V/1043/2006
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
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Anlage 1
83109 Zeichen
Anlage 1 zur Vorlage V/1043/2006
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
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11
9
7
5
3
1
Alter
0560 1120 1680 2240 2800 3360 3920 4480 0 560 1120 1680 2240 2800 3360 3920 4480
Männer Frauen
Prognose für 2015 Prognose für 2015
Einwohnerzahl, absolut
31.12.2005
Stadt Münster - Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 1 -
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
Inhalt:
1.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose – ein wichtiges Instrument zur Infrastrukturplanung
in Zeiten des Demographischen Wandels ................................................................................. 4
2. Methode und Annahmen ........................................................................................................... 4
3. Tragfähigkeit der Prognose ..................................................................................................... 11
4. Gesamtstädtische Ergebnisse ................................................................................................. 13
5. Ergebnisse nach Stadtbezirken und statistischen Bezirken .................................................... 19
5.1. Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose im Überblick....................................... 19
5.2. Entwicklung im Stadtbezirk Mitte ............................................................................................. 24
5.3. Entwicklung im Stadtbezirk Nord ............................................................................................. 30
5.4. Entwicklung im Stadtbezirk Ost ............................................................................................... 33
5.5. Entwicklung im Stadtbezirk Südost.......................................................................................... 36
5.6. Entwicklung im Stadtbezirk Hiltrup .......................................................................................... 39
6. Nächste Schritte und Ausblick ................................................................................................. 42
Tabellenverzeichnis:
Tabelle 1:
Eingabedaten für die Kleinräumige Bevölkerungsprognose........................................... 7
Tabelle 2: Potenzielle Neubaubezieher in größeren, zusammenhängenden Baugebieten
2005 – 2015 in Münster, Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Lauf vom
06.09.2006 (Differenzen in den Summen durch Runden) ............................................ 10
Tabelle 3: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015............ 16
Tabelle 4: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015,
Männer ......................................................................................................................... 16
Tabelle 5: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015,
Frauen .......................................................................................................................... 17
Tabelle 6: Wohnberechtigte Bevölkerung in Münster nach Stadtbezirken 2005 bis 2015 ............ 20
Tabelle 7: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken 2005 bis 2015, Männer................ 21
Tabelle 8: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken 2005 bis 2015, Frauen................. 21
Tabelle 9: Bevölkerung und Bevölkerungsveränderung nach Statistischen Bezirken zum
31.12.2005 und 31.12.2015 ......................................................................................... 22
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 2 -
Tabelle 10: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Mitte 2005
bis 2015........................................... ............................................................................. 24
Tabelle 11: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in
Teilbereichen des Stadtbezirks Mitte zum 31.12.2005 und 31.12.2015....................... 26
Tabelle 12: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk West 2005
bis 2015........................................... ............................................................................. 27
Tabelle 13: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den
Statistischen Bezirken des Stadtbezirks West zum 31.12.2005 und 31.12.2015......... 29
Tabelle 14: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Nord 2005
bis 2015........................................... ............................................................................. 30
Tabelle 15: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den
Statistischen Bezirken des Stadtbezirks Nord zum 31.12.2005 und 31.12.2015 ......... 32
Tabelle 16: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Ost 2005
bis 2015........................................... ............................................................................. 33
Tabelle 17: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den
Statistischen Bezirken des Stadtbezirks Ost zum 31.12.2005 und 31.12.2015 ........... 35
Tabelle 18: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Südost
2005 bis 2015...................................... ......................................................................... 36
Tabelle 19: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den
Statistischen Bezirken des Stadtbezirks Südost zum 31.12.2005 und
31.12.2015 ................................................................................................................... 38
Tabelle 20: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Hiltrup 2005
bis 2015........................................... ............................................................................. 39
Tabelle 21: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den
Statistischen Bezirken des Stadtbezirks Hiltrup zum 31.12.2005 und
31.12.2015 ................................................................................................................... 41
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1:
Abbildung 1: SIKURS-Prognoseprinzip ..................................................................... 6
Abbildung 2: Annahmen zur Bautätigkeit 2006 – 2015 in Münster,
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Lauf vom 06.09.2006................................. 9
Abbildung 3: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung – Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015.......................................................................................... 13
Abbildung 4: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015.................. 14
Abbildung 5: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen ab 70 Jahre 2005
und 2015.................................................................................................................. 15
Abbildung 6: Bevölkerungspyramide der Stadt Münster zum 31.12.2005 und 31.12.2015,
wohnberechtigte Bevölkerung, absolut............... ..................................................... 18
Abbildung 7: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken in Münster 1990 bis
2015......................................................................................................................... 20
Abbildung 8: Einwohnerentwicklung 2005 bis 2015 nach Statistischen Bezirken ........................ 23
Abbildung 9: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Mitte – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 24
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 3 -
Abbildung 10: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Mitte ...................................................................................................... 25
Abbildung 11: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Teilbereichen im Stadtbezirk Mitte
1990 bis 2015 .......................................................................................................... 26
Abbildung 12: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk West – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 27
Abbildung 13: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk West...................................................................................................... 28
Abbildung 14: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
West 1990 bis 2015 ................................................................................................. 29
Abbildung 15: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Nord – Ist-
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 30
Abbildung 16: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Nord ...................................................................................................... 31
Abbildung 17: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Nord 1990 bis 2015 ................................................................................................. 32
Abbildung 18: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Ost – Ist-
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 33
Abbildung 19: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Ost ........................................................................................................ 34
Abbildung 20: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Ost 1990 bis 2015.................................................................................................... 35
Abbildung 21: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Südost – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 36
Abbildung 22: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Südost................................................................................................... 37
Abbildung 23: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Südost 1990 bis 2015 .............................................................................................. 38
Abbildung 24: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Hiltrup – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015............................................................... 39
Abbildung 25: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Hiltrup ................................................................................................... 40
Abbildung 26: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Hiltrup 1990 bis 2015............................................................................................... 41
Abbildung 27: Statistische Gebietsgliederung der Stadt Münster................................................... 43
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 4 -
1. Kleinräumige Bevölkerungsprognose – ein wichtige s Instrument zur Infra-
strukturplanung in Zeiten des Demographischen Wandels
Die kleinräumige Bevölkerungsprognose ist ein wicht iges und zentrales Instrument zur Beobach-
tung des demografischen Wandels in Münster.
Hierbei steht nicht nur das quantitativ kleinräumig untersuchte Mengengerüst der Bevölkerungs-
entwicklung – untersucht und dargestellt auf der E bene der 6 Stadtbezirke und 45 Statistischen
Bezirke – im Fokus der Betrachtung, sondern gerade auch die Entwicklung der altersgruppenspe-
zifischen Struktur der Bevölkerung. Insbesondere hi er sind kleinräumige Kenntnisse der künftigen
Ausprägung und der unterschiedlichen Entwicklung in den Altersgruppenstärken zentrale Informa-
tionen für die Stadtentwicklung und Stadtplanung, u m in der Funktion eines ‚Frühwarnsystems’
präventiv eine zukunftsfähige gesamtstädtische und insbesondere kleinräumige, quartiersspezifi-
sche Entwicklung sicher stellen zu können (vgl. Vor lage 0402/2005 „Erster Sachstandsbericht De-
mographischer Wandel in Münster“).
Damit bildet die kleinräumige Bevölkerungsprognose gleichzeitig eine wichtige Grundlage für die
mittelfristige Investitions-/Infrastrukturplanung, dieses insbesondere für die Wohnfolgeinfrastruktur.
Bereits mit Beschluss des Haupt- und Finanzausschus ses vom 29.05.1985 (Vorlage 125/85) wur-
de festgelegt, die Fortschreibung kontinuierlich durchzuführen und die Ergebnisse de n städti-
schen Infrastruktur-Planungen zugrunde zu legen.
Die hiermit vorgelegte kleinräumige Bevölkerungspro gnose ist die 13. Fortschreibung zur klein-
räumigen Bevölkerungsprognose und umfasst mit Ausga ngsbestand vom 31.12.2005 den Zeit-
raum bis zum 31.12.2015. Die Prognose wurde mit dem bewährten SIKURS-Prognosemodell ge-
rechnet.
Der vorliegende Bericht dient der frühzeitigen Info rmation. Auf dieser Basis werden in enger Ko-
operation vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanun g, Verkehrsplanung und den zuständigen
Fachämtern analytische Bewertungen der kleinräumige n Prognoseaussagen erfolgen. Des Weite-
ren ist ein umfassender Auswertungsbericht in Arbei t, der weitergehende Informationen liefern
wird.
2. Methode und Annahmen
Das in Münster eingesetzte SIKURS-Prognosemodell ve rknüpft kleinräumig und demographisch
gegliederte Einwohnerbestandsdaten mit berechneten Raten für Geburten, Sterbefälle, Außenfort-
und Außenzuzüge sowie Binnenfort- und Binnenzuzüge (vgl. Abbildung 1). Innerhalb des Stadtge-
bietes gibt es unterschiedliche Strukturen. Daher k ann nicht mit den gleichen Raten und Quoten
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 5 -
für das gesamte Stadtgebiet gerechnet werden. Aus d en Stadtzellen wurden mit Hilfe quantitativer
Methoden (Faktoren- und Clusteranalyse) vier Strukt urtypen gebildet. Für diese Strukturtypen sind
dann die Raten und Quoten für die Berechnung der kl einräumigen Bevölkerungsprognose errech-
net worden. Die Berechnungen für alle Stadtzellen i nnerhalb eines Strukturtyps werden mit den
gleichen Raten und Quoten durchgeführt. Die Einteil ung des Stadtgebietes in die vier Strukturty-
pen für die kleinräumige Bevölkerungsprognose wurde in der Arbeitsgruppe Wohnen (interdiszipli-
näre Arbeitsgruppe unter der Leitung von III/I, Dez ernent für Planungs- und Baukoordination, mit
Vertretern des Amtes für Liegenschaften, Amtes für Schule und Weiterbildung, Sozialamtes, Am-
tes für Kinder, Jugendliche und Familien, Amtes für Wohnungswesen und Amtes für Stadtentwick-
lung, Stadtplanung, Verkehrsplanung) abgestimmt.
Nach der Zusammenführung aller Bewegungsgrößen wird der Ausgangsbestand gemäß den Sal-
den verändert, um den zukünftigen Einwohnerbestand für das jeweilige Prognosejahr zu erhalten.
Gerechnet wird auf Ebene der 174 Stadtzellen der St adt Münster. Für jede Stadtzelle werden die
Bestandsdaten mit Hilfe der Raten und Quoten der St rukturtypen mit den Bewegungsdaten (Ge-
burten-, Sterbe-, Zuzugs- und Fortzugszahlen) verkn üpft. Nach Abzug der Sterbe- und Fortzugs-
zahlen und Addition der Geburten und Zuzugszahlen ergibt sich die neue Bevölkerungszahl.
