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2013/0241

Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2013

Magistratsvorlage 25.07.2013

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Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013
Sozialdezernat
07.13  TroubleShooter. Media
Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Sozial- und Jugendhilfeplanung 
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
Telefon
Telefax
E-Mail dezernatV@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
(0 61 51) 13-21 68
(0 61 51) 13-23 09

Sozialatlas Darmstadt  
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    Verfasserin 
Angelika Dittmar Sozial- und Jugendhilfeplanung 
 
    Mitarbeit und Redaktion 
Simone Schlosser Controlling 
Günther Bachmann Statistik und Stadtforschung 
Michael Schäfer  Statistik und Stadtforschung 
 
    Grafiken 
Annegret Schmidt  Statistik und Stadtforschung  
 
 
    Herausgeberin 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Sozialdezernat 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
Telefon (0 61 51) 13 – 21 68 
Telefax (0 61 51) 13 – 23 09 
E-Mail dezernatV@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de 
 
 
 
 
 
 
 Schutzhinweise 
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise – 
ist nur mit Quellenangabe gestattet. 
© 2013 Wissenschaftsstadt Darmstadt

Inhalt 
 
 
 
 Vorwort     5 
 Einleitung   6 
 
1.  Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt  7 
1.1 Zur Vorgeschichte   7 
1.2 Methodik und Vorgehen    7 
1.3  Faktoren zur Bildung des Sozialindex  9 
1.4 Verteilung des Sozialindex  11 
1.5 Auswertung der Einzelfaktoren 14 
1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex 22 
 
2. Darstellung der Statistischen Bezirke nach Themen 23 
2.1 Bevölkerung und Wahlbeteiligung 23 
2.2 Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege 36 
2.3  Arbeitsmarkt  42 
2.4 Zusammenfassung ausgewählter Bezirke 45 
 
3. Fazit  46 
 
 Literatur  47 
 Anhang  48

5 
 
 
 
 
 
 
Vorwort 
 
 
Mit dem vorliegenden Sozialatlas schreiben wir unsere Sozialberichterstattung und damit die 
statistische Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Darmstadt fort. 
 
Der aktualisierte, auf den neuesten Stand gebrachte Sozialatlas 2013 besitzt die Funktion eines 
sozialpolitischen Frühwarnsystems. Ganz im Sinne des Credos des renommierten Soziologen und 
Stadtforschers Hartmut Häußermann (1943 – 2011), der sich dafür einsetzte, „Monitoring Soziale 
Stadtentwicklung“ als Seismographen zu begreifen, um städtische Fehlentwicklungen – etwa 
Segregationseffekte und Polarisierung – von vornherein zu erkennen und frühzeitig durch präventive 
Sozialpolitik zu vermeiden. 
 
Die Daten-Analyse spiegelt die soziale Dimension unserer Stadt: Sie ergibt somit auch ein 
facettenreiches Bild, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem Sozialstatus in 
den Stadtteilen und Bezirken verteilt sind. Die Zahlen zeigen, dass es auch in einer reichen Stadt wie 
Darmstadt Armut und soziale Ausgrenzung gibt. Es geht darum, aus den Erkenntnissen die Strategie für 
ein Soziales Darmstadt weiterzuentwickeln und umzusetzen.  
 
Ziel ist, die soziale Balance, den solidarischen Zusammenhalt in unserer Stadt weiter zu stärken, die 
Chancen- und Teilhabegerechtigkeit in allen Gesellschaftsbereichen für Menschen jeden Alters zu 
sichern. Soziale Stadt bedeutet Investitionen im Quartier: Umso wichtiger ist es, die Potenziale in den 
jeweiligen Stadtteilen zu entdecken und weiterzuentwickeln, aber auch gezielt vorhandene Ressourcen 
in den Sozialräumen einzusetzen.  
Partizipation, Prävention und Sozialraumorientierung sind die Säulen unserer sozialpolitischen 
Gesamtstrategie zur Vermeidung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Aktive, bedarfsgerechte 
Gemeinwesenarbeit stellt ein geeignetes Mittel dar, um Menschen in den Quartieren zu begleiten, ihre 
Interessen und Bedarfslagen angemessen aufzugreifen.  
 
Es geht –  fußend auf dem Sozialatlas – darum, die Weichen zu stellen: Von daher ist es mir ein 
Kernanliegen, dass dieser Bericht nicht nur als Kompass für die weitere Arbeit der Fachwelt dient. 
Sondern auch, dass er allen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt transparent vor Augen führen 
möge, wo die sozialen Herausforderungen liegen, denen wir alle gemeinsam durch frühzeitige 
Intervention entgegenwirken müssen.  
 
Wir werden auch in Zukunft in strukturierter, bedarfsorientierter Art und Weise sozialpolitische 
Maßnahmen für ein soziales Darmstadt entwickeln.  Dort, wo sie gebraucht werden und dort, wo sie 
wirken.  
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin – Sozialdezernentin

6 
 
Einleitung  
 
Vom Darmstädter Dichter Karl Krolow stammt der schöne Satz: „Die Stadt ist groß, man kann ihr alles 
sagen.“ Umgekehrt könnte man fragen – was kann die Stadt uns sagen?  
In Zahlen gesehen – doch einiges! 
 
So bildet der vorliegende Sozialatlas auf der Ebene der Statistischen Bezirke in Darmstadt eine Reihe 
von Daten ab, aus denen sich wertvolle Erkenntnisse für Planungen und Entscheidungen gewinnen 
lassen.  
Die verwandte Methode einer Sozialindex-Bildung von sozioökonomischen Einzelfaktoren ermöglicht 
hierbei gleichermaßen eine Gesamtschau auf die Stadt, als auch einen Vergleich der einzelnen 
Stadtgebiete. Belastungsfaktoren lassen sich so quantitativ leichter erkennen und sozialpolitische 
Anforderungen können daraus abgeleitet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. 
Dabei gilt es zu beachten, dass soziale Exklusion, vor allem im Hinblick auf die Konzepte „Lebenslagen“ 
oder „Verwirklichungschancen“, wesentlich vielschichtiger ist, als die rein ökonomischen Faktoren es 
ausdrücken können.
 Vor dem Hintergrund der Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit in einer 
Stadtgesellschaft spielen z. B. die Bereiche Bildung, Gesundheit und Wohnen eine mindestens ebenso 
wichtige Rolle.  
Der vorliegende Bericht ist eine Fortschreibung des Sozialatlasses 2010 (Datenstichtag 31.12.2008). 
Der Sozialatlas 2013 präsentiert neue Daten (Datenstichtag 31.12.2011), um mögliche Veränderungen 
in der räumlichen Verteilung zeitnah abzubilden. Die Struktur ist daher unverändert, um einen direkten 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 zu ermöglichen.  
 
Im ersten Teil wird aus den Faktoren Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, 
Grundsicherung im Alter und Wohngeld ein Index gebildet. Dieser erfasst differenziert die Statistischen 
Bezirke unter der Prämisse der ökonomischen Verwirklichungschancen der Bevölkerung. Danach wird 
jeder dieser Faktoren nochmal einzeln betrachtet und mit denen aus dem Sozialatlas 2010 verglichen. 
Die beim Sozialindex verwendetete Kategoriebildung wird hierbei fortgesetzt. Wesentliche Daten sind für 
jeden Faktor visualiert in Karten abgebildet. Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine 
Tabelle, die zum einen die Rohdaten angibt und zum anderen die Belastung der Bezirke darstellt. 
 
Der zweite Teil nimmt die Abweichungen in Bezug auf Bevölkerung, Wahlbeteiligung und 
Kinderbetreuung, aber auch Erziehung, Pflege und den Arbeitsmarkt für alle Statistischen Bezirke zur 
Gesamtsstadt in den Blick. Aus der Fokussierung auf bestimmte Stadtbezirke mit besonderem 
Entwicklungsbedarf im ersten Teil werden die Abweichungen zur Gesamtsstadt, für diese Statistischen 
Bezirke weiter ausdifferenziert, einer näheren Untersuchung unterzogen. 
 
Der vorliegende Sozialatlas 2013 bietet wichtige Informationen zur Betrachtung der sozialen Lage 
innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Probleme der Prekärisierung und Bildungs-
benachteiligung sind jedoch kausal nicht nur aus rein quantitativen Analysen ableitbar. Die 
Notwendigkeit, ein städtisches Sozialmonitoring weiter zu entwickeln, resultiert aus der Verantwortung 
der Stadt für die Daseinsvorsorge und dem daraus abgeleiteten Interesse an einer Beobachtung der 
Lebensbedingungen und Entwicklungschancen in Sozialräumen. So werden im letzten Teil ein Fazit 
gezogen und weitere Schritte beschrieben.  
 
 
Angelika Dittmar 
Sozial- und Jugendhilfeplanung – Sozialdezernat

7 
 
1. Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
1.1 Zur Vorgeschichte 
 
Es ist eine große Besonderheit, dass es in Darmstadt  eine dezernats- und ämterübergreifende 
Arbeitsgruppe zur Beobachtung der sozialen Stadtentwicklung gibt. Das Interesse, möglichst 
kleinräumige Daten zur sozialen Situation von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zu gewinnen, 
ist ungebrochen und wird durch die vielfältigen Problemlagen immer wichtiger. Die Erhebung 
kleinsträumiger Daten ist für die sozialraumorientierte Berichterstattung und für die empirische Analyse 
von großer Bedeutung. Anhand der umfangreichen Publikationsliste der AG Sozialplanung wird deutlich, 
dass nicht nur gesamtstädtische Entwicklungen durch eine Vielzahl von Armutsberichten und Berichten 
zur sozialen Situation beobachtet wurden und werden. Vielmehr wird klar, dass auch die 
Berichterstattung zur kleinräumigen sozialen Lage die Basis für städtische Interventionen und für 
Förderprogramme wie beispielsweise das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ bildet. Die 
Herausgabe des Sozialatlasses von 2002 schuf somit die Grundlage, relevante Sozialdaten auf 
kleinräumiger Basis im innerstädtischen Vergleich zusammenzustellen, zu bewerten und das 
Sozialmonitoring angepasst auf die Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen im Sozialatlas 2010 
weiterzuentwickeln. 
Die AG Sozialplanung soll konzeptionell eine moderne und regelmäßige Sozialberichterstattung als 
Fundament für sozialpolitische Entscheidungen des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung 
leisten. Bereits im Gründungsdokument von 1994 hieß es, „…hierdurch soll sichergestellt werden, dass 
alle relevanten Daten und Statistiken für eine umfassende Sozialplanung zusammengetragen werden. 
Dabei umfasst Sozialplanung als übergeordneter Begriff Sozial- und Jugendhilfeplanung.“ Die AG 
Sozialplanung hatte von Anfang an die Aufgabe, verschiedene städtische Planungs- und Analysebereiche 
zu bündeln und zu vernetzen. 
 
1.2 Methodik und Vorgehen 
 
Mit dem vorliegenden Sozialmonitoring wird das Stadtgebiet einer Bewertung unterzogen. Dies 
geschieht auf der Grundlage der Statistischen Bezirke und mittels definierter sozialer Merkmale. 
Dadurch lassen sich sowohl Stadtteile bzw. -viertel mit besonderem Handlungsbedarf identifizieren, als 
auch Stadtteile, die "intakt" sind, d.h. eine geringe Ausprägung des nachfolgend beschriebenen 
Sozialindexes aufweisen. Bei den hier vorliegenden Fragestellungen wird eine Vielzahl von Faktoren und 
Indikatoren der Statistischen Bezirke Darmstadts verwendet und auf deren innere Zusammenhänge hin 
untersucht (siehe die folgenden Unterkapitel).  
Die Indikatoren werden über die Teilgebiete der Stadt – die Statistischen Bezirke – miteinander 
verbunden und die resultierende Matrix einer Sozialindexanalyse unterzogen. Da sich die städtischen 
Teilgebiete durch eine sehr große Zahl von Merkmalen (Indikatoren) kennzeichnen lassen, werden 
davon nur die für bedeutsam erachteten und erhebbaren ausgewählt. Das Analysemodell beruht darauf, 
hoch korrelierende Indikatoren zu beschreiben und zu bewerten (siehe Kapitel 1.3 sowie 1.5). Dies 
bedeutet, dass enge Zusammenhänge zwischen der ungleichen Verteilung der Bevölkerungsgruppen 
und z. B. Merkmalen wie Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit etc. bestehen – und diese gilt es mittels der 
Faktoren zu analysieren. 
Um die soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteiles/Stadtviertels statistisch 
erfassen zu können, müssen diese bestimmbar in berechenbare Größen übertragen werden. 
Grundsätzlich ist eine Vielzahl unterschiedlicher sozialer Daten denkbar, die unmittelbar oder mittelbar 
auf die soziale Lage Einfluss nehmen. Die Bandbreite reicht von individuellen Merkmalen wie Bildung, 
über demografische Daten, wie z.B. die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung im Quartier, bis hin zu 
materiellen Aspekten wie Arbeit und Einkommen.

8 
Die theoretische Vielfalt der Daten erfährt jedoch umgehend eine drastische Eingrenzung, wenn man die 
Anforderungen berücksichtigt, die an die Daten zu stellen sind: 
• sie müssen regionalisierbar sein, d.h. auf der Ebene der Statistischen Bezirke vorliegen, 
• sie müssen quantitativ von hoher Aussagekraft sein, 
• sie müssen fortgeschrieben werden können, um Entwicklungen aufzuzeigen, und  
• sie müssen Aktualität besitzen. 
Nicht alle der verfügbaren kleinräumigen Daten erfüllen diese Anforderungen. Andere Daten wiederum 
waren in ihrer Gesamtzahl zu gering, um – statistisch vertretbar – die Bildung von Verhältniszahlen im 
gesamtstädtischen Vergleich zuzulassen. 
 
Aus den Daten, die die genannten Anforderungen erfüllen, wurden insgesamt fünf Faktoren gebildet. 
Den Faktoren ist gemeinsam, dass sie die Verteilung von geringen verfügbaren Einkommen abbilden. 
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte staatlicher oder 
kommunaler Transferleistungen auslösen. Leistungen, ohne die die Betroffenen außerstande wären, ihr 
Existenzminimum zu sichern. Zudem sollen sie Lebensbezüge wiedergeben, die die Betroffenen von der 
sozialen Teilhabe ausgrenzen bzw. perspektivisch staatliche Transferleistungen auslösen können. 
Die Auswahl der in Kapitel 1.3 aufgeführten Faktoren ließ sich von der Überlegung leiten, inwieweit 
diese am objektivsten – weil quantifizierbar – benachteiligte, aber auch intakte Wohngebiete 
identifizieren helfen. Darüber hinaus – weil administratives Handeln auslösend – für Verwaltung und 
Kommunalpolitik von Bedeutung sind. Die Faktoren drücken jeweils das Verhältnis des bestimmten 
sozialen Merkmals für den Statistischen Bezirk zur Bezugsgröße aus. Die so ermittelten Werte wurden 
auf einer Skala von 0 bis 100 normiert, in dem der geringste Wert mit 0, der höchste Wert für einen 
Statistischen Bezirk entsprechend mit 100 normiert wurde. Dadurch ließen sich alle fünf Faktoren auf 
der Wertskala von 0 bis 100 einordnen bzw. standardisieren. Aus den standardisierten Faktoren wurde 
schließlich ein einzelner Index, der Sozialindex, gebildet. Da alle Faktoren gleich gewichtet sind, ging 
jeder Faktor zu einem Fünftel in den Sozialindex ein. 
 
Für den Sozialindex gilt grundsätzlich: Je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die sozialen 
Probleme. Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Entwicklungsbedarf in dem betroffenen 
Stadtviertel. Die „Wertung“ der Bezirke mittels eines Sozialindexes (Kapitel 1.4) beruht auf der so 
genannten Faktorenanalyse. Das Modell der Faktorenanalyse beschreibt hoch korrelierende 
Einzelmerkmale durch eine ihnen gemeinsame Dimension. Bei der hier vorliegenden Analyse wurden – 
mathematisch-statistisch gesehen – ungewichtete additive Indizes verwendet. 
 
Kapitel 1.4 beinhaltet darüber hinaus einen Abgleich der Daten und Merkmale aus der Beschreibung 
der Statistischen Bezirke, wie sie in Kapitel 1.5 vorgenommen wird, mit dem Sozialindex, um etwaige 
Zusammenhänge zu überprüfen. Der Fokus wurde dabei auf die Statistischen Bezirke gelegt, die einen 
besonders hohen oder besonders geringen Sozialindex aufweisen. 
Kapitel 1.5 beschreibt in standardisierter Form die einzelnen Statistischen Bezirke. Bestandteil der 
Beschreibung ist auch die Zusammensetzung der Bevölkerung. Anders als bei der Berechnung des 
Sozialindexes ließ sich für die jeweilige Bevölkerungsstruktur kein Index bilden. Der Grund hierfür lag in 
dem Umstand, dass zwischen den einzelnen, für die Bevölkerungsanalyse verwandten Merkmalen keine 
so starke Korrelation bestanden, die eine Indexbildung zugelassen hätte. Die Analyse wurde daher nach 
Einzelmerkmalen, wie z. B. Anteil der Ausländerinnen und Ausländer oder Anteil der 65-Jährigen und 
älter, usw. vorgenommen und die Ausprägung der Einzelmerkmale am städtischen Mittelwert 
gemessen. 
Zwischen der so ermittelten Bevölkerungsstruktur und dem Sozialindex erfolgt dann ebenfalls ein 
Abgleich, um etwaige Zusammenhänge zwischen der Ausprägung des Sozialindexes und der 
Ausprägung der Einzelmerkmale zur Bevölkerungsstruktur zu überprüfen. In der Anlage werden die 
wesentlichen statistischen Zusammenhänge und alle relevanten Daten aufgeführt. Sie sollen speziell 
den Fachleuten zur weitergehenden Verwendung dienen. Die für die einzelnen Faktoren errechneten 
Werte sind tabellarisch und ihre räumliche Verteilung über das Stadtgebiet graphisch dargestellt.

9 
1.3 Faktoren zur Bildung des Sozialindex 
 
Der hier gebildete Sozialindex hat eine ausschließlich ökonomische Ausrichtung. Ausgewählt wurden 
Faktoren, die eine nicht ausreichende Deckung des Bedarfes zum Lebensunterhalt aus eigenem 
Einkommen und Vermögen sicherstellen. Damit sind sie als Indikatoren für finanzielle Armut 
angemessen. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Armutsbegriff immer auch normative Implikationen 
enthält. So wird mit diesem Sozialindex eine sozialstaatliche Interventionsschwelle als Armutsgrenze 
gewählt. Dies ist eine normative Grenze, hat also nichts mit subjektiv erlebter Armut zu tun.  
Etwas aus dem Rahmen fällt das Arbeitslosengeld I (SGB III): Obwohl es relativ hoch sein kann, sind 
dennoch finanzielle Einbußen hinzunehmen. Auch muss erwähnt werden, dass es sich bei diesem 
Faktor um eine Leistung der Sozialversicherung handelt. Demgegenüber stellen die übrigen Faktoren 
steuerfinanzierte Sozialleistungen dar. Die Fokussierung auf die ökonomischen Dimensionen von Armut 
und Ausgrenzung dient dazu, einen statistisch stabilen Faktor zu entwickeln, der Hinweise auf solche 
Bezirke liefert, in denen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verwirklichungschancen durch finanzielle 
Armut eingeschränkt sind.  
Im Folgenden werden die Faktoren Arbeitsförderung SGB III, Grundsicherung für Arbeitssuchende  
SGB II, Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt SGB XII und Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter  
SGB XII beschrieben. Im Anhang sind diese nach Stadtteilen und, soweit zahlenmäßig erfasst, nach 
Geschlecht und Staatsangehörigkeit aufgeführt. 
 
1.3.1 Faktor Arbeitsförderung (SGB III) 
Dieser Faktor bezieht sich auf die Leistung des klassischen Arbeitslosengeldes (ALG I) gemäß § 3 Abs. 1 
Ziff. 8. Personen haben Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn sie arbeitslos sind, bei der Arbeitsagentur 
arbeitslos gemeldet sind, die Anwartschaftszeit erfüllt haben und die Altersgrenze zur gesetzlichen 
Rentenversicherung noch nicht erreicht haben. Der Faktor Arbeitsförderung errechnet sich aus dem 
Verhältnis von Personen, die Arbeitslosengeld I beziehen, zu der Gesamtbevölkerung vom 15. 
Lebensjahr bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den 
Statistischen Bezirk. 
 
1.3.2 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) 
Als Ergebnis der so genannten „Hartz-Kommission“ wurde durch das Vierte Gesetz für moderne 
Dienstleistungen am Arbeitsmarkt das Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verabschiedet, das am 
01.01.2005 in Kraft getreten ist. Mit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende hat der 
Gesetzgeber die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe nach dem ehemaligen Bundessozialhilfegesetz für 
erwerbsfähige, arbeitssuchende Personen zusammengefasst.  
Anspruchsberechtigt sind Personen, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind. Die Erwerbsfähigkeit ist 
darüber definiert, dass die Person mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen 
des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein kann. Die Hilfebedürftigkeit besteht dann, wenn eine 
Person ihren Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt, der mit ihr in einer Bedarfsgemeinschaft 
lebenden Personen nicht oder nicht ausreichend durch eigene Kräfte und Mittel, vor allem nicht durch 
Aufnahme einer zumutbaren Arbeit oder dem zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen 
sichern kann. Und sie besteht, wenn eine Person die erforderliche Hilfe auch nicht von anderen 
(Angehörige, andere Leistungsträger) erhält. In einer Bedarfsgemeinschaft sind auch Einkommen und 
Vermögen die/der Partner/-innen zu berücksichtigen. Die Leistungen der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende bestehen aus Eingliederungsleistungen und Leistungen zur Sicherung des Lebens-
unterhaltes. Zur Sicherung des Lebensunterhaltes wird an die erwerbsfähige und hilfebedürftige Person 
die so genannte „Regelleistung“ und an nicht erwerbsfähige, aber hilfebedürftige Personen in gleicher 
Bedarfsgemeinschaft „Sozialgeld“ gezahlt. Diese Geldleistungen umfassen als Pauschale den gesamten 
Lebensunterhalt und stellen das soziokulturelle Existenzminimum dar. Zudem werden Leistungen zu 
den Kosten der Unterkunft gewährt. Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende errechnet sich aus 
dem Verhältnis von Personen, die Regelleistung oder Sozialgeld beziehen, zu der Gesamtbevölkerung

10 
bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den Statistischen 
Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen erhalten. 
 
1.3.3 Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) 
Die Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß SGB XII hat das Ziel, „die Führung eines Lebens zu 
ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“ (§ 1 SGB XII). Anspruchsberechtigt sind 
Personen, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften 
und Mitteln, insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 19 Abs. 1 SGB 
XII), unter 65 Jahre alt, nicht dauerhaft voll erwerbsgemindert und nicht anspruchsberechtigt auf 
Leistungen zum Lebensunterhalt gemäß SGB II sind. Ansprüche von Personen auf Sicherung des 
Lebensunterhaltes gemäß SGB II (siehe 2.1 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende) schließen den 
Anspruch auf Sozialhilfe gemäß SGB XII aus. Sie gilt daher nicht mehr, wie ehemals die Sozialhilfe 
gemäß Bundessozialhilfegesetz (BSHG), als letztes Auffangnetz. 
Der Faktor Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhältnis von 
Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der 
Gesamtbevölkerung bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich 
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen 
erhalten. 
 
1.3.4 Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) 
Seit 2003 ist die Grundsicherung im Alter eine bedarfsorientierte Sozialleistung zur Sicherstellung des 
notwendigen Lebensunterhalts. Sie ist Personen zu gewähren, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt 
nicht aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 41 Abs. 2 SGB XII) und entweder 
das 65. Lebensjahr vollendet haben oder dauerhaft erwerbsgemindert sind. Da die Grundsicherung für 
Personen bei Erwerbsminderung in absoluten Fallzahlen gering ist, wird nicht weiter darauf Bezug 
genommen. 
Der Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhältnis von 
Personen, die Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der 
Gesamtbevölkerung ab der Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich 
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen 
erhalten. 
 
1.3.5 Faktor Wohngeld 
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Zweck des 
Wohngeldes ist, Haushalten mit niedrigem Einkommen ein angemessenes und familiengerechtes 
Wohnen zu ermöglichen. Es wird Mietern/innen und Eigentümern/innen gezahlt, wenn die Höhe ihrer 
Miete oder Belastung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Haushalte überfordert. Der Anspruch 
auf ALG II Leistungen schließt dem Grunde nach den Bezug von Wohngeld aus, außer der Anspruch auf 
Wohngeld deckt den gesamten Bedarf der Bedarfsgemeinschaft. In diesem Fall ist das Wohngeld 
vorrangig. 
Der Faktor Wohngeld errechnet sich aus dem Verhältnis der Personen, die Wohngeld erhalten, zu den 
Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Größe bezieht sich auf den Statistischen Bezirk.

11 
1.4 Die Verteilung des Sozialindexes  
 
In der folgenden Tabelle 1 werden die fünf normierten Faktoren und deren Durchschnitt - der 
Sozialindex – pro Statistischem Bezirk abgebildet. Die Statistischen Bezirke sind nach der Höhe des 
Sozialindexes absteigend sortiert. Je weiter oben in der Tabelle ein Statistischer Bezirk positioniert ist, 
desto größer ist seine Belastung nach dem Sozialindex im innerstädtischen Vergleich. Die Statistischen 
Bezirke werden in Kategorien eingeteilt, die ihre jeweilige Abweichung zum Mittelwert der Gesamtsstadt 
darstellen. Dabei bedeutet keine Färbung, dass der Bezirk weniger als 33 % vom Mittelwert nach oben 
oder unten abweicht. Eine gelbe Färbung steht für eine Abweichung ab 33 % bis unter 66 % und eine 
orangefarbene für eine Abweichung von mehr als 66 % über dem Mittelwert. Bei einer Abweichung von 
33 % bis unter 66 % unter dem Mittelwert ist der Bezirk hellgrün und ab 66 % unter dem Mittelwert 
dunkelgrün gefärbt. 
 
In der Gesamtschau ergibt sich demnach, dass die Bezirke 750 Kirchtannensiedlung, 910 Kranichstein- 
Süd, 260 Pallaswiesenviertel, sowie 540 Am Kavalleriesand 
1 unter dem Fokus der sozioökonomischen 
Situation der Bevölkerung hoch belastet sind. Die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie, 270 
Ziegelbusch und 120 Rheintor/Grafenstraße sind ebenfalls belastet. Sie rücken somit in den Blickpunkt 
präventiver Strategien, um eine Verschlechterung in diesen Gebieten zu verhindern.  
Dagegen sind die Bezirke 810 Wixhausen-West, 740 Am Frankenstein, 520 Heimstättensiedlung, 340 
An den Lichtwiesen und 710 Alt-Eberstadt leicht unterdurchschnittlich belastet und die Bezirke 430 An 
der Ludwigshöhe, 310 Am Oberfeld, 730 Villenkolonie, sowie 410 Paulusviertel deutlich unter-
durchschnittlich belastet. 
 
Die folgende Abbildung 1 zeigt die Stadtkarte Darmstadt mit den entsprechend eingefärbten 
Statistischen Bezirken und ihrer geographischen Lage im Stadtgebiet. 
Im Anhang wird in der Tabelle 1 der Sozialindex nach geografischer Sortierung dargestellt. Daraus 
werden die zusammengefassten Werte für die einzelnen Stadtteile erkennbar. 
 
Insgesamt ist bei der Verteilung der einzelnen Faktoren und deren Bewertung immer zu beachten, dass 
es drei Bezirke gibt und zwar 130 Hochschulviertel, 250 Mornewegviertel und 540 Am Kavalleriesand, 
die absolut gesehen nur sehr wenige Einwohner/innen haben (vgl. Anhang Tabelle 10 und 11). Hier 
können wenige Empfänger/innen von Leistungen einen großen Einfluss auf die Bewertung in der 
Belastungsskala nehmen. So erzielen beispielsweise die Bezirke 130 Hochschulviertel und  
250 Mornewegviertel beim Faktor Grundsicherung im Alter einen hohen Rang in der Belastungsskala. 
Absolut gesehen handelt es sich bei beiden Bezirken um eine sehr geringe Anzahl von 
Leistungsempfänger/innen (vgl. Tabelle 5).  
 
 
 
                                               
 
 
1  vgl. hierzu Aussage 1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex

12 
Berechnung des Sozialindex in den Statistischen Bezirken 2011, 
sortiert nach der Höhe des Sozialindexes 
Normierter Faktor 
Statistische Bezirke Arbeits- 
förderung 
SGB III 
Personen 
nach 
SGB II 
Sozialhilfe 
HLU 
SGB XII 
Grund-
sicherung 
im Alter 
SGB XII 
Wohngeld 
Sozialindex 
Durchschnitt 
der Spalten 
2 - 6 
750 Kirchtannensiedlung 66,3 100,0 100,0 65,6 46,0 75,6 
910 Kranichstein-Süd 55,0 76,1 44,8 41,5 85,9 60,7 
260 Pallaswiesenviertel 71,2 50,9 96,3 40,2 33,5 58,4 
540 Am Kavalleriesand 100,0 54,4 19,7 4,3 100,0 55,7 
920 Kranichstein-Nord 70,1 61,8 33,5 62,0 43,8 54,2 
240 Waldkolonie 91,7 32,9 39,5 24,2 37,5 45,2 
270 Am Ziegelbusch 63,1 26,1 32,8 51,0 50,1 44,6 
120 Rheintor/Grafenstraße 55,1 30,4 79,5 34,5 22,3 44,4 
530 Verlegerviertel 63,3 37,2 30,6 38,2 44,5 42,8 
250 Mornewegviertel 0,0 43,6 62,9 49,4 45,3 40,2 
820 Wixhausen-Ost 58,2 19,0 23,4 16,3 82,7 39,9 
230 Martinsviertel-Ost 49,8 29,6 45,3 42,7 30,4 39, 6 
220 Martinsviertel-West 48,8 26,8 47,4 41,1 33,1 39 ,5 
510 Am Südbahnhof 56,1 28,8 40,7 16,3 53,0 39,0 
130 Hochschulviertel 41,2 5,4 29,8 100,0 18,4 39,0 
110 Stadtzentrum 29,2 19,3 64,1 52,0 10,4 35,0 
330 Woogsviertel 58,1 28,1 35,7 25,6 26,0 34,7 
320 Mathildenhöhe 74,8 23,4 25,9 21,0 18,4 32,7 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 43,5 24,0 31,2 24,1 32, 1 31,0 
640 Arheilgen-Ost 55,3 15,3 51,2 10,7 19,9 30,5 
720 Am Lämmchesberg 69,7 18,2 20,3 9,1 25,0 28,5 
420 Alt-Bessungen 49,2 15,0 27,8 25,5 19,9 27,5 
630 Arheilgen-West 43,4 14,2 21,1 26,0 32,2 27,4 
140 Kapellplatzviertel 51,6 17,8 26,4 18,5 19,2 26,7  
620 Arheilgen-Süd 27,6 22,6 30,7 5,6 36,8 24,7 
610 Alt-Arheilgen 54,0 12,7 27,1 10,6 15,2 23,9 
210 Johannesviertel 47,7 14,1 5,3 26,2 24,1 23,5 
810 Wixhausen-West 60,8 9,6 3,2 8,1 7,9 17,9 
740 Am Frankenstein 43,8 6,4 27,2 3,2 2,6 16,7 
520 Heimstättensiedlung 37,4 3,2 11,2 6,5 24,3 16,5 
340 An den Lichtwiesen 37,4 1,5 14,7 8,3 15,6 15,5 
710 Alt-Eberstadt 28,2 6,3 12,7 9,2 6,0 12,5 
430 An der Ludwigshöhe 19,3 5,5 11,5 8,9 7,6 10,6 
310 Am Oberfeld 48,6 0,0 0,0 1,1 1,9 10,3 
730 Villenkolonie 29,5 0,9 7,0 0,0 0,0 7,5 
410 Paulusviertel 26,0 0,7 2,3 0,9 7,5 7,5 
Stadtgebiet insgesamt 52,1 26,6 32,8 22,3 30,8 32,9 
  
   Tabelle 1

13 
 
Abbildung  1

14 
1.5 Auswertung der Einzelfaktoren  
 
Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich über die Bildung des Sozialindexes eine 
nachvollziehbare Bewertung herstellen lässt, wie belastet ein Bezirk durch den Bezug sozialer 
Transferleistungen seiner Bewohnerschaft ist. Durch die Bildung des Durchschnitts der einzelnen 
normierten Faktoren können jedoch pro Bezirk wichtige Informationen verloren gehen. Aus diesem 
Grund wird im Folgenden jeder einzelne Faktor für sich einer Betrachtung unterzogen. Dabei wird, wie 
beim Sozialindex auch, die Abweichung von 33 % bzw. 66 % über dem städtischen Durchschnitt des 
jeweiligen Faktors zur Kategoriebildung verwendet. Durch Visualisierung der Daten entstehen Karten, 
welche die jeweilige Belastung der Bezirke für die einzelnen Faktoren darstellen. In diesen Abbildungen 
werden nur die Bezirke eingefärbt, die mehr als 33 % bzw. 66 % über dem städtischen Durchschnitt 
liegen. In der Legende der einzelnen Karten wird aber auf die absoluten Werte Bezug genommen, so 
dass sich erkennen lässt, wie hoch die Anteile bestimmter Leistungsbezieher/innen an der 
entsprechenden Bevölkerungsgruppe tatsächlich sind. 
In einer kurzen Kommentierung werden vor allem die Bezirke beleuchtet, die bei der Belastung des 
einzelnen Faktors zur Gesamtbelastung im Rahmen des Indexes stark nach oben abweichen. Im 
Zeitvergleich zum Sozialatlas 2010 werden Auffälligkeiten benannt und extreme Abweichungen kurz 
beschrieben. 
Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine Tabelle, die zum einen die Rohdaten des Faktors 
angibt und zum anderen stellt sie die Belastung der Bezirke dar. Die Sortierung der Statistischen 
Bezirke erfolgt nach der Höhe ihrer Belastung im jeweiligen Faktor. 
 
