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V/0285/2021

Landschaftsplan Roxeler Riedel - Änderung Bereichsfestsetzungen

Vorlagen 12.05.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 23.06.2021, TOP 53

Vorlage V/0285/2021

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Ansehen

Vorlage V_0285_2021_Anlage 2 Neue Darstellung

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Vorlage V_0285_2021_Anlage 5 Flächenbilanz

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Anlage A

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Vorlage V_0285_2021_Anlage 3 Aenderungstext

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Vorlage V_0285_2021_Anlage 4 Bestand u Planung

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Vorlage V_0285_2021_Anlage 1 Bisherige Darstellung

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Vorlage V/0285/2021

6771 Zeichen

V/0285/2021 
V/0285/2021 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Landschaftsplan Roxeler Riedel - Änderung Bereichsfestsetzungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   27.05.2021 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
   08.06.2021 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   15.06.2021 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   17.06.2021 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   23.06.2021 Hauptausschuss Vorberatung 
   23.06.2021 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt beschließt den Landschaftsplan Roxeler Riedel (LP 3) gemäß 
§ 20 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) zu ändern (vereinfachte Änderung). 
  
2. Der Rat stimmt dem Änderungsentwurf des LP 3 zu und beschließt gemäß § 20 (2) LNatSchG den 
Eigentümern der von den Änderungen betroffenen Grundstücke und den von den Änderungen be-
rührten Trägern öffentlicher Belange Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
Durch die Sachentscheidung zu I. entstehen keine unmittelbaren Kosten. Auch werden noch keine 
Entscheidungen über die Bereitstellung von Haushaltsermächtigungen getroffen. Hierüber ist viel-
mehr zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungen zu entscheiden. 
 
Teilfinanzplan 
 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkun-
gen 
 
Produktgruppe 1303     
Amt für Grünflächen, Umwelt 
und Nachhaltigkeit 
 
18.05.2021 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Peifer 
Telefon: 492-6705 
PeiferM@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0285/2021 
Investitionsmaßnah-
me 
673 8 1303 01 4050 
 Erwerb/Entschädigung Grund-
stücke 
2022 ff. 77.500,00  
Investitionsmaßnah-
me 
673 8 1303 01 4050 
 Baukosten Realisierung An-
pflanzungen 
2023 ff. 115.500,00  
Investitionsmaßnah-
me 
673 8 1303 01 4050 
 Zuwendungen Land NRW 2022 ff.   
Auszahlungen    193.000,00  
Einzahlungen    127.380,00  
Summe aller Auszahlungen/Saldo  65.620,00  
 
 
 
Begründung: 
 
Zu Beschlusspunkt 1. 
Die Verwaltung hat dem Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen (AUKB) am 
02.03.2021 mit der Vorlage V/0013/2021 (Rückkehr zu einer verbindlichen Landschaftsplanung) ei-
nen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Landschaftsplans seit seiner Rechtskraft in 2014 vorge-
legt. Es konnten lediglich 2 Festsetzungen realisiert werden. Damit wurde deutlich, dass die zugrunde 
gelegten Planungsgrundsätze 
- Ausweisung von raumbezogenen Festsetzungen (Bereichsfestsetzungen) 
- Prinzip der Freiwilligkeit bei der Realisierung von Maßnahmen 
- Umsetzung von Maßnahmen über alle verfügbaren Instrumente der Umweltplanung (Kompensati-
onsmaßnahmen, Ökokonto, Wasserrahmenrichtlinie …) 
nicht geeignet sind, die Ziele des Naturschutzes und der Landespflege zu erreichen. Der AUKB hat 
deshalb die Verwaltung beauftragt, den Landschaftsplan unter Zugrundelegung einer verbindlichen 
Landschaftsplanung mit verorteten Festsetzungen zu überarbeiten.  
 
Das Verfahren zur Änd erung des Landschaftsplans kann als vereinfachte Änderung gemäß §  20 (2) 
Landesnaturschutzgesetz abgewickelt werden. Da die Grundzüge der Planung nicht berührt werden, 
bedarf es keiner  
- Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 15 LNatSchG 
- Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nach § 16 LNatSchG 
- öffentlichen Auslegung nach § 17 LNatSchG 
Stattdessen ist den Eigentümern der von den Änderungen betroffenen Grundstücke und den von den 
Änderungen berührten Trägern öffentlicher Belange Gelegenheit zur St ellungnahme zu geben. Wi-
dersprechen die Beteiligten bedarf der Landschaftsplan der Anzeige bei der Höheren Naturschutzbe-
hörde gemäß § 18 LNatSchG.  
 
Zu Beschlusspunkt 2. 
Der anliegende Änderungsentwurf hat die Aufhebung der raumbezogenen Festsetzungen und die 
Ausweisung von ortsgebundenen Festsetzungen zum Inhalt (Gliederungspunkt 3-5.0). Von den Ände-
rungen sind die Landschaftsräume Hangenfeld, Welsingheide und Altenroxel zur Größe von ca. 4,6 
km² betroffen. Alle sonstigen Landschaftsplanbereiche (ca. 43 km²) sind nicht Gegenstand des vorlie-
genden Verfahrens und bleiben unverändert. Dies gilt auch für die Festsetzungen zur Anpflanzung 
von Ufergehölzen an Fließgewässern.  
 
Geeignete Entwicklungsmaßnahmen für die genannten Landschaftsräume sind insbesondere di e 
Anlage oder Anpflanzung bedeutsamer sowie charakteristischer landschaftlicher Strukturen und Ele-
mente wie

- 3 - 
V/0285/2021 
- Baumreihen,  
- Hecken,  
- Flurgehölze, 
- Bienenweidegehölze und 
- Gehölzschutzpflanzungen.  
 
Vorrangiges Ziel der Landschaftsplanung in den Landschaftsräu men Welsingheide und Altenroxel ist 
eine Anreicherung der Landschaft mit gliedernden und belebenden Elementen zur Schaffung einer 
Grundausstattung mit Lebensräumen. Die Entwicklungsmaßnahmen dienen insbesondere auch der 
Vernetzung umliegender Landschaftsräume.  
Die Entwicklung der Landschaftsräume soll unter besonderer Berücksichtigung der dortigen landwirt-
schaftlichen Nutzungen erfolgen. Planerisch zu Grunde gelegt wurden Zielgrößen von 15 – 25 ha 
Ackerfläche am Stück, auf denen keine Anreicherungsmaßnahme n erfolgen. Im westlichen Stadtge-
biet beträgt die übliche Größe der Ackerschläge ca. 5 – 9 ha. Die Betrachtung erfolgt über Eigen-
tumsgrenzen hinweg, die Ausgestaltung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten bzw. Ka-
tasterverhältnissen. Dort wo topog rafische Elemente wie Wegraine, Gewässer, Geländekanten usw. 
fehlen, wurden Eigentumsgrenzen für eine Verortung der Maßnahmen aufgegriffen. Eine Zerschnei-
dung von Eigentumsparzellen wird ausgeschlossen. Zur Erreichung der landschaftsplanerischen Ziele 
werden in den beiden Landschaftsräumen 8 Festsetzungen zur Anpflanzung von Gehölzen getroffen. 
Diese betreffen 6 Grundeigentümer.  
Um eine übermäßige Verschattung der angrenzenden Ackerflächen durch eine Bepflanzung zu ver-
meiden, soll eine abschnittsweise Gehö lzbepflanzung im Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten er-
folgen. Bei der Gehölzauswahl sollen niedrig wachsende Gehölzarten Verwendung finden. 
 
 
Im Landschaftsraum Hangenfeld wird lediglich eine Entwicklungsmaßnahme festgesetzt. Diese richtet 
sich an bestehenden topografischen Elementen aus.  
 
Den von Maßnahmen betroffenen Grundeigentümern steht für die Inanspruchnahme wirtschaftlich 
genutzter Flächen für Bepflanzungszwecke eine angemessene Entschädigung in Geld zu.  
Vor Durchführung der Maßnahmen wird die Verwaltung Gespräche mit den Grundeigentümern zur 
Höhe der Entschädigung, der genauen Lage der Bepflanzung und Gehölzauswahl führen.  
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
 
Mathias Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 Karte bisherige Darstellung 
Anlage 2 Änderungskarte neue Darstellung 
Anlage 3 Änderungstext 
Anlage 4 Bestand + Planung 
Anlage 5 Flächenbilanzierung

