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V/0964/2012

Ergebnisse des stadtteilorientierten Demografiemonitorings Münster 2005-2010

Vorlagen 19.12.2012

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Anlage zur Vorlage V/0964/2012

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Anlage zur Vorlage V/0964/2012

45468 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0964/2012 
 
Ergebnisse des stadtteilorientierten  
Demografiemonitorings Münster  
2005-2010 
Anlage 1a: Gesamtstädtisches Demografie-Barometer 
Anlage 1b: Stadtteilorientierter Demografie-Atlas

Demografiemonitoring Münster 2005-2010 
 Erläuterungen und Hinweise 
Auf- und Abrundungen 
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit wurden  Werte auf- bzw. abgerundet, wodurch Abweichungen 
in den Summen entstehen können. 
Demografie-Atlas: Methodik der Klassenbildung 
Die Klassenbildung erfolgte nach der „Jenks-Methode“ (basierend auf natürlichen Gruppierungen 
innerhalb der Daten, d.h. ähnliche Werte werden gruppiert, Unterschiede zwischen den Klassen 
maximiert). 
Ergänzende Materialien: altersgruppenspezifische Karten und Tabellenband 
Ergänzend werden im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrs-
planung weitere Karten mit altersgruppenspezifischen Aussagen sowie der gesamte Tabellenteil 
mit den zugrunde gelegten und aufbereiteten Einzeldaten bereitgestellt. Diese sind nur als online-
Medium verfügbar. Das PDF steht im Internet auf der Seite 
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html allen Nutzerinnen und Nut-
zern kostenlos zur Verfügung. 
Fortzugszahlen 
Die Fortzugszahlen für 2010 sind aufgrund von Sonderereignissen (u.a. Ankündigung 2010, 
Zweitwohnsitzsteuer) methodisch überhöht, wodurch eine Trendaussage zum Themenfeld "Wan-
derungen" auf Gesamtstadtebene nicht sinnvoll ist. Auf der Stadtteilebene sind die Daten nur ein-
geschränkt interpretierbar.

Anlage 1a zur Vorlage V/0964/2012 
Gesamtstädtisches  
Demografie-Barometer

Demografie-Barometer Münster 
Wir werden weniger 
Indikator/Dimension 2010 2008 2005 abs. % (-Punkte) 
"Veränderung der Einwohnerzahl " 
wohnberechtigte Bevölkerung 285180 281050 278925 6255 2,2 
prognostizierte Bevölkerung** k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 
"Familiengründung und Geburten" 
Geburten 2755 2535 2380 375 15,8 
Sterbefälle 2435 2433 2317 118 5,1 
relatives Geburten-/Sterbesaldo 1,1 0,4 0,2 0,9 
Geburtenziffer*** 1,3 1,2 1,1 0,2 
"Wanderung" 
Zuzug nach Münster 18956 17630 17632 1324 
Fortzug aus Münster 18248 15866 15151 3097 
Saldo der Zu- /Fortzüge über die Stadtgrenze                                                                            
je 1000 EW 2,5 6,3 8,9 -6,4 
Wir werden älter 
im Vergleich dazu 
Indikator/Dimension 2010 2008 2005 abs. % (-Punkte) 
"Alterung " 
Altersverteilung 
0-2 J. 7555 7241 7095 460 
Anteil 0-2 J. 2,6 2,6 2,5 0,1 
3-5 J. 7016 6961 7207 -191 
Anteil 3-5 J. 2,5 2,5 2,6 -0,1 
6-9 J. 9300 9553 9977 -677 
Anteil 6-9 J. 3,3 3,4 3,6 -0,3 
10-15 J. 14913 14714 14784 129 
Anteil 10-15 J. 5,2 5,2 5,3 -0,1 
16-17 J. 4909 5056 5249 -340 
Anteil 16-17 J. 1,7 1,8 1,9 -0,2 
18-24 J. 33200 33204 34799 -1599 
Anteil 18-24 J. 11,6 11,8 12,5 -0,9 
25-44 J. 87648 88378 90033 -2385 
Anteil 25-44 J. 30,7 31,4 32,3 -1,6 
45-64 J. 70937 66553 62640 8297 
Anteil 45-64 J. 24,9 23,7 22,5 2,4 
65-79 J. 35505 35950 35130 375 
Anteil 65-79-J. 12,5 12,8 12,6 -0,1 
80 J u.ä. 14197 13440 12011 2186 
Anteil 80 J u.ä. 5,0 4,8 4,3 0,7 
"Lebenserwartung" 
Durchschnittsalter insg. (in Jahren) 41,1 40,9 40,3 8 Mo nate 
Frauen 42,3 42,1 41,6 7 Monate 
Männer 39,8 39,5 38,8 12 Monate 
Mittlere Lebenserwartung (in Jahren)***** 
Frauen 83,4 83,3 82,7 7 Monate 
Männer 77,9 77,9 77,3 6 Monate 
Veränderung 
2005/2010 im Vergleich dazu 
k.A.**** 
Trend*           
2005 -2010 
Trend*         
2005-2010 
Veränderung 
2005/2010 
Demografiemonitoring Münster 2005 - 2010

Wir werden bunter 
Indikator/Dimension 2010 2008 2005 abs. % (-Punkte) 
"Migration, Internationalisierung" 
Personen mit Migrationsvorgeschichte 59713 58702 58279 1 434 
Anteil Personen mit Migrationsvorgeschichte ****** 20,9 20,8 20,8 0,1 
"Haushalts- und Lebensformen" 
Haushalte mit Kindern 26130 25897 26256 -126 
Anteil Haushalte mit Kindern 17,4 17,6 18,1 -0,7 
1-Personen-Haushalte 76192 73755 72694 3498 
Anteil 1-Personen-Haushalte 50,7 50,2 50,2 0,5 
Ältere alleinlebende Frauen > 64 J 27074 27276 26437 637 
Anteil älterer alleinlebender Frauen > 64 J 42,5 42,3 43,2 -0,7 
****** Jahr 2006 anstatt 2005 
**** Die Fortzugszahlen für 2010 sind aufgrund von Sonderereignissen (u.a. Ankündigung Zensus 2010, 
Zweitwohnsitzsteuer) methodisch überhöht, wodurch eine Trendaussage zum Themenfeld "Wanderungen" auf 
Gesamtstadtebene nicht sinnvoll ist. 
Hinweis: Im Sinne einer besseren Lesbarkeit wurden Werte gerundet, wodurch Abweichungen in den Summen 
entstehen können. 
Trend*        
2005-2010 
***** 3-Jahres-Mittelwerte der Zeitspannen 2003-05, 2006-08, 2008-10; bei einem aktualisierten Zeitschnitt 2009- 
2011ergeben sich folgende Werte: Frauen 83,4 Jahre, Männer: 78,3 Jahre; Quelle: Gesundheitsberichterstattung 
NRW, InstantAtlas 
* Trend ist auf die Absolutwerte bezogen, da diese infrastrukturrelevant sind; Anteil verdeutlicht Stellung im 
Gesamtgefüge 
im Vergleich dazu 
Veränderung 
2005/2010 
*** Die zusammengefasste Geburtenziffer gibt die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Alter von 15- unter 49 
Jahren an. 
** Aufgrund erheblich veränderter Grundlagendaten für die Prognose durch die Einführung der Zweitwohn-
sitzsteuer ist eine Aktualisierung der Bevölkerungsprognose 2020/25 in Bearbeitung   
Demografiemonitoring Münster 2005 - 2010

Demografiemonitoring Münster 2005 - 2010

Anlage 1 b zur Vorlage V/0964/2012 
 
Stadtteilorientierter 
 Demografie-Atlas  
 
 
 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Abbildungsverzeichnis 
Gesamtstädtische Abbildungen 
Abbildung 1: Natürliche Bevölkerungsentwicklung in Münster seit 2000 
Abbildung 2 : Wanderungen über die Grenze der Stadt Münster seit 2000 
Abbildung 3: Zusammengefasste Geburtenziffer 2005-2010 im Vergleich Münster und NRW 
Abbildung 4: Veränderung des Durchschnittsalters in Münster nach Geschlecht 2003-2010 
Abbildung 5: Mittlere Lebenserwartung von Frauen und Männern bei der Geburt von 2000-2010 im 
Vergleich Münster und NRW 
 
