mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 2549/2024 vom 27.08.2024

Stand: Am 05.09.2024 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Mitteilung Ausschuss

    PDF

    Herunterladen: Mitteilung Ausschuss

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat, Dienststelle V/5000 JC Vorlagen-Nummer 23.08.2024 2549/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 Bericht des Jobcenter Köln Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln – den Bericht des Jobcenter Köln mit der Anlage Ergeb- nismonitoring Juli 2024 vor. Anlagen: Bericht des Jobcenter Köln Anlage zum Bericht des Jobcenter Köln: Ergebnismonitoring Juli 2024 gez. Dr. Rau
  • Anlage 2 zum Bericht des JC Ergebnismonitoring Juli 2024

    PDF

    Herunterladen: Anlage 2 zum Bericht des JC Ergebnismonitoring Juli 2024

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Berichtsmonat2024JuliAnlage 1Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 16.11.2023 BA Bundesagentur BG Bedarfsgemeinschaft Diff. Differenz EGT Eingliederungstitel ELB Erwerbsfähige Leistungsberechtigte IQ Integrationsquote JC Jobcenter JOK Job-Offensive-Köln KDU Kosten der Unterkunft LLU Leistungen zum Lebensunterhalt LZB Langzeitleistungsbezieher*in MW Monatswert NEF Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte qm Quadratmeter SB Schwerbehinderte SGB Sozialgesetzbuch SodGE Sozialdienstleister-Einsatzgesetz VJ Vorjahr Abkürzungsverzeichnis Berichtsmonat Juli IQ Männer12,0% Soll202412,0% - 3,2%Diff. zum12,4%Monatssoll202312,4% - 3,1% Ist-Ist VJ Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 202437.702 37.702 37.524 37.460 37.200 36.789 35.866 202332.979 32.877 32.882 32.643 32.504 32.142 31.344 32.703 32.561 32.448 32.407 32.27520.00022.00024.00026.00028.00030.00032.00034.00036.00038.00040.000LLU MW in Tausend Summe der LLU in €2024260.244.456,09 €2023 227.370.450,78 € LLU Veränderung zum Vorjahr2024+ 14,46%Diff. + 32.874.005,31 € IQ Frauen7,3% Soll20247,3%+ 3,2%Diff. zum7,1%Monatssoll20237,0%+ 4,2% Ist-Ist VJ IQ Gesamt20249,6%20239,6% Leistungen zum Lebensunterhalt (LLU)[Quelle: Controlling JC Köln] Integrationsquote (IQ)[Quelle: Controlling JC Köln] Kennzahlen nach §48a SGB IIDie LLU liegen erwartungsgemäß mit 14,46% über dem Vorjahreswert. Absolut sind dies rund 32,87 Mio. Euro. Die Integrationsquote Gesamt im Berichtsmonat entspricht der Quote des Vorjahres (9,6%). Massgeblich hierfür ist die im Jahresverlauf stetig positive Integrationsleistung bei den Frauen. LZB Männer202426.422 - 0,9%Soll-Diff.Abw. LZB Soll-240 LZB Gesamt202456.049202356.480 LZB Frauen202429.627 - 2,2%Soll-Diff.Abw. LZB Soll-655 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Männer26.134 26.079 26.153 26.198 26.300 26.391 26.422 0 0 0 0 0 Frauen28.300 28.253 28.629 28.855 29.195 29.467 29.627 0 0 0 0 024.00025.00026.00027.00028.00029.00030.000LZB-VerlaufAnzahl Langzeitleistungsbezieher (LZB)[Quelle: Controlling JC Köln]Die Anzahl der LZB entwickelt sich wie prognostiziert. Berichtsmonat Juli Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 202436.211,04 37.146,47 36.141,84 36.201,82 35.670,22 36.271,57 37.229,27 202333.497,12 32.504,81 33.793,75 32.829,05 33.368,91 32.982,48 33.409,70 33.631,94 34.083,10 34.153,89 35.057,25 34.605,2025.00027.00029.00031.00033.00035.00037.00039.000KDU Monatswert in Tausend Euro Summe KDU in €2024254.872.233,75 €Soll €249.885.449,01Diff.