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V/0431/2017

Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 31.12.2016

Vorlagen 10.05.2017

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Jahresabschlussbericht_2016

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Beschlussvorlage

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Jahresabschlussbericht_2016

66958 Zeichen

Jahresabschluss 
Lagebericht 
 
Geschäftsjahr 2016

Impressum 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
 
Redaktion 
Peter Boenigk 
Tel.: 0251/492-18 11 
Fax: 0251/492-77 10 
e-Mail: boenigk@citeq.de 
http://www.citeq.de

3 
Inhaltsverzeichnis 
 
1 Bilanz zum 31. Dezember 2016 ..................................................................................................................... 4 
2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. De zember 2016 .................... 6 
3 Anhang ........................................................................................................................................................... 7 
3.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss .......................................................................................... 7 
3.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ............................................................................................. 7 
3.3 Erläuterungen zur Bilanz ....................................................................................................................... 8 
3.4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung ...............................................................................10 
3.5 Zusammenstellung der Umsatzerlöse .................................................................................................12 
3.6 Sonstige Angaben ...............................................................................................................................12 
3.6.1 Jahresdurchschnittlich beschäftigte Beamte, Angestellte und Auszubildende  ...............................12 
3.6.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen ................................................................................................12 
3.6.3 Honorar des Abschlussprüfers ........................................................................................................12 
3.6.4 Gesamtabschluss der Stadt Münster ..............................................................................................12 
3.6.5 Organe und Aufwendungen für Organe ..........................................................................................13 
3.6.6 Ergebnisverwendungsvorschlag ......................................................................................................14 
3.6.7 Nachtragsbericht ..............................................................................................................................14 
4 Anlagennachweis .........................................................................................................................................15

4 
1 Bilanz zum 31. Dezember 2016 
 
A K T I V S E I T E       31.12.2016   31.12.2015 
            EUR EUR   EUR 
          A. ANLAGEVERMÖGEN 
     
          
 
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 
    
  
1. Entgeltlich erworbene Software 1.779.793,00  
  
1.684.974,00  
  
2. Geleistete Anzahlungen 
 
0,00  
  
11.959,50  
    
 
 
  1.779.793,00  
 
1.696.933,50  
 
II. SACHANLAGEN 
     
  
1. Fahrzeuge 
  
33.882,00  
  
45.540,00  
  
2. Betriebs- u. Geschäftsausstattung 5.076.615,00  
  
5.348.744,00  
  
3. Anlagen im Bau 
 
82.682,38  
  
0,00  
      
  5.193.179,38  
 
5.394.284,00  
 
III
. FINANZANLAGEN 
     
  
1. Beteiligungen 
 
0,00  
  
8.596,00  
  
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 21.543.734,11  
  
20.324.135,59  
       
21.543.734,11  
 
20.332.731,59  
       
28.516.706,49  
 
27.423.949,09  
          B. UMLAUFVERMÖGEN 
     
          
 
I. VORRÄTE 
      
   
Betriebsstoffe 
  
84.157,29  
 
62.760,47  
          
 
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE 
    
  
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 
    
  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 191.377,83  
  
176.968,72  
  
2. Forderungen an die Stadt 
 
8.283.268,43  
  
15.267.163,33  
   
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 
    
   
31.12.2016 6.615.830,59 € 
     
   
31.12.2015 6.615.830,59 € 
     
  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 28.988,46  
  
188.092,29  
   
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   
   
   
31.12.2016 0,00 € 
     
   
31.12.2015 133.223,00 € 
  
8.503.634,72  
 
15.632.224,34  
          
 
III
. GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 
 
3.103,18  
 
386.798,30  
       
8.590.895,19  
 
16.081.783,11  
          C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 
 
1.034.006,94  
 
1.290.582,81  
          
       
38.141.608,62  
 
44.796.315,01

5 
P A S S I V S E I T E     31.12.2016   31.12.2015 
            EUR EUR   EUR 
          A. EIGENKAPITAL 
     
          
 
I. STAMMKAPITAL 
  
200.000,00  
 
200.000,00  
          
 
II. GEWINNRÜCKLAGEN 
     
  
andere Gewinnrücklagen 
  
6.776.288,59  
 
6.445.497,06  
          
 
III. JAHRESÜBERSCHUSS 
  
863.442,71  
 
806.406,87  
       
7.839.731,30  
 
7.451.903,93  
          B. SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN 
    
 
DER ÖFFENTLICHEN HAND ZUR FINANZIERUNG 
    
 
DES SACHANLAGEVERMÖGENS 
 
1.160,00  
 
1.604,00  
          C. RÜCKSTELLUNGEN 
     
          
 
1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 23.828.083,00  
  
22.285.111,00  
 
2. Steuerrückstellungen 
 
5.442,00  
  
0,00  
 
3. Sonstige Rückstellungen 
 
1.405.565,18  
  
1.263.351,33  
       
25.239.090,18  
 
23.548.462,33  
          D. VERBINDLICHKEITEN 
     
          
 
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.129.076,26  
  
1.127.639,62  
  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
    
  
31.12.2016 1.129.076,26 € 
     
  
31.12.2015 1.127.639,62 € 
     
 
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 692.701,02  
  
395.104,90  
  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
    
  
31.12.2016 692.701,02 € 
     
  
31.12.2015 395.104,90 € 
     
 
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 2.371.367,80  
  
2.884.944,03  
  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
    
  
31.12.2016 2.371.367,80 € 
     
  
31.12.2015 2.884.944,03 € 
     
 
4. Sonstige Verbindlichkeiten 
 
854.450,70 
  
9.363.501,92  
 
a) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
    
  
31.12.2016 854.450,70 € 
     
  
31.12.2015 9.363.501,92 € 
     
 
b) davon aus Steuern 
     
  
31.12.2016 65.076,32 € 
     
  
31.12.2015 51.677,57 € 
     
       
5.047.595,78  
 
13.771.190,47  
          E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 
 
14.031,36  
 
23.154,28  
          
       
38.141.608,62  
 
44.796.315,01

6 
2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 
bis 31. Dezember 2016 
 
         
     
2016 2016 
 
2015 
     
EUR EUR 
 
EUR 
1. Umsatzerlöse 
  
24.683.272,09  
  
24.123.756,24  
 
./. Rückerstattung ÖrV 
  
-917.838,97  
  
-1.169.032,01  
     
23.765.433,12  
  
22.954.724,23  
         2. Sonstige betriebliche Erträge 
 
67.700,37  
  
59.814,80  
         3. Gesamtleistung 
   
23.833.133,49  
 
23.014.539,03  
         4. Materialaufwand 
      
 
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs- 
     
  
stoffe und für bezogene Waren 
 
343.461,07  
  
137.927,38  
 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 
 
7.780.721,77  
  
8.380.632,57  
     
8.124.182,84  
  
8.518.559,95  
         5. Rohergebnis 
   
15.708.950,65  
 
14.495.979,08  
         6. Personalaufwand 
      
 
a) Löhne und Gehälter 
  
7.550.486,19  
  
7.133.032,59  
 
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
     
  
Altersversorgung und für Unterstützung 
 
2.408.094,89  
  
1.818.964,99  
  
davon für Altersversorgung 
 
9.958.581,08  
  
8.951.997,58  
  
2016: 1.288.394,56 € 
     
  
2015: 766.219,06 € 
     
         7. Abschreibungen auf immaterielle Vermö-
gensgegenstände des Anlagevermögens und 
Sachanlagen 
     
      
  
3.150.933,00  
  
3.063.586,15  
         8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
 
935.675,11  
  
934.853,82  
         9. Betriebsergebnis 
   
1.663.761,46  
 
1.545.541,53  
         10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
 
335.082,79  
  
338.767,25  
         11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
 
1.104.690,41  
  
1.053.943,03  
 
davon aus Aufzinsung 
      
 
2016: 1.098.763,00 € 
     
 
2015: 1.050.109,00 € 
     
         12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 
  
29.690,13  
 
22.860,88  
         13. Ergebnis nach Steuern 
   
864.463,71  
 
807.504,87  
         14. Sonstige Steuern 
   
1.021,00  
 
1.098,00  
         15. Jahresüberschuss 
   
863.442,71  
 
806.406,87

7 
3 Anhang 
3.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 
Der Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „citeq“ der Stadt Münster zum 
31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften der 
Eigenbetriebsverordnung Nordrhein-Westfalen (EigVO NRW) aufgestellt. Den betrieblichen Beso n-
derheiten wurde durch die Erweiterung der Bilanzgliederung um die Posten „Fahrzeuge“, „Forderu n-
gen an die Stadt“, „Verbindlichkeiten gegen über der Stadt“ und „Sonderposten aus Zuschüssen zur 
Finanzierung des Sachanlagevermögens“ sowie der Gliederung der Gewinn - und Verlustrechnung 
durch die Kürzung der Umsatzerlöse um die Rückerstattung des im ÖrV -Bereich erzielten Übe r-
schusses an die Kooperationspartner entsprochen. 
Im Rahmen der erstmaligen Anwendung der weiteren Vorschriften des HGB und weiterer gesetzl i-
cher Vorschriften i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erfolgte eine Anpassung 
der Vorjahreszahlen entsprechend den durch das BilRUG geänderten gesetzlichen Vorschriften. Die 
Änderungen betreffen die Zusammensetzung der Materialaufwendungen und der sonstigen betrie b-
lichen Aufwendungen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren 
aufgestellt. 
3.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend darge-
stellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. 
Aufgrund der erstmaligen Anwendung des HGB i. d. F. des BilRUG wurden die Vorjahreswerte en t-
sprechend angepasst. 
Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit au f-
gestellt. 
Die entgeltlich erworbenen, immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanla gen werden zu 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche 
Nutzungsdauer abgeschrieben.  
Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Gerin g-
wertige Anlagegüter mit  Anschaffungskosten bis zu 410,00  € (ohne Umsatzsteuer) werden im Jahr 
des Zugangs abgeschrieben und im Anlagennachweis in die Abgänge einbezogen. 
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bewertet. 
Die Vorräte wurden durch körperliche  Bestandsaufnahme ermittelt und mit dem gewogenen Durc h-
schnittswert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung 
des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen angesetzt. 
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die 
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten B e-
träge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 
Der Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens enthält die für A n-
schaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, 
vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit 
diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenständen entsprechen. 
Die Rückstellungen für Pensionen sind versicherungsmathematisch unter Berücksichtigung der G e-
nerationentafel der Heubeck AG, Köln 2005, angesetzt. Es wurde das Teilwertverfahren angewendet 
und ein Rechnungszinsfuß von 5,0 % sowie Gehalts- und Rententrend von jeweils 0,0 % zu Grunde 
gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden berücksichtigt. 
Für die Berechnung der Beihil ferückstellungen wurde für die Beamten der Stadt Münster ein Pr o-
zentsatz in Höhe von 19,9 % des Teilwertes für Versorgungsleistungen vom Personal - und Organi-