 
Faktor Arbeitsförderung SGB III 
 
Bei den Leistungsempfänger/innen nach SGB III 
zu den 15 bis unter 65-Jährigen liegt der 
städtische Durchschnitt bei 0,90 %. Im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist dieser Faktor 
um 0,48 %-Punkte gesunken. D. h. trotz 
steigender Bevölkerungszahlen im erwerbs-
fähigen Alter ist die Anzahl der Leistungs-
empfänger/innen nach SGB III rückläufig. Bei 
diesem Faktor sind zwei von drei der am 
stärksten belasteten Bezirke des Sozialindexes 
hier vertreten. So hat der Bezirk 540 Am 
Kavalleriesand mit 1,57 % den höchsten Wert, 
dicht gefolgt vom Bezirk 240 Waldkolonie mit 
1,46 %. Abweichend hiervon liegt der Bezirk 
320 Mathildenhöhe an dritter Stelle mit 1,22 %, 
während er im Sozialindex im Bereich des 
Durchschnittwertes liegt. Eine extreme 
Abweichung lässt sich im Wege des 
Zeitvergleichs beim Bezirk 540 Kavalleriesand 
feststellen: von mehr als 66 % unter dem 
städtischen Durchschnitt im Sozialatlas 2010 
auf nunmehr einen Wert weit über 66%. Genau 
entgegengesetzt ist die Situation beim Bezirk 
110 Stadtzentrum, die von mehr als 66 % des 
städtischen Durchschnittes auf einen Wert von 
unter 33 % gesunken ist. 
Abbildung 2

15 
Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II 
 
Der städtische Durchschnitt für das Verhältnis 
von Leistungsempfänger/innen nach SGB II zu 
den Einwohner/innen unter 65 Jahren liegt bei 
9,83 %. Im Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist 
dieser Durchschnittswert um 1,0 %-Punkt 
gesunken. Bei diesem Faktor spiegelt das 
Ergebnis des Sozialindexes die fünf am 
stärksten belasteten Bezirke wieder. Die Spitze 
der Belastungsskala beim Faktor Grund-
sicherung führt der Bezirk 750 Kirchtannen-
siedlung mit 32,95 % an, gefolgt von den 
Bezirken 910 Kranichstein-Süd mit 25,42 %, 
920 Kranichstein-Nord mit 20,92 %, 540 Am 
Kavalleriesand mit 18,58 % und 260 
Pallaswiesenviertel mit 17,47 %. Der Bezirk 250 
Mornewegviertel liegt an sechster Stelle mit 
15,19 % auch innerhalb der Belastungsskala, 
beim Sozialindex jedoch leicht verbessert an 
zehnter Stelle. Im Vergleich zum Sozialatlas 
2010 lässt sich allgemein bei diesem Faktor 
feststellen, dass sowohl im oberen Drittel als 
auch im unteren Drittel kaum Verschiebungen 
zu verzeichnen sind. 
 
Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum 
Lebensunterhalt (SGB XII) 
 
Das Verhältnis der Leistungsbezieher/innen auf 
Einwohner/innen unter 65 Jahre liegt bei diesem 
Faktor durchschnittlich bei 0,73 % und ist damit 
nahezu unverändert (0,76 % Sozialatlas 2010). 
Hierbei handelt es sich um sehr geringe absolute 
Werte. So sind im gesamten Stadtgebiet lediglich 
884 Leistungsempfänger/innen zu verzeichnen. 
Dies hat zur Folge, dass selbst bei geringen 
absoluten Abweichungen große Veränderungen im 
normierten Faktor vorzufinden sind. Dabei liegen 
die beiden Bezirke 750 Kirchtannensiedlung mit 
2,13% und 260 Pallaswiesenviertel mit 2,05 % 
deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Der 
Bezirk 110 Stadtzentrum hat in diesem Faktor 
ebenso einen relativ hohen Wert (1,38 %). Im 
Sozialindex liegt er dagegen nur knapp über dem 
städtischen Schnitt. Auffällig sind die Ver-
schiebungen der Bezirke 250 Mornewegviertel und 
640 Arheiligen-Ost, die von 33 % bis 66 % unter 
dem städtischen Durchschnitt (Sozialatlas 2010) 
auf nunmehr 33 % bis 66 % über dem 
Durchschnitt geklettert sind. 
 
 
Abbildung 3 
Abbildung 4

16 
Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) 
 
Bei diesem Faktor liegen außerordentlich viele 
Bezirke weit über dem städtischen Durchschnitt, 
der von 5,54 % (Sozialatlas 2010) auf nunmehr 
6,73 % gestiegen ist. Fast alle hoch belasteten 
Bezirke aus dem Sozialindex befinden sich beim 
Faktor Grundsicherung im Alter unter den am 
stärksten belasteten Bezirken. Zudem steht an 
der Spitze der Belastungsskala weit voran mit 
27,78 % der Bezirk 130 Hochschulviertel. 
Dagegen bewegt er sich im Sozialindex im 
Durchschnittsbereich. Ähnlich verhält es sich bei 
fünf weiteren Bezirken: 110 Stadtzentrum,  
250 Mornewegviertel, 230 Martinsviertel-Ost, 
220 Martinsviertel-West und dem Bezirk  
530 Verlegerviertel. Sie alle weisen deutlich 
überdurchschnittliche Belastungswerte von über 
11 % auf, liegen jedoch in der Berechnung des 
Sozialindexes im Durchschnittsbereich. Der 
Bezirk 120 Rheintor/Grafenstraße gehört mit 
10,04 % sowohl bei diesem Faktor als auch im 
Sozialindex zu den belasteten Bezirken. Im 
Zeitvergleich zum Sozialatlas 2010 ist im 
oberen Bereich nur eine wesentliche Abweichung 
feststellbar. Der Bezirk 250 Mornewegviertel ist 
von einem Durchschnittswert auf einen heute 
stark belasteten Wert von mehr als 66 % angestiegen. 
 
 
Faktor Wohngeld  
 
Stadtweit erhalten insgesamt 2.542 Empfänger/ innen 
Wohngeld. Der städtische Durchschnitt liegt bei  
1,72 % der Gesamtbevölkerung und ist im Vergleich 
zum Sozialatlas 2010 um 0,22 %-Punkte leicht 
gestiegen. Der Bezirk 540 Am Kavaliersand weist mit 
5,20 % den am höchsten belasteten Wert in der Skala 
aus. An zweiter Stelle der Belastungsskala steht der 
Bezirk 910 Kranichstein-Süd mit 4,49 %. Auffällig ist, 
dass bei diesem Faktor der Bezirk 820 Wixhausen-Ost 
mit 4,4 % sehr deutlich über dem städtischen 
Durchschnitt liegt, während er bezogen auf den 
Sozialindex sich im Durchschnittsbereich befindet. 
Weiter liegen die Bezirke 510 Am Südbahnhof,  
270 Am Ziegelbusch, 750 Kirchtannensiedlung,  
250 Mornewegviertel, 530 Verlegerviertel und  
920 Kranichstein-Nord deutlich unter dem städtischen 
Durchschnitt. Im Zeitvergleich gibt es nur eine 
extreme Abweichung. Beim Bezirk 820 Wixhausen-Ost 
ist der Wert von 33 % bis 66 % unter dem städtischen 
Durchschnitt (Sozialatlas 2010) auf nunmehr einen 
Belastungwert von weit mehr als 66% geklettert. 
Abbildung 5 
Abbildung 6

17 
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011 1) , 
sortiert nach normiertem Faktor  
Statistische Bezirke 
Empfänger/innen 
von Leistungen 
nach dem 
SGB III 
Einwohner/innen 
im Alter von 15 bis 
unter 
65 Jahre 
Empfänger/innen je 
100 Einw. im Alter 
von 15 
bis unter 65 Jahre 
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100 
540 Am Kavalleriesand 8  509  1,57  100,0 
240 Waldkolonie 46  3.160  1,46  91,7 
320 Mathildenhöhe 24  1.970  1,22  74,8 
260 Pallaswiesenviertel 25  2.143  1,17  71,2 
920 Kranichstein-Nord 25  2.171  1,15  70,1 
720 Am Lämmchesberg 24  2.093  1,15  69,7 
750 Kirchtannensiedlung 43  3.913  1,10  66,3 
530 Verlegerviertel 41  3.884  1,06  63,3 
270 Am Ziegelbusch 38  3.607  1,05  63,1 
810 Wixhausen-West 16  1.567  1,02  60,8 
820 Wixhausen-Ost 23  2.336  0,98  58,2 
330 Woogsviertel 36  3.663  0,98  58,1 
510 Am Südbahnhof 19  1.989  0,96  56,1 
120 Rheintor/Grafenstraße 30  3.190  0,94  55,1 
640 Arheilgen-Ost 10  1.060  0,94  55,3 
910 Kranichstein-Süd 47  5.005  0,94  55,0 
610 Alt-Arheilgen 27  2.919  0,92  54,0 
140 Kapellplatzviertel 37  4.146  0,89  51,6 
230 Martinsviertel-Ost 37  4.266  0,87  49,8 
420 Alt-Bessungen 39  4.547  0,86  49,2 
220 Martinsviertel-West 38  4.454  0,85  48,8 
310 Am Oberfeld 17  2.001  0,85  48,6 
210 Johannesviertel 33  3.945  0,84  47,7 
740 Am Frankenstein 16  2.044  0,78  43,8 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 40  5.136  0,78  43,5 
630 Arheilgen-West 37  4.764  0,78  43,4 
130 Hochschulviertel 4  536  0,75  41,2 
340 An den Lichtwiesen 10  1.445  0,69  37,4 
520 Heimstättensiedlung 33  4.769  0,69  37,4 
730 Villenkolonie 15  2.577  0,58  29,5 
110 Stadtzentrum 7 1.211  0,58  29,2 
710 Alt-Eberstadt 20  3.553  0,56  28,2 
620 Arheilgen-Süd 13  2.345  0,55  27,6 
410 Paulusviertel 20  3.757  0,53  26,0 
430 An der Ludwigshöhe 4  913  0,44  19,3 
250 Mornewegviertel 1  598  0,17  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 918  102.186  0,90  52,1 
1)  Nur die Leistungsempfänger/innen; 15 Empfänger/innen konnten regional nicht zugeordnet werden.  
   Tabelle 2

18 
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 1) , 
sortiert nach normiertem Faktor 
Statistische Bezirke 
Empfänger/innen 
von Leistungen 
nach dem 
SGB II 
Einwohner/innen 
unter 
65 Jahre 
Empfänger/innen je 
100 
Einwohnerinnen 
unter 65 Jahre 
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100  
750 Kirchtannensiedlung 1.672  5.075  32,95  100,0 
910 Kranichstein-Süd 1.666  6.553  25,42  76,1 
920 Kranichstein-Nord 566  2.705  20,92  61,8 
540 Am Kavalleriesand 123  662  18,58  54,4 
260 Pallaswiesenviertel 426  2.439  17,47  50,9 
250 Mornewegviertel 101  665  15,19  43,6 
530 Verlegerviertel 600  4.555  13,17  37,2 
240 Waldkolonie 463  3.925  11,80  32,9 
120 Rheintor/Grafenstraße 376  3.410  11,03  30,4 
230 Martinsviertel-Ost 535  4.964  10,78  29,6 
510 Am Südbahnhof 248  2.358  10,52  28,8 
330 Woogsviertel 433  4.202  10,30  28,1 
220 Martinsviertel-West 509  5.142  9,90  26,8 
270 Am Ziegelbusch 399  4.132  9,66  26,1 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 533  5.925  9,00  24,0 
320 Mathildenhöhe 197  2.232  8,83  23,4 
620 Arheilgen-Süd 251  2.929  8,57  22,6 
110 Stadtzentrum 98  1.305  7,51  19,3 
820 Wixhausen-Ost 210  2.832  7,42  19,0 
720 Am Lämmchesberg 185  2.580  7,17  18,2 
140 Kapellplatzviertel 334  4.728  7,06  17,8 
640 Arheilgen-Ost 79  1.262  6,26  15,3 
420 Alt-Bessungen 327  5.312  6,16  15,0 
630 Arheilgen-West 357  6.029 5,92  14,2 
210 Johannesviertel 270  4.581  5,89  14,1 
610 Alt-Arheilgen 188  3.459  5,44  12,7 
810 Wixhausen-West 83  1.863  4,46  9,6 
740 Am Frankenstein 85  2.462  3,45  6,4 
710 Alt-Eberstadt 146  4.255  3,43  6,3 
430 An der Ludwigshöhe 34  1.067  3,19  5,5 
130 Hochschulviertel 19  604  3,15  5,4 
520 Heimstättensiedlung 142  5.808  2,44  3,2 
340 An den Lichtwiesen 33  1.727  1,91  1,5 
730 Villenkolonie 55  3.195  1,72  0,9 
410 Paulusviertel 75  4.485  1,67  0,7 
310 Am Oberfeld 35  2.428  1,44  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 11.979  121.855  9,83  26,6 
1)  Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 126 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden  
   Tabelle 3

19 
Empfänger/innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum 31.12.2011, 
sortiert nach normiertem Faktor  
Statistische Bezirke 
Empfänger/innen 
von Hilfe zum 
Lebensunterhalt 
nach SGB XII 
Einwohner/innen 
unter 
65 Jahre 
Empfänger/innen 
je 100 
Einwohnerinnen 
unter 65 Jahre 
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100 
750 Kirchtannensiedlung 108  5.075  2,13  100,0 
260 Pallaswiesenviertel 50  2.439  2,05  96,3 
120 Rheintor/Grafenstraße 58  3.410  1,70  79,5 
110 Stadtzentrum 18  1.305  1,38  64,1 
250 Mornewegviertel 9 665  1,35  62,9 
640 Arheilgen-Ost 14  1.262  1,11  51,2 
220 Martinsviertel-West 53  5.142  1,03  47,4 
230 Martinsviertel-Ost 49  4.964  0,99  45,3 
910 Kranichstein-Süd 64  6.553  0,98  44,8 
510 Am Südbahnhof 21  2.358  0,89  40,7 
240 Waldkolonie 34  3.925  0,87  39,5 
330 Woogsviertel 33  4.202  0,79  35,7 
920 Kranichstein-Nord 20  2.705  0,74  33,5 
270 Am Ziegelbusch 30  4.132  0,73  32,8 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 41  5.925  0,69  31,2 
620 Arheilgen-Süd 20  2.929  0,68  30,7 
530 Verlegerviertel 31  4.555  0,68  30,6 
130 Hochschulviertel 4 604  0,66  29,8 
420 Alt-Bessungen 33  5.312  0,62  27,8 
740 Am Frankenstein 15  2.462  0,61  27,2 
610 Alt-Arheilgen 21  3.459  0,61  27,1 
140 Kapellplatzviertel 28  4.728  0,59  26,4 
320 Mathildenhöhe 13  2.232  0,58  25,9 
820 Wixhausen-Ost 15  2.832  0,53  23,4 
630 Arheilgen-West 29  6.029  0,48  21,1 
720 Am Lämmchesberg 12  2.580  0,47  20,3 
540 Am Kavalleriesand 3  662  0,45  19,7 
340 An den Lichtwiesen 6  1.727  0,35  14,7 
710 Alt-Eberstadt 13  4.255  0,31  12,7 
430 An der Ludwigshöhe 3  1.067  0,28  11,5 
520 Heimstättensiedlung 16  5.808  0,28  11,2 
730 Villenkolonie 6 3.195  0,19  7,0 
210 Johannesviertel 7 4.581  0,15  5,3 
810 Wixhausen-West 2  1.863  0,11  3,2 
410 Paulusviertel 4 4.485  0,09  2,3 
310 Am Oberfeld 1 2.428  0,04  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 884  121.855  0,73  32,8 
1)  Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft außerhalb von Einrichtungen  
   Tabelle 4

20 
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum 31.12.2011 1) , 
sortiert nach normiertem Faktor  
Statistische Bezirke 
Empfänger/innen 
von Grundsicherung 
im Alter 
nach SGB XII 
Einwohner/innen 
im Alter von 
65 Jahren und 
älter 
Empfänger/innen 
je 100 
 Einwohnerinnen  
 65 Jahre u. älter  
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100  
130 Hochschulviertel 10  36  27,78  100,0 
750 Kirchtannensiedlung 194  1.051  18,46  65,6 
920 Kranichstein-Nord 102  583  17,50  62,0 
110 Stadtzentrum 21  142  14,79  52,0 
270 Am Ziegelbusch 129  890  14,49  51,0 
250 Mornewegviertel 10  71  14,08  49,4 
230 Martinsviertel-Ost 77  628  12,26  42,7 
910 Kranichstein-Süd 167  1.399  11,94  41,5 
220 Martinsviertel-West 82  694  11,82  41,1 
260 Pallaswiesenviertel 36  311  11,58  40,2 
530 Verlegerviertel 75  679  11,05  38,2 
120 Rheintor/Grafenstraße 47  468  10,04  34,5 
210 Johannesviertel 38  488  7,79  26,2 
630 Arheilgen-West 97  1.252  7,75  26,0 
330 Woogsviertel 62  812  7,64  25,6 
420 Alt-Bessungen 72  946  7,61  25,5 
240 Waldkolonie 54  746  7,24  24,2 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82  1.137  7,21  24,1 
320 Mathildenhöhe 33  518  6,37  21,0 
140 Kapellplatzviertel 52  911  5,71  18,5 
510 Am Südbahnhof 38  744  5,11  16,3 
820 Wixhausen-Ost 37  725  5,10  16,3 
640 Arheilgen-Ost 13  363  3,58  10,7 
610 Alt-Arheilgen 26  730  3,56  10,6 
710 Alt-Eberstadt 34  1.067  3,19  9,2 
720 Am Lämmchesberg 27  855  3,16  9,1 
430 An der Ludwigshöhe 12  387  3,10  8,9 
340 An den Lichtwiesen 14  476  2,94  8,3 
810 Wixhausen-West 13  451  2,88  8,1 
520 Heimstättensiedlung 32  1.303  2,46  6,5 
620 Arheilgen-Süd 25  1.136  2,20  5,6 
540 Am Kavalleriesand 2  107  1,87  4,3 
740 Am Frankenstein 14  891  1,57  3,2 
310 Am Oberfeld 10  1.016  0,98  1,1 
410 Paulusviertel 10  1.053  0,95  0,9 
730 Villenkolonie 7 1.009  0,69  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 1.754  26.075  6,73  22,3 
1)  Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft  
   Tabelle 5

21 
Empfänger/innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum 31.12.2011, 
sortiert nach normiertem Faktor  
Statistische Bezirke Empfänger/innen 
von Wohngeld Einwohner/innen 
Empfänger/innen 
von Wohngeld 
je 100 
Einwohner/innen  
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100  
540 Am Kavalleriesand 40  769  5,20  100,0 
910 Kranichstein-Süd 357  7.952  4,49  85,9 
820 Wixhausen-Ost 154  3.557  4,33  82,7 
510 Am Südbahnhof 88  3.102  2,84  53,0 
270 Am Ziegelbusch 135  5.022  2,69  50,1 
750 Kirchtannensiedlung 152  6.126  2,48  46,0 
250 Mornewegviertel 18  736  2,45  45,3 
530 Verlegerviertel 126  5.234  2,41  44,5 
920 Kranichstein-Nord 78  3.288  2,37  43,8 
240 Waldkolonie 96  4.671  2,06  37,5 
620 Arheilgen-Süd 82  4.065  2,02  36,8 
260 Pallaswiesenviertel 51  2.750  1,85  33,5 
220 Martinsviertel-West 107  5.836  1,83  33,1 
630 Arheilgen-West 130  7.281  1,79  32,2 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 126  7.062  1,78  32,1 
230 Martinsviertel-Ost 95  5.592  1,70  30,4 
330 Woogsviertel 74  5.014  1,48  26,0 
720 Am Lämmchesberg 49  3.435  1,43  25,0 
520 Heimstättensiedlung 99  7.111  1,39  24,3 
210 Johannesviertel 70  5.069  1,38  24,1 
120 Rheintor/Grafenstraße 50  3.878  1,29  22,3 
640 Arheilgen-Ost 19  1.625  1,17  19,9 
420 Alt-Bessungen 73  6.258  1,17  19,9 
140 Kapellplatzviertel 64  5.639  1,13  19,2 
130 Hochschulviertel 7 640  1,09  18,4 
320 Mathildenhöhe 30  2.750  1,09  18,4 
340 An den Lichtwiesen 21  2.203  0,95  15,6 
610 Alt-Arheilgen 39  4.189  0,93  15,2 
110 Stadtzentrum 10  1.447  0,69  10,4 
810 Wixhausen-West 13  2.314  0,56  7,9 
430 An der Ludwigshöhe 8  1.454  0,55  7,6 
410 Paulusviertel 30  5.538  0,54  7,5 
710 Alt-Eberstadt 25  5.322  0,47  6,0 
740 Am Frankenstein 10  3.353 0,30  2,6 
310 Am Oberfeld 9 3.444  0,26  1,9 
730 Villenkolonie 7 4.204  0,17  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 2.542  147.930  1,72  30,8 
1)  Alle Haushaltsmitglieder  
   Tabelle 6

22 
1.6 Zusammenfassung zum Sozialindex 
 
In der Gesamtbetrachtung der einzelnen Faktoren 
 werden die drei am stärksten belasteten Bezirke des 
Sozialindexes 750 Kirchtannensiedlung, 910 Kranichstein-Süd und 260 Pallaswiesenviertel aufgezeigt, 
die bereits im Sozialatlas 2010 die Spitzen der Belastungsskala anführten. Auch innerhalb der 
einzelnen Faktoren gehören diese Bezirke deutlich zu den am meist belasteten Bezirken. Ausnahmen 
hiervon bilden lediglich der Faktor Arbeitsförderung nach SGB III, der in den Bezirken 750 
Kirchtannensiedlung und 910 Kranichstein-Süd nur leicht über dem gesamtstädtischen Durchschnitt 
liegt. Gleiches gilt für den Bezirk 260 Pallaswiesenviertel, der mit dem Faktor Wohngeld 
durchschnittlich zu bewerten ist.  
An vierter Stelle der Belastungsskala ist der Bezirk 540 Am Kavalleriesand getreten, der 
 in jeweils zwei 
Einzelfaktoren (Faktor Hilfe zum Lebensunterhalt und Faktor Grundsicherung im Alter) erheblich 
niedriger als im gesamtstädtischen Indexdurchschnitt liegt. Bei diesem Bezirk gilt es bei der 
Interpretation jedoch immer zu bedenken, dass er absolut sehr wenige Einwohner/innen enthält. So 
können wenige Leistungsbezieher/innen im Bezirk 540 Kavalleriesand den Anteilswert sehr stark 
beeinflussen. Damit lässt sich die extreme Abweichung im Sozialindex 2010 von einem Wert leicht unter 
dem Durchschnitt im Sozialatlas 2010 auf nunmehr einen sehr stark belasteten Bezirk erklären.  
Der Bezirk 110 Stadtzentrum ist in umgekehrter Blickrichtung interessant.  Im Sozialatlas 2010 wurde 
er als sehr stark belasteter Bezirk idendifiziert und liegt heute jedoch im Durchschnittsbereich. Er ist im 
Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter weiter hoch belastet, liegt aber 
nunmehr im Bereich Wohngeld deutlich unter dem städtischen Durchschnitt und im Bereich 
Arbeitsförderung nach SGB III im Durchschnittswert. 
Außerdem gehören die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie und 120 
Rheintor/Grafenstraße zu den belasteten Gebieten, die jedoch in der Einzelbetrachtung der Faktoren 
sehr unterschiedliche Bewertungen aufweisen. Der Bezirk 920 Kranichstein-Nord liegt bei den Faktoren 
Arbeitsförderung SGB III und Hilfe zum Lebensunterhalt im Durchschnittsbereich. In den anderen 
Faktoren ist er aber stark bis sehr stark belastet. Der Bezirk 240 Waldkolonie weist hingegen bei allen 
Faktoren durchschnittliche Werte aus, mit Ausnahme des Faktors Arbeitsförderung SGB III, mit einem 
auffälligen Wert. Der Bezirk 270 Am Ziegelbusch ist im Faktor Wohngeld belastet und im Faktor 
Grundsicherung im Alter sehr stark belastet. Bei den weiteren Faktoren liegt er bei den 
Durchschnittswerten. Der Bezirk 120 Rheintor/Grafenstraße gehört im Faktor Hilfe zum 
Lebensunterhalt zu den sehr stark belasteten Bezirken, bei der Grundsicherung im Alter liegt er bei den 
belasteten Bezirken. Die restlichen Faktoren sind auch hier im Durchschnittsbereich. Insgesamt ist im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 eine leichte Verbesserung beim Bezirk 920 Kranichstein-Nord von 
einem ehemals stark belasteten Bezirk zu einem belasteten Bezirk zu verzeichnen. Und beim Bezirk 
270 Am Ziegelbusch hat sich der Sozialindex vom Durchschnittswert zu einem belasteten Bezirk 
verschlechtert. 
In einzelnen Werten sehr auffällig zeigen sich noch weitere Bezirke. So fallen die beiden Bezirke 530 
Verlegerviertel und 250 Mornewegviertel in den Bereichen Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) 
und Wohngeld auf. Das Verlegerviertel ist zudem mit der Grundsicherung im Alter hoch belastet. Das 
Mornewegviertel weist eine extreme Belastung im Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt auf. Hingegen 
besitzt es im Bereich Arbeitsförderung nach SGB III den absolut kleinsten Wert. 
Weitere Auffälligkeiten in Einzelwerten zeigen sich beim Bezirk 
 130 Hochschulviertel, der im Bereich der 
Gundsicherung im Alter sogar die Belastungsskala anführt, in allen anderen Faktoren aber unauffällig 
bleibt. Extrem hoch bei dem Faktor Grundsicherung im Alter ist auch das Martinsviertel mit seinen 
beiden Bezirken Ost  und West. Er weist zudem Belastungen bei der Hilfe zum Lebensunterhalt auf. Der 
Bezirk 510 Am Südbahnhof fällt lediglich mit dem Faktor Wohngeld weit über dem städtischen 
Durchschnitt auf und ist im Sozialindex jedoch im Durchschnittsbereich angesiedelt. 
Insgesamt sind bei der Rangfolge der Belastungsskala im Vergleich zum Sozialatlas 2010 nur zwei 
extreme Abweichungen zu benennen, und zwar die Bezirke 540 Am Kavalleriesand im Negativbereich 
und 110 Stadtzentrum im Positivbereich. Hervorzuheben ist auch, dass bei den Bezirken, die unter dem 
städtischen Durchschnitt liegen, sechs von acht Bezirken wieder vertreten sind, wie schon zuvor im 
Sozialatlas 2010. Hier sind lediglich leichte Verschiebungen zu verzeichnen.

23 
 
2. Darstellung der statistischen Daten nach Themen 
 
2.1 Bevölkerung / Wahlbeteiligung  
 
Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur ist von zahlreichen Parametern abhängig und unterliegt 
einem ständigen Wandel. Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur ergeben sich zum größten Teil 
aus den sogenannten Bevölkerungsbewegungen, also den Geburten und Sterbefällen. Zum anderen 
spielen die räumlichen Bevölkerungsbewegungen in Form von Zu-, Weg- und Umzügen eine 
Schlüsselrolle. Die derzeitige bundesdeutsche Bevölkerungsentwicklung ist wegen relativ starker 
demografischer Alterung durch Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Dieser Wandel zeichnet sich 
nicht nur durch einen höheren Altenquotienten gegenüber dem Jugendquotienten aus, sondern folglich 
auch durch eine Sterberate, die über der Geburtenrate liegt. 
2 Der demografische Wandel schließt neben 
der Alterung, dem Rückgang der Geburten und der sinkenden Bevölkerungszahl auch Themen wie die 
Individualisierung, den Rückgang traditioneller Familien, die Zunahme von Einpersonenhaushalten sowie 
den Zuwachs an Einwohner/innen mit Migrationshintergrund ein. 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt hält der gegenläufige Trend, wie er auch in einigen weiteren 
Metropolregionen in Deutschland zu beobachten ist, weiter an. Da Darmstadt seit einigen Jahren sowohl 
eine positive Wanderungsbilanz als auch einen Geburtenüberschuss verzeichnet, geht die städtische 
Bevölkerungsprognose davon aus, dass es mittelfristig in allen Altersgruppen zu Bevölkerungs-
steigerungen kommen wird. Diese fallen bei den Erwachsenen bis 60 Jahren minimal, bei den Kindern 
und Jugendlichen moderat und bei den Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren deutlich aus. 3 
Die Auswirkungen der demografischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Bevölkerungssituation 
hat enorme Auswirkungen auf die künftigen Infrastrukturplanungen. Damit Fachplanungen wie die 
Sozial- und Jugendhilfeplanung, Schulentwicklungsplanung, Stadtplanung u. a. auf die zu erwartenden 
Veränderungen reagieren können, ist eine regelmäßige, kleinräumige Berichterstattung sinnvoll und 
notwendig. 
 
Für die bedarfsorientierte sozialpolitische Ausrichtung der Verteilung der Ressourcen incl. des 
Finanzmitteleinsatzes, ist die Frage der Mittelallokation zentral. Die Erhebung der räumlichen Verteilung 
bestimmter Bevölkerungsgruppen über die Gesamtstadt sind wichige Planungsgrößen. Dasselbe gilt für 
die Zusammensetzung bestimmter Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Quartiers. Aus diesem Grund 
sind im Folgenden bei einigen Fragestellungen beide Perspektiven aufgegriffen. So wird bei der 
Betrachtung des Jugendquotienten dargestellt, wie hoch der Anteil der 0 bis unter 18-Jährigen im 
jeweiligen Statistischen Bezirk ist. Zudem kann im Anhang in Tabelle 10 abgelesen werden, wie sich die 
Verteilung aller Kinder und Jugendlichen in der Gesamtsstadt darstellt. So werden beispielsweise die 
Anforderungen an die Jugendhilfe anhand der steigenden Fallzahlen deutlich sichtbar. Zum anderen 
bietet diese Planungsgröße wichtige Hinweise für den künftigen Bedarf einer Angebotsstruktur für 
Kinder und Jugendliche. Für die Altenhilfe stellt eine sozialraumorientierte Auswertung des 
Altenquotienten und die Angaben über die Verteilung der Bevölkerung der über 65-Jährigen auf 
Bezirksebene (vgl. Anhang Tabelle 10) auch eine wichtige Grundlage dar und liefert beispielsweise mit 
der Leistungsdichte der Hilfe zur Pflege eine weitere Planungsgröße für einen bedarfsorientierten 
Ausbau von Unterstützungsleistungen.  
 
 
                                               
 
 
2 Quelle:  Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2060. Ergebnisse der regionalisierten 
Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 auf der Basis 31.12.2008, Wiesbaden 2010, S. 31 
3 Zu einer detaillierten Analyse der demografischen Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, siehe Der Magistrat der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrg.), Demografiebericht. Perspektiven für Darmstadt, Darmstadt 2012

24 
Jugendquotient 
 
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die seit Jahrzehnten bundesweit sinkenden Geburtenzahlen 
und die beständig steigende Lebenserwartung zu einer deutlichen Veränderung des Verhältnisses 
zwischen jüngerer und älterer Generation führen. In der stadtweiten Erhebung des Jugendquotienten 
wird die jüngere Bevölkerung der 0 bis unter 18-Jährigen auf die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter 
der 18 bis unter 65-Jährigen bezogen. Hier ist der städtische Durchschnitt im Vergleich zum Sozialatlas 
2010 leicht um 0,9 Prozentpunkte gesunken und liegt nunmehr bei 23,6. Das bedeutet, dass auf 100 
Menschen zwischen 18 und 65 Jahren in der Gesamtstadt 23,6 Kinder und Jugendliche kommen. Trotz 
ansteigender Geburtenzahlen ist der Jugendquotient im Vergleich zum Sozialatlas 2010 gefallen. Hier 
wirkt sich deutlich die stadtweite positive Wanderungsbilanz der 18 bis unter 65-Jährigen aus. 
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich jedoch der Jugendquotient in den 
nächsten Jahrzehnten nicht gravierend verändern 
4 . Hier wurde bei der Bevölkerungsvorausberechnung 
eine annähernd konstante Geburtenhäufigkeit, ein moderater Anstieg der Lebenserwartung sowie ein 
positiver Wanderungssaldo von 200.000 Personen pro Jahr ab 2020 angenommen.  
Im Folgenden wird die Verteilung des Jugendquotienten auf Bezirksebene in einer Karte mit der 
Abweichung nach oben als auch nach unten farblich markiert dargestellt. Eine alte Gesellschaft weist 
einen geringen Jugendquotienten auf und eine junge Gesellschaft hat einen hohen Jugendquotienten. 
Der Jugendquotient ist ein Kernindikator für die Bezirksprofile im Bereich der Ausgewogenheit der 
demografischen Struktur. Ein hoher Jugendquotient bedeutet für die kommunale Sozialpolitik, u. a. in 
besonderem Maße bedarfsgerechte familienunterstützende Leistungen anzubieten. 
 
Die Auswertung des Jugendquotienten zeigt, dass das Verhältnis von Kindern und Jugendlichen zur 
erwerbsfähigen, erwachsenen Bevölkerung in den Innenstadtbezirken unverändert extrem gering ist (vgl. 
Sozialatlas 2010). Auch die Bezirke, die über einen hohen Jugendquotienten verfügen, sind im Vergleich 
zum Sozialatlas 2010 in der Reihenfolge unverändert.  
So liegen die Bezirke 910 Kranichstein-Süd, 
540 Am Kavalleriesand 
5, gefolgt vom Bezirk 
750 Kirchtannensiedlung deutlich über dem 
städtischen Durchschnitt. 
 Auch die Bezirke 
630 Arheilgen-West und 920 Kranichstein-
Nord verfügen nach wie vor über einen 
überdurchschnittlich hohen Jugendquotien-
ten. 
Die Bezirke 620 Arheilgen-Süd und 730 
Villenkolonie sind von einem durchschnitt-
lichen Jugendquotienten auf einen Bezirk mit 
überdurchschnittlich vielen 0 bis 18-Jährigen 
im Verhältnis zu den 18 bis unter 65-Jährigen 
angewachsen sind.  
Sehr auffällig ist, dass die vier am stärksten 
belasteten Bezirke des Sozialindexes einen 
hohen Jugendquotienten aufweisen. Hieraus 
lässt sich eine hohe Unterstützungs-
anforderung für die Jugendhilfe ablesen. 
                                               
 
 
4  Quelle: Statistisches Bundesamt: Lange Reihen: Bevölkerung nach Altersgruppen, 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung: 
Bevölkerung Deutschlands bis 2060, Wiesbaden 2011  
5 Hier ist zu beachten, dass der Bezirk absolut sehr wenige Einwohner/innen enthält. Vgl. Anhang Tabelle 10  
Abbildung 7

25 
Altenquotient 
 
Der Altenquotient errechnet sich, wenn der 
Anteil des älteren Teils der Bevölkerung (über 
65-Jährige) mit der Bevölkerung der 18 bis 
unter 65-Jährigen ins Verhältnis gesetzt wird. 
Der städtische Durchschnitt des Alten-
quotienten ist um 1,9 Prozentpunkte auf 26,4 
gefallen. Das bedeutet, dass auf 100 
Menschen zwischen 18 und 65 Jahre 
nunmehr in der Gesamtstadt 26,4 anstelle 
28,3 (Sozialatlas 2010) ältere Menschen über 
65 Jahre kommen. Bei nahezu gleich-
beibender Anzahl der Bewohner/innen über 
65 Jahren ist der Altenquotient im Vergleich 
gesunken. Die zuvor beschriebene positive 
Wanderungsbilanz der 18 bis unter 65-
Jährigen wirkt sich auch hier aus. So ist der 
Altenquotient ebenso wie der Jugendquotient 
ein wichtiger Indikator für die demografische 
Entwicklung einer Stadt. In der neben-
stehenden Karte wird die Verteilung des 
Altenquotienten dargestellt. Dabei wird auch 
hier die Abweichung nach oben als auch nach 
unten farblich markiert. Der Bevölkerung im Erwerbsalter werden künftig immer mehr Seniorinnen und 
Senioren gegenüberstehen und grundsätzlich ist hier mit einem kontinuierlichen Anstieg des 
Altenquotienten zu rechnen. Eine Auswertung des Altenquotienten ist vor allem für die 
sozialraumorientierte Altenhilfeplanung von Bedeutung. Sie ist hilfreich bei der Planung von 
Unterstützungsleistungen im Alter bzw. der Pflegeversorgung, aber auch bei der Entwicklung neuer 
Modelle, die auf die Bedürfnisse der älteren Generation abgestimmt sein sollen. „Wichtig sind nicht die 
Verhältnisse von Altersgruppen zueinander, sondern von „Aktiven“ zu „Inaktiven“ insgesamt. Die 
eigentliche Fragestellung des Problems ist also, wie groß der Anteil der Wertschöpfung ist, der auf all 
jene Personen übertragen werden muss, die über kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit verfügen.“ 
6  
 
In der räumlichen Verteilung kann festgestellt werden, dass die Hälfte der sechs Bezirke mit sehr 
hohem Altenquotienten im Stadtteil Eberstadt (740 Am Frankenstein. 720 Am Lämmchesberg, 730 
Villenkolonie) liegt. Dies wurde erstmals im Sozialatlas 2010 aufgezeigt und unverändert gehören drei 
weitere Bezirke 310 Am Oberfeld, 620 Arheilgen-Süd und 430 An der Ludwigshöhe mit weit mehr als  
50 % über dem städtischen Durchschnitt dazu. Die Bezirke mit überdurchschnittlich geringem 
Altenquotienten konzentrieren sich alle in der Innenstadt von Darmstadt (130 Hochschulviertel, 110 
Stadtzentrum, 250 Mornewegviertel und 210 Johannesviertel). Erstaunlich ist, dass kein Bezirk mit 
einem hohen Altenquotienten auch im Sozialindex zu den belasteten Gebieten gehört. Allerdings weisen 
zwei der im Sozialindex belasteten Bezirke einen unterdurchschnittlichen Altenquotienten (120 
Rheintor/Grafenstraße, 260 Pallaswiesenviertel) auf.  
Daraus lässt sich folgern, dass die Stadtbezirke, in denen der Altenquotient sehr hoch ist, der 
Sozialindex durchschnittlich bis sehr günstig, wohingegen bei niedrigem Altenquotienten der 
Sozialindex durchschnittlich bis hoch belastet ist. Bei diesem Indikator ist zu beachten, dass stationäre 
Altenhilfeeinrichtungen großen Einfluss auf den Altenquotienten haben können. Das wird vor allem in 
Bezirken mit relativ geringen Bevölkerungswerten und dort gelegenen Altenhilfeeinrichtungen mit hohen 
Platzzahlen deutlich (z. B. 430 An der Ludwigshöhe).  
                                               
 
 
6  http://www.sozialpolitik-aktuell.de/datensammlung/2/ab/abbII21.pdf 
Abbildung 8

26 
 
Altenquotient und Jugendquotient nach statistischen Bezirken am 31.12.2011, 
sortiert nach Statistischen Bezirken  
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre 
Statistische Bezirke 
insgesamt darunter 
0-18 
darunter 
18-65 
darunter 
65 u. älter 
Altenquotient Jugendquotient  
110 Stadtzentrum 1.447  121  1.184  142  12,0 10,2 
120 Rheintor/Grafenstraße 3.878  251  3.159  468  14,8 7,9 
130 Hochschulviertel 640  83  521  36  6,9 15,9 
140 Kapellplatzviertel 5.639  687  4.041  911  22,5 17,0 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.062  881  5.044  1.137  22,5 17,5 
210 Johannesviertel 5.069  744  3.837  488  12,7 19,4 
220 Martinsviertel-West 5.836  779  4.363  694  15,9 17,9 
230 Martinsviertel-Ost 5.592  810  4.154  628  15,1 19,5 
240 Waldkolonie 4.671  887  3.038  746  24,6 29,2 
250 Mornewegviertel 736  80  585  71  12,1 13,7 
260 Pallaswiesenviertel 2.750  363  2.076  311  15,0 17,5 
270 Am Ziegelbusch 5.022  609  3.523  890  25,3 17,3 
310 Am Oberfeld 3.444  502  1.926  1.016  52,8 26,1 
320 Mathildenhöhe 2.750  299  1.933  518 26,8 15,5 
330 Woogsviertel 5.014  618  3.584  812  22,7 17,2 
340 An den Lichtwiesen 2.203  340  1.387  476  34,3 24,5 
410 Paulusviertel 5.538  853  3.632  1.053  29,0 23,5 
420 Alt-Bessungen 6.258  891  4.421  946  21,4 20,2 
430 An der Ludwigshöhe 1.454  203  864  387  44,8 23,5 
510 Am Südbahnhof 3.102  443  1.915  744  38,9 23,1 
520 Heimstättensiedlung 7.111  1.259  4.549  1.303  28,6 27,7 
530 Verlegerviertel 5.234  752  3.803  679  17,9 19,8 
540 Am Kavalleriesand 769  185  477  107  22,4 38,8 
610 Alt-Arheilgen 4.189  690  2.769  730  26,4 24,9 
620 Arheilgen-Süd 4.065  691  2.238  1.136  50,8 30,9 
630 Arheilgen-West 7.281  1.474  4.555  1.252  27,5 32,4 
640 Arheilgen-Ost 1.625  248  1.014  363  35,8 24,5 
710 Alt-Eberstadt 5.322  859  3.396  1.067  31,4 25,3 
720 Am Lämmchesberg 3.435  563  2.017  855  42,4 27,9 
730 Villenkolonie 4.204  742  2.453  1.009  41,1 30,2 
740 Am Frankenstein 3.353  501  1.961  891  45,4 25,5 
750 Kirchtannensiedlung 6.126  1.379  3.696  1.051  28,4 37,3 
810 Wixhausen-West 2.314  361  1.502  451  30,0 24,0 
820 Wixhausen-Ost 3.557  600  2.232  725  32,5 26,9 
910 Kranichstein-Süd 7.952  1.844  4.709  1.399  29,7 39,2 
920 Kranichstein-Nord 3.288  649  2.056  583  28,4 31,6 
Stadtgebiet insgesamt 147.930  23.241  98.614  26.075  26,4 23,6 
 
   Tabelle 7

27 
Jugend- und Altenquotient 2011 nach Statistischen Bezirken 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
Abbildung 9 
 
In der Gesamtdarstellung wird die Verteilung des Jugend- und Altenquotienten in gegenseitiger 
Abhängigkeit aufgezeigt. Die Punkte stellen die Statistischen Bezirke dar. Das schwarze Kreuz 
kennzeichnet den jeweiligen gesamtstädtischen Durchschnittswert des Jugend- bzw. Altenquotienten. 
Die Bezirke, die in dem mittleren Quadrat liegen, lassen sich als „goldene Mitte“ im Hinblick auf einen 
durchschnittlichen Jugend- und Altenquotienten bezeichnen. 
 
In der Darstellung des Jugend- und Altenquotienten wird sehr deutlich, dass es keine Bezirke gibt, in 
denen das Verhältnis der Kinder und Jugendlichen zur mittleren Altergruppe sehr hoch oder das der 
älteren Menschen sehr niedrig ist. Ebenso fehlen Bezirke, in denen der Altenquotient sehr hoch und der 
Jugendquotient sehr niedrig ist. Für die Gesamtsstadt deutet dies auf eine gute Balance von Alt und 
Jung hin. Bemerkenswert ist, dass es nur zwei Bezirke gibt, in denen das Verhältnis der älteren 
Menschen zur mittleren Altersgruppe sehr hoch und auch das der Kinder und Jugendlichen hoch ist 
(620 Arheilgen-Süd und 730 Villenkolonie). Hier wohnen verhältnismäßig sehr viele ältere Menschen und 
leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche. Bei beiden Bezirken liegt im Vergleich zum 
Sozialatlas 2010 der Altenquotient weiterhin sehr hoch, jedoch ist beim Jugendquotienten ein Anstieg 
von 29,5 auf 30,9 in Arheilgen-Süd und von 27,6 auf 30,2 in der Villenkolonie zu verzeichnen. In den 
weiteren Bezirken mit extrem hohen Altenquotienten (310 Am Oberfeld, 740 Am Frankenstein, 430 An 
der Ludwigshöhe) ist der Jugendquotient immer noch im Durchschnittsbereich. Auch bei den Bezirken 
mit extrem hohen Jugendquotienten (910 Kranichstein-Süd, 540 Am Kavalleriesand und  
750 Kirchtannensiedlung) liegt der Altenquotient im Durchschnittswert.  
Sehr auffällig sind sechs der Innenstadtbezirke und zwar 110 Stadtzentrum, 120 Rheintor/ 
Grafenstraße, 130 Hochschulviertel, 220 Martinsviertel-West, 250 Mornewegviertel und 260 
Pallaswiesenviertel. Hier ist sowohl der Jugend- als auch Altenquotient unterdurchschnittlich. D. h. in 
diesen Bezirken ist die Altersgruppe der 18 bis 65-Jährigen überproportional groß vertreten. Im 
Zusammenhang mit den Haushaltsgrößen und dem Familienstand gibt es hier die meisten Singles und 
Ein-Personen-Haushalte (vgl. Seite 70).

28 
Ausländer/innenanteil 
 
Der Ausländer/innenanteil gibt Auskunft 
darüber, wie viele Menschen mit ausländ-
ischer Staatsbürgerschaft im Verhältnis zur 
deutschen Bevölkerung im entsprechenden 
Bezirk leben. Bei der Betrachtung der 
räumlichen Verteilung der Bevölkerung mit 
ausländischer Staatsangehörigkeit fällt auf, 
dass es im Vergleich zum Sozialatlas 2010 
sowohl im oberen als auch im unteren 
Bereich keine Veränderungen gibt. Darm-
stadt-Mitte besitzt nach wie vor den höchsten 
Anteil der ausländischen Bevölkerung. Hier 
liegen alle Bezirke – mit Ausnahme des 
Bezirks 140 Kapellplatzviertel – weit über 
dem ermittelten städtischen Durchschnitt. 
Die nächste Konzentration des Anteils an 
ausländischer Bevölkerung ist im Norden der 
Stadt zu verzeichnen. Allein hier wohnen in 
den Bezirken 250 Mornewegviertel, 260 
Pallaswiesenviertel und 270 Am Ziegelbusch 
weit über 50 % Ausländer/-innen bezogen auf 
den städtischen Durchschnitt. Hingegen hat 
der gesamte Stadtteil Arheilgen mit seinen 
vier statistischen Bezirken einen unterdurchschnittlichen Anteil an ausländischer Bevölkerung (610 Alt-
Arheilgen, 620 Arheilgen-Süd, 630 Arheilgen-West, 640 Arheilgen-Ost); ebenso der gesamte Stadtteil 
Eberstadt (710 Alt-Eberstadt, 720 Am Lämmchesberg, 730 Villenkolonie, 740 Am Frankenstein) mit der 
Ausnahme des Bezirks 750 Kirchtannensiedlung, der einen überdurchschnittlichen Wert aufweist. Einen 
ebenfalls überdurchschnittlichen Anteil weisen 910 Kranichstein – Süd und im Westen die Bezirke 530 
Verlegerviertel und 540 Am Kavalleriesand auf. Zudem haben, wie bereits im Sozialatlas 2010 
beschrieben, folgende Bezirke unterdurchschnittliche Werte: 310 Am Oberfeld, 340 An den Lichtwiesen, 
410 Paulusviertel, 430 An der Ludwigshöhe und 520 Heimstättensiedlung. In der folgenden Tabelle wird 
der Anteil der ausländischen Bevölkerung nach drei Altersgruppen 0 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter 65 
Jahre sowie 65 Jahre und älter ersichtlich. Daraus geht hervor, dass der Anteil der ausländischen 
Bevölkerung stadtweit bei den Kindern und Jugendlichen 10,6 %, bei der mittleren Altersgruppe bei  
19,8 % und bei den älteren Menschen bei 7,0 % liegt. Im Vergleich zum Sozialatlas 2010 ist der Anteil 
bei den 0 – 18-Jährigen um 2,1 %-Punkte gesunken, der Anteil an den über 65-Jährigen leicht um  
0,9 %-Punkte gestiegen und in der mittleren Gruppe der ausländischen Bevölkerung nahezu gleich 
geblieben. 
 Insgesamt ist zu beachten, dass bei der Erhebung des Ausländer/innenanteil allein die 
Erfassung über die Staatsangehörigkeit erfolgt und die Personen mit Migrationshintergrund 
unberücksichtigt bleiben. Hier wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt künftig eine Analysemethode 
anwenden, dass auch Personen mit Migrationshintergrund mit erfasst werden können. Dies ist für 
sozialplanerische Zwecke von immenser Bedeutung, da hierdurch eine wichtige Datengrundlage 
geschaffen wird, die künftig eine bessere, präzisere Planung zulässt. Hierbei sei explizit darauf 
hingewiesen, dass aus einem künftig erhebbaren Indikator Migrationshintergrund noch keine Schlüsse 
auf Förder- oder Unterstützungsbedarfe gezogen werden darf. Erst in Verbindung mit weiteren 
Indikatoren wie z. B. sozioökonomische Lage, Bildung oder Gesundheit lassen sich verwertbare 
Aussagen treffen. 
Im Hinblick auf den Sozialindex gilt es zu beachten, dass alle Faktoren auch nach deutschen und 
nichtdeutschen Personen ausgewiesen wurden. Aus den Tabellen 16 ff im Anhang lässt sich entnehmen, 
wie sich die ausländische Bevölkerung nach unterschiedlichen Kriterien über die Gesamtstadt verteilt. 
Abbildung 10

29 
Anteil ausländischer Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken am 31.12.2011 
sortiert nach statistischen Bezirken 
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren 
0 - 18 18 - 65 65 u. älter insgesamt  Statistische Bezirke 
absolut in % absolut in % absolut in % absolut 
Anteil 
ausländische 
Bevölkerung  
110 Stadtzentrum 29  24,0  349  29,5  13  9,2  391  27,0 
120 Rheintor/Grafenstraße 85  33,9  1.066  33,7  61  13,0  1.212  31,3 
130 Hochschulviertel 9  10,8  121  23,2  4 11,1  134  20,9 
140 Kapellplatzviertel 97  14,1  923  22,8  70  7,7  1.090  19,3 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 151  17,1  1.302  25,8  83  7,3  1.536  21,8 
210 Johannesviertel 51  6,9  659  17,2  74  15,2  784  15,5 
220 Martinsviertel-West 75  9,6  778  17,8  109  15,7  962  16,5 
230 Martinsviertel-Ost 63  7,8  747  18,0  89  14,2  899  16,1 
240 Waldkolonie 103  11,6  646  21,3  79  10,6  828  17,7 
250 Mornewegviertel 18  22,5  230  39,3  11  15,5  259  35,2 
260 Pallaswiesenviertel 87  24,0  690  33,2  69  22,2  846  30,8 
270 Am Ziegelbusch 100  16,4  1.067  30,3  84  9,4  1.251  24,9 
310 Am Oberfeld 19  3,8  230  11,9  29  2,9  278  8,1 
320 Mathildenhöhe 49  16,4  402  20,8  39  7,5  490  17,8 
330 Woogsviertel 67  10,8  704  19,6  65  8,0  836  16,7 
340 An den Lichtwiesen 8  2,4  211  15,2  14  2,9  233  10,6 
410 Paulusviertel 30  3,5  552  15,2  25  2,4  607  11,0 
420 Alt-Bessungen 57  6,4  687  15,5  74  7,8  818  13,1 
430 An der Ludwigshöhe 11  5,4  96  11,1  9 2,3  116  8,0 
510 Am Südbahnhof 64  14,4  460  24,0  41  5,5  565  18,2 
520 Heimstättensiedlung 35  2,8  476  10,5  49  3,8  560  7,9 
530 Verlegerviertel 136  18,1  970  25,5  70  10,3  1.176  22,5 
540 Am Kavalleriesand 36  19,5  135  28,3  8 7,5  179  23,3 
610 Alt-Arheilgen 63  9,1  402  14,5  33  4,5  498  11,9 
620 Arheilgen-Süd 44  6,4  369  16,5  32  2,8  445  10,9 
630 Arheilgen-West 81  5,5  660  14,5  80  6,4  821  11,3 
640 Arheilgen-Ost 19  7,7  126  12,4  12  3,3  157  9,7 
710 Alt-Eberstadt 53  6,2  500  14,7  53  5,0  606  11,4 
720 Am Lämmchesberg 39  6,9  264  13,1  34  4,0  337  9,8 
730 Villenkolonie 27  3,6  266  10,8  52  5,2  345  8,2 
740 Am Frankenstein 23  4,6  175  8,9  29  3,3  227  6,8 
750 Kirchtannensiedlung 235  17,0  1.011  27,4  116  11,0  1.362  22,2 
810 Wixhausen-West 20  5,5  246  16,4  28  6,2  294  12,7 
820 Wixhausen-Ost 83  13,8  395  17,7  44  6,1  522  14,7 
910 Kranichstein-Süd 333  18,1  1.222  26,0  108  7,7  1.663  20,9 
920 Kranichstein-Nord 62  9,6  413  20,1  42  7,2  517  15,7 
Stadtgebiet insgesamt 2.462  10,6  19.550  19,8  1.832  7,0  23.844  16,1 
 
Tabelle 8

30 
Geschlechtsspezifische Betrachtung  
 
In der folgenden Grafik wird das Verhältnis 
der weiblichen Bevölkerung zur Gesamtbe-
völkerung im Bezirk betrachtet. Hieraus lässt 
sich erkennen, in welchen Statistischen 
Bezirken Frauen überdurchschnittlich gegen-
über Männern vertreten sind. Dies ist von 
großem Interesse mit Blick auf frauen-
spezifische Förder- und Unterstützungs-
leistungen. Zu beachten ist jedoch, dass 
damit keine Aussage zur absoluten Verteilung 
der Frauen innerhalb der Gesamtsstadt 
getroffen wird. Vielmehr handelt es sich 
hierbei immer um das Verhältnis der 
weiblichen zur männlichen Bevölkerung. 
Allerdings ist aus der folgenden Tabelle zu 
entnehmen, wie sich die Verteilung der 
absoluten Zahlen der weiblichen Bevölkerung 
darstellt. Der städtische Durchschnitt beim 
Anteil der weiblichen Bevölkerung beträgt 
genau 50 % (zum Vergleich 51% im 
Sozialatlas 2010). Insgesamt kann 
festgestellt werden, dass in allen Bezirken 
von Eberstadt, Bessungen, und Kranichstein 
mehr Frauen als Männer leben. Davon weisen 
in Eberstadt gleich drei Bezirke (720 Lämmchesberg, 730 Villenkolonie und 740 Am Frankenstein) 
einen überdurchnittlichen Anteil von Mädchen und Frauen an der Bevölkerung auf. In Bessungen ist der 
Bezirk 430 An der Ludwigshöhe und in Kranichstein der nördliche Teil (920), der einen über 4 %-Punkte 
höheren weiblichen Bevölkerungsanteil verzeichnet. Hinzu kommen noch die zwei Bezirke 620 
Arheiligen-Süd und im Osten der Stadt der Bezirk 310 Oberfeld. Extrem auffällig ist dabei, dass sieben 
von acht der zuvor genannten Bezirke zudem über einen hohen Altenquotienten verfügen. In diesen 
Bezirken leben folglich viele allein stehende, ältere Frauen. Lediglich der Bezirk Kranichstein-Nord liegt 
bei der Berechnung des Altenquotienten nur leicht über dem Durchschnitt und weist wie zuvor bereits 
beschrieben einen überdurschnittlichen weiblichen Bevölkerungsanteil aus. Im Innenstadtbereich (110 
Stadtzentrum, 120 Rheintor/Grafenstraße, 130 Hochschulviertel) und in Darmstadts Nord-Westen ( 250 
Mornewegviertel, 260 Pallaswiesenviertel, 270 Am Ziegelbusch) leben verhältnismäßig weniger 
weibliche als männliche Personen. Dabei weisen fünf von den sechs dieser Bezirke sowohl einen 
niedrigen Altenquotient als auch einen niedrigen Jugendquotient aus. Lediglich der Bezirk 270 Am 
Ziegelbusch, hat zwar auch einen deutlich höheren Anteil an männlicher Bevölkerung und einen 
niedrigen Jugendquotienten, liegt bei der Berechnung des Altenquotienten jedoch im 
Durchschnittsbereich. Insgesamt lässt sich feststellen, dass verhältnismäßig viele Männer mittleren 
Alters zwischen 18 und 65 Jahren im Innenstadtbereich und im Nord-Westen der Stadt wohnen. Diese 
sind in der Mehrzahl erwerbstätig und auch ausländischer Staatsangehörigkeit. In der folgenden Tabelle 
ist der Anteil der weiblichen Bevölkerung nach den drei Altersgruppen 0 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter 
65 Jahre sowie 65 und älter dargestellt. Nicht verwunderlich ist, dass der Anteil bei den älteren Frauen 
mit 58,3 % deutlich über dem städtischen Durchschnitt von 50 % liegt. Leicht unter dem Durchschnitt 
beträgt bei den Kindern und Jugendlichen der Anteil von Mädchen 49 %, und bei der mittleren 
Altersgruppe liegt der Anteil von Frauen zwei Prozent unter dem städtischen Durchschnitt bei 48%. Im 
Hinblick auf den Sozialindex gilt es zu beachten, dass alle Faktoren auch nach weiblichen und 
männlichen Personen ausgewiesen wurden. Im Anhang ist zudem aus den Tabellen 13 ff zu entnehmen, 
wie sich die weibliche Bevölkerung nach unterschiedlichen Kriterien über die Gesamtsstadt verteilt. 
Abbildung 11

31 
Anteil weiblicher Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken am 31.12.2011 
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jah ren 
0 - 18 18 - 65 65 u. älter ins-
gesamt Statistische Bezirke 
absolut in % absolut in % absolut in % absolut 
Anteil 
weiblicher 
Bevölkerung  
110 Stadtzentrum 66  54,5  490  41,4  72  50,7  628  43,4 
120 Rheintor/Grafenstraße 128  51,0  1.203  38,1  281  60,0  1.612  41,6 
130 Hochschulviertel 42  50,6  196  37,6  18  50,0  256  40,0 
140 Kapellplatzviertel 332  48,3  1.951  48,3  558  61,3  2.841  50,4 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 433  49,1  2.344  46,5  685  60,2  3.462  49,0 
210 Johannesviertel 363  48,8  1.791  46,7  270  55,3  2.424  47,8 
220 Martinsviertel-West 418  53,7  2.053  47,1  413  59,5  2.884  49,4 
230 Martinsviertel-Ost 393  48,5  2.001  48,2  342  54,5  2.736  48,9 
240 Waldkolonie 435  49,0  1.407  46,3  419  56,2  2.261  48,4 
250 Mornewegviertel 42  52,5  213  36,4  38  53,5  293  39,8 
260 Pallaswiesenviertel 172  47,4  887  42,7  163  52,4  1.222  44,4 
270 Am Ziegelbusch 294  48,3  1.525  43,3  545  61,2  2.364  47,1 
310 Am Oberfeld 246  49,0  938  48,7  629  61,9  1.813  52,6 
320 Mathildenhöhe 154  51,5  922  47,7  341  65,8  1.417  51,5 
330 Woogsviertel 283  45,8  1.726  48,2  489  60,2  2.498  49,8 
340 An den Lichtwiesen 159  46,8  655  47,2  273  57,4  1.087  49,3 
410 Paulusviertel 437  51,2  1.785  49,1  626  59,4  2.848  51,4 
420 Alt-Bessungen 465  52,2  2.209  50,0  558  59,0  3.232  51,6 
430 An der Ludwigshöhe 88  43,3  438  50,7  251  64,9  777  53,4 
510 Am Südbahnhof 213  48,1  964  50,3  475  63,8  1.652  53,3 
520 Heimstättensiedlung 613  48,7  2.264  49,8  730  56,0  3.607  50,7 
530 Verlegerviertel 354  47,1  1.809  47,6  407  59,9  2.570  49,1 
540 Am Kavalleriesand 86  46,5  218  45,7  54  50,5  358  46,6 
610 Alt-Arheilgen 329  47,7  1.340  48,4  413  56,6  2.082  49,7 
620 Arheilgen-Süd 350  50,7  1.135  50,7  664  58,5  2.149  52,9 
630 Arheilgen-West 697  47,3  2.308  50,7  708  56,5  3.713  51,0 
640 Arheilgen-Ost 110  44,4  491  48,4  200  55,1  801  49,3 
710 Alt-Eberstadt 432  50,3  1.652  48,6  603  56,5  2.687  50,5 
720 Am Lämmchesberg 271  48,1  1.014  50,3  506  59,2  1.791  52,1 
730 Villenkolonie 392  52,8  1.282  52,3  585  58,0  2.259  53,7 
740 Am Frankenstein 266  53,1  1.011  51,6  474  53,2  1.751  52,2 
750 Kirchtannensiedlung 680  49,3  1.869  50,6  628  59,8  3.177  51,9 
810 Wixhausen-West 154  42,7  707  47,1  245  54,3  1.106  47,8 
820 Wixhausen-Ost 279  46,5  1.113  49,9  396  54,6  1.788  50,3 
910 Kranichstein-Süd 883  47,9  2.388  50,7  811  58,0  4.082  51,3 
920 Kranichstein-Nord 321  49,5  1.064  51,8  330  56,6  1.715  52,2 
Stadtgebiet insgesamt 11.380  49,0  47.363  48,0  15.200  58,3  73.943        50,0 
 
   Tabelle 9

32 
Familienstand und Haushalte 
 
Im Folgenden wird dargestellt, wieviel Personen in einem Statistischen Bezirk ledig, verheiratet, 
geschieden oder verwitwet sind. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Anteile der Haushalte nach Anzahl 
der Personen verteilen. 
 Bei den Haushalten wird unterschieden, ob eine Person allein oder zwei, drei, 
vier oder fünf und mehr Personen gemeinsam leben.  
Der stetige Wandel der Familienstrukturen mit den unterschiedlichsten Lebenslagen lässt nur noch 
bedingt Schlüsse auf die Haushalte und den Anteil einer klassischen Familie zu. 
 So subsummieren sich 
unter den 2-Personenhaushalten sowohl kinderlose Paare, möglicherweise verheiratet, als auch 
Alleinerziehende mit einem Kind. Auch die 3-Personenhaushalte können Alleinerziehende mit zwei oder 
Paare mit einem Kind darstellen. Vor allem in den Bezirken in der Innenstadt finden sich unter 
Mehrpersonenhaushalten auch oft Wohngemeinschaften von Studierenden. Eine Interpretation dieser 
Werte lässt sich sinnvollerweise nur in Verbindung mit Detailwissen über die Bevölkerungsstrukturen im 
Stadtteil ziehen. 
 
In den drei Innenstadtbezirken (110 Stadtzentrum, 120 Rheintor/Grafenstraße und 130 Hochschul-
viertel) wohnen nach wie vor (vgl. Sozialatlas 2010) die meisten ledigen Personen. Hier gibt es 
dementsprechend den höchsten Anteilswert bei den Einpersonenhaushalten. 
Auffällig ist, dass in den Außenbezirken deutlich mehr verheiratete Paare leben (46 %) als im Vergleich 
zur Innenstadt (39 %). Ausnahme hierbei bildet lediglich der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung, der mit 
38 % sogar unter dem innerstädtischen Durchschnitt an verheirateten Paaren liegt. Der Bezirk 520 
Heimstättensiedlung hingegen gehört zum Innenstadtbereich und weist einen höheren Anteilswert an 
verheirateten Personen auf. Dieser Bezirk ist aber auch eher als suburban strukturiertes, abgegrenztes 
Quartier zu verstehen und liegt wie die zentrumsfernen Stadtviertel mit 47 % im oberen Bereich der 
Anzahl der verheirateten Personen.  
Der Anteil bei den verwitweten Personen ist in den Bezirken 430 An der Ludwigshöhe, 310 Am Oberfeld, 
510 Am Südbahnhof und 620 Arheilgen-Süd am höchsten. Dies deckt sich auch mit hohen Werten beim 
Altenquotienten und beim Anteil weiblicher Bevölkerung. Hier leben überproportional viele ältere 
Witwen, vermutlich in einer stationären Altenhilfeeinrichtung, die es in allen vier zuvor genannten 
Bezirken gibt. 
 
Mehrpersonenhaushalte ab 3 Personen gibt es vor allem in den Stadtteilen Kranichstein, Wixhausen 
Arheilgen und Eberstadt. Sie weisen deutliche Werte über dem städtischen Durchschnitt auf, 
wohingegen die Innenstadt hier unter dem städtischen Durchschnitt liegt. Zieht man nun einen 
Vergleich mit den Familienstandsdaten, lässt sich daraus folgern, dass in der Innenstadt eher Singles, 
beispielsweise viele junge Berufstätige und Studierende leben; in den Stadtvierteln und ehemals 
dörflichen Innenstadtquartieren wie der Waldkolonie sowie der Heimstättensiedlung wohnen mehr 
Familien. 
Wie bereits im Sozialatlas 2010 ist der Bezirk 910 Kranichstein – Süd mit einem extremen Wert an 5- 
und Mehrpersonenhaushalten aufgefallen. Dieser Wert ist im Vergleich zwar deutlich gesunken, er liegt 
jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch im Vergleich zum städtischen Durchschnitt. 
Im Hinblick auf die nach dem Sozialindex stark belasteten Bezirke fällt auf, dass in den Bezirken 910 
Kranichstein-Süd, 750 Kirchtannensiedlung und 540 Am Kavalleriesand überproportional viele Kinder 
und Jugendliche leben. Dies erklärt auch die hier deutlich höhere Anzahl an Mehrpersonenhaushalten. 
Hingegen liegt im 
 Bezirk 260 Pallaswiesenviertel lediglich die Altersgruppe 18 – 21-Jährigen weit über 
dem städtischen Durchschnitt. Dieser Bezirk ist geprägt von überdurchschnittlich vielen Ein-Personen-
haushalten mit vielen Singles im mittleren Alter und einem hohen Männeranteil.

33 
Familienstand 
 
   
Abbildung 12

34 
Haushalte 
 
   
Abbildung 13

35 
Wahlbeteiligung 
 
Im Folgenden wird die Wahlbeteiligung pro 
Wahlbezirk in Darmstadt dargestellt. In Hessen 
besitzen die Ausländerinnen und Ausländer mit 
einer EU-Staatsbürgerschaft bei Kommunal-
wahlen und Oberbürgermeister-Direktwahlen ein 
Wahlrecht. Daher wird in der vorliegenden 
Darstellung die Kommunal- und die Oberbürger-
meisterwahl 2011 herangezogen, weil diese die 
größtmögliche Abbildung des Wahlverhaltens 
der Darmstädter Wahlbevölkerung wiedergeben. 
Durch die Wahlforschung lassen sich immer 
wieder Zusammenhänge zwischen der Wahl-
beteiligung und sozialen bzw. sozioöko-
nomischen Lebenslagen nachgeweisen. Die 
Wahlbeteiligung gibt Aufschluss darüber, wie 
sehr die Wohnbevölkerung von ihrer Möglichkeit 
formeller gesellschaftlicher Partizipation 
Gebrauch macht.  
Der Zusammenhang zwischen sozioökonomisch 
schwierigen Lebenslagen und einer niedrigen 
Wahlbeteiligung zeigen sich sehr deutlich. Die 
Bezirke in Eberstadt-Süd, Kranichstein-Nord, 
Kranichstein-Süd, Pallaswiesenviertel, Wald-
kolonie, Stadtzentrum und Rheintor/Grafenstraße zeigen auffällig niedrige Wahlbeteiligungen, in 
Kranichstein zumindest teilweise. 
 
Fast alle Bezirke, die im Sozialindex besser als der städtische Durchschnitt liegen, weisen eine 
durchschnittliche oder überdurchschnittliche Wahlbeteiligung auf. Grundsätzlich kann man also 
festhalten, dass eine niedrige Wahlbeteiligung auch in Darmstadt mit hoch belasteten ökonomischen 
Faktoren in Verbindung gebracht werden kann. In den Bezirken, in denen die Bewohnerschaft größere 
ökonomische Potenziale besitzt, ist deren Bereitschaft kommunalpolitischer Einflussnahme von 
vornherein höher einzuschätzen.  
Die Daten zur Wahlbeteiligung können im Anhang aus der Tabelle 25 entnommen werden. 
 
Abbildung 14

36 
2.2 Kinderbetreuung, Erziehung und Pflege 
 
Kinderbetreuung 
 
Mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) wurde 2008 im Bundestag die gesetzliche Grundlage für einen 
umfassenden Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen. Seit 1996 besteht der Rechtsanspruch für die 
Altersgruppe der über 3 – 6,5-Jährigen und von dem 01.08.2013 an folgt der Rechtanspruch für jedes 
Kind ab Vollendung des 1. Lebensjahres auf einen Platz in der Kindertagesbetreuung. Aus familien- und 
dabei besonders unter frauenpolitischen Gesichtspunkten sind Betreuungsplätze im Blick auf die 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf von größter Bedeutung. Die Kinder- und Jugendhilfe verfolgt mit 
dem Angebot der Kinderbetreuung das Ziel, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und 
Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern, sie zu bilden und nicht zuletzt auch einen Beitrag zum Kinderschutz 
zu leisten.  
 
Wie in Kapitel 2.1 bereits erwähnt, wächst in Darmstadt kontinuierlich die Bevölkerung und auch die 
Altersgruppe der 0 – 6,5-Jährigen. So stieg im Vergleich zum Sozialatlas 2010 die Zahl  Kleinkinder  
(0 – 3-Jährige) von 4.225 auf 4.258 Kleinkinder. Bei den 3 – 6,5-Jährigen ist im gleichen Zeitraum die 
Zahl sogar um 313 Kinder auf 4.778 Kinder angewachsen. 
Im Folgenden werden die Versorgungsquoten der Kinder von 0 – 3 Jahre (U3 Betreuung) und der Kinder 
von 3 Jahren bis zum Schuleintritt beleuchtet. Im Hinblick auf die Darstellung der U3 Betreuung und 
der Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt werden mehrere Statistische Bezirke zusammengefasst. Dies 
geschieht, weil aufgrund der räumlichen Lage der Betreuungseinrichtungen sonst große Verzerrungen 
entstehen würden. Die Aspekte der Wohnortnähe versus Arbeitsplatznähe bleiben unberücksichtigt. Die 
Versorgungsquote gibt somit immer das Verhältnis der im Stadtteil lebenden Kinder zu den 
vorhandenen Plätzen an. Außerdem wurde auch die Reduzierung der Platzzahl durch 
Integrationsmaßnahmen außer Acht gelassen. Die nachfolgende Tabelle schließt bei den 0 – 3-Jährigen 
die Plätze der Tagespflege mit ein. 
 
Verhältnis der Platzzahl in Kinderbetreuung zu Kindern (Versorgungsquote) nach Altersgruppen 
und Stadtteilen zum 31.12.2011 
 
Alter von ... bis unter ... Jahren 
0 - 3 3 - 6,5 
Stadtteile 
Kinder Plätze Versorgung 
in % 
Kinder Plätze Versorgung 
in % 
100 DA-Mitte 488  163  33,4  438  285  65,1  
200 DA-Nord 906  304  33,6  881  983  111,6  
300 DA-Ost 342  114  33,3  372  349  93,8  
400 DA-Bessungen 349  163  46,7  399  601  150,6  
500 DA-West 474  243  51,3  582  426  73,2  
600 DA-Arheilgen 486  140  28,8  600  567  94,5  
700 DA-Eberstadt 687  185  26,9  812  677  83,4  
800 DA-Wixhausen 141  51  36,2  188  196  104,3  
900 DA-Kranichstein 385  67  17,4  506  440  87,0  
Stadtgebiet insgesamt 4.258  1.430  33,6  4.778  4.524  94,7  
 
   Tabelle 10

37 
Das Angebot an Betreuungsplätzen für die Kleinkinder  
(0 – 3-Jährigen) hat sich im Vergleich zum Sozialatlas 
2010 verbessert und der städtische Durchschnitt liegt 
nunmehr bei einer Versorgungsquote von 33,6 %. Die 
2007 beim bundesweiten Krippengipfel festgelegte 
U3-Versorgungsquote von 35 % ist für Darmstadt 
nicht bedarfsdeckend. Vielmehr wird derzeit eine 
stadtweite Versorgungsquote von mindestens 45 % 
angestrebt.
7 Die Innenstadtversorgung an Kinder-
betreuungsplätzen liegt durchschnittlich bei 38,6 %, 
in den Außenbezirken jedoch unterdurchschnittlich bei 
26,1 %. Hier ist in den Stadtteilen Kranichstein  
(17,4 %) und Eberstadt (26,9 %) das Platzangebot 
zum Stichstag (31.12.2011) für die frühkindliche 
Betreuung noch besonders defizitär. Und dies, obwohl 
sich genau dort nach dem Sozialindex, die am 
stärksten belasteten Bezirke befinden. In Eberstadt-
Süd (750 Kirchtannensiedlung) als auch in  
910 Kranichstein-Süd leben stadtweit die meisten  
0 – 3-Jährigen (vgl. Seite 58). Zudem ist auch der 
Stadtteil Arheilgen im U3-Bereich an Betreuungs-
plätzen deutlich unterversorgt. Abschließend ist zu bemerken, dass Maßnahmen zur Erhöhung der 
Versorgungsquote der 0 – 3-Jährigen bereits ergriffen wurden bzw. in Planung sind. An dieser Stelle 
wird ausdrücklich auf den nunmehr halbjährlich erscheinenden Bericht zur Situation der 
Kindertagesbetreuung in Darmstadt verwiesen. 
 
Zwar ist die Anzahl der Plätze der 3 – 6,5-Jährigen im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 von 4.320 auf 4.524 
gestiegen. Gleichzeitig sank jedoch der städtische 
Durchschnitt wegen steigender Kinderzahlen auf eine 
Versorgungsquote von 96,8 % auf nunmehr 94,7 %. 
Aus planerischer Sicht wird eine Versorgungsquote 
von 108% angestrebt, damit u. a. auch Integrations-
kinder bedarfsgerecht berücksichtigt werden können.
8 
Die Versorgungsquote der Kinderbetreuung weist 
sowohl im Stadtzentrum (65,1 %) als auch im 
Stadtteil Darmstadt-West (73,2%) einen erheblichen 
Bedarf beim Ausbau von Plätzen aus. Hier setzt sich 
der im Sozialatlas 2010 ermittelte Bedarf weiter fort, 
da zudem in den beiden Gebieten die Kinderzahl 
gestiegen ist. Auch in Eberstadt und Kranichstein ist 
die Anzahl der 3 – 6,5-Jährigen gestiegen und die 
Stadtteile weisen deutlich eine Unterversorgung an 
Betreuungsplätzen auf. Um im Bereich der 3 – 6,5-
Jährigen eine Versorgungsquote von 108 % zu 
erreichen, fehlen zum Stichtag (31.12.2011) noch 
636 Plätze. Wegen der nachrückenden geburten-
starken Jahrgänge steigt der Bedarf weiter. 
 
                                                
 
7Vgl.  Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bericht der Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) 30.06.2012, Darmstadt 2012, S. 6 
8 Durch die Aufnahme eines Integrationskindes entfallen jeweils fünf Gruppenplätze  
Abbildung 16

38 
Die Hilfen zur Erziehung 
 
Die Hilfen zur Erziehung sind Leistungen nach 
dem SGB VIII. Dieser Rechtsanspruch wird 
gewährt, wenn eine dem Wohl des Kindes oder 
des Jugendlichen entsprechende Erziehung 
nicht gewährleistet und die Hilfe für die 
Entwicklung geeignet und notwendig ist. 
Personensorgeberechtigte haben die 
Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu 
stellen. Die Hilfen sind sozialpädagogische 
Dienstleistungen, die in ganz unterschiedlichen 
Formen, ambulant oder stationär erbracht 
werden können. Einflussfaktoren zur 
Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung 
sind neben der individuellen Bedarfssituation 
– 
der Familie –, auch die zur Verfügung stehende 
Infrastruktur in Sachen Dienstleistungen für 
Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien im 
entsprechenden sozialen Nahraum. Darüber 
hinaus spielt die familiäre Infrastruktur eine 
wichtige Rolle. Im Folgenden sind die Hilfen 
zur Erziehung nach § 27 ff SGB VIII (ohne 
Berücksichtigung der Kostenerstattungsfälle) 
im Bereich der Vollzeitpflege abgebildet. In der 
Tabelle wird die Anzahl der von Leistungen 
betroffenen Kindern und Jugendlichen ins 
Verhältnis zu allen im Bezirk lebenden Kindern und Jugendlichen gesetzt. 
Der städtische Durchschnitt bei der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung ist im Vergleich zum 
Sozialatlas 2010 (1,9) leicht gestiegen. Er liegt bei 2,0 Kindern pro 100 Einwohner/innen unter  
18 Jahren. 
 Hier führt der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung deutlich die Spitze bei der Gewährung von 
Hilfen zur Erziehung an. Dieser Bezirk ist auch im Sozialindex derjenige mit der stärksten Belastung. Im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 sind die Hilfen sogar noch – bezogen auf den städtischen Durchschnitt 
– um 1,1 %-Punkte gestiegen. Gleichzeitig hat dieser Bezirk eine sehr geringe Versorgungsquote 
hinsichtlich der Betreuungsplätze in der Kindertagesbetreuung für die 3-Jährigen bis zum Schuleintritt 
und führt sogar mit Blick auf die Kleinkindbetreuung in Bezug auf die Versorgungsquote den unteren 
Abschnitt der Betreuungsskala an.  
An zweiter Stelle der Belastungen steht der Bezirk 540 Am Kavalleriesand, der über einen hohen 
Jugendquotienten verfügt, aber absolut gesehen nur sehr wenige Jugendliche zählt (vgl. S. 58). Im 
Sozialatlas 2010 waren hier noch keine nennenswerten Hilfen zur Erziehung nötig, jedoch hat sich 
nunmehr die Anzahl der 14 – 18-Jährigen leicht erhöht. Die vier weiteren Bezirke (530 Verlegerviertel, 
220 Martinsviertel-West, 330 Woogsviertel und 250 Mornewegviertel) liegen im Sozialindex im 
Durchschnittsbereich, weisen jedoch bei den Hilfen zur Erziehung hohe Werte aus. Dabei waren die 
beiden Bezirke 220 Martinsviertel-West und 330 Woogsviertel im Sozialatlas 2010 noch nicht auffällig. 
Sowohl 920 Kranichstein-Nord als auch der 260 Pallaswiesenviertel zählen bei der Leistungsgewährung 
der Hilfen zur Erziehung zu den Bezirken, die mehr als 66 % über dem städtischen Durchschnitt 
belastet sind. Sie gehören auch im Sozialindex insgesamt mit zu den belasteten Gebieten. Dennoch ist 
ein enger Zusammenhang der erzieherischen Hilfen und der Belastung im Sozialindex nicht immer zu 
sehen. So ist Kranichstein-Süd im Sozialindex an der Belastungsskala auf Platz 2, weist jedoch im 
Bereich der Hilfen zur Erziehung Durchschnittswerte auf. Das Gleiche gilt auch für den Bezirk 240 
Waldkolonie, der unauffällig im Bereich der Hilfen zur Erziehung liegt, jedoch im Sozialindex einen Wert 
von 33% über dem städtischen Durchschnitt aufweist.  
Abbildung 17

39 
Empfänger/innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2011, 
sortiert nach Höhe der Leistungsdichte  
Kinder und Jugendliche  in 
Hilfen zur Erziehung nach 
§ 27 SGB VIII 
Einwohner/innen 
unter 18 Jahre 
Empfänger/innen 
je 100 Einwohner/innen 
unter 18 Jahre 
Statistische Bezirke 
absolut absolut in % 
750 Kirchtannensiedlung 85  1.379  6,2 
540 Am Kavalleriesand 9 185  4,9 
530 Verlegerviertel 31  752  4,1 
220 Martinsviertel-West 31  779  4,0 
330 Woogsviertel 24  618  3,9 
250 Mornewegviertel 3 80  3,8 
920 Kranichstein-Nord 24  649  3,7 
260 Pallaswiesenviertel 13  363  3,6 
270 Am Ziegelbusch 19  609  3,1 
120 Rheintor/Grafenstraße 7 251  2,8 
320 Mathildenhöhe 8 299  2,7 
110 Stadtzentrum 3 121  2,5 
230 Martinsviertel-Ost 20  810  2,5 
640 Arheilgen-Ost 6 248  2,4 
820 Wixhausen-Ost 14  600  2,3 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 20  881  2,3 
240 Waldkolonie 18  887  2,0 
610 Alt-Arheilgen 13  690  1,9 
910 Kranichstein-Süd 33  1.844  1,8 
710 Alt-Eberstadt 15  859  1,7 
210 Johannesviertel 7 744  0,9 
620 Arheilgen-Süd 6 691  0,9 
740 Am Frankenstein 4 501  0,8 
310 Am Oberfeld 4 502  0,8 
140 Kapellplatzviertel 5 687  0,7 
720 Am Lämmchesberg 4 563  0,7 
730 Villenkolonie 5 742  0,7 
630 Arheilgen-West 9 1.474  0,6 
340 An den Lichtwiesen 2 340  0,6 
420 Alt-Bessungen 5 891  0,6 
520 Heimstättensiedlung 7 1.259  0,6 
410 Paulusviertel 4 853  0,5 
510 Am Südbahnhof 2 443  0,5 
810 Wixhausen-West 1 361  0,3 
130 Hochschulviertel 0 83  0,0 
430 An der Ludwigshöhe 0 203  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 461  23.241  2,0 
 
    Tabelle 11

40 
Die Hilfe zur Pflege  
 
Hilfe zur Pflege ist eine bedarfsorientierte 
Sozialleistung nach dem SGB XII zur Unter-
stützung pflegebedürftiger Personen, die den 
notwendigen Pflegeaufwand nicht aus 
eigenen Mitteln sicherstellen können. Der 
Bedarf definiert sich darin, dass die jeweilige 
Person aufgrund einer dauerhaften körper-
lichen, geistigen oder seelischen Krankheit 
oder Behinderung für die gewöhnlichen und 
regelmäßigen Verrichtungen des Alltags 
erheblich eingeschränkt ist und der Hilfe 
bedarf. In der Regel handelt es sich bei der 
Hilfe zur Pflege um eine ergänzende Leistung 
zur Pflegeversicherung. Grundsätzlich können 
dies betroffene Personen jedes Alters sein. 
Allerdings kumuliert sich die Hilfe zur Pflege 
in den höheren Altersstufen, was auch damit 
korreliert, dass es einen deutlich höheren 
Anteil weiblicher Leistungsbezieherinnen gibt. 
Der städtische Durchschnitt bei der Hilfe zur 
Pflege pro 1000 Einwohner/innen ist im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 (3,3) leicht 
gesunken und liegt derzeit bei 3,2. Wie 
bereits im Sozialatlas 2010 liegen die 
Statistischen Bezirke 510 Am Südbahnhof und 220 Martinsviertel-West mit dreifachem Wert deutlich 
darüber. Hier ist besonders auffällig, dass die Werte der weiblichen Leistungsbezieherinnen extrem über 
dem städtischen Durchschnitt liegen. Dabei weist der Bezirk 220 Martinsviertel-West einen niedrigen 
und der Bezirk 510 Am Südbahnhof einen hohen Altenquotienten auf. Ferner ist zu beachten, dass in 
beiden Bezirken größere Pflegehilfeeinrichtungen liegen, wie auch im Bezirk 430 An der Ludwigshöhe. 
Auch hier ist die Anzahl der Hilfe zur Pflege auffällig hoch, insbesondere bei den weiblichen 
Leistungsempfängerinnen. Im Sozialindex hingegen liegt der Bezirk 430 An der Ludwigshöhe jedoch 
weit unter dem städtischen Durchschnitt. Die Bezirke 220 Martinsviertel-West und 510 Am Südbahnhof 
liegen im Durchschnittsbereich. Im Gegensatz dazu hat der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung keine 
Pflegehilfeeinrichtung, weist aber sowohl  bei der Hilfe zur Pflege als auch im Sozialindex hohe 
Belastungswerte auf. Immerhin bekommen noch doppelt so viele Menschen der Bezirke 620 Arheilgen-
Süd und 320 Mathildenhöhe Hilfe zur Pflege, bezogen auf die Durchschnittszahl. Dafür weisen die 
Bezirke 540 Am Kavalleriesand, 730 Villenkolonie, 740 Am Frankenstein, 810 Wixhausen-West keine 
einzige Person auf, die Leistungen im Rahmen Hilfe zur Pflege erhält.  
Betrachtet man den Sozialindex, so ist aufgrund der sozioökonomischen Situation davon auszugehen, 
dass bei den drei letztgenannten Bezirken mögliche pflegebedürftige Personen aufgrund ihrer eigenen 
finanziellen Mittel keinen Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben. Der Bezirk 540 Am Kavalleriesand ist 
zwar nach dem Sozialindex stark belastet, in absoluten Zahlen jedoch wohnen hier wenige Menschen 
und in der Altersgruppe über 75 Jahren sind dies lediglich 62 Personen. 
 
 
Abbildung 18

41 
Empfänger/innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2011, 
sortiert nach Leistungsdichte  
Empfänger/innen 
Hilfe zur Pflege auf 1 000 Einwohner/innen 
Statistische Bezirke 
männlich weiblich insgesamt männlich weiblich insge samt 
510 Am Südbahnhof 7  28  35  4,8  16,9  11,3 
220 Martinsviertel-West 13  50  63  4,4  17,3  10,8 
430 An der Ludwigshöhe 2  11  13  3,0  14,2  8,9 
750 Kirchtannensiedlung 21  31  52  7,1  9,8  8,5 
620 Arheilgen-Süd 13  19  32  6,8  8,8  7,9 
320 Mathildenhöhe 5  15  20  3,8  10,6  7,3 
120 Rheintor/Grafenstraße 8  14  22  3,5  8,7  5,7 
270 Am Ziegelbusch 8  18  26  3,0  7,6  5,2 
910 Kranichstein-Süd 10  28  38  2,6  6,9  4,8 
920 Kranichstein-Nord 3  9 12  1,9  5,2  3,6 
140 Kapellplatzviertel 6  14  20  2,1  4,9  3,5 
530 Verlegerviertel 6  12  18  2,3  4,7  3,4 
260 Pallaswiesenviertel 5  3 8 3,3  2,5  2,9 
630 Arheilgen-West 13  8 21  3,6  2,2  2,9 
110 Stadtzentrum 2  2 4 2,4  3,2  2,8 
610 Alt-Arheilgen 2  8 10  0,9  3,8  2,4 
310 Am Oberfeld 2  5 7 1,2  2,8  2,0 
230 Martinsviertel-Ost 6  5 11  2,1  1,8  2,0 
240 Waldkolonie 3  6 9 1,2  2,7  1,9 
130 Hochschulviertel 1  0 1 2,6  0,0  1,6 
330 Woogsviertel 3  4 7 1,2  1,6  1,4 
250 Mornewegviertel 1  0 1 2,3  0,0  1,4 
210 Johannesviertel 1  4 5 0,4  1,7  1,0 
420 Alt-Bessungen 2  4 6 0,7  1,2  1,0 
710 Alt-Eberstadt 1  4 5 0,4  1,5  0,9 
340 An den Lichtwiesen 2  0 2 1,8  0,0  0,9 
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3  3 6 0,8  0,9  0,8 
520 Heimstättensiedlung 5  1 6 1,4  0,3  0,8 
640 Arheilgen-Ost 0  1 1 0,0  1,2  0,6 
720 Am Lämmchesberg 1  1 2 0,6  0,6  0,6 
410 Paulusviertel 0  2 2 0,0  0,7  0,4 
820 Wixhausen-Ost 0  1 1 0,0  0,6  0,3 
540 Am Kavalleriesand 0  0 0 0,0  0,0  0,0 
730 Villenkolonie 0  0 0 0,0  0,0  0,0 
740 Am Frankenstein 0  0 0 0,0  0,0  0,0 
810 Wixhausen-West 0  0 0 0,0  0,0  0,0 
Stadtgebiet insgesamt 155  311  466  2,1  4,2  3,2 
Tabelle 12

42 
2.3 Arbeitsmarkt 
 
Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II ist einer der fünf Faktoren des Sozialindexes und 
wurde bereits behandelt. Im Folgenden werden jedoch die Anspruchsberechtigten nach SGB II 
differenziert, und zwar nach dem Erhalt der Regelleistung bzw. des Sozialgeldes. Die 
Leistungsempfänger/innen des Sozialgeldes sind Personen, die nicht erwerbsfähig sind und in einer 
Bedarfsgemeinschaft mit einem erwerbsfähigen Hilfeberechtigten leben. Hierzu gehören alle in einer 
Bedarfsgemeinschaft lebenden Kindern unter 15 Jahren, dauerhaft erwerbsunfähige Minderjährige bis 
zum 18. Lebensjahr sowie volljährige Hilfebedürftige, die vorübergehend erwerbsgemindert sind. Der 
Anteil der nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen wird hier auf die Altersklasse der unter 18-Jährigen 
bezogen. Er lässt sich als Indikator für Kinderarmut lesen. Die Anzahl der volljährigen Hilfebedürftigen, 
die nur vorübergehend erwerbsgemindert sind, ist gering und bleibt bei der folgenden Tabelle 
unberücksichtigt. 
Die nebenstehende Tabelle verdeutlicht bei den Leistungsbezieher/innen nach SGB II den Anteil der 
hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen zu den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Sehr auffällig ist im 
Bezirk 750 Kirchtannensiedlung der Befund, wonach hier weit über die Hälfte der Kinder und 
Jugendlichen unter 15 Jahren von Leistungen des SGB II leben müssen (54,7%). Dies bedeutet im 
Vergleich zum Sozialatlas 2010 sogar eine Steigerung der von Kinderarmut Betroffenen von 2,7 %-
Punkten. Auch in den Bezirken 250 Mornewegviertel und 260 Pallaswiesenviertel hat sich die Anzahl 
der hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen erhöht. Hier steht fast jedes zweite Kind bzw. jede/r 
zweite Jugendliche im Leistungsbezug. Ebenso sind in 920 Kranichstein-Nord (42,9 %) und 540 Am 
Kavalleriesand (37,7 %) die Werte im Vergleich zum Sozialatlas 2010 um mehr als 6 %-Punkte 
gestiegen. In 910 Kranichstein-Süd liegt der Anteil der betroffenen Kindern und Jugendlichen zwar 
immer noch mit 45,1 % sehr hoch, jedoch hat sich der Anteil der betroffenen Kindern und Jugendlichen 
um 3,3 %-Punkte verringert. Interessant sind auch die Bezirke, in denen die Gruppe in ihrer Belastung 
stark voneinander abweichen. 
 So sind in den Statistischen Bezirken 120 Rheintor/Grafenstraße, 110 
Stadtzentrum, 250 Mornewegviertel, 270 Ziegelbusch und 530 Verlegerviertel die Quoten der über 15-
Jährigen Leistungsempfänger/innen im städtischen Durchschnittsbereich. Bei den nicht erwerbsfähigen 
Hilfeempfängerinnen liegen sie indes deutlich im starken bis sehr starken Belastungsbereich.  
Die Beschäftigtenquote dient der Beurteilung des Beschäftigungsstandes. Sie zeigt an, in welchem 
Umfang sich soziodemographische Voraussetzungen, insbesondere Zahl und Struktur der Bevölkerung, 
auf die Beschäftigung auswirken. Die Beschäftigungsquote (vgl. Tabelle 14) gibt den Anteil der 
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Altersklasse der 15 – 65-Jährigen an der 
gleichaltrigen Bevölkerung wieder. Der Bundesdurchschnitt liegt im Erhebungszeitraum bei 52,1 % 9, die 
städtische Beschäftigungsquote hingegen fällt mit 49,0 % niedriger aus. Sie ist auch im Vergleich zum 
Sozialatlas 2010 um 2 %-Punkte gesunken. Unter dem städtischen Durchschnitt liegen deutlich 
darunter der Bezirk 250 Mornewegviertel mit 31,9 %. Es folgen die Bezirke 910 Kranichstein-Süd, 260 
Pallaswiesenviertel und 270 Am Ziegelbusch. Ursachen hierfür sind, wie aus Daten der Arbeitsagentur 
bekannt, die höheren Arbeitslosenzahlen und die vermutlich hohe Zahl der geringfügig Beschäftigten in 
diesen Bezirken. Bei den beiden Bezirken 310 Am Oberfeld (39,9 %) und 730 Villenkolonie (42,6 %) ist 
zu vermuten, dass hier vermehrt Beamte, Selbständige und andere nicht sozialversicherungspflichtige 
Erwerbstätige leben, die bei dieser Kennzahl nicht enthalten sind.  
Im Anhang werden in der Tabelle 28 die Beschäftigten zudem nach Geschlecht und ausländischer 
Staatsangehörigkeit dargestellt. Der Anteil ausländischer Beschäftigter an allen sozialversicherungs-
pflichtigten Beschäftigten liegt stadtweit bei 15,7 %. Die Bezirke 250 Mornewegviertel 120 und 
Rheintor/Grafenstraße haben dabei die höchsten Werte (35,1 % und 30,2 %). Dagegen weisen die 
Bezirke 740 Am Frankenstein, 430 An der Ludwigshöhe und 730 Villenkolonie (bei Werten um die 7 %) 
– gemessen an der Anzahl der sozialversicherungspflichtigten Beschäftigten – den geringsten 
Ausländeranteil aus. 
                                               
 
 
9 Vgl Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Zahlen, Daten, Fakten: Strukturdaten und -indikatoren; Agentur für Arbeit Nürnberg 
2012

43 
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 nach 
Erwerbsfähigkeit sortiert nach Statistischen Bezirken 
Statistische Bezirke erwerbsfähige 
Hilfebedürftige 
Einwohner/ 
innen 
15 bis unter 
65 Jahre 
in % 
nicht 
erwerbsfähige 
Hilfebedürftige 
Einwohner/ 
innen unter 
15 Jahren 
in % 
110 Stadtzentrum 70  1.211  5,8  28  94  29,8  
120 Rheintor/Grafenstraße 298  3.190  9,3  78  220  35,5  
130 Hochschulviertel 13  536  2,4  6 68  8,8  
140 Kapellplatzviertel 233  4.146  5,6  101  582  17,4  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 355  5.136  6,9  178  789  22,6  
210 Johannesviertel 201  3.945  5,1  69  636  10,8  
220 Martinsviertel-West 354  4.454  7,9  155  688  22,5  
230 Martinsviertel-Ost 378  4.266  8,9  157  698  22,5  
240 Waldkolonie 295  3.160  9,3  168  765  22,0  
250 Mornewegviertel 68  598  11,4  33  67  49,3  
260 Pallaswiesenviertel 289  2.143  13,5  137  296  46,3  
270 Am Ziegelbusch 241  3.607  6,7  158  525  30,1  
310 Am Oberfeld 25  2.001  1,2  10  427  2,3  
320 Mathildenhöhe 129  1.970  6,5  68 262  26,0  
330 Woogsviertel 303  3.663  8,3  130  539  24,1  
340 An den Lichtwiesen 28  1.445  1,9  5 282  1,8  
410 Paulusviertel 57  3.757  1,5  18  728  2,5  
420 Alt-Bessungen 243  4.547  5,3  84  765  11,0  
430 An der Ludwigshöhe 31  913  3,4  3 154  1,9  
510 Am Südbahnhof 167  1.989  8,4  81  369  22,0  
520 Heimstättensiedlung 107  4.769  2,2  35  1.039  3,4  
530 Verlegerviertel 390  3.884  10,0  210  671  31,3  
540 Am Kavalleriesand 65  509  12,8  58  153  37,9  
610 Alt-Arheilgen 141  2.919  4,8  47  540  8,7  
620 Arheilgen-Süd 158  2.345  6,7  93  584  15,9  
630 Arheilgen-West 219  4.764  4,6  138  1.265  10,9  
640 Arheilgen-Ost 51  1.060  4,8  28  202  13,9  
710 Alt-Eberstadt 109  3.553  3,1  37  702  5,3  
720 Am Lämmchesberg 122  2.093  5,8  63  487  12,9  
730 Villenkolonie 38  2.577  1,5  17  618  2,8  
740 Am Frankenstein 70  2.044  3,4  15  418  3,6  
750 Kirchtannensiedlung 1.036  3.913  26,5  636  1.162  54,7  
810 Wixhausen-West 57  1.567  3,6  26  296  8,8  
820 Wixhausen-Ost 130  2.336  5,6  80  496  16,1  
910 Kranichstein-Süd 968  5.005  19,3  698  1.548  45,1  
920 Kranichstein-Nord 337  2.171  15,5 229  534  42,9  
Stadtgebiet insgesamt 7.776  102.186  7,6  4.077  19.669  20,7  
Keine Zuordnung möglich 73      53      
    
   Tabelle 13

44 
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2011 
sortiert nach Statistischen Bezirken 
Statistische Bezirke Bevölkerung 
insgesamt 
Beschäftigte 
insgesamt 
Beschäftigten-
anteil 1)  
Bevölkerung im 
Alter von 
15 - 65 Jahre 
Beschäftigten-
quote 2)  
110 Stadtzentrum 1.447  619  42,8  1.211  51,1  
120 Rheintor/Grafenstraße 3.878  1.475  38,0  3.190  46,2  
130 Hochschulviertel 640  249  38,9  536  46,5  
140 Kapellplatzviertel 5.639  2.087  37,0  4.146  50,3  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.062  2.648  37,5  5.136  51,6  
210 Johannesviertel 5.069  1.935  38,2  3.945  49,0  
220 Martinsviertel-West 5.836  2.258  38,7  4.454  50,7  
230 Martinsviertel-Ost 5.592  2.126  38,0  4.266  49,8  
240 Waldkolonie 4.671  1.560  33,4  3.160  49,4  
250 Mornewegviertel 736  191  26,0  598  31,9  
260 Pallaswiesenviertel 2.750  920  33,5  2.143  42,9  
270 Am Ziegelbusch 5.022  1.546  30,8  3.607  42,9  
310 Am Oberfeld 3.444  799  23,2  2.001  39,9  
320 Mathildenhöhe 2.750  966  35,1  1.970  49,0  
330 Woogsviertel 5.014  1.921  38,3  3.663  52,4  
340 An den Lichtwiesen 2.203  653  29,6  1.445  45,2  
410 Paulusviertel 5.538  1.677  30,3  3.757  44,6  
420 Alt-Bessungen 6.258  2.326  37,2  4.547  51,2  
430 An der Ludwigshöhe 1.454  424  29,2  913  46,4  
510 Am Südbahnhof 3.102  1.040  33,5  1.989  52,3  
520 Heimstättensiedlung 7.111  2.264  31,8  4.769  47,5  
530 Verlegerviertel 5.234  2.087  39,9  3.884  53,7  
540 Am Kavalleriesand 769  237  30,8  509  46,6  
610 Alt-Arheilgen 4.189  1.637  39,1  2.919  56,1  
620 Arheilgen-Süd 4.065  1.281  31,5  2.345  54,6  
630 Arheilgen-West 7.281  2.483  34,1  4.764  52,1  
640 Arheilgen-Ost 1.625  562  34,6  1.060  53,0  
710 Alt-Eberstadt 5.322  1.776  33,4  3.553  50,0  
720 Am Lämmchesberg 3.435  1.122  32,7  2.093  53,6  
730 Villenkolonie 4.204  1.097  26,1  2.577  42,6  
740 Am Frankenstein 3.353  1.096  32,7  2.044  53,6  
750 Kirchtannensiedlung 6.126  1.766  28,8  3.913  45,1  
810 Wixhausen-West 2.314  877  37,9  1.567  56,0  
820 Wixhausen-Ost 3.557  1.221  34,3  2.336  52,3  
910 Kranichstein-Süd 7.952  2.089  26,3  5.005  41,7  
920 Kranichstein-Nord 3.288  1.048  31,9  2.171  48,3  
Stadtgebiet insgesamt 147.930  50.063  33,8  102.186  49,0  
Keine Zuordnung möglich   743        
1) Beschäftigtenanteil: Beschäftigte auf 100 Einwohner/innen  
2) Beschäftigtenquote: Beschäftigte auf 100 Einwohner/innen im Alter von 15 bis unter 65 Jahre Tabelle 14

45 
750 Kirchtannsiedlung 
0
100 
200 
300 
Jugendquot ient 
Alt enquot ient 
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung 
Hilf e zur Pf lege 
2.4 Zusammenfassung ausgewählter Bezirke 
 
Der Sozialindex weist insgesamt vier Statistische Bezirke als stark gefährdete Bezirke mit extrem hohen 
Belastungen aus. Es handelt sich hierbei um die Bezirke 750 Kirchtannensiedlung,  
910 Kranichstein-Süd, 260 Pallaswiesenviertel und den Bezirk 540 Kavalleriesand. Diese müssen 
verstärkt in den Blick genommen werden, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu 
entwickeln bzw. einzusetzen. Auch die Bezirke, die sich an der Schwelle zu einer sehr hohen Belastung 
befinden, müssen gesondert betrachtet werden. Ziel muss sein, diese frühzeitig mit entsprechenden 
sozialraumorientierten und bedarfsgerechten Handlungskonzepten zu stützen bzw. die Lage zu 
verbessern. Dazu gehören die Bezirke 920 Kranichstein-Nord, 240 Waldkolonie, 270 Am Ziegelbusch 
und 120 Rheintor/Grafenstraße.  
 
 
Die vier Bezirke mit dem höchsten Sozialindex werden in einem Netzdiagramm (siehe oben) mit den 
Indikatoren Jugendquotient, Altenquotient, Ausländer/innenanteil, Hilfen zur Erziehung und Hilfe zur 
Pflege im Verhältnis zum gesamtstädtischen Durchschnitt abgebildet. Die rot markierte Raute zeigt hier 
mit dem Wert 100 den städtischen Durchschnitt an. Dabei stellt der Ausschlag über 100 einen 
verhältnisgerechten Wert über dem städtischen Durchschnitt dar, ein Wert unter 100 entsprechend 
darunter. Deutlich wird hier, dass die am stärksten belasteten Bezirke im Hinblick auf die weiteren fünf 
Indikatoren sehr heterogen sind. Daraus lässt sich folgern, dass es keinen Zusammenhang zwischen 
einem dieser Indikatoren und einer hohen ökonomischen Belastung nach dem Sozialindex gibt. 
 Sehr gut 
ist dies am Bezirk 910 Kranichstein-Süd ersichtlich, der bei allen Indikatoren beinahe Werte im 
städtischen Durchschnitt erreicht, jedoch beim Sozialindex den zweithöchsten Wert in der 
Belastungsskala einnimmt.  
Zu beachten ist, dass es sich bei den Indikatoren Hilfen zur Erziehung und Hilfe zur Pflege um relativ 
kleine absolute Werte handelt. Das bedeutet, dass wenige Leistungsempfänger/innen bereits einen 
großen Ausschlag in diesem Diagramm auslösen können. 
 
540 Am Kavalleriesand 
0
50 
1 00 
1 50 
200 
Jugendquot ient 
Alt enquot ient 
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung 
Hilf e zur Pf lege 
910 Kranichstein-Süd 
0
100 
200 
300 
Jugendquot ient 
Alt enquot ient 
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung 
Hilf e zur Pf lege 
260 Pallaswiesenviertel 
0
100 
200 
300 
Jugendquot ient 
Alt enquot ient 
Ausländerant eil Hilf e zur Erziehung 
Hilf e zur Pf lege

46 
3. Fazit 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung und die Situation am Arbeitsmarkt beeinflussen unmittelbar die 
Erwerbschancen und damit die Einkommensverhältnisse der Bevölkerung. Sie sind zentrale 
Rahmenbedingungen für die Wohlstandsentwicklung und die Lebenslagen der Bevölkerung in unserer 
Stadt. 
 
Der vorgelegte Sozialatlas 2013 liefert mit seiner Sozialindexanalyse eine kleinräumige 
Berichterstattung zur sozialen Lage und dient als Grundlage städtischer Interventionen bzw. 
sozialpolitischer Forderungen. Mit dem Sozialindex wird eine Kennzahl erhoben, in der die Häufung 
sozialer Problemlagen sich auf der Basis von Transferleistungen sichtbar machen lässt. In den 
„Quartieren mit besonderem sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, städtebaulichen Entwicklungs-
bedarf“ bündeln sich die zu lösenden Zukunftsaufgaben. Auch treten die Folgen von sozialer 
Benachteiligung hier besonders deutlich zutage. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt sich zum Ziel, die Teilhabechancen aller Bürgerinnen und 
Bürger zu verbessern. Aufgabe ist es, präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen und 
Ausgrenzung entgegenzuwirken bzw. sie erst gar nicht zuzulassen. Notwendig ist deshalb eine 
integrierte Herangehensweise, d. h. eine bedarfsgerechte vernetzte soziale Infrastruktur und eine 
wirkungsorientierte, ressortübergreifende Zusammenarbeit. Sozialpolitische Interventionen müssen 
sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden Lebenslagen – z. B. mittels Kindertagesstätten-
entwicklungsplanung oder Altenhilfeplanung – und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt 
sein. Hierbei ist von großer Bedeutung, spezifische Zielgruppen – wie u. a. Kinder, Frauen, 
Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Migrantinnen und Migranten, SGB II-Leistungsberichtige 
– mit ihren Bedürfnissen und Bedarfen zu berücksichtigen. Insgesamt kann dies nur in einem 
partizipativen Entwicklungsprozess gemeinsam mit der Bewohnerschaft und weiteren wichtigen 
Akteuren gelingen. 
 
Die AG Sozialplanung bietet dafür eine Plattform mit Blick auf die verschiedenen strategischen 
Planungsebenen. Dort stehen u. a. die belasteten Bezirke aus den unterschiedlichen Blickwinkeln im 
Fokus. Ziel ist es, Handlungsschwerpunkte zu bilden, die zu einem integrierten Handlungskonzept 
führen. Beispielsweise wird derzeit die Aufnahme des hoch belasteten Bezirks 260 Pallaswiesenviertel 
in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ geprüft. Zudem wird empfohlen, die Erstellung bzw. 
Weiterentwicklung abgestimmter Maßnahmenpakete in Form von sozialraumorientierten 
Handlungskonzepten – insbesondere für die hoch belasteten Bezirke – zu erstellen und eine 
kontinuierliche Fortschreibung zu veranlassen. Dazu gehört auch, die Gemeinwesenarbeit als Teil einer 
kommunalen Strategie zu verstehen und stadtweit einzuführen bzw. auszubauen. Besonders für die 
Aufgaben in den nachbarschafts-, bildungs-, integrations- und beschäftigungsfördernden 
Handlungsfeldern besteht auch nach Beendigung der Förderphasen „Soziale Stadt“ in den Gebieten 
Kranichstein und Eberstadt-Süd weiterhin hoher Handlungsbedarf. Denn dort liegen auch die sehr stark 
belasteten Bezirke 750 Kirchtannensiedlung und 910 Kranichstein-Süd. Hier gilt es, geeignete 
Strukturen weiterzuentwickeln und diese vor Ort dauerhaft umzusetzen. Eine Bündelung von investiven 
und nicht investiven Maßnahmen bilden übergreifende und integrative Handlungskonzepte, die in der 
AG Sozialplanung abgestimmt werden sollen. 
 
