V/0807/2016
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
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Beschlussvorlage
8152 Zeichen
V/0807/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallwirtschaftsbetriebe Münster - Wirtschaftsplan 2017 - Finanzplan 2017 - 2021 Beratungsfolge 22.11.2016 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 01.12.2016 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government Vorberatung 07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 14.12.2016 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2017 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlossen. a) Der Erfolgsplan 2017 weist Erträge in Höhe von 57.985.000 € und Aufwendungen in Höhe von 54.190.000 € auf. Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 3.795.000 € ab. b) Der Vermögensplan 2017 hat ein Gesamtvolumen von 6.724.000 €. c) Die Stellenübersicht 2017 weist 370,04 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 12 Auszu- bildende) aus. Darüber hinaus werden 5 Beamte beschäftigt. 2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 6.091.000 € aufnehmen. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Aufwendungen in Höhe von 54.190.000 Euro werden über Gebühreneinnahmen, Entgelte, Rückstellungsauflösungen aus Gebührenüberschüssen und Zinserträgen in Höhe von insgesamt 51.279.000 Euro getragen. Die verbleibenden 2.911.000 Euro werden über den Haushalt der Stadt Münster abgewickelt für den satzungsgemäßen Winterdienst und den Stadtanteil an der Straßenrei- nigung. Vorlagen-Nr.: V/0807/2016 Auskunft erteilt: Herr Wedding Ruf: 60 52 42 E-Mail: WeddingC@awm.stadt-muenster.de Datum: 08.11.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0807/2016 Begründung: Vorbemerkungen Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2017 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergänzend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt. Zu 1.: Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustellen. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM b) das Rechnungsergebnis 2015 c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2016 d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept e) die Eigenbetriebsverordnung f) die handelsrechtlichen Vorschriften. Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Erstellung der Gebührenbedarfsberechnung, die nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 3.795.000 € aus. Er ergibt sich aus unterschied- lichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes auf Seite 19 dargestellt. Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf. In der Stellenübersicht sind für 2017 insgesamt 370,04 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Auf den Seiten 27 - 31 werden im Wirtschaftsplan die Veränderungen zur Stellenübersicht 2016 dar- gestellt. Einsparung von Stellen In der Stellenübersicht zum Wirtschaftsplan 2011 wurden insgesamt 10,5 Planstellen für die Erfa s- sung von Leichtverpackungen eingerichtet. Der entsprechende Vertrag mit den Dualen Systemen läuft zum 31.12.2016 aus. Da die AWM bei der Neuausschreibung für den Zeitraum 2017 - 2019 den Zuschlag nicht erhalten haben, werden in der Stellenübersicht 2017 ebenfalls 10,5 Planstellen eing e- spart. Stellenvermehrungen Quantität und Qualität der Aufgaben, mit denen die AWM betraut sind, nehmen zu. Dies hat auch Konsequenzen für die Stellenübersicht 2017. Die Stadt Münster wächst, und damit wachsen zwang s- läufig insbesondere im Aufgabenbereich Abfallabfuhr die Herausforderungen. 2017 müssen die AWM daher die bisherigen Behälterfahrzeug -Reviere um ein Team (1 Fahrze ug, 1 Kraftfahrer/-in, 2 Müllla- der/-innen) erweitern, um der gestiegenen Zahl der Einwohner und Haushalte gerecht zu werden. - 3 - V/0807/2016 Erfreulich ist, dass die Nachfrage nach Entsorgungsdienstleistungen aufgrund steigender Einwo hner- und Haushaltszahlen auch im gewerblichen Bereich an den kommunalen Dienstleister steigt. Um die- se Nachfrage bewältigen zu können, planen die AWM auch im Bereich der Umleerfahrzeuge ein z u- sätzliches Team (1 Fahrzeug, 1 Kraftfahrer/-in, 2 Mülllader/-innen) zu bilden. Im Gegenzug entfällt der seit 3 Jahren erfolgte befristete Personaleinsatz in diesem Bereich. Ein weiterer wichtiger Grund für den Einsatz der beiden zusätzlichen Teams liegt darin, dass die ständige Anpassung der Abfallsammelfahrzeuge an die Europanorm (EN -1501-5) immer umfa ngrei- chere Sicherheitseinrichtungen vorschreibt, die das Leergewicht der Kfz erhöhen und bei gleichble i- bendem Gesamtgewicht so die Zuladungsmengen verringern. Die Folgen sind mögliche Überladu n- gen von Fahrzeugen, häufigere Fahrten zum Entsorgungszentrum und zusätzliche Arbeitsstunden für die Mitarbeiter. Überladungen sind rechtlich nicht zulässig und stellen eine hoc hgradige Gefahr dar. Die anfallenden Überstunden gefährden den Arbeitnehmerschutz. Betriebsmedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass das in der Grüngutabfuhr eingesetzte Personal dauerhaft überlastet ist. Da eine Reduzierung dieser bei den Bürgerinnen und Bürger sehr beliebten Leistungen abfallwirtschaftlich nicht sinnvoll ist, kann die Überlastung nur durch einen ve r- stärkten Personaleinsatz aufgefangen werden. Für sämtliche bis hierher genannten Ma ßnahmen ist außerdem eine entsprechende Reserve einzuplanen. Erhebliche Konsequenzen für die Recyclinghöfe der AWM sowie für die Annahme am Entsorgung s- zentrum ergeben sich durch rechtliche Änderungen. Die Neufassung des Elektro- und Elektronikgerä- tegesetzes einerseits und der „Technischen Regel für Gefahrstoffe 519“ andererseits führen dazu, dass bereits im laufenden Jahr insgesamt 4 zusätzliche Stellen für Fachkräfte für Kreislauf - und Ab- fallwirtschaft eingerichtet werden mussten. Diese bisher überplanmäßigen Stellen werden nunmehr über Planstellen abgesichert. Dass der Gesamtbetrieb AWM aufgrund der zusätzlichen Aufgaben insgesamt weiter wächst, hat auch Konsequenzen für interne Querschnittsau fgaben wie Verwaltung, EDV und Werkstatt. In der Kreditorenbuchhaltung wird eine neue Planstelle eingerichtet, um die zusätzlichen Tätigkeiten durch die Inbetriebnahme des BHKW, die Inbetriebnahme der Behandlungsa nlage für Bio- und Grünabfälle sowie die Üb ernahme der Restabfallbehandlungsanlage zu bewältigen. Der zusätzliche Personalb e- darf im Bereich IT-Koordination ist bereits seit mehreren Jahren belegt und nicht mehr durch das b e- stehende Personal aufzufangen. Durch die beiden neuen Planstellen in der Werkstatt der AWM wird bisheriger überplanmäßiger Personaleinsatz (steigende Fahrzeugzahlen, Wartungsarbeiten für „Big Bellys“ und Depotcontainer) abgesichert. Neben allen Maßnahmen der Abfallverwertung und -beseitigung müssen die öffentlich -rechtlichen Entsorgungsträger immer einen besonderen Schwerpunkt auf Möglichkeiten der Abfallvermeidung setzen. Das bisherige, leider zeitlich sehr limitierte abfallpädagogische Angebot der AWM so ll und muss weiter ausgebaut werden, um die Abfallvermeidung stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Der hierfür erforderliche Personaleinsatz soll mit einer neu geschaffenen Planstelle möglich werden. - 4 - V/0807/2016 Zu 2.: Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in Ab- stimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe von 6.091.000 € aufzunehmen. I. V. gez. Peck Stadtrat Anlage: Wirtschaftsplan 2017 der AWM
Wirtschaftsplan 2017 der AWM
47261 Zeichen
Wirtschaftsplan
2017
1 Wirtschaftsplan 2017
Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsplan 2017
Seite
Inhaltsverzeichnis 1
1.
