V/1004/2016
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2015 (Beteiligungsbericht 2015)
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Berichtsvorlage
2739 Zeichen
V/1004/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2015 (Beteiligungsbericht 2015) Beratungsfolge 07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 14.12.2016 Rat Bericht Bericht: Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, ei nen Beteili- gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstic h- tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und de m Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. Mit der Vorlage des Beteiligungsberichts 2015 (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzl i- chen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentliche Inhalte eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzeln en Beteiligungen sowie ihrer Bedeutung für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz - und Beteilig ungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n- zahlenset aufgenommen. Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der i nteressierten Öf- fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn - und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s- entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. Vorlagen-Nr.: V/1004/2016 Auskunft erteilt: Herr Scholz Ruf: 492 20 43 E-Mail: ScholzT@stadt-muenster.de Datum: 15.11.2016 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/1004/2016 Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei der „Münster Information“ zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. In Vertretung gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: Beteiligungsbericht 2015
BB2015_endgueltigeFassung
414408 Zeichen
Beteiligungsbericht 2015
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Email: finanzen@stadt-muenster.de
Internet: http://www.muenster.de/
Druck: Eigendruck
Auflage: 250, November 2016
Beteiligungsbericht 2015
3
Inhaltsverzeichnis
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 7
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 7
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 7
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 8
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 8
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 9
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 10
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 10
1.4.1 Beteiligungsmanagement 10
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 11
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 13
2.1 Ausblick auf die Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2015,
Ausblick auf 2016 13
2.3 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 14
2.4 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2015 16
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster 19
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 19
3.2 Münster Marketing 23
3.3 citeq 27
3.4 Theater Münster 31
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 35
4.1 Stadtwerke Münster GmbH 35
4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 41
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45
Beteiligungsbericht 2015
4
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 52
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 56
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH 58
4.4.3 CeNTech GmbH 61
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 64
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 67
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 72
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 75
4.9 IStG gGmbH 78
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 81
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-
Lippe (CVUA-MEL) 83
4.12 AirportPark FMO GmbH 86
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 89
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH 95
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 97
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 99
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH 103
5.1 münsterNETZ GmbH 103
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 106
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 111
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 116
5.3.2 FMO Parking Services GmbH 118
5.3.3 FMO Airport Services GmbH 120
5.3.4 FMO Security Services GmbH 122
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH 124
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 126
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 128
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH 130
5.4 items GmbH 132
5.4.1 items project GmbH 136
Beteiligungsbericht 2015
5
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 139
5.5.1 WLE-Spedition GmbH 142
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 144
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 146
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 148
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG 150
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 153
5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 155
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 158
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 161
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 164
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 166
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 168
5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 170
5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 172
5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 174
6 Sonstiges 177
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 177
6.2 Volksbank Münster eG 181
6.3 Die städtischen Mitgliedschaften 182
6.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 185
7 Anhang 187
Anlage 1: Begriffserläuterungen 187
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 190
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 198
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 199
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis 201
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht 202
Beteiligungsbericht 2015
7
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberich-
tes der Stadt Münster
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Gemeinden
verpflichtet, "einen Beteiligungsbericht zu erstellen,
in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche
Betätigung, unabhängig davon, ob verselbständigte
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des
Gesamtabschlusses angehören, zu erläutern ist." Als
Adressaten des Beteiligungsberichtes werden der Rat
und die Einwohner der Gemeinde genannt.
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster umfasst
unmittel- und mittelbare städtische Gesellschaften
und Beteiligungen. Neben den genannten gesetzl i-
chen "Pflichtinformationen" als wesentlichem Inhalt
wird ein Abriss der wirtschaftlichen Situation der
einzelnen Gesellschaften gegeben. Die Angaben zu
finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligu n-
gen waren teilweise berei ts in den vergangenen
Jahren Gegenstand des Beteiligungsberichtes.
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften basi e-
ren auf den Jahresergebnissen für das Geschäftsjahr
2015. Die Zeitreihenvergleiche umfassen in der Regel
die Jahre 2013 bis 2015.
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und
Beteiligungen
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein -
Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftlicher
und nicht-wirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde.
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 1
GO NRW den Betrieb v on Unternehmen, "die als
Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder
Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die
Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit
der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden
könnte."
Voraussetzung für d ie wirtschaftliche Betätigung der
Gemeinde ist demnach, dass
"1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in e i-
nem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähi g-
keit der Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigw erden außerhalb der Wa s-
serversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des
Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen
einschließlich der Telefondienstleistungen der öffent-
liche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser
und wirtschaftlicher erfüllt werden kann."
Als nicht -wirtschaftliche Betätigung definiert § 107
Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einrichtungen für
die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner
sowie Einrichtungen zum Umweltschutz (insbesond e-
re die Abwasserbeseitigung und Abfallentsorgung).
Für die Zulässigkeit einer wirtschaftlichen Betätigung
in den Bereichen der Strom -, Gas - und Wasserve r-
sorgung hat der Gesetzgeber in § 107 a GO gesonder-
te Regelungen geschaffen.
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesamtheit
aller kommunalen Aktivität en unabhängig von der
wirtschaftlichen Zielsetzung und der Organisation s-
form bezieht, wird die für diesen Beteiligungsbericht
wesentliche privatrechtliche Betätigungsform geso n-
dert in § 108 GO NRW geregelt.
Danach gelten als Voraussetzungen für die Gründun g
einer kommunalen Eigengesellschaft bzw. eines U n-
ternehmens oder die Beteiligung an einem Unte r-
nehmen, dass
- ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfo r-
dert und dieser im Gesellschaftsvertrag der Satzung
oder einem sonstigen Organisationsstatut festg e-
schrieben wird,
- die Wahl der Rechtsform die Begrenzung
der Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten
Betrag gewährleistet,
- die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde
in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Lei s-
tungsfähigkeit steht,
- die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von
Verlusten in unbestimmter oder unange messener
Höhe verpflichtet,
- die Gemeinde einen angemessenen Einfluss,
insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält
und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder
in anderer Weise gesichert wird,
Beteiligungsbericht 2015
8
- das Unternehmen oder die Einrichtung
durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck au s-
gerichtet wird,
- der Jahresabschluss und der Lagebericht
entsprechend den Vorschriften des Handelsgeset z-
buches für große Kapitalgesellschaften bzw. entspr e-
chend den Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt
und geprüft wird,
- bei Unternehmen und Einrichtungen in G e-
sellschaftsform durch Gesellschaftsvertrag oder Sa t-
zung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im
Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge im Sinne
des Handelsgesetzbuches im Anhang zum Jahresa b-
schluss jeweils für jede Personengruppe (Geschäft s-
führung, Aufsichtsrat, Beirat o.ä.) unter Namensne n-
nung die Bezüge angegeben werden,
- bei Unternehmen der Telekommunikati on
im Gesellschaftsvertrag die Haftung der Gemeinde
bzw. des kommunalen Unternehmens auf den Anteil
der Gemeinde am Stammkapital beschränkt ist und
die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite
nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzug s-
konditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften
und Sicherheiten leisten darf.
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 %
kommunalem Geschäftsanteil an einer anderen G e-
sellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert nach §
108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die ausdr ückliche
Zustimmung des Rates.
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt eine
Hauptvoraussetzung kommunaler wirtschaftlicher
Betätigung dar, jedoch wird auch eine betriebswir t-
schaftliche Zielsetzung in den "Wirtschaftsgrundsä t-
zen" des § 109 GO NRW definiert.
Demnach ist die Führung, Steuerung und Kontrolle
der Unternehmen und Einrichtungen so auszuric h-
ten, dass diese "einen Ertrag für den Haushalt abwe r-
fen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen
Zwecks nicht beeinträchtigt wird". Angestrebt wir d
dabei ein Jahresgewinn des Unternehmens, der n e-
ben der für die technische und wirtschaftliche En t-
wicklung des Unternehmens notwendigen Rückl a-
genbildung auch eine marktübliche Verzinsung des
Eigenkapitals ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines
Ertrages für den städtischen Haushalt wird somit
zwar angestrebt, ist aber der öffentlichen Zweckse t-
zung stets nachgeordnet.
1.3 Rechtsformen kommunaler Unter-
nehmen
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmens-
formen
Regiebetrieb
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaftlich
unselbständiger Betriebszweig der öffentlichen Ve r-
waltung. Er besitzt kein eigenes Vermögen. Die recht-
lichen Rahmenregelungen für den Regiebetrieb fi n-
den sich in der Gemeindeordnung. Die Rechnungsl e-
gung erfolgt seit Einführung des Neuen Kommunalen
Finanzmanagements (NKF) mit Hilfe der doppelten
Buchführung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine
Bindung an den Haushaltsplan der betreffenden
Gebietskörperschaft und daher sind die dem Regi e-
betrieb zuzuordnenden Erträge und Aufwendungen
sowie die kassenmäßigen Z ahlungen im Ergebnisplan
bzw. im Finanzplan des gemeindlichen Haushalt s-
plans enthalten. Beispiele für Regiebetriebe der Stadt
Münster sind die Abwasserbeseitigung, das Frie d-
hofswesen und der Rettungsdienst. Es handelt sich
zugleich um kostenrechnende Einrichtungen, die eine
jährliche Gebührenkalkulation und Betriebsabrec h-
nung mit Hilfe eines ausgebauten betriebswirtschaf t-
lichen Kostenrechnungssystems vorlegen. Regieb e-
triebe unterliegen aufgrund ihrer direkten Einbi n-
dung in die Verwaltung der ständigen direk ten Ei n-
flussnahme und Kontrolle.
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen
vermögensmäßig verselbständigten Betrieb mit eig e-
ner Verfassung (Betriebssatzung) und eigenem Rec h-
nungswesen (kaufmännisches Rechnungswesen),
jedoch ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Der Eige n-
betrieb ist wirtschaftlich aus dem Vermögen der
Gemeinde ausgegliedert. Der Eigenbetrieb verfügt
einerseits über besondere Leitungs - und Kontrollo r-
gane (Betriebsleitung und Betriebsausschu ss), unter-
steht andererseits dem Rat und dem/r Oberbürge r-
meister/in als Verwaltungschef/in.
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für öffen t-
liche Einrichtungen in Betracht, die nach kommun a-
lem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche Unterne h-
men gelten. Unte rnehmen, die sich nicht -
wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW betätigen,
können als eigenbetriebs -ähnliche Einrichtungen
geführt werden. Die Stadt Münster besitzt keine
Eigenbetriebe. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Mün s-
ter, Münster Marketing, das Thea ter Münster und
Beteiligungsbericht 2015
9
die citeq sind eigenbetriebsähnliche Einrichtungen,
die entsprechend den Vorschriften über Eigenbetri e-
be geführt werden.
Anstalt des öffentlichen Rechts
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der Grü n-
dung einer Anstalt des öffentlichen Re chts (AöR).
Hierbei handelt es sich um eine Mischform aus E i-
genbetrieb und GmbH. Die Rechtsverhältnisse der
AöR werden gemäß GO NRW durch eine Satzung
geregelt, die die Gemeinde aufstellt.
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der Ve r-
waltungsrat. Die Le itung der AöR obliegt dem Vo r-
stand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht geset z-
lich oder durch die Satzung etwas anderes bestimmt
ist. Der Verwaltungsrat ist für Entscheidungen des
Aufgabenkataloges aus § 114 a Abs. 7 GO NRW z u-
ständig, unterliegt jedoch b ei bestimmten Entsche i-
dungen (Erlass von Satzungen, Beteiligungen) den
Weisungen des Rates der Stadt. Die Weisungsve r-
pflichtung kann durch die Satzung ausgeweitet we r-
den.
Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die Ve r-
bindlichkeiten der AöR unbeschränk t, soweit nicht
Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist.
Die Einflussmöglichkeiten des Rates der Stadt sind
insbesondere durch die Satzungsaufstellung def i-
niert.
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb
Die Begriffe "Betrieb gewerblicher Art (BgA) " und
"Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor darg e-
stellten juristischen Ausgestaltungen der wirtschaftl i-
chen Betätigungsformen zu trennen und haben in
diesem Zusammenhang nur steuerrechtliche Bede u-
tung. Während die privatrechtlichen Unternehmen s-
formen kraft Rechtsform steuerpflichtig sind, greift
die Steuerpflicht für Regie - und Eigenbetriebe nur
insoweit, als diese nicht überwiegend der Ausübung
der öffentlichen Gewalt dienen (Hoheitsbetriebe).
Solche Betriebe werden steuerrechtlich als Betriebe
gewerblicher Art bezeichnet, wenn sie weitere
Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen.
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung der
kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO
NRW ist die Wahl der privatrechtlichen O rganisati-
onsform eingeschränkt. Geeignete Rechtsformen
sind vorrangig die Kapitalgesellschaften wie die G e-
sellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die
Aktiengesellschaft (AG) oder die eingetragene G e-
nossenschaft (eG). Zusätzlich kann sich eine Komm u-
ne a ls Kommanditistin an einer Kommanditgesel l-
schaft (KG) oder GmbH & Co. KG beteiligen.
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsanteile
einer Gesellschaft, so ist diese eine kommunale E i-
gengesellschaft. Sind weitere Körperschaften oder
auch Private an der G esellschaft beteiligt, so spricht
man von einer Beteiligungsgesellschaft. Die Stadt
Münster ist u.a. über die Eigengesellschaft "Stad t-
werke Münster GmbH" an weiteren Gesellschaften
mittelbar beteiligt.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist
eine mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattete
Gesellschaft, an der sich die Gesellschafter mit Einl a-
gen auf das Stammkapital beteiligen, ohne persönlich
für die Schulden der Gesellschaft zu haften. Die G e-
sellschafter können die innere Struktur der Gesel l-
schaft ohne wesentliche Einschränkungen frei regeln.
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafterve r-
sammlung und die Geschäftsführung. Es kann ein
Aufsichtsrat gebildet werden, bei großen Unterne h-
men mit über 500 Beschäftigten ist die Bildung eines
Aufsichtsrates zwingend vorgeschrieben (z.B. Stad t-
werke Münster GmbH).
Aktiengesellschaft
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktiengesel l-
schaft (AG) eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die
Gesellschafter (Aktionäre) erwe rben ihre Rechte
durch die Übernahme von Anteilen des in Aktien
zerlegten Grundkapitals. Für Schulden der Gesel l-
schaft haftet auch hier nur das Gesellschaftsverm ö-
gen. Im Gegensatz zur freien Gestaltung des Gesel l-
schaftsverhältnisses in der GmbH enthält das Aktien-
gesetz umfangreiche bindende Regelungen und
Formvorschriften, so dass für ergänzende Ausgesta l-
tungen des Vertragsverhältnisses der Aktionäre u n-
tereinander wenig Raum bleibt.
Als Organe der AG fungieren die Hauptversammlung,
der Vorstand und der Aufs ichtsrat. Die Beteiligung
einer Gemeinde an einer AG ist gem. § 108 Abs. 4 GO
NRW nur eingeschränkt möglich.
Beteiligungsbericht 2015
10
Eingetragene Genossenschaft
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine jurist i-
sche Person und hat als solche Rechte und Pflichten.
Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine Gesellschaft von
nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Fö r-
derung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer Mi t-
glieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetri e-
bes bezweckt. Eine unmittelbare Inanspruchnahme
der Genossenschaftsmi tglieder für Verbindlichkeiten
der Genossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings
durch Satzung Nachschusspflichten vereinbart we r-
den können. Die Genossenschaft handelt durch die
Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversam m-
lung.
Personengesellschaften
Personengesellschaften wie Offene Handelsgesel l-
schaften (OHG) oder Kommanditgesell schaften (KG)
eignen sich grundsätzlich nicht als Rechtsform eines
kommunalen Unternehmens, da die Gesellschafter
entgegen der Regelung des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO
NRW unbesch ränkt für die Verbindlichkeiten der
Gesellschaft haften. Möglich ist aber die Beteiligung
als Kommanditistin an einer KG oder die Rechtsform
der GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die
Haftung auf eine bestimmte Kapitaleinlage b e-
schränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei der der
persönlich haftende Gesellschafter eine GmbH ist,
deren Gesellschafter in der Regel zugleich Komma n-
ditisten der KG sind. Auf diese Weise wird die Ha f-
tung der Kommune als Gesellschafterin beschränkt.
1.3.3 Wahl der Unternehmensform
Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in der
Form rechtlich selbständiger Gesellschaften wird
dann gewählt, wenn aus organisatorischen, wir t-
schaftlichen oder steuerrechtlichen Überlegungen
die Verselbständigung einer Verwaltungseinheit
vorteilhaft ist. Wesentliche Entscheidungskriterien
für die privatrechtliche Organisationsform sind:
- Beschleunigung der Entscheidungsprozesse
- Markt- bzw. Kundenorientierung
- flexiblere Personalwirtschaft
- Entlastung des städtischen Haushalts
- Beteiligung Dritter
- Verbesserung des Rechnungswesens
- steuerrechtliche Aspekte
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich -
wirtschaftliche Betätigung weitgehend die Form der
Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt. Das
GmbH-Gesetz räumt den Gesellschaftern im Gege n-
satz zum A ktienrecht eine weitgehende Gestaltung s-
freiheit und somit die Möglichkeit der Wahrnehmung
umfassender Rechte gegenüber der Gesellschaft ein.
1.4 Steuerung der Beteiligungen der
Stadt Münster
1.4.1 Beteiligungsmanagement
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abteilung
"Beteiligungsmanagement" gehört die Betreuung der
städtischen Gesellschaften bei der Einhaltung gesel l-
schaftsrechtlicher und kommunalrechtlicher
Bestimmungen, die Begleitung bei steuer - und
finanzwirtschaftlichen Fragestellungen und die Koo r-
dination der finanzwirtschaftlichen Auswirkungen
der geschäftlichen Aktivitäten der einzelnen Gesel l-
schaften auf den städtischen Haushalt. Daneben
stellt die Betreuung und die Information der städt i-
schen Vertreter in den Organen der Gesellschaften
einen Schwerpunkt de s Beteiligungsmanagements
dar.
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das Beteil i-
gungsmanagement die Aufgabe, über die jeweilige
Einzelgesellschaft hinaus Transparenz für den gesa m-
ten Dienstleistungsverbund Stadt Münster zu scha f-
fen.
Die Weiterentwicklung d er früheren "Beteiligung s-
verwaltung" in Richtung eines umfassenden Beteil i-
gungsmanagements und -controllings war nicht z u-
letzt aufgrund der fortschreitenden Verlagerung
"klassischer" städtischer Aufgaben in privatrechtliche
Organisationsformen dringend geboten. Zur Optimie-
rung der Steuerung ihrer Beteiligungen und zur S i-
cherung eines verbesserten Beteiligungscontrollings
hat die Stadt Münster auf gutachterlicher Basis ein
Konzernberichtswesen implementiert. Nach Einfü h-
rung des Konzernberichtswesens wurden Z ielverein-
barungen mit ausgewählten Gesellschaften, in sog e-
nannten "Management -Kontrakten", abgeschlossen.
Für mehrere Beteiligungen stehen aktuell neue A b-
schlüsse an.
Beteiligungsbericht 2015
11
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlu ng
sind die Steuerungs- und Kontrollgremien der Gesel l-
schaften. Hier wird insbesondere über die Beratung
und Genehmigung der Wirtschaftspläne und der
Investitions- und Finanzpläne Einfluss auf die jeweil i-
gen Leistungsprogramme der Gesellschaften g e-
nommen. Daneben gibt es je nach Spezifizierung im
Gesellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehalte
durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellschafterve r-
sammlung.
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt Mün s-
ter" erfolgt die Willensbildung hinsichtlich der Frage,
welche Haltung der städtische Vertreter in der G e-
sellschafterversammlung einnehmen soll, durch den
Rat der Stadt Münster.
Beteiligungsbericht 2015
13
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster
2.1 Ausblick auf die Veränderungen in
der Beteiligungsstruktur 2015, Aus-
blick auf 2016
Der Beteil igungsbericht 2015 basiert auf den A b-
schlüssen der städtischen Gesellschaften bzw. eige n-
betriebsähnlichen Einrichtungen für das Geschäft s-
jahr 2015. Im Folgenden werden die seit Jahresb e-
ginn vollzogenen bzw. eingeleiteten Veränderungen
in der Beteiligungsst ruktur unter dem Aspekt einer
möglichst aktuellen Berichterstattung dargestellt.
• Die Stadtwerke Münster GmbH hat nach
Maßgabe einer Grundlagenvereinbarung ihre Beteil i-
gung an der Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle
Hamm GmbH & Co. KG und dem Gesamtvertrag s-
werk mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31.12.2015
gekündigt.
• Die Energiepark Detmold Verwaltungs -
GmbH wird mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die
alleinige Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
verschmolzen. Im Zuge dieser Verschmelzung kommt
es ebenfalls zum 01.01.2017 zur sog enannten An-
wachsung der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP
DT KG auf die Stadtwerke Münster GmbH. Das Ve r-
mögen der Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT
KG geht auf die Stadtwerke Münster GmbH über.
• Die WLE-Spedition GmbH wird mit Wir kung
zum 01.01.2017 aufgelöst. Die Pflicht der kommun a-
len Gesellschafter der WLE Spedition GmbH zur Auf -
rechterhaltung des öffentlichen Verkehrs als einer
Aufgabe der Daseinsvorsorge wird durch die Liquid a-
tion der Gesellschaft nicht beeinträchtigt.
• Für die zum 01.08.2017 beabsichtige Einfü h-
rung des neuen Westfalen Tarifs, der die bisherigen
fünf ÖPNV -Tarifräume in Westfalen miteinander
verbindet, ist die Umwandlung der bisher als GbR
organisierten Münsterland/Ruhr -Lippe-Tarif in eine
GmbH erforderlich. An dieser GmbH sollen sich die
Stadtwerke Münster GmbH mit einem Stammkap i-
talanteil von 1.000 € beteiligen. Auf der überregion a-
len Ebene innerhalb von Westfalen und für die A b-
stimmung mit dem landesweiten NRW -Tarif ist z u-
sätzlich die Gründung der Westfalen Tarif GmbH
erforderlich, an der sich die Münsterland/Ruhr-Lippe
GmbH mit 10.000 € beteiligen soll.
• An der smartOPTIMO GmbH & Co. KG , die
als eigenständiger Dienstleister zur Bündelung säm t-
licher Aktivitäten im Bereich Zählen und Messen im
Jahre 2008 gemeinsam von der Stadtwerke Münster
GmbH und der Stadtwerke Osnabrück AG geg ründet
wurde, wollen sich eine Reihe weiterer kommunaler
Gesellschafter über Tochterunternehmen mittelbar
beteiligen. Dazu ist beabsichtigt, jeweils geringe,
bislang von der Stadtwerke Münster GmbH bzw. der
Stadtwerke Osnabrück AG gehaltene, Kommandita n-
teile auf die neuen Kommanditisten zu übertragen.
Beteiligungsbericht 2015
14
2.3 Bedeutung der Beteiligungen für die
Stadt Münster
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine Vielzahl
von Aufgaben wahr. Diese reichen von der Verso r-
gung der Bevölkerung mit Energie, der Entsorgung
von Abfällen über die Bereitstellung des Öffentlichen
Personennahverkehrs bis hin zu Angeboten im Ku l-
tur- und Freizeitsektor sowie dem Bau von
Wohnungen, Parkhäusern und die Bereitstellung von
Gewerbeflächen und Büroräumen für Existenzgrü n-
der.
Einen Überblick ü ber die Größenordnung der städt i-
schen Gesellschaften und Beteiligungen geben im
Folgenden einige Unternehmensdaten der großen
und wirtschaftlich bedeutenden städtischen Betei li-
gungen zum Stichtag 31.12.2015:
Beteiligungen
Bilanz-
volumen
in T€
Anlage-
vermögen
in T€
Eigen-
kapital
in T€
Betriebs-
aufwand
in T€
Anzahl
Beschäf-
tigte
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 70.248 52.748 17.174 48.925 390
Münster Marketing 1.283 303 323 3.366 36
citeq 44.796 27.424 7.452 21.469 152
Theater Münster* 9.584 5.855 4.160 24.238 316
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 477.960 332.644 148.275 533.983 956
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH 146.545 107.004 49.591 24.326 159
items GmbH 13.755 4.972 4.274 35.214 156
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 11.071 4.045 9.236 10.387 53
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 34.354 9.542 23.371 10.310 13
Westfälische Bauindustrie GmbH 30.772 27.700 26.811 8.043 13
Wohn+Stadtbau GmbH 265.932 234.182 55.114 38.970 85
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 17.368 13.344 14.710 11.927 139
Summe Beteiligungen 1.123.670 819.762 360.492 771.155 2.469
* Wirtschaftsjahr 2014/2015 des Theater Münster: vom 01.09.2014 bis 31.08.2015
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit
der Einbeziehung der städtischen Beteiligungen in
das gesamtstädtische Leistungsspektrum als "Diens t-
leistungsunternehmen Stadt".
Dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Münster
wird seitens des Beteiligungsmanagements regelm ä-
ßig über die unterjährige Entwicklung des Jahrese r-
folgs in den städtischen Beteiligungen berichtet.
Beteiligungsbericht 2015
15
Das Konzernberichtswesen bezieht sich dabei auf die
vom Rat als besonders steuerungsrelevant
eingestuften Gesellschaften.
Die nachfolgende Tabelle gibt exemplarisch für den
31.12.2015 eine entsprechende Übersicht wieder.
Jahreserfolg 2015 (Stand: 31.12.2015, in T €)
Beteiligungen
Kapital-
anteile
in %
Ergebnis
Ist 2015
T€
Ergebnis
Plan 2015
T€
Ist - Plan
Abw. 2015
T€
Eigenbetriebsähnliche
Einrichtungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 2.343 2.807 -464
Münster Marketing 100,00 13 0 13
citeq 100,00 806 617 189
Theater Münster*** 100,00 70 25 45
Beteiligungsgesellschaften
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 18.756 5.865 12.891
FMO Flughafen Münster /
Osnabrück GmbH* 35,06 -12.806 -11.147 -1.659
items GmbH* 32,19 93 313 -220
Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.788 -2.140 352
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -251 569 -820
Westfälische Bauindustrie GmbH** 1,00 2.812 2.538 274
Wohn + Stadtbau GmbH 100,00 5.890 4.284 1.606
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 45,41 -4.833 -4.350 -483
* Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten.
** Stadtwerke Münster GmbH halten zusätzlich 99% der Anteile.
*** Wirtschaftsjahr 2014/2015 des Theater Münster: 01.09.2014 bis 31.08.2015
In den vorangegangen Beteiligungsberichten wurden
die Verflechtungen mit dem städtischen Haushalt in
Form von Einnahmen und Ausgaben dargestellt. Die
finanziellen Zusammenhänge mit dem städtischen
Haushalt für die Gesellschaften, deren Abschlüsse im
Rahmen des städtischen Gesamtabschlusses konsol i-
diert werden, sind seit dem Beteiligungsbericht 2012
in der Tabelle "Finanz - und Leistungsbeziehungen"
abgebildet.
Für die übrigen, vom Rat der Stadt Münster als ste u-
erungsrelevant eingestufte n, Beteiligungen werden
die Ausschüttungen an die Stadt Münster bzw. die
"Zuschussaufwendungen" (Zuführungen zur jeweil i-
gen Kapitalrücklage der Beteiligung) der Stadt Mün s-
ter in einem ebenfalls neuen Kapitel "Finanz - und
Beteiligungserträge/ -aufwendungen" dargestellt.
Beteiligungsbericht 2015
16
2.4 Übersicht der Beteiligungen zum 31.12.2015
Beteiligungsbericht 2015
17
Beteiligungsbericht 2015 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
19
3 Die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Münster
3.1 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
Rösnerstraße 10 www.awm.stadt-muenster.de
48155 Münster email: awm@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 60 52 - 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entsprechen den
Vorschriften der Gemeindeordnung f ür das Land Nordrhein -Westfalen und werden gemäß der Eigenbetriebsve r-
ordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) g e-
führt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe obliegen die Stadtreinigung inklusive
Winterdienst und Abfallwirtschaft (Sammlung, Transport, Verwertung und Entsorgung von Abfällen im Sinne des
Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umsetzung des kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesa m-
ten Stadtgebiet.
Eines der Kernziele der awm besteht weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheitlichen
Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienstleistungsang e-
bote mit dem hohen Qualitätsstandard der awm.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung:
Patrick Hasenkamp
Betriebsausschuss:
Ludger Steinmann, Ratsherr Vorsitzender
Hans Varnhagen, Ratsherr 1. stellv. Vorsitzender
Heinz Georg Buddenbäumer, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender
Ali Atalan, Ratsherr bis 25.03.2015
Rüdiger Sagel, Ratsherr ab 25.03.2015 bis 16.12.2015
Heiko Wischnewski ab 16.12.2015
Gerhard Joksch, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Hans Neumann, Ratsherr
Mustafa Schat
Karl-Hans Sonnabend
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau
Beteiligungsbericht 2015 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
20
Beschäftigtenvertreter:
Anthony Chapmann
Rainer Eisen
Christian Kaufmann
Karsten Markfort
Hugo Tork
Beratendes Mitglied:
Peter Hemecker bis 25.03.2015
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die wirtschaftliche Lage wird seitens der Betriebsleitung der awm positiv bewertet.
Das Wirtschaftsjahr 2015 schließt mit einem Jahresüberschuss von 2.343 T€ und bewegt sich in Höhe von 464 T€
unter dem Planniveau von 2.807 T€. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.807 T€ (3,45 %) gesun-
ken.
Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 4.465 T€ gestiegen. Die awm waren jederzeit in der Lage
ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Insgesamt bewegte sich die kommunale Abfallwirtschaft weiterhin in einem angespannt en Wettbewerbsverhältnis
mit der privaten Entsorgungswirtschaft. Insbesondere die wirtschaftlich unsichere Situation mit den dualen Syst e-
men bezüglich der Umsetzung der Verpackungsentsorgung führte im abgelaufenen Jahr auch für die AWM zu pra k-
tischen Beeinträchtigungen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
21
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.192 84.188 65.265
II. Sachanlagen 23.906.299 31.827.892 42.189.250
III. Finanzanlagen 10.493.693 10.493.693 10.493.693
Summe Anlagevermögen 34.429.184 42.405.773 52.748.209
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 912.400 1.067.922 1.023.888
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.629.658 5.465.939 6.113.963
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 23.557.197 16.777.367 10.296.545
Summe Umlaufvermögen 30.099.255 23.311.228 17.434.396
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.787 66.174 65.409
Aktiva 64.580.226 65.783.175 70.248.014
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 11.941.533 12.822.591 14.330.574
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.181.688 3.046.679 2.343.376
Summe Eigenkapital 14.623.221 16.369.269 17.173.950
B. Sonderposten
I. Sonderposten aus Überschüssen 790.700 688.392 726.168
II. Sonderposten aus Photovoltaik-Überschüssen 51.258 49.151 57.251
III. Sonderposten Investitionszuschüsse zum AV 45.833 40.333 34.833
Summe Sonderposten 887.791 777.876 818.252
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen 1.906.816 2.000.655 2.303.668
II. Steuerrückstellungen 12.720 33.960 19.180
III. Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 4.071.233 1.388.817 1.354.441
IV. sonstige Rückstellungen 34.319.890 37.209.048 37.508.332
Summe Rückstellungen 40.310.659 40.632.480 41.185.621
D. Verbindlichkeiten 8.758.556 8.003.550 11.070.190
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 64.580.226 65.783.175 70.248.014
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 49.804.626 52.322.024 50.514.991
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 1.841 -12.690 8.051
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.157 13.249 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.216.050 5.040.642 3.387.287
- davon Gebührenrückstellungen (nachrichtlich) 200.595 2.682.416 34.376
5. Summe betriebliche Erträge 53.030.674 57.363.225 53.910.329
6. Materialaufwand 24.432.025 26.958.496 19.389.259
7. Personalaufwand 16.639.281 17.348.737 18.551.658
8. Abschreibungen 4.025.371 4.195.245 5.745.592
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.632.267 4.235.829 5.238.011
10. Summe betriebliche Aufwendungen 49.728.944 52.738.307 48.924.520
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 3.301.730 4.624.918 4.985.809
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 230.302 206.143 99.342
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.292.104 1.685.289 2.674.290
14. Finanzergebnis -1.061.802 -1.479.146 -2.574.948
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.239.928 3.145.772 2.410.862
16. Steuern 58.240 99.093 67.486
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.181.688 3.046.679 2.343.376
Beteiligungsbericht 2015 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
22
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 321 329 358
Weiblich 30 30 32
Insgesamt 351 359 390
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 19 24 27
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
2013 2014 2015
Erträge 8.285 T€ 8.830 T€ *
Aufwendungen 6.054 T€ 4.451 T€ *
* Die Daten für 2015 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 671 T€ 1.179 T€ 1.493 T€
Aufwendungen des städtischen Haushalts - - -
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 22,6% 24,9% 24,4%
Liquidität 2. Grades 4,9 3,8 2,5
Umsatzrentabilität 4,4% 5,8% 4,6%
Personalintensität 33,5% 32,9% 37,9%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die awm planen für das Wirtschaftsjahr 2016 bei Erträgen von 57.472 T€ und Aufwen dungen von 54.139 T€ einen
Jahresüberschuss von 3.333 T€.
Die Gebühren der Abfallabfuhr und der Straßenreinigung werden in 2016 nicht erhöht. Es ist geplant, für den biol o-
gischen Teil der Restabfallbehandlungsanlage 2 Energieanlagenelektroniker, 1 Elektrof achkraft und 2 Schlosser und
Anlagenbediener einzustellen. Für den mechanischen Teil der Restabfallbehandlungsanlage sollen 2 Helfer sowie
1,5 Reinigungskräfte neu eingestellt werden. Für Verwaltungsaufgaben in den neuen Anlagen soll eine halbe Stelle
neu besetzt werden
Für das Wirtschaftsjahr 2016 werden insgesamt Investitionen in Höhe von 15.702 T€ prognostiziert. Unter anderem
ist vorgesehen, in die Errichtung abfallwirtschaftlicher Anlagen 9.940 T€ zu investieren.
Beteiligungsbericht 2015 Münster Marketing
23
3.2 Münster Marketing
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Münster Marketing
Klemensstraße 10 www.tourismus.muenster.de
48143 Münster email: tourismus@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 492-27 10
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und Stärkung von Mün s-
ter im Wettbewerb der Städte und Regionen durch Instrumente des Stadtmarketings und alle den Betrieb szweck
fördernde Geschäfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erste l-
len, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesam t-
städtischen Zielsetzung der St adt Münster und individueller Zielvereinbarungen sowie unter Beachtung einer wir t-
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen.
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung bestehen in den wesentli chen Sparten: Strategie und Ma r-
kenmanagement, Öffe ntlichkeitsarbeit und Auslandsmarketing, Wissenschaftsb üro, City - und Veranstaltungsm a-
nagement, Touristik- und Kongressmarketing.
Zwischen Münster Marketing und der Stadt Münster wurde ein Managementkontrakt abgeschlossen mit einer
Laufzeit bis zum 31.12.2015.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung:
Bernadette Spinnen
Betriebsausschuss:
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin Vorsitzende
Heinrich Götting
Thomas Holz
Dr. Stephan Nonhoff
Carsten Peters, Ratsherr
Karin Reismann, Bürgermeisterin
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Angela Stähler, Ratsfrau
Jan-Christoph Wolber
Beteiligungsbericht 2015 Münster Marketing
24
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Für das Jahr 2015 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 13 T€ (Vorjahr: 83 T€ Jahresfehlbetrag). Bei einer
Bilanzsumme von 1.283 T€ (Vorjahr: 1.280 T€) werden Eigenmittel in Höhe von 323 T€ (Vorjahr: 310 T€) ausgewi e-
sen. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 25,2 % (Vorjahr: 24,2 %).
Das Geschäftsjahr 2015 hat der Eigenbetrieb Münster Marketing mit einem leichten Gewinn abschließen können.
Dies ist zu einem Teil (ca. 50.000 €) durch erhöhte Umsatzerlöse gelungen, eine Position, die jährlich erkennbare n
Schwankungen unterliegt. Die Provisionserlöse für Zimmervermittlung konnten von 120.000 € auf 145.000 € geste i-
gert werden. Zudem ist in den einzelnen Geschäftsbereichen die Ausgabendisziplin nochmals erhöht worden.
Münster Marketing erzielte im Geschäft sjahr 2015 betriebliche Erträge in Höhe von 3.407 T€. Hierin enthalten w a-
ren u.a. der Zuschuss der Stadt Münster in Höhe von 2.592 T€. Im gleichen Zeitraum betrugen die betrieblichen
Aufwendungen 3.366 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Einrichtung. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im
Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Münster Marketing
25
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 681 0 6.479
II. Sachanlagen 34.546 34.087 27.552
III. Finanzanlagen 0 355.579 269.254
Summe Anlagevermögen 35.227 389.666 303.285
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 60.823 55.555 66.836
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 261.425 273.089 269.019
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 983.706 554.475 635.664
Summe Umlaufvermögen 1.305.954 883.119 971.519
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.145 7.620 8.451
Aktiva 1.352.326 1.280.405 1.283.255
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 367.466 284.663 297.904
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 392.466 309.663 322.904
B. Rückstellungen 741.045 813.457 761.014
C. Verbindlichkeiten 217.639 156.111 198.163
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.175 1.175 1.175
Passiva 1.352.325 1.280.406 1.283.255
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 809.233 711.191 761.623
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.928.200 2.935.850 2.592.490
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 70.309 61.254 52.404
6. Summe betriebliche Erträge 3.807.742 3.708.295 3.406.517
7. Materialaufwand 558.645 420.067 446.535
8. Personalaufwand 1.876.706 1.910.653 1.980.613
9. Abschreibungen 7.731 7.995 9.552
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.353.823 1.421.175 928.947
11. Summe betriebliche Aufwendungen 3.796.905 3.759.890 3.365.648
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 10.837 -51.595 40.869
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.991 8.239 2.130
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.470 535 481
15. Finanzergebnis 8.521 7.704 1.649
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 19.358 -43.891 42.518
17. Steuern 95.098 38.912 29.277
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 69.440 -82.803 13.241
Beteiligungsbericht 2015 Münster Marketing
26
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 6 6 6
Weiblich 32 32 30
Insgesamt 38 38 36
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2 3 3
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.674 T€ 2.935 T€ 2.593 T€
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 29,0% 24,2% 25,2%
Liquidität 2. Grades 5,7 5,2 4,5
Umsatzrentabilität 8,6% -11,6% 1,7%
Personalintensität 49,4% 50,8% 58,8%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Im 15. Jahr des Bestehens des städtischen Eigenbetriebs Münster Marketing ist zu erwarten, dass in verschiedenen
Geschäftsfeldern der Einrichtung, aber auch insgesamt größere Veränderungen und Neustrukturierung erfolgen
werden: Die Score Card ermöglicht eine Bewertung und den Vergleich des Wissenschaftsstandortes Münster zu
anderen Wissenschaftsstädten in Deutschland.
