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V/0620/2025

Innenstadt stärken: Umgestaltung und -nutzung Apostelgarten - Ergebnisse des partizipativen Planungsprozesses

Vorlagen 18.11.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 25.03.2026, TOP 24

Beschlussvorlage

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Anlage A

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Dokumentationt Apostelgarten Entwurf

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Beschlussvorlage

10126 Zeichen

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V/0620/2025 
 
 
Öffentliche  Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Innenstadt stärken: Umgestaltung und -nutzung Apostelgarten - Ergebnisse des partizipativen 
Planungsprozesses 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   18.02.2026 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   23.02.2026 Kommunale Seniorenvertretung Vorberatung 
   25.02.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Be-
hinderung 
Vorberatung 
   04.03.2026 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Vorberatung 
   10.03.2026 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   10.03.2026 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
   12.03.2026 Ausschuss für Wohnen, Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   25.03.2026 Hauptausschuss Vorberatung 
   25.03.2026 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
1. Der Rat der Stadt Münster würdigt den partizipativen Planungsprozess für den Apostelgarten mit breitem 
Beteiligungsangebot sowie das darin eingebrachte hohe Engagement der Evangelischen Apostelkirchen-
gemeinde, des Kiepenkerl e. V., der weiteren Anliegerinnen und Anlieger und der Stadtgesellschaft. 
2. Der Rat der Stadt Münster nimmt das Konzept zur Umnutzung und -gestaltung des Apostelgartens 
als Leitlinie für die weiteren Planungsschritte zur Kenntnis. 
3. Der Rat der Stadt Münster nimmt zur Kenntnis, dass für die weiteren Planungsschritte sowie die 
bauliche Umsetzung der Umgestaltung des Apostelgartens Städtebaufördermittel des Landes NRW 
bewilligt wurden. 
4. Der Rat der Stadt Münster beauftragt die Verwaltung damit, die für die weitere Beantragung von Städte-
baufördermitteln erforderlichen nächsten Planungsschritte zu veranlassen und durchzuführen. 
 
 
Stadtplanungsamt  
 
26.01.2026 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Thiesing  
Telefon: 492-6136 
Thiesing@stadt -muenster.de

- 2 - 
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II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe  1301 Grün- und Freiflächen    
Investitionsmaßnahme 6020 Umgestaltung und -nutzung 
Apostelgarten INSEK  
   
Auszahlungen   2025 
2026 
2027 
2028 
2029 
2030 
100.000 
100.000 
50.000 
0 
2.000.000 
975.000 
 
Einzahlungen   2025 
2026 
2027 
2028 
2029 
2030 
60.000 
60.000 
30.000 
0 
1.200.000 
585.000 
 
Investitionsmaßnahme 5970 Sanierung Brunnen STEP2    Anteil Neubrü-
ckenstraßen-
brunnen 
Auszahlungen   2026 
2027 
2028 
36.840 
0 
191.160 
 
Einzahlungen   2026 
2027 
2028 
22.104 
0 
114.696 
 
Saldo  1.381.200  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan-Entwurf 2026/2027 bei den 
o. g. Investitionsmaßnahmen veranschlagt. 
 
 
Begründung: 
 
Zum Hintergrund 
Im Sommer 2024 wurde mit dem partizipativen Planungsprozess zur Umnutzung und -gestaltung 
des heutigen Parkplatzes an der Neubrückenstraße, dem sogenannten Apostelgarten, begonnen. 
Im Fokus steht eine zukunftsgerechte Weiterentwicklung dieser Fläche , vor allem bezüglich der 
Umgestaltung und -nutzung der bisherigen Parkplatzflächen, der Schaffung von nicht-
kommerziellen Aufenthalts- und neuen Nutzungsangeboten, der Barrierefreiheit, Klimagerechtig-
keit und Wassersensibilität sowie einer stadtgestalterischen Verbesserung.  
Die Durchführung des partizipativen Planungsprozesses wurde aus dem Bundesprogramm „Zu-
kunftsfähige Innenstädte und Zentren“  finanziell unterstützt. 
Bei dem Vorhaben „Umnutzung und -gestaltung des Apostelgartens“ handelt es sich um eine 
vom Rat der Stadt Münster priorisierte Maßnahme aus dem INSEK Münster -Innenstadt (M3.3 4) 
(s. V/0042/2023), für deren weitere Planung und bauliche Umsetzung erste Städtebaufördermittel 
eingeworben werden konnten.

- 3 - 
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Zu Beschlussvorschlag 1: Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten  
Der partizipative Planungsprozess für den Apostelgarten wurde gemeinschaftlich mit zahlreichen 
verschiedenen Akteurinnen und Akteuren und unter ausdrücklicher Einbeziehung der Stadtge-
sellschaft durchgeführt. Besonders hervorzuheben sind hier die Evangelische Apostel -
Kirchengemeinde Münster und der Kiepenkerl e. V. , die den gesamten Prozess als Projekt-
partner/-innen von Beginn an eng begleitet und sich intensiv darin eingebracht haben.  
In verschiedenen Einzel- und Fachgesprächen sowie Werkstätten wurde ein  Konzept inklusive 
Entwurfsskizze gemeinsam entwickelt  und diskutiert. Im Mai 2025 fand zudem eine öffentliche 
fünftägige Beteiligungsveranstaltung, der Apostelgarten -Dialog, im Apostelgarten statt. Hierbei 
wurden die Planungen präsentiert und zur Diskussion gestellt und die Gestaltungsidee temporär 
in einem Ausprobierformat umgesetzt und getestet.  
Einbezogen waren in den Prozess neben Fachleuten aus der Verwaltung , Vertreterinnen und 
Vertretern der Evangelischen Apostel -Kirchengemeinde und dem Kiepenkerl e. V. auch  die Initia-
tive Starke Innenstadt Münster e. V., Akteure und Immobilienbesitzende aus dem Kiepenkerl -
Viertel und der Innenstadt, Expertinnen und Experten, politische Vertreterinnen und Vertreter 
sowie die Stadtgesellschaft.  
Im beiliegenden Ergebnisbericht sind das partizipative Planungsverfahren und dessen Ergebnis-
se umfassend dargestellt (s. Anlage 1).  Die Anregungen betreffen im Wesentlichen die Themen-
felder „Lösung für das Anwohnenden-Parken“, „Sicherheit und Ordnung“, „Barrierefreiheit“, „Ur-
banes Grün“ sowie „Ausstattung“ und „Gestaltung“.  
Im Zuge der partizipativen Arbeit an diesem Vorhaben wurden auch Hinweise und Anregungen 
eingebracht, die Aspekte betreffen, die aufgrund des frühen Planungsstandes der hier vorgeleg-
ten Entwurfsidee noch nicht im Detail ausgearbeitet sind. Alle diese Hinweise sind in einem The-
menspeicher gesammelt worden und fließen in die weiteren Planungsarbeiten ein.  
 
Zu Beschlussvorschlag 2: Das Konzept zur Umnutzung und -gestaltung des Apostelgar-
tens 
Mit dem vorliegenden Ergebnisbericht zum partizipativen Planungsprozess Apostelgarten (s. An-
lage 1) liegt ein gestalterisches und funktionales Gesamtkonzept inklusive Entwurfsskizze, textli-
chen Erläuterungen, Visualisierungen und Detaildarstellungen für den Apostelgarten vor.  
Dieses soll als Leitlinie für  die weiteren Planungsarbeiten und -schritte bis hin zur baulichen Um-
setzung dienen. Deshalb wird es mit dieser Vorlage in die politische Beratung eingebracht und 
dem Rat der Stadt Münster zur Beschlussfassung vorgelegt.  
Kurz zusammengefasst sind folgende wesentliche Maßnahmen für die zukunftsgerechte Umnut-
zung und -gestaltung des Apostelgartens vorgesehen:  
• Umgestaltung und -nutzung des bisherigen Parkplatzes hin zu einem neuen, vielfältigen Auf-
enthaltsort mit Quartiersidentität 
• funktionale und gestalterische Verbindung von (heutigem) Parkplatz und Apostelkirchenum-
feld zum gesamtheitlichen Apostelgarten 
• Integration der Gastronomie in den Platz  
• mehr Grün und Klimagerechtigkeit durch Erhalt der Bäume, Neupflanzung und Ergänzung 
von mit insektenfreundlichen Stauden und Gräsern ausgestattete Pflanzinseln  
• einladender, von Drubbel und Bogenstraße aus sichtbarer Entreebereich mit Wasserspiel in 
Verbindung mit der Modernisierung des Neubrückenstraßenbrunnens  
• „Apostelkirchplatz“ mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten und einigen Tischen, zum nicht -
kommerziellen Aufenthalt, Spielen und für Quartiersveranstaltungen  
• Geschichtsband mit historischen Informationen und zum Sitzen und Balancieren  
• „Kirchgarten“ mit Schatten- und Sonnenbereichen und niedriger Hecke als Rahmung

- 4 - 
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• Sicherstellung der verkehrlichen Erschließungsfunktion und Lieferbereich  
• geordnetes Fahrradparken 
• einheitliche, barrierefreie Bodenbeläge 
• ausreichende Abfallbehälter und ressourcensparende, arten - und insektenfreundliche Be-
leuchtung. 
 
Zum Beschlussvorschlag 3: Städtebauförderung 
Das Vorhaben „Apostelgarten“ ist eine Teilmaßnahme der Städtebauförder -Gesamtmaßnahme 
„Zukunftsgerechte Innenstadt-Plätze“. Zu dieser Gesamtmaßnahme gehört die Umgestaltung von 
insgesamt fünf Innenstadtplätzen (Apostelgarten, Domplatz/ -quartier, Umfeld Ludgerikirche, Ber-
liner Platz/Hamburger Tunnel, Grünanlage Hansaplatz) (s. Ratsbeschluss zu V/0377/2024).  
Mit Antrag vom 30.09.2024 hat die Stadt Münster hierfür einen Städtebauförderantrag beim Land 
NRW eingereicht, der im Sommer 2025 bewilligt wurde . Damit wurde der Stadt Münster die 
grundsätzliche Förderung der Gesamtmaßnahme bestätigt und ein erster Anteil an Fördergeldern 
gewährt.  
Die Städtebauförderrichtlinie NRW sieht vor, dass nun bis zum Sommer 2027 die Planungen für 
die Umgestaltung der fünf „Zukunftsgerechten Innenstadtplätze“ auszuarbeiten sind (bis Leis-
tungsphase 6 HOAI, Vorbereitung Vergabe Bauleistungen). Auf der Basis der dann vorliegenden 
sog. Ausführungsplanungen ist dann ein zweiter Förderantrag beim Land NRW für die Gesamt-
maßnahme einzureichen. Auf dieser Basis erfolgt die vollständige Festlegung der Gesamtförde-
rung (inkl. baulicher Umsetzung). 
Es ist zu berücksichtigen, dass zur Zielerreichung der Förderung alle Teilmaßnahmen der Ge-
samtmaßnahme „Zukunftsgerechte Innenstadtplätze“ (d. h. Umgestaltung der fünf Plätze) umzu-
setzen sind. 
 
