V/0863/2015
NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2012 der Stadt Münster (Entwurf), NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2013 der Stadt Münster (Entwurf)
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Gesamtabschluss 2013_Entwurf
125183 Zeichen
Gesamtabschluss 2013
Entwurf
Inhaltsverzeichnis
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2013
Gesamtbilanz zum 31.12.2013
Gesamtanhang 2013 mit Kapitalflussrechnung
Gesamtlagebericht 2013
Abkürzungsverzeichnis
Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung
2013
2013 2012
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 471.375.684,47 443.400.458,12
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 138.081.512,7 1 82.325.296,49
3. + Sonstige Transfererträge 13.420.310,72 16.609.469,00
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 149.339.1 18,26 141.375.971,44
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 542.726.525,56 526.397.396,13
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 135.990.903, 66 114.254.753,54
7. + Sonstige ordentliche Erträge 55.336.578,38 80.233.434,62
8. + Aktivierte Eigenleistungen 12.662.184,13 6.119.793,65
9. +/- Bestandsveränderungen -7.875.281,74 1.467.717,86
10. = Ordentliche Erträge 1.511.057.536,15 1.412.184.290,85
11. - Personalaufwendungen 293.246.701,46 283.137.798,75
12. - Versorgungsaufwendungen 20.916.013,21 14.648.298,65
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 455. 614.436,67 472.146.256,77
14. - Bilanzielle Abschreibungen 136.193.953,89 133.701.485,02
15. - Transferaufwendungen 442.982.016,77 423.039.973,35
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 109.869.652,15 109.316.845,11
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.458.822.774,15 1.435.990.657,65
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 52.234 .762,00 -23.806.366,80
19. + Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 45.907,95 0 ,00
20. + Beteiligungserträge 2.094.645,34 -853.840,68
21. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 5.076.243 ,63 5.057.797,53
22. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 9 6.038,76
23. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendung en 43.891.884,59 38.427.694,18
24. = Gesamtfinanzergebnis -36.675.087,67 -34.319.776,09
25. = Ordentliches Gesamtergebnis 15.559.674,33 -58.126.142,89
26. + Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
27. - Außerordentliche Aufwendungen 0,00 149.581,59
28. = Außerordentliches Gesamtergebnis 0,00 -149.581,59
29. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag 15.559.674,33 -58.275.724,48
30. +/- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 13.938.739,60 8.243.843,08
31. - Zuführungen zur Gewinnrücklage 15.280.000,00 33.886.342,98
32. + Entnahmen aus der Gewinnrücklage 0,00 29.962.342,98
33. = Gesamtbilanzgewinn/-verlust 14.218.413,93 -53.955.881,40
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2013
Gesamtbilanz
zum
31.12.2013
31.12.2013 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2012
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.680.676.667,35 3.709.114.596,05 Eigenkapital 733.774.194,21 742.297.949,20
Immaterielle Vermögensgegenstände 109.171.287,53 137.499.393,93 Allgemeine Rücklage 705.500.394,65 761.989.970,11
Geschäfts- oder Firmenwerte 106.434.287,33 134.328.393,85 Sonderrücklagen 1.306.000,00 1.306.000,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.737.000,20 3.171.000,08 Ausgleichsrücklage 12.749.385,63 32.957.860,49
Sachanlagen 3.425.861.546,52 3.418.594.076,33 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 14.218.413,93 -53.955.881,40
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 235.091.774,11 234.960.738,33 Sonderposten 1.400.960.413,73 1.433.651.617,09
Grünflächen 127.561.792,24 124.743.144,18 Sonderposten für Zuwendungen 635.764.901,96 645.045.938,81
Ackerland 33.254.301,19 35.199.821,71 Sonderposten für Beiträge 689.680.808,85 709.312.097,81
Wald, Forsten 9.793.087,79 6.982.850,79 Sonderposten für den Gebührenausgleich 12.528.745,20 13.727.186,03
Sonstige bebaute Grundstücke 64.482.592,89 68.034.921,65 Sonstige Sonderposten 62.985.957,72 65.566.394,44
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.090.060.649,42 1.089.882.532,22 Rückstellungen 666.967.204,81 633.318.447,87
Kinder- und Jugendeinrichtungen 58.395.538,38 51.505.872,06 Pensionsrückstellungen 474.360.469,00 457.310.161,00
Schulen 358.964.143,46 365.866.301,20 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 53.950.857,99 55.168.288,65
Wohnbauten 144.574.712,69 137.582.659,00 Instandhaltungsrückstellungen 8.317.702,67 5.709.668,50
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 528.126.254,89 534.927.699,96 Steuerrückstellungen 12.895.061,25 485.077,02
Infrastrukturvermögen 1.787.714.601,70 1.794.445.205,79 Sonstige Rückstellungen 117.443.113,90 114.645.252,70
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 315.248.093,21 314.733.212,15 Verbindlichkeiten 1.264.619.275,28 1.228.347.667,58
Brücken und Tunnel 41.178.671,47 41.801.929,51 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.042.196.685,59 1.012.075.471,55
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 705.739.653,35 711.766.093,44 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 31.353.348,93 36.045.428,45
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 584.260.396,20 597.869.646,87 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 7.608.117,72 7.979.397,79
Stromversorgungsanlagen 43.122.135,82 38.318.398,52 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.336.903,67 77.735.579,97
Gasversorgungsanlagen 26.655.077,82 27.058.640,00 Sonstige Verbindlichkeiten 98.124.219,37 94.511.789,82
Wasserversorgungsanlagen 21.412.542,98 21.208.385,00
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 60.663.115,98 52.315.498,38
Wärmeversorgungsanlagen 28.069.513,74 19.762.667,19
Abfallbeseitigungsanlagen 373.560,22 248.956,92
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 21.654.956,89 21.677.276,19
Bauten auf fremden Grund und Boden 626.391,22 720.151,12
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 14.041.676,45 13.948.847,52
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 127.933.036,30 116.850.755,25
Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.241.829,57 66.155.657,90
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.151.587,75 101.630.188,20
Finanzanlagen 145.643.833,30 153.021.125,79
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.144.416,13 35.323.459,07
Anteile an assoziierten Unternehmen 38.024.846,13 41.690.913,77
Übrige Beteiligungen 9.930.119,73 9.952.628,06
Sondervermögen 4.110.158,72 3.976.894,38
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.972.782,32 19.532.850,56
Ausleihungen 44.461.510,27 42.544.379,95
Ausleihungen an Beteiligungen 42.147.472,30 39.312.245,84
Sonstige Ausleihungen 2.314.037,97 3.232.134,11
Umlaufvermögen 397.427.646,23 336.763.637,31
Vorräte 61.059.041,45 75.066.340,15
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 7.050.151,19 7.203.410,93
Waren 38.965.762,24 42.388.709,17
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.918.951,81 25.297.273,16
Fertige Erzeugnisse 49.513,04 175.556,65
Geleistete Anzahlungen für Vorräte 14.244,55 1.388,74
Emissionsrechte 60.418,62 1,50
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 113.09 0.629,40 95.907.892,61
Forderungen 87.259.080,08 73.409.058,92
Sonstige Vermögensgegenstände 25.831.549,32 22.498.833,69
Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.003.600,00 6.002.400,00
Liquide Mittel 217.274.375,38 159.787.004,55
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 48.879.890,43 44.052.946,76
4.126.984.204,01 4.089.931.180,12 4.126.984.204,01 4.089.931.180,12
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2013
Gesamtanhang 2013
mit
Kapitalflussrechnung
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesa mtabschlussstichtag 1
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 1
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 4
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsme thoden 5
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 7
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 17
VII. Sonstige Angaben 21
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs 21
- 1 -
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung (GO NRW) und der Gemein-
dehaushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfa len (GemHVO NRW) einen Einzelab-
schluss und als Mutterunternehmen einen Gesamtabsch luss aufgestellt. Sofern ergänzende Vor-
schriften des Handelsgesetzbuches (HGB) anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Betriebe entspricht dem
Kalenderjahr.
Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt.
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Betragsangaben erfolgen in Euro.
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis besteht neben der Stadt Mü nster aus einem Sondervermögen und zwei
voll zu konsolidierenden verbundenen Unternehmen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezo-
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Sta dtwerke Münster GmbH die folgenden Ge-
sellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidie-
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH
(ab 1/2014 münsterNetz GmbH)
Münster 100,00
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH Münster 100,00
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH i. G. Münster 100,00
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG Löningen 100, 00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH Münster 10 0,00
- 2 -
Folgende sechs verbundene Unternehmen wurden gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2
HGB nicht als voll zu konsolidierende Unternehmen m it einbezogen, weil deren Einfluss auf die
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns – auch zusammengefasst mit allen
Sondervermögen, verbundenen Unternehmen und unselbs tständigen Stiftungen – von unterge-
ordneter Bedeutung ist:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Theater Münster (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster 85,00
Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jeweiligen aktuellen Jahresabschlüsse.
Bei einer Gesamtbetrachtung aller als unbedeutend e ingestuften Unternehmen im Konzern (ver-
bundene und assoziierte Unternehmen) ergab sich, da ss die festgelegte Wesentlichkeitsgrenze
von 5 % hinsichtlich der Vermögens-, Schulden-, Ert rags- und Finanzgesamtlage
überschritten
wurde und damit die untergeordnete Bedeutung einzel ner Kriterien geringfügig nicht mehr gege-
ben war. Daher wurden die citeq, die Städtischen Bühnen Münster (Theater Müns ter) sowie
die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH , für die nach § 116 Abs. 3 GO und
§ 296 Abs. 2 HGB ein Einbeziehungswahlrecht besteht (welches nicht ausgeübt wurde) sowie die
Voraussetzungen für die Einbeziehung als ein assoziiertes Unternehmen erfüllt sind, „at equity“ in
den Gesamtabschluss einbezogen.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster Gm bH wurde die Westfälische Fernwärme-
versorgung GmbH mit einem Anteil am Kapital in Höhe von 50,00 % als anteilsmäßig konsoli-
diertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses auf-
genommen.
Folgende assoziierte Unternehmen wurden im Gesamtabschluss „at equity“ (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Theater Münster (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter 45,41
- 3 -
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden assoziierten
Unternehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 47,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,00
items GmbH Münster 32,00
Nederlands-Duitse Internet Exchange B. V. Enschede 50,00
Die Beteiligung an der zum Vorjahresstichtag als assoziiertes Unternehmen einbezogene Energie-
handelsgesellschaft West mbH, Münster, wurde mit Ab lauf des 31.12.2013 durch Verkauf der An-
teile von 28,00 % an die Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw) beendet.
Die folgenden zwei assoziierten Unternehmen wurden gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 311
Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung im Gesamtabschluss nicht „at equity“ son-
dern zu Anschaffungskosten „at cost“ berücksichtigt.
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH Münster 33 ,33
Airport Park FMO GmbH Greven 33,33
Weitere „at cost“ bewertete Unternehmen sind:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster 85,00
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH
(IStG gGmbH)
Münster
10,00
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe
Münster
6,25
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH wurden die folgenden Gesellschaf-
ten „at cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH* Borkum 49,90
Energiehandelsgesellschaft West mbH Münster 27,83
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG* Münster 25,00
- 4 -
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Troisdorf 7,75
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG Essen 1,96
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf
eine Einbeziehung der beiden assoziierten Unternehmen als solche verzichtet.
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem HVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile
mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 A bs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten.
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtung en wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener
Unternehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handrei-
chung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den asso-
ziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die Vermö-
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung .
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfal-
lenden Aufwendungen.
Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz, auf der Grundlage der Wertansätze
zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des asso ziierten Unternehmens in den Gesamtab-
schluss, mit dem Buchwert angesetzt (Buchwertmethode).
- 5 -
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Betriebe wurden für den Gesamtabschluss entsprechend
den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheit lich nach den bei der Stadt Münster geltenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermitt-
lung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprec henden Bildes der VSEF-Lage des „Konzerns
Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind ( § 50 Abs. 1 GemHVO NRW i.V.m. § 308
Abs. 2 Satz 3 HGB).
Eine Anpassung der assoziierten „at equity“ bewerteten Unternehmen an die konzerneinheitlichen
Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB
nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer bet riebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen
3 und 17 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdau er zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsoli dierenden Unternehmen die degressive Ab-
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des er mittelten verbleibenden Restverfüllvolumens
leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen
von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-La ge ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs.
2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögen sgegenstände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll
abgeschrieben und Vermögensgegenstände mit Anschaff ungskosten bis 60,00 EUR (ohne Vor-
steuer) wurden unmittelbar in den Aufwand verbucht. Bei den voll zu konsolidierenden Unterneh-
men/Sondervermögen wurden Anschaffungskosten bis zu 150,00 EUR unmittelbar im Aufwand
erfasst und Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 1. 000,00 EUR in einen Sammelposten einge-
stellt und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen
enthalten neben den Material-, den Fertigungs-
und Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwe ndigen Materialgemein- und Fertigungsge-
meinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der He rstellungskosten bei den Konzernbetrieben
anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage auf eine Anpas-
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden. Die Stadtwerke Münster haben im Ge-
schäftsjahr 2013 die Bilanzierungsrichtlinien zur A ktivierung von Verteilungsanlagen zur Vermitt-
lung eines die tatsächlichen Verhältnisse besser da rstellenden Bildes der Vermögens- und Er-
- 6 -
tragslage in Anlehnung an das EnWG neu gefasst. Bei den Herstellungskosten für selbst erstellte
Anlagen wurden die Zuschläge für Lager- und Regiege meinkosten auf 20 % festgelegt. Insbeson-
dere werden Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Net z, die eine Länge von 200 Metern und
mehr erreichen, aktiviert. Diese Umstellung führte im Berichtsjahr zu gestiegenen aktivierten Ei-
genleistungen.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten be wertet. Soweit die Grün-
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag ni cht mehr bestanden, ist entsprechend § 253
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleit enden Durchschnittspreisen oder zum niedri-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewer-
tung der unfertigen Leistungen entspricht denen der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vor-
räte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertun gsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund
des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifische r Besonderheiten und aufgrund untergeord-
neter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet
worden. Die den Stadtwerken Münster unentgeltlich z ugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG
i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1 E UR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte
wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedriger en beizulegenden Wert (Marktwert) zum
Bilanzstichtag ausgewiesen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bi ldung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebunde ne Investitionen wurden als Sonderpos-
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsja hr wurden mit den Nennbeträgen pas-
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich -
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angew andten Abschreibungssätze. Die unter-
nehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei d en Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hin-
sichtlich der „Sonderposten aus DSD-Überschüssen“ w urde unter den sonstigen Sonderposten
abgebildet.
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einric htungen am Ende eines Kalkulationszeit-
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhal b von vier Jahren ausgeglichen werden
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.
- 7 -
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bil anzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurt eilung not-
wendigen Betrags ausreichend Rechnung getragen worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebilde t. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Verfahren ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von
5 % angesetzt. Geringfügige Abweichungen des Rechnu ngszinsfußes bei Konzernbetrieben wur-
den aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der le tzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Beamtenbesoldung errechnet.
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentralen M ülldeponien Münster (ZDM) I und II. Der
Wert basiert auf einem Gutachten von der ECONUM Unt ernehmensberatung GmbH aus 2009.
Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünfti ger kaufmännischer Beurteilung notwendi-
gen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.
In 2012 wurde die Bewertungsmethodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen verfeinert, in-
dem die Rückstellung für Zwecke der Bewertung in me hrere Teilrückstellungen entsprechend der
Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jeweils eine g esonderte Restlaufzeit zugeordnet wurde. Der
jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung ist mi t dem Zinssatz am Ende der Periode abgezinst
worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf grund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 109.171 137.499
Sachanlagen 3.425.862 3.418.594
Finanzanlagen 145.644 153.021
Gesamt 3.680.677 3.709.114
- 8 -
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Geschäfts- oder Firmenwerte 106.434 134.328
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände 2.737
3.171
Gesamt 109.171 137.499
Die immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich aufgrund der Abschreibung des Ge-
schäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung. Es wurde eine Nutzu ngsdauer von
insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin wirk te sich ein zum 31.12.2013 eingeholtes Be-
wertungsgutachten für die Stadtwerke Münster GmbH u m 22.221 TEUR wertmindernd aus. Die
jährliche Abschreibung wurde unter Berücksichtigung der planmäßigen Restnutzungsdauer von 10
Jahren entsprechend angepasst. Aus der in 2013 durc hgeführten Erstkonsolidierung der Bürger-
windpark Löningen GmbH & Co. KG im Teilkonzern der Stadtwerke Münster GmbH resultiert ein
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 5.885 TEUR.
Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich
erworbene Lizenzen, Konzessionen (u.a. Wegerecht) u nd ähnliche Rechte sowie Anwendersoft-
ware. Zugänge sind vor allem im Bereich Anwendersoftware zu verzeichnen. Der Posten verringer-
te sich aufgrund der jährlichen Abschreibungen.
Sachanlagen
Sachanlagen 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Unbebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 235.092
234.961
Bebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 1.090.061
1.089.882
Infrastrukturvermögen 1.787.715 1.794.445
Bauten auf fremden Grund und Boden 626 720
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 14.042 13.949
Maschinen und technische Anlagen, Fahr-
zeuge 127.933
116.851
Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.242 66.156
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau 108.151
101.630
Gesamt 3.425.862 3.418.594
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz.
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 7.268 TEUR.
Im Berichtsjahr erfolgten Zugänge im Bereich Maschi nen, technische Anlagen, und Fahrzeuge
(u.a. im Bereich Fahrzeuge für den Personenverkehr (ÖPNV)) um 11.082 TEUR. Die Zugänge im
Bereich Anlagen im Bau betreffen im Wesentlichen Ba ufortschritte und in die Bebauung genom-
mene Objekte der Wohnungswirtschaft sowie den Bau eines Blockheizkraftwerks, welches in 2014
fertiggestellt wird.
- 9 -
Die Wertverringerung des Infrastrukturvermögens um 6.730 TEUR wurde durch die Abschreibun-
gen, vor allem in den Bereichen Straßennetz mit Weg en, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen
und Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen beeinflusst, da diese hier wesentlich hö-
her ausgefallen sind als die Ersatzinvestitionen und Neuzugänge.
Finanzanlagen
Finanzanlagen 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.144 35.323
Anteile an assoziierten Unternehmen 38.025 41.691
Übrige Beteiligungen 9.930 9.953
Sondervermögen 4.110 3.977
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.973 19.533
Ausleihungen 44.462 42.544
Gesamt 145.644 153.021
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um die Beteili-
gungen an der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (22 .526 TEUR), der Wohnungsgesellschaft
Große Lodden mbH (3.600 TEUR) und dem Theaterhaus P umpenhaus gGmbH (18 TEUR). Bei
den genannten Gesellschaften wurde von dem Einbezie hungswahlrecht nach § 116 Abs. 3 GO, §
296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und daher wurden diese nicht in
den Gesamtabschluss mit einbezogen. Die aufgrund ei ner beabsichtigten Weiterveräußerung bis-
lang ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesenen Ge sellschaften Bürgerwindpark Löningen
GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung wurden zum 31.12.2013 erstmals voll-
konsolidiert, da die geplante Weiterveräußerung der Anteile an eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft
bislang nicht vollzogen wurde. Dies begründet auch die Verringerung des Postens Anteile an ver-
bundenen Unternehmen.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis S. 1 ff.). Die Minderung des Postens wird vor allem durch
die Veräußerung der Anteile an der Energiehandelsge sellschaft West mbH zum 31.12.2013 her-
vorgerufen.
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsge-
sellschaft mbH & Co. KG (3.507 TEUR), Gewerbepark M S-Loddenheide GmbH (3.459 TEUR),
Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (1.306 TEUR) und AirportPark FMO GmbH (602 TEUR).
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3.792 TEUR (Vorjahr: 3.658 TEUR) ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds , den
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond) u nd den Versorgungs- und Sanierungs-
fond (VUS-Fond). Der Posten erhöhte sich durch Anteilskäufe für den WVR-Fond.
- 10 -
Der Posten Ausleihungen beinhaltet im Wesentlichen Ausleihungen an Unterne hmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht u.a. ein Gesells chafterdarlehen an die BLACK GECCO. Des
Weiteren bestehen Darlehen für den sozialen Wohnung sbau, Darlehen für junge und kinderreiche
Familien, Gemeindebaudarlehen und niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen.
Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.050 7.203
Waren 38.966 42.389
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun-
gen 14.919
25.297
Fertige Erzeugnisse 50 176
Geleistete Anzahlungen 14 1
Emissionsrechte 60 0
Gesamt 61.059 75.066
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ergab sich eine unwesentliche Bestandsabnahme in
Höhe von 153 TEUR.
Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf gehaltene Grund stücke und Bauten ausge-
wiesen. Die Abnahme resultiert u.a. aus Grundstücks verkäufen z.B. der Baugebiete „Meesenstie-
ge“, und „Drei Eichen“.
Der Bestand an unfertigen Leistungen verringerte sich um 10.378 TEUR aufgrund des Wegfa lls
der noch nicht abgerechneten Erschließungskosten de r Erschließungsmaßnahmen „Drei Eichen“
und „Nienberge“.
Die Abgänge im Bereich Fertige Erzeugnisse betreffen den Verkauf von 33 Eigentumswohnun-
gen und 40 Tiefgaragenstellplätzen.
Bei den geleisteten Anzahlungen handelt es sich vornehmlich um Zahlungen, die in der Buchhal-
tung nicht endgültig zugeordnet werden konnten.
Der Posten Emissionsrechte beinhaltet unentgeltlich zugeteilte Emissionsrecht e nach § 9 TEHG
i.V.m. 7 ZuG in Höhe von 1 EUR. Durch entgeltlich e rworbene Emissionsrechte erhöhte sich der
Posten um 60 TEUR.
- 11 -
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen in Höhe von 87.259 TEUR (Vorjahr: 73.409 TEUR) erhö hten sich um 13.850
TEUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern),
Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattung sansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe
u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkau f, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder
u.a.), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistu ngen. In den Forderungen aus Energie- und
Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwi schen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten,
der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldie rt wurde. Die Zunahme resultiert u.a. aus
Steuer- und Gebührenforderungen, Forderungen aus Gr undstücksverkäufen und Forderungen
aufgrund von Energie- und Wasserlieferungen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 25.832 TEUR (Vorjahr: 22.499 TEUR)
sind im Wesentlichen enthalten:
- Forderungen an das Finanzamt
- Debitorische Kreditoren aus Gutschriften
- Vorschüsse und Abschläge
- Forderungen an Versicherungen
- Forderungen aus Mängelbeseitigung
- Darlehensforderungen
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Unter dem Posten Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 6.004 TEUR (Vorjahr: 6.002
TEUR) werden Inhaberschuldverschreibungen bei der S parkasse Münsterland Ost, Münster, aus-
gewiesen. Wesentliche Wertpapierkäufe/-verkäufe fanden im Berichtsjahr nicht statt.
Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 217.274 TEUR (Vorjahr: 159.787) TEUR be treffen im Wesentli-
chen Festgelder, Schulgirokonten, Bankguthaben und Kassenbestände. Ihr Anstieg ist insbeson-
dere auf Fest- und Tagesgeldguthaben zurückzuführen.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4.827
TEUR auf 48.880 TEUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 469 TEUR (Vorjahr: 491
TEUR).
- 12 -
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen:
- Geleistete Zuwendungen für die Errichtung von Parkhäusern und sonstigen Baumaßnahmen.
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen sind di es Zahlungen des Arbeitslosengeldes II
(Jobcenter), der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten für Januar 2014 und Zahlungen
für den Bereich Sozial- und Jugendhilfe.
2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die allgemeine Rücklage beträgt 705.500 TEUR (Vorjahr: 761.990 TEUR). Die Verringerung re-
sultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen aus Wertv eränderungen von Finanzanlagen und Ab-
gang bzw. Veräußerung von Anlagevermögen, die die K ommune zur Erfüllung ihrer Aufgaben in
absehbarer Zeit nicht mehr benötigt. Diese werden g em. § 43 III 1 GemHVO ergebnisneutral, un-
mittelbar mit der allgemeinen Rücklage verrechnet. Des Weiteren wird die allgemeine Rücklage
durch ergebnisneutrale Konsolidierungsbuchungen zur Erstellung des Gesamtabschlusses beein-
flusst, die sich ebenfalls insgesamt verringernd auswirkten.
Sonderrücklage
In gleicher Höhe wie die Aktivierung der Finanzanla ge Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung
wurde die Sonderrücklage mit 1.306 TEUR (Vorjahr: 1.306 TEUR) gebildet, um der Nutzungsbe-
schränkung aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsr echt und der damit verbundenen Beschrän-
kung des Eigenkapitals Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebil-
dete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 12.749 TEUR (Vorjahr: 32.958 TEUR).
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbe trägen in der Ergebnisrechnung. Solange
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage aus geglichen werden können, gilt der jeweilige
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Abweichung zum Vorjahr resultiert aus dem
Jahresfehlbetrag 2012 der Stadt Münster in Höhe von 20.208 TEUR.
