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V/0376/2025

Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der Kommunalen Stiftungen

Vorlagen 22.05.2025

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Anlage A

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Ansehen

Anlage 2

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

938 Zeichen

Anlage A zur V/0376/2025 
Kurzüberblick 
Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der kommunal verwalteten Stiftungen und ihrer Eigen-
tümergemeinschaften durch den Rat als Stiftungsvorstand. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Nachweis über den Erhalt und die Mehrung des Stiftungsvermögens und Nachweis über die Stif-
tungszweckerfüllungen gemäß der individuellen Stiftungssatzungen. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
X überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die kommunal verwalteten Stiftungen setzen mit ihren Aktivitäten in den Handlungsfeldern „Bür-
gerschaftliches Engagement und Freiwilligenarbeit“, „Wohnen und Leben im Alter“ und mit dem 
Stiftungsfonds Mitmachkinder soziale und zivilgesellschaftliche Akzente in Münster.

Anlage 2

142457 Zeichen

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Magdalenenhospital 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
Anlage 2 zur Vorlage V/0376/2025

Jahresabschluss 2024 Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a------------- -----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 15.301.668,98 15.301,7
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Rücklagen
     Rechte mit Wohnbauten 13.957.350,31 14.334,1 1. F reie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 1.399.525,00 1. 399,5
2. Einrichtung und Ausstattung 3.618,00 13.960.968,31 4 ,2 2. Rücklage für Instandhaltung 891.956,04 939,0
3. Rücklage für Investitionen 171.200,00 171,2
II. Finanzanlagen 4. Rücklage für Betriebsmittel 130.000,00 130,0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5. Rücklage für P rojekte    120.000,00 2.712.681,04 120,0
      Altenzentrum Klarastift gGmbH  0,00 0,0
      Sozialholding Klarastift GmbH  0,00 0,0 III. Stif tungsfonds
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit 1. "Hüfferstiftung " 214.947,47 208,2
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2. "Stif tung Wohnverbund Westfalenfleiß" 46.143,56 46,1
       Wohnungen Münster-Coerde  504.642,11 512,6 3.  "E rbschaft L." 2.925.246,83 3.186.337,86 2.763,7
       Altenwohnungen Finkenstrasse  886.975,00 914,4
3. Beteiligungen 0,00 0,0 IV. Mittelvorgriff/-vortrag
-3.629.113,90 17.571.573,98 -4.342,3
4. Sonstige Ausleihungen  84.363,16  1.475.980,27  15. 436.948,58 84,4
B. Sonderposten aus Zuschüssen und
B. Umlaufvermögen     Zuweisungen zur Finanzierung
I. Forderungen und sonstige     des Sachanlagevermögens               20.500,00 21,0
    Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 124,8 C. Rückstellungen 318.550,00 301,1
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 
       einem Jahr: EUR 0,00 (i. V. TEUR 0,0)
D. Verbindlichkeiten
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit 1. Verbindlichkeit en gegenüber Kreditinstituten 6.210.939,89 7.361,3
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.120.50 4,30 2.113,1      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als        Jahr: EUR 395.310,08  (i. Vj. TEUR 463,3)
       einem Jahr: EUR 0,00 (i. V. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.850.285,08 1.781,4      und Leistungen 36.994,29 97,5
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. V. TEUR 0,0) 3.970.789,38        Jahr: EUR 36.994,29 (i. Vj. TEUR 97,5)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.289.559,87 7.537.494,0 5 1.146,8
II. Wertpapiere 5.126.976,76 4.489,2      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR  1.289.559,87 (i. Vj. TEUR 1.146,8)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ___
Guthaben bei Kreditinstituten 911.956,31 10.009.722,45 1.305,2
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.447,00 1,4
____ ___________ _______ ____ ___________ _______
25.448.118,03 25.664,8 25.448.118,03 25.664,8
====  ===========  ======= ====  ===========  =======

Jahresabschluss 2024 Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 1.458.585,13 1.472.621,00 1.659.813,76
        - davon aus verbundenen Unternehmen
       EUR 98.282,32 (i.V. TEUR 87,4)         
  2. Sonstige betriebliche Erträge 1.263,58 0,00 10.619,94
  3. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 500,00 500,00 500,0 0
  4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf 242.194,56 245.060,00 224.354,48
      b) Steuern, Abgaben, Versicherungen 3.619,86 2.000,00 3.041 ,42
      c) Instandhaltung 222.987,43 189.000,00 205.033,18
  5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände 377.338,00 377.510,00 512. 352,45
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 90.305,33 41.520,00 1.103. 991,65
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 413.321,95 20.500,00 538.34 8,78
  8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
       auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 32.473,10 0,00 18.463, 28
  9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112.420,93 91.750,00 111. 083,37
10. Ergebnis Vermögensverwaltung 792.331,45 546.781,00 30.962,65
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      - Von Mensch zu Mensch  91.619,18  80.000,00  69.349,43
      - Umzugshilfen  25.981,72  40.000,00  25.050,18
      - Taschengeldbörse  1.861,57  0,00  1.191,97
119.462,47 120.000,00 95.591,58
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 672.868,98 426.781,00 -64.628,93
13. Auflösung von Rücklagen 164.688,65 175.000,00 215.470,46
14. Zuführung zu Rücklagen 124.350,90 126.750,00 101.149,61
15. Mittelvortrag Vorjahr -4.342.320,63 -4.342.320,63 -4.392.012,55
16. Mittelvorgriff/-vortrag -3.629.113,90 -3.867.289,63 -4.342.320,63
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024
_____________________________________

Jahresabschluss 2024  Stiftung Magdalenenhospital 
  
Geschäftsbericht  
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der Stiftung Magdalenenhospital ist die Förderung des Wohlfahrts- und  
Gesundheitswesens sowie die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Kontext der 
Altenhilfe. 
Im Eigentum der Stiftung Magdalenenhospital stehen u. a. 190 Altenw ohnungen in verschiedenen 
Stadtteilen. 
Die ehemals rechtlich unselbstständige Hüfferstiftung wird seit dem Jahr 2018 al s Namensfonds 
unter dem Dach der Stiftung Magdalenenhospital verwaltet; seit 2019 auch di e zuvor ebenfalls 
rechtlich unselbstständige Stiftung Wohnverbund Westfalenfleiß. Seit dem Jahr  2020 zählt als 
dritter Stiftungsfonds die Erbschaft eines münsterschen Bürgers in Höhe von rd. 3 Mio. Euro zum 
Stiftungsvermögen.  
Der Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten umfasst H ilfestellungen zum Thema „Leben im Alter“. 
Diese erfolgen zurzeit durch das Nachbar schaftsprojekt “V on Mensch zu Mensch “, der 
„Taschengeldbörse“ sowie dem Förderprogramm „Umzugshilfen“. 
Beteiligungen 
Die Stiftung Magdalenenhospital war bis zum 01.04.2022 alleinige Gesellschafte rin der Altenzent-
rum Klarastift gGmbH, der Ambulante Dienste Klarastift GmbH und der Sozialho lding Klarastift 
GmbH. 74,9 % der Gesellschaftsanteile wurden auf die St. Franziskus-Stiftung Münster bzw. deren 
Tochtergesellschaft, die St. Rochus-Hospital Telgte GmbH, übertragen. Die S tadt Münster ist mit 
24,1 % der Anteile Minderheitsgesellschafterin der noch verbliebenen Altenzentrum K larastift 
gGmbH Die Gebäude des Heim- und Pflegebereichs wurden veräußert und an den Grun dstücken 
mit Wirkung zum 01.10.2023 ein Erbbaurecht bestellt. 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen zu folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Altenwohnungen Finkenstraße 50 %      886.975    
288 Wohnungen Münster-Coerde 10 %      504.642 
Jahresergebnis 2024 
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Magdalenenhospital weist im Berichtsjahr 2024 einen 
Überschuss von rd. 790.000 Euro aus (2023: rd. 30.000 Euro). 
Erträge: Die Mieterträge für die Stiftungsimmobilien betragen insgesamt rd. 1,2 Mio. Euro. Die  
Pachten für zwei Kleingartenanlagen und Einnahmen aus Erbbauzinsen sind in Höhe von insge-
samt rd. 160.000 Euro Bestandteil der Jahresrechnung. 
An der Gewinnausschüttung der Eigentümergemeinscha ft „288 Wohnungen Münster -Coerde“ 
partizipiert die Stiftung Magdalenenhospital mit rd. 100.000 Euro.  
 
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 325.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (Vorjahr: rd. 490.000 Euro).  
Aufwendungen: Der Verwaltungsbedarf von rd. 240.000 Euro beinhaltet Aufwendungen für z. B. 
die Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, die Buchführung, die Aufstellungen von Wirtschaftsplan 
und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an den Personalkosten der G e-
schäftsstelle und an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. 
Die Aufwendungen für Instandhaltung betragen rd. 220.000 Euro. Dabei hat die laufende Bauun-
terhaltung für die 11 stiftungseigenen Wohnanlagen einen Anteil von rd. 175.000 Euro. Als Son-
dermaßnahme sind mit rd. 45.000 Euro drei Badsanierungen in Wohnungen der S eniorenwohnan-
lage An der Alten Kirche erfolgt. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rd. 90.000 Euro beinhalten neben dem 
monetarisierten Nießbrauch für die Immobilie aus dem Nachlass eines Zustifter s mit rd. 30.000

Jahresabschluss 2024  Stiftung Magdalenenhospital 
Euro auch den Kostenvorschuss für eine neue Heizungsanlage in einer rechtlichen Ausei nander-
setzung mit der Wohnungseigentümergemeinschaft an der Grünen Gasse.  
Die Aufwendungen im Sinne des Stiftungszwecks haben im Jahr 2024 eine Gesamtsumme von 
rd. 120.000 Euro (2023: 95.000 Euro).  
Die Stiftung Magdalenenhospital setzt sich für das Wohlergehen älterer und hilf sbedürftiger Men-
schen ein. Sie unterstützt Angebote, die es Menschen ermöglichen, selbstbestimmt u nd selbst-
ständig in ihrer eigenen Wohnung zu leben. Kern der Stiftungszweckerfüllung ist das Nachbar-
schaftsprojekt „Von Mensch zu Mensch“, das mit einem Volumen von rd. 90.000 Euro finanziert 
wurde. Fachlich eingebunden ist hier die „Taschengeldbörse“; ein Projekt, in dem Jugendliche g e-
gen ein kleines Entgelt Seniorinnen und Senioren bei einfachen und haushaltsnahen Tätigk eiten 
gelegentlich unterstützen.  
„Umzugshilfen“ wurden in Höhe von rd. 25.000 Euro gewährt. 
Der Jahresüberschuss beläuft sich für das Geschäftsjahr 2024 auf rd. 670.000 Euro (2023: Fehlbe-
trag von rd. 65.000 Euro). 
Die Stiftung Magdalenenhospital weist - nach Saldierungen des bestehenden Verlus tvortrages mit 
den Rücklagenzuführungen und -auflösungen - mit dem Jahresabschluss zum 31. 12.2024 einen 
Verlustvortrag von rd. 3,6 Mio. Euro aus. 
Ausblick 
Die Wirtschaftsplanung 2025 kalkuliert als Ergebnis der Vermögensver waltung einen Überschuss 
von rd. 750.000 Euro. Projekt- und Programmaktivitäten in Höhe von  rd. 120.000 Euro sind Be-
standteil der Planungen. 
Die starken wirtschaftlichen Belastungen – bedingt durch die ehemalige Beteiligung der Stiftung 
Magdalenenhospital an den Klarastift-Gesellschaften und durch den langen Übertragungsprozess 
der Pflegeeinrichtung auf den neuen Betriebsträger - werden die Stiftung au ch in der Ausgestal-
tung ihrer Stiftungszweckerfüllung noch für eine längere Zeit sehr beeinträchtigen.     
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Magdalenenhospital, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Magdalenenhospital, Münster, – bestehend aus der 
Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse  
 entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für 
alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften
.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf  
der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu 
bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Siverdes 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Stiftung Siverdes
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 16.678.667,87 16.678,7
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Rücklagen
    Rechte mit Wohnbauten 9.531.464,69 9.360,4 1. Freie  Rücklage nach § 62 Abs.1 Nr. 3 AO 3.776.015,27 3.509,9
2. Einrichtung und Ausstattung 16.184,00 24,8 2. Rücklage  für Instandhaltung 1.007.353,40 1.007,3
3. Anlagen im Bau  0,00 9.547.648,69 250,0 3. Rücklage f ür Projekte 427.642,28 5.211.010,95 437,9
II. Finanzanlagen III. Mittelvortrag/-vorgriff 706.133,08 22.595.811,90 501,7
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht B. Sonderp osten aus Zuwendungen zur
      Wohnungen Münster-Coerde  3.280.172,71 3.332,2      Finanzierung des Sachanlagevermögens
190.995,00 195,0
      Gesundheitshaus
2. Beteiligungen 500,00 0,5 C. Rückstellungen
37.200,00 22,4
3. Sonstige Ausleihungen 300.000,00 3.580.672,71 13.128. 321,40 300,0
D. Verbindlichkeiten
B. Umlaufvermögen 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.693. 700,89 2.755,0
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
I. Forderungen und sonstige  Vermögensgegenstände           Jahr: EUR 61.662,77 (i. Vj. TEUR 61,3)
1. Forderungen aus Lieferungen 2. Verbindlichkeiten a us Lieferungen
     Leistungen 0,00 253,5     und Leistungen 112.434,43 3 1,8
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 0,00  (i. Vj. TEUR 0,0)         Jahr: EUR 112.434,43 (i. Vj. TEUR 31,8)
2. Forderungen aus vergebenen Darlehen 69.428,33 75,7 3 . Sonstige Verbindlichkeiten 48.825,36 35,1
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 63.041,28 (i. Vj. TEUR 69,4)        Jahr: EUR 48.825,36 (i. Vj. TEUR 35,1) 2.854.960,68
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 658.307,04 641,4 E. Rechnungsabgrenzungsposten
6.839,91 6,1
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
       Jahr: EUR 0,00  (i. Vj. TEUR 0,0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 788.460,23 939,6
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
       Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) 1.516.195,60
____
II. Wertpapiere 9.013.320,10 7.808,4
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten 2.019.414,47 12.548.930,17 2.185,8
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.555,92 8,6____ ___________ _______ ____ ___________ _______
25.685.807,49 25.180,9 25.685.807,49 25.180,9
====  ===========  ======= ====  ===========  =======

