3923/2017
Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW"
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Niederschrift über die Sitzung der Lenkungsgruppe am 06.12.2017
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Büro der Oberbürgermeisterin
OBI/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier
Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 07.11.2017
Niederschrift der
2. Sitzung der Lenkungsgruppe des Projektes
— Einwanderung
gestalten NRW
am Mittwoch, den 06.12.2017, 10:00 Uhr - 10:45 Uhr
Historisches Rathaus Köln, Konrad-Adenauer-Saal
" Ministerium für Kinder, Familie,
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gefördert durch das MKFFI NRW
Niederschrift über die 2. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten‘ am 06.12.2017
Anwesend waren:
Adrian Klaus Ehrenamt
Arimond Sabine Jobcenter Köln
Ascani Mario Ehrenamt
Kaminke Jörg Schulamt
Lätsch Michael Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Ortelbach Stephanie Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
Oster Hans-Jürgen Büro der OB - Flüchtlingskoordination
Roth Klaus Ehrenamt
Stock Roswitha Agentur für Arbeit Köln
Entschuldigt fehlten:
Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Dezernat Il Finanzen
LIGA der Wohlfahrtsverbände
Herr Oster begrüßt die anwesenden Teilnehmer*innen und verweist auf folgende Tagesord-
nung:
Tagesordnung
1. Sachstand im Projekt
2. Bericht aus der Arbeitsgruppe sowie
Ergebnisse aus den bisherigen Unterarbeitsgruppen
3. Beschlussfassungen
3.1 Zentrale Wahrnehmung der Verpflichtung zu Integrationskursen
3.2 Flächendeckende Einführung „Videodolmetschen“
3.3 Personal-Book für Geflüchtete
4. Vorlage des zweiten Zwischenberichtes an das Land NRW
5. Ausblick zum weiteren Vorgehen
Niederschrift über die 2. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 06.12.2017
1. Sachstand im Projekt
Herr Oster informiert kurz über den Sachstand im Projekt. Er dankt allen Mitwirkenden für die
regelmäßige und engagierte Arbeit in den Unterarbeitsgruppen.
2. Berichtaus der Arbeitsgruppe sowie Ergebnisse aus den bisherigen Unterar-
beitsgruppen
Frau Schliffke berichtet aus der Sitzung der Arbeitsgruppe sowie aus der Arbeit in den Unter-
arbeitsgruppen. Die wesentlichen bisher erzielten Ergebnisse seien in der Zieldatei erfasst,
die den Teilnehmern*innen vorab übermittelt wurde. Die Arbeitsgruppe habe diese unverän-
dert zur Kenntnis genommen. Ein Schaubild der Projektstruktur inklusive der eingerichteten
Unterarbeitsgruppen sowie die Zieldatei können der Anlage 1 entnommen werden.
Frau Schliffke und Herr Schwamborn stellen die Inhalte der Zieldatei vor und gehen detailliert
auf die beschlussrelevanten Ergebnisziele/Aktivitäten ein.
Auf Anmerkung von Herrn Adrian zur Konkretisierung des Ziels der längeren Betreuung Ge-
flüchteter, die in Privatwohnungen leben, antwortet Herr Oster, der Interkulturelle Dienst (IKD)
der Stadtverwaltung entwickele derzeit ein Konzept, welches sich mit dieser Fragestellung
befasse. Er schlägt vor, dass der IKD dieses Konzept nach Fertigstellung in der Unterarbeits-
gruppe Wohnen vorstellt.
Abschließend berichtet Herr Oster, an ihn sei die Forderung heran getragen worden, Migran-
tenselbstorganisationen (MSO) stärker in das Projekt einzubeziehen. Er habe bereits einige
Gespräche zu Zielen und Inhalten des Projektes mit MSOs geführt. Nunmehr müsse ein Weg
für eine sinnvolle Einbindung und den gegenseitigen Austausch gefunden werden. Denkbar
sei beispielsweise, Ergebnisse aus den bisherigen Unterarbeitsgruppen zu spiegeln sowie ein
Austausch im Vorfeld der neu startenden Unterarbeitsgruppen. Diesbezüglich sei auch mit
dem Kommunalen Integrationszentrum ein Gespräch terminiert.
3. Beschlussfassungen
3.1 Zentrale Wahrnehmung der Verpflichtung zu Integrationskursen
Herr Oster informiert, die Ratsvorlage zur zentralen Wahrnehmung der Verpflichtung zu Integ-
rationskursen war für die Dezembersitzung des Rates vorgesehen. Aufgrund des noch an-
dauernden verwaltungsinternen Mitzeichnungsverfahrens sei die Vorlage für die vorberaten-
den Ausschüsse jedoch verfristet. Um eine sachgerechte Vorabstimmung zu gewährleisten,
wird daher die übernächste Sitzung des Rates am 06.02.2018 angestrebt.
Auf Hinweis von Frau Stock erklärt Herr Oster, der Beschluss habe die innerstädtische zentra-
le Anbindung der Aufgabe zum Ziel. Darüber hinaus habe die Arbeitsgruppe einen ergebnisof-
fenen Prüfauftrag für eine mögliche Ausweitung auf den SGB II — Kundenkreis des Jobcenters
erteilt.
Frau Stock legt dar, diese Ausweitung sei aus Sicht der Agentur für Arbeit nach interner Prü-
fung nicht möglich. Sie könne dem Beschlussvorschlag in der vorliegenden Form insofern
nicht zustimmen.
Niederschrift über die 2. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 06.12.2017
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss
Die Verpflichtungen zu Integrationskursen, die durch das Amt für Soziales und Senioren
(502/8 - Leistungsgewährung nach dem AsylbLG) ausgesprochen werden können, werden
künftig zentral vom Amt für öffentliche Ordnung (323/22 — Ausländerangelegenheiten / In-
tegration) vorgenommen und abgewickelt. Es ist zu prüfen, ob eine Ausweitung auf den SGB
Il -Kundenkreis des Jobcenters möglich ist.
Abstimmungsergebnis
Mehrheitlich bei Enthaltung von Frau Stock und Frau Arimond zugestimmt.
3.2 Flächendeckende Einführung „Videodolmetschen“
Herr Oster weist auf die Bedarfsabfrage zur flächendeckenden Einführung von Videodolmet-
schen hin. Die Rückmeldung der Dezernate erfolge wider Erwarten recht schleppend. Er wer-
de nochmals eindringlich für eine kurzfristige Beantwortung werben, da das Videodolmet-
schen für die Geflüchteten aber auch für die Abläufe im täglichen Dienstbetrieb der Verwal-
tung positive Effekte bewirkt.
Er bittet um Abstimmung.
Beschluss
Ergänzend zu den derzeit gültigen Rahmenverträgen zur Nutzung von Sprachmittlern in per-
sönlichen Gesprächen und zur Übersetzung von Schriftstücken soll innerhalb der Stadtverwal-
tung flächendeckend der Einsatz von Video-Dolmetschern geprüft und ermöglicht werden.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt.
3.3 Personal-Book für Geflüchtete
Der aktuelle Entwurf der Inhalte des Personal-Book kann der Anlage 2 entnommen werden.
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss
genannten Stellen genutzt und weiterverarbeitet werden können.