Geburten, Sterbefälle und Fortzüge lassen sich über altersspezifische Raten berechnen. Zuzüge
lassen sich dagegen nicht allein durch die Altersst ruktur der Einwohnerinnen und Einwohner fas-
sen. Zur Abschätzung der Zuzugszahlen sind auch Sch ätzungen über die Größe und Struktur des
Zuzugspotentials notwendig.
Ebenfalls extern vorgegeben werden muss die Zahl de r in die Stadtzellen ziehenden Bezieher von
Neubauten. Diese werden über eine eigene Datei in d en Berechnungen berücksichtigt. Die Vorga-
ben für die Bautätigkeit in den Jahren 2006 bis 201 5 wurden in der Arbeitsgruppe Wohnen der
Stadtverwaltung Münster abgestimmt. Wesentliche Gru ndlage hierfür ist das Baulandprogramm
2010, das mit der Fortschreibung des Handlungsprogr amms Wohnen im Jahr 2005 der Rat zur
Kenntnis genommen hat (vgl. Vorlage 0351/2005). Wei tere Informationen über die geplante Bau-
landentwicklung enthält der Bericht „Wohnbaulandent wicklung 2005“ (= Beiträge zur Stadtfor-
schung, Stadtentwicklung, Stadtplanung 2/2005). Dar über hinaus fand auch soweit möglich eine
Abstimmung mit privaten Vorhabenträgern (z.B. LEG) statt.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 6 -
Abbildung 1: Abbildung 1: SIKURS-Prognoseprinzip
SIKURS-PROGNOSEPRINZIP
Absolute Einwohnerzahlen Bewegungsraten und -quoten Externe Vorgaben
TEILRAUM 1
Bevölkerung Anfang
Prognosejahr
+ Geburten
- Sterbefälle
- Außenfortzüge
+ Außenzuzüge
- Binnenfortzüge
+ Binnenzuzüge
+ Zuzüge in
Neubauten
- Fortzüge aus
Neubauten
TEILRAUM 1
Bevölkerung Ende
Prognosejahr
Verknüpfung mit
Geburtenraten
Sterberaten
Außenfortzugsraten
Zuzugsquoten
Binnenfortzugsraten
Binnenzuzugsraten
Zuzugsquoten
Neubauten
Fortzugsraten
Neubauten
Anzahl
Zuzüge
Anzahl Neu -
baubezieher
Stadt Münster - Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Die Daten werden als Absolutzahlen angegeben. Die P rognosedaten werden bis auf zehn Dezi-
malstellen berechnet und dann auf ganze Zahlen geru ndet. Bei manueller Summierung der gerun-
deten Daten können daher Differenzen zur angegebenen Summe entstehen.
Folgende Annahmen liegen der Berechnung der kleinrä umigen Bevölkerungsprognose der Stadt
Münster 2005 bis 2015 zugrunde:
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 7 -
Tabelle 1: Eingabedaten für die Kleinräumige Bevöl kerungsprognose
EINGABEDATEN FÜR DIE KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSPROGNOSE
Merkmal
Zeithorizont 2005 bis 2015
Ausgangsbevölkerung Ermittlung der Wohnberechtigten Bevölkerung über den Sta-
tistikabzug des Bestandes aus dem Melderegister, un ter Be-
rücksichtigung der Ergebnisse der Volkszählung 1987 (Stand:
31.12.2005)
Fruchtbarkeit Raten aus dem Durchschnitt der Jahre 2000 - 2005
Sterblichkeit Sterberaten Münsters 2000 - 2005
Zuzugsvolumen Geschätzte Werte für den jährlichen G esamtzuzug aus fünf
Außengebieten * 2006 - 2015
Altersstruktur der Zuziehenden
(von außerhalb des Stadtgebie-
tes)
Quoten aus dem Durchschnitt der Jahre 2000 - 2002
Altersstruktur der Fortziehenden
(über die Stadtgrenze hinaus)
Raten aus dem Durchschnitt der Jahre 2002, 2004, 2005
Altersstruktur der Umziehenden
(innerhalb des Stadtgebietes)
Raten aus dem Durchschnitt der Jahre 2002, 2004, 2005
Neubaubevölkerung Annahmen zur künftigen Fertigstel lung an Efa- und Mefa-
Einheiten nach Abstimmung in der AG Wohnen 24.04.20 06
und Aktualisierung vom 21.06.2006
* Die Außenbezirke sind: 1. Verflechtungsregion Münst er (Altenberge, Ascheberg, Billerbeck, Drensteinfurt, Dülmen,
Emsdetten, Everswinkel, Greven, Havixbeck, Horstmar, Laer, Nordwalde, Nottuln, Ostbevern, Saerbeck, Send en,
Sendenhorst, Steinfurt, Telgte); 2. Regierungsbezirk Münster ohne Verflechtungsregion Münster; 3. Nordrhe in-
Westfalen ohne Regierungsbezirk Münster; 4. Bundesrepublik Deutschland ohne Nordrhein-Westfalen; 5. Ausland.
In die Kleinräumige Bevölkerungsprognose fließen di e potenziellen Fertigstellungen in geplanten
größeren Baugebieten ein. Es werden nur Baugebiete gesondert berücksichtigt, deren Summe an
Bauvorhaben je Stadtzelle wenigstens 50 Einheiten b eträgt. Weniger umfangreiche Bautätigkeit
wird durch die stattfindenden Umzüge abgebildet. Di e Abbildung 2 gibt die in der Arbeitsgruppe
Wohnen abgestimmten Annahmen der Stadtentwicklung für die in die Prognose einbezogene Neu-
bautätigkeit wieder. Eingeflossen sind hierbei nur die Planungen, die planerisch oder durch Be-
schlüsse abgesichert waren. Vor dem Hintergrund des ab 2010 geplanten Abzugs der britischen
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 8 -
Streitkräfte aus Münster, sind ca. 850 Wohnobjekte des Bundes in Münster, die zur Zeit von briti-
schen Stationierungskräften mit ihren Familien genu tzt werden, ab 2011 in die Prognose einge-
flossen. Die eventuelle Nutzung der Konversionsfläc hen für Wohnzwecke ist im Prognosezeitraum
nicht absehbar.
Für die Prognose werden diese Wohneinheiten mit Hil fe von Belegungsdichten in Einwohnerinnen
und Einwohner umgerechnet (vgl. Tabelle 2), die wiederum mit Quoten auf die einzelnen Altersjah-
re verteilt werden.
Die Analyse der Altersstruktur der Neubaubezieher e rgab die Notwendigkeit, die der Rechnung
zugrundeliegenden Stadtzellen in drei verschiedene Typen für Neubaubezieher einzuteilen. Es
wurden jeweils Altersgliederungen für Neubaubeziehe r in „Stadtzellen mit Baugebieten mit über-
wiegendem Ein- und Zweifamilienhausbau“, „Stadtzell en mit Baugebieten mit überwiegendem
Mehrfamilienhausbau“ und „Stadtzellen mit Baugebieten mit gemischtem Hausbau“ gebildet.
Die kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster konzentriert sich auf die Annahmen mit
der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit. Daher wer den, wie auch in anderen deutschen Städten,
auf kleinräumiger Ebene keine Varianten gerechnet. Sinnvoll sind Varianten bei der Berechnung
von Szenarien auf gesamtstädtischer Ebene. Für den ersten Sachstandsbericht Demographischer
Wandel 2005 (Vorlage V/0402/2005) wurden z.B. mehre re Szenarien gerechnet („Natürliche Be-
völkerungsentwicklung“, „Trend“, „Attraktivitätsstärkung“, „Attraktivitätsverlust“).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 9 -
Abbildung 2: Annahmen zur Bautätigkeit 2006 – 2015 in Münster, Bevölkerungsprognose
2005 bis 2015 – Lauf vom 06.09.2006
Grenze statistischer Bezirk
angenommene Wohnungsbaufertigstellungen
im Zeitraum 2006 - 2015 nach statistischen Bezirken
Kartografie
und Entwurf: Annemarie Harjans
Kleinräumige Bevölkerungsprognose
2005 - 2015
12/ 2006
Annahmen zur Bautätigkeit
2006 - 2015
von britischen Streitkräften genutzte Wohnungen
nach statistischen Bezirken
100 - 200 WE
30 - 100 WE
1 000
500
100
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
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Tabelle 2: Potenzielle Neubaubezieher in größeren, zusammenhängenden Baugebieten
2005 – 2015 in Münster, Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Lauf vom
06.09.2006 (Differenzen in den Summen durch Runden)
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Summe
Statistische Bezirke (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)
11 Aegidii 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0
12 Überwasser 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
13 Dom 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
14 Buddenturm 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
15 Martini 0 26 13 13 13 0 0 0 0 0 65
Altstadt 0 26 13 13 13 0 0 0 0 0 65
21 Pluggendorf 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
22 Josef 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
23 Bahnhof 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
24 Hansaplatz 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
25 Mauritz-West 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
26 Schlachthof 136 34 65 52 0 0 0 0 0 0 287
27 Kreuz 0 0 0 65 65 0 0 0 0 0 130
28 Neutor 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
29 Schloß 0 0 0 52 52 0 0 0 0 0 104
Innenstadtring 136 34 65 169 117 0 0 0 0 0 521
31 Aaseestadt 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
32 Geist 47 0 73 60 60 26 26 0 0 0 292
33 Schützenhof 65 65 0 0 0 0 0 0 0 0 130
34 Düesberg 0 102 68 68 34 0 0 0 0 0 272
Mitte-Süd 112 167 141 128 94 26 26 0 0 0 694
43 Hafen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
44 Herz-Jesu 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
45 Mauritz-Mitte 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
46 Rumphorst 0 0 0 0 0 136 238 238 170 102 884
47 Uppenberg 0 52 177 180 180 141 132 51 51 0 964
Mitte-Nordost 0 52 177 180 180 277 370 289 221 102 1848
Stadtbezirk Mitte 248 279 396 490 404 303 396 289 221 102 3128
51 Gievenbeck 389 361 352 323 211 99 162 154 0 0 2051
52 Sentrup 0 0 0 34 34 68 68 68 0 0 272
54 Mecklenbeck 13 94 94 47 94 94 107 128 94 60 825
56 Albachten 374 162 136 149 149 136 68 68 68 0 1310
57 Roxel 442 230 204 128 128 60 175 141 149 115 1772
58 Nienberge 34 0 34 68 136 102 102 68 34 0 578
Stadtbezirk West 1252 847 820 749 752 559 682 627 345 175 6808
61 Coerde 68 68 102 115 47 132 149 149 0 0 830
62 Kinderhaus-Ost 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
63 Kinderhaus-West 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
68 Sprakel 238 102 107 34 94 68 34 34 68 34 813
Stadtbezirk Nord 306 170 209 149 141 200 183 183 68 34 1643
71 Mauritz-Ost 238 0 0 0 34 68 34 68 34 0 476
76 Gelmer-Dyckburg 34 0 102 68 34 34 34 34 34 34 408
77 Handorf 0 170 128 102 102 102 102 34 0 0 740
Stadtbezirk Ost 272 170 230 170 170 204 170 136 68 34 1624
81 Gremmendorf-West 0 0 0 0 0 85 187 170 170 0 612
82 Gremmendorf-Ost 68 60 34 73 47 226 68 0 0 0 576
86 Angelmodde 0 0 34 47 34 115 196 209 196 34 865
87 Wolbeck 0 204 115 277 264 264 264 230 204 204 2026
Stadtbezirk Südost 68 264 183 397 345 690 715 609 570 238 4079
91 Berg Fidel 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
95 Hiltrup-Ost 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
96 Hiltrup-Mitte 94 39 120 39 73 26 0 0 0 0 391
97 Hiltrup-West 81 68 47 136 217 230 149 136 102 102 1268
98 Amelsbüren 340 162 154 167 115 68 0 0 0 0 1006
Stadtbezirk Hiltrup 515 269 321 342 405 324 149 136 102 102 2665
Außenbezirke 2413 1720 1763 1807 1813 1977 1899 1691 1153 583 16819
Gesamt 2661 1999 2159 2297 2217 2280 2295 1980 1374 685 19947
Quelle: Berechnung der Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung, Statistik
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 11 -
3. Tragfähigkeit der Prognose
Ziel der Prognoserechnung ist nicht die Vorhersage der exakten zukünftigen Bevölkerungszahl der
Stadt oder der Stadtteile. Vielmehr zeigt die Progn ose, welche Bevölkerungsentwicklung unter
Berücksichtigung wahrscheinlich eintretender Annahm en erwartet werden kann. Die Prognose
zeigt die Richtung und das ungefähre Ausmaß einer E ntwicklung an; sie zeigt Orientierungswerte
auf. Auch die altersspezifischen Angaben geben ledi glich eine ungefähre Größenordnung über die
erwartete Bevölkerungsentwicklung wieder. Die klein räumige Gliederung an sich stellt dabei einen
weiteren Unsicherheitsfaktor dar, denn je kleiner d as Bezugsgebiet (gemessen an der Einwohner-
zahl) ist, desto instabiler können dort die Bestimm ungsfaktoren der Bevölkerungsentwicklung sein,
wodurch die Aussagefähigkeit der Prognosewerte zusätzlich beeinträchtigt werden kann.
