Mandari Insight

V/0757/2008

Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster

Vorlagen 16.09.2008

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.12.2008, TOP 11

Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster

88561 Zeichen

F E U E R W E H R  M Ü N S T E R  
J a h r e s b e r i c h t  2 0 0 7

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 1 von 47 
 
 
2007:  Kyrill … und mehr ! 
 
Auch wenn die Feuerwehr Münster im Einzelfall deutlich dramatischere und auch 
tragischere Einsätze zu bewältigen hatte, so bleibt der Rückblick auf das Jahr 
2007 doch zunächst am Sturm „Kyrill“ haften, der am 18. Januar über weiten 
Teilen Deutschlands tobte. Kein anderes Schadensereignis hat so viele 
Menschen in Münster betroffen, kein anderes Unglück der jü ngeren Geschichte 
hat so viel Schaden angerichtet und im Stadtbild so deu tliche Narben 
hinterlassen. 
Für die Feuerwehr Münster ist es der umfangreichste Einsa tz in der 
Nachkriegszeit: In der Leitstelle der Feuerwehr werden innerhalb von 24 Stunden 
940 Einsätze disponiert. Während der ersten eineinhalb  Stunden ist der Notruf 
112 völlig überlastet. Beide Löschzüge der Berufsfeuer wehr und alle 20 
Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Münster sind mehr als 12 Stunden 
ununterbrochen im Einsatz. In der heißen Phase des Stu rmes stürzen Bäume 
unmittelbar neben Einsatzkräften um, während diese in PKW und unter Bäumen 
nach eingeklemmten Opfern suchen. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
Während die Menschen am Ende glimpflich davon kommen, h at die Natur 
schweren Schaden genommen: Allein im Stadtgebiet von M ünster werden 1.500 
Bäume vom Sturm umgerissen oder müssen zur Sicherheit g efällt werden. 
Darüber hinaus sind die Hohe Ward in Hiltrup sowie die  Bereiche rund um den 
Hindenburgplatz und die Weseler Straße am schlimmsten b etroffen. Trotzdem 
hat Münster Glück im Unglück: Nur zwei Personen werden in PKW leicht verletzt, 
als umstürzende Bäume ihre Fahrzeuge unter sich begrube n. Auch bei den 
Einsatzkräften sind nur zwei leichtere Verletzungen zu v erzeichnen. Andere 
Städte haben weniger Glück: Allein in NRW sterben vier  Menschen, zwei davon 
sind Feuerwehrmänner. 110 Personen werden verletzt, davon 44 Einsatzkräfte. 
Die Bürgerinnen und Bürger sowie Politik und Verwaltu ng der Stadt Münster 
zollen der Feuerwehr und den anderen bei der Gefahr enabwehr eingesetzten 
Kräften des THW sowie der Hilfsorganisationen Respekt un d Dank für diesen 
Einsatz. Dies auch vor dem Hintergrund, dass mehr als 90 % der Einsatzkräfte 
ehrenamtlich gearbeitet haben. An dieser Stelle sei au ch aus Sicht der 
Feuerwehr den Arbeitgebern gedankt, welche die ehren amtlichen Einsatzkräfte 
von der Arbeit in den Unternehmen freigestellt haben.    
 
Während die Ausstattung der Löschzüge mit modernem Ger ät eine sehr 
effiziente Abarbeitung der Einsätze vor Ort ermöglich te, stieß die Leitstelle der 
Feuerwehr an ihre technischen und  räumlichen Grenzen. Auf die daraus zu 
ziehenden Konsequenzen geht dieser Jahresbericht auf Seite 17 ein. 
 
Ein weiterer spektakulärer Großeinsatz wird am 17. Okt ober erforderlich, 
nachdem sich in einem Betriebsgebäude der Westfalen AG a n der Heidestraße 
in Gremmendorf Acetylengas entzündet. Durch den Druck b ei der Explosion in 
einer Messapparatur wird in mehreren Druckgasflaschen ein Zersetzungsprozess 
initiiert. Die Feuerwehr muss die Explosion eines ganze n Flaschenbündels 
befürchten. Parallel zur Einleitung der Brandbekämpfu ng wird das 
Betriebsgelände  sowie  die  Nachbarschaft   in  einem   Radius  von  100 Metern

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 2 von 47 
 
 
evakuiert. Ein verletzter Mitarbeiter der Firma wird  im Rettungswagen 
erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transpo rtiert. Der Einsatzleiter 
der Feuerwehr richtet vor Ort im Einsatzleitwagen ein e Führungsgruppe ein, in 
die auch Verbindungspersonen des betroffenen Betriebes , der Polizei und des 
Amtes für Arbeitsschutz integriert werden. Gemeinsam mit  der Polizei wird die 
Evakuierung der Nachbarschaft in einem Radius von 300 M etern vorbereitet. 
Durch einen massiven Löschangriff auf die brennenden Anl agenteile kann eine 
Ausbreitung des Feuers auf weitere Betriebsbereiche verh indert werden. Die 
intensive Kühlung der Flaschen bringt die Zersetzungspro zesse zum Stillstand, 
eine Explosion kann so vermieden werden. In der entsch eidenden Phase des 
Einsatzes werden zur Brandbekämpfung und Kühlung pro M inute mehr als 8.000 
Liter Wasser über Wenderohre und Wasserwerfer in das O bjekt gepumpt. Im 
Verlauf des 24-stündigen Einsatzes kommen alle Einheite n der Feuerwehr 
Münster im Schichtdienst zum Einsatz. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
Der folgenschwerste Brandeinsatz des Jahres 2007 ereignet  sich am 25. April in 
Nienberge: Nachbarn bemerken am frühen Nachmittag Rauch austritt aus einem 
Einfamilienhaus an der Stefan-Zweig-Straße. Die Einsa tzkräfte des Löschzuges 
Nienberge der Freiwilligen Feuerwehr und des Löschzuge s 1 der 
Berufsfeuerwehr dringen unter schwerem Atemschutz in das völlig verrauchte 
Gebäude ein und finden die Bewohnerin im Schlafzimme r leblos vor. Auch sofort 
eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt bleiben erfolglos. Das 
Feuer kann schnell gelöscht und das Haus somit vor einem T otalverlust bewahrt 
werden. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Angehörigen  der verstorbenen Frau 
werden durch einen Notfallbegleiter betreut. 
Oft stellen diese auf den ersten Blick „alltäglichen“ Ein sätze eine größere 
Belastung für die Einsatzkräfte dar, als die spektakulä ren Großeinsätze, welche 
die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregen. 
Mehr als 20.000 Mal wurden die Rettungsassistenten der B erufsfeuerwehr im 
Jahr 2007 zu medizinischen Notfällen gerufen und dabei  oft mit extremem 
menschlichem Leid konfrontiert. 60 Mal pro Tag leisten  Rettungsassistenten 
sowie Notärztinnen und Notärzte der Feuerwehr Münster  eine Notfallversorgung 
auf hohem medizinischem Niveau, retten Menschenleben, l indern Schmerzen 
und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche kl inische Behandlung. 
Trotz aller Routine können sich aber auch erfahrene Einsatzkräfte den manchmal 
tragischen Eindrücken nicht entziehen.  
 
Feuerwehr und Rettungsdienst: Näher am Menschen ist  die Stadt Münster 
an kaum einer anderen Stelle ihres Dienstleistungsangebotes.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 3 von 47 
 
 
Einführung: 
Der vorliegende Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster ist keine Chronik der 
Ereignisse, sondern eine kurze Information über die  En twicklung der Aufgaben 
und Tätigkeiten der Stadt Münster in den Bereichen Bra ndschutz, Hilfeleistung, 
Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Der Bericht ist zweigeteilt: 
In Teil I werden die wesentlichen Kenndaten des Jahres 2007 zur Tätigkeit sowie 
zur Entwicklung der Feuerwehr in einem Zahlenspiegel (Seiten 29 und 30) den 
Vergleichszahlen der vorherigen vier Jahre gegenüberge stellt und interpretiert 
(Seiten 16 bis 21). Dieser Teil des Jahresberichtes infor miert über Trends und ist 
Datenbasis für zukünftige Planungen der Feuerwehr Münster. 
In Teil II - ab Seite 30 - sind die Daten des Jahres 2007 detail lierter 
aufgeschlüsselt. Die Darstellung entspricht einer bundeswe iten Empfehlung der 
Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Dieser Datensatz 
wird in fast allen Städten mit einer Berufsfeuerwehr  nahezu identisch erhoben 
und ermöglicht so einen interkommunalen Vergleich der F euerwehren. Teile 
dieses Datensatzes fließen in eine Bundesstatistik ein. 
 
 
Teil I: 
Einleitend werden die markanten Einsätze des Jahres  2007 in Erinnerung 
gerufen. Dabei handelt es sich nur um etwa 1 % der Einsätze im t echnischen 
Bereich bzw. 0,1 % der Gesamteinsatztätigkeit. Die Auflistung zeigt einerseits die 
Vielfalt der Einsatzlagen sowie das breite Anforderung sprofil an eine moderne, 
leistungsfähige Feuerwehr. Andererseits gibt die Über sicht einen Hinweis auf die 
überraschende (?) Häufigkeit von Notfällen auch größere n Umfangs in der Stadt 
Münster, welche oft schon nach kurzer Zeit in Vergessenhei t geraten – oder 
verdrängt werden: 
 
11.01.2007 Es sollten nur die Vorboten dessen sein, was Münster eine Woche 
später erleben muss. Am 11. Januar fegt Orkantief „Franz“  mit 
Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h über Münster hinweg . Am Rektoratsweg 
und an der Schlüterstraße stürzen Bäume um und begrabe n PKW unter sich. An 
der Max-Winkelmann-Straße in Hiltrup droht ein gelocke rter Baum auf ein 
Wohnhaus zu stürzen. Die Feuerwehr kann ihn abtragen, bevor Schaden 
entsteht. Insgesamt rückt die Feuerwehr zu 21 Hilfeleistungen aus. 
Kaum sind die Sturmeinsätze abgearbeitet, wird die F euerwehr zu einem 
schweren Verkehrsunfall nach Handorf gerufen. Beim Abbie gen von der 
Warendorfer Straße in die Handorfer Straße ist ein P KW mit einem Container-
LKW zusammengeprallt. Die Feuerwehr rettet die schwer verletzte PKW-Fahrerin 
aus ihrem zertrümmerten Fahrzeug und versorgt sie rettungsdienstlich. 
 
17.01.2007 Gegen 14 Uhr kommt es in einem Wohn- und G eschäftshaus an 
der Meppener Straße zu einer Gas-Explosion. In der Wohnung eines älteren 
Herrn hat sich vermutlich der Blindstopfen einer stillge legten Gasleitung 
gelockert. Das ausströmende Gas entzündet sich explosionsarti g. Die Fenster 
und Türen der Wohnung werden nach außen gedrückt, in d er Küche bricht ein 
Feuer aus.  Der gehbehinderte Wohnungsinhaber  wird von einer Nachbarin  aus

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 4 von 47 
 
 
der brennenden Wohnung gerettet. Die nach wenigen Mi nuten eintreffende 
Feuerwehr kann den Brand in der Küche nach kurzer Zeit unter Kontrolle 
bringen. Der ältere Herr und ein Passant werden durch den Rettungsdienst 
versorgt und ins Krankenhaus transportiert. 
 
18.01.2007 Chaos mit Ansage : Bereits am Vortag haben die Wetterdienste 
das Sturmtief „Kyrill“ angekündigt. Märkte werden abgesagt, die Schulen geben  
„sturmfrei“. Was dann aber tatsächlich über weite Teile Deutschlands 
hereinbricht, haben die wenigsten erwartet. Die Feuer wehr ist – so gut es geht - 
vorbereitet: In der Leitstelle wurde das Personal ver dreifacht, die Zahl der im 
Dienst befindlichen Einsatzleiter wird verdoppelt. Die  Löschzüge der Freiwilligen 
Feuerwehr werden vorab informiert und der Stadtfeuer wehrverband sagt in 
weiser Voraussicht die für den Abend anberaumte Delegie rtenversammlung ab. 
Statt über Projekte und Finanzen des Verbandes zu bera ten, stemmen sich die 
100 Delegierten gemeinsam mit ihren 600 Kameraden un d Kollegen dem 
Unwetter entgegen und helfen an über 1.000 Einsatzstellen im Stadtgebiet. 
Der deutsche Wetterdienst kündigt für Münster die Sturms pitzen für den späten 
Nachmittag an – und behält recht: Ab 17 Uhr kippen di e Bäume bei 
Windgeschwindigkeiten bis zu 180 km/h am Hindenburgplat z, im Schlossgarten, 
an der Weseler Straße, am Dingbänger Weg und in der  Hohen Ward gleich 
reihenweise um. An der Weseler Straße und an der Ott marsbocholter Straße 
werden PKW von umstürzenden Bäumen getroffen. Zum Gl ück erleiden die 
Insassen in beiden Fällen nur leichte Verletzungen. Am Hindenburgplatz 
vermuten Zeugen, dass ein Radfahrer von einem umgestü rzten Baum getroffen 
wurde. Während die Einsatzkräfte den Bereich absuchen, stürzen unmittelbar 
neben ihnen weitere Bäume um. Selten neigen Einsatzl eiter zu emotionalen 
Formulierungen, doch in diesem Fall findet sich der Ein trag „infernalische Szene“ 
im Einsatzbericht. Am Franz-Hitze-Haus wird durch den S turm ein komplettes 
Flachdach abgehoben. Im Südbad drückt der Wind eine gr oße Glasscheibe ins 
Innere der Schwimmhalle, wo gerade ein Babyschwimmen st attfindet. Alle 
Badegäste kommen mit dem Schrecken davon. Hilfe wird ü berall benötigt. Alle 
Notrufleitungen der Leitstelle sind durchgehend belegt . Viele Anrufer erhalten 
beim Notruf 112 das Besetztzeichen – ein ungutes Gefühl  auf beiden Seiten der 
Leitung. Nach 90 Minuten hat sich der Engpass gelegt, üb er die 16 
Notrufleitungen können alle Notrufe zeitnah abgefragt werden.  
Wie an vielen Stellen im nördlichen und westlichen Bun desgebiet muss die 
Deutsche Bahn auch in Münster den Zugverkehr einstellen.  In Wolbeck stürzen 
drei Bäume auf die Gleise der WLE-Bahn. Ein Güterzug  fährt in die 
Unglücksstelle, während die Einsatzkräfte der Feuerwehr g erade dabei sind, die 
Gleise frei zu räumen. Viele Reisende sitzen am Hauptbahnhof Münster fest. Wie 
bereits ein Jahr zuvor beim „Schneechaos“ öffnet die Feu erwehr den Bunker 
unter dem Bahnhof und richtet gemeinsam mit den Hilfso rganisationen eine 
Betreuungsstelle ein. In der Nacht erhalten die letzte n 18 Fahrgäste, die keine 
Hotelzimmer mehr bekommen haben, beim Deutschen Roten  Kreuz eine 
Notunterkunft. Innerhalb der ersten 24 Stunden arbeit en 400 Einsatzkräfte der 
Feuerwehr und 120 Helfer des Technischen Hilfswerks 940 Einsatzstellen ab.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 5 von 47 
 
