V/0070/2006/1
Modellprojekt zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungslandschaft
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Ergänzungsvorlage Beschluss
1935 Zeichen
V/0070/2006/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Betrifft Modellprojekt zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungslandschaft Beratungsfolge 05.04.2006 Hauptausschuss Vorberatung 05.04.2006 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Abweichend vom Beschlussvorschlag der Verwaltung haben der Ausschuss für Schule und Wei- terbildung und die Kommission zur Unterbringung von Aussiedlern, Asylbewerbern und ausländi- schen Flüchtlingen folgenden Beschluss gefasst: 1. Wie Hauptvorlage 2. Dem Rat wird rechtzeitig zu den Etatberatungen 2007 im letzten Quartal 2006 ein schriftli- cher Bericht über die Voraussetzungen und Ergebnisse des Modellprojektes vorgelegt. Auf- grund dieses Berichtes entscheidet der Rat über die Fortführung des Modellprojektes zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungslandschaft ab 2007. Der bisherige Beschlusstext zu Punkt 2 der Hauptvorlage entfällt. Vorlagen-Nr.: V/0070/2006/1. Erg Auskunft erteilt: Herr Dr. Gummersbach Frau Riegel-Krause Ruf: 492 40 00/40 60 E-Mail: GummersH@stadt-muenster.de RiegelKr@stadt-muenster.de Datum: 22.03.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0070/2006/1 Begründung: In dem ursprünglichen Beschlusspunkt 2 der Ratsvorlage V/0070/2006 hat die Verwaltung darauf hingewiesen, dass das Modellprojekt zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungs- landschaft mit Ablauf des Schuljahres 2006/2007 und damit am 31.07.2007 endet. Tatsächlich endet das Modellprojekt jedoch wie unter Kosten/Folgekosten der Hauptvorlage dargestellt, bereits zum Ende des Jahres 2006. Mit dem neuen Beschlusspunkt 2 kann nun rechtzeitig vor dem Ende des Modellprojektes über eine nahtlose Weiterführung ab Januar 2007 entschieden werden. Die Verwaltung befürwortet den neuen Beschlussvorschlag. I. V. Dr. Hanke Stadträtin
Hauptvorlage V/0070/2006 mit Anlage
29253 Zeichen
V/0070/2006
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Schule und Weiterbildung
Betrifft
Modellprojekt zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungslandschaft
Beratungsfolge
21.02.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung
01.03.2006 Ausländerbeirat Vorberatung
08.03.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung
16.03.2006 Kommission zur Unterbringung von Aussiedlern, Asylbewerbern u. ausländischen
Flüchtlingen Vorberatung
05.04.2006 Hauptausschuss Vorberatung
05.04.2006 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Sachentscheidung:
1. Der Rat nimmt den Erfahrungsbericht "Mit Sprache und Beratung - Integration unterstützen -
ein Modellprojekt der Stadt Münster" zur Kenntnis.
2. Der Rat beschließt die Fortführung des Modellprojektes zur stärkeren Internationalisierung
der städtischen Bildungslandschaft über den zweijährigen Zeitraum, der mit Ablauf des
Schuljahres 2006/07 endet, hinaus.
Kosten/Folgekosten
Die Finanzierung des Modellprojektes ist bis zum Ende 2006 sichergestellt. Die Mittel hierfür sind
in Höhe von 51.480,00 € bei der Haushaltsstelle 2950.626.1000.0 „Modellprojekt Internationalisie-
rung“ veranschlagt. Für die Fortsetzung entstehen ab 2007 da uerhaft Projektkosten in Höhe von
51.000 Euro jährlich. Die Finanzierung wird durch Veränderung der Haushaltsansätze jeweils für
die Jahre 2007 bis 2009 wie folgt vorgenommen:
Haushaltsstelle Bezeichnung Betrag
2950.626.1000.0 Modellprojekt „Internationa lisierung“ + 51.000,- €
Mehrbedarf 51.000,- €
2000.500.0000.8 „Sachkosten ZA 10“ - 12.000,- €
2400.631.0000.4 „Schulbücher nach dem LFG“ - 20.000,- €
2950.590.0000.9 „Schule und Weiterbildung -Sachkosten-“ - 8.000,- €
2950.626.0000.5 „Projekte, Fortbildung, Schu lmitwirkung“ - 11.000,- €
Ausgabenreduzierung 51.000,- €
Vorlagen-Nr.:
V/0070/2006 Auskunft erteilt:
Herr Dr. Gummersbach
Frau Riegel-Krause
Ruf:
492 40 00
492 40 60
E-Mail:
GummersH@stadt -muenster.de
RiegelKr@stadt-muenster.de
Datum:
10.02.2006
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0070/2006
Begründung:
Vorbemerkung
Am 14.7.2004 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, im Rahmen eines zweijäh-
rigen Modellprojektes ein qualifiziertes, maßgeschneidertes und niederschwelliges Beratungs- und
Sprachförderangebot für Kinder und Jugendliche aus Migrationsfamilien zu entwickeln und zu er-
proben.