Vorlage V_0285_2021_Anlage 2 Neue Darstellung

6441 Zeichen

3-1.3
3-1.1
3-1.1.1.2
3-1.1
3-1.2.2
3-1.1.2.4
3-1.1.1.3
3-1.1
3-1.1.2.4
3-1.2.6
3-1.1
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-1.1
3-1.3
3-1.1.1.4
3-1.2.4
3-1.1
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-3.2.3
3-4.1.63-4.2.6
3-4.1.63-4.2.6
3-4.2.4
3-4.2.1
3-4.2.2
3-4.1.4
3-4.1.1
3-4.1.2
3-4.2.33-4.1.3
3-5.3.1.2.4
3-5.3.1.2.3
3-5.3.2.4
3-5.3.1.1.19
3-5.3.1.1.21
3-5.3.1.1.20
3-5.3.1.1.27
3-5.3.1.1.26
3-5.3.1.1.29
3-5.3.2.5
3-5.3.1.1.22
3-5.3.2.8 3-5.3.2.9
3-5.3.2.3
3-5.3.1.2.5
3-5.3.2.4
3-2.3.27
3-2.3.8
3-2.3.263-2.3.25
3-2.3.15 3-2.3.16
3-2.3.10
3-2.3.19
3-2.3.13
3-2.3.9
3-2.3.23
3-2.3.18
3-2.3.293-2.3.28
3-2.4.10
3-2.4.10
3-2.4.17
3-2.4.16
3-2.1.1
3-2.1.2
3-2.1.2
3-2.1.2
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
B B
B
B
B
B
BB
B
B B B
BB B
B
BB B
GB-4011-124GB-4011-136
GB-4011-138GB-4011-139
GB-4011-107
GB-4011-148
GB-4011-106GB-4011-149GB-4011-110
GB-4011-0006GB-4011-0007GB-4011-0008
GB-4011-0009GB-4011-0010
GB-4011-150
GB-4011-151
GB-4011-0025
GB-4011-126
GB-4011-125
GB-4011-137
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.2.2
3-1.1.2.4
3-1.1.2.4
3-1.2.6
3-1.1.2.5
3-1.2.4
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-1.1.1.2
3-1.1.1.3
3-1.1.1.4
3-1.3
3-1.3
3-1.2.6
3-5.2.1
3-5.2.3
3-5.2.8
3-5.2.5
3-5.2.9
3-5.2.63-5.2.7
3-5.2.4
3-5.2.2
3-5.1.37
3-5.1.32
3-5.1.35
3-5.1.103-5.1.11
3-5.1.133-5.1.14
3-5.1.22
3-5.1.36
3-5.1.16
3-5.1.38
3-5.1.12
3-5.1.33
3-5.1.15
3-5.1.31
3-5.1.19
3-5.1.29
3-5.1.253-5.1.24
3-5.1.8
3-5.1.34
3-5.1.9
3-5.1.9
Hangenfeld
Altenroxel
Welsingheide
M0Maßstab: 1:10.000250500
STADT MÜNSTERLANDSCHAFTSPLANROXELER RIEDEL- V/0285/2021
Entwurfsbearbeitung:Amt für Grünflächen und UmweltschutzGraphische Realisation:Amt für Grünflächen und UmweltschutzÄnderungsstand: 29.03.2021
Änderung "Aufhebung der Bereichsfestsetzungen"Anlage 2: Neue Darstellung
Anpflanzungenortsgebundene Festsetzungen gemäß § 26(2) Landschaftsgesetz3-5.1
3-4.2Untersagung einer bestimmten Form der Endnutzung
ENTWICKLUNGS-, PFLEGE- UNDERSCHLIESSUNGSMASSNAHMEN3-5.0
Wiederaufforstung unter Ausschluss oder Verwendung bestimmter Baumarten3-4.1
Anpflanzung von Ufergehölzen
Anpflanzung einer Hecke mit zu entwickelnden Überhältern
Anpflanzung einer Baumreihe
FORSTLICHE FESTSETZUNGEN IN1$7856&+87=*(%,(7(181'*(6&+h7=7(1LANDSCHAFTSBESTANDTEILEN3-4.0
=:(&.%(67,0081*)h5%5$&+)/b&+(13-3.0
Pflege3-3.2
Natürliche Entwicklung3-3.1
Naturdenkmal3-2.3
Landschaftsschutzgebiet3-2.2
Naturschutzgebiet3-2.1
(17:,&./81*6=,(/()h5',(/$1'6&+$)73-1.0
%(621'(56*(6&+h7=7(7(,/(9211$78581'LANDSCHAFT3-2.0
Grenze der Stadtbezirke
Grenze des Planungsgebietes
Freizeit- und Erholungsschwerpunkt sowie Sicherung der Freiraumfunktion(Freizeit- und Erholungsschwerpunkt Aasee)3-1.4
Optimierung der Aa und ihres Talraums im ökologischen Sinn durch die Entwicklung vonLebensgemeinschaften und Lebensstätten für z.T. gefährdete Pflanzen- und Tierartenunter Erhaltung vorhandener, naturnaher Strukturen und Lebensräume (Optimierung Aa-Tal)3-1.3
Anreicherung einer Landschaft mit naturnahen Lebensräumen und mit gliedernden und belebendenElementen (Anreicherung)3-1.2
Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen oder sonstigen natürlichenLandschaftselementen reich oder vielfältig ausgestatteten Landschaft (Erhaltung)3-1.1
GRENZEN
3-2.4Geschützter Landschaftsbestandteil
GELTUNGSBEREICH
ND
LN
LB
nE
Pf
Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen oder sonstigen natürlichenLandschaftselementen ausgestatteten Landschaft bis zum Zeitpunkt einer städtebaulichenÜberplanung (temporäre Erhaltung)3-1.1.2
Erhaltung und Entwicklung einer mit naturnahen Lebensräumen ausgestattetenLandschaft sowie Sicherung der Freiraumfunktion (Erhaltung und Sicherung)3-1.1.1
Pflege, Wiederherstellung oder Anlage naturnaher Lebensräume3-5.3
U
Pflege und/oder Entwicklung eines vorhandenen Gewässers3-5.3.1.1Neuanlage eines Kleingewässers3-5.3.1.2
Entwicklung von Uferstreifen3-5.3.2
Pflege und Entwicklung bestehender Biotope3-5.3.3
Geplante, örtlich bedeutsame Hauptverkehrsstraße gemäß Flächennutzungsplan
NACHRICHTLICHE DARSTELLUNG
Gesetzlich geschützte Biotope gemäß §30 Bundesnaturschutzgesetz i. V. mit § 62 LGB
Der Geltungsbereich dieses Landschaftsplanes erstreckt sich gemäß § 16 LG auf den baulichen Außenbereich imSinne des Bauplanungsrechts. Soweit ein Bebauungsplan Festsetzungen nach § 9 Abs. 1 Nrn. 11, 14 bis 18, 20,24 bis 26 des Baugesetzbuches trifft und über diese bauleitplanerische Sicherung hinaus weitergehendeMaßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erforderlich sind, kann sich der Landschaftsplanunbeschadet der baurechtlichen Festsetzungen auch auf diese Flächen erstrecken.Werden in diesem Landschaftsplan Flächen als „im Zusammenhang bebaute Ortsteile“ ausgespart, liegt hierinjedoch keine Entscheidung baurechtlicher Art. Ob die Flächen tatsächlich unter § 34 BauGB fallen, ist in denhierfür geltenden Verfahren nach den baurechtlichen Vorschriften zu klären.
RECHTSGRUNDLAGENRechtsgrundlagen für die Aufstellung dieses Landschaftsplanes bilden das Bundesnaturschutzgesetz(BNatSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 01.03.2010 (BGBl. I Nr. 51 S. 2542), zuletzt geändertdurch Gesetz vom 07.08.2013 (BGBl. I Nr. 28 S. 1482, 1496), das Landschaftsgesetz (LG) in der Fassung derBekanntmachung vom 21. Juli 2000 (GV. NRW. S. 568), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 16.März 2010 (GV. NRW. S. 185), die Verordnung zur Durchführung des Landschaftsgesetzes (DVO-LG) vom 22.Oktober 1986 (GV. NW. 1986 S. 683), zuletzt geändert durch Artikel VI des Gesetzes vom 19.6.2007 (GV. NRW.S. 226) sowie die Gemeindordnung NW (GO) (insbesondere §§ 7 und 41) in der Fassung der Bekanntmachungvom 14. Juli 1994 (GV. NW. S. 666), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Dezember 2013 (GV.NRW. S. 878.
STAND DES LANDSCHAFTSPLANSDer Landschaftsplan Roxeler Riedel (LP) der Stadt Münster ist seit dem 19.09.2014 rechtswirksam.Seitdem bestand insbesondere aufgrund veränderter Vorgaben der Bauleitplanung die Notwendigkeit,den LP zu ändern.Bei der vorliegenden Entwicklungs- und Festsetzungskarte sowie den dazugehörigen textlichenDarstellungen und Festsetzungen handelt es sich um eine nachrichtliche Wiedergabe des LP in derFassung vom 19.09.2014 einschließlich aller rechtskräftigen Änderungen bis zum 09.02.2019.Diese Reproduktion des fortgeführten LP dient der allgemeinen Information.Genaue Einzelaussagen sind dem rechtswirksamen LP sowie den rechtswirksamen Änderungen zuentnehmen.
Anpflanzung einer Hecke
3-5.2ortsgebundene Festsetzungen gemäß § 13 Landesnaturschutzgesetz

Vorlage V_0285_2021_Anlage 5 Flächenbilanz

532 Zeichen

ca. 780 m
ca. 25 ha
ca. 14 ha
ca. 21 ha
ca. 13 ha
ca. 21 haca. 22 ha
ca. 44 ha
ca. 23 ha
3-5.2.1
3-5.2.3
3-5.2.8
3-5.2.5
3-5.2.9
3-5.2.63-5.2.7
3-5.2.4
3-5.2.2
Hangenfeld
Altenroxel
Welsingheide
M0Maßstab: 1:10.000250500
STADT MÜNSTERLANDSCHAFTSPLANROXELER RIEDEL- V/0285/2021
Entwurfsbearbeitung:Amt für Grünflächen und UmweltschutzGraphische Realisation:Amt für Grünflächen und UmweltschutzÄnderungsstand: 29.03.2021
Änderung "Aufhebung der Bereichsfestsetzungen"Anlage 5: Flächenbilanz
Legende:Änderungsbereiche
entstehende Räume

Anlage A

1896 Zeichen

Anlage A zur V/0285/2021 
Kurzüberblick 
Der anliegende Änderungsentwurf hat die Aufhebung der raumbezogenen Festsetzungen und die 
Ausweisung von ortsgebundenen Festsetzungen zum Inhalt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Verwaltung hat dem Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen (AUKB) am 
02.03.2021 mit der Vorlage V/0013/2021 (Rückkehr zu einer verbindlichen Landschaftsplanung) 
einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Landschaftsplans seit seiner Rechtskraft in 2014 
vorgelegt. Es wurde deutlich, dass die zugrunde gelegten Planungsgrundsätze nicht geeignet 
waren, die Ziele des Naturschutzes und der Landespflege zu erreichen.  
Der AUKB hat deshalb die Verwaltung beauftragt, den Landschaftsplan unter Zugrundelegung 
einer verbindlichen Landschaftsplanung mit verorteten Festsetzungen zu überarbeiten.  
 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1303 Natur, Landschaft, Erholung, Wasserschutz 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein

Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Das Landesnaturschutzgesetz verpflichtet die Kreise und kreisfreien Städte zur Aufstellung von 
Landschaftsplänen. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Umsetzung des Landschaftsplans Roxeler Riedel dient unmittelbar dem Klimaschutz. Von 
den Anpflanzungen gehen zahlreiche Wohlfahrtswirkungen aus, so u. a. die Produktion von Sau-
erstoff, Verdunstung von Wasser und Beschattung des Bodens.

Vorlage V_0285_2021_Anlage 3 Aenderungstext

53714 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage V/0285/2021  
 
 
 
 
 
 
LANDSCHAFTSPLAN 
ROXELER RIEDEL 
 
Änderung  
„Aufhebung der Bereichsfestsetzungen“ 
Textliche Darstellungen und Festsetzungen mit Erläuterungen

2 
 
Hinweise für den Leser 
 
Die textlichen Änderungen betreffen Kapitel 3-5.0 und sind farbig differen- 
ziert: 
 
Schwarze Schrift:  Rechtskräftiger Text (bleibt unv erändert) 
Rote, durchgestrichene Schrift:  zu löschender Text 
Blaue, kursive Schrift:   neu eingestellter Text 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum  
Herausgeberin: Stadt Münster 
  Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Planverfasser:  Amt für Grünflächen, Umwelt und Nac hhaltigkeit

3 
 
Hinweise 
 
Der Landschaftsplan Roxeler Riedel (LP) der Stadt Münster ist seit dem 19.09.2014 rechtswirk- 
sam. Seitdem bestand insbesondere aufgrund veränder ter Vorgaben der Bauleitplanung die 
Notwendigkeit, den LP zu ändern.  
 
Bei der vorliegenden Entwicklungs- und Festsetzungskarte sowie den dazugehörigen textlichen 
Darstellungen und Festsetzungen handelt es sich um eine nachrichtliche Wiedergabe des LP 
in der Fassung vom 19.09.2014 einschließlich aller rechtskräftigen Änderungen bis zum 
09.02.2019.  
 
Diese Reproduktion des fortgeführten LP dient der allgemeinen Information.  
Genaue Einzelaussagen sind dem rechtswirksamen LP sowie den rechtswirksamen Änderun- 
gen zu entnehmen.

4 
 
I N H A L T S V E R Z E I C H N I S    
 
   
VORBEMERKUNGEN  
 
 
 
3-0.1 V o r g a b e n   d e r   R a u m o r d n u n  g 
 
 
3-0.2 S t r a t e g i s c h e   U m w e l t p r ü f  u n g   ( S U P ) 
 
 
3-0.3 R e c h t l i c h e   G r u n d l a g e n   u  n d   r ä u m l i c h e r   G e l – 
t u n g s b e r e i c h 
 
 
3-0.4 A b l a u f   d e s   V e r f a h r e n s 
 
 
3-0.5 B e s t a n d t e i l e   d e s   L a n d s c  h a f t s p l a n s   u n d    
r e c h t l i c h e   W i r k u n g e n 
 
 
3-0.6 L a g e   u n d   C h a r a k t e r i s i e r  u n g   d e s   P l a n g e b i e t s 
 
 
3-0.7 H i n w e i s e   z u r   S y s t e m a t i k  
 
 
  
 
 
TEXTLICHE DARSTELLUN GEN UND FESTSETZUNGE N MIT ERLÄUTERUNGEN  
 
 
3-1.0  ENTWICKLUNGSZIELE FÜR DIE LANDSCHAFT  
 
 
 
3-1.1 E r h a l t u n g 
 
 
3-1.1.1 E r h a l t u n g   u n d   S i c h e r u n  g 
 
 
3-1.1.1.1 Kinderbachtal 
 
 
3-1.1.1.2 Gievenbachtal 
 
 
3-1.1.1.3 Meckelbachtal westlich Roxel 
 
 
3-1.1.1.4 Meckelbachtal nördlich Mecklenbeck 
 
 
3-1.1.1.5 
 
Offerbach westlich Albachten 
 
 
3-1.1.2 T e m p o r ä r e   E r h a l t u n g  
 
 
3-1.1.2.1 Feldstiege 
 
 
3-1.1.2.2 Steinfurter Straße 
 
 
3-1.1.2.3 Gievenbeck – Waldorfschule  
3-1.1.2.4 Roxel 
 
 
3-1.1.2.5 Albachten

5 
 
3-1.1.2.6 Mecklenbeck 
 
 
   
3-1.2 A n r e i c h e r u n g 
 
 
3-1.2.1 Nienberge 
 
 
3-1.2.2 Hangenfeld 
 
 
3-1.2.3 Brock 
 
 
3-1.2.4 Nordwestlich Zoo 
 
 
3-1.2.5 Südliches Rüschenfeld 
 
 
3-1.2.6 Oberort/Altenroxel 
 
 
3-1.2.7 Dülmener Straße 
 
 
3-1.2.8 Sendener Stiege 
 
 
   
3-1.3 O p t i m i e r u n g   A a – T a l 
 
 
 
3-1.4 F r e i z e i t -   u n d   E r h o l u n g s  s c h w e r p u n k t   A a s e e   
   
3-2.0  BESONDERS GESCHÜTZTE TEILE VON NATUR UND LANDSCHAFT 
 
 
3-2.1 N a t u r s c h u t z g e b i e t e 
 
 
3-2.1.1 Naturschutzgebiet Aa-Aue 
 
 
3-2.1.2 Naturschutzgebiet Alvingheide  
 
 
 
3-2.2 L a n d s c h a f t s s c h u t z g e b i e t  e 
 
 
3-2.2.1 Landschaftsschutzgebiet Schonebeck, Rüschenfeld und Alvingheide   
 
 
 