 
Die Einsatzlage hält mehrere Tage an. Hinzu kommt, da ss aufgrund der heftigen 
Niederschläge parallel auch die Pegel der Flüsse ansteige n: Zwischen 
Nienberge und Roxel sowie zwischen Kinderhaus und Coerde  sind Aa und 
Kinderbach vollends über die Ufer getreten. Zu kritisch en Situationen kommt es 
hier jedoch nicht. Als am 21.01.2007 das Einsatztagebuch  mit der Abarbeitung 
des Einsatzes Nr. 1.083 geschlossen wird, hat die Feuerweh r Münster einen der 
umfangreichsten Einsätze der Nachkriegszeit hinter sich. 6 .000 Einsatzstunden 
wurden geleistet, die meisten davon ehrenamtlich. Zwei  Einsatzkräfte werden 
leicht verletzt.  
Und doch ist Münster vergleichsweise glimpflich davon geko mmen: 
Deutschlandweit sind 11 Tote zu beklagen. Allein in NRW  kommen zwei 
Feuerwehrmänner ums Leben, 44 werden zum Teil schwer verletzt. 
Zwei Wochen nach dem Sturm liegt eine erste, erschreckende  Bilanz der 
Schäden vor: In Münster hat „Kyrill“ etwa 12.000 Bäu me „gefällt“, davon allein 
10.000 im Bereich der Hohen Ward. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
22.01.2007 Nach einer vorsätzlichen Brandstiftung  in der Tiefgarage eines 
Hochhauses an der Sprickmannstraße fasst die Polizei eine J ugendbande. Die 
14- bis 17-Jährigen gestehen neben der Brandstiftung au ch weitere 
Sachbeschädigungen. 
 
27.01.2007 Feuer in der LWL-Klinik . Vermutlich durch vorsätzliche 
Brandstiftung bricht auf einer psychiatrischen Station de r LWL-Klink Feuer aus. 
Die Berufsfeuerwehr, die mit beiden Löschzügen anrückt , kann das Feuer rasch 
unter Kontrolle bringen. Weder Patienten noch Bedien stete der Klinik werden 
ernsthaft verletzt. 
 
28.01.2007 Auf der Umgehungsstraße verunglückt ein PKW- Fahrer um 04:20 
Uhr in Höhe der Wolbecker Straße schwer. Zur Befreiung muss die Feuerwehr 
schweres hydraulisches Gerät einsetzen.  
 
14.02.2007 Gegen 09:45 Uhr bricht in einer Wohnung d er obersten Etage eines 
viergeschossigen Mehrfamilienhauses an der Osthuesheide Fe uer aus. Beim 
Eintreffen beider Löschzüge der Berufsfeuerwehr und d es Löschzuges 
Angelmodde der Freiwilligen Feuerwehr steht die Wohnung in Vollbrand , 
meterweit schlagen die Flammen aus den Fenstern. Die Einsatzkräfte können ein 
Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen ve rhindern. Zwei 
Personen, darunter eine schwangere Frau, aus der betro ffenen Wohnung 
werden rettungsdienstlich versorgt und ins Krankenhaus e ingeliefert. Der 
Sachschaden wird auf 100.000 € geschätzt.  
 
17.02.2007 Vom Dortmund-Ems-Kanal bei Gelmer wird ge gen 14 Uhr eine 
gekenterte Motoryacht gemeldet. Mit schwerer Schlagseite kann die Besatzung 
noch das rettende Ufer ansteuern. Die Feuerwehr sichert zunächst das Boot mit 
der Seilwinde eines Rüstwagens, anschließend wird die Yacht mit dem 
Mehrzweckboot  der Feuerwehr in den Yachthafen Gelmer geschleppt.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 6 von 47 
 
 
20.02.2007 Auf der Rückfahrt vom Krankenhaus zur Feuer wache entdeckt die 
Besatzung eines Rettungswagens der Berufsfeuerwehr gege n 3 Uhr einen 
Brand in den „Ruderterrassen“ in der Nähe des Bennohauses. Von einem  
Anbau aus hat sich das Feuer über die Fassade auf Gasträu me im 
Obergeschoss ausgebreitet. Die Berufsfeuerwehr rückt mit beiden Löschzügen  
an und kann einen Totalverlust der Gaststätte und ein Übergreifen der Flammen 
auf das Bootshaus mit der wertvollen Vereinsausrüstung verhindern.  
 
03.03.2007 Dramatische Szenen an der Telemannstraße : In der Wohnung 
einer jungen Mutter bricht am frühen Morgen Feuer au s. Vom Balkon im ersten 
Obergeschoss wirft die Mutter ihr 22 Monate altes Kind i n die Arme von 
Nachbarn. Sie selber springt vom Balkon und bleibt eben falls unverletzt. Die 
Feuerwehr rettet drei Personen aus einer Wohnung im zw eiten Obergeschoss, 
denen der Fluchtweg über den Treppenraum aufgrund de r Rauchentwicklung 
abgeschnitten ist. Die Einsatzkräfte der Löschzüge 1 und 2 der Berufsfeuerwehr 
können den Brand schnell unter Kontrolle bekommen. Der Sachschaden beläuft 
sich auf ca. 100.000 €. 
 
11.03.2007 Gegen 20:50 Uhr wird die Feuerwehr zu ei ner Gaststätte an der 
Aegidiistraße gerufen. Eine überhitzte Friteuse hat d ie Küche in Brand gesetzt. 
Über offen stehende Türen ist der Brandrauch in das Tr eppenhaus gezogen und 
hat mehreren Bewohnern die Flucht aus den über der G aststätte liegenden 
Wohnungen unmöglich gemacht. Die Feuerwehr bringt drei Bewohner über 
Drehleitern in Sicherheit . Insgesamt erleiden sechs Hausbewohner und ein 
Gast leichte Rauchvergiftungen. Der Wirt der Gaststätte  hat sich bei ersten 
Löschversuchen Verbrennungen zugezogen und wird ebenfal ls nach 
notärztlicher Versorgung vor Ort ins Krankenhaus transportiert. 
 
21.03.2007 Brisanter Fund in friedlicher Umgebung : Bei Bauarbeiten zur 
Erweiterung des Seniorenwohnheims Klarastift an der An dreas-Hofer-Straße 
wird eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten 
Weltkrieg entdeckt. Teile des Wohnheimes und der benach barten Kaserne sowie 
die Gebäude der Anne-Frank-Schule, der Oberfinanzdir ektion und einige 
Wohnhäuser im Umkreis von 100 Metern werden gegen 14 U hr evakuiert. Nach 
kurzer Zeit kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst der B ezirksregierung die 
Bombe entschärfen. Um 15 Uhr bereits können die Bewohn er in ihre Häuser 
zurückkehren.  
  
24.03.2007 Eine nächtliche Brandserie  hält die Feuerwehr auf Trab und 
beunruhigt die Bürger. Zwischen 02:36 Uhr und 07:13 Uhr werden im Bereich der 
südöstlichen Innenstadt 10 Brandstiftungen verübt. Neben  mehreren 
Müllcontainern gehen auch 2 PKW in Flammen auf. Den g rößten Schaden 
verursacht ein gegen 06:17 Uhr gemeldetes Feuer in den  Räumen eines 
Ruderclubs an der Bennostraße. Im brennenden Bootshaus werden mehrere 
Boote zerstört oder schwer beschädigt. Nach dem Brand vo m 20.02.2007 der 
zweite schwere Schlag für diesen Verein.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 7 von 47 
 
 
12.04.2007 Bei einem Auffahrunfall zwischen zwei LKW  auf der Autobahn A 
1 wird ein LKW-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemm t. Die Einsatzkräfte der 
Berufsfeuerwehr befreien den Mann unter Einsatz hydr aulischer Rettungsgeräte 
aus dem Führerhaus. Nach notärztlicher Versorgung noch an  der Einsatzstelle 
wird er mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. 
 
16.04.2007 Feuer im Tibusstift : In einem Dienstzimmer ist ein Brand 
ausgebrochen. Durch die automatische Brandmeldeanlage wi rd das Feuer sehr 
schnell erkannt und der Feuerwehr gemeldet. Durch das ra sche Eingreifen 
beider Löschzüge der Berufsfeuerwehr kann eine Ausbreit ung des Feuers 
verhindert werden. In dem Dienstraum entsteht ein Schaden von ca. 10.000 €. 
 
25.04.2007 Gegen 16 Uhr sehen Nachbarn an der Stefan -Zweig-Straße in 
Nienberge aus einem Bungalow Rauch aufsteigen. Um 16:04 wird die Feuerwehr 
alarmiert. Als der Löschzug Nienberge der Freiwilligen  Feuerwehr nur vier 
Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eint rifft, steht die Küche des 
Einfamilienhauses in Vollbrand. Das Feuer breitet sich ü ber den Flur auf weitere 
Räume aus. Von Nachbarn erfährt der Einsatzleiter, d ass sich vermutlich noch 
eine Person in dem Haus aufhält. Parallel zur Brandbe kämpfung werden von 
dem zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffenen Löschzug 1  der Berufsfeuerwehr 
Atemschutztrupps zur Personensuche eingesetzt. Im Schlafz immer wird eine ca. 
40-jährige Frau bewusstlos aufgefunden und ins Freie ge bracht. 
Reanimationsversuche bleiben jedoch erfolglos , der Notarzt kann nur noch 
den Tod der Frau feststellen.  
 
25.04.2007 Der Einsatz in Nienberge ist gerade beende t, da gibt es erneut 
Alarm: Am Hafengrenzweg steht gegen 19 Uhr eine 200 m² große Lagerhalle in 
Flammen. Mit 6 Rohren bekämpfen ca. 30 Einsatzkräfte der Beruf s- und der 
Freiwilligen Feuerwehr den Brand. Zwei Personen, die  sich in der Halle 
aufgehalten hatten, erleiden Rauchgasvergiftungen und  werden 
rettungsdienstlich versorgt. Ein Übergreifen der Flamme n auf andere Gebäude 
kann die Feuerwehr verhindern. 
 
05.05.2007 Am Sternbusch steht am späten Nachmittag d er Dachstuhl eines 
Wohnhauses in Brand . Das Feuer ist vermutlich in einem angebauten 
Wintergarten ausgebrochen, während die Bewohner nicht zuhause waren. Als 
Nachbarn auf das Feuer aufmerksam werden, hat es bereits auf den Dachstuhl 
übergegriffen. Beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr un d der Löschzug Geist 
der Freiwilligen Feuerwehr sind im Einsatz und können  das Feuer schnell unter 
Kontrolle bringen. Dennoch ist der Schaden mit rund 150.000 € erheblich. 
 
12.05.2007 In einem aufwändig restaurierten Wohnhaus einer alten Hofstelle 
am Wilhelmshavenufer bricht gegen Mittag vermutlich a ufgrund eines defekten 
Elektrogerätes Feuer aus. Die Bewohner der betroffenen  Erdgeschosswohnung 
sind beim Einkauf. Als der Nachbar im Obergeschoss den Br andrauch bemerkt, 
kann er nur noch fluchtartig das Haus verlassen und alar miert von einem 
Nachbarhaus aus die Feuerwehr.  Aufgrund der Rauchentwicklung  und der Hitze

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 8 von 47 
 
 
ist das Feuer schwer zu lokalisieren. Nachdem die Flamme n gelöscht sind, 
offenbart sich der eigentliche Schaden: Durch Brandrauch und Hitze sind die 
beiden, gerade neu bezogenen Wohnungen unbewohnbar geworden. Der 
Sachschaden wird auf 200.000 € geschätzt. 
 
02.06.2007 Innerhalb von vier Stunden ereignen sich zwei schwere 
Verkehrsunfälle: Gegen ein Uhr in der Nacht kommt es im Kreuzungsbere ich 
Grevener Straße / Bröderichweg zu einen Zusammenstoß zwischen einem PKW  
und einem Großraumtaxi. Der 21-jährige PKW-Fahrer w ird in seinem Fahrzeug 
eingeklemmt. Die Feuerwehr befreit den lebensbedrohl ich Verletzten unter 
Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät. Der junge Fahr er, sein Beifahrer 
sowie ein Fahrgast aus dem Taxi werden von zwei Notärzt en und den 
Besatzungen von drei Rettungswagen versorgt und ins Kra nkenhaus 
transportiert. 
Gegen fünf Uhr am frühen Morgen ereignet sich dann a uf der Autobahn A 1 ein 
spektakulärer Unfall: Ein betrunkener Autofahrer verur sacht einen Auffahrunfall. 
Dabei wird ein Oldtimer-Lieferwagen von einem Anhän ger auf die 
Gegenfahrbahn der Autobahn geschleudert. Ein PKW-Fahr er auf dieser 
Fahrbahn fährt nahezu ungebremst in den auf der Seit e liegenden Oldtimer. 
Beim Eintreffen der Feuerwehr steckt der PKW bis zur Hä lfte im Aufbau des 
Lieferwagens. Drei Verletzte werden rettungsdienstlich versorgt und ins 
Krankenhaus transportiert.  
 
