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2017/0388

Sachbericht Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg Zeitraum 2012 - 2016

Magistratsvorlage 02.11.2017

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Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 
 
 
 
 
 
Sachbericht  
Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Zeitraum 2012 bis 2016

2 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe! ............................................................................................ 3 
1.1 Die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg ........................................................... 4 
1.2 Leitziele, inhaltliche Schwerpunkte und Umsetzungsstrategien .......................................... 6 
1.3 Die Umsetzungsstrukturen der Bildungsregion .................................................................... 7 
1.4 Aufgaben und Ziele innerhalb der Strukturen und Gremien ................................................ 8 
2 Inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsregion............................................................................ 9 
2.1 Inklusive Sozialräume und lebenslanges Lernen ................................................................... 9 
2.3 Bildungsübergänge .............................................................................................................. 10 
2.2 Ganztagsgrundschule .......................................................................................................... 12 
2.4 Die Querschnittsthemen: Gender, interkulturelle Öffnung & Inklusion ............................. 15 
3 Die Bildungskonferenzen: Wissenstransfer und Vernetzung ................................................... 18 
4 Beteiligung der Bildungsregion an Bundesprogrammen zur Entwicklung des kommunalen 
Bildungsmanagements ............................................................................................................. 19 
4.1 Transferinitiative kommunales Bildungsmanagement ....................................................... 19 
4.2 Programm „Bildung integriert“: Kommunales Bildungsmanagement  und 
Bildungsmonitoring ............................................................................................................. 20 
4.3 Kommunale Koordinierungsstelle der Bildungsangebote  für Neuzugewanderte ............. 21 
5 Mitglieder des Bildungsbeirates ............................................................................................... 23

3 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
1 Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe!  
Bildung ist ein Schlüssel für ein funktionierendes Gesellschaftssystem und ein wichtiger Faktor für 
die regionale Entwicklung. Die gemeinsame Bildungslandschaft bietet Kindern, Jugendlichen und 
Erwachsenen vielfältige Lern- und Entwicklungsgelegenheiten und ermöglicht demokratische Teil-
habe und Chancengleichheit. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt -Dieburg arbeiten seit mehr als 
vier Jahren an der Entwicklung einer gemeinsamen Bildungsregion. Mit dieser Gemeinschaftsau f-
gabe sollen die Chance auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit gefördert werden, die Bildungs-
angebote an den Lebenswelten orientiert und so die Talente aller Kinder, Jugendlichen und Er-
wachsenen in der Region bestmöglich gefördert werden. Um dies zu erreichen, arbeitet die Bil-
dungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg daran, die Aktivitäten und Bildungsangebote der 
kommunalen Verwaltungen, der nicht -staatlichen sowie zi vilgesellschaftlichen Akteure so aufe i-
nander ab zustimmen, dass vorhandene Ressourcen gebündelt und bedarfsgerecht eingesetzt 
werden.  
In den vergangenen Jahren entwickelte Strukturen und Instrumente der Zusammenarbeit zeigen 
Wirkung, so zum Beispiel im Rah men der Arbeit des Bildungsbeirates, der Lenkungsgruppe und 
der Bildungskonferenzen sowie der Zusammenarbeit von an Bildung beteiligten Akteuren in der 
Region.  
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist ein Bildungsbüro entstanden und in der Bildungsregion Darm-
stadt & Darmstadt-Dieburg die gemeinsame Geschäftsstelle Bildungsbeirat. In beiden Gebietskör-
perschaften werden derzeit ein Bildungsmanagement sowie Bildungsmonitoring  aufgebaut. Bei 
diesen Entwicklungen sind Stiftungen maßgeblich beteiligt. 
Nur als Gemein schaftsaufgabe können die Bildungsakteure in der Region am Bedarf der Me n-
schen orientiert ihre Planung, ihr Handeln sowie die Strukturen und Ressourcen aufeinander a b-
stimmen.  
Gelingensbedingungen sind: 
 Vom Kind, Jugendlichen, Erwachsenen ausgehendes Planen und Handeln 
 Sich vom Denken in Zuständigkeiten lösen  
 Als Verantwortungsgemeinschaft planen und handeln 
 Klares kommunalpolitisches „Ja“ für eine gemeinsame Bildungsregion und Auftrag an die 
Akteure 
 Regionale Gesamtstrategie zur Bildung, und zwar bottom-up und top-down 
 Bedarfs-  und zielgruppenorientierte Bildungsberichterstattung 
 Langfristig angelegte und professionell gestaltete Zusammenarbeit der Akteure 
 Sicherung der Nachhaltigkeit durch Unterstützungsstrukturen, Finanz - und Sachmittel, K o-
ordination und Informationen 
 Evaluation und Weiterentwicklung der Bildungsregion

4 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
1.1 Die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt -Dieburg gab und gibt 
es bereits in unterschiedlichen Handlungsfeldern gemeinsame Absprachen bzw. institutionalisie r-
te Zusammenarbeit. So gibt es beispielsweise eine gemeinsame Verkehrsgesellschaft (DADINA), 
einen Zweckverband Abfallwirtschaft, eine gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle (unter Betei-
ligung des Odenwaldkreises) sowie ein gemeinsames Gesundheitsamt.  
Im Bildungsbereich gibt es moderierte Arbeitstreffen und die gemeinsame Beauftragung eines 
externen Beraters mit dem Ziel eines gemeinsamen Schulentwicklungsplans für berufliche Sch u-
len. Im Rahmen des Hessischen Landesprojektes „Pakt für den Nachmittag“ hat sich die Bildung s-
region erfolgreich um die Aufnahme als Pilotregion beworben. 
Obwohl die gemeinsame Bewerbung um Aufnahme in das Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ 
nicht erfolgreich war, haben die po litisch Verantwortlichen des Landkreises Darmstadt -Dieburg 
sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossen, sich auch ohne Fördermittel auf den Weg 
zur strukturierten Kooperation in bildungspolitischen Fragestellungen zu machen. Dabei war von 
Anfang an die Kooperation mit Stiftungen ein wichtiger Baustein.  
Im Dezember 2012 beschloss en der Kreistag des Landkreises Darmstadt -Dieburg sowie die Stadt-
verordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Einrichtung eines gemeinsamen 
regionalen Bildungsbeirates im Rahmen einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG), mit dem 
Ziel, eine kohärente Bildungsregion zu befördern . Die Vereinbarung zur Bildung der kommunalen 
Arbeitsgemeinschaft trat im Frühjahr 2013 mit Unterschrift des Oberbürgermeisters der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt, des Landrates des Landkreises Darmstadt -Dieburg, der Schuldezernenten 
von Stadt und Landkreis sowie der Sozialdezernentinnen von Stadt und Landkreis in Kraft. 
Die Geschäftsordnung der KAG regelt die Struktur und Formen der Zusammen arbeit: Eine Len-
kungsgruppe, bestehend aus den jeweils für Jugendhilfe und für Schule  zuständigen Dezernentin-
nen und Dezernenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt Dieburg, 
dem Leiter des Staatlichen Schulamtes (zuständig für St adt und Landkreis), der Vorsitzenden des 
regionalen Bildungsbeirats sowie deren Stellvertreter, steuert und koordiniert die organisator i-
schen und inhaltlichen Vorbereitungen für die Arbeit des regionalen Bildungsbeirats und der Bi l-
dungskonferenz. 
Vorsitzende des Bildungsbeirates sowie der Lenkungsgruppe ist Sabine Süß , Leiterin der Koord i-
nierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung im Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. . Ihr 
Stellvertreter war bis zum 31.12.2016 Walter Hiller von der Software AG Stiftung. 
Die Sitzungen der Lenkungsgruppe werden von der Verwaltungsgruppe der Bildungsregion, in der 
für die Bildungsarbeit wesentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Landkreis ver-
treten sind, in Abstimmung mit der Geschäftsstelle Bildungsbeirat inhaltlich vor- und nachberei-
tet 
Der Bildungsbeirat tagt zwei- bis dreimal jährlich. Ihm gehören neben den Mitgliedern der Le n-
kungsgruppe Vertretungen der folgenden Institutionen an: des Staatlichen Schulamtes (2 Mitgli e-
der), der Kreisversam mlung der Bürgermeister des Landkreises Darmstadt -Dieburg (1 Mitglied), 
die Ausländerbeiräte der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt -Dieburg 
(jeweils 1 Mitglied), der Liga der freien Wohlfahrtsverbände (1 Mitglied), der Software AG -
Stiftung, der Bürgerstiftung Darmstadt, der Sozialstiftung Darmstadt -Dieburg (jeweils 1 Mitglied), 
der Arbeitsagentur (1 Mitglied), der Polizei (1 Mitglied),  der Jugendhilfeausschüsse der Wisse n-