Jahresabschluss 2024 Stiftung Siverdes
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024______________________________________
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 1.857.431,14 1.885.821,00 1.760.067,59
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
       EUR  (i.Vj. TEUR 641,4)              
  2. Zuschüsse, Spenden, Freiwilligenagentur 82.650,00 35 .000,00 290.503,00
  3. Sonstige betriebliche Erträge 13.082,81 0,00 38.838 ,56
  4. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 3.979,0 0 0,00 3.979,00
  5. Aufwendungen
      Sach- und Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten 28.444,20 40.000,00 28.876,44
      b) Verwaltungsbedarf 232.704,47 233.600,00 222.97 7,34
      c) Instandhaltung 960.783,73 782.000,00 234.701,07
      d) Steuern, Abgaben, Versicherungen 3.979,23 600, 00 3.307,48
      e) Personaldienstleistungen 44.190,77 44.230,00 43. 344,85
  6. Aufwendungen aus der
      Zuführung zu Sonderposten 0,00 0,00 198.953,00
  7. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände 288.967,55 286. 110,00 283.643,15
  8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 62.039,54 13.50 0,00 59.002,07
  9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 637.572,57 24. 370,00 916.018,86
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 56.983,98 0, 00 33.227,65
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.435,27 48.000,0 0 42.834,06
12. Ergebnis der Vermögensverwaltung 842.186,78 497.151 ,00 1.858.539,90
13. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      - Förderung bürgerschaftlicher
         Selbst- und Mithilfe  55.124,12  100.000,00  4 3.560,69
      - FreiwilligenAgentur  214.245,84  190.000,00  1 89.540,68
      - Hilfen zur Familienplanung  13.774,57  25.000 ,00  13.258,89
      - FreiwilligenAkademie  53.522,58  90.000,00  58 .817,77
      - Projekt Ehrenamtskarte  45.217,14  35.000,00  4 4.563,06
381.884,25 440.000,00 349.741,09
14. Jahresüberschuss 460.302,53 57.151,00 1.508.798,81
15. Auflösung von Rücklagen 343.434,25 405.000,00 302.09 1,09
16. Zuführung zu Rücklagen 599.317,11 559.000,00 1.694. 228,03
17. Mittelvorgriff Vorjahr 501.713,41 501.713,41 385.0 51,54
18. Mittelvorgriff/-vortrag 706.133,08 404.864,41 501. 713,41

Jahresabschluss 2024  Stiftung Siverdes 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Der Stiftungszweck der Stiftung Siverdes ist die Förderung des Wohlfahrtswesens un d die selbst-
lose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. 
Gemäß ihrer Satzung erfolgt die Zweckerfüllung insbesondere durch die Schaffung un d Förderung 
von Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder 
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angew iesen 
sind; auch die Bereitstellung von entsprechenden Einrichtungen verwirklicht den Stiftungszweck. 
Zum Vermögen der Stiftung Siverdes gehören u. a. 44 Seniorenwohnungen, eine größere Anzahl 
weiterer Sozialwohnungen sowie im Stadtteil Mecklenbeck ein Wohnprojekt mit der Leitidee “Woh-
nen für Jung und Alt“ . Die Stiftung Siverdes ist seit dem Jahr 2021 alleinige Eigentümerin der  Im-
mobilie „Gesundheitshaus“ an der Gasselstiege. 
 
Mit der Freiwilligenagentur, der Freiwilligenakademie und de r finanziellen Unterstützung münster-
scher Selbsthilfegruppen hat die Stiftung Siverdes besonders die Förderung von  freiwilligem En-
gagement in ihrem Fokus. Seit dem Jahr 2018 vergibt die Freiwilligena gentur zusammen mit dem 
städtischen „Bürgeramt“ auch die Ehrenamtskarte NRW.  
 
Beteiligungen 
 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen zu folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
288 Wohnungen Münster-Coerde 65 % 3.280.173 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Siverdes weist für das Gesch äftsjahr 2024 
einen Überschuss von rd. 840.000 Euro aus (2023: rd. 1,9 Mio. Euro). 
 
Erträge: Unter den Umsatzerlösen sind eigene Miet- und Erbbauzinserträge in Höhe von insge-
samt rd. 1,2 Mio. Euro erfolgswirksam. Mit rd. 660.000 Euro profitiert die Stiftung Siverdes als 
Mehrheitseigentümerin zusätzlich von der Gewinnausschüttung der Eigentümergemeinschaft 
„288 Wohnungen Münster-Coerde“. 
Die Position „Zuschüsse und Spenden“ umfasst im Wesentlichen mit 35.000 Euro die städtische 
Beteiligung an der fachlich-konzeptionellen Steuerung der Ehrenamtskarte N RW für Münster und 
rd. 43.000 Euro wurden für die Umsetzung des Landesförderprogramms NRW „2.000 x 1.000 Euro 
für das Engagement“ vereinnahmt.  
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 480.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (Vorjahr: rd. 830.000 Euro).  
 
Aufwendungen: Der Verwaltungsbedarf von rd. 230.000 Euro umfasst Aufwendungen z. B. für die 
Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, die Buchführung, die Aufstellungen von  Wirtschaftsplan 
und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an den Personalkosten der Ge -
schäftsstelle und an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. 
 
Der Instandhaltungsaufwand von insgesamt rd. 960.000 Euro beinhaltet mit rd. 200.000 die re-
guläre Bauunterhaltung für die Stiftungsimmobilien. Als Sondermaßnahmen erfass t sind die Mo-
dernisierungsarbeiten an der Immobilie „Wallgasse“, die Umstellung der Heizungsanlagen in der 
Wohnanlage an der Steveninkstraße/Geiststraße auf Fernwärme, ergänzende Arbe iten an der 
Fassade des Gesundheitshauses sowie weiterhin sukzessiv erfolgende Austausche von Holzele-
menten an der Wohnanlage „Christoph-Bernhard-Graben“.

Jahresabschluss 2024  Stiftung Siverdes 
 
Die Aufwendungen für Stiftungsaktivitäten summieren sich im Jahr 2024 auf insgesamt rd. 380.000 
Euro (2023: rd. 350.000 Euro). 
Zentraler Kern der Zweckerfüllung ist die „Freiwilligenagentur Münster“ und ihre Freiwilligenaka-
demie. Die Aufwendungen für die „Agentur“ betragen im Jahr ihres 25jährigen Jubiläums rd. 
210.000 Euro; für die Freiwilligenakademie rd. 54.000 Euro. 
Das weitere Engagement der Stiftung Siverdes liegt in der Förderung der bürg erschaftlichen 
Selbst- und Mithilfe mit Aufwendungen von rd. 55.000 Euro sowie in den „Hilfen zur Familienpla-
nung“ mit verausgabten Mitteln von rd. 14.000 Euro. 
 
Der Jahresüberschuss der Stiftung Siverdes beträgt im Geschäftsjahr 2024 rd. 460.000 Euro 
(2023: rd. 1,5 Mio. Euro). Davon werden der Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 
1 Nr. 3 AO rd. 270.000 Euro zugeführt. Nach den Verrechnungen mit den Projektrücklagen beträgt 
der Gewinnvortrag der Stiftung Siverdes zum 31.12.2024 rd. 700.000 Euro (Vorjahr: 500.000 E u-
ro). 
 
Ausblick 
 
Die Wirtschaftsplanung rechnet für die Vermögensverwaltung der Stift ung Siverdes im Geschäfts-
jahr 2025 mit einem Überschuss von rd. 970.000 Euro. Aktivitäten zur Stiftungszweckerfüllung sind 
mit rd. 440.000 Euro veranschlagt. Mit dem Jahresabschluss 2025 wird der  bestehende Gewinn-
vortrag unter ansonsten unveränderten Bedingungen um rd. 200.000 Euro weiter ausgebaut.  
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Siverdes, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Siverdes, Münster, – bestehend aus der Bilanz zum 
31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 
bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Stiftung Vereinigte Pfründnerhä user
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a
------------ ---------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 8.748.431,03 8.748,4
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Ergebnisrü cklagen
    Rechte mit Wohnbauten  839.194,95 862,1 1. Freie R ücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 1.636.132,00 1.443, 5
2. Technische Anlagen  165.824,00  1.005.018,95 193,4 2 . Rücklage für Investitionen 1.510.000,00 1.410,0
3. Rücklage für Instandhaltung 220.000,00 3.366.132,0 0 200,0
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit III. Mittelvortr ag 1.155.902,16 13.270.465,19 880,3
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
      288 Wohnungen Münster-Coerde 1.009.283,71 1.025 ,3 B. Rückstellungen
      Altenwohnungen Finkenstraße 886.975,00 914,4 1. S teuerrückstellungen 3.369,00 5,0
      Wohnungen Altenzentrum Klarastift 2.947.325,65 4.843.584,36 5.848.603,31 3.043,3 2. Sonstige Rückstel lungen 14.400,00 17.769,00 8,2
B. Umlaufvermögen C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      Kreditinstituten 471.264,67 483,7
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 2, 7       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 12.596,71 (i. Vj. TEUR 12,4)
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.915,31 17,0
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit        - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 202.556 ,01 197,3           Jahr: EUR 6.915,31 (i. Vj. TEUR 17,0)
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 4. Sonstige Verbindlichkeiten 11.710,26 14,8
        einem Jahr: EUR 0,00  (i. Vj. TEUR 0,0)       - dav on mit einer Restlaufzeit bis zu einem
3. Sonstige Vermögensgegenstände 679.947,00 35,6         Jahr: EUR 11.710,26 (i. Vj. TEUR 14,7) 489.890,24
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als ___
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) 882.503,01
II. Wertpapiere 6.108.452,15 5.365,1
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten 937.717,70 7.928.672,86 1.570,9
IV. Rechnungsabgrenzungsposten 848,26 0,8____ ____________ _______ ____ ____________ _______
13.778.124,43 13.210,9 13.778.124,43 13.210,9
====  ===========  ====== ====  ===========  ======

