Mandari Insight

2025/0306

Landeszuschuss in Höhe von maximal 200.000 Euro aus dem für Landesprogramm "Zukunft Innenstadt", Ausschreibung 2025: "Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen"

Magistratsvorlage 04.11.2025

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2025/0306

8849 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
12.11.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat III 
Dezernat IV  
Amt: Amt für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
 
 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0306 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:   015-000-7004 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-11 Sachkonto: 6179000 
 
Betreff: Landeszuschuss in Höhe von maximal 200.000 Euro aus dem für Landesprogramm 
"Zukunft Innenstadt", Ausschreibung 2025: "Experimentieren, ausprobieren, einfach 
mal machen" 
 
Vorlage vom: 04.11.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Zur Finanzierung von Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“ wird 
folgende Vorgehensweise beschlossen:  
 
1. Die Stadt beteiligt sich am Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“, Ausschreibung 2025: 
„Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“. Im Zeitraum vo m 01.01.2026 bis 
zum 01.12.2028 sollen Maßnahmen in einem Gesamtumfang von 250.000 Euro 
durchgeführt werden. Die Mittel werden dementsprechend über diesen Zeitraum verteilt 
im städtischen Haushalt bereitgestellt, im Saldo belastet lediglich der Eigenanteil  von 
50.000 Euro den städtischen Haushalt.  Der Umsetzung der Projekte „DA passiert Leben – 
Machen statt warten“ und „City -Partner gesucht – Wirtschaft bringt Ideen ins Rollen“ wird 
vorbehaltlich eines positiven Förderbescheids zugestimmt.

- 2 - 
 
2. Zur Finanzierung  des Eigenanteils in den Jahren 2026 bis 2028 werden Mittel aus dem 
Budget des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Eine 
zusätzliche Ausweitung des Haushaltes erfolgt dadurch nicht.  
 
3. Die Maßnahmen können von der Stadt selbst, v on der Darmstadt Marketing GmbH, vom 
Darmstadt Citymarketing e.V., und eventuell von weiteren Akteuren durchgeführt werden.  
 
4. Die Projektleitung für das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt – Ausschreibung 2025“ 
übernimmt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung.  
 
 
Anlagen: Formelle_Erklärung  
Antragsformular_25092025  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.11.2025:  
 
Das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlicher Raum 
fördert die Umsetzung von Projektideen zur Nutzungsvielfalt in hessischen Innenstädten zur 
Verfügung. Es wird eine Förderung von mindestens 80 % und maximal 90 % der 
zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Antragsberechtigt sind alle Städte und  Gemeinden in 
Hessen. Es darf ein Antrag pro Kommune eingereicht werden. Pro Kommune können so 
Mittel in Höhe von mindestens 30.000 Euro und maximal 200.000 Euro für bis zu fünf 
Projekte in der Innenstadt bzw. in zentralörtlichen urbanen Gebieten bereitges tellt werden. 
Bei 200.000 Euro Zuschuss und 80 % Förderquote würden sich die förderfähigen Kosten im 
Förderzeitraum auf insgesamt 250.000 Euro belaufen. Dies bedeutet, dass der städtische 
Eigenanteil pro Jahr verteilt auf drei Jahre im Saldo auf ca. 16.660  Euro zu Buche schlägt.  
 
Bewerben können sich sowohl Kommunen, die eine neue, zukunftsweisende Innenstadt -
Vision umsetzen wollen, als auch Städte und Gemeinden, die eine bestehende Projektidee, 
die bereits in vorherigen Ausschreibungen von »Zukunft Innenst adt« gefördert wurde, 
entscheidend weiterentwickelt haben. Kernziel der Projekte ist die (Re)Vitalisierung der 
hessischen Ortszentren in Verbindung mit einem Fokus auf einen nachhaltigen Nutzen für die 
Kommunen. 
 
Die Stadt hat eine Interessenbekundung eing ereicht und sich damit um einen Zuschuss 
beworben. Im Rahmen des förmlichen Antragsverfahrens muss ein Gremienbeschluss mit 
dem Bekenntnis zum Projekt und zur Bereitstellung des Eigenanteils vorgelegt werden. Dafür 
dient diese Vorlage.  
 
Die Interessenbekun dung stand unter dem Motto: Experimentieren, ausprobieren, einfach 
mal machen. 
 