Die Verwaltung wurde gebeten, spätestens zum Etat 2006 einen Erfahrungsbericht vorzulegen, auf
dessen Grundlage über die Verstetigung der im Rahmen des Modellprojekts konzipierten und rea-
lisierten Bausteine "Bildungsberatung International" und "Deutsch als Fremdsprache für Jugendli-
che / Club D" entschieden werden kann.
Migration fördert Schulkarrieren auf Umwegen
4,8 % der Kinder und Jugendlichen, die in Münster ein städtisches Gymnasium besuchen, sta m-
men aus Familien mit Migrationsvorgeschichte. An den städtischen Hauptschulen beträgt ihr Anteil
34 %, an den Realschulen 11,8 % und an den Förderschulen haben 23 % aller Schülerinnen und
Schüler eine Migrationsvorgeschichte. Sie kamen als Flüchtlinge, Spätaussiedler oder aus and e-
ren Gründen nach Münster.
Im Gegensatz zum geringen Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler an den städt i-
schen Gymnasien ist ihr Anteil an den Abendschulen der Stadt Münster auffällig hoch. Am Abend-
gymnasium waren im Oktober 2005 fünfzehn Prozent der Schülerinnen und Schüler Spätaussied-
ler oder ausländischer Herkunft. An der Abendrealschule waren es sogar 27,6 Prozent.
Dies macht deutlich, wie viele Menschen mit Migrationsvorgeschichte, einen langen Bildungsweg
in Kauf nehmen, z. B. indem sie sich auf dem zweiten Bildungsweg qualifizieren. Der Schulträger
der Stadt Münster steht hier in der Verantwortung: Die Wege zu guter Bildung zu erleichtern und
unnötige Umwege und Belastungen zu vermeiden, ist eine wichtige Aufgabe.
Im Oktober 2005 besuchten 436 Schülerinnen und Schüler mit Migrationsvorgeschichte in Münster
ein städtisches Gymnasium; dreieinhalbmal so viele (1.532) besuchten ein Berufskolleg 1. Nach
Erfahrung des Amtes für Schule und Weiterbildung hat dies vor allem zwei Gründe: Viele, die die
Hauptschule nach der Klasse 10 mit Qualifikation für die Oberstufe verlassen, gehen nicht zum
Gymnasium. Häufig sind sie bereits älter als ihre potenziellen Mitschülerinnen und Mitschüler, da
sie nicht altersgerecht eingestuft wurden und/oder eine Klasse wiederholen mussten. Das höhere
Alter verstärkt mögliche Befürchtungen, den Anforderungen am Gymnasium nicht zu genügen, und
sich dadurch doppelt erfolglos zu fühlen bzw. als „doppelter Versager“ exponiert zu sein.
Ressourcen optimal nutzen: sicher, sozial und effizient für alle
Der Schulträger sieht deshalb seine Aufgabe in erster Linie darin, jungen Menschen mit Migrat i-
onsvorgeschichte Bildungsangebote und Informationen zugänglich zu machen damit sie ihre schu-
lischen Interessen umsetzen und ihre Fähigkeiten und Potenziale möglichst gut ausschöpfen kön-
nen. Dazu gehören unter anderen: die vorschulische Sprachförderung die in Kooperation mit der
Schulaufsicht, dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und dem Sprachenzentrum der
WWU - Münster seit 2003 an Münsteraner Grundschulen und in Tageseinrichtungen durchgeführt
wird; das umfassende Angebot "Deutsch als Fremdsprache" der VHS, sowie die Qualifizierungs-
projekte für arbeitslose Menschen mit Migrationsvorgeschichte. Club D und Bildungsberatung In-
ternational ergänzen diese und andere Angebote in der Stadt Münster seit 0ktober 2004.
1 Amtliche Schulstatistik 2005/06
- 3 -
V/0070/2006
Club D erleichtert jungen Schülerinnen und Schülern mit Migrationsvorgeschichte in Münster Fuß
zu fassen, in Freizeit und Schule mitzureden und mitzumachen. Die international besetzten Kurse
stärken nicht nur Grammatik- und Vokabelkenntnisse, sondern auch die Freude an der Kommuni-
kation, Selbstbewusstsein, interkulturelle und soziale Kompetenzen.
