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V/0861/2013

Bürgerumfrage 2013: Ergebnisse zu den Fragenkomplexen "Lebensbedingungen in Münster", "Wohnen in Münster" und "Verkehr in Münster"

Vorlagen 03.01.2014

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19290 Zeichen

Bürgerumfrage 2013 - Ergebnisse
• “Lebensbedingungen in Münster“: 
Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen sowie 
deren Wichtigkeit (Folie 3 - 7)
• „Wohnen in Münster“: 
Wohnzufriedenheit und barrierefreies Wohnen 
(Folie 8 - 21)
• „Verkehr in Münster“: 
Sicherheitsempfinden, Verbesserung der Verkehrs- 
sicherheit und der Verkehrsinfrastruktur (Folie 22 - 30)
Folie 1
V/0861/2013, Anlage 1

V/0861/2013, Anlage 1 
Bürgerumfrage 2013 - Methodik
• Schriftliche Mehrthemenumfrage: 
Bürgerhaushalt, Verkehr, Wohnen, Friedensstadt, 
Lebensbedingungen (Zufriedenheit/Wichtigkeit)
• Feldarbeit: 04.06. – 05.07.2013
• Netto-Stichprobe: 
5.081 Bürgerinnen/Bürger (Hauptwohnsitz, ab 18 Jahre)
• Rücklauf: 1.718 Fragebögen (33,8 %)
• Grundsätzliche Übertragbarkeit der Ergebnisse: 
Hohe Übereinstimmung von Rücklaufstruktur und 
Bevölkerungsstruktur (v. a. Geschlecht, Alter, Wohnort)
• Fehlertoleranz:
– bei einem Anteilswert von 50 %: +/- 2,4 Prozentpunkte
– bei einem Anteilswert von 5 %: +/- 1,1 Prozentpunkte
Folie 2

V/0861/2013, Anlage 1 
Lebensbedingungen in Münster 
(Zufriedenheit mit Angeboten und 
Einrichtungen sowie deren Wichtigkeit)
Folie 3

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 4
- sortiert nach der Reihenfolge der Mittelwerte
Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in Münster 2013
1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
 Mittelwert 
 Zufriedenheit 
BÜRGERUMFRAGE 2013       
 Ø
1,8
2,0
2,0
2,0
2,0
2,1
2,1
2,1
2,2
2,2
2,2
2,2
2,3
2,3
2,4
2,4
2,4
2,5
2,5
2,6
2,6
2,6
2,7
2,8
2,8
2,8
2,8
2,9
3,0
3,6
Bewertung
von 5 = völlig unzufrieden bis  1 = sehr zufrieden  5,0 2,03,04,0 1,0
Angebot Ärzte / Krankenhäuser
Angebot weiterführende Schulen
Gaststätten, Restaurants, zum Ausgehen
Einkaufsmöglichkeiten Innenstadt
Angebot öffentliche Büchereien
Gestaltung / Attraktivität Innenstadt
Einkauf Lebensmittel Stadtteil / Quartier
Angebot an Museen
Angebot Theater / Konzerte
Angebot Weiterbildungseinrichtungen
Ausbau / Zustand von Park-/ Grünanlagen
Angebot Busse / Bahnen
Sauberkeit der Luft
Verkehrssicherheit im Stadtteil
Ausbau / Zustand Radwegenetz
Angebot Sportanlagen
Spielmöglichkeiten für Kinder
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Frauen
Hauswirtschaftliche / Pflegerische Hilfe
Verdienstmöglichkeiten
Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege
Nachtbusse (Taktung + Netz)
Ausbau / Zustand Straßennetz
Angebot Kinder-/ Jugendeinrichtungen
Arbeitsplatzangebot
Fahrradabstellmöglichkeiten Innenstadt
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Männer
Angebot Schwimmbäder
Angebot PKW-Parkplätze Innenstadt
Wohnungsangebot

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 5
- sortiert nach der Reihenfolge der Mittelwerte
Wichtigkeit der Lebensbedingungen in Münster 2013
1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
 Mittelwert 
 Wichtigkeit 
BÜRGERUMFRAGE 2013       
Bewertung
von 5 = überhaupt nicht wichtig bis  1 = sehr wichtig 5,0 2,03,04,0 1,0
 Ø
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,6
1,6
1,6
1,7
1,7
1,7
1,8
1,9
1,9
1,9
1,9
2,0
2,0
2,1
2,1
2,1
2,1
2,1
2,2
2,3
2,3
2,3
2,4
2,4
Arbeitsplatzangebot
Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege
Angebot Ärzte / Krankenhäuser
Wohnungsangebot
Angebot weiterführende Schulen
Sauberkeit der Luft
Angebot Kinder-/ Jugendeinrichtungen
Spielmöglichkeiten für Kinder
Einkauf Lebensmittel Stadtteil / Quartier
Verkehrssicherheit im Stadtteil
Verdienstmöglichkeiten
Ausbau / Zustand Radwegenetz
Angebot Weiterbildungseinrichtungen
Hauswirtschaftliche / Pflegerische Hilfe
Ausbau / Zustand von Park-/ Grünanlagen
Angebot Busse / Bahnen
Fahrradabstellmöglichkeiten Innenstadt
Angebot öffentliche Büchereien
Gestaltung / Attraktivität Innenstadt
Nachtbusse (Taktung + Netz)
Ausbau / Zustand Straßennetz
Einkaufsmöglichkeiten Innenstadt
Angebot Sportanlagen
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Frauen
Angebot Schwimmbäder
Gaststätten, Restaurants, zum Ausgehen
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Männer
Angebot Theater / Konzerte
Angebot PKW-Parkplätze Innenstadt
Angebot an Museen

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 6
- sortiert nach der Reihenfolge der Mittelwerte von WICHTIGKEIT
Zufriedenheit und Wichtigkeit der Lebensbedingungen in Münster 2013
1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
 Mittelwert 
 Wichtigkeit 
 Mittelwert 
 Zufriedenheit 
BÜRGERUMFRAGE 2013       
- 1,3
- 1,1
- 0,3
- 2,1
- 0,5
- 0,8
- 1,2
- 0,8
- 0,5
- 0,6
- 0,9
- 0,7
- 0,4
- 0,6
- 0,3
- 0,3
- 0,9
+0,0
- 0,1
- 0,5
- 0,6
+0,1
- 0,3
- 0,4
- 0,7
+0,3
- 0,5
+0,1
- 0,6
+0,3
Bewertung
von 5 = überhaupt nicht wichtig / völlig unzufrieden
bis  1 = sehr wichtig / sehr zufrieden  
5,0 2,03,04,0 1,0
Arbeitsplatzangebot
Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege
Angebot Ärzte / Krankenhäuser
Wohnungsangebot
Angebot weiterführende Schulen
Sauberkeit der Luft
Angebot Kinder-/ Jugendeinrichtungen
Spielmöglichkeiten für Kinder
Einkauf Lebensmittel Stadtteil / Quartier
Verkehrssicherheit im Stadtteil
Verdienstmöglichkeiten
Ausbau / Zustand Radwegenetz
Angebot Weiterbildungseinrichtungen
Hauswirtschaftliche / Pflegerische Hilfe
Ausbau / Zustand von Park-/ Grünanlagen
Angebot Busse / Bahnen
Fahrradabstellmöglichkeiten Innenstadt
Angebot öffentliche Büchereien
Gestaltung / Attraktivität Innenstadt
Nachtbusse (Taktung + Netz)
Ausbau / Zustand Straßennetz
Einkaufsmöglichkeiten Innenstadt
Angebot Sportanlagen
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Frauen
Angebot Schwimmbäder
Gaststätten, Restaurants, zum Ausgehen
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Männer
Angebot Theater / Konzerte
Angebot PKW-Parkplätze Innenstadt
Angebot an Museen

