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V/0335/2010

Feststellung des Jahresabschlusses 2009 der Altenzentrum Klarastift gGmbH

Vorlagen 05.05.2010

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Anlage 2 - Jahresabschluss

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Ansehen

Anlage 1 Vorlage AKL

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 2 - Jahresabschluss

11279 Zeichen

Jahresabschluss 2009 
der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
• Bilanz zum 31.12.2009 
• Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2009  
• Lagebericht der Geschäftsführung

Altenzentrum Klarastift gGmbHAnlage 1
MünsterBlatt     1
Bilanz zum 31. Dezember 2009
A k t i v aP a s s i v a-------------- -----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREUR  TEUR  EUREUR  TEUR  
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.761,0016,6  I. Stammkapital25.564,5925,6
 II. Kapitalrücklagen1.384.793,761.384,8
II. Sachanlagen III. Gewinnrücklagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte      1. Für Investitionen verwendete Rücklage373.777,75188,7
    mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebs-      2. Rücklage für Instandhaltung810.000,00810,0
    bauten auf fremden Grundstücken                135.328,00140,8      3. Rücklage für Investitionen304.551,55496,1
2. Technische Anlagen111.591,00120,9      4. Betriebsmittelrücklage11.185,1011,2
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Kfz406.680,00347,3      5. Rücklage gem. § 58 Nr. 7a AO248.499,63237,4
4. Fahrzeuge12.833,00666.432,000,0IV. Bilanzgewinn0,003.158.372,380,0
III. Finanzanlagen  
Beteiligungen      25.000,0025,0B. Rückstellungen 156.400,00178,0
C. Verbindlichkeiten
B. Umlaufvermögen 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen113.036,91121,8
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
I. Vorräte 15.632,4720,7         Jahr: EUR 113.036,91 (i.V. TEUR 121,8)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht67.333,9417,8
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen192.660,32197,0       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit mehr als        Jahr: EUR 67.333,94 (i.V. TEUR 17,8)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 3. Sonstige Verbindlichkeiten49.352,4047,5
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen117.223,8589,9       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 49.352,40 (i.V. TEUR 47,5)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 4. Verwahrgelder25.449,5716,7
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung8.093,044,9       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 25.449,57 (i.V. TEUR 16,7)
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)      - davon Treuhandgelder: EUR  25.449,57 (i.V. TEUR 16,7)
4. Sonstige Vermögensgegenstände5.602,2050,05. Umsatzsteuer92,17255.264,993,1
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
        einem Jahr: EUR -,-- (i.V. TEUR -,-) 323.579,41D. Rechnungsabgrenzungsposten 123.334,6792,8
____
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kassenbestand4.608,393,7
      - davon Treuhandgelder: EUR 445,47
        (i.V. TEUR 1,9)
2. Guthaben bei Kreditinstituten2.625.325,572.629.933,962.969.145,842.603,2
     - davon Treuhandgelder: EUR 25.004,10
       (i.V. TEUR 14,9)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.033,2011,5____ __________ ______ ____ __________ ______
3.693.372,043.631,53.693.372,043.631,5
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Altenzentrum Klarastift gGmbHAnlage  1
Münster Blatt      2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2009___________________________________
Vorjahr
      EUR        EUR  TEUR  
  1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen3.492.033,012.939,6
  2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung1.436.061,761.360,4
  3. Erträge aus gesonderter Berechnung von In-
      vestitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen958.586,08917,0
  4. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten22.404,3273,5
  5. Sonstige betriebliche Erträge 233.406,966.142.492,13243,4
  6. Personalaufwendungen
       a) Löhne und Gehälter2.002.175,532.071,5
       b) Sozialabgaben, Altersversorgung und
            sonstige Aufwendungen716.316,79740,7
  7. Materialaufwand
       a) Lebensmittel, Wareneinsatz296.931,82476,0
       b) Medizinisch-pflegerischer Bedarf,
            Betreuungsaufwand154.546,50134,4
       c) Wasser, Energie, Brennstoffe218.915,49234,4
       d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf302.240,27287,6
  8. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen1.352.378,401.143,4
  9. Steuern, Abgaben, Versicherungen76.088,5671,6
10. Mieten, Pacht, Leasing716.456,265.836.049,62659,9
      Zwischenergebnis306.442,51-285,6
11. Abschreibungen 
       a) Abschreibungen auf immaterielle
            Vermögensgegenstände und Sachanlagen113.373,37103,0
       b) Abschreibungen auf Forderungen
            und sonstige Vermögensgegenstände6.658,5118,0
12. Aufwendungen für Instandhaltung 
       und Instandsetzung222.712,88 189,6
13. Sonstige ordentliche Aufwendungen1.056,75-343.801,511,6
       Zwischenergebnis-37.359,00-597,8
14. Zinsen und ähnliche Erträge 33.257,61 121,6
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,50 0,0
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit-4.104,89-476,2
17. Außerordentliche Erträge21.566,2920,7
18. Außerordentliche Aufwendungen12.836,513,6
19. Außerordentliches Ergebnis8.729,78   17,1
20. Jahresüberschuss/-fehlbetrag4.624,89-459,1
21. Gewinn-/Verlustvortrag0,000,0
22. Auflösung Rücklagen56.907,56459,1
23. Zuführung zu Rücklagen61.532,450,0
24. Bilanzgewinn0,000,0