Jahresabschluss 2024 Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 382.841,41 422.282,00 394.786,51
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
       EUR 202.556,01 (i.Vj. TEUR 197,3)              
  2. Sonstige betriebliche Erträge 2.553,80 0,00 437,30
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf 80.411,26 79.388,00 74.001, 75
       b) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung 12.264,83 10.000,00 8.459 ,57
       c) Steuern, Abgaben, Versicherungen 9.711,00 17.7 30,00 19.447,33
  4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände 50.471,00 50.47 2,00 50.471,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
        - davon aus verbundenen Unternehmen:
          EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0)                                12.130,71 3.520,00 5.018,93
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
        - davon aus verbundenen Unternehmen:
           EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)                                432.800,75 18.150,00 589.338,78
  7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 36.541,84 0, 00 22.695,91
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
        - davon aus verbundenen Unternehmen:
           EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)                                 28.497,68  7.606,00  6.819,54
  9. Ergebnis Vermögensverwaltung/
       wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 588.167,64 271.716 ,00 797.648,56
        Davon : 
         - Ergebnis Vermögensverwaltung (569.188,97) (2 36.184,00) (762.239,11)
         - Ergebnis Photovoltaikanlage (18.978,67) (35 .532,00) (35.409,45)
10. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes 0,00 0,00 0,00
11. Jahresüberschuss 588.167,64 271.716,00 797.648,56
12. Zuführung zu Rücklagen 312.600,00 198.700,00 374.10 0,00
13. Mittelvortrag Vorjahr 880.334,52 880.334,52 456.78 5,96
14. Mittelvortrag 1.155.902,16 953.350,52 880.334,52
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024______________________________________

Jahresabschluss 2024  Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Der Stiftungszweck der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist die Förde rung des 
Wohlfahrtswesens und die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Die Umsetz ung 
wird insbesondere durch den Bau, die Bereitstellung und die Unterhaltung von Wohnmöglichkeiten 
und Betreuungseinrichtungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und 
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen  oder seelischen 
Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. 
Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser besitzt zehn Reihenhäuser, die an kind erreiche Familien 
vermietet werden, und ist Miteigentümerin von rd. 220 Seniorenwohnungen. Gemeinsam mit der 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus gehören ihr auf dem Gelände „KlaraPark“ 159 Wohnungen. 
 
Beteiligungen 
 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen zu folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital in Euro 
Altenwohnungen Finkenstraße 50 %          886.975 
288 Wohnungen Münster-Coerde 20 %       1.009.284 
Wohnungen KlaraPark 60 %       2.947.326 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser weist für das G eschäftsjahr 
2024 - inklusive des Ergebnisses aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb „Photovoltaikanlagen“ 
- einen Überschuss von rd. 590.000 Euro aus (2023: rd. 800.000 Euro). 
 
Erträge: Unter den Umsatzerlösen der Stiftung wurden die Mieteinnahmen für die Reihenhäuser 
im Stadtteil Gievenbeck, die Pacht für einen Kleingarten sowie Erbbauz insen in Höhe von insge-
samt rd. 110.000 Euro verbucht. Mit ihrem Anteil an der Eigentümergemeinschaft „288 Wohnun-
gen Münster-Coerde“ profitiert die Stiftung mit rd. 200.000 Euro an deren Gewinnausschüttung.  
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 330.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (2023: rd. 530.000 Euro).  
 
Das Ergebnis aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der Solarstromgewinnung mit Photo-
voltaikanlagen auf stiftungseigenen Dächern im Stadtteil Coerde beträgt rd. 20.000 Euro (2023: rd. 
35.000 Euro). Im Zusammenhang mit der Fernüberwachung der sechs Anlagen waren im Jahr 
2024 erhöhte Aufwendungen für die Umstellung auf eine neue Mobilfunktechnik erforderlich.  
 
Aufwendungen: Verwaltungsaufwendungen von rd. 80.000 Euro beinhalten den Aufwand für z. 
B. die Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, die Buchführung, die Aufstell ungen von Wirtschafts-
plan und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an den Personalkosten der 
Geschäftsstelle an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. 
 
Stiftungsaktivitäten: Im Berichtsjahr erfolgten erste Planungen sowie die B eschlussfassung zum 
neuen Stiftungsprojekt „Engagement in Coerde stärken“ (s. Vorlage V/0632/2024). 
 
Mit 100.000 Euro werden planmäßig die Investitionsrücklage sowie mit 20.000 E uro die Rücklage 
für Instandhaltung weiter aufgebaut; der Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 
Nr. 3 AO werden rd. 193.000 Euro zugeführt. 
Der bestehende Gewinnvortrag erhöht sich zum 31.12.2024 von rd. 880.000 auf rd. 1,2 Mio. Eu-
ro.

Jahresabschluss 2024  Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 
 
Ausblick 
 
Die Wirtschaftsplanung für das Jahr 2025 kalkuliert ein Ergebnis der Vermögensverwaltung von rd. 
530.000 Euro. Zuführungen zur Investitions- und Instandhaltungsrücklage von zusammen 120.000 
Euro tragen weitere Vorsorge für die Finanzbedarfe zukünftiger Investitionsvorhaben und San ie-
rungsmaßnahmen der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser. 
Mit insgesamt 500.000 Euro wird die Stiftung in den nächsten vier Jahren wieder eigene Aktivitäten 
entfalten und das Projekt „Engagement in Coerde“ finanzieren.  
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal  
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser, Münster, – bestehend 
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäfts-
jahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, 
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus  
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Stiftung Pfründnerhaus Kinderhau s
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 4.086.239,84 4.086,2
I. Sachanlagen  851.087,40 866,0
II. Ergebnisrücklagen
II. Finanzanlagen 1. Freie Rücklagen 504.377,00 462,5
Ausleihungen an Unternehmen, mit 2. Rücklage für Inst andhaltung 305.402,71 809.779,71 305,4
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
   288 Wohnungen Münster-Coerde 252.321,06 256,3 III. Mittelvortrag
282.674,73 5.178.694,28 198,9
   Wohnungen Altenzentrum Klarastift 1.964.884,11 2.21 7.205,17 2.217.205,17 2.028,9
B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen 8.900,00 5,6
I. Forderungen und sonstige
   Vermögensgegenstände    
C. Verbindlichkeiten
1. Forderungen aus Lieferungen 1. Verbindlichkeiten a us
     und Leistungen    Lieferungen und Leistungen 1.0 47,20 8,0
    - davon mit einer Restlaufzeit von mehr       - d avon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
      als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 13.277,41 6,3         Jahr: EUR 428,40 (i. Vj. TEUR 7,9)
1. Forderungen gegen Unternehmen, 2. Verbindlichkeite n gegenüber 
    mit denen ein Beteiligungs-     Kreditinstituten 3 59.796,26 366,8
    verhältnis besteht 50.639,00 49,3       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         Jahr: EUR 6.992,44 (i. Vj. TEUR 6,9)
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) 3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.818,48 7,3
2. Sonstige Vermögensgegenstände 66.722,09 6,2      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als        Jahr: EUR 5.818,48 (i. Vj. TEUR 7,3) 366.661,94
       einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) 130.638,50 ____
II. Wertpapiere 1.845.163,42 1.694,4
III. Kassenbestand,
     Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten 510.161,73 2.485.963,65 5 33,3
____ __________ ______ ____ __________ ______
5.554.256,22 5.440,7 5.554.256,22 5.440,7
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2024 Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 84.510,39 89.166,00 81.391,73
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
         EUR 50.639,00 (i. Vj. TEUR 49,3)             
  2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00 79,90
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf 47.239,21 48.308,00 44.701,18
      b) Aufwendungen für Instandhaltung
          und Instandsetzung 2.914,10 15.000,00 9.948,58
      c) Steuern, Abgaben, Versicherungen 698,84 0,00 566,66
  4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände 14.894,00 14.894,00 14.894,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 841,96 0,00 232,19
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
          EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129.766,54 4.200,00 183.999,18
  7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 10.923,41 0,00 6.743,35
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.085,97 5.560,00 4.688,33
  9. Ergebnis der Vermögensverwaltung/
      Jahresfehlbetrag/-überschuss 125.679,44 9.604,00 183.696,52
10. Zuführung zu Rücklagen 41.900,00 3.200,00 61.200,00
11. Mittelvortrag Vorjahr 198.895,29 198.895,29 76.398,77
12. Mittelvortrag 282.674,73 205.299,29 198.895,29
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024
___________________________________

Jahresabschluss 2024  Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus ist die Schaffung und Förder ung von 
Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistig en oder 
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe anderer angew iesen 
sind. Der Ursprung der Stiftung liegt im ehemaligen Leprosenhaus Kinderhaus, da her gilt zur 
Erhaltung des historischen Stiftungszwecks die besondere Förderung von Personen mit 
epidemischem Krankheitsbild. 
Zum Stiftungsvermögen gehören eine Seniorenwohnanlage mit zehn Wohnungen i m Stadtteil 
Kinderhaus sowie in Eigentümergemeinschaft mit der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 15 9 
Wohnungen am „KlaraPark“. 
 
Beteiligungen 
 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen zu folgenden Objekten: 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
288 Wohnungen Münster-Coerde   5 %    252.321 
Wohnungen KlaraPark 40 % 1.964.884 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Die Vermögensverwaltung weist für das Jahr 2024 einen Überschuss von rd. 12 5.000 Euro aus 
(2023: rd. 180.000 Euro). 
Erträge: Unter den Umsatzerlösen werden neben den Mieterträgen von rd. 33.000 Euro aus der 
„Wohnanlage Kirchhoffweg“ der anteilige Gewinn aus der Eigentümergemeinschaft von 288 Woh-
nungen im Stadtteil Coerde in Höhe von rd. 50.000 Euro ausgewiesen.  
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 100.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (2023: rd. 165.000 Euro).  
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 47.000 Euro beinhalten Aufwendungen für z. B. für 
die Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, die Buchführung, die Aufstellungen von Wirtschaftsplan 
und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an den Personalkosten der Ge -
schäftsstelle und an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. 
 
Stiftungsaktivitäten: Eigene fördernde oder operative Stiftungsaktiv itäten hat die Stiftung Pfründ-
nerhaus Kinderhaus noch nicht wieder entfaltet; diese sind für die nahe Zukunft in Planung.  
Vom Jahresüberschuss werden rd. 42.000 Euro der Kapital stärkenden Freien Rücklage gem äß § 
62 Abs. 1 Nr. 3 AO zugeführt; der bestehende Gewinnvortrag von rd . 200.000 Euro erhöht sich 
danach zum 31.12.2024 auf rd. 280.000 Euro. 
Ausblick 
Die Wirtschaftsplanung 2025 rechnet - kaufmännisch vorsichtig - mit einem posi tiven Ergebnis der 
Vermögensverwaltung von rd. 13.000 Euro. 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus, Münster, – bestehend 
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäfts-
jahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss auf-
grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Re-
aktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeig-
net sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus 
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist 
höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung 
nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a
------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR  EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 4.239.507,74 4.239,5
I. Sachanlagen II. Ergebnisrücklagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte      1. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 748.1 30,00 669,7
    und Bauten einschließlich der Bauten      2. Rücklage für Instandhaltung 165.000,0 0 165,0
    auf fremden Grundstücken                     1.942.495,87 1.976,8      3. Rücklage  für Projekte 352.272,32 316,2
2. Einrichtung und Ausstattung 94.007,00 2.036.502,87 108,9 III. Stiftungsfonds
      1. Stiftung Zumsande Plönies 7.245,75 7,2
B. Umlaufvermögen       2. Monika Behrend Stiftung 278.314,52 278,3
      3. Junge MINT-Forscher 120.000,00 120,0
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
IV. Mittelvortrag   502.957,51 6.413.427,84 346,8
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.680,56 7,3
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Sonderposten aus Zuschüssen und
       einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0)     Zuweisungen zur Finanzierung
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.070,16 95,4     des Sachanlagevermögen s              113.990,00 129,3
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) C. Rückstellungen
11.050,00 7,2
II. Wertpapiere 3.730.188,47 3.336,9 D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten        und Leistungen 3.618,40 10,5
Guthaben bei Kreditinstituten 857.940,09 4.607.879,28 764,3      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 3.618,40 (i. Vj. TEUR 10,5)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,9 2. Sonstige Verbindlichkeiten 102.295,91 105.914,31 0,8
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 102.295,91 (i. Vj. TEUR 0,7)
____ __________ ______ ____ __________ ______
6.644.382,15 6.290,5 6.644.382,15 6.290,5
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2024 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 129.340,80 129.100,00 129.273,61
  2. Zuschüsse/Förderpreise/Spenden 218.666,51 35.000,00 23 8.572,44
  3. Sonstige betriebliche Erträge 3.095,00 1.200,00 1.0 17,50
  4. Erträge aus der Auflösung von Sonder-
       posten und Verbindlichkeiten 15.275,00 15.275,00 15.275,00
  5. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf 73.652,37 74.530,00 69.407,49
       b) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung 10.125,95 15.000,00 7.613,56
       c) Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.407,13 260,00 1.148,58
       d) Erbbauzinsen 6.865,11 12.000,00 1.730,22
  6. Abschreibungen auf immaterielle
      Vermögensgegenstände des Anlage-
      vermögens und Sachanlagen 49.113,00 49.120,00 49.1 13,00
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 265.648,52 9.1 80,00 373.048,70
  8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 332,35 0,00 398, 35
  9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens  23.086,53  0,00  13.734,59
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  13.315,61  0,00  0 ,00
45,5
11. Ergebnis Vermögensverwaltung 454.127,78 38.845,00 61 4.041,46
12. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      Projekt "Mitmachkinder"  123.405,00  65.000,00  102.462,83
      Projekt "DeutschSommer"  59.221,38  70.000,00  45 .944,01
      Projekt "Junge Mint-Forscher"  871,52  0,00  0,00
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss 270.629,88 -96.155,00 465. 634,62
14. Zuführung zu Stiftungskapital  0,00  0,00  20.000,0 0
15. Auflösung Rücklagen  0,00  95.356,27  0,00
16. Zuführung zu Rücklagen  114.520,13  1.280,00  195.0 05,60
17. Mittelvortrag Vorjahr  346.847,76  346.847,76  96. 218,74
18. Mittelvortrag 502.957,51 344.769,03 346.847,76
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024
____________________________________