Die Bildungsberatung International dient immer wieder als Lotse in der Vielfalt der Münsterschen
Bildungslandschaft. So spart sie allen Beteiligten unnötige Umwege, Zeit-, Geld- und Reibungsver-
luste. Das gilt für die einzelnen Menschen ebenso wie für die beteiligten Ämter und Bildungsanbie-
ter. Nicht umsonst gelangten bisher ca. 50 Prozent der Ratsuchenden durch die Empfehlung städ-
tischer Ämter und Schulen zur Bildungsberatung International als kompetenter Fachstelle.
Für den einzelnen Menschen schafft eine solide Bildung die beste Basis für eine sichere und gute
Existenz. Sie bleibt wesentliche Voraussetzung, um langfristig von sozialen Leistungen unabhän-
gig zu bleiben. Auch deshalb baut Münster auf Bildung. Sie weiß nicht nur die Vie lfalt ihrer Bi l-
dungsangebote zu schätzen, sondern auch die Ausbildung internationaler Vielfalt. Denn die berei-
chert unsere Stadt: sprachlich, kulturell und dank der vielen Verbindungen in den Rest der Welt,
die eine Kommune in Zeiten der Globalisierung ers t überlebensfähig machen. Jeder junge
Mensch, der in Münster von guter Bildung profitiert, kann dazu etwas Besonderes beitragen: die
dreizehnjährige Club D-Teilnehmerin, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern frühe interkulturel-
le Erfahrungen mitten in Deutschland ermöglicht; und z. B. die junge Wirtschaftsinformatikerin aus
der Ukraine, die mit Hilfe der Bildungsberatung International einen Einstieg in den Beruf gefunden
hat.
Kosten/Folgekosten
Für 2006 sind die für die Finanzierung des Modellprojektes erforderlichen Mittel bei der Haushalts-
stelle 2950.626.1000.0 "Modellprojekt zur stärkeren Internationalisierung der städtischen Bildungs-
landschaft" veranschlagt und damit sichergestellt. Die erforderlichen Mittel für die dauerhafte Fort-
setzung des Modellprojektes werden innerhalb des Budgets des Amtes für Schule und Weite rbil-
dung durch veränderte Schwerpunktsetzungen bzw. durch Anpassung der Haushaltsansätze an
die Rechnungsergebnisse des Jahres 2005 bereitgestellt.
I.V.
gez.
Dr. Hanke
Stadträtin
Amt für Schule
und Weiterbildung
Mit Sprache und Beratung - Integration unterstützen
Ein Modellprojekt der Stadt Münster
Impressum
Herausgeberin:
Stadt Münster
Amt für Schule und Weiterbildung
Konzeption und Text:
Christine Czepok
Dr. Hans-Werner Gummersbach
Volker Hiersemann
Aud Riegel-Krause
Dr. Dorle Weyers
Fotos:
Ralf Emmerich
Gestaltung:
Sabine Schmitz
Wer auf Deutsch nicht mitreden kann, hat es hier schwer: im Leben und in der
Schule. Leichter kommen diejenigen ans Ziel, die ihr Wissen, ihre Interessen
und ihre Fragen wortstark zur Sprache bringen. Wer mitreden und sich ver-
ständigen kann, findet in unserer Gesellschaft eher einen guten Platz; nicht
zuletzt, weil er leichter an die erforderlichen Informationen gelangt.
Dies ist ein Grund, warum es viele Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern
aus dem Ausland nach Deutschland kamen, an unseren Schulen nicht leicht
haben. Für den Rat der Stadt Münster war es im Sommer 2004 Grund genug,
das Amt für Schule und Weiterbildung mit einem Modellprojekt zu beauftra-
gen, um hier Abhilfe zu schaffen: Mit den Projekten „Club D – mitreden auch
auf Deutsch“ und „Bildungsberatung International“ (BBI) sollte Münsters Bil-
dungslandschaft internationaler werden. Sie sollten gezielt das Leistungs-
spektrum der Stadt ergänzen, das wir im Laufe der Jahre entwickelt hatten –
zum Beispiel die zahlreichen Möglichkeiten an Münsteraner Schulen, Kitas
und außerschulischen Einrichtungen, die deutsche Sprache zu lernen; berufli-
che Qualifizierungen für arbeitslose Migrantinnen und Migranten zu fördern
sowie pädagogische Angebote für zukünftige Grundschulkinder, um ihre
Deutschkenntnisse bereits vor dem eigentlichen Schulbeginn zu verbessern.
Letztere werden in enger Kooperation mit der Universität an Münsters Grund-
schulen durchgeführt.
Ziel all dieser Angebote ist es, Menschen, die aus anderen Ländern nach Mün-
ster gezogen sind, darin zu unterstützen, ihre schulischen Interessen umzu-
setzen und ihre Fähigkeiten und Potenziale auszuschöpfen. Aufgabe der Bil-
dungsberatung International (BBI) ist dabei in erster Linie, Bildungsangebote
und Informationen jungen Menschen und/oder ihren Eltern zugänglich zu
machen. Der „Club D“ der Volkshochschule unterstützt Kinder und Jugendliche
beim Lernen der deutschen Sprache.