Im Sinne der Fortentwicklung des Datenkonzeptes für die Sozialberichterstattung werden künftig mehr 
lebenslagenorientierte Faktoren mit aufgenommen. Dafür wird es notwendig sein, die sozialräumliche 
Struktur noch feingliedriger zu untersuchen und auf kleinräumiger Ebene weitere Daten zu generieren 
und auszuwerten. Um Entwicklungen und deutliche Trends zeitnah zu erkennen, ist neben einer 
regelmäßigen Berichterstattung alle 2 – 3 Jahre eine Differenzanalyse mit Zeitreihen sinnvoll. Bei der 
nächsten Ausgabe des Darmstädter Sozialatlasses werden sowohl sozioökonomische Faktoren als auch 
außerökonomische Faktoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohnen zu finden sein.

47 
Literatur 
 
Hessisches Statistisches Landesamt, Bevölkerung in Hessen 2060. Ergebnisse der regionalisierten 
Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 auf der Basis 31.12.2008, Wiesbaden 2010 
 
Statistisches Bundesamt: Lange Reihen: Bevölkerung nach Altersgruppen, 12. Koordinierte 
Bevölkerungsvorausberechnung: Bevölkerung Deutschlands bis 2060, Wiesbaden 2011 
 
Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Zahlen, Daten, Fakten: Strukturdaten und -indikatoren; Agentur 
für Arbeit Nürnberg, Nürnberg, Dezember 2012  
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Datenreport 2012, Darmstadt 2012 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Darmstadts ausländische Bevölkerung, Statistische Berichte 
1/2012, Darmstadt 2012 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Demografiebericht. Perspektiven für Darmstadt, 
Darmstadt 2012 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2010): Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozialbericht- 
erstattung 2010, Darmstadt 2010 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Bericht der Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) 2012, 
Darmstadt 2012 
 
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/datensammlung/2/ab/abbII21.pdf (Stand 28.03.2013)

4
8 
Anhang

49 
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011 1)  
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
Empfänger/innen von 
Leistungen nach dem 
SGB III 
Einwohner/innen 
im Alter von 15 
bis unter 
65 Jahre 
Empfänger/innen 
je 100 Einw. 
im Alter von 15 
bis unter 65 Jahre 
Normierter 
Faktor 
kleinster Wert = 0 
 
größter Wert = 100  
110 Stadtzentrum 7 1.211  0,58  29,2 
120 Rheintor/Grafenstraße 30  3.190  0,94  55,1 
130 Hochschulviertel 4  536  0,75  41,2 
140 Kapellplatzviertel 37  4.146  0,89 51,6 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 40  5.136  0,78  43,5 
100 DA-MITTE 118  14.219  0,83  47,2 
210 Johannesviertel 33  3.945  0,84  47,7 
220 Martinsviertel-West 38  4.454  0,85  48,8 
230 Martinsviertel-Ost 37  4.266  0,87  49,8 
240 Waldkolonie 46  3.160  1,46  91,7 
250 Mornewegviertel 1  598  0,17  0,0 
260 Pallaswiesenviertel 25  2.143  1,17  71,2 
270 Am Ziegelbusch 38  3.607  1,05  63,1 
200 DA-NORD 218  22.173  0,98  58,1 
310 Am Oberfeld 17  2.001  0,85  48,6 
320 Mathildenhöhe 24  1.970  1,22  74,8 
330 Woogsviertel 36  3.663 0,98  58,1 
340 An den Lichtwiesen 10  1.445  0,69  37,4 
300 DA-OST 87  9.079  0,96  56,3 
410 Paulusviertel 20  3.757  0,53  26,0 
420 Alt-Bessungen 39  4.547  0,86  49,2 
430 An der Ludwigshöhe 4  913  0,44  19,3 
400 DA-BESSUNGEN 63  9.217  0,68  36,8 
510 Am Südbahnhof 19  1.989  0,96  56,1 
520 Heimstättensiedlung 33  4.769  0,69  37,4 
530 Verlegerviertel 41  3.884  1,06  63,3 
540 Am Kavalleriesand 8  509  1,57  100,0 
500 DA-WEST 101  11.151  0,91  52,6 
Darmstadt-Innenstadt 587  65.839  0,89  51,6 
610 Alt-Arheilgen 27  2.919  0,92  54,0 
620 Arheilgen-Süd 13  2.345  0,55  27,6 
630 Arheilgen-West 37  4.764  0,78  43,4 
640 Arheilgen-Ost 10  1.060  0,94  55,3 
600 DA-ARHEILGEN 87  11.088  0,78  44,0 
710 Alt-Eberstadt 20  3.553  0,56  28,2 
720 Am Lämmchesberg 24  2.093  1,15  69,7 
730 Villenkolonie 15  2.577  0,58  29,5 
740 Am Frankenstein 16  2.044  0,78  43,8 
750 Kirchtannensiedlung 43  3.913  1,10  66,3 
700 DA-EBERSTADT 118  14.180  0,83  47,3 
810 Wixhausen-West 16  1.567  1,02  60,8 
820 Wixhausen-Ost 23  2.336  0,98  58,2 
800 DA-WIXHAUSEN 39  3.903  1,00  59,2 
910 Kranichstein-Süd 47  5.005  0,94  55,0 
920 Kranichstein-Nord 25  2.171  1,15  70,1 
900 DA-KRANICHSTEIN 72  7.176  1,00  59,5 
Darmstadt-Außenbezirke 316  36.347  0,87  50,0 
Stadtgebiet insgesamt 918  102.186  0,90  52,1 
1) Nur die Leistungsempfänger/innen; 15 Empfänger/innen konnten regional nicht zugeordnet werden. 
 Tabelle 1

50 
Arbeitslose nach SGB III in Darmstadt zum 31.12.2011 
 
Arbeitslose SGB III dar. auf 1 000 Einw. 15-unter 65 d ar. Statistische Bezirke 
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl. 
110 Stadtzentrum 4      3      7      3      5,7  5,9  5,8  8,5  
120 Rheintor/Grafenstraße 19      11      30      13      9,6  9,0  9,4  12,0  
130 Hochschulviertel 2      2      4      1      6,0  9,9  7,5  8,1  
140 Kapellplatzviertel 29      8      37      15      13,6  4,0  8,9  15,8  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 27      13      40      14      9,8  5,5  7,8  10,6  
210 Johannesviertel 20      13      33      7      9,5  7,1  8,4  10,4  
220 Martinsviertel-West 19      19      38      8      8,1  9,0 8,5  10,0  
230 Martinsviertel-Ost 21      16      37      8      9,5  7,8  8,7  10,4  
240 Waldkolonie 25      21      46      11      14,8  14,2  14,6  16,4  
250 Mornewegviertel 0       1      1      0     0,0  4,5  1,7  0,0  
260 Pallaswiesenviertel 16      9      25      6      13,0  9,8  11,7  8,4  
270 Am Ziegelbusch 24      14      38      7      11,7  9,0  10,5  6,5  
310 Am Oberfeld 7      10      17      0      6,8  10,3  8,5  0,0  
320 Mathildenhöhe 9      15      24      4      8,7  15,9  12,2  9,6  
330 Woogsviertel 20      16      36      10      10,6  9,0  9,8  13,9  
340 An den Lichtwiesen 6      4      10      1      7,9  5,8  6,9  4,7  
410 Paulusviertel 11      9      20      1      5,8  4,9  5,3  1,8  
420 Alt-Bessungen 19      20      39      2      8,4  8,8  8,6  2,9  
430 An der Ludwigshöhe 1      3      4      0      2,2  6,4  4,4  0,0  
510 Am Südbahnhof 12      7      19      6      12,1  7,0  9,6  12,7  
520 Heimstättensiedlung 18      15      33      4      7,5  6,3  6,9  8,3  
530 Verlegerviertel 20      21      41      9      9,8  11,4  10,6  9,1  
540 Am Kavalleriesand 3      5      8      3      10,9  21,3  15,7  20,4  
610 Alt-Arheilgen 14      13      27      5      9,2  9,3  9,2  11,7  
620 Arheilgen-Süd 8      5      13   1      6,9  4,2  5,5  2,7  
630 Arheilgen-West 19      18      37      2      8,1  7,5  7,8  3,0  
640 Arheilgen-Ost 3      7      10      2      5,4  13,8  9,4  15,3  
710 Alt-Eberstadt 8      12      20      1      4,4  6,9  5,6  2,0  
720 Am Lämmchesberg 12      12      24      6      11,5  11,4  11,5  22,1  
730 Villenkolonie 6      9      15      2      4,9  6,7  5,8  7,5  
740 Am Frankenstein 9      7      16      1      9,1  6,6  7,8  5,6  
750 Kirchtannensiedlung 28      15      43      12      14,6  7,5  11,0  11,3  
810 Wixhausen-West 10      6      16      2      12,1  8,1  10,2  8,0  
820 Wixhausen-Ost 12      11      23      1      10,2  9,5  9,8  2,4  
910 Kranichstein-Süd 27      20      47      8      10,9  7,9  9,4  6,2  
920 Kranichstein-Nord 16      9      25      6      15,2  8,1  11,5  14,0  
ohne Ortskennziffer 8      7      15      3              
Stadtgebiet insgesamt 512  406  918  185  9,7  8,3  9,0  9,2  
 
 Tabelle 2

51 
Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 1)  
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
Empfänger/innen 
von Leistungen 
nach dem SGB II 
Einwohner/innen 
unter 65 Jahren 
Empfänger/innen je 
100 
Einwohner/innen 
unter 65 Jahre 
normierter Faktor 
kleinster Wert = 0 
größter Wert = 100 
110 Stadtzentrum 98  1.305  7,51  19,3 
120 Rheintor/Grafenstraße 376  3.410  11,03  30,4 
130 Hochschulviertel 19  604  3,15  5,4 
140 Kapellplatzviertel 334  4.728  7,06  17,8 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 533  5.925  9,00  24,0 
100 DA-MITTE 1.360  15.972  8,51  22,5 
210 Johannesviertel 270  4.581  5,89  14,1 
220 Martinsviertel-West 509  5.142  9,90  26,8 
230 Martinsviertel-Ost 535  4.964  10,78  29,6 
240 Waldkolonie 463  3.925  11,80  32,9 
250 Mornewegviertel 101  665  15,19  43,6 
260 Pallaswiesenviertel 426  2.439  17,47  50,9 
270 Am Ziegelbusch 399  4.132  9,66  26,1 
200 DA-NORD 2.703  25.848  10,46  28,6 
310 Am Oberfeld 35  2.428  1,44  0,0 
320 Mathildenhöhe 197  2.232  8,83  23,4 
330 Woogsviertel 433  4.202  10,30  28,1 
340 An den Lichtwiesen 33  1.727  1,91  1,5 
300 DA-OST 698  10.589  6,59  16,3 
410 Paulusviertel 75  4.485  1,67  0,7 
420 Alt-Bessungen 327  5.312  6,16  15,0 
430 An der Ludwigshöhe 34  1.067  3,19  5,5 
400 DA-BESSUNGEN 436  10.864  4,01  8,2 
510 Am Südbahnhof 248  2.358  10,52  28,8 
520 Heimstättensiedlung 142  5.808  2,44  3,2 
530 Verlegerviertel 600  4.555  13,17  37,2 
540 Am Kavalleriesand 123  662  18,58  54,4 
500 DA-WEST 1.113  13.383  8,32  21,8 
Darmstadt-Innenstadt 6.310  76.656  8,23  21,6 
610 Alt-Arheilgen 188  3.459  5,44  12,7 
620 Arheilgen-Süd 251  2.929  8,57  22,6 
630 Arheilgen-West 357  6.029  5,92  14,2 
640 Arheilgen-Ost 79  1.262  6,26  15,3 
600 DA-ARHEILGEN 875  13.679  6,40  15,7 
710 Alt-Eberstadt 146  4.255  3,43  6,3 
720 Am Lämmchesberg 185  2.580  7,17  18,2 
730 Villenkolonie 55  3.195  1,72  0,9 
740 Am Frankenstein 85  2.462  3,45  6,4 
750 Kirchtannensiedlung 1.672  5.075  32,95  100,0 
700 DA-EBERSTADT 2.143  17.567  12,20  34,1 
810 Wixhausen-West 83  1.863  4,46  9,6 
820 Wixhausen-Ost 210  2.832  7,42  19,0 
800 DA-WIXHAUSEN 293  4.695  6,24  15,2 
910 Kranichstein-Süd 1.666  6.553  25,42  76,1 
920 Kranichstein-Nord 566  2.705  20,92  61,8 
900 DA-KRANICHSTEIN 2.232  9.258  24,11  72,0 
Darmstadt-Außenbezirke 5.543  45.199  12,26  34,4 
Stadtgebiet insgesamt 11.979  121.855  9,83  26,6 
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 126 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden. 
 Tabelle 3

52 
Arbeitslose nach SGB II in Darmstadt zum 31.12.2011 
 
Arbeitslose SGB II 1)  auf 1 000 Einw. im Alter von 
15 bis unter 65 Jahren Statistische Bezirke 
männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. männl. weibl. insg. dar. 
Ausl. 
110 Stadtzentrum 17      9      26      9      24,1  17,8  21,5  25,4  
120 Rheintor/Grafenstraße 128      48      176      78      64,9  39,4  55,2  72,0  
130 Hochschulviertel 2      6      8      -      6,0  29,7  14,9  0,0  
140 Kapellplatzviertel 61      51      11 2      30      28,6  25,4  27,0  31,6  
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82      61      143      49      29,8  25,6  27,8  37,0  
210 Johannesviertel 66      30      96      27      31,4  16,3  24,3  40,2  
220 Martinsviertel-West 89      73      162   50      37,8  34,7  36,4  62,7  
230 Martinsviertel-Ost 110      74      184      55      49,7  36,0  43,1  71,4  
240 Waldkolonie 85      45      130      33      50,5  30,5  41,1  49,2  
250 Mornewegviertel 19      12      31      12      50,7  53,8  51,8  51,3  
260 Pallaswiesenviertel 73      63      136      46      59,5  68,8  63,5  64,2  
270 Am Ziegelbusch 50      45      95      38      24,4  28,8  26,3  35,0  
310 Am Oberfeld 11      6      17      5      10,7  6,2  8,5  21,6  
320 Mathildenhöhe 37      26      63      29      36,0  27,6  32,0  69,9  
330 Woogsviertel 85      59      144      39      44,9  33,4  39,3  54,3  
340 An den Lichtwiesen 5      5      10      2      6,6  7,3  6,9  9,4  
410 Paulusviertel 16      11      27      2     8,4  6,0  7,2  3,6  
420 Alt-Bessungen 60      50      110      29      26,4  22,0  24,2  41,7  
430 An der Ludwigshöhe 16      6      22      7      36,0  12,8  24,1  71,4  
510 Am Südbahnhof 44      26      70      25      44,4  26,0  35,2  52,9  
520 Heimstättensiedlung 34      23      57      12      14,2  9,7  12,0  24,8  
530 Verlegerviertel 70      84      154      57      34,4  45,4  39,6  57,6  
540 Am Kavalleriesand 7      7      14      8      25,5  29,8  27,5  54,4  
610 Alt-Arheilgen 37      26      63      19      24,4  18,6  21,6  44,4  
620 Arheilgen-Süd 36      27      63      22      31,2  22,7  26,9  58,5  
630 Arheilgen-West 35      40      75      24      14,9  16,6  15,7  35,5  
640 Arheilgen-Ost 11      10      21      5      19,9  19,7  19,8  38,2  
710 Alt-Eberstadt 32      15      47      11      17,6  8,7  13,2  21,5  
720 Am Lämmchesberg 22      21      43      13      21,1  20,0  20,5  47,8  
730 Villenkolonie 11      5      16      3      9,0  3,7  6,2  11,2  
740 Am Frankenstein 1 5      8      23      4      15,2  7,6  11,3  22,2  
750 Kirchtannensiedlung 188      190      378      111      98,0  95,3  96,6  104,7  
810 Wixhausen-West 16      9      25      5      19,3  12,2  16,0  19,9  
820 Wixhausen-Ost 21      31      52     16      17,9  26,7  22,3  39,0  
910 Kranichstein-Süd 149      158      307      154      60,2  62,5  61,3  120,1  
920 Kranichstein-Nord 63      60      123      45      59,8  53,7  56,7  105,1  
ohne Ortskennziffer 10      19      29      11              
Stadtgebiet insgesamt 1.813  1.439  3.252  1.085  34,2  29,3  31,8  54,0  
1)  29 Arbeitslose konnten regional nicht zugeordnet werden. 
 Tabelle 4

53 
Empfänger/innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum 31.12.2011 1)  
Statistische Bezirke 
Empfänger/innen von 
Hilfe zum 
Lebensunterhalt nach 
SGB XII 
Einwohner/innen  
unter 65 Jahren 
Empfänger/innen je 
100 
Einwohner/innen 
unter 65 Jahre 
normierter Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100  
110 Stadtzentrum 18  1.305  1,38  64,1 
120 Rheintor/Grafenstraße 58  3.410  1,70  79,5 
130 Hochschulviertel 4  604  0,66  29,8 
140 Kapellplatzviertel 28  4.728  0,59  26,4 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 41  5.925  0,69  31,2 
100 DA-MITTE 149  15.972  0,93  42,7 
210 Johannesviertel 7  4.581  0,15  5,3 
220 Martinsviertel-West 53  5.142  1,03  47,4 
230 Martinsviertel-Ost 49  4.964  0,99  45,3 
240 Waldkolonie 34  3.925  0,87  39,5 
250 Mornewegviertel 9  665  1,35  62,9 
260 Pallaswiesenviertel 50  2.439  2,05  96,3 
270 Am Ziegelbusch 30  4.132  0,73  32,8 
200 DA-NORD 232  25.848  0,90  41,0 
310 Am Oberfeld 1 2.428  0,04  0,0 
320 Mathildenhöhe 13  2.232  0,58  25,9 
330 Woogsviertel 33  4.202  0,79  35,7 
340 An den Lichtwiesen 6  1.727  0,35  14,7 
300 DA-OST 53  10.589  0,50  22,0 
410 Paulusviertel 4 4.485  0,09  2,3 
420 Alt-Bessungen 33  5.312  0,62  27,8 
430 An der Ludwigshöhe 3  1.067  0,28  11,5 
400 DA-BESSUNGEN 40  10.864  0,37  15,7 
510 Am Südbahnhof 21  2.358  0,89  40,7 
520 Heimstättensiedlung 16  5.808  0,28  11,2 
530 Verlegerviertel 31  4.555  0,68  30,6 
540 Am Kavalleriesand 3  662  0,45  19,7 
500 DA-WEST 71  13.383  0,53  23,4 
Darmstadt-Innenstadt 545  76.656  0,71  32,1 
610 Alt-Arheilgen 21  3.459  0,61  27,1 
620 Arheilgen-Süd 20  2.929  0,68  30,7 
630 Arheilgen-West 29  6.029  0,48  21,1 
640 Arheilgen-Ost 14  1.262  1,11  51,2 
600 DA-ARHEILGEN 84  13.679  0,61  27,5 
710 Alt-Eberstadt 13  4.255  0,31  12,7 
720 Am Lämmchesberg 12  2.580  0,47  20,3 
730 Villenkolonie 6 3.195  0,19  7,0 
740 Am Frankenstein 15  2.462  0,61  27,2 
750 Kirchtannensiedlung 108  5.075  2,13  100,0 
700 DA-EBERSTADT 154  17.567  0,88  40,0 
810 Wixhausen-West 2  1.863  0,11  3,2 
820 Wixhausen-Ost 15  2.832  0,53  23,4 
800 DA-WIXHAUSEN 17  4.695  0,36  15,4 
910 Kranichstein-Süd 64  6.553  0,98  44,8 
920 Kranichstein-Nord 20  2.705  0,74  33,5 
900 DA-KRANICHSTEIN 84  9.258  0,91  41,5 
Darmstadt-Außenbezirke 339  45.199  0,75  34,0 
Stadtgebiet insgesamt 884  121.855  0,73  32,8 
1)  Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft 
 Tabelle 5

54 
Empfänger/innen von HLU in Darmstadt zum 31.12.2011 
 
Empfänger/innen HLU dar. auf 1 000 Einwohner/innen 
unter 65 Jahren dar. Statistische Bezirke 
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl. 
110 Stadtzentrum 10  8 18  2 13,4  14,4  13,8  5,3  
120 Rheintor/Grafenstraße 38  20  58  16  18,3  15,0  17,0  13,9  
130 Hochschulviertel 2  2 4 0 5,5  8,4  6,6  0,0  
140 Kapellplatzviertel 14  14  28  5 5,7 6,1  5,9  4,9  
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 14  27  41  9 4,4  9,7  6,9  6,2  
210 Johannesviertel 4  3 7 2 1,6  1,4  1,5  2,8  
220 Martinsviertel-West 28  25  53  9 10,5  10,1  10,3  10,6  
230 Martinsviertel-Ost 31  18  49  9 12,1  7,5  9,9  11,1  
240 Waldkolonie 20  14  34  2 9,6  7,6  8,7  2,7  
250 Mornewegviertel 7  2 9 1 17,1  7,8  13,5  4,0  
260 Pallaswiesenviertel 34  16  50  7 24,6  15,1  20,5  9,0  
270 Am Ziegelbusch 17  13  30  5 7,3  7,1  7,3  4,3  
310 Am Oberfeld 0  1 1 0 0,0  0,8  0,4  0,0  
320 Mathildenhöhe 7  6 13  4 6,1  5,6  5,8  8,9  
330 Woogsviertel 12  21  33  7 5,5  10,5  7,9  9,1  
340 An den Lichtwiesen 4  2 6 2 4,4  2,5  3,5  9,1  
410 Paulusviertel 3  1 4 0 1,3  0,5  0,9  0,0  
420 Alt-Bessungen 16  17  33  7 6,1  6,4  6,2  9,4  
430 An der Ludwigshöhe 3  0 3 1 5,5  0,0  2,8  9,3  
510 Am Südbahnhof 9  12  21  6 7,6  10,2  8,9  11,5  
520 Heimstättensiedlung 11  5 16  3 3,8  1,7  2,8  5,9  
530 Verlegerviertel 14  17  31  8 5,9  7,9  6,8  7,2  
540 Am Kavalleriesand 1  2 3 0 2,8  6,6  4,5  0,0  
610 Alt-Arheilgen 16  5 21  2 8,9  3,0  6,1  4,3  
620 Arheilgen-Süd 11  9 20  7 7,6  6,1  6,8  16,9  
630 Arheilgen-West 14  15  29  6 4,6  5,0  4,8  8,1  
640 Arheilgen-Ost 6  8 14  0 9,1  13,3  11,1  0,0  
710 Alt-Eberstadt 5  8 13  1 2,3  3,8  3,1  1,8  
720 Am Lämmchesberg 7  5 12  0 5,4  3,9  4,7  0,0  
730 Villenkolonie 2  4 6 3 1,3  2,4  1,9  10,2  
740 Am Frankenstein 8  7 15  2 6,8  5,5  6,1  10,1  
750 Kirchtannensiedlung 50  58  108  14  19,8  22,8  21,3  11,2  
810 Wixhausen-West 1  1 2 1 1,0  1,2  1,1  3,8  
820 Wixhausen-Ost 7  8 15  3 4,9  5,7  5,3  6,3  
910 Kranichstein-Süd 26  38  64  15  7,9  11,6  9,8  9,6  
920 Kranichstein-Nord 8  12  20  5 6,1  8,7  7,4  10,5  
Stadtgebiet insgesamt 460  424  884  164  7,3  7,2  7,3  7,5  
 
 Tabelle 6

55 
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum 31.12.2011 1)  
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
Empfänger/innen 
von Grundsicherung 
im Alter 
nach SGB XII 
Einwohner/innen 
 
im Alter von 
65 Jahren 
und älter 
Empfänger/innen 
je 100 
Einwohner/innen 
65 Jahre u. älter 
normierter Faktor 
kleinster Wert = 0  
größter Wert = 100  
110 Stadtzentrum 21  142  14,79  52,0 
120 Rheintor/Grafenstraße 47  468  10,04  34,5 
130 Hochschulviertel 10  36  27,78  100,0 
140 Kapellplatzviertel 52  911  5,71  18,5 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 82  1.137  7,21  24,1 
100 DA-MITTE 212  2.694  7,87  26,5 
210 Johannesviertel 38  488  7,79  26,2 
220 Martinsviertel-West 82  694  11,82  41,1 
230 Martinsviertel-Ost 77  628  12,26  42,7 
240 Waldkolonie 54  746  7,24  24,2 
250 Mornewegviertel 10  71  14,08  49,4 
260 Pallaswiesenviertel 36  311  11,58  40,2 
270 Am Ziegelbusch 129  890  14,49  51,0 
200 DA-NORD 426  3.828  11,13  38,5 
310 Am Oberfeld 10  1.016  0,98  1,1 
320 Mathildenhöhe 33  518  6,37  21,0 
330 Woogsviertel 62  812  7,64  25,6 
340 An den Lichtwiesen 14  476  2,94  8,3 
300 DA-OST 119  2.822  4,22  13,0 
410 Paulusviertel 10  1.053  0,95  0,9 
420 Alt-Bessungen 72  946  7,61  25,5 
430 An der Ludwigshöhe 12  387  3,10  8,9 
400 DA-BESSUNGEN 94  2.386  3,94  12,0 
510 Am Südbahnhof 38  744  5,11  16,3 
520 Heimstättensiedlung 32  1.303  2,46  6,5 
530 Verlegerviertel 75  679  11,05  38,2 
540 Am Kavalleriesand 2  107  1,87  4,3 
500 DA-WEST 147  2.833  5,19  16,6 
Darmstadt-Innenstadt 998  14.563  6,85  22,7 
610 Alt-Arheilgen 26  730  3,56  10,6 
620 Arheilgen-Süd 25  1.136  2,20  5,6 
630 Arheilgen-West 97  1.252  7,75  26,0 
640 Arheilgen-Ost 13  363  3,58  10,7 
600 DA-ARHEILGEN 161  3.481  4,63  14,5 
710 Alt-Eberstadt 34  1.067  3,19  9,2 
720 Am Lämmchesberg 27  855  3,16  9,1 
730 Villenkolonie 7 1.009  0,69  0,0 
740 Am Frankenstein 14  891  1,57  3,2 
750 Kirchtannensiedlung 194  1.051  18,46  65,6 
700 DA-EBERSTADT 276  4.873  5,66  18,4 
810 Wixhausen-West 13  451  2,88  8,1 
820 Wixhausen-Ost 37  725  5,10  16,3 
800 DA-WIXHAUSEN 50  1.176  4,25  13,1 
910 Kranichstein-Süd 167  1.399  11,94  41,5 
920 Kranichstein-Nord 102  583  17,50  62,0 
900 DA-KRANICHSTEIN 269  1.982  13,57  47,5 
Darmstadt-Außenbezirke 756  11.512  6,57  21,7 
Stadtgebiet insgesamt 1.754  26.075  6,73  22,3 
1)  Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft 
 Tabelle 7

56 
Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter in Darmstadt zum 31.12.2011 
 
Empf. GSiG dar. auf 1 000 Einw. 65 u. älter dar. 
Statistische Bezirke 
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl. 
110 Stadtzentrum 12  9 21  10  171,4  125,0  147,9  769,2  
120 Rheintor/Grafenstraße 23  24  47  15  123,0  85,4  100,4  245,9  
130 Hochschulviertel 4  6 10  4 222,2  333,3  277,8  1.000,0  
140 Kapellplatzviertel 17  35  52  11  48,2  62,7  57,1  157,1  
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 38  44  82  23  84,1  64,2  72,1  277,1  
210 Johannesviertel 16  22  38  13  73,4  81,5  77,9  175,7  
220 Martinsviertel-West 40  42  82  21  142,3  101,7  118,2  192,7  
230 Martinsviertel-Ost 36  41  77  28  125,9  119,9  122,6  314,6  
240 Waldkolonie 20  34  54  15  61,2  81,1  72,4  189,9  
250 Mornewegviertel 8  2 10  6 242,4  52,6  140,8  545,5  
260 Pallaswiesenviertel 18  18  36  10  121,6  110,4  115,8  144,9  
270 Am Ziegelbusch 50  79  129  26  144,9  145,0  144,9  309,5  
310 Am Oberfeld 5  5 10  0 12,9  7,9  9,8  0,0  
320 Mathildenhöhe 17  16  33  14  96,0  46,9  63,7  359,0  
330 Woogsviertel 34  28  62  14  105,3  57,3  76,4  215,4  
340 An den Lichtwiesen 7  7 14  6 34,5  25,6  29,4  428,6  
410 Paulusviertel 2  8 10  0 4,7  12,8  9,5  0,0  
420 Alt-Bessungen 32  40  72  23  82,5  71,7  76,1  310,8  
430 An der Ludwigshöhe 8  4 12  3 58,8 15,9  31,0  333,3  
510 Am Südbahnhof 19  19  38  11  70,6  40,0  51,1  268,3  
520 Heimstättensiedlung 19  13  32  8 33,2  17,8  24,6  163,3  
530 Verlegerviertel 34  41  75  25  125,0  100,7  110,5  357,1  
540 Am Kavalleriesand 1  1 2 1 18,9  18,5  18,7  125,0  
610 Alt-Arheilgen 8  18  26  5 25,2  43,6  35,6  151,5  
620 Arheilgen-Süd 11  14  25  6 23,3  21,1  22,0  187,5  
630 Arheilgen-West 40  57  97  29  73,5  80,5  77,5  362,5  
640 Arheilgen-Ost 6  7 13  0 36,8  35,0  35,8  0,0  
710 Alt-Eberstadt 17  17  34  8 36,6  28,2  31,9  150,9  
720 Am Lämmchesberg 12  15  27  9 34,4  29,6  31,6  264,7  
730 Villenkolonie 6  1 7 2 14,2  1,7  6,9  38,5  
740 Am Frankenstein 3  11  14  1 7,2  23,2  15,7  34,5  
750 Kirchtannensiedlung 80  114  194  59  189,1  181,5  184,6  508,6  
810 Wixhausen-West 5  8 13  4 24,3  32,7  28,8  142,9  
820 Wixhausen-Ost 20  17  37  8 60,8  42,9  51,0  181,8  
910 Kranichstein-Süd 75  92  167  80  127,6  113,4  119,4  740,7  
920 Kranichstein-Nord 42  60  102  31  166,0  181,8  175,0  738,1  
Stadtgebiet insgesamt 785  969  1.754  529  72,2  63,8  67,3  288,8  
 
 Tabelle 8

57 
Empfänger/innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum 31.12.2011 1)  
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
Empfänger/innen 
von Wohngeld Einwohner/innen 
Empfänger/innen 
von Wohngeld 
je 100 
Einwohner/innen 
normierter Faktor 
kleinster Wert = 0 
 
größter Wert = 100  
110 Stadtzentrum 10  1.447  0,69  10,4 
120 Rheintor/Grafenstraße 50  3.878  1,29  22,3 
130 Hochschulviertel 7  640  1,09  18,4 
140 Kapellplatzviertel 64  5.639  1,13  19,2 
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 126  7.062  1,78  32,1 
100 DA-MITTE 257  18.666  1,38  24,0 
210 Johannesviertel 70  5.069  1,38  24,1 
220 Martinsviertel-West 107  5.836  1,83  33,1 
230 Martinsviertel-Ost 95  5.592  1,70  30,4 
240 Waldkolonie 96  4.671  2,06  37,5 
250 Mornewegviertel 18  736  2,45  45,3 
260 Pallaswiesenviertel 51  2.750  1,85  33,5 
270 Am Ziegelbusch 135  5.022  2,69  50,1 
200 DA-NORD 572  29.676  1,93  35,0 
310 Am Oberfeld 9 3.444  0,26  1,9 
320 Mathildenhöhe 30  2.750  1,09  18,4 
330 Woogsviertel 74  5.014  1,48  26,0 
340 An den Lichtwiesen 21  2.203  0,95  15,6 
300 DA-OST 134  13.411  1,00  16,5 
410 Paulusviertel 30  5.538  0,54  7,5 
420 Alt-Bessungen 73  6.258  1,17  19,9 
430 An der Ludwigshöhe 8  1.454  0,55  7,6 
400 DA-BESSUNGEN 111  13.250  0,84  13,3 
510 Am Südbahnhof 88  3.102  2,84  53,0 
520 Heimstättensiedlung 99  7.111  1,39  24,3 
530 Verlegerviertel 126  5.234  2,41  44,5 
540 Am Kavalleriesand 40  769  5,20  100,0 
500 DA-WEST 353  16.216  2,18  39,9 
Darmstadt-Innenstadt 1.427  91.219  1,56  27,8 
610 Alt-Arheilgen 39  4.189  0,93  15,2 
620 Arheilgen-Süd 82  4.065  2,02  36,8 
630 Arheilgen-West 130  7.281  1,79  32,2 
640 Arheilgen-Ost 19  1.625  1,17  19,9 
600 DA-ARHEILGEN 270  17.160  1,57  27,9 
710 Alt-Eberstadt 25  5.322  0,47  6,0 
720 Am Lämmchesberg 49  3.435  1,43  25,0 
730 Villenkolonie 7 4.204  0,17  0,0 
740 Am Frankenstein 10  3.353  0,30  2,6 
750 Kirchtannensiedlung 152  6.126  2,48  46,0 
700 DA-EBERSTADT 243  22.440  1,08  18,2 
810 Wixhausen-West 13  2.314  0,56  7,9 
820 Wixhausen-Ost 154  3.557  4,33  82,7 
800 DA-WIXHAUSEN 167  5.871  2,84  53,2 
910 Kranichstein-Süd 357  7.952  4,49  85,9 
920 Kranichstein-Nord 78  3.288  2,37  43,8 
900 DA-KRANICHSTEIN 435  11.240  3,87  73,6 
Darmstadt-Außenbezirke 1.115  56.711  1,97  35,7 
Stadtgebiet insgesamt 2.542  147.930  1,72  30,8 
1)  Alle Haushaltsmitglieder 
 Tabelle 9

