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2019/0227

Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe

Magistratsvorlage 11.07.2019

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51126 Zeichen

D O K U M E N T A T I O N
Wettbewerb Besucherzentrum Mathildenhöhe

Wettbewerbsbetreuung /  
Dokumentation
BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
Langgässerweg 26 
64285 Darmstadt
Tel  06151/278 398-0 
Fax 06151/278 398-2 
mail@baeumlearchitekten.de 
www.baeumlearchitekten.de
2
die durchführung des WettBeWerBsverfahrens Wurde gefördert durch:

3
iMPressuM
auflage: 50 stück
darmstadt Januar 2019
Magistrat der 
Wissenschaftsstadt darmstadt,
neues rathaus
Luisenplatz 5a
64283 darmstadt
eigenbetrieb Kulturinstitute
ansprechpartner:
Prof. dr. Ludger hünnekens
und
darmstädter stadtentwicklungs 
gmbh & co.Kg (dse)
ansprechpartner:
georg gemmel

4

Liebe darmstädterinnen und darm-
städter, 
liebe architekturfreunde,
es gibt keinen vergleichbaren Ort 
von universeller Bedeutung für die 
bauliche entwicklung der Moderne 
am Beginn des 20. Jahrhunderts. im 
sommer 2020 entscheidet die unesco, 
ob die Mathildenhöhe Welterbe wird. 
vor diesem hintergrund stellt sich 
die Wissenschaftsstadt darmstadt 
der herausforderung eine Plattform 
zu schaffen, um die Besucherinnen 
und Besucher an diesen besonderen 
Ort heranzuführen und sie mit infor-
mationen sowie weiterem service zu 
versorgen.
das Preisgericht unter vorsitz von Prof. 
arno Lederer aus stuttgart, in darm-
stadt bekannt durch die sanierung 
des staatstheaters und die gestaltung 
des georg-Büchner-Platzes, tagte 
am 22. und 23. november 2018 auf 
der Mathildenhöhe. die Jury hatte 
eine vielzahl von Lösungsansätzen 
mit hohem kreativem Potential zu 
bewerten. die entwürfe haben gezeigt, 
dass es mit den Mitteln zeitgenössi -
scher architektur gelingen kann, dem 
anspruch eines Besucherzentrums an 
diesem historisch bedeutsamen Ort 
und der weiteren kulturellen nutzung 
in einem ideenteil gerecht zu werden. 
Mit dem ersten Preis wurde das Pla -
nungsteam Marte.Marte architekten, 
aus feldkirch in österreich mit W es-
Landschaftsarchitektur, hamburg, 
bedacht. rang zwei belegt die Bewer -
bergemeinschaft Max dudler mit 
Landschaftsarchitekt Planorama aus 
Berlin. darüber hinaus wurden noch 
zwei anerkennungen vergeben an das 
darmstädter Büro Kramm und strigl 
mit rabsilber und heckmann Land -
schaftsarchitekten, Wiesbaden, sowie 
Bruno fioretti Marquez architekten mit  
atelier Loidl Landschaftsarchitekten 
ebenfalls aus Berlin.
die unterschiedlichkeit der entwurfs- 
ansätze der Preisträger haben die 
entscheidung für das Preisgericht nicht 
leicht gemacht. Markant sollte das 
neue Besucherzentrum sein, ohne aber 
das bedeutende Jugendstilensemble 
zu stören. auf einem qualitativ hoch -
wertigen niveau musste entschieden 
werden, welche der städtebaulichen 
grundhaltungen Pavillon im Park oder 
städtisches Museumsquartier, der rich-
tige Weg für die Weiterentwicklung der 
Mathildenhöhe ist. 
der entwurf von Marte.Marte besticht 
diesbezüglich durch seine schlicht -
heit: er sieht einen zweigeschossigen 
Pavillon aus kreideweißem stampf- 
und sichtbeton mit frei gestaltbaren 
grundrissen vor, der zwischen aus-
stellungsgebäude und historischem 
ateliergarten vermittelt. das Preisge -
richt hat letztendlich eine einstimmige 
empfehlung abgebeben das Konzept 
der 1. Preisträger den weiteren Pla -
nungsüberlegungen zugrunde zu 
legen.
Wir rechnen für die realisierung 
des Projekts mit Kosten im oberen 
einstelligen Millionenbereich. die 
finanzierung ist bereits gesichert: 
5 Millionen euro kommen aus dem 
fördertopf des Bundes für „ nationale 
Projekte des städtebaus“. Weitere 3,5 
Millionen euro wurden von dem in 
darmstadt verwurzelten Pharma- und 
chemiekonzern Merck gespendet. 
2022 soll das Besucherzentrum seine 
türen öffnen. 
Mit dem ergebnis des Wettbewerbs 
ist eine hervorragende grundlage 
gelegt worden um der Mathildenhöhe 
einen angemessen ankommens- und 
vermittlungsort zu geben. Wir freuen 
uns diese tolle Planungsaufgabe 
zusammen mit den Bürger innen und 
Bürgern realisieren zu dürfen. 
5
Jochen Partsch, 
Oberbürgermeister und 
Kulturdezernent,
Wissenschaftsstadt Darmstadt
vOrWOrt

der Ort
das Wettbewerbsgebiet liegt zwi -
schen der Künstlerkolonie Mathil -
denhöhe und dem Park rosenhöhe 
und soll zu einem wichtigen städte -
baulichen Bindeglied werden. 
ausgehend von dem Bewerbungs -
prozess um die anerkennung der 
Mathildenhöhe darmstadt als 
unesc O-Welterbestätte wird das 
primäre Ziel verfolgt, bei der Weiter -
entwicklung der Mathildenhöhe den 
ausstellungsgebäude 
Osthang
Nordhang
internationalen denkmalpflegerischen 
standards genüge zu leisten und 
zugleich einen modernen, neuen ur -
banen Lebens- und erlebnisraum zu 
schaffen. hiermit verbunden wird eine 
Wiederbelebung der Mathildenhöhe 
6
Luftbild Wettbewerbsgebiet

ausstellungsgebäude 
 Portal ernst Ludiwg hausMathildenhöhe, Blick von Westen
im sinne der innovativen ansätze 
des frühen 20sten Jahrhunderts an -
gestrebt.
entsprechend dem aktuell erarbei -
teten Masterplan im rahmen der 
Welterbenominierung ist der neu-
bau eines Besucherzentrums auf der 
Ostseite des Mathildenhöhenhügels 
vis-à-vis des ausstellungsgebäudes 
sowie die weitere bauliche arron-
dierung für kulturelle nutzungen 
vorgesehen. 
die historische Bebauung im Bereich 
des sogenannten Osthangs wurde 
bei Luftangriffen im Jahr 1944 weit -
gehend zerstört. 
in mehreren Bauabschnitten wurde 
das hochschulgebäude für den 
fachbereich gestaltung der hoch-
schule darmstadt ab 1968 errichtet 
und bis 2012 mehrfach erweitert. 
das erhaltene, historische atelier-
gebäude der Künstlerkolonie darm-
stadt von 1914 ist mit dem neuen 
hochschulgebäude verbunden und 
wird von der hochschule genutzt.
die tradition dieser einrichtung geht 
auf das Jahr 1907 zurück, in dem 
die Künstlerkolonie „ großherzog-
liche Lehr- ateliers für angewandte 
Kunst“ einrichtete. 
das übrige gelände lag 70 Jahre 
lang brach. es wurde immer wieder 
über eine neubebauung diskutiert. 
in den 1970er Jahren war der Ort 
als hotelstandort vorgesehen, was 
bis heute geltendes Baurecht ist. 
doch tatsächlich verwilderte das 
ca. 0,7 ha große areal. auf 0,5 ha 
bildete sich ein zum teil wertvoller 
Baumbestand.
Bereits 1983/84 wurde für den 
Osthang ein hochbaulicher Wettbe -
werb mit dem thema Wohnungsbau 
durchgeführt. eine daraus folgende 
entwicklung des grundstücks wurde 
jedoch nicht weiterverfolgt.
Mit dem sogenannten „Osthang 
Project“, einer initiative des darm-
städter architektursommer e. v. und 
des internationalen Musikinstituts 
darmstadt, wurde das gelände 
2014 neu belebt. den start bildete 
eine dreiwöchige summer school. 
studierende errichteten gemeinsam 
mit architekten und Künstlern aus 
fünf Ländern eine „Künstlerkolonie“.
in der folgezeit wurde das Projekt 
durch eine gruppe junger Men -
schen, unter dem namen „O ha 
Osthang“ weitergeführt. Bis heute 
finden dort regelmäßig Konzerte, 
ausstellungen und vorträge statt. 
das Projekt war von Beginn an als 
temporäres Projekt angelegt und ist 
zeitlich begrenzt. Ziel war es, den 
Osthang als lebendigen Kulturraum 
in das Bewusstsein der darmstädter 
Bürgerinnen und Bürger zurück zu 
bringen. 
der als nordhang bezeichnete teil 
des Wettbewerbsgebiets ist eine 
Brachfläche, die als Parkierungs -
fläche genutzt wird. das areal soll 
als Baufläche aktiviert und nach 
Möglichkeit z. B. mit museumspä -
dagogischen inhalten des Museums 
Künstlerkolonie gefüllt werden.
Rahmen–Konzeption mathildenhöhe
erstellt von: nikolaus heiss
Koordination mathildenhöhe
unter mitarbeit von: 
Christiane Geelhaar, Renate 
hoffmann und mona Sauer
zwischenbericht – Juli 2009
Wissenschaftsstadt
darmstadt
7

