V/0356/2012/1
Priorisierung von gebäudebezogenen Maßnahmen
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Ergänzungsvorlage Beschluss
5663 Zeichen
V/0356/2012/1
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Immobilienmanagement
Betrifft
Priorisierung von gebäudebezogenen Maßnahmen
Beratungsfolge
27.06.2012 Hauptausschuss Vorberatung
27.06.2012 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1.) Die vorgenommene Differenzierung der Maßnahmenarten in
1.1 Instandsetzungen und
1.2 Sanierungen sowie
das vorgeschlagene Verfahren der
1. Maßnahmenermittlung und
2. der Kriterien zur Prioritätenbildung
werden zur Kenntnis genommen.
2.) Die Verwaltung wird beauftragt, ab dem Haushaltjahr 2013
2.1 zunächst vorzuklären (S chritt 1), welche der identifizierten zukünftigen Sanierung s-
maßnahmen im Zusammenhang mit einem Standorterhalt in Rückkopplung mit den po-
litischen Gremien dem Grunde nach durchgeführt werden. sollen (Stichwort: Ziel der
Flächenreduzierung),
2.2. in einem zweiten Schritt die identifizierten zukünftigen Sanierungsmaßnahmen als z u-
sätzliche Anlage zum Instandhaltungsbericht des Amtes für Immobilienmanagement im
Haushaltsplan (Anlagen 1-4)
2.3 in den Beschlussvorlagen der Bezirksvertretungen zur Unterhaltu ng der Grundst ücke
und baulichen Anlagen im jeweiligen Stadtbezirk analog zu Punkt 2.1 die priorisierten
Sanierungsmaßnahmen ebenfalls als zusätzliche Anlagen 3 -4 (Anlagen 1 -2 sind b e-
reits Bestandteil der Vorlagen).
Vorlagen-Nr.:
V/0356/2012/1. Erg.
Auskunft erteilt:
Herr Heitmann
Ruf:
492-2304
E-Mail:
HeitmannA@stadt-muenster.de
Datum:
25.06.2012
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0356/2012/1
darzustellen.
Die Verwaltung stellt s icher, dass die für 2013 geplanten Instandsetzungsmaßnahmen
ausnahmslos in städtischen Liegenschaften durchgeführt werden, die zumindest mittel-
fristig im Verbleib der Stadt Münster verbleiben.
Die Verwaltung ergänzt die Tabellen (Anlagen 1-4) erst dann um eine gebäudebezogene
Spalte, in der sie über den Verbleib des Gebäudes im städtischen Bestand informiert ,
wenn der mit der Vorlage V/0176/2011 mit 1. Erg. zum „strategischen Flächenmanag e-
ment“ angekündigte Flächenplan vorliegt.
3.) Der Antrag der FDP Fraktion vom 18.11.2011 im Ausschuss für Umweltschutz und Bauw esen
sowie der Antrag A -S/0034/21011 der FDP-Fraktion vom 15.11.2011 in der Bezirksve rtretung
Südost und der Antrag A -W/0022/21011 der FDP-Fraktion vom 17.11.2011 in der Bezirksve r-
tretung Münster-West sind hiermit erledigt.
Finanzierung/Mittelbereitstellung
keine
Befristung
keine
Begründung:
In den Vorberatungen der Vorlage in der Bezirksvertretung Münster -West am 14.06.12, in den Si t-
zungen der Bezirksvertretungen Münster -Nord, -Mitte und –Südost am 19.06.12 wurde der B e-
schlusstext wie folgt erweitert und mehrheitlich beschlossen:
2.) Die Verwaltung wird beauftragt, ab dem Haushaltjahr 2013
2.1. keine Änderung,
2.2. keine Änderung
2.3. keine Änderung
darzustellen.
