V/0739/2020
Jahresabschluss 2019 der Westfälische Bauindustrie GmbH
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Anlage A
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Anlage A zur V/0739/2020 Kurzüberblick Bewirtschaftung ruhender Verkehr und Immobilien durch die WBI GmbH. Jahresabschluss zum 31.12.2019 Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) bewirtschaftet selbst errichtete und gepachtete Park- häuser, Park- und Ride/Bike-Anlagen und Fahrradparkanlagen. Sie errichtet und betreibt bauliche Sicherungsmaßnahmen im öffentlichen Raum und engagiert sich in Bereichen der strukturellen Stadtentwicklung (Gewerbe-/Handwerkerzentren, wohnungsnahe Grundversorgung, Schulen, KiTa, Flüchtlings- und soziale Einrichtungen) und bewirtschaftet eigenes Grundvermögen. Sie kann Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwer- ben. Soweit ein öffentlicher Zweck verfolgt wird, übernimmt die WBI Beratungs-, Planungs- oder Bauaufträge und begleitende kaufmännische und Verwaltungsdienstleistungen. Sie kann die Vermarktung von Grundstücken im Konzern der Stadt Münster im Wege der Geschäftsbesorgung übernehmen. Außerdem kann die WBI die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften übernehmen, an denen sie selbst beteiligt ist. Der im Jahresabschluss 2019 ausgewiesene Gewinn wird entsprechend dem Managementkontrakt ausgeschüttet. Der darüber hinaus gehende Betrag wird den Gewinnrücklagen zugeführt. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2020 enthalten? X Ja Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja Nein Bereits veranschlagt? Ja Nein Die Ausschüttung erfolgt zu 99 v.H. an die Stadtwerke Münster GmbH. Die Ausschüttung ist in den Beteiligungserträgen indirekt über die Stadtwerke Münster GmbH enthalten. Nur 1 v.H. sind im Ergebnisplan der Stadt Münster direkt enthalten. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Keine
Anlage 2 (V-0739-2020)
1415 Zeichen
Anlage 2 zur Vorlage‘v/0739/2020 Anlage 2 Seite 1 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 Westfälische Bauindustrie GmbH Münster | 2019 Vorjahr € 5 € 1. Umsatzerlöse ‚ + 14.179,991,64 + 13.084.945,43 I 2. Sonstige betriebliche Erträge + 134.757,86 + 37.900,89 i 3. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen i Aufwendungen für Hausbewirtschaftung - - 5.941.701,96 - 5.336,377,18 j 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter - 986.6584,37 - 924.985,10 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 244.213,52 - 225.381,44 - davon für Altersversorgung € 67.826,42 i (Vj. € 63.709,30) | 5, Abschreibungen auf immaterialle - 991.896,84 - 839.772,62 Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 371,920,10 - 258.358,72 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 98,72 + 84,86 | H 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen . 63.976,72 - 50.399,29 j - davon an verbundene Unternehmen € 2.615,87 (Vj. € 382,84) 9, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - _4.774.689,12 1.672.281,13 10. Ergebnis nach Steuern + 3.949.866,79 + 3.815.375,70 11. Sonstige Steuern - 254.729,17 . 252.351,73 i 12. Jahresüberschuss + 3.6956.136,62 + 3.563.023,97 13. Gewinnvortrag + 51.461,77 + 38.437,80 14. Einstellung in die Gewinnrücklagen . 700.000,00 - 800.000,00 15, Bllanzgewinn ’ + _3,.046,598,39 + _2,801,461,77. | | \
Anlage 1 (V-0739-2020)
2262 Zeichen
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Beschlussvorlage
4880 Zeichen
V/0739/2020 V/0739/2020 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Jahresabschluss 2019 der Westfälische Bauindustrie GmbH Beratungsfolge 26.08.2020 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 26.08.2020 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2019 der Westfälische Bauindustrie GmbH (Anlage Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht der Geschäftsführung) wird zur Kenntnis genommen. 2. Des Weiteren wird davon Kenntnis genommen, dass die Wirtschaftsprüfer Niehoff + Partner Gruppe, dem Jahresabschluss 2019 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt ha- ben. 3. Die Vertreter der Stadt Münster und der Stadtwerke Münster GmbH in der Gesellschafterver- sammlung der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) werden ermächtigt, folgende Erklä- rungen abzugeben: 3.1 Der vom Geschäftsführer aufgestellte Jahresabschluss auf den 31.12.2019 abschließend in der Bilanz beim Aktiva und Passiva mit 34.819.844,05 € beim Eigenkapital mit 29.526.598,39 € abschließend in der Gewinn- und Verlustrechnung mit Umsatzerlösen von 14.179.991,64 € mit einem Jahresüberschuss von 3.695.136,62 € mit einem Bilanzgewinn von 3.046.598,39 € wird genehmigt. 