2084/2022
Weiterer Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB-2 Vorlagen-Nummer 2084/2022 Freigabedatum 04.08.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Weiterer Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Zur Ausweitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung beschließt der Rat die verbindliche Umsetzung der Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. Oktober 2023 zusätzlich für alle Vorla- gen, bei denen der Stadtentwicklungsausschuss das Entscheidungsgremium ist. Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.08.2022 Stadtentwicklungsausschuss 01.09.2022 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 05.09.2022 Finanzausschuss 05.09.2022 Rat 08.09.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Zur Ausweitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung auf alle Bezirksvertretungen werden den folgenden Bezirksvertretungen inhaltsgleiche Vorlagen mit folgendem Beschlusstext vorgelegt (BV 1 Innenstadt: 25.08.2022; BV 2 Rodenkirchen: 29.08.2022; BV 4 Ehrenfeld: 05.09.2022, BV 6 Chorweiler 18.08.2022, BV 7 Porz: 01.09.2022, BV 9 Mülheim: 22.08.2022): Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. April 2023 umzusetzen. (Vorlage 2085/2022) Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. April 2023 umzusetzen. (Vorlage 2086/2022) Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. April 2023 umzusetzen. (Vorlage 2087/2022) Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. April 2023 umzusetzen. (Vorlage 2088/2022) Die Bezirksvertretung Porz beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. April 2023 umzusetzen. (Vorlage 2089/2022) Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt, die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. Ap- ril 2023 umzusetzen. (Vorlage 2090/2022) Mit gesonderter Mitteilungsvorlage (Vorlage 2142/2022) werden parallel informiert: Verkehrsausschuss: 23.08.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün: 25.08.2022 Bezirksvertretung 8 (Kalk): 25.08.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal): 29.08.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes): 01.09.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender: 06.09.2022 Integrationsrat: 20.09.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik: 29.09.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik: 28.10.2022 Bisherige Entwicklung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung 2015 hat der Rat (Vorlage 1157/2015) mit seinem Beschluss zur Stärkung der Beteiligungskultur in Köln den Start für die heutige Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung eingeleitet. Nach einer intensiven Entwicklungsarbeit durch Akteur*innen aus Politik, Stadtgesellschaft und Ver- waltung hat der Rat 2018 (Vorlage 2306/2018) eine Pilotphase zur Einführung und Erprobung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen. Ausgehend von den Zielen einer qualifizier- ten Öffentlichkeitsbeteiligung wurden Leitlinien und die dafür erforderlichen Verfahren und Formate zunächst für alle Beschlussvorlagen des heutigen Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün sowie der 3 Bezirksvertretung Nippes umgesetzt. Dies wurde durch einzelne Projekte aus weiteren Handlungsfel- dern ergänzt. Aufbauend auf den positiven Ergebnissen und Erfahrungen hat der Rat 2020 (Vorlage 1056/2020) schließlich die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung als auf Dauer angelegtes Rahmenwerk für die Stadt Köln beschlossen, das schrittweise umgesetzt beziehungsweise ausgebaut und dabei lernend weiter entwickelt werden sollte. Aktuell umfasst der Geltungsbereich der Systematischen Öffentlich- keitsbeteiligung die Beschlussvorlagen der folgenden Gremien als Beschlussorgan: Bezirksvertretungen Kalk, Lindenthal und Nippes Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün Alle Vorlagen des Dezernates III-Mobilität, die ein Mobilitätsthema als Beschlussgegenstand aufweisen (bis 31. August 2022 nur Vorlagen, bei denen der Verkehrsausschuss das Ent- scheidungsgremium ist). Insgesamt ist auf dieser Grundlage eine stetig steigende Zahl an Projekten nach den Maßstäben der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung in Köln durchgeführt worden – aufgrund der großen Akzep- tanz innerhalb der Verwaltung auch bereits für Themen und Vorhaben, für die dies noch nicht vorge- geben war. Einen stets aktuellen Informationsstand dazu bietet das Beteiligungsportal mei- nungfuer.koeln in der Rubrik „Zahlen, Daten, Fakten“. Zum Stand 7. Juni 2022 werden ausgewiesen: Insgesamt 85 Projekte seit Bestehen des Beteiligungsportals (15. Februar 2019), davon 29 laufend 56 abgeschlossen, davon 6 Projekte der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung 24 weitere Projekte 26 Verfahren nach dem Kommunalabgabengesetz für das Land NRW (KAG) Ermöglicht wurde diese Entwicklung durch das 2020 ebenfalls auf Dauer eingerichtete Büro für Öf- fentlichkeitsbeteiligung (Vorlage 1056/2020). Es ist als kooperatives Büro der Verwaltung zusammen mit einem stadtgesellschaftlichen Träger, derzeit die Kölner Freiwilligen Agentur, aufgestellt. Für die Zeit ab 2023 muss der stadtgesellschaftliche Teil erneut bestimmt werden. Der Rat hat 2020 ebenso anerkannt (Vorlage 1056/2020), dass für den schrittweisen Ausbau der Sys- tematischen Öffentlichkeitsbeteiligung externe Beratung in den Feldern