Zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für obdachlose Menschen in Köln während der Corona-Pandemie
Gem. Dringlichkeitsantrag § 12 (Grüne) AN/0102/2021 vom 14.01.2021
Stand: Am 14.01.2021 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren geändert beschlossen.
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Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (Grüne)
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Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt Fraktion im Kölner Rat An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Senioren Herrn Daniel Bauer-Dahm Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.01.2021 AN/0102/2021 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales und Senioren 14.01.2021 Zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für obdachlose Menschen in Köln während der Corona-Pandemie Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bedanken sich bei der Verwaltung, den Trägern und den vielen ehrenamtli- chen Initiativen und ehrenamtlich Aktiven für das Angebot für wohnungslose Menschen in Köln, besonders vor dem Hintergrund der kalten Jahreszeit und der Corona-Pandemie. Corona ist für uns alle eine große Herausforderung. Während für Menschen mit einer eige- nen Wohnung Kontaktbeschränkungen gut eingehalten werden können, kann Covid-19 für Obdachlose lebensgefährlich sein, da die Mehrheit der Hochrisikogruppe angehört und Kon- taktreduzierungen in Notschlafstätten kaum möglich sind. Dazu kommt die kalte Jahreszeit, die ein weiteres großes Risiko für obdachlose Menschen darstellt. Die Antragsteller bitten Sie daher, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 14.01.21 aufzunehmen: Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, bedarfsgemäß kurzfristig die Anmietung von weiteren Unterbringungsmöglichkeiten mit Tagesangebot (z.B. Jugendherbergen, Hostels, Hotels) , sowie die Nutzung der Unterbringungsreserven für Geflüchtete bzw. die Nutzung vorhandener Kapazitäten in Sozialhäusern( z.B. Geisbergstr.) zwecks Un- terbringung von obdachlosen Menschen in Köln, in die Wege zu leiten. 2. Die zusätzlichen Kapazitäten dienen sowohl der weiteren Entzerrung, weg von Mehr- bettzimmern, hin zu Einzelzimmern mit 24-Stunden-Verweilmöglichkeit, als auch der - 2 - Unterbringung weiterer obdachloser Menschen während der Corona-Pandemie. 3. Die Anmietung, Belegung soll zunächst bis Ende März 2021 erfolgen und ist der ak- tuellen Lage laufend anzupassen und ggf. zu verlängern. Begründung: Erfolgt mündlich. Begründung der Dringlichkeit: Erfolgt mündlich Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer Gez. Jennifer Glashagen Volt-Fraktionsvorsitzende -
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/50 Vorlagen-Nummer AN/0102/2021 Stand: 22.07.2024 Sachstandsbericht Zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für obdachlose Menschen in Köln während der Corona-Pandemie Beschluss : 1. Die Verwaltung wird beauftragt, bedarfsgemäß kurzfristig die Anmietung von weiteren Un- terbringungsmöglichkeiten mit Tagesangebot (z.B. Jugendherbergen, Hostels, Hotels) , so- wie die Nutzung der Unterbringungsreserven für Geflüchtete bzw. die Nutzung vorhande- ner Kapazitäten in Sozialhäusern (z.B. Geisbergstr.) zwecks Unterbringung von obdachlo- sen Menschen in Köln, in die Wege zu leiten. 2. Die zusätzlichen Kapazitäten dienen sowohl der weiteren Entzerrung, weg von Mehrbett- zimmern, hin zu Einzelzimmern mit 24-Stunden-Verweilmöglichkeit, als auch der Unterbrin- gung weiterer obdachloser Menschen während der Corona-Pandemie. 3. Die Anmietung, Belegung soll zunächst bis Ende März 2021 erfolgen und ist der aktuellen Lage laufend anzupassen und ggf. zu verlängern. Protokollnotiz auf Anregung der Fraktion Die Linke: Die Verwaltung wird gebeten, die sanitären Anlagen für Obdach - und Wohnungslose im öffentlichen Raum (z.B. Wiener Platz) zu erweitern. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Während der Pandemie wurden alle realisierbaren Maßnahmen mit dem Ziel der Entzerrung ergriffen. Dabei konnte allerdings wegen der steigenden Zahlen im Zuzug von geflüchteten Menschen nach Köln nicht auf die seitens der Politik vorgeschlagenen Einrichtungen für ge- flüchtete Menschen zugegriffen werden. Nächste Schritte: keine
Beratungsverlauf
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14.01.2021
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.5, Antrag / Anfrage. Ergebnis: geändert beschlossen
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