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0264/2023

Dekarbonisierung bei der RheinEnergie AG und im Stadtwerke-Konzern

Mitteilung Ausschuss 03.02.2023

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 06.02.2023, TOP 2.17

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 3, Antwort der Verwaltung

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Anlage 1

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Anlage 2, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt und Grün vom 26.01.2023

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Mitteilung Ausschuss

2622 Zeichen

*Die Bezeichnung der Anlagen wurde korrigiert. 
 
 
 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer  20.01.2023 
*03.02.0203 
 0264/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 26.01.2023 
Finanzausschuss 06.02.2023 
 
Dekarbonisierung bei der RheinEnergie AG und im Stadtwerke-Konzern 
RheinEnergie AG und Stadtwerke Köln GmbH befassen sich derzeit intensiv auch mit der 
Wirkung der Dekarbonisierung auf den Konzern. Die in diesem Zusammenhang vorgestellte 
Präsentation (Anlage) wurde nun zur Information der städtischen Gremien zur Verfügung 
gestellt. 
 
Nach Einschätzung von Vorstand und Geschäftsführung stellen das präsentierte Modell und 
die Ergebnisse der Bilanzierung der Emissionen von Treibhausgasen (THG) gemäß dem 
internationalen Standard Greenhouse Gas Protocol (GHG) ein Thema von großer 
konzernweiter Relevanz dar. Die Zuordnung von Emissionen erfolgt dabei je 
Wirtschaftsaktivität nach drei Scopes (Folie 2). Mit Blick auf die THG -Emissionen des 
Stadtwerke Köln Konzerns ist der weitaus überwiegende Teil branchentypisch der 
RheinEnergie zuzurechnen (Folie 3). Folie 4 skizziert den THG -Reduktionspfad im Zeitraum 
2022 – 2026 für den Stadtwerke Köln Konzern und die RheinEnergie und weist besonders 
wirksame Einzelmaßnahmen aus. Die auf RheinEnergie bezogene Zuordnung der 
Hauptfaktoren der THG-Emissionen zu  den drei Scopes wird aus Folie 5 ersichtlich. Die 
Schaubilder auf den Folien 6 und 7 stellen die THG-Bilanz der RheinEnergie des Jahres 2022 
der prognostizierten Bilanz des Jahres 2035 gegenüber und illustrieren somit die umfassende 
Vergrünung des RheinEnergie-Portfolios. Für die schraffiert dargestellten Segmente (Folie 7) 
sind die angedachten und dargelegten Lösungsansätze noch zu substantiieren. Eine 
herausragende Bedeutung auf dem Weg zur THG -Neutralität kommt bis zum Jahr 2035 der 
Wärmewende inklusive einer effizienten Fernwärme-Strategie zu. Zusammengenommen und 
unter Einbeziehung weiterer Maßnahmen im Wärmebereich wird die RheinEnergie die THG-
Neutralität bis zum Jahr 2035 erreichen können – und zwar wirtschaftlich vertretbar. 
 
Ergänzend werden die THG-Emissionen der RheinEnergie bei Dritten (ohne Einfluss auf die 
THG-Bilanzierung der RheinEnergie) und deren Reduktionspfad aufgezeigt (Folie 8). Im 
Ergebnis bildet die konzernweite THG-Ausgangsbilanzierung nach international anerkanntem 
Standard die Gru ndlage für die perspektivische Dekarbonisierung sowie ein transparentes, 
kontinuierliches Reporting (Folie 9). 
 
Um Kenntnisnahme wird gebeten. 
 
Anlage: Präsentation 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage 3, Antwort der Verwaltung

4865 Zeichen

Anlage 3 
 
Sitzung des Finanzausschusses am 06.02.2023 
TOP 2.17: Dekarbonisierung bei der RheinEnergie AG und im Stadtwerke-Konzern / 
Mitteilung 0264/2023 
 
In der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Gr ün vom 26.01.2023 wurde anlässlich 
der Mitteilungsvorlage 0264/0223 um Beantwortung ve rschiedener Fragen gebeten. Auf den 
Auszug zu TOP 7.9 aus dem Entwurf der Niederschrift  zur v. g. Sitzung (Anlage 2) wird 
verwiesen. Die Verwaltung hat hierzu die Stadtwerke Köln GmbH bzw. die RheinEnergie AG 
um Stellungnahme gebeten. 
 