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 201 7 der Abfallwir t-
schaftsbetriebe Münster
2
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 5
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM 8
4. Erfolgsplan 2017 (Gesamt- und Einzelplan) der AWM
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2017
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan
13
14
20
5. Vermögensplan 2017
Erläuterungen zum Vermögensplan 2017
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan
21
23
26
6. Stellenübersicht 2017 27
Impressum
2 Wirtschaftsplan 2017
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2017
der AWM
Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschaftsplanes 2017 ist die Eigenbetriebsverord-
nung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Eigenbetrieb 2017 zu erbringenden Dienst-
leistungsprodukte und die zur Leistungserbringung erforderlichen Ressourcen dar.
Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und
der Stellenübersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftplan die Unterneh-
mensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt.
Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen
des Wirtschaftsplanes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2015
und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des lau-
fenden Wirtschaftsjahres 2016.
Der Erfolgsplan 2017 zeigt neben den Wirtschaftsplanansätzen 2016 und 2017 auch das
Rechnungsergebnis 2015.
Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren vermögenswirksamen Einnahmen und Aus-
gaben aus Anlageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die notwendigen Verpflichtungs-
ermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden De-
ckungsmittel.
Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen
für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigenbetrieb be-
schäftigt werden, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht des
Eigenbetriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden
Wirtschaftsjahr vorgesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.
3 Wirtschaftsplan 2017
Erfolgsplan
Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt:
Erträge
Umsatzerlöse 52.495.000 €
Sonstige betriebliche Erträge 2.699.000 €
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 20.000 €
Ertrag aus Auflösungen der Verbindlichkeit Gebührenüberschüsse 2.771.000 €
57.985.000 €
Aufwendungen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.158.000 €
Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.941.000 €
Löhne und Gehälter 15.814.000 €
Soziale Abgaben 4.688.000 €
Abschreibungen abzüglich der Erträge 6.782.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen
der öffentlichen Hand
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.284.000 €
Zinsen u. ä. Aufwendungen 3.363.000 €
Sonstige Steuern 160.000 €
54.190.000 €
Jahresüberschuss 3.795.000 €
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirt-
schaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Pkt. 15 zu den Erläuterungen zum
Erfolgsplan).
4 Wirtschaftsplan 2017
Vermögensplan
Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar:
Ausgaben
Darlehenstilgungen 0 €
Investitionen
- Stadtreinigung 1.341.000 €
- Abfall- u. Wertstoffwirtschaft 4.578.000 €
- Gemeinsame Anlagen 805.000 €
6.724.000 €
Deckungsmittel
Zuführungen zu Rückstellungen mit 0.000 €
langfristigem Charakter
Abschreibungen abzüglich der Erträge aus 6.724.000 €
der Auflösung des Sonderpostens aus
Zuweisungen der öffentlichen Hand
Kredite 0.000 €
Jahresüberschuss 0.000 €
6.724.000 €
Münster, 14.12.2016
i. V. i. A.
gez. gez.
Peck Hasenkamp
Stadtrat Betriebsleiter
5 Wirtschaftsplan 2017
1. Die Unternehmensleitlinien und Ziele
der AWM
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Entsorgungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt
Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge garantieren wir Entsorgungssicherheit. Inner halb
dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbindung mit Ihren Partnern qualifizierte Dienstlei s-
tungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken das gesamte Spektrum dieser Aufgaben -
Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung, Stadtreinigung und Winterdienst - ab.
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Beha n-
deln, Verwerten und Beseitigen von A bfällen. Darüber hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der
Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winte rdienst sowie Wartung und Instandhaltung kommunaler
Fahrzeuge gem. DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO 14001:200 9 (Um-
weltmanagement) und OHSAS 18001 2007 (Arbeitschutzmanagement) zertifiziert.
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
RECHTSFORM: Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster
BESCHÄFTIGTE: 370 Mitarbeiter-/innen
BETRIEBSLEITUNG: Patrick Hasenkamp
GRÜNDUNG: 1996 (davor Amt für Stadtreinigung u. Abfallwirtschaft)
ENTSORGUNGSFLÄCHE: 302 km2 Stadtfläche
305.235 Einwohner
BETRIEBSBEREICHE:
Straßenreinigung
Winterdienst
Entsorgungswirtschaft (Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung) für Privathaushalte
und gewerbliche Bereiche
Containerdienst
BETRIEBSSTANDORTE: Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
11 Recyclinghöfe
Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen:
Behandlungsanlage für Restabfälle
Blockheizkraftwerk
Sickerwasserbehandlungsanlage
Behandlungsanlage für Bio- und Grünabfälle
Grünkompostierungsanlage
Zentraldeponie I und II
6 Wirtschaftsplan 2017
AWM 2020
Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele. Daseins-
vorsorge und Gemeinwohl sind die entscheidenden Maßstäbe bei der Planung einer nachhaltigen
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM 2020 liegt daher eine gemein-
wohlorientierte Balanced Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Sozia-
les/Gesellschaft zugrunde.