Zu Beschlussvorschlag 4: Nächste Umsetzungsschritte 
Nach Abschluss des partizipativen Planungsprozesses und Vorliegen eines ersten Bescheids über 
Städtebaufördermittel, gilt es nun, die nächsten Planungsschritte zur Umnutzung und -gestaltung des 
Apostelgartens auszuführen. 
Wie im Vortext erläutert, ist gemäß den Vorgaben der Städtebauförderrichtlinie NRW bis zum Som-
mer 2027 die Ausführungsplanung bzw. die Vorbereitung der Vergabe der Bauleistungen (Leistungs-
phase 6 HOAI) für den Apostelgarten umzusetzen.  
Die Aufgabe der Verwaltung ist es nun, die für die weitere Beantragung von Städtebaufördermitteln erforderli-
chen nächsten Planungsschritte zu veranlassen und durchzuführen. 
 
i. V. 
 
gez. Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Dokumentation Apostelgarten Entwurf

Anlage A

2905 Zeichen

Anlage A zur V/0620/2025 
Kurzüberblick 
Im Rahmen eines partizipativen Planungsprozesses „Apostelgarten“ wurde ein Konzept zur zu-
kunftsgerechten Umnutzung und -gestaltung des heutigen Parkplatzes an der Neubrückenstraße 
inklusive Umfeld der Apostelkirche erarbeitet. Das Konzept inklusive Entwurfsidee, Erläuterungen 
und Visualisierungen wird dem Rat zum Beschluss und zur Würdigung des breiten Partizipations-
prozesses und hohen Engagements der Anlieger/-innen und Bürgerschaft vorgelegt. Es wird dar-
über informiert, dass für die weiteren Planungsschritte sowie die bauliche Umsetzung des Vorha-
bens erste Städtebaufördermittel bewilligt wurden. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit dieser Maßnahme wird die Umsetzung des vom Rat der Stadt Münster beschlossenen INSEK 
Münster-Innenstadt (2023) verfolgt. Die Maßnahme wurde vom Rat der Stadt Münster als priori-
tär beschlossen. 
Grundsätzlich verfolgt die Maßnahme das Ziel, zu einer zukunftsgerechten Innenstadt beizutra-
gen. Folgende Teilziele sind zu nennen: 
- Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, 
als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken. 
- Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
o mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
o mit breitem Freizeitangebot 
o mit hoher Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft. 
- Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch 
Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln. 
 
Nach heutigem Stand ist eine Realisierung bis zum Jahr 2030 vorgesehen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1301 Grün- und Freiflächen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja  Nein   
Im Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 enthalten? x Ja  Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
x überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine per Ratsbeschluss priorisierte Maßnahme aus dem 
INSEK Münster-Innenstadt (2023), für die Städtebaufördermittel beantragt und bewilligt wurden. 
Verschiedene Ratsbeschlüsse liegen hierfür vor (s. V/0723/2021, V/0041/2023, V/0202/2024, 
V/0377/2024) 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Sowohl bei der Ausgestaltung des partizipativen Planungsprozesses „Apostelgarten“ sowie im 
erarbeiteten Konzept wurden die Aspekte „Demographie“, „Gleichstellung/ Geschlechter-
sensibilität“, „Inklusion“, „Klimaschutz“, „Barrierefreiheit“ und „Migration“ inhaltlich und prozessual 
einbezogen. Auch bei den partizipativen Beteiligungsformaten fanden sie Berücksichtigung.

Dokumentationt Apostelgarten Entwurf

56202 Zeichen

1   Entwurf November 2025   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft 
Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025 
Anlage 1 zu V/0620/2025

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
2  Entwurf November 2025 
 
Impressum  
 
 
 
Herausgeberin  
Stadt Münster  
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft  
Stadtplanungsamt  
Albersloher Weg 33  
48155 Münster  
 
 
Bearbeitung  
Stadt Münster  
Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft  
Stadtplanungsamt  
Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung, Wissenschaftsstadt  
Ansprechpartnerin: Simone Thiesing  
Stabsstelle Projektsteuerung Innere Stadt/Häfen  
Ansprechpartner: Peter Fritze, Lukas Fiegen  
 
SAL Landschaftsarchitektur GmbH  
Hansaring 25  
48155 Münster  
Ansprechpartner/-innen: Franziska Hahlbohm, Stephan Bracht,  
Scott Wigglesworth  
 
 
Gestaltung  
SAL Landschaftsarchitektur GmbH 
Stadt Münster  
 
 
Bildnachweis  
SAL Landschaftsarchitektur GmbH und Stadt Müns-
ter, wenn nicht anders benannt  
 
 
 
 
Münster, im November 2025 
 
Aktuelle Informationen zum Zukunftsprozess für die In-
nenstadt „Stadt. Raum. Leben. #münsters mitte machen“ 
unter 
www.muensters-mitte-machen.de

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   3 
 
Inhalt  
 
 
Vorspann – Das INSEK Münster-Innenstadt und die Schlüsselräume 4 
 
 
1. Umgestaltung und -nutzung Apostelgarten: Ein partizipativer Planungsprozess 6 
 
1.1 Mit wem und wie? – Schritte der partizipativen Konzeptentwicklung 6 
1.2 Welches Resultat? – Die Ergebnisse der Partizip ation 9 
 
 
2. Vom Parkplatz zum Apostelgarten: Das Potenzial dieses Ortes 11 
 
2.1 Der „Apostelgarten“ heute 11 
2.2 Herausforderungen und Potenziale 13 
 
 
3. Der Apostelgarten: Das Zukunftskonzept 15 
 
3.1 Die neue Nutzung des Ortes 15 
3.2 Gastronomie, Fahrradparken, Liefer- und Erschlie ßungsbereich 16 
3.3 Apostelkirchplatz und Kirchgarten 17 
3.4 Gestalterische Details 20 
 
4. Resumee: Der Apostelgarten im Ganzen 22 
 
 
5. Zukunftsbilder 24 
 
 
6. Die nächsten Schritte zur Umsetzung 27

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
4  Entwurf November 2025 
 
Vorspann – Das INSEK Münster-Innenstadt 
und die Schlüsselräume 
 
Die Stadt Münster arbeitet kontinuierlich daran, die 
Zukunftsentwicklung der Innenstadt positiv zu ge-
stalten. Dies geschieht bereits seit vielen Jahren im 
engen Schulterschluss zwischen Stadt Münster und 
zahlreichen öffentlichen und privaten Akteurinnen 
und Akteuren, die sich hierfür engagieren und ge-
meinsam einsetzen. 
Mit diesem Anspruch wurde unter intensiver Einbe-
ziehung der Stadtgesellschaft ein Zukunftskonzept 
für die Innenstadt erarbeitet, das sogenannte „Inte-
grierte städtebauliche Entwicklungskonzept Müns-
ter-Innenstadt“ (INSEK Münster-Innenstadt), das vom 
Rat der Stadt Münster im März 2023 beschlossen 
wurde. Es dient als Leitorientierung für die Zukunfts-
entwicklung der Innenstadt und definiert unter ande-
rem auch einen Rahmen für zahlreiche städtebauli-
che Schlüsselräume und -maßnahmen (s. Abbildung 
Stadträumliches Konzept).  
Die Zielsetzung des INSEK Münster-Innenstadt 
(2023) besteht unter anderem darin, langfristig zu-
kunftsgerechte, vielfältige Innenstadtbereiche für alle 
Menschen zu schaffen. Im Zuge der Erarbeitung des 
Innenstadtkonzeptes wurden gemeinsam von Stadt-
verwaltung, Politik, Fachplanerinnen und -planern, 
den Münsteranerinnen und Münsteranern und auch 
Gästen der Stadt Orte definiert, die ein besonders 
großes Potential hierzu haben. Dazu gehören einige 
Straßenzüge, Plätze sowie auch der heutige Parkplatz 
Neubrückenstraße mit seinem direkten Umfeld, der 
sogenannte Apostelgarten.  
Eine vom Rat der Stadt Münster priorisierte Maß-
nahme des INSEK Münster-Innenstadt ist somit die 
Umgestaltung und -nutzung des Bereichs „Apostel-
garten“ (M3.34 im INSEK Münster-Innenstadt, 2023). 
Dieser Parkplatz an der Neubrückenstraße ist den 
meisten Menschen noch eher unbekannt. Im Wesent-
lichen dominieren dort die Pkw-Stellplätze für Anlie-
gerinnen und Anlieger mit Bewohnerparkausweis. 
Der Ort bietet kaum Nutzungsqualitäten für die All-
gemeinheit. Dabei hat die Fläche durch die Lage im 
Kiepenkerlviertel inmitten der Altstadt und direkt be-
nachbart zur historisch bedeutenden Apostelkirche 
das Potential, ein attraktiver Aufenthaltsort für alle 
Menschen zu werden.  
Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2024 ein par-
tizipativer Planungsprozess gestartet. Im Ergebnis 
liegt nun eine Konzeptskizze für eine Umgestaltung 
des Apostelgarten-Areals inklusive benachbartem  
 
 
Kirchenumfeld als Grundlage für nachfolgende kon-
krete Entwurfsplanungen vor.  
Sie wurde von Beginn an in einem engen Dialog mit 
der Evangelischen Apostelkirchengemeinde und dem 
Kiepenkerl e. V. sowie unter Einbindung der Anraine-
rinnen und Anrainer, von Fachleuten, der Politik, wei-
teren Akteurinnen und Akteuren der Innenstadtent-
wicklung sowie der Bürgerschaft gemeinschaftlich er-
arbeitet. 
Der partizipative Planungsprozess wurde im Rahmen 
des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte 
und Zentren“ durch Fördermittel finanziell unter-
stützt. 
Dieser Endbericht dokumentiert den Prozess und ins-
besondere dessen Ergebnisse zur Umgestaltung des 
Apostelgartens. Er dient damit als erster wichtiger 
Meilenstein der Gesamtmaßnahme „Umgestaltung 
und -nutzung des Bereichs Apostelgarten“ und als 
Leitlinie für die sich anschließenden noch nötigen de-
taillierten Planungs- und Entwurfsarbeiten bis hin zur 
baulichen Umsetzung. 
 