 
 
3-2.3 N a t u r d e n k m ä l e r  
3-2.3.1- 
3-2.3.32 
 
Verzeichnis der Naturdenkmäler 
 
 
3-2.4 G e s c h ü t z t e   L a n d s c h a f t s b  e s t a n d t e i l e 
 
 
3-2.4.1 Geschützter Landschaftsbestandteil Hecke und Kleingewässer an der 
Feldstiege 
 
 
3-2.4.2 Geschützter Landschaftsbestandteil Tümpel einschließlich Ufergehölz 
westlich des Freibads Nienberge 
 
 
3-2.4.3 Geschützter Landschaftsbestandteil Beerwiede Bach

6 
 
3-2.4.4 Geschützter Landschaftsbestandteil Kleingewässer 1 Waltruper Feld 
 
 
3-2.4.5 Geschützter Landschaftsbestandteil Kleingewässer 2 Waltruper Feld 
 
 
3-2.4.6 Geschützter Landschaftsbestandteil Kleingewässer 3 Waltruper Feld 
 
 
3-2.4.7 Geschützter Landschaftsbestandteil Weidetümpel bei Haus Rüschhaus 
 
 
3-2.4.8 Geschützter Landschaftsbestandteil Kleingewässer Schonebeck 
 
 
3-2.4.9 Geschützter Landschaftsbestandteil Krummer Bach 
 
 
3-2.4.10 Geschützter Landschaftsbestandteil Obstwiesen an der Aa 
 
 
3-2.4.11 Geschützter Landschaftsbestandteil Westlicher  Kinderbach 
 
 
3-2.4.12 Geschützter Landschaftsbestandteil Weidetümpel im Brock 
 
 
3-2.4.13 Geschützter Landschaftsbestandteil Tümpel einschließlich Gehölzkomplex 
am Lierbach 
 
 
3-2.4.14 Geschützter Landschaftsbestandteil Helmer- und Tilbecker Bach 
 
 
3-2.4.15 Geschützter Landschaftsbestandteil Gievenbach 
 
 
3-2.4.16 Geschützter Landschaftsbestandteil Woestenteich  
 
 
3-2.4.17 Geschützter Landschaftsbestandteil Meckelbach 
 
 
3-2.4.18 Geschützter Landschaftsbestandteil Hochwasserrückhaltebecken Getter- 
bach  
 
 
 
 
 
3-3.0  ZWECKBESTIMMUNG FÜR BRACHFLÄCHEN  
 
 
3-3.1 N a t ü r l i c h e   E n t w i c k l u n g   v o n   B r a c h f l ä c h e n 
 
 
3-3.1.1- 
3-3.1.2 
 
Maßnahme zur natürlichen Entwicklung von Brachflächen  
3-3.2 P f l e g e   v o n   B r a c h f l ä c h e n  
 
 
3-3.2.1- 
3-3.2.4 
 
Maßnahmen zur Pflege von Brachflächen 
 
 
 
3-4.0  FORSTLICHE FESTSETZUNGEN IN NATURSCHUTZGEBIETEN UND  
GESCHÜTZTEN LANDSCHAFTSBESTANDTEILEN 
 
 
3-4.1 W i e d e r a u f f o r s t u n g  u n t e r   V o r s c h r i f t   o d e r   A u s – 
s c h l u s s   b e s t i m m t e r   B a u m a r t e n 
 
 
3-4.1.1- 
3-4.1.6 
Festsetzungen zur Wiederaufforstung 
 
 
 
3-4.2 U n t e r s a g u n g   e i n e r   b e s t i  m m t e n   F o r m   d e r   E n d- 
n u t z u n g

7 
 
 
3-4.2.1- 
3-4.2.6 
 
Festsetzungen zur Form der Endnutzung 
 
 
 
3-5.0  ENTWICKLUNGS -, PFLEGE - UND ERSCHLIEßUNGSMAßNAHMEN  
 
 
3-5.1 A n l a g e   o d e r   A n p f l a n z u n g    v o n   U f e r g e h ö l z e n   
( o r t s g e b u n d e n e   F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß   
 §   2 6  ( 2 )  L G ) 
 
 
3-5.1.1- 
3-5.1.44 
Maßnahmen zur Anlage oder Anpflanzung von Ufergehölzen  
(ortsgebundene Festsetzungen gem. § 26 (2) Landschaftsgesetz) 
 
 
3-5.2 
 A n l a g e   o d e r   A n p f l a n z u n g   v o n   H e c k e n ,   B a u m  - 
r e i h e n   u n d   - g r u p p e n ,   E i n z e l b ä u m e n   s o w i e    
O b s t b ä u m e n  i n   a u s g e w i e s e n e n   L a n d s c h a f t s – 
r ä u m e n   ( R a u m b e z o g e n e   F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß    
§   2 6   ( 3 )  L G   -   B e r e i c h s f e s t s e t z u n g e n )   
( o r t s g e b u n d e n e   F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß   
§ 13)   L N a t S c h G ) 
 
 
 
3-5.2.1 – 
3-5.2.3 
Maßnahmen zur Anlage oder Anpflanzung von Hecken, Baumreihen und –
gruppen sowie Einzelbäumen in ausgewiesenen Landsch aftsräumen 
(raumbezogene Festsetzungen gem. § 26 (3) Landschaftsgesetz –  
Bereichsfestsetzungen) 
 
 
3-5.2.1 –  
3-5.2. 9 
Maßnahmen zur Anlage oder Anpflanzung von Hecken, Baumreihen und -
- gruppen sowie Einzelbäumen sowie Obstbäumen (orts gebundene Fest- 
setzungen gemäß § 13 LNatSchG) 
 
 
3-5.3 
 
 
P f  l e g e,   W i e d e r h e r s t e l l u n g   o d e r  A n l a g e   n a t u r – 
n a h e r   L e b e n s r ä u m e 
 
 
3-5.3.1 Pflege, Entwicklung sowie Neuanlage von Gew ässern 
 
 
3-5.3.1.1 Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung best ehender Gewässer 
 
 
3-5.3.1.1.1 
–  
3-5.3.1.1.37
 
 
Maßnahmen  
3-5.3.1.2 Maßnahmen zur Neuanlage von Kleingewässer n 
 
 
3-5.3.1.2.1 
–  
3-5.3.1.2.7 
 
Maßnahmen  
3-5.3.2 Maßnahmen zur Entwicklung von Uferstreifen 
 
 
3-5.3.2.1  
– 3-5.3.2.9 
 
Maßnahmen  
3-5.3.3 Pflege und Entwicklung bestehender Lebensrä ume im südlichen  Rüschen- 
feld

8 
 
3-5.3.3.1  
– 3-5.3.3.3 
 
Maßnahmen  
3-5.3.4 Pflege von Hecken, Kopfbäumen und Obstbaumb eständen 
 
 
3-6.0 
AUFHEBUNG BESTEHENDER VORSCHRIFTEN  
 
 
 
3-6.1 V e r o r d n u n g e n   z u   L a n d s c h  a f t s s c h u t z g e b i e t e n 
 
 
3-6.1.1 Einzelmaßnahmen 
 
 
 
3-6.2 V e r o r d n u n g e n   z u r   S i c h e r  u n g   v o n   N a t u r d e n k - 
m a l e n 
 
 
3-6.2.1 Einzelmaßnahmen 
 
 
  
ANHANG  
 
 
Flurstücksverzeichnis zu den Schutzgebieten  
- Naturschutzgebiete  
- Landschaftsschutzgebiete  
- Geschützte Landschaftsbestandteile  
ge-
son- 
dertes 
Doku-
ment

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
9 
 
3-5.0  ENTWICKLUNGS -, PFLEGE - UND 
ERSCHLIESSUNGSMASSNAHMEN  
 
 
 Zur Verwirklichung der Ziele nach 
§ 1 BNatSchG und der Entwicklungs- 
ziele nach § 18 LG ist die Festset- 
zung folgender Entwicklungs-, 
Pflege- und Erschließungsmaßnah- 
men 
gemäß § 26 LG  erforderlich: 
 
3-5.1 Anlage oder Anpflanzung von 
Ufergehölzen (ortsgebundene 
Festsetzungen gemäß § 26 (2) 
LG) 
 
3-5.2 Anlage oder Anpflanzung von 
Hecken, Baumreihen und –
gruppen, Einzelbäumen sowie 
Obstbäumen  
in ausgewiese- 
nen Landschaftsräumen (raum- 
bezogene Festsetzungen ge- 
mäß § 26 (3) LG)  (ortsgebun- 
dene Festsetzungen gemäß 
§
 13 LNatSchG) 
 
Die Grundlagenerhebung zum Land- 
schaftsplan Roxeler Riedel zeigt auf, in 
welchen Bereichen des Plangebiets die 
Ausstattung mit Biotopen bzw. die Ver- 
netzung vorhandener Biotope nicht aus- 
reicht, um einen funktionsfähigen Bio- 
topverbund zu gewährleisten. Gleich- 
falls werden strukturelle Mängel in Form 
fehlender landschaftlicher Gliederung 
bzw. Einbindung von Straßen, Wegen 
und Gewässern deutlich. 
 
Ihren planerischen Niederschlag finden 
diese Defizite zunächst in der Darstel- 
lung der entsprechenden Entwicklungs- 
ziele (vgl. Kapitel 3-1.0), ihre inhaltliche 
Ausfüllung erfolgt jedoch im Rahmen der 
Entwicklungs-, Pflege- und Erschlie- 
ßungsmaßnahmen. 
 
Die Festsetzung von Entwicklungs-, 
 3-5.3 
Pflege, Wiederherstellung oder 
Anlage naturnaher Lebens- 
räume  
 
Pflege- und Erschließungsmaßnahmen 
erfolgt entweder als ortsgebundene 
Maßnahmen, die konkreten Grundstü- 
cken zugeordnet werden, oder ortsun- 
gebundene, die einem abgegrenzten 
Landschaftsraum zugeordnet werden 
(Bereichsfestsetzungen). 
 
  § 26 (2) LG 
Unter die Maßnahmen nach Absatz 1 
fallen insbesondere die 
 1. Anlage, Wiederherstellung oder 
Pflege naturnaher Lebensräume (Bi- 
otope), einschließlich der Maßnah- 
men zum Schutz und zur Pflege der 
Lebensgemeinschaften sowie der 
Tiere und Pflanzen wildlebender Ar- 
ten, insbesondere der geschützten 
Arten im Sinne des Fünften Ab- 
schnitts des Bundesnaturschutzge- 
setzes, 
 
  2. Anlage, Pflege oder Anpflanzung 
ökologisch auch für den Biotopver- 
bund bedeutsamer sowie charakte- 
ristischer landschaftlicher Strukturen 
und Elemente wie Streuobstwiesen,

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
10 
 
Flurgehölze, Hecken, Bienenwei- 
degehölze, Schutzpflanzungen, Al- 
leen, Baumgruppen und Einzel- 
bäume, 
  3. Maßnahmen, die Verpflichtungen 
der Richtlinie 2000/60/EG des Euro- 
päischen Parlaments und des Rates 
vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung 
eines Ordnungsrahmens für Maß- 
nahmen der Gemeinschaft im Be- 
reich der Wasserpolitik erfüllen, 
4. Herrichtung von geschädigten oder 
nicht mehr genutzten Grundstücken 
einschließlich der Entsiegelung, Be- 
seitigung verfallener Gebäude oder 
sonstiger störender Anlagen, die auf 
Dauer nicht mehr genutzt werden, 
5. Pflegemaßnahmen zur Erhaltung o- 
der Wiederherstellung des Land- 
schaftsbildes, 
6. Pflege und Entwicklung von charak- 
teristischen Elementen der Kultur- 
landschaft, 
7. Pflege- und Entwicklungsmaßnah- 
men für im besiedelten Bereich vor- 
handene landschaftliche Strukturen 
und Elemente insbesondere im Hin- 
blick auf ihre Bedeutung für den Bio- 
topverbund und 
8. Maßnahmen für die landschaftsge- 
bundene und naturverträgliche Erho- 
lung. 
 
 
 
 § 26 (3) LG 
Die Festsetzungen nach Absatz 2 wer- 
den bestimmten Grundstücksflächen zu- 
geordnet. 
Soweit nicht Gründe des Na- 
turschutzes und der Landschaftspflege 
entgegenstehen, ist es auch zulässig, 
Festsetzungen nach Absatz 2 einem im 
Landschaftsplan abgegrenzten Land- 
schaftsraum zuzuordnen, ohne dass die 
Festsetzungen an eine bestimmte 
Grundstücksfläche gebunden werden.  
 