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 7
- sortiert nach der Reihenfolge der Mittelwert-Differenzen
Zufriedenheit und Wichtigkeit der Lebensbedingungen in Münster 2013
1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5
 Mittelwert 
 Wichtigkeit 
 Mittelwert 
 Zufriedenheit 
BÜRGERUMFRAGE 2013       
Bewertung
von 5 = überhaupt nicht wichtig / völlig unzufrieden
bis  1 = sehr wichtig / sehr zufrieden  
- 2,1
- 1,3
- 1,2
- 1,1
- 0,9
- 0,9
- 0,8
- 0,8
- 0,7
- 0,7
- 0,6
- 0,6
- 0,6
- 0,6
- 0,5
- 0,5
- 0,5
- 0,5
- 0,4
- 0,4
- 0,3
- 0,3
- 0,3
- 0,3
- 0,1
+0,0
+0,1
+0,1
+0,3
+0,3
5,0 2,03,04,0 1,0
Wohnungsangebot
Arbeitsplatzangebot
Angebot Kinder-/ Jugendeinrichtungen
Angebot Kindertageseinrichtungen/ -pflege
Verdienstmöglichkeiten
Fahrradabstellmöglichkeiten Innenstadt
Spielmöglichkeiten für Kinder
Sauberkeit der Luft
Ausbau / Zustand Radwegenetz
Angebot Schwimmbäder
Ausbau / Zustand Straßennetz
Angebot PKW-Parkplätze Innenstadt
Verkehrssicherheit im Stadtteil
Hauswirtschaftliche / Pflegerische Hilfe
Einkauf Lebensmittel Stadtteil / Quartier
Angebot weiterführende Schulen
Nachtbusse (Taktung + Netz)
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Männer
Angebot Weiterbildungseinrichtungen
Beratungs-/ Unterstützungsangebot f. Frauen
Angebot Ärzte / Krankenhäuser
Ausbau / Zustand von Park-/ Grünanlagen
Angebot Busse / Bahnen
Angebot Sportanlagen
Gestaltung / Attraktivität Innenstadt
Angebot öffentliche Büchereien
Angebot Theater / Konzerte
Einkaufsmöglichkeiten Innenstadt
Gaststätten, Restaurants, zum Ausgehen
Angebot an Museen

V/0861/2013, Anlage 1 
Wohnen in Münster 
(Wohnzufriedenheit 
und barrierefreies Wohnen)
Folie 8

V/0861/2013, Anlage 1 
Wie zufrieden sind Sie ... ?
51
42
49
35
38
43
10
16
7
2
3
1
1
1
 ... mit Ihrer 
jetzigen Wohnung 
 ... mit Ihrem 
Stadtteil / Stadtviertel 
... allgemein mit Münster 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 1 = sehr zufrieden  2 = zufrieden  3 = teils / teils  4 = unzufrieden  5 = sehr unzufrieden 
Ø   
1,7
1,8
1,6
BÜRGERUMFRAGE 2013 
n= 1.686
n= 1.663
n= 1.667
Folie 9

V/0861/2013, Anlage 1 
Wie zufrieden sind Sie ... ?
- im Vergleich mit Umfragen aus 2009, 2011 und 2013
51
47
31
42
32
29
34
49
45
50
42
35
36
45
38
46
40
44
43
46
37
46
10
14
19
16
18
22
17
7
9
11
10
2
2
4
3
3
6
3
1
1
2
1
1
1
1
1
1
3
1
 ... mit Ihrer jetzigen Wohnung 
 - Bürgerumfrage 2009 
 - Zuzugsumfrage 2013 
 ... mit Ihrem Stadtteil / Stadtviertel 
 - Bürgerumfrage 2009 
 - Fortzugsumfrage 2011 
 - Zuzugsumfrage 2013 
... allgemein mit Münster 
 - Bürgerumfrage 2009 
 - Fortzugsumfrage 2011 
 - Zuzugsumfrage 2013 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 1 = sehr zufrieden  2 = zufrieden  3 = teils / teils  4 = unzufrieden  5 = sehr unzufrieden 
Ø 
1,7
1,7
2,0
1,8
1,9
2,1
1,9
1,6
1,7
1,7
1,7
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 10

V/0861/2013, Anlage 1 
Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Stadtteil / Stadtviertel?
- nach Stadtbezirken / Teilbereichen
42
52
53
47
35
12
43
33
45
38
34
33
37
44
34
44
38
40
16
12
12
12
19
40
10
20
12
3
1
1
3
1
7
2
8
3
1
1
1
1
6
1
1
1
Insgesamt 
  1 Altstadt +
 2 Innenstadtring 
  3 Mitte-Süd 
  4 Mitte-Nordost 
  5 West 
  6 Nord 
  7 Ost 
  8 Südost 
  9 Hiltrup 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 1 = sehr zufrieden  2 = zufrieden  3 = teils / teils  4 = unzufrieden  5 = sehr unzufrieden 
Ø 
1,8
1,6
1,6
1,7
1,9
2,6
1,7
2,1
1,7
n= 1.667
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 11

V/0861/2013, Anlage 1 
Falls Sie mit Ihrer Wohnung nicht zufrieden sind:
Warum nicht? ( offene Frage - Top 10 )
22%
17%
11%
7%
6%
5%
4%
4%
2%
2%
2%
17%
Renovierungsbedürftig 
Zu hohe Miete 
Zu klein 
Vermieter 
Zu laut 
Kein Balkon 
Nachbarn 
Zu kalt / Schlecht isoliert 
(Zu) dichte Bebauung 
Hellhörig 
Nebenkosten zu hoch 
Sonstige Nennungen 
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
n = 290 von 216 Befragten (= 13 % aller Rückläufe)
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 12

V/0861/2013, Anlage 1 
21%
9%
9%
8%
8%
7%
7%
6%
4%
4%
55%
Einkaufsmöglichkeiten 
Zu viel Verkehr 
Infrastruktur fehlt 
Soziale Probleme im Stadtteil 
Verkehrslärm 
Nächtliche Ruhestörung 
Ortsteil unattraktiv gestaltet /
 Kein Ortskern 
Parkplatzsituation 
Entfernung zur Innenstadt 
Schlechter Winterdienst 
Sonstige Nennungen 
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
n = 392 von 314 Befragten (= 18 % aller Rückläufe)
Falls Sie mit Ihrem Stadtteil /-viertel nicht zufrieden sind:
Warum nicht? ( offene Frage - Top 10 )
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 13

V/0861/2013, Anlage 1 
19
6
35
6
28
12
14
20
23
19
27
27
13
44
16
36
10
19
41
33
33
32
10
15
5
15
7
10
12
10
13
10
7
36
56
12
53
22
57
45
22
27
32
27
8
11
3
10
7
12
11
8
4
6
7
Insgesamt 
 zur Miete 
 im Eigentum 
 Stadtbezirk Mitte 
 Außenstadtbez. 
 18 - 29 Jahre 
 30 - 39 Jahre 
 40 - 49 Jahre 
 50 - 59 Jahre 
 60 - 69 Jahre 
 70 Jahre u. älter 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Efa  DH / RH  Mefa - bis 4 Wohnungen    Mefa - ab 5 Wohnungen   Sonstiges / nicht zuzuordnen  
Bewohnter Gebäudetyp in Münster
BÜRGERUMFRAGE 2013
n= 1.718
Folie 14

V/0861/2013, Anlage 1 
45
24
72
27
60
23
33
57
54
59
54
5
6
4
7
3
4
5
4
5
4
7
19
28
9
23
17
22
22
19
17
17
16
13
22
3
21
8
23
20
9
9
10
6
8
14
2
15
4
17
12
5
5
5
2
4
6
1
5
3
8
6
1
4
1
4
5
1
8
2
7
3
2
4
5
4
11
Insgesamt 
 zur Miete 
 im Eigentum 
 Stadtbezirk Mitte 
 Außenstadtbez. 
 18 - 29 Jahre 
 30 - 39 Jahre 
 40 - 49 Jahre 
 50 - 59 Jahre 
 60 - 69 Jahre 
 70 Jahre u. älter 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Erdgeschoss   Hochparterre   1. OG   2. OG   3. OG    ab 4. OG   ohne Angabe
BÜRGERUMFRAGE 2013
n= 1.718
Bewohnte unterste Etage in Münster
Folie 15

V/0861/2013, Anlage 1 
26
31
20
27
24
29
33
25
27
18
23
53
46
61
52
54
51
54
58
54
51
49
17
20
14
18
17
18
11
14
15
24
22
4
3
5
3
5
3
2
4
4
6
6
Insgesamt 
zur Miete 
im Eigentum 
Stadtbezirk Mitte 
Außenstadtbezirke 
18 - 29 Jahre 
30 - 39 Jahre 
40 - 49 Jahre 
50 - 59 Jahre 
60 - 69 Jahre 
70 Jahre und älter 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Keine  1 - 3   4 und mehr 
 hier ohne Angabe 
Wie viele Stufen haben Sie bis zu 
Ihrer Haustür und bis zu Ihrer Wohnungstür?
Stufen bis zur
H a u s t ü r
Stufen zwischen
Haus- und Wohnungstür
19
11
29
11
25
10
17
21
21
21
26
6
6
6
7
5
6
5
4
7
9
7
46
68
19
67
29
69
61
39
37
35
24
16
5
29
7
23
11
12
24
17
19
13
13
10
18
8
18
4
6
12
19
16
30
Insgesamt 
zur Miete 
im Eigentum 
Stadtbezirk Mitte 
Außenstadtbezirke 
18 - 29 Jahre 
30 - 39 Jahre 
40 - 49 Jahre 
50 - 59 Jahre 
60 - 69 Jahre 
70 Jahre und älter 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Keine  1 - 3   4 und mehr 
 Haustür = Wohnungstür  hier ohne Angabe n = 1.674 n = 1.674
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 16