INSEK Münster-Innenstadt (2023)

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   5  
 
Apostel-
garten 
Apostel-
garten 
Lage des Apostelgartens in der Altstadt Münsters 
Stadträumliches Konzept INSEK Münster-Innenstadt (2023) (Quelle: s+w plus u. Junker Kruse Stadtforschung, Planung)

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
6  Entwurf November 2025 
 
1. Umgestaltung und -nutzung Apostelgarten: 
Ein partizipativer Planungsprozess 
 
Eine aktive Zukunftsgestaltung der Innenstadt kann 
nur gemeinsam von und mit der gesamten Stadtge-
sellschaft gelingen. Daher verfolgt die Stadt Münster 
das Ziel, die bereits seit vielen Jahren gelebte produk-
tive Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichem, pri-
vatwirtschaftlichem und öffentlichem Engagement 
weiter zu stärken und auszubauen. 
1.1 Mit wem und wie? – Schritte der partizi-
pativen Konzeptentwicklung 
So wurden im Rahmen dieses partizipativen Pla-
nungsprozesses für den Apostelgarten neben ver-
schiedenen Fachämtern der Stadtverwaltung auch 
die Nachbarinnen und Nachbarn des Apostelgartens, 
weitere Anliegerinnen und Anlieger und Akteure im 
Kiepenkerlviertel und der Innenstadt, Expertinnen 
und Experten, politische Vertreterinnen und Vertre-
ter und auch alle Bürgerinnen und Bürger Münsters 
aktiv eingeladen, an der Zukunftsgestaltung mitzu-
wirken. Die vorliegende Konzeption ist somit das Er-
gebnis einer gemeinsamen Arbeit vieler unterschied-
licher Gruppen und Menschen. 
Die Leitidee des Apostelgartens umfasst auch die 
Apostelkirche mit der sie umgebenden Grünanlage, 
so dass der Planungsprozess von Beginn an in enger 
Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde erfolgte. 
Ebenso unverzichtbar ist die Einbindung der Nutze-
rinnen und Nutzer des Platzes und der Nachbarinnen 
und Nachbarn im Quartier. Deshalb sind als enge Pro-
jektpartnerinnen bzw. -partner die Evangelische 
Apostelkirchengemeinde und der Kiepenkerl e. V. be-
sonders hervorzuheben. 
Die Steuerung des gesamten Planungsprozesses ob-
liegt bei der Stadt Münster dem Stadtplanungsamt, 
das bei diesem Vorhaben durch ein externes Land-
schaftsarchitekturbüro fachlich begleitet wurde.  
Von zentraler Bedeutung ist auch das bereits langjäh-
rig etablierte „Zentrenmanagement“, ein Zusammen-
schluss von Münster Marketing, Stadtplanungsamt, 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH und dem Initia-
tive Starke Innenstadt e. V., mit dem diese Maß-
nahme im engen Schulterschluss ausgeführt wird. 
Da ein Platz viele verschiedene Aufgaben erfüllt und 
auch der laufenden Pflege und Unterhaltung bedarf, 
sind unterschiedliche Fachgebiete wie Grünplanung, 
Klimagerechtigkeit, Wasserwirtschaft, Mobilität und 
Tiefbau, Sicherheit und Ordnung, Barrierefreiheit 
oder Stadtgestaltung bei einer Planung einzubinden. 
So wurden Gespräche mit verschiedenen Fachämtern 
und -stellen der Stadt Münster und beispielsweise 
auch mit Polizei und Feuerwehr geführt, um so wich-
tige Grundlagen für die Konzeptionserarbeitung zu-
sammenzutragen. 
Nach dieser Umfangreichen Sammlung verschiedens-
ter Grundlagen und Anregungen wurde in einer Ver-
waltungswerkstatt mit den thematisch betroffenen 
Fachämtern und städtischen Dienststellen an einer 
ersten Konzeptidee und Entwurfsfassung gearbeitet.  
Die so entstandenen Planungen wurden in der Ar-
beitsgruppe 5 „Stadtplanung und Verkehr“ der Kom-
mission zur Förderung der Inklusion von Men- 
Akteurinnen und Akteure im Planungsprozess

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   7 
schen mit Behinderungen der Stadt Münster (KIB) 
vorgestellt und diskutiert, so dass auch deren Be-
lange in die Entwurfsarbeit einfließen konnten. 
Der nächste partizipative Schritt bestand darin, die 
Konzeptskizze in einer Werkstatt den Anliegerinnen 
und Anliegern und den Quartiersakteurinnen 
und -akteuren zur Diskussion zu stellen und weiter-
zuentwickeln. Anforderungen an die tägliche Funkti-
onalität des Apostelgartens und Ideen und Anregun-
gen aus dem Kiepenkerlviertel konnten so gesam-
melt und in die Konzepterstellung integriert werden. 
Nach diesen vielfältigen Partizipationsschritten lag 
ein vorabgestimmter Entwurf einer Konzeptskizze 
mit Plandarstellungen soweit ausgearbeitet vor, dass 
er der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte.
 
Mit dem „Apostelgarten-Dialog“ fand im Mai 2025 im 
Apostelgarten eine fünftägige, vielfältig ausgestaltete 
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger statt. An 
einem Beteiligungsmarktstand wurden das Konzept 
und die Gestaltungsideen präsentiert. Alle Interes-
sierten konnten mit Expertinnen und Experten der 
Verwaltung und des Landschaftsarchitekturbüros 
täglich ins Gespräch kommen und eigene 
Anregungen und Vorschläge einbringen. Auch 
bestand die Gelegenheit, sich die Entwürfe vor Ort 
rund um die Uhr anzusehen und sich mittels Online-
Portal zu beteiligen.  
Um die Konzeptideen beispielhaft zu  veranschau-
lichen und aufzuzeigen, welche neuen Qualitäten der 
Apostelgarten zukünftig entwickeln kann, wurde der 
Parkplatz für den Apostelgarten-Dialog von den 
parkenden Autos befreit und umgestaltet: Ein Teil der 
 
Pkw-Stellplätze verwandelte sich in ein großes 
Hortensienbeet, auf dessen Einfassung Menschen 
Platz nehmen konnten. Zusätzliche Bänke, Tische und 
Stühle luden zum Sitzen und Verweilen unter den 
Bäumen ein. Die benachbarte Kita sorgte mit einem 
Sandkasten und einer Bobby-Car-Rennstrecke für 
Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder.  
Begleitet wurde der Apostelgarten-Dialog von einem 
in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Münster 
angebotenen Kinderprogramm, das leider wegen 
schlechten Wetters auf ein kleineres Angebot mit 
Ballonkünstler, Parkcour-Angebot, Kinderschminken 
und Glücksrad reduziert werden musste. Auch die 
Evangelische Kirchengemeinde brachte sich aktiv in 
die Programmgestaltung mit ein. So boten 
Jugendliche des Jugendtreffs Bonni der Kirchen-
gemeinde Waffeln an und luden zu Spielen auf dem 
Platz ein. 
Durch das vielfältige Programm konnten verschie-
dene Zielgruppen in die Beteiligungsaktion einge-
bunden werden. Gleichzeitig wurde so die Vielfalt an 
neuen potenziellen Nutzungsmöglichkeiten dieses 
Ortes veranschaulicht.  
Die gesammelten Anregungen dieser Beteiligungs- 
und Ausprobieraktion flossen soweit möglich in die 
Entwurfserarbeitung der Konzeptskizze ein oder 
wurden in einen “Anregungspool” für die folgende 
detailliertere Planungsarbeit aufgenommen.  
Zum Abschluss des partizipativen Planungsprozesses 
wird die entstandene Planungskonzeption dem Rat 
der Stadt Münster vorgelegt.
 
 
 
Prozessablauf mit Arbeitsschritten und Partizipationsformaten

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
8  Entwurf November 2025 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressionen aus der Anlieger/-innen-Werkstatt und vom Apostelgarten-Dialog

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   9 
1.2 Welches Resultat? – Die Ergebnisse der 
Partizipation 
Alle bisher durchgeführten Beteiligungsveranstaltun-
gen zum Projekt verliefen sehr positiv und zeichneten 
sich durch einen offenen, konstruktiven Austausch 
mit den Teilnehmenden aus. 
Insgesamt stießen die Planungsideen und der „tem-
poräre Apostelgarten“ auf eine positive Resonanz 
und fanden viel Zustimmung.  
 