Jahresabschluss 2024  Stiftung Bürgerwaisenhaus 
 
Geschäftsbericht 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der Stiftung Bürgerwaisenhaus umfasst die Bereitstellung und den Betrieb von Einrich-
tungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und Diensten für Kinder  und Ju-
gendliche, Hilfen zur Lebenswegplanung und die Förderung sonstiger Maßnahmen der Jugendhilfe 
- insbesondere auch der Bildung. 
Nach dem Verkauf des Grundstückareals an der Schulstraße an die Stadt Münst er bestand der 
Immobilienbesitz der Stiftung ausschließlich in dem Gebäude „Melchersstraße 55“, das seit 2002 
an die Kinderschutzambulanz des Deutschen Roten Kreuzes vermietet ist. Im Jahr 2021  ist der 
Neubau eines Frauenhauses hinzugekommen, das die Stiftung als Investorin für den Trägerverein 
errichtet hat. 
Nach Aufhebung der rechtlich selbstständigen Stiftung Zumsande-Plönies wird deren Vermögen 
seit 2013 unter dem Dach der Stiftung Bürgerwaisenhaus als Namensfonds mit verwaltet. Durch 
eine Erbschaft ist im Jahr 2016 als weiterer Fonds die „Monika Behrend Stiftung“ hinzugekommen, 
dessen Erträge für die Bildung von Mädchen und Frauen verwendet werden sollen. Im  Jahr 2018 
wurde von einem Stifter-Ehepaar der Grundstock für den Stiftungsf onds „Junge MINT -Forscher“ 
gelegt. Hier bilden Einzelförderungen in den Bereichen Mathematik, Infor matik, Naturwissenschaft 
und Technik den Schwerpunkt. 
 
Beteiligungen 
Keine 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Bürgerwaisenhaus beträgt für das Jahr 2024 
rd. 450.000 Euro (2023: rd. 610.000 Euro). 
Erträge: Die Umsatzerlöse in Höhe von rd. 130.000 Euro betreffen die Mieterträge der Kinder-
schutzambulanz für die Immobilie „Melchersstraße“ und die Erträge aus der Vermietung des Frau-
enhauses. 
Als zweckgebundene Zuwendungen zum „Stiftungsprogramm Mitmachkinder“ sind im Be-
richtsjahr insgesamt wieder rd. 220.000 Euro (2023: rd. 220.00 0 Euro) zu verzeichnen, darunter 
mit je 25.000 Euro die weiterhin ausdrückliche Unterstützung zweier Förderer des Pr ojektes 
„Deutschsommer“. Zusätzlich haben wieder viele Privat- und Firmenspenden in größeren Einzelbe-
trägen oder auch kleineren (Dauer-)Spenden die Aktivitäten der Mitmachkinder gefördert. 
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 200.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (2023: rd. 335.000 Euro).  
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 70.000 Euro umfassen Aufwendungen z. B. für 
die Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, die Buchführung, die Aufstellungen von Wirtschaftsplan 
und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an den Personalkosten der Ge -
schäftsstelle und an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. 
 
Ihren Stiftungszweck hat die Stiftung Bürgerwaisenhaus im Jahr 2024 mit rd. 180.000 Euro (2023: 
rd. 150.000 Euro) über die „Mitmachkinder“ verwirklicht. 
Das Fördervolumen für die außerschulische Teilnahme von Kindern aus Armutsfamilien an Sport- 
und Kulturangeboten hat rd. 46.000 Euro betragen; das Patenprogramm hat Aufwendungen von 
rd. 60.000 Euro verursacht. 
Der „Deutschsommer“, das dreiwöchige Ferienprogramm zur intensiven Sprach- und Bildungs-
förderung für Kinder in der dritten Grundschulklasse, hat im Jahr 2024 mit  50 teilnehmenden Kin-
dern stattgefunden; die Aufwendungen hierfür haben rd. 60.000 Euro betragen.  
Im Herbst hat erstmals das Projekt " Wirtschaftswissen (Wiwi) für Mitmachkinder “ stattgefun-
den. Hier soll auch Grundschulkindern die Möglichkeit eröffnet werden, wirtschaft liche Zusammen-
hänge (spielerisch) kennenzulernen.

Jahresabschluss 2024  Stiftung Bürgerwaisenhaus 
Der Jahresüberschuss der Stiftung Bürgerwaisenhaus beläuft sich zum 31.12.2024 auf rd. 270.000 
Euro (2023: rd. 470.000 Euro).  
Der Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO konnten rd.  80.000 Euro 
zugeführt werden und den Projektrücklagen für das „Förderprogramm Mitmachkinder“ und den 
„Deutschsommer“ insgesamt rd. 35.000 Euro. 
Der bestehende Gewinnvortrag der Stiftung Bürgerwaisenhaus erhöht sich zum 31.12.2024 von rd. 
350.000 Euro auf rd. 500.000 Euro. 
 
Ausblick 
 
Die Wirtschaftsplanung geht für das Geschäftsjahr 2025 von einem Er gebnis der Vermögensver-
waltung von rd. 80.000 Euro aus. Für die „Mitmachkinder“ sind 65.000 Euro veranschlagt und für 
das Sommerferienprojekt „Deutschsommer“ 70.000 Euro. Danach wird sich der bestehende Ge-
winnvortrag unter ansonsten unveränderten Bedingungen um rd. 50.000 Euro reduzieren. 
Um die Förderaktivitäten der Stiftung Mitmachkinder in den drei Säulen „Förde rprogramm, Paten-
programm und Deutschsommer“ auch zukünftig aufrecht erhalten zu können, ist die Akquise ver-
lässlicher Drittmittel unverzichtbar. Aus den Stiftungserträgen allein sind die dargestellten Aktivitä-
ten nicht zu finanzieren. Daher wird auch das Fundraising kontinuierlich intensiviert, um den wach-
senden Bedarf an Unterstützungsleistungen für Kinder aus Familien mit nur ger ingem Einkommen 
abdecken zu können. 
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster, – bestehend aus der Bi-
lanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis zum 31. Dezember 2024– geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Ri-
siko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht 
aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche fal-
sche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, 
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außer-
kraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft 
288 Wohnungen Münster-Coerde 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Co erde
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a-------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 4.034.092,94 4.034,1 1. Vereinigte Pfründnerhäuser 1.009.283,71 1.025,3
Gebäude 1.882.704,00 5.916.796,94 2.137,1 2. Pfründnerhaus Kinderhaus 252.321,06 256,3
3. Magdalenenhospital 504.642,11 512,6
B. Umlaufvermögen 4. Siverdes 3.280.172,71 5.046.419,59 3.332,2
I. Forderungen und sonstige
   Vermögensgegenstände    
II. Mittelvorgriff 0,00 5.046.419,59 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.947,35 20,0
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Rückstellungen 1.300,00 0,7
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0)
C. Verbindlichkeiten
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit- 1. Verbindlichkeiten gegenüber
     instituten und Schecks                     
     Kreditinstituten 0,00 564,5
Guthaben bei Kreditinstituten 123.234,84 139.182,19 489,7       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
____         Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 126,7)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.617,20 5,2
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 4.617,20 (i. Vj. TEUR 5,2)
3. Verbindlichkeiten gegenüber
     Gesellschafter 1.001.947,77 981,9
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 1.001.947,77 (i. Vj. TEUR 981,9)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.694,57 2,2
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 1.694,57 (i. Vj. TEUR 2,2)
1.008.259,54____ ___________ ______ ____ ___________ ______
6.055.979,13 6.680,9 6.055.979,13 6.680,9
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2024 Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Mü nster-Coerde    
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
 1. Umsatzerlöse 1.792.895,72 1.688.600,00 1.671.412,67
 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.094,97 0,00 0,00
 3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
     Dienstleistungen
     a) Verwaltungsbedarf 136.128,36 119.200,00 116.398 ,71
     b) Hausbetriebskosten 5.390,05 15.500,00 12.254,06
     c) Instandhaltung 383.286,85 150.000,00 285.974,98
 4. Abschreibungen immaterielle Vermögens-
     gegenstände des Anlagevermögens und
     Sachanlagen 254.368,00 254.370,00 254.369,00
 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 61.708,79 15.100,00 24.948,06
 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.141,73 0,00 1 9.036,31
 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  2.470,31  5.520,0 0  9.790,56
 8. Ergebnis Vermögensverwaltung 1.012.780,06 1.128.910 ,00 986.713,61
 9. Anteiliges Ergebnis für die
     beteiligten Stiftungen        1.012.780,06 1.12 8.910,00 986.713,61
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss 0,00 0,00 0,00
11. Mittelvorgriff/-vortrag Vorjahr 0,00 0,00 0,00
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024
______________________________________

Jahresabschluss 2023 Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde 
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 288 Wohnungen im Stadtteil  Coerde für die 
nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Siverdes  65 %   3.280.173 
Vereinigte Pfründnerhäuser  20 %   1.009.284 
Magdalenenhospital  10 %      504.642 
Pfründnerhaus Kinderhaus    5 %      252.321 
Stiftungskapital gesamt       100 %   5.046.420 
 
Jahresergebnis 2024 
Das Ergebnis aus der Bewirtschaftung der 288 Sozialwohnungen im Stadtteil Coerde hat im Be-
richtsjahr einen Überschuss von rd. 1.010.000 Euro (2023: rd. 990.000 Euro). 
 
Mieterträge konnten in Höhe von rd. 1,7 Mio. Euro verbucht werden. Der Instandhaltungsauf-
wand von rd. 380.000 Euro beinhaltet neben den laufenden Kleinreparaturen für die ho he Anzahl 
an Wohnungen auch einige Austausche von Bodenbelägen, die in Abstimmung mit der Wohn- und 
Stadtbau GmbH bei Mieterwechseln durchgeführt werden. Zusätzlich mussten meh rere Aufzug-
steuerungen und Klingelanlagen erneuert werden. 
 
Der Jahresüberschuss wird als Gewinnbeteiligung anteilig an die vier Eigentümerstiftungen ausge-
schüttet.  
 