Die Digitalisierungsrevolution macht auch vor den Städten nicht halt. Eine Aufgabe für das Citymanagement wird
die Koordination und Einrichtung von freiem WLAN in der Innenstadt sein. Aber auch die Diskussion mit dem stat i-
onären Handel in der Stadt über die Herau sforderungen des Onlinehandels, das Nachdenken über neue Handel s-
formate für die Innenstadt und die gemeinsame Investition in die Qualität der Innenstadt insgesamt und ihre Au f-
enthaltsqualität sind neue Anforderungen an das Citymanagement.
Sehr stark entwi ckeln wird sich das Themenfeld „Westfälischer Frieden“ in der Ausprägung „Münster – Stadt des
Dialogs“. Der Rat hat die thematische Zuspitzung des Themas, das im Arbeitskreis „Dialoge zum Frieden“ seit 2006
behandelt wird, noch einmal verschärft und alle A ktivitäten in diesem Feld, seien es städtische oder zivilgesel l-
schaftlich motivierte, in diese Klammer gezogen. Die Umsetzung des Europäischen Kulturerbe -Siegels in die städt i-
sche Kommunikation und die Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Friedensarbe it hat zur Einrichtung eines
Friedensbüros der Stadt geführt, das am Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing angesiedelt sein wird.
Beteiligungsbericht 2015 citeq
27
3.3 citeq
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
citeq
Scheibenstraße 109 www.citeq.de
48153 Münster
Telefon: (02 51) 492-18 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 200.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Kapitaleinlage
in € in %
Public Konsortium d-NRW 8.596 <1
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie entspricht den Vorschriften der G e-
meindeordnung für das Land Nordrhein -Westfalen und wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (EigVO) sowie
nach den Bestimmungen der Betriebssatzung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung obliegt
die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) einschließlich der Kommunikat i-
onstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der öffentlich -rechtlichen Vereinbarung
(Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspruchnahme der eigenbetriebsähnlichen Einric h-
tung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen des § 107 der GO NRW ( u. a. das Bundesamt für
Justiz, Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwaltungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein -
Westfalen).
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bürgerinnen
und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und Einricht ungen der
Stadtverwaltung Münster und die übrigen Kooperationspartner der öffentlich -rechtlichen Vereinbarung.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung:
Stefan Schoenfelder
Betriebsausschuss:
Dr. Michael Jung, Ratsherr Vorsitzender
Otto Reiners, Ratsherr 1. stellv. Vorsitzender
Jens Christian Heinemann, Ratsherr 2. stellv. Vorsitzender
Nasanin Bahmani
Jörg Berens, Ratsherr
Karsten Hannig
Dr. Ralf Heinrichs
Jürgen Lemke
Manfred Wenzel, Ratsherr
Beteiligungsbericht 2015 citeq
28
Beratende Mitglieder gem. § 58 Abs. 1 S. 7 GO NRW:
Dietmar Bergmann
Richard Borgmann, Bürgermeister
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
2015 war für die citeq ein erfolgreiches Jahr. Die notwendigen und zukunftssichernden Investitionen konnten aus
dem Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.
Die citeq erzielte Umsätze in den Bereichen Münster, ÖrV und MEP. Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq
betragen nach Ausschüttung an die Ö rV-Kunden 22.955 T€ und waren damit um 1.567 T€ niedriger als im Vorjahr.
Als Ergebnis konnte im Geschäftsjahr 2015 ein Überschuss von rund 806 T€ erzielt werden.
In 2015 wurden Investitionen in Höhe von ca. 5.367 T€ getätigt. Diese entfallen vornehmlich auf Finanzanlagen, die
ausschließlich zur Rückdeckung der Pensions - und Beihilfeverpflichtung erworben wurden. Die übrigen Investiti o-
nen verteilen sich im Wesentlichen auf Softwareprodukte, Rechnersysteme, Sonstige DV -Peripherie, Netztechnik,
neue Telekommunikationstechnik, geringwertige Vermögensgegenstände in Form von Trivialsoftware sowie Netz -
und TK-Technik und Mobiliar/Systemschränke vor allem zur Errichtung des neuen Data -Centers.
Im Einkauf kann die citeq auf eine Vielzahl von Rahmenverträgen zurückgreifen. Durch die damit verbundene Bü n-
delung der Kundenbedarfe konnten die Einkaufskonditionen für die citeq und ihre Kunden erheblich verbessert
werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich .
Beteiligungsbericht 2015 citeq
29
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.901.938 1.790.905 1.696.934
II. Sachanlagen 4.568.968 5.105.834 5.394.284
III. Finanzanlagen 17.181.724 18.243.515 20.332.732
Summe Anlagevermögen 23.652.630 25.140.254 27.423.949
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 59.922 60.509 62.760
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.140.034 16.161.758 15.632.224
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 388.725 387.257 386.798
Summe Umlaufvermögen 16.588.681 16.609.524 16.081.783
C. Rechnungsabgrenzungsposten 759.876 1.439.901 1.290.583
Aktiva 41.001.187 43.189.679 44.796.315
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 5.717.400 6.113.949 6.445.497
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.643.676 1.928.636 806.407
Summe Eigenkapital 7.561.076 8.242.585 7.451.904
B. Summe Sonderposten 3.405 2.590 1.604
C. Rückstellungen 20.881.231 22.964.292 23.548.462
D. Verbindlichkeiten 12.555.475 11.950.145 13.771.190
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 30.067 23.154
Passiva 41.001.187 43.189.679 44.796.315
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 22.379.133 24.522.428 22.954.724
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 75.191 77.845 59.815
5. Summe betriebliche Erträge 22.454.324 24.600.273 23.014.539
6. Materialaufwand 6.386.524 7.465.917 7.515.306
7. Personalaufwand 7.951.506 9.458.376 8.951.998
8. Abschreibungen 3.829.741 3.085.184 3.063.586
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.001.748 2.022.864 1.938.108
10. Summe betriebliche Aufwendungen 20.169.519 22.032.341 21.468.998
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.284.805 2.567.932 1.545.542
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 341.752 343.478 338.767
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 947.870 982.518 1.053.943
14. Finanzergebnis -606.118 -639.040 -715.176
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.678.687 1.928.892 830.366
16. Steuern 35.011 255 23.959
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.643.676 1.928.637 806.407
Beteiligungsbericht 2015 citeq
30
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 113 115 118
Weiblich 29 32 34
Insgesamt 142 147 152
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4 5 6
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligunge n an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 793 T€ 1.247 T€ 1.597 T€
Aufwendungen des städtischen Haushalts - - -
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 18,4% 19,1% 16,6%
Liquidität 2. Grades 0,8 0,8 0,7
Umsatzrentabilität 7,3% 7,9% 3,5%
Personalintensität 39,4% 42,9% 41,7%
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die citeq geht auch für die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft aus, da die Stadt Münster Haupta b-
nehmer der citeq -Leistungen und die Zusammenarbeit mit den Koo perationspartnern langfristig angelegt ist. Für
das Wirtschaftsjahr 2016 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 359 T€ gerechnet.
Projekte im ÖrV -Bereich wie Personalmanagement, Finanzwesen, Dokumentenmanagement, Datenschutz und
Datensicherheit sowie E-Government weisen den Weg in die Zukunft.
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Infrastruktur der Stadt Münster wird trotz bereits erreichter
Fortschritte auch im Jahr 2016 einen Großteil der citeq-Arbeitskraft binden.
Bei allen IT -Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Bede utung der IT, aber auch die Gefährdungen der IT und
damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen haben und
voraussichtlich weiter zunehmen werden. Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell er ledigt
werden, immer größere Teile der Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser
gewachsenen und weiter wachsenden Bedeutung der IT-Systeme entsprechend ist durch den Einsatz höherwertiger
und besser geschützter und d amit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu - in Zusam-
menarbeit mit den citeq -Partnerverwaltungen bereits im Jahr 2014 begonnene Entwicklung zum Notfallmanag e-
ment - werden intensiviert fortgesetzt.
Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen optimiert die citeq die Verwaltungsarb eit der Stadt Münster und der ÖrV-
Partnerverwaltungen fortlaufend. Nachdem im vergangenen Jahr für das Personalmanagement der Stadt Münster
die Einführung der Schulungsorganisationssoftware -Learning-Solutions vorgenommen wurde, ist für das Jahr 2016
die Funktion E-Recruitment und der weitere Ausbau automatisierter Workflows vorgesehen.
Beteiligungsbericht 2015 Theater Münster
31
3.4 Theater Münster
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2014/2015
Theater Münster
Neubrückenstraße 63 www.theater-muenster.com
48143 Münster email: verwaltung-theater@stadt-muenster.de
Telefon: (02 51) 59 09 - 110
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist die Förderung des kulturellen Lebens. Das Sinf o-
nieorchester ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung d es Betriebszwecks sowohl eigene
Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Weiterhin verfolgt die Einric h-
tung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrücke nstraße mit dem Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Ki n-
der- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten unter einem Dach.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung:
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann
Generalintendant Dr. Ulrich Peters
Betriebsausschuss:
Bruno Kleine Borgmann, Ratsherr
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr
Philipp Gabriel
Dr. Maria Galen, Ratsfrau
Katharina Geuking
Heinrich Götting
Martin Gutsch
Marius Herwig, Ratsherr
Dr. Cornelia Jäger, Ratsfrau
Annette Kemper, Ratsfrau
Jan Leiße, Ratsherr
Christa Nonhoff
Tim Rohleder, Ratsherr
Josef Schliemann, Ratsherr
Martin Schulte
Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin
Renate Weidenfeller
Dr. Wolfgang Weikert
Beteiligungsbericht 2015 Theater Münster
32
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjah r (01.09. - 31.08.) entspricht der Spielzeit des Theaters Münster. Der Jahresabschluss erfolgte
daher zum 31.08.2015.
Das Wirtschaftsjahr 2014/2015 war in finanzieller Hinsicht wiederum durch einen positiven Geschäftsverlauf g e-
kennzeichnet. Der vorliegend e Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 70 T€ aus. Die wirtschaftliche
Situation des Theaters Münster stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt als stabil dar.
Die Besucherzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % leicht verringert. Insgesamt b esuchten 186.143 Thea-
ter- und Konzertinteressierte die Vorstellungen. Dies ist ein Rückgang von 8.176 Besuchern gegenüber der Spielzeit
2013/2014.
Für die Erhöhung der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03.2014 und alle weiteren Tarifsteigerungen im öffentlichen
Dienst während der Laufzeit des gültigen Managementkontraktes hat der Rat der Stadt Münster eine entspreche n-
de Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster beschlossen. Auf Basis dieser Fina n-
zierungsregelung war der Etat für die Personalbewirtschaftung insgesamt ausreichend.
Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 675 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit um 13 Vorstellungen ein wenig
erhöht. Bei der Entwicklung der Abonnements ist wiederum ein steigendes Besucherinteresse zu ver zeichnen.
Im Wirtschaftsjahr 2014/2015 sind neben den üblichen Instandhaltungs - und Wartungsarbeiten folgende größere
Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen:
- Erneuerung der Bestuhlung im Kleinen Haus
- Herrichtung einer Probebühne in der Oxford-Kaserne
- Erneuerung Leistungssteuerung Punktzüge Großes Haus
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks
im Geschäftsjahr 2014/2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Theater Münster
33
Bilanz
31.08.2013 31.08.2014 31.08.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.387 26.872 61.338
II. Sachanlagen 5.403.589 5.531.414 5.135.709
III. Finanzanlagen 387.251 496.582 657.565
Summe Anlagevermögen 5.817.228 6.054.868 5.854.612
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 94.736 83.741 99.338
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.034.240 3.574.327 2.145.426
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.320.881 1.383.280 1.361.234
Summe Umlaufvermögen 3.449.858 5.041.348 3.605.998
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.549 117.440 123.496
Aktiva 9.384.634 11.213.656 9.584.106
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 4.244.894 4.244.894 4.244.894
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -14.4322 -25.2362 -205.335
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -108.040 47.027 70.080
Summe Eigenkapital 4.042.532 4.089.559 4.159.639
B. Summe Sonderposten 75.952 58.797 356.483
C. Rückstellungen 2.906.705 3.224.840 3.171.597
D. Verbindlichkeiten 2.211.204 3.545.490 1.421.991
E. Rechnungsabgrenzungsposten 148.241 294.970 474.395
Passiva 9.384.634 11.213.656 9.584.106
Gewinn- und Verlustrechnung
2012/2013 2013/2014 2014/2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.718.723 3.292.574 3.236.797
2. Zuweisungen und Zuschüsse 20.032.141 19.375.506 19.683.504
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 186.450
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.143.410 1.048.590 1.194.250
6. Summe betriebliche Erträge 23.894.274 23.716.669 24.301.001
7. Materialaufwand 2.217.971 2.195.575 2.223.765
8. Personalaufwand 16.814.043 17.199.783 17.462.949
9. Abschreibungen 763.642 694.699 1.228.179
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 4.218.001 3.592.683 3.323.019
11. Summe betriebliche Aufwendungen 24.013.658 23.682.740 24.237.912
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -119.384 33.929 63.089
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 13.017 11.106 10.364
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 441 35 1.592
15. Finanzergebnis 12.576 11.071 8.772
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -106.807 45.000 71.861
17. Steuern 1.232 -2.027 1.781
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -108.040 47.027 70.080
Beteiligungsbericht 2015 Theater Münster
34
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 210,5 211,0 210,5
Weiblich 105,5 105,0 105,0
Insgesamt 316,0 316,0 315,5
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12,0 12,0 12,0
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/-aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.878 T€ 18.839 T€ 19.578 T€
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 43,1% 36,5% 43,4%
Liquidität 2. Grades 1,0 0,8 1,0
Umsatzrentabilität -4,0% 1,4% 2,2%
Personalintensität 70,0% 72,6% 72,0%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015/2016
Die aktuelle 6. Finanzformel, die bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende
Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster für die nachfolgenden Tarifsteigerungen
im öffentlichen Dienst. Dem Theater wird somit eine verlässliche Finanzbasis und finanzielle Planungssicherheit
gegeben.
Das Konsolidierungskonzept auf Basis des Handlungsprogramms 2012 bis 2017 der Stadt Münster wird vom The a-
ter Münster seit der Spielzeit 2013/2014 stufenweise erfolgreich umgesetzt. Dadurch bleibt der finanzielle Han d-
lungsspielraum des Theaters Münster weiter eingeschränkt. Der Erh alt aller Sparten ist jedoch auch unter den r e-
duzierten finanziellen Rahmenbedingungen sichergestellt.
In den kommenden Jahren sind neben investiven Ersatzbeschaffungen insbesondere Investitionen in die Bühne n-
technik geplant. Weitere Maßnahmen werden entsp rechend einer Prioritätenliste kurzfristig geplant und umg e-
setzt. Diese Maßnahmen werden jeweils aus eigenen Mitteln finanziert. Im Theater Münster sind in den komme n-
den Jahren neben Maßnahmen aus betriebs - und sicherheitstechnischer Sicht, die über den Ve rmögensplan bzw.
als Sondermaßnahme finanziert werden müssen, umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in der Bühnenausstattung
erforderlich.
Unter Berücksichtigung des aktuell deutlich gestiegenen Besucheraufkommens in der laufenden Spielzeit
2015/2016 und der ko nsequenten Umsetzung der beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen erwartet die The a-
terleitung auch in den folgenden Jahren einen leichten Jahresüberschuss.
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
35
4 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster
4.1 Stadtwerke Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Stadtwerke Münster GmbH
Hafenplatz 1 www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster email: info@stadtwerke-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1967
Gesellschafter: Stammkapital Anteil
in T € in %
Stadt Münster 51.200 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteil
in T € in %
münsterNETZ GmbH 100 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630 99,00
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.664 35,06
items GmbH 1.237 32,19
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 3.907 14,13
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26 100,00
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800 50,00
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 400 50,00
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 402 46,00
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 25 50,00
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG* 50.000 1,96
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 30 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 30 7,75
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110 49,90
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 1.000 100,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 25 100,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.755 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 25 100,00
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 256 25,00
* Beteiligung bis 31.12.2015
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung der Bevölkerung -
vornehmlich der Stadt Münster - mit Energie und Wasser, der öffentliche Personennahverkehr, der Hafenbetrieb,
die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung an Unternehmen der Versorgungs - und Verkehrswirt-
schaft, die Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insbesond ere insoweit, als diese geeignet sind, den Gesel l-
schaftszweck zu fördern, die Telekommunikation und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie
Geschäfte jeder Art, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen.
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
36
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vorhandene Ressourcen, insbesondere die natürlichen Vorräte
an Energieträgern und an Wasser, so weit als möglich geschont und die Belastung der Umwelt durch Emissionen so
gering wie möglich gehalten werden. Di e Versorgung mit Energie und Wasser umfasst auch die Beratung der Ku n-
den und der Bevölkerung mit dem Ziel, den Verbrauch an Energie und Wasser zu reduzieren. Außerdem soll die
Bereitschaft zum Einsatz regenerativer Energieträger gefördert werden.
Im Geschä ftsjahr 201 5 hat die Stadtwerke Münster GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen
Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragenen kommun a-
len Aufgaben der Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung.
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 13.07.2011 einen Managementkontrakt mit der Stadtwerke
Münster GmbH beschlossen. Mit dem Abschluss des Managementkontraktes ist eine jährliche Mindestausschü t-
tung der Stadtwerke Münster GmbH in Höh e von 6,5 Mio. € brutto an die Stadt Münster verbunden. Die Laufzeit
des Managementkontraktes beträgt 5 Jahre für die Kalenderjahre 2011 bis einschließlich 2015.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Dr. Dirk Wernicke
Aufsichtsrat:
Gerhard Joksch Vorsitzender
Rolf Wischer 1. stellv. Vorsitzender
Maria Winkel, Ratsfrau 2. stellv. Vorsitzende
Frank Baumann, Ratsherr
Wilhelm Breitenbach
Franz Gemmeke
Walter von Göwels, Ratsherr
Guido Gringel
Michael Kleyboldt, Ratsherr
Antonio Machado
Dr. Hans Moormann
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Rüdiger Sagel, Ratsherr
Michael Spiekermann-Blankertz
Hermann Terborg
Hans Varnhagen, Ratsherr
Marcus Vorholt
Michael Weidekamp
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Oberbürgermeister Markus Lewe
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
In der Aufgabenerfüllung ist die Stadtwerke Münster GmbH kommunal -, energie-, verkehrs- und umweltpolitischen
Zielen verpflichtet. Des Weiteren sind ihre unternehmerischen Tätigkeiten gemäß der Unternehmensleitlinie an
den Zielen Kunden - und Mitarbeiterorientierung, Versorgungssicherheit, Qualitätsbewusstsein, innovative Lösu n-
gen und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet.
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
37
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 übertrifft mit einem Jahresüberschuss von 18,8 Mio. € die Erwartungen des
Wirtschaftsplans deutlich. Im operativen Geschäft konnten die Ergebnisziele trotz der wirtschaftlichen Belastungen ,
die für die konventionelle Stro merzeugung infolge der Energiewende weiterhin gegeben waren, auch in diesem
Geschäftsjahr im Wesentlichen erreicht, teilweise übertroffen werden.
Die Umsatzerlöse lagen mit 483,4 Mio. € nach Abzug der Energiesteuern leicht über dem Planansatz. Ins besondere
im Gas - und Wärmemarkt konnten die Erlöse gegenüber dem witterungsbedingt schwachen Vorjahr gesteigert
werden. Der Energievertrieb hatte jedoch auch 2015 infolge der milden Witterung gegenüber dem Plan noch geri n-
gere Absatzmengen bei Gas und Fernwärme zu verzeichnen. Der Wasservertrieb zeigte sich 2015 stabil. Der Ergeb-
nisbeitrag des Energie- und des Wassernetzes lag über Plan. Der Strom- und Gasvertrieb in der Region Münsterland
konnte die abgesetzten Mengen nochmals steigern. Positiv bleibt auch die Entw icklung beim Ökostrom. Die abg e-
setzten Mengen konnten wiederum deutlich gesteigert werden. 2015 wurden drei Windenergieanlagen an die
„Unsere Münster-Energie e.G.“ veräußert. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV bestätigten die seit Jahren positive Entwic k-
lung und k onnten die hochgesteckten Planwerte noch übertreffen. Die Anzahl der Fahrgäste erreichte 41,6 Mio.
und stellte damit einen neuen Spitzenwert auf.
Im Dezember 2015 konnten zwischen den Gesellschaftern der Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH &
Co. KG, Essen, hier den kommunal geprägten Gesellschaftern einschließlich der Stadtwerke Münster einerseits und
der RWE Generation SE andererseits eine Einigung über die Veräußerung der Kommanditanteile sowie die Aufh e-
bung der Stromlieferverträge geschlossen wer den. Für den Verkauf des Kommanditanteils erzielten die Stadtwerke
Münster einen Erlös von 5,5 Mio. €. Für die Aufhebung des Stromliefervertrages wurde ein Abgeltungsbetrag von
38,5 Mio. € geleistet, der mit der Tilgung der ausgereichten Gesellschafterdarl ehen verrechnet wurde. Durch die in
den vergangenen Geschäftsjahren gebildete Risikovorsorge waren die wesentlichen Ergebnisbelastungen bereits
berücksichtigt.
Die bei der Finanzbeteiligung FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, zu realisierende Erg ebnisbelas-
tung betrug nochmals 3,8 Mio. € durch die a ußerplanmäßige Abschreibung einer von den Gesellschaftern 2012
beschlossenen Zuführung zur Kapitalrücklage.
Der Personalbestand ging im Jahresdurchschnitt um 4,8 % auf 1.0 28 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.080 Mitarbeiter) zu-
rück. Die weiterhin hohen und sich stetig wandelnden gesetzlichen Anforderungen an die kaufmännischen und
technischen Prozesse in Energieversorgung und Verkehr konnten 2015 durch konsequent effiziente Prozessgestal-
tung mit weniger Personal erfüllt werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im
Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche
Betriebsbereich Leistung / Umsatz 2013 2014 2015
Veränderung
2014/2015
Strom- Stromabgabe in Mio. kWh 1.019,0 1.114,0 1.112,0 -0,2%
versorgung Umsatz in Mio. € 225,8 239,8 249,8 4,2%
Gas- Gasabgabe in Mio. kWh 2.206,0 1.800,0 1.943,0 7,9%
versorgung Umsatz in Mio. € 105,4 98,9 101,9 3,0%
Fernwärme- Fernwärmeabgabe in Mio. kWh 636,0 527,0 565,0 7,2%
versorgung Umsatz in Mio. € 46,9 40,6 42,1 3,7%
Wasser- Wasserabgabe in Mio. m³ 16,2 16,1 16,2 0,6%
versorgung Umsatz in Mio. € 41,2 41,5 42,9 3,4%
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 39,7 39,7 41,6 4,8%
betriebe Umsatz in Mio. € 28,7 34,0 35,9 5,6%
Sonstige Aktivitäten * Umsatz in Mio. € 14,5 10,0 10,8 8,0%
Summe Umsatz in Mio. € 462,5 464,8 483,4 4,0%
* Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegenschaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und Nebengeschäfte
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
38
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.758.787 8.305.000 9.791.535
II. Sachanlagen 239.484.437 255.211.273 267.059.238
III. Finanzanlagen 92.915.381 59.599.821 55.792.883
Summe Anlagevermögen 334.158.605 323.116.094 332.643.656
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.286.981 17.204.096 11.821.419
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 90.229.438 62.981.828 78.802.936
III. Wertpapiere 6.003.600 0
IV. Flüssige Mittel 68.875.676 61.432.652 54.389.171
Summe Umlaufvermögen 173.395.695 141.618.576 145.013.526
C. Rechnungsabgrenzungsposten 315.717 291.605 302.683
Aktiva 507.870.017 465.026.275 477.959.865
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000 51.200.000 51.200.000
II. Kapitalrücklagen 73.038.136 73.057.162 73.120.582
III. Gewinnrücklagen 19.994.657 14.282.657 23.954.657
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0
V. Bilanzgewinn/-verlust 440.000 -3.024.000 0
Summe Eigenkapital 144.672.793 135.515.819 148.275.239
B. Empfangene Ertragszuschüsse 13.605.332 10.671.877 8.131.677
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 33.140.385 34.328.870 39.236.897
II. Steuerrückstellungen 15.863.492 10.894.887 10.625.444
III. sonstige Rückstellungen 85.842.127 69.711.331 71.071.854
Summe Rückstellungen 134.846.004 114.935.088 120.934.195
D. Verbindlichkeiten 195.296.418 182.010.158 177.287.408
E. Rechnungsabgrenzungsposten 19.449.470 21.893.333 23.331.346
Passiva 507.870.017 465.026.275 477.959.865
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 462.503.697 464.823.138 483.412.962
2. Veränderung des Bestands unfertige Leistungen -20.619 9.109.746 -8.848.190
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 9.001.610 8.502.908 10.056.491
4. Sonstige betriebliche Erträge 71.320.892 83.766.398 80.677.458
5. Summe betriebliche Erträge 542.805.580 566.202.190 565.298.721
6. Materialaufwand 396.711.540 404.247.284 395.951.896
7. Personalaufwand 60.207.265 61.257.222 61.487.975
8. Abschreibungen 38.147.093 61.667.244 24.207.874
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 57.056.604 47.386.688 52.334.801
10. Summe betriebliche Aufwendungen 552.122.502 574.558.438 533.982.547
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -9.316.921 -8.356.248 31.316.174
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 33.415.843 16.453.629 12.237.872
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.358.484 8.920.028 20.924.997
14. Finanzergebnis 24.057.360 7.533.601 -8.687.126
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14.740.439 -822.647 22.629.049
16. Steuern 11.370.439 2.293.353 3.873.049
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.370.000 -3.116.000 18.756.000
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
39
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 724 701 680
Weiblich 281 278 276
Insgesamt 1.005 979 956
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 83 84 81
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D.)
2013 2014 2015
Erträge 28.352 T€ 27.375 T€ *
Aufwendungen 27.408 T€ 26.323 T€ *
* Die Daten für 2015 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 7.510 T€ 6.060 T€ 6.060 T€
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.102 T€ 1.598 T€ 1.598 T€
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 28,5% 29,1% 31,0%
Liquidität 2. Grades 2,1 1,6 1,8
Umsatzrentabilität 0,7% -0,7% 3,9%
Personalintensität 10,9% 10,7% 11,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die Hoffnung der Stadtwerke-Branche auf eine Neuregelung der Förderung von modernen und umweltfreundlichen
Erzeugungsanlagen mit Kraft -Wärme-Kopplung ( KWK) hat sich Ende 2015 erfüllt. Mit der beschlossenen KWK -
Förderung lassen sich diese Anlagen nun für den beschlossenen Förderzeitraum 2016 -2019 wieder wirtscha ftlich
betreiben.
Für 2016 planen die Stadtwerke Münster mit einem Jahresüberschuss von 13,0 Mio. € und erwarten eine deutliche
Steigerung der Stromabsatzmengen durch zunehmende Vertriebserfolge im Privatkundensegment in der Region
Münsterland, aber auch durch die Gewinnung weiterer Geschäftskunden. Für den Gas - und Wärmevertrieb werden
nach den hohen Temperaturen des Winters 2015 wieder Absatzmenggen aufgrund eines durchschnittlichen Te m-
peraturverlaufs unterstellt sowie weitere Mengensteigerungen im Geschä ftskundenbereich (Gas) sowie höhere
Neukundenanschlüsse (Fernwärme). Der Wasserabsatz wird sich voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau bew e-
gen.
Beteiligungsbericht 2015 Stadtwerke Münster
40
Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Münster erwarten für das Jahr 2016 nochmals eine Steigerung von 3 Mio.
Fahrgästen, die sich aus der Nachfragesteigerung der attraktiven eTicket -Option berechnet sowie aus Sondereffe k-
ten aus der Übernahme einer zusätzlichen Linienkonzession und einer Zahl von rd. 4.000 Flüchtlingen, die mit dem
von der Stadt Münster finanziell geförderten Münster-Pass den ÖPNV in Münster kostengünstig nutzen können.
Nach wie vor verbleibende Risiken für die mittelfristige Ergebnisentwicklung sehen die Stadtwerke Münster in mö g-
lichen Auswirkungen der Regulierung der Strom - und Gasnetze durch die B undesnetzagentur einschließlich der
neuen kostentreibenden Anforderungen aus dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende und im anhaltenden
Wettbewerbsdruck auf die Vertriebsmargen in der Energieversorgung. Hinzu kommen Insolvenzrisiken bei Gro ß-
kunden sowie Entwicklungsrisiken für den vorgesehenen Ausbau der regenerativen Energien für den Fall, dass das
ab 2017 greifende Auktionsmodell für Windenergiestandorte nicht mehr zu akzeptablen Investitionsrenditen fü h-
ren würde. Positive Sondereffekte für das Er gebnis 2016 lassen sich hingegen weiterhin aus dem Verkauf gut nac h-
gefragter, attraktiver Hafengrundstücke erzielen.
Für das Jahr 2016 wurde ein Managementkontrakt mit der Stadt Münster verhandelt, der u.a. die Gewinnausschü t-
tung mit der Stadt Münster regelt.
Beteiligungsbericht 2015 Wohn+Stadtbau
41
4.2 Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Telefon: (02 51) 20 24 06 06
Gründungsjahr: 1928 (als Deutsches Heim GmbH)
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 7.000.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteile
in € in %
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:
„Der Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsv ersorgung der breiten
Schichten der Bevölkerung. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts -
und Nutzungsformen. Sie kann Grundstücke erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben
sowie Geme inschaftsanlagen, Läden und Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleistungen betreuen. Zur
Erreichung des genannten Zwecks kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck di e-
nen.
Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu er werben oder sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft führt ihre
Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne dieses Gesellschaft s-
vertrages.“
Die Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH vers orgt vorrangig breite Bevölkerung s-
schichten mit Wohnraum; dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirtschaftlich benachteiligte n Personen-
gruppen berücksichtigt.
Ein Managementkontrakt mit e iner Laufzeit bis zum 31.12.2016 wurde vom Rat der Stadt Müns ter am 16.12.2015
beschlossen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat:
Thomas Fastermann, Ratsherr Vorsitzender
Helga Bennink, Ratsfrau stellv. Vorsitzende
Georg Fehlauer, Ratsherr
Jonas Freienhofer
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Beteiligungsbericht 2015 Wohn+Stadtbau
42
Hans Neumann, Ratsherr
Jürgen Reuter, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion:
Ulrich Bergmann
Gesellschafterversammlung:
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschafterin Stadt Münster
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mietwohnungen führte zu einem guten Ergebnis in der Vermietung: Zum
31.12.2015 stand keine Wohnung länger als drei Monate leer, 14 Wohnungen befanden sich in der Neuvermietung.
Die Erlösschmälerungen beliefen sich auf lediglich 0,4%. Die Kündigungsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr
weiter reduziert und liegt im Jahr 2015 bei nur no ch 5,3%. Mehr als 4.000 Wohnungsinteressenten, davon knapp
2.000 neue potenzielle Kunden, haben bei der Wohn+Stadtbau 2015 nach Wohnraum gesucht. Der Wohnung s-
markt in Münster ist also nach wie vor von einer sehr hohen Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen g eprägt, die
nicht befriedigt werden kann.
Zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens, den Bestand nachhaltig zu bewirtschaften, gehörten zielgericht e-
te Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung. Die Aufwendungen beliefen sich für die Instandh altung auf
17,60 € und für die Modernisierung 2,46 € je m² Wohn-/ Nutzfläche.
Im Bereich der Gewerbevermietung ist der Markt zu beobachten. Neuvermietungen sind derzeit intensiv zu b e-
treuen. Die Mietpreise sind stabil, Preisveränderungen halten sich in Grenzen. Leer stände, die über einen Zeitraum
von drei Monaten hinausgingen, gab es zum 31.12.2015 nicht.
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesamt verwaltete Bestand gliedert sich wie im Folgenden darg e-
stellt.
Eigener Bestand Fremdverwaltete Wohnungen Insgesamt
31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015
Mietwohnungen 5.373 5.453 943 1.037 6.316 6.490
gewerbliche Einheiten 107 148 62 25 169 173
Garagen 1.548 1.620 397 397 1.945 2.017
Wohn-/Nutzfläche (m²) 387.784 401.321 62.601 69.050 450.385 470.372
Die Ertragslage der Gesellschaft ist zufriedenstellend. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um
1,853 Mio. € auf 5,89 Mio. € verbessert. Trotz der hohen Investitionen ist die Finanz - und Liquiditätslage ausgegl i-
chen. Für den Erfolg des Geschäftsjahres sind in erster Linie die verbesserten Ergebnisse aus dem Finanzierungsb e-
reich, der Hausbewirtschaftung und der Verkaufstätigkeit entscheidend.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Wohn+Stadtbau
43
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 434.994 319.316 196.141
II. Sachanlagen 196.009.900 214.182.354 230.174.055
III. Finanzanlagen 4.082.138 4.035.745 3.811.745
Summe Anlagevermögen 200.527.032 218.537.415 234.181.941
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 24.747.934 26.047.247 23.559.142
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.978.576 7.563.400 7.076.693
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 8.149.691 1.992.861 571.650
Summe Umlaufvermögen 36.876.201 35.603.508 31.207.485
C. Rechnungsabgrenzungsposten 543.428 503.569 542.823
Aktiva 237.946.661 254.644.492 265.932.249
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.000.000 7.000.000 7.000.000
II. Kapitalrücklagen 1.995.674 1.995.674 1.995.674
III. Gewinnrücklagen 41.073.493 41.073.493 42.617.827
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 18.389 68.159 1.605.753
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.349.770 4.037.594 5.890.232
VI. Einstellung in Rücklagen 4.800.000 0 1.544.334
VII. Vorabausschüttung auf Bilanzgewinn des GJ 2.500.000 2.500.000 2.451.460
Summe Eigenkapital 50.137.326 51.674.921 55.113.692
B. Rückstellungen 2.541.663 3.214.890 3.648.441
C. Verbindlichkeiten 184.730.361 199.219.284 206.641.986
D. Rechnungsabgrenzungsposten 537.311 535.397 528.130
Passiva 237.946.661 254.644.492 265.932.249
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 58.268.255 46.130.599 51.805.540
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -7.856.504 1.306.065 -2.867.723
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 509.690 1.034.637 828.708
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.881.947 749.543 816.108
5. Summe betriebliche Erträge 52.803.388 49.220.844 50.582.633
6. Materialaufwand 27.379.093 26.357.552 25.536.017
7. Personalaufwand 3.934.091 4.323.255 4.672.734
8. Abschreibungen 6.119.802 6.400.968 6.807.578
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.698.059 2.220.672 1.953.393
10. Summe betriebliche Aufwendungen 39.131.045 39.302.447 38.969.721
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 13.672.343 9.918.398 11.612.912
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 88.148 33.632 199.561
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.836.255 3.931.794 4.048.652
14. Finanzergebnis -3.748.107 -3.898.162 -3.849.091
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.924.236 6.020.236 7.763.820
16. Steuern 2.574.466 1.982.641 1.873.589
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 7.349.770 4.037.594 5.890.232
Beteiligungsbericht 2015 Wohn+Stadtbau
44
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 34 36 41
Weiblich 34 36 44
Insgesamt 68 72 85
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5 4 3
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
2013 2014 2015
Erträge 3.879 T€ 4.090 T€ *
Aufwendungen 2.233 T€ 2.318 T€ *
*Die Daten für 2015 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufw endungen (z.B. Zufüh-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 2.500 T€ 2.500 T€ 2.451 T€
Aufwendungen des städtischen Haushalts 396 T€ 396 T€ 388 T€
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 21,1% 20,3% 20,7%
Liquidität 2. Grades 1,3 0,2 0,1
Umsatzrentabilität 12,6% 8,8% 11,4%
Personalintensität 10,1% 11,0% 12,0%
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Im Geschäftsjahr 2016 wird die Wohn+Stadtbau 124 Mietwohnungen, 19 Mietreihenhäuser sowie 32 Eigentum s-
wohnungen fertigstellen. Damit leistet das Unternehmen weiterhin seinen Beitrag dazu, den in Münster dringend
benötigten Wohnraum zu schaffen.
Die Wohn+Stadtbau hat in den kommenden Jahren zudem auch weitere interne Maßnahmen im Fokus: Die Verbe s-
serung der Transparenz und Effizienz, die Weiterentwi cklung der Führungs - und Unternehmenskultur und auch die
weitere Optimierung der Organisation. Das hierfür im Mai 2015 gestartete Projekt „W+S 2.0“ wird fortgeführt.
Es sind wieder umfangreiche Investitionen für Instandhaltungs - und Modernisierungsmaßnahme n in den Bestand
der Wohn+Stadtbau in Höhe von 6,64 Mio. € geplant.
Der Wohnungsmarkt in Münster ist weiter von einer hohen Nachfrage geprägt, die das Angebot von Miet - sowie
Eigentumswohnungen deutlich übersteigt. Vor diesem Hintergrund re chnet die Wohn+Stadtbau für 2016 mit einem
weiterhin zufriedenstellenden Ergebnis.
Beteiligungsbericht 2015 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
45
4.2.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
Steinfurter Straße 60 www.wohnstadtbau.de
48149 Münster email: service@wohnstadtbau.de
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die Verbesserung der Wohnraumsituation in dem Wohngebiet „Osthue s-
heide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung von Wohneinheiten bzw. Gebäuden,
- Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und Vermieter
- Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Eigentümer- und Mietermixes.
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert, betreut, bewirtschaftet und verwaltet die Gesellschaft Wohneinheiten in dem
Gebiet „Osthuesheide“. Der Straßenzug Osthuesheide wurde zwischenzeitlich umbenannt in Middelkamp.