 
Die eingebrachten Anregungen lassen sich vor allem 
folgenden Fokus-Themenfeldern zuordnen: 
 Anwohnenden-Parken, verkehrliche Erschlie-
ßung 
 Gestaltung und Ausstattung  
 Grün und Pflanzen 
 Barrierefreiheit und Inklusivität 
 Sicherheit und Ordnung  
Hinsichtlich der verkehrlichen Erschließung wurde 
gemeinsam mit Betroffenen intensiv über notwen-
dige Anlieferzonen, Feuerwehr- und Wartungszufahr-
ten sowie geeignete Wendemöglichkeiten gespro-
chen. Diese Anforderungen wurden in die Entwurfs-
idee integriert.  
Sehr konträr wurde die zukünftige Pkw-Parksituation 
diskutiert: Einerseits begrüßten zahlreiche Personen 
das Verschwinden der abgestellten Autos. Vor allem 
die Anliegerinnen und Anlieger äußerten aber ihre 
große Sorge darüber, dass die Stellplätze zum Parken 
mit Bewohnerparkausweis zukünftig entfallen wür-
den. Die Anwohnerparkmöglichkeiten in der Innen-
stadt würden stets weiter reduziert. Gefordert wurde 
hier eine tragfähige Alternativlösung. 
Die geplante Integration der Gastronomieflächen so-
wie des Raumes vor dem Apostelkirchenportal in die 
Platzgestaltung wurde sehr positiv aufgenommen. 
Besonders geschätzt wurden die zahlreichen geplan-
ten nicht-kommerziellen, teils mit Tischen ausgestat-
teten Sitzgelegenheiten, die allen Menschen einen 
Aufenthalt in der Altstadt ermöglichen und Raum für 
Begegnung, Mittagspausen oder Schachspiel bieten. 
Aufgefallen ist bei der temporären Apostelgarten-Ak-
tion, dass vor allem die dort angebotene mobile Be-
stuhlung zum freien Anordnen der Sitzmöglichkeiten 
bei den Besuchenden einen großen Anklang fand. Zu-
dem wurden Vorschläge für weitere Ausstattungs-
möglichkeiten, wie beispielsweise weitere Spiel- und 
Bewegungsangebote für Kinder oder Erwachsene, un-
terbreitet. Kontrovers bewertet wurde das vorgese-
hene Wasserfontänenfeld. Als kühlendes Element, 
das entspannend wirkt und Kinder zum Spielen ein-
lädt, ist es vielen Menschen sehr willkommen. Andere 
wiesen auf den damit verbundenen hohen Pflegeauf-
wand hin und stellten in Frage, ob neben dem derzei-
tig nicht funktionstüchtigen bereits vorhandenen 
Brunnen an der Neubrückenstraße ein zweites Was-
serelement wirklich nötig sei. 
Weitere gestalterische Hinweise bezogen sich auf die 
Ausgestaltung der Wegeführung, die Anzahl und Aus-
stattung der Fahrrad- und E-Scooter-Stellplätze, die 
Fassadengestaltung des Transformatorengebäudes 
oder den gesamten (Garten-)Charakter der Konzep-
tion.  
Begrüßt wird ausdrücklich der Erhalt des wertvollen 
Baumbestandes sowie die geplante Ausweitung von 
Grünflächen. Einige Teilnehmende wünschten sich 
eine noch großflächigere Entsiegelung der Fläche. 
Auch wurde angeregt, bei der Bepflanzung nachhal-
tige, pflegearme und klimaangepasste Konzepte mit 
Verwendung naturnaher, regionaler und insekten-
freundlicher Pflanzenarten umzusetzen.  
Wichtig ist vielen Menschen die Nutzbarkeit des 
Apostelgartens für alle Menschen. Die Barrierefreiheit 
der Bodenbeläge sei ebenso wichtig wie die der Sitz-
möglichkeiten, die mit Arm- und Rückenlehnen aus-
zustatten seien. Auch sollten ein Trinkbrunnen und 
eine öffentliche Toilette vorhanden sein. Im Hinblick 
auf die Sicherheit und Ordnung bestehen einige Be-
denken dahingehend, dass es durch die Umgestal-
tung und das Angebot an nicht-kommerziellen Sitz-
möglichkeiten zu nächtlichen Ruhestörungen und ei-
ner Abfallverschmutzung kommen oder sich ein 
Angstraum entwickeln könnte.  
Die eingebrachten Anregungen und Verbesserungs-
vorschläge wurden, soweit zum jetzigen Zeitpunkt 
bereits möglich, in die Konzeption integriert. Viele 
Hinweise beziehen sich auf eine spätere detaillierte 
Ausführungsplanung und wurden zur späteren Einbe-
ziehung in einen Themenspeicher aufgenommen.
 
Positive Stimmen zur Apostelgarten-Planung

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
10  Entwurf November 2025 
 
Pkw-Parken
Verknappung 
Anwohnenden-
parkplätze in 
Zone C
Umnutzung 
grds. positiv, 
aber Anwoh-
nerpark-
alternative  
schaffen
Parkplätze z. B. 
am Spiekerhof 
für Anwohner-
parken 
umwidmen
alternativ günstige 
Anwohnenden-
Stellplätze z. B. 
im Theater-
Parkhaus
Parkzone E auch 
für C nutzbar 
machen
Parkplatz 
erhalten
Anwohnende 
können 
vorhandene 
Parkhäuser 
nutzen
Carsharing, Bus 
und Fahrrad als 
Alternative für 
Anwohnenden-
parken nutzbar
weniger Pkw-
Parken ist super
Barriere-
freiheit,         
Inklusivität
gute 
Beleuchtung, 
keine
Dunkel-
räume
Leuchten als 
Wege-
führung
behinderten-
gerechte 
Toilette
Sitzbänke mit 
Rückenlehne 
und Arm-
stützen
Kinderfreund-
lichkeit, 
inklusive
Spiel-
elementebarriere-
freie Boden-
beläge
und                 
-gestaltung
histori-
sche Infos 
auch auf 
Sitzhöhe lesbar
Eingänge 
kontrastreich 
gestalten
Regenrinnen 
als Leitelement
alle Menschen 
mitdenken
Trinkwasser-
brunnen
Grün,
Pflanzen
Baumbestand 
erhalten, klima-
resistente 
Bäume möglichst wenig 
versiegelte 
Flächen
insekten-
freundliche, 
trocken-
heitsresistene
Bepflanzung
regionales 
Saatgut, 
Wildblumen
Hochbeet, 
Kräuterspirale
Grün statt 
Parken ist gut
Hortensien sind 
schön, 
benötigen aber 
zu viel Wasser
Fassaden-
begrünung 
Trafohaus
stärker als 
Naturgarten 
gestalten
Sitzen,
Spielen, 
Ausstattung
nicht-
kommerzielle 
Sitzmöglich-
keiten
(inklusive) 
Spielgeräte u. 
Sitzmöbel für 
Kinder (u. 
Erwach-
sene)
Bänke mit 
Rückenlehnen 
u. Armstützen, 
Liegestühle(ausschließlich) 
mobile 
Bestuhlung, nur 
tagsüber
Beetein-
fassungen alle 
vs. nicht mit   
Holzauflagen 
ausstatten
Sonnen-/ 
Regensegel
Klangspiel, 
Vogelhäuser in 
den Bäumen, 
Hängematten
„Erzählbänke“
Klettergerüst/
-wand, 
Calestanics-
Geräte
überdachter 
Pavillon
Gestaltung,
Struktur,
Wasser
gute 
Vernetzung zur 
Stadt
und
ins Viertel
Verkehrs-
fläche z. 
Wegesende 
breiter, 
Rangier-
bereich
Fassaden-
gestaltung 
Trafohaus 
mitdenken
direkte Wege, 
gestalterisch 
einfach halten, 
mehr Sicht-
achsen
mehr Garten-
Charakter, 
organische   
Strukturen
Park und 
Parkplatz 
kombinieren
Wasserspiel
ist toll
Bestands-
brunnen 
sanieren, zwei 
Brunnen nötig?
zu hoher 
Pflegeaufwand 
für Wasserspiel
genügend 
Fahrrad-/ 
Lastenrad/-E-
Scooter-
ständer, auch 
überdachte
Klima-
angepasste 
Entwässerung 
mitdenken
Sicherheit,        
Ordnung
gute 
Beleuchtung 
vorsehen Platz für 
Mülltonnen, z. 
B. Unterflur
genügend 
Abfallbehälter 
einplanen
Glasverbot   
(ab 23 Uhr)
Gastronomie 
nur bis 22 Uhr 
draußen
öffnen
Hunde-
toilette und 
Kotbeutel
nächt-
liche Lärm-
belästigung
vermeiden
nur
variable Stühle, 
die nachts 
weggeräumt 
werden
Videoüber-
wachung
nachts
Parkordnung 
und Kontrollen
Tauben- und 
Rattenproblem 
beheben
Anregungen aus dem Apostelgarten-Dialog und der Online-Beteiligung

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   11 
 
2. Vom Parkplatz zum Apostelgarten: 
Das Potenzial dieses Ortes 
Der heutige „Apostelgarten“ ist ein eher unbekannter 
Ort inmitten der Altstadt Münsters. Als Platz zwischen 
den Rückseiten der Gebäude an Bergstraße und Bo-
genstraße auf der einen Seite und der Apostelkirche  
auf der anderen tritt er kaum in Erscheinung. Trotz des 
attraktiven alten Baumbestandes dominiert die Park-
platznutzung.  
Als Grundlage für die Entwicklung eines Zukunftskon-
zeptes für diesen Raum wurden in verschiedenen Ar-
beits- und Beteiligungsformaten die heutige Nutzung 
und Gestaltung untersucht und die Potenziale und 
Schwächen dieses Raumes herausgearbeitet.  
2.1 Der “Apostelgarten” heute 
Jeder Entwurfsprozess fußt auf einer umfangreichen 
Bestandsaufnahme des zu entwickelnden Ortes. So 
wurden zu Beginn des Planungsprozesses verschie-
denste Aspekte betrachtet, wie beispielsweise die 
heutigen Nutzungen auf der Fläche und in der Umge-
bung, dort vorhandene Infrastrukturen wie Leitungen 
und Kanalsysteme, die Beleuchtung, die bestehende 
Vegetation sowie Alltagsanforderungen wie Lieferzo-
nen oder Sicherheitserfordernisse. Ebenso bedeu-
tend ist der historische Hintergrund dieses Ortes an 
der Apostelkirche. 
Folgende Grundlagen bilden eine wichtige Basis für 
die konzeptionelle Idee des zukünftigen Apostelgar-
tens. 
Heutige Nutzungen 
Als Teil des Kiepenkerlviertels inmitten der Münstera-
ner Altstadt ist das Umfeld des Apostelgartens durch 
ein umfangreiches Spektrum an unterschiedlichen 
Nutzungen charakterisiert. Handel, Gastronomie, 
Wohnen und Liefer- und Verkehrszonen prägen die-
sen Ort genauso, wie die Apostelkirche als bedeuten-
des historisches Gebäude und der alte Platanenbe-
stand. Dominierend ist heute die Parkplatznutzung 
der Fläche. Es sind 43 Pkw-Stellplätze für Anwoh-
nende mit einem Bewohnerparkausweis für die Zone 
C, sieben Stellplätze für Besuchende der Apostelkir-
che sowie 82 Fahrradstellplätze vorhanden. Neben 
ungeordnet abgestellten weiteren Fahrrädern wer-
den ebenfalls E-Scooter und Motorroller dort ge-
parkt. Flankiert wird der Parkplatz an seiner West- 
und Südseite durch die Rückseitenlage einiger Han-
dels- und Gastronomiebetriebe, teils mit Biergärten 
bzw. Außencafés.  
 
