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V/0863/2015

NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2012 der Stadt Münster (Entwurf), NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2013 der Stadt Münster (Entwurf)

Vorlagen 19.11.2015

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Gesamtabschluss 2013_Entwurf

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Gesamtabschluss 2012_Entwurf

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Ansehen

Gesamtabschluss 2013_Entwurf

125183 Zeichen

Gesamtabschluss 2013 
 
 
 
 
Entwurf

Inhaltsverzeichnis 
 
 
 
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk 
 
Gesamtergebnisrechnung 2013 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2013 
 
Gesamtanhang 2013 mit Kapitalflussrechnung 
 
Gesamtlagebericht 2013 
 
Abkürzungsverzeichnis

Aufstellungs- und 
 
Bestätigungsvermerk

Gesamtergebnisrechnung 
 
2013

2013 2012 
EUR EUR 
1. Steuern und ähnliche Abgaben 471.375.684,47 443.400.458,12 
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 138.081.512,7 1 82.325.296,49 
3. + Sonstige Transfererträge 13.420.310,72 16.609.469,00 
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 149.339.1 18,26 141.375.971,44 
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 542.726.525,56 526.397.396,13 
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 135.990.903, 66 114.254.753,54 
7. + Sonstige ordentliche Erträge 55.336.578,38 80.233.434,62 
8. + Aktivierte Eigenleistungen 12.662.184,13 6.119.793,65 
9. +/- Bestandsveränderungen -7.875.281,74 1.467.717,86 
10. = Ordentliche Erträge 1.511.057.536,15 1.412.184.290,85 
11. - Personalaufwendungen 293.246.701,46 283.137.798,75 
12. - Versorgungsaufwendungen 20.916.013,21 14.648.298,65 
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 455. 614.436,67 472.146.256,77 
14. - Bilanzielle Abschreibungen 136.193.953,89 133.701.485,02 
15. - Transferaufwendungen 442.982.016,77 423.039.973,35 
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 109.869.652,15 109.316.845,11 
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.458.822.774,15 1.435.990.657,65 
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 52.234 .762,00 -23.806.366,80 
19. + Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 45.907,95 0 ,00 
20. + Beteiligungserträge 2.094.645,34 -853.840,68 
21. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 5.076.243 ,63 5.057.797,53 
22. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 9 6.038,76 
23. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendung en 43.891.884,59 38.427.694,18 
24. = Gesamtfinanzergebnis -36.675.087,67 -34.319.776,09 
25. = Ordentliches Gesamtergebnis 15.559.674,33 -58.126.142,89 
26. + Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 
27. - Außerordentliche Aufwendungen 0,00 149.581,59 
28. = Außerordentliches Gesamtergebnis 0,00 -149.581,59 
29. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 15.559.674,33 -58.275.724,48 
30. +/- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 13.938.739,60 8.243.843,08 
31. - Zuführungen zur Gewinnrücklage 15.280.000,00 33.886.342,98 
32. + Entnahmen aus der Gewinnrücklage 0,00 29.962.342,98 
33. = Gesamtbilanzgewinn/-verlust 14.218.413,93 -53.955.881,40 
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2013

Gesamtbilanz  
 
zum  
 
31.12.2013

31.12.2013 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2012
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR 
Anlagevermögen 3.680.676.667,35 3.709.114.596,05 Eigenkapital 733.774.194,21 742.297.949,20 
Immaterielle Vermögensgegenstände 109.171.287,53 137.499.393,93 Allgemeine Rücklage 705.500.394,65 761.989.970,11
Geschäfts- oder Firmenwerte 106.434.287,33 134.328.393,85 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.737.000,20 3.171.000,08 Ausgleichsrücklage 12.749.385,63 32.957.860,49
Sachanlagen 3.425.861.546,52 3.418.594.076,33 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 14.218.413,93 -53.955.881,40
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 235.091.774,11 234.960.738,33 Sonderposten 1.400.960.413,73 1.433.651.617,09 
Grünflächen 127.561.792,24 124.743.144,18 Sonderposten für Zuwendungen 635.764.901,96 645.045.938,81
Ackerland 33.254.301,19 35.199.821,71 Sonderposten für Beiträge 689.680.808,85 709.312.097,81
Wald, Forsten 9.793.087,79 6.982.850,79 Sonderposten für den Gebührenausgleich 12.528.745,20 13.727.186,03
Sonstige bebaute Grundstücke 64.482.592,89 68.034.921,65 Sonstige Sonderposten 62.985.957,72 65.566.394,44
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.090.060.649,42 1.089.882.532,22 Rückstellungen 666.967.204,81 633.318.447,87 
Kinder- und Jugendeinrichtungen 58.395.538,38 51.505.872,06 Pensionsrückstellungen 474.360.469,00 457.310.161,00
Schulen 358.964.143,46 365.866.301,20 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 53.950.857,99 55.168.288,65
Wohnbauten 144.574.712,69 137.582.659,00 Instandhaltungsrückstellungen 8.317.702,67 5.709.668,50
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 528.126.254,89 534.927.699,96 Steuerrückstellungen 12.895.061,25 485.077,02
Infrastrukturvermögen 1.787.714.601,70 1.794.445.205,79 Sonstige Rückstellungen 117.443.113,90 114.645.252,70
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 315.248.093,21 314.733.212,15 Verbindlichkeiten 1.264.619.275,28 1.228.347.667,58 
Brücken und Tunnel 41.178.671,47 41.801.929,51 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.042.196.685,59 1.012.075.471,55
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 705.739.653,35 711.766.093,44 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 31.353.348,93 36.045.428,45
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 584.260.396,20 597.869.646,87 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 7.608.117,72 7.979.397,79
Stromversorgungsanlagen 43.122.135,82 38.318.398,52 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.336.903,67 77.735.579,97
Gasversorgungsanlagen 26.655.077,82 27.058.640,00 Sonstige Verbindlichkeiten 98.124.219,37 94.511.789,82
Wasserversorgungsanlagen 21.412.542,98 21.208.385,00
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 60.663.115,98 52.315.498,38 
Wärmeversorgungsanlagen 28.069.513,74 19.762.667,19
Abfallbeseitigungsanlagen 373.560,22 248.956,92
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 21.654.956,89 21.677.276,19
Bauten auf fremden Grund und Boden 626.391,22 720.151,12
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 14.041.676,45 13.948.847,52
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 127.933.036,30 116.850.755,25
Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.241.829,57 66.155.657,90
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.151.587,75 101.630.188,20
Finanzanlagen 145.643.833,30 153.021.125,79 
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.144.416,13 35.323.459,07 
Anteile an assoziierten Unternehmen 38.024.846,13 41.690.913,77
Übrige Beteiligungen 9.930.119,73 9.952.628,06
Sondervermögen 4.110.158,72 3.976.894,38
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.972.782,32 19.532.850,56
Ausleihungen 44.461.510,27 42.544.379,95
Ausleihungen an Beteiligungen 42.147.472,30 39.312.245,84
Sonstige Ausleihungen 2.314.037,97 3.232.134,11
Umlaufvermögen 397.427.646,23 336.763.637,31 
Vorräte 61.059.041,45 75.066.340,15 
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 7.050.151,19 7.203.410,93 
Waren 38.965.762,24 42.388.709,17
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.918.951,81 25.297.273,16
Fertige Erzeugnisse 49.513,04 175.556,65
Geleistete Anzahlungen für Vorräte 14.244,55 1.388,74
Emissionsrechte 60.418,62 1,50
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 113.09 0.629,40 95.907.892,61 
Forderungen 87.259.080,08 73.409.058,92 
Sonstige Vermögensgegenstände 25.831.549,32 22.498.833,69
Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.003.600,00 6.002.400,00 
Liquide Mittel 217.274.375,38 159.787.004,55 
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 48.879.890,43 44.052.946,76 
4.126.984.204,01 4.089.931.180,12 4.126.984.204,01 4.089.931.180,12 
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2013

Gesamtanhang 2013 
 
mit  
 
Kapitalflussrechnung

Inhaltsverzeichnis 
 
 
I.  Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesa mtabschlussstichtag   1 
II.  Angaben zum Konsolidierungskreis          1 
III.  Angaben zu den Konsolidierungsmethoden         4 
IV.  Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsme thoden        5 
V.  Angaben zu Posten der Gesamtbilanz        7 
VI.  Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung       17 
VII.  Sonstige Angaben           21 
VIII.  Erweiterung des Gesamtanhangs        21

- 1 - 
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag 
 
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung (GO NRW) und der Gemein- 
dehaushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfa len (GemHVO NRW) einen Einzelab- 
schluss und als Mutterunternehmen einen Gesamtabsch luss aufgestellt. Sofern ergänzende Vor- 
schriften des Handelsgesetzbuches (HGB) anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.  
 
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Betriebe entspricht dem 
Kalenderjahr. 
 
Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt. 
 
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.  
 
Die Betragsangaben erfolgen in Euro. 
 
 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 
 
Der Konsolidierungskreis besteht neben der Stadt Mü nster aus einem Sondervermögen und zwei 
voll zu konsolidierenden  verbundenen Unternehmen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00  
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00  
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00  
 
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene  in den Gesamtabschluss einbezo- 
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Sta dtwerke Münster GmbH die folgenden Ge- 
sellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der  Vollkonsolidierung  in den Konsolidie- 
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 
(ab 1/2014 münsterNetz GmbH) 
Münster 100,00 
 
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH Münster  100,00  
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster  100,00  
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster    99,00  
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster  100,00  
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH i. G. Münster 100,00  
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100, 00  
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 10 0,00

- 2 - 
Folgende sechs verbundene Unternehmen  wurden gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 
HGB nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen m it einbezogen, weil deren Einfluss auf die 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns – auch zusammengefasst mit allen 
Sondervermögen, verbundenen Unternehmen und unselbs tständigen Stiftungen – von unterge- 
ordneter Bedeutung  ist:  
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00  
citeq (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Theater Münster (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster  92,09  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster  85,00  
 
Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jeweiligen aktuellen Jahresabschlüsse. 
 
Bei einer Gesamtbetrachtung aller als unbedeutend e ingestuften Unternehmen im Konzern (ver- 
bundene und assoziierte Unternehmen) ergab sich, da ss die festgelegte Wesentlichkeitsgrenze 
von 5 % hinsichtlich der Vermögens-, Schulden-, Ert rags- und Finanzgesamtlage 
 überschritten 
wurde und damit die untergeordnete Bedeutung einzel ner Kriterien geringfügig nicht mehr gege- 
ben war. Daher wurden die citeq, die Städtischen Bühnen Münster (Theater Müns ter) sowie 
die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH , für die nach § 116 Abs. 3 GO und 
§ 296 Abs. 2 HGB ein Einbeziehungswahlrecht besteht  (welches nicht ausgeübt wurde) sowie die 
Voraussetzungen für die Einbeziehung als ein assoziiertes Unternehmen erfüllt sind, „at equity“  in 
den Gesamtabschluss einbezogen. 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster Gm bH wurde die Westfälische Fernwärme- 
versorgung GmbH mit einem Anteil am Kapital in Höhe  von 50,00 % als anteilsmäßig konsoli- 
diertes Gemeinschaftsunternehmen  in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses auf- 
genommen. 
 
Folgende assoziierte Unternehmen  wurden im Gesamtabschluss „at equity“  (Fortschreibung 
des Beteiligungsbuchwertes) berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00  
Theater Münster (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster  92,09  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter  45,41

- 3 - 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  GmbH  wurden die folgenden assoziierten 
Unternehmen „at equity“  einbezogen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück   47,00  
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück   50,00  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven   35,00  
items GmbH Münster   32,00  
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede   50,00  
 
Die Beteiligung an der zum Vorjahresstichtag als assoziiertes Unternehmen einbezogene Energie- 
handelsgesellschaft West mbH, Münster, wurde mit Ab lauf des 31.12.2013 durch Verkauf der An- 
teile von 28,00 % an die Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw) beendet. 
 
Die folgenden zwei assoziierten Unternehmen  wurden gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 311 
Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung im Gesamtabschluss nicht „at equity“ son- 
dern zu Anschaffungskosten „at cost“  berücksichtigt. 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH Münster 33 ,33  
Airport Park FMO GmbH Greven 33,33  
 
Weitere „at cost“  bewertete Unternehmen sind: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00  
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster  85,00  
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00  
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH 
(IStG gGmbH) 
 
Münster 
 
 
10,00  
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
Emscher-Lippe 
 
Münster 
 
6,25  
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster  4,02  
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster  1,00  
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  GmbH  wurden die folgenden Gesellschaf- 
ten „at cost“ berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH* Borkum        49,90  
Energiehandelsgesellschaft West mbH Münster 27,83  
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG* Münster 25,00

- 4 - 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13  
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 7,75  
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Troisdorf 7,75  
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG Essen 1,96  
 
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 296 Abs. 1 Nr. 3  HGB sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf 
eine Einbeziehung der beiden assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.  
 
 
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 
 
Bei der Kapitalkonsolidierung  wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem HVO 
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile 
 mit dem 
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein- 
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.  
 
Die Schuldenkonsolidierung  erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 A bs. 1 HGB 
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen  mit den entsprechenden Rückstellungen 
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben  sowie der Rechnungsabgrenzungsposten. 
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtung en wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener 
Unternehmen bereinigt. 
 
Von einer Zwischenergebniseliminierung  wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handrei- 
chung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den asso- 
ziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen 
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die Vermö- 
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung .  
 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung  erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305 
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfal- 
lenden Aufwendungen. 
 
Die assoziierten Unternehmen  wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansätze 
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des asso ziierten Unternehmens in den Gesamtab- 
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode).

- 5 - 
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Betriebe wurden für den Gesamtabschluss entsprechend 
den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheit lich nach den bei der Stadt Münster geltenden 
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermitt- 
lung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprec henden Bildes der VSEF-Lage des „Konzerns 
Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind ( § 50 Abs. 1 GemHVO NRW i.V.m. § 308 
Abs. 2 Satz 3 HGB).  
 
Eine Anpassung der assoziierten „at equity“ bewerteten Unternehmen an die konzerneinheitlichen 
Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung  des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB 
nicht.  
 
Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände  wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, 
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer bet riebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 
3 und 17 Jahren), bewertet.  
 
Das Sachanlagevermögen  wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line- 
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdau er zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt. 
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsoli dierenden Unternehmen die degressive Ab- 
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des 
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des er mittelten verbleibenden Restverfüllvolumens 
leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen 
von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-La ge ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 
2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögen sgegenstände mit Anschaffungskosten bis 
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO  grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll 
abgeschrieben und Vermögensgegenstände mit Anschaff ungskosten bis 60,00 EUR (ohne Vor- 
steuer) wurden unmittelbar in den Aufwand verbucht.  Bei den voll zu konsolidierenden Unterneh- 
men/Sondervermögen wurden Anschaffungskosten bis zu  150,00 EUR unmittelbar im Aufwand 
erfasst und Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 1. 000,00 EUR in einen Sammelposten einge- 
stellt und über 5 Jahre abgeschrieben. 
 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen
 enthalten neben den Material-, den Fertigungs- 
und Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwe ndigen Materialgemein- und Fertigungsge- 
meinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der He rstellungskosten bei den Konzernbetrieben 
anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage auf eine Anpas- 
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die Stadtwerke Münster haben im Ge- 
schäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur A ktivierung von Verteilungsanlagen zur Vermitt- 
lung eines die tatsächlichen Verhältnisse besser da rstellenden Bildes der Vermögens- und Er-

- 6 - 
tragslage in Anlehnung an das EnWG neu gefasst. Bei  den Herstellungskosten für selbst erstellte 
Anlagen wurden die Zuschläge für Lager- und Regiege meinkosten auf 20 % festgelegt. Insbeson- 
dere werden Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Net z, die eine Länge von 200 Metern und 
mehr erreichen, aktiviert. Diese Umstellung führte im Berichtsjahr zu gestiegenen aktivierten Ei- 
genleistungen. 
 
Die Finanzanlagen  wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten be wertet. Soweit die Grün- 
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag ni cht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.  
 
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens  erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleit enden Durchschnittspreisen oder zum niedri- 
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewer- 
tung der unfertigen Leistungen entspricht denen der  selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vor- 
räte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertun gsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund 
des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifische r Besonderheiten und aufgrund untergeord- 
neter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet 
worden. Die den Stadtwerken Münster unentgeltlich z ugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG 
i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 E UR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte 
wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedriger en beizulegenden Wert (Marktwert) zum 
Bilanzstichtag ausgewiesen. 
 
Forderungen  und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen 
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. 
 
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens  erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum 
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. 
 
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt. 
 
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bi ldung einer Ausgleichsrücklage wurde in 
Anspruch genommen.  
 
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebunde ne Investitionen wurden als Sonderpos- 
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsja hr wurden mit den Nennbeträgen pas- 
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich - 
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angew andten Abschreibungssätze. Die unter- 
nehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei d en Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hin- 
sichtlich der „Sonderposten aus DSD-Überschüssen“ w urde unter den sonstigen Sonderposten 
abgebildet.  
 
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einric htungen am Ende eines Kalkulationszeit- 
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhal b von vier Jahren ausgeglichen werden 
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.

- 7 - 
 
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bil anzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch 
die Bildung von Rückstellungen  in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurt eilung not- 
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden. 
 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen  wurden für bestehende Versor- 
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebilde t. Diese wurden mit dem nach versiche- 
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 
5 % angesetzt. Geringfügige Abweichungen des Rechnu ngszinsfußes bei Konzernbetrieben wur- 
den aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten. 
 
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung be- 
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der le tzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten 
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Beamtenbesoldung errechnet. 
 
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die 
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentralen M ülldeponien Münster (ZDM) I und II. Der 
Wert basiert auf einem Gutachten von der ECONUM Unt ernehmensberatung GmbH aus 2009. 
Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünfti ger kaufmännischer Beurteilung notwendi- 
gen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. 
In 2012 wurde die Bewertungsmethodik zur Ermittlung  der Deponierückstellungen verfeinert, in- 
dem die Rückstellung für Zwecke der Bewertung in me hrere Teilrückstellungen entsprechend der 
Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jeweils eine g esonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der 
jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung ist mi t dem Zinssatz am Ende der Periode abgezinst 
worden. 
 
Die Verbindlichkeiten  wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden 
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf grund untergeordneter Bedeutung für die 
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
 
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 
 
1. Aktiva 
 
Anlagevermögen 
 
Anlagevermögen  31.12.2013 31.12.2012  
TEUR  TEUR  
Immaterielle Vermögensgegenstände 109.171  137.499  
Sachanlagen 3.425.862  3.418.594  
Finanzanlagen 145.644  153.021  
Gesamt 3.680.677  3.709.114

- 8 - 
Immaterielle Vermögensgegenstände 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände  31.12.2013 31.12.2012  
TEUR  TEUR  
Geschäfts- oder Firmenwerte 106.434  134.328  
Sonstige immaterielle  
Vermögensgegenstände 2.737 
 3.171  
Gesamt 109.171  137.499  
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände verringerten  sich aufgrund der Abschreibung des Ge- 
schäfts- oder Firmenwertes  aus der Kapitalkonsolidierung. Es wurde eine Nutzu ngsdauer von 
insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin wirk te sich ein zum 31.12.2013 eingeholtes Be- 
wertungsgutachten für die Stadtwerke Münster GmbH u m 22.221 TEUR wertmindernd aus. Die 
jährliche Abschreibung wurde unter Berücksichtigung der planmäßigen Restnutzungsdauer von 10 
Jahren entsprechend angepasst. Aus der in 2013 durc hgeführten Erstkonsolidierung der Bürger- 
windpark Löningen GmbH & Co. KG im Teilkonzern der Stadtwerke Münster GmbH resultiert ein 
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 5.885 TEUR. 
Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände  beinhalten im Wesentlichen entgeltlich 
erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) u nd ähnliche Rechte sowie Anwendersoft- 
ware. Zugänge sind vor allem im Bereich Anwendersoftware zu verzeichnen. Der Posten verringer- 
te sich aufgrund der jährlichen Abschreibungen. 
 
 
Sachanlagen 
 
Sachanlagen  31.12.2013 31.12.2012  
TEUR  TEUR  
Unbebaute Grundstücke und grundstücks- 
gleiche Rechte 235.092 
 234.961  
Bebaute Grundstücke und grundstücks- 
gleiche Rechte 1.090.061 
 1.089.882  
Infrastrukturvermögen 1.787.715  1.794.445  
Bauten auf fremden Grund und Boden 626  720  
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 14.042  13.949  
Maschinen und technische Anlagen, Fahr- 
zeuge 127.933 
 116.851  
Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.242  66.156  
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 
Bau 108.151 
 101.630  
Gesamt 3.425.862  3.418.594  
 
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen  ergibt sich aus der Gesamtbilanz. 
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 7.268 TEUR.  
Im Berichtsjahr erfolgten Zugänge im Bereich Maschi nen, technische Anlagen, und Fahrzeuge 
(u.a. im Bereich Fahrzeuge für den Personenverkehr (ÖPNV)) um 11.082 TEUR. Die Zugänge im 
Bereich Anlagen im Bau betreffen im Wesentlichen Ba ufortschritte und in die Bebauung genom- 
mene Objekte der Wohnungswirtschaft sowie den Bau eines Blockheizkraftwerks, welches in 2014 
fertiggestellt wird.

- 9 - 
Die Wertverringerung des Infrastrukturvermögens um 6.730 TEUR wurde durch die Abschreibun- 
gen, vor allem in den Bereichen Straßennetz mit Weg en, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 
und Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen beeinflusst, da diese hier wesentlich hö- 
her ausgefallen sind als die Ersatzinvestitionen und Neuzugänge. 
 
 
Finanzanlagen 
 
Finanzanlagen  31.12.2013 31.12.2012  
TEUR  TEUR  
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.144  35.323  
Anteile an assoziierten Unternehmen 38.025  41.691  
Übrige Beteiligungen 9.930  9.953  
Sondervermögen 4.110  3.977  
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.973  19.533  
Ausleihungen 44.462  42.544  
Gesamt 145.644  153.021  
 
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen  handelt es sich im Wesentlichen um die Beteili- 
gungen an der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (22 .526 TEUR), der Wohnungsgesellschaft 
Große Lodden mbH (3.600 TEUR) und dem Theaterhaus P umpenhaus gGmbH (18 TEUR). Bei 
den genannten Gesellschaften wurde von dem Einbezie hungswahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO, § 
296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht in 
den Gesamtabschluss mit einbezogen. Die aufgrund ei ner beabsichtigten Weiterveräußerung bis- 
lang ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesenen Ge sellschaften Bürgerwindpark Löningen 
GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung wurden zum 31.12.2013 erstmals voll- 
konsolidiert, da die geplante Weiterveräußerung der Anteile an eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft 
bislang nicht vollzogen wurde. Dies begründet auch die Verringerung des Postens Anteile an ver- 
bundenen Unternehmen. 
 
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen  beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at 
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis S. 1 ff.). Die  Minderung des Postens wird vor allem durch 
die Veräußerung der Anteile an der Energiehandelsge sellschaft West mbH zum 31.12.2013 her- 
vorgerufen. 
 
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen  bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsge- 
sellschaft mbH & Co. KG (3.507 TEUR), Gewerbepark M S-Loddenheide GmbH (3.459 TEUR), 
Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (1.306 TEUR) und AirportPark FMO GmbH (602 TEUR).  
 
Als Sondervermögen  werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe 
von 3.792 TEUR (Vorjahr: 3.658 TEUR) ausgewiesen. 
 
Die Wertpapiere des Anlagevermögens  beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds , den 
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond) u nd den Versorgungs- und Sanierungs- 
fond (VUS-Fond). Der Posten erhöhte sich durch Anteilskäufe für den WVR-Fond.

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Der Posten Ausleihungen  beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unterne hmen, mit denen 
ein Beteiligungsverhältnis besteht u.a. ein Gesells chafterdarlehen an die BLACK GECCO. Des 
Weiteren bestehen Darlehen für den sozialen Wohnung sbau, Darlehen für junge und kinderreiche 
Familien, Gemeindebaudarlehen und niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen. 
 
 
Umlaufvermögen 
 
Vorräte 
 
Vorräte  31.12.2013  31.12.2012  
TEUR  TEUR  
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.050  7.203  
Waren 38.966  42.389  
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun- 
gen 14.919 
 25.297  
Fertige Erzeugnisse 50  176  
Geleistete Anzahlungen 14  1 
Emissionsrechte 60  0 
Gesamt 61.059  75.066  
 
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen  ergab sich eine unwesentliche Bestandsabnahme in 
Höhe von 153 TEUR.  
 
Bei den Waren  werden im Wesentlichen zum Verkauf gehaltene Grund stücke und Bauten ausge- 
wiesen. Die Abnahme resultiert u.a. aus Grundstücks verkäufen z.B. der Baugebiete „Meesenstie- 
ge“, und „Drei Eichen“. 
 
Der Bestand an unfertigen Leistungen  verringerte sich um 10.378 TEUR aufgrund des Wegfa lls 
der noch nicht abgerechneten Erschließungskosten de r Erschließungsmaßnahmen „Drei Eichen“ 
und „Nienberge“. 
 
Die Abgänge im Bereich Fertige Erzeugnisse  betreffen den Verkauf von 33 Eigentumswohnun- 
gen und 40 Tiefgaragenstellplätzen. 
 
Bei den geleisteten Anzahlungen  handelt es sich vornehmlich um Zahlungen, die in der Buchhal- 
tung nicht endgültig zugeordnet werden konnten.  
 
Der Posten Emissionsrechte  beinhaltet unentgeltlich zugeteilte Emissionsrecht e nach § 9 TEHG 
i.V.m. 7 ZuG in Höhe von 1 EUR. Durch entgeltlich e rworbene Emissionsrechte erhöhte sich der 
Posten um 60 TEUR.

- 11 - 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
 
Die Forderungen in Höhe von 87.259 TEUR (Vorjahr: 73.409 TEUR) erhö hten sich um 13.850 
TEUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern), 
Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattung sansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe 
u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkau f, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder 
u.a.), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistu ngen. In den Forderungen aus Energie- und 
Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwi schen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, 
der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldie rt wurde. Die Zunahme resultiert u.a. aus 
Steuer- und Gebührenforderungen, Forderungen aus Gr undstücksverkäufen und Forderungen 
aufgrund von Energie- und Wasserlieferungen. 
 
