Mandari Insight

0150/2026

Ergebnisse im Kommunalen Programm für Arbeit und Beschäftigungsfähigkeit (KomProArBeit)

Mitteilung Ausschuss 11.02.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 16.03.2026, TOP 4.3

Anlage 1_Beantwortung der Rückfragen Manuel Froh Volt Fraktion

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Beantwortung der Rückfragen Manuel Froh Volt Fraktion

4099 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage 0150/2026 
 
Rückfragen zur Mitteilung 0150/2026, "Ergebnisse im Kommunalen Programm für 
Arbeit und Beschäftigungsfähigkeit (KomProArBeit)"  
TOP 4.2 der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung vom 
05.03.2026 
 
 
Ratsmitglied Manuel Froh, Fraktion Volt, hat wie in der Sitzung vom 05.03.2026 
angekündigt, zur Vorlage 0150/2026 folgende Fragen im Nachgang zu Protokoll 
gegeben: 
 
1. Wie bewertet die Verwaltung die Ergebnisse der beiden vorgestellten Projekte im 
Verhältnis zum Mitteleinsatz (160.400 € bzw. 47.600 €)?  
 
2. Welche Erkenntnisse gibt es zur Nachhaltigkeit der Qualifizierungen und 
Vermittlungen, z.B. in Bezug auf die Beschäftigung nach 6 oder 12 Monaten?  
 
3. Plant die Verwaltung, erfolgreiche Ansätze - insbesondere die Kombination aus 
Kinderbetreuung und Qualifizierung im Projekt „Sonne, Mond und Sterne“, auf 
weitere Stadtteile oder Zielgruppen zu übertragen? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu 1.:  
Wie in der Mitteilung bereits dargestellt, bewertet die Verwaltung die Ergebnisse beider 
Projekte sehr positiv. 
 
Das Beratungsangebot „Grundbildung im Kölner Süden“ konnte eine größere 
Personenzahl erreichen, wohingegen das qualitativ aufwendigere Projekt „Sonne, Mond 
und Sterne“ den Teilnehmenden eine Qualifizierung bzw. Ausbildung ermöglichte. 
 
Dies spiegelt sich auch in den jeweiligen Finanzierungsbedarfen der ausführenden 
Träger wider. Die Kosten der notwendigen Kinderbetreuung mussten zudem über einen 
längeren Zeitraum als bei einer Beratung getragen werden. 
 
Der erhöhte finanzielle Einsatz ist jedoch dadurch gerechtfertigt, dass durch die 
Berufsabschlüsse, wie insbesondere der Pflege, die betroffenen Personen vermutlich 
nachhaltig arbeiten können.  
 
Zu 2.:  
Die Verwaltung hat beide Projektträger um eine Unterstützung bei der Beantwortung der 
wichtigen Frage der Nachhaltigkeit gebeten.  
 
Der Träger Zug um Zug e.V. teilt für das Projekt „Sonne, Mond und Sterne“ mit, dass 
acht Teilnehmende auch nach 12 Monaten weiterhin in Beschäftigung sind. Drei 
Personen haben einen Abschluss erworben. Eine Teilnehmerin hat eine alternative 
Kinderbetreuungsmöglichkeit gefunden und war nicht mehr auf die Unterstützung durch

das Projekt angewiesen. Eine weitere Teilnehmerin hat mit Hilfe des Projekts einen 
Vorkurs erfolgreich beendet und hat die Ausbildung zur Busfahrerin aufgenommen. 
 
Der Caritasverband hat für das Angebot „Grundbildung im Kölner Süden“ darauf 
hingewiesen, dass sich mit Aufnahme einer Beschäftigung die Bindung an das jeweilige 
Projekt deutlich reduziert. Der Träger hat folgende Zahlen mitgeteilt: 
 
Fünf Personen wurden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt 
und waren nach sechs Monaten noch bei ihren jeweiligen Arbeitsgebern beschäftigt. 
Neun Personen haben ihre geringfügige Beschäftigung in eine 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgestockt, welche auch nach sechs 
Monaten noch fortbesteht. Die letztgenannten nehmen auch noch an einem 
beschäftigungsbegleitenden Deutschkurs im Rahmen des Projekts teil. 
 
 
Zu 3.:  
 
An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass KomProArBeit als freiwillige Leistung der 
Stadt Köln subsidiär gegenüber allen übrigen Kostenträgerschaften ist. Die Zielsetzung 
ist, mit den ausführungsverantwortlichen Trägern Projekte zu initiieren, die nach Ende 
der Laufzeit von anderen Kostenträgern fortgesetzt werden. Die Arbeitsmarktförderung 
unterstützt dabei insbesondere die Träger, entsprechende Partnerorganisationen zu 
finden, die eine Verstetigung ermöglichen. 
 