Projektbeschreibungen gemäß Antrag : 
 
Projekt 1 
Projekttitel: DA passiert Leben – „Machen statt warten“  
 
Kurzbeschreibung                
Eine stadtbildprägende, leerstehende Immobilie (ehemals Mc Donalds) in zentraler Citylage 
wird angemietet und zu einem neuen, lebendigen und vielfältigen Anziehungspunkt für die 
Stadtgesellschaft weiterentwickelt.  
 
Bereits seit mehreren Jahren steht das e hemalige Mc Donalds Gebäude direkt am 
Ludwigsplatz leer. Auf absehbare Zeit besteht keine Entwicklungsperspektive für die 
Immobilie. Um dem einsetzenden Trading -Down-Prozess entgegenzuwirken, wurde in der 
Vergangenheit bereits Kontakt mit dem Vermieter auf genommen und erste Pop -Up Konzepte 
im Inneren des Erdgeschosses getestet.  
 
Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine reine Belebung der Erdgeschossfläche auf Grund der  
Kolonnaden Situation nicht ausreicht, um die Immobilie erfolgreich zu aktivieren. Vielmehr  
hat die Mitgestaltung des Außenbereiches einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der 
Konzeptideen im Ladeninneren. Im Rahmen dieser Interessenbekundung soll daher die 
gesamte Immobilie inklusiv e Außenbereich für den Zeitraum von zunächst 2 Jahren über die 
Darmstadt Marketing GmbH kostengünstig angemietet und für ein grundsätzlich neues 
Nutzungskonzept Instand gesetzt werden. Unter dem Motto „machen statt warten“ soll die 
Erdgeschossfläche samt Außenbereich mit einem attraktiven Gastronomie - und

- 4 - 
Handelskonzept belebt und für die Stadtgesellscha ft wieder erlebbar gemacht werden. 
Anstelle der bisherigen Leerstands -Tristesse soll das Gebäud e zu einem neuen 
Anziehungspunkt für die Stadtgesellschaft entwickelt werden. Eine Sommerloung e mit 
Bäumen, Sitzmöglichk eiten und Beleuchtung öffnet den Bereich in den Stadtraum. Diese 
Eingangssituation soll Lust machen die Erdgeschossflächen zu erkunden. Es kann eine 
Mischung aus klassischem Handel mit Erlebnis und Gastronomie beinhalten. Die oberen Eta -
gen bieten Raum für  Workshops, Events und Werkstätten.  
 
Projekt 2 
Projekttitel: City-Partner gesucht – Wirtschaft bringt Ideen ins Rollen  
 
Kurzbeschreibung                
Das sehr erfolgreiche Ladenflächen - und Quartiersmanagement soll sukzessive privat 
mitfinanziert werden und neue Räumlichkeiten inmitten der Stadt beziehen.   
 
Das vor zwei Jahren eingerichtete Ladenflächen - und Quartiersmanagement (LQM) hat sich 
zum Erfolgsprojekt entwickelt: Die anfänglich 38 Leerstände konnten auf aktuell 16 gesenkt 
werden. Zahlreiche neu e Geschäftskonzepte konnten etabliert, Projekte auf den Weg 
gebracht und neue Mitstreiter gewonnen werden. Diese erfolgreiche Arbeit soll unbedingt 
fortgesetzt und entscheidend weiterentwickelt werden.  
 
Zum einen sollen schrittweise finanzielle Unterstütz er aus der Privatwirtschaft gewonnen 
werden, um die Finanzierung zu sichern. Zum anderen soll das CityLab als zentrale 
Anlaufstelle vom Stadtrand in eine von der Stadt zur Verfügung gestellte Immobilie direkt am 
Luisenplatz ziehen.  
 
Gemeinsam mit der Priva twirtschaft – den sog. City-Partnern – soll ein zentraler 
Erfolgsbestandteil des LQM der sog. Verfügungsfonds verstetigt werden. Um diesen können 
sich Ideengeber für neue Geschäftskonzepte bewerben. Die entscheidende Weiterentwicklung 
stellt der Finanzieru ngsansatz dar: An die Stelle der öffentlichen Hand sollen zunehmend 
Akteure aus der Privatwirtschaft treten. Damit soll der Fortbestand eines aktiven LQM – auch 
über Förderzeiträume hinaus – gesichert werden.  
 
