Mandari Insight

V/0657/2013

Konzernberichtswesen für die städtischen Gesellschaften und eigenbetriebsähnlichen

Vorlagen 26.08.2013

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 24.09.2013, TOP 4.2

score card_Hinweise_ 2012

· application/pdf

Ansehen

Konzern-Scorecard_2012

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

score card_Hinweise_ 2012

2903 Zeichen

Anlage 1 
Allgemeine Hinweise zu den einzelnen Informationsbereichen der Scorecard 
 
1. Die Zuordnung der einzelnen Beteiligungen zur Informationskategorie  resultiert aus dem Ratsbe- 
schluss vom 03.02.2010 (Vorlage V/0053/2010) und gibt Auskunft über den Turnus der unterjährigen 
Berichterstattung (A = quartalsweise, B = halbjährig). 
 
2. Die Zuordnung zum Steuerungscluster  basiert auf dem Ratsbeschluss vom 22.05.2002 zur V orla- 
ge V/0401/2002 + E 1 "Optimierung des städtischen B eteiligungsmanagements und des Beteili- 
gungscontrollings - Abschluss von Zielvereinbarunge n mit den städtischen Gesellschaften und Ei- 
genbetrieben" in Verbindung mit dem Ratsbeschluss v om 03.02.2010  (I = Zuschussbeteiligung mit 
mittelfristig festgelegtem Budget, II = Zuschussbet eiligung mit mittelfristig reduziertem Budget, III = 
Gewinnbeteiligung ohne Wettbewerb und IV = Gewinnbeteiligung mit Wettbewerb).  
 
3. Im Bereich Erfolg sind auf der Basis des Jahresüberschusses bzw. des Jahresfehlbetrages die Ist-
Daten aus dem Jahresabschluss sowie die ursprünglic hen Plandaten aus den Wirtschaftsplänen 
aufgeführt, ergänzt um eine Aussage zur tendenziell en Entwicklung im Vergleich zum Vorjahreser- 
gebnis. 
 
4. Der Zahlenblock Ausschüttung/Zuschuss  enthält die aus der Sicht der Gesellschaft auf der  Basis 
des maßgeblichen Jahresergebnisses vorgenommenen Au sschüttungen bzw. Zuschusszahlungen 
(ohne Investitionszuschüsse). 
 
5. Im Bereich Nachhaltigkeit  sind Daten zum  
EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und zum 
EBIT  = Betriebliches Ergebnis (nach Abschreibungen, vor Zinsen und Steuern) 
sowie die entsprechenden Margen dargestellt. 
 
6. Der nachfolgende Block weist Kennzahlen aus zur Umsatzrentabilität, Eigenkapitalquote und zur 
Liquidität 2. Grades mit der Zielsetzung, einen Überblick über die Bestandssicherheit der einzelnen 
Beteiligungen zu vermitteln: 
Umsatzrentabilität  = Jahresüberschuss: Umsatz („Gewinnspanne“) 
Eigenkapitalquote = Eigenkapital: Gesamtkapital (findet nur bei Gewinnbeteiligungen Anwendung) 
Liquidität 2. Grades  = Flüssige mittelfristige + kurzfristige. Forderungen: kurzfristige. Verbindlichkei- 
ten  
 
7. Die Angaben im Bereich Entwicklungsrisiko  resultieren aus den entsprechenden Aussagen im La-
gebericht der Geschäftsführung, den Feststellungen im Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers und 
einer eigenen Einschätzung des Beteiligungsmanagements. 
 
8. Die zum Abschluss für den Steuerungsbedarf  dargestellte Ampel basiert letztlich auf einer zus am- 
menfassenden Bewertung der zuvor aufgeführten Einzelinformationen und gibt Auskunft darüber, ob 
aktueller Steuerungsbedarf besteht, ob es einer bes onderen Beobachtung der Entwicklung der Be- 
teiligung bedarf  oder kein aktueller Steuerungsbedarf festzustellen ist. 
 