  Ortsgebundene Festsetzungen erfolgen 
entlang von Gräben und Fließgewäs- 
sern. In der Regel handelt es sich um 
Ufergehölzpflanzungen.  
Die Gewässer bilden ein natürliches 
Netzwerk in der Landschaft, das von

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
11 
 
großer Bedeutung für den Naturschutz 
ist. Sie stellen einen vielfältigen Lebens- 
raum für die Tier- und Pflanzenwelt dar 
und nehmen bedeutende Funktion in der 
Biotopvernetzung wahr (vgl. § 21 
BNatSchG). Für die Landwirtschaft stel- 
len die Gewässer natürliche Bewirt- 
schaftungsgrenzen dar, sodass es trotz 
der Festsetzung von Anpflanzungen zu 
keiner weitergehenden Zerschneidung 
von Nutzflächen kommt und damit die 
Bewirtschaftung der Flächen nicht zu- 
sätzlich erschwert wird. 
 
  Daneben erfolgen Festsetzungen in den 
Landschaftsräumen Altenroxel, Wel- 
singheide sowie Hangenfeld. 
 
  § 21 BNatSchG 
„(6) Auf regionaler Ebene sind insbeson- 
dere in von der Landwirtschaft gepräg- 
ten Landschaften zur Vernetzung von 
Biotopen erforderliche lineare und 
punktförmige Elemente, insbesondere 
Hecken und Feldraine sowie Trittsteinbi- 
otope, zu erhalten und dort, wo sie nicht 
in ausreichendem Maße vorhanden 
sind, zu schaffen (Biotopvernetzung).“ 
 
  
Raumbezogene Festsetzungen (Be- 
reichsfestsetzungen) erfolgen zur Ver- 
besserung der Leistungs- und Funkti- 
onsfähigkeit des Naturhaushalts und 
des Landschaftsbildes sowie der Ent- 
wicklung des Biotopverbundes. 
  
Für die raumbezogenen Festsetzungen 
erfolgt im Unterschied zu den ortsgebun- 
den keine Darstellung konkreter Einzel- 
maßnahmen im Landschaftsplan. Statt- 
dessen werden Entwicklungsbedarfe für 
die verschiedenen Landschaftsräume 
aufgezeigt, die nach Rechtskraft des 
Landschaftsplans unter Beteiligung der 
Grundeigentümer auf freiwilliger Basis 
realisiert werden sollen .  
 
  Bei den Maßnahmen zur Pflege, Wieder- 
herstellung oder Anlage naturnaher Le- 
bensräume handelt es sich um die Neu- 
anlage von Tümpeln und Uferrandstrei- 
fen sowie die Pflege und Entwicklung be- 
stehender Kleingewässer und Biotope.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
12 
 
 
  Die Durchführung der Entwicklungs-, 
Pflege- und Erschließungsmaßnahmen 
übernimmt grundsätzlich die Stadt 
Münster als untere Landschaftsbehörde 
gemäß § 36 LG, soweit sich nicht aus 
den Vorschriften der §§ 37, 38, 40, 41 
LG bzw. § 65 BNatSchG etwas Anderes 
ergibt. 
 
  Die Umsetzung von Maßnahmen kann 
über alle verfügbaren Instrumentarien 
der Umweltplanung erfolgen. Hierzu 
zählen insbesondere Maßnahmen der 
europäischen Wasserrahmenrichtlinie, 
Kompensationsmaßnahmen gemäß § 
13 BNatSchG und § 4 a LG, Maßnah- 
men nach § 16 BNatSchG und § 5a LG 
(Ökokonto) etc. 
 
  Gemäß § 36a LG steht der Stadt Müns- 
ter als Träger der Landschaftsplanung 
für die Umsetzung der im Landschafts- 
plan nach §§ 23 BNatSchG (NSG), 28 
BNatSchG (ND), 29 BNatSchG (LSG) 
sowie 26 LG getroffenen Festsetzungen 
ein Vorkaufsrecht beim Kauf von Grund- 
stücken zu.  
 
 
 
3-5.1 A n l a g e   o d e r   A n p f l a n z –  
 u n g   v o n   U f e r g e h ö l z e n    
( o r t s g e b u n d e n e   F e s t  -  
s e t z u n z u n g e n   g e m ä ß    
§   2 6  ( 2 )   L G ) 
 
 
 
Anlage von Ufergehölzen  
 
 
 Die Bepflanzung der Gewässer ist ab- 
hängig vom Gewässerleitbild und er- 
folgt auf Grundlage der „Blauen Richt- 
linie“ (Richtlinie für die Entwicklung 
naturnaher Fließgewässer in Nord- 
rhein-Westfalen). 
 
In Ausgestaltung durch die Land- 
schaftsplanung erfolgt die Bepflan- 
zung grundsätzlich  
- innerhalb der Böschung, 
- mindestens einseitig, 
- in Form von Gruppen mit variie- 
rendem Abstand. 
Intakte Gewässer übernehmen in der 
Landschaft wichtige Funktionen im 
Ökosystem: Sie vernetzen Lebens- 
räume miteinander, sie schaffen Le- 
bensraum für die Tier- und Pflanzen- 
welt, sie gliedern die Landschaft, be- 
reichern das Landschaftsbild usw. 
 
Zugleich stellen sie eine natürliche 
Grenze für die Bewirtschaftung an- 
grenzender landwirtschaftlicher Nutz- 
flächen dar.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
13 
 
 
Sofern die Tiefe der Böschung nicht 
ausreicht, um die Pflanzung vollstän- 
dig aufzunehmen, werden ggf. auch 
angrenzende wirtschaftlich genutzte 
Flächen für eine Bepflanzung heran- 
gezogen.  
 
Die Bepflanzung von Fließgewässern 
stellt deshalb einen Schwerpunkt bei 
der Anreicherung von Landschaftsräu- 
men mit gliedernden und belebenden 
Elementen im Rahmen der Land- 
schaftsplanung dar. 
 
Neben dem ökologischen Aspekt dient 
die Bepflanzung der Ufer von Fließge- 
 Die Anpflanzungen sind gemäß § 90 
Landeswassergesetz Teil des Gewäs- 
sers und sind durch den Unterhal- 
tungspflichtigen zu unterhalten. 
wässern in besonderem Maße der Si- 
cherung der Prallufer gegen Erosion 
und der Belebung des Landschafts- 
bilds. Der Gewässerverlauf wird op- 
tisch erlebbar. 
 
Im Hinblick auf die Gestaltung des 
Landschaftsbilds und die Entwicklung 
vielfältiger Biotopstrukturen, sind 
durchgehende Zeilenbepflanzungen zu 
vermeiden. Es ist grundsätzlich in 
Gruppen zu pflanzen, so dass wechsel- 
weise besonnte Bereiche entstehen, in 
denen sich Röhricht- und Stauden- 
säume entwickeln können. 
 
  Die Anlage von Kopfweidenpartien an 
Gewässern belebt nicht nur das Land- 
schaftsbild, sondern trägt ihrer kultur- 
historischen Bedeutung und ihrem 
Wert für den Artenschutz (Höhlenbrü- 
ter) Rechnung. 
 
Soweit Gewässer ausschließlich mit 
Erlen bepflanzt sind, sollten diese im 
Rahmen der Gewässerunterhaltung 
durch gruppenweise Einstreuung 
standortgerechter Gehölze aufgelo- 
ckert werden. 
 
  Der Schattendruck ist so zu entwickeln, 
dass angrenzende wirtschaftliche Nut- 
zungen möglichst wenig beeinträchtigt 
werden. 
 
Wasserwirtschaftliche Belange sowie 
gesetzliche Bestimmungen sind zu be- 
achten. 
 
Das nachfolgende, beispielhaft darge- 
stellte Pflanzschema zeigt geeignete 
Gehölze, wobei Roterle, Esche sowie 
Baum- und Strauchweiden insbeson- 
dere der Ufersicherung dienen. Neben

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN  
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
14 
 
den bereits genannten Aspekten die- 
nen die Anpflanzungen gleichermaßen 
der Gewässerunterhaltung, indem die 
Pflegeintensität infolge Beschattung 
herabgesetzt werden kann (vgl. sche- 
matische Darstellung). 
 
  Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.2 
 
Schematische Darstellung für die Anpflanzung von Ufergehölzen

15 
 
E r l ä u t e r u n g e n  
 
 
Pflanzschema für die Anpflanzung von Ufergehölzen an Gewässern  
 
 
   TK   FB   FB   FB   HO   HO  HO   S    S    HO   HO   HO   S   S   S   EB   EB   HK   HK   HK    S    S    S    S    HS   HS   HS   HO   HO   HO   HO   EB   EB   HK   HK   HK   HA   HO   HO   HS   HS   FB   FB    S     S     S    HK   HK   HO   HO   
TK   TK   RE  HW  HW  WS  WS  WS   S   WS  WS   B   HO   PF   HO   HR   EB   EB   HK   RE   HK   HA  HA  HA  MW  HS   B   HS   WS   HO   HA   HA   EB   RE   RE   HA   HA   HA   HO   MW  HS   B   FB   FB   FB   S   HA   HK   HO   HO    
   RE   RE   RE   RE  HW  HA  HA  WS  WS  WS   B   B   PF   PF   PF   PF   RE   RE   RE   RE   RE   RE  MW  MW  MW   B   B   WS  WS   HA   HA   HA   RE   RE   RE   HA   HA   WS  WS  WS   B   B   WS  WS  FB  FB  FB  FB   RE   RE   RE    
<— Gewässerseite —> 
 
                                 5,0 m                                                15,0 m                                               25,0 m                                                35,0 m                                               45,0 m 
 
50,00 m                                                10,00 m                                                20,00 m                                               30,00 m                                                40,00 m                                               50,00 m 
 
Bäume Sträucher 
 
B * 
 
Esche 3 % FB Faulbaum 10 % HA Hartriegel 10 % 
 
 
Knackweide 1 % HW Hanfweide 1 % HK Heckenkirsche 6 % 
 
 
Silberweide 1 % HS Haselnuss 7 % PW Purpurweide 1 %  
EB 
 
Eberesche 5 % HO Holunder 8 % S Schlehe 10 % 
RE 
 
Roterle 14 % MW Mandelweide 1 % WS Wasserschneeball  10 % 
TK 
 
Traubenkirsche 2 % PF Pfaffenhütchen 10 %    
 
B * Die genannten Baumarten (Esche, Knack- und Silb erweide) werden jeweils zu 3 Stück einer Art abwechselnd in Gruppen (vgl. Schema) 
gepflanzt. Ein Baum pro Gruppe wird im Rahmen der Unterhaltungspflege zum Überhälter entwickelt.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
16 
 
 M a s s n a h m e n   z u r   A n l a g e   
o d e r   A n p f l a n z u n g   v o n    
U f e r g e h ö l z e n   
( o r t s g e b u n d e n e    
F e s t s e t z u n z u n g e n    
g e m ä ß   §   2 6  ( 2 )   L G ) 
 
 
3-5.1.1 Der westlich des Alberdingwegs gele- 
gene Graben ist zwischen der Feld- 
stiege und der nördlich bestehenden 
Feldhecke mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
 
Die Pflanzung erfolgt auf der westlichen 
Grabenseite. Sie dient der Optimierung 
der ökologischen Funktionen des Ge- 
wässers. 
 
 
3-5.1.2 Der auf der Nordseite der Feldstiege 
gelegene Graben ist mit Ufergehölzen 
zu bepflanzen. 
Die Festsetzung umfasst den westlich 
des Alberdingwegs gelegenen Gewäs- 
serabschnitt. 
Der Graben stellt eine wichtige Vernet- 
zungsachse zwischen den Wald- und 
Grünlandbereichen um die Hofstelle 
Leising  und denen westlich des Freibads 
Nienberge dar. 
Die Wanderlinie ist besonders für Amphi- 
bien von Bedeutung.  
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.3 und 3-5.1.4. 
 
 
3-5.1.3 Der auf der Nordseite der Feldstiege 
gelegene Graben ist mit Ufergehölzen 
zu bepflanzen. 
Die Festsetzung umfasst den östlich des 
Alberdingwegs gelegenen Gewässerab- 
schnitt. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.2. 
 
3-5.1.4 Der nördlich der Feldstiege gelegene 
Graben ist mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
Die Festsetzung umfasst den westlich 
der Beerwiede gelegenen Gewässerab- 
schnitt. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.2. 
 
3-5.1.5 Der Graben zwischen der B 54 und 
dem Beerwiede Bach ist auf der südli- 
chen Seite mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
Die Pflanzung kann in der Böschung er- 
richtet werden. 
Sie dient der Entwicklung des Gewäs- 
sers und trägt zur Gliederung der Land- 
schaft bei. 
 