Das derzeitige Budget in Höhe von 834.277 € lässt es nicht zu, Projekte zu verstetigen. 
In Ausnahmefällen ist allerdings eine befristete Fortsetzung der Förderung möglich. 
 
Bei den beiden in der ursprünglichen Mitteilung beschriebenen Projekten ist eine 
Verstetigung durch andere Kostenträger für 2026 nicht gelungen. Diese wurden aber mit 
Finanzierung aus KomProArBeit zunächst fortgesetzt. Ob eine Weiterförderung ab 2027 
gelingt, ist von den im kommenden Doppelhaushalt zur Verfügung stehenden Mitteln 
abhängig.

Mitteilung Ausschuss

6413 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/50/505 
 
Vorlagen-Nummer 11.02.2026 
 0150/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 24.02.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 26.02.2026 
Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 05.03.2026 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 16.03.2026 
 
Ergebnisse im Kommunalen Programm für Arbeit und Beschäftigungsfähigkeit 
(KomProArBeit) 
Die Verwaltung stellt mit dieser Mitteilung zwei ausgewählte Angebote von freien Trägern un-
ter Förderung des Kommunalen Programm für Arbeit und Beschäftigungsfähigkeit (KomProAr-
Beit) vor. Das Angebot „Sonne, Mond und Sterne“ des Trägers Zug um Zug sowie das Projekt 
„Grundbildung im Kölner Süden“ der Caritas zeigen die Bedarfe der Zielgruppen und den gro-
ßen Nutzen dieser Förderungen auf. Beide Angebote überzeugen durch ihre Ergebnisse, die 
sich in der gemeinsamen Festlegung von Indikatoren zwischen Verwaltung und Trägern sowie 
deren kontinuierlicher Überprüfung im Dialog zeigt. 
 
Besonders hervorzuheben ist dabei im Angebot „Grundbildung im Kölner Süden“ eine Zieler-
reichung von 200 % bei der Vermittlung in Arbeit. Statt des vereinbarten Ergebnisses von 18 
Vermittlungen konnten 36 Personen vermittelt werden. 
 
Das Angebot „Sonne, Mond und Sterne“ zeichnet sich durch den unmittelbaren Zusammen-
hang zwischen bedarfsorientierter Kinderbetreuung und der Möglichkeit, eine Qualifizierung 
für den 1. Arbeitsmarkt oder eine Ausbildung zu erlangen. Ohne das Angebot von „Sonne, 
Mond und Sterne“ hätten die betreffenden Personen keine nachhaltige Perspektive auf dem 1. 
Arbeitsmarkt und ihre soziale Teilhabe wäre eingeschränkt. 
 
 
Zu den Projekten im Einzelnen: 
 
Projekt Sonne Mond und Sterne des Trägers Zug um Zug e.V. 
 
Dieses Projekt des Trägers Zug um Zug unterstützt Erziehende - insbesondere alleinerzie-
hende Frauen - eine Qualifizierung oder Ausbildung zu erlangen, in Ausnahmefällen auch 
beim Erhalt der Beschäftigung. Die Unterstützung erfolgt in den Randzeiten, in denen die re-
guläre Kinderbetreuung nicht greift. Die Fördersumme für dieses Angebot innerhalb der Lauf-
zeit 01.01. – 31.12.2025 betrug 160.400 €. 
 
Die Kinderbetreuung unterstützt die Familien individuell, übernimmt Hol- und Bringdienste und

2 
 
bietet sogar ihre Dienste zu Hause an. Auf diese Weise sind Mutter/Vater in der Lage, Früh- 
oder Spätschichten, Wochenenddienste etc. absolvieren zu können. 
 
Hierdurch konnten im Jahr 2025 insgesamt 21 Frauen und ein Mann unterstützt werden eine 
Ausbildung/Qualifizierung aufzunehmen bzw. weiter fortzuführen. Drei weitere Personen wur-
den unterstützt, ihre Beschäftigung zu erhalten, bis eine alternative Kinderbetreuung oder al-
ternative Beschäftigung gefunden wurde, mit der Familie und Beruf besser in Einklang ge-
bracht werden können. 
 