Die Pfeilemarkierung (zu 3. 4. und 5. in der Tabelle) gibt die Tendenz zum Vorjahr wieder

Konzern-Scorecard_2012

2204 Zeichen

Anlage 1 
Beteiligungen 
Stadtwerke 
Münster 
GmbH 
MCC GmbH W u. S 
GmbH 
WBI GmbH WFM GmbH Zoo GmbH AWM MM citeq FMO GmbH items The ater* 
Münster 
Anteile der Stadt % 
100 92,09 100 1 85 45,41 EB EB EB Anteil Stw 
35,06 
Anteil Stw 
32 
EB 
Informationskategorien A A B B A B A A A A A A
Steuerungscluster IV I IV IV I I III I III IV IV IV 
Erfolg (T €) 
 Ist 2.760 -1.420 6.144 2.540 -1.497 -4.759 2.297 -61 1.190 -5.430 764 -193 
 Plan 6.500 -1.700 5.609 2.289 -2.360 -4.939 2.343    0  889 -3.392 767 -115 
 Vergleich Ist/Plan (absolut) -3.740 + 280 +535 +251 +86 3 180 46 -61 301 -2.038 -3 -78 
Ausschüttung/Zuschuss 
 Ausschüttung Ist (T€) 28.497 - 6.064 2.571 - - 2.000 - 793 - - -
 Zuschuss Ist (T€) -  1.927  - - 2.350   4136  - 2.728 - - - 19.166 
 Plan 6.500  1.927  6.064 2.725 2.350   4136  2.000 2.728 280 - -    18.964 
 Vergleich Ist/Plan (absolut) 21.997 0 0 -154 0 0 0 0 513 - - + 202 
Nachhaltigkeit 
 EBITDA 55.887 -697 17.904 5.488 -1.266 -3.619 7.000 -71 6.0 70 2.484 2.269 564 
 EBITDA - Marge (%) 11,1 -7,6 36,5 48,0 -35,4 -57,7     1, 4  -2,0 28,9 11,9 6,6 21,2 
 EBIT 31.250 -1.438 12.183 3.972 -1.627 -4.728 3.175 -80 2. 468 -1.459 83,8 -186 
 EBIT - Marge (%) 6,2 -15,8 24,8 34,7 -45,5 -75,3 6,4 -23,0 11,7 -6,9 2,4 -7,0 
Kennzahlen 
Umsatzrentabilität % 
 2012 0,6 -15,6 12,5 22,2 -0,4 -75,8 4,6 -1,8 5,7 -0,3 2,2 -7,2
 2011 2,1 -19,3 10,5 20,2 -2,4 -62,7 5,1 - 0,5 7,8 0,0 0,3 0,1 
Eigenkapitalquote (%) 
 2012 31,6 - 19,9 84,9 - - - - 17,5 21,7 35,7 -
 2011 40,9 - 20,5 91,7 - - - - 18,4 21,7 28,5 -
Liquidität 2. Grades % 
 2012 0,4 3,5 0,1 3,4 0,5 6,9 6,0 13,7 2,1 0,6 1,3 1,0 
 2011 0,4 3,6 0,3 5,6 0,8 12,5 12,0 11,1 2,0 0,5 1,2 1,8 
Entwicklungsrisiko nein nein nein nein nein nein nein nein nein ja nein nein 
Steuerungsbedarf 
b. w. 
* Hinweise: Jahresabschluss zum 31.12.2012 bzw. Wirtschaftsplan 2011/2012 
                     Die umsatzbezogenen Kennzahlen (EBITDA, EBIT, Umsatzrentabilität) beziehen sich nur auf die tatsächlichen Umsatzerlöse (2.657 T€); 
                     die gesamten Zuschusszahlungen (19.630 T€) und die "Sonstigen betrieblichen Erträge" (1.888 TE) sind hierbei nicht berücksichtigt. 
Konzern-Scorecard 2012

Berichtsvorlage

11499 Zeichen

V/0657/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Konzernberichtswesen für die städtischen Gesellschaften und eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtungen - Konzern-Scorecard 2012 - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.09.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Vorbemerkung 
 
In seiner Sitzung am 13.12.2000 hat der Rat der Stadt Münster mit der Vorlage V/1215/2000 + 
E/1 die wesentlichen Ergebnisse des Beratungsunternehmens Fa. Rödl & Partner zum gutachter-
lichen Prozess der Optimierung des Beteiligungsmanagements zur Kenntnis genommen. In di e-
sem Zusammenhang hat er weiterhin beschlossen, aus Gründen einer einheitlichen und effizie n-
ten Steuerung stufenweise ein Konzern-Berichtswesen einzuführen. Zentrales Element des Ko n-
zern-Berichtswesens sollte neben dem externen Jahresbericht in Form des al ljährlich zu erste l-
lenden Beteili gungsberichtes insbesondere ein  internes Berichtswesen  mit den Bestandteilen 
"Planung", "unterjähriges Berichtswesen" und "interner Jahresbericht (Konzern-Scorecard)" sein. 
 