die WettBeWerBsaufgaBe
die Bauaufgabe war eng an den 
historischen Ort der Mathildenhöhe 
gebunden, hier sollte ein Besucher -
zentrum für die Bürgerinnen und 
Bürger sowie touristen entstehen. Ziel 
war es eine Plattform zu schaffen, mit 
der den Besuchern die Möglichkeit 
gewährt wird, an den prestigeträch -
tigen/historischen Ort der Mathil -
denhöhe informell herangeführt und 
damit in Kontakt gebracht zu werden.
um diesem Ort gerecht zu werden, 
sollte durch die realisierung eines 
Besucherzentrums die touristenattrak-
tion „Mathildenhöhe darmstadt“ mit 
klar strukturierten abläufen aufgewer-
tet werden.
die exponierte Lage des Osthanges 
ermöglichte weiterhin in verbindung 
mit dem nordhang städtebauliche 
Beziehungen zu schaffen, die das 
Besucherzentrum in die gesamtkon-
zeption der Mathildenhöhe einbinden 
sollte. 
der neubau des Besucherzentrums 
war auf der Ostseite des Mathildenhö-
henhügels vis-à-vis des ausstellungs-
gebäudes in markanter ecksituation 
vorgesehen. das gebäude sollte sich 
als eigenständiger Baustein städte -
baulich in das ensemble der Mathil -
denhöhe einfügen.
das raumprogramm sah eine netto-
raumfläche von ca. 1.450m
2 vor 
und beinhaltete funktionen wie infor-
mations- und sanitärräume für die 
Besucher der Mathildenhöhe, veran-
staltungsräume, Workshops für päda -
gogische aktivitäten, Büroflächen 
sowie gastronomische angebote. das 
gebäude sollte vorbildcharakter für 
eine barrierefreie gesamterschlie -
ßung haben. 
teil des realisierungswettbewerbs war 
auch die Planung der gebäudebezo -
genen freianlagen.
in einer übergeordneten Betrachtung 
sollte als ideenteil die städtebauliche 
und freiraumplanerische entwicklung 
des Osthangs mit betrachtet werden. 
da nicht sicher war ob und wann 
diese Bausteine umgesetzt werden, 
war darauf zu achten, dass das 
geplante Besucherzentrum für sich 
stehen kann.
geplante Wegeverbindung
realisierungsteil B1
städtebauliche ideenteile
Baufeld nord a
Baufeld Ost B2 + B3
weiche grenze teilbereiche
erhaltenswerte Bäume
Legende:
8

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Alice-Hospital
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Fiedlerweg
Schwarzwaldring
Wolfskehlstraße
Am
 Oberfeld
Wolfskehlstraße
Am
 Löwentor
Seitersweg
Wolfskehlstraße
Ludwig-Engel-Weg
Erbacher
 Straße
Bunker
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Ernst-Ludwig-Haus
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Erich-Ollenhauer-Promenade
Mathildenhöhweg
Prinz-Christians-Weg
Prinz-Christians-Weg
Lucasweg
Heinrich-Jobst-Treppe
Bauhausweg
Dieburger
 Straße
Dieburger
 Straße
Stiftstraße
Nikolaiweg
Nikolaiweg
Eugen-Bracht-Weg
Eugen-Bracht-Weg
Fiedlerweg
Lichtenbergstraße
Gutenbergstra
ße
Taunusstraße
Hohler
 Weg
Dieburger Straße
Dieburger
 Straße
Lichtenbergstraße
Olbrichweg
Olbrichweg
Olbrichweg
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Spielplatz
H
H
H
H
Modellausschnitt o.M.
Hochzeits-
turm
Ausstellungs-
gebäude
Fachbereich Gestaltung
Hochschule Darmstadt
Russ. Orth. Kirche
Designhaus
Darmstadt
Kardiovaskuläres 
Zentrum Darmstadt
Alice - Hospital
Darmstadt
Kinderklinik
Prinzessin Margaret
Platanenhain
Hans-Joachim und
Gisa Sander Stiftungs
städtebauliche Ideenteile
Realisierungsteil Ideenteil - Ost
Ideenteil - Nord
[Zeichnungstitel]
Maßstab: 1:5001
städtebauliche ideenteile Realisierungsteil
B1
B2 B3
Ideenteil - Ost
Ideenteil 
Nord
D
städtebaulicher Ideenteil
Ateliergarten
A
übersichtsplan o.M.
9

WettBeWerBsverfahren
für die Planung eines neubaus des 
Besucherzentrums auf der Mathil -
denhöhe hat die stadt darmstadt 
einen nicht offenen Wettbewerb mit 
städtebaulichem ideenteil nach den 
richtlinien für Planungswettbewerbe 
- rPW 2013 - ausgeschrieben. dem 
Wettbewerb wurde ein auswahlver-
fahren vorgeschaltet. das verfahren 
wurde in abstimmung mit der ar-
chitekten- und stadtplanerkammer 
hessen durchgeführt.
insgesamt 65 interdisziplinäre Be -
werberteams aus architekten und 
Landschaftsarchitekten hatten sich 
europaweit um die teilnahme am 
Wettbewerb beworben. von den 25 
ausgewählten Planungsteams haben 
22 teilnehmer eine prüffähige Wett -
bewerbsarbeit eingereicht.
um die größtmögliche Objektivität in 
der Beurteilung in der endrunde zu 
erreichen, wurde eine Jury aus sach- 
und fachkundigen Preisrichter/-innen 
gebildet, die gemeinsam mit sachver-
ständigen Berater/-innen die anonym 
eingereichten arbeiten auf Qualität 
im hinblick auf die aufgabenstellung 
beurteilte. 
die Kriterien für die Beurteilung der 
Wettbewerbsbeiträge durch das Preis-
gericht waren:
- städtebauliches Konzept
- architektonische Qualität
-  
freiraumqualität 
 (insbesondere umgang mit Baum-
bestand und grünvernetzung)
-  innenräumliche Qualität
-  f unktionalität
- a ngemessenheit der Mittel und 
Materialien
- energetische aspekte
- Wirtschaftlichkeit
als Wettbewerbssumme hat die aus-
loberin entsprechend den regeln 
einen gesamtbetrag in höhe von 
75.000,-€ (zzgl. 19% Mw st.) zur 
verfügung gestellt. die Wettbewerbs-
summe wurde wie folgt in Preise und 
anerkennungen aufgeteilt:
1. Preis 25.000,- €
2. Preis 20.000,- €
anerkennung 15.000,- €
anerkennung 15.000,- €
das Preisgericht unter vorsitz von 
herrn Prof. arno Lederer aus stuttgart 
tagte am 22. + 23. november 2018 
im designhaus auf der Mathilden -
höhe in darmstadt und hat folgende 
entscheidung getroffen:
1. Preis:
Marte.Marte architekten Z t gmbh, 
a-feldkirch mit
Wes gmbh Landschaftsarchitektur, 
hamburg
2. Preis:
architekt Max dudler, Berlin mit
Landschaftsarchitekt Planorama, 
Berlin
anerkennung:
Kramm & strigl, architekten und 
stadtplaner, darmstadt mit
freiraum rabsilber + heckmann, 
Wiesbaden
anerkennung:
Bruno fioretti Marquez architekten, 
Berlin mit 
atelier Loidl Landschaftsarchitekten, 
Berlin
10