8 
sationsamt der Stadt Münster ermittelt ; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,0 % sowie Gehalts- 
und Rententrend von jeweils 0,0 % zu Grunde gelegt. 
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken 
und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der 
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen 
abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige 
Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hi nweise für deren 
Eintritt vorliegen und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entspr e-
chenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen 
wurde. 
Der Barwert der Rückstellungen für Alterste ilzeitverpflichtungen wurde mit einem Zinssatz in Höhe 
von 2,1 % berechnet. 
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die 
Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Betr ä-
ge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 
3.3 Erläuterungen zur Bilanz 
Aktivseite 
Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der A b-
schreibungen des Geschäftsjahres verweisen wir auf den beigefügten Anlagennachweis (Anlagen-
spiegel) als Bestandteil dieses Anhangs. 
Die Forderungen an die Stadt Münster  belaufen sich auf 8.283.268,43 € (Vor-
jahr: 15.267.163,33 €). Darin enthalten sind Forderungen aus 
 der gestundeten Abgeltung für übernommene, laufende und zukünftige Pensionsverpflichtungen 
von der Stadt Münster in Höhe von 6.615.830,59 € (Vorjahr: 6.615.830,59 €), 
 kurzfristigen Geldanlagen aus dem ÖrV-Bereich in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 8.426.383,24 €), 
 Guthaben auf Bankkonten der Stadt Münster, die für die citeq geführt werden  in Höhe von 
1.546.217,76 € (Vorjahr: 0,00 €), 
 Zinsforderungen von 0,00 € (Vorjahr: 976,86 €), 
 Gewerbesteuerforderungen von 0,00 € (Vorjahr: 24.805,50 €) sowie 
 Lieferungen und Leistungen in Höhe von 121.220,08 € (Vorjahr: 199.167,14 €). 
Passivseite 
Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in Höhe von 330.791,53 € den Gewinnrücklagen zuge-
führt. Der verbliebende Betrag in Höhe von 475.615,34 € wurde an die Stadt Münster ausgeschüttet. 
In den Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden die passivier-
ten Fördermittel zur Finanzierung der geförderten Anlagegüter ausgewiesen. Die Entwicklung des  
Sonderpostens verläuft durch die vorgenommenen Zugänge, Abgänge und Auflösungen im Einklang 
mit der Entwicklung der entsprechenden Teile des Anlagevermögens.

9 
In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten: 
 
Sonstige Rückstellungen 31.12.2015 
€ 
31.12.2016 
€ 
Urlaub und Überstunden 624.134,04  628.316,48  
Altersteilzeit 392.774,00  526.909,00  
Ausstehende Rechnungen 183.914,29  186.334,70  
Archivierungskosten 39.000,00  40.000,00  
Jahresabschluss 23.529,00  24.005,00  
Summe Sonstige Rückstellungen 1.263.351,33 1.405.565,18 
 
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden Restlaufzeiten: 
  davon mit einer 
Laufzeit 
Verbindlichkeiten in T€ Gesamt <= 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre 
Erhaltene Anzahlungen 
Vorjahr 
1.129 
1.128 
1.129 
1.128 
0 
0 
0 
0 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 
Vorjahr 
693 
395 
693 
395 
0 
0 
0 
0 
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 
Vorjahr 
2.371 
2.885 
2.371 
2.885 
0 
0 
0 
0 
Sonstige Verbindlichkeiten 
Vorjahr 
855 
9.363 
855 
9.363 
0 
0 
0 
0 
Gesamt 
Vorjahr 
5.048 
13.771 
5.048 
13.771 
0 
   0 
0 
0 
 
Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvor-
behalte an den gelieferten Gegenständen. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster  belaufen sich auf 2.371.367,80 € (Vor-
jahr: 2.884.944,03 €). 
Davon betreffen 
 382.830,61 € (Vorjahr: 502.683,76 €) Leistungsentgeltrückerstattung des ÖrV-Bereichs, 
 1.988.250,65 € (Vorjahr: 1.812.273,85 €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen g e-
genüber der Stadt Münster. Darin der größte Posten: MEP Finanzierungsausgleich 2007 -2015 i. 
H. v. 1.867.925,63 €, 
 0,00 € (Vorjahr: 569.406,94 €) Bankverbindlichkeiten auf Konten, di e von der Stadtkasse für die 
citeq geführt werden, 
 286,54 € (Vorjahr: 579,48 €) Zinsverbindlichkeiten.

10 
3.4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
Die Umsatzerlöse der citeq wurden durch Erträge mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Koop e-
rationspartnern und Dritten erzielt. 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für die Stadt Münster erbracht: 
Leistung 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2016 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2015 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2014 
Bereitstellung von Zentraleinheiten (PC, Notebooks, 
Thin Client) 3.977 3.716 3.595 
Bereitstellung von Monitoren und Beamern 3.654 3.447 3.341 
Bereitstellung von Druckern / Plottern 1.583 1.492 1.492 
Bereitstellung von Scannern 299 279 233 
Bereitstellung von Sicherungssystemen 17 13 13 
Bereitstellung von Telefaxgeräten 286 298 307 
Bereitstellung von PDA/Smartphone/Tablet 465 344 335 
Bereitstellung von Telefongeräten / -einrichtungen 
und mobile Telefonie 7.393 7.162 6.991 
 Abrechnung in € 
Bereitstellung von Anwendungen (Software) 2.130.828,69 2.023.816,10  1.890.537,52 
Bereitstellung von Hard- und Software gesamt 8.935.058,80 8.700.350,81  9.328.093,49 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster e r-
bracht: 
Leistung 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2016 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2015 
Durchschnitt  
(Anzahl) 
2014 
Bereitstellung von Zentraleinheiten (PC, Notebooks) 3.009 3.043 3.068 
Bereitstellung von Monitoren und Beamern 2.464 2.553 2.652 
Bereitstellung von Druckern / Plottern 564 573 563 
Bereitstellung von Scannern 117 129 145 
 Abrechnung in € 
Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen  385.952,07 383.781,15  400.220,16 
Bereitstellung von Hardware und Netzen gesamt 2.097.376,75 2.178.231,04  2.120.997,34

11 
Folgende Dienstleistungen wurden im Rahmen der ÖrV für die K ooperationspartner und Dritte e r-
bracht: 
Aufgabenbereich Umsatzanteil vor Ausschüttung 
 2016 2015 2014 
Zentrale Verwaltung 0,08% 0,03%  
Personalwesen 12,76% 13,02% 12,22% 
Statistik und Wahlen 0,36% 0,42% 0,45% 
Kämmerei (SAP und Infoma NKF) 20,17% 19,39% 21,72% 
Kasse (Verwaltungsvollstreckung) 1,51% 1,56% 0,80% 
Steuern (Steuern und Abgaben) 4,30% 4,61% 4,64% 
Liegenschaften  0,00% 0,00% 0,00% 
Sicherheit und Ordnung (Ausländerwesen, Ver-
kehrsordnungswidrigkeiten, Veterinärangelegenhei-
ten, Ordnungsangelegenheiten, Führerscheinwesen) 
7,58% 7,27% 7,25% 
Einwohner- und Meldewesen 4,94% 5,92% 6,32% 
Personenstand (Standesamt) 1,52% 1,55% 1,51% 
Feuerschutz (Krankentransport) 0,59% 0,74% 0,47% 
Schule und Kultur 0,06% 0,05% 0,07% 
Büchereiwesen 0,15% 0,13% 0,13% 
Musikschule 0,06% 0,06% 0,06% 
Soziales (Sozialwesen) 9,34% 8,70% 9,04% 
Jugend (Mündelgeld, Kostenermittlung Kindergärten, 
Kindergartenverfahren, Jugendamtsverfahren) 3,34% 3,40% 3,41% 
Gesundheitswesen 0,06% 0,06% 0,07% 
Bauverwaltung 0,52% 0,48% 0,51% 
Vermessung und Kataster 0,13% 0,14% 0,14% 
Bauordnung 0,23% 0,24% 0,24% 
Wohnungsförderung (Wohnungswesen) 0,15% 0,34% 0,34% 
Hochbau 0,40% 0,35% 0,23% 
Tiefbau (Tiefbauinformaton / Fäkalschlammentsor-
gung) 0,01% 0,01% 0,01% 
Grünflächen (Friedhofswesen) 0,15% 0,18% 0,19% 
Wirtschaftliche Betätigung 
(Virenschutz, Datenbanken, IMSWare) 2,64% 2,61% 2,65% 
Bereitstellung Server 0,84% 0,81% 0,53% 
Betrieb, Unterhaltung von Netzen 
(Allgemeine Leistungen, Abruf von Leistungen, An-
bindung von Nebenstandorten) 
7,88% 7,83% 7,45% 
Dienstleistungen 
(DataClearing NRW, Krebsregister, Governikus) 5,77% 5,69% 5,78% 
Dienste (Internet-Server/Nutzer, Internet-Leistungen 
nach Angebot, Redaktionssystem, Virtuelle Poststel-
le, E-Government) 
7,18% 7,24% 7,25% 
Dienstleistung / Betreuung (Betreuung fremder 
Systeme, Arbeitsstunden, Datensicherung, digitale 
Archivierung, Dokumenten-Management-System) 
2,86% 2,61% 1,98% 
Pauschalen (Einwohnerpauschale u. a.) 4,42% 4,56% 4,54% 
Summe über alle Aufgaben 100,00% 100,00% 100,00%