Deren Antwort lautet wie Folgt: 
 
Zu Frage 1:  
 
„Die Bilanzierung erfolgt nach dem Ansatz der „Operation Control“.“ 
 
Zu Frage 2: 
 
„In Scope 3 werden bislang die Emissionen aus den Vorketten der Energieträger (3.3) sowie 
dem Gasvertrieb (3.11) bilanziert. Diese machen den  signifikanten Anteil der Scope 3 
Emissionen der RheinEnergie aus.“ 
 
Zu Frage 3: 
 
Scope 3 gem. GHG THG Emissionen in 2021 [t] 
3.3 Vorketten Energieträger 1.068.000  
3.3 Vorketten Stromvertrieb 2.200.000  
3.11 Gasvertrieb 1.130.000  
 
Weitere Kategorien in Scope 3 werden bislang nicht bilanziert. 
 
Zu Frage 4: 
 
„Gemäß dem marktbasierten Ansatz bilanziert die RheinEnergie den Strom entsprechend der 
Stromkennzeichnung des Lieferanten zuzüglich Vorketten. Für Ökostrom werden hier nur die 
Vorkettenemissionen bilanziert.“ 
 
Zu Frage 5: 
 
„KVB: Umstellung von Diesel- auf E-Bus-Betrieb  
Der Berechnung der eingesparten CO 
2e -Emissionen liegt das bis 2026 geplante Um-
rüstprogramm der dieselbetriebenen Busse auf batter ieelektrischen Antrieb zugrunde. Die 
KVB beschafft ausschließlich CO 2e -neutralen Strom bei der RheinEnergie, daher ist der reine 
Fahrbetrieb der Busse im Vergleich zu den vorherige n Dieselbussen ebenfalls CO 2e -neutral. 
Durch die neuen E-Busse verringert sich der Dieselv erbrauch der KVB in den jeweiligen 
Jahren.

WSK: Tarifumstellung Gasversorgung 
Dargestellt ist die CO 
2e -Einsparung, die sich durch die Tarifumstellung der  Gas-
Versorgungsverträge ergibt. Im Jahr 2022 wurden die Versorgungsverträge der WSK Objekte 
umgestellt. Die RheinEnergie als Versorgungsunterne hmen erwirbt für die Gas Verbräuche 
CO 2e -Gutschriften aus nachgeprüften, weltweiten CO 2e -Minderungsprojekten, die dem Gold-
Standard oder VCS-Label genügen, somit wird der ver ursachte C0 2e -Ausstoß ausgeglichen. 
Für die Herleitung der Einsparung wurden die CO 2e -Emission anhand der durchschnittlichen 
Verbräuche der Objekte und dem Emissionsfaktor für Gas ermittelt.  
 
AWB: Nachhaltige Antriebe im Fuhrpark 
Die Einsparungen für direkte CO 
2e -Emissionen aus dem Betrieb von Fahrzeugen ergibt s ich 
aus der Nutzung von Biogas und Strom aus erneuerbar en Energieträgern. Dadurch werden 
die CO 2e -Emissionen aus konventionellen Antrieben eingespar t. Rechnerisch werden die 
Einsparungen durch die eingesparte Menge an Kraft-stoff und den hinterlegten CO 2e -Werten 
für die Verbrennung der Kraftstoffe ermittelt. 
 