10.06.2007 Wieder eine Brandserie:  Im Stadtteil Coerde werden in kurzen 
Abständen an sieben Stellen insgesamt 10 Mülltonnen in Brand gesetzt. In zwei 
Fällen hat das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr b ereits auf Gebäude 
übergegriffen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr kann aber in allen Fällen 
Schlimmeres verhindern. 
 
13.06.2007 Auf der Bundesstraße 54 zwischen Nienberge un d Altenberge gerät 
ein LKW-Zug ins Schleudern und durchbricht die Mittelschutzplanke. Nach einem 
Überschlag bleiben Zugmaschine und Anhänger auf der Sei te liegen und 
blockieren beide Richtungsfahrbahnen. Entsprechend den A bsprachen zwischen 
dem Kreis Steinfurt und der Stadt Münster rücken die Fe uerwehren aus Münster 
und Altenberge parallel aus. Der Fahrer des LKW wird schwer verletzt  und 
noch an der Unfallstelle vom Notarzt behandelt. Die A ufräumarbeiten dauern bis 
in die Abendstunden. 
 
21.06.2007 Wieder ein schwerer LKW-Unfall : Auf der Abfahrt von der 
Autobahn A 1 auf die A 43 in Richtung Wuppertal komm t ein mit Schrott 
beladenen LKW vermutlich wegen überhöhter Geschwindigke it von der 
Fahrbahn ab, kippt um und rutscht über den Grünstreifen  in ein Wäldchen am 
Rande der Autobahn. Beim Eintreffen der Feuerwehr i st der Fahrer mit einem 
Arm unter dem umgestürzten Führerhaus eingeklemmt. Di e Feuerwehr leitet 
seine Befreiung auf zwei Wegen ein: Während der Feue rwehrkran in Stellung 
geht, um das Führerhaus anzuheben, schneiden andere Ei nsatzkräfte mit der 
Motorsäge die Sträucher zurück und versuchen, mit Schaufe ln das Erdreich 
unter dem LKW zu entfernen, um den Arm frei zu lege n. Beide Aktionen führen 
zum Erfolg:  Während der Kran den LKW  anhebt,  können  andere  Einsatzkräfte

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 9 von 47 
 
 
den Arm stabilisieren, der durch den Unfall fast vollstä ndig amputiert wurde. Der 
Verletzte wird während des gesamten Vorgangs von Rettu ngsassistenten und 
einem Notarzt der Berufsfeuerwehr versorgt und nach seiner Befreiung 
transportfähig gemacht. Danach wird er in die Unfallchi rurgie der 
Universitätsklinik transportiert, wo aufgrund der Voranm eldung durch die 
Leitstelle alle erforderlichen Fachärzte bereit stehen. 
 
27.06.2007 „Albtraum in der Nacht“ übertitelt eine Tageszeitung ihren Bericht 
über einen nächtlichen Unfall auf der Autobahn A 1: Um 01:14 Uhr rast ein 
Sattelschlepper in eine Baustelle am Autobahnkreuz Mün ster-Süd. Durch die 
Wucht des Aufpralls wird eine Straßenkehrmaschine auf e ine Fräsmaschine 
geschleudert. Die Fräsmaschine wird 75 Meter durch die Lu ft katapultiert. Der 
Maschinenführer stürzt von der Fräsmaschine und wird unter  der umgestürzten 
Kehrmaschine eingeklemmt. Ein anderer Bauarbeiter erle idet schwere 
Schädelverletzungen. In einem weiteren LKW, den der Sattelschlepper gerammt 
hat, wird der Fahrer ebenfalls schwer verletzt. Nur de r Unfallverursacher kommt 
mit leichten Verletzungen davon. Die Feuerwehr rückt m it 14 Fahrzeugen und 38 
Einsatzkräften, Rettungsassistenten und Notärzten an. Wäh rend zwei Arbeiter 
sofort rettungsdienstlich versorgt werden können, müssen sich die Einsatzkräfte 
erst mühsam einen Weg zu dem eingeklemmten Mann bahnen . Die Zeit drängt, 
denn der Mann ist lebensgefährlich verletzt. Es beginnt  ein Wettlauf mit dem 
Tod. Mit dem Feuerwehrkran wird die Kehrmaschine angehobe n, um an den 
eingeklemmten Arbeiter heranzukommen. Zu seiner Befrei ung aus den 
Trümmern muss weiteres schweres Gerät eingesetzt werden. G erade noch 
rechtzeitig erreichen die Rettungsassistenten und der Not arzt den Patienten und 
können seine Vitalfunktionen stabilisieren. Er überlebt , doch muss ihm später im 
Krankenhaus ein Bein amputiert werden. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
16.07.2007 Schwerer Verkehrsunfall auf der Mecklenbecker S traße: Zwei 
Baustellen-LKW stoßen frontal zusammen.  Beide Fahrer werden in ihren 
Führerhäusern eingeklemmt und schwer verletzt. Ein LKW -Fahrer kann unter 
Einsatz „konventioneller“ hydraulischer Rettungsgeräte b efreit werden. An dem 
zweiten LKW kommen zusätzlich der 45-Tonnen-Kran sowie d ie Seilwinde des 
Rüstwagens zum Einsatz. Mit schwersten Verletzungen werden beide Männer an 
den Rettungsdienst übergeben und noch vor Ort von Not ärzten versorgt, bevor 
sie ins Krankenhaus transportiert werden. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
  
26.07.2007 Um 19:16 Uhr wir der Leitstelle der Feuer wehr ein Dachstuhlbrand 
am Hansaring gemeldet. Als die ersten Kräfte der Feuerwache 2 eintr effen, 
schlagen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des viergeschossige n 
Wohngebäudes. Das Feuer droht auf die Dachkonstruktionen  der benachbarten 
Gebäude überzugreifen. Die Alarmstufe wird auf „Feuer 2“ erhöht. Der Löschzug 
1 der Berufsfeuerwehr sowie die Löschzüge Altstadt und  Geist der Freiwilligen 
Feuerwehr rücken zur Verstärkung an. Mehrere Atemschutzt rupps bekämpfen 
das Feuer, welches in der Dachgeschosswohnung heftig wütet,  von innen. Auf 
der Straße gehen parallel drei Drehleitern in Stell ung, um den Feuerübersprung 
auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Um das Feuer auch  auf der 
Gebäuderückseite bekämpfen zu können, verlegen die Einsat zkräfte eine          
B-Leitung  durch  ein  Restaurant   im Erdgeschoss  des  Nachbargebäudes  und

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 10 von 47 
 
 
nehmen vom Hinterhof aus ein B-Rohr vor. Nach einer S tunde ist das Feuer 
unter Kontrolle, nach einer weiteren Stunde endgülti g gelöscht. Der Schaden in 
dem gerade erst renovierten Gebäude ist erheblich. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
09.08.2007 Mit einem Donnerschlag kündigt sich gegen 07 :00 Uhr ein 
Starkregen an, der mit Niederschlägen von bis zu 36 Litern pro Qu adratmeter 
innerhalb von zwei Stunden zahlreiche Keller, vorwiegend im Kreuzviertel, unter  
Wasser setzt. An der Maximilianstraße drücken die Wasserma ssen die schwere 
Betonplatte eines Abwassersammlers aus der Verankerung, beim 
Landschaftsverband dringt Wasser in den Serverraum der Computeranlage ein 
und an der Gartenstraße stehen Räume eines Kindergarte ns bis zu 60 cm hoch  
unter Wasser. Insgesamt rücken die Löschzüge der Freiwill igen Feuerwehr und 
der Berufsfeuerwehr zu 40 Einsatzstellen aus.  
 
11.09.2007 Auf dem Albersloher Weg kurz vor der Einmü ndung zum Otto-
Hersig-Weg verunglückt gegen 03:00 Uhr ein Autofahrer  und prallt gegen einen 
Baum. Der  PKW fängt Feuer , der Mann kann sich aus eigener Hilfe nicht 
befreien. Beherzt eilen Nachbarn zur Unfallstelle und  ziehen den schwer 
Verletzten aus dem brennenden Autowrack. Kurze Zeit spä ter trifft auch die 
Feuerwehr mit Löschfahrzeug und Rettungsdienst ein. Do ch auch der Notarzt 
kann dem jungen Mann nicht mehr helfen, er verstirbt noch an der Unfallstelle.  
 
18.09.2007 Kleine Ursache, große Wirkung:  Der Schwelbrand in einer 
Deckenleuchte im Bereich der Chirurgie der Raphaelsklini k führt zur Auslösung 
der automatischen Rauchmelder. Beide Löschzüge der Beru fsfeuerwehr rücken 
an. Die Rauchentwicklung lässt nach, nachdem die Stromzuf uhr abgeschaltet ist. 
Die Feuerwehr braucht nicht mehr tätig zu werden. Wie  wichtig gleichwohl das 
„Großaufgebot“ der Feuerwehr bei einer Brandmeldung aus einem Krankenhaus 
ist, wird sich 12 Wochen später beim Brand im Alexianer -Krankenhaus am 
19.12.2007 bestätigen.  
 
21.09.2007 Bei Forschungen im Institut für organische Ch emie der Universität 
gerät ein chemischer Versuch außer Kontrolle : Vermutlich aufgrund eines 
technischen Defektes der Dosiereinrichtung gelangt Dichlo rmethan in einem 
Erlenmeyerkolben mit Natrium und Toluol in Verbindun g. Natrium und Chlor 
können explosionsartig miteinander reagieren. Die Insti tutsmitarbeiter rufen die 
Feuerwehr zur Hilfe, da die unplanmäßig entstandene chemische Mischung nicht 
mehr kalkuliert werden kann. Doch auch die Feuerwehr kommt an ihre 
Grenzen: Gegen die möglicherweise entstehenden Stichflammen i st 
Schutzkleidung vorhanden, nicht jedoch gegen die befür chtete Splitterwirkung 
bei einer Explosion. Und das Gemisch hat es „in sich“. Di e Chemiker der Uni 
warnen vor Erschütterungen und Bewegungen der Flüssigkei t in dem 
Glaskolben. Das Gemisch muss auf dem kürzesten Weg aus dem G ebäude. 
Über das Landeskriminalamt werden Sprengstoffexperten  der Polizei 
angefordert. Während diese sich aus Düsseldorf auf den W eg nach Münster 
machen bereitet die Feuerwehr die „Entsorgung“ vor. Vor der Außenfassade des 
Gebäudes, direkt unter dem Fenster des Labors im zweiten  Stockwerk, wird ein 
Abfallcontainer postiert, im Innern des Gebäudes und au f dem Hof werden 
Speziallöschmittel  in  Stellung  gebracht,  denn mit  Wasser  darf  zunächst nicht

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 11 von 47 
 
 
gelöscht werden. Auch dadurch könnten heftige Reaktionen  ausgelöst werden. 
Ein Polizist in Splitterschutzkleidung greift schließlich das Gefäß mit der 
brisanten Mischung mittels einer Spezialzange und lässt d ie gefährliche Fracht 
aus dem Fenster in den Container fallen. Ein erster kle iner Feuerball schießt aus 
dem Container hervor. Nachdem sich die Chlorverbindung en am Natrium 
„ausreagiert“ haben, wird das restliche Natrium durch ge zielte Wasserzugabe 
„umgesetzt“. Für alle Beteiligten ein imposantes Schausp iel und für die 
Feuerwehrleute eine unerwartete Schulstunde im Fach „G efährliche Stoffe und 
Güter“. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
17.10.2007 Großalarm bei der WESTFALEN AG . Im Bereich der 
Acetylenabfüllung im Werk Gremmendorf an der Heidestr aße explodiert gegen 
11:30 Uhr die Armatur eines Prüfstandes. Der Prüfstan d und mehrere 
Acetylenflaschen geraten in Brand. Die Feuerwehr rückt nach einem festgelegten 
Alarmplan mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Die Lage ist kompliziert 
und nicht ungefährlich: Einerseits muss verhindert werde n, dass sich das Feuer 
auf benachbarte Gebäude ausbreitet, anderseits dürfen d ie Flammen an den 
brennenden Gasflaschen nicht gelöscht werden, da sich d as Gas sonst 
unkontrolliert ausbreiten und erneut entzünden könnte . Während der erste 
Löschangriff mit Wasserwerfern aufgebaut wird, evakuier en andere Einsatzkräfte 
das Firmengelände und die Nachbarschaft im Umkreis von 10 0 Metern. Die 
Besatzung eines Rettungswagens versorgt einen Arbeiter, der sich bei 
Löschversuchen verletzt hat. Die Einsatzleitung weiß, da ss bei 
Wärmebeaufschlagung von außen im Innern von Acetylen flaschen 
Zersetzungsprozesse in Gang gesetzt werden können. In der  Folge können die 
Gasflaschen explodieren. Bei der Überprüfung der betr offenen Flaschen 
bestätigt sich die Befürchtung: Mehrere Flaschen haben si ch deutlich erwärmt, 
sie müssen mit großen Wassermengen gekühlt werden. Über e ine Entfernung 
von 600 Metern wird Löschwasser aus einer leistungsfähig en Hydrantenleitung 
am Albersloher Weg zum Werksgelände gefördert. Aus zwei  Wenderohren von 
Drehleitern und 5 Wasserwerfern regnen pro Minute 8. 000 Liter Wasser auf den 
Schadenbereich. In enger Abstimmung mit der Polizei wi rd die Evakuierung der 
Nachbarschaft in einem Umkreis von 300 Metern vorbereite t. Da die Lösch- und 
Kühlmaßnahmen Erfolg zeigen, muss die Evakuierung aber  nicht mehr 
durchgeführt werden. Um 15:00 Uhr ist die Lage unter Kontrolle, die 
Kühlmaßnahmen müssen aber noch die gesamte Nacht hindur ch aufrecht 
erhalten werden. Beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr  sowie aller 20 
Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Münster kommen im Verlauf des 
Geschehens mit 328 Einsatzkräften und 44 Fahrzeugen zum Einsatz. Erst 24 
Stunden nach dem ersten Alarm rückt die letzte Einheit  ab. Einer der größten 
und gefährlichsten Einsätze in der Geschichte der Fe uerwehr Münster  ist 
beendet. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
18.11.2007 Gegen 21:30 Uhr wird der Leitstelle ein Bauernhofbrand an der 
Wiedaustraße im Ortsteil Loevelingloh gemeldet. Beim Eintreffen der Löschzüge 
Loevelingloh und Amelsbüren steht ein großer Teil de s alten Hofes bereits in 
Vollbrand. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wird  eine über 1.000 Meter 
lange Schlauchleitung zum  Dortmund-Ems-Kanal  aufgeb aut.  Unter  Einsatz 
von 7 C- und B-Rohren  sowie  einem  Wenderohr der Drehleiter  wird das Feuer

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 12 von 47 
 
 
bekämpft. Das Wohnhaus und ein direkt angebautes Stallge bäude können nicht 
mehr gerettet werden. Der Feuerwehr gelingt es jedoch  ein Übergreifen der 
Flammen auf weitere Gebäude der Hofanlage zu verhin dern. Beide Löschzüge 
der Berufsfeuerwehr sowie Einheiten der Löschzüge Loev elingloh, Amelsbüren, 
Hiltrup, Mecklenbeck und Roxel sind mit 70 Einsatzkräften vor Ort.  
 