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 17
Haben Sie Stufen / Schwellen innerhalb der Wohnung?
n = 1.676
64
49
41
22
33
28
5
12
23
9
6
8
J A,  beim Einstieg 
in die Dusche 
J A,  zur Terrasse / 
 zum Balkon 
J A , zwischen verschie- 
denen Wohnebenen/Etagen 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 JA, mit Stufen / Schwellen 
 NEIN, ohne Stufen / Schwellen 
 Betrifft mich nicht, da nicht vorhanden 
 hier ohne Angabe 
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
0%
11%
16%
4%
14%
8%
16%
11%
5%
7%
9%
16%
0%
Insgesamt 
 zur Miete 
 im Eigentum 
 Stadtbezirk Mitte 
 Außenstadtbez. 
 18 - 29 Jahre 
 30 - 39 Jahre 
 40 - 49 Jahre 
 50 - 59 Jahre 
 60 - 69 Jahre 
 70 Jahre u. älter 
0% 5% 10% 15% 20% 25%
Befindet sich im Haus / in der Wohnung
ein Personenaufzug bzw. Treppenlift?
Personenaufzug 
vorhanden? = "Ja"
0%
1%
1%
1%
1%
2%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
0%
Insgesamt 
 zur Miete 
 im Eigentum 
 Stadtbezirk Mitte 
 Außenstadtbez. 
 18 - 29 Jahre 
 30 - 39 Jahre 
 40 - 49 Jahre 
 50 - 59 Jahre 
 60 - 69 Jahre 
 70 Jahre u. älter 
0% 5% 10% 15% 20% 25%
Treppenlift 
vorhanden? = "Ja"
n = 1.666 n = 1.666
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 18

V/0861/2013, Anlage 1 
11%
4%
5%
10%
15%
26%
54%
Insgesamt 
   Erdgeschoss 
   Hochparterre 
   1. OG 
   2. OG 
   3. OG 
   4. OG u. höher 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 - nach unterster bewohnter Etage
Personenaufzug vorhanden = "Ja" Personenaufzug vorhanden = "Ja"
- hier: Altersgruppe 65 +
14%
6%
5%
17%
29%
90%
78%
Insgesamt 
   Erdgeschoss 
   Hochparterre 
   1. OG 
   2. OG 
   3. OG 
   4. OG u. höher 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
n = 1.666 n = 308
BÜRGERUMFRAGE 2013
Befindet sich im Haus / in der Wohnung ein Personenaufzug?
Folie 19

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 20
BÜRGERUMFRAGE 2013       
Typ 
6
Typ 
5
Typ 
4
Typ 
3
Typ 
2
Typ 
1
17,2%
3,3%
23,3%
6,3%
39,2%
10,7%
Ohne (erhebliche) Barrieren
 1 - Wohnung und Zugang  
      (weitgehend) barrierefrei 
Mittlere Barrieren
 2 - Barrieren in der Wohnung / 
      Zugang barrierefrei  
 3 - Wohnung barrierefrei /
      Zugang mit "erheblichen" Barrieren
 4 - Barrieren in der Wohnung / 
      Zugang mit "erheblichen" Barrieren
Starke Barrieren
 5 - Wohnung barrierefrei / 
      Zugang mit "extremen" Barrieren 
 6 - Barrieren in der Wohnung / 
      Zugang mit "extremen" Barrieren   
  
Typisierung der Wohnungen
 nach Art und Umfang von Barrieren 
n = 1.619
Hinweis: Typenbildung nach Kuratorium Deutsche Altershilfe/KDA (2011, S. 39ff.)

V/0861/2013, Anlage 1 
12
23
15
10
21
12
10
7
7
12
45
67
18
63
33
56
59
39
43
44
30
39
4
82
18
55
17
25
49
48
44
57
3
6
4
3
6
3
2
2
4
1
Insgesamt 
zur Miete 
im Eigentum 
Stadtbezirk Mitte 
Außenstadtbezirke 
18 - 29 Jahre 
30 - 39 Jahre 
40 - 49 Jahre 
50 - 59 Jahre 
60 - 69 Jahre 
70 Jahre und älter 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 Wohnungsunternehmen /   
 gewerblicher Anbieter   
 Privateigentümer /   
 Eigentümergemeinschaft  
 Mir /   
 Meiner Familie  
 Sonstigen
Wem gehört das Gebäude, in dem Ihre Wohnung liegt?
n = 1.706
BÜRGERUMFRAGE 2013 Folie 21

V/0861/2013, Anlage 1 
Verkehr in Münster 
(Sicherheitsempfinden, Verbesserung der 
Verkehrssicherheit und der Verkehrsinfrastruktur) 
Folie 22

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 23
32 % 26 %
1 % 3 %
11 % 23 %
48 % 26 %
1 %
1 %
7 %
22 %
2013 
"Am häufigsten"
2013 
"Am zweithäufigsten"
 Auto  Bahn  Bus 
 Fahrrad insg.  Motorrad, Mofa, Moped     zu Fuß 
Welches Verkehrsmittel nutzen Sie
am häufigsten und welches am zweithäufigsten, 
wenn Sie in Münster unterwegs sind?
BÜRGERUMFRAGE 2013             
( B e f r a g u n g   i  n   0 6 / 0 7 . 2 0 1 3  )
n= 1.836 n=1.661

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 24
32,5 %
0,7 %
10,8 %
0,9 %
7,2 %
48 %
Auto 
Bahn 
Bus 
Fahrrad insg. 
Motorrad, 
Mofa, Moped  
zu Fuß 
Welches Verkehrsmittel nutzen Sie am häufigsten,  
wenn Sie in Münster unterwegs sind?
ohne Elektromotor (45,7)
mit
 Elektrom. 
(2,3)
n=1.836
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 25
10
13
29
28
7
22
57
50
50
51
34
48
29
28
16
18
38
23
3
7
4
3
17
5
1
1
1
1
3
1
0
1
1
in Münster 
insgesamt 
als PKW-Fahrer/in 
als Nutzer/in 
von Bahnen 
als Nutzer/in 
von Bussen 
als Radfahrer/in 
als Fußgänger/in 
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 1 = sehr sicher   2 = sicher  
 3 = eher sicher   4 = eher unsicher  
 5 = unsicher   5 = überhaupt nicht sicher  
2,3
2,3
2,0
2,0
2,8
2,2
Ø
Wie sicher fühlen Sie sich
 im Straßenverkehr in Münster?
1.599
1.449
n
1.024
1.339
1.556
1.654
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 26
Wie sicher fühlen Sie sich im 
Straßenverkehr in Münster? 
hier: in Münster insgesamt
10 %
57 %
29 %
3 %
1 %
0 %
 1 = sehr 
     sicher 
 2 = sicher 
 3 = eher 
   sicher 
 4 = eher 
   unsicher 
 5 = un- 
sicher 
 6 = über- 
haupt 
nicht 
sicher 
Ø = 2,3
5 %
43 %
40 %
9 %
2 %
1 %
6 %
34 %
42 %
13 %
4 %
1 %
Bürgerumfrage
 2013
Bürgerumfrage
 2008
Sicherheit in 
Münster 2011
Ø = 2,7Ø = 2,6
Wie sicher fühlen Sie sich im 
allgemeinen im Straßenverkehr 
in Münster? 
n = 1.599 n = 2.163 n = 2.513
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 27
Für wie wichtig halten Sie die folgenden 
Maßnahmen zur Verbesserung der 
Verkehrssicherheit in Münster?
- sortiert nach Mittelwerten
61
53
21
21
14
32
37
40
34
30
6
9
27
33
31
0
1
9
8
18
0
1
3
4
7
0% 20% 40% 60% 80% 100%
 1 = sehr wichtig   2 = wichtig   3 = teils / teils  
 4 = nicht wichtig   5 = überhaupt nicht wichtig  
Vorbeugende Maßnahmen
zur Erhöhung der 
Verkehrssicherheit
(z.B. Separate Linksabbiegespuren, 
Rotmarkierung der Radwegefurten, 
Freihalten der Gehwege)
Bauliche Maßnamen
zur Beseitigung von 
Unfallschwerpunkten
Persönliche Beratung
(z.B. Infostände, Verkehrssicher-
heitstage, Beratung in Schulen
und für Studierende)
 Verkehrskontrollen
Aufklärungsaktionen
in den Medien
(z.B. Kino-, Radiospots,
Plakataktionen)
1,5
1,6
2,3
2,4
2,7
Ø
n=1.664
n=1.579
n=1.609
n=1.671
n=1.629
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 28
6,1 %
6,1 %
5,9 %
5,6 %
4,9 %
4,2 %
4 %
3,1 %
2,7 %
2,3 %
Ludgeriplatz/-kreisel 
Mehr Kontrollen (Rad) 
Mehr/Breitere Radwege  
Mehr Verkehrs- 
kontrollen (allgemein) 
"Mehr gegen 
Fahrradfahrer tun" 
Grüne Welle (Autos) 
Trennung Straßennutzung 
(Rad/zu Fuß/Auto/Bus) 
Bessere Ampelschaltungen 
Mehr Tempo 30-Zonen/ 
Verkehrsberuhigung 
Verkehrserziehung Kinder 
(ab Kita-/ Schulalter)
0 % 2 % 4 % 6 % 8 % 10 %
Welche weitere(n) Maßnahme(n) halten Sie für 
besonders geeignet, die Verkehrssicherheit in 
Münster zu verbessern? - Top 10*
Verbesserung Verkehrssitution
BÜRGERUMFRAGE 2013             
*) 784 Nennungen von 655 Befragten (entspricht einer Beteiligungs-
    quote von 38 % bezogen auf alle Teilnehmenden an der Umfrage)