5 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
schaftsstadt Darmstadt und des Fachausschusses zur Förderung de r Familie und Jugendhilfe des 
Landkreises Darmstadt Dieburg (jeweils 1 Mitglied), der Bildungseinrichtungen in der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt und im Landkreises Darmstadt -Dieburg (13 Mitglieder), der Behinderte n-
verbände (2 Mitglieder), der regionalen Wir tschaft (6 Mitglieder), der Gewerkschaften (2 Mitgli e-
der) sowie aus der ehrenamtlichen Jugendarbeit (2 Mitglieder). 
Dem regionalen Bildungsbeirat gehören laut Geschäftsordnung bis zu insgesamt sechs weitere 
sachkundige Personen ( Bildungsexperten und -expertinnen) aus Wissenschaft und Praxis an, die 
von der Lenkungsgruppe benannt werden. 
Aufgaben des Bildungsbeirates sind unter anderem die Diskussion und Verabschiedung von Hand-
lungsempfehlungen für die politisch gewählten Gremien der Gebietskörperschaften auf Basis der 
Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die Einladung und Durchführung der Bildungskonferenzen.  
Jährlich findet eine öffentliche Bildungskonferenz statt. Zur Bildungskonferenz wird ein erweite r-
ter Kreis von institutionellen und nicht -institutionellen Akteurinnen und Akteure auf dem Gebiet 
der Bildung, Erziehung und Betreuung sowie weitere an der Bildungsregion Interessierte eingela-
den, um  Themen aus den Aufgabenfeldern des regionalen Bildungsbei rates zu erörtern und zu 
diskutieren sowie Handlungsempfehlungen auszusprechen (§ 13 Abs. 1 der Geschäftsordnung). 
Die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg geht von einem weit gefassten Bildungsb e-
griff aus, dem das Verständnis des lebenslangen Lernens zugrunde liegt. Bestehende Ansätze der 
Zusammenarbeit und Absprachen sollen ausgeweitet und alle Akteurinnen und Akteure mit ein-
bezogen werden. Dies wurde bei der Zusammensetzung des Bildungsbeirates berücksichtigt. 
Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die auf mehreren Ebenen Zuständigkeiten berührt. Allein 
auf Ebene der Stadt - und Kreisverwaltung sind folgende Ämter involviert: das Schulamt bzw. die 
Schulverwaltung, das Jugendamt, die Volkshochschule, das Interkulturelle Büro sowie das Büro für 
Chancengleichheit, das Frauenbüro, das Seniorenbüro, das Büro für  Wirtschaftsförderung und 
Standortentwicklung sowie das Büro für Partnerschaften und Vereine.  
Überall werden Bildungsangebote  für verschiedene Zielgruppen der Bevölkerung gemacht. So 
zum Beispiel Angebote vor Ort auf Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie in-
nerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt , die Angebote weiterer Bildungsträger wie Vereine, 
Verbände, Stiftungen und weiterer Partner.  
Neben dem formalen Lernen in Bildungsinstitutionen wie der Schule werden in der Bildungsregi-
on Darmstadt & Darmstadt -Dieburg das informelle und non-formale Lernen in den Blick geno m-
men, wie es beispielsweise in Vereinen, Kinder- und Jugendhäusern, Peer-Groups oder der Familie 
stattfindet.  
Strategische Themenfelder sind die Gestaltung der Bildungsübergänge, die Schulentwicklung, die 
Entwicklung inklusiver Sozialräume, das Zusammenspiel zwischen formalem und non -formalem 
Lernen im Kontext des lebenslangen Lernens sowie die Weiterbildung bzw. berufliche Bildung. 
Die systematische Entwicklung einer regionalen Bildungslandschaft durch die Entwicklung eines 
Bildungsmanagements wird als wesentlicher Beitrag im Rahmen der Stadt - und Kreisentwicklung 
verstanden. Bildungsmanagement erfordert a ber auch eine valide Datenbasis, um dem Anspruch 
gerecht zu werden, sachbezogene und fundierte bildungspolitische Entscheidungen treffen zu 
können. Im Zuge dessen haben sich beide Gebietskörperschaften erfolgreich für die Teilnahme an 
der Transferinitiativ e Kommunales Bildungsmanagement (Laufzeit bis voraussichtlich 2022) und

6 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
das Programm „Bildung integriert“  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 
beworben und bauen ein datenbasiertes Bildungsmanagement auf. Als ein wesentliches strategi-
sches Instrument hat die Lenkungsgruppe die Entwicklung eines regionalen Bildungsmonitorings 
identifiziert. 
Ein weiterer Baustein der Entwicklung der Bildungsregion ist die Teilnahme beider Gebietskörpe r-
schaften am BMBF -Programm „Kommunale Koordinierung de r Bildungsangebote für Neuzug e-
wanderte“. Auch hier erfolgt die Arbeit datenbasiert und in enger Abstimmung mit dem Bi l-
dungsmanagement sowie dem Bildungsmonitoring. Ziel ist es, Transparenz der Bildungsangebots-
landschaft zu schaffen, die lokalen Kräfte und das gesellschaftliche Zusammenwirken vor Ort zu 
erhöhen sowie die ressortübergreifende Abstimmung und Koordinierung der zuständigen Ämter 
und Einrichtungen inner- und außerhalb von Verwaltung zu optimieren.  
1.2 Leitziele, inhaltliche Schwerpunkte und Umsetzungsstrategien 
Leitziele 
 Bildungs- und Teilhabechancen verbessern 
 Bildungsgerechtigkeit fördern 
 Bildungsangebote an den Lebenswelten orientieren 
 Talente aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fördern 
Inhaltliche Schwerpunkte / Handlungsfelder 
 Inklusive Sozialräume und lebenslanges Lernen  
 Weiterbildung und berufliche Bildung 
 Bildungsübergänge 
 Schulentwicklung 
 Querschnittsthemen: Inklusion, Gender, interkulturelle Öffnung 
Umsetzungsstrategien 
 Vielfältige Bildungsakteure einbinden 
 Zuständigkeitsbereiche verknüpfen & geeignete Handlungsstrategien erarbeiten 
 Vorhandene Ressourcen bündeln und bedarfsgerecht einsetzen 
 Seit 2016 Teilnahme an den BMBF -Programmen Transferinitiative Kommunales Bildung s-
management, „Bildung integriert“ sowie „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote 
für Neuzugewanderte“ 
 Entwicklung des Bildungsmonitorings als Steuerungsinstrument f lankierend zu den inhaltl i-
chen Schwerpunkten  
Die Querschnittsthemen Inklusion, Gender sowie interkultur elle Öffnung werden  stets mitge-
dacht. Hierzu entstehende Positionspapiere und Checklisten sind wichtige Ergebnisse zur Entwick-
lung der Bildungsregion.