+ 4.986.784,74 €+ 2,00% KDU Monatswert-Veränderung zum VorjahrBM Juli+ 11,43%Diff. + 3.819.562,05 € Integrationen SB20241922023224Soll228Diff. - 36 - 32 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2024 26 40 25 33 26 18 23 2023 28 38 20 38 32 28 39 49 54 47 27 24 0102030405060Entwicklung Monatswert Integrationen SB Kosten der Unterkunft (KDU)[Quelle: Berechnung Stadt Köln] Integrationen Schwerbehinderte (SB)[Quelle: Controlling JC Köln] ErgänzendeKennzahlenIm Berichtsmonat liegen die KDU mit rund 4,9 Mio. Euro über dem prognostizierten Wert. Im Vergleich zum Monatswert (MW) des Vorjahres sind es rund 3,8 Mio. Euro mehr. Die Zahl der SB-Integrationen liegt im Juli -5 unter dem Soll.IQ SB20244,6%20235,6%ELB20244.16820234.024 Integrationen2024632IQ Monatswert 6,6% Integrationen20241.145IQ Monatswert 6,3% Integrationen2024513IQ Monatswert 6,1% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Männer79 80 106 107 94 80 86 Frauen66 73 68 91 94 49 72020406080100120Integrationen Monatswert JOKIntegrationen der Job-Offensive Köln (JOK)[Quelle: Controlling JC Köln]DIe Integrationsquote der JOK trägt im Berichtsmonat Juli mit 6,3% zum Gesamtergebnis des Jobcenter Köln bei. Berichtsmonat Juli Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften (BG) [Quelle: Statistik BA]Statistikkennzahlen Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2024 59.655 59.709 59.722 59.839 2023 60.326 60.359 60.427 60.264 60.239 59.982 59.859 59.783 59.571 59.572 59.390 59.417 58.50059.00059.50060.00060.50061.000Anzahl BedarfsgemeinschaftenIm Statistikmonat April 2024 sind 425 Bedarfsgemeinschaften weniger als im Vorjahreszeitraum auf Leistungen angewiesen. Anzahl BG (April)59.839 Monatswert54.821 Anerkannte lfd. KDU54.398 Unterkunftsart Miete 48,2 19,8 13,5 9,5 5,2 3,8 Anteil der jeweiligen Haushaltsgröße in % 1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen 6 und mehr Personen 70,0 17,0 13,0 Anteil lfd. tatsächliche Kosten der Unterkunft in % Unterkunftskosten laufende Betriebskosten Heizkosten Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt aktuell bei 48,2 und ist damit relativ konstant zum Jahr 2023. Die Unterkunftskosten (Miete) bleiben mit 70% konstant. Anzahl ELB männlich (April)40.187 Monatswert39.859 Vorjahr+ 328Veränderung Anzahl ELB gesamt (April)82.327 Monatswert82.343 Vorjahr - 16Veränderung Anzahl ELB weiblich (April)42.140 Monatswert42.484 Vorjahr - 344VeränderungEntwicklung erwerbsfähiger (ELB)[Quelle: Statistik BA]Der seit letztem Jahr stärker eingetretene Rückgang der weiblichen ELB bleibt damit weiter konstant. Im betrachteten Zeitraum ist die Zahl der männlichen ELB um 328 gestiegen und die Zahl der weiblichen ELB um 344 gesunken. Die Anzahl der ELB gesamt liegt im Statisikmonat April 16 ELB unter dem Vorjahreswert. Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2024 82.168 82.190 82.203 82.327 2023 82.520 82.554 82.678 82.343 82.388 82.108 82.286 82.243 81.990 81.922 81.621 81.560 81.00081.50082.00082.50083.000Anzahl ELBÜber 60% der BG verfügen über 40 bis 80 qm Wohnfläche. Die durchschnittliche Wohnfläche pro BG und Personen/qm bleibt stabil. 2,5 15,8 29,2 32,4 15,2 4,9 Bestand BG nach Wohnfläche in % unter 20 qm 20 bis unter 40 qm 40 bis unter 60 qm 60 bis unter 80 qm 80 bis unter 100 qm 100 qm und mehr 34,1 45,5 32,1 24,2 19,6 17,0 14,5 61,0 45,5 64,1 72,778,3 84,8 97,0 durchschnittliche Wohnfläche pro BG und Person in qm Insgesamt 1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen 6 und mehr Personen pro Personpro BG
  • Anlage 1 Bericht des Jobcenter Köln