V/0861/2013, Anlage 1 
Folie 29
20,7 Pkt.
20,8 Pkt.
33,4 Pkt.
25,1 Pkt.
 Für das ... Fuß- & Gehwegenetz       Für das ... Busliniennetz   
 Für das ... Radwegenetz    Für das ... Straßennetz   
19
25,8
20,1
25,3
18,9
26,4
20,8
24,4
28,6
26
38,8
27,4
33,5
21,8
20,4
22,9
Auto 
 Bus 
Rad 
insg. 
zu Fuß 
nach am häufigsten 
genutzem Verkehrsmittel
Nehmen wir an, die Stadt Münster möchte einen 
bestimmten Geldbetrag (=100 Punkte) für bauliche 
Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur 
ausgeben. Wie sollte dieser Betrag (=100 Punkte) 
Ihrer Meinung nach aufgeteilt werden?
n=1.629
BÜRGERUMFRAGE 2013

V/0861/2013, Anlage 1 
Blick in die Statistik: Verkehrstüchtige Fahrräder
• Bürgerumfrage 2006: 
3,14 Fahrräder pro Haushalt; d.h. bei 144.856 Haushalten 
ein Bestand von ca. 455.000 verkehrstüchtigen 
Fahrräder
• Bürgerumfrage 2013: 
3,15 Fahrräder pro Haushalt; d.h. bei 160.654 Haushalten 
ein Bestand von ca. 506.000 verkehrstüchtigen 
Fahrräder; 
davon Fahrräder mit Elektromotor: rechnerischer 
Bestand 12.300 (2,4 %)
BÜRGERUMFRAGE 2013    Folie 30

Berichtsvorlage

31280 Zeichen

V/0861/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bürgerumfrage 2013: Ergebnisse zu den Fragenkomplexen "Lebensbedingungen in Münster", 
"Wohnen in Münster" und "Verkehr in Münster" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.01.2014 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
22.01.2014 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
28.01.2014 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht 
30.01.2014 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 
06.02.2014 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
11.02.2014 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
12.02.2014 Hauptausschuss Bericht 
12.02.2014 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Bürgerumfrage 2013 zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung 
1.1 Fragestellungen 
Die Bürgerumfrage 201 3 wurde vom 04.06. bis zum 05.07.2013 als schriftliche Mehr -Themen-
Umfrage durchgeführt. Befragt wurden 5.251 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger. Die 
Umfrage umfasste folgende aktuelle Themen der Stadtentwicklung (vgl. Anlage 1, Folie 2): 
 Bürgerhaushalt (Akzeptanz und Verfahren) 
 Verkehr (Sicherheitsempfinden, Verbesserung Verkehrssicherheit/-infrastruktur) 
 Wohnen (Wohnzufriedenheit und barrierefreies Wohnen) 
 Münster als Friedensstadt (Bekanntheit Veranstaltungen, Bedeutung von Handlungsfeldern) 
 
Im Rahmen eines kontinuierlichen Stadtmonitorings wurden darüber hinaus auch die Einschä t-
zungen der Bürgerschaft zu den Lebensbedingungen in Münster erhoben. Hierbei ging es um die 
Zufriedenheit mit A ngeboten und Einrichtungen sowie um deren Wichtigkeit.  Da dieses Thema 
auch in den letzten Jahren Gegenstand von Bürgerumfragen war, wird hiermit die Grundlage 
geschaffen, Entwicklungen im Zeitverlauf aufzeigen zu können. 
 
Um die Ergebnisse der Bürgerumfrage zum Fragenkomplex „Bürgerhaushalt“ frühzeitig in die 
Weiterentwicklung des Verfahrens zum Bürgerhaushalt 2014 einbringen zu können, erfolgte für 
diesen thematischen Teilbereich eine Vorabauswertung der Umfrage. Die Ergebnisse wurden für 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0861/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Dr. Hauff 
Ruf: 
492-6135 
E-Mail: 
HauffTho@stadt-muenster.de 
Datum: 
06.01.2014 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0861/2013 
 
die Diskussionen im Beirat „Bürgerhaushalt“ und die parlamentarischen Bera tungen mit der B e-
richtsvorlage V/0677/2013 (Rat 25.09.2013) dokumentiert.  
 
Aufgrund der laufenden Diskussionsprozesse zur „Profilierung von Münster als Stadt des Fri e-
dens“ (Fachbeirat „Frieden“, Facharbeitskreis „1648 – Dialoge zum Frieden“) wurden die Er geb-
nisse zum Fragenkomplex „Münster als Friedensstadt“ ebenfalls vorab ausgewertet und den 
Fachdienststellen zur Einspeisung in die laufenden Diskussionsprozesse zugänglich gemacht. 
Die Ergebnisse (Grafiken, Tabellen) stehen im Internetangebot des Amtes fü r Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung zum Download bereit (www. muenster.de/stadt/stadtplanung). 
 
Mit der vorliegenden Vorlage werden die Ergebnisse zu den „Lebensbedingungen“, zum „Wo h-
nen“ und zum „Verkehr“ dokumentiert. Der Fragenkomplex zu den „Lebensbedingungen“ bezieht 
nahezu alle Bereiche der Stadtentwicklung ein und liefert damit den Rahmen zur Einordnung der 
Ergebnisse zu den Handlungsfeldern „Wohnen“ und „Verkehr“, so dass die Ergebnisse zu diesen 
Themen mit dieser Berichtsvorlage gebündelt dargestellt werden.  
 
Die Ergebnisse sind in Form von Grafiken aufbereitet (vgl. Folien in Anlage 1). In den nachfo l-
genden Kapiteln dieser Vorlage werden ausgewählte Ergebnisse zu den „Lebensbedingungen“ 
(Kap. 2), zum „Wohnen“ (Kap. 3) und zum „Verkeh r“ (Kap. 4) unter Bezug auf die Grafiken der 
Anlage kurz vorgestellt. Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ve r-
kehrsplanung steht darüber hinaus je Themenbereich ein kompletter Tabellensatz mit einer g e-
schlechterdifferenzierten Aufbereitung der Ergebnisse zum Download zur Ve rfügung (www. m u-
enster.de/stadt/stadtplanung). Dort ist auch der Fragebogen hinterlegt. 
 
1.2 Methodik und Übertragbarkeit der Ergebnisse 
An der Umfrage haben sich insgesamt 1.718 Bürgerinnen und Bürger beteilig t. Das entspricht 
unter Berücksichtigung der Adressausfälle einer Rücklaufquote von 33,8 % (Frauen 34,2 %, 
Männer 32,9 %). Mit diesem Wert wurde die Rücklaufquote der letzten Mehr -Themen-
Bürgerumfrage aus dem Jahr 2010 (31,2 %) noch leicht übertroffen.  
 