Ausblick 
 
Die Vermögensverwaltung der knapp 300 Wohnungen weist mit den Planungen für das Geschäfts-
jahr 2025 einen Überschuss von rd. 1,1 Mio. Euro aus, der wieder in die Erfolgsrechnungen der 
beteiligten Stiftungen einfließen wird.  
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde, 
Münster, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrech-
nung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Ge-
sellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrecht-
lichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit 
diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurtei-
len. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortfüh-
rung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür  
verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ent-
gegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen an-
gemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems 
der Eigentümergemeinschaft abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen 
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind 
wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss 
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil 
zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum 
unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Ge-
gebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit 
nicht mehr fortführen kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift  
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Kl arastift
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a
------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 544.265,09 544,3 1. Vereinigte Pfründnerhäuse r (60%) 2.947.325,65
Gebäude, Außenanlagen  10.030.034,00 10.393,5 2. Pfrün dnerhaus Kinderhaus (40%) 1.964.884,11 4.912.209,76 5.07 2,2
Anlagen im Bau  0,00 10.574.299,09 0,0
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen Rücklage für Instandhaltung 50.000,00 50,0
I. Forderungen und sonstige III. Mittelvorgriff/-vortrag -5.062,29 4.957.147,47 -28,0
    Vermögensgegenstände  
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 15,8 B. Sonderposten au s Zuschüssen und
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als      Zuweisungen zur Finanzierung
        einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0)      des Sachanlagevermögens              724.338,00 740,6
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit- C. Rückstellungen 8.340,00 7,7
     instituten und Schecks                          
Guthaben bei Kreditinstituten 641.102,10 641.102,10 516 ,7 D. Verbindlichkeiten
____ 1. Verbindlichkeiten gegenüber
     Kreditinstituten 5.358.047,36 5.507,5
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 149.593,54 (i. Vj. TEUR 149,4)
2. Verbindlichkeiten aus
     Lieferungen und Leistungen 134.046,52 77,2
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 134.046,52 (i. Vj. TEUR 2,6)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 33.481,84 43,1
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 33.481,34 (i. Vj. TEUR 43,1) 5.525.575,72
____ ___________ ______ ____ ___________ ______
11.215.401,19 11.470,3 11.215.401,19 11.470,3
====  ===========  ====== ====  ===========  ======

Jahresabschluss 2024 Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Kla rastift
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024_____________________________________
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 890.627,65 904.900,00 882.255,69
  2. Sonstige betriebliche Erträge 1.946,98 0,00 11.616, 78
  3. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 16.339,00 16.340,00 16.339,00
  4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten 48.162,74 60.300,00 60.222,78
      b) Verwaltungsbedarf 69.803,00 68.700,00 69.745,1 8
      c) Instandhaltung 334.066,32 455.000,00 214.088,82
  5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
       immaterielle Vermögensgegenstände 363.498,00 363 .618,00 363.498,00
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.699,63 6.900 ,00 3.169,85
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.843,30 0,00 1.816,76
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  60.551,02  57.07 3,63  62.415,82
  9. Ergebnis Vermögensverwaltung 22.976,22 -90.351,63 1 38.887,78
10. Jahresüberschuss 22.976,22 -90.351,63 138.887,78
11. Auflösung von Rücklagen  0,00  0,00  76.305,32
12. Mittelvorgriff/-vortrag Vorjahr - 28.038,51 - 28. 038,51 - 243.231,61
13. Mittelvorgriff - 5.062,29 - 118.390,14 - 28.038,51

Jahresabschluss 2024  Eigentümergemeinschaft Wohnungen KlaraPark 
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Mit der Fertigstellung zweier Neubauten im nördlichen Bereich des Klarastifts im Jahr 2019 befin-
den sich insgesamt rd. 190 - überwiegend öffentlich geförderte - Mietwohnungen auf dem Gelände 
des „KlaraParks“. Zusätzlich gehört zur Eigentümergemeinschaft der gewerblich genutzte Bereich 
des „Aqua Vitalis“ und die zweizügige Kindertagesstätte „Klaras Kinderhaus“. 
 
Beteiligt an dieser Eigentümergemeinschaft sind die nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
In Euro 
Vereinigte Pfründnerhäuser 60 % 2.947.326 
Pfründnerhaus Kinderhaus 40 %                1.964.884 
Stiftungskapital gesamt        100 % 4.912.210 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Wohnungen am KlaraPark weist einen Jahresüber-
schuss von rd. 20.000 Euro aus (2023: rd. 140.000 Euro). 
Die Umsatzerlöse in der Form von Mieterträgen betragen insgesamt rd. 890.000 Euro. Di e In-
standhaltungsaufwendungen von rd. 330.000 Euro (2023: rd. 210.000 Euro) umfassen neben 
Kleininstandhaltungen u. a. auch Aufwendungen für die Neuvermietung von 18 ehemaligen Pfle-
gezimmern sowie für den Mieterwechsel bei den Räumen, die zuvor durch den Ambulanten Dienst 
des Klarastiftes genutzt wurden. Auch das Wegeleitsystem auf dem Gelände wurde ergänzt. 
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auch der erhöhte Einsatz eines Hausmeisters 
erfasst, der für die hohe Anzahl der dort lebenden Seniorinnen und Senioren na ch dem Betriebs-
trägerwechsel des Klarastiftes erforderlich war. 
Der langjährige Verlustvortrag der Eigentümergemeinschaft kann zum 31.12.2024 mit noch 5.000 
Euro nahezu wieder ausgeglichen werden. Ursächlich für diesen „Mittelvorgriff“ waren hohe Son-
derabschreibungen für fünf Altgebäude, die im Zusammenhang mit den beiden Neuba uten im 
nördlichen Areal im Jahr 2017 abgerissen wurden.  
 
Ausblick 
 
Die Wirtschaftsplanung für das Jahr 2025 kalkuliert ein negatives Ergebnis aus der Vermögens-
verwaltung von rd. 70.000 Euro. Ursächlich hierfür sind die - um ein weiteres Jah r verschobenen - 
Fensteraustausche und die Erneuerung einer Aufzuganalage, die als Sondermaßnahmen  der In-
standhaltung das Ergebnis mit 350.000 Euro belasten. 
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster, 
– bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für 
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Ge-
sellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrecht-
lichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit 
diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurtei-
len. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortfüh-
rung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür  
verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ent-
gegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen an-
gemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems 
der Eigentümergemeinschaft abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen 
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind 
wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss 
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil 
zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum 
unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Ge-
gebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit 
nicht mehr fortführen kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft 
Altenwohnungen Finkenstraße 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Eigentümergemeinschaft Altenwohnung en Finkenstraße
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a
------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
1. Grundstücke 154.247,05 154,2 1. Vereinigte Pfründne rhäuser (50%) 886.975,00
2. Gebäude 268.439,00 306,8 2. Magdalenenhospital (50%) 88 6.975,00 1.773.950,00 1.828,8
3. Anlagen im Bau 8.062.517,00 8.485.203,05 5.991,5
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen Rücklage für Instandhaltung 332.199,58 498,9
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten III. Mittelvo rtrag 0,00 2.106.149,58 0,0
Guthaben bei Kreditinstituten 11.234,32 11.234,32 437,1
___ B. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
     Kreditinstituten
  - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    Jahr: EUR  (i. Vj. TEUR 40,0) 4.140.000,00 2.117,5
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
    und Leistungen 78.623,22 425,1
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 78.623,22 (i. Vj. TEUR 425,2)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.171.664 ,57 6.390.287,79 2.019,2
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 2.019.226,29 (i. Vj. TEUR 0,0)
____ __________ _____ ____ __________ _____
8.496.437,37 6.889,6 8.496.437,37 6.889,5
====  ==========  ===== ====  ==========  =====

Jahresabschluss 2024
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024_____________________________________
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 204.248,97 210.700,00 197,45
  2. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 0,00 68.900,00 0,00
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf 18.200,16 18.100,00 22.090,32
      b) Hausbetriebskosten 10.055,89 0,00 21.331,10
      c) Instandhaltung 12.257,20 5.000,00 166,25
  4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
       gegenstände des Anlagevermögens 
       und Sachanlagen 188.923,96 204.350,00 38.349,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.112,61 1.500,00 846,12
  6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 138.403,78 54.050,00 46.019,60
  7. Ergebnis Vermögensverwaltung/
       Jahresfehlbetrag -166.704,63 -3.400,00 -128.604,94
  8. Auflösung von Rücklagen 166.704,63 3.400,00 128.604,94
  9. Zuführung zu Rücklagen 0,00 0,00 0,00
10. Mittelvortrag 0,00 0,00 0,00
Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße

Jahresabschluss 2024  Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße 
 
 
Geschäftsbericht 
 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 47 Seniorenwohnungen in der  Finkenstraße für 
die nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Anteil am Beteiligungskapital 
in Euro 
Vereinigte Pfründnerhäuser 50 % 886.975 
Magdalenenhospital 50 % 886.975 
Stiftungskapital gesamt      100 %                 1.773.950    
 
 
Jahresergebnis 2024 
 
Das Ergebnis aus der Verwaltung der Wohnanlage an der Finkenstraße weist einen Jahresfehlbe-
trag von rd. 170.000 Euro aus (2023: Fehlbetrag von rd. 130.000 Euro).  
Die umfassende Modernisierung der Seniorenwohnanlage wurde zu Beginn des letzten Jahres 
abgeschlossen und der Wiederbezug der 47 Wohnungen konnte - in drei Abschnit ten - im Februar 
und März 2024 erfolgen. Die Mieterträge belaufen sich für das Jahr 2024 auf rd. 200.000 Euro. 
Die ertragswirksame Auflösung von Sonderposten für die Zuschüsse zur energ etischen Förderung 
der Baumaßnahme (KfW-Zuschuss und der Tilgungszuschuss zum Darlehen der NRW.B ank) 
konnte im Berichtsjahr noch nicht erfolgen, da der Eigentümergemeinschaft di ese Mittel im Jahr 
2024 noch nicht bzw. noch nicht vollständig zugeflossen sind.   
Notwendige Reparaturen u. a. an der alten Aufzuganlage oder die Abdeckung von Pumpschächten 
in den Waschkellern machten den Instandhaltungsaufwand von rd. 10.000 Euro erfo rderlich. Wei-
tere Aufwendungen sind die nun einsetzenden Abschreibungen sowie anfallende Darlehenszinsen. 
    
Der Jahresfehlbetrag wurde durch eine entsprechende Auflösung der Instandhaltungsrüc klage 
ausgeglichen; diese beläuft sich danach zum 31.12.2024 auf rd. 330.000 Euro. 
 
 
Ausblick 
 
Mit Erträgen von rd. 260.000 Euro für das vollständige „Vermietungsjahr“ 2025, sowie der mit rd. 
70.000 Euro anteiligen Auflösung von Sonderposten geht die Wirtschaftsplanun g für das laufende 
Jahr 2025 von einem Überschuss in Höhe von rd. 20.000 Euro aus. 
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße, 
Münster, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrech-
nung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Ge-
sellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrecht-
lichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit 
diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurtei-
len. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortfüh-
rung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür  
verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ent-
gegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen an-
gemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems 
der Eigentümergemeinschaft abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Eigentümergemeinschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen 
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind 
wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss 
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil 
zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum 
unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Ge-
gebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit 
nicht mehr fortführen kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Friedrich und Irmgard Buschmann Stif tung
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 2.374.674,22 2.374,7
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Ergebnisrücklagen
    Rechte mit Wohnbauten 1.483.676,00 1.529,0 1. Freie R ücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 613.017,24 583,1
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.483.676,00 0,1 2 . Rücklage für Instandhaltung 262.600,00 193,6
B. Umlaufvermögen III. Mittelvortrag 285,60 3.250.577,06 9,3
 
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände B. Rückstellungen 7.700,00 4,3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.953,95 0,0
 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als C. Verbindlichkeiten
    einem Jahr: EUR 0,00  (i. V. TEUR 0,0) 1. Verbindlichkeiten gegenüber
2. Sonstige Vermögensgegenstände 7.263,60 5,3      Kreditinst ituten 705.100,80 714,4
 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als       -  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    einem Jahr: EUR 0,00  (i. V. TEUR 0,0)         J ahr: EUR 9.383,21 (i. V. TEUR 9,4)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
II. Wertpapiere 2.055.965,26 1.880,7      und Leistungen 1.190,00 26,4
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-        Jahr: EUR 1.190,00 (i. V. TEUR 26,4)
      instituten und Schecks                       3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.375,40 8,7
Guthaben bei Kreditinstituten 405.352,98 2.473.535,79 49 1,3       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 1.375,40 (i. V. TEUR 8,7) 707.666,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten
8.731,47 8,1____ __________ ______ ____ __________ ______
3.965.943,26 3.914,5 3.965.943,26 3.914,5
====  ==========  ====== ====  ==========  ======
Anlage 1