3-5.1.6 Der auf der südwestlichen Seite der 
Straße Am Gievenbach  gelegene 
Graben ist mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen.  
Die Pflanzung ist zwischen Graben und 
Straße zu errichten und erstreckt sich 
zwischen der Hoflage Inkmann  und dem 
Fuß- und Radweg über die Autobahn. 
Sie übernimmt vernetzende Funktionen 
und trägt zur Landschaftsgliederung bei.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
17 
 
3-5.1.7 Entlang des Wasserwegs sind auf der 
nördlichen Seite zwischen Horstmarer 
Landweg und der Wohnsiedlung Ufer- 
gehölze zu pflanzen.  
 
Die Pflanzung dient der Biotopvernet- 
zung. Sie ist Teil der in ostwestlicher 
Richtung verlaufenden Vernetzungs- 
achse vom Wasserweg zum Gieven- 
bach.  
Sie dient ebenfalls der Landschaftsglie- 
derung. 
 
3-5.1.8 Der Graben südöstlich der Kreuzung 
Hülshoffstr./Hohenholter Str. ist auf 
der Südseite mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
 
Der Graben ist im unteren Teil verrohrt.  
Das Umfeld ist intensiv ackerbaulich ge- 
nutzt. 
Die Bepflanzung dient der Belebung des 
Landschaftsbilds. 
 
3-5.1.9 Die nordwestlich sowie südlich des 
Hofes Schulze Walter (ehemals Nien- 
kemper)  an der Aa gelegenen Streu- 
obstwiesen sind durch die Nachpflan- 
zung von Obstbäumen in ihrem Be- 
stand dauerhaft zu sichern. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-2.4.10. 
 
3-5.1.10 Der Hülsbach ist auf der Südseite mit 
Ufergehölzen zu bepflanzen. 
Hülsbach und Lierbach vernetzen die 
Landschaftsräume des Rüschenfelds 
und des Aatals miteinander und bilden 
eine wichtige Achse für den Biotopver- 
bund im nordwestlichen Stadtgebiet. 
Zur Ausgestaltung und Aufwertung die- 
ser Achse sowie zur Verbesserung der 
ökologischen Leistungsfähigkeit der 
Fließgewässer  werden die Festsetzun- 
gen Nr. 3-5.1.10, 3-5.1.11, 3-5.1.13 und 
3-5.1.14 getroffen (Anpflanzung von 
Ufergehölzen). 
. 
3-5.1.11 Der Lierbach ist zwischen der Mün- 
dung in den Hülsbach und dem Hof 
Everding mit Ufergehölzen zu bepflan- 
zen. 
 
Das Ufergehölz ist auf der westlichen 
Gewässerseite einzubringen.  
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.10. 
3-5.1.12 Der von Süden auf das Gehöft Sched- 
ding  zulaufende Graben ist auf der 
östlichen Seite mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Die Pflanzung ist zwischen Wirtschafts- 
weg und Graben in Form mehrerer Blö- 
cke ein zu bringen.  
Die Pflanzung dient der Gliederung des 
Landschaftsraums. 
 
3-5.1.13 Der Lierbach ist südlich des Hofes 
Everding  mit Ufergehölzen zu bepflan- 
zen. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.10.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
18 
 
3-5.1.14 Der Lierbach ist südlich der Havixbe- 
cker Straße auf der südöstlichen Seite 
mit Ufergehölzen zu bepflanzen. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.10. 
3-5.1.15 Das Ufergehölz östlich des Stodt- 
brockwegs ist zu ergänzen. 
 
Die Ergänzungspflanzung dient der Si- 
cherung eines vorhandenen Ufergehöl- 
zes als Teil einer Vernetzungsachse. 
 
3-5.1.16 Der auf der Ostseite der Autobahn 1 
gelegene Graben zur Aa ist mit Ufer- 
gehölzen zu bepflanzen. 
 
Die Pflanzung schafft neuen Lebens- 
raum im Nahbereich zum Aatal. 
3-5.1.17 Der nicht verrohrte Teil des Grabens 
östlich der Hoflage Rademacher  ist 
mit Ufergehölzen zu bepflanzen. 
 
Die Festsetzung betrifft den nicht gehölz- 
bestandenen Gewässerabschnitt. Die 
Pflanzung ist auf der südlichen Seite zu 
errichten. Da das Umfeld ausschließlich 
ackerbaulich genutzt wird, kommt der 
Pflanzung eine große Bedeutung als 
Trittsteinbiotop zu. Sie trägt weiterhin zur 
Belebung des Landschaftsbilds bei. 
 
3-5.1.18 Der Helmerbach ist im Bereich der 
Biegung nordwestlich von Haus Brock  
mit Ufergehölzen zu bepflanzen. 
 
Die Fließgewässer Helmer-, Tilbecker 
und Kuckenbeckerbach sind prägende 
Bestandteile des Landschaftsraumes 
Brock . Sie übernehmen wichtige Funkti- 
onen im Biotopverbund und darüber hin- 
aus in den Kreis Coesfeld hinein. 
Teilabschnitte dieser Gewässer sind auf- 
grund ihrer Ausprägung besonders 
schutzwürdig. 
Vgl. Festsetzung 3-2.4.14 
 
Zur Entwicklung und Optimierung der 
Gewässerabschnitte sind Ufergehölze 
und Uferstreifen zu errichten.  
Teil dieses Konzeptes sind die Entwick- 
lungsmaßnahmen Nr. 3-5.1.18, 3-5.1.20, 
3-5.1.23, 3-5.1.26, 3-5.1.28, 3-5.1.30 
und 3-5.3.2.6.  
 
3-5.1.19 In Ergänzung des Bestandes sind ent- 
lang des Vorfluters Ufergehölze zu 
pflanzen.  
 
Die Pflanzung dient der Biotopvernet- 
zung. 
3-5.1.20 
 
Der südlich des Hofes Brock  verlau- 
fende Helmerbach ist auf der westli- 
chen Seite mit einer Baureihe aus 
Obstbäumen zu bepflanzen, die vor- 
handene Pappelreihe mit Ufergehöl- 
zen zu unterpflanzen. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.18. 
 
An Stelle der Obstbäume können auch 
Eschen oder Weiden verwendet werden.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
19 
 
3-5.1.21 
 
Der südlich der Straße Brock  verlau- 
fende Graben ist mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen.  
 
Die Bepflanzung erfolgt auf der westli- 
chen Gewässerseite und dient der Glie- 
derung der Landschaft. Gleichzeitig 
übernimmt sie Schutzfunktionen für das 
Gewässer. 
 
3-5.1.22 
 
Auf der Südseite des Grabens sind 
Ufergehölze zu pflanzen. 
 
Die Bepflanzung dient der Gliederung 
der Landschaft. und übernimmt Schutz- 
funktionen für das Gewässer. 
 
3-5.1.23 
 
Nördlich von Haus Markenbeck  ist 
der Helmerbach auf der westlichen 
Gewässerseite mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.18. 
3-5.1.24 Westlich des Hofes Lahrkamp  ist im 
Aatal an der Nutzungsgrenze von 
Acker zu Grünland eine Hecke zu er- 
richten. 
 
Die Pflanzung sichert die bestehende 
Geländekante, die zugleich Nutzungs- 
grenze und Grenze des Naturschutzge- 
biets Nr. 3-2.1.1 ist,  und nimmt wichtige 
ökologische Funktionen innerhalb des 
Aatals wahr.  
 
3-5.1.25 Der Graben zwischen dem Wäldchen 
von Haus Bakenfeld  und der Sentru- 
per Straße ist auf der westlichen Ge- 
wässerseite mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen.  
Die Bepflanzung erfolgt in Abschnitten, 
um die Beschattung auf den angrenzen- 
den Ackerflächen zu minimieren. Ab- 
schnitte, die nicht bepflanzt werden, sind 
als Gras- und Kräutersaum zu entwi- 
ckeln. Sie tragen zur strukturellen Vielfalt 
bei. 
 
Der Pflanzung übernimmt wesentliche 
Funktionen für die Landschaftsgliede- 
rung sowie die Vernetzung der Waldbe- 
reiche von Haus Bakenfeld  und dem 
Zoo. 
 
3-5.1.26 
 
Zwischen der Stadtgrenze und Haus 
Markenbeck  sind auf der Südseite des 
Tilbecker Bachs punktuell Uferge- 
hölze an zu legen. 
 
Die Pflanzungen übernehmen als Tritt- 
steinbiotope wichtige Funktionen für den 
Biotopverbund.  
Aufgrund des bestehenden, kleinräumi- 
gen Nutzungsmosaiks im Landschafts- 
raum Brock  kann auf eine durchgängige 
Bepflanzung verzichtet werden. 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.18. 
 
Die Errichtung eines Uferstreifens ist un- 
verzichtbar.  
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.3.2.6

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
20 
 
3-5.1.27 Der Meckelbach ist im Abschnitt zwi- 
schen der Straße Brock  und der süd- 
lich verlaufenden Bahnlinie mit Ufer- 
gehölzen zu bepflanzen. 
 
Dem Meckelbach kommen als Fließge- 
wässer besondere Aufgaben für den Ver- 
bund von Lebensräumen zu.  
In der Vergangenheit wurden weite Teile 
des Gewässers durch vielfältige Maß- 
nahmen wie die Anlage von Grünland 
und Blänken in der Gewässeraue sowie 
die Anpflanzung von Gehölzen ökolo- 
gisch entwickelt und aufgewertet.  
Die nebenstehende Festsetzung ist Teil 
des Konzeptes zur naturnahen Entwick- 
lung des Meckelbachs. Sie dient insbe- 
sondere der Biotopvernetzung. 
 
Der vorhandene Gehölzbestand ist bei 
der Ausgestaltung der Festsetzung zu 
berücksichtigen. 
 
3-5.1.28 Entlang des Helmerbachs sind zwi- 
schen der Bahnlinie und der Hofstelle 
Markenbeck  auf der westlichen Ge- 
wässerseite Ufergehölze an zu pflan- 
zen. 
Die Maßnahme dient der Biotopvernet- 
zung und übernimmt zudem wichtige 
Schutzfunktionen i. S. einer Pufferung 
des Eintrags von Stoffen aus angrenzen- 
den landwirtschaftlichen Produktionsflä- 
chen. 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.18. 
 
3-5.1.29 
 
Das Gewässer zwischen Haus Wort- 
mann  und der Sentruper Straße ist in 
Ergänzung des Bestandes mit Uferge- 
hölzen zu bepflanzen.  
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und trägt zugleich zur Glie- 
derung der Landschaft bei. 
Darüber hinaus übernimmt sie Vernet- 
zungsfunktionen. 
 
3-5.1.30 
 
Der Helmerbach ist entlang der Zu- 
fahrt zum Hof Kückmann  mit Uferge- 
hölzen zu bepflanzen. 
Um die Durchlüftung der umliegenden 
landwirtschaftlichen Nutzflächen sicher 
zu stellen, ist die Pflanzung auf 2 Ab- 
schnitte zu beschränken.  
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.1.18 und  
Nr. 3-5.3.2.6 
 
3-5.1.31 Der östlich der Kreuzung Welsing- 
heide/Altenroxeler Straße gelegene 
Graben ist mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und trägt zugleich zur Glie- 
derung der Landschaft bei. 
Darüber hinaus übernimmt sie Vernet- 
zungsfunktionen. 
 
3-5.1.32 Der Graben südwestlich des Hofes 
Egger  ist auf der westlichen Seite mit 
Ufergehölzen zu bepflanzen. 
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und trägt zugleich zur Glie- 
derung der Landschaft bei.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
21 
 
 
3-5.1.33 Der Graben westlich der Autobahn 1 
ist auf der südlichen Seite mit Ufer- 
gehölzen zu bepflanzen. 
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und übernimmt Vernet- 
zungsfunktionen. 
 
3-5.1.34 Die südwestlich von Haus Kump  gele- 
gene Streuobstwiese ist durch die 
Nachpflanzung von Obstbäumen in ih- 
rem Bestand dauerhaft zu sichern. 
Die Obstwiese ist Teil des kulturhisto- 
risch bedeutsamen Ensembles aus 
Wohnhaus, Stallungen und Außenanla- 
gen von Haus Kump . 
 
Es sind historische Obstsorten zu ver- 
wenden. 
 
Die Obstwiese ist Teil des Naturschutz- 
gebiets Nr. 3-2.1.1. 
 
3-5.1.35 Auf der westlichen Seite des Offer- 
bachs ist die bestehende Bepflan- 
zung aus Erlen durch eine ergän- 
zende Bepflanzung mit heimischen, 
strauchartigen Ufergehölzen zu ent- 
wickeln und zu optimieren. Die Pflan- 
zung soll in der Gewässerböschung 
erfolgen. Die bestehenden Blickach- 
sen und Durchlüftungsbahnen sind 
zu erhalten und von einer Bepflan- 
zung freizuhalten.  
 