Das LQM hat bewiesen, dass es eine wesentlich e Rolle in der Entwicklung und Belebung der 
Innenstadt spielt. Um dies auch im Stadtbild sichtbar zu machen, soll das CityLab aus der 
Stadtrandlage an zentrale Stelle ziehen. Hierfür stellt die Stadt die Räumlichkeiten der 
ehemaligen Touristeninformation d irekt am Luisenplatz zur Verfügung.  
 
 
 
 
Dezernat I    Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
Hanno Benz    Michael Kolmer    André Schellenberg  
Oberbürgermeister    Stadtrat    Stadtkämmerer

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Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
1 
 
Senden Sie Ihren Antrag bitte bis zum 25. September 2025 per Mail an: 
Zukunft-innenstadt@wirtschaft.hessen.de 
 
Antragsformular 
Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ 
Ausschreibung 2025: „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal 
machen“ 
 
 
Hiermit beantragt die Stadt / Gemeinde Wissenschaftsstadt Darmstadt 
eine Förderung aus dem Landesprogramm Zukunft Innenstadt. 
 
 
Angaben zur Kommune 
Landkreis       
Einwohnerzahl 170.000 
 
Ansprechpartner 
Funktion Projektleitung 
Anrede Frau  
Vorname Meike 
Nachname Weber 
Anschrift Im Carree 1 
Telefon 06151/134439 
E-Mail Meike.weber@darmstadt.de 
 
Beantragtes Innenstadt-Budget 
(bis zu 5 Einzelprojekte mit einem Gesamtbudget von maximal 200.000 Euro) 
 Projekttitel Kostenkalkulation 
Projekt 1 DA passiert Leben – „Machen statt warten“ 
Vom Leerstand zum Stadtgarten/Treffpunktpunkt 
  100.000 Euro 
Projekt 2 City-Partner gesucht – Wirtschaft bringt Ideen ins Rollen 
Gewinnung neuer Finanzpartner 
  100.000 Euro 
Projekt 3              
Projekt 4             
Projekt 5             
 
Summe        
 
 
Haben Sie sich bereits in vorherigen Ausschreibungsrunden von „Zukunft Innenstadt“ 
beworben? 
☒ Ja, wir haben uns 2021 beworben und ein Innenstadtbudget erhalten 
☐ Ja, wir haben uns 2021 beworben, aber keine Förderung erhalten 
 
☐ Ja, wir haben uns 2022 beworben und ein Raumbudget erhalten 
☐ Ja, wir haben uns 2022 beworben, aber keine Förderung erhalten 
 
☐ Nein, wir haben uns noch nie beworben

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
2 
 
 
Fragen zur Situation in Ihrer Innenstadt 
 
 
Wie ist die aktuelle Situation in Ihrer Innenstadt? 
Beschreiben Sie kurz die Kernherausforderungen: 
(max. 1.000 Zeichen) 
 
 
Die Darmstädter Innenstadt steht weiterhin vor enormen Herausforderungen. Bereits vor Corona 
zeichneten sich abnehmende Frequenzen, eine sinkende Zentralität und Trading -Down-Prozesse ab. 
Die multiplen Krisen der vergangenen Jahre haben diese Effekte noch verstärkt. Zunehmend drohen 
Leerstände das Stadtbild zu prägen.  
 
Es bedarf (weiterhin):  
 
 neuer, innovativer Nutzungskonzepte  
 der Reaktivierung leergefallener Schlüsselimmobilien 
 der Aufwertung öffentlicher Räume – sowie der Schaffung dritter Orte 
 eines aktiven Ladenflächen- und Quartiersmanagements 
 
 
 
Haben Sie bereits Prozesse in die Wege geleitet oder eine Strategie entwickelt, um Ihre 
Innenstadt zu stärken? 
Lassen sich Ihre Projekte aus Ihrer Strategie ableiten? Erläutern Sie Ihre Ansätze kurz: 
(max. 1.500 Zeichen) 
 
 
Im Rahmen des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“ wurde ein breit angelegter co -kreativer 
Prozess gestartet, dessen Ergebnis das von der Stadtgesellschaft getragene 
Innenstadtentwicklungskonzept ist. Dieses Konzept bildet seit seinem Beschluss die strategische 
Grundlage für die Weiterentwicklung und Transformation der Darmstädter Innenstadt. Alle seither 
angestoßenen Projekte leiten sich daraus ab. 
 