58 
Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre 
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 
Statistische Bezirke/  
Stadtteile 
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %  absolut in % 
110 Stadtzentrum 30  2,1  20  1,4  41  2,8  30  2,1  57  3,9  
120 Rheintor/Grafenstraße 63  1,6  53  1,4  93  2,4  42  1,1  149  3,8  
130 Hochschulviertel 20  3,1  9  1,4  35  5,5  19  3,0  33  5,2  
140 Kapellplatzviertel 155  2,7  134  2,4  260  4,6  138  2,4  179  3,2  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 220  3,1  167  2,4  352  5,0  142  2,0  187  2,6  
100 DA-MITTE 488  2,6  383  2,1  781  4,2  371  2,0  605  3,2  
210 Johannesviertel 159  3,1  134  2,6  303  6,0  148  2,9  134  2,6  
220 Martinsviertel-West 165  2,8  132  2,3  350  6,0  132  2,3  168  2,9  
230 Martinsviertel-Ost 200  3,6  156  2,8  310  5,5  144  2,6  150  2,7  
240 Waldkolonie 150  3,2  153  3,3  407  8,7  177  3,8  140  3,0  
250 Mornewegviertel 19  2,6  11  1,5  35  4,8  15  2,0  53  7,2  
260 Pallaswiesenviertel 73  2,7  55  2,0  153  5,6  82  3,0  124  4,5  
270 Am Ziegelbusch 140  2,8  119  2,4  237  4,7  113  2,3  215  4,3  
200 DA-NORD 906  3,1  760  2,6  1.795  6,0  811  2,7  984  3,3  
310 Am Oberfeld 93  2,7  74  2,1  235  6,8  100  2,9  70  2,0  
320 Mathildenhöhe 81  2,9  64  2,3  99  3,6  55  2,0  92  3,3  
330 Woogsviertel 128  2,6  129  2,6  247  4,9  114  2,3  142  2,8  
340 An den Lichtwiesen 40  1,8  50  2,3  167  7,6  83  3,8  83  3,8  
300 DA-OST 342  2,6  317  2,4  748  5,6  352  2,6  387  2,9  
410 Paulusviertel 147  2,7  150  2,7  381  6,9  175  3,2  166  3,0  
420 Alt-Bessungen 176  2,8  166  2,7  380  6,1  169  2,7  164  2,6  
430 An der Ludwigshöhe 26  1,8  21  1,4  95  6,5  61  4,2  48  3,3  
400 DA-BESSUNGEN 349  2,6  337  2,5  856  6,5  405  3,1  378  2,9  
510 Am Südbahnhof 81  2,6  90  2,9  181  5,8  91  2,9  98  3,2  
520 Heimstättensiedlung 199  2,8  222  3,1  550  7,7  288  4,1  240  3,4  
530 Verlegerviertel 166  3,2  139  2,7  328  6,3  119  2,3  151  2,9  
540 Am Kavalleriesand 28  3,6  39  5,1  71  9,2  47  6,1  29  3,8  
500 DA-WEST 474  2,9  490  3,0  1.130  7,0  545  3,4  518  3,2  
Darmstadt-Innenstadt 2.559  2,8  2.287  2,5  5.310  5,8  2.484  2,7  2.872  3,1  
610 Alt-Arheilgen 101  2,4  108  2,6  293  7,0  188  4,5  164  3,9  
620 Arheilgen-Süd 113  2,8  111  2,7  312  7,7  155  3,8  125  3,1  
630 Arheilgen-West 237  3,3  260  3,6  688  9,4  289  4,0  225  3,1  
640 Arheilgen-Ost 35  2,2  35  2,2  112  6,9  66  4,1  58  3,6  
600 DA-ARHEILGEN 486  2,8  514  3,0  1.405  8,2  698  4,1  572  3,3  
710 Alt-Eberstadt 143  2,7  141  2,6  370  7,0  205  3,9  174  3,3  
720 Am Lämmchesberg 95  2,8  105  3,1  250  7,3  113  3,3  102  3,0  
730 Villenkolonie 114  2,7  119  2,8  361  8,6  148  3,5  123  2,9  
740 Am Frankenstein 74  2,2  87  2,6  235  7,0  105  3,1  75  2,2  
750 Kirchtannensiedlung 261  4,3  252  4,1  579  9,5  287  4,7  218  3,6  
700 DA-EBERSTADT 687  3,1  704  3,1  1.795  8,0  858  3,8  692  3,1  
810 Wixhausen-West 48  2,1  46  2,0  183  7,9  84  3,6  84  3,6  
820 Wixhausen-Ost 93  2,6  104  2,9  269  7,6  134  3,8  86  2,4  
800 DA-WIXHAUSEN 141  2,4  150  2,6  452  7,7  218  3,7  170  2,9  
910 Kranichstein-Süd 290  3,6  325  4,1  834  10,5  395  5,0  314  3,9  
920 Kranichstein-Nord 95  2,9  118  3,6  275  8,4  161  4,9  134  4,1  
900 DA-KRANICHSTEIN 385  3,4  443  3,9  1.109  9,9  556  4,9  448  4,0  
Darmstadt-Außenbezirke 1.699  3,0  1.811  3,2  4.761  8,4  2.330  4,1  1.882  3,3  
Stadtgebiet insgesamt 4.258  2,9  4.098  2,8  10.071  6,8  4.814  3,3  4.754  3,2  
 
 Tabelle 10

59 
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 (Fortsetzung)  
 
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre 
21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. älter 
Bevölkerung 
insgesamt Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
absolut in % absolut in % absolut 
 in % absolut in % absolut in % 
110 Stadtzentrum 755  52,2  372  25,7  89  6,2  53  3,7  1.447  100  
120 Rheintor/Grafenstraße 2.063  53,2  947  24,4  213  5,5  255  6,6  3.878  100  
130 Hochschulviertel 303  47,3  185  28,9  29  4,5  7  1,1  640  100  
140 Kapellplatzviertel 2.151  38,1  1.711  30,3  425  7,5  486  8,6  5.639  100  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 2.858  40,5  1.999  28,3  590  8,4  547  7,7  7.062  100  
100 DA-MITTE 8.130  43,6  5.214  27,9  1.346  7,2  1.348  7,2  18.666  100  
210 Johannesviertel 1.998  39,4  1.705  33,6  307  6,1  181  3,6  5.069  100  
220 Martinsviertel-West 2.378  40,7  1.817  31,1  355  6,1  339  5,8  5.836  100  
230 Martinsviertel-Ost 2.220  39,7  1.784  31,9  355  6,3  273  4,9  5.592  100  
240 Waldkolonie 1.367  29,3  1.531  32,8  427  9,1  319  6,8  4.671  100  
250 Mornewegviertel 339  46,1  193  26,2  43  5,8  28  3,8  736  100  
260 Pallaswiesenviertel 1.112  40,4  840  30,5  182  6,6  129  4,7  2.750  100  
270 Am Ziegelbusch 2.063  41,1  1.245  24,8  437  8,7  453  9,0  5.022  100  
200 DA-NORD 11.477  38,7  9.115  30,7  2.106  7,1  1.722  5,8  29.676  100  
310 Am Oberfeld 641  18,6  1.215  35,3  447  13,0  569  16,5  3.444  100  
320 Mathildenhöhe 1.043  37,9  798  29,0  249  9,1  269  9,8  2.750  100  
330 Woogsviertel 1.907  38,0  1.535  30,6  439  8,8  373  7,4  5.014  100  
340 An den Lichtwiesen 550  25,0  754  34,2  260  11,8  216  9,8  2.203  100  
300 DA-OST 4.141  30,9  4.302  32,1  1.395  10,4  1.427  10,6  13.411  100  
410 Paulusviertel 1.657  29,9  1.809  32,7  553  10,0  500  9,0  5.538  100  
420 Alt-Bessungen 2.194  35,1  2.063  33,0  520  8,3  426  6,8  6.258  100  
430 An der Ludwigshöhe 293  20,2  523  36,0  152  10,5  235  16,2  1.454  100  
400 DA-BESSUNGEN 4.144  31,3  4.395  33,2  1.225  9,2  1.161  8,8  13.250  100  
510 Am Südbahnhof 814  26,2  1.003  32,3  294  9,5  450  14,5  3.102  100  
520 Heimstättensiedlung 1.650  23,2  2.659  37,4  635  8,9  668  9,4  7.111  100  
530 Verlegerviertel 1.899  36,3  1.753  33,5  385  7,4  294  5,6  5.234  100  
540 Am Kavalleriesand 213  27,7  235  30,6  45  5,9  62  8,1  769  100  
500 DA-WEST 4.576  28,2  5.650  34,8  1.359  8,4  1.474  9,1  16.216  100  
Darmstadt-Innenstadt 32.468  35,6  28.676  31,4  7.431  8,1  7.132  7,8  91.219  100  
610 Alt-Arheilgen 1.079  25,8  1.526  36,4  406  9,7  324  7,7  4.189  100  
620 Arheilgen-Süd 807  19,9  1.306  32,1  526  12,9  610  15,0  4.065  100  
630 Arheilgen-West 1.761  24,2  2.569  35,3  736  10,1  516  7,1  7.281  100  
640 Arheilgen-Ost 344  21,2  612  37,7  187  11,5  176  10,8  1.625  100  
600 DA-ARHEILGEN 3.991  23,3  6.013  35,0  1.855  10,8  1.626  9,5  17.160  100  
710 Alt-Eberstadt 1.266  23,8  1.956  36,8  603  11,3  464  8,7  5.322  100  
720 Am Lämmchesberg 744  21,7  1.171  34,1  382  11,1  473  13,8  3.435  100  
730 Villenkolonie 733  17,4  1.597  38,0  538  12,8  471  11,2  4.204  100  
740 Am Frankenstein 602  18,0   1.284  38,3  525  15,7  366  10,9  3.353  100  
750 Kirchtannensiedlung 1.483  24,2  1.995  32,6  569  9,3  482  7,9  6.126  100  
700 DA-EBERSTADT 4.828  21,5  8.003  35,7  2.617  11,7  2.256  10,1  22.440  100  
810 Wixhausen-West 551  23,8   867  37,5  245  10,6  206  8,9  2.314  100  
820 Wixhausen-Ost 874  24,6  1.272  35,8  436  12,3  289  8,1  3.557  100  
800 DA-WIXHAUSEN 1.425  24,3  2.139  36,4  681  11,6  495  8,4  5.871  100  
910 Kranichstein-Süd 1.818  22,9  2.577  32 ,4  687  8,6  712  9,0  7.952  100  
920 Kranichstein-Nord 704  21,4  1.218  37,0  330  10,0  253  7,7  3.288  100  
900 DA-KRANICHSTEIN 2.522  22,4  3.795  33,8  1.017  9,0  965  8,6  11.240  100  
Darmstadt-Außenbezirke 12.766  22,5  19.950  35,2  6.170  10,9  5.342  9,4  56.711  100  
Stadtgebiet insgesamt 45.234  30,6  48.626  32,9  13.601  9,2  12.474  8,4  147.930  100  
 
 Tabelle 11

60 
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
Bevölkerung im Alter von ... bis unter ... Jahre Ins gesamt Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 0 - 3 
 3 - 6  6 - 14  14 - 18  18 - 21  21 - 40  40 - 65  65 - 75  ab 75 absolut in % 
110 Stadtzentrum 2,1  1,4  2,8  2,1  3,9  52,2  25,7  6,2  3,7  1.447  100,0   
120 Rheintor/Grafenstraße 1,6  1,4  2,4  1,1  3,8  53,2  24,4  5,5  6,6  3.878  100,0   
130 Hochschulviertel 3,1  1,4  5,5  3,0  5,2  47,3  28,9  4,5  1,1  640  100,0   
140 Kapellplatzviertel 2,7  2,4  4,6  2,4  3,2  38,1  30,3  7,5  8,6  5.639  100,0   
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3,1  2,4  5,0  2,0  2,6  40,5  28,3  8,4  7,7  7.062  100,0   
100 DA-MITTE 2,6  2,1  4,2  2,0  3,2  43,6  27,9  7,2  7,2  18.666  100,0   
210 Johannesviertel 3,1  2,6  6,0  2,9  2,6  39,4  33,6  6,1  3,6  5.069  100,0   
220 Martinsviertel-West 2,8  2,3  6,0  2,3  2,9  40,7  31,1  6,1  5,8  5.836  100,0   
230 Martinsviertel-Ost 3,6  2,8  5,5  2,6  2,7  39,7  31,9  6,3  4,9  5.592  100,0   
240 Waldkolonie 3,2  3,3  8,7  3,8  3,0  29,3  32,8  9,1  6,8  4.671  100,0   
250 Mornewegviertel 2,6  1,5  4,8  2,0  7,2  46,1  26,2  5,8  3,8  736  100,0   
260 Pallaswiesenviertel 2,7  2,0  5,6  3,0  4,5  40,4  30,5  6,6  4,7  2.750  100,0   
270 Am Ziegelbusch 2,8  2,4  4,7  2,3  4,3  41,1  24,8  8,7  9,0  5.022  100,0   
200 DA-NORD 3,1  2,6  6,0  2,7  3,3  38,7  30,7  7,1  5,8  29.676  100,0   
310 Am Oberfeld 2,7  2,1  6,8  2,9  2,0  18,6  35,3  13,0  16,5  3.444  100,0   
320 Mathildenhöhe 2,9  2,3  3,6  2,0  3,3  37,9  29,0  9,1  9,8  2.750  100,0   
330 Woogsviertel 2,6  2,6  4,9  2,3  2,8  38,0  30,6  8,8  7,4  5.014  100,0   
340 An den Lichtwiesen 1,8  2,3  7,6  3,8  3,8  25,0  34,2  11,8  9,8  2.203  100,0   
300 DA-OST 2,6  2,4  5,6  2,6  2,9  30,9  32,1  10,4  10,6  13.411  100,0   
410 Paulusviertel 2,7  2,7  6,9  3,2  3,0  29,9  32,7  10,0  9,0  5.538  100,0   
420 Alt-Bessungen 2,8  2,7  6,1  2,7  2,6  35,1  33,0  8,3  6,8  6.258  100,0   
430 An der Ludwigshöhe 1,8  1,4  6,5  4,2  3,3  20,2  36,0  10,5  16,2  1.454  100,0   
400 DA-BESSUNGEN 2,6  2,5  6,5  3,1  2,9  31,3  33,2  9,2  8,8  13.250  100,0   
510 Am Südbahnhof 2 ,6  2,9  5,8  2,9  3,2  26,2  32,3  9,5  14,5  3.102  100,0   
520 Heimstättensiedlung 2,8  3,1  7,7  4,1  3,4  23,2  37,4  8,9  9,4  7.111  100,0   
530 Verlegerviertel 3,2  2,7  6,3  2,3  2,9  36,3  33,5  7,4  5,6  5.234  100,0   
540 Am Kavalleriesand 3,6  5,1  9,2  6,1  3,8  27,7  30,6  5,9  8,1  769  100,0   
500 DA-WEST 2,9  3,0  7,0  3,4  3,2  28,2  34,8  8,4  9,1  16.216  100,0   
Darmstadt-Innenstadt 2,8  2,5  5,8  2,7  3,1  35,6  31,4  8,1  7,8  91.219  100,0   
610 Alt-Arheilgen 2,4  2,6  7,0  4,5  3,9  25,8  36,4  9,7  7,7  4.189  100,0   
620 Arheilgen-Süd 2,8  2,7  7,7  3,8  3,1  19,9  32,1  12,9  15,0  4.065  100,0   
630 Arheilgen-West 3,3  3,6  9,4  4,0  3,1  24,2  35,3  10,1  7,1  7.281  100,0   
640 Arheilgen-Ost 2,2  2,2  6,9  4,1  3,6  21,2  37,7  11,5  10,8  1.625  100,0   
600 DA-ARHEILGEN 2,8  3,0  8,2  4,1  3,3  23,3  35,0  10,8  9,5  17.160  100,0   
710 Alt-Eberstadt 2,7  2,6  7,0  3,9  3,3  23,8  36,8  11,3  8,7  5.322  100,0   
720 Am Lämmchesberg 2,8  3,1  7,3  3,3  3,0  21,7  34,1  11,1  13,8  3.435  100,0   
730 Villenkolonie 2,7  2,8  8,6  3,5  2,9  17,4  38,0  12,8  11,2  4.204  100,0   
740 Am Frankenstein 2,2  2,6   7,0  3,1  2,2  18,0  38,3  15,7  10,9  3.353  100,0   
750 Kirchtannensiedlung 4,3  4,1  9,5  4,7  3,6  24,2  32,6  9,3  7,9  6.126  100,0   
700 DA-EBERSTADT 3,1  3,1  8,0  3,8  3,1  21,5  35,7  11,7  10,1  22.440  100,0   
810 Wixhausen-West 2,1  2,0  7,9  3,6  3,6  23,8  37,5  10,6  8,9  2.314  100,0   
820 Wixhausen-Ost 2,6  2,9  7,6  3,8  2,4  24,6  35,8  12,3  8,1  3.557  100,0   
800 DA-WIXHAUSEN 2,4  2,6  7,7  3,7  2,9  24,3  36,4  11,6  8,4  5.871  100,0   
910 Kranichstein-Süd 3,6  4,1  10,5  5,0  3,9  22,9  32,4  8,6  9,0  7.952  100,0   
920 Kranichstein-Nord 2,9  3,6  8,4  4,9  4,1  21,4  37,0  10,0  7,7  3.288  100,0   
900 DA-KRANICHSTEIN 3,4  3,9  9,9  4,9  4,0  22,4  33,8   9,0  8,6  11.240  100,0  
Darmstadt-Außenbezirke 3,0  3,2  8,4  4,1  3,3  22,5  35,2  10,9  9,4  56.711  100,0   
Stadtgebiet insgesamt 2,9  2,8  6,8  3,3  3,2  30,6  32,9  9,2  8,4  147.930  100,0   
 Tabelle 12

61 
Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent der Gesamtstadt 
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre Insgesa mt 
Statistische Bezirke 
0 - 3 3 - 6 6 - 14  14 - 18  18 - 21  21 - 40  40 - 65  65 - 75  ab 75  absolut in % 
110 Stadtzentrum 0,7  0,5  0,4  0,6  1,2  1,7  0,8  0,7  0,4  1.447  1,0  
120 Rheintor/Grafenstraße 1,5  1,3  0,9  0,9  3,1  4,6  1,9  1,6  2,0  3.878  2,6  
130 Hochschulviertel 0,5  0,2  0,3  0,4  0,7  0,7  0,4  0,2  0,1  640  0,4  
140 Kapellplatzviertel 3,6  3,3  2,6  2,9  3,8  4,8  3,5  3,1  3,9  5.639  3,8  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 5,2  4,1  3,5  2,9  3,9  6,3  4,1  4,3  4,4  7.062  4,8  
210 Johannesviertel 3,7  3,3  3,0  3,1  2,8  4,4  3,5  2,3  1,5  5.069  3,4   
220 Martinsviertel-West 3,9  3,2  3,5  2,7  3,5  5,3  3,7  2,6  2,7  5.836  3,9  
230 Martinsviertel-Ost 4,7  3,8  3,1  3,0  3,2  4,9  3,7  2,6  2,2  5.592  3,8  
240 Waldkolonie 3,5  3,7  4,0  3,7  2,9  3,0  3,1  3,1  2,6  4.671  3,2  
250 Mornewegviertel 0,4  0,3  0,3  0,3  1,1  0,7  0,4  0,3  0,2  736  0,5  
260 Pallaswiesenviertel 1,7  1,3  1,5  1,7  2,6  2,5  1,7  1,3  1,0  2.750  1,9  
270 Am Ziegelbusch 3,3  2,9  2,4  2,3  4,5  4,6  2,6  3,2  3,6  5.022  3,4  
310 Am Oberfeld 2,2  1,8  2,3  2,1  1,5  1,4  2,5  3,3  4,6  3.444  2,3  
320 Mathildenhöhe 1,9  1,6  1,0  1,1  1,9  2,3  1,6  1,8  2,2  2.750  1,9  
330 Woogsviertel 3,0  3,1  2,5  2,4  3,0  4,2  3,2  3,2  3,0  5.014  3,4  
340 An den Lichtwiesen 0,9  1,2  1,7  1,7  1,7  1,2  1,6  1,9  1,7  2.203  1,5  
410 Paulusviertel 3,5  3,7  3,8  3,6  3,5  3,7  3,7  4,1  4,0  5.538  3,7  
420 Alt-Bessungen 4,1  4,1  3,8  3,5  3,4  4,9  4,2  3,8  3,4  6.258  4,2  
430 An der Ludwigshöhe 0,6  0,5  0,9  1,3  1,0  0,6  1,1  1,1  1,9  1.454  1,0  
510 Am Südbahnhof 1,9  2,2  1,8  1,9  2,1  1,8  2,1  2,2  3,6  3.102  2,1  
520 Heimstättensiedlung 4,7  5,4  5,5  6,0  5,0  3,6  5,5   4,7  5,4  7.111  4,8  
530 Verlegerviertel 3,9  3,4  3,3  2,5  3,2  4,2  3,6  2,8  2,4  5.234  3,5  
540 Am Kavalleriesand 0,7  1,0  0,7  1,0  0,6  0,5  0,5  0,3  0,5  769  0,5  
610 Alt-Arheilgen 2,4  2,6  2,9  3,9  3,4  2,4  3,1  3,0  2,6  4.189  2,8  
620 Arheilgen-Süd 2,7  2,7  3,1  3,2  2,6  1,8  2,7  3,9  4,9  4.065  2,7  
630 Arheilgen-West 5,6  6,3  6,8  6,0  4,7  3,9  5,3  5,4  4,1  7.281  4,9  
640 Arheilgen-Ost 0,8  0,9  1,1  1,4  1,2  0,8  1,3  1,4  1,4  1.625  1,1  
710 Alt-Eberstadt 3,4  3,4  3,7  4,3  3,7  2,8  4,0  4,4  3,7  5.322  3,6  
720 Am Lämmchesberg 2,2  2,6  2,5  2,3  2,1  1,6  2,4  2,8  3,8  3.435  2,3  
730 Villenkolonie 2,7  2,9  3,6  3,1  2,6  1,6  3,3  4,0  3,8  4.204  2,8  
740 Am Frankenstein 1,7  2,1  2,3  2,2  1,6  1,3  2,6  3,9  2,9  3.353  2,3  
750 Kirchtannensiedlung 6,1  6,1  5,7  6,0  4,6  3,3  4,1  4,2  3,9  6.126  4,1  
810 Wixhausen-West 1,1  1,1  1,8  1,7  1,8   1,2  1,8  1,8  1,7  2.314  1,6  
820 Wixhausen-Ost 2,2  2,5  2,7  2,8  1,8  1,9  2,6  3,2  2,3  3.557  2,4  
910 Kranichstein-Süd 6,8  7,9  8,3  8,2  6,6  4,0  5,3  5,1  5,7  7.952  5,4  
920 Kranichstein-Nord 2,2  2,9  2,7  3,3   2,8  1,6  2,5  2,4  2,0  3.288  2,2  
Stadtgebiet insgesamt 100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  147.930  100,0  
 
 Tabelle 13

62 
Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14 
 14 - 18  18 - 21  21 - 40  40 - 65  65 - 75  ab 75 
Frauen 
insgesamt 
110 Stadtzentrum 14  9 25  18  28  297  165  38  34  628  
120 Rheintor/Grafenstraße 37  24  46  21  60  789  354  105  176  1.612  
130 Hochschulviertel 11  2 21  8 11  101  84  14  4 256  
140 Kapellplatzviertel 72  57  130  73  81  1.003  867  238  320  2.841  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 114  80  175  64  73  1.268  1.003  321  364  3.462  
100 DA-MITTE 248  172  397  184  253  3.458 2.473  716  898  8.799  
210 Johannesviertel 90  60  148  65  68  884  839  155  115  2.424  
220 Martinsviertel-West 88  66  194  70  73  1.099  881  173  240  2.884  
230 Martinsviertel-Ost 98  79  148  68  74  1.039  888  165  177  2.736  
240 Waldkolonie 72  69  197  97  70  629  708  230  189  2.261  
250 Mornewegviertel 7  6 19  10  16  124  73  19  19  293  
260 Pallaswiesenviertel 40  27  68  37  61  455  371  87  76  1.222  
270 Am Ziegelbusch 69  52  124  49  98  805  622  254  291  2.364  
200 DA-NORD 464  359  898  396  460  5.035  4.382  1.083  1.107  14.184  
310 Am Oberfeld 41  38  120  47  31  303  604  257  372  1.813  
320 Mathildenhöhe 36  36  58  24  49  461  412  147  194  1.417  
330 Woogsviertel 58  61  104  60  69  867  790  232  257  2.498  
340 An den Lichtwiesen 16  25  81  37  29  238  388  141  132  1.087  
300 DA-OST 151  160  363  168  178  1.869  2.194 777  955  6.815  
410 Paulusviertel 82  71  198  86  67  779  939  317  309  2.848  
420 Alt-Bessungen 87  84  204  90  89  1.104  1.016  290  268  3.232  
430 An der Ludwigshöhe 9  11  36  32  25  135  278  75  176  777  
400 DA-BESSUNGEN 178  166  438  208  181  2.018  2.233  682  753  6.857  
510 Am Südbahnhof 43  40  86  44  50  394  520  150  325  1.652  
520 Heimstättensiedlung 101  109  257  146  114  823  1.327  310  420  3.607  
530 Verlegerviertel 65  70  163  56  76  894  839  216  191  2.570  
540 Am Kavalleriesand 9  19  33  25  14  93  111  20  34  358  
500 DA-WEST 218  238 539  271  254  2.204  2.797  696  970  8.187  
Darmstadt-Innenstadt 1.259  1.095  2.635  1.227  1.326  14.584  14.079  3.954  4.683  44.842  
610 Alt-Arheilgen 57  51  142  79  84  503  753  217  196  2.082  
620 Arheilgen-Süd 59  55  158  78  65  402  668  286  378  2.149  
630 Arheilgen-West 113  141  301  142  116  910  1.282  375  333  3.713  
640 Arheilgen-Ost 15  15  54  26  30  160  301  97  103  801  
600 DA-ARHEILGEN 244  262  655  325  295  1.975  3.004  975  1.010  8.745  
710 Alt-Eberstadt 63  73  193  103  86  589  977  325  278  2.687  
720 Am Lämmchesberg 43  52  120  56 54  383  577  219  287  1.791  
730 Villenkolonie 58  60  190  84  60  377  845  305  280  2.259  
740 Am Frankenstein 36  48  125  57  41  305  665  271  203  1.751  
750 Kirchtannensiedlung 121  121  276  162  91  764  1.014  310  318  3.177  
700 DA-EBERSTADT 321  354  904  462  332  2.418  4.078  1.430  1.366  11.665  
810 Wixhausen-West 18  18  76  42  39  259  409  130  115  1.106  
820 Wixhausen-Ost 46  43  127  63  34  412  667  220  176  1.788  
800 DA-WIXHAUSEN 64  61  203  105  73  671  1.076  350  291  2.894  
910 Kranichstein-Süd 137  154  411  181  166  899  1.323  370  441  4.082  
920 Kranichstein-Nord 43  58  150  70  68  366  630  181  149  1.715  
900 DA-KRANICHSTEIN 180  212  561  251  234  1.265  1.953  551  590  5.797  
Darmstadt-Außenbezirke 809  889  2.323  1.143  934  6.329  10.111  3.306  3.257  29.101  
Stadtgebiet insgesamt 2.068  1.984  4.958  2.370  2.260  20.913  24.190  7.260  7.940  73.943  
 
 Tabelle 14

63 
Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
 
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Bevölkerung Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 0 - 3 
 3 - 6  6 - 14  14 - 18  18 - 21  21 - 40  40 - 65  65 - 75  ab 75  insg. in % 
110 Stadtzentrum 2,2  1,4  4,0  2,9  4,5  47,3  26,3  6,1  5,4  628  100,0  
120 Rheintor/Grafenstraße 2,3  1,5  2,9  1,3  3,7  48,9  22,0  6,5  10,9  1.612  100,0  
130 Hochschulviertel 4,3  0,8  8,2  3,1  4,3  39,5  32,8  5,5  1,6  256  100,0  
140 Kapellplatzviertel 2,5  2,0  4,6  2,6  2,9  35,3  30,5  8,4  11,3  2.841  100,0  
150 St. Ludwig mit Eichbergv.  3,3  2,3  5,1  1,8  2,1  36,6  29,0  9,3  10,5  3.462  100,0  
100 DA-MITTE 2,8  2,0  4,5  2,1  2,9  39,3  28,1  8,1  10,2  8.799  100,0  
210 Johannesviertel 3,7  2,5  6,1  2,7  2,8  36,5  34,6  6,4  4,7  2.424  100,0  
220 Martinsviertel-West 3,1  2,3  6,7  2,4  2,5  38,1  30,5  6,0  8,3  2.884  100,0  
230 Martinsviertel-Ost 3,6  2,9  5,4  2,5  2,7  38,0  32,5  6,0  6,5  2.736  100,0  
240 Waldkolonie 3,2  3,1  8,7  4,3  3,1  27,8  31,3  10,2  8,4  2.261  100,0  
250 Mornewegviertel 2,4  2,0  6,5  3,4  5,5  42,3  24,9  6,5  6,5  293  100,0  
260 Pallaswiesenviertel 3,3  2,2  5,6  3,0  5,0  37,2  30,4  7,1  6,2  1.222  100,0  
270 Am Ziegelbusch 2,9  2,2  5,2  2,1  4,1  34,1  26,3  10,7  12,3  2.364  100,0  
200 DA-NORD 3,3  2,5  6,3  2,8  3,2  35,5  30,9  7,6  7,8  14.184  100,0  
310 Am Oberfeld 2,3  2,1  6,6  2,6  1,7  16,7  33,3  14,2  20,5  1.813  100,0  
320 Mathildenhöhe 2,5  2,5  4,1  1,7  3,5  32,5  29,1  10,4  13,7  1.417  100,0  
330 Woogsviertel 2,3  2,4  4,2  2,4  2,8  34,7  31,6  9,3  10,3  2.498  100,0  
340 An den Lichtwiesen 1,5  2,3  7,5  3,4  2,7  21,9  35,7  13,0  12,1  1.087  100,0  
300 DA-OST 2,2  2,3  5,3  2,5  2,6  27,4  32,2  11,4  14,0  6.815  100,0  
410 Paulusviertel 2,9  2,5  7,0  3,0  2,4  27,4  33,0  11,1  10,8  2.848  100,0  
420 Alt-Bessungen 2,7  2,6  6,3  2,8  2,8  34,2  31,4  9,0  8,3  3.232  100,0  
430 An der Ludwigshöhe 1,2  1,4  4,6  4,1  3,2  17,4  35,8  9,7  22,7  777  100,0  
400 DA-BESSUNGEN 2,6  2,4  6,4  3,0  2,6  29,4  32,6  9,9  11,0  6.857  100,0  
510 Am Südbahnhof 2,6  2,4  5,2  2,7  3,0  23,8 31,5  9,1  19,7  1.652  100,0  
520 Heimstättensiedlung 2,8  3,0  7,1  4,0  3,2  22,8  36,8  8,6  11,6  3.607  100,0  
530 Verlegerviertel 2,5  2,7  6,3  2,2  3,0  34,8  32,6  8,4  7,4  2.570  100,0  
540 Am Kavalleriesand 2,5  5,3  9,2  7,0  3,9  26,0  31,0  5,6  9,5  358  100,0  
500 DA-WEST 2,7  2,9  6,6  3,3  3,1  26,9  34,2  8,5  11,8  8.187  100,0  
Darmstadt-Innenstadt 2,8  2,4  5,9  2,7  3,0  32,5  31,4  8,8  10,4  44.842  100,0  
610 Alt-Arheilgen 2,7  2,4  6,8  3,8  4,0  24,2  36,2  10,4  9,4  2.082  100,0  
620 Arheilgen-Süd 2,7  2,6  7,4  3,6  3,0  18,7  31,1  13,3  17,6  2.149  100,0  
630 Arheilgen-West 3,0  3,8  8,1  3,8  3,1  24,5  34,5  10,1  9,0  3.713  100,0  
640 Arheilgen-Ost 1,9  1,9  6,7  3,2  3,7  20,0  37,6  12,1  12,9  801  100,0  
600 DA-ARHEILGEN 2,8  3,0  7,5  3,7  3,4  22,6  34,4  11,1  11,5  8.745  100,0  
710 Alt-Eberstadt 2,3  2,7  7,2  3,8 3,2  21,9  36,4  12,1  10,3  2.687  100,0  
720 Am Lämmchesberg 2,4  2,9  6,7  3,1  3,0  21,4  32,2  12,2  16,0  1.791  100,0  
730 Villenkolonie 2,6  2,7  8,4  3,7  2,7  16,7  37,4  13,5  12,4  2.259  100,0  
740 Am Frankenstein 2,1  2,7  7,1  3,3  2,3  17,4  38,0  15,5  11,6  1.751  100,0  
750 Kirchtannensiedlung 3,8  3,8  8,7  5,1  2,9  24,0  31,9  9,8  10,0  3.177  100,0  
700 DA-EBERSTADT 2,8  3,0  7,7  4,0  2,8  20,7  35,0  12,3  11,7  11.665  100,0  
810 Wixhausen-West 1,6  1,6  6,9  3,8  3,5  23,4  37,0  11,8  10,4  1.106  100,0  
820 Wixhausen-Ost 2,6  2,4  7,1  3,5  1,9  23,0  37,3  12,3  9,8  1.788  100,0  
800 DA-WIXHAUSEN 2,2  2,1  7,0  3,6  2,5  23,2  37,2  12,1  10,1  2.894  100,0  
910 Kranichstein-Süd 3,4  3,8  10,1  4,4  4,1  22,0  32,4  9,1  10,8  4.082  100,0  
920 Kranichstein-Nord 2,5  3,4  8,7  4,1  4,0  21,3  36,7  10,6  8,7  1.715  100,0  
900 DA-KRANICHSTEIN 3,1  3,7  9,7  4,3  4,0  21,8  33,7  9,5  10,2  5.797  100,0  
Darmstadt-Außenbezirke 2,8  3,1  8,0  3,9  3,2  21,7  34,7  11,4  11,2  29.101  100,0  
Stadtgebiet insgesamt 2,8  2,7  6,7  3,2  3,1  28,3  32,7  9,8  10,7  73.943  100,0  
 Tabelle 15