Dr. Andrea Hanke, Schuldezernentin
3
Mit Sprache und Informationen zum Erfolg
Ein sommerliches Abschlussfest zeigte den jungen Leuten zudem, dass ihr
Engagement auch eine Feier wert ist. Von Dr. Andrea Hanke, der Dezernentin
für Schule, Kultur und Sport und Dr. Hans-W. Gummersbach, dem Leiter des
Amtes für Schule und Weiterbildung hochrangig begrüßt, gestalteten die
Schülerinnen und Schüler ihr internationales Fest mit Musik, Tanz und Thea-
ter. Die Frage: „Wer wird im Herbst weitermachen?“ beantworteten sie mit
einem lautstarken „Wiiiir!“.
Im ersten halben Jahr zählte der „Club D“ bereits 75 Mitglieder aus 34 Län-
dern. Die meisten von ihnen wurden in der Türkei, Kasachstan, Deutschland
und in der Ukraine geboren und waren 14 bis 17 Jahre alt. Die Mehrheit der
Mädchen und Jungen besuchte die Geistschule (Hauptschule), die Geschwi-
ster-Scholl-Realschule und das Gymnasium Paulinum.
Im Schulhalbjahr 2005/06 nahmen über 60 Kinder und Jugendliche teil, dar-
unter viele Fortsetzer/innen. Die Kinder und Jugendlichen, die am „Club D“
teilnehmen, machen nicht nur sprachlich Fortschritte. Sie lernen hier vieles,
was sie für das Leben in Deutschland brauchen: Der 15-jährige Tuan aus Viet-
nam ist bei jedem Club-D-Nachmittag dabei. Für ihn sind eine gute Schul- und
Ausbildung und seine Lern- und Leistungsfreude die Basis, um sich in
Deutschland seinen Weg zu machen.
Jung und international: Die Mitglieder des „Club D“
5
Jährlich lernen in Münster mehr als 2.500 Erwachsene in 120 Kursen der
Volkshochschule Deutsch als Fremdsprache bzw. als Zweitsprache. Mit dem
„Club D“ sollte die VHS ein neues Angebot entwickeln, das Schülerinnen und
Schüler der Sekundarstufen motiviert, ihre Deutschkenntnisse nachmittags
außerhalb der Schule zu verbessern.
Im ersten Halbjahr 2005 startete der Club mit 75 Jugendlichen in sechs Kur-
sen für drei Altersgruppen: Für die 10- bis 12-Jährigen, die 13- bis 15-Jährigen,
und die 16- bis 18-Jährigen werden jeweils zwei Sprachniveaus angeboten.
Die Lerngruppen treffen sich zweimal wöchentlich nachmittags zwei Stunden
lang in den Räumen der „VHS-Überwasser“. Der Unterricht ist für sie kosten-
los, nur die Bücher werden selbst bezahlt. Der Standort nahe der Überwasser-
kirche ist zentral gelegen und gut mit dem Bus erreichbar.
„Club D – mitreden auch auf Deutsch!“ – der Name ist Programm. Und das
kommt bei den Jugendlichen gut an. Möglichst lebensnah lernen sie hier deut-
sche Grammatik, Rechtschreibung und Vokabeln und das Wichtigste beim
Spracherwerb: üben, üben, üben, bzw. sprechen, zuhören, mitreden. Noten
gibt es nur ganz selten, um in kleinen Tests die eigenen Fortschritte wahrzu-
nehmen.
Jedes Club-Mitglied erhält einen Ausweis. Der sorgt für Identifikation und Ver-
bindlichkeit und reizt zur regelmäßigen Teilnahme. Denn jeder wahrgenom-
mene Termin wird im Club-Ausweis per Stempel dokumentiert. Wer minde-
stens 70 Prozent eines Kurses besucht hat, erhält zudem einen positiven Ver-
merk im Schulzeugnis. Verstärkt wurde die Verbindlichkeit auch durch die
erfahrenen VHS-Kursleiterinnen, die schnell gute Beziehungen zu den Jugend-
lichen entwickelten.
Damit die Jugendlichen vom „Club D“ erfuhren, wurden an allen relevanten
Schulen Faltblätter in sechs Sprachen verteilt. Die Volkshochschule lud zu
einer Start-Party. Über 50 Kinder und Jugendliche kamen, viele von ihnen auf
Empfehlung ihrer Schule. Die meisten wurden Clubmitglieder.