Die Festsetzung dient der Entwicklung 
der Lebensräume des Offerbachs und 
Optimierung der Vernetzungsfunktio- 
nen.  
Ergänzend dazu erfolgt die Anlage eines 
Uferstreifens . Vgl. Festsetzung Nr. 3-
5. 3.2. 8. 
 
3-5.1.36 
 
Der Graben zwischen dem Wäldchen 
und dem Offerbach ist mit Ufergehöl- 
zen zu bepflanzen. 
 
Die Pflanzung übernimmt Vernetzungs- 
funktionen. 
 
3-5.1.37 
 
Der Graben östlich der Straße Alving- 
heide  ist mit Ufergehölzen zu bepflan- 
zen. 
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und trägt zugleich zur Glie- 
derung der Landschaft bei. 
Darüber hinaus übernimmt sie Vernet- 
zungsfunktionen. 
 
Der Graben mündet in den Offerbach. 
 
3-5.1.38 
 
Der Kannenbach ist auf der westli- 
chen Seite mit Ufergehölzen zu be- 
pflanzen. 
 
Die Pflanzung dient der Schaffung von 
Lebensraum und trägt zugleich zur Glie- 
derung der Landschaft bei. 
Darüber hinaus übernimmt sie Vernet- 
zungsfunktionen. 
 
3-5.1.39 
 
Der an der westlichen Stadtgrenze ge- 
legene Graben ist mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Die Anpflanzung dient dem Biotopver- 
bund, insbesondere der Vernetzung der 
Waldbereiche südlich und nördlich der 
Dülmener Straße.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
22 
 
3-5.1.40 Der Graben westlich der Zufahrt zum 
Hof Vennschott Brüning  ist auf der 
südlichen Seite mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Die Pflanzung dient der Vernetzung der 
umliegenden Waldflächen.  
Zugleich trägt das Ufergehölz zur Gliede- 
rung der Landschaft und Belebung des 
Landschaftsbilds bei. 
 
3-5.1.41 
 
Der nordöstlich des Kannenbachs ge- 
legene Graben ist mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Die Pflanzung dient primär der Entwick- 
lung des Gewässers i. S. einer Steige- 
rung der Leistungsfähigkeit. Daneben 
übernimmt sie Schutzfunktionen für den 
Wasserhaushalt. 
  
3-5.1.42 Auf der südlichen Seite der Sendener 
Stiege ist ein Ufergehölz anzupflan- 
zen. 
 
Die Maßnahme dient der Einbindung der 
Straße in das Landschaftsbild und der Bi- 
otopvernetzung. 
 
3-5.1.43 Der Graben zwischen der Bahnlinie 
und der Sendener Stiege ist auf der 
westlichen Seite mit Ufergehölzen zu 
bepflanzen. 
 
Die Pflanzung ist Teil einer Vernetzungs- 
achse von der Bahnlinie über den Hof 
Billermann  bis in den Landschaftsraum 
Blomenkamp/Nordwinkel . 
Sie dient gleichermaßen der ökologi- 
schen Entwicklung und dem Schutz des 
Gewässers. 
 
3-5.1.44 Auf der nördlichen Seite der Bahnlinie 
ist ein Ufergehölz an zu pflanzen. 
 
Die Anpflanzung dient der Integration der 
Bahnlinie in das Landschaftsbild und 
übernimmt wichtige Funktionen für den 
Biotopverbund im südlichen Albachten. 
 
Bei der Ausgestaltung der Pflanzung 
sind insbesondere technische Vorgaben 
zum Betrieb der Bahnlinie zu berücksich- 
tigen.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
23 
 
3-5.2 A n l a g e   o d e r 
A n p f l a n z u n g   v o n 
H e c k e n,   B a u m r e i h e n 
u n d   - g r u p p e n, 
E i n z e l b ä u m e n   s o w i e 
O b s t b ä u m e n   
i n 
a u s g e w i e s e n e n 
L a n d s c h a f t s r ä u m e n 
( R a u m b e z o g e n e 
F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß 
§   2 6   ( 3 )   L G   -   B e r e i c h s – 
f e s t s e t z u n g e n ) 
(o r t s g e b u n d e n e 
F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß 
§ 13   L N a t S c h G) 
 
 
 
 
 Für sämtliche Anlagen oder Anpflan- 
zungen gelten die folgenden Maßga- 
ben bzw. Grundsätze: 
 
Die Grundsätze gelten auch für die 
Festsetzung Nr. 3-5.1, sofern zutref- 
fend. 
 Bei Anpflanzungen sind standortge- 
rechte, heimische Laubgehölze zu 
verwenden. Es ist ausschließlich 
Baumschulware nach den Gütebe- 
stimmungen der Forschungsgesell- 
schaft Landschaftsentwicklung und 
Landschaftsbau e. V. (FLL) zugelas- 
sen.  
 
 
Es sind Gehölze wie Stieleiche, Esche, 
Linde, Hainbuche, Haselnuss, Holun- 
der, Pfaffenhütchen, Schlehe, Sal- 
weide, Eberesche, Vogelkirsche, Feld- 
ahorn, Faulbaum, Weißdorn, Hunds- 
rose, Hartriegel u. a. zu pflanzen. 
Die rechtlichen Vorgaben des 
BNatSchG zur Verwendung von Ge- 
hölzen gemäß § 40 (4) Nr. 4 sind zu 
beachten.  
 
 Anpflanzungen erfolgen grundsätzlich 
entlang vorhandener Nutzungsgren- 
zen. Dabei werden zunächst Flächen 
im öffentlichen Eigentum sowie wirt- 
schaftlich nicht genutzte Flächen in 
Anspruch genommen. 
 
Soweit der Flächenbedarf damit nicht 
abgedeckt werden kann, werden pri- 
vate, wirtschaftlich genutzte Flächen 
beansprucht.  
 
In Einzelfällen können Anpflanzungen 
entlang von Eigentumsgrenzen erfol- 
gen, wenn die o. g. Pflanzflächen nicht 
verfügbar sind. 
 
Die Anpflanzungen lehnen sich grund- 
sätzlich an das vorhandene Grundras- 
ter von Straßen und Wegen an, wobei 
zunächst Feldraine, Böschungen und 
Wegränder genutzt werden.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
24 
 
 Die Bepflanzung erfolgt grundsätzlich 
so, dass der Hauptschatten auf Stra- 
ßen, Wege und Gewässer fällt. 
Mit dem Grundsatz sollen beeinträchti- 
gende Auswirkungen auf angrenzende 
landwirtschaftlich genutzte Flächen so- 
weit als möglich reduziert werden. 
 
Abweichungen können aus ökologi- 
schen Gründen, aufgrund standörtli- 
cher Gegebenheiten (Leitungen, Drä- 
nagen ...) oder auf Wunsch des Grund- 
eigentümers bzw. Nutzungsberechtig- 
ten erfolgen.  
 
 Die Berücksichtigung von Dränagen, 
Feldzufahrten, Ver- und Entsorgungs- 
leitungen einschl. Fernmeldeleitungen 
erfolgt im Rahmen der Durchführung. 
 
Hauptsammler von Dränagen werden 
nicht überpflanzt bzw. durch geeignete 
Maßnahmen geschützt. 
 
Bei Ver- und Entsorgungsleitungen 
sind die Maßgaben der Leitungsträger 
zu berücksichtigen.  
 
 
Entschädigungszahlungen werden 
ausschließlich für die Inanspruch- 
nahme wirtschaftlich genutzter Flä- 
chen gewährt. 
 
Die Inanspruchnahme von Feldrainen, 
Böschungen, Wegrändern und sonsti- 
gen nicht bewirtschafteten Flächen ist 
nicht entschädigungspflichtig, da ein 
wirtschaftlicher Nachteil für den Grund- 
eigentümer nicht gegeben ist. Mögliche 
Beeinträchtigungen durch Schatten- 
wurf sind ebenfalls nicht entschädi- 
gungspflichtig, da aus rechtlicher Sicht 
derartige Beeinträchtigungen unter die 
Sozialpflichtigkeit des Grundeigentums 
fallen und zu dulden sind. 
 
 
Unterhaltungs- (Pflege) und Verkehrs- 
sicherungspflicht obliegen grundsätz- 
lich dem Grundstückseigentümer bzw. 
dem Unterhaltungspflichtigen. 
 
Zum Schutz von Nist-, Brut-, Wohn- 
und Zufluchtstätten sind Pflegemaß- 
nahmen in der Zeit vom 1. März bis 
zum 30. September grundsätzlich ver- 
boten (§ 39 Abs. 5 BNatSchG). 
 
 
 
Anlage von Hecken  
 
 
 Bei Anpflanzungen von Hecken wird 
als Regelbreite eine dreireihige Pflan- 
zung zu Grunde gelegt. 
 
Als Pflanzmaterial ist ausschließlich 
eine mindestens 3-triebige, mehrfach 
verschulte Baumschulware zu ver- 
wenden. 
 
Der Begriff Hecke umfasst frei wach- 
sende Feldgehölze (Synonym: Feldhe- 
cke) sowie Schutzpflanzungen mit be- 
sonderen Funktionen wie z. B. Wind- 
schutz, Immissionsschutz etc.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
25 
 
 
Aus landschaftlichen und ökologischen 
Gründen wird grundsätzlich ein gestuf- 
ter, mehrreihiger Aufbau angestrebt 
(vgl. beispielhaftes Pflanzschema). 
  Bei einer dreireihigen Pflanzung ist bei 
einem Reihen- und Pflanzenabstand 
von 1,0 m x 1,0 m von einem Mindest- 
flächenbedarf von 5,0 m Breite auszu- 
gehen, wobei jeweils ein Seitenab- 
stand von 1,5 m zur Aufnahme des Ge- 
hölzüberhangs berücksichtigt ist. Zu 
Verkehrsflächen können aus verkehrs- 
rechtlichen Gründen größere Abstände 
erforderlich werden. 
Bei Verwendung von Bäumen als Über- 
hälter ist ein Abstand von mind. 50,0 m 
einzuhalten. 
 
Hof- und Ackerzufahrten sind frei zu 
halten.

26 
 
E r l ä u t e r u n g e n 
 
 
Beispielhaftes Pflanzschema für die Anlage von Hecken mit zu entwickelnden Überhältern 
 
 
HA F   F   HK HK HK HB   W   W   W   W   E   V   FB   FB   FB   HB   HR   HR   F   F   S   S   S   HO   HO   HA   HA   HA   HS   HS   HS   S   PF   PF   PF   PF   E   HS   HA   HA   F    F    HK   HK   HK   HB 
 HA F   EI   EI   EI   HB   HB   HB   W   HO   E   V   EI   EI   EI   HB   HB   HS   EI   EI  HA  S   EI      EI   HO   HB   HB    HB   HS    W     S   EI    EI     V    E    HS   HS   S   S  S   F   EI   EI   EI   HB   HB 
  S   S   F   HA   HA   HA   F   F   HO   HO   HO   E   PF   PF   PF   PF   HB   HS   HS   HS HA HA FB   FB   FB   HO HK   HK HB   W   W   W   S   HR   HR   V   V   E   HS   S   S    S    F   HA   HA   HA   F 
 
 
 
40,00 m                                                        10,00 m                                                        20,00 m                                                        30,00 m                                                       40,00 m 
 
 
 
 
E 
 
Esche 5 % PF Pfaffenhütchen 7 % HA Hartriegel 10 % 
EI 
 
 
Eiche 8 % HR Hundsrose 3 % W Weißdorn 8 % 
FB 
 
Faulbaum 5 % S Schlehe 9 % HK Heckenkirsche 4 % 
F 
 
Feldahorn 7 % HB Hainbuche 10 % V Vogelkirsche 4 % 
HS 
 
Haselnuss 10 % HO Holunder 7 %    
 
 
Eiche (Solitär) als zu entwickelnde Überhälter 
 
3 %

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
  
27 
 
 
Anlage von Baumreihen  
 
 
 Für die Anlage von Baumreihen ist ein 
Standstreifen von mindestens 3,0 m 
gemessen ab der Nutzungsgrenze 
vorzusehen.  
 
Es sind mindestens folgende Qualitä- 
ten zu verwenden: 
 
Stu 08/10 oder 
Stu 10/12 
 
In bestimmten Situationen kann es er- 
forderlich werden, den Standstreifen 
breiter zu gestalten. So beispielsweise 
um ausreichend Platz für landwirt- 
schaftliche Nutzfahrzeuge und Maschi- 
nen zu schaffen. 
 