Mit dem Rücklauf von über 1.700 Fragebögen ist eine gute quantitative Grundlage vorhanden, 
die differenzierte Auswertungen nach Geschlecht, Alter und weiteren Merkmalen ermöglicht. Der 
Rücklauf zeigt hinsichtlich wichtiger Strukturmerkmale (Geschlecht, Alter, Wohnort nach Stadtbe-
zirken) eine hohe Übereinstimmung mit der Struktur der Münsteraner Bevölkerung, was eine 
wichtige Voraussetzung für die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse ist (vgl. Anlage 1, Folie 2).  
 
Stärker vertreten in der Umfrage sind Hausha lte mit Kindern unter 18 Jahren. In 23,4 % der 
Haushalte, die geantwortet haben, lebten Kinder unter 18 Jahren. Nach der Haushaltegeneri e-
rung 2012 lag dieser Anteil an der gesamten Bevölkerung bei 16,5 % 1. Damit liegt für Fragen zur 
Kinder- und Familienfreundlichkeit ein breiter Erfahrungshintergrund vor.  
 
Personen mit Migrationsvorgeschichte sind mit einem Anteil von 13,6 % in der Umfrage unterre -
präsentiert. Nach den Berechnungen zur Migrationsvorgeschichte in Münster, die im Unterschied 
zur Umfrage auch  die Kinder unter 18 Jahren einbeziehen, betrug dieser Wert Ende 2012 für 
Münster gesamt 21,0 %2. Als Konsequenz der unterdurchschnittlichen Beteiligung von Menschen 
mit Migrationsvorgeschichte an der Umfrage, die aus vielen schriftlichen Umfragen bekannt ist, 
                                                
1 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung (2013): Haushalte in Münster. 
Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile). 
2 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung (2013): Migration in Münster. 
Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile).

3 
V/0861/2013 
 
muss hinsichtlich dieses Merkmals auf statistisch abgesicherte Aussagen verzichtet werden. In 
den Auswe rtungstabellen werden die Ergebnisse entsprechend differenziert dokumentiert, so 
dass diese für eine fachliche Reflektion zur Verfügung stehen. 
 
Festzuhalten bleibt, dass hinsichtlich der Geschlechterproportionen, der Altersgruppen und der 
räumlichen Verteilung des Rücklaufs ein gutes Abbild der Gesamtbevölkerung vorliegt. Die Über-
zeichnung der Familien mit Kindern unter 18 Jahren dürfte zu einer größ eren Absicherung der 
kinder- und familienbezogenen Befragungsergebnisse führen. Die Ergebnisse für Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte sind als Tendenzaussagen einzuschätzen, die einer entsprechenden 
fachlichen Prüfung bedürfen. Insgesamt kann davon ausge gangen werden, dass sich die Erge b-
nisse der Umfrage grundsätzlich auf die Münsteraner Bevölkerung übertragen lassen. 
 
2. Lebensbedingungen in Münster – Zufriedenheit mit Angeboten und Einrichtungen so-
wie deren Wichtigkeit 
Im Zuge des Wettbewerbs der Städte un d Regionen wie auch des demografischen Wandels g e-
winnen die Lebensbedingungen gegenwärtig eine zunehmende Aufmerksamkeit, da sie eine 
wichtige Grundlage für Zuzug und Einwohnerbindung sind. Münster ist seit langem für eine hohe 
Lebensqualität bekannt: Wie schätzen die Bürgerinnen und Bürger aktuell die Lebensbedingu n-
gen ein? Was ist ihnen besonders wichtig? 
 
Um die Zufriedenheit angemessen abbilden zu können, wurden in die Bürgerumfrage 2013 nicht 
nur städtische Angebote und Einrichtungen einbezogen, sonder n auch allgemeine Lebensbedin-
gungen (z.B. Sauberkeit der Luft). Ebenso finden Bereiche Berücksichtigung, in denen privaten 
oder weiteren öffentlichen Akteuren eine entscheidende Rolle zukommt, die Stadt Münster aber 
Gestaltungsmöglichkeiten zur Schaffung e ntsprechender Rahmenbedingungen hat (z. B. A r-
beitsplätze, Wohnungsangebot). 
 
Die Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zur Zufriedenheit (IST -Zustand) und zur Wic h-
tigkeit (SOLL-Zustand) bieten darüber hinaus die Grundlage für einen SOLL -IST-Vergleich. Hie-
raus lassen sich Hinweise auf mögliche „Zufriedenheitslücken“ ableiten. 
 
2.1 Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen 2013 
Die Zufriedenheit mit den abgefragten Bereichen der Lebensbedingungen in Münster lag im 
Sommer 2013 mit zwei Ausnahmen zwischen „zufrieden“ (Mittelwert 2,0) und „mehr oder weniger 
zufrieden“ (Mittelwert 3,0) (vgl. Anlage 1, Folie 4): 
 Die höchste Zufriedenheit entfiel auf das „Angebot an Ärzten/ Krankenhäusern“ (Mittelwert 
1,8), auf „Angebote aus dem Bildungs - und Kulturbereich“ (2,0 – 2,2: weiterführende Schulen, 
öffentliche Büchereien, Museen, Theater/Konzerte, Weiterbildungseinrichtungen), auf die „I n-
nenstadt“ (2,0 – 2,1: Einkaufsmöglichkeiten, Gestaltung/Attraktivität) und auf das „Angebot an 
Gaststätten/Restaurants/zum Ausgehen“ (2,0). Aus stadtteilorientierter Perspektive ist von I n-
teresse, dass die „Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel im Stadtteil/Quartier“ (2,1) auch 
ähnlich gut bewertet wurden wie die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt. 
 Unter den abgefragten Bereichen ent fielen die schlechtesten Bewertungen auf das „Angebot 
an Wohnungen“ (Mittelwert 3,6 - Tendenz zu „unzufrieden“), auf das „Angebot an PKW -
Parkplätzen in der Innenstadt“ (3,0) und auf das „Angebot an Schwimmbädern“ (2,9).  
 Bezogen auf die verkehrlichen Aspek te lagen die Bewertungen zwischen 2,2 und 3,0: „Ang e-
bot Busse/ Bahnen“ (2,2), „Verkehrssicherheit im Stadtteil“ (2,3), „Ausbau/Zustand Radweg e-
netz“ (2,4), „Nachtbusse Taktung/Netz“ (2,6), „Ausbau/Zustand Straßennetz“ (2,7), „Fah r-

4 
V/0861/2013 
 
radabstellmöglichkeiten in der Innenstadt“ (2,8), „Angebot an Parkplätzen in der Innenstadt“ 
(3,0). 
2.2 Wichtigkeit der Lebensbedingungen 2013 
Im Rahmen einer bürger - und zugleich auch nachfrageorientierten Stadtentwicklung müssen p a-
rallel zur Zufriedenheit auch die Ansprüche an die  Lebensbedingungen in Münster berücksichtigt 
werden. Die Einschätzungen zur Wichtigkeit der Angebote und Einrichtungen machen einen h o-
hen A nspruch an die Lebensbedingungen deutlich. Die Mittelwerte liegen zwischen 1,5 („sehr 
wichtig – wichtig“) und 2,4 („wichtig – mehr oder weniger wichtig“) (vgl. Anlage 1, Folie 5): 
 Besonders wichtig mit einem Mittelwert von 1,5 waren: „Arbeitsplatzangebot“, „Angebot Ki n-
dertageseinrichtungen/-pflege“, „Wohnungsangebot“, „Angebote an Ärzten/Krankenhäusern“, 
„Angebot an weiterführenden Schulen“, „Sauberkeit der Luft“. Darauf folgten mit einem Mitte l-
wert von 1,6 weitere „Angebote für Kinder und Jugendliche“ („Kinder -/Jugendeinrichtungen“, 
„Spielmöglichkeiten für Kinder“) wie auch „Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel im Stad t-
teil/Quartier“. 
 Unter den abgefragten Bereichen entfiel die relativ geringste Wichtigkeit mit 2,4 auf das „A n-
gebot an Museen“ und das „Angebot an PKW -Parkplätzen in der Innenstadt“; mit einem Mi t-
telwert von 2,3 folgten „Angebot an Theater/Konzerten“, „Ber atungs-/Unterstützungsangebote 
für Männer“, „Gaststätten/Restaurants/Möglichkeiten zum Ausgehen“.  
 Die Wichtigkeit der abgefragten Verkehrsbelange lag zwischen 1,7 und 2,4: „Verkehrssiche r-
heit im Stadtteil“ (1,7), „Ausbau/Zustand Radwegenetz“ (1,7), „Angeb ot Busse/ Bahnen“ (1,9), 
„Fahrradabstellmöglichkeiten in der Innenstadt“ (1,9), „Nachtbusse Taktung/Netz“ (2,1), „Au s-
bau/Zustand Straßennetz“ (2,1), „Angebot an PKW-Parkplätzen in der Innenstadt“ (2,4). 
 