12 
3.5 Zusammenstellung der Umsatzerlöse 
Die Leistungen wurden nach dem gültigen Preisverzeichnis abgerechnet. 
Leistung Erträge 
2016 in € 2015 in € 2014 in € 
Dienstleistungen direkt für die Stadt Münster 8.935.058,80 8.700.350,81  9.328.093,49 
Dienstleistungen für den Bereich Medienentwick-
lungsplan der Stadt Münster 2.097.376,75 2.178.231,04  2.120.997,34 
Dienstleistungen für die Kooperationspartner (Anteil 
Stadt Münster) 4.897.013,78 4.874.500,90  4.645.811,87 
Dienstleistungen für die Kooperationspartner (Dritte) 8.473.414,36 8.065.667,05  8.166.363,59 
Sonstige Leistungen (Veranstaltungen, Schulungen, 
Beraterleistungen, kurzfristige Ausleihungen von 
Hardware) 
280.408,40 305.006,44  273.224,88 
Leistungsentgeltrückerstattung an die Kooperations-
partner -917.838,97 -1.169.032,01  -12.062,74 
Umsatzerlöse gesamt 23.765.433,12 22.954.724,23 24.522.428,43 
3.6 Sonstige Angaben 
3.6.1 Jahresdurchschnittlich beschäftigte Beamte, Angestellte und Auszubildende 
Die durchschnittliche Zahl der nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelten Arbeitsnehmer beträgt im Ge-
schäftsjahr:  
 
Zeitpunkt Beamte Angestellte 
gesamt 
(ohne Azu-
bis) 
nachrichtl.: 
Azubis 
31.03.2016 48 95 143 10 
30.06.2016 48 94 142 10 
30.09.2016 48 96 144 9 
31.12.2016 46 97 143 9 
Durchschnitt 48 97 143 10 
Durchschnitt 
Vorjahr 48 91 139 9 
3.6.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Die Gesamtsumme vertraglicher Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB beträgt für das Jahr 2016 
und Folgejahre jährlich 558 T€. Die Verpflichtungen betreffen langfristige Mietverträge mit der Stadt 
Münster. 
3.6.3 Honorar des Abschlussprüfers 
Das für das Berichtsjahr als Aufwand erfasste Honorar unseres Abschlussprüfers, der Beratungs - 
und Prüfungsgesellschaft BPG mbH, Wirtschaf tsprüfungsgesellschaft, Münster, einschließlich des 
Aufwands aufgrund der Bildung von Rückstellungen für die Abschlussprüfung und der weiteren e r-
brachten Leistungen entfällt in voller Höhe auf die Abschlussprüfungsleistungen und beträgt 
22.865,85 € (Vorjahr: 22.152,15  €). Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beinhaltet das 
Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes sowie der Prüfung nach 
§ 53 HGrG. 
3.6.4 Gesamtabschluss der Stadt Münster 
Die citeq wird in den Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2016 einbezogen.

13 
3.6.5 Organe und Aufwendungen für Organe 
Betriebsleitung 
Der Betriebsleiter der citeq ist Herr Stefan Schoenfelder. 
Die Gesamtbezüge der Betriebsleitung betrugen in 201 6 insgesamt: 116.122,20 €. Die Vergütung 
der Betriebsleitung erfolgt auf Basis einer Sondervereinbarung in Anlehnung an die Regelungen des 
Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Erfolgsbezogene Komponenten sowie Komponen-
ten mit langfristiger Anreizwirkung sind in der Vergütung nicht enthalten. 
 
Für ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung und eine Hinterbliebene wurden an Pensionen und A l-
tersteilzeit 142.417,00 € aufgewendet, worin der Zinsanteil für die Pensionsrückstellungen enthalten 
ist. Für diesen Personenkreis bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.398.117,00 €. 
Betriebsausschuss 
Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten keine Vergütungen durch den Betrieb citeq. 
 
Der Betriebsausschuss wurde im Jahr 201 6 in 4 öffentlichen und 4 nicht-öffentlichen Sitzungen von 
der Betriebsleitung über die Entwicklung der citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unterrichtet. 
Dabei hat er Entscheidungen im Rahmen seiner Zuständigkeiten getroffen. 
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder des Betriebsausschusses sind sämtlich in Münster 
wohnhaft. 
Der Betriebsausschuss setzt sich am 31.12.201 6 wie folgt zusammen (RH = Ratsherr, RF = 
Ratsfrau): 
 
Ordentliche Mitglieder 
Ratsmitglieder bzw. Sachkundige Bü r-
ger/innen 
Stellvertretende Mitglieder 
Ratsmitglieder bzw. Sachkundige Bü r-
ger/innen 
1. RH Dr. Michael Jung, 
Studienrat  
(Vorsitzender) 
1. RH Thomas Fastermann, 
Angestellter 
2. RH Otto Reiners, 
Referatsleiter  
(1. Stellvertr. Vorsitzender) 
2. Astrid Dominique von Viebahn, 
Customer Sales Agent 
3. RH Jens Christian Heinemann, Büroleiter  
(2. Stellvertr. Vorsitzender) 
3. RH Gilbert Hartmann,  
Bankkaufmann 
4. Hans-Gerd van Schelve, 
Informatikkaufmann 
4. Philip Neumann, 
Student der Rechtswissenschaften  
5. RH Manfred Wenzel, 
Elektrotechnikmeister / Projektleiter 
5. NN 
6. Karsten Hannig, 
Angestellter 
6. RF Anne Schulze Wintzler, 
Verbraucherberaterin 
7. Jürgen Lemke, 
Dozent für Medientechnik 
7. Jörg Rostek, 
Buchhändler 
8. RH Jörg Berens, 
Referent Öffentlichkeitsarbeit 
8. Martin Gerhardy,  
Jurist  
9. Dr. Ralf Heinrichs, 
Fraktionsgeschäftsführer 
9. Lukas Hochberger,  
Student 
 
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für den Betriebsausschuss: 
Frau Bürgermeisterin Manuela Mahnke (Nottuln) und Herr Bürgermeister Wilhelm Sendermann (O l-
fen). 
Zentralausschuss 
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten für den ÖrV-Bereich, so u. a. 
über Umlagen, Produkte und deren Preise. Er hat im Jahr 2016 zweimal getagt.

14 
Mitglieder 
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen der öffentlich -rechtlichen-Vereinbarung beteiligten 
Kooperationspartner (Stimmanteil in Höhe des Finanzierungsanteils des Vorjahres). 
Arbeitsausschuss 
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wes entlichen die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentralau s-
schusses vor. Er hat im Jahr 2016 zweimal getagt. 
Mitglieder 
Jeweils eine Dienstkraft der für IT -Aufgaben zuständigen Organisationseinheit der Kooperation s-
partner. 
3.6.6 Ergebnisverwendungsvorschlag 
Die Betriebsleitung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss einen Betrag in Höhe von 330.791,53 € 
(Zinsen Pensionsrückstellung) in die Gewinnrücklage n einzustellen. Der Restbetrag in Höhe von 
532.651,18 € ist an die Stadt Münster auszuschütten. 
3.6.7 Nachtragsbericht 
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung einge-
treten. 
 
 
Münster, den 31.03.2017 
citeq 
 
 
 
---------------------------- 
Stefan Schoenfelder

15 
4 Anlagennachweis 
 
 
 
 
Kennzahlen 
Durch-
schnittl. 
Rest-
buch-
wert 
v.H. 
14 
  
  
  
  
  
12,04  
  
  
  
  
  
  
30,67  
  
  
  
  
100,00  
 
53,55 
 
 
Durch-
schnittl. 
Abschrei-
bungs-
satz 
v.H. 
13 
  
  
  
  
  
7,13  
  
  
  
  
  
  
12,39  
  
  
  
  
0,00  
 
5,92 
 
 
  
Restbuchwerte 
am Ende des 
vorange-
gangenen WJ 
€ 
12 
  
  
1.684.974,00  
11.959,50  
  
1.696.933,50  
  
  
45.540,00  
5.348.744,00  
0,00  
  
5.394.284,00  
  
  
8.596,00  
20.324.135,59  
20.332.731,59  
 
27.423.949,09 
 
 
  
Restbuchwerte 
am Ende des 
WJ 
€ 
11 
  
  
1.779.793,00  
0,00  
  
1.779.793,00  
  
  
33.882,00  
5.076.615,00  
82.682,38  
  
5.193.179,38  
  
  
0,00  
21.543.734,11  
21.543.734,11  
 
28.516.706,49 
 
 
Abschreibungen 
Endstand 
31.12.2016 
€ 
10 
  
  
12.998.146,65  
0,00  
  
12.998.146,65  
  
  
109.945,66  
11.628.252,19  
0,00  
  
11.738.197,85  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
 
24.736.344,50 
 
 
Abgang 
(d.h. ange-
sammelte 
Abschreibun-
gen auf die in 
Spalte 4 
ausgewiesenen 
Beträge) 
€ 
9 
  