7 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
1.3 Die Umsetzungsstrukturen der Bildungsregion  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AG: Arbeitsgruppe 
KiTa: Kindertagesstätte 
N.N.: noch zu benennen 
Vors.: Vorsitz 
Staatl. Schulamt DA -Di & DA: Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und für die 
Stadt Darmstadt 
Stellv. Vors.: Stellvertretender Vorsitz  
Bildungskonferenz 
Öffentlich für alle Bildungsakteure 
Regionaler Bildungsbeirat 
Vors.: Sabine Süß 
Stellv. Vors.: N.N. 
Geschäftsstelle 
Bildungsbeirat 
Christina Flehr 
Petra Fehrenbacher 
Lenkungsgruppe 
Vors.: Sabine Süß 
Stellv.: N.N. 
Stadträtin Barbara Akdeniz 
Bürgermeister Rafael Reißer 
Erster Kreisbeigeordneter Christel 
Fleischmann 
Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück 
Staatl. Schulamt DA-Di & DA Ralph  
von Kymmel 
Verwaltungsgruppe 
der Bildungsregion 
Vors.: Sabine Süß 
Stellv.: N.N. 
Mitarbeiter und Mit-
arbeiterinnen der 
Verwaltung der Bil-
dungsregion 
Arbeitsgruppen & Forum 
AG „Ganztag“ 
 
AG „Übergang Familie – 
KiTa – Grundschule“ 
 
AG „Übergang  
Grundschule – weiter-
führende Schule “ 
 
AG „Übergang  
Schule – studien- & be-
rufsqualifizierende Bi l-
dungsgänge“ 
 
Forum „Inklusive Sozial-
räume & lebenslanges 
Lernen“

8 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
1.4 Aufgaben und Ziele innerhalb der Strukturen und Gremien 
Strukturen & Gremien Aufgaben/Ziele 
Bildungsbeirat 
46 Mitglieder (Stand 27.10.2017) 
2 Sitzungen jährlich 
Optional 1 Fachtag jährlich 
Anregung von bildungspolitischen Maßnahmen , 
Beratung und Unterstützung z.B. zur: 
 Formulierung qualitativer Standards für das 
Bildungssystem 
 Intensivierung und Verbesserung der Kooper a-
tion der Bildungsverantwortlichen 
 Förderung der Kooperation und Vernetzung  
 Schulentwicklung (u.a. Ganztagsgrundschule, 
Bildungsübergänge und -beratung) 
Lenkungsgruppe 
4 Sitzungen jährlich  sowie weitere nach 
Bedarf 
 Strategische Entwicklung der Bildungsregion 
 Vor- und Nachbereitung des Bildungsbeirates 
und der Bildungskonferenz 
 Erteilung von Aufträgen an die Geschäftsstelle 
 Entscheidung über Ressourcen 
Bildungskonferenz  
Jährliche öffentliche Veranstaltung 
 
 Wissenstransfer  und Vernetzung 
 Impulse in der Zusammenarbeit von Stadt und 
Landkreis in allen Bereichen von Bildung 
 Information für die Öffentlichkeit 
Geschäftsstelle Bildungsbeirat  
Zuständig für gesamte Bildungsregion 
 Organisatorische und administrative  Unter-
stützung der Gremien der Bildungsregion  sowie 
Konzeptentwicklung 
 Vor- und Nachbereitung der Bildungskonferenz 
 Öffentlichkeitsarbeit 
 Gesamtziel: Sicherung der Nachhaltigkeit 
Thematische Arbeitsgruppen  (können 
erweitert werden) 
Ganztag 
Übergang Familie – KiTa – Grundschule 
Übergang Grundschule – weiterf. Schule  
Übergang Schule – studien- & berufs-
qualifizierende Bildungsgänge  
 Inhaltliche Bearbeitung von Schwerpunkten der 
Bildungsregion  
 Erstellung von Handlungsempfehlungen 
 
Forum „Inklusive Sozialräume & leben s-
langes Lernen“  
2 bis 4 Sitzungen jährlich 
Fortlaufendes interdisziplinäres, einrichtungsübe r-
greifendes Forum mit Bildungsakteuren der Bi l-
dungsregion, um: 
 Inklusion zu verwirklichen 
 Chancen der Sozialraumorientierung, des i n-
formellen und non -formalen Lernens im L e-
bensverlauf aufzuzeigen und zu nutzen

9 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
2 Inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsregion 
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg  
 Inklusive Sozialräume & lebenslanges Lernen,  
 Weiterbildung & berufliche Bildung, 
 Bildungsübergänge, 
 Schulentwicklung sowie 
 Querschnittsthemen: Inklusion, Gender und interkulturelle Öffnung 
wurden seit dem Jahr 2013 von temporären thematischen Arbeitsgruppen, einem Forum sowie in 
ämterübergreifender Zusammenarbeit bearbeitet.  
Es wurden Ist -Analysen erstellt, Ziele definiert, k onkrete Entwicklungsschritte benannt sowie 
Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion gerichtet. Die jährlichen Bildungskonferenzen 
dienten hierbei der Information der breiten Öffentlichkeit über die jeweiligen Arbeitsstände sowie 
dem Fachaustausch und der gemeinsamen Weiterentwicklung der Bildungsregion. 
2.1 Inklusive Sozialräume und lebenslanges Lernen 
Ziele 
Im Zuge der Entwicklung des Schwerpunktes „Lebenslanges Lernen und inklusive Sozialräume“ ist 
aus der Arbeitsgruppe  „Inklusive Sozialräume und lebenslanges Lernen“ das gleichlautende F o-
rum als dauerhafte Einrichtung entstanden. Dem hier verwendeten Bildungsbegriff liegen forma-
les, non-formales und informelles Lernen gleichwertig und zirkulär zu Grunde.  
Erklärtes Ziel ist Inklusion zu verwirklichen trotz mitunter starrer Systeme und Hindernisse der 
institutionellen und gesetzlichen Möglichkeiten in der Bildungsregion. Weiterhin ist es Ziel, die 
Chancen der Sozialraumorientierung voranzustellen und insbesondere das informelle und non -
formale Lernen in ihrer hohen Bedeutung im gesamten Lebensverlauf zu stärken.  
Im Forum „Inklusive Sozialräume & lebenslanges Lernen“ arbeiten seit der 1. Bildungskonferenz 
im Jahr 2013 interdisziplinär und einrichtungsübergreifend zwölf Mitglieder zusammen. Gegensei-
tiges Informieren aus den jeweiligen Kontexten sowie Inputs von Referentinnen und Referenten 
flankieren die Arbeitstreffen.  
Ergebnisse 
Es wurde unter anderem eine Matrix zu den Fragen entwickelt: 
 Woran erkennen wir den Nutzen und die Wirksamkeit der Bildungsregion? 
 Wo liegen Hürden und wie können neue Zugänge zu Bildung erschlossen werden? 
Hierzu wurden verschiedene Themen behandelt und im Rahmen der 2. Bildungskonferenz im Jahr 
2014 in einer Präsentation vorgestellt : zur Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung und zur 
Bildung sowie zum Lernen, zur Benachteiligung und zum Abbau von Barrieren.

10 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Das Forum „Inklusive Sozialräume & lebenslanges Lernen“ entwickelt derzeit  im Auftrag der  
Lenkungsgruppe der Bildungsregion ein Positionspapier zum Schwerpunkt Inklusion. 
Kontakt  
Edda Haack I Regionales Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
Telefon: 06151-921 129 
Email: haack@dw-darmstadt.de 
2.3 Bildungsübergänge 
Ziele  
Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben in Übergangsphasen unterschiedliche B elastungen 
und müssen entsprechende Anpassungsleistungen vollziehen, so zum Beispiel beim Übergang von 
der Familie in die Kin dertagesstätte. Wie Menschen einen Übergang meistern, hängt neben der 
psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) auch von der Gestaltung des Übergangs ab sowie 
von der Begleitung in Übergängen . Um Übergänge individuell und bestmöglich zu unterstützen, 
wurden zum Schwerpunkt „Bildungsübergänge“ folgende Ziele formuliert: 
 Positive Gestaltung der Bildungsübergänge in der Bildungsregion 
 Erstellung einer Übersicht der Übergänge und Schnittstellen  
 Formulierung von Handlungsempfehlungen und Erwartungen an die Bildungsregion  
 Entwicklung und Umsetzung konkreter Vorhaben in der Bildungsregion 
Ergebnisse 
Um die Frage zu beantworten, wie für jeden Menschen in der Bildungsregion Darmstadt & Dar m-
stadt-Dieburg Anschlussfähigkeit gewährleisten werden kann , haben drei Arbeitsgruppen (AG) 
zum Handlungsfeld „Bildungsübergänge“ gearbeitet, und zwar: 
 AG „Übergang Familie – Kindertagesstätte – Grundschule“ 
 AG „Übergang Grundschule – weiterführende Schule “ 
 AG „Übergang Schule – studien- & berufsqualifizierende Bildungsgänge“  
Im Zuge der Arbeit der AGs haben sich die unterschiedlich en strukturellen Voraussetzungen von 
Stadt und Landkreis sowie die heterogenen  Einstiegsvoraussetzungen bei den Betroffenen und 
ihren Familien als große Herausforderung gezeigt. Dennoch ließen sich gemeinsam Ist-Zustände, 
Visionen und konkrete Handlungs- sowie Entwicklungsvorschläge formulieren.  
Als von besonderer Bedeutung wurden die ersten Übergänge von der Familie in die Kindertages-
stätte und in die Grundschule herausgearbeitet.  Hier erlebte positive Erfahrungen bei allen B e-
teiligten ermöglichen es, dass  auch zukünftige Übergänge mit einer vertrauensvolle n und positi-
ven Haltung bewältigt werden können.  
Die Analyse der Bildungsübergänge in der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg bilde-
te folgenden Ist-Zustand ab: 
 Heterogenität der Übergänge, Schnittstellen und beteiligten Akteure/Institutionen 
 Institutionell bedingte Grenzen der Durchlässigkeit und Mobilität 
 Kommunikation zwischen den Bildungseinrichtungen ist nicht ausreichend entwickelt