Die Genauigkeit einer Prognose hängt außerdem immer von der Zuverlässigkeit der Eingabedaten
ab. Bei der Interpretation der Ergebnisse müssen de shalb die einfließenden Daten sowie eingetre-
tene Änderungen (z.B. Verzögerungen in den Baufertigstellungen) berücksichtigt werden.
Darüber hinaus ist nicht sicher, dass die biologisc hen, medizinischen, wirtschaftlichen, gesell-
schaftlichen und politischen Bedingungen über den g esamten Prognosezeitraum gleich bleiben
und sich unverändert auf die Entwicklung der Bevölk erung auswirken. Das heißt, dass die Voraus-
setzungen mit zunehmender zeitlicher Entfernung vom Ausgangszeitpunkt immer unsicherer wer-
den können.
Für die Fachämter ist es für ihre Infrastrukturplan ung eine Notwendigkeit, Aussagen auf kleinräu-
miger Ebene (statistische Bezirke) zu erhalten. Dabei sind angesichts der zunehmenden Ungenau-
igkeit auf kleinräumiger Ebene die kleinräumigen Er gebnisse als Orientierungsgrößen einzustu-
fen, die stadt-/fachplanerisch und politisch bewertet werden müssen.
Vergleicht man die Ergebnisse der Prognosen mit den eingetretenen Bestandszahlen, so zeigt sich
die hohe Tragfähigkeit der Prognoseergebnisse.
• Die Abweichungen beim gesamtstädtischen Ergebnis z wischen der prognostizierten und der
realen Entwicklung liegen seit 1995 innerhalb eines Korridors von -0,6 % bis 2,1 %.
• Nach fünf Jahren weichen über 75 % der prognostizi erten Werte für die Statistischen Bezirke
insgesamt nur zwischen + 5 und – 5 % von den realen Werten ab.
• Sogar nach 10 Jahren, das zeigt eine Betrachtung d er Prognose 1996, weisen 70 % der Werte
für Statistische Bezirke insgesamt nur Abweichungen von weniger als +/- 10 % auf.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 12 -
• Betrachtet man nur die Ergebnisse der statistische n Bezirke insgesamt der letzten Bevölke-
rungsprognose 2002 bis 2013, so liegen über 85 % de r Ergebnisse innerhalb einer Differenz
von +/- 5 % und kein Wert weist eine Differenz von mehr als +/- 10 % auf.
Die zeigt, dass die bisherigen Prognosen eine hohe Treffgenauigkeit besessen haben. Grundsätz-
lich ist zu berücksichtigten, dass der kleinräumige n Bevölkerungsprognose das Wenn-Dann-
Prinzip zugrunde liegt, d.h. nur wenn alle in die P rognoserechnung einfließenden Annahmen ein-
treten, entwickelt sich die Bevölkerung wie errechnet.
Eine weitgehende Übereinstimmung der real eingetretenen Werte mit den Prognosewerten besagt,
dass die in den Prognosen getroffenen Annahmen eing etreten sind. Im Umkehrschluss besagt
eine Diskrepanz der Werte nicht, dass die Prognose „falsch“ ist, sondern, dass die Annahmen (z.B.
Bautätigkeit), so wie sie in die Prognoserechnung eingeflossen sind, nicht eingetroffen sind.
Darüber hinaus gilt, dass die Übereinstimmung von P rognoseergebnissen und realer Entwicklung
abhängig ist von der Bevölkerungsgröße des Gebietes und der Entfernung vom Ausgangszeit-
punkt der Prognose.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Wertanga ben einer Schwankungsbreite unter-
liegen, die umso höher anzusetzen ist, je kleiner d ie ausgewiesenen Werte sind und je wei-
ter das Prognosejahr vom Ausgangsjahr entfernt ist.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 13 -
4. Gesamtstädtische Ergebnisse
Auf gesamtstädtischer Ebene ergibt die Prognose, da ss die Bevölkerung auf dem heutigen Niveau
bleibt, insofern die unterstellten Entwicklungen ei ntreten (z.B. Attraktivität als Bildungs-, Wissen-
schafts-, Arbeits- und Wohnstandort).
Abbildung 3: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung – Ist-Entwicklung und Prog-
nose 2005 bis 2015
250 000
255 000
260 000
265 000
270 000
275 000
280 000
285 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung - Ist-Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 278 925 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 279 388 Einwohner (31.12.2015),
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt + 463 Einwoh ner (+ 0,2 %), Höchststand mit
280 284 zum 31.12.2011 (+ 1 359 Einwohner oder + 0,5 %)
Die gesamtstädtischen Ergebnisse liegen im Rahmen d er Ergebnisse überregionaler Prognosen:
LDS NRW 2005 – 2025/2050 für 2015: +1,7 %, Bertelsm ann-Stiftung 2003 bis 2020 für 2015:
+1,4 %. Bei diesen Prognosen ist zu beachten, dass diese mit der Bevölkerung am Ort der Haupt-
wohnung rechnen, während der kleinräumigen Bevölker ungsprognose der Stadt Münster die
wohnberechtigte Bevölkerung zugrunde liegt.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 14 -
Differenziert nach Altersgruppen ergibt die Prognos e auf gesamtstädtischer Ebene folgendes Er-
gebnis:
Abbildung 4: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015
0
10 000
20 000
30 000
40 000
50 000
60 000
70 000
unter 3
J.
3 - <6
J.
6 -
<10
J.
10
- <16
J.
16
- <18 J
.
18 -
<21 J.
21 -
<25 J.
25 -
<3
0 J.
30
- <45
J.
45 - <60 J
.
60 -
<65 J.
65 -
<70
J.
70 J. u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Rückgang in den Altersgruppen bis 10 Jahre
unter 3 Jahre: -10,5 % (-745 Einwohner)
3-<6 Jahre: -13,3 % (-959 Einwohner)
6-<10 Jahre: -14,0 % (-1 401 Einwohner)
• Stagnation der Bevölkerungszahl in den Altersgrupp en der 10- bis <18-Jährigen
10-<16 Jahre: -2,0 % (-293 Einwohner)
16-<18 Jahre: -0,5 % (-27 Einwohner)
• Rückgang in der Altersgruppe der 30- bis <45-Jähri gen um -13,4 % (-9 004 Einwohner)
• Zunahme in der Altersgruppe der 45- bis <60-Jährig en um +11,4 % (+5 639 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um +17,1 % (+5 504 Einwohner). Dieses Ergebnis geht
in wesentlichen Teilen auch auf die Annahme einer ansteigenden Lebenserwartung zurück.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 15 -
Für die Altersgruppen ab 70 Jahre und älter wurde eine Aufteilung in 5-Jahres-Schritten vorge-
nommen.
Abbildung 5: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen ab 70 Jahre 2005 und
2015
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
70
- <75
J.
75 - <80 J. 80 -
<8
5 J.
85 - <90 J. >= 90
J.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
Im Ergebnis zeigt sich:
• Zunahme in allen Altersgruppen
70 - <75 Jahre: +5,1 % (+546 Einwohner)
75 - <80 Jahre: +26,1 % (+2 482 Einwohner)
80 - <85 Jahre: +7,6 % (+526 Einwohner)
85 - <90 Jahre: +53,1 % (+1 629 Einwohner)
90 Jahre und älter: +15,5 % (+320 Einwohner)
• Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die Lebenserwartung von 2005 mit 78
Jahren bei Männern und 83,2 Jahren bei Frauen bis 2015 auf 78,5 Jahren bei Männern und
83,8 Jahren bei Frauen ansteigt. Berechnet wurde di ese Lebenserwartung mit den für die
Prognoserechnung mit SIKURS erstellten Dateien. Die se Annahme wird in Anlehnung an
die 10. Koordinierte Bevölkerungsvorausschätzung des Bundes getroffen.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 16 -
Hieraus resultiert, dass in den meisten statistisch en Bezirken die Bevölkerungsgruppe der
70-Jährigen und Älteren in erheblichem Maße ansteig t. Die Relevanz für Pflege- und
Betreuungsleistungen muss im Einzelnen mit der Fachplanung geprüft werden.
Details zur altersgruppenspezifischen Entwicklung sind der Tabelle 3 zu entnehmen.