Der Abstand zwischen den Bäumen va- 
riiert je nach Baumart und standörtli- 
chen Gegebenheiten zwischen 
 
10,0 m und 15,0 m.  
 
An geeigneten Standorten können zur 
Erhaltung der landschaftlichen Vielfalt 
Obstbäume gepflanzt werden. Es sind 
Hochstämme zu verwenden, wobei alte 
Obstsorten bevorzugt werden sollen. 
 
Hof- und Ackerzufahrten sind frei zu 
halten. 
 
 
 M a s s n a h m e n   z u r   
A n l a g e   o d e r    
A n p f l a n z u n g   v o n    
H e c k e n ,   B a u m r e i h e n    
u n d   - g r u p p e n ,    
E i n z e l b ä u m e n   s o w i e    
O b s t b ä u m e n 
  i n    
a u s g e w i e s e n e n    
L a n d s c h a f t s r ä u m e n    
( R a u m b e z o g e n e    
F e s t s e t z u n g e n  g e m ä ß   
 §   2 6   ( 3 )   L G   -   B e –  
r e i c h s f e s t s e t z u n g e n ) 
(o r t s g e b u n d e n e    
F e s t s e t z u n g e n   g e m ä ß    
§ 13   L N a t S c h G)  
 
 
 
 
 Die Festsetzung von raumbezogenen 
Festsetzungen erfolgt für die Land- 
schaftsräume 
 
3-5.2.1 Landschaftsraum Hangen- 
feld 
3-5.2.2 Landschaftsraum Welsing- 
heide 
3-5.2.3 Landschaftsraum Altenroxel  
Für die nebenstehenden Landschafts- 
räume ist das Entwicklungsziel der Anrei- 
cherung festgesetzt (vgl. Festsetzung Nr. 
3-1.2). 
 
Vorrangiges Ziel der Landschaftsplanung 
ist die Anreicherung der Landschaft mit 
gliedernden und belebenden Elementen .

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
28 
 
 
 
Geeignete Maßnahmen sind insbeson- 
dere die A nlage, Pflege oder Anpflan- 
zung auch für den Biotopverbund bedeut- 
samer sowie charakteristischer land- 
schaftlicher Strukturen und Elemente wie  
 Baumreihen und Einzelbäume,  
 Hecken,  
 Flurgehölze, 
 Bienenweidegehölze,  
 Gehölzschutzpflanzungen und 
 Streuobstwiesen. 
 
Die für die nebenstehenden Landschafts- 
räume Hangenfeld, Welsingheide und Al- 
tenroxel aufgezeigten Maßnahmen stel- 
len keinen abschließenden Maßnahmen- 
katalog dar. Alternativ können auch Tritt- 
steinbiotope wie Vogelschutzgehölze, 
Feldgehölze etc. errichtet werden. 
Die Mindestgröße dieser Biotope sollte 
1500 m² nicht unterschreiten. 
 
Für die Bepflanzungen gelten die Maßga- 
ben und Grundsätze gem. Festsetzung 
Nr. 3-5.2. 
 
3-5.2.1 Landschaftsraum Hangenfeld  
 
Der Landschaftsraum umfasst eine 
Fläche von ca. 164 ha. 
 
Zur Erreichung der o. g. Ziele sind im 
folgenden Umfang Anpflanzungen er- 
forderlich: 
 
 50 m Feldhecken 
 1200 m Baumreihen 
 
 
 
 
Der Landschaftsraum Hangenfeld ist ge- 
prägt durch die Lage zwischen Aatal und 
Siedlungsbereich Roxel und wird von der 
geplanten Umgehungsstraße für den 
Stadtteil Roxel tangiert.  
Hierzu trifft der landschaftspflegerische 
Begleitplan zum Planungsprojekt die er- 
forderlichen Festlegungen. 
 
Entsprechend der Systematik des Land- 
schaftsplans werden innerhalb der Be- 
reichsfestsetzung Hangenfeld ergän- 
zende, ortsgebundene Festsetzungen 
zur Anpflanzung von Ufergehölzen ent- 
lang der Gewässer getroffen. 
Vgl. Kapitel 3-5.1 
Vgl. Entwicklungsziel Nr. 3-1.2.2 
 
3-5.2.2 Landschaftsraum Welsingheide 
 
Der Landschaftsraum umfasst eine 
Fläche von ca. 152 ha. 
 
 
 
Die Landschaftsräume Welsingheide  so- 
wie Altenroxel  zwischen Albachten, Ro- 
xel und Mecklenbeck sind geprägt durch

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
29 
 
Zur Erreichung der o. g. Ziele sind im 
folgenden Umfang Anpflanzungen er- 
forderlich: 
 
 1000 m Baumreihen 
 1500 m Feldhecken 
 
 
eine intensive landwirtschaftliche Nut- 
zung.  
Die benannten Größenordnungen für de- 
ren Entwicklung resultieren aus der Not- 
wendigkeit zur Gliederung und Anreiche- 
rung der Landschaft mit belebenden Ele- 
menten sowie zur Entwicklung eines 
funktionsfähigen Biotopverbunds. 
 
Vgl. Entwicklungsziel Nr. 3-1.2.6  
 
3-5.2.3 Landschaftsraum Altenroxel  
 
Der Landschaftsraum umfasst eine 
Fläche von ca. 144 ha. 
 
Zur Erreichung der o. g. Ziele sind im 
folgenden Umfang Anpflanzungen er- 
forderlich: 
 
 780 m Baumreihen  
 2800 m Feldhecken 
 
 
Vgl. Festsetzung Nr. 3-5.2.2 Landschaf- 
tsraum Welsingheide 
 
Vgl. Entwicklungsziel Nr. 3-1.2.6  
 
   
  Die Festsetzungen betreffen die Land- 
schaftsräume Hangenfeld nördlich von 
Roxel sowie Welsingheide und Altenroxel 
zwischen Roxel, Albachten und Mecklen- 
beck.  
 
  Für die genannten Landschaftsräume ist 
das Entwicklungsziel der Anreicherung 
festgesetzt (vgl. Festsetzung Nr. 3-1.2). 
Es bestehen deutliche Defizite in der 
Ausstattung der Landschaft mit gliedern- 
den und belebenden Elementen wie 
Feldhecken, Feldgehölzen, Baumreihen 
usw.  
Diese Landschaftsräume erfüllen nicht 
die gemäß § 1 Bundesnaturschutzgesetz 
an sie zu stellenden Anforderungen des 
Naturschutzes und der Landschafts- 
pflege. 
 
Landschaftsräume Welsingheide und Al- 
tenroxel 
  Vorrangiges Ziel der Landschaftsplanung 
ist die Anreicherung der Landschaft mit 
gliedernden und belebenden Elementen 
zur Schaffung einer Grundausstattung 
mit Lebensräumen. Die Maßnahmen die- 
nen insbesondere auch der Vernetzung

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
30 
 
von Biotopen umliegender Landschafts- 
räume. 
 
  Die Entwicklung der Landschaftsräume 
soll unter besonderer Berücksichtigung 
der bestehenden ackerbaulichen Nut- 
zungen erfolgen. Planerisch zu Grunde 
gelegt wurden Zielgrößen von 15 – 25 ha 
Ackerfläche am Stück, auf denen keine 
Anreicherungsmaßnahmen erfolgen. 
Die Betrachtung erfolgt über Eigentums- 
grenzen hinweg, die Ausgestaltung in 
Abhängigkeit von den örtlichen Gege- 
benheiten und Grundeigentumsverhält- 
nissen. 
  Dort wo topografische Elemente fehlen, 
werden auch Flurstücksgrenzen für eine 
Bepflanzung herangezogen. Dadurch 
wird eine Zerschneidung von Eigen- 
tumsparzellen ausgeschlossen. Dem 
Grundeigentümer steht eine angemes- 
sene Entschädigung in Geld für die Inan- 
spruchnahme seiner Eigentumsflächen 
für Bepflanzungszwecke zu.  
 
  Landschaftsraum Hangenfeld 
 
Die Festsetzungen im Landschaftsraum 
Hangenfeld erfolgen ausschließlich ent- 
lang vorhandener Strukturelemente wie 
Wege, Gewässer etc.  
 
Geeignete Entwicklungsmaßnahmen für 
alle Landschaftsräume sind insbeson- 
dere die Anlage oder Anpflanzung be- 
deutsamer sowie charakteristischer 
landschaftlicher Strukturen und Ele- 
mente wie   
 Baumreihen und Einzelbäume,  
 Hecken,  
 Flurgehölze, 
 Bienenweidegehölze und 
 Gehölzschutzpflanzungen .  
 
   
3-5.2.1 
 
Entlang der rückwärtigen Zufahrt zum 
Hof Everding ist auf der Südseite eine 
Baumreihe aus Eichen zu pflanzen. 
 
Die Anpflanzung trägt zur Gliederung der 
Landschaft bei und übernimmt wichtige 
Aufgaben für die Biotopvernetzung.  
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 27, Nr. 3.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
31 
 
 
   
3-5.2.2 
 
Entlang der südlichen Grenze der 
Siedlung Woestenkamp ist eine 
Baumreihe aus Eichen zu errichten. 
 
Die Anpflanzung ist Teil eines Maßnah- 
menpakets in den Landschaftsräumen 
Altenroxel und Welsingheide zur Schaf- 
fung einer zentralen Entwicklungsachse 
von der Aa zu den Lebensräumen an der 
westlichen Stadtgrenze. 
Die Landschaftsräume sind geprägt 
durch eine intensive ackerbauliche Nut- 
zung. 
 
 Zur 
- Anreicherung der Landschaft mit glie- 
dernden und belebenden Elementen, 
- Schaffung von Lebensraum i. S. einer 
Grundausstattung,  
- Landschaftsgliederung, 
- Biotopvernetzung 
werden die Festsetzungen Nr. 3-5.2.2 -  
3-5.2.9 getroffen. 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 33, Nr. 56. 
 
 
3-5.2.3 
 
Auf der nördlichen Seite der Eigen- 
tumsgrenze ist eine Feldhecke ohne 
Überhälter zu pflanzen. 
 
 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2. 
  
Eine übermäßige Verschattung der an- 
grenzenden Ackerflächen ist durch eine 
abschnittsweise Gehölzbepflanzung im 
Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten 
und die Verwendung niedrig wachsender 
Gehölzarten zu vermeiden. 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 33, Nr. 33. 
 
 
3-5.2.4 
 
Entlang der Nutzungs- und Kataster- 
grenze ist eine Feldhecke ohne Über- 
hälter zu pflanzen.  
 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2.

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
32 
 
Eine übermäßige Verschattung der an- 
grenzenden Ackerflächen ist durch eine 
abschnittsweise Gehölzbepflanzung im 
Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten 
und die Verwendung niedrig wachsender 
Gehölzarten zu vermeiden. 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 33, Nr. 57. 
 
 
 
3-5.2.5 
 
Östlich des Hofes Wenke ist eine 
Feldhecke zu pflanzen. 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2 
 
Eine übermäßige Verschattung der an- 
grenzenden Ackerflächen ist durch eine 
abschnittsweise Gehölzbepflanzung im 
Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten 
und die Verwendung niedrig wachsender 
Gehölzarten zu vermeiden. 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Albachten, Flur 13, Nr. 107. 
 
 
3-5.2.6 
 
Die Zufahrt zum Hof Steffens ist mit ei- 
ner Baumreihe zu bepflanzen. 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2 
 
Es sind Stieleichen oder Linden zu ver- 
wenden. 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 34, Nr.  48. 
 
3-5.2.7 
 
An der östlich des Hofes Steffens be- 
findlichen Nutzungsgrenze ist eine 
Feldhecke zu pflanzen.  
 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2

TEXTLICHE DARSTELLUNGEN 
UND FESTSETZUNGEN 
ERLÄUTERUNGEN 
 
 
 
33 
 
Betroffen ist das Grundstück Gemarkung 
Roxel, Flur 34, Nr.  48. 
 
 
3-5.2.8 
 
Zwischen der Straße Welsingheide 
und der Straße Oberort ist eine Feld- 
hecke zu pflanzen.  
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungsachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2 
 
Eine übermäßige Verschattung der an- 
grenzenden Ackerflächen ist durch eine 
abschnittsweise Gehölzbepflanzung im 
Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten 
und die Verwendung niedrig wachsender 
Gehölzarten zu vermeiden. 
 
Da topografischer Elemente fehlen, er- 
folgt die Pflanzung entlang der Kataster- 
grenze.  
Betroffen ist das Grundstücke Gemar- 
kung Albachten, Flur 13, Nr.  106. 
 