11 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 Gegenseitige Erwartungen der abgebenden und aufnehmenden Einrichtung sind oftmals 
unklar 
 Definierte Zielstellung für die Gestaltung der Übergänge fehlt 
 Übergangsgestaltung als gemeinsame Aufgabe ist nicht verbindlich geregelter konzeptionel-
ler Bestandteil der beteiligten Bildungsinstitutionen 
 Methodisch-didaktische Übergangsgestaltung ist unklar 
 Beteiligung der Eltern bei Übergangsregelung ist nicht klar geregelt 
 Soziale und migrationsbedingte Ungleichheiten 
 Veränderung der Wertigkeit von Abschlüssen 
Es wurde eine Zusammenstellung der zentralen Übergangsschnittstellen für die Bildungsregion 
entwickelt sowie ein Grundprinzip des idealen Übergangs formuliert. Dieses hat Gültigkeit für alle 
Bildungsübergänge und bildet d ie b ei allen Bildungsübergängen zu beachtende n Aspekte von 
Erziehungspartnerschaften, der Vernetzung und der Bewahrung von Erreichtem ab (siehe nac h-
folgende Abbildung).  
Dieses Grundprinzip sollte als wesentliche Grundlage für die Entwicklung von Qualitätsstandards 
in der Bildungsregion gesehen werden. 
 
Abb.: Grundprinzip des idealen Übergangs, entwickelt von den AGs „Bildungsübergänge“ der Bildungsregion  
Darmstadt & Darmstadt-Dieburg  
Die Arbeitsgruppen zum Schwerpunkt „Bildungsübergänge“ haben die folgenden gemeinsamen 
Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion e ntwickelt, die die Umsetzung de r o.g. Ziele und 
hierzu notwendige Maßnahmen ermöglichen sollen: 
Erziehungspartnerschaft 
 Gemeinschaftsleistung 
 Kommunikation 
 Transparenz 
 Regelmäßigkeit/Kontinuität 
 Wertschätzende Haltung 
 Anerkennung der Vielfalt  
Vernetzung aller Beteiligten 
 Strukturell angelegt 
 Organisiertes Ablaufverfahren 
 Gemeinsame Leitziele 
 Ritualisierte Übergänge 
 Wissen voneinander 
 Gegenseitige  
Wertschätzung 
Bewahrung von Erreichtem 
 Vertrauen erhalten 
 Anerkennung 
 Ressourcen identifizieren,  
nutzen und schätzen

12 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion 
 Behebung von institutionellen Koordinierungsdefiziten 
 Vernetzung der beteiligten Akteure/Institutionen 
 Zielgruppenspezifische Information (Transparenz über Bildungsangebote in der Region)  
 Professionelles Übergangsmanagement und Abbruchmanagement, so z.B. individuelle B e-
ratung und Begleitung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien 
 
Von links: Gerhard Bruckmann Leiter Erasmus -Kittler-Schule Darmstadt , Prof. Dr. Bruder Vizepräsident der  
TU Darmstadt und Martina Holl Leiterin des Studienseminars für berufliche Schulen der Hessischen Lehrkräfteakademie 
auf der 4. Bildungskonferenz „Wir machen Bildung möglich!“ am 24. November 2016 
Kontakt  
Geschäftsstelle Bildungsbeirat I c/o Schulamt Darmstadt 
Stadthaus Frankfurter Str. 71 I 64293 Darmstadt  
Telefon: 06151-13-3039 I Email: geschaeftsstelle.bildungsbeirat@darmstadt.de  
2.2 Ganztagsgrundschule 
Im Rahmen  der 1. Bildungskonferenz der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg am  
7. November 2013 hat sich eine Arbeitsgruppe (AG) "Ganztag" gegründet. Diese hat nach ausführ-
lichen Diskussionen dem Bildungsbeirat der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg für 
seine Sitzung am 20. Februar 2014 und weitere, folgenden Vorschlag unterbreitet: 
Gemäß § 7 der Geschäftsordnung soll der Bildungsbeirat folgende bildungspolitische Maßnahme 
auf den Weg bringen:  
 Die baldmögliche Umsetzung des von der AG entwickelte n rhythmisierten Konzepts für 
Ganztagsgrundschulen. 
 Weiterhin soll sich die Lenkungsgruppe der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -
Dieburg für die politische und finanzielle Umsetzung des Konzepts einsetzen und dem Bi l-
dungsbeirat regelmäßig über den aktuellen Sachstand berichten.  
Im Laufe des Jahres 2014 und beginnend mit der Umsetzung ab dem Schuljahr 2015/16 entwickel-
te sich durch den von der Landesregierung auf den Weg gebrachten „Pakt für den Nachmittag“  
(PfdN) und die erfolgreiche Bewerbung der Bildungsregion als Pilotmodell eine Dynamik. 
Im Schuljahr 2015/16 beteiligten sich aus dem Landkreis Darmstadt -Dieburg fünf Grundschulen 
sowie zwei Grundschulen und eine Förderschule aus der Stadt Darmstadt; im Schuljahr 2016/17

13 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
sind es aktuell acht Landkreisschulen und fünf Stadtschulen. Hinzu kommt die Schloss-Schule in 
Weiterstadt, die als Referenzschule und verbindliche, rhythmisierte Ganztagsgrundschule seit 
dem Schuljahr 2013/14 genau das Modell praktiziert, das die AG „Ganztag“ favorisiert.  
Die Erfahrungen der AG „Ganztag“ mit den PfdN- Schulen, welche als Vorläufer auf dem Weg zur 
inklusiven, rhythmisierten, gebundenen Ganztagsgrundschule gesehen werden, zeigen ein breites 
Spektrum unterschiedlicher Modelle mit unterschied lichen Trägern. Da die vom Kultusminister i-
um bereitgestellten Mittel auf eine Teilnahmequote von ca. 50% ausgelegt sind, der tatsächliche 
Bedarf jedoch in vielen Schulen höher ist und wahrscheinlich eher zunimmt, ergibt sich hier eine 
deutliche Finanzierungslücke. 
Ziele 
Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt hat mit 
dem Bildungsbeirat der Stadt Weiterstadt die Argumente für eine verbindliche Ganztagsgrun d-
schule bis 14.30 Uhr  wie folgt zusammengefasst: Für eine Verlängerung  der Verweilzeit der 
Grundschulkinder in der Schule gibt es im Kern drei Begründungsstränge, sozial - und wirtschafts-
politische, bildungspolitische und pädagogische Gründe. Der notwendige Rahmen, um diese Fo r-
derungen zu erfüllen, ist die verpflichtende Ganztagsgrundschule für alle, in der Hausaufgaben 
weitgehend entfallen und durch individuelle  Lernzeiten während der Schulzeit ersetzt werden . 
Hier stehen die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder  im Fokus und  der Fördergedanke 
im Vordergrund.  
Da die erfolgreiche Realisierung einer rhythmisierte n Ganztagsgrundschule die Akzeptanz aller 
Beteiligten voraussetzt, wurde den bisherigen Ganztagsschulmodellen ein in Weiterstadt entw i-
ckeltes und erprobtes neues Ganztagsschulmodell  an die S eite gestellt, das an vielen Schulen 
konsensfähig ist. Dieses Modell wird seit dem Schuljahr 2013/14 an der Schloss -Schule in Weiter-
stadt realisiert und erfuhr bei seiner Vorstellung auf Fachtagungen sowohl seitens der Lehrkräfte 
und Schulleitungen, vor allem aber auch der Elternschaft, große Zustimmung. 
Die Eckpunkte des Grundschulmodells sind: 
 Verpflichtende Öffnungszeiten von 7 Stunden an vier bis fünf Tagen in der Woche, die 
nach regionalem Bedarf organisiert wird (z.B. von 7.30 Uhr – 14.30 Uhr) 
 Rhythmisiertes Konzept mit einem Wechsel von Spannung und Entspannung  und mit ge-
meinsamem und individuellem Lernen  
 Gemeinsame Mittagspause 
 Fortsetzung der Arbeit nach der Pause in einer für alle Schülerinnen und  Schüler verbind-
lichen Struktur 
Wichtige Dimensionen dieser Organisationsform sind: 
 Integrierte Lernkonzepte in rhythmisierter Form, d.h. eine Verzahnung von Unterricht, 
Bildung, Betreuung, wobei durch die Einbindung von Lernzeiten auf die klassischen Hau s-
aufgaben verzichtet wird 
 Multiprofessionelle Teams,  d.h. Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte und Hon o-
rarkräfte kooperieren mit einer gemeinsamen, am Kind orientierten Zielsetzung 
 Kostenpflichtige Betreuungsangebote werden im Anschluss bis 17.00 Uhr und in den Feri-
en angeboten bei möglichst hoher personeller Kontinuität und am selben Standort (Ko s-