7 Wirtschaftsplan 2017
Die Vision: Premium-Dienstleister
Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kommunales Entsorgungsunternehmen in dieser
besonderen Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen und ökologisch orientierten Prozessen
und Dienstleistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision für die Zukunft formuliert:
Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenom-
men und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienstleistungen in der Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen Beitrag zum verantwortungsvol-
len Umgang mit der Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und Folgegenerationen si-
chert. Dies erreichen die AWM als Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen Umwelt, Ser-
vice und Logistik.
Die Ziele: 12 Handlungsfelder für die Zukunft
Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehrgeiziges, aber auch inspirierendes Bild für
die Zukunft geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen, müssen in Zukunft alle Ent-
scheidungen daran gemessen werden. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele zu formulieren.
Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier
Perspektiven Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den drei Dimensionen Wirtschaft,
Ökologie, Gesellschaft entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix.
Gemeinwohl
Eigentümer
(Politik, Verwaltung,
Bürger als Eigentümer)
Kunden
(Bürger als Kunde und
Gewerbekunden)
Prozesse Mitarbeiter
wirtschaftlich Angemessenheit
der Gebühren für
qualitativ hoch-
wertige Leistung
Angemessenheit
der Gebühren
und Preise für
qualitativ hoch-
wertige Leistung
Effizienz
Innovation
Kundenorientie-
rung
Leistung
Effektivität
Engagement
Kompetenz
ökologisch Ökologische Aus-
richtung der
AWM weiterfüh-
ren
Umweltnutzen
der Produkte und
Dienstleistungen
Umweltschonen-
de Prozesse
Umweltschonen-
des Handeln in
der täglichen
Arbeit
gesellschaftlich/
sozial
AWM ist Garant
für eine gemein-
wohlorientierte
Abfallwirtschaft
und erstklassige
Dienstleistung
Beitrag zur Le-
bensqualität und
nachhaltigen
Entwicklung der
Stadt Münster
Erweiterung der
Geschäftstätig-
keiten zum Woh-
le der Bürger und
der Stadt Müns-
ter
AWM als hoch-
wertiger Arbeit-
geber
Mitarbeiter kolle-
gial und sozial
verantwortlich
Alle Ziele sind darauf ausgerichtet, für die Stadt Münster eine hochwertige, ökologische und ge-
meinwohlorientierte Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in einem angemessenen Preis-/ Leis-
tungsverhältnis sicherzustellen. Die Zielerreichung wird jährlich anhand von Kennzahlen überprüft.
8 Wirtschaftsplan 2017
2. Die Betriebsbereiche und Leistungen
der AWM
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadt-
reinigung“ und „Abfallwirtschaft“. Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben werden die
allgemeinen und zentralen Betriebe benötigt.
Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche gem. dem Leistungskatalog der AWM.
Leistungen Stadtreinigung
Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz - Str-
ReinG NW- vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungssatzung der Stadt
Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßenreinigung.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die
Winterwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb der
geschlossenen Ortslage durchzuführen.
Allg. Straßenreinigung
Fahrbahnreinigung
Vollreinigung
Winterdienst
Winterdienst auf Fahrbahnen
Winterdienst auf Radwegen
Winterdienst auf Geh- und Überwegen
Sonderleistungen der Straßenreinigung
Außergewöhnliche Reinigung
Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ortslagen
Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobilienmanagement und das Amt für
Schule und Weiterbildung
Reinigung nach öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen
Reinigung von Gewerbeflächen
Sonderleistungen im Winterdienst
Winterdienst an Bushaltestellen
Winterdienst vor städt. Grundstücken
Winterdienst auf Schulhöfen
9 Wirtschaftsplan 2017
Leistungen Abfallwirtschaft
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben
des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes
(KrWG).
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige
Entsorgungssicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrWG
und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirt-
schaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird
regelmäßig fortgeschrieben.
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen
11 Recyclinghöfe
Problemabfallzwischenlager
Entsorgungszentrum Münster (EZM)
Restmüllbeseitigung
Restmüll aus 35-l- bis 1.100-l-Abfallbehältern
Restmüll aus 1.000-l- bis 5.000-l-Unterflurcontainern
Restmüll aus Restmüllsäcken
Restmüll aus Sperrgutabfuhr
Restmüll aus Straßenpapierkörben
Restmüll von Recyclinghöfen
Gewerbeabfälle
Sonstige Abfälle
Bioabfallverwertung
Bioabfall aus 35-l- bis 240-l-Biotonnen
Grünabfallverwertung
Grünabfall von Recyclinghöfen
Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)
Papierverwertung
Papier aus Papiertonnen (Gewerbe)
Papier aus Papiertonnen (Haushalt)
Papier aus Unterflurcontainern
Papier von Recyclinghöfen
Papier Duale Systeme
Papier aus Papiertonnen, Gewerbe
Papier aus Papiertonnen, Haushalte
Papier von Recyclinghöfen
Wertstoffverwertung
Wertstoffe aus orangefarbigen 120 l-/-1.100 l-Wertstoffbehältern
Wertstoffe aus Presscontainern
10 Wirtschaftsplan 2017
Containerdienst
Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm
Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm
Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm
Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm
Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren)
Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren)
Entsorgung von Großveranstaltungen
Sonderleistungen Abfallabfuhr
Problemabfallbeseitigung von Gewerbebetrieben
Sonderleerungen 120-l- bis 1.100-l-Behälter
Sonderabholung sonstiger Abfall
(z. B. Sperrgut)
Behälterreinigung
Sonstige Sonderleistungen
Altholzverwertung
Holz von Recyclinghöfen
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott
Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen
Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr
Elektrogroßgeräte aus Haushalten
Verwertung von Altmetallen
Metalle von Recyclinghöfen
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen
Problemabfälle aus Haushalten
Verwertung sonstiger Abfälle
Altreifen von Recyclinghöfen
Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen
Aktenvernichtung
240-l- bis 660-l-Behälter
5-cbm- bis 7-cbm-Absetzbehälter
Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen
Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben
Annahme von Inertstoffen
Sickerwasserbehandlung für Dritte
Grünabfall Direktanlieferung EZM
Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM
Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM
Annahme von Bauschutt EZM
Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM
11 Wirtschaftsplan 2017
Papier Direktanlieferung EZM
Holz Direktanlieferung EZM
Kühlgeräte und Elektronikschrott
Direktanlieferung EZM
Sonstige Sonderleistungen
Werkstätten (externe Fahrzeuge)
Reparaturwerkstatt
Tankstelle
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter)
Bereitschaftsdienst gem. StrWG
Bereitschaftsdienst gem. OBG
sonstiger Bereitschaftsdienst
Allgemeine und zentrale Leistungen
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Bereich der Stadtreinigung und der Abfal l-
wirtschaft werden die internen Leistungen der AWM benötigt. Folgende interne Leistungen
werden erbracht:
Verwaltung
Betriebsleitung
Betriebsausschussbetreuung
Allgemeine Verwaltung
Beschaffungs- und Lagerwesen
Personaleinsatz, Personalbetreuung
Vermarktung von Recyclingprodukten
Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
Finanzbuchhaltung
Kostenrechnung
Kreditwesen
Wirtschaftsplanung/Controlling
DV-Organisation
Ausbildung
Kfz-Mechatroniker/-in
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Berufskraftfahrer/-in
Industriekauffrau/-mann
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/Abfallwirtschaftberatung
Kundenservice für Bürger und Gewerbe
Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (einschließlich Wohnbaugesellschaften und
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben
12 Wirtschaftsplan 2017
Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskon-
zepte
Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung von Multiplikatorengruppen (Abfallpä-
dagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen)
Systemberatung und Kundenbetreuung
Beschwerdemanagement
Abfallberatung gem. KrWG
Planung und Entwicklung
Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes
Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a. Zwischenläger
Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie Münster II
Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungsvorhaben im öffentlichen und privaten Be-
reich
Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle)
Neubau und technische Anpassung abfallwirtschaftlicher Anlagen
Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung
Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik
Revier- und Tourenplanung
Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Betriebsdatenerfassung/Rapportierung
Betrieb
Betrieb der Behandlungsanlage für Restabfälle
Betrieb der Behandlungsanlage für Bio- und Grünabfälle
Betrieb der Kompostierungsanlage
Betrieb der Zentraldeponie
Betrieb der Recyclinghöfe und der Problemabfallzwischenläger
Betriebsleitung des Blockheizkraftwerkes (Betriebsführung erfolgt durch Stadtwerke MS)
Organisation des Betriebes und Organisation der Verwertung der getrennt erfassten Wert-
stoffe und Problemabfälle
Personalplanung und Personalbetreuung
Abfallstatistik
Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Entsorgungszentrum)
Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage
Betrieb der Photovoltaikanlage
13 Wirtschaftsplan 2017
3. Erfolgsplan 2017
der AWM
Planansatz
2017
€
Planansatz
2016
€
Rechnungs-
ergebnis
2015
€
1. Umsatzerlöse
52.495.000
53.121.000
53.779.939
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen Erzeugnissen
0
0
8.051
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.470.000 4.331.000 122.340
davon Auflösungen aus Verbindlichkeiten
Gebührenüberschüsse
2.771.000
2.878.000
-3.264.948
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens
DSD
0
0
0
5. Materialaufwendungen
a) Aufwendungen für Roh -, Hilfs - und B e-
triebsstoffe
5.158.000
5.428.000
4.403.293
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.941.000 17.076.000 14.985.966
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter 15.814.000 15.107.000 14.076.317
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
4.688.000
4.491.000
4.475.342
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögen s-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
6.782.000
6.045.000
5.745.592
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
0
0
0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.284.000 4.388.000 5.238.011
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 20.000 20.000 99.341
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 3.363.000 1.460.000 2.674.290
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.955.000 3.477.000 2.410.862
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
14. Sonstige Steuern 160.000 144.000 53.918
15. Jahresergebnis 3.795.000 3.333.000 2.356.944
14 Wirtschaftsplan 2017
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2017
1. Umsatzerlöse 52.495.000 €
Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Straße n-
reinigung und der Abfallwirtschaft.
Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
- Straßenreinigungsgebühren
4.444.000 €
- Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil
1.111.000 €
- Umsatzerlöse Winterdienst
2.000.000 €
- Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/Duale
Systeme
41.801.000 €
- Umsatzerlöse Nebengeschäfte
3.139.000 €
1.1 Straßenreinigung
Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die vom
Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zugrunde.
Der Anteil des allgemeinen Haushaltes beträgt 20 % der um-
lagefähigen Kosten der Straßenreinigung.
Die Kosten des Winterdienstes werden weiterhin zugunsten
einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge-
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haushalts-
mitteln der Stadt getragen.
Die Gebühren der Straßenreinigung verbleiben in 2017 bei
den Sätzen des Vorjahres (s. auch Vorlage Nr. V/0809/2016).
15 Wirtschaftsplan 2017
Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchen tliche
Reinigung je Frontmeter:
Gebührensatz
- Vollreinigung der Anliegerstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
- Vollreinigung der Durchgangsstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
4,92 €
4,32 €
- Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
- Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
2,40 €
2,16 €
1.2 Abfallwirtschaft
Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschließen-
den Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponiege-
bühren bilden die Grundlage der Umsatzerlöse aus der Ab-
fallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebühren-
modell bestehend aus einer haushaltsbezogenen Grundge-
bühr und einer Leistungsgebühr. Zum Jahr 2017 bleiben die
Gebührensätze für die Restabfall- und Bioabfallabfuhr kon-
stant (s. im Einzelnen Vorlage V/0808/2016).
Die wesentlichen Gebührensätze betragen:
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro.