 
Im Osten schließt sich die Evangelische Apostelkirche 
mit einer sie umgebenden Grünfläche, dem benach-
barten Gemeindezentrum inklusive Café und Jugend-
treff an. 
Im gleichen Gebäudekomplex befindet sich auch 
eine Kindertageseinrichtung. Der rückseitige Hof der 
Apostelkirche ist geprägt durch den Außenbereich 
der Kita und einige Mitarbeitendenstellplätze der Kir-
chengemeinde. 
 
Entlang der Neubrückenstraße sind einige Dienstleis-
tungen, Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebe-
triebe angesiedelt. Dominierend ist hier auch das Ge-
bäude des Stadttheaters Münster. Am südlichen Ende 
der Neubrückenstraße befindet sich neben einer 
Gastronomiefläche ein Brunnen, der aktuell nicht be-
triebsfähig ist. 
 
Infrastruktur, Erschließung, Beleuchtung 
Da sich am nördlichen Rand des Parkplatzes ein 
Transformatorengebäude der Stadtwerke Münster 
befindet, verlaufen im Planungsbereich neben übli-
chen Versorgungsleitungen zudem zahlreiche Strom-
leitungen. 
In Bezug auf die Entwässerung ist festzustellen, dass 
der hohe Versiegelungsgrad die Versickerung von 
Niederschlagswasser weitestgehend verhindert, so 
dass es der Vegetation nicht als Wasserressource zur 
Verfügung steht, sondern über die Kanalisation abge-
führt wird.

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12  Entwurf November 2025 
Hinsichtlich der Beleuchtung ist die Fläche entlang 
der Neubrückenstraße durch die Ausleuchtung der 
dortigen Gebäude, aber auch durch die Straßenbe-
leuchtung sehr hell. Dunkle Bereiche durch dichten 
Bewuchs und fehlende Leuchten fallen vor allem im 
hinteren Parkplatzbereich und auch im Hinterhof der 
Apostelkirche auf. 
Der Apostelgarten übernimmt verschiedene wichtige 
Erschließungsfunktionen. 
So wird die in der Nachbar-
schaft befindliche Straße „Wegesende“ über den 
Apostelgarten verkehrlich erschlossen. Auch das 
Transformatorengebäude muss für Wartungsarbeiten 
durch größere Fahrzeuge erreichbar sein. Ebenso sind 
Bedarfe der Feuerwehr und auch Lieferzonen für 
Gastronomie und Handel zu berücksichtigen.  
Bäume und Stadtgrün 
Der Ort ist geprägt von einem großen, vitalen Baum-
bestand aus verschiedenen Arten wie Kastanien, Pla-
tanen und Buchen. Alle Parkplätze sowie die Grenze 
des Parkplatzes zur Kirche werden durch einen dich-
ten, teils hohen Strauchbestand gerahmt. Auf dem 
Kirchengrundstück selbst befinden sich größere Ra-
senflächen. 
Geschichtlicher Hintergrund 
Das Gelände der heutigen Apostelkirche weist eine 
vielschichtige historische Entwicklung auf. Im 13. Jh. 
erbaut war die evangelische Apostelkirche ursprüng-
lich die Klosterkirche des münsterschen Minoriten-
konvents, des einzigen in Münster ansässigen  
 
mittelalterlichen Männerordens. Zwischen Domberg 
und Aa gelegen ist sie zum Teil auf Pfählen gegründet, 
während die nördlich anschließende Klosteranlage 
bereits in der eigentlichen Aa-Niederung lag. Be-
grenzt wurde die Anlage durch einen kleinen Bach, 
die Lilienbeke, die in die Aa floss. 
Anlässlich der Säkularisation wurde das Kloster 1804 
aufgehoben und dessen Gebäude samt Kirche dem 
preußischen Militärfiskus überwiesen. Konventsge-
bäude und Kirchenchor erfuhren eine Umgestaltung 
zur Kaserne, während das Kirchenlanghaus als Kirche 
für Lutheraner und Reformierte diente.  
Im Jahr 1840 ging die Apostelkirche in das Eigentum 
der evangelischen Zivilgemeinde über, der sie bis 
heute als Gotteshaus dient. Die baufälligen sie umge-
benden Klostergebäude wurden nach der Räumung 
durch das Militär in den 1850er Jahren abgerissen. 
Erst im Jahr 1922 erhielt die Kirche ihren heutigen 
Namen „Apostelkirche“. 
Im zweiten Weltkrieg wurde die Apostelkirche stark 
beschädigt. Bereits im Oktober 1949 wurde sie wie-
der eingeweiht und ein erster Gottesdienst konnte 
gefeiert werden. Bis in die 1950er Jahre hinein er-
folgte dann ein abschnittsweiser Wiederaufbau in der 
alten Form, gefolgt von weiteren baulichen Ergänzun-
gen und Restaurierungen in den Folgejahren.  
Bis heute wird die Evangelische Apostelkirche als Ort 
der Begegnung, des Glaubens und der Gemeinschaft 
genutzt. 
Heutige Nutzungen im Umfeld des Apostelgartens

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   13 
2.2   Herausforderungen und Potenziale 
Die wesentlichen Herausforderungen beziehungs-
weise Schwächen dieses Stadtraumes liegen in fol-
genden Aspekten. 
Parkplatznutzung, fehlende Aufenthaltsquali-
tät und hoher Versiegelungsgrad 
Der größte Teil der inmitten der Innenstadt befindli-
chen Freifläche wird heute als Parkplatz für Anwoh-
nende mit Bewohnerparkausweis genutzt. Trotz des 
attraktiven Baumbestandes ist 
eine Aufenthaltsquali-
tät ebenso wie eine stadtgestalterische Qualität an 
diesem zentralen Ort in der historischen Altstadt 
nicht gegeben. Durch den hohen Versiegelungsgrad 
der vorhandenen Asphaltflächen wird das anfallende 
Regenwasser vollständig in die Kanalisation abgelei-
tet. Dies erhöht das Risiko von Überflutung bei Stark-
regen, nur wenig Wasser wird der vorhandenen Ve-
getation zugeführt. Der Stadtraum ist nur wenig was-
ser- und klimagerecht. 
Unsortiert abgestellte Fahrräder 
Viele Fahrräder werden derzeit unsortiert abgestellt 
und als räumliche Barriere wahrgenommen. Entlang 
der Wegeführung können sie Passantinnen und Pas-
santen, vor allem mobilitätseingeschränkte Personen 
oder Eltern mit Kinderwagen, den Durchgang er-
schweren. Der unstrukturierte Fahrradabstellplatz 
wirkt visuell störend und mindert die Nutzbarkeit 
und Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes, so-
wohl funktional als auch gestalterisch. 
Unzureichende Beleuchtung 
Während der vordere Bereich des heutigen Parkplat-
zes durch die Straßenbeleuchtung der Neubrücken-
straße auch nachts ausreichend hell erscheint, gibt es 
vor allem im Umfeld der Apostelkirche und im hinte-
ren Bereich des Parkplatzes in Richtung Kita-Innenhof 
schlecht beleuchtete Zonen. Hierdurch kann ein Un-
sicherheitsgefühl entstehen.  
Räumliche Trennung, Sichtbarrieren, fehlen-
den Wahrnehmbarkeit der Apostelkirche 
Der Parkplatz und das Kirchenumfeld sind stark sepa-
riert. Verschiedene Elemente wie Hecken, Geländer 
und unsortiert abgestellte Fahrräder bilden zusätzlich 
räumliche und visuelle Barrieren. Diese tragen dazu 
bei, dass der Apostelgarten nicht als gesamtheitlicher 
öffentlicher Raum wahrgenommen wird. Vorhan-
dene schwer einsehbare Nischen erzeugen ein nega-
tives Aufenthaltsgefühl. Auch rückt die Apostelkirche, 
vor allem auch ihr Portal, als ein identitätsstiftendes 
Bauwerk visuell in den Hintergrund und verliert an 
Präsenz im Stadtbild.

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14  Entwurf November 2025 
Dem stehen folgende Stärken dieses Stadtraumes 
gegenüber. 
Erhaltenswerter Baumbestand 
Auf dem Platz befindet sich ein besonders erhaltens-
werter Baumbestand unter anderem aus Platanen, 
Kastanien und Buchen. Diese alten Bäume leisten ei-
nen wertvollen Beitrag zum lokalen Ökosystem: Sie 
bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten, filtern 
die Luft und tragen maßgeblich zur Klimaregulierung 
bei. Durch ihre dichten Kronen sorgen sie im Som-
mer für angenehmen Schatten und mildern Hitze 
spürbar ab. Zudem verdunsten sie große Mengen 
Wasser über ihre Blätter, was den Wasserhaushalt 
stabilisiert und zur natürlichen Abkühlung beiträgt.
  
Lage inmitten Altstadt und Kiepenkerlviertel 
Der Ort bietet ein großes Entwicklungspotenzial im 
Herzen der Altstadt: Umgeben von lebendiger Gast-
ronomie, vielfältigem Handel, einem breiten Dienst-
leistungsangebot und der Apostelkirche kann hier ein 
neuer Ort für alle Menschen entstehen, beispiels-
weise zum nicht-kommerziellen Aufenthalt, zum Ent-
spannen und zur Kommunikation. Es besteht die 
Chance, einen neuen, identitätsstiftenden Quartiers-
platz im Kiepenkerlviertel zu schaffen, der lokale Ge-
meinschaft und Urbanität verbindet. 
Wertvolle Architektur der Apostelkirche 
Die Apostelkirche als denkmalgeschütztes, sorgfältig 
saniertes Bauwerk mit hochwertiger Architektur und 
starker historischer Präsenz eröffnet ein besonderes 
Potenzial: Durch eine gestalterisch-funktionale Ver-
knüpfung des Kirchenareals mit dem Parkplatzbe-
reich kann ein neuer, gesamtheitlicher und identi-
tätsstiftender Raum entstehen. Eine Sichtbarma-
chung und Öffnung des westlichen Kirchenportals 
bieten gleichermaßen eine Chance für Platz und Kir-
che. So kann der Apostelgarten auch für kirchliche 
Veranstaltungen genutzt werden, die wiederum zur 
Belebung des Ortes beitragen können. 
Schatten- und Sonnenorte 
Die vor der Kirche gelegenen Rasenflächen bilden mit 
ihren sonnigen und schattigen Bereichen einen reiz-
vollen Kontrast: Während das Lichtspiel unter den 
Baumkronen angenehmen Schatten spendet, laden 
die offenen, sonnigen Zonen wärmeliebende Men-
schen zum Verweilen ein. Diese Grünflächen bieten 
ein großes Potenzial für eine vielseitige Nutzung, ob 
mit Sonnenliegen zum Entspannen, als Picknickplatz 
oder als offener Ort für kleinere Outdoor-Aktivitäten.