Methodenentwicklung, stadt- gesellschaftliche Zugänge und Kommunikation/Marketing erforderlich ist. Der Umfang dieser Bera- tungen und der Aufwand dafür können aus Sicht der Verwaltung schrittweise sinken. Insgesamt ist festzustellen, dass nach einer längeren Entwicklungs- und Startphase die Systemati- sche Öffentlichkeitsbeteiligung zunehmend große Akzeptanz und auch Nachfrage findet. Dies ist eine gute Grundlage, um nun den nächsten Ausbauschritt zu beschließen. Weiterer Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung Für den nächsten Schritt wird die Ausweitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung auf die weiteren Bezirksvertretungen empfohlen, sodass die Leitlinien ab dem 1. April 2023 für alle Be- zirksvertretungen gelten. Überdies wird empfohlen, die Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung auf das Handlungsfeld Stadt- planung auszuweiten. Das Handlungsfeld erfährt in der Stadtgesellschaft große Beachtung und er- weckt starkes Interesse für Öffentlichkeitsbeteiligung, sodass es bereits jetzt eine Vielzahl an gesetz- lichen und freiwilligen Öffentlichkeitsbeteiligungen in dem Bereich gibt. Durch die Ausweitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung auf das Handlungsfeld Stadtplanung erfolgt in der Praxis 4 folgendes: Die grundsätzlich für eine Beteiligung in Frage kommenden Beschlussvorlagen der Verwal- tung werden standardisiert um eine kurze Empfehlung ergänzt, ob eine Öffentlichkeitsbeteili- gung aus Sicht der Verwaltung durchgeführt werden sollte. Grundlegend haben Kölner*innen die Möglichkeit, eine Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Be- schlussvorlagen vorzuschlagen. In diesem Fall wird das beschlussfassende Gremium darüber informiert. Wenn eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt werden soll, erstellt die Fachverwaltung ein Beteiligungskonzept, in dem die Gestaltungsspielräume, die vorrangigen Zielgruppen und das geplante Vorgehen (Formate, Methoden) skizziert sind. Auch dieses wird vom beschlussfas- senden Gremium entschieden. Die Fachverwaltung setzt das Beteiligungsverfahren um und berichtet über das Beteiligungs- verfahren und seine Ergebnisse in der abschließenden Beschlussvorlage. Ein Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung in dem vor allem betroffenen Stadtpla- nungsamt knüpft an die vom Dezernat VI – Planen und Bauen – geplante Analyse und Neu- Beschreibung von Prozessen an. Um die beiden Schritte sinnvoll miteinander zu verzahnen, sollen die Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung ab 1. Oktober 2023 für alle Vorlagen, bei denen der Stadtentwicklungsausschuss das Entscheidungsgremium ist, gelten. Es werden dabei alle Entscheidungsgegenstände in das neue Verfahren eingespeist. Dies bedeutet, dass auch bei allen gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren Beteiligungskonzepte unter Anwendung der Qualitätsstandards, die ohnehin schon vielfach eingehalten werden, erstellt und durch den Stadt- entwicklungsausschuss entschieden werden. Die Leitlinien finden nur für neue Beschlussvorlagen ab dem Starttermin verbindliche Anwen- dung. Als Voraussetzung für die qualifizierte Umsetzung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung be- absichtigt Dezernat VI im Stadtplanungsamt ab dem 1. Oktober 2023 eine Servicestelle für Öffentlich- keitsbeteiligung einzurichten. Dafür soll im Rahmen des Stellenplanverfahrens 2023 eine Stelle (Ver- waltungsbeschäftigt*r EG 12 TVöD) zugesetzt werden. Auch diese Ausweitung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung wird im Sinne eines lernenden Systems zu weiteren Formaten, Erkenntnissen und Erfahrungen führen und unsere Beteiligungskultur in Köln weiter stärken. So soll auf Anregung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden (AN/0258/2022) ein Pilotverfahren mit einem Bürgerrat als Beteiligungsformat im Hand- lungsfeld Mobilität erprobt werden. Ähnlich besteht verwaltungsseitig die Absicht, bei einzelnen Vor- haben zur Neugestaltung von Plätzen ihre künftige Bespielung in Koproduktion mit stadtgesellschaft- lichen Akteuren von Beginn an stärkend in die Planung und Beteiligung einzubeziehen. Grundsätzlich werden alle durch Beschluss dieser Vorlage ausgerichteten Beteiligungsverfahren – wie bisher– vollständig im Beteiligungsportal www.meinungfuer.koeln transparent gemacht, systema- tisch evaluiert und zusätzlich Teil des Berichtswesens gegenüber dem Ausschuss für Bürgerbeteili- gung, Anregungen und Beschwerden. Flächendeckende Umsetzung der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung Aus heutiger Sicht scheint eine flächendeckende Umsetzung Systematischer Öffentlichkeitsbeteili- gung ab Mitte 2025 möglich. Hierfür werden in der kommenden Ausweitung entsprechende Erfahrun- gen gesammelt und die Schulungsangebote und Formate für Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung weiter ausgebaut. 5 Finanzierung Die Einrichtung der Mehrstelle führt im Haushaltsjahr 2023 zu Mehraufwendungen in Höhe von 23.200 € (anteilig Oktober – Dezember), in den darauffolgenden Jahren zu Mehraufwendungen in Höhe von jährlich 92.800 €. Diese Mehraufwendungen werden in Teilplanzeile 11 – Personalaufwen- dungen im Teilergebnisplan 0901 – Stadtplanung berücksichtigt. Die Finanzierung der Stelle erfolgt aus dem Mehrstellenbudget, das zum Stellenplan 2023/2024 ein- geplant wird.