Preisgericht 
sachverständige (ohne stimmrecht):
1. a ndrea Bach, 
Oberfinanzdirektion frankfurt
2.  f rank aulbach, 
Bezirksdenkmalpflege,  
Wiesbaden
3. Prof. dr. Kai Buchholz, 
dekan des fachbereichs 
geschichte und theorie der 
gestaltung hda, 
darmstadt 
4. n ikolaus heiss, 
freunde der Mathildenhöhe e.v.,
darmstadt
5. d r. Philipp gutbrod, 
direktor institut Mathildenhöhe, 
stadt darmstadt
6. c hristoph Beck, 
stadtplanungsamt, 
stadt darmstadt
7. a nja herdel, 
geschäftsführerin, darmstadt 
Marketing gmbh, 
stadt darmstadt
8. d oris fath,
amtsleiterin grünflächenamt, 
stadt darmstadt
9. g eorg gemmel, 
eigenbetrieb 
immobilienmanagement, 
stadt darmstadt
10. céline grieb, 
Welterbebüro entwicklung Mathil-
denhöhe, darmstadt
11. ingrid Pilz, 
grünflächenamt,  
stadt darmstadt
12. hiltrud Knöll, 
grünflächenamt,  
stadt darmstadt
sachpreisrichter:
1. Jochen Partsch, 
Oberbürgermeister und Kulturde -
zernent, stadt darmstadt
2. dr. Barbara Boczek,
stadträtin, dezernat iii, 
stadt darmstadt
3. Prof. dr. Ludger hünnekens, 
Kulturreferent und Betriebsleiter 
eigenbetrieb Kulturinstitute,  
stadt darmstadt
4. Lars-christian uhlig,
Bundesinstitut für Bau-, stadt- u. 
raumforschung,  
Berlin
5. dr. Markus harzenetter,
Präsident des Landesamtes für 
denkmalpflege hessen, 
Wiesbaden
6. Joachim Lisowski,
technischer Betriebsleiter,  
eigenbetrieb immobilienmanage-
ment, stadt darmstadt 
7. hildegard förster - heldmann,
MdL, stadtverordnete - Bündnis 90/
die grünen, darmstadt
8. dagmar Metzger, 
stadtverordnete - sPd,  
darmstadt
vertreter:
1. Jan richter, 
architekt, 
f-straßburg
2. thomas Wirth, 
Landschaftsarchitekt, 
Kitzingen
vertreter:
1. Bernd neis, 
stv. techn. Leiter eigenbetrieb 
immobilienmanagement,  
stadt darmstadt
fachpreisrichter:
1. Brigitte holz,
architektin, 
darmstadt
2. Prof. dr. Werner durth, 
architekt, 
darmstadt
3. Matthias hein, 
architekt, 
a-Bregenz
4. Prof. arno Lederer 
 a rchitekt, 
stuttgart
5. Jochen Krehbiehl ,
städtebauarchitekt, Leiter stadt-
planungsamt, stadt darmstadt
6. rebekka Junge, 
Landschaftsarchitektin, 
Bochum
7. tobias Mann,   
Landschaftsarchitekt, 
fulda
8. till schneider, 
architekt, 
frankfurt
9. Prof. anke Mensing, 
innenarchitektin, 
darmstadt
11

Preisgerichtsbeurteilung
die Wertschätzung des Osthangs als 
stark be- und durchgrüntes areal wird 
der städtebaulichen entwurfsstrategie 
zugrunde gelegt. damit verbunden 
ist ein vergleichsweise reduziertes 
angebot an sichtbaren baulichen 
erweiterungsflächen und -volumen. 
der Bebauungsvorschlag im norden 
hat wenig raumbildende Wirkung, der 
sensible umgang mit dem Osthang 
wird jedoch gelobt. die Blickbezie -
hung zum ateliergebäude von albin 
Müller ist schon vom Olbrichweg 
vorhanden. Mit der außenterrasse vor 
dem ausstellungsraum wird die ver-
bindung zum Osthang hervorragend 
inszeniert. allerdings wird durch den 
Bau des Besucherzentrums ein schüt-
zenswerter Baum entfallen müssen. 
der vorschlag für die auf den ersten 
Blick zurückhaltend erscheinende, 
den Osthang respektierende Bebau-
ung entspricht der städtebaulichen 
haltung. die Konsequenz die gefor -
derten flächen großteils unterirdisch 
unterzubringen und dazu den hang 
großflächig zu unterbauen ist jedoch 
nicht akzeptabel, da dadurch nahezu 
alle Bestandsbäume entfallen 
würden. Bei Beibehaltung der Park -
fuge erscheint jedoch eine maßvolle 
nachverdichtung möglich und sollte 
überprüft werden. die eingefügten 
Wasserelemente auf dem Platzraum 
sind nicht nachvollziehbar.
das Besucherzentrum funktioniert 
aufgrund der gesamtdisposition auch 
ohne die vorgeschlagenen erweiterun-
gen aus dem ideenteil. das gebäude 
positioniert sich als eigenständiger 
Baukörper in seinem städtebaulichen 
umfeld zwischen Park und Platzraum.
im Preisgericht wird der direkte 
Bezug des Besucherzentrums auf die 
traufhöhe des hochschulgebäudes 
kontrovers diskutiert. die Qualität 
der öffentlichen räume wird positiv 
bewertet. erschließung und anliefe-
rung funktionieren gut.
das haus erfüllt die aufgabe eines 
durchgangsraum für die vorbereitung 
auf das areal der Mathildenhöhe sehr 
gut und ist als ein Ort der informa-
tionsvermittlung klar auszumachen. 
es öffnet sich im eingangsgeschoß 
konsequent nach südwesten zum 
Platz und nach nordosten zum ate-
liergarten. das gebäude lässt aber 
eine eindeutige haltung im umgang 
mit der topographie vermissen und 
opfert dem spiel der geschlossenen 
und offenen volumen zwischen ein-
gangsgeschoß und dem sich darunter 
entwickelnden geschoß die erfor -
derliche arbeitsplatzqualität für die 
Büroräume. speziell die Bereiche, wie 
und wo das gebäude mit der Land-
schaft in Berührung kommt, bedürfen 
aber der gestalterischen, funktionalen 
und konstruktiven überprüfung.
in Bezug auf seine räumlichen ange-
bote ist es durch seine offene und 
vielseitig nutzbare grundstruktur fle-
xibel und zukunftsfähig. der fünften 
ansicht des daches wird durch die 
spezielle ausgestaltung der dach-
bekleidung mit dem flächenbündig 
integrierten Oberlicht für das treppen-
haus rechnung getragen. 
die Barrierefreiheit ist gewährleistet. 
das flächenangebot ist unterschritten, 
erscheint aber durch seine funktiona-
len Zuordnungen ausreichend.
in der Materialisierung wollen die 
verfasser Bezug auf das vorkommende 
Material auf der Mathildenhöhe 
nehmen und entwickeln eine fassade 
aus stampfbeton, welche im Kontrast 
zu den großzügigen gläsernen öff-
nungen steht.
das tragwerk und Konstruktion ist 
folgerichtig gewählt, auch wenn sie im 
Bereich der auskragungen mit einem 
entsprechenden bauphysikalischen 
aufwand erkauft werden müssen.
12
1. Preis

Lageplan
13
Marte.Marte Architekten ZT GmbH, 
A-Feldkirch
mit 
WES GmbH Landschaftsarchitektur, 
Hamburg
Verfasser:
Bernhard Marte, Stefan Marte, 
Wolfgang Betz
Mitarbeit: 
Anna-Sophie Holzmüller, Ger -
mán Goldschmidt, Stefan Andre -
as Marth, Eldar Hajdarevic
Marte.Marte architeKten Zt gMBh Mit 
Wes gMBh LandschaftsarchiteKtur

das gebäude ist durch seine Kom -
paktheit wirtschaftlich und lässt sich mit 
überschaubarem aufwand betreiben.
die unprätentiöse entwurfshaltung 
fokussiert sich auf die inszenierung des 
landschaftlich geprägten Osthangs mit 
dem ateliergebäude von albin Müller 
und dem urbanen gefüge mit den 
gebäuden von Olbrich und der hoch-
schule. in seinem zweigeschossigen 
aufbau ist das gebäude sehr über -
sichtlich organisiert und entspricht in 
hohem Maße den funktionalen anfor-
derungen an ein Besucherzentrum.
14
1. Preis
fassadenschnitt
Modellfoto
schnitt West-Ost