2.3 Lebensbedingungen: Zufriedenheit und Wichtigkeit im Vergleich 
Ein Vergleich der Einschätzungen zur Zufriedenheit mit den Bewertungen zur Wichtigkeit macht 
deutlich, wo die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger weitgehend erfüllt werden und in we l-
chen Bereichen „Zufriedenheitslücken“ bestehen (vgl. Anlage 1, Folien 6/7):  
 Eine hohe Übereinstimmung zwischen Zufriedenheit und Wichtigkeit, d. h. eine Erfüllung der 
Erwartungen aus der Bürgerschaft besteht im „Kultur - und Freizeitbereich“ sowie bei der „I n-
nenstadt“: 
Einen „Zufriedenheitsüberschuss“ verzeichne n insbesondere das „Angebot an Museen“ und 
das „Angebot an Gaststätten/Restaurants/zum Ausgehen“. Die Zufriedenheit und die Erwa r-
tungen decken sich darüber hinaus in folgenden Bereichen: „Einkaufsmöglichkeiten Inne n-
stadt“, „Angebot Theater/Konzerte“, „Angebot öffentliche Büchereien“, „Gestaltung/Attraktivität 
der Innenstadt". Damit zeigt sich eine ausgeprägte Erwartungserfüllung vor allem bei Bere i-
chen, die im Vergleich der abgefragten Bereiche als eher weniger wichtig eingestuft wurden 
(„Angebot an Museen“ , „Angebot Theater/Konzerte“,  „Angebot an Gaststätten/Restaurants/ 
zum Ausgehen“). 
 Die größten „Zufriedenheitslücken“ zeigen sich beim „Wohnungsangebot“, beim „Arbeitsplat z-
angebot“, beim „Angebot an Kinder -/Jugendeinrichtungen“ und beim „Angebot an Kindert a-
geseinrichtungen/-pflege“. Dieses Ergebnis ist insofern beachtenswert, da diese Bereiche zu 
den als „besonders wichtig“ eingestuften Angeboten und Einrichtungen gehören. Bei den L e-
bensbedingungen mit besonders hoher Priorität ist eine Erwartungserfüllung lediglich beim 
„Angebot an Ärzten/Krankenhäusern“ zu verzeichnen.  
 Im Verkehrsbereich besteht die höchste Übereinstimmung von Zufriedenheit und Wichtigkeit 
beim „Angebot an Bussen/Bahnen", die größte „Zufriedenheitslücke“ zeigt sich bei den „Fah r-
radabstellanlagen in der Innenstadt“.

5 
V/0861/2013 
 
Es ist zu berücksichtigen, dass die Hi ntergründe für die Einschätzungen sehr vielschichtig sind 
und aufgrund der Vielzahl der abgefragten Bereiche nicht vertiefend erhoben werden können. 
Gleichwohl bieten die Ergebnisse Ansatz punkte für weitergehende Analysen. B ezüglich der 
Themen „Wohnen“ und „Verkehr“ liefern bereits die entsprechenden Fragenkomplexe aus der 
Bürgerumfrage 2013 Ergebnisse für vertiefende fachliche Erörterungen (vgl. Kap. 3 und 4). 
 
3. Ergebnisse zum „Wohnen in Münster“ 
Der Fragenkomplex zum Thema „Wohnen“ in der Bürgerumfrage 2013 steht im Kontext der Erar-
beitung und Umsetzung des „Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen“ (vgl. V/0041/2001/1. 
Erg., V/0593/2013). Zusammen mit der Befragung der Fortgezogenen (Fortzugsu mfrage 2011, 
V/0718/2012) und der Zugezogenen (Zuzugsumfrage 2013, V/0482/2013) liegt nun ein umfa s-
sendes Bild zur Wohnzufriedenheit in Münster vor.  
 
Mit den Fragen zum barrierefreien Wohnen wird zudem bereits eine Handlungsempfehlung aus 
dem Erarbeitungsprozess des „Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen“ aufgegriffen; ebenso 
unterstützen diese Umfrageergebnisse auch das Leitziel einer barrierefreien und generationenge-
rechten Stadt.  
 
3.1 Wohnzufriedenheit 
Die Befragungsergebnisse verdeutlichen eine hohe Zu friedenheit mit der Wohnung, dem Stad t-
teil/-viertel und Münster insgesamt (vgl. Anlage 1, Folie 9). Diese gilt gleichermaßen für Frauen 
und Männer: 
 Zufriedenheit mit der jetzigen Wohnung: 51 % „sehr zufrieden“, 35 % „zufrieden“. 
Dabei zeigen sich zunehmende Zufriedenheitswerte mit steigendem Alter. Der Anteil der „sehr 
Zufriedenen“ nimmt von 35 % in der Altersgruppe 18 – 29 Jahre auf 66 % in der Altersgruppe 
über 70 Jahre zu. Ebenso nehmen die Zufriedenheitswerte mit längerer Wohndauer in Mün s-
ter zu (Wohndauer bis zu einem Jahr: 33 % „sehr zufrieden“, Wohndauer 20 Jahre und mehr: 
58 % sehr zufrieden). 
 Zufriedenheit mit dem Stadtteil/-viertel: 42 % „sehr zufrieden“, 38 % „zufrieden“. 
Eine besonders hohe Zufriedenheit wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern d er Stadt-
bezirke Mitte, Ost und Hiltrup geäußert (vgl. Anlage 1, Folie 11). Während hier die Werte für 
„sehr zufrieden“ bei über 40 % lagen, entfielen im Stadtbezirk Nord 12 % auf diese Kategorie. 
Hier entfielen die meisten Antworten auf „teils/teils“ (40 %) und auf „zufrieden“ (34 %). 
 Zufriedenheit allgemein mit Münster: 49 % „sehr zufrieden“, 43 % „zufrieden“. 
Die Zufriedenheit mit Münster als Wohnort allgemein ist in allen Altersgruppen, Stadtbezirken 
und Lebenslagen ausgesprochen hoch. 
Im Vergleich zur B ürgerumfrage 2009, die ebenfalls bereits hohe Zufriedenheitswerte aufgezeigt 
hat, haben sich die Werte für „Wohnung“, „Stadtteil/-viertel“ und „Münster allgemein“ bezogen auf 
die Kategorie „sehr zufrieden“ noch weiter leicht erhöht (vgl. Anlage 1, Folie 10).  
 
Die hohe Zufriedenheit mit „Wohnung“ und „Stadtteil“ wird auch daran deutlich, dass bei den o f-
fenen Fragen nach Gründen für eine Unzufriedenheit nur relativ wenige Rückäußerungen kamen 
(vgl. Anlage 1, Folie 12/Folie 13): 
 Auf die Frage “Falls Sie mit I hrer Wohnung nicht zufrieden sind: Warum nicht?“ antworteten 
nur 13 % aller Rückläufe. Dabei bildeten „renovierungsbedürftig“ und „zu hohe Miete“ die An t-
wortschwerpunkte (vgl. Anlage 1, Folie 12). 
 Auf die Frage “Falls Sie mit Ihrem Stadtteil/-viertel nicht zufrieden sind: Warum nicht?“ antwor-
teten nur 18 % der Rückläufe. Dabei bildete der Hinweis auf „(schlechte) Einkaufsmöglichke i-

6 
V/0861/2013 
 
ten“ den Hauptkritikpunkt (vgl. Anlage 1, Folie 13), der in erster Linie von Befragten aus A-
melsbüren und Angelmodde geäußert wurde.  
 
Anhand dieser positiven Ergebnisse zur Wohnzufriedenheit kann die relativ niedrige Zufriede n-
heit mit dem Angebot an Wohnungen, die in dem Fragenkomplex zu den Lebensbedingungen 
geäußert wurde (vgl. Kap. 2.1), entsprechend eingeschätzt werden. Die an gespannte Situation 
auf dem Wohnungsmarkt in Münster erschwert insbesondere für Zuziehende und diejenigen 
Haushalte, die aufgrund verschiedener Motive umziehen wollen oder müssen, die Möglichkeiten, 
finanzielles Budget und Wohnvorstellungen in Einklang zu bringen.  
 