In den sonstigen Vermögensgegenständen  in Höhe von 25.832 TEUR (Vorjahr: 22.499 TEUR) 
sind im Wesentlichen enthalten: 
- Forderungen an das Finanzamt   
- Debitorische Kreditoren aus Gutschriften 
- Vorschüsse und Abschläge  
- Forderungen an Versicherungen  
- Forderungen aus Mängelbeseitigung  
- Darlehensforderungen 
 
 
Wertpapiere des Umlaufvermögens 
 
Unter dem Posten Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 6.004 TEUR (Vorjahr: 6.002 
TEUR) werden Inhaberschuldverschreibungen bei der S parkasse Münsterland Ost, Münster, aus- 
gewiesen. Wesentliche Wertpapierkäufe/-verkäufe fanden im Berichtsjahr nicht statt. 
 
 
Liquide Mittel 
 
Die Liquiden Mittel in Höhe von 217.274 TEUR (Vorjahr: 159.787) TEUR be treffen im Wesentli- 
chen Festgelder, Schulgirokonten, Bankguthaben und Kassenbestände. Ihr Anstieg ist insbeson- 
dere auf Fest- und Tagesgeldguthaben zurückzuführen.    
 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Der aktive  Rechnungsabgrenzungsposten  erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4.827 
TEUR auf 48.880 TEUR. Darin enthalten sind Disagios  in Höhe von 469 TEUR (Vorjahr: 491 
TEUR).

- 12 - 
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen: 
 
- Geleistete Zuwendungen für die Errichtung von Parkhäusern und sonstigen Baumaßnahmen. 
 
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit  sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach 
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind di es Zahlungen des Arbeitslosengeldes II 
(Jobcenter), der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten für Januar 2014 und Zahlungen 
für den Bereich Sozial- und Jugendhilfe. 
 
 
2. Passiva 
 
Eigenkapital 
 
Allgemeine Rücklage 
 
Die allgemeine Rücklage  beträgt 705.500 TEUR (Vorjahr: 761.990 TEUR). Die Verringerung re- 
sultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen aus Wertv eränderungen von Finanzanlagen und Ab- 
gang bzw. Veräußerung von Anlagevermögen, die die K ommune zur Erfüllung ihrer Aufgaben in 
absehbarer Zeit nicht mehr benötigt. Diese werden g em. § 43 III 1 GemHVO ergebnisneutral, un- 
mittelbar mit der allgemeinen Rücklage verrechnet. Des Weiteren wird die allgemeine Rücklage 
durch ergebnisneutrale Konsolidierungsbuchungen zur  Erstellung des Gesamtabschlusses beein- 
flusst, die sich ebenfalls insgesamt verringernd auswirkten. 
 
Sonderrücklage 
 
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanla ge Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung 
wurde die Sonderrücklage  mit 1.306 TEUR (Vorjahr: 1.306 TEUR) gebildet, um der Nutzungsbe- 
schränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsr echt und der damit verbundenen Beschrän- 
kung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen. 
 
Ausgleichsrücklage 
 
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der  Stadt Münster einmal ermittelte und gebil- 
dete Ausgleichsrücklage  gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 12.749 TEUR (Vorjahr: 32.958 TEUR). 
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbe trägen in der Ergebnisrechnung. Solange 
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage aus geglichen werden können, gilt der jeweilige 
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die  Abweichung zum Vorjahr resultiert aus dem 
Jahresfehlbetrag 2012 der Stadt Münster in Höhe von 20.208 TEUR.

- 13 - 
Bilanzgewinn 
 
Der Bilanzgewinn  beläuft sich auf 14.218 TEUR (Vorjahr: -53.956 TEUR). 
 
Entwicklung: 
       TEUR   
Gesamtjahresüberschuss 2013     15.560  
Gewinnvortrag aus 2012                 13.938  
Zuführung zur Gewinnrücklage    -15.280   
Gesamtbilanzgewinn 2013     14.218     
 
Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie die Zuführu ng zur Gewinnrücklage im Jahr 2013 resul- 
tieren aus den Gewinnverwendungsrechnungen der gemeldeten Einzelabschluss- und Konzernda- 
ten der voll zu konsolidierenden Unternehmen. Die k onzerninternen Verflechtungen (u. a. Vorab- 
gewinnausschüttungen) wurden hierbei bereits eliminiert. 
 
Sonderposten 
 
Die Sonderposten  zum 31.12.2013 belaufen sich insgesamt auf 1.400.9 60 TEUR (Vorjahr: 
1.433.652 TEUR). Sie verringerten sich um 32.692 TEUR. 
 
Es werden Zuwendungen  und Beiträge  von insgesamt 1.325.446 TEUR (Vorjahr: 1.354.358 
TEUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen e iner Zweckbindung für investive Maß- 
nahmen geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten 
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen. 
Der Sonderposten für Zuwendungen enthält auch Pausc halzuwendungen u.a. die Schul- und Bil- 
dungspauschale und die Investitionspauschale. Die S onderposten, die aus Beiträgen finanziert 
wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommu- 
nalabgabengesetz), werden auf der Grundlage von pau schalierten Bezuschlagungssätzen für 
Neuanschaffungen gebildet.  
 
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich  in Höhe von 12.529 TEUR (Vorjahr: 13.727 
TEUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kos tenüberdeckungen der Gebührenhaushalte, 
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführ en sind, in der Bilanz offen auszuweisen. 
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier  Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebüh- 
renpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringer te sich hauptsächlich durch die Inanspruch- 
nahme für den Bereich der Abwasserbeseitigung. 
 
Die Sonstigen Sonderposten  in Höhe von 62.986 TEUR (Vorjahr: 65.566 TEUR) umf assen im 
Wesentlichen Sonderposten für rechtlich unselbststä ndige Stiftungen, erhaltene Gelder für Aus- 
gleichs- und Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträ ge und Entgelte für den Hochzeitswald 
Münster.

- 14 - 
Rückstellungen 
 
Die Pensionsrückstellungen  in Höhe von 474.360 TEUR (Vorjahr: 457.310 TEUR) b einhalten 
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschrifte n und sonstige, direkte Pensionsverpflichtun- 
gen gegenüber tariflich Beschäftigten, die nicht du rch entsprechende Umlagen der Zusatzversor- 
gungskasse abgedeckt werden, weiterhin zusatzversor gungsrechtliche Risiken und Deputatver- 
pflichtungen. Aufgrund von rückwirkenden Gehaltsnac hzahlungen für Beamte/-innen (Anhebung 
der Besoldung für alle Gruppen um 2,65 % ab 01.01.2 013) wurde die Zuführung im Berichtsjahr 
erhöht. 
 
Ausgewiesen werden Rückstellungen  für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in 
Höhe von 53.951 TEUR (Vorjahr: 55.168 TEUR). Die au sgewiesenen Rückstellungen berücksich- 
tigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflic htungen aus dem Betrieb der Zentraldeponien 
Münster I und II (ZDM I und II). 
  
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 8.318 TEUR (Vorjahr: 5.710 TEUR) wurden  im 
Wesentlichen gebildet für: 
- Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude) 
- Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege)) 
- Kleininstandhaltungen und Modernisierungen 
 
Die Steuerrückstellungen  in Höhe von 12.895 TEUR (Vorjahr: 485 TEUR) betref fen im Wesentli- 
chen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschl ag und die Strom- und Erdgassteuer. Die Zu- 
führung ist im Wesentlichen bedingt durch den zu er wartenden Aufwand aus der Abrechnung der 
Strom- und Erdgassteuer. 
 
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da es sich 
hierbei um ein im kommunalen Umfeld wesensfremdes E lement von nur nachrangiger Bedeutung 
handelt und hierzu der entstehende Aufwand zur Bere chnung und Fortführung in keinem wirt- 
schaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur  Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses, 4. 
Auflage, August 2009, S. 170 ff.)  
 
Die Sonstigen Rückstellungen  in Höhe von 117.443 TEUR (Vorjahr: 114.645 TEUR) n ahmen im 
Wesentlichen durch die Erhöhung der Drohverlustrückstellungen zu. Die Sonstigen Rückstellungen 
betreffen im Wesentlichen: 
- Drohverlustrückstellungen  
- Altersteilzeitverpflichtungen  
- Urlaubs-/Überstundenansprüche   
- VGM-Abrechnung  
- ausstehende Eingangsrechnungen

- 15 - 
 
Verbindlichkeiten 
 
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Verbindlichkeiten- 
spiegel  zusammengefasst dargestellt. 
 
Gesamtverbindlichkeitenspiegel  (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW) 
 
    mit einer Restlaufzeit von   
Art der Verbindlichkeit 31.12.2013 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 J ahre  31.12.2012 
  EUR EUR EUR EUR EUR 
Verbindlichkeiten aus Kredi- 
ten für Investitionen 1.042.196.685,59 
 47.304.608,10  178.590.569,96  816.301.507,53  1.012.075.471,55  
Verbindlichkeiten aus Kredi- 
ten zur Liquiditätssicherung 31.353.348,93 
 31.353.348,93  0,00  0,00  36.045.428,45  
Verbindlichkeiten aus Vor- 
gängen, die Kreditaufnah- 
men wirtschaftlich gleich- 
kommen 7.608.117,72 
 5.574.304,68  696.038,14  1.337.774,90  7.979.397,79  
Verbindlichkeiten aus Liefe- 
rungen und Leistungen 85.336.903,67 
 84.233.671,89  1.084.497,64  18.734,14  77.735.579,97  
Sonstige Verbindlichkeiten 98.124.219,37  61.778.065,56  17.000.000,00  19.346.153,81  94.511.789,82  
Summe aller  
Verbindlichkeiten 1.264.619.275,28 
 230.243.999,16  197.371.105,74  837.004.170,38  1.228.347.667,58  
 
Besicherungen: Durch Grundpfandrechte besicherte Ve rbindlichkeiten bestehen in Höhe von 
160.269 TEUR (Vorjahr: 142.691 TEUR). Weiterhin wur de durch Übertragung einer Photovoltaik-
Freiflächenanlage deren Finanzierungsdarlehen in Höhe von nominal 5.900 TEUR abgesichert.  
 
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen  betrifft ausschließlich Kredite, die 
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurd en. Sie erhöhten sich im Berichtjahr im 
Wesentlichen aufgrund eines aufgenommenen Darlehens bei der Hamburger Sparkasse, Hamburg 
zur Finanzierung einer Photovoltaik-Freiflächenanla ge sowie der erstmaligen Einbeziehung der 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG. Diese hatten zur Errichtung eines Windparks ein lang- 
fristiges Darlehen aufgenommen, dessen Erfüllungsbe trag am 31.12.2013 eine Höhe von 16.000 
TEUR aufweist. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung  betreffen zwei in Schweizer Fran- 
ken aufgenommene Kredite sowie einzelne Kontokorren tkredite zur Finanzierung der laufenden 
Geschäftstätigkeit. Beide Kredite bewegen sich im R ahmen der Haushaltssatzung und der verwal- 
tungsintern festgelegten Höchstgrenze für Liquiditätskredite in Fremdwährung (200.000 TEUR). 
 
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftli ch gleichkommen , beinhalten im We- 
sentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resul- 
tieren und öffentlich-privaten-Partnerschaftsprojekten, d. h. ehemaligen PPP-Projekten. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  entstammen dem laufenden Geschäfts- 
verkehr. Die Erhöhung resultiert vornehmlich aus de m Gasbezug, aus EEG-Umlagen an Übertra-

- 16 - 
gungsnetzbetreiber, aus dem Ausbau regenerativer Er zeugungskapazitäten sowie aus Netzbau- 
maßnahmen. 
 
In den sonstigen Verbindlichkeiten  sind im Wesentlichen enthalten: 
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht  
  zweckentsprechend verwendet wurden  
- Stellplatzablösebeträge  
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern  
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung 
- erhaltene Sicherheitsleistungen 
- Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG  
- Altfälle SGB II  
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen  
 
 
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 
 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten  in Höhe von 60.663 TEUR (Vorjahr: 52.315 TEUR) 
beinhaltet als wesentliche Positionen vorausgezahlt e Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz, 
Gebühren für Grabnutzungen, erhaltene Investitionsz uschüsse, Stellplatzablösebeträge und Er- 
schließungskosten. 
 
 
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Haftungsverhältnisse 
 
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung  von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei- 
ten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen i n Höhe von 81.342 TEUR (Vorjahr: 83.624 
TEUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 13.451 TEUR (Vorjahr: 14.054 TEUR).  
 
Bei der Energiehandelsgesellschaft West mbH besteht aufgrund bereits bestehender Verträge zum 
Energiehandelsgeschäft mit den Gesellschaftern nur ein sehr begrenztes wirtschaftliches Risiko für 
die Gesellschaft. Daneben bestehen für das übrige E nergiehandelsgeschäft Vorgaben der Gesell- 
schafter zum Umfang und zur Risikobegrenzung, die e ine Inanspruchnahme des Gesellschafters 
der Stadtwerke Münster GmbH nahezu ausschließen. 
 
Die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH wird aufgr und entsprechender Gesellschafterbe- 
schlüsse über eine in mehreren Tranchen bis zum Jah r 2015 planmäßig durchzuführende Erhö- 
hung ihres Eigenkapitals in ihrer Liquidität und Re finanzierungskraft gestärkt. Es wird auf die er- 
gänzenden Angaben unter “Finanzielle Verpflichtungen“ hingewiesen.

- 17 - 
Finanzielle Verpflichtungen 
 
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ve rpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen 
für die Restabfallbehandlung bis zum 31.05.2015. Ei ne betragsmäßige Angabe dieser finanziellen 
Verpflichtungen ist nicht möglich, da die Höhe insb esondere von den zukünftigen angelieferten 
Mengen abhängig ist.  
 
Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen  Gebühren rechnender Bereiche nach § 6 
Kommunalabgabengesetz in Höhe von 256 TEUR (Vorjahr: 907 TEUR). 
 
Finanzielle Verpflichtungen, bis zu einer Höchstgre nze von 9.800 TEUR, können sich aus der Be- 
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellscha ft mbH & Co. KG durch die Investitionen 
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung erge ben. Die Höhe ist von den jeweils erworbe- 
nen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 3.500 TEUR (Vorjahr: 3.544 TEUR). 
 
Für die Jahre 2013 bis 2017 wurde eine Kapitalerhöh ung für den FMO Flughafen Müns- 
ter/Osnabrück GmbH, Greven in Höhe von 5.300 TEUR p.a. beschlossen. Aufgrund eines weiteren 
Gesellschafterbeschlusses wird diese auf die Jahre bis 2015 zusammengefasst. Hieraus entsteht 
für die Stadtwerke Münster GmbH eine jährliche Bela stung für die Jahre 2014 und 2015 in Höhe 
von 3.800 TEUR. 
 
Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer L aufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren 
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2.114 TEUR (V orjahr: 2.054 TEUR). Weiterhin besteht aus 
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchfüh rung von Messstellenbetrieb und Mess- 
dienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das  Jahr 2014 in Höhe von 8.300 TEUR (Vorjahr: 
8.380 TEUR). 
 
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellver pflichtungen auf 23.707 TEUR (Vorjahr: 4.515 
TEUR).  
 
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus beste henden Verträgen mit Sondervertrags- und 
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantw ortungsvoller unternehmerischer Risikovor- 
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den B ezug von Energie im Wert von 230.400 TEUR 
geschlossen worden.  
 
 
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 
 
1. Ordentliche Erträge 
 
Steuern und ähnliche Abgaben  2013  2012  
TEUR  TEUR  
Steuern 457.723  426.198  
Ähnliche Abgaben 13.653  17.202  
Gesamt 471.376  443.400

- 18 - 
 
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben  resultieren sämtlich aus Erträgen der Kern- 
verwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbest euer, der Gemeindeanteil an der Einkom- 
men- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalt en, die gegenüber dem Vorjahr höher aus- 
fielen. Hinzu kommen Leistungen wegen der Umsetzung  der Grundsicherung für Arbeitssuchende 
und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich.  Die Leistungen wegen der Umsetzung der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende führten zu vermi nderten Erträgen aufgrund der geringeren 
Erstattung des Landes NRW bei der Verteilung der Landesersparnis bei den Wohngeldausgaben.  
 
 
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen  in Höhe von 138,1 Mio. EUR (Vorjahr: 82,3 
Mio. EUR), die ausschließlich aus der Kernverwaltun g resultieren, sind im Wesentlichen die Zu- 
wendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 37,3 Mio.  EUR (Vorjahr: 44,6 Mio. EUR) und die 
Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 26,8 Mio. EUR (Vorjahr: 26,3 Mio. 
EUR) enthalten. Der Mehrertrag ist unter anderem au f die Erstattung aus der Abrechnung des So- 
lidarbeitrags und auf die Landeszuweisungen für den  Bereich Kinderbetreuung U3 und offene 
Ganztagsschulen zurückzuführen. 
 
 
Die sonstigen Transfererträge  in Höhe von 13,4 Mio. EUR (Vorjahr: 16,6 Mio. EUR)  resultieren 
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen si ch aus dem Ersatz von Leistungen der Sozi- 
alhilfe in Höhe von 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 12,0 Mio . EUR) und dem Ersatz von Leistungen der 
Jugendhilfe in Höhe von 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR) zusammen. Die Mindererträge re- 
sultieren im Wesentlichen aus der geringer ausgefallenen „Rückzahlung gewährter Hilfe außerhalb 
von Einrichtungen“ und „Übergegangene Unterhaltsansprüche in Einrichtungen“. 
 
 
Der Posten öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 149,3 Mio. EUR (Vorjahr: 141,4 
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen (u.a . Bereich Kinder-/Jugendhilfe). 
Darin enthalten sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Beiträgen und Gebühren in 
Höhe von 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 22,5 Mio. EUR). 
 
 
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 542,7 Mio. EUR (Vorjahr: 526,4 Mio. EUR ) 
teilen sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf: 
- Versorgungs- und Verkehrsbereich  
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen  
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf   
- Abfallverwertung und -abfuhr  
- BGA DSD + Containerdienst  
- Betreuungstätigkeit  
Der Anstieg ist vor allem auf den Versorgungs- und Verkehrsbereich sowie auf die Immobilienbe- 
wirtschaftung und -verkauf zurückzuführen.

- 19 - 
 
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen  betragen insgesamt 136,0 Mio. EUR (Vorjahr: 
114,3 Mio. EUR). Die Mehreinnahmen begründen sich im Wesentlichen durch den Bereich Grund- 
sicherung nach dem SGB II. Hervorzuheben sind hier besonders die Leistungsbeteiligung bei den 
Kosten der Unterkunft und beim Arbeitslosengeld II. 
 
 
Die sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 55,3 Mio. EUR (Vorjahr: 80,2 Mio. EUR)  bein- 
halten im Wesentlichen: 
- Konzessionsabgaben  
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
- Erträge aus Mehr- und Mindermengenausgleich Strom und Gas  
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen  
- Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten  
Die Abnahme ergibt sich vor allem dadurch, dass im Vorjahr die Mehrerträge aus der Veräußerung 
von Grundstücken und Gebäuden, die Auflösung aus We rtberichtigungen auf Forderungen, die 
Erträge aus Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen  und die Erträge aus der Auflösung von 
Rückstellungen deutlich höher ausfielen als im Beri chtsjahr. In den sonstigen ordentlichen Erträ- 
gen sind Zuschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von 110 TEUR enthalten. Die 
Zuschreibungen wurden aufgrund von Feststellungen d er Betriebsprüfung für die Jahre 2009 bis 
2012 bzgl. der Bewertung von Straßenbeleuchtungsanlagen vorgenommen. 
 
 
2. Ordentliche Aufwendungen 
 
Personal - und  
Versorgungsaufwendungen 
2013 2012  
TEUR  TEUR  
Löhne und Gehälter 223.719  217.198  
Soziale Abgaben 35.542  34.574  
Aufwendungen für Altersversorgung und 
Unterstützung 33.986 
 31.366  
Versorgungsaufwendungen 20.916  14.648  
Gesamt 314.163  297.786  
 
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Z uführungen in die Pensionsrückstellungen 
in Höhe von 22.124 TEUR (Vorjahr: 17.367 TEUR) enthalten. 
 
 
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen  in Höhe von 455,6 Mio. EUR (Vorjahr: 
472,1 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen: 
- Energie/Wasser/Abwasser  
- Bezogene Leistungen  
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens/bebauter Grundstücke

- 20 - 
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke  
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen  
- IT-Dienstleistungen  
- Fertigung/Vertrieb/Waren  
- Schülerbeförderungskosten  
- Sanierung und Rekultivierung ZDM I und II   
Die Verringerung des Postens resultiert im Wesentli chen aus der Abnahme an Aufwendungen für 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Wa ren. Diese sind vorrangig geprägt durch Be- 
zugsaufwendungen für Energie- und Wasserlieferungen, EEG-Zahlungen an Übertragungsnetzbe- 
treiber und Einspeisevergütungen für EEG-Strom. 
 
 
Die den bilanziellen Abschreibungen  zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einz el- 
fällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Auf- 
grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss auf d ie VSEF-Lage wurde eine Anpassung der 
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe der Ab- 
schreibungen insgesamt beträgt 136,2 Mio. EUR (Vorj ahr: 133,7 Mio. EUR). In den bilanziellen 
Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von 
13,9 Mio. EUR enthalten. Diese außerplanmäßigen Abs chreibungen wurden auf die stromerzeu- 
genden Bestandteile der GuD-Anlage auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstich- 
tag vorgenommen. 
 
 
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 443,0 Mio. EUR (Vorjahr: 423,0 Mio. EUR ) be- 
trifft im Wesentlichen die Bereiche: 
- Grundsicherung nach dem SGB II 
- Jugendhilfe 
- übrige Soziale Leistungen 
- Landschaftsumlage 
- Gewerbesteuerumlage 
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit 
Die Zunahme der Transferaufwendungen wird im Wesent lichen durch die Kosten der Grundsiche- 
rung nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II, Kosten d er Unterkunft und Heizung, Eingliederungs- 
leistungen und Kosten des Bildungs- und Teilhabepak ets) sowie durch Zuwendungen an Beteili- 
gungen begründet. 
 
 
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 109,9 Mio. EUR (Vorjahr: 109,3 Mio. 
EUR) sind im Wesentlichen enthalten: 
- Mieten/Pachten/Erbbauzinsen  
- IT-Dienstleistungen  
- Aufwendungen bezogene Leistungen Verwaltung und Vertrieb  
- Steuern vom Einkommen und Ertrag

- 21 - 
- Versicherungen 
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 
- Wertberichtigungen 
- Werbung und Inseration  
- Prüfungs- und Beratungskosten  
 
 
3. Gesamtergebnis 
 
Das Gesamtfinanzergebnis  beläuft sich auf -36.675 TEUR (Vorjahr: -34.320 TE UR). Das Ergeb- 
nis wird im Wesentlichen durch die hohen Zinsaufwen dungen in Höhe von 43.892 TEUR (Vorjahr: 
38.428 TEUR) beeinflusst. 
 
 
Das außerordentliche Gesamtergebnis  beträgt 0 EUR (Vorjahr: -149 TEUR). Das außerorden tli- 
che Ergebnis des Vorjahres resultiert aus der Anwac hsung gem. § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der 
Energiepark Wietze GmbH & Co. WP WIE KG. 
 
 
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresüberschuss  in Höhe von 15.560 TEUR (Vorjahr:  
-58.276 TEUR), welcher im Wesentlichen auf den Anst ieg der ordentlichen Erträge zurück zu füh- 
ren ist. Hier zeigen sich vor allem Mehrerträge bei  den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen 
um 55.756 TEUR, bei den Steuern und ähnlichen Abgab en um 27.975 TEUR und bei den Kosten- 
erstattungen und Kostenumlagen um 21.736 TEUR. 
 
 
VII. Sonstige Angaben 
 
Im Jahresdurchschnitt 2013
 wurden im Konzern 6.841 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.762) beschäftigt. 
 
 
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs  
 
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 2) stellt sich wie folgt dar:  
 
      2013  2012  
      TEUR  TEUR  
1. +/-  Ordentliches Ergebnis vor a.o. Posten des Konzerns (einschl. 
Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 15.5 60  -58.126  
2. +/-  Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 145.841  138.879  
3. +/-  Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 33.649  6.630  
4. +/-  Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -8 1.780  -54.875  
5. -/+  Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -1.056  -11.415  
6. -/+  Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen 
sind -8.005  31.731

- 22 - 
7. +/-  Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen 
sind 19.561  -6.224  
8. +/-  Ein-/Auszahlungen aus a.o. Posten 0 -149  
9.  = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 123.7 70  46.451  
          
10.    Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlageve rmö- 
gens 11.135  20.572  
11.  - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -114.528  -109.221  
12.  + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anla- 
gevermögens 85  0 
13.  - Auszahlungen für Investitionen in das immateriell e Anlagever- 
mögen -547  -651  
14.  + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermö- 
gens 3.572  709  
15.  - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -15.216  -21.381  
16.  + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unterneh- 
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0  0 
17.  - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unterneh- 
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0  0 
18.  + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz- 
fristigen Finanzdisposition 20  0 
19.  - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz- 
fristigen Finanzdisposition 0 0 
20.  + Einzahlungen für Sonderposten aus Zuwendungen u. Beiträ- 
gen 
sowie sonstigen Sonderposten 27.686 
 3.727  
21.  - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -2.273  -21.377  
22.  = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -90.066  -127.622  
          
23.    Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0  0 
24.  - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell- 
schafter 0 0 
25.  + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Auf- 
nahme von (Finanz-) Krediten 30.122  79.797  
26.  - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten -5.063  -390  
27.  = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 25.059  79.407  
        
28.    Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 58.763  -1.764  
29.  +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte 
Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0 
30.  + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 165.788  162.094  
31.  +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln -1. 275  5.458  
32.  = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 223.276  165.788  
 
Der Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbestä nden und den Guthaben bei Kreditinstituten 
in Höhe von 217.274 TEUR, den Kontokorrentkrediten in Höhe von 2 TEUR und den kurzfristigen 
Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 6.004 TEUR zusammen.