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und A n-
nehmen von Abfällen
nutzbarer
Rauminhalt
je Restmüllbehälter
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsat-
zung)
14-tägliche Abfuhr
je Biotonne
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsat-
zung)
wöchentliche Abfuhr
35 l 59,40 €/a 94,44 €/a
60 l 102,00 €/a 162,00 €/a
90 l 153,00 €/a 243,00 €/a
120 l 204,00 €/a 324,00 €/a
240 l 408,00 €/a 648,00 €/a
660 l 1.122,00 €/a
770 l 1.308.96 €/a
1,1 m³ 1.869.96 €/a
16 Wirtschaftsplan 2017
Für die Annahme von Gewerbeabfällen zur Beseiti-
gung/Verwertung liegen die Gebührensätze unverändert
bei 230,00 €/t.
Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe
Münster (s. Vorlage V/0810/2016).
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fe r-
tigen Erzeugnissen
Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Ko m-
postbestände absehbar.
0 €
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.470.000 €
In Höhe von 2.771.000 € ist hier die Auflösung von Ver-
bindlichkeiten aus Gebührenüberschüssen im Bereich
der Abfallabfuhr dargestellt. Ansonsten handelt es sich
um Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht
zu den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die
Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus
dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge
aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge aus
Mieten und Pachten.
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens aus
DSD-Überschüssen
Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten
Überschuss DSD. Für 2017 ist keine Entnahme geplant.
0 €
5. Materialaufwendungen
19.099.000 €
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren
Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für I n-
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den
laufenden Betrieb der Straßenreinigung und der A b-
fallwirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib-
stoffverbräuche der Fahrzeuge.
5.158.000 €
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
Inhalt dieser Posit ion ist hauptsächlich die Ina n-
spruchnahme von Fremdleistungen für die Beseit i-
gung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen.
13.941.000 €
17 Wirtschaftsplan 2017
Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand
für die Entsorgung von Reststoffen aus der mechan i-
schen Restabfallbehandlungsanlage, die Kosten für
die Beseitigung wilder Müllablagerungen und die En t-
sorgung von Problemabfällen.
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter
20.502.000 €
15.814.000 €
Plan
2017
Plan
2016
Beamte 5 6
Arbeitnehmer 372,04 362,54
Auszubildende 12 12
389,04 380,54
(vgl. Stellenübersicht)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersve r-
sorgung und für Unterstützung
Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu
den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemei n-
deunfallversicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzve r-
sorgungsaufwendungen und Zuführungen zu Pens i-
onsrückstellungen zu nennen.
4.688.000 €
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Z u-
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
angewendet.
6.782.000 €
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus
Zuweisungen der öffentlichen Hand
Die Investitionszuschüsse werden anteilig entsprechend
der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensg e-
genstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr 2017
sind keine Zuschüsse aufzulösen.
0 €
18 Wirtschaftsplan 2017
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Hierbei handelt es sich um Aufwendungen für die Ina n-
spruchnahme städt. Ämter . Ebenfalls im Ansatz entha l-
ten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsber a-
tung, Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen
der Kantine, Fernmelde - und Postgebühren, EDV -
Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachteraufwendun-
gen, Versicherungsleistungen sowie sämtliche Gebä u-
deaufwendungen.
4.284.000 €
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge
aus der Anlage liquider Mittel.
20.000 €
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen
Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisi e-
rungsgesetzes im Rahmen der Bildung von Rückstellun-
gen wird in die ser Position der erforderliche Aufzi n-
sungsbetrag in Höhe von 3.268.000 € berücksichtigt. Der
Rest in Höhe von 95.000 € resultiert aus Darlehenszi n-
sen.
0 €
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
3.955.000 €
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Für das Wirtschaftsjahr 2017 werden keine Steuerauf-
wendungen aus gewerblicher Tätigkeit erwartet.
0 €
14. Sonstige Steuern
Es handelt sich hier um die Umsatzsteuer auf den KWK-
Zuschlag sowie um Kfz-Steuern.
160.000 €
19 Wirtschaftsplan 2017
15. Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt:
Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen g e-
setzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und
in der Gebührenbedarfsberechnung:
- Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebü h-
renkalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswer-
ten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anscha f-
fungswerten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unte r-
schiedsbetrag von ca. 441.000 €.
- Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung der
Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebührenka l-
kulation eine kalkulatorische Verzinsung des b e-
triebsnotwendigen Kapita ls. Hieraus ergibt sich ein
Unterschiedsbeitrag von 3.110.000 €.
- Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden
in Höhe von 224.000 € prognostiziert.
- Die Summe der Zinserträge beträgt 20.000 €.