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Lagebericht der Altenzentrum Klarastift gGmbH für das Jahr 2009 
 
 
I. ALLGEMEINES 
 
Analog den Ausführungen der Stiftungssatzung verfolgt die im Jahre 1996 gegründete Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH den Zweck der Förderung der Altenpflege. 
 
Die Einrichtung verfügt nach umfassenden baulichen Anpassungsmaßnahmen über 131 
Einzelzimmer und 6 Doppelzimmer der vollstationären Pflege. Einhergehend mit der Eröff-
nung des Ergänzungsneubaus und weiteren organisatorischen Anpassungen, verfügt die Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH über 127 stationäre Pflegeplätze zur Versorgung pflegebe-
dürftiger Menschen. Ein zweiter Versorgungsvertrag bewilligt die Zurverfügungstellung 
von 16 Plätzen zur Versorgung von Menschen in der Rehabilitationsphase F. Eine Erweite-
rung auf insgesamt 22 Plätze erfolgt sukzessive in Abstimmung mit dem verantwortlichen 
Kostenträger und der Heimaufsicht der Stadt Münster. 
 
 
 
II. Aspekte des Geschäftsverlaufs 
 
Unter den Gesichtspunkten einer lokalen Betrachtung kann für den Bereich Münster festge-
stellt werden, dass weiterhin ein Überhang an Pflegeplatzangeboten existiert. Dieser Sach-
verhalt führt zu einem zunehmenden Wettbewerb der ansässigen Einrichtungen und zu 
schwankenden Nachfragen in den einzelnen Einrichtungen. Erfreulicherweise kann die Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH insbesondere für den vollstationären Bereich auf eine durch-
gehend positive Belegung von 99,85 zurückblicken. Gleichwohl sind unterjährig Schwan-
kungen durch eine entsprechende Fluktuation zu verzeichnen. Insgesamt ist davon auszu-
gehen, dass die Erhöhung des Einzelzimmerangebots weiterhin aus Sicht der Interessenten 
ein nicht unerhebliches Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Pflegeplatzes darstellt. 
 
In Rücksprache mit dem Aufsichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH wurde im Jahre 
2009 der Beschluss gefasst, das Platzangebot zur Versorgung von Menschen in der Rehabi-

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litationsphase F sukzessive bis auf ein Gesamtangebot von 22 Plätzen auszubauen. Dieser 
strategische Beschluss soll langfristig eine Stabilisierung der Auslastung des Gesamthauses 
bei den sich abzeichnenden, schwerer werdenden lokalen Marktbedingungen verfolgen. In 
diesem Kontext gilt es, unter den momentan schweren Bedingungen der Mitarbeitergewin-
nung Zug um Zug den Bereich der Casa Vitae aufzustocken.  
 
 
III. Wirtschaftliche Bewertung 
 
Vermögens- und Finanzlage 
Das Wirtschaftsjahr 2009 schließt mit einer Bilanzsumme in Höhe von 3.693,3 TEURO ab 
und hat sich damit um 61,9 TEURO erhöht. Nach den Veränderungen durch Ausgliederung 
der ambulanten Pflege in eine eigene Gesellschaft zum 01.01.2008 bleibt die Bilanzsumme 
damit nahezu konstant. Die Veränderung des Eigenkapitals beträgt zum 31.12.2009  + 4,6 
TEURO und fällt somit niedriger aus als geplant. Der Anteil am Gesamtvermögen ist von 
86,9 % auf 85,5 % gesunken. 
 
