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2019/0070

Sport- & Spielfest 2019

Magistratsvorlage 25.02.2019

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2019/0070

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
05.03.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Sportamt 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0070 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 421010 
Kostenstelle:  052-010-1600 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  4210-11 Sachkonto:       
 
Betreff: Sport- & Spielfest 2019  
 
Vorlage vom: 25.02.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Das Sport- und Spielfest wird 2019 am 30. Juni von 11:00 bis 17:00 Uhr im Herrngarten in 
Darmstadt durchgeführt.  
2. Der Magistrat überträgt die Federführung der Veranstaltungsorganisation und Durchführung 
für die Wissenschaftsstadt Darmstadt dem Sportamt.  
3. Der Magistrat sichert die personellen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingu n-
gen für die Veranstaltung  zu. 
 
 
Anlagen:

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.02.2019: 
 
Das Sport- und Spielfest findet 2019 in Darmstadt zum 41. Mal statt. Nur einmal musste die 
Veranstaltung aufgrund eines nicht vorhersehbaren Witterungseinbruchs am Veranstaltung s-
tag abgesagt werden. Damit hält Darmstadt deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal für 
dieses traditionelle und in Südhessen größte Breitensportveranstaltung deutschlandweit.  
 
Bewährt haben sich der Sta ndort Herrngarten im Herzen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, 
mit dem jeweils letzten Juni -Sonntag auch ein feststehender Termin und die traditionelle 
Zusammenarbeit zwischen dem Sportkreis Darmstadt -Dieburg, der F irma Merck und der 
Wissenschaftsstadt Darm stadt. Nach übereinstimmenden Aussagen der Entscheidungstr ä-
ger, der drei beteiligten Organisationen , liegen die Gründe für den andauernden Erfolg in der 
Konstanz der Qualität und der Vielfalt der Angebote. Die Kooperation erfolgt auf Augenhöhe, 
ein weiterer Grund dafür, dass mit einer regel mäßigen Beteiligung von etwa 15. 000 aktiven 
Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehreren Generationen beim Sport - und Spielfest 
gerechnet werden kann.  
 
Für das Sport - und Spielfest haben sich die drei Veranstalter auf da s Motto „Bunt – Gemein-
sam – Fair“ verständigt. Damit sollen die erfolgreichen Prozesse der Spielfeste der letzten 
Jahre aufgegriffen und fortgesetzt werden. Sowohl das Thema „Integration“ wie „Inklusion“ 
bleiben Schwerpunktziele und bieten weitere Entwickl ungsperspektiven des friedlichen, gen e-
rationsübergreifenden und in vielfältigen Ausprägungen stattfindenden sportlichen Handelns 
in spielerischen Formaten. Sportvereine und weitere beteiligte Partnerorganisationen in we i-
terhin wachsender Anzahl – in den letzten zurückliegenden Jahren waren es immer über 50 –  
haben die Möglichkeit, sich und ihre Angebote vor - und darzustellen, übernehmen jedoch 
immer mit die Verpflichtung, eine Station spielerisch zu gestalten.  
 
Sport mit den Themen  „Integration“ und „Inkl usion“ in Verbindung zu bringen ist beim 
Sport- und Spielfest schon seit mehreren Jahren eine integrale Zielsetzung. Beteiligungen 
des Vereins für Sport und Gesundheit (VSG – früher Versehrtensportgemeinschaft) mit einem 
Rollstuhlparcour oder einer Station  „Blinden-Tandem“, eine Partnerschaft mit der hessischen 
Organisation von „Special Olympics“ (Sportorganisation für geistig behinderte Menschen) 
sowie das Ermöglichen der Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen an vielen we i-
teren Spielstation sind einige Indikatoren. Die Beteiligung und Integration von Beschäftigten 
der Werkstätten im Schreberweg bzw. von Bewohnern der Kurt -Jahn-Anlage im Veransta l-
tungsteam wurde in den letzten Jahren noch einmal gesteigert. Sowohl durch die Betreuung 
und Reparatur der beim Sport - und Spielfest verwendeten Materialien, wie im Einsatz an ve r-
schiedenen Stationen, sind die Kolleginnen und Kollegen als Verstärkung im Team aufg e-
nommen worden.  
 
Das Sport- und Spielfest steht dabei auch im Kontext der Fortsetzung des Proje ktes „Mehr 
Inklusion für Alle (MIA)“ und stellt einen wichtigen wiederkehrenden und sich ständig weiter 
entwickelnden Baustein im Prozess dar. Anregungen, Erfahrungen und Erkenntnisse beim 
Sport- und Spielfest finden ihre reflektierten Übertragungen in and ere Organisationen bzw. 
Stufen der Darmstädter Sportentwicklung.  
 
Vereine, die durch ihre Sportart oder auch in der Organisationsverantwortung einen hohen 
oder manchmal auch überwiegenden Mitgliederanteil von Menschen mit Zuwanderungsg e-
schichte haben, bere ichern die Vielfalt ebenfalls und werden dem Motto gerecht.  Zum Teil 
werden auch neue Sportarten und Spiele vorgestellt.  
            . . .

- 4 - 
Als ein Highlight wird die Firma Merck einen „Ninja -Parcour“ anmieten und aufstellen, der es 
vielen Kindern gleich zeitig ermöglichen wird, ihre Beweglichkeit, gepaart mit Geschwindigkeit 
und Konzentration auszuprobieren und unter Beweis zu stellen.  
 