Die Aktivitäten beschränken sich auf die WEG III (Bonnenkamp 63 bis 73 sowie Middelkamp 2 bis 8). Die Geschäft s-
besorgung erfolgt durch die Wohn+Stadtbau.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Sandra Wehrmann
Aufsichtsrat:
Thomas Fastermann, Ratsherr Vorsitzender
Helga Bennink, Ratsfrau stellv. Vorsitzender
Georg Fehlauer, Ratsherr
Jonas Freienhofer
Beanka Ganser, Ratsfrau
Richard Halberstadt, Ratsherr
Hedwig Liekefedt, Ratsfrau
Thomas Marczinkowski
Hans Neumann, Ratsherr
Jürgen Reuter, Ratsherr
Reinhard Schlottbom
Theo Sträßer
Beteiligungsbericht 2015 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
46
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion:
Ulrich Bergmann
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen um 1,3 % auf 581.308,06 €. Ursächlich hierfür war die Erh ö-
hung der Erträge aus abgerechneten Betriebskosten. Die Miete je Quadratmeter Wohnfläche stieg um durc h-
schnittlich 0,3 % auf 4,82 €.
Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren si nd die Umsatzerlöse und das Jahreserge b-
nis. Die Umsatzerlöse entsprechen der Planung. Das Jahresergebnis hat sich durch einmalige Geschäftsvorfälle
wesentlich verbessert.
Im Geschäftsjahr hielt die Gesellschaft einen Bestand von 87 Eigentumswohnungen im B ereich der Osthuesheide
von insgesamt 128 Einheiten.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Das Image der Wohnanlage soll dauerhaft verbessert werden. Von der Wohnungseigentümerschaft i st im Deze m-
ber 2015 ein Müllkonzept verabschiedet worden, welches 2016 umgesetzt wird. Um den Einfluss der WGL im B e-
stand auszubauen wird versucht, weitere Wohnungen aufzukaufen.
Die Wohn+Stadtbau als Gesellschafterin der WGL sorgt für eine ausreichende f inanzielle Basis der WGL. Durch eine
Vollvermietung werden auch künftig positive Jahresergebnisse erwartet.
Beteiligungsbericht 2015 Wohnungsgesellschaft Große Lodden
47
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 7.287.375 7.145.169 6.990.714
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 7.287.375 7.145.169 6.990.714
B. Umlaufvermögen
I. Unfertige Leistungen 202.600 206.376 205.274
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 302.791 247.469 195.997
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 570 1.845 5.316
Summe Umlaufvermögen 505.961 455.690 406.587
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 7.793.336 7.600.859 7.397.301
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 3.470.357 3.470.357 3.470.357
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 3.495.357 3.495.357 3.495.357
B. Summe Rückstellungen 5.000 10.000 90.200
C. Verbindlichkeiten 4.292.980 4.095.502 3.811.744
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 7.793.337 7.600.859 7.397.301
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 489.355 573.730 581.308
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 55.900 3.776 -1.102
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 51.388 44.754 208.172
5. Summe betriebliche Erträge 596.643 622.260 788.378
6. Materialaufwand 264.426 322.834 285.441
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 154.114 154.261 154.455
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.233 62.139 89.986
10. Summe betriebliche Aufwendungen 464.773 539.234 529.882
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 131.870 83.026 258.496
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 297 105 206
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.260 82.401 79.557
14. Finanzergebnis -85.963 -82.296 -79.351
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 45.908 730 179.146
16. Steuern 0 0 0
17. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 45.908 730 179.146
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
48
4.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Albersloher Weg 32 www.mcc-halle-muensterland.de
48155 Münster email: info@mcc-halle-muensterland.de
Telefon: (02 51) 66 00-0
Gründungsjahr: 1926
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 1.191.350 92,09
Rinder-Union West eG 51.150 3,95
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98
Schweineerzeuger Nord-West eG 25.600 1,98
Gesamt 1.293.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Gesellsc haft führt im Interesse der Stadt Münster und der Gemeinden des Münsterlandes und deren Bürger
und Bürgerinnen Veranstaltungen aller Art im eigenen und fremden Namen durch. Sie betreibt insbesondere das
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland.
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche Versammlungen und
Feste sowie kulturelle, gesellschaftliche, sportliche und unterhaltende Veranstaltungen, landwirtschaftliche Vera n-
staltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen.
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft in größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und Messen) nur im
Einvernehmen mit der jeweiligen Gemeinde oder der zuständigen Organisation tätig.
Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH is t eine reine Betriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes
Grundeigentum, sondern nutzt Grund und Boden und Gebäude im Rahmen eines Pachtvertrages mit der Stadt
Münster.
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Bereiche Gastveranstaltungen, Eigenveransta ltungen und Gastronomie
gegliedert.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Ursula Paschke
Aufsichtsrat:
Helga Welker Vorsitzende
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau 1. stellv. Vorsitzende
Werner Wilkes 2. stellv. Vorsitzender
Heinz-Georg Buddenbäumer, Ratsherr
Dr. Jürgen Hartmann
Dr. Sebastian Herold ab 11.11.2015
Beteiligungsbericht 2015 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
49
Ralf Johanshon
Heribert Klas
Katharina Köhnke, Ratsfrau
Benjamin Körner
Ludger Overhues
Josef Rickfelder
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Jürgen Siekmann
Dr. Rita Stein-Redent, Ratsfrau
Oliver Teuteberg
Hans Varnhagen, Ratsherr bis 10.11.2015
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Messe und Congress Centrum hat im Jahr 2015 Gesamterlöse in Höhe von 8.552 T€ erw irtschaftet. Die Erlöse
sind um 245 T€ (3 %) höher als geplant. Gegenüber dem Vorjahr sind die Erlöse um 420 T€ geringer. Ein direkter
Vergleich mit den Erlösen des Vorjahres ist nicht mehr möglich, da aufgrund des veränderten Pachtmodells in der
Pausengastronomie etwa 800 T€ Nettoerlöse entfallen sind. Unter Berücksichtigung dieser Abweichung wird deu t-
lich, dass das Messe und Congress Centrum im Jahr 2015 seine insgesamt positive Erlösentwicklung fortgesetzt hat
und die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin von positiver Kontinuität geprägt ist.
In der Betrachtung über den Jahresverlauf weisen das 1. und das 4. Quartal zusammen 169 Veranstaltungen aus. In
diesen beiden Zeiträumen wurden in Summe 65,5 % der Gesamterlöse erzielt.
Insgesamt wurden 204 Veran staltungen in 2015 durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Veranstaltungszahl
um 9 Veranstaltungen gesunken. Vor allem die Durchführung von gesellschaftlichen Veranstaltungen ist zurückg e-
gangen.
Die Besucherzahl ist um 8 % zurückgegangen. Anteil daran haben weniger Besucher bei den Events aufgrund einer
geringeren Zahl an unbestuhlten Konzerten, die geringere Zahl an gesellschaftlichen Veranstaltungen und die Ta t-
sache, dass die Messe „TRENDS“ die Besucherzahlen der Messe „frühling – blumen – freizeit“ nicht erreichen konn-
te. Weiterhin bleiben die Messen Besuchermagnet.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentl ichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
50
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.905 68.206 82.563
II. Sachanlagen 4.059.503 4.139.410 3.962.107
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 4.108.408 4.207.616 4.044.670
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 108.320 98.602 111.708
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 550.079 1.194.459 678.642
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.622.891 5.892.316 6.211.308
Summe Umlaufvermögen 6.281.290 7.185.377 7.001.657
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.162 21.522 25.010
Aktiva 10.421.860 11.414.515 11.071.337
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.293.700 1.293.700 1.293.700
II. Kapitalrücklagen 7.311.634 7.826.516 7.965.355
III. Bilanzverlust -22.751 -22.751 -22.751
Summe Eigenkapital 8.582.583 9.097.466 9.236.305
B. Rückstellungen 258.934 382.583 130.740
C. Verbindlichkeiten 1.367.492 1.729.844 1.426.875
D. Rechnungsabgrenzungsposten 212.851 204.622 277.418
Passiva 10.421.860 11.414.515 11.071.337
Gewinn- und Verlustrechnung (nach Umsatzkostenverfahren)
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 9.607.909 8.969.333 8.551.541
2. Sonstige betriebliche Erträge 103.918 59.310 53.703
3. Summe betriebliche Erträge 9.711.827 9.028.643 8.605.243
4. Herstellungskosten 10.316.162 9.651.003 9.648.199
5. Vertriebskosten 169.524 185.540 158.646
6. Allgemeine Verwaltungskosten 497.878 533.414 468.097
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 59.916 74.338 112.401
8. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.331.653 -1.415.652 -1.782.100
9. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.934 10.318 7.368
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65 63 66
11. Finanzergebnis 15.869 10.255 7.302
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.315.784 -1.405.397 -1.774.799
13. Steuern 8.088 6.720 13.363
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.323.872 -1.412.117 -1.788.161
Beteiligungsbericht 2015 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
51
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 27 26 25
Weiblich 28 31 28
Insgesamt 55 57 53
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 2 1
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.927 T€ 1.927 T€ 1.927 T€
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 82,4% 79,7% 83,4%
Liquidität 2. Grades 4,5 4,0 4,8
Umsatzrentabilität -13,8% -15,7% -20,9%
Personalintensität** 48,7% 50,4% 48,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
** Werte aus Konzernberichtswesen
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Für das Jahr 2016 sind Umsatzerlöse in Höhe von 6.750 T€ geplant. Die Erlöse liegen um 1,5 Mio. € niedriger als
„üblich“. Hierfür sind ursächlich zwei Faktoren zu nennen: Die Renovierung und Erneuerung des Daches des Co n-
gress Centrums und die damit einhergehende Schließung führt en dazu, dass ca. fünf Monate keine Veranstaltungen
im Congress Centrum stattfinden können, und zusätzlich, aufgrund zu vermutender Lärmbelästigungen, auch die
Nutzung der angrenzenden Großen Halle und deren Foyers eingeschränkt ist. Ebenso werden die Erlö se durch die
Schließung der Küche (Renovierung der Spülstraße etc.) über ca. drei Monate negativ beeinflusst. Als weitere Fa k-
toren für den Rückgang der Erlöse ist der Wegfall der Frühjahrsmesse (Eigenveranstaltung) und der Veranstaltung
DeLuTa (Deutsche Lo hnunternehmer-Tage) zu nennen. Ebenso ist die Veranstaltung Holiday on Ice für die Saison
2016 auf fünf Tage gekürzt.
Durch die immer höher werdenden Anforderungen an die technische Ausstattung wird der Wettbewerbsdruck
nicht nur höher sondern auch beschl eunigt. Wer Kunden behalten und seine Kundenzahl ausbauen möchte, muss
alle Anstrengungen unternehmen, diese Technologien einzusetzen.
Im Profilierungsprozess des Standortes Münster ist das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland ein w e-
sentlicher Faktor. Das MCC Halle Münsterland hat das Ziel, ein modernes Veranstaltungszentrum für nationales und
internationales Publikum für Messen und Kongresse zu sein und setzt dafür seine Maßnahmen zur Verbesserung
der Wahrnehmung und der Sicherung der Kundenbindun g durch permanentes Qualitätsmanagement sowie nac h-
haltig ökologisches, ökonomisches und soziales Wirtschaften und Handeln fort.
Beteiligungsbericht 2015 Wirtschaftsförderung Münster
52
4.4 Wirtschaftsförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Steinfurter Straße 60 A http://www.wfm-muenster.de/
48149 Münster email: info@wfm-muenster.de
Telefon: (02 51) 6 86 42-0
Gründungsjahr: 2003
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 425.000 85,00
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00
Gesamt 500.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 94,00
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Gegenstand und Zweck
der Gesellschaft ist die Wirtschaftsförderung in der und für die Stadt Münster, insbesondere die Sicherung und
Ausweitung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Münster. M it der Begleitung von Existenzgründern, der
Beratung von örtlichen und auswärtigen Unternehmen, der Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewe r-
beimmobilien, der Erarbeitung von Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketing -Instrumenten begeg-
net die WFM ihrem Auftrag.
So ist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH ein auf die Gründungs -, Entwicklungs - und Standortberatung von
Firmen spezialisiertes Unternehmen. Die Betreuung von Investitions -Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches
Ziel ist die Positionierung Münsters als einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein -Westfalen. Dieses
Ziel wird durch eine konsequente Kundenorientierung erreicht.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat:
Mathias Kersting, Ratsherr
Michael von Bartenwerffer
Georg Berding, Ratsherr
Peter Laurenz Börgel, Ratsherr
Wolfram Gerling
Gabriele Kubig-Steltig, Ratsfrau
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Carsten Peters, Ratsherr
Otto Reiners, Ratsherr
Beteiligungsbericht 2015 Wirtschaftsförderung Münster
53
Markus Rietkötter
Klaus Rosenau
Friedhelm Schade
Johannes Schmanck, Ratsherr
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Ali Atalan, Ratsherr bis 25.03.2015
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr bis 11.11.2015
Dr. Ralf Henrichs ab 26.03.2015
Simone Wendland, Ratsfrau ab 12.11.2015
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH schließt das Geschäftsjahr 2015 unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
erfolgreich ab. Der Jahresfehlbetrag beträgt 251 T€ und liegt damit um 820 T€ unter dem prognostizierten Ergebnis
(+569 T€). Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 1.485 T€. Dies ist vornehmlich auf die deu t-
lich gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.
Das Grundstücksgeschäft der WFM reduzi erte sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar. Mit Blick auf die Ende des
Jahres 2014 realisierte Erhöhung der G runderwerbsteuer wurden mehrere größere Flächen bereits im Vorjahr b e-
urkundet, so dass im Jahr 2015 mit 4,5 ha Fläche weniger verkauft oder vermitt elt wurden. Im Gegenzug wurden so
viele Bestandsimmobilien vermarktet wie nie zuvor. Insgesamt schließt die WFM ein strukturpolitisch erfolgreiches
Geschäftsjahr ab.
Die WFM verkaufte im Jahr 2015 aus eigenem Bestand acht Grundstücke (2014: sechs) mit ei nem Volumen von
76.997 m² (2014: 50.963 m²). Die Umsätze lagen mit 6.546 T€ über dem Niveau der Planzahlen (Plan 2015: 5.805
T€)
Das Ergebnis für das Grundstücksgeschäft insgesamt verbesserte sich gegenüber 2014 um 1.082 T€. Ferner ergaben
sich um 107 T€ höhere sonstige betriebliche Erträge.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2 015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Wirtschaftsförderung Münster
54
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.070 3.747 990
II. Sachanlagen 2.172.605 2.112.487 2.142.003
III. Finanzanlagen 6.984.000 6.939.000 7.398.509
Summe Anlagevermögen 9.163.675 9.055.234 9.541.502
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 24.327.302 25.051.862 23.583.191
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 772.611 861.124 745.480
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 939.417 589.329 480.557
Summe Umlaufvermögen 26.039.330 26.502.315 24.809.228
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.584 3.592 3.133
Aktiva 35.205.589 35.561.141 34.353.862
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 22.133.760 21.868.638 22.871.278
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 22.633.760 22.368.638 23.371.278
B. Rückstellungen 173.320 1.913.650 3.943.560
C. Verbindlichkeiten 12.387.371 11.266.905 7.036.240
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.138 11.948 2.785
Passiva 35.205.589 35.561.141 34.353.862
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.838.345 3.133.351 9.803.756
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -378.161 724.563 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 736.144 455.909 563.532
5. Summe betriebliche Erträge 2.196.328 4.313.823 10.367.288
6. Materialaufwand 1.381.667 3.217.092 8.079.604
7. Personalaufwand 1.236.613 1.196.863 1.184.432
8. Abschreibungen 675.723 72.517 75.870
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 702.169 887.905 969.709
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.996.172 5.374.377 10.309.615
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.799.844 -1.060.554 57.674
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 1.530
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.555 674.942 317.389
14. Finanzergebnis -72.555 -674.942 -315.859
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.872.399 -1.735.496 -258.186
16. Steuern 411 295 -6.767
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -1.872.810 -1.735.791 -251.419
Beteiligungsbericht 2015 Wirtschaftsförderung Münster
55
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 10 9 9
Weiblich 5 5 4
Insgesamt 15 14 13
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 1
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.350 T€ 1.950 T€ 1.950 T€
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 64,3% 62,9% 68,0%
Liquidität 2. Grades 0,4 0,4 0,7
Umsatzrentabilität -101,9% -55,4% -2,6%
Personalintensität 30,9% 22,3% 11,5%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Ihre strukturpolitischen Leistungen werden voraussichtlich da u-
erhaft zu Jahresfehlbeträgen führen.
Für das Jahr 2016 wird mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.616 T€ gerechnet. In den Folgejahren wird die
WFM Fehlbeträge auszuweisen haben, die voraussichtlich zwischen 1.516 T€ und 1.599 T€ liegen werden.
Beteiligungsbericht 2015 NBZ
56
4.4.1 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
Mendelstraße 17 www.nano-bioanalytik-zentrum.de
48149 Münster email: info@nano-bioanalytik-zentrum.de
Telefon: 0251 / 384 503 30
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Nano -Bioanalytik-Zentrums in Münster zur Ansie d-
lung und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Umfeld der Nano- und Bioanalytik.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Thomas Robbers
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2015 waren sieben Firmen Mieter im NBZ. Sie belegten 2.063 m² bei einer Vermietungsquote von
76 %. Das Gesamtvermietungsergebnis lag unter Plan, der im dritten Betriebsjahr eine Auslastung von 85 % vorsah.
Das Jahresergebnis der NBZ GmbH schließt mit e inem Fehlbetrag in Höhe von 141 T€ ab (2014: -165 T€). Es übe r-
steigt das im Wirtschaftsplan 2015 prognostizierte Defizit um -2 T€. Die Planumsätze wurden somit insgesamt ei n-
gehalten.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Den Mieteinnahmen stehen Aufwendungen für den Betrieb des Gebäudes, für Fremdkapitalzinsen sowie Abschre i-
bungen gegenüber, die im Ergebnis laut Wirtschaftsplan zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 94 T€ im Jahr 2016
führen werden. Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes wird sich das Jahresergebnis in den Folgejahren ve r-
bessern.
Beteiligungsbericht 2015 NBZ
57
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 641 1 1
II. Sachanlagen 9.974.266 9.499.914 9.058.222
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 9.974.907 9.499.915 9.058.223
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 4.979 30.782 16.224
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.002.037 1.839.521 1.657.841
Summe Umlaufvermögen 2.007.016 1.870.303 1.674.065
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 5.495 0
Aktiva 11.981.923 11.375.713 10.732.287
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 2.736.986 2.572.165 2.431.415
III. Bilanzgewinn 0 0 0
Summe Eigenkapital 2.761.986 2.597.165 2.456.415
B. Sonderposten 7.174.801 6.833.998 6.529.150
C. Rückstellungen 14.200 24.600 18.600
D. Verbindlichkeiten 2.021.433 1.909.959 1.718.131
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.503 9.991 9.991
Passiva 11.981.923 11.375.713 10.732.287
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 359.138 394.683 416.007
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 340.546 340.803 342.189
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.889 5.857 11.252
6. Summe betriebliche Erträge 705.573 741.343 769.449
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 0 13.102 21.994
9. Abschreibungen 489.953 485.897 488.368
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 288.178 318.759 315.848
11. Summe betriebliche Aufwendungen 778.131 817.758 826.211
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -72.558 -76.415 -56.762
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 6.687 1.478 426
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77.400 76.916 70.635
15. Finanzergebnis -70.713 -75.438 -70.210
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -143.271 -151.853 -126.972
17. Steuern 12.966 12.967 13.777
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -156.237 -164.820 -140.750
Beteiligungsbericht 2015 Technologieförderung Münster
58
4.4.2 Technologieförderung Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Technologieförderung Münster GmbH
Mendelstraße 11 www.technologiefoerderung-muenster.de
48149 Münster email: info@technologiefoerderung-muenster.de
Telefon: (02 51) 9 80 11 04
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 4.086.000 94,0
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,9
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,1
Gesamt 4.347.000 100,0
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteile
in € in %
CeNTech GmbH 395.000 79,0
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer. Hierzu gehört insb e-
sondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezentrums in Münster. Da rüber hinaus werden
bei der Technologieförderung Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt.
Außerdem bietet die Technologieförderung Münster GmbH ein vollständiges Angebot für die Sensibilisierung, Qu a-
lifizierung und das Coaching von Gründern aus den Hochschulen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat:
Carsten Peters, Ratsherr Vorsitzender
Jens Christian Heinemann stellv. Vorsitzender
Mathias Kersting, Ratsherr
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Sybille Benning
Martina Biel
Heribert Aldejohann
Wolfram Gerling
Matthias Schwarte
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2015 Technologieförderung Münster
59
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr der TFM verlief erfolgreich. Die Auslastung im Technologiehof hat sich durch Mieterwechsel
geringfügig um 1,7 %-Punkte verringert, das Biotechnologiezentrum (BioZ) ist zu 100 % vermietet.
Die TFM schließt ein strukturpolitisch gutes Geschäftsjahr unter wirtschaftlichen Gesichts punkten sehr erfolgreich
ab. So liegt der F ehlbetrag des Ja hres 2015 bei -205 T€ und unter schreitet das im Wirtschaftsplan 2015 prognost i-
zierte Defizit um 82 T€. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Ergebnis um 182 T€ verbessert (2014: -100 T€). Zu
dem verbesserten Ergebnis haben insbesondere die geringeren Personalkos ten (-54 T€) sowie geringere Instandhal-
tungs- (-74 T€) und mieterbedingte Umbaukosten ( -29 T€) beigetragen. Die Erlöse aus dem Vermietungsgeschäft
ermäßigten sich durch geringere Nebenkostenerlöse. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen (111 T€) wirkten sich
belastend auf das Jahresergebnis der TFM aus. Der Abschreibungsbedarf lag um 5 T€ über dem des Vorjahres und
um 37 T€ über dem des Planansatzes.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele ent sprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Technologieförderung Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen
Zwecks im Geschäftsjahr 2015 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Für das Jahr 2016 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 322 T€ gerechnet. Im Hinblick auf die eingesparten E i-
genmittel im Bereich des Clustermanagements und sinkender Zinsaufwendungen wird der Fehlbetrag in den Jahren
2017 bis 2019 zwischen 254 T€ und 293 T€ liegen. Erst im Jahr 2020 erreicht er mit 322 T€ wied er das Niveau des
Jahres 2016.
Für das Jahr 2016 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Allerdings wird vor dem Hintergrund der inzw i-
schen über 20 Jahre alten Gebäude an der Mendelstraße mit tendenziell steigenden Instandhaltungsaufwendungen
zu rechnen sein.
Beteiligungsbericht 2015 Technologieförderung Münster
60
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 6.341.087 5.524.062 4.679.185
III. Finanzanlagen 2.535.828 2.511.022 2.429.001
Summe Anlagevermögen 8.876.915 8.035.084 7.108.185
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.500 4.350 5.000
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.161.483 1.147.249 1.410.534
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.509.982 1.267.541 1.351.268
Summe Umlaufvermögen 2.674.965 2.419.140 2.766.802
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.856 38.243 18.783
Aktiva 11.553.736 10.492.467 9.893.770
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.347.000 4.347.000 4.347.000
II. Kapitalrücklagen 1.202.508 1.307.282 1.561.790
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -2.945.902 -2.945.902 -2.945.902
Summe Eigenkapital 2.603.606 2.708.380 2.962.887
B. Sonderposten 2.384.987 1.867.105 1.342.664
C. Rückstellungen 68.073 69.600 43.100
D. Verbindlichkeiten 6.490.239 5.841.446 5.538.700
E. Rechnungsabgrenzungsposten 6.831 5.936 6.419
Passiva 11.553.736 10.492.467 9.893.770
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.810.138 1.771.684 1.725.072
2. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 517.882 517.882 524.441
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 685.948 295.729 291.515
6. Summe betriebliche Erträge 3.013.968 2.585.295 2.541.027
7. Materialaufwand 0 0 0
8. Personalaufwand 609.772 608.152 554.436
9. Abschreibungen 1.056.354 962.286 968.087
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.318.236 1.098.210 923.279
11. Summe betriebliche Aufwendungen 2.984.362 2.668.648 2.445.802
12. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 29.606 -83.353 95.225
13. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 10.518 4.287 1.997
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 273.027 254.847 245.149
15. Finanzergebnis -262.509 -250.560 -243.152
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -232.903 -333.913 -147.927
17. Steuern 53.733 53.513 57.075
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -286.636 -387.426 -205.002
Beteiligungsbericht 2015 CeNTech
61
4.4.3 CeNTech GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
CeNTech GmbH
Heisenbergstraße 11 www.centech.de
48149 Münster email: office@centech.de
Telefon: (02 51) 5 34 06 – 1 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,0
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,0
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,0
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unt ernehmens ist der Bau und der Betrieb des interdisziplinären Zentrums für Nanotechnologie
mit dem besonderen Ziel der Förderung des Technologietransfers auf diesem Gebiet. Im Zusammenhang damit
werden auch Dienstleistungen für Unternehmen, Forschungseinric htungen sowie anderen Institutionen erbracht,
sofern ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck besteht.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat:
Jens Christian Heinemann, Ratsherr Vorsitzender
Mathias Kersting, Ratsherr stellv. Vorsitzender
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Matthias Schwarte
Wolfram Gerling
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2015 CeNTech
62
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die CeNTech GmbH blickt auf ein erfolg reiches Geschäftsjahr zurück. Das CeNTech I war zu 92% vermietet, das
CeNTech II steht in der Nutzung der Universität Münster.
Die CeNTech GmbH schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 107 T€ ab und erreicht damit
ein um 33 T€ schlechteres Ergebnis als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Das Jahresergebnis war insbesondere
durch geringere Projekterlöse ( - 154 T€) geprägt. Im Vergleich z um Vorjahr hat sich der Jahresfehlbetrag um 16 T€
erhöht. Insgesamt hat die CeNTech GmbH ihren Konsolidierungskurs fortgesetzt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass die Umsatzerlöse mit einer künftig wieder nahezu vollständigen Vermi e-
tung des Gebäudes leicht steigen werden. Fördermittel können voraussichtlich auf dem Niveau der Vorjahre ei n-
geworben werden. Leichte Spielräume zur Erhöhung der G esamtleistung werden bei der Patentverwertung e r-
kennbar.
Für das Geschäftsjahr 2016 wurde im Wirtschaftsplan ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen, der mit -65 T€ um 42 T€
niedriger ausfallen wird als das Ergebnis des Abschlusses 2015. Diese Entwicklung ist vor nehmlich auf höhere Ve r-
mietungsumsätze zurückzuführen. Für die Folgejahre werden Jahresfehlbeträge zwischen -35 T€ und -70 T€ av i-
siert. Die jeweiligen Fehlbeträge können auf der Liquiditätsseite durch eine ausreichende Finanzmittelausstattung
der GmbH gedeckt werden.
Wesentliche Neuinvestitionen sind für das Jahr 2016 nicht vorgesehen.
Beteiligungsbericht 2015 CeNTech
63
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.577 7.109 2.532
II. Sachanlagen 12.065.609 11.642.233 11.218.862
Summe Anlagevermögen 12.076.186 11.649.342 11.221.394
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 153.841 196.998 55.068
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 344.995 288.722 472.158
Summe Umlaufvermögen 498.836 485.720 527.227
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.329 8.243 11.017
Aktiva 12.576.351 12.143.305 11.759.637
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.515.501 2.559.754 2.574.684
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 3.015.501 3.059.754 3.074.684
B. Sonderposten 9.154.898 8.811.773 8.468.650
C. Rückstellungen 85.830 83.680 78.096
D. Verbindlichkeiten 312.730 184.989 106.385
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.391 3.109 31.823
Passiva 12.576.350 12.143.305 11.759.637
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 177.208 202.880 185.518
2. Zuweisungen und Zuschüsse 354.864 343.125 343.123
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 577.303 567.920 401.091
5. Summe betriebliche Erträge 1.109.375 1.113.925 929.732
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 270.415 267.561 185.290
8. Abschreibungen 448.433 428.200 429.026
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 527.883 480.884 394.984
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.246.731 1.176.645 1.009.300
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -137.356 -62.720 -79.568
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.194 231 34
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.024 3.487 1.742
14. Finanzergebnis -5.830 -3.256 -1.708
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -143.186 -65.976 -81.276
16. Steuern 22.449 24.684 26.110
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -165.635 -90.660 -107.386
Beteiligungsbericht 2015 GML
64
4.5 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
Weseler Straße 230
48151 Münster
Telefon: (02 51) 5 98 - 0
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 204.517 33,33
Zwei Unternehmen aus dem Finanzbereich 409.033 66,67
Gesamt 613.550 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grundstücks Münster -Loddenheide, Flur 178, Flurstücke 309,
310 und 388 (ehem. Stützpunkt der britischen Rheinarmee) sowie dessen Baureifmachung, Bebauung, Veräußerung
und Verwaltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstücksentwicklungen und städtebaul i-
chen Maßnahmen durchführen, die der Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in Münster dienen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Thomas Robbers
Frank Knura
Georg Rauen
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die in 1997 aufgenommenen Erschließungsma ßnahmen wurden auch im Jahr 2015 weiter fortgesetzt. Die gesamte
Investition belief sich im Berichtsjahr für diesen Bereich auf 20 T€. Die Gesellschaft erwirtschaftet e im Jahr 201 5
einen Jahresüberschuss von 630 T€. Die Umsatzerlöse betrugen 1.933 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 GML
65
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.882.545 5.101.958 4.027.268
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 25.678 122.897 196.148
III. Wertpapiere 0 5.000.440 0
IV. Flüssige Mittel 7.699.198 2.297.847 1.804.389
Summe Umlaufvermögen 13.607.421 12.523.142 6.027.804
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 860
Aktiva 13.607.421 12.523.142 6.028.664
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 613.550 613.550 306.775
II. Kapitalrücklagen 10.935.647 10.935.647 4.557.622
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn 0 480.587 1.110.619
Summe Eigenkapital 11.549.197 12.029.784 5.975.017
B. Rückstellungen 894.465 421.215 29.060
C. Verbindlichkeiten 1.163.758 72.143 24.588
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 13.607.420 12.523.142 6.028.664
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 6.021.402 1.497.372 1.932.608
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 99.619 0 53.514
5. Summe betriebliche Erträge 6.121.021 1.497.372 1.986.122
6. Materialaufwand 3.329.939 558.681 934.700
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 305.495 235.450 145.971
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.635.434 794.131 1.080.671
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.485.587 703.241 905.452
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 992 35.395 753
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 25.437 0
14. Finanzergebnis 992 9.958 753
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.486.579 713.199 906.204
16. Steuern 788.790 232.613 276.172
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.697.789 480.586 630.033
Beteiligungsbericht 2015 GML
66
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 883.500 - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 316.500 - -
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Im Geschäftsjahr 2015 wurden bereits zwei Verkäufe getätigt, die sich allerdings erst im Geschäftsjahr 2016 mit
einem Umsatzvolumen von 1.641 T€ ergebniswirksam auswirken. Darüber hinaus zeichnen sich zwei weitere Ve r-
käufe für Büroansiedlungen mit einem Umsatzvolumen von 787 T€ ab.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälischer Zoologischer Garten Münster
67
4.6 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Sentruper Str. 315 www.awm.allwetterzoo.de
48161 Münster email: info@allwetterzoo.de.de
Telefon: (02 51) 89 04 - 0
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 als GmbH
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59
Stadt Münster 6.507.650 45,41
Gesamt 14.331.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Natur und die Kenntnis von ihnen wecken und fördern. Es gehört
deshalb zu ihren Aufgaben, die Zootiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Kenntnisse zu halten und Ar t-
erhaltung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen der naturwissenschaftlichen Belehrung und der zoologischen
Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung und hat daher
keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie i st bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch Eintrittsgelder, Spenden und
sonstige Zuschüsse Dritter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertrages).
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Hans Jörg Adler bis 31.12.2015
Dr. Thomas Wilms ab 01.01.2016
Aufsichtsrat:
Rainer Knoche Vorsitzender
Sybille Benning stellv. Vorsitzende
Rainer Berg
Peter Lorenz Börgel
Dr. Wolf Heinrichs
Stephan Pahl bis 09.02.2015
Christina Bade ab 09.02.2015
Dr. Karl Kaiser
Dr. Katharina Krüger
Jörn Möltgen, Ratsherr
Carola Möllemann-Appelhoff, Ratsfrau
Beteiligungsbericht 2015 Westfälischer Zoologischer Garten Münster
68
Helge Peters
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Sybille Schulemann-Adlhoch
Petra Seyfferth
Manuel Tomm
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2015 aus der Sicht der Geschäftsleitung noch zufri edenstellend verlaufen. Die B e-
sucherzahlen konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und obwohl der Fehlbetrag höher als geplant
ausfiel, stellt sich die Liquiditätssituation immer noch positiver als geplant dar.
Der Jahresfehlbetrag in 2015 beträgt 5.324 T€. Dieser Wert liegt 974 T€ über dem Ansatz im genehmigten Wir t-
schaftsplan. Höhere Steuern (+ 425,2 T€) haben wesentlich zum verschlechterten Jahresergebnis beigetragen.
Insgesamt erzielte der Allwetterzoo Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Eintrittsk arten in Höhe von 5.749 T€ (Vo r-
jahr: 5.595 T€). Dies sind 151 T€ weniger als im Wirtschaftsplan angegeben. Geringere Durchschnittserlöse je Bes u-
cher als geplant sind für diesen Umsatzrückgang verantwortlich. Diese Umsätze resultieren aus 618.820 gezählten
Besuchern (nach bisheriger Zählweise VDZ entspricht dies einer Besucherzahl von 921.000 Besuchern (Vorjahr:
948.000 Besucher)). Aufgrund technischer Entwicklungen besteht seit 2014 die Möglichkeit die Anzahl der Besuche
von Jahreskarteninhabern zu erfassen . Nachdem der Zooverband (VDZ) im Sommer 2015 den Schlüssel offiziell
aufgehoben hatte und allen Mitgliederzoos freistellt, welche Zahlen sie künftig kommunizieren, hat sich die G e-
schäftsleitung entschieden, die tatsächlich gezählten Gästezahlen zu veröffe ntlichen.
Gegenüber dem Vorjahr sind die liquiden Mittel um 49 T€ leicht auf 3.662 T€ gesunken. Somit stellt sich die fina n-
zielle Situation um 674 T€ besser dar als im Wirtschaftsplan 2015 angegeben. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die
Personalaufwendungen um 174 T€ (3,6 %).
Der Robbenhaven und das Pferdemuseum erhielten vom Allwetterzoo einen Anteil an den Eintrittserlösen. Dieser
lag auf Grund der hohen Anzahl verkaufter Tageskarten bei dem Robbenhaven um 29 T€ über dem Planwert. Das
Pferdemuseum erhielt 10 T€ weniger Anteile als geplant.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 5
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälischer Zoologischer Garten Münster
69
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.441 19.801 50.788
II. Sachanlagen 15.258.167 14.249.835 13.293.678
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 15.284.608 14.269.636 13.344.466
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 307.501 272.929 205.157
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 228.226 2.199.267 2.197.087
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.092.240 1.661.382 1.607.088
Summe Umlaufvermögen 3.627.967 4.133.578 4.009.331
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 9.000 14.250
Aktiva 18.912.575 18.412.214 17.368.047
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 14.331.700 14.331.700 14.331.700
II. Kapitalrücklagen 7.867.518 6.419.721 5.702.145
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.583.797 -4.853.576 -5.323.608
Summe Eigenkapital 16.615.421 15.897.845 14.710.237
B. Sonderposten 9.500 9.500 10.674
C. Rückstellungen 1.353.336 1.360.114 1.775.704
D. Verbindlichkeiten 499.410 608.968 452.089
E. Rechnungsabgrenzungsposten 434.906 535.788 419.344
Passiva 18.912.573 18.412.214 17.368.047
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 6.244.557 6.355.667 6.492.152
2. Zuweisungen und Zuschüsse 6.900 6.900 16.900
3. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
5. Sonstige betriebliche Erträge 754.351 838.843 584.333
7. Summe betriebliche Erträge 7.005.808 7.201.410 7.093.385
8. Materialaufwand 1.142.162 1.085.901 1.108.679
9. Personalaufwand 4.703.075 4.784.425 4.958.052
10. Abschreibungen 1.178.072 1.246.166 1.237.114
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.440.314 4.818.386 4.622.743
12. Summe betriebliche Aufwendungen 12.463.623 11.934.878 11.926.588
13. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -5.457.815 -4.733.468 -4.833.203
14. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 13.189 5.085 2.869
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.971 74.424 17.275
16. Finanzergebnis -55.782 -69.339 -14.407
17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.513.597 -4.802.807 -4.847.610
18. Steuern 70.201 50.769 475.998
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5.583.798 -4.853.576 -5.323.608
Beteiligungsbericht 2015 Westfälischer Zoologischer Garten Münster
70
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen
Besucherzahlen 2013 2014 2015
Tageskarten 485.386 426.455 439.458
Jahreskarten 305.520 350.860 153.892
Mitglieder-Jahreskarten 171.200 157.980
Jahresfreikarten 5.560 4.840
Kinderzuschlag (3 % der Anzahl der erwachsenen Einzelbesucher) 8.364 7.595 25.470
Gesamtzahl der Besucher 976.030 947.730 618.820*
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 46.992 36.144 47.132
Anzahl der zahlenden Besucher 929.038 911.586 571.688
* ab 2015 veränderte Statistikerfassung
Eintrittspreise
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet.
Tageskarten Sommer Winter
(01.03.-31.10.) (01.11.-28.02.)
Erwachsene 16,90 € 12,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 8,90 € 6,90 €
Schüler/Studenten (mit Ausweis) 11,90 € 8,90 €
Mehrfach-Spar-Karte
für 10 Erwachsene 129,00 € 129,00 €
oder 20 Kinder 129,00 € 129,00 €
oder 5 Erwachsene + 10 Kinder 129,00 € 129,00 €
oder 4 Erwachsene + 12 Kinder usw. 129,00 € 129,00 €
Feierabendkarten (ab 1 Stunde vor Kassenschluss)
Erwachsene 9,90 € 7,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 4,90 € 3,90 €
Kindergärten und Schulen
je Kind/Schüler ab 3 Jahren 4,90 € 3,90 €
je Elternteil bei Kindergärten + Grundschulen 4,90 € 3,90 €
Gruppen ab 20 Personen
Erwachsene 14,90 € 11,90 €
Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 7,90 € 5,90 €
Jahreskarten ganzjährig
Familienjahreskarte für Eltern und Kinder von 3 bis einschl.