  
2.276.557,37  
0,00  
  
2.276.557,37  
  
  
0,00  
1.528.491,92  
0,00  
  
1.528.491,92  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
 
3.805.049,29 
 
 
Zugang 
(d.h. Abschrei-
bungen im WJ 
2016) 
€ 
8 
  
  
1.053.398,93  
0,00  
  
1.053.398,93  
  
  
11.658,00  
2.085.876,07  
0,00  
  
2.097.534,07  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
 
3.150.933,00 
 
der citeq - Informations-Technologie für Kommunen 
Anfangsbe-
stand 
01.01.2016 
€ 
7 
  
  
14.221.305,09  
0,00  
  
14.221.305,09  
  
  
98.287,66  
11.070.868,04  
0,00  
  
11.169.155,70  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
 
25.390.460,79 
 
Anschaffungs- und Herstellungskosten 
Endstand 
31.12.2016 
€ 
6 
  
  
14.777.939,65  
0,00  
  
14.777.939,65  
  
  
143.827,66  
16.704.867,19  
82.682,38  
  
16.931.377,23  
  
  
0,00  
21.543.734,11  
21.543.734,11  
 
53.253.050,99 
Anlagennachweis 
Umbuchungen 
2016 
€ 
5 
  
  
11.959,50  
-11.959,50  
  
0,00  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
  
0,00  
  
  
0,00  
0,00  
0,00  
 
0,00 
Abgang 
2016 
€ 
4 
  
  
2.353.180,37  
0,00  
  
2.353.180,37  
  
  
0,00  
1.547.017,32  
0,00  
  
1.547.017,32  
  
  
8.596,00  
0,00  
8.596,00  
 
3.908.793,69 
Zugang 
2016 
€ 
3 
  
  
1.212.881,43  
0,00  
  
1.212.881,43  
  
  
0,00  
1.832.272,47  
82.682,38  
  
1.914.954,85  
  
  
0,00  
1.219.598,52  
1.219.598,52  
 
4.347.434,80 
Anfangsbestand 
01.01.2016 
€ 
2 
  
  
15.906.279,09  
11.959,50  
  
15.918.238,59  
  
  
143.827,66  
16.419.612,04  
0,00  
  
16.563.439,70  
  
  
8.596,00  
20.324.135,59  
20.332.731,59  
 
52.814.409,88 
Posten des Anlagevermögens 
 
 
1 
  
Immaterielle Vermögens-
gegenstände 
Entgeltlich erworbene Software 
Geleistete Anzahlungen 
  
Summe immaterielle Vermögensgegenstän-
de 
  
Sachanlagen 
PKW 
Betriebs- und Geschäftsausstattung 
Anlagen im Bau 
  
Summe Sachanlagen 
  
Finanzanlagen 
Beteiligungen 
Wertpapiere des Anlagevermögens 
Summe Finanzanlagen 
  
Gesamtsumme 
 
  
  
  
I. 
1. 
2. 
  
  
II. 
1. 
2. 
3. 
  
  
III. 
1. 
2.

16  
  
Sei-
te: 
16 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
zum Lagebericht der citeq 2016 
 
5 Grundlagen und Rahmenbedingungen ........................................................................................................17 
5.1 Organisationsstruktur / Standorte ........................................................................................................17 
5.2 Geschäftsprozesse ..............................................................................................................................17 
5.3 externe Einflussfaktoren auf das Geschäft ..........................................................................................18 
5.4 Entwicklung in den Geschäftsbereichen ..............................................................................................18 
5.4.1 Infrastrukturmaßnahmen im Rechenzentrum ..................................................................................18 
5.4.2 Datenschutz und Datensicherheit ....................................................................................................18 
5.4.3 Medienentwicklungsplan (MEP) ......................................................................................................18 
5.4.4 ÖrV-Gemeinschaftsverfahren ..........................................................................................................19 
5.4.5 E-Government – DataClearing NRW ...............................................................................................19 
6 Wirtschaftsbericht .........................................................................................................................................20 
6.1 branchenbezogene Rahmenbedingungen ..........................................................................................20 
6.2 Geschäftsverlauf ..................................................................................................................................20 
6.3 Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage ...........................................................................................21 
6.4 finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren ..........................................................................22 
7 Prognose-, Chancen und Risikobericht ........................................................................................................22 
7.1 Prognosebericht ...................................................................................................................................22 
7.2 Risikobericht ........................................................................................................................................24 
7.3 Chancenbericht ....................................................................................................................................25 
8 Organigramm ................................................................................................................................................26

17  
  
Sei-
te: 
17 
5 Grundlagen und Rahmenbedingungen 
Die citeq, mit Sitz in Münster, ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Das 
Stammkapital beträgt 200.000,00  €. Es gilt die Betriebssatzung der Stadt Münster für die „citeq“ in 
der Fassung vom 14.12.2000 und der 3. Änderungssatzung vom 13.11.2009. 
 
Gegenstand der Einrichtung ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Inf ormations-
technologie (IT) einschließlich der Kommunikationstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen 
Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über 
die gemeinsame Inanspruchnahme der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster) 
und sonstigen Kunden im Rahmen des § 107 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen. 
 
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Optimierung des 
kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bürgerinnen und Bürger durch eine bedarfsor i-
entierte Erbringung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtun gen der Stadtverwaltung 
Münster, für die öffentlichen Schulen im Rahmen des Medienentwicklungsplans (MEP) und die übri-
gen Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. Der Betriebszweck ist im Rahmen 
der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und unter Beachtung einer wirtschaftlichen 
Leistungserbringung zu erfüllen. 
 
Die Dienstleistungen der citeq gliedern sich in Produkte, Projekte und Einzelmaßnahmen. Der Ober-
bürgermeister regelt die Zusammenarbeit zwischen den Ämtern und Einrichtungen der Verwaltung 
mit der citeq. 
5.1 Organisationsstruktur / Standorte 
Die citeq ist gemäß des Dezernatsverteilungsplans der Stadt Münster dem Dezernat I für Bürgerser-
vice, Personal, Organisation, Ordnung, Brandschutz und IT zugeordnet. Die citeq betreibt an zwei 
Standorten zentrale Technikräume. Weitere Technikräume werden in den Stadthäusern und in ve r-
schiedenen Schulen betrieben. 
5.2 Geschäftsprozesse 
Die citeq beschäftigt als städtischer IT -Dienstleister für Kommunen, öffentliche Verwaltungen und 
deren Einrichtungen durchschnittlich 143 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 10 Auszubildende in 
unterschiedlichen Ausbildungsberufe n. Die Doppelrolle der citeq als Querschnittsam t der Stadt 
Münster und externer Dienstleister für weitere Behörden stellt eine Besonderheit unter den komm u-
nalen IT-Dienstleistern in Deutschland dar. 
Als dienstleistendes Querschnittsamt der Stadt Münster st euert und betreibt die citeq die Inform a-
tions- und Kommunikationstechnologie der Stadt Münster: Dazu zählen alle städtischen Büroa r-
beitsplätze und die kommunalen Fachanwendungen, die in einem sicheren und auf mehrere Stan d-
orte verteilten Rechenzentrum betr ieben werden. Die Standorte sind untereinander sowie mit den 
städtischen Dienstgebäuden über citeq-eigene Datenverbindungen vernetzt. Darüber hinaus betreibt 
die citeq die IT-Infrastruktur der mehr als 80 städtischen Schulen der Stadt Münster im Rahmen des  
Medienentwicklungsplans. Da die citeq neben ihrer IT -Kompetenz auch über ein sehr umfassendes 
Wissen um die kommunalen Strukturen und Prozesse verfügt, arbeitet sie bei der Optimierung der 
Verwaltungsabläufe der Stadt Münster eng mit dem Personal- und Organisationsamt zusammen. 
Als externer IT-Dienstleister ist die citeq mit 20 umliegenden Kreis -, Stadt- und Gemeindeverwaltun-
gen über eine öffentlich -rechtliche Vereinbarung verbunden und erbringt für 400 weitere Behörden 
IT-Leistungen: Dazu zählen neben wei teren Kommunalverwaltungen und kommunalen Einrichtu n-
gen auch Landes- und Bundeseinrichtungen. Auch das Bundesamt für Justiz, die Bundesagentur für 
Arbeit, das Bundesverwaltungsamt, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein -Westfalen und auch 
die Verbände der Diözesen und der Evangelischen Kirche Deutschlands beziehen IT -Services von 
der citeq.