3.795.000 €
20 Wirtschaftsplan 2017
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2017 – 2021
der AWM
Plan 2017 Plan 2018 Plan 2019 Plan 2020 Plan 2021
1 Umsatzerlöse 52.495.000,00 € 52.778.000,00 € 55.625.000,00 € 56.823.000,00 € 57.346.000,00 €
2 Bestandsveränderung 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3 Gesamtleistung 52.495.000,00 € 52.778.000,00 € 55.625.000,00 € 56.823.000,00 € 57.346.000,00 €
4 Materialaufwand 19.099.000,00 € 19.306.000,00 € 19.517.000,00 € 19.732.000,00 € 19.951.000,00 €
5 Personalaufwand 20.502.000,00 € 20.810.000,00 € 21.122.000,00 € 21.439.000,00 € 21.761.000,00 €
6 sonst. betr. Aufwendungen 4.284.000,00 € 4.334.000,00 € 4.343.000,00 € 4.353.000,00 € 4.363.000,00 €
7 sonst. betr. Erträge 5.470.000,00 € 5.752.000,00 € 3.437.000,00 € 2.781.000,00 € 2.809.000,00 €
8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA 14.080.000,00 € 14.080.000,00 € 14.080.000,00 € 14.080.000,00 € 14.080.000,00 €
9 Abschreibungen 6.782.000,00 € 6.782.000,00 € 6.782.000,00 € 6.782.000,00 € 6.782.000,00 €
10 Betriebliches Ergebnis 7.298.000,00 € 7.298.000,00 € 7.298.000,00 € 7.298.000,00 € 7.298.000,00 €
11 Zinsergebnis (Aufwand) 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 €
12 Beteiligungsergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
13 sonstiges Finanzergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
14 Finanzergebnis 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 € 3.343.000,00 €
15 Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigk. 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 €
16 Außerordentliches Ergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
17 Ergebnis vor Steuern 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 € 3.955.000,00 €
18 Steuern 160.000,00 € 160.000,00 € 160.000,00 € 160.000,00 € 160.000,00 €
19 Jahresüberschuss 3.795.000,00 € 3.795.000,00 € 3.795.000,00 € 3.795.000,00 € 3.795.000,00 €
21 Wirtschaftsplan 2017
5. Vermögensplan 2017
der AWM
Vermögensplan
2017
Nachrichtlich:
Vermögensplan
2016
I. Einnahmen
6.724.000 €
15.702.000 €
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit
langfristigem Charakter
0.000 €
602.000 €
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus
der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen der öffentlichen
Hand
6.724.000 €
6.045.000 €
3. Aufnahme von Krediten
0.000 €
5.722.000 €
4. Jahresüberschuss
0.000 €
3.333.000 €
II. Ausgaben
6.724.000 €
15.702.000 €
1. Darlehenstilgungen
0 €
0 €
2. Investitionen
6.724.000€
15.702.000 €
a) Stadtreinigung
1.341.000 €
1.528.000 €
a1) Straßenreinigung
815.000 €
865.000 €
a2) Winterdienst
508.000 €
645.000 €
a3) Sonstiges
18.000 €
18.000 €
b) Abfallwirtschaft 4.578.000 € 13.664.000 €
b1) Abfallabfuhr 2.758.000 € 2.911.000 €
b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 725.000 € 725.000 €
b1.2) Fahrzeuge 2.015.000 € 2.068.000 €
b1.3) Sonstiges 18.000 € 18.000 €
b1.4) Errichtung von Annahmeste l-
len
0 € 100.000 €
22 Wirtschaftsplan 2017
Vermögensplan
2017
Nachrichtlich:
Vermögensplan
2016
b2) Abfallverwertung/-entsorgung
1.820.000 €
10.753.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte
1.155.000 €
648.000 €
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM
350.000 € 45.000 €
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft-
lichen Anlagen
250.000 € 9.940.000 €
b2.4) Sonstiges 65.000 € 120.000 €
c) Gemeinsame Anlagen 805.000 € 510.000 €
c1) Fahrzeuge 70.000 € 85.000 €
c2) Maschinen/Geräte 30.000 € 160.000 €
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 € 15.000 €
c4) Baumaßnahmen 420.000 € 120.000 €
c5) Sonstiges 270.000 € 130.000 €
23 Wirtschaftsplan 2017
Erläuterungen zum Vermögensplan 2017 (Investitionen)
a) a) Stadtreinigung 1.341.000 €
a1) Straßenreinigung
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzb e-
schaffung von 5 Kehrmaschinen unterschiedlicher
Bauart benötigt.
815.000 €
a2) Winterdienst
Die Mittel werden für die Ersatzbeschaffung von 2
Radwegebetreuungsgeräten, 4 Aufbaustreuautoma-
ten, 3 Vorbaubesen und 4 Räumschilder unterschied-
licher Bauart, sowie von einem Geräteträger mit Auf-
bausprühautomaten benötigt.
508.000 €
a3)
Sonstiges
Der Ansatz beinhaltet die Ersatzbeschaffung von di-
versen Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinha l-
tet ebenfalls die Ersatzbeschaffung von Wirtschaft s-
gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG.
18.000 €
b)
Abfallwirtschaft 4.578.000 €
b1) Abfallabfuhr 2.758.000 €
b1.1)
Abfall- u. Wertstoffbehälter
725.000 €
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben, Big
Bellys, Unterflurcontainern und Einhausungen sowie
Containern und Presscontainern.
b1.2)
Fahrzeuge
Die Mittel werden veranschlagt für die Ersatzbeschaf-
fung von 6 Abfallsammelfahrzeugen mit unterschie d-
lichen Aufbauten, 1 Absetzkipperfahrzeugen inkl.
Winterdienstausstattung, 2 Lkw -Fahrgestelle mit A b-
rollkipperaufbauten sowie einen geschlossenen Ka s-
tenwagen.
2.015.000 €
24 Wirtschaftsplan 2017
b1.3)
Sonstiges
Der Ansatz beinhaltet die Ersatzbeschaffung von di-
versen Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinha l-
tet ebenfalls die Ersatzbeschaffung von Wirtschaft s-
gütern gem. § 6 Abs. 1 bzw. 2a EStG.
18.000 €
b1.4) Errichtung von Annahmestellen
In 2017 sind keine Maßnahmen vorgesehen.
0 €
b2)
Abfallverwertung/-entsorgung 1.820.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte
Die Mittel sind vorgesehen für die Beschaffung eines
Radladers (200.000 €) und eines Hakenliftfahrzeuges
(160.000 €) für den Betrieb der neuen Anlage zur
Verwertung von Bio - und Grünabfällen (Inbetrie b-
nahme 01.01.2017).
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffung en
im Bereich der mechanischen Behandlungsanlage .
Im Einzelnen ist es geplant, einen Bagger
(300.000 €), einen Kompressor (40.000 €), ein Spalt-
sieb (25.000 €) , ein Transportcontainer (60.000 €)
und Auto-Sort Geräte (230.000 €) zu beschaffen. Für
Brandschutzmaßnahmen sowie die Erneuerung der
Steuerung werden insgesamt 140.000 € eingeplant.
1.155.000 €
b2.2) Baukosten Infrastruktur Entsorgungszentrum
Die Mittel werden für die Erneuerung des Sozialb e-
reiches der Behandlungsanlage benötigt.
350.000 €
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen
Die Mittel in Höhe von 250.000 € sind für die Über-
planung der BVA sowie für die Prüfung/Optimierung
der Energieeffizienz des Blockheizkraftwerke vorge-
sehen.
250.000 €
b2.4) Sonstiges
Die Mittel sind vorgesehen für die Beschaffung einer
Kamera für die Behandlungsanlage.
Der Ansatz beinhaltet weiterhin die Beschaffung von
diversen Maschinen und Geräten sowie die Bescha f-
fung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 1 bzw. 2a
EStG.