17 Jahren 149,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 €
Jahreskarte für Kinder (von 3 bis inkl. 14 Jahre) 39,00 €
Jahreskarten Mitglieder Zooverein ganzjährig
Familienjahreskarte 145,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 69,00 €
Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) 59,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) 35,00 €
Beteiligungsbericht 2015 Westfälischer Zoologischer Garten Münster
71
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 56 53 81*
Weiblich 40 42 58*
Insgesamt 96 95 139*
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 3 3 3
*ab 2015 inkl. Aushilfen
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwen dungen (z.B. Zufüh-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.136 T€ 4.136 T€ 4.136 T€
D. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 87,9% 86,3% 84,7%
Liquidität 2. Grades 6,3 2,8 3,8
Umsatzrentabilität -89,4% -76,4% -82,0%
Personalintensität 37,7% 40,1% 41,6%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
E. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Zum 01.01.2016 trat Herr Dr. Thomas Wilms sein Amt als neuer Geschäftsführer der Westfälischer Zoologischer
Garten Münster GmbH an.
Gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 wird mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis geplant. Dieses weist v o-
raussichtlich für das Geschäftsjahr 2016 einen Fehlbetrag von 4.650 T€ aus, was einer Verbesserung von knapp 674
T€ entspricht.
Für das Jahr 2016 ist ein neuer Managementkontrakt mit der Stadt Münster abgeschlossen worden. Dieser sieht
einen Zuschuss in Höhe von 3.800 T€ und damit eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr (4.136 T€) vor.
Die vertragliche Grundlage zwischen Allwetterzoo und Robbenhaven wurde nachverhandelt . Durch diese Veränd e-
rungen soll ein Einsparpotential in Höhe von ca. 200 T€ pro Jahr realisier t werd en. Größere besucherattraktive
Investitionsmaßnahmen sind 2016 nicht geplant. Um die Sicherheit im Umgang mit den Elefanten zu verbessern,
wird der alte Elefantenkuhstall für 300 T€ umgebaut.
.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälisches Pferdemuseum Münster
72
4.7 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
Sentruper Str. 311 www.pferdemuseum.de
48161 Münster email: info@pferdemuseum.de
Telefon: (02 51) 484 27 - 0
Gründungsjahr: 2000
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums in Münster e. V. 49.500 99,0
Stadt Münster 500 1,0
Gesamt 50.000 100,0
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfäli schen Pferdemuse-
ums in Münster.
Geschäftsführung:
Peter Weeke
Sybill Ebers
Beirat:
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer
Jörg Adler
Dr. H. Knirim
M. Wehling
Michael Stoffregen-Büller
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Lage der Gesellschaft stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 grundsätzlich zufriedenstellend dar. Zum
31.12.2015 wird ein Eigenkapital in Höhe von 229 T€ ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die im gesonderte n Posten
passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (1.149 T€) ebenfalls zum überwiegenden Teil Eigenkapital charakter
haben.
Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um 57 T€ schlechteres Jahresergebnis in Höhe eines Fehlbetr a-
ges von 7 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzer löse sind im Vergl eich zum Vorjahr um 18 T€ gesun ken. Die geringfügige
Zunahme des Personalaufwan des um 2 T€ ist auf regelmäßige Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die Abnahme der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 3 T€ resultiert hau ptsächlich aus gesunkenen Kosten für Sonderausste l-
lungen.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälisches Pferdemuseum Münster
73
Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH beschäftigte durchschnittlich 19 Angestellte, wovon fünf Vol l-
zeitkräfte, zwei Teilzeitkräfte sowie 12 geringfügig Beschäftigte waren. Der Personalbestan d zum Stichtag des G e-
schäftsjahres umgerechnet auf Vollzeitkräfte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1 Angestellten verändert.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen. Nach derzeitiger Planung für
die nächsten Jahre wird davon ausge gangen, dass in der Regel leicht positive Jahresergebnisse erzielt werden kö n-
nen.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälisches Pferdemuseum Münster
74
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.187 8.365 3.543
II. Sachanlagen 2.532.888 2.355.810 2.166.091
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 2.546.075 2.364.175 2.169.634
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.022 14.695 19.669
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 67.642 148.807 60.449
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 127.974 69.700 130.910
Summe Umlaufvermögen 205.639 233.202 211.028
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.386 11.948 12.689
Aktiva 2.753.100 2.609.325 2.393.352
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 100.000 175.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn 136.641 86.586 4.033
Summe Eigenkapital 186.641 236.586 229.033
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.351.201 1.249.887 1.148.572
C. Rückstellungen 44.000 28.235 51.600
D. Verbindlichkeiten 1.171.258 1.094.617 964.147
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.753.100 2.609.325 2.393.352
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 787.792 873.754 827.552
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -2.073 4.673 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 107.730 113.819 107.753
5. Summe betriebliche Erträge 893.449 992.246 935.305
6. Materialaufwand 27.623 35.825 40.004
7. Personalaufwand 288.998 324.670 327.353
8. Abschreibungen 204.078 205.782 206.628
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 280.147 327.858 325.227
10. Summe betriebliche Aufwendungen 800.846 894.135 899.213
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 92.603 98.111 36.093
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 370 113 12
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.588 48.265 43.658
14. Finanzergebnis -59.218 -48.152 -43.646
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 33.385 49.959 -7.553
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 33.385 49.959 -7.553
Beteiligungsbericht 2015 Theaterhaus Pumpenhaus
75
4.8 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
Gartenstraße 123 http://www.pumpenhaus.de/
48147 Münster email: buero@pumpenhaus.de
Telefon: (02 51) 2 30 23 78
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur Förderung von Kunst
und Kultur.
Geschäftsführung:
Ludger Schnieder
Beirat:
Dr. Dietmar Erber, Ratsherr Vorsitzender
Philipp Gabriel, Ratsherr stellvertr. Vorsitzender
Christoph Jauch
Christa Nonhoff
Frauke Schnell
Johanna Wegman
Cornelia Wilkens, Stadträtin
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Michael Schetter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Auch im 17. Geschäftsjahr hat sich die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH den Aufgaben im Rahmen ihrer Möglic h-
keiten erfolgreich gestellt. Das vom Theater getragene Probezentrum „Hoppengarten“ leistet durch die dort vorge-
haltene Infrastruktur für die unabhängig arbeitenden Labels und internationale Kooperationsprojekte unverzichtb a-
re Dienste.
Das zentrale Gravitationsfeld in 2015 war die Einbindung in das Festival "Flurstücke 015" auf veranstalterischer,
kuratorischer, personeller, infrastruktureller und technischer Ebene. Das Festival war ein durchschlagender Erfolg -
das größte Open-Air-Festival in der Geschichte der Stadt Münster mit mehr als 27.000 BesucherInnen.
Im Berichtsjahr 2015 fanden insgesamt 157 Aufführ ungen von 53 unterschiedlichen Produktionen i m Theater im
Pumpenhaus statt. 34 der aufgeführten Produktionen sind als Koproduktion entstanden, wurden intensiv begleitet
und unterstützt , 26 davon mit "heimischen Gewächsen", den Münsteraner Labels. Wie auch in den Vorjahren ist
der Kernbereich der Programmierung das Jugendtheater und der zeitgenössische Tanz.
Beteiligungsbericht 2015 Theaterhaus Pumpenhaus
76
Mit dem Programmangebot wurden 13.812 ZuschauerInnen erreicht, das entspricht einem Zuschauerrückgang von
1631 Personen gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis wies ein Minus in Höhe von € 1.812,40 aus.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwec ks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 348.310 € 406.570 € 699.211 €
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
In den Lageberichten der Vorjahre (ab 2012) wurde immer wieder auf die strukturelle Unterfinanzierung der The a-
terhaus Pumpenhaus gGmbH hingewiesen.
Festzustellen ist wie im Vorjahr , dass in den kommenden zwei Jahren nicht mit einer drohenden künstl e-
risch/finanziellen „Havarie“ gerechnet wird, sondern mit einer „Schieflage“, deren Neigungswinkel sich bei kons e-
quentem Nichthandeln all erdings kontinuierlich und massiv vergrößern wird. Dringende Handlungsnotwendigkeit
besteht ab Beginn des Haushaltsjahres 2018.
Es wird für 2016 ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau angestrebt.
Beteiligungsbericht 2015 Theaterhaus Pumpenhaus
77
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 80.911 90.290 86.773
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 80.911 90.290 86.773
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.338 3.360 4.314
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 16.445 10.668 11.073
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 75.031 268.251 254.812
Summe Umlaufvermögen 93.813 282.279 270.199
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.581 1.986 1.986
Aktiva 179.305 374.555 358.958
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 1.129 32.689 32.689
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -32.686 -33.477 -36.890
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -791 -3.414 -1.812
Summe Eigenkapital 17.652 45.799 43.986
B. Sonderposten 29.403 35.974 34.459
C. Rückstellungen 40.613 45.839 60.900
D. Verbindlichkeiten 71.518 83.348 119.512
E. Rechnungsabgrenzungsposten 20.117 163.595 100.101
Passiva 179.305 374.555 358.958
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 139.790 139.630 119.492
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 702.684 820.815 1.281.691
5. Summe betriebliche Erträge 842.474 960.445 1.401.183
6. Materialaufwand 158.630 153.893 653.814
7. Personalaufwand 187.204 186.288 255.863
8. Abschreibungen 15.884 19.485 19.803
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 481.791 604.293 473.534
10. Summe betriebliche Aufwendungen 843.509 963.959 1.403.013
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.035 -3.514 -1.830
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 245 100 18
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 245 100 18
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -790 -3.414 -1.812
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -790 -3.414 -1.812
Beteiligungsbericht 2015 IStG
78
4.9 IStG gGmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Institut für vergleichende Städtegeschichte – IStG – gGmbH
Königsstr. 46 http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/
48143 Münster email: istg@uni-muenster.de
Telefon: (02 51) 83-275-12
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,00
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,00
Deutscher Städtetag 2.500 10,00
Stadt Münster 2.500 10,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Forschung
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden Städtegeschichte,
insbesondere durch
- Forschungsprojekte,
- Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze,
- Publikationen,
- Tagungen,
- Lehrveranstaltungen und Vorträge,
- Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungsmaterial.
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschichte der deutschen und der europäischen Stadt den S chwer-
punkt der wissenschaftlichen Forschung des Instituts, wobei in vergleichender Perspektive auch der außereuropä i-
sche Raum Gegenstand der Forschung sein kann.
Allgemeine Förderung
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vorzunehmen, die geeigne t sind, den Gesellschaftszweck unmitte l-
bar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerichtete Unternehmen und/oder Projekte
errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder materiell unterstützen, soweit diese Maßnahmen und Pr o-
jekte gemeinnützig sind.
Beteiligungsbericht 2015 IStG
79
Bibliothek
Das Institut
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Mittel treuhänderisch und in
alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung Bibliotheksbestände zur vergleichenden
Stadtgeschichtsforschung. Diese sind im Eigentum des Landes Nordrhein -Westfalen, vertreten durch
die Universität Münster, und bislang vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V., Mün s-
ter, treuhänderisch verwaltet worden.
- kann, soweit die Finanzierun g gesichert ist, nach Maßgabe näherer vertraglicher Absprache mit der
Universität Münster und ggf. weiterer Einrichtungen die vom Kuratorium für vergleichende Städt e-
geschichte e.V. übernommene Fachbibliothek zu einer Spezialbibliothek zur vergleichenden St adtge-
schichtsforschung entwickeln.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Prof. Dr. Werner Freitag
Judith Pirscher, Landesrätin
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die IStG gGmbH wies im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresfehlbetrag von 389 T€ auf.
Die Personalkosten sind mit 301 T€ (Vorjahr: 305 T€) der größte Kostenblock des Institutes. Die Vermögens -, F i-
nanz- und Ertragslage war im Berichtsjahr geordnet und die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet das Institut mit einem Jahresfehlbetrag von 401 T€, der durch die vorgeseh e-
nen Einlagen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von rund 429 T€ vollständig gedeckt ist.
Das Institut führt zwei Forschungsvorhaben , mit dem Ziel einer Publikation , durch und plant die Veröffentlichung
von vier Bänden der Reihe „Städteforschung“.
Überdies sind zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ sowie
im Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen des Entscheidens“ der Universität Münster am IStG angesiedelt. Die
Liquidität des Instituts ist durch die Auszahlung der vorgesehenen Einlage der Universität Münster gesichert.
Beteiligungsbericht 2015 IStG
80
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 898 713 529
II. Sachanlagen 2.408 2.595 2.457
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 3.306 3.308 2.986
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 140.414 470 36.709
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 15.181 87.749 61.626
Summe Umlaufvermögen 155.595 88.219 98.335
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 158.901 91.527 101.321
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 89.091 18 40.546
III. Bilanzgewinn 0 0 0
Summe Eigenkapital 114.091 25.018 65.546
B. Rückstellungen 11.900 16.800 16.400
C. Verbindlichkeiten 32.910 49.709 19.375
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 158.901 91.527 101.321
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 201.197 95.865 85.470
5. Summe betriebliche Erträge 201.197 95.865 85.470
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 398.145 304.678 301.034
8. Abschreibungen 2.976 1.826 1.255
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 182.966 199.864 172.299
10. Summe betriebliche Aufwendungen 584.087 506.368 474.587
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -382.890 -410.503 -389.118
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 307 95 246
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 241 95 246
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -382.583 -410.408 -388.872
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -382.583 -410.408 -388.872
Beteiligungsbericht 2015 RELiGIO
81
4.10 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
Herrenstraße 2 www.museum-telgte.de
48291 Telgte email: museum@telgte.de
Gründungsjahr: 1974
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Warendorf 7.669 30,0
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 5.113 20,0
Handwerkskammer Münster 5.113 20,0
Bistum Münster 5.113 20,0
Stadt Münster 2.556 10,0
Gesamt 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke durch Träge r-
schaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimathaus Münsterland sowie den Betrieb des
Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Telgte.
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:
- Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur religiösen Volkskunde des Münsterlandes, des Bistums
Münster und Westfalens.
- Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themen kreises „Handwerke im Münsterland“ unter b e-
sonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte.
- Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister der Stadt Telgte wahrgenommen.
Verwaltungsrat:
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesellschafter entsandtes Mitglied an.
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2015 RELiGIO
82
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Sollten Aufwendung en der Gesellschaft nicht durch Erträge gedeckt werden können, ist der Verlust - nach B e-
schlussfassung der Gesellschafterversammlung - nach folgenden Quoten abzudecken:
Kreis Warendorf 42,86 %
Bistum Münster 28,57 %
Städtische Wirtschaftsbetriebe Telgte GmbH 28,57 %
Die Stadt Münster beteiligt sich nicht an der Verlustabdeckung.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft.
Beteiligungsbericht 2015 CVUA-MEL
83
4.11 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
(CVUA-MEL)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
Joseph-König-Str. 40 http://www.cvua-mel.de/
48147 Münster email: poststelle@cvua-mel.de
Telefon: (0251) 9821 - 0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Land NRW 128.000 50,00
Kreis Borken 16.000 6,25
Kreis Coesfeld 16.000 6,25
Kreis Recklinghausen 16.000 6,25
Kreis Steinfurt 16.000 6,25
Kreis Warendorf 16.000 6,25
Stadt Bottrop 16.000 6,25
Stadt Gelsenkirchen 16.000 6,25
Stadt Münster 16.000 6,25
Gesamt 256.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Bei dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland -Emscher-Lippe (CVUA-MEL) handelt es sich um
eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Sie wurde zum 01. Juli 2009 a uf der Grundlage des Gesetzes zur Bildung
integrierter Untersuchungsanstalten für Bereiche des Verbraucherschutzes (IUAG NRW) gegründet. Entstanden ist
sie aus der Fusion der beiden bisherigen Ämter „Chemisches Landes - und Staatliches Veterinäruntersuchung samt
Münster“ (CVUA Münster; Träger: Land NRW) und dem „Chemischen Lebensmitteluntersuchungsamt für den Kreis
Recklinghausen und die Stadt Gelsenkirchen in der Emscher-Lippe-Region“ (CEL; Träger: Kreis Recklinghausen).
Aufgabe der CVUA -MEL ist die Untersuc hung und gutachterliche Beurteilung von Proben aus den Bereichen L e-
bensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und sonstige Bedarfsgegenstände, die im Rahmen der amtlichen L e-
bensmittelkontrolle nach dem Lebensmittel - und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) von den Überwachungsämtern der
acht kommunalen Träger entnommen werden. Hinzu kommen die umfangreichen diagnostischen Untersuchungen
nach dem Tierseuchen - und Tierschutzrecht sowie die Untersuchungen zur Überwachung des Chemikalien -, Gen-
technik- und Strahlenschutzvorsorgegesetzes.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Prof. Dr. Peter Fürst Vorsitzender
Herr Dr. Michael Heitmann stellv. Vorsitzender
Verwaltungsrat:
Juliane Becker, MD’in
Roland Butz, Kreisdirektor
Beteiligungsbericht 2015 CVUA-MEL
84
Paul Ketzer
Thomas Paal, Stadtrat
Dr. Hermann Paßlick, LKRD
Dr. Ansgar Scheipers, LKRD
Dr. Martin Sommer, Kreisdirektor
Karin Welge, Stadträtin
Dr. Peter Hansen, LKRD bis 31.07.2015
Karsten Falk, Abteilungsleiter bis 31.10.2015
Petra Schreier, LKRD’in ab 01.08.2015
Cornelia Wilkens, Stadträtin ab 01.10.2015
Klaus Krüger ab 01.11.2015
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die betrieblichen Erträge beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2015 insgesamt auf 18. 722 T€. Auf den Bereich der U m-
satzerlöse entfielen davon 18.653 T€, auf sonstige betriebliche Erträge 69 T€.
Im Wesentlichen wurden die Erträge dabei durch Untersuchungen im Rahmen des Nationalen Rückstandkontrol l-
planes (1.606 T€) und allgemeiner Diagnostische Untersuchungen (947 T€) erzielt.
Die betrieblichen Aufwendungen b eliefen sich insgesamt auf 18.542 T€. Den größten Posten bei den Aufwendu n-
gen stellten mit 63 % die Personalkosten dar. Für die Immobilie Joseph-König-Straße 40, Münster, wurden Investit i-
onen in Höhe von 76 T€ vorgenommen. Die aus der Immobilie resultierenden Abschreibungen beliefen sich auf
1.003 T€.
Für neue (Labor -) Geräte, Ersatzbeschaffung für defekte (Labor -) Geräte und den Ausbau und die Erweiterung di e-
ser sowie den Kauf von IT -Programmen wurden Investitionen in Höhe von 1.197 T€ vorgenommen. Dem standen
Abschreibungen in Höhe von 1.139 T€ gegenüber. Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr leicht
auf 37.612 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Anstalt. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015 ist
anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die Auftragslage im operativen Geschäft wird sich voraussichtlich im klassischen Bereich auch mittelfristig nicht
wesentlich ändern, daher ist der praktisch vollständige Auslastungsgrad der vorhandenen finanzi ellen und pers o-
nellen Ressourcen auch zukünftig gegeben.
Es besteht das Ziel, vermehrt kleinere, von Dritten vollständig finanzierte Projekte, die inhaltlich im Zusammenhang
mit den eigenen Kernaufgaben stehen, jedoch zu keinen Interessenskollisionen führ en, zu akquirieren.
Insgesamt kann das CVUA -MEL seine Leistungsfähigkeit und analytische Kompetenz auch im Hinblick auf die Tei l-
nahme an einer landesweiten Schwerpunktbildung nur dann einbringen, erhalten und ggfs. noch ausbauen, wenn
der Ergänzungsbau re alisiert wird und die durch das Gutachten ermittelten und von allen Beteiligten einverneh m-
lich anerkannten notwendigen Ersatzflächen für die Aufgabenwahrnehmung zur Verfügung stehen.
Beteiligungsbericht 2015 CVUA-MEL
85
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 126.900 90.920 76.583
II. Sachanlagen 30.706.806 29.801.441 28.938.806
III. Finanzanlagen 2.348.046 2.653.626 3.166.878
Summe Anlagevermögen 33.181.752 32.545.987 32.182.267
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 65.516 61.327 47.692
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 127.915 289.614 186.120
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 5.111.662 4.824.485 5.105.036
Summe Umlaufvermögen 5.305.093 5.175.426 5.338.847
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.910 50.617 91.131
Aktiva 38.539.755 37.772.030 37.612.245
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000 256.000 256.000
II. Kapitalrücklagen 2.794.581 2.794.581 2.794.581
III. Gewinnrücklagen 782.786 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 -795.597 -1.474.175
Summe Eigenkapital 3.833.368 2.254.984 1.576.406
B. Rückstellungen 7.060.030 8.251.478 9.785.033
C. Verbindlichkeiten 26.841.179 26.092.916 25.061.177
D. Rechnungsabgrenzungsposten 805.178 1.172.651 1.189.629
Passiva 38.539.755 37.772.030 37.612.245
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 17.897.527 18.310.143 18.652.527
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 67.783 50.509 69.442
5. Summe betriebliche Erträge 17.965.310 18.360.652 18.721.968
6. Materialaufwand 1.487.992 1.843.168 1.876.110
7. Personalaufwand 10.660.333 11.629.391 11.775.229
8. Abschreibungen 2.188.353 2.169.251 2.142.332
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.679.695 3.528.426 2.748.534
10. Summe betriebliche Aufwendungen 17.016.373 19.170.237 18.542.205
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 948.937 -809.585 179.764
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 13.788 4.102 16.061
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 765.370 740.533 715.245
14. Finanzergebnis -751.582 -736.431 -699.184
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 197.355 -1.546.016 -519.420
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 31.782 31.782 158.910
18. Außerordentliches Ergebnis -31.782 -31.782 -158.910
19. Steuern 447 585 248
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 165.126 -1.578.383 -678.578
Beteiligungsbericht 2015 AirportPark FMO
86
4.12 AirportPark FMO GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
AirportPark FMO GmbH
Airportallee 1 http://www.airportparkfmo.de
48268 Greven email: info@airportparkfmo.de
Telefon: (02571) 94 47 80
Gründungsjahr: 2004
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadt Münster 100.000 33,33
Stadt Greven 100.000 33,33
Kreis Steinfurt 100.000 33,33
Gesamt 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Erreichung und Umsetzung aller planerischen Voraussetzungen
für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die Entwicklung, Erschließung und Ve r-
marktung dieses Gewerbegebietes zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäfte und -handlungen vorzunehmen, die dem Gesellschaftszweck zu
dienen geeignet sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Udo Schröer
Aufsichtsrat:
Peter Vennemeyer, Bürgermeister, Greven Vorsitzender
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster stellv. Vorsitzender
Johannes Hennigfeld, Greven
Dr. Uwe Meyer, Greven
Dr. Michael Kösters-Kraft, Greven
Laurenz Börgel, Münster
Mathias Kersting, Münster
Carsten Peters, Münster
Dr. Klaus Effing, Landrat, Steinfurt
Wilfried Grunendahl, Steinfurt
Gitta Martin, Steinfurt
Jan-Niclas Gesenhues, Steinfurt
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2015 AirportPark FMO
87
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die im Wirtschaftsplan 2015 eingeplanten Grundstücksverkaufserlöse in Höhe von 900 T€ konnten im Berichtsjahr
nicht in voller Hö he bilanzwirksam realisiert werden. Die Erträge aus Grundstücksverkäufen beliefen sich auf 43 6
T€. Die Gesamtaufwendungen entsprechen mit 808 T€ den Plandaten des Wirtschaftsplans.
Die Ausgaben konnten in den letzten Jahren durch entsprechende Steuerungs - und Controlling-Maßnahmen auf ein
Volumen verstetigt werden, das die zwingend notwendigen Kosten widerspiegelt. Unter Berücksichtigung dieser
Einflussfaktoren konnte das Jahresergebnis 2015 mit -642 T€ deutlich gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 (-832 T€)
verbessert werden. Im Wirtschaftsplan war ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 458 T€ geplant.
Bereits in 2014 und auch fortsetzend in 2015 hat die Gesellschaft mit der Tilgung der seinerzeit in 2008 erhaltenen
Gesellschafterdarlehen begonnen. Damit erfolgt di e Umsetzung der Intention der vereinbarten Tilgungsregelung,
nach der ein Teil der Verkaufserlöse zur Tilgung der Gesellschafterdarlehen Verwendung finden soll.
Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlic hen mit einem Betrag von 8.704 T€ aus dem We rt der zu ve r-
marktenden Grundstücke.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2 015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschüttungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. di e darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts - - -
Aufwendungen des städtischen Haushalts 100.000 € - 100.000 €
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Die sehr guten Verkehrsbedingungen mit dem direkten Autobahnanschlus s an die A1 sowie die Lage vis -à-vis dem
Flughafen Münster/Osnabrück bieten beste Voraussetzu ngen für den Ausbau der Absatzmärkte der interessierten
Unternehmen.
Ein breiter regionaler Konsens bei der Fortentwicklung des AirportPark FMO und bei der Sicherung und Erweiterung
des Flughafenbetriebs mit attraktiven internationalen Flugzielen wird auch zukünftig ein unverzichtbarer Bestan d-
teil für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des AirportPark FMO zu einem exzellenten Markenstandort sein.
Beteiligungsbericht 2015 AirportPark FMO
88
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.160 457 10
II. Sachanlagen 15.400 10.794 14.400
III. Finanzanlagen 150 150 150
Summe Anlagevermögen 21.710 11.401 14.560
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.820.345 8.554.977 8.707.111
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 58.183 8.039 25.313
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 179.067 156.701 218.162
Summe Umlaufvermögen 8.057.595 8.719.717 8.950.586
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.216 40.028 33.704
Aktiva 8.100.521 8.771.146 8.998.850
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 5.100.000 5.100.000 5.400.000
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.717.115 -3.595.313 -4.427.118
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 121.802 -831.805 -642.114
Summe Eigenkapital 1.804.687 972.882 630.768
B. Rückstellungen 31.997 14.200 12.200
C. Verbindlichkeiten 6.263.836 7.784.064 8.355.882
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 8.100.520 8.771.146 8.998.850
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.340.303 0 435.457
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen -2.697.169 782.333 152.534
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 20.440 24.157 27.264
5. Summe betriebliche Erträge 1.663.574 806.490 615.255
6. Materialaufwand 799.352 782.333 449.198
7. Personalaufwand 124.581 170.741 134.008
8. Abschreibungen 26.911 10.673 8.667
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 304.785 379.324 386.398
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.255.629 1.343.071 978.271
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 407.945 -536.581 -363.016
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 290 218 48
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 259.609 273.150 256.746
14. Finanzergebnis -259.319 -272.932 -256.699
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 148.626 -809.513 -619.715
16. Steuern 26.824 22.292 22.399
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 121.802 -831.805 -642.114
Beteiligungsbericht 2015 RVM
89
4.13 Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Regionalverkehr Münsterland GmbH
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Steinfurt 2.146.440 27,98
Kreis Coesfeld 2.078.010 27,09
Kreis Warendorf 1.441.570 18,80
Kreis Borken 1.351.220 17,62
Stadt Münster 308.300 4,02
6 weitere Städte und Gemeinden der Region
(Geschäftsteile jeweils unter 2%)
343.860
4,49
gesamt 7.669.400 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteil
in T € in %
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500 47,14
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages die Förderung und Verbesserung der Verkehr s-
verhältnisse in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der Stadt Münster sowie in angrenzende n
Verkehrsgebieten, insbesondere durch die Einrichtung und den Betrieb von Linien - und Freistellungsverkehren, die
Durchführung von Gelegenheitsverkehren mit Kraftfahrzeugen sowie durch Güterverkehr auf Schiene und Straße.
Ferner kann sich die Gesellschaft an Unternehmen beteiligen, die diese Zwecke ebenfalls fördern.
Die Betätigung im öffentlichen Personennahverkehr mit Omnibussen geschieht in enger Abstimmung mit den Stä d-
ten und Gemeinden des Bedienungsgebiets sowie den vier Kreisen des Münsterlandes. Let ztere sind nicht nur G e-
sellschafter der RVM, sondern tragen auch gem. § 3 Abs. 1 ÖPNVG NRW als Aufgabenträger Sorge für die Planung,
Organisation und Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Auf einer Linienlänge von rd. 6.800 km (berechnet gem äß § 42 und § 43 PBefG) wird in den vier genannten Kreisen
sowie in der Stadt Münster öffentlicher Linienverkehr betrieben. Daneben betreibt die Gesellschaft die Eisenbah n-
strecke Rheine - Spelle und Eversburg (Osnabrück) - Altenrheine, auf der ausschließli ch Güterverkehrsleistungen
erbracht werden.
Beteiligungsbericht 2015 RVM
90
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster (WVG) wahrg e-
nommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtl ichen Aufgabe die Förderung und Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rati o-
nalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführer:
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat:
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor Vorsitzender
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor 1. stellv. Vorsitzender
Jürgen Barlach, Selm 2. stellv. Vorsitzender
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Dietmar Eisele, Ahaus
Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor
Wilfried Grunendahl, Tecklenburg
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Maria Hilbring, Ahaus
Heinz Horstmann, Lüdinghausen
Harald Koch, Billerbeck
Paul Lensing, Borken
Udo Lindemann, Hopsten
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor
Reiner Schäl, Recke
Hartwig Schultheiß, Münster, Stadtdirektor
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Detlef Waldmann, Wadersloh
Alfred Holz, Senden, Bürgermeister bis 03.11.2015
Benedikt Ruhmöller, Ahlen, Bürgermeister bis 06.11.2015
Sebastian Täger, Senden, Bürgermeister ab 03.11.2015
Dr. Alexander Berger, Ahlen, Bürgermeister ab 06.11.2015
ÖPNV-Beirat:
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor Vorsitzender
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum, Bürgermeister stellv. Vorsitzender
Dietmar Bergmann, Nordkirchen, Bürgermeister
Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor
Georg Moenikes, Emsdetten, Bürgermeister
Peter Nebelo, Bocholt, Bürgermeister
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Berthold Streffing, Sendenhorst, Bürgermeister
Heinrich Terwort, Havixbeck, Kreistagsabgeordneter
Felix Büter, Ahaus, Bürgermeister a.D. bis 27.10.2015
Rolf Lührmann, Borken, Bürgermeister a.D. bis 27.10.2015
Beteiligungsbericht 2015 RVM
91
Friedrich Prigge, Lengerich, Bürgermeister a.D. bis 02.11.2015
Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister a.D. bis 02.11.2015
Franz-Josef Niehues, Rosendahl, Bürgermeister a.D. bis 03.11.2015
Jochen Walter, Warendorf, Bürgermeister a.D. bis 06.11.2015
Mechthild Schulze Hessing, Borken, Bürgermeisterin ab 27.10.2015
Karola Voß, Ahaus, Bürgermeisterin ab 27.10.2015
Wilhelm Möhrke, Lengerich, Bürgermeister ab 02.11.2015
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister ab 02.11.2015
Manuela Mahnke, Nottuln, Bürgermeisterin ab 03.11.2015
Axel Linke, Warendorf, Bürgermeister ab 06.11.2015
Eisenbahn-Beirat:
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor Vorsitzender
Karl Kösters, Rheine stellv. Vorsitzender
Michael Attermeyer, Recke
Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde
Eckard Kellermeier, Recke, Bürgermeister
Udo Lindemann, Hopsten
Walter Ottens, Lotte
Winfried Pohlmann, Hopsten, Bürgermeister
Christina Rählmann, Mettingen, Bürgermeisterin
Jan Kuhlmann, Osnabrück, Erster Beigeordneter bis 23.06.2015
Heinz Hüppe, Hörstel, Bürgermeister a.D. bis 17.11.2015
Heinz Steingröver, Ibbenbüren, Bürgermeister a.D. bis 17.11.2015
Christine Karasch, Rheine, Beigeordnete ab 23.06.2015
David Ostholthoff, Hörstel, Bürgermeister ab 17.11.2015
Dr. Marc Schrameyer, Ibbenbüren, Bürgermeister ab 17.11.2015
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die RVM erzielte in allen Geschäftssparten Umsatzerlöse in Höhe von 46,7 Mio. € und übertraf das Vorjahresniveau
um rd. 1,9%. Die Erträge im Linienverkehr lagen mit + 1,74 % über de nen des Vorjahres. Während sie im Jede r-
mannverkehr mit + 0,58 % auf dem Vorjahresniveau stagnierten, verzeichneten die Erträge aus dem Ausbildung s-
verkehr einen Anstieg von 2,43 %. Die Betriebsleistung betrug im Berichtsjahr rd. 21,2 Mio. km und stieg damit um
1,03 %.
Bei den Kosten wirkte sich der im Jahresvergleich mit durchschnittlich 16,0 % gesunkene Treibstoffpreis positiv aus.
Belastet wurde das Erg ebnis hingegen durch nachträgliche Einnahmezuscheidungen der Vorjahre und höhere Haf t-
pflichtschäden der Omnibusse sowie Rückstellungen für zu erwartende Prozesskosten. Weiterhin gab es Tariferhö-
hungen für Mitarbeiterentgelte sowie Vergütungsanhebungen für eingekaufte Fahrleistungen.
Im Personenverkehr wird insgesamt ein bilanzieller Fehlbetrag von 5,9 Mio. € vor Ausgleichsleistungen ausgewi e-
sen. Im Güterverkehr beförderte die RVM 512.900 t. Der Güterverkehr schließt mit einem Defizit von 265 T€ vor
Ausgleichsleistungen ab. Insgesamt beträgt der bilanzielle Jahresfehlbetrag aller Sparten der RVM vor Ausgleichsle i-
tungen 6,2 Mio. €.
Beteiligungsbericht 2015 RVM
92
Durch das zentrale Liquiditätsmanagement ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mit ausreichender Liquidität s-
versorgung aufgrund der Rahmenvereinbarung mit der WVG gesichert. Das Finanzergebnis im operativen Geschäft
hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 20 T € verschlechtert. Das Unternehmen investierte rd. 3,9 Mio. € in die
Erweiterung eines Betriebshofes, Omnibusse sowie Betri ebs- und Geschäftsausstattung. Die bereitstehenden Mittel
des Berichtsjahres, Investitionszuschüsse sowie Aufnahme von Darlehen reichten aus, um diese Investitionen zu
finanzieren. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen n achzukommen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt:
Personenverkehr 2013 2014 2015
Linienlänge in km 9.330 7.341 7.510
Anzahl Omnibusse
- eigene der RVM 98 103 103
- eigene der VBK 37 36 37
- angemietete der VBK 54
- angemietete Leistung (2013 ohne VBK) 392 362 352
Gesamt 581 501 492
Wagen-km Omnibus (in Tsd.)
- eigene Leistung der RVM 7.243 7.192 7.283
- eigene Leistung der VBK 1.656 1.653 1.727
- angemietete Leistung 13.641 12.108 12.159
gesamt in Tsd. 22.540 20.953 21.169
beförderte Personen gesamt in Tsd. 26.674 23.249 23.137
Beteiligungsbericht 2015 RVM
93
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 173.522 152.557 103.426
II. Sachanlagen 13.235.027 13.546.059 14.185.199
III. Finanzanlagen 1.991.679 1.921.962 1.852.245
Summe Anlagevermögen 15.400.228 15.620.578 16.140.870
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 439.324 414.225 393.489
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 15.080.520 13.903.520 16.435.505
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 232.689 396.257 245.924
Summe Umlaufvermögen 15.752.533 14.714.002 17.074.919
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.177 14.425 15.070
Aktiva 31.166.937 30.349.005 33.230.859
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.400 7.669.400 7.669.400
II. Kapitalrücklagen 1.169.186 1.356.522 1.391.699
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -1.212.865 -1.212.865 -1.212.865
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -165.664 -139.823 -264.775
Summe Eigenkapital 7.460.057 7.673.234 7.583.459
B. Rückstellungen 5.160.287 4.579.298 5.166.902
C. Verbindlichkeiten 18.536.285 18.086.662 20.469.318
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.308 9.811 11.180
Passiva 31.166.937 30.349.005 33.230.859
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 51.026.747 45.874.924 46.745.921
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.368.330 7.513.234 8.227.482
5. Summe betriebliche Erträge 57.395.077 53.388.158 54.973.403
6. Materialaufwand 39.537.527 35.630.196 36.948.622
7. Personalaufwand 10.613.722 10.337.360 10.092.980
8. Abschreibungen 2.595.208 2.427.984 2.418.322
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.758.647 5.084.136 5.708.613
10. Summe betriebliche Aufwendungen 57.505.104 53.479.676 55.168.536
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -110.027 -91.518 -195.133
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 106.147 36.828 32.108
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 327.061 320.513 294.761
14. Finanzergebnis -220.914 -283.685 -262.653
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -330.941 -375.203 -457.786
16. Steuern 19.147 19.754 20.479
17. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 184.424 255.135 213.490
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -165.664 -139.823 -264.775
Beteiligungsbericht 2015 RVM
94
Anzahl der Beschäftigten
Betriebsbereiche* 2013 2014 2015
Personenverkehr 265 255 257
- davon Auszubildende 9 8 10
Güterverkehr 10 9 7
Insgesamt 275 264 264
*inkl. RVM-Verkehrsdienst GmbH
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die weiterhin begrenzten Ertragssteigerungspotenziale, den
demografisch bedingten Schülerrückgang, noch nicht planbare Effekte aus dem Einnahmenausgleich sowie Koste n-
steigerungstendenzen in den Bereichen Energie und Personal wird im Personenverkehr für die Folgejahre mit ei-
nem schlechteren Ergebnis als 2015 gerechnet.
Bei rd. 47 Mio. € Betriebserträgen für 2016 im Personenverkehr rechnet das Unternehmen mit einem Defizit von
über 6 Mio. € vor Ausgleichsleistungen. Im Güterverkehr erwartet das Unternehmen 2016 ebenfalls eine Ver-
schlechterung des Ergebnisses.