Anlage 1 Stand der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung
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1 Weiterer Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung hier: Stand der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung Im Stadtentwicklungsausschuss am 1. September 2022 wurde im Zusammenhang mit der Beratung zur Ratsvorlage „Weiterer Ausbau der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung“ (Vorlage 2084/2022) die Verwaltung gebeten, im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregun- gen und Beschwerden am 5. September 2022 einen Überblick zum aktuellen Stand der Öf- fentlichkeitsbeteiligung zu geben. Dem kommt die Verwaltung hiermit nach. Das Beteiligungsportal bietet Transparenz Einleitend weist die Verwaltung darauf hin, dass das Beteiligungsportal www.mei- nungfuer.koeln unter der Rubrik „Zahlen, Daten und Fakten“ jederzeit und immer mit aktuel- lem Stand Anfang des Monats einen Überblick über die laufenden und abgeschlossenen Be- teiligungsprojekte der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie weiterer Beteiligungs- verfahren mit Unterstützung des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung bietet. Screenshot vom 02.09.2022, 14:30 Uhr Anlage zu 2084/2022 vom 05.09.2022 2 Unter der Rubrik „Mitmachen“ sind alle aktuell laufenden und abgeschlossenen Projekte in einer Kachelübersicht dargestellt und aufrufbar. Screenshot vom 02.09.2022, 14:30 Uhr Auf den einzelnen Projektseiten erhalten Interessierte zunächst in einfacher Sprache einen Überblick zum Projekt. Danach erfolgt eine tiefergehende Information zum Vorhaben – teil- weise auch in Form von Videos –, zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Zeitplan. Schließlich ist der Online-Dialog auf der Projektseite zu finden. Auch bereits abgeschlossene Online-Dialoge bleiben auf der Projektseite, sodass die Inhalte jederzeit transparent nachzu- lesen sind. Zusätzlich dazu wird nach Abschluss der Beteiligungsphase deren Auswertung auf der Projektseite hochgeladen, sodass auch diese jederzeit nachvollziehbar ist. Im Sommer diesen Jahres hat es eine gestalterische und technische Anpassung des Beteili- gungsportals www.meinungfuer.koeln gegeben, die zu einer weiteren Verbesserung des Nut- zendenerlebnisses führt. Alle Projekte, die seit 2019 noch im alten Design durchgeführt und abgeschlossen wurden, sind in der Rubrik „Archiv“ zu finden. So ist auch hier jederzeit eine vollständige Transparenz gegeben. Im Ergebnis ist der Stand zur Systematischen Öffentlich- keitsbeteiligung für Politik, Stadtgesellschaft, Medien und Verwaltung jederzeit transparent und so aufbereitet, dass die Nutzenden zielgerichtet selbst über Umfang und Tiefe ihrer In- formationsgewinnung entscheiden. Dabei versteht das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung dieses Angebot als lernendes System, das nutzendenzentriert reflektiert und weiter entwi- ckelt wird. 3 Politik entscheidet über Beteiligungsziele und deren Erreichung Insbesondere bei einem Überblick zu den laufenden und abgeschlossenen Beteiligungsver- fahren stellt sich die Frage: Wann ist ein Beteiligungsverfahren erfolgreich? Wann ist die Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln erfolgreich oder zumindest auf ei- nem Verbesserungspfad? Mit diesen Fragen hat sich das trialogische Gremium aus Politik, Stadtgesellschaft und Ver- waltung (aktuelle Bezeichnung „Beirat Öffentlichkeitsbeteiligung“), welches das heutige Sys- tem der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung gemeinschaftlich seit 2015 konzipiert und in der schrittweisen Umsetzung begleitet hat, intensiv auseinandergesetzt. Dabei wurden auch – oft wissenschaftlich aufbereitet – Erkenntnisse und Erfahrungen anderer Kommunen sowie auf Bundes- und Landesebene genutzt. Kurz gefasst: Die gemeinhin „einfache“ Haltung, dass der Erfolg eines Beteiligungsverfah- rens vor allem an der Teilnehmendenzahl gemessen werden kann, ist falsch. Viel wichtiger ist, dass die Perspektiven der wesentlich Betroffenen eines Vorhabens sichtbar werden. Die Gruppe der Betroffenen ist in der Regel aber nicht homogen, sondern setzt sich aus einer Mehrzahl an unterschiedlichen Zielgruppen mit ganz unterschiedlichen Haltungen und Inte- ressen zusammen. Ein Beteiligungsverfahren ist daher insbesondere erfolgreich, wenn es die Vielfalt dieser Per- spektiven abbildet und somit auch gegebenenfalls zahlenmäßig kleine oder auch