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VK 12/2023

Anfrage der CDU-Fraktion vom 02.11.2023 „Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur Autobahn 44n

Sitzungsvorlage VK 17.11.2023

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Nächste Beratung: Kommission für Mobilität und Verkehr im Regionalrat des Regierungsbezirkes Köln, Sitzung am 17.11.2023, TOP 9.1

Sitzungsvorlage VK (231102 Anfrage Verkehrskommission (002))

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Sitzungsvorlage VK (Anfrage der CDU-Fraktion vom 02.11.2023 „Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur Autobahn 44n)

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Sitzungsvorlage VK (BezReg Köln_Beantwortung Anfrage Verkehrskommission_Wirbel um Windautobahn)

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Sitzungsvorlage VK (231102 Anfrage Verkehrskommission (002))

2466 Zeichen

An den Vorsitzenden 
der Verkehrskommission  
des Regionalrates Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
07. Sitzung der Verkehrskommission am 17. November 2023 
 
 
Sehr geehrter Herr Hebbel, 
 
zur Sitzung der Verkehrskommission am 17. November 2023 stellen wir folgende Anfrage:  
 
„Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur 
Autobahn 44n 
 
Durch offensichtlich mitunter stark auftretende Windböen entlang des Tagebaus Garzweiler 
kam es laut dem oben beschriebenen Artikel aus der Rheinischen Post bereits wiederholt zu 
Unfällen auf der neuen Autobahn 44n. Die Strecke verbindet auf einer Länge von zehn 
Kilometern die Autobahnkreuze Holz und Jackerath. Schon mehrfach habe  die Lage der 
Strecke Fragen aufgeworfen. Autofahrer informierten bisweilen, laut Berichterstattung, von 
zu beängstigenden Situationen, bei denen vor allem Lkw durch plötzlichen Wi nd mehrere 
Meter zur Seite gedrückt wurden. Dadurch, dass der Tagebau sich auf beiden Seiten der 
Bahn befindet, existieren weit und breit keine Hindernisse wie Bäume, Hügel oder Häuser, 
die den Wind aufhalten können , Schutzwände gibt es ebenfalls nicht. Verkehrsschilder mit 
Geschwindigkeitsbegrenzungen für LKW und PKW mit Anhänger sowie Windsäcke wurden 
bereits als Konsequenz entlang der Trasse von der Autobahn GmbH montiert.  
 
Auch Straßensperrungen sorgen, laut Artikel, bei den Bewohnern der Erkelenzer Dörfer am 
Tagebaurand für Unmut. Ist die Autobahn durch Starkwindereignisse gesperrt, gibt es 
offensichtlich keine echte Ausweichstrecke und Autos sowie Lastwagen weichen auf die 
umliegenden Dörfer aus.  
 
Ein Gutachten des Fraunhofer Instituts für die GmbH kommt jedoch laut Artikel zu dem 
Ergebnis, dass der Tagebau Garzweiler keine signifikante Auswirkung auf die Windsituation 
entlang der Autobahnstrecke verursacht.  
 
Deshalb bitten wir die Bezirksregierung, die Fragen zuständigkeitshalber an die Autobahn 
GmbH weiterzuleiten:  
 
1. Ist die im Artikel dargelegte Sachverhaltsdarstellung korrekt? 
Zeughausstraße 2-10 
50667 Köln 
Fraktionsvorsitzender 
Stefan Götz , CDU 
 
Tel.: 0221/ 1395446   Telefax: 0221/ 1395451 
E-Mail: info@cdu-regionalrat-koeln.de 
 
 
Köln, 02. November 2023

2 
2. Wie beurteilt die Autobahn GmbH den Sachverhalt? 
 
3. Wie wirkt sich der Sachverhalt auf die Planung aus, anstelle d er 
Wiederherstellung der A61n die Kapazität der A44n zu erweitern? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
   
 
 
Stefan Götz    
(Fraktionsvorsitzender)

Sitzungsvorlage VK (Anfrage der CDU-Fraktion vom 02.11.2023 „Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur Autobahn 44n)

726 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage VK 
- öffentlich - 
VK 12/2023 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Herr Kolks, Autobahn 
GmbH 
Telefon  
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 09.11.2023 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Verkehrskommission Regionalrat des Regie-
rungsbezirkes Köln 17.11.2023 9.1 zur Kenntnis 
 
TOP: 
Anfrage der CDU-Fraktion vom 02.11.2023 
„Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur 
Autobahn 44n 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Verkehrskommission nimmt die Antwort zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. 231102 Anfrage Verkehrskommission (002)  
2. Beantwortung Anfrage Verkehrskommission Wirbel um Windautobahn

Sitzungsvorlage VK (BezReg Köln_Beantwortung Anfrage Verkehrskommission_Wirbel um Windautobahn)

4210 Zeichen

Geschäftsführung 
Dr. Michael Güntner (Vorsitzender) 
Gunther Adler 
Dirk Brandenburger 
Anne Rethmann 
Aufsichtsratsvorsitz 
Oliver Luksic 
Sitz 
Berlin 
AG Charlottenburg  
HRB 200131 B 
Steuernummer 
30/260/50246 
Bankverbindung 
UniCredit Bank 
IBAN 
DE10 1002 0890 0028 7048 95 
BIC HYVEDEMM488 
 
„Wirbel um Windautobahn“ – Berichterstattung aus der Rheinischen Post zur  
Autobahn 44n 
Anfrage der CDU-Fraktion im Regionalrat Köln vom 06.03.2023 
1. Ist die im Artikel dargelegte Sachverhaltsdarstellung korrekt? 
2. Wie beurteilt die Autobahn GmbH den Sachverhalt? 
 
