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mission E

Mitteilung Ausschuss 3490/2018 vom 06.11.2018

Stand: Am 20.11.2018 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    „Faktor Mensch“ – die dauerhafte Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten Steckbrief der „mission E“ Potenziale des energiebewussten Verhaltens – ein Beispiel In einem Bürogebäude arbeiten 300 Beschäftigte, ihre PC-Arbeitsplätze – bestehend aus Rechner, Monitor und Drucker – sind vergleichbar ausgestattet. Zwar verfügen die Arbeitsplätze über abschaltbare Steck- dosenleisten; diese dienen jedoch nur als Mehrfach- stecker, weil sie zum Feierabend nicht ausgeschaltet werden. Was viele Beschäftigten nicht wissen: Ihre PC-Arbeitsplätze benötigen weiterhin Strom, obwohl sie ausgeschaltet sind – in diesem Fall 12 Watt pro Schreibtisch und somit 3.600 Watt bei 300 Arbeits- plätzen. Bei einem achtstündigen Arbeitstag und 220 Arbeitstagen im Jahr gilt: Die Arbeitsplätze sind zwar nur 1.760 Stunden eines Jahres besetzt, doch verbrauchen die Bürogeräte auch während der verblei- benden Zeit elektrische Energie – 7 .000 Stunden lang ziehen sie 3.600 Watt. Daraus ergibt sich ein jährlicher V erbrauch von 25.200 Kilowattstunden (kWh), bei einem Strompreis von 0,25 Euro pro kWh entspricht dies 6.300 Euro – eine Summe, die sich durch das Betätigen der abschaltbaren Steckdosenleisten leicht einsparen ließe. Bei der effizienteren Nutzung von Strom, Gas und Öl sind alle gefordert: V erwaltung, Wirtschaft und Privathaushalte. Eine besondere V erantwortung und V orbildfunktion haben die vielen Hunderttausend Beschäftigten in den V erwal- tungen insbesondere des öffentlichen Sektors, aber auch in den Unternehmen: Sie können einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur CO2-Einsparung leisten und den Bürgern mit ihrem Ener- giebewusstsein ein gutes Beispiel geben. Daher hat die EnergieAgentur.NRW für den V erwaltungs- bereich ein Konzept für interne Motivationskampagnen entwickelt: die „mission E“. Das „E“ steht für Energie, Effizi- enz, Einsparung und Emission – und für das Engagement jedes und jeder Einzelnen, das erforderlich ist, um den Strom- und Wärmeverbrauch durch den „Faktor Mensch“ zu senken. Mit Hilfe der „mission E“ können sowohl Städte und Gemeinden, Kreise, Landes- und Bundeseinrichtungen als auch Unternehmen ihre Beschäftigten in der V erwal- tung dauerhaft für das energiebewusste V erhalten sensi- bilisieren und motivieren. „Klimafreundliche Schwarmintelligenz“ Ihre Beschäftigten können durch ihr energiebewusstes V erhalten in V erwaltungsgebäuden eine ganze Menge er- reichen, denn die Einsparpotenziale des „Faktors Mensch“ sind enorm: Beim Strom liegen sie bei bis zu 15 %, bei der Wärme sogar bei bis zu 20 % des Gesamtverbrauchs von Bürogebäuden. Das Entscheidende ist: Wenn sich beim Energiesparen für den Klimaschutz viele Einzelne aktiv beteiligen, bewirken auch vermeintliche Kleinigkeiten in der Summe Großes. Die Erfahrung zeigt: Das energiebewusste Nutzerverhalten am Arbeitsplatz ist eine Form der klimafreundlichen Schwarmintelligenz. Denn als T eil einer großen sozialen Gemeinschaft kann auch der Einzelne durch kleine, ver- meintlich unwirksame V erhaltensänderungen viel bewegen – angeführt von Menschen, die mit gutem Beispiel voran- gehen. Zahlreiche Anwendungsbeispiele der „mission E“ in den letzten zehn Jahren belegen, dass sich die Mission mit dem hoch gestellten E auf jeden Fall lohnt. Für Sie, Ihre Belegschaft, Ihre V erwaltung und nicht zuletzt für den Klimaschutz. Der „Faktor Mensch“ Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung und Motivation Die Macht der Gewohnheit Der häufigste Grund für die Energieverschwendung Menschliche V erhaltensweisen laufen keineswegs immer bewusst und reflektiert