Die endgültig abgestimmte Fassung wird den Arbeitsgremien des Projektes vorgelegt.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt
Niederschrift über die 2. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 06.12.2017
4. Vorlage des zweiten Zwischenberichtes an das Land NRW
Herr Oster informiert kurz über die Inhalte des Zwischenberichtes (Anlage 3). Da kein weiterer
Beratungsbedarf besteht, bittet er um Abstimmung.
Beschluss
Die Lenkungsgruppe beschließt, den von der Projektleitung erstellten zweiten Zwischenbe-
richt für das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und
beauftragt die Projektleitung, den Bericht an die Bezirksregierung Arnsberg weiterzuleiten
sowie die im Bericht aufgeführten weiteren Schritte zur Projektdurchführung vorzubereiten und
umzusetzen.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt.
5. Ausblick zum weiteren Vorgehen
Herr Schwamborn gibt einen Ausblick auf die Zeit- Maßnahmenplanung 2018 (Anlage 4).
Gemäß Priorisierung in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe würden nun die Unterarbeits-
gruppen Gesundheit, Teilhabe und Existenzsicherung eingerichtet. Aus Kapazitätsgründen
werde eine neue Unterarbeitsgruppe jedoch erst starten, wenn eine der bestehenden auslau-
fe. In den bisherigen Sitzungen der Unterarbeitsgruppen sei insbesondere der Bedarf zur Be-
ratung gesundheitlicher Themen artikuliert worden. Infolgedessen werde zunächst die UAG
Gesundheit Anfang 2018 einberufen.
Er informiert des Weiteren über den regelmäßigen Austausch der Modellkommunen, in des-
sen Rahmen auch Probleme, Anregungen etc. an das Land herangetragen würden. Beim letz-
ten Treffen am 29.11.2017 sei auch Herr Rütten vom Landesministerium für Kinder, Familie,
Flüchtlinge und Integration zugegen gewesen und habe nochmals die landesweite Bedeutung
des Projektes betont.
Herr Oster bedankt sich bei den Teilnehmer*innen und schließt die Sitzung.
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Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 2): Projektstruktur und Zieldatei
Anlage 2 (zu TOP 3.2): Entwurf Personal-Book
Anlage 3 (zu TOP 4): 2. Zwischenbericht an das Land NRW
Anlage 4 (zu TOP 5): Zeit-Maßnahmenplan 2018
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een") Kommentar [e1]: Bei Nutzung von
ner. geflüchteten Menschen bitte mit Symbolen
z und Piktogrammen arbeiten!
Inhalt (Inhaltsverzeichnis auf Extrablatt mit Seitenangabe)
Persönliche Daten
Aufenthaltsstatus
Wohnen
Lebensunterhalt
Gesundheit
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8. Beratung / Checkliste
9. Notizen und Bemerkungen
Anlage: Übersicht über Ämter, Standorte, Adressen
Text Seite 277? Passus Datenschutz, Einwilligung zur Verwendung
Hinweis: Link einfügen Übersetzungen bei Seite 2 einzelne Sprachen
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2. Zwischenbericht Stand 06.12.2017
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E27 Stadt Köln | Die Oberbürgermeisterin 2. Zwischenbericht an die Bezirksregierung Arnsberg zum Sachstand des Projektes — _ — Einwanderung = gestalten NRW in Köln Stand: 06.12.2017 — Einwanderung } A it ing und In iR, Integration gestalten NRW s Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW se Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Sachstand: Die politischen Gremien wurden im September 2017 über den Sachstand im Projekt informiert. Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen Die in der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe eingerichteten Unterarbeitsgruppen UAG Bildung/Arbeit, UAG Sprache und UAG Wohnen haben mit breiter Beteiligung ehrenamtlicher Vertreter und der LIGA der Wohlfahrtsverbände zwischenzeitlich je 6 mal getagt. Das BAMF konnte für eine regelmäßige Teilnahme an der UAG Sprache gewonnen werden. Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit in den Unterarbeitsgruppen können der beigefügten Zieldatei entnommen werden (Anlage 1). Kleinere Verbesserungen, wie beispielsweise die nutzerfreundliche Gestaltung einzelner Vordrucke, wurden bereits umgesetzt. Darüber hinaus hat die Lenkungsgruppe am 06.12.2017 folgende, aus den Beratungen der Unterarbeitsgruppen resultierende, Beschlüsse gefasst, die im Wesentlichen dazu beitragen, Verwaltungshandeln im Sinne der Geflüchteten zu vereinfachen und zu beschleunigen (Beschlusstexte und Niederschrift der Sitzung, siehe Anlage 2): > Zentralisierung der Verpflichtung zu Integrationskursen > flächendeckende Einführung von Videodolmetschen > Einführung eines Personal Book für Geflüchtete Die Berichterstattung zum Stand der Umsetzung erfolgt im 3. Zwischenbericht in 06/2018. Weiteres Vorgehen Die Zeitmaßnahmenplanung 2018 kann der Niederschrift über die Sitzung der Arbeitsgruppe am 08.11.2017 in der Anlage 3 entnommen werden. Gemäß Priorisierung in der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe hat diese in ihrer zweiten Sitzung am 08.11.2017 folgende Unterarbeitsgruppen eingerichtet: UAG 4 Gesundheit UAG 5 Existenzsicherung UAG 6 Teilhabe Aus Kapazitätsgründen startet eine neue Unterarbeitsgruppe erst, wenn eine der bestehenden ausläuft. Der Teilnehmerkreis sowie die Niederschrift der Sitzung können der Anlage 3 entnommen werden. Sachstandsmitteilung an die politischen Gremien der Stadt Köln (Integrationsrat, Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Soziales und Senioren, Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabel/lnternationales) Anfang 2018. —— . Ministerium für Kinder, Familie, —. Ei nwanderung Flüchtlinge und Integration & gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin * Stadt Köln e Fachgespräch mit den Ausschussmitgliedern sowie den Mitgliedern des Integrationsrates zum Austausch und der Weitergabe von Informationen im Januar 2018. e Turnusmäßige Treffen der Unterarbeitsgruppen und sukzessiver Start der neuen Unterarbeitsgruppen. e Umsetzung der Beschlüsse der Lenkungsgruppe. « Einbringung von Optimierungsvorschlägen in die Arbeitsgruppe bzw. Lenkungsgruppe zur Beschlussfassung. ° nächste Sitzungen der Arbeitsgruppe voraussichtlich im März und im Juni 2018. e 3. Sitzung der Lenkungsgruppe im Juni 2018. Hans-Jürgen Oster Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Büro der Oberbürgermeisterin - Referat Flüchtlingskoordination Projektleiter „Einwanderung gestalten NRW“ Ministerium für Kinder, Familie, ——— Einwanderung Flüchtlinge und Integration gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB OB/6 Vorlagen-Nummer 18.12.2017 3923/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 16.01.2018 Integrationsrat 22.01.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.01.