Tabelle 3: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 7 095 7 207 9 977 14 784 5 249 11 104 23 695 2 4 713 65 320 49 680 12 960 14 935 32 206 278 925
2006 6 862 7 034 9 917 14 850 5 253 11 457 24 188 2 4 622 64 008 50 688 12 111 15 187 32 902 279 080
2007 6 669 6 957 9 813 14 935 5 149 11 712 24 473 2 4 770 63 032 51 604 11 897 14 697 33 728 279 436
2008 6 582 6 822 9 669 14 978 5 059 11 805 24 779 2 5 114 61 823 52 549 11 684 14 232 34 680 279 777
2009 6 520 6 624 9 517 15 050 5 115 11 723 25 092 2 5 342 60 712 53 299 11 852 13 513 35 716 280 075
2010 6 473 6 463 9 312 15 260 5 002 11 672 25 436 2 5 381 59 770 53 947 12 622 12 169 36 711 280 219
2011 6 438 6 393 9 143 15 230 4 977 11 640 25 679 2 5 516 58 881 54 540 12 917 11 417 37 513 280 284
2012 6 411 6 342 9 000 15 003 5 228 11 570 25 689 2 5 686 58 061 55 057 13 247 11 232 37 716 280 242
2013 6 389 6 304 8 806 14 904 5 281 11 563 25 665 2 5 854 57 386 55 301 13 557 11 046 38 023 280 078
2014 6 370 6 274 8 651 14 763 5 188 11 675 25 646 2 5 999 56 774 55 405 13 710 11 194 38 168 279 817
2015 6 350 6 248 8 576 14 491 5 222 11 780 25 478 2 6 128 56 316 55 319 13 888 11 884 37 710 279 388
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen in Münster
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Prognose
Geschlechterspezifisch stellt sich die Verteilung folgendermaßen dar (vgl. auch Abbildung 6):
Tabelle 4: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015,
Männer
Jahr
jew. 31.12.
unter
3
3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 3 592 3 656 5 151 7 549 2 664 4 765 10 551 11 996 32 945 24 414 6 095 6 793 11 529 131 700
2006 3 502 3 547 5 100 7 546 2 712 4 885 10 694 11 924 32 297 24 774 5 741 6 856 11 963 131 540
2007 3 430 3 481 5 019 7 617 2 653 4 917 10 786 12 055 31 740 25 124 5 664 6 624 12 427 131 537
2008 3 349 3 466 4 931 7 596 2 598 5 017 10 818 12 278 31 115 25 451 5 557 6 452 12 938 131 566
2009 3 317 3 388 4 800 7 654 2 635 4 959 10 944 12 403 30 512 25 739 5 660 6 116 13 466 131 594
2010 3 293 3 329 4 679 7 776 2 520 4 961 11 081 12 445 30 035 25 978 5 979 5 522 13 967 131 563
2011 3 274 3 261 4 623 7 790 2 471 4 907 11 179 12 533 29 595 26 186 6 117 5 225 14 343 131 504
2012 3 260 3 234 4 565 7 647 2 630 4 850 11 180 12 573 29 207 26 384 6 230 5 163 14 477 131 400
2013 3 249 3 214 4 487 7 551 2 710 4 791 11 182 12 630 28 878 26 476 6 310 5 074 14 694 131 245
2014 3 239 3 198 4 427 7 462 2 648 4 858 11 170 12 694 28 578 26 469 6 365 5 165 14 779 131 052
2015 3 228 3 184 4 361 7 325 2 668 4 961 11 043 12 772 28 344 26 399 6 438 5 442 14 619 130 783
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen in Münster, Männer
Ist
Prognose
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 17 -
Tabelle 5: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen in Münster 2005 bis 2015,
Frauen
Jahr
jew. 31.12.
unter
3
3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 3 503 3 551 4 826 7 235 2 585 6 339 13 144 12 717 32 375 25 266 6 865 8 142 20 677 147 225
2006 3 360 3 487 4 817 7 305 2 541 6 573 13 493 12 698 31 711 25 914 6 370 8 331 20 939 147 540
2007 3 239 3 475 4 794 7 319 2 495 6 796 13 687 12 715 31 292 26 480 6 234 8 072 21 300 147 899
2008 3 233 3 356 4 739 7 382 2 460 6 788 13 961 12 836 30 708 27 099 6 128 7 780 21 741 148 211
2009 3 203 3 235 4 717 7 396 2 480 6 764 14 149 12 938 30 200 27 560 6 192 7 397 22 250 148 481
2010 3 180 3 135 4 634 7 484 2 483 6 712 14 355 12 936 29 735 27 969 6 643 6 647 22 744 148 656
2011 3 164 3 132 4 520 7 441 2 505 6 733 14 501 12 983 29 285 28 354 6 800 6 192 23 170 148 780
2012 3 151 3 108 4 435 7 356 2 597 6 721 14 509 13 114 28 854 28 672 7 017 6 069 23 239 148 842
2013 3 140 3 090 4 320 7 353 2 571 6 773 14 482 13 224 28 508 28 825 7 247 5 971 23 329 148 833
2014 3 131 3 076 4 224 7 301 2 539 6 818 14 476 13 306 28 197 28 937 7 345 6 028 23 389 148 765
2015 3 122 3 064 4 215 7 166 2 554 6 819 14 435 13 356 27 972 28 920 7 449 6 443 23 091 148 605
Ist
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen in Münster, Frauen
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Geschlechtsspezifische Auswertungen nach Stadtbezir ken enthält Kapitel 5.1 (Tabellen 7 und 8)
sowie die in Vorbereitung befindliche Veröffentlich ung zur kleinräumigen Bevölkerungsprognose
2005 bis 2015 (Auswertungen auf Ebene der statistischen Bezirke).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 18 -
Abbildung 6: Bevölkerungspyramide der Stadt Münster zum 31.12.2005 und 31.12.2015,
wohnberechtigte Bevölkerung, absolut
99
97
95
93
91
89
87
85
83
81
79
77
75
73
71
69
67
65
63
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59
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55
53
51
49
47
45
43
41
39
37
35
33
31
29
27
25
23
21
19
17
15
13
11
9
7
5
3
1
Alter
0560 1120 1680 2240 2800 3360 3920 4480 0 560 1120 1680 2240 2800 3360 3920 4480
Männer Frauen
Prognose für 2015 Prognose für 2015
Einwohnerzahl, absolut
31.12.2005
Stadt Münster - Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 19 -
5. Ergebnisse nach Stadtbezirken und statistischen Bezirken
5.1. Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprogn ose im Überblick
Auf gesamtstädtischer Ebene errechnet die Bevölkeru ngsprognose 2005 bis 2015 ein in etwa
gleichbleibendes Niveau der Einwohnerzahl. Deutlich differierende Entwicklungen zeigen sich auf
Ebene der Stadtbezirke und statistischen Bezirke. D iese prognostizierten Entwicklungen sind der
Abbildung 7 und der Tabelle 6 zu entnehmen.
Die Entwicklung nach Stadtbezirken wird wie folgt prognostiziert:
• Stadtbezirk Mitte: -6 890 Einwohner (-6,1 %), vgl. Kapitel 5.2
• Stadtbezirk West: +3 128 Einwohner (+5,9 %), vgl. Kapitel 5.3
• Stadtbezirk Nord: -379 Einwohner (-1,3 %), vgl. Ka pitel 5.4
• Stadtbezirk Ost: +789 Einwohner (+3,9 %), vgl. Kap itel 5.5
• Stadtbezirk Südost: +2 812 Einwohner (+10,4 %), vg l. Kapitel 5.6
• Stadtbezirk Hiltrup: +1 003 Einwohner (+2,7 %), vg l. Kapitel 5.7
Die zugrundeliegenden Annahmen sind im Kapitel 2 beschrieben.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 20 -
Die Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung in den Stadtbezirken Münsters 1990 bis 2015
stellt sich wie folgt dar:
Abbildung 7: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken in Münster 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken in Münster 1990 bis 2015
20 000
40 000
60 000
80 000
100 000
120 000
140 000
1990 1991 1992 199
3
1994 199
5
1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 200
4
2005 200
6
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 201
5
Jahre, jew. 31.12.
Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup
Bestand Prognose
Tabelle 6: Wohnberechtigte Bevölkerung in Münster nach Stadtbezirken 2005 bis 2015
Jahr
jew. 31.12. Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7)
2005 113 216 53 377 28 481 20 146 27 131 36 574 278 925
2006 111 731 54 205 28 531 20 414 27 162 37 037 279 080
2007 110 864 54 784 28 517 20 587 27 406 37 278 279 436
2008 110 169 55 284 28 524 20 778 27 518 37 503 279 777
2009 109 592 55 664 28 450 20 874 27 802 37 692 280 075
2010 108 960 56 023 28 365 20 950 28 010 37 910 280 219
2011 108 230 56 150 28 331 21 036 28 530 38 006 280 284
2012 107 617 56 365 28 273 21 061 29 041 37 886 280 242
2013 107 032 56 556 28 241 21 051 29 443 37 755 280 078
2014 106 627 56 564 28 155 20 996 29 838 37 638 279 817
2015 106 326 56 505 28 102 20 935 29 943 37 577 279 388
2006 -1,3 1,6 0,2 1,3 0,1 1,3 0,1
2007 -2,1 2,6 0,1 2,2 1,0 1,9 0,2
2008 -2,7 3,6 0,1 3,1 1,4 2,5 0,3
2009 -3,2 4,3 -0,1 3,6 2,5 3,1 0,4
2010 -3,8 5,0 -0,4 4,0 3,2 3,7 0,5
2011 -4,4 5,2 -0,5 4,4 5,2 3,9 0,5
2012 -4,9 5,6 -0,7 4,5 7,0 3,6 0,5
2013 -5,5 6,0 -0,8 4,5 8,5 3,2 0,4
2014 -5,8 6,0 -1,1 4,2 10,0 2,9 0,3
2015 -6,1 5,9 -1,3 3,9 10,4 2,7 0,2
Veränderungen in % zu 2005
Wohnberechtigte Bevölkerung in Münster nach Stadtbezirken
Stadtbezirke
Ist
Prognose
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 21 -
Die Aufteilung nach Geschlecht geben die folgenden Tabellen 7 und 8 wieder.