Gesamtlagebericht 2013

Inhaltsverzeichnis 
 
 
Vorbemerkung            1 
Geschäftsverlauf           1 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage   3 
Vermögens- und Schuldengesamtlage          3 
   Ergebnisgesamtlage          5 
  Finanzgesamtlage          6 
NKF-Kennzahlenset NRW          6 
Nachtragsbericht             8 
Chancen und Risiken           8 
Prognosebericht          10 
Organe und Mitgliedschaften         12

- 1 - 
   
   
 
Vorbemerkung 
 
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt  Münster den vierten konsolidierten Ab- 
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW 
unter Beachtung ordnungsgemäßer Buchführung ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamt- 
lagebericht hat das durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild, hinsichtlich der Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern. 
 
 
Geschäftsverlauf 
 
Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung in der Bu ndesrepublik Deutschland wurde im Ge- 
schäftsjahr 2013 durch zunehmende Belastungen und R isiken aus dem In- und Ausland weiterhin 
beeinträchtigt. Dennoch erwies sich die wirtschaftl iche Entwicklung im Jahresverlauf weiterhin als 
recht robust und konnte die Wachstumsrate gegenüber  dem Vorjahr sogar erhöhen. Dabei wurde 
die konjunkturelle Dynamik vor allem durch die Binn ennachfrage gestärkt, die außenwirtschaftli- 
chen Impulse zeigten sich demgegenüber recht schwac h. Die privaten Konsumausgaben und pri- 
vaten Wohnbauinvestitionen spielten aufgrund der po sitiven Entwicklung der verfügbaren Ein- 
kommen und einer angemessenen Preisniveauentwicklung eine tragende Rolle. Die Arbeitsmarkt- 
situation zeigte sich gegenüber dem Vorjahr unverändert. 
 
Das Gesamtjahresergebnis des Gesamtkonzerns hängt im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus 
folgenden Bereichen zusammen: 
 
• Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben 
• Energie- und Wasserversorgung 
• Öffentlicher Personennahverkehr 
• Vermietungs- und Eigenheimgeschäft 
• Abfallentsorgung und Straßenreinigung  
• Bürger- und kundenorientierte Dienstleistungen 
 
Im Bereich der Gemeindesteuern konnte im Berichtsjahr mehr Ertrag erzielt werden als im Vorjahr. 
Wesentlich wirken sich hier die Gewerbesteuermehreinnahmen von insgesamt 15,2 Mio. EUR aus. 
 
Der Bereich Energie- und Wasservertrieb zeigte sich  im Berichtsjahr insgesamt stabil und erwirt- 
schaftete vor allem durch den witterungsbedingt hoh en Wärme- und Gasabsatz einen zufrieden- 
stellenden Ergebnisbeitrag. Dazu hat auch der durch  das eigene Portfoliomanagement der Stadt- 
werke Münster GmbH optimierte Gasbezug beigetragen. Die Ergebnisziele im operativen Geschäft 
der Stadtwerke Münster GmbH konnten trotz der wirts chaftlichen Belastungen, die sich für die 
konventionelle Stromerzeugung infolge der Energiewe nde ergeben haben, im Wesentlichen er- 
reicht werden. Die konjunkturelle Entwicklung wirkte sich weiterhin nur in begrenztem Maß auf das 
Vertriebs- und Konzessionsgebiet des Konzerns Stadt werke Münster aus, da dieser stark vom

- 2 - 
   
   
 
Handels- und Dienstleistungssektor sowie von Privat kunden geprägt ist. Lediglich der Energieab- 
satz an Industriekunden zeigte eine stärkere Abhäng igkeit von der bundesdeutschen Konjunk- 
turentwicklung und damit eine gewisse Stabilität.  
 
Im Bereich der Vermietung bei der Wohn+Stadtbau Gmb H, die vorrangig der Zwecksetzung einer 
sicheren und sozial verantwortlichen Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung 
folgen, konnte durch eine hohe Nachfrage ein gutes Ergebnis, vor allem im preisgünstigen Mietbe- 
reich, erzielt werden. Zum 31.12.2013 ergaben sich zwei Leerstände (> 3 Monate). Die Kündi- 
gungsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter re duziert. Die große Anzahl der aktuellen 
Wohnungsinteressenten weist auf einen derzeitigen V ermietermarkt hin. Die Verkaufsaktivitäten 
verliefen im Berichtsjahr gut. Die Abschlüsse von w eiteren notariellen Verträgen werden die Er- 
gebnisse für die nächsten zwei Jahre positiv beeinf lussen. Der Bereich der Gewerbevermietung 
zeigt sich ausgeglichen. Zum 31.12.2013 gab es keine Leerstände (> 3 Monate). 
 
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung konnte weiterhin gleichermaßen erfolgreich den 
ökologischen Zielsetzungen sowie den Belangen der N utzer/Gebührenzahler im Hinblick auf die 
Gestaltung der Kosten-Nutzen-Relation des Leistungs angebotes entsprochen werden. Eines der 
Kernziele besteht dabei weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheitli- 
chen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreini gung unter Beibehaltung bürgerorientierter 
Dienstleistungsangebote mit einem hohen Qualitätsst andard. Insgesamt bewegt sich die kommu- 
nale Abfallwirtschaft weiterhin in einem angespannten Wettbewerbsverhältnis mit der privaten Ent- 
sorgungswirtschaft. Insbesondere die wirtschaftlich  unsichere Situation mit den Dualen Systemen 
bezüglich der Umsetzung der Verpackungsentsorgung f ührte im abgelaufenen Jahr auch für die 
AWM zu praktischen Beeinträchtigungen.

- 3 - 
   
   
 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
 
Vermögens- und Schuldengesamtlage 
 
Nachfolgend eine Analyse der Vermögens- und Kapital struktur des Gesamtkonzerns Stadt Müns- 
ter zum 31.12.2013, im Vergleich zum Vorjahr: 
 
Aktiva 31.12.2013 31.12.2012 
    Mio. EUR % Mio. EUR % 
1. Anlagevermögen 3.681  90  3.709  91  
1.1  Immaterielle Vermögensgegenstände 109  3 137  3 
1.2  Sachanlagen 3.426  83  3.419  84  
1.3  Finanzanlagen 146  4 153  4 
2. Umlaufvermögen 397  9 337  8 
2.1 Vorräte 61  1 75  2 
2.2  Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 113  3 96  2 
2.3  Wertpapiere des Umlaufvermögens 6  0 6 0 
2.4  Liquide Mittel 217  5 160  4 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 49  1 44  1 
            
  Summe Aktiva 4.127  100  4.090  100  
      
Passiva 31.12.2013 31.12.2012 
    Mio. EUR % Mio. EUR % 
1. Eigenkapital 733  18  742  19  
1.1  Allgemeine Rücklage 705  18  762  19  
1.2  Sonderrücklagen 1 0 1 0 
1.3  Ausgleichsrücklage 13  0 33  1 
1.4  Bilanzgewinn/Bilanzverlust 14  0 -54  -1 
2. Sonderposten 1.401  34  1.434  35  
3. Rückstellungen 667  16  633  15  
4. Verbindlichkeiten 1.265  31  1.229  30  
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 61  1 52  1 
            
  Summe Passiva 4.127  100  4.090  100  
 
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2013 beträgt 4.127 Mio. EUR (Vorjahr: 4.090 Mio. EUR) und 
hat sich somit um 37 Mio. EUR erhöht. 
 
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich zu rd. 90 % aus langfristig orientiertem 
Anlagevermögen zusammen. Dies hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Davon entfal- 
len 3.426 Mio. EUR auf das Sachanlagevermögen und 1 46 Mio. EUR auf die Finanzanlagen. Bei 
den Sachanlagen stellt das Infrastrukturvermögen (u . a. Entwässerungs- und Abwasserbeseiti- 
gungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen) den größten Anteil 
dar. Von den Finanzanlagen entfallen ca. 26 Mio. EU R auf Anteile an verbundenen Unternehmen, 
die aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Gesamtabschluss nicht konsolidiert wurden, 
weiterhin ca. 38 Mio. EUR auf Anteile an assoziiert en Unternehmen und ca. 44 Mio. EUR auf Aus- 
leihungen, davon ca. 42 Mio. EUR auf Ausleihungen a n Beteiligungen. Wesentliche Veränderun-

- 4 - 
   
   
 
gen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich bei den imma teriellen Vermögensgegenständen durch 
die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes a us der Kapitalkonsolidierung und durch ein 
zum 31.12.2013 eingeholtes Bewertungsgutachten für die Stadtwerke Münster GmbH, welches  
dazu führte, dass der Beteiligungsbuchwert verringe rt wurde. Weiterhin ergeben sich Veränderun- 
gen bei den Finanzanlagen durch die erstmalige Voll konsolidierung der Gesellschaften Bürger- 
windpark Löningen GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung zum 31.12.2013, 
die aufgrund einer beabsichtigten Weiterveräußerung  bislang ebenfalls unter dem Posten Finanz- 
anlagen ausgewiesen wurden. 
 
Das mittel- bzw. kurzfristig gehaltene Vermögen im Gesamtkonzern beläuft sich, wie auch im Vor- 
jahr, auf ca. 9 % der Gesamtbilanzsumme. Dabei entf allen ca. 61 Mio. EUR auf Vorräte, ca.      
113 Mio. EUR auf Forderungen und sonstige Vermögens gegenstände, ca. 6 Mio. EUR auf Wert- 
papiere, ca. 217 Mio. EUR auf Liquide Mittel und ca . 49 Mio. EUR auf den Rechnungsabgren- 
zungsposten. Wesentliche Veränderungen ergeben sich  bei den Forderungen aufgrund der Zu- 
nahme u.a. von Steuer- und Gebührenforderungen, For derungen aus Grundstücksverkäufen und 
Forderungen aufgrund von Energie- und Wasserlieferu ngen sowie bei den Liquiden Mitteln auf- 
grund von Fest- und Tagesgeldguthaben. 
 
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Finan- 
zierung des Vermögens des Gesamtkonzerns. Die Eigen kapitalquote verringert sich im Berichts- 
jahr auf 18 % (Vorjahr: 19 %). Hauptbestandteil des Eigenkapitals ist dabei die allgemeine Rückla- 
ge. Der Anteil der Ausgleichsrücklage ist im Vergle ich zum Vorjahr u.a. aufgrund der Inanspruch- 
nahme für den Jahresfehlbetrag 2012 der Konzernmutt er gesunken. Im Berichtsjahr konnte ein 
Bilanzgewinn in Höhe von ca. 14 Mio. EUR erzielt werden.   
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind die Sonderposten für Zuwendungen und Beiträ- 
ge in Höhe von ca. 1.326 Mio. EUR. Dies resultiert daraus, dass das Sachanlagevermögen in vie- 
len Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendun gen des Bundes und des Landes mit finan- 
ziert wurde. In der Bilanz sind diese Förderungen a ls Sonderposten auszuweisen und entspre- 
chend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgeg enstandes erfolgswirksam aufzulösen. 
Weitere wesentliche Passivposten sind Verbindlichke iten aus Krediten für Investitionen in Höhe 
von ca. 1.042 Mio. EUR und Pensionsrückstellungen in Höhe von ca. 474 Mio. EUR.

- 5 - 
   
   
 
Ergebnisgesamtlage  
 
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar: 
 
  2013 2012 
  Mio. EUR % Mio. EUR % 
Steuern und ähnliche Abgaben 471  31  444  31  
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  138  9 82 6 
Sonstige Transfererträge 13  1 17  1 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 149  10  141  10  
Privatrechtliche Leistungsentgelte 543  36  526  37  
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 136  9 114  8 
Sonstige ordentliche Erträge 55  4 80  6 
Aktivierte Eigenleistungen 13  0 6 0 
Bestandsveränderungen -7 0 2 0 
Ordentliche Gesamterträge  1.511  100  1.412  100  
Personalaufwendungen 293  19  283  20  
Versorgungsaufwendungen 21  1 15  1 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 456  30  472  33  
Bilanzielle Abschreibungen 136  9 134  8 
Transferaufwendungen 443  29  423  29  
Sonstige ordentliche Aufwendungen 110  7 109  8 
Ordentliche Gesamtaufwendungen  1.459  97  1.436  102  
Gesamtergebnis der laufenden  
Geschäftstätigkeit 52  3 -24  -2 
Beteiligungsergebnis 2 0 -1 0 
Zinsergebnis -39  -3 -33  -2 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 
Gesamtjahresüberschuss/ -fehlbetrag  15  1 -58  -5 
Gewinnvortrag 14  1 8 1 
Entnahme aus der Gewinnrücklage 0 0 30  2 
Zuführung zur Gewinnrücklage -15  -1 -34  -2 
Gesamtbilanzgewinn/ -verlust  14  1 -54  -4 
 
Die Ordentlichen Gesamterträge in Höhe von 1.511 Mi o. EUR (Vorjahr: 1.412 Mio. EUR) konnten 
weiterhin gegenüber dem Vorjahr um 99 Mio. EUR verb essert werden. Dazu haben vor allem, wie 
im letzten Jahr, die Bereiche Privatrechtliche Leis tungsentgelte mit 36 %, Steuern und ähnliche 
Abgaben unverändert mit 31 % und Öffentlich-rechtli che Leistungsentgelte unverändert mit 10 % 
beigetragen. Ein deutlicher Anstieg im Bereich Zuwe ndungen und allgemeine Umlagen um          
56 Mio. EUR, ist im Wesentlichen auf die Erstattung aus der Abrechnung des Solidarbeitrags (Ver- 
fassungsbeschwerde gegen das (alte) Einheitslastena brechnungsgesetz) und auf die Landeszu- 
weisungen für den Bereich Kinderbetreuung U3 und offene Ganztagsschulen zurückzuführen. Wei- 
terhin haben sich im Bereich Kostenerstattungen und  Kostenumlagen die Mehreinnahmen durch 
die Grundsicherung nach dem SGB II, hier besonders durch die Leistungsbeteiligung bei den Kos- 
ten der Unterkunft und beim Arbeitslosengeld II, ausgewirkt. 
 
Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen in Höhe von 1.4 59 Mio. EUR (Vorjahr: 1.436 Mio. EUR) 
setzen sich, ebenfalls wie im letzten Jahr, im Wese ntlichen aus den Aufwendungen für Sach- und

- 6 - 
   
   
 
Dienstleistungen mit 30 %, den Transferaufwendungen  mit 29 % und den Personalaufwendungen 
mit 19 % zusammen. Ein leichter Anstieg gegenüber d em Vorjahr im Bereich Transferaufwendun- 
gen um 20 Mio. EUR, begründet sich im Wesentlichen durch die Kosten der Grundsicherung nach 
dem SGB II.  
 
Es ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts- 
tätigkeit in Höhe von 52 Mio. EUR (Vorjahr: -24 Mio . EUR). Der Gesamtjahresüberschuss beläuft 
sich auf 15 Mio. EUR (Vorjahr: -58 Mio. EUR). Das n egative Zinsergebnis in Höhe 
von                      
-39 Mio. EUR (Vorjahr: -33 Mio. EUR) und die leicht  angestiegenen Ordentlichen Gesamtaufwen- 
dungen konnten durch die Mehreinnahmen bei den Ordentlichen Gesamterträgen überkompensiert 
werden. 
 
Nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen, Entnahme n und Zuführungen in die Gewinnrückla- 
gen ergibt sich ein Gesamtbilanzgewinn in Höhe von 14 Mio. EUR (Vorjahr: -54 Mio. EUR). 
 
 
Finanzgesamtlage  
 
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres 
verweisen wir auf die nach DRS 2 (Deutsche Rechnung slegungs Standards) erstellte Kapitalfluss- 
rechnung des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2013), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur 
Finanzlage. 
 
 
NKF – Kennzahlenset NRW 
 
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche: 
 
• Gesamtsituation 
• Vermögenslage 
• Finanzlage 
• Ertragslage

- 7 - 
   
   
 
Nr. Kennzahl Analyse Wert 2013 in % Wert 2012 in % Wert 2011 in % Wert 2010 in % 
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation 
1. Aufwandsdeckungsgrad 
Die ordentlichen Aufwendungen werden 
vollständig durch die ordentlichen Erträge 
gedeckt. 
104 98 99 98 
2. Eigenkapitalquote 1 
Die Kennzahl misst den Anteil des 
Eigenkapitals am Gesamtvolumen der Bilanz. 
Je höher diese Kennzahl ist, desto tendenziell 
unabhängiger ist man von Fremdkapitalgebern. 
Die durchschnittliche Eigenkapitalquote in 
Deutschland liegt bei 20-30%. 
18 19 20 20 
3. Eigenkapitalquote 2 
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden 
hier die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge) 
dem Gesamtvolumen gegenübergestellt. 
50 51 53 54 
4. Überschussquote/Fehlbetragsquote 
Das positive Gesamtergebnis von 15,5 Mio. EUR 
macht ca. 2% der Summe aus der Allgemeinen 
Rücklage, Sonderrücklage und 
Ausgleichsrücklage aus. 
2 7 5 7
Kennzahlen zur Vermögenslage 
5. Infrastrukturquote 43% des gesamten Vermögens sind langfristig 
in der Infrastruktur gebunden. 43 44 45 44 
6. Abschreibungsintensität 
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das 
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen 
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche 
Ergebnis wird mit einem Anteil von 9% durch 
Abschreibungen belastet. 
9 9 10 10 
Kennzahlen zur Finanzlage 
7. Anlagendeckungsgrad 2 
Der Anlagendeckungsgrad 2. Grades gibt 
darüber Auskunft, inwieweit das 
Anlagevermögen durch langfristiges Kapital 
gedeckt ist. 
93 92 92 92 
8. Liquidität 2. Grades 
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die 
Forderungen und flüssigen Mittel die 
kurzfristigen Verbindlichkeiten decken. 
93 79 81 76 
9. Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten 
beträgt ca. 6% an der Gesamtbilanzsumme. 6 5 5 7
10. Zinslastquote 
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung 
aus Finanzaufwendungen zusätzlich zu den 
Aufwendungen aus laufender 
Verwaltungstätigkeit besteht. 
3 3 3 3
Kennzahlen zur Ertragslage 
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge 
an den gesamten ordentlichen Erträgen wieder. 31 31 36 32 
12. Zuwendungsquote 
Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der 
Erträge aus Zuwendungen an den gesamten 
ordentlichen Erträgen dar. 
9 6 6 8
13. Personalintensität I 
Die Personalintensität I stellt den Anteil der 
Personalaufwendungen an den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen dar. 
20 20 20 19 
14. Personalintensität II 
Die Personalintensität II stellt den Anteil der 
Personalaufwendungen an den gesamten 
ordentlichen Erträgen dar. 
19 20 20 19 
15. Sach- und Dienstleistungsintensität 
Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach- 
und Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu 
den gesamten ordentlichen Aufwendungen 
entstanden ist, wieder. 
31 33 33 33 
16. Transferaufwandsquote 
Die Kennzahl stellt den Anteil der 
Transferaufwendungen an den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen dar. 
30 29 26 25

- 8 - 
   
   
 
Nachtragsbericht 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Sch luss des Geschäftsjahres 2013 eine 
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- od er Vermögenslage des Gesamtkonzerns ge- 
habt hätten, lagen nicht vor. 
 
 
Chancen und Risiken  
 
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Gesamtkonzernmutter 
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsma- 
nagements wird durch das AWR regelmäßig überprüft. 
 
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver- 
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen. Über wichtige Ereignisse berichten die zu- 
ständigen Personen dem Verwaltungsvorstand.  
 
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrol ling der Stadt Münster die Entwicklung der Er- 
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel- 
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen durch das 
Beteiligungsmanagement regelmäßig über die Entwickl ung in den steuerungsrelevanten Unter- 
nehmen berichtet. Über die Konzern-Scorecard wird f ür die steuerungsrelevanten Unternehmen 
ein Überblick über die Steuerungsgrößen Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltig- 
keit und Rentabilität unter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben. 
 
Im Focus des unterjährigen Finanzcontrollings der S tadt Münster stehen vor allem die risikobehaf- 
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor al lem die Entwicklung der Steuereinnahmen, 
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeante il an der Einkommensteuer, regelmäßig 
analysiert, da diese Einnahmen eine wesentliche Ein flussgröße auf das Jahresergebnis der Stadt 
und den Gesamtabschluss darstellen. Hinsichtlich de r Aufwandsseite, stellt der Sozialhilfebereich 
mit der schwer vorhersehbaren Veränderung der Fallzahlen ein allgemeines Finanzrisiko dar.  
 
In den nächsten Jahren wird die Bereitstellung von ausreichend Wohnraum für die Bevölkerung 
der Stadt Münster sowie die adäquate Versorgung der  steigenden Anzahl von Flüchtlingen eine 
große Herausforderung darstellen. Grundsätzliche We ichenstellungen wurden bereits durch Be- 
schlüsse des Rates zum „Handlungskonzept Wohnen“ vorgenommen. 
Trotz der eingeleiteten Sparmaßnahmen wird weiterhi n mit steigenden Aufwendungen, insbeson- 
dere im Sozialbereich, gerechnet.  
 
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster s ieht die kontinuierliche Risikoidentifikati- 
on, -klassifizierung und –bewertung durch die Risik overantwortlichen, aktive Risikosteuerungs- 
maßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems so wie die Überwachung und Überprüfung

- 9 - 
   
   
 
der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risik omanagementsystems vor. Die Beteiligun- 
gen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen. 
Signifikante Risiken werden weiterhin im Bereich de r konventionellen wie auch der regenerativen 
Energieerzeugung gesehen. Der Margendruck aus niedr igen Strompreisen und nur wenig sinken- 
den Gaseinsatzkosten birgt weiterhin hohe Risiken. Zudem werden zusätzliche Kostenbelastungen 
aus den Tarifabschlüssen mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi entstehen. 
Den üblichen Wettbewerbsrisiken im Energievertrieb begegnen die Stadtwerke Münster mit der 
Weiterentwicklung des eigenen Portfoliomanagements,  begleitet von einem professionellen Con- 
trolling von Handelsrisiken. Nachdem bereits in 201 2 die Gasbeschaffung von langfristiger Öl- 
preisbindung auf eine börsenorientierte, strukturierte Beschaffung umgestellt wurde, vollziehen die 
Stadtwerke Münster ab 1. Januar 2014 auch die struk turierte Strombeschaffung über das unter- 
nehmenseigene Portfoliomanagement. 
Das Mengenrisiko aufgrund von unvorhersehbaren, wit terungsbedingten Schwankungen der 
Durchleitungsmengen in den Sparten Strom und Gas wi rd über das Regulierungskonto ausgegli- 
chen, so dass mittelfristig die Umsatzerlöse den genehmigten Erlösobergrenzen entsprechen.  
Die münsterNETZ kann sich aufgrund von gesetzlichen  Verpflichtungen nicht ausreichend gegen 
Insolvenzen von Lieferanten schützen. Gleichzeitig werden die daraus entstehenden Aufwendun- 
gen nicht vollumfänglich von den Regulierungsbehörd en anerkannt. Im EnWG ist vorgesehen, 
dass bei vielen Netzkunden intelligente Messsysteme  oder intelligente Zähler eingesetzt werden 
müssen. Wann diese Messsysteme und Zähler marktgäng ig sind, ist noch nicht abzusehen. So- 
bald der Einbau verpflichtend vorgesehen ist, entst ehen erhebliche zusätzliche Aufwendungen. 
Noch ist unsicher, ob entsprechende Erlöse generiert werden können. 
 
Die Wohn+Stadtbau hat ein EDV-gestütztes Risikofrüh erkennungssystem installiert. Frühwarnsig- 
nale werden definiert und über monatliche Auswertun gen u.a. über die Vermietungssituation, Ver- 
kaufsstand, Bautätigkeit, Kostenentwicklung und Zah lungsbestände aus dem Baubuch analysiert. 
Die definierten Frühwarnsignale und eingeleiteten M aßnahmen sowie Prozessabläufe werden bei 
Bedarf angepasst. Weiterhin wird eine kontinuierlic he Berichterstattung durchgeführt, die in die 
allgemeinen Geschäftsprozesse integriert ist. Bei d er Wohn+Stadtbau sind bestandsgefährdende 
Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlag e negativ beeinflussen könnten, nicht erkenn- 
bar.  
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben bereits  im Jahr 2001 ein Risikomanagementsystem 
eingeführt, um bestehenden und möglichen Risiken fü r das Unternehmen frühzeitig und wirksam 
begegnen zu können. Dies entspricht den Maßgaben de s am 01.05.1998 in Kraft getretenen Ge- 
setzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie dem § 10 der mit 
Wirkung vom 24.11.2004 in Kraft getretenen EigVO NRW.  
 
Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetri eben Münster besteht aus drei aufeinander 
aufbauenden Abschnitten, d. h. der Risikoinventur, der Risikobewertung und der Risikofrüherken- 
nung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und -handhabung. Ein Risikobericht 2013/2014 
ist erstellt worden. Alle erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Über die 
allgemeinen Risiken der möglichen Änderung in Polit ik, Rechtslage und Wettbewerb hinaus sind

- 10 - 
   
   
 
hier im Wesentlichen zukünftige Haftpflichtschäden in Höhe von ca. 26 Mio. EUR Versicherungs- 
summe, nicht versicherte Schäden auf dem Betriebsho f und die Umsetzung des Abfallwirtschafts- 
konzeptes/Abfallwirtschaftsplan zu nennen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen Risiken 
inventarisiert. Um Risiken vor allem in Schadensfäl len zu vermeiden, zu verringern oder zu kom- 
pensieren, sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen get roffen worden. Im Wirtschaftsjahr 2014 
wird das Risikomanagementsystem bei den AWM vollstä ndig überarbeitet. In Zukunft werden vo- 
raussichtlich die strategischen Ziele der AWM im Si nne eines Risiko- und Chancenberichts be- 
rücksichtigt werden. Insgesamt lässt sich feststell en, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prü- 
fung der Frühwarnindikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzi- 
gen Zeitpunkt keine Risiken erkennen lassen, die den Fortbestand der AWM gefährden. 
 