- 13 -
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 14.218 TEUR (Vorjahr: -53.956 TEUR).
Entwicklung:
TEUR
Gesamtjahresüberschuss 2013 15.560
Gewinnvortrag aus 2012 13.938
Zuführung zur Gewinnrücklage -15.280
Gesamtbilanzgewinn 2013 14.218
Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie die Zuführu ng zur Gewinnrücklage im Jahr 2013 resul-
tieren aus den Gewinnverwendungsrechnungen der gemeldeten Einzelabschluss- und Konzernda-
ten der voll zu konsolidierenden Unternehmen. Die k onzerninternen Verflechtungen (u. a. Vorab-
gewinnausschüttungen) wurden hierbei bereits eliminiert.
Sonderposten
Die Sonderposten zum 31.12.2013 belaufen sich insgesamt auf 1.400.9 60 TEUR (Vorjahr:
1.433.652 TEUR). Sie verringerten sich um 32.692 TEUR.
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.325.446 TEUR (Vorjahr: 1.354.358
TEUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen e iner Zweckbindung für investive Maß-
nahmen geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten Vermögensgegenstandes vorgenommen.
Der Sonderposten für Zuwendungen enthält auch Pausc halzuwendungen u.a. die Schul- und Bil-
dungspauschale und die Investitionspauschale. Die S onderposten, die aus Beiträgen finanziert
wurden (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommu-
nalabgabengesetz), werden auf der Grundlage von pau schalierten Bezuschlagungssätzen für
Neuanschaffungen gebildet.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 12.529 TEUR (Vorjahr: 13.727
TEUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kos tenüberdeckungen der Gebührenhaushalte,
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführ en sind, in der Bilanz offen auszuweisen.
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebüh-
renpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringer te sich hauptsächlich durch die Inanspruch-
nahme für den Bereich der Abwasserbeseitigung.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 62.986 TEUR (Vorjahr: 65.566 TEUR) umf assen im
Wesentlichen Sonderposten für rechtlich unselbststä ndige Stiftungen, erhaltene Gelder für Aus-
gleichs- und Ersatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträ ge und Entgelte für den Hochzeitswald
Münster.
- 14 -
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 474.360 TEUR (Vorjahr: 457.310 TEUR) b einhalten
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschrifte n und sonstige, direkte Pensionsverpflichtun-
gen gegenüber tariflich Beschäftigten, die nicht du rch entsprechende Umlagen der Zusatzversor-
gungskasse abgedeckt werden, weiterhin zusatzversor gungsrechtliche Risiken und Deputatver-
pflichtungen. Aufgrund von rückwirkenden Gehaltsnac hzahlungen für Beamte/-innen (Anhebung
der Besoldung für alle Gruppen um 2,65 % ab 01.01.2 013) wurde die Zuführung im Berichtsjahr
erhöht.
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in
Höhe von 53.951 TEUR (Vorjahr: 55.168 TEUR). Die au sgewiesenen Rückstellungen berücksich-
tigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflic htungen aus dem Betrieb der Zentraldeponien
Münster I und II (ZDM I und II).
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 8.318 TEUR (Vorjahr: 5.710 TEUR) wurden im
Wesentlichen gebildet für:
- Hochbaumaßnahmen (u. a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
- Tiefbau (u. a. Verkehrsflächen (z. B. Fahrbahnen, Radwege, Gehwege))
- Kleininstandhaltungen und Modernisierungen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 12.895 TEUR (Vorjahr: 485 TEUR) betref fen im Wesentli-
chen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschl ag und die Strom- und Erdgassteuer. Die Zu-
führung ist im Wesentlichen bedingt durch den zu er wartenden Aufwand aus der Abrechnung der
Strom- und Erdgassteuer.
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da es sich
hierbei um ein im kommunalen Umfeld wesensfremdes E lement von nur nachrangiger Bedeutung
handelt und hierzu der entstehende Aufwand zur Bere chnung und Fortführung in keinem wirt-
schaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses, 4.
Auflage, August 2009, S. 170 ff.)
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 117.443 TEUR (Vorjahr: 114.645 TEUR) n ahmen im
Wesentlichen durch die Erhöhung der Drohverlustrückstellungen zu. Die Sonstigen Rückstellungen
betreffen im Wesentlichen:
- Drohverlustrückstellungen
- Altersteilzeitverpflichtungen
- Urlaubs-/Überstundenansprüche
- VGM-Abrechnung
- ausstehende Eingangsrechnungen
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Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Verbindlichkeiten-
spiegel zusammengefasst dargestellt.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW)
mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2013 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 J ahre 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten für Investitionen 1.042.196.685,59
47.304.608,10 178.590.569,96 816.301.507,53 1.012.075.471,55
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten zur Liquiditätssicherung 31.353.348,93
31.353.348,93 0,00 0,00 36.045.428,45
Verbindlichkeiten aus Vor-
gängen, die Kreditaufnah-
men wirtschaftlich gleich-
kommen 7.608.117,72
5.574.304,68 696.038,14 1.337.774,90 7.979.397,79
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 85.336.903,67
84.233.671,89 1.084.497,64 18.734,14 77.735.579,97
Sonstige Verbindlichkeiten 98.124.219,37 61.778.065,56 17.000.000,00 19.346.153,81 94.511.789,82
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.264.619.275,28
230.243.999,16 197.371.105,74 837.004.170,38 1.228.347.667,58
Besicherungen: Durch Grundpfandrechte besicherte Ve rbindlichkeiten bestehen in Höhe von
160.269 TEUR (Vorjahr: 142.691 TEUR). Weiterhin wur de durch Übertragung einer Photovoltaik-
Freiflächenanlage deren Finanzierungsdarlehen in Höhe von nominal 5.900 TEUR abgesichert.
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurd en. Sie erhöhten sich im Berichtjahr im
Wesentlichen aufgrund eines aufgenommenen Darlehens bei der Hamburger Sparkasse, Hamburg
zur Finanzierung einer Photovoltaik-Freiflächenanla ge sowie der erstmaligen Einbeziehung der
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG. Diese hatten zur Errichtung eines Windparks ein lang-
fristiges Darlehen aufgenommen, dessen Erfüllungsbe trag am 31.12.2013 eine Höhe von 16.000
TEUR aufweist.
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen zwei in Schweizer Fran-
ken aufgenommene Kredite sowie einzelne Kontokorren tkredite zur Finanzierung der laufenden
Geschäftstätigkeit. Beide Kredite bewegen sich im R ahmen der Haushaltssatzung und der verwal-
tungsintern festgelegten Höchstgrenze für Liquiditätskredite in Fremdwährung (200.000 TEUR).
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftli ch gleichkommen , beinhalten im We-
sentlichen Verpflichtungen aus Leibrentenverträgen, die aus dem Ankauf von Grundstücken resul-
tieren und öffentlich-privaten-Partnerschaftsprojekten, d. h. ehemaligen PPP-Projekten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäfts-
verkehr. Die Erhöhung resultiert vornehmlich aus de m Gasbezug, aus EEG-Umlagen an Übertra-
- 16 -
gungsnetzbetreiber, aus dem Ausbau regenerativer Er zeugungskapazitäten sowie aus Netzbau-
maßnahmen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht
zweckentsprechend verwendet wurden
- Stellplatzablösebeträge
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung
- erhaltene Sicherheitsleistungen
- Ausgleichszahlungen bei Umlegungen nach BauG
- Altfälle SGB II
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 60.663 TEUR (Vorjahr: 52.315 TEUR)
beinhaltet als wesentliche Positionen vorausgezahlt e Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz,
Gebühren für Grabnutzungen, erhaltene Investitionsz uschüsse, Stellplatzablösebeträge und Er-
schließungskosten.
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei-
ten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen i n Höhe von 81.342 TEUR (Vorjahr: 83.624
TEUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 13.451 TEUR (Vorjahr: 14.054 TEUR).
Bei der Energiehandelsgesellschaft West mbH besteht aufgrund bereits bestehender Verträge zum
Energiehandelsgeschäft mit den Gesellschaftern nur ein sehr begrenztes wirtschaftliches Risiko für
die Gesellschaft. Daneben bestehen für das übrige E nergiehandelsgeschäft Vorgaben der Gesell-
schafter zum Umfang und zur Risikobegrenzung, die e ine Inanspruchnahme des Gesellschafters
der Stadtwerke Münster GmbH nahezu ausschließen.
Die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH wird aufgr und entsprechender Gesellschafterbe-
schlüsse über eine in mehreren Tranchen bis zum Jah r 2015 planmäßig durchzuführende Erhö-
hung ihres Eigenkapitals in ihrer Liquidität und Re finanzierungskraft gestärkt. Es wird auf die er-
gänzenden Angaben unter “Finanzielle Verpflichtungen“ hingewiesen.
- 17 -
Finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ve rpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen
für die Restabfallbehandlung bis zum 31.05.2015. Ei ne betragsmäßige Angabe dieser finanziellen
Verpflichtungen ist nicht möglich, da die Höhe insb esondere von den zukünftigen angelieferten
Mengen abhängig ist.
Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen Gebühren rechnender Bereiche nach § 6
Kommunalabgabengesetz in Höhe von 256 TEUR (Vorjahr: 907 TEUR).
Finanzielle Verpflichtungen, bis zu einer Höchstgre nze von 9.800 TEUR, können sich aus der Be-
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellscha ft mbH & Co. KG durch die Investitionen
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung erge ben. Die Höhe ist von den jeweils erworbe-
nen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 3.500 TEUR (Vorjahr: 3.544 TEUR).
Für die Jahre 2013 bis 2017 wurde eine Kapitalerhöh ung für den FMO Flughafen Müns-
ter/Osnabrück GmbH, Greven in Höhe von 5.300 TEUR p.a. beschlossen. Aufgrund eines weiteren
Gesellschafterbeschlusses wird diese auf die Jahre bis 2015 zusammengefasst. Hieraus entsteht
für die Stadtwerke Münster GmbH eine jährliche Bela stung für die Jahre 2014 und 2015 in Höhe
von 3.800 TEUR.
Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer L aufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2.114 TEUR (V orjahr: 2.054 TEUR). Weiterhin besteht aus
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchfüh rung von Messstellenbetrieb und Mess-
dienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2014 in Höhe von 8.300 TEUR (Vorjahr:
8.380 TEUR).
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellver pflichtungen auf 23.707 TEUR (Vorjahr: 4.515
TEUR).
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus beste henden Verträgen mit Sondervertrags- und
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantw ortungsvoller unternehmerischer Risikovor-
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den B ezug von Energie im Wert von 230.400 TEUR
geschlossen worden.
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Steuern und ähnliche Abgaben 2013 2012
TEUR TEUR
Steuern 457.723 426.198
Ähnliche Abgaben 13.653 17.202
Gesamt 471.376 443.400
- 18 -
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Kern-
verwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbest euer, der Gemeindeanteil an der Einkom-
men- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalt en, die gegenüber dem Vorjahr höher aus-
fielen. Hinzu kommen Leistungen wegen der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende
und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich. Die Leistungen wegen der Umsetzung der
Grundsicherung für Arbeitssuchende führten zu vermi nderten Erträgen aufgrund der geringeren
Erstattung des Landes NRW bei der Verteilung der Landesersparnis bei den Wohngeldausgaben.
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 138,1 Mio. EUR (Vorjahr: 82,3
Mio. EUR), die ausschließlich aus der Kernverwaltun g resultieren, sind im Wesentlichen die Zu-
wendungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 37,3 Mio. EUR (Vorjahr: 44,6 Mio. EUR) und die
Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 26,8 Mio. EUR (Vorjahr: 26,3 Mio.
EUR) enthalten. Der Mehrertrag ist unter anderem au f die Erstattung aus der Abrechnung des So-
lidarbeitrags und auf die Landeszuweisungen für den Bereich Kinderbetreuung U3 und offene
Ganztagsschulen zurückzuführen.
Die sonstigen Transfererträge in Höhe von 13,4 Mio. EUR (Vorjahr: 16,6 Mio. EUR) resultieren
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen si ch aus dem Ersatz von Leistungen der Sozi-
alhilfe in Höhe von 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 12,0 Mio . EUR) und dem Ersatz von Leistungen der
Jugendhilfe in Höhe von 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR) zusammen. Die Mindererträge re-
sultieren im Wesentlichen aus der geringer ausgefallenen „Rückzahlung gewährter Hilfe außerhalb
von Einrichtungen“ und „Übergegangene Unterhaltsansprüche in Einrichtungen“.
Der Posten öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 149,3 Mio. EUR (Vorjahr: 141,4
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen (u.a . Bereich Kinder-/Jugendhilfe).
Darin enthalten sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Beiträgen und Gebühren in
Höhe von 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 22,5 Mio. EUR).
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 542,7 Mio. EUR (Vorjahr: 526,4 Mio. EUR )
teilen sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche auf:
- Versorgungs- und Verkehrsbereich
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf
- Abfallverwertung und -abfuhr
- BGA DSD + Containerdienst
- Betreuungstätigkeit
Der Anstieg ist vor allem auf den Versorgungs- und Verkehrsbereich sowie auf die Immobilienbe-
wirtschaftung und -verkauf zurückzuführen.
- 19 -
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 136,0 Mio. EUR (Vorjahr:
114,3 Mio. EUR). Die Mehreinnahmen begründen sich im Wesentlichen durch den Bereich Grund-
sicherung nach dem SGB II. Hervorzuheben sind hier besonders die Leistungsbeteiligung bei den
Kosten der Unterkunft und beim Arbeitslosengeld II.
Die sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 55,3 Mio. EUR (Vorjahr: 80,2 Mio. EUR) bein-
halten im Wesentlichen:
- Konzessionsabgaben
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
- Erträge aus Mehr- und Mindermengenausgleich Strom und Gas
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Umlaufvermögen
- Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten
Die Abnahme ergibt sich vor allem dadurch, dass im Vorjahr die Mehrerträge aus der Veräußerung
von Grundstücken und Gebäuden, die Auflösung aus We rtberichtigungen auf Forderungen, die
Erträge aus Zinsen für Gewerbesteuernachforderungen und die Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen deutlich höher ausfielen als im Beri chtsjahr. In den sonstigen ordentlichen Erträ-
gen sind Zuschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von 110 TEUR enthalten. Die
Zuschreibungen wurden aufgrund von Feststellungen d er Betriebsprüfung für die Jahre 2009 bis
2012 bzgl. der Bewertung von Straßenbeleuchtungsanlagen vorgenommen.
2. Ordentliche Aufwendungen
Personal - und
Versorgungsaufwendungen
2013 2012
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 223.719 217.198
Soziale Abgaben 35.542 34.574
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung 33.986
31.366
Versorgungsaufwendungen 20.916 14.648
Gesamt 314.163 297.786
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Z uführungen in die Pensionsrückstellungen
in Höhe von 22.124 TEUR (Vorjahr: 17.367 TEUR) enthalten.
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 455,6 Mio. EUR (Vorjahr:
472,1 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Energie/Wasser/Abwasser
- Bezogene Leistungen
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens/bebauter Grundstücke
- 20 -
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
- IT-Dienstleistungen
- Fertigung/Vertrieb/Waren
- Schülerbeförderungskosten
- Sanierung und Rekultivierung ZDM I und II
Die Verringerung des Postens resultiert im Wesentli chen aus der Abnahme an Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Wa ren. Diese sind vorrangig geprägt durch Be-
zugsaufwendungen für Energie- und Wasserlieferungen, EEG-Zahlungen an Übertragungsnetzbe-
treiber und Einspeisevergütungen für EEG-Strom.
Die den bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einz el-
fällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Auf-
grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss auf d ie VSEF-Lage wurde eine Anpassung der
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe der Ab-
schreibungen insgesamt beträgt 136,2 Mio. EUR (Vorj ahr: 133,7 Mio. EUR). In den bilanziellen
Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von
13,9 Mio. EUR enthalten. Diese außerplanmäßigen Abs chreibungen wurden auf die stromerzeu-
genden Bestandteile der GuD-Anlage auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstich-
tag vorgenommen.
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 443,0 Mio. EUR (Vorjahr: 423,0 Mio. EUR ) be-
trifft im Wesentlichen die Bereiche:
- Grundsicherung nach dem SGB II
- Jugendhilfe
- übrige Soziale Leistungen
- Landschaftsumlage
- Gewerbesteuerumlage
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
Die Zunahme der Transferaufwendungen wird im Wesent lichen durch die Kosten der Grundsiche-
rung nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II, Kosten d er Unterkunft und Heizung, Eingliederungs-
leistungen und Kosten des Bildungs- und Teilhabepak ets) sowie durch Zuwendungen an Beteili-
gungen begründet.
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 109,9 Mio. EUR (Vorjahr: 109,3 Mio.
EUR) sind im Wesentlichen enthalten:
- Mieten/Pachten/Erbbauzinsen
- IT-Dienstleistungen
- Aufwendungen bezogene Leistungen Verwaltung und Vertrieb
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
- 21 -
- Versicherungen
- Aufwendungen aus Verlustübernahme
- Wertberichtigungen
- Werbung und Inseration
- Prüfungs- und Beratungskosten
3. Gesamtergebnis
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -36.675 TEUR (Vorjahr: -34.320 TE UR). Das Ergeb-
nis wird im Wesentlichen durch die hohen Zinsaufwen dungen in Höhe von 43.892 TEUR (Vorjahr:
38.428 TEUR) beeinflusst.
Das außerordentliche Gesamtergebnis beträgt 0 EUR (Vorjahr: -149 TEUR). Das außerorden tli-
che Ergebnis des Vorjahres resultiert aus der Anwac hsung gem. § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der
Energiepark Wietze GmbH & Co. WP WIE KG.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresüberschuss in Höhe von 15.560 TEUR (Vorjahr:
-58.276 TEUR), welcher im Wesentlichen auf den Anst ieg der ordentlichen Erträge zurück zu füh-
ren ist. Hier zeigen sich vor allem Mehrerträge bei den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen
um 55.756 TEUR, bei den Steuern und ähnlichen Abgab en um 27.975 TEUR und bei den Kosten-
erstattungen und Kostenumlagen um 21.736 TEUR.
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2013
wurden im Konzern 6.841 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.762) beschäftigt.
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 2) stellt sich wie folgt dar:
2013 2012
TEUR TEUR
1. +/- Ordentliches Ergebnis vor a.o. Posten des Konzerns (einschl.
Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 15.5 60 -58.126
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 145.841 138.879
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 33.649 6.630
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -8 1.780 -54.875
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -1.056 -11.415
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind -8.005 31.731
- 22 -
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind 19.561 -6.224
8. +/- Ein-/Auszahlungen aus a.o. Posten 0 -149
9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 123.7 70 46.451
10. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlageve rmö-
gens 11.135 20.572
11. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -114.528 -109.221
12. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anla-
gevermögens 85 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immateriell e Anlagever-
mögen -547 -651
14. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermö-
gens 3.572 709
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -15.216 -21.381
16. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
17. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
18. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz-
fristigen Finanzdisposition 20 0
19. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz-
fristigen Finanzdisposition 0 0
20. + Einzahlungen für Sonderposten aus Zuwendungen u. Beiträ-
gen
sowie sonstigen Sonderposten 27.686
3.727
21. - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -2.273 -21.377
22. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -90.066 -127.622
23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
24. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell-
schafter 0 0
25. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Auf-
nahme von (Finanz-) Krediten 30.122 79.797
26. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten -5.063 -390
27. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 25.059 79.407
28. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 58.763 -1.764
29. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte
Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
30. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 165.788 162.094
31. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln -1. 275 5.458
32. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 223.276 165.788
Der Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbestä nden und den Guthaben bei Kreditinstituten
in Höhe von 217.274 TEUR, den Kontokorrentkrediten in Höhe von 2 TEUR und den kurzfristigen
Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 6.004 TEUR zusammen.
Gesamtlagebericht 2013
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung 1
Geschäftsverlauf 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 3
Vermögens- und Schuldengesamtlage 3
Ergebnisgesamtlage 5
Finanzgesamtlage 6
NKF-Kennzahlenset NRW 6
Nachtragsbericht 8
Chancen und Risiken 8
Prognosebericht 10
Organe und Mitgliedschaften 12
- 1 -
Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den vierten konsolidierten Ab-
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW
unter Beachtung ordnungsgemäßer Buchführung ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamt-
lagebericht hat das durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild, hinsichtlich der Vermögens-,
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern.
Geschäftsverlauf
Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung in der Bu ndesrepublik Deutschland wurde im Ge-
schäftsjahr 2013 durch zunehmende Belastungen und R isiken aus dem In- und Ausland weiterhin
beeinträchtigt. Dennoch erwies sich die wirtschaftl iche Entwicklung im Jahresverlauf weiterhin als
recht robust und konnte die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr sogar erhöhen. Dabei wurde
die konjunkturelle Dynamik vor allem durch die Binn ennachfrage gestärkt, die außenwirtschaftli-
chen Impulse zeigten sich demgegenüber recht schwac h. Die privaten Konsumausgaben und pri-
vaten Wohnbauinvestitionen spielten aufgrund der po sitiven Entwicklung der verfügbaren Ein-
kommen und einer angemessenen Preisniveauentwicklung eine tragende Rolle. Die Arbeitsmarkt-
situation zeigte sich gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Das Gesamtjahresergebnis des Gesamtkonzerns hängt im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus
folgenden Bereichen zusammen:
• Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben
• Energie- und Wasserversorgung
• Öffentlicher Personennahverkehr
• Vermietungs- und Eigenheimgeschäft
• Abfallentsorgung und Straßenreinigung
• Bürger- und kundenorientierte Dienstleistungen
Im Bereich der Gemeindesteuern konnte im Berichtsjahr mehr Ertrag erzielt werden als im Vorjahr.
Wesentlich wirken sich hier die Gewerbesteuermehreinnahmen von insgesamt 15,2 Mio. EUR aus.
Der Bereich Energie- und Wasservertrieb zeigte sich im Berichtsjahr insgesamt stabil und erwirt-
schaftete vor allem durch den witterungsbedingt hoh en Wärme- und Gasabsatz einen zufrieden-
stellenden Ergebnisbeitrag. Dazu hat auch der durch das eigene Portfoliomanagement der Stadt-
werke Münster GmbH optimierte Gasbezug beigetragen. Die Ergebnisziele im operativen Geschäft
der Stadtwerke Münster GmbH konnten trotz der wirts chaftlichen Belastungen, die sich für die
konventionelle Stromerzeugung infolge der Energiewe nde ergeben haben, im Wesentlichen er-
reicht werden. Die konjunkturelle Entwicklung wirkte sich weiterhin nur in begrenztem Maß auf das
Vertriebs- und Konzessionsgebiet des Konzerns Stadt werke Münster aus, da dieser stark vom
- 2 -
Handels- und Dienstleistungssektor sowie von Privat kunden geprägt ist. Lediglich der Energieab-
satz an Industriekunden zeigte eine stärkere Abhäng igkeit von der bundesdeutschen Konjunk-
turentwicklung und damit eine gewisse Stabilität.
Im Bereich der Vermietung bei der Wohn+Stadtbau Gmb H, die vorrangig der Zwecksetzung einer
sicheren und sozial verantwortlichen Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung
folgen, konnte durch eine hohe Nachfrage ein gutes Ergebnis, vor allem im preisgünstigen Mietbe-
reich, erzielt werden. Zum 31.12.2013 ergaben sich zwei Leerstände (> 3 Monate). Die Kündi-
gungsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter re duziert. Die große Anzahl der aktuellen
Wohnungsinteressenten weist auf einen derzeitigen V ermietermarkt hin. Die Verkaufsaktivitäten
verliefen im Berichtsjahr gut. Die Abschlüsse von w eiteren notariellen Verträgen werden die Er-
gebnisse für die nächsten zwei Jahre positiv beeinf lussen. Der Bereich der Gewerbevermietung
zeigt sich ausgeglichen. Zum 31.12.2013 gab es keine Leerstände (> 3 Monate).
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung konnte weiterhin gleichermaßen erfolgreich den
ökologischen Zielsetzungen sowie den Belangen der N utzer/Gebührenzahler im Hinblick auf die
Gestaltung der Kosten-Nutzen-Relation des Leistungs angebotes entsprochen werden. Eines der
Kernziele besteht dabei weiterhin in der Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheitli-
chen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreini gung unter Beibehaltung bürgerorientierter
Dienstleistungsangebote mit einem hohen Qualitätsst andard. Insgesamt bewegt sich die kommu-
nale Abfallwirtschaft weiterhin in einem angespannten Wettbewerbsverhältnis mit der privaten Ent-
sorgungswirtschaft. Insbesondere die wirtschaftlich unsichere Situation mit den Dualen Systemen
bezüglich der Umsetzung der Verpackungsentsorgung f ührte im abgelaufenen Jahr auch für die
AWM zu praktischen Beeinträchtigungen.