Stadtteilbezogene Karten 
Karte 1: Relative Veränderung der wohnberechtigten Bevölkerung 2010 im Vergleich zu 2005 
Karte 2: Geburten-/Sterbesaldo je 100 Einwohner von 2005-2010 
Karte 3: Saldo der Zu-/ Fortzüge über die Stadtgrenze je 1000 Einwohner 2005-2010 
Karte 4: Saldo durch stadtinterne Umzüge je 1000 Einwohner 2005-2010 
Karte 5: Durchschnittsalter 2010 in Jahren 
Karte 6: Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte an der wohnberechtigten Bevölkerung 
2010 
Karte 7: Veränderung des Anteils von Personen mit Migrationsvorgeschichte 2010 im Vergleich zu 
2006  
Karte 8: Anteil der Privathaushalte mit Kindern an allen Privathaushalten 2010 
Karte 9: Veränderung des Anteils der Privathaushalte mit Kindern an allen Privathaushalten 2010 
im Vergleich zu 2005  
Karte 10: Anteil der 1-Personen-Haushalte an allen Privathaushalten 2010 
Karte 11: Veränderung des Anteils der 1-Personen-Haushalte an allen Privathaushalten 2010 im 
Vergleich zu 2005 
Karte 12: Anteil der in 1-Personen-Haushalten lebenden weiblichen Personen über 64 Jahre an 
allen Personen über 64 Jahre in Privathaushalten 2010 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Karte 13: Veränderung des Anteils der in 1 -Personen-Haushalten lebenden weiblichen Personen 
über 64 Jahre an allen Personen über 64 Jahre in Privathaushalten 2010 im Vergleich zu 2005 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Gesamtstädtische Abbildungen 
 
Abbildung 1: Natürliche Bevölkerungsentwicklung in Münster seit 2000 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung in Münster seit 2000 - 
Quelle: Einwohnemeldedatei Münster
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Jahr
Wohnberechtigte Bevölkerung
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
Lebendgeborene Gestorbene Geburtenüberschuss (+)
bzw. -defizit (-)
Wechsel 
von KEWIS 
auf MESO
 
 
Abbildung 2 : Wanderungen über die Grenze der Stadt Münster seit 2000 
Wanderungen über die Grenze der Stadt Münster seit 2000 - 
Quelle: Einwohnemeldedatei Münster
-2000
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
16000
18000
20000
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Jahr
Wohnberechtigte Bevölkerung
-2000
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
16000
18000
20000
Zuzüge Fortzüge Wanderungssaldo
Wechsel 
von KEWIS 
auf MESO
 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Abbildung 3: Zusammengefasste Geburtenziffer 2005-2010 im Vergleich Münster und NRW 
Zusammengefasste Geburtenziffer 2005-2010
-Durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Alter von 15- unter 49 Jahren-
1,10
1,14
1,16
1,20 1,20
1,31
1,36
1,39
1,37
1,4
1,38
1,29
1,35
1,33
1,43
1,34 1,33
1,37
1,45
1,4 1,4 1,4
1,37
1,39
1,35
1,37
1,38 1,39
1,36
1,41
1,05
1,10
1,15
1,20
1,25
1,30
1,35
1,40
1,45
1,50
2005 2006 2007 2008 2009 2010
Kinderzahl je Frau
Münster NRW Bielefeld Bonn Wuppertal Quelle: IT NRW
 
 
 
 
Abbildung 4: Veränderung des Durchschnittsalters in Münster nach Geschlecht 2003-2010 
Veränderung des Durchschnittsalters in Münster nach Geschlecht
2003-2010
39,8
40
40,3
40,5
40,7
40,9 41 41,141,2 41,3
41,6
41,8
42 42,1
42,3 42,3
38,3
38,5
38,8
39,1
39,3
39,5
39,7 39,8
38
38,5
39
39,5
40
40,5
41
41,5
42
42,5
43
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
in Jahren
însg. Frauen Männer Quelle: Amt für Stadtentwiklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
 
 
 
 
 
 
 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Abbildung 5: Mittlere Lebenserwartung von Frauen und Männern bei der Geburt von 2000-
2010 im Vergleich Münster und NRW 
Mittlere Lebenserwartung von Frauen und Männern bei der Geburt von 2000-2010 
im Vergleich Münster und NRW  
(3-Jahres-Mittelwerte)
82,6 82,4 82,6 82,7 82,9 83,1 83,3 83,3 83,4
80,9 81,0 81,2 81,3
81,5 81,7 81,9 82,0 82,1
77,1 77,0 77,1 77,3
77,7
78,0 77,9 78,0 77,9
75,3 75,5 75,6 75,8
76,2
76,5
76,7 76,9 77,1
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
2000-02 2001-03 2002-04 2003-05 2004-06 2005-07 2006-08 2007-09 2008-10
in Jahren
Frauen Münster Frauen NRW Männer Münster Männer NRW Quelle: Gesundheitsberichterstattung NRW, InstantAtlas
 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Demografiemonitoring Münster 2005-2010 
Stadtteilbezogene Karten

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 1:
Relative Veränderung der 
Wohnberechtigten Bevölkerung 2010 
im Vergleich zu 2005
K01
-4,5 bis -2,7
-2,6 bis -0,3
-0,2 bis 1,6
1,7 bis 3,9
4,0 bis 6,3
6,4 bis 9,1
9,2 bis 11,9
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
ENTWICKLUNG DER BEVÖLKERUNGSZAHL
Wert 
Münster 
Gesamtstadt:
2,2
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Veränderung in %
Gesamtstädtisch weist Münster zwischen 2005 und 2010 ein 
moderates Wachstum von 2,2% auf, so dass Münster zu den 
wachsenden Städten in Deutschland zählt. 
Hinter der positiven gesamtstädtischen Entwicklung verbirgt 
sich ein Nebeneinander von Stadtteilen mit wachsender, 
stabiler und rückläufiger Bevölkerung.
Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines räumlich 
differenzierten Demografiemonitorings und 
stadtteilspezifischer Ansätze.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 2:
Geburten-/Sterbesaldo 
je 100 Einwohner von 2005-2010
K02
-1,5 bis -1,4
-1,3 bis -0,6
-0,5 bis -0,2
-0,1 bis 0,0
0,1 bis 0,2
0,3 bis 0,4
0,5
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
GEBURTEN- UND STERBESALDO
Wert
Münster
Gesamtstadt:
0,05
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Durchschnittswert 2005-2010
Der Indikator zeigt die natürliche Bevölkerungsbewegung 
Münsters. Deutlich wird für Münster im 5-Jahres-Zeitraum 
ein leichter Geburtenüberschuss. 
In den Stadtteilen differiert der Saldo erheblich. 
Insbesondere in den studentisch geprägten Stadtteilen 
(wenig Geburten) sowie in Stadtteilen mit einem 
überdurchschnittlichen Anteil älterer Bevölkerung 
(Sterbefälle) ist dieser negativ.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

Der Wanderungssaldo bestimmt maßgeblich die Entwicklung 
der Bevölkerung in Münster. 
Gesamtstädtisch ist der Saldo ist im Durchschnitt der Jahre 
2005-2010 positiv. Die Wanderungsgewinne, die Münster 
somit seit Jahren verbuchen kann, stellen maßgeblich sicher, 
dass die Zahl der Bewohner nicht absinkt, denn die 
natürliche Bevölkerungsentwicklung schafft diesbezüglich 
keine ausreichende Stabilität.
Die meisten Stadtteile (40) können ein Zuwanderungsplus 
verbuchen. Die deutlichsten Gewinne verzeichneten der 
Stadtbezirk Mitte sowie der innere Ring der westlichen 
Außenstadtteile (z.B. Gievenbeck), vornehmlich bedingt 
durch die Bildungswanderung. 
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html
77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 3:
Saldo der Zu-/Fortzüge 
über die Stadtgrenze 
je 1000 Einwohner 2005-2010
K03
-4,3 bis -2,5
-2,4 bis 1,8
1,9 bis 4,4
4,5 bis 7,2
7,3 bis 12,0
12,1 bis 21,4
21,5 bis 38,1
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
WANDERUNGSSALDO ÜBER DIE STADTGRENZE
Wert
Münster
Gesamtstadt:
6,8
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Durchschnittswert 2005-2010

Der Indikator kann Hinweise auf die Zufriedenheit mit der 
Wohn- und Lebensqualität in den Stadtteilen geben und 
liefert somit Anhaltspunkte zum lokalen kleinräumigen 
Wohnungsmarkt. 
Deutliche Einwohnergewinne sind überwiegend in 
Stadtteilen mit größeren Bauvorhaben zu verzeichnen. 
Überdurchschnittliche Fortzüge entfallen besonders 
auf studentisch geprägte Stadtteile.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html
77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 4:
Saldo durch stadtinterne Umzüge 
je 1000 Einwohner 2005-2010
K04
-19,0 bis -17,6
-17,5 bis -9,2
-9,1 bis -4,3
-4,2 bis -0,3
-0,2 bis 4,2
4,3 bis 12,4
12,5 bis 28,8
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
BINNENWANDERUNGSSALDO
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
0,0
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Durchschnittswert 2005-2010