Schon im ersten Halbjahr 2005 erreichten über vierzig Jungen und Mädchen
ihr Ziel. Mit mindesten 33 Unterrichtsterminen à zwei Stunden hatten sie sich
neben dem positiven Zeugnisvermerk zugleich noch einen Kinogutschein „ver-
dient“.
Mit Kontinuität und Spaß: Üben und dranbleiben
„Club D“: zum Deutschlernen informieren, motivieren, feiern
4
Das Projekt Deutsch für Jugendliche – „Club D“ Mitreden auch auf Deutsch
Ich bin seit September 2005 in Deutschland
und gehe seit Dezember in den „Club D“. Auf
dem Annette-Gymnasium haben die Lehrer mich
auf den „Club D“ hingewiesen.
(Aleksander, 17 Jahre alt, Ukraine, Gymnasium)
„
“
Im „Club D“ habe ich neue Freunde gefunden.
(Aleksandra, 11 Jahre, Ukraine, Realschule)
„ “
„30 Termine waren es im zweiten Halbjahr. Wer 27 Stempel hat, bekommt als
Belohnung eine Lektüre.“
„Ich habe eine ‚Wunschgrammatik’ eingeführt. Die Schüler sagen, was sie ler-
nen wollen, heute Präpositionen, dann machen wir das. Ansonsten habe ich
immer etwas vorbereitet.“
„Auch mit dem Projekt zeigt sich die gute Möglichkeit der Verbindung von
Schule und Weiterbildung.“
Dozentinnen im „Club D“
6
Einzelarbeit und Gruppenarbeit mit Lehrbüchern, Tafelbildern, Leseübun-
gen, Spiele mit Wörtern und Buchstaben, Wurfspiele mit Bällen, Arbeits-
blättern, Hausaufgaben, Tests.
Förderung der Grammatik:
„Male ein großes Zimmer an die Tafel, und wir möblieren es gemeinsam!
Was steht wo?“ Zur Übung des Dativs und der Artikel.
Kreativität:
Wer wohnt in dem Zimmer, erzähle seine/ihre Geschichte.“
Rechtschreibung:
„Berichtige die fehlerhaften Wörter im Text deines Nachbarn.“
Konzentration:
„Ihr habt eine Minute Zeit, merkt euch alle Gegenstände auf dem Bild, für
jeden Gegenstand gibt es einen Punkt, für einen falsch genannten Gegen-
stand gibt es Punktabzug.“
Aussprache:
„deeem, nicht deeeen,“ oder „einennnn, nicht ein“ – eine deutliche Aus-
sprache hilft beim Verstehen der Wörter und beim Schreiben der Endun-
gen.
Wortschatz:
„Welche Tischformen gibt es?“ Quadatisch, rund, rechteckig, oval.“ Das
Wort „oval“ habe ich noch nie gehört…(Siriporn, 15 Jahre).
7
Lernen im „Club D“ ist vielfältig:
1 Andreas Behnen,
Schulleiter Geschwister-Scholl-Realschule
„Die Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Angebot sehr gern wahr und
der Erfolg wird hier in der Schule sehr deutlich sichtbar. Es ist sehr wichtig,
die Deutschkenntnisse ganz gezielt und fachkundig zu verbessern. Ich
würde es als große Katastrophe empfinden, wenn das nicht fortgesetzt wer-
den könnte. Es wäre wirklich traurig, weil die Schülerinnen und Schüler mit
Migrationshintergrund dann wieder deutlich benachteiligt würden.“
Dr. Gerd Grave,
Schulleiter Gymnasium Paulinum
Der „Club D“ ist für die Schülerinnen und Schüler eine außerordentlich hilf-
reiche Einrichtung. Hier können sie ihre in der Schule erworbenen Kenntnis-
se übend vertiefen. Zudem erweitern sie ihren Wortschatz und lernen noch
mehr Grammatik. Die Verbindungen zu Jugendlichen aus anderen Schulen
kann dabei auch bei der sozialen Stabilisierung in diesem schwierigen Inte-
grationsprozess helfen.
Wir wollen das auf jeden Fall abgestimmt fortsetzen.
1 Karl-Heinz Neubert,
Schulleiter Geistschule (Hauptschule)
Der große Vorteil des „Club D“ ist, dass die Schülerinnen und Schüler dort in
einem ganz anderen Zusammenhang ihre Deutschkenntnisse erweitern:
zusammen mit anderen Jugendlichen und in einer anderen Lernatmosphäre.
Deshalb wollen wir die Kooperation auf jeden Fall fortsetzen. Wenn es finan-
zielle Schwierigkeiten mit Fahrtkosten oder Unterrichtsmaterialien gibt, ver-
suchen wir auch, das unbürokratisch über unsere Schule zu finanzieren.
