2013/0241
Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2013
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Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013
Sozialdezernat
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Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Sozial- und Jugendhilfeplanung
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
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E-Mail dezernatV@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
(0 61 51) 13-21 68
(0 61 51) 13-23 09
Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013
Verfasserin
Angelika Dittmar Sozial- und Jugendhilfeplanung
Mitarbeit und Redaktion
Simone Schlosser Controlling
Günther Bachmann Statistik und Stadtforschung
Michael Schäfer Statistik und Stadtforschung
Grafiken
Annegret Schmidt Statistik und Stadtforschung
Herausgeberin
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
Telefon (0 61 51) 13 – 21 68
Telefax (0 61 51) 13 – 23 09
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Schutzhinweise
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise –
ist nur mit Quellenangabe gestattet.
© 2013 Wissenschaftsstadt Darmstadt
Inhalt
Vorwort 5
Einleitung 6
1. Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt 7
1.1 Zur Vorgeschichte 7
1.2 Methodik und Vorgehen 7
1.3 Faktoren zur Bildung des Sozialindex 9
1.4 Verteilung des Sozialindex 11
1.5 Auswertung der Einzelfaktoren 14
1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex 22
2. Darstellung der Statistischen Bezirke nach Themen 23
2.1 Bevölkerung und Wahlbeteiligung 23
2.2 Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege 36
2.3 Arbeitsmarkt 42
2.4 Zusammenfassung ausgewählter Bezirke 45
3. Fazit 46
Literatur 47
Anhang 48
5
Vorwort
Mit dem vorliegenden Sozialatlas schreiben wir unsere Sozialberichterstattung und damit die
statistische Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Darmstadt fort.
Der aktualisierte, auf den neuesten Stand gebrachte Sozialatlas 2013 besitzt die Funktion eines
sozialpolitischen Frühwarnsystems. Ganz im Sinne des Credos des renommierten Soziologen und
Stadtforschers Hartmut Häußermann (1943 – 2011), der sich dafür einsetzte, „Monitoring Soziale
Stadtentwicklung“ als Seismographen zu begreifen, um städtische Fehlentwicklungen – etwa
Segregationseffekte und Polarisierung – von vornherein zu erkennen und frühzeitig durch präventive
Sozialpolitik zu vermeiden.
Die Daten-Analyse spiegelt die soziale Dimension unserer Stadt: Sie ergibt somit auch ein
facettenreiches Bild, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem Sozialstatus in
den Stadtteilen und Bezirken verteilt sind. Die Zahlen zeigen, dass es auch in einer reichen Stadt wie
Darmstadt Armut und soziale Ausgrenzung gibt. Es geht darum, aus den Erkenntnissen die Strategie für
ein Soziales Darmstadt weiterzuentwickeln und umzusetzen.
Ziel ist, die soziale Balance, den solidarischen Zusammenhalt in unserer Stadt weiter zu stärken, die
Chancen- und Teilhabegerechtigkeit in allen Gesellschaftsbereichen für Menschen jeden Alters zu
sichern. Soziale Stadt bedeutet Investitionen im Quartier: Umso wichtiger ist es, die Potenziale in den
jeweiligen Stadtteilen zu entdecken und weiterzuentwickeln, aber auch gezielt vorhandene Ressourcen
in den Sozialräumen einzusetzen.
Partizipation, Prävention und Sozialraumorientierung sind die Säulen unserer sozialpolitischen
Gesamtstrategie zur Vermeidung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Aktive, bedarfsgerechte
Gemeinwesenarbeit stellt ein geeignetes Mittel dar, um Menschen in den Quartieren zu begleiten, ihre
Interessen und Bedarfslagen angemessen aufzugreifen.
Es geht – fußend auf dem Sozialatlas – darum, die Weichen zu stellen: Von daher ist es mir ein
Kernanliegen, dass dieser Bericht nicht nur als Kompass für die weitere Arbeit der Fachwelt dient.
Sondern auch, dass er allen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt transparent vor Augen führen
möge, wo die sozialen Herausforderungen liegen, denen wir alle gemeinsam durch frühzeitige
Intervention entgegenwirken müssen.
Wir werden auch in Zukunft in strukturierter, bedarfsorientierter Art und Weise sozialpolitische
Maßnahmen für ein soziales Darmstadt entwickeln. Dort, wo sie gebraucht werden und dort, wo sie
wirken.
Barbara Akdeniz
Stadträtin – Sozialdezernentin
6
Einleitung
Vom Darmstädter Dichter Karl Krolow stammt der schöne Satz: „Die Stadt ist groß, man kann ihr alles
sagen.“ Umgekehrt könnte man fragen – was kann die Stadt uns sagen?
In Zahlen gesehen – doch einiges!
So bildet der vorliegende Sozialatlas auf der Ebene der Statistischen Bezirke in Darmstadt eine Reihe
von Daten ab, aus denen sich wertvolle Erkenntnisse für Planungen und Entscheidungen gewinnen
lassen.
Die verwandte Methode einer Sozialindex-Bildung von sozioökonomischen Einzelfaktoren ermöglicht
hierbei gleichermaßen eine Gesamtschau auf die Stadt, als auch einen Vergleich der einzelnen
Stadtgebiete. Belastungsfaktoren lassen sich so quantitativ leichter erkennen und sozialpolitische
Anforderungen können daraus abgeleitet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.
Dabei gilt es zu beachten, dass soziale Exklusion, vor allem im Hinblick auf die Konzepte „Lebenslagen“
oder „Verwirklichungschancen“, wesentlich vielschichtiger ist, als die rein ökonomischen Faktoren es
ausdrücken können.
Vor dem Hintergrund der Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit in einer
Stadtgesellschaft spielen z. B. die Bereiche Bildung, Gesundheit und Wohnen eine mindestens ebenso
wichtige Rolle.
Der vorliegende Bericht ist eine Fortschreibung des Sozialatlasses 2010 (Datenstichtag 31.12.2008).
Der Sozialatlas 2013 präsentiert neue Daten (Datenstichtag 31.12.2011), um mögliche Veränderungen
in der räumlichen Verteilung zeitnah abzubilden. Die Struktur ist daher unverändert, um einen direkten
Vergleich zum Sozialatlas 2010 zu ermöglichen.
Im ersten Teil wird aus den Faktoren Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt,
Grundsicherung im Alter und Wohngeld ein Index gebildet. Dieser erfasst differenziert die Statistischen
Bezirke unter der Prämisse der ökonomischen Verwirklichungschancen der Bevölkerung. Danach wird
jeder dieser Faktoren nochmal einzeln betrachtet und mit denen aus dem Sozialatlas 2010 verglichen.
Die beim Sozialindex verwendetete Kategoriebildung wird hierbei fortgesetzt. Wesentliche Daten sind für
jeden Faktor visualiert in Karten abgebildet. Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine
Tabelle, die zum einen die Rohdaten angibt und zum anderen die Belastung der Bezirke darstellt.
Der zweite Teil nimmt die Abweichungen in Bezug auf Bevölkerung, Wahlbeteiligung und
Kinderbetreuung, aber auch Erziehung, Pflege und den Arbeitsmarkt für alle Statistischen Bezirke zur
Gesamtsstadt in den Blick. Aus der Fokussierung auf bestimmte Stadtbezirke mit besonderem
Entwicklungsbedarf im ersten Teil werden die Abweichungen zur Gesamtsstadt, für diese Statistischen
Bezirke weiter ausdifferenziert, einer näheren Untersuchung unterzogen.
Der vorliegende Sozialatlas 2013 bietet wichtige Informationen zur Betrachtung der sozialen Lage
innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Probleme der Prekärisierung und Bildungs-
benachteiligung sind jedoch kausal nicht nur aus rein quantitativen Analysen ableitbar. Die
Notwendigkeit, ein städtisches Sozialmonitoring weiter zu entwickeln, resultiert aus der Verantwortung
der Stadt für die Daseinsvorsorge und dem daraus abgeleiteten Interesse an einer Beobachtung der
Lebensbedingungen und Entwicklungschancen in Sozialräumen. So werden im letzten Teil ein Fazit
gezogen und weitere Schritte beschrieben.
Angelika Dittmar
Sozial- und Jugendhilfeplanung – Sozialdezernat
7
1. Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt
1.1 Zur Vorgeschichte
Es ist eine große Besonderheit, dass es in Darmstadt eine dezernats- und ämterübergreifende
Arbeitsgruppe zur Beobachtung der sozialen Stadtentwicklung gibt. Das Interesse, möglichst
kleinräumige Daten zur sozialen Situation von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zu gewinnen,
ist ungebrochen und wird durch die vielfältigen Problemlagen immer wichtiger. Die Erhebung
kleinsträumiger Daten ist für die sozialraumorientierte Berichterstattung und für die empirische Analyse
von großer Bedeutung. Anhand der umfangreichen Publikationsliste der AG Sozialplanung wird deutlich,
dass nicht nur gesamtstädtische Entwicklungen durch eine Vielzahl von Armutsberichten und Berichten
zur sozialen Situation beobachtet wurden und werden. Vielmehr wird klar, dass auch die
Berichterstattung zur kleinräumigen sozialen Lage die Basis für städtische Interventionen und für
Förderprogramme wie beispielsweise das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ bildet. Die
Herausgabe des Sozialatlasses von 2002 schuf somit die Grundlage, relevante Sozialdaten auf
kleinräumiger Basis im innerstädtischen Vergleich zusammenzustellen, zu bewerten und das
Sozialmonitoring angepasst auf die Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen im Sozialatlas 2010
weiterzuentwickeln.
Die AG Sozialplanung soll konzeptionell eine moderne und regelmäßige Sozialberichterstattung als
Fundament für sozialpolitische Entscheidungen des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung
leisten. Bereits im Gründungsdokument von 1994 hieß es, „…hierdurch soll sichergestellt werden, dass
alle relevanten Daten und Statistiken für eine umfassende Sozialplanung zusammengetragen werden.
Dabei umfasst Sozialplanung als übergeordneter Begriff Sozial- und Jugendhilfeplanung.“ Die AG
Sozialplanung hatte von Anfang an die Aufgabe, verschiedene städtische Planungs- und Analysebereiche
zu bündeln und zu vernetzen.
1.2 Methodik und Vorgehen
Mit dem vorliegenden Sozialmonitoring wird das Stadtgebiet einer Bewertung unterzogen. Dies
geschieht auf der Grundlage der Statistischen Bezirke und mittels definierter sozialer Merkmale.
Dadurch lassen sich sowohl Stadtteile bzw. -viertel mit besonderem Handlungsbedarf identifizieren, als
auch Stadtteile, die "intakt" sind, d.h. eine geringe Ausprägung des nachfolgend beschriebenen
Sozialindexes aufweisen. Bei den hier vorliegenden Fragestellungen wird eine Vielzahl von Faktoren und
Indikatoren der Statistischen Bezirke Darmstadts verwendet und auf deren innere Zusammenhänge hin
untersucht (siehe die folgenden Unterkapitel).
Die Indikatoren werden über die Teilgebiete der Stadt – die Statistischen Bezirke – miteinander
verbunden und die resultierende Matrix einer Sozialindexanalyse unterzogen. Da sich die städtischen
Teilgebiete durch eine sehr große Zahl von Merkmalen (Indikatoren) kennzeichnen lassen, werden
davon nur die für bedeutsam erachteten und erhebbaren ausgewählt. Das Analysemodell beruht darauf,
hoch korrelierende Indikatoren zu beschreiben und zu bewerten (siehe Kapitel 1.3 sowie 1.5). Dies
bedeutet, dass enge Zusammenhänge zwischen der ungleichen Verteilung der Bevölkerungsgruppen
und z. B. Merkmalen wie Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit etc. bestehen – und diese gilt es mittels der
Faktoren zu analysieren.
Um die soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteiles/Stadtviertels statistisch
erfassen zu können, müssen diese bestimmbar in berechenbare Größen übertragen werden.
Grundsätzlich ist eine Vielzahl unterschiedlicher sozialer Daten denkbar, die unmittelbar oder mittelbar
auf die soziale Lage Einfluss nehmen. Die Bandbreite reicht von individuellen Merkmalen wie Bildung,
über demografische Daten, wie z.B. die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung im Quartier, bis hin zu
materiellen Aspekten wie Arbeit und Einkommen.
8
Die theoretische Vielfalt der Daten erfährt jedoch umgehend eine drastische Eingrenzung, wenn man die
Anforderungen berücksichtigt, die an die Daten zu stellen sind:
• sie müssen regionalisierbar sein, d.h. auf der Ebene der Statistischen Bezirke vorliegen,
• sie müssen quantitativ von hoher Aussagekraft sein,
• sie müssen fortgeschrieben werden können, um Entwicklungen aufzuzeigen, und
• sie müssen Aktualität besitzen.
Nicht alle der verfügbaren kleinräumigen Daten erfüllen diese Anforderungen. Andere Daten wiederum
waren in ihrer Gesamtzahl zu gering, um – statistisch vertretbar – die Bildung von Verhältniszahlen im
gesamtstädtischen Vergleich zuzulassen.
Aus den Daten, die die genannten Anforderungen erfüllen, wurden insgesamt fünf Faktoren gebildet.
Den Faktoren ist gemeinsam, dass sie die Verteilung von geringen verfügbaren Einkommen abbilden.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte staatlicher oder
kommunaler Transferleistungen auslösen. Leistungen, ohne die die Betroffenen außerstande wären, ihr
Existenzminimum zu sichern. Zudem sollen sie Lebensbezüge wiedergeben, die die Betroffenen von der
sozialen Teilhabe ausgrenzen bzw. perspektivisch staatliche Transferleistungen auslösen können.
Die Auswahl der in Kapitel 1.3 aufgeführten Faktoren ließ sich von der Überlegung leiten, inwieweit
diese am objektivsten – weil quantifizierbar – benachteiligte, aber auch intakte Wohngebiete
identifizieren helfen. Darüber hinaus – weil administratives Handeln auslösend – für Verwaltung und
Kommunalpolitik von Bedeutung sind. Die Faktoren drücken jeweils das Verhältnis des bestimmten
sozialen Merkmals für den Statistischen Bezirk zur Bezugsgröße aus. Die so ermittelten Werte wurden
auf einer Skala von 0 bis 100 normiert, in dem der geringste Wert mit 0, der höchste Wert für einen
Statistischen Bezirk entsprechend mit 100 normiert wurde. Dadurch ließen sich alle fünf Faktoren auf
der Wertskala von 0 bis 100 einordnen bzw. standardisieren. Aus den standardisierten Faktoren wurde
schließlich ein einzelner Index, der Sozialindex, gebildet. Da alle Faktoren gleich gewichtet sind, ging
jeder Faktor zu einem Fünftel in den Sozialindex ein.
Für den Sozialindex gilt grundsätzlich: Je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die sozialen
Probleme. Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Entwicklungsbedarf in dem betroffenen
Stadtviertel. Die „Wertung“ der Bezirke mittels eines Sozialindexes (Kapitel 1.4) beruht auf der so
genannten Faktorenanalyse. Das Modell der Faktorenanalyse beschreibt hoch korrelierende
Einzelmerkmale durch eine ihnen gemeinsame Dimension. Bei der hier vorliegenden Analyse wurden –
mathematisch-statistisch gesehen – ungewichtete additive Indizes verwendet.
Kapitel 1.4 beinhaltet darüber hinaus einen Abgleich der Daten und Merkmale aus der Beschreibung
der Statistischen Bezirke, wie sie in Kapitel 1.5 vorgenommen wird, mit dem Sozialindex, um etwaige
Zusammenhänge zu überprüfen. Der Fokus wurde dabei auf die Statistischen Bezirke gelegt, die einen
besonders hohen oder besonders geringen Sozialindex aufweisen.
Kapitel 1.5 beschreibt in standardisierter Form die einzelnen Statistischen Bezirke. Bestandteil der
Beschreibung ist auch die Zusammensetzung der Bevölkerung. Anders als bei der Berechnung des
Sozialindexes ließ sich für die jeweilige Bevölkerungsstruktur kein Index bilden. Der Grund hierfür lag in
dem Umstand, dass zwischen den einzelnen, für die Bevölkerungsanalyse verwandten Merkmalen keine
so starke Korrelation bestanden, die eine Indexbildung zugelassen hätte. Die Analyse wurde daher nach
Einzelmerkmalen, wie z. B. Anteil der Ausländerinnen und Ausländer oder Anteil der 65-Jährigen und
älter, usw. vorgenommen und die Ausprägung der Einzelmerkmale am städtischen Mittelwert
gemessen.
Zwischen der so ermittelten Bevölkerungsstruktur und dem Sozialindex erfolgt dann ebenfalls ein
Abgleich, um etwaige Zusammenhänge zwischen der Ausprägung des Sozialindexes und der
Ausprägung der Einzelmerkmale zur Bevölkerungsstruktur zu überprüfen. In der Anlage werden die
wesentlichen statistischen Zusammenhänge und alle relevanten Daten aufgeführt. Sie sollen speziell
den Fachleuten zur weitergehenden Verwendung dienen. Die für die einzelnen Faktoren errechneten
Werte sind tabellarisch und ihre räumliche Verteilung über das Stadtgebiet graphisch dargestellt.
9
1.3 Faktoren zur Bildung des Sozialindex
Der hier gebildete Sozialindex hat eine ausschließlich ökonomische Ausrichtung. Ausgewählt wurden
Faktoren, die eine nicht ausreichende Deckung des Bedarfes zum Lebensunterhalt aus eigenem
Einkommen und Vermögen sicherstellen. Damit sind sie als Indikatoren für finanzielle Armut
angemessen. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Armutsbegriff immer auch normative Implikationen
enthält. So wird mit diesem Sozialindex eine sozialstaatliche Interventionsschwelle als Armutsgrenze
gewählt. Dies ist eine normative Grenze, hat also nichts mit subjektiv erlebter Armut zu tun.
Etwas aus dem Rahmen fällt das Arbeitslosengeld I (SGB III): Obwohl es relativ hoch sein kann, sind
dennoch finanzielle Einbußen hinzunehmen. Auch muss erwähnt werden, dass es sich bei diesem
Faktor um eine Leistung der Sozialversicherung handelt. Demgegenüber stellen die übrigen Faktoren
steuerfinanzierte Sozialleistungen dar. Die Fokussierung auf die ökonomischen Dimensionen von Armut
und Ausgrenzung dient dazu, einen statistisch stabilen Faktor zu entwickeln, der Hinweise auf solche
Bezirke liefert, in denen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verwirklichungschancen durch finanzielle
Armut eingeschränkt sind.
Im Folgenden werden die Faktoren Arbeitsförderung SGB III, Grundsicherung für Arbeitssuchende
SGB II, Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt SGB XII und Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter
SGB XII beschrieben. Im Anhang sind diese nach Stadtteilen und, soweit zahlenmäßig erfasst, nach
Geschlecht und Staatsangehörigkeit aufgeführt.
1.3.1 Faktor Arbeitsförderung (SGB III)
Dieser Faktor bezieht sich auf die Leistung des klassischen Arbeitslosengeldes (ALG I) gemäß § 3 Abs. 1
Ziff. 8. Personen haben Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn sie arbeitslos sind, bei der Arbeitsagentur
arbeitslos gemeldet sind, die Anwartschaftszeit erfüllt haben und die Altersgrenze zur gesetzlichen
Rentenversicherung noch nicht erreicht haben. Der Faktor Arbeitsförderung errechnet sich aus dem
Verhältnis von Personen, die Arbeitslosengeld I beziehen, zu der Gesamtbevölkerung vom 15.
Lebensjahr bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den
Statistischen Bezirk.
1.3.2 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
Als Ergebnis der so genannten „Hartz-Kommission“ wurde durch das Vierte Gesetz für moderne
Dienstleistungen am Arbeitsmarkt das Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verabschiedet, das am
01.01.2005 in Kraft getreten ist. Mit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende hat der
Gesetzgeber die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe nach dem ehemaligen Bundessozialhilfegesetz für
erwerbsfähige, arbeitssuchende Personen zusammengefasst.
Anspruchsberechtigt sind Personen, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind. Die Erwerbsfähigkeit ist
darüber definiert, dass die Person mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen
des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein kann. Die Hilfebedürftigkeit besteht dann, wenn eine
Person ihren Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt, der mit ihr in einer Bedarfsgemeinschaft
lebenden Personen nicht oder nicht ausreichend durch eigene Kräfte und Mittel, vor allem nicht durch
Aufnahme einer zumutbaren Arbeit oder dem zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen
sichern kann. Und sie besteht, wenn eine Person die erforderliche Hilfe auch nicht von anderen
(Angehörige, andere Leistungsträger) erhält. In einer Bedarfsgemeinschaft sind auch Einkommen und
Vermögen die/der Partner/-innen zu berücksichtigen. Die Leistungen der Grundsicherung für
Arbeitssuchende bestehen aus Eingliederungsleistungen und Leistungen zur Sicherung des Lebens-
unterhaltes. Zur Sicherung des Lebensunterhaltes wird an die erwerbsfähige und hilfebedürftige Person
die so genannte „Regelleistung“ und an nicht erwerbsfähige, aber hilfebedürftige Personen in gleicher
Bedarfsgemeinschaft „Sozialgeld“ gezahlt. Diese Geldleistungen umfassen als Pauschale den gesamten
Lebensunterhalt und stellen das soziokulturelle Existenzminimum dar. Zudem werden Leistungen zu
den Kosten der Unterkunft gewährt. Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende errechnet sich aus
dem Verhältnis von Personen, die Regelleistung oder Sozialgeld beziehen, zu der Gesamtbevölkerung
10
bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den Statistischen
Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen erhalten.
1.3.3 Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII)
Die Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß SGB XII hat das Ziel, „die Führung eines Lebens zu
ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“ (§ 1 SGB XII). Anspruchsberechtigt sind
Personen, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften
und Mitteln, insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 19 Abs. 1 SGB
XII), unter 65 Jahre alt, nicht dauerhaft voll erwerbsgemindert und nicht anspruchsberechtigt auf
Leistungen zum Lebensunterhalt gemäß SGB II sind. Ansprüche von Personen auf Sicherung des
Lebensunterhaltes gemäß SGB II (siehe 2.1 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende) schließen den
Anspruch auf Sozialhilfe gemäß SGB XII aus. Sie gilt daher nicht mehr, wie ehemals die Sozialhilfe
gemäß Bundessozialhilfegesetz (BSHG), als letztes Auffangnetz.
Der Faktor Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhältnis von
Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen
erhalten.
1.3.4 Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII)
Seit 2003 ist die Grundsicherung im Alter eine bedarfsorientierte Sozialleistung zur Sicherstellung des
notwendigen Lebensunterhalts. Sie ist Personen zu gewähren, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt
nicht aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 41 Abs. 2 SGB XII) und entweder
das 65. Lebensjahr vollendet haben oder dauerhaft erwerbsgemindert sind. Da die Grundsicherung für
Personen bei Erwerbsminderung in absoluten Fallzahlen gering ist, wird nicht weiter darauf Bezug
genommen.
Der Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhältnis von
Personen, die Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung ab der Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen
erhalten.
1.3.5 Faktor Wohngeld
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Zweck des
Wohngeldes ist, Haushalten mit niedrigem Einkommen ein angemessenes und familiengerechtes
Wohnen zu ermöglichen. Es wird Mietern/innen und Eigentümern/innen gezahlt, wenn die Höhe ihrer
Miete oder Belastung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Haushalte überfordert. Der Anspruch
auf ALG II Leistungen schließt dem Grunde nach den Bezug von Wohngeld aus, außer der Anspruch auf
Wohngeld deckt den gesamten Bedarf der Bedarfsgemeinschaft. In diesem Fall ist das Wohngeld
vorrangig.
Der Faktor Wohngeld errechnet sich aus dem Verhältnis der Personen, die Wohngeld erhalten, zu den
Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Größe bezieht sich auf den Statistischen Bezirk.
11
1.4 Die Verteilung des Sozialindexes
In der folgenden Tabelle 1 werden die fünf normierten Faktoren und deren Durchschnitt - der
Sozialindex – pro Statistischem Bezirk abgebildet. Die Statistischen Bezirke sind nach der Höhe des
Sozialindexes absteigend sortiert. Je weiter oben in der Tabelle ein Statistischer Bezirk positioniert ist,
desto größer ist seine Belastung nach dem Sozialindex im innerstädtischen Vergleich. Die Statistischen
Bezirke werden in Kategorien eingeteilt, die ihre jeweilige Abweichung zum Mittelwert der Gesamtsstadt
darstellen. Dabei bedeutet keine Färbung, dass der Bezirk weniger als 33 % vom Mittelwert nach oben
oder unten abweicht. Eine gelbe Färbung steht für eine Abweichung ab 33 % bis unter 66 % und eine
orangefarbene für eine Abweichung von mehr als 66 % über dem Mittelwert. Bei einer Abweichung von
33 % bis unter 66 % unter dem Mittelwert ist der Bezirk hellgrün und ab 66 % unter dem Mittelwert
dunkelgrün gefärbt.
In der Gesamtschau ergibt sich demnach, dass die Bezirke 750 Kirchtannensiedlung, 910 Kranichstein-
Süd, 260 Pallaswiesenviertel, sowie 540 Am Kavalleriesand
1 unter dem Fokus der sozioökonomischen
Situation der Bevölkerung hoch belastet sind. Die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie, 270
Ziegelbusch und 120 Rheintor/Grafenstraße sind ebenfalls belastet. Sie rücken somit in den Blickpunkt
präventiver Strategien, um eine Verschlechterung in diesen Gebieten zu verhindern.
Dagegen sind die Bezirke 810 Wixhausen-West, 740 Am Frankenstein, 520 Heimstättensiedlung, 340
An den Lichtwiesen und 710 Alt-Eberstadt leicht unterdurchschnittlich belastet und die Bezirke 430 An
der Ludwigshöhe, 310 Am Oberfeld, 730 Villenkolonie, sowie 410 Paulusviertel deutlich unter-
durchschnittlich belastet.
Die folgende Abbildung 1 zeigt die Stadtkarte Darmstadt mit den entsprechend eingefärbten
Statistischen Bezirken und ihrer geographischen Lage im Stadtgebiet.
Im Anhang wird in der Tabelle 1 der Sozialindex nach geografischer Sortierung dargestellt. Daraus
werden die zusammengefassten Werte für die einzelnen Stadtteile erkennbar.
Insgesamt ist bei der Verteilung der einzelnen Faktoren und deren Bewertung immer zu beachten, dass
es drei Bezirke gibt und zwar 130 Hochschulviertel, 250 Mornewegviertel und 540 Am Kavalleriesand,
die absolut gesehen nur sehr wenige Einwohner/innen haben (vgl. Anhang Tabelle 10 und 11). Hier
können wenige Empfänger/innen von Leistungen einen großen Einfluss auf die Bewertung in der
Belastungsskala nehmen. So erzielen beispielsweise die Bezirke 130 Hochschulviertel und
250 Mornewegviertel beim Faktor Grundsicherung im Alter einen hohen Rang in der Belastungsskala.
Absolut gesehen handelt es sich bei beiden Bezirken um eine sehr geringe Anzahl von
Leistungsempfänger/innen (vgl. Tabelle 5).
1 vgl. hierzu Aussage 1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex
12
Berechnung des Sozialindex in den Statistischen Bezirken 2011,
sortiert nach der Höhe des Sozialindexes
Normierter Faktor
Statistische Bezirke Arbeits-
förderung
SGB III
Personen
nach
SGB II
Sozialhilfe
HLU
SGB XII
Grund-
sicherung
im Alter
SGB XII
Wohngeld
Sozialindex
Durchschnitt
der Spalten
2 - 6
750 Kirchtannensiedlung 66,3 100,0 100,0 65,6 46,0 75,6
910 Kranichstein-Süd 55,0 76,1 44,8 41,5 85,9 60,7
260 Pallaswiesenviertel 71,2 50,9 96,3 40,2 33,5 58,4
540 Am Kavalleriesand 100,0 54,4 19,7 4,3 100,0 55,7
920 Kranichstein-Nord 70,1 61,8 33,5 62,0 43,8 54,2
240 Waldkolonie 91,7 32,9 39,5 24,2 37,5 45,2
270 Am Ziegelbusch 63,1 26,1 32,8 51,0 50,1 44,6
120 Rheintor/Grafenstraße 55,1 30,4 79,5 34,5 22,3 44,4
530 Verlegerviertel 63,3 37,2 30,6 38,2 44,5 42,8
250 Mornewegviertel 0,0 43,6 62,9 49,4 45,3 40,2
820 Wixhausen-Ost 58,2 19,0 23,4 16,3 82,7 39,9
230 Martinsviertel-Ost 49,8 29,6 45,3 42,7 30,4 39, 6
220 Martinsviertel-West 48,8 26,8 47,4 41,1 33,1 39 ,5
510 Am Südbahnhof 56,1 28,8 40,7 16,3 53,0 39,0
130 Hochschulviertel 41,2 5,4 29,8 100,0 18,4 39,0
110 Stadtzentrum 29,2 19,3 64,1 52,0 10,4 35,0
330 Woogsviertel 58,1 28,1 35,7 25,6 26,0 34,7
320 Mathildenhöhe 74,8 23,4 25,9 21,0 18,4 32,7
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 43,5 24,0 31,2 24,1 32, 1 31,0
640 Arheilgen-Ost 55,3 15,3 51,2 10,7 19,9 30,5
720 Am Lämmchesberg 69,7 18,2 20,3 9,1 25,0 28,5
420 Alt-Bessungen 49,2 15,0 27,8 25,5 19,9 27,5
630 Arheilgen-West 43,4 14,2 21,1 26,0 32,2 27,4
140 Kapellplatzviertel 51,6 17,8 26,4 18,5 19,2 26,7
620 Arheilgen-Süd 27,6 22,6 30,7 5,6 36,8 24,7
610 Alt-Arheilgen 54,0 12,7 27,1 10,6 15,2 23,9
210 Johannesviertel 47,7 14,1 5,3 26,2 24,1 23,5
810 Wixhausen-West 60,8 9,6 3,2 8,1 7,9 17,9
740 Am Frankenstein 43,8 6,4 27,2 3,2 2,6 16,7
520 Heimstättensiedlung 37,4 3,2 11,2 6,5 24,3 16,5
340 An den Lichtwiesen 37,4 1,5 14,7 8,3 15,6 15,5
710 Alt-Eberstadt 28,2 6,3 12,7 9,2 6,0 12,5
430 An der Ludwigshöhe 19,3 5,5 11,5 8,9 7,6 10,6
310 Am Oberfeld 48,6 0,0 0,0 1,1 1,9 10,3
730 Villenkolonie 29,5 0,9 7,0 0,0 0,0 7,5
410 Paulusviertel 26,0 0,7 2,3 0,9 7,5 7,5
Stadtgebiet insgesamt 52,1 26,6 32,8 22,3 30,8 32,9
Tabelle 1
13
Abbildung 1
14
1.5 Auswertung der Einzelfaktoren
Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich über die Bildung des Sozialindexes eine
nachvollziehbare Bewertung herstellen lässt, wie belastet ein Bezirk durch den Bezug sozialer
Transferleistungen seiner Bewohnerschaft ist. Durch die Bildung des Durchschnitts der einzelnen
normierten Faktoren können jedoch pro Bezirk wichtige Informationen verloren gehen. Aus diesem
Grund wird im Folgenden jeder einzelne Faktor für sich einer Betrachtung unterzogen. Dabei wird, wie
beim Sozialindex auch, die Abweichung von 33 % bzw. 66 % über dem städtischen Durchschnitt des
jeweiligen Faktors zur Kategoriebildung verwendet. Durch Visualisierung der Daten entstehen Karten,
welche die jeweilige Belastung der Bezirke für die einzelnen Faktoren darstellen. In diesen Abbildungen
werden nur die Bezirke eingefärbt, die mehr als 33 % bzw. 66 % über dem städtischen Durchschnitt
liegen. In der Legende der einzelnen Karten wird aber auf die absoluten Werte Bezug genommen, so
dass sich erkennen lässt, wie hoch die Anteile bestimmter Leistungsbezieher/innen an der
entsprechenden Bevölkerungsgruppe tatsächlich sind.
In einer kurzen Kommentierung werden vor allem die Bezirke beleuchtet, die bei der Belastung des
einzelnen Faktors zur Gesamtbelastung im Rahmen des Indexes stark nach oben abweichen. Im
Zeitvergleich zum Sozialatlas 2010 werden Auffälligkeiten benannt und extreme Abweichungen kurz
beschrieben.
Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine Tabelle, die zum einen die Rohdaten des Faktors
angibt und zum anderen stellt sie die Belastung der Bezirke dar. Die Sortierung der Statistischen
Bezirke erfolgt nach der Höhe ihrer Belastung im jeweiligen Faktor.
Faktor Arbeitsförderung SGB III
Bei den Leistungsempfänger/innen nach SGB III
zu den 15 bis unter 65-Jährigen liegt der
städtische Durchschnitt bei 0,90 %. Im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist dieser Faktor
um 0,48 %-Punkte gesunken. D. h. trotz
steigender Bevölkerungszahlen im erwerbs-
fähigen Alter ist die Anzahl der Leistungs-
empfänger/innen nach SGB III rückläufig. Bei
diesem Faktor sind zwei von drei der am
stärksten belasteten Bezirke des Sozialindexes
hier vertreten. So hat der Bezirk 540 Am
Kavalleriesand mit 1,57 % den höchsten Wert,
dicht gefolgt vom Bezirk 240 Waldkolonie mit
1,46 %. Abweichend hiervon liegt der Bezirk
320 Mathildenhöhe an dritter Stelle mit 1,22 %,
während er im Sozialindex im Bereich des
Durchschnittwertes liegt. Eine extreme
Abweichung lässt sich im Wege des
Zeitvergleichs beim Bezirk 540 Kavalleriesand
feststellen: von mehr als 66 % unter dem
städtischen Durchschnitt im Sozialatlas 2010
auf nunmehr einen Wert weit über 66%. Genau
entgegengesetzt ist die Situation beim Bezirk
110 Stadtzentrum, die von mehr als 66 % des
städtischen Durchschnittes auf einen Wert von
unter 33 % gesunken ist.