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 5:
Durchschnittsalter 2010
INDIS.K34
34,8 - 36,1
36,2 - 39,2
39,3 - 40,9
41,0 - 42,0
42,1 - 43,2
43,3 - 44,1
44,2 - 45,6
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
DURCHSCHNITTSALTER
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
41,1
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
in Jahren
Gesamtstädtisch hat sich das Durchschnittsalter der 
Münsteranerinnen und Münsteraner seit 2005 von 
40,3 Jahren bis 2010 auf 41,1 Jahre erhöht. 
Relativ „junge“ Stadtteile sind insbesondere die studentisch 
geprägten Stadtteile wie Gievenbeck, Hafen etc.
Ein überdurchschnittliches Alter weisen insbesondere die 
Stadtbezirke Ost, Südost und Hiltrup auf. 
Den geringsten Altersdurchschnitt weist das Bahnhofsviertel 
mit 34,8 Jahren auf, den höchsten Wert Aaseestadt 
mit 45,1 Jahren.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 6:
Anteil der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte an der 
Wohnberechtigten Bevölkerung 2010
10,5 bis 12,8
13,3 bis 14,4
14,9 bis 16,3
16,6 bis 19,1
20,1 bis 24,8
26,8 bis 31,8
38,5 bis 48,5
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
WOHNBEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSVORGESCHICHTE
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
20,9
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
%-Anteil
Der Indikator liefert Hinweise zur Ausdifferenzierung 
der Lebensformen. 
Gesamtstädtisch wiesen im Jahr 2010 20,9 % der 
Münsteranerinnen und Münsteraner eine 
Migrationsvorgeschichte auf. 
Auf Stadtteilebene zeigt sich ein sehr differenziertes Bild. 
Der Anteil der Menschen mit Migrationsvorgeschichte ist 
kleinräumig sehr unterschiedlich verteilt. Der Anteil variiert 
von 10,5% (2010) im statistischen Bezirk Kreuzviertel bis hin 
zu 48,5% in Coerde.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

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Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
K06
-1,5 bis -1,1
-1,0 bis -0,5
-0,4 bis -0,1
0,0 bis 0,6
0,7 bis 1,2
1,3 bis 2,2
2,3 bis 3,5
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
WOHNBEVÖLKERUNG MIT MIGRATIONSVORGESCHICHTE
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
0,1
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Karte 7:
Veränderung des Anteils von Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 2010 
im Vergleich zu 2006
Veränderung in %
Der Indikator liefert Hinweise zur Ausdifferenzierung 
der Lebensformen und der Veränderung im Zeitablauf. 
Der Anteil der Menschen mit Migrationsvorgeschichte an der 
wohnberechtigten Bevölkerung blieb auf gesamtstädtischer 
Ebene seit 2006 stabil (20,8 bzw. 20,9%). 
Auf Stadtteilebene zeigen sich sowohl leichte Zunahmen 
als auch leichte Abnahmen. 
Tendenziell verzeichneten eher die Außenstadtteile 
Zunahmen, bei jedoch anteilsmäßig deutlich 
unterdurchschnittlichen Ausgangswerten.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 8:
Anteil der Privathaushalte mit Kindern 
an allen Privathaushalten 2010
K09
3,7 bis 5,8
5,9 bis 7,5
7,6 bis 11,4
11,5 bis 15,4
15,5 bis 22,3
22,4 bis 27,3
27,4 bis 31,1
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
HAUSHALTE MIT KINDERN
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
17,4
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
%-Anteil
Vor dem Hintergrund eines gesamtstädtischen Wertes von 
17,4% zeigt sich auf Stadtteilebene ein räumlich sehr 
differenziertes Bild. 
In der Innenstadt sind Haushalte mit Kindern deutlich 
unterrepräsentiert mit dem geringsten Anteil von 3,7% 
im Bahnhofsviertel. 
In den Außenstadtteilen ist der Anteil von Haushalten mit 
Kindern an allen Haushalten am deutlichsten mit dem 
stadtweit höchsten Anteil von 31,1% in Albachten.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 9:
Veränderung des Anteils der Privat-
haushalte mit Kindern an allen Privat-
haushalten 2010 im Vergleich zu 2005
-3,6 bis -2,4
-2,3 bis -1,2
-1,1 bis -0,5
-0,4 bis -0,2
-0,1 bis 0,2
0,3 bis 1,1
1,2 bis 2,5
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
HAUSHALTE MIT KINDERN
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
-0,7
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Veränderung in %
Gesamtstädtisch hat sich der Anteil der Haushalte mit 
Kindern an allen Haushalten von 18,1% in 2005 auf 
17,4% in 2010 verringert. 
Zunahmen verzeichnen überwiegend Stadtteile 
mit größeren Neubaumaßnahmen.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

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Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 10:
Anteil der 1-Personen-Haushalte 
an allen Privathaushalten 2010
K11
27,6 bis 32,1
32,2 bis 38,2
38,3 bis 42,7
42,8 bis 49,4
49,5 bis 60,4
60,5 bis 69,8
69,9 bis 76,7
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
1-Personen-Haushalte
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
50,7
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
%-Anteil
Vor dem Hintergrund eines gesamtstädtischen Wertes von 
50,7% zeigt sich auf Stadtteilebene ein räumlich sehr 
differenziertes Bild. 
Überdurchschnittliche Werte an 1-Personen-Haushalten 
weist vornehmlich der Stadtbezirk Mitte auf. 
Die Spanne zwischen den Außenstadt- und 
Innenstadtstadtteilen ist dabei sehr ausgeprägt mit dem 
niedrigsten Wert in Amelsbüren mit 27,6% und dem 
höchsten in Überwasser mit 74,9%.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
Karte 11:
Veränderung des Anteils der 1-Personen-
Haushalte an allen Privathaushalten 
2010 im Vergleich zu 2005
K12
-4,3
-4,2 bis -1,4
-1,3 bis -0,1
0,0 bis 0,8
0,9 bis 1,4
1,5 bis 2,3
2,4 bis 3,1
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
1-Personen-Haushalte
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
0,5
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
Veränderung in %
Der Indikator gibt Auskunft über die Veränderung der Anzahl 
und Verteilung von 1-Personen-Haushalten und somit 
Hinweise auf den Wandel hin zu einer verstärkten 
Individualisierung und damit verbundene Wohnraumbedarfe 
und -ansprüche.
Gesamtstädtisch lag der Anteil 2005 bei 50,2%, 2010 bei 
50,7%. In der Mehrzahl der Stadtteile hat sich der Anteil der 
1-Personen-Haushalte leicht erhöht.
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

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Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
INDIS.K38
26,2 bis 32,2
32,3 bis 37,0
37,1 bis 40,9
41,0 bis 47,4
47,5 bis 53,4
53,5 bis 59,3
59,4 bis 65,5
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
ÄLTERE ALLEINSTEHENDE FRAUEN ÜBER 64 JAHRE
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
42,5
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
%-Anteil
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html
Karte 12: Anteil der in 1-Personen-Haus-
halten lebenden weiblichen Personen 
über 64 Jahre an allen weiblichen 
Personen über 64 Jahre 
in Privathaushalten 2010
Der Indikator gibt Hinweise auf die Lebensformen und deren 
Wandel hin zu einer verstärkten Vereinzelung, die im Alter 
„oft weiblich ist“. Er lässt Rückschlüsse auf potentielle 
Wohnraumbedarfe und -ansprüche der Gruppe sowie Hilfs- 
und Unterstützungsbedarfe zu.
In Münster lebten 2010 42,5% der Frauen über 64 Jahre 
alleine und dabei überwiegend im Innenstadtbereich bzw. 
Stadtbezirk Mitte.
In den allermeisten Außenstadtteilen lag dieser Anteil unter 
32 2%, in einzelnen Stadtteilen der Innenstadt werden 
anteilige Werte bis 65,5% erreicht.