Tabelle 7: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken 2005 bis 2015, Männer
Jahr Stadt Münster
jew. 31.12. Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7)
2005 51 654 25 802 13 833 9 654 13 204 17 553 131 700
2006 51 049 26 106 13 774 9 749 13 139 17 723 131 540
2007 50 734 26 303 13 695 9 806 13 202 17 798 131 537
2008 50 492 26 471 13 639 9 879 13 211 17 873 131 566
2009 50 293 26 587 13 551 9 910 13 315 17 939 131 594
2010 50 056 26 702 13 465 9 932 13 385 18 023 131 563
2011 49 764 26 706 13 412 9 962 13 612 18 049 131 504
2012 49 522 26 761 13 350 9 963 13 836 17 968 131 400
2013 49 288 26 810 13 307 9 948 14 009 17 883 131 245
2014 49 140 26 774 13 242 9 911 14 180 17 805 131 052
2015 49 040 26 707 13 196 9 871 14 213 17 756 130 783
Ist
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken, Männer
Stadtbezirke
Tabelle 8: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken 2005 bis 2015, Frauen
Jahr Stadt Münster
jew. 31.12. Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7)
2005 61 562 27 575 14 648 10 492 13 927 19 021 147 225
2006 60 682 28 099 14 757 10 666 14 022 19 313 147 540
2007 60 131 28 481 14 822 10 781 14 204 19 480 147 899
2008 59 677 28 813 14 885 10 898 14 307 19 630 148 211
2009 59 299 29 077 14 899 10 965 14 488 19 753 148 481
2010 58 904 29 322 14 900 11 018 14 624 19 887 148 656
2011 58 467 29 445 14 919 11 074 14 918 19 958 148 780
2012 58 095 29 603 14 922 11 098 15 205 19 918 148 842
2013 57 744 29 746 14 934 11 103 15 434 19 872 148 833
2014 57 486 29 790 14 913 11 085 15 658 19 833 148 765
2015 57 286 29 798 14 906 11 063 15 730 19 821 148 605
Ist
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Stadtbezirken, Frauen
Stadtbezirke
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 22 -
Für die Statistischen Bezirke ergeben sich die in Tabelle 9 dargestellten Veränderungen:
Tabelle 9: Bevölkerung und Bevölkerungsveränderung nach Statistischen Bezirken zum
31.12.2005 und 31.12.2015
(Differenzen in den Summen durch Runden)
Statistischer Bezirk Bestand Prognose
Teilbereich 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
11 Aegidii 1 294 1 164 - 130 - 10,0
12 Überwasser 1 308 1 167 - 141 - 10,8
13 Dom 2 084 1 865 - 219 - 10,5
14 Buddenturm 2 162 1 921 - 241 - 11,1
15 Martini 1 284 1 208 - 76 - 5,9
Altstadt 8 132 7 325 - 807 - 9,9
21 Pluggendorf 4 199 3 731 - 468 - 11,1
22 Josef 7 868 7 017 - 851 - 10,8
23 Bahnhof 993 881 - 112 - 11,3
24 Hansaplatz 6 260 5 570 - 690 - 11,0
25 Mauritz-West 5 561 4 968 - 593 - 10,7
26 Schlachthof 4 623 4 478 - 145 - 3,1
27 Kreuz 11 606 10 702 - 904 - 7,8
28 Neutor 3 714 3 277 - 437 - 11,8
29 Schloss 1 850 1 794 - 56 - 3,1
Innenstadtring 46 674 42 417 - 4 257 - 9,1
31 Aaseestadt 5 338 5 125 - 213 - 4,0
32 Geist 8 643 8 308 - 335 - 3,9
33 Schützenhof 6 873 6 249 - 624 - 9,1
34 Düesberg 6 583 6 545 - 38 - 0,6
Mitte-Süd 27 437 26 227 - 1 210 - 4,4
43 Hafen 907 809 - 98 - 10,8
44 Herz-Jesu 5 089 4 623 - 466 - 9,2
45 Mauritz-Mitte 9 702 8 947 - 755 - 7,8
46 Rumphorst 7 997 8 463 + 466 + 5,8
47 Uppenberg 7 278 7 516 + 238 + 3,3
Mitte-Nordost 30 973 30 357 - 616 - 2,0
Stadtbezirk Mitte 113 216 106 326 - 6 890 - 6, 1
51 Gievenbeck 18 253 18 496 + 243 + 1,3
52 Sentrup 6 384 6 104 - 280 - 4,4
54 Mecklenbeck 9 365 9 671 + 306 + 3,3
56 Albachten 5 126 6 209 + 1 083 + 21,1
57 Roxel 7 772 9 214 + 1 442 + 18,6
58 Nienberge 6 477 6 811 + 334 + 5,2
Stadtbezirk West 53 377 56 505 + 3 128 + 5,9
61 Coerde 9 888 9 675 - 213 - 2,2
62 Kinderhaus-Ost 5 062 4 881 - 181 - 3,6
63 Kinderhaus-West 10 815 10 138 - 677 - 6,3
68 Sprakel 2 716 3 408 + 692 + 25,5
Stadtbezirk Nord 28 481 28 102 - 379 - 1,3
71 Mauritz-Ost 9 601 9 640 + 39 + 0,4
76 Gelmer-Dyckburg 3 342 3 622 + 280 + 8,4
77 Handorf 7 203 7 672 + 469 + 6,5
Stadtbezirk Ost 20 146 20 935 + 789 + 3,9
81 Gremmendorf-West 4 788 5 218 + 430 + 9,0
82 Gremmendorf-Ost 6 075 6 414 + 339 + 5,6
86 Angelmodde 7 592 7 961 + 369 + 4,9
87 Wolbeck 8 676 10 350 + 1 674 + 19,3
Stadtbezirk Südost 27 131 29 943 + 2 812 + 10, 4
91 Berg Fidel 5 691 5 200 - 491 - 8,6
95 Hiltrup-Ost 6 833 6 600 - 233 - 3,4
96 Hiltrup-Mitte 9 755 9 785 + 30 + 0,3
97 Hiltrup-West 8 846 9 767 + 921 + 10,4
98 Amelsbüren 5 449 6 225 + 776 + 14,2
Stadtbezirk Hiltrup 36 574 37 577 + 1 003 + 2, 7
Außenbezirke 165 709 173 062 + 7 353 + 4,4
Gesamt 278 925 279 388 + 463 + 0,2
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 23 -
Abbildung 8: Einwohnerentwicklung 2005 bis 2015 nach Statistischen Bezirken
Relative Einwohnerveränderung von 2005 auf 2015 bezogen
auf den Einwohnerbestand zum Jahresende 2005
Einwohnerentwicklung 2005 - 2015, Prognose
12/ 2006
Kleinräumige Bevölkerungsprognose
2005 - 2015Kartografie
und Entwurf: Annemarie Harjans
ZunahmenRückgänge
8 bis unter 12 %
4 bis unter 8 %
12 % bis unter 16 %
- 4 bis unter 0 %
0 bis unter 4 %-12 bis unter -8 %
- 8 bis unter -4 %
Altstadt
Hiltrup-
West Hiltrup-
Mitte
Hiltrup-
Ost
Amelsbüren
Angelmodde
Düesberg
Berg Fidel
Mecklenbeck
Albachten
Gremmendorf-
Ost
Geist
Aasee
stadt
Schützen-
hof
Gremmendorf-
West
Hafen
Wolbeck
JosefPluggen-
dorf
Hansa-
platz
Bahn-
hof
Herz-
Jesu
Schloß
Mauritz-
West
Schlacht-hof
Neu-
tor
Kreuz
Sentrup
Roxel
Mauritz-
Mitte
Mauritz-
Ost
Uppenberg Rumphorst
Gievenbeck
Kinderhaus-
Ost
Kinderhaus-
West
Coerde
Handorf
Nienberge Gelmer-
Dyckburg
Sprakel
16 % und mehr
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 24 -
5.2. Entwicklung im Stadtbezirk Mitte
Abbildung 9: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Mitte – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
50000
60000
70000
80000
90000
100000
110000
120000
130000
140000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Mitte - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 113 216 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 106 326 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt - 6 890 Einw ohner (- 6,1 %)
Tabelle 10: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Mitte 2005
bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 2 475 2 143 2 678 3 935 1 448 4 130 12 341 13 701 28 396 17 894 4 569 5 266 14 240 113 216
2006 2 371 2 004 2 620 3 815 1 438 4 273 12 820 13 380 27 177 18 097 4 209 5 245 14 282 111 731
2007 2 275 1 958 2 573 3 743 1 374 4 315 13 165 13 338 26 449 18 214 4 109 5 070 14 282 110 864
2008 2 208 1 907 2 476 3 684 1 325 4 370 13 357 13 570 25 675 18 309 4 057 4 847 14 385 110 169
2009 2 155 1 851 2 400 3 646 1 312 4 317 13 520 13 788 25 025 18 400 4 077 4 619 14 482 109 592
2010 2 112 1 784 2 309 3 655 1 241 4 291 13 682 13 897 24 528 18 410 4 256 4 210 14 586 108 960
2011 2 074 1 738 2 238 3 592 1 223 4 236 13 770 14 000 24 039 18 390 4 347 3 904 14 680 108 230
2012 2 051 1 709 2 185 3 495 1 268 4 200 13 778 14 076 23 640 18 395 4 429 3 821 14 570 107 617
2013 2 032 1 687 2 127 3 433 1 255 4 169 13 773 14 147 23 328 18 331 4 485 3 773 14 492 107 032
2014 2 027 1 682 2 080 3 358 1 236 4 183 13 761 14 222 23 132 18 240 4 520 3 791 14 395 106 627
2015 2 028 1 687 2 060 3 278 1 239 4 191 13 706 14 308 23 063 18 079 4 587 3 957 14 142 106 326
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk Mitte
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 25 -
Abbildung 10: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Mitte
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
Mitte
0
5000
10000
15000
20000
25000
30000
unter 3 J
.
3 - <6 J.
6 - <10 J. 10 -
<16 J.
16 -
<18 J.
18 - <21 J.
21 - <25 J. 25 - <30 J.
30 - <45
J.
45 -
<6
0 J.
60
- <6
5 J.
65 -
<70 J
.
70 J.
u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Rückgang der Altersgruppen bis 18 Jahre
unter 3 Jahre: -18,0 % (-447 Einwohner)
3-<6 Jahre: -21,3 % (-456 Einwohner)
6-<10 Jahre: -23,1% (-618 Einwohner)
10-<16 Jahre: -16,7 % (-657 Einwohner)
16-<18 Jahre: -14,5 % (-209 Einwohner)
• Keine Zunahme bei den Älteren ab 70 Jahre (-98 Ein wohner oder 0,7 %) prognostiziert.
Dieses Prognoseergebnis hängt wahrscheinlich mit de m schon heute mit 12,6 % relativ ho-
hen Anteil dieser Altersgruppe an der Bevölkerung i nsgesamt im Stadtbezirk Mitte zusam-
men.
• Eine Abnahme der Bevölkerung im Stadtbezirk Mitte wird, wie auch in den vorangegange-
nen Prognosen, weiterhin prognostiziert. Die reale Abnahme ist nicht so stark erfolgt wie in
der Prognose 2002 bis 2013 errechnet wurde. In der Prognose 2005 bis 2015 wurde dies
berücksichtigt, so dass die Werte im Vergleich zur Prognose 2002 bis 2013 höher sind.