Durch die abgeschlossene Umsetzung der 2010 beschlossenen Direktvergaben für die RVM und die zwei anderen
ÖPNV-Unternehmen der WVG -Gruppe ist die Grundlage für den Hauptzweck der RVM und damit der Erhalt der
Gruppenstruktur mit der synergetischen Erledigung von Ma nagementaufgaben für die Gesellschafterunternehmen
bis 2020 gesichert. Bestandsgefährdende Risiken für die beiden Folgejahre werden von der Geschäftsführung der-
zeit nicht gesehen. Es liegen auch keine Beschlüsse der Unternehmensorgane vor, die gegen eine s olche Annahme
sprechen.
Beteiligungsbericht 2015 RVM-Verkehrsdienst
95
4.13.1 RVM-Verkehrsdienst GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
RVM-Verkehrsdienst GmbH
Krögerweg 11 http://www.rvm-online.de/
48155 Münster email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1993
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,0
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die RVM -Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münsterland GmbH, Münster
(RVM). Gemäß § 2 des Gesellschaftsve rtrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von öffentlichem Pers o-
nen- und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Westfälischen Verkeh rsgesellschaft mbH, Münster (WVG) wah r-
genommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe die Förderung und Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den in ihrem Einzugsgebiet liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rati o-
nalisierung der angeschlossenen Verkehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) André Pieperjohanns
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 RVM-Verkehrsdienst
96
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 1.227 613 307
Summe Anlagevermögen 1.227 613 307
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.937.633 3.273.247 3.618.430
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 11.696 6.342 6.898
Summe Umlaufvermögen 2.949.329 3.279.589 3.625.328
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Aktiva 2.950.556 3.280.202 3.625.635
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 25.600 25.600 25.600
B. Rückstellungen 187.929 208.255 321.825
C. Verbindlichkeiten 2.737.027 3.046.347 3.278.210
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.950.556 3.280.202 3.625.635
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.930.723 3.261.341 3.604.858
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.736 5.318 8.074
5. Summe betriebliche Erträge 2.932.459 3.266.659 3.612.933
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 2.872.204 3.186.492 3.521.890
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.277 79.200 89.740
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.924.481 3.265.692 3.611.630
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 7.978 967 1.303
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 1 1 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.029 789 500
14. Finanzergebnis -1.028 -788 -500
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.950 179 803
16. Steuern 6.950 179 803
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 Verkehrsbetrieb Kipp (VBK)
97
4.13.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
Münsterstraße 58 a http:// www.vbk-online.info
48525 Lengerich email: info@rvm-online.de
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,0
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK) ist seit August 2010 ein Tochterunternehmen der Regionalverkehr Münste r-
land GmbH (RVM) . Der Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von öffentlichem Personennahverkehr sowie die
Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) André Pieperjohanns
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Verkehrsbetrieb Kipp (VBK)
98
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.250 3.989 1.728
II. Sachanlagen 2.552.410 2.815.516 2.529.189
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 2.558.660 2.819.505 2.530.917
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 50.513 51.089 45.305
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 563.779 590.427 627.253
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 305.234 46.102 15.453
Summe Umlaufvermögen 919.526 687.618 688.010
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 3.478.187 3.507.123 3.218.927
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -3.981 -3.981 -3.981
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 21.019 21.019 21.019
B. Rückstellungen 149.727 217.448 247.208
C. Verbindlichkeiten 3.307.440 3.268.656 2.950.700
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 3.478.187 3.507.123 3.218.927
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 5.463.668 5.532.681 5.727.125
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 64.481 69.084 53.037
5. Summe betriebliche Erträge 5.528.149 5.601.765 5.780.162
6. Materialaufwand 2.428.125 2.365.052 2.480.519
7. Personalaufwand 1.915.533 1.907.460 1.997.585
8. Abschreibungen 499.227 528.733 560.967
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 415.122 513.125 500.191
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.258.007 5.314.370 5.539.262
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 270.142 287.395 240.900
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 84.985 31.699 26.596
14. Finanzergebnis -84.985 -31.699 -26.596
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 185.157 255.696 214.304
16. Steuern 734 561 814
17. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 184.423 255.135 213.490
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Verkehrsgesellschaft (WVG)
99
4.13.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
Krögerweg 11 http://www.wvg-online.de/
48155 Münster email: info@wvg-online.de
Telefon: (0 251) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1969
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00
gesamt 2.214.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in den Verkehrsrä u-
men der Gesellschafter. Als Servicegesellschaf t fördert die WVG die Koordinie rung und Rationalisierung ang e-
schlossener Verkehrsbetriebe und übernimmt entsprechend ihrem Gesellschaftszweck die Betriebs - und Geschäfts-
führungsaufgaben für folgende Unternehmen: Regionalverkehr Münsterland GmbH, Regionalverkehr Ruhr -Lippe
GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH, Westfä lische Landes -Eisenbahn GmbH sowie deren Tochterunte r-
nehmen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
André Pieperjohanns
Aufsichtsrat:
Michael Makiolla, Unna, Kreisdirektor Vorsitzender
Dirk Lönnecke, Soest, Kreisdirektor 1. stellv. Vorsitzender
Thomas Rissiek, Altenberge 2. stellv. Vorsitzender
Peter Bannes, Arnsberg, 1. Beigeordneter
Ulrich Brülle, Lippstadt
Dr. Klaus Drathen, Meschede, Kreisdirektor
Joachim L. Gilbeau, Coesfeld, Kreisdirektor
Friedrich Gnerlich, Warendorf, Ltd. Kreisbaudirektor
Roland Henrichs, Holzwickede
Werner Kolter, Unna, Bürgermeister
Franz Niederau, Steinfurt, Ltd. Kreisbaudirektor
Dr. Hermann Paßlick, Bocholt, Ltd. Kreisrechtsdirektor
Peter Schwerbrock, Ennigerloh
Franz-Josef Teuber, Möhnesee-Günne
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Verkehrsgesellschaft (WVG)
100
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Verkehrsgesellschaft (WVG)
101
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 95.303 357.489 835.889
II. Sachanlagen 1.835.360 1.836.474 1.789.393
III. Finanzanlagen 3.619 1.496 1.215
Summe Anlagevermögen 1.934.282 2.195.459 2.626.497
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.282.155 4.666.870 3.148.984
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 8.502.460 3.942.511 6.897.922
Summe Umlaufvermögen 10.784.615 8.609.381 10.046.906
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.204 42.534 26.356
Aktiva 12.725.101 10.847.374 12.699.759
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 2.214.500 2.214.500 2.214.500
B. Rückstellungen 2.479.529 2.386.049 2.424.124
C. Verbindlichkeiten 8.024.939 6.240.553 8.054.750
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.133 6.272 6.385
Passiva 12.725.101 10.847.374 12.699.759
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.214.135 4.785.222 4.904.452
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.706.643 3.052.420 2.517.965
5. Summe betriebliche Erträge 6.920.778 7.837.642 7.422.417
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 4.216.307 4.307.303 4.622.615
8. Abschreibungen 170.640 223.331 257.237
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.229.491 3.030.607 2.293.284
10. Summe betriebliche Aufwendungen 6.616.438 7.561.241 7.173.136
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 304.340 276.401 249.282
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Erträge aus Beteiligungen 55.787 32.018 12.627
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185.051 236.925 190.321
14. Finanzergebnis -129.264 -204.907 -177.693
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 175.076 71.494 71.588
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 32.318 32.318 32.318
18. Außerordentliches Ergebnis -32.318 -32.318 -32.318
16. Steuern 142.758 39.176 39.270
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 münsterNETZ
103
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH
5.1 münsterNETZ GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
münsterNETZ GmbH
Hafenplatz 1 http://www.muenster-netz.de/
48155 Münster email: netzanschluss@muenster-netz.de
Telefon: (0 251) 694-0
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die münsterNETZ GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Münster GmbH und der Netzbetre i-
ber in den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster GmbH. Die Gesellschaft ist zuständig für die Strom -, Gas-,
Wasser- und Wärmenetze.
Das Kerngeschäft der münsterN ETZ GmbH ist der Betrieb, die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau
dieser Versorgungsnetze.
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungsnetz hat die Gesellschaft im Zuge von Pacht - und Betriebs-
führungsverträgen von der Stadtwerke Münster Gm bH gepachtet. Die münsterNETZ hat mit der Stadtwerken
Münster GmbH einen Vertrag über Planung, Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen abgeschlossen. Die münste r-
NETZ hat mit der smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück, einen Vertrag über Dienstleistungen für de n Betrieb
von Messstellen und Messung abgeschlossen.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die münsterNETZ GmbH ausschließlich diese satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigke i-
ten ausgeübt und e rfüllt damit die ihr von der mittelbaren Alleingesellschafterin Stadt Münste r übertragenen
kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Andreas Wunderer
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2015 ist gekennzeichnet durch eine gute gesamtwirtschaftliche Lage und geringe Preissteigeru n-
gen bei den Verbraucherpreisen. Der Gas - und Wärmeabsatz ist gemessen an den regionalen Gradtagzahlen durch
ein kühleres Jahr 2015 geprägt, wobei die Monate November und Dezember gegenläufig deutlich milder waren als
im Vorjahr.
Beteiligungsbericht 2015 münsterNETZ
104
Zum 31.12.2015 beschäftigte die münsterNETZ GmbH 43 Mitarbeiter. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung
von 3.695 T€ (Vorjahr: 10.118 T€) liegt unter dem Planergebnis von 4.494 T€. Das niedrigere Ergebnis resultiert
insbesondere aus niedrigeren Umsätzen aus Netzentgelten sowie höheren Pachten im Vergleich zum Plan.
Die Umsatzerlöse wurden mit 125.492 T€ (Vorjahr: 117.802 T€) in den regulierten Sparten Strom und Gas und mit
30.254 T€ (Vorjahr: 32.245 T€) in den nicht regulierten Sparten Wasser und Wärme erzielt. Das Jahresergebnis vor
Ergebnisabführung ist gegenüber dem Vorjahr , vor allem aufgrund einer Erhöhung der von den Stadtwerken Mün s-
ter bezogenen Leistungen sowie höheren Pachtz ahlungen, gesunken. Die zu einem wesentliche n Teil preisbedingt
gestiegenen Umsatzerlöse aus Netzentgelten wurden durch gestiegene Aufwendungen für vorgelagerte Netze und
vermiedene Nutzungsentgelte neutralisiert. Ebenso wirken sich Sondereffekte des Vorja hres im Jahresvergleich
ergebnismindernd aus. Das verbleibende Ergebnis wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs - und Erge b-
nisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster GmbH abgeführt.
Die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der münsterNETZ Gm bH sind für das Geschäftsjahr 201 5 positiv zu
beurteilen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorg e-
schriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlic hen Zwecks im Geschä ftsjahr 2015 ist
anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 423 T€ gerechnet. Der E r-
gebnisrückgang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 resultiert im Wesentlichen aus einer in Summe aller Sparten
leichten Reduzierung der Umsatzerlöse aus Netzentgelten sowie dem Wegfall periodenfremder Erträge aus durc h-
laufenden Posten des Geschäftsjahres 2015.
Die Umsetzung der bestehenden Rechtslage und die weitere Marktentwicklung beinhalten sowohl Chancen als
auch Risiken für die münsterNETZ GmbH. Chancen mit Blick auf das Jahresergebnis bestehen bei der Mengen - und
Preisentwicklung der bezogenen Netzleistungen, wobei Einsparungen nicht zu Lasten der Versorgungsqualität g e-
hen dürfen.
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Faktoren geht die münst erNETZ GmbH von einer zufriedenstellenden
Geschäftsentwicklung aus.
Beteiligungsbericht 2015 münsterNETZ
105
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 120.148 81.737 139.853
II. Sachanlagen 31.849 36.772 31.570
III. Finanzanlagen 38.051 27.569 23.339
Summe Anlagevermögen 190.048 146.078 194.762
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 6.753.422 7.059.035 6.720.579
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 22.866.150 159.993 144.319
Summe Umlaufvermögen 29.619.572 7.219.028 6.864.899
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.506.541 20.139.804 21.392.803
Aktiva 48.316.161 27.504.910 28.452.464
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000 100.000
Summe Eigenkapital 100.000 100.000 100.000
B. Rückstellungen 3.592.255 2.835.348 3.661.948
C. Verbindlichkeiten 26.874.985 5.145.376 3.969.832
D. Rechnungsabgrenzungsposten 17.748.922 19.424.186 20.720.684
Passiva 48.316.162 27.504.910 28.452.464
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 155.845.175 150.047.068 155.746.439
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an in Arbeit befindlichen
Aufträgen
0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 9.403.585 7.729.542 4.886.507
5. Summe betriebliche Erträge 165.248.760 157.776.610 160.632.946
6. Materialaufwand 131.087.907 135.174.713 145.846.475
7. Personalaufwand 2.681.801 2.978.064 3.133.846
8. Abschreibungen 47.386 51.527 49.859
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.550.031 9.421.966 7.858.998
10. Summe betriebliche Aufwendungen 140.367.125 147.626.270 156.889.178
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 24.881.635 10.150.340 3.743.769
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 8.033 24.191 22.879
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.041 12.131 24.477
14. Finanzergebnis -2.007 12.060 -1.597
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.879.628 10.162.400 3.742.172
16. Steuern 48.061 44.058 47.235
17. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 24.831.567 10.118.342 3.694.937
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Bauindustrie (WBI)
106
5.2 Westfälische Bauindustrie GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälische Bauindustrie GmbH
Engelstraße 49 http://www.wbi-muenster.de/
48143 Münster email: info@wbi-muenster.de
Telefon: (02 51) 9 72 32 - 0
Gründungsjahr: 1924
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,0
Stadt Münster 216.300 1,0
Gesamt 21.630.000 100,0
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs in der Stadt Münster. Das Unternehmen baut
und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlagen zur Vernetzung von MIV (Motorisierter Individualverkehr)
und ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Park and Ride-Anlagen, Fahrradparkanlagen, etc.
(2) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigenen oder fremden Namen, insbesondere in solchen
Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen.
(3) die Vermarktung des Spezialw issens durch Übernahme von Beratungs - und Planungsaufträgen für den
Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte.
(4) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben, belasten
und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben.
(5) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, soweit die Gesellschaft Miteigentümerin ist oder dies
auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt.
(6) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätzen genannten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck
dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu b e-
teiligen.
(7) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen.
Am 29.09.2010 beschloss der Rat der Stadt Münster den zweiten Managementkontrakt mit einer Laufzeit von 2011
bis 2015. Die Hauptleistung der Westfälischen Bauindustrie GmbH besteht in der Bewirtschaftung des ruhenden
Verkehrs.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Bauindustrie (WBI)
107
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Klaus Kötterheinrich
Aufsichtsrat:
Walter von Göwels (Vorsitzender)
Ludger Steinmann (stellv. Vorsitzender)
Jörg Berens
Felix Echelmeyer
Jonas Freienhofer
Sven Gotthal
Theodor Knetzger
Marianne Koch
Reinhard Scholz
Stefan Weber
Simone Wendland
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor
Gesellschafterversammlung:
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und dem Oberbü r-
germeister der Stadt Münster oder einem von ihm benannten Stellvertreter.
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Berichtsjahr insgesamt positiv. Die von der Gesellschaft bewirtschafteten
Parkhäuser und –plätze erzielten durchweg gleichbleibende oder gestiegene Umsätze. In der Summe ergibt sich bei
den Kurzparkumsätzen eine Steigerung von 3,4 %. Für die P arkhäuser im direkten Umfeld des im Umbau befindl i-
chen Hauptbahnhofes waren erhebliche Umsatzrückgänge erwartet worden. Im Gegenteil erzielte das PH am Br e-
mer Platz Umsatzsteigerungen von ca. 13%, das PH Bahnhofstraße behauptete die Vorjahreswerte.
Der Geschäftsbereich „Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen“ entwickelte sich planmäßig rüc k-
läufig. Leerstände in Verbindung mit Umbauten bei Mieterwechsel sowie geplante Leerstände für die Neubauma ß-
nahme im Aaseemarkt führten zu Mindererlösen aus Mieten und Kostenumlagen.
Die Erlöse im Geschäftsbereich „Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Betreuungstätigkeit“ waren rüc k-
läufig. Geringere Instandhaltungsaufwendungen führten zu rd. 8 % niedrigeren Verwaltungserlösen. Die nach wie
vor intensive Begleitung der geplanten Umstrukturierungen des Aaseemarktes und des Coerdemarktes erforderte
einen weiterhin erhöhten Personaleinsatz und führte insgesamt zu einem Minderergebnis gegenüber dem Vorjahr.
Die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung entwickel ten sich insgesamt recht konstant (+ 1,1 %). Die Personalkos-
ten stiegen tarifabschlussbedingt um 2,1 %. Die Abschreibungen verringerten sich aufgrund der abgeschriebenen
Immobilien erneut deutlich. Die Entwicklung von Zinserträgen und Zinsaufwendungen verl ief planmäßig.
Die Bilanzsumme der Westfälischen Bauindustrie GmbH blieb im Berichtsjahr weitgehend stabil. Insbesondere
Tilgungsleistungen führten zu einer Reduzierung um rund 177 T€. Während sich das Anlagevermögen um etwa 960
T€ (rd. 3,3 %) verminderte, erhöhte sich das Umlaufvermögen um rund 780 T€ (rd. 34 %).
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Bauindustrie (WBI)
108
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015 ist
anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte :
Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI
Anzahl der Jährliche Kurzparkungen
Einstellplätze 2013 2014 2015
Parkhaus Aegidiimarkt 780 490.982 458.598 471.103
Parkhaus Theater 793 282.248 278.394 279.781
Parkhaus Bremer Platz 416 204.576 203.408 240.300
Parkhaus Bahnhofstraße 339 124.429 124.821 126.862
Parkhaus Engelenschanze 480 232.289 239.033 250.010
Parkhaus Münster-Arkaden 250 217.969 221.300 231.572
Parkhaus Stubengasse 318 325.282 321.867 317.004
Parkhaus Alter Steinweg 390 345.362 352.504 360.602
Summe der Kurzparkungen 2.223.137 2.199.925 2.277.234
Im Eigentum der Westfälisch e Bauindustrie GmbH befinden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, Theater, Bremer
Platz, Bahnhofstraße und Engelenschanze. Die Parkhäuser Münster -Arkaden, Stubengasse und Alter Steinweg sind
angepachtet.
Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Vermietung der WBI-eigenen Objekte
Anzahl der Objekte WBI-eigene
Objekte
Fremdeigentum
Gewerbl. Objekte
Fremdeigentum
Wohnungen
Eigentümergemeinschaft Aaseemarkt 22 6 40
Eigentümergemeinschaft Aegidiimarkt 10 22 56
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 1-29
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) 2 25 -
Eigentümergemeinschaft Hamannplatz 30-40
(im Einkaufszentrum Coerdemarkt) - 12 -
Eigentümergemeinschaft
Stadtmuseum/Salzhof 5 Stadtmuseum -
Summe 39 65 96
Außerdem werden Wohnungen und gewerbliche Objekte im Wohn- und Geschäftsgebäude Stubengasse vermietet
sowie die Radstation.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Bauindustrie (WBI)
109
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6 12.249 6.809
II. Sachanlagen 30.034.590 28.646.643 27.693.518
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 30.034.596 28.658.892 27.700.327
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 913.628 999.800 1.128.457
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.174.431 1.290.587 1.943.694
Summe Umlaufvermögen 2.088.059 2.290.388 3.072.151
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 32.122.655 30.949.280 30.772.477
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 21.630.000 21.630.000 21.630.000
II. Kapitalrücklagen 2.350.000 2.350.000 2.350.000
III. Gewinnrücklagen 0 0 200.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn 2.824.729 2.694.442 2.631.465
Summe Eigenkapital 26.804.729 26.674.442 26.811.465
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 416.770 27.867 125.086
II. sonstige Rückstellungen 324.264 194.071 285.265
Summe Rückstellungen 741.035 221.938 410.351
C. Verbindlichkeiten 4.093.691 3.601.559 3.134.823
D. Rechnungsabgrenzungsposten 438.790 407.870 373.308
E. Passive latente Steuern 44.411 43.471 42.531
Passiva 32.122.655 30.949.280 30.772.477
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 12.044.141 12.172.129 12.373.156
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 372.842 170.449 120.764
5. Summe betriebliche Erträge 12.416.983 12.342.578 12.493.920
6. Materialaufwand 4.697.180 5.316.127 5.375.502
7. Personalaufwand 893.003 921.720 940.771
8. Abschreibungen 1.537.669 1.511.472 1.386.310
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 255.640 318.200 340.022
10. Summe betriebliche Aufwendungen 7.383.491 8.067.519 8.042.605
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 5.033.492 4.275.059 4.451.314
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 11.374 10.522 822
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 104.511 103.504 72.659
14. Finanzergebnis -93.137 -92.982 -71.837
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.940.355 4.182.077 4.379.478
16. Steuern 1.737.946 1.492.364 1.567.454
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.202.410 2.689.713 2.812.023
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Bauindustrie (WBI)
110
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 11 11 12
Weiblich 2 2 2
Insgesamt 13 13 14
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1 1 2
C. Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. D)
2013 2014 2015
Erträge 1.188.997 € 1.504.303 € *
Aufwendungen 688.192 € 874.846 € *
*Die Daten für 2015 liegen noch nicht vor.
D. Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz - und Beteiligungserträge/ -aufwendungen stellen die Bruttoausschütt ungen der Beteiligungen an die
Stadt Münster (Erträge) bzw. die darauf anfallenden Steuerzahlungen oder die Zuschussaufwendungen (z.B. Zufü h-
rungen zur Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Beteiligungen dar.
2013 2014 2015
Erträge des städtischen Haushalts 25.718 € 28.200 € 26.750 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 6.783 € 7.438 € 7.055 €
E. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 83,4% 86,2% 87,1%
Liquidität 2. Grades 1,3 1,7 2,8
Umsatzrentabilität 26,6% 22,1% 22,7%
Personalintensität 12,1% 11,4% 11,7%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
F. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellschaft wird auch zukünf tig im Bereich Parken liegen. Die Bewirtschaftung der
drei nicht im Eigentum stehenden Parkhäuser ist mit langfristigen Pachtverträgen abgesichert, wobei ein Pachtve r-
trag gerade verlängert wurde. Die acht innerstädtischen Parkhäuser sind die Basis einer ko nstanten wirtschaftl i-
chen Entwicklung, wobei auch die Betreuung von Parkeinrichtungen Dritter diesen Bereich zunehmend ergänzen
wird. Bedrohliche Einschnitte durch äußere Einwirkungen wie Straßensperrungen, Konjunkturschwankungen oder
Mitbewerber sind nich t zu erwarten. Im Geschäftsbereich Vermietung und Verpachtung hat der Revitalisierung s-
prozess des Wohn - und Geschäftszentrums Aaseemarkt begonnen. Der Neubau eines Ärztehauses in 2016 und
eines Lebensmittelmarktes in 2017 werden die Attraktivität dieses St adtteilzentrums stabilisieren. Für den langfri s-
tigen Verbleib der Volkshochschule Münster im Aegidiimarkt fehlt bisher die Zustimmung der politischen Gremien.
Die Gesellschaft steht zwar mit der Verwaltung in Kontakt, eine Entscheidung ist aber noch nicht abzusehen.
Die Erfüllung der im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben der Westfälische Bauindustrie GmbH ist bei Erhalt
der positiven Rahmenbedingungen und der Gesellschaftsstruktur als weiterhin eigenständige Gesellschaft im Ko n-
zern der Stadt Münster nicht gefährdet. Die Gesellschaft ist in der Lage, auch stadtstrukturelle Aufgaben zur Attra k-
tivitätssteigerung der Stadt Münster zu übernehmen. Am 22.12.2015 wurde der 3. Managementkontrakt mit einer
Laufzeit von einem Jahr für 2016 unterzeichnet.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Flughafen Münster/Osnabrück
111
5.3 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
Airportallee 1 http://www.fmo.de/
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 0
Gründungsjahr: 1966
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
3.897.650 17,20
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH,
Landkreis Osnabrück
1.150.700 5,08
Kreis Warendorf 552.800 2,44
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 471.700 2,08
Kreis Borken 102.300 0,45
Kreis Coesfeld 102.300 0,45
Landkreis Emsland 102.300 0,45
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700 0,03
HWK Münster 7.700 0,03
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03
gesamt 22.663.500 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteil
in T € in %
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 306.775 33,33
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000 33,33
FMO Passenger Services GmbH 245.700 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000 10,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrie b des Verkehrsflughafens Münster/Osnabrück
sowie die Förderung der zivilen Luftfahrt und des Flugsports sowie alle im Zusammenhang mit Vermietung und
Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versorgung Dritter mit elektrischer Energie für den Ber eich
des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des Gesellschaftsvertrages).
Beteiligungsbericht 2015 FMO Flughafen Münster/Osnabrück
112
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugangebot sowie kompetenter und freundlicher Service im Fokus. Der
Mix aus einem umfangreichen Touristikprogramm, schnellen Business -Zielen und günstigen Low -Cost-Flügen wird
ständig aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket abgerundet.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer
Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer
Aufsichtsrat:
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister 1. Vorsitzender
Thomas Kubendorff, Landrat 1. stellv. Vorsitzender bis 09/2015
Dr. Klaus Effing, Landrat 1. stellv. Vorsitzender ab 10/2015
Markus Lewe, Oberbürgermeister 2. stellv. Vorsitzender
Georg Berding, Ratsherr
Frank Henning
Dr. Olaf Gericke, Landrat
Wilfried Grunendahl
Dr. Michael Jung, Ratsherr
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Carsten Peters, Ratsherr
Elisabeth Veldhues
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Dominik Danczewitz bis 01/2015
Michael Hagedorn, Ratsherr bis 03/2015
Dr. Helmut Berkemeier ab 01/2015
Hans-Jürgen Scholte ab 02/2015
Thorsten Tacke ab 02/2015
Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Beigeordneter ab 03/2015 bis 06/2015
Andrea Henning ab 07/2015
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2015 erzielte die FMO GmbH einen Jahresfehlbetrag von 12,8 Mio. € (Plan 11,2 Mio. €). Wesen t-
lich für das Überschreiten des Planansatzes waren die handelsrechtlich erforderlichen Zuführungen zu den Pens i-
onsrückstellungen in Folge des Auslau fens des Anstellungsvertrages des Geschäftsführers. Bereinigt um diesen
Einmaleffekt wurde das geplante Jahresergebnis erreicht.
Aufgrund eines Passagierrückgangs von ca. 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf ca. 822 Tsd. Passagiere musste auch
ein entsprech ender Umsatzrückgang hingenommen werden. Gründe für den Passagierrückgang waren u.a. der
Wegfall von Strecken der Ryanair nach Barcelona und Malaga sowie das Einstellen der London -Verbindung durch
die Fluggesellschaft Flybe.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Flughafen Münster/Osnabrück
113
Erfreulich ist eine spürbare Belebung im Bereich General Aviation. Insbesondere die Ausweitung des Geschäftsb e-
triebs der Wartungswerft ASK, die mittlerweile die gesamte ehemalige airberlin -Halle angemietet hat sowie die
Stationierung des Flugzeugs Global Express sind hier positiv zu erwähnen. Zudem konnten durch das Zusammenl e-
gen der Verkehrszentralen für die Großluftfahrt und den General Aviation Bereich deutliche Synergien gehoben
werden.
Die Ertragslage der Gesellschaft bleibt weiterhin angespannt. Es ist festzustellen, dass sich der Trend stetig sinke n-
der Umsatzerlöse aus den Vorjahren im verkehrlichen Bereich weiter fortgesetzt hat. Insbesondere vor diesem
Hintergrund ist es wichtig, den geplanten Entschuldungsprozess entsprechend umzusetzen. Die ersten Schritte
bezüglich der Umse tzung des im Dezember 2014 einstimmig verabschiedeten Finanzierungskonzeptes bzw. die
entsprechenden Auswirkungen sind auch bilanziell zu erkennen. Während zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 der
Stand der Bankdarlehen noch bei ca. 92,38 Mio. € lag, betrug er zum Ende des Jahres 2015 nur noch 68,77 Mio. €.
Auch im Rahmen der Zinsaufwendungen macht sich der gesunkene Bestand an Bankdarlehen bemerkbar. Insge-
samt zeigen sich somit die ersten spürbar positiven E ffekte des Entschuldungsprozesses und die geplanten Schritte
des Entschuldungsprozesses werden somit eingehalten.
Die Finanzlage der Gesellschaft ist dadurch gekennzeichnet, dass eine ausreichende Innenfinanzierung aus der
Gesellschaft heraus nicht mögli ch ist. Die beschlossenen Einzahlungen der Gesellschafter sind planmäßig weiterhin
notwendig, um den geplanten Entschuldungsprozess erfolgreich zu beschreiten. Ziel ist es, die Flughafengesell-
schaft nach abgeschlossener Entschuldung auch im operativen Ergebnis weitestgehend von finanziellen Unterstü t-
zungen durch Gesellschafter unabhängig zu machen. Das dazu beschlossene Finanzierungskonzept stellt für diesen
Weg eine Art Masterplan dar. Eine entsprechende Kontrolle zwischen Plan und Ist-Zahlen wird stetig v orgenom-
men.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem vorg e-
schriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 201 5 ist
anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Entwicklung der Verkehrsergebnisse
2014 2015 Veränderung
absolut in %
Fluggäste
1. Gewerblicher Verkehr 894.120 816.706 -77.414 -8,66%
davon
- Linienfluggäste 423.083 421.934 -1.149 -0,27%
- Ferienfluggäste 447.827 387.954 -59.873 -13,37%
- übriger gewerblicher Verkehr 23.210 6.818 -16.392 -70,62%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 5.475 5.295 -180 -3,29%
Fluggäste gesamt 899.595 822.001 -77.594 -8,63%
Flugzeugbewegungen
1. Gewerblicher Verkehr 24.865 21.489 -3.376 -13,58%
davon
- Linienflugbewegungen 7.780 6.939 -841 -10,81%
- Ferienflugbewegungen 3.034 2.719 -315 -10,38%
- übriger gewerblicher Verkehr 14.051 11.831 -2.220 -15,80%
2. Nichtgewerblicher Verkehr 10.187 12.017 1.830 17,96%
Flugzeugbewegungen gesamt 35.052 33.506 -1.546 -4,41%
Fracht
Frachtmengen gesamt in t 17.098 15.442 -1.656 -9,69%
Beteiligungsbericht 2015 FMO Flughafen Münster/Osnabrück
114
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 176.888 119.159 100.728
II. Sachanlagen 94.900.468 91.442.039 88.235.762
III. Finanzanlagen 16.848.887 16.797.588 18.667.214
Summe Anlagevermögen 111.926.243 108.358.786 107.003.704
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 352.613 366.891 345.054
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.843.878 3.544.373 34.793.845
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 6.332.103 4.058.668 3.926.719
Summe Umlaufvermögen 9.528.593 7.969.932 39.065.619
C. Rechnungsabgrenzungsposten 173.371 479.853 475.276
Aktiva 121.628.207 116.808.572 146.544.598
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 22.663.500 22.663.500 22.663.500
II. Kapitalrücklagen 23.119.038 9.090.840 39.733.283
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -19.408.585 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -10.589.213 -12.847.631 -12.805.900
Summe Eigenkapital 15.784.740 18.906.709 49.590.883
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 2.258.619 2.443.811 4.541.762
II. Steuerrückstellungen 3.861 2.943 0
III. sonstige Rückstellungen 2.434.968 4.517.684 3.765.640
Summe Rückstellungen 4.697.449 6.964.438 8.307.402
D. Verbindlichkeiten 101.131.643 90.918.103 88.577.719
E. Rechnungsabgrenzungsposten 14.375 19.322 68.594
Passiva 121.628.207 116.808.571 146.544.598
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 13.745.502 12.964.177 11.744.052
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.908.522 4.313.022 4.514.929
5. Summe betriebliche Erträge 17.654.024 17.277.199 16.258.981
6. Materialaufwand 3.597.330 3.568.099 3.732.096
7. Personalaufwand 10.243.198 11.793.771 11.499.147
8. Abschreibungen 3.777.236 3.801.270 3.632.549
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.973.761 6.434.826 5.461.711
10. Summe betriebliche Aufwendungen 23.591.525 25.597.966 24.325.503
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -5.937.501 -8.320.767 -8.066.521
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge/Beteiligungserträge 1.017.090 1.101.948 1.423.743
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Verlustübernahmen 5.305.341 5.355.153 5.787.545
14. Finanzergebnis -4.288.251 -4.253.205 -4.363.801
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -10.225.752 -12.573.972 -12.430.322
16. Außerordentliche Erträge 0 0 0
17. Außerordentliche Aufwendungen 161.368 80.368 129.368
18. Außerordentliches Ergebnis -161.368 -80.368 -129.368
19. Steuern 202.094 193.291 246.210
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -10.589.213 -12.847.631 -12.805.900
Beteiligungsbericht 2015 FMO Flughafen Münster/Osnabrück
115
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 151 145 134
Weiblich 33 30 25
Insgesamt 184 175 159
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 10 11 10
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 13,0% 16,2% 33,8%
Liquidität 2. Grades 0,5 0,5 2,1
Umsatzrentabilität -77,0% -99,1% -109,0%
Personalintensität 43,4% 46,1% 47,3%
*Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Der Flughafen Münster/Osnabrück wird auch in den kommenden Jahren aufgrund der bestehenden Wettb e-
werbsintensität in einem schwierigen Wet tbewerbsumfeld agieren. Das Geschäftsjahr 2015 zeigte, dass es qualit a-
tiv gelungen ist, z. B. mehrere touristische Destinationen, die in der Vergangenheit durch airberlin im Direktflug
bedient wurden, zu einem großen Teil wieder erfolgreich in den Flugplan zu integrieren. Quantitativ zeigt sich aber
auch, dass diese Aufholung mit einem zunächst geringeren Kapazitätsangebot der Airlines (insbesondere Germania)
erfolgt, um die entsprechenden Strecken solide und nachhaltig zu entwickeln. Das hohe Wachstum im L uftver-
kehrsmarkt der Türkei wirkte sich positiv auf den FMO aus; in diese Region konnte in 2015 eine signifikante Erwe i-
terung des Flugangebotes registriert werden. Für 2016 droht sich dieser Trend jedoch aufgrund der jüngsten Te r-
roranschläge in der Türkei umzukehren.
Das Touristikaufkommen wird durch eine stabile Linienentwicklung positiv unterstützt. Die Linienverbindung zum
Drehkreuz Istanbul wird ab dem Sommerflugplan um drei Frequenzen auf eine tägliche Bedienung ausgeweitet, des
Weiteren wird die Anbindung an den Hub München ab April um drei Frequenzen pro Woche aufgestockt. Der an-
haltende Margendruck wird auch künftig dazu führen, dass die Umsatzsituation der FMO GmbH nur eine moderate
Verbesserung erfahren wird. Abgesehen von diesen Marktrisiken ist die Tatsache, dass der Liquiditätsbedarf der
FMO GmbH zwingend von Gesellschafterzahlungen abhängig ist, von entscheidender Bedeutung für den Standort
FMO. Sowohl im Jahr 2016 als auch in den Folgejahren sind nach aktueller Prognose diese Zuführungen durch die
Gesellschafter zwingend notwendig, um den Liquiditätsbedarf der FMO GmbH inkl. der Tochterunternehmen zu
decken.