Abbildung 2
15
Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II
Der städtische Durchschnitt für das Verhältnis
von Leistungsempfänger/innen nach SGB II zu
den Einwohner/innen unter 65 Jahren liegt bei
9,83 %. Im Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist
dieser Durchschnittswert um 1,0 %-Punkt
gesunken. Bei diesem Faktor spiegelt das
Ergebnis des Sozialindexes die fünf am
stärksten belasteten Bezirke wieder. Die Spitze
der Belastungsskala beim Faktor Grund-
sicherung führt der Bezirk 750 Kirchtannen-
siedlung mit 32,95 % an, gefolgt von den
Bezirken 910 Kranichstein-Süd mit 25,42 %,
920 Kranichstein-Nord mit 20,92 %, 540 Am
Kavalleriesand mit 18,58 % und 260
Pallaswiesenviertel mit 17,47 %. Der Bezirk 250
Mornewegviertel liegt an sechster Stelle mit
15,19 % auch innerhalb der Belastungsskala,
beim Sozialindex jedoch leicht verbessert an
zehnter Stelle. Im Vergleich zum Sozialatlas
2010 lässt sich allgemein bei diesem Faktor
feststellen, dass sowohl im oberen Drittel als
auch im unteren Drittel kaum Verschiebungen
zu verzeichnen sind.
Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum
Lebensunterhalt (SGB XII)
Das Verhältnis der Leistungsbezieher/innen auf
Einwohner/innen unter 65 Jahre liegt bei diesem
Faktor durchschnittlich bei 0,73 % und ist damit
nahezu unverändert (0,76 % Sozialatlas 2010).
Hierbei handelt es sich um sehr geringe absolute
Werte. So sind im gesamten Stadtgebiet lediglich
884 Leistungsempfänger/innen zu verzeichnen.
Dies hat zur Folge, dass selbst bei geringen
absoluten Abweichungen große Veränderungen im
normierten Faktor vorzufinden sind. Dabei liegen
die beiden Bezirke 750 Kirchtannensiedlung mit
2,13% und 260 Pallaswiesenviertel mit 2,05 %
deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Der
Bezirk 110 Stadtzentrum hat in diesem Faktor
ebenso einen relativ hohen Wert (1,38 %). Im
Sozialindex liegt er dagegen nur knapp über dem
städtischen Schnitt. Auffällig sind die Ver-
schiebungen der Bezirke 250 Mornewegviertel und
640 Arheiligen-Ost, die von 33 % bis 66 % unter
dem städtischen Durchschnitt (Sozialatlas 2010)
auf nunmehr 33 % bis 66 % über dem
Durchschnitt geklettert sind.
Abbildung 3
Abbildung 4
16
Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII)
Bei diesem Faktor liegen außerordentlich viele
Bezirke weit über dem städtischen Durchschnitt,
der von 5,54 % (Sozialatlas 2010) auf nunmehr
6,73 % gestiegen ist. Fast alle hoch belasteten
Bezirke aus dem Sozialindex befinden sich beim
Faktor Grundsicherung im Alter unter den am
stärksten belasteten Bezirken. Zudem steht an
der Spitze der Belastungsskala weit voran mit
27,78 % der Bezirk 130 Hochschulviertel.
Dagegen bewegt er sich im Sozialindex im
Durchschnittsbereich. Ähnlich verhält es sich bei
fünf weiteren Bezirken: 110 Stadtzentrum,
250 Mornewegviertel, 230 Martinsviertel-Ost,
220 Martinsviertel-West und dem Bezirk
530 Verlegerviertel. Sie alle weisen deutlich
überdurchschnittliche Belastungswerte von über
11 % auf, liegen jedoch in der Berechnung des
Sozialindexes im Durchschnittsbereich. Der
Bezirk 120 Rheintor/Grafenstraße gehört mit
10,04 % sowohl bei diesem Faktor als auch im
Sozialindex zu den belasteten Bezirken. Im
Zeitvergleich zum Sozialatlas 2010 ist im
oberen Bereich nur eine wesentliche Abweichung
feststellbar. Der Bezirk 250 Mornewegviertel ist
von einem Durchschnittswert auf einen heute
stark belasteten Wert von mehr als 66 % angestiegen.
Faktor Wohngeld
Stadtweit erhalten insgesamt 2.542 Empfänger/ innen
Wohngeld. Der städtische Durchschnitt liegt bei
1,72 % der Gesamtbevölkerung und ist im Vergleich
zum Sozialatlas 2010 um 0,22 %-Punkte leicht
gestiegen. Der Bezirk 540 Am Kavaliersand weist mit
5,20 % den am höchsten belasteten Wert in der Skala
aus. An zweiter Stelle der Belastungsskala steht der
Bezirk 910 Kranichstein-Süd mit 4,49 %. Auffällig ist,
dass bei diesem Faktor der Bezirk 820 Wixhausen-Ost
mit 4,4 % sehr deutlich über dem städtischen
Durchschnitt liegt, während er bezogen auf den
Sozialindex sich im Durchschnittsbereich befindet.
Weiter liegen die Bezirke 510 Am Südbahnhof,
270 Am Ziegelbusch, 750 Kirchtannensiedlung,
250 Mornewegviertel, 530 Verlegerviertel und
920 Kranichstein-Nord deutlich unter dem städtischen
Durchschnitt. Im Zeitvergleich gibt es nur eine
extreme Abweichung. Beim Bezirk 820 Wixhausen-Ost
ist der Wert von 33 % bis 66 % unter dem städtischen
Durchschnitt (Sozialatlas 2010) auf nunmehr einen
Belastungwert von weit mehr als 66% geklettert.
Abbildung 5
Abbildung 6
17
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011 1) ,
sortiert nach normiertem Faktor
Statistische Bezirke
Empfänger/innen
von Leistungen
nach dem
SGB III
Einwohner/innen
im Alter von 15 bis
unter
65 Jahre
Empfänger/innen je
100 Einw. im Alter
von 15
bis unter 65 Jahre
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
540 Am Kavalleriesand 8 509 1,57 100,0
240 Waldkolonie 46 3.160 1,46 91,7
320 Mathildenhöhe 24 1.970 1,22 74,8
260 Pallaswiesenviertel 25 2.143 1,17 71,2
920 Kranichstein-Nord 25 2.171 1,15 70,1
720 Am Lämmchesberg 24 2.093 1,15 69,7
750 Kirchtannensiedlung 43 3.913 1,10 66,3
530 Verlegerviertel 41 3.884 1,06 63,3
270 Am Ziegelbusch 38 3.607 1,05 63,1
810 Wixhausen-West 16 1.567 1,02 60,8
820 Wixhausen-Ost 23 2.336 0,98 58,2
330 Woogsviertel 36 3.663 0,98 58,1
510 Am Südbahnhof 19 1.989 0,96 56,1
120 Rheintor/Grafenstraße 30 3.190 0,94 55,1
640 Arheilgen-Ost 10 1.060 0,94 55,3
910 Kranichstein-Süd 47 5.005 0,94 55,0
610 Alt-Arheilgen 27 2.919 0,92 54,0
140 Kapellplatzviertel 37 4.146 0,89 51,6
230 Martinsviertel-Ost 37 4.266 0,87 49,8
420 Alt-Bessungen 39 4.547 0,86 49,2
220 Martinsviertel-West 38 4.454 0,85 48,8
310 Am Oberfeld 17 2.001 0,85 48,6
210 Johannesviertel 33 3.945 0,84 47,7
740 Am Frankenstein 16 2.044 0,78 43,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 40 5.136 0,78 43,5
630 Arheilgen-West 37 4.764 0,78 43,4
130 Hochschulviertel 4 536 0,75 41,2
340 An den Lichtwiesen 10 1.445 0,69 37,4
520 Heimstättensiedlung 33 4.769 0,69 37,4
730 Villenkolonie 15 2.577 0,58 29,5
110 Stadtzentrum 7 1.211 0,58 29,2
710 Alt-Eberstadt 20 3.553 0,56 28,2
620 Arheilgen-Süd 13 2.345 0,55 27,6
410 Paulusviertel 20 3.757 0,53 26,0
430 An der Ludwigshöhe 4 913 0,44 19,3
250 Mornewegviertel 1 598 0,17 0,0
Stadtgebiet insgesamt 918 102.186 0,90 52,1
1) Nur die Leistungsempfänger/innen; 15 Empfänger/innen konnten regional nicht zugeordnet werden.
Tabelle 2
18
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 1) ,
sortiert nach normiertem Faktor
Statistische Bezirke
Empfänger/innen
von Leistungen
nach dem
SGB II
Einwohner/innen
unter
65 Jahre
Empfänger/innen je
100
Einwohnerinnen
unter 65 Jahre
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
750 Kirchtannensiedlung 1.672 5.075 32,95 100,0
910 Kranichstein-Süd 1.666 6.553 25,42 76,1
920 Kranichstein-Nord 566 2.705 20,92 61,8
540 Am Kavalleriesand 123 662 18,58 54,4
260 Pallaswiesenviertel 426 2.439 17,47 50,9
250 Mornewegviertel 101 665 15,19 43,6
530 Verlegerviertel 600 4.555 13,17 37,2
240 Waldkolonie 463 3.925 11,80 32,9
120 Rheintor/Grafenstraße 376 3.410 11,03 30,4
230 Martinsviertel-Ost 535 4.964 10,78 29,6
510 Am Südbahnhof 248 2.358 10,52 28,8
330 Woogsviertel 433 4.202 10,30 28,1
220 Martinsviertel-West 509 5.142 9,90 26,8
270 Am Ziegelbusch 399 4.132 9,66 26,1
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 533 5.925 9,00 24,0
320 Mathildenhöhe 197 2.232 8,83 23,4
620 Arheilgen-Süd 251 2.929 8,57 22,6
110 Stadtzentrum 98 1.305 7,51 19,3
820 Wixhausen-Ost 210 2.832 7,42 19,0
720 Am Lämmchesberg 185 2.580 7,17 18,2
140 Kapellplatzviertel 334 4.728 7,06 17,8
640 Arheilgen-Ost 79 1.262 6,26 15,3
420 Alt-Bessungen 327 5.312 6,16 15,0
630 Arheilgen-West 357 6.029 5,92 14,2
210 Johannesviertel 270 4.581 5,89 14,1
610 Alt-Arheilgen 188 3.459 5,44 12,7
810 Wixhausen-West 83 1.863 4,46 9,6
740 Am Frankenstein 85 2.462 3,45 6,4
710 Alt-Eberstadt 146 4.255 3,43 6,3
430 An der Ludwigshöhe 34 1.067 3,19 5,5
130 Hochschulviertel 19 604 3,15 5,4
520 Heimstättensiedlung 142 5.808 2,44 3,2
340 An den Lichtwiesen 33 1.727 1,91 1,5
730 Villenkolonie 55 3.195 1,72 0,9
410 Paulusviertel 75 4.485 1,67 0,7
310 Am Oberfeld 35 2.428 1,44 0,0
Stadtgebiet insgesamt 11.979 121.855 9,83 26,6
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 126 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden
Tabelle 3
19
Empfänger/innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum 31.12.2011,
sortiert nach normiertem Faktor
Statistische Bezirke
Empfänger/innen
von Hilfe zum
Lebensunterhalt
nach SGB XII
Einwohner/innen
unter
65 Jahre
Empfänger/innen
je 100
Einwohnerinnen
unter 65 Jahre
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
750 Kirchtannensiedlung 108 5.075 2,13 100,0
260 Pallaswiesenviertel 50 2.439 2,05 96,3
120 Rheintor/Grafenstraße 58 3.410 1,70 79,5
110 Stadtzentrum 18 1.305 1,38 64,1
250 Mornewegviertel 9 665 1,35 62,9
640 Arheilgen-Ost 14 1.262 1,11 51,2
220 Martinsviertel-West 53 5.142 1,03 47,4
230 Martinsviertel-Ost 49 4.964 0,99 45,3
910 Kranichstein-Süd 64 6.553 0,98 44,8
510 Am Südbahnhof 21 2.358 0,89 40,7
240 Waldkolonie 34 3.925 0,87 39,5
330 Woogsviertel 33 4.202 0,79 35,7
920 Kranichstein-Nord 20 2.705 0,74 33,5
270 Am Ziegelbusch 30 4.132 0,73 32,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 41 5.925 0,69 31,2
620 Arheilgen-Süd 20 2.929 0,68 30,7
530 Verlegerviertel 31 4.555 0,68 30,6
130 Hochschulviertel 4 604 0,66 29,8
420 Alt-Bessungen 33 5.312 0,62 27,8
740 Am Frankenstein 15 2.462 0,61 27,2
610 Alt-Arheilgen 21 3.459 0,61 27,1
140 Kapellplatzviertel 28 4.728 0,59 26,4
320 Mathildenhöhe 13 2.232 0,58 25,9
820 Wixhausen-Ost 15 2.832 0,53 23,4
630 Arheilgen-West 29 6.029 0,48 21,1
720 Am Lämmchesberg 12 2.580 0,47 20,3
540 Am Kavalleriesand 3 662 0,45 19,7
340 An den Lichtwiesen 6 1.727 0,35 14,7
710 Alt-Eberstadt 13 4.255 0,31 12,7
430 An der Ludwigshöhe 3 1.067 0,28 11,5
520 Heimstättensiedlung 16 5.808 0,28 11,2
730 Villenkolonie 6 3.195 0,19 7,0
210 Johannesviertel 7 4.581 0,15 5,3
810 Wixhausen-West 2 1.863 0,11 3,2
410 Paulusviertel 4 4.485 0,09 2,3
310 Am Oberfeld 1 2.428 0,04 0,0
Stadtgebiet insgesamt 884 121.855 0,73 32,8
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft außerhalb von Einrichtungen
Tabelle 4
20
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum 31.12.2011 1) ,
sortiert nach normiertem Faktor
Statistische Bezirke
Empfänger/innen
von Grundsicherung
im Alter
nach SGB XII
Einwohner/innen
im Alter von
65 Jahren und
älter
Empfänger/innen
je 100
Einwohnerinnen
65 Jahre u. älter
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
130 Hochschulviertel 10 36 27,78 100,0
750 Kirchtannensiedlung 194 1.051 18,46 65,6
920 Kranichstein-Nord 102 583 17,50 62,0
110 Stadtzentrum 21 142 14,79 52,0
270 Am Ziegelbusch 129 890 14,49 51,0
250 Mornewegviertel 10 71 14,08 49,4
230 Martinsviertel-Ost 77 628 12,26 42,7
910 Kranichstein-Süd 167 1.399 11,94 41,5
220 Martinsviertel-West 82 694 11,82 41,1
260 Pallaswiesenviertel 36 311 11,58 40,2
530 Verlegerviertel 75 679 11,05 38,2
120 Rheintor/Grafenstraße 47 468 10,04 34,5
210 Johannesviertel 38 488 7,79 26,2
630 Arheilgen-West 97 1.252 7,75 26,0
330 Woogsviertel 62 812 7,64 25,6
420 Alt-Bessungen 72 946 7,61 25,5
240 Waldkolonie 54 746 7,24 24,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82 1.137 7,21 24,1
320 Mathildenhöhe 33 518 6,37 21,0
140 Kapellplatzviertel 52 911 5,71 18,5
510 Am Südbahnhof 38 744 5,11 16,3
820 Wixhausen-Ost 37 725 5,10 16,3
640 Arheilgen-Ost 13 363 3,58 10,7
610 Alt-Arheilgen 26 730 3,56 10,6
710 Alt-Eberstadt 34 1.067 3,19 9,2
720 Am Lämmchesberg 27 855 3,16 9,1
430 An der Ludwigshöhe 12 387 3,10 8,9
340 An den Lichtwiesen 14 476 2,94 8,3
810 Wixhausen-West 13 451 2,88 8,1
520 Heimstättensiedlung 32 1.303 2,46 6,5
620 Arheilgen-Süd 25 1.136 2,20 5,6
540 Am Kavalleriesand 2 107 1,87 4,3
740 Am Frankenstein 14 891 1,57 3,2
310 Am Oberfeld 10 1.016 0,98 1,1
410 Paulusviertel 10 1.053 0,95 0,9
730 Villenkolonie 7 1.009 0,69 0,0
Stadtgebiet insgesamt 1.754 26.075 6,73 22,3
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
Tabelle 5
21
Empfänger/innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum 31.12.2011,
sortiert nach normiertem Faktor
Statistische Bezirke Empfänger/innen
von Wohngeld Einwohner/innen
Empfänger/innen
von Wohngeld
je 100
Einwohner/innen
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
540 Am Kavalleriesand 40 769 5,20 100,0
910 Kranichstein-Süd 357 7.952 4,49 85,9
820 Wixhausen-Ost 154 3.557 4,33 82,7
510 Am Südbahnhof 88 3.102 2,84 53,0
270 Am Ziegelbusch 135 5.022 2,69 50,1
750 Kirchtannensiedlung 152 6.126 2,48 46,0
250 Mornewegviertel 18 736 2,45 45,3
530 Verlegerviertel 126 5.234 2,41 44,5
920 Kranichstein-Nord 78 3.288 2,37 43,8
240 Waldkolonie 96 4.671 2,06 37,5
620 Arheilgen-Süd 82 4.065 2,02 36,8
260 Pallaswiesenviertel 51 2.750 1,85 33,5
220 Martinsviertel-West 107 5.836 1,83 33,1
630 Arheilgen-West 130 7.281 1,79 32,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 126 7.062 1,78 32,1
230 Martinsviertel-Ost 95 5.592 1,70 30,4
330 Woogsviertel 74 5.014 1,48 26,0
720 Am Lämmchesberg 49 3.435 1,43 25,0
520 Heimstättensiedlung 99 7.111 1,39 24,3
210 Johannesviertel 70 5.069 1,38 24,1
120 Rheintor/Grafenstraße 50 3.878 1,29 22,3
640 Arheilgen-Ost 19 1.625 1,17 19,9
420 Alt-Bessungen 73 6.258 1,17 19,9
140 Kapellplatzviertel 64 5.639 1,13 19,2
130 Hochschulviertel 7 640 1,09 18,4
320 Mathildenhöhe 30 2.750 1,09 18,4
340 An den Lichtwiesen 21 2.203 0,95 15,6
610 Alt-Arheilgen 39 4.189 0,93 15,2
110 Stadtzentrum 10 1.447 0,69 10,4
810 Wixhausen-West 13 2.314 0,56 7,9
430 An der Ludwigshöhe 8 1.454 0,55 7,6
410 Paulusviertel 30 5.538 0,54 7,5
710 Alt-Eberstadt 25 5.322 0,47 6,0
740 Am Frankenstein 10 3.353 0,30 2,6
310 Am Oberfeld 9 3.444 0,26 1,9
730 Villenkolonie 7 4.204 0,17 0,0
Stadtgebiet insgesamt 2.542 147.930 1,72 30,8
1) Alle Haushaltsmitglieder
Tabelle 6
22
1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex
In der Gesamtbetrachtung der einzelnen Faktoren
werden die drei am stärksten belasteten Bezirke des
Sozialindexes 750 Kirchtannensiedlung, 910 Kranichstein-Süd und 260 Pallaswiesenviertel aufgezeigt,
die bereits im Sozialatlas 2010 die Spitzen der Belastungsskala anführten. Auch innerhalb der
einzelnen Faktoren gehören diese Bezirke deutlich zu den am meist belasteten Bezirken. Ausnahmen
hiervon bilden lediglich der Faktor Arbeitsförderung nach SGB III, der in den Bezirken 750
Kirchtannensiedlung und 910 Kranichstein-Süd nur leicht über dem gesamtstädtischen Durchschnitt
liegt. Gleiches gilt für den Bezirk 260 Pallaswiesenviertel, der mit dem Faktor Wohngeld
durchschnittlich zu bewerten ist.
An vierter Stelle der Belastungsskala ist der Bezirk 540 Am Kavalleriesand getreten, der
in jeweils zwei
Einzelfaktoren (Faktor Hilfe zum Lebensunterhalt und Faktor Grundsicherung im Alter) erheblich
niedriger als im gesamtstädtischen Indexdurchschnitt liegt. Bei diesem Bezirk gilt es bei der
Interpretation jedoch immer zu bedenken, dass er absolut sehr wenige Einwohner/innen enthält. So
können wenige Leistungsbezieher/innen im Bezirk 540 Kavalleriesand den Anteilswert sehr stark
beeinflussen. Damit lässt sich die extreme Abweichung im Sozialindex 2010 von einem Wert leicht unter
dem Durchschnitt im Sozialatlas 2010 auf nunmehr einen sehr stark belasteten Bezirk erklären.
Der Bezirk 110 Stadtzentrum ist in umgekehrter Blickrichtung interessant. Im Sozialatlas 2010 wurde
er als sehr stark belasteter Bezirk idendifiziert und liegt heute jedoch im Durchschnittsbereich. Er ist im
Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter weiter hoch belastet, liegt aber
nunmehr im Bereich Wohngeld deutlich unter dem städtischen Durchschnitt und im Bereich
Arbeitsförderung nach SGB III im Durchschnittswert.
Außerdem gehören die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie und 120
Rheintor/Grafenstraße zu den belasteten Gebieten, die jedoch in der Einzelbetrachtung der Faktoren
sehr unterschiedliche Bewertungen aufweisen. Der Bezirk 920 Kranichstein-Nord liegt bei den Faktoren
Arbeitsförderung SGB III und Hilfe zum Lebensunterhalt im Durchschnittsbereich. In den anderen
Faktoren ist er aber stark bis sehr stark belastet. Der Bezirk 240 Waldkolonie weist hingegen bei allen
Faktoren durchschnittliche Werte aus, mit Ausnahme des Faktors Arbeitsförderung SGB III, mit einem
auffälligen Wert. Der Bezirk 270 Am Ziegelbusch ist im Faktor Wohngeld belastet und im Faktor
Grundsicherung im Alter sehr stark belastet. Bei den weiteren Faktoren liegt er bei den
Durchschnittswerten. Der Bezirk 120 Rheintor/Grafenstraße gehört im Faktor Hilfe zum
Lebensunterhalt zu den sehr stark belasteten Bezirken, bei der Grundsicherung im Alter liegt er bei den
belasteten Bezirken. Die restlichen Faktoren sind auch hier im Durchschnittsbereich. Insgesamt ist im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 eine leichte Verbesserung beim Bezirk 920 Kranichstein-Nord von
einem ehemals stark belasteten Bezirk zu einem belasteten Bezirk zu verzeichnen. Und beim Bezirk
270 Am Ziegelbusch hat sich der Sozialindex vom Durchschnittswert zu einem belasteten Bezirk
verschlechtert.
In einzelnen Werten sehr auffällig zeigen sich noch weitere Bezirke. So fallen die beiden Bezirke 530
Verlegerviertel und 250 Mornewegviertel in den Bereichen Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
und Wohngeld auf. Das Verlegerviertel ist zudem mit der Grundsicherung im Alter hoch belastet. Das
Mornewegviertel weist eine extreme Belastung im Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt auf. Hingegen
besitzt es im Bereich Arbeitsförderung nach SGB III den absolut kleinsten Wert.
Weitere Auffälligkeiten in Einzelwerten zeigen sich beim Bezirk
130 Hochschulviertel, der im Bereich der
Gundsicherung im Alter sogar die Belastungsskala anführt, in allen anderen Faktoren aber unauffällig
bleibt. Extrem hoch bei dem Faktor Grundsicherung im Alter ist auch das Martinsviertel mit seinen
beiden Bezirken Ost und West. Er weist zudem Belastungen bei der Hilfe zum Lebensunterhalt auf. Der
Bezirk 510 Am Südbahnhof fällt lediglich mit dem Faktor Wohngeld weit über dem städtischen
Durchschnitt auf und ist im Sozialindex jedoch im Durchschnittsbereich angesiedelt.
Insgesamt sind bei der Rangfolge der Belastungsskala im Vergleich zum Sozialatlas 2010 nur zwei
extreme Abweichungen zu benennen, und zwar die Bezirke 540 Am Kavalleriesand im Negativbereich
und 110 Stadtzentrum im Positivbereich. Hervorzuheben ist auch, dass bei den Bezirken, die unter dem
städtischen Durchschnitt liegen, sechs von acht Bezirken wieder vertreten sind, wie schon zuvor im
Sozialatlas 2010. Hier sind lediglich leichte Verschiebungen zu verzeichnen.
23
2. Darstellung der statistischen Daten nach Themen
2.1 Bevölkerung / Wahlbeteiligung
Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur ist von zahlreichen Parametern abhängig und unterliegt
einem ständigen Wandel. Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur ergeben sich zum größten Teil
aus den sogenannten Bevölkerungsbewegungen, also den Geburten und Sterbefällen. Zum anderen
spielen die räumlichen Bevölkerungsbewegungen in Form von Zu-, Weg- und Umzügen eine
Schlüsselrolle. Die derzeitige bundesdeutsche Bevölkerungsentwicklung ist wegen relativ starker
demografischer Alterung durch Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Dieser Wandel zeichnet sich
nicht nur durch einen höheren Altenquotienten gegenüber dem Jugendquotienten aus, sondern folglich
auch durch eine Sterberate, die über der Geburtenrate liegt.
2 Der demografische Wandel schließt neben
der Alterung, dem Rückgang der Geburten und der sinkenden Bevölkerungszahl auch Themen wie die
Individualisierung, den Rückgang traditioneller Familien, die Zunahme von Einpersonenhaushalten sowie
den Zuwachs an Einwohner/innen mit Migrationshintergrund ein.
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt hält der gegenläufige Trend, wie er auch in einigen weiteren
Metropolregionen in Deutschland zu beobachten ist, weiter an. Da Darmstadt seit einigen Jahren sowohl
eine positive Wanderungsbilanz als auch einen Geburtenüberschuss verzeichnet, geht die städtische
Bevölkerungsprognose davon aus, dass es mittelfristig in allen Altersgruppen zu Bevölkerungs-
steigerungen kommen wird. Diese fallen bei den Erwachsenen bis 60 Jahren minimal, bei den Kindern
und Jugendlichen moderat und bei den Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren deutlich aus. 3
Die Auswirkungen der demografischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Bevölkerungssituation
hat enorme Auswirkungen auf die künftigen Infrastrukturplanungen. Damit Fachplanungen wie die
Sozial- und Jugendhilfeplanung, Schulentwicklungsplanung, Stadtplanung u. a. auf die zu erwartenden
Veränderungen reagieren können, ist eine regelmäßige, kleinräumige Berichterstattung sinnvoll und
notwendig.
Für die bedarfsorientierte sozialpolitische Ausrichtung der Verteilung der Ressourcen incl. des
Finanzmitteleinsatzes, ist die Frage der Mittelallokation zentral. Die Erhebung der räumlichen Verteilung
bestimmter Bevölkerungsgruppen über die Gesamtstadt sind wichige Planungsgrößen. Dasselbe gilt für
die Zusammensetzung bestimmter Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Quartiers. Aus diesem Grund
sind im Folgenden bei einigen Fragestellungen beide Perspektiven aufgegriffen. So wird bei der
Betrachtung des Jugendquotienten dargestellt, wie hoch der Anteil der 0 bis unter 18-Jährigen im
jeweiligen Statistischen Bezirk ist. Zudem kann im Anhang in Tabelle 10 abgelesen werden, wie sich die
Verteilung aller Kinder und Jugendlichen in der Gesamtsstadt darstellt. So werden beispielsweise die
Anforderungen an die Jugendhilfe anhand der steigenden Fallzahlen deutlich sichtbar. Zum anderen
bietet diese Planungsgröße wichtige Hinweise für den künftigen Bedarf einer Angebotsstruktur für
Kinder und Jugendliche. Für die Altenhilfe stellt eine sozialraumorientierte Auswertung des
Altenquotienten und die Angaben über die Verteilung der Bevölkerung der über 65-Jährigen auf
Bezirksebene (vgl. Anhang Tabelle 10) auch eine wichtige Grundlage dar und liefert beispielsweise mit
der Leistungsdichte der Hilfe zur Pflege eine weitere Planungsgröße für einen bedarfsorientierten
Ausbau von Unterstützungsleistungen.
2 Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2060. Ergebnisse der regionalisierten
Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 auf der Basis 31.12.2008, Wiesbaden 2010, S. 31
3 Zu einer detaillierten Analyse der demografischen Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, siehe Der Magistrat der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrg.), Demografiebericht. Perspektiven für Darmstadt, Darmstadt 2012
24
Jugendquotient
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die seit Jahrzehnten bundesweit sinkenden Geburtenzahlen
und die beständig steigende Lebenserwartung zu einer deutlichen Veränderung des Verhältnisses
zwischen jüngerer und älterer Generation führen. In der stadtweiten Erhebung des Jugendquotienten
wird die jüngere Bevölkerung der 0 bis unter 18-Jährigen auf die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
der 18 bis unter 65-Jährigen bezogen. Hier ist der städtische Durchschnitt im Vergleich zum Sozialatlas
2010 leicht um 0,9 Prozentpunkte gesunken und liegt nunmehr bei 23,6. Das bedeutet, dass auf 100
Menschen zwischen 18 und 65 Jahren in der Gesamtstadt 23,6 Kinder und Jugendliche kommen. Trotz
ansteigender Geburtenzahlen ist der Jugendquotient im Vergleich zum Sozialatlas 2010 gefallen. Hier
wirkt sich deutlich die stadtweite positive Wanderungsbilanz der 18 bis unter 65-Jährigen aus.
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich jedoch der Jugendquotient in den
nächsten Jahrzehnten nicht gravierend verändern
4 . Hier wurde bei der Bevölkerungsvorausberechnung
eine annähernd konstante Geburtenhäufigkeit, ein moderater Anstieg der Lebenserwartung sowie ein
positiver Wanderungssaldo von 200.000 Personen pro Jahr ab 2020 angenommen.
Im Folgenden wird die Verteilung des Jugendquotienten auf Bezirksebene in einer Karte mit der
Abweichung nach oben als auch nach unten farblich markiert dargestellt. Eine alte Gesellschaft weist
einen geringen Jugendquotienten auf und eine junge Gesellschaft hat einen hohen Jugendquotienten.
Der Jugendquotient ist ein Kernindikator für die Bezirksprofile im Bereich der Ausgewogenheit der
demografischen Struktur. Ein hoher Jugendquotient bedeutet für die kommunale Sozialpolitik, u. a. in
besonderem Maße bedarfsgerechte familienunterstützende Leistungen anzubieten.
Die Auswertung des Jugendquotienten zeigt, dass das Verhältnis von Kindern und Jugendlichen zur
erwerbsfähigen, erwachsenen Bevölkerung in den Innenstadtbezirken unverändert extrem gering ist (vgl.
Sozialatlas 2010). Auch die Bezirke, die über einen hohen Jugendquotienten verfügen, sind im Vergleich
zum Sozialatlas 2010 in der Reihenfolge unverändert.
So liegen die Bezirke 910 Kranichstein-Süd,
540 Am Kavalleriesand
5, gefolgt vom Bezirk
750 Kirchtannensiedlung deutlich über dem
städtischen Durchschnitt.
Auch die Bezirke
630 Arheilgen-West und 920 Kranichstein-
Nord verfügen nach wie vor über einen
überdurchschnittlich hohen Jugendquotien-
ten.
Die Bezirke 620 Arheilgen-Süd und 730
Villenkolonie sind von einem durchschnitt-
lichen Jugendquotienten auf einen Bezirk mit
überdurchschnittlich vielen 0 bis 18-Jährigen
im Verhältnis zu den 18 bis unter 65-Jährigen
angewachsen sind.
Sehr auffällig ist, dass die vier am stärksten
belasteten Bezirke des Sozialindexes einen
hohen Jugendquotienten aufweisen. Hieraus
lässt sich eine hohe Unterstützungs-
anforderung für die Jugendhilfe ablesen.
4 Quelle: Statistisches Bundesamt: Lange Reihen: Bevölkerung nach Altersgruppen, 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung:
Bevölkerung Deutschlands bis 2060, Wiesbaden 2011
5 Hier ist zu beachten, dass der Bezirk absolut sehr wenige Einwohner/innen enthält. Vgl. Anhang Tabelle 10
Abbildung 7
25
Altenquotient
Der Altenquotient errechnet sich, wenn der
Anteil des älteren Teils der Bevölkerung (über
65-Jährige) mit der Bevölkerung der 18 bis
unter 65-Jährigen ins Verhältnis gesetzt wird.