 
Ertragsentwicklung 
Die schwierige Ertragssituation des Wirtschaftsjahres 2009 hat sich erfreulicherweise auf-
grund unterschiedlicher stabilisierender Verläufe positiv entwickelt. Grundsätzlich kann da-
her festgestellt werden, dass die defizitären Planansätze nicht eingetreten sind und insge-
samt ein positives Ergebnis von 4,6 TEURO ausgewiesen wird. Trotz des erhöhten Wett-
bewerbs kann die durchgängig positive Nachfrage für eine positive und stabilisierende Er-
tragsentwicklung verantwortlich gemacht werden. Grundsätzlich muss jedoch darauf auf-
merksam gemacht werden, dass die Entscheidung zur Erweiterung des Fachbereichs Casa 
Vitae zur Versorgung von wachkomatösen Menschen in der Rehabilitationsphase F einen 
nicht refinanzierbaren Aufwand in der Ausbauphase mit sich bringt. Dieses führt nach einer 
erstmaligen Vollbelegung unter dem Aspekt einer positiven Ertragsentwicklung wieder zum 
negativen Vorzeichen, welches mit zunehmender Belegung aufgefangen werden kann. In 
diesem Zusammenhang sei jedoch nochmals auf die langfristige Sicherung der Belegung in-
nerhalb der Gesamteinrichtung verwiesen.

3  
 
Wie bereits im Jahr 2008 hat sich bedauerlicherweise die Zahl der krankheitsbedingten Per-
sonalausfälle nicht deutlich reduziert. Dieses führt weiterhin zu einer angespannten Situati-
on der Personalaufwendungen.  
 
 
IV. Allgemeine Perspektiven, Entwicklungen und Risiken 
 
Mit dem weiter ansteigenden Angebot von vollstationären Pflegeplätzen in Münster wird 
sich der Wettbewerb unter den einzelnen Trägern deutlich erhöhen. Die Auswirkungen auf 
die Belegungssituation der Altenzentrum Klarastift gGmbH wird weiterhin zeitnah bewer-
tet, um mögliche Anpassungsstrategien anzuzeigen und umzusetzen. Inwieweit die anste-
henden Transparenzkriterien und deren Veröffentlichung ebenso die Belegung beeinflussen, 
gilt abzuwarten. Die weitere Auslastung der Casa Vitae fordert einen zeitnahen und strin-
genten Abgleich der Gewinnung von Fachpersonal und der Belegung dieses Bereichs. Für 
das Jahr 2010 gilt es zu hoffen, dass die krankheitsbedingten Personalausfälle abflachen und 
die Gewinnung von Fachpersonal eine positive Wendung findet. Gleichwohl ist davon aus-
zugehen, dass die Reduzierung von Ausbildungsplätzen in NRW zunehmend ihre Schatten 
vorauswirft und der Gewinnungsfaktor die Einrichtung vor große Herausforderungen stellt. 
 
 
Münster, den 18. Februar 2010  Michael Lucas  Maria Boresch-Bogovic 
      Geschäftsführer  Geschäftsführerin Personal 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Anlage 1 Vorlage AKL

5515 Zeichen

Anlage 1 
        
Vorlagenvordruck  TOP 3)    1/10  
 
 
Vorlage zur Aufsichtsratssitzung der Altenzentrum Klarastift gGmbH vom 22.04.2010 
 
 
zu TOP 3) 
 
Entgegennahme und Beratung des Berichts über die Jahresabschlussprüfung mit seinen Be- 
standteilen Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht 
 
Unter Berücksichtigung des § 12 (3c) des Gesellscha ftsvertrags wird dem Aufsichtsrat der Bericht 
über die Prüfung des Jahresabschlusses zur Entgegen nahme und Beratung vorgelegt. In Ergänzung ist 
das Bewertungsergebnis unter der Maßgabe einer Empf ehlung der Entgegennahme der Stiftungskom- 
mission weiterzuleiten. Basierend auf der Aufsichts ratsbeschlussfassung vom 06.06.2006 wurde der 
Wirtschaftsprüfer, Dipl.-Kfm. Franz-Josef Dierkes, Kirchplatz 6,  48351 Everswinkel, beauftragt, den 
Jahresabschluss am 31. Dezember 2009 zu prüfen. Die  Bestandteile Bilanz, GuV, Anhang und Lage- 
bericht werden durch den Wirtschaftsprüfer, Herrn Dierkes, unter Einbindung der Geschäftsführungen, 
Frau Boresch-Bogovic (personelle Verantwortung) sowie Herrn Lucas, vorgestellt.  
 