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Entwurf November 2025   15 
 
3. Der Apostelgarten: Das Zukunftskonzept 
 
Das Zukunftskonzept für den Apostelgar-
ten folgt zum einen den übergeordneten 
strategischen Entwicklungsziele für die 
gesamte Innenstadt Münsters, die im 
INSEK Münster-Innenstadt (2023) festge-
schrieben sind. Gleichermaßen ist es so 
ausgestaltet, dass die offenen individuel-
len Potenziale dieses ausgewählten Alt-
stadtteilraumes gehoben und die aufge-
deckten bestehenden Probleme und Män-
gel beseitigt werden können. 
Die Maßnahmen der Umgestaltung des 
Apostelgartens lassen sich folgenden we-
sentlichen Zielsetzungen zuordnen: 
• Umgestaltung und -nutzung des bis-
herigen Parkplatzes hin zu einem 
neuen, vielfältigen Aufenthaltsort 
mit Quartiersidentität 
• räumlich-funktionale Einbeziehung 
der Apostelkirche und des Kirchen-
umfeldes 
• neue nicht-kommerzielle Verweil-
möglichkeiten, Spiel- und Bewe-
gungsangebote 
• Nutzbarkeit des Ortes für alle Men-
schen, Barrierefreiheit 
• Erhöhung der Klimagerechtigkeit, mehr Grün, 
wasserbewusste Gestaltung 
• räumlich-gestalterische Einbindung der vorhan-
denen Gastronomie  
• Bezugnahme auf die Historie des Ortes  
• Berücksichtigung von verkehrlichen Erschlie-
ßungserfordernissen sowie von Ordnungs- und 
Sicherheitsaspekten 
3.1 Die neue Nutzung des Ortes  
Der neu konzipierte Apostelgarten gliedert sich in un-
terschiedliche Nutzungsbereiche, die jeweils eigene  
Qualitäten aufweisen und sich gemeinsam zu einem 
harmonischen Gesamtbild zusammenfügen.  
Die westliche Teilfläche des Apostelgartens umfasst 
einen Gastronomiebereich mit angrenzenden Fahr-
radabstellmöglichkeiten. Auch sind hier die verkehrli-
che Erschließung der benachbarten Straße „Weges-
ende“ sowie nötige Lieferbereiche weiterhin vorgese-
hen. 
Zentral gelegen ist der sogenannte „Apostelkirch-
platz“, der als offene Fläche für vielfältige Nutzungs-
möglichkeiten sowohl zum ruhigen nicht-kommer- 
 
ziellen Verweilen als auch für Aktivitäten im Quartier 
geeignet sein wird. 
Verbunden mit dem Apostelkirchplatz ist der Bereich 
des sogenannten „Kirchgartens“, dem direkten Um-
feld der Apostelkirche. Dieser heute vom Parkplatz 
stark separierte Teilraum soll zukünftig in den Apos-
telgarten integriert und zu einer einladenden Erho-
lungsfläche entwickelt werden. 
Der gesamte Apostelgarten erhält seine Prägung als 
grüner, klimagerechter Stadtraum durch mehrere 
polygonale, dem wertvollen Baumbestand folgende 
Pflanzinseln, die eine ökologische Aufwertung bewir-
ken, sich positiv auf das Klima auswirken, als raumbil-
dende Elemente fungieren und wesentlich zur hohen 
Aufenthaltsqualität beitragen werden.

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
16  Entwurf November 2025 
3.2 Gastronomie, Fahrradparken, Liefer- und Erschließungsbereich
Integration der Gastronomie in den Apostelgarten 
Schon heute befindet sich am westlichen Rand des 
Apostelgarten-Areals ein Angebot an Außengastro-
nomie. Aktuell sind diese Bereiche jedoch durch He-
cken oder Pflanzkübel vom übrigen Platz abgegrenzt, 
was zu einer räumlichen Trennung mit Barrierewir-
kung führt und den Ort zergliedert wirken lässt. 
Im Zuge der Neugestaltung ist angedacht, die Gastro-
nomiebereiche optisch wie funktional in den zukünf-
tigen Apostelgarten zu integrieren. Bestehende He-
cken und Abgrenzungen weichen einer gesamtheitli-
chen Offenheit, die durch die Verwendung einer ein-
heitlichen Pflasterung unterstrichen wird. Gleichzei-
tig trägt der Biergarten- und Café-Betrieb zur Bele-
bung des gesamten neuen Ortes im Kiepenkerlviertel 
bei.  
Ein weiteres zentrales Element der Umgestaltung die-
ses Teilbereiches besteht in der Anlage einiger Pflan-
zinseln mit der Neupflanzung von Bäumen. Neben 
der Entsiegelung von heute asphaltierten Flächen 
entstehen attraktive, vor direkter Sonne geschützte 
Bereiche für die Außengastronomie, die gleichzeitig 
das Mikroklima verbessern.  
 
 
Lieferbereich, Erschließung und Fahrradparken 
Der südliche Platzbereich dient der verkehrlichen Er-
schließung der benachbart im Kiepenkerlviertel gele-
genen Straße „Wegesende“. Auch zu Fuß Gehenden 
und Radfahrenden bietet sich hier eine Verbindung 
zum nahen Kiepenkerlplatz und zur Bergstraße.

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Entwurf November 2025   17 
Weiterhin findet hier eine rückwärtige Belieferung 
der dort befindlichen Gastronomie- und Handelsge-
schäfte statt. 
Diese wichtige verkehrliche Funktion bleibt erhalten, 
jedoch erhält die Verkehrsfläche einen neuen Boden-
belag, der im angrenzenden Kiepenkerlviertel bereits 
Verwendung findet. Durch das sogenannte „Kiepen-
kerl-Pflaster“ entsteht eine gestalterische Vernetzung 
im Quartier, die dazu beiträgt, dass Passantinnen und 
Passanten intuitiv auch in Richtung des Apostelgar-
tens geleitet werden. 
Ein Teil der Verkehrsfläche wird 
mit einem auf die Belastungen des Lieferverkehrs 
ausgelegten Bodenbelag ausgestattet. Die Breite der 
Verkehrsfläche erlaubt dabei sowohl beispielsweise 
die Durchfahrt von Feuerwehrfahrzeugen als auch 
eine Begegnung von Lieferfahrzeugen.  
Vis-à-Vis der Gastronomieflächen und am Transfor-
matorengebäude entsteht eine klar strukturierte 
Fahrradabstellfläche mit Anlehnbügeln, die einen An-
reiz und ausreichend Raum für ein geordnetes Fahr-
radparken im Apostelgarten bietet.  
3.3 Apostelkirchplatz und Kirchgarten 
Im Zentrum des Apostelgartens entsteht mit dem so-
genannten Apostelkirchplatz ein lebendiger, vielsei-
tig nutzbarer Freiraum, der sowohl funktional als  
 
 
 
auch atmosphärisch das Herzstück der Anlage bildet. 
Bereits der Entreebereich an der Neubrückenstraße 
wird durch ein modernes Wasserspiel aus ebenerdig 
eingebauten Fontänen als „Blickfang“ gestaltet.  
Das Fontänenfeld erhält seinen technischen An-
schluss am bereits an der Neubrückenstraße neben 
der Gastronomiefläche vorhandenen Brunnen, der 
gleichzeitig modernisiert und instandgesetzt wird.

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18  Entwurf November 2025 
Gemeinsam laden diese Wasserelemente Passantin-
nen und Passanten bereits von Drubbel und Bogen-
straße aus dazu ein, den Apostelgarten zu entdecken 
und zu besuchen.  
Bewegt man sich weiter in den Platz hinein, öffnet 
sich der Raum und bietet neue Nutzungsmöglichkei-
ten: Ein mittig angeordneter, gestalterisch leicht ab-
gesetzter Bereich wird mit einer wassergebundenen 
Wegedecke ausgestattet.  
Damit wird nicht nur die heutige Asphaltfläche ent-
siegelt und durch ein klimagerechteres Material er-
setzt, sondern gleichzeitig ein flexibler Frei- und Be-
wegungsraum geschaffen, ideal etwa für Boulespiele, 
als Treffpunkt von Kirchengästen oder als Veranstal-
tungsfläche für zukünftige Quartiersfeste, Nachbar-
schaftsflohmärkte oder gemeinschaftliche Treffen. 
Die westlich rund um die vorhandenen Bäume und 
Gehölze angeordneten Pflanzinseln werden großzü-
gig angelegt und mit einer regionalen, blütenreichen 
Mischung aus Stauden und Gräsern bepflanzt. Diese 
Inseln werden durch Betonsitzkanten gefasst, die 
teils mit Holzauflagen sowie inklusiven Rücken- und 
Armlehnen ausgestattet sind. An ausgewählten Stel-
len ergänzen Tische mit integrierten Spielfeldern, 
etwa für Schach, das Angebot.  
 
 
Der Apostelkirchplatz wird zu einem offenen, identi-
tätsstiftenden lebendigen Ort, der nicht-kommerziel-
len Aufenthalt für alle Menschen, Aktivitäten der Kir-
chen- und Quartiersgemeinschaft und Spiel in einem 
grünen klimagerechten Stadtbaustein miteinander 
verbindet.