17.12.2007 Wohnungsbrand im Herzen von Hiltrup : Gegen Mitternacht wird 
die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfa milienhaus an der 
Marktallee gerufen. Die Einsatzkräfte vom Löschzug Hiltr up treffen als erste ein 
und können einen fast bewusstlosen Mann aus der Wohnung r etten. Das Feuer 
ist nach kurzer Zeit gelöscht. Der Sachschaden liegt bei ca. 10.000 €. 
 
19.12.2007 Um 09:26 Uhr löst die automatische Brandmel deanlage des 
Alexianer-Krankenhauses Feueralarm aus. Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung 
rücken beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie der Lösch zug Loevelingloh 
der Freiwilligen Feuerwehr aus. Die Kräfte vom Löschzug Loevelingloh treffen als 
erste am Einsatzort ein. Im Keller des Hauptgebäudes brennt ein Matratzenlager. 
Dichter Brandrauch dringt aus dem Keller. 120 Patienten und Bediensteten ist 
die Flucht über den Haupttreppenraum versperrt . Im Keller wird eine Person 
vermisst, an einem Fenster im zweiten Obergeschoss rufen Me nschen um Hilfe. 
Aufgrund des Lageberichtes von der Einsatzstelle löst de r Einsatzleiter der 
Berufsfeuerwehr, der sich noch auf der Anfahrt befin det, über Funk „Alarmstufe 
4“ aus. 103 Einsatzkräfte sind nun mit 38 Fahrzeugen im A nmarsch auf das am 
Stadtrand gelegene psychiatrische Krankenhaus. Ein Löschan griff durch den 
Haupteingang muss auf dem Kellerabgang aufgrund der grossen Hitze 
abgebrochen werden. Von einem Innenhof aus werden Kel lerfenster 
eingeschlagen und das Feuer so bekämpft. Zwei Bedienstete  der 
Krankenhausverwaltung werden über eine dreiteilige Sch iebleiter aus einem 
Büro gerettet und mit einer Rauchgasvergiftung dem R ettungsdienst übergeben. 
Alle Geschosse des betroffenen Klinikgebäudes werden von A temschutztrupps 
der Feuerwehr nach zurück gebliebenen Personen abgesucht . Die anfangs 
vermisste Person – ein Patient – wird unversehrt auf de m Klinikgelände 
angetroffen. Alle übrigen Personen haben das Gebäude über Notausgänge 
verlassen können. Das Feuer kann nach 45 Minuten unter K ontrolle gebracht 
werden. Den reinen Brandschaden beziffert die Feuerwe hr mit ca. 30.000 Euro. 
Die Reinigung des Gebäudes von den starken Russablagerungen aber kostet ein 
Vielfaches dieser Summe. Das Feuer wurde vermutlich von einem geistig 
verwirrten Patienten gelegt. Siehe auch FOTO in der Heftmitte. 
 
27.12.2007 Auf der Davertstraße in Amelsbüren schleud ert gegen 22:15 Uhr 
ein mit zwei Männern besetzter PKW gegen einen Baum. Fahrer und Beifahrer 
werden in dem Autowrack eingeklemmt  und müssen mit schwerem 
technischem Gerät befreit werden. Neben der Berufsfeu erwehr sind die 
Löschzüge Amelsbüren und Loevelingloh im Einsatz. Beide  Männer können 
gerettet werden.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 13 von 47 
 
 
Trainieren für den Ernstfall: 
Trotz der Vielzahl gravierender Schadensereignisse ist d och immer nur ein Teil 
der Einsatzkräfte an der Gefahrenabwehr beteiligt. Damit jeder und jede jederzeit 
auf jedes Ereignis vorbereitet ist, heißt es üben – üben – üben:  Neben den 
regelmäßigen Übungen in den einzelnen Löschzügen werd en auch größere 
Gemeinschaftsübungen abgehalten: 
05.06.2007 Gemeinschaftsübung der Löschzüge Häger-Uhlenb rock und 
Sprakel: Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem G ewerbebetrieb am 
Haus Uhlenkotten. 
17.08.2007 Gemeinschaftsübung der Löschzüge Nienberge, Gievenbeck und 
Häger-Uhlenbrock: Feuer in einer Kindertagesstätte. 
17.09.2007 Gemeinschaftsübung der Löschzüge Kinderhaus un d Sprakel: 
Menschenrettung und Brandbekämpfung auf einem landwirt schaftlichen 
Anwesen sowie Löschwasserförderung über lange Wegstrecken. 
30.09.2007 Leistungsnachweis des Stadtfeuerwehrverbandes auf dem Gelände 
der BASF-Coatings AG: 15 Löschgruppen der Freiwillige n Feuerwehr Münster 
üben den Aufbau eines Löschangriffs mit Löschschaum. 
13.10.2007 Großübung der Feuerwehr und der Hilfsorga nisationen: Bei einem 
simulierten Brand im Schulzentrum Kinderhaus wird die Zusammenarbeit der 
Rettungsorganisationen geübt. Neben den Löschzügen Kind erhaus, Altstadt, 
Gelmer und Kemper der Freiwilligen Feuerwehr sind au ch Sanitäter des DRK 
und des MHD beteiligt. Die Berufsfeuerwehr erprobt zugleich das Einsatzkonzept 
für einen Massenanfall von Verletzten. 
20.10.2007 Gemeinschaftsübung der Löschzüge Hiltrup und Amelsbüren: 
Menschenrettung und Brandbekämpfung auf einem landwirt schaftlichen 
Anwesen. 
10.11.2007 Gemeinschaftsübung der Löschzüge Amelsbüren u nd Loevelingloh 
am Haus Amelsbüren: Rettung mehrerer Personen nach ein er Kohlenmonoxid-
vergiftung. 
 
 
Verantwortung auch über Münster hinaus:  
Die Nachwirkungen des Sturms „Kyrill“ holen die Feuerwehr Münster schon drei 
Monate später wieder ein: Durch die riesigen Mengen an  Totholz in den Wäldern 
und die Trockenheit im April ist auch in NRW die Wald brandgefahr extrem 
gestiegen. Die Landesregierung stellt für die Waldbra ndbekämpfung aus der Luft 
an der Lützow-Kaserne in Handorf vier große Löschwassera ußenlastbehälter 
bereit, die bei Bedarf von schweren CH 53-Transporthu bschraubern der 
Bundeswehr aufgenommen werden können. Das „Bodenpersona l“ zur 
Bedienung der Behälter stellt die Feuerwehr Münster, zu den Zeiten, die nicht 
von den Bediensteten des Instituts der Feuerwehr (IdF) des Landes NRW 
abgedeckt werden können. Nur wenige Wochen nach der Ein weisung in die 
Technik gibt es den ersten Alarm: Am 02.05.2007 stehen  im Sauerland bei 
Meschede ca. 30.000 m² Waldfläche in Brand. Aufgrund des Windbruchs sind die 
Waldwege für Löschfahrzeuge nicht passierbar.  Die  Bezirksregierung Arnsberg

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 14 von 47 
 
 
fordert die Löschwasseraußenlastbehälter aus Münster an. Am Flughafen 
Dortmund werden die Behälter gefüllt und dann im Pe ndelverkehr zum Brandort 
geflogen. Die Feuerwehr Münster stellt das Bodenperson al und unterstützt die 
Hubschrauber-Crew bei deren erstem Einsatz als „fliegende Feuerwehr“.  
 
 
Investitionen: 
Die Erneuerung der Infrastruktur der Feuerwehr Münster  konnte in 2007 
weitergeführt werden: 
• Am 21.08.2007 fasst der Ausschuss für Umweltschutz und Bau wesen den 
Errichtungsbeschluss für die Erweiterung und Grundsanier ung des 
Feuerwehrgerätehauses Angelmodde. Die Bauarbeiten be ginnen noch im 
Jahr 2007. 
• Im Rahmen der Haushaltsberatungen stimmen Rat und Ve rwaltung der 
Grundsanierung des Feuerwehrgerätehauses Wolbeck im Jahr 2008 zu.  
• Am 12.12.2007 beschließt der Rat der Stadt Münster de n Neubau des 
Feuerwehrgerätehauses Gievenbeck in den Jahren 2008 und 2009.  
• Die Grundsanierung der Sanitäranlagen der Hauptfeue rwache kann im 
Jahr 2007 weitgehend abgeschlossen werden. 
• Bei der Berufsfeuerwehr werden ein neues Wechsellade rfahrzeug, ein 
Fahrzeug für Kleineinsätze sowie 2 Krankentransportfahr zeuge in Dienst 
gestellt. 
 
 
Neue Vertragsgrundlagen im Rettungsdienst: 
• Krankentransport: Die im Jahr 2007 erfolgte Ausschreibung der 
Durchführung von qualifizierten Krankentransporten du rch die Stadt 
Münster hat sich bewährt. Alle vier in Münster ansässigen privaten 
Hilfsorganisationen haben Gebote abgegeben und waren fachlich 
qualifiziert. Das Deutsche Rote Kreuz sowie der Arbeite r-Samariter-Bund 
konnten ihre langjährige Mitwirkung fortsetzen. Aufgru nd der 
Wirtschaftlichkeit der Angebote wechselte die Mitwirkung  als dritte 
beteiligte Organisation von der Johanniter Unfall-Hil fe auf den Malteser 
Hilfsdienst. 
• Notarztdienst: Durch neue rechtliche EU-Vorschriften zur Arbeitszeit von 
angestellten Ärzten kann das Universitätsklinikum Münster d ie 
Personalgestellung für die Notarzteinsatzfahrzeuge nich t mehr zu den 
alten Konditionen leisten und bittet, das Vertragsver hältnis kurzfristig 
aufzulösen. Die Feuerwehr Münster nutzt die Gelegenhe it, den 
Notarztdienst insgesamt neu zu organisieren. Seit Oktob er 2007 besteht 
kein Personalgestellungsvertrag mehr mit einem einzeln en Krankenhaus, 
sondern mit interessierten und qualifizierten Ärztinne n und Ärzten werden 
Werkverträge über eine freiberufliche Mitwirkung in d er Notfallrettung der 
Stadt Münster geschlossen. Die neue Organisationsform in  Münster hat 
Vorbildcharakter und stößt bundesweit auf großes Interesse.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 15 von 47 
 
 
Feuerwehr in der Gesellschaft: 
 
• Auf einem Kongress im Rahmen der Fachmesse IPOMEX in de r Halle 
Münsterland beteiligt sich die Feuerwehr Münster am 17. 04.2007 mit 
einem Fachvortrag zur Situation des Katastrophenschutzes in 
Deutschland. 
• Die Wohnungsgesellschaft Münsterland (WGM) rüstet sämtlich e der 6.800 
in ihrem Bestand befindlichen Wohnungen mit Rauchmelde rn aus. Die 
Aktion startet im September 2007 und wird von der Feu erwehr Münster 
fachlich begleitet. 
• Durch Vermittlung der Pfarrgemeinde St. Ida erhält die Caritas in Münsters 
polnischer Partnerstadt Lublin von der Feuerwehr Münste r einen 
ausgemusterten Krankentransportwagen. In Lublin sollen mit dem 
Fahrzeug Behindertentransporte ausgeführt werden.  
• „Good Bye“ sagte das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwe hr Münster den 
britischen Streitkräften anlässlich der letzten britischen Militärmusikschau 
am 02.12.2007. 
 