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Von der Doppelrolle als dienstleistendes Querschnittsamt und als externer Dienstleister profitieren 
sowohl die Stadt Münster als auch ihre externen Kunden: 
 Die Stadt Münster profitiert von der interkommunalen Zusammenarbeit über Synergien beim IT -
Betrieb und darüber hinaus von den Erfahrungen und Ideen der Kooperationsverwaltungen, die 
in der gemeinsamen Arbeit der citeq mit ihren Kunden erschlossen werden. 
 Die externen Kunden profitieren vom Know -how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der citeq, 
das sie in ihrer Funktion als interner IT-Dienstleister der Stadt Münster erwerben und – quasi ne-
benbei - in ihre Arbeit mit den Kooperationspartnern einbringen. Da die citeq den gesamten IT-
Bedarf der Großstadt Münster abdeckt, kann sie ihren externen Kunden grundsätzlich sämtliche 
IT-Funktionen anbieten, die eine Kommunalverwaltung benötigt. Dabei können die externen 
Kunden die citeq-Angebote ohne eine generelle Abnahmeverpflichtung nutzen. 
5.3 externe Einflussfaktoren auf das Geschäft 
Der von einem starken Kostendruck geprägte kommunale IT -Markt verlangt nach einer Intensivi e-
rung der interkommunalen Zusammenarbeit. Die citeq begreift diese Herausforderung als Chance 
und arbeitet eng mit anderen Kommunen und IT-Unternehmen zusammen. 
Die citeq ist Mitglied im Dachverband kommunaler IT -Dienstleister in NRW (KDN) und der VITAKO 
(Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler IT -Dienstleister). Über die Bündelung der Beschaffungen 
von Hard- und Software innerhalb dieser Verbünde verbessert die citeq die Einkaufskonditionen für 
die notwendige Hard- und Software. Die verteilten IT-Fachkompetenzzentren des KDN bieten zudem 
eine hoch wirtschaftliche Betriebsleistung. In diesen Leistungsverbund bringt sich die citeq aktiv ein. 
Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit und der VITAKO profitiert die citeq vom Erfahrungsaustausch 
der Mitglieder und beteiligt sich aktiv beiden Diskussionen um die Modernisierung der öffentlichen 
Verwaltung. In das Netzwerk sind auch die kommunalen Spitzenverbände eingebunden. 
5.4 Entwicklung in den Geschäftsbereichen 
5.4.1 Infrastrukturmaßnahmen im Rechenzentrum 
Das neue Data -Center am York -Ring ist nach Jahren der Planung und Bauumsetzung  im Februar 
2016 in Betrieb genommen worden. Die cit eq strebt an, für den Betrieb des Rechenzentrums York -
Ring ein erweitertes Zertifikat „TÜV geprüftes Rechenzentrum – hochverfügbar Stufe 3“ zu erlangen. 
Dafür wird der Technische Überwachungsverein (TÜV) eine weitere Sicherheitsprüfung/Auditierung 
in Anlehnung an BSI-Grundschutz und ISO 27001 durchführen. 
5.4.2 Datenschutz und Datensicherheit 
Die citeq verfolgt weiterhin das Ziel, eine Zertifizierung ihres IT -Verbundes nach den Standards des 
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu erlangen.  Es wurden fortlaufend die 
Maßnahmenempfehlungen zur Informationssicherheit umgesetzt: 
 investiv - durch Ertüchtigung der vorhandenen Systemräume zur Verfügbarkeitssteigerung, 
 administrativ - durch Optimierung der Netz- und Serverkonfigurationen, 
 organisatorisch - durch Anpassung der Geschäftsprozesse und Dokumentationen. 
 
Durchgeführte Sensibilisierungsschulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der citeq, die 
Erstellung diverser erforderlicher Richtlinien und Konzepte, sowie der Stand der Umsetzun g von 
Maßnahmenempfehlungen des BSI zeigen, dass die citeq in diesem Thema weiterhin bei der Ste i-
gerung der IT-Sicherheit auf einem guten Weg ist, zu dem es angesichts steigender IT-Bedrohungen 
auch keine Alternative gibt. Angestrebt wird die Zertifizierung für Ende 2017. 
5.4.3 Medienentwicklungsplan (MEP) 
Die citeq hat das MEP-Konzept grundlegend überarbeitet. Damit wird u. a. der technischen Entwick-
lung bei den mobilen internetfähigen Geräten und ihren Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht 
sowie den Möglichke iten der Informationsbereitstellung über das Internet (Cloud) Rechnung getr a-

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gen. Die Bedienung der sich daraus ergebenden Anforderungen stellt einen Schwerpunkt des MEP -
Konzeptes dar. 
Das von der citeq überarbeitete Konzept sieht u. a. folgende Bausteine vor: 
 Breitbandige Netzanbindung der Schulen 
 Einrichtung von WLAN -basierten Internetzugängen als infrastrukturelle Maßnahme für alle 
Schulen einschließlich der Nutzungsmöglichkeit für Bring Your Own Device (BYOD) 
 Bereitstellung einer Management -Plattform mit dynamischen Möglichkeiten für den Betrieb der 
IT-Systeme im pädagogischen Bereich. Verbesserung der Präsenz in den Schulen und der tele-
fonischen Erreichbarkeit 
 Aufnahme von iPads in den MEP-Warenkatalog 
 
In der Dokumentation dieser bedarfsorientierten Weiterentwicklung des MEP wurden auch die finan-
ziellen und personellen Auswirkungen der neuen bzw. verbesserten Funktionen beschrieben. So 
konnte sie als Entscheidungsgrundlage den politischen Gremien vorgelegt werden. Auf der Grundla-
ge dieser Anforderungen f ür den MEP  und der notwendigen Finanzierung erfolgte eine Beschlus s-
fassung Ende 2016. 
Im Jahr 2016 wurden folgende weitere wichtige Maßnahmen im Bereich des MEP begonnen bzw. 
umgesetzt: 
 Die Umstellung des Betriebssystems auf die Version Windows 7 in den pädagogischen Netzwer-
ken einschließlich der Anpassung oder Neuerstellung einer Vielzahl von SW -
Installationsroutinen. 
 Die testweise Einführung des Produktes der Firma Time for kids zur Administration und Konfig u-
ration des pädagogischen Netzwerkes in zwei Schulen für einen Zeitraum von ca. 2 Jahren. 
 Weiterer Ausbau der Infrastruktur in den Schulstandorten zur WLAN-Vorbereitung 
 Ausschreibung eines Managementsystems für den pädagogischen Aufgabenbereich 
 Abschluss der Umstellung von Novell auf Microsoft in der Schulverwaltung 
5.4.4 ÖrV-Gemeinschaftsverfahren 
Im Bereich der ÖrV -Gemeinschaftsverfahren hat die citeq auch im Jahr 2016 gemeinsam mit ihren 
ÖrV-Partnern vielfältige Aktivtäten unternommen. Die nachfolgend beschriebenen Projekte zeigen 
die Bandbreite dieser Pro jekte, die allesamt sehr positive Effekte der interkommunalen Zusamme n-
arbeit mit sich bringen. 
Mit der Entscheidung zur Verlagerung des Betriebs von AKDN -Sozial auf den KDN -Partner GKD 
Paderborn hat die citeq eine wichtige Weichenstellung für den weiteren Betrieb und die bedarfsg e-
rechte Weiterentwicklung der Software getroffen. Der Betrieb ist zum 01.11.2016 ohne Komplikati o-
nen verlagert worden. Einige Leistungen, wie der Druck der Bescheide und die Zahlbarmachung der 
Leistungen, werden weiterhin von der ci teq erbracht. Auch der ÖrV -Arbeitskreis Sozialwesen bleibt 
zur inhaltlichen Abstimmung und Steuerung des Anwendungsbetriebs bestehen. 
Gemeinsam mit der Stadt Hamm und dem Kommunalen Jobcenter Hamm wurden die Auswirkungen 
der Einführung des Dokumentenmanage mentsystems Doxis4 im KJC Hamm untersucht. Auf der 
Basis dieses Konzeptes hat das KJC Hamm zwischenzeitlich die Entscheidung für das Einführung s-
projekt getroffen. Die erste Phase des Projektes hat Anfang 2017 begonnen. 
Mit der Stadt Olfen hat sich ein weit erer ÖrV -Partner der citeq entschieden, dem ÖrV -
Gemeinschaftsverfahren Einwohnerwesen mit HSH -MESO beizutreten. Der Produktivbetrieb wurde 
nach einem kurzen Migrationsprojekt zum 01.07.2016 aufgenommen. Im Bereich des Einwohnerw e-
sens wurden die notwendigen Vorbereitungen für eine Umstellung des Wahlverfahrens von PC-Wahl 
auf die Software Votemanager des Herstellers vote iT getroffen. Dieses Migrationsprojekt wird erfo r-
derlich, weil die Softwarepflege für das bisherige Verfahren im Jahr 2018 ausläuft. Die ko nkrete Um-
stellung erfolgt nach den Bundestagswahlen 2017. 
5.4.5 E-Government – DataClearing NRW 
Der von der citeq gemeinsam mit dem Partnerrechenzentrum KRZN Kamp -Lintfort seit 2006 betrie-
bene Dienst DataClearing NRW konnte erneut ausgebaut werden. Sowohl die Nu tzer- und die

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Transaktionszahlen als auch die wirtschaftlichen Effekte aus den Vorjahren wurden bestätigt und 
teilweise übertroffen: DataClearing NRW ist weiterhin die zentrale Schnittstelle in der kommunalen 
Behördenkommunikation NRW auf Basis des Übermittlungsstandards OSCI. 
Der bereits seit längerem betriebene Dienst für das Bundesamt für Justiz konnte 2016 im Rahmen 
einer Ausschreibung erneut gewonnen werden.  
Ein zusätzlicher Dienst wurde von d -NRW im Rahmen des Behördenmeldeportals NRW beauftragt. 
Der OSCI-Intermediär von DataClearing NRW fungiert als Schnittstelle zwischen der landesinternen 
Kommunikation und den länderübergreifenden Datenabrufen gemäß Bundesmeldegesetz. 
Zahlreiche Behörden und Einrichtungen haben DataClearing NRW im Zuge der Umsetzun g der Ge-
werbeanzeigeverordnung mit der Eintragung im DVDV beauftragt. 
DataClearing NRW erschließt mit seinen Systemen und den bereit gestellten Funktionen den bete i-
ligten Kommunen sowie den angeschlossenen Nachrichtenempfängern auf Landes - und Bunde s-
ebene weiter erhebliche wirtschaftliche Vorteile. 
 