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Entwurf November 2025   19 
Auf der östlichen Seite des Kirchplatzes befindet sich 
ein besonderes gestalterisches Element: das individu-
ell aus der Historie dieses Ortes abgeleitete Ge-
schichtsband. Es besteht aus unterschiedlich hohen 
Natursteinblöcken, die auf ihrer Oberfläche Informa-
tionen zur Geschichte der Kirche und des Ortes ent-
halten. Die Elemente mit ihren variierenden Höhen 
bieten dabei nicht nur einen informativen Mehrwert, 
sondern laden auch zum Sitzen, Verweilen oder, für 
Kinder, zum spielerischen Klettern ein.  
Für den Teilbereich des „Kirchgartens“, das unmittel-
bare Umfeld der Apostelkirche, stehen drei wesentli-
che Zielsetzungen im Fokus. Zum einen gilt es, die 
heute starke funktionale und optische Trennung des 
Kirchenumfelds vom heutigen Parkplatz aufzuheben 
und beide Teile zu einem gestalterisch und funktional 
gesamtheitlichen Apostelgarten zusammenzuführen. 
Das zweite zentrale Ziel ist die stärkere Inwertset-
zung des Westportals der Kirche, das heute kaum 
wahrnehmbar ist. Als Drittes wird eine sanfte Umge-
staltung der vor der Apostelkirche befindlichen Grün-
fläche in einen einladenden grünen Freiraum mit ho-
her Aufenthaltsqualität verfolgt. 
Zur Aufhebung der Trennung von Parkplatz und Kir-
chenumfeld und um das Westportals der Apostelkir-
che sichtbar zu machen, wird die dort vorhandene 
Heckenstruktur entfernt.  Dies schafft nicht nur eine 
neue visuelle Verknüpfung von Kirche und neu ent-
stehendem Kirchplatz, sondern ermöglicht es auch, 
das Westportal künftig für Feierlichkeiten wie Trau-
ungen oder Gemeindeveranstaltungen zu öffnen und 
den davor befindlichen Platz dafür ebenfalls zu nut-
zen.  
Die bestehende Zufahrt zum rückwärtigen Innenhof-
bereich der Evangelischen Apostelkirchengemeinde 
bleibt erhalten. Es ist sichergestellt, dass Anliegerin-
nen und Anlieger oder beispielsweise auch Einsatz-
fahrzeuge der Feuerwehr weiterhin einen Zugang zu 
den dort befindlichen Nachbargebäuden des Apos-
telgartens erhalten. 
Der übrige Bereich des Kirchgartens, in dem sich 
heute der Eingang der Apostelkirche befindet, ist 
heute vorwiegend ein Transferraum mit Rasenfläche. 
Er soll künftig als offene und einladende Erholungsflä-
che gestaltet sein, die sowohl die Bedürfnisse der Kir-
chengemeinde als auch die der Öffentlichkeit berück-
sichtigt. Der grüne Charakter bleibt dabei gewahrt: 
Die Bestandsbäume sowie die große Rasenfläche 
werden erhalten und bieten Platz für Picknicks, kleine 
Gemeinde-Veranstaltungen oder ruhige Aufenthalte 
im Schatten oder in der Sonne. Neue Sitzgelegenhei-
ten wie Bänke und Sonnenliegen sorgen für eine at-
traktive Aufenthaltsqualität. 
 
 
 
Um die visuelle Präsenz der Apostelkirche im Stadt-
raum zu stärken, ist angedacht, das heute stark ab-
schirmende Geländer zu entfernen und die bestehen-
den Hecken zurückzuschneiden oder durch eine 
niedrigere, transparente Bepflanzung zu ersetzen. So 
entsteht ein überschaubares, einladendes Bild, das 
den Bezug zwischen Kirche und öffentlichem Raum 
betont. 
Neue Fahrradabstellbügel an der Neubrückenstraße 
und am Kreuzungsbereich gegenüber dem Theater 
bieten künftig eine geordnete und komfortable Ab-
stellmöglichkeit der Räder für Kirchenbesuchende 
sowie für Gäste der Innenstadt.

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
20  Entwurf November 2025 
3.4 Gestalterische Details 
Die Pflanzinseln 
Ein wesentliches Element des Apostelgartens sind die 
vorgesehenen Pflanzinseln. Die wertvollen Bestands-
bäume verfügen heute über sehr kleine Baumschei-
ben und damit schlechte Standortbedingungen. 
Diese Baumscheiben sollen zu großzügigen mit einer 
regionalen, insektenfreundlichen Mischung aus Stau-
den und Gräsern ausgestatteten Pflanzinseln erwei-
tert werden. Die Pflanzenauswahl ist so zu treffen, 
dass sie über das Jahr hinweg zu unterschiedlichen 
Zeiten blüht und damit ein kontinuierliches Angebot 
an Nektar und Lebensraum für Insekten bietet. 
Die neuen grünen Inseln schaffen nicht nur mehr 
Raum für die Bäume, sondern tragen auch zur Entsie-
gelung der Asphaltfläche, zur ökologischen Aufwer-
tung und auch zur Erhöhung der Klima- und Wasser-
gerechtigkeit dieses Stadtraumes bei.  
Die Bauminseln sollen eine etwas erhöhte hochwer-
tige Betoneinfassung erhalten, die dazu dient, beste-
hende Höhenunterschiede im Gelände auszuglei-
chen, ohne dabei die empfindlichen Baumwurzeln zu 
beschädigen. Gleichzeitig dienen sie, mit Holzaufla-
gen ausgestattet, als Sitzmöglichkeit.  
So bleiben die alten Gehölze auch langfristig unver-
sehrt und können gemeinsam mit der neuen Stau-
denbepflanzung ihre wichtige Funktion erfüllen: Sie 
sorgen in den Sommermonaten durch Verschattung 
und Transpiration für eine spürbare Abkühlung und 
tragen zur Verbesserung des Mikroklimas im Apostel-
garten bei.  
 
 
 
 
 
 
Die Möblierung 
Eine wichtige Aufgabe des Apostelgartens besteht 
darin, ein einladender und angenehmer Aufenthalts-
ort für alle Menschen zu sein.  
Deshalb sollen unterschiedliche nicht-kommerzielle 
Möblierungsangebote zum Sitzen, Verweilen und 
Spielen einladen, offen für alle Altersgruppen und Be-
dürfnisse. Die Möblierung des Apostelgartens gestal-
tet sich vielfältig und inklusiv.  
So dienen die Betoneinfassungen der Pflanzinseln als 
Sitzmöglichkeit. Holzauflagen verwandeln sie in 
Bänke, unterstützende Rücken- und Armlehnen er-
leichtern insbesondere älteren Menschen oder Perso-
nen mit Mobilitätseinschränkungen das Aufstehen 
und Hinsetzen.  
An verschiedenen Stellen im Apostelgarten sind fest 
installierte Tische vorgesehen. Dazugehörige mobile 
Stühle, wie in der Domplatz-Oase bereits erprobt, er-
lauben eine flexible Nutzung. Besucherinnen und Be-
sucher können sich gegenüber platzieren, miteinan-
der ins Gespräch kommen oder gemeinsam Schach 
spielen. Die Tische sind zudem so gestaltet, dass sie 
auch für Rollstuhlfahrende gut nutzbar sind.  
Im Bereich des Kirchgartens bieten Sonnenliegen 
eine Möglichkeit zum entspannten Rückzug. Sie bie-
ten einen ruhigen Ort zum Lesen, Ausruhen oder ein-
fach zum Genießen des grünen Stadtraumes. 
 
Das Geschichtsband 
Das Geschichtsband besteht aus einer linearen Ab-
folge von unterschiedlich hohen Natursteinblöcken. 
Es ist so positioniert, dass es dem ursprünglichen Ver-
lauf der Lilienbeke, einem früheren Bachlauf, der 
einstmals den heutigen Apostelgarten durchfloss, 
folgt.  
Der Bach war Teil einer naturräumlichen Struktur, zu-
nächst sichtbar, später überbaut und in Vergessen-
heit geraten. 
Das durchlaufende Geschichtsband verbindet die his-
torischen Schichten miteinander und vermittelt Hin-
tergründe dazu. Eingearbeitet finden sich auf den 
Blöcken Informationen, die den geschichtlichen Kon-
text spielerisch und anschaulich vermitteln, als visu-
elle Spur der Zeit.
 Reliefartige Wellenmuster, die sich 
regelmäßig in den Steinelementen wiederholen, 
symbolisieren den Verlauf der Lilienbeke und lassen 
die einstige Wasserführung erahnen.  
Mit seinen unterschiedlich hohen Elementen lädt das 
Geschichtsband gleichzeitig zum Sitzen, spieleri-
schen Klettern und Balancieren ein und ist somit 
multifunktional nutzbar.

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   21 
Die Wasserelemente 
Schon von Drubbel und Bogenstraße aus lädt das im 
Eingangsbereich positionierte Wasserfontänenfeld 
dazu ein, den Apostelgarten zu betreten und zu ent-
decken. 
Dieses Wasserelement dient nicht nur der attraktiven 
Gestaltung, sondern schafft auch einen lebendigen 
Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Kinder nutzen 
die sprudelnden Fontänen gerne als Spielmöglich-
keit. Besonders im Sommer sorgen sie für eine will-
kommene Abkühlung, sei es durch die kühlende Ver-
dunstung oder den spielerischen Kontakt mit dem 
Wasser. Gleichzeitig verbessert sich das Mikroklima 
in versiegelten Innenstadtbereich.  
 
Die Fontänenanlage wird dabei so ausgestaltet, dass 
sie von Menschen mit Sehbehinderungen erkannt, 
bei Bedarf temporär abgeschaltet und die Fläche, 
etwa für Wartungsfahrzeuge des benachbarten 
Transformationsgebäudes, problemlos befahren oder 
anderweitig genutzt werden kann. 
Benachbart befindet sich der Neubrückenstraßen-
brunnen, der aktuell nicht im Betrieb ist. Dieser wird 
modernisiert und in Stand gesetzt. Das Wasserfontä-
nenfeld wird an die Technik dieses Brunnens ange-
schlossen, so dass sowohl die Errichtungskosten als 
auch der spätere Wartungsaufwand der Anlage mini-
miert werden kann. Zusätzlich ist angedacht, im 
Apostelgarten einen Trinkwasserbrunnen zu installie-
ren. 
Beleuchtung, Sicherheit und Ordnung 
Ein bedeutender Aspekt bei der Erarbeitung eines 
neuen Konzeptes für den Apostelgarten besteht da-
rin, diesen Ort so zu gestalten, dass sich Menschen 
dort wohlfühlen. Hierfür sind unter anderem auch 
die Themen Sicherheit und Ordnung von Bedeutung. 
 