65.000 €
25 Wirtschaftsplan 2017
c) Gemeinsame Anlagen 805.000 €
c1) Fahrzeuge
70.000 €
In dieser Position sind die Mittel für die Ersatzb e-
schaffung von 2 PKW vorgesehen.
c2) Maschinen/Geräte 30.000 €
Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt.
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebe n-
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6
Abs. 2 EStG.
c4) Baumaßnahmen 420.000 €
Die Mittel werden für den Kauf und die Installation
einer Photovoltaikanlage für das Verwaltungsgebä u-
de (Altbau) sowie für verschiedene Ausstattung s-
maßnahmen im Rahmen des Erweiterungsbaus des
Verwaltungsgebäudes benötigt.
c5) Sonstiges
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
von Büromöbeln und Stühlen in Höhe von 50.000 €.
Für die Beschaffung von EDV -Hardware und Sof t-
ware werden 250.000 € benötigt.
270.000 €
26 Wirtschaftsplan 2017
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 2017 – 2021
Plan 2017 Plan 2018 Plan 2019 Plan 2020 Plan 2021
Investitionen
a) Stadtreinigung 1.341.000,00 € 1.318.000,00 € 1.318.000,00 € 1.318.000,00 € 1.318.000,00 €
a1) Straßenreinigung 815.000,00 € 800.000,00 € 800.000,00 € 800.000,00 € 800.000,00 €
a2) Winterdienst 508.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 €
a3) Sonstiges 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 €
b) Abfallwirtschaft 4.578.000,00 € 3.268.000,00 € 3.268.000,00 € 3.268.000,00 € 3.268.000,00 €
b1) Abfallabfuhr 2.758.000,00 € 2.718.000,00 € 2.718.000,00 € 2.718.000,00 € 2.718.000,00 €
b11) Abfall- und Wertstoffbehälter 725.000,00 € 700.000,00 € 700.000,00 € 700.000,00 € 700.000,00 €
b12) Fahrzeuge 2.015.000,00 € 2.000.000,00 € 2.000.000,00 € 2.000.000,00 € 2.000.000,00 €
b13) Sonstiges 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 € 18.000,00 €
b14) Errichtung von Annahmestellen - € - € - € - € - €
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.820.000,00 € 550.000,00 € 550.000,00 € 550.000,00 € 550.000,00 €
b21) Fahrzeuge 1.155.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 €
b22) Baukosten Infrastruktur 350.000,00 € - € - € - € - €
b23) Errichtung abfallwirtschaftlicher Anlagen 250.000,00 € - € - € - € - €
b24) Sonstiges 65.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 €
c) Gemeinsame Anlagen 805.000,00 € 245.000,00 € 245.000,00 € 245.000,00 € 245.000,00 €
c1) Fahrzeuge 70.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 €
c2) Maschinen und Geräte 30.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 €
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 €
c4) Baumaßnahmen 420.000,00 € - € - € - € - €
c5) Sonstiges 270.000,00 € 130.000,00 € 130.000,00 € 130.000,00 € 130.000,00 €
Darlehenstilgung - € - € 500.000,00 € 650.000,00 € 650.000,00 €
Gesamt 6.724.000,00 € 4.831.000,00 € 5.331.000,00 € 5.481.000,00 € 5.481.000,00 €
Deckungsmittel
Zuführung zu Rückstellungen - €
Regelabschreibungen 6.724.000,00 € 4.831.000,00 € 5.331.000,00 € 5.481.000,00 € 5.481.000,00 €
Aufnahme von Krediten
Jahresüberschuss - €
Gesamt 6.724.000,00 € 4.831.000,00 € 5.331.000,00 € 5.481.000,00 € 5.481.000,00 €
27 Wirtschaftsplan 2017
4. Stellenübersicht 2017
der AWM
Stellenübersicht der Arbeitnehmer/-innen
Entgeltgruppe Stellen 2017 Abweichungen
gegenüber 2016 Stellen 2016 Ist-Besetzung
30.06.2016
Vermerke /
Erläuterungen
EGr. 15 Ü
1,00
-
1,00
1,00
EGr. 15 1,00 - 1,00 1,00
EGr. 14 2,00 - 2,00 1,86
EGr. 13 2,00 - 2,00 2,00
EGr. 12 3,50 - 3,50 3,50
EGr. 11 1,50 - 1,50 1,50
EGr. 10 9,50 - 9,50 8,27
EGr. 9 10,00 - 10,00 9,77
EGr. 9 V 1,00 - 1,00 1,00
EGr. 8 7,00 + 1,00 6,00 6,00
EGr. 7 17,00 + 2,00 15,00 15,00
EGr. 6 160,78 + 1,50 159,28 157,23
EGr. 5 6,50 - 6,50 6,50
EGr. 4 143,50 + 3,00 140,50 140,50
EGr. 3 2,26 - 2,26 2,26
EGr. 1 1,50 - 1,50 1,50
Summe 370,04 - 362,54 358,89
nachrichtlich:
Auszubildende 12,00 - 12,00 7,00
28 Wirtschaftsplan 2017
nachrichtlich:
Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppen
Stel-
len
2017
Stel-
len
2016
Abweichungen
gegenüber
2016
Ist-Besetzung
30.06.2016
Bemerkun-
gen
A13 1. Ein-
stiegsamt
1,00
1,00
-
1,00
A12
2,00
2,00
-
2,00
A9 Laufbahn-
gruppe 1
1,00
1,00
-
1,00
A8
1,00
2,00
- 1
2,00
insgesamt
5,00
6,00
-
6,00
Einzelaufstellungen
Stellenvermehrungen
Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion /
Aufgabengebiet
Begründung
1. 1,00 EGr. 6 Sachbearbeiter/-in
Kreditorenbuchhaltung
Erhöhter Arbeitsanfall durch Inbetriebnah-
me des BHKW, Inbetriebnahme der Be-
handlungsanlage für Bio- und Grünabfälle
sowie Übernahme der Restabfallbehand-
lungsanlage
2. 2,00 EGr. 4 Mülllader/-in
Grüngutabfuhr
Betriebsmedizinisch erwiesene Überbelas-
tung des in der Grüngutabfuhr eingesetz-
ten Personals
3. 1,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in
Abfallabfuhr (Behälter-
fahrzeug)
Zwingender Mehrbedarf in den bisherigen
Behälterfahrzeugrevieren durch weiter
steigende Zahl der Einwohner und Haus-
