2024/2026
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Bänke im Clarenbach versetzen oder durch ein anderes Modell ersetzen, Aktenzeichen 96/26
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Anlage 1 Eingabe
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Von: online-formularversand@stadt-koeln.de <online-formularversand@stadt-koeln.de> Gesendet: Montag, 16. März 2026 11:02 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de> Betreff: Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden' am 16.03.2026 11:02:26 an Sie geschickt Anliegen: Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit schliesse ich mich dem Beschwerdeschreiben vom 9.3.2026 meiner Nachbarin (Clarenbachstr. , Köln) an. Seit ca. 2 Jahren versuchen wir u.a. mit der Polizei und dem Ordnungsamt mit der Situation klar zukommen. Letztes Jahr hatten wir einen Mann, der sogar seine Couch mitgebracht hat und tagsüber nur gebrüllt hat. Dieser ist zur Zeit nicht da. Wir haben jedoch festgestellt, dass wir keine Chance haben und die Obdachlosen vor unserer Türe sehr gut über ihre Rechte informiert sind. Sie bekommen Platzverweis und tauchen irgendwann wieder auf. Seitdem das Wetter wieder schön ist, hausiert (teilweise mit mitgebrachter Matratze) nun ein junger Mann entweder auf der Bank vor unserer Türe ………… Es sind die ersten Bänke auf der Clarenabchstr. und nie wird eine andere Bank benutzt. Laut einen Gespräch mit der Polizei letzter Woche ist dieser junge Mann sogar mit Namen bekannt (……. ?) ist beratungsresistent und lehnt jegliche Hilfe (inkl. Streatworker) ab. Oft brüllt er einfach laut los und beschimpft mit heftigen Worten sogar die Bauarbeiter nebenan. Zu Ihrer Kenntnisnahme: Es wohnen einige Kinder in den unteren Etagen und es ist ein Schulweg. Es ist nicht auszuschließen, dass die Situation irgendwann eskaliert. Zudem kommt noch ein weiteres Problem. Im Sommer sitzen gerne auf diesen Bänken junge Leute, kommend vom Aachener Weiher und unterhalten sich laut mit Musik vom Handy. Ansprechen möchten wir diese auch nicht, da auch hier die Situation nicht einzuschätzen ist. Und die Polizei jedes Mal zu rufen ist ärgerlich. Sie hat genügend wichtigere Einsätze zu leiten. Es wäre schön, eine Lösung für alle zu finden. Der Sommer beginnt erst und wir möchten diese schöne Kanalanlage doch schützen. Gibt es die Möglichkeit ertwas dazwischen zu bauen, dass weder eine Matratze, noch eine Person darauf liegen kann? Oder könnte man diese Bänke, woanders aufstellen? Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 2024/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 28.09.2026 Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Bänke im Clarenbach versetzen oder durch ein anderes Modell ersetzen, Aktenzeichen 96/26 Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Lindenthal hiermit zur Kenntnis gegeben. Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be- zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts- stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung und dem Ausschuss selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sit- zung einzuladen und einen politischen Beschluss zu fassen. gez. Dr. Ulrich Höver
Anlage 2 Antwortschreiben
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Seite 1/3 Bürgeramt Innenstadt Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Bezirksrathaus Innenstadt Ludwigstraße 8, 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Frau T: 0221 221- geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt- koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln Frau Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 02-1/4 – AZ 96/26 01.07.2026 Bürgereingabe nach § 24 GO– „Bänke im Clarenbach..... versetzen oder durch ein anderes Modell ersetzen“, Aktenzeichen 96/26 Sehr geehrte Frau , vielen Dank für Ihre E-Mail vom 16.03.2026. Wie ich Ihnen im Rahmen der Eingangs- bestätigung mitgeteilt hatte, war vorerst eine Stellungnahme bei dem zuständigen Fachämtern einzuholen. In den mir nun vorliegenden Rückmeldungen wird Folgendes mitgeteilt: Amt für öffentliche Ordnung: „Grundsätzlich bestehen für den Kommunalen Ordnungsdienst bezüglich des Sach- verhaltes folgende Handlungsmöglichkeiten: Der Kommunale Ordnungsdienst kann erst dann gegen ordnungswidriges Verhalten im Sinne des § 11 der Kölner Stadtordnung (KSO) einschreiten, wenn dieses rechtlich zulässig ist. Untersagt ist demnach jedes Verhalten, das über den Gemeingebrauch hinausgeht und geeignet ist, Andere zu gefährden, erheblich zu behindern oder zu be- lästigen. Dies betrifft insbesondere bestimmte Formen des Bettelns, Störungen im Zu- sammenhang mit Alkohol- oder Drogenkonsum (z. B. Verunreinigungen, Belästigun- gen oder Gefährdungen) sowie das Verrichten der Notdurft oder das Lagern im öffent- lichen Raum. Festgestellte Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen werden durch die Ordnungs- dienstkräfte konsequent geahndet. Bei besonders störendem Verhalten kann den be- troffenen Personen (zusätzlich) ein Platzverweis erteilt werden. Ich bitte zu berück- sichtigen, dass meine Mitarbeitenden Platzverweise jedoch nur für eine angemessene Dauer aussprechen dürfen, um weitere ordnungswidrige Handlungen zu verhindern. Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0. Seite 2/3 Nach Ablauf dieses Zeitraums darf der betroffenen Person der Aufenthalt an der Ört- lichkeit nicht weiterhin verwehrt werden. Ich bitte außerdem um Beachtung, dass der reine Aufenthalt von Personen auf den Bänken nicht verboten ist. Insbesondere kann das bloße Sitzen auf den Bänken nicht untersagt werden. Die kommunalen Ordnungsdienstkräfte können nur eingreifen, wenn ordnungswidrige Zustände und die verursachenden Personen festgestellt wer- den können. Für den Bereich rund um die betroffenen Bänke existierte in der zuständigen Dienst- gruppe des Kommunalen Ordnungsdienstes ein Kontrollauftrag. Die Örtlichkeit wurde daher auch ohne eine akute Meldung zu unterschiedlichen Zeiten mehrfach durch die Außendienstkräfte kontrolliert. Zum Zeitpunkt der Kontrollen konnten jedoch keine ord- nungswidrigen Zustände festgestellt werden. Eine dauerhafte Präsenz vor Ort ist aufgrund einer dynamischen Einsatzlage und be- grenzter personeller Kapazitäten nicht realisierbar. Daher sind die Ordnungsdienst- kräfte auf Hinweise aus der Bürgerschaft angewiesen. Bei akuten Verstößen außer- halb von Kontrollen, besteht die Möglichkeit, sich an das Servicetelefon des Kommu- nalen Ordnungsdienstes unter 0221/221-32000 zu wenden. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie unter: www.stadt-koeln.de/service/produkte/20153/in- dex.html.“ Amt für Landschaftspflege und Grünflächen: „Bänke im Stadtgebiet, insbesondere in Grün- und Erholungsanlagen dienen Men- schen zum Aufenthalt und Ausruhen. Besonders ältere Menschen sind auf die Bänke angewiesen. Standorte von Bänken werden in Absprache oder auf Wunsch der zu- ständigen Bezirkspolitik aufgestellt. Durch missbräuchliche Nutzung oder persönliches Fehlverhalten kann es zu Störungen von Anwohner*innen kommen. Dies passiert aber auch an Orten, ohne Bänke. Das Fehlverhalten zu ahnden ist Aufgabe des Ord- nungsdienstes. Ruhestörung durch einzelne Personen stellen keinen Grund dar, Bänke zu entfernen oder zu versetzen. Sollten nachweisliche, erhebliche und wieder- kehrende, Ruhestörungen die Bezirksvertretung veranlassen, die Bänke per Be- schluss zu entfernen, wird das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen den Be- schluss im Rahmen der finanziellen und personellen Möglichkeiten umsetzen.“ Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne unmittelbar wenden an das Amt für öffentliche Ordnung, Frau , Telefonnummer 0221/221- , per E- Mail: ordnungsdienst@stadt-koeln.de oder an das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Herrn , Telefonnummer: 0221/221- per E-Mail: gruen- flaechenamt@stadt-koeln.de. Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Lindenthal zur Kenntnis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der Be- zirksvertretung, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Be- schwerden an Rat und Bezirksvertretung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwer- den@stadt-koeln.de mit. Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. Seite 3/3 Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Dr. Ulrich Höver Amtsleiter
Anlage 3 Erwiderung auf Antwortschreiben