1Stellvertretend für die Schulformen, die mit dem „Club D“ zusammenarbeiten, äußern sich drei
Schulleitungen zur Kooperation mit der Volkshochschule (die Antworten sind leicht gekürzt)
Schulen zur Kooperation mit der BBI
„Eltern und schulpflichtige Kinder profitieren glei-
chermaßen von der BBI. Den Eltern kann unabhän-
gig von einer Schulform das Bildungssystem erklärt
werden. Nach Prüfung der individuellen Bildungs-
voraussetzungen ist eine passgenaue Zuweisung in
das differenzierte Schulsystem möglich, mit gleich-
zeitigem Hinweis auf bestehende Kooperationen
zwischen Schulen, die eine gewollte Durchlässigkeit
gewährleisten.
Die BBI nimmt die Bildungsinteressen aller Perso-
nen mit Migrationsgeschichte ernst. Es können
schnelle Entscheidungen hinsichtlich einer adäqua-
ten Förderung in den Schulen der Stadt getroffen
werden. Für nicht schulpflichtige Personen kann in
der vielfältigen Landschaft der Bildungsträger eine
Möglichkeit zur Unterstützung des sprachlichen und
gesellschaftlichen Integrationswillens gefunden
werden.“
Karl-Heinz Neubert,
Schulleiter der Geistschule (Hauptschule)
Seit Oktober 2004 gibt es die Bildungsberatung International (BBI) im
münsterschen Amt für Schule und Weiterbildung. Sie ist erste Ansprechpart-
nerin vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus anderen Län-
dern nach Münster gezogen sind und Fragen zu Schule und Ausbildung
haben. Etwa die Hälfte der Beratungen fand in persönlichen Gesprächen
statt, die andere Hälfte per Telefon. Bislang wurden in der BBI 562 Men-
schen aus insgesamt 39 Ländern beraten.
Stets geht es darum, Menschen auf dem Weg zum passenden Bildungsange-
bot zu unterstützen. Das heißt vor allem: Information, Klärung der individu-
ellen Ziele, Wünsche und Möglichkeiten sowie Recherche und Vermittlung
der passenden Angebote. Wie das konkret aussehen kann, zeigen folgende
Beispiele:
Hauptsache „gewusst wie“:
Maryams Weg zum Schulabschluss
Maryam2 ist 19 Jahre alt und kam aus dem Irak nach Münster. Sie verließ
die Schule mit einem Abgangszeugnis. Als sie in die BBI kam, war sie mut-
los und sah für ihr Leben keine Perspektive mehr. Dass sie in Deutschland
einen Schulabschluss nachholen kann, wusste sie nicht. Die BBI fand für sie
kurzfristig einen Förderplatz bei einem freien Träger. Hier bereitet sie sich
nun darauf vor, demnächst wieder zur Schule zu gehen, um den Hauptschul-
abschluss zu erreichen. Sie wird vor allem in Deutsch und Mathematik
gefördert und sie lernt, wie sie eine Praktikumsstelle suchen und Bewer-
bungen schreiben kann. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen mit jun-
gen Menschen unterschiedlichen Alters statt. Maryam hat endlich wieder
eine Perspektive. Sie ist sehr motiviert und geht regelmäßig und gern zum
Unterricht.
Nelly aus Kasachstan ist 18 Jahre alt. Sie hat nach der zehnten Klasse erfolg-
reich die Hauptschule abgeschlossen. Über ihren Wunschberuf Visagistin ist
sie gut informiert. An ihrem früheren Wohnort hat sie bereits einige Prakti-
ka darin gemacht. Aber nun ist sie mit ihrer Mutter nach Münster gezogen
und findet hier keinen Ausbildungsplatz. Dazu fehlen ihr hier die Kontakte
und auch die Agentur für Arbeit konnte ihr keine Stelle vermitteln. Dank der
persönlichen Vermittlung durch die BBI erhielt Nelly die Gelegenheit, sich
bei einem Münsteraner Friseur- und Kosmetiksalon vorzustellen. Nun macht
sie dort ein Praktikum und beginnt im nächsten Sommer ihre Ausbildung.
Wie Beratung für Vermittlung sorgt, zeigt die nachstehende Grafik
3:
Die Bildungsberatung International (BBI)
Bildungsfragen – Entscheidungen für die Zukunft
8 9
2Alle Namen und Herkunftsländer wurden aus Gründen des Datenschutzes geändert.