 
Beschlussfassung 
 
Der Aufsichtsrat hat den Bericht  über die Jahresabschlussprüfung vom 31.12.2009  entgegengenom- 
men und beraten. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor: 
  
1.  Den vorgelegten Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2009, der 
 
a)  in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von            5.886.680,85 € 
und einem Jahresüberschuss von                                                        4.624,89 € 
aufgeteilt nach den Versorgungsbereichen 
- Casa Vitae (Wachkomaversorgung) mit einem Jahresfehlbetrag von                -28.931,06 € 
- und der klassischen vollstationären Pflege mit einem Jahresüberschuss von            30.857,02 € 
- sowie dem betreuten Wohnen mit einem Jahresüberschuss von                    2.698,93 € 
 
b)  in der Bilanzsumme mit                                           3.693.372,04 € 
abschließt, festzustellen. 
 
 
2.  Den gesamten Jahresüberschuss in Höhe von  4.624,89 € der Investitionsrücklage bzw. der Rück- 
lage gem. § 58 Nr. 7a AO zuzuführen.

Anlage 1 
Begründung  
 
Ausgehend von den unterschiedlichen baulichen und g esellschaftlichen Veränderungsprozessen der 
letzten Jahre, wurde im Wirtschaftsjahr 2009 der Fo kus auf die Stabilisierung der bestehenden Struk- 
turen und Prozesse innerhalb der Altenzentrum Klara stift gGmbH gerichtet. In diesem Kontext stand 
der Fokus weniger in der strategischen Ausrichtung,  sondern verstärkt im operativen Geschehen der 
Gesellschaft. Die baulichen und gesellschaftlichen Veränderungen des vorherigen Wirtschaftsjahres 
2008 haben verdeutlicht, dass umfangreiche Anpassun gsmaßnahmen nicht zum Nulltarif zu entwi- 
ckeln sind. Ziel dieser Maßnahmen war es, strategis ch die Altenzentrum Klarastift gGmbH auf einen 
zukunftsweisenden Weg zu bringen.  
 
Die Gestaltung der Bettenbelegung basierte Anfang d es Wirtschaftsjahres auf 132 Plätzen in der klas- 
sischen vollstationären Pflege und 11 Plätzen im Fa chbereich der Casa Vitae zur Versorgung von 
wachkomatösen Menschen in der Rehabilitationsphase F. Im Laufe des Jahres erfolgte eine punktuelle 
Verschiebung zugunsten der Casa Vitae, die bis zum Zeitpunkt einer vollstationären Belegung über 22 
Plätze verfügen wird. Die Gesamtplatzzahl der Alten zentrum Klarastift gGmbH kann weiterhin mit 
einem Angebot von 143 Plätzen ausgewiesen werden. I nsgesamt gilt es für beide Pflegebereiche, eine 
positive Belegung festzustellen. Die klassische sta tionäre Versorgung verfügte im Wirtschaftsjahr 
2009 über eine Auslastung von durchschnittlich 99,8 5 %. Damit liegt die Einrichtung über der Durch- 
schnittsbelegung der lokal angesiedelten Pflegeeinr ichtungen. Die Belegung der Casa Vitae konnte 
Anfang des Wirtschaftsjahres auf eine 100 %ige Ausl astung verweisen. Derzeitig erfolgt eine schritt- 
weise Erweiterung des Angebots. 
 
Ausgehend von den wirtschaftlichen Belastungen des Vorjahres, hatte die Altenzentrum Klarastift 
gGmbH für das Wirtschaftsjahr 2009 ein gesamtes Def izit von 223.000,20 € geplant. Durch unter- 
schiedliche Maßnahmen konnte die Gesellschaft den g eplanten Jahresfehlbetrag in einen Jahresüber- 
schuss in Höhe von 4.624,89 € umwandeln. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die verstärk- 
te Anpassung der Personalstruktur an die neuen Gege benheiten nach den baulichen Veränderungen, 
ebenso die hohe Nachfrage und Auslastung der Einric htung und die verstärkte Entwicklung in den 
Pflegestufen III bzw. im Bereich der Härtefälle anz uführen. Gleichzeitig kann auf das gute Ergebnis 
der Pflegesatzverhandlung und die Stabilisierung de r Casa Vitae verwiesen werden. Die positive Ent- 
wicklung kann nochmals dadurch bekräftigt werden, d ass selbst ein deutlicher Zinsertragsrückgang 
aufgefangen wurde. Das Gesamtergebnis trägt dazu be i, dass nicht nur die Rücklagen leicht erhöht 
werden, sondern sich eine positive Veränderung der Liquidität der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
einstellt.