„Die Verwaltung ergänzt die Tabellen um eine gebäudebezogene Spalte, in der sie über
den Verbleib des Gebäudes im städtischen Bestand informiert. Dieses am einfachsten
anhand anzukreuzender Merkmale a) „dauerhaft“, b) “mittelfristig“ oder c) „in der Pr ü-
fung“,“
Im Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen wurde am 19.06.12 eine gleichlautende Erweit e-
rung des Beschlusstextes eingebracht, die Vorlage jedoch nicht beschlossen.
Im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 21.06.12 wurde ebenfalls die
gleichlautende Erweiterung des Beschlusstextes eingebracht und mit der Erweiterung beschlo s-
sen.
Bereits nach der ersten Beschlusserweiterung durch die Bezirksvertretung Münster -West hat die
Verwaltung eine Stellungnahme für die nachfolgenden Beratungstermine erstellt.
- 3 -
V/0356/2012/1
„Der in der Vorlage 356/2012 vorgestellte Instandhaltungsplan umfasst nicht sämtliche in städt i-
scher Nutzung befindliche Gebäude, sondern lediglich diejenigen, für die Instandha ltungsbedarf
festgestellt worden ist. Vielmehr hat der Rat mit Beschlu ss der Vorlage 176/2011 nebst 1. Ergä n-
zung „Strategisches Flächenmanagement“ die Verwaltung beauftragt, mehr Transparenz über den
städtischen Gebäudebestand herzustellen (siehe hierzu auch Beschlusspunkt 3). Hie rzu wird die
Verwaltung beauftragt, einen „Flächenplan“ zu erstellen, der Aussagen zu
Kosten
Flächen
Nutzungen
Auslastung etc.
aller städtischen Gebäudestandorte beinhalten soll. Um den o. g. Ergänzungsbeschluss auf den
gesamten städtischen Gebäudebestand zu beziehen, erfolgt die Beantwortung desse lben im
Rahmen der von der Verwaltung noch zu erstellenden Vorlage „Flächenplan.““
Im Rahmen der Erarbeitung des Flächenplans ist u. a. vorgesehen, diesen unter immobilienwir t-
schaftlicher Betrachtung mit Hinweisen zu versehen, welche Immobilien für die S icherstellung der
städtischen Aufgaben „dauerhaft“ oder „mittelfristig“ erforderlich sind bzw. für welche Imm obilien
„noch Prüfungen erforderlich sind“.
Eine derartige Betrachtung und Erarbeitung ist ausschließlich auf Portfolioebene sinnvoll, da en t-
sprechende Entscheidungen ggf. Auswirkungen auf andere Immobilien haben. Diese Analyse liegt
flächendeckend noch nicht vor.
Seitens der Verwaltung wird für die geplanten Instandsetzungsmaßnahmen sicher gestellt, dass
diese nur in Liegenschaften durchgeführt w erden, die nach derzeitigem Kenntnisstand zumi ndest
mittelfristig im Verbleib der Stadt Münster verbleiben.
Im Nachgang zur Darstellung im Flächenplan werden diese Informationen in späteren Instandha l-
tungsberichten zukünftig aufgeführt werden.
I. V.
gez.