77
Handorf
98
Amelsbüren
57
Roxel
68
Sprakel
58
Nienberge
87
Wolbeck56
Albachten
76
Gelmer-Dyckburg
95
Hiltrup-Ost
52
Sentrup
51
Gievenbeck
61
Coerde
96
Hiltrup-
Mitte
71
Mauritz-Ost
54
Mecklenbeck
91
Berg Fidel
86
Angelmodde
97
Hiltrup-West
81
Gremmen-
dorf-
West
47
Uppenberg
63
Kinderhaus-West
46
Rumphorst
32
Geist
34
Düesberg
82
Gremmendorf-
Ost
29
43
Hafen
62
Kinderhaus-
Ost
27 45
Mauritz-
Mitte
31
Aasee-
stadt
44
Herz-
Jesu
22
13
28
33
Schützen-
hof
26
21
23
25
24
15
11
12
14
11 = Aegidii
12 = Überwasser
13 = Dom
14 = Buddenturm
15 = Martini
INDIS.K39
-7,2 bis -3,3
-3,2 bis -1,3
-1,2 bis -0,4
-0,3 bis 0,2
0,3 bis 1,3
1,4 bis 3,3
3,4 bis 5,7
21 = Pluggendorf
22 = Josef
23 = Bahnhof
24 = Hansaplatz
25 = Mauritz-West
26 = Schlachthof
27 = Kreuz
28 = Neutor
29 = Schloss
Demografiemonitoring Münster 2005-2010
INDIKATOR:
ÄLTERE ALLEINSTEHENDE FRAUEN ÜBER 64 JAHRE
Wert
Münster 
Gesamtstadt:
-0,7
Quelle: 
Stadt Münster - 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung
%-Anteil
Datenblatt zur Karte unter:
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html
Karte 13: Veränderung des Anteils der in 1-
Personen - Haushalten lebenden weiblichen 
Personen über 64 Jahre an allen weiblichen 
Personen über 64 Jahre in Privathaushalten 
2010 im Vergleich zu 2005
Während gesamtstädtisch der Anteil der alleinlebenden 
Frauen über 64 Jahre zwischen 2005 und 2010 nahezu stabil 
geblieben ist (-0,7% - Punkte), zeigt sich ein differenziertes 
Muster auf Stadtteilebene.
In den Außenstadtteilen stieg der Anteil  der alleinlebender 
Frauen über 64 Jahre bei vergleichsweise geringeren 
Ausgangswerten an, hingegen verringerten sich deren 
Anteile – ausgehend von einem hohen Niveau - in vielen 
Stadtteilen im Stadtbezirk Mitte.

Anlage 2 zur Vorlage V/0964/2012 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010 
  
 
 
 
Erläuterung des Instrumentes 
Demografiemonitoring  
und 
Auswahl der Indikatoren

Demografiemonitoring als Beobachtungsinstrument 
Die Steuerung und Gestaltung  des demografischen Wandels setzt Wissen über die Veränderun-
gen der Bevölkerungsentwicklung  und -struktur und deren Ausprägungen voraus. Das Leitbild 
‚Münster im demografischen Gleichgewicht: attraktiv, generationengerecht, partnerschaftlich´ bildet 
den notwendigen strategischen Handlungs- und Entscheidungsrahmen zur Gestaltung des demo-
grafischen Wandels und manifestiert die Zielebene des demografischen Handlungkonzeptes und 
seiner Bausteine. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde mit der Formulierung eines „Strategischen 
Steuerungszyklus „Demografieorientierte Stadtentwicklung“ ein Prozessmanagement entwickelt.  
. 
Standortbestimmung 
und Perspektiven
Münsterprofil und 
Demographie-Leitbild
Handlungsprogramme/  
Strategien entwickeln
Projekte/ Maßnahmen-
bündel umsetzen
Monitoring, Evaluatio n, 
Fortschreibung
Kommunikation
Dialog
Kooperation
 
Ein wesentlicher Baustein innerhalb dieses Steuerungskreislaufes ist der Aufbau einer indikato-
rengestützten Raumbeobachtung, die gesamtstädtisch aber auch kleinräumig ein Monitoring für    
Bevölkerungsstrukturen und Stadtgesellschaft leistet. Dieses kommunale Demografiemonitoring  
leistet eine wertvolle Hilfestellung für die kleinräumige Problemerkennung, Analyse, Planung und 
Steuerung des demografischen Wandels, indem es 
• statistische Rahmendaten und Kennzahlen zur demographischen Struktur und Entwicklung sys-
tematisch und regelmäßig kleinräumig erfasst und bündelt, 
• diese regelmäßig beobachtet, analysiert und bewertet , womit sich kleinräumige Veränderungen 
frühzeitig erkennen lassen (Frühwarnsystem), 
• den demographischen Wandel in seinen einzelnen Dimensionen aufzeigt. 
Das Demografiemonitoring ist ein Instrument, um Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur 
transparent zu machen und für mögliche Auswirkungen dieser Veränderungen zu sensibilisieren, 
indem es den gestaltenden Akteuren in Politik und Gesellschaft eine Informationsgrundlage und 
Orientierung für strategische zukunftsweisende Entscheidungen zur Verfügung stellt. Im Einzelnen 
leistet es folgende Funktionen für verschiedene Zielgruppen:  
• Steuerungsunterstützung für die Politik (Grundlage/Hintergrund politischer Meinungsbildungs-
prozesse und Entscheidungen) 
• Strategische und- Planungsgrundlage für die Verwaltung  (Unterstützung und Absicherung 
durch aktuelle Grundlagen: beobachten, Veränderungen sehen, Trends erkennen, analysieren, 
Entwicklungen auf den Weg bringen) 
• Informationsgrundlage für potentielle Investoren (u.a. für Entwicklungsvorhaben wie Senioren-
wohnheime, hauswirtschaftliche Hilfen, Wohnprojekte etc.), 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

• Informations- und Diskussionsgrundlage für die politisch interessierte Öffentlichkeit.  
 
Erläuterungen zur Indikatorenauswahl  
Zur Abbildung der kleinräumigen demographischen Veränderungen in Münster wurde ein Indikato-
renpool entwickelt, der die grundlegenden Aspekte und Zusammenhänge des demographischen 
Wandels durch aussagekräftige Kennziffern abbildet. Es galt, aus einer Fülle von kleinräumig zur 
Verfügung stehenden Daten jene Informationen und Kenngrößen zu identifizieren, die eine Aussa-
gekraft in Bezug auf demografische Veränderungen haben. Das Demografiemonitoring kann somit 
als verbindendes Element zwischen bestehenden fachspezifisch ausgerichteten Monitoringsyste-
men und Datensammlungen gesehen werden und komplettiert das Angebot der kleinräumig be-
reits vorhandenen Raumbeobachtungsinstrumente (z.B. Bevölkerungsprognose, „Stadtteilsteck-
briefe“, „Statistik für Münsters Stadtteile“ SMS), womit es ein strategisches und zukunftsorientiertes 
Verwaltungshandeln unterstützt. In seiner inhaltlichen Ausrichtung entspricht die Konzeption des 
Demografiemonitorings den Handlungsempfehlungen des Arbeitskreises „Wohnen in Münster“ 
zum Thema  „Daten und Monitoring“ im Rahmen des Schwerpunktthemas der 14. Sitzung „Vorsor-
genden Quartiersentwicklung im Kontext des demografischen Wandels“
1.  
Die inhaltliche Ausrichtung des Indikatorenpools soll die strategischen Ziele des „Hand-
lungsprogrammes demografischer Wandel“ unterstützen, die da insbesondere wären: 
• Generationengerechte Stadt(-teil)entwicklung mit hoher Lebensqualität für alle Generationen,  
• Anpassung der Infrastruktur an die demografische Entwicklung, 
• Attraktivitätssteigerung des Wohnstandortes durch nachfragegerechte, zukunftssichere Bau-
land- und Wohnstandortpolitik , 
• Soziale Balance und Integration der Menschen mit Migrationsvorgeschichte,  
• Besondere Verantwortung für die gemeinsame Entwicklung von Stadt und Region. 
Bei der Entwicklung des Indikatorenpools waren Kriterien wie "Datenverfügbarkeit", "Fortschrei-
bungsfähigkeit", "leistbarer Aufwand", "Nutzbarkeit", „Vergleichbarkeit“  und "modulare thematische 
Erweiterungsmöglichkeiten" handlungsleitend. Dabei erfolgte die Indikatorenauswahl auf der 
Grundlage eines Vergleichs bereits vorhandener Monitoringsysteme ausgewählter Städte sowie 
der Arbeitshilfen des Deutschen Städtetages, der kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwal-
tungsmanagement (KGST), des Verbandes deutscher Städtestatistiker (VDSt) und des „Wegwei-
sers demografischer Wandel“ der BertelsmannStiftung. Somit ist in weiten Teilen  die Option auf 
eine interkommunale bzw. regionale Vergleichbarkeit sichergestellt, bei gleichzeitigem Vorhanden-
sein ausgewählter münsterspezifischer Komponenten. 
 