15
Marte.Marte architeKten Zt gMBh Mit 
Wes gMBh LandschaftsarchiteKtur
grundriss ug
ansicht süd
grundriss eg

Preisgerichtsbeurteilung
in einer klaren Zonierung wird das 
gelände des Osthangs entlang des 
Olbrichwegs durch ein ensemble von 
Bauten geprägt, in dem zwischen der 
stadtkrone der Künstlerkolonie im 
Westen und dem fiedlerweg im Osten 
ein neues Quartier mit vielfältigen 
angeboten zur weiteren entwicklung 
der Mathildenhöhe und zugleich eine 
Brücke zur neuen Künstlerkolonie im 
Park rosenhöhe entsteht. 
die geplante gebäudestruktur ist 
als Pendant zu den häusern auf der 
südseite des Olbrichwegs konzipiert, 
die jedoch in einer deutlich dichteren 
Bebauung vorgeschlagen wird, in der 
schmale durchgänge zwischen den 
Bauten zu einer offenen Parkanlage 
im norden führen, die den Kontrast 
zwischen Quartier und freiraum sinn-
lich erfahrbar machen. die räumliche 
enge sowie die kleinformatigen dach-
gärten werden eher kritisch gesehen. 
der Bebauungsvorschlag wird jedoch 
als chiffre verstanden, der im hinblick 
auf den noch zu konkretisierenden 
nutzungsinhalte entwicklungsfähig ist. 
Mit der als dichtes Quartier vor -
geschlagenen Bebauung für den 
Osthang entfällt nicht nur ein großteil 
der Bestandsbäume. durch die dichte 
entsteht eine völlig neue freiraumtypo-
logie, die den Osthang neu definiert. 
dies ist historisch durchaus legitimiert, 
kontrastiert jedoch den heutigen cha-
rakter des hügels als gartenraum. 
Ob dies dem Ort der Mathildenhöhe 
angemessen ist, wird - mit Blick auf 
die Bestandsituation - kontrovers 
diskutiert. 
im selbstbewussten auftritt gegenüber 
dem ausstellungsgebäude bildet das 
Besucherzentrum als markanter Kopf-
bau des Quartiers ein überzeugendes 
stadträumliches gelenk zwischen 
den Bauten der hochschule und den 
häusern am Olbrichweg. Mit seinem 
dreigeschossigen, gut proportio -
nierten hochpunkt ist das gebäude 
von Osten her weithin sichtbar, ohne 
jedoch den Blick auf das ausstellungs-
gebäude zu sehr zu beeinträchtigen. 
es wird ein überzeugender Platzraum 
zwischen ausstellungshügel, hoch-
schulgebäude und ergänzungsbau im 
norden ausformuliert. auch durch die 
ausgestaltung der fassaden entspricht 
das gebäude den intentionen des 
denkmalschutzes den vorrang der 
historischen Bauten zu achten. 
die struktur der hellen fassaden -
elemente aus Kunststein nimmt die 
vertikalen Prinzipien der fassaden-
gliederung des ausstellungsgebäudes 
auf und gibt der kräftigen Kubatur 
des gebäudes durch die zierliche 
reliefwirkung ein elegantes erschei-
nungsbild.
das foyer des Besucherzentrums 
erlaubt eine leichte Orientierung und 
lässt schon auf den ersten Blick die 
bei der ankunft von Besuchern erfor-
derlichen serviceleistungen erkennen, 
während die zur intensiven information 
erforderlichen angebote und spe -
zifische vermittlungsformate in den 
Obergeschossen besucht werden 
können. hier sind auch die vom Besu-
cherverkehr separierten arbeits- und 
rückzugsbereiche integriert, wobei 
zur verschränkung von gebäude und 
freiraum ein dachgarten angelegt ist, 
der weite ausblicke erlaubt.
Kritisch zu bedenken ist, dass sich die 
starke städtebauliche Wirkung des 
Besucherzentrums idealerweise erst 
aus der gesamtanlage eines Quartiers 
entfalten kann, für das in den nächsten 
schritten der entwicklung der Mathil-
denhöhe die Weichen zu stellen sind, 
um glaubhaft auch den intensionen 
des Masterplans zur Welterbebewer -
bung zu entsprechen. das Projekt 
könnte hierzu jedoch impulse setzen, 
indem sich die stadtgesellschaft für 
eine zeitnahe Weiterentwicklung des 
16
2. Preis

17
Max Dudler, 
Berlin
mit 
Planorama Landschaftsarchitektur,
Berlin
Verfasser: 
Max Dudler, Maik Böhmer
Mitarbeit: 
Josef Niermann, Ayshin Soydan, Si-
mona Capaul,Jochen Soydan, Fa -
bian Karle, Matteo Basta, Leon Fell
Hilfskräfte:
Modellbau Milde, Berlin
Lageplan
Max dudLer Mit 
PLanOraMa LandschaftsarchiteKtur