14 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
tenträger sind hier Eltern, Kommunen und evtl. Schulträger : Die konkrete Aufteilung g e-
schieht vor Ort.) 
Ergebnisse: Aufgabe und Auftrag für die Bildungsregion 
Geht man von de r im Schulgesetz festgeschriebe nen verbindlichen Grundschulzeit aus, so ergibt 
sich rechnerisch ein Zuschlag von etwa 55% auf die Grundversorgung, um die Anwesenheit aller 
Kinder an 7 Zeitstunden zu garantieren. Durchaus unter Beachtung von pädagogischen Qualität s-
standards lässt sich dieser zusätzliche Bedarf zum einen durch Umwandlung von Lehrerstunden in 
Honorarstunden und zum anderen durch die Beibehaltung der Klasse als Organisationseinheit auf 
etwa 50% senken. 
Da kurzfristig nicht zu erwarten ist, dass das Land Hessen diese Zusatzko sten für die Ganztag s-
grundschulen trägt, sind Zwischenlösungen und Übergangsmodelle notwendig . So sin d z.B. 
„Ganztagsklassen“ denkbar und parallel dazu existierende Klassen mit dem üblichen Vormittag s-
schulangebot, ergänzt durch eine freiwillige Bet reuung. Ebenfalls denkbar sind Kooperationsm o-
delle, bei denen Kommunen und/oder Schulträger noch bestehende Finanzierungslücken abd e-
cken. Hierbei sind Qualitätsmerkmale zu definieren sowie eine Mindestanzahl von Lehrerstunden, 
die aus dem „Ganztagszuschlag“ finanziert werden. 
Eine in der Bildungslandschaft verankerte gemeinsame Verantwortung und Steuerungsstruktur 
aller Beteiligten  (Schule, Staatliches Schulamt, Kultusmini sterium, Schulträger, Kommune, f reie 
und öffentliche Jugendhilfeträger) ist eine wesentliche Gelingensbedingung der Ganztagsgrund-
schule. Hier besteht ein Handlungsbedarf in der Bildungsregion, und zwar zum einen in der Unter-
stützung und Priorisierung von Schulen , die sich auf den Weg zur Ganztagsgrundschule machen, 
und zum ander en in der  Ausstattung mit den notwendigen Ressourcen , um den Schulen die er-
folgreiche Umsetzung des Modells „Ganztagsgrundschule“ zu ermöglichen. 
Die AG „Ganztag“ hat die nachfolgenden Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion ausg e-
sprochen. Diese wurden auf der 4 . Bildungskonferenz am 24.11.2016 ausführlich diskutiert und 
von den Teilnehmenden befürwortet. 
 Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion 
Beauftragung eines Fachgremiums  durch die Bildungsregion, um auf der Grundlage der bisher i-
gen Erfahrungen abgesich erte Kostenmodelle, pädagogisch durchdachte Raumkonzepte und O r-
ganisations- bzw. Umsetzungsmodelle zu erarbeiten und vorzulegen. 
Die Bildungsregion unterstützt Schulen und Träger , die sich im Sinne des von der AG „Ganztag“ 
entwickelten Modells auf dem Weg zur Ganztagsgrundschule machen und begleitet sie dabei, z.B. 
durch die Organisation von Austauschforen, Bereitstellung von Referent/innen, finanzielle Unter-
stützung bei der Gestaltung pädagogischer Tage, Coaching. 
Einrichtung eines runden Tisches mit allen  am Ganztag beteiligten Akteuren:  Um den Prozess 
der Ganztagsgrundschulentwicklung professionell zu gestalten, ist es notwendig, dass alle Akteure 
regelmäßig in den Austausch und die Zusammenarbeit gehen. Hierzu zählen u.a. das Staatliche 
Schulamt, das Schulamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, des Schulservice des Landkreises, die 
Jugendämter, Sozialämter, Schulen und freie Träger.

15 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 
Arbeitsphase zum Schwerpunkt Ganztagsschule in der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg im Rahmen der 
4. Bildungskonferenz im Rahmen der „Wir machen Bildung möglich!“ am 24 November 2016  
Kontakt  
Gerhardt Kraft I Schulleiter Schloss-Schule Gräfenhausen I Email: g.kraft@schulen.ladadi.de 
Sabine Michel-Sturm I Schulleiterin Erich Kästner-Schule Darmstadt  
Email: Sabine.Michel-Sturm@darmstadt.de  
Dagmar Rosenbrock I Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt 
Darmstadt I Email: Dagmar.Rosenbrock@kultus.hessen.de 
Manfred Schiwy I ehem. Schulleiter Gersprenzschule Reinheim   
Email: manfred-schiwy@t-online.de 
Dr. Walter Schnitzspan I Vorsitzender Bildungsbeirat Weiterstadt I Email: schnitzspan@t-online.de 
2.4 Die Querschnittsthemen: Gender, interkulturelle Öffnung & Inklusion 
Gender 
Ziele  
Bildungsbereiche unter Geschlechter- bzw. Genderperspektive zu betrachten, ist ein Baustein der 
Geschlechterdemokratie. Hierzu bedarf es einer Gender kompetenz. Im Zusammenhang mit den 
unterschiedlichen Bildungsbereichen und im Hinblick auf lebenslanges Lernen braucht es hierfür  
vor allem die Fähigk eit zur Reflexion. Ebenso benötigt es Motivation , um geschlechtsspezifische 
Strukturen in Institutionen und im Alltagshandeln aufzuschlüsseln. 
Ergebnisse 
Das Büro für Chancengleichheit der Kreisverwaltung Darmstadt -Dieburg erarbeitet derzeit im 
Auftrag der Lenkungsgruppe der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg ein Positionspa-
pier für das Querschnittsthema Geschlecht/Gender in der Bildungsr egion. Hierzu gehören Über-
schriften wie: „Das Gehirn tr ägt kein Geschlechterkorsett“, „Geschlechterunterschiede zwischen 
Dramatisierung und erfreulicher Vielfalt“, „Schulische Bildung und Geschlecht: Ein unmittelbarer 
Zusammenhang?“, „Männer schrauben, Frauen pflegen – Berufliche Segregation in Deutschland“, 
„Informelles Lernen – Viele können mehr, als in Zertifikaten sichtbar wird “. Dieses Papier wird als