                                                
 
1 Dokumentation der 14. Sitzung am 26. Oktober 2010 unter http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/raum-wohnen-
ak.html 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Demografiemonitoring Münster 2005-2010 
Im Ergebnis wurden den drei sichtbaren Ausprägungen (weniger, älter, bunter) sieben Beobach-
tungsdimensionen zugeordnet und ein überschaubarer Satz von 13 Kernindikatoren gebildet, der 
geeignet ist, einen differenzierten Überblick über die verschiedenen Dimensionen des demografi-
schen Wandels in Münster  zu geben.  Die ausgewählten Indikatoren basieren im Wesentlichen 
auf kleinräumig vorliegenden Daten, so dass neben der gesamtstädtischen Auswertung auch in-
nerstädtische Vergleiche möglich sind.  
Insbesondere die intensive Betrachtung der kleinräumigen Bevölkerungsentwicklung insgesamt 
und nach einzelnen Altersgruppen
2 ist für eine nachfragegerechte und effiziente Ausrichtung der 
sozialen Infrastrukturplanung dringend erforderlich. Einen Überblick zu den infrastrukturrelevanten 
Altersgruppen gibt nachfolgende tabellarische Darstellung. 
 
Tab. 1.: Infrastrukturrelevante Altersgruppen 
Altersgruppe Infrastrukturrelevanz  
0-2 Jährige Kita-Altersgruppe 
3-5 Jährige Kindergarten-Altersgruppe 
6-9 Jährige Grundschul-Altersgruppe 
10-15 Jährige Schulkind-Altersgruppe (weiterführende Schule) 
16-17 Jährige Jugendlichen-Altersgruppe 
18-24 Jährige Studierenden-/Ausbildungs-Altersgruppe 
25-44 Jährige Eltern-/Berufstätigen-Altersgruppe/Familiengründungsphase 
45-64 Jährige Berufstätigen-Altersgruppe/Postfamilienphase 
65-79 Jährige Jüngere Senioren 
80 Jährige und älter Hochbetagten-Altersgruppe 
Die in diesem Detaillierungsgrad  aufbereiteten Daten bilden zentrale Grundlagen für die mittelfris-
tige Infrastrukturplanung (z.B. Bedarfsplanung Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfe, Schulent-
wicklung, Pflege- und Altenhilfe, Sportstätten) und sind entsprechend fachplanerisch zu bewerten. 
Dieses „Basismodul“ beschränkt sich auf die Kernindikatoren, die im Verwaltungsvollzug der Kom-
munalstatistik anfallen und in Eigenregie leistbar sind.  
 
Das Monitoringgerüst eröffnet zudem die Option, das System um fünf weitere Betrachtungsdimen-
sionen (Milieus
3, Sozialstruktur, Wohnungsmarkt, Arbeitsmarkt, Erziehung / Bildung) sowie insge-
samt weitere 25 aussagefähige ergänzende Indikatoren modular zu erweitern. Dieses „Kontextmo-
dul“ quantifiziert die Rahmenbedingungen, unter denen sich die demografische Entwicklung Müns-
ters und seiner Stadtteile vollzieht.  
                                                
 
2 vgl. Karten unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html 
3 Die vom Sinus-Institut entwickelten zehn Milieutypen si nd das Ergebnis langjähriger sozialwissenschaftlicher For-
schung und zeigen die zunehmende Vielfalt und den Wandel der Stadtgesellschaft auf. Sie fassen Menschen zusam-
men, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln . Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in 
die Analyse ein wie Alltagseinstellungen zur Arbeit, zur Familie, zur Freizeit, zu Geld und Konsum.

Wir werden weniger Wir werden älter Wir werden bunter 
Veränderung der EW-
Zahl 
Familiengründung 
und
 Geburten 
Wanderung 
Migration, Internatio-
nalisierung
 
Lebenserwartung Haushalts- u. Lebens-
formen
 
Optional: Kontextmodul 
Sozialstruktur 
Wohnungsmarkt 
Milieus 
Erziehung/Bildung 
• Entwicklung der Bevölke-
rungszahl 
• (Prognostizierte Entwick-
lung der Bevölkerung)** 
• Wanderungssaldo über 
Stadtgrenze  
• Binnenwanderungssaldo  
• Geburten/Sterbesaldo 
• Zusammengefasste Gebur-
tenziffer 
• Altersverteilung ausgewähl-
ter Altersgruppen  
• Durchschnittsalter 
• Anteil HH mit Kindern 
• Anteil 1-Personen HH 
• Anteil älterer alleinleben-
der Frauen > 64 J. 
• Anteil Personen mit Migrati-
onsvorgeschichte 
DIMENSIONEN 
MODULARE ERGÄNZUNG 
KERNINDIKATOREN
DIMENSIONEN
• 7 weiterführende Indikatoren • 3 weiterführende Indikato-
ren
• 3 weiterführende Indikato-
ren
Arbeitsmarkt 
KERNINDIKATOREN
• Geschlechtsspezifische 
durchschnittliche Lebens-
erwartung 
Alterung der Gesell-
schaft 
• 9 Indikatoren 
* geschlechterdifferenzierte Perspektive wird berücksichtigt 
** Aktualisierung der Bevölkerungsprognose 2020/25 in 
Bearbeitung 
MODULARE ERGÄNZUNG
Dimensionen des demografischen Wandels und ihre Abbildung über Indikatoren*

Merkmale und Indikatoren: Bezeichnung und Aussagekraft 
Entwicklung der Bevölkerungszahl 
Dieser Indikator weist die Veränderung eines Bevölkerungsbestandes anhand der natürlichen und 
räumlichen Bevölkerungsbewegung aus und hat einen deutlichen Einfluss auf die Bereiche Infra-
struktur, Wohnen etc. 
Prognostizierte Entwicklung der Bevölkerung 
Vorausberechnung der altersgruppenspezifischen Bevölkerungsentwicklung auf Stadtteilebene. 
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die mittelfristige Infrastrukturplanung: z.B. Bedarfspla-
nung Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfeplanung, Schulentwicklungsplanung, Pflege- und Al-
tenhilfeplanung, Sportstättenentwicklungsplanung. Ebenso werden die Ergebnisse als „Frühwarn-
system“ zur Gestaltung des demografischen Wandels auf Quartiersebene genutzt. Die gelieferten  
Orientierungswerte sind zwingend fachplanerisch zu bewerten. 
Geburten-/Sterbesaldo (relativ) 
Der Indikator zeigt die natürliche Bevölkerungsbewegung Münsters an. Durch den Bezug auf 100 
Einwohner ist der Saldo in unterschiedlichen Gebieten und Gebietsgrößen vergleichbar. 
Zusammengefasste Geburtenziffer 
Der Indikator liefert wichtige Hinweise zum generativen Verhalten / Geburtenverhalten einer Bevöl-
kerung und dessen Veränderung. 
Wanderungssaldo über die Stadtgrenze 
Der Indikator gibt Hinweise auf  die Attraktivität der Kommune bzw. der Stadtteile und ist wichtig für 
die Bereiche Wohnen, Infrastruktur etc. Der Wanderungssaldo bestimmt maßgeblich die zahlen-
mäßige Entwicklung der Bevölkerung. 
Binnenwanderungssaldo der Teilräume 
Der Indikator kann Hinweise auf die Zufriedenheit mit der Wohn- und Lebensqualität in den Stadt-
teilen geben und liefert Anhaltspunkte zum lokalen kleinräumigen Wohnungsmarkt   
Altersverteilung ausgewählter Altersgruppen 
Der Indikator ist für eine nachfragegerechte und effiziente Ausrichtung der sozialen Infrastruktur-
planung erforderlich. Die in diesem Detaillierungsgrad aufbereiteten Daten bilden eine zentrale 
Grundlage für die mittelfristige Infrastrukturplanung (z.B. Bedarfsplanung Kindertageseinrichtun-
gen, Jugendhilfe, Schulentwicklung, Pflege- und Altenhilfe, Sportstätten) 
Durchschnittsalter 
Der Indikator gibt Aufschluss über den Fortschritt des Alterungsprozesses der Bevölkerung (Be-
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

rechnung: Summe [(Altersjahrgang + 0,5) x Einwohner eines Altersjahrgangs)] / Einwohner insge-
samt). 
Geschlechtsspezifische mittlere Lebenserwartung 
Die mittlere Lebenserwartung erlaubt allgemeine Rückschlüsse auf die gesundheitliche Lage, die 
medizinische Versorgung und den Lebensstandard einer Bevölkerung. In der Regel steigt die Le-
benserwartung mit ökonomischer, medizinischer und technischer Entwicklung. Unterschiede in der 
Lebenserwartung können z.B. nach dem Geschlecht, einer Region, der Berufstätigkeit und weite-
ren sozioökonomischen Gesichtspunkten auftreten. In der Regel ist die Lebenserwartung der Frau-
en höher als die der Männer. 
Die mittlere Lebenserwartung (bzw. Lebenserwartung bei der Geburt) gibt an, wie viele Jahre ein 
Neugeborenes bei unveränderten gegenwärtigen Sterberisiken im Durchschnitt noch leben würde. 
Sie wird mit Hilfe der Sterbetafel errechnet.  
Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte  
Der Indikator liefert Hinweise zur Ausdifferenzierung der Lebensformen. 
Anteil der Privathaushalte mit Kindern  
Der Indikator gibt Hinweise auf die Anzahl und die Verteilung familiärer Haushaltsformen und über 
die Attraktivität der Kommune für Familien mit Kindern sowie auf den potentiellen Bedarf an 
Betreuungs- und familiengerechten Infrastruktureinrichtungen, Wohnungsmarkt. 
Anteil der Ein-Personen-Haushalte  
Der Indikator gibt Auskunft über die Anzahl und Verteilung von Single-Haushalten und somit Hin-
weise auf den Wandel hin zu einer verstärkten Individualisierung und damit verbundene potentielle 
Wohnraumbedarfe und -ansprüche.  
Anteil älterer alleinlebender Frauen > 64 J. 
Der Indikator gibt Hinweise auf die Lebensformen und deren Wandel hin zu einer verstärkten Ver-
einzelung, die im Alter „oft weiblich ist“. Er lässt Rückschlüsse auf potentielle Wohnraumbedarfe 
und -ansprüche der Zielgruppe sowie Hilfs- und Unterstützungsbedarfe zu. 
Demografiemonitoring Münster 2005-2010