soge- nannte Stille Zielgruppen – die sich in der Regel nicht an solchen Verfahren beteiligen – er- reicht. Dafür ist oft ein Mix an unterschiedlichen Beteiligungsformaten notwendig. Um mit dieser Herausforderung umzugehen, wird in Köln für jedes Beteiligungsverfahren im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung von der Verwaltung ein sogenanntes Beteiligungskonzept erstellt. Es kann je nach Vorhaben recht kurz oder auch sehr umfang- reich sein. In jedem Fall muss es aber darlegen, welche Beteiligungsziele und welche Ziel- gruppen erreicht und welche Wege und Verfahren dafür genutzt werden sollen. Dieses Beteiligungskonzept wird dem jeweiligen Beschlussgremium (z.B. dem Verkehrsaus- schuss oder einer Bezirksvertretung) zur Entscheidung vorgelegt. So entscheidet die Politik jeweils ganzheitlich verknüpft über Inhalte und Beteiligung. Erst im Anschluss an die Ent- scheidung startet die Verwaltung mit der Umsetzung. Und spiegelbildlich berichtet die Verwaltung zum Abschluss der Umsetzungsphase detailliert über den Verlauf des Beteiligungsverfahrens und seine Ergebnisse. Gegebenenfalls kann hier ein Gremium feststellen, dass sie die Ergebnisse als eine Entscheidungsgrundlage für noch nicht ausreichend erachtet und weitere Schritte beauftragen. So steuern die politischen Gremien in Köln im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeits- beteiligung die Beteiligungsverfahren und nach den bisherigen Erfahrungen hat sich dieser Weg bewährt. Zugleich impliziert diese Systematik, dass man zwar – wie oben dargestellt – den Stand der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung vollständig transparent machen kann. Der Ge- samterfolg ergibt sich aber nicht, indem die Zahl an Formaten, Zielgruppen oder Teilnehmen- den addiert wird, sondern indem festgestellt wird, inwieweit Verlauf und Ergebnisse der poli- tisch beauftragten Beteiligungen am Ende auch von den Beschlussgremien „abgenommen“ und für ihren Entscheidungsprozess genutzt wurden. Bislang ist dies ausnahmslos geschehen. Jedoch ist die Menge der entsprechenden (syste- matischen) Verfahren noch recht klein und es ist unter anderem auch möglich, dass mit zu- nehmender Erfahrung von Politik und Verwaltung auch die Anforderungen an künftige Betei- ligungsverfahren steigen. So besteht zum Beispiel bei der Erreichung sogenannter Stiller Zielgruppen und der Durchführung weithin barrierefreier Verfahren noch Lern- und Entwick- lungspotenzial. 4 Effekte auf die Beteiligungsreichweite Projektübergreifend können mehrere Faktoren benannt werden, die einen positiven Effekt auf die Beteiligungsreichweite haben. Dies sind besonders: Beteiligungsformate, die ganz gezielt auf die Anforderungen und Rahmenbedingun- gen einer bestimmten Zielgruppe ausgerichtet werden und damit wesentlich zur Errei- chung dieser Zielgruppen beitragen. Dies ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung im Hinblick auf einen qualitativen Ausbau der Öffentlich- keitsbeteiligung. Beispiele dafür sind aufsuchende Formate in einer Senior*inneneinrichtung, mehr- sprachige Angebote oder Angebote in Leichter Sprache Online-Formate, die ergänzend zu Präsenzformaten die Zahl an Rückmeldungen er- höhen. Mit dem Beteiligungsportal www.meinungfuer.koeln steht ein leistungsstarkes und zugleich für Verwaltung und Kölner*innen einfach zu handhabendes Online-Tool zur Verfügung. Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass die Stadtgesellschaft den Wunsch nach digitalen, schnell und flexibel durchführbaren Beteiligungsmöglich- keiten hat. Während der „Hochphase“ der Corona-Pandemie bestanden nahezu alle Beteiligungen aus einem Onlineangebot. Und auch jetzt wird in den allermeisten Fäl- len ein Online-Format – in der Regel neben weiteren Präsenzformaten – angeboten. Mit Hilfe von Online-Formaten konnten so bisher 24.500 Rückmeldungen zu 91 Pro- jekten gesammelt werden. Screenshot vom 02.09.2022, 15:30 Uhr ein Mix aus verschiedenen Formaten, der die Wahrscheinlichkeit auf eine größere Beteiligungsreichweite und insbesondere auf die Erreichbarkeit der relevanten Ziel- gruppen des jeweiligen Verfahrens erhöht. Nahezu alle Verfahren im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung seit dem 1. Januar 2021 nutzten einen Formatmix. die Bekanntheit der Angebote sowie das Interesse an den Beschlüssen des Rates und seiner Gremien generell. Vor diesem Hintergrund werden projektbezogene Beteiligungsverfahren deutlich stär- ker und