Reinkemeier
Stadtkämmerer
Hauptvorlage V/0356/2012 mit Anlagen
19999 Zeichen
V/0356/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Immobilienmanagement Betrifft Priorisierung von gebäudebezogenen Maßnahmen Beratungsfolge 24.05.2012 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 14.06.2012 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 19.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 19.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 19.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörun g 19.06.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 21.06.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen un d Liegenschaften Vorberatung 21.06.2012 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 27.06.2012 Hauptausschuss Vorberatung 27.06.2012 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1.) Die vorgenommene Differenzierung der Maßnahmena rten in 1.1 Instandsetzungen und 1.2 Sanierungen sowie das vorgeschlagene Verfahren der 1. Maßnahmenermittlung und 2. der Kriterien zur Prioritätenbildung werden zur Kenntnis genommen. 2.) Die Verwaltung wird beauftragt, ab dem Haushalt jahr 2013 2.1 zunächst vorzuklären (Schritt 1), welche der identifizierten zukünftigen Sanierungsmaß- nahmen im Zusammenhang mit einem Standorterhalt in Rückkopplung mit den politi- schen Gremien dem Grunde nach durchgeführt werden s ollen (Stichwort: Ziel der Flä- chenreduzierung), Vorlagen-Nr.: V/0356/2012 Auskunft erteilt: Herr Heitmann Ruf: 492-2304 E-Mail: HeitmannA@stadt-muenster.de Datum: 27.04.2012 Öffentliche Beschluss vorlage - 2 - V/0356/2012 2.2 in einem zweiten Schritt die identifizierten z ukünftigen Sanierungsmaßnahmen als zu- sätzliche Anlagen zum Instandhaltungsbericht des Am tes für Immobilienmanagement im Haushaltsplan (Anlagen 1 - 4) 2.3 in den Beschlussvorlagen der Bezirksvertretun gen zur Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen im jeweiligen Stadtbezirk ana log zu Punkt 2.2 die priorisierten Sanierungsmaßnahmen ebenfalls als zusätzliche Anlag en 3 - 4 (Anlagen 1 - 2 sind be- reits Bestandteil der Vorlagen). darzustellen. 3.) Der Antrag der FDP Fraktion vom 18.11.2011 im A usschuss für Umweltschutz und Bauwesen sowie der Antrag A-S/0034/21011 der FDP-Fraktion vo m 15.11.2011 in der Bezirksvertretung Südost und der Antrag A-W/0022/21011 der FDP-Frakti on vom 17.11.2011 in der Bezirksver- tretung Münster-West sind hiermit erledigt. Finanzierung/Mittelbereitstellung keine Befristung keine Begründung: Vorbemerkung: Zur Erläuterung der bisherigen Verfahrensweise werd en einleitend einige Begrifflichkeiten erklärt und Hintergrundinformationen dargestellt. Begriffsdefinitionen : - Instandsetzung ; Wiederherstellung eines defekten / abgenutzten Ba uteils, z. B. Fenster, Hei- zung - Sanierung ; Bündelung mehrerer Instandsetzungsmaßnahmen einsc hl. sinnvoller Zusatzmaß- nahmen, auch unter Berücksichtigung anderer Aspekte wie Verkehrssicherheit, Energieeinspa- rung - Modernisierung ; eine von der Bedarfsseite geforderte Umbaumaßnahm e eines vorhandenen Gebäudes mit Eingriffen in Konstruktion oder Bestan d und baulichen Maßnahmen zur nachhal- tigen Erhöhung des Gebrauchswertes. - Erweiterung/Neubau ; Gebäude, die neu errichtet werden. Instandsetzung In der Vergangenheit wurden geplante Instandsetzung smaßnahmen bis 2005 im kameralen Haus- haltssystem im Sammelnachweis 9329 im