Jahresabschluss 2024 Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 109.462,29 111.200,00 105.906,01
  2. Sonstige Erträge 2.640,34 0,00 2.410,80
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten 1.350,46 400,00 898,58
      b) Verwaltungsbedarf 38.483,86 37.670,00 36.658,56
      c) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung 29.737,32 35.000,00 51.603,19
      d) Steuern, Abgaben, Versicherungen 773,99 0,00 637,61
  4. Abschreibungen 45.375,00 45.380,00 45.378,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.629,75 2.400,00 1.742, 19
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 140.599,87 5.200,00 20 1.389,69
  7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16.661,01 0,00 3.464, 74
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.780,69 20.170,00 19.5 17,96
  9. Ergebnis Vermögensverwaltung 90.910,42 -24.620,00 149.805,67
10. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      Bewohnerbezogene Aktivitäten 1.050,00 3.000,00 0,00
1.050,00 3.000,00 0,00
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss 89.860,42 -27.620,00 149.805,67
12. Auflösung von Rücklagen 0,00 27.620,00 0,00
13. Zuführung zu Rücklagen 98.900,00 0,00 149.900,00
14. Mittelvortrag Vorjahr 9.325,18 9.325,18 9.419,51
15. Mittelvortrag 285,60 9.325,18 9.325,18
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024
____________________________________

Jahresabschluss 2024  Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Rat der Stadt Münster hat im Jahr 1999 aus dem ererbten Vermögen von Frau  Irmgard Klara 
Buschmann die nicht rechtsfähige „Friedrich und Irmgard Buschma nn Stiftung“ errichtet. Im Rah-
men ihrer Zweckerfüllung widmet sich die Stiftung alten und bedürftigen Menschen im Stadtgebiet. 
Insbesondere soll der Stiftungszweck durch psychosoziale, Pflege ergänzende und kommunikative 
Hilfen für pflegebedürftige ältere Menschen erfüllt werden. 
Zum Stiftungsvermögen gehört seit 2007 das Irmgard Buschmann Haus, in dem 19 an Demenz 
Erkrankte in zwei Wohngemeinschaften leben. In den sechs auf dem Grundstück  befindlichen Ap-
partements haben Angehörige die Möglichkeit, in unmittelbarer Nachbarschaft zu leben. 
Beteiligungen 
Keine 
Jahresergebnis 2024 
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist als Ergebnis der Vermögensverwaltung  einen Über-
schuss von rd. 90.000 Euro aus (2023: rd. 150.000 Euro). 
Erträge: Die Mieterträge des Irmgard Buschmann Hauses und der Angehörigen wohnungen betra-
gen insgesamt rd. 108.000 Euro. 
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 100.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (Vorjahr: rd. 185.000 Euro).  
Aufwendungen: Die Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf rd. 38.000 Euro und beinhal-
ten Positionen z. B. für die Wohnungs- und Wertpapierverwaltung, di e Buchführung, die Aufstel-
lungen von Wirtschaftsplan und Jahresabschluss inklusive dessen Prüfung sowie einen Anteil an 
den Personalkosten der Geschäftsstelle und an den Kosten der allgemeinen Öffentlichkeitsarbei t 
der Kommunalen Stiftungen.  
Der Instandhaltungsaufwand für das Irmgard Buschmann Haus hat im Berichtsjahr rd. 30.000 
Euro betragen (2023: rd. 50.000 Euro).  
Aufwendungen im Sinne des Stiftungszwecks sind ab Oktober 2024 - für neue  Angebote an die 
Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses in den Bereichen Bewegung und Musik - in H öhe von 
rd. 1.000 Euro erfolgt. 
Vom Jahresüberschuss wurden rd. 30.000 Euro der Kapital stärkenden Rücklage gemäß § 62 Abs. 
1 Nr. 3 AO und 69.000 Euro  der Instandhaltungsrücklage zugeführt, die sich - für das instandhal-
tungsintensive Irmgard Buschmann Haus - danach auf rd. 260.000 Euro beläu ft. Der Mittelvortrag 
der Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung beträgt zum 31.12.2024 rd. 300 Euro. 
Ausblick 
Die Wirtschaftsplanung für das Jahr 2025 rechnet - bei Stiftungsaktivitäten in Höhe von 4.000 Euro 
- mit einem Jahresüberschuss von rd. 5.000 Euro. 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal 
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster, – beste-
hend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Ge-
schäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher Darstellungen im Jahresabschluss 
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als 
Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und ge-
eignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus 
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist 
höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung 
nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Jahresabschluss 2024 
 
der 
 
Stiftung Generalarmenfonds 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2024 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2024 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2024 Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2024
A k t i v a P a s s i v a------------- ----------------
Vorjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Sachanlagen I. Stiftungskapital 883.062,61 883,1
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 73.094,29 73,1
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen 1. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 328.960,00 301,0
I. Forderungen und sonstige 2. Rücklage für Projekte 45.667,91 374.627,91 45,7
   Vermögensgegenstände     
Sonstige Vermögensgegenstände 3.848,30 2,6 III. Mittelvorgriff 13.498,27 1.271.188,79 -31,4
  - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
     einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0,0) B. Rückstellungen
4.250,00 2,3
II. Wertpapiere 1.000.181,79 894,3 C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten     und Leistungen 975,80 6,1
Guthaben bei Kreditinstituten 199.705,31 1.203.735,40 236,8      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
_____        Jahr: EUR 975,80 (i. Vj. TEUR 6,1)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 415,10 1.390,90 0,0
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 415,10 (i. Vj. TEUR 0,0)
____ _________ _____ ____ _________ _____
1.276.829,69 1.206,8 1.276.829,69 1.206,8
====  ==========  ===== ====  ==========  =====

Jahresabschluss 2024 Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 2
Ist Plan Ist
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
  1. Umsatzerlöse 41.690,72 41.700,00 41.690,72
  2. Sonstige betriebliche Erträge 8,43 0,00 105,60
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf 12.315,69 12.240,00 11.488, 59
       b) Steuern, Abgaben, Versicherungen 371,85 0,00 304,49
  4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.236,86 2.33 0,00 101.239,47
  5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.779,90 0,0 0 1.597,87
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 0,00 631,75
  7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.586,76 0,00 0,00
  8. Ergebnis Vermögensverwaltung 83.881,81 31.790,00 12 9.013,09
  9. Aufwendungen im Sinne
      des Stiftungszweckes
      - Einzelfallhilfe für Bedürftige 10.999,98 15.0 00,00 12.819,51
10. Jahresüberschuss 72.881,83 16.790,00 116.193,58
11. Auflösung Rücklagen 10.999,98 15.000,00 12.819,51
12. Zuführung zu Rücklagen
       a) Freie Rücklagen nach 
           § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 27.960,00 10.500,00 43.170,00
       b) Rücklage für Projekte 10.999,98 15.000,00 12.81 9,51
13. Mittelvorgriff Vorjahr -31.423,56 -31.423,56 -104. 447,14
14. Mittelvortrag/-vorgriff 13.498,27 -25.133,56 -31.4 23,56
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2024_____________________________________

Jahresabschluss 2024  Stiftung Generalarmenfonds 
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der rechtlich unselbstständigen Stiftung Generalarmenfonds liegt in der Förderung des 
Wohlfahrtswesens und der selbstlosen Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. 
Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und 
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zu-
standes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind.  
Die Stiftung Generalarmenfonds gewährt finanzielle Einzelfallhilfen für Personen in unabweisbaren 
Notsituationen, die über den Rahmen der gesetzlichen Sozialhilfe hinausgehen. 
Mit dem Abschluss des Erbbaurechtsvertrags im Juni 2012 hat die Stiftung Gen eralarmenfonds ihr 
Grundstücksareal „Gartenstraße 84 – 92“ an die Wohn- und Stadtbau GmbH übertragen. Aufgrund 
ihrer geringen Kapitalausstattung konnte die Stiftung das Grundstück nicht selbst entwickeln. 
Beteiligungen 
Keine 
Jahresergebnis 2024 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Generalarmenfonds beläuft sich im Ge-
schäftsjahr 2024 auf einen Überschuss von rd. 84.000 Euro (2023: rd. 130.000 Euro). 
 
Erträge: Die Umsatzerlöse von rd. 42.000 Euro betreffen die jährlichen Erbbauzinsen für das Stif-
tungsgrundstück an der Gartenstraße. 
Die Wertpapiere in der externen Vermögensverwaltung  verzeichnen ein gutes Geschäftsjahr 
2024 und haben mit rd. 50.000 Euro zum Ergebnis beigetragen (Vorjahr: rd. 90.000 Euro).  
 
Aufwendungen: Der Verwaltungsbedarf von rd. 12.000 Euro umfasst Positionen für z. B. die 
Vermögensverwaltung, die Buchführung, die Aufstellungen von Wirtschaftsplan und Jahresab-
schluss, inklusive dessen Prüfung sowie anteilige Personalkosten der Geschäftsstelle. 
 
Stiftungszweckerfüllung: Diverse Einzelfallhilfen hat die Stiftung Generalarmenfonds im Jahr 
2024 in Höhe von rd. 11.000 Euro gewährt. 
 
Nach den Zuführungen zur Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO und 
zur Projektrücklage kann der lange Jahre bestehende Verlustvortrag zum 31.12.20 24 wieder in 
einen Gewinnvortrag von rd. 10.000 Euro überführt werden. 
Ausblick 
Die Wirtschaftsplanung für das Jahr 2025 geht von einem Überschuss aus der Verm ögensverwal-
tung von rd. 60.000 Euro aus, der den Gewinnvortrag der Stiftung Gen eralarmenfonds entspre-
chend weiter erhöhen wird. 
 
Münster, 29. April 2025 
 
 
Christine Westphal  
Stellv. Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 
An die Stiftung Generalarmenfonds, Münster 
Prüfungsurteil 
Wir haben den Jahresabschluss der Stiftung Generalarmenfonds, Münster, – bestehend aus der 
Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 – geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute gel-
tenden handelsrechtlichen Vorschriften. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 
Grundlage für das Prüfungsurteil 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften 
und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah-
resabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Stif-
tung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen 
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit die-
sen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnach-
weise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden 
Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, 
die Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab-
schluss beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
 identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshand-
lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, 
dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufge-
deckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche 
Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäl-
schungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft-
setzen interner Kontrollen beinhalten können. 
 erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen 
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Stiftung abzugeben.

 beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
 ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Stiftung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir 
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestäti-
gungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten kön-
nen jedoch dazu führen, dass die Stiftung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen 
kann. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 30. April 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Anlage 1

9262 Zeichen

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
Blatt 1
1. Entwicklung der für Stiftungszwecke zur Verfügung stehenden Mittel
Ergebnis Ergebnis- Zuführung/ Zuführung zu Ergebnis Für Stiftungszwecke verwendete Mittel Entwicklung Mittelvortrag/-vorgriff
Vermögens- anteile an Auflösung  Rücklage § 62 Vermögens-
verwaltung Eigentümer- Rücklagen Abs.1 Nr 3 AO verwaltung Mittel- Mittel-
ohne Anteile gemein- Instandhaltg. und Stiftungs- nach Auflösung Aufwen- Zuführung vortrag/ vortrag/
an Eigentü- schaften Betriebsmittel kapital Veränderung Rücklagen dungen Rücklagen Gesamt Zwischen- -vorgriff -vorgriff
mergemein. Nutzungsgeb. Rücklagen Projekte Projekte Projekte ergebnis 01.01.2024 31.12.2024
Kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 385,6 202,6 -120,0 -192,6 275,6 0,0 0,0 0,0 0,0 275,6 880,3 1.155,9
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 75,1 50,6 0,0 -41,9 83,8 0,0 0,0 0,0 0,0 83,8 198,9 282,7
Stiftung Magdalenenhospital 684,3 101,3 47,1 0,0 832,7 117,6 119,5 117,6 119,5 713,2 -4.342,3 -3.629,1
  Stiftungsfonds 6,7 0,0 0,0 0,0 6,7 0,0 0,0 6,7 6,7 0,0 0,0 0,0
Stiftung Bürgerwaisenhaus 454,1 0,0 0,0 -78,5 375,6 0,0 183,5 36,0 219,5 156,1 346,8 502,9
  Stiftungsfonds 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stiftung Siverdes 183,9 658,3 0,0 -266,1 576,1 343,4 381,9 333,2 371,7 204,4 501,7 706,1
Gesamt 1.789,7 1.012,8 -72,9 -579,1 2.150,5 461,0 684,9 493,5 717,4 1.433,1 -2.414,6 -981,5
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 83,9 0,0 0,0 -28,0 55,9 11,0 11,0 11,0 11,0 44,9 -31,4 13,5
Buschmann Stiftung 89,9 0,0 -69,0 -29,9 -9,0 0,0 0,0 0,0 0,0 -9,0 9,3 0,3
Gesamt 173,8 0,0 -69,0 -57,9 46,9 11,0 11,0 11,0 11,0 35,9 -22,1 13,8
Eigentümergemeinschaften
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 1.012,8 -1.012,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenwohnungen Finkenstraße -166,7 0,0 166,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenzentrum Klarastift 22,9 0,0 0,0 0,0 22,9 0,0 0,0 0,0 0,0 22,9 -28,0 -5,1
Gesamt 869,0 -1.012,8 166,7 0,0 22,9 0,0 0,0 0,0 0,0 22,9 -28,0 -5,1
    * Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage
      (wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) in Höhe von TEUR 19,0 enthalten.