64 
Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hren Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 0 - 3 
 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 7 5 ab 75  
Insgesamt 
110 Stadtzentrum 5  5 12 7 19  219  111  10  3 391  
120 Rheintor/Grafenstraße 16  13  35  21  43  676  347  52  9 1.212  
130 Hochschulviertel 0  0 5 4 3 85  33  3 1 134  
140 Kapellplatzviertel 23  13  28  33  33  572  318  45  25  1.090  
150 St. Ludwig mit Eichbergv.  23  22  69  37  42  833  427  56  27  1.536  
100 DA-MITTE 67  53  149  102  140  2.385  1.236  166  65  4.363  
210 Johannesviertel 8  3 26  14  17  407  235  50  24  784  
220 Martinsviertel-West 7  9 33  26  30  446  302  76  33  962  
230 Martinsviertel-Ost 9  3 23  28  23  435  289  63  26  899  
240 Waldkolonie 7  16  46  34  23  331  292  56  23  828  
250 Mornewegviertel 2  1 11  4 10  159  61  9 2 259  
260 Pallaswiesenviertel 11  9 38  29  43  380  267  54  15  846  
270 Am Ziegelbusch 19  15  42  24  58  795  214  53  31  1.251  
200 DA-NORD 63  56  219  159  204  2.953  1.660  361  154  5.829  
310 Am Oberfeld 5  3 9 2 3 119  108  20  9 278  
320 Mathildenhöhe 5  9 18  17  15  238  149  31  8 490  
330 Woogsviertel 12  10  25  20  20  423  261  51  14  836  
340 An den Lichtwiesen 0  1 4 3 10  140  61  8 6 233  
300 DA-OST 22  23  56  42  48  920  579  110  37  1.837  
410 Paulusviertel 12  2 11  5 24  395  133  15  10  607  
420 Alt-Bessungen 13  11  21  12  22  419  246  56  18  818  
430 An der Ludwigshöhe 2  1 4 4 3 46  47  8 1 116  
400 DA-BESSUNGEN 27  14  36  21  49  860  426  79  29  1.541  
510 Am Südbahnhof 9  16  19  20  20  258  182  32  9 565  
520 Heimstättensiedlung 6  5 16  8 15  246  215 39  10  560  
530 Verlegerviertel 21  20  61  34  41  527  402  45  25  1.176  
540 Am Kavalleriesand 2  7 10  17  5 72  58  5 3 179  
500 DA-WEST 38  48  106  79  81  1.103  857  121  47  2.480  
Darmstadt-Innenstadt 217  194  566  403  522  8.221  4.758  837  332  16.050  
610 Alt-Arheilgen 3  4 25  31  13  219  170  27  6 498  
620 Arheilgen-Süd 4  5 21  14  21  187  161  18  14  445  
630 Arheilgen-West 8  6 42  25  31  319  310  55  25  821  
640 Arheilgen-Ost 3  2 8 6 8 65  53  10  2 157  
600 DA-ARHEILGEN 18  17  96  76  73  790  694  110  47  1.921  
710 Alt-Eberstadt 17  6 15  15  14  282  204  39  14  606  
720 Am Lämmchesberg 4  4 20  11  11  132  121  19  15  337  
730 Villenkolonie 4  4 14  5 8 101  157  32  20  345  
740 Am Frankenstein 4  3 10  6 5 81  89  23  6 227  
750 Kirchtannensiedlung 39  32  102  62  50  485  476  80  36  1.362  
700 DA-EBERSTADT 68  49  161  99  88  1.081  1.047  193  91  2.877  
810 Wixhausen-West 1  3 10  6 8 130  108  20  8 294  
820 Wixhausen-Ost 15  12  32  24  18  228  149  32  12  522  
800 DA-WIXHAUSEN 16  15  42  30  26  358  257  52  20  816  
910 Kranichstein-Süd 36  53  158  86  66  593  563  71  37  1.663  
920 Kranichstein-Nord 6  11  22  23  19  191  203  31  11  517  
900 DA-KRANICHSTEIN 42  64  180  109  85  784  766  102  48  2.180  
Darmstadt-Außenbezirke 144  145  479  314  272  3.013  2.764  457  206  7.794  
Stadtgebiet insgesamt 361  339  1.045  717  794  11.234  7.522  1.294  538  23.844  
 Tabelle 16

65 
Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Ja hre insgesamt Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14 
 14 - 18  18 - 21  21 - 40  40 - 65  65 - 75  ab 75  in % absolut  
110 Stadtzentrum 16,7  25,0  29,3  23,3  33,3  29,0  29,8  11,2  5,7  27,0  391  
120 Rheintor/Grafenstraße 25,4  24,5  37,6  50,0  28,9  32,8  36,6  24,4  3,5  31,3  1.212  
130 Hochschulviertel 0,0  0,0  14,3  21,1 9,1  28,1  17,8  10,3  14,3  20,9  134  
140 Kapellplatzviertel 14,8  9,7  10,8  23,9  18,4  26,6  18,6  10,6  5,1  19,3  1.090  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 10,5  13,2  19,6  26,1  22,5  29,1  21,4  9,5  4,9  21,8  1.536  
100 DA-MITTE 13,7  13,8  19,1  27,5  23,1  29,3  23,7  12,3  4,8  23,4  4.363  
210 Johannesviertel 5,0  2,2  8,6  9,5  12,7  20,4  13,8  16,3  13,3  15,5  784  
220 Martinsviertel-West 4,2  6,8  9,4  19,7  17,9  18,8  16,6  21,4  9,7  16,5  962  
230 Martinsviertel-Ost 4,5  1,9  7,4  19,4  15,3  19,6  16,2  17,7  9,5  16,1  899  
240 Waldkolonie 4,7  10,5  11,3  19,2  16,4  24,2  19,1  13,1  7,2  17,7  828  
250 Mornewegviertel 10,5  9,1  31,4  26,7  18,9  46,9  31,6  20,9  7,1  35,2  259  
260 Pallaswiesenviertel 15,1  16,4  24,8  35,4  34,7  34,2  31,8  29,7  11,6  30,8  846  
270 Am Ziegelbusch 13,6  12,6  17,7  21,2  27,0  38,5  17,2  12,1  6,8  24,9  1.251  
200 DA-NORD 7,0  7,4  12,2  19,6  20,7  25,7  18,2  17,1  8,9  19,6  5.829  
310 Am Oberfeld 5,4  4,1  3,8  2,0  4,3  18,6  8,9  4,5  1,6  8,1  278  
320 Mathildenhöhe 6,2  14,1  18,2  30,9  16,3  22,8  18,7  12,4  3,0  17,8  490  
330 Woogsviertel 9,4  7,8  10,1  17,5  14,1  22,2  17,0  11,6  3,8  16,7  836  
340 An den Lichtwiesen 0,0  2,0  2,4  3,6  12,0  25,5  8,1  3,1  2,8  10,6  233  
300 DA-OST 6,4  7,3  7,5  11,9  12,4  22,2  13,5  7,9  2,6  13,7  1.837  
410 Paulusviertel 8,2  1,3  2,9  2,9  14,5  23,8  7,4  2,7  2,0  11,0  607  
420 Alt-Bessungen 7,4  6,6  5,5 7,1  13,4  19,1  11,9  10,8  4,2  13,1  818  
430 An der Ludwigshöhe 7,7  4,8  4,2  6,6  6,3  15,7  9,0  5,3  0,4  8,0  116  
400 DA-BESSUNGEN 7,7  4,2  4,2  5,2  13,0  20,8  9,7  6,4  2,5  11,6  1.541  
510 Am Südbahnhof 11,1  17,8  10,5  22,0  20,4  31,7  18,1  10,9  2,0  18,2  565  
520 Heimstättensiedlung 3,0  2,3  2,9  2,8  6,3  14,9  8,1  6,1  1,5  7,9  560  
530 Verlegerviertel 12,7  14,4  18,6  28,6  27,2  27,8  22,9  11,7  8,5  22,5  1.176  
540 Am Kavalleriesand 7,1  17,9  14,1  36,2  17,2  33,8  24,7  11,1  4,8  23,3  179  
500 DA-WEST 8,0  9,8  9,4  14,5  15,6  24,1  15,2  8,9  3,2  15,3  2.480  
Darmstadt-Innenstadt 8,5  8,5  10,7  16,2  18,2  25,3  16,6  11,3  4,7  17,6  16.050  
610 Alt-Arheilgen 3,0  3,7  8,5  16,5  7,9  20,3  11,1  6,7  1,9  11,9  498  
620 Arheilgen-Süd 3,5  4,5  6,7  9,0  16,8  23,2  12,3  3,4  2,3  10,9  445  
630 Arheilgen-West 3,4  2,3 6,1  8,7  13,8  18,1  12,1  7,5  4,8  11,3  821  
640 Arheilgen-Ost 8,6  5,7  7,1  9,1  13,8  18,9  8,7  5,3  1,1  9,7  157  
600 DA-ARHEILGEN 3,7  3,3  6,8  10,9  12,8  19,8  11,5  5,9  2,9  11,2  1.921  
710 Alt-Eberstadt 11,9  4,3  4,1  7,3  8,0  22,3  10,4  6,5  3,0  11,4  606  
720 Am Lämmchesberg 4,2  3,8  8,0  9,7  10,8  17,7  10,3  5,0  3,2  9,8  337  
730 Villenkolonie 3,5  3,4  3,9  3,4  6,5  13,8  9,8  5,9  4,2  8,2  345  
740 Am Frankenstein 5,4  3,4  4,3  5,7  6,7  13,5  6,9  4,4  1,6  6,8  227  
750 Kirchtannensiedlung 14,9  12,7  17,6  21,6  22,9  32,7  23,9  14,1  7,5  22,2  1.362  
700 DA-EBERSTADT 9,9  7,0  9,0  11,5  12,7  22,4  13,1  7,4  4,0  12,8  2.877  
810 Wixhausen-West 2,1  6,5  5,5  7,1  9,5  23,6  12,5  8,2  3,9  12,7  294  
820 Wixhausen-Ost 16,1  11,5  11,9  17,9  20,9  26,1  11,7  7,3  4,2  14,7  522  
800 DA-WIXHAUSEN 11,3  10,0  9,3  13,8  15,3 25,1  12,0  7,6  4,0  13,9  816  
910 Kranichstein-Süd 12,4  16,3  18,9  21,8  21,0  32,6  21,8  10,3  5,2  20,9  1.663  
920 Kranichstein-Nord 6,3  9,3  8,0  14,3  14,2  27,1  16,7  9,4  4,3  15,7  517  
900 DA-KRANICHSTEIN 10,9  14,4  16,2  19,6  19,0  31,1  20,2  10,0  5,0  19,4  2.180  
Darmstadt-Außenbezirke 8,5  8,0  10,1  13,5  14,5  23,6  13,9  7,4  3,9  13,7  7.794  
Stadtgebiet insgesamt 8,5  8,3  10,4  14,9  16,7  24,8  15,5  9,5  4,3  16,1  23.844  
 Tabelle 17

66 
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile EU Türkei sonst. 
Europa 
 Marokko  sonst. 
Afrika Amerika  China sonst.  
Asien 
Austr. u. 
ungeklärt  
Ausl. 
insg. 
110 Stadtzentrum 161  54  53  13  13  15  13  66  3 391  
120 Rheintor/Grafenstraße 447  194  116  65  90  47  53  192  8 1.212  
130 Hochschulviertel 55  12  18  4 8 3 11  23  0 134  
140 Kapellplatzviertel 455  222  137  35  34  29  52  119  7 1.090  
150 St. Ludwig mit Eichbergv.  469  341  227  60  122  55  54  201  7 1.536  
100 DA-MITTE 1.587  823  551  177  267  149  183  601  25  4.363  
210 Johannesviertel 299  115 102  23  33  39  57  114  2 784  
220 Martinsviertel-West 357  165  188  55  53  40  20  81  3 962  
230 Martinsviertel-Ost 341  183  127  27  51  35  42  90  3 899  
240 Waldkolonie 270  268  91  55  26  17  22  76  3 828  
250 Mornewegviertel 67  36  16  26  31  9 29  44  1 259  
260 Pallaswiesenviertel 325  144  125  60  55  28  17  91  1 846  
270 Am Ziegelbusch 326  181  189  56  115  91  81  203  9 1.251  
200 DA-NORD 1.985  1.092  838  302  364  259  268  699  22  5.829  
310 Am Oberfeld 146  6 35  0 2 33  5 50  1 278  
320 Mathildenhöhe 205  73  57  32  25  36  23  38  1 490  
330 Woogsviertel 295  174  125  27  47  45  29  83  11  836  
340 An den Lichtwiesen 69  37  24  7 17  21  26  32  0 233  
300 DA-OST 715  290  241  66  91  135  83  203  13  1.837  
410 Paulusviertel 225  30  53  17  80  68  49  81  4 607  
420 Alt-Bessungen 326  145  134  17  36  40  32  86  2 818  
430 An der Ludwigshöhe 60  17  12  10  5 5 2 4 1 116  
400 DA-BESSUNGEN 611  192  199  44  121  113  83  171  7 1.541  
510 Am Südbahnhof 163  192  61  21  24  19  29  56  0 565  
520 Heimstättensiedlung 227  100  68  11  30  37  23  62  2 560  
530 Verlegerviertel 419  265  158  61  65  44  20  139  5 1.176  
540 Am Kavalleriesand 36  63  23  13  11  7 12  14  0 179  
500 DA-WEST 845  620  310  106  130  107  84  271  7 2.480  
Darmstadt-Innenstadt 5.743  3.017  2.139  695  973  763  701  1.945  74  16.050  
610 Alt-Arheilgen 226  120  39  14  9 19  24  46  1 498  
620 Arheilgen-Süd 165  110  88  12  13  22  0 33  2 445  
630 Arheilgen-West 345  144  124  47  24  38  29  67  3 821  
640 Arheilgen-Ost 74  26  14  18  3 9 2 11  0 157  
600 DA-ARHEILGEN 810  400  265  91  49  88  55  157  6 1.921  
710 Alt-Eberstadt 304  88  59  14  34  34  21  52  0 606  
720 Am Lämmchesberg 140  87  42  10  13  16  7 21  1 337  
730 Villenkolonie 192  30  38  2 13  33  3 32  2 345  
740 Am Frankenstein 99  58  18  4 4 16  10  14  4 227  
750 Kirchtannensiedlung 356  320  243  51  177  23  16  170  6 1.362  
700 DA-EBERSTADT 1.091  583  400  81  241  122  57  289  13  2.877  
810 Wixhausen-West 117  56  48  9 6 15  7 35  1 294  
820 Wixhausen-Ost 188  145  88  6 12  17  14  49  3 522  
800 DA-WIXHAUSEN 305  201  136  15  18  32  21  84  4 816  
910 Kranichstein-Süd 335  491  243  45  145  25  31  340  8 1.663  
920 Kranichstein-Nord 152  137  79  37  31  15  8 55  3 517  
900 DA-KRANICHSTEIN 487  628  322  82  176  40  39  395  11  2.180  
Darmstadt-Außenbezirke 2.693  1.812  1.123  269  484  282  172  925  34  7.794  
Stadtgebiet insgesamt 8.436  4.829  3.262  964  1.457  1.045  873  2.870  108  23.844  
 
 Tabelle 18

67 
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile EU Türkei 
 sonst. 
Europa  Marokko  sonst. 
Afrika  Amerika  China  sonst.  
Asien 
Austr. u. 
ungeklärt  insgesamt  
110 Stadtzentrum 41,2  13,8  13,6  3,3  3,3  3,8  3,3  16,9  0,8  100,0  
120 Rheintor/Grafenstraße 36,9  16,0  9,6  5,4  7,4  3,9  4,4  15,8  0,7  100,0  
130 Hochschulviertel 41,0  9,0  13,4  3,0  6,0  2,2  8,2  17,2  0,0  100,0  
140 Kapellplatzviertel 41,7  20,4  12,6  3,2  3,1  2,7  4,8  10,9  0,6  100,0  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 30,5  22,2  14,8  3,9  7,9  3,6  3,5  13,1  0,5  100,0  
100 DA-MITTE 36,4  18,9  12,6  4,1  6,1  3,4  4,2  13,8  0,6  100,0  
210 Johannesviertel 38,1  14,7  13,0  2,9  4,2  5,0  7,3  14,5  0,3  100,0  
220 Martinsviertel-West 37,1  17,2  19,5  5,7  5,5  4,2  2,1  8,4  0,3  100,0  
230 Martinsviertel-Ost 37,9  20,4  14,1  3,0  5,7  3,9  4,7  10,0  0,3  100,0  
240 Waldkolonie 32,6  32,4  11,0  6,6  3,1  2,1  2,7  9,2  0,4  100,0  
250 Mornewegviertel 25,9  13,9  6,2  10,0  12,0  3,5  11,2  17,0  0,4  100,0  
260 Pallaswiesenviertel 38,4  17,0  14,8  7,1  6,5  3,3  2,0  10,8  0,1  100,0  
270 Am Ziegelbusch 26,1  14,5  15,1  4,5  9,2  7,3  6,5  16,2  0,7  100,0  
200 DA-NORD 34,1  18,7  14,4  5,2  6,2  4,4  4,6  12,0  0,4  100,0  
310 Am Oberfeld 52,5  2,2  12,6  0,0  0,7  11,9  1,8  18,0  0,4  100,0  
320 Mathildenhöhe 41,8  14,9  11,6  6,5  5,1  7,3  4,7  7,8  0,2  100,0  
330 Woogsviertel 35,3  20,8  15,0  3,2  5,6  5,4  3,5  9,9  1,3  100,0  
340 An den Lichtwiesen 29,6  15,9  10,3  3,0  7,3  9,0  11,2  13,7  0,0  100,0  
300 DA-OST 38,9  15,8  13,1  3,6  5,0  7,3  4,5  11,1  0,7  100,0  
410 Paulusviertel 37,1  4,9  8,7  2,8  13,2  11,2  8,1  13,3  0,7  100,0  
420 Alt-Bessungen 39,9  17,7  16,4  2,1  4,4  4,9  3,9  10,5  0,2  100,0  
430 An der Ludwigshöhe 51,7  14,7  10,3  8,6  4,3  4,3  1,7  3,4  0,9  100,0  
400 DA-BESSUNGEN 39,6  12,5  12,9  2,9  7,9  7,3  5,4  11,1  0,5  100,0  
510 Am Südbahnhof 28,8  34,0  10,8  3,7  4,2  3,4  5,1  9,9  0,0  100,0  
520 Heimstättensiedlung 40,5  17,9  12,1  2,0  5,4  6,6  4,1  11,1  0,4  100,0  
530 Verlegerviertel 35,6  22,5  13,4  5,2  5,5  3,7  1,7  11,8  0,4  100,0  
540 Am Kavalleriesand 20,1  35,2  12,8  7,3  6,1  3,9  6,7  7,8  0,0  100,0  
500 DA-WEST 34,1  25,0  12,5  4,3  5,2  4,3  3,4  10,9  0,3  100,0  
Darmstadt-Innenstadt 35,8  18,8  13,3  4,3  6,1  4,8  4,4  12,1  0,5  100,0  
610 Alt-Arheilgen 45,4  24,1  7,8  2,8  1,8  3,8  4,8  9,2  0,2  100,0  
620 Arheilgen-Süd 37,1  24,7  19,8  2,7  2,9  4,9  0,0  7,4  0,4  100,0  
630 Arheilgen-West 42,0  17,5  15,1  5,7  2,9  4,6  3,5  8,2  0,4  100,0  
640 Arheilgen-Ost 47,1  16,6  8,9  11,5  1,9  5,7  1,3  7,0  0,0  100,0  
600 DA-ARHEILGEN 42,2  20,8  13,8  4,7  2,6  4,6  2,9  8,2  0,3  100,0  
710 Alt-Eberstadt 50,2  14,5  9,7  2,3  5,6  5,6  3,5  8,6  0,0  100,0  
720 Am Lämmchesberg 41,5  25,8  12,5  3,0  3,9  4,7  2,1  6,2  0,3  100,0  
730 Villenkolonie 55,7  8,7  11,0  0,6  3,8  9,6  0,9  9,3  0,6  100,0  
740 Am Frankenstein 43,6  25,6  7,9  1,8  1,8  7,0  4,4  6,2  1,8  100,0  
750 Kirchtannensiedlung 26,1  23,5  17,8  3,7  13,0  1,7  1,2  12,5  0,4  100,0  
700 DA-EBERSTADT 37,9  20,3  13,9  2,8  8,4  4,2  2,0  10,0  0,5  100,0  
810 Wixhausen-West 39,8  19,0  16,3  3,1  2,0  5,1  2,4  11,9  0,3  100,0  
820 Wixhausen-Ost 36,0  27,8  16,9  1,1  2,3  3,3  2,7  9,4  0,6  100,0  
800 DA-WIXHAUSEN 37,4  24,6  16,7  1,8  2,2  3,9  2,6  10,3  0,5  100,0  
910 Kranichstein-Süd 20,1  29,5  14,6  2,7  8,7  1,5  1,9  20,4  0,5  100,0  
920 Kranichstein-Nord 29,4  26,5  15,3  7,2  6,0  2,9  1,5  10,6  0,6  100,0  
900 DA-KRANICHSTEIN 22,3  28,8  14,8  3,8  8,1  1,8  1,8  18,1  0,5  100,0  
Darmstadt-Außenbezirke 34,6  23,2  14,4  3,5  6,2  3,6  2,2 11,9  0,4  100,0  
Stadtgebiet insgesamt 35,4  20,3  13,7  4,0  6,1  4,4  3,7  12,0  0,5  100,0  
 
 Tabelle 19

68 
Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb der Gesamtstadt 
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile EU Türkei 
 sonst. 
Europa  Marokko  sonst. 
Afrika  Amerika  China  sonst.  
Asien  
Austr. u. 
ungeklärt  Gesamt 
110 Stadtzentrum 1,9  1,1  1,6  1,3  0,9  1,4  1,5  2,3  2,8  1,6  
120 Rheintor/Grafenstraße 5,3  4,0  3,6  6,7  6,2  4,5  6,1  6,7  7,4  5,1  
130 Hochschulviertel 0,7  0,2  0,6  0,4  0,5  0,3  1,3  0,8  0,0  0,6  
140 Kapellplatzviertel 5,4  4,6  4,2  3,6  2,3  2,8  6,0  4,1  6,5  4,6  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 5,6  7,1  7,0  6,2  8,4  5,3  6,2  7,0  6,5  6,4  
100 DA-MITTE 18,8  17,0  16,9  18,4  18,3  14,3  21,0  20,9  23,1  18,3  
210 Johannesviertel 3,5  2,4  3,1  2,4  2,3  3,7  6,5  4,0  1,9  3,3  
220 Martinsviertel-West 4,2  3,4  5,8  5,7  3,6  3,8  2,3  2,8  2,8  4,0  
230 Martinsviertel-Ost 4,0  3,8  3,9  2,8  3,5  3,3  4,8  3,1  2,8  3,8  
240 Waldkolonie 3,2  5,5  2,8  5,7  1,8  1,6  2,5  2,6  2,8  3,5  
250 Mornewegviertel 0,8  0,7  0,5  2,7  2,1  0,9  3,3  1,5  0,9  1,1  
260 Pallaswiesenviertel 3,9  3,0  3,8  6,2  3,8  2,7  1,9  3,2  0,9  3,5  
270 Am Ziegelbusch 3,9  3,7  5,8  5,8  7,9  8,7  9,3  7,1  8,3  5,2  
200 DA-NORD 23,5  22,6  25,7  31,3  25,0  24,8  30,7  24,4  20,4  24,4  
310 Am Oberfeld 1,7  0,1  1,1  0,0  0,1 3,2  0,6  1,7  0,9  1,2  
320 Mathildenhöhe 2,4  1,5  1,7  3,3  1,7  3,4  2,6  1,3  0,9  2,1  
330 Woogsviertel 3,5  3,6  3,8  2,8  3,2  4,3  3,3  2,9  10,2  3,5  
340 An den Lichtwiesen 0,8  0,8  0,7  0,7  1,2  2,0  3,0  1,1  0,0  1,0  
300 DA-OST 8,5  6,0  7,4  6,8  6,2  12,9  9,5  7,1  12,0  7,7 
410 Paulusviertel 2,7  0,6  1,6  1,8  5,5  6,5  5,6  2,8  3,7  2,5  
420 Alt-Bessungen 3,9  3,0  4,1  1,8  2,5  3,8  3,7  3,0  1,9  3,4  
430 An der Ludwigshöhe 0,7  0,4  0,4  1,0  0,3  0,5  0,2  0,1  0,9  0,5  
400 DA-BESSUNGEN 7,2  4,0  6,1  4,6  8,3  10,8  9,5  6,0  6,5  6,5  
510 Am Südbahnhof 1,9  4,0  1,9  2,2  1,6  1,8  3,3  2,0  0,0  2,4  
520 Heimstättensiedlung 2,7  2,1  2,1  1,1  2,1  3,5  2,6  2,2  1,9  2,3  
530 Verlegerviertel 5,0  5,5  4,8  6,3  4,5  4,2  2,3  4,8  4,6  4,9  
540 Am Kavalleriesand 0,4  1,3  0,7  1,3  0,8  0,7  1,4  0,5  0,0  0,8  
500 DA-WEST 10,0  12,8 9,5  11,0  8,9  10,2  9,6  9,4  6,5  10,4  
Darmstadt-Innenstadt 68,1  62,5  65,6  72,1  66,8  73,0  80,3  67,8  68,5  67,3  
610 Alt-Arheilgen 2,7  2,5  1,2  1,5  0,6  1,8  2,7  1,6  0,9  2,1  
620 Arheilgen-Süd 2,0  2,3  2,7  1,2  0,9  2,1  0,0  1,1  1,9  1,9  
630 Arheilgen-West 4,1  3,0  3,8  4,9  1,6  3,6  3,3  2,3  2,8  3,4  
640 Arheilgen-Ost 0,9  0,5  0,4  1,9  0,2  0,9  0,2  0,4  0,0  0,7  
600 DA-ARHEILGEN 9,6  8,3  8,1  9,4  3,4  8,4  6,3  5,5  5,6  8,1  
710 Alt-Eberstadt 3,6  1,8  1,8  1,5  2,3  3,3  2,4  1,8  0,0  2,5  
720 Am Lämmchesberg 1,7  1,8  1,3  1,0  0,9  1,5  0,8  0,7  0,9  1,4  
730 Villenkolonie 2,3  0,6  1,2  0,2  0,9  3,2  0,3  1,1  1,9  1,4  
740 Am Frankenstein 1,2  1,2  0,6  0,4  0,3  1,5  1,1  0,5  3,7  1,0  
750 Kirchtannensiedlung 4,2  6,6  7,4  5,3  12,1  2,2  1,8  5,9  5,6  5,7  
700 DA-EBERSTADT 12,9  12,1  12,3  8,4  16,5  11,7  6,5  10,1  12,0  12,1  
810 Wixhausen-West 1,4  1,2  1,5  0,9  0,4  1,4  0,8  1,2  0,9  1,2  
820 Wixhausen-Ost 2,2  3,0  2,7  0,6  0,8  1,6  1,6  1,7  2,8  2,2  
800 DA-WIXHAUSEN 3,6  4,2  4,2  1,6  1,2  3,1  2,4  2,9  3,7  3,4  
910 Kranichstein-Süd 4,0  10,2  7,4  4,7  10,0  2,4  3,6  11,8  7,4  7,0  
920 Kranichstein-Nord 1,8  2,8  2,4  3,8  2,1  1,4  0,9  1,9  2,8  2,2  
900 DA-KRANICHSTEIN 5,8  13,0  9,9  8,5  12,1  3,8  4,5  13,8  10,2  9,1  
Darmstadt-Außenbezirke 31,9  37,5  34,4  27,9  33,2  27,0  19,7  32,2  31,5  32,7  
Stadtgebiet insgesamt 100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  100,0  
 
 Tabelle 20

69 
Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
ledig verheiratet verwitwet geschieden Bevölkerung Statistische Bezirke/ 
Stadtteil insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl.
 insg. weibl. 
110 Stadtzentrum 900  343  401  197  37  31  109  57  1.447  628  
120 Rheintor/Grafenstraße 2.444  887  892  403  194  161  348  161  3.878  1.612  
130 Hochschulviertel 442  155  152  71  11  9 35  21  640  256  
140 Kapellplatzviertel 2.967  1.324  1.869  942  299  256 504  319  5.639  2.841  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3.704  1.571  2.398  1.192  359  309  601  390  7.062  3.462  
100 DA-MITTE 10.457  4.280  5.712  2.805  900  766  1.597  948  18.666  8.799  
210 Johannesviertel 2.931  1.289  1.656  824  163  127  319  184  5.069  2.424  
220 Martinsviertel-West 3.441  1.552  1.651  824  282  230  462  278  5.836  2.884  
230 Martinsviertel-Ost 3.212  1.431  1.736  875  202  166  442  264  5.592  2.736  
240 Waldkolonie 2.136  921  2.024  992  235  197  276  151  4.671  2.261  
250 Mornewegviertel 447  156  212  94  20  17  57  26  736  293  
260 Pallaswiesenviertel 1.501  580  889  429  103  84  257  129  2.750  1.222  
270 Am Ziegelbusch 2.794  1.081  1.551  779  317  260  360  244  5.022  2.364  
200 DA-NORD 16.462  7.010  9.719  4.817  1.322  1.081  2.173  1.276  29.676  14.184  
310 Am Oberfeld 1.326  615  1.555  778  335  281  228  139  3.444  1.813  
320 Mathildenhöhe 1.428  645  884  446  196  167  242  159  2.750  1.417  
330 Woogsviertel 2.671  1.165  1.594  809  266  227  483  297  5.014  2.498  
340 An den Lichtwiesen 998  412  934  470  130  113  141  92  2.203  1.087  
300 DA-OST 6.423  2.837  4.967  2.503  927  788  1.094  687  13.411  6.815  
410 Paulusviertel 2.764  1.313  2.137  1.072  292  241  345  222  5.538  2.848  
420 Alt-Bessungen 3.239  1.574  2.225  1.115  291  242  503  301  6.258  3.232  
430 An der Ludwigshöhe 612  286  559  279  183  144  100  68  1.454  777  
400 DA-BESSUNGEN 6.615  3.173  4.921  2.466  766  627  948  591  13.250  6.857  
510 Am Südbahnhof 1.286  594  1.194  588  325  273  297  197  3.102  1.652  
520 Heimstättensiedlung 2.807  1.272  3.365  1.674  467  388  472  273  7.111  3.607  
530 Verlegerviertel 2.603  1.120  1.957  975  220  187  454  288  5.234  2.570  
540 Am Kavalleriesand 357  145  336  166  28  20  48  27  769  358  
500 DA-WEST 7.053  3.131  6.852  3.403  1.040  868  1.271  785  16.216  8.187  
Darmstadt-Innenstadt 47.010  20.431  32.171  15.994  4.955  4.130  7.083  4.287  91.219  44.842  
610 Alt-Arheilgen 1.814  798  1.809  902  287  225  279  157  4.189  2.082  
620 Arheilgen-Süd 1.458  681  1.946  983  393  319  268  166  4.065  2.149  
630 Arheilgen-West 2.908  1.357  3.518  1.758  418  343  437  255  7.281  3.713  
640 Arheilgen-Ost 641  271  757  376  118  90  109  64  1.625  801  
600 DA-ARHEILGEN 6.821  3.107  8.030  4.019  1.216  977  1.093  642  17.160  8.745  
710 Alt-Eberstadt 2.201  1.002  2.387  1.187  334  272  400  226  5.322  2.687  
720 Am Lämmchesberg 1.251  576  1.647  816  280  237  257  162  3.435  1.791  
730 Villenkolonie 1.746  926  2.015  1.007  203  175  240  151  4.204  2.259  
740 Am Frankenstein 1.271  629  1.665  824  218  174  199  124  3.353  1.751  
750 Kirchtannensiedlung 2.802  1.280  2.341  1.192  417  361  566  344  6.126  3.177  
700 DA-EBERSTADT 9.271  4.413  10.055  5.026  1.452  1.219  1.662  1.007  22.440  11.665  
810 Wixhausen-West 934  377  1.117  555  134  100  129  74  2.314  1.106  
820 Wixhausen-Ost 1.428  621  1.661  832  232  187  236  148  3.557  1.788  
800 DA-WIXHAUSEN 2.362  998  2.778  1.387  366  287  365  222  5.871  2.894  
910 Kranichstein-Süd 3.365  1.554  3.608  1.823  507  413  472  292  7.952 4.082  
920 Kranichstein-Nord 1.355  641  1.484  748  210  169  239  157  3.288  1.715  
900 DA-KRANICHSTEIN 4.720  2.195  5.092  2.571  717  582  711  449  11.240  5.797  
Darmstadt-Außenbezirke 23.174  10.713  25.955  13.003  3.751  3.065  3.831  2.320  56.711  29.101  
Stadtgebiet insgesamt 70.184  31.144  58.126  28.997  8.706  7.195  10.914  6.607  147.930  73.943  
 
 Tabelle 21

70 
Bevölkerung nach Familienstand und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
 
insgesamt Statistische Bezirke/ 
Stadtteil ledig verheiratet verwitwet geschieden absolut in % 
110 Stadtzentrum 62,2  27,7  2,6  7,5  1.447  100,0  
120 Rheintor/Grafenstraße 63,0  23,0  5,0  9,0  3.878  100,0  
130 Hochschulviertel 69,1  23,8  1,7  5,5  640  100,0  
140 Kapellplatzviertel 52,6  33,1  5,3  8,9  5.639  100,0  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 52,4  34,0  5,1  8,5  7.062  100,0  
100 DA-MITTE 56,0  30,6  4,8  8,6  18.666  100,0  
210 Johannesviertel 57,8  32,7  3,2  6,3  5.069  100,0  
220 Martinsviertel-West 59,0  28,3  4,8  7,9  5.836  100,0  
230 Martinsviertel-Ost 57,4  31,0 3,6  7,9  5.592  100,0  
240 Waldkolonie 45,7  43,3  5,0  5,9  4.671  100,0  
250 Mornewegviertel 60,7  28,8  2,7  7,7  736  100,0  
260 Pallaswiesenviertel 54,6  32,3  3,7  9,3  2.750  100,0  
270 Am Ziegelbusch 55,6  30,9  6,3  7,2  5.022  100,0  
200 DA-NORD 55,5  32,8  4,5  7,3  29.676  100,0  
310 Am Oberfeld 38,5  45,2  9,7  6,6  3.444  100,0  
320 Mathildenhöhe 51,9  32,1  7,1  8,8  2.750  100,0  
330 Woogsviertel 53,3  31,8  5,3  9,6  5.014  100,0  
340 An den Lichtwiesen 45,3  42,4  5,9  6,4  2.203  100,0  
300 DA-OST 47,9  37,0  6,9  8,2  13.411  100,0  
410 Paulusviertel 49,9  38,6  5,3  6,2  5.538  100,0  
420 Alt-Bessungen 51,8  35,6  4,7  8,0  6.258  100,0  
430 An der Ludwigshöhe 42,1  38,4  12,6  6,9  1.454  100,0  
400 DA-BESSUNGEN 49,9  37,1  5,8  7,2  13.250  100,0  
510 Am Südbahnhof 41,5  38,5  10,5  9,6  3.102  100,0  
520 Heimstättensiedlung 39,5  47,3  6,6  6,6  7.111  100,0  
530 Verlegerviertel 49,7  37,4  4,2  8,7  5.234  100,0  
540 Am Kavalleriesand 46,4  43,7  3,6  6,2  769  100,0  
500 DA-WEST 43,5  42,3  6,4  7,8  16.216  100,0  
Darmstadt-Innenstadt 51,5  35,3  5,4  7,8  91.219  100,0  
610 Alt-Arheilgen 43,3  43,2  6,9  6,7  4.189  100,0  
620 Arheilgen-Süd 35,9  47,9  9,7  6,6  4.065  100,0  
630 Arheilgen-West 39,9  48,3  5,7  6,0  7.281  100,0  
640 Arheilgen-Ost 39,4  46,6  7,3  6,7  1.625  100,0  
600 DA-ARHEILGEN 39,7  46,8  7,1  6,4  17.160  100,0  
710 Alt-Eberstadt 41,4  44,9  6,3  7,5  5.322  100,0  
720 Am Lämmchesberg 36,4  47,9  8,2  7,5  3.435  100,0  
730 Villenkolonie 41,5  47,9  4,8  5,7  4.204  100,0  
740 Am Frankenstein 37,9  49,7  6,5  5,9  3.353  100,0  
750 Kirchtannensiedlung 45,7  38,2  6,8  9,2  6.126  100,0  
700 DA-EBERSTADT 41,3  44,8  6,5  7,4  22.440  100,0  
810 Wixhausen-West 40,4  48,3  5,8  5,6  2.314  100,0  
820 Wixhausen-Ost 40,1  46,7  6,5  6,6  3.557  100,0  
800 DA-WIXHAUSEN 40,2  47,3  6,2  6,2  5.871  100,0  
910 Kranichstein-Süd 42,3  45,4  6,4  5,9  7.952  100,0  
920 Kranichstein-Nord 41,2  45,1  6,4  7,3  3.288  100,0  
900 DA-KRANICHSTEIN 42,0  45,3  6,4  6,3  11.240  100,0  
Darmstadt-Außenbezirke 40,9  45,8  6,6  6,8  56.711  100,0  
Stadtgebiet insgesamt 47,4  39,3  5,9  7,4  147.930  100,0  
 