Diese positivere Entwicklung wirkt sich auch auf di e errechnete Zahl der Kinder aus, wobei
diese in der Innenstadt insgesamt aber nach wie vor rückläufig sein wird.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 26 -
Nach Teilbereichen stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 11: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Teilbereichen im Stadtbezirk Mitte 1990
bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Teilbereichen im Stadtbezirk Mitte 1990 bis 2015
10 000
20 000
30 000
40 000
50 000
60 000
1990 1991 1992 1993
1994
1995 1996 1997 1998 1999
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
Altstadt Innenstadtring Mitte-Süd Mitte-Nordost
Bestand Prognose
Tabelle 11: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in Teilberei-
chen des Stadtbezirks Mitte zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Bestand Prognose
Teilbereich 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
Altstadt 8 132 7 325 - 807 - 9,9
Innenstadtring 46 674 42 417 - 4 257 - 9,1
Mitte-Süd 27 437 26 227 - 1 210 - 4,4
Mitte-Nordost 30 973 30 357 - 616 - 2,0
Stadtbezirk Mitte 113 216 106 326 - 6 890 - 6, 1
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 27 -
Entwicklung im Stadtbezirk West
Abbildung 12: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk West – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
30000
40000
50000
60000
70000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk West - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 53 377 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 56 505 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt + 3 128 Einw ohner (+ 5,9 %)
Tabelle 12: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk West 2005
bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 1 533 1 625 2 266 3 177 1 063 2 816 5 906 4 74 4 11 888 8 991 2 209 2 405 4 754 53 377
2006 1 539 1 637 2 341 3 322 1 104 2 444 5 682 4 89 9 12 304 9 329 2 114 2 530 4 962 54 205
2007 1 496 1 678 2 362 3 437 1 104 2 437 5 236 4 99 5 12 470 9 743 2 121 2 513 5 193 54 784
2008 1 496 1 649 2 360 3 532 1 106 2 470 4 937 5 02 6 12 497 10 125 2 134 2 485 5 468 55 284
2009 1 482 1 604 2 326 3 612 1 166 2 449 4 792 4 98 2 12 437 10 472 2 206 2 407 5 731 55 664
2010 1 475 1 556 2 298 3 703 1 169 2 457 4 746 4 89 3 12 334 10 796 2 402 2 191 6 002 56 023
2011 1 454 1 526 2 253 3 694 1 180 2 465 4 763 4 78 9 12 149 11 063 2 479 2 092 6 242 56 150
2012 1 448 1 509 2 213 3 668 1 242 2 476 4 736 4 73 2 12 018 11 283 2 578 2 090 6 372 56 365
2013 1 442 1 500 2 164 3 671 1 248 2 493 4 720 4 70 9 11 880 11 462 2 644 2 092 6 532 56 556
2014 1 425 1 483 2 108 3 643 1 238 2 520 4 701 4 68 6 11 698 11 553 2 724 2 150 6 634 56 564
2015 1 408 1 462 2 077 3 562 1 264 2 539 4 660 4 68 0 11 519 11 636 2 762 2 318 6 619 56 505
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk West
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 28 -
Abbildung 13: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk West
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
West
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
14000
unter
3 J.
3 - <6 J.
6 - <10 J
.
10
- <16 J
.
16
- <18 J
.
18
- <21 J
.
21 -
<25
J.
25 -
<30
J.
30 -
<45 J.
45 -
<60 J.
60 -
<65 J.
65
- <70 J
.
70 J. u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Rückgang in den Altersgruppen bis 10 Jahre
unter 3-Jahre: -8,2 % (-125 Einwohner)
3-<6 Jahre: -10,0 % (-163 Einwohner)
6-<10 Jahre: -8,4 % (-189 Einwohner)
• Zunahme der Bevölkerungszahl in den Altersgruppen der 10- bis <18-Jährigen
10-<16 Jahre: +12,1 % (+385 Einwohner)
16-<18 Jahre: +18,9 % (+201 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um 1 865 Einwohner (+39,2 %). Dieses Ergebnis geht in
wesentlichen Teilen auf die Annahme einer ansteigen den Lebenserwartung zurück (vgl.
Kapitel 4).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 29 -
Nach Statistischen Bezirken stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 14: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
West 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk West 1990
bis 2015
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
14 000
16 000
18 000
20 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996
1997
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
2008
2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
51 Gievenbeck 52 Sentrup 54 Mecklenbeck 56 Albachten 57 Roxel 58 Nienberge
Bestand Prognose
Tabelle 13: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den Statis-
tischen Bezirken des Stadtbezirks West zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Bestand Prognose
Statistischer Bezirk 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
51 Gievenbeck 18 253 18 496 + 243 + 1,3
52 Sentrup 6 384 6 104 - 280 - 4,4
54 Mecklenbeck 9 365 9 671 + 306 + 3,3
56 Albachten 5 126 6 209 + 1 083 + 21,1
57 Roxel 7 772 9 214 + 1 442 + 18,6
58 Nienberge 6 477 6 811 + 334 + 5,2
Stadtbezirk West 53 377 56 505 + 3 128 + 5,9
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 30 -
5.3. Entwicklung im Stadtbezirk Nord
Abbildung 15: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Nord – Ist-
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
0
10000
20000
30000
40000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Nord - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 28 481 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 28 102 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt - 379 Einwoh ner (- 1,3 %)
Tabelle 14: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Nord 2005
bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 916 933 1 257 2 022 798 1 217 1 625 1 820 5 796 5 811 1 388 1 709 3 189 28 481
2006 844 956 1 253 1 976 773 1 268 1 593 1 783 5 795 5 938 1 291 1 733 3 328 28 531
2007 821 930 1 271 1 954 685 1 295 1 623 1 749 5 767 5 988 1 300 1 629 3 505 28 517
2008 814 912 1 261 1 935 661 1 254 1 655 1 742 5 715 6 060 1 289 1 574 3 652 28 524
2009 803 855 1 265 1 909 682 1 204 1 675 1 716 5 632 6 072 1 346 1 502 3 790 28 450
2010 794 829 1 234 1 934 642 1 168 1 700 1 680 5 557 6 068 1 500 1 317 3 943 28 365
2011 789 818 1 203 1 940 613 1 159 1 704 1 676 5 485 6 082 1 576 1 229 4 057 28 331
2012 782 808 1 178 1 912 646 1 135 1 677 1 691 5 395 6 108 1 620 1 234 4 086 28 273
2013 779 802 1 136 1 926 645 1 119 1 666 1 700 5 345 6 107 1 658 1 224 4 133 28 241
2014 774 796 1 113 1 908 634 1 119 1 655 1 704 5 265 6 106 1 652 1 271 4 157 28 155
2015 772 794 1 104 1 877 647 1 128 1 627 1 710 5 213 6 080 1 648 1 404 4 098 28 102
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk Nord
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 31 -
Abbildung 16: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Nord
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
Nord
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
unter
3 J.
3 - <6
J.
6 - <10
J.
10 - <16 J. 16 - <18 J
.
18 - <21 J.
21 - <25 J.
25 -
<30 J.
30 - <45
J.
45
- <60 J.
60 -
<65 J.
65 - <70 J. 70 J.
u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Rückgang in den Altersgruppen bis 18 Jahre
unter 3 Jahre: -15,8 % (-144 Einwohner)
3-<6 Jahre: -14,9 % (-139 Einwohner)
6-<10 Jahre: -12,2 % (-153 Einwohner)
10-<16 Jahre: -7,2 % (-145 Einwohner)
16-<18 Jahre: -18,9 % (-151 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um 909 Einwohner ( +28,5 %). Dieses Ergebnis geht in
wesentlichen Teilen auf die Annahme einer ansteigen den Lebenserwartung zurück (vgl.
Kapitel 4).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 32 -
Nach Statistischen Bezirken stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 17: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Nord 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk Nord 1990
bis 2015
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
14 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996
1997
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
2008
2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
61 Coerde 62 Kinderhaus-Ost 63 Kinderhaus-West 68 Sprakel
Bestand Prognose
Tabelle 15: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den Statis-
tischen Bezirken des Stadtbezirks Nord zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Statistischer Bezirk Bestand Prognose
Teilbereich 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
61 Coerde 9 888 9 675 - 213 - 2,2
62 Kinderhaus-Ost 5 062 4 881 - 181 - 3,6
63 Kinderhaus-West 10 815 10 138 - 677 - 6,3
68 Sprakel 2 716 3 408 + 692 + 25,5
Stadtbezirk Nord 28 481 28 102 - 379 - 1,3
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 33 -
5.4. Entwicklung im Stadtbezirk Ost
Abbildung 18: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Ost – Ist-
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
0
10000
20000
30000
40000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Ost - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 20 146 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 20 935 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt + 789 Einwoh ner (+ 3,9 %)
Tabelle 16: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Ost 2005 bis
2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 456 590 850 1 250 447 675 810 982 4 592 4 040 1 243 1 403 2 808 20 146
2006 463 567 844 1 294 442 806 931 1 016 4 51 1 4 098 1 147 1 426 2 870 20 414
2007 460 560 811 1 323 447 861 1 047 1 065 4 4 02 4 194 1 097 1 370 2 950 20 587
2008 473 531 843 1 332 445 867 1 163 1 107 4 3 19 4 290 1 047 1 334 3 026 20 778
2009 473 525 823 1 335 456 880 1 232 1 146 4 2 17 4 371 1 024 1 245 3 147 20 874
2010 474 517 804 1 367 450 877 1 287 1 176 4 1 28 4 453 1 069 1 140 3 209 20 950
2011 480 522 793 1 376 437 892 1 314 1 214 4 0 66 4 536 1 067 1 057 3 283 21 036
2012 481 521 772 1 365 473 879 1 322 1 247 4 0 16 4 569 1 105 1 016 3 294 21 061
2013 482 519 761 1 341 498 880 1 321 1 273 3 9 59 4 607 1 120 973 3 318 21 051
2014 480 514 747 1 336 474 891 1 327 1 291 3 9 00 4 619 1 129 956 3 332 20 996
2015 479 509 742 1 308 467 917 1 314 1 306 3 8 47 4 608 1 159 998 3 280 20 935
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk Ost
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 34 -
Abbildung 19: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Ost
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
Ost
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
4500
5000
unter 3 J
.
3 - <6
J.
6 - <10 J.
10 -
<16 J.
16 -
<18 J
.
18 - <21
J.
21 - <25 J.
25 - <30 J. 30 -
<4
5 J.
45
- <6
0 J.
60 - <65 J. 65 -
<70 J.
70 J.
u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Leichte Zunahme in der Altersgruppe unter 3 Jahren um +5,0 % oder +23 Einwohner
• Rückgang in den Altersgruppen von 3 bis unter 10 J ahre
3-<6 Jahre: -13,7 % (-81 Einwohner)
6-<10 Jahre: -12,7 % (-108 Einwohner)
• Zunahme der Bevölkerungszahl in den Altersgruppen der 10- bis <18-Jährigen
10-<16 Jahre: +4,7 % (+58 Einwohner)
16-<18 Jahre: + 4,5 % (+20 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um 472 Einwohner ( +16,8 %). Dieses Ergebnis geht in
wesentlichen Teilen auf die Annahme einer ansteigen den Lebenserwartung zurück (vgl.