Junge Leute – lange Tradition:  
 
Die Feuerwehr Münster ist eine junge Truppe – und das seit dem Jahr 1871, dem 
Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr. Kein Wunder also, dass auch im Jahr 
2007 einzelne Einheiten runde Geburtstage feiern können: 
• Am 24. März 2007 feiert der Löschzug Kemper sein 100 -jähriges Jubiläum 
mit einem Festball. Die Gäste werden mit einem Film über „Land und 
(Feuerwehr)Leute“ aus dem Ortsteil überrascht. Das Jubiläum des 
Löschzuges gibt dem Vermessungs- und Katasteramt der Stad t Münster 
den Anstoß, den Ortsnamen „Kemper“ wieder in den Stad tplan 
aufzunehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger freuen sich , ihre Heimat 
nach vielen Jahren wieder „schwarz auf weiß“ dokumentiert zu sehen. Im 
August stellt sich der Löschzug im Rahmen eines Tages der o ffenen Tür 
der Bevölkerung vor.  
• Der Löschzug Hiltrup kann im Jahr 2007 auf sein 115-jä hriges Bestehen 
zurückblicken und gibt der Bevölkerung mit einem Info-Ta g im Juni 
Gelegenheit, sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 16 von 47 
 
 
Welche Erkenntnisse sind aus den Ereignissen und st atistischen Daten 
abzuleiten? 
Katastrophenschutz: 
• Die markante Zunahme der technischen Hilfeleistungen, w ie sie in der 
Grafik 1 zum Ausdruck kommt, bestätigt nicht nur die Prog nosen der 
Klima- und Katastrophenforscher, sondern muss als „Fieberkurve“ für 
den Katastrophenschutz der Stadt Münster  interpretiert werden: Die 
Extremwetterlagen, bei denen in kurzer Zeit sehr vie le Bürgerinnen und 
Bürger in Not geraten und Hilfe anfordern, nehmen a n Häufigkeit und 
Intensität zu. Die gegenüber den Durchschnittswerten nah ezu 
verdoppelten Einsatzzahlen in den Jahren 2002, 2004 u nd 2007 sind 
jeweils innerhalb von 24 Stunden entstanden.   
Münsters Bürgerschaft, Politik und Verwaltung muss akzeptie ren, dass bei 
solchen Schadensereignissen der Versorgungsbedarf die Kap azitäten der 
Gefahrenabwehr übersteigt. Daraus folgt, dass die Feuer wehr auch mit 
Unterstützung aller übrigen örtlichen Hilfsorganisation en nicht in der Lage 
ist, allen Hilfeersuchen sofort und umfassend nachzukommen . Eine 
Unterstützung aus den unmittelbar benachbarten Landkrei sen ist 
grundsätzlich möglich und wurde auch bereits praktiziert.  Doch immer 
häufiger sind diese Gebietskörperschaften selbst vom gleich en 
Schadensereignis betroffen. Während des Sturms Kyrill waren in NRW die 
meisten kreisfreien Städte und Landkreise nicht in der L age, Einsatzkräfte 
für die überörtliche Hilfe abzustellen. Die Gesetzeslag e in NRW sieht 
somit auch konsequenter Weise vor, dass die Kreise und k reisfreien 
Städte als untere Katastrophenschutzbehörden die Gefah renabwehr bei 
Großschadensereignissen planen und zunächst einmal selbst Vo rsoge 
treffen, bevor auf die Ressourcen der Nachbarn zurückgegriffen wird. 
• Der bei Extremwetterlagen regelmäßig zu verzeichnen de Eingang 
zahlreicher paralleler Notrufe macht es dringend erfo rderlich, die 
gemeldeten Notlagen nach Prioritäten zu ordnen, um d ie begrenzten 
Ressourcen sinnvoll einsetzen zu können. Voraussetzung daf ür ist aber 
vor allem eine vollständige Erfassung der Notrufe. Kyr ill hat hier einen 
Engpass offenkundig werden lassen: Da der Sturm bereits viele Stunden 
zuvor angekündigt war, konnte die Feuerwehr bei der T elekom eine 
gezielte Beobachtung der Auslastung des Notrufes 112 in Auftrag geben. 
Die Auswertung ergab, dass trotz mehr als 1.000 abgefr agter Notrufe die 
Leitstelle der Feuerwehr für einige Anrufer über ein en Zeitraum von mehr 
als einer Stunde nicht zu erreichen war. In den ersten 30 Minuten konnte 
nur gut ein Drittel aller eingehenden Notrufe abgef ragt werden. Es muss 
als Glück bezeichnet werden, dass offensichtlich kein schwerer Notfall 
oder auch ein Feuer durch diesen Engpass nicht oder ver zögert gemeldet 
werden konnte.  
• Ereignisse wie der Sturm Kyrill sind selten. Auf der e inen Seite können sie 
daher nicht Maßstab sein, für die alltägliche Vorhaltu ng von Personal und 
Gerät, auf der anderen Seite aber zwingen sie alle Ve rantwortlichen, die 
Vorsorgemaßnahmen zu überprüfen und ggf. neue Maßstäb e zu 
definieren.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 17 von 47 
 
• Die Vielzahl der Notrufe und Einsätze brachten die L eitstelle der 
Feuerwehr an ihre technischen, räumlichen und personell en Grenzen. Da 
die Wetterdienste bereits Stunden zuvor auf den Sturm  hingewiesen 
hatten, konnte die personelle Besetzung der Leitstelle  ohne Probleme von 
5 auf 15 Personen verdreifacht werden. Doch die Räumlichkeiten erlauben 
nur das geordnete Arbeiten von fünf Notruf-Disponente n und zwei 
koordinierenden Führungskräften. Eine Behelfs-Abfrage d es Notrufes an 
weiteren fünf Plätzen musste in abgelegene Räumlichkeit en verlegt 
werden. Für die stabsmäßige Arbeit einer Feuerwehr-E insatzleitung sind 
die aus dem Jahr 1970 stammenden Räumlichkeiten der Leit stelle nicht 
ausgelegt. Die geordnete Abarbeitung der Notrufe nach Prioritäten und die 
Koordination der zahlreichen Einsatzkräfte sind unter  diesen Umständen 
extrem erschwert und stellen eine hohe psychische und physi sche 
Belastung für die Bediensteten der Leitstelle dar. Die  Feuerwehr Münster 
hatte daher bereits im Jahr 2004 den Neubau einer Lei tstelle für den 
städtischen Haushalt 2005 angemeldet und hofft nun, im  Jahr 2009 mit 
dem Neubau beginnen zu können.   
• Bei Großschadensereignissen werden kurzfristig viele Helfe r benötigt. Hier 
kommt das System der Ehrenamtlichkeit in der Gefahrenab wehr 
besonders deutlich zur Wirkung. Einerseits kann in sehr kur zer Zeit ein 
großes Kontingent an Helferinnen und Helfern aktivier t werden, 
andererseits verursachen die Helfer im Verhältnis zu hau ptamtlichen 
Einsatzkräften nur einen Bruchteil der Kosten. So stehen  in Münster 
neben 280 Beamten der Berufsfeuerwehr mehr als 650 E insatzkräfte der 
Freiwilligen Feuerwehr in 20 Löschzügen sowie weitere ca. 500 
ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei den private n Hilfsorganisationen 
und beim Technischen Hilfswerk zur Verfügung.  
• Mit der zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung ist die 
Feuerwehr Münster in der Lage, ein breites Spektrum mö glicher 
Schadensereignisse abzudecken. Die weitgehend standardisie rte 
Ausrüstung aller Löschzüge erlaubt einen flexiblen Ein satz der Einheiten 
im gesamten Stadtgebiet und bei allen denkbaren Einsat zlagen. Die 
Erfahrungen der letzten Jahre haben aber auch gezeig t, dass es 
ausreichender Reserven bedarf, um lang andauernde Einsätze bewältigen 
zu können. Die Reservehaltung z.B. von Motorkettensäge n und 
Tauchpumpen soll daher in den kommenden Jahren noch weit er erhöht 
werden. 
 
 
Brände: 
• Die Häufigkeit von Bränden ist über einen längeren Z eitraum betrachtet 
nahezu konstant und bewegt sich um einen Wert von 500 p .a., wie die 
Grafik 1 auf Seite 27 zeigt. 
• In Relation zur Größe der Stadt und im Vergleich mi t anderen 
Großstädten ist die Häufigkeit von Bränden in Münster e her 
unterdurchschnittlich. Auch die Zahl der Brandtoten (eine in 2007) liegt

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 18 von 47 
 
seit Jahren kontinuierlich unter dem statistischen Bundesdu rchschnitt von 
einem Opfer je 100.000 Einwohner und Jahr. 
• Die Zahl der Großbrände ist eher rückläufig, wie Graf ik 2 zeigt. In Münster 
ist die Trendwende im Jahr 1998 eingetreten. In diesem  Jahr hat die 
Feuerwehr nach umfangreichen Organisationsänderungen un d einer 
personellen Aufstockung ein neues Löschzugkonzept umgesetzt, welches 
sich an bundesweiten Standards orientiert und zu besser ka lkulierbaren 
Personalstärken im Einsatz geführt hat.  
Diese im Kern erfreuliche Entwicklung darf aber nicht da rüber hinweg 
täuschen, dass sich auch in Münster in jedem Jahr gefährliche  Brände 
ereignen, wie die Brände bei der Westfalen AG am 17 .10.2007 und im 
Alexianer-Krankenhaus am 19.12.2007 zeigen. Es reicht daher nicht, die 
Ressourcen einer Feuerwehr auf die alltäglichen Ereigni sse 
abzustimmen. Eine Feuerwehr muss in der Lage sein, auch seltenen aber 
regelmäßig auftretenden Großbränden wirkungsvoll ent gegentreten zu 
können.  
• Immer wieder wird die Feuerwehr mit einer Häufung von Bränden in 
kurzen Zeiträumen konfrontiert. Das, was nach der „nat ürlichen“ 
Wahrscheinlichkeit eigentlich nur höchst selten passieren dü rfte, tritt 
mehrmals im Jahr ein: Vorsätzliche Brandstiftungen von Mülltonnen, 
Holzverschlägen aber auch PKW und Kellerräumen. So z.B . am 24.03. 
und 10.06.2007. Die Taten haben das, was man mit „Dum men-Jungen-
Streichen“ umschreiben könnte, bei weitem überschritten,  denn sehr oft 
besteht die Gefahr, dass das Feuer auf Gebäude übergrei fen und 
Menschen gefährden könnte. Für die Feuerwehr heißt das,  dass an 
jedem Ort und jeder Zeit Reserven für plötzliche Einsa tzhäufungen 
vorhanden sein müssen. Den Innenstadt-Löschzügen der Fre iwilligen 
Feuerwehr Münster kommt hier eine besondere Bedeutung zu.  
• Die größte Wahrscheinlichkeit, von einem Feuer betroff en zu werden, 
besteht weiterhin bei Bränden im privaten Bereich. Hi erbei ist das Risiko 
eines gefährlichen Feuers in den verdichteten Wohngebie ten der 
Innenstadt am größten. Zum einen besteht hier die grö ßte Gefahr der 
vertikalen Brandausbreitung auf höher gelegene Stockwe rke, zum 
anderen sind die Bewohner der oberen Stockwerke häufig auf die 
Rettung über Drehleitern der Feuerwehr angewiesen. R isiko erhöhend 
wirkt sich dabei die Verkehrssituation in den Wohngebiet en der 
Innenstadt aus: Oft schränkt der „ruhende Verkehr“ die 
Bewegungsflächen für die Feuerwehr ein. In manchen Fäl len reicht ein 
einzelnes verkehrswidrig abgestelltes Fahrzeug, um der F euerwehr die 
Anfahrt zum Unglücksort zu erschweren oder unmöglich zu machen. 
• Risiko mindernd wirken sich Rauchwarnmelder aus, welche 
Entstehungsbrände zuverlässig detektieren und die Menschen  
insbesondere im Schlaf vor der drohenden Gefahr warnen . Mehrere 
schwere Wohnungsbrände wurden im Jahr 2007 auch in Mün ster durch 
private Rauchwarnmelder verhindert. Von den mehr als 500 Bränden 
hätten zahlreiche verhindert werden können, wenn die Wohnungen durch 
Heimrauchmelder geschützt gewesen wären.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 19 von 47 
 
• Die Zahl der Brandalarmierungen – und damit die Hä ufigkeit, mit der die 
Löschzüge ausrücken - ist etwa doppelt so hoch, wie die tatsächliche 
Zahl der Feuer, da viele Brandalarmierungen auf Feh lauslösungen von 
automatischen Brandmeldeanlagen (BMA) zurückzuführen si nd. Dass 
trotz einer stetig steigenden Zahl von BMA die Zahl d er Fehlauslösungen 
mit ebenfalls ca. 500 p.a. nahezu konstant bleibt, ist a uf strenge 
Vorgaben und die Überwachung der Anschlussbedingungen f ür BMA 
durch die Feuerwehr Münster zurückzuführen. 
 
Technische Hilfeleistungen: 
• Das Spektrum der technischen Hilfeleistungen wird zuneh mend durch die 
Folgen der Extremwetterlagen geprägt. Unter den 2.4 96 technischen 
Hilfeleistungen des Jahres 2007 sind 1.217 Sturmeinsätze verzeichnet, 
von denen allein 1.083 auf den Sturm Kyrill zurückzu führen sind. Neben 
heftigen Stürmen treten auch Starkregenereignisse imme r häufiger auf, 
die in manchen Fällen nur Teilbereiche des Stadtgebie tes betreffen, dort 
aber erhebliche Schäden anrichten. Zu den daraus zu zi ehenden 
Konsequenzen wurde am Anfang dieses Abschnitts unter 
„Katastrophenschutz“ berichtet. 
 