Kontakte schaffen Chancen:
Nellys Einstieg in den Beruf
3Die Diagrammwerte beziehen sich ausschließlich auf persönliche Beratungsgespräche
Viele der mit Unterstützung der BBI aufgenommenen
ausländischen Schülerinnen und Schüler beweisen
eine so hohe Motivation und Lernbereitschaft, dass
sie ihren Mitschülern durchaus als beispielhaft
erscheinen. Insofern profitiert die Schule insgesamt
von der Lernhaltung solcher Jugendlicher, die tat-
sächlich begriffen haben, dass ihre Lebenschancen
ganz wesentlich von dem abhängen, was sie jetzt in
der Schule lernen.“
Dr. Gerd Grave,
Schulleiter des Gymnasiums Paulinum
Die Beraterin der BBI, Christine Czepok, kennt viele Fragen aus eigener
Erfahrung. Sie wuchs im polnischen Allenstein auf und lebt seit 1981 in
Münster. Das erleichtert die Kommunikation in mehrfacher Hinsicht: Sie
berät ihre Kundinnen und Kunden wahlweise auf Deutsch, Englisch, Pol-
nisch oder Russisch. Für andere Sprachen greift sie auf Dolmetscher-
dienstleistungen zurück. Dass sie selbst einmal als Migrantin nach
Deutschland kam, schafft zudem das nötige Vertrauen. Nicht nur sprach-
lich fällt es vielen leichter, der pädagogischen Mitarbeiterin der Stadt
die eigene Situation zu schildern und auf ihren Rat als Kennerin von
Münsters Schullandschaft und der Bildungs- und Arbeitssituation in
Deutschland zu vertrauen.
Oft sind die Fragen der Ratsuchenden in einem Kontakt problemlos zu
klären: z. B. mit Informationen zur passenden Schule für den Sohn des
neuen amerikanischen Mitarbeiters eines Industriebetriebs oder über
den nächstgelegenen Sprachkurs für ein zehnjähriges Mädchen aus der
Ukraine.
In vielen Fällen ist jedoch eine umfassendere Unterstützung angezeigt.
Zum Beispiel beim dreizehnjährigen Oleksandr: Auf russisch gut bera-
ten entpuppte sich der Junge als Mathe-Talent. Dank der Vermittlung
durch die BBI besucht er nun eine Schule mit mathematisch-naturwis-
senschaftlichen Schwerpunkt. In solchen Situationen sind viele Fragen
zur Klärung persönlicher Ziele und Voraussetzungen erforderlich. Hinzu
kommen immer wieder Gespräche mit Eltern, Schulen und Bildungsan-
bietern sowie zahlreiche Recherchen, um die passende Unterstützung
zu ermöglichen.
11
Der zwölfjährige Kamal
kam mit seinen Eltern aus Ägypten nach Münster. Von seiner Mutter hatte er
bereits Deutsch gelernt. Im Heimatland besuchte er die 6. Klasse. Seine Lei-
stungen aus dem Heimatland entsprachen dem Niveau einer deutschen
Realschule. Kamal hat den Wunsch, später in einer Bank zu arbeiten. Der
Umgang mit Zahlen macht ihm großen Spaß. Die BBI hat Kontakt zu einer
Realschule hergestellt. Dank der Vermittlungsarbeit der BBI besucht Kamal
mit Erfolg inzwischen die 7. Klasse einer Realschule.
Katja aus Russland
ist 18 Jahre alt. Als sie in die BBI kam, besuchte sie die 10. Klasse der Real-
schule. Eigentlich wollte sie Abitur machen. Aber schon der Wechsel von der
Haupt- in die Realschule war für sie schwer und oft frustrierend. Hierdurch
verunsichert überlegte sie nun, ob eine Ausbildung nicht der bessere Weg
wäre. In der Beratung der BBI fand sie neuen Mut. Der Vorschlag einige
Tage im Gymnasium zu hospitieren, gefiel ihr – und ebenso der Schullei-
tung. Nach drei Tagen Hospitation in der Klasse 11, stand Katjas Entschluss
zum Abitur fest.
Anatol ist 15 Jahre alt
und kam im November 2005 mit seiner Familie nach Münster. Seine Mutter
ist Lehrerin, der Vater Rechtswissenschaftler. In seinem Heimatland, der
Ukraine, hatte der Junge stets sehr gute Zeugnisse. Neben seiner Mutter-
sprache Ukrainisch spricht er fließend Russisch. Im Auffanglager Unna-Mas-
sen besuchte er die 10. Klasse der Hauptschule. Obwohl er damals kein
Deutsch sprach, waren seine Leistungen auch dort gut. Er kam in die BBI,
weil er in jedem Fall ein Gymnasium besuchen wollte. Die BBI schilderte
Anatols Werdegang dem Schulleiter eines Gymnasiums. Nun besucht er dort
die 10. Klasse mit sehr gutem Erfolg.