Im Bereich "Planung" werden dem Ausschuss für Fin anzen, Beteiligungen und Liegenschaften  
regelmäßig die Wirtschaftspläne der im Steuerungscluster befindlichen städtischen Gesellscha f-
ten und eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen (nachfolgend: Beteiligungen) zur Beschlussfa s-
sung vorgelegt. Darüber hinaus er folgt eine aggregierte Aufbereitung der Einzel -
Wirtschaftspläne. 
 
Das "unterjährige Berichtswesen" ist inzwischen umfassend installiert. Die einbezogenen Beteil i-
gungen liefern in unterschiedlichen Berichtsintervallen (in Abhängigkeit von der jeweiligen Inf or-
mationskategorie) Auskünfte und Daten zur unterjährigen Entwicklung ihres Erfolges und geben 
auf der Basis dieser Erkenntnisse im Rahmen einer Vorschaubetrachtung eine Prognose des zu 
erwartenden Jahresergebnisses ab. Die Verwaltung bereitet diese Inform ationen in a ggregierter 
Form für den Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften  auf und stellt auf di e-
sem Wege eine kontinuierliche Verknüpfung der von den Beteiligungen gemeldeten Prognosen 
zum voraussichtlichen Jahresergebnis mit den entsp rechenden Ansätzen im städtischen Hau s-
halt (Gewinnausschüttungen bzw. Zuschusszahlungen) sicher. 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0657/2013 
Auskunft erteilt: 
Frau Dr. Janetzki 
Ruf: 
492 20 10 
E-Mail: 
JanetzkiA@stadt-muenster.de 
Datum: 
03.09.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0657/2013 
 
Die vorgelegte Konzern-Scorecard (interner Jahresbericht , vgl. Anlage 1 ) zeigt einen z u-
sammenfassenden Überblick über die gewonnenen Einzelinformationen der in den intensiveren 
Steuerungsprozess einbezogenen Beteiligungen. Sie orientiert sich an den wesentlic hen Steue-
rungsgrößen Leistungs zielerreichung, Bestandssicherheit, Nachhaltigkeit und Rentabilität bei 
Zugrundelegung der jeweiligen Jahresabschlüsse für 2012. 
 
 
2. Einschätzungen zum Entwicklungsrisiko/Steuerungsbedarf der einzelnen Beteiligungen  
 
Stadtwerke Münster GmbH 
Das Gesamtergebnis des Jahres 2012 kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. 
Im Lagebericht wird auf die zukünftigen Risiken eingegangen. Schwerpunkte in der Risikobeurtei-
lung sind zudem die Risiken, die sich aus den differenzierten Preisentwicklungen auf den interna-
tionalen Energiemärkten und ihren Folgen für die Beschaffungs- und Verkaufspreise und - men-
gen ergeben. Die Risiken werden einzeln und kumulativ bewertet und werden nicht als Bestand 
gefährdend eingestuft. Die Ampel steht auf „grün". 
 
 
MCC Halle Münsterland GmbH 
Die „Halle“ erwirtschaftete 2012 ein gegenüber dem Vorjahr um 173 T€ verbessertes Ergebnis. 
Die Finanzbeziehungen zwischen der Messe und Congress Centrum Halle Münste rland GmbH 
und der Stadt Münster sind durch die bis zum Jahr 2015 laufende Finanzformel un d den M a-
nagementkontrakt (vgl. Ratsbeschluss V/0521/2010 vom 29.09.2010) fixiert. Nach Ansicht des 
Wirtschaftsprüfers und des Beteiligungsmanagements ist die finanzielle Lage der Gesellschaft im 
lfd. Geschäftsjahr 2013 als stabil anzusehen. Die Ampel steht auf „grün“. 
 
 
Wohn- und Stadtbau Münster GmbH  
Nach Auffassung der Geschäftsführung sind zum 31.12.20 12 sowohl bestandsgefährdende Risi-
ken als auch Risiken, die die Ertrags -, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft negativ b e-
einflussen könnten, nicht e rkennbar. Diese Einschätzung wird sowohl vom Wirtschaftsprüfer als 
auch vom Beteiligungsmanagement geteilt. Die Finanzbeziehungen zwischen der Wohn - u. 
Stadtbau GmbH und der Stadt Münster sind durch den bis zum Jahr 2015 laufenden Manag e-
mentkontrakt (vgl. Ratsbeschluss V/0317/2011 vom 21.09.2011) fixiert.  Die Ampel steht auf 
„grün“. 
 
