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V/0015/2014

WLAN für Münster

Vorlagen 08.01.2014

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 12.02.2014, TOP 3

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

4524 Zeichen

V/0015/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
WLAN für Münster 
Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0044/2013 vom 16.09.2013 "Kostenfreies WLAN für 
Münster"  (lag der Vorlage V/0864/2013 als Anlage bei)  
Antrag der CDU-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0045/2013 vom 16.09.2013 "Verfügbares WLAN als 
Standortfaktor"  (lag der Vorlage V/0864/2013 als Anlage bei)  
Anregung Nr. 2013 - 00167 gemäß § 24 GO NRW  "Freifunk für Münster" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.01.2014 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
12.02.2014 Hauptausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Bericht „WLAN in Münster“ wird zur Kenntnis genommen. Die für eine abschließende 
Entscheidung zur Einrichtung eines kosten- bzw. gebührenfreien WLAN (zunächst) in der 
münsterischen Innenstadt notwendigen weiteren Recherchen und Klärungen werden von 
der Verwaltung mit Priorität durchgeführt.  
 
2. Die citeq wird beauftragt, mit unterschiedlichen Institutionen und Firmen Kontakt aufzu -
nehmen, um deren weitere Planungen und Interessen am Standort Münster abzufragen 
und auszuwerten. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden  Beschlussvorschläge für 
das weitere Vorgehen erstellt und den zuständigen Gremien zur En tscheidung vorgelegt 
werden. 
 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine. 
 
 
Begründung: 
 
Mit der Verbreitung mobiler Endgeräte wuchs in den vergangenen 10 Jahren der Bedarf, von die-
sen aus nicht nur per UMTS sondern auch mit hoher Bandbreite auf das Internet zugreifen zu kön-
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0015/2014 
Auskunft erteilt: 
Herr Schoenfelder 
Ruf: 
492-1800 
E-Mail: 
Schoenfelder@citeq.de  
Datum: 
21.01.2014 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0015/2014 
nen. Zunächst wurden hierzu so genannte WLAN-Router eingesetzt, die privat betrieben und ge-
nutzt oder auch von Institutionen für ihre Mitarbeiter oder Kunden bereitgestellt wurden.  
 
Heute  findet man WLAN-Router konzentriert an belebten Orten, z. B.  in Außenbereichen (out-
door-Hotspots) oder Gebäuden wie Gaststätten und –Ketten (z. B. McDonalds oder Starbucks), 
Einkaufspassagen (Münster Arkaden), Sportstätten, Bahnhöfen und Flughäfen. Ein größere Ge-
biete umfassendes flächendeckendes WLAN (z. B. Promenadenring) wäre allerdings sehr aufwän-
dig. So decken derzeit 3.000 WLAN-Router nur die Hälfte der Innenstadt von Aachen ab. 
 
Dabei bestimmen die jeweiligen WLAN-Betreiber, welche Nutzer zu welchen Konditionen den In-
ternetzugriff erhalten. Neben vollkommen unbeschränkter Nutzung existieren Modelle mit einer 
befristet kostenlosen (häufig 30 Minuten) und anschließend kostenpflichtigen Nutzung oder auch 
WLAN-Netze, die ausschließlich bestimmten Zielgruppen, z.B. Studierenden der Westfälischen 
Wilhelms-Universität Münster (WWU) in Universitätsgebäuden oder Ratsmitgliedern im Stadtwein-
haus vorbehalten sind. 
 
Die WLAN-Versorgung der Studierenden in der Stadt Münster kann mit 700 von der WWU betrie-
benen WLAN-Knotenpunkten als gut bezeichnet werden. Die WLAN–Versorgung der Bürgerinnen 
und Bürger sowie Touristen durch ca. 50 WLAN-Netze, die von privatwirtschaftlichen Anbietern 
betrieben werden, ist im Vergleich zu anderen Städten eher im Mittelfeld anzusiedeln.  
 
Vor diesem Hintergrund ist ein Engagement zum Ausbau der Internetzugänge für mobile Endge-
räte im Stadtgebiet sinnvoll.  
 
Dabei ist zu beachten, dass 
 
• die Bedeutung von WLAN-Netzen durch deutlich verringerte Nutzungskosten sowie durch 
technische Verbesserungen der UMTS-Netze und die Einführung der neuen  LTE-Technik 
bereits abgenommen hat und weiter abnehmen wird; 
 
• eine städtische Initiative keinen Markteingriff mit einer Behinderung für privatwirtschaftli-
ches Engagement oder private Initiativen (Freifunker: Privatpersonen, die ihre WLAN-Netze 
auch Fremden zur Verfügung stellen) darstellen sollte; 
 
• es Gebiete gibt, die möglicherweise besser erschlossen werden sollten, aber erst durch 
eine städtische Förderung für mögliche WLAN-Anbieter attraktiv werden (z. B. soziale 
Brennpunkte). 
 
Insofern ist es sinnvoll, unter der Zielsetzung der vorliegenden politischen Anträge in Gesprächen 
mit Providern und sonstigen potentiellen WLAN-Hotspotbetreibern wie zum Beispiel der WALL AG 
deren Planung und Interessenlage für den Netzausbau in Münster abzufragen. Auf dieser Grund-
lage werden den zuständigen Gremien abschließende Entscheidungsvorschläge unterbreitet wer-
den.  
 
 
I. V.  
 
gez.  
 
Wolfgang Heuer  
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Bericht „WLAN in Münster“

Beratungsverlauf (2)

23.01.2014 Werksausschuss der citeq
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
12.02.2014 Hauptausschuss
TOP 3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0015/2014
Typ
Vorlagen
Datum
08.01.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37