Kapitel 4).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 35 -
Nach Statistischen Bezirken stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 20: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Ost 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk Ost 1990
bis 2015
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996
1997
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
2008
2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
71 Mauritz-Ost 76 Gelmer-Dyckburg 77 Handorf
Bestand Prognose
Tabelle 17: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den Statis-
tischen Bezirken des Stadtbezirks Ost zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Bestand Prognose
Statistischer Bezirk 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
71 Mauritz-Ost 9 601 9 640 + 39 + 0,4
76 Gelmer-Dyckburg 3 342 3 622 + 280 + 8,4
77 Handorf 7 203 7 672 + 469 + 6,5
Stadtbezirk Ost 20 146 20 935 + 789 + 3,9
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 36 -
5.5. Entwicklung im Stadtbezirk Südost
Abbildung 21: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Südost – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
0
10000
20000
30000
40000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung BP 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Südost - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 27 131 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 29 943 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt + 2 812 Einw ohner (+ 10,4 %)
Tabelle 18: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Südost 2005
bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 707 818 1 310 1 967 661 968 1 217 1 384 6 320 5 545 1 491 1 654 3 089 27 131
2006 684 759 1 220 1 985 656 1 135 1 311 1 438 6 021 5 675 1 389 1 690 3 200 27 162
2007 685 737 1 171 1 984 693 1 199 1 433 1 496 5 884 5 807 1 341 1 666 3 311 27 406
2008 661 750 1 135 1 981 680 1 222 1 549 1 512 5 720 5 974 1 285 1 627 3 423 27 518
2009 676 760 1 132 1 985 647 1 253 1 643 1 546 5 663 6 067 1 296 1 538 3 595 27 802
2010 684 764 1 117 2 004 643 1 252 1 709 1 572 5 595 6 165 1 392 1 391 3 722 28 010
2011 710 779 1 138 2 023 663 1 260 1 775 1 650 5 652 6 289 1 432 1 309 3 851 28 530
2012 732 806 1 163 2 000 720 1 256 1 832 1 730 5 698 6 419 1 487 1 276 3 923 29 041
2013 746 824 1 181 1 990 746 1 279 1 855 1 793 5 749 6 486 1 571 1 237 3 985 29 443
2014 761 840 1 200 2 003 726 1 330 1 876 1 846 5 801 6 546 1 604 1 254 4 051 29 838
2015 760 839 1 202 2 010 709 1 361 1 861 1 853 5 782 6 582 1 622 1 342 4 019 29 943
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk Südost
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 37 -
Abbildung 22: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Südost
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
Südost
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
unter
3 J.
3 - <6
J.
6 - <10
J.
10 - <16 J. 16 - <18 J
.
18 - <21 J.
21 - <25 J.
25 -
<30 J.
30 - <45
J.
45
- <60 J.
60 -
<65 J.
65 - <70 J. 70 J.
u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Zunahme in den Altersgruppen unter 6 Jahren
unter 3 Jahre: +7,4 % (+53 Einwohner)
3-<6 Jahre: +2,6 % (+21 Einwohner)
• Abnahme der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe d er 6 bis 10-Jährigen um -8,3 % oder -
108 Einwohner
• Zunahme der Bevölkerungszahl in den Altersgruppen der 10 bis <18-Jährigen
10-<16 Jahre: +2,2 % (+43 Einwohner)
16-<18 Jahre: +7,3 % (+48 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um +930 Einwohner (+30,1 %). Dieses Ergebnis geht in
wesentlichen Teilen auf die Annahme einer ansteigen den Lebenserwartung zurück (vgl.
Kapitel 4).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 38 -
Nach Statistischen Bezirken stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 23: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Südost 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk Südost
1990 bis 2015
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 200
7
2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
81 Gremmendorf-West 82 Gremmendorf-Ost 86 Angelmodde 87 Wolbeck
Bestand Prognose
Tabelle 19: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den Statis-
tischen Bezirken des Stadtbezirks Südost zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Bestand Prognose
Statistischer Bezirk 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
81 Gremmendorf-West 4 788 5 218 + 430 + 9,0
82 Gremmendorf-Ost 6 075 6 414 + 339 + 5,6
86 Angelmodde 7 592 7 961 + 369 + 4,9
87 Wolbeck 8 676 10 350 + 1 674 + 19,3
Stadtbezirk Südost 27 131 29 943 + 2 812 + 10, 4
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 39 -
5.6. Entwicklung im Stadtbezirk Hiltrup
Abbildung 24: Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Hiltrup – Ist
Entwicklung und Prognose 2005 bis 2015
10000
20000
30000
40000
50000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12. (=01.01. des nächsten Jahres)
Ist-Entwicklung Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015
Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung im Stadtbezirk Hiltrup - Ist-Entwicklung und
Prognose 2005 bis 2015
• Ergebnis der Prognoserechnung 2005 bis 2015: Ausga ngsbestand 36 574 Einwohner
(31.12.2005), Endbestand 37 577 Einwohner (31.12.2015)
• Differenz zum Ausgangsbestand beträgt + 1 003 Einw ohner (+ 2,7 %)
Tabelle 20: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Altersgruppen im Stadtbezirk Hiltrup 2005
bis 2015
Jahr
jew. 31.12.
unter 3 3 - 6 6 - 10 10 - 16 16 - 18 18 - 21 21 - 25 25 - 30 30 - 45 45 - 60 60 - 65 65 - 70 70 u.ä. Gesamt
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14)
2005 1 008 1 098 1 616 2 433 832 1 298 1 796 2 082 8 328 7 399 2 060 2 498 4 126 36 574
2006 961 1 112 1 639 2 459 840 1 531 1 851 2 107 8 200 7 552 1 961 2 564 4 260 37 037
2007 932 1 093 1 625 2 493 847 1 606 1 969 2 128 8 061 7 657 1 929 2 450 4 488 37 278
2008 931 1 074 1 594 2 516 842 1 622 2 118 2 157 7 896 7 790 1 873 2 365 4 725 37 503
2009 930 1 030 1 571 2 563 852 1 620 2 231 2 164 7 738 7 917 1 902 2 203 4 971 37 692
2010 934 1 013 1 551 2 597 858 1 628 2 312 2 163 7 627 8 055 2 004 1 920 5 249 37 910
2011 931 1 010 1 518 2 604 861 1 628 2 354 2 186 7 490 8 181 2 016 1 827 5 400 38 006
2012 916 989 1 490 2 562 879 1 626 2 343 2 210 7 294 8 283 2 029 1 796 5 469 37 886
2013 908 971 1 437 2 544 890 1 624 2 330 2 232 7 125 8 307 2 079 1 746 5 564 37 755
2014 903 959 1 402 2 515 880 1 632 2 325 2 249 6 978 8 341 2 082 1 772 5 599 37 638
2015 904 957 1 391 2 457 895 1 644 2 308 2 270 6 891 8 333 2 110 1 865 5 551 37 577
Prognose
Wohnberechtigte Bevölkerung nach 13 Altersgruppen im Stadtbezirk Hiltrup
Altersgruppen
im Alter von ... bis unter ... Jahren
Ist
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 40 -
Abbildung 25: Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 – Altersgruppen 2005 und 2015 im
Stadtbezirk Hiltrup
Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 - Altersgruppen 2005 und 2015 im Stadtbezirk
Hiltrup
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
unter
3 J.
3 - <6
J.
6 - <10
J.
10 - <16 J. 16 - <18 J
.
18 - <21 J.
21 - <25 J.
25 -
<30 J.
30 - <45
J.
45
- <60 J.
60 -
<65 J.
65 - <70 J. 70 J.
u.ä.
Altersgruppen
Bestand zum 31.12.2005 Bevölkerungsprognose zum 31.12.2015
• Rückgang in den Altersgruppen bis 10 Jahre
unter 3-Jahre: -10,3 % (-104 Einwohner)
3-<6 Jahre: -12,8 % (-141 Einwohner)
6-<10 Jahre: -13,9 % (-225 Einwohner)
• Zunahme der Bevölkerungszahl in den Altersgruppen der 10- bis <18-Jährigen
10-<16 Jahre: +1,0 % (+24 Einwohner)
16-<18 Jahre: +7,6 % (+63 Einwohner)
• Zunahme der Älteren ab 70 Jahre um 1 425 Einwohner (+34,5 %). Dieses Ergebnis geht in
wesentlichen Teilen auf die Annahme einer ansteigen den Lebenserwartung zurück (vgl.
Kapitel 4).
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 41 -
Nach Statistischen Bezirken stellt sich die Entwicklung folgendermaßen dar:
Abbildung 26: Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk
Hiltrup 1990 bis 2015
Wohnberechtigte Bevölkerung nach Statistischen Bezirken im Stadtbezirk Hiltrup
1990 bis 2015
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 200
7
2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Jahre, jew. 31.12.
91 Berg Fidel 95 Hiltrup-Ost 96 Hiltrup-Mitte 97 Hiltrup-West 98 Amelsbüren
Bestand Prognose
Tabelle 21: Wohnberechtigte Bevölkerung und Bevölkerungsveränderungen in den Statis-
tischen Bezirken des Stadtbezirks Hiltrup zum 31.12.2005 und 31.12.2015
Bestand Prognose
Statistischer Bezirk 31.12.2005 31.12.2015
Stadtbezirk insgesamt insgesamt abs. % Sp. 2
1 3 4 5
91 Berg Fidel 5 691 5 200 - 491 - 8,6
95 Hiltrup-Ost 6 833 6 600 - 233 - 3,4
96 Hiltrup-Mitte 9 755 9 785 + 30 + 0,3
97 Hiltrup-West 8 846 9 767 + 921 + 10,4
98 Amelsbüren 5 449 6 225 + 776 + 14,2
Stadtbezirk Hiltrup 36 574 37 577 + 1 003 + 2, 7
Differenz
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 42 -
6. Nächste Schritte und Ausblick
Die Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprogno se sind eine gute und notwendige Grundla-
ge für die infrastrukturrelevanten Fachplanungen. I n Zeiten des Demographischen Wandels ist die
kleinräumige Bevölkerungsprognose auch ein wichtige s Instrumentarium zur Beobachtung der
demographischen Entwicklung vor Ort; sie übernimmt dabei die Funktion eines Frühwarnsystems
zur präventiven Quartierssicherung.
Die Beschäftigung der Fachämter mit den Ergebnissen der bisherigen Prognosen hat gezeigt,
dass es bei der kleinräumigen Betrachtung in vielen Fällen unerlässlich ist, die reale und die prog-
nostizierte Entwicklung genau zu analysieren. Unkla rheiten und offene Fragen von und zu Progno-
seergebnissen lassen sich in der Regel durch die An alyse der Eingangsdaten im Abgleich mit der
eingetretenen tatsächlichen Entwicklung klären. D arüber hinaus wird zur Zeit geprüft, ob künftig
im Sinne einer Qualitätssicherung ein jährlicher Ab gleich eingeführt werden kann, der auf der Ba-
sis der vom Liegenschaftsamt und den Wohnungsbauges ellschaften gemeldeten Daten zur Fami-
lien- und Altersstruktur der Kinder beim Erwerb ein er Wohnbauimmobilie oder eines Grundstückes
die künftigen Einwohnerstrukturen (Entwicklung der Kinderzahlen) mit den Prognosewerten spie-
gelt.
Die Annahmen und die Ergebnisse der kleinräumigen B evölkerungsprognose 2005 bis 2015 wur-
den verwaltungsintern in der Arbeitsgruppe Wohnen u nd dem Verwaltungsvorstand diskutiert. Die
Fachämter nutzen und überprüfen die Ergebnisse in H inblick auf ihre Relevanz für die Wohninfra-
struktur, wobei die Zahlen aufgrund der zunehmenden Ungenauigkeit bei kleinräumiger Betrach-
tung als Orientierungsgrößen zu sehen sind, die imm er der stadt-/fachplanerischen und politischen
Bewertung bedürfen.