Berichtsvorlage

21294 Zeichen

V/0964/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Ergebnisse des stadtteilorientierten Demografiemonitorings Münster 2005-2010 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
17.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 
22.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
22.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
24.01.2013 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 
24.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 
29.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
31.01.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
06.02.2013 Hauptausschuss Bericht 
06.02.2013 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
1. Anlass und Auftrag 
Mit dem einstimmigen Beschluss zum Handlungskonzept „Demografischer Wandel“ 
(V/0371/2008 und V/0371/2008/1. Erg) wurde als eine zentrale Anforderung im Umgang mit den 
demografischen Veränderungen in Münster u.a. der Aufbau eines demografischen Beobac h-
tungs- und Frühwar nsystems benannt. Die Verwaltung wurde daher vom Rat beauftragt,  „ein 
Frühwarnsystem zum d emografischen Wandel in Münster aufzubauen, um eine zukunfts fähige 
Entwicklung der Gesamtstadt, der Stadtteile und der Quartiere sicherzustellen“. 
 
Das Münsteraner Demografiem onitoring ist ein Instrument, um Veränderungen in der Bevölk e-
rungsentwicklung und -struktur transparent zu machen und für mögliche Auswirkung en dieser 
Veränderungen zu sensibilisieren . Für die gestaltenden Akteure in Politik und Stadtgesellschaft 
werden Informationsgrundlagen und Orientierungen für strategische Entscheidungen zur Verf ü-
gung gestellt. Im Einzelnen leistet das Monitoring folgende Funktionen für verschiedene Zie l-
gruppen:  
 Steuerungsunterstützung für die Politik (Grundlage politischer Meinungsbildungsprozesse und 
Entscheidungen), 
 Planungsgrundlage für die Verwaltung  (Unterstützung und Absicherung durch aktuelle Grund-
lagen), 
 Informationsgrundlage für potentielle Investoren (u.a. für Entwicklungsvorhaben wie Seni o-
renwohnheime, wohnungsnahe Dienstleistungen, Wohnprojekte etc.), 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0964/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Peuling-Heerstraß 
Ruf: 
492-6178 
E-Mail: 
Peuling-Heerstrass@stadt-
muenster.de 
Datum: 
13.12.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0964/2012 
 
 Informations- und Diskussionsgrundlage für ehrenamtlich engagierte Personen der Münster a-
ner Stadtgesellschaft und die politisch interessierte Öffentlichkeit. 
 
2. Umsetzung des Auftrags 
Grundsätzlich gilt es, Transparenz über die demografische Entwicklung und die Auspr ägungen 
des demografischen Wandels zu schaffen, um eine systematische Planung und damit Gestaltung 
der demografischen Veränderungen zu ermöglichen. Ein Anspruch, der über den Aufbau, die 
Pflege und den Einsatz einer indikatorengestützten sowohl gesamtstädtischen als auch stadttei l-
orientierten (und bei Bedarf quartiersbezogenen) Raumbeobachtung geleistet werden kann.  
 
In den vergangenen Jahren sind auf der Bundesebene in der Fachwelt verschiedene Arbeitshi l-
fen zum Aufbau von demografischen Monitoringsystemen erarbeitet worden, so zum Beispiel von 
der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), der Fachkommission 
Stadtentwicklungsplanung des Deutschen Städtetages und dem Verband deutscher Städtestatis-
tiker (VDSt). Auch haben zahlreiche deutsche Städte mit dem Aufbau und der Verstetigung von 
Beobachtungsinstrumenten zur Entwicklung des de mografischen Wandels begonnen, was noch 
einmal die Relevanz des Themas „Demografischer Wandel“ und des Instrumentes „Demografi e-
monitoring“ belegt.  
 
Die Verwaltung hat diese Quellen ausgewertet und im konstruktiven fachlichen Austausch sowohl 
verwaltungsintern ressortübergreifend (z.B. AG Demografischer Wandel) als auch interkommunal 
(z.B. VDSt) ein münsterspezifisches Demografiemonitoring für die Gesamtstadt sowie auch klein-
räumig für die Stadtteilebene aufgebaut, das periodisch aktualisiert und fortgeschrieben wird (An-
lage 1).  
 
Das Demografiemonitoring der Stadt Münster besteht aus drei Elementen:  
1) Gesamtstädtisches Demografie-Barometer  
Das Demografie -Barometer, in dem unter den Überschriften ‚wir werden weniger’, wir werden 
älter’, ‚wir werden bunter’ i n einem Fünfjahresrückblick mit zentralen Kenngrößen die Bevölk e-
rungsentwicklung aufbereitet ist, zeigt sehr übersichtlich die Trendentwicklung für die Gesam t-
stadt Münster auf, z.B. den Anstieg der wohnberechtigten Bevölkerung im Vergleich der Jahre 
2005/2010 um 2,2% oder den Rückgang der Haushalte mit Kindern um 0,7% (vgl. Anlage 1a). 
  
2) Demografie-Atlas mit stadtteilbezogenen zentralen thematischen Karten und Erläut e-
rungen  
Im Demografie -Atlas werden die grundlegenden Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklun g und 
Bevölkerungsstruktur für 45 Stadtteile und gesamtstädtisch im kommunalen Vergleich für den 
Zeitraum 2005 bis 2010 aufbereitet und dargestellt (jeweils zum 31.12.).  Die kartografischen Ab-
bildungen beinhalten insgesamt 5 gesamtstädtische Abbildungen, die den Rahmen des demogra-
fischen Wandels im Landesvergleich abstecken, und 13  zentrale stadtteilbezogene thematische 
Karten, die einen anschaulichen Überblick über die demografischen Entwicklungslinien und Ve r-
änderungen der Jahre 2005-2010 geben1 (vgl. Anlage 1b).  
Ergänzend hierzu werden im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung weitere Karten mit differenzierten altersgruppenspezifischen Aussagen bereit-
gestellt2. Die intensive Betrachtung der kleinräumigen Bevölkerun gsentwicklung insgesamt und 
nach einzelnen infrastrukturrelevanten Altersgruppen (0-2 Jahre,  3-5 Jahre,  6-9 Jahre, 10-15 
Jahre, 16-17 Jahre, 18-24 Jahre, 25-44 Jahre, 45-64 Jahre, 65-79 Jahre, 80 Jahre und älter) ist 
für eine nachfragegerechte und effiziente Ausrichtung der sozialen Infrastrukturplanung dringend 
erforderlich.  
                                                
1 Der Betrachtungszeitraum bis 2010 erklärt sich daraus, dass bis 2010 eine Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben ist, wohingegen mit 
der Einführung der Zweitwohnungssteuer im Jahr 2011 das Verfahren zur Ermittlung der Bevölkerung szahl geändert werden musste 
und somit die erforderliche Vergleichbarkeit nicht gegeben ist. In den Folgejahren wird dann im Demografiemonitoring auf das Jahr 
2011 aufgesetzt. 
2 vgl. Karten unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html

3 
V/0964/2012 
 
Die in diesem Detaillierungsgrad aufbereiteten Daten  bilden eine zentrale Grundlage für die mit-
telfristige Infrastrukturplanung (z.B. Bedarfsplanung Kindertageseinrichtungen, Jugend hilfe, 
Schulentwicklung, Pflege- und Altenhilfe, Sportstätten) und sind entsprechend fachplanerisch zu 
bewerten. Die kartografische Darstellung der Ausprägungen und Entwicklungen erfolgt nach e i-
nem einheitlichen methodischen Muster, was die Überschaubarkeit und die Lesbarkeit erleichtert.  
 