 Tabelle 22

71 
Haushalte 1) in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
 
davon Haushalte mit … Person(en) absolut Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
Bevölkerung 
 
in HH 
HH 
insgesamt 1 2 3 4 5 und 
mehr 
Personen  
je HH 
110 Stadtzentrum 1.527  1.059  748  207  62  33  9 1,4  
120 Rheintor/Grafenstraße 4.065  2.899  2.104  559  141  70  25  1,4  
130 Hochschulviertel 694  460  319  81  33  22  5 1,5  
140 Kapellplatzviertel 5.800  3.606  2.248  838  292  159  69  1,6  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.279  4.534  2.821  1.055  377  209  72  1,6  
100 DA-MITTE 19.365  12.558  8.240  2.740  905  493  180  1,5  
210 Johannesviertel 5.254  3.103  1.880  649  304  202  68  1,7  
220 Martinsviertel-West 6.054  3.840  2.541  740  297  191  71  1,6  
230 Martinsviertel-Ost 5.772  3.516  2.195  746  316  187  72  1,6  
240 Waldkolonie 4.737  2.233  905  692  299  209  128  2,1  
250 Mornewegviertel 784  492  318  112  29  16  17  1,6  
260 Pallaswiesenviertel 2.809  1.738  1.099  379  147  70  43  1,6  
270 Am Ziegelbusch 5.174  3.155  1.902  788  253  145  67  1,6  
200 DA-NORD 30.584  18.077  10.840  4.106  1.645  1.020  466  1,7  
310 Am Oberfeld 3.573  1.888  933  510  234  149  62  1,9  
320 Mathildenhöhe 2.875  1.870  1.225  407  146  71  21  1,5  
330 Woogsviertel 5.142  3.248  2.071  728  243  159  47  1,6  
340 An den Lichtwiesen 2.280  1.223  625  328  124  110  36  1,9  
300 DA-OST 13.870  8.229  4.854  1.973  747  489  166  1,7  
410 Paulusviertel 5.768  3.170  1.691  786  356  268  69  1,8  
420 Alt-Bessungen 6.398  3.740  2.160  915  355  234  76  1,7  
430 An der Ludwigshöhe 1.495  841  482  199  66  62  32  1,8  
400 DA-BESSUNGEN 13.661  7.751  4.333  1.900  777  564  177  1,8  
510 Am Südbahnhof 3.156  1.842  1.053  475  161  105  48 1,7  
520 Heimstättensiedlung 7.210  3.362  1.299  983  539  404  137  2,1  
530 Verlegerviertel 5.361  3.090  1.732  813  302  155  88  1,7  
540 Am Kavalleriesand 778  357  149  96  50  38  24  2,2  
500 DA-WEST 16.505  8.651  4.233  2.367  1.052  702  297  1,9  
Darmstadt-Innenstadt 93.985  55.266  32.500  13.086  5.126  3.268  1.286  1,7  
610 Alt-Arheilgen 4.237  2.078  924  568  278  223  85  2,0  
620 Arheilgen-Süd 4.124  2.038  827  702  240  190  79  2,0  
630 Arheilgen-West 7.378  3.370  1.291  974  484  461  160  2,2  
640 Arheilgen-Ost 1.645  792  303  258  140  57  34  2,1  
600 DA-ARHEILGEN 17.384  8.278  3.345  2.502  1.142  931  358  2,1  
710 Alt-Eberstadt 5.429  2.715  1.206  785  344  300  80  2,0  
720 Am Lämmchesberg 3.514  1.746  742  552  221  168  63  2,0  
730 Villenkolonie 4.316  2.106  899  627  266  228  86  2,0  
740 Am Frankenstein 3.416  1.721  713  574  231  160  43  2,0  
750 Kirchtannensiedlung 6.185  2.960  1.305  788  400  304  163  2,1  
700 DA-EBERSTADT 22.860  11.248  4.865  3.326  1.462  1.160  435  2,0  
810 Wixhausen-West 2.342  1.092  398  359  169  121  45  2,1  
820 Wixhausen-Ost 3.606  1.752  700  577  236  172  67  2,1  
800 DA-WIXHAUSEN 5.948  2.844  1.098  936  405  293  112  2,1  
910 Kranichstein-Süd 8.021  3.411  1.201  962  518  455  275  2,4  
920 Kranichstein-Nord 3.329  1.541  601  476  217  155  92  2,2  
900 DA-KRANICHSTEIN 11.350  4.952  1.802  1.438  735  610  367  2,3  
Darmstadt-Außenbezirke 57.542  27.322  11.110  8.202  3.744  2.994  1.272  2,1  
Stadtgebiet insgesamt 151.527  82.588  43.610  21.288  8.870  6.262  2.558  1,8  
1 ) Die Haushaltsgenerierung nach HHGen umfasst alle Personen im Haushalt, sowohl mit Haupt- als auch mit Nebenwohnung 
 Tabelle 23

72 
Haushalte 1) in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken zum 31.12.2011 
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes 
Haushalte mit … Person(en) Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 1 2 3 4 5 und mehr 
Anteil HH an 
allen HH im 
Stadtgebiet 
110 Stadtzentrum 70,6  19,5  5,9  3,1  0,8  1,3  
120 Rheintor/Grafenstraße 72,6  19,3  4,9  2,4  0,9  3,5  
130 Hochschulviertel 69,3  17,6  7,2  4,8  1,1  0,6  
140 Kapellplatzviertel 62,3  23,2  8,1  4,4  1,9  4,4  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 62,2  23,3  8,3  4,6  1,6  5,5  
100 DA-MITTE 65,6  21,8  7,2  3,9  1,4  15,2  
210 Johannesviertel 60,6  20,9  9,8  6,5  2,2  3,8  
220 Martinsviertel-West 66,2  19,3  7,7  5,0  1,8  4,6  
230 Martinsviertel-Ost 62,4  21,2  9,0  5,3  2,0  4,3  
240 Waldkolonie 40,5  31,0  13,4  9,4  5,7  2,7  
250 Mornewegviertel 64,6  22,8  5,9  3,3  3,5  0,6  
260 Pallaswiesenviertel 63,2  21,8  8,5  4,0  2,5  2,1  
270 Am Ziegelbusch 60,3  25,0  8,0  4,6  2,1  3,8  
200 DA-NORD 60,0  22,7  9,1  5,6  2,6  21,9  
310 Am Oberfeld 49,4  27,0  12,4  7,9  3,3  2,3  
320 Mathildenhöhe 65,5  21,8  7,8  3,8  1,1  2,3  
330 Woogsviertel 63,8  22,4  7,5  4,9  1,4  3,9  
340 An den Lichtwiesen 51,1  26,8  10,1  9,0  2,9  1,5  
300 DA-OST 59,0  24,0  9,1  5,9  2,0  10,0  
410 Paulusviertel 53,3  24,8  11,2  8,5  2,2  3,8  
420 Alt-Bessungen 57,8  24,5  9,5  6,3  2,0  4,5  
430 An der Ludwigshöhe 57,3  23,7  7,8  7,4  3,8  1,0  
400 DA-BESSUNGEN 55,9  24,5  10,0  7,3  2,3  9,4  
510 Am Südbahnhof 57,2  25,8  8,7  5,7  2,6  2,2  
520 Heimstättensiedlung 38,6  29,2  16,0  12,0  4,1  4,1  
530 Verlegerviertel 56,1  26,3  9,8  5,0  2,8  3,7  
540 Am Kavalleriesand 41,7  26,9  14,0  10,6  6,7  0,4  
500 DA-WEST 48,9  27,4  12,2  8,1  3,4  10,5  
Darmstadt-Innenstadt 58,8  23,7  9,3  5,9  2,3  66,9  
610 Alt-Arheilgen 44,5  27,3  13,4  10,7  4,1  2,5  
620 Arheilgen-Süd 40,6  34,4  11,8  9,3  3,9  2,5  
630 Arheilgen-West 38,3  28,9  14,4  13,7  4,7  4,1  
640 Arheilgen-Ost 38,3  32,6  17,7  7,2  4,3  1,0  
600 DA-ARHEILGEN 40,4  30,2  13,8  11,2  4,3  10,0  
710 Alt-Eberstadt 44,4  28,9  12,7  11,0  2,9  3,3  
720 Am Lämmchesberg 42,5  31,6  12,7  9,6  3,6  2,1  
730 Villenkolonie 42,7  29,8  12,6  10,8  4,1  2,6  
740 Am Frankenstein 41,4  33,4  13,4  9,3  2,5  2,1  
750 Kirchtannensiedlung 44,1  26,6  13,5  10,3  5,5  3,6  
700 DA-EBERSTADT 43,3  29,6  13,0  10,3  3,9  13,6  
810 Wixhausen-West 36,4  32,9  15,5  11,1  4,1  1,3  
820 Wixhausen-Ost 40,0  32,9  13,5  9,8  3,8  2,1  
800 DA-WIXHAUSEN 38,6  32,9  14,2  10,3  3,9  3,4  
910 Kranichstein-Süd 35,2  28,2  15,2  13,3  8,1  4,1  
920 Kranichstein-Nord 39,0  30,9  14,1  10,1  6,0  1,9  
900 DA-KRANICHSTEIN 36,4  29,0  14,8  12,3  7,4  6,0  
Darmstadt-Außenbezirke 40,7  30,0  13,7  11,0  4,7  33,1  
Stadtgebiet insgesamt 52,8  25,8  10,7  7,6  3,1  100,0  
1)  Die Haushaltsgenerierung nach HHGen umfasst alle Personen im Haushalt, sowohl mit Haupt- als auch mit Nebenwohnung 
 Tabelle 24

73 
Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl 
 
Wahl zur Stadtverordneten- 
versammlung 2011 Oberbürgermeisterwahl 2011 
Wahl-
bezirk Wahllokal Wahlbe- 
teiligung 
in % 
Abweichung zur 
Gesamtstadt in 
%-Punkten 
Wahlbe- 
teiligung in % 
Abweichung zur 
Gesamtstadt in 
%-Punkten 
30 Justus-Liebig-Haus 43,7  -5,7  43,7  -5,6  
40 Literaturhaus 34,9  -14,5  35,1  -14,1  
50 Kindertagesstätte Rasp-Nuri-Haus 32,4  -17,1  32,6  -16,6  
60 Erasmus-Kittler-Schule 30,5  -19,0  30,5  -18,8  
90 Sporthalle Kasinostraße 42 49,5  0,0  49,4  0,1  
100 Sporthalle Kasinostraße 42 62,0  12,5  61,8  12,5  
120 Stadthaus Frankfurter Straße 71 23,7  -25,7  23,7  -25,6  
130 ehem. Kyritzschule 61,2  11,7  61,2  11,9  
140 ehem. Kyritzschule 57,2  7,8  54,8  5,6  
150 ehem. Kyritzschule 53,1  3,7  53,0  3,8  
180 Schillerschule 49,0  -0,4  49,0  -0,3  
190 Schillerschule 55,0  5,6  54,9  5,6  
200 Schillerschule 53,2  3,8  53,2  3,9  
210 Schillerschule 45,3  -4,1  45,3  -4,0  
220 Christoph-Graupner-Schule 53,9  4,5  53,7  4,4  
230 Christoph-Graupner-Schule 47,7  -1,7  47,8  -1,5  
240 Seniorenwohnanlage 49,4  0,0  49,6  0,3  
250 Christian-Morgenstern-Schule 50,7  1,2  50,7  1,4  
260 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 71,3  21,8  71,0  21,8  
270 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 75,4  26,0  65,0  15,8  
280 Abendgymnasium 61,3  11,8  61,3  12,0  
290 Abendgymnasium 50,7  1,3  50,7  1,4  
310 Abendgymnasium 41,1  -8,3  41,1  -8,1  
320 Abendgymnasium 51,3  1,9  51,1  1,9  
330 Abendgymnasium 48,5  -1,0  48,6  -0,7  
340 Elly-Heuss-Knapp-Schule 65,9  16,5  65,9  16,6  
350 Elly-Heuss-Knapp-Schule 48,6  -0,8  48,6  -0,7  
370 Ehem. Lessingschule 54,9  5,5  54,0  4,7  
390 Käthe-Kollwitz-Schule 42,0  -7,5  42,0  -7,3  
411 Erich Kästner-Schule 52,7  3,2  52,6  3,3  
412 Erich Kästner-Schule 46,1  -3,4  46,1  -3,1  
421 Erich Kästner-Schule 37,3  -12,2  37,2  -12,1  
422 Erich Kästner-Schule 50,1  0,7  50,1  0,8  
431 Kinderhort, Jägertorstraße 37,4  -12,0  37,3  -12,0  
432 Erich Kästner-Schule 57,2  7,8  57,2  7,9  
440 Kinderhort, Jägertorstraße 52,9  3,5  53,2  3,9  
450 Stadtteilschule Arheilgen 46,0  -3,4  46,0  -3,2  
460 Stadtteilschule Arheilgen 58,7  9,3  59,1  9,8  
481 Astrid-Lindgren-Schule 53,9  4,5  53,8  4,6  
482 Wilhelm-Busch-Schule 50,9  1,5  51,4  2,2  
483 Wilhelm-Busch-Schule 50,3  0,8  50,2  0,9  
490 Astrid-Lindgren-Schule 59,1  9,6  59,3  10,0  
500 Astrid-Lindgren-Schule 49,2  -0,3  49,2  -0,1  
510 Astrid-Lindgren-Schule 49,2  -0,2  49,2  0,0  
520 Wilhelm-Busch-Schule 55,5  6,0  55,5  6,2  
530 Wilhelm-Busch-Schule 45,3  -4,2  45,3  -4,0  
540 Ludwig-Georgs-Gymnasium 40,0  -9,4  40,0  -9,2  
550 Ludwig-Georgs-Gymnasium 47,7  -1,8  47,7  -1,6  
560 Ludwig-Georgs-Gymnasium 43,0  -6,5  43,0  -6,3  
  
 Tabelle 25

74 
Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl (Fortsetzung) 
 
Wahl zur Stadtverordneten- 
versammlung 2011 Oberbürgermeisterwahl 2011 
Wahl-
bezirk Wahllokal Wahlbe- 
teiligung 
in % 
Abweichung 
zur 
Gesamtstadt 
in %-Punkten 
Wahlbe- 
teiligung in % 
Abweichung 
zur 
Gesamtstadt 
in %-Punkten 
570 Heinrich-Hoffmann-Schule 48,7  -0,8  48,7  -0,6  
580 Heinrich-Hoffmann-Schule 54,5  5,1  54,3  5,1  
600 Georg-Büchner-Schule 60,6  11,2  60,7  11,4  
610 Alice-Eleonoren-Schule, Martinstr. 72,8  23,3  72,7  23,4  
620 Lichtenbergschule 57,8  8,4  57,8  8,6  
630 Herderschule 61,6  12,2  61,7  12,5  
640 Herderschule 59,9  10,4  59,9  10,6  
660 Herderschule 57,4  8,0  57,4  8,2  
680 Mornewegschule 63,0  13,5  62,7  13,5  
690 Mornewegschule 51,1  1,6  50,9  1,6  
710 Georg-Moller-Haus 46,6  -2,9  46,6  -2,7  
720 Ehem. Außenstelle der Peter-Behrens-Schule 38,1  -11,3  38,1  -11,2  
730 Heinrich-Heine-Schule 48,3  -1,1  48,3  -0,9  
750 Heinrich-Heine-Schule 38,0  -11,4  38,0  -11,3  
760 Heinrich-Heine-Schule 49,8  0,4  49,8  0,5  
780 Wilhelm-Leuschner-Schule 36,7  -12,8  36,6  -12,6  
790 Wilhelm-Leuschner-Schule 44,4  -5,1  44,4  -4,9  
800 Medienhaus Südhessen 36,9  -12,5  36,8  -12,4  
820 Friedrich-Ebert-Schule 57,0  7,6  57,0  7,7  
830 Friedrich-Ebert-Schule 48,3  -1,1  48,5  -0,8  
840 Friedrich-Ebert-Schule 53,2  3,7  53,5  4,2  
850 Friedrich-Ebert-Schule 46,7  -2,7  46,8  -2,5  
860 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 48,6  -0,8  48,7  -0,5  
870 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 50,1  0,7  50,1  0,9  
880 Georg-August-Zinn-Schule 47,0  -2,4  47,0  -2,3  
890 Georg-August-Zinn-Schule 57,5  8,0  57,5  8,2  
900 Frankensteinschule 68,3  18,9  68,3  19,1  
910 Andersenschule 54,5  5,0  54,5  5,2  
920 Andersenschule 42,3  -7,1  42,3  -7,0  
930 Andersenschule 50,9  1,5  50,9  1,6  
940 Gutenbergschule 56,2  6,8  56,2  7,0  
950 Gutenbergschule 59,5  10,1  59,5  10,3  
960 Haus der Vereine 55,5  6,1  55,6  6,3  
970 Haus der Vereine 59,1  9,7  59,1  9,8  
980 Ludwig-Schwamb-Schule 58,3  8,9  58,3  9,0  
990 Ludwig-Schwamb-Schule 28,6  -20,8  29,1  -20,2  
1000 Ludwig-Schwamb-Schule 48,5  -0,9  47,8  -1,5  
1010 Ludwig-Schwamb-Schule 72,3  22,9  72,4  23,2  
1020 Wilhelm-Hauff-Schule 30,3  -19,1  30,3  -18,9  
1030 Wilhelm-Hauff-Schule 31,8  -17,7  31,8  -17,5  
1040 Frankensteinschule 67,8  18,4  67,7  18,5  
1050 Frankensteinschule 62,4  12,9  62,5  13,2  
  Gesamtstadt 49,4  0,0  49,3  0,0  
 
 Tabelle 26

75 
Empfänger/innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2011 
Kinder und Jugendliche in 
Hilfe zur Erziehung nach 
SGB VIII 
Einwohner/innen im Alter 
von unter 18 Jahren 
Empfänger/innen je 100 
Einwohner/innen im Alter 
von unter 18 Jahren 
Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
absolut absolut in % 
110 Stadtzentrum 3 121  2,5  
120 Rheintor/Grafenstraße 7 251  2,8  
130 Hochschulviertel 0 83  0,0  
140 Kapellplatzviertel 5 687  0,7  
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 20 881  2,3  
100 DA-MITTE 35 2.023  1,7  
210 Johannesviertel 7 744  0,9  
220 Martinsviertel-West 31 779  4,0  
230 Martinsviertel-Ost 20 810  2,5  
240 Waldkolonie 18 887  2,0  
250 Mornewegviertel 3 80  3,8  
260 Pallaswiesenviertel 13 363  3,6  
270 Am Ziegelbusch 19 609  3,1  
200 DA-NORD 111 4.272  2,6  
310 Am Oberfeld 4 502  0,8  
320 Mathildenhöhe 8 299  2,7  
330 Woogsviertel 24 618  3,9  
340 An den Lichtwiesen 2 340  0,6  
300 DA-OST 38 1.759  2,2  
410 Paulusviertel 4 853  0,5  
420 Alt-Bessungen 5 891  0,6  
430 An der Ludwigshöhe 0 203  0,0  
400 DA-BESSUNGEN 9 1.947  0,5  
510 Am Südbahnhof 2 443  0,5  
520 Heimstättensiedlung 7 1.259  0,6  
530 Verlegerviertel 31 752  4,1  
540 Am Kavalleriesand 9 185  4,9  
500 DA-WEST 49 2.639  1,9  
Darmstadt-Innenstadt 242 12.640  1,9  
610 Alt-Arheilgen 13 690  1,9  
620 Arheilgen-Süd 6 691  0,9  
630 Arheilgen-West 9 1.474  0,6  
640 Arheilgen-Ost 6 248  2,4  
600 DA-ARHEILGEN 34 3.103  1,1  
710 Alt-Eberstadt 15 859  1,7  
720 Am Lämmchesberg 4 563  0,7  
730 Villenkolonie 5 742  0,7  
740 Am Frankenstein 4 501  0,8  
750 Kirchtannensiedlung 85 1.379  6,2  
700 DA-EBERSTADT 113 4.044  2,8  
810 Wixhausen-West 1 361  0,3  
820 Wixhausen-Ost 14 600  2,3  
800 DA-WIXHAUSEN 15 961  1,6  
910 Kranichstein-Süd 33 1.844  1,8  
920 Kranichstein-Nord 24 649  3,7  
900 DA-KRANICHSTEIN 57 2.493  2,3  
Darmstadt-Außenbezirke 219 10.601  2,1  
Stadtgebiet insgesamt 461 23.241  2,0  
 
 Tabelle 27

76 
Empfänger/innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2011 
Empf. Hilfe z. Pflege dar. auf 1 000 Einw. dar. 
Statistische Bezirke 
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl. 
110 Stadtzentrum 2  2 4 0 2,4  3,2  2,8  0,0  
120 Rheintor/Grafenstraße 8  14  22  1 3,5  8,7  5,7  0,8  
130 Hochschulviertel 1  0 1 0 2,6  0,0  1,6  0,0  
140 Kapellplatzviertel 6  14  20  1 2,1  4,9  3,5  0,9  
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 3  3 6 1 0,8  0,9  0,8  0,7  
210 Johannesviertel 1  4 5 2 0,4  1,7  1,0  2,6  
220 Martinsviertel-West 13  50  63  4 4,4  17,3  10,8  4,2  
230 Martinsviertel-Ost 6  5 11  2 2,1  1,8  2,0  2,2  
240 Waldkolonie 3  6 9 5 1,2  2,7  1,9  6,0  
250 Mornewegviertel 1  0 1 0 2,3  0,0  1,4  0,0  
260 Pallaswiesenviertel 5  3 8 2 3,3  2,5  2,9  2,4  
270 Am Ziegelbusch 8  18  26  7 3,0  7,6  5,2  5,6  
310 Am Oberfeld 2  5 7 1 1,2  2,8  2,0  3,6  
320 Mathildenhöhe 5  15  20  0 3,8  10,6  7,3  0,0  
330 Woogsviertel 3  4 7 3 1,2  1,6  1,4  3,6  
340 An den Lichtwiesen 2  0 2 0 1,8  0,0  0,9  0,0  
410 Paulusviertel 0  2 2 0 0,0  0,7  0,4  0,0  
420 Alt-Bessungen 2  4 6 1 0,7  1,2  1,0  1,2  
430 An der Ludwigshöhe 2  11  13  1 3,0  14,2  8,9  8,6  
510 Am Südbahnhof 7  28  35  3 4,8  16,9  11,3  5,3  
520 Heimstättensiedlung 5  1 6 3 1,4  0,3  0,8  5,4  
530 Verlegerviertel 6  12  18  3 2,3  4,7  3,4  2,6  
540 Am Kavalleriesand 0  0 0 0 0,0  0,0  0,0  0,0  
610 Alt-Arheilgen 2  8 10  0 0,9  3,8  2,4  0,0  
620 Arheilgen-Süd 13  19  32  1 6,8  8,8  7,9  2,2  
630 Arheilgen-West 13  8 21  10  3,6  2,2  2,9  12,2  
640 Arheilgen-Ost 0  1 1 0 0,0  1,2  0,6  0,0  
710 Alt-Eberstadt 1  4 5 1 0,4  1,5  0,9  1,7  
720 Am Lämmchesberg 1  1 2 1 0,6  0,6  0,6  3,0  
730 Villenkolonie 0  0 0 0 0,0  0,0  0,0  0,0  
740 Am Frankenstein 0  0 0 0 0,0  0,0  0,0  0,0  
750 Kirchtannensiedlung 21  31  52  14  7,1  9,8  8,5  10,3  
810 Wixhausen-West 0  0 0 0 0,0  0,0  0,0  0,0  
820 Wixhausen-Ost 0  1 1 0 0,0  0,6  0,3  0,0  
910 Kranichstein-Süd 10  28  38  11  2,6  6,9  4,8  6,6  
920 Kranichstein-Nord 3  9 12  3 1,9  5,2  3,6  5,8  
Stadtgebiet insgesamt 155  311  466  81  2,1  4,2  3,2  3,4  
 
 Tabelle 28

77 
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2011 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigte 
am Wohnort 1)  auf 1.000 Einw. Statistische Bezirke/ 
Stadtteile 
männl. weibl. insg. darunter 
Ausl. männl. weibl. insg. darunter 
Ausl. 
110 Stadtzentrum 362  257  619  143  442,0  409,2  427,8  365,7  
120 Rheintor/Grafenstraße 888  587  1.475  445  391,9  364,1  380,4  367,2  
130 Hochschulviertel 157  92  249  64  408,9  359,4  389,1  477,6  
140 Kapellplatzviertel 1.098  989  2.087  407  392,4  348,1  370,1  373,4  
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 1.439  1.209  2.648  570  399,7  349,2  375,0  371,1  
100 DA-MITTE 3.944  3.134  7.078  1.629  399,7  356,2  379,2  373,4  
210 Johannesviertel 1.000  935  1.935  265  378,1  385,7  381,7  338,0  
220 Martinsviertel-West 1.216  1.042  2.258  338  411,9  361,3  386,9  351,4  
230 Martinsviertel-Ost 1.113  1.013  2.126  298  389,7  370,2  380,2  331,5  
240 Waldkolonie 882  678  1.560  279  366,0  299,9  334,0  337,0  
250 Mornewegviertel 120  71  191  67  270,9  242,3  259,5  258,7  
260 Pallaswiesenviertel 531  389  920  261  347,5  318,3  334,5  308,5  
270 Am Ziegelbusch 852  694  1.546  355  320,5  293,6  307,8  283,8  
200 DA-NORD 5.714  4.822  10.536  1.863  368,8  340,0  355,0  319,6  
310 Am Oberfeld 435  364  799  78  266,7  200,8  232,0  280,6  
320 Mathildenhöhe 523  443  966  172  392,3  312,6  351,3  351,0  
330 Woogsviertel 999  922  1.921  325  397,1  369,1  383,1  388,8  
340 An den Lichtwiesen 340  313  653  87  304,7  287,9  296,4  373,4  
300 DA-OST 2.297  2.042  4.339  662  348,2  299,6  323,5  360,4  
410 Paulusviertel 851  826  1.677  169  316,4  290,0  302,8  278,4  
420 Alt-Bessungen 1.183  1.143  2.326  291  390,9  353,7  371,7  355,7  
430 An der Ludwigshöhe 216  208  424  31  319,1  267,7  291,6  267,2  
400 DA-BESSUNGEN 2.250  2.177  4.427  491  351,9  317,5  334,1  318,6  
510 Am Südbahnhof 543  497  1.040  192  374,5  300,8  335,3  339,8  
520 Heimstättensiedlung 1.179  1.085  2.264  157  336,5  300,8  318,4  280,4  
530 Verlegerviertel 1.141  946  2.087  413  428,3  368,1  398,7  351,2  
540 Am Kavalleriesand 135  102  237  54  328,5  284,9  308,2  301,7  
500 DA-WEST 2.998  2.630  5.628  816  373,4  321,2  347,1  329,0  
Darmstadt-Innenstadt 17.203  14.805  32.008  5.461  370,9  330,2  350,9  340,2  
610 Alt-Arheilgen 904  733  1.637  171  429,0  352,1  390,8  343,4  
620 Arheilgen-Süd 688  593  1.281  161  359,1  275,9  315,1  361,8  
630 Arheilgen-West 1.331  1.152  2.483  292  373,0  310,3  341,0  355,7  
640 Arheilgen-Ost 295  267  562  54  358,0  333,3  345,8  343,9  
600 DA-ARHEILGEN 3.218  2.745  5.963  678  382,4  313,9  347,5  352,9  
710 Alt-Eberstadt 940  836  1.776  176  356,7  311,1  333,7  290,4  
720 Am Lämmchesberg 609  513  1.122  118  370,4  286,4  326,6  350,1  
730 Villenkolonie 547  550  1.097  81  281,2  243,5  260,9  234,8  
740 Am Frankenstein 557  539  1.096  79  347,7  307,8  326,9  348,0  
750 Kirchtannensiedlung 971  795  1.766  369  329,3  250,2  288,3  270,9  
700 DA-EBERSTADT 3.624  3.233  6.857  823  336,3  277,2  305,6  286,1  
810 Wixhausen-West 506  371  877  103  418,9  335,4  379,0  350,3  
820 Wixhausen-Ost 660  561  1.221  163  373,1  313,8  343,3  312,3  
800 DA-WIXHAUSEN 1.166  932  2.098  266  391,7  322,0  357,3  326,0 
910 Kranichstein-Süd 1.187  902  2.089  454  306,7  221,0  262,7  273,0  
920 Kranichstein-Nord 566  482  1.048  161  359,8  281,0  318,7  311,4  
900 DA-KRANICHSTEIN 1.753  1.384  3.137  615  322,1  238,7  279,1  282,1  
Darmstadt-Außenbezirke 9.761  8.294  18.055  2.382  353,5  285,0  318,4  305,6  
Stadtgebiet insgesamt 26.964  23.099  50.063  7.843  364,4  312,4  338,4  328,9  
1)  743 Beschäftigte konnten regional nicht zugeordnet werden  
 Tabelle 29

Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013
Sozialdezernat
07.13  TroubleShooter. Media
Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Sozial- und Jugendhilfeplanung 
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
Telefon
Telefax
E-Mail dezernatV@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
(0 61 51) 13-21 68
(0 61 51) 13-23 09

2013/0241

5218 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
08.08.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat V 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0241 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2013 
 
Vorlage vom: 25.07.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt den Sozialatlas -Sozialberichterstattung 2013 zur Kenntnis. 
 
 
 
Anlagen: Sozialatlas 2013 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 2
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 3
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.13  
 
Der vorgelegte Sozialatlas 2013 liefert mit seiner Sozialindexanalyse eine kleinräumige 
Berichterstattung zur sozialen Lage in Darmstadt und dient als Grundlage städtischer Interventionen 
bzw. sozialpolitischer Anforderungen.  
Die Daten-Analyse spiegelt die soziale Dimension Darmstadts: Sie ergibt somit auch ein 
facettenreiches Bild, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem Sozialstatus 
in den Stadtteilen und Bezirken verteilt sind.  
Die Zahlen zeigen, dass es auch in einer reichen Stadt wie Darmstadt Armut und soziale 
Ausgrenzung gibt.  
 
Die verwandte Methode einer Sozialindex-Bildung von sozioökonomischen Einzelfaktoren ermöglicht 
gleichermaßen eine Gesamtschau auf die Stadt, als auch einen Vergleich einzelner Statistischer 
Bezirke. Der dabei gebildete Sozialindex hat eine ausschließlich ökonomische Ausrichtung.  
 
Ausgewählt wurden folgende Faktoren: 
 
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I (SGB III) 
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld II (SGB II) 
Faktor Leistungsbezug von Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) 
Faktor Leistungsbezug von Grundsicherung im Alter (SGB XII) 
Faktor Leistungsbezug von Wohngeld (WoGG) 
 
Für den hierfür ermittelten Sozialindex gilt grundsätzlich:  
Je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die sozialen Probleme.  
Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Handlungs- und Entwicklungsbedarf in den 
betroffenen Stadteilen.  
 
In der Sozialberichterstattung wurden als stark belastete Bezirke 750 Kirchtannensiedlung, 910 
Kranichstein-Süd, 260 Pallaswiesenviertel und 540 Am Kavallariesand identifiziert. (Dabei ist zu 
beachten, dass der Statistische Bezirk Am Kavallariesand absolut gesehen „nur“ 769 Einwohner/innen 
hat).  
Insgesamt ist festzuhalten, dass sich zwar bei einem Vergleich der Daten aus dem Sozialatlas 2010 
zu dem aktuellen Bericht 2013 innerhalb der Bezirke eine Verschiebung von belasteten in unbelastete 
oder umgekehrt ergeben hat, die soziale Lage in Darmstadt sich aber  insgesamt nicht verschlechtert 
hat. 
 
Sozialpolitisches Ziel ist es, die Teilhabechancen aller Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und 
präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen sowie sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. 
Eine integrierte Herangehensweise, d. h. eine bedarfsgerechte, vernetzte, soziale Infrastruktur und 
eine wirkungsorientierte, ressortübergreifende Zusammenarbeit sind hierbei notwendig. 
 
Sozialpolitische Interventionen müssen sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden Lebenslagen 
und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt sein. Alle Statistischen Bezirke wurden 
deshalb auch themenspezifisch - wie beispielsweise nach Bevölkerungsstruktur, Hilfen zur Erziehung 
bzw. Hilfe zur Pflege - untersucht.  
 
Spezifische Berichterstattung z. B. zum Ausbau der Kinderbetreuung, Altenhilfeplanung oder 
Integrationsberichterstattung flankieren die Sozialplanungsdaten und geben dezidierte Einblicke in 
Lebenslagen bzw. Angebotstrukturen. 
Für gesamtstädtische Entwicklungen bildet die AG Sozialplanung eine wichtige Plattform mit Blick auf 
die verschiedenen strategischen Planungsebenen, dabei werden integrative Handlungskonzepte 
erarbeitet. 
 
Die Ergebnisse des Sozialatlas zeigen, dass die Prämissen Darmstädter Sozialpolitik – Partizipation, 
Prävention, Sozialraumorientierung – nach wie vor gelten, dies verbunden mit Strukturanalysen im 
Hinblick auf bedarfsgerechten Ressourceneinsatz. 
 
Im Sinne der Fortentwicklung des Datenkonzeptes für die Sozialberichterstattung werden künftig mehr 
lebenslagenorientierte Faktoren mit aufgenommen. Dafür wird es notwendig sein, die sozialräumliche

- 4 - 
 4
Struktur noch feingliedriger zu untersuchen und auf kleinräumiger Ebene weitere Daten zu generieren 
und auszuwerten. Um Entwicklungen und deutliche Trends zeitnah zu erkennen, ist neben einer 
regelmäßigen Berichterstattung alle 2 – 3 Jahre eine Differenzanalyse mit Zeitreihen sinnvoll.  
So wird der Sozialatlas künftig auch außerökonomische Faktoren in den Bereichen Bildung, 
Gesundheit und Wohnen aufnehmen. 
 
 
 
Darmstadt, 25.07.13 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 309
TOP 34
TOP 10
TOP 23

Orte (9)

  • Grafenstraße 55
  • Jägertorstraße 37
  • Martinstraße 72
  • Luisenplatz 5a
  • Am Oberfeld 48
  • Am Kavalleriesand 1
  • Am Lämmchesberg 69
  • Frankfurter Straße 71
  • Kasinostraße 42

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0241
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.07.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00