Die hohe Zufriedenheit mit der wohnungsnahen Grundversorgung, die in den Fragen zu den L e-
bensbedingungen deutlich wurde (vgl. Kap. 2.1), bestätigt wiederum, dass sich diesbezügliche 
negative Äußerungen im Komplex „Zufriedenheit mit dem Stadtteil/-viertel“ auf einzelne Stadtteile 
bzw. Quartiere beziehen und nicht gesamtstädtisch gelten. 
 
3.2 Einschätzungen zum barrierefreien Wohnen in Münster 
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie des Leitziels einer barrierefreien und 
generationengerechten Stadt werden zur Einschätzung der Ausgangslage entsprechende Info r-
mationsgrundlagen zum barrierefreien Wohnungsangebot in Münster benötigt. Im Rahmen der 
Bürgerumfrage 2013 wurde angelehnt an eine Umfrage des Kuratoriums der Deutschen Altershil-
fe3 erprobt, ob Fragen zum barrierefreien Wohnen auch in einer allgemeinen Bürgerumfrage zu 
aussagekräftigen Ergebnissen führen können.  
 
In der Bürgerumfrage 2013 erfolgte eine Konzentration auf mögliche Barrieren für Menschen mit 
Einschränkungen des Bewegung svermögens, und hier auf Barrieren beim Zugang zum Haus 
und/oder zur Wohnung sowie auf mögliche Barrieren in der Wohnung (v. a. Stufen zur Wohnung 
oder Stufen in der Wohnung). Ebenso wurde das Vorhandensein technischer Hilfsmittel zur 
Überwindung dieser Ba rrieren erhoben. Weitergehende Aspekte könnten bei Bedarf in einer 
thematisch umfassenderen Erhebung zum barrierefreien Wohnen berücksichtigt werden, die 
dann gegebenenfalls auch die Altersgruppe 50 Plus quantitativ verstärkt in den Fokus nehmen 
müsste. 
 
Wichtige Rahmenbedingungen für mögliche Barrieren sind der „bewohnte Gebäudetyp“ und d a-
mit auch die „bewohnte unterste Etage“. Für Münster zeichnet die Umfrage folgendes Bild (vgl. 
Anlage 1, Folie 14/15): 
 „Bewohnter Gebäudetyp“: Hier bestehen erwartungsgemä ß deutliche siedlungsstrukturelle 
Unterschiede zwischen den Außenstadtbezirken und dem Stadtbezirk Mitte. In den Auße n-
stadtteilen dominieren das freistehende Einfamilienhaus (28 %) und das Doppel -/Reihenhaus 
(36 %), im Stadtbezirk Mitte liegt der Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern in Mehrfamili-
enhäusern mit mehr als 5 Wohnungen bei 53 % (Anteil in den Außenstadtbezirken 22 %).   
 „Bewohnte unterste Etage“: Nach den Antworten wohnen insgesamt 45 % im Erdgeschoss. In 
den Außenstadtbezirken liegt dieser Ant eil bei 60 %, im Stadtbezirk Mitte bei 27 %. In der A l-
tersgruppe ab 40 Jahren haben über 50 % angegeben, das Erdgeschoss als unterste Etage 
zu bewohnen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bei den Einfamilienhäusern (freistehend, 
Doppel-/Reihenhaus) neben dem Erdgeschoss sicherlich sehr häufig auch ein Obergeschoss 
bewohnt wird. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass von den Einfamilienhausbewo h-
                                                
3 Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA): Wohnen im Alter. Marktprozesse und wohnungspolitischer Han d-
lungsbedarf. Bearbeitung im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 
(BMVBS) (Hrsg.) (2011). Berlin (= Forschungen 147).

7 
V/0861/2013 
 
nerinnen und –bewohnern 72 % auf Stufen zwischen den verschiedenen Wohnebenen/Etagen 
hingewiesen haben.  
 
Aufschluss über das Vorhandensein von Barrieren geben die Fragen nach der „Zahl der Stufen 
bis zur Haustür“ und nach der „Zahl der Stufen bis zur Wohnungstür“ sowie die Frage nach den 
„Stufen/Schwellen in der Wohnung“ (vgl. Anlage 1, Folie 16/17): 
 „Stufen bis zur Haustür“: 26 % haben „keine Stufe“, 53 % müssen „1 – 3 Stufen“ bewältigen. 
 „Stufen bis zur Wohnungstür“: 19 % haben „keine Stufe“ und 6 % „1 – 3 Stufen“. 46 % müssen 
„von der Haustür bis zur Wohnungstür 4 Stufen und mehr“ zurücklegen. Im Stadtbezirk Mitte 
liegt dieser Anteil bei 67 %, in den Außenstadtbezirken bei 29 %.  
 „Stufen/Schwellen in der Wohnung“: 64 % haben Stufen/Schwellen beim „Einstieg in die D u-
sche“, 49 % „zur Terrasse bzw. zum Balkon“, 41 % „zwischen verschiedenen Wohneb e-
nen/Etagen“. Hier ist anzumerken, dass in der Umfrage aufgrund des Pilotcharakters nicht d e-
finiert war, ab welcher Erhöhung eine Stufe/Schwelle vorliegt. Dies müsste in weitergehenden 
Erhebungen spezifiziert werden. Beispielsweise darf der hier ermittelte Anteil von 22 %,  der 
angegeben hat, keine Stufen/Schwellen beim Einstieg in die Dusche zu haben, nicht mit dem 
Vorhandensein einer bodengleichen Dusche gleichgesetzt werden. 
 
Barrieren können durch technische Hilfsmittel überwunden werden. Daher wurde auch das Vo r-
handensein eines Personenaufzugs und eines Treppenlifts abgefragt (vgl. Anlage 1, Folie 18/19): 
 „Personenaufzug“: 11 % der Rückläufe haben das Vorhandensein eines „Personenaufzugs“ 
bejaht. Besonders hoch liegt der Anteil in den Altersgruppen 18 – 29 Jahre (16 %) und 70 Jah-
re und älter (16 %). 
 „Treppenlift“: Nur 1 % verfügen über einen Treppenlift. 
 
Auf der Grundlage dieser Angaben zu Stufen und technischen Hilfsmitteln lässt sich mit Hilfe 
einer Klassifikation des Kuratoriums der Deutschen Altershilfe 4 eine erste vorläufige Typisierung 
zur Barrierefreiheit der Wohnungsbestände vornehmen. Diese kommt zu folgenden Ergebnissen 
(vgl. Anlage 1, Folie 20):  
 Bei 10, 7 % der befragten Haushalte sind „Wohnung und Zugang weitgehend barrierefrei“, d h. 
es gibt keine Stufen in der Wohnung und nur bis zu drei Stufen zur Haustür oder technische 
Hilfsmittel sind vorhaben. 
 39,2 % haben „Barrieren in der Wohnung“ (ohne technische Hilfsmittel), aber einen „(weitg e-
hend) barrierefreien Zugang zur Wohnung“. 
 23,3 % haben „Barrieren in der  Wohnung“, „mehr als drei Stufen zur Haustür“ und wohnen 
„maximal im ersten Obergeschoss“ (ohne technische Hilfsmittel). 
 17,2 % haben „Barrieren in der Wohnung“, „mehr als drei Stufen zur Haustür“ und wohnen im 
„zweiten Obergeschoss und höher“ (ohne technische Hilfsmittel). 
 
Dieser Fragenkomplex hatte Pilotstudiencharakter und kann damit die Thematik „Barrierefreiheit“ 
nicht umfänglich erschließen. Notwendig wären vertiefende Fragestellungen in einer gesonderten 
Umfrage. Gleichwohl werden bereits mit den vo rliegenden Ergebnissen wichtige Anhaltspunkte 
zur Ausgangslage in Münster für die Fachverwaltung und die Wohnungswirtschaft bereitgestellt. 
 
4. Verkehr in Münster 
                                                
4 Vgl. Fußnote 3, S. 39ff.

8 
V/0861/2013 
 
Die Fragen zum Thema „Verkehr in Münster“ thematisieren zum einen das subjektive Siche r-
heitsempfinden, womit an die Bürgerumfrage 2008 angeknüpft wird, in der erstmals das Thema 
„Verkehrssicherheit“ behandelt wurde (vgl. V/0239/2010). Zum anderen werden die Prioritäten 
der Bürgerschaft bei Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Ver kehrsinf-
rastruktur erhoben. Hiermit können entsprechende grundsätzliche Einschätzungen zu Verkehr s-
aspekten als Teil der Lebensbedingungen in Münster fachlich vertieft werden (vgl. Kap. 2). Zur 
Einordnung der Aussagen zum Sicherheitsempfinden sowie zur Verb esserung der Verkehrss i-
cherheit und der Ve rkehrsinfrastruktur wurden darüber hinaus auch das am häufigsten und am 
zweithäufigsten genutzte Verkehrsmittel erfragt (vgl. Anlage 1, Folie 23/24). 
 