3) Tabellenteil 
Der Tabellenteil beinhaltet die zugrunde gelegten und aufbereiteten Einzeldaten für die Zeitreihe 
2005-2010  auf der Ebene der statistischen Bezirke (45 Stadtteile). So sind die Entwicklungen für 
die einzelnen Jahre nachvollziehbar. Der Tabellenteil wird ebenfalls im Internetangebot des A m-
tes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrspl anung bereitgestellt und kann unter 
„www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-demografie.html“ abgerufen werden.   
 
Das Monitoring konzentriert sich auf 13 ausgewählte Kernindikatoren, die grundlegende Aspekte 
und Zusammenhänge des demographischen Wandels durch aussagekräftige Kennziffern abbi l-
den und in ihrer inhaltlichen Ausrichtung die strategischen Ziele des „Handlu ngsprogramms de-
mografischer Wandel in Münster “ unterstützen, so z. B. die Anpassung der Infrastruktur an die 
demografische Entwicklung (vgl. Anlage 2). Zu den Kernindikatoren des Demografiemonitorings 
Münster g ehört auch die „Prognostizierte Entwicklung de r Bevölkerung“. Dieser Indikator und 
damit auch eine zukunftsgerichtete Perspektive des Monitorings konnte in di esem ersten Au f-
schlag zum Demografiemonitoring nicht berücksichtigt werden, da das Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung zurzeit aufgrund erheblich veränderter Grundlagendaten an einer 
Aktualisierung der Bevölkerungsprognose 2020/25 arbeitet. Eine Aufnahme dieses Indikators und 
eine detaillierte kleinräumige Darstellung werden in der Fortschreibung erfolgen.  
 
Anlage 2 erläutert das Instrument des Demografiemonitorings und die Auswahl der Indikatoren. 
 
3. Zentrale Ergebnisse des Münsteraner Demografiemonitorings  
3.1 Zentrale Determinanten der Bevölkerungsentwicklung   
Die Steuerung und Gestaltung  des demografischen Wandels setzt Informationen über die Ve r-
änderungen der Bevölkerungsentwicklung  und -struktur sowie  deren Ausprägungen voraus. Für 
die demografische Entwicklung eines Gebietes sind im Wesentlichen drei K ennwerte bestim-
mend: 
- die Anzahl der Geburten, 
- die Anzahl der Sterbefälle, 
- die Wanderungen, d.h. das Verhältnis von Zu- und Fortgezogenen.  
Die Bevölkerungsentwicklung wird somit neben dem natürlichen Saldo der Geburten und Sterb e-
fälle auch ganz erheblich durch den Wanderungssaldo bestimmt. Das jeweilige Ausmaß und die 
Kombination der Faktoren bestimmen wiederum die Größe der Veränderungen und die demogra-
fische Struktur jedes Stadtteils. 
 
3.2 Zentrale Ausprägungen des demografischen Wandels in Münsters Stadtteilen  
Im Rahmen des Demografischen Wandels drücken sich Veränderun gen dieser Kenngrößen im 
Allgemeinen in drei sicht- und spürbaren Ausprägungen aus: 
- Verringerung der Zahl der Menschen („Wir werden weniger“), 
- Alterung  der Bevölkerung: Zunahme der Lebenserwartung, Rückgang  jüngerer Altersgruppen 
und Zuwachs bei den Älteren („Wir werden älter“), 
- Veränderung der strukturellen Zusammensetzung der Bevölkerung: Ausdifferenzierung der 
Haushaltsstrukturen, Ausbildung von Milieuvielfalt, zunehmender Anteil von Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte, Vereinzelung der Gesellschaft, geändertes Familienbild  („Wir we rden 
bunter“). 
 
Vor diesem Hintergrund  wurde eine kleinräumige Analyse der örtlichen demografischen Au s-
gangslage auf der Basis ausgewählter demografiebezogener Daten erarbeitet, um sichtbar zu 
machen, in welchen teilräumlichen Ausprägungen, mit welcher Tendenz und in welchem Ausma-
ße der demographische Wandel auch in Münster seine Auswirkungen zeigt.

4 
V/0964/2012 
 
Die Analyse zeigt auf, dass das für viele Städte und Regionen sich abzeichnende Muster „Wir 
werden weniger, älter, bunter“ auf Münster nicht pauschal zutrifft. Insbesondere bei einer klei n-
räumigen Betrachtung wird die Vielschichtigkeit der einzelnen Entwicklungen  deutlich. Bezüglich 
des betrachteten Zeitraums 2005-2010 sind folgende Entwicklungen hervorzuheben: 
 
 Münster wird gesamtstädtisch nicht „weniger“ sondern „mehr“! 
- Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in Münster steigt seit 2005, dem Tiefpunkt in der 
Betrachtung der letzen 20 Jahre, erfreulicherweise wieder an  (vgl. Anlage 1b, Abbildung 
3). Allerdings ist hierbei das insgesamt niedrige Ausgangsniveau zu berücksichtigen, 
denn Münster weist, strukturell bedingt, eine der niedrigsten Geburtenziffern in Nordrhein-
Westfalen auf.  
- Die natürliche Bevölkerungsentwicklung stellt sich insgesamt positiver dar, als  dies es 
noch 2005 aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklung stendenzen zu erwarten war. 
Während noch Mitte des letzten Jahrzehnts davon auszugehen war, dass Münster au f-
grund rückläufiger Geburtenzahlen und  steigender Sterbefälle in ein en negativen natürli-
chen Saldo übergeht, weisen die  Zahlen seit einigen Jahren - entgegen der vorherigen 
Annahme - einen Geburtenüberschuss und damit ein natürliches Bevölkerungswachstum 
auf.  
- Münster ist weiterhin für Zuziehende attraktiv. Der Wanderungssaldo blieb, wenn auch im 
Vergleich zu 2005 auf niedrigerem Niveau, bis 2010 deutlich positiv (vgl. Anlage 1b, A b-
bildung 2). Die Wanderungsgewinne, die Münster somit seit Jahren verbuchen kann, stel-
len maßgeblich sicher, dass die Zahl der Bewohner innen und Bewohner nicht absinkt. 
Doch nicht nu r die zahlenmäßige Veränderung der Bevölkerung wird hierdurch beein-
flusst, auch die strukturelle Zusammensetzung (z.B. Altersgruppen). 
- Ein Bevölkerungsrückgang ist entgegen des allgemeinen Trends in Deutschland bzw. in 
NRW für die Gesamtstadt Münster nicht  zu verzeichnen. Während viele deutsche Gro ß-
städte in Nordrhein -Westfalen bereits heute mit Einwohnerrückgängen konfrontiert sind 
und sich auf einen weiteren Bevölkerungsrückgang einstellen müssen, verzeichnet Müns-
ter seit 2005 wachsende Bevölkerungszahlen  (2005/2010: +2,2%, vgl. Anlage 1b, Karte 
1). Dieser Trend wurde auch durch die städtische Bevölkerungsprognose 2009 - 2020 für 
die zukünftige Entwicklung vorausberechnet3. Diese positive Trendaussage wird bestätigt 
durch die aktuelle Bevölkerungsvorausberechnung 2030 für NRW (IT NRW / Statistisches 
Landesamt). Hier gehört Münster mit Bonn, Köln und Düsseldorf zu den wenigen kreis-
freien Städten, denen landesweit ein deutlicher Zuwachs vorausgesagt wird4.  
 
 Münsters Stadtteile zeigen ein Nebeneinander von St agnation, Wachstum und Schrum p-
fung! 
Trotz der weiterhin zu erwartenden positiven Entwicklung der Gesamtbevölkerung Münsters 
werden kleinräumig ganz unterschiedliche Entwicklungen deutlich, die gekennzeichnet sind 
durch ein N ebeneinander von Stadtteilen mit  rückläufiger Bevölkerungsentwicklung, stabilen 
und wachsenden Stadtteilen. Deutlich rückläufige Werte mit einem Rückgang von bis zu -4,5% 
weisen z.B. Hiltrup -Ost, Kinderhaus-West und Pluggendorf auf (vgl. Anlage 1b, Karte 1). Die 
Stadtteile mit dem deutli chsten Wachstum um bis zu 11,9% sind Schloss, Albachten, Amel s-
büren und Uppenberg. 
 