Verwaltungsha ushalt aufgeführt. Hierbei wurden nur die Instandsetzungsmaßnahmen benannt, die vor dem Hinte rgrund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel aus baufachlicher Sicht die höchste Priorität hatten. Mit Einführung des NKF im damaligen Amt für Gebäude management zum HH-Jahr 2006 sind die Mittel für Instandhaltung im Ergebnisplan enthalten , eine detaillierte Zuordnung der Mittelanteile erfolgte nicht (Ergebnisplan beinhaltet u. a. Aufwe ndungen für Wärme, Strom, Energie, Reinigung, Grundbesitzabgaben und auch Aufwendungen für Instandhaltung). - 3 - V/0356/2012 Da im Haushaltsplan ab dem Jahr 2006 keinerlei deta illierte Angaben zu Instandsetzungsmaß- nahmen mehr enthalten waren, wurde im Haushaltsplan ein Instandhaltungsbericht im Haushalts- plan als Anlage (im aktuellen HH-Plan Seiten 453 ff.) integriert. In diesem Instandhaltungsbericht sind alle geplante n Instandsetzungsmaßnahmen für das aktuelle Haushaltsjahr aufgeführt, die unter baufachlichen K riterien sowie Prioritäten mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln durchgeführt werden soll en (Anlage 1 zum Instandhaltungsbericht). Hierzu erfolgte jeweils im Vorfeld der Aufstellung eine verwaltungsinterne Abstimmung mit den jeweiligen Fachbereichen. Ergänzend hierzu sind in dem Instandhaltungsbericht alle bekannten bauteilbezogenen Instand- setzungsmaßnahmen unter Betrachtung eines 5-Jahres- Zeitraums (Priorität 1 – 5) aufgeführt (An- lage 2 zum IN-Bericht). Analog wurde dieses Verfahren in den Bezirksvertret ungen mit den jährlichen Beschlussvorlagen der Bezirksvertretungen zur Unterhaltung der Grunds tücke und baulichen Anlagen im jeweiligen Stadtbezirk schon seit Ende der 1990er Jahre praktiziert. Für die Instandhaltungsplanung ist die Lebensdauer und die verbleibende „Reststandzeit“ der ein- zelnen Bauteile der Maßstab für die baufachliche Be urteilung des Bauteils. Hieraus wurde eine Systematik entwickelt, nach der in allen städtische n Gebäuden die Bauteile regelmäßig auf die Bauteilzustände hin untersucht und beurteilt werden . Nach entsprechenden Einschätzungen der voraussichtlichen Restnutzungsdauer der Bauteile we rden Bauteilerneuerungen nach folgenden Prioritäten eingestuft: Priorität 1 Bauteil am Ende der Lebensdauer, Maßnah me muss sofort ausgeführt werden, ansonsten sind Folgeschäden nicht auszuschließen Priorität 2 Bauteil kurz vor Ende der Lebensdauer, Maßnahme sollte innerhalb von ca. 2 Jahren ausgeführt werden Priorität 3 Ende der Bauteillebensdauer absehbar, M aßnahme sollte innerhalb von ca. 3 Jahren ausgeführt werden. Priorität 4 Ende der Bauteillebensdauer absehbar, M aßnahme sollte innerhalb von ca. 4 Jahren ausgeführt werden. Priorität 5 Ende der Bauteillebensdauer absehbar, M aßnahme sollte innerhalb von ca. 5 Jahren ausgeführt werden. 99 Bauteilzustände in Priorität 1 – 5 einzustufen, Maßnahme werden jedoch auf Grund von Dispositionsabsichten entsprechend (Verka uf, Umnutzung etc.) zurückgestellt. Insofern sind bisher in den Instandhaltungsberichte n nur bauteilbezogene Einzelmaßnahmen auf- geführt, die auf Grund des jeweiligen Bauteilzustandes erneuert werden sollten. Sanierung Die Ermittlung von über die Instandsetzung hinausge henden Sanierungsmaßnahmen wurden im Einzelfall auch in der Vergangenheit bereits vorgenommen. In Vorberatungen zum Haushalt wurden solche Maßnahm en jährlich wiederkehrend