ebenfalls vielfältiger als früher zum Beispiel im räumlichen Umfeld eines Vor- habens bekannt gemacht. Das reicht von Plakatkampagnen, Postwurfsendungen bis hin zu Infoständen. Zudem macht das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung projektübergreifend durch Kom- munikations- und Marketingkampagnen auf die städtischen Beteiligungsmöglichkei- ten und vor allem das Beteiligungsportal www.meinungfuer.koeln aufmerksam. Das 5 Spektrum reicht hier von Flyern über Kinospots bis zur letzten Cityligths-Kampagne im September 2022. Ergänzend wird im Rahmen des Förderprogramms „Förderung der politischen Partizi- pation“ insbesondere über die Gewinnung und Aktivierung von stadtgesellschaftli- chen Netzwerken versucht, das grundständige Interesse und die Beteiligung an den städtischen Entscheidungsprozessen – vor allem bei den sogenannten Stillen Ziel- gruppen – zu stärken. Überblick: Seit dem 1. Januar 2021 gestartete und/oder abgeschlossene Beteiligungsverfah- ren Vor diesem Hintergrund wird im Anhang ein tabellarischer Überblick zu den seit dem 1. Ja- nuar 2021 gestarteten und/oder abgeschlossenen Beteiligungsverfahren mit Unterstützung des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung gegeben. Soweit Angaben verfahrensbedingt mög- lich waren, wurden aus den oben genannten Quellen folgende Aspekte entnommen und/oder zusammengefasst: Titel/Bezeichnung des Beteiligungsvorhabens Beteiligungsart: z.B. Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung oder Verfahren im Rah- men des Kommunalabgabengesetzes (KAG) Status: laufend/abgeschlossen Wesentliches Leitziel oder Ziele der Beteiligung Wesentliche Zielgruppen Beteiligungsformate mit Umfang und Angabe zur Beteiligungsreichweite Anhang Titel / Bezeichnung des Beteiligungsverfahrens Beteiligungsart SÖB = Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung Weitere = weitere Projekte KAG = Vorhaben nach dem Kommunalabgabengesetz Status Wesentliches Leitziel / Ziele der Beteiligung Wesentliche Zielgruppen Beteiligungsformat Beteiligungsreichweite Quartiersplatz Am Salzmagazin SÖB abgeschlossen Verständnis: Die Zielgruppen verstehen das Verfahren. Zustimmung: Die Zielgruppen sind zufrieden mit dem Verfahren und dem Ergebnis. Mitwirkung: Die Zielgruppe wirkt aktiv an der Platzgestaltung mit. Anwohner*innen des Eigelstein- /Ursulaviertels, anliegende Grundstücksbesitzer*innen, anliegende Geschäftsleute und Gewerbetreibende, im Quartier ansässige öffentliche Einrichtungen, im Quartier ansässige aktive Initiativen, Vereine, Künstlerinnen und Künstler Online-Dialog (Phase 1) Aufsuchende Beteiligung (Phase 1) Online-Dialog (Phase 2) Aufsuchende Beteiligung (Phase 2) Online-Veranstaltung (Phase 3) 923 Seitenaufrufe, 29 Beiträge, 13 Kommentare, 10 E-Mails 63 Antwortpostkarten 679 Seitenaufrufe, 49 Kommentare, 120 Bewertungen 22 ausgefüllte Fragebögen 225 Teilnehmende Umgestaltung der Longericher Hauptstraße / Bereich Kita SÖB abgeschlossen Akzeptanz der Umgestaltung Anwohner*innen, Nutzer*innen, Kita- Besucher*innen (Eltern und Erzieher*innen) Online-Dialog 95 Beiträge, 158 Bewertungen, 12 E-Mails Umgestaltung Neusser Straße SÖB laufend Breite Information der Anwohner*innen und Nutzer*innen der Neusser Straße, zielgruppengerechte Ansprache der verschiedenen Nutzer*innengruppen, um deren Einschät-zungen und Hinweise zu den Möglichkeiten der zielbezogenen Umgestaltung zu gewinnen Anwohner*innen und Eigentümer*innen an dem entsprechenden Bereich der Neusser Straße, Geschäftsleute und Gastronomie sowie deren Kundschaft, (Post-)Lieferanten sowie Verkehrsteilnehmende (Fußgänger*innen, Radverkehr, Autofahrer*innen, ÖPNV), Senior*innen sowie mobilitätseingeschränkte Personen als spezifische Zielgruppen, Verbände (z.B. ADFC), Bürgerverein Nippes, Behindertenbeauftragte*r der Stadt Köln, Se- niorenbeirat, Taxi Ruf EG, Leonardo-da-Vinci- Gymnasium Köln-Nippes Infostand Einwurfboxen Online-Dialog E-Mails Briefkasten Empfang der Bezirksbürgermeiserin 97 Rückmeldungen 12 Rückmeldungen 645 Rückmeldungen 21 Rückmeldungen 3 Rückmeldungen 3 Rückmeldungen Bewegungsparcours im Buschpark Bocklemünd-Mengenich SÖB abgeschlossen Verständnis: Breite Information der Anwohner*innen und damit potentiellen Nutzer*innen aus dem Umfeld des Standortes, zielgruppengerechte Ansprache der verschiedenen Nutzer*innengruppen Anwohner*innen aus dem Umfeld des Standorts wie bspw. Mengenich, Neu Bocklemünd und Pesch, darunter Kinder und Jugendliche, sowie