Ein zentrales Projekt war die Einführung eines Ladenflächen- und Quartiersmanagements (LQM) als 
Netzwerk- und Anlaufstelle. In den letzten zwei Jahren konnten über 150 Beratungsgespräche geführt, 
44 neue Geschäftskonzepte an den Start gebracht und 11 davon verstetigt werden. Das sehr 
erfolgreiche Konzept des LQM soll mit der vorliegenden Interessenbekundung grundlegend 
weiterentwickelt werden. 
 
Der Fokus lag bislang im Netzwerkaufbau sowie in der Etablierung von PopUp-Konzepten und neuen 
Geschäftsmodellen. Viele kleine Ladengeschäfte wurden erfolgreich wiederbelebt und es fand eine 
Bewusstseinsbildung bei den Eigentümern statt, dass PopUp Konzepte ein wichtiger Baustein für 
künftige Vermietungen sind. Im Prozess wurde aber auch sichtbar, dass einzelne Leerst ände das Bild 
der Innenstadt stark prägen – sowohl negativ, als auch positiv. Deshalb ist das Reaktivieren von 
Schlüsselimmobilien ein weiterer Baustein. Vorgesehen ist die Anmietung eines ehemaligen 
McDonalds, der an einem zentralen Ort liegt und zu einem multifunktionalen Treffpunkt entwickelt 
werden soll. Von der Wiederbelebung können wichtige Impulse für die gesamte Innenstadt ausgehen.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
3 
 
 
 
 
Welche aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreiter begleiten Ihren Innenstadtentwicklungsprozess? 
Arbeiten Sie bereits ressortübergreifend? Beteiligen Sie wichtige Akteurinnen und Akteure, die 
Bevölkerung und andere Schlüsselpersonen?  
Nennen Sie uns die bisherigen Partnerinnen und Partner Ihrer Innenstadt aktivitäten: 
(max. 1.000 Zeichen) 
 
 
Mit Unterstützung des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ hat die Darmstädter Stadtgesellschaft 
ein Jahr lang debattiert, nachgedacht und Ideen entwickelt. Das Ergebnis dieses co-kreativen 
Arbeitsprozesses ist das entstandene „Entwicklungskonzept Innenstadt“. Neben den Bürgerinnen und 
Bürgern waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedensten Bereichen an der 
Erarbeitung beteiligt: u.a. aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gastronomie, 
Handel, Tourismus, IHK, Handwerkskammer, Kirche, und Stadtwirtschaft. Der gesamte 
Entwicklungsprozess wird seitdem durch eine Vielzahl innerstädtischer Akteure begleitet. Durch 
innovative Formate ist es gelungen auch neue Mitstreiter/innen – wie die Immobilieneigentümerinnen 
und Eigentümer – in den Prozess einzubinden. Zudem konnten über 29 Mikro-Projekte zur 
Attraktivitätssteigerung der Innenstadt von neu gewonnenen „Stadtmacherinnen“ und „Stadtmacher“ 
aus Kunst, Kultur und Stadtgesellschaft umgesetzt werden.     
  
Beantragtes Innenstadt-Budget 
Was sind Ihre 1-5 Projektideen? Beschreiben Sie Ihre Projekte kurz! 
Hinweis: 
Den Ausschreibungsunterlagen liegt die Förderrichtlinie bei. Bitte prüfen Sie, ob sich Ihre Projektidee und dessen Bestandteile 
in der Förderrichtlinie wiederfinden lassen! Bei Fragen zur Förderfähigkeit können Sie sich an die in den 
Ausschreibungsunterlagen angegebenen Ansprechpersonen wenden. 
 
Projekt 1 
 
Projekttitel                            DA passiert Leben – „Machen statt warten“  
Kurzbeschreibung                
(fassen Sie Ihr Projekt in 1 Satz zusammen) 
Eine stadtbildprägende, leerstehende Immobilie (ehemals Mc Donalds) in zentraler Citylage wird 
angemietet und zu einem neuen, lebendigen und vielfältigen Anziehungspunkt für die 
Stadtgesellschaft weiterentwickelt.  
 