    PDF

    Herunterladen: Anlage 1 Bericht des Jobcenter Köln

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Anlage zur Mitteilung „ Bericht des Jobcenter Köln “ zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 05.09.2024 Bericht des Jobcenter Köln 1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln Zur aktuellen Lage im Jobcenter Köln informiert Frau Würker im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren gerne mündlich. 2. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – Stand Monat 07/2024 Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Juli 2024 (Anlage) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2024 ein. 3. Schlichtungsstelle: Erfahrungsbericht und weiteres Vorgehen § 15 a SGB II beschreibt die Grundzüge des Schlichtungsverfahrens. Ist die Erstellung oder die Fortschreibung eines Kooperationsplans aufgrund von Meinungsverschiedenheiten nicht möglich, soll auf Verlangen einer oder beider Seiten ein Schlichtungsverfahren eingeleitet werden. Dass die gemeinsame Erarbeitung eines Kooperationsplans im ersten Schritt nicht gelingt, kann unterschiedlichste Gründe haben. Das Schlichtungsverfahren soll Wege aufzeigen, für die Bürgergeldberechtigten und für die Integrationsfachkräfte. Die gegenseitige Bereitschaft zum Zuhören unter Beteiligung einer unbeteiligten dritten Person kann helfen, Konflikte aufzulösen und einen Weg zurück zu finden, zu einem kooperativen und vertrauensvollen Austausch über die Integrationsstrategie. Die Regelung des § 15a SGB II trat zum 1. Juli 2023 in Kraft. Über die Gestaltung des Schlichtungsverfahrens konnten die Jobcenter selbst entscheiden. Das Gesetz gibt nur einen Rahmen vor und ist bewusst sehr flexibel gehalten. Damit können bereits vorhandene und bewährte Erfahrungen mit bestehenden Konfliktlösungsmechanismen genutzt werden. Das Schlichtungsverfahren ist auf den Kooperationsplan - und damit den „roten Faden“ im Eingliederungsprozess - beschränkt. Es stellt somit kein zusätzliches formelles Verfahren dar. Es besteht die Möglichkeit eines externen sowie eines internen Ansatzes. Seite 2 Seit dem 01.07.2023 wird das Schlichtungsverfahren im Jobcenter Köln durch das vorhandene Kundenreaktionsmanagement durchgeführt. Der Prozess und die Entwicklung werden und wurden eng begleitet. Da sich das Schlichtungsverfahren ausschließlich auf den Kooperationsplan und hierbei nur auf das Erstellen und Fortschreiben bezieht, wurde eine sehr geringe Anzahl von Schlichtungsverfahren erwartet. Diese Einschätzung hat sich bestätigt. Bislang gab es nur zwei Schlichtungsfälle. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Kundinnen und Kunden sowie Integrationsfachkräfte das neue Format des Kooperationsplans gut annehmen. Ein vertrauensvoller Beratungs- und Integrationsprozess gelingt damit noch besser. 4. Bericht zum Job-Turbo Das Jobcenter Köln führt die strategische Ausrichtung, die mit dem Job-Turbo in den Fokus genommen wurde, auch nach dem 31.07.2024 weiter. Entlang der 3 Phasen des Job-Turbos werden die geflüchteten Menschen begleitet: Phase 1: Orientierung und grundlegender Spracherwerb Phase 2: Arbeiten und Qualifizierung in Beschäftigung Phase 3: Beschäftigung stabilisieren und ausbauen Der Job-Turbo ist eine gemeinsame Leistung verschiedenster Akteure am Arbeitsmarkt. Im Jahr 2024 wurden mehr als 20 Aktions- und Bewerbertage für die Zielgruppe der Ukrainer*innen und der geflüchteten Menschen durchgeführt. Exemplarisch steht der große Bewerbertag mit mehr als 20 Arbeitgeber*innen und mehr als 1000 teilnehmenden Kunden*innen im Juli 2024. Auch kleinere, branchenspezifische Formate begleiten den Job-Turbo Prozess. Ein weiterer großer Bewerbertag wird im November im Jobcenter Köln in Mülheim stattfinden. Das besondere Engagement aller Akteure zeigt eine positive Wirkung. Viele Geflüchtete, insbesondere ukrainische Frauen, konnten verstärkt in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. So stieg bspw. die Integrationsquote ukrainischer Geflüchteter im ersten Halbjahr 2024 im Vorjahresvergleich um 100% auf 534 Integrationen. Alle Sprachkursabsolvent*innen werden sowohl kurz vor Beendigung des Sprachkurses als auch nach dessen Beendigung zu einem Beratungsgespräch in das Jobcenter Köln eingeladen, um die weiteren Seite 3 Integrationsschritte zu planen. Parallel hierzu läuft oftmals noch ein Anerkennungsverfahren. Die besondere Herausforderung in den Beratungsgesprächen bleibt die Sorge vieler Sprachkursabsolventen*innen, bei einer Arbeitsaufnahme unter ihrem Qualifikationsniveau, keine Möglichkeit mehr zu haben, qualifikationsadäquate Stellen angeboten zu bekommen. Das teilweise langwierige Verfahren der Anerkennung ausländischer Abschlüsse stellt weiterhin ein Hemmnis dar, auch wenn die Anerkennung in vielen Konstellationen nicht mehr erforderlich ist. Für Erziehende ist die wohnortnahe Kinderbetreuung wichtig. Die Integration der geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wichtig sind die Flexibilität und Aufnahmebereitschaft von Arbeitgeber*innen, auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen eine Chance zu geben. Die Möglichkeiten des berufsbegleitenden Spracherwerbs sind ausgeweitet worden. In der Praxis ergeben sich bei der Umsetzung jedoch unterschiedlichste Herausforderungen. Die engmaschige Betreuung der Sprachkursabsolvent*innen im Jobcenter Köln wird weitergeführt. Ebenso bleibt die aktive Arbeitgeber*innen-Ansprache im Fokus des gemeinsamen Arbeitgeberservices von Agentur für Arbeit und Jobcenter Köln gez. Martina Würker Anlage: Ergebnismonitoring Juli 2024

Beratungsverlauf

  1. 05.09.2024

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 8.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz