A-R/0046/2019
Klimanotstand – Sofortmaßnahmen der Stadt Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0046-2019-Klimanotstand - Sofortmaßnahmen der Stadt Münster
6200 Zeichen
Antrag an den Rat Nr.: A-R/0046/2019 AfD -Ratsgruppe Münster Mitglieder Leostraße 16 B 48153 Münster Marrtin Schiller (Sprecher) Richard Frederik Mol +49(251) 60688623 martin.schiller@afd-muenster.de www. afd -muenster.de Klimanotstand – Sofortmaßnahmen der Stadt Münster AfD -Ratsgruppe im Rat der Stadt Münster Leostr. 16-B 48153 Münster Tel. (0251) 60688623 martin.schiller@afd-muenster.de Antrag an den Rat der Stadt Münster zur sofortigen Beschlussfassung Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 1. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Münster, die Mitglieder des Rates und aller anderen politischen Gremien verzichten ab sofort auf Flüge innerhalb von Deutschland. 2. Flüge mit dem Ausland der unter Punkt 1 genannten Personengruppe sind nur noch nach Genehmigung durch den Rat der Stadt Münster erlaubt. Die Genehmigung wird nur erteilt, wenn dargelegt wird, wie das durch den Auslandsflug erzeugte CO 2 wieder neutralisiert wird. 3. Der Dienstwagen des Oberbürgermeisters (BMW 714i) wird abgeschafft. Und durch einen Renault ZOE ersetzt. 4. In allen öffentlichen Gebäuden wird ab der nächsten Heizperiode die Durchschnittstemperatur um 1 Grad Celsius abgesenkt. 5. Alle Lampen in städtischen Gebäuden werden durch LED-Lampen ersetzt. 6. In den städtischen Kantinen wird ab dem Jahr 2020 vollständig auf tierisches Fleisch verzichtet. Es werden nur noch vegetarische und vegane Gerichte angeboten. 7. Die Stadt Münster legt ein Förderprogramm für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf. Mit diesem Programm wird die Anschaffung von Fahrrädern gefördert. Unter der Voraussetzung, dass der bisher genutzte PKW abgeschafft wird. Bei Personen ab 50 Jahren wird auch die Anschaffung eines E-Bike gefördert. Begründung: In Münster herrscht der Klimanotstand. Dies erfordert, dass von Seiten der Stadt Maßnahmen gegen den weiteren Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperatur unternommen werden. Die Stadt Münster, ihre Mitarbeiter und natürlich auch den politischen Gremien kommt hierbei eine Vorbildfunktion zu. Wenn sie nicht mit gutem Beispiel vorangehen, kann nicht erwartet werden, dass die übrige Bevölkerung ihr klimaschädliches Verhalten ändert. Um den Klimatod der Menschheit abzuwenden sind drastische Maßnahmen nötig. Hier kann und darf es keine Rücksichten geben. Alles muss hinterfragt werden. Im Klimanotstand kann einzig die Abwendung des Klimatodes der Menschheit der Handlungsmaßstab sein. Denn Grundrechte und Wohlstand, gefestigte Rechtspositionen nützen dem Einzelnen nichts mehr, wenn die Menschheit durch die Folgen des Klimawandels den Klimatod stirbt. Daher sind die oben aufgeführten Maßnahmen sofort zu beschliessen und umzusetzen. Denn jede einzelne Maßnahme reduziert signifikant den Ausstoß von CO 2 in die Erdatmosphäre. Zu den Maßnahmen im Einzelnen. Inlandsflüge: produzieren zwischen 150 bis 300 kg CO 2 pro Person und geflogenen Kilometer. Das ist vor dem Hintergrund des Klimanotstandes nicht mehr verantwortbar. Auf Inlandsflüge ist daher ab sofort zu verzichten. Mit der bahn steht zudem ein gleichwertiges Transportmittel zu Verfügung. Dieses erzeugt im Schnitt nur 10% der CO 2-Emissionen bei einem Inlandsflug. Auslandsflüge: sind vor dem Hintergrund der erzeugten Umweltbelastung mit Kohlendioxid per se nicht mehr zu rechtfertigen. Natürlich kann es Situationen geben, in denen ein solcher Flug erforderlich ist. Etwa im Rahmen von Städtepartnerschaften. Auslandsflüge müssen aber eine Ausnahme bleiben. Damit das so ist, müssen sie durch den Rat genehmigt werden. Dienstwagen OB: Der Stadt Münster und dem OB kommt eine Vorbildfunktion beim Klimawandel zu. Er ist der Repräsentant der Stadt. Entsprechend muss er beim Thema Klima im herrschenden Klimanotstand vorangehen. Hierzu ist der Verzicht auf den bisherigen Dienstwagen ein probates Mittel. Mit einem Elektroauto wirbt der OB zugleich für den Klimawandel und neue mobile Antriebsformen. Temperaturabsenkung in öffentlichen Gebäuden: Ob es 21 oder 20 Grad warm ist in einem Raum fällt den Menschen kaum auf. 1 Grad weniger aber spart bis zu 6 % an Heizenergie ein. Dies bedeutet eine Reduzierung von etwa 2,50 Kg Co 2 pro m 2 im Jahr . Bei der Gesamtbürofläche der Stadt Münster wird so eine erhebliche Menge an Kohlendioxid im Jahr eingespart. LED-Lampen: Sparen über die Lebensdauer über 100 Euro pro Lampe an Strom ein. Zugleich verbrauchen sie pro Jahr und Lampe 250 kg weniger CO 2. Verzicht auf tierische Produkte: Der Verzicht auf Fleisch ist eine einschneidende Maßnahme. Aber der Klimatod der gesamten Menschheit ist viel schlimmer. Vor diesem Hintergrund ist der Verzicht auf das geliebte Steak nur eine kleine Einbuße an Lebensqualität. Denn bei einem weiteren Verzehr von tierischen Produkten stirbt die Menschheit unweigerlich aus. Fleischesser erzeugen durch ihre Form der Ernährung etwa 2 Tonnen CO 2 pro Jahr. Ein Vegetarier nur etwa 1 Tonne CO 2. Durch den Umstieg auf eine fleischlose Kost kann daher pro Jahr und Person 1 Tonne CO 2 eingespart werden. Förderprogramm Fahrrad: Ein PKW erzeugt pro Liter etwa 2,50 (Benzin) bis 3,1 kg CO 2. Jeder PKW erzeugt damit etwa 4 bis 5 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Bei einer Fahrleistung von 20.000 Km im Jahr. Durch den Verzicht auf den PKW und den Umstieg auf das Rad kann eine enorme Menge an Kohlendioxid eingespart werden. Münster ist im Klimanotstand. Daher muss von Seiten der Politik und der Verwaltung umgehend gehandelt werden. Die aufgeführten Maßnahmen erfüllen diese Bedingung. Sie sind daher umgehend zu beschließen. Denn durch die Ausrufung des Klimanotstandes ist die Stadt Münster eine Selbstverpflichtung eingegangen. Die Eindämmung des anthropogenen Klimawandels besitzt Priorität und ist bei allen Entscheidungen zu beachten. (Beschlusspunkt 2 zu V/0482/2019). Daher sind sofort alle Maßnahmen umzusetzen, die von Seiten der Stadt zur Umsetzung dieses Zieles ergriffen werden können. Die Stadt Münster muss handeln und aktiv werden. Klimaschutz darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Es erfordert Taten und sofortige Aktionen. gez. Martin Schiller und Richard Mol
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Leostraße 16B
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0046/2019
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 25.06.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37