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 30.01.2018 Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" Ausgangslage Der Rat hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 die Teilnahme der Stadt Köln am Förderprojekt des Landes NRW „Einwanderung gestalten NRW“ im Zeitraum 01.04.2017 bis 31.03.2019 beschlossen (Vorlage 0554/2017). Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Projekt auf Basis des Förderantrags der Verwaltung mit Zuwendungsbescheid vom 10.04.2017 genehmigt. Aktueller Sachstand Die im Juli 2017 eingerichteten Unterarbeitsgruppen (UAG) UAG 1 „Bildung/Arbeit“ UAG 2 „Sprache“ UAG 3 „Wohnen“ haben regelmäßig getagt und werden ihre turnusmäßige Arbeit Anfang 2018 abschließen. Anlassbe- zogen sind im Laufe des Jahres 2018 weitere Sitzungen möglich. Die Ergebnisse sind im zweiten Zwischenbericht an das Land NRW (Anlage dieser Mitteilung) dargestellt, sie wurden von den über- geordneten Gremien des Projektes „Einwanderung gestalten NRW“, der Arbeitsgruppe in der Sitzung am 08.11.2017 und der Lenkungsgruppe in der Sitzung am 06.12.2017 ohne Änderungen zur Kennt- nis genommen. Zu drei Punkten wurden in den übergeordneten Gremien die nachfolgenden Be- schlüsse gefasst: Zentralisierung der Verpflichtung zu Integrationskursen nach § 44a AufenthG und § 5b AsylbLG Die Verpflichtungen zu Integrationskursen, die durch das Amt für Soziales und Senioren (502/8 - Leis- tungsgewährung nach dem AsylbLG) ausgesprochen werden können, werden künftig zentral vom Amt für öffentliche Ordnung (323/22 – Ausländerangelegenheiten / Integration) vorgenommen und abgewickelt. Es ist zu prüfen, ob eine Ausweitung auf den SGB II-Kundenkreis des Jobcenters mög- lich ist. Videodolmetschen Ergänzend zu den derzeit gültigen Rahmenverträgen zur Nutzung von Sprachmittlern in persönlichen 2 Gesprächen und zur Übersetzung von Schriftstücken soll innerhalb der Stadtverwaltung flächende- ckend der Einsatz von Video-Dolmetschern geprüft und ermöglicht werden. „Personal-Book“ für Geflüchtete Als Unterstützung für die Geflüchteten, die ehrenamtlichen Begleiter und für die beteiligten Behörden und Träger wird durch die Stadtverwaltung ein Ordner zur Verfügung gestellt, in dem Basisdaten der Geflüchteten eingetragen und mit Zustimmung der Geflüchteten von allen genannten Stellen genutzt und weiterverarbeitet werden können. Die Verwaltung wird zum erstgenannten Beschluss eine Beschlussvorlage in die Sitzung des Rates im Februar 2018 einbringen. Über den Umsetzungsstand der gefassten Beschlüssen werden die politischen Gremien im Rahmen der weiteren Berichterstattung über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ informiert. Der zweite Zwischenbericht an die Bezirksregierung Arnsberg (Fördermittelgeber) ist als Anlage die- ser Mitteilung beigefügt. Der Bericht wurde am 06.12.2017 von der Lenkungsgruppe beschlossen. Die Verwaltung wird den von der Lenkungsgruppe mitgetragenen Bericht vorgabegemäß zum 31.12.2017 an das Land NRW als Fördermittelgeber übersenden. Ausblick und weiteres Vorgehen In der Sitzung der Arbeitsgruppe am 08.11.2017 wurde die Einrichtung und personelle Besetzung der folgenden UAG beschlossen: UAG „Gesundheit“ UAG „Teilhabe“ UAG „Existenzsicherung“ Die zusätzlichen UAG werden sukzessive mit Beginn des Jahres 2018 starten, d.h. wenn eine beste- hende UAG abgeschlossen wird, kann eine der neu gebildeten UAG ihre Arbeit aufnehmen. In dieser Phase ist beabsichtigt, verschiedene Migrantenselbstorganisationen zu bestimmten Themen in das Projekt einzubeziehen. Mitte des Jahres 2018 sind nach Abschluss der fachlich themenbezogenen UAG zwei weitere UAG mit den Inhalten „Netzwerke“ und „Case-Management“ geplant. Diese beiden Punkte sind wesentli- cher Bestandteil des landesgeförderten Projekts „Einwanderung gestalten NRW“. Konkrete Informati- onen werden in der nächsten Berichterstattung Mitte 2018 gegeben. Die Verwaltung bietet wie angekündigt im ersten Quartal des Jahres 2018 die Durchführung eines Fachgesprächs für die politischen Mandatsträger/innen zur weitergehenden Information an. Eine ent- sprechende Einladung wird zeitnah zugestellt. gez. Reker
Niederschrift über die Sitzung der Arbeitsgruppe am 08-11-2017
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Die Oberbürgermeisterin ®
Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier
Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 09.11.2017
2. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Mittwoch, den 08.11.2017, 10:00 Uhr — 12:15 Uhr
=; Ministerium für Kinder, Familie,
= El nwanderung Flüchtlinge und Integration
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
Gefördert aus Mitteln des MKFFI
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
Anwesend waren:
Adamec Tomas
Adrian Klaus
Albrot Bettina
Arimond Sabine
Ascani Mario
Bachmann Kevin
Drexelius Marcus
Dick Maik
Ekinei Elecin
Hadzik Tobias
Hartung Wolfgang
Heiden Andreas
Klassen Ingeborg
Kremerius Petra
Krögerrecklenfort Lothar
Kuntze Monika
Lange Katrin
Lätsch Michael
Hans-
Oster Jürgen
Reis Prof. Dr. Claus
Roth Klaus
Schick Sabine
Schliffke Renate
Schoos Michael
Schwamborn Stefan
Wuttke Angelika
Entschuldigt fehlten:
Eulgem Dr. Andrea
Agentur für Arbeit Köln
Ehrenamt
Amt für Schulentwicklung
Jobcenter
Ehrenamt
Kommunales Integrationszentrum
Amt für Informationsverarbeitung
Büro OB - Strategische Steuerung
Kommunales Integrationszentrum/Bildungskoordination
Kämmerei
Amt für Soziales und Senioren
Amt für Personal, Organisation und Innovation
Amt für Weiterbildung
Dezernat | — Stabsstelle Bürgerservice
Ehrenamt
LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritas-Zentrum Kalk
Amt für Öffentliche Ordnung — Ausländerangelegenheiten
Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektleitung)
Frankfurt university of applied sciences
Ehrenamt
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
Amt für Informationsverarbeitung
Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
Ehrenamt
Gesundheitsamt
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Projektleiter Hans-Jürgen Oster
2. Ergebnisse aus den bisherigen Unterarbeitsgruppen
3. Beschlussfassungen
3.1 Zentralisierung der Verpflichtung zu Integrationskursen
3.2 flächendeckende Einführung von Videodolmetschen
*3.3 Profilbogen für Geflüchtete
4. Einrichtung und Besetzung weiterer Unterarbeitsgruppen
5. Bericht aus den Modellkommunen
6. Weiteres Vorgehen
1. Begrüßung
Herr Oster begrüßt die Anwesenden zur 2. Sitzung der Arbeitsgruppe. Er berichtet kurz über
den Sachstand im Projekt und die engagierte Arbeit der Unterarbeitsgruppen.
Zum Einstieg in die Beratung verweist Herr Oster auf die Tagesordnung. Neu aufgenommen
wurde der TOP 3.3, Beschluss zum Profilbogen für Geflüchtete.
Die Arbeitsgruppe ist mit der Tagesordnung einverstanden. Es gibt keine Ergänzungen.