Senior*innen, Familien, junge Erwachsene, Menschen mit Migrationshintergrund, Sportverbände, Multiplikator*innen vor Ort (Görlinger Zentrum) Online-Dialog Postwurfsendungen, Flyer, Briefkasten und Sammelbox vor Ort 31 Kommentare, 8 E-Mails 65 Kommentare, 205 Bewertungen Neue Fahrradstraßen in Kalk SÖB abgeschlossen Bürger*innen sind über das Vorhaben informiert und akzeptieren und begrüßen die Planung der Fahrradstraße. Ebenso soll eine Grundlage geschaffen werden, um den Wefall der PKW- Parkplätze zu argumentieren. Anwohner*innen sowie alle potenziellen Nutzer*innen und Interessierte (Gruppen). Online-Dialog Rückmeldebögen 746 Rückmeldungen, 41 E-Mails 488 Rückmeldungen Drei neue Haltestellen für Kalk! SÖB abgeschlossen Verständnis: Bürger*innen sind über das Vorhaben informiert und verstehen, akzeptieren und begrüßen die Planung. Anwohner*innen sowie alle potenziellen Nutzer*innen und Interessierte (Gruppen). Online-Dialog 52 Seitenansichten, 14 Kommentare Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs SÖB laufend Es soll sichergestellt werden, dass ein konkreter und zugleich flexibler Schulentwicklungsplan mit einem Zukunftsbild, konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen sowie eindeutigen Indikatoren zur Erfolgsmessung erarbeitet werden. Die Bedürfnisse der relevanten Akteur*innen aus der Kölner Schullandschaft sollen sich im Plan wiederfinden, diesen dadurch mittragen und so an der erfolgreichen Umsetzung des Schulentwicklungsplans mitwirken. Die Erarbeitung des Schulentwicklungsplans der Kölner Berufskollegs soll ein offener und transparenter Prozess sein. Vertreter*innen, der (Schul-)Verwaltung, der Berufskollegs und der Bezirksregierung, Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter Köln, die Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Nutzer*innen von Berufskollegs, wie Jugendliche und junge Erwachsene, Schüler*innen und deren Eltern, Berufskolleglehrer*innen sowie Ausbildungsbetriebe, weitere interessierte Fachöffentlichkeit Zukunftswerkstatt (2 Tage) 18 Teilnehmende (Vertreter*innen der Schulverwaltung, Bezirksregierung, IHK, Schüler*innen, Berufskollegsleitungen) Hinweis: Um eine fundierte Aussage zu den Klick-Zahlen auf dem Beteiligungsportal machen zu können, müssen Besucher*innen explizit den sogenannten Tracking-Cookies zustimmen. Da zu vermuten ist, dass dies nicht immer geschieht, sind die Klick-Zahlen auf dem Beteiligungsportal wahrscheinlich wesentlich höher als in dieser Tabelle angegeben. Hey Köln! - Kinderfreundliche Kommune SÖB laufend Konkrete Verbesserungsvorschläge für das Veedel (Pilot: Köln-Mülheim) aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen erhalten sowie im Austausch mit Politik und Verwaltung konkrete Maßnahmen identifizieren, die schnell umgesetzt werden können (sogenannte „Quick Wins“). So soll die Selbstwirksamkeit für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen erfahrbar werden und zugleich schnelle Verbesserungen im Veedel erzielt werden. Auf prozessualer und strategischer Ebene soll die Etablierung eines skalierbaren und standardisierten Formats zur systematischen Implementierung der Kinder- und Jugendperspektive in die städtischen Planungen, Konzepte und Leitlinien geprüft und – soweit möglich – in andere Veedel der Stadt Köln ausgerollt werden beziehungsweise in Planungsverfahren der Stadt Köln als Instrument für die Kinder- und Jugendperspektive angewendet werden Kölner (Mülheimer) Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern sowie Schulen, Kitas, und andere Multiplikator*innen der Kinder- und Jugendhilfe, die betroffen sind, zum Beispiel freie Träger, Jugendverbände, Interessenvertretungen, Vereine und Stiftungen, Medienvertreter*innen, interessierte Öffentlichkeit Veedels-Spaziergänge Online-Dialog Veedels-Konferenz 120 Fotos, 140 Antwortpostkarten 708 Beiträge, 291 Bewertungen und 30 Kommentare, 2038 Seitenbesuche etwa 80 Teilnehmende Verkehrsversuch Venloer Straße SÖB laufend Verständnis über und Akzeptanz des Verkehrsversuches sowie Kenntnis über Besonderheiten für eine endgültige Umwandlung der Kurzzeitparkplätze Anwohner*innen, Geschäftspersonen und Besucher*innen der Venloer Straße Online-Dialog geplant: Verteilung von Flyern an die Anwohner*innen zur analogen Beteiligung bisher 129 Beiträge und 143 Kommentare Klimafittes Düx – iResilience Köln-Deut z Weitere abgeschlossen Akzeptanz des Zukunftsbilds Deutzer*innen Online-Dialog 13 Beiträge, 11 