diskutiert, aber nur einzelfallbezogen (da i. d. R. investive V eranschlagung) durch die jeweiligen Bedarfsäm- ter zum Haushalt angemeldet. Modernisierungen /Erweiterungen oder Neubaumaßnahmen Für Modernisierungen / Erweiterungen oder Neubaumaßnahmen liegt der Anstoß i.d.R in geänder- ten Bedarfen oder modifizierten Nutzungsanforderung en, die ausschließlich durch die jeweiligen Bedarfsämter formuliert werden, begründet. Damit einher gehen Beratungen im politischen Raum unter Einbindung des Amtes für Immobilienmanagement bei der weiteren „Projektentwicklung“. Diese Maßnahmen werden i.d.R. als neue (investive) Maßnahmen im Haushalt abgebildet. Erst nach entsprechender Einzelbeschlussfassung (sog. Er richtungsbeschluss) werden die Maßnah- men begonnen. - 4 - V/0356/2012 Zu 1.) Um künftig eine kriteriengeleitete Priorisierung vo n gebäudebezogenen Mittelverwendungen für Instandsetzungs- und Sanierungsbedarfe zu ermöglichen, wird folgendes Procedere vorgeschl a- gen: Instandsetzung • Priorisierung der Bedarfe aus rein baufachlicher Sicht durch das Amt für Immobilienmanage- ment (Kriterienkatalog nach Bauteilzustand mit Stufen 1 bis 5, entsprechend eines Betrach- tungszeitraum von ca. 5 Jahren) • Maßnahmenvorauswahl durch das Amt für Immobilienma nagement und Auswahl vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden Instandhaltungsmittel. Hierbei werden Kriterien wie: Folgekosten bei Unterlassung der Maßnahme Verkehrssicherheit Risikoeinschätzung des Schadenseintritts Risikostreuung über den Gebäudebestand Zukunftssicherheit der Gebäudestruktur Vorliegende neue Erkenntnisse (z. B. Schadenshäufu ngen, angekündigte Nutzungsänderungen, übergeordnete Planungen der Fachbereiche) berücksichtigt. • Information und Beteiligung der Fachbereiche zu ge planten Instandsetzungsmaßnahmen und ggf. Anpassung der Maßnahmenplanung • Jährlicher Bericht an den Rat über Instandhaltungs bedarfe (Instandhaltungsbericht als Anlage zum HH-Planentwurf mit Darstellung von • Maßnahmenbeschreibung, • Kosten für dessen Beseitigung und • Angabe der baufachlichen Priorisierung Sanierung (= umfassende Instandsetzungen) • Sondierung von Standorten/Gebäuden mit einem umfas senden Sanierungsbedarf aus rein baufachlicher Sicht durch das Amt für Immobilienmanagement auf Grund von Kriterien wie: Zusammenfassung mehrerer, einzeln identifizierter Instandsetzungsmaß- nahmen zu einer Gesamtmaßnahme Zusammenfassung wie vor, jedoch zusätzliche zeitli ch parallele Durchfüh- rung von aus Synergieeffekten wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen Restnutzungsdauer der Standorte bzw. Gebäude Wirtschaftliche Aspekte (z. B. Sanierung als Investition, Refinanzierung über Verlängerung der Abschreibung; Förderprogramme) Energetische Aspekte (Reduzierung der Betriebskost en) Verkehrssicherheit, die durch Einzelmaßnahmen nich t dauerhaft wieder her- gestellt werden kann oder wirtschaftlich nicht zu sichern ist Anmerkung: Die Sanierungskonzeption der Standorte/Gebäude erfo lgt zunächst ohne Funktionsanpassungen wie z.B. Abhängigkeit zu fachlich-inhaltlichen Anf orderungen der Fachbereiche. Wesentliche Schritte dabei sind: • Information und Beteiligung der Fachbereiche zu ge planten baufachlichen Sanierungsmaß- nahmen • Einzelfallbezogen Erweiterung der Sanierungsmaßnah men um Bedarfe aus fachlich- inhaltlicher Sicht durch den gebäudenutzenden Fachbereich (entsprechende Kriterienkataloge sind innerhalb der jeweiligen Fachbereiche individuell zu erstellen) zu Modernisierungsmaß- nahmen - 5 - V/0356/2012 • Jährlicher Bericht an den Rat über identifizierte umfassende Sanierungsbedarfe an Standor- ten/ Gebäuden (Im Instandhaltungsbericht als Anlage zum HH-Planentwurf mit Darstellung von • Maßnahmenbeschreibung, • im Einzelfall bereits mit Kosten für dessen Beseit igung und • ggf. mit Angabe der baufachlichen Priorisierung • Zusammenführung der baufachlichen und fachlich-inh altlichen Priorisierun- gen und abschließende Priorisierung der Gesamtheit der Bedarfe insbeson- dere unter Berücksichtigung politischer Zielsetzungen Erstellung eines Entscheidungsvorschlages Beschlussfassung des Rates bzw. eines kommunalpoli tischen Gremiums Zum Thema der „quantitativen und qualitativen Raumb edarfe der Fachbereiche“ ist vorgesehen, dies in einer separaten Vorlage darzustellen. Zu 2.) Im Hinblick auf das angestrebte Ziel einer Flächere duzierung sind Instandhaltungs-/ Sanierungs- maßnahmen nur sinnvoll, wenn Klarheit über die pers pektivische Verwendung einer Immobilie be- steht und hierzu notwendige Entscheidungen getroffe n sind. Abgängige bzw. perspektivisch ab- gängige Gebäude sollten bei knappen Finanzmitteln n icht oder nur mit einem Mindestmaß unter- halten werden. Daher wird dieser Klärungsprozess an den Anfang ges tellt, um auch die Diskussion über ggf. re- dundante Flächen stärker als bisher zu führen. In einem zweiten Schritt werden im Instandhaltungsb ericht zum Haushaltsplan wie bisher in der Anlage 1 die zum jeweiligen Haushaltsjahr konkret g eplanten Instandsetzungsmaßnahmen und in der Anlage 2 die ermittelten und priorisierten Inst andsetzungsmaßnahmen für Bauteilerneuerun- gen der Folgejahre aufgeführt. Ab dem kommenden Haushaltsjahr wird eine neue Anlag e 3 eingeführt, in der bereits über den Haushalt finanzierte Sanierungsmaßnahmen aufgeführt sind. In einer neuen Anlage 4 werden ge- plante / in Konzeption befindliche zukünftige Sanierungsmaßnahmen aufgeführt. Hierdurch erhält der Rat der Stadt Münster jährlich einen Überblick für von der Verwaltung als mit- telfristig für notwendig erachtete Sanierungsmaßnahmen. Die bisherigen Anlagen 3 und 4 (Abbildung der Rücks tellungen) werden als weitere Anlagen zum Instandhaltungsbericht aufgeführt. Zu 3.) Die Beschlussvorlagen der Bezirksvertretungen zur U nterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen im jeweiligen Stadtbezirk werden jeweils wie bisher bezirksbezogen die konkret geplanten Instandsetzungsmaßnahmen mit Bezirksbezug (Baubesch luss), die konkret geplanten Instandset- zungsmaßnahmen ohne Bezirksbezug (informell) sowie der ermittelten und priorisierten Instand- setzungsmaßnahmen für Bauteilerneuerungen der Folgejahre enthalten. Ab dem kommenden Haushaltsjahr wird jeweils bezirks bezogen eine weitere Anlage eingeführt, in der bereits über den Haushalt finanzierte Sanierung smaßnahmen sowie geplante / in Konzeption befindliche zukünftigen Sanierungsmaßnahmen aufgeführt werden. Hierdurch erhalten die Bezirksvertretungen jährlich einen Überblick für von der Verwaltung als mit- telfristig für notwendig erachtete Sanierungsmaßnahmen. Zu 4.) Die inhaltlich übereinstimmenden Anträge der: FDP-Fraktion im Rat vom 18.11.2011 im Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, - 6 - V/0356/2012 A-S/0034/21011 der