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
Blatt 2
2. Gegenüberstellung Stiftungskapital zu langfristigem Vermögen
Sachanlagen/ nicht in 
Stiftungs- Freie Finanzanlagen des Beteiligung Immobilien
kapital/ Rücklage Stiftungs- Anlagevermögens an Eigentü- angelegtes
Stiftungs- nach § 62 kapital ./. Darlehen mer gemein- Stiftungs-
fonds Abs. 1 Nr. 3 AO gesamt ./. Sonderposten schaften kapital
Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 8.748,4 1.636,1 10.384,5 533,7 4.843,6 5.007,2
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 4.086,2 504,4 4.590,6 491,3 2.217,2 1.882,1
Stiftung Magdalenenhospital 15.301,7 1.399,5 16.701,2 7.729,6 1.476,0 7.495,6
  Stiftungsfonds 3.055,7 58,0 3.113,7 0,0 0,0 3.113,7
Stiftung Bürgerwaisenhaus 4.239,5 748,1 4.987,6 1.922,5 0,0 3.065,1
  Stiftungsfonds 405,0 0,0 405,0 0,0 0,0 405,0
Stiftung Siverdes 16.678,7 3.776,0 20.454,7 6.662,9 3.580,7 10.211,1
Gesamt 52.515,2 8.122,1 60.637,3 17.340,0 12.117,5 31.179,8
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 883,1 329,0 1.212,1 73,1 0,0 1.139,0
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 2.374,7 613,0 2.987,7 778,6 0,0 2.209,1
Gesamt 3.257,8 942,0 4.199,8 851,7 0,0 3.348,1
Eigentümergemeinschaften
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 5.046,4 0,0 5.046,4 5.916,8 0,0 -870,4
EG Altenwohnungen Finkenstraße 1.773,9 0,0 1.773,9 4.345,2 0,0 -2.571,3
EG Altenzentrum Klarastift 4.912,2 0,0 4.912,2 4.491,9 0,0 420,3
Gesamt 11.732,5 0,0 11.732,5 14.753,9 0,0 -3.021,4
Stiftungskapital langfristig gebundenes Vermögen

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
Blatt 3
3. Gegenüberstellung der Wirtschaftsjahre 2021 bis 2024
Für Stiftungszwecke verwendete Mittel
einschließlich Auflösung und 
Zuführung Rücklagen
Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist
2021 2022 2023 2024 2021 2022 2023 2024 2021 2022 2023 2024
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 733,3 26,5 797,6 588,2 0,0 0,0 0,0 0,0 550,3 456,8 880,3 1.155,9
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 174,0 -44,2 183,7 125,7 0,0 0,0 0,0 0,0 120,6 76,4 198,9 282,7
Stiftung Magdalenenhospital -4.286,0 272,1 24,2 785,6 4,9 69,7 95,6 119,5 -4.635,0 -4.392,0 -4.342,3 -3.629,1
  Stiftungsfonds 6,7 6,7 6,7 6,7 6,7 6,7 6,7 6,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Stiftung Bürgerwaisenhaus 610,5 28,8 594,0 454,1 264,3 148,2 218,6 219,5 215,6 96,2 346,8 502,9
  Stiftungsfonds 20,0 20,0 20,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stiftung Siverdes 1.788,2 599,9 1.858,5 842,2 450,4 308,5 340,2 371,7 275,5 385,1 501,7 706,1
Gesamt -953,3 909,8 3.484,7 2.802,5 726,3 533,1 661,1 717,4 -3.473,0 -3.377,5 -2.414,6 -981,5
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 101,6 -7,0 129,0 83,9 5,1 10,5 12,8 11,0 -86,9 -104,4 -31,4 13,5
Buschmann Stiftung 167,2 -69,2 149,8 89,9 3,0 1,2 0,0 0,0 63,8 9,4 9,3 0,3
Gesamt 268,8 -76,2 278,8 173,8 8,1 11,7 12,8 11,0 -23,1 -95,0 -22,1 13,8
Eigentümergemeinschaften
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 874,2 982,8 986,7 1.012,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenwohnungen Finkenstraße -12,0 -86,3 -128,6 -166,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenzentrum Klarastift 6,9 155,8 138,9 22,9 0,0 0,0 0,0 0,0 -399,0 -243,2 -28,0 -5,1
Gesamt 869,1 1.052,3 997,0 869,0 0,0 0,0 0,0 0,0 -399,0 -243,2 -28,0 -5,1
   * Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage (wirtschaftlicher Geschäftsbe-
      trieb) in Höhe  von TEUR  + 29,1 im Jahresabschluss 2021, von TEUR + 36,0 im Jahresabschluss 2022, von TEUR 35,4 im Jahresabschluss 2023 und von
      TEUR 19,0 im Jahresabschluss 2024 enthalten. 
Ergebnis Vermögensverwaltung Mittelvortrag/-vorgriff

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
Blatt 4
Rücklage Bankgut- Kurzfristig Bankguthaben
für Instand- Rücklage Summe Bankgut- haben/Wert- angelegtes ./. Rücklagen
haltung/In- für Mittel- Rücklagen/ haben/Wert- papiere ./. Stiftungs- ./. Stiftungs-
vestitionen Projekte vortrag Mittelvortrag papiere Rücklagen kapital kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 1.730,0 0,0 1.155,9 2.885,9 7.046,2 4.160,3 5.007,2 -846,9
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 305,4 0,0 282,7 588,1 2.355,4 1.767,3 1.882,1 -114,8
Stiftung Magdalenenhospital 1.063,1 120,0 0,0 1.183,1 2.852,3 1.669,2 7.495,6 -5.826,4
  Stiftungsfonds 0,0 72,6 0,0 72,6 3.186,3 3.113,7 3.113,7 0,0
Stiftung Bürgerwaisenhaus 165,0 352,3 502,9 1.020,2 4.182,6 3.162,4 3.065,1 97,3
  Stiftungsfonds 0,0 0,5 0,0 0,5 405,5 405,0 405,0 0,0
Stiftung Siverdes 1.007,4 427,6 706,1 2.141,1 11.032,7 8.891,6 10.211,1 -1.319,5
Gesamt 4.270,9 973,0 2.647,6 7.891,5 31.061,0 23.169,5 31.179,8 -8.010,3
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 0,0 45,7 13,5 59,2 1.199,9 1.140,7 1.139,0 1,7
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 262,6 0,0 0,3 262,9 2.461,4 2.198,5 2.209,1 -10,6
Gesamt 262,6 45,7 13,8 322,1 3.661,3 3.339,2 3.348,1 -8,9
Eigentümergemeinschaften
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 0,0 0,0 0,0 0,0 123,2 123,2 -870,4 993,6
EG Altenwohnungen Finkenstraße 332,2 0,0 0,0 332,2 11,2 -321,0 -2.571,3 2.250,3
EG Altenzentrum Klarastift 50,0 0,0 0,0 50,0 641,1 591,1 420,3 170,8
Gesamt 382,2 0,0 0,0 382,2 775,5 393,3 -3.021,4 3.414,7
Rücklagen/Stiftungskapital
4. Gegenüberstellung Bankguthaben/Wertpapiere zu Rücklagen und kurzfristig angelegtem Stiftungskapital

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
Blatt 5
Betriebsmit- Bankguthaben
Betriebs- Kurz- telrücklage ./. Rücklagen Kurzfristige
mittel- fristige ./. Kurzfristige ./. Stiftungs- Verbind- Mittel-
rücklage Forderungen Forderungen kapital lichkeiten vorgriff
Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 0,0 883,3 -883,3 -846,9 36,4 0,0
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 0,0 130,6 -130,6 -114,8 15,8 0,0
Stiftung Magdalenenhospital 130,0 3.972,2 -3.842,2 -5.826,4 1.644,9 -3.629,1
  Stiftungsfonds 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stiftung Bürgerwaisenhaus 0,0 19,7 -19,7 97,3 117,0 0,0
  Stiftungsfonds 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stiftung Siverdes 0,0 1.524,7 -1.524,7 -1.319,5 205,2 0,0
Gesamt 130,0 6.530,5 -6.400,5 -8.010,3 2.019,3 -3.629,1
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 0,0 3,8 -3,8 1,7 5,5 0,0
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 0,0 20,9 -20,9 -10,6 10,3 0,0
Gesamt 0,0 24,7 -24,7 -8,9 15,8 0,0
Eigentümergemeinschaften
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 0,0 15,9 -15,9 993,6 1.009,5 0,0
EG Altenwohnungen Finkenstraße 0,0 0,0 0,0 2.250,3 2.250,3 0,0
EG Altenzentrum Klarastift 0,0 0,0 0,0 170,8 175,9 -5,1
Gesamt 0,0 15,9 -15,9 3.414,7 3.435,7 -5,1
Abstimmung Bilanzlage/Kurzfristige Forderungen
Gegenüberstellung Betriebsmittelrück-
5. Abstimmung Bilanz

Beschlussvorlage

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V/0376/2025 
V/0376/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der Kommunalen Stiftungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   24.06.2025 Stiftungskommission Vorberatung 
   26.06.2025 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 
   02.07.2025 Hauptausschuss Vorberatung 
   02.07.2025 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die in der Anlage beigefügten Jahresabschlüsse zum 31.12.2024  der von der Stadt Münster ver-
walteten rechtlich selbstständigen Stiftungen 
 Magdalenenhospital 
 Siverdes 
 Vereinigte Pfründnerhäuser 
 Pfründnerhaus Kinderhaus 
 Bürgerwaisenhaus 
und der rechtlich unselbstständigen Stiftungen 
 Friedrich und Irmgard Buschmann 
 Generalarmenfonds 
sowie der Eigentümergemeinschaften 
 288 Wohnungen Münster-Coerde 
 Altenzentrum Klarastift 
 Altenwohnungen Finkenstraße 
werden festgestellt. 
 
2. Für die Prüfung der Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2025 der Kommunalen Stiftungen wird 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner mbB, Münster, bestellt. 
 
 
Geschäftsstelle der 
Kommunalen Stiftungen  
 
12.06.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Westphal 
Telefon: 492-5902 
Westphal@stadt-
muenster.de

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V/0376/2025 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Der städt. Haushalt ist lediglich hinsichtlich der rechtlich unselbstständigen Stiftungen betroffen. De-
ren Jahresüberschüsse bzw. -fehlbeträge werden in der Produktgruppe 1701 „Rechtlich unselbst-
ständige Stiftungen“ in einer Summe in der Zeile 07 „Sonstige ordentliche Erträge“ bzw. in Zeile 16 
„Sonstige ordentliche Aufwendungen“ ausgewiesen.   
 