 
Prognosebericht  
 
Die Haushaltsentwicklung macht deutlich, dass die v om Rat Ende 2009 gefassten haushaltspoliti- 
schen Zielvorgaben, wie die Vermeidung der Haushalt ssicherung und ein originär ausgeglichener 
Haushalt ab dem Jahr 2020, nur durch weitere Konsol idierungsanstrengungen erreicht werden 
können. Hierzu ist es erforderlich, neben weiteren Optimierungen in der Leistungserbringung auch 
das Aufgabenspektrum der Stadt Münster intensiver einer Analyse zu unterziehen. 
Im Rahmen der Beschlussfassung zum Haushalt 2013 wu rde vom Rat ein Handlungsprogramm 
zur dauerhaften Konsolidierung der städtischen Fina nzen verabschiedet. Die konkrete und konse- 
quente Umsetzung wird durch ein intensives Controll ing begleitet und ist über das Jahr 2017 hin- 
aus weiter zu entwickeln. 
 
Bei den Stadtwerken Münster wird auch im Jahr 2014 die Umsetzung der mittelfristigen Strategie 
mit den drei Säulen „Ausbau der regenerativen und u mweltfreundlichen Energieerzeugung“, „Ent- 
wicklung kommunaler Mehrwertdienste“ und „Ausbau der Infrastruktur in der Region“ weiter fortge- 
setzt. Allerdings werden die Stadtwerke Münster in Anbetracht der energiepolitischen Rahmenbe- 
dingungen die ursprünglich vorgesehene Ausbaugeschw indigkeit für die regenerativen Erzeu- 
gungskapazitäten voraussichtlich reduzieren müssen,  da die ursprünglich geplanten Investitionen 
in Windkraftprojekte auf See (Offshore-Windkraft) s ich als zu riskant für die Stadtwerke herausge- 
stellt haben. Um ein angemessenes Ausbauvolumen realisieren zu können, planen die Stadtwerke 
Münster Bürgerbeteiligungsmodelle aufzulegen, mit d enen die Finanzierung auf eine breite Basis 
gestellt wird. 
 
Die Weiterentwicklung der elektronischen PlusCard a ls intelligente Kundenkarte der Stadtwerke 
Münster, wird konsequent fortgesetzt. Im Laufe des Jahres 2014 wird ein elektronisches Parkticket 
aufgespielt, mit dem bequemes und bargeldloses Park en in einer Vielzahl von Parkhäusern in 
Münster möglich wird. Auch die bargeldlose Taxinutzung ist in Vorbereitung.  
Die Expansionsstrategie in die Region Münsterland w ird auch in 2014 mit einem regionalen Ver- 
marktungskonzept fortgeführt. Die Stadtwerke Münster rechnen für 2014 mit einem weiteren, aber 
moderateren Wachstum.

- 11 - 
   
   
 
Im Immobilienbereich können aus diversen Grundstücksverkäufen am Hafen positive Sondereffek- 
te für das Ergebnis 2014 erwartet werden. Darüber h inaus ist die weitere Entwicklung des schwe- 
benden Steuerverfahrens der ehw abzuwarten. Gegeben falls können hier positive Rückflüsse aus 
einem Besserungsschein verbucht werden. 
Ebenso besteht die Chance, dass im Rahmen der Besch werdeverfahren beim OLG Düsseldorf 
und in den noch laufenden Anhörungsverfahren für die 2. Regulierungsperiode noch strittige Punk- 
te anerkannt werden. Die hieraus zu erzielenden pos itiven Effekte spiegeln sich frühestens in den 
Erlösobergrenzen ab dem Geschäftsjahr 2015 wider. 
 
In den kommenden Jahren wird bei der Wohn+Stadtbau der bauliche Schwerpunkt überwiegend 
im Bereich des Wohnungsbaus liegen, insbesondere im  Mietwohnungsbau. Neben dem Mietwoh- 
nungsbau wird ein weiterer Schwerpunkt auf dem Bau von Kindertagesstätten liegen. Neben drei 
im Bau befindlichen Kindertagesstätten befinden sic h vier weitere in Vorbereitung. Weiterhin wird 
die Wohn+Stadtbau in 2014 die Stadt Münster bei der Unterbringung von Flüchtlingen unterstützen 
und mit der Errichtung von sechs Flüchtlingseinrich tungen für 300 Personen beginnen. Außerdem 
wird ein Obdachlosenhaus für ca. 46 Menschen errichtet.  
 
Die Wohn+Stadtbau ist auch in der Akquisition von W ohnungsbeständen aktiv. Es werden u.a. mit 
der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verhandlungen in Bezug auf die Veräußerung ehemali- 
ger britischer Wohnungen geführt. Weiterhin wird de r Erwerb vom Bund zur Veräußerung stehen- 
der Kasernenflächen in Münster geprüft, um diese zu  entwickeln und dafür zu sorgen, dass sie 
sich in das Stadtbild gemäß städtebaurechtlicher Vorgaben einfügen. 
 
Umfangreiche Modernisierungen und Sanierungen werden auch im Jahr 2014 weitergeführt. 
Weiterhin steht die Wohn+Stadtbau für Fremdverwaltu ngen im Bereich von Mietwohnungsbestän- 
den und von Eigentumsverwaltungen nach dem Wohnungs eigentums-Gesetz auch in der Zukunft 
bereit. 
 
Für das Jahr 2014 wird weiterhin eine Vollvermietun g und im Bereich der Verkaufsaktivitäten eine 
hohe Nachfrage aufgrund des attraktiven Anlagemarktes in Münster erwartet.  
 
Zum 01. September 2012 wurde für ein Jahr in zwei M odellgebieten in Münster eine Wertstoffton- 
ne unter kommunaler Trägerschaft eingeführt, um die  Erfolge bei der getrennten Erfassung und 
Verwertung von Wertstoffen über die bestehenden Beh ältersysteme und Recyclinghöfe weiter zu 
erhöhen. Trotz intensiver Verhandlungen und rechtsg utachterlicher Begleitung konnte zum Jah- 
resende 2013 mit den Dualen Systemen keine Einigung  über die Ausgestaltung der kommunalen 
Wertstofftonne in Münster erzielt werden. Damit bes teht seit dem 1. Januar 2014 keine rechtsver- 
bindliche Abstimmungserklärung mit den Dualen Syste men. In diesem Zusammenhang haben die 
AWM zur weiteren Erhöhung der Sammelmenge versuchsw eise zum Jahresende 2013/2014 mit 
der ergänzenden Erfassung von Elektrokleingeräten über Depotcontainer begonnen. 
 
Die AWM haben sich erneut an der Ausschreibung zur Abfuhr der Leichtverpackungen in der Stadt 
Münster beworben, um den Bürgern einen hochwertigen  Service aus einer Hand anbieten zu kön-

- 12 - 
   
   
 
nen. Den Auftrag haben sie gemäß Vergabeprotokoll von August 2013 für die Jahre 2014 bis 2016 
erhalten. 
 
Mit einer Laufzeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde mit der Firma REMONDIS GmbH & 
Co. KG, Bochum, ein Vertrag über die Übernahme und Vermarktung von Altpapier sowie mit der 
Firma Reiling MS-Recycling GmbH, Münster, ein Vertr ag über den Umschlag von Altpapier abge- 
schlossen.  
 
Um eine Optimierung der in Münster umgesetzten abfallwirtschaftlichen Maßnahmen zu erreichen, 
haben die AWM für die anstehende Fortschreibung des  Abfallwirtschaftskonzepts frühzeitig erste 
Maßnahmen veranlasst, dies insbesondere auch vor de m Hintergrund, dass bestehende Verträge 
mit den Betreibern Stadtwerke Münster GmbH und REMO NDIS GmbH & Co. KG für die Behand- 
lung der Bio- und Restabfälle in den Jahren 2015 und 2016 auslaufen. 
 
 
Organe und Mitgliedschaften 
 
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO 
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.  
 
Verwaltungsvorstand 
 
Name, Vorname Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, 
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
 
Lewe, 
Markus 
Oberbürgermeister • Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Gesellschaf- 
terversammlung) 
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(1. Stellv. Vorsitzender im Hauptausschuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Vorsitzender im Risikoausschuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(1. Stellv. Vorsitzender im Verwaltungsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Zweck- 
verbandsversammlung) 
• EUROCITIES  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Jahres- 
hauptversammlung) 
 
Schultheiß, 
Hartwig 
Stadtdirektor • Regionalverkehr Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Regionalverkehr Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell- 
schafterversammlung 
• AirportPark FMO GmbH

- 13 - 
   
   
 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver- 
sammlung) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafter- 
versammlung) 
• Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE)  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Verkehrsgesellschaft  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver- 
bandsversammlung) 
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtrat) 
• Aufsichtsrat CeNTech GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied) 
• Technologieförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• EUROCITIES  
(stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Jahreshauptver- 
sammlung) 
• EUREGIO – Rat  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)                              
                                                                                                                                                                                                                 
Heuer,  
Wolfgang 
Stadtrat 
 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V.  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied) 
• ITEMS GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)  
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
• Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwalt ung 
Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver- 
bandsversammlung) 
• Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver- 
bandsversammlung)                                                
                     
                                                                                                                             
Reinkemeier, 
Alfons 
Stadtkämmerer  
 
 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 14 - 
   
   
 
• Technologieförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• CeNTech GmbH  
(Stellv. Stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• AirportPark FMO GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Gesellschafterversammlung Theater Pumpenhaus 
gGmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell- 
schafterversammlung) 
• ITEMS GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
• Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell- 
schafterversammlung) 
• Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver- 
sammlung) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Zweckver- 
bandsversammlung)                                                                                                            
                                                                                                                                                                
Dr. Hanke,  
Andrea-
Katharina 
Stadträtin • Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafter- 
versammlung)                                                                                      
 
Paal, 
Thomas 
Stadtrat • Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf
sichtsrat)                                                                                                                   
 
 
 
Ratsmitglieder 
 
Name, Vorna- 
me 
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, 
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
 
Aldejohann, 
Gilbert 
Justiziar • Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 15 - 
   
   
 
 
Baumann, 
Frank 
Programmierer • Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
                                             
                                                                                                         
Dr. Baur,  
Fritz 
Jurist • Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
                                                                                                           
Benning,  
Sybille 
Diplom-Ing. 
Landschaftsplanung 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  (O r- 
dentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
                        
                                                                                                                                                                                         
Bennink,  
Helga 
Diplom-Geologin • Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
 
Berding,  
Georg 
Schulleiter a. D., 
Volkswirt 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Bolte, Meik  Gymnasialleh- 
rer/Studienrat 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Brinktrine,  
Stephan 
Steuerfachangestellter • Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
 
Bruns,  
Joachim  
Kaufmännischer  
Angestellter 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH

- 16 - 
   
   
 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Buddenbäumer, 
Heinz Georg  
Diplomagraringenieur  • MCC Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Dr. Dieckmann, 
Petra 
 
Ärztin • Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches  stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Dreßen, Olaf  Rechtsanwalt • Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Drüge, Edgar  Lehrer i.R. • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Ediger,  
Wolfhard  
Berufsoffizier • citeq  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Dr. Erber,  
Dietmar  
Diplom-Chemiker • Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungs- 
rat und in der Zweckverbandsversammlung, ordentliches 
beratendes Mitglied im Risiko- und Hauptausschuss) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• CeNTech GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)

- 17 - 
   
   
 
Fastermann, 
Thomas  
Angestellter • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands- 
versammlung) 
• citeq  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Fehlauer, 
Georg 
Dipl.-Ingenieur für 
Bauwesen 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Gabriel,  
Philipp  
Jurist • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
 
Ganser,  
Beanka  
Diplom-Sozialarbeiterin • Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Geschkewitz, 
Gisela  
Diplom-
Oecotrophologin 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Hakenes, Maria 
Anna  
Kaufm. Angestellte i.R. • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
 
Halberstadt, 
Richard-Michael 
Industriebuchbinder • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Hartmann,  
Gilbert  
Bankkaufmann • Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 18 - 
   
   
 
Dr. Hasenjür- 
gen, Brigitte 
Soziologin  
Hubert, Ralf Erzieher • Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
 
Janning, Ludger 
 
Landwirt • Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
 
Joksch, 
Gerhard  
Stadtplaner • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver- 
sammlung) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands- 
versammlung)  
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Vorsitzender im Werksausschuss) 
 
Dr. Jung,  
Michael  
Studienrat • Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
 
Kattentidt,  
Christoph 
Dipl. Sozialarbeiter  
Kehr,  
Manfred  
Städt. Angestellter 
Stadt Ahlen 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Kemper,  
Annette  
Lehrerin • Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigt es 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
 
Kersting,  
Mathias 
 
Werkstudent • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• CeNTech GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)

- 19 - 
   
   
 
• MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig tes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Kirgil, Fatma Dolmetscherin • Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigt es 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberec htigtes 
Mitglied im Werksausschuss) 
 
Klas, Heribert  Leiter Stadtmarketing • Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberec h- 
tigtes Mitglied im Verwaltungsrat) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Kleine Borg- 
mann, Bruno  
Lehrer am Berufskolleg • Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
 
Kleine-Wilke, 
Karl  
Verwaltungsfachwirt 
i.R. 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Knetzger,  
Theodor 
Rentner • Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Koch,  
Marianne  
Geschäftsführende  
Gesellschafterin/  
Unternehmerin 
• CeNTech GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
 
Köhn,  
Raimund  
Soziologe • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
 
Dr. jur. Korn- 
blum, Thorsten  
Steuerwissenschaftler • Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 20 - 
   
   
 
Kosmider, 
Marliese  
Oberstudienrätin • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Citeq  
(Vorsitzende im Werksauschuss) 
• CeNTech GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Kubig-Steltig, 
Gabriele  
Dipl. Kauffrau, selb- 
ständig 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Verwaltungsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Küppers,  
Teresa  
Diplom-
Sozialpädagogin 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech tigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Lenski,  
Jens-Ulrich  
Rechtsreferendar, Dip- 
lom-Jurist 
• Citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Merveldt,  
Franziskus-Pius 
Graf von  
Diplom-Soziologe  
 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Moll, Christian 
 
Geschäftsführer • Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv . 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands- 
versammlung)  
• Citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
 
Möllemann-
Appelhoff, 
Carola  
Studienrätin • Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Zweck-

- 21 - 
   
   
 
verbandsversammlung und im Verwaltungsrat) 
 
Möllers, Jutta  Diplom-Pädagogin • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Möltgen, Jörn  EU-Referent • AirportPark FMO GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Naegels,  
Anne  
Studentin  • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Nicklas,  
Andreas  
Rechtsanwalt • Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentl. Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
 
Dr. Obst, Karin  Oberstudienrätin • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
 
Ohm, Jürgen  Selbst. Galerist • Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• AirportPark FMO GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
 
Otte, Robert  Finanzmakler • MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Münster Marketing  
(Vorsitzender im Werksausschuss) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 22 - 
   
   
 
Peters,  
Carsten  
Geschäftsführer • MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Or- 
dentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
• Münster Marketing  
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss) 
• AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
 
Pfau, Fritz  Polizeibeamter • Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Pohlmann, 
Franz 
 
Dipl.-Argraringenieur  
Pölling, Kurt  Beamter • Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsver- 
sammlung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Powroznik,  
Pascal 
Integrationshelfer  
Reiners, Otto  Referatsleiter • Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat) 
• Citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Stell v. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
 
Reismann,  
Karin  
Rentnerin • Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)

- 23 - 
   
   
 
Reuter, Jürgen  Architekt • Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Rohleder, Tim  Politologe, wiss. Mitar- 
beiter MdB 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Roth, Stefan  Student • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
                                                                                                                             
Schade, 
Friedhelm 
 
Handelsvertreter • CeNTech GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Stell v. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Vorsitzender des Aufsichtsrates ab 16.05.2013) 
 
Dr. Schipmann, 
Ludwig  
Angestellter/Dozent • Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss)  
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 24 - 
   
   
 
Schulze Wintz- 
ler, Anne  
Verbraucherberaterin • Citeq  
(Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss) 
 
Sellenriek, 
Heinz-Dieter 
Richter • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
 
Seyfferth,  
Petra  
Wissenschaftl. Mitar- 
beiterin 
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Stähler,  
Angela 
Hausfrau • Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
 
Dr. Stein-
Redent, Rita  
Wissenschaftl.  
Mitarbeiterin 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
 
Stober,  
Barbara  
Hausfrau • Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland Ost   
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat und 
ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
 
Toulas, Iris  Entsorgungstechnik • Abfallwirtschaftsbetriebe   
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
 
Varnhagen, 
Hans  
Dachdeckermeister • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr   
(Ordentl. Stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsver- 
sammlung) 
• Sparkasse Münsterland-Ost   
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Verwaltungsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe   
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH   
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Vilhjalmsson, 
Wendela-Beate  
Lehrerin i.R. • Münster Marketing   
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH   
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
 
von den Berg, 
Dieter  
Bereichsdirektor a.D. • Sparkasse Münsterland-Ost   
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 25 - 
   
   
 
von Göwels,  
Walter  
Dipl.-Kfm.,  
Versicherungsfach- 
mann 
• MCC Halle Münsterland GmbH    
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH    
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr   
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
von Olberg,  
Robert  
Student • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm- 
lung) 
• Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Weber, Stefan  IT-
Unternehmensberater 
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver- 
sammlung) 
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver- 
sammlung) 
 
Welker, Helga Bürovorsteherin • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss) 
• Religio GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungs- 
rat) 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
 
Wendland,  
Simone 
Rechtsanwältin • Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Wigger, Holger  Techniker für elektr. 
Energietechnik 
• MCC Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver- 
bandsversammlung und im Verwaltungsrat, 2. Stellv. Vor- 
sitzender im Risikoausschuss und im Hauptausschuss) 
• Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
• AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 26 - 
   
   
 
 
Winkel, Maria  Kauffrau in der Grund- 
stücks- und Woh- 
nungswirtschaft 
• Sparkasse Münsterland Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands- 
versammlung) 
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
• Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus- 
schuss)  
• Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Wolfgarten, 
Peter 
Dipl.-Verwaltungswirt • Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
 
Wübken, 
Sandra 
 
Medienproduktioniere- 
rin

Abkürzungsverzeichnis 
 
 
Abs.    Absatz 
AV    Anlagevermögen 
AWK    Abfallwirtschaftskonzept 
AWM    Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
AWR    Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revis ion 
a. o.    außerordentlich  
BauGB   Baugesetzbuch 
BGB    Bürgerliches Gesetzbuch 
B. V.    Besloten Vennootschap 
bzw.    beziehungsweise 
ca.    circa 
CO2    Kohlenstoffdioxid 
DRS    Deutscher Rechnungslegungs Standard 
Dr.    Doktor 
DSD    Duales System Deutschland 
EDV    Elektronische Datenverarbeitung 
EEG    Erneuerbare-Energien-Gesetz 
ehw    Energiehandelsgesellschaft West mbH 
EigVO    Eigenbetriebsverordnung 
EnWG    Energiewirtschaftsgesetz 
EUR    Euro 
e. V.    eingetragener Verein 
ff.    fortfolgende  
FMO    Flughafen Münster/Osnabrück 
gem.    gemäß 
GemHVO NRW  Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein W estfalen 
ggf.    gegebenfalls 
GmbH    Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GML    Gewerbepark Münster-Loddenheide 
GO NRW   Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen 
GPA    Gemeindeprüfungsanstalt 
GuD    Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk 
HGB    Handelsgesetzbuch 
IT    Informationstechnik 
i. G.    in Gründung 
i. R.     im Rahmen 
i. V. m.    in Verbindung mit 
KAG    Kommunalabgabengesetz  
KG    Kommanditgesellschaft 
KonTraG   Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im U nternehmensbereich 
KWK    Kraft-Wärme-Kopplung 
MCC    Messe und Congress Centrum 
Mio.    Million 
NKF    Neues kommunales Finanzmanagement 
NRW    Nordrhein-Westfalen 
ÖPNV    Öffentlicher Personennahverkehr 
OLG    Oberlandesgericht 
PPP    Public Private Partnerships 
rd.    rund 
RWTH    Rheinisch-Westfälische Technische Hochschul e 
SGB II    Sozialgesetzbuch II 
TEHG    Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz 
u.    und 
u. a.    unter anderem

VGM    Verkehrsgemeinschaft Münsterland 
VSEF-Lage   Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Fin anzlage 
WLE    Westfälische Landeseisenbahn 
ZDM     Zentrale Mülldeponie Münster 
ZuG    Zuteilungsgesetz 
z. Z.    zur Zeit

Berichtsvorlage

11275 Zeichen

V/0863/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2012 der Stadt Münster (Entwurf),                                       
NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2013 der Stadt Münster (Entwurf) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
16.12.2015 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die NKF -Gesamtabschlüsse zum 31.12.2012 und 31.12.2013 (Entwurf) werden zur Kenntnis 
gegeben (Anlagen). 
 
Rechtsgrundlage 
 
Für die Jahre 2010 und 2011 wurden die vom Stadtkämmerer aufgestellten und vom Oberbü r-
germeister bestätigten Entwürfe der Gesamta bschlüsse dem Rat g emäß § 116 Abs. 5 i. V. m. 
§ 95 Abs. 3 GO NRW zur Bestätigung zugeleitet.  Hierzu wurden die vorgelegten Entwürfe z u-
nächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Nach § 116 Abs. 1 i. V. m. § 96 GO 
NRW bestätigte der Rat die vom Rech nungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschlüsse 
durch Beschluss.  
 
Am 25. Juni 2015 wurde vom Landtag das „Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung komm u-
naler Gesamtabschlüsse“ verabschiedet. Demnach können der Anzeige des Gesamtabschlusses 
des Haushaltsjahres 2015 die Gesamtabschlüsse der Jahre 2011 bis 2014 in der vom Bürge r-
meister nach § 116 Absatz 5 i. V. m. § 95 Absatz 3 der Gemeindeordnung für das Land Nor d-
rhein-Westfalen bestätigten Entwurfsfassung beigefügt werden. Der Rat ist über diese Anzeige 
zu unterrichten. Auf ein eigenständiges Verfahren für die Gesamtabschlüsse 2011 bis 2014 - wie 
im vorigen Absatz beschrieben - kann dann verzichtet werden. 
 
Für die Gesamtabschlüsse 2012 und 2013 wird erstmalig von dieser Vereinfachungsregelung 
Gebrauch gemacht. 
 
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem 
Gesamtanhang inklusive der Kapitalflussrechnung und ist um einen Gesamtlagebericht und um 
einen Beteiligungsbericht zu ergänzen. Die Beteiligungsberichte für die J ahre 2012 und 2013 
sind dem Rat bereits mit Vorlage Nr. V/0613/2013 und V/0151/2015 vorgelegt worden. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0863/2015 
Auskunft erteilt: 
Frau Dr. Janetzki 
Ruf: 
492 20 10 
E-Mail: 
JanetzkiA@stadt-muenster.de 
Datum: 
19.10.2015 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0863/2015 
 
Der Gesamtabschluss ist wie ein Konzernabschluss in der Privatwirtschaft zu sehen, der die B e-
triebe mit der Kernverwaltung zusammenfasst. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organi-
satorisch selbstständigen Aufgabenbereiche einer Kommune in den Gesamtabschluss einbez o-
gen werden müssen, um die jährliche Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
der einzelnen Betriebe als „ein Unternehmen“ abbilden zu können. Damit soll ein Gesamtübe r-
blick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Kommune gegeben und damit die 
Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung verbessert werden. Außerdem soll der 
Gesamtabschluss zu einer Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune beitragen. 
 
Die Stadt Münster hat mit den Gesamtabschlüssen 2012 und 2013 nunmehr den dritten und vier-
ten Gesamtabschluss aufgestellt. Aufgrund zeitweiliger personeller Vakanzen im Bereich G e-
samtabschluss konnte der gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW rechtlich vorgegebene Zeitplan 
nicht eingehalten werden, jedoch haben Umfragen  bei anderen Städten bezüglich der zeitlichen 
Erstellung des Gesamtabschlusses ergeben, dass die Stadt Münster hier zu den führenden Städ-
ten gehört. 
 
 
 
Gesamtabschluss 2012 (Entwurf) 
 
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und 
Erträge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2012 mit einem negativen Saldo 
von 54 Mio. € ab. Dies entspricht einer Ergebnisverschlechterung um 12,3 Mio. € im Vergleich 
zum Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren wurde das Gesamtjahresergebnis wesentlich durch ein 
negatives Zinsergebnis beeinflusst. Dieses beträgt für 2012 -33,4 Mio. € und bewegt sich damit 
auf Vorjahresniveau. Wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich auf der 
Ertragsseite bei den Steuern und ähnlichen Abgaben ( -31,5 Mio. €), den Privatrechtlichen Lei s-
tungsentgelten (+40 Mio. €) und den Kostenerstattungen und Kostenumlagen (+71,3 Mio. €). Im 
Bereich der Aufwendungen ergeben sich wesentliche Abweic hungen im Vergleich zum Vorjahr 
bei folgenden Posten: Personalaufwendungen (+19,8 Mio. €), Aufwendungen für Sach - und 
Dienstleistungen (+39,8 Mio. €) und Transferaufwendungen (+84,7 Mio. €). 
 
Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermöge nsgegenstände und 
Schulden, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge. Die Gesamtbilanz 
zum 31.12.2012 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens - und Schuldenlage der 
Stadt Münster als Konzern.

3 
V/0863/2015 
 
Die Gesamtbilanz zum 31.12.2012 weist folgende Werte aus: 
 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2012 
Aktiva 
  2012  
Mio. € 
2011  
Mio. € 
1. Anlagevermögen 3.709,1 3.706,9 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 137,5 150,4 
1.2 Sachanlagen 3.418,6 3.424,1 
1.3 Finanzanlagen 153,0 132,4 
2. Umlaufvermögen 336,8 343,3 
2.1 Vorräte 75,1 75,1 
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 95,9 106,1 
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6,0 30,0 
2.4 Liquide Mittel 159,8 132,1 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44,0 41,6 
  Summe Aktiva 4.089,9 4.091,8 
 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2012 
Passiva 
  2012  
Mio. € 
2011  
Mio. € 
1. Eigenkapital 742,3 806,3 
1.1 Allgemeine Rücklage 762,0 790,4 
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0,0 
1.3 Ausgleichsrücklage 33,0 57,6 
1.4 Bilanzverlust -54,0 -41,7 
2. Sonderposten 1.433,7 1.451,3 
3. Rückstellungen 633,3 626,7 
4. Verbindlichkeiten 1.228,3 1.152,3 
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52,3 55,2 
  Summe Passiva 4.089,9 4.091,8 
 
Das Volumen der Gesamtb ilanz zum 31.12.2012 von 4.089,9  Mio. € ist gegenüber dem Vorjahr 
um 1,9 Mio. €, bzw. 0,05 % geringfügig gesunken.

4 
V/0863/2015 
 
Innerhalb des Anlagevermögens ergeben sich wesentliche Veränderungen bei den immateriellen 
Vermögensgegenständen durch die Abschreibung des Geschäfts - und Firmenwertes aus der 
Kapitalkonsolidierung (-12,9 Mio. €, bzw. 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr) und einen gegenläuf i-
gen Effekt bei den Finanzanlagen (+20,6 Mio. €, bzw. 15,6 % im Vergleich zum Vorjahr) durch 
Anteilszukäufe. 
 
Im Bereich des Umlaufvermögens ergeben sich wesen tliche Veränderungen ( -24 Mio. €, bzw.        
-80 %) im Bereich der Wertpapiere durch Anteilsverkäufe. 
 
Das Eigenkapital als Saldo zwischen dem Vermögen der Stadt (Aktiva) und den Verbindlichke i-
ten im weiteren Sinne (Sonderposten, Rückstellungen, Verbindl ichkeiten, passive Rechnungs -
abgrenzungsposten) hat si ch gegenüber dem Vorjahr um 64 Mio. € auf 742,3  Mio. €, bzw. um      
7,9 % verringert . Dies resultiert sowohl aus einer Verringerung der Allgemeinen Rücklage um 
28,4 Mio. € als auch aus einer um 24,6 Mi o. € geringeren Ausgleichsrücklage und nicht zuletzt 
einer Erhöhung des Bilanzverlustes um 12,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. 
 
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen G e-
samtbilanz zum 31.12.2012 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der 
Gesamtbilanz“ ersichtlich. 
 
 
 
Gesamtabschluss 2013 (Entwurf) 
 
Die Gesamtergebnisrechnung 2013 schließt mit einem Saldo von 14,2 Mio. € ab.  Damit konnte 
das Vorjahresergebnis um 68,2 Mio . € verbessert werden . Dies resultiert im Wesentlichen aus 
einer Verbesserung des Ergebnisses der laufenden Geschäftstätigkeit, während sich das negat i-
ve Zinsergebnis, welches wie auch in der Vergangenheit  wesentlichen Einfluss auf das Gesam t-
ergebnis hat, im Vergleich zum Vorjahr sogar noch um 5,4 Mio. € verschlechterte. Im Bereich der 
ordentlichen Erträge ergaben sich wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr im B e-
reich Steuern und ähnliche Abgaben (+28 Mio. €), Zuwendungen und allgemeine Umlagen 
(+55,8 Mio. €), Kostenerstattungen und Kostenuml agen (+21,7 Mio. €) und Sonstige ordentliche 
Erträge (-24,9 Mio. €). Auf der Aufwandsseite haben sich vor allem die Transferaufwendungen 
gegenüber dem Vorjahr erhöht (+20 Mio. €).

5 
V/0863/2015 
 
Die Gesamtbilanz zum 31.12.2013 weist folgende Werte aus: 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2013 
Aktiva 
  2013  
Mio. € 
2012  
Mio. € 
1. Anlagevermögen 3.680,7 3.709,1 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 109,2 137,5 
1.2 Sachanlagen 3.425,9 3.418,6 
1.3 Finanzanlagen 145,6 153,0 
2. Umlaufvermögen 397,4 336,8 
2.1 Vorräte 61,0 75,1 
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 113,1 95,9 
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6,0 6,0 
2.4 Liquide Mittel 217,3 159,8 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 48,9 44,0 
  Summe Aktiva 4.127,0 4.089,9 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2013 
Passiva 
  2013  
Mio. € 
2012  
Mio. € 
1. Eigenkapital 733,7 742,3 
1.1 Allgemeine Rücklage 705,5 762,0 
1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3 
1.3 Ausgleichsrücklage 12,7 33,0 
1.4 Bilanzgewinn/-verlust 14,2 -54,0 
2. Sonderposten 1.401,0 1.433,7 
3. Rückstellungen 667,0 633,3 
4. Verbindlichkeiten 1.264,6 1.228,3 
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 60,7 52,3 
  Summe Passiva 4.127,0 4.089,9 
 
 
Das Volumen der Gesamtbilanz zum 31.12.2013 von 4.127,0 Mio. € ist gegenüber dem Vorjahr 
um 37,1 Mio. €, bzw. 0,9 % gestiegen.

6 
V/0863/2015 
 
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich bei den immateriellen Verm ö-
gensgegenständen durch die Abschreibung des Geschäfts - oder Firmenwertes aus der Kapita l-
konsolidierung und durch ein zum  31.12.2013 eingeholtes Bewertungsgut achten für die Stad t-
werke Münster GmbH, welches  dazu führte, dass der Beteiligung sbuchwert verringert wurde      
(-28,3 Mio. €, bzw. -20,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Weiterhin erg eben sich Veränderungen 
bei den Finanzanlagen durch die erstmalige Vollkons olidierung der Gesellschaften Bürgerwind-
park Löningen GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung  zum 31.12.2013, die 
aufgrund einer beabsichtigten Weiterveräußerung bislang ebenfalls unter dem Posten Finanzan-
lagen ausgewiesen wurden (-7,4 Mio. €, bzw. -4,8 % im Vergleich zum Vorjahr). 
 
Im Bereich des Umlaufvermögens ergeben sich w esentliche Veränderungen bei den Forderu n-
gen (+17,2 Mio. €, bzw. +17,9 % im Vergleich zum Vorjahr)  aufgrund der Zunahme u.a. von 
Steuer- und Gebührenforderungen, Forderun gen aus Grundstücksverkäufen und Forderungen 
aufgrund von Energie- und Wasserlieferungen sowie bei den Liquiden Mitteln aufgrund von Fest- 
und Tagesgeldguthaben (+57,5 Mio. €, bzw. +36,0 % im Vergleich zum Vorjahr). 
 
Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem  Vorjahr um 8,6 Mio. € , bzw. 1,2 %, auf 733,7 Mio. €  
verringert. Dies resultiert sowohl aus einer Verringerung der Allgemeinen Rücklage um 56,5 Mio . 
€ als auch aus einer um 20,3  Mio. € geringeren Ausgleichsrücklage ; gegenläufig dazu erhöhte  
sich der Bilanzgewinn um 68,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. 
 
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen G e-
samtbilanz zum 31.12.2013 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der 
Gesamtbilanz“ ersichtlich. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: Gesamtabschluss 2012 (Entwurf) 
     Gesamtabschluss 2013 (Entwurf)

Gesamtabschluss 2012_Entwurf

122615 Zeichen

Gesamtabschluss 2012 
 
 
 
 
Entwurf

Inhaltsverzeichnis 
 
 
 
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk 
 
Gesamtergebnisrechnung 2012 
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2012 
 
Gesamtanhang 2012 mit Kapitalflussrechnung 
 
Gesamtlagebericht 2012 
 
Abkürzungsverzeichnis

Aufstellungs- und 
 
Bestätigungsvermerk

Gesamtergebnisrechnung 
 
2012

2012 2011 
EUR EUR 
1. Steuern und ähnliche Abgaben 443.400.458,12 474.928.166,59 
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 82.325.296,49 76.279.728,72 
3. + Sonstige Transfererträge 16.609.469,00 7.567.725,16 
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 141.375.9 71,44 143.132.052,20 
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 526.397.396,13 486.409.102,61 
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 114.254.753, 54 42.963.489,17 
7. + Sonstige ordentliche Erträge 80.233.434,62 75.096.299,65 
8. + Aktivierte Eigenleistungen 6.119.793,65 6.994.039,08 
9. +/- Bestandsveränderungen 1.467.717,86 -873.897,69 
10. = Ordentliche Erträge 1.412.184.290,85 1.312.496.705,49 
11. - Personalaufwendungen 283.137.798,75 263.323.885,49 
12. - Versorgungsaufwendungen 14.648.298,65 24.800.584,86 
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 472. 146.256,77 432.380.519,71 
14. - Bilanzielle Abschreibungen 133.701.485,02 133.633.680,61 
15. - Transferaufwendungen 423.039.973,35 338.328.510,39 
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 109.316.845,11 119.165.004,74 
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.435.990.657,65 1.311.632.185,80 
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit -23.80 6.366,80 864.519,69 
19. + Beteiligungserträge -853.840,68 -769.085,23 
20. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 5.057.797 ,53 6.036.475,41 
21. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 96.03 8,76 43.825,48 
22. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendung en 38.427.694,18 39.706.132,72 
23. = Gesamtfinanzergebnis -34.319.776,09 -34.482.568,02 
24. = Ordentliches Gesamtergebnis -58.126.142,89 -33.618.048,33 
25. + Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 
26. - Außerordentliche Aufwendungen 149.581,59 0,00 
27. = Außerordentliches Gesamtergebnis -149.581,59 0,00
28. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag -58.275.724,4 8 -33.618.048,33 
29. +/- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 8.243.843,08 3.257.869,47 
30. - Zuführungen zur Gewinnrücklage 33.886.342,98 11.375.000,00 
31. + Entnahmen aus der Gewinnrücklage 29.962.342,98 
32. = Gesamtbilanzgewinn/-verlust -53.955.881,40 -41.735.178,86 
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2012

Gesamtbilanz  
 
zum  
 
31.12.2012

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR 
Anlagevermögen 3.709.114.596,05 3.706.910.481,35 Eigenkapital 742.297.949,20 806.298.987,97 
Immaterielle Vermögensgegenstände 137.499.393,93 150.387.049,23 Allgemeine Rücklage 761.989.970,11 790.445.448,17
Geschäfts- oder Firmenwerte 134.328.393,85 147.763.022,01 Sonderrücklagen 1.306.000,00 0,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.171.000,08 2.624.027,22 Ausgleichsrücklage 32.957.860,49 57.588.718,66
Sachanlagen 3.418.594.076,33 3.424.079.603,24 Bilanzgewinn / Bilanzverlust -53.955.881,40 -41.735.178,86
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 234.960.738,33 231.392.705,24 Sonderposten 1.433.651.617,09 1.451.300.880,25 
Grünflächen 124.743.144,18 116.135.175,94 Sonderposten für Zuwendungen 645.045.938,81 641.318.652,02
Ackerland 35.199.821,71 34.576.943,52 Sonderposten für Beiträge 709.312.097,81 728.141.616,72
Wald, Forsten 6.982.850,79 6.365.529,34 Sonderposten für den Gebührenausgleich 13.727.186,03 14.696.986,50
Sonstige bebaute Grundstücke 68.034.921,65 74.315.056,44 Sonstige Sonderposten 65.566.394,44 67.143.625,01
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.089.882.532,22 1.080.901.650,16 Rückstellungen 633.318.447,87 626.688.336,28 
Kinder- und Jugendeinrichtungen 51.505.872,06 48.861.028,28 Pensionsrückstellungen 457.310.161,00 448.296.432,80
Schulen 365.866.301,20 365.933.637,32 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 55.168.288,65 54.854.152,08
Wohnbauten 137.582.659,00 132.034.494,40 Instandhaltungsrückstellungen 5.709.668,50 12.316.784,57
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 534.927.699,96 534.072.490,16 Steuerrückstellungen 485.077,02 1.810.026,00
Infrastrukturvermögen 1.794.445.205,79 1.824.157.972,86 Sonstige Rückstellungen 114.645.252,70 109.410.940,83
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 314.733.212,15 315.427.767,60 Verbindlichkeiten 1.228.347.667,58 1.152.256.504,79 
Brücken und Tunnel 41.801.929,51 42.377.911,39 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.012.075.471,55 932.573.673,53
Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 0,00 0,00 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 36.045.428,45 35.750.278,75
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 711.766.093,44 718.809.149,41 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 7.979.397,79 8.369.380,42
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 597.869.646,87 620.971.440,81 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 77.735.579,97 86.336.178,31
Stromversorgungsanlagen 38.318.398,52 36.300.330,26 Sonstige Verbindlichkeiten 94.511.789,82 89.226.993,78
Gasversorgungsanlagen 27.058.640,00 27.706.402,15
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52.315.498,38 55.224.997,60 
Wasserversorgungsanlagen 21.208.385,00 21.663.409,53
Wärmeversorgungsanlagen 19.762.667,19 17.897.372,71
Abfallbeseitigungsanlagen 248.956,92 357.352,79
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 21.677.276,19 22.646.836,21
Bauten auf fremden Grund und Boden 720.151,12 769.711,79
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 13.948.847,52 13.918.047,83
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 116.850.755,25 105.044.816,36
Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.155.657,90 72.948.971,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 101.630.188,20 94.945.727,69
Finanzanlagen 153.021.125,79 132.443.828,88 
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.323.459,07 25.064.506,77 
Anteile an assoziierten Unternehmen 41.690.913,77 40.421.751,10
Übrige Beteiligungen 9.952.628,06 7.082.921,34
Sondervermögen 3.976.894,38 3.920.051,31
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.532.850,56 19.532.850,56
Ausleihungen 42.544.379,95 36.421.747,80
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Ausleihungen an Beteiligungen 39.312.245,84 33.035.539,49
Ausleihungen an Sondervermögen 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 3.232.134,11 3.386.208,31
Umlaufvermögen 336.763.637,31 343.287.993,03 
Vorräte 75.066.340,15 75.137.994,62 
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 7.203.410,93 7.582.003,59 
Waren 42.388.709,17 44.604.783,36
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 25.297.273,16 22.694.099,88
Fertige Erzeugnisse 175.556,65 255.414,75
Geleistete Anzahlungen für Vorräte 1.388,74 1.691,54
Emissionsrechte 1,50 1,50
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 95.907 .892,61 106.055.449,34 
Forderungen 73.409.058,92 76.910.790,72 
Sonstige Vermögensgegenstände 22.498.833,69 29.144.658,62
Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.002.400,00 29.995.900,00 
Liquide Mittel 159.787.004,55 132.098.649,07 
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44.052.946,76 41.571.232,51 
4.089.931.180,12 4.091.769.706,89 4.089.931.180,12 4.091.769.706,89 
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2012

Gesamtanhang 2012 
 
mit  
 
Kapitalflussrechnung

Inhaltsverzeichnis 
 
 
I.  Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesa mtabschlussstichtag   1 
II.  Angaben zum Konsolidierungskreis          1 
III.  Angaben zu den Konsolidierungsmethoden         4 
IV.  Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsme thoden        5 
V.  Angaben zu Posten der Gesamtbilanz        7 
VI.  Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung       17 
VII.  Sonstige Angaben           20 
VIII.  Erweiterung des Gesamtanhangs        20

- 1 - 
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag 
 
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung (GO NRW) und Gemeinde- 
haushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfale n (GemHVO NRW) einen Einzelabschluss 
und als Mutterunternehmen einen Gesamtabschluss auf gestellt. Sofern ergänzende Vorschriften 
des Handelsgesetzbuches (HGB) anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.  
 
Aufgrund von Darstellungsänderungen sind nachfolgen de Beträge zum Vorjahr nur bedingt ver- 
gleichbar. Ein erworbenes Wegerecht wurde erstmalig  unter dem Bilanzposten Immaterielle Ver- 
mögensgegenstände ausgewiesen und nicht wie in den Vorjahren unter der Bilanzposition Bebau- 
te Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Sport anlagen wurden erstmalig von der Position 
Betriebs- und Geschäftsausstattung auf den Bilanzpo sten Unbebaute Grundstücke und grund- 
stücksgleiche Rechte umgegliedert. Das Eigenkapital wurde erstmalig um den Posten Sonderrück- 
lagen erweitert. 
 
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Betriebe entspricht dem 
Kalenderjahr. 
 
Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt. 
 
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.  
 
Die Betragsangaben erfolgen in Euro. 
 
 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 
 
Der Konsolidierungskreis besteht neben der Stadt Mü nster aus einem Sondervermögen und zwei 
voll zu konsolidierenden  verbundenen Unternehmen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00  
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00  
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00  
 
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene  in den Gesamtabschluss einbezo- 
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Sta dtwerke Münster GmbH die folgenden Ge- 
sellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der  Vollkonsolidierung  in den Konsolidie- 
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH Münster 100 ,00  
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH Münster  100,00

- 2 - 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster  100,00  
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster    99,00  
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster  100,00  
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH i.G. Münster 1 00,00  
 
Folgende sechs verbundene Unternehmen  wurden gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 
HGB nicht als voll zu konsolidierendes Unternehmen mit einbezogen, weil deren Einfluss auf die 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns – auch zusammengefasst mit allen 
Sondervermögen, verbundenen Unternehmen und unselbs tständigen Stiftungen – von unterge- 
ordneter Bedeutung  ist:  
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00  
citeq (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb) 
(ab 9/2012 Theater Münster) 
Münster 
 100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster  92,09  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster  85,00  
 
Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jeweiligen aktuellen Jahresabschlüsse. 
 
Bei einer Gesamtbetrachtung aller als unbedeutend e ingestuften Unternehmen im Konzern (ver- 
bundene und assoziierte Unternehmen) ergab sich, da ss die festgelegte Wesentlichkeitsgrenze 
von 5% hinsichtlich der Vermögens-, Schulden-, Ertr ags- und Finanzgesamtlage 
 überschritten 
wurde und damit die untergeordnete Bedeutung einzel ner Kriterien geringfügig nicht mehr gege- 
ben war. Daher wurden die citeq, die Städtischen Bühnen Münster (Theater Müns ter) sowie 
die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH , für die nach § 116 Abs. 3 GO und 
§ 296 Abs. 2 HGB ein Einbeziehungswahlrecht besteht  (welches nicht ausgeübt wurde) sowie die 
Voraussetzungen für die Einbeziehung als ein assoziiertes Unternehmen erfüllt sind, „at equity“  in 
den Gesamtabschluss einbezogen. 
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster Gm bH wurde die Westfälische Fernwärme- 
versorgung GmbH mit einem Anteil am Kapital in Höhe  von 50,00 % als anteilsmäßig konsoli- 
diertes Gemeinschaftsunternehmen  in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses auf- 
genommen.

- 3 - 
Folgende assoziierte Unternehmen  wurden im Gesamtabschluss „at equity“  (Fortschreibung 
des Beteiligungsbuchwertes) berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00  
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb) 
(ab 9/2012 Theater Münster) 
Münster 
 100,00  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster  92,09  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter  45,41  
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  wurden die folgenden assoziierten Unter- 
nehmen „at equity“  einbezogen: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück   48,00  
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück   50,00  
Energiehandelsgesellschaft West mbH Münster   28,00  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven   35,00  
items GmbH Münster   32,00  
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V. Enschede   50,00  
 
Der Equity-Konsolidierung der FMO Flughafen Münster /Osnabrück GmbH wurde der von der Ge- 
sellschaft aufgestellte Konzernabschluss zugrunde gelegt. 
 
Die folgenden zwei assoziierten Unternehmen  wurden gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 311 
Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung im Gesamtabschluss nicht „at equity“ son- 
dern zu Anschaffungskosten „at cost“  berücksichtigt. 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH Münster 33 ,33  
Airport Park FMO GmbH Greven 33,33  
 
Weitere „at cost“  bewertete Unternehmen sind: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00  
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster  100,00  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster  85,00  
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00  
IStG gGmbH Münster  10,00  
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland- 
Emscher-Lippe 
 
Münster 
 
6,25  
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster  4,02

- 4 - 
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster  1,00  
 
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster  wurden die folgenden Gesellschaften „at 
cost“ berücksichtigt: 
 
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % 
 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG* Löningen 100 ,00  
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH* Münster 1 00,00  
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH* Borkum        49,90  
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG* Münster 25,00  
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13  
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 7,75  
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Troisdorf 7,75  
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG Essen 1,96  
 
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 296 Abs. 1 Nr. 3  HGB sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf 
eine Einbeziehung der zwei verbunden Unternehmen un d der beiden assoziierten Unternehmen 
als solche verzichtet.  
 
 
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 
 
Bei der Kapitalkonsolidierung  wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem HVO 
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile 
 mit dem 
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein- 
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.  
 
Die Schuldenkonsolidierung  erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 A bs. 1 HGB 
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen  mit den entsprechenden Rückstellungen 
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben  sowie der Rechnungsabgrenzungsposten. 
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtung en wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener 
Unternehmen bereinigt. 
 
Von einer Zwischenergebniseliminierung  wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handrei- 
chung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den asso- 
ziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen 
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die Vermö- 
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung .  
 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung  erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305 
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfal- 
lenden Aufwendungen.

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Die assoziierten Unternehmen  wurden in der Gesamtbilanz mit dem Buchwert angese tzt (Buch- 
wertmethode) und zwar auf der Grundlage der Wertans ätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbe- 
ziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamtabschluss.  
 
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Betriebe wurden für den Gesamtabschluss entsprechend 
den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheit lich nach den bei der Stadt Münster geltenden 
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermitt- 
lung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprec henden Bildes der VSEF-Lage des „Konzerns 
Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind ( § 50 Abs. 1 GemHVO NRW i.V.m. § 308 
Abs. 2 Satz 3 HGB).  
 
Eine Anpassung der assoziierten „at equity“ bewerteten Unternehmen an die konzerneinheitlichen 
Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung  des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB 
nicht.  
 
Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände  wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, 
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer bet riebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 
3 und 15 Jahren), bewertet.  
 
Das Sachanlagevermögen  wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line- 
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdau er zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt. 
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsoli dierenden Unternehmen die degressive Ab- 
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des 
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des er mittelten verbleibenden Restverfüllvolumens 
leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen 
von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-La ge ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 
2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögen sgegenstände mit Anschaffungskosten bis 
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO  grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll 
abgeschrieben und Vermögensgegenstände mit Anschaff ungskosten bis 60,00 EUR (ohne Vor- 
steuer) wurden unmittelbar in den Aufwand verbucht.  Bei den voll zu konsolidierenden Unterneh- 
men/Sondervermögen wurden Anschaffungskosten bis zu  150,00 EUR unmittelbar im Aufwand 
erfasst und Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 1. 000,00 EUR in einen Sammelposten einge- 
stellt und über 5 Jahre abgeschrieben. 
 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen
 enthalten neben den Material-, den Fertigungs- 
und Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwe ndigen Materialgemein- und Fertigungsge- 
meinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der He rstellungskosten bei den Konzernbetrieben

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anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage auf eine Anpas- 
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
Die Finanzanlagen  wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten be wertet. Soweit die Grün- 
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag ni cht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.  
 
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens  erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleit enden Durchschnittspreisen oder zum niedri- 
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewer- 
tung der unfertigen Leistungen entspricht denen der  selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vor- 
räte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertun gsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund 
des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifische r Besonderheiten und aufgrund untergeord- 
neter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet 
worden. Die den Stadtwerken Münster und der Westfäl ischen Fernwärmeversorgung unentgeltlich 
zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 
EUR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte werden m it dem niedrigeren beizulegenden Wert 
(Marktwert) zum Bilanzstichtag ausgewiesen. 
 
Forderungen  und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen 
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. 
 
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens  erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum 
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. 
 
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt. 
 
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bi ldung einer Ausgleichsrücklage wurde in 
Anspruch genommen.  
 
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebunde ne Investitionen wurden als Sonderpos- 
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsja hr wurden mit den Nennbeträgen pas- 
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich - 
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angew andten Abschreibungssätze. Die unter- 
nehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei d en Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hin- 
sichtlich der „Sonderposten aus DSD-Überschüssen“ w urde unter den sonstigen Sonderposten 
abgebildet.  
 
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einric htungen am Ende eines Kalkulationszeit- 
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhal b von vier Jahren ausgeglichen werden 
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet. 
 
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bil anzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch 
die Bildung von Rückstellungen  ausreichend Rechnung getragen worden.

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Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen  wurden für bestehende Versor- 
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebilde t. Diese wurden mit dem nach versiche- 
rungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwer t auf der Basis eines Rechnungszinsfußes 
von 5 % angesetzt. Geringfügige Abweichungen des Re chnungszinsfußes bei Konzernbetrieben 
wurden aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten. 
 
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung be- 
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der le tzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten 
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Bea mtenbesoldung errechnet (z.Z. 21,06 % 
(Vorjahr: 21,12 %)). 
 
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die 
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentralen M ülldeponien Münster (ZDM) I und II. Der 
Wert basiert auf einem aktualisierten Gutachten von  der ECONUM Unternehmensberatung GmbH 
aus 2009. Deponierückstellungen werden mit dem nach  vernünftiger kaufmännischer Beurteilung 
notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung  zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen 
angesetzt. In 2012 wurde die Bewertungsmethodik zur  Ermittlung der Deponierückstellungen ver- 
feinert, indem die Rückstellung für Zwecke der Bewe rtung in mehrere Teilrückstellungen entspre- 
chend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jewe ils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet 
wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflich tung ist mit dem Zinssatz am Ende der Periode 
abgezinst worden. 
 
Übrige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernü nftiger kaufmännischer Beurteilung not- 
wendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. 
 
Die Verbindlichkeiten  wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden 
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf grund untergeordneter Bedeutung für die 
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. 
 
 
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 
 
1. Aktiva 
 
Anlagevermögen 
 
Anlagevermögen  31.12.2012 31.12.2011  
TEUR  TEUR  
Immaterielle Vermögensgegenstände 137.499  150.387  
Sachanlagen 3.418.594  3.424.079  
Finanzanlagen 153.021  132.444  
Gesamt 3.709.114  3.706.910

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Immaterielle Vermögensgegenstände 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände  31.12.2012 31.12.2011  
TEUR  TEUR  
Geschäfts- oder Firmenwerte 134.328  147.763  
Sonstige immaterielle  
Vermögensgegenstände 3.171 
 2.624  
Gesamt 137.499  150.387  
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände verringerten  sich aufgrund der Abschreibung des Ge- 
schäfts- oder Firmenwertes  aus der Kapitalkonsolidierung. Es wurde eine Nutzu ngsdauer von 
insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt.  
Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände  beinhalten im Wesentlichen entgeltlich 
erworbene Lizenzen, Konzessionen und ähnliche Recht e sowie Anwendersoftware. Zugänge sind 
vor allem im Bereich Anwendersoftware und Konzessio nen (u.a. erworbenes Wegerecht) zu ver- 
zeichnen. Das erworbene Wegerecht wird erstmalig un ter dem Bilanzposten „Immaterielle Vermö- 
gensgegenstände“ ausgewiesen. 
 