Als weite res Standbein wird das Servicekonto.NRW entwickelt. DataClearing NRW ist vom KDN 
beauftragt, diesen Dienst in seinem Auftrag zu betreiben. Damit bietet DataClearing NRW eine zen t-
rale Schnittstelle zur Identifizierung und Authentisierung an. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes 
können sich an diesem Dienst registrieren und ihn bei einem Zugriff auf kommunale Portale und 
Online-Angebote in NRW nutzen. Mehrfache Registrierungsvorgänge können entfallen, E -
Government wird für die Bürgerinnen und Bürger anwendbarer. 
Im Jahr 2016 wurde der Aufbau dieses Dienstes vorangetrieben, so dass eine Inbetriebnahme im 
zweiten Quartal 2017 möglich sein wird.  
Das Servicekonto.NRW wird perspektivisch auch in Landesdiensten angesprochen. 
Der Prototyp „Interoperable Servicekonten“, in dem DataClearing NRW sich im Auftrag des Landes 
NRW eingebracht hat, ist mit der Zulieferung des NRW -Abschlussberichtes an das federführende 
Land Bayern vorerst erfolgreich abgeschlossen worden. 
6 Wirtschaftsbericht 
6.1 branchenbezogene Rahmenbedingungen 
Der kommunale IT-Markt in NRW war bisher von jeweils regional tätigen IT -Dienstleistern bestimmt, 
die ausschließlich für die in ihrem Einzugsbereichen liegenden Verwaltungen tätig waren. Die in den 
letzten Jahren erfolgte Ausweitung des KDN ermöglicht jetzt einen vereinfachten Leistungsau s-
tausch, der über IT-Fachstellen eine effiziente Leistungserbringung ermöglicht. 
6.2 Geschäftsverlauf 
Die Entwicklung in den Geschäftsbereichen ist unterschiedlich. Aufgrund der zunehmenden Digitali-
sierung der Geschäftsvorgänge und der veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B.  E-
Government-Gesetz NRW) steigen die qualitativen Anforderungen an die IT -Ausstattung. Eine weitge-
hende Digitalisierung der Prozesse wird in de n kommenden Jahren vorzunehmen sein. Damit wird 
auch die citeq als IT -Querschnittsamt der Stadt Münster noch stärker gefordert sein. Erste Anford e-
rungen für DMS bzw. E -Akten sind bereits in der Umsetzung bzw. Planung. Dieses Geschäftsfeld 
wird sich weiter ausdehnen. Eine Basis für die weitere Digitalisierung ist aber eine breitbandige A n-
bindung der Dienstgebäude, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden soll.  
 
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den Kooperationspartnern im Rahmen der ÖrV. Die bi sherige 
Netzinfrastruktur erfüllt nur noch eingeschränkt die Anforderungen. Mit den Partnern wurden erste 
Lösungen erarbeitet, die in der Umsetzung zu einer erheblichen  Veränderung der Leistungserbri n-
gung der citeq und der Kommunikation innerhalb des bisher geschlossenen ÖrV-Netzes führen wird. 
Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, den ÖrV -Partnern weitere Leistungen über das z u-
künftig BSI-zertifizierte Rechenzentrum der citeq anbieten zu können.

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Die umfangreichsten Veränderungen haben sich im MEP -Bereich ergeben. Aufgrund der geplanten 
Neuausrichtung sind in diesem Aufgabenbereich in den kommenden 2 Jahren erhebliche organis a-
torische, personelle und technische Veränderungen zu erwarten. 
6.3 Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage 
Die Bilanzsumme zum 31.12.2016 beläuft sich auf 38.142 T€ und ist damit um rd. 6.655 T€ niedriger 
als zum 31.12.2015.  
2016 wurden Investitionen in Höhe von ca. 4.347 T€ getätigt und durch Eigenmittel und Kassenkr e-
dite finanziert. Davon entfallen auf Finanzanlagen ca. 1.219 T€, die ausschließlich zur Rückdeckung 
der Pensions - und Beihilfeverpflichtung erworben wurden . Die übrigen 3.128 T€ verteilen sich im 
Wesentlichen auf Softwareprodukte (ca. 1.213 T€), Rechnersysteme (ca. 605 T€), Monitore, Drucker 
und sonstige DV -Peripherie (ca. 324 T€), Netztechnik ( ca. 529 T€), neue Telekommunikationstech-
nik (vor allem Ersatz der alten TK -Technik durch VoIP) ( ca. 115 T€), geringwertige Vermögensg e-
genstände in Form von Trivialsoftware sowie Netz- und TK-Technik (insgesamt ca. 158 T€) und Mo-
biliar/Systemschränke vor allem z ur Einrichtung des neuen Data -Centers (ca. 101 T€) sowie Anla-
gen im Bau (ca. 83 T€). Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 3.151 T€ gegenüber.  
Das Umlaufvermögen verminderte sich um ca. 7.491 T€ auf 8.591 T€ insbesondere aufgrund gerin-
gerer Forderungen gegen die Stadt Münster. 
Das Eigenkapital zum 31.12.2016 in Höhe von rd. 7.840 T€ (Vorjahr: rd. 7.452 T€) deckt rd. 20,6 % 
der Bilanzsumme (Vorjahr: 16,6  %). Unter Einbeziehung der Sonderposten aus Zuschüssen zur F i-
nanzierung des Sachanlagevermögens ergibt sich eine unveränderte Eigenkapitalquote von 20,6 % 
(Vorjahr: 16,6 %). 
Die notwendigen und zukunftssichernden Investitionen konnten aus dem Cash Flow der laufenden 
Geschäftstätigkeit finanziert werden.  
Die Liquidität der citeq hat sich gegenü ber dem Vorjahr zwar verbessert, ist aber nach wie vor als 
unzureichend zu bezeichnen. Die citeq ist auf finanzielle Unterstützung der Stadt Münster angewi e-
sen. 
Die citeq erzielt Umsätze in den Bereichen Münster, ÖrV und MEP. Die nachfolgende Tabelle zeigt  
den Geschäftsverlauf der Jahre 2015 und 2016:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq betra gen nach Ausschüttung an die ÖrV -Kunden 
23.765 T€ und waren damit um 810 T€ höher als im Vorjahr. Begründet ist dies durch die um 251 T€ 
geringere Leistungsentgeltrückerstattung an die ÖrV -Kunden und durch höhere Erlöse im Bereich 
der ÖrV mit Anwendungen und der Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen.  Im Münster-
Bereich verhält es sich ähnlich, wobei hier zusätzlich durch eine höhere Fallzahl durch die Bereitstel-
lung von Hardware Mehrerlöse erzielt wurden. Die citeq hat bereits seit einigen Jahren mit wach-
senden Fallzahlen im Rahmen der Bereitstellung von Hardware zu tun (zuletzt ca. 560 Zentraleinhei-
Angaben in T-Euro Ist 2015 Ist 2016 
Umsatzerlöse -22.955  -23.765 
sonstige betriebliche Erträge -60  -68 
Zinserträge -339  -335 
Summe Erträge -23.354  -24.168 
Materialaufwand 8.519  8.124 
Personalaufwand 8.952  9.959 
sonstige betriebl. Aufwendungen 935  936 
Abschreibungen 3.064  3.151 
Zinsaufwendungen 1.054  1.104 
Steuern 24  31 
Summe Aufwendungen 22.548  23.305 
Jahres-Ist -806  -863