Der städtische Durchschnitt des Alten-
quotienten ist um 1,9 Prozentpunkte auf 26,4
gefallen. Das bedeutet, dass auf 100
Menschen zwischen 18 und 65 Jahre
nunmehr in der Gesamtstadt 26,4 anstelle
28,3 (Sozialatlas 2010) ältere Menschen über
65 Jahre kommen. Bei nahezu gleich-
beibender Anzahl der Bewohner/innen über
65 Jahren ist der Altenquotient im Vergleich
gesunken. Die zuvor beschriebene positive
Wanderungsbilanz der 18 bis unter 65-
Jährigen wirkt sich auch hier aus. So ist der
Altenquotient ebenso wie der Jugendquotient
ein wichtiger Indikator für die demografische
Entwicklung einer Stadt. In der neben-
stehenden Karte wird die Verteilung des
Altenquotienten dargestellt. Dabei wird auch
hier die Abweichung nach oben als auch nach
unten farblich markiert. Der Bevölkerung im Erwerbsalter werden künftig immer mehr Seniorinnen und
Senioren gegenüberstehen und grundsätzlich ist hier mit einem kontinuierlichen Anstieg des
Altenquotienten zu rechnen. Eine Auswertung des Altenquotienten ist vor allem für die
sozialraumorientierte Altenhilfeplanung von Bedeutung. Sie ist hilfreich bei der Planung von
Unterstützungsleistungen im Alter bzw. der Pflegeversorgung, aber auch bei der Entwicklung neuer
Modelle, die auf die Bedürfnisse der älteren Generation abgestimmt sein sollen. „Wichtig sind nicht die
Verhältnisse von Altersgruppen zueinander, sondern von „Aktiven“ zu „Inaktiven“ insgesamt. Die
eigentliche Fragestellung des Problems ist also, wie groß der Anteil der Wertschöpfung ist, der auf all
jene Personen übertragen werden muss, die über kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit verfügen.“
6
In der räumlichen Verteilung kann festgestellt werden, dass die Hälfte der sechs Bezirke mit sehr
hohem Altenquotienten im Stadtteil Eberstadt (740 Am Frankenstein. 720 Am Lämmchesberg, 730
Villenkolonie) liegt. Dies wurde erstmals im Sozialatlas 2010 aufgezeigt und unverändert gehören drei
weitere Bezirke 310 Am Oberfeld, 620 Arheilgen-Süd und 430 An der Ludwigshöhe mit weit mehr als
50 % über dem städtischen Durchschnitt dazu. Die Bezirke mit überdurchschnittlich geringem
Altenquotienten konzentrieren sich alle in der Innenstadt von Darmstadt (130 Hochschulviertel, 110
Stadtzentrum, 250 Mornewegviertel und 210 Johannesviertel). Erstaunlich ist, dass kein Bezirk mit
einem hohen Altenquotienten auch im Sozialindex zu den belasteten Gebieten gehört. Allerdings weisen
zwei der im Sozialindex belasteten Bezirke einen unterdurchschnittlichen Altenquotienten (120
Rheintor/Grafenstraße, 260 Pallaswiesenviertel) auf.
Daraus lässt sich folgern, dass die Stadtbezirke, in denen der Altenquotient sehr hoch ist, der
Sozialindex durchschnittlich bis sehr günstig, wohingegen bei niedrigem Altenquotienten der
Sozialindex durchschnittlich bis hoch belastet ist. Bei diesem Indikator ist zu beachten, dass stationäre
Altenhilfeeinrichtungen großen Einfluss auf den Altenquotienten haben können. Das wird vor allem in
Bezirken mit relativ geringen Bevölkerungswerten und dort gelegenen Altenhilfeeinrichtungen mit hohen
Platzzahlen deutlich (z. B. 430 An der Ludwigshöhe).
6 http://www.sozialpolitik-aktuell.de/datensammlung/2/ab/abbII21.pdf
Abbildung 8
26
Altenquotient und Jugendquotient nach statistischen Bezirken am 31.12.2011,
sortiert nach Statistischen Bezirken
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre
Statistische Bezirke
insgesamt darunter
0-18
darunter
18-65
darunter
65 u. älter
Altenquotient Jugendquotient
110 Stadtzentrum 1.447 121 1.184 142 12,0 10,2
120 Rheintor/Grafenstraße 3.878 251 3.159 468 14,8 7,9
130 Hochschulviertel 640 83 521 36 6,9 15,9
140 Kapellplatzviertel 5.639 687 4.041 911 22,5 17,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.062 881 5.044 1.137 22,5 17,5
210 Johannesviertel 5.069 744 3.837 488 12,7 19,4
220 Martinsviertel-West 5.836 779 4.363 694 15,9 17,9
230 Martinsviertel-Ost 5.592 810 4.154 628 15,1 19,5
240 Waldkolonie 4.671 887 3.038 746 24,6 29,2
250 Mornewegviertel 736 80 585 71 12,1 13,7
260 Pallaswiesenviertel 2.750 363 2.076 311 15,0 17,5
270 Am Ziegelbusch 5.022 609 3.523 890 25,3 17,3
310 Am Oberfeld 3.444 502 1.926 1.016 52,8 26,1
320 Mathildenhöhe 2.750 299 1.933 518 26,8 15,5
330 Woogsviertel 5.014 618 3.584 812 22,7 17,2
340 An den Lichtwiesen 2.203 340 1.387 476 34,3 24,5
410 Paulusviertel 5.538 853 3.632 1.053 29,0 23,5
420 Alt-Bessungen 6.258 891 4.421 946 21,4 20,2
430 An der Ludwigshöhe 1.454 203 864 387 44,8 23,5
510 Am Südbahnhof 3.102 443 1.915 744 38,9 23,1
520 Heimstättensiedlung 7.111 1.259 4.549 1.303 28,6 27,7
530 Verlegerviertel 5.234 752 3.803 679 17,9 19,8
540 Am Kavalleriesand 769 185 477 107 22,4 38,8
610 Alt-Arheilgen 4.189 690 2.769 730 26,4 24,9
620 Arheilgen-Süd 4.065 691 2.238 1.136 50,8 30,9
630 Arheilgen-West 7.281 1.474 4.555 1.252 27,5 32,4
640 Arheilgen-Ost 1.625 248 1.014 363 35,8 24,5
710 Alt-Eberstadt 5.322 859 3.396 1.067 31,4 25,3
720 Am Lämmchesberg 3.435 563 2.017 855 42,4 27,9
730 Villenkolonie 4.204 742 2.453 1.009 41,1 30,2
740 Am Frankenstein 3.353 501 1.961 891 45,4 25,5
750 Kirchtannensiedlung 6.126 1.379 3.696 1.051 28,4 37,3
810 Wixhausen-West 2.314 361 1.502 451 30,0 24,0
820 Wixhausen-Ost 3.557 600 2.232 725 32,5 26,9
910 Kranichstein-Süd 7.952 1.844 4.709 1.399 29,7 39,2
920 Kranichstein-Nord 3.288 649 2.056 583 28,4 31,6
Stadtgebiet insgesamt 147.930 23.241 98.614 26.075 26,4 23,6
Tabelle 7
27
Jugend- und Altenquotient 2011 nach Statistischen Bezirken
Abbildung 9
In der Gesamtdarstellung wird die Verteilung des Jugend- und Altenquotienten in gegenseitiger
Abhängigkeit aufgezeigt. Die Punkte stellen die Statistischen Bezirke dar. Das schwarze Kreuz
kennzeichnet den jeweiligen gesamtstädtischen Durchschnittswert des Jugend- bzw. Altenquotienten.
Die Bezirke, die in dem mittleren Quadrat liegen, lassen sich als „goldene Mitte“ im Hinblick auf einen
durchschnittlichen Jugend- und Altenquotienten bezeichnen.
In der Darstellung des Jugend- und Altenquotienten wird sehr deutlich, dass es keine Bezirke gibt, in
denen das Verhältnis der Kinder und Jugendlichen zur mittleren Altergruppe sehr hoch oder das der
älteren Menschen sehr niedrig ist. Ebenso fehlen Bezirke, in denen der Altenquotient sehr hoch und der
Jugendquotient sehr niedrig ist. Für die Gesamtsstadt deutet dies auf eine gute Balance von Alt und
Jung hin. Bemerkenswert ist, dass es nur zwei Bezirke gibt, in denen das Verhältnis der älteren
Menschen zur mittleren Altersgruppe sehr hoch und auch das der Kinder und Jugendlichen hoch ist
(620 Arheilgen-Süd und 730 Villenkolonie). Hier wohnen verhältnismäßig sehr viele ältere Menschen und
leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche. Bei beiden Bezirken liegt im Vergleich zum
Sozialatlas 2010 der Altenquotient weiterhin sehr hoch, jedoch ist beim Jugendquotienten ein Anstieg
von 29,5 auf 30,9 in Arheilgen-Süd und von 27,6 auf 30,2 in der Villenkolonie zu verzeichnen. In den
weiteren Bezirken mit extrem hohen Altenquotienten (310 Am Oberfeld, 740 Am Frankenstein, 430 An
der Ludwigshöhe) ist der Jugendquotient immer noch im Durchschnittsbereich. Auch bei den Bezirken
mit extrem hohen Jugendquotienten (910 Kranichstein-Süd, 540 Am Kavalleriesand und
750 Kirchtannensiedlung) liegt der Altenquotient im Durchschnittswert.
Sehr auffällig sind sechs der Innenstadtbezirke und zwar 110 Stadtzentrum, 120 Rheintor/
Grafenstraße, 130 Hochschulviertel, 220 Martinsviertel-West, 250 Mornewegviertel und 260
Pallaswiesenviertel. Hier ist sowohl der Jugend- als auch Altenquotient unterdurchschnittlich. D. h. in
diesen Bezirken ist die Altersgruppe der 18 bis 65-Jährigen überproportional groß vertreten. Im
Zusammenhang mit den Haushaltsgrößen und dem Familienstand gibt es hier die meisten Singles und
Ein-Personen-Haushalte (vgl. Seite 70).
28
Ausländer/innenanteil
Der Ausländer/innenanteil gibt Auskunft
darüber, wie viele Menschen mit ausländ-
ischer Staatsbürgerschaft im Verhältnis zur
deutschen Bevölkerung im entsprechenden
Bezirk leben. Bei der Betrachtung der
räumlichen Verteilung der Bevölkerung mit
ausländischer Staatsangehörigkeit fällt auf,
dass es im Vergleich zum Sozialatlas 2010
sowohl im oberen als auch im unteren
Bereich keine Veränderungen gibt. Darm-
stadt-Mitte besitzt nach wie vor den höchsten
Anteil der ausländischen Bevölkerung. Hier
liegen alle Bezirke – mit Ausnahme des
Bezirks 140 Kapellplatzviertel – weit über
dem ermittelten städtischen Durchschnitt.
Die nächste Konzentration des Anteils an
ausländischer Bevölkerung ist im Norden der
Stadt zu verzeichnen. Allein hier wohnen in
den Bezirken 250 Mornewegviertel, 260
Pallaswiesenviertel und 270 Am Ziegelbusch
weit über 50 % Ausländer/-innen bezogen auf
den städtischen Durchschnitt. Hingegen hat
der gesamte Stadtteil Arheilgen mit seinen
vier statistischen Bezirken einen unterdurchschnittlichen Anteil an ausländischer Bevölkerung (610 Alt-
Arheilgen, 620 Arheilgen-Süd, 630 Arheilgen-West, 640 Arheilgen-Ost); ebenso der gesamte Stadtteil
Eberstadt (710 Alt-Eberstadt, 720 Am Lämmchesberg, 730 Villenkolonie, 740 Am Frankenstein) mit der
Ausnahme des Bezirks 750 Kirchtannensiedlung, der einen überdurchschnittlichen Wert aufweist. Einen
ebenfalls überdurchschnittlichen Anteil weisen 910 Kranichstein – Süd und im Westen die Bezirke 530
Verlegerviertel und 540 Am Kavalleriesand auf. Zudem haben, wie bereits im Sozialatlas 2010
beschrieben, folgende Bezirke unterdurchschnittliche Werte: 310 Am Oberfeld, 340 An den Lichtwiesen,
410 Paulusviertel, 430 An der Ludwigshöhe und 520 Heimstättensiedlung. In der folgenden Tabelle wird
der Anteil der ausländischen Bevölkerung nach drei Altersgruppen 0 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter 65
Jahre sowie 65 Jahre und älter ersichtlich. Daraus geht hervor, dass der Anteil der ausländischen
Bevölkerung stadtweit bei den Kindern und Jugendlichen 10,6 %, bei der mittleren Altersgruppe bei
19,8 % und bei den älteren Menschen bei 7,0 % liegt. Im Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist der Anteil
bei den 0 – 18-Jährigen um 2,1 %-Punkte gesunken, der Anteil an den über 65-Jährigen leicht um
0,9 %-Punkte gestiegen und in der mittleren Gruppe der ausländischen Bevölkerung nahezu gleich
geblieben.
Insgesamt ist zu beachten, dass bei der Erhebung des Ausländer/innenanteil allein die
Erfassung über die Staatsangehörigkeit erfolgt und die Personen mit Migrationshintergrund
unberücksichtigt bleiben. Hier wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt künftig eine Analysemethode
anwenden, dass auch Personen mit Migrationshintergrund mit erfasst werden können. Dies ist für
sozialplanerische Zwecke von immenser Bedeutung, da hierdurch eine wichtige Datengrundlage
geschaffen wird, die künftig eine bessere, präzisere Planung zulässt. Hierbei sei explizit darauf
hingewiesen, dass aus einem künftig erhebbaren Indikator Migrationshintergrund noch keine Schlüsse
auf Förder- oder Unterstützungsbedarfe gezogen werden darf. Erst in Verbindung mit weiteren
Indikatoren wie z. B. sozioökonomische Lage, Bildung oder Gesundheit lassen sich verwertbare
Aussagen treffen.
Im Hinblick auf den Sozialindex gilt es zu beachten, dass alle Faktoren auch nach deutschen und
nichtdeutschen Personen ausgewiesen wurden. Aus den Tabellen 16 ff im Anhang lässt sich entnehmen,
wie sich die ausländische Bevölkerung nach unterschiedlichen Kriterien über die Gesamtstadt verteilt.
Abbildung 10
29
Anteil ausländischer Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken am 31.12.2011
sortiert nach statistischen Bezirken
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
0 - 18 18 - 65 65 u. älter insgesamt Statistische Bezirke
absolut in % absolut in % absolut in % absolut
Anteil
ausländische
Bevölkerung
110 Stadtzentrum 29 24,0 349 29,5 13 9,2 391 27,0
120 Rheintor/Grafenstraße 85 33,9 1.066 33,7 61 13,0 1.212 31,3
130 Hochschulviertel 9 10,8 121 23,2 4 11,1 134 20,9
140 Kapellplatzviertel 97 14,1 923 22,8 70 7,7 1.090 19,3
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 151 17,1 1.302 25,8 83 7,3 1.536 21,8
210 Johannesviertel 51 6,9 659 17,2 74 15,2 784 15,5
220 Martinsviertel-West 75 9,6 778 17,8 109 15,7 962 16,5
230 Martinsviertel-Ost 63 7,8 747 18,0 89 14,2 899 16,1
240 Waldkolonie 103 11,6 646 21,3 79 10,6 828 17,7
250 Mornewegviertel 18 22,5 230 39,3 11 15,5 259 35,2
260 Pallaswiesenviertel 87 24,0 690 33,2 69 22,2 846 30,8
270 Am Ziegelbusch 100 16,4 1.067 30,3 84 9,4 1.251 24,9
310 Am Oberfeld 19 3,8 230 11,9 29 2,9 278 8,1
320 Mathildenhöhe 49 16,4 402 20,8 39 7,5 490 17,8
330 Woogsviertel 67 10,8 704 19,6 65 8,0 836 16,7
340 An den Lichtwiesen 8 2,4 211 15,2 14 2,9 233 10,6
410 Paulusviertel 30 3,5 552 15,2 25 2,4 607 11,0
420 Alt-Bessungen 57 6,4 687 15,5 74 7,8 818 13,1
430 An der Ludwigshöhe 11 5,4 96 11,1 9 2,3 116 8,0
510 Am Südbahnhof 64 14,4 460 24,0 41 5,5 565 18,2
520 Heimstättensiedlung 35 2,8 476 10,5 49 3,8 560 7,9
530 Verlegerviertel 136 18,1 970 25,5 70 10,3 1.176 22,5
540 Am Kavalleriesand 36 19,5 135 28,3 8 7,5 179 23,3
610 Alt-Arheilgen 63 9,1 402 14,5 33 4,5 498 11,9
620 Arheilgen-Süd 44 6,4 369 16,5 32 2,8 445 10,9
630 Arheilgen-West 81 5,5 660 14,5 80 6,4 821 11,3
640 Arheilgen-Ost 19 7,7 126 12,4 12 3,3 157 9,7
710 Alt-Eberstadt 53 6,2 500 14,7 53 5,0 606 11,4
720 Am Lämmchesberg 39 6,9 264 13,1 34 4,0 337 9,8
730 Villenkolonie 27 3,6 266 10,8 52 5,2 345 8,2
740 Am Frankenstein 23 4,6 175 8,9 29 3,3 227 6,8
750 Kirchtannensiedlung 235 17,0 1.011 27,4 116 11,0 1.362 22,2
810 Wixhausen-West 20 5,5 246 16,4 28 6,2 294 12,7
820 Wixhausen-Ost 83 13,8 395 17,7 44 6,1 522 14,7
910 Kranichstein-Süd 333 18,1 1.222 26,0 108 7,7 1.663 20,9
920 Kranichstein-Nord 62 9,6 413 20,1 42 7,2 517 15,7
Stadtgebiet insgesamt 2.462 10,6 19.550 19,8 1.832 7,0 23.844 16,1
Tabelle 8
30
Geschlechtsspezifische Betrachtung
In der folgenden Grafik wird das Verhältnis
der weiblichen Bevölkerung zur Gesamtbe-
völkerung im Bezirk betrachtet. Hieraus lässt
sich erkennen, in welchen Statistischen
Bezirken Frauen überdurchschnittlich gegen-
über Männern vertreten sind. Dies ist von
großem Interesse mit Blick auf frauen-
spezifische Förder- und Unterstützungs-
leistungen. Zu beachten ist jedoch, dass
damit keine Aussage zur absoluten Verteilung
der Frauen innerhalb der Gesamtsstadt
getroffen wird. Vielmehr handelt es sich
hierbei immer um das Verhältnis der
weiblichen zur männlichen Bevölkerung.
Allerdings ist aus der folgenden Tabelle zu
entnehmen, wie sich die Verteilung der
absoluten Zahlen der weiblichen Bevölkerung
darstellt. Der städtische Durchschnitt beim
Anteil der weiblichen Bevölkerung beträgt
genau 50 % (zum Vergleich 51% im
Sozialatlas 2010). Insgesamt kann
festgestellt werden, dass in allen Bezirken
von Eberstadt, Bessungen, und Kranichstein
mehr Frauen als Männer leben. Davon weisen
in Eberstadt gleich drei Bezirke (720 Lämmchesberg, 730 Villenkolonie und 740 Am Frankenstein)
einen überdurchnittlichen Anteil von Mädchen und Frauen an der Bevölkerung auf. In Bessungen ist der
Bezirk 430 An der Ludwigshöhe und in Kranichstein der nördliche Teil (920), der einen über 4 %-Punkte
höheren weiblichen Bevölkerungsanteil verzeichnet. Hinzu kommen noch die zwei Bezirke 620
Arheiligen-Süd und im Osten der Stadt der Bezirk 310 Oberfeld. Extrem auffällig ist dabei, dass sieben
von acht der zuvor genannten Bezirke zudem über einen hohen Altenquotienten verfügen. In diesen
Bezirken leben folglich viele allein stehende, ältere Frauen. Lediglich der Bezirk Kranichstein-Nord liegt
bei der Berechnung des Altenquotienten nur leicht über dem Durchschnitt und weist wie zuvor bereits
beschrieben einen überdurschnittlichen weiblichen Bevölkerungsanteil aus. Im Innenstadtbereich (110
Stadtzentrum, 120 Rheintor/Grafenstraße, 130 Hochschulviertel) und in Darmstadts Nord-Westen ( 250
Mornewegviertel, 260 Pallaswiesenviertel, 270 Am Ziegelbusch) leben verhältnismäßig weniger
weibliche als männliche Personen. Dabei weisen fünf von den sechs dieser Bezirke sowohl einen
niedrigen Altenquotient als auch einen niedrigen Jugendquotient aus. Lediglich der Bezirk 270 Am
Ziegelbusch, hat zwar auch einen deutlich höheren Anteil an männlicher Bevölkerung und einen
niedrigen Jugendquotienten, liegt bei der Berechnung des Altenquotienten jedoch im
Durchschnittsbereich. Insgesamt lässt sich feststellen, dass verhältnismäßig viele Männer mittleren
Alters zwischen 18 und 65 Jahren im Innenstadtbereich und im Nord-Westen der Stadt wohnen. Diese
sind in der Mehrzahl erwerbstätig und auch ausländischer Staatsangehörigkeit. In der folgenden Tabelle
ist der Anteil der weiblichen Bevölkerung nach den drei Altersgruppen 0 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter
65 Jahre sowie 65 und älter dargestellt. Nicht verwunderlich ist, dass der Anteil bei den älteren Frauen
mit 58,3 % deutlich über dem städtischen Durchschnitt von 50 % liegt. Leicht unter dem Durchschnitt
beträgt bei den Kindern und Jugendlichen der Anteil von Mädchen 49 %, und bei der mittleren
Altersgruppe liegt der Anteil von Frauen zwei Prozent unter dem städtischen Durchschnitt bei 48%. Im
Hinblick auf den Sozialindex gilt es zu beachten, dass alle Faktoren auch nach weiblichen und
männlichen Personen ausgewiesen wurden. Im Anhang ist zudem aus den Tabellen 13 ff zu entnehmen,
wie sich die weibliche Bevölkerung nach unterschiedlichen Kriterien über die Gesamtsstadt verteilt.
Abbildung 11
31
Anteil weiblicher Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken am 31.12.2011
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jah ren
0 - 18 18 - 65 65 u. älter ins-
gesamt Statistische Bezirke
absolut in % absolut in % absolut in % absolut
Anteil
weiblicher
Bevölkerung
110 Stadtzentrum 66 54,5 490 41,4 72 50,7 628 43,4
120 Rheintor/Grafenstraße 128 51,0 1.203 38,1 281 60,0 1.612 41,6
130 Hochschulviertel 42 50,6 196 37,6 18 50,0 256 40,0
140 Kapellplatzviertel 332 48,3 1.951 48,3 558 61,3 2.841 50,4
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 433 49,1 2.344 46,5 685 60,2 3.462 49,0
210 Johannesviertel 363 48,8 1.791 46,7 270 55,3 2.424 47,8
220 Martinsviertel-West 418 53,7 2.053 47,1 413 59,5 2.884 49,4
230 Martinsviertel-Ost 393 48,5 2.001 48,2 342 54,5 2.736 48,9
240 Waldkolonie 435 49,0 1.407 46,3 419 56,2 2.261 48,4
250 Mornewegviertel 42 52,5 213 36,4 38 53,5 293 39,8
260 Pallaswiesenviertel 172 47,4 887 42,7 163 52,4 1.222 44,4
270 Am Ziegelbusch 294 48,3 1.525 43,3 545 61,2 2.364 47,1
310 Am Oberfeld 246 49,0 938 48,7 629 61,9 1.813 52,6
320 Mathildenhöhe 154 51,5 922 47,7 341 65,8 1.417 51,5
330 Woogsviertel 283 45,8 1.726 48,2 489 60,2 2.498 49,8
340 An den Lichtwiesen 159 46,8 655 47,2 273 57,4 1.087 49,3
410 Paulusviertel 437 51,2 1.785 49,1 626 59,4 2.848 51,4
420 Alt-Bessungen 465 52,2 2.209 50,0 558 59,0 3.232 51,6
430 An der Ludwigshöhe 88 43,3 438 50,7 251 64,9 777 53,4
510 Am Südbahnhof 213 48,1 964 50,3 475 63,8 1.652 53,3
520 Heimstättensiedlung 613 48,7 2.264 49,8 730 56,0 3.607 50,7
530 Verlegerviertel 354 47,1 1.809 47,6 407 59,9 2.570 49,1
540 Am Kavalleriesand 86 46,5 218 45,7 54 50,5 358 46,6
610 Alt-Arheilgen 329 47,7 1.340 48,4 413 56,6 2.082 49,7
620 Arheilgen-Süd 350 50,7 1.135 50,7 664 58,5 2.149 52,9
630 Arheilgen-West 697 47,3 2.308 50,7 708 56,5 3.713 51,0
640 Arheilgen-Ost 110 44,4 491 48,4 200 55,1 801 49,3
710 Alt-Eberstadt 432 50,3 1.652 48,6 603 56,5 2.687 50,5
720 Am Lämmchesberg 271 48,1 1.014 50,3 506 59,2 1.791 52,1
730 Villenkolonie 392 52,8 1.282 52,3 585 58,0 2.259 53,7
740 Am Frankenstein 266 53,1 1.011 51,6 474 53,2 1.751 52,2
750 Kirchtannensiedlung 680 49,3 1.869 50,6 628 59,8 3.177 51,9
810 Wixhausen-West 154 42,7 707 47,1 245 54,3 1.106 47,8
820 Wixhausen-Ost 279 46,5 1.113 49,9 396 54,6 1.788 50,3
910 Kranichstein-Süd 883 47,9 2.388 50,7 811 58,0 4.082 51,3
920 Kranichstein-Nord 321 49,5 1.064 51,8 330 56,6 1.715 52,2
Stadtgebiet insgesamt 11.380 49,0 47.363 48,0 15.200 58,3 73.943 50,0
Tabelle 9
32
Familienstand und Haushalte
Im Folgenden wird dargestellt, wieviel Personen in einem Statistischen Bezirk ledig, verheiratet,
geschieden oder verwitwet sind. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Anteile der Haushalte nach Anzahl
der Personen verteilen.
Bei den Haushalten wird unterschieden, ob eine Person allein oder zwei, drei,
vier oder fünf und mehr Personen gemeinsam leben.
Der stetige Wandel der Familienstrukturen mit den unterschiedlichsten Lebenslagen lässt nur noch
bedingt Schlüsse auf die Haushalte und den Anteil einer klassischen Familie zu.
So subsummieren sich
unter den 2-Personenhaushalten sowohl kinderlose Paare, möglicherweise verheiratet, als auch
Alleinerziehende mit einem Kind. Auch die 3-Personenhaushalte können Alleinerziehende mit zwei oder
Paare mit einem Kind darstellen. Vor allem in den Bezirken in der Innenstadt finden sich unter
Mehrpersonenhaushalten auch oft Wohngemeinschaften von Studierenden. Eine Interpretation dieser
Werte lässt sich sinnvollerweise nur in Verbindung mit Detailwissen über die Bevölkerungsstrukturen im
Stadtteil ziehen.
In den drei Innenstadtbezirken (110 Stadtzentrum, 120 Rheintor/Grafenstraße und 130 Hochschul-
viertel) wohnen nach wie vor (vgl. Sozialatlas 2010) die meisten ledigen Personen. Hier gibt es
dementsprechend den höchsten Anteilswert bei den Einpersonenhaushalten.
Auffällig ist, dass in den Außenbezirken deutlich mehr verheiratete Paare leben (46 %) als im Vergleich
zur Innenstadt (39 %). Ausnahme hierbei bildet lediglich der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung, der mit
38 % sogar unter dem innerstädtischen Durchschnitt an verheirateten Paaren liegt. Der Bezirk 520
Heimstättensiedlung hingegen gehört zum Innenstadtbereich und weist einen höheren Anteilswert an
verheirateten Personen auf. Dieser Bezirk ist aber auch eher als suburban strukturiertes, abgegrenztes
Quartier zu verstehen und liegt wie die zentrumsfernen Stadtviertel mit 47 % im oberen Bereich der
Anzahl der verheirateten Personen.
Der Anteil bei den verwitweten Personen ist in den Bezirken 430 An der Ludwigshöhe, 310 Am Oberfeld,
510 Am Südbahnhof und 620 Arheilgen-Süd am höchsten. Dies deckt sich auch mit hohen Werten beim
Altenquotienten und beim Anteil weiblicher Bevölkerung. Hier leben überproportional viele ältere
Witwen, vermutlich in einer stationären Altenhilfeeinrichtung, die es in allen vier zuvor genannten
Bezirken gibt.
Mehrpersonenhaushalte ab 3 Personen gibt es vor allem in den Stadtteilen Kranichstein, Wixhausen
Arheilgen und Eberstadt. Sie weisen deutliche Werte über dem städtischen Durchschnitt auf,
wohingegen die Innenstadt hier unter dem städtischen Durchschnitt liegt. Zieht man nun einen
Vergleich mit den Familienstandsdaten, lässt sich daraus folgern, dass in der Innenstadt eher Singles,
beispielsweise viele junge Berufstätige und Studierende leben; in den Stadtvierteln und ehemals
dörflichen Innenstadtquartieren wie der Waldkolonie sowie der Heimstättensiedlung wohnen mehr
Familien.
Wie bereits im Sozialatlas 2010 ist der Bezirk 910 Kranichstein – Süd mit einem extremen Wert an 5-
und Mehrpersonenhaushalten aufgefallen. Dieser Wert ist im Vergleich zwar deutlich gesunken, er liegt
jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch im Vergleich zum städtischen Durchschnitt.
Im Hinblick auf die nach dem Sozialindex stark belasteten Bezirke fällt auf, dass in den Bezirken 910
Kranichstein-Süd, 750 Kirchtannensiedlung und 540 Am Kavalleriesand überproportional viele Kinder
und Jugendliche leben. Dies erklärt auch die hier deutlich höhere Anzahl an Mehrpersonenhaushalten.
Hingegen liegt im
Bezirk 260 Pallaswiesenviertel lediglich die Altersgruppe 18 – 21-Jährigen weit über
dem städtischen Durchschnitt. Dieser Bezirk ist geprägt von überdurchschnittlich vielen Ein-Personen-
haushalten mit vielen Singles im mittleren Alter und einem hohen Männeranteil.
33
Familienstand
Abbildung 12
34
Haushalte
Abbildung 13
35
Wahlbeteiligung
Im Folgenden wird die Wahlbeteiligung pro
Wahlbezirk in Darmstadt dargestellt. In Hessen
besitzen die Ausländerinnen und Ausländer mit
einer EU-Staatsbürgerschaft bei Kommunal-
wahlen und Oberbürgermeister-Direktwahlen ein
Wahlrecht. Daher wird in der vorliegenden
Darstellung die Kommunal- und die Oberbürger-
meisterwahl 2011 herangezogen, weil diese die
größtmögliche Abbildung des Wahlverhaltens
der Darmstädter Wahlbevölkerung wiedergeben.
Durch die Wahlforschung lassen sich immer
wieder Zusammenhänge zwischen der Wahl-
beteiligung und sozialen bzw. sozioöko-
nomischen Lebenslagen nachgeweisen. Die
Wahlbeteiligung gibt Aufschluss darüber, wie
sehr die Wohnbevölkerung von ihrer Möglichkeit
formeller gesellschaftlicher Partizipation
Gebrauch macht.
Der Zusammenhang zwischen sozioökonomisch
schwierigen Lebenslagen und einer niedrigen
Wahlbeteiligung zeigen sich sehr deutlich. Die
Bezirke in Eberstadt-Süd, Kranichstein-Nord,
Kranichstein-Süd, Pallaswiesenviertel, Wald-
kolonie, Stadtzentrum und Rheintor/Grafenstraße zeigen auffällig niedrige Wahlbeteiligungen, in
Kranichstein zumindest teilweise.
Fast alle Bezirke, die im Sozialindex besser als der städtische Durchschnitt liegen, weisen eine
durchschnittliche oder überdurchschnittliche Wahlbeteiligung auf. Grundsätzlich kann man also
festhalten, dass eine niedrige Wahlbeteiligung auch in Darmstadt mit hoch belasteten ökonomischen
Faktoren in Verbindung gebracht werden kann. In den Bezirken, in denen die Bewohnerschaft größere
ökonomische Potenziale besitzt, ist deren Bereitschaft kommunalpolitischer Einflussnahme von
vornherein höher einzuschätzen.
Die Daten zur Wahlbeteiligung können im Anhang aus der Tabelle 25 entnommen werden.
Abbildung 14
36
2.2 Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege
Kinderbetreuung
Mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) wurde 2008 im Bundestag die gesetzliche Grundlage für einen
umfassenden Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen. Seit 1996 besteht der Rechtsanspruch für die
Altersgruppe der über 3 – 6,5-Jährigen und von dem 01.08.2013 an folgt der Rechtanspruch für jedes
Kind ab Vollendung des 1. Lebensjahres auf einen Platz in der Kindertagesbetreuung. Aus familien- und
dabei besonders unter frauenpolitischen Gesichtspunkten sind Betreuungsplätze im Blick auf die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf von größter Bedeutung. Die Kinder- und Jugendhilfe verfolgt mit
dem Angebot der Kinderbetreuung das Ziel, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und
Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern, sie zu bilden und nicht zuletzt auch einen Beitrag zum Kinderschutz
zu leisten.
Wie in Kapitel 2.1 bereits erwähnt, wächst in Darmstadt kontinuierlich die Bevölkerung und auch die
Altersgruppe der 0 – 6,5-Jährigen. So stieg im Vergleich zum Sozialatlas 2010 die Zahl Kleinkinder
(0 – 3-Jährige) von 4.225 auf 4.258 Kleinkinder. Bei den 3 – 6,5-Jährigen ist im gleichen Zeitraum die
Zahl sogar um 313 Kinder auf 4.778 Kinder angewachsen.
Im Folgenden werden die Versorgungsquoten der Kinder von 0 – 3 Jahre (U3 Betreuung) und der Kinder
von 3 Jahren bis zum Schuleintritt beleuchtet. Im Hinblick auf die Darstellung der U3 Betreuung und
der Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt werden mehrere Statistische Bezirke zusammengefasst. Dies
geschieht, weil aufgrund der räumlichen Lage der Betreuungseinrichtungen sonst große Verzerrungen
entstehen würden. Die Aspekte der Wohnortnähe versus Arbeitsplatznähe bleiben unberücksichtigt. Die
Versorgungsquote gibt somit immer das Verhältnis der im Stadtteil lebenden Kinder zu den
vorhandenen Plätzen an. Außerdem wurde auch die Reduzierung der Platzzahl durch
Integrationsmaßnahmen außer Acht gelassen. Die nachfolgende Tabelle schließt bei den 0 – 3-Jährigen
die Plätze der Tagespflege mit ein.