BESUCHERZENTRUM UND STÄDTEBAULICHE ENTWICKLUNG MATHILDENHÖHE DARMSTADT 8  2  9  1  0  4
Oberflächengestaltung
Das Umfeld des Besucherzentrums wird mittels eines einheitlichen Pflasterbelags gestaltet, um somit einen zusam -
menhängenden Raum bzw. eine identitätsstiftende Einheit zu definieren. Verwendung findet ein dauerhafter, hoch -
wertiger Belag aus regionaltypischem Natursteinpflaster. Die Farbgebung orientiert sich dabei an den Materialien der 
neuen Bebauung. Eine Mischung aus mehreren Gesteinsarten soll von Beginn an eine gewisse ‚gelebte’ Lebendig -
keit des Belages erzeugen. Die Verkehrsflächen des Olbrichwegs werden in einem Natursteinpflaster Großstein aus -
geführt und farblich an die angrenzenden Steinfarben angeglichen. Sitzelemente, Stufen oder Einfassungen werden 
ebenso aus Naturstein gefertigt, um einen einheitlichen Eindruck zu erzeugen. 
Erschließung & Stellplätze
Der Olbrichweg wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen und in die Gesamtkonzeption gestalterisch mit ein -
bezogen. Der Leitgedanke besteht darin, die notwendigen Verkehrsflächen so zu integrieren, dass möglichst wenig 
Abgrenzung entsteht und die Flächen selbstverständlich zum Gesamtraum dazugehören. Hierfür werden Fahr- und 
Gehbereiche mit Hilfe einer höhengleichen offenen Rinne voneinander abgegrenzt, wodurch ein zusammengehöriger 
und großzügiger Raumeindruck entsteht. Alle Räume und Gebäudezugänge sind umlaufend ohne Hindernisse bar -
rierefrei erschlossen. 
Die im nördlichen Entwurfsgebiet integrierte Tiefgarage wird über den Lucasweg erschlossen und ermöglicht eine 
stellplatzfreie Freiraumgestaltung. Stellplätze für Fahrräder werden dezentral in der Nähe von Gebäudeeingängen im 
gesamten Areal angeboten.
Besucherzentrum
Kubatur
Aus der städtebaulichen Situation haben wir für das Besucherzentrum einen sich nach Westen hin aufweitenden 
Grundriss entwickelt, der mit seiner spitzen Seite in Richtung Ausstellungsgebäude weist und somit klar Bezug her -
stellt. Die Kubatur ergibt sich aus der Hanglage und der ihr folgenden Abtreppung der Gesamtbebauung. Als zweige -
schossiger, liegender Baukörper bildet das Besucherzentrum nach Westen einen dreigeschossigen Hochpunkt aus, 
der dem Gebäude als Ganzes und besonders der im Hochpunkt verorteten Eingangssituation besondere Präsenz 
im Stadtraum verleiht. Beidseitige Rücksprünge auf Höhe des ersten Geschosses betonen den Turm zusätzlich, der 
dem Hochzeitsturm ein zeitgenössisches Gegenüber stellt. In seiner differenzierten Höhenentwicklung wirkt der Bau 
nicht massiv, sondern schließt an die Maßstäblichkeit der Umgebung und die kleinteilige Struktur des Viertels an. 
Durch den schrägen, dreieckigen Einschnitt ins Gebäude präsentiert sich der Haupteingang den Besuchern von bei -
den Seiten, sowohl von der Mathildenhöhe als auch vom Ostbahnhof kommend, mit gleicher Offenheit. Gemeinsam 
mit der Aufwertung und Neufassung der umligenden Freiflächen trägt die Ausrichtung und Kubatur des Gebäudes 
zu einer intuitiven Orientierung der Besucher auf der Mathildenhöhe bei. 
Fassade
Mit der vertikalen Struktur seiner hellen Kunststein-Fassade nimmt das Besucherzentrum klar Bezug auf die eben -
falls vertikal angelegte Gestaltung des Ausstellungsgebäudes mit ihrer schmalen, in die Höhe gezogenen Durch -
fensterung oder der auffälligen Dachstruktur des Hochzeitturms. Langgestreckte Lisenen, die sich um das gesamte 
Gebäude des Besucherzentrums ziehen, sind im Wechsel der Geschosse einmal nach links, einmal nach rechts 
abgeschrägt, wodurch in Perspektiven und Schattenwürfen ein spielendes Flirren entsteht, das als zeitgenössische 
Abstraktion typischer Jugenstilstrukturen gelesen werden kann. Fein differenzierte horizontale Bänder bilden die Ge -
schosse ab und machen das Gebäude nach außen hin nachvollziehbar. Der zugrundeliegende Sockel verleiht dem 
Bau Erhabenheit und Ruhe und gleicht dabei die Topographie der Hanglage aus. Breite „Schaufenster“ – mal hinter 
Lisenen mal offen – erlauben Einblicke ins Innere und stellen Bezüge zwischen den unterschiedlichen Gebäuden der 
Mathildenhöhe her. Das große West-Fenster gibt direkten Einblick in die Ausstellungsfläche und bildet ein Pendant 
zu den erneut geöffneten Ostfenster im anschließenden Ausstellungsgebäude.
Innenraum
Mit dem Eingang eröffnet sich ein weiter lichtdurchfluteter Raum, in dem der Besucher direkt auf den großzügigen 
Empfangsbereich orientiert ist. Im offenen, klar strukturierten Raum erschließen sich alle verorteten Nutzungen – wie 
Garderobe, Museumsshop, Café, Toiletten – intuitiv und auf den ersten Blick. Diagonal durch das Geschoss ergibt 
sich ein weiter Blickbezzug zum Café und in den dahinterliegenden denkmalgeschützten Ateliergarten. Mit großen 
gläsernen Öffnungen bezieht das Café den Garten mit ein und reaktiviert ihn als gastronomische Außenfläche. Hinter 
dem Empfang gelegen erschließt eine repräsentative einläufige Treppe die darüber liegenden Geschosse und führt 
direkt zu der auf zwei Etagen angelegten Ausstellungsfläche. Ein Luftraum, über den Erdgeschoss und das erste 
Obergeschoss miteinander kommunizieren, sorgt für ein besucherfreundliches, lichtes Ambiente und klare Orientie -
rung.
Die durch den Hochpunkt gewissermaßen zweitgeteilte Struktur des Gebäudes trägt zu einer selbstverständlichen 
Ordnung der unterschiedlichen Nutzungsbereiche bei. Besonders wirksam wird dies im ersten Geschoss, wo der 
komplette Turmbereich als Ausstellungsfläche zur Verfügung steht, das übrige Geschoss hingegen der halböffent -
lichen  und privaten Nutzung (Workshop-Flächen, Seminar-Räume und Büros) vorbehalten ist. Die Reihung aus 
Seminar- und Vortragsräumen lässt sich nach Bedarf flexibel zusammenschließen oder entkoppeln. Durch den Rück -
sprung des Gebäudes im ersten Geschoss ergibt sich eine attraktive Außenfläche, die für Workshops oder als Erho -
lungsort für Ausstellungsbesucher genutzt werden kann. Die Bar im Obergeschoss des Turms bietet sich mit seiner 
angeschlossenen Terrasse mit Blick auf das neu entstehende Kulturareal auch für Abendveranstaltungen an. Ein 
zusätzlicher Gebäude-Zugang samt Treppe auf der Ostseite des Besucherzentrums macht das Café bei Bedarf aut -
ark nutzbar. Gleichzeitig bietet der schwellenlose Eingang bei Kulturveranstaltungen auf dem Campus des Osthang-
Geländes den dortigen Teilnehmern die Möglichkeit ohne Umwege zum Café oder zu den WC-Räumen zu gelangen.
Ansicht West Ansicht Ost Ansicht NordAnsicht West Ansicht Ost Ansicht NordAnsicht West Ansicht Ost Ansicht Nord
±0,00
+5,00
+9,00
+16,00
-0,15
+4,85
+8,85
-0,64
+4,65
+8,65
+15,10
+4,00
+8,50
+14,60
3,50 50 3,50 78 50 3,50 1,50 1,00 22
4,00 3,50 1,28 3,50 2,72
64 4,00 1,00 3,50 50 5,599 1,401
5,00 4,00 7,00
Außenwandaufbau  - 2.OG Ausstellung
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
Aluminium - Festverglasung - 1. OG Ausstellung
schmales und vertikales, Gestaltprägendes
Bauelement
Aluminium-Rahmenprofile mit
3-fach Isolierverglasung
Auf Grund der großen Leibungstiefen ohne
Erfordernis eines Sonnenschutzes bzw.
Sonnenschutzglas
Hartgipsverkleidungen - Innen,
bodenstehend
Beton-Fertigteil-Leibung - Außen
OK Gesimsband +5,00
UK Gesimsband +4,50
OK Gesimsband +9,78
OK Gesimsband +16,00
UK Gesimsband 15,78
UK Gesimsband +14,78
AUSSTELLUNG
AUSSTELLUNG
UK Gesimsband +9,28
Außenwandaufbau  - EG Empfang
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
AUSSTELLUNG
±0,00
+5,00
+9,00
+16,00
-0,15
+4,85
+8,85
-0,64
+4,65
+8,65
+15,10
+4,00
+8,50
+14,60
3,50 50 3,50 78 50 3,50 1,50 1,00 22
4,00 3,50 1,28 3,50 2,72
64 4,00 1,00 3,50 50 5,599 1,401
5,00 4,00 7,00
Außenwandaufbau  - 2.OG Ausstellung
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
Aluminium - Festverglasung - 1. OG Ausstellung
schmales und vertikales, Gestaltprägendes
Bauelement
Aluminium-Rahmenprofile mit
3-fach Isolierverglasung
Auf Grund der großen Leibungstiefen ohne
Erfordernis eines Sonnenschutzes bzw.
Sonnenschutzglas
Hartgipsverkleidungen - Innen,
bodenstehend
Beton-Fertigteil-Leibung - Außen
OK Gesimsband +5,00
UK Gesimsband +4,50
OK Gesimsband +9,78
OK Gesimsband +16,00
UK Gesimsband 15,78
UK Gesimsband +14,78
AUSSTELLUNG
AUSSTELLUNG
UK Gesimsband +9,28
Außenwandaufbau  - EG Empfang
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
AUSSTELLUNG
±0,00
+5,00
+9,00
+16,00
-0,15
+4,85
+8,85
-0,64
+4,65
+8,65
+15,10
+4,00
+8,50
+14,60
3,50 50 3,50 78 50 3,50 1,50 1,00 22
4,00 3,50 1,28 3,50 2,72
64 4,00 1,00 3,50 50 5,599 1,401
5,00 4,00 7,00
Außenwandaufbau  - 2.OG Ausstellung
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
Aluminium - Festverglasung - 1. OG Ausstellung
schmales und vertikales, Gestaltprägendes
Bauelement
Aluminium-Rahmenprofile mit
3-fach Isolierverglasung
Auf Grund der großen Leibungstiefen ohne
Erfordernis eines Sonnenschutzes bzw.
Sonnenschutzglas
Hartgipsverkleidungen - Innen,
bodenstehend
Beton-Fertigteil-Leibung - Außen
OK Gesimsband +5,00
UK Gesimsband +4,50
OK Gesimsband +9,78
OK Gesimsband +16,00
UK Gesimsband 15,78
UK Gesimsband +14,78
AUSSTELLUNG
AUSSTELLUNG
UK Gesimsband +9,28
Außenwandaufbau  - EG Empfang
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
AUSSTELLUNG
±0,00
+5,00
+9,00
+16,00
-0,15
+4,85
+8,85
-0,64
+4,65
+8,65
+15,10
+4,00
+8,50
+14,60
3,50 50 3,50 78 50 3,50 1,50 1,00 22
4,00 3,50 1,28 3,50 2,72
64 4,00 1,00 3,50 50 5,599 1,401
5,00 4,00 7,00
Außenwandaufbau  - 2.OG Ausstellung
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
Aluminium - Festverglasung - 1. OG Ausstellung
schmales und vertikales, Gestaltprägendes
Bauelement
Aluminium-Rahmenprofile mit
3-fach Isolierverglasung
Auf Grund der großen Leibungstiefen ohne
Erfordernis eines Sonnenschutzes bzw.
Sonnenschutzglas
Hartgipsverkleidungen - Innen,
bodenstehend
Beton-Fertigteil-Leibung - Außen
OK Gesimsband +5,00
UK Gesimsband +4,50
OK Gesimsband +9,78
OK Gesimsband +16,00
UK Gesimsband 15,78
UK Gesimsband +14,78
AUSSTELLUNG
AUSSTELLUNG
UK Gesimsband +9,28
Außenwandaufbau  - EG Empfang
110 mm Betonfertigteilelemente
an Edelstahlkonsolen vorgehängt, 220 mm Relief
außenseitig geschliffen, Sicken gesäuert
Farbton hell- weiß- gräulich (Erscheinungsbild ähnlich einem
hellem Beton- Terrazzo)
20 mm Hinterlüftung
140 mm mineralische Wärmedämmung,
hydrophobiert, nicht brennbar
170 mm Stahlortbetonaußenwand
AUSSTELLUNG
GRUNDRISS 1. OBERGESCHOSS 1:200 GRUNDRISS 2.OBERGESCHOSS 1:200
DETAILSCHNITT1:50 DETAILANSICHT 1:50 DETAILSCHNITT EG / 1.OG / 2.OG 1:50
ANSICHT NORD 1:200ANSICHT WEST 1:200 ANSICHT WEST 1:200
BESUCHERZENTRUM
7.5 Personal -WC
20,7 m2
3.3 Sanitärbereich
für Kinder
9,1 m2
3.4 Lager
6,4 m2
Treppe B
13,7 m2
7.4 Sozialraum
mit Teeküche
13,8 m2
7.1 Büro
20,6 m2
7.3 Büro
21,3 m2
7.2 Büro
18,6 m2
2.1 Ausstellung + Info
93,5 m2
4.1 Vortragssaal
117,7 m2
4.3 Seminarraum
68,9 m2
3.1 Workshopraum
74,2 m2
4.2 Seminarraum
60,1 m2
3.2 Büro
12,8 m2
5.1 Bistro
28,3 m2
2.1 Ausstellung + Info
84,7 m2
Osthangs zu einem Kreativquartier 
engagiert. 
auch ohne die städtebaulichen 
ergänzungsbauten kann sich das 
Besucherzentrum jedoch auch als 
solitär im Park behaupten, da es einen 
urbanen Kontrast zur vegetation im 
Landschaftsrelief des Osthangs bietet 
und den historischen ateliergarten gut 
einbindet. 
die wirtschaftlichen Kenndaten liegen 
im durchschnittlichen Bereich. die 
konventionelle Bauweise lässt eine 
wirtschaftliche erstellung und unter-
haltung erwarten.
der entwurf hat sein alleinstellungs-
merkmal darin, dass er durch die 
bauliche überformung der Bestands-
situation ein überzeugendes Leitbild 
für die entwicklung des Osthangs 
anbietet.
18
-1.00
9.00
10.00
-3.00
16.00
1.00
5.00
9.00
15.00
AUSSTELLUNG
AUSSTELLUNG
EMPFANG
BESUCHERZENTRUM
MATHILDENHÖHE
BISTRO
VORTRAGSSAAL
RESTAURANT
LAGER
SEMINARRAUM
GARDEROBE
5.00
0.00 (176.00 NHN) 0.00 (176.00 NHN)
16.00
5.00
9.00
DACHTERRASSE
RESTAURANT KÜCHE
VORTRAGSSAAL WORKSHOPRAUM
Kontur 2. Obergeschoss
0.00 (176.00 NHN)
Ansicht West
 Ansicht Ost Ansicht Nord
ansicht WestModellfoto
fassadenschnitt
schnitt West-Ost
2. Preis