- 3 -
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend eine Analyse der Vermögens- und Kapital struktur des Gesamtkonzerns Stadt Müns-
ter zum 31.12.2013, im Vergleich zum Vorjahr:
Aktiva 31.12.2013 31.12.2012
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Anlagevermögen 3.681 90 3.709 91
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 109 3 137 3
1.2 Sachanlagen 3.426 83 3.419 84
1.3 Finanzanlagen 146 4 153 4
2. Umlaufvermögen 397 9 337 8
2.1 Vorräte 61 1 75 2
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 113 3 96 2
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6 0 6 0
2.4 Liquide Mittel 217 5 160 4
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 49 1 44 1
Summe Aktiva 4.127 100 4.090 100
Passiva 31.12.2013 31.12.2012
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Eigenkapital 733 18 742 19
1.1 Allgemeine Rücklage 705 18 762 19
1.2 Sonderrücklagen 1 0 1 0
1.3 Ausgleichsrücklage 13 0 33 1
1.4 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 14 0 -54 -1
2. Sonderposten 1.401 34 1.434 35
3. Rückstellungen 667 16 633 15
4. Verbindlichkeiten 1.265 31 1.229 30
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 61 1 52 1
Summe Passiva 4.127 100 4.090 100
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2013 beträgt 4.127 Mio. EUR (Vorjahr: 4.090 Mio. EUR) und
hat sich somit um 37 Mio. EUR erhöht.
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich zu rd. 90 % aus langfristig orientiertem
Anlagevermögen zusammen. Dies hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Davon entfal-
len 3.426 Mio. EUR auf das Sachanlagevermögen und 1 46 Mio. EUR auf die Finanzanlagen. Bei
den Sachanlagen stellt das Infrastrukturvermögen (u . a. Entwässerungs- und Abwasserbeseiti-
gungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen) den größten Anteil
dar. Von den Finanzanlagen entfallen ca. 26 Mio. EU R auf Anteile an verbundenen Unternehmen,
die aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Gesamtabschluss nicht konsolidiert wurden,
weiterhin ca. 38 Mio. EUR auf Anteile an assoziiert en Unternehmen und ca. 44 Mio. EUR auf Aus-
leihungen, davon ca. 42 Mio. EUR auf Ausleihungen a n Beteiligungen. Wesentliche Veränderun-
- 4 -
gen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich bei den imma teriellen Vermögensgegenständen durch
die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes a us der Kapitalkonsolidierung und durch ein
zum 31.12.2013 eingeholtes Bewertungsgutachten für die Stadtwerke Münster GmbH, welches
dazu führte, dass der Beteiligungsbuchwert verringe rt wurde. Weiterhin ergeben sich Veränderun-
gen bei den Finanzanlagen durch die erstmalige Voll konsolidierung der Gesellschaften Bürger-
windpark Löningen GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung zum 31.12.2013,
die aufgrund einer beabsichtigten Weiterveräußerung bislang ebenfalls unter dem Posten Finanz-
anlagen ausgewiesen wurden.
Das mittel- bzw. kurzfristig gehaltene Vermögen im Gesamtkonzern beläuft sich, wie auch im Vor-
jahr, auf ca. 9 % der Gesamtbilanzsumme. Dabei entf allen ca. 61 Mio. EUR auf Vorräte, ca.
113 Mio. EUR auf Forderungen und sonstige Vermögens gegenstände, ca. 6 Mio. EUR auf Wert-
papiere, ca. 217 Mio. EUR auf Liquide Mittel und ca . 49 Mio. EUR auf den Rechnungsabgren-
zungsposten. Wesentliche Veränderungen ergeben sich bei den Forderungen aufgrund der Zu-
nahme u.a. von Steuer- und Gebührenforderungen, For derungen aus Grundstücksverkäufen und
Forderungen aufgrund von Energie- und Wasserlieferu ngen sowie bei den Liquiden Mitteln auf-
grund von Fest- und Tagesgeldguthaben.
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktur der Gesamtbilanz gibt Auskunft über die Finan-
zierung des Vermögens des Gesamtkonzerns. Die Eigen kapitalquote verringert sich im Berichts-
jahr auf 18 % (Vorjahr: 19 %). Hauptbestandteil des Eigenkapitals ist dabei die allgemeine Rückla-
ge. Der Anteil der Ausgleichsrücklage ist im Vergle ich zum Vorjahr u.a. aufgrund der Inanspruch-
nahme für den Jahresfehlbetrag 2012 der Konzernmutt er gesunken. Im Berichtsjahr konnte ein
Bilanzgewinn in Höhe von ca. 14 Mio. EUR erzielt werden.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind die Sonderposten für Zuwendungen und Beiträ-
ge in Höhe von ca. 1.326 Mio. EUR. Dies resultiert daraus, dass das Sachanlagevermögen in vie-
len Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendun gen des Bundes und des Landes mit finan-
ziert wurde. In der Bilanz sind diese Förderungen a ls Sonderposten auszuweisen und entspre-
chend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgeg enstandes erfolgswirksam aufzulösen.
Weitere wesentliche Passivposten sind Verbindlichke iten aus Krediten für Investitionen in Höhe
von ca. 1.042 Mio. EUR und Pensionsrückstellungen in Höhe von ca. 474 Mio. EUR.
- 5 -
Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
2013 2012
Mio. EUR % Mio. EUR %
Steuern und ähnliche Abgaben 471 31 444 31
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 138 9 82 6
Sonstige Transfererträge 13 1 17 1
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 149 10 141 10
Privatrechtliche Leistungsentgelte 543 36 526 37
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 136 9 114 8
Sonstige ordentliche Erträge 55 4 80 6
Aktivierte Eigenleistungen 13 0 6 0
Bestandsveränderungen -7 0 2 0
Ordentliche Gesamterträge 1.511 100 1.412 100
Personalaufwendungen 293 19 283 20
Versorgungsaufwendungen 21 1 15 1
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 456 30 472 33
Bilanzielle Abschreibungen 136 9 134 8
Transferaufwendungen 443 29 423 29
Sonstige ordentliche Aufwendungen 110 7 109 8
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.459 97 1.436 102
Gesamtergebnis der laufenden
Geschäftstätigkeit 52 3 -24 -2
Beteiligungsergebnis 2 0 -1 0
Zinsergebnis -39 -3 -33 -2
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0
Gesamtjahresüberschuss/ -fehlbetrag 15 1 -58 -5
Gewinnvortrag 14 1 8 1
Entnahme aus der Gewinnrücklage 0 0 30 2
Zuführung zur Gewinnrücklage -15 -1 -34 -2
Gesamtbilanzgewinn/ -verlust 14 1 -54 -4
Die Ordentlichen Gesamterträge in Höhe von 1.511 Mi o. EUR (Vorjahr: 1.412 Mio. EUR) konnten
weiterhin gegenüber dem Vorjahr um 99 Mio. EUR verb essert werden. Dazu haben vor allem, wie
im letzten Jahr, die Bereiche Privatrechtliche Leis tungsentgelte mit 36 %, Steuern und ähnliche
Abgaben unverändert mit 31 % und Öffentlich-rechtli che Leistungsentgelte unverändert mit 10 %
beigetragen. Ein deutlicher Anstieg im Bereich Zuwe ndungen und allgemeine Umlagen um
56 Mio. EUR, ist im Wesentlichen auf die Erstattung aus der Abrechnung des Solidarbeitrags (Ver-
fassungsbeschwerde gegen das (alte) Einheitslastena brechnungsgesetz) und auf die Landeszu-
weisungen für den Bereich Kinderbetreuung U3 und offene Ganztagsschulen zurückzuführen. Wei-
terhin haben sich im Bereich Kostenerstattungen und Kostenumlagen die Mehreinnahmen durch
die Grundsicherung nach dem SGB II, hier besonders durch die Leistungsbeteiligung bei den Kos-
ten der Unterkunft und beim Arbeitslosengeld II, ausgewirkt.
Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen in Höhe von 1.4 59 Mio. EUR (Vorjahr: 1.436 Mio. EUR)
setzen sich, ebenfalls wie im letzten Jahr, im Wese ntlichen aus den Aufwendungen für Sach- und
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Dienstleistungen mit 30 %, den Transferaufwendungen mit 29 % und den Personalaufwendungen
mit 19 % zusammen. Ein leichter Anstieg gegenüber d em Vorjahr im Bereich Transferaufwendun-
gen um 20 Mio. EUR, begründet sich im Wesentlichen durch die Kosten der Grundsicherung nach
dem SGB II.
Es ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Gesamtergebnis der laufenden Geschäfts-
tätigkeit in Höhe von 52 Mio. EUR (Vorjahr: -24 Mio . EUR). Der Gesamtjahresüberschuss beläuft
sich auf 15 Mio. EUR (Vorjahr: -58 Mio. EUR). Das n egative Zinsergebnis in Höhe
von
-39 Mio. EUR (Vorjahr: -33 Mio. EUR) und die leicht angestiegenen Ordentlichen Gesamtaufwen-
dungen konnten durch die Mehreinnahmen bei den Ordentlichen Gesamterträgen überkompensiert
werden.
Nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen, Entnahme n und Zuführungen in die Gewinnrückla-
gen ergibt sich ein Gesamtbilanzgewinn in Höhe von 14 Mio. EUR (Vorjahr: -54 Mio. EUR).
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
verweisen wir auf die nach DRS 2 (Deutsche Rechnung slegungs Standards) erstellte Kapitalfluss-
rechnung des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2013), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur
Finanzlage.
NKF – Kennzahlenset NRW
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche:
• Gesamtsituation
• Vermögenslage
• Finanzlage
• Ertragslage
- 7 -
Nr. Kennzahl Analyse Wert 2013 in % Wert 2012 in % Wert 2011 in % Wert 2010 in %
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungsgrad
Die ordentlichen Aufwendungen werden
vollständig durch die ordentlichen Erträge
gedeckt.
104 98 99 98
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des
Eigenkapitals am Gesamtvolumen der Bilanz.
Je höher diese Kennzahl ist, desto tendenziell
unabhängiger ist man von Fremdkapitalgebern.
Die durchschnittliche Eigenkapitalquote in
Deutschland liegt bei 20-30%.
18 19 20 20
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital werden
hier die Sonderposten (Zuschüsse und Beiträge)
dem Gesamtvolumen gegenübergestellt.
50 51 53 54
4. Überschussquote/Fehlbetragsquote
Das positive Gesamtergebnis von 15,5 Mio. EUR
macht ca. 2% der Summe aus der Allgemeinen
Rücklage, Sonderrücklage und
Ausgleichsrücklage aus.
2 7 5 7
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 43% des gesamten Vermögens sind langfristig
in der Infrastruktur gebunden. 43 44 45 44
6. Abschreibungsintensität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen auf das
Anlagevermögen den gesamten ordentlichen
Aufwendungen gegenüber. Das ordentliche
Ergebnis wird mit einem Anteil von 9% durch
Abschreibungen belastet.
9 9 10 10
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungsgrad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2. Grades gibt
darüber Auskunft, inwieweit das
Anlagevermögen durch langfristiges Kapital
gedeckt ist.
93 92 92 92
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die
Forderungen und flüssigen Mittel die
kurzfristigen Verbindlichkeiten decken.
93 79 81 76
9. Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten
beträgt ca. 6% an der Gesamtbilanzsumme. 6 5 5 7
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche Belastung
aus Finanzaufwendungen zusätzlich zu den
Aufwendungen aus laufender
Verwaltungstätigkeit besteht.
3 3 3 3
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote Die Kennzahl gibt den Anteil der Steuererträge
an den gesamten ordentlichen Erträgen wieder. 31 31 36 32
12. Zuwendungsquote
Die Zuwendungsquote stellt den Anteil der
Erträge aus Zuwendungen an den gesamten
ordentlichen Erträgen dar.
9 6 6 8
13. Personalintensität I
Die Personalintensität I stellt den Anteil der
Personalaufwendungen an den gesamten
ordentlichen Aufwendungen dar.
20 20 20 19
14. Personalintensität II
Die Personalintensität II stellt den Anteil der
Personalaufwendungen an den gesamten
ordentlichen Erträgen dar.
19 20 20 19
15. Sach- und Dienstleistungsintensität
Die Kennzahl gibt den Anteil, der durch Sach-
und Dienstleistungen Dritter im Verhältnis zu
den gesamten ordentlichen Aufwendungen
entstanden ist, wieder.
31 33 33 33
16. Transferaufwandsquote
Die Kennzahl stellt den Anteil der
Transferaufwendungen an den gesamten
ordentlichen Aufwendungen dar.
30 29 26 25
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Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Sch luss des Geschäftsjahres 2013 eine
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- od er Vermögenslage des Gesamtkonzerns ge-
habt hätten, lagen nicht vor.
Chancen und Risiken
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Gesamtkonzernmutter
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsma-
nagements wird durch das AWR regelmäßig überprüft.
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver-
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen. Über wichtige Ereignisse berichten die zu-
ständigen Personen dem Verwaltungsvorstand.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrol ling der Stadt Münster die Entwicklung der Er-
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel-
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen durch das
Beteiligungsmanagement regelmäßig über die Entwickl ung in den steuerungsrelevanten Unter-
nehmen berichtet. Über die Konzern-Scorecard wird f ür die steuerungsrelevanten Unternehmen
ein Überblick über die Steuerungsgrößen Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltig-
keit und Rentabilität unter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Im Focus des unterjährigen Finanzcontrollings der S tadt Münster stehen vor allem die risikobehaf-
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor al lem die Entwicklung der Steuereinnahmen,
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeante il an der Einkommensteuer, regelmäßig
analysiert, da diese Einnahmen eine wesentliche Ein flussgröße auf das Jahresergebnis der Stadt
und den Gesamtabschluss darstellen. Hinsichtlich de r Aufwandsseite, stellt der Sozialhilfebereich
mit der schwer vorhersehbaren Veränderung der Fallzahlen ein allgemeines Finanzrisiko dar.
In den nächsten Jahren wird die Bereitstellung von ausreichend Wohnraum für die Bevölkerung
der Stadt Münster sowie die adäquate Versorgung der steigenden Anzahl von Flüchtlingen eine
große Herausforderung darstellen. Grundsätzliche We ichenstellungen wurden bereits durch Be-
schlüsse des Rates zum „Handlungskonzept Wohnen“ vorgenommen.
Trotz der eingeleiteten Sparmaßnahmen wird weiterhi n mit steigenden Aufwendungen, insbeson-
dere im Sozialbereich, gerechnet.
Das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Münster s ieht die kontinuierliche Risikoidentifikati-
on, -klassifizierung und –bewertung durch die Risik overantwortlichen, aktive Risikosteuerungs-
maßnahmen, die Einrichtung eines Frühwarnsystems so wie die Überwachung und Überprüfung
- 9 -
der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit des Risik omanagementsystems vor. Die Beteiligun-
gen der Stadtwerke Münster werden in das Risikomanagementsystem einbezogen.
Signifikante Risiken werden weiterhin im Bereich de r konventionellen wie auch der regenerativen
Energieerzeugung gesehen. Der Margendruck aus niedr igen Strompreisen und nur wenig sinken-
den Gaseinsatzkosten birgt weiterhin hohe Risiken. Zudem werden zusätzliche Kostenbelastungen
aus den Tarifabschlüssen mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi entstehen.
Den üblichen Wettbewerbsrisiken im Energievertrieb begegnen die Stadtwerke Münster mit der
Weiterentwicklung des eigenen Portfoliomanagements, begleitet von einem professionellen Con-
trolling von Handelsrisiken. Nachdem bereits in 201 2 die Gasbeschaffung von langfristiger Öl-
preisbindung auf eine börsenorientierte, strukturierte Beschaffung umgestellt wurde, vollziehen die
Stadtwerke Münster ab 1. Januar 2014 auch die struk turierte Strombeschaffung über das unter-
nehmenseigene Portfoliomanagement.
Das Mengenrisiko aufgrund von unvorhersehbaren, wit terungsbedingten Schwankungen der
Durchleitungsmengen in den Sparten Strom und Gas wi rd über das Regulierungskonto ausgegli-
chen, so dass mittelfristig die Umsatzerlöse den genehmigten Erlösobergrenzen entsprechen.
Die münsterNETZ kann sich aufgrund von gesetzlichen Verpflichtungen nicht ausreichend gegen
Insolvenzen von Lieferanten schützen. Gleichzeitig werden die daraus entstehenden Aufwendun-
gen nicht vollumfänglich von den Regulierungsbehörd en anerkannt. Im EnWG ist vorgesehen,
dass bei vielen Netzkunden intelligente Messsysteme oder intelligente Zähler eingesetzt werden
müssen. Wann diese Messsysteme und Zähler marktgäng ig sind, ist noch nicht abzusehen. So-
bald der Einbau verpflichtend vorgesehen ist, entst ehen erhebliche zusätzliche Aufwendungen.
Noch ist unsicher, ob entsprechende Erlöse generiert werden können.
Die Wohn+Stadtbau hat ein EDV-gestütztes Risikofrüh erkennungssystem installiert. Frühwarnsig-
nale werden definiert und über monatliche Auswertun gen u.a. über die Vermietungssituation, Ver-
kaufsstand, Bautätigkeit, Kostenentwicklung und Zah lungsbestände aus dem Baubuch analysiert.
Die definierten Frühwarnsignale und eingeleiteten M aßnahmen sowie Prozessabläufe werden bei
Bedarf angepasst. Weiterhin wird eine kontinuierlic he Berichterstattung durchgeführt, die in die
allgemeinen Geschäftsprozesse integriert ist. Bei d er Wohn+Stadtbau sind bestandsgefährdende
Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlag e negativ beeinflussen könnten, nicht erkenn-
bar.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben bereits im Jahr 2001 ein Risikomanagementsystem
eingeführt, um bestehenden und möglichen Risiken fü r das Unternehmen frühzeitig und wirksam
begegnen zu können. Dies entspricht den Maßgaben de s am 01.05.1998 in Kraft getretenen Ge-
setzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie dem § 10 der mit
Wirkung vom 24.11.2004 in Kraft getretenen EigVO NRW.
Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetri eben Münster besteht aus drei aufeinander
aufbauenden Abschnitten, d. h. der Risikoinventur, der Risikobewertung und der Risikofrüherken-
nung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und -handhabung. Ein Risikobericht 2013/2014
ist erstellt worden. Alle erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Über die
allgemeinen Risiken der möglichen Änderung in Polit ik, Rechtslage und Wettbewerb hinaus sind
- 10 -
hier im Wesentlichen zukünftige Haftpflichtschäden in Höhe von ca. 26 Mio. EUR Versicherungs-
summe, nicht versicherte Schäden auf dem Betriebsho f und die Umsetzung des Abfallwirtschafts-
konzeptes/Abfallwirtschaftsplan zu nennen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen Risiken
inventarisiert. Um Risiken vor allem in Schadensfäl len zu vermeiden, zu verringern oder zu kom-
pensieren, sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen get roffen worden. Im Wirtschaftsjahr 2014
wird das Risikomanagementsystem bei den AWM vollstä ndig überarbeitet. In Zukunft werden vo-
raussichtlich die strategischen Ziele der AWM im Si nne eines Risiko- und Chancenberichts be-
rücksichtigt werden. Insgesamt lässt sich feststell en, dass die aktuelle Risikobewertung inkl. Prü-
fung der Frühwarnindikatoren und der Einschätzung der getroffenen Gegenmaßnahmen zum jetzi-
gen Zeitpunkt keine Risiken erkennen lassen, die den Fortbestand der AWM gefährden.
Prognosebericht
Die Haushaltsentwicklung macht deutlich, dass die v om Rat Ende 2009 gefassten haushaltspoliti-
schen Zielvorgaben, wie die Vermeidung der Haushalt ssicherung und ein originär ausgeglichener
Haushalt ab dem Jahr 2020, nur durch weitere Konsol idierungsanstrengungen erreicht werden
können. Hierzu ist es erforderlich, neben weiteren Optimierungen in der Leistungserbringung auch
das Aufgabenspektrum der Stadt Münster intensiver einer Analyse zu unterziehen.
Im Rahmen der Beschlussfassung zum Haushalt 2013 wu rde vom Rat ein Handlungsprogramm
zur dauerhaften Konsolidierung der städtischen Fina nzen verabschiedet. Die konkrete und konse-
quente Umsetzung wird durch ein intensives Controll ing begleitet und ist über das Jahr 2017 hin-
aus weiter zu entwickeln.
Bei den Stadtwerken Münster wird auch im Jahr 2014 die Umsetzung der mittelfristigen Strategie
mit den drei Säulen „Ausbau der regenerativen und u mweltfreundlichen Energieerzeugung“, „Ent-
wicklung kommunaler Mehrwertdienste“ und „Ausbau der Infrastruktur in der Region“ weiter fortge-
setzt. Allerdings werden die Stadtwerke Münster in Anbetracht der energiepolitischen Rahmenbe-
dingungen die ursprünglich vorgesehene Ausbaugeschw indigkeit für die regenerativen Erzeu-
gungskapazitäten voraussichtlich reduzieren müssen, da die ursprünglich geplanten Investitionen
in Windkraftprojekte auf See (Offshore-Windkraft) s ich als zu riskant für die Stadtwerke herausge-
stellt haben. Um ein angemessenes Ausbauvolumen realisieren zu können, planen die Stadtwerke
Münster Bürgerbeteiligungsmodelle aufzulegen, mit d enen die Finanzierung auf eine breite Basis
gestellt wird.
Die Weiterentwicklung der elektronischen PlusCard a ls intelligente Kundenkarte der Stadtwerke
Münster, wird konsequent fortgesetzt. Im Laufe des Jahres 2014 wird ein elektronisches Parkticket
aufgespielt, mit dem bequemes und bargeldloses Park en in einer Vielzahl von Parkhäusern in
Münster möglich wird. Auch die bargeldlose Taxinutzung ist in Vorbereitung.
Die Expansionsstrategie in die Region Münsterland w ird auch in 2014 mit einem regionalen Ver-
marktungskonzept fortgeführt. Die Stadtwerke Münster rechnen für 2014 mit einem weiteren, aber
moderateren Wachstum.
- 11 -
Im Immobilienbereich können aus diversen Grundstücksverkäufen am Hafen positive Sondereffek-
te für das Ergebnis 2014 erwartet werden. Darüber h inaus ist die weitere Entwicklung des schwe-
benden Steuerverfahrens der ehw abzuwarten. Gegeben falls können hier positive Rückflüsse aus
einem Besserungsschein verbucht werden.
Ebenso besteht die Chance, dass im Rahmen der Besch werdeverfahren beim OLG Düsseldorf
und in den noch laufenden Anhörungsverfahren für die 2. Regulierungsperiode noch strittige Punk-
te anerkannt werden. Die hieraus zu erzielenden pos itiven Effekte spiegeln sich frühestens in den
Erlösobergrenzen ab dem Geschäftsjahr 2015 wider.
In den kommenden Jahren wird bei der Wohn+Stadtbau der bauliche Schwerpunkt überwiegend
im Bereich des Wohnungsbaus liegen, insbesondere im Mietwohnungsbau. Neben dem Mietwoh-
nungsbau wird ein weiterer Schwerpunkt auf dem Bau von Kindertagesstätten liegen. Neben drei
im Bau befindlichen Kindertagesstätten befinden sic h vier weitere in Vorbereitung. Weiterhin wird
die Wohn+Stadtbau in 2014 die Stadt Münster bei der Unterbringung von Flüchtlingen unterstützen
und mit der Errichtung von sechs Flüchtlingseinrich tungen für 300 Personen beginnen. Außerdem
wird ein Obdachlosenhaus für ca. 46 Menschen errichtet.
Die Wohn+Stadtbau ist auch in der Akquisition von W ohnungsbeständen aktiv. Es werden u.a. mit
der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verhandlungen in Bezug auf die Veräußerung ehemali-
ger britischer Wohnungen geführt. Weiterhin wird de r Erwerb vom Bund zur Veräußerung stehen-
der Kasernenflächen in Münster geprüft, um diese zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass sie
sich in das Stadtbild gemäß städtebaurechtlicher Vorgaben einfügen.
Umfangreiche Modernisierungen und Sanierungen werden auch im Jahr 2014 weitergeführt.
Weiterhin steht die Wohn+Stadtbau für Fremdverwaltu ngen im Bereich von Mietwohnungsbestän-
den und von Eigentumsverwaltungen nach dem Wohnungs eigentums-Gesetz auch in der Zukunft
bereit.
Für das Jahr 2014 wird weiterhin eine Vollvermietun g und im Bereich der Verkaufsaktivitäten eine
hohe Nachfrage aufgrund des attraktiven Anlagemarktes in Münster erwartet.
Zum 01. September 2012 wurde für ein Jahr in zwei M odellgebieten in Münster eine Wertstoffton-
ne unter kommunaler Trägerschaft eingeführt, um die Erfolge bei der getrennten Erfassung und
Verwertung von Wertstoffen über die bestehenden Beh ältersysteme und Recyclinghöfe weiter zu
erhöhen. Trotz intensiver Verhandlungen und rechtsg utachterlicher Begleitung konnte zum Jah-
resende 2013 mit den Dualen Systemen keine Einigung über die Ausgestaltung der kommunalen
Wertstofftonne in Münster erzielt werden. Damit bes teht seit dem 1. Januar 2014 keine rechtsver-
bindliche Abstimmungserklärung mit den Dualen Syste men. In diesem Zusammenhang haben die
AWM zur weiteren Erhöhung der Sammelmenge versuchsw eise zum Jahresende 2013/2014 mit
der ergänzenden Erfassung von Elektrokleingeräten über Depotcontainer begonnen.