Verhältnis der Platzzahl in Kinderbetreuung zu Kindern (Versorgungsquote) nach Altersgruppen
und Stadtteilen zum 31.12.2011
Alter von ... bis unter ... Jahren
0 - 3 3 - 6,5
Stadtteile
Kinder Plätze Versorgung
in %
Kinder Plätze Versorgung
in %
100 DA-Mitte 488 163 33,4 438 285 65,1
200 DA-Nord 906 304 33,6 881 983 111,6
300 DA-Ost 342 114 33,3 372 349 93,8
400 DA-Bessungen 349 163 46,7 399 601 150,6
500 DA-West 474 243 51,3 582 426 73,2
600 DA-Arheilgen 486 140 28,8 600 567 94,5
700 DA-Eberstadt 687 185 26,9 812 677 83,4
800 DA-Wixhausen 141 51 36,2 188 196 104,3
900 DA-Kranichstein 385 67 17,4 506 440 87,0
Stadtgebiet insgesamt 4.258 1.430 33,6 4.778 4.524 94,7
Tabelle 10
37
Das Angebot an Betreuungsplätzen für die Kleinkinder
(0 – 3-Jährigen) hat sich im Vergleich zum Sozialatlas
2010 verbessert und der städtische Durchschnitt liegt
nunmehr bei einer Versorgungsquote von 33,6 %. Die
2007 beim bundesweiten Krippengipfel festgelegte
U3-Versorgungsquote von 35 % ist für Darmstadt
nicht bedarfsdeckend. Vielmehr wird derzeit eine
stadtweite Versorgungsquote von mindestens 45 %
angestrebt.
7 Die Innenstadtversorgung an Kinder-
betreuungsplätzen liegt durchschnittlich bei 38,6 %,
in den Außenbezirken jedoch unterdurchschnittlich bei
26,1 %. Hier ist in den Stadtteilen Kranichstein
(17,4 %) und Eberstadt (26,9 %) das Platzangebot
zum Stichstag (31.12.2011) für die frühkindliche
Betreuung noch besonders defizitär. Und dies, obwohl
sich genau dort nach dem Sozialindex, die am
stärksten belasteten Bezirke befinden. In Eberstadt-
Süd (750 Kirchtannensiedlung) als auch in
910 Kranichstein-Süd leben stadtweit die meisten
0 – 3-Jährigen (vgl. Seite 58). Zudem ist auch der
Stadtteil Arheilgen im U3-Bereich an Betreuungs-
plätzen deutlich unterversorgt. Abschließend ist zu bemerken, dass Maßnahmen zur Erhöhung der
Versorgungsquote der 0 – 3-Jährigen bereits ergriffen wurden bzw. in Planung sind. An dieser Stelle
wird ausdrücklich auf den nunmehr halbjährlich erscheinenden Bericht zur Situation der
Kindertagesbetreuung in Darmstadt verwiesen.
Zwar ist die Anzahl der Plätze der 3 – 6,5-Jährigen im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 von 4.320 auf 4.524
gestiegen. Gleichzeitig sank jedoch der städtische
Durchschnitt wegen steigender Kinderzahlen auf eine
Versorgungsquote von 96,8 % auf nunmehr 94,7 %.
Aus planerischer Sicht wird eine Versorgungsquote
von 108% angestrebt, damit u. a. auch Integrations-
kinder bedarfsgerecht berücksichtigt werden können.
8
Die Versorgungsquote der Kinderbetreuung weist
sowohl im Stadtzentrum (65,1 %) als auch im
Stadtteil Darmstadt-West (73,2%) einen erheblichen
Bedarf beim Ausbau von Plätzen aus. Hier setzt sich
der im Sozialatlas 2010 ermittelte Bedarf weiter fort,
da zudem in den beiden Gebieten die Kinderzahl
gestiegen ist. Auch in Eberstadt und Kranichstein ist
die Anzahl der 3 – 6,5-Jährigen gestiegen und die
Stadtteile weisen deutlich eine Unterversorgung an
Betreuungsplätzen auf. Um im Bereich der 3 – 6,5-
Jährigen eine Versorgungsquote von 108 % zu
erreichen, fehlen zum Stichtag (31.12.2011) noch
636 Plätze. Wegen der nachrückenden geburten-
starken Jahrgänge steigt der Bedarf weiter.
7Vgl. Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bericht der Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) 30.06.2012, Darmstadt 2012, S. 6
8 Durch die Aufnahme eines Integrationskindes entfallen jeweils fünf Gruppenplätze
Abbildung 16
38
Die Hilfen zur Erziehung
Die Hilfen zur Erziehung sind Leistungen nach
dem SGB VIII. Dieser Rechtsanspruch wird
gewährt, wenn eine dem Wohl des Kindes oder
des Jugendlichen entsprechende Erziehung
nicht gewährleistet und die Hilfe für die
Entwicklung geeignet und notwendig ist.
Personensorgeberechtigte haben die
Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu
stellen. Die Hilfen sind sozialpädagogische
Dienstleistungen, die in ganz unterschiedlichen
Formen, ambulant oder stationär erbracht
werden können. Einflussfaktoren zur
Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung
sind neben der individuellen Bedarfssituation
–
der Familie –, auch die zur Verfügung stehende
Infrastruktur in Sachen Dienstleistungen für
Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien im
entsprechenden sozialen Nahraum. Darüber
hinaus spielt die familiäre Infrastruktur eine
wichtige Rolle. Im Folgenden sind die Hilfen
zur Erziehung nach § 27 ff SGB VIII (ohne
Berücksichtigung der Kostenerstattungsfälle)
im Bereich der Vollzeitpflege abgebildet. In der
Tabelle wird die Anzahl der von Leistungen
betroffenen Kindern und Jugendlichen ins
Verhältnis zu allen im Bezirk lebenden Kindern und Jugendlichen gesetzt.
Der städtische Durchschnitt bei der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung ist im Vergleich zum
Sozialatlas 2010 (1,9) leicht gestiegen. Er liegt bei 2,0 Kindern pro 100 Einwohner/innen unter
18 Jahren.
Hier führt der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung deutlich die Spitze bei der Gewährung von
Hilfen zur Erziehung an. Dieser Bezirk ist auch im Sozialindex derjenige mit der stärksten Belastung. Im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 sind die Hilfen sogar noch – bezogen auf den städtischen Durchschnitt
– um 1,1 %-Punkte gestiegen. Gleichzeitig hat dieser Bezirk eine sehr geringe Versorgungsquote
hinsichtlich der Betreuungsplätze in der Kindertagesbetreuung für die 3-Jährigen bis zum Schuleintritt
und führt sogar mit Blick auf die Kleinkindbetreuung in Bezug auf die Versorgungsquote den unteren
Abschnitt der Betreuungsskala an.
An zweiter Stelle der Belastungen steht der Bezirk 540 Am Kavalleriesand, der über einen hohen
Jugendquotienten verfügt, aber absolut gesehen nur sehr wenige Jugendliche zählt (vgl. S. 58). Im
Sozialatlas 2010 waren hier noch keine nennenswerten Hilfen zur Erziehung nötig, jedoch hat sich
nunmehr die Anzahl der 14 – 18-Jährigen leicht erhöht. Die vier weiteren Bezirke (530 Verlegerviertel,
220 Martinsviertel-West, 330 Woogsviertel und 250 Mornewegviertel) liegen im Sozialindex im
Durchschnittsbereich, weisen jedoch bei den Hilfen zur Erziehung hohe Werte aus. Dabei waren die
beiden Bezirke 220 Martinsviertel-West und 330 Woogsviertel im Sozialatlas 2010 noch nicht auffällig.
Sowohl 920 Kranichstein-Nord als auch der 260 Pallaswiesenviertel zählen bei der Leistungsgewährung
der Hilfen zur Erziehung zu den Bezirken, die mehr als 66 % über dem städtischen Durchschnitt
belastet sind. Sie gehören auch im Sozialindex insgesamt mit zu den belasteten Gebieten. Dennoch ist
ein enger Zusammenhang der erzieherischen Hilfen und der Belastung im Sozialindex nicht immer zu
sehen. So ist Kranichstein-Süd im Sozialindex an der Belastungsskala auf Platz 2, weist jedoch im
Bereich der Hilfen zur Erziehung Durchschnittswerte auf. Das Gleiche gilt auch für den Bezirk 240
Waldkolonie, der unauffällig im Bereich der Hilfen zur Erziehung liegt, jedoch im Sozialindex einen Wert
von 33% über dem städtischen Durchschnitt aufweist.
Abbildung 17
39
Empfänger/innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2011,
sortiert nach Höhe der Leistungsdichte
Kinder und Jugendliche in
Hilfen zur Erziehung nach
§ 27 SGB VIII
Einwohner/innen
unter 18 Jahre
Empfänger/innen
je 100 Einwohner/innen
unter 18 Jahre
Statistische Bezirke
absolut absolut in %
750 Kirchtannensiedlung 85 1.379 6,2
540 Am Kavalleriesand 9 185 4,9
530 Verlegerviertel 31 752 4,1
220 Martinsviertel-West 31 779 4,0
330 Woogsviertel 24 618 3,9
250 Mornewegviertel 3 80 3,8
920 Kranichstein-Nord 24 649 3,7
260 Pallaswiesenviertel 13 363 3,6
270 Am Ziegelbusch 19 609 3,1
120 Rheintor/Grafenstraße 7 251 2,8
320 Mathildenhöhe 8 299 2,7
110 Stadtzentrum 3 121 2,5
230 Martinsviertel-Ost 20 810 2,5
640 Arheilgen-Ost 6 248 2,4
820 Wixhausen-Ost 14 600 2,3
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 20 881 2,3
240 Waldkolonie 18 887 2,0
610 Alt-Arheilgen 13 690 1,9
910 Kranichstein-Süd 33 1.844 1,8
710 Alt-Eberstadt 15 859 1,7
210 Johannesviertel 7 744 0,9
620 Arheilgen-Süd 6 691 0,9
740 Am Frankenstein 4 501 0,8
310 Am Oberfeld 4 502 0,8
140 Kapellplatzviertel 5 687 0,7
720 Am Lämmchesberg 4 563 0,7
730 Villenkolonie 5 742 0,7
630 Arheilgen-West 9 1.474 0,6
340 An den Lichtwiesen 2 340 0,6
420 Alt-Bessungen 5 891 0,6
520 Heimstättensiedlung 7 1.259 0,6
410 Paulusviertel 4 853 0,5
510 Am Südbahnhof 2 443 0,5
810 Wixhausen-West 1 361 0,3
130 Hochschulviertel 0 83 0,0
430 An der Ludwigshöhe 0 203 0,0
Stadtgebiet insgesamt 461 23.241 2,0
Tabelle 11
40
Die Hilfe zur Pflege
Hilfe zur Pflege ist eine bedarfsorientierte
Sozialleistung nach dem SGB XII zur Unter-
stützung pflegebedürftiger Personen, die den
notwendigen Pflegeaufwand nicht aus
eigenen Mitteln sicherstellen können. Der
Bedarf definiert sich darin, dass die jeweilige
Person aufgrund einer dauerhaften körper-
lichen, geistigen oder seelischen Krankheit
oder Behinderung für die gewöhnlichen und
regelmäßigen Verrichtungen des Alltags
erheblich eingeschränkt ist und der Hilfe
bedarf. In der Regel handelt es sich bei der
Hilfe zur Pflege um eine ergänzende Leistung
zur Pflegeversicherung. Grundsätzlich können
dies betroffene Personen jedes Alters sein.
Allerdings kumuliert sich die Hilfe zur Pflege
in den höheren Altersstufen, was auch damit
korreliert, dass es einen deutlich höheren
Anteil weiblicher Leistungsbezieherinnen gibt.
Der städtische Durchschnitt bei der Hilfe zur
Pflege pro 1000 Einwohner/innen ist im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 (3,3) leicht
gesunken und liegt derzeit bei 3,2. Wie
bereits im Sozialatlas 2010 liegen die
Statistischen Bezirke 510 Am Südbahnhof und 220 Martinsviertel-West mit dreifachem Wert deutlich
darüber. Hier ist besonders auffällig, dass die Werte der weiblichen Leistungsbezieherinnen extrem über
dem städtischen Durchschnitt liegen. Dabei weist der Bezirk 220 Martinsviertel-West einen niedrigen
und der Bezirk 510 Am Südbahnhof einen hohen Altenquotienten auf. Ferner ist zu beachten, dass in
beiden Bezirken größere Pflegehilfeeinrichtungen liegen, wie auch im Bezirk 430 An der Ludwigshöhe.
Auch hier ist die Anzahl der Hilfe zur Pflege auffällig hoch, insbesondere bei den weiblichen
Leistungsempfängerinnen. Im Sozialindex hingegen liegt der Bezirk 430 An der Ludwigshöhe jedoch
weit unter dem städtischen Durchschnitt. Die Bezirke 220 Martinsviertel-West und 510 Am Südbahnhof
liegen im Durchschnittsbereich. Im Gegensatz dazu hat der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung keine
Pflegehilfeeinrichtung, weist aber sowohl bei der Hilfe zur Pflege als auch im Sozialindex hohe
Belastungswerte auf. Immerhin bekommen noch doppelt so viele Menschen der Bezirke 620 Arheilgen-
Süd und 320 Mathildenhöhe Hilfe zur Pflege, bezogen auf die Durchschnittszahl. Dafür weisen die
Bezirke 540 Am Kavalleriesand, 730 Villenkolonie, 740 Am Frankenstein, 810 Wixhausen-West keine
einzige Person auf, die Leistungen im Rahmen Hilfe zur Pflege erhält.
Betrachtet man den Sozialindex, so ist aufgrund der sozioökonomischen Situation davon auszugehen,
dass bei den drei letztgenannten Bezirken mögliche pflegebedürftige Personen aufgrund ihrer eigenen
finanziellen Mittel keinen Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben. Der Bezirk 540 Am Kavalleriesand ist
zwar nach dem Sozialindex stark belastet, in absoluten Zahlen jedoch wohnen hier wenige Menschen
und in der Altersgruppe über 75 Jahren sind dies lediglich 62 Personen.
Abbildung 18
41
Empfänger/innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2011,
sortiert nach Leistungsdichte
Empfänger/innen
Hilfe zur Pflege auf 1 000 Einwohner/innen
Statistische Bezirke
männlich weiblich insgesamt männlich weiblich insge samt
510 Am Südbahnhof 7 28 35 4,8 16,9 11,3
220 Martinsviertel-West 13 50 63 4,4 17,3 10,8
430 An der Ludwigshöhe 2 11 13 3,0 14,2 8,9
750 Kirchtannensiedlung 21 31 52 7,1 9,8 8,5
620 Arheilgen-Süd 13 19 32 6,8 8,8 7,9
320 Mathildenhöhe 5 15 20 3,8 10,6 7,3
120 Rheintor/Grafenstraße 8 14 22 3,5 8,7 5,7
270 Am Ziegelbusch 8 18 26 3,0 7,6 5,2
910 Kranichstein-Süd 10 28 38 2,6 6,9 4,8
920 Kranichstein-Nord 3 9 12 1,9 5,2 3,6
140 Kapellplatzviertel 6 14 20 2,1 4,9 3,5
530 Verlegerviertel 6 12 18 2,3 4,7 3,4
260 Pallaswiesenviertel 5 3 8 3,3 2,5 2,9
630 Arheilgen-West 13 8 21 3,6 2,2 2,9
110 Stadtzentrum 2 2 4 2,4 3,2 2,8
610 Alt-Arheilgen 2 8 10 0,9 3,8 2,4
310 Am Oberfeld 2 5 7 1,2 2,8 2,0
230 Martinsviertel-Ost 6 5 11 2,1 1,8 2,0
240 Waldkolonie 3 6 9 1,2 2,7 1,9
130 Hochschulviertel 1 0 1 2,6 0,0 1,6
330 Woogsviertel 3 4 7 1,2 1,6 1,4
250 Mornewegviertel 1 0 1 2,3 0,0 1,4
210 Johannesviertel 1 4 5 0,4 1,7 1,0
420 Alt-Bessungen 2 4 6 0,7 1,2 1,0
710 Alt-Eberstadt 1 4 5 0,4 1,5 0,9
340 An den Lichtwiesen 2 0 2 1,8 0,0 0,9
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3 3 6 0,8 0,9 0,8
520 Heimstättensiedlung 5 1 6 1,4 0,3 0,8
640 Arheilgen-Ost 0 1 1 0,0 1,2 0,6
720 Am Lämmchesberg 1 1 2 0,6 0,6 0,6
410 Paulusviertel 0 2 2 0,0 0,7 0,4
820 Wixhausen-Ost 0 1 1 0,0 0,6 0,3
540 Am Kavalleriesand 0 0 0 0,0 0,0 0,0
730 Villenkolonie 0 0 0 0,0 0,0 0,0
740 Am Frankenstein 0 0 0 0,0 0,0 0,0
810 Wixhausen-West 0 0 0 0,0 0,0 0,0
Stadtgebiet insgesamt 155 311 466 2,1 4,2 3,2
Tabelle 12
42
2.3 Arbeitsmarkt
Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II ist einer der fünf Faktoren des Sozialindexes und
wurde bereits behandelt. Im Folgenden werden jedoch die Anspruchsberechtigten nach SGB II
differenziert, und zwar nach dem Erhalt der Regelleistung bzw. des Sozialgeldes. Die
Leistungsempfänger/innen des Sozialgeldes sind Personen, die nicht erwerbsfähig sind und in einer
Bedarfsgemeinschaft mit einem erwerbsfähigen Hilfeberechtigten leben. Hierzu gehören alle in einer
Bedarfsgemeinschaft lebenden Kindern unter 15 Jahren, dauerhaft erwerbsunfähige Minderjährige bis
zum 18. Lebensjahr sowie volljährige Hilfebedürftige, die vorübergehend erwerbsgemindert sind. Der
Anteil der nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen wird hier auf die Altersklasse der unter 18-Jährigen
bezogen. Er lässt sich als Indikator für Kinderarmut lesen. Die Anzahl der volljährigen Hilfebedürftigen,
die nur vorübergehend erwerbsgemindert sind, ist gering und bleibt bei der folgenden Tabelle
unberücksichtigt.
Die nebenstehende Tabelle verdeutlicht bei den Leistungsbezieher/innen nach SGB II den Anteil der
hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen zu den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Sehr auffällig ist im
Bezirk 750 Kirchtannensiedlung der Befund, wonach hier weit über die Hälfte der Kinder und
Jugendlichen unter 15 Jahren von Leistungen des SGB II leben müssen (54,7%). Dies bedeutet im
Vergleich zum Sozialatlas 2010 sogar eine Steigerung der von Kinderarmut Betroffenen von 2,7 %-
Punkten. Auch in den Bezirken 250 Mornewegviertel und 260 Pallaswiesenviertel hat sich die Anzahl
der hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen erhöht. Hier steht fast jedes zweite Kind bzw. jede/r
zweite Jugendliche im Leistungsbezug. Ebenso sind in 920 Kranichstein-Nord (42,9 %) und 540 Am
Kavalleriesand (37,7 %) die Werte im Vergleich zum Sozialatlas 2010 um mehr als 6 %-Punkte
gestiegen. In 910 Kranichstein-Süd liegt der Anteil der betroffenen Kindern und Jugendlichen zwar
immer noch mit 45,1 % sehr hoch, jedoch hat sich der Anteil der betroffenen Kindern und Jugendlichen
um 3,3 %-Punkte verringert. Interessant sind auch die Bezirke, in denen die Gruppe in ihrer Belastung
stark voneinander abweichen.
So sind in den Statistischen Bezirken 120 Rheintor/Grafenstraße, 110
Stadtzentrum, 250 Mornewegviertel, 270 Ziegelbusch und 530 Verlegerviertel die Quoten der über 15-
Jährigen Leistungsempfänger/innen im städtischen Durchschnittsbereich. Bei den nicht erwerbsfähigen
Hilfeempfängerinnen liegen sie indes deutlich im starken bis sehr starken Belastungsbereich.
Die Beschäftigtenquote dient der Beurteilung des Beschäftigungsstandes. Sie zeigt an, in welchem
Umfang sich soziodemographische Voraussetzungen, insbesondere Zahl und Struktur der Bevölkerung,
auf die Beschäftigung auswirken. Die Beschäftigungsquote (vgl. Tabelle 14) gibt den Anteil der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Altersklasse der 15 – 65-Jährigen an der
gleichaltrigen Bevölkerung wieder. Der Bundesdurchschnitt liegt im Erhebungszeitraum bei 52,1 % 9, die
städtische Beschäftigungsquote hingegen fällt mit 49,0 % niedriger aus. Sie ist auch im Vergleich zum
Sozialatlas 2010 um 2 %-Punkte gesunken. Unter dem städtischen Durchschnitt liegen deutlich
darunter der Bezirk 250 Mornewegviertel mit 31,9 %. Es folgen die Bezirke 910 Kranichstein-Süd, 260
Pallaswiesenviertel und 270 Am Ziegelbusch. Ursachen hierfür sind, wie aus Daten der Arbeitsagentur
bekannt, die höheren Arbeitslosenzahlen und die vermutlich hohe Zahl der geringfügig Beschäftigten in
diesen Bezirken. Bei den beiden Bezirken 310 Am Oberfeld (39,9 %) und 730 Villenkolonie (42,6 %) ist
zu vermuten, dass hier vermehrt Beamte, Selbständige und andere nicht sozialversicherungspflichtige
Erwerbstätige leben, die bei dieser Kennzahl nicht enthalten sind.
Im Anhang werden in der Tabelle 28 die Beschäftigten zudem nach Geschlecht und ausländischer
Staatsangehörigkeit dargestellt. Der Anteil ausländischer Beschäftigter an allen sozialversicherungs-
pflichtigten Beschäftigten liegt stadtweit bei 15,7 %. Die Bezirke 250 Mornewegviertel 120 und
Rheintor/Grafenstraße haben dabei die höchsten Werte (35,1 % und 30,2 %). Dagegen weisen die
Bezirke 740 Am Frankenstein, 430 An der Ludwigshöhe und 730 Villenkolonie (bei Werten um die 7 %)
– gemessen an der Anzahl der sozialversicherungspflichtigten Beschäftigten – den geringsten
Ausländeranteil aus.
9 Vgl Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Zahlen, Daten, Fakten: Strukturdaten und -indikatoren; Agentur für Arbeit Nürnberg
2012
43
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 nach
Erwerbsfähigkeit sortiert nach Statistischen Bezirken
Statistische Bezirke erwerbsfähige
Hilfebedürftige
Einwohner/
innen
15 bis unter
65 Jahre
in %
nicht
erwerbsfähige
Hilfebedürftige
Einwohner/
innen unter
15 Jahren
in %
110 Stadtzentrum 70 1.211 5,8 28 94 29,8
120 Rheintor/Grafenstraße 298 3.190 9,3 78 220 35,5
130 Hochschulviertel 13 536 2,4 6 68 8,8
140 Kapellplatzviertel 233 4.146 5,6 101 582 17,4
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 355 5.136 6,9 178 789 22,6
210 Johannesviertel 201 3.945 5,1 69 636 10,8
220 Martinsviertel-West 354 4.454 7,9 155 688 22,5
230 Martinsviertel-Ost 378 4.266 8,9 157 698 22,5
240 Waldkolonie 295 3.160 9,3 168 765 22,0
250 Mornewegviertel 68 598 11,4 33 67 49,3
260 Pallaswiesenviertel 289 2.143 13,5 137 296 46,3
270 Am Ziegelbusch 241 3.607 6,7 158 525 30,1
310 Am Oberfeld 25 2.001 1,2 10 427 2,3
320 Mathildenhöhe 129 1.970 6,5 68 262 26,0
330 Woogsviertel 303 3.663 8,3 130 539 24,1
340 An den Lichtwiesen 28 1.445 1,9 5 282 1,8
410 Paulusviertel 57 3.757 1,5 18 728 2,5
420 Alt-Bessungen 243 4.547 5,3 84 765 11,0
430 An der Ludwigshöhe 31 913 3,4 3 154 1,9
510 Am Südbahnhof 167 1.989 8,4 81 369 22,0
520 Heimstättensiedlung 107 4.769 2,2 35 1.039 3,4
530 Verlegerviertel 390 3.884 10,0 210 671 31,3
540 Am Kavalleriesand 65 509 12,8 58 153 37,9
610 Alt-Arheilgen 141 2.919 4,8 47 540 8,7
620 Arheilgen-Süd 158 2.345 6,7 93 584 15,9
630 Arheilgen-West 219 4.764 4,6 138 1.265 10,9
640 Arheilgen-Ost 51 1.060 4,8 28 202 13,9
710 Alt-Eberstadt 109 3.553 3,1 37 702 5,3
720 Am Lämmchesberg 122 2.093 5,8 63 487 12,9
730 Villenkolonie 38 2.577 1,5 17 618 2,8
740 Am Frankenstein 70 2.044 3,4 15 418 3,6
750 Kirchtannensiedlung 1.036 3.913 26,5 636 1.162 54,7
810 Wixhausen-West 57 1.567 3,6 26 296 8,8
820 Wixhausen-Ost 130 2.336 5,6 80 496 16,1
910 Kranichstein-Süd 968 5.005 19,3 698 1.548 45,1
920 Kranichstein-Nord 337 2.171 15,5 229 534 42,9
Stadtgebiet insgesamt 7.776 102.186 7,6 4.077 19.669 20,7
Keine Zuordnung möglich 73 53
Tabelle 13
44
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2011
sortiert nach Statistischen Bezirken
Statistische Bezirke Bevölkerung
insgesamt
Beschäftigte
insgesamt
Beschäftigten-
anteil 1)
Bevölkerung im
Alter von
15 - 65 Jahre
Beschäftigten-
quote 2)
110 Stadtzentrum 1.447 619 42,8 1.211 51,1
120 Rheintor/Grafenstraße 3.878 1.475 38,0 3.190 46,2
130 Hochschulviertel 640 249 38,9 536 46,5
140 Kapellplatzviertel 5.639 2.087 37,0 4.146 50,3
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.062 2.648 37,5 5.136 51,6
210 Johannesviertel 5.069 1.935 38,2 3.945 49,0
220 Martinsviertel-West 5.836 2.258 38,7 4.454 50,7
230 Martinsviertel-Ost 5.592 2.126 38,0 4.266 49,8
240 Waldkolonie 4.671 1.560 33,4 3.160 49,4
250 Mornewegviertel 736 191 26,0 598 31,9
260 Pallaswiesenviertel 2.750 920 33,5 2.143 42,9
270 Am Ziegelbusch 5.022 1.546 30,8 3.607 42,9
310 Am Oberfeld 3.444 799 23,2 2.001 39,9
320 Mathildenhöhe 2.750 966 35,1 1.970 49,0
330 Woogsviertel 5.014 1.921 38,3 3.663 52,4
340 An den Lichtwiesen 2.203 653 29,6 1.445 45,2
410 Paulusviertel 5.538 1.677 30,3 3.757 44,6
420 Alt-Bessungen 6.258 2.326 37,2 4.547 51,2
430 An der Ludwigshöhe 1.454 424 29,2 913 46,4
510 Am Südbahnhof 3.102 1.040 33,5 1.989 52,3
520 Heimstättensiedlung 7.111 2.264 31,8 4.769 47,5
530 Verlegerviertel 5.234 2.087 39,9 3.884 53,7
540 Am Kavalleriesand 769 237 30,8 509 46,6
610 Alt-Arheilgen 4.189 1.637 39,1 2.919 56,1
620 Arheilgen-Süd 4.065 1.281 31,5 2.345 54,6
630 Arheilgen-West 7.281 2.483 34,1 4.764 52,1
640 Arheilgen-Ost 1.625 562 34,6 1.060 53,0
710 Alt-Eberstadt 5.322 1.776 33,4 3.553 50,0
720 Am Lämmchesberg 3.435 1.122 32,7 2.093 53,6
730 Villenkolonie 4.204 1.097 26,1 2.577 42,6
740 Am Frankenstein 3.353 1.096 32,7 2.044 53,6
750 Kirchtannensiedlung 6.126 1.766 28,8 3.913 45,1
810 Wixhausen-West 2.314 877 37,9 1.567 56,0
820 Wixhausen-Ost 3.557 1.221 34,3 2.336 52,3
910 Kranichstein-Süd 7.952 2.089 26,3 5.005 41,7
920 Kranichstein-Nord 3.288 1.048 31,9 2.171 48,3
Stadtgebiet insgesamt 147.930 50.063 33,8 102.186 49,0
Keine Zuordnung möglich 743
1) Beschäftigtenanteil: Beschäftigte auf 100 Einwohner/innen
2) Beschäftigtenquote: Beschäftigte auf 100 Einwohner/innen im Alter von 15 bis unter 65 Jahre Tabelle 14
45
750 Kirchtannsiedlung
0
100
200
300
Jugendquot ient
Alt enquot ient
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung
Hilf e zur Pf lege
2.4 Zusammenfassung ausgewählter Bezirke
Der Sozialindex weist insgesamt vier Statistische Bezirke als stark gefährdete Bezirke mit extrem hohen
Belastungen aus. Es handelt sich hierbei um die Bezirke 750 Kirchtannensiedlung,
910 Kranichstein-Süd, 260 Pallaswiesenviertel und den Bezirk 540 Kavalleriesand. Diese müssen
verstärkt in den Blick genommen werden, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu
entwickeln bzw. einzusetzen. Auch die Bezirke, die sich an der Schwelle zu einer sehr hohen Belastung
befinden, müssen gesondert betrachtet werden. Ziel muss sein, diese frühzeitig mit entsprechenden
sozialraumorientierten und bedarfsgerechten Handlungskonzepten zu stützen bzw. die Lage zu
verbessern. Dazu gehören die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie, 270 Am Ziegelbusch
und 120 Rheintor/Grafenstraße.
Die vier Bezirke mit dem höchsten Sozialindex werden in einem Netzdiagramm (siehe oben) mit den
Indikatoren Jugendquotient, Altenquotient, Ausländer/innenanteil, Hilfen zur Erziehung und Hilfe zur
Pflege im Verhältnis zum gesamtstädtischen Durchschnitt abgebildet. Die rot markierte Raute zeigt hier
mit dem Wert 100 den städtischen Durchschnitt an. Dabei stellt der Ausschlag über 100 einen
verhältnisgerechten Wert über dem städtischen Durchschnitt dar, ein Wert unter 100 entsprechend
darunter. Deutlich wird hier, dass die am stärksten belasteten Bezirke im Hinblick auf die weiteren fünf
Indikatoren sehr heterogen sind. Daraus lässt sich folgern, dass es keinen Zusammenhang zwischen
einem dieser Indikatoren und einer hohen ökonomischen Belastung nach dem Sozialindex gibt.
Sehr gut
ist dies am Bezirk 910 Kranichstein-Süd ersichtlich, der bei allen Indikatoren beinahe Werte im
städtischen Durchschnitt erreicht, jedoch beim Sozialindex den zweithöchsten Wert in der
Belastungsskala einnimmt.
Zu beachten ist, dass es sich bei den Indikatoren Hilfen zur Erziehung und Hilfe zur Pflege um relativ
kleine absolute Werte handelt. Das bedeutet, dass wenige Leistungsempfänger/innen bereits einen
großen Ausschlag in diesem Diagramm auslösen können.
540 Am Kavalleriesand
0
50
1 00
1 50
200
Jugendquot ient
Alt enquot ient
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung
Hilf e zur Pf lege
910 Kranichstein-Süd
0
100
200
300
Jugendquot ient
Alt enquot ient
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung
Hilf e zur Pf lege
260 Pallaswiesenviertel
0
100
200
300
Jugendquot ient
Alt enquot ient
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung
Hilf e zur Pf lege
46
3. Fazit
Die wirtschaftliche Entwicklung und die Situation am Arbeitsmarkt beeinflussen unmittelbar die
Erwerbschancen und damit die Einkommensverhältnisse der Bevölkerung. Sie sind zentrale
Rahmenbedingungen für die Wohlstandsentwicklung und die Lebenslagen der Bevölkerung in unserer
Stadt.
Der vorgelegte Sozialatlas 2013 liefert mit seiner Sozialindexanalyse eine kleinräumige
Berichterstattung zur sozialen Lage und dient als Grundlage städtischer Interventionen bzw.
sozialpolitischer Forderungen. Mit dem Sozialindex wird eine Kennzahl erhoben, in der die Häufung
sozialer Problemlagen sich auf der Basis von Transferleistungen sichtbar machen lässt. In den
„Quartieren mit besonderem sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, städtebaulichen Entwicklungs-
bedarf“ bündeln sich die zu lösenden Zukunftsaufgaben. Auch treten die Folgen von sozialer
Benachteiligung hier besonders deutlich zutage.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt sich zum Ziel, die Teilhabechancen aller Bürgerinnen und
Bürger zu verbessern. Aufgabe ist es, präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen und
Ausgrenzung entgegenzuwirken bzw. sie erst gar nicht zuzulassen. Notwendig ist deshalb eine
integrierte Herangehensweise, d. h. eine bedarfsgerechte vernetzte soziale Infrastruktur und eine
wirkungsorientierte, ressortübergreifende Zusammenarbeit. Sozialpolitische Interventionen müssen
sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden Lebenslagen – z. B. mittels Kindertagesstätten-
entwicklungsplanung oder Altenhilfeplanung – und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt
sein. Hierbei ist von großer Bedeutung, spezifische Zielgruppen – wie u. a. Kinder, Frauen,
Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Migrantinnen und Migranten, SGB II-Leistungsberichtige
– mit ihren Bedürfnissen und Bedarfen zu berücksichtigen. Insgesamt kann dies nur in einem
partizipativen Entwicklungsprozess gemeinsam mit der Bewohnerschaft und weiteren wichtigen
Akteuren gelingen.
Die AG Sozialplanung bietet dafür eine Plattform mit Blick auf die verschiedenen strategischen
Planungsebenen. Dort stehen u. a. die belasteten Bezirke aus den unterschiedlichen Blickwinkeln im
Fokus. Ziel ist es, Handlungsschwerpunkte zu bilden, die zu einem integrierten Handlungskonzept
führen. Beispielsweise wird derzeit die Aufnahme des hoch belasteten Bezirks 260 Pallaswiesenviertel
in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ geprüft. Zudem wird empfohlen, die Erstellung bzw.