 
Generell gilt es, die Beleuchtung so anzulegen, dass 
Angsträume vermieden und auch die Barrierefreiheit 
gewährleistet werden. Die gezielte Positionierung 
der Beleuchtung sorgt auch in den Abend- und 
Nachtstunden für eine angenehme Atmosphäre. Da-
bei wird eine energie- und ressourcensparende sowie 
arten- und insektenfreundliche Lichttechnik einge-
setzt.  
Ein weiterer Beitrag dazu, dass sich die Menschen im 
Apostelgarten wohlfühlen, besteht darin, die Nutzun-
gen dieses Ortes so auszugestalten, dass er zu ver-
schiedensten Tageszeiten belebt sein wird. Hierzu 
trägt nicht nur die Außengastronomie bei, sondern 
auch das vielfältige nicht-kommerzielle Aufenthalts-
angebot, das den Garten zu einem belebten und at-
traktiven Treffpunkt für verschiedenste Nutzergrup-
pen macht. Kirchliche und Quartiersveranstaltungen, 
kulturelle Formate sowie familien- und kinderfreund-
liche Angebote sorgen dafür, dass der Garten zu ver-
schiedenen Tageszeiten besucht und genutzt wird 
und eine lebendige Atmosphäre entsteht. Mit der 
stärkeren Präsenz von Menschen und Aktivitäten 
steigt automatisch das Sicherheitsgefühl.  
Gut platzierte Abfallbehältern in ausreichender Zahl 
stehen für eine geregelte Entsorgung von Weggewor-
fenem bereit.

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
22  Entwurf November 2025 
 
4. Resumee: Der Apostelgarten im Ganzen

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   23 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Herzen der Münsteraner Altstadt bietet der Apos-
telgarten ein großes Potenzial, sich zu einer grünen 
Stadtoase für alle Menschen zu entwickeln. Das aus-
gewogene Zusammenspiel aus Bäumen und Pflan-
zen, der historischen Apostelkirche, nicht-kommerzi-
ellen Aufenthaltsmöglichkeiten, genügend Raum für 
Quartiers- und andere Aktivitäten und das gastrono-
mische Angebot schafft einen vielfältigen Mix für un-
terschiedliche Nutzungsgruppen. 
Die Verbesserung der Klimagerechtigkeit, der Barrie-
refreiheit, der Nutzungs- und Angebotsvielfalt und 
Aufenthaltsqualität werden mit der Umgestaltung 
ebenso verfolgt, wie eine stadtgestalterische Verbes-
serung. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die wesentlichen Eckpunkte der Umgestaltung 
sind: 
 Umgestaltung und -nutzung des bisherigen 
Parkplatzes hin zu einem neuen, vielfältigen 
Aufenthaltsort mit Quartiersidentität 
 funktionale und gestalterische Verbindung  
von (heutigem) Parkplatz und Apostelkirchen-
umfeld zum gesamtheitlichen Apostelgarten 
 Integration der Gastronomie in den Apostel-
garten 
 mehr Grün und Klimagerechtigkeit durch Er-
halt der Bäume, Neupflanzung und Ergänzung 
von mit insektenfreundlichen Stauden und 
Gräsern ausgestatteten Pflanzinseln  
 einladender, von Drubbel und Bogenstraße 
aus sichtbarer Entreebereich mit Wasserspiel 
in Verbindung mit der Modernisierung des 
Neubrückenstraßenbrunnens 
 „Apostelkirchplatz“ mit verschiedenen Sitz-
möglichkeiten und einigen Tischen, zum 
nicht-kommerziellen Aufenthalt, Spielen und 
für Quartiersveranstaltungen 
 Geschichtsband mit historischen Informatio-
nen und zum Sitzen und Balancieren 
 „Kirchgarten“ mit Schatten- und Sonnenberei-
chen und niedriger Hecke als Rahmung 
 Sicherstellung der verkehrlichen Erschlies-
sungsfunktion und Lieferbereich 
 geordnetes Fahrradparken 
 einheitliche, barrierefreie Bodenbeläge 
 ausreichende Abfallbehälter und ressour-
censparende, arten- und insektenfreundli-
che Beleuchtung

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
24  Entwurf November 2025 
 
5. Zunftsbilder 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umgestaltungsaspekte für den westlichen 
Bereich des Apostelgartens mit Gastronomie 
Lieferbereich und Fahrradparken: 
 Umnutzung und -gestaltung der heuti-
gen Pkw-Stellplätze 
 Integration der Gastronomie in den 
Apostelgarten 
 Arrondiertes, sortiertes Fahrradparken 
 einheitlicher Bodenbelag mit barriere-
freien Zugängen im gesamten Apostel-
garten 
 Pflanzinseln mit Bäumen, Gräsern und 
Stauden 
 Neupflanzungen eines Baumes 
 Verbesserung der Beleuchtung mit 
energie- und ressourcensparenden so-
wie arten- und insektenfreundlichen 
Leuchten 
 Installation eines Trinkwasserbrun-
nens 
 Ausstattung mit einer ausreichenden 
Anzahl an Abfallbehältern 
 Erhalt der verkehrlichen Erschließung 
der Straße „Wegesende“  
 Liefer- und Ladebereiche für Gastrono-
mie und Handel

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025   25 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umgestaltungsaspekte für den zentralen 
südlichen Bereich des Apostelgartens mit 
Entree und Kirchplatz: 
 Umnutzung und -gestaltung der heuti-
gen Pkw-Stellplätze in einen grünen Auf-
enthaltsort für alle Menschen 
 Schaffung einer offenen Platzfläche für 
verschiedene Aktivitäten im Quartier 
 mehr Grün und Klimagerechtigkeit 
durch Pflanzinseln mit Bäumen, Grä-
sern und Stauden 
 versickerungsoffenerer, barrierefreier 
Bodenbelag 
 Sitzkanten mit Holzauflagen inklusive 
Arm- und Rückenlehnen 
 Wasserfontänenfeld zur Kühlung, als 
Spielelement und als Blickfang, tech-
nisch verbunden mit dem Neubrü-
ckenstraßen-Brunnen 
 Modernisierung und Wiederinbetrieb-
nahme des Neubrückenstraßenbrun-
nens 
 Geschichtsband mit historischen In-
formationen, zum Sitzen und Klettern 
 Verbesserung der Beleuchtung mit 
energie- und ressourcensparenden so-
wie arten- und insektenfreundlichen 
Leuchten 
 Ausstattung mit einer ausreichenden 
Anzahl an Abfallbehältern

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
26  Entwurf November 2025 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Umgestaltungsaspekte für den nördlichen 
zentralen Bereich des Apostelgartens mit 
Kirchplatz und Übergang zum Kirchgarten: 
 Umnutzung und -gestaltung der heuti-
gen Pkw-Stellplätze 
 Beseitigung der optischen und räum-
lich-funktionalen Trennung zwischen 
heutigem Parkplatzbereich und Kirchen-
umfeld  
 Öffnung des Platzes zum Westportal der 
Apostelkirche, Integration der Kirche in 
den Apostelgarten 
 Schaffung einer offenen Fläche für ver-
schiedene Aktivitäten im Quartier und 
zur Nutzung als „Kirchenplatz“ 
 versickerungsoffenerer, barrierefreier 
Bodenbelag, geeignet z. B. auch zum 
Boulespielen 
 mehr Grün und Klimagerechtigkeit 
durch Pflanzinseln mit Bäumen, Grä-
sern und Stauden 
 Sitzkanten mit Holzauflagen inklusive 
Arm- und Rückenlehnen, (Spiel-)Ti-
sche  
 Geschichtsband mit historischen In-
formationen, zum Sitzen und Klettern 
 Sonnenliegen im Bereich des Kirchgar-
tens und Zurückschneiden der Hecken 
zur höheren Wahrnehmbarkeit der Kir-
che 
 Verbesserung der Beleuchtung mit 
energie- und ressourcensparenden so-
wie arten- und insektenfreundlichen 
Leuchten 
 Ausstattung mit einer ausreichenden 
Anzahl an Abfallbehältern

Partizipativer Planungsprozess Apostelgarten 
Entwurf November 2025    27  
6. Die nächsten Schritte zur Umsetzung
 
Mit diesem im Rahmen des partizipativen Planungs-
prozesses gemeinschaftlich von vielen Akteurinnen 
und Akteuren entwickelten Konzeptentwurf liegt nun 
eine erste Grundlage für die angestrebte zukunftsge-
rechte Umgestaltung des Apostelgartens vor. 
Als Meilenstein wird dieser dem Rat der Stadt Müns-
ter zur Beschlussfassung vorgelegt. 
Parallel zum Planungsprozess wurden bereits Städte-
baufördermittel des Bundes und des Landes NRW für 
die weiteren Planungsschritte sowie für die bauliche 
Umsetzung der Maßnahme beantragt und in ersten 
Teilen bewilligt. 
Die weitere Aufgabe besteht darin, auf der Grundlage 
des vom Rat der Stadt Münster beschlossenen Kon-
zeptentwurfs die nächsten erforderlichen Planungs-
arbeiten auszuführen. Dies umfasst Arbeitsschritte 
wie die Erstellung einer detaillierten Entwurfs- und 
Ausführungsplanung, Kostenkalkulationen und eine 
gesicherte Finanzierung sowie spätere Unterhaltung, 
die Durchführung archäologischer und weiterer fach-
licher Untersuchungen und schließlich die Vorberei-
tung der Vergabe der Bauleistungen und deren Aus-
führung.  
Viele Anregungen, die in den Beteiligungsformaten 
dieses Planungsprozesses gesammelt werden 
konnten, werden erst bei diesen konkreteren 
Arbeitsschritten relevant. Deshalb wurden sie in 
einen “Anregungspool” für die folgende detailliertere 
Planungsarbeit aufgenommen.  
Auch ist vorgesehen, diese Arbeiten wie im bisheri-
gen Planungsprozess in bewährter Weise weiterhin in 
enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den 
Projektpartnerinnen und -partnern, den Anrainerin-
nen und Anrainern und den weiteren eingebundenen 
Akteurinnen und Akteuren fortzuführen, um gemein-
sam zu einem optimalen Ergebnis zu gelangen.

Beratungsverlauf (9)

18.02.2026 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
23.02.2026 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.02.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
04.03.2026 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.03.2026 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.03.2026 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 5.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2026 Ausschuss für Wohnen, Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 7.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.03.2026 Hauptausschuss
TOP 17 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.03.2026 Rat
TOP 24 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Neubrückenstraße
  • Albersloher Weg 33
  • Hansaring 25
  • Kirchplatz
  • An der Apostelkirche
  • Bergstraße
  • Bogenstraße
  • Kiepenkerl
  • Spiekerhof
  • Domplatz
  • Hansaplatz
  • Drubbel

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0620/2025
Typ
Vorlagen
Datum
18.11.2025
Erstellt
10.11.2025 16:53