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ten, Monitore und Drucker sowie über 120 mobile Endgeräte – Tendenz steigend ). Als Ergebnis 
konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Überschuss von rd. 863 T€ erzielt werden.  
Dass ein um rd. 504 T€ höheres Jahresergebnis erzielt wurde  als prognostiziert, lag im Wesentli-
chen an geringeren Abschreibungen (376 T€) sowie geringeren Materialaufwendungen und sonst i-
gen betrieblichen Aufwendungen (763  T€), denen höhere Personalaufwendungen (507 T€) und g e-
ringe Erträge (-132 T€) gegenüberstanden. 
Alle nach dem Abschlussstichtag relevanten Ereignisse sind in angemessener Weise im Jahresa b-
schluss berücksichtigt worden. 
6.4 finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 
Ein Indikator für die Qualität der citeq ist neben der Verfügbarkeit auch die Qualität der angebotenen 
Produkte. Durch die von der citeq mit den Kooperationspartnern gemeinsam betriebenen Weiteren t-
wicklung zeigt sich eine hohe Stabilität in den Kunden beziehungen. Dieses ist auch ein Anzeichen 
für wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Produkte.  
Doch nicht nur die hohe Kundenbindung ist ein Indiz für (sehr) gute Leistungen. Die Personalfluktua-
tion ist in 2016 auf 4,83  % (davon altersbedingt: 2,76  %) gestiegen (Vorjahr: 3,55  %). Berechnung: 
Anzahl Abgänge durch Gesamt (ohne Azubi). 
Die regelmäßige, flexible Arbeitszeit des Jahres 2016 betrug innerhalb der citeq rd. 269.033 Stunden 
(Vorjahr: 262.791); dies ergibt einen Durchschnitt von ca. 1.881 Stund en für Vollzeitkräfte (Vorjahr: 
1.891). Die Differenzen zwischen der Sollarbeitszeit und produktiven Arbeitszeit sind Fehlzeiten auf 
Grund von Urlaub, Krankheit oder unproduktiven Fortbildungszeiten. Sie betrugen in 2016 rd. 46.798 
Stunden (17,4 %) und im Vorjahr 46.683 Stunden (17, 8 %). Die Fehlzeiten des Personals in der c i-
teq sind im Vergleich von 2016 zu 2015 in etwa gleich geblieben. 
7 Prognose-, Chancen und Risikobericht 
7.1 Prognosebericht 
Die citeq geht auf Grund ihrer Integration in die Stadt Münster als  Hauptabnehmer der citeq -
Leistungen und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Ra h-
men der bestehenden Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) auch für die nähere Zukunft von 
einem stabilen Kerngeschäft aus. Gleichwohl ist im kommunalen IT -Markt ein Trend zur Konzentr a-
tion auf Fach-Rechenzentren erkennbar, die die IT -Betriebsleistung in ihren jeweiligen Aufgabenb e-
reichen effektiver als nicht spezialisierte Rechenzentren erbringen können. Die citeq nutzt diesen 
Trend und b eteiligt sich sowohl passiv als Abnehmer von IT -Leistungen als auch aktiv mit eigenen 
Beiträgen an dem IT -Leistungsverbund. Im Ergebnis profitieren die Stadt Münster und die ÖrV -
Partnerverwaltungen von besseren IT -Leistungen zu wirtschaftlicheren Konditionen. Für das Wir t-
schaftsjahr 2017 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 538 T€ gerechnet. 
Während die Umsatzerlöse im Münster -Bereich stabil bleiben, wird im MEP -Bereich von 2016 nach 
2017 ein erheblich ansteigender Umsatz bei gleichzeitigem Anstieg des Personalaufwands und der 
Abschreibungen aufgrund der  Erweiterungen in der MEP -Infrastruktur erwartet. Auch im ÖrV -
Bereich werden steigende Umsatzerlöse von ca. 13,8 Mio.  € im Vergleich zum Vorjahr von gepla n-
ten 12,4 Mio.  € erwartet. Dieser Umsatzsteigerung stehen Erhöhungen beim Materialaufwand und 
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber. Zurückzuführen sind diese Anstiege auf die 
anstehenden Wahlen in 2017 und der Einführung neuer Verfahren und der umfangreichen Umste l-
lung des Einwohnerverfahrens. 
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung de r IT-Ausstattung der Stadt Münster wird auch im 
Jahr 2017 einen Großteil der citeq-Arbeitskraft binden: 
 Aktuell wird beispielsweise bereits die Migration auf Microsoft Office 2013 und Windows 10 g e-
plant. 
 Der Breitbandausbau wird in den kommenden drei Jahren erheblich ausgeweitet. Geplant ist die 
Anbindung aller Schul - und einer Vielzahl von Verwaltungsstandorten. Dabei setzt die citeq in 
erster Linie konzernintern auf Bestands-Lehrrohre des Tiefbauamtes und der Stadtwerke und er-

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höht somit deren Wirtschaftli chkeit. Die Bauarbeiten der notwendigerweise neu zu verlegenden 
Lehrrohre werden durch das Tiefbauamt und das Amt für Immobilienmanagement durchgeführt. 
 Der zunehmenden Bedeutung mobiler Endgeräte (Smartphones und Tablets) entsprechend wird 
die „mobile Strategie“ weiterentwickelt und in den kommenden Jahren umgesetzt. Diese umfasst 
alle Aspekte der Mobilisierung: 
 
 die mobilen Endgeräte,  
 die Anwendungen für die mobilen Endgeräte sowie  
 die in vielen städtischen Gebäuden einzurichtenden WLAN-Netze. 
 
Auch in den Schulen werden zunehmend mobile Endgeräte eingesetzt. Auf Basis bereits g e-
troffener politischer Beschlüsse wird die citeq WLAN in den Schulgebäuden errichten und brei t-
bandige Leitungsanbindungen für die Schulen vorsehen.  
 In 2016 wu rde das neue citeq -Data-Center in Betrieb genommen. Die bereits erreichte TÜV -
Zertifizierung (Prüfzeichen „Geprüftes Rechenzentrum hochverfügbar Stufe 3 – Konzeption“) soll 
Ende 2017 / Anfang 2018 durch eine BSI-Zertifizierung für den Rechenzentrumsbetrieb erweitert 
werden. 
 
Gemeinsame Projekte im ÖrV -Bereich wie Personalmanagement, Finanzwesen, Einwohnerverfa h-
ren und Dokumentenmanagement weisen den Weg in die Zukunft. Der Netzausbau in der Kooper a-
tion wird einen hohen Stellenwert einnehmen, um die Anbindung an das zentrale Da ta-Center der 
citeq zu verbessern. Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen unterstützt die citeq auch fortlaufend 
die Verwaltungsarbeit  der ÖrV-Partnerverwaltungen. 
Im Bereich des MEP stehen gravierende Änderungen an. Mit der Einführung eines neuen Manag e-
mentsystems ab Anfang 2017 wird die gesamte technische Infrastruktur verändert. Gleichzeitig sind  
für die Jahre 2017 bis 2019 die breitbandige Anbindung und der WLAN -Ausbau für alle Schulstand-
orte vorgesehen. Hiermit verbunden ist auch eine Veränderung der Abrechnung. Es erfolgt eine Auf-
teilung in die Bereiche Infrastruktur, Schulverwaltung und Schulpädagogik. 
Bei allen IT-Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Bedeutung der IT, aber auch die Gefährdu n-
gen der IT und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuie r-
lich zugenommen haben und voraussichtlich weiter zunehmen werden. Die citeq begegnet dieser 
Entwicklung durch die angestrebte Zertifizierung ihres Rechenzentrums nach den Standards des 
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). 
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell erledigt werden, immer größere Teile 
der Verwaltung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen 
und weiter wachsenden Bedeutung der IT -Systeme entsprechend ist durch den Einsatz höherwert i-
ger und besser geschützter und damit auch besser verfügbarer IT -Systeme Rechnung zu tragen. 
Die hierzu – in Zusammenarbeit mit den citeq-Partnerverwaltungen bereits begonnenen Entwicklun-
gen im Bereich des Notfallmanagements - werden intensiviert fortgesetzt. 
Die Informationstechnik und insbesondere auch das Internet haben das Leben, Lernen und Arbeiten 
der Bürgerinnen und Bürger sowie das Wirtschaften der Unternehmen erheblich verändert. Die Stadt 
Münster reagiert mit ihrer Initiative Digitale Stadt Münster auf diese Entwicklung, indem sie die sich 
ergebenden Chancen erschließt und mögliche Risiken reduziert oder mögliche negative Auswirku n-
gen mildert. Die citeq leistet hierbei erhebliche Beiträge. Bereit s genannt sind der vorgesehene 
Breitbandausbau sowie die Beteiligung am gesamtstädtisch ausgerichteten WLAN-Konzept.  
Damit die Verwaltung selbst nicht hinter der zunehmenden Digitalisierung zurückbleibt, hat die citeq 
ein soziales Intranet mit gegenüber h eute wesentlich erweiterten Funktionen (Personalisierung, web 
2.0 Mechanismen wie wiki und Foren, Selbstbedienungsfunktionen und verbesserter Kommunikat i-
on) entwickelt. Das Portal bündelt Kompetenzen und erschließt Verwaltungswissen in größerem 
Umfang, als dies bisher möglich war. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen Vorschläge für 
weitere Online-Services und Dokumentationen, arbeiten vernetzt zusammen, geben sich gegenseitig 
Hilfestellung und werden durch die Feedback -Mechanismen und offene Blog -Diskussionen gemein-
sam besser. Letztlich leistet das neue Intranet Beiträge zu einer neuen Verwaltungskultur in der die 
städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Stadtverwaltung laufend und damit nachhaltig o p-