Die AWM haben sich erneut an der Ausschreibung zur Abfuhr der Leichtverpackungen in der Stadt
Münster beworben, um den Bürgern einen hochwertigen Service aus einer Hand anbieten zu kön-
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nen. Den Auftrag haben sie gemäß Vergabeprotokoll von August 2013 für die Jahre 2014 bis 2016
erhalten.
Mit einer Laufzeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde mit der Firma REMONDIS GmbH &
Co. KG, Bochum, ein Vertrag über die Übernahme und Vermarktung von Altpapier sowie mit der
Firma Reiling MS-Recycling GmbH, Münster, ein Vertr ag über den Umschlag von Altpapier abge-
schlossen.
Um eine Optimierung der in Münster umgesetzten abfallwirtschaftlichen Maßnahmen zu erreichen,
haben die AWM für die anstehende Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzepts frühzeitig erste
Maßnahmen veranlasst, dies insbesondere auch vor de m Hintergrund, dass bestehende Verträge
mit den Betreibern Stadtwerke Münster GmbH und REMO NDIS GmbH & Co. KG für die Behand-
lung der Bio- und Restabfälle in den Jahren 2015 und 2016 auslaufen.
Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.
Verwaltungsvorstand
Name, Vorname Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Lewe,
Markus
Oberbürgermeister • Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Gesellschaf-
terversammlung)
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(1. Stellv. Vorsitzender im Hauptausschuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Vorsitzender im Risikoausschuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(1. Stellv. Vorsitzender im Verwaltungsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Zweck-
verbandsversammlung)
• EUROCITIES
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Jahres-
hauptversammlung)
Schultheiß,
Hartwig
Stadtdirektor • Regionalverkehr Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Regionalverkehr Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell-
schafterversammlung
• AirportPark FMO GmbH
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(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver-
sammlung)
• Wohn+Stadtbau GmbH
Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafter-
versammlung)
• Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE)
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Verkehrsgesellschaft
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtrat)
• Aufsichtsrat CeNTech GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)
• Technologieförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• EUROCITIES
(stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Jahreshauptver-
sammlung)
• EUREGIO – Rat
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)
Heuer,
Wolfgang
Stadtrat
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V.
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)
• ITEMS GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwalt ung
Westfalen-Lippe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
• Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
Reinkemeier,
Alfons
Stadtkämmerer
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
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• Technologieförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• CeNTech GmbH
(Stellv. Stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• AirportPark FMO GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Gesellschafterversammlung Theater Pumpenhaus
gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell-
schafterversammlung)
• ITEMS GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Gesell-
schafterversammlung)
• Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-
Dienstleister
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver-
sammlung)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Zweckver-
bandsversammlung)
Dr. Hanke,
Andrea-
Katharina
Stadträtin • Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Westfälisches Pferdemuseum gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafter-
versammlung)
Paal,
Thomas
Stadtrat • Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf
sichtsrat)
Ratsmitglieder
Name, Vorna-
me
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Aldejohann,
Gilbert
Justiziar • Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
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Baumann,
Frank
Programmierer • Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
Dr. Baur,
Fritz
Jurist • Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Benning,
Sybille
Diplom-Ing.
Landschaftsplanung
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (O r-
dentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Bennink,
Helga
Diplom-Geologin • Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Berding,
Georg
Schulleiter a. D.,
Volkswirt
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Bolte, Meik Gymnasialleh-
rer/Studienrat
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Brinktrine,
Stephan
Steuerfachangestellter • Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
Bruns,
Joachim
Kaufmännischer
Angestellter
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
- 16 -
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Buddenbäumer,
Heinz Georg
Diplomagraringenieur • MCC Halle Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Dieckmann,
Petra
Ärztin • Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dreßen, Olaf Rechtsanwalt • Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Drüge, Edgar Lehrer i.R. • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Ediger,
Wolfhard
Berufsoffizier • citeq
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Erber,
Dietmar
Diplom-Chemiker • Sparkasse Münsterland Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungs-
rat und in der Zweckverbandsversammlung, ordentliches
beratendes Mitglied im Risiko- und Hauptausschuss)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• CeNTech GmbH
(Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
- 17 -
Fastermann,
Thomas
Angestellter • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands-
versammlung)
• citeq
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Fehlauer,
Georg
Dipl.-Ingenieur für
Bauwesen
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gabriel,
Philipp
Jurist • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Ganser,
Beanka
Diplom-Sozialarbeiterin • Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Geschkewitz,
Gisela
Diplom-
Oecotrophologin
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hakenes, Maria
Anna
Kaufm. Angestellte i.R. • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Halberstadt,
Richard-Michael
Industriebuchbinder • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hartmann,
Gilbert
Bankkaufmann • Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 18 -
Dr. Hasenjür-
gen, Brigitte
Soziologin
Hubert, Ralf Erzieher • Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
Janning, Ludger
Landwirt • Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
Joksch,
Gerhard
Stadtplaner • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver-
sammlung)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands-
versammlung)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Vorsitzender im Werksausschuss)
Dr. Jung,
Michael
Studienrat • Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
Kattentidt,
Christoph
Dipl. Sozialarbeiter
Kehr,
Manfred
Städt. Angestellter
Stadt Ahlen
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kemper,
Annette
Lehrerin • Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigt es
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Kersting,
Mathias
Werkstudent • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• CeNTech GmbH
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
- 19 -
• MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtig tes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Kirgil, Fatma Dolmetscherin • Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigt es
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
• Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberec htigtes
Mitglied im Werksausschuss)
Klas, Heribert Leiter Stadtmarketing • Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberec h-
tigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kleine Borg-
mann, Bruno
Lehrer am Berufskolleg • Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
Kleine-Wilke,
Karl
Verwaltungsfachwirt
i.R.
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• AirportPark FMO GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Knetzger,
Theodor
Rentner • Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Koch,
Marianne
Geschäftsführende
Gesellschafterin/
Unternehmerin
• CeNTech GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
Köhn,
Raimund
Soziologe • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
Dr. jur. Korn-
blum, Thorsten
Steuerwissenschaftler • Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 20 -
Kosmider,
Marliese
Oberstudienrätin • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Citeq
(Vorsitzende im Werksauschuss)
• CeNTech GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Kubig-Steltig,
Gabriele
Dipl. Kauffrau, selb-
ständig
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Verwaltungsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Küppers,
Teresa
Diplom-
Sozialpädagogin
• Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberech tigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Lenski,
Jens-Ulrich
Rechtsreferendar, Dip-
lom-Jurist
• Citeq
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Merveldt,
Franziskus-Pius
Graf von
Diplom-Soziologe
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Moll, Christian
Geschäftsführer • Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv .
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verbands-
versammlung)
• Citeq
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Möllemann-
Appelhoff,
Carola
Studienrätin • Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Zweck-
- 21 -
verbandsversammlung und im Verwaltungsrat)
Möllers, Jutta Diplom-Pädagogin • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Möltgen, Jörn EU-Referent • AirportPark FMO GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Naegels,
Anne
Studentin • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Nicklas,
Andreas
Rechtsanwalt • Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentl. Stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
Dr. Obst, Karin Oberstudienrätin • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
Ohm, Jürgen Selbst. Galerist • Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• AirportPark FMO GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Otte, Robert Finanzmakler • MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Münster Marketing
(Vorsitzender im Werksausschuss)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 22 -
Peters,
Carsten
Geschäftsführer • MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Or-
dentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
• Münster Marketing
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss)
• AirportPark FMO GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Flughafen Münster-Osnabrück GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
Pfau, Fritz Polizeibeamter • Halle Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Pohlmann,
Franz
Dipl.-Argraringenieur
Pölling, Kurt Beamter • Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsver-
sammlung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Powroznik,
Pascal
Integrationshelfer
Reiners, Otto Referatsleiter • Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
• Citeq
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stell v.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Reismann,
Karin
Rentnerin • Münster Marketing
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (St ellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
- 23 -
Reuter, Jürgen Architekt • Wohn+Stadtbau GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Rohleder, Tim Politologe, wiss. Mitar-
beiter MdB
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Roth, Stefan Student • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Citeq
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Schade,
Friedhelm
Handelsvertreter • CeNTech GmbH
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
• Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stell v.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Vorsitzender des Aufsichtsrates ab 16.05.2013)
Dr. Schipmann,
Ludwig
Angestellter/Dozent • Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Münster Marketing
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 24 -
Schulze Wintz-
ler, Anne
Verbraucherberaterin • Citeq
(Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss)
Sellenriek,
Heinz-Dieter
Richter • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
Seyfferth,
Petra
Wissenschaftl. Mitar-
beiterin
• Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Stähler,
Angela
Hausfrau • Münster Marketing
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss)
Dr. Stein-
Redent, Rita
Wissenschaftl.
Mitarbeiterin
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
Stober,
Barbara
Hausfrau • Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat und
ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
Toulas, Iris Entsorgungstechnik • Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
Varnhagen,
Hans
Dachdeckermeister • Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentl. Stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsver-
sammlung)
• Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Verwaltungsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Vilhjalmsson,
Wendela-Beate
Lehrerin i.R. • Münster Marketing
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
von den Berg,
Dieter
Bereichsdirektor a.D. • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 25 -
von Göwels,
Walter
Dipl.-Kfm.,
Versicherungsfach-
mann
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
von Olberg,
Robert
Student • Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Stellv. stimmberecht. Mitglied der Verbandsversamm-
lung)
• Wohn+Stadtbau GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Altenzentrum Klarastift gGmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Weber, Stefan IT-
Unternehmensberater
• Stadtwerke Münster GmbH
(Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver-
sammlung)
• Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
(Ordentliches stimmberecht. Mitglied der Verbandsver-
sammlung)
Welker, Helga Bürovorsteherin • Sparkasse Münsterland-Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Münster Marketing
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Religio GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungs-
rat)
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Wendland,
Simone
Rechtsanwältin • Sparkasse Münsterland-Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wigger, Holger Techniker für elektr.
Energietechnik
• MCC Halle Münsterland GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Sparkasse Münsterland Ost
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver-
bandsversammlung und im Verwaltungsrat, 2. Stellv. Vor-
sitzender im Risikoausschuss und im Hauptausschuss)
• Westfälische Bauindustrie GmbH
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
• AirportPark FMO GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 26 -
Winkel, Maria Kauffrau in der Grund-
stücks- und Woh-
nungswirtschaft
• Sparkasse Münsterland Ost
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverbands-
versammlung)
• Wirtschaftsförderung Münster GmbH
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
• Abfallwirtschaftsbetriebe
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksaus-
schuss)
• Stadtwerke Münster GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wolfgarten,
Peter
Dipl.-Verwaltungswirt • Westfälische Bauindustrie GmbH
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wübken,
Sandra
Medienproduktioniere-
rin
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AV Anlagevermögen
AWK Abfallwirtschaftskonzept
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
AWR Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revis ion
a. o. außerordentlich
BauGB Baugesetzbuch
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
B. V. Besloten Vennootschap
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CO2 Kohlenstoffdioxid
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
Dr. Doktor
DSD Duales System Deutschland
EDV Elektronische Datenverarbeitung
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
ehw Energiehandelsgesellschaft West mbH
EigVO Eigenbetriebsverordnung
EnWG Energiewirtschaftsgesetz
EUR Euro
e. V. eingetragener Verein
ff. fortfolgende
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
gem. gemäß
GemHVO NRW Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein W estfalen
ggf. gegebenfalls
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide
GO NRW Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen
GPA Gemeindeprüfungsanstalt
GuD Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk
HGB Handelsgesetzbuch
IT Informationstechnik
i. G. in Gründung
i. R. im Rahmen
i. V. m. in Verbindung mit
KAG Kommunalabgabengesetz
KG Kommanditgesellschaft
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im U nternehmensbereich
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
MCC Messe und Congress Centrum
Mio. Million
NKF Neues kommunales Finanzmanagement
NRW Nordrhein-Westfalen
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr
OLG Oberlandesgericht
PPP Public Private Partnerships
rd. rund
RWTH Rheinisch-Westfälische Technische Hochschul e
SGB II Sozialgesetzbuch II
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
u. und
u. a. unter anderem
VGM Verkehrsgemeinschaft Münsterland
VSEF-Lage Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Fin anzlage
WLE Westfälische Landeseisenbahn
ZDM Zentrale Mülldeponie Münster
ZuG Zuteilungsgesetz
z. Z. zur Zeit
Berichtsvorlage
11275 Zeichen
V/0863/2015
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Betrifft
NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2012 der Stadt Münster (Entwurf),
NKF-Gesamtabschluss zum 31.12.2013 der Stadt Münster (Entwurf)
Beratungsfolge
09.12.2015 Haupt- und Finanzausschuss Bericht
16.12.2015 Rat Bericht
Bericht:
Die NKF -Gesamtabschlüsse zum 31.12.2012 und 31.12.2013 (Entwurf) werden zur Kenntnis
gegeben (Anlagen).
Rechtsgrundlage
Für die Jahre 2010 und 2011 wurden die vom Stadtkämmerer aufgestellten und vom Oberbü r-
germeister bestätigten Entwürfe der Gesamta bschlüsse dem Rat g emäß § 116 Abs. 5 i. V. m.
§ 95 Abs. 3 GO NRW zur Bestätigung zugeleitet. Hierzu wurden die vorgelegten Entwürfe z u-
nächst an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Nach § 116 Abs. 1 i. V. m. § 96 GO
NRW bestätigte der Rat die vom Rech nungsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschlüsse
durch Beschluss.
Am 25. Juni 2015 wurde vom Landtag das „Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung komm u-
naler Gesamtabschlüsse“ verabschiedet. Demnach können der Anzeige des Gesamtabschlusses
des Haushaltsjahres 2015 die Gesamtabschlüsse der Jahre 2011 bis 2014 in der vom Bürge r-
meister nach § 116 Absatz 5 i. V. m. § 95 Absatz 3 der Gemeindeordnung für das Land Nor d-
rhein-Westfalen bestätigten Entwurfsfassung beigefügt werden. Der Rat ist über diese Anzeige
zu unterrichten. Auf ein eigenständiges Verfahren für die Gesamtabschlüsse 2011 bis 2014 - wie
im vorigen Absatz beschrieben - kann dann verzichtet werden.
Für die Gesamtabschlüsse 2012 und 2013 wird erstmalig von dieser Vereinfachungsregelung
Gebrauch gemacht.
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem
Gesamtanhang inklusive der Kapitalflussrechnung und ist um einen Gesamtlagebericht und um
einen Beteiligungsbericht zu ergänzen. Die Beteiligungsberichte für die J ahre 2012 und 2013
sind dem Rat bereits mit Vorlage Nr. V/0613/2013 und V/0151/2015 vorgelegt worden.
Vorlagen-Nr.:
V/0863/2015
Auskunft erteilt:
Frau Dr. Janetzki
Ruf:
492 20 10
E-Mail:
JanetzkiA@stadt-muenster.de
Datum:
19.10.2015
Öffentliche Berichtsvorlage
2
V/0863/2015
Der Gesamtabschluss ist wie ein Konzernabschluss in der Privatwirtschaft zu sehen, der die B e-
triebe mit der Kernverwaltung zusammenfasst. Dies bedeutet, dass alle wirtschaftlich und organi-
satorisch selbstständigen Aufgabenbereiche einer Kommune in den Gesamtabschluss einbez o-
gen werden müssen, um die jährliche Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
der einzelnen Betriebe als „ein Unternehmen“ abbilden zu können. Damit soll ein Gesamtübe r-
blick über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Kommune gegeben und damit die
Qualität der Rechenschaft über die Aufgabenerledigung verbessert werden. Außerdem soll der
Gesamtabschluss zu einer Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten der Kommune beitragen.
Die Stadt Münster hat mit den Gesamtabschlüssen 2012 und 2013 nunmehr den dritten und vier-
ten Gesamtabschluss aufgestellt. Aufgrund zeitweiliger personeller Vakanzen im Bereich G e-
samtabschluss konnte der gem. § 116 Abs. 1 und 5 GO NRW rechtlich vorgegebene Zeitplan
nicht eingehalten werden, jedoch haben Umfragen bei anderen Städten bezüglich der zeitlichen
Erstellung des Gesamtabschlusses ergeben, dass die Stadt Münster hier zu den führenden Städ-
ten gehört.
Gesamtabschluss 2012 (Entwurf)
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Aufwendungen und
Erträge, bereinigt um konzerninterne Vorgänge und schließt für 2012 mit einem negativen Saldo
von 54 Mio. € ab. Dies entspricht einer Ergebnisverschlechterung um 12,3 Mio. € im Vergleich
zum Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren wurde das Gesamtjahresergebnis wesentlich durch ein
negatives Zinsergebnis beeinflusst. Dieses beträgt für 2012 -33,4 Mio. € und bewegt sich damit
auf Vorjahresniveau. Wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich auf der
Ertragsseite bei den Steuern und ähnlichen Abgaben ( -31,5 Mio. €), den Privatrechtlichen Lei s-
tungsentgelten (+40 Mio. €) und den Kostenerstattungen und Kostenumlagen (+71,3 Mio. €). Im
Bereich der Aufwendungen ergeben sich wesentliche Abweic hungen im Vergleich zum Vorjahr
bei folgenden Posten: Personalaufwendungen (+19,8 Mio. €), Aufwendungen für Sach - und
Dienstleistungen (+39,8 Mio. €) und Transferaufwendungen (+84,7 Mio. €).
Die Gesamtbilanz erfasst alle dem Konzern zuzurechnenden Vermöge nsgegenstände und
Schulden, bereinigt um Kapitalverflechtungen und konzerninterne Vorgänge. Die Gesamtbilanz
zum 31.12.2012 vermittelt ein umfassendes Bild über die Vermögens - und Schuldenlage der
Stadt Münster als Konzern.
3
V/0863/2015
Die Gesamtbilanz zum 31.12.2012 weist folgende Werte aus:
Gesamtbilanz zum 31.12.2012
Aktiva
2012
Mio. €
2011
Mio. €
1. Anlagevermögen 3.709,1 3.706,9
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 137,5 150,4
1.2 Sachanlagen 3.418,6 3.424,1
1.3 Finanzanlagen 153,0 132,4
2. Umlaufvermögen 336,8 343,3
2.1 Vorräte 75,1 75,1
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 95,9 106,1
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6,0 30,0
2.4 Liquide Mittel 159,8 132,1
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44,0 41,6
Summe Aktiva 4.089,9 4.091,8
Gesamtbilanz zum 31.12.2012
Passiva
2012
Mio. €
2011
Mio. €
1. Eigenkapital 742,3 806,3
1.1 Allgemeine Rücklage 762,0 790,4
1.2 Sonderrücklagen 1,3 0,0
1.3 Ausgleichsrücklage 33,0 57,6
1.4 Bilanzverlust -54,0 -41,7
2. Sonderposten 1.433,7 1.451,3
3. Rückstellungen 633,3 626,7
4. Verbindlichkeiten 1.228,3 1.152,3
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52,3 55,2
Summe Passiva 4.089,9 4.091,8
Das Volumen der Gesamtb ilanz zum 31.12.2012 von 4.089,9 Mio. € ist gegenüber dem Vorjahr
um 1,9 Mio. €, bzw. 0,05 % geringfügig gesunken.
4
V/0863/2015
Innerhalb des Anlagevermögens ergeben sich wesentliche Veränderungen bei den immateriellen
Vermögensgegenständen durch die Abschreibung des Geschäfts - und Firmenwertes aus der
Kapitalkonsolidierung (-12,9 Mio. €, bzw. 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr) und einen gegenläuf i-
gen Effekt bei den Finanzanlagen (+20,6 Mio. €, bzw. 15,6 % im Vergleich zum Vorjahr) durch
Anteilszukäufe.
Im Bereich des Umlaufvermögens ergeben sich wesen tliche Veränderungen ( -24 Mio. €, bzw.
-80 %) im Bereich der Wertpapiere durch Anteilsverkäufe.
Das Eigenkapital als Saldo zwischen dem Vermögen der Stadt (Aktiva) und den Verbindlichke i-
ten im weiteren Sinne (Sonderposten, Rückstellungen, Verbindl ichkeiten, passive Rechnungs -
abgrenzungsposten) hat si ch gegenüber dem Vorjahr um 64 Mio. € auf 742,3 Mio. €, bzw. um
7,9 % verringert . Dies resultiert sowohl aus einer Verringerung der Allgemeinen Rücklage um
28,4 Mio. € als auch aus einer um 24,6 Mi o. € geringeren Ausgleichsrücklage und nicht zuletzt
einer Erhöhung des Bilanzverlustes um 12,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen G e-
samtbilanz zum 31.12.2012 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der
Gesamtbilanz“ ersichtlich.
Gesamtabschluss 2013 (Entwurf)
Die Gesamtergebnisrechnung 2013 schließt mit einem Saldo von 14,2 Mio. € ab. Damit konnte
das Vorjahresergebnis um 68,2 Mio . € verbessert werden . Dies resultiert im Wesentlichen aus
einer Verbesserung des Ergebnisses der laufenden Geschäftstätigkeit, während sich das negat i-
ve Zinsergebnis, welches wie auch in der Vergangenheit wesentlichen Einfluss auf das Gesam t-
ergebnis hat, im Vergleich zum Vorjahr sogar noch um 5,4 Mio. € verschlechterte. Im Bereich der
ordentlichen Erträge ergaben sich wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr im B e-
reich Steuern und ähnliche Abgaben (+28 Mio. €), Zuwendungen und allgemeine Umlagen
(+55,8 Mio. €), Kostenerstattungen und Kostenuml agen (+21,7 Mio. €) und Sonstige ordentliche
Erträge (-24,9 Mio. €). Auf der Aufwandsseite haben sich vor allem die Transferaufwendungen
gegenüber dem Vorjahr erhöht (+20 Mio. €).
5
V/0863/2015
Die Gesamtbilanz zum 31.12.2013 weist folgende Werte aus:
Gesamtbilanz zum 31.12.2013
Aktiva
2013
Mio. €
2012
Mio. €
1. Anlagevermögen 3.680,7 3.709,1
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 109,2 137,5
1.2 Sachanlagen 3.425,9 3.418,6
1.3 Finanzanlagen 145,6 153,0
2. Umlaufvermögen 397,4 336,8
2.1 Vorräte 61,0 75,1
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 113,1 95,9
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6,0 6,0
2.4 Liquide Mittel 217,3 159,8
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 48,9 44,0
Summe Aktiva 4.127,0 4.089,9
Gesamtbilanz zum 31.12.2013
Passiva
2013
Mio. €
2012
Mio. €
1. Eigenkapital 733,7 742,3
1.1 Allgemeine Rücklage 705,5 762,0
1.2 Sonderrücklagen 1,3 1,3
1.3 Ausgleichsrücklage 12,7 33,0
1.4 Bilanzgewinn/-verlust 14,2 -54,0
2. Sonderposten 1.401,0 1.433,7
3. Rückstellungen 667,0 633,3
4. Verbindlichkeiten 1.264,6 1.228,3
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 60,7 52,3
Summe Passiva 4.127,0 4.089,9
Das Volumen der Gesamtbilanz zum 31.12.2013 von 4.127,0 Mio. € ist gegenüber dem Vorjahr
um 37,1 Mio. €, bzw. 0,9 % gestiegen.
6
V/0863/2015
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich bei den immateriellen Verm ö-
gensgegenständen durch die Abschreibung des Geschäfts - oder Firmenwertes aus der Kapita l-
konsolidierung und durch ein zum 31.12.2013 eingeholtes Bewertungsgut achten für die Stad t-
werke Münster GmbH, welches dazu führte, dass der Beteiligung sbuchwert verringert wurde
(-28,3 Mio. €, bzw. -20,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Weiterhin erg eben sich Veränderungen
bei den Finanzanlagen durch die erstmalige Vollkons olidierung der Gesellschaften Bürgerwind-
park Löningen GmbH & Co. KG und Bürgerwindpark Löningen Verwaltung zum 31.12.2013, die
aufgrund einer beabsichtigten Weiterveräußerung bislang ebenfalls unter dem Posten Finanzan-
lagen ausgewiesen wurden (-7,4 Mio. €, bzw. -4,8 % im Vergleich zum Vorjahr).
Im Bereich des Umlaufvermögens ergeben sich w esentliche Veränderungen bei den Forderu n-
gen (+17,2 Mio. €, bzw. +17,9 % im Vergleich zum Vorjahr) aufgrund der Zunahme u.a. von
Steuer- und Gebührenforderungen, Forderun gen aus Grundstücksverkäufen und Forderungen
aufgrund von Energie- und Wasserlieferungen sowie bei den Liquiden Mitteln aufgrund von Fest-
und Tagesgeldguthaben (+57,5 Mio. €, bzw. +36,0 % im Vergleich zum Vorjahr).
Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Mio. € , bzw. 1,2 %, auf 733,7 Mio. €
verringert. Dies resultiert sowohl aus einer Verringerung der Allgemeinen Rücklage um 56,5 Mio .