 
3-5.2.9 
 
An der nördlichen Grundstücksgrenze 
ist eine Feldhecke zu errichten. 
Die Anpflanzung ist Teil der zentralen 
Entwicklungssachse von der Aa zu den 
Lebensräumen an der westlichen Stadt- 
grenze.  
Vgl. Erläuterungen zu Festsetzung Nr.  
3-5.2.2 
 
Eine übermäßige Verschattung der an- 
grenzenden Ackerflächen ist durch eine 
abschnittsweise Gehölzbepflanzung im 
Wechsel mit unbepflanzten Abschnitten 
und die Verwendung niedrig wachsender 
Gehölzarten zu vermeiden. 
 
Betroffen sind die Grundstücke Gemar- 
kung Albachten, Flur 13, Nr.  100 und 
101.

Vorlage V_0285_2021_Anlage 4 Bestand u Planung

781 Zeichen

3-5.2.1
3-5.2.3
3-5.2.8
3-5.2.5
3-5.2.9
3-5.2.63-5.2.7
3-5.2.4
3-5.2.2
Hangenfeld
Altenroxel
Welsingheide
M0Maßstab: 1:10.000250500
STADT MÜNSTERLANDSCHAFTSPLANROXELER RIEDEL- V/0285/2021
Entwurfsbearbeitung:Amt für Grünflächen und UmweltschutzGraphische Realisation:Amt für Grünflächen und UmweltschutzÄnderungsstand: 29.03.2021
Änderung "Aufhebung der Bereichsfestsetzungen"Anlage 4: Bestand und Planung
BirkenwaldFeldgehölzGebüschBaumgruppeWallheckeebenerdige HeckeUfergehölzBaumreiheEinzelbaumKopfbaumAllee
Anpflanzung einer Hecke mit zu entwickelnden ÜberhälternAnpflanzung einer Hecke
3-5.2ortsgebundene Festsetzungen gemäß§ 13 LandesnaturschutzgesetzAnpflanzung einer Baumreihe
Planung
Legende:
Bestand
geplante bauliche AnlagenNachrichtliche Darstellungen
Änderungsbereiche

Vorlage V_0285_2021_Anlage 1 Bisherige Darstellung

6554 Zeichen

3-1.3
3-1.1
3-1.1.1.2
3-1.1
3-1.2.2
3-1.1.2.4
3-1.1.1.3
3-1.1
3-1.1.2.4
3-1.2.6
3-1.1
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-1.1
3-1.3
3-1.1.1.4
3-1.2.4
3-1.1
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-3.2.3
3-4.1.63-4.2.6
3-4.1.63-4.2.6
3-4.2.4
3-4.2.1
3-4.2.2
3-4.1.4
3-4.1.1
3-4.1.2
3-4.2.33-4.1.3
3-5.3.1.2.4
3-5.3.1.2.3
3-5.3.2.4
3-5.3.1.1.19
3-5.3.1.1.21
3-5.3.1.1.20
3-5.3.1.1.27
3-5.3.1.1.26
3-5.3.1.1.29
3-5.3.2.5
3-5.3.1.1.22
3-5.3.2.8 3-5.3.2.9
3-5.3.2.3
3-5.3.1.2.5
3-5.3.2.4
3-2.3.27
3-2.3.8
3-2.3.263-2.3.25
3-2.3.15 3-2.3.16
3-2.3.10
3-2.3.19
3-2.3.13
3-2.3.9
3-2.3.23
3-2.3.18
3-2.3.293-2.3.28
3-2.4.10
3-2.4.10
3-2.4.17
3-2.4.16
3-2.1.1
3-2.1.2
3-2.1.2
3-2.1.2
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
3-2.2.1
B B
B
B
B
B
BB
B
B B B
BB B
B
BB B
GB-4011-124GB-4011-136
GB-4011-138GB-4011-139
GB-4011-107
GB-4011-148
GB-4011-106GB-4011-149GB-4011-110
GB-4011-0006GB-4011-0007GB-4011-0008
GB-4011-0009GB-4011-0010
GB-4011-150
GB-4011-151
GB-4011-0025
GB-4011-126
GB-4011-125
GB-4011-137
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.1
3-1.2.2
3-1.1.2.4
3-1.1.2.4
3-1.2.6
3-1.1.2.5
3-1.2.4
3-1.1.2.5
3-1.2.6
3-1.1.1.2
3-1.1.1.3
3-1.1.1.4
3-1.3
3-1.3
3-1.2.6
3-5.1.37
3-5.1.32
3-5.1.35
3-5.1.103-5.1.11
3-5.1.133-5.1.14
3-5.1.22
3-5.1.36
3-5.1.16
3-5.1.38
3-5.1.12
3-5.1.33
3-5.1.15
3-5.1.31
3-5.1.19
3-5.1.29
3-5.1.253-5.1.24
3-5.1.8
3-5.1.34
3-5.1.9
3-5.1.9
3-5.2.2
3-5.2.3
3-5.2.1
Hangenfeld
Altenroxel
Welsingheide
M0Maßstab: 1:10.000250500
Anpflanzungen(ortsgebundene Festsetzungen gemäß § 26(2) Landschaftsgesetz)3-5.1
3-4.2Untersagung einer bestimmten Form der Endnutzung
ENTWICKLUNGS-, PFLEGE- UNDERSCHLIESSUNGSMASSNAHMEN3-5.0
Wiederaufforstung unter Ausschluss oder Verwendung bestimmter Baumarten3-4.1
Anpflanzung von Ufergehölzen
Anpflanzung einer Hecke mit zu entwickelnden Überhältern
Anpflanzung eines Baumes
FORSTLICHE FESTSETZUNGEN IN1$7856&+87=*(%,(7(181'*(6&+h7=7(1LANDSCHAFTSBESTANDTEILEN3-4.0
=:(&.%(67,0081*)h5%5$&+)/b&+(13-3.0
Pflege3-3.2
Natürliche Entwicklung3-3.1
Naturdenkmal3-2.3
Landschaftsschutzgebiet3-2.2
Naturschutzgebiet3-2.1
(17:,&./81*6=,(/()h5',(/$1'6&+$)73-1.0
%(621'(56*(6&+h7=7(7(,/(9211$78581'LANDSCHAFT3-2.0
Grenze der Stadtbezirke
Grenze des Planungsgebietes
Freizeit- und Erholungsschwerpunkt sowie Sicherung der Freiraumfunktion(Freizeit- und Erholungsschwerpunkt Aasee)3-1.4
Optimierung der Aa und ihres Talraums im ökologischen Sinn durch die Entwicklung vonLebensgemeinschaften und Lebensstätten für z.T. gefährdete Pflanzen- und Tierartenunter Erhaltung vorhandener, naturnaher Strukturen und Lebensräume (Optimierung Aa-Tal)3-1.3
Anreicherung einer Landschaft mit naturnahen Lebensräumen und mit gliedernden und belebendenElementen (Anreicherung)3-1.2
Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen oder sonstigen natürlichenLandschaftselementen reich oder vielfältig ausgestatteten Landschaft (Erhaltung)3-1.1
GRENZEN
3-2.4Geschützter Landschaftsbestandteil
GELTUNGSBEREICH
STADT MÜNSTERLANDSCHAFTSPLANROXELER RIEDEL- V/0285/2021
Entwurfsbearbeitung:Amt für Grünflächen und UmweltschutzGraphische Realisation:Amt für Grünflächen und Umweltschutz
ND
LN
LB
nE
Pf
Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen oder sonstigen natürlichenLandschaftselementen ausgestatteten Landschaft bis zum Zeitpunkt einer städtebaulichenÜberplanung (temporäre Erhaltung)3-1.1.2
Erhaltung und Entwicklung einer mit naturnahen Lebensräumen ausgestattetenLandschaft sowie Sicherung der Freiraumfunktion (Erhaltung und Sicherung)3-1.1.1
Pflege, Wiederherstellung oder Anlage naturnaher Lebensräume3-5.3
U
Pflege und/oder Entwicklung eines vorhandenen Gewässers3-5.3.1.1Neuanlage eines Kleingewässers3-5.3.1.2
Entwicklung von Uferstreifen3-5.3.2
Pflege und Entwicklung bestehender Biotope3-5.3.3
Geplante, örtlich bedeutsame Hauptverkehrsstraße gemäß FlächennutzungsplanNACHRICHTLICHE DARSTELLUNG
Anpflanzungen(raumbezogene Festsetzungen gemäß § 26(3) Landschaftsgesetz - Bereichsfestsetzungen)3-5.2
Maßnahmen zur Anlage oder Anpflanzung von Hecken, Baumreihen und -gruppen, sowieEinzelbäumen in ausgewiesenen Landschaftsräumen
Gesetzlich geschützte Biotope gemäß §30 Bundesnaturschutzgesetz i. V. mit § 62 LGB
Der Geltungsbereich dieses Landschaftsplanes erstreckt sich gemäß § 16 LG auf den baulichen Außenbereich imSinne des Bauplanungsrechts. Soweit ein Bebauungsplan Festsetzungen nach § 9 Abs. 1 Nrn. 11, 14 bis 18, 20,24 bis 26 des Baugesetzbuches trifft und über diese bauleitplanerische Sicherung hinaus weitergehendeMaßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erforderlich sind, kann sich der Landschaftsplanunbeschadet der baurechtlichen Festsetzungen auch auf diese Flächen erstrecken.Werden in diesem Landschaftsplan Flächen als „im Zusammenhang bebaute Ortsteile“ ausgespart, liegt hierinjedoch keine Entscheidung baurechtlicher Art. Ob die Flächen tatsächlich unter § 34 BauGB fallen, ist in denhierfür geltenden Verfahren nach den baurechtlichen Vorschriften zu klären.
RECHTSGRUNDLAGENRechtsgrundlagen für die Aufstellung dieses Landschaftsplanes bilden das Bundesnaturschutzgesetz(BNatSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 01.03.2010 (BGBl. I Nr. 51 S. 2542), zuletzt geändertdurch Gesetz vom 07.08.2013 (BGBl. I Nr. 28 S. 1482, 1496), das Landschaftsgesetz (LG) in der Fassung derBekanntmachung vom 21. Juli 2000 (GV. NRW. S. 568), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 16.März 2010 (GV. NRW. S. 185), die Verordnung zur Durchführung des Landschaftsgesetzes (DVO-LG) vom 22.Oktober 1986 (GV. NW. 1986 S. 683), zuletzt geändert durch Artikel VI des Gesetzes vom 19.6.2007 (GV. NRW.S. 226) sowie die Gemeindordnung NW (GO) (insbesondere §§ 7 und 41) in der Fassung der Bekanntmachungvom 14. Juli 1994 (GV. NW. S. 666), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Dezember 2013 (GV.NRW. S. 878.
Änderungsstand: 29.03.2021
STAND DES LANDSCHAFTSPLANSDer Landschaftsplan Roxeler Riedel (LP) der Stadt Münster ist seit dem 19.09.2014 rechtswirksam.Seitdem bestand insbesondere aufgrund veränderter Vorgaben der Bauleitplanung die Notwendigkeit,den LP zu ändern.Bei der vorliegenden Entwicklungs- und Festsetzungskarte sowie den dazugehörigen textlichenDarstellungen und Festsetzungen handelt es sich um eine nachrichtliche Wiedergabe des LP in derFassung vom 19.09.2014 einschließlich aller rechtskräftigen Änderungen bis zum 09.02.2019Diese Reproduktion des fortgeführten LP dient der allgemeinen Information.Genaue Einzelaussagen sind dem rechtswirksamen LP sowie den rechtswirksamen Änderungen zuentnehmen.
Änderung "Aufhebung der Bereichsfestsetzungen"Anlage 1: Bisherige Darstellung
Änderungsbereiche

Beratungsverlauf (6)

27.05.2021 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 7.10 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
08.06.2021 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.10 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
15.06.2021 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.17 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
17.06.2021 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
23.06.2021 Hauptausschuss
TOP 50 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
23.06.2021 Rat
TOP 53 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (22)

  • Hülshoffstraße
  • Sentruper Straße
  • Dülmener Straße 3
  • Wasserweg
  • Blomenkamp
  • Am Gievenbach
  • Steinfurter Straße 3
  • Horstmarer Landweg
  • Hohenholter Straße
  • Altenroxeler Straße
  • Umgehungsstraße
  • Sendener Stiege 3
  • Welsingheide
  • Feldstiege 3
  • Alvingheide 3
  • Schonebeck 3
  • Beerwiede
  • Haus Brock
  • Woestenkamp
  • Brock 3
  • Oberort
  • Im Aatal

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Details

Aktenzeichen
V/0285/2021
Typ
Vorlagen
Datum
12.05.2021
Erstellt
31.03.2021 13:16