Notfallrettung:  
• Mit 21.324 Einsätzen in der Notfallrettung stellt d er in 2007 zu 
verzeichnende Wert nicht nur einen absoluten Höchststan d dar, sondern 
bestätigt auch den Trend der vergangenen Jahre, nach d em der 
Versorgungsbedarf der Bevölkerung stetig steigt. 
• Für die Planung der Vorhaltung im Rettungsdienst sin d dabei nicht nur die 
absoluten Werte, sondern auch die relativen Veränder ungen zu den 
Vorjahren von Interesse. Aus der Entwicklung der Fallza hlen der letzten 
15 Jahre (siehe Grafik 3 auf Seite 28) kann abgeleitet  werden, dass die 
durchschnittliche jährliche Zunahme um ca. 4% in den letz ten beiden 
Jahren mit etwa 5,5 % noch intensiver ausgefallen ist.  
• Die Kapazitätsreserven, die mit der Einrichtung der R ettungswachen in 
den Ortsteilen Mecklenbeck und Kemper im Jahr 2001 geschaf fen 
wurden, sind aufgebraucht. Mit der Fortschreibung des 
Rettungsdienstbedarfsplanes wird die Feuerwehr Münster die Ausweitung 
der festen Besetzung von Rettungswagen auf den Feuer - und 
Rettungswachen vorschlagen. Die bisherige Praxis, nach der  die 
zusätzlichen Rettungsdienst-Einsätze mit Personal aus der  gemeinsamen 
Personalreserve für den feuerwehrtechnischen Dienst und d en 
Rettungsdienst abgewickelt werden, hat zunehmend zu Ein schränkungen 
in den Bereichen Brandschutz und technische Hilfeleistung  geführt. Durch 
Personalzusetzung im Rettungsdienst muss hier einem Qualitätsverlust im 
Brandschutz rechtzeitig begegnet werden.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 20 von 47 
 
Notarztdienst: 
• Analog zum Anstieg der Notfallrettungen entwickeln sich  auch die 
Fallzahlen bei den Notarzt-Einsätzen. Auch wenn der überproportionale 
Anstieg vom Jahr 2006 zum Jahr 2007 um 11,39% auf aktu ell 5.074 
Einsätze noch nicht als Trend interpretiert werden darf , so ist doch über 
einen Zeitraum von 15 Jahren ein durchschnittlicher Ans tieg von 5% pro 
Jahr als Planungsgrundlage gesichert. Daraus ist auch bei den 
Notarzteinsätzen ein stetig steigender Versorgungsbedarf  der 
Bevölkerung abzuleiten, auf den mittelfristig mit ein er Ausweitung der 
Vorhaltung reagiert werden muss. 
 
Krankentransport:  
• Die Zahl der qualifizierten Krankentransporte hatte im Jahr 1998 mit einem 
Wert von über 20.000 einen Höchststand erfahren. Seit  dem nimmt die 
Zahl kontinuierlich ab und liegt im Jahr 2007 aktuell b ei einem Wert von 
12.383. Ursächlich für den generellen Trend sind seit mehreren Jahren die 
Änderungen bei der ärztlichen Verordnung der Krankent ransporte. Zum 
einen wirken sich die Genehmigungen nach dem 
Personenbeförderungsgesetz für den „Liegendtransport von Fahrgästen“ 
aus, bei denen im Gegensatz zum qualifizierten Kranken transport des 
Rettungsdienstes das Personal der „Liegend-Taxen“ keine 
rettungsdienstliche Ausbildung benötigt. Zum anderen ma cht die immer 
frühere Verlegung von operierten Patienten, insbeso ndere aus 
ambulanten Operationspraxen in Einrichtungen der Nachs orge oder auch 
zwischen Kliniken den Einsatz von Rettungswagen erforder lich. Diese 
Entwicklung führt zu den rückläufigen Zahlen bei den Krankentransporten. 
• Der bis 2005 zu verzeichnende kontinuierliche Rückgang der qualifizierten 
Krankentransporte scheint gestoppt. Die Transportzahlen der Jahre 2006 
und 2007 deuten auf eine Stabilisierung der Werte au f dem aktuellen 
Niveau hin. In den kommenden Jahren werden keine wesent lichen 
Änderungen erwartet. Aufgrund der kürzeren Verweilda uer von Patienten 
in den Behandlungseinrichtungen wird das Transportaufko mmen 
insgesamt steigen. Der sich so vergrößernde Markt wird zwa r 
überwiegend durch Liegend-Taxen abgedeckt werden, doch wird auch der 
Anteil der qualifiziert zu transportierenden Patient en ansteigen, so dass 
die absoluten Zahlen im Krankentransport insgesamt konsta nt bleiben 
werden.  
 
Investitionen: 
• Gebäude: Die Substanz der Gebäude der Feuerwehr Münster ist gu t. 
Viele Gebäude sind neu oder von Grund auf saniert. Im  Bereich der 
Freiwilligen Feuerwehr wird das vereinbarte Neubau- und Sanierungs-
Programm umgesetzt. Trotzdem müssen die letzten Löschz üge noch bis 
zum Jahr 2016 warten, bis ihr Feuerwehrgerätehaus dem aktuellen Bedarf 
angepasst wird.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 21 von 47 
 
• Fahrzeug und Geräte: Die Feuerwehr Münster unterhält einen 
Fahrzeugpark von insgesamt 184 Fahrzeugen. Für jeden Fahrzeugtyp 
sind entsprechend der Beanspruchung und jährlichen Fahr leistungen 
Abschreibungs- bzw. Wiederbeschaffungszeiträume festgelegt.  Für die 
überwiegende Zahl der Löschfahrzeuge der Feuerwehr Mü nster beträgt 
die Soll-Laufzeit 20 Jahre. Aufgrund wiederholter Vo rgaben zur 
Konsolidierung des städtischen Haushalts mussten die Laufzei ten zum 
Teil deutlich heraufgesetzt werden. Faktisch kann derzeit  ein 
Löschfahrzeug erst nach einer Laufzeit von ca. 25 Jahren außer Dienst 
gestellt werden. Bei diesem Alter stößt der Erhalt der  Betriebsbereitschaft 
vieler Fahrzeuge an technische und logistische Grenzen, d a einige LKW-
Hersteller Ersatzteile für Fahrzeuge dieses Alters nicht mehr vorhalten.  
 
 
 
Erhaltene Werte von 22 Millionen Euro: 
 
Die geschätzten Brandschäden des Jahres 2007 summieren sich auf rund       
2,2 Millionen Euro. Da bei nahezu allen Bränden dur ch den Einsatz der 
Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf andere Ge bäude oder 
Gebäudeteile verhindert werden konnte, können die du rch den Einsatz der 
Feuerwehr erhaltenen Werte mit rund 22 Mio. Euro ve ranschlagt werden. 
Gemessen am Zuschussbedarf in Höhe von rund 14,5 Mio. Eur o hat sich die 
Feuerwehr Münster im zurückliegenden Jahr – volkswirtschaf tlich betrachtet – 
mehr als amortisiert.  
 
 
Feuerwehr Münster: Eine Dienstleistung der Stadt Münster, hinter der 
Menschen stehen. Zur Feuerwehr Münster gehören: 
• 283 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr 
• 651  Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr 
•   23  zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in d er Feuerwehr Münster 
 als Stadtamt 37 
• 121  Jugendliche in der Jugendfeuerwehr 
• 122  Musikerinnen und Musiker im Musikkorps bzw. im Spiel mannszug  
 der Freiwilligen Feuerwehr Münster 
•   66  Mitglieder der Pensionärsvereinigung der Beruf sfeuerwehr 
• 312  Mitglieder der Ehrenabteilung der Freiwillige n Feuerwehr 
In der Summe 1.578 Personen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in den Dienst 
der Stadt Münster und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt haben.

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 22 von 47 
 
 
Und auch das gibt es - leider: 
 
Es ist der 22.08.2007. Um kurz vor 08:00 Uhr überquert  eine 24-jährige Frau mit 
ihrer dreijährigen Tochter im Kinderwagen den Hohen  Heckenweg auf einem 
Zebrastreifen. Die Fußgängerampel zeigt für die Passan ten „grün“. Es regnet 
stark, die Sicht ist schlecht. Eine PKW-Fahrerin überholt  einen vor ihr stehenden 
Bus und übersieht den unmittelbar dahinter befindliche n Fußgängerüberweg. Mit 
hoher Geschwindigkeit werden Mutter und Kind von dem P KW erfasst. Die 
Feuerwehr rückt mit 2 Notärzten und 3 Rettungswagen an . Mutter und Kind sind 
schwer verletzt, bei dem Kind besteht Lebensgefahr. Die  Unfallverursacherin 
erleidet einen schweren Schock. Die Rettungsassistenten der  Berufsfeuerwehr 
heben das Kind behutsam mitsamt dem zerstörten Kinderwa gen in einen 
Rettungswagen, wo es notärztlich versorgt wird. Paralle l kümmern sich der 
zweite Notarzt und das Team eines weiteren Rettungswage ns um die junge 
Mutter, die schwere Kopfverletzungen erlitten hat. Da s dritte Rettungsteam 
betreut die verzweifelte und geschockte Autofahrerin. Üb er die Leitstelle werden 
für Mutter und Kind die Aufnahmen in Spezialabteilu ngen zweier Krankenhäuser 
vorbereitet. Für die Betroffenen, deren Familienang ehörige und Unfallzeugen 
wird die Betreuung durch Fachkräfte des Krisennotdienste s organisiert. Das 
System „Rettungsdienst“ wird mit allen Facetten gebrauch t – und funktioniert 
hervorragend. Alle Rettungskräfte kämpfen um das Leben  der Opfer und geben 
ihr Bestes.  
 
Kurze Zeit nach dem Einsatz erhält der Leiter der Feu erwehr eine Mail, in 
der sich eine Bürgerin über den Lärm der Einsatzfahr zeuge auf dem Hohen 
Heckenweg beschwert. Auch nachdem ihr per Rückmail die Hintergründe des 
Einsatzes erläutert wurden, besteht sie darauf, zukünfti g nicht mehr durch 
vergleichbare „Geräuschemissionen“ behelligt zu werden, sie könne sich so nicht 
auf ihre Doktorarbeit konzentrieren. 
 
Am Abend dann die Meldung aus den Kliniken: Bei Mutte r und Kind besteht 
keine Lebensgefahr mehr. Diese Nachricht lässt den Ärger vergessen. 
 
 
Münster, im August 2008  
 
 
 
 
Benno Fritzen 
Leiter der Feuerwehr

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 23 von 47 
 
 
 
18.01.2007: Der Sturm „Kyrill“ richtet große Schäden an  FOTO: WN, Oliver Werner 
 
 
 
27.06.2007: Unfall am Autobahnkreuz Süd: Person unter LKW eingeklemmt  
           FOTO: MZ, Helmut Etzkorn

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 24 von 47 
 
 
16.07.2007: Unfall auf der Mecklenbecker Straße: 2 LKW-Fahrer eingeklemmt  
           FOTO: MZ, Helmut Etzkorn 
 
 
 
26.07.2007: Dachstuhlbrand am Hansaring   FOTO: MZ, Helmut Etzkorn

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 25 von 47 
 
 
 
21.09.2007: Entsorgung eines explosiven Chemikaliengemisches am 
          chemischen Institut der Universität   FOTO: MZ, Helmut Etzkorn 
 
 
 
17.10.2007: Explosion bei der Westfalen AG, Heidestraße  FOTO: WN, Oliver Werner

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 26 von 47 
 
 
 
 
19.12.2007: Menschenrettung über tragbare Leitern bei einem Kellerbrand im  
          Alexianer-Krankenhaus   FOTO: MZ, Helmut Etzkorn 
 
 
 
 
Moderne Technik im Einsatz: Elektronische Atemschutzüberwachung im Versuch 
FOTO: MZ, Helmut Etzkorn

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 27 von 47 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grafik 1: Entwicklung der Fallzahlen in den Einsatzbereichen „Brandschutz“ und 
    „Technische Hilfeleistung“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grafik 2: Entwicklung der Fallzahlen bei den Groß- und Mittelbränden 
 
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
1992
1994
1996
1998 2000 2002 2004 2006
Brände Hilfeleistungen Fehlalarme
0
10
20
30
40
50
60
199
2
1994 1996 1998 200
0
2002
2004 2006
Großbrände Mittelbrände Summe G + M

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007               Seite 28 von 47 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grafik 3: Entwicklung der Fallzahlen im Rettungsdienst 
 
 
 
 
 
Grafik 4: Aufkommen (rot) und Abfrage (blau) der Notrufes 112 während 
               der Hochphase des Sturms „Kyrill“ am 18.01.2007 
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
1992 1994
1996
1998 2000 2002
2004 2006
Notfallrettungen Notarzt Krankentransporte

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 29 von 47
             Zahlenspiegel
Ab dem Berichtsjahr 2007 erfolgt die statistische Erfassung nach einem gegenüber den Vorjahren modifizierten System.
Die Daten des Zahlenspiegels weichen daher in einigen Punkten geringfügig von den Daten der vorherigen Berichte ab.
Jahr 2007 2006 2005 2004 2003
Einsätze insgesamt: 37.085 35.153 34.072 35.939 37.126
Brandalarmierungen gesamt: 882 983 860 870 1.050
davon Brände 466 566 497 463 545
           groß 5 11 4 8 10
           mittel 13 25 13 27 30
           klein a. 157 165 180 176 204
           klein b. 291 365 300 252 301
davon Fehlalarme 416 417 363 407 505
           in guter Absicht 373 378 315 361 384
           böswillig 43 39 48 46 121
Hilfeleistungen gesamt: 2.496 1.542 1.624 2.983 1.516
          Menschen in Notlage 210 205 177 200 267
          Tiere in Notlage 58 106 71 95 88
          Betriebsunfälle 0 0 0 0 0
          Einstürze von Baulichkeiten 0 0 0 0 0
          Verkehrsunfälle 43 57 38 26 37
          Verkehrsstörungen 4 4 5 9 11
          Öleinsätze 184 176 115 183 166
          Gefahrguteinsätze 3 5 2 4 0
          Gasausströmungen 19 25 13 18 23
          Wasserschäden 126 75 61 1.324 131
          Sturmschäden 1.217 134 117 140 62
          Sonstige 425 511 841 774 558
          Fehlalarme 207 244 184 210 173
Rettungsdienst gesamt: 33.707 32.628 31.588 32.086 34.560
         Krankentransport** 12.383 12.412 12.443 13.202 15.671
         Notfallrettung 21.324 20.216 19.145 18.884 18.889
         - davon mit Notarzt 5.074 4.601 4.433 4.875 4.816
425 446 322 368 277
           ** einschl. Einsätze der Freiwilligen Hilfsorganisationen  ASB, DRK, JUH
Einsätze der Freiw. Feuerwehr * 1.340 411 280 1.301 274
        davon Brandeinsätze 89 123 101 96 136
        davon Fehlalarmierungen (Brand) 51 64 44 65 42
        davon techn. Hilfeleistungen 1.198 222 135 1.140 94
        davon Fehlalamierungen (Hilfeleistungen) 2 2 0 0 2
Tote: 28 46 49 36 49
       davon bei Bränden 1 1 0 1 2
       davon bei Hilfeleistungen 27 45 49 35 47
gerettete Personen: 207 180 138 244 157
       davon bei Bränden 24 20 10 37 35
       davon bei Hilfeleistungen 183 160 128 207 122
Brandschäden (Mio €) 2,2 2,3 1 , 8 3,3 2,0
* die Einsätze sind in den o. g. Zahlen enthalten
Einweisung psychisch Kranker