Kommentare, 97 Bewertungen Bewegungsparcours Fühlinger See Weitere abgeschlossen Unterstützung des Verfahrens und Ermittlung des Bedarfes Anwohner*innen in der Nähe Online-Dialog Flyer mit Antwortpostkarte 121 Kommentare, 1612 Bewertungen, 14 E-Mail 805 Antwortpostkaten Ein neuer Park in Porz Mitte Weitere abgeschlossen Mitwirkung und Unterstützung nach der Umsetzung Nutzer*innen: Anwohner*innen, Kinder und Jugendliche, Senior*innen, Sportler*innen Betroffene: Kinder- und Jugendzentrum, Senior*innenstätten Interessierte: Naturschutzverbände, ADFC, Porzer*innen aus dem näheren Umfeld Online-Dialog, Briefkasten vor Ort, Aufsuchende Beteiligung, Expert*innengespräche 2841 eingegangene Vorschläge, 854 aktive Teilnehmende Nutzer*innenfeedback zur Innovations plattform Weitere abgeschlossen Verständnis schaffen, Anpassungsbedarf einholen Kölner*innen Online-Dialog 53 Kommentare, 310 Bewertungen Verkehrliche Umgestaltung der Ehrenstraße Weitere abgeschlossen Verständnis über das Verfahren und den Planungsstand Anwohner*innen und Nutzer*Innen Online-Dialog 105 Kommentare, 1474 Bewertungen Erhöhung der Impfbereitschaft Weitere abgeschlossen Verständnis und Aufklärung zur Notwendigkeit und den Vorteilen der Corona-Impfung Stille Zielgruppen, die sich üblicherweise nicht an städtischen Vorhaben beteiligen 2 Online-Sprechstunden mit Dolmetscher*inenn und Expert*innen über 1.000 Aufrufe Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt, Qualifizierung des Interventionsraums Innerer Grüngürtel Weitere abgeschlossen Verständnis: Vermittlung von Informationen über das Vorhaben Kölner*innen Online-Dialog und Online-Veranstaltung 10 Beiträge Ausbau der Ost-West-Achse, Planungen für Weiden West bis Universitätsstraß e Weitere laufend Verständnis und Akzeptanz zu den Planungen Kölner*innen Online-Dialog bisher 603 Kommentare Sanierung der Bezirkssportanlage Everhardstraße Weitere abgeschlossen Unterstützung des Verfahrens und Ermittlung des Bedarfes Anwohner*innen in der Nähe der Sportanlage Online Dialog Briefkasten vor Ort 466 Kommentare, 85 Bewertungen, 11 E-Mails 358 eingegangene Flyer Stadtbahnverlängerung Köln-Niederaußem Weitere abgeschlossen Verständnis: Die Zielgruppen verstehen das Verfahren. Anwohner*innen und Nutzer*innen Blitz-Umfrage und anschließende digitale Infoveranstaltung mehr als 600 Teilnehmende, 157 Fragen, Anmerkungen, Kommentare Verkehrliche Umgestaltung eines Teilbereiches am Ehrenfeldgürtel (Ausbau Linie 5 ) Weitere abgeschlossen Akzeptanz und Verständnis zu Vorzugsvariante der Verwaltung Anwohner*innen in Ehrenfeld und Nutzer*innen der Linie 5 Online-Dialog 191 Kommentare, 133 Bewertungen Neugestaltung des Platzes an der Piccoloministraße Weitere abgeschlossen Stimmungsbild erhalten und Zukunftsbilder und Wünsche abfragen Möglichst Querschnitt der Anwohner*innen und Nutzer*innen des Platzes Online Dialog Fragebögen und Briefkasten vor Ort Platzcamp vor Ort Platzkonferenz mit Multiplikator*innen und lokalen Akteur*innen 25 Beiträge, 170 Bewertungen 59 Rückmeldungen 300 Teilnehmende Astrid-Lind gren-Allee in Köln-Brück Weitere abgeschlossen Information über die Planungen Anwohner*innen Online-Dialog 59 Beiträge Otto-Langen-Quartier in Mülheim Weitere abgeschlossen Information über die Planungen Mülheimer*innen Online-Dialog 40 Beiträge Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte Weitere abgeschlossen Die Zielgruppen verstehen das Verfahren und können sich mit Fragen und Anregungen an Überarbeitung des Konzeptes beteiligen. Porzer*innen Online-Dialog 15 Kommentare Umgestaltung Naumannplatz Weitere abgeschlossen Die Zielgruppen verstehen das Verfahren und können sich mit Fragen und Anregungen an Platzgestalung beteiligen. Anwohner*innen und Nutzer*Innen Online-Dialog Flyer und Briefkasten vor Ort 61 Kommentare, 169 Bewertungen, 11 E-Mails 91 Rückmeldungen Postkoloniales Erbe der Stadt Köln Weitere abgeschlossen Die Kölner*innen verstehen den Prozess und werden aktiv in die Aufarbeitung aufgenommen. Unter Beachtung der Anregungen und Wünsche der Kölner*innen sollen weitere Veranstatungen mit Themenschwerpunkten folgen. Kölner*innen Online-Dialog 14 Kommentare, 15 E-Mails Köln-Kreuzfeld - ein neuer Stadtteil für Köln Weitere abgeschlossen Verständnis über das Verfahren und den Planungsstand, Information über die Planungsentwürf Kölner*innen Online-Dialog (Umfrage) GrünZug Nippes Weitere laufend Unterstützung: Aktive Mitgestaltung des GrünZug Nippes