Projektbeschreibung 
(max. 1.500 Zeichen) 
Bereits seit mehreren Jahren steht das ehemalige Mc Donalds Gebäude direkt am Ludwigsplatz leer. 
Auf absehbare Zeit besteht keine Entwicklungsperspektive für die Immobilie. Um dem einsetzenden 
Trading-Down-Prozess entgegenzuwirken, wurde in der Vergangenheit bereits Kontakt mit dem 
Vermieter aufgenommen und erste Pop-Up Konzepte im Inneren des Erdgeschosses getestet.  
Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine reine Belebung der Erdgeschossfläche auf Grund der 
Kolonnadensituation nicht ausreicht, um die Immobilie erfolgreich zu aktivieren. Vielmehr hat die 
Mitgestaltung des Außenbereiches einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Konzeptideen im 
Ladeninneren. Im Rahmen dieser Interessenbekundung soll daher die gesamte Immobilie inklusive 
Außenbereich für den Zeitraum von zunächst 2 Jahren über die Darmstadt Marketing GmbH 
kostengünstig angemietet und für ein grundsätzlich neues Nutzungskonzept Instand gesetzt werden. 
Unter dem Motto „machen statt warten“ soll die Erdgeschossfläche samt Außenbereich mit einem 
attraktiven Gastronomie- und Handelskonzept belebt und für die Stadtgesellschaft wieder erlebbar 
gemacht werden. Anstelle der bisherigen Leerstands-Tristesse soll das Gebäude zu einem neuen 
Anziehungspunkt für die Stadtgesellschaft entwickelt werden. Eine Sommerlounge mit Bäumen, 
Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung öffnet den Bereich in den Stadtraum. Diese Eingangssituation soll 
Lust machen die Erdgeschossflächen zu erkunden. Es kann eine Mischung aus klassischem Handel 
mit Erlebnis und Gastronomie beinhalten. Die oberen Etagen bieten Raum für Workshops, Events 
und Werkstätten.  
 
Kostenkalkulation

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
4 
 
100.000 € 
 
 
 
Projekt 2 
 
Projekttitel                            City-Partner gesucht – Wirtschaft bringt Ideen ins Rollen 
Kurzbeschreibung                
(fassen Sie Ihr Projekt in 1 Satz zusammen) 
Das sehr erfolgreiche Ladenflächen- und Quartiersmanagement soll sukzessive privat mitfinanziert 
werden und neue Räumlichkeiten inmitten der Stadt beziehen.   
 
Projektbeschreibung 
(max. 1.500 Zeichen) 
Das vor zwei Jahren eingerichtete Ladenflächen- und Quartiersmanagement (LQM) hat sich zum 
Erfolgsprojekt entwickelt: Die anfänglich 38 Leerstände konnten auf aktuell 16 gesenkt werden. 
Zahlreiche neue Geschäftskonzepte konnten etabliert, Projekte auf den Weg gebracht und neue 
Mitstreiter gewonnen werden. Diese erfolgreiche Arbeit soll unbedingt fortgesetzt und entscheidend 
weiterentwickelt werden.  
 
Zum einen sollen schrittweise finanzielle Unterstützer aus der Privatwirtschaft gewonnen werden, 
um die Finanzierung zu sichern. Zum anderen soll das CityLab als zentrale Anlaufstelle vom 
Stadtrand in eine von der Stadt zur Verfügung gestellte Immobilie direkt am Luisenplatz ziehen. 
 
Gemeinsam mit der Privatwirtschaft – den sog. City-Partnern – soll ein zentraler Erfolgsbestandteil 
des LQM der sog. Verfügungsfonds verstetigt werden. Um diesen können sich Ideengeber für neue 
Geschäftskonzepte bewerben. Die entscheidende Weiterentwicklung stellt der Finanzierungsansatz 
dar: An die Stelle der öffentlichen Hand sollen zunehmend Akteure aus der Privatwirtschaft treten. 
Damit soll der Fortbestand eines aktiven LQM – auch über Förderzeiträume hinaus – gesichert 
werden.  
 
Das LQM hat bewiesen, dass es eine wesentliche Rolle in der Entwicklung und Belebung der  
Innenstadt spielt. Um dies auch im Stadtbild sichtbar zu machen, soll das CityLab aus der 
Stadtrandlage an zentrale Stelle ziehen. Hierfür stellt die Stadt die Räumlichkeiten der ehemaligen 
Touristeninformation direkt am Luisenplatz zur Verfügung.   
 