Weiterentwicklung abgestimmter Maßnahmenpakete in Form von sozialraumorientierten
Handlungskonzepten – insbesondere für die hoch belasteten Bezirke – zu erstellen und eine
kontinuierliche Fortschreibung zu veranlassen. Dazu gehört auch, die Gemeinwesenarbeit als Teil einer
kommunalen Strategie zu verstehen und stadtweit einzuführen bzw. auszubauen. Besonders für die
Aufgaben in den nachbarschafts-, bildungs-, integrations- und beschäftigungsfördernden
Handlungsfeldern besteht auch nach Beendigung der Förderphasen „Soziale Stadt“ in den Gebieten
Kranichstein und Eberstadt-Süd weiterhin hoher Handlungsbedarf. Denn dort liegen auch die sehr stark
belasteten Bezirke 750 Kirchtannensiedlung und 910 Kranichstein-Süd. Hier gilt es, geeignete
Strukturen weiterzuentwickeln und diese vor Ort dauerhaft umzusetzen. Eine Bündelung von investiven
und nicht investiven Maßnahmen bilden übergreifende und integrative Handlungskonzepte, die in der
AG Sozialplanung abgestimmt werden sollen.
Im Sinne der Fortentwicklung des Datenkonzeptes für die Sozialberichterstattung werden künftig mehr
lebenslagenorientierte Faktoren mit aufgenommen. Dafür wird es notwendig sein, die sozialräumliche
Struktur noch feingliedriger zu untersuchen und auf kleinräumiger Ebene weitere Daten zu generieren
und auszuwerten. Um Entwicklungen und deutliche Trends zeitnah zu erkennen, ist neben einer
regelmäßigen Berichterstattung alle 2 – 3 Jahre eine Differenzanalyse mit Zeitreihen sinnvoll. Bei der
nächsten Ausgabe des Darmstädter Sozialatlasses werden sowohl sozioökonomische Faktoren als auch
außerökonomische Faktoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohnen zu finden sein.
47
Literatur
Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2060. Ergebnisse der regionalisierten
Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 auf der Basis 31.12.2008, Wiesbaden 2010
Statistisches Bundesamt: Lange Reihen: Bevölkerung nach Altersgruppen, 12. Koordinierte
Bevölkerungsvorausberechnung: Bevölkerung Deutschlands bis 2060, Wiesbaden 2011
Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Zahlen, Daten, Fakten: Strukturdaten und -indikatoren; Agentur
für Arbeit Nürnberg, Nürnberg, Dezember 2012
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Datenreport 2012, Darmstadt 2012
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Darmstadts ausländische Bevölkerung, Statistische Berichte
1/2012, Darmstadt 2012
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Demografiebericht. Perspektiven für Darmstadt,
Darmstadt 2012
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2010): Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozialbericht-
erstattung 2010, Darmstadt 2010
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Bericht der Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) 2012,
Darmstadt 2012
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/datensammlung/2/ab/abbII21.pdf (Stand 28.03.2013)
4
8
Anhang
49
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011 1)
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Empfänger/innen von
Leistungen nach dem
SGB III
Einwohner/innen
im Alter von 15
bis unter
65 Jahre
Empfänger/innen
je 100 Einw.
im Alter von 15
bis unter 65 Jahre
Normierter
Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
110 Stadtzentrum 7 1.211 0,58 29,2
120 Rheintor/Grafenstraße 30 3.190 0,94 55,1
130 Hochschulviertel 4 536 0,75 41,2
140 Kapellplatzviertel 37 4.146 0,89 51,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 40 5.136 0,78 43,5
100 DA-MITTE 118 14.219 0,83 47,2
210 Johannesviertel 33 3.945 0,84 47,7
220 Martinsviertel-West 38 4.454 0,85 48,8
230 Martinsviertel-Ost 37 4.266 0,87 49,8
240 Waldkolonie 46 3.160 1,46 91,7
250 Mornewegviertel 1 598 0,17 0,0
260 Pallaswiesenviertel 25 2.143 1,17 71,2
270 Am Ziegelbusch 38 3.607 1,05 63,1
200 DA-NORD 218 22.173 0,98 58,1
310 Am Oberfeld 17 2.001 0,85 48,6
320 Mathildenhöhe 24 1.970 1,22 74,8
330 Woogsviertel 36 3.663 0,98 58,1
340 An den Lichtwiesen 10 1.445 0,69 37,4
300 DA-OST 87 9.079 0,96 56,3
410 Paulusviertel 20 3.757 0,53 26,0
420 Alt-Bessungen 39 4.547 0,86 49,2
430 An der Ludwigshöhe 4 913 0,44 19,3
400 DA-BESSUNGEN 63 9.217 0,68 36,8
510 Am Südbahnhof 19 1.989 0,96 56,1
520 Heimstättensiedlung 33 4.769 0,69 37,4
530 Verlegerviertel 41 3.884 1,06 63,3
540 Am Kavalleriesand 8 509 1,57 100,0
500 DA-WEST 101 11.151 0,91 52,6
Darmstadt-Innenstadt 587 65.839 0,89 51,6
610 Alt-Arheilgen 27 2.919 0,92 54,0
620 Arheilgen-Süd 13 2.345 0,55 27,6
630 Arheilgen-West 37 4.764 0,78 43,4
640 Arheilgen-Ost 10 1.060 0,94 55,3
600 DA-ARHEILGEN 87 11.088 0,78 44,0
710 Alt-Eberstadt 20 3.553 0,56 28,2
720 Am Lämmchesberg 24 2.093 1,15 69,7
730 Villenkolonie 15 2.577 0,58 29,5
740 Am Frankenstein 16 2.044 0,78 43,8
750 Kirchtannensiedlung 43 3.913 1,10 66,3
700 DA-EBERSTADT 118 14.180 0,83 47,3
810 Wixhausen-West 16 1.567 1,02 60,8
820 Wixhausen-Ost 23 2.336 0,98 58,2
800 DA-WIXHAUSEN 39 3.903 1,00 59,2
910 Kranichstein-Süd 47 5.005 0,94 55,0
920 Kranichstein-Nord 25 2.171 1,15 70,1
900 DA-KRANICHSTEIN 72 7.176 1,00 59,5
Darmstadt-Außenbezirke 316 36.347 0,87 50,0
Stadtgebiet insgesamt 918 102.186 0,90 52,1
1) Nur die Leistungsempfänger/innen; 15 Empfänger/innen konnten regional nicht zugeordnet werden.
Tabelle 1
50
Arbeitslose nach SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011
Arbeitslose SGB III dar. auf 1 000 Einw. 15-unter 65 d ar. Statistische Bezirke
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 4 3 7 3 5,7 5,9 5,8 8,5
120 Rheintor/Grafenstraße 19 11 30 13 9,6 9,0 9,4 12,0
130 Hochschulviertel 2 2 4 1 6,0 9,9 7,5 8,1
140 Kapellplatzviertel 29 8 37 15 13,6 4,0 8,9 15,8
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 27 13 40 14 9,8 5,5 7,8 10,6
210 Johannesviertel 20 13 33 7 9,5 7,1 8,4 10,4
220 Martinsviertel-West 19 19 38 8 8,1 9,0 8,5 10,0
230 Martinsviertel-Ost 21 16 37 8 9,5 7,8 8,7 10,4
240 Waldkolonie 25 21 46 11 14,8 14,2 14,6 16,4
250 Mornewegviertel 0 1 1 0 0,0 4,5 1,7 0,0
260 Pallaswiesenviertel 16 9 25 6 13,0 9,8 11,7 8,4
270 Am Ziegelbusch 24 14 38 7 11,7 9,0 10,5 6,5
310 Am Oberfeld 7 10 17 0 6,8 10,3 8,5 0,0
320 Mathildenhöhe 9 15 24 4 8,7 15,9 12,2 9,6
330 Woogsviertel 20 16 36 10 10,6 9,0 9,8 13,9
340 An den Lichtwiesen 6 4 10 1 7,9 5,8 6,9 4,7
410 Paulusviertel 11 9 20 1 5,8 4,9 5,3 1,8
420 Alt-Bessungen 19 20 39 2 8,4 8,8 8,6 2,9
430 An der Ludwigshöhe 1 3 4 0 2,2 6,4 4,4 0,0
510 Am Südbahnhof 12 7 19 6 12,1 7,0 9,6 12,7
520 Heimstättensiedlung 18 15 33 4 7,5 6,3 6,9 8,3
530 Verlegerviertel 20 21 41 9 9,8 11,4 10,6 9,1
540 Am Kavalleriesand 3 5 8 3 10,9 21,3 15,7 20,4
610 Alt-Arheilgen 14 13 27 5 9,2 9,3 9,2 11,7
620 Arheilgen-Süd 8 5 13 1 6,9 4,2 5,5 2,7
630 Arheilgen-West 19 18 37 2 8,1 7,5 7,8 3,0
640 Arheilgen-Ost 3 7 10 2 5,4 13,8 9,4 15,3
710 Alt-Eberstadt 8 12 20 1 4,4 6,9 5,6 2,0
720 Am Lämmchesberg 12 12 24 6 11,5 11,4 11,5 22,1
730 Villenkolonie 6 9 15 2 4,9 6,7 5,8 7,5
740 Am Frankenstein 9 7 16 1 9,1 6,6 7,8 5,6
750 Kirchtannensiedlung 28 15 43 12 14,6 7,5 11,0 11,3
810 Wixhausen-West 10 6 16 2 12,1 8,1 10,2 8,0
820 Wixhausen-Ost 12 11 23 1 10,2 9,5 9,8 2,4
910 Kranichstein-Süd 27 20 47 8 10,9 7,9 9,4 6,2
920 Kranichstein-Nord 16 9 25 6 15,2 8,1 11,5 14,0
ohne Ortskennziffer 8 7 15 3
Stadtgebiet insgesamt 512 406 918 185 9,7 8,3 9,0 9,2
Tabelle 2
51
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 1)
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Empfänger/innen
von Leistungen
nach dem SGB II
Einwohner/innen
unter 65 Jahren
Empfänger/innen je
100
Einwohner/innen
unter 65 Jahre
normierter Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
110 Stadtzentrum 98 1.305 7,51 19,3
120 Rheintor/Grafenstraße 376 3.410 11,03 30,4
130 Hochschulviertel 19 604 3,15 5,4
140 Kapellplatzviertel 334 4.728 7,06 17,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 533 5.925 9,00 24,0
100 DA-MITTE 1.360 15.972 8,51 22,5
210 Johannesviertel 270 4.581 5,89 14,1
220 Martinsviertel-West 509 5.142 9,90 26,8
230 Martinsviertel-Ost 535 4.964 10,78 29,6
240 Waldkolonie 463 3.925 11,80 32,9
250 Mornewegviertel 101 665 15,19 43,6
260 Pallaswiesenviertel 426 2.439 17,47 50,9
270 Am Ziegelbusch 399 4.132 9,66 26,1
200 DA-NORD 2.703 25.848 10,46 28,6
310 Am Oberfeld 35 2.428 1,44 0,0
320 Mathildenhöhe 197 2.232 8,83 23,4
330 Woogsviertel 433 4.202 10,30 28,1
340 An den Lichtwiesen 33 1.727 1,91 1,5
300 DA-OST 698 10.589 6,59 16,3
410 Paulusviertel 75 4.485 1,67 0,7
420 Alt-Bessungen 327 5.312 6,16 15,0
430 An der Ludwigshöhe 34 1.067 3,19 5,5
400 DA-BESSUNGEN 436 10.864 4,01 8,2
510 Am Südbahnhof 248 2.358 10,52 28,8
520 Heimstättensiedlung 142 5.808 2,44 3,2
530 Verlegerviertel 600 4.555 13,17 37,2
540 Am Kavalleriesand 123 662 18,58 54,4
500 DA-WEST 1.113 13.383 8,32 21,8
Darmstadt-Innenstadt 6.310 76.656 8,23 21,6
610 Alt-Arheilgen 188 3.459 5,44 12,7
620 Arheilgen-Süd 251 2.929 8,57 22,6
630 Arheilgen-West 357 6.029 5,92 14,2
640 Arheilgen-Ost 79 1.262 6,26 15,3
600 DA-ARHEILGEN 875 13.679 6,40 15,7
710 Alt-Eberstadt 146 4.255 3,43 6,3
720 Am Lämmchesberg 185 2.580 7,17 18,2
730 Villenkolonie 55 3.195 1,72 0,9
740 Am Frankenstein 85 2.462 3,45 6,4
750 Kirchtannensiedlung 1.672 5.075 32,95 100,0
700 DA-EBERSTADT 2.143 17.567 12,20 34,1
810 Wixhausen-West 83 1.863 4,46 9,6
820 Wixhausen-Ost 210 2.832 7,42 19,0
800 DA-WIXHAUSEN 293 4.695 6,24 15,2
910 Kranichstein-Süd 1.666 6.553 25,42 76,1
920 Kranichstein-Nord 566 2.705 20,92 61,8
900 DA-KRANICHSTEIN 2.232 9.258 24,11 72,0
Darmstadt-Außenbezirke 5.543 45.199 12,26 34,4
Stadtgebiet insgesamt 11.979 121.855 9,83 26,6
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 126 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden.
Tabelle 3
52
Arbeitslose nach SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011
Arbeitslose SGB II 1) auf 1 000 Einw. im Alter von
15 bis unter 65 Jahren Statistische Bezirke
männl. weibl. insg. dar.
Ausl. männl. weibl. insg. dar.
Ausl.
110 Stadtzentrum 17 9 26 9 24,1 17,8 21,5 25,4
120 Rheintor/Grafenstraße 128 48 176 78 64,9 39,4 55,2 72,0
130 Hochschulviertel 2 6 8 - 6,0 29,7 14,9 0,0
140 Kapellplatzviertel 61 51 11 2 30 28,6 25,4 27,0 31,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82 61 143 49 29,8 25,6 27,8 37,0
210 Johannesviertel 66 30 96 27 31,4 16,3 24,3 40,2
220 Martinsviertel-West 89 73 162 50 37,8 34,7 36,4 62,7
230 Martinsviertel-Ost 110 74 184 55 49,7 36,0 43,1 71,4
240 Waldkolonie 85 45 130 33 50,5 30,5 41,1 49,2
250 Mornewegviertel 19 12 31 12 50,7 53,8 51,8 51,3
260 Pallaswiesenviertel 73 63 136 46 59,5 68,8 63,5 64,2
270 Am Ziegelbusch 50 45 95 38 24,4 28,8 26,3 35,0
310 Am Oberfeld 11 6 17 5 10,7 6,2 8,5 21,6
320 Mathildenhöhe 37 26 63 29 36,0 27,6 32,0 69,9
330 Woogsviertel 85 59 144 39 44,9 33,4 39,3 54,3
340 An den Lichtwiesen 5 5 10 2 6,6 7,3 6,9 9,4
410 Paulusviertel 16 11 27 2 8,4 6,0 7,2 3,6
420 Alt-Bessungen 60 50 110 29 26,4 22,0 24,2 41,7
430 An der Ludwigshöhe 16 6 22 7 36,0 12,8 24,1 71,4
510 Am Südbahnhof 44 26 70 25 44,4 26,0 35,2 52,9
520 Heimstättensiedlung 34 23 57 12 14,2 9,7 12,0 24,8
530 Verlegerviertel 70 84 154 57 34,4 45,4 39,6 57,6
540 Am Kavalleriesand 7 7 14 8 25,5 29,8 27,5 54,4
610 Alt-Arheilgen 37 26 63 19 24,4 18,6 21,6 44,4
620 Arheilgen-Süd 36 27 63 22 31,2 22,7 26,9 58,5
630 Arheilgen-West 35 40 75 24 14,9 16,6 15,7 35,5
640 Arheilgen-Ost 11 10 21 5 19,9 19,7 19,8 38,2
710 Alt-Eberstadt 32 15 47 11 17,6 8,7 13,2 21,5
720 Am Lämmchesberg 22 21 43 13 21,1 20,0 20,5 47,8
730 Villenkolonie 11 5 16 3 9,0 3,7 6,2 11,2
740 Am Frankenstein 1 5 8 23 4 15,2 7,6 11,3 22,2
750 Kirchtannensiedlung 188 190 378 111 98,0 95,3 96,6 104,7
810 Wixhausen-West 16 9 25 5 19,3 12,2 16,0 19,9
820 Wixhausen-Ost 21 31 52 16 17,9 26,7 22,3 39,0
910 Kranichstein-Süd 149 158 307 154 60,2 62,5 61,3 120,1
920 Kranichstein-Nord 63 60 123 45 59,8 53,7 56,7 105,1
ohne Ortskennziffer 10 19 29 11
Stadtgebiet insgesamt 1.813 1.439 3.252 1.085 34,2 29,3 31,8 54,0
1) 29 Arbeitslose konnten regional nicht zugeordnet werden.
Tabelle 4
53
Empfänger/innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum 31.12.2011 1)
Statistische Bezirke
Empfänger/innen von
Hilfe zum
Lebensunterhalt nach
SGB XII
Einwohner/innen
unter 65 Jahren
Empfänger/innen je
100
Einwohner/innen
unter 65 Jahre
normierter Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
110 Stadtzentrum 18 1.305 1,38 64,1
120 Rheintor/Grafenstraße 58 3.410 1,70 79,5
130 Hochschulviertel 4 604 0,66 29,8
140 Kapellplatzviertel 28 4.728 0,59 26,4
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 41 5.925 0,69 31,2
100 DA-MITTE 149 15.972 0,93 42,7
210 Johannesviertel 7 4.581 0,15 5,3
220 Martinsviertel-West 53 5.142 1,03 47,4
230 Martinsviertel-Ost 49 4.964 0,99 45,3
240 Waldkolonie 34 3.925 0,87 39,5
250 Mornewegviertel 9 665 1,35 62,9
260 Pallaswiesenviertel 50 2.439 2,05 96,3
270 Am Ziegelbusch 30 4.132 0,73 32,8
200 DA-NORD 232 25.848 0,90 41,0
310 Am Oberfeld 1 2.428 0,04 0,0
320 Mathildenhöhe 13 2.232 0,58 25,9
330 Woogsviertel 33 4.202 0,79 35,7
340 An den Lichtwiesen 6 1.727 0,35 14,7
300 DA-OST 53 10.589 0,50 22,0
410 Paulusviertel 4 4.485 0,09 2,3
420 Alt-Bessungen 33 5.312 0,62 27,8
430 An der Ludwigshöhe 3 1.067 0,28 11,5
400 DA-BESSUNGEN 40 10.864 0,37 15,7
510 Am Südbahnhof 21 2.358 0,89 40,7
520 Heimstättensiedlung 16 5.808 0,28 11,2
530 Verlegerviertel 31 4.555 0,68 30,6
540 Am Kavalleriesand 3 662 0,45 19,7
500 DA-WEST 71 13.383 0,53 23,4
Darmstadt-Innenstadt 545 76.656 0,71 32,1
610 Alt-Arheilgen 21 3.459 0,61 27,1
620 Arheilgen-Süd 20 2.929 0,68 30,7
630 Arheilgen-West 29 6.029 0,48 21,1
640 Arheilgen-Ost 14 1.262 1,11 51,2
600 DA-ARHEILGEN 84 13.679 0,61 27,5
710 Alt-Eberstadt 13 4.255 0,31 12,7
720 Am Lämmchesberg 12 2.580 0,47 20,3
730 Villenkolonie 6 3.195 0,19 7,0
740 Am Frankenstein 15 2.462 0,61 27,2
750 Kirchtannensiedlung 108 5.075 2,13 100,0
700 DA-EBERSTADT 154 17.567 0,88 40,0
810 Wixhausen-West 2 1.863 0,11 3,2
820 Wixhausen-Ost 15 2.832 0,53 23,4
800 DA-WIXHAUSEN 17 4.695 0,36 15,4
910 Kranichstein-Süd 64 6.553 0,98 44,8
920 Kranichstein-Nord 20 2.705 0,74 33,5
900 DA-KRANICHSTEIN 84 9.258 0,91 41,5
Darmstadt-Außenbezirke 339 45.199 0,75 34,0
Stadtgebiet insgesamt 884 121.855 0,73 32,8
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
Tabelle 5
54
Empfänger/innen von HLU in Darmstadt zum 31.12.2011
Empfänger/innen HLU dar. auf 1 000 Einwohner/innen
unter 65 Jahren dar. Statistische Bezirke
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 10 8 18 2 13,4 14,4 13,8 5,3
120 Rheintor/Grafenstraße 38 20 58 16 18,3 15,0 17,0 13,9
130 Hochschulviertel 2 2 4 0 5,5 8,4 6,6 0,0
140 Kapellplatzviertel 14 14 28 5 5,7 6,1 5,9 4,9
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 14 27 41 9 4,4 9,7 6,9 6,2
210 Johannesviertel 4 3 7 2 1,6 1,4 1,5 2,8
220 Martinsviertel-West 28 25 53 9 10,5 10,1 10,3 10,6
230 Martinsviertel-Ost 31 18 49 9 12,1 7,5 9,9 11,1
240 Waldkolonie 20 14 34 2 9,6 7,6 8,7 2,7
250 Mornewegviertel 7 2 9 1 17,1 7,8 13,5 4,0
260 Pallaswiesenviertel 34 16 50 7 24,6 15,1 20,5 9,0
270 Am Ziegelbusch 17 13 30 5 7,3 7,1 7,3 4,3
310 Am Oberfeld 0 1 1 0 0,0 0,8 0,4 0,0
320 Mathildenhöhe 7 6 13 4 6,1 5,6 5,8 8,9
330 Woogsviertel 12 21 33 7 5,5 10,5 7,9 9,1
340 An den Lichtwiesen 4 2 6 2 4,4 2,5 3,5 9,1
410 Paulusviertel 3 1 4 0 1,3 0,5 0,9 0,0
420 Alt-Bessungen 16 17 33 7 6,1 6,4 6,2 9,4
430 An der Ludwigshöhe 3 0 3 1 5,5 0,0 2,8 9,3
510 Am Südbahnhof 9 12 21 6 7,6 10,2 8,9 11,5
520 Heimstättensiedlung 11 5 16 3 3,8 1,7 2,8 5,9
530 Verlegerviertel 14 17 31 8 5,9 7,9 6,8 7,2
540 Am Kavalleriesand 1 2 3 0 2,8 6,6 4,5 0,0
610 Alt-Arheilgen 16 5 21 2 8,9 3,0 6,1 4,3
620 Arheilgen-Süd 11 9 20 7 7,6 6,1 6,8 16,9
630 Arheilgen-West 14 15 29 6 4,6 5,0 4,8 8,1
640 Arheilgen-Ost 6 8 14 0 9,1 13,3 11,1 0,0
710 Alt-Eberstadt 5 8 13 1 2,3 3,8 3,1 1,8
720 Am Lämmchesberg 7 5 12 0 5,4 3,9 4,7 0,0
730 Villenkolonie 2 4 6 3 1,3 2,4 1,9 10,2
740 Am Frankenstein 8 7 15 2 6,8 5,5 6,1 10,1
750 Kirchtannensiedlung 50 58 108 14 19,8 22,8 21,3 11,2
810 Wixhausen-West 1 1 2 1 1,0 1,2 1,1 3,8
820 Wixhausen-Ost 7 8 15 3 4,9 5,7 5,3 6,3
910 Kranichstein-Süd 26 38 64 15 7,9 11,6 9,8 9,6
920 Kranichstein-Nord 8 12 20 5 6,1 8,7 7,4 10,5
Stadtgebiet insgesamt 460 424 884 164 7,3 7,2 7,3 7,5
Tabelle 6
55
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum 31.12.2011 1)
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Empfänger/innen
von Grundsicherung
im Alter
nach SGB XII
Einwohner/innen
im Alter von
65 Jahren
und älter
Empfänger/innen
je 100
Einwohner/innen
65 Jahre u. älter
normierter Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
110 Stadtzentrum 21 142 14,79 52,0
120 Rheintor/Grafenstraße 47 468 10,04 34,5
130 Hochschulviertel 10 36 27,78 100,0
140 Kapellplatzviertel 52 911 5,71 18,5
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82 1.137 7,21 24,1
100 DA-MITTE 212 2.694 7,87 26,5
210 Johannesviertel 38 488 7,79 26,2
220 Martinsviertel-West 82 694 11,82 41,1
230 Martinsviertel-Ost 77 628 12,26 42,7
240 Waldkolonie 54 746 7,24 24,2
250 Mornewegviertel 10 71 14,08 49,4
260 Pallaswiesenviertel 36 311 11,58 40,2
270 Am Ziegelbusch 129 890 14,49 51,0
200 DA-NORD 426 3.828 11,13 38,5
310 Am Oberfeld 10 1.016 0,98 1,1
320 Mathildenhöhe 33 518 6,37 21,0
330 Woogsviertel 62 812 7,64 25,6
340 An den Lichtwiesen 14 476 2,94 8,3
300 DA-OST 119 2.822 4,22 13,0
410 Paulusviertel 10 1.053 0,95 0,9
420 Alt-Bessungen 72 946 7,61 25,5
430 An der Ludwigshöhe 12 387 3,10 8,9
400 DA-BESSUNGEN 94 2.386 3,94 12,0
510 Am Südbahnhof 38 744 5,11 16,3
520 Heimstättensiedlung 32 1.303 2,46 6,5
530 Verlegerviertel 75 679 11,05 38,2
540 Am Kavalleriesand 2 107 1,87 4,3
500 DA-WEST 147 2.833 5,19 16,6
Darmstadt-Innenstadt 998 14.563 6,85 22,7
610 Alt-Arheilgen 26 730 3,56 10,6
620 Arheilgen-Süd 25 1.136 2,20 5,6
630 Arheilgen-West 97 1.252 7,75 26,0
640 Arheilgen-Ost 13 363 3,58 10,7
600 DA-ARHEILGEN 161 3.481 4,63 14,5
710 Alt-Eberstadt 34 1.067 3,19 9,2
720 Am Lämmchesberg 27 855 3,16 9,1
730 Villenkolonie 7 1.009 0,69 0,0
740 Am Frankenstein 14 891 1,57 3,2
750 Kirchtannensiedlung 194 1.051 18,46 65,6
700 DA-EBERSTADT 276 4.873 5,66 18,4
810 Wixhausen-West 13 451 2,88 8,1
820 Wixhausen-Ost 37 725 5,10 16,3
800 DA-WIXHAUSEN 50 1.176 4,25 13,1
910 Kranichstein-Süd 167 1.399 11,94 41,5
920 Kranichstein-Nord 102 583 17,50 62,0
900 DA-KRANICHSTEIN 269 1.982 13,57 47,5
Darmstadt-Außenbezirke 756 11.512 6,57 21,7
Stadtgebiet insgesamt 1.754 26.075 6,73 22,3
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
Tabelle 7
56
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter in Darmstadt zum 31.12.2011
Empf. GSiG dar. auf 1 000 Einw. 65 u. älter dar.