Nippeser*innen, Nutzer*innen Online-Dialog (Phase 1) Aufsuchende Beteiligung (Phase 1) 3 Digitale Planungsworkshops (Phase 2) Beteiligungsveranstaltung vor Ort (Phase 3) 453 Beiträge, 2500 Bewertungen 237 Antwortflyer, 60 Postsendungen 24 Anregungen 100 Teilnahmen StadtBahn Süd Weitere laufend Verständnis: Zielgruppe versteht den Prozess. Sie kann sich durch Hinweise und Fragen beteiligen. Anwohner*innen und Nutzer*innen der (zukünftigen) ÖPNV-Strecke Online-Dialog 275 Kommentare, 15 E-Mails Zero Waste City Weitere laufend Verständnis und Mitwirkung: Das Konzept soll mit breiter Beteiligung der Stadtgesellschaft erarbeitet werden. Kölner Bürger*innen, lokale Unternehmen, der Handel, Bildungseinrichtungen, Veranstalter*innen, Vereine und Verbände Online-Dialog 433 Beiträge, 299 Kommentare, 2553 Bewertungen Deine Stadt - Deine Vision Weitere laufend Verständnis und Mitwirkung: Mehrstufiges Verfahren, alle Akteure werden einbezogen. Kölner*innen Online-Dialog 8 Kommentare, 91 Bewertungen Kleingartenordnung Weitere laufend Verständnis und Mitwirkung für und an neuer Kleingartenordnung für Köln Kölner Kleingärtner*innen, Interessierte Öffentlichkeit Online-Dialog 817 Beiträge, 810 Kommentare Bewegungsparcours am Hitdorfer Fährweg Weitere abgeschlossen Unterstützung des Verfahrens und Ermittlung des Bedarfes Anwohner*innen in der Nähe Online-Dialog Flyer und Briefkasten vor Ort und Senior*innennetzwerk 8 Kommentare, 4 E-Mails 70 Rückmeldungen Rheinboulevard Porz Weitere laufend Verständnis für Verfahren und Mitwirkung über Fragen und Anregungen Porzer Bürger*innen und Besucher*innen Online-Dialog und Rückmeldebögen digitale Planungswerkstatt Vorstellung Planungskonzept vor Ort insgesamt 605 Rückmeldungen 28 Teilnehmende 30 Teilnehmende Digitale Bürger*innensprechstunde der Oberbür germeisterin Weitere abgeschlossen Niedrigschwelliges Gesprächsangebot breite Öffentlichkeitkeit: Kölner*innen Online-Dialog 322 Chatnachrichten GRÜNGÜRTEL Parkstadt Süd Weitere laufend Verständnis: Informationen über das Projekt werden vermittelt. Akzeptanz: Ziel ist die Akzeptanz der Verfahrensergebnisse und die Unterstützung des Bauvorhabens durch die Zielgruppen Nutzer*innen des aktuellen und zukünftigen Gebiets des Inneren Grüngürtels, Anwohner*innen, Nutzer*Innen des Tierheims, der Bezirkssportanlage und des Südstadions, Verkehrsteilnehmende, interessierte Gruppen wie Familien mit Kindern, Sport- und Spielinteressierte und Vereine ( Bürgerverein Köln Bayenthal- Marienburg e.V, Allgemeiner Bürgerverein Köln-Zollstock e.V., Bürgerverein RADERBERG und -THAL e.V., BÜSIE, Netzwerk BÜRGER für BÄUME und das Jugendforum), Behindertenbeauftragte*r der Stadt Köln, Seniorenbeirat, Senior*innen sowie mobilitätseingeschränkte Personen stellen spezifische Zielgruppen dar Online-Dialog Begehungen vor Ort Flyer und Briefkasten 758 Eingänge, 17 E-Mails etwa 70 Teilnehmende 125 Rückmeldungen Lahnstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Hachenburger Straße - Idsteiner Straße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Emser Straße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Homarstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Guntherstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Christian‐Hünseler‐Straße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Esserstraße und Wetzlarer Straße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Hohe Pforte KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Odenwaldstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Daimlerstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten Curtiusstraße KAG abgeschlossen Verständnis über Vorhaben Grundstückseigentümer*innen eingeschränkt sichtbarer Online-Dialog die betroffenen Grundstückseigentümer*innen haben ein Schreiben mit QR- Code zu dem Online-Dialog erhalten
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (23)
- Neusser Straße
- Venloer Straße
- Everhardstraße
- Piccoloministraße
- Hachenburger Straße
- Idsteiner Straße
- Emser Straße
- Homarstraße
- Guntherstraße
- Odenwaldstraße
- Daimlerstraße
- Curtiusstraße
- Hitdorfer Fährweg
- Am Salzmagazin
- Longericher Hauptstraße
- Görlinger-Zentrum
- Wetzlarer Straße
- Ehrenfeldgürtel
- Ehrenstraße
- Lahnstraße
- Esserstraße
- Hohe Pforte
- Eigelstein
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Details
- Aktenzeichen
- 2084/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 04.08.2022
- Erstellt
- 28.06.2022 10:05