4.1 Subjektives Sicherheitsempfinden 
Die objektiven Fakten zur Verkehrssicherheit in Münster lassen sich den Verkehrsunfallstatistiken 
und den Unfalllagebildern entnehmen. Das subjektive Empfinden der Bürgerinnen und Bürger 
kann nur über Befragungen erhoben werden. Angesichts der laufenden Arbeiten zur Verkehrsun-
fallprävention und zur Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms sind die Ei nschätzungen 
zur Verkehrssicherheitslage von besonderem Interesse. 
 
Bezogen auf die Situation im Straßenverkehr in Münster insgesamt machen die Antworten deu t-
lich, dass die Bürgerinnen und Bürger ein relativ hohes Sicherheitsempfinden haben (vgl. Anlage 
1, Folie 25): 10 % „sehr sicher“, 57 % „sicher“, 29 % „eher sicher“. Das Gefühl der Unsicherheit 
ist demgegenüber nur sehr gering ausgeprägt: 3 % „eher unsicher“, 1 % „u nsicher/überhaupt 
nicht sicher“.  
 
Das insgesamt hohe Sicherheitsempfinden differiert nach Nutzung der einzelnen Verkehrsmittel. 
Am sichersten fühlen sich die Nutzerinnen und Nutzer von Bahnen und Bussen (29 % bzw. 28 % 
„sehr sicher“). Bei den Fußgängerinnen und Fußgängern beträgt der Wert „sehr sicher“ 22 %, bei 
Autofahrerinnen und Autofahrern 13 %, bei Radfahrerinnen und Radfahrer 7 %. Als Radfahr erin 
und Radfahrer wird somit das niedrigste Verkehrssicherheitsgefühl artikuliert. 21 % der Radfa h-
renden fühlen sich „eher unsicher“ bis „überhaupt nicht sicher“ im Straßenverkehr in Münster. 
 
Der Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2008 zum allgemeinen Sicherheitsgefühl 
im Straßenverkehr in Münster zeigt, dass sich das Verkehrssicherheitsgefühl insgesamt bis 2013 
noch erhöht hat (vgl. Anlage 1, Folie 26). So stiegen die Anteile in den Kategorien „sehr sicher“ 
von 5 % (2008) auf 10 % (2013) und „eher sicher“ von 43 % (2008) auf 57 % (2013). Entspr e-
chend verringerten sich die Anteile bei „eher unsicher“ von 9 % (2008) a uf 3 % (2013) und bei 
„eher sicher“ von 40 % (2008) auf 29 % (2013). 
 
4.2 Wichtigkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Ve r-
kehrsinfrastruktur 
Die Einschätzungen der Befragten machen deutlich, dass den einzelnen Maßnahmen zur Ve r-
besserung der Verkehrssicherheit eine unterschiedliche Wichtigkeit beigemessen wird (vgl. Anl a-
ge 1, Folie 27): 
 Die höchste Wichtigkeit wird „Vorbeugenden (präventiven) Maßnahmen zur Erhöhung der 
Verkehrssicherheit“ (wie z. B. separate Linksabbiegespuren, R otmarkierung der Radwegefur-
ten, Freihalten der Gehwege) zugeschrieben: 61 % „sehr wichtig“, 32 % „wichtig“. 
 Eine nahezu ebenso hohe Wichtigkeit wird auch „Baulichen Maßnahmen zur Beseitigung von 
Unfallschwerpunkten“ beigemessen: 53 % „sehr wichtig“, 37 % „wichtig“. 
 Hohe Zustimmung finden auch „Persönliche Beratung“ (21 % sehr wichtig“, 40 % „wichtig“) 
und „Verkehrskontrollen“ (21 % sehr wichtig“, 34 % „wichtig“).

9 
V/0861/2013 
 
 Von einem nennenswerten Anteil der Befragten wurden auch „Aufklärungsaktionen in den 
Medien“ noch als „sehr wichtig“ und „wichtig“ eingestuft: 14 % bzw. 30 %. Allerdings lag hier 
der Anteil für „nicht wichtig“ schon bei 18 %. 
 
In einer offenen Frage wurde darüber hinaus auch nach weiteren Maßnahmen gefragt, die von 
den Befragten für besonders geeign et gehalten werden, die Verkehrssicherheit in Münster zu 
verbessern. Von 38 % der Antwortenden wurde die Gelegenheit genutzt, hier weitere Maßna h-
men zu benennen (vgl. Anlage 1, Folie 28). Dabei entfielen die häufigsten Nennungen auf „Ve r-
besserung der Ve rkehrssituation Ludgeriplatz/-kreisel“ (6,1 %), auf „mehr Kontrollen (Rad)“ (6,1 
%), auf „mehr/breitere Radwege“ (5,9 %) und auf „mehr allgemeine Verkehrskontrollen“ (5,6 %). 
 
In einer abschließenden Frage wurde gebeten, finanzielle Prioritäten für die Verwen dung von 
Finanzmitteln für bauliche Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur zu setzen. Gemäß den 
Antworten sollten die Finanzmittel folgendermaßen aufgeteilt werden (vgl. Anlage 1, Folie 29): 
 33,4 %: Für das „Radwegenetz“ 
 25,1 %: Für das „Straßennetz“ 
 20,8 %: Für das „Busliniennetz“ 
 20,7 %: Für das „Fuß- & Gehwegenetz“ 
 
Bei einer Betrachtung der Ausgabeprioritäten nach am häufigsten genutzten Verkehrsmittel wird 
deutlich, dass der höchste Budgetanteil für das Radwegenetz nicht nur von den „hauptsächlich 
Rad fahrenden“ getragen wird („einen Anteil von 38,8 % ausgeben für das Radwegenetz“), so n-
dern auch „hauptsächlich Auto fahrende“, „zu Fuß gehende“ und „Bus fahrende“ sehen für eine 
Verbesserung des Radw egenetzes entsprechende Anteile aus dem Finanzbudget vo r (28,6 % 
bzw. 26,0 % bzw. 27,4 %). Hierauf folgt der Budgetanteil für das „Straßennetz“, der von „haup t-
sächlich Auto fahrenden“ bei 33,5 % angesetzt wird. Aus der Sicht von „hauptsächlich Rad fa h-
renden“ liegt der A nteil für das „Straßennetz“ bei 20,4 %, v on hauptsächlich „zu Fuß gehenden“ 
bei 22,9 % und von „hauptsächlich Bus fahrenden“ bei 21,8 % (vgl. Anlage 1, Folie 29).  
 
5. Zusätzliche Aufbereitungen der Umfrageergebnisse und Verwendung der Ergebnisse 
Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung,  Stadtplanung, Verkehrsplanung 5 werden 
unter „Bürgerumfrage 2013“ weitere tabellarische Aufbereitungen der Umfrageergebnisse nach 
soziodemografischen Strukturmerkmalen zum Download bereitgestellt. 
 
Insgesamt wird mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2013 eine wichtige Informationsquelle zu 
den Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zum Leben, zum Wohnen und zum Verkehr in 
Münster erschlossen. Die inhaltlichen Schlussfolgerungen aus den Umfrageergebnissen sollen 
im Rahmen der entsprechenden Fachplanungen diskutiert (z. B. Kommunales Handlungskonzept 
Wohnen, Verkehrsentwicklungsplan 2025) und bei Bedarf in separaten Vorlagen behandelt we r-
den. Auch weitere Akteure, die an der Gestaltung der Lebensbedingungen in Münster mitwirken, 
erhalten die Ergebnisse für  ihre Arbeit zur Kenntnis (z. B. Wohnungswirtschaft über den AK 
„Wohnen in Münster“, Polizeipräsidium Münster/Direktion Verkehr).   
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
                                                
5 www.muenster.de/stadt/stadtplanung

10 
V/0861/2013 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
Bürgerumfrage 2013: Grafische Aufbereitung der Ergebnisse zu den Fragenkomplexen „Lebens-
bedingungen in Münster“, „Wohnen in Münster“ und „Verkehr in Münster“

Beratungsverlauf (8)

21.01.2014 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2014 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 9 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.01.2014 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.01.2014 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.02.2014 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 7.6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.02.2014 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.02.2014 Hauptausschuss
TOP 16 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.02.2014 Rat
TOP 21 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ludgeriplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0861/2013
Typ
Vorlagen
Datum
03.01.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37