 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM ) 
Der Managementkontrakt der Stadt Münster mit der Wirtschaftsförderung Münster GmbH lief 
2010 aus. Der Betrieb der strukturpolitisch au sgerichteten Gesellschaft sowie ihrer direkten und 
indirekten Beteiligungen wird auch in den nächsten Jahren zu Fehlbeträgen führen. Um dennoch 
dem jeweiligen satzungsmäßigen Auftrag dauerhaft nachkommen zu können, wurde ab 2011 ein 
Risiko- und Liquiditäts management mit Neugliederung der Finanzflüsse eingeführt. Die Stadt 
Münster leistet nunmehr jährliche Kapitaleinl agen in Höhe von 2.350 T€, von denen eine beteil i-
gungsbezogene Einlage in Höhe von 660 T€ an die Technologieförderung und von dort wied e-
rum 160 T€ an die CeNTech weiter geleitet werden. Für das NBZ werden von Seiten der Stadt 
über den in 2010 geleist eten Betrag in Höhe von 1,5 Mio. € keine weiteren Mittel zur Verfügung 
gestellt.  
Die Kapitaleinlage der Stadt wurde für 2012 – wie im Vorjahr - in den Haushalt und die mittelfris-
tige Finanzplanung aufgenommen. Insofern kann die Ampel hier auf „grün“ geschaltet bleiben.

3 
V/0657/2013 
 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Zoo GmbH) 
Der Verlust der Zoo GmbH hat sich im Kalenderjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr nochmals 
deutlich erhöht und wird mit 4.759 T€ ausgewiesen. Damit geht einher, dass auch die Kennza h-
len EBIT und EBITDA sinken und weiterhin negativ ausgewiesen werden. Die Eigenkapitalquote 
liegt im Kalenderjahr 2012 bei 81,86 %. Da ein Gro ßteil der Finanzierung für den Elefantenpark 
über liquide Mittel der Zoo GmbH erfolgt ist, hat sich die Kennzi ffer für die  Liquidität II. Grades 
stark verringert. Dennoch verfügt die Zoo GmbH über eine sehr hohe Stichtagsliquidität, so dass 
aufgrund von witterungsbedingten Schwankungen bei den Einnahmen keine Kreditaufnahme zur 
Deckung der anfallenden Ausgaben erforderli ch ist. Des Weiteren wird die Liquidität der Zoo 
GmbH  durch regelmäßige Zuschusszahlungen der Stadt MS sichergestellt. Der derzeitige gült i-
ge Managementkontrakt läuft zum 31.12.2015 aus. Für die Zoo GmbH wird kein Bestandsrisiko 
gesehen. Daher steht die Ampel auf „grün“. 
 
 
Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM) 
Der von der AWM erwirtschaftete Jahresüberschuss sank im Vergleich zum Vorjahr von 2.533 T€ 
auf 2.297 T€. Die Umsatzerlöse blieben nahezu konstant. Im Ergebnis enthalten ist eine ang e-
messene Eigenkapitalverzinsung des von der Stadt Münster eingesetzten Kap itals, die seit 2010 
erstmalig bei der Gebührenkalkulation für die Stadtreinigungs - und A bfallgebühren der AWM 
durch die Berechnung kalkulatorischer Zinsen realisiert wird. Die gewerbliche Sammlung von 
Haushaltsabfällen zur Verwertung war das zentrale und für Kommunalunternehmen durchaus 
bestandsgefährdende Konfliktthema des nunmehr abgeschlossenen Gesetzgebungsve rfahrens 
für ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz, das zum 1.6.2012 in Kraft tr at. Es liegen keine Anhalt s-
punkte für Bestands gefährdende Risiken vor. Die Ampel steht auf „grün“. 
 
 
Citeq  
Die Liquidität 2. Grades liegt weiterhin stabil bei 2%. Aufgrund der langfristigen Verträge mit der 
Stadt Münster als Trägerin der citeq und anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts ist aber 
keine Risikoentwicklung zu erkennen. Der massive Anstieg der EBIT ist Ergebnis einer lediglich 
anderen Darstellung bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen. Die dabei zu berücksichti-
genden Zinsen wurden bisher als Personal- und nicht als Zinsaufwand abgezogen. Ein Entwick-
lungsrisiko ist nicht erkennbar. Die Ampel steht auf „grün“.  
 