3.2 Ein Betrag von 700.000,00 € wird in die Gewinnrücklagen eingestellt. Aus dem Bilanzgewinn erfolgt eine Ausschüttung in Höhe von 3.000.000,00 € anteilig an die Ge- sellschafter. Der verbleibende Betrag von 46.598,39 € wird auf neue Rechnung vorgetra- gen. 3.3 Der Aufsichtsrat und der Geschäftsführer werden für das Geschäftsjahr 2019 entlastet. Amt für Finanzen und Beteiligungen 05.08.2020 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Günther Telefon: 492-2035 GuentherJ@stadt- muenster.de - 2 - V/0739/2020 II. Finanzielle Auswirkungen: Die Stadt Münster ist mit einem Anteil von 1 v.H. an der WBI beteiligt. Daher wird in der Jahresrech- nung 2020 ein Betrag von 30.000,00 € planmäßig als Ertrag zu erfassen sein. Begründung: Bilanz Der Wert der Sachanlagen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 966 T€ erhöht. Dies resultiert im Wesent- lichen aus dem Erwerb von 4 Teileigentumen im Einkaufszentrum Coerdemarkt und 2 Teilerbbaurech ten im Aegidimarkt, sowie dem Bau weiterer baulicher Sicherungsmaßnahmen (Poller -Absperreinrichtungen) in der Innenstadt. Dies führt neben weiteren, marginalen Effekten zu einem Anstieg de r Bilanzsumme um 1.072 T€ auf insgesamt 34.819 T€. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 716 T€ erhöht. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen (2.288 T€) und die Gewinnausschüttung (2.750 T€) waren mit den erwirtschafteten liquiden Mittel allein nicht zu finanzieren. Aufgrund des Bilanzgewinns von 3.046 T€ und der Einstellung in die Gewinnrücklagen ist außerdem das Eigenkapital auf 29.526 T€ (Quote 84,8 %) gestiegen. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse, die zu rund 80 vH. mit den Parkeinrichtungen erzielt werden, konnten gegenüber dem Vorjahr um 1.095 T€ auf 14.179 T€ gesteigert werden. Daneben stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge um rund 96 T€. Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (93 T€), von passiven Rechnungsabgrenzungsposten (17 T€) sowie Erträge aus dem Abgang von Gegen- ständen des Anlagevermögens (6 T€). Der Personalaufwand stieg mit 62 T€ um 6,7 % entsprechend der im Personalplan vorgesehenen Entwicklungen. Die Abschreibungen haben sich in Folge der Investitionen in das Sachanlagevermögen um 152 T€ erhöht. Wesentliche Änderung auf der Aufwandsseite ist die Erhöhung der bezogenen Leistungen, da die Kosten der Hausbewirtschaftung um 605 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von 3.695 T€ erzielt. Dieser liegt mit 132 T€ (3,7 %) über dem Vor- jahresergebnis. Gewinnverwendung Zum Jahresüberschuss kommt noch ein Gewinnvortrag von 51.461,77 €. Von der Summe soll ein Be- trag von 700 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Aus dem verbleibenden Bilanzgewinn von 3.046 T€ wird nach Vorschlag der Geschäftsführung ein Betrag von 3.000 T€ ausgeschüttet. Dies entspricht dem im Managementkontrakt vorgesehenen Betrag. Der Restbetrag von 46.598,39 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk Nach der Vorlage 3/2020 an den Aufsichtsrat haben die Wirtschaftsprüfer Niehoff + Partner Gruppe dem Jahresabschluss den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. - 3 - V/0739/2020 Der Aufsichtsrat der Westfälische Bauindustrie GmbH hat den Jahresabschluss 2019 in seiner Sitzung am 27.05.2020 beraten und vorstehende Beschlussempfehlung beschlossen. In Vertretung Gez. Christine Zeller Stadtkämmerin Anlagen: Bilanz zum 31.12.2019 Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2019 Lagebericht der Geschäftsführung
Anlage 3 (V-0739-2020)
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Anlage 3 zur Vorlage V/0739/2020
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Westfälische Bauindustrie GmbH
Engelstraße 49
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ANHANG
der
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster
für das Geschäftsjahr 2019
(01.01. - 31.12.)