Die beiden Fragen lassen sich in der Beantwortung kaum trennen und werden daher 
wie folgt zusammengefasst behandelt: 
 
Antwort zu 1. und 2.  
 
Hintergrund und Sachlage  
 
Die A44n verbindet seit Sommer 2018 die beiden Autobahnkreuze Holz und Jackerath. 
Seit Inbetriebnahme der rund zehn Kilometer langen Trasse, die den Braunkohletage-
bau Garzweiler II durchquert, hat es dort insgesamt sechs so genannte „Starkwinder-
eignisse“ gegeben. In deren Folge musste die A44n gesperrt werden, letztmalig im 
Februar 2022. 
 
Die A44n ist allerdings kein ausgewiesener Unfallschwerpunkt. Seit Sommer 2018 wird 
dort vorsorglich die Unfalllage intensiver betrachtet. Dabei ist zu beobachten, dass die 
Unfallzahlen, die sich auf temporär vorherrschende Windverhältnisse zurückführen 
lassen, generell rückläufig sind und in der Regel eine geringe Unfallschwere aufweisen. 
 
Erkenntnisse aus dem Gutachten 
 
Für die Autobahn GmbH des Bundes hat Verkehrssicherheit höchste Priorität. Daher 
hat die Niederlassung Rheinland das vom Fraunhofer Institut erstellte Gutachten in 
Auftrag gegeben. Inhalt ist insbesondere die Untersuchung der möglichen Auswirkun-
gen des angrenzenden Tagebaus auf die Windsituation.  
 
- Auswirkungen des Tagebaus: Im Rahmen der Untersuchung wurden verschie-
dene Szenarien hinsichtlich des Füllzustandes der Gruben Garzweiler I (östlich 
Die Autobahn GmbH Rheinland – Außenstelle Köln 
An den Vorsitzenden 
der Verkehrskommission des  
Regierungsbezirks Köln 
Herrn Paul Hebbel  
Die Autobahn GmbH  
des Bundes  
Niederlassung Rheinland  
Außenstelle Köln  
Deutz-Kalker Straße 18 -26 
50679 Köln  
T: +49 221 299270   
 
E: willi.kolks@autobahn.de   
www.autobahn.de   
Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unser Zeichen, unsere Nachricht vom Name, Durchwahl Datum 
  Willi Kolks, -600 08.11.2023

2  
der Autobahn) und Garzweiler II (westlich der Autobahn) untersucht. Diese 
Analyse der Grubensituation hat ergeben, dass die Ausgrabungen – derzeit 
und auch künftig bei Wiederverfüllung der Gruben – keinen signifikanten Ein-
fluss auf die Windverhältnisse an der Autobahn A44n haben. 
 
- Mögliche bauliche Maßnahmen zur Verminderung der Windlast: Die Installa-
tion von Solarpaneelen auf landwirtschaftlichen Flächen - als mögliche attrak-
tive Kombination von Windvermeidung und Erzeugung erneuerbarer Energie - 
zeigte laut Untersuchung nicht den erhofften Effekt. Denn diese so genannten 
„AgriSolar“-Anlagen würden aufgeständert. Zwischen Boden und Wand ergäbe 
sich somit ein Abstand von etwa einem Meter. Dies hätte zur Folge, dass die 
Wände vom Wind unterströmt würden. Für die Autobahn selbst ergäbe sich 
dadurch kein Abschirmeffekt. Im Ergebnis wird daher aus Kosten-Nutzen-Ab-
wägungen auf die Installation solcher Solarpaneele verzichtet.  
 
Maßnahmen der Autobahn GmbH 
 
Die Autobahn GmbH des Bundes hatte bereits frühzeitig folgende Maßnahmen veran-
lasst, die laut Gutachten angemessen sind.   
 
- Auf dem besagten Streckenabschnitt wurden Windanzeigen („Windsäcke“) zur 
Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden angebracht 
 
- Zugleich wurde die Geschwindigkeit für Lkw und Pkw mit Anhängern durchge-
hend auf Tempo 60 reduziert. 
 
Bei möglichen Sperrungen wird zudem künftig eine großräumige Umleitung mit ent-
sprechenden Hinweisen auf der im Umfeld befindlichen Beschilderung aktiviert. 
 
 
3. Wie wirkt sich der Sachverhalt auf die Planung aus, anstelle der Wiederher-
stellung der A61n die Kapazität der A44n zu erweitern? 
 
Die dargestellten Sachverhalte haben keinen Einfluss auf diese planerische Frage. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
  
Willi Kolks 
Leiter Außenstelle Köln

Beratungsverlauf (1)

17.11.2023 Kommission für Mobilität und Verkehr im Regionalrat des Regierungsbezirkes Köln
TOP 9.1
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Details

Vorlagen-Nr.
VK 12/2023
Typ
Sitzungsvorlage VK
Datum
17.11.2023
Erstellt
03.11.2023 12:58