ab, sondern oft gewohnheitsmäßig und unbewusst – der V olksmund sagt: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Im psychologischen Fachjargon werden diese unbewusst ablaufenden menschlichen V erhaltens- weisen Handlungsroutinen genannt. Menschen zeigen dieses völlig automatisch ablaufende V erhalten nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Bereich: So sind etwa die ersten Handgriffe zu Beginn eines Büroarbeits- tages – Licht einschalten, Jacke aufhängen, Rechner hochfahren, Kaffee holen usw. – jeden Morgen dieselben. Genau um solche unbewussten und automatisierten V er- haltensmuster im Umgang mit den elektrischen Geräten und der Beleuchtung, beim Heizen und beim Lüften geht es bei der „mission E“. Denn erfahrungsgemäß verbrau- chen die meisten Menschen aus reiner Gewohnheit mehr Energie als nötig. Darum stellt das Konzept der Energie- Agentur.NRW den einzelnen Menschen als Energienutzer in den Mittelpunkt – mit dem Ziel, seine lieb gewonnenen Gewohnheiten zu hinterfragen und ihn durch unter- schiedliche Methoden und vielfältige Aktivitäten für ein energiebewussteres V erhalten zu sensibilisieren und zu motivieren. Ein großer „Blumenstrauß“ möglicher Aktivitäten Das Konzept der „mission E“ bietet Ihnen einen großen bunten „Blumenstrauß“ aus fast 80 denkbaren Aktivitäten, die sich auf neun Aktionsbereiche verteilen: von Intranet, Werbung und V eranstaltungen über Wettbewerbe, Aus- und Weiterbildung bis hin zu flankierenden technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie der internen Kommunikation und der externen Öffentlichkeitsarbeit. Jeder Anwender kann daraus eine ganz individuelle Aus- wahl treffen. In der Praxis leisten dies eigens geschulte Multiplikatoren aus der Belegschaft, die den anderen Be- schäftigten als glaubwürdige V orbilder den Weg weisen. Und weil die „mission E“ die Menschen in erster Linie als Privatpersonen anspricht, schärft sie den Blick der Beschäftigten auf die Themen Strom und Wärme in ganz besonderer Weise. So kann sie gewohnte V erhaltensweisen bei der Energienutzung innerhalb der Belegschaft ver- ändern und die Beschäftigten dazu bewegen, unnötige Energieverbräuche aus Überzeugung zu vermeiden – am Arbeitsplatz und zu Hause. Und das auf Dauer. Mit dem Ergebnis, dass die V erwaltungen dauerhaft Strom und Wärme einsparen und weniger Emissionen verantworten. Das Basismodul der „mission E“ liefert Ihnen das notwen - dige Fundament für Ihre maßgeschneiderte interne Moti- vationskampagne, denn es dient dem Know-how- T ransfer – ganz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe: Dieses Leistungs- paket versetzt Ihre Multiplikatoren in die Lage, die „mission E“ überwiegend in Eigenregie vorzubereiten und durchzu- führen. Und es sensibilisiert die Multiplikatoren für ihren spezifischen Motivationsauftrag. Bestandteile Das Basismodul der „mission E“ umfasst die folgenden Leistungen und Materialien: das zweitägige Inhouse-Einführungsseminar für bis zu 18 Multiplikatoren zu den Grundlagen der dauerhaften Nutzermotivation (Energietechnik, Kommunikation, Psychologie usw.) und für den Einstieg in die individuelle Kampagnenplanung (Ziele, Absender, Start, Laufzeit, Aktivitäten etc.); sechs Exemplare des über 400-seitigen, hochwertigen Kompendiums „Faktor Mensch“ – über praktische Umsetzungsbeispiele, psychologische Grundlagen, konzeptionelle Eckpfeiler, strategische Aspekte der Kampagnenplanung, potenzielle Aktivitäten und denk- bare begleitende Kommunikationsmaßnahmen; den elektronischen Leitfaden „Aktionswochen und Aktionstage“ zur V orbereitung und Durchführung von V eranstaltungen im Rahmen der Kampagne vor Ort; die unbefristeten und uneingeschränkten Nutzungs- rechte an der Wortbildmarke „mission E“ in einem individuellen Farbcode; die passwortgeschützte