Anlage 1 
 
Vorlagenvordruck  TOP 4)      1/10 
 
 
Vorlage zur Aufsichtsratssitzung der Altenzentrum Klarastift gGmbH vom 22.04.2010 
 
 
 
zu TOP 4) 
 
Vorschlag des Aufsichtsrats zur Entlastung der Geschäftsführungen 
 
 
 
Beschlussfassung 
 
Der Aufsichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH schlägt der  Gesellschafterversammlung gem. § 
17 (2f) des Gesellschaftsvertrags vor, die Geschäftsführer, Herrn Lucas sowie Frau Boresch-Bogovic,  
für das Geschäftsjahr 2009 zu entlasten.

Beschlussvorlage

2819 Zeichen

V/0335/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
V/Stift 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses 2009 der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
01.07.2010 Stiftungskommission Vorberatung 
07.07.2010 Hauptausschuss Vorberatung 
07.07.2010 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH zum 31.12.2009, der 
 
a) in der Gewinn- und Verlustrechnung bei einem Umsatz von 5.886.680,85 Euro 
 
     und einem Jahresüberschuss von 4.624,89 Euro 
 
b) in der Bilanzsumme mit 3.693.372,04 Euro 
 
abschließt, wird von der Stiftung Magdalenenhospital als alleiniger Gesellschafterin der Al-
tenzentrum Klarastift gGmbH festgestellt. 
 
2. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Altenzentrum Klarastift gGmbH werden für 
das Geschäftsjahr 2009 Entlastung erteilt. 
 
3. Der Jahresüberschuss wird der Investitionsrücklage bzw. der Rücklage gemäß § 58 Nr. 7a 
AO zugeführt. 
 
4. Der Lagebericht der Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2009 wird zur Kenntnis ge-
nommen. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
entfällt 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
entfällt 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0335/2010 
Auskunft erteilt: 
Frau Westphal 
Ruf: 
492-5902 
E-Mail: 
Westphal@stadt-muenster.de  
Datum: 
06.05.2010 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0335/2010 
 
 
Begründung: 
Der Wirtschaftsprüfer, Herr Diplom-Kaufmann Franz-J osef Dierkes aus Everswinkel, hat dem Jah-
resabschluss zum 31.12.2009 seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Danach 
entspricht dieser den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altenzentrum Klarastift gGmbH. 
 
Das Beteiligungsmanagement des Amtes für Finanzen und Beteiligungen hat festgestellt, dass das 
operative Ergebnis (Betriebsergebnis) des Jahres 2009 sowohl im Vorjahresvergleich als auch im 
vergleich zum Wirtschaftsplan 2009 eine erhebliche Verbesserung der Ertragslage der Altenzent-
rum Klarastift gGmbH und damit auch der gesamten ‚Klarastift-Gruppe’ bedeutet. Das jetzt erreich-
te Ertragsniveau sollte zukünftig zumindest möglichst gehalten werden. 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen und die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen 
Münster unterstützen den Vorschlag der Geschäftsführung und empfehlen dem Rat die Annahme 
des Beschlussvorschlages. Zusätzlich wird auf die als Anlage beigefügte Vorlage an den Auf-
sichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH verwiesen (Anlage 1). 
 
 
 
 
gez. 
Markus Lewe 
Oberbürgermeister 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Vorlage der Altenzentrum Klarastift gGmbH an den Aufsichtsrat (Anlage 1) 
- Jahresabschluss 2009 der Altenzentrum Klarastift gGmbH (Anlage 2)

Beratungsverlauf (3)

01.07.2010 Stiftungskommission
TOP 6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.07.2010 Hauptausschuss
TOP 21.6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
07.07.2010 Rat
TOP 23.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kirchplatz 6

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0335/2010
Typ
Vorlagen
Datum
05.05.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37