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-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Gesendet: Donnerstag, 9. Juli 2026 12:11 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle- anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de> Betreff: Fwd: Aktenzeichen 96/26 / Clarenbachstr. > > Sehr geehrte Frau , > > das von Ihnen zugesandte Schreiben vom 1. Juli 2026 können wir als Anwohner der Clarenbachstr. ….. nicht verstehen, da wir hier eine andere Situation haben. Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, Ihnen den Sachverhalt noch einmal zu schildern: > > * Seit ca. 2024 ist Herr … in der Gegend unterwegs und campiert auf den Bänken entweder mit einer Couch, einer Matratze oder ähnlichem. Er sitzt nicht einfach so auf der Bank, er belagert sie auch am Wochenende schon einmal den ganzen Tag. Seit einigen Monaten schläft er fast jede Nacht auf der Bank Clarenbachstr. …. > > * Er beschimpft die Hundebesitzer und Passanten, legt sich mit Bauarbeitern an und brüllt herum (Hunde F……/ Mother F…../ Stirb doch, ich bin froh wenn du stirbst) > > * Anfang Mai habe ich mich an das Bürgeramt Lindenthal gewandt, um Hilfe zu bekommen, da auch unsere Nachbarin (ältere Dame - wohnt im Erdgeschoss), Angst hat und nicht mehr ruhig schlafen kann. Wir bekommen die gleichen Aussagen, dass sie nichts machen können, sobald Herr … alle Hilfeleistungen ablehnt. > > * Das Ordnungsamt und die Polizei teilt uns mit, dass wir anrufen sollen, wenn er wieder laut wird. Das haben wir ungzählige Male getan, sehen aber keinen Sinn in dieser Aktion. Herr … nimmt den Platzverweis entgegen und kommt nach Stunden wieder. > > * Die vom Ordnungsamt vorgenommen Kontrollen laufen ins Leere, wenn diese tagsüber stattfinden, da er meistens nachts kommt und wenn wir Glück haben brüllend zwischen 6.00 und 9.00 geht. Sein Gepäck und Matratze deponiert er tagsüber hinter den Mülltonnen in der Herbert-Lewin-Str. … bei …..Es ist dort wohl noch nicht aufgefallen. > > * Ich habe am 30. März (8.00h ) und am 31. Mai (3.48h) die Polizei rufen müssen, da er bei Regen auch gerne in unserem Hauseingang (Clarenbahstr….) schläft. Mittlerweile habe auch ich bei schlechtem Wetter Angst, dass es zur Gewohnheit wird. Es schlafen in Paterrre Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren. > > * Das Gebüsch und der Zaun hinter der Bank sind von ihm kaputt getreten. Er kommt somit sehr leicht zu unserer Strassenseite. > > > > Folgende Anzeigen müssten bei der Polizei vorliegen: > > Ende Mai - Der Sohn einer Nachbarin (minderjährig) war mit seinem Hund spazieren. Er wurde von Herrn ….beschimpft. Er soll ihm auch bis zur Haustüre gefolgt sein und einen Apfel nach ihm geworfen haben. > > Mitte Juni - Er warf Müll in den Garten unseres Nachbarn mit den Kindern und beleidigte seine Frau. Die Polizei kam und ein Platzverbot mit 20 Metern wurde ausgesprochen. Ich weiss allerdings nicht, ob nur für diesen Tag galt oder dauerhaft. > > 29. Juni - Eine Gruppe hatte Ärger mit Herrn ….. Es gab wohl eine Rangelei. Polizei wurde gerufen. > > Es gibt sicherlich noch weitere Meldungen. Zwischen Universitätsstr / Clarenbachstr. und Richard-Strauss-Str. gab es viele Beschwerden. > > Ich habe in den letzten Monaten mit Streetworkern, Polizei und Ihren Kollegen gesprochen. Immer wieder kam die Aussage, dass Herr …. alle Hilfsangebote ablehnt. Er redet nicht mehr mit Ihren Kollegen. Man könne nichts machen. > > Wir beobachten nur, dass er immer aggressiver wird. Letztens wollte ein Mann ihm helfen. Es kam zum Streit und er warf seinen mitgebrachten Roller zum Glück nicht auf den jungen Mann sondern in die andere Richtung. > > Da es sich hier bei uns auch um einen Schulweg handelt, möchten wir es vermeiden, dass erst etwas passiert. Es muss doch eine Lösung geben, die dem jungen Mann und uns helfen kann. Wir fühlen uns leider im Stich gelassen. Ein einziger Mann beschäftigt seit langer Zeit einen Teil von Lindenthal. Wenn Sie sich umhören, kennt ihn fast jeder. > > Wir wären sehr dankbar, wenn wir als Anwohner einen Termin bei Ihnen bekommen, um unser Anliegen persönlich zu erläutern und gemeinsam viellicht eine Lösung finden. > > Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Orte (4)
- Clarenbachstraße
- Ludwigstraße 8
- Herbert-Lewin-Straße
- Richard-Strauss-Straße
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Details
- Aktenzeichen
- 2024/2026
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 15.07.2026
- Erstellt
- 09.07.2026 09:00