Internet-Community für die Anwender der „mission E“ zum Beispiel für den Zugriff auf haushaltsrelevante News zu Energiethemen bspw. für das Intranet; die jährlich stattfindenden, halbtägigen regionalen Arbeitstreffen für den informellen Erfahrungsaustausch. Das Honorar für dieses Leistungspaket beträgt 5.000 Euro netto. Damit auch interessierte V erwaltungen mit einer sehr geringen Beschäftigtenzahl die Möglichkeit haben, die „mission E“ durchzuführen, können sich zum Beispiel kleine benachbarte Kommunen oder Kreise zu einer Anwender- kooperation zusammentun, um eine gemeinsame Motiva- tionskampagne durchzuführen. Bei solchen Kooperationen besuchen Multiplikatoren mehrerer Anwender ein gemein- sames Einführungsseminar, wodurch sich die Honorarsätze pro Anwender deutlich reduzieren können. Hilfe zur Selbsthilfe Das Basismodul Das Basismodul legt das Fundament, denn es dient dem Know-how- T ransfer: Es versetzt die Multiplikatoren der Anwender in die Lage, ihre „mission E“ in Eigenregie vor- zubereiten und durchzuführen. Zur weiteren V orbereitung gehört neben anderen Aufgaben auch die Wahl der kon- kreten Aktivitäten, der operativen „Aufbaumodule“: Erst sie geben der Kampagne ihr individuelles Profil und lassen sie lebendig werden. Beispiele Bei diesen V orbereitungen und Entscheidungen unterstüt- zen Sie die regionalen Partner der EnergieAgentur.NRW gerne mit maßgeschneiderten, bedarfsgerechten Dienst- leistungen – wenn Sie zum Beispiel eine Präsentation entwickeln, um Führungskräfte vor dem Auftakt von Ihrem V orhaben zu überzeugen; eine attraktive Auftaktveranstaltung Ihrer „mission E“ konzipieren und durchführen möchten; einen Referenten oder T rainer benötigen, der weitere interne Multiplikatoren für die Aufgabe der Nutzer- motivation qualifiziert, um kompetente Mitstreiter in allen Liegenschaften zu haben und Ihre Kampagne auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Als Aufbaumodule der „mission E“ stehen Ihnen außer - dem verschiedene V orarbeiten und bereits vorgefertigte Angebote zur V erfügung. So lassen sich zum Beispiel die bewährten Aktions- und Werbemittel sowie einzelne Intranetangebote ohne großen Aufwand an individuelle Designvorgaben anpassen und als eigene Kampagnen- materialien einsetzen. Dieses „Customizing“ bewährter Materialien übernehmen ausgesuchte Agenturen, die Ihnen kostengünstig professionelle Produkte liefern. Das spart Zeit und Geld, weil Sie die Materialien nicht selber entwickeln müssen. Unter www.missionE.nrw finden Sie eine übersichtliche Website mit weiterführenden Hintergrundinformationen und einem Energieblog zur Nutzermotivation. Unten auf der Startseite dieser Internetpräsenz sind unter anderem zwei Präsentationen über die „mission E“ hinterlegt: ein Kurzportrait mit den wichtigsten Infos auf wenigen Folien sowie eine ausführliche Erstinformation, die Ihnen das Konzept der „mission E“ detaillierter vorstellt.Die persön - lichen Kontaktdaten der Lizenznehmer der „mission E“ runden den Internetauftritt ab: Diese regionalen Partner der EnergieAgentur.NRW stehen Ihnen als Ansprechpart- ner und verantwortliche Dienstleister ebenfalls gerne zur V erfügung. Maßgeschneiderte Lösungen Die Aufbaumodule Impressum EnergieAgentur.NRW GmbH Roßstraße 92 40476 Düsseldorf T elefon: 0211 / 837-1930 hotline@energieagentur.nrw www.energieagentur.nrw © EnergieAgentur.NRW GmbH/EA543 Gestaltung atelier-celeste.com Stand 09/2018 Bildnachweis Titel: panthermedia.net/Serge Abourjeily Seite 2: iStockphoto/ assalve Die EnergieAgentur.NRW GmbH verwendet in ihren V eröffentlichungen allein aus Gründen der Lesbarkeit die männliche Form von Substantiven; diese impliziert jedoch stets auch die weibliche Form. Eine Nutzung von Inhalten – auch in T eilen – bedarf der schriftlichen Zustimmung.