16 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Diskussionsgrundlage gesehen und muss mit den verschiedenen Akteuren der Bildungsregion 
langfristig diskutiert und abgestimmt werden. 
Eine erste Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren der Bildungsregion ist bei der 4. Bildungskon-
ferenz „Wir machen Bildung möglich!“ am 24. November 2016 erfolgt. 
Kontakt 
Monika Abendschein I Büro für Chancengleichheit Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Telefon: 06151-881 1040 I Email: m.abendschein@ladadi.de 
Interkulturelle Öffnung  
Ziele 
Chancengleichheit und vielfaltsbewusste Bildung aller Menschen in der Bildungsregion sind w e-
sentliche Ziele zum Schwerpunkt „Interkulturelle Öffnung“. Hierzu zählen: 
 Stärkung des Bewusstseins für die Potenziale aller Lernformen formaler, non-formaler und 
informeller Art 
 Verdeutlichung der Bedeutung  lokaler kultursensibler Sozialraumstruktur en z.B. Migra n-
tenmilieus  
 Reflexion über das interkulturelle Klima von Institutionen, deren Willkommens - und Aner-
kennungskultur wie auch die Kontakte und Kooperationen im Sozialraum 
 Rollenreflexion der Fachkräfte zu interkulturellen Situationen und interkultureller Kompe-
tenz 
 Einsatz und Beschäftigung von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund 
 Konkrete Projektvorschläge und Werkzeuge zur Interkulturellen Öffnung, wegweisende In-
tegrationsansätze und Checkliste zur interkulturellen Öffnung  
Ergebnisse 
Im Auftrag der Lenkungsgruppe der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg hat das I n-
terkulturelle Büro des Landkreises Darmstadt -Dieburg ein Positionspa pier zur kultursensiblen 
Öffnung¹ der Bildungsregion erarbeitet . Dieses  wurde sowohl in der  Lenkungsgruppe der Bi l-
dungsregion als auch im Bildungsbeirat diskutiert und verabschiedet. Als Weiterführung des Pos i-
tionspapiers wurde eine Checkliste zur Interkulturellen Öffnung ² entwickelt, die in der Lenkungs-
gruppe sowie im Bildungsbeirat vorgestellt wurde. 
Die Verabschiedung des Positionspapiers in der Lenkungsgruppe der Bildungsregion zeigt, dass die 
Verantwortlichen bereit sind, das Bildungswesen vor Ort aktiv weiterzuentwickeln.

17 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
 Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion 
Die Umsetzung einer vielfaltbewussten Bildung ist ein Prozess. Aufgabe der zuständigen Akteuri n-
nen und Akteure im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es 
nun, den Rahmen, der mit diesem Positionspapier abgesteckt ist, je nach ihren bildungspolit i-
schen Schwerpunktsetzungen auszufüllen. 
In der nächsten Phase müssen die Ergebnisse gesichert und nachhaltig verankert werden. D ies 
kann u.a. sichergestellt werden durch: 
 Öffentlichkeitsarbeit & Evaluationsverfahren 
 Institutionelle Anwendung und Verankerung der Checkliste 
 Überprüfung und Weiterentwicklung des Schwerpunktes interkulturelle Öffnung 
Kontakt  
Rosemarie Lück I Sozial- und Jugenddezernentin Kreisbeigeordnete Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Telefon: 06151-881 1400 I Email: dezernat-b@ladadi.de 
Sabine Hahn I Büroleitung der Sozial- und Jugenddezernentin 
Telefon: 06151-881 2182 I Email: s.hahn@ladadi.de 
Inklusion 
Ziele 
Die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg hat das Ziel, die Bildungsteilhabe aller Me n-
schen in der Region  zu ermöglichen. Inklusion und Sozialraumorientierung sind hierbei zentrale 
Handlungsfelder.  
Inklusion wird als Weitung des Nebeneinanders hin zum Miteinander in Vielfalt verstanden. Inklu-
sion ist, wenn jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich vollständig und gleichberechtigt an allen 
gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen , und zwar von Anfang an und unabhä ngig von indiv i-
duellen Fähigkeiten, ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Weltanschauung und 
sexueller Ausrichtung.  Sozialraumorientierung zeigt sich hierbei im zielgruppenübergreifenden 
und auf Sozialräume bezogenen Handeln.  
Ergebnisse 
Das Querschnittsthema „Inklusion“ wird in der Bildungsregion vom Forum „Inklusive Sozialräume 
& lebenslanges Lernen“ thematisch bearbeitet. Um die zuvor genannten Ziele zu erreichen, erar-
beitet das Forum „Inklusion und inklusive Sozialräume“ derzeit ein Positionspapier im Auftrag der 
Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg.  
Aktuelle Entwicklung im schulischen Bereich 
Die Wichtigkeit des gemeinsamen Schwerpunktes „Inklusion“  für die W issenschaftsstadt Darm-
stadt sowie den Landkreis Darmstadt-Dieburg zeigt sich in vielen Bereichen beider Gebietskörper-
schaften. So ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit dem Jahr 2016 Pilotregion „inklusiver 
Schulbündnisse“³ des Landes Hessen. Hier arbei ten in enger Kooperation mit dem Staatlichen 
Schulamt für den Landkreis Darmstadt -Dieburg & die Stadt Darmstadt alle Schulen der Stadt in 
inklusiven Schulbündnissen. Der Landkreis Darmstadt -Dieburg wird ab Sommer 2017 als Region 
„Inklusiver Schulbündnisse“ starten.

18 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Kontakt  
Edda Haack I Regionales Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
Telefon: 06151-921 129 I Email: haack@dw-darmstadt.de 
Vanessa Dyroff I Fachberaterin Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die 
Stadt Darmstadt  
Email: vanessa.dyroff@kultus.hessen.de 
3 Die Bildungskonferenzen: Wissenstransfer und Vernetzung 
Die jährlichen öffentlichen Bildungskonferenz en sind Orte des Wissenstransfers  und der Vernet-
zung. Sie geben Impulse für die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis in allen Bereichen von 
Bildung. Zugleich sind sie konkrete Arbeitsort e, um die Gemeinschaftsaufgabe von Kommune 
und Landkreis zu bewerkstelligen, allen Menschen gleichermaßen Zu gang zu Bildung zu ermö g-
lichen, die in der Region vorhandenen Potenziale zu verknü pfen und optimal zu nutzen.

19 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
1. Bildungskonferenz 7. November 2013 
Vortrag zu: „Qualitätsmerkmale einer regionalen Bildungslandschaft“ von Wolfgang Rombey, 
Stadtdirektor a. D. der Stadt Aachen 
2. Bildungskonferenz 19. November 2014  
Vortrag zu: „Lernen: Räume, Gelegenheiten, Voraussetzungen“ von Prof. Dr. Thomas Olk (Univer-
sität Halle-Wittenberg) 
3. Bildungskonferenz 10. November 2015  
Vortrag zu: „Funktionen und Möglichkeiten eines kommunalen Bildungsmonitorings“ von  
Prof. Dr. Hans Döbert (ehemals Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung 
(DIPF)) 
4. Bildungskonferenz „Wir machen Bildung möglich!“ 24. November 2016 
Ein gemeinsamer Blick auf mehr als drei Jahre Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
und anstehende Herausforderungen. 
4 Beteiligung der Bildungsregion an Bundesprogrammen zur Entwic k-
lung des kommunalen Bildungsmanagements 
4.1 Transferinitiative kommunales Bildungsmanagement 
Im Rahmen der Förderinitiative „Transferagenturen Kommunales Bildungsmanagemen t“ des 
Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden bundesweit Transferagenturen etabliert, 
die Kommunen helfen sollen, ihre Ausgangssituation zu analysieren, Entwicklungsbedarf zu identi-
fizieren und bei der Umsetzung eines kommunalen Bildungsmanagements zu begleiten zu unte r-
stützen.  
Der Landkreis Darmstadt -Dieburg und die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben ihre Zusamme n-
arbeit in bildungspolitischen Fragen ausgebaut und im September 2015 eine verbindliche Zielver-
einbarung mit der Transferagentur Hessen geschlossen. 
Erklärtes Ziel ist die Weiterentwicklung der Bildungsregion und die Professionalisierung des Bi l-
dungsmanagements - von frühkindlicher Bildung über Schule bis zum lebenslangen Lernen - auf 
der Grundlage von verlässlichen Daten. Die Transferagentur Hessen bietet dabei ein System der 
Unterstützungsleistungen an, das aus den Bausteinen Veranstaltungen, Beratung und Begleitung, 
Qualifizierung und Coaching besteht.  
Konkrete erste Schritte sind die Festlegung von Kennzahlen, mit denen sich bildungspolitische 
Fragestellungen messbar darstellen lassen, die Bestandsaufnahme der Bildungsangebote in der 
Region und die Umsetzung von Bildungszielen in den jeweiligen Verwaltungen von Stadt und 
Landkreis. 
Kontakt 
Siehe Seite 21