Statistische Bezirke
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 12 9 21 10 171,4 125,0 147,9 769,2
120 Rheintor/Grafenstraße 23 24 47 15 123,0 85,4 100,4 245,9
130 Hochschulviertel 4 6 10 4 222,2 333,3 277,8 1.000,0
140 Kapellplatzviertel 17 35 52 11 48,2 62,7 57,1 157,1
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 38 44 82 23 84,1 64,2 72,1 277,1
210 Johannesviertel 16 22 38 13 73,4 81,5 77,9 175,7
220 Martinsviertel-West 40 42 82 21 142,3 101,7 118,2 192,7
230 Martinsviertel-Ost 36 41 77 28 125,9 119,9 122,6 314,6
240 Waldkolonie 20 34 54 15 61,2 81,1 72,4 189,9
250 Mornewegviertel 8 2 10 6 242,4 52,6 140,8 545,5
260 Pallaswiesenviertel 18 18 36 10 121,6 110,4 115,8 144,9
270 Am Ziegelbusch 50 79 129 26 144,9 145,0 144,9 309,5
310 Am Oberfeld 5 5 10 0 12,9 7,9 9,8 0,0
320 Mathildenhöhe 17 16 33 14 96,0 46,9 63,7 359,0
330 Woogsviertel 34 28 62 14 105,3 57,3 76,4 215,4
340 An den Lichtwiesen 7 7 14 6 34,5 25,6 29,4 428,6
410 Paulusviertel 2 8 10 0 4,7 12,8 9,5 0,0
420 Alt-Bessungen 32 40 72 23 82,5 71,7 76,1 310,8
430 An der Ludwigshöhe 8 4 12 3 58,8 15,9 31,0 333,3
510 Am Südbahnhof 19 19 38 11 70,6 40,0 51,1 268,3
520 Heimstättensiedlung 19 13 32 8 33,2 17,8 24,6 163,3
530 Verlegerviertel 34 41 75 25 125,0 100,7 110,5 357,1
540 Am Kavalleriesand 1 1 2 1 18,9 18,5 18,7 125,0
610 Alt-Arheilgen 8 18 26 5 25,2 43,6 35,6 151,5
620 Arheilgen-Süd 11 14 25 6 23,3 21,1 22,0 187,5
630 Arheilgen-West 40 57 97 29 73,5 80,5 77,5 362,5
640 Arheilgen-Ost 6 7 13 0 36,8 35,0 35,8 0,0
710 Alt-Eberstadt 17 17 34 8 36,6 28,2 31,9 150,9
720 Am Lämmchesberg 12 15 27 9 34,4 29,6 31,6 264,7
730 Villenkolonie 6 1 7 2 14,2 1,7 6,9 38,5
740 Am Frankenstein 3 11 14 1 7,2 23,2 15,7 34,5
750 Kirchtannensiedlung 80 114 194 59 189,1 181,5 184,6 508,6
810 Wixhausen-West 5 8 13 4 24,3 32,7 28,8 142,9
820 Wixhausen-Ost 20 17 37 8 60,8 42,9 51,0 181,8
910 Kranichstein-Süd 75 92 167 80 127,6 113,4 119,4 740,7
920 Kranichstein-Nord 42 60 102 31 166,0 181,8 175,0 738,1
Stadtgebiet insgesamt 785 969 1.754 529 72,2 63,8 67,3 288,8
Tabelle 8
57
Empfänger/innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum 31.12.2011 1)
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Empfänger/innen
von Wohngeld Einwohner/innen
Empfänger/innen
von Wohngeld
je 100
Einwohner/innen
normierter Faktor
kleinster Wert = 0
größter Wert = 100
110 Stadtzentrum 10 1.447 0,69 10,4
120 Rheintor/Grafenstraße 50 3.878 1,29 22,3
130 Hochschulviertel 7 640 1,09 18,4
140 Kapellplatzviertel 64 5.639 1,13 19,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 126 7.062 1,78 32,1
100 DA-MITTE 257 18.666 1,38 24,0
210 Johannesviertel 70 5.069 1,38 24,1
220 Martinsviertel-West 107 5.836 1,83 33,1
230 Martinsviertel-Ost 95 5.592 1,70 30,4
240 Waldkolonie 96 4.671 2,06 37,5
250 Mornewegviertel 18 736 2,45 45,3
260 Pallaswiesenviertel 51 2.750 1,85 33,5
270 Am Ziegelbusch 135 5.022 2,69 50,1
200 DA-NORD 572 29.676 1,93 35,0
310 Am Oberfeld 9 3.444 0,26 1,9
320 Mathildenhöhe 30 2.750 1,09 18,4
330 Woogsviertel 74 5.014 1,48 26,0
340 An den Lichtwiesen 21 2.203 0,95 15,6
300 DA-OST 134 13.411 1,00 16,5
410 Paulusviertel 30 5.538 0,54 7,5
420 Alt-Bessungen 73 6.258 1,17 19,9
430 An der Ludwigshöhe 8 1.454 0,55 7,6
400 DA-BESSUNGEN 111 13.250 0,84 13,3
510 Am Südbahnhof 88 3.102 2,84 53,0
520 Heimstättensiedlung 99 7.111 1,39 24,3
530 Verlegerviertel 126 5.234 2,41 44,5
540 Am Kavalleriesand 40 769 5,20 100,0
500 DA-WEST 353 16.216 2,18 39,9
Darmstadt-Innenstadt 1.427 91.219 1,56 27,8
610 Alt-Arheilgen 39 4.189 0,93 15,2
620 Arheilgen-Süd 82 4.065 2,02 36,8
630 Arheilgen-West 130 7.281 1,79 32,2
640 Arheilgen-Ost 19 1.625 1,17 19,9
600 DA-ARHEILGEN 270 17.160 1,57 27,9
710 Alt-Eberstadt 25 5.322 0,47 6,0
720 Am Lämmchesberg 49 3.435 1,43 25,0
730 Villenkolonie 7 4.204 0,17 0,0
740 Am Frankenstein 10 3.353 0,30 2,6
750 Kirchtannensiedlung 152 6.126 2,48 46,0
700 DA-EBERSTADT 243 22.440 1,08 18,2
810 Wixhausen-West 13 2.314 0,56 7,9
820 Wixhausen-Ost 154 3.557 4,33 82,7
800 DA-WIXHAUSEN 167 5.871 2,84 53,2
910 Kranichstein-Süd 357 7.952 4,49 85,9
920 Kranichstein-Nord 78 3.288 2,37 43,8
900 DA-KRANICHSTEIN 435 11.240 3,87 73,6
Darmstadt-Außenbezirke 1.115 56.711 1,97 35,7
Stadtgebiet insgesamt 2.542 147.930 1,72 30,8
1) Alle Haushaltsmitglieder
Tabelle 9
58
Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2011
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21
Statistische Bezirke/
Stadtteile
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 30 2,1 20 1,4 41 2,8 30 2,1 57 3,9
120 Rheintor/Grafenstraße 63 1,6 53 1,4 93 2,4 42 1,1 149 3,8
130 Hochschulviertel 20 3,1 9 1,4 35 5,5 19 3,0 33 5,2
140 Kapellplatzviertel 155 2,7 134 2,4 260 4,6 138 2,4 179 3,2
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 220 3,1 167 2,4 352 5,0 142 2,0 187 2,6
100 DA-MITTE 488 2,6 383 2,1 781 4,2 371 2,0 605 3,2
210 Johannesviertel 159 3,1 134 2,6 303 6,0 148 2,9 134 2,6
220 Martinsviertel-West 165 2,8 132 2,3 350 6,0 132 2,3 168 2,9
230 Martinsviertel-Ost 200 3,6 156 2,8 310 5,5 144 2,6 150 2,7
240 Waldkolonie 150 3,2 153 3,3 407 8,7 177 3,8 140 3,0
250 Mornewegviertel 19 2,6 11 1,5 35 4,8 15 2,0 53 7,2
260 Pallaswiesenviertel 73 2,7 55 2,0 153 5,6 82 3,0 124 4,5
270 Am Ziegelbusch 140 2,8 119 2,4 237 4,7 113 2,3 215 4,3
200 DA-NORD 906 3,1 760 2,6 1.795 6,0 811 2,7 984 3,3
310 Am Oberfeld 93 2,7 74 2,1 235 6,8 100 2,9 70 2,0
320 Mathildenhöhe 81 2,9 64 2,3 99 3,6 55 2,0 92 3,3
330 Woogsviertel 128 2,6 129 2,6 247 4,9 114 2,3 142 2,8
340 An den Lichtwiesen 40 1,8 50 2,3 167 7,6 83 3,8 83 3,8
300 DA-OST 342 2,6 317 2,4 748 5,6 352 2,6 387 2,9
410 Paulusviertel 147 2,7 150 2,7 381 6,9 175 3,2 166 3,0
420 Alt-Bessungen 176 2,8 166 2,7 380 6,1 169 2,7 164 2,6
430 An der Ludwigshöhe 26 1,8 21 1,4 95 6,5 61 4,2 48 3,3
400 DA-BESSUNGEN 349 2,6 337 2,5 856 6,5 405 3,1 378 2,9
510 Am Südbahnhof 81 2,6 90 2,9 181 5,8 91 2,9 98 3,2
520 Heimstättensiedlung 199 2,8 222 3,1 550 7,7 288 4,1 240 3,4
530 Verlegerviertel 166 3,2 139 2,7 328 6,3 119 2,3 151 2,9
540 Am Kavalleriesand 28 3,6 39 5,1 71 9,2 47 6,1 29 3,8
500 DA-WEST 474 2,9 490 3,0 1.130 7,0 545 3,4 518 3,2
Darmstadt-Innenstadt 2.559 2,8 2.287 2,5 5.310 5,8 2.484 2,7 2.872 3,1
610 Alt-Arheilgen 101 2,4 108 2,6 293 7,0 188 4,5 164 3,9
620 Arheilgen-Süd 113 2,8 111 2,7 312 7,7 155 3,8 125 3,1
630 Arheilgen-West 237 3,3 260 3,6 688 9,4 289 4,0 225 3,1
640 Arheilgen-Ost 35 2,2 35 2,2 112 6,9 66 4,1 58 3,6
600 DA-ARHEILGEN 486 2,8 514 3,0 1.405 8,2 698 4,1 572 3,3
710 Alt-Eberstadt 143 2,7 141 2,6 370 7,0 205 3,9 174 3,3
720 Am Lämmchesberg 95 2,8 105 3,1 250 7,3 113 3,3 102 3,0
730 Villenkolonie 114 2,7 119 2,8 361 8,6 148 3,5 123 2,9
740 Am Frankenstein 74 2,2 87 2,6 235 7,0 105 3,1 75 2,2
750 Kirchtannensiedlung 261 4,3 252 4,1 579 9,5 287 4,7 218 3,6
700 DA-EBERSTADT 687 3,1 704 3,1 1.795 8,0 858 3,8 692 3,1
810 Wixhausen-West 48 2,1 46 2,0 183 7,9 84 3,6 84 3,6
820 Wixhausen-Ost 93 2,6 104 2,9 269 7,6 134 3,8 86 2,4
800 DA-WIXHAUSEN 141 2,4 150 2,6 452 7,7 218 3,7 170 2,9
910 Kranichstein-Süd 290 3,6 325 4,1 834 10,5 395 5,0 314 3,9
920 Kranichstein-Nord 95 2,9 118 3,6 275 8,4 161 4,9 134 4,1
900 DA-KRANICHSTEIN 385 3,4 443 3,9 1.109 9,9 556 4,9 448 4,0
Darmstadt-Außenbezirke 1.699 3,0 1.811 3,2 4.761 8,4 2.330 4,1 1.882 3,3
Stadtgebiet insgesamt 4.258 2,9 4.098 2,8 10.071 6,8 4.814 3,3 4.754 3,2
Tabelle 10
59
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 (Fortsetzung)
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre
21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. älter
Bevölkerung
insgesamt Statistische Bezirke/
Stadtteile
absolut in % absolut in % absolut
in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 755 52,2 372 25,7 89 6,2 53 3,7 1.447 100
120 Rheintor/Grafenstraße 2.063 53,2 947 24,4 213 5,5 255 6,6 3.878 100
130 Hochschulviertel 303 47,3 185 28,9 29 4,5 7 1,1 640 100
140 Kapellplatzviertel 2.151 38,1 1.711 30,3 425 7,5 486 8,6 5.639 100
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 2.858 40,5 1.999 28,3 590 8,4 547 7,7 7.062 100
100 DA-MITTE 8.130 43,6 5.214 27,9 1.346 7,2 1.348 7,2 18.666 100
210 Johannesviertel 1.998 39,4 1.705 33,6 307 6,1 181 3,6 5.069 100
220 Martinsviertel-West 2.378 40,7 1.817 31,1 355 6,1 339 5,8 5.836 100
230 Martinsviertel-Ost 2.220 39,7 1.784 31,9 355 6,3 273 4,9 5.592 100
240 Waldkolonie 1.367 29,3 1.531 32,8 427 9,1 319 6,8 4.671 100
250 Mornewegviertel 339 46,1 193 26,2 43 5,8 28 3,8 736 100
260 Pallaswiesenviertel 1.112 40,4 840 30,5 182 6,6 129 4,7 2.750 100
270 Am Ziegelbusch 2.063 41,1 1.245 24,8 437 8,7 453 9,0 5.022 100
200 DA-NORD 11.477 38,7 9.115 30,7 2.106 7,1 1.722 5,8 29.676 100
310 Am Oberfeld 641 18,6 1.215 35,3 447 13,0 569 16,5 3.444 100
320 Mathildenhöhe 1.043 37,9 798 29,0 249 9,1 269 9,8 2.750 100
330 Woogsviertel 1.907 38,0 1.535 30,6 439 8,8 373 7,4 5.014 100
340 An den Lichtwiesen 550 25,0 754 34,2 260 11,8 216 9,8 2.203 100
300 DA-OST 4.141 30,9 4.302 32,1 1.395 10,4 1.427 10,6 13.411 100
410 Paulusviertel 1.657 29,9 1.809 32,7 553 10,0 500 9,0 5.538 100
420 Alt-Bessungen 2.194 35,1 2.063 33,0 520 8,3 426 6,8 6.258 100
430 An der Ludwigshöhe 293 20,2 523 36,0 152 10,5 235 16,2 1.454 100
400 DA-BESSUNGEN 4.144 31,3 4.395 33,2 1.225 9,2 1.161 8,8 13.250 100
510 Am Südbahnhof 814 26,2 1.003 32,3 294 9,5 450 14,5 3.102 100
520 Heimstättensiedlung 1.650 23,2 2.659 37,4 635 8,9 668 9,4 7.111 100
530 Verlegerviertel 1.899 36,3 1.753 33,5 385 7,4 294 5,6 5.234 100
540 Am Kavalleriesand 213 27,7 235 30,6 45 5,9 62 8,1 769 100
500 DA-WEST 4.576 28,2 5.650 34,8 1.359 8,4 1.474 9,1 16.216 100
Darmstadt-Innenstadt 32.468 35,6 28.676 31,4 7.431 8,1 7.132 7,8 91.219 100
610 Alt-Arheilgen 1.079 25,8 1.526 36,4 406 9,7 324 7,7 4.189 100
620 Arheilgen-Süd 807 19,9 1.306 32,1 526 12,9 610 15,0 4.065 100
630 Arheilgen-West 1.761 24,2 2.569 35,3 736 10,1 516 7,1 7.281 100
640 Arheilgen-Ost 344 21,2 612 37,7 187 11,5 176 10,8 1.625 100
600 DA-ARHEILGEN 3.991 23,3 6.013 35,0 1.855 10,8 1.626 9,5 17.160 100
710 Alt-Eberstadt 1.266 23,8 1.956 36,8 603 11,3 464 8,7 5.322 100
720 Am Lämmchesberg 744 21,7 1.171 34,1 382 11,1 473 13,8 3.435 100
730 Villenkolonie 733 17,4 1.597 38,0 538 12,8 471 11,2 4.204 100
740 Am Frankenstein 602 18,0 1.284 38,3 525 15,7 366 10,9 3.353 100
750 Kirchtannensiedlung 1.483 24,2 1.995 32,6 569 9,3 482 7,9 6.126 100
700 DA-EBERSTADT 4.828 21,5 8.003 35,7 2.617 11,7 2.256 10,1 22.440 100
810 Wixhausen-West 551 23,8 867 37,5 245 10,6 206 8,9 2.314 100
820 Wixhausen-Ost 874 24,6 1.272 35,8 436 12,3 289 8,1 3.557 100
800 DA-WIXHAUSEN 1.425 24,3 2.139 36,4 681 11,6 495 8,4 5.871 100
910 Kranichstein-Süd 1.818 22,9 2.577 32 ,4 687 8,6 712 9,0 7.952 100
920 Kranichstein-Nord 704 21,4 1.218 37,0 330 10,0 253 7,7 3.288 100
900 DA-KRANICHSTEIN 2.522 22,4 3.795 33,8 1.017 9,0 965 8,6 11.240 100
Darmstadt-Außenbezirke 12.766 22,5 19.950 35,2 6.170 10,9 5.342 9,4 56.711 100
Stadtgebiet insgesamt 45.234 30,6 48.626 32,9 13.601 9,2 12.474 8,4 147.930 100
Tabelle 11
60
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre Ins gesamt Statistische Bezirke/
Stadtteile 0 - 3
3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 ab 75 absolut in %
110 Stadtzentrum 2,1 1,4 2,8 2,1 3,9 52,2 25,7 6,2 3,7 1.447 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 1,6 1,4 2,4 1,1 3,8 53,2 24,4 5,5 6,6 3.878 100,0
130 Hochschulviertel 3,1 1,4 5,5 3,0 5,2 47,3 28,9 4,5 1,1 640 100,0
140 Kapellplatzviertel 2,7 2,4 4,6 2,4 3,2 38,1 30,3 7,5 8,6 5.639 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3,1 2,4 5,0 2,0 2,6 40,5 28,3 8,4 7,7 7.062 100,0
100 DA-MITTE 2,6 2,1 4,2 2,0 3,2 43,6 27,9 7,2 7,2 18.666 100,0
210 Johannesviertel 3,1 2,6 6,0 2,9 2,6 39,4 33,6 6,1 3,6 5.069 100,0
220 Martinsviertel-West 2,8 2,3 6,0 2,3 2,9 40,7 31,1 6,1 5,8 5.836 100,0
230 Martinsviertel-Ost 3,6 2,8 5,5 2,6 2,7 39,7 31,9 6,3 4,9 5.592 100,0
240 Waldkolonie 3,2 3,3 8,7 3,8 3,0 29,3 32,8 9,1 6,8 4.671 100,0
250 Mornewegviertel 2,6 1,5 4,8 2,0 7,2 46,1 26,2 5,8 3,8 736 100,0
260 Pallaswiesenviertel 2,7 2,0 5,6 3,0 4,5 40,4 30,5 6,6 4,7 2.750 100,0
270 Am Ziegelbusch 2,8 2,4 4,7 2,3 4,3 41,1 24,8 8,7 9,0 5.022 100,0
200 DA-NORD 3,1 2,6 6,0 2,7 3,3 38,7 30,7 7,1 5,8 29.676 100,0
310 Am Oberfeld 2,7 2,1 6,8 2,9 2,0 18,6 35,3 13,0 16,5 3.444 100,0
320 Mathildenhöhe 2,9 2,3 3,6 2,0 3,3 37,9 29,0 9,1 9,8 2.750 100,0
330 Woogsviertel 2,6 2,6 4,9 2,3 2,8 38,0 30,6 8,8 7,4 5.014 100,0
340 An den Lichtwiesen 1,8 2,3 7,6 3,8 3,8 25,0 34,2 11,8 9,8 2.203 100,0
300 DA-OST 2,6 2,4 5,6 2,6 2,9 30,9 32,1 10,4 10,6 13.411 100,0
410 Paulusviertel 2,7 2,7 6,9 3,2 3,0 29,9 32,7 10,0 9,0 5.538 100,0
420 Alt-Bessungen 2,8 2,7 6,1 2,7 2,6 35,1 33,0 8,3 6,8 6.258 100,0
430 An der Ludwigshöhe 1,8 1,4 6,5 4,2 3,3 20,2 36,0 10,5 16,2 1.454 100,0
400 DA-BESSUNGEN 2,6 2,5 6,5 3,1 2,9 31,3 33,2 9,2 8,8 13.250 100,0
510 Am Südbahnhof 2 ,6 2,9 5,8 2,9 3,2 26,2 32,3 9,5 14,5 3.102 100,0
520 Heimstättensiedlung 2,8 3,1 7,7 4,1 3,4 23,2 37,4 8,9 9,4 7.111 100,0
530 Verlegerviertel 3,2 2,7 6,3 2,3 2,9 36,3 33,5 7,4 5,6 5.234 100,0
540 Am Kavalleriesand 3,6 5,1 9,2 6,1 3,8 27,7 30,6 5,9 8,1 769 100,0
500 DA-WEST 2,9 3,0 7,0 3,4 3,2 28,2 34,8 8,4 9,1 16.216 100,0
Darmstadt-Innenstadt 2,8 2,5 5,8 2,7 3,1 35,6 31,4 8,1 7,8 91.219 100,0
610 Alt-Arheilgen 2,4 2,6 7,0 4,5 3,9 25,8 36,4 9,7 7,7 4.189 100,0
620 Arheilgen-Süd 2,8 2,7 7,7 3,8 3,1 19,9 32,1 12,9 15,0 4.065 100,0
630 Arheilgen-West 3,3 3,6 9,4 4,0 3,1 24,2 35,3 10,1 7,1 7.281 100,0
640 Arheilgen-Ost 2,2 2,2 6,9 4,1 3,6 21,2 37,7 11,5 10,8 1.625 100,0
600 DA-ARHEILGEN 2,8 3,0 8,2 4,1 3,3 23,3 35,0 10,8 9,5 17.160 100,0
710 Alt-Eberstadt 2,7 2,6 7,0 3,9 3,3 23,8 36,8 11,3 8,7 5.322 100,0
720 Am Lämmchesberg 2,8 3,1 7,3 3,3 3,0 21,7 34,1 11,1 13,8 3.435 100,0
730 Villenkolonie 2,7 2,8 8,6 3,5 2,9 17,4 38,0 12,8 11,2 4.204 100,0
740 Am Frankenstein 2,2 2,6 7,0 3,1 2,2 18,0 38,3 15,7 10,9 3.353 100,0
750 Kirchtannensiedlung 4,3 4,1 9,5 4,7 3,6 24,2 32,6 9,3 7,9 6.126 100,0
700 DA-EBERSTADT 3,1 3,1 8,0 3,8 3,1 21,5 35,7 11,7 10,1 22.440 100,0
810 Wixhausen-West 2,1 2,0 7,9 3,6 3,6 23,8 37,5 10,6 8,9 2.314 100,0
820 Wixhausen-Ost 2,6 2,9 7,6 3,8 2,4 24,6 35,8 12,3 8,1 3.557 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 2,4 2,6 7,7 3,7 2,9 24,3 36,4 11,6 8,4 5.871 100,0
910 Kranichstein-Süd 3,6 4,1 10,5 5,0 3,9 22,9 32,4 8,6 9,0 7.952 100,0
920 Kranichstein-Nord 2,9 3,6 8,4 4,9 4,1 21,4 37,0 10,0 7,7 3.288 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 3,4 3,9 9,9 4,9 4,0 22,4 33,8 9,0 8,6 11.240 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 3,0 3,2 8,4 4,1 3,3 22,5 35,2 10,9 9,4 56.711 100,0
Stadtgebiet insgesamt 2,9 2,8 6,8 3,3 3,2 30,6 32,9 9,2 8,4 147.930 100,0
Tabelle 12
61
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent der Gesamtstadt
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre Insgesa mt
Statistische Bezirke
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 ab 75 absolut in %
110 Stadtzentrum 0,7 0,5 0,4 0,6 1,2 1,7 0,8 0,7 0,4 1.447 1,0
120 Rheintor/Grafenstraße 1,5 1,3 0,9 0,9 3,1 4,6 1,9 1,6 2,0 3.878 2,6
130 Hochschulviertel 0,5 0,2 0,3 0,4 0,7 0,7 0,4 0,2 0,1 640 0,4
140 Kapellplatzviertel 3,6 3,3 2,6 2,9 3,8 4,8 3,5 3,1 3,9 5.639 3,8
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 5,2 4,1 3,5 2,9 3,9 6,3 4,1 4,3 4,4 7.062 4,8
210 Johannesviertel 3,7 3,3 3,0 3,1 2,8 4,4 3,5 2,3 1,5 5.069 3,4
220 Martinsviertel-West 3,9 3,2 3,5 2,7 3,5 5,3 3,7 2,6 2,7 5.836 3,9
230 Martinsviertel-Ost 4,7 3,8 3,1 3,0 3,2 4,9 3,7 2,6 2,2 5.592 3,8
240 Waldkolonie 3,5 3,7 4,0 3,7 2,9 3,0 3,1 3,1 2,6 4.671 3,2
250 Mornewegviertel 0,4 0,3 0,3 0,3 1,1 0,7 0,4 0,3 0,2 736 0,5
260 Pallaswiesenviertel 1,7 1,3 1,5 1,7 2,6 2,5 1,7 1,3 1,0 2.750 1,9
270 Am Ziegelbusch 3,3 2,9 2,4 2,3 4,5 4,6 2,6 3,2 3,6 5.022 3,4
310 Am Oberfeld 2,2 1,8 2,3 2,1 1,5 1,4 2,5 3,3 4,6 3.444 2,3
320 Mathildenhöhe 1,9 1,6 1,0 1,1 1,9 2,3 1,6 1,8 2,2 2.750 1,9
330 Woogsviertel 3,0 3,1 2,5 2,4 3,0 4,2 3,2 3,2 3,0 5.014 3,4
340 An den Lichtwiesen 0,9 1,2 1,7 1,7 1,7 1,2 1,6 1,9 1,7 2.203 1,5
410 Paulusviertel 3,5 3,7 3,8 3,6 3,5 3,7 3,7 4,1 4,0 5.538 3,7
420 Alt-Bessungen 4,1 4,1 3,8 3,5 3,4 4,9 4,2 3,8 3,4 6.258 4,2
430 An der Ludwigshöhe 0,6 0,5 0,9 1,3 1,0 0,6 1,1 1,1 1,9 1.454 1,0
510 Am Südbahnhof 1,9 2,2 1,8 1,9 2,1 1,8 2,1 2,2 3,6 3.102 2,1
520 Heimstättensiedlung 4,7 5,4 5,5 6,0 5,0 3,6 5,5 4,7 5,4 7.111 4,8
530 Verlegerviertel 3,9 3,4 3,3 2,5 3,2 4,2 3,6 2,8 2,4 5.234 3,5
540 Am Kavalleriesand 0,7 1,0 0,7 1,0 0,6 0,5 0,5 0,3 0,5 769 0,5
610 Alt-Arheilgen 2,4 2,6 2,9 3,9 3,4 2,4 3,1 3,0 2,6 4.189 2,8
620 Arheilgen-Süd 2,7 2,7 3,1 3,2 2,6 1,8 2,7 3,9 4,9 4.065 2,7
630 Arheilgen-West 5,6 6,3 6,8 6,0 4,7 3,9 5,3 5,4 4,1 7.281 4,9
640 Arheilgen-Ost 0,8 0,9 1,1 1,4 1,2 0,8 1,3 1,4 1,4 1.625 1,1
710 Alt-Eberstadt 3,4 3,4 3,7 4,3 3,7 2,8 4,0 4,4 3,7 5.322 3,6
720 Am Lämmchesberg 2,2 2,6 2,5 2,3 2,1 1,6 2,4 2,8 3,8 3.435 2,3
730 Villenkolonie 2,7 2,9 3,6 3,1 2,6 1,6 3,3 4,0 3,8 4.204 2,8
740 Am Frankenstein 1,7 2,1 2,3 2,2 1,6 1,3 2,6 3,9 2,9 3.353 2,3
750 Kirchtannensiedlung 6,1 6,1 5,7 6,0 4,6 3,3 4,1 4,2 3,9 6.126 4,1
810 Wixhausen-West 1,1 1,1 1,8 1,7 1,8 1,2 1,8 1,8 1,7 2.314 1,6
820 Wixhausen-Ost 2,2 2,5 2,7 2,8 1,8 1,9 2,6 3,2 2,3 3.557 2,4
910 Kranichstein-Süd 6,8 7,9 8,3 8,2 6,6 4,0 5,3 5,1 5,7 7.952 5,4
920 Kranichstein-Nord 2,2 2,9 2,7 3,3 2,8 1,6 2,5 2,4 2,0 3.288 2,2
Stadtgebiet insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 147.930 100,0
Tabelle 13
62
Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Statistische Bezirke/
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14
14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 ab 75
Frauen
insgesamt
110 Stadtzentrum 14 9 25 18 28 297 165 38 34 628
120 Rheintor/Grafenstraße 37 24 46 21 60 789 354 105 176 1.612
130 Hochschulviertel 11 2 21 8 11 101 84 14 4 256
140 Kapellplatzviertel 72 57 130 73 81 1.003 867 238 320 2.841
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 114 80 175 64 73 1.268 1.003 321 364 3.462
100 DA-MITTE 248 172 397 184 253 3.458 2.473 716 898 8.799
210 Johannesviertel 90 60 148 65 68 884 839 155 115 2.424
220 Martinsviertel-West 88 66 194 70 73 1.099 881 173 240 2.884
230 Martinsviertel-Ost 98 79 148 68 74 1.039 888 165 177 2.736
240 Waldkolonie 72 69 197 97 70 629 708 230 189 2.261
250 Mornewegviertel 7 6 19 10 16 124 73 19 19 293
260 Pallaswiesenviertel 40 27 68 37 61 455 371 87 76 1.222
270 Am Ziegelbusch 69 52 124 49 98 805 622 254 291 2.364
200 DA-NORD 464 359 898 396 460 5.035 4.382 1.083 1.107 14.184
310 Am Oberfeld 41 38 120 47 31 303 604 257 372 1.813
320 Mathildenhöhe 36 36 58 24 49 461 412 147 194 1.417
330 Woogsviertel 58 61 104 60 69 867 790 232 257 2.498
340 An den Lichtwiesen 16 25 81 37 29 238 388 141 132 1.087
300 DA-OST 151 160 363 168 178 1.869 2.194 777 955 6.815
410 Paulusviertel 82 71 198 86 67 779 939 317 309 2.848
420 Alt-Bessungen 87 84 204 90 89 1.104 1.016 290 268 3.232
430 An der Ludwigshöhe 9 11 36 32 25 135 278 75 176 777
400 DA-BESSUNGEN 178 166 438 208 181 2.018 2.233 682 753 6.857
510 Am Südbahnhof 43 40 86 44 50 394 520 150 325 1.652
520 Heimstättensiedlung 101 109 257 146 114 823 1.327 310 420 3.607
530 Verlegerviertel 65 70 163 56 76 894 839 216 191 2.570
540 Am Kavalleriesand 9 19 33 25 14 93 111 20 34 358
500 DA-WEST 218 238 539 271 254 2.204 2.797 696 970 8.187
Darmstadt-Innenstadt 1.259 1.095 2.635 1.227 1.326 14.584 14.079 3.954 4.683 44.842
610 Alt-Arheilgen 57 51 142 79 84 503 753 217 196 2.082
620 Arheilgen-Süd 59 55 158 78 65 402 668 286 378 2.149
630 Arheilgen-West 113 141 301 142 116 910 1.282 375 333 3.713
640 Arheilgen-Ost 15 15 54 26 30 160 301 97 103 801
600 DA-ARHEILGEN 244 262 655 325 295 1.975 3.004 975 1.010 8.745
710 Alt-Eberstadt 63 73 193 103 86 589 977 325 278 2.687
720 Am Lämmchesberg 43 52 120 56 54 383 577 219 287 1.791
730 Villenkolonie 58 60 190 84 60 377 845 305 280 2.259
740 Am Frankenstein 36 48 125 57 41 305 665 271 203 1.751
750 Kirchtannensiedlung 121 121 276 162 91 764 1.014 310 318 3.177
700 DA-EBERSTADT 321 354 904 462 332 2.418 4.078 1.430 1.366 11.665
810 Wixhausen-West 18 18 76 42 39 259 409 130 115 1.106
820 Wixhausen-Ost 46 43 127 63 34 412 667 220 176 1.788
800 DA-WIXHAUSEN 64 61 203 105 73 671 1.076 350 291 2.894
910 Kranichstein-Süd 137 154 411 181 166 899 1.323 370 441 4.082
920 Kranichstein-Nord 43 58 150 70 68 366 630 181 149 1.715
900 DA-KRANICHSTEIN 180 212 561 251 234 1.265 1.953 551 590 5.797
Darmstadt-Außenbezirke 809 889 2.323 1.143 934 6.329 10.111 3.306 3.257 29.101
Stadtgebiet insgesamt 2.068 1.984 4.958 2.370 2.260 20.913 24.190 7.260 7.940 73.943
Tabelle 14
63
Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Bevölkerung Statistische Bezirke/
Stadtteile 0 - 3
3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 ab 75 insg. in %
110 Stadtzentrum 2,2 1,4 4,0 2,9 4,5 47,3 26,3 6,1 5,4 628 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 2,3 1,5 2,9 1,3 3,7 48,9 22,0 6,5 10,9 1.612 100,0
130 Hochschulviertel 4,3 0,8 8,2 3,1 4,3 39,5 32,8 5,5 1,6 256 100,0
140 Kapellplatzviertel 2,5 2,0 4,6 2,6 2,9 35,3 30,5 8,4 11,3 2.841 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3,3 2,3 5,1 1,8 2,1 36,6 29,0 9,3 10,5 3.462 100,0
100 DA-MITTE 2,8 2,0 4,5 2,1 2,9 39,3 28,1 8,1 10,2 8.799 100,0
210 Johannesviertel 3,7 2,5 6,1 2,7 2,8 36,5 34,6 6,4 4,7 2.424 100,0
220 Martinsviertel-West 3,1 2,3 6,7 2,4 2,5 38,1 30,5 6,0 8,3 2.884 100,0
230 Martinsviertel-Ost 3,6 2,9 5,4 2,5 2,7 38,0 32,5 6,0 6,5 2.736 100,0
240 Waldkolonie 3,2 3,1 8,7 4,3 3,1 27,8 31,3 10,2 8,4 2.261 100,0
250 Mornewegviertel 2,4 2,0 6,5 3,4 5,5 42,3 24,9 6,5 6,5 293 100,0
260 Pallaswiesenviertel 3,3 2,2 5,6 3,0 5,0 37,2 30,4 7,1 6,2 1.222 100,0
270 Am Ziegelbusch 2,9 2,2 5,2 2,1 4,1 34,1 26,3 10,7 12,3 2.364 100,0
200 DA-NORD 3,3 2,5 6,3 2,8 3,2 35,5 30,9 7,6 7,8 14.184 100,0
310 Am Oberfeld 2,3 2,1 6,6 2,6 1,7 16,7 33,3 14,2 20,5 1.813 100,0
320 Mathildenhöhe 2,5 2,5 4,1 1,7 3,5 32,5 29,1 10,4 13,7 1.417 100,0
330 Woogsviertel 2,3 2,4 4,2 2,4 2,8 34,7 31,6 9,3 10,3 2.498 100,0
340 An den Lichtwiesen 1,5 2,3 7,5 3,4 2,7 21,9 35,7 13,0 12,1 1.087 100,0
300 DA-OST 2,2 2,3 5,3 2,5 2,6 27,4 32,2 11,4 14,0 6.815 100,0
410 Paulusviertel 2,9 2,5 7,0 3,0 2,4 27,4 33,0 11,1 10,8 2.848 100,0
420 Alt-Bessungen 2,7 2,6 6,3 2,8 2,8 34,2 31,4 9,0 8,3 3.232 100,0
430 An der Ludwigshöhe 1,2 1,4 4,6 4,1 3,2 17,4 35,8 9,7 22,7 777 100,0
400 DA-BESSUNGEN 2,6 2,4 6,4 3,0 2,6 29,4 32,6 9,9 11,0 6.857 100,0
510 Am Südbahnhof 2,6 2,4 5,2 2,7 3,0 23,8 31,5 9,1 19,7 1.652 100,0
520 Heimstättensiedlung 2,8 3,0 7,1 4,0 3,2 22,8 36,8 8,6 11,6 3.607 100,0
530 Verlegerviertel 2,5 2,7 6,3 2,2 3,0 34,8 32,6 8,4 7,4 2.570 100,0
540 Am Kavalleriesand 2,5 5,3 9,2 7,0 3,9 26,0 31,0 5,6 9,5 358 100,0
500 DA-WEST 2,7 2,9 6,6 3,3 3,1 26,9 34,2 8,5 11,8 8.187 100,0
Darmstadt-Innenstadt 2,8 2,4 5,9 2,7 3,0 32,5 31,4 8,8 10,4 44.842 100,0
610 Alt-Arheilgen 2,7 2,4 6,8 3,8 4,0 24,2 36,2 10,4 9,4 2.082 100,0
620 Arheilgen-Süd 2,7 2,6 7,4 3,6 3,0 18,7 31,1 13,3 17,6 2.149 100,0
630 Arheilgen-West 3,0 3,8 8,1 3,8 3,1 24,5 34,5 10,1 9,0 3.713 100,0
640 Arheilgen-Ost 1,9 1,9 6,7 3,2 3,7 20,0 37,6 12,1 12,9 801 100,0
600 DA-ARHEILGEN 2,8 3,0 7,5 3,7 3,4 22,6 34,4 11,1 11,5 8.745 100,0
710 Alt-Eberstadt 2,3 2,7 7,2 3,8 3,2 21,9 36,4 12,1 10,3 2.687 100,0
720 Am Lämmchesberg 2,4 2,9 6,7 3,1 3,0 21,4 32,2 12,2 16,0 1.791 100,0
730 Villenkolonie 2,6 2,7 8,4 3,7 2,7 16,7 37,4 13,5 12,4 2.259 100,0
740 Am Frankenstein 2,1 2,7 7,1 3,3 2,3 17,4 38,0 15,5 11,6 1.751 100,0
750 Kirchtannensiedlung 3,8 3,8 8,7 5,1 2,9 24,0 31,9 9,8 10,0 3.177 100,0
700 DA-EBERSTADT 2,8 3,0 7,7 4,0 2,8 20,7 35,0 12,3 11,7 11.665 100,0
810 Wixhausen-West 1,6 1,6 6,9 3,8 3,5 23,4 37,0 11,8 10,4 1.106 100,0
820 Wixhausen-Ost 2,6 2,4 7,1 3,5 1,9 23,0 37,3 12,3 9,8 1.788 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 2,2 2,1 7,0 3,6 2,5 23,2 37,2 12,1 10,1 2.894 100,0
910 Kranichstein-Süd 3,4 3,8 10,1 4,4 4,1 22,0 32,4 9,1 10,8 4.082 100,0
920 Kranichstein-Nord 2,5 3,4 8,7 4,1 4,0 21,3 36,7 10,6 8,7 1.715 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 3,1 3,7 9,7 4,3 4,0 21,8 33,7 9,5 10,2 5.797 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 2,8 3,1 8,0 3,9 3,2 21,7 34,7 11,4 11,2 29.101 100,0
Stadtgebiet insgesamt 2,8 2,7 6,7 3,2 3,1 28,3 32,7 9,8 10,7 73.943 100,0
Tabelle 15
64
Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Statistische Bezirke/
Stadtteile 0 - 3
3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 7 5 ab 75
Insgesamt
110 Stadtzentrum 5 5 12 7 19 219 111 10 3 391
120 Rheintor/Grafenstraße 16 13 35 21 43 676 347 52 9 1.212
130 Hochschulviertel 0 0 5 4 3 85 33 3 1 134
140 Kapellplatzviertel 23 13 28 33 33 572 318 45 25 1.090
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 23 22 69 37 42 833 427 56 27 1.536
100 DA-MITTE 67 53 149 102 140 2.385 1.236 166 65 4.363
210 Johannesviertel 8 3 26 14 17 407 235 50 24 784
220 Martinsviertel-West 7 9 33 26 30 446 302 76 33 962
230 Martinsviertel-Ost 9 3 23 28 23 435 289 63 26 899
240 Waldkolonie 7 16 46 34 23 331 292 56 23 828
250 Mornewegviertel 2 1 11 4 10 159 61 9 2 259
260 Pallaswiesenviertel 11 9 38 29 43 380 267 54 15 846
270 Am Ziegelbusch 19 15 42 24 58 795 214 53 31 1.251
200 DA-NORD 63 56 219 159 204 2.953 1.660 361 154 5.829
310 Am Oberfeld 5 3 9 2 3 119 108 20 9 278
320 Mathildenhöhe 5 9 18 17 15 238 149 31 8 490
330 Woogsviertel 12 10 25 20 20 423 261 51 14 836
340 An den Lichtwiesen 0 1 4 3 10 140 61 8 6 233
300 DA-OST 22 23 56 42 48 920 579 110 37 1.837
410 Paulusviertel 12 2 11 5 24 395 133 15 10 607
420 Alt-Bessungen 13 11 21 12 22 419 246 56 18 818
430 An der Ludwigshöhe 2 1 4 4 3 46 47 8 1 116
400 DA-BESSUNGEN 27 14 36 21 49 860 426 79 29 1.541
510 Am Südbahnhof 9 16 19 20 20 258 182 32 9 565
520 Heimstättensiedlung 6 5 16 8 15 246 215 39 10 560
530 Verlegerviertel 21 20 61 34 41 527 402 45 25 1.176
540 Am Kavalleriesand 2 7 10 17 5 72 58 5 3 179
500 DA-WEST 38 48 106 79 81 1.103 857 121 47 2.480
Darmstadt-Innenstadt 217 194 566 403 522 8.221 4.758 837 332 16.050
610 Alt-Arheilgen 3 4 25 31 13 219 170 27 6 498
620 Arheilgen-Süd 4 5 21 14 21 187 161 18 14 445
630 Arheilgen-West 8 6 42 25 31 319 310 55 25 821
640 Arheilgen-Ost 3 2 8 6 8 65 53 10 2 157
600 DA-ARHEILGEN 18 17 96 76 73 790 694 110 47 1.921
710 Alt-Eberstadt 17 6 15 15 14 282 204 39 14 606
720 Am Lämmchesberg 4 4 20 11 11 132 121 19 15 337
730 Villenkolonie 4 4 14 5 8 101 157 32 20 345
740 Am Frankenstein 4 3 10 6 5 81 89 23 6 227
750 Kirchtannensiedlung 39 32 102 62 50 485 476 80 36 1.362
700 DA-EBERSTADT 68 49 161 99 88 1.081 1.047 193 91 2.877
810 Wixhausen-West 1 3 10 6 8 130 108 20 8 294
820 Wixhausen-Ost 15 12 32 24 18 228 149 32 12 522
800 DA-WIXHAUSEN 16 15 42 30 26 358 257 52 20 816
910 Kranichstein-Süd 36 53 158 86 66 593 563 71 37 1.663
920 Kranichstein-Nord 6 11 22 23 19 191 203 31 11 517
900 DA-KRANICHSTEIN 42 64 180 109 85 784 766 102 48 2.180
Darmstadt-Außenbezirke 144 145 479 314 272 3.013 2.764 457 206 7.794
Stadtgebiet insgesamt 361 339 1.045 717 794 11.234 7.522 1.294 538 23.844
Tabelle 16
65
Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hre insgesamt Statistische Bezirke/
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14
14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 ab 75 in % absolut
110 Stadtzentrum 16,7 25,0 29,3 23,3 33,3 29,0 29,8 11,2 5,7 27,0 391
120 Rheintor/Grafenstraße 25,4 24,5 37,6 50,0 28,9 32,8 36,6 24,4 3,5 31,3 1.212
130 Hochschulviertel 0,0 0,0 14,3 21,1 9,1 28,1 17,8 10,3 14,3 20,9 134
140 Kapellplatzviertel 14,8 9,7 10,8 23,9 18,4 26,6 18,6 10,6 5,1 19,3 1.090
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 10,5 13,2 19,6 26,1 22,5 29,1 21,4 9,5 4,9 21,8 1.536
100 DA-MITTE 13,7 13,8 19,1 27,5 23,1 29,3 23,7 12,3 4,8 23,4 4.363
210 Johannesviertel 5,0 2,2 8,6 9,5 12,7 20,4 13,8 16,3 13,3 15,5 784
220 Martinsviertel-West 4,2 6,8 9,4 19,7 17,9 18,8 16,6 21,4 9,7 16,5 962
230 Martinsviertel-Ost 4,5 1,9 7,4 19,4 15,3 19,6 16,2 17,7 9,5 16,1 899
240 Waldkolonie 4,7 10,5 11,3 19,2 16,4 24,2 19,1 13,1 7,2 17,7 828
250 Mornewegviertel 10,5 9,1 31,4 26,7 18,9 46,9 31,6 20,9 7,1 35,2 259
260 Pallaswiesenviertel 15,1 16,4 24,8 35,4 34,7 34,2 31,8 29,7 11,6 30,8 846
270 Am Ziegelbusch 13,6 12,6 17,7 21,2 27,0 38,5 17,2 12,1 6,8 24,9 1.251
200 DA-NORD 7,0 7,4 12,2 19,6 20,7 25,7 18,2 17,1 8,9 19,6 5.829
310 Am Oberfeld 5,4 4,1 3,8 2,0 4,3 18,6 8,9 4,5 1,6 8,1 278
320 Mathildenhöhe 6,2 14,1 18,2 30,9 16,3 22,8 18,7 12,4 3,0 17,8 490
330 Woogsviertel 9,4 7,8 10,1 17,5 14,1 22,2 17,0 11,6 3,8 16,7 836
340 An den Lichtwiesen 0,0 2,0 2,4 3,6 12,0 25,5 8,1 3,1 2,8 10,6 233
300 DA-OST 6,4 7,3 7,5 11,9 12,4 22,2 13,5 7,9 2,6 13,7 1.837
410 Paulusviertel 8,2 1,3 2,9 2,9 14,5 23,8 7,4 2,7 2,0 11,0 607
420 Alt-Bessungen 7,4 6,6 5,5 7,1 13,4 19,1 11,9 10,8 4,2 13,1 818
430 An der Ludwigshöhe 7,7 4,8 4,2 6,6 6,3 15,7 9,0 5,3 0,4 8,0 116
400 DA-BESSUNGEN 7,7 4,2 4,2 5,2 13,0 20,8 9,7 6,4 2,5 11,6 1.541
510 Am Südbahnhof 11,1 17,8 10,5 22,0 20,4 31,7 18,1 10,9 2,0 18,2 565
520 Heimstättensiedlung 3,0 2,3 2,9 2,8 6,3 14,9 8,1 6,1 1,5 7,9 560
530 Verlegerviertel 12,7 14,4 18,6 28,6 27,2 27,8 22,9 11,7 8,5 22,5 1.176
540 Am Kavalleriesand 7,1 17,9 14,1 36,2 17,2 33,8 24,7 11,1 4,8 23,3 179
500 DA-WEST 8,0 9,8 9,4 14,5 15,6 24,1 15,2 8,9 3,2 15,3 2.480
Darmstadt-Innenstadt 8,5 8,5 10,7 16,2 18,2 25,3 16,6 11,3 4,7 17,6 16.050
610 Alt-Arheilgen 3,0 3,7 8,5 16,5 7,9 20,3 11,1 6,7 1,9 11,9 498
620 Arheilgen-Süd 3,5 4,5 6,7 9,0 16,8 23,2 12,3 3,4 2,3 10,9 445
630 Arheilgen-West 3,4 2,3 6,1 8,7 13,8 18,1 12,1 7,5 4,8 11,3 821
640 Arheilgen-Ost 8,6 5,7 7,1 9,1 13,8 18,9 8,7 5,3 1,1 9,7 157
600 DA-ARHEILGEN 3,7 3,3 6,8 10,9 12,8 19,8 11,5 5,9 2,9 11,2 1.921
710 Alt-Eberstadt 11,9 4,3 4,1 7,3 8,0 22,3 10,4 6,5 3,0 11,4 606
720 Am Lämmchesberg 4,2 3,8 8,0 9,7 10,8 17,7 10,3 5,0 3,2 9,8 337
730 Villenkolonie 3,5 3,4 3,9 3,4 6,5 13,8 9,8 5,9 4,2 8,2 345
740 Am Frankenstein 5,4 3,4 4,3 5,7 6,7 13,5 6,9 4,4 1,6 6,8 227
750 Kirchtannensiedlung 14,9 12,7 17,6 21,6 22,9 32,7 23,9 14,1 7,5 22,2 1.362
700 DA-EBERSTADT 9,9 7,0 9,0 11,5 12,7 22,4 13,1 7,4 4,0 12,8 2.877
810 Wixhausen-West 2,1 6,5 5,5 7,1 9,5 23,6 12,5 8,2 3,9 12,7 294
820 Wixhausen-Ost 16,1 11,5 11,9 17,9 20,9 26,1 11,7 7,3 4,2 14,7 522
800 DA-WIXHAUSEN 11,3 10,0 9,3 13,8 15,3 25,1 12,0 7,6 4,0 13,9 816
910 Kranichstein-Süd 12,4 16,3 18,9 21,8 21,0 32,6 21,8 10,3 5,2 20,9 1.663
920 Kranichstein-Nord 6,3 9,3 8,0 14,3 14,2 27,1 16,7 9,4 4,3 15,7 517
900 DA-KRANICHSTEIN 10,9 14,4 16,2 19,6 19,0 31,1 20,2 10,0 5,0 19,4 2.180
Darmstadt-Außenbezirke 8,5 8,0 10,1 13,5 14,5 23,6 13,9 7,4 3,9 13,7 7.794
Stadtgebiet insgesamt 8,5 8,3 10,4 14,9 16,7 24,8 15,5 9,5 4,3 16,1 23.844
Tabelle 17
66
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
Statistische Bezirke/
Stadtteile EU Türkei sonst.