19
7.5 Personal -WC
20,7 m2
3.3 Sanitärbereich
für Kinder
9,1 m2
3.4 Lager
6,4 m2
Treppe B
13,7 m2
7.4 Sozialraum
mit Teeküche
13,8 m2
7.1 Büro
20,6 m2
7.3 Büro
21,3 m2
7.2 Büro
18,6 m2
2.1 Ausstellung + Info
93,5 m2
4.1 Vortragssaal
117,7 m2
4.3 Seminarraum
68,9 m2
3.1 Workshopraum
74,2 m2
4.2 Seminarraum
60,1 m2
3.2 Büro
12,8 m2
Ansicht West
 Ansicht Ost Ansicht Nord
ansicht süd
8.3 Abfallraum
23,3 m2
5.1 Küche mit Lager
81,4 m2
5.2 WC D
24,3 m2
5.2 WC H
23,2 m2
5.2 WC B
5,8 m2
7.6 Erste-Hilfe-Raum
12,7 m2
9.1  WC D
8,8 m2
9.2 WC H
4,6 m2
6.3 Lagerraum
14,9 m2
5.3 Garderoben
mit Schließfächern
42,4 m2
6.2 Backof fice
16,6 m2
5.1 Bistrobereich
131,2 m2
1.1 Foyer
197,1 m2
6.1 Verkaufs fläche
79,9 m2
grundriss eg
grundriss dggrundriss 1.Og
5.1 Bistro
28,3 m2
2.1 Ausstellung + Info
84,7 m2
Max dudLer Mit 
PLanOraMa LandschaftsarchiteKtur

Preisgerichtsbeurteilung
Mit dem neuen Besucherzentrum 
wird  die ecke des Olbrichwegs 
selbstbewusst besetzt und das hoch-
schulensemble komplettiert. Parallel 
dazu wird ein ergänzendes Quartier 
vorgeschlagen, das durch einen 
grünraum separiert wird. das histo-
rische ateliergebäude wird freigestellt 
und dem ateliergarten ein Baumhain 
vorgelagert. dieser auftakt wird städ-
tebaulich, denkmalpflegerisch und 
landschaftsplanerisch positiv bewertet. 
die ergänzungsbauten sind im ensem-
ble städtebaulich plausibel.  Mit dem 
Besucherzentrum kann jedoch auch 
ohne diese Bauten eine befriedigende 
Lösung erreicht werden. 
der übergang von dieser als Plateau 
ausgebildeten terrasse zum Park 
überzeugt jedoch nicht. durch die 
stufenanlage direkt vor dem eingang 
entsteht keine einladende geste. 
einige schützenswerte Bäume würden 
entfallen.
die gebäudefluchten nehmen die 
straßenbegrenzungslinie auf und 
schieben sich sehr weit in den straßen-
raum hinein. die dadurch entstandene 
einengung des verkehrsraums wird 
aus denkmalpflegerischer sicht kritisch 
beurteilt und könnte zu Problemen in 
der verkehrsführung für Busse und 
anlieferung führen.
durch die auskragung der Oberge -
schosse an der südostecke erfolgt 
eine räumliche inszenierung zum 
Olbrichweg hin.  der Zugang in das 
gebäude wird selbstverständlich aus-
formuliert. allerdings  ist  der vorplatz 
im hinblick auf die zu erwartenden 
Besuchergruppen nicht angemessen 
entworfen.  
das gebäude ist als skulpturaler 
Baukörper mit einem hochpunkt nach 
Osten hin konzipiert und führt   über 
eine dachterrasse zu einer über-
einstimmung mit dem historischen 
ausstellungsgebäude. die geschosse 
sind klar gegliedert und flexibel 
bespielbar. die vertikale erschließung 
ist hingegen ausschließlich funktional 
entwickelt, wobei die forderung nach 
zwei baulichen rettungswegen intelli-
gent gelöst wird. die Lage des café’s 
im 2. Obergeschoss wird aus betrieb-
licher sicht eher kritisch gesehen. 
Mit den großen öffnungen in den 
fassaden werden gerahmte Blicke 
inszeniert. Man kann  in alle richtun-
gen blicken während umgekehrt die 
fenster und die innenräume beleben 
und gut belichten. Zwei große Luft -
räume sorgen für ein großzügiges 
raumerlebnis. in der architektonischen 
anmutung ist eine Betonfassade 
denkbar auch wenn sich teile des 
Preisgerichts  Preisgericht eine fein -
gliederige struktur wünschen.  
Bzgl. der Kenndaten liegt die arbeit 
im durchschnittlichen Bereich. das 
gebäude ist klar strukturiert, die 
gebäudeauskragung über dem 
eingang stellt eine konstruktive her-
ausforderung dar. 
insgesamt stellt der entwurf einen 
guten typologischen Beitrag zum 
thema Besucherzentrum dar, der hin-
sichtlich der außenraumzuordnungen 
und der Baumassenkonzentration 
nicht überzeugend genug ausbalan-
ciert ist. 
ansicht südschnitt West-Ost
20
anerKennung
Modellfoto

Saal
Seminar
Seminar
Verwaltung
Büro
Aufenthalt
Büro
Erste
Hilfe
WC
Büro
Personal
Foyer Veranstaltung
Dachterrasse
Cafe
Cafe
Küche
Lager
Lageplan
grundriss eg grundriss 1.Og grundriss dg
21
Kramm & Strigl Architekten und 
Stadtplaner, Darmstadt
mit 
Freiraum Rabsilber + Heckmann, 
Wiesbaden
Verfasser:
Prof. Rüdiger Kramm, Marcel Paf-
frath, Klaus Peter Heckmann
Mitarbeit: 
Alexander von Hoessle, Olivia 
Behre, Fabian Merkel
KraMM & strigL architeKten und stadtPLaner Mit 
freirauM raBsiLBer + hecKMann