€ als auch aus einer um 20,3 Mio. € geringeren Ausgleichsrücklage ; gegenläufig dazu erhöhte
sich der Bilanzgewinn um 68,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.
Die detaillierte Zusammensetzung der einzelnen Bilanzpositionen ist aus der ausführlichen G e-
samtbilanz zum 31.12.2013 und aus dem Gesamtanhang unter den „Angaben zu Posten der
Gesamtbilanz“ ersichtlich.
I. V.
gez.
Reinkemeier
Stadtkämmerer
Anlage: Gesamtabschluss 2012 (Entwurf)
Gesamtabschluss 2013 (Entwurf)
Gesamtabschluss 2012_Entwurf
122615 Zeichen
Gesamtabschluss 2012
Entwurf
Inhaltsverzeichnis
Aufstellungs- und Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung 2012
Gesamtbilanz zum 31.12.2012
Gesamtanhang 2012 mit Kapitalflussrechnung
Gesamtlagebericht 2012
Abkürzungsverzeichnis
Aufstellungs- und
Bestätigungsvermerk
Gesamtergebnisrechnung
2012
2012 2011
EUR EUR
1. Steuern und ähnliche Abgaben 443.400.458,12 474.928.166,59
2. + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 82.325.296,49 76.279.728,72
3. + Sonstige Transfererträge 16.609.469,00 7.567.725,16
4. + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 141.375.9 71,44 143.132.052,20
5. + Privatrechtliche Leistungsentgelte 526.397.396,13 486.409.102,61
6. + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 114.254.753, 54 42.963.489,17
7. + Sonstige ordentliche Erträge 80.233.434,62 75.096.299,65
8. + Aktivierte Eigenleistungen 6.119.793,65 6.994.039,08
9. +/- Bestandsveränderungen 1.467.717,86 -873.897,69
10. = Ordentliche Erträge 1.412.184.290,85 1.312.496.705,49
11. - Personalaufwendungen 283.137.798,75 263.323.885,49
12. - Versorgungsaufwendungen 14.648.298,65 24.800.584,86
13. - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 472. 146.256,77 432.380.519,71
14. - Bilanzielle Abschreibungen 133.701.485,02 133.633.680,61
15. - Transferaufwendungen 423.039.973,35 338.328.510,39
16. - Sonstige ordentliche Aufwendungen 109.316.845,11 119.165.004,74
17. = Ordentliche Aufwendungen 1.435.990.657,65 1.311.632.185,80
18. = Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit -23.80 6.366,80 864.519,69
19. + Beteiligungserträge -853.840,68 -769.085,23
20. + Zinserträge und sonstige Finanzerträge 5.057.797 ,53 6.036.475,41
21. - Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 96.03 8,76 43.825,48
22. - Zinsaufwendungen- und sonstige Finanzaufwendung en 38.427.694,18 39.706.132,72
23. = Gesamtfinanzergebnis -34.319.776,09 -34.482.568,02
24. = Ordentliches Gesamtergebnis -58.126.142,89 -33.618.048,33
25. + Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
26. - Außerordentliche Aufwendungen 149.581,59 0,00
27. = Außerordentliches Gesamtergebnis -149.581,59 0,00
28. = Gesamtjahresüberschuss/-fehlbetrag -58.275.724,4 8 -33.618.048,33
29. +/- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 8.243.843,08 3.257.869,47
30. - Zuführungen zur Gewinnrücklage 33.886.342,98 11.375.000,00
31. + Entnahmen aus der Gewinnrücklage 29.962.342,98
32. = Gesamtbilanzgewinn/-verlust -53.955.881,40 -41.735.178,86
Gesamtergebnisrechnung der Stadt Münster 2012
Gesamtbilanz
zum
31.12.2012
31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011
Aktiva EUR EUR Passiva EUR EUR
Anlagevermögen 3.709.114.596,05 3.706.910.481,35 Eigenkapital 742.297.949,20 806.298.987,97
Immaterielle Vermögensgegenstände 137.499.393,93 150.387.049,23 Allgemeine Rücklage 761.989.970,11 790.445.448,17
Geschäfts- oder Firmenwerte 134.328.393,85 147.763.022,01 Sonderrücklagen 1.306.000,00 0,00
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.171.000,08 2.624.027,22 Ausgleichsrücklage 32.957.860,49 57.588.718,66
Sachanlagen 3.418.594.076,33 3.424.079.603,24 Bilanzgewinn / Bilanzverlust -53.955.881,40 -41.735.178,86
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 234.960.738,33 231.392.705,24 Sonderposten 1.433.651.617,09 1.451.300.880,25
Grünflächen 124.743.144,18 116.135.175,94 Sonderposten für Zuwendungen 645.045.938,81 641.318.652,02
Ackerland 35.199.821,71 34.576.943,52 Sonderposten für Beiträge 709.312.097,81 728.141.616,72
Wald, Forsten 6.982.850,79 6.365.529,34 Sonderposten für den Gebührenausgleich 13.727.186,03 14.696.986,50
Sonstige bebaute Grundstücke 68.034.921,65 74.315.056,44 Sonstige Sonderposten 65.566.394,44 67.143.625,01
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.089.882.532,22 1.080.901.650,16 Rückstellungen 633.318.447,87 626.688.336,28
Kinder- und Jugendeinrichtungen 51.505.872,06 48.861.028,28 Pensionsrückstellungen 457.310.161,00 448.296.432,80
Schulen 365.866.301,20 365.933.637,32 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 55.168.288,65 54.854.152,08
Wohnbauten 137.582.659,00 132.034.494,40 Instandhaltungsrückstellungen 5.709.668,50 12.316.784,57
Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 534.927.699,96 534.072.490,16 Steuerrückstellungen 485.077,02 1.810.026,00
Infrastrukturvermögen 1.794.445.205,79 1.824.157.972,86 Sonstige Rückstellungen 114.645.252,70 109.410.940,83
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 314.733.212,15 315.427.767,60 Verbindlichkeiten 1.228.347.667,58 1.152.256.504,79
Brücken und Tunnel 41.801.929,51 42.377.911,39 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.012.075.471,55 932.573.673,53
Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 0,00 0,00 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 36.045.428,45 35.750.278,75
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 711.766.093,44 718.809.149,41 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 7.979.397,79 8.369.380,42
Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlage 597.869.646,87 620.971.440,81 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 77.735.579,97 86.336.178,31
Stromversorgungsanlagen 38.318.398,52 36.300.330,26 Sonstige Verbindlichkeiten 94.511.789,82 89.226.993,78
Gasversorgungsanlagen 27.058.640,00 27.706.402,15
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52.315.498,38 55.224.997,60
Wasserversorgungsanlagen 21.208.385,00 21.663.409,53
Wärmeversorgungsanlagen 19.762.667,19 17.897.372,71
Abfallbeseitigungsanlagen 248.956,92 357.352,79
Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 21.677.276,19 22.646.836,21
Bauten auf fremden Grund und Boden 720.151,12 769.711,79
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 13.948.847,52 13.918.047,83
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 116.850.755,25 105.044.816,36
Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.155.657,90 72.948.971,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 101.630.188,20 94.945.727,69
Finanzanlagen 153.021.125,79 132.443.828,88
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.323.459,07 25.064.506,77
Anteile an assoziierten Unternehmen 41.690.913,77 40.421.751,10
Übrige Beteiligungen 9.952.628,06 7.082.921,34
Sondervermögen 3.976.894,38 3.920.051,31
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.532.850,56 19.532.850,56
Ausleihungen 42.544.379,95 36.421.747,80
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Ausleihungen an Beteiligungen 39.312.245,84 33.035.539,49
Ausleihungen an Sondervermögen 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 3.232.134,11 3.386.208,31
Umlaufvermögen 336.763.637,31 343.287.993,03
Vorräte 75.066.340,15 75.137.994,62
Rohstoffe/Fertigungsmaterial, Hilfsstoffe Betriebsstoffe 7.203.410,93 7.582.003,59
Waren 42.388.709,17 44.604.783,36
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 25.297.273,16 22.694.099,88
Fertige Erzeugnisse 175.556,65 255.414,75
Geleistete Anzahlungen für Vorräte 1.388,74 1.691,54
Emissionsrechte 1,50 1,50
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 95.907 .892,61 106.055.449,34
Forderungen 73.409.058,92 76.910.790,72
Sonstige Vermögensgegenstände 22.498.833,69 29.144.658,62
Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.002.400,00 29.995.900,00
Liquide Mittel 159.787.004,55 132.098.649,07
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44.052.946,76 41.571.232,51
4.089.931.180,12 4.091.769.706,89 4.089.931.180,12 4.091.769.706,89
Gesamtbilanz der Stadt Münster zum 31.12.2012
Gesamtanhang 2012
mit
Kapitalflussrechnung
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesa mtabschlussstichtag 1
II. Angaben zum Konsolidierungskreis 1
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 4
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsme thoden 5
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz 7
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung 17
VII. Sonstige Angaben 20
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs 20
- 1 -
I. Allgemeine Angaben zum Gesamtabschluss und Gesamtabschlussstichtag
Die Stadt Münster hat nach den Vorschriften der Gem eindeordnung (GO NRW) und Gemeinde-
haushaltsverordnung für das Land Nordrhein-Westfale n (GemHVO NRW) einen Einzelabschluss
und als Mutterunternehmen einen Gesamtabschluss auf gestellt. Sofern ergänzende Vorschriften
des Handelsgesetzbuches (HGB) anzuwenden waren, wurden diese berücksichtigt.
Aufgrund von Darstellungsänderungen sind nachfolgen de Beträge zum Vorjahr nur bedingt ver-
gleichbar. Ein erworbenes Wegerecht wurde erstmalig unter dem Bilanzposten Immaterielle Ver-
mögensgegenstände ausgewiesen und nicht wie in den Vorjahren unter der Bilanzposition Bebau-
te Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Sport anlagen wurden erstmalig von der Position
Betriebs- und Geschäftsausstattung auf den Bilanzpo sten Unbebaute Grundstücke und grund-
stücksgleiche Rechte umgegliedert. Das Eigenkapital wurde erstmalig um den Posten Sonderrück-
lagen erweitert.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die voll zu konsolidierenden Betriebe entspricht dem
Kalenderjahr.
Bei den assoziierten Unternehmen wurde der jeweils letzte Jahresabschluss zugrunde gelegt.
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Betragsangaben erfolgen in Euro.
II. Angaben zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis besteht neben der Stadt Mü nster aus einem Sondervermögen und zwei
voll zu konsolidierenden verbundenen Unternehmen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Abfallwirtschaftsbetriebe (Eigenbetrieb) Münster 10 0,00
Stadtwerke Münster GmbH Münster 100,00
Wohn+Stadtbau GmbH Münster 100,00
Die Stadtwerke Münster GmbH wurde auf Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezo-
gen. Dadurch sind über den Konzernabschluss der Sta dtwerke Münster GmbH die folgenden Ge-
sellschaften als verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konsolidie-
rungskreis des Gesamtabschlusses gelangt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH Münster 100 ,00
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH Münster 100,00
- 2 -
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH Münster 100,00
Westfälische Bauindustrie GmbH Münster 99,00
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG Münster 100,00
Energiepark Detmold Verwaltungs-GmbH i.G. Münster 1 00,00
Folgende sechs verbundene Unternehmen wurden gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2
HGB nicht als voll zu konsolidierendes Unternehmen mit einbezogen, weil deren Einfluss auf die
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns – auch zusammengefasst mit allen
Sondervermögen, verbundenen Unternehmen und unselbs tständigen Stiftungen – von unterge-
ordneter Bedeutung ist:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb)
(ab 9/2012 Theater Münster)
Münster
100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster 85,00
Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jeweiligen aktuellen Jahresabschlüsse.
Bei einer Gesamtbetrachtung aller als unbedeutend e ingestuften Unternehmen im Konzern (ver-
bundene und assoziierte Unternehmen) ergab sich, da ss die festgelegte Wesentlichkeitsgrenze
von 5% hinsichtlich der Vermögens-, Schulden-, Ertr ags- und Finanzgesamtlage
überschritten
wurde und damit die untergeordnete Bedeutung einzel ner Kriterien geringfügig nicht mehr gege-
ben war. Daher wurden die citeq, die Städtischen Bühnen Münster (Theater Müns ter) sowie
die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH , für die nach § 116 Abs. 3 GO und
§ 296 Abs. 2 HGB ein Einbeziehungswahlrecht besteht (welches nicht ausgeübt wurde) sowie die
Voraussetzungen für die Einbeziehung als ein assoziiertes Unternehmen erfüllt sind, „at equity“ in
den Gesamtabschluss einbezogen.
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster Gm bH wurde die Westfälische Fernwärme-
versorgung GmbH mit einem Anteil am Kapital in Höhe von 50,00 % als anteilsmäßig konsoli-
diertes Gemeinschaftsunternehmen in den Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses auf-
genommen.
- 3 -
Folgende assoziierte Unternehmen wurden im Gesamtabschluss „at equity“ (Fortschreibung
des Beteiligungsbuchwertes) berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
citeq (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Städtische Bühnen Münster (Eigenbetrieb)
(ab 9/2012 Theater Münster)
Münster
100,00
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH M ünster 92,09
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH Müns ter 45,41
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster wurden die folgenden assoziierten Unter-
nehmen „at equity“ einbezogen:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
smart OPTIMO GmbH & Co. KG Osnabrück 48,00
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Osnabrück 50,00
Energiehandelsgesellschaft West mbH Münster 28,00
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH Greven 35,00
items GmbH Münster 32,00
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V. Enschede 50,00
Der Equity-Konsolidierung der FMO Flughafen Münster /Osnabrück GmbH wurde der von der Ge-
sellschaft aufgestellte Konzernabschluss zugrunde gelegt.
Die folgenden zwei assoziierten Unternehmen wurden gem. § 50 Abs. 3 GemHVO i.V.m. § 311
Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung im Gesamtabschluss nicht „at equity“ son-
dern zu Anschaffungskosten „at cost“ berücksichtigt.
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
GML Gewerbepark Münster Loddenheide GmbH Münster 33 ,33
Airport Park FMO GmbH Greven 33,33
Weitere „at cost“ bewertete Unternehmen sind:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH Münster 100,00
Münster Marketing (Eigenbetrieb) Münster 100,00
Wirtschaftsförderung Münster GmbH Münster 85,00
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH Telgte 10,00
IStG gGmbH Münster 10,00
Chemisches u. Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-
Emscher-Lippe
Münster
6,25
Regionalverkehr Münsterland GmbH Münster 4,02
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Westfälisches Pferdemuseum gGmbH Münster 1,00
Über den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster wurden die folgenden Gesellschaften „at
cost“ berücksichtigt:
Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in %
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG* Löningen 100 ,00
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH* Münster 1 00,00
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH* Borkum 49,90
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG* Münster 25,00
Westfälische Landeseisenbahn GmbH Lippstadt 14,13
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG T roisdorf 7,75
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH Troisdorf 7,75
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG Essen 1,96
*In Ausübung der Wahlrechte nach § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB sowie § 311 Abs. 2 HGB wurde auf
eine Einbeziehung der zwei verbunden Unternehmen un d der beiden assoziierten Unternehmen
als solche verzichtet.
III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 50 Abs. 1, 2 Gem HVO
i.V.m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt. Dabei erfo lgte die Verrechnung der Anteile
mit dem
Eigenkapital auf der Grundlage der fortgeführten We rtansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Ein-
beziehung der Konzernbetriebe in den Gesamtabschluss.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 303 A bs. 1 HGB
durch Eliminierung der Ausleihungen und Forderungen mit den entsprechenden Rückstellungen
und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernbetrieben sowie der Rechnungsabgrenzungsposten.
Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtung en wurden ebenfalls zu Gunsten verbundener
Unternehmen bereinigt.
Von einer Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 50 Abs. 1, 2 GemHVO (siehe Handrei-
chung zu § 50 GemHVO) i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB bei den voll zu konsolidierenden und den asso-
ziierten Unternehmen abgesehen. Die Ermittlung und Fortführung der Wertansätze erfordert einen
unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlägigen Verprobung für die Vermö-
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage (VSEF-Lage) von untergeordneter Bedeutung .
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i.V.m. § 305
Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernbetrieben mit den auf sie entfal-
lenden Aufwendungen.
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Die assoziierten Unternehmen wurden in der Gesamtbilanz mit dem Buchwert angese tzt (Buch-
wertmethode) und zwar auf der Grundlage der Wertans ätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbe-
ziehung des assoziierten Unternehmens in den Gesamtabschluss.
IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Betriebe wurden für den Gesamtabschluss entsprechend
den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheit lich nach den bei der Stadt Münster geltenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermitt-
lung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprec henden Bildes der VSEF-Lage des „Konzerns
Kommune“ nicht von untergeordneter Bedeutung sind ( § 50 Abs. 1 GemHVO NRW i.V.m. § 308
Abs. 2 Satz 3 HGB).
Eine Anpassung der assoziierten „at equity“ bewerteten Unternehmen an die konzerneinheitlichen
Ansatz- und Bewertungsmethoden erfolgte in Ausübung des Wahlrechts gem. § 312 Abs. 5 HGB
nicht.
Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer bet riebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen
3 und 15 Jahren), bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um line-
are Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdau er zwischen 3 und 80 Jahren), angesetzt.
In begründeten Fällen wurde von den voll zu konsoli dierenden Unternehmen die degressive Ab-
schreibung, teilweise mit Übergang zur linearen Methode, vorgenommen. Die Abschreibungen des
3. Bauabschnitts der ZDM II werden auf Basis des er mittelten verbleibenden Restverfüllvolumens
leistungsabhängig vorgenommen. In Fällen von betriebsspezifischen Besonderheiten und in Fällen
von einer untergeordneten Bedeutung für die VSEF-La ge ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs.
2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Bei der Stadt Münster wurden geringwertige Vermögen sgegenstände mit Anschaffungskosten bis
410,00 EUR (ohne Vorsteuer) gem. § 33 Abs. 4 GemHVO grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll
abgeschrieben und Vermögensgegenstände mit Anschaff ungskosten bis 60,00 EUR (ohne Vor-
steuer) wurden unmittelbar in den Aufwand verbucht. Bei den voll zu konsolidierenden Unterneh-
men/Sondervermögen wurden Anschaffungskosten bis zu 150,00 EUR unmittelbar im Aufwand
erfasst und Anschaffungskosten ab 150,00 EUR bis 1. 000,00 EUR in einen Sammelposten einge-
stellt und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen
enthalten neben den Material-, den Fertigungs-
und Sondereinzelkosten der Fertigung auch die notwe ndigen Materialgemein- und Fertigungsge-
meinkosten. Wurden Wahlrechte zur Ermittlung der He rstellungskosten bei den Konzernbetrieben
- 6 -
anderweitig ausgeübt, ist aufgrund untergeordneter Bedeutung für die VSEF-Lage auf eine Anpas-
sung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
Die Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten be wertet. Soweit die Grün-
de für die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag ni cht mehr bestanden, ist entsprechend § 253
Abs. 5 HGB zugeschrieben worden. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu gleit enden Durchschnittspreisen oder zum niedri-
geren Börsen- oder Marktpreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewer-
tung der unfertigen Leistungen entspricht denen der selbsterstellten Anlagen. Für bestimmte Vor-
räte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertun gsvereinfachungsverfahren ermittelt. Aufgrund
des hohen Ermittlungsaufwandes, betriebsspezifische r Besonderheiten und aufgrund untergeord-
neter Bedeutung für die VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet
worden. Die den Stadtwerken Münster und der Westfäl ischen Fernwärmeversorgung unentgeltlich
zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG i.V.m. § 8 i.V.m. § 7 ZuG sind mit dem Wert von 1
EUR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte werden m it dem niedrigeren beizulegenden Wert
(Marktwert) zum Bilanzstichtag ausgewiesen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem N ennbetrag aktiviert. Allen
erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
Disagios wurden soweit erkennbar aktivisch abgegrenzt.
Das nach § 75 Abs. 3 GO bestehende Wahlrecht zur Bi ldung einer Ausgleichsrücklage wurde in
Anspruch genommen.
Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für zweckgebunde ne Investitionen wurden als Sonderpos-
ten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsja hr wurden mit den Nennbeträgen pas-
siviert. Die Auflösung erfolgte - mit Ausnahme des Sonderpostens für den Gebührenausgleich -
nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angew andten Abschreibungssätze. Die unter-
nehmens- und branchenspezifische Besonderheit bei d en Abfallwirtschaftsbetrieben Münster hin-
sichtlich der „Sonderposten aus DSD-Überschüssen“ w urde unter den sonstigen Sonderposten
abgebildet.
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einric htungen am Ende eines Kalkulationszeit-
raumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz innerhal b von vier Jahren ausgeglichen werden
müssen, wurde ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet.
Allen am Bilanzstichtag bestehenden und bis zur Bil anzaufstellung erkennbaren Risiken ist durch
die Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen worden.
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Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflich tungen wurden für bestehende Versor-
gungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebilde t. Diese wurden mit dem nach versiche-
rungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwer t auf der Basis eines Rechnungszinsfußes
von 5 % angesetzt. Geringfügige Abweichungen des Re chnungszinsfußes bei Konzernbetrieben
wurden aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB beibehalten.
Beihilfeansprüche von Beamten wurden als prozentual er Aufschlag zur Pensionsrückstellung be-
rücksichtigt, der sich als Durchschnittswert der le tzten 3 Jahre aus dem Verhältnis der gezahlten
Beihilfeleistungen zu dem Volumen der gezahlten Bea mtenbesoldung errechnet (z.Z. 21,06 %
(Vorjahr: 21,12 %)).
Die Bilanzposition Rückstellungen für Deponien und Altlasten beinhaltet im Wesentlichen die
Kosten der Nachsorge/Rekultivierung der Zentralen M ülldeponien Münster (ZDM) I und II. Der
Wert basiert auf einem aktualisierten Gutachten von der ECONUM Unternehmensberatung GmbH
aus 2009. Deponierückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen
angesetzt. In 2012 wurde die Bewertungsmethodik zur Ermittlung der Deponierückstellungen ver-
feinert, indem die Rückstellung für Zwecke der Bewe rtung in mehrere Teilrückstellungen entspre-
chend der Einzelverpflichtungen aufgeteilt und jewe ils eine gesonderte Restlaufzeit zugeordnet
wurde. Der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflich tung ist mit dem Zinssatz am Ende der Periode
abgezinst worden.
Übrige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernü nftiger kaufmännischer Beurteilung not-
wendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. bei den voll zu konsolidierenden
Unternehmen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf grund untergeordneter Bedeutung für die
VSEF-Lage ist auf eine Anpassung gem. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet worden.
V. Angaben zu Posten der Gesamtbilanz
1. Aktiva
Anlagevermögen
Anlagevermögen 31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 137.499 150.387
Sachanlagen 3.418.594 3.424.079
Finanzanlagen 153.021 132.444
Gesamt 3.709.114 3.706.910
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Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Geschäfts- oder Firmenwerte 134.328 147.763
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände 3.171
2.624
Gesamt 137.499 150.387
Die immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich aufgrund der Abschreibung des Ge-
schäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung. Es wurde eine Nutzu ngsdauer von
insgesamt 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen entgeltlich
erworbene Lizenzen, Konzessionen und ähnliche Recht e sowie Anwendersoftware. Zugänge sind
vor allem im Bereich Anwendersoftware und Konzessio nen (u.a. erworbenes Wegerecht) zu ver-
zeichnen. Das erworbene Wegerecht wird erstmalig un ter dem Bilanzposten „Immaterielle Vermö-
gensgegenstände“ ausgewiesen.
Sachanlagen
Sachanlagen 31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Unbebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 234.961
231.393
Bebaute Grundstücke und grundstücks-
gleiche Rechte 1.089.882
1.080.901
Infrastrukturvermögen 1.794.445 1.824.158
Bauten auf fremden Grund und Boden 720 770
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler 13.949 13.918
Maschinen und technische Anlagen, Fahr-
zeuge 116.851
105.045
Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.156 72.949
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau 101.630
94.946
Gesamt 3.418.594 3.424.080
Die Aufgliederung der erfassten Sachanlagen ergibt sich aus der Gesamtbilanz.
Das Sachanlagevermögen verringerte sich insgesamt um 5.486 TEUR.
Neben den sonstigen planmäßigen Abschreibungen wird dies vor allem durch die Wertverringe-
rung des Infrastrukturvermögens um 29.713 TEUR beeinflusst, da die Abschreibungen vor allem in
dem Bereich Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verk ehrslenkungsanlagen sowie im Bereich
Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen höhe r sind als die Ersatzinvestitionen und
Neuzugänge.
Im Berichtsjahr erfolgten im Wesentlichen Zugänge zu Maschinen, technische Anlagen, Fahrzeuge
um 11.806 TEUR. Den Hauptanteil machten hierbei vor allem Betriebsvorrichtungen und Nutzfahr-
zeuge aus. Der Zugang im Bereich Grünflächen um 8.6 08 TEUR resultiert u.a. aus der Umgliede-
rung von Sportanlagen. Diese waren bisher der Posit ion Betriebs- und Geschäftsausstattung zu-
- 9 -
geordnet. Der Zugang bei den Wohnbauten um 5.548 TE UR beinhaltet neben in 2012 fertig ge-
stellten Wohnungen auch zusätzliche Garagen und Tiefgaragenstellplätze.