I, Allgemeine Angaben
Die Westfälische Bauindustrie GmbH mit Sitz Münster, Engelstraße 49, ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Münster unter der Nummer HRB 187 eingetragen.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des $ 267
Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung des $ 108 Abs.
1 Ziffer 8 der Gemeindeordnung und aufgrund der Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag nach
den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die
Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anlehnung an die Formblattverordnung für
Wohnungsunternehmen gegliedert. Daher weichen die Positionen von $ 266 Abs. 2 und 3 HGB
ab, erhöhen aber die Aussagefähigkeit ($ 265 Abs. 4 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Il, Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
. 1..Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu fortge-
schriebenen Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen
liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Es wurde die lineare und die degressi-
ve Abschreibungsmethode angewandt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern im Anlagever-
mögen betragen bei:
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit Wohnbauten .. 50 Jahre
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit Geschäfts-
und anderen Bauten
- Gewerbliche Einheiten R 331/3 bis 50 Jahre
- Parkhäuser und Tiefgaragen 25 bis 30 Jahre
- Außenanlagen 10 bis 20 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen . 10 bis 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit Nominalbeträgen unter Berück-
sichtigung des wahrscheinlichen Ausfallrisikos bewertet.
Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.
Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetra-
ges angesetzt.
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Westfällsche Bauindustrie GmbH
Engelstraße 49
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Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
2. Angaben zu Posten der Bilanz
Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt,
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weni-
ger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 55
TE Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter Stadtwerke Münster
GmbH und in Höhe von 45 TE Forderungen gegen den Gesellschafter Stadt Münster.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Berücksichtigung der beabsichtigten Gewinn-
verwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresüberschuss von
3.695.136,62 € ab. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von 51.461,77 € sowie der Einstel-
lung in die Gewinnrücklagen in Höhe von 700.000,00 € beträgt der Bilanzgewinn 3.046.598,39 €.
Der Bilanzgewinn soll nach dem Vorschlag der Geschäftsführung entsprechend dem Manage-
mentkontrakt mit der Stadt Münster in Höhe von 3.000.000,00 € ausgeschüttet werden.
Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für ausstehende Ne-
benkostenabrechnungen von angepachteten Parkhäusern in Höhe von 44.T€, für den Personalbe-
reich in Höhe von 37 T€ und für Jahresabschluss- und Beratungskosten in Höhe von 15 T€.
Die Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbind-
lichkeitenspiegel. .
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ein im Geschäftsjahr 2012 zur Finanzie-
rung der Ladenzeile „Salzhof" aufgenommenes variabel verzinsliches Darlehen (1.664 T€) und ein
im Geschäftsjahr 2019 zur Finanzierung der gewerblichen Immobilien „Coerdemarkt" aufgenom-
menes festverzinsliches Darlehen (925 TE).
Die Gesamt-Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.589 T€ durch Grund-
pfandrechte gesichert. .
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 47 TE Verbind-
lichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH und in
Höhe von 1.383 TE Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Stadt Münster, davon 1.363
TE aus dem Cash-Pooling.
*
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen der Gesellschafterin Stadt Münster in
Höhe von 71 TE enthalten, Diese betreffen im Dezember 2019 für Januar 2020 bezahlte Mieten.
Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Stand 01.01.2019 39.711,00 €
Veränderung 2019 = _940,00 €
Stand 31.12.2019 “38.771,00
Im Geschäftsjahr und in früheren Jahren wurden Abschreibungen aufgrund steuerrechtlicher Vor-
schriften (8 6 b EStG) vorgenommen, die zu rd. 3 TE geringeren Abschreibungen im Geschäftsjahr
geführt haben. Auf den Unterschiedsbetrag wird ein Steuersatz von rd. 32 % angewandt.
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RRRREE
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3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse sind ausschließlich im Inland erzielt worden und sind den einzelnen Betriebs-
sparten wie folgt zuzuordnen:
2019 2018
TE \ TE
Parkeinrichtungen 10.984 10.341
Vermietung und Verpachtung von Geschäfts- und
Wohngebäuden 2.829 2.489
Verwaltung und Betreuung von fremden Immobilien
und Parkeinrichtungen 235 189
Energie 46 49
Absperreinrichtungen 86 17
Umsatzerlöse 14.180 13.085
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen (TE 93), von passiven Rechnungsabgrenzungsposten (17 TE) sowie Erträge aus
dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (T€16).
Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 18 (im Vorjahr: 16) Angestell-
te, davon 15 Mitarbeiter in Vollzeit und 3 in Teilzeit.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Rechts- und Beratungskosten, Nebenkosten
des Geldverkehrs, Werbekosten, Kosten für IT-Dienstleistungen und sonstige allgemeine Verwal-
tungsaufwendungen enthalten. '
Die Ertragsteuern in Höhe von 1.775 T€ enthalten in Höhe von 1 TE die Auflösung passiver laten-
ter Steuern, die sich aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen in der Handels- und Steu-
erbilanz ergeben. Die Berechnung der künftigen Steuerentlastung erfolgte mit rd. 32 % in Höhe
des voraussichtlichen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der temporären Differenzen.
°
II. Ergänzende Angaben
1. Nicht bilanzierte Geschäfte
Die Risikopolitik der Gesellschaft sieht vor, Darlehen gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern.
Zur Absicherung von Zinsrisiken (Zahlungsstrom- und Wertänderungen) aus einem variabel ver-
zinslichen Darlehen wurde im Geschäftsjahr 2012 ein Festzins-Zahlerswap in Höhe des variabel
verzinslichen Darlehens von 3 Mio. € abgeschlossen. Zum 31.12.2019 wird das Darlehen unter
den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 1.664 T€ ausgewiesen. Der Marktwert des
Swaps zum 31.12.2019 beträgt laut Auskunft der Bank nach indikativer Bewertung - 130 TE. Diese
Einzelfall-Sicherungsbeziehung wurde zum 31.12.2019 als Bewertungseinheit bilanziert:
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Nominal- Laufzeit- Laufzeit- - Aktueller Durchschnitts-
in TE betrag beginn von . ende bis zinssatz (incl. Marge)
Grundgeschäft 3.000, 30.08.2012 30.03.2027 3-M-EURIBOR zzgl.
Margenaufschlag
075% p.a.
Zinsswap 3.000 30.08.2012 30.03.2027 2,52 % p.a.
Es besteht die Absicht, den Nutzungs- und Funktionszusammenhang des’ Zinsswaps und des
Grundgeschäftes bis zum Ende der Laufzeit der Geschäfte aufrechtzuerhalten. Das Grundge-
schäft und das Sicherungsgeschäft stehen objektiv in einem Nutzungs- und Funktionszusam-
menhang.
Eine Bürgschaft in Höhe von 500 TE besteht zugunsten der Landesbank Hessen - Thüringen,
Frankfurt a.M.. Gegenstand der Bürgschaft ist der Zinsswap. Sie ist befristet bis zum 30.06.2027
Die Gesellschaft hat mit der Sparkasse Münsterland Ost die Übernahme von Bürgschaften zu-
gunsten der Gesellschaft bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von 500 TE vereinbart. Die Sparkas-
se Münsterland Ost übernimmt im Rahmen des Finanztermingeschäftes Garantien für das von ihr
vermittelte Swapgeschäft. Sollte der Marktwert des Finanztermingeschäftes den Höchstbetrag der
Bürgschaft in Höhe von 500 TE übersteigen, so ist die Sparkasse berechtigt, das Finanzterminge-
schäft aufzulösen. j
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es besteht eine Bürgschaft zugunsten der Projektgesellschaft Stubengasse Münster mbH für An-
sprüche aus einem Pachtvertrag mit einer Bürgschaftsvaluta zum Bilanzstichtag in Höhe von 138
TE (Vj. 138 TE). Gegenstand des Pachtvertrages ist die auf dem Grundstück Stubengasse in
Münster gelegene Tiefgarage.
Des Weiteren besteht eine Bürgschaft zugunsten der AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapital-
verwaltungsgesellschaft mbH für Ansprüche aus einem Pachtvertrag mit einer Bürgschaftsvaluta
zum Bilanzstichtag in Höhe von 220 Te (Vj. 220 TE). Gegenstand des Pachtvertrages sind im We-
sentlichen die im Einkaufszentrum Münster Arkaden in Münster gelegenen Parkhausflächen.