 
Sachanlagen 
 
Sachanlagen  31.12.2012 31.12.2011  
TEUR  TEUR  
Unbebaute Grundstücke und grundstücks- 
gleiche Rechte 234.961 
 231.393  
Bebaute Grundstücke und grundstücks- 
gleiche Rechte 1.089.882
 1.080.901 
Infrastrukturvermögen 1.794.445  1.824.158  
Bauten auf fremden Grund und Boden 720  770  
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 13.949  13.918  
Maschinen und technische Anlagen, Fahr- 
zeuge 116.851 
 105.045  
Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.156  72.949  
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 
Bau 101.630 
 94.946  
Gesamt 3.418.594  3.424.080  
 
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen  ergibt sich aus der Gesamtbilanz. 
Das Sachanlagevermögen verringerte sich insgesamt um 5.486 TEUR.  
Neben den sonstigen planmäßigen Abschreibungen wird  dies vor allem durch die Wertverringe- 
rung des Infrastrukturvermögens um 29.713 TEUR beeinflusst, da die Abschreibungen vor allem in 
dem Bereich Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verk ehrslenkungsanlagen sowie im Bereich 
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen höhe r sind als die Ersatzinvestitionen und 
Neuzugänge. 
Im Berichtsjahr erfolgten im Wesentlichen Zugänge zu Maschinen, technische Anlagen, Fahrzeuge 
um 11.806 TEUR. Den Hauptanteil machten hierbei vor allem Betriebsvorrichtungen und Nutzfahr- 
zeuge aus. Der Zugang im Bereich Grünflächen um 8.6 08 TEUR resultiert u.a. aus der Umgliede- 
rung von Sportanlagen. Diese waren bisher der Posit ion Betriebs- und Geschäftsausstattung zu-

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geordnet. Der Zugang bei den Wohnbauten um 5.548 TE UR beinhaltet neben in 2012 fertig ge- 
stellten Wohnungen auch zusätzliche Garagen und Tiefgaragenstellplätze. 
 
 
Finanzanlagen 
 
Finanza nlage n 31.12.2012 31.12.2011  
TEUR  TEUR  
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.323  25.064  
Anteile an assoziierten Unternehmen 41.691  40.422  
Übrige Beteiligungen 9.953  7.083  
Sondervermögen 3.977  3.920  
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.533  19.533  
Ausleihungen 42.544  36.422  
Gesamt 153.021  132.444  
 
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen  handelt es sich im Wesentlichen um die Beteili- 
gungen an der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (22 .701 TEUR), der Wohnungsgesellschaft 
Große Lodden mbH (2.140 TEUR) und der Theaterhaus P umpenhaus gGmbH (18 TEUR). Durch 
den Kauf von Anteilen an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG (9.390 TEUR) und einer 
Zuführung in die Kapitalrücklage der Große Lodden mbH (1.050 TEUR) erhöhte sich dieser Posten 
um 10.259 TEUR. Bei den genannten Gesellschaften wu rde von dem Einbeziehungswahlrecht 
nach § 116 Abs. 3 GO, § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. 
 
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen  beinhaltetet alle Unternehmen, die über die „at 
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt 
II. Angaben zum Konsolidierungskreis S. 1 ff.). 
 
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen  bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsge- 
sellschaft mbH & Co. KG (3.668 TEUR), Gewerbepark MS-Loddenheide GmbH (3.459 TEUR) und 
AirportPark FMO GmbH (461 TEUR). Der Posten erhöhte sich durch den Kauf von Anteilen an der 
rechtlich selbstständigen Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (1.306 TEUR). 
 
Als Sondervermögen  werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe 
von 3.658 TEUR (Vorjahr: 3.601 TEUR) ausgewiesen. 
 
Die Wertpapiere des Anlagevermögens  beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds , den 
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond) u nd den Versorgungs- und Sanierungs- 
fond (VUS-Fond). 
 
 
Der Posten Ausleihungen  erhöhte sich um 6.123 TEUR. Er beinhaltet im Wesen tlichen Auslei- 
hungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsve rhältnis besteht u.a. ein Gesellschafterdar- 
lehen in Höhe von 37.358 TEUR an die BLACK GECCO. Des Weiteren bestehen Darlehen für den 
sozialen Wohnungsbau, Darlehen für junge und kinderreiche Familien, Gemeindebaudarlehen und 
niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen.

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Umlaufvermögen 
 
Vorräte 
 
Vorräte  31.12.2012 31.12.2011 
TEUR  TEUR  
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.203  7.582  
Waren 42.389  44.605  
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun- 
gen 25.297 
 22.694  
Fertige Erzeugnisse 176  255  
Geleistete Anzahlungen 1  2 
Emissionsrechte 0 0 
Gesamt 75.066  75.138  
 
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen  ergab sich eine unwesentliche Bestandsabnahme in 
Höhe von 379 TEUR.  
 
Bei den Waren  werden im Wesentlichen zum Verkauf bestimmte Grund stücke und Bauten ausge- 
wiesen. Die Abnahme resultiert u.a. aus Grundstücks verkäufen der Baugebiete „Meesenstiege“, 
„Drei Eichen“ und „Nienberge“. 
 
Der Bestand an unfertigen Leistungen  erhöhte sich um 2.603 TEUR im Wesentlichen durch noch 
nicht abgerechnete Erschließungskosten der Erschlie ßungsmaßnahmen „Meesenstiege“, „Drei 
Eichen“ und „Nienberge“. 
 
Die Abgänge im Bereich Fertige Erzeugnisse  betreffen den Verkauf eines Eigenheims, 34 Eigen- 
tumswohnungen und 40 Tiefgaragenstellplätze. 
 
Bei den geleisteten Anzahlungen  handelt es sich vornehmlich um Zahlungen, die in der Buchhal- 
tung nicht endgültig zugeordnet werden konnten.  
 
Der Posten Emissionsrechte  beinhaltet unentgeltlich zugeteilte Emissionsrecht e nach § 9 TEHG 
i.V.m. 7 ZuG in Höhe von 1 EUR. 
 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
 
Die Forderungen in Höhe von 73.409 TEUR (Vorjahr: 76.911 TEUR) verr ingerten sich um 3.502 
TEUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern), 
Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattung sansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe 
u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkau f, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder 
u.a.), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistu ngen. In den Forderungen aus Energie- und

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Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwi schen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, 
der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurde. 
 
In den sonstigen Vermögensgegenständen  in Höhe von 22.499 TEUR (Vorjahr: 29.145 TEUR) 
sind im Wesentlichen enthalten: 
- Forderungen an das Finanzamt / Zollamt  
- Rückforderung SGB II 
- Weiterverrechnungen 
- Vorschüsse und Abschläge  
- Forderungen an Versicherungen  
- Forderungen aus Mängelbeseitigung  
- Darlehensforderung 
 
 
Wertpapiere des Umlaufvermögens 
 
Unter dem Posten Wertpapiere des Umlaufvermögens werden Inhaberschuldverschreibungen 
bei der Sparkasse Münsterland Ost, Münster, ausgewi esen. Die Veränderung von 29.996 TEUR 
auf 6.002 TEUR ergibt sich, wie auch im Vorjahr, du rch einen starken Verkauf an Wertpapierbe- 
ständen.  
 
 
Liquide Mittel 
 
Die Liquiden Mittel in Höhe von 159.787 TEUR betreffen im Wesentlichen Festgelder, Schulgiro- 
konten, Bankguthaben und Kassenbestände. Ihr Anstieg ist insbesondere auf ein aufgenommenes 
Schuldscheindarlehen in Höhe von 70.000 TEUR zurückzuführen.    
 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Der aktive  Rechnungsabgrenzungsposten  erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.482 EUR 
auf 44.053 TEUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 491 TEUR (Vorjahr: 530 TEUR). 
 
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen: 
 
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit  sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach 
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen betriff t dies die Transferzahlungen (Sozial- und Ju- 
gendhilfe für Januar 2013) und die Beamtenbesoldung.

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- Geleistete Zuwendungen, die mit einer mehrjährigen und einklagbaren Gegenleistung verbunden 
sind und entsprechend der Erfüllung der Gegenleistungsverpflichtung aufzulösen sind. Im Wesent- 
lichen sind hier gezahlte Zuschüsse in folgende Bereiche zu nennen: 
• Ausbau / Förderung Tagesbetreuung, U3 und Jugendei nrichtung 
• Förderung infrastruktureller Maßnahmen 
• Sportförderung, Freibad Coburg, Sportinternat u.a.   
 
 
2. Passiva 
 
Eigenkapital 
 
Allgemeine Rücklage 
 
Die allgemeine Rücklage  beträgt 761.990 TEUR (Vorjahr: 790.445 TEUR). Die Verringerung re- 
sultiert im Wesentlichen aus einer Zuführung in Höh e von 18.470 TEUR aus der allgemeinen 
Rücklage in die Ausgleichsrücklage sowie aus der Bi ldung einer Sonderrücklage in Höhe von 
1.306 TEUR. Des Weiteren wird die allgemeine Rückla ge durch ergebnisneutrale Konsolidie- 
rungsbuchungen zur Erstellung des Gesamtabschlusses  beeinflusst, die sich ebenfalls insgesamt 
verringernd auswirkten. 
 
Sonderrücklage 
 
Die Sonderrücklage  wurde mit 1.306 TEUR (Vorjahr: 0,00) in gleicher H öhe wie die Aktivierung 
der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung gebildet, um der Nutzungsbeschränkung 
aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und de r damit verbundenen Beschränkung des Ei- 
genkapitals Rechnung zu tragen. 
 
Ausgleichsrücklage 
 
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der  Stadt Münster einmal ermittelte und gebil- 
dete Ausgleichsrücklage  gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 32.958 TEUR (Vorjahr: 57.589 TEUR). 
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbe trägen in der Ergebnisrechnung. Solange 
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage aus geglichen werden können, gilt der jeweilige 
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die  Abweichung zum Vorjahr resultiert aus dem 
Jahresfehlbetrag 2011 der Stadt Münster in Höhe von  43.101 TEUR sowie einer Zuführung aus 
der allgemeinen Rücklage in Höhe von 18.470 TEUR.

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Bilanzverlust 
 
Der Bilanzverlust  beläuft sich auf  -53.956 TEUR (Vorjahr: -41.735 TEUR). 
 
Entwicklung: 
       TEUR   
Gesamtjahresfehlbetrag 2012    -58.276  
Gewinnvortrag aus 2011       8.244  
Entnahme aus der Gewinnrücklage    29.962  
Zuführung zur Gewinnrücklage    -33.886   
Gesamtbilanzverlust 2012    -53.956   
 
Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie die Entnahm e und die Zuführung aus der Gewinnrück- 
lage im Jahr 2012 resultieren aus den Gewinnverwend ungsrechnungen der gemeldeten Einzelab- 
schluss- und Konzerndaten der voll zu konsolidieren den Unternehmen. Die konzerninternen Ver- 
flechtungen werden hierbei nicht berücksichtigt (u.a. Vorabgewinnausschüttungen).  
 
Sonderposten 
 
Die Sonderposten  zum 31.12.2012 belaufen sich insgesamt auf 1.433.6 52 TEUR (Vorjahr: 
1.451.301 TEUR). Sie verringerten sich um 17.649 TEUR. 
 
Es werden Zuwendungen  und Beiträge  von insgesamt 1.354.358 TEUR (Vorjahr: 1.369.460 
TEUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen e iner Zweckbindung für investive Maß- 
nahmen geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten 
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten V ermögensgegenstandes vorgenommen. 
Die Sonderposten, die aus Beiträgen finanziert wurd en (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und 
Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabe ngesetz), werden auf der Grundlage 
von pauschalierten Bezuschlagungssätzen für Neuansc haffungen gebildet. Diese verringerten 
sich, weil die zeitanteilige Auflösung der Vorjahresbeträge sowie die ertragswirksame Auflösung im 
Fall von abgängigen Wirtschaftsgütern (Straßensanie rung) höher waren als die im Jahr 2012 ein- 
genommenen Beiträge. 
 
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich  in Höhe von 13.727 TEUR (Vorjahr: 14.697 
TEUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kos tenüberdeckungen der Gebührenhaushalte, 
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführ en sind, in der Bilanz offen auszuweisen. 
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier  Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebüh- 
renpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringer te sich hauptsächlich durch die Inanspruch- 
nahme für den Bereich der Abwasserbeseitigung. 
 
Die Sonstigen Sonderposten  in Höhe von 65.566 TEUR (Vorjahr: 67.144 TEUR) umf assen im 
Wesentlichen erhaltene Gelder für Ausgleichs- und E rsatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge, 
DSD-Überschüsse, Baukostenzuschüsse und Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftun- 
gen.

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Rückstellungen 
 
Die Pensionsrückstellungen  in Höhe von 457.310 TEUR (Vorjahr: 448.296 TEUR) b einhalten 
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschrifte n und sonstige, direkte Pensionsverpflichtun- 
gen gegenüber tariflich Beschäftigten, die nicht du rch entsprechende Umlagen der Zusatzversor- 
gungskasse abgedeckt werden, weiterhin zusatzversor gungsrechtliche Risiken und Deputatver- 
pflichtungen. 
 
Ausgewiesen werden Rückstellungen  für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in 
Höhe von 55.168 TEUR (Vorjahr: 54.854 TEUR). Die au sgewiesenen Rückstellungen berücksich- 
tigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflic htungen aus dem Betrieb der Zentraldeponien 
Münster I und II (ZDM I und II). 
 
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 5.710 TEUR (Vorjahr: 12.317 TEUR) wurden im 
Wesentlichen gebildet für: 
- Hochbaumaßnahmen (u.a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude) 
- Tiefbau (u.a. Verkehrsflächen) 
- Netzinstandhaltung 
- GuD-Anlage 
- Kleininstandhaltungen / Modernisierungen 
Die Steuerrückstellungen  in Höhe von 485 TEUR (Vorjahr: 1.810 TEUR) betreff en im Wesentli- 
chen die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag. 
 
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da es sich 
hierbei um ein im kommunalen Umfeld wesensfremdes E lement von nur nachrangiger Bedeutung 
handelt und der hierzu entstehende Aufwand zur Bere chnung und Fortführung in keinem wirt- 
schaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur  Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses, 4. 
Auflage, August 2009, S. 170 ff.)  
 
Die Sonstigen Rückstellungen  in Höhe von 114.645 TEUR (Vorjahr: 109.411 TEUR) n ahmen im 
Wesentlichen durch die Erhöhung der Drohverlustrückstellungen zu. Die Sonstigen Rückstellungen 
betreffen im Wesentlichen: 
- Drohverlustrückstellungen  
- Altersteilzeitverpflichtungen  
- ungewisse Verbindlichkeiten  
- Urlaubs- / Überstundenansprüche   
- VGM-Abrechnung  
- Versorgungslasten  
- ausstehende Eingangsrechnungen

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Verbindlichkeiten 
 
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Verbindlichkeiten- 
spiegel  zusammengefasst dargestellt. 
 
Gesamtverbindlichkeitenspiegel  (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW) 
 
    mit einer Restlaufzeit von   
Art der Verbindlichkeit 31.12.2012 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 J ahre  31.12.2011 
  EUR EUR EUR EUR EUR 
Verbindlichkeiten aus Kredi- 
ten für Investitionen 1.012.075.471,55 
 41.692.789,94  166.270.650,62  804.112.030,99  932.573.673,53  
Verbindlichkeiten aus Kredi- 
ten zur Liquiditätssicherung 36.045.428,45 
 4.149.033,28  31.896.395,17  0,00  35.750.278,75  
Verbindlichkeiten aus Vor- 
gängen, die Kreditaufnah- 
men wirtschaftlich gleich- 
kommen 7.979.397,79 
 375.197,56  2.145.609,55  5.458.590,68  8.369.380,42  
Verbindlichkeiten aus Liefe- 
rungen und Leistungen 77.735.579,97 
 76.454.265,60  1.220.442,47  60.871,90  86.336.178,31  
Sonstige Verbindlichkeiten 94.511.789,82  93.504.528,41  0,00  1.007.261,41  89.226.993,78  
Summe aller  
Verbindlichkeiten 1.228.347.667,58 
 216.175.814,79  201.533.097,81  810.638.754,98  1.152.256.504,79  
 
Besicherungen: Durch Grundpfandrechte besicherte Ve rbindlichkeiten bestehen in Höhe von 
142.691 TEUR (Vorjahr: 133.224 TEUR).  
 
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen  betrifft ausschließlich Kredite, die 
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurd en. Sie erhöhten sich im Berichtjahr im 
Wesentlichen aufgrund aufgenommener Schuldscheindar lehen zur Finanzierung strategischer 
Projekte und zweier neu aufgenommener Darlehen bei der Sparkasse Münsterland Ost, Münster. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung  betreffen zwei in Schweizer Fran- 
ken aufgenommene Kredite sowie einzelne Kontokorren tkredite zur Finanzierung der laufenden 
Geschäftstätigkeit. Beide Kredite bewegen sich im R ahmen der Haushaltssatzung und der verwal- 
tungsintern festgelegten Höchstgrenze für Liquiditätskredite in Fremdwährung. 
 
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftli ch gleichkommen , beinhalten im We- 
sentlichen Verpflichtungen aus Genussscheinkapital,  Leibrentenverträgen und öffentlich-privaten-
Partnerschaftsprojekten, ehem. PPP-Projekte. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  entstammen dem laufenden Geschäfts- 
verkehr.  
 
In den sonstigen Verbindlichkeiten  sind im Wesentlichen enthalten: 
- Stellplatzablösebeträge 
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht

- 16 - 
  zweckentsprechend verwendet wurden 
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt  
- Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern  
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung 
- erhaltene Sicherheitsleistungen 
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen 
 
 
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 
 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten  in Höhe von 52.315 TEUR (Vorjahr: 55.225 TEUR) 
beinhaltet als wesentliche Positionen Gebühren für Grabnutzungen, Stellplatzablösebeträge, erhal- 
tene Investitionszuschüsse, im Voraus empfangene Er bbauzinsen und Wegerechtsgebühren, vo- 
rausgezahlte Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz und Erschließungskosten. 
 
 
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Haftungsverhältnisse 
 
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung  von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei- 
ten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen i n Höhe von 83.624 TEUR (Vorjahr: 83.305 
TEUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 14.054 TEUR (Vorjahr: 13.690 TEUR).  
 
Finanzielle Verpflichtungen 
 
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ve rpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen 
für die Restabfallbehandlung bis zum 31.05.2015. Ei ne betragsmäßige Angabe dieser finanziellen 
Verpflichtungen ist nicht möglich, da die Höhe insb esondere von den zukünftigen angelieferten 
Mengen abhängig ist.  
 
Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen  Gebühren rechnender Bereiche nach § 6 
Kommunalabgabengesetz in Höhe von 907 TEUR. 
 
Finanzielle Verpflichtungen, bis zu einer Höchstgre nze von 9.800 TEUR, können sich aus der Be- 
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellscha ft mbH & Co. KG, durch die Investitionen 
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung erge ben. Die Höhe ist von den jeweils erworbe- 
nen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 3.544 TEUR (Vorjahr: 1.799 TEUR). 
 
Für die Jahre 2013 bis 2017 wurde eine Kapitalerhöh ung für den FMO Flughafen Müns- 
ter/Osnabrück GmbH, Greven in Höhe von 5.300 TEUR p .a. beschlossen. Hieraus entsteht für die 
Stadtwerke Münster GmbH eine jährliche Belastung von 1.900 TEUR.

- 17 - 
Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer L aufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren 
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2.054 TEUR (V orjahr: 2.214 TEUR). Weiterhin besteht aus 
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchfüh rung von Messstellenbetrieb und Mess- 
dienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2013 in Höhe von 8.380 TEUR. 
 
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellver pflichtungen auf 4.515 TEUR (Vorjahr: 7.933 
TEUR).  
 
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus beste henden Verträgen mit Sondervertrags- und 
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantw ortungsvoller unternehmerischer Risikovor- 
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den B ezug von Energie und Wasser geschlossen 
worden. 
 
 
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 
 
1. Ordentliche Erträge 
 
Steuern und ähnliche Abgaben  2012  2011  
TEUR  TEUR  
Steuern 426.198  462.610  
Ähnliche Abgaben 17.202  12.318  
Gesamt 443.400  474.928  
 
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben  resultieren sämtlich aus Erträgen der Kern- 
verwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbest euer, der Gemeindeanteil an der Einkom- 
men- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalt en, die gegenüber dem Vorjahr geringer 
ausfielen. Hinzu kommen Leistungen wegen der Umsetz ung der Grundsicherung für Arbeitssu- 
chende und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich.  
 
 
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen  in Höhe von 82,3 Mio. EUR (Vorjahr: 76,2 Mio. 
TEUR), die ausschließlich aus der Kernverwaltung re sultieren, sind im Wesentlichen die Zuwen- 
dungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 44,6 Mio. EU R (Vorjahr: 29,3 Mio. EUR) und die Auflö- 
sung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 2 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 24,9 Mio. EUR) 
enthalten. Der Mehrertrag ist vor allem auf die Lan deszuweisungen für den Bereich Kinderbetreu- 
ung U3 zurückzuführen. 
 
 
Die sonstigen Transfererträge  in Höhe von 16,6 Mio. EUR (Vorjahr: 7,6 Mio. EUR) resultieren 
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen si ch aus dem Ersatz von Leistungen der Sozi- 
alhilfe in Höhe von 12 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der Ju- 
gendhilfe in Höhe von 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mi o. EUR) zusammen. Die Mehrerträge sind im 
Wesentlichen auf die Übernahme der SGB II Leistunge n in die kommunale Trägerschaft (Altforde- 
rungen) zurückzuführen.

- 18 - 
Der Posten öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 141,4 Mio. EUR (Vorjahr: 143,1 
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen.  Darin enthalten sind Erträge aus 
der Auflösung von Sonderposten aus Beiträgen und Ge bühren von 22,5 Mio. EUR (Vorjahr: 22,7 
Mio. EUR). 
 
 
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 526,4 Mio. EUR (Vorjahr: 486,4 Mio. EUR ) 
teilen sich auf folgende Bereiche auf: 
- Versorgungs- und Verkehrsbereich  
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen  
- Abfallverwertung und -abfuhr  
- BGA DSD + Containerdienst  
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf  
- Betreuungstätigkeit  
Der Anstieg ist vor allem auf den Versorgungs- und Verkehrsbereich zurückzuführen. Die Zunah- 
me im Versorgungsbereich ist preis- bzw. mengenbedingt verursacht. 
 
 
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen  betragen insgesamt 114,3 Mio. EUR (Vorjahr: 
43,0 Mio. EUR). Die Mehreinnahmen begründen sich im  Wesentlichen durch die Übernahme des 
Bereiches Grundsicherung nach dem SGB II. 
 
 
Die sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 80,2 Mio. EUR (Vorjahr: 75,1 Mio. EUR)  bein- 
halten im Wesentlichen: 
- Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigung 
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
- Konzessionsabgaben  
- nachträgliche Kreditorengutschriften 
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen  
- Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten 
Die Zunahme ergibt sich vor allem durch die Auflösu ng von Wertberichtigungen von Forderungen 
aus Vorjahren und Auflösungen von Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

- 19 - 
2. Ordentliche Aufwendungen 
 
Personal - und  
Versorgungsaufwendungen 
2012  2011  
TEUR  TEUR  
Löhne und Gehälter 217.198  201.917  
Soziale Abgaben 34.574  31.925  
Aufwendungen für Altersversorgung und 
Unterstützung 31.366 
 29.482  
Versorgungsaufwendungen 14.648  24.801  
Gesamt 297.786  288.125  
 
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Z uführungen in die Pensionsrückstellungen 
in Höhe von 17.367 TEUR (Vorjahr: 16.895 TEUR) enthalten. 
 
 
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen  in Höhe von 472,1 Mio. EUR (Vorjahr: 
432,4 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen: 
- Energie / Wasser / Abwasser 
- Bezogene Leistungen  
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens / bebauter Grundstücke  
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke  
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen  
- Fertigung / Vertrieb / Waren  
- Sanierung und Rekultivierung ZDM I und II  
 
 
Die den bilanziellen Abschreibungen  zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einz el- 
fällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Auf- 
grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss auf d ie VSEF-Lage wurde eine Anpassung der 
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe der Ab- 
schreibungen insgesamt beträgt 133,7 Mio. EUR (Vorjahr: 133,6 Mio. EUR). 
 
 
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 423,0 Mio. EUR (Vorjahr: 338,3 Mio. EUR ) be- 
trifft im Wesentlichen die Bereiche: 
- Grundsicherung nach dem SGB II 
- Jugendhilfe 
- Landschaftsumlage 
- übrige Soziale Leistungen 
- Gewerbesteuerumlage 
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit 
Die Zunahme der Transferaufwendungen wird im Wesent lichen durch die Kosten der Grundsiche- 
rung nach dem SGB II begründet.

- 20 - 
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 109,3 Mio. EUR (Vorjahr: 119,2 Mio. 
EUR) sind im Wesentlichen enthalten: 
- Mieten / Pachten / Erbbauzinsen  
- IT-Dienstleistungen  
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 
- Prüfungs- und Beratungskosten 
- Aufwendungen bezogene Leistungen Verwaltung und Vertrieb  
- Versicherungen  
- Steuern vom Einkommen und Ertrag  
 
 
3. Gesamtergebnis 
 
Das Gesamtfinanzergebnis  beläuft sich auf -34,3 Mio. EUR (Vorjahr: -34,5 Mi o. EUR). Das Er- 
gebnis zeigt sich gegenüber dem Vorjahr unverändert  und wird weiterhin durch die hohen Zins- 
aufwendungen in Höhe von 38,4 Mio. EUR (Vorjahr: 39,7 Mio. EUR) beeinflusst. 
 