Finanzanlagen
Finanza nlage n 31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.323 25.064
Anteile an assoziierten Unternehmen 41.691 40.422
Übrige Beteiligungen 9.953 7.083
Sondervermögen 3.977 3.920
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.533 19.533
Ausleihungen 42.544 36.422
Gesamt 153.021 132.444
Bei den Anteilen an verbunden Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um die Beteili-
gungen an der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (22 .701 TEUR), der Wohnungsgesellschaft
Große Lodden mbH (2.140 TEUR) und der Theaterhaus P umpenhaus gGmbH (18 TEUR). Durch
den Kauf von Anteilen an der Bürgerwindpark Löninge n GmbH & Co. KG (9.390 TEUR) und einer
Zuführung in die Kapitalrücklage der Große Lodden mbH (1.050 TEUR) erhöhte sich dieser Posten
um 10.259 TEUR. Bei den genannten Gesellschaften wu rde von dem Einbeziehungswahlrecht
nach § 116 Abs. 3 GO, § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.
Der Posten Anteile an assoziierten Unternehmen beinhaltetet alle Unternehmen, die über die „at
equity“ Bewertung entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen wurden (siehe dazu Punkt
II. Angaben zum Konsolidierungskreis S. 1 ff.).
Wesentliche gehaltene übrige Beteiligungen bestehen an der GREEN GECCO Beteiligungsge-
sellschaft mbH & Co. KG (3.668 TEUR), Gewerbepark MS-Loddenheide GmbH (3.459 TEUR) und
AirportPark FMO GmbH (461 TEUR). Der Posten erhöhte sich durch den Kauf von Anteilen an der
rechtlich selbstständigen Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (1.306 TEUR).
Als Sondervermögen werden im Wesentlichen die rechtlich unselbstständigen Stiftungen in Höhe
von 3.658 TEUR (Vorjahr: 3.601 TEUR) ausgewiesen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten zwei langfristig gehaltene Spezialfonds , den
Westfälische-Versorgungs-Rücklage-Fond (WVR-Fond) u nd den Versorgungs- und Sanierungs-
fond (VUS-Fond).
Der Posten Ausleihungen erhöhte sich um 6.123 TEUR. Er beinhaltet im Wesen tlichen Auslei-
hungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsve rhältnis besteht u.a. ein Gesellschafterdar-
lehen in Höhe von 37.358 TEUR an die BLACK GECCO. Des Weiteren bestehen Darlehen für den
sozialen Wohnungsbau, Darlehen für junge und kinderreiche Familien, Gemeindebaudarlehen und
niedrig verzinsliche Mitarbeiterdarlehen.
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Umlaufvermögen
Vorräte
Vorräte 31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.203 7.582
Waren 42.389 44.605
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistun-
gen 25.297
22.694
Fertige Erzeugnisse 176 255
Geleistete Anzahlungen 1 2
Emissionsrechte 0 0
Gesamt 75.066 75.138
Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ergab sich eine unwesentliche Bestandsabnahme in
Höhe von 379 TEUR.
Bei den Waren werden im Wesentlichen zum Verkauf bestimmte Grund stücke und Bauten ausge-
wiesen. Die Abnahme resultiert u.a. aus Grundstücks verkäufen der Baugebiete „Meesenstiege“,
„Drei Eichen“ und „Nienberge“.
Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um 2.603 TEUR im Wesentlichen durch noch
nicht abgerechnete Erschließungskosten der Erschlie ßungsmaßnahmen „Meesenstiege“, „Drei
Eichen“ und „Nienberge“.
Die Abgänge im Bereich Fertige Erzeugnisse betreffen den Verkauf eines Eigenheims, 34 Eigen-
tumswohnungen und 40 Tiefgaragenstellplätze.
Bei den geleisteten Anzahlungen handelt es sich vornehmlich um Zahlungen, die in der Buchhal-
tung nicht endgültig zugeordnet werden konnten.
Der Posten Emissionsrechte beinhaltet unentgeltlich zugeteilte Emissionsrecht e nach § 9 TEHG
i.V.m. 7 ZuG in Höhe von 1 EUR.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen in Höhe von 73.409 TEUR (Vorjahr: 76.911 TEUR) verr ingerten sich um 3.502
TEUR. Der Posten beinhaltet öffentlich-rechtliche Forderungen (Gebühren, Beiträge und Steuern),
Forderungen aus Transferleistungen (z.B. Erstattung sansprüche aus Sozialhilfe und Jugendhilfe
u.a.) und Privatrechtliche Forderungen (z.B. Verkau f, Vermietung und Verpachtung, Eintrittsgelder
u.a.), sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistu ngen. In den Forderungen aus Energie- und
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Wasserlieferungen ist der abgegrenzte Verbrauch zwi schen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten,
der mit den aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurde.
In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 22.499 TEUR (Vorjahr: 29.145 TEUR)
sind im Wesentlichen enthalten:
- Forderungen an das Finanzamt / Zollamt
- Rückforderung SGB II
- Weiterverrechnungen
- Vorschüsse und Abschläge
- Forderungen an Versicherungen
- Forderungen aus Mängelbeseitigung
- Darlehensforderung
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Unter dem Posten Wertpapiere des Umlaufvermögens werden Inhaberschuldverschreibungen
bei der Sparkasse Münsterland Ost, Münster, ausgewi esen. Die Veränderung von 29.996 TEUR
auf 6.002 TEUR ergibt sich, wie auch im Vorjahr, du rch einen starken Verkauf an Wertpapierbe-
ständen.
Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel in Höhe von 159.787 TEUR betreffen im Wesentlichen Festgelder, Schulgiro-
konten, Bankguthaben und Kassenbestände. Ihr Anstieg ist insbesondere auf ein aufgenommenes
Schuldscheindarlehen in Höhe von 70.000 TEUR zurückzuführen.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.482 EUR
auf 44.053 TEUR. Darin enthalten sind Disagios in Höhe von 491 TEUR (Vorjahr: 530 TEUR).
Der Posten setzt sich aus folgenden Sachverhalten zusammen:
- Vor Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach
diesem Stichtag darstellen. Im Wesentlichen betriff t dies die Transferzahlungen (Sozial- und Ju-
gendhilfe für Januar 2013) und die Beamtenbesoldung.
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- Geleistete Zuwendungen, die mit einer mehrjährigen und einklagbaren Gegenleistung verbunden
sind und entsprechend der Erfüllung der Gegenleistungsverpflichtung aufzulösen sind. Im Wesent-
lichen sind hier gezahlte Zuschüsse in folgende Bereiche zu nennen:
• Ausbau / Förderung Tagesbetreuung, U3 und Jugendei nrichtung
• Förderung infrastruktureller Maßnahmen
• Sportförderung, Freibad Coburg, Sportinternat u.a.
2. Passiva
Eigenkapital
Allgemeine Rücklage
Die allgemeine Rücklage beträgt 761.990 TEUR (Vorjahr: 790.445 TEUR). Die Verringerung re-
sultiert im Wesentlichen aus einer Zuführung in Höh e von 18.470 TEUR aus der allgemeinen
Rücklage in die Ausgleichsrücklage sowie aus der Bi ldung einer Sonderrücklage in Höhe von
1.306 TEUR. Des Weiteren wird die allgemeine Rückla ge durch ergebnisneutrale Konsolidie-
rungsbuchungen zur Erstellung des Gesamtabschlusses beeinflusst, die sich ebenfalls insgesamt
verringernd auswirkten.
Sonderrücklage
Die Sonderrücklage wurde mit 1.306 TEUR (Vorjahr: 0,00) in gleicher H öhe wie die Aktivierung
der Finanzanlage Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung gebildet, um der Nutzungsbeschränkung
aus dem Stiftungsgeschäft und Stiftungsrecht und de r damit verbundenen Beschränkung des Ei-
genkapitals Rechnung zu tragen.
Ausgleichsrücklage
Die im Rahmen der Eröffnungsbilanz (01.01.2008) der Stadt Münster einmal ermittelte und gebil-
dete Ausgleichsrücklage gem. § 75 Abs. 3 GO beträgt 32.958 TEUR (Vorjahr: 57.589 TEUR).
Die Ausgleichsrücklage dient zur Deckung von Fehlbe trägen in der Ergebnisrechnung. Solange
Fehlbeträge durch Mittel der Ausgleichsrücklage aus geglichen werden können, gilt der jeweilige
städtische Haushalt insgesamt als ausgeglichen. Die Abweichung zum Vorjahr resultiert aus dem
Jahresfehlbetrag 2011 der Stadt Münster in Höhe von 43.101 TEUR sowie einer Zuführung aus
der allgemeinen Rücklage in Höhe von 18.470 TEUR.
- 13 -
Bilanzverlust
Der Bilanzverlust beläuft sich auf -53.956 TEUR (Vorjahr: -41.735 TEUR).
Entwicklung:
TEUR
Gesamtjahresfehlbetrag 2012 -58.276
Gewinnvortrag aus 2011 8.244
Entnahme aus der Gewinnrücklage 29.962
Zuführung zur Gewinnrücklage -33.886
Gesamtbilanzverlust 2012 -53.956
Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie die Entnahm e und die Zuführung aus der Gewinnrück-
lage im Jahr 2012 resultieren aus den Gewinnverwend ungsrechnungen der gemeldeten Einzelab-
schluss- und Konzerndaten der voll zu konsolidieren den Unternehmen. Die konzerninternen Ver-
flechtungen werden hierbei nicht berücksichtigt (u.a. Vorabgewinnausschüttungen).
Sonderposten
Die Sonderposten zum 31.12.2012 belaufen sich insgesamt auf 1.433.6 52 TEUR (Vorjahr:
1.451.301 TEUR). Sie verringerten sich um 17.649 TEUR.
Es werden Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 1.354.358 TEUR (Vorjahr: 1.369.460
TEUR) als Sonderposten ausgewiesen, die im Rahmen e iner Zweckbindung für investive Maß-
nahmen geleistet wurden und nicht frei verwendet werden dürfen. Die Auflösung der Sonderposten
wird entsprechend der Abnutzung des bezuschussten V ermögensgegenstandes vorgenommen.
Die Sonderposten, die aus Beiträgen finanziert wurd en (im Wesentlichen Kanalbaubeiträge und
Beiträge nach dem Baugesetzbuch bzw. Kommunalabgabe ngesetz), werden auf der Grundlage
von pauschalierten Bezuschlagungssätzen für Neuansc haffungen gebildet. Diese verringerten
sich, weil die zeitanteilige Auflösung der Vorjahresbeträge sowie die ertragswirksame Auflösung im
Fall von abgängigen Wirtschaftsgütern (Straßensanie rung) höher waren als die im Jahr 2012 ein-
genommenen Beiträge.
Der Sonderposten für den Gebührenausgleich in Höhe von 13.727 TEUR (Vorjahr: 14.697
TEUR) wird gebildet, um die Verpflichtungen aus Kos tenüberdeckungen der Gebührenhaushalte,
die gem. § 6 KAG an den Gebührenzahler zurückzuführ en sind, in der Bilanz offen auszuweisen.
Die Überschüsse sind innerhalb einer Frist von vier Jahren nach ihrer Entstehung an die Gebüh-
renpflichtigen zurückzuführen. Der Posten verringer te sich hauptsächlich durch die Inanspruch-
nahme für den Bereich der Abwasserbeseitigung.
Die Sonstigen Sonderposten in Höhe von 65.566 TEUR (Vorjahr: 67.144 TEUR) umf assen im
Wesentlichen erhaltene Gelder für Ausgleichs- und E rsatzmaßnahmen, Stellplatzablösebeträge,
DSD-Überschüsse, Baukostenzuschüsse und Sonderposten für rechtlich unselbstständige Stiftun-
gen.
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Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 457.310 TEUR (Vorjahr: 448.296 TEUR) b einhalten
Verpflichtungen nach beamtenrechtlichen Vorschrifte n und sonstige, direkte Pensionsverpflichtun-
gen gegenüber tariflich Beschäftigten, die nicht du rch entsprechende Umlagen der Zusatzversor-
gungskasse abgedeckt werden, weiterhin zusatzversor gungsrechtliche Risiken und Deputatver-
pflichtungen.
Ausgewiesen werden Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien in
Höhe von 55.168 TEUR (Vorjahr: 54.854 TEUR). Die au sgewiesenen Rückstellungen berücksich-
tigen sämtliche Stilllegungs- und Nachsorgeverpflic htungen aus dem Betrieb der Zentraldeponien
Münster I und II (ZDM I und II).
Die Instandhaltungsrückstellungen in Höhe von 5.710 TEUR (Vorjahr: 12.317 TEUR) wurden im
Wesentlichen gebildet für:
- Hochbaumaßnahmen (u.a. Schulen, sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude)
- Tiefbau (u.a. Verkehrsflächen)
- Netzinstandhaltung
- GuD-Anlage
- Kleininstandhaltungen / Modernisierungen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von 485 TEUR (Vorjahr: 1.810 TEUR) betreff en im Wesentli-
chen die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag.
Auf die Ermittlung der passiven latenten Steuern wurde im Gesamtabschluss verzichtet, da es sich
hierbei um ein im kommunalen Umfeld wesensfremdes E lement von nur nachrangiger Bedeutung
handelt und der hierzu entstehende Aufwand zur Bere chnung und Fortführung in keinem wirt-
schaftlichen Verhältnis steht. (Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses, 4.
Auflage, August 2009, S. 170 ff.)
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 114.645 TEUR (Vorjahr: 109.411 TEUR) n ahmen im
Wesentlichen durch die Erhöhung der Drohverlustrückstellungen zu. Die Sonstigen Rückstellungen
betreffen im Wesentlichen:
- Drohverlustrückstellungen
- Altersteilzeitverpflichtungen
- ungewisse Verbindlichkeiten
- Urlaubs- / Überstundenansprüche
- VGM-Abrechnung
- Versorgungslasten
- ausstehende Eingangsrechnungen
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Verbindlichkeiten
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeit en werden in einem Verbindlichkeiten-
spiegel zusammengefasst dargestellt.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel (ergänztes Muster § 47 GemHVO NRW)
mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2012 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 J ahre 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten für Investitionen 1.012.075.471,55
41.692.789,94 166.270.650,62 804.112.030,99 932.573.673,53
Verbindlichkeiten aus Kredi-
ten zur Liquiditätssicherung 36.045.428,45
4.149.033,28 31.896.395,17 0,00 35.750.278,75
Verbindlichkeiten aus Vor-
gängen, die Kreditaufnah-
men wirtschaftlich gleich-
kommen 7.979.397,79
375.197,56 2.145.609,55 5.458.590,68 8.369.380,42
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 77.735.579,97
76.454.265,60 1.220.442,47 60.871,90 86.336.178,31
Sonstige Verbindlichkeiten 94.511.789,82 93.504.528,41 0,00 1.007.261,41 89.226.993,78
Summe aller
Verbindlichkeiten 1.228.347.667,58
216.175.814,79 201.533.097,81 810.638.754,98 1.152.256.504,79
Besicherungen: Durch Grundpfandrechte besicherte Ve rbindlichkeiten bestehen in Höhe von
142.691 TEUR (Vorjahr: 133.224 TEUR).
Der Posten Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen betrifft ausschließlich Kredite, die
aufgrund von Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurd en. Sie erhöhten sich im Berichtjahr im
Wesentlichen aufgrund aufgenommener Schuldscheindar lehen zur Finanzierung strategischer
Projekte und zweier neu aufgenommener Darlehen bei der Sparkasse Münsterland Ost, Münster.
Die Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung betreffen zwei in Schweizer Fran-
ken aufgenommene Kredite sowie einzelne Kontokorren tkredite zur Finanzierung der laufenden
Geschäftstätigkeit. Beide Kredite bewegen sich im R ahmen der Haushaltssatzung und der verwal-
tungsintern festgelegten Höchstgrenze für Liquiditätskredite in Fremdwährung.
Die Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftli ch gleichkommen , beinhalten im We-
sentlichen Verpflichtungen aus Genussscheinkapital, Leibrentenverträgen und öffentlich-privaten-
Partnerschaftsprojekten, ehem. PPP-Projekte.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäfts-
verkehr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen enthalten:
- Stellplatzablösebeträge
- Investitionszuwendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen, die noch nicht
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zweckentsprechend verwendet wurden
- Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt
- Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern
- Überzahlungen aus der Leistungsabrechnung
- erhaltene Sicherheitsleistungen
- unklare Einzahlungen und erhaltene Anzahlungen
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 52.315 TEUR (Vorjahr: 55.225 TEUR)
beinhaltet als wesentliche Positionen Gebühren für Grabnutzungen, Stellplatzablösebeträge, erhal-
tene Investitionszuschüsse, im Voraus empfangene Er bbauzinsen und Wegerechtsgebühren, vo-
rausgezahlte Netzentgelte für das Strom- und Gasnetz und Erschließungskosten.
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkei-
ten in Form von Bürgschaften/Patronatserklärungen i n Höhe von 83.624 TEUR (Vorjahr: 83.305
TEUR) sowie in Form von Grundschulden in Höhe von 14.054 TEUR (Vorjahr: 13.690 TEUR).
Finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ve rpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen
für die Restabfallbehandlung bis zum 31.05.2015. Ei ne betragsmäßige Angabe dieser finanziellen
Verpflichtungen ist nicht möglich, da die Höhe insb esondere von den zukünftigen angelieferten
Mengen abhängig ist.
Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Fehlbeträgen Gebühren rechnender Bereiche nach § 6
Kommunalabgabengesetz in Höhe von 907 TEUR.
Finanzielle Verpflichtungen, bis zu einer Höchstgre nze von 9.800 TEUR, können sich aus der Be-
teiligung an der GREEN GECCO Beteiligungsgesellscha ft mbH & Co. KG, durch die Investitionen
in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung erge ben. Die Höhe ist von den jeweils erworbe-
nen Projekten abhängig und beträgt zum Bilanzstichtag 3.544 TEUR (Vorjahr: 1.799 TEUR).
Für die Jahre 2013 bis 2017 wurde eine Kapitalerhöh ung für den FMO Flughafen Müns-
ter/Osnabrück GmbH, Greven in Höhe von 5.300 TEUR p .a. beschlossen. Hieraus entsteht für die
Stadtwerke Münster GmbH eine jährliche Belastung von 1.900 TEUR.
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Aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen mit einer L aufzeit zwischen 1 und 5 Jahren resultieren
jährliche Verpflichtungen in Höhe von 2.054 TEUR (V orjahr: 2.214 TEUR). Weiterhin besteht aus
geschlossenen Dienstleistungsverträgen zur Durchfüh rung von Messstellenbetrieb und Mess-
dienstleistungen eine Zahlungsverpflichtung für das Jahr 2013 in Höhe von 8.380 TEUR.
Im Investitionsbereich belaufen sich die Bestellver pflichtungen auf 4.515 TEUR (Vorjahr: 7.933
TEUR).
Zur Absicherung von Lieferverpflichtungen aus beste henden Verträgen mit Sondervertrags- und
Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind in verantw ortungsvoller unternehmerischer Risikovor-
sorge in die Zukunft gerichtete Verträge über den B ezug von Energie und Wasser geschlossen
worden.
VI. Angaben zu Posten der Gesamtergebnisrechnung
1. Ordentliche Erträge
Steuern und ähnliche Abgaben 2012 2011
TEUR TEUR
Steuern 426.198 462.610
Ähnliche Abgaben 17.202 12.318
Gesamt 443.400 474.928
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben resultieren sämtlich aus Erträgen der Kern-
verwaltung. Im Wesentlichen sind hier die Gewerbest euer, der Gemeindeanteil an der Einkom-
men- und Umsatzsteuer sowie die Grundsteuer enthalt en, die gegenüber dem Vorjahr geringer
ausfielen. Hinzu kommen Leistungen wegen der Umsetz ung der Grundsicherung für Arbeitssu-
chende und Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich.
In den Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Höhe von 82,3 Mio. EUR (Vorjahr: 76,2 Mio.
TEUR), die ausschließlich aus der Kernverwaltung re sultieren, sind im Wesentlichen die Zuwen-
dungen und Umlagen der Jugendhilfe mit 44,6 Mio. EU R (Vorjahr: 29,3 Mio. EUR) und die Auflö-
sung von Sonderposten aus Zuwendungen in Höhe von 2 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 24,9 Mio. EUR)
enthalten. Der Mehrertrag ist vor allem auf die Lan deszuweisungen für den Bereich Kinderbetreu-
ung U3 zurückzuführen.
Die sonstigen Transfererträge in Höhe von 16,6 Mio. EUR (Vorjahr: 7,6 Mio. EUR) resultieren
ausschließlich aus der Kernverwaltung und setzen si ch aus dem Ersatz von Leistungen der Sozi-
alhilfe in Höhe von 12 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) und dem Ersatz von Leistungen der Ju-
gendhilfe in Höhe von 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mi o. EUR) zusammen. Die Mehrerträge sind im
Wesentlichen auf die Übernahme der SGB II Leistunge n in die kommunale Trägerschaft (Altforde-
rungen) zurückzuführen.
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Der Posten öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Höhe von 141,4 Mio. EUR (Vorjahr: 143,1
Mio. EUR) setzt sich aus Gebühren und Beiträgen zusammen. Darin enthalten sind Erträge aus
der Auflösung von Sonderposten aus Beiträgen und Ge bühren von 22,5 Mio. EUR (Vorjahr: 22,7
Mio. EUR).
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 526,4 Mio. EUR (Vorjahr: 486,4 Mio. EUR )
teilen sich auf folgende Bereiche auf:
- Versorgungs- und Verkehrsbereich
- Mieten, Pachten, Erbbauzinsen
- Abfallverwertung und -abfuhr
- BGA DSD + Containerdienst
- Immobilienbewirtschaftung und -verkauf
- Betreuungstätigkeit
Der Anstieg ist vor allem auf den Versorgungs- und Verkehrsbereich zurückzuführen. Die Zunah-
me im Versorgungsbereich ist preis- bzw. mengenbedingt verursacht.
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betragen insgesamt 114,3 Mio. EUR (Vorjahr:
43,0 Mio. EUR). Die Mehreinnahmen begründen sich im Wesentlichen durch die Übernahme des
Bereiches Grundsicherung nach dem SGB II.
Die sonstigen ordentlichen Erträge in Höhe von 80,2 Mio. EUR (Vorjahr: 75,1 Mio. EUR) bein-
halten im Wesentlichen:
- Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigung
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
- Konzessionsabgaben
- nachträgliche Kreditorengutschriften
- Erträge aus der Veräußerung von Anlagegegenständen
- Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten
Die Zunahme ergibt sich vor allem durch die Auflösu ng von Wertberichtigungen von Forderungen
aus Vorjahren und Auflösungen von Rückstellungen und Verbindlichkeiten.
- 19 -
2. Ordentliche Aufwendungen
Personal - und
Versorgungsaufwendungen
2012 2011
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 217.198 201.917
Soziale Abgaben 34.574 31.925
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung 31.366
29.482
Versorgungsaufwendungen 14.648 24.801
Gesamt 297.786 288.125
In den Personal- und Versorgungsaufwendungen sind Z uführungen in die Pensionsrückstellungen
in Höhe von 17.367 TEUR (Vorjahr: 16.895 TEUR) enthalten.
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 472,1 Mio. EUR (Vorjahr:
432,4 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen:
- Energie / Wasser / Abwasser
- Bezogene Leistungen
- Unterhaltung des Infrastrukturvermögens / bebauter Grundstücke
- Bewirtschaftung bebauter Grundstücke
- Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
- Fertigung / Vertrieb / Waren
- Sanierung und Rekultivierung ZDM I und II
Die den bilanziellen Abschreibungen zu Grunde liegenden Nutzungsdauern weichen in Einz el-
fällen von der NKF Rahmentabelle und den örtlichen Nutzungsdauern der Stadt Münster ab. Auf-
grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes/Einfluss auf d ie VSEF-Lage wurde eine Anpassung der
Nutzungsdauern der Verwaltungsgebäude erforderlich (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Die Höhe der Ab-
schreibungen insgesamt beträgt 133,7 Mio. EUR (Vorjahr: 133,6 Mio. EUR).
Der Posten Transferaufwendungen in Höhe von 423,0 Mio. EUR (Vorjahr: 338,3 Mio. EUR ) be-
trifft im Wesentlichen die Bereiche:
- Grundsicherung nach dem SGB II
- Jugendhilfe
- Landschaftsumlage
- übrige Soziale Leistungen
- Gewerbesteuerumlage
- Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit
Die Zunahme der Transferaufwendungen wird im Wesent lichen durch die Kosten der Grundsiche-
rung nach dem SGB II begründet.
- 20 -
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 109,3 Mio. EUR (Vorjahr: 119,2 Mio.