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Zur Absicherung von Bürgschaften wurden Festgelder in Höhe von 360 TE verpfändet. Mit einer In-
anspruchnahme ist aufgrund der Ertrags- und Finanzlage des Schuldners nicht zu rechnen.
Aus langfristigen Pacht- und Erbbaurechtsverträgen resultieren jährliche Verpflichtungen von 2,0
Mio. € - insgesamt 32 Mio. € - (davon gegenüber dem Gesellschafter Stadt Münster jährlich 0,4
Mio, € - insgesamt 20 Mio. € -).
Aus Leasingverträgen resultieren jährliche Verpflichtungen in Höhe von 72 TE. Die Restverpflich-
tungen zum 31.12.2019 betragen 274 TE. Die Vertragslaufzeiten betragen 54 Monate. Die Verträ-
ge laufen längstens bis zum Geschäftsjahr 2024.
Die Gesellschaft ist Mitglied der Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe, Münster,
(KVW). Zweck der Anstalt ist es, den Arbeitnehmern im Wege privatrechtlicher Versicherung eine
zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Der derzeitige Umlagesatz be-
trägt 4,5 % zzgl. 3,25 % Sanierungsgeld und wird von der Westfälische Bauindustrie GmbH getra-
gen. Aus einer möglichen Unterdeckung der KVW könnten zukünftig Verpflichtungen aus Umlage-
satz und Sanierungsgeld resultieren. Die Gesellschaft führte an die KVW im Geschäftsjahr 2019
Umlagen und Sanierungsbeiträge in Höhe von insgesamt 68 T€ (Vorjahr: 64 TE) ab.
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3. Unternehmensverbindungen
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster
GmbH, Münster, einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird im elek-
tronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Ge-
samtabschluss der Stadt Münster, Münster, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Der
Gesamtabschluss der Stadt Münster wird dem Rat der Stadt Münster vorgelegt und ausgelegt.
4. Zusammensetzung der Organe
Zum Geschäftsführer ist Herr Assessor Peter Todeskino bestellt {Bürgermeister a.D.).
Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:
Walter von.Göwels, Selbst. Versicherungsfachmann (Vorsitzender)
Ludger Steinmann, Dipl.-Geograf (stellvertretender Vorsitzender)
Jörg Berens, Referent Öffentlichkeitsarbeit
Astrid Bühl, Schulleiterin
Sven Gotthal, Leitender Angestellter
Theodor Knetzger, Rentner
Marianne Koch, Unternehmerin
Rüdiger Sagel, Dipl.-Ingenieur
Mustafa Schat, Angestellter
Reinhard Scholz, Rechtsanwalt
MdL Simone Wendland, Rechtsanwältin
Stefan Grützmacher, Geschäftsführer (bis 31.08.2019)
Frank Gäfgen, Geschäftsführer (ab 01.09.2019 bis 31.10.2019)
Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer (ab 01.11.2019)
Robin Denstorff, Stadtbaurat.
5. Vergütung des Geschäftsführers und des Aufsichtsrates
Der Geschäftsführer erhält ein fixes Entgelt. Im Geschäftsjahr 2019 beträgt das Gesamtentgelt
143 TE.
Entsprechend dem Corporate Governance Kodex der Stadt Münster wurden die Vergütungen
durch den Wirtschaftsprüfer geprüft und schriftlich bestätigt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates, die keine Mitglieder des Rates der Stadt Münster sind, erhalten
für die Teilnahme an den Sitzungen von der Westfälische Bauindustrie GmbH ein Sitzungsentgelt.
Im Geschäftsjahr 2019 betrügen die Aufsichtsratsvergütungen 321,30 €. Sie setzen sich wie folgt
zusammen: -
Christoph Brands (Stellvertreter) 35,70€
Ludger Janning (Stellvertreter) 35,70 €
Theodor Knetzger 107,10 €
Reinhard Scholz 142,80 €
321,30 €
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6. Honorar des Abschlussprüfers
Das Nettohonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 10 TE und betrifft ausschließlich Ab-
schlussprüferleistungen.
7. Nachtragsbericht
Aufgrund der immensen Verbreitung des Corona Viruses ist die Entwicklung der wirtschaftlichen
Lage ungewiss.
Münster, 21. Februar 2020
Westfälische Bauindustrie GmbH
Peter Todeskino
(Geschäftsführer)
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Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Engelstraße 49
- Stubengasse
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0739/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 24.07.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37