 
Das außerordentliche Gesamtergebnis  beträgt -149 TEUR (Vorjahr: 0 EUR). Das außerorden tli- 
che Ergebnis resultiert aus der Anwachsung gem. § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der Energiepark Wiet- 
ze GmbH & Co. WP WIE KG. 
 
 
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresfehlbetrag  in Höhe von -58.276 TEUR (Vorjahr:  
-33.618 TEUR), welches im Wesentlichen auf den Anst ieg der ordentlichen Aufwendungen zurück 
zu führen ist. Hier zeigt sich vor allem ein Anstie g der Transferaufwendungen um 84.711 TEUR 
und der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 39.766 TEUR. 
 
 
VII. Sonstige Angaben 
 
Im Jahresdurchschnitt 2012
 wurden im Konzern 6.762 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.466) beschäftigt. 
 
 
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs  
 
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 2) stellt sich wie folgt dar:  
 
      2012 2011  
      TEUR  TEUR  
1. +/-  Ordentliches Ergebnis vor a.o. Posten des Konzerns (einschl. 
Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) -58. 126  -33.618  
2. +/-  Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 138.879  122.842  
3. +/-  Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 6.630  -7.834  
4. +/-  Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -5 4.875  -55.703

- 21 - 
5. -/+  Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -11.415  -3.546  
6. -/+  Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen 
sind 31.731 -46.148  
7. +/-  Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen 
sind -6.224  27.419  
8. +/-  Ein-/Auszahlungen aus a.o. Posten -149  0 
9.  = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 46.45 1  3.412  
          
10.    Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlageve rmö- 
gens 20.572  45.674  
11.  - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -109.221  -102.523  
12.  + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anla- 
gevermögens 0 0 
13.  - Auszahlungen für Investitionen in das immateriell e Anlagever- 
mögen -651  -711  
14.  + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermö- 
gens 709  13.664  
15.  - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -21.381  -5.983  
16.  + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unterneh- 
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0  0 
17.  - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unterneh- 
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0  0 
18.  + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz- 
fristigen Finanzdisposition 0 0 
19.  - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz- 
fristigen Finanzdisposition 0 -498  
20.  + Einzahlungen für Sonderposten aus Zuwendungen u. Beiträ- 
gen 
sowie sonstigen Sonderposten 3.727 
 37.708  
21.  - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -21.377  -4.695  
22.  = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -127.622  -17.364  
          
23.    Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0  22  
24.  - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell- 
schafter 0 0 
25.  + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Auf- 
nahme von (Finanz-) Krediten 79.797  24.112  
26.  - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten -390  -41.406  
27.  = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 79.407  -17.272  
        
28.    Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.764  -31.224  
29.  +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte 
Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0 
30.  + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 162.094  194.118  
31.  +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 5.4 58  -800  
32.  = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 165.788  162.094  
 
Der Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbestä nden und den Guthaben bei Kreditinstituten 
in Höhe von 159.787 TEUR, den Kontokorrentkrediten in Höhe von 1 EUR und den kurzfristigen 
Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 6.002 TEUR zusammen.

Gesamtlagebericht 2012

Inhaltsverzeichnis 
 
 
Vorbemerkung            1 
Geschäftsverlauf           1 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage   2 
Vermögens- und Schuldengesamtlage          2 
   Ergebnisgesamtlage          4 
  Finanzgesamtlage          5 
NKF-Kennzahlenset NRW          5 
Nachtragsbericht             7 
Chancen und Risiken           7 
Prognosebericht           9 
Organe und Mitgliedschaften         11

- 1 - 
   
   
 
Vorbemerkung 
 
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt  Münster den dritten konsolidierten Ab- 
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW 
unter Beachtung ordnungsgemäßer Buchführung ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamt- 
lagebericht hat das durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild, hinsichtlich der Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern. 
 
 
Geschäftsverlauf 
 
Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung in der Bu ndesrepublik Deutschland wurde im Ge- 
schäftsjahr 2012 durch das schwierige international e Umfeld und insbesondere durch die Finanz- 
krise im Euro-Wirtschaftsraum belastet. Dennoch erw ies sich die wirtschaftliche Entwicklung im 
Jahresverlauf als recht widerstandsfähig und wurde trotz der bestehenden Unsicherheiten nicht 
entscheidend eingetrübt. Zwar verlangsamte sich das  Exportwachstum, bislang blieben aber so- 
wohl die Binnenkonjunktur als auch die Exportwirtsc haft recht stabil. Angesichts der schwächeren 
Konjunktur zeigte sich der Arbeitsmarkt nach wie vo r sehr robust. Die privaten Konsumausgaben 
zeigten eher eine zurückhaltende Entwicklung.  
 
Das Gesamtjahresergebnis des Gesamtkonzerns hängt im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus 
folgenden Bereichen zusammen: 
 
• Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben 
• Energie- und Wasserversorgung 
• Öffentlicher Personennahverkehr 
• Vermietungs- und Eigenheimgeschäft 
• Abfallentsorgung und Straßenreinigung  
• Bürgerorientierte Dienstleistungen 
 
Im Bereich der Gemeindesteuern konnte durch die Gew erbesteuereinnahmen insgesamt weniger 
Ertrag erzielt werden als bereits ursprünglich aufg rund der negativen Entwicklung im ersten Halb- 
jahr 2012 prognostiziert wurde. 
 
Im Bereich der Energieerzeugung und der Wasserverso rgung wirkte sich die konjunkturelle Ent- 
wicklung nur in begrenztem Maß auf die Geschäftsent wicklung aus, da das Vertriebs- und Versor- 
gungsgebiet der Stadtwerke Münster stark vom Handel s- und Dienstleistungssektor sowie von 
Privatkunden geprägt ist. Lediglich der Absatz an I ndustriekunden zeigte eine stärkere Abhängig- 
keit von der bundesdeutschen Konjunkturentwicklung und damit eine gewisse Stabilität.  
 
In den Bereichen Vermietungs- und Eigenheimgeschäft  der Wohn+Stadtbau, die vorrangig der 
Zwecksetzung einer sicheren und sozial verantwortli chen Wohnungsversorgung der breiten

- 2 - 
   
   
 
Schichten der Bevölkerung folgen, konnte durch eine  hohe Nachfrage ein gutes Ergebnis, vor al- 
lem im preisgünstigen Mietbereich, erzielt werden. Die Kündigungsquote hat sich gegenüber dem 
Vorjahr reduziert. Das Eigenheimgeschäft verlief im  Jahre 2012 sehr gut. Der Bereich der Gewer- 
bevermietung zeigt sich ausgeglichen. Zum 31.12.201 2 gab es bei der Wohn+Stadtbau keine 
Leerstände (> 3 Monate). 
 
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung konnte weiterhin gleichermaßen erfolgreich den 
ökologischen Zielsetzungen sowie den Belangen der N utzer/Gebührenzahler im Hinblick auf die 
Gestaltung der Kosten-Nutzen-Relation des Leistungsangebotes entsprochen werden. Das Haupt- 
ziel besteht dabei weiterhin in der Sicherung sozia lverträglicher Gebühren für die hoheitlichen 
Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter 
Dienstleistungsangebote mit einem hohen Qualitätsst andard. Bei der Stadt Münster wird eine an- 
gemessene Eigenkapitalverzinsung berücksichtigt, di e bei der Gebührenkalkulation für die Stadt- 
reinigungs- und Abfallgebühren der AWM durch die Be rechnung kalkulatorischer Zinsen finanziell 
realisiert wird. 
 
 
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 
 
Vermögens- und Schuldengesamtlage 
 
Nachfolgend eine Analyse der Vermögens- und Kapital struktur des Gesamtkonzerns Stadt Müns- 
ter zum 31.12.2012, im Vergleich zum Vorjahr: 
 
Aktiva 31.12.2012 31.12.2011 
    Mio. EUR % Mio. EUR % 
1. Anlagevermögen 3.709  91  3.707  91  
1.1  Immaterielle Vermögensgegenstände 137  3 150  4 
1.2  Sachanlagen 3.419  84  3.424  84  
1.3  Finanzanlagen 153  4 133  3 
2. Umlaufvermögen 337  8 343  8 
2.1  Vorräte 75  2 75  2 
2.2  Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 96  2 106  3 
2.3  Wertpapiere des Umlaufvermögens 6  0 30  1 
2.4  Liquide Mittel 160  4 132  3 
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44  1 42  1 
            
  Summe Aktiva 4.090  100  4.092  100  
      
Passiva 31.12.2012 31.12.2011 
    Mio. EUR % Mio. EUR % 
1. Eigenkapital 742  19 806  20  
1.1  Allgemeine Rücklage 762 19 790 19  
1.2 Sonderrücklagen 1 0 0 0 
1.3  Ausgleichsrücklage 33  1 58  1 
1.4  Bilanzverlust -54  -1 -42  -1 
2. Sonderposten 1.434  35  1.452  35

- 3 - 
   
   
 
3. Rückstellungen 633  15  627  15  
4. Verbindlichkeiten 1.229  30  1.152  28  
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52  1 55  1 
            
  Summe Passiva 4.090  100  4.092  100  
 
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2012 beträgt 4.090 Mio. EUR (Vorjahr: 4.092 Mio. EUR) und 
hat sich somit nur geringfügig verringert. 
 
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich zu rd. 91 % aus langfristig orientiertem 
Anlagevermögen zusammen, dies hat sich gegenüber de m Vorjahr nicht verändert. Davon entfal- 
len rd. 3,4 Mrd. EUR auf das Sachanlagevermögen und  rd. 153 Mio. EUR auf die Finanzanlagen. 
Bei den Sachanlagen stellt das Infrastrukturvermöge n (u.a. Entwässerungs- und Abwasserbeseiti- 
gungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen) den größten Anteil 
dar. Von den Finanzanlagen entfallen ca. 35 Mio. EU R auf Anteile an verbundenen Unternehmen, 
die aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Gesamtabschluss nicht konsolidiert wurden, 
weiterhin ca. 42 Mio. EUR auf Anteile an assoziiert en Unternehmen und ca. 43 Mio. EUR auf Aus- 
leihungen, davon ca. 39 Mio. EUR auf Ausleihungen a n Beteiligungen. Wesentliche Veränderun- 
gen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei den imma teriellen Vermögensgegenständen durch 
die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes a us der Kapitalkonsolidierung sowie bei den 
Finanzanlagen durch den Kauf von Anteilen an der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG. 
Das mittel- bzw. kurzfristig gehaltene Vermögen im Gesamtkonzern beläuft sich, wie auch im Vor- 
jahr, auf ca. 9 % der Gesamtbilanzsumme. Dabei entf allen ca. 75 Mio. EUR auf Vorräte, ca. 96 
Mio. EUR auf Forderungen und sonstige Vermögensgege nstände, ca. 6 Mio. EUR auf Wertpapie- 
re, ca. 160 Mio. EUR auf Liquide Mittel und ca. 44 Mio. EUR auf den Rechnungsabgrenzungspos- 
ten. Wesentliche Veränderungen ergaben sich aufgrun d verkaufter Anteile im Bereich Wertpapie- 
re.  
 
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktu r der Gesamtbilanz gibt über die Finanzierung 
des Vermögens des Gesamtkonzerns Auskunft. Die Eige nkapitalquote verringerte sich gegenüber 
dem Vorjahr um 1 % auf 19 %. Hiervon fallen ca. 19 % auf die allgemeine Rücklage und ca. 1 % 
auf die Ausgleichsrücklage. Der Anteil der Ausgleic hsrücklage ist im Vergleich zum Vorjahr u.a. 
aufgrund der Inanspruchnahme für den Jahresfehlbetr ag 2011 der Konzernmutter gesunken. Der 
Bilanzverlust beträgt ca. 54 Mio. EUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.  
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind die Sonderposten für Zuwendungen und Beiträ- 
ge in Höhe von ca. 1.354 Mio. EUR. Dies resultiert daraus, dass das Sachanlagevermögen in vie- 
len Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendun gen des Bundes und des Landes mit finan- 
ziert wurde (rd. 33 %). In der Bilanz sind diese Fö rderungen als Sonderposten auszuweisen und 
entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermö gensgegenstandes erfolgswirksam aufzu- 
lösen. Weiterhin handelt es sich im Wesentlichen um  Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitio- 
nen in Höhe von ca. 1.012 Mio. EUR und Pensionsrückstellungen in Höhe von ca. 457 Mio. EUR.

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Ergebnisgesamtlage  
 
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar: 
 
  2012 2011 
  Mio. EUR % Mio. EUR % 
Steuern und ähnliche Abgaben 444  31  475  36  
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  82  6 76  6 
Sonstige Transfererträge 17  1 8 1 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 141  10  143  11  
Privatrechtliche Leistungsentgelte 526  37  486  37  
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 114  8 43  3 
Sonstige ordentliche Erträge 80  6 75  6 
Aktivierte Eigenleistungen 6 0 7 1 
Bestandsveränderungen 2 0 -1 0 
Ordentliche Gesamterträge  1.412  100  1.312  100  
Personalaufwendungen 283  20  263  20  
Versorgungsaufwendungen 15  1 25  2 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 472  33  432  33  
Bilanzielle Abschreibungen 134  8 134  10  
Transferaufwendungen 423 29  338  26  
Sonstige ordentliche Aufwendungen 109  8 119  9 
Ordentliche Gesamtaufwendungen  1.436  102  1.311 100  
Gesamtergebnis der laufenden  
Geschäftstätigkeit -24  -2 1 0 
Beteiligungsergebnis -1 0 -1 0 
Zinsergebnis -33  -2 -34  -3 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 
Gesamtjahresüberschuss/ -fehlbetrag  -58  -5 -34 -3 
Gewinnvortrag 8 1 3 0 
Entnahme aus der Gewinnrücklage 30  2 0 0 
Zuführung zur Gewinnrücklage -34  -2 -11  -1 
Gesamtbilanzgewinn/ -verlust  -54  -4 -42 -4 
 
Die Ordentlichen Gesamterträge in Höhe von 1.412 Mi o. EUR (Vorjahr: 1.312 Mio. EUR) konnten 
gegenüber dem Vorjahr um 100 Mio. EUR verbessert we rden. Dazu haben vor allem, wie im letz- 
ten Jahr, die Bereiche Privatrechtliche Leistungsentgelte mit 37 %, Steuern und ähnliche Abgaben 
mit 31 % und Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt e mit 10 % beigetragen. Ein deutlicher Anstieg 
im Bereich Kostenerstattungen und Kostenumlagen um 71 Mio. EUR, im Wesentlichen durch die 
Übernahme des Bereiches Grundsicherung nach dem SGB  II, hat sich ebenfalls positiv ausge- 
wirkt. Insgesamt fielen allerdings die Einnahmen au s Steuern und ähnlichen Abgaben wesentlich 
geringer aus als im Vorjahr. 
 
Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen in Höhe von 1.4 36 Mio. EUR (Vorjahr: 1.311 Mio. EUR) 
setzen sich, ebenfalls wie im letzten Jahr, im Wese ntlichen aus den Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen mit 33 %, den Transferaufwendungen  mit 29 % und den Personalaufwendungen 
mit 20 % zusammen. Ein Anstieg gegenüber dem Vorjah r ist vor allem im Bereich Transferauf- 
wendungen um 85 Mio. EUR zu verzeichnen. Dies begrü ndet sich im Wesentlichen durch die 
Übernahme des Bereiches Grundsicherung nach dem SGB II.

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Es ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr verschlech tertes Gesamtergebnis der laufenden Ge- 
schäftstätigkeit in Höhe von -24 Mio. EUR (Vorjahr:  1 Mio. EUR). Der Gesamtjahresfehlbetrag be- 
läuft sich auf -58 Mio. EUR (Vorjahr: -34 Mio. EUR) , wozu neben den insgesamt gestiegenen Auf- 
wendungen auch ein negatives Zinsergebnis in Höhe von -33 Mio. EUR (Vorjahr: -34) beigetragen 
hat. 
 
Nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen und Entna hmen/Zuführungen in die Gewinnrückla- 
gen ergibt sich ein Gesamtbilanzverlust in Höhe von -54 Mio. EUR (Vorjahr: -42 Mio. EUR). 
 
Trotz der umfangreichen Konsolidierungsbemühungen in den vergangenen Jahren besteht weiter- 
hin ein strukturelles Defizit im Einzelabschluss de r Stadt Münster, das sich ebenfalls in der Ge- 
samtergebnisrechnung niederschlägt. 
 
 
Finanzgesamtlage  
 
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres 
verweisen wir auf die nach DRS 2 (Deutsche Rechnung slegungs Standards) erstellte Kapitalfluss- 
rechnung des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2012), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur 
Finanzlage. 
 
 
NKF – Kennzahlenset NRW 
 
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche: 
 
• Gesamtsituation 
• Vermögenslage 
• Finanzlage 
• Ertragslage 
 
 
Nr.  Kennzahl Analyse 
 
Wert 2012 
in % 
 
Wert 2011 
in % 
Wert 2010 
in % 
      
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation   
1. Aufwandsdeckungsgrad  
Die ordentlichen Aufwendungen werden 
zu 98 % durch die ordentlichen Erträge 
gedeckt. 
98 100 98

- 6 - 
   
   
 
2. Eigenkapitalquote 1 
Die Kennzahl misst den Anteil des Ei- 
genkapitals am Gesamtvolumen der 
Bilanz. 
Je höher diese Kennzahl ist, desto ten- 
denziell unabhängiger ist man von 
Fremdkapitalgebern. 
Die durchschnittliche Eigenkapitalquote 
in Deutschland liegt bei 20-30 %. 
19 20 20 
3. Eigenkapitalquote 2 
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital 
werden hier die Sonderposten (Zu- 
schüsse und Beiträge) dem Gesamtvo- 
lumen gegenübergestellt. 
51 53 54 
4. Fehlbetragsquote 
Das negative Gesamtergebnis von 58 
Mio. EUR macht ca. 7 % der Summe 
aus Ausgleichsrücklage und Allgemei- 
ner Rücklage aus. 
7 5 7 
      
Kennzahlen zur Vermögenslage    
5. Infrastrukturquote 44 % des gesamten Vermögens sind 
langfristig in der Infrastruktur gebunden. 
 44 45 44 
6. Abschreibungsintensität  
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen 
auf das Anlagevermögen den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen gegenüber. 
Das ordentliche Ergebnis wird mit ei- 
nem Anteil von 9 % durch Abschreibun- 
gen belastet. 
9 10 10 
      
Kennzahlen zur Finanzlage   
7. Anlagendeckungsgrad 2 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt dar- 
über Auskunft, inwieweit das Anlage- 
vermögen durch langfristiges Kapital 
gedeckt ist.  
92 92 92 
8. Liquidität 2. Grades 
Die Liquidität 2. Grades gibt an, in- 
wieweit die Forderungen und flüssi- 
gen Mittel die kurzfristigen Verbind- 
lichkeiten decken. 
79 81 76 
9. Kurzfristige 
Verbindlichkeitsquote 
Der Anteil der kurzfristigen Verbind- 
lichkeiten beträgt ca. 5 % an der Ge- 
samtbilanzsumme. 
5 5 7 
10.  Zinslastquote 
Die Zinslastquote zeigt auf, welche 
Belastung aus Finanzaufwendungen 
zusätzlich zu den Aufwendungen aus 
laufender Verwaltungstätigkeit be- 
steht. 
3 3 3 
      
Kennzahlen zur Ertragslage     
11.  Steuerquote 
Die Kennzahl gibt den Anteil der 
Steuererträge an den gesamten or- 
dentlichen Erträgen wieder. 
31 36 32 
12.  Zuwendungsquote 
Die Zuwendungsquote stellt den An- 
teil der Erträge aus Zuwendungen an 
den gesamten ordentlichen Erträgen 
dar. 
6 6 8 
13.  Personalintensität I 
Die Personalintensität I stellt den An- 
teil der Personalaufwendungen an 
den gesamten ordentlichen Aufwen- 
dungen dar. 
20 20 19

- 7 - 
   
   
 
14.  Personalintensität II 
Die Personalintensität II stellt den 
Anteil der Personalaufwendungen an 
den gesamten ordentlichen Erträgen 
dar.  
20 20 19 
15.  Sach- und Dienstleis- 
tungsintensität 
Die Kennzahl gibt den Anteil, der 
durch Sach- und Dienstleistungen 
Dritter im Verhältnis zu den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen entstan- 
den ist, wieder. 
33 33 33 
16.  Transferaufwandsquote 
Die Kennzahl stellt den Anteil der 
Transferaufwendungen an den ge- 
samten ordentlichen Aufwendungen 
dar. 
29 26 25 
 
 
Nachtragsbericht 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schl uss des Geschäftsjahres 2012 eine maß- 
gebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns gehabt 
hätten, lagen nicht vor. 
 
 
Chancen und Risiken  
 
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Gesamtkonzernmutter 
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsma- 
nagements wird durch das AWR regelmäßig überprüft. 
 
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver- 
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen. Über wichtige Ereignisse berichten die zu- 
ständigen Personen dem Verwaltungsvorstand.  
 
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrol ling der Stadt Münster die Entwicklung der Er- 
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel- 
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen durch das 
Beteiligungsmanagement regelmäßig über die Entwickl ung in den steuerungsrelevanten Unter- 
nehmen berichtet. Über die Konzern-Scorecard wird f ür die steuerungsrelevanten Unternehmen 
ein Überblick über die Steuerungsgrößen Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltig- 
keit und Rentabilität unter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse  gegeben. 
 
Im Focus des unterjährigen Finanzcontrollings der S tadt Münster stehen vor allem die risikobehaf- 
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor al lem die Entwicklung der Steuereinnahmen, 
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeante il an der Einkommensteuer, regelmäßig 
analysiert, da diese Einnahmen eine wesentliche Ein flussgröße auf das Jahresergebnis der Stadt 
und den Gesamtabschluss darstellen. Hinsichtlich de r Aufwandsseite, stellt der Sozialhilfebereich 
mit der schwer vorhersehbaren Veränderung der Fallzahlen ein allgemeines Finanzrisiko dar.

- 8 - 
   
   
 
 
In den nächsten Jahren wird die Bereitstellung von ausreichend Wohnraum für die Bevölkerung 
der Stadt Münster sowie die adäquate Versorgung der  steigenden Anzahl von Flüchtlingen eine 
große Herausforderung darstellen. 
 
Trotz der eingeleiteten Sparmaßnahmen wird weiterhi n mit steigenden Aufwendungen, insbeson- 
dere im Sozialbereich, gerechnet. Diese können durc h erhöhte Landeszuweisungen kompensiert 
werden, z.B. durch Rückzahlungen des Landes aufgrun d des Einheitslastenabrechnungsgesetzes 
und die erhöhten Schlüsselzuweisungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. 
 
Die Chancen werden in einer weiteren positiven Stad tentwicklung gesehen. Die durch den Abzug 
der britischen Streitkräfte und ihrer Angehörigen f rei werdenden innerstädtischen Flächen können 
u. a. für dringend benötigten Wohnraum nutzbar gema cht werden. Nach der letzten Bevölkerungs- 
prognose des Statistischen Landesamtes NRW wird bis  zum Jahr 2030 mit einem Bevölkerungs- 
zuwachs auf über 325.000 Einwohner gerechnet. 
 
Auf Grundlage des Gesetzes zur Kontrolle und Transp arenz im Unternehmensbereich (KonTraG) 
werden nach dem bei den Stadtwerken Münster eingese tzten Risikomanagementsystem beste- 
hende und potenzielle Risiken beurteilt und bewerte t. Sämtliche den Fortbestand des Unterneh- 
mens gefährdenden Entwicklungen sollen frühzeitig e rkannt werden, um rechtzeitig notwendige 
Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Bestandteil des  Systems sind regelmäßige und koordi- 
nierte Informationsflüsse zwischen den Unternehmens bereichen und der Geschäftsführung. Die 
operativen Beteiligungsgesellschaften sind in diese s Informations- und Kontrollsystem eingebun- 
den. Die aktuelle Risikoanalyse bewertet sowohl die  für das laufende Geschäftsjahr 2013 benann- 
ten Risiken als auch die weiteren, mittelfristig erkennbaren Risiken. Für die Stadtwerke Münster als 
Energieversorgungs- und Energieerzeugungsunternehmen stellen die differenzierten Preisentwick- 
lungen auf den internationalen Energiemärkten und i hre Folgen für die Beschaffungs- und Ver- 
kaufspreise und -mengen einen wesentlichen Risikobe reich dar, der einer laufenden Risikosteue- 
rung bedarf. Diese Risiken werden in den regelmäßig en Sitzungen des Risikokomitees diskutiert, 
bewertet und es werden Handlungsoptionen festgelegt . Im Rahmen angemessener Rückstellun- 
gen werden verbleibende Risiken bewertet, so dass d ie Ergebnisbelastung zukünftiger Perioden 
antizipiert werden kann. Dies gilt auch für die Ris iken der konventionellen Stromerzeugung auf- 
grund der Preisentwicklung auf dem Strommarkt, die sowohl die gasbasierte Erzeugung in der 
GuD-Anlage am Standort Hafen als auch die steinkohl ebasierte Erzeugung in dem Steinkohle- 
kraftwerk Hamm betreffen. Die Risiken der Stadtwerk e Münster wurden sowohl einzeln als auch 
kumulativ bewertet und werden nicht als bestands- oder entwicklungsgefährdend eingeschätzt. 
 