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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/V/7 Vorlagen-Nummer 06.11.2018 3490/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 20.11.2018 mission E 1. Einleitung Seit vielen Jahren ist die Stadt Köln im Klimaschutz aktiv. Mit dem Beitritt zum Klimabündnis 1992 verpflichtete die Stadt Köln sich bis 2020 ihre CO2-Emissionen (verglichen mit dem Basisjahr 1990) um 20% zu reduzieren. Die konzeptionellen Grundlagen hierfür bilden die integrierten Klimaschutzkonzepte zu den Hand- lungsbereichen Energie und Mobilität von 2011 bzw. 2014, in denen verschiedene Maßnahmen iden- tifiziert wurden, die zu einer CO2-Einsparung beitragen. Eine Vielzahl von Klimaschutzmaßnahmen sind seitdem gemeinsam mit vielen Partnern aus der Stadtgesellschaft realisiert worden oder befinden sich derzeit in der Umsetzung. So war es bereits möglich die CO2 Emissionen von 12,13 Tausend Tonnen im Jahr 1990 auf 10,0 Tausend Tonnen in 2015 zu reduzieren. Dies entspricht einer Reduzierung von 17,6%. Zur Zielerrei- chung müssen demnach weitere 300.000 Tonnen bis 2020 eingespart werden, um das 20% Ziel zu erreichen. Die Stadtverwaltung Köln möchte in diesem Kontext mit gutem Beispiel vorangehen, und durch einen ressourcenschonenden Umgang mit Energie den Energieverbrauch in ihren eigenen Verwaltungsge- bäuden weiter vermindern. Dabei kann aufgebaut werden auf jahrelanger Erfahrung des städtischen Energiemanagements: Bereits heute sind für die städtischen Verwaltungsgebäude aus den letzten Jahren nennenswerte Heizenergieeinsparungen zu verzeichnen. Gegenüber 2005 konnten die Heiz- verbräuche im Wesentlichen durch effizienzsteigernde Maßnahmeninvestitionen bei Neubau- und Sanierung um knapp 10% reduziert werden. Beim Stromverbrauch sind dagegen eher wechselnde Jahresergebnisse zu beobachten, in denen einem Jahr mit Verbrauchsenkung ein Jahr mit Ver- brauchsanstieg folgt. Heute ist gegenüber 2005 nahezu derselbe Verbrauch festzustellen. Hier haben effizienzsteigernde Maßnahmen einem sonst fast überall zu beobachtenden Stromverbrauchsanstieg entgegengewirkt. In seiner Sitzung vom 8.4.2014 hat der Rat das integrierte Klimaschutzkonzept 2014 zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt die im Konzept definierten Maßnahmen via Einzelbe- schlussfassung einzubringen (2567/2013). Die Maßnahme „Entwicklung und Umsetzung eines Strategieplans zur gezielten Senkung des Strom- verbrauchs der städtischen Gebäude“ soll durch die Kampagne „mission E“ der EnergieAgentur.NRW umgesetzt werden. Die Federführung zur Durchführung und Begleitung der Kampagne liegt bei V/7 (Koordinationsstelle Klimaschutz. Die Kampagne kann aus dem Budget von V/7 finanziert werden. 2. Projektbeschreibung Bei der effizienteren Nutzung von Strom, Gas und Öl sind alle gefordert: Verwaltung, Wirtschaft und Privathaushalte. Eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion kommt den vielen Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung zu. Sie können einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Energie- verbrauchs und damit zur CO2- Einsparung leisten und den Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Ener- giebewusstsein ein gutes Beispiel geben. 2 Die EnergieAgentur.NRW hat für den Verwaltungsbereich ein Konzept für eine interne Motivations- kampagne entwickelt, um dieses Energiebewusstsein zu schärfen und Mitarbeitende zur Energie- einsparung zu motivieren: „mission E“. Das „E“ steht für Energie, Effizienz, Einsparung und Emissi- on – und für das Engagement jedes und jeder Einzelnen, das erforderlich ist, um den Strom- und Wärmeverbrauch durch den „Faktor Mensch“ zu senken. Denn bei der mission E geht es nicht um investive (z.B. bauliche) Maßnahmen zur Energieeinsparung sondern um Verhaltensänderungen. 