2. Ergebnisse aus den bisherigen Unterarbeitsgruppen
Frau Schliffke führt aus, in der 1. Sitzung der Arbeitsgruppe habe man aus der Analyse des
Falls „Sarah und Hamed“ Themenfelder entwickelt, die in den eingerichteten Unterarbeits-
gruppen weiter bearbeitet werden. Die wesentlichen bisher erzielten Ergebnisse seien in der
Zieldatei erfasst, die den Teilnehmern*innen vorab übermittelt wurden (siehe Anlage 1).
Frau Schliffke und Herr Schwamborn stellen die Inhalte der Zieldatei vor.
Auf Rückfrage von Herrn Ascani erläutern Herr Schwamborn und Herr Oster, in die politische
Beratung werde gerade das Konzept „Zukunfts- und bedarfsorientiertes Ressourcenmanage-
ment für schutzsuchende Menschen“ des Amtes für Wohnungswesen eingebracht. Ziel sei die
Leerziehung aller Notunterkünfte bis spätestens Ende 2018 und die Unterbringung der Ge-
flüchteten in einer verbesserten Wohnsituation. Insofern habe die Unterarbeitsgruppe Wohnen
entschieden, dass die Verbesserung der Wohnsituation in Notunterkünften kein prioritär zu
bearbeitender Handlungsbedarf sei.
Die Arbeitsgruppe nimmt die Zieldatei ohne weitere Aussprache zur Kenntnis.
3. Beschlussfassungen
Herr Oster informiert, die drei Beschlussfassungen resultierten aus den Beratungen der Un-
terarbeitsgruppen und würden im Wesentlichen dazu beitragen, Verwaltungshandeln im Sinne
der Geflüchteten zu vereinfachen und zu beschleunigen.
3.1 Zentralisierung der Verpflichtung zu Integrationskursen
Frau Schliffke stellt die Grundlagen von Integrationskursen sowie die Gründe für eine Zentrali-
sierung der Verpflichtung zu Integrationskursen vor. Die Folienpräsentation kann der Anlage 2
entnommen werden.
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten‘ am 08.11.2017
Auf Nachfrage von Frau Albrot antwortet Herr Schoos, ein Monitoring sei Bestandteil des Pro-
jektes Flüchtlingsdatenmanagement, habe aber keine erste Priorität.
Herr Ascani bemängelt Umfang (zu wenig Stunden) und Qualität der Integrationskurse. Dieser
Aspekt fehle in der Präsentation.
Des Weiteren bemerkt Frau Kuntze, die alleinige Darstellung der gesetzlichen Möglichkeiten
sei aus ihrer Sicht nicht umfassend genug. Ebenso wichtig sei der Hinweis, dass viele Men-
schen die Rahmenbedingungen für den Zugang zu einem Integrationskurs nicht erfüllen wür-
den. Dies müsse unter anderem über Parallelangebote des Ehrenamtes aufgefangen werden.
Herr Adrian bestätigt, das Konzept der Integrationskurse passe auf eine Vielzahl von Men-
schen nicht. Auch gebe es zwar theoretisch Angebote für Alleinerziehende oder in Teilzeit, in
der Praxis seien diese jedoch nicht immer ausreichend.
Frau Schliffke antwortet, die Inhalte der Integrationskurse seien verbindlich in der Integrati-
onskursverordnung festgelegt. Die Novellierung dieser Verordnung sei zum 01.01.2017 in
Kraft getreten und hat zu einer Erweiterung des Stundenkontingentes geführt. Die Möglichkei-
ten, kurzfristig eine erneute Änderung der Verordnung zu bewirken, seien eher gering.
Neben den Integrationskursen existierten zahlreiche Parallelangebote, was auch sehr wün-
schenswert sei. Diese würden im Rahmen der Projekte „KOMM-AN“ und „Bildungskoordinati-
on für Neuzugewanderte“ erfasst.
Weiterhin weist sie auf das bestehende Netzwerk der verpflichtenden Dienststellen, dem
BAMF und der Integrationskursträger hin, in dem Hinweise zu ungedeckten oder veränderten
Bedarfen sowie Problemen eingebracht werden können.
Herr Oster weist auf die Freiwilligkeit der Aufgabe hin (Leistungsträger kann verpflichten),
deshalb sei ein Ratsbeschluss erforderlich. Die Verwaltung will mit der neuen Gesetzeslage
und der Bündelung der Verpflichtung zu Integrationskursen einen organisatorischen Vor-
schlag unterbreiten, um den Zugang zu Integrationskursen für den Menschen schneller, ein-
fach und transparenter zu gestalten und so den Integrationsprozess insgesamt zu beschleu-
nigen
Im Weiteren führt er aus, Aufgabe des Projektes sei es, zweigleisig zu fahren. Ziel sei zum
einen die Verbesserung von Organisation und Netzwerken innerhalb der derzeit vorhandenen
Möglichkeiten. Zum anderen erlange man Erkenntnisse über Rahmenbedingungen, die zu
verbessern seien. Diese Verbesserungen würden bei Land, Bund etc. entsprechend angesto-
ßen, einen direkten Einfluss auf die weitere Entwicklung habe das Projekt jedoch nicht.
Herr Roth ergänzt, die vorgestellte Zentralisierung der Verpflichtung zu Integrationskursen sei
ein Teilergebnis der Unterarbeitsgruppe Sprache. Darüber hinaus seien auch weitere Aspek-
te, wie Qualität und Umfang der Integrationskurse sowie die Notwendigkeit niederschwelliger
Angebote diskutiert worden. Mit dem vorliegenden Beschlussvorschlag könne ein Teilaspekt
der Gesamtthematik Spracherwerb geregelt werden. Für die Menschen, die hiervon profitieren
würden, sei dies jedoch ein wichtiger Schritt. Das BAMF sei in der Unterarbeitsgruppe im Üb-
rigen vertreten und nehme am gegenseitigen Austausch sowie der Diskussion von Verbesse-
rungsmöglichkeiten teil.
Nach einer kurzen, weiteren Beratung besteht Konsens, dem Vorschlag zur Zentralisierung
der Verpflichtung zu Integrationskursen zuzustimmen und die ergänzend diskutierten Aspekte
in die Ratsvorlage aufzunehmen.
Herr Oster bittet um Abstimmung. Im Ergebnis fasst die Arbeitsgruppe folgenden
Beschluss:
Die Verpflichtungen zu Integrationskursen, die durch das Amt für Soziales und Senioren
(502/8 - Leistungsgewährung nach dem AsylbLG) ausgesprochen werden können, werden
künftig zentral vom Amt für öffentliche Ordnung (323/22 — Ausländerangelegenheiten / In-
tegration) vorgenommen und abgewickelt. Es ist zu prüfen, ob eine Ausweitung auf den SGB
Il -Kundenkreis des Jobcenters möglich ist.
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
3.2 Flächendeckende Einführung von Videodolmetschen
Zur Einführung in die Thematik kündigt Herr Oster ein kurzes Video zur Nutzung des Video-
dolmetschens in Potsdam an.
https://www.youtube.com/watch?v=AL-k72Jne9c
Im Anschluss erläutert Herr Drexelius (Amt für Informationsverarbeitung) den Sachstand des
Pilotprojektes zur Einführung von Videodolmetschen in Köln (Folienpräsentation s. Anlage 3).
Herr Oster informiert, die Projektkoordination habe in Zusammenarbeit mit dem Amt für Infor-
mationsverarbeitung eine Bedarfsabfrage bei allen Dezernaten gestartet, um einen Überblick
über das benötigte Volumen für eine künftige Ausschreibung zu erhalten. Das Videodolmet-
schen stelle eine zusätzliche Alternative zum vorhandenen Dolmetscherpool dar und trage
dazu bei, den Menschen entsprechend seiner vorhandenen Ressourcen und Sprachkenntnis-
se gut zu beraten.