Preisgerichtsbeurteilung
der prismatische Baukörper ist losge-
löst von der umgebenden Bebauung 
positioniert. seine äußere form ist 
nicht zufällig gewählt, sondern ergeb-
nis der auseinandersetzung mit der 
unmittelbaren umgebung. die präzise 
gesetzten gebäudefluchten stärken 
den auftakt des Olbrichwegs, schaffen 
(in erster Bauetappe) eine sanfte ein-
mündung des Parkbereichs in richtung 
Werkstattgebäude und lassen direkte 
sichtbeziehungen von Westen zum 
ateliergarten entstehen, der durch die 
setzung des neubaus keinesfalls einge-
engt wird. im gegenteil entstehen am 
übergangsbereich zur hochschule sich 
öffnende, hochwertige außenräume.
die vorgeschlagenen weiteren Baukör-
per des ideenteils (Baufelder 2 und 4) 
werden sehr kritisch beurteilt, da der 
ost-west-verlaufende ergänzungsbau 
den Park vom öffentlichen raum am 
Olbrichweg abschneidet. diese tren-
nung ist aus städtebaulicher sicht nicht 
nachvollziehbar. es wird ein städtischer 
Platzraum geschaffen, der in seiner 
größe dem Ort nicht angemessen ist. 
das große, nur leicht geneigte Plateau 
fügt sich wenig in den hang ein. durch 
die setzung der gebäude werden zwar 
nur wenige schützenswerte Bäume wei-
chen müssen, der grünzug wird aber 
unterbrochen.
das Besucherzentrum hat städtebaulich 
und von seiner äußeren erscheinung 
einen selbstbewussten auftritt und 
möchte sich als eigenständiges Mitglied 
in das zerstreute ensemble der Mathil-
denhöhe einreihen. diese haltung wird 
kontrovers diskutiert und beurteilt.
die Konstruktionsweise, besonders 
in Bezug auf die setzung der fens-
teröffnungen, wird kritisch diskutiert, 
wenngleich in Proportion und rhythmus 
analogien zur unmittelbaren baulichen 
umgebung deutlich werden. 
innenräumlich ist das Besucher -
zentrum als split Level organisiert, 
wodurch der Baukörper sich wie 
selbstverständlich und ohne große 
geländeveränderungen in den hang 
einbetten lässt. die Orientierung inner-
halb des hauses ist selbsterklärend. die 
beiden großzügigen treppen lassen 
auf selbstverständliche art und Weise 
einen zusammenhängend durch das 
gebäude fließenden raum entstehen. 
dieser ist unter dem prägnanten dach 
als einraum erlebbar. die Belichtung 
über die zentrale dachlaterne ver -
stärkt diese Wirkung. die Zonierung 
innerhalb des hauses entsteht durch 
nischen, raumbildende einrichtung 
und bedachtsam geführte Bewegungs-
achsen. die überdimensional starke 
außenhülle birgt einerseits nebenbe-
reiche wie toiletten und fluchtwege 
und ermöglicht anderseits einschnitte, 
die mit gezielter außenanbindung und 
spannender Lichtführung überzeugen 
können. 
die Poesie und das erlebnis dieses 
raumes enden leider im rückwärtigen 
Bereich der unteren ebene. die dort 
situierten räume wirken abgehängt und 
sind schlecht belichtet. eine verbesse-
rung dieser situation wäre jedoch ohne 
grobe eingriffe in den entwurf erzielbar.
aus denkmalpflegerischer sicht entfal-
tet der selbstbezügliche Bau in seiner 
großvolumigkeit, in seiner archi -
tektonischen ausgestaltung und der 
fehlenden städtebaulichen Beziehung 
eine enorme störwirkung auf das 
ensemble Mathildenhöhe. 
die Bgf-Kenndaten liegen im unter -
durchschnittlichen, die Bri-Kennwerte 
im durchschnittlichen Bereich. 
das Besucherzentrum überzeugt durch 
seine innere Logik und das innen-
raumangebot. der architektonische 
auftritt wird im Preisgericht kontrovers 
diskutiert und wird im Besonderen von 
denkmalpflegerischen seite kritisch 
bewertet. 
ansicht südschnitt  West-Ost
22
anerKennung
Modellfoto

Lageplan
grundriss eg grundriss Oggrundriss ug
23
Bruno Fioretti Marquez Architekten,
Berlin
mit 
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten,
Berlin
Verfasser:
Piero Bruno, Leonard Grosch
Mitarbeit: 
Tatjana Busch, Robert Martin Paul 
Saat, Kay Fischer
BrunO fiOretti MarQueZ architeKten Mit 
ateLier LOidL LandschaftsarchiteKten

klaus schuwerk architects, Berlin mit 
el:ch landschaftsarchitekten, D-Berlin mit 
bb22 architekten+stadtplaner, Frankfurt a. M. mit 
schurack architekten, D-Darmstadt
kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von 
Architekten, D-Berlin mit 
sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekt, D-Berlin
Innauer Matt Architekten, AT-Bezau mit 
Geser Landschaftsarchitekten, CH-Zürich
netzwerkarchitekten, D-Darmstadt mit 
Y-LA Ando Yoo Landschaftsarchitektur, D-Hamburg
Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, 
D-Frankfurt a. M. mit 
Die Landschaftsarchitekten Bittkau-Bartfelder und Ing. 
GbR, D-Wiesbaden
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung, 
D-Frankfurt a. M.mit
Vogt Landschaftsarchitekten, CH – Zürich
24
Weitere teiLnehMer

HerbstKunkler Architekten GmbH, D-Berlin mit 
DEH-Landschaft, D-Berlin
kadawittfeldarchitektur, D-Aachen mit 
GREENBOX Landschaftsarchitekten, D-Köln
ZILA Freie Architekten, D-Leipzig mit 
GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten, 
D-Berlin
menzel I kossowski Architekten, D-Darmstadt mit 
faktorgruen Landschaftarchitekten, D-Freiburg
Andreas Heller Architects&Designers, D-Hamburg mit 
L+ Landschaftsarchitektur, D-Hamburg
ARGE TOPOTEK 1 Architektur, D-Berlin mit 
rw+Gesellschaft von Architekten, D-Berlin mit 
TOPOTEK 1 Landschaftsarchitekten, D-Berlin
25

Kuehn Malvezzi, D-Berlin mit 
Atelier Le Balto, D-Berlin
Waechter +Waechter Architekten, D-Darmstadt 
mit Riehl Bauermann Landschaftsarchitekten, 
D-Kassel
KOKO arhitektid, EE–Tallinn
MGF Architekten GmbH, D-Stuttgart mit 
Wiedeman+Schweizer Landschaftsarchitektur, 
D-Stuttgart
Baumschlager Eberle Architekten, CH-St.Gallen mit 
POLA Landschaftsarchitekten, D-Berlin
Steimle Architekten, D-Stuttgart mit 
Lohrberg Stadtlandschaftsarchitektur, D-Stuttgart
26
Weitere teiLnehMer

27

© BÄUMLE Architekten I Stadtplaner 2019

2019/0227

1591 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.07.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Kulturinstitute  
  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:42  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0227 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe  
 
Vorlage vom: 11.07.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute 
zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnisnahme weiter.  
 
 
 
Anlagen: BV_Besucherzentrum Mathildenhöhe  
Anlage_Besucherzentrum  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.07.2019: 
 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitute  hat der als Anlage beigefügten 
Vorlage zum Neubau eines Besucherzentrums Mathildenhöhe im März 2019 zugestimmt.  
 
Die hierzu gehörende Dokumentation der Wettbewerbser gebnisse wird zur  Kenntnis gegeben.  
 
 
Darmstadt, den  25.07.2019 
 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch  
Oberbürgermeister

anlage 1

7605 Zeichen

Eigenbetrieb Kulturinstitute Darmstadt, den 27. Februar 2019
Betriebsleitung Frau Adler, @ 3339

An die
Mitglieder der Betriebskommission
des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mit der Bitte um Beschlussfassung
Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe

Beschluss:

Die Betriebskommission nimmt das Wettbewerbsergebnis zur Kenntnis

2. Die Betriebskommission beschließt die weitere Planung für das Besucherzentrum bis
zur Entwurfsplanung einschl. Kostenermittiung auf Grundlage des
Wettbewerbsergebnisses.

3. Für die Entwurfsplanung werden Mittel in Höhe von bis zu 600.000 € bereitgestellt.

Begründung:

Wettbewerbs- und, Planungsaufgabe

Im Rahmen der konkretisierenden Vorbereitungen zum UNESCO-Weltkulturerbeantrag wurde
die Notwendigkeit erkannt, ein zentrales Besucherzentrum auf der Mathildenhöhe zu
entwickeln. Als zentrales Informationszentrum zur geschichtlichen Bedeutung und Entwicklung
der Künstlerkolonie Mathildenhöhe soll dieses neue Besucherzentrum erste Anlaufstelle für
Besucher sein und Nutzungen wie einen zentralen Kassen-, Service- und Shopbereich sowie
Seminar- und Veranstaltungsräume beherbergen. Darüber hinaus soll ein gastronomisches
Angebot vorgesehen werden.

Im Zuge der Erarbeitung des Masterplans zur zukünftigen Entwicklung des Gesamtensembles
Mathildenhöhe wurden hierzu Flächenbedarfe entwickelt und mögliche Standortvarianten
untersucht. Als Ergebnis dieser Planungskonzepte soll das Besucherzentrum auf dem
städtischen Grundstück Olbrichweg / Ecke Bauhausweg östlich des Ausstellungsgebäudes mit
einer Gesamtnutzfläche von ca. 1.500 m? entstehen.