2.1 Kampagnenbausteine Die Kampagne „mission E“ wird über einen Zeitraum von fünf Jahren laufen. Sie wird verschiedene Bausteine enthalten, die in regelmäßigen Abständen umgesetzt werden. Auf diese Weise wird durch kontinuierliche Informationsvermittlung eine Änderung des Verhaltens bewirkt. Folgende Kampag- nenbausteine sollen u. a. umgesetzt werden:  Regelmäßige Veröffentlichung von Energiespartipps  Weiterbildungs- und Schulungsangebote  Posteraktionen  Wettbewerbe und Gewinnspiele  Bürorundgänge 2.2 Auswahl Verwaltungsgebäude Die Kampagne „mission E“ wird in einem ersten Schritt die folgenden Verwaltungsstandorte mit ins- gesamt circa 7.000 Mitarbeitenden und einem Strom- und Heizenergieverbrauch von rund 30.000.000 kWh (2016) integrieren:  Historisches Rathaus  Rathaus Spanischer Bau  Stadthaus Deutz (Ost und West)  Bezirksrathaus Chorweiler  Bezirksrathaus Ehrenfeld  Bezirksrathaus Innenstadt  Bezirksrathaus Kalk  Bezirksrathaus Lindenthal  Bezirksrathaus Mülheim  Bezirksrathaus Nippes  Bezirksrathaus Porz  Bezirksrathaus Rodenkirchen (soweit durch Abriss und Neubau möglich)  Kalk Karree Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über das Intranet selbstverständlich weitaus mehr Mitarbeitende der Kölner Stadtverwaltung erreicht werden können. Die genannten Verwaltungsstandorte sind in einem ersten Schritt ausgewählt worden, um gezielte „Vor-Ort-Aktionen“ durchzuführen (z.B. Bü- rorundgänge, Informationsstände). 2.3 Erwartete Auswirkungen Erfahrungen aus anderen Städten zeigen (z. B. Dortmund), dass die Energieeinsparpotenziale, die durch die Veränderung des Verhaltens von Gebäudenutzerinnen und –nutzern gehoben werden kön- nen, enorm sind. Die Höhe der Energieeinsparungen, die auf Verhaltensänderungen zurückzuführen sind, sind dabei jedoch nicht belastbar zu berechnen, da verschiedene Faktoren beeinflussend wir- ken. Zu nennen sind hier u. a. Veränderungen der technischen und baulichen Ausstattung sowie der Nutzung der Gebäude, Variabilität der Strompreise, Digitalisierung oder Wetterereignisse. Es ist je- doch unbestritten, dass ein energiebewusstes Verhalten positive Auswirkungen hat – auf den Ener- gieverbrauch, den Klimaschutz und die Vorbildfunktion der Stadt. Die Vorbildfunktion der Stadt ist hierbei nicht zu unterschätzen, um den Bürgerinnen und Bürgern zu signalisieren, dass die Stadt ihrer Verantwortung dem Klimaschutz gegenüber gerecht werden möch- te. In diesem Kontext ist die Stadt mit Ihren vielen Tausend Mitarbeitenden ein wichtiger Akteur, um ein energiebewusstes Verhalten zum Mainstream zu entwickeln. In diesem Zusammenhang kann zudem erwartet werden, dass ein verändertes Verhalten am Arbeits- platz auch Auswirkungen auf das tägliche Handeln im privaten Bereich haben wird. So werden zusätzliche positive Effekte erzielt. 3 2.4 Finanzielle Auswirkungen Für die Kampagne werden innerhalb der Laufzeit von fünf Jahren insgesamt voraussichtlich etwa 80.000 Euro Kosten anfallen. Diese Kosten können aus dem Budget der Koordinationsstelle Klima- schutz finanziert werden. Anlage Broschüre „mission E“ Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 20.11.2018

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 3.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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