20 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
4.2 Programm „Bildung integriert“: Kommunales Bildungsmanagement  
und Bildungsmonitoring 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt  legt mit der Einführung eines kommunalen datenbasierten 
Bildungsmanagements den Fokus auf den koordiniert en Ausbau ihrer Bildungslandschaft. G e-
meinsam mit allen in der Bildung verantwortlichen und engagierten Akteur en ist das Ziel, geli n-
gende Bildungsbiographien für alle Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu 
gestalten.  
Hierzu hat sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt um die Förderung durch das Programm „Bildung 
integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Gefördert mit Mitteln 
des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) werden die zwei Projektstelle n Bi l-
dungsmanagement und Bildungsmonitoring ab dem Jahr 2016 bis Ende des Jahres 2018.  
Die zentrale Aufgabe ist die Erstellung eines 1. Darmstädter Bildungsberichts, der die Bildung s-
landschaft in der Stadt mit belastbaren Daten unterlegt. Im Fokus der Datenanalyse steht dabei 
die Frage, welchen Personen der Zugang zu Bildung erschwert ist.  
Das langfristige Ziel  des Projekts ist die Etablierung einer eng vernetzten Bildungslandschaft in 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt, in der Bildungsakteure aus versch iedenen Institutionen zu 
gemeinsam getragenen Verabredungen und abgestimmten Bildungsangeboten gelangen. 
Auch der Landkreis Darmstadt -Dieburg wird aus Mitteln des Bundesprogramms „Bildung int e-
griert“ bei der Erreichung des Ziels gefördert, Chancengleichhei t im Bildungswesen für alle Me n-
schen der Region herzustellen - unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen und bereits vorha n-
dener Bildung/Ausbildung. Dazu sollen die Zugänge zu Bildungsangeboten und -einrichtungen so 
gestaltet werden, dass alle daran teilhaben können. Es soll eine Angebotsstruktur entwickelt we r-
den, die sich einerseits am konkreten Bedarf der Bevölkerung orientiert und sich andererseits im 
Bereich des finanziell Machbaren bewegt.  
Datenbasiertes Bildungsmanagement wird im Landkreis Darmstadt -Dieburg im Wesentlichen als 
Steuerungsunterstützung verstanden. Die erhobenen Daten im Rahmen des Bildungsmonitoring s 
sollen als Argumentationshilfen in politischen Entscheidungsprozessen dienen. Eine wesentliche 
Herausforderung hierbei ist der demografis che Wandel. Zwar ist die Bevölkerungsentwicklung im 
Landkreis Darmstadt -Dieburg insgesamt stabil, bezogen auf die 23 Städte und Gemeinden mit 
ihren insgesamt 98 Ortsteilen jedoch heterogen. So gibt es Städte und Gemeinden, die „boomen“ 
und sogar ein positi ves Geburtensaldo verzeichnen können, es gibt aber auch Städte und G e-
meinden, deren Altersstruktur sich gravierend verändert. Insgesamt ist in der Region zudem ein 
weitreichender soziodemographischer Wandel zu beobachten, der sich beispielsweise in einer 
unterschiedlichen Altersstruktur der Menschen mit /ohne Migrationshintergrund bemerkbar 
macht. 
Um die Bildungsregion, aber auch die kreisangehörigen Kommunen oder weitere Bildungsakteure 
überhaupt in die Lage zu versetzen, „demografiefest“ zu planen, werden verlässliche Daten, Ana-
lysen und Prognosen benötigt, die möglichst bis auf Ortsteilebene heruntergebrochen sind.  Um 
eine Fehleranfälligkeit bei der Interpretation von Daten zu vermeiden und um keine einseitigen 
Schlussfolgerungen zu ziehen, ist dabei ein U mdenken erforderlich. Komplexe gesellschaftliche 
Entwicklungen wie der demografische Wandel erfordern eine interdisziplinäre Betrachtung. Das – 
immer noch – vorherrschende Denken in isolierten Fachbereichen muss überwunden werden in 
Richtung eines vernetzten Ansatzes.

21 
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
Weitere Aufgaben sind die Koordination und Organisation der Bildungsberatung innerhalb des 
regionalen Kontextes. Ein wichtiger Baustein hierbei ist das Angebot des Hessencampus. Bi l-
dungsberatung sollte dabei nahe an den Menschen sein und desha lb dezentral im Sozialraum 
angeboten werden. Gleichzeitig sollten die Bildungsberaterinnen und Berater eine genaue Kennt-
nis der regional vorhandenen Angebote haben, um auf Initiativen der benachbarten Stadt oder 
Gemeinde aufmerksam machen zu können – auch über die Grenzen des Landkreises hinaus. 
Verabredet ist der regelhafte Austausch der beiden Projekte „Bildung integriert Darmstadt -
Dieburg “ und „Bildung integriert Darmstadt“ , um die Professionalisierung der Bildungsregion 
Darmstadt & Darmstadt-Dieburg voranzutreiben. 
 
Kontakt 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Schulamt 
Dr. Monika Krutsch  
Bildungsmanagement 
Telefon: 06151-13 3875 
Email: monika.krutsch@darmstadt.de 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Bildungsbüro 
Anja Simon und Anna Barrett 
Telefon: 06151-881 1511 
Email: bildungsbuero@ladadi.de   
 
4.3 Kommunale Koordinierungsstelle der Bildungsangebote  
für Neuzugewanderte 
Zuwanderung im Sinne des oben genannten Programms umfasst sowohl die Zielgruppe der g e-
flüchteten Menschen als auch der Menschen, die im Zuge der Freizügigkeit aus osteuropäischen 
Ländern in die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg kamen , und auch einige, die in 
internationalen Firmen untergekommen sind. Viele dieser, seit wenigen Jahren hier lebenden 
Neubürgern haben erschwerten Zugang zur Teilhabe an unserer Gesellschaft.  
Für die Integration von neuzugewanderten Menschen in unsere Gesellschaft hat Bildung eine 
herausragende Schlüsselfunktion. Sie ist Voraussetzung für den Bildungserfolg in Schule und Au s-
bildung, den Zugang zum Arbeitsmarkt und Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens. Diese 
Übergänge erfolgreich zu gestalten, soll für neuzugewanderte Menschen leichter und besser mög-
lich gemacht werden, um so letztlich die Chancengleichheit hinsichtlich des Bildungserwerbs zu 
verbessern.  
Dieses Vorhaben  ist nur zu verwirklichen, wenn die hierfür relevanten Bildungsakteure vor Ort 
identifiziert und deren Angebo te gesichtet werden, um diese ausgerichtet am Bedarf der Neuz u-
gewanderten aufeinander abstimmen zu können. Hierzu müssen notwendige zusätzliche Maß-
nahmen und Gremien geschaffen werden. Bestehende Strukturen sollen mit einbezo gen und da-
rauf aufgebaut werden, um Ressourcen und Wissen effizienter zu nutzen. Es gibt eine reiche A n-
gebotslandschaft an Haupt- und Ehrenamtlichen, die großartige Arbeit leisten, aber denen mitu n-
ter Kontakt, ein Netzwerk oder Ansprechpartner  und Ansprechpartnerinnen in der Verwaltung 
fehlen.  
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Stadt Darmstadt mit der Fina n-
zierung einer kommunalen Koordinierungsstelle und den Landkreis Darmstadt -Dieburg mit der

Geschäftsstelle Bildungsbeirat I 07.12.2016 
 
 
 
              
 
