SV-2018/0060
Antrag der FDP-Fraktion vom 28. November 2018 betr. Umbau der ÖPNV-Haltestelle 'Wartehalle Eberstadt'
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Punkt 54.1: Antrag der FDP-Fraktion vom 28. November 2018 betr. Umbau der ÖPNV-Haltestelle "Wartehalle Eberstadt" (SV-Nr. 2018/0060) Die FDP-Fraktion stellt den Antrag zurück.
SV-2018/0060
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Vorlage-Nr. SV-2018/0060
Antrag der FDP-Fraktion vom 28. November 2018 betr. Umbau der ÖPNV-Haltestelle
"Wartehalle Eberstadt"
Stadtverordnetenfraktion Darmstadt
FDP Stadtverordnetenfraktion Darmstadt, Rheinstr. 22, 64283 Darmstadt
An die Stadtverordnetenversammlung
Darmstadt, 28. Nov. 2018
Antrag der Fraktion der FDP betreffend Umbau der ÖPNV-Haltestelle „Wartehalle Eberstadt“
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
1. Der Magistrat wird aufgefordert alle laufenden Planungen zum Umbau der ÖPNV-
Haltestelle an der Eberstädter Wartehalle vorläufig zu stoppen.
2. Der Magistrat wird aufgefordert durch die vollständige und sofortige Offenlegung der
derzeitigen Planungen gegenüber dem Parlament und der Eberstädter Bürgerschaft die
notwendige Transparenz herzustellen, die ein solches Projekt erfordert.
3. Der Magistrat wird aufgefordert, unter transparenter und glaubhafter Einbeziehung der
Stadtteilforen in die weitere Planungsgestaltung darüber aufzuklären, wie der
Haltestellenumbau im Rahmen eines Gesamtkonzepts zur Steigerung der Attraktivität
der Eberstädter Ortsmitte konkret ausgestaltet werden soll. Dabei ist insbesondere
auch der stadtgestalterische Mehrwert für den Ortskern in Eberstadt aufzuzeigen und
zu konkretisieren.
B e g r ü n d u n g:
Die Planungen zum Umbau der Haltestelle „Wartehalle“ laufen bislang hinter dem Rücken der
Eberstädter Bürgerinnen und Bürger und der betroffenen Anlieger und Gewerbetreibenden.
Die Baudezernentin der Stadt Darmstadt hat mit ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage vom
11.6.2018 zwar bestätigt, dass die Haltestelle „Wartehalle“ in Eberstadt in Richtung Süden
barrierefrei ausgebaut werden soll und die Planungen hierfür analog zur Haltestelle
„Messplatz“ begonnen haben. Ob und wann diese Planungen offengelegt werden, blieb jedoch
zum Unmut aller in Eberstadt beteiligten offen. Es besteht daher keine Transparenz, wie sich
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die Planungen für den Umbau auf die Attraktivität und die Erreichbarkeit der Ortsmitte
auswirken werden. Ist die Ortsmitte schon vom Süden her (Hilseeck) nicht erreichbar, droht
nun auch vom Norden ein Nadelöhr.
Das Ziel, die Ortsmitte attraktiver zu machen, droht konterkariert zu werden.
Hinzu kommt, dass die Eberstädter Bürger in zahlreichen Beteiligungsrunden und
Thementischen bereits belastbare Planungen für ein Gesamtkonzept zur Steigerung der
Attraktivität des Eberstädter Ortskerns vorgelegt haben. Wie dies mit dem Umbau der
Haltestelle in Einklang gebracht werden soll, bleibt bislang das Geheimnis der Stadtplaner. Es
stellt sich zudem die Frage, wie hoch die Kosten sind, die für das Architekturbüro Neu wohl
umsonst ausgegeben wurden. Die Worte von Oberbürgermeister Partsch auf dem letzten
Stadtteilforum, die Eberstädter Arbeit an den Thementischen ernst zu nehmen, wirken
nachträglich wie Hohn.
Die FDP wendet sich dabei ausdrücklich nicht gegen einen barrierefreien Ausbau der
Haltestelle. Es geht vielmehr um eine transparente und beteiligungsorientiere Planung, die im
Rahmen eines Gesamtkonzepts „Ortsmitte“ aufzeigt, wie durch diese Maßnahme auc h die
Erreichbarkeit und Attraktivität der Ortsmitte gesteigert wird.
Ursula Blaum
Ralf Arnemann
Dr. Frank Sabais Sven Beißwenger
Stadtverordneter Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Rheinstraße 22
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2018/0060
- Typ
- Antrag
- Datum
- 28.11.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00