepartnerschaftsaktivitäten, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur ehrenamt- lichen Begleitung der Städtepartnerschaftsarbeit Anlage 2: Newsletter 2018/Newsletter 2019 Anlage 3: Letter of Intent Anlage 4: Memorandum Deutschland-Niederlande Anlage 5: Zeitungsveröffentlichungen 2018 Anlage 6: Haushaltsbegleitantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Anlage 7: Antrag der Ratsgruppe Piraten/ÖDP Nr. A-R/0073/2018
Anlage A
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Anlage A zur V/0246/2019 Kurzüberblick Die Vorlage beantwortet folgende Anträge CDU Fraktion „Münsters Städtepartnerschaften stärken und weiterentwickeln“ vom 05.12.2018 Ratsgruppe Piraten/ÖDP „Öffentliche Wahrnehmung der Münsteraner Städtepartnerschaf- ten verbessern“ vom 27.11.2018 Die Vorlage beinhaltet einen Bericht und zwei Newsletter der internationalen Beziehungen der Stadt Münster, die vom Büro für Internationales, Europa und Städtepartnerschaften im Amt für Bürger- und Ratsservice erstellt wurden sowie den Letter of Intent Münster-Enschede und das Memorandum zwischen den Landkreisen und der Stadt Münster mit den Provinzen und Regio der niederländischen Grenzregion. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Intention der Vorlage ist, die internationalen Beziehungen der Stadt Münster zielorientiert und nicht zufällig auszubauen – also zu stärken und weiterzuentwickeln. Mit dieser Weiterentwicklung muss eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung einhergehen. Durch einen zielgerichteten Ausbau der internationalen Beziehungen wird Münster als weltoffene Stadt positioniert und stärkt ihr friedenssicherndes und humanitäres Handeln. Somit werden folgende Leitorientieruneng aus dem Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadt- marketingkonzept Münster (ISM 2004) bedient: „Wir sind eine Stadt mit hohem Verantwortungsbewusstsein …für die Pflege interkulturel- len Lebens.“ „Wir sind eine Stadt mit hohem Verantwortungsbewusstsein….für die Notwendigkeit nach- haltiger Zukunftsgestaltung.“ „Wir sind eine Stadt mit hohem Verantwortungsbewusstsein…. für lokale und globale Zu- sammenhänge.“ Zudem entsprechen die Ziele der Vorlage dem Profil des ISM: „Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von 'Toleranz durch Dialog' zu einer weltoffenen Stadt entwicklen.“ ' Teilziele sind: - die Prüfung ob die Gemeinde Enschede die Voraussetzungen für eine weitere europäi- sche Städtepartnerschaft erfüllt. - die Prüfung, ob eine Partnerschaft mit einer griechischen Stadt unter den Bedingungen möglich ist. - die Entwicklung eines Konzepts zur besseren Wahrnehmung der internationalen Arbeit der Stadt Münster Zielerreichung: - eine Realisierung bis Ende 2019 wird angestrebt, unter der Voraussetzung, dass perso- nelle Ressourcen geschaffen werden. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG 0204 Bezeichnung der PG Bürgerangelegenheiten Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Beratungsverlauf (2)
Orte (6)
- Bahlmannstraße
- Stubengasse 2m
- Friedrich-Ebert-Straße 7
- Klemensstraße 10
- Domplatz 1
- Kinderhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0246/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 18.03.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37