Kostenkalkulation 
100.000 €

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
5 
 
Wo in Ihrer Innenstadt sind Ihre Projekte zu finden? 
 
Fügen Sie hier einen Lageplan mit Kennzeichnung der Projekte ein 
 
Bitte achten Sie beim Einfügen von Bildmaterial auf die Dateigröße, so dass das Formular per Mail versendet werden kann. 
 
 
 
 
 
 
  
Leerstehende Schlüsselimmobilie 
(Mc Donalds) an zentraler Stelle 
(Ludwigsplatz) 
Neugeplante Anlaufstelle (CityLab) 
direkt am Luisenplatz 
Plangrundlage: Darmstadt Citymarketing e.V.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
6 
 
Charakteristik Ihres Projektpakets 
 
Bewährtes Projekt oder kreatives Experiment? 
 
Entwickeln Sie mit Ihrem Maßnahmenpaket bereits umgesetzte und bewährte Projekte 
zukunftsweisend weiter oder handelt es sich um experimentelle Projekte, die grundlegend Neues 
entwickeln sollen? 
 
(max. 1.000 Zeichen) 
 
Die Kombination aus Weiterentwicklung und Verstetigung des LQM setzt auf ein bewährtes 
Projekt mit einer neuen kreativen Seite. Es wird spannend zu sehen, wie City-Partner aus 
der Wirtschaft neue Konzepte aufnehmen und unterstützen. Bislang lag dies ausschließlich 
auf der Seite der öffentlichen Hand – unterstützt von einer Jury aus Verbänden und 
Verwaltung. Ein gemeinsam finanziertes und gefördertes Projekt dieser Art für die Innenstadt 
gibt es bislang in Darmstadt noch nicht. 
 
Neu ist die Konzentration auf eine Schlüsselimmobilie im Projekt „DA passiert Leben – 
machen statt warten“. Hier gilt es mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten eine triste und 
unschöne Laden- und Platzfläche mit neuem Leben zu füllen und in einen Wohlfühlort zu 
verwandeln. Durch die ersten PopUp Versuche in dieser Immobilie wurde klar, dass man hier 
mit herkömmlichen Ideen nicht weiterkommt. Es bedarf wirklich eines kreativen 
Experimentes und Muts, um die Fläche wieder zum Leben zu erwecken und damit aus 
einem Unort einen lebendigen Ort zu schaffen. Dafür werden neue Kombinationen von 
Konzepten und Ideen benötigt. Ideen, die man sonst vielleicht nie gemeinsam denken würde. 
 
 
 
Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten? 
 
Werden durch Ihre Projektideen neue und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in Ihrer Innenstadt 
erschlossen? Wie genau wird die Funktionsvielfalt in der Innenstadt erweitert und wie stellen Sie 
sicher, dass diese Funktionen langfristig erhalten werden können?  
 
(max. 1.000 Zeichen) 
 
Durch die Kombination aus PopUp Läden, Aktionen für die Innenstadt, neuen dritten Orten 
und in der Schlüsselimmobilie einem besonderen Experiment, werden neue Funktionen in 
die Innenstadt geholt. Die Arbeit des Ladenflächen- und Quartiersmanagements zielt per 
Definition darauf ab neue, vielfältige Nutzungskonzepte dauerhaft für die Innenstadt zu 
gewinnen. Besonders deutlich wird der Verlust der Funktionsvielfalt im leerstehenden 
ehemaligen Mc Donald´s Gebäude: Dieses soll gänzlich neu gedacht und mit neuen 
Nutzungsmöglichkeiten belebt werden. Dabei soll die Ideenfindung zu Beginn des Prozesses 
bewusst offengehalten werden: Im Rahmen des Innenstadtentwicklungskonzeptes hat sich 
gezeigt, dass die besten Ideen im Dialog mit den Stakeholdern und Bürgerinnen und Bürgern 
entstehen. 
 
Was macht Ihre Projekte besonders? 
 
Was macht ihre Projekte besonders und was sollten wir unbedingt noch über Ihre Projekte wissen?  
 