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 30 von 47
Jahr 2007 2006 2005 2004 2003
Personal gesamt: 1.200 1.208 1.223 1.218 1.203
Berufsfeuerwehr gesamt: 306 314 310 312 312
  davon Feuerwehrbeamte 283 283 282 283 284
        davon Brandmeisteranwärter 88880
  davon Zivilangestellte und Arbeiter 23 23 28 29 28
Freiwillige Feuerwehr gesamt** 894 894 912 898 891
  davon Einsatzkräfte i.d. Löschzügen 651 644 659 650 642
  davon in der Jugendfeuerwehr 121 126 127 98 116
  davon in Musikzügen 122 124 126 150 133
   ** ohne Ehrenabteilung
Vorbeugender Brandschutz 4.287 4.176 4.135 4.091 3.771
  davon Stellungnahmen 1.533 1.675 1.697 1.735 1.614
  davon Brandschauen 525 405 501 492 502
  davon Sonstiges 1.106 821 739 549 468
  davonSicherheitswachen 509 559 536 624 685
  davon Stellungnahmen im Bereich
  der Kampfmittelüberprüfung 614 716 662 691 502
Teil II:  Die Feuerwehr Münster aufgeschlüsselt nach einer bundeseinheitlichen
            Statistik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF)
Anmerkung: Die Bundesstatistik sieht bei der Numerierung an der 2. Stelle nur gerade Ziffern vor.
         
 1. Schnellinfo
 1.2 Berichtsjahr 2007
 1.4 Name der Stadt Münster
 1.6 Einwohnerzahl 280.199
 1.8 Gesamtfläche 302,92 km²
 1.10.1 Postanschrift der Feuerwehr, Straße Feuerwehr Münster,
York-Ring 25
 1.10.2 Postanschrift der Feuerwehr, PLZ, Ort 48159 Münster
 1.12.1 Telefon 02 51 / 20 25 - 0
 1.12.2 Faxnummer 02 51 / 20 25 - 80 10
 1.14 Leiter der Feuerwehr Ltd. BD Benno Fritzen

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 31 von 47
Aufgabenwahrnehmung  der Feuerwehr
1.16.1 Brandschutz ja
1.16.2 Katastrophenschutz ja
1.16.3 Rettungsdienst ja
1.18.1 Anzahl der Feuerwachen 2
1.18.2 Rettungswachen BF 5
1.18.3 Anzahl der Feuerwehrhäuser FF 20
1.20.1 Personal BF- Einsatzkräfte 283
1.20.2 Personal FF - Einsatzkräfte 651
1.22.1 Zahl der Einsätze Brandbekämpfung 882
1.22.2 Zahl der Einsätze Technische Hilfeleistung 2.496
1.22.3 Zahl der Einsätze Rettungsdienst 33.707
1.22.4 Fehlalarmierungen (Brand / Technische Hilfeleistung) 623
 1.24 Gesamthaushalt der Stadt Münster
648.410.520,00 €
142.419.240,00 €
                                          Summe: 790.829.760,00 
€
 1.26 Gesamthaushalt der Feuerwehr
21.013.510,00 €
3.099.080,00 €
                                          Summe: 24.112.590,00 €
Verwaltungshaushalt ( Ansatz )
Vermögenshaushalt ( Ansatz )
Verwaltungshaushalt ( Ansatz )
Vermögenshaushalt ( Ansatz )

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 32 von 47
2. Strukturbeschreibung des Stadtgebietes
 2.2 Einwohnerzahl 280.199
 2.4 Gebietsgröße                    302,92 km²
 2.6 Flächenbezogene Einwohnerzahl                  925EW / km²
 2.8.1 max. Ausdehnung N - S                      24,40 km 
 2.8.2 max. Ausdehnung W - O                      20,60 km 
 2.10 max. Höhenunterschied                      53,00 m 
 2.12 Wasserflächen                       8,63 km²
Verkehrsinfrastruktur
2.14.1 BAB Länge im Stadtgebiet                     24,50 km
2.14.2 BAB-Zuständigkeit außerhalb                     22,40 km
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege im Stadtgebiet                     65,27 km
2.14.4 Fernverkehrsschienenwege Zuständigkeit außerhalb nein
2.14.5 Bundeswasserstraßen                    25,60 km
2.14.6 U-Bahn nein
2.14.7 S-Bahn nein
2.14.8 Flugplätze nein
2.14.9 Hafen                               ja
2.14.10 Militärische Anlagen                               ja
Sonstige Gefahrenschwerpunkte, z. B. 
2.16.1 Kernkraftwerke innerhalb 25 km                           nein 
2.16.2 Chemieanlagen                               ja 
2.16.3 Klinikum                               ja

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 33 von 47
Flächennutzung gegliedert nach Prozentanteil % km²
2.18.1 Gebäude- und Freiflächen 19,20 58,04
2.18.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen 3,10 9,42
2.18.3 Betriebsflächen 0,40 1,18
2.18.4 Verkehrsflächen 8,50 25,86
2.18.5 Wald-, Moor-, Reb-, Heideflächen, Landwirtschaft 63,70 193,20
2.18.6 Wasserflächen 3,00 8,94
2.18.7 Sonstige Flächen 2,10 6,28
Hilfsfrist
       ( Planungsgrößen ) 
2.20.1 Brandschutz u. Hilfeleistung 8 min. nach AGBF-Bund
2.20.2 Rettungsdienst     ( Stadt / Land ) 8 / 12 min. nach RettG NRW
3. Beschreibung der Feuerwehr
 3.2 Zuständigkeit der Feuerwehr
 3.2.1 Brandschutz / Technische Hilfeleistung                     ja
 3.2.2  Rettungsdienst                     ja
 3.2.3 Katastrophenschutz                     ja
 3.2.4 Zivilschutz                    ja
 3.2.5 Überörtliche Leitstellenzuständigkeit                 nein
 3.2.6 Integrierte Leitstelle Brandschutz,
Katastrophenschutz, Rettungsdienst ja
Sonstige Zuständigkeiten, z. B.
 3.2.7 Sonderabfallbeseitigung                nein
 3.2.8 Ölspurbeseitigung                nein
 3.2.9 Tierkörperbeseitigung ( tote Tiere )                nein
 3.2.10 Deichverteidigung                nein
 3.2.11 Einfangen von Hunden                nein
 3.2.12 Psych KG                   ja

FEUERWEHR MÜNSTER              Jahresbericht 2007 Seite 34 von 47
Erläuterung
Führungsdienste: Mitarbeiter des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes, die
eine besondere Sachgebietstätigkeit und im Einsatzdienst 
Führungsaufgaben wahrnehmen.
Wachabteilungen: Mitarbeiter, die ausschließlich Tätigkeiten im Schichtdienst der
Wachabteilung und keine besonderen Sachgebietsaufgaben
wahrnehmen.
Leitstelle: Mitarbeiter, die stellenmäßig der Leitstelle zugeordnet sind
Rettungsdienst: Mitarbeiter, die ausschließlich Stellenfunktionen des 
Rettungsdienstes wahrnehmen.
Ausbildungsstellen: Mitarbeiter, deren Stellen ausschließlich für die Zeit der 
Laufbahnausbildung zur Verfügung stehen und nicht auf die 
Einsatzstärke angerechnet werden.
 3.12 Soll der zu besetzenden Einsatzfunktionen
Sonn/ Arbeitszeit Personal-
Tag Nach t Feiertag pro Woche fakto r
 3.12.1 Führungsdienste 3 3 3 41
 3.12.2 Wachabteilungen 38 31 31 38,5 / 54,0 1,41/4,23
 3.12.3 Leitstelle 7 5 5 38,5 / 54,0 1,41/4,23
 3.12.4 Rettungsdienst 23 12 12 38,5 / 54,0 1,41/4,23
                    Arbeitszeit pro Woche: durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Schichtdienst
                    Personalfaktor: rechnerischer Personalbedarf zur Besetzung einer Funktionsstelle
 3.14 Anzahl und Stärken von Freiw. Feuerwehreinheiten
       Anlage D
 3.14.1 Anzahl der Einheiten 20
 3.14.2 Gesamtstärke FF 651
 3.14.3 Anzahl der Jugendfeuerw. ( Einheiten ) 6
 3.14.4 Gesamtstärke JF 121
 3.16 Anzahl und Stärke Werkfeuerwehren
 Anzahl der Einheiten  Gesamtstärke
hauptberuflich nebenberuflich  hauptberuflic h     nebenberuflich
 3.16.1 Werkfeuerwehren 2 0 62 60
 3.16.2 Betriebsfeuerwehr nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 35 von 47
 3.2.13 Überprüfung - Feuerwehrschlüsseldepot ja
 3.2.14 Kampfmittelerfassung ja
 3.4 Struktur der Gefahrenabwehr
 3.4.1  Anlage A
Sonstige
 3.6 Anzahl Feuer- und Rettungswachen B F F F W F Träger
 3.6.1 Anzahl Feuer- und Rettungswachen 2 -- 2 --
 3.6.2 Anzahl Rettungswachen 3 -- -- --
 3.6.3 Anzahl Feuerwehrgerätehäuser FF -- 20 -- --
 3.6.4 Anzahl FF im Standort BF -- -- -- --
 3.6.5 Anzahl Löschbootstationen -- -- -- --
 3.6.6 Anzahl RTH-Stationen -- -- -- --
 3.6.7 Flughafenwachen -- -- -- --
 3.6.8 Messewachen -- -- -- --
 3.6.9 Sonstige Wachen -- -- -- --
 3.8 Organigramm des Amtes (Verwaltungsgliederungsplan)
Anlage B
 3.10 Zuordnung der Beschäftigten der BF nach Stellenplan Anlage C
Stand  31.12.2007
h D g D m D Ang.
 3.10.1 Führungsdienste 4 21 12
 3.10.2 Wachabteilungen (WA) 186
 3.10.3 Leitstelle 30
 3.10.4 Rettungsdienst ohne WA
 3.10.5 Technische Dienste (k. Einsatzpers.) 7
 3.10.6 Verwaltung (kein Einsatzpersonal) 5 7
 3.10.7 Ausbildungsstellen 8 4
 3.10.8 Sonstige ( Tagesdienst  ) 22
 3.10.9 Gesamt 4 21 263 18
 3.10.10 nicht besetzt 0
 3.10.11 besetzt durch einsatzuntaugliche
Mitarbeiter 15
Schematisierte Stadtübersichtskarte im Format DIN A 4 mit
Eintragungen der kommunalen Feuer- und Rettungswachen

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 36 von 47
 4. Struktur des Rettungsdienstes
 4.2 Träger des Rettungsdienstes Stadt Münster
 4.4 Träger der Rettungsleitstelle Stadt Münster
 4.6 Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Katastrophenschutz ja
und Rettungsdienst
 4.8 Mitwirkende Organisationen
BF FF HiOrg Sonstige
 4.8.1 Krankentransport X -- X --
 4.8.2 Notfallrettung X -- X --
 4.8.3 Notarztdienst X -- -- --
 4.8.4 RTH -- -- -- --
 5. Struktur des Katastrophenschutzes
 5.2 Die nach dem Zvilschutzgesetz (ZSG) des Bundes vorgesehenen Fachdienste im 
Katastrophenschutz werden in der Stadt Münster von folgenden Organisationen gestellt:
 5.2.1 Brandschutzdienst / ABC - Dienst:
Feuerwehr Münster
 5.2.2 Sanitätsdienst / Betreuungsdienst:  Freiwillige Hilfsorganisationen
 5.2.2.1 (ASB)
 5.2.2.2 Deutsches Rotes Kreuz      (DRK)
 5.2.2.3 Johanniter - Unfall - Hilfe    (JUH)
 5.2.2.4 Malteser Hilfsdienst           (MHD)
 5.2.3 Bergungsdienst:
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
 5.2.4 Ferner wirkt auf Grundlage des Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung
(FSHG) die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in der
Wasserrettung  mit.
 5.4 Zur Leitung der Gefahrenabwehrmaßnahmen bei Katastrophen bzw. Großschadens-
ereignissen hat die Stadt Münster einen Krisenstab sowie eine Einsatzleitung 
gem. FSHG eingerichtet.
Arbeiter - Samariter - Bund

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 37 von 47
 6. Einsatzstatistik
 6.2 Übersicht der Ausrückung
BF u. FF
 u. WF Ges.
 6.2.1 Brände u. Fehlalarme 742 140 339 1.221
 6.2.2 Hilfeleistungen 1.296 1.200 223 2.719
 6.2.3 Rettungsdienst* 33.707 72 33.779
*  Unter Mitwirkung der Freiw. Hilfsorganisationen ASB/DRK/JUH
 6.2.4 Einweisung Psych KG 425
 
 6.4 Brandalarme
BF u. FF
u. WF Ges.
 6.4.1 Gesamt 742 140 339 1.221
 6.4.2 Kleinbrand a 127 30 13 170
 6.4.3 Kleinbrand b 244 47 1 292
 6.4.4 Mittelbrand 6 7 0 13
 6.4.5 Großbrand 0505
 6.4.6 Bei Ankunft gelöscht/ 54 0 0 54
Kontrolle/Bereitstellung              
 6.4.7 Fehlalarmierungen 311 51 325 687
 6.6. Gliederung der Fehlalarme "Brand"
BF u. FF
 u. WF Ges.
 6.6.1 Blinder Alarm 268 49 325 642
 6.6.1.1      davon über BMA 173 26 325 524
 6.6.2 Böswilliger Alarm 43 2 0 45
 6.6.2.1      davon über BMA 34 2 0 36
 6.6.3 Falschalarmier. d.BMA 0000
nur BF BF u. FF nur WF
nur BF BF u. FF nur WF
Art der Ereignisse nur BF BF u. FF nur WF