Auf Nachfragen von Herrn Ascani antwortet Frau Schliffke, die Möglichkeit der persönlichen
Anwesenheit eines Dolmetschers bleibe erhalten. Bescheide etc. werden aus Gründen der
Rechtssicherheit weiterhin ausschließlich in deutscher Sprache ausgegeben.
Frau Schick fügt hinzu, beim Videodolmetschen werden zertifizierte, vereidigte Dolmetscher
eingesetzt. Rechtssicherheit sei insofern gegeben. Im Übrigen habe das Amt für Kinder, Ju-
gend und Familie sehr gute Erfahrungen mit dem Videodolmetschen gemacht, insbesondere
bei kurzfristigen Gesprächen, Terminvereinbarungen und Kriseninterventionen. Für geplante,
längere Gespräche werde hingegen meist auf persönlich anwesende Dolmetscher zurückge-
griffen. Selbst kurze Terminvereinbarungen dauerten meist rund 15 Minuten, so dass die im
Rahmenvertrag vereinbarte Taktung aus ihrer Sicht in finanzieller Hinsicht angemessen sei.
Herr Schoos ergänzt, sofern die Bedarfsabfrage die Notwendigkeit einer anderen Taktung
erkennen lässt, könne in der anstehenden Ausschreibung auch eine Änderung der Taktung
vorgegeben werden.
Auf Rückfrage von Frau Ekinci bestätigt Frau Schliffke, Ziel sei grundsätzlich eine Mischform
aller möglichen Alternativen. In der Bedarfsabfrage werde auch das bisherige Vorgehen der
Dienststellen abgefragt, um eine Abwägung von Kosten und Nutzen im Hinblick auf weitere
Dolmetscherangebote, wie die Sprach- und Integrationsmittler, zu ermöglichen.
Herr Oster bittet um Abstimmung. Die Arbeitsgruppe fasst folgenden
Beschluss:
Ergänzend zu den derzeit gültigen Rahmenverträgen zur Nutzung von Sprachmittlern in per-
sönlichen Gesprächen und zur Übersetzung von Schriftstücken soll innerhalb der Stadtverwal-
tung flächendeckend der Einsatz von Video-Dolmetschern geprüft und ermöglicht werden.
3.3 Profilbogen für Geflüchtete
Herr Schwamborn geht kurz auf Idee und Hintergrund zur Einführung eines Profilbogens für
Geflüchtete ein und stellt den Entwurf eines Inhaltsverzeichnisses vor (siehe Anlage 4). In der
Arbeitsgruppe solle zunächst ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, da die Entwicklung des
Profilbogens noch nicht abgeschlossen sei. Im Übrigen sei die Bezeichnung „Profilbogen“ als
Arbeitstitel zu verstehen und soll durch eine passendere Benennung ersetzt werden.
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Profilbogen ist für den 09.11.2017 terminiert.
Herr Ascani ergänzt, dieser Profilbogen sei eine deutliche Unterstützung aller Beteiligten. Eh-
renamt und Geflüchteten biete er die Gelegenheit, zahlreiche Informationen zu transportieren,
für die bislang die Möglichkeiten fehlten, beispielsweise vorhandene Sprachkenntnisse oder
berufliche Erfahrungen außerhalb des Vorliegens von Zeugnissen und schriftlichen Nachwei-
sen. Darüber hinaus leiste er einen Beitrag zur Strukturierung des Gesamtprozesses.
Herr Schoos bittet bei den weiteren Überlegungen zu bedenken, inwieweit diese freiwilligen
Angaben der Geflüchteten für die Verwaltung digitalisiert werden können.
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
Herr Oster bittet um Abstimmung. Die Arbeitsgruppe fasst folgenden
Beschluss:
Als Unterstützung für die Geflüchteten, die ehrenamtlichen Begleiter und für die beteiligten
Behörden und Träger wird seitens der Stadtverwaltung ein Ordner zur Verfügung gestellt, in
dem Basisdaten der Geflüchteten eingetragen und mit Zustimmung der Geflüchteten von allen
genannten Stellen genutzt und weiterverarbeitet werden können.
4. Einrichtung und Besetzung weiterer Unterarbeitsgruppen
Herr Schwamborn gibt einen kurzen Überblick über die bereits bestehenden und die anste-
henden Unterarbeitsgruppen (Anlage 5).
Gemäß Priorisierung in der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe würden nun die Unterarbeits-
gruppen Gesundheit, Teilhabe und Existenzsicherung eingerichtet. Aus Kapazitätsgründen
werde eine neue Unterarbeitsgruppe jedoch erst starten, wenn eine der bestehenden auslau-
fe.
Er weist darauf hin, dass insbesondere der Bedarf zur Beratung gesundheitlicher Themen in
den bisherigen Sitzungen der Unterarbeitsgruppen artikuliert worden sei. Mit Einverständnis
der Arbeitsgruppe werde daher als nächstes mit der Unterarbeitsgruppe Gesundheit begon-
nen.
Auf Nachfragen von Frau Arimond und Frau Albrot erklärt Herr Schwamborn, die Präzisierung
der Themenfelder und ihrer Problematiken finde in den Unterarbeitsgruppen statt. Teilhabe
bedeute in erster Linie nicht schulische Bildung, sondern außerschulische Weiterbildung und
Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Existenzsicherung beziehe sich insbesondere auf die
Betrachtung der Schnittstellen zwischen Leistungsgewährung, Ausländerbehörde und Amt für
Wohnungswesen. Zudem sei in der letzten Sitzung der Unterarbeitsgruppe Wohnen die Ent-
wicklung einer Prozesskette in die Unterarbeitsgruppe Existenzsicherung verwiesen worden.
[Auszug aus der Niederschrift UAG Wohnen am 27.10.2017: Folgender, im Rahmen der
Diskussion entwickelter Vorschlag, wird zur weiteren Beratung in künftige Unterarbeits-
gruppen verwiesen:
Entwicklung einer Prozesskette
Abbildung des Prozesses von der Belegungspraxis bei 56 über die Feststellung des
Aufenthaltsstatus bei 323 hin zum Rechtskreiswechsel AsylbLG/SGB Il. Die Prozesskette soll
zum einem dem gegenseitigen Verständnis aller Akteure für notwendige Einzelschritte, zum
anderen der Feststellung von Problemen im Prozess und an Schnittstellen und deren
Behebung dienen. > UAG Existenzsicherung]
Hinsichtlich der Besetzung der Unterarbeitsgruppen bittet Herr Schwamborn, sich wie bisher
an der Frage, wo jede*r Einzelne den größten fachlichen Beitrag liefern könne, zu orientieren.
Ziel sei es, die Unterarbeitsgruppen mit maximal 8 Teilnehmern*innen zu besetzen, um Ar-
beitsfähigkeit und Effektivität zu gewährleisten (Fotodokumentation, Anlage6).