Intelligent, ehrgeizig, jung: Kamal, Katja und Anatol
10
Das Beratungsspektrum
Schulen zur Kooperation mit der BBI
„Das Gymnasium Paulinum hat die Idee, ein beson-
deres Angebot für Quereinsteiger mit gymnasialen
Bildungsvoraussetzungen, aber noch geringen
Deutschkenntnissen aufzubauen, von vorne herein
an die Einrichtung einer schulübergreifenden Bera-
tungsstelle gekoppelt. Eine umfassende Erstbera-
tung für Familien, die aus Staaten mit teilweise ganz
anderen Bildungssystemen zugezogen sind, würde
die Kompetenzen und personellen Kapazitäten einer
einzelnen Schule überfordern. Zudem erschien es
sinnvoll und notwendig, dem Aufnahmegespräch
am Gymnasium eine schulformübergreifende Bera-
tung voranzustellen, die auch Alternativen verdeut-
licht.
Gespräche mit ausländischen Familien zeigen
immer wieder, dass deren Gefühl, in Münster will-
kommen zu sein, nicht zuletzt von den Erfahrungen
abhängt, die sie und insbesondere ihre Kinder bei
der Einschulung machen. Hier mit der BBI eine kom-
petente und freundliche Service-Stelle geschaffen zu
haben, hebt die Stadt gegenüber anderen Kommu-
nen hervor.
13
58 Prozent der meist jungen Menschen, die seit 2004 persönlich zur BBI kamen,
haben hier eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis. 45 Prozent von ihnen sind Mäd-
chen und Frauen. Rund 85 Prozent der Ratsuchenden waren bei der Beratung zwi-
schen 11 und 39 Jahren alt, 28 Prozent zwischen 11 und 16. Mehr als die Hälfte der
persönlich Beratenen kommt aus Ländern des ehemaligen Ostblocks (121), gefolgt
von Asien (36) und dem europäischen Ausland (30). Relativ wenig wurde die BBI bis-
lang genutzt von Migrantinnen und Migranten aus Afrika (22), dem Nahen Osten (10)
und Amerika (5).
Neben vielen Schulpflichtigen (knapp ein Drittel) kamen auffällig viele, die im Hei-
matland bereits das Abitur oder Fachabitur erreicht haben (ca. ein Viertel). Etwa ein
Achtel der Ratsuchenden verfügt über ein (Fach-)Hochschulexamen, fast ebenso viele
über den heimischen Haupt- oder Realschulabschluss und etwa zehn Prozent über
eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Am häufigsten wurden dementsprechend schulspezifische Fragen behandelt (94),
gefolgt von Fragen zu außerschulischen Sprachkursen (40), Kursen nach dem Zuwan-
derungsgesetz (30) und nach der Anerkennung von Bildungsabschlüssen (28). Eben-
falls relativ häufig gefragt waren Möglichkeiten zur Berufsausbildung (23) und zum
Studium (22).
Wen berät die BBI?
12
Um den Ratsuchenden qualifiziert weiter zu helfen, benötigt die Bildungsberatung
International ein besonderes Know-how zu den Angeboten von Schulen und ande-
ren Bildungsanbietern in Münster. Daher kooperiert sie mit zahlreichen kommuna-
len, kirchlichen und freien Einrichtungen. Um Ausbildungsplätze und Praktika für
Jugendliche und Erwachsene vermitteln zu können, pflegt sie zudem Kontakte zu
münsterschen Unternehmen.
Der „Club D“ ist ein Beispiel für eine gute Zusammenarbeit von Schulen und außer-
schulischen Einrichtungen wie der städtischen Volkshochschule. Ohne die Unter-
stützung der Schulen würden die Kurse nicht so starke Resonanz bei den Jugend-
lichen finden. Jugendliche und Schulen wiederum profitieren deutlich von der
langjährigen Erfahrung der Volkshochschule als Anbieterin von Deutschkursen für
Migrantinnen und Migranten.
Schließlich können auch diejenigen, die heute die Angebote von BBI und „Club D“
nutzen, morgen schon neue internationale Kontakte schaffen. Letzten Endes profi-
tiert jede Stadt von den individuellen Potenzialen ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Sprachenvielfalt, soziale und interkulturelle Erfahrungen gehören heute unbe-
dingt dazu.
Netzwerk ohne Grenzen?
Bildung schafft Verbindungen
14
Bildungsberatung International
Christine Czepok
Beratungstermine nach telefonischer Vereinbarung.
Amt für Schule und Weiterbildung
Stadthaus I, Klemensstraße 10
48127 Münster
Tel.: 0251 492-4042
Fax: 0251 492-7757
czepokc@stadt-muenster.de
„Club D“
Volker Hiersemann
Beratungstermine nach telefonischer Vereinbarung.
Amt für Schule und Weiterbildung
Volkshochschule Münster
Aegidiimarkt 3
48143 Münster
Tel.: 0251 492-4362
Fax: 0251 492-7725
HiersemV@stadt-muenster.de
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Klemensstraße 10
- Aegidiimarkt 3
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0070/2006/1
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 22.03.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37