Durch den weitreichenden Rückgang von airberlin -Verkehren am Standort FMO ist im Charter-Bereich weiterhin
eine signifikante Angebotslück e vorhanden, die es durch Neuakquisitionen zu schließen gilt; dies ist teilweise b e-
reits durch die Fluggesellschaft Germania geschehen. Der Linienverkehr sollte, wie auch in den vergangenen Ge-
schäftsjahren, eine stabile und wirtschaftlich erfolgreiche Komp onente des Flughafens bleiben. Die auch komme r-
ziell erfolgreiche Anbindung an die Hubs München, Frankfurt und zuletzt Istanbul zeigen im Kern, dass der Flugh a-
fen Münster/Osnabrück ein adäquates Einzugsgebiet hat und sich auch zukünftig im nationalen und internationalen
Flughafenmarkt erfolgreich aufstellen kann. Auf dieser positiven Grundlage in Verbindung mit einer weitestgehend
schuldenfreien Infrastruktur sollte sich die Marktposition der Flughafengesellschaft in den kommenden Jahren
durchaus spürbar ver bessern. Für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einem Jahresfehlbetrag von ca. 10 Mio . € ge-
rechnet.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Luftfahrtförderung
116
5.3.1 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
Airportallee 1 www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Telefon: (0 25 71) 94-0
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 22.663.500 2,08
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der zivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die Gesellschaft den
Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Thorsten Brockmeyer
Beirat:
Thomas Kubendorff, Landrat bis 09/2015
Dr. Klaus Effing, Landrat ab 10/2015
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Dr. Heinz Böger, Kreisdirektor
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Luftfahrtförderung
117
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 1 2 2
Summe Anlagevermögen 1 2 2
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 10.363 11.903 10.104
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 79.974 78.422 80.402
Summe Umlaufvermögen 90.337 90.325 90.506
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 90.338 90.327 90.508
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 1 2 2
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 26.001 26.002 26.002
B. Rückstellungen 2.445 2.445 2.626
C. Verbindlichkeiten 61.892 61.880 61.880
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 90.338 90.327 90.508
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 133.229 134.103 134.103
5. Summe betriebliche Erträge 133.229 134.103 134.103
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 131.031 132.333 132.369
10. Summe betriebliche Aufwendungen 131.031 132.333 132.369
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.198 1.770 1.734
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.198 1.770 1.734
16. Steuern 0 0 0
17. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 2.198 1.770 1.734
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 FMO Parking Services
118
5.3.2 FMO Parking Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Parking Services GmbH
Airportallee 1 www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 1995
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Vergabe von Parkfl ä-
chen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Thorsten Brockmeyer
Beirat:
Markus Lewe, Oberbürgermeister
Peter Vennemeyer, Bürgermeister
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister
Wilfried Grunendahl
Elisabeth Veldhues
Dr. Michael Lübbersmann, Landrat
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Parking Services
119
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 8.910 4.633
II. Sachanlagen 14.591.824 14.358.216 16.869.723
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 14.591.824 14.367.126 16.874.356
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.447 10.710 10.080
III. Wertpapiere 40.538 56.023 33.998
IV. Flüssige Mittel 1.191.629 2.256.661 266.917
Summe Umlaufvermögen 1.244.614 2.323.394 310.994
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.333 40.606 39.252
Aktiva 15.859.771 16.731.126 17.224.603
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.500 51.500 51.500
II. Kapitalrücklagen 14.505.954 14.505.954 16.458.234
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 14.557.454 14.557.454 16.509.734
B. Rückstellungen 181.970 23.541 8.518
C. Verbindlichkeiten 1.018.155 2.048.850 612.446
D. Rechnungsabgrenzungsposten 102.192 101.281 93.905
Passiva 15.859.771 16.731.126 17.224.603
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.703.668 3.569.691 3.441.183
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.450 44.351 46.087
5. Summe betriebliche Erträge 3.705.118 3.614.042 3.487.270
6. Materialaufwand 1.883.058 1.679.389 1.106.240
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 400.807 403.860 479.547
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 467.321 451.019 444.004
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.751.186 2.534.268 2.029.791
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 953.932 1.079.774 1.457.480
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.379 1.353 163
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 1.379 1.353 163
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 955.311 1.081.127 1.457.643
16. Steuern 42.079 42.079 64.867
17. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 913.232 1.039.048 1.392.776
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 FMO Airport Services
120
5.3.3 FMO Airport Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Airport Services GmbH
Airportallee 1 www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Erbringung land - und luftseitiger Abfertigungsleistungen mit
dem Schwerpunkt der Flugzeugabferti gung sowie sonstiger zur Förderung dieser Z wecke erforderlicher Dienstlei s-
tungen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Klaus Stender
Markus Gertken
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Airport Services
121
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 463.175 283.447 154.966
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 463.175 283.447 154.966
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 83.217 91.985 84.576
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 669.774 696.406 907.326
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 271.939 201.334 212.510
Summe Umlaufvermögen 1.024.930 989.725 1.204.412
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.703 1.925 1.909
Aktiva 1.489.808 1.275.097 1.361.287
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000 250.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
Summe Eigenkapital 250.000 250.000 250.000
B. Rückstellungen 179.183 199.852 107.729
C. Verbindlichkeiten 1.060.624 825.245 1.003.557
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.489.807 1.275.097 1.361.287
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 4.632.312 4.231.629 3.949.937
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 23.112 37.880 146.949
5. Summe betriebliche Erträge 4.655.424 4.269.509 4.096.886
6. Materialaufwand 2.671.007 2.586.436 2.586.757
7. Personalaufwand 1.288.832 1.303.139 1.410.738
8. Abschreibungen 218.529 183.729 128.481
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.063.094 848.468 847.252
10. Summe betriebliche Aufwendungen 5.241.462 4.921.772 4.973.228
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -586.038 -652.262 -876.342
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 211 144 17
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.218 13.533 11.698
14. Finanzergebnis -18.007 -13.389 -11.681
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -604.045 -665.652 -888.022
16. Steuern 1.063 859 1.080
17. Erträge aus Verlustübernahme 605.108 666.510 889.103
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 FMO Security Services
122
5.3.4 FMO Security Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Security Services GmbH
Airportallee 1 www.fmo.de
48268 Greven email: info@fmo.de
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Sektor des Fluggas t-
kontrolldienstes gemäß § 5 Luftsiche rheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen Münster/Osnabrück sowie sonstiger zur
Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Franz-Josef Thiery, Greven
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwec ks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Security Services
123
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 15.744 12.009 7.894
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 15.744 12.009 7.894
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 480.884 753.853 551.871
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 143.670 101.768 36.028
Summe Umlaufvermögen 624.554 855.621 587.899
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 640.298 867.630 595.793
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000 300.000 300.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
Summe Eigenkapital 300.000 300.000 300.000
B. Rückstellungen 116.004 176.812 166.878
C. Verbindlichkeiten 224.295 390.818 128.916
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 640.299 867.630 595.793
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.555.213 2.604.728 2.393.231
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 46.969 58.435 64.068
5. Summe betriebliche Erträge 2.602.182 2.663.164 2.457.299
6. Materialaufwand 16.367 26.794 22.247
7. Personalaufwand 2.909.017 3.078.074 3.008.925
8. Abschreibungen 13.294 8.919 5.358
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 631.960 651.982 650.181
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.570.638 3.765.768 3.686.711
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -968.456 -1.102.604 -1.229.411
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 45 176 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.065 0 0
14. Finanzergebnis -1.020 176 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -969.476 -1.102.428 -1.229.411
16. Steuern 121 241 263
17. Erträge aus Verlustübernahme 969.597 1.102.669 1.229.674
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 FMO Passenger Services
124
5.3.5 FMO Passenger Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
FMO Passenger Services GmbH
Airportallee 1 www.passenger-services.de
48268 Greven email: info@passenger-services.de
Telefon: (0 25 71) 94 33 10
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33
GGG Service for Airlines GmbH 81.900 33,33
Gesamt 245.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleistungen auf dem
Sektor der Passagierabfertigung inklusive Lost & Found, der dokumentarischen Abfertigung eines Fluges (Operat i-
ons), der Vermittlung und dem Verkauf von Reise - und Transportleistungen (Linien - und Touristikverkauf) sowie
sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dieter Faßold
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschaften
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des ö ffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 FMO Passenger Services
125
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 34.690 44.057 30.120
III. Finanzanlagen 2.556 2.556 2.556
Summe Anlagevermögen 37.246 46.613 32.676
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 291.375 291.240 320.699
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 417.482 383.905 432.400
Summe Umlaufvermögen 708.857 675.145 753.099
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.628 1.573 1.047
Aktiva 748.731 723.332 786.822
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 245.700 245.700 245.700
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -25.910 -100.270 -143.114
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -74.360 -42.845 288
Summe Eigenkapital 145.430 102.585 102.873
B. Rückstellungen 457.689 476.254 515.658
C. Verbindlichkeiten 145.612 144.493 168.291
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 748.731 723.332 786.822
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.497.780 2.637.886 2.514.545
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 77.694 80.384 29.205
5. Summe betriebliche Erträge 2.575.474 2.718.269 2.543.750
6. Materialaufwand 42.844 53.369 52.656
7. Personalaufwand 2.119.792 2.151.045 2.140.982
8. Abschreibungen 13.522 14.022 14.405
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 568.205 537.561 390.345
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.744.363 2.755.997 2.598.387
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -168.889 -37.727 -54.637
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 310 361 262
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.158 53.856 42.714
14. Finanzergebnis -34.848 -53.495 -42.452
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -203.737 -91.222 -97.089
16. Außerordentliche Erträge 136.000 55.000 104.000
17. Außerordentliche Aufwendungen 6.405 6.405 6.405
18. Außerordentliches Ergebnis 129.595 48.595 97.595
19. Steuern 218 218 218
20. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -74.360 -42.845 288
Beteiligungsbericht 2015 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
126
5.3.6 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 1998
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,33
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 204.517 66,67
Gesamt 306.775 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luftfrachtsektor und sonst i-
ger zur Förderung dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Margot Kriege
Geschäftsführende Komplementärin:
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele en tsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
127
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.193 24.944 7.175
II. Sachanlagen 204.190 166.221 171.227
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 230.383 191.165 178.402
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 29.150 33.970 33.659
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 473.898 370.019 336.552
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 506.870 427.009 576.537
Summe Umlaufvermögen 1.009.918 830.998 946.748
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.739 4.333 18.603
Aktiva 1.248.040 1.026.495 1.143.753
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 306.775 306.775 306.775
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 -44.151
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 71.468 -44.151 38.879
Summe Eigenkapital 378.243 262.624 301.503
B. Rückstellungen 638.909 650.632 693.484
C. Verbindlichkeiten 230.888 113.239 148.766
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.248.040 1.026.495 1.143.753
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.091.826 3.284.877 2.879.561
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 43.751 33.480 42.509
5. Summe betriebliche Erträge 3.135.577 3.318.356 2.922.070
6. Materialaufwand 659.778 693.079 446.919
7. Personalaufwand 1.182.502 1.249.629 1.300.736
8. Abschreibungen 72.542 68.866 67.358
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.085.163 1.209.386 1.095.268
10. Summe betriebliche Aufwendungen 2.999.985 3.220.959 2.910.282
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 135.592 97.397 11.789
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 617 460 10.966
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.032 33.812 31.126
14. Finanzergebnis -25.415 -33.353 -20.160
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 110.177 64.045 -8.371
16. Steuern 38.709 108.195 -47.250
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 71.468 -44.151 38.879
Beteiligungsbericht 2015 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
128
5.3.7 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
Airportallee 1 www.fmo-cargo.de
48268 Greven email: info@fmo-cargo.de
Telefon: (0 25 71) 94 - 3200
Gründungsjahr: 2011
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 9.000 33,33
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 18.000 66,67
Gesamt 27.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung der Betei ligung sowie die Übernahme der persönli-
chen Haftung und der Geschäftsführung bei der WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Margot Kriege
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
129
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 31.669 33.831 35.646
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 0 0 0
Summe Umlaufvermögen 31.669 33.831 35.646
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 31.669 33.831 35.646
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000 27.000 27.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2.735 4.222 6.045
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.487 1.824 1.824
Summe Eigenkapital 31.222 33.045 34.870
B. Rückstellungen 197 529 529
C. Verbindlichkeiten 250 257 247
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 31.669 33.831 35.646
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.350 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 1.350 0 0
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 714 -1.060 395
10. Summe betriebliche Aufwendungen 714 -1.060 395
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 636 1.060 -395
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.208 1.293 2.748
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 1.208 1.293 2.748
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.844 233 2.353
16. Steuern 358 530 529
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.486 1.824 1.824
Beteiligungsbericht 2015 AHS Aviation Handling Services
130
5.3.8 AHS Aviation Handling Services GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
AHS Aviation Handling Services GmbH
Airport Terminal 1 http://www.ahs-de.com/
22335 Hamburg
Telefon: (0 40) 50 75-24 81
Gründungsjahr: 1951
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Langenhangen 173.750 34,75
Flughafen Hamburg GmbH 161.250 32,25
Flughafen Bremen GmbH 60.000 12,00
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00
AirPart GmbH, Nürnberg 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS -Gruppe bietet ihre Dienst-
leistungen an den Flughäfen Berlin -Tegel, Berlin -Schönefeld, Köln/Bonn, Leipzig , Dresden, Bremen, Düsseldorf,
Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie Nürnberg direkt oder indirekt an.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Martin Roll
Amélie Charisius
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentliche n Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 AHS Aviation Handling Services
131
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 150.860 281.541 289.867
II. Sachanlagen 463.197 426.823 565.468
III. Finanzanlagen 3.511.138 3.414.638 3.389.638
Summe Anlagevermögen 4.125.195 4.123.002 4.244.973
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.256 7.263 5.669
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.080.364 6.877.725 4.751.020
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 3.743.570 5.086.097 3.381.871
Summe Umlaufvermögen 6.834.190 11.971.085 8.138.560
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.769 18.499 34.992
D. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.730.158 1.201.679 303.026
Aktiva 12.716.313 17.314.266 12.721.552
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000 500.000 500.000
II. Kapitalrücklagen 2.475.000 2.475.000 2.475.000
III. Gewinnrücklagen 50.000 50.000 50.000
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -4.961.253 -4.755.158 -4.226.679
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 206.094 528.479 898.653
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.730.158 1.201.679 303.026
Summe Eigenkapital 0 0 0
B. Rückstellungen 2.074.656 2.645.210 2.823.941
C. Verbindlichkeiten 10.641.657 14.669.056 9.897.611
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 12.716.313 17.314.266 12.721.552
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 12.336.504 14.086.567 2.951.197
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.961.375 6.059.711 6.719.642
5. Summe betriebliche Erträge 18.297.879 20.146.278 9.670.839
6. Materialaufwand 2.785.413 7.659.611 2.532.878
7. Personalaufwand 10.430.633 8.859.683 3.094.739
8. Abschreibungen 386.366 184.541 228.332
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.716.087 4.907.822 5.331.213
10. Summe betriebliche Aufwendungen 19.318.499 21.611.657 11.187.163
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.020.620 -1.465.379 -1.516.324
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.458.686 2.225.202 2.670.229
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 228.430 228.112 253.496
14. Finanzergebnis 1.230.256 1.997.090 2.416.733
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 209.636 531.711 900.409
16. Steuern 3.542 3.231 1.756
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 206.094 528.480 898.653
Beteiligungsbericht 2015 items
132
5.4 items GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
items GmbH
Hafenweg 7 www.itemsnet.de
48155 Münster email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 32,19
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH 286.073 23,12
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 19,26
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 9,08
items GmbH (Nennbetrag eigener Anteile) 77.059 6,23
Energie AG Iserlohn 65.921 5,33
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) 59.300 4,79
Gesamt 1.237.330 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteile
in € in %
items project GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Beschaffung, Einführung und der Betrieb von Systemen der Info r-
mationsverarbeitung und Kommunikationstechnik, außerdem die damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Org a-
nisationsfragen für die Gesellschafter und sons tige Unternehmen, an denen eine der an der items GmbH unmitte l-
bar oder mittelbar beteiligten Städte Anteile hat, sowie für andere Kommunen und deren Einrichtungen und U n-
ternehmen, soweit dies gemeinderechtlich zulässig ist.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Ludger Hemker
Beirat:
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck stellv. Vorsitzender
Jürgen Elmer, Bocholt
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Manfred Hülsmann, Osnabrück
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Klaus Weimer, Iserlohn
Andreas Helbig, Kassel (bis 31.12.2015)
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Beteiligungsbericht 2015 items
133
Beisitzende:
Beatrix Vennekötter Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geprägt von einer weiteren Stabilisierung und Effizienzsteigerung in
den Betriebsprozessen. Die weiter steigende Komplexität der Versorgungswirtschaft macht eine kontinuierliche
Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Strukturen erforderlich.
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von 92,7 T€ abgeschlossen. Der Umsatz der items blieb im
Jahr 2015 mit 32.662 T€ auf Vorjahresniveau. Es wurde ein um 1.494 T€ höherer Umsatz generiert, als ursprünglich
geplant. Dennoch verfehlte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit die Planung um 312 T€. Die sonstigen
betrieblichen Erträge in Höhe von 2.5 41 T€ (Vorjahr 2.277 T€) entfiel en mit 1.111 T€ vorrangig auf das Leistung s-
entgelt aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der items project GmbH.
Der Materialaufwand von 16.813 T€ stieg im Verhältnis zum Vorjahr um 737 T€. Dieses resultierte aus einem höh e-
ren Einsatz von externen Beratern. Der Personalaufwand von 12.686 T€ blieb im Vergleich zum Vorjahr fast unve r-
ändert. Die sonstigen betriebl ichen Aufwendungen sanken um 5 % im Vergleich zum Vor jahr von 4.281 T€ auf
4.066 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfü llung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2015 items
134
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 934.782 1.492.534 1.753.927
II. Sachanlagen 2.921.754 3.293.288 3.065.968
III. Finanzanlagen 171.758 162.628 152.087
Summe Anlagevermögen 4.028.294 4.948.450 4.971.981
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 188.403 1.593.545 1.236.250
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 9.484.144 10.964.678 6.896.771
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 59.336 48.746 101.523
Summe Umlaufvermögen 9.731.883 12.606.969 8.234.544
C. Rechnungsabgrenzungsposten 665.788 675.092 548.963
Aktiva 14.425.965 18.230.511 13.755.489
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (inkl. 77 T€ Rücklage für Eigener Anteile) 1.237.330 1.237.330 1.237.330
II. Kapitalrücklagen 1.627.584 1.627.584 1.627.584
III. Gewinnrücklagen 1.316.450 1.316.450 1.316.450
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 506.000 193.300 92.700
Summe Eigenkapital 4.687.364 4.374.664 4.274.064
B. Rückstellungen 5.333.366 4.805.131 3.707.415
C. Verbindlichkeiten 4.405.233 9.050.716 5.670.010
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 104.000
Passiva 14.425.965 18.230.511 13.755.489
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 32.560.463 32.943.517 32.661.640
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an in Arbeit befindlichen
Aufträgen
-158.178 -39.626 75.227
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 10.670 12.160 160.309
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.905.024 2.276.872 2.540.618
5. Summe betriebliche Erträge 35.317.979 35.192.923 35.437.792
6. Materialaufwand 16.554.396 16.076.010 16.812.878
7. Personalaufwand 12.455.585 12.655.493 12.685.830
8. Abschreibungen 1.578.334 1.728.325 1.648.823
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.088.232 4.280.578 4.066.491
10. Summe betriebliche Aufwendungen 34.676.547 34.740.406 35.214.022
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 641.432 452.517 223.770
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.565 3.043 15.463
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.384 115.826 91.193
14. Finanzergebnis -127.819 -112.783 -75.731
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 513.613 339.734 148.040
16. Steuern 7.614 146.434 55.340
17. Jahresergebnis / Jahresfehlbetrag 505.999 193.300 92.700
Beteiligungsbericht 2015 items
135
Anzahl der Beschäftigten
2013 2014 2015
Männlich 118 115 117
Weiblich 41 39 39
Insgesamt 159 154 156
Davon schwerbehinderte Beschäftigte k.A 9 9
C. Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set*
2013 2014 2015
Eigenkapitalquote 32,5% 24,0% 31,1%
Liquidität 2. Grades 2,0 1,2 1,2
Umsatzrentabilität 1,6% 0,6% 0,3%
Personalintensität 35,9% 36,4% 36,0%
D. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Gesellschaft weiterhin s inkende Umsätze im Gesellschafterkreis, da viele
Kunden aufgrund des Kostendrucks die Konsolidierung fortsetzen und Projekte und Dienstleistungen öffentlich
ausschreiben werden.
Zudem wird sich das Projekt „items 2018“, das die langfristige Strategieausri chtung der items umsetzt, positiv auf
die Effizienz auswirken.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird im Geschäftsjahr über dem Vorjahresniveau erwartet, da
mit weiteren Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerechnet wird. Unter Berü cksichtigung der sich ve r-
ändernden Marktsituation und der „internen Konsolidierung“, verbunden mit einem aus dem Jahr 2015 herüberre i-
chenden Projektgeschäft, wird für das Jahr 2016 insgesamt mit einem befriedigenden Geschäftsverlauf und einem
positiven Jahresergebnis von 168 T€ gerechnet.
Beteiligungsbericht 2015 items project
136
5.4.1 items project GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
items project GmbH
Joachimstaler Str. 20 www.itemsnet.de
10719 Berlin email: kontakt@itemsnet.de
Telefon: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 2007
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
items GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Informationsverarbeitung und
Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfragen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Ludger Hemker
Beirat:
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster Vorsitzender
Willi Nibbe, Lübeck stellv. Vorsitzender
Jürgen Elmer, Bocholt
Andreas Helbig, Kassel bis 31.12.2015
Wolfgang Heuer, Stadtrat, Münster
Manfred Hülsmann, Osnabrück
Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer, Münster
Dr. Klaus Weimer, Menden / Iserlohn
Dr. Dirk Wernicke, Münster
Beisitzende:
Beatrix Vennekötter Vorsitzende Gesamtbetriebsrat
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin items GmbH
Beteiligungsbericht 2015 items project
137
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 9.652 T€ (Vorjahr: 8.369 T€) ausschließlich mit
der Muttergesellschaft, der items GmbH, erzielt. Mit den Umsatzerlösen hat sich auch der Personalaufwand erhöht.
Er ist auf 7.899 T€ (Vorjahr: 6.777 T€) gestiegen. Es ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 7 T€, der an die
Muttergesellschaft ausgeschüttet werden soll.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war di e Gesellschaft in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Mögliche Liquiditätsengpässe konnten durch die Muttergesellschaft ausgeglichen werden.
Das Geschäftsjahr 2015 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Es wird davon ausgegangen, da ss sich bei geplan-
ter Ausweitung des Umsatzes in 2016 die Umsatzerlöse und der Personalaufwand parallel entwickeln werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
C. Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Der Gesellschaft erwachsen Chancen aus der zukünftigen Geschäftsentwicklung und dem Ausbau des bestehenden
Geschäftes. Risiken bestehen in der derzeitigen Abhängigkeit von der Muttergesellschaft als alleiniger Auftraggeb e-
rin.
Für das Jahr 2016 wird bei planmäßig steigenden Umsat zerlösen (Plan 2016: 10.477 T€) und ohne weiteren Pers o-
nalaufbau in Verbindung mit steigendem Personalaufwand (Plan 2016: 8.416 T€) mit einem Jahresüberschuss leicht
über dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 15 T€ gerechnet.
Das Risikomanagement wird im Zusammenhang mit dem Risikomanagementbericht der items betrachtet. Gemäß
den Aufgabenstellungen der items project rechnet die Geschäftsführung nicht mit Risiken, die den Fortbestand der
items project GmbH gefährden.
Beteiligungsbericht 2015 items project
138
zu B. Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 21.842 20.288 18.695
Summe Anlagevermögen 21.842 20.288 18.695
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.138.735 978.351 869.640
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 1.583 3.664 10.731
Summe Umlaufvermögen 1.140.318 982.015 880.370
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 1.162.161 1.002.304 899.065
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.160 12.400 7.300
Summe Eigenkapital 62.160 62.400 57.300
B. Rückstellungen 535.589 590.273 587.229
C. Verbindlichkeiten 564.412 349.631 254.536
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 1.162.161 1.002.304 899.065
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.461.987 8.369.233 9.651.744
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 19.892 28.449 19.674
5. Summe betriebliche Erträge 8.481.879 8.397.682 9.671.418
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 6.059.075 6.776.601 7.899.105
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.401.449 1.596.582 1.748.285
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.460.524 8.373.183 9.647.390
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 21.355 24.499 24.028
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 567 528 489
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 2
14. Finanzergebnis 567 528 487
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21.922 25.027 24.515
16. Steuern 9.761 12.627 17.215
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 12.161 12.400 7.300
Beteiligungsbericht 2015 WLE
139
5.5 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de
Telefon: (02941) 745-0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Kreis Soest 1.229.960 31,48
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82
Stadtwerke Münster GmbH 552.090 14,13
Stadt Warstein 262.340 6,71
Stadt Beckum 255.490 6,54
Stadt Ennigerloh 180.180 4,61
Stadt Lippstadt 171.130 4,38
Stadt Rüthen 71.940 1,84
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73
Gesamt 3.907.190 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteile
in € in %
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt 25.600 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster* 221.450 10,00
* weitere Informationen unter 4.13.3
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Westfälische Landes -Eisenbahn GmbH (WLE) ist ein Zusammenschluss von Gebietskörperschaften oder der en
Kapitalgesellschaften. Gegenstand des Unternehmens ist, die Verkehrsverhältnisse in Westfalen zu fördern und zu
verbessern. Zu diesem Zweck betreibt die WLE die im öffentlichen Interesse vorgehaltene Eisenbahninfrastruktur
und sorgt für eine zuverlässige Bedienung der daran gelegenen Wirtschaftsstandorte.
Darüber hinaus dient die WLE der Entlastung innerörtlicher Straßen und sichert die Anbindung der Region an das
nationale und internationale Schienennetz. Auch sichert die WLE die Grundlage für die Opti on eines schieneng e-
bundenen Personennahverkehrs auf ihrem Netz oder einem Teilnetz. Somit stellt die WLE heute und in Zukunft
einen bedeutenden Standortfaktor für die Region dar. Ferner kann sich die WLE an Unternehmungen, die diese
Zwecke fördern, beteiligen. Sie erfüllt damit Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
André Pieperjohanns
Dr. Marcel Frank bis 31.07.2015
Beteiligungsbericht 2015 WLE
140
Aufsichtsrat:
Dirk Lönnecke, Kreisdirektor, Soest Vorsitzender
Friedrich Gnerlich, Ltd. Kreisbaudirektor, Warendorf 1. stellv. Vorsitzender
Matthias Hesse, Lippstadt 2. stellv. Vorsitzender
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Münster 3. stellv. Vorsitzender
Lothar Bräutigam, Warstein
Ulrich Brülle, Lippstadt
Franz-Josef Buschkamp, Ahlen
Thomas Fastermann, Münster
Dr. Günter Fiedler, Geseke
Berthold Lülf, Bürgermeister, Ennigerloh
Josef Schmedding, Sendenhorst
Dr. Karl-Uwe Strothmann, Bürgermeister, Beckum
Hermann-Josef Nürenberg, Warstein
Detlef Ommen, Sendenhorst
Michael Schramm, Warstein
Frank Schulte, Geseke
Michael Schulte, Lippstadt
Karsten Gerlach, Erwitte
Kundigunde Meier, Warstein
Gabriele Oelze-Kräling, Lippstadt
Alfons Wickenkamp, Liesborn
Peter Weiken, Bürgermeister, Rüthen
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschä ftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 WLE
141
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.394 8.515 37.016
II. Sachanlagen 19.283.821 18.373.507 20.952.672
III. Finanzanlagen 449.761 442.879 440.757
Summe Anlagevermögen 19.742.976 18.824.901 21.430.445
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.835.864 1.737.665 1.834.293
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.015.649 4.676.239 3.699.223
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 195.479 2.915.466 4.424.472
Summe Umlaufvermögen 7.046.992 9.329.370 9.957.988
C. Rechnungsabgrenzungsposten 105.853 107.697 97.813
Aktiva 26.895.821 28.261.968 31.486.246
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.907.190 3.907.190 3.907.190
II. Kapitalrücklagen 1.706.777 1.706.777 1.706.777
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -2.638.453 -2.638.453 -2.638.453
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.224.727 -1.306.836 -1.996.489
Summe Eigenkapital 750.787 1.668.678 979.025
B. Rückstellungen 11.622.465 11.426.778 10.390.858
C. Verbindlichkeiten 14.438.737 15.089.269 20.042.240
D. Rechnungsabgrenzungsposten 83.834 77.244 74.125
Passiva 26.895.821 28.261.968 31.486.246
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.571.478 11.900.277 14.019.807
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 23.494 36.759 61.601
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.523.066 4.902.737 4.353.375
5. Summe betriebliche Erträge 14.118.038 16.839.772 18.434.783
6. Materialaufwand 6.323.477 7.991.536 9.939.551
7. Personalaufwand 6.042.654 6.784.131 6.480.396
8. Abschreibungen 1.487.843 1.251.945 1.208.961
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.725.844 1.541.825 2.178.076
10. Summe betriebliche Aufwendungen 15.579.818 17.569.436 19.806.985
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.461.780 -729.664 -1.372.202
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 12.809 63.552 15.030
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 629.532 602.643 623.025
14. Finanzergebnis -616.723 -539.091 -607.995
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.078.503 -1.268.755 -1.980.197
16. Steuern 146.223 38.081 16.292
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.224.726 -1.306.836 -1.996.489
Beteiligungsbericht 2015 WLE-Spedition
142
5.5.1 WLE-Spedition GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
WLE-Spedition GmbH
Beckumer Straße 70 http://www.wle-online.de/
59555 Lippstadt email: info@wle-online.de
Telefon: (02941) 745-0
Gründungsjahr: 1988
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.600 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spedition, insbesondere für Schiene und Straße, einschließlich
Güterkraftverkehr und aller damit verbundenen Aktivitäten. Ferner kann es sich an Unternehmen, die diese Zwecke
fördern, beteiligen. Es verfolgt das vorrangige Ziel, den Schienengüterverkehr der Westfälischen Landes -Eisenbahn
GmbH als wesentliche Infrastruktureinrichtung ihres Ve rkehrsgebietes und Dienstleistungsunternehmen im Bereich
öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
André Pieperjohanns
Dr. Marcel Frank bis 31.07.2015
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zweck s im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 / 2016
Die WLE-Spedition GmbH soll zum 31.12.2016 liquidiert werden.
Beteiligungsbericht 2015 WLE-Spedition
143
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 43.063 26.182 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 43.063 26.182 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 240.233 308.593 207.109
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 72.821 47.094 83.466
Summe Umlaufvermögen 313.054 355.687 290.575
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 356.117 381.869 290.575
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600 25.600 25.600
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 181.597 181.597 181.597
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 207.197 207.197 207.197
B. Rückstellungen 21.147 21.906 41.051
C. Verbindlichkeiten 127.772 152.766 42.327
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 356.117 381.869 290.575
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.586.841 1.800.669 1.167.294
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.773 115 78.236
5. Summe betriebliche Erträge 1.595.614 1.800.784 1.245.529
6. Materialaufwand 1.297.700 1.480.209 995.919
7. Personalaufwand 126.463 104.095 92.067
8. Abschreibungen 38.266 17.055 7.002
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 148.720 159.443 208.416
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.611.149 1.760.802 1.303.403
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -15.535 39.982 -57.874
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 333 691 418
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 3
14. Finanzergebnis 333 691 415
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -15.202 40.674 -57.459
16. Steuern 2.116 2.116 1.494
17. Erträge (-) / Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag -17.318 38.558 -58.953
18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 VGM
144
5.6 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
Hafenplatz 1 https://www.stadtwerke-muenster.de
48155 Münster
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster (VSM) mbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Mün s-
ter GmbH damit beauftragt, Verkehrsleistungen im Lini enverkehr für die Stadtwerke Münster sowie Schulverkehre
im beauftragten Schülerverkehr für die Stadt Münster zu erbringen.
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesellschaftszweck
gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an and e-
ren Unternehmen beteiligen oder Unternehmen erwerben, errichten oder pachten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Eckhard Schläfke
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des ö ffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 VGM
145
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 50 0
III. Finanzanlagen 6.035 5.442 5.033
Summe Anlagevermögen 6.035 5.492 5.033
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 416.761 471.616 610.388
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 477.691 341.164 211.662
Summe Umlaufvermögen 894.452 812.780 822.050
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 900.487 818.272 827.084
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
II. Kapitalrücklagen 23.709 23.709 23.709
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 515.763 548.613 384.968
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 32.850 -163.645 74.385
Summe Eigenkapital 598.322 434.677 509.061
B. Rückstellungen 196.949 296.633 266.639
C. Verbindlichkeiten 105.216 86.962 51.383
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 900.487 818.272 827.084
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 9.781.228 10.298.840 11.513.371
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 23.255 10.442 31.652
5. Summe betriebliche Erträge 9.804.483 10.309.282 11.545.023
6. Materialaufwand 4.728.283 4.814.196 5.311.750
7. Personalaufwand 4.677.741 5.323.712 5.732.393
8. Abschreibungen 150 150 50
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 319.439 325.606 363.232
10. Summe betriebliche Aufwendungen 9.725.613 10.463.664 11.407.425
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 78.870 -154.382 137.598
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 291 369 216
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46 71 309
14. Finanzergebnis 245 298 -93
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 79.115 -154.083 137.505
16. Steuern 46.264 9.562 62.821
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 32.851 -163.645 74.685
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Fernwärmeversorgung
146
5.7 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
Hafenplatz 1 http://www.wf-ms.de/startseite.html
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 1968
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00
Gesamt 800.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages der Bau und der Betrieb von Fernheizwe r-
ken. Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbundleitungen mit dem Heizkraftwerk Hafen der Stad t-
werke Münster GmbH in die Bereiche Nord (Heizwerk Coerde einschließlich Verbundnetz Nord), Süd (Heizwerk
Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West (Heizwerk Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeve r-
sorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Weiterhin ist seit
dem 01.01.1996 die Durchleitung von Wärme zur Versorgung der Stadtwerke -Kunden im Neubaugebiet Meckle n-
beck-Mitte gestattet. Mit Ausnahme der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenbetrieb wird die Wärme ganzj ährig
aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH bezogen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Thomas Döking, Dinslaken
Arnim Schneidereit, Münster
Beirat:
Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister stellv. Vorsitzender
Gerrit Dieckmann, Ratsherr
Dr. Thomas Götz
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Michael Spiekermann-Blankertz
Dr. Dirk Wernicke
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Westfälische Fernwärmeversorgung
147
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 348 1.119
II. Sachanlagen 4.539.396 4.407.726 4.143.156
III. Finanzanlagen 2.996 2.025 1.029
Summe Anlagevermögen 4.542.391 4.410.099 4.145.304
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 159.007 173.960 149.038
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 1.664.956 823.172 626.216
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 479.872 101.254 171.801
Summe Umlaufvermögen 2.303.834 1.098.386 947.054
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 6.846.225 5.508.485 5.092.358
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 800.000 800.000 800.000
II. Kapitalrücklagen 69.196 69.196 69.196
III. Gewinnrücklagen 1.423.461 1.423.461 1.423.461
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 505.800 347.600 398.000
Summe Eigenkapital 2.798.457 2.640.257 2.690.657
B. Empfangene Ertragszuschüsse 683.073 536.827 400.986
C. Rückstellungen 115.442 112.986 124.140
D. Verbindlichkeiten 3.249.253 2.218.415 1.876.576
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 6.846.225 5.508.485 5.092.358
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 8.970.082 7.871.985 8.203.903
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 193.659 197.085 204.623
5. Summe betriebliche Erträge 9.163.741 8.069.070 8.408.526
6. Materialaufwand 7.083.683 6.014.696 6.287.634
7. Personalaufwand 521.537 542.608 552.449
8. Abschreibungen 179.194 352.170 325.281
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 640.087 632.856 643.923
10. Summe betriebliche Aufwendungen 8.424.501 7.542.330 7.809.286
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 739.240 526.740 599.240
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 15.828 244 211
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.668 1.169 4.178
14. Finanzergebnis 13.160 -925 -3.967
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 752.400 525.815 595.273
16. Steuern 246.599 178.215 197.273
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 505.800 347.600 398.000
Beteiligungsbericht 2015 NDIX
148
5.8 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
Zuiderval 64 https://www.ndix.de
NL-7543 EZ Enschede email: info@ndix.net
Telefon: +49 (0)251 694 10 42
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00
Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00
Gesamt 400.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlich er anfallender Dienste im Bereich des Internet -Verkehrs. Weite-
res Ziel des Unternehmens ist es, als nonprofit -orientierter Infrastrukturdienstleister eine hochleistungsfähige Gla s-
faserverbindung zur Internet-Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen de n Wirtschaftsräumen Münster und
Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den ersten grenzüberschreitenden Internet -Knotenpunkt zum ko s-
tengünstigen Austausch großer Datenmengen dar. Dadurch werden die Standortfaktoren erheblich verbessert,
denn die Knotenpunkte tragen zur Entwicklung neuer Dienste und Innovationen bei.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Jeroen van de Lagemaat
Nanda Grip – Ten Heuvel
Aufsichtsrat:
Dr. Jörg Twenhöven Vorsitzender
Gerhard van Houweninge
Dr. Thomas Robbers
Jaap van Till
Dr. Dirk Wernicke
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 NDIX
149
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 1.284.090 1.444.113
II. Sachanlagen 1.939.211 567.659 527.392
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 1.939.211 1.851.749 1.971.505
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 74.338 178.496 226.934
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 670.067 692.158 826.475
Summe Umlaufvermögen 744.405 870.654 1.053.409
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 2.683.616 2.722.403 3.024.914
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000 400.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 14.547 272.601 993.999
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 414.547 672.601 1.393.999
B. Rückstellungen 0 0 0
C. Verbindlichkeiten 2.269.069 2.049.802 1.630.915
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.683.616 2.722.403 3.024.914
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 3.920.465 4.240.799 4.817.173
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 3.920.465 4.240.799 4.817.173
6. Materialaufwand 2.303.589 2.432.028 1.980.647
7. Personalaufwand 653.048 788.207 1.078.717
8. Abschreibungen 419.167 400.268 474.123
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 283.987 247.315 444.741
10. Summe betriebliche Aufwendungen 3.659.791 3.867.818 3.978.228
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 260.674 372.981 838.945
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 4.026
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.222 26.899 0
14. Finanzergebnis -44.222 -26.899 4.026
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 216.452 346.082 842.971
16. Steuern 77.379 88.028 121.573
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 139.073 258.054 721.398
Beteiligungsbericht 2015 smartOPTIMO
150
5.9 smartOPTIMO GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
smartOPTIMO GmbH & Co. KG
Luisenstraße 20 http://www.smartoptimo.de
49074 Osnabrück email: info@smartoptimo.de
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 184.920 46,00
Stadtwerke Osnabrück AG 184.920 46,00
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb) 4.020 1,00
Stadtwerke Böhmetal GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Emden GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Nortorf AöR 4.020 1,00
Stadtwerke Werl GmbH 4.020 1,00
Gesamt 402.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Zähler - und
Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten un d den Versorgungssektoren der Gesel l-
schaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.