Europa
Marokko sonst.
Afrika Amerika China sonst.
Asien
Austr. u.
ungeklärt
Ausl.
insg.
110 Stadtzentrum 161 54 53 13 13 15 13 66 3 391
120 Rheintor/Grafenstraße 447 194 116 65 90 47 53 192 8 1.212
130 Hochschulviertel 55 12 18 4 8 3 11 23 0 134
140 Kapellplatzviertel 455 222 137 35 34 29 52 119 7 1.090
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 469 341 227 60 122 55 54 201 7 1.536
100 DA-MITTE 1.587 823 551 177 267 149 183 601 25 4.363
210 Johannesviertel 299 115 102 23 33 39 57 114 2 784
220 Martinsviertel-West 357 165 188 55 53 40 20 81 3 962
230 Martinsviertel-Ost 341 183 127 27 51 35 42 90 3 899
240 Waldkolonie 270 268 91 55 26 17 22 76 3 828
250 Mornewegviertel 67 36 16 26 31 9 29 44 1 259
260 Pallaswiesenviertel 325 144 125 60 55 28 17 91 1 846
270 Am Ziegelbusch 326 181 189 56 115 91 81 203 9 1.251
200 DA-NORD 1.985 1.092 838 302 364 259 268 699 22 5.829
310 Am Oberfeld 146 6 35 0 2 33 5 50 1 278
320 Mathildenhöhe 205 73 57 32 25 36 23 38 1 490
330 Woogsviertel 295 174 125 27 47 45 29 83 11 836
340 An den Lichtwiesen 69 37 24 7 17 21 26 32 0 233
300 DA-OST 715 290 241 66 91 135 83 203 13 1.837
410 Paulusviertel 225 30 53 17 80 68 49 81 4 607
420 Alt-Bessungen 326 145 134 17 36 40 32 86 2 818
430 An der Ludwigshöhe 60 17 12 10 5 5 2 4 1 116
400 DA-BESSUNGEN 611 192 199 44 121 113 83 171 7 1.541
510 Am Südbahnhof 163 192 61 21 24 19 29 56 0 565
520 Heimstättensiedlung 227 100 68 11 30 37 23 62 2 560
530 Verlegerviertel 419 265 158 61 65 44 20 139 5 1.176
540 Am Kavalleriesand 36 63 23 13 11 7 12 14 0 179
500 DA-WEST 845 620 310 106 130 107 84 271 7 2.480
Darmstadt-Innenstadt 5.743 3.017 2.139 695 973 763 701 1.945 74 16.050
610 Alt-Arheilgen 226 120 39 14 9 19 24 46 1 498
620 Arheilgen-Süd 165 110 88 12 13 22 0 33 2 445
630 Arheilgen-West 345 144 124 47 24 38 29 67 3 821
640 Arheilgen-Ost 74 26 14 18 3 9 2 11 0 157
600 DA-ARHEILGEN 810 400 265 91 49 88 55 157 6 1.921
710 Alt-Eberstadt 304 88 59 14 34 34 21 52 0 606
720 Am Lämmchesberg 140 87 42 10 13 16 7 21 1 337
730 Villenkolonie 192 30 38 2 13 33 3 32 2 345
740 Am Frankenstein 99 58 18 4 4 16 10 14 4 227
750 Kirchtannensiedlung 356 320 243 51 177 23 16 170 6 1.362
700 DA-EBERSTADT 1.091 583 400 81 241 122 57 289 13 2.877
810 Wixhausen-West 117 56 48 9 6 15 7 35 1 294
820 Wixhausen-Ost 188 145 88 6 12 17 14 49 3 522
800 DA-WIXHAUSEN 305 201 136 15 18 32 21 84 4 816
910 Kranichstein-Süd 335 491 243 45 145 25 31 340 8 1.663
920 Kranichstein-Nord 152 137 79 37 31 15 8 55 3 517
900 DA-KRANICHSTEIN 487 628 322 82 176 40 39 395 11 2.180
Darmstadt-Außenbezirke 2.693 1.812 1.123 269 484 282 172 925 34 7.794
Stadtgebiet insgesamt 8.436 4.829 3.262 964 1.457 1.045 873 2.870 108 23.844
Tabelle 18
67
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Statistische Bezirke/
Stadtteile EU Türkei
sonst.
Europa Marokko sonst.
Afrika Amerika China sonst.
Asien
Austr. u.
ungeklärt insgesamt
110 Stadtzentrum 41,2 13,8 13,6 3,3 3,3 3,8 3,3 16,9 0,8 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 36,9 16,0 9,6 5,4 7,4 3,9 4,4 15,8 0,7 100,0
130 Hochschulviertel 41,0 9,0 13,4 3,0 6,0 2,2 8,2 17,2 0,0 100,0
140 Kapellplatzviertel 41,7 20,4 12,6 3,2 3,1 2,7 4,8 10,9 0,6 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 30,5 22,2 14,8 3,9 7,9 3,6 3,5 13,1 0,5 100,0
100 DA-MITTE 36,4 18,9 12,6 4,1 6,1 3,4 4,2 13,8 0,6 100,0
210 Johannesviertel 38,1 14,7 13,0 2,9 4,2 5,0 7,3 14,5 0,3 100,0
220 Martinsviertel-West 37,1 17,2 19,5 5,7 5,5 4,2 2,1 8,4 0,3 100,0
230 Martinsviertel-Ost 37,9 20,4 14,1 3,0 5,7 3,9 4,7 10,0 0,3 100,0
240 Waldkolonie 32,6 32,4 11,0 6,6 3,1 2,1 2,7 9,2 0,4 100,0
250 Mornewegviertel 25,9 13,9 6,2 10,0 12,0 3,5 11,2 17,0 0,4 100,0
260 Pallaswiesenviertel 38,4 17,0 14,8 7,1 6,5 3,3 2,0 10,8 0,1 100,0
270 Am Ziegelbusch 26,1 14,5 15,1 4,5 9,2 7,3 6,5 16,2 0,7 100,0
200 DA-NORD 34,1 18,7 14,4 5,2 6,2 4,4 4,6 12,0 0,4 100,0
310 Am Oberfeld 52,5 2,2 12,6 0,0 0,7 11,9 1,8 18,0 0,4 100,0
320 Mathildenhöhe 41,8 14,9 11,6 6,5 5,1 7,3 4,7 7,8 0,2 100,0
330 Woogsviertel 35,3 20,8 15,0 3,2 5,6 5,4 3,5 9,9 1,3 100,0
340 An den Lichtwiesen 29,6 15,9 10,3 3,0 7,3 9,0 11,2 13,7 0,0 100,0
300 DA-OST 38,9 15,8 13,1 3,6 5,0 7,3 4,5 11,1 0,7 100,0
410 Paulusviertel 37,1 4,9 8,7 2,8 13,2 11,2 8,1 13,3 0,7 100,0
420 Alt-Bessungen 39,9 17,7 16,4 2,1 4,4 4,9 3,9 10,5 0,2 100,0
430 An der Ludwigshöhe 51,7 14,7 10,3 8,6 4,3 4,3 1,7 3,4 0,9 100,0
400 DA-BESSUNGEN 39,6 12,5 12,9 2,9 7,9 7,3 5,4 11,1 0,5 100,0
510 Am Südbahnhof 28,8 34,0 10,8 3,7 4,2 3,4 5,1 9,9 0,0 100,0
520 Heimstättensiedlung 40,5 17,9 12,1 2,0 5,4 6,6 4,1 11,1 0,4 100,0
530 Verlegerviertel 35,6 22,5 13,4 5,2 5,5 3,7 1,7 11,8 0,4 100,0
540 Am Kavalleriesand 20,1 35,2 12,8 7,3 6,1 3,9 6,7 7,8 0,0 100,0
500 DA-WEST 34,1 25,0 12,5 4,3 5,2 4,3 3,4 10,9 0,3 100,0
Darmstadt-Innenstadt 35,8 18,8 13,3 4,3 6,1 4,8 4,4 12,1 0,5 100,0
610 Alt-Arheilgen 45,4 24,1 7,8 2,8 1,8 3,8 4,8 9,2 0,2 100,0
620 Arheilgen-Süd 37,1 24,7 19,8 2,7 2,9 4,9 0,0 7,4 0,4 100,0
630 Arheilgen-West 42,0 17,5 15,1 5,7 2,9 4,6 3,5 8,2 0,4 100,0
640 Arheilgen-Ost 47,1 16,6 8,9 11,5 1,9 5,7 1,3 7,0 0,0 100,0
600 DA-ARHEILGEN 42,2 20,8 13,8 4,7 2,6 4,6 2,9 8,2 0,3 100,0
710 Alt-Eberstadt 50,2 14,5 9,7 2,3 5,6 5,6 3,5 8,6 0,0 100,0
720 Am Lämmchesberg 41,5 25,8 12,5 3,0 3,9 4,7 2,1 6,2 0,3 100,0
730 Villenkolonie 55,7 8,7 11,0 0,6 3,8 9,6 0,9 9,3 0,6 100,0
740 Am Frankenstein 43,6 25,6 7,9 1,8 1,8 7,0 4,4 6,2 1,8 100,0
750 Kirchtannensiedlung 26,1 23,5 17,8 3,7 13,0 1,7 1,2 12,5 0,4 100,0
700 DA-EBERSTADT 37,9 20,3 13,9 2,8 8,4 4,2 2,0 10,0 0,5 100,0
810 Wixhausen-West 39,8 19,0 16,3 3,1 2,0 5,1 2,4 11,9 0,3 100,0
820 Wixhausen-Ost 36,0 27,8 16,9 1,1 2,3 3,3 2,7 9,4 0,6 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 37,4 24,6 16,7 1,8 2,2 3,9 2,6 10,3 0,5 100,0
910 Kranichstein-Süd 20,1 29,5 14,6 2,7 8,7 1,5 1,9 20,4 0,5 100,0
920 Kranichstein-Nord 29,4 26,5 15,3 7,2 6,0 2,9 1,5 10,6 0,6 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 22,3 28,8 14,8 3,8 8,1 1,8 1,8 18,1 0,5 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 34,6 23,2 14,4 3,5 6,2 3,6 2,2 11,9 0,4 100,0
Stadtgebiet insgesamt 35,4 20,3 13,7 4,0 6,1 4,4 3,7 12,0 0,5 100,0
Tabelle 19
68
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb der Gesamtstadt
Statistische Bezirke/
Stadtteile EU Türkei
sonst.
Europa Marokko sonst.
Afrika Amerika China sonst.
Asien
Austr. u.
ungeklärt Gesamt
110 Stadtzentrum 1,9 1,1 1,6 1,3 0,9 1,4 1,5 2,3 2,8 1,6
120 Rheintor/Grafenstraße 5,3 4,0 3,6 6,7 6,2 4,5 6,1 6,7 7,4 5,1
130 Hochschulviertel 0,7 0,2 0,6 0,4 0,5 0,3 1,3 0,8 0,0 0,6
140 Kapellplatzviertel 5,4 4,6 4,2 3,6 2,3 2,8 6,0 4,1 6,5 4,6
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 5,6 7,1 7,0 6,2 8,4 5,3 6,2 7,0 6,5 6,4
100 DA-MITTE 18,8 17,0 16,9 18,4 18,3 14,3 21,0 20,9 23,1 18,3
210 Johannesviertel 3,5 2,4 3,1 2,4 2,3 3,7 6,5 4,0 1,9 3,3
220 Martinsviertel-West 4,2 3,4 5,8 5,7 3,6 3,8 2,3 2,8 2,8 4,0
230 Martinsviertel-Ost 4,0 3,8 3,9 2,8 3,5 3,3 4,8 3,1 2,8 3,8
240 Waldkolonie 3,2 5,5 2,8 5,7 1,8 1,6 2,5 2,6 2,8 3,5
250 Mornewegviertel 0,8 0,7 0,5 2,7 2,1 0,9 3,3 1,5 0,9 1,1
260 Pallaswiesenviertel 3,9 3,0 3,8 6,2 3,8 2,7 1,9 3,2 0,9 3,5
270 Am Ziegelbusch 3,9 3,7 5,8 5,8 7,9 8,7 9,3 7,1 8,3 5,2
200 DA-NORD 23,5 22,6 25,7 31,3 25,0 24,8 30,7 24,4 20,4 24,4
310 Am Oberfeld 1,7 0,1 1,1 0,0 0,1 3,2 0,6 1,7 0,9 1,2
320 Mathildenhöhe 2,4 1,5 1,7 3,3 1,7 3,4 2,6 1,3 0,9 2,1
330 Woogsviertel 3,5 3,6 3,8 2,8 3,2 4,3 3,3 2,9 10,2 3,5
340 An den Lichtwiesen 0,8 0,8 0,7 0,7 1,2 2,0 3,0 1,1 0,0 1,0
300 DA-OST 8,5 6,0 7,4 6,8 6,2 12,9 9,5 7,1 12,0 7,7
410 Paulusviertel 2,7 0,6 1,6 1,8 5,5 6,5 5,6 2,8 3,7 2,5
420 Alt-Bessungen 3,9 3,0 4,1 1,8 2,5 3,8 3,7 3,0 1,9 3,4
430 An der Ludwigshöhe 0,7 0,4 0,4 1,0 0,3 0,5 0,2 0,1 0,9 0,5
400 DA-BESSUNGEN 7,2 4,0 6,1 4,6 8,3 10,8 9,5 6,0 6,5 6,5
510 Am Südbahnhof 1,9 4,0 1,9 2,2 1,6 1,8 3,3 2,0 0,0 2,4
520 Heimstättensiedlung 2,7 2,1 2,1 1,1 2,1 3,5 2,6 2,2 1,9 2,3
530 Verlegerviertel 5,0 5,5 4,8 6,3 4,5 4,2 2,3 4,8 4,6 4,9
540 Am Kavalleriesand 0,4 1,3 0,7 1,3 0,8 0,7 1,4 0,5 0,0 0,8
500 DA-WEST 10,0 12,8 9,5 11,0 8,9 10,2 9,6 9,4 6,5 10,4
Darmstadt-Innenstadt 68,1 62,5 65,6 72,1 66,8 73,0 80,3 67,8 68,5 67,3
610 Alt-Arheilgen 2,7 2,5 1,2 1,5 0,6 1,8 2,7 1,6 0,9 2,1
620 Arheilgen-Süd 2,0 2,3 2,7 1,2 0,9 2,1 0,0 1,1 1,9 1,9
630 Arheilgen-West 4,1 3,0 3,8 4,9 1,6 3,6 3,3 2,3 2,8 3,4
640 Arheilgen-Ost 0,9 0,5 0,4 1,9 0,2 0,9 0,2 0,4 0,0 0,7
600 DA-ARHEILGEN 9,6 8,3 8,1 9,4 3,4 8,4 6,3 5,5 5,6 8,1
710 Alt-Eberstadt 3,6 1,8 1,8 1,5 2,3 3,3 2,4 1,8 0,0 2,5
720 Am Lämmchesberg 1,7 1,8 1,3 1,0 0,9 1,5 0,8 0,7 0,9 1,4
730 Villenkolonie 2,3 0,6 1,2 0,2 0,9 3,2 0,3 1,1 1,9 1,4
740 Am Frankenstein 1,2 1,2 0,6 0,4 0,3 1,5 1,1 0,5 3,7 1,0
750 Kirchtannensiedlung 4,2 6,6 7,4 5,3 12,1 2,2 1,8 5,9 5,6 5,7
700 DA-EBERSTADT 12,9 12,1 12,3 8,4 16,5 11,7 6,5 10,1 12,0 12,1
810 Wixhausen-West 1,4 1,2 1,5 0,9 0,4 1,4 0,8 1,2 0,9 1,2
820 Wixhausen-Ost 2,2 3,0 2,7 0,6 0,8 1,6 1,6 1,7 2,8 2,2
800 DA-WIXHAUSEN 3,6 4,2 4,2 1,6 1,2 3,1 2,4 2,9 3,7 3,4
910 Kranichstein-Süd 4,0 10,2 7,4 4,7 10,0 2,4 3,6 11,8 7,4 7,0
920 Kranichstein-Nord 1,8 2,8 2,4 3,8 2,1 1,4 0,9 1,9 2,8 2,2
900 DA-KRANICHSTEIN 5,8 13,0 9,9 8,5 12,1 3,8 4,5 13,8 10,2 9,1
Darmstadt-Außenbezirke 31,9 37,5 34,4 27,9 33,2 27,0 19,7 32,2 31,5 32,7
Stadtgebiet insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Tabelle 20
69
Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
ledig verheiratet verwitwet geschieden Bevölkerung Statistische Bezirke/
Stadtteil insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl.
insg. weibl.