Ergebnis:
UAG 4: Gesundheit (5 Mitglieder)
Frau Dr. Eulgem (Gesundheitsamt)
Jobcenter
Frau Kuntze (LIGA der Wohlfahrtsverbände)
Herr Roth/Frau Wuttke (Ehrenamt)
Herr Ascani (Ehrenamt)
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
UAG 5: Existenzsicherung (6 Mitglieder)
Herr Ascani (Ehrenamt)
Frau Kuntze (LIGA der Wohlfahrtsverbände)
Jobcenter
Herr Krögerrecklenfort (Ehrenamt)
Amt für Soziales und Senioren
Herr Heiden (Amt für Personal, Organisation und Innovation)
UAG 6: Teilhabe (5 Mitglieder)
Frau Klassen (Amt für Weiterbildung/VHS)
Frau Ekinci (Kommunales Integrationszentrum)
Herr Adrian (Ehrenamt)
Frau Kuntze (LIGA der Wohlfahrtsverbände)
Herr Ascani (Ehrenamt)
In Absprache mit der Arbeitsgruppe werden weitere Teilnehmer*innen anlassbezogen zu den
Sitzungen der Unterarbeitsgruppen eingeladen.
5. Bericht aus den Modellkommunen
Herr Schwamborn berichtet kurz aus den insgesamt 11 weiteren Modellkommunen und den
regelmäßigen Austauschtreffen. In den Treffen würden auch übergreifende Problemlagen, wie
beispielsweise die Thematisierung der langen Dauer von Anerkennungsverfahren (Schulab-
schlüsse) bei den Bezirksregierungen, thematisiert und über die wissenschaftliche Begleitung
an das Land NRW herangetragen.
Das nächste Treffen, zu dem auch die Projektleitungen eingeladen seien, finde am
29.11.2017 statt.
6. Weiteres Vorgehen / Sonstiges
Frau Schliffke stellt anhand des Zeitmaßnahmenplans das weitere Vorgehen für 2017 und
2018 dar (Anlage 7). Der Sachstandsbericht an das Land NRW werde den Mitgliedern der
Arbeitsgruppe vor Beratung in der Lenkungsgruppe am 06.12.2017 zur Kenntnis gegeben.
Herr Adrian weist auf die hohe Belastung des Ehrenamtes durch die zunehmende Teilnahme
an Sitzungen und Besprechungen hin und fragt nach Erfahrungen der Modellkommunen und
Möglichkeiten für Freistellungen, Fahrtkostenerstattung etc.
Herr Prof. Dr. Reis betont die Bedeutung der Einbeziehung des Ehrenamtes in das Projekt. Er
berichtet, das Projekt insgesamt sei nicht überall so weit fortgeschritten wie in Köln. Auch sei
die Beteiligung ehrenamtlich Tätiger in den anderen Modellkommunen nicht derart ausge-
prägt, so dass er diesbezüglich nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen könne.
Herr Oster bekräftigt die positiven Erfahrungen, die er mit der frühzeitigen Einbeziehung von
Ehrenamt und anderen externen Akteuren gemacht habe. Er erkenne aber auch die hohe
zeitliche Belastung der Ehrenamtler/innen durch die Einbeziehung und die verstärkte Vernet-
zung. Er nehme das Projekt zum Anlass für eine grundsätzliche Diskussion in der Verwaltung,
wie mit der Thematik in Zukunft umzugehen sei und sagt eine entsprechende Rückmeldung
zu.
Abschließend weist Herr Schwamborn darauf hin, dass Hinweise aus dem Arbeitskreis, die
bislang in der Form noch nicht in den Unterarbeitsgruppen diskutiert wurden, wie beispiels-
weise die sozialpädagogische Begleitung von Integrationskursen, zur weiteren Beratung in die
Unterarbeitsgruppen rückgespiegelt werden.
Niederschrift über die 2. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 08.11.2017
Herr Oster bedankt sich für die rege Teilnahme an der Diskussion und schließt die Sitzung.
gez. Oster
Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 2): Zieldatei/Ergebnisse aus den Unterarbeitsgruppen
Anlage 2 (zu TOP 3.1): Folienpräsentation Zentralisierung der Verpflichtung zu
Integrationskursen
Anlage 3 (zu TOP 3.2): Folienpräsentation des Amtes für Informationsverarbeitung
zum Videodolmetschen
Anlage 4 (zu TOP 3.3): Entwurf Inhaltsverzeichnis des „Profilbogens für Geflüchtete“
(Stand: 06.10.2017)
Anlage 5 (zu TOP 4): Übersicht über bestehende und anstehende Unterarbeitsgruppen
Anlage 6 (zu TOP 4): Fotodokumentation zur Einrichtung weiterer Unterarbeitsgruppen
Anlage 7 (zu TOP6): Zeitmaßnahmenpläne 2017 und 2018
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14.11.2017
Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln
TOP 3.1 Sprache ist der
Schlüssel zur
Integration !
Verpflichtung zu Integrationskursen
Neuregelung $ 44a AufenthG zum 01.01.2017
Der Integrationskurs.....
beinhaltet Deutschkurs (600 Std) und Orientierungskurs (100 Std)
vermittelt die Sprache, die Rechtsordnung, die Kultur und die Geschichte in
Deutschland
wird in verschiedenen Kursarten angeboten
kostet im Durchschnitt zwischen 1.800 € und 4.000 €
dauert ” 6 Monate (i.d.R. Vollzeit)
wird für Leistungsbezieher/innen AsylbL und SGB Il einmalig vom BAMF
finanziert
0B/6 Referat Flüchtlingskoordination — = Einwanderung
= gestalten NRW
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Die Oberbürgermeisterin E23 Stadt
Verpflichtung zu Integrationskursen
Neuregelung $ 44a AufenthG zum 01.01.2017
Wer kann verpflichten:
Jobcenter
Wer kann verpflichtet werden:
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Kunden AsylbL
mit positiver
Bleibeperspektive
(5 Länder)
Kunden mit Kunden
- bes. Integrationsbedarf im SGB Il
- Duldungsstatus 8 60 a Leistungsbezug
OB/S Referat Flüchtlingskoordination —— Einwanderung
gestalten NRW
eisen zarten ass!
Die Oberbürgermeisterin
Verpflichtung zu Integrationskursen
Neuregelung 8 44a AufenthG zum 01.01.2017
Verpflichtung zum IK durch 3 Organisationseinheiten
verursacht Reibungsverluste, Doppelarbeit, hohen
f Kommunikationsaufwand, lange Weg:
Votum aus
der UAG
Sprache ....
per RB zum 01.01.2018
Schritt 1- 502/ Träger Asylbl überträgt Aufgaben an ABH
ggf-Schritt 2- Jobcenter überträgt Aufgaben auf ABH ???
derzeit in Prüfung
it — — Einwanderung
| 08/6 Referat Flüchtlingskoordination BETEN
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Die Oberbürgermeisterin
Di — — —
Vorteile
[fo gesetzl. Neuregelung und Verpflichtung zu IK aus einer Hand:
o Zeitnaher Spracherwerb und Orientierungskurs im IK durch
frühzeitige Verpflichtung...
->erleichtert dem Menschen das Ankommen in der neuen Lebens-
situation und die selbständige Regelung seiner Angelegenheiten
->bringt eine frühe und klare Tagesstruktur
->beschleunigt die Integration in Ausbildung- und Arbeit und erhöht die
Unabhängigkeit von Hilfsangeboten
Einheitlicher, transparenter Zugang zum IK
->ABH ist zentraler Ansprechpartner für Kunden und Akteure
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination — Einwanderung
gestalten NRW
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14.11.2017
14.11.2017
Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln
.