Die smartOPTIMO GmbH & Co. KG trat bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2011 grundsätzlich nur als Dienstleist er
in dem Bereich Zähler - und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist die Gesellschaft jedoch erstmalig auch als Messste l-
lenbetreiber und Messdienstleister am Markt tätig geworden.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin:
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Geschäftsführung:
Dr. Fritz Wengeler
Beteiligungsbericht 2015 smartOPTIMO
151
Beirat:
Dr. Dirk Wernicke Vorsitzender
Manfred Hülsmann stellv. Vorsitzender
Dr. Manfred Ackermann
Dr. Michael Angrick
Winfried Benkte
Martin Hack
Dieter Holzgrefe
Jörn Karlikowski
Markus Prang
Matthias Trunk
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 smartOPTIMO
152
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 165.947 263.319 391.221
II. Sachanlagen 3.831.223 4.501.905 5.067.382
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 3.997.170 4.765.224 5.458.602
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 83.340 69.766 70.731
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 631.090 511.720 785.094
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 7.368.056 8.256.929 6.570.352
Summe Umlaufvermögen 8.082.486 8.838.415 7.426.176
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.873 24.187 26.299
Aktiva 12.109.529 13.627.826 12.911.078
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 399.806 394.025 398.235
II. Kapitalrücklagen 3.666.847 3.666.847 3.666.847
III. Gewinnrücklagen 2.720.344 2.720.344 2.720.344
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.122.353 1.404.425 1.553.898
Summe Eigenkapital 8.909.349 8.185.640 8.339.323
B. Rückstellungen 1.340.519 1.409.843 1.442.036
C. Verbindlichkeiten 1.751.320 3.964.629 3.097.338
D. Rechnungsabgrenzungsposten 108.342 67.714 27.086
E. Passive latente Steuern 0 0 5.294
Passiva 12.109.529 13.627.826 12.911.078
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 11.547.720 11.615.999 11.827.345
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 371.722 546.179 584.486
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.300.529 428.340 372.318
5. Summe betriebliche Erträge 13.219.971 12.590.518 12.784.148
6. Materialaufwand 3.098.463 2.691.793 2.478.255
7. Personalaufwand 4.876.083 5.321.904 5.728.926
8. Abschreibungen 1.360.897 1.243.529 1.226.732
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.334.772 1.514.182 1.417.623
10. Summe betriebliche Aufwendungen 10.670.215 10.771.408 10.851.536
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 2.549.756 1.819.110 1.932.612
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 28.358 25.074 5.976
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.473 105.382 82.563
14. Finanzergebnis -114.115 -80.308 -76.587
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.435.641 1.738.802 1.856.025
16. Steuern 313.288 334.377 302.127
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.122.353 1.404.425 1.553.898
Beteiligungsbericht 2015 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
153
5.10 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
Luisenstraße 20
49074 Osnabrück
Telefon: (05 41) 600 680 - 0
Gründungsjahr: 2008
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Stad twerke-
eigenen Zähler - und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und den Versorgung s-
sektoren der Gesellschafter: Hinzu kommt die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesel l-
schafterin an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächend e-
ckenden Einführung von intelligenten Zählern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Fritz Wengeler
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
154
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 28.182 39.790 25.520
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 173.502 161.660 203.288
Summe Umlaufvermögen 201.684 201.450 228.808
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 201.684 201.450 228.808
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 66.674 100.819 117.724
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 34.145 16.905 21.747
Summe Eigenkapital 125.819 142.724 164.471
B. Rückstellungen 50.394 45.302 51.884
C. Verbindlichkeiten 25.471 13.425 12.453
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 201.684 201.450 228.808
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 110.983 114.963 130.487
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 201.537 206.074 221.427
5. Summe betriebliche Erträge 312.520 321.037 351.914
6. Materialaufwand 5.466 5.823 12.859
7. Personalaufwand 242.821 277.931 288.738
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.244 12.992 19.166
10. Summe betriebliche Aufwendungen 263.531 296.746 320.763
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 48.989 24.291 31.151
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 48.989 24.291 31.151
16. Steuern 14.844 7.386 9.404
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 34.145 16.905 21.747
Beteiligungsbericht 2015 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm
155
5.11 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
Huyssenallee 2
45128 Essen
Telefon: (02 01) 12 - 27421
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten: Kommanditanteile
in T€ in %
RWE Generation SE 38.562 77,11
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2.778 5,56
GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 2.680 5,36
Stadtwerke Bochum Holding GmbH 1.078 2,16
Stadtwerke Münster GmbH 980 1,96
Stadtwerke Hamm GmbH 817 1,63
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG 686 1,37
NEW AG 490 0,98
Stadtwerke Troisdorf GmbH 425 0,85
Stadtwerke Herne AG 392 0,78
SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 327 0,65
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 163 0,33
Energieversorgung Limburg GmbH 163 0,33
Stadtwerke Coesfeld GmbH 163 0,33
Stadtwerke Emmerich GmbH 163 0,33
Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 98 0,20
Stadtwerke Attendorn GmbH 33 0,07
Gesamt 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Untern ehmens ist der Bau und Betrieb eines auf Steinkohlenbasis betriebenen Gemeinschaft s-
kraftwerkes auf einem von RWE Generation gepachteten Grundstück in Hamm, die dafür notwendige Projekten t-
wicklung sowie die Erbringung standortbezogener Dienstleistungen für Dritte. In dem Kraftwerk wird nach Inb e-
triebnahme elektrische Energie erzeugt, die entsprechend dem jeweiligen quotalen Strombezugsrecht auf Basis von
langfristigen Stromlieferungsverträgen an die Kommanditisten dieser Gesellschaft sowie die Gesellschafter des
Kommanditisten GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG geliefert wird.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin:
Steinkohlendoppelblock Verwaltungs GmbH, Essen
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2015 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm
156
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 / 2016
Mit Da tum vom 3. November 2015 haben sämtliche Gesellschafter bzw. Parteien der Kraftwerkskooperation in
Hamm ein Vertragspaket unterzeichnet, welches am 14. Dezember 2015 in Kraft getreten ist.
Kern dieses neuen Vertragspakets ist insbesondere das Ausscheiden aller Stadtwerke -Partner aus der GSH, die
Behandlung der von den Kommanditisten gewährten Gesellschafterdarlehen, die Beendigung der bisherigen
Stromlieferungsverträge und der optionale Abschluss eines neuen kombinierten Stromlieferungs - und Darlehen s-
vertrages mit der GSH sowie die vergleichsweise Erledigung etwaiger Ansprüche der Parteien untereinander.
Mit Inkrafttreten des neuen Vertragspakets und Verkauf der Kommanditanteile durch die Stadtwerke -Partner ver-
bleibt zum Ablauf des Geschäftsjahres 2015 neb en der SKDBV als Komplementärin einzig RWE Generation als
Kommanditistin in der GSH.
Beteiligungsbericht 2015 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm
157
Bilanz (in T€)
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
T€ T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.070 61.334 32.358
II. Sachanlagen 2.054.550 2.043.359 945.398
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 2.104.620 2.104.693 977.756
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 9.039 9.415 9.087
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 2.839 2.520 189.751
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 7.400 14.125 5.503
Summe Umlaufvermögen 19.278 26.060 204.341
C. Rechnungsabgrenzungsposten 417 0 0
Aktiva 2.124.315 2.130.753 1.182.097
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000 50.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 3.000 3.000
Summe Eigenkapital 50.000 53.000 53.000
B. Rückstellungen 18 256 4.704
C. Verbindlichkeiten 2.074.297 2.077.497 1.124.393
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 2.124.315 2.130.753 1.182.097
Gewinn- und Verlustrechnung (in T€)
2013 2014 2015
T€ T€ T€
1. Umsatzerlöse 192 173.443 207.297
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.505 738 1.297.308
5. Summe betriebliche Erträge 1.697 174.181 1.504.605
6. Materialaufwand 13.618 93.336 212.690
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 13.821 77.439 1.205.096
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.579 5.440 32.178
10. Summe betriebliche Aufwendungen 33.018 176.215 1.449.964
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -31.321 -2.034 54.641
12. Finanzergebnis -120.693 -124.839 -120.693
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -152.014 -126.873 -66.052
14. Steuern 0 200 4.216
15. Erträge aus Verlustübernahme 152.014 130.073 73.268
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 3.000 3.000
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO
158
5.12 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Poststraße 105
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07
ThemoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen; Gevelsberg 2.357 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83
Gesamt 30.420 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteile
in € in %
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen 87.059 49,00
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 31 49,00
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO
159
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Beteiligung der Kommanditisten an gemeinsam mit Dritten b e-
triebenen Projekten der regenerativen Energieerzeugung zur Absicherung und Stärkung der Energieversorgung der
Kommanditisten, insbesondere
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, welches sämtliche Aktivitäten auf dem Gebiet der E r-
zeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen Energieträgern in Deutschland und den weiteren
EU-Mitgliedstaaten zum Gegenstand hat, sowie
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen, auch unter Inanspruchnahme
einer Fremdfinanzierung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
Komplementärin:
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH, Troisdorf
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO
160
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 41.335.492 54.722.292 51.723.833
Summe Anlagevermögen 41.335.492 54.722.292 51.723.833
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 3.159.173 5.334.445 5.893.860
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 2.306.677 2.463.467 2.461.000
Summe Umlaufvermögen 5.465.850 7.797.912 8.354.860
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.545 1.428 3.188
Aktiva 46.802.887 62.521.632 60.081.881
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 44.008.587 57.395.387 54.396.928
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.149.076 2.766.585 2.629.747
Summe Eigenkapital 45.157.663 60.161.972 57.026.675
B. Rückstellungen 23.605 27.595 39.215
C. Verbindlichkeiten 1.621.618 2.332.064 3.015.990
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 46.802.887 62.521.632 60.081.881
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 5.000 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.349 1.238 2.300
5. Summe betriebliche Erträge 1.349 6.238 2.300
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 269.803 254.439 252.620
10. Summe betriebliche Aufwendungen 269.803 254.439 252.620
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) -268.454 -248.201 -250.320
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 1.442.270 3.030.335 2.894.140
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.740 24.649 14.073
14. Finanzergebnis 1.417.530 3.005.686 2.880.067
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.149.076 2.757.485 2.629.747
16. Steuern 0 -9.100 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.149.076 2.766.585 2.629.747
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
161
5.13 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
Poststraße 105
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Gesellschafter: Kapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 3.064 10,07
ThemoPlus WärmeDirektService GmbH, Duisburg 2.427 7,98
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen; Gevelsberg 2.357 7,75
Stadtwerke Münster GmbH 2.357 7,75
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2.003 6,58
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 6,20
Stadtwerke Troisdorf GmbH 1.650 5,42
EWR GmbH, Remscheid 1.612 5,30
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227 4,03
Stadtwerke Düren GmbH 1.225 4,03
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 1.178 3,87
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119 3,68
Stadtwerke Willich GmbH 1.022 3,36
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942 3,10
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 942 3,10
Stadtwerke Hamm GmbH 942 3,10
SWK Energie GmbH, Krefeld 942 3,10
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 525 1,73
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471 1,55
Stadtwerke Geldern GmbH 447 1,47
9 weitere Stadtwerke der Region
(Geschäftsanteile jeweils unter 1 %) 2.083 6,83
Gesamt 30.420 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft -Verwaltungs GmbH, Troisdorf, ist die einzige persönlich haftende G e-
sellschafterin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Somit ist sie geschäftsfü hrende Gesel l-
schafterin und am Vermögen der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG nicht beteiligt und daher
zur Leistung von Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet.
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG beteiligt sich mitt elbar an Projekten der regenerativen
Energieerzeugung.
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
162
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen d em gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH
163
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 633 237 65
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 633 237 65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 12.194 23.363 13.270
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 33.029 27.391 42.759
Summe Umlaufvermögen 45.223 50.754 56.029
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 45.855 50.991 56.094
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.420 30.420 30.420
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2.767 4.048 5.337
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.281 1.289 1.310
Summe Eigenkapital 34.468 35.757 37.067
B. Rückstellungen 4.732 7.175 9.604
C. Verbindlichkeiten 6.655 8.059 9.423
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 45.855 50.991 56.094
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 153.860 155.775 155.495
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 76 11 9
5. Summe betriebliche Erträge 153.936 155.786 155.505
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 117.130 117.475 117.750
8. Abschreibungen 396 396 524
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.889 36.394 35.709
10. Summe betriebliche Aufwendungen 152.415 154.265 153.984
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.521 1.521 1.521
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 11 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 12
14. Finanzergebnis 0 11 -12
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.521 1.532 1.509
16. Steuern 241 243 199
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.281 1.289 1.310
Beteiligungsbericht 2015 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
164
5.14 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
Hindenburgstraße 110
26757 Borkum
Telefon: (0 49 22) 911 20
Gründungsjahr: 1991
Gesellschafter: Stammkapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.110 50,10
Gesamt 110.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkra ftanlagen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Axel Held
Andreas Kovermann
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Windkraft Nordseeheilbad Borkum
165
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 351.134 274.000 204.000
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 351.134 274.000 204.000
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 44.000 66.000 75.000
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 230.035 113.000 197.000
Summe Umlaufvermögen 274.035 179.000 272.000
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 625.170 453.000 476.000
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000 110.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 110.000 110.000 110.000
B. Rückstellungen 114.455 124.000 137.000
C. Verbindlichkeiten 400.715 219.000 229.000
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 625.170 453.000 476.000
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 355.939 388.000 426.000
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0
5. Summe betriebliche Erträge 355.940 388.000 426.000
6. Materialaufwand 42.911 25.000 72.000
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 76.974 77.000 78.000
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 51.126 69.000 54.000
10. Summe betriebliche Aufwendungen 171.011 171.000 204.000
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 184.929 217.000 222.000
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 182 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.055 6.000 5.000
14. Finanzergebnis -6.873 -6.000 -5.000
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 178.056 211.000 217.000
16. Steuern 11.722 14.000 14.000
17. Garantiedividende 62.965 75.000 77.000
18. Aufwendungen aus Gewinnabführung 103.369 122.000 126.000
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Beteiligungsbericht 2015 Bürgerwindpark Löningen
166
5.15 Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
Lindenallee 1
49624 Löningen
Telefon: (04431) 7397778
Gründungsjahr: 2005
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 1.000.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der Betrieb
eines Windparks mit sieben Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Markus Bieder
Komplementärin:
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Bürgerwindpark Löningen
167
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 19.833.026 18.624.922 17.436.797
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 19.833.026 18.624.922 17.436.797
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 760.827 549.768 516.115
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 92.155 30.657 558.549
Summe Umlaufvermögen 852.982 580.425 1.074.664
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
D. Nicht gedeckte Verlustanteile des Kommanditisten 1.623.635 1.238.312 675.084
Aktiva 22.309.643 20.443.659 19.186.545
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Kommanditisten -1.623.635 -1.238.312 -675.084
II. Kapitalrücklagen 5.429.452 5.429.452 5.429.452
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag 1.623.635 1.238.312 675.084
Summe Eigenkapital 5.429.452 5.429.452 5.429.452
B. Rückstellungen 117.417 245.757 279.221
C. Verbindlichkeiten 16.762.774 14.768.450 13.477.872
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 22.309.643 20.443.659 19.186.545
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 2.793.548 2.778.522 3.109.260
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.234 34.212 11.264
5. Summe betriebliche Erträge 2.799.782 2.812.734 3.120.524
6. Materialaufwand 8.749 29.079 11.826
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 1.208.105 1.208.104 1.209.923
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 453.017 427.096 555.976
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.669.871 1.664.280 1.777.725
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.129.911 1.148.454 1.342.799
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 154 899
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 827.964 763.284 707.849
14. Finanzergebnis -827.964 -763.131 -706.950
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 301.947 385.324 635.849
16. Steuern 0 0 72.621
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 301.947 385.324 563.228
Beteiligungsbericht 2015 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
168
5.16 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2012
Gesellschafter: Kapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -GmbH ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich ha f-
tende Gesellschafterin an der Bürgerwindpark Löning en GmbH & Co. KG, Löningen. Die Gesellschafterin ist insb e-
sondere berufen, die Geschäfte der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten. Die
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG betreibt ihren Windpark mit sieben Anlagen auf de m Gebiet der G e-
meinde Löningen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Markus Bieder
Aufsichtsrat:
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der Bürgerwindpark Löningen Ve r-
waltungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsr atsfunktion gegenüber der Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs -
GmbH.
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
169
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 5.000 6.784 4.966
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 25.265 24.281 27.494
Summe Umlaufvermögen 30.266 31.065 32.460
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 30.266 31.065 32.460
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 1.052 2.104
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.052 1.053
Summe Eigenkapital 26.052 27.104 28.157
B. Rückstellungen 3.228 3.626 3.625
C. Verbindlichkeiten 986 335 677
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 30.266 31.065 32.460
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.452 6.951 5.423
5. Summe betriebliche Erträge 5.452 6.951 5.423
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.202 5.701 4.173
10. Summe betriebliche Aufwendungen 4.202 5.701 4.173
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.250 1.250 1.250
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.250 1.250 1.250
16. Steuern 198 198 197
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.052 1.052 1.053
Beteiligungsbericht 2015 Energiepark Detmold
170
5.17 Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2011
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 1.754.743 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist neben der Planung und Errichtung insbesondere der Betrieb sowie die Verwa l-
tung von Windkraftanlagen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Aufsichtsrat:
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Kommanditistin der Energiepark Detmold GmbH &
Co. WP DT KG, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der Energiepark Detmo ld GmbH & Co. WP DT KG.
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwe cks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 ff.
Im Zuge der Verschmelzung der Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH auf die alleinige Gesellschafterin Stad t-
werke Münster GmbH mit Wirkung zum 01.01.2017, soll es ebenfalls zum 01.01.2017 zur sogenannten Anwachsung
der Energiepark Detmold G mbH & Co. WP DT KG auf die Stadtwerke Münster GmbH kommen. Das Vermögen der
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG soll auf die Stadtwerke Münster GmbH übergehen.
Beteiligungsbericht 2015 Energiepark Detmold
171
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 5.618.000 5.186.000 4.753.370
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 5.618.000 5.186.000 4.753.370
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 137.000 168.000 141.146
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 508.000 664.000 619.002
Summe Umlaufvermögen 645.000 832.000 760.148
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.000 36.000 32.478
Aktiva 6.302.000 6.054.000 5.545.996
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.818.000 1.755.000 1.746.837
II. Kapitalrücklagen 88.000 88.000 88.463
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0 0 0
Summe Eigenkapital 1.906.000 1.843.000 1.835.300
B. Rückstellungen 21.000 28.000 38.720
C. Verbindlichkeiten 4.375.000 4.183.000 3.671.976
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 6.302.000 6.054.000 5.545.996
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 731.000 730.000 764.986
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.000 0 10.000
5. Summe betriebliche Erträge 732.000 730.000 774.986
6. Materialaufwand 67.000 69.000 69.390
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 432.000 432.000 432.126
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 131.000 132.000 136.437
10. Summe betriebliche Aufwendungen 630.000 633.000 637.953
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 102.000 97.000 137.033
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 1.000 593
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 168.000 157.000 145.533
14. Finanzergebnis -168.000 -156.000 -144.939
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -66.000 -59.000 -7.907
16. Steuern 0 4.000 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -66.000 -63.000 -7.907
Beteiligungsbericht 2015 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
172
5.18 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (0251) 694-0
Gründungsjahr: 2011
Gesellschafter: Kapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG, Münster. Sie ist insbesondere berufen, die Geschäfte der Energiepark
Detmold GmbH & Co. KG zu führen und diese zu vertreten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Aufsichtsrat:
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH, der alleinigen Gesellschafterin der Energiepark Detmold Verwal-
tungs-GmbH, übernimmt die Aufsichtsratsfunktion gegenüber der Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH.
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Geschäftsjahre 2015 ff.
Die Energiepark Detmold Verwaltungs -GmbH soll mit Wirkung zum 01.01.2017 auf die alleinige Gesellschafte rin
Stadtwerke Münster GmbH verschmolzen werden.
Beteiligungsbericht 2015 Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
173
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
Summe Anlagevermögen 0 0 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 7.000 8.000 4.371
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 19.000 18.000 23.589
Summe Umlaufvermögen 26.000 26.000 27.960
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Aktiva 26.000 26.000 27.960
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000 25.000
II. Kapitalrücklagen 0 0 0
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -5.000 -3.000 -2.124
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.000 1.250
Summe Eigenkapital 21.000 23.000 24.126
B. Rückstellungen 3.000 3.000 3.230
C. Verbindlichkeiten 2.000 0 603
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 26.000 26.000 27.960
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 0 0 0
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.000 8.000 4.923
5. Summe betriebliche Erträge 7.000 8.000 4.923
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 0 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.000 7.000 3.673
10. Summe betriebliche Aufwendungen 6.000 7.000 3.673
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 1.000 1.000 1.250
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0
14. Finanzergebnis 0 0 0
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.000 1.000 1.250
16. Steuern 0 0 0
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.000 1.000 1.250
Beteiligungsbericht 2015 Lokalradio Münster
174
5.19 Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
Nevinghoff 14/16 www.antennemuenster.de
48147 Münster email: www.antennemuenster.de
Telefon: (02 51) 28954 - 0
Gründungsjahr: 1990
Kommanditisten: Kommanditanteile
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 63.911 25,00
2 Unternehmen aus dem Verlagswesen 191.734 75,00
Gesamt 255.646 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapital Anteile
in € in %
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Landesrundfunkgesetz sieht für den Lokalfunk das sog. Zwei -Säulen-Modell vor, wobei zwischen Betriebsgesel l-
schaft (Sicherstellung von Betrieb und Finanzierung) und Veranstaltergemeinschaft (aussch ließliche Programmver-
antwortlichkeit) unterschieden wird.
Für die Betriebsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen folgende Aufgaben:
- die zur Produktion und zu Vorbereitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einrichtungen
zu beschaffen und der Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung zu stellen,
- der Veranstaltergemeinschaft die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen,
- Hörfunkwerbung zu betreiben.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer:
Dr. Peter Härtl
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfül lung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Lokalradio Münster
175
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
€ € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.326 2.976 240
II. Sachanlagen 203.372 166.121 126.284
III. Finanzanlagen 25.565 25.565 25.565
Summe Anlagevermögen 235.263 194.662 152.089
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0 0 0
II. Forderungen / Sonstige Vermögensgegenstände 87.699 196.307 129.525
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Flüssige Mittel 540.179 523.276 510.820
Summe Umlaufvermögen 627.878 719.583 640.345
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.052 5.021 5.305
Aktiva 870.193 919.265 797.738
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.646 255.646 255.646
II. Guthaben der persönlich haftenden Gesellschafter 67.976 71.475 75.787
III. Gewinnrücklagen 0 0 0
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 0 0
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0 0
Summe Eigenkapital 323.622 327.121 331.433
B. Sonderposten für aktivierte eigene Anteile 25.565 25.565 25.565
C. Rückstellungen 34.127 67.032 7.676
D. Verbindlichkeiten 486.879 499.547 433.065
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passiva 870.193 919.265 797.738
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
€ € €
1. Umsatzerlöse 1.684.202 1.713.946 1.681.638
2. Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 0 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 64.453 60.464 62.010
5. Summe betriebliche Erträge 1.748.655 1.774.410 1.743.648
6. Materialaufwand 0 0 0
7. Personalaufwand 0 0 0
8. Abschreibungen 52.579 49.473 45.876
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.279.871 1.294.205 1.344.682
10. Summe betriebliche Aufwendungen 1.332.450 1.343.678 1.390.558
11. Betriebliches Ergebnis (EBIT) 416.205 430.733 353.091
12. Sonstige Zinsen/Finanzerträge 371 318 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.853 13.229 12.856
14. Finanzergebnis -8.482 -12.911 -12.856
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 407.723 417.822 340.235
16. Steuern 65.961 65.913 53.669
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 341.762 351.909 286.566
Beteiligungsbericht 2015 Sparkasse Münsterland Ost
177
6 Sonstiges
6.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost
A. Allgemeine Unternehmensdaten für 2015
Sparkasse Münsterland Ost
Hauptstellen: https://banking.sparkasse-muensterland-ost.de
email: info@sparkasse-mslo.de
Münster, Weseler Straße 230
Ahlen, Moltkestraße 38
Oelde, Bahnhofstraße 29
Warendorf, Münsterstraße 21
Fernruf–Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0
Gründungsjahr: 1829 (2001)
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Sparkasse ist gemäß § 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassenverbands
Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen - und Giroverband e. V. (DSGV),
Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Münster unter der Nummer A 4940 im Handelsregister
eingetragen.
Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von der Stadt Münster, dem Kreis Warendorf sowie den
Städten und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbevern, Sassenberg,
Sendenhorst, Telgte und Warendorf gebildet wird. Der Sparkassenzweckverband ist eine Körperschaft des öffentl i-
chen Rechts mit Sitz in Münster und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Satz ungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet
des Trägers sowie die angrenzenden Kreise und die kreisfreie Stadt Hamm.
Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe, der aus Sparkassen,
Landesbanken und Landesbausparkassen besteht.
Am 03.07.2015 trat in Deutschland das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) in Kraft. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat
ihr Sicherungssystem an die Vorgaben dieses Gesetzes angepasst. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsau f-
sicht (BaFin) hat es als Einlagensicherungssystem nach EinSiG amtlich anerkannt. Es besteht nun aus einer freiwill i-
gen Institutssicherung und einer gesetzlichen Einlagensicherung.
Als regionales Wirtschaftsunterneh men hat die Sparkasse die Aufgabe, die geld - und kreditwirtschaftliche Verso r-
gung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet sicherzustellen.
Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rahmen der Geschäftsstrategie
sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammengefasst und in die operativen Planungen
eingearbeitet. Die Geschäftsstrategie wird durch die Kundengeschäftsstrategie konkretisiert. Darüber hinaus hat
der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Für ausgewählte
Risiken bestehen Teilstrategien (Adressenausfallrisiko-, Marktpreisrisiko -, Liquiditätsrisiko -, Beteiligungsrisikostra-
tegie und Strategie für operationelle Risiken). Sie sind Bestandteile der Risikostrategie und wurden ebenfalls übe r-
prüft und aktualisiert. Die Strategien wurden mit dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des
Hauses kommuniziert.
Beteiligungsbericht 2015 Sparkasse Münsterland Ost
178
Organe der Gesellschaft
Verwaltungsrat:
Markus Lewe, Oberbürgermeister Vorsitzender
Dr. Olaf Gericke 1. stellv. Vorsitzender
Dr. Michael Jung 2. stellv. Vorsitzender
Lothar Austermann
Markus Diekhoff
Kai Engels
Dr. Dietmar Erber
Heribert Klas
Gabriele Kubig-Steltig
Detlef Ommen
Klaus Oortmann
Christel Overhaus
Josef Rickfelder
Michael Többen
Stefan Weber
Beratende Teilnahme:
Ludger Banken, Bürgermeister bis 20.10.2015
Dr. Alexander Berger, Bürgermeister ab 08.12.2015
Karl Friedrich Knop, Bürgermeister
Axel Linke, Bürgermeister ab 08.12.2015
Berthold Streffing, Bürgermeister
Josef Uphoff, Bürgermeister
Jochen Walter, Bürgermeister bis 20.10.2015
Vorstand:
Markus Schabel Vorsitzender
Wolfram Gerling
Klaus Richter
Peter Scholz
B. Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich
vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2015
ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Für weiterführende Erläuterungen zu den w irtschaftlichen Unternehmensdaten und zur zukünftigen Entwi cklung
des Unternehmens sei auf den Lagebericht und Anhang des Jahresabschlusses 2015 verwiesen.
Einen Überblick über die Wirtschaftsdaten geben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auf der folgenden Seite.
Beteiligungsbericht 2015 Sparkasse Münsterland Ost
179
Bilanz
31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
T€ T€ T€
1. Barreserve 60.486 187.952 69.880
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
Refinanzierung der der Dt. Bundesbank zugelassen sind 0 0 0
3. Forderungen an Kreditinstitute 1.095.564 906.482 440.017
4. Forderungen an Kunden 6.255.221 6.270.259 6.487.113
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere 499.803 594.175 1.066.713
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 595.383 597.448 576.709
6a. Handelsbestand 0 0
7. Beteiligungen 125.563 149.470 147.336
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.349 18.349 18.349
9. Treuhandvermögen 531 307 0
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand ein-
schließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0 0 213
11. Immaterielle Anlagewerte 278 402 384
12. Sachanlagen 19.786 20.000 19.569
13. Sonstige Vermögensgegenstände 10.276 7.000 6.140
14. Rechnungsabgrenzungsposten 3.506 2.376 1.655
Aktiva 8.684.746 8.754.221 8.834.078
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 837.512 1.150.996 840.072
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6.821.491 6.577.263 7.045.836
3. Verbriefte Verbindlichkeiten 42.492 17.091 6.110
3a. Handelsbestand 0 0 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 531 307 213
5. Sonstige Verbindlichkeiten 28.682 6.677 4.965
6. Rechnungsabgrenzungsposten 5.092 3.609 2.311
7. Rückstellungen 71.851 75.151 84.478
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 101.025 101.025 0
10. Genussrechtskapital 0 0 0
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 331.000 363.000 378.000
12. Eigenkapital 445.071 459.102 472.094
Passiva 8.684.746 8.754.221 8.834.078
Beteiligungsbericht 2015 Sparkasse Münsterland Ost
180
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 2014 2015
T€ T€ T€
1. Zinserträge 272.720 269.280 239.393
2. Zinsaufwendungen 120.658 104.804 84.324
152.062 164.476 155.069
3. Laufende Erträge 37.072 33.812 35.893
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0
5. Provisionserträge 51.224 52.001 57.694
6. Provisionsaufwendungen 4.277 4.301 4.481
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0 0 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 10.909 7.665 5.640
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit
Rücklageanteil 0 0 0
246.990 253.653 249.816
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 137.199 142.759 143.962
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen 4.072 3.781 3.642
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.809 20.417 15.747
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rück-
stellungen im Kreditgeschäft 0 0 22.110
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimm-
ten Wertpapieren sowie aus Auflösung von Rückstellungen
im Kreditgeschäft 26.549 4.422 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligun-
gen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 7.209 10.852 0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren 0 0 692
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 39 39
18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 61.000 32.000 15.000
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 47.211 48.227 50.007
20. Außerordentliche Erträge 0 0 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27.190 28.190 30.002
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Pos. 12 ausgewiesen 0 0 0
25. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 20.021 20.037 20.005
Beteiligungsbericht 2015 Volksbank Münster
181
6.2 Volksbank Münster eG
Volksbank Münster eG
Neubrückenstraße 66 www.volksbank-muenster.de
48143 Münster email: info@vvbms.de
Die Stadt hält 4 Anteile zu je 150 €. In 2015 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.
Beteiligungsbericht 2015 Mitgliedschaften
182
6.3 Die städtischen Mitgliedschaften
Lfd.
Nr.
Verein / Institution Beitrag p.a.
in €
1. AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Hattingen 18.024,30
2. ADS - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter 55,00
3. AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00
4. AGBF Bund - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der
Bundesrepublik Deutschland
25,00
5. AGBF-NRW - Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, Herford 16,00
6. AGFS NRW - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise in NRW e.V.
2.500,00
7. AGOT-NRW – Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V., Düsseldorf 0,00
8. AKMB - Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken 60,00
9. Aldegrever Gesellschaft e.V., Münster 130,00
10. Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 115,00
11. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00
12. APWPT – Association of Professional Wireless Production Technologies e.V., Hausen 100,00
13. ASA - Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" e.V., Ennigerloh 2.500,00
14. ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurt am Main
Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche
135,00
15. BBTK - Bundesdeutsche Ballett und Tanztheaterdirektoren Konferenz 100,00
16. bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 850,00
17. BDS - Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., Bochum 1.065,00
18. Betriebssportverband Münster 421,28
19. BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.266,84
20. Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., Münster 305,00
21. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband
Deutschlands e.V., Berlin
1.428,00
22. CID-UNESCO Sektion Münster 0,00
23. Das Münsterland - Die Gärten und Parks e.V., Steinfurt 250,00
24. Deutscher Bühnenverein, Bundesverband der Theater und Orchester, Köln 28.877,00
25. Deutscher Museumsbund e.V., Berlin 110,00
26. Deutscher Städtetag, Berlin 170.534,00
27. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 1.302,54
28. Deutsches Bündnis gegen Depression e.V., Leipzig 50,00
29. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 0,00
30. DFS - Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V., Hamburg 171,05
31. DGAF - Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V., Jena 260,00
32. DGfdB - Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V., Essen 510,00
33. difu - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin 22.927,66
34. DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V., Heidelberg 3.403,00
35. DJH - Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und
Jugendherbergen e.V., Detmold
25,00
36. djt - Deutscher Juristentag e.V., Bonn 300,00
37. DNG - Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen e.V., Aachen 50,00
38. DSAG - Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V., Walldorf 500,00
39. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 670,00
40. EdDE - Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.041,26
41. EEA - European Energy Award e.V., Zürich 1.000,00
Beteiligungsbericht 2015 Mitgliedschaften
183
Lfd.
Nr.
Verein / Institution Beitrag p.a.
in €
42. EUREGIO Forum 74.927,00
43. Europa-Union Deutschland e.V., Düsseldorf 0,00
44. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 15.280,00
45. European Cyclist’s Federation 1.500,00
46. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 4.500,00
47. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00
48. Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V., Hamm 300,00
49. FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V., Köln 169,00
50. Forum Baulandmanagement NRW 0,00
51. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster 51,13
52. Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Münster 153,39
53. Freunde des Museums für Kunst- und Kultur Münster e.V., Münster 300,00
54. GCB - German Convention Bureau e.V., Frankfurt am Main 4.284,00
55. Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. 87,00
56. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Münster 260,00
57. Governikus KG Partnerprogramm 2.356,20
58. GTKos Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden e.V., Bayreuth 25,00
59. Güteschutz Kanalbau – Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von
Abwasserleitungen und –kanälen e.V., Schönenberg-Kübelberg
184,45
60. Hansischer Geschichtsverein e.V., Lübeck 30,00
61. HHoG - Historic Highlights of Germany e.V., Trier 18.100,00
62. ICLEI – Local Governments for Sustainability 2.250,00
63. ICOM Deutschland e.V., Berlin 90,00
64. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 430,00
65. InwesD - Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber über Abfallentsorgungs- und
Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG), Köln
892,27
66. JMD - Jeunesses Musicals Deutschland e.V., Weikersheim 122,00
67. KAV NW - Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, Wuppertal 24.750,00
68. KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister, Köln 16.768,38
69. KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln 15.621,06
70. Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.,
Frankfurt am Main
2.042,30
71. Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Berlin 123,00
72. Landesverband Museumspädagogik NRW e.V. 100,00
73. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.557,28
74. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München 500,00
75. Münster Modell e.V. 100,00
76. Münsterland e.V., Greven 238.384,00
77. Netzwerk Innenstadt NRW 3.000,00
78. Netzwerk Kommunaler Arbeitsschutz, Düsseldorf 0,00
79. NRW Kultursekretariat, Wuppertal 19.538,21
80. NRW Stiftung – Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und
Kulturpflege e.V., Düsseldorf
1.329,00
81. Reiterverein St. Georg Münster e.V. 105,00
82. Ring der Abendgymnasien im Land NRW e.V. 210,00
83. Ring der Abendrealschulen im Land NRW e.V. 140,00
84. Tierschutz-Verein Münster (Westf.) und Umgegend e.V., Münster 22,00
85. Tourismus NRW e.V., Düsseldorf 1.000,00
Beteiligungsbericht 2015 Mitgliedschaften
184
Lfd.
Nr.
Verein / Institution Beitrag p.a.
in €
86. Universitätsgesellschaft Münster e.V., Münster 900,00
87. UVP-Gesellschaft - Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit e.V.,
Paderborn
300,00
88. vbnw - Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V., Köln 1.610,00
89. VdM - Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.546,60
90. VDR - Verband der Restauratoren e.V., Bonn 126,00
91. VDR - Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00
92. VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.,
Wiesbaden
0,00
93. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker, Braunschweig 60,00
94. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V., Münster 1.132,00
95. Verband für Desinfektoren und Hygienebeauftragte e.V., Bedburg-Hau 120,00
96. Verein Creditreform Münster Riegel & Riegel KG 803,25
97. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster e.V. 60,00
98. Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 40,00
99. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Dorsten 260,00
100. Verein für Westfälische Kirchengeschichte e.V. 30,00
101. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NW e.V., Münster
153,00
102. Verein zur Förderung des Leistungssportes e.V., Münster 50,00
103. Verkehrswacht Münster e.V., Münster 20,00
104. vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Altenberge 80,00
105. VHE - Verband der Humus und Erdenwirtschaft e.V., Aachen 3.944,84
106. vhs-NRW - Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V., Düsseldorf 9.468,97
107. vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., Berlin 570,00
108. VITAKO – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V., Berlin 13.000,00
109. VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V., Berlin 6.576,00
110. VWM - Vereinigung Westfälischer Museen e.V., Münster 30,00
111. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentlich-rechtlichen
Körperschaften in Nordrhein-Westfalen e.V., Bonn
114,92
112. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00
113. Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster e.V., Münster 12.077,83
114. Westfälischer Heimatbund e.V., Münster 76,69
115. Westfälischer Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00
116. West-Ost-Forum Münster e.V., Münster 0,00
117. WFLV – Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband e.V., Duisburg 500,00
118. WGGF - Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 62,00
Beteiligungsbericht 2015 Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
185
6.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters
Lfd.
Nr.
Verein / Institution Beitrag p.a.
in €
1. Beirat des Westfälischen Kunstvereins 0,00
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00
3. Förderverein Fresno e.V. 15,00
4. Förderverein Münster-Lublin 25,00
5. Förderverein „Neue Wände“ 0,00
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00
7. Förderverein Rjasan 10,00
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster e.V. 150,00
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Bockwindmuel e.V.“ 50,00
10. Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00
11. Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster 50,00
12. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet des Sie d-
lungs- und Wohnungswesens
0,00
13. Westfalen-Initiative 25,00
14. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00
Beteiligungsbericht 2015
187
7 Anhang
Anlage 1: Begriffserläuterungen
Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermögen oder an Verm ö-
gensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt, indem eine erwart e-
te Wertminderung im Voraus auf die entsprechenden Rechnungsperioden ve r-
teilt wird (normale Abschreibung) oder eine unerw artete Wertminderung zum
Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird (außergewöhnliche Abschreibung).
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage - und Umlaufvermögen
erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel geflossen sind (auch: Mitt elver-
wendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der Summe aller Passiva ist,
ergibt die Bilanzsumme.
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer dienen und längere Zeit im
Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutzt w erden. Ausgewie-
sen auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanlagen (Immobilien, Masch i-
nen, Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertpapiere, etc.) und i m-
materielle Vermögensgegenstände (Patente, Lizenzen).
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine gleic h-
zeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen. Aufwendungen
sind allerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. Abschreibungen).
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen, die sich aus der
betrieblichen Leistungserstellung ergeben.
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüberstellung des Vermögens
(Anlage- und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen - und Fremdkapital) e i-
nes Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag (Ende des Wirtschaftsjahres).
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema.
Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag zuzüglich Gewin n-
vortrag und Entnahmen aus den Ka pital-/Gewinnrücklagen abzüglich Verlus t-
vortrag und den Einstellungen in die Gewinnrücklage.
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel . Das E i-
genkapital ist Bestandteil der Passivseite. Es se tzt sich zusammen aus dem g e-
zeichneten Kapital (auch: Haftungskapital oder Stam mkapital), den Kapitalrüc k-
lagen, den Gewinnrücklagen und dem vorgetragenen Bilanzgewinn/ -verlust
bzw. der Jahresüberschuss / -fehlbetrag. Das in der Bilanz ausgewiesene Eige n-
kapital gibt den Buchwert des Unternehmens an.
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an.
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Unternehmens erhöhen. Sie
bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unternehmens. Erträge
dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüsse gesehen werden (z.B.
Wertsteigerungen).
Beteiligungsbericht 2015
188
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Schulden bezeichnet und ist
auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt sich aus den k urz- und lang-
fristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellungen zusammen und steht dem
Unternehmen in der Regel nur befristet und zu einem bestimmten Zinssatz zur
Verfügung. Ausgewiesenes Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanz i-
elle Eigenkapital.
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gesellschafter). Sie beschließt
über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesellschaftsvertrag und in der
Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den Jahresabschluss fest und be schließt
die Gewinnverwendung. Weiter bestellt sie den Aufsichtsrat.