FDP-Fraktion vom 15.11.2011 in der Bezirksvertretung Südost und A-W/0022/21011 der FDP-Fraktion vom 17.11.2011 in d er Bezirksvertretung Münster-West sind mit den hiermit beschlossenen Verfahrensweisen abge arbeitet und aus Sicht der Verwaltung erle- digt. I. V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage 1) Muster Anlagen 1 - 4 zum Instandhaltungsbericht Amt für Immobilienmanagement geplante Instandsetzungsmaßnahmen 2013 Anlage 1 Standort Anschrift Projektbezeichnung Kosten Stadtbezirk Art geplante Instandhaltungsmaßnahmen Schulen Hauptschule Ost Badestrasse Erneuerung von Oberböden einschl. Estrich 100.000 Hiltrup geplante Instandsetzung bezirklich Hauptschule West Tuzrmstrasse Fenstersanierung 3 BA in 2012 260.000 Hiltrup geplante Instandsetzung bezirklich Goethe-Gymnasium Wiener Str. Erneuerung Heizungs- und Lüftungstechnik Turnhalle 150.000 Hiltrup geplante Instandsetzung bezirklich Grundschule Maibaum Lessingstr. Regelung und Schaltschrank Erneuerung 30.000 Mitte geplante Instandsetzung bezirklich sonstige Maßnahmen in Schulen Schulen diverse P Unfallverhütungsmaßnahmen 91.600 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Schulen diverse P Brandschutzmaßnahmen 91.500 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Schulen diverse P Verbesserungen Bauk. Hausmeisterwohnungen, Sanierungen/Funktionsverbesserungen) 90.200 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Schulen diverse P Kleine Baumaßnahmen in Schulen 105.000 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Schulen diverse P Erneuerung naturwissenschaftliche Fachräum e 143.600 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich geplante Instandhaltungsmaßnahmen sonstige Gebäude A-Immobilie Wasserwerk Erneuerung der Dachdeckung. (Eternit Asbe stzementplatten) 40.000 Hiltrup geplante Instandsetzung überbezirklich A-Immobilie Ostbahnhof Fenster-Instandsetzung 11.000 Hiltrup geplante Instandsetzung bezirklich A-Immobilie Parkstr. Sanierung der Fassaden-Setzrisse 32.000 Hiltrup geplante Instandsetzung bezirklich A-Immobilie Südstr. Komplettsanierung Sanitäreinrichtungen 3. BA (Hochbau + TGA) 59.000 Mitte geplante Instandsetzung überbezirklich A-Immobilie Oststr. Erneuerung Heizungsverteilung und Regelanlage 15.000 Mitte geplante Instandsetzung überbezirklich sonstige Maßnahmen in sonstigen Gebäuden Jugend P kl. Um- und Ausbauten in städt. Jugendeinrichtungen 18.400 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Kita P kl. Um- und Ausbauten in städt. Kitas 73.600 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Grafitti Grafittibeseitigung 100.000 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Sportanlagen kleine Umbaumaßnahmen Sportstätten 35.900 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Sportanlagen P Instandsetzungen für das Sportamt (Bäder) 186.700 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Feuerwehr Grundsanierungen Feuerwehrgerätehäuser 276.400 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Übergangseinrichtungen Herrichtung versch. Objekte-Üb ergangseinrichtungen (Sozialamt) 52.000 mehr.BV Sammelbudget überbezirklich Amt für Immobilienmanagement Priosisierte Instandsetzungsmaßnahmen 2014 ff. Anlage 2 Standort Anschrift Projektbezeichnung Kosten Prio Stadtbezirk Investive Maßnahmen Vorschule Musterstr. 1 investiv Erneuerung der ELA Anlage 30.000 2 Mitte Hauptschule Musterstr. 