110 Stadtzentrum 900 343 401 197 37 31 109 57 1.447 628
120 Rheintor/Grafenstraße 2.444 887 892 403 194 161 348 161 3.878 1.612
130 Hochschulviertel 442 155 152 71 11 9 35 21 640 256
140 Kapellplatzviertel 2.967 1.324 1.869 942 299 256 504 319 5.639 2.841
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3.704 1.571 2.398 1.192 359 309 601 390 7.062 3.462
100 DA-MITTE 10.457 4.280 5.712 2.805 900 766 1.597 948 18.666 8.799
210 Johannesviertel 2.931 1.289 1.656 824 163 127 319 184 5.069 2.424
220 Martinsviertel-West 3.441 1.552 1.651 824 282 230 462 278 5.836 2.884
230 Martinsviertel-Ost 3.212 1.431 1.736 875 202 166 442 264 5.592 2.736
240 Waldkolonie 2.136 921 2.024 992 235 197 276 151 4.671 2.261
250 Mornewegviertel 447 156 212 94 20 17 57 26 736 293
260 Pallaswiesenviertel 1.501 580 889 429 103 84 257 129 2.750 1.222
270 Am Ziegelbusch 2.794 1.081 1.551 779 317 260 360 244 5.022 2.364
200 DA-NORD 16.462 7.010 9.719 4.817 1.322 1.081 2.173 1.276 29.676 14.184
310 Am Oberfeld 1.326 615 1.555 778 335 281 228 139 3.444 1.813
320 Mathildenhöhe 1.428 645 884 446 196 167 242 159 2.750 1.417
330 Woogsviertel 2.671 1.165 1.594 809 266 227 483 297 5.014 2.498
340 An den Lichtwiesen 998 412 934 470 130 113 141 92 2.203 1.087
300 DA-OST 6.423 2.837 4.967 2.503 927 788 1.094 687 13.411 6.815
410 Paulusviertel 2.764 1.313 2.137 1.072 292 241 345 222 5.538 2.848
420 Alt-Bessungen 3.239 1.574 2.225 1.115 291 242 503 301 6.258 3.232
430 An der Ludwigshöhe 612 286 559 279 183 144 100 68 1.454 777
400 DA-BESSUNGEN 6.615 3.173 4.921 2.466 766 627 948 591 13.250 6.857
510 Am Südbahnhof 1.286 594 1.194 588 325 273 297 197 3.102 1.652
520 Heimstättensiedlung 2.807 1.272 3.365 1.674 467 388 472 273 7.111 3.607
530 Verlegerviertel 2.603 1.120 1.957 975 220 187 454 288 5.234 2.570
540 Am Kavalleriesand 357 145 336 166 28 20 48 27 769 358
500 DA-WEST 7.053 3.131 6.852 3.403 1.040 868 1.271 785 16.216 8.187
Darmstadt-Innenstadt 47.010 20.431 32.171 15.994 4.955 4.130 7.083 4.287 91.219 44.842
610 Alt-Arheilgen 1.814 798 1.809 902 287 225 279 157 4.189 2.082
620 Arheilgen-Süd 1.458 681 1.946 983 393 319 268 166 4.065 2.149
630 Arheilgen-West 2.908 1.357 3.518 1.758 418 343 437 255 7.281 3.713
640 Arheilgen-Ost 641 271 757 376 118 90 109 64 1.625 801
600 DA-ARHEILGEN 6.821 3.107 8.030 4.019 1.216 977 1.093 642 17.160 8.745
710 Alt-Eberstadt 2.201 1.002 2.387 1.187 334 272 400 226 5.322 2.687
720 Am Lämmchesberg 1.251 576 1.647 816 280 237 257 162 3.435 1.791
730 Villenkolonie 1.746 926 2.015 1.007 203 175 240 151 4.204 2.259
740 Am Frankenstein 1.271 629 1.665 824 218 174 199 124 3.353 1.751
750 Kirchtannensiedlung 2.802 1.280 2.341 1.192 417 361 566 344 6.126 3.177
700 DA-EBERSTADT 9.271 4.413 10.055 5.026 1.452 1.219 1.662 1.007 22.440 11.665
810 Wixhausen-West 934 377 1.117 555 134 100 129 74 2.314 1.106
820 Wixhausen-Ost 1.428 621 1.661 832 232 187 236 148 3.557 1.788
800 DA-WIXHAUSEN 2.362 998 2.778 1.387 366 287 365 222 5.871 2.894
910 Kranichstein-Süd 3.365 1.554 3.608 1.823 507 413 472 292 7.952 4.082
920 Kranichstein-Nord 1.355 641 1.484 748 210 169 239 157 3.288 1.715
900 DA-KRANICHSTEIN 4.720 2.195 5.092 2.571 717 582 711 449 11.240 5.797
Darmstadt-Außenbezirke 23.174 10.713 25.955 13.003 3.751 3.065 3.831 2.320 56.711 29.101
Stadtgebiet insgesamt 70.184 31.144 58.126 28.997 8.706 7.195 10.914 6.607 147.930 73.943
Tabelle 21
70
Bevölkerung nach Familienstand und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
insgesamt Statistische Bezirke/
Stadtteil ledig verheiratet verwitwet geschieden absolut in %
110 Stadtzentrum 62,2 27,7 2,6 7,5 1.447 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 63,0 23,0 5,0 9,0 3.878 100,0
130 Hochschulviertel 69,1 23,8 1,7 5,5 640 100,0
140 Kapellplatzviertel 52,6 33,1 5,3 8,9 5.639 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 52,4 34,0 5,1 8,5 7.062 100,0
100 DA-MITTE 56,0 30,6 4,8 8,6 18.666 100,0
210 Johannesviertel 57,8 32,7 3,2 6,3 5.069 100,0
220 Martinsviertel-West 59,0 28,3 4,8 7,9 5.836 100,0
230 Martinsviertel-Ost 57,4 31,0 3,6 7,9 5.592 100,0
240 Waldkolonie 45,7 43,3 5,0 5,9 4.671 100,0
250 Mornewegviertel 60,7 28,8 2,7 7,7 736 100,0
260 Pallaswiesenviertel 54,6 32,3 3,7 9,3 2.750 100,0
270 Am Ziegelbusch 55,6 30,9 6,3 7,2 5.022 100,0
200 DA-NORD 55,5 32,8 4,5 7,3 29.676 100,0
310 Am Oberfeld 38,5 45,2 9,7 6,6 3.444 100,0
320 Mathildenhöhe 51,9 32,1 7,1 8,8 2.750 100,0
330 Woogsviertel 53,3 31,8 5,3 9,6 5.014 100,0
340 An den Lichtwiesen 45,3 42,4 5,9 6,4 2.203 100,0
300 DA-OST 47,9 37,0 6,9 8,2 13.411 100,0
410 Paulusviertel 49,9 38,6 5,3 6,2 5.538 100,0
420 Alt-Bessungen 51,8 35,6 4,7 8,0 6.258 100,0
430 An der Ludwigshöhe 42,1 38,4 12,6 6,9 1.454 100,0
400 DA-BESSUNGEN 49,9 37,1 5,8 7,2 13.250 100,0
510 Am Südbahnhof 41,5 38,5 10,5 9,6 3.102 100,0
520 Heimstättensiedlung 39,5 47,3 6,6 6,6 7.111 100,0
530 Verlegerviertel 49,7 37,4 4,2 8,7 5.234 100,0
540 Am Kavalleriesand 46,4 43,7 3,6 6,2 769 100,0
500 DA-WEST 43,5 42,3 6,4 7,8 16.216 100,0
Darmstadt-Innenstadt 51,5 35,3 5,4 7,8 91.219 100,0
610 Alt-Arheilgen 43,3 43,2 6,9 6,7 4.189 100,0
620 Arheilgen-Süd 35,9 47,9 9,7 6,6 4.065 100,0
630 Arheilgen-West 39,9 48,3 5,7 6,0 7.281 100,0
640 Arheilgen-Ost 39,4 46,6 7,3 6,7 1.625 100,0
600 DA-ARHEILGEN 39,7 46,8 7,1 6,4 17.160 100,0
710 Alt-Eberstadt 41,4 44,9 6,3 7,5 5.322 100,0
720 Am Lämmchesberg 36,4 47,9 8,2 7,5 3.435 100,0
730 Villenkolonie 41,5 47,9 4,8 5,7 4.204 100,0
740 Am Frankenstein 37,9 49,7 6,5 5,9 3.353 100,0
750 Kirchtannensiedlung 45,7 38,2 6,8 9,2 6.126 100,0
700 DA-EBERSTADT 41,3 44,8 6,5 7,4 22.440 100,0
810 Wixhausen-West 40,4 48,3 5,8 5,6 2.314 100,0
820 Wixhausen-Ost 40,1 46,7 6,5 6,6 3.557 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 40,2 47,3 6,2 6,2 5.871 100,0
910 Kranichstein-Süd 42,3 45,4 6,4 5,9 7.952 100,0
920 Kranichstein-Nord 41,2 45,1 6,4 7,3 3.288 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 42,0 45,3 6,4 6,3 11.240 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 40,9 45,8 6,6 6,8 56.711 100,0
Stadtgebiet insgesamt 47,4 39,3 5,9 7,4 147.930 100,0
Tabelle 22
71
Haushalte 1) in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
davon Haushalte mit … Person(en) absolut Statistische Bezirke/
Stadtteile
Bevölkerung
in HH
HH
insgesamt 1 2 3 4 5 und
mehr
Personen
je HH
110 Stadtzentrum 1.527 1.059 748 207 62 33 9 1,4
120 Rheintor/Grafenstraße 4.065 2.899 2.104 559 141 70 25 1,4
130 Hochschulviertel 694 460 319 81 33 22 5 1,5
140 Kapellplatzviertel 5.800 3.606 2.248 838 292 159 69 1,6
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.279 4.534 2.821 1.055 377 209 72 1,6
100 DA-MITTE 19.365 12.558 8.240 2.740 905 493 180 1,5
210 Johannesviertel 5.254 3.103 1.880 649 304 202 68 1,7
220 Martinsviertel-West 6.054 3.840 2.541 740 297 191 71 1,6
230 Martinsviertel-Ost 5.772 3.516 2.195 746 316 187 72 1,6
240 Waldkolonie 4.737 2.233 905 692 299 209 128 2,1
250 Mornewegviertel 784 492 318 112 29 16 17 1,6
260 Pallaswiesenviertel 2.809 1.738 1.099 379 147 70 43 1,6
270 Am Ziegelbusch 5.174 3.155 1.902 788 253 145 67 1,6
200 DA-NORD 30.584 18.077 10.840 4.106 1.645 1.020 466 1,7
310 Am Oberfeld 3.573 1.888 933 510 234 149 62 1,9
320 Mathildenhöhe 2.875 1.870 1.225 407 146 71 21 1,5
330 Woogsviertel 5.142 3.248 2.071 728 243 159 47 1,6
340 An den Lichtwiesen 2.280 1.223 625 328 124 110 36 1,9
300 DA-OST 13.870 8.229 4.854 1.973 747 489 166 1,7
410 Paulusviertel 5.768 3.170 1.691 786 356 268 69 1,8
420 Alt-Bessungen 6.398 3.740 2.160 915 355 234 76 1,7
430 An der Ludwigshöhe 1.495 841 482 199 66 62 32 1,8
400 DA-BESSUNGEN 13.661 7.751 4.333 1.900 777 564 177 1,8
510 Am Südbahnhof 3.156 1.842 1.053 475 161 105 48 1,7
520 Heimstättensiedlung 7.210 3.362 1.299 983 539 404 137 2,1
530 Verlegerviertel 5.361 3.090 1.732 813 302 155 88 1,7
540 Am Kavalleriesand 778 357 149 96 50 38 24 2,2
500 DA-WEST 16.505 8.651 4.233 2.367 1.052 702 297 1,9
Darmstadt-Innenstadt 93.985 55.266 32.500 13.086 5.126 3.268 1.286 1,7
610 Alt-Arheilgen 4.237 2.078 924 568 278 223 85 2,0
620 Arheilgen-Süd 4.124 2.038 827 702 240 190 79 2,0
630 Arheilgen-West 7.378 3.370 1.291 974 484 461 160 2,2
640 Arheilgen-Ost 1.645 792 303 258 140 57 34 2,1
600 DA-ARHEILGEN 17.384 8.278 3.345 2.502 1.142 931 358 2,1
710 Alt-Eberstadt 5.429 2.715 1.206 785 344 300 80 2,0
720 Am Lämmchesberg 3.514 1.746 742 552 221 168 63 2,0
730 Villenkolonie 4.316 2.106 899 627 266 228 86 2,0
740 Am Frankenstein 3.416 1.721 713 574 231 160 43 2,0
750 Kirchtannensiedlung 6.185 2.960 1.305 788 400 304 163 2,1
700 DA-EBERSTADT 22.860 11.248 4.865 3.326 1.462 1.160 435 2,0
810 Wixhausen-West 2.342 1.092 398 359 169 121 45 2,1
820 Wixhausen-Ost 3.606 1.752 700 577 236 172 67 2,1
800 DA-WIXHAUSEN 5.948 2.844 1.098 936 405 293 112 2,1
910 Kranichstein-Süd 8.021 3.411 1.201 962 518 455 275 2,4
920 Kranichstein-Nord 3.329 1.541 601 476 217 155 92 2,2
900 DA-KRANICHSTEIN 11.350 4.952 1.802 1.438 735 610 367 2,3
Darmstadt-Außenbezirke 57.542 27.322 11.110 8.202 3.744 2.994 1.272 2,1
Stadtgebiet insgesamt 151.527 82.588 43.610 21.288 8.870 6.262 2.558 1,8
1 ) Die Haushaltsgenerierung nach HHGen umfasst alle Personen im Haushalt, sowohl mit Haupt- als auch mit Nebenwohnung
Tabelle 23
72
Haushalte 1) in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken zum 31.12.2011
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Haushalte mit … Person(en) Statistische Bezirke/
Stadtteile 1 2 3 4 5 und mehr
Anteil HH an
allen HH im
Stadtgebiet
110 Stadtzentrum 70,6 19,5 5,9 3,1 0,8 1,3
120 Rheintor/Grafenstraße 72,6 19,3 4,9 2,4 0,9 3,5
130 Hochschulviertel 69,3 17,6 7,2 4,8 1,1 0,6
140 Kapellplatzviertel 62,3 23,2 8,1 4,4 1,9 4,4
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 62,2 23,3 8,3 4,6 1,6 5,5
100 DA-MITTE 65,6 21,8 7,2 3,9 1,4 15,2
210 Johannesviertel 60,6 20,9 9,8 6,5 2,2 3,8
220 Martinsviertel-West 66,2 19,3 7,7 5,0 1,8 4,6
230 Martinsviertel-Ost 62,4 21,2 9,0 5,3 2,0 4,3
240 Waldkolonie 40,5 31,0 13,4 9,4 5,7 2,7
250 Mornewegviertel 64,6 22,8 5,9 3,3 3,5 0,6
260 Pallaswiesenviertel 63,2 21,8 8,5 4,0 2,5 2,1
270 Am Ziegelbusch 60,3 25,0 8,0 4,6 2,1 3,8
200 DA-NORD 60,0 22,7 9,1 5,6 2,6 21,9
310 Am Oberfeld 49,4 27,0 12,4 7,9 3,3 2,3
320 Mathildenhöhe 65,5 21,8 7,8 3,8 1,1 2,3
330 Woogsviertel 63,8 22,4 7,5 4,9 1,4 3,9
340 An den Lichtwiesen 51,1 26,8 10,1 9,0 2,9 1,5
300 DA-OST 59,0 24,0 9,1 5,9 2,0 10,0
410 Paulusviertel 53,3 24,8 11,2 8,5 2,2 3,8
420 Alt-Bessungen 57,8 24,5 9,5 6,3 2,0 4,5
430 An der Ludwigshöhe 57,3 23,7 7,8 7,4 3,8 1,0
400 DA-BESSUNGEN 55,9 24,5 10,0 7,3 2,3 9,4
510 Am Südbahnhof 57,2 25,8 8,7 5,7 2,6 2,2
520 Heimstättensiedlung 38,6 29,2 16,0 12,0 4,1 4,1
530 Verlegerviertel 56,1 26,3 9,8 5,0 2,8 3,7
540 Am Kavalleriesand 41,7 26,9 14,0 10,6 6,7 0,4
500 DA-WEST 48,9 27,4 12,2 8,1 3,4 10,5
Darmstadt-Innenstadt 58,8 23,7 9,3 5,9 2,3 66,9
610 Alt-Arheilgen 44,5 27,3 13,4 10,7 4,1 2,5
620 Arheilgen-Süd 40,6 34,4 11,8 9,3 3,9 2,5
630 Arheilgen-West 38,3 28,9 14,4 13,7 4,7 4,1
640 Arheilgen-Ost 38,3 32,6 17,7 7,2 4,3 1,0
600 DA-ARHEILGEN 40,4 30,2 13,8 11,2 4,3 10,0
710 Alt-Eberstadt 44,4 28,9 12,7 11,0 2,9 3,3
720 Am Lämmchesberg 42,5 31,6 12,7 9,6 3,6 2,1
730 Villenkolonie 42,7 29,8 12,6 10,8 4,1 2,6
740 Am Frankenstein 41,4 33,4 13,4 9,3 2,5 2,1
750 Kirchtannensiedlung 44,1 26,6 13,5 10,3 5,5 3,6
700 DA-EBERSTADT 43,3 29,6 13,0 10,3 3,9 13,6
810 Wixhausen-West 36,4 32,9 15,5 11,1 4,1 1,3
820 Wixhausen-Ost 40,0 32,9 13,5 9,8 3,8 2,1
800 DA-WIXHAUSEN 38,6 32,9 14,2 10,3 3,9 3,4
910 Kranichstein-Süd 35,2 28,2 15,2 13,3 8,1 4,1
920 Kranichstein-Nord 39,0 30,9 14,1 10,1 6,0 1,9
900 DA-KRANICHSTEIN 36,4 29,0 14,8 12,3 7,4 6,0
Darmstadt-Außenbezirke 40,7 30,0 13,7 11,0 4,7 33,1
Stadtgebiet insgesamt 52,8 25,8 10,7 7,6 3,1 100,0
1) Die Haushaltsgenerierung nach HHGen umfasst alle Personen im Haushalt, sowohl mit Haupt- als auch mit Nebenwohnung
Tabelle 24
73
Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl
Wahl zur Stadtverordneten-
versammlung 2011 Oberbürgermeisterwahl 2011
Wahl-
bezirk Wahllokal Wahlbe-
teiligung
in %
Abweichung zur
Gesamtstadt in
%-Punkten
Wahlbe-
teiligung in %
Abweichung zur
Gesamtstadt in
%-Punkten
30 Justus-Liebig-Haus 43,7 -5,7 43,7 -5,6
40 Literaturhaus 34,9 -14,5 35,1 -14,1
50 Kindertagesstätte Rasp-Nuri-Haus 32,4 -17,1 32,6 -16,6
60 Erasmus-Kittler-Schule 30,5 -19,0 30,5 -18,8
90 Sporthalle Kasinostraße 42 49,5 0,0 49,4 0,1
100 Sporthalle Kasinostraße 42 62,0 12,5 61,8 12,5
120 Stadthaus Frankfurter Straße 71 23,7 -25,7 23,7 -25,6
130 ehem. Kyritzschule 61,2 11,7 61,2 11,9
140 ehem. Kyritzschule 57,2 7,8 54,8 5,6
150 ehem. Kyritzschule 53,1 3,7 53,0 3,8
180 Schillerschule 49,0 -0,4 49,0 -0,3
190 Schillerschule 55,0 5,6 54,9 5,6
200 Schillerschule 53,2 3,8 53,2 3,9
210 Schillerschule 45,3 -4,1 45,3 -4,0
220 Christoph-Graupner-Schule 53,9 4,5 53,7 4,4
230 Christoph-Graupner-Schule 47,7 -1,7 47,8 -1,5
240 Seniorenwohnanlage 49,4 0,0 49,6 0,3
250 Christian-Morgenstern-Schule 50,7 1,2 50,7 1,4
260 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 71,3 21,8 71,0 21,8
270 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 75,4 26,0 65,0 15,8
280 Abendgymnasium 61,3 11,8 61,3 12,0
290 Abendgymnasium 50,7 1,3 50,7 1,4
310 Abendgymnasium 41,1 -8,3 41,1 -8,1
320 Abendgymnasium 51,3 1,9 51,1 1,9
330 Abendgymnasium 48,5 -1,0 48,6 -0,7
340 Elly-Heuss-Knapp-Schule 65,9 16,5 65,9 16,6
350 Elly-Heuss-Knapp-Schule 48,6 -0,8 48,6 -0,7
370 Ehem. Lessingschule 54,9 5,5 54,0 4,7
390 Käthe-Kollwitz-Schule 42,0 -7,5 42,0 -7,3
411 Erich Kästner-Schule 52,7 3,2 52,6 3,3
412 Erich Kästner-Schule 46,1 -3,4 46,1 -3,1
421 Erich Kästner-Schule 37,3 -12,2 37,2 -12,1
422 Erich Kästner-Schule 50,1 0,7 50,1 0,8
431 Kinderhort, Jägertorstraße 37,4 -12,0 37,3 -12,0
432 Erich Kästner-Schule 57,2 7,8 57,2 7,9
440 Kinderhort, Jägertorstraße 52,9 3,5 53,2 3,9
450 Stadtteilschule Arheilgen 46,0 -3,4 46,0 -3,2
460 Stadtteilschule Arheilgen 58,7 9,3 59,1 9,8
481 Astrid-Lindgren-Schule 53,9 4,5 53,8 4,6
482 Wilhelm-Busch-Schule 50,9 1,5 51,4 2,2
483 Wilhelm-Busch-Schule 50,3 0,8 50,2 0,9
490 Astrid-Lindgren-Schule 59,1 9,6 59,3 10,0
500 Astrid-Lindgren-Schule 49,2 -0,3 49,2 -0,1
510 Astrid-Lindgren-Schule 49,2 -0,2 49,2 0,0
520 Wilhelm-Busch-Schule 55,5 6,0 55,5 6,2
530 Wilhelm-Busch-Schule 45,3 -4,2 45,3 -4,0
540 Ludwig-Georgs-Gymnasium 40,0 -9,4 40,0 -9,2
550 Ludwig-Georgs-Gymnasium 47,7 -1,8 47,7 -1,6
560 Ludwig-Georgs-Gymnasium 43,0 -6,5 43,0 -6,3
Tabelle 25
74
Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl (Fortsetzung)
Wahl zur Stadtverordneten-
versammlung 2011 Oberbürgermeisterwahl 2011
Wahl-
bezirk Wahllokal Wahlbe-
teiligung
in %
Abweichung
zur
Gesamtstadt
in %-Punkten
Wahlbe-
teiligung in %
Abweichung
zur
Gesamtstadt
in %-Punkten
570 Heinrich-Hoffmann-Schule 48,7 -0,8 48,7 -0,6
580 Heinrich-Hoffmann-Schule 54,5 5,1 54,3 5,1
600 Georg-Büchner-Schule 60,6 11,2 60,7 11,4
610 Alice-Eleonoren-Schule, Martinstr. 72,8 23,3 72,7 23,4
620 Lichtenbergschule 57,8 8,4 57,8 8,6
630 Herderschule 61,6 12,2 61,7 12,5
640 Herderschule 59,9 10,4 59,9 10,6
660 Herderschule 57,4 8,0 57,4 8,2
680 Mornewegschule 63,0 13,5 62,7 13,5
690 Mornewegschule 51,1 1,6 50,9 1,6
710 Georg-Moller-Haus 46,6 -2,9 46,6 -2,7
720 Ehem. Außenstelle der Peter-Behrens-Schule 38,1 -11,3 38,1 -11,2
730 Heinrich-Heine-Schule 48,3 -1,1 48,3 -0,9
750 Heinrich-Heine-Schule 38,0 -11,4 38,0 -11,3
760 Heinrich-Heine-Schule 49,8 0,4 49,8 0,5
780 Wilhelm-Leuschner-Schule 36,7 -12,8 36,6 -12,6
790 Wilhelm-Leuschner-Schule 44,4 -5,1 44,4 -4,9
800 Medienhaus Südhessen 36,9 -12,5 36,8 -12,4
820 Friedrich-Ebert-Schule 57,0 7,6 57,0 7,7
830 Friedrich-Ebert-Schule 48,3 -1,1 48,5 -0,8
840 Friedrich-Ebert-Schule 53,2 3,7 53,5 4,2
850 Friedrich-Ebert-Schule 46,7 -2,7 46,8 -2,5
860 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 48,6 -0,8 48,7 -0,5
870 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 50,1 0,7 50,1 0,9
880 Georg-August-Zinn-Schule 47,0 -2,4 47,0 -2,3
890 Georg-August-Zinn-Schule 57,5 8,0 57,5 8,2
900 Frankensteinschule 68,3 18,9 68,3 19,1
910 Andersenschule 54,5 5,0 54,5 5,2
920 Andersenschule 42,3 -7,1 42,3 -7,0
930 Andersenschule 50,9 1,5 50,9 1,6
940 Gutenbergschule 56,2 6,8 56,2 7,0
950 Gutenbergschule 59,5 10,1 59,5 10,3
960 Haus der Vereine 55,5 6,1 55,6 6,3
970 Haus der Vereine 59,1 9,7 59,1 9,8
980 Ludwig-Schwamb-Schule 58,3 8,9 58,3 9,0
990 Ludwig-Schwamb-Schule 28,6 -20,8 29,1 -20,2
1000 Ludwig-Schwamb-Schule 48,5 -0,9 47,8 -1,5
1010 Ludwig-Schwamb-Schule 72,3 22,9 72,4 23,2
1020 Wilhelm-Hauff-Schule 30,3 -19,1 30,3 -18,9
1030 Wilhelm-Hauff-Schule 31,8 -17,7 31,8 -17,5
1040 Frankensteinschule 67,8 18,4 67,7 18,5
1050 Frankensteinschule 62,4 12,9 62,5 13,2
Gesamtstadt 49,4 0,0 49,3 0,0
Tabelle 26
75
Empfänger/innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2011
Kinder und Jugendliche in
Hilfe zur Erziehung nach
SGB VIII
Einwohner/innen im Alter
von unter 18 Jahren
Empfänger/innen je 100
Einwohner/innen im Alter
von unter 18 Jahren
Statistische Bezirke/
Stadtteile
absolut absolut in %
110 Stadtzentrum 3 121 2,5
120 Rheintor/Grafenstraße 7 251 2,8
130 Hochschulviertel 0 83 0,0
140 Kapellplatzviertel 5 687 0,7
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 20 881 2,3
100 DA-MITTE 35 2.023 1,7
210 Johannesviertel 7 744 0,9
220 Martinsviertel-West 31 779 4,0
230 Martinsviertel-Ost 20 810 2,5
240 Waldkolonie 18 887 2,0
250 Mornewegviertel 3 80 3,8
260 Pallaswiesenviertel 13 363 3,6
270 Am Ziegelbusch 19 609 3,1
200 DA-NORD 111 4.272 2,6
310 Am Oberfeld 4 502 0,8
320 Mathildenhöhe 8 299 2,7
330 Woogsviertel 24 618 3,9
340 An den Lichtwiesen 2 340 0,6
300 DA-OST 38 1.759 2,2
410 Paulusviertel 4 853 0,5
420 Alt-Bessungen 5 891 0,6
430 An der Ludwigshöhe 0 203 0,0
400 DA-BESSUNGEN 9 1.947 0,5
510 Am Südbahnhof 2 443 0,5
520 Heimstättensiedlung 7 1.259 0,6
530 Verlegerviertel 31 752 4,1
540 Am Kavalleriesand 9 185 4,9
500 DA-WEST 49 2.639 1,9
Darmstadt-Innenstadt 242 12.640 1,9
610 Alt-Arheilgen 13 690 1,9
620 Arheilgen-Süd 6 691 0,9
630 Arheilgen-West 9 1.474 0,6
640 Arheilgen-Ost 6 248 2,4
600 DA-ARHEILGEN 34 3.103 1,1
710 Alt-Eberstadt 15 859 1,7
720 Am Lämmchesberg 4 563 0,7
730 Villenkolonie 5 742 0,7
740 Am Frankenstein 4 501 0,8
750 Kirchtannensiedlung 85 1.379 6,2
700 DA-EBERSTADT 113 4.044 2,8
810 Wixhausen-West 1 361 0,3
820 Wixhausen-Ost 14 600 2,3
800 DA-WIXHAUSEN 15 961 1,6
910 Kranichstein-Süd 33 1.844 1,8
920 Kranichstein-Nord 24 649 3,7
900 DA-KRANICHSTEIN 57 2.493 2,3
Darmstadt-Außenbezirke 219 10.601 2,1
Stadtgebiet insgesamt 461 23.241 2,0
Tabelle 27
76
Empfänger/innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2011
Empf. Hilfe z. Pflege dar. auf 1 000 Einw. dar.
Statistische Bezirke
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 2 2 4 0 2,4 3,2 2,8 0,0
120 Rheintor/Grafenstraße 8 14 22 1 3,5 8,7 5,7 0,8
130 Hochschulviertel 1 0 1 0 2,6 0,0 1,6 0,0
140 Kapellplatzviertel 6 14 20 1 2,1 4,9 3,5 0,9
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 3 3 6 1 0,8 0,9 0,8 0,7
210 Johannesviertel 1 4 5 2 0,4 1,7 1,0 2,6
220 Martinsviertel-West 13 50 63 4 4,4 17,3 10,8 4,2
230 Martinsviertel-Ost 6 5 11 2 2,1 1,8 2,0 2,2
240 Waldkolonie 3 6 9 5 1,2 2,7 1,9 6,0
250 Mornewegviertel 1 0 1 0 2,3 0,0 1,4 0,0
260 Pallaswiesenviertel 5 3 8 2 3,3 2,5 2,9 2,4
270 Am Ziegelbusch 8 18 26 7 3,0 7,6 5,2 5,6
310 Am Oberfeld 2 5 7 1 1,2 2,8 2,0 3,6
320 Mathildenhöhe 5 15 20 0 3,8 10,6 7,3 0,0
330 Woogsviertel 3 4 7 3 1,2 1,6 1,4 3,6
340 An den Lichtwiesen 2 0 2 0 1,8 0,0 0,9 0,0
410 Paulusviertel 0 2 2 0 0,0 0,7 0,4 0,0
420 Alt-Bessungen 2 4 6 1 0,7 1,2 1,0 1,2
430 An der Ludwigshöhe 2 11 13 1 3,0 14,2 8,9 8,6
510 Am Südbahnhof 7 28 35 3 4,8 16,9 11,3 5,3
520 Heimstättensiedlung 5 1 6 3 1,4 0,3 0,8 5,4
530 Verlegerviertel 6 12 18 3 2,3 4,7 3,4 2,6
540 Am Kavalleriesand 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
610 Alt-Arheilgen 2 8 10 0 0,9 3,8 2,4 0,0
620 Arheilgen-Süd 13 19 32 1 6,8 8,8 7,9 2,2
630 Arheilgen-West 13 8 21 10 3,6 2,2 2,9 12,2
640 Arheilgen-Ost 0 1 1 0 0,0 1,2 0,6 0,0
710 Alt-Eberstadt 1 4 5 1 0,4 1,5 0,9 1,7
720 Am Lämmchesberg 1 1 2 1 0,6 0,6 0,6 3,0
730 Villenkolonie 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
740 Am Frankenstein 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
750 Kirchtannensiedlung 21 31 52 14 7,1 9,8 8,5 10,3
810 Wixhausen-West 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
820 Wixhausen-Ost 0 1 1 0 0,0 0,6 0,3 0,0
910 Kranichstein-Süd 10 28 38 11 2,6 6,9 4,8 6,6
920 Kranichstein-Nord 3 9 12 3 1,9 5,2 3,6 5,8
Stadtgebiet insgesamt 155 311 466 81 2,1 4,2 3,2 3,4
Tabelle 28
77
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2011
sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
am Wohnort 1) auf 1.000 Einw. Statistische Bezirke/
Stadtteile
männl. weibl. insg. darunter
Ausl. männl. weibl. insg. darunter
Ausl.
110 Stadtzentrum 362 257 619 143 442,0 409,2 427,8 365,7
120 Rheintor/Grafenstraße 888 587 1.475 445 391,9 364,1 380,4 367,2
130 Hochschulviertel 157 92 249 64 408,9 359,4 389,1 477,6
140 Kapellplatzviertel 1.098 989 2.087 407 392,4 348,1 370,1 373,4
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 1.439 1.209 2.648 570 399,7 349,2 375,0 371,1
100 DA-MITTE 3.944 3.134 7.078 1.629 399,7 356,2 379,2 373,4
210 Johannesviertel 1.000 935 1.935 265 378,1 385,7 381,7 338,0
220 Martinsviertel-West 1.216 1.042 2.258 338 411,9 361,3 386,9 351,4
230 Martinsviertel-Ost 1.113 1.013 2.126 298 389,7 370,2 380,2 331,5
240 Waldkolonie 882 678 1.560 279 366,0 299,9 334,0 337,0
250 Mornewegviertel 120 71 191 67 270,9 242,3 259,5 258,7
260 Pallaswiesenviertel 531 389 920 261 347,5 318,3 334,5 308,5
270 Am Ziegelbusch 852 694 1.546 355 320,5 293,6 307,8 283,8
200 DA-NORD 5.714 4.822 10.536 1.863 368,8 340,0 355,0 319,6
310 Am Oberfeld 435 364 799 78 266,7 200,8 232,0 280,6
320 Mathildenhöhe 523 443 966 172 392,3 312,6 351,3 351,0
330 Woogsviertel 999 922 1.921 325 397,1 369,1 383,1 388,8
340 An den Lichtwiesen 340 313 653 87 304,7 287,9 296,4 373,4
300 DA-OST 2.297 2.042 4.339 662 348,2 299,6 323,5 360,4
410 Paulusviertel 851 826 1.677 169 316,4 290,0 302,8 278,4
420 Alt-Bessungen 1.183 1.143 2.326 291 390,9 353,7 371,7 355,7
430 An der Ludwigshöhe 216 208 424 31 319,1 267,7 291,6 267,2
400 DA-BESSUNGEN 2.250 2.177 4.427 491 351,9 317,5 334,1 318,6
510 Am Südbahnhof 543 497 1.040 192 374,5 300,8 335,3 339,8
520 Heimstättensiedlung 1.179 1.085 2.264 157 336,5 300,8 318,4 280,4
530 Verlegerviertel 1.141 946 2.087 413 428,3 368,1 398,7 351,2
540 Am Kavalleriesand 135 102 237 54 328,5 284,9 308,2 301,7
500 DA-WEST 2.998 2.630 5.628 816 373,4 321,2 347,1 329,0
Darmstadt-Innenstadt 17.203 14.805 32.008 5.461 370,9 330,2 350,9 340,2
610 Alt-Arheilgen 904 733 1.637 171 429,0 352,1 390,8 343,4
620 Arheilgen-Süd 688 593 1.281 161 359,1 275,9 315,1 361,8
630 Arheilgen-West 1.331 1.152 2.483 292 373,0 310,3 341,0 355,7
640 Arheilgen-Ost 295 267 562 54 358,0 333,3 345,8 343,9
600 DA-ARHEILGEN 3.218 2.745 5.963 678 382,4 313,9 347,5 352,9
710 Alt-Eberstadt 940 836 1.776 176 356,7 311,1 333,7 290,4
720 Am Lämmchesberg 609 513 1.122 118 370,4 286,4 326,6 350,1
730 Villenkolonie 547 550 1.097 81 281,2 243,5 260,9 234,8
740 Am Frankenstein 557 539 1.096 79 347,7 307,8 326,9 348,0
750 Kirchtannensiedlung 971 795 1.766 369 329,3 250,2 288,3 270,9
700 DA-EBERSTADT 3.624 3.233 6.857 823 336,3 277,2 305,6 286,1
810 Wixhausen-West 506 371 877 103 418,9 335,4 379,0 350,3
820 Wixhausen-Ost 660 561 1.221 163 373,1 313,8 343,3 312,3
800 DA-WIXHAUSEN 1.166 932 2.098 266 391,7 322,0 357,3 326,0
910 Kranichstein-Süd 1.187 902 2.089 454 306,7 221,0 262,7 273,0
920 Kranichstein-Nord 566 482 1.048 161 359,8 281,0 318,7 311,4
900 DA-KRANICHSTEIN 1.753 1.384 3.137 615 322,1 238,7 279,1 282,1
Darmstadt-Außenbezirke 9.761 8.294 18.055 2.382 353,5 285,0 318,4 305,6
Stadtgebiet insgesamt 26.964 23.099 50.063 7.843 364,4 312,4 338,4 328,9
1) 743 Beschäftigte konnten regional nicht zugeordnet werden
Tabelle 29
Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013
Sozialdezernat
07.13 TroubleShooter. Media
Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Sozial- und Jugendhilfeplanung
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
Telefon
Telefax
E-Mail dezernatV@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
(0 61 51) 13-21 68
(0 61 51) 13-23 09
2013/0241
5218 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 08.08.2013 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat V Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Dezernat V Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2013/0241 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2013 Vorlage vom: 25.07.2013 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt den Sozialatlas -Sozialberichterstattung 2013 zur Kenntnis. Anlagen: Sozialatlas 2013 Datenschutzrelevante Anlage: Folgekosten: Ja Nein - 2 - 2 Beschluss des Magistrats vom - 3 - 3 Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.13 Der vorgelegte Sozialatlas 2013 liefert mit seiner Sozialindexanalyse eine kleinräumige Berichterstattung zur sozialen Lage in Darmstadt und dient als Grundlage städtischer Interventionen bzw. sozialpolitischer Anforderungen. Die Daten-Analyse spiegelt die soziale Dimension Darmstadts: Sie ergibt somit auch ein facettenreiches Bild, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem Sozialstatus in den Stadtteilen und Bezirken verteilt sind. Die Zahlen zeigen, dass es auch in einer reichen Stadt wie Darmstadt Armut und soziale Ausgrenzung gibt. Die verwandte Methode einer Sozialindex-Bildung von sozioökonomischen Einzelfaktoren ermöglicht gleichermaßen eine Gesamtschau auf die Stadt, als auch einen Vergleich einzelner Statistischer Bezirke. Der dabei gebildete Sozialindex hat eine ausschließlich ökonomische Ausrichtung. Ausgewählt wurden folgende Faktoren: Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I (SGB III) Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld II (SGB II) Faktor Leistungsbezug von Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) Faktor Leistungsbezug von Grundsicherung im Alter (SGB XII) Faktor Leistungsbezug von Wohngeld (WoGG) Für den hierfür ermittelten Sozialindex gilt grundsätzlich: Je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die sozialen Probleme. Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Handlungs- und Entwicklungsbedarf in den betroffenen Stadteilen. In der Sozialberichterstattung wurden als stark belastete Bezirke 750 Kirchtannensiedlung, 910 Kranichstein-Süd, 260 Pallaswiesenviertel und 540 Am Kavallariesand identifiziert. (Dabei ist zu beachten, dass der Statistische Bezirk Am Kavallariesand absolut gesehen „nur“ 769 Einwohner/innen hat). Insgesamt ist festzuhalten, dass sich zwar bei einem Vergleich der Daten aus dem Sozialatlas 2010 zu dem aktuellen Bericht 2013 innerhalb der Bezirke eine Verschiebung von belasteten in unbelastete oder umgekehrt ergeben hat, die soziale Lage in Darmstadt sich aber insgesamt nicht verschlechtert hat. Sozialpolitisches Ziel ist es, die Teilhabechancen aller Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen sowie sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. Eine integrierte Herangehensweise, d. h. eine bedarfsgerechte, vernetzte, soziale Infrastruktur und eine wirkungsorientierte, ressortübergreifende Zusammenarbeit sind hierbei notwendig. Sozialpolitische Interventionen müssen sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden Lebenslagen und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt sein. Alle Statistischen Bezirke wurden deshalb auch themenspezifisch - wie beispielsweise nach Bevölkerungsstruktur, Hilfen zur Erziehung bzw. Hilfe zur Pflege - untersucht. Spezifische Berichterstattung z. B. zum Ausbau der Kinderbetreuung, Altenhilfeplanung oder Integrationsberichterstattung flankieren die Sozialplanungsdaten und geben dezidierte Einblicke in Lebenslagen bzw. Angebotstrukturen. Für gesamtstädtische Entwicklungen bildet die AG Sozialplanung eine wichtige Plattform mit Blick auf die verschiedenen strategischen Planungsebenen, dabei werden integrative Handlungskonzepte erarbeitet. Die Ergebnisse des Sozialatlas zeigen, dass die Prämissen Darmstädter Sozialpolitik – Partizipation, Prävention, Sozialraumorientierung – nach wie vor gelten, dies verbunden mit Strukturanalysen im Hinblick auf bedarfsgerechten Ressourceneinsatz. Im Sinne der Fortentwicklung des Datenkonzeptes für die Sozialberichterstattung werden künftig mehr lebenslagenorientierte Faktoren mit aufgenommen. Dafür wird es notwendig sein, die sozialräumliche - 4 - 4 Struktur noch feingliedriger zu untersuchen und auf kleinräumiger Ebene weitere Daten zu generieren und auszuwerten. Um Entwicklungen und deutliche Trends zeitnah zu erkennen, ist neben einer regelmäßigen Berichterstattung alle 2 – 3 Jahre eine Differenzanalyse mit Zeitreihen sinnvoll. So wird der Sozialatlas künftig auch außerökonomische Faktoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohnen aufnehmen. Darmstadt, 25.07.13 Barbara Akdeniz Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Orte (9)
- Grafenstraße 55
- Jägertorstraße 37
- Martinstraße 72
- Luisenplatz 5a
- Am Oberfeld 48
- Am Kavalleriesand 1
- Am Lämmchesberg 69
- Frankfurter Straße 71
- Kasinostraße 42
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2013/0241
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.07.2013
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00