SV-2023/0027
Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU und Volt vom 05.06.2023 betr. Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar
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SV-2023/0027
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Vorlage-Nr. SV-2023/0027 Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU und Volt vom 05.06.2023 betr. Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar Maßgabeantrag Neubaustrecke Rhein/Main – Rhein/Neckar Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, an den erarbeiteten Grundlagen zur Führung der Neubaustrecke und Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes gem. der Variante IIb in den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG und im Hinblick auf das anstehende Planfeststellungsverfahren festzuhalten. Neben der Festlegung zur Variante IIb wird der Magistrat beauftragt, die folgenden Forderungen zum Schutz der Darmstädter Bevölkerung in den streckennahen Stadtteilen durchzusetzen: Führung der Südanbindung in einem bergmännischen Tunnel bis zur A 5 Bau der Hauptstrecke im Bereich des Darmstädter Kreuzes vollständig in bergmännischer Bauweise zum Schutz der Siedlung Tann. Schall- und Erschütterungsschutz für unmittelbare Vorbeifahrt an der Siedlung müssen gewährleistet sein. Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederaufforstung der betroffenen Waldränder größtmöglichen Schallschutz an den Bestandsstrecken Begründung: Damit die Neubaustrecke der Deutschen Bahn zu einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region Südhessen beitragen wird, hat der Magistrat eine Reihe von Verhandlungserfolgen mit der Deutschen Bahn erzielt und darüber wiederholt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung berichtet. Grundlage für das Handeln des Magistrats waren seit 2013 die Forderungen und Leitlinien: 1. Die Anbindung Darmstadts an das schnelle Schienenverkehrsnetz mit ICE-Halt im Darmstädter Hauptbahnhof 2. Verlagerung des Güterverkehrs auf die Neubaustrecke 3. Schaffung von mehr Kapazitäten für den schienengebundenen ÖPNV Mit der Bekanntgabe der Vorzugsvariante der Bahn im Nov. 2020 wurde ein erster Meilenstein erreicht. Die sog. Variante IIb mit der eingleisigen Süda nbindung garantiert den ICE-Halt in Darmstadt, schließt aber die Führung von Güterverkehr auf diesem 2 Streckenabschnitt aus. Ein wichtiger Schritt zu einer Aufwertung des Standortes Darmstadt mit gleichzeitiger Verbesserung der ökologischen Verkehrsinfrastr uktur. Zum Schutz der Bevölkerung in den streckennahen Stadtteilen hat sich der Magistrat im Anschluss klar positioniert und die Forderungen der Wissenschaftsstadt für das Planfeststellungsverfahren an die DB Netz AG gerichtet: Führung der Südanbindung in einem bergmännischen Tunnel bis zur A 5 Bau der Hauptstrecke im Bereich des Darmstädter Kreuzes vollständig in bergmännischer Bauweise zum Schutz der Siedlung Tann. Schall - und Erschütterungsschutz für unmittelbare Vorbeifahrt an der Siedlung müssen gewährleistet sein. Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederaufforstung der betroffenen Waldränder größtmöglichen Schallschutz an den Bestandsstrecken Diese Punkte sollen Leitlinie des weiteren Handelns des Magistrats gegenüber der DB Netz AG und in Folge gegenüber den Gremien des Bundes sein – dies im Sinne einer zukunftsfähigen Anbindung von Stadt und Region an die ökologische Schieneninfrastruktur des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes bei gleichzeitigem bestmöglichen Schutz der Bevölkerung vor Lärm und mit Blick auf angemessenen Ausgleich bei unvermeidbaren Eingriffen in die Natur. Die weitere Begründung erfolgt mündlich. Malena Todt Andreas Ewald (Fraktionsvorsitzende) Roland Desch (Fraktionsvorsitzender) Nicolas Kämmerer (Fraktionsvorsitzender)
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Punkt 27.2: Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU und Volt vom 05.06.2023 betr. Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar (V-Nr. SV-2023/0027) Dem Antrag wird zugestimmt. Gegenstimmen: SPD, Die Linke., UFFBASSE, FDP, UWIGA/WGD und AfD
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2023/0027
- Typ
- Antrag
- Datum
- 06.06.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00