halte
4. 2,00 EGr. 4 Mülllader/-in
Abfallabfuhr (Behälter-
fahrzeug)
Zwingender Mehrbedarf in den bisherigen
Behälterfahrzeugrevieren durch weiter
steigende Zahl der Einwohner und Haus-
halte
5. 1,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in
Abfallabfuhr (Umleer-
fahrzeug)
Zwingender Mehrbedarf beim Einsatz von
Umleerfahrzeugen durch gestiegene Nach-
frage hauptsächlich im gewerblichen Be-
reich
6. 2,00 EGr. 4 Mülllader/-in
Abfallabfuhr (Umleer-
fahrzeug)
Zwingender Mehrbedarf beim Einsatz von
Umleerfahrzeugen durch gestiegene Nach-
frage hauptsächlich im gewerblichen Be-
reich
29 Wirtschaftsplan 2017
Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion /
Aufgabengebiet
Begründung
7. 2,00 EGr. 4 Mülllader/-in
Abfallabfuhr
Reserve für urlaubs- und krankheitsbe-
dingte Abwesenheitszeiten der unter Ziff. 3
bis 7 genannten Mitarbeiter
8. 2,00 EGr. 7 Kfz-Mechatroniker/-in Ausweitung der Wartungs- und Reparatur-
arbeiten in der Werkstatt der AWM
9. 4,00 EGr. 6 Fachkraft für Kreislauf-
und Abfallwirtschaft
Personalmehrbedarf an den Recyclinghö-
fen durch Neufassung des Elektro- und
Elektrogerätegesetzes sowie der TRGS
519 (Asbest)
Stelleneinsparungen
Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion /
Aufgabengebiet
Begründung
1. 5,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in
Abfuhr Leichtverpa-
ckungen
Erfassung von Leichtverpackungen: Ende
der Vertragslaufzeit
2. 5,00 EGr. 4 Mülllader/-in
Abfuhr Leichtverpa-
ckungen
Erfassung von Leichtverpackungen: Ende
der Vertragslaufzeit
3. 0,50 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in
Umschlag Leichtver-
packungen am EZM
Erfassung von Leichtverpackungen: Ende
der Vertragslaufzeit
Umwandlung
Lfd. Nr. Arbeitsplatz-
Nr.
Bewertung
bisher
Bewertung
künftig
Anzahl Funktion /
Aufgabengebiet (Begründung)
1. 70.01.0032 A 8 EGr. 8 1,00 Sachbearbeiter/-in Debitorenverwal-
tung, Kassen- und Mahnwesen
30 Wirtschaftsplan 2017
Anpassung des Stellensolls an die Ist-Eingruppierung
(nach Organisationsmaßnahmen und/oder
Personalumsetzung/-einsatz)
Lfd. Nr. Arbeitsplatz-
Nr.
Bewertung
bisher
Bewertung
künftig
Anzahl Funktion /
Aufgabengebiet (Begründung)
1. 70.30.0020 EGr.10 EGr. 11 1,00 Sachbearbeiter/-in Teammitglied
Planung und Technik
Nachrichtlich:
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide
EGr. 4 1,00 Reinigung im Bereich von Groß-
wohnanlagen; Verlängerung des
Projekts um 1 weiteres Jahr;
Finanzierung über einen Beschäf-
tigungszuschuss nach
§ 16e SGB II.
Abfuhr von Elektroschrott- und Unterflurcontai-
nern
EGr. 6 1,00 Aufgaben wurden bis 2014 aus
dem Stellenpool der Abfallabfuhr
miterledigt; aufgrund zunehmen-
der Fallzahlen zunächst befristete
Einrichtung einer Stelle. Ent-
scheidung über die Einrichtung
einer Planstelle erfolgt zum Wirt-
schaftsplan des Jahres 2018.
Entsorgung von Flüchtlingsunterkünften EGr. 6 1,00 Kraftwagenfahrer/in zur Abfallent-
sorgung in den Flüchtlingsunter-
künften der Stadt Münster
Entsorgung von Flüchtlingsunterkünften EGr. 4 2,00 Mülllader/innen zur Abfallentsor-
gung in den Flüchtlingsunterkünf-
ten der Stadt Münster
Betreuung und Umsetzung der abfallwirtschaftli-
chen Maßnahmen in Flüchtlingsunterkünften
EGr. 6 1,00 Unterstützung des Vertriebs-
Innendienstes als Vertretung des
mit der Betreuung der Flücht-
lingsunterkünfte befassten Sach-
bearbeiters.
Abfallberatung in Flüchtlingsunterkünften EGr. 9 1,00 Information über Abfalltrennung
und richtige Entsorgung in Flücht-
lingswohnheimen. Projektdauer: 2
Jahre
Rechtssichere Organisation / Sammlung und
Verwertung von Altkleidern
EGr. 9a 1,00 Koordination sämtlicher Fortbil-
dungen und Unterweisungen der
AWM / Überwachung der in
Münster aufgestellten Altkleider-
container. Projektdauer: 2 Jahre
Hilfskraft Annahmestellen EGr. 4 1,00 Einsatzmöglichkeit für leistungs-
eingeschränkte/n Mitarbeiter/in
auf Recyclinghöfen
31 Wirtschaftsplan 2017
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Einführung der Wertstofftonne EGr. 6 2,00 Kraftwagenfahrer/innen zur Aus-
lieferung der Behälter; befristet für
2 Jahre (siehe Ratsvorlage
V/0800/2013). Besetzung erst
nach der endgültigen Entschei-
dung über die Einführung der
Wertstofftonne durch den Rat.
Einführung der Wertstofftonne EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/in Verwaltung;
befristet für 2 Jahre (siehe Rats-
vorlage V/0800/2013). Besetzung
erst nach der endgültigen Ent-
scheidung über die Einführung
der Wertstofftonne durch den Rat.
32 Wirtschaftsplan 2017
Impressum
Stadt Münster
Der Oberbürgermeister
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Dezember 2016
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (3)
- Rösnerstraße
- Brüningheide
- Kinderhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0807/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 21.09.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37