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 38 von 47
 6.8 Überörtliche Hilfe
 6.8.1 Anzahl der Hilfen auswärts 16
 6.10 Brandmeldungen durch automatische BMA
 6.10.2 Anzahl der tatsächlichen Brände gemeldet durch BMA 11
 6.12 Menschenrettung bei Bränden
 6.12.1 Personen gerettet 14
 6.12.2 Brandverletzte 10
 6.12.3 Brandtote 1
 6.12.4 Fw-Angehörige verletzt 0
 6.12.5 Fw-Angehörige brandtot 0
 6.14 Hilfeleistungsalarme
   nur BF     BF u. FF   nur WF
     BF u. FF 
u. WF Ges.
 6.14.1 Gesamt 1.296 1.200 223 2.719
 6.14.2 Umwelt-,Gefahrstoff
einsch. Ölspuren 158 48 nicht erfasst 206
 6.14.3 Tiere/ Insekten 57 1 nicht erfasst 58
 6.14.4 Einsatz bei Eintreffen
nicht mehr erforderlich
 6.14.5 Fehleinsätze 205 2 nicht erfasst 207
 6.16 Gliederung der Fehleinsätze "Hilfeleistungen"
nur BF BF u. FF nur WF
BF u. FF u. 
WF Ges.
 6.16.1 Blinder Alarm 204 2 nicht erfasst 206
 6.16.2 Böswilliger Alarm 1 0 nicht erfasst 1
 6.16.3 Falschal.d. BMA 0 0 nicht erfasst 0
 6.18 Menschenrettung bei Hilfeleistungen
 6.18.1 Personen gerettet 84
 6.18.2 Verletzte 99
 6.18.3 Tot geborgen 27
 6.18.4 Fw-Angehörige verletzt 0
Fw-Angehörige tot 0

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 39 von 47
 6.20 Rettungsdienst
  nur BF HiOrg
 6.20.2 Krankentransporte 3.974 8.409
 6.20.3 Notfalleinsätze 21.324
davon in Verbindung mit
 6.20.4 NEF 5.074
 6.20.5 RTH
 6.20.6 NAW
 6.20.7 LNA
 6.20.8 Fehleinsätze* 3.946
* in Notfalleinsätzen enthalten
 6.21 Psych KG
 6.21.1 Einsätze nach Psych KG  ( nur BF ) 425
                                                                                              
 6.22 Vorbeugender Brand - und Gefahrenschutz
 6.22.1 Brandschauen und Nachschauen 562
 6.22.2 Stellungnahmen in bauaufsichtlichen Verfahren 528
 6.22.3 Stellungnahmen nach anderen Grundlagen 141
 6.22.4 Beratungen 864
 6.22.5 Sicherheitswachen 509
 6.24 Kampfmittelüberwachung
614
 6.24.1 Auswertung von Baugesuchen/ Information 226
von Bauherren über Kampfmittelverdacht
 6.24.2 Anträge auf Kampfmittelüberprüfung, Stellungnahmen 388
Beratungen, Ortstermine
 7. Fahrzeuge und Geräte Anlagen E 1 und E 2

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 40 von 47
 8. Einnahmen / Ausgabe n
 8.2 Einnahmen ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
Gebühren, Entgelte oder Kostenersatz
 8.2.1  - aus Einsätzen 71.753 8.215.570 0 8.287.323
 8.2.2  - aus Dienstleistungen 121.358 0 0 121.358
 8.2.3  - aus vorbeugendem Brandschutz 11.437 0 0 11.437
 8.2.4  - aus Zuwendungen 440.655 0 30000 470.655
 8.2.5  - sonstige Einnahmen 175.217 307.045 711 482.973
 8.2.6 Spaltensumme: 820.420 8.522.61
5 30.711 9.373.74 6
 8.4 Ausgaben ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
 8.4.1 Personal 12.354.538 5.780.683 521.007 18.656.228
 8.4.2 Betriebskosten, Fahrzeuge 501.717 455.553 0 957.270
 8.4.3 Bauunterhaltung 636.720 120.140 0 756.860
 8.4.4 Investitionen,Fahrzeuge,Geräte 865.685 377.238 1.881 1.244.804
 8.4.5 Investitionen Baumaßnahmen 57.706 0 0 57.706
 8.4.6 Sonstige Ausgaben 407.661 1.771.406 42.738 2.221.805
 8.4.7 Spaltensumme: 14.824.02
7 8.505.020 565.62 6 23.894.673
 8.6 In die Budgetierung des Fachamtes einbezogene Bereich e
BF FF RettD KatS
 8.6.1 Sachkosten X X  -- X
 8.6.2 Personalkosten  --  --  --  --
 8.6.3 Investitonen  --  --  --  --

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 41 von 47
Anlage A

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 42 von 47
Anlage B
37 Feuerwehr
37.0 Amtsleiter Personalrat
37.0.1 Vorzimmer
37.1 37.2 37.2 / ÄLR 37.3 37.4
Abteilung Abteilung Ärztliche Abteilung Abteilung
Verwaltung Einsatz  Leitung Technische Vorbeugender
Rettungsdienst Dienste Brandschutz
37.1.1 37.2.1 37.3.1 37.4.1
Allgemeine Leitstelle Umweltschutz Brandschau
Verwaltung Freiwillige - FW Atemschutz Kampfmittel-
Einsatzvor- Strahlensschutz überprüfung
37.1.2 bereitung Brandschutz-
Rettungs- Alarmpläne erziehung 
dienstab- Katastrophen- und
rechnung schutz, Sicher- Aufklärung
stellungswesen
Selbstschutz
37.2.2 37.3.2 37.4.2
Aus -und Fahrzeuge Brandschutz-
Fortbildung Geräte technische
Werkstätten Gutachten
37.2.3 Geräte- Sicherheits-
Rettungsdienst prüfung wachen
Personal BF
Organisation
Kammer 37.3.3 37.4.3
Tauchwesen Informations- Bauliche
und Angelegenheiten
37.2.3 Kommunikations- Löschwasser-
Wachabteilung technik versorgung
Wachabteilungs- EDV-Koordination
leiter
Organisationsplan Amt 37

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 43 von 47
Anlage C
Amtsbezeichnung Bes.-Gr. Soll Ist
Ltd. Branddirektor A 16 1 1
Branddirektor A 15 1 1
Oberbrandrat A 14 2 1
Brandrat A 13 0 1
Brandoberamtsrat A 13 1 1
Brandamtsrat A 12 10 10
Brandamtmann A 11 10 10
Brandoberinspektor A 10 0 0
Brandinspektor A 9 g D 0 0
Hauptbrandmeister A 9 F n3 30 30
Hauptbrandmeister A 9 83 83
Oberbrandmeister A 8 70 70
Brandmeister A 7 67 67
Brandreferendar
Brandinspektoranwärter
Brandmeisteranwärter 8 8
Feuerwehrbeamte gesamt 283 283
Verwaltungsbeamte
Städt. Oberamtsrat A 13
Städt. Amtsrat A 12
Stadtamtmann A 11 1 1
Stadtoberinspektor A 10
Stadtinspektor A 9
Stadtamtsinspektor/in A 9 2 2
Stadthauptsekretär/in A 8 2 2
Stadtobersekretär A 7
Stadtsekretär A 6
Verwaltungsbeamte 5 5
Zivilangestellte 18 18
Gesamt 306 306
Pensionärsvereinigung der Berufsfeuerwehr  66 Mitglieder

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 44 von 47
Anlage D
 zu
 3.14 Freiwillige Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr, bestehend aus 20 Löschzügen 
Löschzug Albachten 35 FM(SB)
Löschzug Altstadt 36 FM(SB)
Löschzug Amelsbüren 24 FM(SB)
Löschzug Angelmodde 43 FM(SB)
Löschzug Geist 37 FM(SB)
Löschzug Gelmer 26 FM(SB)
Löschzug Gievenbeck 34 FM(SB)
Löschzug Gremmendorf 24 FM(SB)
Löschzug Häger-Uhlenbrock 35 FM(SB)
Löschzug Handorf 27 FM(SB)
Löschzug Hiltrup 40 FM(SB)
Löschzug Kemper 36 FM(SB)
Löschzug Kinderhaus 34 FM(SB)
Löschzug Loevelingloh 32 FM(SB)
Löschzug Mecklenbeck 31 FM(SB)
Löschzug Nienberge 37 FM(SB)
Löschzug Roxel 38 FM(SB)
Löschzug Sprakel 28 FM(SB)
Löschzug Werse-Laer 24 FM(SB)
Löschzug Wolbeck 30 FM(SB)
Gesamt: 651 FM(SB)
Jugendfeuerwehr 121  Mitglieder
Musikkorps 67  Mitglieder
Spielmannszug 55  Mitglieder
Ehrenabteilung 312  Mitglieder
* 32 Mitglieder der BF sind in der Gesamtstärke der Löschzüge enthalten
  15 Gastausrücker sind in der Gesamtstärke der Löschzüge enthalten

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 45 von 47
Anlage D 1
zu
3.16.1 Werkfeuerwehr
Werkfeuerwehr  BASF  Coatings AG 57 FM (SB)
Werkfeuerwehr  Universitätsklinikum  Münster 65 FM (SB)
zu
3.16.2 Betriebsfeuerwehr
Armacell - GmbH    nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 46 von 47
Anlage E 1
 7. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und
der Werkfeuerwehr 
 7.1 Feuerwehrfahrzeuge
Fahrzeugart BF FF Bund * WF gesamt
ELW 1 2 1 3
ELW 2 1 1
ELW - Kdow 3 3 6
LF 8 und LF 8 / 6 8 3 11
LF 16 TS 9 5 14
LF 16 / 12  und LF 20 / 16 3 10 13
LF 24 1 2 3
TLF 16 / 25 2 8 10
TLF 24 / 50 2 1 1 4
GW / sonstige 2 2 4
DLK 23 - 12 3 3 6
GM / TM 1 1
RW 1 1 6 7
RW 1 1 2
GW-W 1 1
GW-Rett 2 2
SW 2000 4 4
FWA / sonstige 2 7 1 10
MZB 2 1 2 5
FwK (450 kN) 1 1
WLF 3 1 4
AB *** 14 1 3 18
FKH 1 1 2
Meß/ Warnfahrzeuge 1 6 7
sonstige PKW 9 9
MTF 8 8
KEF 1 1
GW -LöRü 1 1
LKW 4 3 7
Sonstige 6 3 7 3 19
Gesamt: 74 74 15 21 184
*   Vom Bund zur Verfügung gestellte Fahrzeuge 
**  Abrollbehälter (AB) für:  Atemschutz / Strahlenschutz, Wasser / Öl, Schaummittel, 
Lichtmast, GSG, Mulde, Tank, Sonderlöschmittel, Bau, 
MANV, Kran

FEUERWEHR MÜNSTER               Jahresbericht 2007 Seite 47 von 47
Anlage E 2
 7.2 Rettungsdienstfahrzeuge
Fahrzeugart BF Hilfsorganis. WF Gesamt:
RTW / NAW 14 1 15
        KTW 10 7 17
       NEF 3 3
      Gesamt: 27 7 1 35
 7.3 Gerät
 Gerät BF FF FF EKS WF Gesamt:
 TS 8 / 8 8 26 3 37
 TS 2 / 5 2 0 2
 Stromerzeuger 15 25 40
Elektro-Tauchpumpen 22 58 80
 sonstige Motorgeräte * 49 64 4 117
 Gesamt: 96 173 0 7 276
*   u. a.:  Industriesauger, Motor und Elektrosägen, Mineralölpumpen, Turbinentauchpumpen
              Be- und Entlüftungsgeräte, Spreizer und Schneidgeräte, Hochleistungslüfter

Berichtsvorlage

627 Zeichen

V/0757/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Feuerwehr 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.10.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht
05.11.2008 Hauptausschuss Bericht
05.11.2008 Rat Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
Der Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster wird in der Anlage zur Kenntnis gegeben. 
 
 
i.V. 
 
gez. Heinrichs 
 
 
 
 
 
 
Anlage:
 Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0757/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Fritzen 
Ruf: 
20 25 80 00 
E-Mail: 
FritzenB@stadt-muenster.de 
Datum: 
08.09.2008 
Öffentliche Berichtsvorlage

Beratungsverlauf (3)

25.11.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.12.2008 Hauptausschuss
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.12.2008 Rat
TOP 11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (37)

  • Weseler Straße
  • Heidestraße
  • Stefan-Zweig-Straße
  • Schlüterstraße
  • Max-Winkelmann-Straße
  • Warendorfer Straße
  • Handorfer Straße
  • Meppener Straße
  • Sprickmannstraße
  • Telemannstraße
  • Aegidiistraße
  • Bennostraße
  • Grevener Straße
  • Maximilianstraße
  • Gartenstraße
  • Wiedaustraße
  • Marktallee
  • Mecklenbecker Straße
  • Rektoratsweg
  • Hafengrenzweg
  • Wilhelmshavenufer
  • Bröderichweg
  • Hansaring
  • Albersloher Weg
  • Heckenweg
  • York-Ring 25
  • Umgehungsstraße
  • Wolbecker Straße
  • Haus Uhlenkotten
  • Schlossgarten
  • Davertstraße
  • Haus Amelsbüren
  • Loevelingloh 32
  • Hohe Ward
  • Kinderhaus 34
  • Sternbusch
  • Werse

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0757/2008
Typ
Vorlagen
Datum
16.09.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37