2 investiv Erneuerung der ELA Anlage 30.000 1 Hiltrup Realschule Musterstr. 3 investiv Erneuerung der ELA Anlage 30.000 3 Süd-Ost Schulen Berufskolleg 3 Schulstr. 1 Beleuchtung auf Präsenzmelder umrüsten und neue Sicherheitsbeleuchtung 75.000 2 Mitte Berufskolleg 4 Schulstr. 2 Schulhofsanierung vor dem Haupteingang 5 8.000 2 Mitte Berufskolleg 5 Schulstr. 3 Abgehängte Decken in den Klassenräumen e rneuern 50.000 3 Mitte sonstigen Gebäuden Musterhaus 1 Am Graben Fugenüberarbeitung und -erneuerung 25.000 3 Mitte Musterhaus 2 Hoher Weg Naturstein- und Metallkonservierung 20.000 4 Mitte sonstige Gebäude, Priorität offen Feuerwehrgerätehaus Middelfeld Hausweg Ersatz der Tor anlagen 60.000 99 Ost Theater Stadttheater Opernplatz Änderung Luftführung Kantine 15.000 2 Mitte Bäder Spaßbad Kanal Kanalstr. Erneuerung RLT-Gerät Nebenräume 60.000 2 Hiltrup Hallenbad Mitterstr. Erneuerung der RTL-Anlage Nebenräume 60.000 2 Süd-Ost Legende: Priorität 1 = Bauteil am Ende der Lebensdauer, Maßnahme muss sofort ausgeführt werden, ansonsten sind Folgeschäden nicht auszuschließen 2 = Bauteil kurz vor Ende der Lebensdauer, Maßnahme sollte innerhalb von ca. 2 Jahren ausgeführt werden 3 = Ende der Bauteillebensdauer absehbar, Maßnahme sollte innerhalb von ca. 3 Jahren ausgeführt werden. 4 = Ende der Bauteillebensdauer absehbar, Maßnahme sollte innerhalb von ca. 4 Jahren ausgeführt werden. 5 = Ende der Bauteillebensdauer absehbar, Maßnahme sollte innerhalb von ca. 5 Jahren ausgeführt werden. 99 = Bauteilzustände in Priorität 1 – 5 einzustufen, Maßnahme werden jedoch auf Grund von Dispositionsabsichten (Verkauf, Umnutzung etc.) zurückgestellt. Amt für Immobilienmanagement umfassende Sanierungs-/Modernisierungsmaßnahmen 2013 (mit parlamentarischem Beschluss) Anlage 3 Standort Anschrift Projektbezeichnung Kosten Prio Stadtbezirk Schulen Hausgymnasium Gertrudenstrasse Fassadensanierung Bauteil Finkenstra sse 2.300.000 Realisierung Mitte Bürgergymnasium Bohlweg Fassadensanierung Bauteil Klassentrakt 1.850.000 Realisierung Mitte Schulzentrum Mitte von-Holte-Str. 52 Fassadensanierung Bauteil Stern 1 und 6, naturw. Trakt Stern 6 3.800.000 Realisierung Mitte sonstige Gebäude Volkshochschule Aegidiistrasse Generalsanierung Aussenfassade 1.580.000 Realisierung Mitte 9.530.000 Legende: n. E. = nicht ermittelt Amt für Immobilienmanagement umfassende Sanierungs-/Modernisierungsmaßnahmen 2014 ff. Anlage 4 Standort Anschrift Projektbezeichnung Kosten Prio Stadtbezirk Schulen Musterschule Gymnasium Parkstrasse Energetische Fassadensanierung einschl. Abdichtung Untergeschoss 12.850.000 hoch Mitte Musterschule Weiterbildung Schlossallee Innensanierung Bauteil Strasse, einsch l.Funktionsanpassungen Fachräume n. E. mittel West Musterschule Abitur G8 Lessingstrasse Modernisierung Turnhalle einschl. Aus sensportgelände n. E. hoch Ost sonstige Gebäude Stadthaus 1 Klemensstrasse Innensanierung 35.000.000 hoch Mitte 47.850.000 Legende: n. E. = nicht ermittelt
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (13)
- Schulstraße 1
- Lessingstraße
- Klemensstraße
- Gertrudenstraße
- Von-Holte-Straße 52
- Wiener Straße
- Aegidiistraße
- Badestraße
- Kanalstraße
- Südstraße
- Oststraße
- Middelfeld
- Bohlweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0356/2012/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.06.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37