; Vorteile
gesetzl. Neuregelung und Verpflichtung zu IK aus einer Hand:
o Umfassende Betreuung durch „IK-Spezialisten-Team“ bei der ABH
-> bedarfsorientierte Beratung sichert den Erfolg des IK
-> konstante Begleitung der Teilnahme,
unabhängig vom Rechtskreiswechsel
-> sofern erforderlich, Sanktionierung
o Nutzung von Synergien
->Strukturen bei ABH bereits vorhanden
->Vermeidung von Dublettenkonflikten und doppelten Daten im
BAMF-System
->Zügigere Integration in Ausbildung- und Arbeit erhöht die
Unabhängigkeit von Hilfsangeboten (Reduzierung von Transferleistungen)
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination — — Einwanderung
= gestalten NRW
guörder nn Men des WFT
Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln
Wie geht es weiter?
P
* Ratsbeschluss am 19.12.2017
e Umsetzung AsylbLG-Kunden ab 01.01.2018
3 e Parallel Prüfung Ausweitung auf SGB Il-Kunden
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination - Einwanderung
gestalten NRW
Gerd au Met des FI
Die Oberbürgermeisterin
Online-Service
Videodolmetschen
Drexelius
Die Oberbürgermeisterin
wird als Service für alle Dienststellen
mittels eines Rahmenvertrags über 24
Monate bereit gestellt.
Kann in Teilen ohne vorherige
Anmeldung des Termins genutzt werden.
Nutzung über alle Gerätetypen hinweg.
Keine Nutzung von einem CAN-PC aus.
| ‚Amt für Informationsverarbeitung Folie 2 NM
14.11.2017
| Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln
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rachangebot Ad Hoc Sprachen
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Arabisch
Albanisch (7-15 Uhr)
Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Bulgarisch
Polnisch
Rumänisch
Russisch
Tschechisch
Türkisch
Ungarisch
| ‚Amt für Informationsverarbeitung Folie 3 NM |
lm
— Online
|
Offline
Grün unterlegte Sprachen sind |
‚ online und somit sofort verfügbar. |
Klicken Sie auf die gewünschte
Sprache, um direkt zu Ihrem/r
Dolmetscherin verbunden zu
werden.
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| ‚Amt für Informationsverarbeitung Folie4 N |
14.11.2017
14.11.2017
Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln
RR Folgenden Terminsprachen werden
Amharisch Kurdisch
Armenisch Mongolisch
Aserbaidschanisch Paschtu
Bengalisch Portugiesisch
Chinesisch Punjabi
Dari Slowenisch
Edo/Bini
Georgisch Suaheli
Griechisch Thailändisch
Hindi Tigrinya
Igbo Ukrainisch
Italienisch Urdu
Japanisch Vietnamesisch
Koreanisch
| Amt für Informationsverarbeitung Folie 5 Hu
Die Oberbürgermeisterin
« Männliche / weibliche Dolmetscherin:
Wenn speziell eine Frau oder ein Mann als DolmetscherIn gewünscht ist, kann dies bei der Hotline
angefragt werden. In manchen Situationen wird das gewünscht.
+ Selbe/r Dolmetscher/in:
Wenn der/die selbe Dolmetscher/in wie im vorigen Gespräch gewünscht ist, kann dies bei der
Hotline angefragt werden.
| ‚Amt für Informationsverarbeitung Folie 6 I
14.11.2017
Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln
- 9 Euro pro Account pro Monat.
- 15 Euro pro Sitzung bis zu 15 Minuten, danach 1 Euro pro
Minute.
— Stornierung von Terminbuchungen binnen 24 Stunden vor
Termin: 30 Euro.
- Kosten für das benötigte Equipment kommen separat hinzu.
Der Rahmenvertrag wird allen Dienststellen zum eigenständigen
Abruf zur Verfügung gestellt. Es ist keine zentrale Verwaltung von
Abrufen vorgesehen.
Amt für Informationsverarbeitung Folie 7 No |
Die Oberbürgermeisterin 2 Stadt Köln
— Bereitstellung von 1-2 zentralen Tablets
für ein Kundenzentrum. 1 Account pro
Gerät.
- Mitnahme des Tablets zum Kunden dank
WLAN.
- Verknüpfung zum Thema
Terminvereinbarung.
| ‚Amt für Informationsverarbeitung Folie NM |
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Zur Nutzung bei Behörden, Beratungsstellen, Sprachschulen, ...
Der Profilbogen dient Ihrer Information. Bitte entnehmen Sie keine Unterlagen aus dem Ordner.
Inhalt
Persönliche Daten
Aufenthaltsstatus
Wohnen
Lebensunterhalt
Gesundheitliche Besonderheiten
Migrationsberatung
Potenzialanalyse
Bildungsbiografie/ Vita
Notizen und Bemerkungen
Anlage: Übersicht über Ämter, Standorte, Adressen
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OB/6
Stand:
07.12.2017
Grundsatzziel: Verbesserung der Integration von Geflüchteten
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss AG /
LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
Der Geflüchtete hält Basisdaten
systematisiert vor (dies erleichert
den Weg durch die Behörden)
Einheitliches Personal Book mit allen wesentlichen
Informationen inklusive Ansprechpartner in
Behörden / Unterlagen für Behörden und
Beratungsstellen
x
Inhalte weitestgehend festgelegt. Entwurf wird
bis Ende Januar erstellt. Beschlussfassung
durch AG und LG ist erfolgt
in Bearbeitung 15.08.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
Es gibt eine einheitliche und
transparente
Informationsplattform zu Sprach-
und Bildungsangeboten
Aufbau und Pflege einer Plattform
--> incl. einer ersten Aufstellung von
Sprachangeboten - Weiterleitung an Projekt
Bildungskoordination
erledigt 15.08.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
a) Beglaubigungen fremdsprachlicher Dokumente
werden an vielen Stellen der Verwaltung
vorgenommen
Nach Weisung der Bezirksregierung ist die
Beglaubigung fremdsprachlicher Dokumente
weiterhin nicht zulässig (s. mail 6.10.17).
BA hat Weisung, dass fremdsprachl.
Dokumente beglaubigt werden können.
--> nochmalige Diskussion mit BezReg/
Aufnahme Austausch mit Modellkommunen
in Bearbeitung 05.09.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
b) Die Bezieher von AsylbL und SGB II können
Kosten für Dolmetscher/ Fahrtkosten auch
nachträglich geltend machen
Wird für Sammlung angeregter
Rechtsänderungen an Land zurückgestellt zurück- gestellt 15.08.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
c) Ein Vorhalten einer Generalvollmacht erleichtert
dem Geflüchteten und dem Unterstützer den
Kontakt zu Behörden
Generalvollmacht aus Sicht der Stadt rechtlich
bedenklich, vom Ehrenamt verwendete
Vollmacht kann auf der Seite der Wiku zur
Verfügung gestellt werden
erledigt 15.08.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
a) frühzeitige Information der Geflüchteten, durch
gezieltere Beratung aller städt. Stellen hinsichtl.
