A-R/0028/2009
Innerstädtische Wohnflächenpotentiale nutzen - pädagogische Qualitäten statt Zwischennutzungen schaffen
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Originalantrag
4492 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0028/2009 1 Antrag 01.12.2009 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Münzstr. 15 48143 Münster Telefon: 0251/ 45 314 Fax: 0251/ 511 750 spdfrak@muenster.de www.spd-muenster.de Innerstädtische Wohnflächenpotentiale nutzen – pädagogische Qualitäten statt Zwischennutzungen schaffen Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, das Grundstück der ehemaligen Josefschule an der Hermannstraße möglichst bald für eine innerstädtisc he Wohnbebauung zu entwickeln, da es perspektivisch nicht mehr für sch ulische Zwecke benötigt wird. Die entsprechenden Planungsschritte sind umgehend einzu leiten. Dabei ist die Umsetzung durch das stadteigene Wohnungsunternehmen Wohn+Stadtbau zu prüfen. Bereits vor dem Einstieg in die konkrete Pl anung sollen die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, um die Grundsätze der Entw icklung mit ihnen im Dialog zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird die Verwaltung weiterhin beauftragt, • alternative Unterbringungsmöglichkeiten für die de rzeit im Gebäude der ehemaligen Josefschule befindlichen Lerngruppen der Johannesschule Hiltrup und des Wilhelm-Emmanuel-von Ketteler-Berufskollegs aufzuzeigen und zügig umzusetzen. • mit den im ehemaligen Schulgebäude tätigen Vereine n, Institutionen und Einzelpersonen alternative Möglichkeiten zur Nutzun g städtischer Schulräume an anderer Stelle zu entwickeln. • das Nutzungskonzept für die städtischen Sporthalle n in Absprache mit den Nutzern so zu modifizieren, dass die auf dem Geländ e der Josefschule befindliche Einfachsporthalle aufgegeben werden kann. Die Verwaltung wird beauftragt, insbesondere mit de r Johannesschule Hiltrup eine Lösung zu entwickeln, die ohne Außenstellen-Lösunge n die pädagogische Qualität am Stammstandort Hiltrup deutlich verbessert. Für d as Wilhelm-Emmanuel-von- Ketteler-Berufskolleg ist zügig eine Gesamtlösung d er Unterbringung zu entwickeln. Bis zur Realisierung der Gesamtlösung ist gegebenen falls eine Unterbringung in anderen städtischen Schulgebäuden vorzusehen. Begründung: Die ehemalige Josefschule ist seit 2002 aufgelöst. Seither wird das Gebäude von der Schulverwaltung für verschiedene Zwischenlösungen g enutzt. Nachdem bereits seit einigen Jahren die Förderschule aus Hiltrup mit ein igen Lerngruppen das Gebäude 2 nutzt, ist seit kurzem auch das Ketteler-Berufskoll eg dort mit einer Dependance vertreten. Zusätzlich wird das Gebäude von Vereinen teilweise genutzt. Angesichts der Haushaltslage der Stadt Münster kann ein seit Jahren nicht mehr benötigtes Schulgebäude nicht weiter von der Stadt vorgehalten werden. Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass die Schulverwaltung seit Jahren ein ehemaliges Schulgebäude trotz zwischenzeitiger Auflösung der Grundschule weiter behält. Hinzu kommt, dass die derzeit dort r ealisierten Außenstellen-Lösungen von pädagogischen Einrichtungen auch in fachlicher Hinsicht nicht optimal bzw. nur als Zwischenlösungen vertretbar sind. Für die Förde rschule Hiltrup muss daher eine langfristig tragfähige, pädagogisch überzeugende Er weiterungsoption am Stammstandort geprüft werden. Bis zu einer Realisie rung einer Gesamtlösung für das Ketteler-Berufskolleg können die Lerngruppen au ch in einem anderen städtischen Schulgebäude untergebracht werden, in d em Klassen- oder Kursräume derzeit nicht vollumfänglich genutzt werden. Das Grundstück befindet sich in zentrumsnaher Lage zwischen Hammerstraße und Geiststraße. Die Umgebungsbebauung ist durch Wohnnu tzungen geprägt. Versorgungs- und Einkaufsangebote, Schulen und Betr euungsangebote für Kinder und alle innerstädtischen Einrichtungen sind in unm ittelbarer Nähe vorhanden. Es handelt sich um ein Grundstück, das ausgesprochen g ut für preiswerten und familiengerechten Wohnungsbau geeignet ist. Auch ei n generationsübergreifendes Wohnungsangebot bietet sich hier an. Mit einer Wohnbebauung an diesem Standort kann dem absehbaren Wohnungsfehlbedarf im innerstädtischen Bereich entgegen gewirkt werden. Dr Michael Jung Anne Hakenes Karsten Rahn Karl-Heinz Winter Marianne Koch Anne Schulze Win tzler Wolfgang Heuer Thorsten Kornblum Petra Seyfferth Dr. Fritz Baur Gaby Kubig-Steltig Aliye Stracke- Gönül Thomas Fastermann Thomas Marquardt Beate Vilhjalm sson Philipp Gabriel Robert von Olberg Holger Wigger Beanka Ganser Kurt Pölling
Beratungsverlauf (1)
Orte (3)
- Münzstraße 15
- Hermannstraße
- Geiststraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0028/2009
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 02.12.2009
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37