(max. 800 Zeichen) 
 
Bislang werden die meisten Ansätze zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt direkt oder 
indirekt durch die öffentliche Hand finanziert. Wir möchten zeigen, dass es auch anders geht. 
Unser Ziel ist es neue Partner zu gewinnen die sich – auch finanziell – für den Standort

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
7 
 
Innenstadt engagieren, einen Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen.  Denn allen 
Beteiligten ist inzwischen mehr als bewusst, dass die Belebung der Innenstadt und der Erhalt 
ihrer Funktionalität von allen Akteuren gemeinsam gestemmt werden muss - und dieser 
Prozess nicht mit einer Förderung enden darf.  
 
Falls die Projekte bereits genauer definiert/verortet sind, können Sie zur 
Veranschaulichung hier Fotos einfügen 
(Gebäudeansicht, Straßenzug, Platz, öffentliche Grünfläche etc.) 
 
Bitte achten Sie beim Einfügen von Bildmaterial auf die Dateigröße, so dass das Formular per Mail versendet werden kann. 
 
Fotos Projekt 1 
  
 
 
 
Fotos Projekt 2 
  
 
 
 
Leerstehende Schlüsselimmobilie 
(Mc Donalds) am Ludwigsplatz - 
mitten in der Darmstädter Innenstadt 
Beispiel Pop-Up 
Sommergartenprojekt aus 
Landesfördermitteln 
Geschäftskonzepte,  
die durch das aktive 
Ladenflächen- und Quartiersmanagement  
bereits entstanden sind 
CityLab als  
wichtige  
Anlaufstelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,  
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum 
 
 
 
8

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2297 Zeichen

ZUKUNFT

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, NT MCTADNT
Energie, Verkehr. Wohnen und ländlichen Raum INNENSTADI
Antragsformular

Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“
Ausschreibung 2025: „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“

Formelle Erklärungen und Bestätigungen

XI Es wird bestätigt, dass mit den Projekten / Maßnahmen, für die Fördermittel beantragt werden,
noch nicht begonnen wurde.

X Es wird bestätigt, dass keine weiteren Fördermittel bzw. Finanzierungsmittel für das Projekt / die

Maßnahme zur Verfügung stehen.

Falls weitere Fördermittel bzw. Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen, bitte benennen Sie diese:

RX Es wird erklärt, dass die Gesamtfinanzierung sowie die Finanzierung der mit Investition/en
verbundenen Folgekosten gesichert sind.

Es wird erklärt, dass die bewilligten Fördermittel bis spätestens zum 01.12.2028 abgerufen werden.

Die Stadt / Gemeinde bestätigt,

«e dass angestrebt wird, mit den Projekten die Innenstadt ihrer Gemeinde zu stärken,

» dass eine Strategie für die Innenstadt erarbeitet wird / wurde und

®e die genannten Maßnahmen und Projekte dazu beitragen die Ziele dieser Strategie zu
erreichen.

«e dass die eigenen Erkenntnisse aus Planung und Umsetzung des Vorhabens im Rahmen
des Erfahrungsaustausches mit anderen Kommunen geteilt werden.

DU Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung / Gemeindevertretung hierzu ist dem Antrag
beigefügt.

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung / Gemeindevertretung hierzu wird am
(Datum) nachgereicht.

Bestätigung zu Beihilfen im Sinne der Europäischen Union
(für die Weiterleitung von Fördermitteln für Projekte / Maßnahmen, die Unternehmen begünstigen)

X Die Stadt / Gemeinde sichert für alle Projekte / Maßnahmen nach Art. 107 Abs. 1 des Vertrages
über die Arbeitsweise der Europäischen Union, durch die ein bestimmtes Unternehmen oder
ein bestimmter Produktionszweig begünstigt wird, die Einhaltung der beihilferechtlichen
Voraussetzungen der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 (De-minimis-Verordnung) zu.

Die Stadt / Gemeinde verpflichtet sich, die erforderliche Vorlage einer entsprechenden
Bescheinigung des jeweiligen Zuwendungsempfängers sicherzustellen.

Die Richtigkeit und Vollständigkeit deyg en-Angaben und der beigefügten Unterlagen
wird versichert.

%

en

Ort =
Oo

3

Beratungsverlauf (5)

TOP 4
TOP 378
TOP 17
TOP 14
TOP 7

Orte (3)

  • Ludwigsplatz
  • Luisenplatz
  • Im Carree 1

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0306
Typ
Magistratsvorlage
Datum
04.11.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00