Die Infrastrukturrelevanz der prognostizierten Entw icklungsverläufe einschließlich der Entwick-
lungsmuster in der Innenstadt muss durch detaillier te kleinräumige Analysen in enger Kooperation
des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verke hrsplanung mit den jeweiligen Fachämtern
geklärt werden. Nach Abschluss der Prüfungen werden die parlamentarischen Gremien entspre-
chend der Ergebnislage informiert und bei Bedarf Beschlüsse herbeigeführt.
Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster
- Methodik und Ergebnisse -
- 43 -
Abbildung 27: Statistische Gebietsgliederung der S tadt Münster
Berichtsvorlage
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V/1043/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster Beratungsfolge 11.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 11.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 16.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 16.01.2007 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 18.01.2007 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 30.01.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 31.01.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 14.02.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 21.02.2007 Hauptausschuss Bericht Bericht: Funktion der kleinräumigen Bevölkerungsprognose Die kleinräu mige Bevölkerungsprognose ist ein wichtiges und zentrales Instrument zur Beobach- tung des demografischen Wandels in Münster. Hierbei steht nicht nur das quantitativ kleinräumig untersuchte Mengengerüst der Bevölkerungs- entwicklung (6 Stadtbezirke, 45 statistische Bezirke) im Fokus der Betrachtung, sondern gerade auch die Entwicklung der altersgruppenspezifischen Struktur der Bevölkerung. Insbesondere hier sind kleinräumige Kenntnisse der künftigen Ausprägung und der unterschiedlichen Entwicklung in den Altersgruppenstärken zentrale Informationen für die Stadtentwicklung und Stadtplanung, um in der Funktion eines ‚Frühwarnsystems’ präventiv eine zukunftsfähige gesamtstädtische und insbesondere auch stadtteilbezogene Entwicklung sicher stellen zu können. Damit bildet die kleinräumige Bevölkerungsprognose gleichzeitig eine wichtige Grundlage für die mittelfristige Investitions-/Infrastrukturplanung, dieses insbesondere für die Wohnfolgeinfrastruk- tur. Bereits mit Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 29.05.1985 (Vorlage 125/85) wurde festgelegt, die Fortschreibung kontinuierlich durchzuführen und die Ergebnisse den städ- tischen Infrastruktur-Planungen zugrunde zu legen. Die hiermit vorgelegte kleinräumige Bevölkerungsprognose ist die 13. Fortschreibung und um- fasst den Zeitraum vom 31.12.2005 (Ausgangsbestand) bis zum 31.12.2015 (vgl. Bericht in der Anlage). Die Berichtsvorlage dient der frühzeitigen Information der parlamentarischen Gremien über die Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose. Für die Infrastrukturrelevanz der prognostizierten Entwicklungen werden auf dieser Basis Prüfungen vom Amt für Stadtentwick- Vorlagen-Nr.: V/1043/2006 Auskunft erteilt: Herr Ruten Ruf: 492 12 31 E-Mail: RutenChr@stadt-muenster.de Datum: 14.12.2006 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/1043/2006 lung, Stadtplanung, Verkehrsplanung in enger Kooperation mit den jeweiligen Fachämtern durchgeführt. Zentrale Ergebnisse der 13. Fortschreibung: • Beibehaltung des Niveaus der Gesamtbevölkerung (wohnberechtigte Bevölkerung) um 0,2 % von 278 925 (Ende 2005) auf 279 653 Einwohner (Ende 2015) • Einwohnerrückgang in den infrastrukturrelevanten Altersgruppen bis 10 Jahren ¾ unter 3-J.: -10,5 % ¾ 3-<6 J.: -13,3 % ¾ 6-<10 J.: -14,0 % • nahezu Stagnation der Altersgruppe bis 16 Jahren (-2,0 %) • Zunahme der Bevölkerung ab 70 Jahre (+17,1 %) (vgl. für eine detailliertere Betrachtung An- lage 1 Kapitel 4). Die für Münster prognostizierten Ergebnisse liegen im Rahmen der Ergebnisse überregionaler Prognosen: • Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW 2005 – 2025/2050 für 2015: +1,7 %, • Bertelsmann-Stiftung 2003 bis 2020 für 2015: +1,4 %. Im Vergleich zur kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2002 bis 2013 ist insbesondere die für den Zeitraum bis 2015 prognostizierte Erhöhung der Zahl der über 70-Jährigen zu erwähnen, die wesentlich auf aktualisierte Annahmen zur steigenden Lebenserwartung zurückgeht. Ergebnisse nach Stadtbezirken Für die Sta dtbezirke (nach der statistischen Gebietsgliederung) wird folgende Bevölkerungsent- wicklung prognostiziert: • Stadtbezirk Mitte: -6 890 Einwohner (-6,1 %) • Stadtbezirk West:: +3 128 Einwohner (+5,9 %) • Stadtbezirk Nord: -379 Einwohner (-1,3 %) • Stadtbezirk Ost: +789 Einwohner (+3,9 %) • Stadtbezirk Südost: +2 812 Einwohner (+10,4 %) • Stadtbezirk Hiltrup: +1 003 Einwohner (+2,7 %) Im Vergleich zur kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2002 bis 2013 ist bezogen auf den Stadt- bezirk Mitte auf folgenden Unterschied hinzuweisen. Die Werte für den Bereich Mitte sind in der Prognose 2005 bis 2015 höher, da der Bevölkerungsbestand für den Bereich Mitte im Basisjahr 2005 und damit in der Realität höher war als in der Prognose 2002 für 2005 prognostiziert. (113 216 Einwohnern zu prognostizierten 111 404 Einwohnern). Im Innenstadtbereich ist der Einwohnerrückgang nicht so stark eingetreten, wie in der Prognose 2002 bis 2013 berechnet wurde, doch nach wie vor ist auch in der Prognose 2005 bis 2015 die Zahl der Kinder in der In- nenstadt insgesamt rückläufig. Aussagekraft und Tragfähigkeit der Prognose: Die Prognose wurde mit dem bewährten SIKURS-Prognosemodell gerechnet. Zugrunde liegende Annahmen: o Bewegungsdaten (Mortalität, Fertilität, Wanderungen) der letzten 3 bzw. 5 Jahre, wo- bei hier überregionale Trends, wie z.B. steigende Lebenserwartung entsprechend der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Bundes, mit berücksichtigt werden. o Bautätigkeit für die Jahre 2006 bis 2015: diese Annahmen wurden in der verwaltungs- internen Arbeitsgruppe Wohnen und wo möglich auch mit privaten Vorhabenträgern (z.B. LEG) abgestimmt. Der kleinräumigen Bevölkerungsprognose liegt das Wenn-Dann-Prinzip zugrunde, d.h. nur wenn alle einfließenden Annahmen eintreten, entwickelt sich die Bevölkerung wie errech- net. 3 V/1043/2006 Die kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster konzentriert sich auf die Annahmen mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit. Daher werden, wie auch in anderen deutschen Städ- ten, auf kleinräumiger Ebene keine Varianten gerechnet. Sinnvoll sind Varianten bei der Berech- nung von Szenarien auf gesamtstädtischer Ebene. Für den ersten Sachstandsbericht Demogra- phischer Wandel 2005 (Vorlage V/0402/2005) wurden z.B. mehrere Szenarien gerechnet („Natür- liche Bevölkerungsentwicklung“, „Trend“, „Attraktivitätsstärkung“, „Attraktivitätsverlust“). Für die Infrastrukturplanungen der Fachämter sind kleinräumige Grundlagendaten erforderlich. Ziel der Prognoserechnung ist allerdings nicht die exakte Vorhersage der zukünftigen Bevölke- rungszahl der Stadtteile. Vielmehr zeigt die Prognose, welche Bevölkerungsentwicklung unter Berücksichtigung wahrscheinlich eintretender Annahmen erwartet werden kann. Die Prognose zeigt die Richtung und das ungefähre Ausmaß einer Entwicklung an; sie zeigt Orientierungswerte auf. Auch die altersspezifischen Angaben geben lediglich eine Größenordnung über die erwartete Bevölkerungsentwicklung wieder. Die kleinräumige G liederung an sich stellt einen weiteren Unsi- cherheitsfaktor dar, denn je kleiner das Bezugsgebiet (gemessen an der Einwohnerzahl) ist, des- to instabiler können dort die Bestimmungsfaktoren der Bevölkerungsentwicklung sein. Damit sind angesichts der zunehmenden Ungenaui gkeit auf kleinräumiger Ebene die kleinräumigen Ergebnisse als Orientierungsgrößen einzustufen, die stadt-/fachplanerisch und politisch bewertet werden müssen. Eine Analyse der bisherigen kleinräumigen Prognosen zeigt die hohe Treffgenauigkeit. • Seit 1995 liegen die Abweichungen beim gesamtstädtischen Ergebnis zwischen der prognos- tizierten und der realen Entwicklung innerhalb eines Korridors von -0,6 % bis 2,1 %. • Bei Betrachtung der statistischen Bezirke insgesamt liegen nach 5 Jahren immer noch über 75 % der prognostizierten Werte verglichen mit den real eingetretenen Werten innerhalb ei- nes Korridors von + 5 bis – 5 %. Grundsätzlich gilt: Die Übereinstimmung von Prognoseergebnissen und realer Entwicklung ist abhängig von der Bevölkerungsgröße des Gebietes und der Entfernung zum Ausgangszeitpunkt der Prognose. Die vorliegende kleinräumige Bevölkerungsprognose liefert gleichzeitig die Grundlage für das Frühwarnsystem Demographischer Wandel, mit dem auf die Entwicklungsverläufe frühzeitig reagiert werden kann (vgl. Vorlage V/0402/2005 „Erster Sachstandsbericht De- mographischer Wandel in Münster“) Nächste Schritte Gemäß Bes chluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 29.05.1985 werden die Prognoseer- gebnisse den Infrastrukturplanungen zugrunde gelegt. Die Fachämter nutzen die Ergebnisse für die Fachplanungen und überprüfen diese in Hinblick auf ihre Relevanz für die Wohninfrastruktur, wobei die Zahlen eindeutig nur als Orientierungsgrößen zu sehen sind. Die Infrastrukturrelevanz der prognostizierten Entwicklungen muss durch detaillierte kleinräumige Analysen in enger Ko- operation zwischen dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung mit den jewei- ligen Fachämtern geklärt werden. Nach Abschluss der Prüfungen werden die parlamentarischen Gremien entsprechend der Ergeb- nislage informiert und bei Bedarf Beschlüsse herbeigeführt. I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor 4 V/1043/2006 Anlagen: Anlage 1: Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2005 bis 2015 der Stadt Münster – Methodik und Ergebnisse
Beratungsverlauf (11)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/1043/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 14.12.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37