Im Rahmen des Förderprogramms des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ bietet sich
die Chance, innerhalb des Förderzeitraums bis Ende 2021, eine Realisierung eines solch

wichtigen Bausteins für die touristische Entwicklung der Mathildenhöhe zu realisieren und

damit auch das Bewusstsein der Stadtgesellschaft um die Bedeutung dieses besonderen
Kulturortes im weiteren Prozedere zur Anerkennung als UNSECO-Weltkulturerbe und darüber

hinaus zu bekräftigen.
Wettbewerbsdurchführung und Ergebnis

Gemäß Beschluss (Nr. 0160/2017) der Stadtverordnetenversammlung vom 13.06.2017 wurde
für den Neubau eines Besucherzentrums Mathildenhöhe die Durchführung eines \
Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil für die weitere Entwicklung der
Grundstücke „Ost- und Nordhang“ entlang des Olbrichweges im Rahmen des
Förderprogramms des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ als „Bauvorbereitende
Maßnahme“ initiiert.

Der Planungswettbewerb wurde als europaweites nicht offenes einstufiges Verfahren mit
vorgeschaltetem Qualifizierungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW
2013) und gemäß Vergabeverordnung für öffentliche Aufträge (VgV) vorbereitet und im Laufe
des Jahres 2018 durchgeführt. Teilnahmeberechtigt waren Arbeitsgemeinschaften aus
Architekten und Landschaftsarchitekten. Aus 65 Bewerberteams wurden 25
Arbeitsgemeinschaften ausgewählt, von denen 22 ihre Wettbewerbsbeiträge eingereicht haben.
Das Verfahren wurde in Abstimmung mit der Architekten-und Stadtplanerkammer Hessen
durchgeführt. Um die größtmögliche Objektivität in der Beurteilung zu erreichen, wurde eine
Jury aus Sach- und fachkundigen Preisrichter*innen gebildet, die gemeinsam mit
sachverständigen Berater*innen ohne Stimmrecht die anonym eingereichten Arbeiten auf
Qualität im Hinblick auf die Aufgabenstellung beurteilte, Die Kriterien für die Beurteilung der

Wettbewerbsbeiträge durch das Preisgericht waren:

« städtebauliches Konzept

«e architektonische Qualität .

« Freiraumqualität (insbesondere Umgang mit Baumbestand und Grünvernetzung)
« innenräumliche Qualität

« Funktionalität

e Angemessenheit der Mittel und
« Materialien

+. energetische Aspekte

«  Wirtschaftlichkeit

Als Wettbewerbssumme wurde entsprechend den Regeln einen Gesamtbetrag in Höhe von
75.000-€ (zzgl. 19% MwSt.) zur Verfügung gestellt. Die Wettbewerbssumme wurde wie folgt in

Preise und Anerkennungen aufgeteilt:

« Preis 25.000 €
« Preis 20.000 €
« Anerkennung 15.000 €
« Anerkennung 15.000 €

Das Preisgericht unter Vorsitz von Herrn Prof. Arno Lederer aus Stuttgart tagte am 22. + 23.
November 2018 im Designhaus auf der Mathildenhöhe. Es hat folgende Entscheidung getroffen

und die Realisierung des preisgekrönten Entwurfs empfohlen:

" Preis: Marte.Marte Architekten ZT GmbH, A-Feldkirch mit WES GmbH
Landschaftsarchitektur, Hamburg

“ Preis: Architekt Max Dudler, Berlin mit Landschaftsarchitekt Planorama, Berlin

" Anerkennung: Kramm & Strigl, Architekten und Stadtplaner, Darmstadt mit Freiraum
Rabsilber + Heckmann, Wiesbaden

"* Anerkennung: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin mit Atelier Loidl

Landschaftsarchitekten, Berlin

Die Wettbewerbsbeiträge wurden im Designhaus für die Dauer von einer Woche öffentlich
ausgestellt.

In dem gemäß Vergabeverordnung (VgV) obligatorischen Verhandlungsgespräch mit dem

1. Preisträger am 04.02.2019 konnte die Arbeitsgemeinschaft Marte.Marte Architekten mit
WES Landschaftsarchitekten ihre Leistungsfähigkeit nachweisen und wurde zur Beauftragung

empfohlen.

Die Vergabe der Planungsleistungen Tragswerksplanung / Bauphysik sowie für die Technische
Gebäudeausrüstung wurde ebenfalls im Rahmen eines VgV-Verfahrens durchgeführt.

Zur Beauftragung wurden empfohlen:
Tragwerksplanung und Bauphysik: WETZEL & von SEHT Ingenieurbüro für Bauwesen, Hamburg

Technische Gebäudeausrüstung: IGB Katzschmann, Mannheim

Finanzierung

Die Baumaßnahme „Besucherzentrum“ ist im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes
Kulturinstitute mit 6,2 Mio. € etatisiert. Hinzu kommen Mittel aus der zweckgebundenen
Schenkung der Familie Merck in Höhe von 3,5 Mio. €.

Die Höhe der verbindlichen Projektkosten wird im Zuge der weiteren Entwurfsplanung
konkretisiert und zur Beschlussfassung vorgelegt.

Die hierfür notwendigen Planungsmittel in Höhe von ca. 600.000 € stehen zur Verfügung.

Für die weiteren Maßnahmen (Haus Olbrich, Haus Deiters und Außenanlagen Mathildenhöhe)
sind zusätzlich 2 Mio. € etatisiert.

Der voraussichtliche Förderbetrag des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ für alle
Maßnahmen beträgt 5 Mio. €,

Zuständigkeiten

Die Baumaßnahme wird durch den Eigenbetrieb Kulturinstitute realisiert.

Die Projektsteuerung erfolgt durch die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH.

Das erforderliche Nutzungs- und Betriebskonzept wird durch den Eigenbetrieb Kulturinstitute
in Zusammenarbeit mit dem Institut Mathildenhöhe und der Darmstadt Marketing GmbH

entwickelt.

Zeitplan
Der grobe Rahmenterminplan sieht für den weiteren Projektablauf folgende Meilensteine vor:

" Entwurfsplanung bis 08 / 2019
" Beschluss Betriebskommission bis 09 / 2019
zur weiteren Planung und Realisierung
(auf Grundlage der Entwurfsplanung mit verbindlicher Kostenberechnung)
« Beschluss Magistrat / Stadtverordnetenversammlung bis 10 / 2019
zur weiteren Planung und Realisierung
(auf Grundlage der Entwurfsplanung mit verbindlicher Kostenberechnung)

» Erteilung der Baugenehmigung bis 02 / 2020
"» Baubeginn 04 / 2020
« Baufertigstellung -Zieltermin- 31.12. 2021

(gemäß Förderprogramm NPS)

Wichtige Voraussetzung für die fristgerechte Realisierung der Baumaßnahme ist die Schaffung
von Planungsrecht durch den rechtskräftigen Abschluss des Bauleitplanverfahrens für das
Gebiet 032 „Mathildenhöhe Nordost“ unter Federführung des Stadtplanungsamtes bis zum
Frühjahr 2020. Hierzu ist der Satzungsbeschluss bis Ende 2019 herbeizuführen.

Anlage
Dokumentation Wettbewerbsergebnisse

Prof. Dr. Ludger Hünnekens Baum
1. Betriebsleiter Kaufmännischer Betriebsleiter

anlage 5

152 Zeichen

Punkt 23: Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0227) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

anlage 4

136 Zeichen

Punkt 36: Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0227) 
 
Der Ausschuss nimmt die Broschüre zur Kenntnis.

anlage 3

134 Zeichen

Punkt 21: Neubau Besucherzentrum Mathildenhöhe 
 (V-Nr. 2019/0227) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (4)

TOP 23 zur Kenntnis
TOP 21
TOP 276
TOP 36 zur Kenntnis

Orte (27)

  • Taunusstraße
  • Luisenplatz 5a
  • Hoetgerweg
  • Prinz-Christians-Weg
  • Eugen-Bracht-Weg
  • Olbrichweg
  • Lucasweg
  • Wolfskehlstraße
  • Ludwig-Engel-Weg
  • Erbacher Straße
  • Erich-Ollenhauer-Promenade
  • Heinrich-Jobst-Treppe
  • Dieburger Straße
  • Lichtenbergstraße
  • Langgässerweg 26
  • Schwarzwaldring
  • Mathildenhöhweg
  • Stiftstraße
  • Spessartring
  • Alexandraweg 420
  • Bauhausweg
  • Fiedlerweg
  • Am Oberfeld
  • Am Löwentor
  • Seitersweg
  • Nikolaiweg
  • Hohler Weg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0227
Typ
Magistratsvorlage
Datum
11.07.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00