EUR) sind im Wesentlichen enthalten:
- Mieten / Pachten / Erbbauzinsen
- IT-Dienstleistungen
- Aufwendungen aus Verlustübernahme
- Prüfungs- und Beratungskosten
- Aufwendungen bezogene Leistungen Verwaltung und Vertrieb
- Versicherungen
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
3. Gesamtergebnis
Das Gesamtfinanzergebnis beläuft sich auf -34,3 Mio. EUR (Vorjahr: -34,5 Mi o. EUR). Das Er-
gebnis zeigt sich gegenüber dem Vorjahr unverändert und wird weiterhin durch die hohen Zins-
aufwendungen in Höhe von 38,4 Mio. EUR (Vorjahr: 39,7 Mio. EUR) beeinflusst.
Das außerordentliche Gesamtergebnis beträgt -149 TEUR (Vorjahr: 0 EUR). Das außerorden tli-
che Ergebnis resultiert aus der Anwachsung gem. § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der Energiepark Wiet-
ze GmbH & Co. WP WIE KG.
Es ergibt sich insgesamt ein Gesamtjahresfehlbetrag in Höhe von -58.276 TEUR (Vorjahr:
-33.618 TEUR), welches im Wesentlichen auf den Anst ieg der ordentlichen Aufwendungen zurück
zu führen ist. Hier zeigt sich vor allem ein Anstie g der Transferaufwendungen um 84.711 TEUR
und der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 39.766 TEUR.
VII. Sonstige Angaben
Im Jahresdurchschnitt 2012
wurden im Konzern 6.762 Mitarbeiter (Vorjahr: 6.466) beschäftigt.
VIII. Erweiterung des Gesamtanhangs
Die Kapitalflussrechnung (nach DRS 2) stellt sich wie folgt dar:
2012 2011
TEUR TEUR
1. +/- Ordentliches Ergebnis vor a.o. Posten des Konzerns (einschl.
Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) -58. 126 -33.618
2. +/- Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des AV 138.879 122.842
3. +/- Zu-/Abnahmen der Rückstellungen 6.630 -7.834
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -5 4.875 -55.703
- 21 -
5. -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -11.415 -3.546
6. -/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen sowie and. Aktiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind 31.731 -46.148
7. +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie and. Passiva, die
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind -6.224 27.419
8. +/- Ein-/Auszahlungen aus a.o. Posten -149 0
9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 46.45 1 3.412
10. Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Sachanlageve rmö-
gens 20.572 45.674
11. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -109.221 -102.523
12. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des immateriellen Anla-
gevermögens 0 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immateriell e Anlagever-
mögen -651 -711
14. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen des Finanzanlage vermö-
gens 709 13.664
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -21.381 -5.983
16. + Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
17. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unterneh-
men und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
18. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz-
fristigen Finanzdisposition 0 0
19. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen i.R. der kurz-
fristigen Finanzdisposition 0 -498
20. + Einzahlungen für Sonderposten aus Zuwendungen u. Beiträ-
gen
sowie sonstigen Sonderposten 3.727
37.708
21. - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -21.377 -4.695
22. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -127.622 -17.364
23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 22
24. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell-
schafter 0 0
25. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Auf-
nahme von (Finanz-) Krediten 79.797 24.112
26. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten -390 -41.406
27. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 79.407 -17.272
28. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.764 -31.224
29. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte
Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
30. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 162.094 194.118
31. +/- Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 5.4 58 -800
32. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 165.788 162.094
Der Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbestä nden und den Guthaben bei Kreditinstituten
in Höhe von 159.787 TEUR, den Kontokorrentkrediten in Höhe von 1 EUR und den kurzfristigen
Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 6.002 TEUR zusammen.
Gesamtlagebericht 2012
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung 1
Geschäftsverlauf 1
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage 2
Vermögens- und Schuldengesamtlage 2
Ergebnisgesamtlage 4
Finanzgesamtlage 5
NKF-Kennzahlenset NRW 5
Nachtragsbericht 7
Chancen und Risiken 7
Prognosebericht 9
Organe und Mitgliedschaften 11
- 1 -
Vorbemerkung
Mit dem vorliegenden Gesamtabschluss legt die Stadt Münster den dritten konsolidierten Ab-
schluss vor. Dem Gesamtabschluss ist gem. § 116 GO NRW i.V.m. § 49 Abs. 2 GemHVO NRW
unter Beachtung ordnungsgemäßer Buchführung ein Gesamtlagebericht beizufügen. Der Gesamt-
lagebericht hat das durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild, hinsichtlich der Vermögens-,
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage einschließlich der Betriebe zu erläutern.
Geschäftsverlauf
Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung in der Bu ndesrepublik Deutschland wurde im Ge-
schäftsjahr 2012 durch das schwierige international e Umfeld und insbesondere durch die Finanz-
krise im Euro-Wirtschaftsraum belastet. Dennoch erw ies sich die wirtschaftliche Entwicklung im
Jahresverlauf als recht widerstandsfähig und wurde trotz der bestehenden Unsicherheiten nicht
entscheidend eingetrübt. Zwar verlangsamte sich das Exportwachstum, bislang blieben aber so-
wohl die Binnenkonjunktur als auch die Exportwirtsc haft recht stabil. Angesichts der schwächeren
Konjunktur zeigte sich der Arbeitsmarkt nach wie vo r sehr robust. Die privaten Konsumausgaben
zeigten eher eine zurückhaltende Entwicklung.
Das Gesamtjahresergebnis des Gesamtkonzerns hängt im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus
folgenden Bereichen zusammen:
• Gemeindesteuern und ähnliche Abgaben
• Energie- und Wasserversorgung
• Öffentlicher Personennahverkehr
• Vermietungs- und Eigenheimgeschäft
• Abfallentsorgung und Straßenreinigung
• Bürgerorientierte Dienstleistungen
Im Bereich der Gemeindesteuern konnte durch die Gew erbesteuereinnahmen insgesamt weniger
Ertrag erzielt werden als bereits ursprünglich aufg rund der negativen Entwicklung im ersten Halb-
jahr 2012 prognostiziert wurde.
Im Bereich der Energieerzeugung und der Wasserverso rgung wirkte sich die konjunkturelle Ent-
wicklung nur in begrenztem Maß auf die Geschäftsent wicklung aus, da das Vertriebs- und Versor-
gungsgebiet der Stadtwerke Münster stark vom Handel s- und Dienstleistungssektor sowie von
Privatkunden geprägt ist. Lediglich der Absatz an I ndustriekunden zeigte eine stärkere Abhängig-
keit von der bundesdeutschen Konjunkturentwicklung und damit eine gewisse Stabilität.
In den Bereichen Vermietungs- und Eigenheimgeschäft der Wohn+Stadtbau, die vorrangig der
Zwecksetzung einer sicheren und sozial verantwortli chen Wohnungsversorgung der breiten
- 2 -
Schichten der Bevölkerung folgen, konnte durch eine hohe Nachfrage ein gutes Ergebnis, vor al-
lem im preisgünstigen Mietbereich, erzielt werden. Die Kündigungsquote hat sich gegenüber dem
Vorjahr reduziert. Das Eigenheimgeschäft verlief im Jahre 2012 sehr gut. Der Bereich der Gewer-
bevermietung zeigt sich ausgeglichen. Zum 31.12.201 2 gab es bei der Wohn+Stadtbau keine
Leerstände (> 3 Monate).
Im Bereich Abfallentsorgung und Straßenreinigung konnte weiterhin gleichermaßen erfolgreich den
ökologischen Zielsetzungen sowie den Belangen der N utzer/Gebührenzahler im Hinblick auf die
Gestaltung der Kosten-Nutzen-Relation des Leistungsangebotes entsprochen werden. Das Haupt-
ziel besteht dabei weiterhin in der Sicherung sozia lverträglicher Gebühren für die hoheitlichen
Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßenreinigung unter Beibehaltung bürgerorientierter
Dienstleistungsangebote mit einem hohen Qualitätsst andard. Bei der Stadt Münster wird eine an-
gemessene Eigenkapitalverzinsung berücksichtigt, di e bei der Gebührenkalkulation für die Stadt-
reinigungs- und Abfallgebühren der AWM durch die Be rechnung kalkulatorischer Zinsen finanziell
realisiert wird.
Analyse der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage
Vermögens- und Schuldengesamtlage
Nachfolgend eine Analyse der Vermögens- und Kapital struktur des Gesamtkonzerns Stadt Müns-
ter zum 31.12.2012, im Vergleich zum Vorjahr:
Aktiva 31.12.2012 31.12.2011
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Anlagevermögen 3.709 91 3.707 91
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 137 3 150 4
1.2 Sachanlagen 3.419 84 3.424 84
1.3 Finanzanlagen 153 4 133 3
2. Umlaufvermögen 337 8 343 8
2.1 Vorräte 75 2 75 2
2.2 Forderungen, sonst. Vermögensgegenstände 96 2 106 3
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6 0 30 1
2.4 Liquide Mittel 160 4 132 3
3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 44 1 42 1
Summe Aktiva 4.090 100 4.092 100
Passiva 31.12.2012 31.12.2011
Mio. EUR % Mio. EUR %
1. Eigenkapital 742 19 806 20
1.1 Allgemeine Rücklage 762 19 790 19
1.2 Sonderrücklagen 1 0 0 0
1.3 Ausgleichsrücklage 33 1 58 1
1.4 Bilanzverlust -54 -1 -42 -1
2. Sonderposten 1.434 35 1.452 35
- 3 -
3. Rückstellungen 633 15 627 15
4. Verbindlichkeiten 1.229 30 1.152 28
5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 52 1 55 1
Summe Passiva 4.090 100 4.092 100
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2012 beträgt 4.090 Mio. EUR (Vorjahr: 4.092 Mio. EUR) und
hat sich somit nur geringfügig verringert.
Das auf der Aktivseite ausgewiesene Vermögen setzt sich zu rd. 91 % aus langfristig orientiertem
Anlagevermögen zusammen, dies hat sich gegenüber de m Vorjahr nicht verändert. Davon entfal-
len rd. 3,4 Mrd. EUR auf das Sachanlagevermögen und rd. 153 Mio. EUR auf die Finanzanlagen.
Bei den Sachanlagen stellt das Infrastrukturvermöge n (u.a. Entwässerungs- und Abwasserbeseiti-
gungsanlagen, Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen) den größten Anteil
dar. Von den Finanzanlagen entfallen ca. 35 Mio. EU R auf Anteile an verbundenen Unternehmen,
die aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Gesamtabschluss nicht konsolidiert wurden,
weiterhin ca. 42 Mio. EUR auf Anteile an assoziiert en Unternehmen und ca. 43 Mio. EUR auf Aus-
leihungen, davon ca. 39 Mio. EUR auf Ausleihungen a n Beteiligungen. Wesentliche Veränderun-
gen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei den imma teriellen Vermögensgegenständen durch
die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes a us der Kapitalkonsolidierung sowie bei den
Finanzanlagen durch den Kauf von Anteilen an der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG.
Das mittel- bzw. kurzfristig gehaltene Vermögen im Gesamtkonzern beläuft sich, wie auch im Vor-
jahr, auf ca. 9 % der Gesamtbilanzsumme. Dabei entf allen ca. 75 Mio. EUR auf Vorräte, ca. 96
Mio. EUR auf Forderungen und sonstige Vermögensgege nstände, ca. 6 Mio. EUR auf Wertpapie-
re, ca. 160 Mio. EUR auf Liquide Mittel und ca. 44 Mio. EUR auf den Rechnungsabgrenzungspos-
ten. Wesentliche Veränderungen ergaben sich aufgrun d verkaufter Anteile im Bereich Wertpapie-
re.
Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktu r der Gesamtbilanz gibt über die Finanzierung
des Vermögens des Gesamtkonzerns Auskunft. Die Eige nkapitalquote verringerte sich gegenüber
dem Vorjahr um 1 % auf 19 %. Hiervon fallen ca. 19 % auf die allgemeine Rücklage und ca. 1 %
auf die Ausgleichsrücklage. Der Anteil der Ausgleic hsrücklage ist im Vergleich zum Vorjahr u.a.
aufgrund der Inanspruchnahme für den Jahresfehlbetr ag 2011 der Konzernmutter gesunken. Der
Bilanzverlust beträgt ca. 54 Mio. EUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.
Eine wesentliche Position auf der Passivseite sind die Sonderposten für Zuwendungen und Beiträ-
ge in Höhe von ca. 1.354 Mio. EUR. Dies resultiert daraus, dass das Sachanlagevermögen in vie-
len Fällen durch Erschließungsbeiträge und Zuwendun gen des Bundes und des Landes mit finan-
ziert wurde (rd. 33 %). In der Bilanz sind diese Fö rderungen als Sonderposten auszuweisen und
entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermö gensgegenstandes erfolgswirksam aufzu-
lösen. Weiterhin handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitio-
nen in Höhe von ca. 1.012 Mio. EUR und Pensionsrückstellungen in Höhe von ca. 457 Mio. EUR.
- 4 -
Ergebnisgesamtlage
Das Gesamtergebnis stellt sich wie folgt dar:
2012 2011
Mio. EUR % Mio. EUR %
Steuern und ähnliche Abgaben 444 31 475 36
Zuwendungen und allgemeine Umlagen 82 6 76 6
Sonstige Transfererträge 17 1 8 1
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 141 10 143 11
Privatrechtliche Leistungsentgelte 526 37 486 37
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 114 8 43 3
Sonstige ordentliche Erträge 80 6 75 6
Aktivierte Eigenleistungen 6 0 7 1
Bestandsveränderungen 2 0 -1 0
Ordentliche Gesamterträge 1.412 100 1.312 100
Personalaufwendungen 283 20 263 20
Versorgungsaufwendungen 15 1 25 2
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 472 33 432 33
Bilanzielle Abschreibungen 134 8 134 10
Transferaufwendungen 423 29 338 26
Sonstige ordentliche Aufwendungen 109 8 119 9
Ordentliche Gesamtaufwendungen 1.436 102 1.311 100
Gesamtergebnis der laufenden
Geschäftstätigkeit -24 -2 1 0
Beteiligungsergebnis -1 0 -1 0
Zinsergebnis -33 -2 -34 -3
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0
Gesamtjahresüberschuss/ -fehlbetrag -58 -5 -34 -3
Gewinnvortrag 8 1 3 0
Entnahme aus der Gewinnrücklage 30 2 0 0
Zuführung zur Gewinnrücklage -34 -2 -11 -1
Gesamtbilanzgewinn/ -verlust -54 -4 -42 -4
Die Ordentlichen Gesamterträge in Höhe von 1.412 Mi o. EUR (Vorjahr: 1.312 Mio. EUR) konnten
gegenüber dem Vorjahr um 100 Mio. EUR verbessert we rden. Dazu haben vor allem, wie im letz-
ten Jahr, die Bereiche Privatrechtliche Leistungsentgelte mit 37 %, Steuern und ähnliche Abgaben
mit 31 % und Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt e mit 10 % beigetragen. Ein deutlicher Anstieg
im Bereich Kostenerstattungen und Kostenumlagen um 71 Mio. EUR, im Wesentlichen durch die
Übernahme des Bereiches Grundsicherung nach dem SGB II, hat sich ebenfalls positiv ausge-
wirkt. Insgesamt fielen allerdings die Einnahmen au s Steuern und ähnlichen Abgaben wesentlich
geringer aus als im Vorjahr.
Die Ordentlichen Gesamtaufwendungen in Höhe von 1.4 36 Mio. EUR (Vorjahr: 1.311 Mio. EUR)
setzen sich, ebenfalls wie im letzten Jahr, im Wese ntlichen aus den Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen mit 33 %, den Transferaufwendungen mit 29 % und den Personalaufwendungen
mit 20 % zusammen. Ein Anstieg gegenüber dem Vorjah r ist vor allem im Bereich Transferauf-
wendungen um 85 Mio. EUR zu verzeichnen. Dies begrü ndet sich im Wesentlichen durch die
Übernahme des Bereiches Grundsicherung nach dem SGB II.
- 5 -
Es ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr verschlech tertes Gesamtergebnis der laufenden Ge-
schäftstätigkeit in Höhe von -24 Mio. EUR (Vorjahr: 1 Mio. EUR). Der Gesamtjahresfehlbetrag be-
läuft sich auf -58 Mio. EUR (Vorjahr: -34 Mio. EUR) , wozu neben den insgesamt gestiegenen Auf-
wendungen auch ein negatives Zinsergebnis in Höhe von -33 Mio. EUR (Vorjahr: -34) beigetragen
hat.
Nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen und Entna hmen/Zuführungen in die Gewinnrückla-
gen ergibt sich ein Gesamtbilanzverlust in Höhe von -54 Mio. EUR (Vorjahr: -42 Mio. EUR).
Trotz der umfangreichen Konsolidierungsbemühungen in den vergangenen Jahren besteht weiter-
hin ein strukturelles Defizit im Einzelabschluss de r Stadt Münster, das sich ebenfalls in der Ge-
samtergebnisrechnung niederschlägt.
Finanzgesamtlage
Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des abgelaufenen Geschäftsjahres
verweisen wir auf die nach DRS 2 (Deutsche Rechnung slegungs Standards) erstellte Kapitalfluss-
rechnung des Gesamtkonzerns (siehe Gesamtanhang 2012), sowie auf die NKF – Kennzahlen zur
Finanzlage.
NKF – Kennzahlenset NRW
Die Kennzahlen dienen der Analyse folgender Bereiche:
• Gesamtsituation
• Vermögenslage
• Finanzlage
• Ertragslage
Nr. Kennzahl Analyse
Wert 2012
in %
Wert 2011
in %
Wert 2010
in %
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation
1. Aufwandsdeckungsgrad
Die ordentlichen Aufwendungen werden
zu 98 % durch die ordentlichen Erträge
gedeckt.
98 100 98
- 6 -
2. Eigenkapitalquote 1
Die Kennzahl misst den Anteil des Ei-
genkapitals am Gesamtvolumen der
Bilanz.
Je höher diese Kennzahl ist, desto ten-
denziell unabhängiger ist man von
Fremdkapitalgebern.
Die durchschnittliche Eigenkapitalquote
in Deutschland liegt bei 20-30 %.
19 20 20
3. Eigenkapitalquote 2
Zusätzlich zum "echten" Eigenkapital
werden hier die Sonderposten (Zu-
schüsse und Beiträge) dem Gesamtvo-
lumen gegenübergestellt.
51 53 54
4. Fehlbetragsquote
Das negative Gesamtergebnis von 58
Mio. EUR macht ca. 7 % der Summe
aus Ausgleichsrücklage und Allgemei-
ner Rücklage aus.
7 5 7
Kennzahlen zur Vermögenslage
5. Infrastrukturquote 44 % des gesamten Vermögens sind
langfristig in der Infrastruktur gebunden.
44 45 44
6. Abschreibungsintensität
Die Kennzahl stellt die Abschreibungen
auf das Anlagevermögen den gesamten
ordentlichen Aufwendungen gegenüber.
Das ordentliche Ergebnis wird mit ei-
nem Anteil von 9 % durch Abschreibun-
gen belastet.
9 10 10
Kennzahlen zur Finanzlage
7. Anlagendeckungsgrad 2
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt dar-
über Auskunft, inwieweit das Anlage-
vermögen durch langfristiges Kapital
gedeckt ist.
92 92 92
8. Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades gibt an, in-
wieweit die Forderungen und flüssi-
gen Mittel die kurzfristigen Verbind-
lichkeiten decken.
79 81 76
9. Kurzfristige
Verbindlichkeitsquote
Der Anteil der kurzfristigen Verbind-
lichkeiten beträgt ca. 5 % an der Ge-
samtbilanzsumme.
5 5 7
10. Zinslastquote
Die Zinslastquote zeigt auf, welche
Belastung aus Finanzaufwendungen
zusätzlich zu den Aufwendungen aus
laufender Verwaltungstätigkeit be-
steht.
3 3 3
Kennzahlen zur Ertragslage
11. Steuerquote
Die Kennzahl gibt den Anteil der
Steuererträge an den gesamten or-
dentlichen Erträgen wieder.
31 36 32
12. Zuwendungsquote
Die Zuwendungsquote stellt den An-
teil der Erträge aus Zuwendungen an
den gesamten ordentlichen Erträgen
dar.
6 6 8
13. Personalintensität I
Die Personalintensität I stellt den An-
teil der Personalaufwendungen an
den gesamten ordentlichen Aufwen-
dungen dar.
20 20 19
- 7 -
14. Personalintensität II
Die Personalintensität II stellt den
Anteil der Personalaufwendungen an
den gesamten ordentlichen Erträgen
dar.
20 20 19
15. Sach- und Dienstleis-
tungsintensität
Die Kennzahl gibt den Anteil, der
durch Sach- und Dienstleistungen
Dritter im Verhältnis zu den gesamten
ordentlichen Aufwendungen entstan-
den ist, wieder.
33 33 33
16. Transferaufwandsquote
Die Kennzahl stellt den Anteil der
Transferaufwendungen an den ge-
samten ordentlichen Aufwendungen
dar.
29 26 25
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schl uss des Geschäftsjahres 2012 eine maß-
gebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Gesamtkonzerns gehabt
hätten, lagen nicht vor.
Chancen und Risiken
Die Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen werde n durch das bei der Gesamtkonzernmutter
bestehende Beteiligungsmanagement angemessen berücksichtigt. Die Arbeit des Beteiligungsma-
nagements wird durch das AWR regelmäßig überprüft.
Die Vertreter der Stadt Münster in den zuständigen Organen der Beteiligungsgesellschaften ver-
folgen alle relevanten Vorgänge und Entwicklungen. Über wichtige Ereignisse berichten die zu-
ständigen Personen dem Verwaltungsvorstand.
Weiterhin wird durch das unterjährige Finanzcontrol ling der Stadt Münster die Entwicklung der Er-
trags- und Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd eingreifen zu können. Durch die viertel-
jährliche Konzernberichterstattung wird dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen durch das
Beteiligungsmanagement regelmäßig über die Entwickl ung in den steuerungsrelevanten Unter-
nehmen berichtet. Über die Konzern-Scorecard wird f ür die steuerungsrelevanten Unternehmen
ein Überblick über die Steuerungsgrößen Leistungszielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltig-
keit und Rentabilität unter Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse gegeben.
Im Focus des unterjährigen Finanzcontrollings der S tadt Münster stehen vor allem die risikobehaf-
teten Aufwands- und Ertragsbereiche. So wird vor al lem die Entwicklung der Steuereinnahmen,
insbesondere die Gewerbesteuer und der Gemeindeante il an der Einkommensteuer, regelmäßig
analysiert, da diese Einnahmen eine wesentliche Ein flussgröße auf das Jahresergebnis der Stadt
und den Gesamtabschluss darstellen. Hinsichtlich de r Aufwandsseite, stellt der Sozialhilfebereich
mit der schwer vorhersehbaren Veränderung der Fallzahlen ein allgemeines Finanzrisiko dar.
- 8 -
In den nächsten Jahren wird die Bereitstellung von ausreichend Wohnraum für die Bevölkerung
der Stadt Münster sowie die adäquate Versorgung der steigenden Anzahl von Flüchtlingen eine
große Herausforderung darstellen.
Trotz der eingeleiteten Sparmaßnahmen wird weiterhi n mit steigenden Aufwendungen, insbeson-
dere im Sozialbereich, gerechnet. Diese können durc h erhöhte Landeszuweisungen kompensiert
werden, z.B. durch Rückzahlungen des Landes aufgrun d des Einheitslastenabrechnungsgesetzes
und die erhöhten Schlüsselzuweisungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs.
Die Chancen werden in einer weiteren positiven Stad tentwicklung gesehen. Die durch den Abzug
der britischen Streitkräfte und ihrer Angehörigen f rei werdenden innerstädtischen Flächen können
u. a. für dringend benötigten Wohnraum nutzbar gema cht werden. Nach der letzten Bevölkerungs-
prognose des Statistischen Landesamtes NRW wird bis zum Jahr 2030 mit einem Bevölkerungs-
zuwachs auf über 325.000 Einwohner gerechnet.
Auf Grundlage des Gesetzes zur Kontrolle und Transp arenz im Unternehmensbereich (KonTraG)
werden nach dem bei den Stadtwerken Münster eingese tzten Risikomanagementsystem beste-
hende und potenzielle Risiken beurteilt und bewerte t. Sämtliche den Fortbestand des Unterneh-
mens gefährdenden Entwicklungen sollen frühzeitig e rkannt werden, um rechtzeitig notwendige
Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Bestandteil des Systems sind regelmäßige und koordi-
nierte Informationsflüsse zwischen den Unternehmens bereichen und der Geschäftsführung. Die
operativen Beteiligungsgesellschaften sind in diese s Informations- und Kontrollsystem eingebun-
den. Die aktuelle Risikoanalyse bewertet sowohl die für das laufende Geschäftsjahr 2013 benann-
ten Risiken als auch die weiteren, mittelfristig erkennbaren Risiken. Für die Stadtwerke Münster als
Energieversorgungs- und Energieerzeugungsunternehmen stellen die differenzierten Preisentwick-
lungen auf den internationalen Energiemärkten und i hre Folgen für die Beschaffungs- und Ver-
kaufspreise und -mengen einen wesentlichen Risikobe reich dar, der einer laufenden Risikosteue-
rung bedarf. Diese Risiken werden in den regelmäßig en Sitzungen des Risikokomitees diskutiert,
bewertet und es werden Handlungsoptionen festgelegt . Im Rahmen angemessener Rückstellun-
gen werden verbleibende Risiken bewertet, so dass d ie Ergebnisbelastung zukünftiger Perioden
antizipiert werden kann. Dies gilt auch für die Ris iken der konventionellen Stromerzeugung auf-
grund der Preisentwicklung auf dem Strommarkt, die sowohl die gasbasierte Erzeugung in der
GuD-Anlage am Standort Hafen als auch die steinkohl ebasierte Erzeugung in dem Steinkohle-
kraftwerk Hamm betreffen. Die Risiken der Stadtwerk e Münster wurden sowohl einzeln als auch
kumulativ bewertet und werden nicht als bestands- oder entwicklungsgefährdend eingeschätzt.