Inanspruchnahme des Integrationpoint
BA und 323 und OB/6 führen
Abstimmungsgespräche zur gezielteren
Information der Geflüchteten und vermehrten
Inanspruchnahme des IP
in Bearbeitung 05.09.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
b) Beschleunigung des Verfahrens zur
Anerkennung von Bildungsabschlüssen bei den
Bezirksregierungen Köln und Arnsberg
Thematik wurde über die wissenschaftliche
Begleitung an das Land weitergegeben erledigt 05.09.2017 UAG 1
Bildung/Arbeit
Der Zugang zu
Bildung und Arbeit
ist für Geflüchtete
leicht erreichbar
Die Geflüchteten können ihre
Anliegen bei den Behörden
einfach und ohne zusätzliche
Wege erledigen
Die Anerkennung von Bildungs
und Berufsabschlüssen wird
frühzeitig (vor Wechsel zu SGB II)
beantragt / die Beratung und
Hilfestellung bei der Beantragung
erfolgt zentral
56: Amt für Wohnungswesen
JC: Jobcenter
323: Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
12 : Amt für Informationsverarbeitung
2
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss AG /
LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
a) Bündelung der Aufgabe Verpflichtung zum
Integrationskurs n. § 44 a AufenthG
- zentrale Stelle für Beratung/Sprachlevel-
Feststellung / Antrag/ Anmeldung/ Verpflichtung
etc.
x
Gespräche mit OB/6, 323, 50 und JC erfolgt -
Ziel: Zentralisierung IK bei 323 / Ratsbeschluss
wurde von OB/6 erarbeitet / Ratssitzung
02/2018, Gespräche mit JC hinsichtlich
Aufgabenwahrnehmung für SGB II-Kunden
laufen. Beschlussfassung durch AG und LG ist
erfolgt
in Bearbeitung 10.08.2017 UAG 2 Sprache
b) BAMF Onlineantrag mit Möglichkeit,
erforderliche Dokumente hochzuladen
BAMF hält nach Prüfung der Sachlage das
derzeitige Verfahren für ausreichend.
Einscannen aller Dokumente und Versand an
zentrale E-Mail Adresse ist als Alternative zum
Postversand möglich.
erledigt 10.08.2017 UAG 2 Sprache
a) Kein Behördendeutsch!
Bsp: Im Vordruck Wohnungsbeschaffung und
Wohnungserhaltung bei 50 wurde der Begriff
"Sicherheitsleistung" durch "Kaution" ersetzt
laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
b) Verwendung von Piktogrammen, und
graphischen Darstellungen Kontaktaufnahme zu 13 mit Ziel einer
gesamtstädtischen Anwendung ist erfolgt laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Unterstützung durch Videoclips
(evtl. in Kooperation mit WDR for you)
Alle Teilnehmer/innen der UAG`s werden
gebeten, sinnvolle Videoclips an die Email-
Adresse: Einwanderung gestalten zu senden /
Kontaktaufnahme durch OB/6 zum WDR ist
erfolgt. Livestream zum Thema Wohnen in der
48. Kw
laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
Die Kommunikation zwischen
Behörde und Geflüchteten ist trotz
Sprachbarrieren sichergestellt
Flächendeckende Einführung von
"Videodolmetschen"
x
Bedarfsabfrage bei den Dienststellen läuft /
Nutzung von Videodolmetschen parallel zum
bestehenden Dolmetscher- Rahmenvertrag,
Beschlussfassung durch AG und LG ist erfolgt
in Bearbeitung 22.09.2017 UAG 2 Sprache
Sprache
Sprachbarrieren sind
abgebaut
Der Spracherwerb für Geflüchtete
startet so früh wie möglich
Vordrucke, Flyer, Anträge etc.
sind leicht verständlich und
einfach gestaltet ("Verstehen ist
mehr als Sprache")
56: Amt für Wohnungswesen
JC: Jobcenter
323: Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
12 : Amt für Informationsverarbeitung
3
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss AG /
LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
Die Kriterien bei der Belegung
von städt. Unterkünften durch 56
sind für Geflüchtete und
Ehrenamt transparent
Kriterien und praktische Umsetzung werden in
geeigneten Runden vorgestellt, z.B. Aufnahme in
Ehrenamtsveranstaltung JC, runder Tisch für
Flüchtlingsfragen, Forum für Willkommenskultur
(bestehende Strukturen der Stadtgesellschaft
werden genutzt)
wird in Abstimmung zwischen 56 und weiteren
Akteuren realisiert. laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
a) Erstellung eines städtischen themenbezogenen
Leitfadens und einer Checkliste für die
Wohnungssuche
in Bearbeitung 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
b) Vermittlung von Inhalten in kleinen Gruppen
(z.B. durch Auszugsmanagement, durch
Willkommensinitiativen) in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Unterstützung durch Verbraucherzentrale bei
Vermittlung (Netzwerk/Kooperation) in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
a) Anlassbezogene Austauschrunde von JC und 56
zum Thema Wohnen; regelmäßige Aktualisierung
der Listen Ansprechpartner; ggf. gegenseitige
Hospitationen (Netzwerk / Kooperation)
56 und JC klären die Details in Bearbeitung 11.08.201 7 UAG 3 Wohnen
b) Harmonisierung Internetauftritte, Newsletter OB/6 greift Thematik im Rahmen von
Gesprächen mit 13 auf laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Vernetzung der Beratungsstellen, der Berater im
Jobcenter, etc z.B. hinsichtlich Unterlagen, Videos,
etc
laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
a) Längere Betreuung nach Umzug, Prüfung zur
Notwendigkeit im Rahmen grundsätzlicher
Überlegungen durch 56
Prüfung durch 56 in Abstimmung mit weiteren
Akteuren erfolgt nach Erfahrungszeitraum im
Rahmen Evaluation verstärkter präventiver
Maßnahmen, z.B. Wohnungsleitfaden,
Beratung Auszugsmanagement, Kooperation
mit Verbraucherzentralen/
Willkommensinitiativen.IKD entwicklet
Konzept, Einladung IKD in UAG Wohnen
in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
b) Ausbau Ehrenamt speziell für Thema
Nachbetreuung, Rekrutierung z.B. durch
Auszugsmanagement
s.o. offen 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Präventive Beratung von Mietern bei 50
(Vermeidung von drohendem Wohnungsverlust)
Projekt "Bermico" läuft in Zusammenarbeit mit
SKM in Ehrenfeld zur präventiven Beratung;
Rat hat Verstetigung in 11/2017 beschlossen.
Ausweitung auf weitere Stadtbezirke -zunächst
Chorweiler vorgesehen; Projektevaluation ist
abzuwarten
in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
Erstellung sowie Inhalte des Leitfadens wurden
am 23.10.17 zwischen OB/6 und 56
besprochen / Anbindung an
Auszugsmanagement
Wohnen
Der Übergang von
der städt.
Unterbringung in
privaten Wohnraum
ist verbessert
Die Geflüchteten kennen die
notwendigen Schritte zur
Anmietung einer eigenen
Wohnung sowie die Rechte und
Pflichten im Mietverhältnis
JC und 56 sowie weitere
Beratungsstellen kennen das
gegenseitige Vorgehen und
können die Geflüchteten
zielgerichtet und kontinuierlich
beraten (Netzwerk/Kooperation)
Die Integration in das
Wohnumfeld (nach Bezug einer
eigenen Wohnung) ist gelungen
56: Amt für Wohnungswesen
JC: Jobcenter
323: Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
12 : Amt für Informationsverarbeitung
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3923/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.12.2017
- Erstellt
- 13.12.2017 11:47