NetCologne: Energieeffizienzmaßnahmen an Standorten , Betriebsanlagen sowie 
Fuhrpark u. Energieeinkauf 
 
- Fuhrpark: Teile des Fuhrparks werden auf E-Mobilität umgestellt 
- Energieeinkauf: Umstellung auf Grünstrom für alle Technikstandorte 
- Energieeffizienz: Abbau Alttechnik und bei Erneueru ng von Altanlagen (z.B. Klima-
technik), Investition in energieeffiziente Anlagen 
 
- Weitere Maßnahmen:  
o Errichtung einer PV Anlage auf dem Vorplatz der Zen trale in Ossendorf zur 
Versorgung von 16 E-Lademöglichkeiten (Planung 2023 , Genehmigung des 
Vermieters steht noch aus). 
o Errichtung des Neubaus des Rechenzentrums in Löveni ch unter nachhaltigen 
Gesichtspunkten: u.a. PV Anlagen zur anteiligen Str omversorgung des 
Rechenzentrums, Nutzung der Abwärme zum Heizen der Büroräumlichkeiten, 
Einsatz sehr effizienter Anlagen zur Klimatisierung (Stichwort Freie Kühlung).“ 
 
Zu Frage 6: 
 
„Zu 2: Die Maßnahme „Ökoproduktvermarktung B2B Endkunden“ bezieht sich auf Produkte, 
die die RheinEnergie Großkunden vermarktet. Die Einsparung an THG-Emissionen ergibt sich 
aus der Gegenüberstellung des bisherigen Strommix bzw. Erdgas zu einem Ökostromprodukt 
bzw. Ökogas für die entsprechend abgesetzten Mengen. 
 
Zu 3: Die Maßnahme „Modernisierung GuD Merkenich“ u mfasst die Stilllegung der 
Braunkohle-Wirbelschicht KWK-Anlage (Block 6) und d er Modernisierung der bestehenden 
GuD Merkenich. In den letzten Jahren wies Block 6 CO 
2-Emissionen von über 300.000 t/a aus. 
Zum Ausgleich der durch die Stilllegung wegfallende n Prozessdampf- und Fernwärme-
Mengen kommt es zu einer anderen Fahrweise im Anlag enverbund, insbesondere zu einem 
Mehrbetrieb der GuD Merkenich. Für die Betrachtung ist ebenfalls der durch die 
Mehrproduktion der GuD Anlage verdrängte Strommix hinzuzuziehen. Die Abschätzung einer 
Einsparung von insgesamt rund 200.000 t ist konservativ gerechnet.“

Anlage 1

5265 Zeichen

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Anlage 2, Auszug Ausschuss Klima, Umwelt und Grün vom 26.01.2023

1359 Zeichen

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Stadt Köln Anlage d

Die Oberbürgermeisterin

Geschäftsführung
Ausschuss Klima, Umwelt und
Grün

Frau Kleindienst
Telefon: (0221) 221-23702
E-Mail: ulrike.kleindienst@stadt-koeln.de

Datum: 30.01.2023

Auszug

aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses
Klima, Umwelt und Grün vom 26.01.2023

öffentlich
7 Mitteilungen

7.9 Dekarbonisierung bei der RheinEnergie AG und im Stadtwerke-Konzern
0264/2023

Herr Achtelik bittet um schriftliche Beantwortung der folgenden Fragen zur Treibhaus-
gasberichterstattung:

1. Welche Herangehensweise wurde für den THG Footprint gewählt: Financial Con-
trol oder Operational Control Approach?

2. Welche Emissionen sind im Scope 3 enthalten? Die Grafik auf Seite 2 mit allen 15
Kategorien suggeriert, dass alle enthalten sind. Die Grafik auf Seite 5 spricht nur
von Vertrieb Strom und Gas.

3. Bitte stellen Sie die Scope 3 Emissionen nach allen 15 Kategorien aufgeschlüsselt
da, für SWK gesamt und RheinEnergie separat.

4. Wie berechnen Sie Scope 3 Emissionen aus der Stromnutzung? Zu welchem Er-
gebnis kommen Sie?

5. Bitte erläutern Sie die Maßnahmen 1, 2 und 4 der SWK und stellen die Methodik
dar, wie Sie zu den errechneten Einsparungen gelanden.

6. Bitte erläutern Sie die Maßnahme 2 und 3 der RheinEnergie und stelle die Metho-
dik dar, wie Sie zu den errechneten Einsparungen gelangen.

Beratungsverlauf (2)

26.01.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.02.2023 Finanzausschuss
TOP 2.17 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0264/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.02.2023
Erstellt
18.01.2023 11:59