Die Wohn+Stadtbau hat ein EDV-gestütztes Risikofrüh erkennungssystem installiert. Frühwarnsig-
nale werden definiert und über monatliche Auswertungen u.a. über die Vermietungssituation, Ver-
kaufsstand, Bautätigkeit, Kostenentwicklung und Zah lungsbestände aus dem Baubuch analysiert.
Weiterhin wird eine kontinuierliche Berichterstattu ng durchgeführt, die in die allgemeinen Ge-
schäftsprozesse integriert ist. Des Weiteren können Risiken des Bauträgergeschäftes begrenzt
werden, da nur begrenzt auf Vorrat gebaut wird. Bei der Wohn+Stadtbau sind bestandsgefährden-
- 9 -
de Risiken, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanz lage negativ beeinflussen könnten, nicht er-
kennbar.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben bereits im Jahr 2001 ein Risikomanagementsystem
eingeführt, um bestehenden und möglichen Risiken fü r das Unternehmen frühzeitig und wirksam
begegnen zu können. Dieses entspricht den Maßgaben des am 01.05.1998 in Kraft getretenen
Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie dem § 10 der
mit Wirkung vom 24.11.2004 in Kraft getretenen EigVO NRW.
Das Risikomanagement bei den Abfallwirtschaftsbetri eben Münster besteht aus drei aufeinander
aufbauenden Abschnitten, d. h. der Risikoinventur, der Risikobewertung und der Risikofrüherken-
nung (definierte Kennzahlen und Toleranzgrenzen) und -handhabung. Ein Risikobericht 2012/2013
ist erstellt worden. Alle erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Über die
allgemeinen Risiken der möglichen Änderung in Polit ik, Rechtslage und Wettbewerb hinaus sind
hier im Wesentlichen zukünftige Haftpflichtschäden in Höhe von ca. 26 Mio. EUR Versicherungs-
summe, nicht versicherte Schäden auf dem Betriebsho f und die Umsetzung des Abfallwirtschafts-
konzeptes/Abfallwirtschaftsplan zu nennen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen Risiken
inventarisiert. Um Risiken vor allem in Schadensfäl len zu vermeiden, zu verringern oder zu kom-
pensieren, sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen worden.
Prognosebericht
Die Haushaltsentwicklung macht deutlich, dass die v om Rat Ende 2009 gefassten haushaltspoliti-
schen Zielvorgaben
- Vermeidung der Haushaltssicherung
- maximales Haushaltsdefizit von 20 Mio. EUR im Jah r 2014
- originär ausgeglichener Haushalt ab dem Jahr 2020
nur durch weitere Konsolidierungsanstrengungen erreicht werden können.
Im Rahmen der Beschlussfassung zum Haushalt 2013 wu rde daher vom Rat ein Handlungspro-
gramm zur dauerhaften Konsolidierung der städtische n Finanzen verabschiedet. Die konkrete und
konsequente Umsetzung wird durch ein intensives Controlling begleitet und ist über das Jahr 2017
hinaus weiter zu entwickeln.
Bei den Stadtwerken Münster wird auch im Jahr 2013 die Umsetzung der Strategie 2020 weiter
fortgesetzt. Die Schwerpunkte liegen neben der nachhaltigen und qualitätsorientierten Investitions-
politik für die bestehenden Assets der Stadtwerke M ünster, insbesondere in den Bereichen Netze
und öffentlicher Personennahverkehr, weiterhin in P rojekten in den Bereichen regenerative Ener-
gieerzeugung, Schaffung kommunaler Mehrwerte für di e Kunden in Münster und Fortführung der
Regionalisierungsstrategie. Die derzeit schwierige Ertragslage im Bereich der konventionellen
Energieerzeugung gibt Anlass, die Umsetzung der damit verbundenen Strategie sowohl zeitlich als
auch inhaltlich flexibel zu gestalten. Deshalb werd en die Stadtwerke Münster zunächst Ihre Pla-
- 10 -
nungen zur Errichtung einer dritten Gasturbine in i hrem GuD-Kraftwerk zurückstellen. In den kom-
menden Jahren sind stattdessen an dezentralen Standorten im Stadtgebiet von Münster bis zu vier
große Blockheizkraftwerke vorgesehen. Diese lassen sich flexibler einsetzen und bieten zudem
technische und wirtschaftliche Vorteile in der Auslastung des Fernwärmenetzes. Mit dieser dezent-
ralen Lösung lässt sich eine vergleichbare atomstro mfreie und umweltfreundliche Erzeugungsleis-
tung erreichen. Die endgültige Bauentscheidung wird in Abhängigkeit von der abschließenden
noch zu prüfenden Wirtschaftlichkeit im Laufe des Jahres 2013 getroffen.
Die Strategie 2020 ermöglicht eine positive stabile Entwicklung, die andererseits von dem weiter
intensiven Wettbewerb im Energievertrieb und den de utlichen Belastungen aus der konventionel-
len Stromerzeugung geprägt wird.
Die Stadtwerke Münster erwarten für das Jahr 2014 ein Umsatzwachstum aus der Rück- und Neu-
akquisition insbesondere in den Geschäftskundensegm enten des Energievertriebs, durch eine
Weiterführung der Ausbaustrategie in der Fernwärmeversorgung sowie durch die weitere Attraktivi-
tätssteigerung des öffentlichen Personennahverkehrs mit dem elektronischen Ticket der PlusCard
als Erfolgstreiber. Die Strategie 2020 wird grundsä tzlich auch in 2014 weiterverfolgt werden. Mög-
licherweise ergeben sich einige Anpassungen für das Investitionsprogramm im Erzeugungsbereich
in Abhängigkeit von der energiepolitischen Entwickl ung in Deutschland. Ziel bleibt weiterhin eine
ressourcenschonende und umweltfreundliche Erzeugung sstruktur mit einem hohen regenerativen
Anteil.
Die Strategie 2020 wurde ganz gezielt auf mehrere S äulen gestützt, ohne sich damit vom Kernge-
schäft zu entfernen. Die Energiebranche steht in De utschland vor einem Prozess des umfassen-
den Wandels und der Neufindung. Der Ergebnisdruck wird in den kommenden Jahren voraussicht-
lich weiter zunehmen. Die Stadtwerke Münster sind mit ihrer Strategie gut darauf vorbereitet.
Zum 01. September 2012 wurde für ein Jahr in zwei M odellgebieten in Münster eine Wertstoffton-
ne unter kommunaler Trägerschaft eingeführt, um die Erfolge bei der getrennten Erfassung und
Verwertung von Wertstoffen über die bestehenden Beh ältersysteme und Recyclinghöfe weiter zu
erhöhen. In 2013 wird die AWM unter Einbeziehung di eser Ergebnisse ein Konzept für die Opti-
mierung der Wertstofferfassung erarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen.
Mit einer Studie des Öko-Institut/Ressource Abfall wurde die Bilanz der Beiträge der Abfallwirt-
schaft in Münster zum Klimaschutz für die Jahre 1990 und 2007 vorgelegt. Mit detailliert untersuch-
ten Szenarien für das Jahr 2020 wurden dabei auch d ie zukünftigen Auswirkungen einzelner Opti-
mierungsszenarien für die zukünftige Abfallbehandlu ng ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse
wurden der Politik im Werksausschuss der AWM vorgestellt und in einem interfraktionell besetzten
Arbeitskreis unter Moderation der AWM mit dem Ziel diskutiert, ein einvernehmliches tragfähiges
neues Abfallwirtschaftskonzept (AWK) unter Beibehal tung von Sortier- und Biogastechnologie für
die Stadt Münster ab dem Jahr 2015 zu erarbeiten.
Im Frühjahr 2013 wird von AWM die bei der Bezirksre gierung beantragte Genehmigung für den
Bau und Betrieb des neuen zentralen Blockheizkraftwerkes zur energetischen Verwertung der De-
ponie- und Biogase im Entsorgungszentrum sowie der Klärgase des Tiefbauamtes erwartet.
- 11 -
In den kommenden Jahren wird bei der Wohn+Stadtbau der bauliche Schwerpunkt überwiegend
im Bereich des Wohnungsbaus liegen, insbesondere im Mietwohnungsbau. Neben dem Mietwoh-
nungsbau liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Bau von Kindertagesstätten, damit die Quote
von 35 % für den U3 Bereich erfüllt werden kann. Ne ben vier in Bau befindlichen Kindertagesstät-
ten befindet sich eine weitere in Vorbereitung. Wei terhin laufen Baulanderschließungen und der
Verkauf von erschlossenen Grundstücken.
Umfangreiche Modernisierungen und Sanierungen werden auch im Jahr 2013 weitergeführt.
Weiterhin steht die Wohn+Stadtbau für Fremdverwaltu ngen im Bereich von Mietwohnungsbestän-
den und von Eigentumsverwaltungen nach dem Wohnungs eigentums-Gesetz auch in der Zukunft
bereit.
Für das Jahr 2013 wird weiterhin eine Vollvermietun g erwartet. Im Bereich des Umlaufgeschäftes
wird in den nächsten Jahren von einer hohen Nachfra ge ausgegangen. Dazu tragen die Attraktivi-
tät der Stadt Münster und eine sichere Anlage in Im mobilien bei. Überwiegend werden von der
Wohn+Stadtbau erschlossene Baugrundstücke verkauft. Im gewerblichen Bau bestehen derzeit
keine Bauabsichten.
Organe und Mitgliedschaften
Folgende Angaben der Gesamtkonzernmutter werden gem. § 116 Abs. 4 GO NRW i.V.m. § 70 GO
NRW für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitglieder gemacht.
Verwaltungsvorstand
Name, Vor-
name
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen, Unter-
nehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher
oder privat-rechtlicher Form
Lewe,
Markus
Oberbürgermeister Stadtwerke Münster GmbH (Ordentli ches stimmberechtigtes Mit-
glied der Gesellschafterversammlung)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Vorsitzender im Aufsichts-
rat)
Sparkasse Münsterland-Ost (1. Stellv. Vorsitzender im Hauptaus-
schuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Vorsitzender im Risikoausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (1. Stellv. Vorsitzender im Verwal-
tungsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung)
EUROCITIES (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Jahreshauptversammlung)
Schultheiß,
Hartwig
Stadtdirektor Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ord entliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Regionalverkehr Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
- 12 -
im Aufsichtsrat)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied in der Verbandsversammlung)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
Westfälische Landeseisenbahn GmbH (WLE) (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Verkehrsgesellschaft (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung),
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtrat)
Aufsichtsrat CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Münsterland e. V. (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Mitgliederversammlung)
EUROCITIES, (stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Jahres-
hauptversammlung)
EUREGIO – Rat (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied)
Dr . Heinrichs,
Wolf
Stadtrat
(bis 31.03.2012)
bis zum 31.03.2012
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfa-
len-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Mitgliederversammlung)
Heuer,
Wolfgang
Stadtrat
(ab 01.04.2012)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv. stimm-
berechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Verwaltungsakademie Münster e.V. (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied)
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Zweckverband Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfa-
len-Lippe (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Ver-
bandsversammlung)
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsver-
sammlung)
- 13 -
Reinkemeier,
Alfons
Stadtkämmerer
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 )
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Aufsichtsrat ab 09.05.2012)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis
09.05.2012)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 )
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012 )
CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied in der
Gesellschafterversammlung bis 09
.05.2012)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat ab 09.05.2012)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis
09.05.2012)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat ab 09.05.2012)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
in der Gesellschafterversammlung bis 09.05.2012)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat ab 09.05.2012)
Gesellschafterversammlung Theater Pumpenhaus gGmbH, (Or-
dentliches stimmberechtigtes Mitglied)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH(Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
ITEMS GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
Zweckverband KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der Ver
bandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in
der Zweckverbandsversammlung),
Münchener Hypothekenbank eG (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied in der Generalversammlung)
Volksbank Münster eG (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied in der
Generalversammlung)
Dr. Hanke,
Andrea-
Katharina
Stadträtin Institut für vergleichende Städtegeschic hte gGmbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Beirat)
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied in der Gesellschafterversammlung)
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
im Beirat)
- 14 -
Paal,
Thomas
Stadtrat Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliche s stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Deutsches Volksheimstättenwerk e.V. (VHW) (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied in der Mitgliederversammlung)
Ratsmitglieder
Name, Vorna-
me
Ausgeübter Beruf Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereinigungen,
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form
Aldejohann,
Gilbert
Justiziar Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentlich es stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Baumann,
Frank
Programmierer Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Dr. Baur, Fritz Jurist Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Münsterland e. V. (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Mit-
gliederversammlung)
Benning, Sybille Diplom-Ing.
Landschaftsplanung
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Bennink, Helga Diplom-Geologin Westfälische Bauindu strie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Berding, Georg Volkswirt Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Bolte, Meik Gymnasialleh-
rer/Studienrat
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
- 15 -
glied im Aufsichtsrat)
Bruns, Joachim Kaufmännischer
Angestellter
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Buddenbäumer,
Heinz Georg
Diplomagraringeni-
eur
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden GmbH, (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat),
Wohn+Stadtbau GmbH, (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Dr. Dieckmann,
Petra
Ärztin Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku-
ratorium)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Kuratorium)
Dreßen, Olaf Rechtsanwalt Abfallwirtschaftsbetrieb e (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Drüge, Edgar Lehrer i.R. Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat),
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Beirat)
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied der Generalversammlung)
Ediger, Wolf-
hard
Dezernatsleiter citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mi tglied im Werksauschuss)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Dr. Erber, Diet-
mar
Diplom-Chemiker Sparkasse Münsterland Ost (Ordentli ches stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat und in der Zweckverbandsversamm-
lung, ordentliches beratendes Mitglied im Risiko- und Haupt-
ausschuss)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Beirat)
Fastermann,
Thomas
Angestellter AirportPark FMO GmbH (Ordentliches st immberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
- 16 -
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
citeq (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
CeNTech GmbH (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Stellv. Vorsitzender im
Aufsichtsrat),
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Fraude, Robert
bis 03.02.2012
Verkaufsleiter MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Gabriel, Philipp Jurist Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Beirat)
Ganser, Beanka Diplom-
Sozialarbeiterin
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku-
ratorium)
Geschkewitz,
Gisela
Diplom-
Oecotrophologin
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Hakenes, Maria
Anna
Kaufm. Angestellte
i.R.
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Hartmann, Gil-
bert
Bankkaufmann Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliche s stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Dr. Hasenjür-
gen, Brigitte
Soziologin
Hubert, Ralf Erzieher Abfallwirtschaftsbetriebe (Or dentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Janning, Ludger
ab 08.03.2012
Landwirt Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. s timmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Joksch,
Gerhard
Stadtplaner Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH ( Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Vorsitzender im Werksausschuss)
- 17 -
Dr. Jung, Mi-
chael
Studienrat Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches st immberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Kattentidt,
Christoph
ab 07.02.2012
Dipl. Sozialarbeiter Abfallwirtschaftsbetriebe (Ste llv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Kehr, Manfred Angestellter Abfallwirtschaftsbetrie be (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Kemper, Annet-
te
Lehrerin Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmbe rechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Papst-Johannes-Schule (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Beirat)
Kersting, Ma-
thias
ab 04.09.2012
Werkstudent Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
CeNTech GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Kisnat, Horst
bis 29.02.2012
Polizeibeamter Westfälische Bauindustrie GmbH (Stel lv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl. stimm-
berecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Klas, Heribert Leiter Stadtmarke-
ting
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Verwaltungsrat)
Kleine Borg-
mann, Bruno
Lehrer am Berufskol-
leg
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Generalversammlung)
Kleine-Wilke,
Karl
Verwaltungsfachwirt
i.R.
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V. (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied der Generalversammlung)
- 18 -
Koch, Marianne Geschäftsführende
Gesellschafterin/
Unternehmerin
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf-
sichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Köhn, Raimund Soziologe
Dr. jur. Korn-
blum, Thorsten
Steuerwissenschaft-
ler
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Kosmider,
Marliese
Oberstudienrätin Zweckverband Schienenpersonennahve rkehr (Stellv. stimmbe-
rechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Citeq (Vorsitzende im Werksauschuss)
CeNTech GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Auf-
sichtsrat)
Kubel, Stefan
bis 31.01.2012
Jurist Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ste llv. stimmbe-
recht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Kubig-Steltig,
Gabriele
Dipl. Kauffrau, selb-
ständig
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. Vorsitzende im Auf-
sichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Küppers, Te-
resa
Diplom-
Sozialpädagogin
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Hüfferstiftung (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Ku-
ratorium)
Lammert, Doris
ab 07.02.2012
Verwaltungsfachan-
gestellte
Lenski,
Jens-Ulrich
Jurist Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitgli ed im Werksau-
schuss)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Marquardt,
Thomas
Stabsoffizier MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. s timmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
- 19 -
bis 31.08.2012
Merveldt,
Franziskus-Pius
Graf von
Diplom-Soziologe
i.R.
(Rentner)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Beirat)
Moll, Christian
ab 01.05.2012
Geschäftsführer Münster Marketing (Stellv. stimmber echtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsversammlung)
Möllemann-
Appelhoff,
Carola
Studienrätin Münster Marketing (Stellv. stimmberech tigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied in der Zweckverbandsversammlung und im Verwal-
tungsrat)
Möllers, Jutta Diplom-Pädagogin Sparkasse Münsterl and-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Möltgen, Jörn EU-Referent AirportPark FMO GmbH (St ellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Naegels, Anne Studentin Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Nicklas, Andre-
as
Rechtsanwalt Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentl. Stimm-
berecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Dr. Obst, Karin Oberstudienrätin Sparkasse Münster land-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Ohm, Jürgen Selbst. Galerist Münster Marketing (St ellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
AirportPark FMO GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Otte, Robert Finanzmakler MCC Halle Münsterland Gm bH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 20 -
Münster Marketing (Vorsitzender im Werksausschuss)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
Münsterland e. V. (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Mit-
gliederversammlung
Peters, Carsten Geschäftsführer MCC Halle Münsterl and GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Münster Marketing (Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
recht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Pfau, Fritz Polizeibeamter Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Pohlmann,
Franz
Dipl.-Argraringenieur
Pölling, Kurt Beamter Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberechtigt. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Powroznik,
Pascal
Integrationshelfer
Reiners, Otto Referatsleiter Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Verwaltungsrat)
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Verbraucherberatungsstelle Münster (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Beirat)
Reismann, Ka-
rin
Rentnerin Münster Marketing (Ordentliches stimmber echtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Clemenshospital (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Kuratorium)
Reuter, Jürgen Architekt Wohn+Stadtbau GmbH (Orde ntliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Stellv.
- 21 -
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
recht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat
Rohleder, Tim MdB Sparkasse Münsterland-Ost (Orden tliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Roth, Stefan Student Wohnungsgesellschaft Große Lo dden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Citeq (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau-
schuss)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
A
ufsichtsrat)
Schade,
Friedhelm
ab 19.01.2012
Handelsvertreter CeNTech GmbH (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Münster Marketing (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Dr. Schipmann,
Ludwig
Angestellter/Dozent Altenzentrum Klarastift gGmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Schulze Wintz-
ler, Anne
Verbraucherberate-
rin
Citeq (Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss)
Sellenriek,
Heinz-Dieter
Richter
Seyfferth, Petra Wissenschaftl. Mit-
arbeiterin
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Ordentli-
ches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Steinforth, Flo-
rian
bis 30.04.2012
Hauptbrandmeister
i.R.
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland-Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)
Dr. Stein-
Redent, Rita
Wissenschaftl. Mit-
arbeiterin
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
- 22 -
Stober, Barbara Hausfrau Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentlich es stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
im Verwaltungsrat und ordentliches stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Toulas, Iris Entsorgungstechnik Abfallwirtschaftsb etriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Varnhagen,
Hans
Dachdeckermeister Zweckverband Schienenpersonennahv erkehr (Ordentl. Stimm-
berechtigt.Mitglied der Verbandsversammlung)
Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und stellv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Stellv. Vorsitzender im Werksaus-
schuss)
Stadtwerke Münster GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Ordentliches stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Vilhjalmsson,
Wendela-Beate
Lehrerin i.R. Münster Marketing (Ordentliches stim mberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Beirat)
von den Berg,
Dieter
Bereichsdirektor a.D. Sparkasse Münsterland-Ost (S tellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
von Göwels,
Walter
Versicherungsfach-
mann
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes
Mitglied im Aufsichtsrat)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Technologieförderung Münster GmbH (Ordentliches stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
von Olberg,
Robert
Student Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ste llv. stimmbe-
rechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
recht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Aufsichtsrat)
Altenzentrum Klarastift gGmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Papst-Johannes-Schule (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im
Beirat)
Weber, Stefan IT-
Unternehmensbera-
ter
Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Ordentliches
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Ordentliches
stimmberecht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Welker, Helga Bürovorsteherin Sparkasse Münsterland -Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Religio GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Verwaltungsrat)
MCC Halle Münsterland GmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat)
Wendland,
Simone
Rechtsanwältin Sparkasse Münsterland-Ost (Ordentl iches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
- 23 -
Wieneke, Lars
bis 31.01.2012
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmbere chtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
MCC Halle Münsterland GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Wigger, Holger Energietechnik MCC Halle Münsterlan d GmbH (Stellv. stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Sparkasse Münsterland Ost (Ordentliches stimmberechtigtes
Mitglied der Zweckverbandsversammlung und im Verwaltungs-
rat)
Westfälische Bauindustrie GmbH (Stellv. Vorsitzender im Auf-
sichtsrat)
AirportPark FMO GmbH (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Aufsichtsrat)
Winkel, Maria Kauffrau in der
Grundstücks- und
Wohnungswirtschaft
Sparkasse Münsterland Ost (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied
der Zweckverbandsversammlung)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Abfallwirtschaftsbetriebe (Ordentliches stimmberechtigtes Mit-
glied im Werksausschuss)
Winter,
Karl-Heinz
bis 09.01.2012
Diplom-Ingenieur Wirtschaftsförderung Münster GmbH (Stellv. stimmberechtig-
tes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH (Ordentliches
stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (Stellv. stimmbe-
recht. Mitglied der Verbandsversammlung)
Wohn+Stadtbau GmbH (Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat)
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH (Stellv.
stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat)
Münster Marketing (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im
Werksausschuss)
Wolfgarten,
Peter
Dipl.-Verwaltungswirt Westfälische Bauindustrie Gmb H (Ordentliches stimmberech-
tigtes Mitglied im Aufsichtsrat)
Wübken,
Sandra
ab 06.02.2012
Medienproduktionie-
rerin
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AV Anlagevermögen
AWK Abfallwirtschaftskonzept
AWM Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
AWR Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revis ion
a.o. außerordentlich
BauGB Baugesetzbuch
B.V. Besloten Vennootschap
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CO2 Kohlenstoffdioxid
DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard
Dr. Doktor
DSD Duales System Deutschland
EDV Elektronische Datenverarbeitung
EigVO Eigenbetriebsverordnung
EUR Euro
e.V. eingetragener Verein
ff. fortfolgende
FMO Flughafen Münster/Osnabrück
gem. gemäß
GemHVO NRW Gemeindehaushaltsverordnung Nordrhein W estfalen
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GO NRW Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen
GPA Gemeindeprüfungsanstalt
GuD Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk
IT Informationstechnik
i.G. in Gründung
i.R. im Rahmen
i.V.m. in Verbindung mit
KAG Kommunalabgabengesetz
KG Kommanditgesellschaft
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im U nternehmensbereich
KWK Kraft-Wärme-Kopplung
MCC Messe und Congress Centrum
Mio. Million
NKF Neues kommunales Finanzmanagement
NRW Nordrhein-Westfalen
PPP Public Private Partnerships
rd. rund
RWTH Rheinisch-Westfälische Technische Hochschul e
SGB II Sozialgesetzbuch II
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
u.a. unter anderem
VGM Verkehrsgemeinschaft Münsterland
VSEF-Lage Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Fin anzlage
ZDM Zentrale Mülldeponie Münster
ZuG Zuteilungsgesetz
z.Z. zur Zeit
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Loddenheide
- Meesenstiege
- Drei Eichen
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Details
- Aktenzeichen
- V/0863/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 19.11.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37