AN/0569/2026
Gemeinsame Sondersitzung von dem Ausschuss Kunst und Kultur und Ausschuss
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Dringlichkeitsantrag_Gemeinsame Sondersitzung von dem Ausschuss Kunst und Kultur und Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration_Museum Selma
4419 Zeichen
Ahmet Edis Datum: 13.04.2026 An den Vorsitz des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration An die Geschäftsstelle des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Frau Dr. Gül şen Dikba ş Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag) der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 21 .0 4.202 6 Gemeinsame Sondersitzung von dem Ausschuss Kunst und Kultur und Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration zum Museum Selma Beschluss: Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Köln beschließt: Der Vorsitz wird gebeten, in Abstimmung mit dem Vor sitz des Kulturausschusses eine gemeinsame Sondersitzung des Kulturausschusses und des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration zum Thema Museum Selma – Perspektiven für ein bundesweites Migrationsmuseum in Köln einzuberufen. Ziel der gemeinsamen Sitzung ist es, die kulturpoli tischen, migrationspolitischen und stadtgesellschaftlichen Aspekte des Vorhabens zu be raten und eine abgestimmte politische Orientierung für den weiteren Prozess zu ermöglichen. In der Sitzung sollen insbesondere folgende Punkte beraten werden: • aktueller Stand der Planungen und Perspektiven für das Museum Selma • Rolle der Stadt Köln sowie der beteiligten Träger und Institutionen • Bedeutung des Museums für Köln als Einwanderungsst adt und für die Sichtbarkeit der Migrationsgeschichte • mögliche kulturpolitische und stadtgesellschaftlic he Perspektiven für Standort, Konzept und Trägerschaft Die Verwaltung wird gebeten, zur gemeinsamen Sitzun g eine Sachstandsdarstellung vorzulegen und gegebenenfalls Vertreter*innen der beteiligten Institutionen einzubinden. Begründung Das geplante Museum Selma stellt ein bundesweit bed eutendes kulturpolitisches Vorhaben dar und ist zugleich von besonderer Bedeut ung für Köln als Einwanderungsstadt. Das Projekt berührt sowohl kult urpolitische Fragestellungen als auch Fragen der gesellschaftlichen Teilhabe, Erinne rungskultur und Sichtbarkeit von Migrationsgeschichte. Vor diesem Hintergrund ist eine gemeinsame Beratung der zuständigen Fachausschüsse sinnvoll, um die unterschiedlichen fachpolitischen Perspektiven zusammenzuführen und eine fundierte politische Diskussion zu ermöglichen. Der Antrag erfolgt gemäß der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln vom 19. März 2026. Hier heißt es in § 34 Abs. 12: „Gemeinsame Sitzungen zweier oder mehrerer Ausschüsse können einberufen werden, wenn die in Frage kommenden Ausschüsse durch Beschl uss zustimmen oder der Rat dies mit der Mehrheit der Stimmen der Ratsmitglieder beschließt.“ Eine gemeinsame Sitzung ermöglicht eine koordiniert e Befassung der beteiligten Ausschüsse und trägt dazu bei, die kultur- und inte grationspolitischen Dimensionen des Vorhabens in einem gemeinsamen Rahmen zu beraten. Begründung der Dringlichkeit Die Dringlichkeit des Antrags ergibt sich aus der a ktuell zugespitzten Entwicklung rund um das Projekt „Museum Selma“ und der zunehmenden ö ffentlichen und politischen Debatte über dessen zukünftige Ausgestaltung. In jüngster Zeit sind grundlegende Fragen zur Träge rschaft, zum Standort sowie zur konzeptionellen Ausrichtung offen zutage getreten. Diese Entwicklungen weichen teilweise von bisherigen politischen Beschlusslagen und Erwartungen ab und erfordern eine unmittelbare politische Einordnung. Gleichzeitig besteht die konkrete Gefahr, dass ohne eine zeitnahe und abgestimmte Befassung der zuständigen Ausschüsse wesentliche We ichenstellungen erfolgen, ohne dass der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Int egration seiner fachpolitischen Verantwortung gerecht werden kann. Gerade vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung des Vorhabens für Köln als Einwanderungsstadt und seiner bundesweiten Strahlkr aft ist es erforderlich, dass die kulturpolitischen und migrationspolitischen Perspek tiven frühzeitig und gemeinsam beraten werden. Eine spätere Behandlung würde die Einflussmöglichke iten des Ausschusses erheblich einschränken und könnte dazu führen, dass zentrale Aspekte der Teilhabe, Sichtbarkeit und Erinnerungskultur nicht ausreichend berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Einbringung als Dringlichkeitsantrag geboten. Mit freundlichen Grüßen, Ahmet Edis
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0569/2026
- Typ
- Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag)
- Datum
- 13.04.2026
- Erstellt
- 13.04.2026 13:06