 
Begründung: 
 
1. Geschäftsjahr 2024 
Gemäß der Geschäftsanweisung für die von der Stadt Münster verwalteten Stiftungen  in Ver-
bindung mit der Zuständigkeitsordnung  legt d ie Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen 
dem Rat als Stiftungsvorstand die testierten Jahresabschlüsse für die o. g. sieben Stiftungen 
und die drei Eigentümergemeinschaften für das Geschäftsjahr 2024 vor. Einige wesentliche Ein-
flussfaktoren des zurückliegenden Geschäftsjahres werden nachfolgend skizziert. 
 Die wirtschaftlichen Eckdaten sind in tabellarischer Form den Einzelabschlüssen als Anlage 1 
vorangestellt. Die als Anlage 2 beigefügten Jahresabschlüsse umfassen jeweils die Bilanz, die 
Gewinn- und Verlustrechnung, den Geschäftsbericht der Geschäftsstelle sowie den Bestäti-
gungsvermerk des Abschlussprüfers.  
 Vermögensverwaltung: Immobilien und Kapital 
Das Eigenkapital aller städtisch verwalteten (Sozial)Stiftungen beträgt zum 31.12.2024 rd. 69,5 
Mio. Euro und ist zu rd. 50 % in Immobilien und zu rd. 50 % in Wertpapieranlagen investiert. 
Mit ihren 971 Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie rd. 450 Garagen bzw. Stellplätzen haben die 
Kommunalen Stiftungen im zurückliegenden Geschäftsjahr Mieterträge von rd. 5,5 Mio. Euro 
erzielt. Mit rd. 270.000 Euro haben Erbbauzinsen und mit rd. 30.000 Euro die Pachten für vier 
Kleingartenanlagen im Stiftungsvermögen zu den Jahresergebnissen beigetragen. 
Rd. 1 Mio. Euro wurden im Rahmen der laufenden Bauunterhaltung in den Werterhalt der Stif-
tungsimmobilien reinvestiert. Sondermaßnahmen der Instandhaltung sind zusätzlich in Höhe 
von rd. 440.000 Euro erfolgt. 
Für die Stiftung Siverdes waren dies z. B. die (noch andauernde) Modernisierung ihrer Immobi-
lie an der Wallgasse sowie die Umstellung von drei Heizungsanlagen auf die Versorgung durch 
Fernwärme. 
Die Stiftung Magdalenenhospital konnte bei Vermietungswechseln drei weitere Badsanierungen 
in ihrer Seniorenwohnanlage An der Alten Kirche durchführen.  
Bei einigen Stiftungsgebäuden der Eigentümergemeinschaft im Stadtteil Coerde  wurden Auf-
zugsteuerungen und Klingelanlagen erneuert, zusätzlich ist der Austausch einer größeren An-
zahl von Bodenbelägen bei Wohnungswechseln erfolgt. 
Für die rd. 190 Wohnungen der beiden „Pfründnerhaus-Stiftungen“ am Klarastift waren zusätzli-
che Aufwendungen für die Neuvermietungen der ehemaligen Räume des Ambulanten Dienstes 
sowie für 18 ehemalige Pflegezimmer in dem Gebäudeteil Andreas -Hofer-Straße 72 erforder-
lich. 
Die 47 Wohnungen der Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße konnten nach ihrer umfas-
senden Modernisierung im Februar und März 2024 wieder bezogen werden.  
Die Kapitalanlagen der sieben Kommunalen Stiftungen in der externen Vermögensverwaltung 
weisen einen Wertzuwachs von rd. 7 % aus. Die auch im Jahr 2024 positive Entwicklung an den 
Aktienmärkten führte zu deutlichen Kursgewinnen in den Anlageklassen „Aktien“ und „Zertifika-
te“. Auch die Anlageklasse „Renten“ generierte weiterhin stabile Erträge. 
Die Anlagerichtlinien der Stiftungen wurden im letzten Jahr um weitere Nachhaltigkeitskriterien - 
analog derer der Stadt Münster - ergänzt; sie gelten nunmehr seit dem 01.01.2025.  
Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser hat in den Jahren 2010 und 2011 rd. 520.000 Euro in 
die Gewinnung von Solarenergie a us Photovoltaikanlagen auf stiftungseigenen Dächern im 
Stadtteil Coerde investiert. Die jährliche Rendite liegt im Durchschnitt bei rd. 6 %. Im Berichts-

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V/0376/2025 
jahr 2024 wurden zusätzliche Aufwendungen für die Umstellung der Fernüberwachung der 
sechs Anlagen auf eine neue Mobilfunktechnik erforderlich.  
Im Jahr 2018 hat sich die Stiftung Siverdes mit 300.000 Euro an dem genossenschaftlichen 
Windenergie-Projekt Münster-Amelsbüren II beteiligt. In den ersten zehn Jahren erfolgt eine 
Verzinsung von 2,5 %. 
 Stiftungszweckerfüllung 
Ihre Stiftungszwecke haben die Kommunalen Stiftungen im Jahr 202 4 mit insgesamt rd. 
700.000 Euro erfüllt. So konnten in den zentralen Handlungsfeldern „Bürgerschaftliches Enga-
gement“, „Leben im Alter“ und über die „Mitmachkinder“ im Handlungsfeld Chancen für Kinder 
weiterhin soziale und zivilgesellschaftliche Akzente für Münster gesetzt werden. 
Eine wichtige Säule kommunalen Stiftungshandelns ist die Freiwilligenagentur Münster der Stif-
tung Siverdes mit ihrer Freiwilligen akademie als Infrastruktureinrichtung im Sektor „Engage-
ment-Förderung“. Die Freiwilligenagentur hatte im letzten Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. 
Ein w eiterer fördernder und operativer Stiftungsschwerpunkt liegt bei den Stadtteilinitiativen 
„Von Mensch zu Mensch“  der Sti ftung Magdalenenhospital sowie den „Mitmachkindern“ als 
Förderprogramm der Kinder- und Jugendhilfestiftung Bürgerwaisenhaus. 
Das Spendenaufkommen für „die Mitmachkinder“ durch Privatpersonen und Unternehmen hat 
auch im Berichtsjahr wieder rd. 220.000 Euro betragen. Das Fördervolumen liegt bei insgesamt 
rd. 170.000 Euro (2023: rd. 150.000 Euro). Nicht verbrauchte Zuwendungen werden zur Finan-
zierung zukünftiger Förderungen der Projektrücklage zugeführt. 
Auch der „Deutschsommer“, das Ferienprogramm zur intensiven Sprach- und Bildungsförde-
rung für Drittklässler, wurde im Jahr 2024 mit 50 Kindern als Halbtagsangebot fortgesetzt. 
 Jahresergebnisse der Eigentümergemeinschaften der Kommunalen Stiftungen 
Die drei Eigentümergemeinschaften sind ein Zusammenschluss von Stiftungen für den Betrieb 
von (Sozial-)Wohnungen bzw. Seniorenwohnanlagen. 
Die Vermögensverwaltung der Eigentümergemeinschaft der 288 Wohnungen im Stadtteil Coer-
de ermöglicht mit dem Geschäftsjahr 2024 eine Gewinnausschüttung an die vier beteiligten Stif-
tungen von rd. 1 Mio. Euro. 
Die Eigentümergemeinschaft der Seniorenwohnungen am Altenzentrum Klarastift (Wohnungen 
am KlaraPark) hatte vor sieben Jahren aufgrund des Abrisses von Altgebäuden für zwei Neu-
bauten Sonderabschreibungen von rd. 700.000 Euro zu verbuchen. Der dadurch entstandene 
Verlustvortrag konnte mit dem Jahresabschluss zum 31.12.2024 nunmehr nahezu wieder aus-
geglichen werden (2023: Verlustvortrag von rd. 30.000 Euro). 
Die Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße  weist als Ergebnis der Vermögensv erwaltung 
nach Abschluss der Sanierungsphase (noch) einen Fehlbetrag von rd. 170.000 Euro aus - be-
dingt durch einsetzende Abschreibungen und Zinsaufwendungen. Eine ertragswirksame Auflö-
sung von Sonderposten für die Zuschüsse zur energetischen Förderung der  Baumaßnahme 
(KfW und NRW.Bank) konnte im Berichtsjahr noch nicht erfolgen, da der Eigentümergemein-
schaft diese Mittel im Jahr 2024 noch nicht bzw. noch nicht vollständig zugeflossen sind.   
Der Fehlbetrag wird durch eine Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage ausgeglichen. 
 Jahresergebnisse der Kommunale Stiftungen 
Insbesondere die Ergebnisse aus der Wertpapierverwaltung haben die Erfolgsrechnungen der 
Kommunalen Stiftungen positiv beeinflusst. 
Der Jahresabschluss der Stiftung Magdalenenhospital weist zum 31.12.2024 einen Verlustvor-
trag von rd. 3,6 Mio. Euro aus (2023: rd. 4,3 Mio. Euro). Ursache hierfür sind die Auswirkungen 
der Übertragung der Altenpflegeeinrichtung Klarastift auf einen neuen Betriebsträger im Jahr 
2022 sowie de r Verkauf der Gebäude des Heim- und Pflegebereichs im Kontext der Vergabe 
eines Erbbaurechtes (s. auch Ratsvorlage V/0465/2024 „Zukunftssicherung der Altenpflegeein-
richtung Klarastift; Finalisierung der Transaktion“).

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V/0376/2025 
Die Stiftung Siverdes kann mit dem Abschluss des Ges chäftsjahres 2024 ihren Gewinnvortrag 
von rd. 500.000 Euro auf rd. 700.000 Euro weiter ausbauen. 
Der Gewinnvortrag der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser erhöht sich von rd. 900.000 Euro 
auf rd. 1,2 Mio. Euro.  
Die Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus weist mit dem Jahresabschluss 2024 einen Gewinnvor-
trag von rd. 280.000 Euro aus (2023: rd. 200.000 Euro).  
Für die Stiftung Bürgerwaisenhaus erhöht sich der bestehende Gewinnvortrag von rd. 350.000 
Euro auf rd. 500.000 Euro. 
Der Jahresergebnis der Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung ist zum 31.12.2024 nahezu 
ausgeglichen (2023: Gewinnvortrag von rd. 10.000 Euro). 
Auch die Stiftung Generalarmenfonds ist - nach jahrelangen Verlustvorträgen aufgrund von 
Sonderabschreibungen wegen des Abgangs ihrer einzigen Immobilie an der Gartenstraße - mit 
rd. 10.000 Euro wieder im Bereich eines Mittelvortrags (2023: Verlustvortrag von rd. 30.000 Eu-
ro). 
Unter den kommunal verwalteten Stiftungen befindet sich seit dem Jahr 2017 auch die rechtlich 
selbstständige Hermann Höping Kinder-Stiftung (s. Vorlage V/1011/2017). Diese wurde mit ei-
nem Grundstockkapital von zunächst 50.000 Euro errichtet. Aufgrund der nur geringfügigen Er-
träge aus der Kapitalanlage erfüllt der Stifter seinen satzungsmäßigen Zweck über jährliche 
Zuwendungen in das Stiftungsprogramm „Mitmachkinder“ für musikalische Förderungen. 
Die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft , Münster, hat die Jahresabschlüsse der 
Stiftungen und ihrer Eigentümergemeinschaften nach § 317 HGB unter Beachtung der vom 
Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Ab-
schlussprüfungen geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Prüfberichte 
zu den Jahresabschlüssen 2024 stehen in der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen zur 
Einsichtnahme zur Verfügung. 
 
2. Bestellung des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlüsse 2025 
Die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen wird mit dem Geschäftsjahr 2025 den Wirt-
schaftsprüfer für die jährlichen Stiftungsabschlüsse wechseln und nach erfolgter Ausschreibung 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner mbB, Münster, beauftragen.    
 
I. V. 
 
 
gez. 
Christine Zeller 
Stadtkämmerin 
 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 - Zusammenfassung wirtschaftliche Eckdaten 
Anlage 2 - Jahresabschlüsse zum 31.12.2024 
Die Anlage 2 können Sie unter 
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php 
einsehen; bitte das entsprechende Gremium, die Sitzung und die Vorlage wählen.

Beratungsverlauf (4)

24.06.2025 Stiftungskommission
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.06.2025 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 7.5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2025 Hauptausschuss
TOP 22 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2025 Rat
TOP 23 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Wallgasse
  • Steveninkstraße
  • Schulstraße
  • Melchersstraße 55
  • Finkenstraße 166
  • Gartenstraße 84
  • Christoph-Bernhard-Graben
  • An der Alten Kirche
  • Andreas-Hofer-Straße 72
  • Gasselstiege
  • Geiststraße
  • Kirchhoffweg
  • Kinderhaus 75

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Details

Aktenzeichen
V/0376/2025
Typ
Vorlagen
Datum
22.05.2025
Erstellt
20.05.2025 15:34