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
22 
 
Finanzierung von zwei kommunalen Koordinierungsstellen – bedingt durch die hohe Einwohne r-
zahl – der Bildungsangebote für Neuzugewanderte im Rahmen von zunächst 2 Jahren. 
Die wichtigsten Ziele der kommunalen Koordinierungsstellen, von denen über 300 in Deutschland 
und knapp 30 in Hessen geschaffen wurden: 
 Schnittstelle und Vermittler zwischen den lokalen Bildungsakteuren, der Verwaltung und 
den politischen Verantwortlichen  zu sein, und Herstellung von Transparenz 
 Entlang einer lebenslangen Bildungsbiografie – von der Grundbildung, dem frühkindlichen 
Bereich, der schulischen Bildung, der Ausbildung und des Studiums hin zur Arbeitsmarkqua-
lifizierung – Zu- und Übergänge zu erleichtern.  
Der Bezug zu datenbasierten Grundlagen und das Agieren auf der Steuerungsebene führen zu 
enger Zusammenarbeit der Koordinationsstell e mit dem Bildungsmanagement und mit dem Bi l-
dungsmonitoring in der Bildungsregion. 
Kontakt 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Schulamt 
Kommunale Koordinierung der  
Bildungsangebote für Neuzugewanderte 
Katja Abzieher  
Telefon: 06151-13 3369 
Email: katja.abzieher@darmstadt.de 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Interkulturelles Büro  
Bildungskoordinatorinnen 
Charlotte Kroll und Nina Schwenzl 
Telefon: 06151-881 1582, 06151-881 1581 
Email: interkulturellesbuero@ladadi.de

Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
23 
 
5 Mitglieder des Bildungsbeirates 
 
Mitglieder 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
Landkreis  
Darmstadt-Dieburg 
Vorsitz 
Vorsitz (und Moderation)  Sabine Süß 
Stellv. Vorsitz N.N. 
Dezernentinnen und Dezernenten  
Schuldezernenten Rafael Reißer Christel Fleischmann 
Sozial-/Jugenddezernentinnen Barbara Akdeniz Rosemarie Lück 
Kreisversammlung der Bürgermeister 
 Karl Hartmann 
Bildungseinrichtungen/-gremien 
Staatliches Schulamt DA-Di & DA Ralph von Kymmel 
Hess. Lehrkräfteakademie Martina Holl 
Hauptelternbeirat Judith Elbe Petra Wrede 
Stadt-/Kreiselternbeirat Richard Jordan Ingo Rademacher 
Stadt-/Kreisschülerrat Nicolai Koch Jeremias Meyer 
Grundschulen Sabine Michel-Sturm N.N. 
Weiterführende Schulen Meinhard Hiemez Silke Schulz-Mandl 
Berufliche Schulen Gerhard Bruckmann 
Evangelische Hochschule  
Darmstadt 
Prof. Dr. Marion Großklaus-Seidel 
Hochschule Darmstadt Prof. Dr.-Ing. Manfred Loch 
Technische Universität Darmstadt Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder 
Grundbildungszentrum 
Bildungswerk der Hessischen Wirt-
schaft e.V. Region Südhessen 
Eugen Breining 
Bildungsexpertinnen und -experten 
Regionale Bildungsexpertise Gerd Blecher Dr. Walter Schnitzspan 
Liga Freie Wohlfahrtsverbände 
 Edda Haack 
Ausländerbeiräte 
 Dorothea Mondry Donato Girardi

Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
24 
 
 
Mitglieder 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
Landkreis  
Darmstadt-Dieburg 
Ehrenamtliche Jugendarbeit 
 Siad Al-Nahawi Martin Göbel 
Ausschuss Kinder- und Jugendarbeit 
 Michael Lindner Ute Teuchner 
Seniorenvertretung 
 Bernd Nürnberg Hannelore Walz-Kirschbaum 
Stiftungen 
Netzwerk Stiftungen und  
Bildung im Bundesverband 
deutscher Stiftungen 
Sabine Süß 
Bürgerstiftung Darmstadt Dr. Markus Hoschek 
Sozialstiftung Darmstadt-
Dieburg 
Dagmar Wucherpfennig 
Behindertenverbände 
Lebenshilfe Darmstadt &  
Darmstadt-Dieburg 
Elisabeth Bautz-Nebeling Belinda Mann 
Wirtschaft 
Industrie- und Handelskammer 
Darmstadt 
Hans-Heinrich Benda 
Handwerkskammer Frankfurt-
Rhein-Main 
Dr. Christof Riess 
VhU Darmstadt und Südhessen Reinhold Stämmler 
Merck KGaA Dr. Christa Jansen 
Caparol GmbH N.N. 
Sparkasse Darmstadt & Darm-
stadt-Dieburg 
Dr. Sascha Ahnert 
Gewerkschaften 
Deutscher Gewerkschaftsbund Jürgen Planert 
Gewerkschaft für Erziehung 
und Wissenschaft 
Klaus Armbruster 
Arbeitsagentur 
 Birgit Förster 
Polizei  
 N.N. 
 
N.N.: Noch zu benennen

Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gestaltung der  
regionalen Bildungslandschaft Darmstadt & Darmstadt-Dieburg 
25 
 
 
 
Zum Weiterlesen 
¹ Positionspapier „Kultursensible Öffnung der Bildungsregion Stadt Darmstadt und Landkreis 
Darmstadt-Dieburg im Kontext von lebenslangem Lernen“: https://www.ladadi.de/gesellschaft-
soziales/migration-und-integration/integration/interkulturelles-buero/wir-koordination.html 
² „Checkliste Interkulturelle Öffnung“ zur kultursensiblen Öffnung der Bildungsregion Stadt Darm-
stadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg: https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/migration-
und-integration/integration/interkulturelles-buero/wir-koordination.html 
³ Inklusion, Modellregionen „Inklusive Bildung“ und „Inklusive Schulbündnisse“: 
https://kultusministerium.hessen.de/schule/individuelle-foerderung/sonderpaedagogische-
foederung-inklusion/inklusion

anlage 2

2058 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
15.11.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II 
 
an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
 
Amt: Schulamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 40 
V 50 51 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0388 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
463 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  040-000-0100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Sachbericht Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg 
Zeitraum 2012 - 2016 
 
Vorlage vom: 02.11.2017 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Sachbericht Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg für den 
Zeitraum 2012 – 2016 zur Kenntnis. 
 
 
Anlagen: Sachbericht_Bildungsregion_2016_1  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 22.11.2017 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 2. November 2017:  
 
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 
18.12.2012 und des Kreistages des Landkreises Darmstadt-Dieburg am 17.12.2012 wurde eine 
kommunale Arbeitsgemeinschaft sowie die Gründung der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -
Dieburg vereinbart. Im Zuge dessen arbeiten die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg an der Entwicklung der gemeinsamen Bildungsregion. 
Der Sachbericht zur Bildungsregion für den Zeitraum 2012 – 2016 gibt Auskunft über die Historie 
der Bildungsregion, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie Strukturen und Ergebnisse.  
 
Darmstadt, 02. November 2017 
 
 
 
 
Dezernat II      Dezernat V 
 
 
 
 
Rafael Reißer      Barbara Akdeniz 
Bürgermeister      Sozialdezernentin

2017/0388

1976 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
15.11.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II 
 
an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
 
Amt: Schulamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0388 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  040-000-0100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Sachbericht Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -Dieburg 
Zeitraum 2012 - 2016 
 
Vorlage vom: 02.11.2017 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Sachbericht Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg für den 
Zeitraum 2012 – 2016 zur Kenntnis. 
 
 
 
 
Anlagen: Sachbericht_Bildungsregion_2016_1  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 2. November 2017:  
 
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt am  
18.12.2012 und des Kreistages des Landkreises Darmstadt-Dieburg am 17.12.2012 wurde eine 
kommunale Arbeitsgemeinschaft sowie die Gründung der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt -
Dieburg vereinbart. Im Zuge dessen arbeiten die Wissenschaftsstadt Darmstadt  und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg an der Entwicklung der gemeinsamen Bildungsregion. 
Der Sachbericht zur Bildungsregion für den Zeitraum 2012 – 2016 gibt Auskunft über die Historie 
der Bildungsregion, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie Strukturen und Ergebnisse. 
 
Darmstadt, 02. November 2017 
 
 
 
 
Dezernat II      Dezernat V 
 
 
 
 
Rafael Reißer      Barbara Akdeniz 
Bürgermeister      Sozialdezernentin

Beratungsverlauf (1)

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Orte (1)

  • Frankfurter Straße 71i

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Details

Vorlagen-Nr.
2017/0388
Typ
Magistratsvorlage
Datum
02.11.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00