Die Wohn+Stadtbau hat ein EDV-gestütztes Risikofrüh erkennungssystem installiert. Frühwarnsig- 
nale werden definiert und  über monatliche Auswertungen u.a. über die Vermietungssituation, Ver- 
kaufsstand, Bautätigkeit, Kostenentwicklung und Zah lungsbestände aus dem Baubuch analysiert. 
Weiterhin wird eine kontinuierliche Berichterstattu ng durchgeführt, die in die allgemeinen Ge- 
schäftsprozesse integriert ist. Des Weiteren können  Risiken des Bauträgergeschäftes begrenzt 
werden, da nur begrenzt auf Vorrat gebaut wird. Bei  der Wohn+Stadtbau sind bestandsgefährden-

- 9 - 
   
   
 
de Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanz lage negativ beeinflussen könnten, nicht er- 
kennbar.  
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben bereits  im Jahr 2001 ein Risikomanagementsystem 
eingeführt, um bestehenden und möglichen Risiken fü r das Unternehmen frühzeitig und wirksam 
begegnen zu können. Dieses entspricht den Maßgaben des am 01.05.1998 in Kraft getretenen 
Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie dem § 10 der 
mit Wirkung vom 24.11.2004 in Kraft getretenen EigVO NRW.  
 
Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetri eben Münster besteht aus drei aufeinander 
aufbauenden Abschnitten, d. h. der Risikoinventur, der Risikobewertung und der Risikofrüherken- 
nung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und -handhabung. Ein Risikobericht 2012/2013 
ist erstellt worden. Alle erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Über die 
allgemeinen Risiken der möglichen Änderung in Polit ik, Rechtslage und Wettbewerb hinaus sind 
hier im Wesentlichen zukünftige Haftpflichtschäden in Höhe von ca. 26 Mio. EUR Versicherungs- 
summe, nicht versicherte Schäden auf dem Betriebsho f und die Umsetzung des Abfallwirtschafts- 
konzeptes/Abfallwirtschaftsplan zu nennen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen Risiken 
inventarisiert. Um Risiken vor allem in Schadensfäl len zu vermeiden, zu verringern oder zu kom- 
pensieren, sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen worden. 
 
 
Prognosebericht  
 
Die Haushaltsentwicklung macht deutlich, dass die v om Rat Ende 2009 gefassten haushaltspoliti- 
schen Zielvorgaben  
- Vermeidung der Haushaltssicherung 
- maximales Haushaltsdefizit von 20 Mio. EUR im Jah r 2014 
- originär ausgeglichener Haushalt ab dem Jahr 2020  
nur durch weitere Konsolidierungsanstrengungen erreicht werden können.  
 
Im Rahmen der Beschlussfassung zum Haushalt 2013 wu rde daher vom Rat ein Handlungspro- 
gramm zur dauerhaften Konsolidierung der städtische n Finanzen verabschiedet. Die konkrete und 
konsequente Umsetzung wird durch ein intensives Controlling begleitet und ist über das Jahr 2017 
hinaus weiter zu entwickeln. 
 
Bei den Stadtwerken Münster wird auch im Jahr 2013 die Umsetzung der Strategie 2020 weiter 
fortgesetzt. Die Schwerpunkte liegen neben der nachhaltigen und qualitätsorientierten Investitions- 
politik für die bestehenden Assets der Stadtwerke M ünster, insbesondere in den Bereichen Netze 
und öffentlicher Personennahverkehr, weiterhin in P rojekten in den Bereichen regenerative Ener- 
gieerzeugung, Schaffung kommunaler Mehrwerte für di e Kunden in Münster und Fortführung der 
Regionalisierungsstrategie. Die derzeit schwierige Ertragslage im Bereich der konventionellen 
Energieerzeugung gibt Anlass, die Umsetzung der damit verbundenen Strategie sowohl zeitlich als 
auch inhaltlich flexibel zu gestalten. Deshalb werd en die Stadtwerke Münster zunächst Ihre Pla-

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nungen zur Errichtung einer dritten Gasturbine in i hrem GuD-Kraftwerk zurückstellen. In den kom- 
menden Jahren sind stattdessen an dezentralen Standorten im Stadtgebiet von Münster bis zu vier 
große Blockheizkraftwerke vorgesehen. Diese lassen sich flexibler einsetzen und bieten zudem 
technische und wirtschaftliche Vorteile in der Auslastung des Fernwärmenetzes. Mit dieser dezent- 
ralen Lösung lässt sich eine vergleichbare atomstro mfreie und umweltfreundliche Erzeugungsleis- 
tung erreichen. Die endgültige Bauentscheidung wird  in Abhängigkeit von der abschließenden 
noch zu prüfenden Wirtschaftlichkeit im Laufe des Jahres 2013 getroffen.  
Die Strategie 2020 ermöglicht eine positive stabile  Entwicklung, die andererseits von dem weiter 
intensiven Wettbewerb im Energievertrieb und den de utlichen Belastungen aus der konventionel- 
len Stromerzeugung geprägt wird. 
 
Die Stadtwerke Münster erwarten für das Jahr 2014 ein Umsatzwachstum aus der Rück- und Neu- 
akquisition insbesondere in den Geschäftskundensegm enten des Energievertriebs, durch eine 
Weiterführung der Ausbaustrategie in der Fernwärmeversorgung sowie durch die weitere Attraktivi- 
tätssteigerung des öffentlichen Personennahverkehrs mit dem elektronischen Ticket der PlusCard 
als Erfolgstreiber. Die Strategie 2020 wird grundsä tzlich auch in 2014 weiterverfolgt werden. Mög- 
licherweise ergeben sich einige Anpassungen für das Investitionsprogramm im Erzeugungsbereich 
in Abhängigkeit von der energiepolitischen Entwickl ung in Deutschland. Ziel bleibt weiterhin eine 
ressourcenschonende und umweltfreundliche Erzeugung sstruktur mit einem hohen regenerativen 
Anteil.  
Die Strategie 2020 wurde ganz gezielt auf mehrere S äulen gestützt, ohne sich damit vom Kernge- 
schäft zu entfernen. Die Energiebranche steht in De utschland vor einem Prozess des umfassen- 
den Wandels und der Neufindung. Der Ergebnisdruck wird in den kommenden Jahren voraussicht- 
lich weiter zunehmen. Die Stadtwerke Münster sind mit ihrer Strategie gut darauf vorbereitet. 
 
Zum 01. September 2012 wurde für ein Jahr in zwei M odellgebieten in Münster eine Wertstoffton- 
ne unter kommunaler Trägerschaft eingeführt, um die  Erfolge bei der getrennten Erfassung und 
Verwertung von Wertstoffen über die bestehenden Beh ältersysteme und Recyclinghöfe weiter zu 
erhöhen. In 2013 wird die AWM unter Einbeziehung di eser Ergebnisse ein Konzept für die Opti- 
mierung der Wertstofferfassung erarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen. 
 
Mit einer Studie des Öko-Institut/Ressource Abfall wurde die Bilanz der Beiträge der Abfallwirt- 
schaft in Münster zum Klimaschutz für die Jahre 1990 und 2007 vorgelegt. Mit detailliert untersuch- 
ten Szenarien für das Jahr 2020 wurden dabei auch d ie zukünftigen Auswirkungen einzelner Opti- 
mierungsszenarien für die zukünftige Abfallbehandlu ng ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse 
wurden der Politik im Werksausschuss der AWM vorgestellt und in einem interfraktionell besetzten 
Arbeitskreis unter Moderation der AWM mit dem Ziel diskutiert, ein einvernehmliches tragfähiges 
neues Abfallwirtschaftskonzept (AWK) unter Beibehal tung von Sortier- und Biogastechnologie für 
die Stadt Münster ab dem Jahr 2015 zu erarbeiten. 
 
Im Frühjahr 2013 wird von AWM die bei der Bezirksre gierung beantragte Genehmigung für den 
Bau und Betrieb des neuen zentralen Blockheizkraftwerkes zur energetischen Verwertung der De- 
ponie- und Biogase im Entsorgungszentrum sowie der Klärgase des Tiefbauamtes erwartet.

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In den kommenden Jahren wird bei der Wohn+Stadtbau der bauliche Schwerpunkt überwiegend 
im Bereich des Wohnungsbaus liegen, insbesondere im  Mietwohnungsbau. Neben dem Mietwoh- 
nungsbau liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Bau  von Kindertagesstätten, damit die Quote 
von 35 % für den U3 Bereich erfüllt werden kann. Ne ben vier in Bau befindlichen Kindertagesstät- 
ten befindet sich eine weitere in Vorbereitung. Wei terhin laufen Baulanderschließungen und der 
Verkauf von erschlossenen Grundstücken.  
 
Umfangreiche Modernisierungen und Sanierungen werden auch im Jahr 2013 weitergeführt. 
Weiterhin steht die Wohn+Stadtbau für Fremdverwaltu ngen im Bereich von Mietwohnungsbestän- 
den und von Eigentumsverwaltungen nach dem Wohnungs eigentums-Gesetz auch in der Zukunft 
bereit. 
Für das Jahr 2013 wird weiterhin eine Vollvermietun g erwartet. Im Bereich des Umlaufgeschäftes 
wird in den nächsten Jahren von einer hohen Nachfra ge ausgegangen. Dazu tragen die Attraktivi- 
tät der Stadt Münster und eine sichere Anlage in Im mobilien bei. Überwiegend werden von der 
Wohn+Stadtbau erschlossene Baugrundstücke verkauft.  Im gewerblichen Bau bestehen derzeit 
keine Bauabsichten. 
 
 
Organe und Mitgliedschaften 
 
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO 
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.  
 
Verwaltungsvorstand 
 
Name, Vor- 
name 
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, Unter- 
nehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher 
oder privat-rechtlicher Form 
 
Lewe, 
Markus 
Oberbürgermeister Stadtwerke Münster GmbH (Ordentli ches stimmberechtigtes Mit- 
glied der Gesellschafterversammlung) 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Vorsitzender im Aufsichts- 
rat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (1. Stellv. Vorsitzender im Hauptaus- 
schuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Risikoausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (1. Stellv. Vorsitzender im Verwal- 
tungsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung) 
EUROCITIES (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der 
Jahreshauptversammlung) 
 
Schultheiß, 
Hartwig 
Stadtdirektor Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ord entliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung   
AirportPark FMO GmbH  (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied

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im Aufsichtsrat)  
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. stimmberech- 
tigtes Mitglied in der Verbandsversammlung)                      
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
im Aufsichtsrat)   
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv. stimm- 
berechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE) (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)      
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat)    
Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat)   
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH    (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)   
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat)   
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung),  
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtrat) 
Aufsichtsrat CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied) 
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Münsterland e. V. (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der 
Mitgliederversammlung) 
EUROCITIES, (stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Jahres- 
hauptversammlung) 
EUREGIO – Rat (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)   
                         
                                                                                                                                                                                                    
Dr . Heinrichs, 
Wolf 
Stadtrat 
(bis 31.03.2012) 
bis zum 31.03.2012 
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfa- 
len-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver- 
bandsversammlung) 
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
                                                                                                                             
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Beirat)  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Mitgliederversammlung)      
                                                                                          
Heuer,  
Wolfgang 
Stadtrat 
(ab 01.04.2012) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Verwaltungsrat)   
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. stimm- 
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied) 
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
   
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfa- 
len-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver- 
bandsversammlung) 
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver- 
sammlung)

- 13 - 
   
   
 
                                                                                                                                                   
Reinkemeier, 
Alfons 
Stadtkämmerer  
 
 
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 ) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Aufsichtsrat ab 09.05.2012) 
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012) 
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung  bis 
09.05.2012) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 ) 
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 ) 
CeNTech GmbH (Ordentliches  stimmberechtigtes Mitglied in der 
Gesellschafterversammlung bis 09 
.05.2012)                                                                                                                    
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches  stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Beirat ab 09.05.2012)  
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 
09.05.2012) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012) 
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012) 
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat ab 09.05.2012) 
Gesellschafterversammlung Theater Pumpenhaus gGmbH, (Or- 
dentliches stimmberechtigtes Mitglied)  
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH(Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Ver
bandsversammlung)                                                                                                            
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in 
der Zweckverbandsversammlung),                                                                                               
Münchener Hypothekenbank eG  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied in der Generalversammlung) 
Volksbank Münster eG (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der 
Generalversammlung)     
                                         
                                                                              
Dr. Hanke, 
Andrea-
Katharina 
Stadträtin Institut für vergleichende Städtegeschic hte gGmbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)  
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Beirat) 
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied in der Gesellschafterversammlung) 
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
im Beirat)

- 14 - 
   
   
 
 
Paal, 
Thomas 
Stadtrat Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliche s stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Stellv. stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)      
Deutsches Volksheimstättenwerk e.V. (VHW) (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied in der Mitgliederversammlung)
                                                                                                                             
 
 
 
Ratsmitglieder 
 
 
Name, Vorna- 
me 
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, 
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
 
Aldejohann, 
Gilbert 
Justiziar Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentlich es stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Baumann, 
Frank 
Programmierer Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches  stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat)                                                                                                    
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss)                                                                                                     
Dr. Baur, Fritz Jurist Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Münsterland e. V. (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Mit- 
gliederversammlung)                                                                                                          
Benning, Sybille Diplom-Ing. 
Landschaftsplanung 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  (Stellv. 
Vorsitzende im Aufsichtsrat)                                                                                                    
Bennink, Helga Diplom-Geologin Westfälische Bauindu strie GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH  (Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Berding, Georg Volkswirt Westfälische Bauindustrie GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. Vorsitzender im 
Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Bolte, Meik  Gymnasialleh- 
rer/Studienrat 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-

- 15 - 
   
   
 
glied im Aufsichtsrat) 
Bruns, Joachim  Kaufmännischer  
Angestellter 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Buddenbäumer, 
Heinz Georg  
Diplomagraringeni- 
eur  
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH, (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Dr. Dieckmann, 
Petra 
 
Ärztin Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches  stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku- 
ratorium) 
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Kuratorium) 
Dreßen, Olaf  Rechtsanwalt Abfallwirtschaftsbetrieb e (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Münster Marketing  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Drüge, Edgar  Lehrer i.R. Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Beirat) 
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied der Generalversammlung) 
Ediger, Wolf- 
hard  
Dezernatsleiter citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mi tglied im Werksauschuss) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Dr. Erber, Diet- 
mar  
Diplom-Chemiker Sparkasse Münsterland Ost (Ordentli ches stimmberechtigtes 
Mitglied im Verwaltungsrat und in der Zweckverbandsversamm- 
lung, ordentliches beratendes Mitglied im Risiko- und Haupt- 
ausschuss) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Beirat) 
Fastermann, 
Thomas  
Angestellter AirportPark FMO GmbH  (Ordentliches st immberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches

- 16 - 
   
   
 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
CeNTech GmbH (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender im 
Aufsichtsrat), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Fraude, Robert  
bis 03.02.2012 
Verkaufsleiter MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Gabriel, Philipp  Jurist Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Beirat) 
Ganser, Beanka  Diplom-
Sozialarbeiterin 
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku- 
ratorium) 
Geschkewitz, 
Gisela  
Diplom-
Oecotrophologin 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
Hakenes, Maria 
Anna  
Kaufm. Angestellte 
i.R. 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Hartmann, Gil- 
bert  
Bankkaufmann Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliche s stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Westfälische Bauindustrie GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Hasenjür- 
gen, Brigitte 
Soziologin  
Hubert, Ralf Erzieher Abfallwirtschaftsbetriebe (Or dentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
Janning, Ludger 
ab 08.03.2012 
Landwirt Westfälische Bauindustrie GmbH  (Stellv. s timmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Joksch, 
Gerhard  
Stadtplaner Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH ( Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches 
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)                                                     
Abfallwirtschaftsbetriebe (Vorsitzender im Werksausschuss)

- 17 - 
   
   
 
Dr. Jung, Mi- 
chael  
Studienrat Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches st immberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Kattentidt,  
Christoph 
ab 07.02.2012 
Dipl. Sozialarbeiter Abfallwirtschaftsbetriebe (Ste llv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv.  stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
Kehr, Manfred  Angestellter Abfallwirtschaftsbetrie be (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Münster Marketing  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kemper, Annet- 
te  
Lehrerin Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmbe rechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Beirat) 
Kersting, Ma- 
thias 
ab 04.09.2012 
 
Werkstudent Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung) 
CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Kisnat, Horst  
bis 29.02.2012 
Polizeibeamter Westfälische Bauindustrie GmbH (Stel lv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl. stimm- 
berecht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Klas, Heribert  Leiter Stadtmarke- 
ting 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Verwaltungsrat) 
Kleine Borg- 
mann, Bruno  
Lehrer am Berufskol- 
leg 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Generalversammlung) 
Kleine-Wilke, 
Karl  
Verwaltungsfachwirt 
i.R. 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied der Generalversammlung)

- 18 - 
   
   
 
Koch, Marianne  Geschäftsführende  
Gesellschafterin/  
Unternehmerin 
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf- 
sichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Köhn, Raimund  Soziologe  
Dr. jur. Korn- 
blum, Thorsten  
Steuerwissenschaft- 
ler 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Vorsitzender im Auf- 
sichtsrat) 
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kosmider, 
Marliese  
Oberstudienrätin Zweckverband Schienenpersonennahve rkehr (Stellv. stimmbe- 
rechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat)                                                                             
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Citeq (Vorsitzende im Werksauschuss) 
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf- 
sichtsrat) 
Kubel, Stefan  
bis 31.01.2012 
Jurist Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ste llv. stimmbe- 
recht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Kubig-Steltig, 
Gabriele  
Dipl. Kauffrau, selb- 
ständig 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. Vorsitzende im Auf- 
sichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat) 
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Küppers, Te- 
resa  
Diplom-
Sozialpädagogin 
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku- 
ratorium) 
Lammert, Doris 
ab 07.02.2012 
Verwaltungsfachan- 
gestellte 
 
Lenski,  
Jens-Ulrich  
Jurist Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitgli ed im Werksau- 
schuss) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Marquardt, 
Thomas 
Stabsoffizier MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. s timmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat)

- 19 - 
   
   
 
bis 31.08.2012  
Merveldt,  
Franziskus-Pius 
Graf von  
Diplom-Soziologe 
i.R. 
(Rentner) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Beirat) 
Moll, Christian 
ab 01.05.2012 
Geschäftsführer Münster Marketing (Stellv. stimmber echtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)  
Möllemann-
Appelhoff, 
Carola  
Studienrätin Münster Marketing (Stellv. stimmberech tigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung und im Verwal- 
tungsrat) 
Möllers, Jutta  Diplom-Pädagogin Sparkasse Münsterl and-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Möltgen, Jörn  EU-Referent AirportPark FMO GmbH (St ellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Naegels, Anne  Studentin  Sparkasse Münsterland-Ost   (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Nicklas, Andre- 
as  
Rechtsanwalt Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Ordentl. Stimm- 
berecht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Dr. Obst, Karin  Oberstudienrätin Sparkasse Münster land-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Ohm, Jürgen  Selbst. Galerist Münster Marketing (St ellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
Otte, Robert  Finanzmakler MCC Halle Münsterland Gm bH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 20 - 
   
   
 
Münster Marketing (Vorsitzender im Werksausschuss) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
Münsterland e. V. (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Mit- 
gliederversammlung 
Peters, Carsten  Geschäftsführer MCC Halle Münsterl and GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Münster Marketing (Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss) 
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. stimmbe- 
recht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Pfau, Fritz  Polizeibeamter Halle Münsterland GmbH  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Pohlmann, 
Franz 
 
Dipl.-Argraringenieur  
Pölling, Kurt  Beamter Wohn+Stadtbau GmbH  (Stellv.  stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches 
stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Powroznik,  
Pascal 
Integrationshelfer  
Reiners, Otto  Referatsleiter Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Verwaltungsrat) 
Citeq  (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Beirat) 
Reismann, Ka- 
rin  
Rentnerin Münster Marketing  (Ordentliches stimmber echtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Kuratorium) 
Reuter, Jürgen  Architekt Wohn+Stadtbau GmbH  (Orde ntliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  (Stellv.

- 21 - 
   
   
 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. stimmbe- 
recht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat 
Rohleder, Tim  MdB Sparkasse Münsterland-Ost (Orden tliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Roth, Stefan  Student Wohnungsgesellschaft Große Lo dden mbH  (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau- 
schuss) 
Wohn+Stadtbau GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
A
ufsichtsrat)                                                                                                                 
Schade, 
Friedhelm 
ab 19.01.2012 
Handelsvertreter CeNTech GmbH (Stellv. Vorsitzender  im Aufsichtsrat) 
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Dr. Schipmann, 
Ludwig  
Angestellter/Dozent Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Münster Marketing  (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss)  
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schulze Wintz- 
ler, Anne  
Verbraucherberate- 
rin 
Citeq  (Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss) 
 
Sellenriek, 
Heinz-Dieter 
Richter  
Seyfferth, Petra  Wissenschaftl. Mit- 
arbeiterin 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli- 
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Steinforth, Flo- 
rian  
bis 30.04.2012 
Hauptbrandmeister 
i.R. 
Wohn+Stadtbau GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Stellv. Vorsitzender im Auf- 
sichtsrat) 
Dr. Stein-
Redent, Rita  
Wissenschaftl. Mit- 
arbeiterin 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe  (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)

- 22 - 
   
   
 
Stober, Barbara  Hausfrau Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentlich es stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
im Verwaltungsrat und ordentliches stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Toulas, Iris  Entsorgungstechnik Abfallwirtschaftsb etriebe  (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Varnhagen, 
Hans  
Dachdeckermeister Zweckverband Schienenpersonennahv erkehr  (Ordentl. Stimm- 
berechtigt.Mitglied der Verbandsversammlung) 
Sparkasse Münsterland-Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und stellv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe  (Stellv. Vorsitzender im Werksaus- 
schuss) 
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH  (Ordentliches stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Vilhjalmsson, 
Wendela-Beate  
Lehrerin i.R. Münster Marketing  (Ordentliches stim mberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Beirat) 
von den Berg, 
Dieter  
Bereichsdirektor a.D. Sparkasse Münsterland-Ost  (S tellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat)  
von Göwels,  
Walter  
Versicherungsfach- 
mann 
MCC Halle Münsterland GmbH   (Stellv. stimmberechtigtes 
Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH   (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Technologieförderung Münster GmbH  (Ordentliches stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
von Olberg,  
Robert  
Student Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Ste llv. stimmbe- 
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. stimmbe- 
recht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Wohn+Stadtbau GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Aufsichtsrat) 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im 
Beirat) 
Weber, Stefan  IT-
Unternehmensbera- 
ter 
Stadtwerke Münster GmbH  (Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH  (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches 
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Ordentliches 
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Welker, Helga Bürovorsteherin Sparkasse Münsterland -Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss) 
Religio GmbH  (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Verwaltungsrat) 
MCC Halle Münsterland GmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Wendland,  
Simone 
Rechtsanwältin Sparkasse Münsterland-Ost   (Ordentl iches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung) 
Westfälische Bauindustrie GmbH  (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)

- 23 - 
   
   
 
Wieneke, Lars 
bis 31.01.2012 
 Abfallwirtschaftsbetriebe  (Ordentliches stimmbere chtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
MCC Halle Münsterland GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Wigger, Holger  Energietechnik MCC Halle Münsterlan d GmbH  (Stellv. stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
Sparkasse Münsterland Ost  (Ordentliches stimmberechtigtes 
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und im Verwaltungs- 
rat) 
Westfälische Bauindustrie GmbH  (Stellv. Vorsitzender im Auf- 
sichtsrat) 
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Aufsichtsrat) 
 
Winkel, Maria  Kauffrau in der 
Grundstücks- und 
Wohnungswirtschaft 
Sparkasse Münsterland Ost  (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied 
der Zweckverbandsversammlung) 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Abfallwirtschaftsbetriebe  (Ordentliches stimmberechtigtes Mit- 
glied im Werksausschuss) 
Winter, 
Karl-Heinz  
bis 09.01.2012 
Diplom-Ingenieur  Wirtschaftsförderung Münster GmbH   (Stellv. stimmberechtig- 
tes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  (Ordentliches 
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  (Stellv. stimmbe- 
recht. Mitglied der Verbandsversammlung) 
Wohn+Stadtbau GmbH  (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)     
 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  (Stellv. 
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat) 
Münster Marketing  (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im 
Werksausschuss)         
                                                                                                         
Wolfgarten, 
Peter 
Dipl.-Verwaltungswirt Westfälische Bauindustrie Gmb H (Ordentliches stimmberech- 
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wübken, 
Sandra 
ab 06.02.2012 
Medienproduktionie- 
rerin

Abkürzungsverzeichnis 
 
 
Abs.    Absatz 
AV    Anlagevermögen 
AWK    Abfallwirtschaftskonzept 
AWM    Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
AWR    Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revis ion 
a.o.    außerordentlich  
BauGB   Baugesetzbuch 
B.V.    Besloten Vennootschap 
bzw.    beziehungsweise 
ca.    circa 
CO2    Kohlenstoffdioxid 
DRS    Deutscher Rechnungslegungs Standard 
Dr.    Doktor 
DSD    Duales System Deutschland 
EDV    Elektronische Datenverarbeitung 
EigVO    Eigenbetriebsverordnung 
EUR    Euro 
e.V.    eingetragener Verein 
ff.    fortfolgende  
FMO    Flughafen Münster/Osnabrück 
gem.    gemäß 
GemHVO NRW  Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein W estfalen 
GmbH    Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GO NRW   Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen 
GPA    Gemeindeprüfungsanstalt 
GuD    Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk 
IT    Informationstechnik 
i.G.    in Gründung 
i.R.     im Rahmen 
i.V.m.    in Verbindung mit 
KAG    Kommunalabgabengesetz  
KG    Kommanditgesellschaft 
KonTraG   Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im U nternehmensbereich 
KWK    Kraft-Wärme-Kopplung 
MCC    Messe und Congress Centrum 
Mio.    Million 
NKF    Neues kommunales Finanzmanagement 
NRW    Nordrhein-Westfalen 
PPP    Public Private Partnerships 
rd.    rund 
RWTH    Rheinisch-Westfälische Technische Hochschul e 
SGB II    Sozialgesetzbuch II 
TEHG    Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz 
u.a.    unter anderem 
VGM    Verkehrsgemeinschaft Münsterland 
VSEF-Lage   Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Fin anzlage 
ZDM     Zentrale Mülldeponie Münster 
ZuG    Zuteilungsgesetz 
z.Z.    zur Zeit

Beratungsverlauf (2)

09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 13 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.12.2015 Rat
TOP 35 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Loddenheide
  • Meesenstiege
  • Drei Eichen

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Details

Aktenzeichen
V/0863/2015
Typ
Vorlagen
Datum
19.11.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37