 
Münster Marketing (MM) 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung MM hat im Kalenderjahr 2012 abermals einen Verlust 
i.H.v. rd. 62 T€ ausgewiesen (im Vorjahr –17 T€). Aufgrund dessen sinken auc h die Kennzahlen 
EBIT und EBITDA weiter und werden ebenso negativ dargestellt. Die Eigenkapitalquote liegt im 
Kalenderjahr 2012 bei 23,2 % und ist gegenüber dem Vorjahr 2011 mit 29,6 % leicht gesunken. 
Der Managementkontrakt hat noch eine Laufzeit bis zum 31.12.2015. Die Liquidität II. Grades 
konnte im Kalenderjahr 2012 leicht erhöht werden. Im Wesentlichen wird die Liquidität aber durch 
die Zuschusszahlungen der Stadt MS gesichert. Ein Risiko im Bestand der eigenbetriebsähnl i-
chen Einrichtung MM wird nicht gesehen. Die Ampel steht auf „grün“. 
 
 
Flughafen Münster Osnabrück GmbH (FMO ) 
Im Rahmen des Jahresabschlusses für 2005 wurde der Rest der Gewinnrücklage verbraucht und 
erstmals ein Bilanzverlust ausgewiesen. Seitdem werden die Fehlbeträge auf neue Rechnun g 
vorgetragen (zusammen mit dem Ergebnis 2012 rund 14 Mio. €) und insoweit Ausgleichzahlu n-
gen der Gesellschafter vermieden. Nachdem in 2011 erstmals – in geringem Umfang zum ersten 
Mal seit dem Jahr 2001 – ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden ko nnte, beträgt der 
Fehlbetrag für das Geschäftsjahr 2012 rund 5,4 Mio. €.

4 
V/0657/2013 
 
Das Geschäftsjahr 2013 wird abermals durch Konsolidierungsmaßnahmen der Airlines geken n-
zeichnet sein und die wegfallenden Flugverbindungen werden möglichst durch andere Anbieter 
zu ersetzen sein. Hier ist mit der Gewinnung der Ryanair ein erster Erfolg zu verzeichnen. Es 
wird in 2013 zu einer Nettoneuverschuldung kommen, was dem grundsätzlichen Ziel der En t-
schuldung entgegen steht. Aufgrund des Margendrucks wird das betriebswirtschaftliche Ergebnis 
weiter unter Druck stehen. So ist für den Flughafen weiterhin eine besondere Beobachtung der 
wirtschaftlichen Entwicklung angezeigt und wird die Ampel für diese Beteiligung in diesem Sinne 
weiterhin auf „gelb“ gestellt.  
 
 
Theater Münster 
Mit der lfd. Finanzformel (Ratsbeschluss vom 28.04.2010 – V/0308/2010) sind die Zuschussb e-
träge für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014 festgelegt worden. Die vom Rat am 
12.06.2013 beschlossene neue Finanzformel (V/0240/2013/1. Erg.) für die Spielzeiten 2014/2015 
bis 2017/2018 gibt dem Theater Münster mittelfristig eine verlässliche Finanzbasis. Die Ampel 
steht auf „grün“. 
 
 
Items GmbH 
Die Geschäftsentwicklung nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr einen zufriedenstellenden Ve r-
lauf. Das Jahresergebnis entwi ckelte sich gegenüber dem negativen Ergebnis in 2011 wieder 
positiv (764 T€). Die Umsatzerlöse lagen geringfügig unter den Vorjahreswerten.   
Das Geschäftsjahr war wie die Vorjahre vor allem geprägt von Projekten zur Umsetzung der A n-
forderungen des Unbundl ings, insbesondere Mandantentrennungen.  Insgesamt verbessert en 
sich damit der EBIT und der EBITDA gegenüber dem Vorjahr. Ebenso stieg die Eigenkapitalqu o-
te von 28,49 % auf 35,67 %.  Insgesamt sind Bestands gefährdende Risiken nicht erkennbar. Die 
Ampel steht auf „grün“. 
 
I. V. 
 
gez. Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: 
Konzern-Scorecard

Beratungsverlauf (1)

24.09.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0657/2013
Typ
Vorlagen
Datum
26.08.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37