Die Mehrzahl der Teilnehmenden hat eine ausländische Staatsbürgerschaft. Neben den posi-
tiven Auswirkungen auf individueller Ebene und seines integrativen Charakters besitzt das 
Projekt auch einen hohen gesamtgesellschaftlichen Wert: Mehr als die Hälfte aller Qualifizie-
rungen erfolgten im Bereich Pflege, wo ein großer Mangel an Fachpersonal besteht.  
 
In den folgenden Bereichen erfolgen/erfolgten die Ausbildungen/Qualifizierungen:  
 
 Pflege: 12  
 Pharmazeutisch-technische Assistentin: 1  
 Zahnmedizinische Fachangestellte: 1 
 Kinderpflege: 1 
 Vorkurs zur Busfahrerin: 1 
 Kfz-Mechatronikerin: 1  
 Medien und Informationsdienste: 1  
 Verwaltung: 1  
 Bürokauffrau: 1  
 Einzelhandel: 1 
 
 
Projekt Grundbildung im Kölner Süden des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. 
 
Ziel des Projektes ist es, Menschen mit Einwanderungsgeschichte – insbesondere EU-Bür-
ger*innen aus Süd- und Osteuropa - beim Zugang zum Arbeitsmarkt, beim Ausbau ihrer 
Grundbildung und bei der sozialen Stabilisierung im Stadtteil Meschenich zu unterstützen. 
Durch die kontinuierliche Präsenz und die vertraute Ansprache konnte das Projekt Personen-
gruppen in der Siedlung „Auf dem Kölnberg“ erreichen, die zu anderen Maßnahmen nur 
schwer Zugang finden. Dies betrifft insbesondere Frauen, die aufgrund familiärer Verpflichtun-
gen oder kultureller Prägung lange Zeit nicht erwerbstätig waren. Die Fördersumme für das 
Projekt „Grundbildung im Kölner Süden“ betrug 47.600 € in der Laufzeit 01.01. bis 31.12.2025. 
 
Die Projektarbeit stützte sich wie bisher auf wöchentliche Gruppenangebote mit lebenswelt- 
und arbeitsmarktrelevanten Inhalten sowie individuelle Beratung, Vermittlungsgespräche und 
begleitende Unterstützung im Bewerbungsprozess. 
 
 Teilneh-
mende ins-
gesamt 
Teilneh-
mende 
Bildungs-
angebote 
Durchge-
führte Bil-
dungsan-
gebote 
Vermitt-
lung in Ar-
beit 
Stabilisie-
rung in Ar-
beit 
Vermitt-
lung in 
Qualifizie-
rung 
Soll-Er-
gebnisse 
laut Pro-
jektantrag  
513 102 123 18 24 14 
Ist-Ergeb-
nisse  480 81 125 36 26 5 
Zielerrei-
chung  93,6% 79,4% 101,6% 200% 108% 35,7% 
 
Bis Ende des Jahres haben insgesamt 81 Menschen das Angebot der Caritas in der Siedlung

3 
 
„Auf dem Kölnberg“ in Anspruch genommen. Es handelt sich überwiegend um Menschen mit 
geringer schulischer Bildung, so dass die Kursangebote niedrigschwellig aufgebaut sind, um 
Zugangshürden zu vermeiden. In den Kursen wurden unter anderem Themen zum Gesund-
heits- und Arbeitsschutz sowie Arbeitsrecht behandelt. Weitere inhaltliche Themen waren Be-
hördengänge und Schriftverkehr, Energie- und Haushaltskosten sowie Bewerbungstraining 
und Arbeitssuche. 
 
Neben den spezifischen Themen ist auch immer die Vermittlung von lebensweltbezogenen 
Deutschkenntnissen ein Ziel des Projekts, da die Mehrzahl der Teilnehmenden nur geringe 
Deutschkenntnisse besitzt. 
 
Im bisherigen Projektverlauf konnten im Zusammenspiel mit anderen Angeboten der Caritas, 
wie z.B. „Willkommen und Ankommen in Köln (WAK)“ 36 Menschen in Beschäftigung vermit-
telt werden. 26 weitere Personen wurden dabei unterstützt von einer geringfügigen Beschäfti-
gung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu wechseln. Außerdem konnten 
fünf Personen erfolgreich eine Qualifikation als Gabelstaplerfahrer absolvieren, was ihre be-
ruflichen Perspektiven entscheidend verbessert. Des Weiteren lag ein Fokus des Projekts auf 
der Stabilisierung von bestehenden Beschäftigungsverhältnissen, um Drehtüreffekte zu ver-
meiden. 
 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (4)

24.02.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.02.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 6.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.03.2026 Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0150/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.02.2026
Erstellt
16.01.2026 10:36