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timieren. Die moderne IT -Arbeitsplatzinfrastruktur steigert zudem die Arbeitgeber -Attraktivität der 
Stadt Münster. 
Die citeq optimiert sich fortlaufend selbst. Dabei fördert und nutzt sie die Kompetenz und die Kreat i-
vität ihrer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nutzt zusätzlich auch  die Möglichkeit, von 
Anderen zu lernen, indem sie sich mit anderen IT -Dienstleistern und IT -Bereichen anderer Städte 
vergleicht. 
Nachhaltige Eigenoptimierung ist unerlässlich und der von der citeq gewählte Weg, um auch morgen 
noch zu den kommunalen Top-IT-Dienstleistern zu gehören. Dieses Ziel hat sich die citeq gesetzt. 
7.2 Risikobericht 
Das Risikomanagement wurde fortgeschrieben und die erkennbaren Entwicklungen a usgewertet. 
Das Controllingsystem ermöglicht weiterhin einen differenzierten Abgleich zwischen d em Budget 
und Ist-Zahlen für die Personal -, Sach- und Investitionskosten unter Berücksichtigung der Leistu n-
gen der citeq. Ferner ermöglicht es eine genaue Aufteilung auf die Bereiche der citeq (Münster, MEP 
und ÖrV). 
Die citeq hat auf Grund ihrer besondere n Verpflichtung zur Erhaltung des Vermögens und der Lei s-
tungsfähigkeit (§ 10 der überarbeiteten Eigenbetriebsverordnung EigVO) und entsprechend den für 
Aktiengesellschaften geltenden gesetzlichen Bestimmungen ein Risikomanagementsystem aufg e-
baut. Ziel ist es, bestehende und mögliche Risiken für alle Betriebsbereiche zu identifizieren, zu b e-
werten und strategische Maßnahmen zur Reduzierung und Vermeidung von Risiken zu planen, u m-
zusetzen und deren Umsetzung zu kontrollieren. 
Bereits seit einigen Jahren verri ngern sich die Möglichkeiten zu IT -Neuinvestitionen im Münster -
Bereich. Die für IT -Leistungen bereitgestellten Mittel wurden bisher nicht dem steigenden Aufwand 
durch tarifliche/gesetzl. Erhöhung des Personalaufwands, den Preissteigerungen im Bereich der 
Wartungs-/Energiekosten und der steigenden Anzahl auszustattender Arbeitsplätze angepasst. Zum 
Wirtschaftsplan 2018 wird eine entsprechende Dynamisierung mit der Finanzverwaltung angestrebt. 
Inzwischen werden die zur Verfügung stehenden Mittel überwiegend ( ca. 97%) zur Aufrechterha l-
tung/Aktualisierung des bestehenden Betriebs aufgewandt. Die citeq kann daher mit den durch die 
Stadt Münster bereitgestellten Mitteln im Jahr 2017 lediglich den laufenden Betrieb aufrechterhalten. 
Die Umsetzung zusätzlicher IT -Bedarfe ist nur in einem sehr geringen Umfang möglich. Die dri n-
gendsten zusätzlichen IT -Bedarfe wurden mit der Finanzverwaltung abgestimmt und in den Wir t-
schaftsplan übernommen. 
Neben der wirtschaftlichen Steuerung der citeq gestaltet es sich zunehmend schwi erig, in ausre i-
chendem Umfang Fachpersonal zu akquirieren und an das Unternehmen zu binden. Hinzu kommt 
ein zunehmender absoluter Fachkräftemangel bei einem branchenweit wachsenden Bedarf. Als 
Maßnahme gegen diesen Trend hat die citeq ihre Ausbildungstätigkeit in den Berufsbildern: 
 Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung 
 Fachinformatiker/-in Systemintegration 
 Informatikkaufmann/Informatikkauffrau 
 Informationselektroniker/-in 
 Informatikbetriebswirt/-in Bachelor of Arts 
ausgebaut. 
Die Auswirkungen aus der ab dem 01.01.2017 geltenden neuen  kommunalen Entgeltordnung sind 
abzuwarten. Hiervon betroffenen sind insbesondere auch die IT -Berufe. Die entstehenden Auswi r-
kungen auf die  bisherige Praxis bei Einstellungen oder Eingruppierungen für die citeq sind mit d em 
Personal- und Organisationsamt der Stadt Münster noch abzustimmen. Welche langfristigen Auswir-
kungen, auch auf die festzulegenden Ausbildungswege, sich daraus ergeben, bleibt abzuwarten. 
Der demografische Wandel betrifft auch die citeq. Innerhalb der ko mmenden 5 – 10 Jahre wird ein 
erheblicher Anteil an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die citeq aus Altersgründen verlassen. Die zur 
Vermeidung von Wissensverlust und zur Sicherstellung der langfristigen Leistungserbringung durch 
qualifiziertes Personal bereits eingeleiteten Maßnahmen sind fortzusetzen.

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Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der citeq, 
der langjährigen Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist von mi n-
destens 18 Monaten im Rahmen der ÖrV für Leistungen der citeq lässt sich das unternehmerische 
Risiko zur Zeit als gering einstufen. Dennoch wurden insgesamt 95 Risiken im Unternehmen identifi-
ziert. 
Davon wurden 20 Risiken als Top-Risiken bewertet, d. h. sie wurden als bestandsgefährdend einge-
schätzt bzw. ihr Höchstschadenswert ist mindestens hoch. Für diese Top -Risiken ist ein Frühwar n-
system mit Indikatoren, Schwellenwerten und Gegenmaßnahmen hinterlegt 
Folgende 6 Risiken sind als bestandsgefährdend bewertet worden: 
 R-002 Kommunalpolitik ändert bisherige Zielsetzung für die citeq 
 R-003 Änderung der für das Unternehmen relevanten Rechtslage 
 R-004 Ausfall des Serverraums RR08 im Stadthaus 1 
 R-013 Vertragskündigung durch einen Großkunden 
 R-048 Datensicherheit wird nicht beachtet 
 R-089 Datenschutz wird nicht beachtet 
 
Mit der Einrichtung eines neuen Data -Centers hat die citeq zeitnah auf die steigenden Risiken im 
Bereich der IT -Sicherheit reagiert. Ein bisher nur unter Einschränkungen nutzbarer Systemraum  
wurde abgelöst (s. Risiko R -004), für weiterer Räume sind bereits Verbesserungen in Planung. Mit 
der für Ende 2017 / Anfang 2018 vorgesehenen BSI -Zertifizierung des Rechenzentrumsverbunds 
geht die citeq konsequent den Weg zur Steigerung der IT -Sicherheit für die Stadt Münster und die  
weiteren Kunden. 
7.3 Chancenbericht 
In den vergangenen Jahren hat die citeq ihre IT-Serviceprozesse optimiert und die IT-Infrastrukturen 
ertüchtigt und ausgebaut. Mit dem neuen Data -Center am York -Ring wurde das Sicherheitsniveau 
deutlich angehoben und ist ei ne Voraussetzung für die geplante BSI -Zertifizierung geschaffen, die 
Betriebsvoraussetzung für eine zunehmende Anzahl kommunaler Anwendungen ist.  
Die Maßnahmen zur Steigerung der IT -Sicherheit gestalten sich als sehr aufwendig und sind daher 
gleichzeitig eine wirtschaftliche Herausforderung als auch eine Chance zur Ausweitung ihres Au f-
tragsspektrums, weil kleinere IT -Organisationseinheiten die wachsenden Anforderungen nicht mehr 
erfüllen können ihre Systeme in die leistungsstärkeren Rechenzentren verlagern. 
Mit ihren neuen Infrastrukturen und ihren fachlich und methodisch gut ausgebildeten Mitarbeitern ist 
die citeq darauf vorbereitet, die Stadt Münster und ihre Partnerverwaltungen auf ihren Wegen zur 
Digitalen Kommune zu unterstützen und zu begleiten. 
 
Münster, den 31.03.2017 
 
citeq 
 
 
 
…………… 
Stefan Schoenfelder

26  
  
Sei-
te: 
26 
8 Organigramm

Beschlussvorlage

4188 Zeichen

V/0431/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 
31.12.2016 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.06.2017 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 
05.07.2017 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
12.07.2017 Rat Entscheidung 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Jahresabschluss d er citeq zum 31.12.2016 (Anlage) wird mit der Bilanzsumme von 
38.141.608,62 € und einem Jahresüberschuss von 863.442,71 € festgestellt. 
1. Der Jahresüberschuss 2016 in Höhe von 863.442,71 € wird wie folgt verwendet: 
532.651,18 € werden an die Stadt Münster au sgeschüttet. Für die Verzinsung der Pension s-
rückstellungen in Höhe von insgesamt 330.791,53 € wird eine Rücklage gebildet. 
2. Der Lagebericht wird zur Kenntnis genommen. 
3. Dem Betriebsausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2016 Entlastung erteilt. 
 
Begründung: 
 
Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, hat im Auftrag der citeq und mit 
Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss und den Lag e-
bericht des Kalenderjahres 2016 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß § 15 der Betriebssat-
zung der citeq dem Betriebsausschuss sowie dem Rat vorzulegen. 
 
Zu 1. 
 
Jahresabschluss 2016 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr 2016 vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 weist 
einen Jahresüberschuss von 863.442,71 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl 
 
 bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 917.838,97  € an die Kooperation s-
partner gemäß der Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat (Anteil Stadt 
Münster: 382.830,61 €), 
 der Pensionsrückstellung die Veränderung in Höhe von 1.271.363,00 € zugeführt wurde, um 
den Pensionsfall der in der citeq beschäftigten Beamten ausreichend abzudecken, 
 der gesetzlichen Beihilferückstellung die Veränderung in Höhe von 271.609,0 0 € zugeführt 
wurde, um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre und 
aktiven Beamten auch künftig abdecken zu können. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0431/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Boenigk 
Ruf: 
492 18 11 
E-Mail: 
Boenigk@citeq.de  
Datum: 
16.05.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0431/2017 
 
Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine 
Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen, wonach sich die Stadt Münster 
verpflichtet, den Barwert der übertragenen Pensionslasten in Höhe von 6.615.830,59  € zu verzinsen 
(330.791,53 €). Für den Jahresabschluss 2016 der citeq wurde ein Zinssatz von 5,0 % zugrunde ge-
legt. 
 
Die citeq führt  
 die Zinsen in Höhe von 330.791,53 €, 
 die Veränderungen der Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.271.363,00 €,  
 die Veränderungen der Beihilferückstellungen in Höhe von 271.609,00 € und 
 die Veränderung der Altersteilzeitrückstellung in Höhe von 134.135,00 € 
einem vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds zu. 
 
Der nach Bildung der Rücklagen verbleibende Überschuss in Höhe von 532.651,18 € wird an die 
Stadt Münster ausgeschüttet. 
Prüfungsergebnis 
Die BPG Beratungs - und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, erteilt der citeq für das Kale n-
derjahr 2016 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Zu 2.: 
Lagebericht 2016 
Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, hat festg estellt, dass der Lage-
bericht gemäß § 25 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in der aktuellen Fassung  
 aufgestellt wurde,  
 im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und  
 sonstige Angaben im Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der eigenbe-
triebsähnlichen Einrichtung wecken. 
 
Der Lagebericht 2016 der citeq wird gem. § 26 der EigVO NRW zur Kenntnis genommen. 
 
Zu 3.: 
 
Dem Betriebsausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2016 Entlastung erteilt. Die Entlastung 
des Betriebsleiters er folgt gemäß §  5 Abs. 5 EigVO NRW in der nächsten Sitzung des Betriebsau s-
schusses. 
 
I. V.  
 
gez.  
 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Jahresabschlussbericht für das Jahr 2016

Beratungsverlauf (3)

22.06.2017 Betriebsausschuss der citeq
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.07.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 19.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.07.2017 Rat
TOP 23.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • York-Ring

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Details

Aktenzeichen
V/0431/2017
Typ
Vorlagen
Datum
10.05.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37