Gewinn- und Verlustrechnung Neben der Bilanz ist die Gewinn - und Verlustrechnung der wichtigste Bestan d-
teil des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Unternehmens einer Rec h-
nungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr) durch die Gegenüberstellung
von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen,
erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresüberschuss (Gewinn), der das E i-
genkapital erhöht. Übersteigen hing egen die Aufwendungen die Erträge kommt
es zu einem Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert.
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht ausgeschüttet und nicht als G e-
winnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, sondern bei der Gewin n-
verwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausgewiesene Rücklage e r-
folgt.
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die nächste Rechnungsperiode
vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperiode wird der R estbetrag
dann mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und es erfolgt ein erneuter Ve r-
wendungsbeschluss (siehe auch Verlustvortrag).
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapitalgesellschaften. Es weist
das im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapitalgesellschaft
aus. Bei der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, bei der GmbH mit
Stammkapital bezeichnet. Das Gezeichnete Kapital ist bei Kapitalgesellschaften
der Maximalbetrag, mit dem die Gesellschafter zum Ausgleich von Verbindlic h-
keiten und Verlusten herangezogen werden können (beschränkte Haftung), falls
die anderen Eigenkapitalanteile (Kapital - und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge)
aufgebraucht sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeichn e-
ten Kapital bestimmt sich auch die Beteiligungsquote.
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus Erträge zu erzielen. Es
wird unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen.
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berück sichtigung aller Aufwendungen und
Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jahresüberschuss / Jahres-
fehlbetrag)
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapitaleinlage
oder Einzahlung den Betrag des Gezeichneten Kapitals übersteigen.
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nac h-
kommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig an den Beständen
des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von unterschiedlichen Zeiträumen
in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fristigkeit). Dieser Fristigkeit muss immer
die Fälligkeit der einzelnen Fremdkapitalpositionen (Verbindlichkeiten) gege n-
übergestellt werden.
Beteiligungsbericht 2015
189
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit kurzfristiger Liquidität.
Neu: Definition ab Beteiligungsbericht 2015 erstmals einheitlich nach NKF ohne
sonstige Vermögensgegenstände. Daher sind Abweichungen zu frühere n Betei-
ligungsberichten möglich.
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getrennt nach Eigen - und
Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die Herkunft der
finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkunftsseite). D ie Summe aller
Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, ergibt die Bilanzsumme.
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100
Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesamten ordentlichen Au f-
wendungen an.
Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstichtag,
soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag eintritt.
Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur Ermittlung eines peri o-
dengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnungen.
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärken es und stehen zu länge r-
fristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der Entstehungsweise u n-
terscheidet man zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrücklage
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweiligen Stichtag mit großer S i-
cherheit bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin aber nicht genau b e-
stimmbar ist. Typische Gründe für die Bildung von Rückstellungen sind: Gara n-
tieverpflichtungen, drohende Verluste aus laufenden Geschäften, noch zu lei s-
tende Steuerzahlungen und Pensionsverpflichtungen. Letztere haben aufgrund
ihrer extremen Langfristigkeit und einem in der Regel immer bestehenden
Grundstocks in gewissem Maße eigenkapitalähnlichen Charakter.
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschränkt haftende Eigenk a-
pital. Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Satzung festgelegt. Es ist
die Summe der von den Gesellschaftern bei der Gründung übernomm enen
Stammeinlagen.
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprünglichen und in verarbeiteter
Form nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausgewiesen auf der
Aktivseite der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere, Forderungen und liquide
Mittel.
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der Umsatz ist
gleich der verkauften/abgesetzten Menge multipliziert mit dem pro Einheit e r-
haltenen Verkaufs-/Absatzpreis.
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100
Die "Gewinnspanne" eines Unternehmens.
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlustausgleiches. Verluste des
entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuerpflichtigen Gewi n-
nen dem vorangegangenen Jahr verre chnet bzw. auf unbegrenzte Zeit vorg e-
tragen werden, damit die Verrechnung mit zukünftig möglichen Gewinnen e r-
folgen kann. Dies bildet die gesetzlich zulässige Möglichkeit, gezahlte Steuern
zurückzuerhalten bzw. die zukünftig mögliche Steuerschuld zu minder n.
Beteiligungsbericht 2015
190
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
11. Teil:
Wirtschaftliche Betätigung und
nichtwirtschaftliche Betätigung
§ 107
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben wir t-
schaftlich betätigen, wenn
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angeme s-
senen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht
und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserverso r-
gung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von
Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Tel e-
kommunikationsdienstleistungen der öffentliche Zweck durch
andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt
werden kann.
Das Betreiben eines Telekommuni kationsnetzes umfasst nicht
den Vertrieb und/oder die Installation von Endgeräten von
Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche Betätigung
ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als Herstel-
ler, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienst leistungen
am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach
auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung
erbracht werden könnte.
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnitts
gilt nicht der Betrieb von
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich ve r-
pflichtet ist,
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und kult u-
relle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, insbesondere
Einrichtungen auf den Gebieten
- Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, Vo lkshochschu-
len, Tageseinrichtungen für Kinder und sonstige Einrichtungen
der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Opern,
Theater, Kinos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, Begegnung s-
stätten),
- Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische und
botanische Gärten, Wald -, Park - und Gartenanlagen, Herbe r-
gen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur Veranstaltung
von Volksfesten),
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, Besta t-
tungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Senioren und
Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und medizinische
Beratungsstellen),
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wir t-
schaftsförderung, der Fremdenverkehrs förderung oder der
Wohnraumversorgung dienen,
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der
Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des Messe-
und Ausstellungswesens,
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung des E i-
genbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden dienen.
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentl i-
chen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Gesichtspun k-
ten zu verwalten und können entsprechend den Vorschriften
über die Eigenbetriebe geführt werden. Das Innenministerium
kann durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Einrichtu n-
gen, die nach Art und Umfang eine selbständige Betriebsfü h-
rung erfordern, ganz oder teilweise nach den für die Eigenb e-
triebe geltenden Vorschriften zu führen sind; hierbei können
auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen der für
die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeind e-
gebietes ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des A b-
satzes 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der b e-
troffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind.
Die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung auf ausländ i-
schen Märkten ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des
Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme
einer solchen Betätigung bedarf der Genehmigung.
(4) Die nichtwirtschaftliche Betätigung außerhal b des G e-
meindegebiets ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des
Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen und die berechti g-
ten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörpe r-
schaften gewahrt sind. Diese Voraussetzungen gelten bei in
den Krankenh ausplan des Landes aufgenommenen Kranke n-
häusern als erfüllt. Die Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen
Betätigung auf ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn
die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2
vorliegen. Die Aufnahme einer solche n Betätigung bedarf der
Genehmigung.
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im
Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage einer
Marktanalyse über die Chancen und Risiken des b eabsichtig-
ten wirtschaftlichen Engagements und über die Auswirkungen
auf das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen
von Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschä f-
tigten der je weiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu
geben.
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten,
übernehmen oder betreiben.
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür
erlassenen besonderen Vorschriften.
§ 107 a
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der Strom -
, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentlichen Zweck
und ist zulässig, wenn sie nach Art und Umfang in e inem
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der G e-
meinde steht.
(2) Mit den Bereichen Strom -, Gas - und Wärmeversorgung
unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind zulässig, wenn
sie den Hauptzweck fördern. Die Gemeinde stellt sicher, dass
Beteiligungsbericht 2015
191
bei der Erbringung dieser Dienstleistungen die Belange klein e-
rer Unternehmen, insbesondere des Handwerks, berücksic h-
tigt werden.
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtschaftlichen
Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung des Absatzes
1 vorlieg t und die berechtigten Interessen der betroffenen
kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der
Versorgung mit Strom und Gas gelten nur die Interessen als
berechtigt, die nach den Vorschriften des Energiewirtschaft s-
gesetzes eine Einschränkung des Wettbewerbs zulassen. Die
Aufnahme einer energiewirtschaftlichen Betätigung auf au s-
ländischen Märkten ist zulässig, wenn die Voraussetzung des
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Betätigung
bedarf der Genehmigung.
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die
unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des A b-
satzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken des bea b-
sichtigten wirtschaftlichen Engagements zu unterrichten. Den
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Handwerk,
Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jewe i-
ligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur
Stellungnahme zu geben, sofern die Entscheidung die Erbri n-
gung verbundener Dienstleistungen betrifft.
§ 108
Unternehmen und Einrichtungen
des privaten Rechts
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen in
einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich
daran beteiligen, wenn
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzungen
des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei Unternehmen im
Bereich der energiewirtschaftlichen Betätigung die Vorausse t-
zung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges Interesse
der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt,
3. eine Rechtsf orm gewählt wird, welche die Haftung der
Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem
angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht,
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verluste n
in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet,
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbeso n-
dere in einem Überwachungsorgan, erhält und dieser durch
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert
wird,
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesel l-
schaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf
den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaft s-
form gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss und der
Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vo r-
schriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entg e-
genstehen, aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der
Satzung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des
Dritten Buches des Handelsgesetzbuch es für große Kapitalg e-
sellschaften aufgestellt und ebenso oder in entsprechender
Anwendung der für Eigenbetriebe geltenden Vorschriften
geprüft werden.
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaft s-
form, vorbehaltlich weitergehender oder entgegenst ehender
gesetzlicher Vorschriften, durch Gesellschaftsvertrag oder
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigkeit im G e-
schäftsjahr gewährten Gesamtbezüge im Sinne des § 285
Nummer 9 des Handelsgesetzbuches der Mitglieder der G e-
schäftsführung, des Au fsichtsrates, des Beirates oder einer
ähnlichen Einrichtung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils
für jede Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensne n-
nung die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Persone n-
gruppen unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des
§ 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches ang e-
geben werden. Die individualisierte Ausweisungspflicht gilt
auch für:
a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den
Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt
worden sind,
b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für den
Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt worden
sind, mit ihrem Barwert sowie den von der Gesellschaft wä h-
rend des Geschäftsjahres hierfür aufgewandten oder zurüc k-
gestellten Betrag,
c) während des Geschäftsjahres vereinbarte Änderu n-
gen dieser Zusagen und
d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das seine
Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in diesem
Zusammenhang zugesagt und im Laufe des Geschäftsjahres
gewährt worden sind.
Eine Gewährleistung für die individualisierte Ausweisung von
Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle der Beteiligung an
einer bestehenden Gesellschaft auch dann gegeben, wenn in
Gesellschaftsvertrag oder Satzung die erstmalige individual i-
sierte Ausweisung spätestens für das zweite Geschäftsjahr
nach Erwerb der Beteiligung festgelegt ist.
10. bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich
von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 im
Gesellschaftsvertrag die unmittelbare oder im Rahmen einer
Schachtelbeteiligung die mittelbare Haftung der Gemeinde
auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unte r-
nehmens am Stammkapital beschränkt ist. Zur Wahrnehmung
gleicher Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese
Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwir t-
schaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch
Bürgschaften und Sicherheiten i. S. von § 87 leisten.
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der Nu m-
mern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen zulas sen.
Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme zugelassen, kann
auch von Satz 1 Nummer 9 eine Ausnahme zugelassen we r-
den.
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalige unmitte l-
bare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft ei n-
schließlich der Gr ündung einer Gesellschaft, wenn den bete i-
ligten Gemeinden oder Gemeindeverbänden alleine oder
zusammen oder zusammen mit einer Beteiligung des Landes
mehr als 50 vom Hundert der Anteile gehören. Bei bestehe n-
den Gesellschaften, an denen Gemeinden oder Gemei ndever-
bände unmittelbar oder mittelbar alleine oder zusammen
oder zusammen mit dem Land mit mehr als 50 vom Hundert
beteiligt sind, trifft die Gemeinden und Gemeindeverbände
eine Hinwirkungspflicht zur Anpassung an die Vorgaben des
Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die Hinwirkungspflicht nach
Beteiligungsbericht 2015
192
Satz 2 bezieht sich sowohl auf die Anpassung von Gesel l-
schaftsvertrag oder Satzung als auch auf die mit Absatz 1 Satz
1 Nummer 9 verfolgte Zielsetzung der individualisierten Au s-
weisung der dort genannten Bezüge und Leistungszusagen.
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in
Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetriebe
geltenden Vorschriften
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufgestellt
wird,
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzplanung
zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis gebracht
wird,
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung
des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Prüfung des Jahresa b-
schlusses und des Lageberichts unbeschadet der bestehenden
gesetzlichen Offenlegungs pflichten öffentlich bekannt g e-
macht werden und der Jahresabschluss und der Lagebericht
bis zur Feststellung des folgenden Jahres abschlusses zur
Einsichtnahme verfügbar gehalten werden,
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit zur
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur Zwecke r-
reichung Stellung genommen wird,
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren
wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht über die
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind dem Hau s-
haltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gemeinde z u-
sammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbänden
die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen oder an
einer Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführung nach
Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3
hinwirken.
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Un ter-
nehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Aktieng e-
sellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweitern
oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nicht
ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt wird oder
erfüllt werden kann.
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unte r-
nehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Gesel l-
schaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder sich daran
beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des Gesellschafte r-
vertrages sichergestellt ist, dass
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über
a) den Abschluss und die Änderungen von Unternehmen s-
verträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des Aktieng e-
setzes,
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen und
Beteiligungen,
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlu s-
ses und die Verwendung des Ergebnisses sowie
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer,
soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vo r-
schlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats
Weisungen erteilen kann, soweit die Bestellung eines Au f-
sichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der G e-
meinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände un mittel-
bar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert beteiligt sind,
dürfen
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder einer and e-
ren Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts,
einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer Beteiligung der
Gesellschaft an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen
Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts nur
zustimmen, wenn
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt,
- für die Gemeinde selbst die Gründungs- bzw. Beteiligungsvo-
raussetzungen vorliegen und
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft als auch die
Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder Vereinigung
durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten Betrag begrenzt
sind oder
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft als
auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, an der
eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf einen
bestimmten Betrag begrenzt sind;
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesentlichen
Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger wesentli-
cher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur nach vorh e-
riger Entscheidung des Rates zustimmen.
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 2 und 3
entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im Sinne von Satz 1
gelten auch Geschäftsfüh rer, Vorstandsmitglieder und Mi t-
glieder von sonstigen Organen und ähnlichen Gremien der
Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf ihre Veranla s-
sung oder ihren Vorschlag in das Organ oder Gremium en t-
sandt oder gewählt worden sind. Beruht die Entsendung od er
Wahl auf der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer
Gemeinden Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so
bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich die
beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder Zwec k-
verbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit
ihnen zwingende Vorschriften des Gesellschaftsrechts entg e-
genstehen.
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil an
einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, wenn
eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder di e Haftung s-
summe auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist.
§ 108 a
Arbeitnehmermitbestimmung in
fakultativen Aufsichtsräten
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehmens (§ 107
Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 107 Abs. 2) in
Privatrechtsform, an der die Gemeinde unmittelbar oder
mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert der Anteile beteiligt
ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vorgesehen ist, können dem
fakultativen Aufsichtsrat Arbeitnehmervertreter des Unte r-
nehmens oder der Einrich tung angehören. In diesem Fall ist
ein angemessener Einfluss der Gemeinde im Sinne des § 108
Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von der
Beteiligungsbericht 2015
193
Gemeinde in den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern
nicht mehr als ein Drittel der Gesamtzahl der Aufs ichtsrats-
mandate durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmens
oder der Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Absätze
besetzt werden.
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der Betrieb s-
versammlung des Unternehmens oder der Einrichtung zu
erstellenden Vorschlagsliste die in den fakultativen Aufsicht s-
rat zu entsendenden Arbeitnehmervertreter. Die Bestellung
bedarf eines Beschlusses der Mehrheit der gesetzlichen Zahl
der Mitglieder des Rates. Die Vorschlagsliste muss mindestens
die doppelte Zahl der z u entsendenden Arbeitnehmervertr e-
ter enthalten. Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der
gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorschläge der
Liste zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlangen. In
diesem Fall kann eine Betriebsversammlung eine neue Vo r-
schlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend. Im
Falle einer erneuten Zurückweisung der Vorschläge durch den
Rat bleiben die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen
Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gel ten für die nach Absatz 2 für
den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellten Arbeitne h-
mervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat bestellter
Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneigenschaft in dem
Unternehmen oder der Einrichtung, muss der Rat ihn entspre-
chend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus seinem Amt im fakultativen
Aufsichtsrat abberufen.
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind alle B e-
schäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung wahlb e-
rechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung das 18. L e-
bensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt sind G e-
schäftsführer und Vorstände des Unternehmens bzw. der
Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur Wahlberechti g-
te aufgenommen werden. Die Einzelheiten für die Wahl der
Arbeitnehmervertreter sind im Gesellschaftsvertrag, der
Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut des Unte r-
nehmens bzw. der Einrichtung zu regeln. Im Gesellschaftsve r-
trag, der Satzung oder dem Organisationsstatut des Unte r-
nehmens bzw. der Einrichtung ist auch die Amtsdauer der
Arbeitnehmervertreter zu regeln. Sie soll die regelmäßige
Amtsdauer der nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bürge r-
meister oder dem von ihm benannten Bediensteten der G e-
meinde in den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren
Vertreter nicht überschreiten.
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt gemäß §
113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus anderen
Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der Rat mit der
Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder aus dem
noch nicht in Anspruch g enommenen Teil der Vorschlagsliste
nach Absatz 2 einen Nachfolger. Kommt eine solche Mehrheit
nicht zustande, kann eine Betriebsversammlung den noch
nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagsliste um
neue Vorschläge ergänzen. Kommt auch dann keine Me hrheit
der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Beste l-
lung eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsichtsratsma n-
dat unbesetzt.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgaben en t-
sprechend in den Fällen, in denen an einem Unternehmen
oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei oder mehr
Gemeinden beteiligt sind.
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu entse n-
denden Arbeitnehmervertreter bedarf übereinstimmender,
mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder zus tan-
de gekommener Beschlüsse der Räte mindestens so vieler
beteiligter Kommunen, dass hierdurch insgesamt mehr als die
Hälfte der kommunalen Beteiligung an dem Unternehmen
oder der Einrichtung repräsentiert wird. Kommen solche
übereinstimmenden Beschlüsse nicht oder nicht im erforderl i-
chen Umfang zustande, kann eine Betriebsversammlung eine
neue Vorschlagsliste erstellen. Kommen auch hierzu entspr e-
chende übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte
nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, blei ben
die für die Arbeitnehmervertreter vorgesehenen Aufsicht s-
ratsmandate unbesetzt.
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des Absatzes 5
gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach übereinstimmende
Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erf orderli-
chen Umfang zustande, kann eine Betriebsversammlung den
noch nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagsliste
um neue Vorschläge ergänzen. Kommen auch dann überei n-
stimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im
erforderlichen Umfang zustande, bleibt das Aufsichtsratsma n-
dat unbesetzt.
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffenden En t-
scheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüsse der
Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hie r-
durch insgesamt mehr als die Häl fte der kommunalen Beteil i-
gung an dem Unternehmen oder der Einrichtung repräsentiert
wird.
§ 109
Wirtschaftsgrundsätze
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu führen, zu
steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck
nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen Ertrag für
den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die
Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird.
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen als
Unterschied der Erträge und Aufwendung en soll so hoch sein,
dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwick-
lung des Unternehmens notwendigen Rücklagen mindestens
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet
wird.
§ 110
Verbot des Missbrauchs
wirtschaftlicher Machtstellung
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die Belief e-
rung nicht davon abhängig gemacht werden, dass auch and e-
re Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden.
§ 111
Veräußerung von Unternehmen,
Einrichtungen und Beteiligungen
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines Unte r-
nehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteiligung an
Beteiligungsbericht 2015
194
einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte, durch we l-
che die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unternehmen, die
Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder vermindert,
sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der Einwohner
erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht
beeinträchtigt wird.
(2) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der G e-
meinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände unmitte l-
bar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt sind, dürfen
Veräußerungen oder anderen Rechtsgeschäften i.S. des A b-
satzes 1 nur nach vorheriger Entscheidung des Rates und nur
dann zustimmen, wenn für die Gemeinde die Zulässigkeitsv o-
raussetzung des Absatzes 1 vorliegt.
§ 112
Informations- und Prüfungsrechte
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in
einer Rechtsfo rm des privaten Rechts in dem in § 53 des
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so soll
sie
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzeg e-
setzes ausüben,
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haushalt s-
grundsätzegesetzes vorge sehenen Befugnisse eingeräumt
werden.
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesellschaft
keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushalt s-
grundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, soweit ihr Interesse
dies erfordert, darauf hinwirken, da ss ihr im Gesellschaftsve r-
trag oder in der Satzung die Befugnisse nach § 53 des Hau s-
haltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren
Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Ge sellschaft
zusteht, an der die Gemeinde allein oder zusammen mit
anderen Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des §
53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.
§ 113
Vertretung der Gemeinde
in Unternehmen oder Einrichtungen
(1) Die Vertret er der Gemeinde in Beiräten, Ausschüssen,
Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entspr e-
chenden Organen von juristischen Personen oder Persone n-
vereinigungen, an denen die Gemeinde unmittelbar oder
mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen der Gemeinde zu
verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse des Rates und seiner
Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertreter h a-
ben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit niederzulegen.
Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch Gesetz nichts and e-
res bestimmt ist.
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vom Rat b e-
stellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 genannten
Gremien. Sofern weitere Vertreter zu benennen sind, muss
der Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlagene Bedien s-
tete der Gemeinde dazuzählen. Die Sätze 1 und 2 gelten für
mittelbare Beteiligungen entsprechend, sofern nicht ähnlich
wirksame Vorkehrungen zur Sicherung hinreichender g e-
meindlicher Einfluss - und Steuerungsmöglichkeiten getroffen
werden.
(3) Die Gemeinde ist verpf lichtet, bei der Ausgestaltung des
Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft darauf hinz u-
wirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitglieder in den
Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung entscheidet
der Rat. Zu den entsandten Aufsichtsrat smitgliedern muss der
Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlagene Bedienstete
der Gemeinde zählen, wenn diese mit mehr als einem Mi t-
glied im Aufsichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl für unmi t-
telbare als auch für mittelbare Beteiligungen.
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, Mitgli e-
der des Vorstandes oder eines gleichartigen Organs zu beste l-
len oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat.
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle Ang e-
legenheiten von besonderer Bedeutung frühzeiti g zu unte r-
richten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, soweit durch
Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit in
einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeinde den
Schaden zu ersetzen, es sei den n, dass er ihn vorsätzlich oder
grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch in diesem Falle ist die
Gemeinde schadensersatzpflichtig wenn ihr Vertreter nach
Weisung des Rates oder eines Ausschusses gehandelt hat.
§ 114
Eigenbetriebe
(1) Die gemeindlichen w irtschaftlichen Unternehmen ohne
Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach den Vo r-
schriften der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssa t-
zung geführt.
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der B e-
triebsleitung ausreichende Selbständig keit der Entschließung
einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates sollen soweit wie
möglich dem Betriebsausschuss übertragen werden.
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten besteht
der Betriebsausschuss zu einem Drittel aus Beschäftigten des
Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Ausschussmitglieder muss
in diesem Fall durch drei teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit
weniger als 51, aber mehr als zehn Beschäftigten gehören
dem Betriebsausschuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes
an. Die dem Betr iebsausschuss angehörenden Beschäftigten
werden aus einem Vorschlag der Versammlung der Beschä f-
tigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die do p-
pelte Zahl der zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter
enthält. Wird für mehrere Eigenbetriebe ein g emeinsamer
Betriebsausschuss gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschä f-
tigten dieser Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entspr e-
chend. Die Zahl der sachkundigen Bürger darf zusammen mit
der Zahl der Beschäftigten die der Ratsmitglieder im Betrieb s-
ausschuss nicht erreichen.
Beteiligungsbericht 2015
195
§ 114 a
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen in
der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts errichten
oder bestehende Regie - und Eigenbetriebe sowie eigenb e-
triebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnac h-
folge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts u m-
wandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend.
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt
durch eine Satzung. Di e Satzung muss Bestimmungen über
den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Zahl der Mi t-
glieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die Höhe des
Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die Vermögensve r-
waltung und die Rechnungslegung enthalten.
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufgaben ganz
oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der Anstalt
unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzung einen A n-
schluss- und Benutzungszwang vorschreiben und der Anstalt
das Recht einräumen, an ihrer Stelle Satzungen für das übe r-
tragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gilt entsprechend.
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung andere U n-
ternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an solchen
beteiligen oder eine bestehende Beteiligung erhöhen, wenn
das dem Anstaltszweck dient. Für die Gründung von und die
Beteiligung an anderen Unternehmen und Einrichtungen in
einer Rechtsform des privaten Rechts sowie deren Veräuß e-
rung und andere Rechtsgeschäfte im S inne des § 111 gelten
die §§ 108 bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders wichtiges
Interesse vorliegen.
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der Anstalt
unbeschränkt, soweit nicht Befri edigung aus deren Vermögen
zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). Rechtsgeschäfte im
Sinne des § 87 dürfen von der Anstalt nicht getätigt werden.
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Veran t-
wortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch d ie Sa t-
zung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. Der Vorstand
vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich.
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem Ve r-
waltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt den
Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestellung ist
zulässig. Er entscheidet außerdem über
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2,
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen sowie
deren Gründung,
3. die Fests tellung des Wirtschaftsplans und des Jahresa b-
schlusses,
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und Entgelte
für die Leistungsnehmer,
5. die Bestellung des Abschlussprüfers,
6. die Ergebnisverwendung
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111.
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den
Weisungen des Rates und berät und beschließt in öffentlicher
Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 bedarf es der
vorherigen Entscheidung des Rates. Dem Verwaltungsrat
obliegt außerdem die Entscheidung in den durch die Satzung
der Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt. In
der Satzung kann ferner vorgesehen werden, dass bei En t-
scheidungen der Organe der Anstalt von grundsätzlicher
Bedeutung die Zustimmung des Rates erforderlich ist.
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied
und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Bürge r-
meister. Soweit Beigeordnete mit eigenem Geschäftsbereich
bestellt sind, führt derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu
dessen Geschäftsbereich die der Anstal t übertragenen Aufg a-
ben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben mehreren
Geschäftsbereichen zuzuordnen, so entscheidet der Bürge r-
meister über den Vorsitz. Die übrigen Mitglieder des Verwa l-
tungsrats werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt;
für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von
Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören,
endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen Au s-
scheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwaltungsrats
üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter
aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein:
1. Bedienstete der Anstalt,
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen oder
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten
Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v.H. beteiligt ist;
eine Beteiligung am Stimmrecht genügt,
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar mit
Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind.
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten zu sein,
wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach Absatz 3
hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die Anstalt aufgelöst oder
umgebildet, so gilt für die Rechtsstellung der Beamten und
der Versorgungsempfänger Kapitel II Abschnitt III des Bea m-
tenrechtsrahmengesetzes.
(10) Der Jahresa bschluss und der Lagebericht der Anstalt
werden nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt und g e-
prüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
§ 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches ist mit
der Maßgabe anzuwenden, dass die für die Tätigkeit im G e-
schäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des
Vorstands sowie die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr g e-
währten Leist ungen für die Mitglieder des Verwaltungsrates
im Anhang des Jahresabschlusses für jede Personengruppe
sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge und Lei s-
tungen für jedes einzelne Mitglied dieser Personengruppen
unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des § 285
Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches angegeben
werden, soweit es sich um Leistungen des Kommunalunte r-
nehmens handelt. Die individualisierte Ausweisungspflicht gilt
auch für Leistungen entsprechend § 108 Absatz 1 Satz 1
Nummer 9 Satz 2.
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 84 sowie die
Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Aufsicht sind
auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden.
Beteiligungsbericht 2015
196
§ 115
Anzeige
(1) Entscheidungen der Gemeinde über
a) die Gründung oder wesentliche Erwei terung einer G e-
sellschaft oder eine wesentliche Änderung des Gesellschaft s-
zwecks oder sonstiger wesentlicher Änderungen des Gesel l-
schaftsvertrages,
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Änderung
der Beteiligung an einer Gesellschaft,
c) die gän zliche oder teilweise Veräußerung einer Gesel l-
schaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft,
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentliche
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der bisher i-
gen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung des Zwecks,
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art nach
geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das Unterne h-
men oder die Einrichtung zu mindern oder zu beseitigen oder
die Ausübung von Rechten aus einer Beteiligung zu beschrä n-
ken,
f) die Füh rung von Einrichtungen entsprechend den Vo r-
schriften über die Eigenbetriebe,
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetrag e-
nen Genossenschaft
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Auflösung
einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts gemäß §
114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen oder
deren Gründung sowie Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne
des § 111
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens sechs
Wochen vo r Beginn des Vollzugs, schriftlich anzuzeigen. Aus
der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die gesetzlichen Voraus-
setzungen erfüllt sind.
Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem
Grund die Frist verkürzen oder verlängern.
(2) Für die Entscheidu ng über die mittelbare Beteiligung an
einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Beschluss
des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 2 zu fassen ist.
12. Teil
Gesamtabschluss
§ 116
Gesamtabschluss
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr fü r den A b-
schlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtabschluss unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
aufzustellen. Er besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der
Gesamtbilanz und dem Gesamtanhang und ist um einen
Gesamtlagebericht zu ergänzen. Der Rat bestätigt den geprü f-
ten Gesamtabschluss durch Beschluss. § 96 findet entspr e-
chende Anwendung.
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren Jahre s-
abschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse des gleichen
Geschäftsjahres aller verselbstständigten Aufgabenbereiche in
öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form zu konsol i-
dieren. Auf den Gesamtabschluss sind, soweit seine Eigenart
keine Abweichung erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entspr e-
chend anzuwenden.
(3) In den Gesamtabschluss müsse n verselbstständigte Aufga-
benbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen werden, wenn
sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und
Finanzgesamtlage der Gemeinde zu vermitteln, von un terge-
ordneter Bedeutung sind. Dies ist im Gesamtanhang darz u-
stellen.
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die Mitgli e-
der des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit dieser nicht
zu bilden ist für den Bürgermeister und den Kämmerer, sowie
für die Ratsmitglieder, auch wenn die Personen im Haushalt s-
jahr ausgeschieden sind, anzugeben:
1. der Familienname mit mindestens einem ausgeschrieb e-
nen Vornamen,
2. der ausgeübte Beruf,
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes,
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständigten
Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich -rechtlicher
oder privatrechtlicher Form,
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen.
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten neun Mon a-
te nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 Abs. 3 findet
für die Aufstellung des Gesamtabschlusses entsprechende
Anwendung.
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfungsau s-
schuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-
, Ertrags - und Finanzgesamtlage der Gemeinde unter Beac h-
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ergibt.
Die Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich darauf, ob
die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Satzu n-
gen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet
worden sind. Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob
er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und ob seine
sonstigen Angaben n icht eine falsche Vorstellung von der
Vermögens-, Schulden -, Ertrags - und Finanzgesamtlage der
Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 bis 8 gilt entsprechend.
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresabschlüsse
der verselbstständigten Aufgabenbereiche ni cht einbezogen
werden, wenn diese nach gesetzlichen Vorschriften geprüft
worden sind.
Beteiligungsbericht 2015
197
§ 117
Beteiligungsbericht
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu erstellen, in
dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung,
unabhängig davo n, ob verselbstständigte Aufgabenbereiche
dem Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses angehören,
zu erläutern ist. Dieser Bericht ist jährlich bezogen auf den
Abschlussstichtag des Gesamtabschlusses fortzuschreiben und
dem Gesamtabschluss beizufügen.
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwohnern
zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu diesem Zweck
den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die
Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffen t-
lich hinzuweisen.
§ 118
Vorlage- und Auskunftspflichten
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung von
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 bezeic h-
neten Organisationseinheiten darauf hinzuwirken, dass ihr das
Recht eingeräumt wird, von diesen Aufklärung und Nachweise
zu verlangen, die die Aufstellung des Gesamtabschlusses
erfordert.
Beteiligungsbericht 2015
198
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz
§ 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile
eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts
oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und
steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die
Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, dass das
Unternehmen
1. im Rahmen der Abschlus sprüfung auch die Or d-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen lässt;
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht
auch darzustellen
a) die Entwicklung der Vermögens - und Ertragslage
sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft,
b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der
Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die
Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren,
c) die Ursachen eines in der Gewinn - und Verlustrech-
nung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages;
3. ihr den Prüfu ngsbericht der Abschlussprüfer und,
wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen
hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlussprüfer
unverzüglich nach Eingang übersendet.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der
Gebietskörperschaften auch Anteile, die einem Sonderverm ö-
gen der Gebietskörperschaft gehören. Als Anteile der Gebiet s-
körperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören,
bei denen die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft
zustehen.
§ 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesel l-
schaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertretenen Kap i-
tals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsb e-
hörde der Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei
der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher Betätigung bei
privatrechtlichen Unternehmen) auftreten, unmittelbar unter-
richten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die
Schriften des Unternehmens einsehen kann
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes
Recht der Rechnungsprüfungs -behörde auf unmittelbare
Unterrichtung bleibt unberührt.
Beteiligungsbericht 2015
199
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster
Frau Dr. Janetzki - Abteilungsleiterin
Telefon: 2010 - Beteiligungen:
- Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
- RVM-Verkehrsdienst GmbH
- Verkehrsbetrieb Kipp GmbH (VBK)
- Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG)
- Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) / WLE-Spedition GmbH
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
- GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs-GmbH
Herr Scholz - Beteiligungsbericht
Telefon: 2043 (mit diesjähriger Unterstützung von Thomas Klassen)
- Beteiligungen:
- Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (HaMü)
- Wohn+Stadtbau Münster GmbH (W+S)
- Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
- Theater Münster
- Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
- RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH
- Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
- Institut für vergleichende Städtegeschichte - IstG - gGmbH
- Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe (CVUA-MEL)
- smartOPTIMO GmbH & Co. KG
- smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH
- Energiepark Detmold GmbH
- Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH
- Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG
- Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH
- Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung
Frau Haubner - Beteiligungen:
Telefon:2032 - FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (FMO)
- FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
- FMO Parking Services GmbH
- FMO Airport Services GmbH
- FMO Security Services GmbH
- FMO Passenger Services GmbH
- WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG
- WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH
- AHS Aviation Handling Services GmbH
- Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM)
- NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
- Technologieförderung Münster GmbH
- CeNTech GmbH
- GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
- AirportPark FMO GmbH (APP)
Beteiligungsbericht 2015
200
Frau Rothermundt - Konzernberichtswesen
Telefon: 2006 - Beteiligungsbericht
- Beteiligungen:
- Münster Marketing (MM)
- Stadtwerke Münster GmbH (swms)
- münsterNETZ GmbH
- items GmbH
- items project GmbH
- Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH (WFV)
- Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH (VSM)
- NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
- Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
- Windkraft Nordseeheilbad Borkum
Herr Preuß - Beteiligungen:
Telefon: 2046 - Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
- citeq
Herr Günther - Beteiligungen:
Telefon: 2035 - Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm)
- Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo)
Stand: April 2016
Beteiligungsbericht 2015
201
Anlage 5: Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft, Aktiengesellschaft
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts
awm Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
BgA Betrieb gewerblicher Art
BioZ Biotechnologiezentrum, Biotechnologiezentrum
CVUA-MEL Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
DV Datenverarbeitung
EBIT earnings before interest and taxes d.h. Gewinn vor Zinsen und Steuern
eG eingetragene Genossenschaft
EigVO Eigenbetriebsverordnung
ff. (nach-) folgende
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GO Gemeindeordnung
i.S. im Sinne
IStG Institut für vergleichende Städtegeschichte, Institut für vergleichende Städtegeschichte
IT Informationstechnologie
KG Kommanditgesellschaft
LKRD Ltd. Kreisrechtsdirektor
MBRA Mechanisch-Biologischen-Restmüllabfallbehandlungsanlage
MEP Medienentwicklungsplan (für Schulen)
MMK Managementkontrakt
NBZ Nano-Bioanalytik-Zentrum
NKF Neuen Kommunalen Finanzmanagements
OHG offene Handelsgesellschaft
örV öffentlich-rechtlicher Vertrag
sog. sogenannte
TFM Technologieförderung Münster
WEG Wohnungseigentümergemeinschaft
Beteiligungsbericht 2015
202
Anlage 6: Alphabetische Beteiligungsübersicht
Beteiligungen Seite
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 19
AHS Aviation Handling Services GmbH 130
AirportPark FMO GmbH 86
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 166
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH 168
CeNTech GmbH 61
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA-MEL) 83
citeq 27
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 170
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH 172
FMO Airport Services GmbH 120
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 111
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 116
FMO Parking Services GmbH 118
FMO Passenger Services GmbH 124
FMO Security Services GmbH 122
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 155
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 64
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 158
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH 161
IStG gGmbH 78
items GmbH 132
items project GmbH 136
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 174
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 48
Münster Marketing 23
münsterNETZ GmbH 103
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 56
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 148
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) 89
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 81
RVM-Verkehrsdienst GmbH 95
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 150
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 153
Sparkasse Münsterland Ost 177
Stadtwerke Münster GmbH 35
Technologieförderung Münster GmbH 58
Theater Münster 31
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 75
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 97
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 144
Volksbank Münster eG 181
Westfälische Bauindustrie GmbH 106
Beteiligungsbericht 2015
203
Beteiligungen Seite
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 146
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 139
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 99
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 67
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 72
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 164
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 52
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 128
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 126
WLE-Spedition GmbH 142
Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 41
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 45
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (36)
- Rösnerstraße 10
- Klemensstraße 10
- Scheibenstraße 109
- Neubrückenstraße 63
- Steinfurter Straße 60
- Mendelstraße 17
- Heisenbergstraße 11
- Weseler Straße 230
- Sentruper Straße 315
- Gartenstraße 123
- Königsstraße 46
- Herrenstraße 2
- Joseph-König-Straße 40
- Münsterstraße 58a
- Engelstraße 49
- Bahnhofstraße 29
- Stubengasse 318
- Lindenallee 1
- Moltkestraße 38
- Hafenplatz 1
- Middelkamp 2
- Bonnenkamp 63
- Albersloher Weg 32
- Krögerweg 11
- Hafenweg 7
- Echelmeyerstraße
- Engelenschanze 480
- Alter Steinweg 390
- Loddenheide
- Hoppengarten
- Aegidiimarkt 780
- Bremer Platz 416
- Buschkamp
- Grafschaft
- Wickenkamp
- Nevinghoff 14
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/1004/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.11.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37