 Münster wird älter! Deutlich festzustellen ist in Münster zudem ein Wandel in der Altersstru k-
tur hin zur Alterung der Stadtgesellschaft.  
- Mit Ausnahme der Altersgruppe der  0-2-Jährigen ist in allen Altersgruppen bis 45 Jahre 
ein relativer Rückgang von 2005 - 2010 zu verzeichnen. 
- Der Anteil der Hochaltrigen über  80 Jahre hingegen erhöhte sich im Beobachtungszeit-
raum gesamtstädtisch um 0,7 Prozentpunkte von 4,3% auf 5,0%. Die  Stadtteile Schloss, 
Nienberge und Hiltrup-Mitte haben hier im Vergleich 2005/2010 die deutlichste Zunahme 
um 1,6 % verzeichne t (vgl. ergänzende Darstellungen und Tabellen  zur Altersverteilung 
                                                
3 Aktualisierung der Bevölkerungsprognose 2020/25 in Bearbeitung; die positive Trendaussage ist jedoch unbestritten. 
4 http://www.it.nrw.de

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V/0964/2012 
 
ausgewählter Altersgruppen unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung/strategie-
demografie.html). 
- Dementsprechend erhöhte sich das Durchschnittsalter der Münsteranerinnen und Mün s-
teraner seit 2005 von 40,3 Jahren auf 41,1 Jahren in 2010.  Den geringsten Altersdurc h-
schnitt weist das Bahnhofsviertel mit 34,8 Jahren auf, de n höchsten Wert Aaseestadt mit 
45,1 Jahren (vgl. Anlage 1b, Karte 5). 
 
 Münster wird „bunter“ und vielschichtiger, jedoch in sehr unterschiedlicher räumlicher Au s-
prägung!   
- So bleibt der Anteil der Menschen mit Migrationsvorgeschichte an der wohnberechtigte n 
Bevölkerung a uf gesamtstädtischer Ebene seit 2005 stabil (20,8 bzw. 20,9% ). I n den 
Stadtteilen variiert der Anteil hingegen erheblich von 10,5% (2010) im statistischen B ezirk 
Kreuzviertel bis hin zu 48,5% in Coerde (vgl. Anlage 1b, Karte 6 und 7). 
- Das ge sellschaftliche Phänomen der Individualisierung und Vereinzelung, welches sich 
u.a. im Anteil der 1-Personen-Haushalte  ausdrückt, wird  auch in Münster zunehmend 
ausgeprägter. 2005 lag der Anteil bei 50,2%, 2010 bei 50,7%. Überdurchschnittliche Wer-
te weis t vornehmlich der Stadtbezirk Mitte auf. D ie Spanne zwischen den Außenstadt- 
und Innenstadtstadtteilen ist dabei sehr deutlich mit dem niedrigsten Wert in Amelsbüren 
mit 27,6% und dem höchsten in Überwa sser mit 74, 9% (vgl. Anlage 1b, Karten 10 und 
11).  
- Gleichzeitig geht der Anteil der Haushalte mit Kindern  an allen Haushalten gesamtstä d-
tisch weiterhin von 18,1% in 2005 auf 17,4% in 2010 zurück. Aber auch hier zeigt sich ein 
teilräumlich sehr differenziertes Bild in der Verteilung der Haushalte mit Kindern mit 3,7% 
im Bahnhofsviertel und 31,1%  in Albachten (vgl. Anlage 1b, Karten 8 und 9). 
 
Durch die Analyse wird insgesamt deutlich, dass zum einen wesentliche demografische Ra h-
menbedingungen in Münster seit 2005 eine andere, oftmals positivere Entwicklungsrichtung auf-
zeigen als bundesweit und teilweise für Münster bisher vorherzusehen . Auch zeigt es sich , dass 
sich grundsätzliche demografische Entwicklungen in Münster zeitlich und teilräumlich sehr unter-
schiedlich ausprägen.  
 
4. Fazit und Ausblick 
Die Ergebnisse bestätigen die Notwendigkeit eines stadtteilorientierten Monitoring-Ansatzes auf 
der Basis feinkörniger und differenzierter Informationen. Das Instrument liefert die zur Steu erung 
des demografischen Wandels notwendigen Grundlagen und Kernaussagen,  die aufzeigen, wie 
sich die vielfältige innere Dynamik Münsters darstellt. Es schafft die Grundlage, um 
- die Gesamtstadt Münster, 6 Stadtbezirke und 45 Stadtteile in Bezug auf demografische Ve r-
änderungen und damit verbundene Herausforderungen zu beobachten , anlassbezogen zu 
analysieren und fachplanerisch zu gestalten, 
- perspektivisch eine systematische Berichterstattung über die räumliche und strukturelle Bevöl-
kerungsentwicklung aufzubauen und   
- die notwendigen Informationen für anstehende Stadtteilentwicklungsprozesse abrufen zu kön-
nen. 
 
Aktuell anstehende Aufgaben und Entwicklungen  lassen darüber hinaus eine Begleitung durch 
ein demografisches Monitoring sinnvoll und notwendig erscheinen: 
 Es wird zu beobachten sein, wie sich die Entwicklungsdynamiken laut Bevölkerungsprognosen 
der Stadt Münster sowie von IT NRW auf der Stadtteilebene „durchpausen“. 
 Der Konversionsprozess, der durch den für 2013 sich vollziehenden vollständigen Abzug der 
britischen Stationierungskräfte  wesentlich früher stattfindet  als angenommen , w ird in naher 
Zukunft Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung und -struktur Münsters nehmen . Die zur 
Nachnutzung anstehenden Kasernengelände und Wohnstandorte sind ebenfalls wichtige Ein-
flussfaktoren für die Bevölkerungsentwicklung  und -struktur sowie die Entwicklungsperspekti-
ven der betroffenen Stadtteile, so dass die se Potenziale ebenfalls im Rahmen des künftigen 
Monitorings zu berücksichtigen sind.

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Die Ausarbeitung stellt den ersten Baustein eines kleinräumigen Demografiemonitorings dar, 
welches perspektivisch modular erweitert werden kann.  Nach der Erarbeitung und A nwendung 
des vorliegenden Basismoduls zum Demografiemonitoring kann perspektivisch  - bei Vorliegen 
der personellen und finanziellen Ressourcen - eine dem Bedarf entsprechende Erweiterung und 
Ausdifferenzierung vorgenommen werden , um breitere  bzw. fachlich vertiefte Erkenntnisse für 
eine zukunftsfähige Stadtteil- und Quartiersentwicklung zu erhalten.  Nachfolgende Schritte sind 
denkbar:  
 Phase 2 : Mittelfristige Ausweitung des Basismoduls mit er weitertem Indikatorenpool  (z.B. 
Wanderungssaldo nach Altersgruppen, Alten- u. Jugendquotient, Anteil Alleinerziehende), 
 Phase 3: Optionale Erweiterung um ein Kontextmodul mit fachspezifischer Au sweitung (z.B.  
Arbeitslose, Wohnungsbaufertigstellungen, Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte , Schul-
abgänger nach Abschluss) (vgl. auch Anlage 2). 
 
Das kleinräumig ausgerichtete Demografiemonitoring, das insbesondere auf Stadtteilebene ein 
integriertes Bild liefert, ist als ergänzendes Element zu den bereits bestehenden fachspezifisch 
ausgerichteten Monitoringsystemen und dem insgesamt  sehr gut gepflegten kleinräumigen D a-
tenbestand in Form z.B. der „Stadtteilsteckbriefe“ oder der „Statistik für Münsters Stadtteile“ 
(SMS)5 zu sehen. Es liefert ein weiteres wichti ges Werkzeug zum Instrumentenkasten der klei n-
räumigen Raumbeobachtung und unterstützt in Verbindung mit der „Kleinräumigen Bevölk e-
rungsprognose“  ein strategisches und zukunftsorientiertes Verwaltungshandeln. 
 
Insgesamt erweist sich das Demografiemonitoring als eine wertvolle Hilfestellung und Orienti e-
rung bei der Gestaltung des demografischen Wandels  in Münster und seinen Stadtteilen. Die 
Verwaltung strebt an, nach erfolgter Aktualisierung der „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ in 
einem zwei- bis dreijährigen Turnus zu berichten. 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Anlage 1: „Ergebnisse des stadtteilorientierten Demografiemonitorings Münster 2005 -2010“ 
- Anlage 1a: „Gesamtstädtisches Demografiebarometer“ 
- Anlage 1b: „Stadtteilbezogener Demografie-Atlas“ 
- Anlage 2: „Erläuterung des Instrumentes Demografiemonitoring und Auswahl der Indikatoren“ 
 
 
 
 
  
                                                
5 SMS zu folgenden Themenfeldern: Arbeitslose, Ausländische Bevölkerung, Bauen und Wohnen, Bevölkerung, Einkommensteuer, 
Haushalte, Migration (NEU 2011), Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte unter 
http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/zahlen.html

Beratungsverlauf (9)

17.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.01.2013 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 3.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
31.01.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.02.2013 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.03.2013 Hauptausschuss
TOP 9 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.03.2013 Rat
TOP 12 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Kinderhaus
  • Pluggendorf 22
  • Hansaplatz 25
  • Düesberg 82
  • Neutor 29

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0964/2012
Typ
Vorlagen
Datum
19.12.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37