Auf der inhaltlichen und organisatorischen Ebene erhält das Organisationskomitee für das 
Sport- und Spielfest erneut zus ätzliche Unterstützung und Beratung vom Landessportbund 
Hessen. Außerdem wird das im Verband neu angeschaffte „Inklusionsmobil“ zum Einsatz 
kommen.  
 
Der bei weitem größte Anteil der Gesamtkosten, der Personalaufwand in der Vorbereitung 
und am Veranstaltungstag, wird einerseits durch die ehrenamtlich Beteiligten (mehrere hu n-
dert Helferinnen und Helfer) mit einer nur geringen Aufwandsentschädigung (pro Person 
10,00 € für acht bis zehn Stunden Einsatz am Veranstaltungstag ohne Vorlauf - und Nachlauf-
zeiten) bzw. Verein (maximal 60,00 €) getragen. Andererseits stehen städtische Mitarbeit e-
rinnen und Mitarbeiter, einschließlich der Kolleg innen und Kolleg en der Darmstädter Spor t-
stätten GmbH, mit erheblichen Stundenumfängen zur Verfügung. Ergänzt wird der  Personal-
aufwand durch Mitarbeiter von Merck sowie haupt - und ehrenamtlich Tätige im Sportkreis 
Darmstadt-Dieburg. Diese zuletzt genannten Personalkosten wurden im Rahmen des Budgets 
für das Sport- und Spielfest nicht berechnet. 
Sichergestellt werden müsse n in der Vorbereitung und Durchführung des Sport - und Spielfes-
tes die notwendigen und umfangreichen handwerklichen und technischen Prozesse ei n-
schließlich der gesamten logistischen Verantwortung. Wurde dieser wesentliche Beitrag und 
die grundlegende Voraus setzung für das Gelingen des Sport - und Spielfestes in früheren Ja h-
ren durch die Mitarbeiter des Sportparks am Böllenfalltor geleistet, so stehen hier in der 
Anzahl und bedingt durch die vor Ort zu übernehmenden Aufgaben nicht mehr ausreichend 
Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Um hier Alternativen zu finden, ist es weiterhin 
notwendig, personelle Unterstützung aus anderen städtischen Einrichtungen und Ämtern zu 
erhalten. 
 
Folgender Personaleinsatz  ist minimal notwendig:  
1. 1 MA für 4 Monate mit einer Vol lzeitstelle, alternativ 9 Monate mit einer Halbtagsste l-
le im Verwaltungs - und Organisationsbereich plus Sachkosten  
(wird durch das Sportamt abgedeckt)  
 
2. 1 MA mit ca. 20 Stunden monatlich (Durchschnitt) über 7 Monate für die logistische 
Verantwortung plus Sach- und Fahrtkosten  
(findet z.Zt. in „Personalkombination“ aus dem Team des Sportamtes und aus dem 
MA-Team der DSG statt)  
3. 4 MA für 2 Wochen in Vollzeit, davon 2 mit FS Klasse 3 zur Material - und Gerätevor-
bereitung, Bereitstellung und Transporte  
(bisher 2 MA aus dem MA -Team der DSG, 2 MA durch IDA)  
4. 2 MA für 5 Tage halbtags, beide FS, einer mit FS für 7,5 t *)  
5. 4 MA für 2 Tage Vollzeit *)  
6. 10 MA für 1 Tag Vollzeit *)  
 
 
                                                                                                                        . . .

- 5 - 
7. Mindestens 16 MA am Veranstaltungstag (Sonntag) in Vollzeit, darunter zwingend: 1 
Elektriker, 1 Installateur, 1 Tontechniker (Beschallung), 2 mit FS für 7,5 t, 4 MA für 
Toilettendienst und Küche, 2 für Infostand *)  
*) Zu den Positionen des oben angeführten Personaleinsatzes 4. - 7. müssen differenzierte 
Absprachen zwischen Sportamt, Sportkreis, Darmstädter Sportstätten GmbH und IDA erfo l-
gen. 
Bedingt durch die veränderten Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Unterstützun g 
durch städtische Beschäftigte aber auch in Anbetracht der Tatsache, dass das notwendige 
fachliche Knowhow und auch ein umfangreiches Zeitbudget nicht ausschließlich ehrenamtlich 
abzudecken sein wird, stehen zusätzliche Haushaltsmittel (analog des Vorjahr es) im Sport-
amt zur Verfügung. Durch finanzielle Beteiligung des Mitveranstalters Firma Merck, durch 
zusätzliches Einwerben von Drittmitteln sowie durch eine sparsame Ausgabenpolitik im 
Rahmen des Sport - und Spielfestes soll das Budget einerseits erweitert , zum anderen der 
städtische Haushalt nicht weiter belastet und damit im vorgesehenen Rahmen eingehalten 
werden.  
 
Weiterer Kostenaufwand an Sachmitteln wird von der Stadt getragen. U. a. für:  
 Transporte, Fahrzeuganmietungen  
 Toiletten 
 Biertischgarnituren an den Spielstationen  
 Büro-und Kleinmaterialien  
 Sport- und Spielgerätereparaturen, Ersatzanschaffungen  
 Installationsaufwand, Beschallung  
 Aufwandsentschädigung für Helferteam  
 
Für die städtische Seite wird die Federführung und Verantwortung dem Sportamt übe rtragen. 
 
Darmstadt, 25.02.2019 
52 kl 
 
Dezernat II 
 
 
 
 
Rafael Reißer 
Bürgermeister

Beratungsverlauf (1)

TOP 99

Orte (1)

  • Schreberweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0070
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.02.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00